Deutscher Umweltpreis für Mojib Latif

25. September 2015 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Medien, Ökologismus, Profiteure, Wissenschaft

LatifDer Kieler Klimaforscher Mojib Latif bekommt den Deutschen Umweltpreis und ein Preisgeld in Höhe von 245.000€.

Geomar-Direktor Peter Herzig über Mojib Latif: „Mojib Latif hat sich in den letzten Jahrzehnten in beeindruckender Weise für den Schutz des Klimas eingesetzt“. „Er ist das deutsche Gesicht des Klimaschutzes und hat sich als exzellenter Wissenschaftler auch international einen Namen gemacht.“ Seine Aussagen seien immer faktenbasiert. „Seine Botschaften werden gehört, von der Vorstandsetage bis hin zum Normalbürger.“

Bundespräsident Joachim Gauck wird die Auszeichnung am 8. November bei einer Festveranstaltung in Essen überreichen.

Zur Erinnerung, einige faktenbasierte Aussagen vom Mojib Latif zu 20 kalten Wintern.

Zitate von Mojib Latif:

1990

“Ein Szenario würde z.B. bedeuten, dass Mitte des nächsten Jahrhunderts, falls wir unsere Politik nicht drastisch ändern, unser Verhalten nicht drastisch ändern, dass tatsächlich bis zur Mitte des nächsten Jahrhunderts die Globaltemperatur um 3 bis 4 Grad ansteigen kann.”

1997

“Die Nordatlantische Oszillation hat sich in den letzten Jahren umgestellt und wir sind jetzt in einer Phase relativ schwacher Nordatlantischer Oszillation und wir erwarten, ähnlich wie in den sechziger Jahren, relativ kalte Winter in der Zukunft.”

2000

“Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben”

2008

Latif zu seiner Aussage von 1997:

“In der Wissenschaft, oder in der Klimaforschung, da arbeitet man ja auch immer so ein bisschen mit Ungenauigkeiten, also wie gesagt, mal abwarten …”

2009

“Wir haben einen bestimmten Hang, in bestimmten Fachzeitschriften, die sehr populär sind, dass nur Dinge veröffentlicht werden, die spektakulär sind. Und das verleitet Wissenschaft jeder Richtung, nicht nur in der Klimaforschung, dazu ihre Resultate so spektakulär wie möglich zu beschreiben. Weil dieses letztendlich auch in der Forschungsförderung honoriert wird.”

“Wir befinden uns im Moment in einer Atempause, dass heißt, wir verharren bei der Temperatur auf hohem Niveau.” … “Wir müssen offensiv in der Öffentlichkeit vertreten, dass es eben Schwankungen gibt, dass wir nicht erwarten können, dass wir Jahr für Jahr immer neue Temperaturrekorde erreichen, denn sonst werden wir irgendwann ein Problem bekommen. Wenn wir beispielsweise einen kalten Winter bekämen, dann müssen wir uns rechtfertigen.”

“Wir beobachten in den letzten Jahren, dass sich die Temperaturen im Bereich des äquatorialen Ostpazifik und im Bereich des südlichen Ozeans abkühlen und das wirkt eben der langfristigen globalen Erwärmung entgegen.” … “Ich selbst als Klimaforscher muss mir vielleicht den Vorwurf gefallen lassen, dass wir die Rolle der natürlichen Schwankungen vielleicht nicht deutlich genug gemacht haben, denn wir können einfach nicht erwarten, dass es Jahr für Jahr immer wärmer wird, weil diese natürlichen Schwankungen den langfristigen Erwärmungstrend halt maskieren können.”

2013

Der neue IPCC-Bericht zeige, dass der Klimawandel nicht vorbei sei, sondern unvermindert fortschreite, sagte der Professor vom Geomar-Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung am Freitag beim Abschluss des 8. Extremwetterkongresses in Hamburg.

2015

Der Klimaforscher Mojib Latif vom Kieler Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung rechnet damit, dass sich die Erderwärmung in den kommenden Jahren beschleunigen wird. „Spätestens nach 2020 werden die Temperaturen wieder stark ansteigen“, sagte Latif dem Nachrichtenmagazin ‚Der Spiegel‘. „Dann wird es noch schneller wärmer werden auf dem Planeten, als wir es selbst in den Achtziger- und Neunzigerjahren erlebt haben.“

TV-Höhepunkte

2008 wird Mojib Latif in der Sendung DAS! zum „Sarotti-Mohr“ (Video ab 4:30 min).

Zuvor trat er in selbiger Sendung schon als Astronaut auf.

Latif-Astronaut

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91 Kommentare
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  1. Spinnen die jetzt komplett, so einem Glaskugel-Leser einen Preis zu geben ,noch dazu mit soviel Kohle?
    Unfassbar!

  2. na ja..

    Wir wissen ja, das das kummulierte verbrennen von 5 Kubikkilometern Öl pro Jahr und verglichbar viel Kohle und Gas, das der weltweite schwund an Humusböden und deren Speicherkapazitäten , und der weltweite verlust an Wäldern eigentlich keinerlei einfluß auf das Klima haben kann oder..

    nun bin ich ja kein Klimaforscher. Aber das Experiment das wir hier auf globalem Level durchziehen, ist schon beeindruckend. Anzunehmen das das keinerlei Folgen haben könne, und ganz sicher folgenlos aber zumindest Risikolos sei, halte ich schon für hochgradig naiv..

  3. #1,
    Das ist kein Preis sondern Honorar,

    Deutsche Bundesstiftung Umwelt, siehe https://www.dbu.de/402.html

  4. @Tom: Das was Sie als Experiment bezeichnen, hat einen Namen: Menschheit. Der Mensch wurde mit Intelligenz ausgestattet (die einen Menschen mehr, die anderen weniger), die es ihm ermöglicht, sich die Natur zunutze machen, um sein Leben über das dahinvegetieren zu erheben. Die Alternative, wäre wohl, den Mensch von unserem Planeten zu verbannen; aber wer würde davon profitieren? Wir jedenfalls nciht.

  5. @4 Ben Palmer

    Nein die Alternative ist nicht das diametrale Gegenteil des Pfades den wir derzeit beschreiten. Die Alternative ist schlicht, mit allen verfügbaren wissenschaftlichen Methoden bestmöglich abzuwägen, an welchem Punkt die Nachteile des Materiallen Wachstums, die daraus resultierenden Folgekosten und die nachlassenden Grenzgewinne unseres Wirtschaftssystems den Punkt erreichen an dem sie die Vorteile des Unternehmens (wie immer beim aktuellen Stand der Entwicklung) überwiegen. Ab diesem Punkt macht Wachstum schlicht keinen Sinn mehr. Das ist sicher eine sehr schwierig zu führende Rechnung aber Sie ist notwendig angesichts der Tatsache das wir seit ca. 20 Jahren mehr verbrauchen als die biologische Tragfähigkeit des Planeten zu reproduzieren vermag.
    Laut dem global footprint network liegen wir bereits jetzt bei einem overshoot zwischen 30 und 50% und zehren massiv von dem biologischen Kapital das uns zur Verfügung steht. Darüber hinaus sehe ich die Gefahr, das die Grundtendenz unseres Wirtschaftssystems, mehr Wohlstand durch höhere Effizienz zu erreichen das System als ganzes anfälliger macht. Es verliert an Resilienz. So zum Beispiel in der Landwirtschaft.
    Ich teile auch nicht die Befürchtungen das eine steady state Ökonomie die innerhalb der Grenzen unserer ökologischen Tragfähigkeit agiert eine statische Gesellschaft wäre.. Auch hier würde gelten, das das Bessere des guten feind ist.

  6. @ Schülke, #5:

    Totaler Quark.

    …an welchem Punkt die Nachteile des Materiallen Wachstums, die daraus resultierenden Folgekosten und die nachlassenden Grenzgewinne unseres Wirtschaftssystems den Punkt erreichen an dem sie die Vorteile des Unternehmens (wie immer beim aktuellen Stand der Entwicklung) überwiegen.

    Effizienz bedeutet mehr Ertrag bei weniger Aufwand. Die „nachlassenden Grenzgewinne“ werden immer durch Innovation in ihr Gegenteil verkehrt.

    Laut dem global footprint network liegen wir bereits jetzt bei einem overshoot zwischen 30 und 50% und zehren massiv von dem biologischen Kapital das uns zur Verfügung steht.

    Das ist schlicht falsch. Hier finden Sie eine Analyse des ökologischen Fußabdrucks: http://www.science-skeptical.de/blog/okologistische-mythen-teil-2-einskommadrei-erden/002696/

    Der „Overshoot“ wird nur durch die Vermischung von „Quellen“ und „Senken“ artifiziell erzeugt. Der Netto-Blick auf die Quellen zeigt eine völlig andere Entwicklung.

  7. @ Herrn Heller..

    Totaler Quark ist totaler Quark…

    Weil Sie in Ihrer Aussage die Prämisse machen, das Basisinnovationen , die alleine in der Lage sind die sinkenden Grenzerträge neu zu definieren davon ausgehen, das Basisinnovationen immer und immer wieder und wieder möglich sind.

    Das alleine würde schon an der durchaus begrenzten Leistungsfähigkeit menschlicher Gehirne letzlich scheitern müssen wie wohl jeder Hirnforscher am ende bestätigen würde.

    Kennen Sie die Untersuchungen Machlups ?

    Im Prinzip wurde dabei untersucht, wie “ effizient“ denn die Forschungstätigkeit der forschenden im Laufe der Jahre auch in Patente umgewandelt werden konnte.. Dabei zeigte sich sehr deutlich das zb. in den Usa diese Kurve seit langem am sinken ist. Ich geb aber zu das die Daten die ich gesehen habe bedauerlich alt sind.. Wer da aktuelleres hat ist willkommen.. Es scheint so zu sein das auch die „Produktivität“ der Wissenschaft gemessen an Patenten und Basisinnovationen einer eigenen Grenzfunktion unterliegt..

    Leuchtet mir völlig ein… Wo ein Rutherford vor über 100 Jahren in einem minilabor Bahnbrechendes entdecken konnte, haben wir heute gigantische Maschinen wie den Atlas dektor. Der Aufwand für immer kleinere Aspekte wird immer größer..

    Auch… wenn nie klar ist ob am ende um die nächste Ecke doch eine phantastische Entdeckung liegt.. wir werden es eben nie vorher wissen.. Nur ist genauso eindeutig das Basisinovationen, bahnbrechende Erfindungen offenbar ihrer eigenen „grenzfunktion“ unterliegen.

    Ihren Link zum ökologischen Fußabdruck werde ich aber gerne in Ruhe lesen.. ist ja nicht das sich hier nicht sehr interessante Artikel finden auch wenn ich mit vielem nicht einverstanden bin..

  8. @ Schülke:

    Meine Antwort besteht aus nur einem Akronym: NBIC

  9. Anwärter auf neue meilensteine der entwicklung gabs zu jeder zeit. Das ist hier nichts anderes. Und es ändert auch nichts an der Realität das Statistische überlegungen und Untersuchungen eindeutig aufzeigen das die „Produktivität“ der Wissenschaft gemessen an ihrem Aufwand . Schon seit Jahrzehnten sinkt. Das wird überdeckt durch die Globale allgemeine Zunahme an Menschen und Überproportional gebildeteren Menschen , bleibt aber ein eindeutiges indiz für Ein Nachlassen der Erfindungsgeschwindigkeit bei Basisinovationen. Und das war schliesslich Ihr Hauptargument gegen den Grenznutzen. Die Ewige Innovationsjraft des Menschen.

  10. @Schülke
    Gigantisch diese Aussage:

    Das alleine würde schon an der durchaus begrenzten Leistungsfähigkeit menschlicher Gehirne letzlich scheitern müssen wie wohl jeder Hirnforscher am ende bestätigen würde.

    Ich denke, die begrenzte Leistungsfähigkeit der menschlichen Gehirne ist nicht das Problem, sondern dass in so manchen Gehirnen recht sonderbare Verknüpfungen entstanden sind. Wird sicher auch jeder Hirnforscher bestätigen.

  11. @Schülke

    Als Hirnforscher (war ich zehntelang, noch nicht so lang her) weise ich Ihre saloppen Sprüche:

    Weil Sie in Ihrer Aussage die Prämisse machen, das Basisinnovationen , die alleine in der Lage sind die sinkenden Grenzerträge neu zu definieren davon ausgehen, das Basisinnovationen immer und immer wieder und wieder möglich sind.

    Das alleine würde schon an der durchaus begrenzten Leistungsfähigkeit menschlicher Gehirne letzlich scheitern müssen wie wohl jeder Hirnforscher am ende bestätigen würde.

    entrüstet zurück. Jeder ehrliche Hirnforscher wird diesen Blödsinn weit von sich weisen und die freche Vereinnahmung der „Hirnforscher“ durch Grünideologen wie Sie empört zurückweisen, nur schon aus dem einfachen Grund, weil Hirnforschung gar nicht in der Lage ist, „Begrenzungen“ einer Leistungsfähigkeit des menschlichen Gehirns auch nur nur in irgendeiner Weise korrekt beschreiben zu können. Dazu ist das Grhirn (nicht nur das des Menschen) viel zu geheimisvoll, komplex.

    Punktum, Herr Schülke, aus Sicht der Hirnforschung ist Herrn Heller („NBIC“) nur voll zuzustimmen.

  12. @Beobachter

    Leute wie Schülke suchen immer nach Grenzen, alles muss doch irgendwie endlich sein: Die Ressourcen, der Geist, das Wachstum, das Bier im Keller. Mit dieser Suche nach Grenzen, wollen sie sich sich selbst begrenzen, rationieren und sich in ihren selbst geschaffenen Grenzen wohnlich einrichten. Diejenigen die sich nicht begrenzen wollen, Grenzen überwinden, imaginäre wie reale, werden als Eindringlinge in ihre eigene Wohnlichkeit, manche sagen auch Gemütlichkeit, empfunden.

  13. Der Papst, die Merkel, die UN und Obama verkünden gerade in New York eine Nachhaltigkeitsideologie die den Hunger und die Armut in der Welt bekämpfen soll….und jetzt sagt ihr mir mal, wie man den Hunger und die Armut in der Welt bekämpfen soll, wenn man mit dieser Nachhaltigkeitsideologie (Club of Rom lässt grüßen) die Armut und den Mangel erst recht erhöhe….Klimaschutz, CO2 Verbannung, E-Mobilität, weniger Wohlstand ist mehr Wohlstand usw.
    Wenn jetzt noch jemand behauptet die Merkel und die anderen Nachhaltigkeitsapostel meinen es gut mit unserer Gesellschaft….dem ist nicht mehr zu helfen und der wird sich schneller in einer Mangel und Armutsgesellschaft befinden, als es ihm lieb ist. Danke!

  14. Ach lass doch den armen Tom in Ruhe……alles hat ein Ende….nur die Wurscht hat zwei.

    Die Größe des sichtbaren Universums weist einen Radius von etwa 3000 Megaparsec auf, was rund 9,8 Milliarden Lichtjahren entspricht. Tatsächlich könnte die Ausdehnung um den Faktor 10, oder noch viel größer sein. Die Gesamtmasse des Universums liegt irgendwo im Bereich zwischen 10 hoch 52 und 10 hoch 54 [kg], sein Alter (aktuell) bei 13,8 Milliarden Jahren.

    http://abenteuer-universum.de/kosmos/umasse.html

    @Tom
    Auch wenn Deine Intelligenz an ihre Grenzen gestoßen ist…..gibbet da draussen Menschen….deren Geisteskraft die Deinige….in Zehnerpotenzen überschreitet.
    Ein bis drei Genies pro Generation reichen aus….um die Menschheit riesen Schritte vorwärts zu schubsen….der Rest, lebt halt in seiner kleinen begrenzten Welt und meint, den Stein der Weisen unterm Sofa gefunden zu haben.

    „Ich bin klein, mein Hertz ist rein, soll niemand drin wohnen als Jesus allein -- Amen“

    Onkel Heinz……..unendlich viel blöde Sprüche auf Lager

  15. In unser heutigen grün-linken Gesellschaft ist das höchste Ideal ein ökologisch korrekt denkender Blabla, der sich für dieses „nachhaltige“ System öffentlich einsetzt. Also ist ein UMWELTPREIS die höchste Auszeichnung, den es anscheinend gibt.

    In der Sowjetunion war das höchste ideal ein kommunistisch korrekt denkender Blabla, der sich für dieses „proletarische“ System öffentlich einsetzte-. Also wurde der LENIN-ORDEN verliehen.

    #13,
    Herr Hoffmann, sie sprechen da was gutes an. „Hilfmaßnahmen“ der UNO oder Entwicklungshilfe…, egal was, haben den Staaten in der Äquatorial-Zone mehr geschadet als genutzt. Man sollte fairen Handel mit denen treiben, das macht mehr Sinn. Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Was kommt nach sinnloser Entwicklungshilfe? Unterstützungsgelder gegen den Klimawandel! Wenn Betrüger wie Mojib Latif von Presse+Politik (=Hofberichterstattung) in den 7. Öko-Himmel hofiert werden, dann ist es normal, dass mahnende Gegenstimmen in Ansatz schon ein TABU sind.

  16. Die Milleniumsziele der UNO wurden durch böses Wachstum und böses DDT erreicht.
    Vor allem, weil Länder wie China und Indien Kohle als preiswerte Energiequelle für ihre Bevölkerung und ihre Wirtschaft eingesetzt haben. In Afrika wo keine entsprechende günstige Energiequelle zur Verfügung stand wurde nachhaltig Holz verbrannt und die Armutsbekämpfung gelang wesentlich schlechter.
    Auch bis 2030 wird das so sein.
    Experimentell scheint die Strategie der Nachaltigkeitsapostel nicht zu funktionieren. Ist eine schöne Utopie für Couchphilosophen. In der realen Welt muss Wohlstand mit Hilfe von preiswerten Energiequellen erarbeitet werden.
    Das gelingt nicht mit erneuerbaren Energiequellen bis jetzt und vermutlich bleiben die für afrikanische Länder noch lange unbezahlbar. Das können sich nur reiche Länder leisten.

  17. @ Tom Schülke, #7:

    Weil Sie in Ihrer Aussage die Prämisse machen, das Basisinnovationen , die alleine in der Lage sind die sinkenden Grenzerträge neu zu definieren davon ausgehen, das Basisinnovationen immer und immer wieder und wieder möglich sind.

    Sind sie doch auch… in Deutschland wurde bspw. in den 80er Jahren die Windmühle neu erfunden und es vergeht seitdem kein Tag, an dem uns nicht erzählt wird, dass es sich dabei um DIE Zukunftstechnologie schlechthin handelt, die in der Lage ist die von ihnen genannte Problematik zu lösen.

    Was übrigens auch aufzeigt, dass die menschliche Innovationsfähigkeit noch lange nicht an Grenzen stößt -- zumindest dann nicht, wenn es darum geht sich selbst von der sinnhaftigkeit irgendeiner seltsamen Weltanschauung zu überzeugen.

  18. @Scholzen

    Gut beobachtet. Der Umweltpreis für BlaBla und Konjunktiv.

  19. @Tom Schülke:

    „Peak Child“ haben wir für’s erste hinter uns, „Peak Brain“ liegt noch vor uns. Kann sich aber alles noch ändern, wenn durch den Klimawandel Grönland plötzlich wieder „grön“ wird und die Massen an „Klimaflüchtlingen“ meinen, sich unter abschmelzenden Gletschern eine Existenz (z.B. als Milchbauern) aufbauen zu können… Vorhersagen sind immer recht unzuverlässig, insbesondere, wenn sie die Zukunft betreffen.

  20. @ Schülke, #9:

    Ein Nachlassen der Erfindungsgeschwindigkeit bei Basisinovationen.

    Innovationen entstehen in der Wirtschaft und nicht in der Wissenschaft. Die Beobachtung zeigt das genaue Gegenteil: Die Innovationsgeschwindigkeit nimmt stetig zu. Das liegt an Rückkopplungsmechanismen, Innovationen sind selbstbezüglich. Computer gestatten nicht nur den Bau besserer Maschinen, sondern auch den Bau besserer Maschinen, die bessere Computer bauen können.

  21. Das mit der „explodierenden Erde“ hat HJ Schellnhuber noch einmal groß aufgewärmt:

    In den 70er Jahren war das schon mal hipp.

  22. @11 Beobachter

    Das interessiert mich Herr „Beobachter.

    Ich glaub ihnen das man aus der Sicht der Hirnforschung am Gehirn nicht direkt erkennen kann wo genau und wie genau mögliche Grenzen aussehen.. Nichts desto trotz ist die Behauptung das menschliche Gehirn habe keine Grenzen absurd.. Es ist in Anpassung und in Reaktion auf die Umwelt der Menschen entstanden und bietet Sinne nur für das was für unser Überleben notwendig war. Das ist der Grund weshalb uns relativistische effekte nicht intuitiv erfassbar sind, wir bestimmte Wellenlängen des Lichts nicht sehen, und weshalb die Wissenschaft seit Jahrzehnten vergeblich an einer einheitlichen Feldtheorie werkelt ohne ein Befriedigendes Ergebnis zu erhalten.. Worann bitte sonst als an einer ganz konkreten und deutlichen Begrenztheit unser Denkmurmel sollte das denn liegen. Alleine in diesem Blog wird schlicht Axiomatisch vorrausgesetzt das wir alle Hürden über winden werden. Dabei wäre es doch viel wahrscheinlicher das wir gemessen an der Gesamtheit der Realität nicht gerade sehr weit mit unseren Fähigkeiten über der Maus stehen.

    Doch zurck zu der Diskussion zwischen Herrn Heller und mir.

    Die „nachlassenden Grenzgewinne“ werden immer durch Innovation in ihr Gegenteil verkehrt.

    Dagegen habe ich Argumentiert das die Prämisse sei, Herr Heller würde ewige Basisinovationen für möglich halten, was ich für unwahrscheinlich halte.

    Um diese Aussage zu untermauern habe ich von Machlups Untersuchungen berichtet, die statistisch darlegen, das die Produktivität der Wissenschaft, gemessen an der menge erteilter Patente in den USA im Verhältnis zum Forschungsaufwand seit Jahrzehnten sinken. Die Absolute Anzahl der Patente mag steigen aber eben nicht im Verhältnis zu dem damit verbundenen Aufwand. Ein sehr starkes Indiz für sinkende Grenzerträge auch in der Wissenschaft.

    Darauf wurde aber nirgends hier in irgendeiner Form eingegangen. Bedauerlich denn der Name des Blogs ist schließlich Science-skeptical Blog.. Mir scheint das gilt allem gegenüber nur nicht gegenüber den eigenen Prämissen.

    @12 Quentin Quencher.

    Diejenigen die sich nicht begrenzen wollen, Grenzen überwinden, imaginäre wie reale, werden als Eindringlinge in ihre eigene Wohnlichkeit, manche sagen auch Gemütlichkeit, empfunden.

    Das mag für manche gelten aber sicher nicht für mich. Im Hinterkopf behalte ich immer die leise Warnung, ich könnte mich irren, sonst würde ich nicht öfters auch mal auf diesem Blog lesen und durch aus manches Lernen das ich überaus überzeugend empfinde.. “ zb. Die sehr gute Abhandlung über den EROEI von Weissen bach.. usw. “

    Ich zitiere mal aus dem Buch „Brain and Culture“ von Bruce e. Wexler.:
    „mit Informationen konfrontiert die unseren Weltbildern wiedersprechen reagieren wir mit : Ignorieren, Umdeuten, Diskreditieren und Vergessen.“

    Das ist natürlich ein zweischneidiges Schwert das auch auf mich zurückfallen kann.

    Allerdings muß ich schmunzelnd feststellen das der weit überwiegende Anteil der Resonanz auf meinen sehr wohl berechtigten Einwand nichts ist als ein emotionaler Ringeltanz sich gegenseitig auf die schulter klopfender Selbstbestätigung.. Diskreditierend, mein Argument vergessend, sich nicht darauf beziehend, oder meine Aussage umdeutend.

    Wenn tatsächlich die Produktivität der Wissenschaft so wie von Machlup dargelegt einer eigenen Grenznutzenfunktion entspricht bricht das ganze Hübsche Denkgebäude ewigen möglichen Wachstums irgendwann zwangsläufig zusammen.. Denn die Masterresource wie hier ja immer verlautbart wird ist nicht Öl nicht Gas nicht Kohle oder Sand.. sondern der Menschliche Erfindungsgeist… Blöd wenn der doch nicht den Abbau billiger Ressourcen überkompensieren kann…

  23. PS

    Eins ist sicher. Wenn das „Nachhaltigkeitsprinzip“ obsiegt und kein Wachstum mehr stattfindet, dann bedeutet das Stagnation, bzw. Rückentwicklung. Hatten wir schon einmal im Mittelalter. Mit den EE werden wir auch sicher nie den Weltraum und unser Sonnensystem besiedeln können. Das ist notwendig, damit die Menschheit langfristig überleben kann. Ein Groß-Meteoriteneinschlag und die Menschheit ist weg. Ein Supervulkan und die Menschheit ist weg. Oder ein Gammablitz einer Supernova und die Menschheit ist weg. Oder polt sich das Magnetfeld der Erde um, so wird die Menschheit mit ihren EE ins Mittealter zurück katapultiert. Kommt die nächste Eiszeit, die bald ansteht, so geschieht das ebenfalls.

  24. PPS

    „Grenzen des Wachstums“ des Club of Rome und von Paul Erbrich. Alles alter Kaffee. Wird heute lediglich wieder aufgewärmt.

  25. @Schülke

    Da verstehe ich ihre Argumentation nicht. Solange die Zahl der neuangemeldeten Patente steigt ist ihr Grenznutzen größer Null. Scheint sich ja zu lohnen, sonst würden da keine Rekorde verzeichnet.
    Gibt noch viel zu entwickeln. Vieles in dem NIBC Bereich ist in den Kinderschuhen.

  26. Eine Bemerkung noch. Der Grenznutzen von mehr als einem Klimamodell scheint mir tatsächlich Null zu sein.

  27. @25 Günter Heß

    Herr Hess,

    Was ich meine, ist folgendes

    http://www.goldonomic.com/tainter3.gif

  28. @Schülke

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/c/c9/Supercomputer.svg/440px-Supercomputer.svg.png

    Was meinen Sie, was erst mal los ist, wenn die Computer neue Entwicklungen/ Patente auf den Weg bringen.

  29. entschuldigung.. mein browser spinnt…

    war noch nicht fertig.

    Herr Hess , die gezeigte Grafik zeigt die Patente im Verhältnis zum Forschungsaufwand… Wenn insgesamt die Forschungstätigkeit zunimmt, oder die Anzahl der Menschen über die Jahrzehnte zunimmt, kann die Anzahl der Patente insgesamt trotzdem steigen. Dennoch sinkt die Produktivität der Forschungsleistung…

    Die Untersuchung ist sehr alt. Mich würde interessieren ob es da neuere Untersuchungen gibt.

    Herr Heller

    Innovationen entstehen in der Wirtschaft und nicht in der Wissenschaft. Die Beobachtung zeigt das genaue Gegenteil: Die Innovationsgeschwindigkeit nimmt stetig zu

    ist es nicht irrelevant, wo die Innovation her kommt.. Auch in der wirtschaft wird geforscht um innovationen zu bewirken..
    Dazu das die Innovationsgeschwindigkeit ständig zunimmt, gibts dazu handfeste Untersuchungen, oder ist das eher gefühltes wünschen..

  30. @ Günter, @ Schülke:

    Der Grenznutzen von mehr als einem Klimamodell scheint mir tatsächlich Null zu sein.

    Das ist genau der Punkt, den Sie, Herr Schülke, übersehen.

    Grundlagenforschung ist vielen Bereichen aufgrund der erforderlichen großen Forschungsinfrastrukturen (Teleskope, Teilchenbeschleuniger, Großrechner u.ä.) sicher teurer geworden. Bei Innovationen aber geht es nicht um den Erkenntnisgewinn, sondern um die Befriedigung von Bedarfen konkreter Nutzer. Der Ingenieur nutzt Effekte, ohne diese wissenschaftlich genau verstehen zu müssen. Die Dampfmaschine entstand eben vor der Thermodynamik.

    Forschungsausgaben in Bezug zu Patenten zu setzen ergibt daher ein falsches Bild. Wenn überhaupt, wäre dann zwischen Grundlagenforschung (zu der eben auch die Klimaforschung gehört) und angewandter Forschung zu unterscheiden. Betrachtet man bspw. Institutionen wie das DLR oder die Fraunhofer-Gesellschaft in Deutschland, kann ich nicht erkennen, daß dort immer weniger Output zu immer höheren Kosten produziert wird. In Gebieten wie Fahrzeug- und Maschinenbau ist das genaue Gegenteil der Fall. Die Max-Planck-Gesellschaft hingegen ist ein anderer Fall. Aber diese produziert ja auch keine Innovationen, sondern grundlegendes Wissen.

    Oder man nehme die rasanten Fortschritte in der Bio- und Gentechnologie. Neue Verfahren (CRISPR/CAS9) entstehen in rasanter Geschwindigkeit (auch weil mittels Computern immer bessere Computer gebaut werden). Ein umfangreiches theoretisches Modell, das das Verfahren erklärt, bedarf dagegen vieler Jahre. Nur ist das Modell nicht notwendig, um das Verfahren in der Praxis anzuwenden.

  31. @ 28 Michael Krüger

    Wenn hätte wäre, falls.. die Blanke gigaflops zahl hat auch so gar nichts mit hypothetisch innovativen Rechnern zu tun..

    Kann sein das das irgendwann gelingt, kann genausogut nicht sein…

    Die Fakten zeigen zumindest ein nachlassen der Innovationsproduktivität gemessen aufwand

    les ich die Grafik Falsch, oder ist die Falsch.. ?

  32. @ Schülke:

    Dazu das die Innovationsgeschwindigkeit ständig zunimmt, gibts dazu handfeste Untersuchungen, oder ist das eher gefühltes wünschen..

    Schreiben Sie die nach Ihrer Meinung hundert wichtigsten Basisinnovationen der Menschheit auf (vom Faustkeil bis zum Smartphone) und schreiben Sie daneben, wann diese entstanden sind bzw. auf den Markt kamen.

    Jeder von uns hätte eine andere Liste. Jeder von uns würde aber sehen, daß sich die Zeit zwischen zwei Basisinnovationen immer weiter verkürzt. Ja, es gibt Untersuchungen dazu. Empfehlen kann ich dazu Ray Kurzweils Buch „The Singularity is near“, in dem er einige dieser Untersuchungen zitiert und vergleicht. Man muß nicht gleich an die Singularität glauben (letztendlich ist damit die Parität in der Rechengeschwindigkeit zwischen Mensch und Computer gemeint), um diesen Trend zu sehen. Wenn Sie mit offenen Augen ihre Umgebung betrachten, erfahren auch Sie diesen Trend unmittelbar.

  33. @Schülke

    Schon heute werden Flugzeuge, Schiffe, Autos, etc. am Cumputer und von Computern entwickelt. Ebenso Medikamente und chemische Verbindungen und Gentechnik. Computer spielen schon seit Jahren/ zwei Jahrzehnten besser Schach, als Großmeister. Mein Smartphone für 80€ hat GPS, Kamera/Video, Internet, etc.. Sogar Spracherkennung und zahlreiche Apps. Das war vor 10 Jahren noch undenkbar zu einen solchen Preis.

    Ich habe auf Forschungsschiffen gearbeitet. Meerestechnik und Sensorik. Was meinen Sie, was dort in den letzten Jahren möglich geworden ist. In 3000m und mehr werden autonome Messgeräte/ U-Boote/ Fahrzeuge und Bohrgeräte eingesetzt. Bei mir in Bremen an Unisee werden die teils auch getestet.

    Überall werden sprunghafte Fortschritte gemacht. Einfach mal die Augen aufmachen.

  34. Schreiben Sie die nach Ihrer Meinung hundert wichtigsten Basisinnovationen der Menschheit auf (vom Faustkeil bis zum Smartphone) und schreiben Sie daneben, wann diese entstanden sind bzw. auf den Markt kamen.

    Nicht gerade eine wissenschaftliche Methode oder ?
    Die Innovationsrate könnte völlig gleichbleiben pro Bevölkerungsmenge und die blanke Zunahme der Bevölkerung würde immer noch eine absolute Zunahme anzeigen. Der relative Anteil der an Innovationen arbeitenden Bevölkerung könnte zunehmen und auch hier würde ein postitiver Trend ablesbar sein, ungeachtet der Tatsache das maximal 100% der Bevölkerung „innovativ “ tätig sein könnten.

    Der Ansatz taugt nicht viel auch deshalb weil man willrkürliche innovationen auswähen könnte. da ist Machlups Ansatz erheblich besser.

    Die Singularianer… kommen mir obskur vor, aber das Buch sollte interessant sein.

  35. @ Schülke:

    ungeachtet der Tatsache das maximal 100% der Bevölkerung „innovativ “ tätig sein könnten.

    Aber eben mit immer besseren Werkzeugen. Auch die Innovationstätigkeit wird effektiver und effizienter. Weder steigende Forschungsausgaben noch irgendwelche vermuteten „Grenzen des menschlichen Gehirns“ sind hierfür relevant.

  36. am aller geilsten find ich immer noch den Prinz Valium vom PIK.

    Dieser „HJ“ Lügenhuber hat ja tatsächlich mehrere male und ausführlich über die Himalaya Gletscher berichtet. Nicht nur dass es selbst nach dem Bekanntwerden des Zahlendrehers in der grauen Literatur diesen nicht erkannt hat, nein er hat tatsächlich lange und breit darüber geredet. Ich frage mich, wie kommt so ein Mensch überhaupt in solche Positionen?

    Jedem Studenten ist doch ein halbwegs gesunder Hausverstand zuzumuten, welche ganz klar sagen muss, aber hoppla, wie sollen 80% dieser großen Eismassen so schnell dahin schmelzen, wenn ua. die kleinen Alpengletscher viel länger brauchen? Aber das aus meiner Sicht wohl erbärmlichste sind die weiteren, völlig idiotischen Folgerungen des Prinz Valium. Die großen Flüsse in Südasien würden dadurch quasi austrocknen und Abermillionen Menschen die Lebengrundlage rauben. Blöd nur, dass ähnlich wie in den Alpen die Gletscher nur zu 1-3% zur Wasserspende beitragen, den absoluten Beitrag leistet der Niederschlag, besonders der Monsun in Asien ist noch weit ergiebiger, als der Jahresniederschlag in den Alpen.

    Wie kann also ein angeblich intelligenter Mensch in einer verantwortungsvollen Position so viel Schwachsinn labern? Ist es wirklich Valium? Was ist es? Ist es bösartig, lügt er einfach gerne oder ist er irgendwo dann doch einfach ein sau dummer Mensch? Ich weiß es nicht.

  37. @Sylke Mayr #36
    Was haben sie gegen Prinz Valium? Eis schmilzt nun mal bei Temperaturen über 0 Grad Celsius. Da hat der Mann einfach recht. Wie lange das dauert, ist eine sekundäre Frage. Ob das nun 100, 500, 1000 oder noch mehr Jahre sind, ist doch egal. Wichtig ist nur, dass der Schaden gross ist und die Menschheit in Atem gehalten werden muss und keine Chance bekommt sich anzupassen. Sollte es nicht wärmer werden, dann macht das auch nichts. Dann kommen den Menschen eben 1-3% des Wassers verspätet zu Gute. Die können dann ja Glück empfinden, wenn sie darum beten. Die wissenschaftliche Elite wird es schon richten und da spielt Prinz Valium eben eine bedeutende Rolle.

  38. @37
    nicht mal das stimmt:

    Eis schmilzt nun mal bei Temperaturen über 0 Grad Celsius

    Eis und Schnee schmelzen selten bei 0°C. Im Schatten kommt es in den alpen sogar bei bis zu +15°C zur Sublimation, es spielt also die rF eine große Rolle. Wenn jemand wie Schellnhuber Millionen Zusehern ausrichtet, hunderte Millionen Menschen würden wegen den Himalaya Gletschern nach ua. Europa flüchten müssen, dann gehört er eigentlich vor Gericht zur Verantwortung gezogen.

  39. Aber eben mit immer besseren Werkzeugen. Auch die Innovationstätigkeit wird effektiver und effizienter. Weder steigende Forschungsausgaben noch irgendwelche vermuteten „Grenzen des menschlichen Gehirns“ sind hierfür relevant.

    0

    Genau das ist nichts als eine subjektive Behauptung. Ob da etwas drann ist zeigt sich erst an statistischen Untersuchungen wie Machlup sie betrieben hat. Alles andere ist Glaubenssatz. Wollen wir objektiv die Frage betrachten ob Ewiger technischer Fortschritt uns möglich ist, ist es von entscheidender Bedeutung zu Untersuchen ob die produktivität der Menschen beim Erfinden nun tatsächlich abnimmt wie Machlup darlegt, oder ob die „Singularianer recht haben das Sie sich beschleunigt. Die Graphen mit denen Kurzweil da seinen Singularitätspunkt um 2045 Herbeischwadroniert mit seinen willkürlich herausgegriffenen Ereignissen sind aber ein schlechter Witz.
    Nach wie vor gilt das machlups statistische Untersuchungen weit objektiver sind als die meisten hier geäusserten subjektiven glaubensbekenntnisse sich beschleunigenden Fortschritts.

  40. Ergänzend.. entscheidend ist nicht die Absolute Produktivität der Innovationen, sondern deren Produktivität pro Bevölkerungsmenge.

  41. # 37

    Nunja, Eis schmilz in den Alpen durchaus auch unter 0 Grad, nachdem der Schnee weg ist und damit die Albedo kommt halt die Dreckschicht der deutschen Industriellen Revolution zum Vorschein, da knallt die Sonne rauf und selbst bei Minusgraden beginnt dann die Schmelze. Anders noch bei ozeanischen Eis, dieser taut ebenso aufgrund des Salzgehalts eher unter 0 Grad.

    Lustig ist auch die Ansprache von Sylke, ob der Schnee nun taut und in Form von festen Zustand übergeht oder sublimiert und damit direkt in Gasförmigen Zustand geht ist doch völlig Wurst (passiert übringens auch bei Minusgraden) den der Schnee ist in beiden Fällen einfach furth

  42. @Not my Problem

    Nunja, Eis schmilz in den Alpen durchaus auch unter 0 Grad, nachdem der Schnee weg ist und damit die Albedo kommt halt die Dreckschicht der deutschen Industriellen Revolution zum Vorschein, da knallt die Sonne rauf und selbst bei Minusgraden beginnt dann die Schmelze.

    Dann sind es keine Minusgrad mehr, wenn sich das Eis und der Schmutz aufgrund der Sonneneinstrahlung erwärmt.

    Anders noch bei ozeanischen Eis, dieser taut ebenso aufgrund des Salzgehalts eher unter 0 Grad.

    Welchen Salzgehalt hat denn Ihrer Meinung nach das Meereis? Im Durchschnitt.

  43. PS

    Meereis taut bei ca. -0.2 bis -0.1°C.

  44. @ Krueger

    1. Ich rede immer von der T-2m, ergo kann Luftfrost haben aber Eis schmelzen
    2. https://nsidc.org/cryosphere/seaice/characteristics/brine_salinity.html

  45. Oje, Herr Latif ist jetzt auch als Vertreter der EE unterwegs:

    http://www.messe-quickborn.de/s/cc_images/teaserbox_2455955417.jpg?t=1427055749

  46. PS: Deshalb ist es auch so schlecht, dass das MYI (Multi Year Ice) so abgenommen hat und durch FYI (First Year Ice) ersetzt wurde , also ein zusätzliche Faktor zur allgemeinen Dicke des Eises.

  47. @Not my Problem

    Ötzi ist auch aufgetaut, da sich Saharastaub auf das Eis gelegt hatte und die Sonne dieses über Null-Grad erwärmt hatte.

    Meerwasser hat einen Salzgehalt von ca. 3 % und der Gefrierpunkt von Meerwasser liegt bei -1,8°C.

    Meereis hat einen Salzgehalt von ca. 0,3-0,5% und daher einen Gefrierpunkt um -0,1 bis -0,2°C. Meereis besteht zum Großteil aus Süßwasser. Das Salz sammelt sich im Meereis unten in Laugentaschen und Laugenkanälen und schwemmt ins Meer aus.

  48. @Not my Problem

    Das Meereisvolumen in der Arktis hat seit 2011 zugenommen.

    http://www.science-skeptical.de/blog/arktisches-meereis-volumen-nimmt-seit-2011-wieder-zu/0014584/

  49. Schöne Wiederholung, hatte ich doch verlinkt, steht genau da drin. Nun müssen sie nun noch die Gedankenbrücke zwischen Salzgehalt von FYI und MYI hinbekommen.

    PS: Saharastaub wirkt wieder ein wenig anders, als das BC (Black Carbon)

  50. @ Krüeger

    Jo, so wie die Temperatur seid 1998 stagniert, sagen sie mir mal, wo 2011 in ihrer Datenreihe liegt (gegenüber den Trend)? Sig 1, Sig 2 oder Sig 3 Band? Nun auf Sig 3-Events zu starten hat noch niemanden geholfen, müssen und werden die „Skeptiker“ gerade bei der Globalen Temperatur lernen müssen

    Aber lassen wir das, führt bekanntlich hier zu nix

  51. #45,

    Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde,Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e. V. ist im Kuratorium für die Preisvergabe des Umweltpreises. Da ist es doch Ehrensache , dass Latif da auch mal Werbung für EE macht.

  52. @Not my Problem

    Aber lassen wir das, führt bekanntlich hier zu nix

    Gute Idee. Blamiert haben Sie sich ja schon genug. 😉

  53. @@Not my Problem

    PS: Ich hatte Meereisphysik bei Ernst Augstein (AWI).

    Mit drei Sätzen läßt Prof. Ernst Augstein die Weltklimakonferenz, die am 1. Dezember im japanischen Kyoto eröffnet wird, als globale Farce erscheinen. „Es stimmt“, sagt er, „daß weltweit die Temperaturen steigen. Es stimmt auch, daß die Konzentration des Treibhausgases CO2 in der Atmosphäre zunimmt und daß der Mensch dazu beigetragen hat und weiter beiträgt. Es ist aber überhaupt nicht erwiesen, daß der gegenwärtige Temperaturanstieg etwas mit der aktuellen CO2-Zunahme zu tun hat.“ Seine Befürchtung: „Vielleicht drehen wir, was das Weltklima angeht, in Kyoto an den völlig falschen Knöpfen.“

    Ernst Augstein ist nicht irgendjemand. Der Ozeanograph am Alfred-Wegener-Institut (AWI) für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven war zeitweise Vorsitzender des Klimabeirates der Bundesregierung.

    Er verließ dieses -- inzwischen aufgelöste -- Gremium im Streit, weil man, wie er sagt, seinen Argumenten nicht das nötige Gewicht beimaß. Ihn aber deshalb als Kronzeugen berufen zu wollen für die -- vor allem in den USA -- heftig propagierte Ansicht, die von Menschen gemachte Klimaerwärmung existiere gar nicht, wäre falsch. Augstein sagt nur, daß die Zusammenhänge zwischen Treibhausgas und Treibhauseffekt für die momentanen Änderungen des Weltklimas wissenschaftlich nicht bewiesen seien.

    Und er bestreitet, daß man aus den Klimasimulationen der Großcomputer auf reale Abläufe in der Natur schließen darf. Es gebe selbst in der jüngeren Erdgeschichte Beispiele für schnelle und große Temperaturänderungen, bei denen das CO2 -- der wichtigste Faktor in den Berechnungen -- keine Rolle gespielt habe. Er verweist auf die „Kleine Eiszeit“: Zwischen dem 14. und 18. Jahrhundert habe sich die Weltmitteltemperatur zunächst um knapp ein Grad verringert, um dann binnen 150 Jahren um den gleichen Wert rapide wieder anzusteigen. Erklären kann das bis heute keiner.

    Aber je länger er und seine drei AWI-Kollegen reden -- Augstein wird unterstützt von dem Geophysiker Heinz Miller, dem Klimamodellierer Dirk Olbers und dem Meeresphysiker Claus Böning -- …

    http://www.wissenschaft.de/archiv/-/journal_content/56/12054/1683843/Der-Expertenkrieg-ums-Klima/

  54. @ krueger

    Gähn. Typisch für Sie. Aber ich lass sich in ihren Glauben, bin froh das es genug Menschen gibt, die schonmal was von Varianzanalyse oder Signifkanz gehört haben. Insofern sehe ich das ganz gemütlich. Ist ihr Blog, sie sind der Beste und das einzige.

    Insofern, bleibts gemäß meinen „Nick“ hier

    Ansonsten: Meereisphysik bei Ernst Augstein

    Gähn, jemanden der sich Ozeanograph ist, will wissen, dass aus atmosphärischer Sicht Co2 keine Wirkung hat. Wird wohl war sein müssen, am besten Frage ich das nächste mal den Fliesenleger, ob er mir schnell bei der Bus-Konfiguration helfen kann, er is ja sicher ganz kompetent auf den Feld um muss das wissen

  55. Zudem:

    Die kleine Eiszeit kann durchaus erklärt werden

    1. Insolationszyklus
    2. Multiple Vulkanausbrüche (drum LIA sehr unstetig)
    3. Sonnenaktivität

    Kenne da gleich mehrere Arbeiten die damit die Kleine Eiszeit (LIA) nachzeichnen können

  56. PS:

    Oder noch besser:

    Ich frag mal mein Bäcker wir man betoniert, schließlich hat ja beides mit „rühren“ zu tun^^

  57. PPS: Bei #55 bitte beachten neben Effekt aus der vollen solaren Strahlung

    Solar ————-> UV-Response———-> Circulation-Response ————>Snow-Ice-Albedo-Feedback —————> cooling/warming

  58. @Michael Krüger #45
    Über Professor Latifs wegweisende Erkenntnisse wurde selbstverständlich auch kompetent berichtet:
    http://www.shz.de/lokales/quickborner-tageblatt/mojib-latif-kritisiert-die-tennet-trasse-id9974661.html
    Quickborn wird nach derzeitiger Planung von der 380-kV-Ostküstenleitung berührt. Da macht es natürlich einen vornehmen kleinen Fuß, sich in Quickborn gegen die Trasse auszusprechen, selbst wenn die mit dem Offshorestrom der Nordsee überhaupt nichts zu tun hat. Aber das merkt doch keiner.

  59. @Not my Problem, Christian von primaklima

    Ist es Ihnen bei primaklima zu langweilig? Jetzt müssen Sie hier wieder unter neuem Nick aufschlagen? Sie haben sich hier doch schon in der Golfstromdebatte blamiert. Damals noch unter Christian.

  60. @ Krueger

    Wüsste nicht wo ich mich blamiert haben sollte, sie verwechseln da mich mit ihnen. Konnte ja nix dafür, dass sie ewig gebraucht haben, dass ich von subtropischen Overturning sprach und sich das mit den subpolaren verwechselten. Ist nunmal so, dass das Rapid-MOC-Programm eben das misst, die Fadenscheinige Auslenkung auf das polare Overturning ist nicht mein Bier.

    Und nein, aber wie ich damals schon schrieb, ich werde hier immer wieder mal Aufschlagen, kann halt ein Delay von paar Monaten dazwischen liegen, nunja zum neuen Nick, fand ich passend, weil der Blog nun wirklich nicht mein Problem ist, wenn ich mich hätte verstecken wollen (also hinter dem Nick) hätte ich es ihnen auch nicht so leicht gemacht das zu erkenne, weischt ne?

  61. PS:

    Damit ist der Käse auch für mich soweit gegessen, nun hab ich wirklich was zu tun.

    Bis denne

    Gruss

  62. @Christian

    Sie als Bauingenieur müssen es ja wissen. 😉

    Wusste gar nicht, dass Bauingenieure jetzt Experten für Golfstrom, Meereis und Klimaphysik sind. Nicht zu glauben, dass die Leute bei primaklima Ihre Klimaberechnungen für „Expertenwissen“ halten.

    Hier ist das leicht durchschaubar, dass Sie keine Ahnung haben.

  63. Wir planen für den 26.10.2015 ein umfangreiches Video, in dem wir dezidiert seine eigenen Behauptungen gegenüberstellen werden und nachweisen werden, dass Latif ein Schwindler, Scharlatan und Lügner ist. Denn er widerspricht seinen eigenen Behauptungen, die sogar zwangsläufig die Nicht-Existenz einer globalen Erwärmung offenbaren werden.

  64. Nachtrag:

    1. Wieso sollte ich Bauingenuer sein?
    2. Habe ich nie berhauptet ich wäre ein Experte, dass wäre ne schlichte Lüge
    3. Was andere von mir denken ist mir Bohne
    4. Eben nicht, es zeigte sich, dass sie nicht Stand der Dinge sind, übringens wird bald ein Messnetz für das polare Overturning installiert, dann können wir uns gerne darüber unterhalten, aber solange nur Daten für subtropische Overturning gibt, sollte man auch dort verbleiben, vorallem wenn die integrierte Transport über die Tiefe = ungefähr 0Sv ist
    5. Mein bescheidenes Laienwissen reicht durchaus aus, zu erkennen, wer noch weniger Ahnung hat, dass merkt man am Argumentationstil, den mit Experten (von Rapid-MOC-Programm) mit denen ich Kontakt hatte, verlief die Diskussion ein wenig anders aber vorallem kongurent in meine Argumentationbasis.

    Insofern:

    Alles Recht Herr Krueger, sie sind der beste waren der beste und werden der beste bleiben 😛

  65. Soory, kleiner Fehler:

    „…polare Overturning installiert,…“ sollte natürlich subpolares Overturning heißen

  66. @Christian

    Mein Ratschlag. Lassen Sie es lieber mit dem Klima-Thema. Nur weil Sie ein paar Fachbegriffe kennen, macht das aus einem Bauingenieur noch lange keinen „Klimaexperten“. Bei primaklima sind Sie da richtig aufgehoben, dort klatscht Ihnen das Publikum sogar noch Beifall für Ihre „Klimamodelle“ und „Fachbegriffe“.

  67. @Christian 27

    Nicht von dem Gesprächston hier nervös machen lassen. Das ist hier öfters do. Immer dann wenn man hier gegen den mainstream des blogs anargumentiert und bleibt man auch sachlich und freundlich, reagiert der eine oder andere hier wie ein aufgeschreckter hornissenschwarm. Was dazulernen kann man hier trotzdem. Auch wenn der mit zähnen und klauen verteidigte grundglaube hier an ewigen Fortschritt und die grenzenlose leistungsfähigkeit des verstandes manchmal etwas groteske Formen annimmt. Duskutieren lohnt sich dennoch und sei es nur für die unbefangenen stillen Leser

  68. @Tom Schülke
    Erstmal finde ich es gut, dass Sie so gelassen mit dem teilweise rauen Ton hier umgehen können, ich kann teilweise auch nicht verstehen warum in sachliche Diskussionen hier manchmal irgendwelche unsachlichen Sprüche eingeschoben werden müssen da ist es erfrischend wenn jemand konsequent davon Abstand hält.

    Mich würde interessieren, wie sieht ihr Gegenentwurf für eine zukünftige Gesellschaft aus?

  69. @ 68 ÖkolandFöJler

    Tja.. Da müsste ich ja jetzt einen eigenen Beitrag verfassen…. Ob der wohl zugelassen würde ? 😉

    Meine grundsätzliche Einschätzung unserer Fähigkeit zu ewigem Wachstum kommt zu völlig anderen Ergebnissen als der Grundtenor der hier oft mitschwingt. Wir werden nicht in der Lage sein die zunehmende Verknappung globaler Ressourcen insbesondere der Energieressourcen durch neue und verbesserte Techniken aufzuhalten. Die Hoffnung die Hier auf Rückckopplungseffekte und sich dadurch immer weiter steigernde Fortschritte anklingt ist verlockend, einlullend und meiner Meinung nach in der Realität nicht zu erkennen.

    Was ich meine ist das das wir den Fortschritt weniger unserer phänomenalen Erfindungsgabe verdanken, sondern das schlicht der historisch einmalige tatsache das wir mit der beginnenden Nutzung des Öls, der Kohle und des Erdgases einen Energieüberschuss über das Überlebenswichtigste von 10000% zur Verfügung hatten. Unseren Intellekt hatten wir auch vorher schon. Doch ohne billige Energie wären die meisten Erfindungen nie erfunden worden.
    Innerhalb dieser neuen Parameter nutzen wir nun unsere immer noch beschränkten möglichkeiten halt in einem umfangreicheren Rahmen. .. und stoßen auf Grenzen…. pfui unwort dieses Blogs… eben auf einem höheren Niveau. Dieses Niveau erreichen wir derzeit.

    Ich habe zweifel das die Erneuerbaren Energien.. etwas das auf diesem Blog zu recht geäußert wird… die sich auftuende Lücke der zurückgehenden fossilen Energieträger wird füllen können.

    Allerdings besteht auch die Gefahr das die EE am Ende das einzige sein werden das uns bleibt….. wenn auch nur auf einem niedrigeren Gesamtenergie niveau. Nun besser als nichts würde ich sagen. Und dabei allerdings ist es fraglich ob eine Energiearme Gesellschaft überhaupt den technischen level halten kann um dann diese art EE noch weiter zu produzieren und zu welchen kosten.

    Als Übergangstechnologie hätte ich nichts gegen eine genauere überprüfung der hier allerdings als Heilsbringer hochstilisierten 4. Generation an Kernkraftwerken. Da will ich mich nicht aus dem Fenster lehnen etwas zu beurteilen.. Wenn die hier beschwohrenen technischen Eigenschaften solcher Kraftwerke zu erreichen sind, könnten sie entweder den Rückgang der Energieversorgung mit allen dramatsichen Folgen abdämpfen oder vielleicht sogar einen Übergang zu irgendwann funktionierenden EE techniken bilden..

    Eher sorgen macht mir, das wir menschen auch mit der Lösung der Energieprobleme an anderer Stelle ökologische Grenzwerte überschreiten und uns in schwieriges Gewässer manövrieren.

    meine Vorstellung wäre die förderung resilienterer Wirtschaftsstrukturen die in einer Energiemangelzeit die wesentlichen Grundfunktionen für die Gesellschaft immer noch leisten könnten. Mehr regionalität, insbesondere der Einsatz Landwirtschaftlicher Verfahren die die Humusqualität und die Fruchtbarkeit der Böden fördern, ohne auf Energieintensive Düngemittelproduktion zu setzen die wir in 20 Jahren kaum mehr haben werden, Stichwort Bioregionale Stadt.

    Und… wir müssten ein wirtschaftssystem entwickeln, das nicht systemisch auf ewiges wachstum angewiesen ist oder kollabieren würde…

    und jetzt….. kommt der hornissenschwarm ? 😉

  70. Nun hatten wir hier ja gerade erst über die Frage diskutiert, ob ewiger Fortschritt möglich wäre und viele der Foristen hier betonten wie offensichtlich es doch sei, das sich der Fortschritt ja sogar beschleunige.. ich solle einfach die Augen öffnen…

    Zufällig.. habe ich gerade nach längerer Zeit den Blog „Do the math“ von Prof Tom Murphy geöffnet.. und genau dazu hat er einen neuen Artikel verfasst… Wer also gerne mal das Thema Fortschritt aus seinem Blickwinkel betrachten mag, dem sei dieser Text empfohlen..

    http://physics.ucsd.edu/do-the-math/2015/09/you-call-this-progress/#more-1551

  71. @Schülke

    Und… wir müssten ein wirtschaftssystem entwickeln, das nicht systemisch auf ewiges wachstum angewiesen ist oder kollabieren würde…

    Warum? Kollabieren tut gerade ein System, in dem Stagnation herrscht. Die nächste Eiszeit steht in wenigen Tausend Jahren an. Wenn Sie Glück haben, trifft uns bis dahin kein Groß-Meteorit/ Asteroid, es bricht kein Super-Vulkan aus und das Magnetfeld der Erde polt sich nicht um. Wenn die Menschheit langfristig überleben will, muss sie expandieren und den Weltraum besiedeln.

  72. @ Tom Schülke
    Hornissenschwarm? Ich versuch es mal:
    Sie sind ein misanthroper pessimistischer Schwätzer,
    der offenbar glaubt, dass Fortschritt sich durch Extrapolation von Vergangenheitskurven quantifizieren lässt.
    Es wird in der Zukunft Sprünge geben, von denen wir heute nichts ahnen und die heutige Berechnungen Makulatur werden lassen. Das war immer so und wird auch so bleiben. Ressourcen verlieren ihre Bedeutung, bevor sie schwinden. Die Steinzeit endete nicht aus Mangel an Steinen.
    Den fossilen Energieträgern wird es ähnlich ergehen. Dabei werden die Erneuerbaren Energien nicht die Rolle der Metalle spielen.
    Kernfusion? Vielleicht in 50 Jahren? Wer will das schon wissen? Warten wir es einfach ab und lassen wir uns von Kassandras wie Ihnen nicht die Laune verderben.

  73. @Tom Schülke #70
    Das ist jetzt natürlich sehr subjektiv. Ich passe vom Alter so in etwa zu ihre Quelle und eigentlich haut es mich fast um, wen ich so die technologische Entwiclung der letzten 65 Jahre an mir vorüberziehen lasse. Es reicht eigentlich schon, wenn sie in den Bereich Kommunikation gucken. Was da heute abläuft, hätten sich frühere Generationen wohl kaum träumen lassen. Ich habe als Junge häufig mit meinem Opa (Jahrgang 1871), der technisch sehr interessiert war über dessen Erfahrungen geredet. Das wahr auch schon gewaltig aber kein Vergleich zu dem, was ich erlebt habe. Ich glaube der Tom Murphy liegt da etwas falsch.
    Sicher gibt es immer Brüche in der Entwicklung. In der angelsächsischen Literatur ist da ja auch immer von Red Tape die Rede. Das sind meist Dinge, die mit ökonomischen Interessen oder Ängsten zu tun haben. Denken sie an Kernkraft, grüne Gentechnik oder industrialisierte Landwirtschaft.

  74. @ 73 Gerhard Straten,

    Hallo Herr Straten, Ich kann Ihnen da durchaus folgen.. Obwohl ich erst 48 werde, kommt auch mir subjektiv die technische Entwicklung beeindruckend vor. Aber letztlich ist es ja genau das worauf ich hinaus wollte in vorigen Kommentaren. „Subjektiv“ reicht einfach nicht aus um die hier immer wieder vorgetragene Behauptung, der Fortschritt beschleunige sich zu untermauern. Denn Subjektiv ist auch Tom Murphys Einschätzung der Fortschrittsentwicklung auf seinem Blog do the math, Obgleich aus meiner sicht seine Argumentation durchaus nachfühlbar ist. Die Quantitativen Fortschritte in den letzten 50 Jahren fühlen sich für mich größer an als die davor, aber mein Eindruck ist das die Bahnbrechenderen Fortschritte davor größer waren.. darauf will Tom Murphy ja hinaus.

    Nur führt die Diskussion was man da empfindet nicht wirklich weiter.. Wonach ich am suchen war ist ein weniger subjektiver Indikator diese Frage zu beurteilen. Machlups „Fortschritts“ analysen erfassen ja recht nüchtern das Verhältnis von Forschungsaufwand zu daraus resultierenden Patenten.. und zeigen ganz klar das dabe ein Höhepunkt vor Jahrzehnten überschritten wurde..

    Herr Heller meinte nun das die benutzten Parameter nicht wirklich relevant seien, da die meisten Innovationen aus der Wirtschaft stammen und nicht von Grundlagenforschung abhängig seinen. Das mag stimmen, aber an dem wenigen was ich von Machlup bisher entdeckt habe ist mir noch nicht klar geworden, ob nicht genau die art „Investition“ die er betrachtet hat aus der Grundlagenforschung alleine stammen oder aus Unternehmensinterner Forschung oder aus beidem .. Das müsste geklärt werden. Und darüberhinaus sagt die blanke Anzahl der Patente ja noch nichts über deren Qualtät im Sinne von Basisinovationen aus.

    Denn darum ging es mir. Herrn Hellers Grundaussage war es ja schließlich, das nachlassende Grenzgewinne immer durch Basisinovationen obsolet werden.. Was ich eben genau anzweifelte..

    Wenn aber tatsächlich in der Realität die Geschwindigkeit der Innovationen allmählich abnimmt.. Im Sinne von.. Es wurde nun alles wesentliche uns zugängliche Entdeckt… Dann kommen wir eben doch zu dem Punkt an dem Innovationen den Rückgang von Ressourcen nicht mehr Überkompensieren können.

    Find ich schon eine wichtige Frage..

  75. @ 72 Lepus

    der offenbar glaubt, dass Fortschritt sich durch Extrapolation von Vergangenheitskurven quantifizieren lässt.

    Lieber Herr / Frau Lepus,

    Wenn wir mal einen großen Schritt zurücktreten und die Entwiclung der letzen nicht 200 sondern 10000 Jahre anschauen, dann kann man unbefangen doch nur sagen das die Entwicklung der letzen 200Jahre die größte Abnormität in der gesamten Menschheitsgeschichte darstellt.

    Ein unvorstellbares Bevölkerungswachstum verbunden mit gewaltigen technischen Fortschritten. Die mir übrigens zunächst mal sehr lieb sind um da Missverständnissen vorzubeugen..

    Der Unterschied der Fortschrittsgläubigen mir gegen über ist doch der Folgende.
    Sie extrapolieren die Entwicklung der letzten 200 Jahre mit seinen zeitweilig exponentiellen Wachstumsprozessen und der beeindruckenden technischen Entwicklung ungebremst und unaufhaltbar in die Zukunft. Nicht ich… Sondern doch eigentlich Sie…

    Sie behaupten einfach axiomatisch diese 200 jährige Entwicklung die neue Norm darstelle. Eine fast schon naturgesetzliche Entwicklung, die so weiter laufen wird und sämtliche möglichen Ressourcenprobleme irrelevant lassen wird, da Innovation, Fortschritt und Technik für alle Zeiten neues, besseres und leistungsfähigeres bewirken wird.

    Doch aus etwas größerem Abstand fragt man sich natürlich, weshalb nur die letzen 200 Jahre, wo doch die Zeit zuvor geradezu Stagnation herrschte.

    Woher wollen Sie die Gewissheit nehmen, das der Fortschritt anhält. Was ist der eigentliche Auslöser für die Entwicklung der letzen 200 Jahre ? Die Entwicklung naturwissenschaftlicher Erkenntnismethoden zum Wissenserwerb ? Oder die historisch zufällige Entdeckung und Nutzbarmachung fossiler Energieträger ?

    Sicher spielt beides eine Rolle. Aber wie wollen sie das gewichten ? Kann der Fortschritt tatsächlich den Rückgang der gewaltigen Energiemengen in das System kompensieren oder wird der Rückgang der Energieressorucen eher umgekehrt das auf Höchstleistung laufende System mit seinem gesteigerten Fortschritt bremsen oder gar torpedieren..

    Das hat mit schwätzen nichts zu tun sondern einfach mit Interesse an den wirklichen Ursachen dieser unglaublichen Entwicklung an der wir alle teilhaben, und mit der Frage ob wir unseren Fortschrittsglauben nicht doch auf Sand bauen..

    Denn wenn das so wäre, dann wären andere Strategien als das setzen auf Wachstum und technischen Fortschritt unter umständen zielführender.

  76. @ 6 Herrn Heller

    Das ist schlicht falsch. Hier finden Sie eine Analyse des ökologischen Fußabdrucks: http://www.science-skeptical.de/blog/okologistische-mythen-teil-2-einskommadrei-erden/002696/

    Der „Overshoot“ wird nur durch die Vermischung von „Quellen“ und „Senken“ artifiziell erzeugt. Der Netto-Blick auf die Quellen zeigt eine völlig andere Entwicklung.

    Ich habe einmal den Artikel über die angeblich falsche Berechnung des Ökologischen Fußabdrucks gelesen.

    Ich kann Ihrer Argumentation darinn überhaupt nicht folgen. Meiner Meinung nach ist die Heranngehensweise mit der angeblich unzulässigen Additon des C02 genau richtig..

    Die Grundlegende Frage des Ökologischen Fußabdrucks ist genau die… Was brauchen wir um uns zu versorgen, und zweitens was brauchen wir zusätzlich auch noch um unsere Rückstände zu absorbieren.

    Selbstverständlich muß dann der wachsende C02 Anteil in die zu dessen Absorption notwendigen Flächen umgerechnet und dem Fußabdruck zugefügt werden.

    Sie können nun vielleicht Argumentieren das der Anstieg des CO2 für das Klima und unser Wohlbefinden und die unser Leben erhaltenden Systeme völlig Irrelevant und daher nicht zu berücksichtigen sei… und ich bin mir sicher genauso wird es auf diesem Blog auch argumentiert werden.. Nur.. Wenn man mit 95% der Klimawissenschaftler geht und einen potentiell gefährlichen Klimawandel durch Überlastund der CO2 Senken als gegeben annimmt, dann ist die Methodik nicht falsch sondern völlig richtig.

    Und dann liest sich auch die rote Linie anders.. Dann ist es uns zwar gelungen in einem nicht unerheblichen Maß die Produktivitä der Landwirtschaftlich aktiven Flächen zu steigern, aber das wurde durch die Überfüllung der CO2 senken mehr als überkompensiert.

    Darüber hinaus wird in dem Artikel auch nicht thematisiert, das die irdischen Ökosysteme heute schon schrumpfen. Und die verfügbaren 12 milliarden hekar uns verloren gehen. Was die Landwirtschaft betrifft zb. inzwischen durch Erosion, versalzung usw. eine Fläche die Europa ernähren könnte.

    Da werden Probleme bagatelisiert, die absolut gravierend sind.

  77. @ 6 Herr Heller

    Ich versuche gerade Ihre Argumentation doch noch mal anders zu verstehen. Ist Ihr Argument gegen die zur absorption des co2 anstieges hinzuadierte fläche folgende:

    die global aktive Ökologische Fläche muß den CO2 anteil aborbieren… dabei ist es aber egal ob er von natürlich belassenen flächen oder von bewirtschafteten Flächen absorbiert wird,

    Man müsste wenn ich es so zu verstehen veruche, 2 getrennte Graphen darstellen mit zwei verschiedenen Fragen..
    1. Reicht die Biokapazität uns zu ernähren ? und 2. Reicht die Biokapazität (unabhängig ob bewirtschaftete flächen oder belassene flächen, um den CO2 anstieg zu absorbieren..

    Anders ausgedrückt… Die Tatsache das ein steigender Anteil der Biologisch aktiven Flächen benötigt wird um den CO2 anteil zu aborbieren, vermindert nicht die ansonsten verfügbare biologisch aktive Fläche zur Versorgung mit Nahrungsmitteln usw.

    So richtig verstanden ?

  78. @Tom Schülke

    dann kann man unbefangen doch nur sagen das die Entwicklung der letzen 200Jahre die größte Abnormität in der gesamten Menschheitsgeschichte darstellt.

    Seit wann ist sprunghafte Weiterentwicklung abnormal?

    In Zukunft wird Landwirtschaft z.B. in 3-Disensionen betrieben. Wird schon heute in Japan gemacht. Die Agarprodukte wachsen in Stockwerken in Nährlösungen. Und Energie steht auch genügend zur Verfügung, wenn man Kernfusion betreibt und KKWs der 4. Generation baut. Funktioniert auch auf der Sonne.

    Sagen Sie mal, haben Sie schon mal Star Trek gesehen, oder gestern Prometheus im ZDF?

  79. @ 78 Michael Krüger

    Wenn Sie das Leben der Menschen und deren Technesches Umfeld, die Überlebensstrategien zwischen zb. 1600 und 1800 Vergleichen werden Sie kaum große Unterschiede feststellen.. aber zwischen zb. 1880 und 1980 sind die Unterschiede gigantisch…

    Sieht man doch in so gut wie jeder Grafik.

    http://www.omnia-verlag.de/upload_images/ca09an.gif

    zb. hier.. Das gleiche könnten Sie für Ressourcenverbrauch, Landnutzung.. wasweisich für alles machen… und links könnten Sie den Graphen locker 100 mal länger machen und er wäre praktisch Flach…

    Offensichtlich ist gegen 1880 Etwas bedeutendes geschehen.. Weshalb Explodiert hier förmlich jede Entwicklung in den Himmel ? Das ist damit gemeint. Und die Frage ist halt was bewirkte diese erstaunliche Entwicklung ? Das Einsetzen der wissenschaftlichen Methodik ? Rückckopplungseffekte ? Wenn ja, welche ? Fossile Energieverfügbarkeit ?

  80. @Tom Schülke #79

    Offensichtlich ist gegen 1880 Etwas bedeutendes geschehen.. Weshalb Explodiert hier förmlich jede Entwicklung in den Himmel ?

    Aus Wiki:

    Mit diesen Entwicklungen sowie weiteren technischen Verbesserungen wurden Dampfmaschinen ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts – zumindest im Kohlebergbau – nun auch wirtschaftlich. Wenn auch allmählich weitere Anwendungsgebiete in Industrie und Transport erschlossen wurden, dauerte es bis in die 1860er Jahre, bis Dampfmaschinen in England massenhaft verwendet wurden.

  81. PS

    Industrielle Revolution
    I. R. bezeichnet den rapiden und sozial spannungsreichen Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft. Dieser Prozess ging Ende des 18. Jh. von GB aus, wurde ermöglicht durch zahlreiche technische Erfindungen (Dampfmaschine, Verfahren zur Eisen- und Stahlgewinnung etc.) und wurde vorangetrieben durch den rasch zunehmenden Export industriell gefertigter Güter.

    Quelle

  82. @ 81 Krishna Gans

    Also wirklich… Industrielle Revolution… ahhh… Dann ist ja alles erklärt… (schmunzel.. nicht bös gemeint)

    Es geht mir um die tiefergehende Erklärung.. Die Frage ob diese unglaubliche Entwicklung weitergehen kann, ob unsere Innovationsfähigkeit den Zündfunken und Antrieb dieser Entwicklung die fossile Energie wird obsolet mache können.. Können wir uns mit Hilfe unserer Innovationsfähigkeit für immer aus dem Dilemma nachlassender Grenzerträge bei alten Erfindungen herausschlängeln… Öl wird unbezahlbar, oder der EROEI sackt in den Energiesenkenkeller.. Und dann ?

    Hier wurde ja behauptet, wir würden a. Immer etwas neues erfinden.. und b. diese Innovationsgeschwindigkeit würde durch Rückckopplungen irgendwann exponentiell anwachsen… (so zumindest Kurzweil).

    Tatsächlich ?

    Oder hat der Historische Zufall in jener Phase zu leben in der Fossile Energie erstmalig unsere Energieversorgung verhundertfacht hat einfach das limit des erfindbaren auf ein anderes Niveau gehoben und nun haben wir innerhalb dieses limits das Meiste erfunden, alle wesentlichen Entdeckungen die unser Verstand und die Physik erlauben gemacht und die Erfindungsgeschwindigkeit sinkt … nicht subjektiv… sondern Real langsam ab..

    das ist die ganze Frage die ich in den Raum stelle, und einige Statistiken präsentierte die eher auf ein Absinken der Innovationsgeschindigkeit deuten lassen..

    Fragen über Fragen…

  83. @Tom Schülke #74
    Objektiv werden sie die Entwicklungsgeschwindigkeit der letzten gut 100 Jahre wohl kaum quantifizieren können. Das liegt schon allein daran, dass sie die Auswirkungen von Innovationen oft erst 50 Jahre oder noch länger verzögert bemerken. Die Entwicklung der Kommunikation hat z.B dazu geführt, dass sich heute Leute auf der ganzen Welt problemlos kurzschließen können. Im Zusammenhang mit einer Lingua Franca, die im Moment internationales Englisch ist, hat das zu einer enormen Leistungssteigerung der Menschen geführt. Wir sind bald 9 Milliarden oder mehr und können in großem Stil zusammenarbeiten. Was das noch an Innovationsschub bringen wird, wird wohl noch so einige Strategen überraschen.

  84. Tom Schülke,

    klar, wenn man das Jahr 2015 wie wir es jetzt erleben vergleicht mit dem Jahr 2015 aus den „Back to the Future“ Filmen, kann man schon fragen „Wo sind die fliegenden Autos? Wo sind die Verjüngungskuren? Wo sind die Hoverboards?“ Aber: Marty McFly kannte kein Internet und keine USB-Sticks. Ich hab in den 90ern selbst mal versucht, eine Science-Fiction-Geschichte zu schreiben. Es sollte um den Bau der ersten interstellaren Raumschiffe gehen und um verwilderte, selbstreplizierende Roboter im Asteroidengürtel, und um eine komplett mit Solarenergie versorgte Stadt im Süden der Europäisch-Nordafrikanischen Union.

    Ich hab über Disketten geschrieben. Wissen Sie noch, was Disketten sind? Einer meiner Protagonisten wußte es. Ungefähr 200 Jahre in der Zukunft. Das Romanfragment ist kaum 20 Jahre alt. Doch, die Welt hat sich geändert, auch nach 1990 noch.

  85. @Tom Schülke #82
    Nun, die Industrielle Revolution, basierend auf den erweiterten Möglichkeiten der Dampfmaschine Mitte des19 Jhds, Ihr Datum, das Sie fragend vorgegeben haben (Was ist da passiert), eben genau das. Ich wiederhole den letzten Satz meines PS:

    und wurde vorangetrieben durch den rasch zunehmenden Export industriell gefertigter Güter.

    Will heißen, es begann ja damit ja auch die Suche, Erfindung, Entwicklung von Optimierungsverfahren, Vereinfachungen in der Produktion, der Export / resp. der Transport ( Schiff -- Bahn -- LKW) musste optimiert werden etc.
    Wenn Sie meinen Link weiter lesen, ergibt sich aus dem dort Geschriebenen ja auch die Notwendigkeit, in anderen Bereichen Innovationen hervor zu bringen, die in eine bessere Gesundheitsversorgung, Arbeitsschutz etc mündeten, wenn es auch aus „Kostengründen“ etwas länger gedauert hat. Kurz gesagt, der Bedarf hat die Innovationsfähigkeit durch Notwendigkeit gelenkt und gesteuert.
    Und das „unsere“ Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist, ist auch abzusehen.

    Die Menschheit ist noch nicht am Ende ihrer Entwicklung angelangt, glauben amerikanische Forscher. Sie haben mehrere Gene entdeckt, die erst seit verblüffend kurzer Zeit ihre heutige Form haben -- und bringen diese mit kulturellen Entwicklungen in Zusammenhang.

    Gehirn-Evolution: Der Mensch entwickelt sich weiter

  86. @Archophob #85

    Ich hab über Disketten geschrieben. Wissen Sie noch, was Disketten sind?

    Floppy Disks, die man noch auf doppelte Kapazität bringen konnte, in dem man sie durch Stanzen beidseitig verwenden konnte ( 360 K) ?? 😀

  87. Die 3,5“ Disketten konnte man mit spezieller Software auch höher formatieren. Von 1,2 MB auf 1,44 MB. Und dann hat man noch mit zip, oder rar komprimiert, um seine Daten unterzubringen und trotzdem zig Disketten mit sich rumgeschleppt.

  88. PS

    Kleiner Fehler. Von 1,44 MB auf 1,7 MB konnte man formatieren.

  89. Ist die Ära der großen wissenschaftlichen Entdeckungen vorbei? fragt Gabor Paal im SWR2 Forum und bekommt für seine These, dass dies so sei, heftigen Widerspruch von
    Dr. Markus Bohn, Redaktionsleiter Wissenschaft, SWR
    Prof. Dr. Ernst Peter Fischer, Wissenschaftshistoriker, Heidelberg
    Prof. Dr. Annette Leßmöllmann, Abteilungsleiterin Wissenschaftskommunikation, KIT
    hörenswert

  90. Solange der Mensch seine Neugierde nicht verliert wird es Innovationen geben.

  91. This is a neat sumyarm. Thanks for sharing!

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