Der Hype um das Elektroauto ist vorbei

1. Oktober 2012 | Von | Kategorie: Blog

Die Bundesregierung hat am 19. August 2009 im Rahmen des Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität (NEPE) das ehrgeizige Ziel vorgegeben, bis zum Jahr 2020 eine Millionen Elektroautos auf die Straße zu bringen. Dass diese Utopie an der Realität scheitern würde, weil Elektromobile gegenüber Benzin und Diesel Fahrzeugen erhebliche Nachteile habe, darauf haben wir hier an verschiedenen Stellen hingewiesen (Elektromobilität? – Nehmen Sie ein Taxi!; Nur 101 Elektroautos an Privatkäufer; Freiburger Öko-Institut bescheinigt schlechte Klimabilanz für Elektroautos).

Wie jetzt in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu lesen war, ist ob der offensichtlichen Unerfüllbarkeit dieses Plans bei der Bundesregierung mit der Ernüchterung auch etwas mehr Realitätssinn eingezogen. Etwas mehr, weil der Ursprüngliche Plan von einer Millionen Fahrzeuge bis 2020 auf 600.000 Fahrzeuge zurückgeschraubt wurde. Eine Zielvorgabe die, das kann man heute schon sagen, in den nächsten Jahren noch weiter nach unten korrigiert werden wird. Schließlich sind für die bekannten Schwächen von E-Mobilen wie geringer Reichweite, langen Ladezeiten und einem viel zu hohen Preis, nicht ansatzweise Lösungen in Sicht.

Über die Unsinnigkeit die Totgeburt Massenmobilisierung mit Elektroautos mit staatlicher Bezuschussung (=Kaufanreizen) künstlich am Leben zu erhalten hat Steffen Hentrich im Blog des Liberalen Instituts folgendes geschrieben:

Elektromobilität ist so ziemlich der älteste Hut des Individualverkehrs. Schon vor mehr als einhundert Jahren konnten sich die schweren Fahrzeuge mit dürftiger Reichweite nicht gegen die Konkurrenz mit Verbrennungsmotor durchsetzen. In Nischen ist das Antriebskonzept inzwischen etabliert, doch für den Massentransport taugt der elektrische Strom auf der Straße bis heute nicht. Nicht nur unpraktisch und teuer ist das Elektroauto bis heute, sondern auch die Umweltbilanz sieht dürftig aus. Und dennoch wird die Elektromobilität immer wieder als letzter Schrei hervorgekramt und dient Technologiephantasten und Industrielobbyisten gleichermaßen als Vorwand für die Notwendigkeit von staatlichen Subventionen. Auch diesmal zeichnet sich das Scheitern der Planwirtschaft auf Deutschlands Straßen wieder ab, was die Bundesregierung zwar nicht davon abhält dem Prinzip Hoffnung weiterhin die Stange zu halten, sich aber dennoch vorsichtig mit Subventionen zurückzuhalten. Man muss Verkehrsminister Ramsauers Hoffnung nicht teilen, dass Elektroautos nicht der Kaufprämien wegen massenhaft gekauft werden, sondern weil sie faszinierend, sicher und nachhaltig sind, doch man kann ihn nur in seiner Opposition dagegen unterstützen, ein weiteres Mal Geld in einen viel zu alten Hut zu werfen.

Titelbild: 1888 Flocken Elektrowagen, erstes deutsches Elektroauto (Rekonstruktion); Bildquelle: Wikipedia

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65 Kommentare
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  1. Sie sind einfach noch nicht reif genug, es zu begreifen. Noch nie konnten ideologisch verklärte Phantastereien ökonomische und/oder physikalische Gesetzmäßigkeiten besiegen.

    Die angestrebte Elektromobilität wird vielleicht eines Tages kommen. Aber erst dann, wenn das Wissen und Können der Ingenieurszunft die derzeitigen Hemmnisse überwunden hat. Bis dahin vergehen nicht Jahre sondern mindestens Jahrzehnte. Ich möchte nur an das „Roberts“ Elektroauto von 1896 (!) erinnern. Das schaffte bereits damals eine Reichweite von 40 Meilen. Genau diese 64 km waren dann aber der Grund für den Schwenk hin zu Autos mit Verbrennungsmotor. Einzig und allein Oma Duck fährt allen Unzulänglichkeiten zum Trotz noch heute einen Detroit Electrics.

    Und wo stehen wir 116 Jahre später? Bei einer Schönwetter- Reichweite von gut 100 km. Aber Vorsicht! Irgendwann ist auch Winter und trotz der im Kaffeesatz nachzulesenden globalen Erwärmung werden auch dann noch Minusgrade erwartet. Zusätzlich wirken jedes Einschalten eines elektrischen Zusatzgerätes (Scheibenwaschanlage, Scheibenwischer, Nebelscheinwerfer, Nebelschlussleuchte, …) reichweitenmindernd. An Extras wie Klimaanlage, Sitzheizung oder Standheizung ist dann natürlich gar nicht mehr zu denken.

    Dass die derzeitigen Möglichkeiten einfach noch nicht reif sind für ein effizientes Elektroauto, will die selbsternannte Elite in Berlin trotz aller objektiven Hemmnisse nicht wahr haben. Sie denken mit einem 10- Jahresplan des Politbüros lassen sich alle roten Linien überspringen. Lachhaft!

  2. Eins vorweg, ich lese diesen Blog sehr gerne obwohl ich von Naturwissenschaften zugegebenermaßen wenig Ahnung habe. – Umso mehr Ahnung, theoretisch und praktisch, habe ich allerdings von der Allokation knapper Ressourcen, sprich Ökonomie.
    Deshalb erlaube ich mir hier an die Blogautoren oder den ein oder anderen kompetenten Kommentator einige Fragen zum Elektroauto zu stellen, auf die ich ansonsten keine oder widersprüchliche Antworten gefunden habe.

    1. Wie lange dauert, incl. Ladevorgängen, eine Fahrt mit einem marktgängigen Elektroauto von Hamburg nach München (Entfernung rund 750 Kilometer), Autobahn, kürzeste Verbindung? (100 km/h Spitzengeschwindigkeit und erwünschte Reisgeschwindigkeit.) Reisezeit: Dezember
    2. Läßt sich sicherstellen, dass mein Ladestrom immer garantiert aus erneuerbaren Energien und keinesfalls aus Atomstrom oder fossilen Energieträgern stammt?
    3. Wenn nicht – gibt es Masszahlen, die einen sinnvollen Vergleich zwischen der Nutzung fossiler Energien per marktgängigem Verbrennungsmotor (Golfklasse) und Elektroautos im Hinblick auf Effizienz der Energienutzung und Kosten pro Kilometer, Betriebstunde, etc ermöglichen
    4. Da Kosten immer auch eine Stückzahlfrage sind. Macht es Sinn fünf Jahre lang 100000 (200000…) Elektroautos in Deutschland zu produzieren (etwa durch VW) und sie zu 100 Prozent zu subventionieren (Kosten im zweistelligen Milliardenbereich pro Jahr) und an Privatleute zu verschenken? Käme dann ein selbsttragender Privatkonsumentenmarkt in Gang?

    Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen.
    Mit herzlichen Grüßen
    Bergmeister

  3. Karl Rannseyer 25. September 2012 14:56
    Hab das dort schonmal als Schnellschuß geschrieben, so im vorbei gehen …

    Was hier schon seit Ewigkeiten unterwegs ist, kommt nun auch bei Toyota an. Oder die sind die ersten die sich trauen das öffentlich zu machen.

    Who killed the electric car? This time round, Toyota did. …
    …The reason: there’s no demand for it, not while battery technology is failing to provide comparable range to a tank of petrol.

    BMW hat sich ähnlich schon vor Jahren mit aller gebotenen Vorsicht in der selben Richtung geäußert.

  4. E-Autos werden durch Physik verhindert, die funktioniert auch unabhängig eines Ökobewusstseins.(freie Physik)
    Der BMW mini-e hat eine Batterie von 28 KWh, bei 240 km Reichweite hat er einen Verbrauch von 1,2 Litern Öl = 12KWh je 100 km.
    Bis der Strom in der Batterie gespeichert ist werden etwa 4Liter Öl verbraucht(Wirkungsgrad fossiles KW, Übertragung , Ladeverluste.
    Ein kleiner Diesel kommt mit 3 Litern aus und hat Klima, Heizung, Beleuchtung u.s.w…..

    Bei ca 800-1000 h Wind und Sonne im ökofundalistischem Deutschland wird sich daran auch durch Forschung nichts ändern.

    Frau Bergmeister,

    bei 750 km Reichweite werden die überdachten Zündkerzen, genannt E-Auto; den Charme von Gabelstablern haben und bei Unfall Schäden wie ein LKW anrichten, weil die Tonne Batterien erstmal auf Null abgebremst werden muß

  5. Das Jahr hat überall auf der Welt 8760 Stunden, falls es nicht bekannt ist. ;-)

  6. @ Lydia Bergmeister #2

    zu 1.

    etwa 12 Stunden, reine Fahrzeit 8 Stunden und 38 Min., bei angenommener (optimistisch) 100km reichweite die sich durch die halbstündige Schnelladung auf etwa 85km verkürzt. Die erste ersten 100km mit voller Ladung in einer Stunde danach alle 85km eine halbe Stunde Ladezeit sind + 3,5h nur für die Ladung.

    zu2.

    Nein, selbst wenn das so Reklamiert wird. Es gibt nuneinmal keinen Ökostromfilter der nur Ökostrom durchläßt. Es sei denn die haben ´ne eigene Windmühle, aber dann stehen Sie evtl. bei Flaute 14Tage an der Tankstelle …

    zu3.

    etwas hat Herr Rassbach dazu schon geschrieben, erstaunlich finde ich die bei den Herstellern gefunden 0,0g/km CO2-Emissionen, würde ja bedeuten die Batterien laden sich von selbst auf mit “freier Energie” …

    zu4.

    Welchen Sinn sollte das machen? Und woher soll dieses Geld kommen? Sie sollten bedenken, alles was Ihnen die Regierung an Subventionen oder Zahlungen gibt hat sie Ihnen vorher aus der Tasche gezogen oder auf Kredit finanziert dessen Rechnung Sie dann auch übernehmen werden.

  7. @ Lydia Bergmeister #2

    Bez. Ihrer 4. Frage würde ich ganz klar sagen: Höchstwahrscheinlich würde kein selbsttragender Markt entstehen. Allerdings wären die Milliarden dann weg. Bei 100.000 Elektroautos zu je (günstigen) 20.000 € käme ich auf Kosten von 2 Mrd. € pro Jahr.

    Ähnlich wie die aktuelle EEG-Förderung setzt Ihr Ansatz im Prinzip nachfrageseitig an. Den Produzenten wird jeweils ein fester Abnahmepreis garantiert. Dabei gilt dieser Preis im Fall des EEG für die gesamte Stromproduktion, in Ihrem Beispiel nur bis zu einer Obergrenze (z. B. 100.000 Autos).

    Ich denke, eine derartiges Fördersystem soll insbesondere zweierlei bezwecken. Einerseits werden über die kumulierte Produktionsmenge in der Produktion Lernkurveneffekte erzielt. Andererseits sinken durch eine hohe Jahresproduktion normalerweise die Kosten pro Einheit (Kostendegression).

    Ob die geförderten Technologien auf diesem Weg einen derartigen kostenseitigen Entwicklungssprung machen, dass sie nach überschaubarer Zeit auch ohne Subvention marktfähig sind, ist allerdings höchst zweifelhaft. Das EEG ist hierfür das beste Beispiel. Niemand würde sich Solarzellen aufs Dach schrauben oder Windmühlen in die Pampa stellen, wenn es dafür nur den normalen Marktpreis für Strom gäbe. Und das trotz inzwischen jahrzentelanger Förderung mit Summen im bald dreistelligen Milliardenbereich.

    Zudem lehrt der Niedergang der deutschen Solarhersteller, dass ein solches Fördersystem viel zu wenig Anreize setzt, Innovationen hervorzubringen. Denn abgesetzt wird, was hergestellt wird. Egal, ob es besonders gut oder innovativ ist. Der technologische Fortschritt bleibt auf der Strecke. Es wird also gerade das Gegenteil dessen erreicht, was notwendig wäre.

    Wenn der Staat also unbedingt Elektroautos fördern möchte, dann sollte er dies eher angebotsseitig tun, also insbesondere Forschung und Entwicklung unterstützen. Dort könnte man mit den oben genannten Milliardenbeträgen vermutlich einiges erreichen (aber selbst dann wäre m. E. fraglich, ob dies ausreichen würde, Elektroautos wirklich konkurrenzfähig zu machen).

    Letztlich sollte man es privaten Unternehmen überlassen, zu entscheiden, ob sich die Massenproduktion eines neuen Produkts lohnt. Ich würde mal davon ausgehen, dass gerade die großen Deutschen Automobilkonzerne dies im Fall der Elektroautos recht genau einschätzen können. Auf jeden Fall können sie es besser, als unsere Politiker.

  8. Zudem lehrt der Niedergang der deutschen Solarhersteller, dass ein solches Fördersystem viel zu wenig Anreize setzt, Innovationen hervorzubringen

    Dazu ein höchst informativer Link: Öknomenstimme: Photovoltaik in Deutschland – Eine Medium Low-Tech Industrie

    Es fällt auf, dass die Aufwendungen F&E der Photovoltaikbranche in Relation zu anderen Branchen, insbesondere zu Hochtechnologiebranchen, sehr gering sind. Im Jahr 2008 hat die Branche inklusive Zulieferer nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft bei einem Umsatz von 9,5 Mrd. Euro nur 163 Mio. Euro für F&E ausgegeben. Das ergibt einen Anteil von 1,7 %. Im Zeitverlauf sind die Ausgaben pro Umsatzrelation konstant gesunken, nachdem sie mit knapp 3,3 % im Jahr 2001 ihren Höchstwert erreicht hatten.
    Diese niedrigen Werte sind überraschend, wenn man mit einbezieht, dass die erneuerbaren Energien als Hochtechnologiebranche angesehen werden und sich die Förderung durch zukünftige Marktchancen begründet. Die OECD klassifiziert Technologie entsprechend ihrer F&E-Intensität (F&E-Ausgaben pro Umsatz) und definiert hochwertige Technologie mit einem Wert von über 5 %) mittlere Technologie mit 1 bis 5 % und Niedrigtechnologie mit unter 1 %. Entsprechend dieser Definition ist Photovoltaik in Deutschland „medium low-tech“ und gemäß dem Trend bald Niedrigtechnologie. Im Vergleich zu andere Hochtechnologiebranchen, aber auch zu bereits etablierten Branchen ist das erschreckend wenig. Die Biotechnologiebranche investiert gegenwärtig ca. 48 % und die Nanotechnologiebranche ca. 28 % des Umsatzes. Selbst etablierte Branchen wie Maschinenbau (ca. 3 %), Elektro (ca. 6 %), Chemie (ca. 6,5 %) und Automobil (ca. 6,5 %) investieren mehr in Forschung und Entwicklung.

    Übrigens, Lydia Bergmeister, wann müssen Sie Ihre Arbeit denn abliefern? ;-)

  9. Vielen, herzlichen Dank allen für die Mühe bei der Beantwortung meiner Fragen und die freundliche Aufklärung in Sachen Physik! Besonderer Dank für die plastischen Vergleiche. („Gabelstapler“, „14 Tage Tankstellenaufenthalt“)
    Eine Anmerkung @Tritium: Der (eingehaltene) Abgabetermin meiner letzten Semesterarbeit liegt, unscharf ausgedrückt, einige Jahre zurück. Aber ich habe in Gesprächen mit meinen Kindern oder jüngeren Kollegen festgestellt, dass das Stellen einiger geradezu axiomatisch simpler, abstrahierender, Fragen offenbar schon eine Technik ist, die bei jungen Leuten nicht gerade beliebt ist. Was mich etwas unruhig macht, ist, dass die triviale Frage wie lange ich mit dem E-Auto von Hamburg nach München brauche, offenbar von einigen jungen Leuten als „nicht zulässig“ betrachtet wird. Jetzt habe ich also Antworten auf nicht zulässige Fragen. Für die nächste Diskussion mit den jungen Denkfaulen…
    Eine Anmerkung @Roland: Danke für ihre ausführliche Argumentation, die ich teile. Ich würde mich freuen, wenn science-skeptical und seine Diskussionsteilnehmer die Gefahren von gigantischen Fehlallokationen a la’ EEG auch in Sachen Elektroauto aufzeigen. Und besonders in einem stimme ich Ihnen zu: Sollte es irgendeine physikalische Chance für ein effizientes Elektroauto geben … dann wird es ein (asiatischer?) Unternehmer beweisen – aber niemals ein (europäisches?) Politbüro.

    Vielen Dank noch mal
    Bergmeister

  10. Frau Bergmeister,
    geben Sie einfach Elektroauto in Suche ein. Das wurde schon diskutiert.

    Ein E Autofan mit Reva gab zu, dass er ihn nach 2 Jahren wieder verkauft hat ,mit neuem Batteriesatz. Ein Verlustgeschäft. Nur Mutti Merkel hat sich gefreut. sie muß ja noch 1 Mio. physikahnungslose Interessenten finden ;-)

    Mit Physik 8-10. Klasse war das früher überschaubar.Was steht heute da drin?

    Bitte auch den BMW mini-e nicht kaufen. Die 12 KWh sind bestimmt geschummelt. Kein Licht, Heizung, Sitzheizung schon gar nicht,Lenkhilfe ? Nur ein Trabi käme mit 12 KWh je 100 km aus.
    Wahrscheinlich werden im zuständigen fossilen Kw eher 6 als 4 Liter Öl verfeuert. Für Ökos unerträglich- das CO2 ;-)

    Wobei anthropogenes CO2 noch schlimmer gelogen ist. Wahrscheinlich wissen Ihre Kinder auch nicht, dass nur 0,038% CO2 in der Luft ist. Das sind 38 CO2 Moleküle je 100.000 Luftmoleküle. Von den 38 CO2 Moleküle sind nur 3% menschengemacht, also eins.

    Die jungen Leute sind einer Konditionierung ausgesetzt, wahrscheinlich einer nachhaltigen. Wenn Sie jetzt die political correctness durch ketzerische Fragen verletzen, stören Sie das Weltbild und das ist unangenehm für den Betroffenen, deshalb wird er reagieren. Im Idealfall wacht er auf ;-)

  11. Was mich etwas unruhig macht, ist, dass die triviale Frage wie lange ich mit dem E-Auto von Hamburg nach München brauche, offenbar von einigen jungen Leuten als „nicht zulässig“ betrachtet wird.

    Ja, das ist der Effekt klassischer Werbung:
    Man brechnet flugs, dass die Reichweite ja für den Weg zur Arbeit reicht (im Sommer) und konstatiert dann, dass ein E-Mobil ja 95% der Aufgaben erfüllen kann und ergo tauglich sei.
    Dass es sich damit aber zum Zweitwagen disqualifiziert, weil diese restlichen 5% eben in den Augen des Käufers unverzichtbar sind, wird geflissentlich ignoriert.
    Dazu hatten wir hier schon Diskussionen.
    Ich wählte ein ähnliches, praxxisnahes Beispiel:
    Den Familienausflug zum Christkindlesmarkt in Nürnberg, von Würzburg aus. Hin und zurück 200 km. Das ist ein alltäglicher Katzensprung mit dem Verbrenner, aber eine unmögliche Leistung mit dem E-Auto:
    -- Für 4 Personen taugen die Flöhe nicht wirklich
    -- Im Winter hat die Batterie nur 60 % ihrer Leistung
    -- Heizung ist nicht drin, weil das zu viel Energie kostet
    -- Aufladen am Ziel ist nicht möglich, so dass Nin- und Rückfahrt von der Batterie verlangt werden muss. Das gilt auch für ein futuristisches Szenario in dem viele Parkplätze mit Ladeststaionen vorhanden simd, denn bei so einem Event findet man kaum einen ‘normalen’ Parkplatz.
    -- Dazu kommt die Unsicherheit über die Strassenverhältnisse im Winter: Strassen können unpassierbar sein, Umleitungen kosten Energie und sogar die ‘normale’ Fajrt wird dann energetisch teurer, einfach wegen der anderen Fahrweise.
    Beachtet man das, dann ist schon die ganz normale Fahrt eines Pendlers aus den ländlichen Regionen der Alp nach Ingolstadt zum Audi-Werk im Winter ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang (Das Beispiel ist typisch für grosse Industriewerke in ländlichen Regionen, sie brachten Wohlstand in arme Dörfer im Umland, die Leute nehmen für den Verdienst lange Strecken in Kauf, bleiben aber in ihren Dörfern wohnhaft, bauen dort statt in die Stadt zu ziehen und das ist ja auch gut so, das Land soll ja nicht aussterben oder den Anschluss an die Stadt verlieren.)

    Aber, wie gesagt, das lässt sich hier schon ausdiskutiert finden.

  12. @All

    Ach ihr kleinen Dummerchen…………………….wer spricht denn davon, das ihr diese Elektroautos auch fahren dürft?
    Im Zuge der Energiewende habt ihr die Kisten gefälligst ständig an der Ladesteckdose gefesselt zu halten…….damit wir Energieversorger euch bei Flaute auslutschen können, so ist der Plan.
    Und wenn ich bitten dürfte, sollte das E-Auto in einer beheizten Garage stehen, nicht das ihr im Winter auch noch unnötig die Speicherkapazität der Akkus versaut.
    MfG
    Ihr freundlicher Versorger
    E-O

  13. Hallo Frau Bergmeister,

    zwei Anmerkungen zu Ihren Fragen, da ich “verbreitete Missverständnisse” vermute.

    2. Läßt sich sicherstellen, dass mein Ladestrom immer garantiert aus erneuerbaren Energien und keinesfalls aus Atomstrom oder fossilen Energieträgern stammt?

    Die Vorstellung, dass man durch Auswahl eines bestimmten “Stromanbieters” oder durch Wahl für ein bestimmtes Tarifmodell bestimmen könne, welche Art von Stromerzeugung man erhält, ist vom Ansatz her falsch. Es gibt nur 1 Stromnetz. Wenn Sie den “Stromanbieter” wechseln, bekommen Sie ja keine neue Leitung gelegt, sondern Sie beziehen denselben Strom aus demselben Kraftwerk wie Ihr Wohnungsnachbar, der vielleicht einen ganz anderen “Stromanbieter” hat.

    Die Schaltung des Stroms von den Kraftwerken über die Umspannwerke zu den Verbrauchern erfolgt pro Region zentral. Eine Stadt hängt zu einem bestimmten Zeitpunkt komplett entweder an einem Atomkraftwerk, oder an einem Rudel Windfarmen, oder an einem Braunkohlekraftwerk oder wasauchimmer. Alle Verbraucher in der Stadt bekommen zu jedem Zeitpunkt den Strom von demselben Generator, unabhängig davon, an welcher Kasse sie ihr Geld abgeben. Der einzelne Verbraucher erfährt nicht, an welchem Kraftwerk seine Steckdosen zu einem bestimmten Zeitpunkt hängen, und er hat keinen Einfluss darauf.

    4. Da Kosten immer auch eine Stückzahlfrage sind. Macht es Sinn fünf Jahre lang 100000 (200000…) Elektroautos in Deutschland zu produzieren (etwa durch VW) und sie zu 100 Prozent zu subventionieren (Kosten im zweistelligen Milliardenbereich pro Jahr) und an Privatleute zu verschenken? Käme dann ein selbsttragender Privatkonsumentenmarkt in Gang?

    Falls eine bestimmtes Produkt Chancen hat, marktfähig zu werden, dann findet sich in der Regel von selbst ein privater Investor, der auf Gewinn hofft und eine Produktionsanlage aufbaut. Falls sich jedoch kein Investor findet, ist das ein sehr starkes Indiz, dass das Produkt nicht marktfähig ist. Eine öffentlich finanzierte “Anschubsubvention” könnte daran nichts ändern.

    Davon abgesehen ist es nicht legitim und nicht wünschenswert, dass die Öffentlichkeit den Investoren das unternehmerische Risiko abnimmt, aber ihnen den Gewinn überlässt. Wir wollen aus volkswirtschaftlichen und Gerechtigkeitsgründen, dass Unternehmer eigene Mittel einsetzen und selbst das Risiko des Totalverlustes tragen, so dass sie sehr vorsichtig sind und sich genau überlegen, worin sie investieren und worin nicht. Es ist GUT, dass dieser Mechanismus wirkt, und es ist FALSCH, ihn politisch auszuhebeln.

    Die Automobilkonzerne haben im Übrigen genug eigenes Kapital, um solche Chancen wahrzunehmen, und bedürfen keines staatlichen Anschubs. Sie stellen ja auch bereits Elektroautos her und bieten sie zum Kauf an, es gibt also auf diesem Segment gar nichts mehr anzuschieben. Die bescheidene Nachfrage bedeutet offenbar, dass das Produkt keiner haben will und damit ist die Geschichte eigentlich zu Ende.

    Aus grundsätzlichen physikalischen Gründen halte ich es übrigens für wahrscheinlich, dass der Elektroantrieb für Automobile, Schiffe und Flugzeuge nie ökonomisch betrieben werden kann. Die Energiedichte des Akkus ist um Größenordnungen schlechter als die von Benzin, und das wird sich nie ändern. Also wird eine gegebene Menge Energie mit Benzin immer billiger und kompakter zu speichern sein.

    Eine wohlbegründete Ausnahme sind Schienenfahrzeuge, denn die müssen keinen Energiespeicher mitschleppen. Sie haben ja ein Verlängerungskabel über oder neben dem Gleis verlegt. Dort kann der Elektromotor von diesem Nachteil unbelastet alle seine Vorteile ausspielen.

  14. Na, anorak,
    da vergisst aber den verwegenen Plan, Oberleitungen über die Autobahnen zu spannen! *Lacht schallend*
    Dafür brauchst dann, wie schlau, einen LKW mit doppeltem Antrieb: Diesel + Elektrisch.
    Und ich muss sagen, grundsätzlich hat der Plan Rafinesse, denn da die LKWs ja jederzeit auf Diesel umschalten können, spielt es auch keine rolle, ob in den Oberleitungen grade Strom is oder nicht. Also ideal für Wind- und Solarstrom, bei dem ja bekanntlich der Verbraucher an das Angebot angepasst werden muss, weil das Angebot nicht regelbar ist.

    Immerhin zeigt das, wie verzweifelt die EE-Lobby ist, denn sie schlägt da ein von vorn herein höchst ineffizientes und unglaublich teures, dazu bauartbedingt unzuverlässiges System vor, nur um ihren Strom-Müll irgendwie an den Mann zu bringen.
    Mit der Bahn klappt das ja dummerweise nicht, weil die technisch so rückständig ist, dass sie IMMER Strom haben wollen, Tag und Nacht, was natürlich völlig unökologisch ist. Und zu jeder E-Lok auch eine Diesellok vorzuspannen und bei Stromausfall zu wechseln, dafür ist die Bahn zu unflexibel, richtige Energiewendebremser!

  15. #14

    Und zu jeder E-Lok auch eine Diesellok vorzuspannen und bei Stromausfall zu wechseln, dafür ist die Bahn zu unflexibel, richtige Energiewendebremser!

    Vielleicht keine so schlechte Idee in Zeiten unzuverlässiger Stromversorgung. Etwas praktischer wäre vielleicht dies: kann man dieselelektrische Lokomotiven so umrüsten, daß sie wahlweise über die Oberleitung oder (wenn dieser der Saft gerade ausgeht) durch den eingebauten Dieselmotor mit Strom versorgt werden? Das wäre doch wieder mal etwas für echt deutsch-grüne Ingenieurskünste, das man als künftigen “Exportschlager” anpreisen könnte! Oder gibt es das schon?

    (Oder ist nach Stuttgart 21 Eisenbahn schon Autobahn?)

  16. @Lydia Bergmeister:
    Es freut mich, dass Ihnen meine Überlegungen weitergeholfen haben.
    Ich glaube, Science Sceptical hat schon vielen die Augen geöffnet, was für eine gigantische Verschwendung wir uns mit dem EEG aufgehalst haben. Leider sind es noch zu wenige, die das Begriffen haben und zugleich bereit sind, die notwendigen Konsequenzen (eigentlich kommt nur die ersatzlose Abschaffung des EEG in Frage) zu ziehen. Es gibt also noch viel zu tun…

    @Tritium:
    Das ist eines der vielen, unverständlichen grünen Paradoxa, die uns das Leben so schwer machen. Obwohl die harten Fakten klar dagegen sprechen, gilt die Solarbranche hierzulande als zukunftsträchtige High-Tech-Industrie.

    Ich will mal zwei weitere grüne Paradoxa nennen. Lydia Bergmeister hat eines angedeutet. Wie kann etwas wie das EEG, das offensichtlich einer riesenhaften Ressourcenverschwendung gleichkommt, in irgendeiner Weise als gut für das Klima oder die Umwelt gelten?
    Ein weiteres wäre das “klassische” grüne Paradoxon, nach dem Hans-Werner Sinn eines seiner Bücher benannt hat. Unser nationaler (oder regional europäischer) klimapolitischer Ansatz zielt darauf ab, die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen und damit die CO2-Emmissionen zu senken. Deshalb versuchen wir, die Stromversorgung auf NIEs umzustellen oder füllen Biosprit in den Tank. Dieser Ansatz ignoriert aber seine eigenen Wirkungen auf das Kalkül der Anbieter von fossilen Energieträgern. Denn die müssen plötzlich um ihr zukünftiges Einkommen aus dem Verkauf ihrer Rohstoffe fürchten. Deshalb bauen sie in der Gegenwart ihre Vorräte lieber noch etwas schneller ab, so lange sie sie noch absetzen können. Das Resultat dieser Politik ist ein schnellerer Abbau fossiler Rohstoffe und damit ein schnellerer Anstieg des CO2-Gehalts der Luft. Also genau das Gegenteil des Beabsichtigten.

  17. Liebe Lydia,
    leider ist das hier der falsche Blog um nach irgendwelchen Alternativen zu fragen. Genauso gut könnte man im Iran nach einem Studiengang für weibliche Emanzipation fragen. Aus den bedenkenschweren Antworten kann man als Wissende leicht herauslesen, daß keiner der Antwortgeber je ein E-Auto aus der Nähe gesehen hat, geschweige denn wirklich mal für ein paar Tage oder länger eines gefahren hat. Wer mehr wissen will sieht sich auf Herrn Elon Musk´s “Tesla” Seiten in Kalifornien um -- dort ist seit letzter Woche flächendeckende E-Mobilität mit 200km/h (wenn man es denn dürfte) und 800km Reichweite Realität! -- bald in den ganzen USA und das zum Preis eines 5er BMWs oder einer E-Klasse, also “deutsche Mittelklasse”. Zur Energie: klar ist das E-Auto deutlich überlegen -- selbst bei Bezug aus Kohle ist der supereffiziente E-Motor mit ca. 20kWh/100km (es geht auch weniger) immer noch dem schlechten Verbrenner (ab allerbestenfalls 35kWh, meist aber 65kWh/100km deutlich überlegen -- dynamischer und lokal abgasfrei -- zentrale Entgiftung im Kraftwerk wäre hier ein weiteres Argument -- der täglich wachsende Strommix “entgiftet” es aber täglich. Und wer wirklich rußfrei laden will, kann seinen nächsten Bausparer für die eigene PV-Anlage einsetzen und am Sonntag-Vormittag schon mal 20-30kWh einladen und bei rel. normalem Gebrauch schon die nächsten 200km sauber fahren. Im Nebel ihres eigenen Rußes stehen nur die Zweifler und ewig gestrigen. Columbus würde heute noch von Osten auf den Atlantik blicken, wenn die ScSk seine Ratgeber gewesen wären. (Wahrscheinlich wäre auch kein AKW gebaut worden: “wir haben doch Koks! brauchen kein Atom!”) Es gibt halt immer Nachzügler. Verschenken bräuchte man das E-Auto aber nicht. In der Herstellung ist es ohnehin billiger und die Auto-Industrie hat genug Geld. Klar ist das die Wartungsintervalle gegen null gehen und welcher Hersteller will das schon?

    Wer mehr wissen will: http://www.teslamotors.com/supercharger
    wer billig mit Gebrauchten jetzt schon stromern will: http://www.elektroauto-forum.de/Kleinanzeigen/index.php

    liebe Grüße aus Entenhausen

    Daisy

  18. Toll. Jetzt haben wir hier auch Nachrichten aus Entenhausen. Realitätsbezug kann man da nicht erwarten.

  19. #18. C-O

    Toll. Jetzt haben wir hier auch Nachrichten aus Entenhausen. Realitätsbezug kann man da nicht erwarten.

    jo, was ein dämliches Geschnatter von der grünen Ente!

    karl.s

  20. @Ente süß-sauer #17

    Columbus würde heute noch von Osten auf den Atlantik blicken, wenn die ScSk seine Ratgeber gewesen wären. (Wahrscheinlich wäre auch kein AKW gebaut worden: “wir haben doch Koks! brauchen kein Atom!”)

    …..ich glaube, es ist eher Frau Duck, die zu viel kokst.

  21. @Entenhausener Lügenbaronin.
    Blöd, wenn man tatsächlich mal den verlinkten Kadaver folgt….
    http://www.teslamotors.com/models/options

    Model S……85 kWh Akku….300 Meilen=482 Km……..schlappe 87.900 Dollar, voll das Schnäppchen für Otto-Normalo.
    Dat Dingens mit 40 kWh Akku schafft dann auch nur noch 260 km…ohne Heizung, Licht, Klima, Radio und solch Luxus.

    Boah eh, da haste uns aber jetzt voll am Arsch….wir armen Hinterwäldler, ich verneige mich vor so viel Intellenz.
    Grins und ………
    H.E.

  22. #17
    Der Spruch ist gut:

    Klar ist das die Wartungsintervalle gegen null gehen

    … d.h. das Ding steht dauernd in der Werkstatt?

  23. @Lügenbaronin
    Ach neeeeee….

    Klar ist das die Wartungsintervalle gegen null gehen und welcher Hersteller will das schon?

    Na dann gucken wir mal wie dat in der Realität is….

    Tesla hat vor Kurzem die Preise und Service Intervalle für den Model S veröffentlicht. Erstaunlicherweise beträgt das Service-Intervall des Elektroautos ein Jahr oder 12.500 Meilen (knapp 20.000 km). Was es kostet, wo der Service stattfindet und was es mit dem automatischen Anfahren auf sich hat, erfährst du hier……

    Ein Service Team wird dann ‘mehrere Stunden’ mit dem Wagen verbringen und sicherheitsrelevanten Bauteile checken und Verschleißteile austauschen. In den 600 Dollar sind bereits die Verschleißteile wie Scheibenwischer enthalten, bis auf die Reifen…..

    Bezahlt man für vier Jahre im Voraus, so reduziert sich der Preis auf 1.900 Dollar.

    Quelle
    Boah eyh…….ich geh erstmal in den Keller…
    H.E.

  24. @Lügenbaronin
    Hach, Dein Kommentar ist so herrlich verlogen, da findet man ja fast in jeder Zeile eine Lüge.

    Und wer wirklich rußfrei laden will, kann seinen nächsten Bausparer für die eigene PV-Anlage einsetzen und am Sonntag-Vormittag schon mal 20-30kWh einladen und bei rel. normalem Gebrauch schon die nächsten 200km sauber fahren.

    1.) bei 20 kWh Ladung kommt man 113 km und bei 30 kWh Ladung 170 km.
    2.) Mal eben Vormittags sein Akku laden…….na dann gucken wir uns mal den Tageslastgang so einer Anlage an….
    http://pv.abenus.de/tauswert_avg.htm
    Im Januar fängt dat Dingens erst ab 9:00 Uhr an etwas Strom zu produzieren……um dann Mittags etwa 0,12 kW/kWpeak zu produzieren.
    Im Juli siehts a bisserl besser aus….ab 7:00 gehts los und Mittags kommen wir dann auf gewaltige 0,5 kW7kWpeak.

    Tja, wer jetzt noch Lust hat, kann mal die Solaranlagendimension berechnen um bis 12:00 etwa 20-30 kWh daraus abzapfen zu können.

    Tja junge Dame oder alter Sack….deswegen sind wir von ScSk so gefürchtet…….wir zerlegen jeden Unsinn, der uns von Verkäufern, Vertretern und Möchtegern-Umweltrettern aufgetischt wird.

    Noch mehr von den Scheiß, ick laufe gerade warm.
    H.E.

  25. Apropos warmlaufen……..der nette Tesla kommt ja aus den sonnigen Kaliformien……ein Gebiet also, das mit starken Frost eher selten zu rechnen hat.
    Tesla verbaut Lithium-Ionen-Akkus……..mal gucken was Wikipedia dazu sagt…

    Betriebs- und Umgebungstemperatur
    Da bei Kälte die chemischen Prozesse (auch die Zersetzung des Akkus bei der Alterung) langsamer ablaufen und die Viskosität der in Li-Zellen verwendeten Elektrolyte stark zunimmt, erhöht sich auch beim Lithium-Ionen-Akku bei Kälte der Innenwiderstand, womit die abgebbare Leistung sinkt. Zudem können evtl. die verwendeten Elektrolyte bei Temperaturen um −25 °C einfrieren. Manche Hersteller geben den Arbeitsbereich mit 0–40 °C an. Optimal sind für viele Zellen aber 18–25 °C. Unter 10 °C kann bei manchen Arten durch den erhöhten Innenwiderstand die Leistung so stark nachlassen, dass sie nicht lange für den Betrieb eines Camcorders oder einer Digitalkamera ausreicht. Es gibt aber Li-Ionen-Akkus mit speziellen Elektrolyten, die bis −54 °C eingesetzt werden können.

    Fazit:
    Der Tesla ist ein nettes Sommerspielzeug für Reiche……so als Zweit oder Drittauto ne echt geile Sache…..wäre ick Millionär würd ick mir die Kiste ooch koofen, echt jetzt, ohne Scheiß.
    Aber soooo…….muss halt mein oller Diesel noch ein paar Jahre weiter laufen, na mal gucken ob die Lotto-Fee endlich mal ein Einsehen hat.
    H.E.

  26. Hat jemand- ich glaube gestern-die Phoenix-Runde gesehen?
    Claudia Kemfert behauptete allen Ernstes, Elektroautos seien leichter als vergleichbare Verbrennungs-PkW
    Ich war etwas verwundert, wie weit verbreitet das Unwissen zu sein scheint, dass im Gegenteil ein E-Auto VIEL
    massereicher ist als ein konventionelles.
    Das erklärt auch , dass “Elektromobilität” als “Zukunftsmodell” gilt.

  27. @Heraklit

    Die kleene Blondine meint bestimmt die zweisitzigen überdachten Elektromotoren…….da gibbet echt süsse Nuckelpinnen zur Fortbewegung.
    Die einzige Frechheit dieser Dame liegt darin, diese Dinger als Auto zu bezeichnen.

    H.E.

  28. @heraklit

    Claudia Kemfert behauptete allen Ernstes, Elektroautos seien leichter als vergleichbare Verbrennungs-PkW….

    Das Claudinchen meint sicher so was (vermutlich die Art von e-Mobil, das sie in ihrer Freizeit zu nutzen pflegt):

    JFK Golf-Caddy inkl. Anhängerkupplung

    Sitzplätze: 2
    Reichweite: ca. 45 km pro Batterieladung auf ebener Fläche
    Nutzlast: 362 kg (einschliesslich Fahrer/Beifahrer)
    Gewicht: 250 kg (ohne Batterien)
    Tempo: 19-20 km/h

    ….nur leider gibbed nix Vergleichbares im Verbrennungssektor.

  29. @tim doch gibt es

    hier z.B.

  30. @Andreas

    ….hi hi, stimmt…. is ja auch die übliche Form indiviueller Mobilität der Gegenwart, gelle?

  31. Quack! Ein Dutzend “wissenschaftlicher” Antwort-Einträge in nicht mal 24h Stunden? Uiuiui, da hat´s ja einige ganz schön am Schnabel gekitzelt. Auch dabei ernsthaft oder argumentativ zu antworten scheint hier also nicht so beliebt zu sein. Wenn das E-Auto à la Tesla zu teuer und zu schnell für einige ist, wird es zum Plutokratenmobil und wenn es ein “überdachter Motor” ist, rümpft man die Nase -- schon gar wenn die Empfehlung von einer Frau kommt (sind wir doch im Iran?). Bertha Benz würde sich hier auch Ihren Teil denken. Ich empfehle den Herren ein völlig motorloses Fahrzeug, welches jenem aus dem Titelbild dieses Eintrags ähnelt -- bitte dann aber nicht beschweren, daß bei solchen Modellen der Auspuff vor dem Fahrer herläuft. Kann wahlweise neben Antrieb mit Pferd auch von Sau (durchs Dorf) und Hund und Katz gezogen werden -- für die letztere ist übrigens dieser Blog.

  32. @armes Entlein

    Nana, wer wird denn jetzt auch noch die Emanzenkeule raus holen, wo ja nich mal feststeht, das Du eine Frau darstellen sollst, tsss, ihr Freaks arbeitet aber auch mit allen schmutzigen Tricks.
    Laut Gender-Mainstream bis Du ein neutrales “Es”, das laut These auf keinen Fall bevorzugt werden darfst…….ergo musst Du “mannhaft” die Prügel ertragen, die wir Dir hoch wissenschaftlich angetan haben.
    Ich bin für Gleichstellung der Geschlechter………..also mach die Tür gefälligst selber wieder zu und häng Dein Mantel alleine hin, mir doch wurscht.
    PS. Wär ich Katze……..würde ich bei Dir das Weite suchen.

    Gaaaak
    H.E.

  33. #31 …. Beinchen gehoben….. Denkblase entleert…… ahh! Erleichtert!

  34. @ Daisy Duck:

    Es gibt da so ein paar Blogger, die von der Industrie dafür honoriert werden (bspw. durch zur Verfügung stellen von Fahrzeugen oder durch VIP-Tickets für bestimmte Events), daß sie scheinbar neutral und aus rein privatem Interesse über E-Mobilität berichten.

    Gehören Sie dazu?

  35. Fundstück:

    Ich bin schon wirklich gern in Entenhausen. Das ist ein schöner Ort, weil es dort keinen Tod gibt. Niemand stirbt in Entenhausen! Das hat allerdings auch einen sehr hohen Preis: Es gibt dort auch keinen Sex. Deshalb kehre ich auch gerne wieder in die Realität zurück.

    Tja, in Entenhausen gibt es offensichtlich viele Dinge die sich Menschen erträumen, aber wer will denn da wirklich leben.

  36. @Tim Hardenberg,
    die “Denkblase” habe ich mal “raubkopiert” -- gefällt mir :D

  37. @Entenhausen Frage ernsthaft : Ich habe seit 10 Jahren mich nicht kundig gemacht .
    Wer kennt den neuesten Stand der” Wasserstofftechnik Elektrozelle?” Weiterhin chancenlos?
    Ich habe mal überschlagen :dafür wären ca 60000 MW E- Leistung zusätzlich notwendig so man Entenhausen s
    Fahrzeuge damit ausrüstet.

  38. @Daisy Duck #31

    Bertha Benz würde sich hier auch Ihren Teil denken.

    Nee … dat verwechselst du mit Oma Eusebia (die mit dem Nudelholz).

  39. #31. Daisy Duck

    Kann wahlweise neben Antrieb mit Pferd auch von Sau (durchs Dorf) und Hund und Katz gezogen werden — für die letztere ist übrigens dieser Blog.

    Dann weiß ich aber gar nicht, was Du hier noch willst, Schnattchen.

  40. 85 kWh= 306 MJ~ 10l Benzin
    Energiedichte Li-Akku 0,5 MJ/kg
    612 kg Masse allein die Batterie.
    Die angebliche Reichweite entspreche 1,25 l Benzinaquivalent auf 100km-
    allerdings glaube ich das nicht ganz.
    Größere Chance hat in meinem Augen ein Auto mit “benzinelektrischen” Antrieb,
    das von Elektromotoren angetrieben wird, die einen Puffer für Zeiten hoher Leistung darstellt und bei geringen Leistungsansprüchen (Fahrt mit konstanter Geschwindigkeit, Stehen an der Ampel) aus einem Verbrenner gespeist wird, der mit konstanter Leistung läuft, denkbar sind Otto- und Dieselmotoren, aber auch Gasturbinen oder Norbert Müllers revolutionäre Wave-Disk Engine.
    So ein Antrieb könnte mit Bremsenergierückgewinnung einen Wirkungsgrad von 40% erreichen, aus 1,25 l würden 3,125,
    allerdings stellt sich die Lage besser dar, wenn man die geringere Masse gegenüber dem Elektroauto berücksichtigt,
    und man braucht sich um Kosten, Alterung und Kälteeinflüsse auf die Batterie weniger zu sorgen.

  41. Moin,

    eine schöne Rechnung, wie ich finde, ist es bei diesen E-Mobilen(spez. Tesla) mal auszurechen wie lang die
    Akkuladung für Vollast reicht.
    Bei 85kWh und 310kW sind das mal gerade 16,5 Minuten (ohne jegliche Verluste gerechnet).

  42. @Also Entenhausener ich bin schon a bissel enttäuscht über eure Kommentare, die sämtlich das windige Batterie Auto im Auge haben das nie das” Ei des Columbus” werden kann.
    Macht euch kundig und googelt nach Wasserstoff Brennstoffzellen Auto ,da tut sich schon was .(Es ist ja nicht aller Tage Abend, soll heißen die Entwicklung geht dort weiter)
    Ich meine es wird da eines Tages eine gewaltige Rechnung “aufgemacht” werden: Preisvergleich Öl kontra Wasserstoff, heimisch “windig” erzeugt.
    Weiter: Energieversorgung “sicher” regional ,oder” irgendwie unsicher” global.

  43. Ungeachtet der Kosten für Windstrom+ Effizienzverlust bei der Elektrolyse-
    Wenn du wirklich an Wasserelektrolyse + Brennstoffzelle glaubst, dann steck jeden verfügbaren Cent in Platin und Palladium, die man für beides braucht- das Angebot könnte den Bedarf nicht annähernd decken, außer die Förderung wird sehr viel profitabler, heißt:
    Steigende Preise.

  44. @heraklid konnte sich mit Sicherheit nicht die heutige technische Entwickling vorstellen.
    Kommt Zeit kommt Rat . (3 Euro von mir in das Phrasenschwein)

  45. Weder für die Kosten von Windstrom, noch die Wirkungsgrade von Wasserstofferzeugung, Kompression oder Brennstoffzelle, noch über die gravimetrische Energiedichte eines hypothetischen Speichers kann ich Auskunft geben, was irgendwann technisch sein wird.
    Doch eines ist klar:Bevor erneuerbarer Wasserstoff selbst attraktiv werden wird, wird man ihn zum Hydrocracken von Schweröl, Kohle, Ölschiefer etc. und zumHydrodesulfurieren anstelle von Wasserstoff aus dem Dampfreformieren nehmen, und auf diese Weise wird er das Benzinzeitalter VERLÄNGERN.

  46. @Heraklid hatte ja so recht in allem was er sagte und ist nie widerlegt worden!
    Die Ölmächte aber, werden auch nicht ewig bestehen bleiben und mit griechischem Feuer ungefähr 23oo Jahre nach Heraklid beständig drohen können.

  47. @ Heraklit, #45:

    Völlig richtig!
    Die flüssigen Kohlenwasserstoffe sind einfach die perfekten Energieträger, Kohe und Gas z:B. lassen sich leicht zu Flüssigtreibstoffen verbinden, Methan hat ja einen sehr grossen H2-Überschuss, der der Kohle fehlt.

    Und ein Tank ist nun mal als simple Blechbüchse jeder Batterie und jedem Drucktank haushoch überlegen; extrem billig und mit höherer Energiedichte als jeder andere Träger.
    Als Flugzeugtreibstoff is Kerosin ohehin völlig unentbehrlich, nicht mal Methanol wäre geeignet, da seine Energiedichte wesentlich geringer ist.
    Schiffe mit Wasserstoffantrieb sind auch eine ziemlich absurde Idee, wenn man sich die Probleme der LNG-Tanker ansieht, die praktisch schwimmende Bomben sind.
    Auf der Strasse geht preiswerte Massenmotorisierung auch nur mit Benzin und Diesel und diese Massenmotorisierung ist alternatvlos, denn da hängen Lebensqualität und in vielen Fällen der Arbeitsplatz dran.
    Bleibt nur die elektrische Bahn und die ist nicht neu.

  48. @ Heraklid Berichtigung und humoristischer Nachtrag, da ich mich mit der Zeit vertan habe!(Heraklid um 53o vor Chr.)
    Sagen wir also 2500 bis 2700 Jahre nach Heraklid mit …… drohen können!
    Ist doch tröstlich für die Ölindustrie!

  49. Passend:

    Der Horror, es nicht bis zur Steckdose zu schaffen
    Die Berichte von Experten nach Probefahrten mit E-Mobilen weltweit lesen sich wie die Bekenntnisse von Suchtkranken im Selbsthilfekreis.
    Oft kommt die Sprache auf regelrechte Angstzustände: “Ich habe Angst davor, es nicht mehr bis zur rettenden Steckdose zu schaffen”, klagt etwa US-Journalist David Gluckman. Angst davor, etwas vergessen zu haben und einen kleinen Umweg zum Supermarkt zu fahren; Angst vor einem Stau, Angst vor Hitze oder Kälte, weil man dann Klimaanlage oder Heizung benötige.

  50. #24 heinz

    Noch mehr von den Scheiß, ick laufe gerade warm.

    hab gerade zeit und lange weile und wollt auch gerad mit rechnen anfangen, aber du warst viel schneller :P

    hrhr

    ps:

    GO AHEAD, TAKE A TRIP

    Charge stops take minutes, not hours.

    Tesla Superchargers are placed along well-traveled routes in North America. Six stations are currently active, expanding to over 100 stations in 2015. They’re designed to give road trippers half a charge in about half an hour. That’s 150 miles of range with our 85 kWh battery.

    Plus, Superchargers are located at places you’ll actually want to stop [ergo gibt es in den usa in 2015 <200 (over 100) ladestationen und damit nur < 200 roadside diners, cafes, and shopping centers] , like roadside diners, cafes, and shopping centers. So pull in, plug in, and grab a bite to eat. Model S will be ready when you get back

    das ist bullshit und nix anderes

  51. #34

    Es gibt da so ein paar Blogger, die von der Industrie dafür honoriert werden (bspw. durch zur Verfügung stellen von Fahrzeugen oder durch VIP-Tickets für bestimmte Events), daß sie scheinbar neutral und aus rein privatem Interesse über E-Mobilität berichten.

    echt?

    in der konventionellen enrgiewirtschaft bekommt man nicht einmal mehr ein depotat kohle!

    irgendwie mach ich was falsch :(

    wobei, gas wäre mir eh lieber ;)

  52. @ WLS
    Du fragst dich wohl, warum ich den namen eines längst toten griechischen Philosophen gewählt habe?
    Nun, das ist jetzt schon ein paar Jahre her und einer romantischen Stimmung geschuldet.
    Allerdings habe ich “Herakleitos” immer so interpretiert, dass die Wirklichkeit nichts als Veränderung IST,
    also warum sollte man sie künstlich herbeizwingen?
    Ölmächte werden nicht ewig leben, aber genauso sicher ist, das ihr ende nicht das Enden der Zivilisation sein wird.

  53. @Heraklid wollte nichts zwingen, das ist richtig und dieses sollte man auch der Bundesregierung in das Stammbuch schreiben ,mit der Maßgabe :Man solle sich vor dusseligen 2500 Jahren Geschichte nicht lächerlich machen.
    @Tritium Ich meine : Mercedes ist bereits so weit , mit dem Brennstoffzellenauto über 100 Kw und 850 Km Reichweite zu schaffen, bei einem Mehrpreis von ca 20 % gegenüber Normalpreis für das Auto.
    (allerdings mit zusätzlicher Lithium Batterie) Ob die immer “sicher” ist, weiß ich nicht .Ich hörte was von vorkommenden Explosionen.
    Die Dinger laufen schon in Einzelfertigung , habe ich ergugelt.
    Das Batterie Auto kann man doch wegen der geringen Reichweite und der dusseligen Aufladerei vergessen.
    Das Problem wird sein :Wie komme ich günstig an den Wasserstoff? Da hängt mit Sicherheit eine gewaltige Tankstellen Infrastruktur Änderung dran und die Wasserstoff Herstellung a mass wird auch nicht von heute auf Morgen zu bewältigen sein.
    @Herr Heller ich weiß doch,
    daß Wasserstoff …..usw. Die Leute sollen sich halt anstrengen ,den günstig beizuschaffen.
    Ich bin jetzt da zwar diesbezüglich Laie, aber vielleicht geht auch ohne Platin cetera da einiges.
    Wenn Strom a mass vorhanden ist ,kommt man auch mit geringerem Wirkungsgrad zu Rande.
    Ich träume nach wie vor vom E-Auto. Heizung ct. dürfte im Auto übrigens bei Brennstoffzelle ebenfalls kein Problem sein.
    Wie Schmidchen Schleicher , kann man mit dem E-Auto leise durch die Lande Kutschieren.
    Sie sprachen davon, daß man von wegen des Öles, den Scheichen doch gutes tue . Das ist richtig !
    Ich meine aber man sollte es nicht soweit treiben, daß Kuweit ct. die Deutsche Industrie auf kauft .
    Derartiges sollte ein Ende haben . Lieber den Griechen ein paar Milliarden in den Rachen werfen.
    Amerika würde sich global bedanken wären sie von anderen abhängig.
    Frei nach Heinrich Heine: Denk ich an Europa in der Nacht ,bin ich um meinen Schlaf gebracht!

  54. #49. Tritium

    Der Horror, es nicht bis zur Steckdose zu schaffen

    moin Tritium,

    nix ist “peinlicher”, als wenn mitten auf der Kreuzung die Karre ausgeht wegen eines leeren Tanks. Stellt aber grundsätzlich kein Problem dar, da mit ein paaar “Schluck” man zumindest bis zur nächsten Tanke kommt, im E-Fall zu Fuss hingeht, Kanister kauft, Kanister volltankt, zu Fuß zurückgeht unsw. Das Ganze stellen wir uns nun mal bildlich mit einem E-Auto vor. Da bist verraten und verkauft :-)

    karl.s

  55. @Willi
    Schlag Dir Wasserstoff endlich mal aus den Kopp…….und die Brennstoffzellen gleich mit.
    Wasserstoff ist ein Gas, das sich nur mit enormen Aufwand speichern lässwt und die Membranen der Brennstoffzellen haben eine viel zu schlechte Standzeit.

    Es gibt heute schon eine Lösung…..CNG, sogenannte Erdgasautos mit einen halbwegs ausgebauten Tankstellennetz, so wird ein Schuh draus und nicht die paar Versuchskisten, die mit fetten Fördergeldern dem doofen Publikum untergejubelt werden.

    @Micha
    Zusatz…….diese wahnsinnigen Ladestationen haben eine Leistung von ! 150 kW !……..nun stell Dir mal 10 davon n einer Kleinstadt vor, die vllt ne Sommerlast von 3 MW hat………spinnertes Gelumpe.
    H.E.

  56. @Heinzi wie wär denn dieses:Wir lassen uns gemeinsam von Mercedes einladen die Dingens zu erproben .
    Wär doch ne Werbekampagne :Wir ,die Mercedes Leute ,haben dem frechen Heinz Mores beigebracht .
    Unser Brennstoffzellen Auto ist unschlagbar -der Heinzi darf aber erst Propaganda machen wenn wir
    den Markt mit unseren Autos überschwemmen können.
    Nicht nur der Herr Stoiber darf , wie Schmidchen Schleicher, seine Alpen mit unserem Auto durchqueren und erklimmen,
    nein auch ein einfacher Bürger, wie unser “Großschnauz knurr wuffi Pittbull ” Heinz ,hat dieses Vergnügen von uns vermittelt bekommen. Und wie Donnerhall werden Heinzens Lobhudeleien, die Ohren der erstaunten Bundes Bürger
    (vor allem der nun” ehemaligen” Grünen ) beaufschlagen.
    (Nennt man so etwas auch: Zettels Traum auf Modern?)

  57. PISA lässt grüßen:
    Die neueste Schnapsidee zur Elektromobilität ist revolutionär und man fragt sich nur eins:
    Warum ist da bisher noch niemand draufgekonmmen?


    Zapfen E-Autos ihren Strom bald aus Laternen?

    Kaum eine andere Frage bereitet den Entwicklern so viel Kummer wie diese: Wo sollen die Elektroautos an die Steckdose? Ein Berliner Start-up schlägt vor: Die Energie soll aus Straßenlaternen kommen.

    Ja, warum erst jetzt?
    Liegt es vielleicht daran, das die Laternen ausgehen, wenn plötzlich an jedem Mast ein Stromsauger hängt. für den die Leitung gar nicht dimensioniert ist?
    Waren die Startups bisher einfach nicht DUMM genug, um auf die Idee zu kommen?
    Oder haben die vielleicht erst mal einen Elektrolehrling gefragt, was er davon hält und danach die Presserklärung in den Schredder geschoben statt sie zu verschicken?

  58. @57

    tritium, die große frage dabei ist vielmehr, was mach ich mit den e-autos die zwischen den laterne parken? mehr laternen bauen?
    und wird zukünftig an jeder laterne ein parkverbot für fahrzeuge mit verbrennungsmotor ausgesprochen?

    :D

  59. In Berliner Straßen bei dem großen Tor
    Standen E.Mobile und sangen diesen Chor:
    So wollen wir uns wieder seh’n
    Bei der Lanterne wollen wir steh’n
    |: Wie einst Lili Marlen’. :|

  60. @Tritium #57

    Kaum eine andere Frage bereitet den Entwicklern so viel Kummer wie diese: Wo sollen die Elektroautos an die Steckdose? Ein Berliner Start-up schlägt vor: Die Energie soll aus Straßenlaternen kommen.

    …..hi hi, genial !!! ….und bei der jeweils 10-stündigen Ladezeit können sich die Kommunen dann gleich noch von den Aufladedeppen ihre Parkgebührenkasse ordentlich füllen lassen.

  61. …..’ne noch genialere Idee sind allerdings Elektroautos, die mit Windstrom fahren.

  62. @58
    An eine Laterne passen 2 Autos:

    ein Elektroauto, das wird geladen
    ein Auto mit Verbrennungsmotor sorgt mittels Ladekabel dafür, dass die Laterne brennt.

    JH

  63. Le Penseur: »Elektroautos kommen nicht vom Fleck«

    Wer hätte das gedacht! Der Markt mag keine Autos, die langsam, teuer (trotz staatlicher Subventionierung bis zum Abwinken) und unzuverlässig sind. Kein Wunder — hieße der Markt natürlich die Märktin, wäre das alles anders. Besser, selbstmurmelnd. Da würde die Elektroautos nur so rumwuseln zwischen den vielen RadfahrerInnen!

  64. Naja,
    man wird wieder normal im Kopf, Opel stoppt den E-Adam. ;-)

    Oder war das die Anti-Pik-Öl Lobby ???

  65. achgut.com (Maxeiner & Miersch):

    Told you so

    Es sagt niemand laut, aber es dämmert leise: Das reine Elektroauto wird vorläufig ein Randdasein fristen. Zu groß sind die Probleme mit der Reichweite der Batterien und der praktisch nicht vorhandenen Infrastruktur, um sie wieder aufzuladen. Außerdem sind Elektroautos teuer, sehr teuer. Statt zum Elektroauto zu greifen, verweigert sich Otto-Normalfahrer konsequent, er will ja irgendwann ankommen.

    Deutschlands Auto-Professor Ferdinand Dudenhöfer meint, das Projekt Elektroauto sei dabei „abzusterben“. Was den Verkehrsclub VCD auf eine geniale Idee brachte. Weil Elektroautos auf Autobahnen nicht mithalten können, oder -- wenn sie es versuchen -- nach ein paar Kilometern der Saft ausgeht, müsse unbedingt ein Tempolimit von 120 km/h her. Motto: Alle müssen schlechter und langsamer unterwegs sein, damit das Gute siegt.

    So ähnlich ist das ja schon bei der Stromversorgung in Deutschland: Damit Windräder und Sonnenzellen endlich konkurrenzfähig sind, wurde die Energieversorgung des Landes einfach ein bisschen schlechter, unsicherer und vor allem teurer gemacht. Allerdings wurde für Atomkraftwerke kein Tempolimit eingeführt, sie wurden gleich ganz verboten. …..

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