Der Fake Faktencheck

1. September 2019 | Von | Kategorie: Blog

H2OAm 28. August 2019 veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung einen Faktencheck zur folgenden Behauptung von Cristiano Ronaldo:

„Der Amazonas-Regenwald produziert mehr als 20 Prozent des weltweiten Sauerstoffs“

Die Bewertung der Süddeutschen Zeitung:

Das ist nach Ansicht vieler Forscher richtig

FAKTEN: Viele Wissenschaftler und Umweltverbände gehen davon aus, dass ein Fünftel des weltweiten Sauerstoffs über das riesige Waldgebiet rund um den südamerikanischen Fluss in die Erdatmosphäre gelangt. Alle Regenwälder auf der Welt sind nach Angaben des Waldforums der Vereinten Nationen (UNFF) gemeinsam für 40 Prozent des Sauerstoffs in der Luft verantwortlich. Die Region am Amazonas ist in etwa genauso groß wie alle anderen Regenwälder zusammen.

Man findet das auch hier auf der Seite der FAO als „Key Message“ des UN Forum for Forests (UNFF)

Wie kann das sein, fragt sich der Bürger. In der Schule lernen unsere Kinder, dass aus 6 Molekülen Kohlendioxid bei der Photosynthese 6 Moleküle Sauerstoff enstehen, wie man hier nachlesen kann.

Unsere Luft enthält etwa 20% Sauerstoff und 0.04% Kohlendioxid.

40% des Sauerstoffs in der Atmosphäre entsprechen etwa 8% Sauerstoff.

Gemäß UN machen also unsere Regenwälder aus einem Molekül Kohlendioxid  200 Moleküle Sauerstoff.

Übrigens seit wann atmen Lungen eigentlich Kohlendioxid ein und Sauerstoff aus? Von wie vielen Qualitätsmedien wurde eigentlich dieser „FAKE FAKTENCHECK“ abgeschrieben.

Ich habe gelernt, dass Cyanobakterien und Algen unseren Sauerstoff produzierten.  Im übrigen ist die Sauerstoff Bilanz eines Waldes stöchiometrisch Null. Das ist glaube ich schon länger bekannt.

Aber vielleicht gibt es ja einen unserer Leser der eine andere Quelle hat.

Mein Eindruck. Unsere Qualitätsmedien schreiben einfach ungeprüft bei NGOs oder der UN ab und nennen das Faktencheck. Das ist armselig.

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98 Kommentare
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  1. der amazonas ist einfach nur eine hoch interessante biosphäre, mehr nicht.
    schützt diesen lebensraum, und wenn nutzung, dann nicht so, dass einige jahren danach nur noch erosion, steppe oder karge felswüste übrig bleibt.

    ansonsten: was die CO2 und O2 bilanz betrifft, gilt:
    dort wird kein CO2 gelagert. wenn ein urwaldriese dort umfällt (egal ob rodung oder brandrodung), wird das CO2 frei, was gebunden wurde. fertig. da, wie gesagt, kein zusätzlicher kohlenstoff langfristig gebunden wird, ist es auch keine sauerstoffquelle.
    Logisches Denken bleibt bei vielen Berufen mittlerweile auf der Strecke: fussballern, journalisten, wissenschaftler und umweltverbände sowieso…
    alles quatsch, alles klimaquatsch…

  2. Hmm! Bei dieser Fragestellung geht es doch um Bezugsgrößen. Ronaldos Bezugsgröße könnte die gesamte dauernd neu produzierte Menge an Sauerstoff sein. Sie, Herr Heß, verwenden die Gesamtmenge an Sauerstoff in der Atmosphäre als Bezugsgröße. Letztere Sichtweise lässt sich natürlich nicht stöchiometrisch mit der viel geringeren Menge an CO2 in Einklang bringen.
    Keine Ahnung wie viel Sauerstoff dauernd nach produziert wird, aber es ist bestimmt nicht die gesamte Menge, die sich in der Atmosphäre befindet, oder!?
    Die Aussage der UN, vieler Wissenschaftler und damit auch die vom guten Ronaldo ist wie so oft pseudo wissenschaftlich. Er benennt seine Bezugsgröße nicht. Wir wissen überhaupt nicht, wie viel O2 jeden Tag auf diesem Planten produziert wird, daher macht die 40% Aussage generell keinen Sinn.
    Natürlich wird das meiste in den Ozeanen produziert. Pflanzen verbrauchen nachts O2, so ein Wald ist also eher neutral für die O2 Produktion.

  3. Durch die geöffneten Stomata diffundiert tagsüber gleichzeitig Kohlendioxid in die Pflanze, wo sie für die Photosynthese gebraucht wird. Da im Blatt ständig CO2 fixiert wird, ist die Konzentration an CO2 in den Interzellularen geringer als in der Atmosphäre, so dass von außen ständig CO2 nachströmt. Der durch die Photosynthese freiwerdende Sauerstoff ist wiederum in den Interzellularen in höherer Konzentration vorhanden als in der Außenluft und strömt daher beständig nach außen.

    Nachts kehrt sich der Prozess um. Die Photosynthese kommt zum Erliegen, durch die sich weiter fortsetzende Dunkelatmung der Blätter strömt CO2 nach außen und der zur Atmung benötigte Sauerstoff diffundiert in das Blatt. In der Bilanz Tag -- Nacht wird allerdings mehr CO2 verbraucht als produziert. Gleichzeitig wird mehr Sauerstoff produziert als von den Pflanzen nachts verbraucht wird.

    https://www.pflanzenforschung.de/de/themen/lexikon/stoffaustausch-373

    Wie soll so ein ineffektives Verfahren auf so beschränktem Raum „mehr als 20 % des weltweiten Sauerstoffs“ (in welchem Zeitraum?) erzeugen?

    Vor allem aber: Wie passt dieser Prozess bei dem winzigen CO2-Anteil in der Atmosphäre zur ihm nachgesagten Sauerstoffproduktion? Müssten dann die Pflanzen in den vergangenen Jahrmillionen nicht längst jegliches CO2 in Sauerstoff umgewandelt haben? Oder befinden wir uns aktuell noch in diesem Prozess?

    Viel einleuchtender erscheint mir da die These, dass der atmosphärische Sauerstoff von Blaualgen aus Wasser erzeugt wurde.
    https://www.wissenschaft-im-dialog.de/projekte/wieso/artikel/beitrag/wie-kam-der-sauerstoff-in-die-luft/

    Allerdings kann man als „Umweltschutz“-Verband mit einem Hinweis auf die Blaualgen natürlich viel schlechter Spenden erbetteln, oder Fördergelder vom Staat erpressen.

  4. @Gerald und Hentinger
    Vermutlich ist gemeint, dass etwa 20% des durch Photosynthese an Land produzierten Sauerstoffs im Amazonas emittiert wird. Netto gesehen wird der Amazonas etwa eine ähnliche Menge Sauerstoff auch wieder aufnehmen.

    Aber ich fand vor allem interessant, dass diese vage Aussage als Fakt durchgeht in allen Zeitungen.
    Auch Macron twitterte entsprechend. Das zeigt vor Allem, dass die Bürger die sich eine Meinung bilden wollen mit Recht allen Zeitungen misstrauen müssen. Auch wenn sie behaupten sie machten einen Faktencheck. Darüber hinaus sieht es so aus, dass auch NGOs und Organisationen wie die UN unser Misstrauen verdienen.

  5. Hab grad mal über nicht-biologische Wege der Sauerstofffreisetzung recherchiert. Unter UV-Strahlung können Wassermoleküle dissoziieren und Sauerstoff freisetzen. Und erst vor ca. 700 Millionen Jahren hat sich die Ozonschicht gebildet, die die UV-Strahlung in größerem Umfang absorbiert. Dieser freigesetzte Sauerstoff wurde aber über Jahrmillionen sofort wieder in Oxidationsprozessen (Eisen und Schwefelverbindungen) verbraucht, bis es fast nichts mehr zu oxidieren gab. Erst dann stieg der Sauerstoffgehalt in der Atmosphäre an. Inwieweit dieser anorganische Prozess quantitativ eine Rolle gespielt hat, habe ich nicht gefunden. Wie Herr Hentinger schreibt, haben aber wohl Blaualgen (Cyanobakterien) und deren Photosynthese die dominierende Rolle gespielt, so wird es zumindest dargestellt. Allerdings wird bei der Zersetzung von Cyanobakterien wiederum Sauerstoff gebunden, sodass die Sauerstoff-Nettobilanz ähnlich wie bei den Wäldern fast ein Nullsummenspiel gewesen sein könnte. Nichts genaues weiß man hier also auch nicht.

  6. Es ist natürlich völliger Unsinn, dass der Amazonas 20% des Sauerstoffs der Erde produziere. Jedes Ökosystem im Gleichgewicht (von der Wüste bis zum Regenwald) produziert im Mittel der Jahre genau so viel Sauerstoff wie es verbraucht. Dasselbe gilt für CO2. Wenn wir alle Biomasse der Erde verbrennen würden, hätten wir statt 21% etwa 20,9% Sauerstoff in der Atmosphäre. Niemand würde diesen Unterschied wahrnehmen können.

    Nun zur Rodung und den aktuellen Waldbränden in Südamerika: Ja, Rodungsrückstände werden nach Bergung von Nutzholz einmalig!!! abgebrannt. Aber kein Landnutzer brennt ohne Brandschutzvorbereitungen einfach so Wald ab, weil sie wissen, wie gefährlich Feuer ist. Ja es kann mal außer Kontrolle geraten, aber nicht dutzendfach gleichzeitig. Wer hat hier gezündelt und in wessen Auftrag? Wir haben dubiose NGOs im Verdacht.

    Dieses Jahr war die Situation besonders gefährlich: Überdurchschnittliche Regen haben für das Aufwachsen von großen Mengen an Brennmaterial im Unterwuchs gesorgt, das natürlich in der jetzigen Trockenzeit zu einer viel größeren Feuergefahr und einer doppelt raschen Ausbreitung von Feuer geführt hat.

    Im Übrigen bitte ich zu bedenken, dass Südamerika mit 45% Waldbedeckung der waldreichste Kontinent ist. Ich bitte weiterhin zu bedenken, dass Europa 99,7% seiner Naturwälder abgeholzt hat und rund 30% davon mehrfach wieder als Monokultur aufgeforstet hat. In Südamerika sind wir je nach Zone verpflichtet, zwischen 20 und 80% des erworbenen Lands in unberührtem Zustand zu belassen. Im Bundestaat Amazonas sind es 80%! Dieses Gesetz gilt auch unter Bolsonaro. Ja es gibt Gesetzesbrecher, aber die sind auch in Südamerika die Ausnahme und werden mit ihren Aktionen (zu viel Rodung) auf die Dauer nicht glücklich, weil die Behörden nicht dumm (und keineswegs immer bestechlich) sind und auf alle Zeiten bleiben. Irgendwann wird es für jeden Gesetzesbrecher eng und teuer.

    Im Übrigen haben wir in der Großregion Chaco nachgewiesen, dass die Biodiversität mit der Entwicklung einer Viehfarm zunimmt, weil rund die Hälfte des Walds erhalten bleibt (gesetzliche Vorschrift), aber eine ganze Reihe neuer artenreicher Biotope und auch ganzjährig sichere Wasserquellen dazukommen, von denen natürlich auch das Wild profitiert.

    Dann will ich daran erinnern, dass mindestens 99% der Nahrungsmittel, die die Menschheit verzehrt, außerhalb von Waldgebieten aufgewachsen ist, mindestens 80% auf zuvor gerodeten Flächen. Verantwortungsvolle Rodung zur Schaffung neuer Acker- und Weideflächen ist für die immer noch wachsende Menschheit lebensnotwendig.

    Schließlich wurde das Ausmaß der Brände maßlos übertrieben. Wir konnten zeigen, dass Hausmüllbrände von der Größe eines Lagerfeuers auf der ZDF-Karte mit Punkten von 50 km Durchmesser repräsentiert werden. Warum kein Wort darüber dass in Afrika jedes Jahr mindestens 10 mal größere Flächen abbrennen als in Südamerika? Aber niemand regt sich drüber auf.

  7. @Albrecht Glatzle

    Vielen Dank für ihre direkten Einsichten aus Südamerika

  8. Die atmosphärische O2-Konzentration der vergangenen 800 000 Jahre ist aus Messungen von Eis-Bohr-Kernen einigermaßen bekannt:

    Ice core analyses indicates atmospheric oxygen levels have fallen 0.7 percent over the past 800,000 years

    A Pleistocene ice core record of atmospheric O2 concentrations

    Beeindruckend ist dass sich die Konzentration über einen so langen Zeitraum so wenig verändert hat.

  9. knapp 100 Claqueure für Greta T. in der Millionenmetropole N.Y. Was sagt uns das -- keine Fäden zur PR-Maschinerie? wohl auch nicht für C. R.
    #6 @A. G.: erfrischender Beitrag!

  10. Deutschland „rettet die Welt“ und blamniert sich bei den Fakten. Die grünen Worthülsen und das Propaganda Bombardment der Medeien greifen einfach nicht. Aber alles was nicht in den links/grünen Mainstream passt wird in unserem Staat bereits „nachhaltig“ ausgeblendet. Hoffentlich wird der Weckruf aus Brandenburg und Sachsen verstanden: „Kümmert Euch endlich um die Probleme der Bürger und spinnt Euch nicht eine Scheinwelt zurecht, die technisch physikalisch keine Basis hat.“

  11. Die Frage ist doch nicht wie viel O2 der Regenwald im Amazonas produziert, sondern wie die Netto-Bilanz aussieht. Netto ergibt sich nur ein geringer O2-Überschuss, da nur wenig C in der Biomasse eingelagert wird und dann zu Kohle wird.

    Ronaldo hat übrigens Fake-Bilder zu den aktuellen Bränden getwittert, genau wie Madonna und Co.

    Und die Abholzung nimmt im brasilianischen Regenwald seit 15 Jahren stark ab.

    http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2019/08/fire2_1.jpg

    Nur ca. 0,2% des Regenwaldes in Brasilien werden heute noch pro Jahr abgeholzt.

    Die Leute glauben aber er könne bis 2050 zur Hälfte abgeholzt sein.

  12. @KR

    „Kümmert Euch endlich um die Probleme der Bürger und spinnt Euch nicht eine Scheinwelt zurecht, die technisch physikalisch keine Basis hat.“

    Machen die eh nicht. Da kommt jetzt auch Klimaschutz mit den Grünen auf die Agenda. Die Indios im Regenwald halten übrigens gar nichts von den Grünen Stadtmenschen und deren Vorstellungen aus Europa. Wie gesagt auch im Osten haben die Städter die Grünen gewählt. Die haben Null Ahnung von Umwelt und Natur, wollen aber überall mitmischen, auch im Regenwald des Amazonas.

  13. auch im Osten haben die Städter die Grünen gewählt

    Vormals Stimmvieh der SPD, teilweise auch der SED Linkspartei.

    Satire, will ich mal hoffen. Die Partei, die Partei hat immer recht

  14. @Michael Krüger:

    Und die Abholzung nimmt im brasilianischen Regenwald seit 15 Jahren stark ab.

    http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2019/08/fire2_1.jpg

    Nur ca. 0,2% des Regenwaldes in Brasilien werden heute noch pro Jahr abgeholzt.

    Nö: https://www.globalforestwatch.org/dashboards/country/BRA

    Die Leute glauben aber er könne bis 2050 zur Hälfte abgeholzt sein.

    FOA Daten sagen Brasilien hat 494 Mha an Wald. Andere Daten gehen von 410 Mha aus. Bei einem Verlust von 3 Mha (2016 5,4 Mha, 2017 4,5 Mha) pro Jahr verschwindet immerhin knapp ein Viertel des heutigen Waldes in Brasilien bis 2050.

    Aber natürlich sind diese Daten bestimmt fake, gell 😉

    Die Indios im Regenwald halten übrigens gar nichts von den Grünen Stadtmenschen und deren Vorstellungen aus Europa.

    Herr Krüger hat zwischen seinen Segeltrips natürlich auch jahrelang dort gewohnt und kennt sich aus. Was die Indios im Regenwald wohl von moderner Raumfahrt, Satellitenkommunikation und anderen Errungenschaften halten? Vermutlich noch weniger als von Klimaskeptikern, die sie für ihre Argumentation missbrauchen.

  15. @Herp

    Nö, ich kenne nur die Indigenen aus Ecuador, da ich neben denen in den Überlandbussen saß und auf den Märkten verhandelt habe. Und die leben nicht hinterm Mond wie Sie.

  16. Nö: https://www.globalforestwatch.org/dashboards/country/BRA

    Das Ding gibt aber unbrauchbare Werte aus.
    Der Wald hierzulande wächst sowohl in der Fläche als auch in der Masse. Aber auch in Germany gibt das Teil einen Tree Cover Loss aus.

    these estimates do not take tree cover gain into account

    Glaube ich gern.

  17. Tree cover gain steht weiter unten in deren Übersichten. Im Gegensatz zu Michael Krügers oft genannter und selten verlinkter Nature Studie verwendet die Webseite für loss ein tree cover von >30% und für gain >50%. Die Studie verwendet für beiden >10%. Kannst dir selbst ausdenken was man realistischerweise als Wald bezeichnen würde. Auch 30% tree cover scheint mir arg wenig für einen Wald.

    Für Deutschland gibt die Seite an 646 kha Verlust von 2001 bis 2018 und 258 kha Gewinn von 2001 bis 2012.

    Dabei handelt es sich eben um Satellitendaten, so wie bei der Nature Studie auch. 2012 gab es eine Bundeswaldinventur bei der die Flächen etwas anders bestimmt werden (ich finde auf Anhieb keine Angaben darüber). Dort ist es von 2002 bis 2012 ein Zugewinn von 49,6 kha: https://bwi.info/inhalt1.3.aspx?Text=2.01%20Waldspezifikation&prrolle=public&prInv=BWI2012&prKapitel=2.01&mpXicode=

  18. @Herp

    Ihre Daten von Esowatch sind der Hammer. Peinlich.

  19. PS

    Bei mir auf meinen Galaxy mit Opera zeigt der die Seite nicht mal an, da Esowatch Opera nicht mal unterstützt.

  20. bei der die Flächen etwas anders bestimmt werden

    Oft über das Kataster. Nicht bebaut, kein Acker, also Wald. Mit ein paar Jahren Verzögerung stimmt das dann auch. Zumindest in den Mittelgebirgen.

  21. Wenn ich mir dieses Logo ansehe und lese, die wollen „Klimaskeptiker“ studieren wie hier beschrieben dann dürfte relativ klar sein woher insgesamt der Wind weht.
    Hatten wir hiermit auch schon als Thema.

  22. Man muß aber dazu sagen, das PIK hat sein Logo inzwischen geändert.

  23. Auf Herrn Herps Esowatch-Seite hat nicht nur Brasilien an Wald verloren, sondern auch Deutschland, Schweiz, etc. und der Globus insgesamt.

    Betreiber sind diverse NGOs. Natürlich ohne wirtschaftliche und eigene Interessen.

  24. Oha, die Verschwörungstour beginnt wieder auf’s neue. Die bösen NGOs und man bezeichnet es als „Herrn Herps Esowatch-Seite“ … puh. Welch überwältigendes Argument.

    Der Link von Krishna mit der herzerwärmenden Geschichte über die Connollys hat mir besonders gut gefallen.

    Globus insgesamt:
    https://data.worldbank.org/indicator/ag.lnd.frst.zs

    http://www.fao.org/forest-resources-assessment/en/ (http://www.fao.org/3/a-i4793e.pdf Report von 2015, Seite 16)

  25. @Herp

    Spaß beiseite. Ihre Seite da zeigt genau konträre Waldentwicklungen zu den offiziellen Zahlen. Sei es Deutschland, die Schweiz, oder global. Etc.. Habe da nur einige Länder verglichen, die einen Zuwachs melden und fast überall zeigt Ihre Seite eine Abnahme, oder stärkere Abnahme wie z.B. in Brasilien.

    Gestern habe ich The Circle gesehen. Da gibt es auch schon die Freitagstreffen. Genial. Da wird doch FFF vorweg genommen. Genau in einer solchen Welt befinden Sie sich auch. Merken es aber nicht einmal, wenn man Sie darauf aufmerksam macht.

  26. die Verschwörungstour beginnt wieder auf’s neue

    Erklär‘ doch lieber mal, warum die guten NGOs so ganz andere Ergebnisse liefern wie Behörden und Forstwirtschaft der genannten Länder. Berücksichtige bitte dabei das Geschäftsmodell der jeweiligen NGO. Danke.

  27. @Michael Krüger:

    Spaß beiseite. Ihre Seite da zeigt genau konträre Waldentwicklungen zu den offiziellen Zahlen.

    Es ist nicht „meine Seite“. Ich habe weitere Link gegeben. Wie die einzelnen Resultate zustande kommen ist gut dokumentiert.

    Gestern habe ich The Circle gesehen.

    Oh wie schön, ich habe Blade Runner 2049 gesehen.

    Genau in einer solchen Welt befinden Sie sich auch. Merken es aber nicht einmal, wenn man Sie darauf aufmerksam macht.

    Genau auf eine solche Welt (Blade Runner) steuern wir zu und wenn man euch drauf aufmerksam macht, merkt ihr es nicht einmal. So in etwa? Mal ehrlich -- Spaß beiseite -- ihr sitzt in euer Blase und denkt ihr seid die größten. Die Blase liefert Bestätigung, mehr braucht es ja nicht. Ich finde das faszinierend zu beobachten. Ich finde es auch faszinierend wie hauptsächlich ultra-rechte diese Sichtweise übernehmen, da es ihnen gut in den Kram zu passen scheint. Und ihr freut euch, dass „euer Thema“ Aufmerksamkeit dadurch gewinnt. Ein interessantes Experiment der Menschheit, das hoffentlich nicht schief läuft. Ging uns scheinbar viel zu lang zu gut. Da wollen einige es halt einfach brennen sehen …

  28. Damit können wir die Beweisaufnahme abschließen.
    Alarmisten wie der Forumstroll Herp können Fakten, Fiktionen und sogar Unterhaltungsfilmchen nicht auseinanderhalten. Die gute Nachricht ist derweil, dass Regenwald nach 66 Jahren zur vormaligen Biomasse wieder nachwachsen kann, wenn man ihn denn lässt. Meistens auch schneller.

  29. Herr Herp glaubt tatsächlich wir bewegen uns auf eine Welt wie Blade Runner zu. Na super. Bring it on.

  30. PS

    Oder vielleicht doch Planet der Affen?

  31. Planet der Affen

    Trübe Aussichten.
    Einem Dr. Zaius kann der Herp nicht das Wasser reichen.

  32. Herr Herp glaubt tatsächlich wir bewegen uns auf eine Welt wie Blade Runner zu. Na super. Bring it on.

    Herr Krüger glaubt tatsächlich wir bewegen uns auf eine Welt wie in The Circle zu. Na super, Bring it on.

    Oder vielleicht doch Planet der Affen?

    Hier definitiv, aber eher Idiocracy.

    @Lutz:

    Alarmisten wie der Forumstroll Herp können Fakten, Fiktionen und sogar Unterhaltungsfilmchen nicht auseinanderhalten.

    Ich fürchte eher du bist nicht in der Lage zu erkennen was andere genau geschrieben haben. Oder soll das ein Trollversuch deinerseits gewesen sein?

    Die gute Nachricht ist derweil, dass Regenwald nach 66 Jahren zur vormaligen Biomasse wieder nachwachsen kann, wenn man ihn denn lässt. Meistens auch schneller.

    Wir lassen ihn aber scheinbar nicht.

    Wer noch etwas über die 20% Sauerstoff aus dem Regenwald wissen wollte:
    https://www.nationalgeographic.com/environment/2019/08/why-amazon-doesnt-produce-20-percent-worlds-oxygen/

    Several scientists have come up with more accurate estimates. Yadvinder Malhi, an ecosystem ecologist at Oxford University’s Environmental Change Institute, bases his calculations on a 2010 study that estimates tropical forests are responsible for around 34 percent of photosynthesis occurring on land. Based on its size, the Amazon would account for about half of that. That would mean the Amazon generates around 16 percent of oxygen produced on land, explains Malhi, who detailed his calculations in a recent blog post.

    Daher kommen wohl diese ungefähr 20%, wäre zu vermuten.

  33. Zu der seltsamen Zitation nach

    Wer noch etwas über die 20% Sauerstoff aus dem Regenwald wissen wollte:
    https://www.nationalgeographic.com/environment/2019/08/why-amazon-doesnt-produce-20-percent-worlds-oxygen/

    Das ist ein aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat. Weiter unten steht dann:

    “The net [oxygen] effect of the Amazon, or really any other biome, is around zero,” he explains.

  34. nicht in der Lage zu erkennen was andere genau geschrieben haben

    Ich habe eigentlich immer Schwierigkeiten, die Herpschen Antworten auf sinnvollen Inhalt hin zu untersuchen. Beispiel gefällig?

    Erklär‘ doch lieber mal, warum die guten NGOs so ganz andere Ergebnisse liefern wie Behörden und Forstwirtschaft der genannten Länder. Berücksichtige bitte dabei das Geschäftsmodell der jeweiligen NGO. Danke.

    Kommt da noch was, oder belässt es der Troll bei der patzigen Rabulistik?
    Bis dato gibt es ja nur „die bösen NGOs“ Genöle.

  35. @ Lutz Herrmann 3. September 2019 11:57

    Alarmisten wie der Forumstroll Herp können Fakten, Fiktionen und sogar Unterhaltungsfilmchen nicht auseinanderhalten.

    Fiktionen und Filme können durchaus auch zutreffende Vorwegnahmen der zukünftigen Entwicklung sein, müssen das aber nicht. Mit Sicherheit drücken sie aber die Vorstellungen jener aus, die diese Fiktionen und Filme produzieren oder gar gut finden. Wie realistisch sind dann derartige Vorstellungen? Die muss man dann eben mit der Wissenschaft und der Realität abgleichen.

    Ich liebe SciFi, aber ich glaube nicht, dass das Weltall mit intelligenten Lebensformen bevölkert sind und halte interstellare Raumfahrt für praktisch undurchführbar. Es ist nicht mehr als ein Traum. Zuweilen wird das Stilmittel SciFi oder Fantasy verwendet, um höchst reale Probleme in einem anderen Kontext zu thematisieren -- wie eine Parabel. Einige Filme haben auch gar nicht den Anspruch, eine realistische Vorwegnahme der Zukunft sein zu wollen, sondern ggf. nur einfache Ängste zu visualisieren.

    Wenn Herp und andere unkritisch Visionen wie die von Blade Runner 2048 als Muster für realisische Zukunftsgefahren sieht, warum dann nicht andere wie Zardoz, Mad Max, 1984, Plant der Affen, Pacific Rim, Star Treck, Altered Carbon, X-Men oder was auch immer?

    Persönlich fand ich die Serien ‚Altered Carbon‘, ‚Westworld‘ und ‚Better than us‘ auf Netflix sehr gut. Und ich bleibe bekennender Fan von ‚Babylon 5‘ und ‚Raumpatrouille‘ auch wenn diese nun in die Jahre gekommen sind. Zu meinen Lieblingsautoren zählen Philip K. Dick, Frank Herbert, Cordwainer Smith, Ian Banks … Aber ich komme nicht auf die Idee, darauf meine Zukunftserwartungen zu setzen.

  36. @ Lutz Herrmann 3. September 2019 11:57

    Alarmisten wie der Forumstroll Herp können Fakten, Fiktionen und sogar Unterhaltungsfilmchen nicht auseinanderhalten.

    Fiktionen und Filme können durchaus auch zutreffende Vorwegnahmen der zukünftigen Entwicklung sein, müssen das aber nicht. Mit Sicherheit drücken sie aber die Vorstellungen jener aus, die diese Fiktionen und Filme produzieren oder gar gut finden. Wie realistisch sind dann derartige Vorstellungen? Die muss man dann eben mit der Wissenschaft und der Realität abgleichen.

    Ich liebe SciFi, aber ich glaube nicht, dass das Weltall mit intelligenten Lebensformen bevölkert sind und halte interstellare Raumfahrt für praktisch undurchführbar. Es ist nicht mehr als ein Traum. Zuweilen wird das Stilmittel SciFi oder Fantasy verwendet, um höchst reale Probleme in einem anderen Kontext zu thematisieren -- wie eine Parabel. Einige Filme haben auch gar nicht den Anspruch, eine realistische Vorwegnahme der Zukunft sein zu wollen, sondern ggf. nur einfache Ängste zu visualisieren.

    Wenn Herp und andere unkritisch Visionen wie die von Blade Runner 2048 als Muster für realisische Zukunftsgefahren sieht, warum dann nicht andere wie Zardoz, Mad Max, 1984, Plant der Affen, Pacific Rim, Star Treck, Altered Carbon, X-Men oder was auch immer?

    Persönlich fand ich die Serien ‚Altered Carbon‘, ‚Westworld‘ und ‚Better than us‘ auf Netflix sehr gut. Und ich bleibe bekennender Fan von ‚Babylon 5‘ und ‚Raumpatrouille‘ auch wenn diese nun in die Jahre gekommen sind. Zu meinen Lieblingsautoren zählen Philip K. Dick, Frank Herbert, Cordwainer Smith, Ian Banks … Aber ich komme nicht auf die Idee, darauf meine Zukunftserwartungen zu setzen.

  37. Wir lassen ihn aber scheinbar nicht.

    Wieso wir?
    Die meisten Leute wollen nicht in Dortmund wohnen sondern essen. Wusste schon Rio Reiser. Urwald abholzen gilt in diesen Staaten als Akt des Fortschritts. So wie damals in Mitteleuropa, bevor man Kohle verwendete.

  38. @ML:

    Das ist ein aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat.

    Ganz und gar nicht. Es ging darum wo die 20% herkommen könnten. Der Rest des zitierten Artikels beschreibt das was hier schon geschrieben wurde und ja auch keiner bestreitet.

    @Lutz:

    Erklär‘ doch lieber mal, warum die guten NGOs so ganz andere Ergebnisse liefern wie Behörden und Forstwirtschaft der genannten Länder. Berücksichtige bitte dabei das Geschäftsmodell der jeweiligen NGO. Danke.

    Kommt da noch was

    Das kam schon in #27.

    Wieso wir?

    Wir = Menschheit

    Die meisten Leute wollen nicht in Dortmund wohnen sondern essen. Wusste schon Rio Reiser.

    Diese Einstreuungen immer …

    Urwald abholzen gilt in diesen Staaten als Akt des Fortschritts. So wie damals in Mitteleuropa, bevor man Kohle verwendete.

    Hab’s ja schon im anderen Thread verlinkt: https://www.theguardian.com/commentisfree/2019/sep/02/amazon-destruction-earth-brazilian-kayapo-people

  39. Das kam schon in #27.

    Denkfaul und an der Wahrheit gar nicht interessiert.
    So sind sie halt, unsere Alarmisten.
    Die NGO, die NGO, die hat immer Recht.
    Man muss die Zahlen von Forest Watch also weiterhin nicht beachten. Das wäre damit geklärt.

    Hab’s ja schon im anderen Thread verlinkt

    Und auch hier ist es nicht relevant.

    Wir = Menschheit

    Impotenz und Größenwahn. Typisch für einen Deutschen.

  40. @ Sebastian Herp 3. September 2019 15:58

    Es ging darum wo die 20% herkommen könnten. Der Rest des zitierten Artikels beschreibt das was hier schon geschrieben wurde und ja auch keiner bestreitet.

    Klartext: Es wurden Fake-News verbreitet mit den 20 % -- was du anscheinend auch nicht bestreitest. Aber du willst erklären, wie die Verbreiter der Fake News zu derartigen Behauptungen gekommen sind: Sie haben einfach die Texte nicht richtig gelesen.

    Ich sage dazu: Es ist irrelevant, ob sie sich eine Zahl aus den Fingern sogen oder ob es missverstandene oder nur halb gelesene Artikel waren. Es sind Fake News und werden auf allen möglichen Kanälen den Menschen ins Hirn geprügelt -- die stete Wiederholung wird Wirkung zeigen.

  41. @Lutz Herrmann:
    Was war das denn für ein hingerotzter Kommentar? Bist du irgendwie beleidigt? Ich weiß schon, dass für dich nichts relevant ist … dein Modus Operandi ist bekannt.

    @ML:

    Klartext: Es wurden Fake-News verbreitet mit den 20 % — was du anscheinend auch nicht bestreitest. Aber du willst erklären, wie die Verbreiter der Fake News zu derartigen Behauptungen gekommen sind: Sie haben einfach die Texte nicht richtig gelesen.

    Nicht wirklich. Lies einfach nochmal was genau die Süddeutsche geschrieben hat: „Viele Wissenschaftler und Umweltverbände gehen davon aus, dass ein Fünftel des weltweiten Sauerstoffs über das riesige Waldgebiet rund um den südamerikanischen Fluss in die Erdatmosphäre gelangt.“

    Das mag ungenau formuliert sein, aber dort steht auch nicht 20% des Sauerstoffs der Atmosphäre würden aus dem Amazonas-Regenwald kommen, wie es Herr Heß oben wohl behauptet und gegen diesen Strohmann argumentiert. Ich habe aufgezeigt woher diese 20% kommen könnten. Die Süddeutsche gibt das UNFF an und formuliert hier tatsächlich falsch „gemeinsam für 40 Prozent des Sauerstoffs in der Luft verantwortlich“ obwohl sie wahrscheinlich 40% des durch Photosynthese erzeugten Sauerstoffs meinen. Das als Fake News zu bezeichnen schafft auch nur ein Klimaskeptiker, der überall Fake sieht 😉

    Ich sage dazu: Es ist irrelevant, ob sie sich eine Zahl aus den Fingern sogen oder ob es missverstandene oder nur halb gelesene Artikel waren. Es sind Fake News und werden auf allen möglichen Kanälen den Menschen ins Hirn geprügelt — die stete Wiederholung wird Wirkung zeigen.

    Es sind nicht wirklich Fake News. Wenn du so strickt gegen Fake News wärst, dann würdest du nicht solch merkwürdige Blogs lesen und Principia Scientific als Quelle angeben. Das ist tatsächlich Fake News, d.h. mit Absicht falsch verbreitete Informationen.

  42. mit Absicht falsch verbreitete Informationen.

    Mit Absicht falsche Informationen verbreiten … so rum natürlich 😉

  43. “The net [oxygen] effect of the Amazon, or really any other biome, is around zero,” he explains.

    Lustig, der Herp.
    Der kriegt die einfachsten Zusammenhänge nicht gerafft und poltert immer noch rum.

  44. @ Sebastian Herp 3. September 2019 16:43

    Klartext: Es wurden Fake-News verbreitet mit den 20 % — was du anscheinend auch nicht bestreitest. Aber du willst erklären, wie die Verbreiter der Fake News zu derartigen Behauptungen gekommen sind: Sie haben einfach die Texte nicht richtig gelesen.

    Nicht wirklich. Lies einfach nochmal was genau die Süddeutsche geschrieben hat: „Viele Wissenschaftler und Umweltverbände gehen davon aus, dass ein Fünftel des weltweiten Sauerstoffs über das riesige Waldgebiet rund um den südamerikanischen Fluss in die Erdatmosphäre gelangt.“

    Welche ‚vielen Wissenschaftler‘ können hier gemeint sein? Immerhin ist der Stand der Wissenschaft klar: Die 02 / CO2-Bilanz über dem Amazonas ist ein Nullsummenspiel. Die Süddeutsche schürt mit Fake-News und unbelegten Falschbehauptungen die gegenteilige Ansicht.

    Das mag ungenau formuliert sein, aber dort steht auch nicht 20% des Sauerstoffs der Atmosphäre würden aus dem Amazonas-Regenwald kommen, wie es Herr Heß oben wohl behauptet und gegen diesen Strohmann argumentiert.

    Dass du nicht weisst, was ein Strohmann ist, wissen wir bereits.

    Ich habe aufgezeigt woher diese 20% kommen könnten.

    Auch das nicht: Ein herausgerissenes Zitat aus einem Text, der eigentlich was ganz anderes vermittelt und auch in der Süddeutschen nicht erwähnt wird, ist nur eine Lächerlichkeit, Fake News gesund zu belten.

    Das als Fake News zu bezeichnen schafft auch nur ein Klimaskeptiker, der überall Fake sieht

    Wer offensichtlichen Stuss verteidigt darf nicht darauf hoffen, dass er noch ernst genommen wird.

    Es sind nicht wirklich Fake News.

    Nein … einfach nur absurde Propaganda.

    Wenn du so strickt gegen Fake News wärst, dann würdest du nicht solch merkwürdige Blogs lesen und Principia Scientific als Quelle angeben. Das ist tatsächlich Fake News, d.h. mit Absicht falsch verbreitete Informationen.

    Bösartige Unterstellungen ohne Argument ist man von dir gewöhnt. Darum hierauf nur ein müdes Gähnen.

  45. Martin Landvoigt schrieb am 4. September 2019 09:10:

    Wenn du so strickt gegen Fake News wärst, dann würdest du nicht solch merkwürdige Blogs lesen und Principia Scientific als Quelle angeben. Das ist tatsächlich Fake News, d.h. mit Absicht verbreitete falsche Informationen.

    Bösartige Unterstellungen ohne Argument ist man von dir gewöhnt. Darum hierauf nur ein müdes Gähnen.

    Ist Ihnen bewusst, das Principia Scientifica auch heute noch behauptet, es gäbe keinen Treibhausefekt? Dass die Autoren von „Slaying the sky dragon“ dort (prominente) Mitglieder sind? Dass man also eigentlich sehr skeptisch gegenüber allem sein sollte, was von dort kommt (um nicht zu sagen referenzen darauf tunlichst vermeiden sollte)?

  46. Werden nun die Sauerstoffvorräte der Erde knapp?

    Zuletzt verbreitete sich in sozialen Netzwerken die Sorge, dass der Erde durch die Brände zu wenig Sauerstoff zur Verfügung stehen könnte. 20 Prozent der Weltproduktion würden durch die „grüne Lunge der Erde“ produziert, hieß es. Allerdings stimmt die Zahl nicht, berichtet aktuell auch der Umweltforscher Jonathan Foley. Nach Schätzungen sind es eher sechs Prozent. Tagsüber, wenn die Sonne scheint, setzen Pflanzen durch Fotosynthese Sauerstoff frei. Aber nachts kehrt sich der Prozess um -- dann wird von ihnen Sauerstoff eingeatmet und Kohlendioxid freigesetzt. Die Sauerstoffproduktion der Erde ist also nicht in Gefahr.

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/amazonas-das-muessen-sie-zu-den-braenden-wissen-a-1283681.html

    Herr Herp verteidigt und glaubt aber wirklich alles, was die Klimaschützer so an Nonsens verbreiten.

  47. Und gerade die Klimaschützer haben immer und immer wieder behauptet, wenn Biomasse wie Holz etc. verbrennt, dann ist das CO2-neutral, da genau soviel CO2 wieder freigesetzt wird, wie kurz zuvor der Atmosphäre durch die Pflanzen entzogen wurde. So ist eigentlich auch klar, dass in der CO2-Bilanz und O2-Bilanz eine Nullnummer herauskommen muss.

    Nicht so bei den Klimaschützern, die glauben Holz verbrennen ist CO2-neutral, aber wenn der Amazonas brennt ist das nicht CO2-neutral und zudem wird der Sauerstoffhaushalt gefährdet.

    Ja um Himmels Willen, liebe Klimaschützer, dann dürft Ihr auch kein Kaminholz und keine Pellets mehr verbrennen und auch keine Biokraftstoffe mehr im Tank. Das gefährdet nämlich dann auch die Sauerstoffproduktion.

    Ein schönes Beispiel, wie die Verblödung der Massen funktioniert und Herr Herp meint dort noch in die Bresche springen zu müssen.

  48. @Lutz Herrmann:

    “The net [oxygen] effect of the Amazon, or really any other biome, is around zero,” he explains.

    Lustig, der Herp.
    Der kriegt die einfachsten Zusammenhänge nicht gerafft und poltert immer noch rum.

    Es ist wirklich schwer mit dir, wenn dein Leseverständnis gleich null zu sein scheint und du einfach nur ständig irgendwas in den Raum wirfst. Ich weiß auch nicht warum ich auf solche Trollversuche überhaupt noch reagiere … müssig.

    @ML:

    Welche ‚vielen Wissenschaftler‘ können hier gemeint sein? Immerhin ist der Stand der Wissenschaft klar: Die 02 / CO2-Bilanz über dem Amazonas ist ein Nullsummenspiel. Die Süddeutsche schürt mit Fake-News und unbelegten Falschbehauptungen die gegenteilige Ansicht.

    Der Stand der Wissenschaft ist, dass gut und gerne 20% des durch Photosynthese erzeugten Sauerstoffs aus dem Amazonas Regenwald kommen. Bei dieser Aussage geht es nicht darum, ob dieser Sauerstoff auch zum Anstieg der Konzentration in der Atmosphäre beiträgt oder gleich wieder im selben Gebiet verbraucht wird.

    Dass du nicht weisst, was ein Strohmann ist, wissen wir bereits.

    Oh je … also aus einer Ungenauigkeit eine solche Rechnung wie Herr Heß aufzubauen ist kein Strohmann? Da kann man genau so gut gegen das Wort Treibhauseffekt argumentieren, weil die Erde ja gar kein Treibhaus sei. Auch kein Strohmann? Es ist ja ganz witzig was Herr Heß da oben versucht hat und man kann sich gerne darüber lustig machen wenn jemand schreibt „40% des Sauerstoffs in der Luft“, besonders bei einer dpa Meldung. Aber es Fake News zu nennen … nunja.

    Auch das nicht: Ein herausgerissenes Zitat aus einem Text, der eigentlich was ganz anderes vermittelt und auch in der Süddeutschen nicht erwähnt wird, ist nur eine Lächerlichkeit, Fake News gesund zu belten.

    Textdeutung hatten wir ja hier schon oft. Ist eine dpa Meldung wie leicht zu erkennen ist und es ist auch nicht schwer den Text zu verstehen, denke ich.

    Wer offensichtlichen Stuss verteidigt darf nicht darauf hoffen, dass er noch ernst genommen wird.

    Oh je … könntest du gerade den Grund dafür gefunden haben, warum keiner mit ein wenig Grips Klimaskeptiker wirklich ernst nimmt?

    @Michael Krüger:

    Herr Herp verteidigt und glaubt aber wirklich alles, was die Klimaschützer so an Nonsens verbreiten.

    Auch du scheinst nicht zu verstehen. Auch 6 Prozent klappt mit Herrn Heß Rechnung nicht und trotzdem führst du das jetzt irgendwie als Gegenbeweis an obwohl klar sein sollte, dass mit den 20% wahrscheinlich nicht der Anteil am Sauerstoff in der Atmosphäre gemeint ist, wie es hier dargestellt wird.

    Und gerade die Klimaschützer haben immer und immer wieder behauptet, wenn Biomasse wie Holz etc. verbrennt, dann ist das CO2-neutral, da genau soviel CO2 wieder freigesetzt wird, wie kurz zuvor der Atmosphäre durch die Pflanzen entzogen wurde. So ist eigentlich auch klar, dass in der CO2-Bilanz und O2-Bilanz eine Nullnummer herauskommen muss.

    Niemand behauptet etwas anderes. Bei einem Gleichgewicht ist es eine Nullnummer.

    Nicht so bei den Klimaschützern, die glauben Holz verbrennen ist CO2-neutral, aber wenn der Amazonas brennt ist das nicht CO2-neutral und zudem wird der Sauerstoffhaushalt gefährdet.

    Wurde der Amazonas etwa erst angepflanzt und dann verbrannt? Ist das ein Gleichgewicht?

    Ja um Himmels Willen, liebe Klimaschützer, dann dürft Ihr auch kein Kaminholz und keine Pellets mehr verbrennen und auch keine Biokraftstoffe mehr im Tank. Das gefährdet nämlich dann auch die Sauerstoffproduktion.

    Wie das?

    Ein schönes Beispiel, wie die Verblödung der Klimaskeptikerblogger funktioniert und Herr Krüger meint dort noch in die Bresche springen zu müssen.

    In der Tat ein schönes Beispiel. Ich habe es mal für dich korrigiert.

  49. @Herp

    Wurde der Amazonas etwa erst angepflanzt und dann verbrannt? Ist das ein Gleichgewicht?

    Ah, Sie meinen also angepflanzte Bäume von Menschen ergeben ein Nullnummernspiel, aber nicht Bäume, die natürlich wachsen?

    Wie gesagt, wächst ein Baum und wird dann verbrannt ist das ein Nullnummernspiel. Egal ob er aus einem Wirtschaftswald, oder Urwald stammt. Der Baum hat beim Wachsen C aus CO2 aus der Atmosphäre eingelagert und gibt genau diese Menge auch wieder an C im Form von CO2, CO, etc. wieder ab, wenn er verbrennt. Allenfalls bleibt noch ein bisschen Holzkohle zurück

    Herr Herp, jetzt offenbaren Sie uns, in welcher Blase Sie leben. Dort gilt nicht mal mehr die Naturwissenschaft.

  50. PS

    Und Herr Herp, Sie haben es immer noch nicht verstanden, der Amazonas produziert Brutto keine 20% des Sauerstoffes der Erde, sondern allenfalls nur 6%. Netto kommen dabei aber 0% O2-Überschuss raus, da die Wälder in der Nacht O2 benötigen und CO2 produzieren. Ein Nullnummernspiel. Bis auf das bisschen Wald, der zu Kohle wird.

  51. @Michael Krüger:

    Herr Herp, jetzt offenbaren Sie uns, in welcher Blase Sie leben. Dort gilt nicht mal mehr die Naturwissenschaft.

    Mega, jetzt glaubst du wieder irgendwas gefunden zu haben an dem du dich aufreiben kannst. Ein wenig Nachdenken hilft manchmal … vielleicht versuchst du es mal. Vielleicht erkennst du dann den Unterschied zwischen einem Wirtschaftswald und einem Urwald. Kleiner Tipp: einer von beiden schrumpft nicht.

    Und Herr Herp, Sie haben es immer noch nicht verstanden, der Amazonas produziert Brutto keine 20% des Sauerstoffes der Erde

    Du hast nicht verstanden, dass es darum gar nicht geht. Das ist der Strohmann, der aus dem dpa Text gesponnen wurde, der höchst wahrscheinlich die Sauerstoffproduktion durch Photosynthese meint.

    , sondern allenfalls nur 6%

    Du hast auch nicht verstanden, dass die Fake News Rechnung im Artikel oben auch nicht für 6% klappt. Wie schon gesagt, darum geht es auch gar nicht.

    Netto kommen dabei aber 0% O2-Überschuss raus, da die Wälder in der Nacht O2 benötigen und CO2 produzieren.

    Sag mal, hat sich irgendwer eigentlich den Artikel durchgelesen, den ich zu der möglichen Herkunft der 20% verlinkt habe? Warum fantasierst du nun herum und versuchst mir genau den Inhalt dieses Artikels zu erklären?

    Das ist schon merkwürdig hier. Man könnte fast glauben ihr habt eine gewisse Agenda 😉

  52. Okay, Herp hat den Artikel mal wieder nicht lesen wollen. Stattdessen das ewig gleiche Poltern. Den haben sie als Kind zu viel oder zu wenig geschlagen.

  53. Herr Herp, es sind so oder so keine 20%. Egal mit was Sie da rechnen.

  54. Marvin Müller 4. September 2019 10:05

    Ist Ihnen bewusst, das Principia Scientifica auch heute noch behauptet, es gäbe keinen Treibhausefekt? Dass die Autoren von „Slaying the sky dragon“ dort (prominente) Mitglieder sind? Dass man also eigentlich sehr skeptisch gegenüber allem sein sollte, was von dort kommt (um nicht zu sagen referenzen darauf tunlichst vermeiden sollte)?

    Ich lese Artikel und sehe es nicht als Pflicht und Aufgabe, für alles eine Schublade zu haben oder Akten zu führen, wann wer was irgend wann gesagt haben könnte. Vielmehr gehe ich davon aus, dass jeder auch mal Unsinn von sich geben kann, oder aber was Vernünftiges, dem ich zustimmen kann.

    Mich interessieren darum die Behauptungen auch dann sehr wenig, wenn sie denn gut belegt wären. Wenn ein Artikel in sich überzeugend argumentiert, ist alles weitere nebensächlich.

    Viel mehr halte ich eine Einschränkung nach Quellen für bedenklich, die dem Meinungsgegner gar nicht mehr hören will. So kann man auch jede Diskussion unterbinden. Das heißt nicht, dass man zu jeder Unsinnsbehauptung auch Stellung nehmen muss, aber es heißt, das pauschalierte Vorverurteilungen von Argumenten, bevor man sie überhaupt zur Kenntnis nimmt, unzulässig ist.

  55. @Martin Landvoigt #54
    Das ist üblich bei Öks, wenn die Argumente fehlen, dann wird die Quelle diskreditiert, unabhängig von Inhalten, rein aus Prinzip und Dummdreistigkeit. Da bildet Marvin Müller keine Ausnahme und ist, wie ich schon wiederholt bemerkt habe da auf dem niedrigen Herp Level.

  56. @Martin Landvoigt und Krishna Gans

    Das ist genau der Punkt. Es gibt keine Quellen denen man vertrauen sollte.
    In der Tat ist das diskreditieren von Quellen das Stilmittel der politischen Aktivisten, so kam mir jetzt Herr Müller aber nicht vor.
    Er hat sie ja nur aufgerufen skeptisch zu sein. Allerdings muss man das bei der Süddeutschen ja genauso sein wie mein Artikel zeigt.

  57. @ Günter Heß 5. September 2019 09:26

    Es gibt keine Quellen denen man vertrauen sollte.

    Korrekt: Ein blindes Vertrauen in die Integrität und Korrektheit einer Quelle kann sich aus zwei Gründen nicht als gut erweisen:
    1. Ideologischer Spin: Gerade bei Reizthemen ist dies nie auszuschließen.
    2. Schlichter Irrtum

    Die Frage ist nun, wie weit denn eine Quelle vertrauenswürdiger ist als andere -- oder ist dies kein Thema? Wenn obskure Seiten neben denen stehen, die sich um journalistische Sorgfalt mühen, sind diese offensichtlich nicht in einer Liga. Aber dann macht der Text eigentlich selbst den Unterschied. Denn auch auf obskuren Seiten kann eine korrekte Info stehen und auf dem ‚Qualitätsmedium‘ Unzutreffendes.

    In der Tat ist das diskreditieren von Quellen das Stilmittel der politischen Aktivisten, so kam mir jetzt Herr Müller aber nicht vor.
    Er hat sie ja nur aufgerufen skeptisch zu sein. Allerdings muss man das bei der Süddeutschen ja genauso sein wie mein Artikel zeigt.

    Der Unterschied: Se haben konkret bei der Süddeutschen den Fehler gezeigt, MM tat es nicht bei seiner Anschuldigung.

  58. Günter Heß 5. September 2019 09:26

    @Martin Landvoigt und Krishna Gans

    In der Tat ist das diskreditieren von Quellen das Stilmittel der politischen Aktivisten, so kam mir jetzt Herr Müller aber nicht vor. Er hat sie ja nur aufgerufen skeptisch zu sein.

    In dem einen Kommentar, an dem sich Herr Landvoigt und Herr Gans jetzt hochziehen, bin ich schon etwas weiter gegangen. Principia Scientifica hat im Laufe der Zeit soviele Artikel in der Liga „Es gibt keinen Treibhauseffekt“ veröffentlicht und so oft Fakten falsch dargestellt, dass ich persöhnlich aus der Quelle alles mit großem Vorbehalt betrachte und daher auch abrate, sich auf die zu beziehen. Aber da bin ich nicht allein. Ein Teil der Principia Scientifica Autorenhaben es geschafft, sogar auf WUWT gesperrt zu werden -- und WUWT will man doch nun wirklich nicht in die Öko-ecke stecken.

    Was mich an der Stelle allerdings gewaltig stört, ist die Scheinheiligkeit, mit der da agiert wird. Ich erwähne einmal, begründet, warum man bei einer Quelle skeptish sein sollte und werde quasi virtuell gelyncht. Dabei konnte man in den letzten Tagen hier ettliche Beispiele sehen, wo jemand wegen schon der Wahl seiner Quelle „beschimpft“ wurde. Ich habe mir im Laufe der Jahre abgewöhnt irgendwas anderes als WUWT, Climate etc oder Spencer zu zitieren (vielleicht mal versteckt as Link ATTP, aber nur unter der Annahme, dass da eh keiner der üblichen Verdächtigen draufklickt und merkt, wo das hingeht). Sonst wurde mein Argument schon wegen der Quelle verworfen und ich zum Alarmisten abgestempelt.

    Was das diskreditieren der Quellen oder der Argumente aufgrund der Quelle angeht sollten sich hier einige beim Kommentieren mal einen Spiegel vor den Monitor stellen …

  59. #56 Günter Hess

    „Das ist genau der Punkt. Es gibt keine Quellen denen man vertrauen sollte.“

    Ein Beispiel dazu vom Bayerischen Rundfunk:

    Treibhausgasfrei und günstig Energie erzeugen? Das können wir doch schon längst, sagen Befürworter der Kernkraft. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) widerspricht in einer Analyse.

    Das sich BR24 keinen guten Text-Editor leisten kann, wiederhole ich hier meinen Kommentar

    Strompreise für private Haushalte 2018 in Cent/kWh
    Deutschland 30
    Schweden 19,9
    Frankreich 18
    Tschechien 15,9.

    Diese Preise widersprechen eindeutig der Analyse des DIW. Na klar, Schweden, Frankreich und Tschechien subventionieren ihre Kernkraftwerke.

    Addendum: Das DIW folgt auch dem Sprichwort: Wes Brot ich ess, des Lied sing ich. Ich hoffe, dass nicht der Bayerische Rundfunk und damit der GEZ-Beitragszahler der Auftraggeber war.

  60. @Marvin

    Ich habe mir im Laufe der Jahre abgewöhnt irgendwas anderes als WUWT, Climate etc oder Spencer zu zitieren

    Stimmt nicht. Zuletzt haben Sie bei den 20% Waldverlust im brasilianischen Amazonas auf NGO-Quellen verlinkt, die höchst zweifelhaft sind. Da vertraue ich lieber auf die Zahlen aus einer aktuellen Nature Studie, die da nur 8% ausweisen.

  61. PS

    Zumal auch andere Quellen aus nicht-NGO-Kreisen bei 10% liegen.

    NGOs behaupten auch 20% des Sauerstoffs brutto würde der Amozonsd produzieren. Es sind aber anscheinend nur um die 6% brutzo und 0% netto. NGOs erzählen grundsätzlich Märchen. Das ist meine Erfahrung. Ebenso die Presse.

  62. Michael Krüger schrieb am 5. September 2019 10:38:

    @Marvin

    Ich habe mir im Laufe der Jahre abgewöhnt irgendwas anderes als WUWT, Climate etc oder Spencer zu zitieren

    Stimmt nicht. Zuletzt haben Sie bei den 20% Waldverlust im brasilianischen Amazonas auf NGO-Quellen verlinkt, die höchst zweifelhaft sind.

    Immer schön bei der Wahrheit bleiben, Herr Krüger. Ich habe nicht auf NGO-Quellen verlinkt, nachzulesen im Kommentar vom 30. August 2019 18:40 . ich habe die gleiche Quelle wie Sie verlinkt -- die englische Wikipedia. Und das auch nur, nachdem Sie dorthin verlinkt haben und weil es die gleichen Zahlen wie in dem von Ihnen referenzierten Auschnitt aus dem IPCC Bericht waren.

    Aber schön, dass Sie gleich nochmal ein Beispiel für das hier allgegenwärtige diskreditieren von Quellen gebracht haben. Ob es da jetzt auch einen Aufschrei der üblichen Verdächtigen gibt?

  63. Marvin Müller schrieb am 5. September 2019 10:29

    Ich habe mir im Laufe der Jahre abgewöhnt irgendwas anderes als WUWT, Climate etc oder Spencer zu zitieren (vielleicht mal versteckt as Link ATTP, aber nur unter der Annahme, dass da eh keiner der üblichen Verdächtigen draufklickt und merkt, wo das hingeht).

    Bevor jetzt noch jemand das als ganz allgemeines Statement bezüglich verlinkter Webseiten missversteht: Bei der Auswahl an Blogs zum Thema Klima beschränke ich mich auf die genannten. Auch bei der Auswahl zu anderen Themen überlege ich immer schon vorher, wie die mitlesenden wohl zu der Quelle oder dem Autoren stehen könnten. Alles aus langen Erfahrungen hier. Nicht mit jedem, aber ausreichend breit, dass meine Erfahrungen hier zu diesem Verhalten geführt haben.

  64. @Marvin

    ich habe die gleiche Quelle wie Sie verlinkt — die englische Wikipedia.

    Ja, Sie haben auf die engl. Wikipedia als Quelle verlinkt und dort Daten von Mongabay/ Rhett Butler.

    Ich auf die engl. Wikipedia und dort Daten von

    Malhi, Y.; J. Timmons Roberts; Richard A. Betts; Timothy J. Killeen; Wenhong Li; Carlos A. Nobre (2009). „Climate Change, Deforestation, and the Fate of the Amazon“. Science. 319 (5860):

    Zudem Marvin haben Sie dort auf „The New York Times — The Daily: Why the Amazon is burning“ verlinkt.

    Marvin, Sie verwenden höchst unseriöse Quellen von NGOs. Da führt nun mal kein Weg vorbei.

  65. PS

    Wie gesagt, ich habe zum Amazonas als Quelle Nature und Science Daten verlinkt und da kam ein Aufschrei von Herrn Herp und dann auch Marvin.

    IdR verwende ich Daten von staatlichen Instituten, Nature, Science, etc., oder direkt vom IPCC. Und da schreit jedes Mal ein Herr Herp auf und Marvin betätigt sich als Wortklauber.

    Und Herr Herp erggooglet fast immer Daten von NGOs, seiner Gesinnungsgenossen und Aussagen von Gesinnungswissenschaftler und behauptet, wir/ ich würden in einer Blase leben und nur lauter Strohmänner bauen.

  66. Michael Krüger 5. September 2019 11:21

    @Marvin

    ich habe die gleiche Quelle wie Sie verlinkt — die englische Wikipedia.

    Ja, Sie haben auf die engl. Wikipedia als Quelle verlinkt

    Danke für die Bestätigung.

    Ich auf die engl. Wikipedia und dort Daten von …

    Den Link haben Sie nachgereicht, nachdem ich Ihrer allgemeinen Referenz „englische Wikipedia“ gefolgt bin und dort bei anderen Daten gelandet bin als Sie. Und ja, ich habe nicht gekuckt, wo die Daten herkamen. Das war Ihnen bei dem vorhergehenden Statement ja auch nicht wichtig.

    Zudem Marvin haben Sie dort auf „The New York Times — The Daily: Why the Amazon is burning“ verlinkt.

    So negativ, wie Sie das erwähnen, haben Sie da keinen einzigen Blick drauf geworfen … Hier mal ein Ausschnitt daraus mit ein paar Hervorhebungen:

    michael barbaro
    Right. So this is what we’re seeing in all these photos online. The Amazon is on fire. And it’s rampant deforestation under Bolsonaro that has caused it.
    ernesto londoño
    That’s right. And there were, literally, thousands of fires burning across the Amazon. But I think what many people didn’t quite understand was that this happens every year. Around this time, when it tends to be cooler and drier across the Amazon, there’s a slash-and-burn cycle that happens, where farmers and people who have logged patches of the Amazon clear the bush and set it on fire. And most of these fires tend to be relatively small and relatively contained. But something was different this year. The number was unusually high. So far this month, there’s been more than 26,000 fires detected through satellite imagery. That’s more than twice the number of fires registered last year. But this was, by no means, an all-time high. You know, we’ve seen other periods in years past when there were far more fires burning across the Amazon. I think what was different this year is you had all these alarming and widely shared posts on social media, some of which were using pictures that were many, many years old that weren’t really an accurate reflection of what was happening on the ground this year.

  67. Dann lass ich die 2 auch mal wieder aufschreien 😀
    CO2, GLOBAL WARMING, CLIMATE AND ENERGY, by Allan M.R. MacRae, B.A.Sc., M.Eng., P.Eng., June 2019

    Global warming alarmism, which falsely assumes that increasing atmospheric CO2 causes catastrophic global warming, is disproved – essentially, it assumes that the future is causing the past. In reality, atmospheric CO2 changes lag global temperature changes at all measured time scales.

    Nino34 Area Sea Surface Temperature changes, then tropical humidity changes, then atmospheric temperature changes, then CO2 changes.

  68. Michael Krüger schrieb am 5. September 2019 11:27:

    Wie gesagt, ich habe zum Amazonas als Quelle Nature und Science Daten verlinkt und da kam ein Aufschrei von Herrn Herp und dann auch Marvin.

    Und wieder verdrehen Sie das, was passiert ist. Sie haben mich etwas ganz konkretes gefragt: „Haben Sie dazu eine persönliche Meinung?“. Und ich habe den Fehler gemacht, darauf einzugehen. Kommt nicht so schnell wieder vor, versprochen.

  69. Also hinsichtlich des NYT Artikels muß ich Marvin Müller tatsächlich recht geben, der war überaus sachlich und mir auch schon positiv aufgefallen. Dafür muß man Marvin nicht kritisieren.

  70. @Alle:

    Marvin, Sie verwenden höchst unseriöse Quellen von NGOs. Da führt nun mal kein Weg vorbei.

    Schreibt Herr Krüger … wie ist das nun zu verstehen? Warum geht ihr nicht auf Herrn Krüger los und macht ihn fertig für das pauschale Urteil über alle Quellen, die ihm nicht genehm sind? Er schreibt ja selbst er vertraut lieber auf Zahlen, die ihm besser passen und ignoriert anderes. Kann man sich schon wundern wieso er das macht. Nunja …

    Wie gesagt, ich habe zum Amazonas als Quelle Nature und Science Daten verlinkt und da kam ein Aufschrei von Herrn Herp und dann auch Marvin.

    Ich habe dir genannt warum diese Studie mit Vorsicht zu genießen ist. 10% tree cover als Kriterium für Wald ist schon ziemlich niedrig, meinst du nicht?

    Und Herr Herp erggooglet fast immer Daten von NGOs, seiner Gesinnungsgenossen und Aussagen von Gesinnungswissenschaftler und behauptet, wir/ ich würden in einer Blase leben und nur lauter Strohmänner bauen.

    Es sind nicht „die bösen NGOs“ die diese Daten erheben und ja, ich ergoogle viel. Ich habe keine Liste von vorgefertigten Papers für jede Behauptung, die du in den Raum wirfst. Behauptest du, du baust keine Strohmänner? Was ist dann dieser 20% Blödsinn da oben?

    @Krishna:

    Also hinsichtlich des NYT Artikels muß ich Marvin Müller tatsächlich recht geben, der war überaus sachlich und mir auch schon positiv aufgefallen. Dafür muß man Marvin nicht kritisieren.

    Nein nein nein, so funktioniert das hier nicht. Die NYT ist eine Fake News Seite und die mag Herr Krüger nicht, weil NGOs oder so was.

    Dann lass ich die 2 auch mal wieder aufschreien
    CO2, GLOBAL WARMING, CLIMATE AND ENERGY, by Allan M.R. MacRae, B.A.Sc., M.Eng., P.Eng., June 2019

    Global warming alarmism, which falsely assumes that increasing atmospheric CO2 causes catastrophic global warming, is disproved – essentially,

    Nun gut, damit ist der endgültige Beweis erbracht. Wann kommt endlich dieses Hirn geregnet, das hier jemand kürzlich haben wollte? Wenn es nicht offensichtlich sein sollte warum das ein Blödsinn ist, darfst du gerne nachfragen 😉 Stichwort: Ableitungen mit Nicht-Ableitungen vergleichen und eine Datenreihe mit Detrend() mit einer anderen ohne zu vergleichen. Es gibt schon so Woodfortrees-Künstler auf der Welt 😉

  71. @Krishna:
    Auch gut, der Bezug auf Salby in den Kommentaren dort. Daraufhin kurz nach „Harde“ gesucht und auch nicht enttäuscht worden. Das ist schon eine eigene Welt dort 😉

  72. Es gibt schon so Woodfortrees-Künstler auf der Welt

    M.Mann ist nicht mal das 😀 😀

  73. Hi, hi Herpp, als wären deine Quellen in anderer Richtung besser 😀 😀

  74. Hab hier mal einen treffenden Kommentar zum Thema gefunden:

    This is what the Enlightenment is about. Bringing ideas to the table and have a discussion about them. When they attack the people behind the idea instead of the idea your are most probably facing an absolute and totalitarian human made idea(religious or ideology) ?

  75. @ Krishna Gans 5. September 2019 14:04

    Hab hier mal einen treffenden Kommentar zum Thema gefunden:

    This is what the Enlightenment is about. Bringing ideas to the table and have a discussion about them. When they attack the people behind the idea instead of the idea your are most probably facing an absolute and totalitarian human made idea(religious or ideology) ?

    Das passt wirklich! Danke. Übrigens, ich finde das Enlightenment (engl.) viel schöner als das deutsche ‚Aufklärung‘. Das hat so einen mief von Eltern, die den Kindern den Sex erklären sollen.

  76. @ Krishna Gans 5. September 2019 11:44

    Dann lass ich die 2 auch mal wieder aufschreien
    CO2, GLOBAL WARMING, CLIMATE AND ENERGY, by Allan M.R. MacRae, B.A.Sc., M.Eng., P.Eng., June 2019

    Ich sehe diesen Beitrag eher kritisch.

    The process that causes the ~9-month average lag of CO2 changes after temperature changes is hypothesized and supported by observations.

    Dies meint, dass es ein nahezu monokausalen Zusammenhang zwischen Erdmitteltemperatur und CO2 nicht gibt. Die eigentliche These lautet: Durch die Erwärmung der SST gasen die Ozeane CO2 aus. Dadurch folgen die Ergebnisse der Erwärmung, die überwiegend andere Ursachen hat. Das würde der These widersprechen, dass das CO2 ein Antrieb wäre.

    M.E. ist das zu kurz gesprungen, denn einen physikalischen Zusammenhang zwischen CO2 Anteil und THE ist m.E. hinreichend belegt. Aber man kann der These in so weit folgen, dass diese Wirkung im Rauschen anderer Antriebe weitgehend untergeht.

  77. Netto kommen dabei aber 0% O2-Überschuss raus, da die Wälder in der Nacht O2 benötigen und CO2 produzieren. Ein Nullnummernspiel. Bis auf das bisschen Wald, der zu Kohle wird.

    So ganz richtig ist das nicht. Die Nettoprimärproduktion liegt durchaus über Null. Stöchiometrisch äquivalent ist die Sauerstoffproduktion zur lebenden Biomasse. Wenn tatsächlich nachts alles metabolisiert würde, stünde ja kein einziger Baum, da es dann keinen Zuwachs an Biomasse gäbe. Und Kohle entsteht im Amazonasgebiet nicht, denn die abgestorbene Biomasse wird so schnell wieder umgesetzt, dass die Humusschicht nur wenige cm dickt ist. Da wird nix gespeichert.

  78. @Martin Landvoigt #76

    Das würde der These widersprechen, dass das CO2 ein Antrieb wäre.

    Ä
    ähh,…ja, der Haupt Antrieb. Wundert mich, dass Dich das verwundert, weil, sooo neu ist das ja jetzt nun nicht, vielleicht in diesem Zusammenhang.

  79. PS

    Aber man kann der These in so weit folgen, dass diese Wirkung im Rauschen anderer Antriebe weitgehend untergeht.

    Siehste 😀

  80. @Constanze Wunderlich

    Eine gute Zusammenfassung mit Quellen finden sie hier

    Using the same argument applied above, burning up the whole Amazon rainforest would use up around 240 Pg C of oxygen, causing atmospheric oxygen concentrations to drop by around 0.02%, an almost negligible amount because there is so much oxygen in the atmosphere. Keeping the Amazon rainforest largely intact matters for carbon dioxide and climate reasons (as well as many other reasons), it does not matter for oxygen reasons.

  81. @Krishna:

    Hab hier mal einen treffenden Kommentar zum Thema gefunden:

    This is what the Enlightenment is about. Bringing ideas to the table and have a discussion about them. When they attack the people behind the idea instead of the idea your are most probably facing an absolute and totalitarian human made idea(religious or ideology) ?

    Und vorher:

    M.Mann ist nicht mal das […] Hi, hi Herpp, als wären deine Quellen in anderer Richtung besser

    Also nachdenken bevor das nächste mal wieder eine Person attackiert wird. Allerdings ist es auch müssig auf den immergleichen Unsinn eingehen zu müssen. Da ist es einfacher auf den Autor zu verweisen bzw. die Quelle. Unwahrscheinlich, dass bei den üblichen Verdächtigen auch mal etwas korrektes rauskommt und nicht reine Skeptikerfantasie. Hier bräuchte es tatsächlich eine Datenbank auf die man verweisen könnte. Wenn es die doch bloß gäbe und Skeptiker sie nicht als Quelle von Fake News attackieren würden 😉

  82. @ML:

    Die eigentliche These lautet: Durch die Erwärmung der SST gasen die Ozeane CO2 aus. Dadurch folgen die Ergebnisse der Erwärmung, die überwiegend andere Ursachen hat. Das würde der These widersprechen, dass das CO2 ein Antrieb wäre.

    Das Thema kommt ja immer wieder mal hoch. Wenn man die Ableitung der CO2-Konzentration bildet und den Trend herausnimmt, sieht man ja sehr deutlich wie die Konzentrationsänderungen von der Temperatur abhängen. Einige Skeptiker folgern daraus dann, dass die CO2 Konzentration vollständig von der Temperatur abhängt und vergessen dabei, dass die CO2 Konzentration steigt und bei gleicher Temperatur nicht identisch ist, d.h. zum Beispiel nicht bei einer Abkühlung nach einem El Nino wieder auf das vorherige Niveau absinkt.

    Irgendwie kommen die dann zu der vollkommen irren Annahme, dass die allgemeine Zunahme der CO2 Konzentration, die ja nur der Hälfte unserer Emissionen entspricht, nicht durch unsere Emissionen verursacht wird. Der gesunde Menschenverstand sollte hier laut aufschreien, aber der gemeine Skeptiker wittert eine vollständige Widerlegung der ganzen CO2 Sache und schaltet hier wohl den Verstand ab 😉

  83. @81
    Es gibt Leute, die haben diese Datenbank annähernd im Hinterkopf.
    Was den von dir hervorgehobenen angeblichen Widerspruch angeht: auf deinen Müll kann man eigentlich kaum anders reagieren. Ansonsten stehe ich hinter dem von mir zitierten Kommentar, solltest du auch tun, wenn du wenigstens den Anschein einer gewissen Seriosität erreichen willst. 😀

    Unwahrscheinlich, dass bei den üblichen Verdächtigen auch mal etwas korrektes rauskommt

    Na, bei dir kommt da definitiv nie was sinnvolles rüber 😀

  84. #82
    Mit Strohmännern und Unterstellungen erreichst du nicht das Geringste. Da kommt zumindest hier niemand drauf, auch wenn du dir es ganz doll wünschen würdest 😀

  85. Schalte doch einfach mal deinen Verstand ein, wenn du argumentieren willst -- aber nee, Fehlanzeige -- einfach nur Blockade zwischen den Ohren. 😀

  86. Sebastian Herp 5. September 2019 17:54

    Allerdings ist es auch müssig auf den immergleichen Unsinn eingehen zu müssen.

    Keiner muss auf irgend einen Unsinn eingehen, auch nicht auf deinen.

    Da ist es einfacher auf den Autor zu verweisen bzw. die Quelle.

    Im Fall von Michael Mann steht dieser für den Betrug des Hockey-Sticks. Hier geht es nicht um die Person,der vielleicht ansonsten ganz nett sein kann. Aber wir sprachen darüber in welcher beschämenden Weise sein Klage abgewiesen wurde. Darum kann man ihn nun gerichtsfest auch als Betrüger bezeichnen.

  87. @ Sebastian Herp 5. September 2019 18:02

    Einige Skeptiker folgern daraus dann, dass die CO2 Konzentration vollständig von der Temperatur abhängt und vergessen dabei, dass die CO2 Konzentration steigt und bei gleicher Temperatur nicht identisch ist, d.h. zum Beispiel nicht bei einer Abkühlung nach einem El Nino wieder auf das vorherige Niveau absinkt.

    Auch diese Aussage ist fragwürdig. Denn wenn es keine anderen Antriebe gäbe, von denen einige unbekannt sind, andere schwer zu quantifizieren, ist aus einer einfachen Korellation rein garnichts abzulesen. Da wir also nicht feststellen können, welche Antriebe im Kontext eines gekoppelten chaotischen Systems das Klima determinieren, ist diese Annahme auf dünnen Beinen.

    Darüber hinaus gehe ich persönlich sehr wohl davon aus, dass der TCR irgendwo zwischen 0,5 und 1,5 Grad liegt.

    Irgendwie kommen die dann zu der vollkommen irren Annahme, dass die allgemeine Zunahme der CO2 Konzentration, die ja nur der Hälfte unserer Emissionen entspricht, nicht durch unsere Emissionen verursacht wird. Der gesunde Menschenverstand sollte hier laut aufschreien, aber der gemeine Skeptiker wittert eine vollständige Widerlegung der ganzen CO2 Sache und schaltet hier wohl den Verstand ab

    Tatsächlich gibt es die These, dass der Zuwachs an CO2 nicht oder nur gering durch anthropogene Einflüsse verursacht wird. Ich stimme dem nicht zu und halte es für hinreichend belegt, dass die anthropogene Einflüsse überwiegend dies bewirken. Aber das macht die These darum nicht vollkommen irre, sondern m.E. nur falsch.

  88. @ML:

    Auch diese Aussage ist fragwürdig. Denn wenn es keine anderen Antriebe gäbe, von denen einige unbekannt sind, andere schwer zu quantifizieren, ist aus einer einfachen Korellation rein garnichts abzulesen. Da wir also nicht feststellen können, welche Antriebe im Kontext eines gekoppelten chaotischen Systems das Klima determinieren, ist diese Annahme auf dünnen Beinen.

    Antwortest du wirklich auf den zitierten Text? Es ging nicht um ein chaotisches Klimasystem, es geht darum was der Grund für die Erhöhung der CO2 Konzentration ist. Auf diesen Grund ist dann die Schwankung auf Grund der Temperaturveränderung auf moduliert.

    Aber das macht die These darum nicht vollkommen irre, sondern m.E. nur falsch.

    Offensichtlich falsches kann man durchaus auch als irre bezeichnen, besonders wenn es so vehement verteidigt wird von einer eingeschworenen Skeptiker Gemeinde.

  89. #88
    Wer verteidigt das, von Ausnahmen abgesehen ?

  90. @Günther Hess #80

    ich kann jetzt mit der Antwort wenig anfangen, ich behaupte schließlich nicht, dass der Amazonasregenwald DIE Sauerstoffquelle der Erde ist. Jedoch ist das ganze auch kein Nullsummenspiel. Schon aus der Summenformel für die Photosynthese

    6 H2O + 6 CO2 + Licht = 6 O2 + C6H12O6

    ergibt sich rein stöchiometrisch, dass die Nettoprimärproduktion an Biomasse (also das, was nach Herausrechnung der Atmungsverlust übrig bleibt) proportional zur (überschüssigen) Sauerstoffproduktion ist. Deine Quelle widerspricht dem ja auch nicht und ich auch nicht.

  91. @ Sebastian Herp 5. September 2019 21:16

    Antwortest du wirklich auf den zitierten Text? Es ging nicht um ein chaotisches Klimasystem, es geht darum was der Grund für die Erhöhung der CO2 Konzentration ist. Auf diesen Grund ist dann die Schwankung auf Grund der Temperaturveränderung auf moduliert.

    Wenn etwas ausgast, dann schafft das zunächst einen Zustand, der nicht instantan reversibel ist. Wenn die SST wieder abfällt, dann könnte die Aufnahme von CO2 wieder steigen, aber dies dauert länger als beim ausgasen.

    Da der Großteil der CO2 Emissionen -- ca. 96 % -- natürlichen Ursprungs sind, und das System einen Kreislauf beschreibt, ist die Vermutung, dass der relativ geringe anthropogene Anteil eben keine starken Wirkungen habe, zunächst durchaus nachvolllziehbar. Erst bei näherer Prüfung komme ich auch zu der Überzeugung, dass dieses Argument nicht zutrifft.

    Offensichtlich falsches kann man durchaus auch als irre bezeichnen, besonders wenn es so vehement verteidigt wird von einer eingeschworenen Skeptiker Gemeinde.

    Dann sollten sie dies nennen und zitieren, für die ihre Behauptung zutrifft. GAnonyme Meinungen, die hier nicht vertreten werden und die vermutlich auch verzerrt dargestellt werden, sind da kein geeignetes Argument.

  92. @ Constanze Wunderlich 5. September 2019 23:34

    ich kann jetzt mit der Antwort wenig anfangen, ich behaupte schließlich nicht, dass der Amazonasregenwald DIE Sauerstoffquelle der Erde ist. Jedoch ist das ganze auch kein Nullsummenspiel.

    Ich versuche es mal von der anderen Seite: Der Prozess im Einzelnen bindet unbestritten CO2. Aber es sind ja auch Prozesse bekannt, die C2 wieder frei setzen: Verwesung, Atmung, Brände … Die Bilanzierung kann man darum von einer einfachen Überlegung leiten lassen: Nur bestehende Biomasse bindet CO2. Wenn die Aktivität nicht bei einem Nullsummsenspiel wäre, müsste sich das Delta in eine Akkumulation der Biomasse niederschlagen.

    Bei bestehenden Urwald-Parzellen beobachten wir das ganze nicht, denn es bildet sich ein Equilibrum hinaus, die nicht zu einer Akkumulation von Biomasse führt. In Parzellen mit Brand, werden große Mengen von CO2 frei, aber danach wird -- je nach landnutzung -- wieder mehr CO2 gebunden. Die Geschwindigkeiten sind nur nicht gleich, aber das System strebt stets zu einem Equiligrium. Eine langfristig fortschreitende Biomasse-Akkumulation ist darum über die Flache weder im Fall ohne Brände als auch mit Bränden nicht zu erwarten.

  93. Nur bestehende Biomasse bindet CO2.

    Klar, was anderes habe ich nicht behauptet.

    Wenn die Aktivität nicht bei einem Nullsummsenspiel wäre, müsste sich das Delta in eine Akkumulation der Biomasse niederschlagen.

    Akkumulation geschieht in Form Zuwachs an Biomasse: Bäume, andere Pflanzen usw., bis zum Klimaxstadium, dann ist ein Optimum erreicht -- Bäume wachsen ja nicht in dem Himmel. Und bei allem, was da an Biomasse existiert, wurde eine äquivalente Menge an Sauerstoff produziert.

    Dass die CO2-Freisetzung durch Brände wieder kompensiert wird, ist mir klar. Bei Ackerland ist das ein Nullsummenspiel, denn hier wird die gesamte Biomasse abgeerntet nicht gespeichert.

  94. @Krishna:

    Wer verteidigt das, von Ausnahmen abgesehen ?

    Nicht die Kommentare deines verlinkten WUWT Artikels überflogen? Das wäre dann wohl eine dieser Ausnahmen.

    @ML:

    Wenn etwas ausgast, dann schafft das zunächst einen Zustand, der nicht instantan reversibel ist. Wenn die SST wieder abfällt, dann könnte die Aufnahme von CO2 wieder steigen, aber dies dauert länger als beim ausgasen

    Was zu beweisen wäre. CO2 Steigerung und Entwicklung der SST passen aber nicht so recht zusammen:
    http://woodfortrees.org/plot/hadsst3gl/from:1960/plot/esrl-co2/derivative/integral/scale:0.005

    Da der Großteil der CO2 Emissionen — ca. 96 % — natürlichen Ursprungs sind, und das System einen Kreislauf beschreibt, ist die Vermutung, dass der relativ geringe anthropogene Anteil eben keine starken Wirkungen habe, zunächst durchaus nachvolllziehbar.

    Für mich nicht. Der Anstieg pro Jahr entspricht der Hälfte der menschlichen Emissionen. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass irgendwas unsere Emissionen komplett neutralisiert und die Steigerung dann natürlichen Ursprungs sein soll. Zumal bei Wegfall unserer Emissionen, diese Neutralisierungskräfte ja das CO2 aus anderen Quellen neutralisieren würden. Es sei denn die Natur kann unterscheiden. Kann sie das? Du siehst: nicht nachvollziehbar.

  95. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass irgendwas unsere Emissionen komplett neutralisiert

    Die Erde wird grüner, bindet also auch mehr C aus der Luft. Dank Klimawandel. Also Herr Herp, plant for the Planet. Welchen Beitrag haben die denn da geleistet? Ich habe schon etliche Bäume gepflanzt.

  96. PS

    Ich war auch Waldbesitzer. Nicht einen Baum dort gefällt, sondern die seit 30 Jahren ungestört wachsen lassen.

  97. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass irgendwas unsere Emissionen komplett neutralisiert

    Die Erde wird grüner, bindet also auch mehr C aus der Luft.

    Dein Ernst?

    Ich habe schon etliche Bäume gepflanzt. […] Ich war auch Waldbesitzer. Nicht einen Baum dort gefällt, sondern die seit 30 Jahren ungestört wachsen lassen.

    Natürlich, was hat Herr Krüger denn auch noch nicht gemacht? 😉

  98. @Herp

    Faltschirmspringen, Bungee, Gras rauchen, Drogen nehmen, etc..

    Ich habe auch noch nicht auf Festivals gezeltet. War aber erst am Wochenende auf einen Festival in Bremen.

    Den Wald, den ich hatte, der war in Verden. Der ist immer noch seit 30 Jahren ungestört am wachsen.

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