Der Treibhauseffekt gemäß Weltklimarat (IPCC)

29. November 2018 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel

IPCC-THE

The natural greenhouse effect

The atmosphere contains several trace gases which absorb and emit infrared radiation. These so-called greenhouse gases absorb infrared radiation, emitted by the Earth’s surface, the atmosphere and clouds, except in a transparent part of the spectrum called the “atmospheric window”, as shown in Figure 1.2. They emit in turn infrared radiation in all directions including downward to the Earth’s surface. Thus greenhouse gases trap heat within the atmosphere. This mechanism is called the natural greenhouse effect. The net result is an upward transfer of infrared radiation from warmer levels near the Earths surface to colder levels at higher altitudes. The infrared radiation is effectively radiated back into space from an altitude with a temperature of, on average, − 19°C, in balance with the incoming radiation, whereas the Earth’s surface is kept at a much higher temperature of on average 14°C. This effective emission temperature of − 19°C corresponds in mid-latitudes with a height of approximately 5 km. Note that it is essential for the greenhouse effect that the temperature of the lower atmosphere is not constant (isothermal) but decreases with height. The natural greenhouse effect is part of the energy balance of the Earth, as can be seen schematically in Figure 1.2.

Der natürliche Treibhauseffekt

Die Atmosphäre enthält mehrere Spurengase, die Infrarotstrahlung absorbieren und ausstrahlen können. Diese sogenannten Treibhausgase absorbieren Infrarotstrahlung von der Erdoberfläche, der Atmosphäre und Wolken, außer in einem transparenten Teil des Spektrums namens „Atmosphärisches Fenster“, wie in Abbildung 1.2 dargestellt. Sie strahlen wiederum Infrarotstrahlung in alle Richtungen ab einschließlich nach unten zur Erdoberfläche. So fangen Treibhausgase Wärme in der Atmosphäre ein. Dieser Mechanismus wird als natürlicher Treibhauseffekt bezeichnet. Das Nettoergebnis ist eine Aufwärtsübertragung von Infrarotstrahlung von wärmeren Ebenen in der Nähe der Erdoberfläche bis zu kälteren Ebenen in größeren Höhen. Die Infrarotstrahlung wird im Gleichgewicht mit der einfallenden Strahlung effektiv abgestrahlt aus einer Höhe mit einer Temperatur von durchschnittlich – 19 ° C, während die Erdoberfläche auf einer viel höheren Temperatur gehalten wird von durchschnittlich 14 ° C. (33°C Differenz). Die effektive Emissionstemperatur von – 19 ° C entspricht in mittleren Breiten einer Höhe (Abstrahlungshöhe) von ungefähr 5 km. Für den Treibhauseffekt wesentlich ist, dass die Temperatur der unteren Atmosphäre nicht konstant (isotherm) ist, sondern mit der Höhe abnimmt. Der natürliche Treibhauseffekt ist ein Teil der Energiebilanz der Erde, wie schematisch dargestellt in Abbildung 1.2.

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10 Kommentare
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  1. Die Grafik (Fig. 1.2.), die der IPCC im 4. IPCC-Klimabericht 2007 verwendet hatte, ist nicht konsistent zum Text, der darunter formuliert wird. Wir haben diesen Widerspruch und die Inkonsistenz bereits in unserem Video über die „Unbequmenen Wahrheiten“ über den Schweizer Klimaforscher Thomas Stocker thematisiert, hier ab Minute 18:36: https://youtu.be/M9xL_EdbfjA?t=1116

    Die „390 W/m²“ Bodenabstrahlung in Fig. 1.2. sind nicht konsistent zu den „14°C“, die der IPCC in seinem damaligen Bericht im Text behauptet hatte, wenn der IPCC sich parallel auf die Fig. 1.2. beruft. Dieser Widerspruch entlarvt letztendlich den definitiven Schwindel vom angeblich existierenden „natürlichen Treibhauseffekt.“, insbesondere wenn man sich die die Bundestagsdrucksache 11/8030 der Enquete-Kommission vom 24.09.1990 anschaut und intensiv darin nach „Stefan-Boltzmann“ sucht und recherchiert. Dann wird der Schwindel vom „natürlichen Treibhauseffekt“ erkennbar. Die verwendeten Temperaturwerte vom angeblich natürlichen Treibhauseffekt sind seit ca. 30 Jahren reine Willkür.

  2. @Hoffmann

    Die 14°C sind konsistent mit 386 W/m^2 Bodenabstrahlung.

    15°C sind konsistent mit 391 W/m^2 Bodenabstrahlung.

    390 W/m^2 hauen also in etwa hin.

  3. als ich 2012 anfing, mich mit dem klimaschwindel zu beschäftigen, fiel mir direkt an dieser wikipedia-grafik eines auf:
    1. einkommende sonnenstrahlung: 342 W/m2
    2. ausgehende bodenstyrahlung: 390 W/m2
    -> fazit: der planet erde hat trotz mehrerer milliarden jahre abkühlung eine nettoabstrahlung von satten 390-342=48W/m2 (!!!)
    wie kann dassein? diese rechnung kann nicht stimmen, denn die einstrahlung/ausstrahlungs-energie müsste +/- 0 betragen.
    oder irre mich da?

  4. G. Scholzen schrieb am 29. November 2018 17:39:

    diese rechnung kann nicht stimmen, denn die einstrahlung/ausstrahlungs-energie müsste +/- 0 betragen.
    oder irre mich da?

    Nein, Sie irren sich nicht, die Bilanz muss ausgeglichen sein. Und sie ist es auch:
    * Incoming Solar Radiation = Reflected Solar Radiation + Outgoing Longwave Radiaten
    * 342 W/m² = 107 W/m² + 235 W/m²
    Also alles in Ordnung und ein einfaches Missverständnis auf Ihrer Seite.

  5. @marvin müller
    Sie haben etwas übersehen,
    mit Bodenstrahlung meinte ich die 390 W/m2 „surface radiation“
    wo kommen diese zusätzlichen 48 W/m2 denn her? aus dem Boden?

    https://img.picload.org/image/dcldapwd/ipcc-the.jpg

  6. Es sind 40 W/m² die als „atm. window“ bezeichnet werden

  7. @Scholzen

    In der Abbildung haben Sie den Rückstrahlungsanteil übersehen. Daher haben Sie am Erdboden einfache eine höhere Temperatur und mehr Abstrahlung.

  8. G. Scholzen schrieb am 29. November 2018 18:36

    @marvin müller
    Sie haben etwas übersehen,
    mit Bodenstrahlung meinte ich die 390 W/m2 „surface radiation“
    wo kommen diese zusätzlichen 48 W/m2 denn her? aus dem Boden?

    Sie haben eine richtige Aussage formuliert, die ich auch zitiert habe: Die Differenz zwischen Ein- und Ausstrahlung sollte 0 sein. Wenn Sie diese Differenz an den den richtigen Stellen bilden, passt das auch. Schief gehts nur, wenn Sie Dinge vergleichen, die nicht zusammengehören. Die passenden Gleichungen sind:
    * Incoming Solar Radiation = Reflected Solar Radiation + Outgoing Longwave Radiaten
    * Solar Radiation absorbed by Surface + Backradiation absorbed by Surface = Thermals + Evapo-tranpiration + Surface radiation
    __ * 168 + 324 = 24 + 78 + 390 = 492 (Alles in W/m^2)

  9. Es ist natürlich schon sehr kontraintuitiv, wenn der Erdboden mehr abstrahlt, als die TOA empfängt.
    Da gefallen die alten Darstellungen mit den Nettowärmeströmen schon besser.

  10. @Michael

    Na, mit dem eigenen Latein am Ende? Muß jetzt dieser korrupte Verein helfen???

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