Deutschlands Energiediät – Teil 3: Keine Perspektive

12. Februar 2012 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Blog, Energieerzeugung, Politik, Windkraft, Wirtschaftsförderung

Stolz blickt Herr Schneider (Name geändert) auf seine neue Logistikhalle. Ein Zweckbau, ein einfacher Quader, dessen zwei Längsseiten in dichter Reihung Tore und Verladerampen aufweisen, an die die Lastkraftwagen heranfahren können. Die örtliche Presse berichtet natürlich auch von der Eröffnung. Der Reporter aber interessiert sich weniger für effiziente Transportketten, innovative Lagerhaltung und die Arbeitsplätze, die damit verbunden sind. Ihn interessiert das Dach. Es ist bedeckt mit Solarzellen. Und daher wird seine Berichterstattung nicht auf die erfolgreiche Ansiedlung eines weiteren Gewerbebetriebes im Ort abheben. Er wird Herrn Schneider vielmehr deswegen loben, weil er die Energiewende unterstützt. “Tja”, sagt Herr Schneider nach dem offiziellen Tamtam zu mir, “ich finde das ebenso lächerlich, wie Sie, Herr Heller, aber ich wäre doch dumm, wenn ich das nicht machen würde.” Er meint damit die Subventionen, die er einstreicht. Die er einstreichen kann, weil ihm ein großes Dach gehört. Deutschland wird das Land der blauen Dächer. 

Noch bis vor etwa 200 Jahren waren politische Macht, gesellschaftlicher Status und ökonomischer Wohlstand eines Individuums unmittelbar mit dem Besitz fruchtbaren Landes verknüpft. Denn die Flächen, die für Ackerbau, Viehzucht und Forstwirtschaft zur Verfügung standen, bildeten die mit weitem Abstand bedeutendste Energieressource. Allein Grundbesitz ermöglichte die Produktion der wesentlichen Energieträger:

  • Nahrung, für Menschen und vor allem für Nutztiere, die letztendlich in mechanische Arbeit umgesetzt wurde
  • Holzkohle, aus der die Prozesswärme für Erzschmelzen gewonnen werden konnte

Wasser- und Windkraft waren seit jeher nur ergänzende Quellen mit an bestimmte geographische Gegebenheiten gebundenen Möglichkeiten. Kriege wurden nicht wegen des Zugangs zu schnell fließenden Strömen oder windigen Küsten geführt. Sie dienten meist einer Erweiterung des Staatsgebietes um fruchtbare Gebiete zur Erhöhung der verfügbaren Menge des Primärenergieträgers Biomasse – die einzige Wachstumsperspektive, die zur Verfügung stand.

Mit der industriellen Revolution änderte sich die energetische Grundlage menschlicher Gesellschaften vollständig. Die Grenzen der Entwicklung, die der geringe Wirkungsgrad der Photosynthese definierte, wurden überwunden.  Maschinen wurden zu  neuen Arbeitstieren und ihre Nahrung wurde nicht mehr mühsam auf dem Acker, sondern wesentlich effektiver durch die verdichtete Sonnenenergie von Kohle, Erdöl und Erdgas gewonnen. Später dann kam die Kernkraft hinzu, die die völlige Unabhängigkeit von der Launenhaftigkeit natürlicher Prozesse und der Zufälligkeit geographischer Gegebenheiten gewährleisten konnte. Bis heute ist sie die einzige Energiequelle, die es gestatten könnte, von der Erde unabhängige Gemeinschaften auch auf anderen Himmelskörpern anzusiedeln.

Diese Entwicklung bedeutete eine Verschiebung der Macht, von den Landbesitzern auf das produzierende Gewerbe, den Handel und die Konsumenten. Das knappe Gut Energie, einst vom Adel kontrolliert, wurde für jedermann zu jedem Zeitpunkt verfügbar. Es entstanden Wohlstand und freiheitliche, durchlässige Gesellschaften, in denen der Status des einzelnen nicht davon abhing, ob er in eine Familie von Landbesitzern hineingeboren wurde. Und es gab eine Perspektive anhaltenden Wachstums unabhängig von der territorialen Größe. Wissen, Kreativität und Innovationspotential entwickelten sich zu entscheidenden, unbegrenzt verfügbaren Ressourcen.

Mit der Energiewende wird das Rad der Zeit wieder zurückgedreht.

Wohl dem, der ein Dach besitzt, wie Herr Schneider. Sei unternehmerischer Erfolg hängt zu einem guten Teil nicht mehr davon ab, welche Waren in welchen Mengen in seiner Halle umgeschlagen werden, sondern wie groß das Dach und damit die Menge an Solarzellen ist, für die er von allen anderen Verbrauchern Geld einstreicht, ohne eine Nachfrage zu erfüllen. Denn den Strom, den er produziert, würde man ohne Zwang nicht kaufen, da am Markt preiswertere Angebote verfügbar sind. Es ist ein wenig wie die mittelalterliche Leibeigenschaft. Früher leistete man Frondienste auf dem Acker eines anderen, um nicht nur sich selbst, sondern auch den mit Wein, Weib und Gesang beschäftigten Baron durchzufüttern. Heute zahlt man nicht nur für den Strom, den man braucht, sondern auch für Herrn Schneiders Dachaufbauten, obwohl man dieser eigentlich nicht bedarf.

Die Energiewende verteilt den Wohlstand wieder um – von denen, die kein Land besitzen, um darauf Windmühlen oder blaue Dächer zu errichten, zu denen, die das können. Nun mag man das noch nicht allzu kritisch beurteilen, denn eine Marktwirtschaft produziert nun einmal ökonomische Unterschiede und wer viel investieren kann, der kann auch umfangreich gefördert werden. Das entscheidende Problem ist aber ein anderes: Die Standorte, an denen Windkraftwerke und Solarzellen vielleicht wirklich einmal wettbewerbsfähig sein könnten, sind begrenzt.

Die Bedeutung dessen wird besonders deutlich, wenn man die eigentliche Säule der Energiewende betrachtet: Die Biomasse.

114 Watt pro Quadratmeter beträgt die durchschnittliche Leistung der Sonne in Deutschland. Im Laufe eines Jahres kommt so eine Energieeinstrahlung von etwa 36 PJ pro Quadratkilometer zusammen. Von dieser wirklich sehr großen Menge werden aber nur etwa 2% durch die Photosynthese in Pflanzenmasse umgesetzt. Das sind (maximal) 0,72 PJ/km². Nun gehen die Vorstellungen der Bundesregierung (noch) nicht so weit, statt Maschinen wieder Mensch und Tier einzusetzen, die von dieser Energie durch Nahrungsaufnahme angetrieben würden. Biomasse gilt als Quelle für flüssige und gasförmige Kohlenwasserstoffe, aus denen dann in den entsprechenden Apparaten  mechanische, elektrische und Wärmeenergie erzeugt werden. Hierzu sind sogenannte “Energiepflanzen” wie Weizen, Raps oder Mais anzubauen, zu ernten und in entsprechenden Anlagen umzuwandeln. Im Jahr 2008, dem Basisjahr der Energieszenarien der Bundesregierung geschah dies in Deutschland auf einer Fläche von 16.000 km². Der Ertrag in Biogas und flüssigen Biotreibstoffen betrug 360 PJ. Dies sind 0,0225 PJ/km². Lediglich 3 Prozent der maximal durch Pflanzen speicherbaren Sonnenenergie können also letztendlich in Nutzenergie für uns umgesetzt werden. Oder anders ausgedrückt: Lediglich 0,07% des Sonnenlichtes können auf diese Weise in Form von Bioenergie zur Verfügung gestellt werden. Sicher ist das am Ende mehr, als zu vorindustriellen Zeiten die Verdauungsapparate von Mensch und Tier lieferten. Aber es ist immer noch so wenig, daß der enorme Flächenbedarf eines substantiellen Beitrages zu unserer Energieversorgung erkennbar wird. Außerdem ist es ein Bruttowert, in dem beispielsweise der energetische Aufwand für die Landmaschinen nicht berücksichtigt ist.

Im Jahr 2050, so der Plan der Energiewende, sollen Energiepflanzen 1.230 PJ an Primärenergie liefern. Die erforderliche Anbaufläche betrüge dann 55.000 km². Die gesamte landwirtschaftliche Nutzfläche in Deutschland beträgt aber nur 169.000 km² – es wird kaum möglich sein, diese deutlich auszuweiten, ohne Wälder zu roden. Der weit überwiegende Teil dieser Fläche dient der Gewinnung von Tierfutter, Nahrungsmittel für Menschen werden auf 45.000 km² angebaut. Im Jahr 2050 soll also das Territorium der Energiepflanzen größer sein, als das der Ernährung.

Die Abbildung zeigt die Dimensionen auf. Die Entstehung einer Flächenkonkurrenz wird deutlich. Das blaue Quadrat unten links entspricht einer Fläche von geschätzt 25 km², die für konventionelle Kraftwerke mit 1.500 MW Nennleistung und 80prozentiger Verfügbarkeit ausreichen würde, um dieselbe Energiemenge zu produzieren. Bioenergie bedeutet Intensivlandwirtschaft mit Monokulturen und entsprechenden Stoffeinträgen an Dünge- und Pflanzenschutzmitteln. Die Folgen für den Naturschutz sind absehbar.

Insgesamt rechnet die Bundesregierung übrigens mit weit über 2.000 PJ Primärenergie aus Biomasse in 2050. Sogenannte feste Biomassen, gemeint sind Holz und Torf, sollen zusätzlich etwa 800 PJ erbringen. Das bedeutet auch für unsere Wälder den Einsatz schnellwachsender, intensiv bewirtschafteter Holzsorten. Ganz Deutschland wird ein Acker, durchzogen von Baumschulen und Windrädern mit gelegentlich eingestreuten blauen Dächern.

Die Photovoltaik spielt im Energiekonzept keine große Rolle. Sollte nicht ein revolutionärer Durchbruch beim Wirkungsgrad von Solarzellen gelingen, ist ihre Wirtschaftlichkeit wohl nur in einigen Regionen in Deutschlands Südwesten zu erwarten. Das hat die Bundesregierung durchaus  berücksichtigt. Anders die Windenergie. Sie soll die Hauptlast der Stromproduktion übernehmen: 170 TWh im Jahr 2050. Angenommen, man könnte dafür Anlagen mit 5 MW Nennleistung, einem Rotordurchmesser von 100 Metern und 2.000 Vollaststunden im Jahr einsetzen, wäre bei Einhaltung der üblichen Abstandsregeln (fünffacher Rotordurchmesser bis zur nächsten Anlage) eine Fläche von 4.250 km² für 17.000 Windmühlen erforderlich. Dies entspricht in etwa der Größe des Saarlandes. Nun gut, könnte man sagen, wer braucht schon das Saarland? Außerdem soll ein erklecklicher Anteil dieser Strommenge ja Offshore erzeugt werden. Aber auch die Flächen dort müssen der Natur mühsam und kostenintensiv entrungen werden.

Die NIEs sind naturinvasive Energien. Sie schöpfen nur scheinbar aus unbegrenzt vorhandenen Quellen. Denn in Wirklichkeit sind ihre Möglichkeiten von der knappsten aller  Ressourcen abhängig: Von der Landfläche, die für ihren Ausbau zur Verfügung steht. Das Energiekonzept der Bundesregierung beschreibt ein Szenario, in dem die Möglichkeiten hierzulande bis an die Grenzen des Machbaren ausgereizt werden. Und selbst dann können Wind, Wasser, Sonne und Biomasse nur etwa 25% der Primärenergie bereitstellen, die wir heute benötigen. Es besteht kein weiteres Ausbaupotential. Sollten die ambitionierten Einsparziele verfehlt werden, sollten wir doch mehr Energie benötigen, als die Bundesregierung glaubt, dann bleibt uns nur eines: Unser Territorium erweitern. Das Energiekonzept bietet nur diese eine Wachstumsaussicht. Das ist seine Perspektive. Landbesitz wird wieder zur primären Quelle für Macht, Status und ökonomischen Wohlstand. Wie im Mittelalter, wie in der Antike. Das ist keine Perspektive.

Quellenhinweis: Die Daten zur Energiewende, auf die ich mich in diesem wie in anderen Texten berufe, finden sich in den Energieszenarien 2010.

Ähnliche Beiträge (Automatisch generiert):

Print Friendly

190 Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar »

  1. Schöner Artikel. Insbesondere die Abbildung gefällt mir. Die Relationen werden so klar.

  2. Lediglich 0,07% des Sonnenlichtes können auf diese Weise in Form von Bioenergie zur Verfügung gestellt werden. Sicher ist das am Ende mehr, als zu vorindustriellen Zeiten die Verdauungsapparate von Mensch und Tier lieferten.

    Damals hat man einen Acker aber auch mit einem Ochsengepann und menschlicher Arbeitskraft bestellt. Sicher ist das heute mit Maschinen effizienter aber auch wesentlich energieaufwendiger. Vielleicht sollte man mal den Ertrag von damals zu heute in Relation zu den eingesetzten Kwh setzen.

  3. Sicher ist das heute mit Maschinen effizienter aber auch wesentlich energieaufwendiger

    Nicht unbedingt, es kommt auf den Blickwinkel an.
    Ich habe mal gelesen, dass die Arbeitstiere wenigstens 10% der Anbaufläche für ihre Fütterung beanspruchten.
    Beim Einsatz von Tieren geht also der Ertrag von 10% der Fläche verloren.
    Wenn der Traktor mit Biodiesel berieben würde, welchen Flächenanteil würde der beanspruchen?

    Übrigens gingen in der ‘guten alten Zei’) auch noch enorme Anbauflächen verloren, weil darauf Textilfasern und Farbstoffe angebaut werden mussten. Heute machen wir das aus Öl und dadurch machen wir indirekt Nahrungsmittel aus Erdöl, weil die Flächen nun für die Nahrungsproduktion zur Verfügung stehen.

  4. Ein ausgezeichneter Artikel, der zwei neue oder sonst wenig beachtete Aspekte aufwirft:

    1. Bodenfläche als begrenzte, nicht (ohne territoriale Expansion) erneuerbare Ressource,

    2. die schöne neue Biomasse-Welt ist nichts anderes als das ancien régime; bereitet unser Konsensparlament schon den Boden für den zugehörigen politischen Absolutismus vor?

    Aber für die Anhänger der Energiespar-Flagellantenorden ist wohl selbst das alles noch “im grünen Bereich”!

  5. Hallo Herr Heller,

    Zunächst meine ehrliche Hochachtung und Dank für diesen trefflichen Artikel. Kalauernd würde ich sagen: ‚eine echter Heller‘ ;)

    Der letzte Absatz hat es in sich und ist an Brisanz wohl schwer zu überbieten.

    Es besteht kein weiteres Ausbaupotential. Sollten die ambitionierten Einsparziele verfehlt werden, sollten wir doch mehr Energie benötigen, als die Bundesregierung glaubt, dann bleibt uns nur eines: Unser Territorium erweitern. Das Energiekonzept bietet nur diese eine Wachstumsaussicht. Das ist seine Perspektive. Landbesitz wird wieder zur primären Quelle für Macht, Status und ökonomischen Wohlstand.

    Denn das wäre beim verantwortungslosen Festhalten und skrupelloser Weiterverfolgung dieser Weltbeglückungs-Politik mal wieder die ‚ultima ratio‘.
    Die Anfänge finden sich schon in den aggressiven „Gedankenspielen“ einiger Institutionen, wenn es um die Wasserkraft und die Speicher Norwegens geht. Da wird skrupellos drauflos spekuliert und geistig Besitz ergriffen. Hinter vorgehaltener Hand werden auch schon wieder die „riesigen“ Agrarpotenziale für Biomasse von Polen, Ukraine und Rumänien gehandelt. Ach ja, um nicht zu vergessen. Desertec mit der gesamten Sahara ist ja auch noch im Gespräch.

    Ist denn dieser Größenwahnvirus immer noch nicht ausgerottet? Immer wieder taucht er unter immer neuen farbigen Varianten auf.

    herzliche Grüße aus dem Moos

  6. Wenn man Zellulose( Molekulargewicht zehn- bis hunderttausende g/mol )schon zu Methan (16g/mol) zerhacken muss,
    könnte man ja wenigstens mit diesen Pflanzen nebenbei Moleküle erzeugen, die chemisch nicht einfach zugänglich sind,
    wichtige Arzneistoffe zum Beispiel wie Scopolamin oder Insektizide wie Pyrethrum. Oder man könnte mit dem Ethanol, bevor er verbrannt wird, noch Blattproteine extrahieren. Aber wird irgendetwas davon gemacht? Am Ende ist es ziemlich absurd, wenn Erdöl und Erdgas benutzt werden, um in mehrstufigen Synthesen Neonicotinoid-Pestizide herzustellen, statt sie für Landmaschinen einzusetzen, die die komplex strukturierten Moleküle unter Ausnutzung des enzymatischen Apparats der Pflanzen zu nutzen.

    Das Biokraftstoffe niemals Benzin und Diesel ersetzen können, muss man wohl kaum erwähnen.
    Allenfalls in den Tropen könnte Biogas oder das alte Leuchtgas auf pflanzlicher Basis oder aus Tiermist hergestellt zum Kochen Sinn machen, jedenfalls besser als Feuerholz oder Holzkohle.

  7. Erschwerend kommen noch folgender Faktor dazu,
    Bio-Anbau zur nachhaltigen Herstellung ökologisch wertvoller Nahrungsmittel, deren Flächenbedarf wohl fast doppelt so hoch liegt wie beim Konventionellen.
    Lösung unserer grünen Bessermenschen, esst weniger Fleisch damit wir Agraflächen für die Tierfutterproduktion einsparen und noch a bisserl mehr die Energie-Monokulturen anbauen können.

    Wenn das in diesen Land so weiter geht, wandere ick nach China aus.
    H.E.

  8. #4. Fluminist

    1. Bodenfläche als begrenzte, nicht (ohne territoriale Expansion) erneuerbare Ressource,

    moin Flumi,

    dazu passt auch die Preisentwicklung bei landwirtschaftlich genutzten Flächen hier in Mecklenburg-Vorpommern. Auf immer mehr Flächen werden sogenannte “Energiepflanzen” wie Mais und Raps angebaut, die einzig dazu dienen, als Biomasse die Biogasanlagen zu befüllen. Die Nachfrage nach Flächen ist wird daher immer größer.

    gruß
    karl.s

  9. Hallo Herr Heller,

    danke für den wieder ausgezeichneten Artikel, zeigt er doch den “Irsinn” der NIEs wieder in aller Deutlichkeit auf. Aber das wird natürlich einen überzeugten Anhänger der sog. “Erneuerbaren Energien” nicht abhalten, weiterhin auf diesen bereits toten Gaul zu setzen. Aber steter Tropfen hölt den Stein, daher wird sicherlich noch manch ein Artikel notwendig sein ;-)

    Gruß
    karl.seegert

  10. Ein interessantes Interview in der ‘Wirtschaftswoche’:
    Robert Laughlin “Klimaschutz ist eine Sache für die Ewigkeit”

    Zum ‘Klimawandel’ sagt er unter anderem:
    “Wenn die Mehrheit davon überzeugt ist, dann wird Klimaerwärmung eben nachgewiesen.”

  11. #10 Tritium

    wirklich interessant. Ich habe mir gleich mal das Spiegelinterview mit reingezogen. Provokant, aber gut :-)

    karl.s

  12. @Karl #11

    Geiles Interview……besonders der Schluss!

    Wissenschaftsbetrüger

    SPIEGEL: Jetzt reden Sie von einem sehr kleinen Teil des Wissenschaftsbetriebs …

    Laughlin: Überhaupt nicht. Meine persönliche Erfahrung sagt mir, dass wir es hier mit einem erschreckend weitverbreiteten Phänomen zu tun haben. Und es gibt sehr viele Wege, die Unwahrheit zu sagen. Zum Beispiel kann es reichen, wahre Dinge zu sagen, die aber irrelevant sind. Es gibt Massen von Experimenten, die schlicht nicht testen, was sie zu testen vorgeben. Oder man behauptet, herausgefunden zu haben, was alle ohnehin glauben. Dann können Sie ziemlich sicher sein, dass es niemand in Zweifel ziehen wird.

    Da isses wieder………..selbst wenn Klimaforscher schon den Urmenschen (die paar Hanseln damals) Einfluss aufs Klima nachgwiesen zu glaubten hatten, hat der Rest der Klimagemeinschaft begeistert in die Hände geklatscht.

    Und diesen Satz sollte sich unser PIK mal an den Spiegel heften…..

    Egal, was Sie glauben, am Ende müssen Sie sich fragen: Mit welchem Experiment könnte ich beweisen, dass meine Lieblingsidee falsch ist. Und erst wenn dieses Experiment scheitert, haben Sie eine Chance, richtig zu liegen.

    Der Mann ist einfach Klasse.
    H.E.

  13. @Tritium #10

    Allerdings wird Strom nicht viel teurer sein als heute.

    Wie kommen Sie darauf?

    Weil Nuklearenergie die Preise in Schach halten wird. Ihre bloße Existenz sorgt dafür. Sie ist die Messlatte für den Wettbewerb, so wie heute die fossilen Brennstoffe. Die Verbraucher werden keine überteuerten Energiepreise tolerieren. Höhere Energiepreise konnten nicht mal die Sowjets durchsetzen. Die Leute gehen auf die Barrikaden, wenn sie das Zehnfache für Strom zahlen sollen, obwohl das durch den Einsatz von Nuklearenergie nicht nötig wäre.

    Knallharter Realist, selbst was er über die Gefahren sagt ist hart………aber so ist nun mal das Leben, ohne Risiko kann man nicht einmal ne Tasse Kaffee trinken.
    MfG

  14. Knallharter Realist

    Genau, Heinz!
    In einer Zeitschrift für knallharte Realisten veröffentlicht.
    Du kannst sicher sein, dass jeder Manager in Deutschland, der etwas taugt, hinter dem steht.
    Manager müssen nämlich in der realen Welt bestehen können, um ihre Erfolge zu bekommen, im Gegensatz zu Politikern können sie nicht schwafeln und sich eine Pipi-Langstrumpf-Welt basteln.

    Aber siehst, dass so ein Interview nun öffentlich gedruckt wird, statt dass man sich nur getraut, in Sitzungen zu sagen was man wirklich denkt, das ist schon wieder auch dem ‘Vahrenholt-Effekt’ zu danken. Dammbrüche fangen damit an, dass es aus einem feinen Riss tropft.

  15. #12

    Egal, was Sie glauben, am Ende müssen Sie sich fragen: Mit welchem Experiment könnte ich beweisen, dass meine Lieblingsidee falsch ist. Und erst wenn dieses Experiment scheitert, haben Sie eine Chance, richtig zu liegen.

    Der Mann ist einfach Klasse.

    Aber hallo, SO und nicht anders funktioniert Wissenschaft! Vermutungen aufstellen und darüber reden, was er für richtig hält, kann jeder. Die Aufgabe eines Wissenschaftlers ist es gerade, sich mit den Möglichkeiten auseinanderzusetzen, die er nicht für richtig hält, und (bei den empirischen Wissenschaften) Experimente zu ersinnen und durchzuführen, die eine Entscheidung zwischen verschiedenen Vermutungen herbeiführen können.

    Allzu starke Überzeugungen sind da nur hinderlich.

    All das sollte aber jeder, der Naturwissenschaften studiert, spätestens im ersten Semester kapiert haben.

  16. Was möglicherweise auf der obigen Grafik noch fehlt:
    So wie ich das sehe, umfasst die Grafik nur den Platz für den Anbau der “Biokraftstoffe” Die Flächen für Lagerhaltung und für die Flächen der Biokraftwerke werden dort noch fehlen. Bei der gewaltigen Menge an Biomasse, die über den Winter gelagert und verarbeitet werden muß, sollte der Platzbedarf ebenfalls nicht unerheblich sein. Ganz zu schweigen von der LAgerhaltung der Reststoffe, die im Frühjarh als Dünger wieder auf die Felder gebracht werden müssen. Kann sich eigentlich jemand die notwendige Größenordnung der Sammelbecken für flüssige Abfälle aus der Biomasseverarbeitung und deren Gestank vorstellen? -- Denn gedüngt werden kann eben nur vor der Vegetationsperiode mit dem Zeug.
    Dann ein Hurra auf den kommenden Erfinder der modischen Ganzjahresgasmaske für die Anwohner solcher Lager.

  17. @Onkel Heinz #13

    „Knallharter Realist, selbst was er über die Gefahren sagt ist hart…”

    Wenn es diese sogenannte Plutonium-Wirtschaft geben sollte, dann müssen die Menschen mit der Wahrscheinlichkeit leben, eine größere Stadt zu verlieren. Das ist leider so.

    …und gerade deshalb ist es äußerst sinnvoll, die Forschung und Entwicklung zu/von neuen Energiekonzepten wie LFTR-Technologie voranzutreiben.

  18. Dann ein Hurra auf den kommenden Erfinder der modischen Ganzjahresgasmaske für die Anwohner solcher Lager.

    Bei mir in der Nähe gibt’s ein ‘ökologisches Kompostwerk, in dem die ‘Bio’-Abfäle aus dem Hausmüll verfaulen.
    Dieses Ding ist grauenhaft. Stünde es nicht mitten in einem Ex-Truppenübungsplatz, wäre es mit Klagen überzogen worden.
    Ringsum ist der Wald vermüllt mit Plastikfetzen und ähnlichem unverdaulichen Beigaben, doch der geradezu unerträgliche muffige Geruch lässt die Hauptgefahr erkennen: Pilzsporen!
    Bei ienem Tag der offenen Tür fragte ich mal nach Arbeitsuntersuchungen und Arbeitsplatzmessungen, die Antwort war ausweichend und nichtssagend. Dabei sind Pilze in der Lunge eine sehr gut bekannte Gefahr (‘Farmer- Geflügelzüchter- Pilzarbeiterlunge’ etc. sind gefürchtete Berufskrankheiten!)
    Und für was dieses Risiko und dieser Dreck?
    Guter, brennbarer Rohstoff für Müllkraftwerke wird unter grossen Kosten und Energieaufwand in ein ‘Humus’-Substrat verwandelt, das nicht einmal geschenkt einen Abnehmer findet!

    So sieht es im Kleinen aus. Im Grossen wird das anicht besser!

  19. Kürzlich hat BP den Energy outlook 2030” herausgebracht.
    Die Prognosen der BP geniessen einen ausgezeichneten Ruf
    Der Report ist vor allem eines: Eine Ohrfeige für deutsche Ökoträumer und Energiewender. Ein paar Punkte:

    - Im Zeitraum 2010 bis 2030 wird der globale Primärenergieverbrauch voraussichtlich um durchschnittlich 1,6 % pro Jahr wachsen, also nicht wesentlich langsamer als in den vergangenen 20 Jahren (2,0 %).
    das sind 32% mehr Verbrauch als heute!

    - Der Beitrag der Erneuerbaren Energien (einschließlich Kernkraft und Wasserkraft) zum Energiewachstum steigt auf 34 % (2010 bis 2030).
    Kohle und Öl verlieren an Marktanteil, während alle fossilen Energieträger niedrigere Wachstumsraten erleben. Gas ist der am schnellsten wachsende fossile Energieträger.

    Doch wohlgemerkt: Der Kohle- Öl- und Gasverbrauch wird steigen!

    - Unkonventionelle Gassorten (Schiefergas und Flözgas) könnten über 60 % des globalen Wachstums bei Gas beisteuern.
    Die Abhängigkeit von Öl und Gas in den USA wird auf ein Niveau zurückfallen, das man seit den 1980er Jahren nicht mehr gesehen hat.

    Hierzu genauer:
    we foresee both the Americas and Eurasia -- or Europe including Russia and the former Soviet Union -- achieving self-sufficiency in energy, while the Middle East will generate surplus supply for Asia’s surplus demand.
    Mit konsequenter Nutzung aller Ressourcen könnte Nord- und Südamerika und auch Europa vom Mittleren Osten unabhängig werden -- Westeuropa mit Hilfe von Rußland, was vielleicht nur bedeutet, den Teufel mit Beelzebub auszutreiben, Aber die Amerikas mit Hilfe des Shalegases und der gigantischen Schwerölvorkommen in Kanada und Südamerika.
    Gerne wird kolportiert, die USA seien die ölhungrigste Nation der Welt, Imperialismus und Kriegstreiberei werden dem Öl angelastet. Jedoch: In the US for example, oil imports have dropped by about one-third since peaking in 2005 and are likely to be half of today’s level in 2030.
    Die USA, diese bösen Frevler, sind offenbar sehr viel effizienter in der Reduktion ihrer Ölimporte als der NIE-’Vorreiter’ Deutschland! In wenigen Jahren könnte es sein, dass die USA gesättigt sind und die Europäer sehen müssen, wie sie ohne den großen Bruder an ihr Öl kommen.
    Da stellt sich mir die Frage, wie wir denn, nur beispielsweise, ohne die US Navy die Tanker-Strasse von Hormuz frei halten könnten?

  20. Und hier die Sichtweise der Farnzosen:

    Frankreich: hoher Kernenergieanteil zahlt sich aus

    - Das Szenario mit beschleunigtem Übergang von der zweiten zur dritten, ja sogar vierten Reaktorgeneration mit der Stilllegung eines Teils des bestehenden Nuklearparks wirkt sich laut Bericht vor allem auf den Stromerzeugungspreis aus, der von EUR 40 (CHF 48) auf EUR 60 (CHF 72) je MWh ansteigen würde.
    - Das Szenario mit Laufzeitverlängerung der bestehenden Kernkraftwerkseinheiten und verstärkten Investitionen in Sicherheit und Nachrüstung bewahrt einen besonders konkurrenzfähigen Preis, der von EUR 40 auf EUR 50 (CHF 60) je MWh ansteigen würde. Dieses Szenario behalte all die Vorteile des jetzigen Nuklearparks: Energieunabhängigkeit, kein Treibhausgas-Ausstoss und preisliche Wettbewerbsfähigkeit, hält der Bericht fest.
    - Das Szenario mit Verringerung des Kernenergieanteils an der Stromversorgung von 75% auf 50% bis 2030 bedeute wiederum eine Zunahme des Stromerzeugungspreises und zwar von EUR 40 auf EUR 70 (CHF 85) je MWh. Das wäre eine Steigerung um 75%. Darüber hinaus würden die Treibhausgas-Emissionen um die Hälfte zunehmen und bedeutende Importe fossiler Energie würden nötig. Das wäre das Ende der Energie-Unabhängigkeit in der Stromerzeugung, warnt die Kommission.
    - Ein vollständiger Ausstieg aus der Kernenergie bis 2030 – das vierte Szenario – bedeute eine Verdoppelung des Strompreises, eine massive Einfuhr fossiler Brennstoffe und die Gefahr eines fünffachen Anstiegs der Treibhausgasen-Emissionen.

  21. - Im Zeitraum 2010 bis 2030 wird der globale Primärenergieverbrauch voraussichtlich um durchschnittlich 1,6 % pro Jahr wachsen, also nicht wesentlich langsamer als in den vergangenen 20 Jahren (2,0 %).
    das sind 32% mehr Verbrauch als heute!

    Kleine Korrektur, da bei durchschnittlich 1.6% Wachstum pro Jahr am Ende(2030) 1.016^20=> 37.4% mehr verbraucht wird.

  22. @ T. Mollet: :-)

  23. Das kann man ja noch ein wenig weiterziehen:
    Wenn der Energieverbrauch weltweit unserer Zivilisation jährlich konstant um 0.5% wächst, verbrauchen wir in knapp 11’000 Jahren durchschnittlich die Menge Energie, die in der Milchstrasse im gleichen Zeitraum als Strahlungsenergie freigesetzt wird.

  24. @ T Mollet
    Ich zweifle nicht daran, dass die Menschheit eines Tages zumindest die Energie ganzer Sterne lenken könnte.
    Ganz sicher aber werden unsere Nachkommen schon in kurzer Zeit ein vielfaches der Energie nicht bverbrauchen, sondern lenken und nutzbar machen wird als wir heute.
    Wenn ich Windmühllen, diese primitiven Dinger von vorgestern, sehe und dann an übermorgen denke, muss ich lachen. Wir haben die Möglichkeiten der Energieerzeugung und Energienutzung bisher in einer exponentiell ansteigenden Kurve voran getrieben und das wird auf absehbare Zeit weiter gehen.
    Weil es möglich ist.

  25. Danke für diese optimistische Äußerung! :-)

    Solche Stimmungen prägten übrigens auch, so verrückt es hier und heute klingen mag, die jungen Leute in der frühen DDR: Der Mathematik, Chemie, Kernenergie oder Raumfahrt gehört die Zukunft. Die Liebhaber von Gauß, Liebig, Kirchhoff, Helmholtz, Boltzmann, Abbe, Hertz, Planck, Einstein, Sommerfeld, Laue, Hilbert, Schrödinger, Meitner u.v.a. müssen inzwischen ergänzen: Es wird dann nicht mehr deutsch gesprochen werden. Grüße aus der Vergangenheit! :-)

  26. @ Mollet, @ Tritium:

    Nein, es wird eine Sättigung geben. Der Energieverbrauch ist in erster Linie korreliert mit der Bevölkerungszahl. Wenn diese nicht weiter steigt, wird auch der Energiebedarf nicht weiter steigen, wenn einmal ein gewisses technisches Niveau erreicht ist.

    Man sieht das sehr schön am Vergleich Deutschland-Japan-USA-China.

    Die ersten drei Länder haben einen sehr hohen technischen Stand erreicht. Die Bevölkerungszahlen in Japan und Deutschland steigen nicht weiter, der Energiebedarf dieser Länder ist seit Jahrzehnten weitgehend konstant. In den USA steigt der Bedarf aufgrund der Bevölkerungszunahme. In China steigt der Bedarf aufgrund des Aufholprozesses in der Entwicklung. Sobald dieser abgeschlossen ist und das Land unser Niveau erreicht hat, wird eine weitere Steigerung ebenfalls nur noch mit der Bevölkerungszahl korreliert sein.

  27. Hier ist übrigens ein schöner Text, der meinen Argumentationsansatz im Artikel bestätigt:

    http://www.voxeu.com/index.php?q=node/6781

  28. Nein, es wird eine Sättigung geben. Der Energieverbrauch ist in erster Linie korreliert mit der Bevölkerungszahl.

    Unter der Voraussetzung eines bestimmten technologischen und kulturellen Niveaus.

    Doch Technologie bleibt nicht stehen.
    Momentan geht die Entwicklung auf dem Gebiet der Informatik am schnellsten voran und die ist nicht besonders energieintensiv, im Gegensatz zu Verkehrsmitteln, um ein Beispiel einer nergieintensiven Technologie zu nennen.
    Doch das muss nicht so bleiben.
    Vielleicht sehen es unsere Nachfahren als selbstverständliches Recht an, jeden Punkt der Welt in einer Stunde zu erreichen, so, wie es heute selbstverständlich ist, energiefressende Flugzeuge statt Dampfer zur transkontinentalen Reise zu verwenden. Das würde enorme Energiemengen erfordern. (Es könnte natürlich auch sein, dass wird so perfekte virtuelle Welten bauen können, dass echte Reisen langweilig werden)
    Vielleicht beschliessen unsere Nachfahren, die Erde mit einer Klimaanlage zu versehen.
    Vielleicht wollen sie Im Weltraum leben.
    Sicher ist, dass wir erst am Anfang der technologischen Revolution stehen.
    Die Energie, die für ihren Fortschritt gebraucht wird, wird sich finden.

  29. Grün wirkt
    Viele Haushalte in Deutschland sind nicht mehr in der Lage, ihre Stromrechnung zu bezahlen.

    Die Bestätigung für das was Heinz Eng schon seit Jahren “predigt”

    Die kräftigen Preissteigerungen bei Strom und Gas stellen immer mehr Verbraucher vor Zahlungsprobleme – bis hin zur dunklen Wohnung. Wegen unbezahlter Rechnungen sei schätzungsweise 600.000 Haushalten in Deutschland 2010 der Strom abgedreht worden, teilte die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf mit. Diese Hochrechnung basiere auf einer Umfrage unter lokalen Energieversorgern im bevölkerungsreichsten Bundesland.

  30. @Karlchen aus der Kälte

    Die Bestätigung für das was Heinz Eng schon seit Jahren “predigt”

    Tja, als direkt betroffener Einwohner und Seelentröster, weiß ick von wat ick quatsche.
    Spätestens bei der Jahresrechnung wird blank gezogen, wobei aber viele kommunale Versorger den armen Schweinen die Möglichkeit anbieten per Raten ihre Schulden abzustottern.
    Dat dumme, die müssen sich dann auch mal rechtzeitig melden, leider stecken viele inzwischen den Kopp in den Sand und ergeben sich in ihr Schicksal und bleiben selbst still, wenn der Sperrkassierer vor der Tür steht.

    Jede Menge soziales Elend eben, wat die grünen Mittelstandszecken ja nich weiter juckt, die verdienen ja genug um anschließend ihr Gewissen mit Öko-Strom aus Norwegen zu beruhigen.

    Es gibt Tage, da könnte ich raus gehen und ?#$&%…..(Selbstzensur)
    MfG

  31. @Karlchen aus’m Noorden

    Hunderttausenden Haushalten wird der Strom gesperrt

    ….und dazu dann solche Kommentare:

    hagen1977
    wann hört das endlich auf.. man muss endlich wieder zurück zu einer staatlichen energieversorgung.

  32. achgut.com (Maxeiner):

    Lernen, wie man es nicht macht

    Die Deutschen möchten ja immer, dass andere Nationen durch unser Vorbild angespornt werden und von uns lernen. Besonders wenn es um die Rettung der Welt geht. Jetzt lernen die anderen, allerdings anders als wir uns das gedacht haben. So schreibt ”Slate”, durchaus links von Obama und eigentlich grün: “Germany’s experiment with subsidizing inefficient solar technology has failed….

  33. @ Tim

    Viele deutsche sind immer noch nicht Erwachsen, wollen immer noch das Vater Staat für sie denkt und Mutti lenkt. Die Angst vor der Selbstverantwortung, Selbstbesitz, Freiheit treibt immer noch wilde Blüten.
    Was will man denn von solchen Leuten erwarten?

  34. @ Onkel Heinz

    … die verdienen ja genug um anschließend ihr Gewissen mit Öko-Strom aus Norwegen zu beruhigen.

    Stell mir gerade vor wie se den in Eimern mit der Color Fantasy Richtung Kiel schippern, den Knallköppen ist noch nicht mal klar das da keine Leitungskapazität ist um das zu wuppen, weder ´rauf noch ´runter .

  35. @Tim

    Die Kommentarfunktion für diese Seite wurde deaktiviert.

    Ick nehme mal an, die Kommentare wurden der WELT am Ende doch zu heftig.

    @Onkel Norwi-Karl

    Joo, Ökos reicht der Vertrag mit TÜV Siegel…….da muss man nicht denken, da kann man glauben.
    Tja, und wenn die nich ihr Grünstromprivileg hätten, dann müssten se auch die EEG Umlage zahlen und dann wäre auch Schluss mit lustig.
    Wir werden von vorne bis hinten beschissen….und 600.000 Haushalte dürfen es schon heute ausbaden, wird Zeit das die mal auf die Strasse gehen, aber bisher hat man ja die Deutschen immer schön gegeneinander aufgehetzt, dat wird noch ne Weile dauern, eh der Leidensdruck hoch genug ist.

    600.000 Haushalte mit ihren ganz persönlichen Black-Out…….so kann man natürlich auch die Energieeffiziens im Lande steigern, gelle.

    Würg und wech

  36. #30. Heinz Eng

    Spätestens bei der Jahresrechnung wird blank gezogen, wobei aber viele kommunale Versorger den armen Schweinen die Möglichkeit anbieten per Raten ihre Schulden abzustottern.

    moin Heinz,

    jo, Schulden bleiben Schulden, ob Ratenzahlung oder nicht. Letztendlich geht das, was monatlich dann an Geld reinkommt, für Ratenzahlungen drauf. Alles selbst schon gesehen. Dann wird da mal eine Rate nicht bezahlt, dann mal da, dann mal da. Und dann ist es vorbei! Nicht weil man nicht will, nein, weil man nicht zahlen kann. Und ein paar hundert Euro im Jahr an Energiekosten mehr, ist bei Geringverdienern tödlich, das stiftet sozialen Unfrieden. Aber das sehen die Herrschaften nicht, Hauptsache dem EE -- Wahn per Umlagen und Steuern gedient. Brech!

    gruß
    karl.s

  37. #33. Karl Rannseyer

    Viele deutsche sind immer noch nicht Erwachsen, wollen immer noch das Vater Staat für sie denkt und Mutti lenkt.

    moin Karlchen,

    ist ja auch so schön bequem, wenn man sich um nichts Gedanken machen muß. Das der Schuss aber nach hinten losgeht merken diese Leute erst, wenn es zu spät ist, nämlich dann, wenn sie wieder in einer Diktatur gefangen sind.

    gruß
    karl.s

  38. @Karl.S.

    Wat würden jetzt die grünbesudelten Mittelschichtler sagen…..
    Sollen die Hartzer eben weniger saufen und rauchen, fressen können se ja in der Suppenküche und anschließend bei der Tafel billig abgelagertes Essen besorgen.
    So sind se wenigstens den ganzen Tag draussen an der frischen Luft und machen keinen Unfug………jede Wette, das demnächst wieder eine Hartzer-Bashing-Welle durch die Medien gejagt wird, nachdem ja olle Wulff nun endlich Geschichte ist.

    Und das Konfliktpotential wächst und wächst und wächst und………
    Onkel Heinz……..man kann garnit so viel fressen, wie man kotzen könnte

  39. Apropos Konfliktpotential……

    EnWG §21

    vorsehen, dass ein Messsystem im Sinne von § 21d aus mindestens einer elektronischen Messeinrichtung zur Erfassung elektrischer Energie und einer Kommunikationseinrichtung zur Verarbeitung, Speicherung und Weiterleitung dieser und weiterer Daten besteht;………

    vorsehen, dass Messsysteme in Bezug auf die Kommunikation bidirektional auszulegen sind, Tarif- und Steuersignale verarbeiten können und offen für weitere Dienste sind;

    Joo Leutchen, wat da so gestelzt in Gesetzesform gegossen wurde, kommt auf euch als neuste Teuereungswelle zu, einschließlich des weiter gläsern werdenden Deutschen, einschließlich die Möglichkeit euch abzuschalten oder auszuspionieren.
    Die “Kommunikationsschnittstelle” ist die kleine Falle mit der unsere sogenannter Rechtsstaat noch a bisserl mehr von euch erfahren kann und noch mehr Steuern aus euch raus quetschen kann.

    In Kanada hat wohl ne ganze Provinz gegen diesen Mist fast einen Volksaufstand angezettelt, aber der blöde Deutsche wird auch das noch über sich ergehen lassen.
    Der Witz unter uns Fachleuten………diese neuen Zähler werden keine Direkt-Anzeige mehr haben, der Kunde darf dann übers Gateway seine Daten auslesen, wenn er dann möchte, wenn er sich dann die Software/Hardware dafür anschafft.

    Dat is die Zukunft, Haleluja.

  40. Apropos Energieeinsparung……

    Voest investiert lieber außerhalb Europas

    Der Stahlkonzern will wieder kräftig investieren, allerdings außerhalb Europas, wo sich der Umsatzanteil auf 50 Prozent verdoppeln soll….
    ….industriefeindlicher Politik Europas…
    Der Chef des Stahlkonzerns, Wolfgang Eder, begründet die Expansion in anderen Kontinenten mit den dort höheren Wachstumschancen. Nachsatz: “Die Umorientierung erfolgt nicht zuletzt deswegen, weil sich Europa als Industriestandort immer stärker selbst infrage stellt.”….

    Ist zwar ein Ösi-Stahlfuzzi, aber die Ösis hecheln ja den Klimawandel genauso bescheuert hinterher wie wir Deutschen.

    Europa schafft sich ab.
    Und Tschüss

  41. Apropos Preisspirale………und munter dreht sie sich weiter

    Strom wird für zehn Millionen Deutsche teurer

    Deutsche Verbraucher müssen sich auf saftige Preiserhöhungen einstellen. Knapp 200 Versorger erhöhen im Frühjahr die Strompreise. Im Schnitt drohen Aufschläge von 33 Euro pro Jahr, im schlechtesten Fall sind es sogar 95 Euro…..

    Neben steigenden Beschaffungskosten und höheren Netzentgelten verweisen die Energieversorger bei Preiserhöhungen vor allem auf “politische” Zusatzkosten. Insbesondere die seit 2012 geltende Umlage zur Entlastung der stromintensiven Industrie wird als eine zentrale Ursache für Preisanpassungen angeführt.

    Nönö, die Energiewende macht den Strom nich teuer………wer das behauptet lügt doch nur und ist einer dieser miesen fossilatomaren Schweinelobbyisten…………
    und bald darf sich Deutschland eines neuen Weltrekordes rühmen…….höchster Strompreis des Globus.

    Vorreiter in den Abschwung…..yes we can.

  42. #41. Heinz Eng,

    Nönö, die Energiewende macht den Strom nich teuer………wer das behauptet lügt doch nur und ist einer dieser miesen fossilatomaren Schweinelobbyisten…………

    na klar nich ;-) es kann nicht sein was nicht sein darf. Schuld sind doch die Stromhändler an der Strombörse :-) Ach die sind so giiiiieeeerig und machen die ganze schöne Energiewende putt. Na, mal schauen, wann der Volkszorn anfängt zu brodeln, hoffentlich bald!

    karl.s

  43. #41

    Umlage zur Entlastung der stromintensiven Industrie wird als eine zentrale Ursache für Preisanpassungen angeführt

    Es ist wirklich raffiniert, wie der zu erwartende Volkszorn vorausschauend durch die bloße geschickte Wortwahl in die gewünschte Richtung gelenkt wird: mit eurer erhöhten Stromrechnung zahlt ihr für die stromintensive Industrie. Da weiß man ja gleich, woran man ist, d.h. daß der Protestaufmarsch gefälligst vor dem letzten Aluminiumwerk stattzufinden hat, das sich etwa noch nicht aus D verdünnisiert hat…

  44. @karlchen

    Na, mal schauen, wann der Volkszorn anfängt zu brodeln, hoffentlich bald!

    …..glaubst du an den Weihnachtsmann? Die deutschen Wutbürger demonstrieren viel lieber gegen Bahnhöfe und für nicht vorhandene Käfer, brüllen „Atomkraft nein danke!” und sagen brav Glaubensbekenntnisse auf. Die wirklichen Sauereien werden konsequent ausgeblendet….. schließlich will man ja auf der Seite der Guten sein, gelle? Und unsere jungen Berufsrevoluzzer rufen dazu auf, „das Klima zu stoppen”, genial !!!

  45. #44. Tim Hardenberg

    …..glaubst du an den Weihnachtsmann?

    manno, Du machst wieder alles kaputt ;-) ich hatte mir gerade ausgemalt, wie es wohl aussieht, in Anlehnung an die Bilderstürmer, wie soon Vogelschredder umgelegt wird. Man wird doch noch träumen dürfen :-) “Stoppt das Klima” ist wirklich außerordentlich geistreich und zeugt von einem tiefgehenden Verständnis der natürlichen Kräfte. Ich schmeiß mich weg!

    gruß
    karl.s

  46. @karlchen

    ich hatte mir gerade ausgemalt, wie es wohl aussieht, in Anlehnung an die Bilderstürmer, wie soon Vogelschredder umgelegt wird

    ….nee, lieber nich….. solche Spaßvögel hatten wir schon mal vor 40 Jahren, die Strommasten umgesägt ham und den Kapitalismus ausrotten wollten. War’n zwar nur so viele, dass sie – wie Broder sagt – „ein Hinterzimmer in ’ner Kreuzberger Kneipe hätten füllen können”, trotzdem ham sie es geschafft, das Land uff’n Kopp zu stellen. Ich glaub eher nich, dass das die Lösung wäre.

  47. #46. Tim

    hast Recht, war ja auch eher spaßig gemeint, aber schon allein die Vorstellung………. ;-)

  48. @karlchen #47

    … und außerdem geht das auch anders.

  49. #39 heinz

    Der Witz unter uns Fachleuten………diese neuen Zähler werden keine Direkt-Anzeige mehr haben, der Kunde darf dann übers Gateway seine Daten auslesen, wenn er dann möchte, wenn er sich dann die Software/Hardware dafür anschafft.

    Dat is die Zukunft, Haleluja.

    echt jetzt?
    da freu ich mich schon. da wird dann meinerseits jeder rechnung widersprochen bis mir mein evu zweifelsfrei den verbrauch nachweisen kann. und das rückführbar auf nationale normale, inklusive der ausgekoppelten elektirschen signale (messwerte) sowie der zugehörigen umrechnungspolynome…

  50. #49:

    “…und stürzte auf die unmittelbar angrenzende Trafostation.”

    *Grins*
    Auf Murphy ist Verlass!

  51. ups, meinte natürlich # 48.

  52. #51

    ups, meinte natürlich # 48.

    Auf Murphy ist eben wirklich Verlaß!

  53. OT
    http://oekologismus.com/
    ist wieder aktiv, habe ich gerade bei meinem Linkcheck entdeckt.

  54. Gerade bei SpiegelOnline:

    Minister-Einigung
    Regierung kappt Solarförderung um bis zu 30 Prozent
    Die Bundesregierung streicht die Solarstromförderung deutlich zusammen. Besitzer von Kleinanlagen kommen glimpflich davon, Betreiber großer Solarkraftwerke trifft es härter. Die Solarbranche kündigt Demonstrationen an.

    So wie es aussieht, will man einen weiteren Ausbau an Photovoltaik in diesem Jahr deutlich bremsen. Die Kürzung der Vergütung wird in der Branche wohl noch weitere Firmen finanziell ins wanken bringen. Aber dann war es hinterher bestimmt der neoliberale Wirtschaftsminister, der das Solarsterben in Deutschland ausgelöst hat.

  55. @Rudolf
    Zur Kürzung der Solarförderung mehr hier
    .

  56. @Micha

    da freu ich mich schon. da wird dann meinerseits jeder rechnung widersprochen bis mir mein evu zweifelsfrei den verbrauch nachweisen kann. und das rückführbar auf nationale normale, inklusive der ausgekoppelten elektirschen signale (messwerte) sowie der zugehörigen umrechnungspolynome…

    Ähmm, Du meinst Deinen Meßstellenbetreiber oder den Meßdienstleister oder doch Deinen Lieferanten?
    Dem Netzbetreiber ist dat nämlich Wurscht, Hauptsache die Zähler + Gateaway entsprechen seiner Tab.

    Ausserdem und sowieso kommt da nur zertifiziertes Zeuch rein……man munkelt dann von 2 Jahre Eichfristen und solch Schwachsinn.
    Da die Dinger dann kommunizieren können, kannst Du da ja per Internet Deinen Zähler toll auslesen, Daten speichern, geile Exel-Tabellen basteln……oder darauf warten das sich da ein anderer reinhackt, Du hast als Kunde die absolute Freiheit zu machen, was Du vorher garnet gebraucht hast.
    Ick stell mir gerade Oma Krause vor, wie die mit den iPhone sich ihre Zählerstände aus ihren intelligenten Zähler ansagen lässt.
    Dat is Zukunft…….nur blöd das die Industrie immer noch an den Standart bastelt und noch kein Gerät nach diesen Standart auf den Markt ist……aber egal, dat Gesetz und die Durchführungsbestimmungen von der Bundesnetzagentur sind ja schon da, wat willste mehr.

    Auf Neudeutsch nennt sich das Unbundling im Rahmen der Liberalisierung der Energiemärkte….und Deutschland macht mal wieder den Vorreiter.
    Viel Spass noch

  57. #56 heinz

    hast natürlich recht, hab mich ungenau ausgedrückt… mit evu meinte ich den messstellenbetreiber, welcher im auftrag des evu arbeit.

    Da die Dinger dann kommunizieren können, kannst Du da ja per Internet Deinen Zähler toll auslesen, Daten speichern, geile Exel-Tabellen basteln……oder darauf warten das sich da ein anderer reinhackt, Du hast als Kunde die absolute Freiheit zu machen, was Du vorher garnet gebraucht hast.

    bei einem bisher üblichen zähler lese ich selber zu zeitpunkt x & y ab un bild die differenz. dies funktioniert mit der neuen generation leider nicht mehr.

    da ich nun aber ein bezahlter krümmelkacker bin, will ich das alles lückenlos dokumentiert übergeben bekommen.

    ergo fordere ich dann jeden messwert inkl zugehöriger eichscheine und möglicher korrekturen und berechnungen.

  58. aso, mit messstellenbetreiber meine ich den typ, der im auftrag meines evus den zähler betreibt und somit die daten im auftrag des evus auswertet

  59. @Micha

    Recht hast Du, die Kunden sollten sich aktiv wehren gegen diesen Müll, zumal das dann die Kosten auch noch gewaltig hochtreibt.
    Ick bin da janz bei Dir. *grins*
    Onkel Heinz…………zählt auf die Krümelkacker^^

  60. Wie Betonköpfe denken, liest man heute in der ZEIT:
    Der Iran-Konflikt macht das Öl teuer. Die beste Antwort wäre: Effizienter werden.
    Durch den Iran-Konflikt steigen die Preise und der Verfasser macht sich Sorgen.Er erkennt, dass unser NIE-Politik nicht funktioniert:

    Weg vom Öl? Das ist oft leicht dahingesagt worden. …
    Biosprit? Den aus Roggen oder Raps gewonnenen Saft können moderne Automotoren nur begrenzt verdauen; obendrein sorgen diese Biokraftstoffe der ersten Generation für erhebliche Umweltschäden, womöglich für noch gravierendere als die, die der Ölkonsum verursacht.
    Elektromobilität? Bleibt bis auf Weiteres ein Hoffnungsträger, mehr nicht.
    Sparsamere Autos? Ließen sich konstruieren, aber noch sind spritschluckende Geländewagen offenbar lukrativer.
    Deshalb bleibt Europa existenziell auf Ölimporte angewiesen.

    Und er spricht ganz richtig weitere, sehr wichtige Punkte an, der leider viel zu wenig in der Diskussion beachtet wird:

    Obendrein kommt den Europäern ein Leidensgenosse abhanden, der seine eigenen Ölinteressen und die Europas notfalls auch mit militärischer Stärke gesichert hat: die USA. Nordamerika, das zeigen die Prognosen der mittelfristigen Entwicklungen, wird zunehmend weniger auf Ölimporte angewiesen sein, weil »unkonventionelle« Ölvorkommen – Ölschiefer und Ölsande – in großem Umfang erschlossen werden können.

    1. All die USA-Hasser die sich regelmässig über die amerikanischen ‘IImperialisten’ echauffieren, verkennen, dass die US-Streitkräfte zu Land, Luft und See eine unverzichtbare ultima ratio auch für Europa sind. Europa KANN gar keine eigene internationale Politik machen, weil es zahnlos ist. Das erinnert nur allzu sehr an den Spruch: “Wasch mir den Pelz (Halte die Handelswege frei und schütze uns vor Erpressung) aber mach mich nicht nass!”
    2. Die USA haben in den letzten jahren eine äusserst erfolgreiche Politik betrieben, die zu einer völligen Wende geführt hat: Nordamerika ist energetisch wieder autark, unabhängig, unangreifbar und kann seinen Bürgern und seiner Industrie spottbillige, zuverlässige Energie garantieren.

    Doch nun setzt bei unseren Autor die Denkblockade ein: Er sieht ein Beispiel für einen höchst erfolgreichen Ausweg aus dem Mittelost-Öldilemma, er sieht das Scheitern der eigenen Politik, doch was ist seine Schlussfolgerung?

    Um die Europäer wird es deshalb einsam. Helfen können sie sich nur selbst: indem sie beim Energiesparen ernst machen. Das wäre nicht spektakulär, aber wirksam.

    Der beste Rat, dem man diesem Autor geben kann: Ziehen Sie so lange an der eigenen Krawatte bis Sie blau anlaufen.

    Wie soll denn bitteschön ‘Sparen’ helfen? Selbst wenn wir den Ölverbrauch halbieren würden, würde das doch an der grundsätzlichen Abhängigkeit nicht das geringste ändern?
    Aber das ist wie eintätowiert, die Logik geht in etwa so:
    - Zu den NIE gibt es keine Alternative.
    - Die NIE haben versagt
    - Also haben wir verloren. Wir werden wohl irgendwie ohne Energie auskommen müssen.
    Eigenes Shalegas? Anknüpfung an die Schwerölvorkommen in Nord- und Südamerika? Kernkraft? Kohleverflüssigung? solche Gedanken haben in einen grüngewaschenen Pseudohirn keinen Platz mehr, das Denkverbot wirkt selbst dann noch, wenn die Einsicht an sich vorhanden wäre.

  61. #60 Die wahren Vordenker gehen noch einen Schritt weiter: wenn das Iran-Embargo nicht reicht um uns zum Sparen zu motivieren, muß eben noch etwas draufgelegt werden.

    Grüner Verkehrspolitiker: “Das Benzin ist immer noch zu billig”

  62. @ Fluminist.

    Bei dem Artikel musste ich herzlich lachen.
    Zitat 1:

    Anton Hofreiter: Der Rohölpreis wird weiter steigen. Die Gefahr ist deshalb groß, dass Autofahren zum Luxus wird.

    Zitat 2:

    Hofreiter: Das Benzin ist offenbar immer noch zu billig. Man muss bei uns für den Kauf eines Liters Benzin kaum länger arbeiten als in den 50er-Jahren.

    Zu Deutsch: Unsere ständigen Prophezeihungen über ‘Peak Oil’ und unweigerlich steigende Ölpreise haben sich nicht bestätigt. Wenn das Öl nicht von selbst teurer wird, dann müssen wir es eben künstlich teuer machen.denn:

    Anton Hofreiter: Nur wenn der Benzinpreis unattraktiv hoch ist, wird die Autoindustrie gezwungen sein, ihre Modelle schnell auf alternative Antriebsarten umzustellen.

    Und wenn die Realität gegen unsere Überzeugungen steht, dann muss eben die Realität zurecht gebogen werden.
    2 x 3 macht 4
    Widdewiddewitt und Drei macht Neune !!
    Ich mach’ mir die Welt
    Widdewidde wie sie mir gefällt .

  63. #63

    …wird die Autoindustrie gezwungen sein, ihre Modelle schnell auf alternative Antriebsarten umzustellen…

  64. Und hier noch ein weiterer bislang unzureichender Baustein, damit die “Energiewende” auch wirklich gelingt:


    Deutsches Gasnetz

    Für Energiewende schlecht gerüstet
    Das deutsche Gasnetz muss offenbar erheblich ausgebaut werden. Nach Ansicht von Experten sind Milliardeninvestitionen erforderlich, damit die Pipelines der wachsenden Nachfrage gerecht werden. Während der jüngsten Kältewelle waren mehrere Gasmeiler mangels Nachschub vom Netz gegangen.

    (…) Für den Ausbau sind Milliardeninvestitionen nötig. Die zwölf deutschen Gasnetzbetreiber beraten derzeit über ein Szenario des Wirtschaftsforschungsunternehmens Prognos, nach dem bis 2022 Leitungen mit einer Länge von bis zu 1840 Kilometern nötig sind. Die veranschlagten Kosten betragen 4,6 Milliarden Euro.

    Wie war das noch?

    Bei einem schnellen Atomausstieg droht den Verbrauchern nach Ansicht von Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) nur ein moderater Anstieg der Strompreise.

  65. @Rudolf
    So isses, dat sind die perfiden Auswirkungen des 4 Punkteplans gewisser Wirtschaftskreise.
    Punkt 1 )
    Man nehme ein paar Abgeordnete des Bundestages und peitsche die EEG durch den Bundestag.
    Anfangs langsam, dann aber auf die natürlich Gier des Einzelnen setztend nahm der Ausbau der NIE katastrophale Dimensionen an.

    Punkt 2) Nun ergibt sich das Problem diesen vielen temporalen NIE-Strom auch zu transportieren, Schuldige sind schnell ausgemacht, die bösen Energieriesen und Netzbetreiber.
    Blöd nur, das die vor 10 Jahren nicht wissen konnten, wo denn dieser ganze technische Schwachsinn in die Lande gepappt werden sollten.

    Punkt 3) Nun fällt den dümmsten Beführworter auf, das dummerweise immer noch keine Speicher da sind um NIE-Überschüsse für schlechte Zeiten zu speichern, ergo sucht man sich den nächsten Blöden, in diesen Fall die Gasnetzbetreiber um wieder mal die Schuld anderen in die Schuhe schieben zu können.
    Diese wiederum dürfen dann auch noch tief in die Tasche greifen um ihre Netze unnötigerweise aufzublähen und jede Menge Gasspeicher in den Untergrund zu bohren.

    Punkt 4) Smartgrid, da schon heute abzusehen ist das der erneuerbare Unfug immer noch nicht funktionieren kann, versucht man den Menschen und seine Alltagsverrichtungen an Wind und Sonne anzupassen.
    Ergebnis, Wahnsinnskosten, die auf jeden nichtpriveligierten Stromverbraucher zukommen werden und uns jede Menge Kaufkraft kosten wird.

    Und wem nutzt es?
    Hersteller von NIE -Anlagen, Hersteller von Strominfrastrukturanlagen, Hersteller von elektronischen Firlefanz und den Banken, die toll an den Zinsen verdienen werden.
    Untermalt und unterstützt von Medien, Institute, NGO, Politikern und fanatisierten Anhängern der Gaija-These um das blöde Restvolk zu knebel und auszunehmen wie eine Weihnachtsgans.
    Ob am Ender der ganze Scheiß je funktionieren wird steht heute noch in den Sternen aber bis dahin sind die NIE-Kriegsgewinner mit ihren Gewinnen schon längst in Länder abgehauen, die ihren Strom noch konventionell herstellen.
    Wie verblödet muss man eigentlich sein um diese Tatsachen nicht erkennen zu können?
    H.E.

  66. Leute, was regt ihr euch so auf?

    Es wird doch alles gut, sagen Phillip und Norbert

  67. Warum machen sie nur noch keinen FünfJahresplan ? Von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen. ;-)

  68. @ Car M. #66

    Aus dem Link:

    Im Hinblick auf das in den letzten beiden Jahren stark gestiegene Ausbauvolumen dient die erneute Anpassung der Förderung vor allem dem Zweck, die EEG-Umlage für die Stromverbraucher weiter stabil zu halten

    Alle klar?

    Im Wandel der Zeit:

    2004
    Greenpeace
    http://www.greenpeace-aachen.de/archiv/energie/spiegel.php

    ….Danach bleiben die von den Stromkunden aufzubringenden Kosten für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Umlage) auch bei weiterem Ausbau der Erneuerbaren Energien (EEG) gegenüber dem jetzigen Stand praktisch konstant.

    Die EEG-Umlage betrug 2004 0,51 Ct/kWh.

    2005
    Bundesumweltministerium
    http://www.heuersdorf.de/stpreis.pdf

    Der Anstieg der EEG-Umlage nimmt in Zukunft ab und wird einen Durchschnittshaushalt selbst bei sehr dynamischem Ausbau nicht mehr als 3 Euro pro Monat kosten. Ab Mitte des nächsten Jahrzehnts geht die EEG-Umlage wieder zurück.

    Die EEG-Umlage betrug 2005 0,69 Ct/kWh

    2006
    Ingenieurbüro für neue Energien
    http://www.ifne.de/download/zfe30_2006_2_Stromerzeugung_EE.pdf

    Insgesamt ist zu erwarten, dass die monatliche EEG-Umlage von heute etwa 0,54 Ct/kWh bis zum Jahr 2017 auf maximal 0,93 Ct/kWh ansteigt.

    Die EEG-Umlage betrug 2006 0,88 Ct/kWh

    2007
    Solarportal 24
    http://www.solarportal24.de/nachrichten_12479_verbraucher_sparen_mit_dem_eeg_mehr_ein_als_es_kostet.html

    Schon heute sparen die Verbraucherinnen und Verbraucher mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz deutlich mehr Geld ein, als sie für das Förderinstrument zahlen. Das größere Stromangebot aus Wind, Wasser, Sonne Bioenergie und Erdwärme führt zu einem dämpfenden Effekt auf die Strompreise, so der Bundesverband Erneuerbare Energie BEE.

    Bundesumweltministerium
    http://www.bmu.de/klimaschutz/nationale_klimapolitik/doc/40550.php

    Durch die EEG-Novelle erhöht sich die EEG-Umlage auf den Strompreis etwas. Nach geltendem Recht wäre sie bis Jahr 2015 auf ein Maximum von etwa 1,4 ct/kWh angestiegen, danach sinkt sie wieder. Durch die jetzt beschlossene Novelle, die den Offshore-Windstrom besser vergütet, erwarten wir einen Wert von ca. 1,5 ct/kWh im Jahr 2015.

    Die EEG-Umlage betrug 2007 1,03 Ct/kWh

    2008
    Bundesumweltministerium
    http://www.erneuerbare-energien.de/inhalt/42786/40870/

    Trotz eines anhaltend kräftigen Anstiegs der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien von derzeit etwa 15 Prozent auf rund 30 Prozent im Jahr 2020 und rund 50 Prozent im Jahr 2030 steigen die von den Stromkunden aufzubringenden Mehrkosten (die so genannten Differenzkosten) nur noch bis etwa Mitte des kommenden Jahrzehnts leicht an. Mit einer EEG-Umlage von maximal 1,5 Cent/kWh liegt diese dann nur geringfügig über ihrem aktuellen Wert von etwa 1,2 Cent/kWh.

    Die EEG-Umlage betrug 2008 1,16 Ct/kWh

    2009
    Bundesverband Erneurbare Energien
    http://www.bee-ev.de/_downloads/publikationen/studien/2009/090318_IfnE-Studie_AEE-BEE-Ausbau-EEStrom2020.pdf

    Die EEG-Umlage …wird im Preispfad EE-Branche ihr Maximum bei rund 1,4 Ct/kWSh etwa 2013/2014 erreichen.

    Die EEG-Umlage betrug 2009 1,31 Ct/kWh

    2010
    Bundesumweltministerium
    http://www.solar-und-windenergie.de/blog/?tag=eeg-umlage-entwicklung-inder-zukunft

    Nachdem auch 2010 in den Medien immer wieder behauptet wurde, die Erneuerbaren Energien seien seit Jahren die wichtigsten Preistreiber der Strompreise, belegt jetzt eine Studie des BMU das Gegenteil. An der Untersuchung, waren unter anderen das Frauenhofer IWES und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt beteiligt.
    Die EEG-Umlage für 2011 wird sich nach einer aktuellen Studie des Bundesministeriums für Umwelt (BMU) rund 2,8 Cent betragen. Die Untersuchung beschäftigte sich mit “Langfristszenarien und Strategien für den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland bei Berücksichtigung der Entwicklung in Europa und global“ und sieht auch für die kommenden Jahre keine explodierende EEG-Umlage.

    Die EEG-Umlage betrug 2010 2,05 Ct/kWh und stieg 2011 auf 3,53 Ct/kWh

    Für 2013 ist eine Umlage von 3,66 — 4,74 Ct/kWh prognostiziert.

  69. Na, Na, Herr Kipp, warum so negativ?

    Das hat mir Norbert heute ganz fest versprochen, jawohl!!

    Ziel ist, dass die Photovoltaik schon in einigen Jahren Marktreife erlangt und gänzlich ohne Förderung auskommt

  70. #59 heinz

    Recht hast Du, die Kunden sollten sich aktiv wehren gegen diesen Müll, zumal das dann die Kosten auch noch gewaltig hochtreibt.
    Ick bin da janz bei Dir. *grins*
    Onkel Heinz…………zählt auf die Krümelkacker^

    naja, das dumme is halt , das otto-normalverbraucher von selbst garni auf die idee kommt.

    ich kenn diese argumentationslinie eigtl auch nur durch meinen job…
    wenn unternehmen x eine anlage bzw anlagenkomponente verkauft, bin ich (und paar kollegen) quasi der gutachter, der sagt garantie erfüllt oder nicht ;)

  71. @rudolf #68

    sag ma, besteht eigtl die möglichkeit bei scb ne ecke einzurichten, wo man zb solche schönen zitate sortiert ablegt?
    mir ist vor kurzem zb mein laptop gestorben inkl aller links und quellen und da wäre so ne zentrale sammelecke ganz praktisch^^

    lg
    micha

  72. Ach übrigens, passt zwar leider net hier rein ist aber kein sonstiger passender Thread dafür zu finden….

    Knapp 30 Staaten machen Front gegen EU-Klimaabgabe für Airlines

    Der Streit um die neue Klimaabgabe der EU für Fluggesellschaften eskaliert: Unter Federführung Russlands verabschiedeten Delegationen aus 29 Ländern einen Katalog mit Gegenmaßnahmen, sollten befürchtete Gebühren in Millionenhöhe nicht gekippt werden. ……………..

    Die einzigen Medien die dieses Thema etwas genauer beleuchten sind die MMnews

    Nach dem Treffen der Staaten in Moskau -- darunter auch die USA, China und Indien -- kündigte Russland bereits an, Flüge europäischer Flugzeuge über Sibirien begrenzen oder Gebühren für den Überflug verlangen zu wollen. Zudem will das Land ebenso wie China seinen Fluggesellschaften die Teilnahme am Emissionshandel verbieten. Über Sibirien verläuft eine Hauptverbindung für Flüge zwischen Europa und Asien……

    …Die Lufthansa warnte die EU vor ihrem Alleingang. “Das Treffen in Moskau unterstreicht aus unserer Sicht die aktuell extrem dramatische Situation”, erklärte die Fluggesellschaft. “Der globale Widerstand gegen diesen beispiellosen EU-Alleingang im Emissionshandel für den Luftverkehr ist enorm und es ist nun zu befürchten, dass die europäischen Airlines als große Verlierer aus dieser Diskussion hervorgehen werden.”

    Steht der erste CO2-Handelskrieg ins Haus………..sollten EU-Kommissare allesamt psychatrisch geprüft werden oder will sich Europa nur selber abschaffen, Fragen über Fragen.
    Sorry, langsam nimmt die CO2 Hysterie groteske Züge an, vom Alleingang Europas mal ganz zu schweigen, mir als einfacher Pöbel vom Lande ist es schon lange nicht mehr verständlich zu machen, warum wir als einzige CO2 sparen wollen und der Rest der Welt weiter fröhlich frei ein Kohlekraftwerk nach dem anderen aus den Boden stampft.

    Sind wir denn nur noch von Irren umgeben?
    Würg und wech

  73. Und weiter gehts…

    Solarworld schockiert mit tiefroten Zahlen
    Trotz der Rekordnachfrage nach Solaranlagen in Deutschland verbucht das Bonner Unternehmen 2011 einen herben Verlust. Billigpanele aus China machen zunehmend Solarworld zu schaffen.
    © Bild: 2012 Getty Images/Daniel Schoenen
    Trotz der Rekordnachfrage nach Solaranlagen in Deutschland verbucht das Bonner Unternehmen 2011 einen herben Verlust. Billigpanele aus China machen zunehmend Solarworld zu schaffen.

    http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:pleitewelle-solarworld-schockiert-mit-tiefroten-zahlen/60173425.html

  74. #73
    Nur keine Panik! Beim Ausschaufeln der Ringwallspeicher, ohne die auch chinesische Solarmodule unbrauchbar sind, entstehen doch wieder jede Menge gesunde ökologisch-aktive Arbeitsplätze.
    Zumindest während der Bauperiode ist der groß transformierte Wirtschaftstandort Deutschland also sicher; danach sehen wir weiter. Vielleicht lassen sich erfahrene und ideologiefeste Pyramidensklaven dann sogar irgendwie ins Ausland exportieren.

  75. lasst uns doch einfach Löcher buddeln subvebtionieren, dass schaft auch Arbeitsplätze und keinen Mehrwert…..

  76. na finger out of control

    -b +n
    +f

  77. #75
    Objektiv betrachtet läuft es natürlich aufs selbe hinaus (abgesehen davon, daß bloßes Löcherbuddeln keine Schwermetallrückstände und radioaktive Abraumprodukte beim Schürfen seltener Erden produzieren würde), aber es kommt eben alles auf den ideologischen Unterbau, das Narr-ativ an.
    Daß Löcherbuddeln blöd und unproduktiv ist, weiß im Prinzip jeder, aber wenn man glaubhaft machen kann, daß man damit die Welt oder zumindest die Nation retten kann, dann wird es doch gerne getan, z.B. Schützengräben in der Champagne 1914/18.

  78. @Fluminist
    Ab yum Øko-Arbeitsdienst ,

    Nur keine Panik! Beim Ausschaufeln der Ringwallspeicher, ohne die auch chinesische Solarmodule unbrauchbar sind, entstehen doch wieder jede Menge gesunde ökologisch-aktive Arbeitsplätze.

    wenn wir dann wieder befreit wurden erhælt das Wort Ringwallspeicher Autobahn Status …

  79. Der nächste Mythos hat sich erledigt

    Peak Oil is dead

    Und weil ich es so gut finde hier noch einmal. (.pdf)

  80. @heinz

    Auch wenns hier ni wirklich rein passt…
    Du hast, glaub ich, hier irgendwo mal die maximalen fristen erwähnt die beim wechsel des versorgers eingehalten werden müssen….
    Welche fristen gibt es und vor allem in welchem gesetz bzw verordnung find ich eine aussage dazu?

    Danke schon mal im voraus :)

  81. Hallo Leute.

    Vonwegen „Ohne Perspektive“

    Die Lösung heißt Strom aus Pferdeäpfeln mit Hilfe des Querstromzerspaners.


    Die Lösung heißt Strom aus Pferdemist. Damit er biogasanlagentauglich wird, muss er vorbehandelt werden. Hier kommt der Querstromzerspaner zum Einsatz.

    Bisher scheiterte die energetische Mission der Pferdeäpfel immer daran, dass sie auf der Gärsuppe schwammen und den ganzen Ablauf störten. Aus den jährlich viereinhalb Millionen Tonnen Pferdemist können 400 Millionen Kubikmeter Methan erzeugt werden, was 400 Millionen Liter Mineralöl einspart. Auf 80.000 Hektar könnte etwas anderes als Energiemais angebaut werden.

    Die Zahl der Pferde lässt sich steigern. Ihre Rückkehr in innerstädtische Verkehrssysteme ist längst überfällig. Das Taxi geht, die Droschke kommt. Auch Straßenbahnen können von Pferden gezogen werden.

    Wer Hemmungen hat, ein Tier für sich arbeiten zu lassen…
    kann ein Elektroauto mieten, dessen Batterie mit Pferdestrom aus der firmeneigenen Verstromungsanlage geladen ist.

    Hafer statt Mais lautet die neue Devise

    meint der Moosgeist

  82. Lieber Moosgeist,
    leider scheitert die Idee des Bio-Pferdeantriebst an genau diesen Äppeln.
    Denn wenn die in der Innenstadt runterfallen, müssen sie ja erst mal entsorgt werden,
    Nun lässt sich aber leicht nachweisen, dass in grossen Städten so viele Pferdefuhrwerke zum Abtransport der Pferdeäpfel gebraucht werden, dass sie selbst mehr Pferdeäpfel erzeugen als sie abtransportieren können.
    Das wurde schon 1850 für New York im Jahr 1910 vorhergesagt.
    Autos schieden als Ausweg aus, weil es nicht genügend geschulte Chauffeure dafür gab.
    Ein schreckliches Dilemma!

  83. @80 Micha

    Au Backe, Stromanbieter und ihre Verträge……dagegen sind selbst Handyarife noch übersichtlicher.
    Kündigungsfristen von 1 Monat bis zu 2 Jahren, Vorrauszahlungen für 1 Jahr, Grundtarife, Sondertarife, Preisgarantien für längerfristige Verträge (mit der Klausel das staatliche Umlagen nicht dazu zählen), im Prinzip weiß ich auch nicht, was die “2 Wochen-Nebelkerze” der Bundesregierung da helfen soll.

    Ick mach mich mal kundig, was der neuerliche Quatsch zu bedeuten hat, Stromhandel ist ja nachgewiesener Weise nicht meine Spezialität……….aber ick kenn da einen, (*grins*) der mir da Auskunft geben könnte.
    Mehr folgt ab Morgen.

    Schönen Restsonntag noch.
    Onkel Heinz………man muss nur wissen, wo es steht

  84. @81 Moosi

    Hafer statt Mais lautet die neue Devise

    Nöö, aus Scheiße Gold machen.

    Da gibbed aber ein Problem……..viele Kleingärtner die ich kenne, lassen sich Pferdemist für ihre Gärtchen anfahren als Dünger für ihre Bio-Feldchen.
    Nun die Frage, wenn Pferdeäppel zu Gas werden, müssen die Kleingärtner ihre Scholle dann mit (ihhgittigit) Kunstdünger verseuchen?
    Oder sollen die sich dann mit den Mikrobenverseuchten Rest der Kaggevergaser gesundheitsschädlich versorgen?

    Scheiß drauf, auch die Schweinegrippe/Pest/Milzbrand töten…..nur das das ganze dann rein biologisch passiert.

    Würg und wech

  85. #81

    lol?

    is das ernst gemeint? wenn man mittlerweile wieder sowas schreiben darf muss es ganz böse um unsere energiewende aussehn :D

    @heinz 83

    mir gehts derzeit noch um das geltende recht. in meinem kinderkopf hab ich irgendwas von 3 wochen gespeichert, wenn man den anbieter wechselt bzw neu abschliesst.
    bin halt stutzig geworden, da ich bei meiner neuen zweitwohnung (erstwohnung zum arbeiten in der woche und zweitwohnung zum leben am wochenende) eine 10 wochenfrist habe, bis mein anbieter liefern will…

  86. @ Tritium # 82

    Hallo Tritium

    Tja, das ist so eine Sache mit Damals.
    Die dummen, dummen Leute damals erkannten einfach nicht den künftigen Wert der
    „künftigen Ressource Rossbollen“. Diese Ungebildeten dachten eben, dass Pferdeäpfel einfach nur Scheiße seien. Wären die Leute nachhaltig mit diesem natürlichen Wertstoff umgegangen, wir könnten heute auf riesigen Bergen von Rossbollen sitzen und bräuchten keine Schweineschxxße zu vergasen. Man hätte den Pferden doch bloß große Beutel unter die Ärsche hängen brauchen um das kostbare Gut zu sammeln.

  87. btt

    die rwe scheint nun ernst zu machen und will sich von den russen den strom, den sie in deutschland nicht mehr produzieren darf / kann liefern lassen


    RWE will Strom aus russischen Atomkraftwerken

    Der Energieversorger RWE will künftig auch Strom aus russischen Kernkraftwerken beziehen.

    Darüber verhandelt der Essener Konzern wie die WirtschaftsWoche aus Unternehmenskreisen erfahren hat seit zwei Wochen mit dem russischen Energieunternehmen Inter RAO. Grundlage für solche Lieferungen sind die zwei Kernreaktoren, die der staatlich dominierte russische Konzern in Kaliningrad (früher Königsberg) unweit der Grenze zu Polen derzeit errichtet.

    quelle: guckst du hier

    das erzähl ich schon mind. seit 2 jahren, dass der russe kkw’s für den export nach dt baut. aber auf mich hört ja keiner^^

  88. #84

    Oder sollen die sich dann mit den Mikrobenverseuchten Rest der Kaggevergaser gesundheitsschädlich versorgen?

    öhm heinz, vor 7 oder 8 jahren (is lange her, darum bin ich mir ni ganz sicher) gab es glaub ich in bruchsal nen bauern mit ner biogasanlage, welcher das aktive gärsubstrat auf seine felder gekippt hat.
    ende vom lied war ne große aufregung vom dortigen umweltamt. nur das die erst ma dem ingenieurbüro, welches die anlage projektiert hatte, aufn sack gingen ;)

  89. @ Heinz Eng # 84

    Hallo Onkel Heinz,

    Nun die Frage, wenn Pferdeäppel zu Gas werden, müssen die Kleingärtner ihre Scholle dann mit (ihhgittigit) Kunstdünger verseuchen?

    Was ein echter „grüner“ Kleingärtner ist, der beschxxßt seine Beete selber. Das ist nachhaltig. Das ist ökologische Kreislaufwirtschaft.

    Oder sollen die sich dann mit den Mikrobenverseuchten Rest der Kaggevergaser gesundheitsschädlich versorgen?

    So darfst Du das nicht sehen. Das ist biologisch und fortschrittlich. Das kann garnicht gesundheitsschädlich sein. Frag Claudia oder Renate, die wissen das ganz genau, das mit der „Schxxße“.

    feixt der Moosgeist

  90. #89. moosgeist

    Frag Claudia oder Renate, die wissen das ganz genau,

    moin moosi,

    meinst Du die Beiden Schnepfen

    karl.s

  91. @Micha #85

    So mein unbekannter Freund, Onkel Heinz hat sich mal nach ein paar guten Tips durch den Gesetzes-Dschungel gekämpft.

    EnWG

    § 20a Lieferantenwechsel
    (1) Bei einem Lieferantenwechsel hat der neue Lieferant dem Letztverbraucher unverzüglich in Textform zu
    bestätigen, ob und zu welchem Termin er eine vom Letztverbraucher gewünschte Belieferung aufnehmen kann.
    (2) Das Verfahren für den Wechsel des Lieferanten darf drei Wochen, gerechnet ab dem Zeitpunkt des Zugangs
    der Anmeldung zur Netznutzung durch den neuen Lieferanten bei dem Netzbetreiber, an dessen Netz die
    Entnahmestelle angeschlossen ist, nicht überschreiten. Der Netzbetreiber ist verpflichtet, den Zeitpunkt des
    Zugangs zu dokumentieren. Eine von Satz 1 abweichende längere Verfahrensdauer ist nur zulässig, soweit die
    Anmeldung zur Netznutzung sich auf einen weiter in der Zukunft liegenden Liefertermin bezieht.
    (3) Der Lieferantenwechsel darf für den Letztverbraucher mit keinen zusätzlichen Kosten verbunden sein.
    (4) Erfolgt der Lieferantenwechsel nicht innerhalb der in Absatz 2 vorgesehenen Frist, so kann der
    Letztverbraucher von dem Lieferanten oder dem Netzbetreiber, der die Verzögerung zu vertreten hat,
    Schadensersatz nach den §§ 249 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuchs verlangen. Der Lieferant oder der
    Netzbetreiber trägt die Beweislast, dass er die Verzögerung nicht zu vertreten hat.

    Bezüglich Deiner 10 Wochen…….guck mal ins “Kleingedruckte” Deines vorherigen Versorgers zwecks Kündigungsfristen, da werden Sie meist geholfen.
    Beauftragst Du einen neuen Anbieter mit den Wechsel, dann klärt der alles weitere, kann aber gegen die normalen Vertragsbedingungen Deines alten Anbieters erstmal nicht anstinken.
    Es sei denn denn, Du hast selber das Recht einer “Sonderkündigung” wegen Strompreiserhöhung in anspruch genommen……wenn nicht wieder im Kleingedruckten des Altanbieters auch eine Klausel versteckt ist.
    Manche geben Dir zwar eine Preisgarantie………aber dann steht in den Klauseln, das das nicht die staatlichen Abgaben (EEG, Netzumlagen) betrifft…..peng.

    In Deutschland gibt es über 700 Stromanbieter, jeder einzelne davon hat mindestens 4 oder mehr Tarife, jeder hat andere Vertragslaufzeiten, manche verlangen Vorkasse, manche locken mit “Wechselprämien” nach mindestens 1 Jahr Vertragslaufzeit……….tja, und manche Versorger gehen einfach auch mal pleite, so ist das eben mit der absoluten Freiheit bei der Wahl des “Bescheissers”.

    Kleine Tip von Onkel Heinz:
    Zirka 85 -90 % aller Stromkunden halten ihren alten Versorger die Treue, auch wenn es nur die Faulheit ist oder weil sich der Wechselaufwand für 20 Euro Einsparung nicht lohnt.
    Man muss jetzt aber nicht unbedingt den großen Wechsel zu irgendwelchen dubiosen Händlern machen, meist recht es aus beim angestammten Versorger noch billigeren Tarifen zu suchen, viele Kunden haben nämlich noch immer den Grundtarif, der meist 1-2 Cent/kWh teurer ist als die Sondertarife für Haushaltskunden/Gewerbekunden.

    Noch ein persönlicher Tip, Vorsicht vor Vorrauskasse….es gewinnt immer der Händler…..oder geht vorzeitig in Insolvens, dann ist die Knete weg und man muss seinen neuen Versorger auch noch bezahlen.

    Uff, so viel Intelligentes zum Montag Morgen……..ich brauch jetzt ein Kaffee.
    MfG

  92. Apropos “EU-Verbots-Kommisions-Lampenlobby-Zwerge”

    Halogenlampen Verbot

    Neben der Rettung des Euros hat Brüssel offenbar immer noch Zeit, sich um Wichtiges zu kümmern. Und da rangiert die Glühbirne bekanntlich an erster Stelle. Deren Total-Verbot ist nur noch eine Frage von kurzer Zeit. Aber es gibt ja noch die Halogen-Lampen. Doch das schöne Licht des vollen Spektrums gönnt die EU-Junta in Zukunft ihren Untertanen nicht mehr. Ab 2016 gibt es nämlich auch ein Halogenlampen-Verbot.
    “Ab September 2016 darf ein Großteil der Halogenglühlampen nicht mehr in den Handel”, bestätigte Christoph Mordziol vom Umweltbundesamt. Ab diesem Zeitpunkt dürfen sich EU-Bürger nur noch von so genannten Energiespar-Funzeln beflimmern lassen.

    Aus gut unterrichteten Kreisen ist mir zu Ohren gekommen, das die EU-Kommission ab 2021 plant die menschliche Atmung zu verbieten, denn der enorme CO2 Ausstoß bei der selbigen ist menschengemacht und schadet dem Weltklima enorm.
    Positive Nebenwirkung…………die Überbevölkerung unseres Planeten wird ein Stück weit zurückgedrängt, so das Gajia anschließend etwas aufatmen kann.
    PS. Ab 2020 ist der Umzug der EU-Bürokraten auf die Malediven geplant.
    Wann zerfetzt es endlich dieses faschistoide lobbygetriebene Gebilde das ohne jegliche Legitimation der europäischen Völker herumhaust?
    Würg und wech……….

  93. #92

    Wann zerfetzt es endlich dieses faschistoide lobbygetriebene Gebilde das ohne jegliche Legitimation der europäischen Völker herumhaust?

    Wenn ich mal pessimistisch sein darf: was immer danach kommt, wird die Glühbirne nicht wiederbringen…

    Bei mir hängt jetzt so eine Leuchtstoff-Glühbirnenimitation überm Eßtisch, weil echte Birnen nicht mehr zu kriegen sind, und seither sieht das Essen so bleich aus (wegen des unvollkommenen Leuchtstoff-Farbspektrums), daß einem der Appetit vergeht…

  94. Apropos “faschistoides Gebilde”……das deutsche “Umweltbürokratiemonster” schlägt bald wieder zu…….

    Werden Hausbesitzer bald zur Dämmung verpflichtet?

    Das Umweltministerium will Hauseigentümer beim Energiesparen stärker in die Pflicht nehmen. Auflagen zur Dämmung sollen auch für bestehende Gebäude gelten……

    Plan, man verschärfe die Abgsnormen der Heizkessel……..dann zwinge man den Häuslebauer gleichzeitig zum Tausche des Heizkessels sein Häusschen energetisch zu sanieren und schon steht dieser dann vor einem finanziellen Chaos.
    Überwacht vom Schornsteinfeger wird so der deutsche Häussle-Michel gleich doppelt ausgenommen, natürlich per Recht und Gesetz………anscheinend gehen die Kesselbauer und die Bauindustrie ein und aus im Umweltministerium, anders kann ich mir diese Zwangsenteignung nicht mehr vorstellen.

    Ich sage voraus………der Immobilienmarkt wird zusammenbrechen, die Privatinsolvenzen und Zwangsversteigerungen werden neue Rekordwerte erreichen und die Schlafplätze unter den Brücken werden demnächst zur Mangelware werden.

    Deutschland hat heute schon 260.000 Obdachlose……….demnächst bekommen wir dann auch so nette Zeltstädte wie die Amis, damit ein paar Industrielle weiterhin tolle Aufträge kriegen?

    Hmm, als Ex-Ossi hab ick mir die Demokratie ein Stück weit anders vorgestellt, ehrlich.
    Der Wahn hat einen Namen…………Bundesumweltministerium……….
    Man kann garnich so viel fressen, wie man kotzen möchte.
    Würg und wech

  95. #93

    demnächst bekommen wir dann auch so nette Zeltstädte wie die Amis

    Müssen die Zelte dann auch wärmegedämmt werden? Wie sieht es mit den Abgasnormen für die Mülltonnenfeuer aus? -- Jedenfalls im Elektrizitätsektor helfen (nicht elektrifizierte) Zeltstädte dabei, die Energiesparziele zu erreichen, also “ein Schritt in die richtige Richtung”.

  96. Bei mir hängt jetzt so eine Leuchtstoff-Glühbirnenimitation überm Eßtisch, weil echte Birnen nicht mehr zu kriegen sind, und seither sieht das Essen so bleich aus (wegen des unvollkommenen Leuchtstoff-Farbspektrums), daß einem der Appetit vergeht…

    Noch gibts Halogen-Lampen. Hochvolthalogen in einen Sockel gesteckt, Glasform der Wahl drübergeschraubt, und schon hat man wieder ne “normale” Glühbirne. Noch geht das…

  97. #96
    Danke für den Tip! Jetzt schwanke ich noch zwischen den Strategien “Anpassung” (= rechtzeitiges Horten von Halogenbirnen) und “Nachhaltigkeit” (= Bewußtseinswandel und Gewöhnung an das Bleichlicht, weil auch die Ressource Halogenlampe eines Tages versiegen wird) …

  98. @Onkel Heinz

    Halogenlampen Verbot

    …. Glühlampe verboten….. Halogenlampe bald verboten….. Quecksilber-Energiesparfunzel auch bald verboten…. bleibt nur noch Kienspan…. nee, is ganz böse wegen Dioxinbelastung, also auch verboten…. na ja, solange noch der Mond scheint und die Schimmelpilze im Haus leuchten…

    die Überbevölkerung unseres Planeten wird ein Stück weit zurückgedrängt, so das Gajia anschließend etwas aufatmen kann.

    …die kann erst aufatmen, wenn die ganzen blöden Viecher wech sind: Hunde, Katzen, Hamster und Co.

    Klimakiller Katze, frisch aus dem Stehsatz (die Nachricht is schon wat älter).

    Die neuseeländischen Forscher Robert und Brenda Vale von der Victoria-Universität in Wellington haben nach einer Meldung in der jüngsten „Welt am Sonntag“ den jährlichen „ökologischen Fußabdruck“ von Haustieren berechnet. Dieser entspräche jener Ackerfläche, die ein Haustier ernähre. Eine Katze/Kater (0,15 Hektar) sei demnach so umweltschädlich wie ein Kleinwagen, ein Hund (0,86 Hektar) entspräche einem SUV. Zwei Hamster seien so schädlich wie ein Plasmafernseher und ein Goldfisch belaste die Umwelt so wie zwei Handys.

  99. Plan, man verschärfe die Abgsnormen der Heizkessel……..dann zwinge man den Häuslebauer gleichzeitig zum Tausche des Heizkessels sein Häusschen energetisch zu sanieren

    Wen trifft es?
    Die Kleinen, die Alten. Die, die selbst in einem kleinen Häuschen wohnen und die Mieter.
    Was will denn ein Rentner, der sich im Lauf seines Lebens ein Häuschen zusammen gespart hat, noch großartig sanieren, wenn er eine Lebenserwartung von vielleicht noch 5 oder 10 Jahren hat?
    Für sich nicht.
    So was überliess man den Erben.
    Was will denn ein kleiner Arbeiter machen, der ein Häuschen geerbt hat, das er selber bewohnt, aber kein überflüssiges Bargeld besitzt?
    Der würde bis jetzt sagen, dass er froh ist, ein Dach über den Kopf zu haben und dann zu investieren, wenn das Geld mal da ist.

    In beiden Fällen gilt: Der Weg führt zur Bank, die eine Grundschuldeintragung haben will und sich über die Zinsen freut und viele, viele kleine Leute werden ihr Häuschen verlieren, während die Banken ein völlig risikoloses Geschäft machen, denn die kriegen so oder so ihr Geld zurück.
    Die ehemaligen Besitzer dürfen derweil in eine Mietwohnung ziehen und dort die Sanierung der Mietwohnung auch noch bezahlen, denn diese Kosten werden ja auf die Mieter umgelegt, sofern es welche gibt.
    Die, die ohnehin zur Miete wohnen, zahlen sowieso.
    Wer zahlt nicht?
    Die Besitzer von Mietshäusern, die daraus Einkommen beziehen, denn die reichen die Kosten einfach weiter.
    Also wieder mal ein Konjunkturankurbelungsgesetz auf Kosten der unteren Einkommens- und Sozialklasse und unter Umgehung der Schranken der Staatsverschuldung durch die direkte Zwangsverschuldung der Bürger.

  100. @Tim Hardenberg

    die Schimmelpilze im Haus leuchten

    Das ist wieder einmal eine geniale und durchführbare Idee! Paßt doch ganz ins Konzept der Energieversorgung durch Biomasse, geht Hand in Hand mit den Wärmedämmaßnahmen, und bietet -- unter uns gesagt -- eine Möglichkeit der Gentechnik in D doch noch ein bißchen auf die Füße zu kommen, denn im Moment leuchtet der Schimmel ja noch nicht so recht, aber das Leuchtgen einzufügen wäre heutzutage keine große Kunst.
    Das mit dem Mond ist auch nicht so weit hergeholt: statt für eine Unsummen-Investition Licht zu haben, wenn der Wind weht, können wir praktisch umsonst Licht haben, wenn der Vollmond scheint; und (ein großes Plus, wenn ich mich recht an den Kommentar eines Windkraftfreunds vor kurzem erinnere) man kann schon ganz gut vorhersagen, wann Mondlicht zur Verfügung steht und sich darauf einrichten. Mal ganz abgesehen davon, daß auch die Sonne uns regelmäßig und einigermaßen verläßlich Licht spendet und nicht einmal eine Rechnung schickt…

  101. @Tritium

    Wenn man sich täglich den Nachrichtenüberblick auf dem “gelben Forum” ansieht, bekommt man nur noch Tränen in den Augen.

    G20: Keine Zustimmung aus Europa für höhere IWF-Zahlungen

    Der IWF – laut Eigendefinition eine „Kreditgenossenschaft“, die Staaten mit Darlehen hilft – will bis zu 600 Milliarden Dollar (447 Milliarden Euro) von zahlungskräftigen Mitgliedsländern einsammeln. 200 Milliarden sollen aus Europa kommen.

    Dat erste mal heute, das meine Stirn hart auf die Schreibtischkante aufgeschlagen ist.

    Der Irrglaube der Euromantiker

    Der frühere Chef des Industrieverbands BDI, Hans-Olaf Henkel, hält die Europa-Politik der Kanzlerin für verfehlt. Die Umschuldung Griechenlands reiche nicht aus. In der Euro-Zone könne das Land nicht wieder auf die Beine kommen, sagt Henkel……

    ….Schließlich liefert diese Umschuldung auch ein schlechtes Beispiel. Warum sollen portugiesische Politiker jetzt, und italienische Politiker später, nicht auch auf dieses Ventil zurückgreifen, wenn ihnen die Proteste auf der Straße zu laut werden und die Wähler weglaufen?

    Da reissen wir Deutsche uns den Arsch auf um irgendwie diese EU-Gebilde am Leben zu erhalten und was machen die Griechen?

    Griechische Abgeordnete überweisen Privatvermögen ins Ausland

    Während mit Bundesinnenminister Friedrich (CSU) am Wochenende erstmals ein Mitglied der Bundesregierung Griechenland geraten hat, aus der Eurozone auszutreten, ist in Athen eine heftige Debatte darüber entbrannt, ob die Namen von Parlamentariern veröffentlicht werden sollen, die im vergangenen Jahr je mindestens 100.000 Euro von ihren griechischen Konten ins Ausland überwiesen haben……..

    Sorry, Europa ist wegen erwiesener Dekadenz und Blödheit dem Untergang geweiht.

    Ja liebe stille Leser, während unsere liebe Bundesregierung jede, auch unmöglichste dumme Idee dazu missbraucht uns das Geld aus den Taschen zu ziehen, lacht der Rest über die bekloppten Deutschen und deren Wahn die Welt klimatisch und finanziell retten zu wollen.
    Ich verkneife mir die Gedanken, die mir gerade durch den Kopp schiessen, hier laut zu äussern.
    2012 ist Weltuntergang…..langsam glaub ich auch dran.
    H.E.

  102. Hallo Heinz,

    Hmm, als Ex-Ossi hab ick mir die Demokratie ein Stück weit anders vorgestellt, ehrlich.

    die Idee zur Ökodiktatur hatte auch ein ExOssi, wer hat den denn in den Kapitalismus delegiert ;-)

    Es war Hans-Dietrich Genscher, der die Ideen des Club of Rome in die deutsche Politik brachte. Schon Anfang der 70-er Jahre stellte Genscher die politischen Weichen für ein neues Hauptziel, den Umweltschutz. Genscher blies das Thema Umwelt zur “Überlebensfrage der ganzen Menschheit” auf und machte es “zum zentralen Element seiner Reformpolitik”. Er sprach vom Umweltschutz als “eine staatliche Aufgabe von gleichem Rang wie die soziale Frage im letzten Jahrhundert.”

    Genscher machte keinen Hehl aus dem eigentlichen Ziel seiner Umweltpolitik: “Die Unfähigkeit zum Teilen überwinden”.

    Um die jedem Zwangs-Teilen innewohnende Enteignung zu tarnen, wurde das ganze verkauft unter dem Etikett “Wachstum durch Schrumpfung – small is beautiful”.

    Lenins Prinzip “Wer Neues will, muss das Alte marode machen” wurde zur Basis des großen Transformations-Planes “Weltklimastabilisierung als Wirtschaftsgroßprojekt”, den Genschers rechte Hand Peter Menke-Glückert folgendermaßen beschrieb: “Noch niemals zuvor in der Weltgeschichte hat es ein solch umfassendes ehrgeizig-plankompliziertes Wirtschafts-Großprojekt gegeben. Derartig gewaltige Anstrengungen, die von einer Aufgabe normaler Gewohnheiten und Wohlstandsansprüchen begleitet werden, hat es bisher nur in Kriegszeiten gegeben.” Menke-Glückert sprach von “ökologisch-systemarer Umgestaltung der politischen Entscheidungsprozesse” und dass es um die “Verfügungsmacht über die Fortentwicklung der Menschheit “ ginge.

  103. Ach übrigens, Bescheuerte aller Länder vereinigt Euch……

    Wusstet ihr schon das PETA 95% der geretteten Tiere anschließend killt?

    Nur mal so, falls einer der Leser immer noch an diese Typen Geld überweist.
    Wenn ihr Tieren wirklich helfen wollt, Sachspenden ans örtliche Tierheim, Tierpatenschaften, zielführende Geldspenden……..das Gewissen ist beruhigt und den Tierchen hilft dat auch.

    MfG
    Heinz Eng

  104. Die griechische Regierung hat die Gründung einer Aktiengesellschaft mit dem Firmennamen “Griechische Verwaltungsgesellschaft Kohlenwasserstoffe S.A.” (abgekürzt “EDEY SA”) beschlossen

    Nanu, die Griechen müssen doch Gas und Öl haben ;-)

    Die Förderung beginnt, wenn die Finanzhoheit an die nicht gewählten EU Kommissionen abgegeben ist ?

  105. #94. Heinz Eng

    Hmm, als Ex-Ossi hab ick mir die Demokratie ein Stück weit anders vorgestellt, ehrlich.

    Heinz, da bist Du wahrscheinlich nicht der Einzige! Unter “richtiger” Demokratie stelle ich mir auch was anderes vor.

    karl.s

  106. @Onkel Heinz

    Wusstet ihr schon das PETA 95% der geretteten Tiere anschließend killt?

    ….und täglich grüßt das Murmeltier. Da hat ja Phil nochmal Schwein gehabt.

    Kein Erbarmen mit Phil

    Die Tierschutzorganisation Peta macht sich dennoch Sorgen um ihn. Zum einen finden sie, eine Bibliothek sei nicht die angemessene Umgebung für ein Murmeltier, er finde dort nie die Ruhe, die er in einem Erdloch bekäme. Noch schlimmer für Phil sei jedoch der Medienzirkus, der jährlich über Phil und Punxsatawney hereinbricht. Peta will Phil deshalb in Rente schicken. Ihr Vorschlag: Stattdessen könnte ja ein Roboter die Zeremonie künftig durchführen.

    [Haste eigentlich meine mail bekommen?]

  107. #104. W. Rassbach

    Die Förderung beginnt, wenn die Finanzhoheit an die nicht gewählten EU Kommissionen abgegeben ist ?

    Hallo Herr Rassbach,

    na klar, denn ich glaube nicht, dass irgendein “Rubel” rollt ohne Stellung von Sicherheiten, hier: Verpfändung sämtlicher Rechte (Erkundungs- Bohr- und Förderrechte) an Erdöl-und Erdgasvorkommen etc.

    karl.s

  108. #94 Onkelchen Heinz

    Da bin ich mal gespannt, wie sie hier die Altstadt und das schöne Rathaus dämmen wollen. Oder gilt das alles nicht für öffentliche Gebäude (man denke an die Stinkerplaketten an Feuerwehrautos ;) )

  109. #91 heinz

    Danke!

    hätte ich eigtl allein drauf kommen können :)

  110. moin leutz,

    ich komme gerade von einer “Informationsveranstaltung zum geplanten Eignungsgebiet für Windenergieanlagen in Ochsenwerder (Hamburg) statt.” von der BSU (Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt)…ich lag fast auf´m Boden und habe gelacht.

    Erstmal sind ziemlich viele Bürger erschienen , dass der Saal gerammelt voll war und die Leute der Behörden schon komisch guckten. Die Beantwortung der Bürgerfragen, naja … ließ arg zu wünschen übrig. Aber Staatsrat -- Holger Lange war der knaller, schwadronierete immer von der gewünschen Enrgiewende. Na alsoauf den Seiten der BSU ist zu entnehmen , dass

    -- Über 60 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von gut 50 Megawatt (MW) erzeugen in Hamburg etwa 83 Gigawattstunden (GWh) Strom pro Jahr.
    - Zwar sind in Hamburg die Flächen für die Windkraft-Nutzung begrenzt; dennoch ließe sich die Windstromproduktion auf ca. 200 GWh jährlich steigern.

    Qualle:
    http://klima.hamburg.de/wind/1787588/start-wind.html

    Was nichts anderes bedeutet, dass -- wenn wir von 200GWh ausgehen -- es lediglich 3% der elektrischen Leistung eines Steinkohlekraftwerkwie Moorburg (1730MW) -- (die z.B. haben ja auch zusätzlich noch installiert 650GW thermische Energie) zugrunde legt (wobei Steinkohle durchschnittlich Volllastsunden ~3550 h per anno [Zahlen 2007, daher Moorburg wahrscheinlich deutlich mehr] erzielt.)

    3550 h * 1,73 GW = 6141,5 GWh

    Also maximale WKA (6141,5 GWh Moorburg zu 200GWh gesamt WKA) nur ca. 3,25% der elektrische Arbeit des Wärmekraftwerk Moorburg erzielen würde -- d.h. im Ist-Zustand von 83 (GWh) lächerliche 1,12 %.

    In Anbetracht dessen überhaupt das Wort Energiewende in den Mund zunehmen ist mehr als lächerlich.

  111. @Andreas Baumann #110
    Die 3%, auch wenn es übers Jahr gesehen sicher dramatisch schwankt, puffert doch Moorburg sicher locker ab, ohne viel Schaden zu nehmen. Sie müssen das auch mal positiv sehen, oder haben sie keinen Standort, den sie an einen Windkraftproduzenten vermieten können ?

  112. #110. Andreas Baumann

    In Anbetracht dessen überhaupt das Wort Energiewende in den Mund zunehmen ist mehr als lächerlich.

    Moin Andreas,

    die Zahlen sprechen für sich, und dann der immense Flächenverbrauch + Landschaftsverschandelung. Mit einem bißchen Vorstellungsvermögen kann sich jeder ausmalen, wie “D” aussieht bei einer 100% Vollversorgung durch NIEs, dv. ein Gutteil per Vogelschredder. Es wird keinen Punkt geben, von wo aus man kein derartiges Monster sieht. Landschaft, wie wir sie heute noch teilweise kennen, wird es nicht mehr geben! (in Anlehnung an einen Spruch vom Großmeister der Klimaapokalyptiker M.L.).

    karl.s

  113. Nun, Ökologismus ist eine magische Religion.
    Das Windrad dient nicht der Stromerzeugung, sondern ist Symbol.
    Früher setzte man Feldkreuze, heute sind die Symbole etwas grösser. In beiden Fällen wird damit eine Behrrschung symbolisiert und sichtbar gemacht. Die ‘Einheit’ mit der Natur ist bei Ökologisten pervertiert, sie sehen sich ja ausserhalb, als Fremdkörper und sie behandeln Natur auch als Fremdkörper, dem sie ihre Siegel aufdrücken. Indem sie den Naturschutz propagieren, okkupieren sie die Natur und machen sie zu ihrem Eigentum, das sie anderen verwehren > Bahnhofsbau geht schon gar nicht, aber Windräder sind ok, auf denen liegt Segen.
    Die Menge des erzeugten Stroms ist belanglos. Die rituelle Handlung der Erzeugung ist das Kernelement, um das es geht. In der Hinsicht sind Windräder nun aber ausgesprochen ‘Sexy’, geradezu ideal und für das Volk höchst beeindruckend.

    Das Mittelalter ist alles andere als tote Vergangenheit…

  114. Guten Morgen liebe Anwesende, bevor Sie gleich weiterlesen werden, empfehle ich eine sichere Sitzposition mit Anschnallpflicht, nich das ich nachher Schadenersatzklagen wegen Ohnmachtsanfälle, herabgefallene Kinnladen und ähnlichem bekomme.

    Bundestag segnet Griechenland-Hilfspaket ab

    496 Abgeordnete (von 591) stimmten dafür, dem Pleiteland weitere 130 Milliarden Euro bereitzustellen. 90 Parlamentarier stimmten dagegen, 5 enthielten sich.​…..
    Die Bundestagsabgeordneten mussten über ein 726 Seiten dickes Vertragswerk abstimmen, das ihnen erst seit Freitag vorlag.

    Inhalt: 13 Verträge, Abmachungen, Memoranden – zum Teil in unverständlicher Banker-Sprache.

    Dazu der offizielle „Bettelbrief“ des griechischen Finanzministers Evangelos Venizelos an EU-Kommission, Eurogruppe und Europäische Zentralbank, in dem er um die Finanzhilfe bittet.

    Wie immer bei unseren Regierungszwergen, nix gelesen aber abstimmen wie die Weltmeister……genauso wie beim Lissabon-Vertrag.
    Wozu haben wir diese Flachzangen eigentlich gewählt?
    Wer sich nun fragt ob unsere Bundesfuzzis nicht mehr alle Latten am Zaun haben………….für den hab ick hier ne logische Lösung des Irrsinns.

    Der Mann und die Milliarden-Bombe

    Vor gut einem Jahr entdeckte Hans-Werner Sinn ein gigantisches Risiko in der Bilanz der Deutschen Bundesbank. Seitdem kämpft der Ökonom dafür, das Thema ins öffentliche Bewusstsein zu bringen. Doch das Problem ist zu sperrig für eine Talkshow. Sicher ist: Das Risiko steigt weiter. ………

    ……Nach Wochen hatte Sinn ein Bild zusammengefügt, das den Betrachter erschauern lässt: Innerhalb des eigentlich harmlosen Zahlungsystems zwischen den Notenbanken der 17 Euro-Länder haben sich seit Beginn der Finanzkrise 2007 gewaltige Ungleichgewichte aufgebaut: Während die europäischen Krisenstaaten Italien, Spanien, Irland, Portugal und Griechenland Defizite von insgesamt mehr als 600 Milliarden Euro aufweisen, sind die Forderungen der Bundesbank mittlerweile auf 498 Milliarden Euro gestiegen.

    Ja meine lieben Leser, wer kennt sie nicht die Floskel……Deutschland ist Gewinner des Euros………blah, blah.
    Ganz Europa lebte auf Pump, die deutsche Bank hat alle freigehalten und zittert jetzt wie Espenlaub, das der Euro zusammenbricht und die ganze tolle Knete (das anderhalbfache des Bundeshaushalts) übern Jordan geht.

    Peng, Ei weg……….wir leben in einer gewaltigen Blase und sind auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen, das unsere gewählten Volksvetreter ganz toll weiter blasen……..und zwar den Pleitestaaten jede Menge Geld in den Hintern.

    Wir wir das alles am Ende bezahlen………..zeigt Euch das Onkelchen dann in Teil 2.

  115. Ick hoffe mal das sich alle Anwesenden vom ersten Schock etwas erholt haben und weiterhin artig in ihren Sitzmöbeln verharren…….
    Wer hier regelmäßig mitliest kennt ja schon eine Finanzierungsmethode, auf Neudeutsch heißt dat Dingens “Energiewende”……….wo Klaus Michel samt Ehegattin mittels Zwangsabgabe, in Fachkreisen auch EEG-Umlage genannt, eine bundesdeutsche Konjukturmassnahme gegenfinanziert.
    Da aber Herr Michel immer noch zu viel Knete bei pleitegefährdeten Banken gebunkert hat, muss ein weiterer Geldstaubsauger angesetzt werden…….und der nennt sich dann Dämmwahnpflicht um die notleidende Bauindustrie weiterhin mit Flüssigkohle zu versorgen.

    Hausbesitzern droht Pflicht zur Wärmedämmung

    Drei Viertel aller privaten Heizungen sind veraltet. Die Regierung will die Installation neuer Anlagen an Auflagen zur Wärmedämmung knüpfen……
    Auf die privaten Hausbesitzer und Wohnungsmieter kommen neue Belastungen zu. Die Bundesregierung will sie stärker in die Pflicht nehmen, um die Klimaziele und die nötigen Einsparungen für die Energiewende zu erreichen.
    Diskutiert wird, Abgasnormen für Heizkessel in Wohnhäusern schrittweise zu verschärfen. In der Folge müssten alte Anlagen ausgetauscht werden.

    Da sind se wieder, die Klimaziele des Vorreiters……..bezahlt vom blöden Wahlpöbel der in vielen Fällen den deutschen Wahn erlegen ist, irgendwie mal wieder die Welt zu retten, selbst auf die Gefahr hin anschließend dumm aus die alten Buchsen gucken zu müssen.
    Ja liebe Mitbürger und Leidensgenossen, derart perfide Pläne schmiedet in Deutschland nur einer….das Umweltbürokratiemonster….auch BUM genannt.

    Dat hinterlistige an der Sache lässt sich in kurzen Worten beschreiben………1.) verschärfen der Abgasnormen, 2.) Zwang den Heizkessel wechseln zu müssen, 3.) bei Heizkesselwechsel dann anschließend Zwang die olle Hütte mit Quitschpappe zu kondomisieren………….wer an Schutzgelderpressung der Mafia denkt………..kann mir jetzt die Hand geben.
    Damit sich Muttis “Bundesabnickparlamentsitzer” sich nich ein steifen Nacken holen beim ständigen durchwinken von volksschädigenden Gesetzlichkeiten, ham wa ja noch ne zweite Garnitur an Abnickgardisten…………schimpft sich wohl EU-Parlament und schwebt schon seit Generationen irgendwo zwischen Sonne, Mond und Sternen.

    Abstimmung im EU-Parlament zur Energieeffizienz

    Die Parlamentsposition zur EU-Energieeffizienzrichtlinie muss wahrscheinlich doch im Plenum festgelegt werden. Die Verhandlungen mit dem Rat würden dann erst Ende März beginnen können. Manche Abgeordnete befürchten eine Verzögerungstaktik. Morgen stimmt zunächst der Industrieausschuss ab.

    Der Kompromissvorschlag, der EurActiv vorliegt, sieht vor, dass die Mitgliedsstaaten flexibel über die Maßnahmen entscheiden können, wenn sie verbindliche Energieeinsparziele akzeptieren. Im Parlament wurde zudem die ursprünglich anvisierte Verpflichtungsquote, dass jährlich mindestens 3 Prozent der Gesamtgebäudefläche im öffentlichen Sektor energieeffizient renoviert werden müssten, auf 2,5 Prozent gesenkt. Die umstrittene Vorgabe, dass Energieunternehmen jedes Jahr Einsparungen in Höhe von 1,5 Prozent ihres Energieabsatzvolumens erzielen müssten, findet sich allerdings auch im Parlamentspapier wieder.

    Mal davon abgesehen das ich selten so viel Blah, Blah auf wenige Zeilen komprimiert gesehen habe………hoffe ich doch sehr, das der geneigte Mitleser nicht den selben Brechreiz und den Drang zur Schüssel verspüre wie meinereiner.
    Der Gipfel der Blödheit, des Unsinns oder auch der Weltfremdheit der EU-Hanseln……..ein Unternehmen zwingen zu wollen, sich selber jährlich den Umsatz um 1,5% zu kürzen, bzw seinen Kunden dazu zu zwingen weniger von seinem Produkt einkaufen zu dürfen.

    Sollten jetzt dem einen oder anderen Leser das Gesicht eingeschlafen sein oder ihm Gedanken wie Ökodiktatur/Ökosozialismus/Ökofaschismus durch den Kopf schießen….kann ick euch beruhigen……….es wird schlimmer.
    2012 ist Weltuntergang…………ersatzweise Bürgerkrieg.
    How, ick habe gesprochen.
    Duck und wech

  116. #111 na ich könnte meinen Garten nutzen nur dann ist der Abstand zur Wohnbebaung von (in Hamburg lächerliche) 500m deutlich unterschritten…………………also nein habe ich “leider” nicht.

    Ich hörte das die Personen hier, die Ihr Land “vermieten” mit ca. 25 000 € pro Jahr belohnt werden

  117. @Andreas Baumann

    … “Informationsveranstaltung zum geplanten Eignungsgebiet für Windenergieanlagen in Ochsenwerder (Hamburg)…”

    Ochsenwerder also, na klar, die stellen also die Vogelschredder genau in ein Naherholungsgebiet zwischen Naturschutz- und Vogelschutzgebieten. Hoffen wir mal auf irgend einen Naturfreund der da ´nen Schützenswerten Käfer findet …

  118. @Karl Rannseyer

    Hoffen wir mal auf irgend einen Naturfreund der da ´nen Schützenswerten Käfer findet …

    Das hilft ja eben nichts. Der schützenswerte Käfer ist das ultimative Argument, wenn es darum geht, die Natur gegen die ihr feindliche Technik (z.B. Eisenbahn) zu verteidigen; aber hier werden ja Monumente, Kathedralen zum Schutze der Natur (des Klimas) gesetzt, und die haben selbstverständlich Vorrang vor minderwichtigen Naturschutzzielen wie Vogel- oder Landschaftsschutz. Außerdem kann eine Dezimierung der Vögel doch nur positive Wirkung auf die Insektenpopulation haben. (Die Fliegen profitieren direkt von den Vogelkadavern. So entstehen spezifische Biotope im Windradumfeld.)

    Wenn man sich einmal von Vernunft und Logik verabschiedet hat, dann gibt es kein Halten mehr.

  119. Age, age….einen hab ick noch.
    Wissenschaftliche Studien des renomierten “Onkel-Heinz-Institutes” haben ergeben, das große Teile der Bevölkerung der alten Bundesländer vom so-genannten “Grünen-Verblödungsvirus” infiziert sind.
    Folgen dieser Infektion sind “Castor-Schotter-Syndrome”, “Stuttgarter-Juchtenkäfer-Hysterie” oder auch “Atom-Schüttellähmung” die meist einhergeht mit der “GEN-Phobie”.
    Leider breitet sich diese ernstzunehmende Seuche auch zunehmend in Richtung Osten unserer Republik aus, gut zu erkennen am wahnhaften Zwang seine Dächer mit blitzenden Scheibchen auszustatten oder den Wind, das himmlische Kind mittels rotierenden Flügelchen einfangen zu wollen.

    Doch halt liebe Studienfreunde, die eine oder andere Widerstandszelle im Organismus der Blödenrepublik gibt es auch heute noch…..

    Braunkohle für sichere Energieversorgung unverzichtbar

    Die heimische Braunkohle ist nach Ansicht ostdeutscher Bundesländer für eine sichere Energieversorgung unverzichtbar. Darauf verständigten sich die Länder Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt auf einem Braunkohlegipfel mit EU-Energiekommissar Günther Oettinger am Montag in Leuna (Saalekreis). Braunkohle habe derzeit einen Anteil von rund 50 Prozent an der sogenannten Grundlaststromerzeugung in Deutschland. Damit nach dem Atomausstieg die Energiewende bis 2050 gelingt, sei es wichtig, die Braunkohle als Brückentechnologie zu nutzen……..

    Brückentechnologie “Braunkohle”………..sorry Leute, ick muss los um den Viruserkrankten ganz schnell Beissringe zu verordnen, bei derart verbalen Ostmüll dürfte die Zahnknirschquote zur dentalen Krise führen, die uns am Ende aufgrund explodierender Zahnarztkosten die restlichen finanziellen Mittel raubt ,um die Energiewende an die Wand zu fahren.
    Ansonsten………ick geh dann mal in den Keller, bevor mir beim nachfolgenden Lachkrampf die Dritten aus dem Gesicht fliegen und umstehende Zimmerpflanzen nachhaltig beschädigen.
    Grins und wech

  120. #112 Karl.S
    An der Westküste Schleswig-Holsteins ist in den Kreisen Dithmarschen und Nordfriesland rund 1,5 Prozent der Fläche mit Windturbinen besetzt. Wie das aussieht, kann man vor Ort besichtigen oder hier.

    Hessen und Bayern streben zwei Prozent der Fläche im Landesdurchschnitt für WKA an.
    Hamburg zaudert noch. Dabei ist in Harvestehude und Blankenese Platz genug.
    Schöne Aussichten.

  121. @Fluminist

    Das hilft ja eben nichts. Der schützenswerte Käfer ist das ultimative Argument, wenn es darum geht, die Natur gegen die ihr feindliche Technik (z.B. Eisenbahn) zu verteidigen …

    War auch nicht ganz ernst gemeint ;-) , Ironie des Schicksals nimm deinen Fortlauf …

  122. #121

    War auch nicht ganz ernst gemeint…

    Ganz meinerseits!

  123. Also Leute, so geht es nicht!
    Schönheit liegt im Auge des Betrachters, das müsst ihr noch lernen.

    Zur Einstimmung und als Vorbild:

    …Besonders schön ist das, wenn man auf der A9 von Berlin Richtung Süden fährt und, sich Leipzig nähernd, in der berückend flachen Landschaft dort den großen Windkraftpark durchquert. Das ist ein Wald aus diesen langen, dünnen Figuren, und sie drehen unablässig ihre Arme. Das tun sie, um uns die Benutzung unserer Unmengen stromverbrauchender Geräte zu ermöglichen und damit das Leben leicht zu machen. Zugleich ist dieses ausdauernde Drehen wie ein stetiges Schwertschwingen. Nicht umsonst hielt Don Quixote Windmühlen für feindliche Ritter: Sie haben so etwas.
    Die heutigen Windräder nun schwingen in einem fort ihre Schwerter, um uns vor dem großen Schrecken, den ein Versiegen des elektrischen Stroms bedeuten würde, zu beschützen. Selten kann man sich ­geborgener fühlen als bei diesem Anblick. Besonders schön ist es in der Nacht, wenn rote Lichter an den Spitzen der Windritter entzündet sind. Dann ist es, als führe man durch einen Zauberwald voller guter Geister. Wenn sie aber stillestehen, erkennt man ihre wahre Größe.
    Denn wenn die Flügel entsprechend angehalten wurden, strecken sie ihre Arme gen Himmel und verweisen, jeder Kreuzritter für sich, auf das Urbild unserer Kultur, auf Christus am Kreuz, und man erkennt die unendliche Demut, mit der sie uns dienen, klaglos und ganz diesem Einen ergeben, dem Betreiben unserer Elektrogeräte.
    Iris Hanika

    Für so was bekommt man übrigens den Preis der LiteraTour Nord.

  124. #120 Helmut Erb

    Hallo Herr Erb,

    habe ich mir angesehen, einfach zum “kotzen”. Aber es soll Leute geben, denen so etwas gefällt, wie dem hier
    Das sind die Totengräber unserer schönen Landschaften. Da fällt mir nix mehr zu ein.

    gruß
    Karl.s

  125. #123. Tritium

    Denn wenn die Flügel entsprechend angehalten wurden, strecken sie ihre Arme gen Himmel und verweisen, jeder Kreuzritter für sich, auf das Urbild unserer Kultur, auf Christus am Kreuz, und man erkennt die unendliche Demut, mit der sie uns dienen, klaglos und ganz diesem Einen ergeben, dem Betreiben unserer Elektrogeräte.
    Iris Hanika

    keine Satire?

  126. @Tritium #123

    …..also wenn wir schon bei sozialistischer Liebeslyrik sind, hab ick auch noch einen:

    Der Plan oder Deutschland ist erneuerbar

    6 Uhr morgens, Helgoland, der Wetterbericht meldet ein Sturmtief, Windstärke 6-7. Schwarze Wolken ziehen über den Himmel, Regen peitscht waagerecht über die Hafenmole. Am Horizont, hinter der Regenwand kaum zu erahnen, drehen sich mächtige Windräder wie ein Ballett aus dreiarmigen Tänzern, wandeln die stürmische Energie hunderte Kilometer entfernt in wohlige Wärme um. Hunderte Windparks arbeiten jetzt auf dem Meer, schicken ihre Kraft aufs Festland, wo sich an den Küsten immer mehr Windparks zuschalten. In Hamburg setzen sich die Urban Turbines auf Bürohäusern in Betrieb und leiten den Strom bis zum Dienstbeginn in Energiespeicher. Das Sturmtief erreicht nur die Mittelgebirge. Südlich davon wenden sich die ersten Solaranlagen der aufgehenden Sonne zu, auf den riesigen Dachflächen der Fabriken entsteht jetzt zusätzlicher Strom für die Bänder und Maschinen der Frühschicht. Autohersteller und Chemiekonzerne werden zu dezentralen Stromerzeugern. Überschuss geht ins Netz und wird an private Haushalte weitergeleitet. Im Wohnblock im Berliner Osten reicht das heute nicht für Frühstück und Warmwasser -- im Keller des siebenstöckigen Hauses schaltet sich ein Gaskraftwerk hinzu. Die Kühlschränke im Haus und die Gefriertruhen beim Supermarkt um die Ecke melden vorab, dass in zehn Minuten ein Mehrbedarf an Energie fällig wird. Die Energiesteueranlagen in den Häusern benachrichtigen die dezentrale Energieverwaltung, die zusätzlich Strom einspeist. Und auch an den Standorten der Atommeiler beginnt eine neue Schicht. Der Strom aus den Windparks treibt die Bohrer der Bauarbeiter an. Seit 15 Jahren wird nun schon abgerissen. Nur die Kühltürme und Stromleitungen stehen noch und dienen den neuen Gaskraftwerken, die hier entstanden sind.

    In den vorzeitigen Ruhestand geht heute dann das letzte Braunkohlekraftwerk, statt im Kohlestaub arbeiten die Menschen in der Lausitz in einer neuen Fabrik für Windkraftanlagen …

    Deutschland 2030, rundum erneuert. Klingt ganz einfach. Ist es auch. Man muss es nur wollen.
    Jetzt.

    ….um die Brechrate noch etwas zu erhöhen.

  127. keine Satire?

    Nö. Gehirnwäsche.
    Noch ein Brüller:

    „Heimat ist für mich:
    ein Windrad in der Nordsee.“

    Jürgen Trittin MdB, Vorsitzender der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

  128. #126. Tim Hardenberg

    ….um die Brechrate noch etwas zu erhöhen.

    da kommt gleich die Galle mit ;-)

  129. @karlchen

    ….apropos Galle: erzählte mir neulich ’n Dicker, er hätte Alzheimer-Bulimie. „Hä, was?” Na ja, sagte er, „erst fress ick wie’n Scheundrescher und dann vergess’ ick immer zu kotzen.”

  130. Windiges aus Hessen: Windräder im Wald entzweien Naturschützer

    …Landrat Burkhard Albers (SPD) sind „20 Windräder lieber als ein Atomkraftwerk“, und mit dieser Position stellt er sich hinter den SPD-Landesvorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel. Für den ist die Energiewende nämlich keine ästhetische Frage. Er sagt, „ohne massiven Zubau von Windrädern“ werde es nicht gehen…..

    …..Rechenkünstler unter sich!

    ….Während der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) einen deutlichen Ausbau der Windenergie für vereinbar mit Umwelt- und Naturschutz hält, sehen das andere Verbände sehr viel kritischer. Inzwischen streiten die Umweltverbände nicht nur darüber, ob Windräder bisweilen auch in FFH- oder Vogelschutzgebieten stehen dürfen, sondern auch über die Mindestabstände zu Siedlungen und Gehöften. Dabei sind in Hessen die Unterschiede in den Positionen größer als in Rheinland-Pfalz, wo BUND und Naturschutzbund Deutschland (Nabu) in einer gemeinsamen Erklärung hervorheben, dass die Energiewende „nicht zum ökologischen Nulltarif“ zu haben und mehr Vogel- und Fledermausschlag unvermeidbar sei….

    …. dis sin halt ’n paar Kollateralschäden – bissi Schwund is immer. Wenn’s für die Gute Sache is, darf mer net so zimperlich sein, gelle?

  131. Aktuell: Energiewende-Alarm bei NANO!!!

    Tenor: der Netzausbau wurde VERSCHLAFEN. DENA erfrecht sich, schon 2003 in einer Studie das heutige “Fiasko” vorausgesehen zu haben.

    Was aber besonders im Fokus steht: Der Stromkunde hätte doch schon über den Strompreis für den Netzausbau bezahlt!!! Behauptet NANO und beschuldigt die Stromkonzerne, das Geld eingesackt zu haben (schon vor dem Verkauf der Netzsparten).

    Sendung läuft noch, ich halte durch…

  132. @Carl M

    nano hat sich mittlerweile zu einem der schlimmsten Volksverdummungsformate im den Öffentlich-rechtlichen entwickelt. War früher mal ’ne gute Sendung mit interessanten Themen – jetzt nur noch permanente und gebetsmühlenartig wiederholte Klimaalarm-und-Energiewendeparadies-Propaganda. Gutes Brechmittel!

  133. Tim, sehe ich auch so…aber irgendwie bin ich auch Masochist…;-)

  134. ich bin gerade beim stöbern auf The Humboldt Forum for Food and Agriculture e. V. (HFFA) gestoßen.

    bin zwar noch nicht zum lesen gekommen, aber da gibets zumindest der überschrift nach paar interessante publikationen.

    zb

    :
    Die globalisierte Kuh
    Dairy cows have formed many cultures of the world. But what do we really know about dairy farmers and the dairy market? Is it appropriate that milk is that cheap in Europe? Does dairy production need subsidies? Is small-scale farming more cow-friendly than factory farming? The author explains social, economic, sanitary and ethic problems of dairy farming, how “butter mountains” in Europe arose and vanished, how New Zealand abolished subsidies and became the biggest dairy exporter and why dairy cows do not spoil the climate.

    da dies natürlich nicht politsch korrekt ist, ham die auch gleich die passenden pösen förderer ;)

    HFFA acknowledges the support of its activities by:

    BASF SE
    E.ON
    KWS Seed
    Nestlé

  135. Und noch’n Loch:

    Energiewende: Mieterbund warnt vor Kostenexplosion

    Der Deutsche Mieterbund warnt wegen fehlender Fördergelder für Gebäudesanierungen vor einer Kostenexplosion für Mieter. Modernisierungskosten von 10 000 Euro für eine Wohnung berechtigten zu einer Mieterhöhung von 92 Euro.
    20 000 Euro würden den Mieter 183 Euro mehr im Monat kosten, sagte Mieterbund-Direktor Lukas Siebenkotten am Dienstag in Berlin: „Das ist unbezahlbar.“
    Elf Prozent der Kosten für energetische Sanierungen können bisher auf die Jahresmiete aufgeschlagen werden. Um eine zu starke Belastung der Mieter zu vermeiden, müsse der Bund seine Förderung auf fünf Milliarden Euro pro Jahr hochfahren – „und nicht wie geschehen auf 900 Millionen Euro zusammenstreichen“, sagte Siebenkotten.

  136. @Tritium
    Lach…..woher wusstest Du, das ich zu diesen Thema auch gerade einen auf der Pfanne hab?

    Energiewende auf Kosten der Hausbesitzer

    Das Energiesparen kommt noch nicht so recht voran und die neusten von Umweltminister Norbert Röttgen sorgen für besondere Aufregung. Das Ministerium denkt über einen Zwang zum Dämmen von Häusern nach. Das beunruhigt die Hausbesitzer…….
    Auch dieses Mal kam Widerspruch zu Röttgens Überlegungen und zwar aus Regierungskreisen: „Der Vorstoß ist nicht mit anderen Ressorts abgestimmt“, hieß es. Im Übrigen liege die Zuständigkeit für das Dämmen von Gebäuden nicht beim Umweltministerium. ….
    Die Immobilienbranche kritisierte die Gedankenspiele scharf. „Mit den hohen Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 an die Energieeffizienz von Wohngebäuden ist die Grenze des Leistbaren bereits erreicht“, erklärte Axel Gedaschko, Vorsitzender der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI).

    Toller Versuchsballon aus den Hause des Umweltbürokratiemonsters (BUM) der jetzt mal wieder gestartet wurde.
    Und wieder ein derart großes Gegenfeuer, das unsere Regierungszwerge erschreckt ihre klebrigen Tentakeln wieder vom Privateigentum ihrer potentiellen Wähler zurückgezogen haben.

    In Anbetracht der Sachlage das die EU in geraumer Zeit sowieso Gesetze in diese Richtung beschließen werden, dürfte die kurze Erholungszeit eh nur vorübergehend sein, ergo sollten wir uns nicht zu früh freuen.

    Zwangsenteignung mittels “Klima-Schutzgelderpressung”……in guter alter Tradition der Kosanostra/Triaden…….hauptsache man kann den europäischen Zahlpöbel auch noch den letzten Cent aus den Taschen zerren, zum Wohle der vielfältigen Lobbyisten, die sich in Brüssel ihre Gesetze selber schreiben.
    Naja, die Weltenrettung ist nicht kostenlos zu haben……sagte der Mann mit der vorgehaltenen Knarre, als ich Ihm meine Brieftasche aushändigen musste.
    Duck und wech

  137. #135

    Um eine zu starke Belastung der Mieter zu vermeiden, müsse der Bund seine Förderung auf fünf Milliarden Euro pro Jahr hochfahren…

    Wie das Milchmädchen den Teufel mit dem Beelebub austreibt: um eine zu starke Belastung der Mieter zu vermeiden, müssen die Steuerzahler stärker belastet (oder äquivalent andernorts schlechter bedient) werden.

  138. Nun versuchen sie es mit Bestechung:

    Das Bürgernetz kommt
    Um die Akzeptanz von neuen Strommasten zu erhöhen, will Schleswig-Holstein erstmals die Bürger finanziell beteiligen. Investitionen in Stromleitungen könnten sich lohnen.

    Besonders nett:

    Auch in Schleswig-Holstein ist die Skepsis groß. Auf den Bürgerkonferenzen zum Stromnetzausbau, welche die Landesregierung in den vergangenen Monaten organisierte, wurde klar, dass sich vor allem die Landwirte eine finanzielle Beteiligung wünschen. Sie erhalten jährlich vom Windparkbetreiber zwischen 20.000 und 40.000 Euro Pacht für ein Windrad – ein lukratives Geschäft.
    Für einen Strommast zahlt der Netzbetreiber dagegen nur eine einmalige Entschädigung in Höhe von mehreren Tausend Euro. Dass es weniger Geld für einen Strommast als für ein Windrad gibt, ist den Bauern schwer zu vermitteln – schließlich stellen die Landwirte jeweils ihr Land zur Verfügung.
    Allerdings sind Strommast und Windrad kaum vergleichbar. “Bei Strommasten steht das kommerzielle Interesse nicht im Vordergrund”, sagt der Sprecher von Tennet. “Wir stellen öffentliche Infrastruktur zur Verfügung und unsere Rendite ist staatlich reguliert – somit gelten hier auch andere Entschädigungsgrundsätze.”

    Das heisst also erst mal, dass Windräder offenbar NICHT als öffentliche Infrastruktur, sondern als kommerzielle Renditeobjekte gelten. Das ist zwar nicht neu, aber doch schön, wenn es jemand mal klar und deutlich sagt.
    Zum anderen gibt es also sehr wohl Investitionsmodelle, welche flexibler sind als fixe Garantiebeträge: Warum wird denn nicht auch bei Windrädern und PV eine staatlich regulierte Rendite -- “Wenn dein PV-Dach so billig war, dann bekommst du auch weniger für den Strom, den du ablieferst!” -- angewendet?

    Dass durch diese ‘Bürgernetze die Energiepreis nochmals in die Höhe getrieben werden und dass letztendlich den ‘Bürgern’ nur mit der einen Hand Geld gegeben und mit der anderen wieder genommen wird, braucht dagegen eigentlich gar nicht erwähnt zu werden.
    Allerdings: Wer kein Geld zum Investieren hat, den beissen die Hunde am schärfsten. Wieder wird ein ‘von unten nach oben’ -- Mechanismus geschaffen.

  139. @Tritium #138
    Na ja, Bestechung ist die eine Seite, aber man kann das auch noch etwas anders sehen.

    Stellen wir uns einmal gleichnishalber einen Verein XY vor, dessen Vorstand die flotte Idee entwickelt, daß das Vereinsheim mit teuren neuen Beleuchtungskörpern verschönert werden soll, und dies mit knapper Mehrheit beschlossen wird. Zur Finanzierung werden die Vereinsbeiträge erhöht und die alten vorhandenen Lampen schon einmal teilweise abmontiert, dann überlegt man sich welche Lampen man einkaufen soll, kommt aber nicht recht weiter. Nach einer Weile wird den Vereinsmitgliedern das Halbdunkel zu düster, und sie erkundigen sich nach dem Stand der Dinge. Tja, es stellt sich heraus, daß die erhöhten Vereinsbeiträge leider für das Vorstandsfrühstück und ein dringendes Darlehen an den Schwager des Vorsitzenden verwendet wurden und nicht zur Verfügung stehen. Da kommt Letzterem eine geniale Idee: sowohl die Finanzierungs- als auch die Auswahlfrage läßt sich dadurch lösen, daß die einzelnen Vereinsmitglieder jeweils für die eine oder andere Lampe direkt aufkommen und so ganz persönlich und individuell in den Prozeß integriert werden. So kann man auch noch diejenigen für die Verschönerung begeistern, die zuerst dagegen gestimmt hatten, nicht wahr?

  140. noch zu # 110

    die Lokalpresse schreibt (was schon an der Wiedergabe der tatsächlichen Inhalte leicht vorbeigeht…absicht?? -- auslassen von Infos)

    http://www.bergedorfer-zeitung.de/vier-und-marschlande/article139725/Furcht_vor_Laerm_und_Schatten_trotz_der_Grenzwerte.html

    Geil sind aber einige Flachzangen-Kommentare

    Viele Grüße
    Andreas

  141. In GB wird langsam aber sicher auf ein neues Kernenergiekonzept hingearbeitet.

    Baroness Worthington and others in Parliament have formed a new group to study the potential of thorium!

    Glückliches Norwegen, wenn sich die Welt nur endlich entschließen würde. Es muß nur einer beginnen, vieleicht Norwegen :)

    Norway holds a resource of 170,000 tonnes of thorium, which amounts to 15% of the world’s total of 1.2 million tonnes. … … There is some opinion that thorium nuclear power might be a better environmental/energy-strategy for Norway than relying on carbon-capture which many consider to be uneconomic. However, the matter of thorium reactors is not straightforward. Professor Egil Lillestol of Bergen University has been pushing thorium for some years now, and thinks that Norway should set the trend in building a prototype accelerator-driven reactor in which a massive particle accelerator converts thorium-232 to uranium-233 by irradiating it with slow (spallation) neutrons generated by the impact of a 1.6 GeV proton beam on a lead target. …

    Auch Brasilien ist interessiert

    Thorium is an element virtually unknown to all earth’s inhabitants, and yet, with the capacity to serve all those oblivious inhabitants. Thorium is the world’s best kept secret, an element with a power so amazing that its proponents view it much in the way that Christ’s disciples must have viewed the story of their recently sacrificed friend and savior. Thorium has the power to light the world ablaze.

    So wie es aussieht schaut Deutschland dem Zug inzwischen entgeistert hinterher und der Hemmschuh ist dabei ihm auf den Fuß zu fallen …

  142. Deutschlands Energiezukunft aus polnischer Sicht:

    Polen will vom deutschen Atomausstieg profitieren
    Polen rechnet als Folge des Atomausstiegs der Bundesregierung mit besseren Absatzchancen auf dem europäischen Energiemarkt. Ein hochrangiger Diplomat des Nachbarlandes sagte auf einer Veranstaltung des Polnischen Instituts in Berlin, Deutschland werde die polnischen Stromlieferungen brauchen.

    So wird also die ‘Vorreiter-Rolle’ Deutschlands bei den Nachbarn angesehen: Als bereits gescheiterter Irrweg.

    Nicht die Moral, sondern die Marktregeln seien letztlich entscheidend dafür, ob die angestrebte Senkung des Schadstoffausstoßes erreicht werde. Darüber hinaus würden die Möglichkeiten der privaten Verbraucher, durch eine Änderung ihres Lebensstils Einfluss zu nehmen, überschätzt. Ganz diplomatisch formuliert, aber dennoch unüberhörbar begleitete solche Ausführungen der Vorwurf, dass die Bundesrepublik mit ihrer Energiewende nicht nur einsame, sondern auch schwer nachvollziehbare und überstürzte Entscheidungen gefällt habe. Polen jedenfalls, so die Botschaft, fühle sich nicht dazu verpflichtet, dies als Vorbild zu begreifen.

  143. Das ist eine Hammer:

    “Das Ökostrom-Gesetz ist verfassungswidrig”
    Ein Gutachten der Uni Regensburg zieht Parallelen zwischen Erneuerbare-Energien-Gesetz und „Kohlepfennig”. Die Umlage auf alle Verbraucher ist nicht zulässig…
    Laut Gutachten der Universität Regensburg erhält das EEG dadurch nun den Rang einer „Sonderabgabe“, die am Bundeshaushalt vorbei fließt, im Juristendeutsch „haushaltsflüchtig“ ist und damit die bundesstaatliche Finanzverfassung infrage stellt.

    Das ist meiner Ansicht nach sehr richtig. Es handelt sich schliesslich ganz offensichtlich um eine getarnte Staatsverschuldung, die direkt auf die Bürger umgewälzt wird.
    Genau genommen stellter Staat damit Wechsel aus, also ein Zahlungsversprechen in der Zukunft, bei Fälligkeit. Diese Wechsel müssen die Bürger bei den NIE-Produzenten einlösen. Sie tun das, indem sie das Produkt unbedingt zu festen Preisen kaufen müssen, egal ob sie wollen oder nicht.
    Das erinnert fatal an einen anderen deutschen Staat, der mit Wechseln eine Ideologie finanzierte und eine Scheinblüte der Konjunktur anfeuerte: Hitler finanzierte seine Rüstung mit den ‘MEFO-Wechseln’. Die Industrie lieferte Waffen auf Kredit, am Reichshaushalt vorbei, verfassungswidrig.

  144. Kleiner Nachtrag:
    Man beachte die Leserkommentare!

  145. #143. Tritium

    Laut Gutachten der Universität Regensburg erhält das EEG dadurch nun den Rang einer „Sonderabgabe“, die am Bundeshaushalt vorbei fließt, im Juristendeutsch „haushaltsflüchtig“ ist und damit die bundesstaatliche Finanzverfassung infrage stellt.

    moin Tritium,

    ich bin mal auf die Erwiderungen zu diesem Gutachten von “hochoffizieller” Stelle (Finanzministerium) gespannt.
    #144 wurde beachtet und empfohlen ;-)

    gruß
    karl.s

  146. was´n gerade beim zdf los im heute journal?

  147. #146

    was soll denn los sein?

  148. Link

    das war los

  149. da gibt es leichte Zweifel und nicht den üblichen heroischen Gesang

  150. Hier ein kleines Schmankerl nach dem Motto lach dich wach:

    http://www.photovoltaik-guide.de/atomkraftgegner-misserfolg-mit-trittin-garantiert-liquidation-der-atomwirtschaft-nur-mit-union-moeglich-25029

    …haben da diese Fachleute zuviel Messwein getrunken? oder sind es Nachfahren von Überlebenden des Paradieses, die nicht vom Baum der Erkenntnis gegessen haben?

  151. @Lothar Köhler #150
    Hoffentlich war der Messwein wenigstens gut. Wir werden noch mehr von dieser Sorte hören. Irgendwie muss ja die gescheiterte Energiewende zum eigenen Nutzen verkauft werden. Aber es ist schön, dass alle klassischen Parteien betroffen sind und die die Grünen noch Stars haben, die immer noch glauben, mit der Abschaltung von AKWs liesse sich Klimaschutzpolitik machen. Das gibt noch viel Fressen für Satire in den kommenden Jahren. Ich frage mich nur, was die oder ihr Partner machen, wenn sie Regierungsverantwortung im Bund übernehmen sollten.

  152. @Gerhard Straten

    Hoffentlich war der Messwein wenigstens gut. Wir werden noch mehr von dieser Sorte hören.

    z.B. den hier:

    Nachdem die Argumente von einer Verspargelung der Landschaft durch Windenergieanlagen endlich der unrühmlichen Vergangenheit angehören, kann mit der Aufholjagd ja nun begonnen werden.

    m

  153. Ein Anflug von Vernunft?

    “Wir müssen begreifen, dass wir nicht aus Kernkraft und Kohlestrom gleichzeitig aussteigen können”, sagte Claudia Kemfert, Energieexpertin am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Greenpeace-Energieexperte Gerald Neubauer hingegen fordert einen Ausstieg bis 2030: “Aus klimapolitischer Sicht ist es fatal, dass ausgerechnet der klimaschädlichste Energieträger der größte Profiteur des Atomausstiegs ist.”

  154. #152. Tim Hardenberg

    z.B. den hier:

    Nachdem die Argumente von einer Verspargelung der Landschaft durch Windenergieanlagen endlich der unrühmlichen Vergangenheit angehören, kann mit der Aufholjagd ja nun begonnen werden.

    moin Tim,

    der Typ leidet an Wahrnehmungsstörungen im fortgeschrittenen Stadium. Der Mann verwechselt Wunschdenken mit der Realität. Heute früh habe ich bei uns in den Nachrichten gehört, dass die Eingaben (Petitionen) der Bürger bei der Landesregierung M-V, insbesondere auch zu geplanten Windkraftanlagen, zugenommen haben.

    karl.s

  155. Hier mal ein paar Zahlen aus einem Cicero Artikel vom 2. März von noch zu bauenden Stromleitungen

    Netzbetreiber vorm Finanzinfarkt

    Wenn die Übertragungsnetze die Autobahnen der Energieinfrastruktur sind, dann sind Verteilnetze die Bundes- und Landstraßen; sie bringen den Strom zu den Kunden. Und so, wie der meiste Asphalt nicht auf Deutschlands Fernstraßen liegt, sondern auf den vielen kleinen Fahrpisten zwischen den Dörfern, so liegt auch die noch viel größere Herausforderung in den Verteilnetzen.

    Um die Energieziele zu schaffen, müssten diese Netze bis 2020 um 195.000 Kilometer erweitert oder erneuert werden, errechnete der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Wenn man die noch ehrgeizigeren Ziele des Bundesumweltministeriums zugrunde legt (35,8 Gigawatt Strom aus Windkraftanlagen sowie 51,8 Gigawatt aus Photovoltaik bis 2020 anstatt die von der Bundesregierung veranschlagten 33 Gigawatt für beide Erzeugungsarten), dann wird die gewaltige Lücke noch offenbarer: Bis 2020 müssten dann 380.000 Kilometer ausgebaut werden. Das ist fast zehnmal der Erdumfang. Auch hier gilt, was ein BDEW-Sprecher gegenüber CICERO ONLINE einräumt: „Wir sind im Verzug.“

  156. #155

    Bis 2020 müssten dann 380.000 Kilometer ausgebaut werden.

    Es ist doch immer von begrenzten Ressourcen die Rede. Reichen denn die Kupfervorräte für soviel Drehstromkabel? Wann erreichen wir “Peak-Copper”?
    Wie lange muß der Wind wehen, um die Energie für die Herstellung und den Aufbau dieser Netze zu erzeugen?

  157. @Flumi

    Gaaaaaanz kleine Korrektur, Erdverkabelung im Mittel/Niederspannungsbereich wird fast ausschließlich mit Aluminiumkabel realisiert, Kupfer wäre weit aus teurer und bekommt besonders in unserer Gegend sehr schnell Beine………um sich freiwillig beim Schrotthändler abzuliefern. :-(

    MfG

  158. Klimahysteriker
    Trotzdem will ich eine Lanze für die Hysteriker brechen, denn ohne sie wäre die Welt weniger aufregend und bunt. Uns würden die verrückten Optimisten fehlen, die alles für machbar halten und allen möglichen Lebensstilen gegenüber offen sind. In einer Welt ohne Hysteriker würde vielleicht manches realistischer geplant werden und geordneter ablaufen. Aber vielleicht würde das was umgesetzt würde, sehr viel langweiliger und restriktiver sein. Wie würden die Hysteriker vermissen, die dafür sorgen, dass alle paar Jahre die Karten einmal neu gemischt werden, während sie die Daumen drücken, dass alles gut gehen wird.

  159. Ein grüner Traum:
    Berlin und Brandenburg kommen ohne Kohle aus
    Die Region könnte nach den Ergebnissen einer von den Grünen in Auftrag gegebenen Studie bis 2030 komplett mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden. Dafür müssten aber die Braunkohlekraftwerke abgeschaltet werden.

    Logisch. Braunkohle abschalten, schon ist Berlin 100% Öko. Und finster.

    Na, ich hab mal die Eckdaten aus dem Artikel genommen und ein bisschen gerechnet:
    Insgesamt sollen 18 GW Wind und PV installiert werden. Und:
    Zudem ist eine Speicherkapazität von 800 Gigawattstunden nötig. Twele forderte, dazu müsse in Speichertechnologien investiert werden.

    Schöm. Die installierte Leistung liefert effektiv rund 16.000 GWh/Jahr. 800 GWh Speicher wären also für ca. 19 Tage Vollversorgung ausreichend. Viel zuwenig für eine sichere Versorgung und den Jahres- und Jahreszeitenausgleich, aber lassen wir das mal so stehen.
    Goldisthal hat eine Kapazität von 8 GWh. Im platten Brandenburg müssten also 100 je 300 Meter hohe Berge aufgeschüttet und mit einem PSW gekrönt werden. Oder die sind doch etwas weiter weg? Wie auch immer, Goldisthal kostete 623 Millionen, heute wäre es, vor allem, da sio günstige Lagen nur sehr selten sind, nicht für unter 1 Milliarde zu haben. Macht 100 Milliarden nur für die Speicher. Diese Speicher können aber bis 2030 unmöglich fertig sein. Mit viel Glück vielleicht bis 2050. Schon da scheitert dieser phantastische Plan.
    Doch angenommen, sie würden gebaut, müsste jeder Einwohner (Insgesamt 6 Millionen) das Sümmchen von 16.500€ nur für die Speicher aufbringen, in weniger als 20 Jahren. Eine dreiköpfige Familie also 230 € monatlich (50.000 € in 18 Jahren).
    dazu natürlich die direkten Stromkosten: Die Erzeugung kostet so etwa 15 ct/kWh. Dazu ein Netzentgelt von wenigstens dem doppelten von heute, also 12 ct/kWh und entsprechend auch höhere Konzessionsabgaben von 3 ct/kWh, dazu Steuern macht so etwa 40 ct/kWh oder , für einen Durchschnittshaushalt, etwa 115 €/Monat, zusammen mit den Speicherkosten also 350 €/Monat. Zusätzlich natürlich noch gestiegene Lebenshaltungskosten wegen der Umwälzung der höheren Strompreise auf die Verbrauchsgüter.
    Jeder 4. Beschäftigte in Brandenburg bekommt einen Stundenlohn von weniger als 7,50 €. Das bedeutet Nettiolöhne von deutlich unter 1000 €/Monat! Und davon sollen dann 40 oder gar 50 % für die Stromrechnung abgezogen werden.

    Schöne grüne Welt -- lasst uns SOFORT damit anfangen!

  160. #159 Tritium

    Goldisthal hat eine Kapazität von 8 GWh. Im platten Brandenburg müssten also 100 je 300 Meter hohe Berge aufgeschüttet und mit einem PSW gekrönt werden. Oder die sind doch etwas weiter weg? Wie auch immer, Goldisthal kostete 623 Millionen, heute wäre es, vor allem, da sio günstige Lagen nur sehr selten sind, nicht für unter 1 Milliarde zu haben. Macht 100 Milliarden nur für die Speicher.

    es gibt doch die fertige Lösung! :-)

    POPPSCHE RINGWALLSPEICHER

  161. #159. Tritium

    aus der gleichen Zeitung

    BUND kritisiert Wiederinbetriebnahme des Forschungsreaktors

    Ho, Ho, man will doch wohl nicht etwa weiter an der “bösen” Kernenergie rumforschen ;-)

  162. @Heinz Eng #157
    Danke! Da hab ich mich wieder einmal als Wolkenkuckucksheimeinwohner geoutet.
    Alles klar: da die Aluhütten in Deutschland als (igitt) energieintensive Industrie dichtmachen, kaufen wir das Zeug aus atomstromgetriebenen chinesischen Werken, und alles wird gut.

  163. Immerhin gibt es auch gute Nachrichten:

    Der Kampf um die Führungsposten im Bundestagswahlkampf ist nun in vollem Gange. Und Roth pocht selbst auf eine Rolle als Zugpferd.
    CR als Spitzenkandidat dürfte die Grünen etliche Prozente kosten, denn kein/e grüne/r KandidatIn ist so entlarvend für die wirklichen Zustände und, naja, ‘Gedanken’ (man traut sich das Wort ja kaum zu benutzen im Zusammenhang mit ihr) in dieser Partei.
    Weiter so, Claudia! :-D

  164. @Flumi

    Danke! Da hab ich mich wieder einmal als Wolkenkuckucksheimeinwohner geoutet.

    Jaja, ick habs verdient….bin ja selber Schuld. :-)
    Zum eigentlichen Thema, 380.000 Km……..dat Kabel als solches ist ja das eine Problem, diese enorme Menge unter die Erde zu kriegen ein ganz anderes.
    Ein Meter Kabel einzubuddeln kostet durchschnittlich 70 Euro……..bei grabenlosen Verfahren (Flo-tex) geht dat dann schon mal bis zu 100 Euro/m
    Ergo, zirka 30 Mrd. Euro (nur Kabelverlegung, ohne Trafos und Schaltstationen) die die Netzbetreiber in die Hand nehmen müssen, nur um der Verteilnetze für die Energiewende aufzurüsten……….diese Investitionen werden am Ende auch den Stromkunden per Durchleitungsgebühr übergeholfen, toller Plan.
    Die tolle Energiewende entpuppt sich immer mehr als finanzielles Fass ohne Boden, das Deutschland ohne Not übergeholfen wurde um ein imaginäres Klima zu schützen, das gerade von wirklich großen Nationen lächelnd mit Füssen getreten wird. (wenn man dran glaubt)
    Tja, seit Shalegas hat sich zumindest auch das zweite Argument, ausgehende fossile Brennstoffe, auch erstmal wieder erledigt……..am Ende bleibt der schale Geschmack, gewaltig verarscht zu werden.
    MfG

  165. @Tritium #159

    Die selbsterfüllende Prophezeiung?
    Ick hab mich mal nach dem Institut umgesehen………und rate mal was mir da engegengeflutscht ist?

    Das RLI ist eine Forschungseinrichtung der Reiner Lemoine Stiftung

    Reiner Lemoine wurde 1949 in Berlin geboren. Er studierte Raumfahrttechnik und legte 1979 sein Diplom an der TU Berlin ab. Reiner Lemoine zählt bundesweit zu den Pionieren im Bereich der regenerativen Energien. Er baute mit Freunden und Geschäftspartnern zahlreiche innovative Unternehmen auf, u.a.:

    1978 die Wuseltronik GbR, ein Ingenieurbüro für industrielle Messtechnik und
    regenerative Energietechnik
    1996 die Solon AG, die Solarmodule herstellt
    1999 die Q-Cells AG, die Hochleistungs-Solarzellen entwickelt und produziert

    Kurz vor seinem Tod gründete er im September 2006 die Reiner Lemoine-Stiftung.

    Und hier die Jungs und Mädels des RLI……….

    Na das nenn ick mal “unabhängige Studie”, Nachtigal ick hör dir trapsen.
    H.E.

  166. Tja, Heinz,
    weisst, warum die Ökos so reflexhaft “Lobby, Lobby!” brüllen, sobald was nicht nach ihrem Kopf geht?
    Die sprechen aus eigener Erfahrung und die sind es so gewohnt, mit allen Mitteln von Seilschaft, Lobbyismus, Medienbeeinflussung, Aufwiegelung, Nötigung und Agitprop zu arbeiten, dass sie sich ein anderes, ehrlicheres Vorgehen gar nicht vorstellen können.

  167. #163. Tritium

    Der Kampf um die Führungsposten im Bundestagswahlkampf ist nun in vollem Gange. Und Roth pocht selbst auf eine Rolle als Zugpferd.

    jawoll ja, da gibt es noch Stechen und Hauen, auch wenn Sie nach außen hin immer so tun, in Wirklichkeit sind die sich untereinander nicht “grün;-)

  168. Von Prognosen und anderen Irrtümern:


    Prognos AG: Strompreise steigen durch Photovoltaik bis 2016 um 1,9% oder doch um 40%?

    Das Problem: Ein und die selbe Forma (Prognos) ‘berechnet’ in zwei Studien völlig unterschiedliche Strompreisentwicklungen. Nun ist Schadensbegrenzung angesagt!
    Heraus kam ein richtig lustiger Versuch, mit vielen Worten zu verschleiern, dass Gutachten das sagen, was der Auftraggeber gerne möchte und dass die Strompreise durch die NIE weiter explodieren werden.

    Für letzteres einige Kernaussagen:

    …geht Prognos davon aus, dass der Haushaltsstrompreis im Trend-Szenario von 24,5 Cent/kWh im Jahr 2012 auf 28,2 Cent/kWh in [2016]ansteigt.

    „Aus der Studie geht hervor, dass die Kosten für die Ökostrom-Förderung durch das Erneuerbare Energien Gesetz bis 2016 auf 18 Milliarden Euro steigen werden. 2011 betrug die Förderung noch 13 Milliarden Euro.“

    …steigt auch die EEG-Umlage um 40 Prozent.

    Das ist, beginnt man nachzurechnen, alles ziemlich widersprüchlich.
    Einmal (“Haushaltsstrompreis”) steigt die EEG-Umlage + Steuern um 3,7 Cent/kWh.
    Dann steigt sie (“18 Milliarden”) bei vorausgesetzt gleichmässigem Verbrauch um 1,4 Cent/kWh
    Oder sie steigt um 40%, das wären dann 5 Cent/kWh ohne Steuer oder 6 Cent/kWh mit MwSt, was eine Strompreiserhöhung auf 30,5 Ct/kWh in 2016 bedeuten würde.

    Noch mal ein Zitat:

    Prognos AG: Korrekt ist, dass die Differenzkosten, die auf die Letztverbraucher umgelegt werden, für alle erneuerbaren Energien in Summe um 40 Prozent ansteigen. Damit steigt auch die EEG-Umlage um 40 Prozent.

    Bei EEG-Prognosen ist es erfahrungsgemäss am besten, wenn man die höchste mit einem Faktor von 2 bis 3 multipliziert. Doch so pessimistisch wollen wir mal gar nicht sein.
    Dennoch können uns an den Fingern abzählen, dass die exponentielle Explosion der Stromkosten weiter anhalten wird.
    Mag sein, die EEG-Umlage selbst wird in den nächsten 4 Jahren nur auf 5 Cent steigen. Dazu kommen aber Netzausbaukosten, wahrscheinlich eine neue ‘Förderung’ namens Kapazitäts-Abgabe und natürlich oben drauf immer die Mehrwertsteuer.

  169. @Tritium

    Hihi, ick setzt da mal ein drauf…….

    Aufschrei gegen den „Solarausstieg“

    Durch die Kürzungen bei der Solarvergütung fürchtet das Handwerk um tausende Jobs. Solarfirmen haben sich nun gemeinsam gegen die Pläne gestellt.

    Wir werden alle sterben………

    DIHK erwartet Rekord bei Solaranlagen

    Trotz Förderkürzung

    Die geplanten Kürzungen in der Solarstrom-Förderung werden den Ausbauboom nach Auffassung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) kaum bremsen. Er erwarte dieses Jahr einen Rekordzubau an Photovoltaikanlagen, sagte DHIK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitag). „Nach unseren Schätzungen wird sich die Summe auf 8000 Megawatt (MW) belaufen“…….

    Jammern auf hohem Level und uns blüht trotzdem ein neuer Rekord beim Ausbau der Mittagsstromerzeuger, wie doof is dat denn?
    Wat hier nur noch hilft…….ist ein Deckel, aber den haben ja die Solistas bisher erfolgreich verhindern können.
    Ergo steht schon jetzt mit an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit fest, das sämtliche Prognosen der EE-Umlagen viel zu tief angesetzt werden…………..armes Deutschland, regiert von Lobbyisten und dummen Politikern.

    Duck und wech
    H.E.

  170. Naja, Heinz, je mehr die Karre Gas gibt, desto schneller klebt sie an der Wand.
    So gesehen hat es auch sein gutes.
    Man kann natürlich, wenn man die Abzocke anschaut, auch erkennen, dass die NIE-Branche der ‘Enrgiewende’ selber keine Chance gibt: “Rausholen was geht, so lange die Blase noch nicht geplatzt ist!” ist das Motto. Hätten sie ein langfristiges Engagement im Sinn, wärden sie sich nicht mit ihren unverschämten Forderungen so vehement selber den Ast absägen und statt dessen auf ein langsameres, aber stetiges und zukunftsfähiges Wachstum setzen: Wer heute dafür ist, die PV-Zubau zu deckeln, hätte auch in 10 Jahren noch Aufträge. Wer heute die Blase heizt, zieht sich mittelfristig selber den Boden weg.

  171. #169/170

    Hallo Heinz und Tritium

    ist doch schön zu sehen, wie sich die Abzocker gegenseitig an die Gurgel gehen. Klar ist auch, dass die Sonnenfreunde beim anstehenden “Verteilungsendkampf” den Kürzeren ziehen werden. Und da will man natürlich noch schnell Nägel mit Köpfen machen, denn immerhin muß man sich ja 20 Jahre lang um die Vergütung keine Sorgen machen. Trotz Kürzung der Umlage ist das immer noch attraktiv für die Sonnenanbeter, trotz des großen Rumgeheules jetzt.

    karl.s

  172. denn immerhin muß man sich ja 20 Jahre lang um die Vergütung keine Sorgen machen

    Karl, man sollte sich schon Sorgen machen. Das Haltbarkeitsdatum des EUROs ist absehbar. Wenn Griechland 50% seiner Schulden erlassen werden (100 Mrd. rund), warum sollten Portugal und andere ihre Schulden komplett zurückzahlen wollen? Wären doch schön blöd, wie Ortner auf seinem Blog schreibt (gut, das ist jetzt OT und sollte nicht weiter vertieft werden; obwohl ein Ökonomie-Thema wie “Energierwende in Zeiten der Schuldenkrise” würde ja auch mal passen).

  173. Entwarnung!!! Deutschland schafft die “Energiewende”!!! Jetzt erst recht!!!

    Schnecken liefern elektrischen Strom

    US-Forscher haben in lebende Weinbergschnecken Mini-Brennstoffzellen implantiert, die über Monate hinweg Strom erzeugen können. Die Energie gewinnen die Brennstoffzellen aus Glucose und Sauerstoff im Blut der Schnecken. Die Glucose nehmen die Schnecken über ihre Nahrung auf. Die Mini-Brennstoffzelle kann kurzzeitig eine Leistung von mehr als sieben Mikrowatt liefern. Dann muss den Schnecken allerdings eine Fress- und Erholungspause gegönnt werden. Bei einem konstanten Stromfluss von nur 0,16 Mikrowatt zeigten die Tiere hingegen keine Erschöpfungssymptome. Die erzeugte Energie reicht aus, um kleine elektronische Schaltkreise zu betreiben.

    Wenn das keine Perspektiven sind…

  174. @Helix

    …..hi hi, lieber ein Ende mit Schnecken, als Schnecken ohne Ende!

  175. Hm, Schrecken ohne Ende aber auch das hier

    How Engineering the Human Body Could Combat Climate Change

    also, z.B.

    Some of the proposed modifications are simple and noninvasive. For instance, many people wish to give up meat for ecological reasons, but lack the willpower to do so on their own. The paper suggests that such individuals could take a pill that would trigger mild nausea upon the ingestion of meat, which would then lead to a lasting aversion to meat-eating. Other techniques are bound to be more controversial. For instance, the paper suggests that parents could make use of genetic engineering or hormone therapy in order to birth smaller, less resource-intensive children.

    Wie hießen noch mal die armen kleinen Kerlchen von Flores? Die Insel-Hobbits? Homo floresiensis?!?
    Sind auch ausgestorben……..

  176. @ Helix Pomatia #175

    Da scheinen die wahrlichen Erben eines Dr. Josef Mengele am Werke zu sein.

    Der Schoß ist fruchtbar noch…

  177. #173. / 174. Helix u. Tim

    Wenn das keine Perspektiven sind…

    moin Männer,

    wie wäre es mit einem Riesenschneck, da kommen wir dann vielleicht in den Milliwatt Bereich ;-)

    karl.s

  178. #176. moosgeist

    Der Schoß ist fruchtbar noch…

    moin moosi,

    und Hirn ist krank. Ich frage mich immer wieder, wie “abartig” muß man sein, um auf solche Ideen zu kommen? Aber auch das liegt wahrscheinlich in der “Natur” des Menschen. Denn schauen wir uns doch mal um, es gibt fast nichts, was der Mensch nicht tun würde, und ist es noch so pervers. Und immer dann, wenn Ideologie im Spiel ist, dann kollektiviert sich diese Abartigkeit und es gibt Mengeles zu hauf. Das Ergebnis liefert uns die Geschichte vielfach.

    karl.s

  179. Die Geister, die sie riefen:

    Die Zukunft entscheidet sich im Kohlekraftwerk Datteln
    Ein Albtraum für Eon. 1 Mrd. Euro hat der Konzern investiert -- und bisher keine einzige Kilowattstunde Strom produziert. Dabei sollte hier das Musterkraftwerk schlechthin entstehen, die Zukunft für das Konzept Kohlestrom. Mit der Abwärme sollten 100.000 Haushalte heizen und CO2 einsparen, hatte Eon argumentiert. Ein Großteil der Stromproduktion fließe außerdem ins Bahnnetz und trage so zur klimafreundlichen Mobilität bei. Das Ganze werde auf modernstem technischem Niveau bei bester Energieeffizienz produziert. Doch die Bürger protestierten -- und fochten die Baugenehmigung an. Mit Erfolg.

    Tja, die Protestkultur frisst ihre Kinder:
    Konventionelle Kraftwerke sind selbst in den verwegendsten ökologistischen Wendeplänen unverzichtbar. Zudem hat die Kraftwerkstechnik grosse Fortschritte gemacht, moderne Anlagen sind sparsamer, sauberer, flexibler denn je. Sie sparen dadurch mehr Rohstoffe und CO2 ein als Windräder oder PV und sie sind unverzichtbar für den Regelausgleich.
    Doch irratonale Protestler wenden sich schlicht gegen alles, aus Prinzip. Der Hass, der gegen die Elektrizitätsversorger gesät wurde, trägt unliebsame Früchte.
    Diese fundamentalistsiche Ignoranz efüllt mich, offengestanden, mit einer gewissen Schadenfreude.

  180. @Tritium

    Doch irratonale Protestler wenden sich schlicht gegen alles, aus Prinzip. Der Hass, der gegen die Elektrizitätsversorger gesät wurde, trägt unliebsame Früchte.

    Dazu passt der Artikel von Gideo Böss:

    Happy Fukushima-Day

    …..Sie sind in eine düstere Welt geboren, diese Religiösen, in welcher Flachbildschirme, Fernreisen und Smartphones versuchen, sie zu verführen. Es gilt nämlich: Der Fortschritt ist Satan und tarnt sich auch gerne als Kapitalismus, Globalisierung und Wissenschaft. Zwar wollen auch die Mutternaturisten nicht auf seine Dienste verzichten und organisieren sich darum ausgerechnet im Internet, diesem Ausbund stromfressender und kapitalistischer Geschäftemacherei, aber genau deswegen wissen sie ja, mit was für einem gefährlichen Feind sie es zu tun haben.

    Doch Mutter Natur, diese gütige Göttin, steht auf ihrer Seite und schenkte ihnen Fukushima. Kaum dass dieses AKW schwer beschädigt wurde, witterten sie ihre große Chance. Während in Japan noch Tausenden starben (übrigens wegen einem naturgemachten Tsunami, nicht wegen der Atom-Lobby), betrieben diese mitfühlenden Deutschen Realpolitik auf einem Niveau, welches selbst Henry Kissinger angeekelt haben dürfte. Auf riesigen Demonstrationen forderten sie ein Verbot aller Atome und wenn das schon nicht geht, zumindest die Abschaltung aller Kernkraftwerke…..

    Und obwohl nun der „billiger und sicherer Strom“-Dämon gebannt ist, hängen weiterhin „Atomkraft, nein danke“-Fahnen an Balkonen und kleben ebensolche Buttons an Autofenstern und Kinderwagen. Fast ein bisschen penetrant, auf jeden Fall aber einfallslos. Wenn alle Religionen so drauf wären, würden noch heute protestantische Eltern ihren Kindern auf die Jacken nähen „Vatikan abschalten!“…..

  181. @Tritium

    Doch irratonale Protestler wenden sich schlicht gegen alles, aus Prinzip. Der Hass, der gegen die Elektrizitätsversorger gesät wurde, trägt unliebsame Früchte.

    ….die Elektrizitätsversorger als satanische Massenmörder:

    Maxeiner: Für den bekannten amerikanischen Klimaforscher James Hansen stellt sich mit Blick auf kalbende Gletscher die Frage: „Können diese krachenden Eismassen als eine Kristallnacht dienen, die uns aufweckt?” Angesichts eines mit Kohle beladenen Güterzuges fühlte [Hansen] sich zu der Bemerkung veranlasst: „Wenn wir es nicht schaffen den Bau neuer Kohlekraftwerke zu verhindern, dann sind dies Todeszüge – nicht weniger grausam als die Waggons, die ins Krematorium fuhren.”

    …..tja, Totschlagargumente wirken eben immer, wenn man gegen die Vernunft nicht ankommt.

  182. @179 Tritium

    Es geht auch anders….

    Boxberg setzt neue Maßstäbe

    Ein Anruf und ein Mausklick, dann war die Netzschaltung des neuen Blocks R in Boxberg Geschichte. Eigentlich vollkommen unspektakulär, doch laut Vattenfall-Vorstand Hubertus Altmann ein Meilenstein für jeden Kraftwerker und die Anlage in Ostsachsen. Am Dienstag wurde in Boxberg deshalb gefeiert. Die nächste Feier gibt es im Herbst, wenn der Dauerbetrieb läuft……..

    675 MW, Wirkungsgrad bei 43,7 %, 600 Grad bei 285 bar Dampfdruck……….so muss ein Kraftwerk aussehen.

    Im Gegensatz zu den dekadenten Wessis, deren Strom auch ohne Kraftwerke aus der Steckdose kommt, klappt einem beim Boxberger Bürgermeister erstmal die Kinnlade runter.

    Derweil noch getestet wird, wirft Boxbergs Bürgermeister Roland Trunsch (Freie Wähler) bei seinem Grußwort ein, dass noch genug Fläche am Standort vorhanden ist, um einen weiteren Kraftwerksblock zu bauen. Denn nach wie vor werde in Boxberg jeder Arbeitsplatz gebraucht. “Es verlassen noch immer junge Leute unsere Region”, so Trunsch.

    Tja, unterschiedlicher können Denkweisen kaum sein……..aber loben wir mal die Ossis nicht zu sehr……Fortsetzung folgt:

  183. Lange Leitung mit Sprengstoff

    Die Diskussion erinnert an Debatten über Windräder. Gegner einer Stromtrasse kritisieren die drohende Verschandelung der Landschaft – die lange Freileitung soll ausgerechnet durch ein Biosphärenreservat führen. Die Ablehnung der Trasse hat aber noch andere Gründe.

    Die geplante 380-Kilovolt-Freileitung soll über 115 Kilometer die Umspannwerke Bertikow (Uckermark) und Neuenhagen (Märkisch-Oderland) verbinden. Das Unternehmen 50 Hertz will 130 Millionen Euro in das Projekt zum bundesweiten Ausbau des bestehenden Stromnetzes investieren. Die gesamte Leitung soll am Ende Strom von Windkraftanlagen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg über Berlin nach Süddeutschland transportieren, wie Dirk Man they von der Projektkommunikation erläutert.

    Ick hör dat grüne Volk noch labern……..die bösen Energiekonzerne haben es “versäumt” neue Leitungen zu bauen um absichtlich die tolle Energiewende zu sabotieren, hahaha.
    Ach übrigens ihr EE-geilen Süddeutschen………die im 50Hertz Netz investierten Milliarden dürfen wir Ossis (Brandenburger, Mecklenburger) ganz alleine über unsere Durchleitungsgebühren blechen, wird Zeit das das auch mal auf ganz Deutschland umgelegt wird……….wie die Befreiung der Großindustrie von den Netzgebühren.
    Naja, süddeutsche Stadtwerke kaufen sich in ostdeutsche Vogelschredder-Parks ein um dann ganz toll mit dem grünen Strom protzen zu können, den sie ja dann rein rechnerisch erzeugen und ick darf mir dann den ekelhaften Anblick reinziehen und ein Teil der Kosten tragen, ja ne is klar.

    Die Energiewende birgt wirkliche “Sprengkraft” aber anders als sich das unsere Politzwerge so denken…….wir schaffen nämlich ganz tolle soziale Verwerfungen und die lassen sich dann nicht mehr wegreden.
    H.E.

  184. #182. Heinz Eng

    aber loben wir mal die Ossis nicht zu sehr……

    Hallo Heinz,

    da würde ich auch von abraten. Denn vor noch gar nicht allzu langer Zeit hat Dong Energy ein geplantes Kohlekraftwerk in Lubmin von sich aus aufgegeben, obwohl das Genehmigungsverfahren noch gar nicht beendet war. Auch da waren “rührige” Aktivisten am Werk, die das Projekt ideologisch zerrissen haben. Gut, das war vor der abstrusen “Energiewende”, aber die Typen sind keinen Deut besser als in Datteln.

    karl.s

  185. @Helix Pomatia #175

    For instance, the paper suggests that parents could make use of genetic engineering or hormone therapy in order to birth smaller, less resource-intensive children.

    Auch dies regelt Mutter Natur selbstverständlich selbst, da brauchen wir keine Gentechnik or Therapien: siehe meinungsbildendes Qualitätsmedium.

  186. @Flumi

    da brauchen wir keine Gentechnik or Therapien: siehe meinungsbildendes Qualitätsmedium.

    Forscher: Schrumpf-Effekt durch globale Erwärmung

    Philip Gingerich von der Universität Michigan sieht den Zusammenhang zwischen Erwärmung und Körpergröße durch die Studie ebenfalls belegt: „Ich sage immer scherzhaft: Wir werden bald nur noch einen Meter groß sein, wenn wir so weitermachen.“ Gingerich weiter: „Das wäre vielleicht gar nicht so schlimm. Wenn das alles ist, was wir zu befürchten haben, dann wäre alles in Ordnung.“

    ….hi hi, das wäre doch DIE Lösung für unsere Öko-Fredis! Dann würden die Leute von ganz allein von „dicken Spritschluckern” auf niedliche kleine E-Autos umsteigen, ganz ohne Zwang und Ökodiktatur! …..und der nächste deutsche Bundespräsident heißt Dirk Bach.

  187. Achtung, da haut es einem den Hut hoch…….

    Niederländer sollen Niedersachen helfen

    Weil der Bau von Windparks in der Nordsee stockt, gerät die niederländische Regierung unter Druck. Die norddeutschen Bundesländer fordern vor allem ein stärkeres Engagement der Regierung in Den Haag für den Bau von Stromleitungen. Der Grund: Der Betreiber des deutschen Stromnetzes, die Firma Tennet, gehört dem holländischen Staat.
    …„Die Regierung der Niederlande ist als Gesellschafter von Tennet verpflichtet, ihr Unternehmen so auszustatten, dass es seinen Verpflichtungen nachkommen kann“…

    Geht es noch etwas arroganter?
    Welche europäischen Nationen wollen wir eigentlich noch mit unserer “grünen Energiewende” verärgern?
    Die Polen-, weil die unseren überflüssigen Windstrom fressen müssen, die Franzosen- die uns im Flautefall mit Atomstrom füttern müssen, die Norweger- die selbstverständlich unseren Stromspeicher spielen sollen?
    Hab ick irgendwas verpasst, braucht der Deutsche schon wieder “Raum” im Osten/Süden/Norden/Westen?

    Sind das nicht die selben beknackten Politiker, die damals die Liberalisierung der Energiemärkte bejubelt haben und unbedingt die pösen Energiekonzerne zwingen wollten ihre Netze zu verscherbeln?
    Ham die ihre Hausaufgaben nicht gemacht oder sind die von Natur aus so bescheuert?

    Ick gloobe, mich hackt es.
    Onkel Heinz………Volksverarscher

  188. Hallo lieber Stromkunde, sitzt Du auch artig im Sessel?
    Na dann guck Dir mal an, was Du demnächst noch so alles mitbezahlen darfst.

    Netzausbau treibt Strompreis noch höher

    “Soweit mögliche Schäden trotz technischer und organisatorischer Vorkehrungen nicht wirtschaftlich versicherbar sind, ist der Schadensausgleich zu sozialisieren”, heißt es im Papier der AG, in der Netzfirmen, Windparkbetreiber, Zulieferer wie Siemens sowie Umwelt- und Wirtschaftsministerium vertreten sind. Denkbar sei ein Eintritt der Bundesregierung oder die Überwälzung auf die von allen Stromkunden zu zahlenden Netz- oder Ökostromentgelte………

    …Ferner wird vorgeschlagen, eine Offshore-Anbindungsumlage einzuführen, die auch von den Stromkunden bezahlt werden müsste.

    Während die Bundesregierung auf riesige Off-Shore Windparks setzt, pappen die einzelnen Bundesländer unabhängig davon jeden Hügel voll mit Vogelschreddern um auch ihr Plansoll zu erfüllen.
    Langsam sollten sich mal unsere Regierungszwerge im Bund und Ländern darauf einigen ob die Wende lokal-dezentral oder doch wieder monopolistisch-ozeanisch werden soll.

    Praktisch bauen wir nicht nur ein paralleles Zweitnetz auf……..nöö, inzwischen kommt auch noch das Drittnetz dazu, das man ja auch noch ganz toll finanziell den Stromkunden überhelfen kann……..wir hams doch, wir sind doch alles Geldscheißer und ham eh zu viel Kröten uff´n Konto rumliegen (ausser icke), ist doch für ne gute Sache, wir retten doch die Welt und verbannen böse Atome aus Deutschland.

    Wer rettet mich eigentlich vor diesen Wahnsinnigen?

    Naja, kommt der Zusammenbruch eben noch schneller, mir kanns recht sein.

    Onkel Heinz……..und wieder ist der Kübel voll, und dat schon vor dem Mittag

  189. 10 kleine Negerlein….*

    Auch Solarhybrid ist jetzt zahlungsunfähig
    Tja, da hat es wieder ein Negerlein erwischt und die anderen haben schon den Strick um den Hals:

    Nächste Pleite in der Solarbranche: Nach Solon und Solar Millennium hat es jetzt die Solarhybrid AG aus dem Sauerland erwischt….Die Krise hat jedoch schon längst auch die großen Solar-Unternehmen erfasst. So kämpfen Conergy und Q-Cells ums Überleben, und auch der einst stets optimistische Solarworld-Chef Frank Asbeck warnt inzwischen vor dauerhaft schweren Zeiten.

    Besonders bemerkenswert:
    …Es gebe in der gesamten Branche kein Unternehmen mehr, das noch schwarze Zahlen schreibe. Das gelte auch für die chinesischen Hersteller….
    Das ist ein klarer Beleg dafür, woher die tollen Preissenkungen wirklich kommen: Nicht von echten Kostensenkungen, sondern von einem gnadenlosen Dumping-Wettbewerb der Hersteller mit dem Ziel der Marktverdrängung. Die angeblich so viel billiger gewordene PV-Stromerzeugung ist also nur ein Blase, ein kurzfristiges Tal. Mittel- und langfristig sinken die Preise nicht, sie werden wieder steigen!

    Und die Zukunft der arbeitsplatzschaffenden Exportbranche PV, die die Zukunftshoffnung Deutschlands darstellt, die wir unter gigantischen Kosten ‘für unsere Kinder und Enkel’ gepäppelt haben?
    …Noch drastischer schätzt Klaus-Dieter Maubach, Technologie-Vorstand beim Energieversorger Eon, die Lage ein: Deutschlands Solarindustrie werde in den kommenden fünf Jahren angesichts des Wettbewerbs aus China verschwinden. Nicht ein einziger Arbeitnehmer werde dann noch bei den deutschen Solarunternehmen arbeiten, denn die seien dann alle pleite.
    …mal eben 120 Milliarden verbrannt, für Tagträume von Soziologie-Studienabbrechern, die sich einbilden, sie könnten es besser als Manager.

    *Schrecklich incorrect, ich weiss! Ich schäme mich ja auch soooo sehr! :-D

  190. @Tritium
    Pfui….das heißt jetzt “ungefähr 10 minderjährige starkpigmentierte AfrikanerInnen”……..und das ganze getanzt bitte.

    Ausserdem und sowieso……ick hab ooch noch eenen.

    Windkraft-Zulieferer Siag stellt Insolvenzantrag

    Eine Menge schlechter Nachrichten präsentierte der Windkraftzulieferer Siag Schaaf: Das zahlungsunfähige Unternehmen hat beim Amtsgericht Montabaur Insolvenz eingereicht. Als Gründe für die Pleite nannte das Unternehmen hohe Verluste in den USA, eine von der Finanz- und Wirtschaftskrise verursachte Unterbeschäftigung in den Jahren 2010 und 2011 sowie Verzögerungen im Projektgeschäft. Zugleich kündigte der Windkraftanlagenhersteller Bard an, seine Rotorblattfertigung in Emden zu schließen.

    Tja, und was mit einer Branche passiert die sich alleine auf hohe Subventionen aufbaut, zeigen uns die Amis gerade.

    Broken down and rusting, is this the future of Britain’s ‘wind rush’?

    14.000 verfallene, verrostete Windräder stehen im Lande herum, 38.000 arbeiten noch, ein Goldgräberstimmung 1980 als die USA fette Steuergutschriften für den WKA-Bauer spendierte und jetzt ist kein Geld mehr da um die Monster wieder abzumontieren.
    Nebenbei mal ein paar Opferzahlen:

    Schätzungsweise 10.000 Vögel, darunter bis zu 80 geschützten Steinadler, 380 Eulen, 300 Rotschwanzbussard und 330 Falken wurden zerfetzt jedes Jahr im massierten Banken Altamont die von Turbinenschaufeln -- ganz zu schweigen von Tausenden von Fledermäusen sagen -- bis empörten Naturschützern verklagt Amerikas “tödlichsten” Windpark vor vier Jahren.

    Deutschland macht jetzt den Unsinn nach, den die Amis vor 30 Jahren schon gemacht haben………aber in unserer Überheblichkeit denken wir, das es bei uns garantiert klappt.
    Pustekuche……..Die Energiewende ist eine gescheiterte Konjukturmassnahme der Bundesregierung mit direkter Gegenfinanzierung durch den Stromkunden.
    Aber wie wir deutschen Lemminge nun mal so sind……ist der Weg zu Klippe erstmal eingeschlagen, bringt uns nichts und niemand mehr davon ab, kollektiven Selbstmord zu begehen.
    Amen…….ersatzweise für Atheisten……Mahlzeit.

    H.E.

Schreibe einen Kommentar