Der IPCC-Skandal – Der Damm bricht

25. Januar 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Climategate

You can fool some people sometimes, but you can’t fool all the people all the time. – Bob Marley

Nachdem sich die hiesige Presse beim Klimagate-Skandal noch fast einstimmig darauf geeinigt hatte, dass der gesamte Umfang der Betrügereien rund um die etablierte Klimaforschung wohl ein wenig zu viel des Guten für die deutsche Öffentlichkeit ist, hat sie diese Zurückhaltung bei den jüngst publik gewordenen Ungereimtheiten um das IPCC offensichtlich aufgegeben. Allmählich wird deutlich, dass die Veröffentlichung der durchgesickerten oder gehackten E-Mails und Daten der University of East Anglia zu einer nachhaltigen Veränderung in der Berichterstattung über die Klimawissenschaft geführt hat.

Glaubwürdigkeit der Klimawissenschaft wird immer mehr in Frage gestellt

So war ziemlich sicher auch die im Zuge von Klimagate verlorene Glaubwürdigkeit der Klimaforschung ein Grund dafür, dass Journalisten das Bedürfnis hatten, kritischen Kommentaren,die bislang meist nur in Internetblogs zu lesen waren, etwas genauer auf den Grund zu gehen. Als Anfang November letzten Jahres Indische Wissenschaftler das IPCC beschuldigt hatten, bei den Vorhersagen zum Glescherschwund massiv zu übertreiben (wir berichteten), hielt man das noch für eine Außenseitenmeinung und ignorierte diese dementsprechend. Jetzt, nach Klimagate, sieht die Sache anders aus.

Wird Pachauris Kopf als erstes rollen?

Damals konnte der IPCC-Vorsitzende Rajendra Pachauri die Sache noch damit abtun, dass er seinen indischen Kollegen „extreme Arroganz“ vorwarf und auf die überragende wissenschaftliche Expertise des IPCC verwies. Heute sieht es mehr danach aus, dass Pachauris Kopf der erste sein wird, der als Folge der IPCC-Affäre rollen wird (auch hier). Wobei vor allem Pachauris finanzielle Verstrickungen und Interessenkonflikte immer mehr in den Vordergrund rücken.

Und heute, nach Klimagate, zeigen auch die Medien plötzlich ein bisher ungekanntes Interesse an den fragwürdigen Praktiken des IPCC. So staunten einige Spiegel Leser nicht schlecht, als sie heute morgen die aktuelle Ausgabe aufschlugen. Dort stellte Autor Gerald Traufetter ein „Schmelzendes Vertrauen“  in den Weltklimarat fest und auf SpiegelOnline wurde dann auch zur Rettung des Weltklimarates aufgerufen.Und selbst mein Haussender, der WDR, rückte auf einmal merklich von seiner bisher kritiklosen IPCC-Gläubigkeit ab. Nachdem letzte Woche noch sehr zarte kritische Worte zu vernehmen waren, wurde der Ton heute schon deutlicher.

Noch etwas näher am Geschehen war die Welt, die letzte Woche vermutete, dass der Bericht des Weltklimarates noch weit mehr Fehler enthält, als der bis dato bekannt gewordene „Zahlendreher“ bei der Gletscherschmelze im Himalaja. Und so stellte sich am Wochenende zunächst heraus, dass der vermeintliche Flüchtigkeitsfehler dem IPCC sehr wohl bekannt war, man aber aus dramaturgischen Gründen entschied, die unbelegbaren Behauptungen beizubehalten (auch hier)

IPCC sieht den WWF als wissenschaftliche Quelle an

Und es dauerte auch nicht lange, bis weiter Ungereimtheiten im IPCC-Bericht gefunden wurden. Zusammenhänge zwischen dem Klimawandel und Naturkatastrophen beruhten auf zweifelhaften Studien, die Schäden durch Extremwetterereignisse wurden viel zu hoch angesetzt, und entgegen der ständigen Beteuerungen des IPCC basiert deren Report nicht ausschließlich auf wissenschaftlichen Veröffentlichungen mit entsprechender Begutachtung. Die kanadische Journalistin Donna Laframboise hat nach eigenem Bekunden nur wenige Stunden gebraucht, um eine beeindruckende Liste von im IPCC Bericht zitierten Studien zu erstellen, die nicht wissenschaftliche Ergebnisse, sondern eher die Meinung einer dem umweltpolitischen Kampagnenorganisation widerspiegeln.

  • Allianz and World Wildlife Fund, 2006: Climate change and the financial sector: an agenda for action, 59 pp. [Accessed 03.05.07: http://www.wwf.org.uk/ filelibrary/pdf/allianz_rep_0605.pdf]
  • Austin, G., A. Williams, G. Morris, R. Spalding-Feche, and R. Worthington, 2003: Employment potential of renewable energy in South Africa. Earthlife Africa, Johannesburg and World Wildlife Fund (WWF), Denmark, November, 104 pp.
  • Baker, T., 2005: Vulnerability Assessment of the North-East Atlantic Shelf Marine Ecoregion to Climate Change, Workshop Project Report, WWF, Godalming, Surrey, 79 pp.
  • Coleman, T., O. Hoegh-Guldberg, D. Karoly, I. Lowe, T. McMichael, C.D. Mitchell, G.I. Pearman, P. Scaife and J. Reynolds, 2004: Climate Change: Solutions for Australia. Australian Climate Group, 35 pp. http://www.wwf.org.au/ publications/acg_solutions.pdf
  • Dlugolecki, A. and S. Lafeld, 2005: Climate change – agenda for action: the financial sector’s perspective. Allianz Group and WWF, Munich [may be the same document as „Allianz“ above, except that one is dated 2006 and the other 2005]
  • Fritsche, U.R., K. Hünecke, A. Hermann, F. Schulze, and K. Wiegmann, 2006: Sustainability standards for bioenergy. Öko-Institut e.V., Darmstadt, WWF Germany, Frankfurt am Main, November
  • Giannakopoulos, C., M. Bindi, M. Moriondo, P. LeSager and T. Tin, 2005: Climate Change Impacts in the Mediterranean Resulting from a 2oC Global Temperature Rise. WWF report, Gland Switzerland. Accessed 01.10.2006 at http://assets.panda.org/downloads/medreportfinal8july05.pdf.
  • Hansen, L.J., J.L. Biringer and J.R. Hoffmann, 2003: Buying Time: A User’s Manual for Building Resistance and Resilience to Climate Change in Natural Systems. WWF Climate Change Program, Berlin, 246 pp.
  • http://www.panda.org/about_wwf/what_we_do/climate_change/our_solutions/business_industry/climate_savers/ index.cfm
  • Lechtenbohmer, S., V. Grimm, D. Mitze, S. Thomas, M. Wissner, 2005: Target 2020: Policies and measures to reduce greenhouse gas emissions in the EU. WWF European Policy Office, Wuppertal
  • Malcolm, J.R., C. Liu, L. Miller, T. Allnut and L. Hansen, Eds., 2002a: Habitats at Risk: Global Warming and Species Loss in Globally Significant Terrestrial Ecosystems. WWF World Wide Fund for Nature, Gland, 40 pp.
  • Rowell, A. and P.F. Moore, 2000: Global Review of Forest Fires. WWF/IUCN, Gland, Switzerland, 66 pp. http://www.iucn.org/themes/fcp/publications /files/global_review_forest_fires.pdf
  • WWF, 2004: Deforestation threatens the cradle of reef diversity. World Wide Fund for Nature, 2 December 2004. http://www.wwf.org/
  • WWF, 2004: Living Planet Report 2004. WWF- World Wide Fund for Nature (formerly World Wildlife Fund), Gland, Switzerland, 44 pp.
  • WWF (World Wildlife Fund), 2005: An overview of glaciers, glacier retreat, and subsequent impacts in Nepal, India and China. World Wildlife Fund, Nepal Programme, 79 pp.
  • Zarsky, L. and K. Gallagher, 2003: Searching for the Holy Grail? Making FDI Work for Sustainable Development. Analytical Paper, World Wildlife Fund (WWF), Switzerland

Und als besondere Schmankerl fand Laframboise noch zwei Arbeiten, die in den klimawissenschaftlich sicher äußerst bedeutsamen Magazinen Leisure (Freizeit) und Event Management publiziert wurden.

  • Jones, B. and D. Scott, 2007: Implications of climate change to Ontario’s provincial parks. Leisure, (in press)
  • Jones, B., D. Scott and H. Abi Khaled, 2006: Implications of climate change for outdoor event planning: a case study of three special events in Canada’s National Capital region. Event Management, 10, 63-76

Kritik am IPCC reißt nicht ab

So sieht sie also aus, die Datenbasis für den Zustandsbericht unserer Welt, erstellt von den 3000 besten (oder vielleicht nur bestbezahlten) Wissenschaftlern, die der Planet je hervorgebracht hat.  Und immer neue Fragen rund um das IPCC tauchen auf. So wurde als letztes bekannt gegeben, dass auch die Aussagen des Weltklimarates bezüglich der Gefahr des Klimawandels für den Regenwald keine vernünftige Wissenschaftliche Basis zu haben scheinen.  Nach Klimagate, Pachaurigate und Gletschergate kommt nun Amazonasgate.

Wenn man bedenkt, dass aufgrund der Ergebnisse dieses Reports politische Entscheidungen getroffen werden, die das Verschieben von tausenden Milliarden Euro beinhalten und letztlich zu einem totalen Umbau unseres Wirtschaftssystems führen sollen, dann kann einem nur Angst und Bange werden.

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18 Kommentare
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  1. @Rudolf Kipp
    Was Du wie folgt formulierst:

    Wenn man bedenkt, dass aufgrund der Ergebnisse dieses Reports politische Entscheidungen getroffen werden, die das Verschieben von tausenden Milliarden Euro beinhalten und letztlich zu einem totalen Umbau unseres Wirtschaftssystems führen sollen, dann kann einem nur Angst und Bange werden

    hört sich bei den Klimawandelschamanen aus Potsdam wie folgt an:

    Der Klimawandel ist ein dramatisches, aber lösbares Problem. Seine Bewältigung ist eine Feuertaufe für die im Entstehen begriffene Weltgesellschaft.“
    Stefan Rahmstorf, Hans-Joachim Schellnhuber

    Stefan Rahmstorf / Hans J. Schellnhuber, Der Klimawandel
    Ein Schmöker von 144 Seiten, mit dem Werbetext:

    Zwei renommierte Klimaforscher geben einen kompakten und verständlichen Überblick über den derzeitigen Stand unseres Wissens und zeigen Lösungswege auf. »

    Entsprechend fielen meine Beurteilungen des Heftchens aus….

  2. Dabei frage ich mich ernsthaft, wie es zugelassen werden konnte und immer noch kann, daß NGO-Schreihälse (bei denen jeder Aktivist sich Experte schimpft) in öffentlicher Wahrnehmung von Medien und Politik mehr Aufmerksamkeit bekommen, als ihre Kompetenz rechtfertigt. Dahinter steckt: „Wir haben von Tuten und Blasen keine Ahnung, verkünden aber, wo es gefälligst langzugehen hat.“
    Monckton hat diese Deppen wunderschön während der Cop15 vor laufender Kamera vorgeführt, aber diese scheinen absolut indolent zu sein.

    Ein wenig OT in diesem Thread (aber man kann bei dieser Geschwindigkeit der Ereignisse sowieso nicht mehr sauber trennen):
    Ganz warm nun auch noch das::
    India, China Won’t Sign Copenhagen Accord
    Die beiden lassen sich nun kein X vor ein U machen und makulieren das Cop15-Minimal-Scherzpapier.
    Selbst den Eisenbahner läßt damit die eigene Regierung fallen.

  3. Das ist nicht nur ein Dammbruch, das entwickelt sich langsam zu einen Tsunamie der den ganzen Klimaschwindel ins Meer spülen wird.

    Hatten die Klimafanatiker noch im Stillen gehofft das die E-Mail-Affäre vertuscht werden kann, brechen täglich eine Welle nach der anderen über sie zusammen ,so das ihnen fast die Luft zum Atmen genommen wird.

    Es gibt immer mehr intelligente Menschen die an der Fassade des AR4 kratzen und immer mehr Baumängel entdecken.
    Wäre der AR4 ein Wohnhaus, müsste es sofort wegen akuter Einsturzgefahr gesperrt werden um es anschließend wegen der Gefährdung der Allgemeinheit abzureissen.

    Sollten die Enthüllungen in diesen Tempo weiter gehen, möchte ich nicht in der Haut einiger Politiker stecken die uns per EEG das Leben verteuern und uns Quecksilberverseuchte Leuchmittel per Verfügung aufdrücken.
    Es dürfte immer schwieriger werden den ausbrechenden Vulkan des Zweifels mit Wattebällchen stoppen zu wollen, langsam aber sicher wird die Höllenglut Lügner und Betrüger in Sachen Klima verbrennen.

    Dieser Winter dürfte die Klimaforschern auf die eisigen Zeiten vorbereiten, auf die sie jetzt in großen Schritten zugehen werden. (und ich werde kein Mitleid mit ihnen haben)

    MfG
    Heinz Eng

  4. Meine Beurteilung des Rahmstorf /Schellnhuber Schmökers habe sie gelöscht ;.)
    Ist das peinlich ;.)

  5. Wäre der AR4 ein Wohnhaus, müsste es sofort wegen akuter Einsturzgefahr gesperrt werden um es anschließend wegen der Gefährdung der Allgemeinheit abzureissen.

    Danke für dieses treffende Bild!

    Es dürfte immer schwieriger werden den ausbrechenden Vulkan des Zweifels mit Wattebällchen stoppen zu wollen, langsam aber sicher wird die Höllenglut Lügner und Betrüger in Sachen Klima verbrennen.

    Aber noch drehen die Machtmarionetten den Volume-Regler lauter und immer lauter und gießen ihre Vorhaben in Gesetze.

    Barroso hatte vergangene Woche einen bemerkenswerten Auftritt im EU-Parlament in Strassburg. Mit einer Hardcopy des Lissabon-Vertrages in der Hand wedelnd und daraus zitierend, stieß der Mann den Parlamentariern buchstäblich Bescheid, wie das ab jetzt in der EU laufen wird, da, wie er sagte, „einige den Vertrag wohl nicht gelesen“ hätten.

    Insbesondere strich er heraus, dass allein die EU-Kommission die Mitgliedsländer in allen EU-Belangen nach aussen vertreten würde, nicht etwa der Ministerrat . So reklamierte er für die sogen. Post-Kopenhagen-Angelegenheiten absolute Führungsrolle für seine Kommission, und in der sitzt neuerdings der Desertec-Energie-Kommissar Öttinger.

    Da bauen sich gewaltige Spannungen auf.

  6. @Mueller

    Wenn mir nicht gerade die Klimadingens aufs Gemüt schlagen, dann sind es die EU und die allesbestimmenden Kommissare/Bürokraten.
    Gehen Sie mal in den deutschen Bundestag und machen mal ne Umfrage wer denn von den anwesenden „Abnickern“ eigentlich den Lissabon-Vertrag vollständig gelesen und verstanden hat……..ich tippe mal Sie werden keinen einzigen finden.

    Die EU hat sich zu einer gewaltigen Krake entwickelt und weiß seine Macht notfalls sogar mit Gewalt zu verteidigen.
    Wer damal den Analysen eines Schachtschneiders intensiv gelauscht hat, der dürfte wissen was auf uns noch zukommen könnte.

    Wer ständig gegen den Volkswillen arbeitet, der sollte sich nicht irgendwann wundern wenn dieses Volk aufsteht (siehe 1989).
    Höchstwahrscheinlich erscheint im Lichte des Climategate die EU-Entscheidung zum Verbot von Glühlampen dann als das was es eigentlich in Wirklichkeit ist…………………

    Lobbyglocken, ich höre Euch bimmeln.

    MfG

  7. Nun ja, der Prophet gilt eben nichts im eigenen Land. Das haben alle Skeptiker schon immer gewußt. Und als wir alle uns aufmachten, gegen den Wahnwitz einer Vermeidungsstrategie nach dem Vorsorgeprinzip anzukämpfen, wußten wir, das man uns niemals dafür auf die Schulter klopfen würde. Auch, wenn wir am Ende gewinnen würden.

    Und wir gewinnen derzeit. An allen Fronten. Nahezu jedes Argument, daß seitens der Skeptiker in den vergangenen Jahren gegen die Institution IPCC ins Feld geführt wurde, ist nun von den Mainstream-Medien übernommen worden. Sagt man uns nun auch mal: Danke, Jungs und Mädels, habt ihr gut gemacht! -- Nein, natürlich nicht.

    Wir wußten schon immer und haben das auch laut herausposaunt, daß…

    …das IPCC ein politisches Gremium ist und kein wissenschaftliches, daß es sich Propaganda zur Unterstützung einer bestimmten politischen Strategie auf die Fahnen geschrieben hat.

    …das IPCC von einem kleinen Netzwerk von Wissenschaftlern dominiert wird, die nicht dem wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn, sondern eben einer bestimmten politischen Richtung verpflichtet sind.

    …die IPCC-Berichte daher nicht die Realität umfassend wiedergeben, sondern nur einen bewußt gewählten Ausschnitt derselben. Einen Ausschnitt, der durch Weglassen, Um- und Überinterpretation zustande gekommen ist.

    …das IPCC, um dies durchführen zu können, seine eigenen Maßstäbe der Qualitätssicherung nie eingehalten hat.

    …am Ende keine der Projektionen des IPCC-Berichtes wissenschaftlich haltbar ist, weil es keine Möglichkeit gibt, die Zukunft vorherzusagen. Daß es sich hier vielmehr um reine Spekulationen handelt. Interessante Gedankenspiele zwar, aber mehr eben auch nicht.

    …die Verfasser der IPCC-Berichte eben nicht die klügsten ihres jeweiligen Fachgebietes waren und sind, sondern die, die in einem politisch bestimmten Auswahlprozeß als die mit der passenden Einstellung gefunden wurden.

    …daß hinter den führenden Köpfen der Alarmisten-Szene handfeste ökonomische Interessen stehen und somit von Unabhängigkeit niemals die Rede sein konnte. Als Skeptiker wissen wir, daß alle Menschen käuflich sind (ausnahmslos) und haben schon immer darauf hingewiesen, daß die Klimadebatte vorgeschoben wurde, um etwas völlig anderes zu erreichen. Nämlich, Wohlstand durch einen Prozeß umzuverteilen, der eine bestimmte Gruppe sehr reich machen kann.

    All dies und mehr haben wir Skeptiker in den vergangenen Jahren immer und immer wieder behauptet und belegt. Und sind dafür verprügelt worden. Nun steht all dies in allen großen Medien, auch in Deutschland. Selbst der Spiegel läßt einen prominenten Skeptiker wie Roger Pielke jun. ausführlich zu Wort kommen.

    Das ist ein Dammbruch. Da wurde ein Damm pulverisiert.

    (Das macht mich übrigens nachdenklich. Wenn der Klimawandel irgendwann keinen mehr interessiert, wer interessiert sich dann noch für uns Skeptiker?)

  8. @Heller

    (Das macht mich übrigens nachdenklich. Wenn der Klimawandel irgendwann keinen mehr interessiert, wer interessiert sich dann noch für uns Skeptiker?)

    Dann ist unsere selbstgestellte Aufgabe erledigt und wir können uns anderen Themen widmen.
    Es gibt so viel Lug und Betrug auf dieser Welt, da sollte es doch bestimmt was geben, wogegen man ankämpfen kann.

    Beispiele: EU-Monsterbürokratie samt Lobby-Gesetzgebung, Pharmaindustrie und Medizinmärchen, Greenpeace und WWF, ………..

    MfG

  9. @Rudolf Kipp
    Meine Befürchtung, die ich eben „entdeckt“ habe, nachdem ich gestern in ARD Festival einen guten dänschen Politikthriller im Zusammenhang mit Journalisten gesehen habe, ist, daß der ganze IPCC Müll, der da zur Zeit aufgedeckt wird, nur Futter für Journalisten ist, um vom richtigen Müll Klima“forschung“, Datenmanipulation, „Stationnsmanagement“, CRU-Daten-Skandal etc. abzulenken.
    Der immer wiederkehrende Hinweis, das habe alles nichts mit dem Klimawandel an sich zu tun, man könne sollte das IPCC „erneuern“, den Eisenbahner wieder in sein Stellwerk schicken, das ist alles eher nur Augenwischerei.

  10. „You can fool some people sometimes, but you can’t fool all the people all the time“ stammt ursprünglich von Abraham Lincoln! Der sagte das fast 100 Jahre zuvor! Marley klaute das bloß…

  11. Hallo Krishna,
    ich bin auch überzeugt, dass all das nichts anderes ist als Dampf ablassen. An der „Wissenschaftlichen Basis“ wird nicht gerüttelt, noch nicht. Und ich bin überzeugt, Europa wird diesen Skandal aussitzen. Bestenfalls werden einzelne Personen ausgetauscht. Und dann geht es weiter wie bisher.
    Btw. wiss. Basis -- wat hamma da noch?
    -schmelzende Himalaja-Gletscher
    -Millionen von Wassermangel bedrohte Menschen
    -zunehmende Wetterextreme
    -solche Winter wird es nicht mehr geben

    Was bleibt, ist das pöse CO2. Mehr als 100% menschlicher Einfluss auf den Temperaturanstieg (ihr wisst schon!). Mehr als 6m Mehresspiegelanstieg bis 2100…
    Ich denke, da gibts noch viel zu tun.

  12. Esepflicht:
    Eine weitere “must read” Lektüre-Empfehlun, ganz aktuell erschienen:
    http://scienceandpublicpolicy.org/originals/policy_driven_deception.html

  13. @Krishna Gans:
    Ausgezeichneter Hinweis!

    Empfehlung: Den Link von Fußnote 10 in anschauen. Mich hat’s geschaudert.
    Schon allein die Graphiken auf S. 11 und 12 des Reports reichen für eine unbedingte Verurteilung der Bandenchefs mit anschließender Sicherungsverwahrung aus.

  14. @ Krishna Gans

    Das Rahmstorf/Schnellnhuber Buch gibt es auch Online. Ich habe es bisher noch nicht gescannt. Es könnte aber sein, dass sich dort ein paar lustige Zitate finden lassen.

    Link zu Schnellnhuber/Rahmstorf

  15. @Luc
    da sollte man wirklich mal drin stöbern, danke für den Tip

  16. Rudolf Kipp schreibt…:

    Und selbst mein Haussender, der WDR, rückte auf einmal merklich von seiner bisher kritiklosen IPCC-Gläubigkeit ab. Nachdem letzte Woche noch sehr zarte kritische Worte zu vernehmen waren, wurde der Ton heute schon deutlicher.

    Hast du dir eigentlich mal bis zum Ende angehört, was dieser Detlef Reepen, der WDR-Umweltexperte in dieser Hörfunk-Sendung am Ende konkret behauptet hat:

    Zitat Detlef Reepen, WDR:

    …dass die Erde sich erwärmt und dass der Mensch daran Schuld ist, wird auch von solchen Kritikern nicht in Frage gestellt…wir haben ja gerade erst letzte Woche gehabt, dass die NASA nochmal eine Datenauswertung von langen Zeitreihen aufgestellt hat…und darin spiegelt sich ganz klar wieder, daß es eine Erderwärmung gibt und dass auch der Mensch daran Schuld ist…“

    Ich habe beim WDR angefragt und darum gebeten, dass Detlef Reepen die NASA-Datenreihen vorlegt, die diese beiden Behauptungen von ihm bestätigen und dokumentieren.

  17. @ Rainer Hoffmann

    Hast du dir eigentlich mal bis zum Ende angehört, was dieser Detlef Reepen, der WDR-Umweltexperte in dieser Hörfunk-Sendung am Ende konkret behauptet hat:

    Ja, auch das habe ich gehört. das ist wieder OT WDR, wie wir ihn kennen. Ich fand es trotzdem bemerkenswert, dass der WDR das Thema aufgegriffen hat. Bei früheren Geschichten dieser Art wäre das, glaube ich, nicht der Fall gewesen. Dass eine so „heilige“ Institution wie der Weltklimarat IPCC überhaupt in Frage gestellt wird, halte ich schon für eine gute Entwicklung.

  18. Die TimesOnline ( http://www.timesonline.co.uk/tol/news/environment/article7009081.ece )
    veröffentlicht heute eine pikante Kleinigkeit rund um den Vorsitzenden des Weltklimarates, Rajendra Pachauri. Dieser war über die falschen Aussagen des IPCC-Berichts zur Schmelze der Himalaja-Gletscher auf Grund der unzulässigen Verwendung nicht wissenschaftlicher Studien offensichtlich noch 2 Wochen vor Kopenhagen informiert worden. Er zog es aber vor, zu schweigen. Erst unter dem Druck der Öffentlichkeit korrigierte er diesen „Fehler“ öffentlich. Er ist damit, was von Skeptikern immer vermutet wurde: Ein dreister Lügner. Angesichts seiner Verstrickungen in die Geschäfte rund ums CO2 und der zu erwartenden Folgen der vom IPCC verfolgten Vermeidungsstrategie eine noch viel zu harmlose Bezeichnung.

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