Der Standard: Ein Sturm zieht über der Energieversorgung auf

10. September 2012 | Von | Kategorie: Blog

(…) Diese Entwicklung haben sich die Macher des Öko-Instituts Freiburg selbst in ihren kühnsten Träumen nicht ausgemalt. Sonst hätte die auf Nachhaltigkeitsfragen spezialisierte Forschungseinrichtung den Begriff Energiewende wohl rechtzeitig patentieren lassen.

„Energiewende – Wachstum und Wohlstand ohne Erdöl und Uran“, so lautet der Titel eines Buches, das vom Öko-Institut schon 1980 publiziert wurde. Inzwischen spricht halb Europa von der Energiewende, dem Umbau des Energiesystems von hauptsächlich Öl und Gas auf erneuerbare Formen wie Wind, Sonne, Biomasse. Zusätzliche Dynamik löste im Juni 2011 der Beschluss der Regierung Merkel aus, Deutschland in Reaktion auf die Atomkatastrophe von Fukushima schrittweise aus der Kernenergie zu führen. Acht Meiler wurden sofort abgeschaltet, die verbleibenden neun deutschen AKWs sollen bis 2022 stillgelegt werden.

Die anfängliche Euphorie über die Energiewende, die auch in Österreich spürbar war, ist zumindest bei den deutschen Nachbarn Ernüchterung gewichen. Grund sind die hohen Kosten, die die deutschen Verbraucher weit stärker treffen als beispielsweise österreichische Haushalte. (Hier weiterlesen)

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  1. Passend zur Beitragsüberschrift:

    Europa gehen die Kraftwerke aus

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