Deutschlands Energiediät – Teil 3: Keine Perspektive
12. Februar 2012 | Von Peter Heller | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Blog, Energieerzeugung, Politik, Windkraft, Wirtschaftsförderung
Stolz blickt Herr Schneider (Name geändert) auf seine neue Logistikhalle. Ein Zweckbau, ein einfacher Quader, dessen zwei Längsseiten in dichter Reihung Tore und Verladerampen aufweisen, an die die Lastkraftwagen heranfahren können. Die örtliche Presse berichtet natürlich auch von der Eröffnung. Der Reporter aber interessiert sich weniger für effiziente Transportketten, innovative Lagerhaltung und die Arbeitsplätze, die damit verbunden sind. Ihn interessiert das Dach. Es ist bedeckt mit Solarzellen. Und daher wird seine Berichterstattung nicht auf die erfolgreiche Ansiedlung eines weiteren Gewerbebetriebes im Ort abheben. Er wird Herrn Schneider vielmehr deswegen loben, weil er die Energiewende unterstützt. “Tja”, sagt Herr Schneider nach dem offiziellen Tamtam zu mir, “ich finde das ebenso lächerlich, wie Sie, Herr Heller, aber ich wäre doch dumm, wenn ich das nicht machen würde.” Er meint damit die Subventionen, die er einstreicht. Die er einstreichen kann, weil ihm ein großes Dach gehört. Deutschland wird das Land der blauen Dächer.
Noch bis vor etwa 200 Jahren waren politische Macht, gesellschaftlicher Status und ökonomischer Wohlstand eines Individuums unmittelbar mit dem Besitz fruchtbaren Landes verknüpft. Denn die Flächen, die für Ackerbau, Viehzucht und Forstwirtschaft zur Verfügung standen, bildeten die mit weitem Abstand bedeutendste Energieressource. Allein Grundbesitz ermöglichte die Produktion der wesentlichen Energieträger:
- Nahrung, für Menschen und vor allem für Nutztiere, die letztendlich in mechanische Arbeit umgesetzt wurde
- Holzkohle, aus der die Prozesswärme für Erzschmelzen gewonnen werden konnte
Wasser- und Windkraft waren seit jeher nur ergänzende Quellen mit an bestimmte geographische Gegebenheiten gebundenen Möglichkeiten. Kriege wurden nicht wegen des Zugangs zu schnell fließenden Strömen oder windigen Küsten geführt. Sie dienten meist einer Erweiterung des Staatsgebietes um fruchtbare Gebiete zur Erhöhung der verfügbaren Menge des Primärenergieträgers Biomasse – die einzige Wachstumsperspektive, die zur Verfügung stand.
Mit der industriellen Revolution änderte sich die energetische Grundlage menschlicher Gesellschaften vollständig. Die Grenzen der Entwicklung, die der geringe Wirkungsgrad der Photosynthese definierte, wurden überwunden. Maschinen wurden zu neuen Arbeitstieren und ihre Nahrung wurde nicht mehr mühsam auf dem Acker, sondern wesentlich effektiver durch die verdichtete Sonnenenergie von Kohle, Erdöl und Erdgas gewonnen. Später dann kam die Kernkraft hinzu, die die völlige Unabhängigkeit von der Launenhaftigkeit natürlicher Prozesse und der Zufälligkeit geographischer Gegebenheiten gewährleisten konnte. Bis heute ist sie die einzige Energiequelle, die es gestatten könnte, von der Erde unabhängige Gemeinschaften auch auf anderen Himmelskörpern anzusiedeln.
Diese Entwicklung bedeutete eine Verschiebung der Macht, von den Landbesitzern auf das produzierende Gewerbe, den Handel und die Konsumenten. Das knappe Gut Energie, einst vom Adel kontrolliert, wurde für jedermann zu jedem Zeitpunkt verfügbar. Es entstanden Wohlstand und freiheitliche, durchlässige Gesellschaften, in denen der Status des einzelnen nicht davon abhing, ob er in eine Familie von Landbesitzern hineingeboren wurde. Und es gab eine Perspektive anhaltenden Wachstums unabhängig von der territorialen Größe. Wissen, Kreativität und Innovationspotential entwickelten sich zu entscheidenden, unbegrenzt verfügbaren Ressourcen.
Mit der Energiewende wird das Rad der Zeit wieder zurückgedreht.
Wohl dem, der ein Dach besitzt, wie Herr Schneider. Sei unternehmerischer Erfolg hängt zu einem guten Teil nicht mehr davon ab, welche Waren in welchen Mengen in seiner Halle umgeschlagen werden, sondern wie groß das Dach und damit die Menge an Solarzellen ist, für die er von allen anderen Verbrauchern Geld einstreicht, ohne eine Nachfrage zu erfüllen. Denn den Strom, den er produziert, würde man ohne Zwang nicht kaufen, da am Markt preiswertere Angebote verfügbar sind. Es ist ein wenig wie die mittelalterliche Leibeigenschaft. Früher leistete man Frondienste auf dem Acker eines anderen, um nicht nur sich selbst, sondern auch den mit Wein, Weib und Gesang beschäftigten Baron durchzufüttern. Heute zahlt man nicht nur für den Strom, den man braucht, sondern auch für Herrn Schneiders Dachaufbauten, obwohl man dieser eigentlich nicht bedarf.
Die Energiewende verteilt den Wohlstand wieder um – von denen, die kein Land besitzen, um darauf Windmühlen oder blaue Dächer zu errichten, zu denen, die das können. Nun mag man das noch nicht allzu kritisch beurteilen, denn eine Marktwirtschaft produziert nun einmal ökonomische Unterschiede und wer viel investieren kann, der kann auch umfangreich gefördert werden. Das entscheidende Problem ist aber ein anderes: Die Standorte, an denen Windkraftwerke und Solarzellen vielleicht wirklich einmal wettbewerbsfähig sein könnten, sind begrenzt.
Die Bedeutung dessen wird besonders deutlich, wenn man die eigentliche Säule der Energiewende betrachtet: Die Biomasse.
114 Watt pro Quadratmeter beträgt die durchschnittliche Leistung der Sonne in Deutschland. Im Laufe eines Jahres kommt so eine Energieeinstrahlung von etwa 36 PJ pro Quadratkilometer zusammen. Von dieser wirklich sehr großen Menge werden aber nur etwa 2% durch die Photosynthese in Pflanzenmasse umgesetzt. Das sind (maximal) 0,72 PJ/km². Nun gehen die Vorstellungen der Bundesregierung (noch) nicht so weit, statt Maschinen wieder Mensch und Tier einzusetzen, die von dieser Energie durch Nahrungsaufnahme angetrieben würden. Biomasse gilt als Quelle für flüssige und gasförmige Kohlenwasserstoffe, aus denen dann in den entsprechenden Apparaten mechanische, elektrische und Wärmeenergie erzeugt werden. Hierzu sind sogenannte “Energiepflanzen” wie Weizen, Raps oder Mais anzubauen, zu ernten und in entsprechenden Anlagen umzuwandeln. Im Jahr 2008, dem Basisjahr der Energieszenarien der Bundesregierung geschah dies in Deutschland auf einer Fläche von 16.000 km². Der Ertrag in Biogas und flüssigen Biotreibstoffen betrug 360 PJ. Dies sind 0,0225 PJ/km². Lediglich 3 Prozent der maximal durch Pflanzen speicherbaren Sonnenenergie können also letztendlich in Nutzenergie für uns umgesetzt werden. Oder anders ausgedrückt: Lediglich 0,07% des Sonnenlichtes können auf diese Weise in Form von Bioenergie zur Verfügung gestellt werden. Sicher ist das am Ende mehr, als zu vorindustriellen Zeiten die Verdauungsapparate von Mensch und Tier lieferten. Aber es ist immer noch so wenig, daß der enorme Flächenbedarf eines substantiellen Beitrages zu unserer Energieversorgung erkennbar wird. Außerdem ist es ein Bruttowert, in dem beispielsweise der energetische Aufwand für die Landmaschinen nicht berücksichtigt ist.
Im Jahr 2050, so der Plan der Energiewende, sollen Energiepflanzen 1.230 PJ an Primärenergie liefern. Die erforderliche Anbaufläche betrüge dann 55.000 km². Die gesamte landwirtschaftliche Nutzfläche in Deutschland beträgt aber nur 169.000 km² – es wird kaum möglich sein, diese deutlich auszuweiten, ohne Wälder zu roden. Der weit überwiegende Teil dieser Fläche dient der Gewinnung von Tierfutter, Nahrungsmittel für Menschen werden auf 45.000 km² angebaut. Im Jahr 2050 soll also das Territorium der Energiepflanzen größer sein, als das der Ernährung.
Die Abbildung zeigt die Dimensionen auf. Die Entstehung einer Flächenkonkurrenz wird deutlich. Das blaue Quadrat unten links entspricht einer Fläche von geschätzt 25 km², die für konventionelle Kraftwerke mit 1.500 MW Nennleistung und 80prozentiger Verfügbarkeit ausreichen würde, um dieselbe Energiemenge zu produzieren. Bioenergie bedeutet Intensivlandwirtschaft mit Monokulturen und entsprechenden Stoffeinträgen an Dünge- und Pflanzenschutzmitteln. Die Folgen für den Naturschutz sind absehbar.
Insgesamt rechnet die Bundesregierung übrigens mit weit über 2.000 PJ Primärenergie aus Biomasse in 2050. Sogenannte feste Biomassen, gemeint sind Holz und Torf, sollen zusätzlich etwa 800 PJ erbringen. Das bedeutet auch für unsere Wälder den Einsatz schnellwachsender, intensiv bewirtschafteter Holzsorten. Ganz Deutschland wird ein Acker, durchzogen von Baumschulen und Windrädern mit gelegentlich eingestreuten blauen Dächern.
Die Photovoltaik spielt im Energiekonzept keine große Rolle. Sollte nicht ein revolutionärer Durchbruch beim Wirkungsgrad von Solarzellen gelingen, ist ihre Wirtschaftlichkeit wohl nur in einigen Regionen in Deutschlands Südwesten zu erwarten. Das hat die Bundesregierung durchaus berücksichtigt. Anders die Windenergie. Sie soll die Hauptlast der Stromproduktion übernehmen: 170 TWh im Jahr 2050. Angenommen, man könnte dafür Anlagen mit 5 MW Nennleistung, einem Rotordurchmesser von 100 Metern und 2.000 Vollaststunden im Jahr einsetzen, wäre bei Einhaltung der üblichen Abstandsregeln (fünffacher Rotordurchmesser bis zur nächsten Anlage) eine Fläche von 4.250 km² für 17.000 Windmühlen erforderlich. Dies entspricht in etwa der Größe des Saarlandes. Nun gut, könnte man sagen, wer braucht schon das Saarland? Außerdem soll ein erklecklicher Anteil dieser Strommenge ja Offshore erzeugt werden. Aber auch die Flächen dort müssen der Natur mühsam und kostenintensiv entrungen werden.
Die NIEs sind naturinvasive Energien. Sie schöpfen nur scheinbar aus unbegrenzt vorhandenen Quellen. Denn in Wirklichkeit sind ihre Möglichkeiten von der knappsten aller Ressourcen abhängig: Von der Landfläche, die für ihren Ausbau zur Verfügung steht. Das Energiekonzept der Bundesregierung beschreibt ein Szenario, in dem die Möglichkeiten hierzulande bis an die Grenzen des Machbaren ausgereizt werden. Und selbst dann können Wind, Wasser, Sonne und Biomasse nur etwa 25% der Primärenergie bereitstellen, die wir heute benötigen. Es besteht kein weiteres Ausbaupotential. Sollten die ambitionierten Einsparziele verfehlt werden, sollten wir doch mehr Energie benötigen, als die Bundesregierung glaubt, dann bleibt uns nur eines: Unser Territorium erweitern. Das Energiekonzept bietet nur diese eine Wachstumsaussicht. Das ist seine Perspektive. Landbesitz wird wieder zur primären Quelle für Macht, Status und ökonomischen Wohlstand. Wie im Mittelalter, wie in der Antike. Das ist keine Perspektive.
Quellenhinweis: Die Daten zur Energiewende, auf die ich mich in diesem wie in anderen Texten berufe, finden sich in den Energieszenarien 2010.






Schöner Artikel. Insbesondere die Abbildung gefällt mir. Die Relationen werden so klar.
Damals hat man einen Acker aber auch mit einem Ochsengepann und menschlicher Arbeitskraft bestellt. Sicher ist das heute mit Maschinen effizienter aber auch wesentlich energieaufwendiger. Vielleicht sollte man mal den Ertrag von damals zu heute in Relation zu den eingesetzten Kwh setzen.
Nicht unbedingt, es kommt auf den Blickwinkel an.
Ich habe mal gelesen, dass die Arbeitstiere wenigstens 10% der Anbaufläche für ihre Fütterung beanspruchten.
Beim Einsatz von Tieren geht also der Ertrag von 10% der Fläche verloren.
Wenn der Traktor mit Biodiesel berieben würde, welchen Flächenanteil würde der beanspruchen?
Übrigens gingen in der ‘guten alten Zei’) auch noch enorme Anbauflächen verloren, weil darauf Textilfasern und Farbstoffe angebaut werden mussten. Heute machen wir das aus Öl und dadurch machen wir indirekt Nahrungsmittel aus Erdöl, weil die Flächen nun für die Nahrungsproduktion zur Verfügung stehen.
Ein ausgezeichneter Artikel, der zwei neue oder sonst wenig beachtete Aspekte aufwirft:
1. Bodenfläche als begrenzte, nicht (ohne territoriale Expansion) erneuerbare Ressource,
2. die schöne neue Biomasse-Welt ist nichts anderes als das ancien régime; bereitet unser Konsensparlament schon den Boden für den zugehörigen politischen Absolutismus vor?
Aber für die Anhänger der Energiespar-Flagellantenorden ist wohl selbst das alles noch “im grünen Bereich”!
Hallo Herr Heller,
Zunächst meine ehrliche Hochachtung und Dank für diesen trefflichen Artikel. Kalauernd würde ich sagen: ‚eine echter Heller‘
Der letzte Absatz hat es in sich und ist an Brisanz wohl schwer zu überbieten.
Denn das wäre beim verantwortungslosen Festhalten und skrupelloser Weiterverfolgung dieser Weltbeglückungs-Politik mal wieder die ‚ultima ratio‘.
Die Anfänge finden sich schon in den aggressiven „Gedankenspielen“ einiger Institutionen, wenn es um die Wasserkraft und die Speicher Norwegens geht. Da wird skrupellos drauflos spekuliert und geistig Besitz ergriffen. Hinter vorgehaltener Hand werden auch schon wieder die „riesigen“ Agrarpotenziale für Biomasse von Polen, Ukraine und Rumänien gehandelt. Ach ja, um nicht zu vergessen. Desertec mit der gesamten Sahara ist ja auch noch im Gespräch.
Ist denn dieser Größenwahnvirus immer noch nicht ausgerottet? Immer wieder taucht er unter immer neuen farbigen Varianten auf.
herzliche Grüße aus dem Moos
Wenn man Zellulose( Molekulargewicht zehn- bis hunderttausende g/mol )schon zu Methan (16g/mol) zerhacken muss,
könnte man ja wenigstens mit diesen Pflanzen nebenbei Moleküle erzeugen, die chemisch nicht einfach zugänglich sind,
wichtige Arzneistoffe zum Beispiel wie Scopolamin oder Insektizide wie Pyrethrum. Oder man könnte mit dem Ethanol, bevor er verbrannt wird, noch Blattproteine extrahieren. Aber wird irgendetwas davon gemacht? Am Ende ist es ziemlich absurd, wenn Erdöl und Erdgas benutzt werden, um in mehrstufigen Synthesen Neonicotinoid-Pestizide herzustellen, statt sie für Landmaschinen einzusetzen, die die komplex strukturierten Moleküle unter Ausnutzung des enzymatischen Apparats der Pflanzen zu nutzen.
Das Biokraftstoffe niemals Benzin und Diesel ersetzen können, muss man wohl kaum erwähnen.
Allenfalls in den Tropen könnte Biogas oder das alte Leuchtgas auf pflanzlicher Basis oder aus Tiermist hergestellt zum Kochen Sinn machen, jedenfalls besser als Feuerholz oder Holzkohle.
Erschwerend kommen noch folgender Faktor dazu,
Bio-Anbau zur nachhaltigen Herstellung ökologisch wertvoller Nahrungsmittel, deren Flächenbedarf wohl fast doppelt so hoch liegt wie beim Konventionellen.
Lösung unserer grünen Bessermenschen, esst weniger Fleisch damit wir Agraflächen für die Tierfutterproduktion einsparen und noch a bisserl mehr die Energie-Monokulturen anbauen können.
Wenn das in diesen Land so weiter geht, wandere ick nach China aus.
H.E.
#4. Fluminist
moin Flumi,
dazu passt auch die Preisentwicklung bei landwirtschaftlich genutzten Flächen hier in Mecklenburg-Vorpommern. Auf immer mehr Flächen werden sogenannte “Energiepflanzen” wie Mais und Raps angebaut, die einzig dazu dienen, als Biomasse die Biogasanlagen zu befüllen. Die Nachfrage nach Flächen ist wird daher immer größer.
gruß
karl.s
Hallo Herr Heller,
danke für den wieder ausgezeichneten Artikel, zeigt er doch den “Irsinn” der NIEs wieder in aller Deutlichkeit auf. Aber das wird natürlich einen überzeugten Anhänger der sog. “Erneuerbaren Energien” nicht abhalten, weiterhin auf diesen bereits toten Gaul zu setzen. Aber steter Tropfen hölt den Stein, daher wird sicherlich noch manch ein Artikel notwendig sein
Gruß
karl.seegert
Ein interessantes Interview in der ‘Wirtschaftswoche’:
Robert Laughlin “Klimaschutz ist eine Sache für die Ewigkeit”
Zum ‘Klimawandel’ sagt er unter anderem:
“Wenn die Mehrheit davon überzeugt ist, dann wird Klimaerwärmung eben nachgewiesen.”
#10 Tritium
wirklich interessant. Ich habe mir gleich mal das Spiegelinterview mit reingezogen. Provokant, aber gut
karl.s
@Karl #11
Geiles Interview……besonders der Schluss!
Wissenschaftsbetrüger
Da isses wieder………..selbst wenn Klimaforscher schon den Urmenschen (die paar Hanseln damals) Einfluss aufs Klima nachgwiesen zu glaubten hatten, hat der Rest der Klimagemeinschaft begeistert in die Hände geklatscht.
Und diesen Satz sollte sich unser PIK mal an den Spiegel heften…..
Der Mann ist einfach Klasse.
H.E.
@Tritium #10
Knallharter Realist, selbst was er über die Gefahren sagt ist hart………aber so ist nun mal das Leben, ohne Risiko kann man nicht einmal ne Tasse Kaffee trinken.
MfG
Genau, Heinz!
In einer Zeitschrift für knallharte Realisten veröffentlicht.
Du kannst sicher sein, dass jeder Manager in Deutschland, der etwas taugt, hinter dem steht.
Manager müssen nämlich in der realen Welt bestehen können, um ihre Erfolge zu bekommen, im Gegensatz zu Politikern können sie nicht schwafeln und sich eine Pipi-Langstrumpf-Welt basteln.
Aber siehst, dass so ein Interview nun öffentlich gedruckt wird, statt dass man sich nur getraut, in Sitzungen zu sagen was man wirklich denkt, das ist schon wieder auch dem ‘Vahrenholt-Effekt’ zu danken. Dammbrüche fangen damit an, dass es aus einem feinen Riss tropft.
#12
Aber hallo, SO und nicht anders funktioniert Wissenschaft! Vermutungen aufstellen und darüber reden, was er für richtig hält, kann jeder. Die Aufgabe eines Wissenschaftlers ist es gerade, sich mit den Möglichkeiten auseinanderzusetzen, die er nicht für richtig hält, und (bei den empirischen Wissenschaften) Experimente zu ersinnen und durchzuführen, die eine Entscheidung zwischen verschiedenen Vermutungen herbeiführen können.
Allzu starke Überzeugungen sind da nur hinderlich.
All das sollte aber jeder, der Naturwissenschaften studiert, spätestens im ersten Semester kapiert haben.
Was möglicherweise auf der obigen Grafik noch fehlt:
So wie ich das sehe, umfasst die Grafik nur den Platz für den Anbau der “Biokraftstoffe” Die Flächen für Lagerhaltung und für die Flächen der Biokraftwerke werden dort noch fehlen. Bei der gewaltigen Menge an Biomasse, die über den Winter gelagert und verarbeitet werden muß, sollte der Platzbedarf ebenfalls nicht unerheblich sein. Ganz zu schweigen von der LAgerhaltung der Reststoffe, die im Frühjarh als Dünger wieder auf die Felder gebracht werden müssen. Kann sich eigentlich jemand die notwendige Größenordnung der Sammelbecken für flüssige Abfälle aus der Biomasseverarbeitung und deren Gestank vorstellen? -- Denn gedüngt werden kann eben nur vor der Vegetationsperiode mit dem Zeug.
Dann ein Hurra auf den kommenden Erfinder der modischen Ganzjahresgasmaske für die Anwohner solcher Lager.
@Onkel Heinz #13
„Knallharter Realist, selbst was er über die Gefahren sagt ist hart…”
…und gerade deshalb ist es äußerst sinnvoll, die Forschung und Entwicklung zu/von neuen Energiekonzepten wie LFTR-Technologie voranzutreiben.
Bei mir in der Nähe gibt’s ein ‘ökologisches Kompostwerk, in dem die ‘Bio’-Abfäle aus dem Hausmüll verfaulen.
Dieses Ding ist grauenhaft. Stünde es nicht mitten in einem Ex-Truppenübungsplatz, wäre es mit Klagen überzogen worden.
Ringsum ist der Wald vermüllt mit Plastikfetzen und ähnlichem unverdaulichen Beigaben, doch der geradezu unerträgliche muffige Geruch lässt die Hauptgefahr erkennen: Pilzsporen!
Bei ienem Tag der offenen Tür fragte ich mal nach Arbeitsuntersuchungen und Arbeitsplatzmessungen, die Antwort war ausweichend und nichtssagend. Dabei sind Pilze in der Lunge eine sehr gut bekannte Gefahr (‘Farmer- Geflügelzüchter- Pilzarbeiterlunge’ etc. sind gefürchtete Berufskrankheiten!)
Und für was dieses Risiko und dieser Dreck?
Guter, brennbarer Rohstoff für Müllkraftwerke wird unter grossen Kosten und Energieaufwand in ein ‘Humus’-Substrat verwandelt, das nicht einmal geschenkt einen Abnehmer findet!
So sieht es im Kleinen aus. Im Grossen wird das anicht besser!
Kürzlich hat BP den ‘Energy outlook 2030” herausgebracht.
Die Prognosen der BP geniessen einen ausgezeichneten Ruf
Der Report ist vor allem eines: Eine Ohrfeige für deutsche Ökoträumer und Energiewender. Ein paar Punkte:
- Im Zeitraum 2010 bis 2030 wird der globale Primärenergieverbrauch voraussichtlich um durchschnittlich 1,6 % pro Jahr wachsen, also nicht wesentlich langsamer als in den vergangenen 20 Jahren (2,0 %).
das sind 32% mehr Verbrauch als heute!
- Der Beitrag der Erneuerbaren Energien (einschließlich Kernkraft und Wasserkraft) zum Energiewachstum steigt auf 34 % (2010 bis 2030).
Kohle und Öl verlieren an Marktanteil, während alle fossilen Energieträger niedrigere Wachstumsraten erleben. Gas ist der am schnellsten wachsende fossile Energieträger.
Doch wohlgemerkt: Der Kohle- Öl- und Gasverbrauch wird steigen!
- Unkonventionelle Gassorten (Schiefergas und Flözgas) könnten über 60 % des globalen Wachstums bei Gas beisteuern.
Die Abhängigkeit von Öl und Gas in den USA wird auf ein Niveau zurückfallen, das man seit den 1980er Jahren nicht mehr gesehen hat.
Hierzu genauer:
we foresee both the Americas and Eurasia -- or Europe including Russia and the former Soviet Union -- achieving self-sufficiency in energy, while the Middle East will generate surplus supply for Asia’s surplus demand.
Mit konsequenter Nutzung aller Ressourcen könnte Nord- und Südamerika und auch Europa vom Mittleren Osten unabhängig werden -- Westeuropa mit Hilfe von Rußland, was vielleicht nur bedeutet, den Teufel mit Beelzebub auszutreiben, Aber die Amerikas mit Hilfe des Shalegases und der gigantischen Schwerölvorkommen in Kanada und Südamerika.
Gerne wird kolportiert, die USA seien die ölhungrigste Nation der Welt, Imperialismus und Kriegstreiberei werden dem Öl angelastet. Jedoch: In the US for example, oil imports have dropped by about one-third since peaking in 2005 and are likely to be half of today’s level in 2030.
Die USA, diese bösen Frevler, sind offenbar sehr viel effizienter in der Reduktion ihrer Ölimporte als der NIE-’Vorreiter’ Deutschland! In wenigen Jahren könnte es sein, dass die USA gesättigt sind und die Europäer sehen müssen, wie sie ohne den großen Bruder an ihr Öl kommen.
Da stellt sich mir die Frage, wie wir denn, nur beispielsweise, ohne die US Navy die Tanker-Strasse von Hormuz frei halten könnten?
Und hier die Sichtweise der Farnzosen:
Frankreich: hoher Kernenergieanteil zahlt sich aus
- Das Szenario mit beschleunigtem Übergang von der zweiten zur dritten, ja sogar vierten Reaktorgeneration mit der Stilllegung eines Teils des bestehenden Nuklearparks wirkt sich laut Bericht vor allem auf den Stromerzeugungspreis aus, der von EUR 40 (CHF 48) auf EUR 60 (CHF 72) je MWh ansteigen würde.
- Das Szenario mit Laufzeitverlängerung der bestehenden Kernkraftwerkseinheiten und verstärkten Investitionen in Sicherheit und Nachrüstung bewahrt einen besonders konkurrenzfähigen Preis, der von EUR 40 auf EUR 50 (CHF 60) je MWh ansteigen würde. Dieses Szenario behalte all die Vorteile des jetzigen Nuklearparks: Energieunabhängigkeit, kein Treibhausgas-Ausstoss und preisliche Wettbewerbsfähigkeit, hält der Bericht fest.
- Das Szenario mit Verringerung des Kernenergieanteils an der Stromversorgung von 75% auf 50% bis 2030 bedeute wiederum eine Zunahme des Stromerzeugungspreises und zwar von EUR 40 auf EUR 70 (CHF 85) je MWh. Das wäre eine Steigerung um 75%. Darüber hinaus würden die Treibhausgas-Emissionen um die Hälfte zunehmen und bedeutende Importe fossiler Energie würden nötig. Das wäre das Ende der Energie-Unabhängigkeit in der Stromerzeugung, warnt die Kommission.
- Ein vollständiger Ausstieg aus der Kernenergie bis 2030 – das vierte Szenario – bedeute eine Verdoppelung des Strompreises, eine massive Einfuhr fossiler Brennstoffe und die Gefahr eines fünffachen Anstiegs der Treibhausgasen-Emissionen.
Kleine Korrektur, da bei durchschnittlich 1.6% Wachstum pro Jahr am Ende(2030) 1.016^20=> 37.4% mehr verbraucht wird.
@ T. Mollet:
Das kann man ja noch ein wenig weiterziehen:
Wenn der Energieverbrauch
weltweitunserer Zivilisation jährlich konstant um 0.5% wächst, verbrauchen wir in knapp 11’000 Jahren durchschnittlich die Menge Energie, die in der Milchstrasse im gleichen Zeitraum als Strahlungsenergie freigesetzt wird.@ T Mollet
Ich zweifle nicht daran, dass die Menschheit eines Tages zumindest die Energie ganzer Sterne lenken könnte.
Ganz sicher aber werden unsere Nachkommen schon in kurzer Zeit ein vielfaches der Energie nicht bverbrauchen, sondern lenken und nutzbar machen wird als wir heute.
Wenn ich Windmühllen, diese primitiven Dinger von vorgestern, sehe und dann an übermorgen denke, muss ich lachen. Wir haben die Möglichkeiten der Energieerzeugung und Energienutzung bisher in einer exponentiell ansteigenden Kurve voran getrieben und das wird auf absehbare Zeit weiter gehen.
Weil es möglich ist.
Danke für diese optimistische Äußerung!
Solche Stimmungen prägten übrigens auch, so verrückt es hier und heute klingen mag, die jungen Leute in der frühen DDR: Der Mathematik, Chemie, Kernenergie oder Raumfahrt gehört die Zukunft. Die Liebhaber von Gauß, Liebig, Kirchhoff, Helmholtz, Boltzmann, Abbe, Hertz, Planck, Einstein, Sommerfeld, Laue, Hilbert, Schrödinger, Meitner u.v.a. müssen inzwischen ergänzen: Es wird dann nicht mehr deutsch gesprochen werden. Grüße aus der Vergangenheit!
@ Mollet, @ Tritium:
Nein, es wird eine Sättigung geben. Der Energieverbrauch ist in erster Linie korreliert mit der Bevölkerungszahl. Wenn diese nicht weiter steigt, wird auch der Energiebedarf nicht weiter steigen, wenn einmal ein gewisses technisches Niveau erreicht ist.
Man sieht das sehr schön am Vergleich Deutschland-Japan-USA-China.
Die ersten drei Länder haben einen sehr hohen technischen Stand erreicht. Die Bevölkerungszahlen in Japan und Deutschland steigen nicht weiter, der Energiebedarf dieser Länder ist seit Jahrzehnten weitgehend konstant. In den USA steigt der Bedarf aufgrund der Bevölkerungszunahme. In China steigt der Bedarf aufgrund des Aufholprozesses in der Entwicklung. Sobald dieser abgeschlossen ist und das Land unser Niveau erreicht hat, wird eine weitere Steigerung ebenfalls nur noch mit der Bevölkerungszahl korreliert sein.
Hier ist übrigens ein schöner Text, der meinen Argumentationsansatz im Artikel bestätigt:
http://www.voxeu.com/index.php?q=node/6781
Unter der Voraussetzung eines bestimmten technologischen und kulturellen Niveaus.
Doch Technologie bleibt nicht stehen.
Momentan geht die Entwicklung auf dem Gebiet der Informatik am schnellsten voran und die ist nicht besonders energieintensiv, im Gegensatz zu Verkehrsmitteln, um ein Beispiel einer nergieintensiven Technologie zu nennen.
Doch das muss nicht so bleiben.
Vielleicht sehen es unsere Nachfahren als selbstverständliches Recht an, jeden Punkt der Welt in einer Stunde zu erreichen, so, wie es heute selbstverständlich ist, energiefressende Flugzeuge statt Dampfer zur transkontinentalen Reise zu verwenden. Das würde enorme Energiemengen erfordern. (Es könnte natürlich auch sein, dass wird so perfekte virtuelle Welten bauen können, dass echte Reisen langweilig werden)
Vielleicht beschliessen unsere Nachfahren, die Erde mit einer Klimaanlage zu versehen.
Vielleicht wollen sie Im Weltraum leben.
Sicher ist, dass wir erst am Anfang der technologischen Revolution stehen.
Die Energie, die für ihren Fortschritt gebraucht wird, wird sich finden.
Die Bestätigung für das was Heinz Eng schon seit Jahren “predigt”
@Karlchen aus der Kälte
Tja, als direkt betroffener Einwohner und Seelentröster, weiß ick von wat ick quatsche.
Spätestens bei der Jahresrechnung wird blank gezogen, wobei aber viele kommunale Versorger den armen Schweinen die Möglichkeit anbieten per Raten ihre Schulden abzustottern.
Dat dumme, die müssen sich dann auch mal rechtzeitig melden, leider stecken viele inzwischen den Kopp in den Sand und ergeben sich in ihr Schicksal und bleiben selbst still, wenn der Sperrkassierer vor der Tür steht.
Jede Menge soziales Elend eben, wat die grünen Mittelstandszecken ja nich weiter juckt, die verdienen ja genug um anschließend ihr Gewissen mit Öko-Strom aus Norwegen zu beruhigen.
Es gibt Tage, da könnte ich raus gehen und ?#$&%…..(Selbstzensur)
MfG
@Karlchen aus’m Noorden
….und dazu dann solche Kommentare:
achgut.com (Maxeiner):
Lernen, wie man es nicht macht
@ Tim
Viele deutsche sind immer noch nicht Erwachsen, wollen immer noch das Vater Staat für sie denkt und Mutti lenkt. Die Angst vor der Selbstverantwortung, Selbstbesitz, Freiheit treibt immer noch wilde Blüten.
Was will man denn von solchen Leuten erwarten?
@ Onkel Heinz
Stell mir gerade vor wie se den in Eimern mit der Color Fantasy Richtung Kiel schippern, den Knallköppen ist noch nicht mal klar das da keine Leitungskapazität ist um das zu wuppen, weder ´rauf noch ´runter .
@Tim
Ick nehme mal an, die Kommentare wurden der WELT am Ende doch zu heftig.
@Onkel Norwi-Karl
Joo, Ökos reicht der Vertrag mit TÜV Siegel…….da muss man nicht denken, da kann man glauben.
Tja, und wenn die nich ihr Grünstromprivileg hätten, dann müssten se auch die EEG Umlage zahlen und dann wäre auch Schluss mit lustig.
Wir werden von vorne bis hinten beschissen….und 600.000 Haushalte dürfen es schon heute ausbaden, wird Zeit das die mal auf die Strasse gehen, aber bisher hat man ja die Deutschen immer schön gegeneinander aufgehetzt, dat wird noch ne Weile dauern, eh der Leidensdruck hoch genug ist.
600.000 Haushalte mit ihren ganz persönlichen Black-Out…….so kann man natürlich auch die Energieeffiziens im Lande steigern, gelle.
Würg und wech
#30. Heinz Eng
moin Heinz,
jo, Schulden bleiben Schulden, ob Ratenzahlung oder nicht. Letztendlich geht das, was monatlich dann an Geld reinkommt, für Ratenzahlungen drauf. Alles selbst schon gesehen. Dann wird da mal eine Rate nicht bezahlt, dann mal da, dann mal da. Und dann ist es vorbei! Nicht weil man nicht will, nein, weil man nicht zahlen kann. Und ein paar hundert Euro im Jahr an Energiekosten mehr, ist bei Geringverdienern tödlich, das stiftet sozialen Unfrieden. Aber das sehen die Herrschaften nicht, Hauptsache dem EE -- Wahn per Umlagen und Steuern gedient. Brech!
gruß
karl.s
#33. Karl Rannseyer
moin Karlchen,
ist ja auch so schön bequem, wenn man sich um nichts Gedanken machen muß. Das der Schuss aber nach hinten losgeht merken diese Leute erst, wenn es zu spät ist, nämlich dann, wenn sie wieder in einer Diktatur gefangen sind.
gruß
karl.s
@Karl.S.
Wat würden jetzt die grünbesudelten Mittelschichtler sagen…..
Sollen die Hartzer eben weniger saufen und rauchen, fressen können se ja in der Suppenküche und anschließend bei der Tafel billig abgelagertes Essen besorgen.
So sind se wenigstens den ganzen Tag draussen an der frischen Luft und machen keinen Unfug………jede Wette, das demnächst wieder eine Hartzer-Bashing-Welle durch die Medien gejagt wird, nachdem ja olle Wulff nun endlich Geschichte ist.
Und das Konfliktpotential wächst und wächst und wächst und………
Onkel Heinz……..man kann garnit so viel fressen, wie man kotzen könnte
Apropos Konfliktpotential……
EnWG §21
Joo Leutchen, wat da so gestelzt in Gesetzesform gegossen wurde, kommt auf euch als neuste Teuereungswelle zu, einschließlich des weiter gläsern werdenden Deutschen, einschließlich die Möglichkeit euch abzuschalten oder auszuspionieren.
Die “Kommunikationsschnittstelle” ist die kleine Falle mit der unsere sogenannter Rechtsstaat noch a bisserl mehr von euch erfahren kann und noch mehr Steuern aus euch raus quetschen kann.
In Kanada hat wohl ne ganze Provinz gegen diesen Mist fast einen Volksaufstand angezettelt, aber der blöde Deutsche wird auch das noch über sich ergehen lassen.
Der Witz unter uns Fachleuten………diese neuen Zähler werden keine Direkt-Anzeige mehr haben, der Kunde darf dann übers Gateway seine Daten auslesen, wenn er dann möchte, wenn er sich dann die Software/Hardware dafür anschafft.
Dat is die Zukunft, Haleluja.
Apropos Energieeinsparung……
Voest investiert lieber außerhalb Europas
Ist zwar ein Ösi-Stahlfuzzi, aber die Ösis hecheln ja den Klimawandel genauso bescheuert hinterher wie wir Deutschen.
Europa schafft sich ab.
Und Tschüss
Apropos Preisspirale………und munter dreht sie sich weiter
Strom wird für zehn Millionen Deutsche teurer
Nönö, die Energiewende macht den Strom nich teuer………wer das behauptet lügt doch nur und ist einer dieser miesen fossilatomaren Schweinelobbyisten…………
und bald darf sich Deutschland eines neuen Weltrekordes rühmen…….höchster Strompreis des Globus.
Vorreiter in den Abschwung…..yes we can.
#41. Heinz Eng,
na klar nich
es kann nicht sein was nicht sein darf. Schuld sind doch die Stromhändler an der Strombörse
Ach die sind so giiiiieeeerig und machen die ganze schöne Energiewende putt. Na, mal schauen, wann der Volkszorn anfängt zu brodeln, hoffentlich bald!
karl.s
#41
Es ist wirklich raffiniert, wie der zu erwartende Volkszorn vorausschauend durch die bloße geschickte Wortwahl in die gewünschte Richtung gelenkt wird: mit eurer erhöhten Stromrechnung zahlt ihr für die stromintensive Industrie. Da weiß man ja gleich, woran man ist, d.h. daß der Protestaufmarsch gefälligst vor dem letzten Aluminiumwerk stattzufinden hat, das sich etwa noch nicht aus D verdünnisiert hat…
@karlchen
…..glaubst du an den Weihnachtsmann? Die deutschen Wutbürger demonstrieren viel lieber gegen Bahnhöfe und für nicht vorhandene Käfer, brüllen „Atomkraft nein danke!” und sagen brav Glaubensbekenntnisse auf. Die wirklichen Sauereien werden konsequent ausgeblendet….. schließlich will man ja auf der Seite der Guten sein, gelle? Und unsere jungen Berufsrevoluzzer rufen dazu auf, „das Klima zu stoppen”, genial !!!
#44. Tim Hardenberg
manno, Du machst wieder alles kaputt
ich hatte mir gerade ausgemalt, wie es wohl aussieht, in Anlehnung an die Bilderstürmer, wie soon Vogelschredder umgelegt wird. Man wird doch noch träumen dürfen
“Stoppt das Klima” ist wirklich außerordentlich geistreich und zeugt von einem tiefgehenden Verständnis der natürlichen Kräfte. Ich schmeiß mich weg!
gruß
karl.s
@karlchen
….nee, lieber nich….. solche Spaßvögel hatten wir schon mal vor 40 Jahren, die Strommasten umgesägt ham und den Kapitalismus ausrotten wollten. War’n zwar nur so viele, dass sie – wie Broder sagt – „ein Hinterzimmer in ’ner Kreuzberger Kneipe hätten füllen können”, trotzdem ham sie es geschafft, das Land uff’n Kopp zu stellen. Ich glaub eher nich, dass das die Lösung wäre.
#46. Tim
hast Recht, war ja auch eher spaßig gemeint, aber schon allein die Vorstellung……….
@karlchen #47
… und außerdem geht das auch anders.
#39 heinz
echt jetzt?
da freu ich mich schon. da wird dann meinerseits jeder rechnung widersprochen bis mir mein evu zweifelsfrei den verbrauch nachweisen kann. und das rückführbar auf nationale normale, inklusive der ausgekoppelten elektirschen signale (messwerte) sowie der zugehörigen umrechnungspolynome…
#49:
*Grins*
Auf Murphy ist Verlass!
ups, meinte natürlich # 48.
#51
Auf Murphy ist eben wirklich Verlaß!
OT
http://oekologismus.com/
ist wieder aktiv, habe ich gerade bei meinem Linkcheck entdeckt.
Gerade bei SpiegelOnline:
So wie es aussieht, will man einen weiteren Ausbau an Photovoltaik in diesem Jahr deutlich bremsen. Die Kürzung der Vergütung wird in der Branche wohl noch weitere Firmen finanziell ins wanken bringen. Aber dann war es hinterher bestimmt der neoliberale Wirtschaftsminister, der das Solarsterben in Deutschland ausgelöst hat.
@Rudolf
Zur Kürzung der Solarförderung mehr hier
.
@Micha
Ähmm, Du meinst Deinen Meßstellenbetreiber oder den Meßdienstleister oder doch Deinen Lieferanten?
Dem Netzbetreiber ist dat nämlich Wurscht, Hauptsache die Zähler + Gateaway entsprechen seiner Tab.
Ausserdem und sowieso kommt da nur zertifiziertes Zeuch rein……man munkelt dann von 2 Jahre Eichfristen und solch Schwachsinn.
Da die Dinger dann kommunizieren können, kannst Du da ja per Internet Deinen Zähler toll auslesen, Daten speichern, geile Exel-Tabellen basteln……oder darauf warten das sich da ein anderer reinhackt, Du hast als Kunde die absolute Freiheit zu machen, was Du vorher garnet gebraucht hast.
Ick stell mir gerade Oma Krause vor, wie die mit den iPhone sich ihre Zählerstände aus ihren intelligenten Zähler ansagen lässt.
Dat is Zukunft…….nur blöd das die Industrie immer noch an den Standart bastelt und noch kein Gerät nach diesen Standart auf den Markt ist……aber egal, dat Gesetz und die Durchführungsbestimmungen von der Bundesnetzagentur sind ja schon da, wat willste mehr.
Auf Neudeutsch nennt sich das Unbundling im Rahmen der Liberalisierung der Energiemärkte….und Deutschland macht mal wieder den Vorreiter.
Viel Spass noch
#56 heinz
hast natürlich recht, hab mich ungenau ausgedrückt… mit evu meinte ich den messstellenbetreiber, welcher im auftrag des evu arbeit.
bei einem bisher üblichen zähler lese ich selber zu zeitpunkt x & y ab un bild die differenz. dies funktioniert mit der neuen generation leider nicht mehr.
da ich nun aber ein bezahlter krümmelkacker bin, will ich das alles lückenlos dokumentiert übergeben bekommen.
ergo fordere ich dann jeden messwert inkl zugehöriger eichscheine und möglicher korrekturen und berechnungen.
aso, mit messstellenbetreiber meine ich den typ, der im auftrag meines evus den zähler betreibt und somit die daten im auftrag des evus auswertet
@Micha
Recht hast Du, die Kunden sollten sich aktiv wehren gegen diesen Müll, zumal das dann die Kosten auch noch gewaltig hochtreibt.
Ick bin da janz bei Dir. *grins*
Onkel Heinz…………zählt auf die Krümelkacker^^
Wie Betonköpfe denken, liest man heute in der ZEIT:
Der Iran-Konflikt macht das Öl teuer. Die beste Antwort wäre: Effizienter werden.
Durch den Iran-Konflikt steigen die Preise und der Verfasser macht sich Sorgen.Er erkennt, dass unser NIE-Politik nicht funktioniert:
Weg vom Öl? Das ist oft leicht dahingesagt worden. …
Biosprit? Den aus Roggen oder Raps gewonnenen Saft können moderne Automotoren nur begrenzt verdauen; obendrein sorgen diese Biokraftstoffe der ersten Generation für erhebliche Umweltschäden, womöglich für noch gravierendere als die, die der Ölkonsum verursacht.
Elektromobilität? Bleibt bis auf Weiteres ein Hoffnungsträger, mehr nicht.
Sparsamere Autos? Ließen sich konstruieren, aber noch sind spritschluckende Geländewagen offenbar lukrativer.
Deshalb bleibt Europa existenziell auf Ölimporte angewiesen.
Und er spricht ganz richtig weitere, sehr wichtige Punkte an, der leider viel zu wenig in der Diskussion beachtet wird:
Obendrein kommt den Europäern ein Leidensgenosse abhanden, der seine eigenen Ölinteressen und die Europas notfalls auch mit militärischer Stärke gesichert hat: die USA. Nordamerika, das zeigen die Prognosen der mittelfristigen Entwicklungen, wird zunehmend weniger auf Ölimporte angewiesen sein, weil »unkonventionelle« Ölvorkommen – Ölschiefer und Ölsande – in großem Umfang erschlossen werden können.
1. All die USA-Hasser die sich regelmässig über die amerikanischen ‘IImperialisten’ echauffieren, verkennen, dass die US-Streitkräfte zu Land, Luft und See eine unverzichtbare ultima ratio auch für Europa sind. Europa KANN gar keine eigene internationale Politik machen, weil es zahnlos ist. Das erinnert nur allzu sehr an den Spruch: “Wasch mir den Pelz (Halte die Handelswege frei und schütze uns vor Erpressung) aber mach mich nicht nass!”
2. Die USA haben in den letzten jahren eine äusserst erfolgreiche Politik betrieben, die zu einer völligen Wende geführt hat: Nordamerika ist energetisch wieder autark, unabhängig, unangreifbar und kann seinen Bürgern und seiner Industrie spottbillige, zuverlässige Energie garantieren.
Doch nun setzt bei unseren Autor die Denkblockade ein: Er sieht ein Beispiel für einen höchst erfolgreichen Ausweg aus dem Mittelost-Öldilemma, er sieht das Scheitern der eigenen Politik, doch was ist seine Schlussfolgerung?
Um die Europäer wird es deshalb einsam. Helfen können sie sich nur selbst: indem sie beim Energiesparen ernst machen. Das wäre nicht spektakulär, aber wirksam.
Der beste Rat, dem man diesem Autor geben kann: Ziehen Sie so lange an der eigenen Krawatte bis Sie blau anlaufen.
Wie soll denn bitteschön ‘Sparen’ helfen? Selbst wenn wir den Ölverbrauch halbieren würden, würde das doch an der grundsätzlichen Abhängigkeit nicht das geringste ändern?
Aber das ist wie eintätowiert, die Logik geht in etwa so:
- Zu den NIE gibt es keine Alternative.
- Die NIE haben versagt
- Also haben wir verloren. Wir werden wohl irgendwie ohne Energie auskommen müssen.
Eigenes Shalegas? Anknüpfung an die Schwerölvorkommen in Nord- und Südamerika? Kernkraft? Kohleverflüssigung? solche Gedanken haben in einen grüngewaschenen Pseudohirn keinen Platz mehr, das Denkverbot wirkt selbst dann noch, wenn die Einsicht an sich vorhanden wäre.
#60 Die wahren Vordenker gehen noch einen Schritt weiter: wenn das Iran-Embargo nicht reicht um uns zum Sparen zu motivieren, muß eben noch etwas draufgelegt werden.
@ Fluminist.
Bei dem Artikel musste ich herzlich lachen.
Zitat 1:
Zitat 2:
Zu Deutsch: Unsere ständigen Prophezeihungen über ‘Peak Oil’ und unweigerlich steigende Ölpreise haben sich nicht bestätigt. Wenn das Öl nicht von selbst teurer wird, dann müssen wir es eben künstlich teuer machen.denn:
Und wenn die Realität gegen unsere Überzeugungen steht, dann muss eben die Realität zurecht gebogen werden.
2 x 3 macht 4
Widdewiddewitt und Drei macht Neune !!
Ich mach’ mir die Welt
Widdewidde wie sie mir gefällt .…
#63
Und hier noch ein weiterer bislang unzureichender Baustein, damit die “Energiewende” auch wirklich gelingt:
Wie war das noch?
@Rudolf
So isses, dat sind die perfiden Auswirkungen des 4 Punkteplans gewisser Wirtschaftskreise.
Punkt 1 )
Man nehme ein paar Abgeordnete des Bundestages und peitsche die EEG durch den Bundestag.
Anfangs langsam, dann aber auf die natürlich Gier des Einzelnen setztend nahm der Ausbau der NIE katastrophale Dimensionen an.
Punkt 2) Nun ergibt sich das Problem diesen vielen temporalen NIE-Strom auch zu transportieren, Schuldige sind schnell ausgemacht, die bösen Energieriesen und Netzbetreiber.
Blöd nur, das die vor 10 Jahren nicht wissen konnten, wo denn dieser ganze technische Schwachsinn in die Lande gepappt werden sollten.
Punkt 3) Nun fällt den dümmsten Beführworter auf, das dummerweise immer noch keine Speicher da sind um NIE-Überschüsse für schlechte Zeiten zu speichern, ergo sucht man sich den nächsten Blöden, in diesen Fall die Gasnetzbetreiber um wieder mal die Schuld anderen in die Schuhe schieben zu können.
Diese wiederum dürfen dann auch noch tief in die Tasche greifen um ihre Netze unnötigerweise aufzublähen und jede Menge Gasspeicher in den Untergrund zu bohren.
Punkt 4) Smartgrid, da schon heute abzusehen ist das der erneuerbare Unfug immer noch nicht funktionieren kann, versucht man den Menschen und seine Alltagsverrichtungen an Wind und Sonne anzupassen.
Ergebnis, Wahnsinnskosten, die auf jeden nichtpriveligierten Stromverbraucher zukommen werden und uns jede Menge Kaufkraft kosten wird.
Und wem nutzt es?
Hersteller von NIE -Anlagen, Hersteller von Strominfrastrukturanlagen, Hersteller von elektronischen Firlefanz und den Banken, die toll an den Zinsen verdienen werden.
Untermalt und unterstützt von Medien, Institute, NGO, Politikern und fanatisierten Anhängern der Gaija-These um das blöde Restvolk zu knebel und auszunehmen wie eine Weihnachtsgans.
Ob am Ender der ganze Scheiß je funktionieren wird steht heute noch in den Sternen aber bis dahin sind die NIE-Kriegsgewinner mit ihren Gewinnen schon längst in Länder abgehauen, die ihren Strom noch konventionell herstellen.
Wie verblödet muss man eigentlich sein um diese Tatsachen nicht erkennen zu können?
H.E.
Leute, was regt ihr euch so auf?
Es wird doch alles gut, sagen Phillip und Norbert
Warum machen sie nur noch keinen FünfJahresplan ? Von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen.
@ Car M. #66
Aus dem Link:
Alle klar?
Na, Na, Herr Kipp, warum so negativ?
Das hat mir Norbert heute ganz fest versprochen, jawohl!!
#59 heinz
naja, das dumme is halt , das otto-normalverbraucher von selbst garni auf die idee kommt.
ich kenn diese argumentationslinie eigtl auch nur durch meinen job…
wenn unternehmen x eine anlage bzw anlagenkomponente verkauft, bin ich (und paar kollegen) quasi der gutachter, der sagt garantie erfüllt oder nicht
@rudolf #68
sag ma, besteht eigtl die möglichkeit bei scb ne ecke einzurichten, wo man zb solche schönen zitate sortiert ablegt?
mir ist vor kurzem zb mein laptop gestorben inkl aller links und quellen und da wäre so ne zentrale sammelecke ganz praktisch^^
lg
micha
Ach übrigens, passt zwar leider net hier rein ist aber kein sonstiger passender Thread dafür zu finden….
Knapp 30 Staaten machen Front gegen EU-Klimaabgabe für Airlines
Die einzigen Medien die dieses Thema etwas genauer beleuchten sind die MMnews
Steht der erste CO2-Handelskrieg ins Haus………..sollten EU-Kommissare allesamt psychatrisch geprüft werden oder will sich Europa nur selber abschaffen, Fragen über Fragen.
Sorry, langsam nimmt die CO2 Hysterie groteske Züge an, vom Alleingang Europas mal ganz zu schweigen, mir als einfacher Pöbel vom Lande ist es schon lange nicht mehr verständlich zu machen, warum wir als einzige CO2 sparen wollen und der Rest der Welt weiter fröhlich frei ein Kohlekraftwerk nach dem anderen aus den Boden stampft.
Sind wir denn nur noch von Irren umgeben?
Würg und wech
Und weiter gehts…
http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:pleitewelle-solarworld-schockiert-mit-tiefroten-zahlen/60173425.html
#73
Nur keine Panik! Beim Ausschaufeln der Ringwallspeicher, ohne die auch chinesische Solarmodule unbrauchbar sind, entstehen doch wieder jede Menge gesunde ökologisch-aktive Arbeitsplätze.
Zumindest während der Bauperiode ist der groß transformierte Wirtschaftstandort Deutschland also sicher; danach sehen wir weiter. Vielleicht lassen sich erfahrene und ideologiefeste Pyramidensklaven dann sogar irgendwie ins Ausland exportieren.
lasst uns doch einfach Löcher buddeln subvebtionieren, dass schaft auch Arbeitsplätze und keinen Mehrwert…..
na finger out of control
-b +n
+f
#75
Objektiv betrachtet läuft es natürlich aufs selbe hinaus (abgesehen davon, daß bloßes Löcherbuddeln keine Schwermetallrückstände und radioaktive Abraumprodukte beim Schürfen seltener Erden produzieren würde), aber es kommt eben alles auf den ideologischen Unterbau, das Narr-ativ an.
Daß Löcherbuddeln blöd und unproduktiv ist, weiß im Prinzip jeder, aber wenn man glaubhaft machen kann, daß man damit die Welt oder zumindest die Nation retten kann, dann wird es doch gerne getan, z.B. Schützengräben in der Champagne 1914/18.
@Fluminist
Ab yum Øko-Arbeitsdienst ,
wenn wir dann wieder befreit wurden erhælt das Wort Ringwallspeicher Autobahn Status …
Der nächste Mythos hat sich erledigt
Und weil ich es so gut finde hier noch einmal. (.pdf)
@heinz
Auch wenns hier ni wirklich rein passt…
Du hast, glaub ich, hier irgendwo mal die maximalen fristen erwähnt die beim wechsel des versorgers eingehalten werden müssen….
Welche fristen gibt es und vor allem in welchem gesetz bzw verordnung find ich eine aussage dazu?
Danke schon mal im voraus
Hallo Leute.
Vonwegen „Ohne Perspektive“
Die Lösung heißt Strom aus Pferdeäpfeln mit Hilfe des Querstromzerspaners.
Hafer statt Mais lautet die neue Devise
meint der Moosgeist
Lieber Moosgeist,
leider scheitert die Idee des Bio-Pferdeantriebst an genau diesen Äppeln.
Denn wenn die in der Innenstadt runterfallen, müssen sie ja erst mal entsorgt werden,
Nun lässt sich aber leicht nachweisen, dass in grossen Städten so viele Pferdefuhrwerke zum Abtransport der Pferdeäpfel gebraucht werden, dass sie selbst mehr Pferdeäpfel erzeugen als sie abtransportieren können.
Das wurde schon 1850 für New York im Jahr 1910 vorhergesagt.
Autos schieden als Ausweg aus, weil es nicht genügend geschulte Chauffeure dafür gab.
Ein schreckliches Dilemma!
@80 Micha
Au Backe, Stromanbieter und ihre Verträge……dagegen sind selbst Handyarife noch übersichtlicher.
Kündigungsfristen von 1 Monat bis zu 2 Jahren, Vorrauszahlungen für 1 Jahr, Grundtarife, Sondertarife, Preisgarantien für längerfristige Verträge (mit der Klausel das staatliche Umlagen nicht dazu zählen), im Prinzip weiß ich auch nicht, was die “2 Wochen-Nebelkerze” der Bundesregierung da helfen soll.
Ick mach mich mal kundig, was der neuerliche Quatsch zu bedeuten hat, Stromhandel ist ja nachgewiesener Weise nicht meine Spezialität……….aber ick kenn da einen, (*grins*) der mir da Auskunft geben könnte.
Mehr folgt ab Morgen.
Schönen Restsonntag noch.
Onkel Heinz………man muss nur wissen, wo es steht
@81 Moosi
Nöö, aus Scheiße Gold machen.
Da gibbed aber ein Problem……..viele Kleingärtner die ich kenne, lassen sich Pferdemist für ihre Gärtchen anfahren als Dünger für ihre Bio-Feldchen.
Nun die Frage, wenn Pferdeäppel zu Gas werden, müssen die Kleingärtner ihre Scholle dann mit (ihhgittigit) Kunstdünger verseuchen?
Oder sollen die sich dann mit den Mikrobenverseuchten Rest der Kaggevergaser gesundheitsschädlich versorgen?
Scheiß drauf, auch die Schweinegrippe/Pest/Milzbrand töten…..nur das das ganze dann rein biologisch passiert.
Würg und wech
#81
lol?
is das ernst gemeint? wenn man mittlerweile wieder sowas schreiben darf muss es ganz böse um unsere energiewende aussehn
@heinz 83
mir gehts derzeit noch um das geltende recht. in meinem kinderkopf hab ich irgendwas von 3 wochen gespeichert, wenn man den anbieter wechselt bzw neu abschliesst.
bin halt stutzig geworden, da ich bei meiner neuen zweitwohnung (erstwohnung zum arbeiten in der woche und zweitwohnung zum leben am wochenende) eine 10 wochenfrist habe, bis mein anbieter liefern will…
@ Tritium # 82
Hallo Tritium
Tja, das ist so eine Sache mit Damals.
Die dummen, dummen Leute damals erkannten einfach nicht den künftigen Wert der
„künftigen Ressource Rossbollen“. Diese Ungebildeten dachten eben, dass Pferdeäpfel einfach nur Scheiße seien. Wären die Leute nachhaltig mit diesem natürlichen Wertstoff umgegangen, wir könnten heute auf riesigen Bergen von Rossbollen sitzen und bräuchten keine Schweineschxxße zu vergasen. Man hätte den Pferden doch bloß große Beutel unter die Ärsche hängen brauchen um das kostbare Gut zu sammeln.
btt
die rwe scheint nun ernst zu machen und will sich von den russen den strom, den sie in deutschland nicht mehr produzieren darf / kann liefern lassen
quelle: guckst du hier
das erzähl ich schon mind. seit 2 jahren, dass der russe kkw’s für den export nach dt baut. aber auf mich hört ja keiner^^
#84
öhm heinz, vor 7 oder 8 jahren (is lange her, darum bin ich mir ni ganz sicher) gab es glaub ich in bruchsal nen bauern mit ner biogasanlage, welcher das aktive gärsubstrat auf seine felder gekippt hat.
ende vom lied war ne große aufregung vom dortigen umweltamt. nur das die erst ma dem ingenieurbüro, welches die anlage projektiert hatte, aufn sack gingen
@ Heinz Eng # 84
Hallo Onkel Heinz,
Was ein echter „grüner“ Kleingärtner ist, der beschxxßt seine Beete selber. Das ist nachhaltig. Das ist ökologische Kreislaufwirtschaft.
So darfst Du das nicht sehen. Das ist biologisch und fortschrittlich. Das kann garnicht gesundheitsschädlich sein. Frag Claudia oder Renate, die wissen das ganz genau, das mit der „Schxxße“.
feixt der Moosgeist
#89. moosgeist
moin moosi,
meinst Du die Beiden Schnepfen
karl.s
@Micha #85
So mein unbekannter Freund, Onkel Heinz hat sich mal nach ein paar guten Tips durch den Gesetzes-Dschungel gekämpft.
EnWG
Bezüglich Deiner 10 Wochen…….guck mal ins “Kleingedruckte” Deines vorherigen Versorgers zwecks Kündigungsfristen, da werden Sie meist geholfen.
Beauftragst Du einen neuen Anbieter mit den Wechsel, dann klärt der alles weitere, kann aber gegen die normalen Vertragsbedingungen Deines alten Anbieters erstmal nicht anstinken.
Es sei denn denn, Du hast selber das Recht einer “Sonderkündigung” wegen Strompreiserhöhung in anspruch genommen……wenn nicht wieder im Kleingedruckten des Altanbieters auch eine Klausel versteckt ist.
Manche geben Dir zwar eine Preisgarantie………aber dann steht in den Klauseln, das das nicht die staatlichen Abgaben (EEG, Netzumlagen) betrifft…..peng.
In Deutschland gibt es über 700 Stromanbieter, jeder einzelne davon hat mindestens 4 oder mehr Tarife, jeder hat andere Vertragslaufzeiten, manche verlangen Vorkasse, manche locken mit “Wechselprämien” nach mindestens 1 Jahr Vertragslaufzeit……….tja, und manche Versorger gehen einfach auch mal pleite, so ist das eben mit der absoluten Freiheit bei der Wahl des “Bescheissers”.
Kleine Tip von Onkel Heinz:
Zirka 85 -90 % aller Stromkunden halten ihren alten Versorger die Treue, auch wenn es nur die Faulheit ist oder weil sich der Wechselaufwand für 20 Euro Einsparung nicht lohnt.
Man muss jetzt aber nicht unbedingt den großen Wechsel zu irgendwelchen dubiosen Händlern machen, meist recht es aus beim angestammten Versorger noch billigeren Tarifen zu suchen, viele Kunden haben nämlich noch immer den Grundtarif, der meist 1-2 Cent/kWh teurer ist als die Sondertarife für Haushaltskunden/Gewerbekunden.
Noch ein persönlicher Tip, Vorsicht vor Vorrauskasse….es gewinnt immer der Händler…..oder geht vorzeitig in Insolvens, dann ist die Knete weg und man muss seinen neuen Versorger auch noch bezahlen.
Uff, so viel Intelligentes zum Montag Morgen……..ich brauch jetzt ein Kaffee.
MfG
Apropos “EU-Verbots-Kommisions-Lampenlobby-Zwerge”
Halogenlampen Verbot
Aus gut unterrichteten Kreisen ist mir zu Ohren gekommen, das die EU-Kommission ab 2021 plant die menschliche Atmung zu verbieten, denn der enorme CO2 Ausstoß bei der selbigen ist menschengemacht und schadet dem Weltklima enorm.
Positive Nebenwirkung…………die Überbevölkerung unseres Planeten wird ein Stück weit zurückgedrängt, so das Gajia anschließend etwas aufatmen kann.
PS. Ab 2020 ist der Umzug der EU-Bürokraten auf die Malediven geplant.
Wann zerfetzt es endlich dieses faschistoide lobbygetriebene Gebilde das ohne jegliche Legitimation der europäischen Völker herumhaust?
Würg und wech……….
#92
Wenn ich mal pessimistisch sein darf: was immer danach kommt, wird die Glühbirne nicht wiederbringen…
Bei mir hängt jetzt so eine Leuchtstoff-Glühbirnenimitation überm Eßtisch, weil echte Birnen nicht mehr zu kriegen sind, und seither sieht das Essen so bleich aus (wegen des unvollkommenen Leuchtstoff-Farbspektrums), daß einem der Appetit vergeht…
Apropos “faschistoides Gebilde”……das deutsche “Umweltbürokratiemonster” schlägt bald wieder zu…….
Werden Hausbesitzer bald zur Dämmung verpflichtet?
Plan, man verschärfe die Abgsnormen der Heizkessel……..dann zwinge man den Häuslebauer gleichzeitig zum Tausche des Heizkessels sein Häusschen energetisch zu sanieren und schon steht dieser dann vor einem finanziellen Chaos.
Überwacht vom Schornsteinfeger wird so der deutsche Häussle-Michel gleich doppelt ausgenommen, natürlich per Recht und Gesetz………anscheinend gehen die Kesselbauer und die Bauindustrie ein und aus im Umweltministerium, anders kann ich mir diese Zwangsenteignung nicht mehr vorstellen.
Ich sage voraus………der Immobilienmarkt wird zusammenbrechen, die Privatinsolvenzen und Zwangsversteigerungen werden neue Rekordwerte erreichen und die Schlafplätze unter den Brücken werden demnächst zur Mangelware werden.
Deutschland hat heute schon 260.000 Obdachlose……….demnächst bekommen wir dann auch so nette Zeltstädte wie die Amis, damit ein paar Industrielle weiterhin tolle Aufträge kriegen?
Hmm, als Ex-Ossi hab ick mir die Demokratie ein Stück weit anders vorgestellt, ehrlich.
Der Wahn hat einen Namen…………Bundesumweltministerium……….
Man kann garnich so viel fressen, wie man kotzen möchte.
Würg und wech
#93
Müssen die Zelte dann auch wärmegedämmt werden? Wie sieht es mit den Abgasnormen für die Mülltonnenfeuer aus? -- Jedenfalls im Elektrizitätsektor helfen (nicht elektrifizierte) Zeltstädte dabei, die Energiesparziele zu erreichen, also “ein Schritt in die richtige Richtung”.
Noch gibts Halogen-Lampen. Hochvolthalogen in einen Sockel gesteckt, Glasform der Wahl drübergeschraubt, und schon hat man wieder ne “normale” Glühbirne. Noch geht das…
#96
Danke für den Tip! Jetzt schwanke ich noch zwischen den Strategien “Anpassung” (= rechtzeitiges Horten von Halogenbirnen) und “Nachhaltigkeit” (= Bewußtseinswandel und Gewöhnung an das Bleichlicht, weil auch die Ressource Halogenlampe eines Tages versiegen wird) …
@Onkel Heinz
…. Glühlampe verboten….. Halogenlampe bald verboten….. Quecksilber-Energiesparfunzel auch bald verboten…. bleibt nur noch Kienspan…. nee, is ganz böse wegen Dioxinbelastung, also auch verboten…. na ja, solange noch der Mond scheint und die Schimmelpilze im Haus leuchten…
…die kann erst aufatmen, wenn die ganzen blöden Viecher wech sind: Hunde, Katzen, Hamster und Co.
Klimakiller Katze, frisch aus dem Stehsatz (die Nachricht is schon wat älter).
Wen trifft es?
Die Kleinen, die Alten. Die, die selbst in einem kleinen Häuschen wohnen und die Mieter.
Was will denn ein Rentner, der sich im Lauf seines Lebens ein Häuschen zusammen gespart hat, noch großartig sanieren, wenn er eine Lebenserwartung von vielleicht noch 5 oder 10 Jahren hat?
Für sich nicht.
So was überliess man den Erben.
Was will denn ein kleiner Arbeiter machen, der ein Häuschen geerbt hat, das er selber bewohnt, aber kein überflüssiges Bargeld besitzt?
Der würde bis jetzt sagen, dass er froh ist, ein Dach über den Kopf zu haben und dann zu investieren, wenn das Geld mal da ist.
In beiden Fällen gilt: Der Weg führt zur Bank, die eine Grundschuldeintragung haben will und sich über die Zinsen freut und viele, viele kleine Leute werden ihr Häuschen verlieren, während die Banken ein völlig risikoloses Geschäft machen, denn die kriegen so oder so ihr Geld zurück.
Die ehemaligen Besitzer dürfen derweil in eine Mietwohnung ziehen und dort die Sanierung der Mietwohnung auch noch bezahlen, denn diese Kosten werden ja auf die Mieter umgelegt, sofern es welche gibt.
Die, die ohnehin zur Miete wohnen, zahlen sowieso.
Wer zahlt nicht?
Die Besitzer von Mietshäusern, die daraus Einkommen beziehen, denn die reichen die Kosten einfach weiter.
Also wieder mal ein Konjunkturankurbelungsgesetz auf Kosten der unteren Einkommens- und Sozialklasse und unter Umgehung der Schranken der Staatsverschuldung durch die direkte Zwangsverschuldung der Bürger.
@Tim Hardenberg
Das ist wieder einmal eine geniale und durchführbare Idee! Paßt doch ganz ins Konzept der Energieversorgung durch Biomasse, geht Hand in Hand mit den Wärmedämmaßnahmen, und bietet -- unter uns gesagt -- eine Möglichkeit der Gentechnik in D doch noch ein bißchen auf die Füße zu kommen, denn im Moment leuchtet der Schimmel ja noch nicht so recht, aber das Leuchtgen einzufügen wäre heutzutage keine große Kunst.
Das mit dem Mond ist auch nicht so weit hergeholt: statt für eine Unsummen-Investition Licht zu haben, wenn der Wind weht, können wir praktisch umsonst Licht haben, wenn der Vollmond scheint; und (ein großes Plus, wenn ich mich recht an den Kommentar eines Windkraftfreunds vor kurzem erinnere) man kann schon ganz gut vorhersagen, wann Mondlicht zur Verfügung steht und sich darauf einrichten. Mal ganz abgesehen davon, daß auch die Sonne uns regelmäßig und einigermaßen verläßlich Licht spendet und nicht einmal eine Rechnung schickt…
@Tritium
Wenn man sich täglich den Nachrichtenüberblick auf dem “gelben Forum” ansieht, bekommt man nur noch Tränen in den Augen.
G20: Keine Zustimmung aus Europa für höhere IWF-Zahlungen
Dat erste mal heute, das meine Stirn hart auf die Schreibtischkante aufgeschlagen ist.
Der Irrglaube der Euromantiker
Da reissen wir Deutsche uns den Arsch auf um irgendwie diese EU-Gebilde am Leben zu erhalten und was machen die Griechen?
Griechische Abgeordnete überweisen Privatvermögen ins Ausland
Sorry, Europa ist wegen erwiesener Dekadenz und Blödheit dem Untergang geweiht.
Ja liebe stille Leser, während unsere liebe Bundesregierung jede, auch unmöglichste dumme Idee dazu missbraucht uns das Geld aus den Taschen zu ziehen, lacht der Rest über die bekloppten Deutschen und deren Wahn die Welt klimatisch und finanziell retten zu wollen.
Ich verkneife mir die Gedanken, die mir gerade durch den Kopp schiessen, hier laut zu äussern.
2012 ist Weltuntergang…..langsam glaub ich auch dran.
H.E.
Hallo Heinz,
die Idee zur Ökodiktatur hatte auch ein ExOssi, wer hat den denn in den Kapitalismus delegiert
Es war Hans-Dietrich Genscher, der die Ideen des Club of Rome in die deutsche Politik brachte. Schon Anfang der 70-er Jahre stellte Genscher die politischen Weichen für ein neues Hauptziel, den Umweltschutz. Genscher blies das Thema Umwelt zur “Überlebensfrage der ganzen Menschheit” auf und machte es “zum zentralen Element seiner Reformpolitik”. Er sprach vom Umweltschutz als “eine staatliche Aufgabe von gleichem Rang wie die soziale Frage im letzten Jahrhundert.”
Ach übrigens, Bescheuerte aller Länder vereinigt Euch……
Wusstet ihr schon das PETA 95% der geretteten Tiere anschließend killt?
Nur mal so, falls einer der Leser immer noch an diese Typen Geld überweist.
Wenn ihr Tieren wirklich helfen wollt, Sachspenden ans örtliche Tierheim, Tierpatenschaften, zielführende Geldspenden……..das Gewissen ist beruhigt und den Tierchen hilft dat auch.
MfG
Heinz Eng
Die griechische Regierung hat die Gründung einer Aktiengesellschaft mit dem Firmennamen “Griechische Verwaltungsgesellschaft Kohlenwasserstoffe S.A.” (abgekürzt “EDEY SA”) beschlossen
Nanu, die Griechen müssen doch Gas und Öl haben
Die Förderung beginnt, wenn die Finanzhoheit an die nicht gewählten EU Kommissionen abgegeben ist ?
#94. Heinz Eng
Heinz, da bist Du wahrscheinlich nicht der Einzige! Unter “richtiger” Demokratie stelle ich mir auch was anderes vor.
karl.s
@Onkel Heinz
….und täglich grüßt das Murmeltier. Da hat ja Phil nochmal Schwein gehabt.
Kein Erbarmen mit Phil
[Haste eigentlich meine mail bekommen?]
#104. W. Rassbach
Hallo Herr Rassbach,
na klar, denn ich glaube nicht, dass irgendein “Rubel” rollt ohne Stellung von Sicherheiten, hier: Verpfändung sämtlicher Rechte (Erkundungs- Bohr- und Förderrechte) an Erdöl-und Erdgasvorkommen etc.
karl.s
#94 Onkelchen Heinz
Da bin ich mal gespannt, wie sie hier die Altstadt und das schöne Rathaus dämmen wollen. Oder gilt das alles nicht für öffentliche Gebäude (man denke an die Stinkerplaketten an Feuerwehrautos
)
#91 heinz
Danke!
hätte ich eigtl allein drauf kommen können
moin leutz,
ich komme gerade von einer “Informationsveranstaltung zum geplanten Eignungsgebiet für Windenergieanlagen in Ochsenwerder (Hamburg) statt.” von der BSU (Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt)…ich lag fast auf´m Boden und habe gelacht.
Erstmal sind ziemlich viele Bürger erschienen , dass der Saal gerammelt voll war und die Leute der Behörden schon komisch guckten. Die Beantwortung der Bürgerfragen, naja … ließ arg zu wünschen übrig. Aber Staatsrat -- Holger Lange war der knaller, schwadronierete immer von der gewünschen Enrgiewende. Na alsoauf den Seiten der BSU ist zu entnehmen , dass
-- Über 60 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von gut 50 Megawatt (MW) erzeugen in Hamburg etwa 83 Gigawattstunden (GWh) Strom pro Jahr.
- Zwar sind in Hamburg die Flächen für die Windkraft-Nutzung begrenzt; dennoch ließe sich die Windstromproduktion auf ca. 200 GWh jährlich steigern.
Qualle:
http://klima.hamburg.de/wind/1787588/start-wind.html
Was nichts anderes bedeutet, dass -- wenn wir von 200GWh ausgehen -- es lediglich 3% der elektrischen Leistung eines Steinkohlekraftwerkwie Moorburg (1730MW) -- (die z.B. haben ja auch zusätzlich noch installiert 650GW thermische Energie) zugrunde legt (wobei Steinkohle durchschnittlich Volllastsunden ~3550 h per anno [Zahlen 2007, daher Moorburg wahrscheinlich deutlich mehr] erzielt.)
3550 h * 1,73 GW = 6141,5 GWh
Also maximale WKA (6141,5 GWh Moorburg zu 200GWh gesamt WKA) nur ca. 3,25% der elektrische Arbeit des Wärmekraftwerk Moorburg erzielen würde -- d.h. im Ist-Zustand von 83 (GWh) lächerliche 1,12 %.
In Anbetracht dessen überhaupt das Wort Energiewende in den Mund zunehmen ist mehr als lächerlich.
@Andreas Baumann #110
Die 3%, auch wenn es übers Jahr gesehen sicher dramatisch schwankt, puffert doch Moorburg sicher locker ab, ohne viel Schaden zu nehmen. Sie müssen das auch mal positiv sehen, oder haben sie keinen Standort, den sie an einen Windkraftproduzenten vermieten können ?
#110. Andreas Baumann
Moin Andreas,
die Zahlen sprechen für sich, und dann der immense Flächenverbrauch + Landschaftsverschandelung. Mit einem bißchen Vorstellungsvermögen kann sich jeder ausmalen, wie “D” aussieht bei einer 100% Vollversorgung durch NIEs, dv. ein Gutteil per Vogelschredder. Es wird keinen Punkt geben, von wo aus man kein derartiges Monster sieht. Landschaft, wie wir sie heute noch teilweise kennen, wird es nicht mehr geben! (in Anlehnung an einen Spruch vom Großmeister der Klimaapokalyptiker M.L.).
karl.s
Nun, Ökologismus ist eine magische Religion.
Das Windrad dient nicht der Stromerzeugung, sondern ist Symbol.
Früher setzte man Feldkreuze, heute sind die Symbole etwas grösser. In beiden Fällen wird damit eine Behrrschung symbolisiert und sichtbar gemacht. Die ‘Einheit’ mit der Natur ist bei Ökologisten pervertiert, sie sehen sich ja ausserhalb, als Fremdkörper und sie behandeln Natur auch als Fremdkörper, dem sie ihre Siegel aufdrücken. Indem sie den Naturschutz propagieren, okkupieren sie die Natur und machen sie zu ihrem Eigentum, das sie anderen verwehren > Bahnhofsbau geht schon gar nicht, aber Windräder sind ok, auf denen liegt Segen.
Die Menge des erzeugten Stroms ist belanglos. Die rituelle Handlung der Erzeugung ist das Kernelement, um das es geht. In der Hinsicht sind Windräder nun aber ausgesprochen ‘Sexy’, geradezu ideal und für das Volk höchst beeindruckend.
Das Mittelalter ist alles andere als tote Vergangenheit…
Guten Morgen liebe Anwesende, bevor Sie gleich weiterlesen werden, empfehle ich eine sichere Sitzposition mit Anschnallpflicht, nich das ich nachher Schadenersatzklagen wegen Ohnmachtsanfälle, herabgefallene Kinnladen und ähnlichem bekomme.
Bundestag segnet Griechenland-Hilfspaket ab
Wie immer bei unseren Regierungszwergen, nix gelesen aber abstimmen wie die Weltmeister……genauso wie beim Lissabon-Vertrag.
Wozu haben wir diese Flachzangen eigentlich gewählt?
Wer sich nun fragt ob unsere Bundesfuzzis nicht mehr alle Latten am Zaun haben………….für den hab ick hier ne logische Lösung des Irrsinns.
Der Mann und die Milliarden-Bombe
Ja meine lieben Leser, wer kennt sie nicht die Floskel……Deutschland ist Gewinner des Euros………blah, blah.
Ganz Europa lebte auf Pump, die deutsche Bank hat alle freigehalten und zittert jetzt wie Espenlaub, das der Euro zusammenbricht und die ganze tolle Knete (das anderhalbfache des Bundeshaushalts) übern Jordan geht.
Peng, Ei weg……….wir leben in einer gewaltigen Blase und sind auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen, das unsere gewählten Volksvetreter ganz toll weiter blasen……..und zwar den Pleitestaaten jede Menge Geld in den Hintern.
Wir wir das alles am Ende bezahlen………..zeigt Euch das Onkelchen dann in Teil 2.
Ick hoffe mal das sich alle Anwesenden vom ersten Schock etwas erholt haben und weiterhin artig in ihren Sitzmöbeln verharren…….
Wer hier regelmäßig mitliest kennt ja schon eine Finanzierungsmethode, auf Neudeutsch heißt dat Dingens “Energiewende”……….wo Klaus Michel samt Ehegattin mittels Zwangsabgabe, in Fachkreisen auch EEG-Umlage genannt, eine bundesdeutsche Konjukturmassnahme gegenfinanziert.
Da aber Herr Michel immer noch zu viel Knete bei pleitegefährdeten Banken gebunkert hat, muss ein weiterer Geldstaubsauger angesetzt werden…….und der nennt sich dann Dämm
wahnpflicht um die notleidende Bauindustrie weiterhin mit Flüssigkohle zu versorgen.Hausbesitzern droht Pflicht zur Wärmedämmung
Da sind se wieder, die Klimaziele des Vorreiters……..bezahlt vom blöden Wahlpöbel der in vielen Fällen den deutschen Wahn erlegen ist, irgendwie mal wieder die Welt zu retten, selbst auf die Gefahr hin anschließend dumm aus die alten Buchsen gucken zu müssen.
Ja liebe Mitbürger und Leidensgenossen, derart perfide Pläne schmiedet in Deutschland nur einer….das Umweltbürokratiemonster….auch BUM genannt.
Dat hinterlistige an der Sache lässt sich in kurzen Worten beschreiben………1.) verschärfen der Abgasnormen, 2.) Zwang den Heizkessel wechseln zu müssen, 3.) bei Heizkesselwechsel dann anschließend Zwang die olle Hütte mit Quitschpappe zu kondomisieren………….wer an Schutzgelderpressung der Mafia denkt………..kann mir jetzt die Hand geben.
Damit sich Muttis “Bundesabnickparlamentsitzer” sich nich ein steifen Nacken holen beim ständigen durchwinken von volksschädigenden Gesetzlichkeiten, ham wa ja noch ne zweite Garnitur an Abnickgardisten…………schimpft sich wohl EU-Parlament und schwebt schon seit Generationen irgendwo zwischen Sonne, Mond und Sternen.
Abstimmung im EU-Parlament zur Energieeffizienz
Mal davon abgesehen das ich selten so viel Blah, Blah auf wenige Zeilen komprimiert gesehen habe………hoffe ich doch sehr, das der geneigte Mitleser nicht den selben Brechreiz und den Drang zur Schüssel verspüre wie meinereiner.
Der Gipfel der Blödheit, des Unsinns oder auch der Weltfremdheit der EU-Hanseln……..ein Unternehmen zwingen zu wollen, sich selber jährlich den Umsatz um 1,5% zu kürzen, bzw seinen Kunden dazu zu zwingen weniger von seinem Produkt einkaufen zu dürfen.
Sollten jetzt dem einen oder anderen Leser das Gesicht eingeschlafen sein oder ihm Gedanken wie Ökodiktatur/Ökosozialismus/Ökofaschismus durch den Kopf schießen….kann ick euch beruhigen……….es wird schlimmer.
2012 ist Weltuntergang…………ersatzweise Bürgerkrieg.
How, ick habe gesprochen.
Duck und wech
#111 na ich könnte meinen Garten nutzen nur dann ist der Abstand zur Wohnbebaung von (in Hamburg lächerliche) 500m deutlich unterschritten…………………also nein habe ich “leider” nicht.
Ich hörte das die Personen hier, die Ihr Land “vermieten” mit ca. 25 000 € pro Jahr belohnt werden
@Andreas Baumann
Ochsenwerder also, na klar, die stellen also die Vogelschredder genau in ein Naherholungsgebiet zwischen Naturschutz- und Vogelschutzgebieten. Hoffen wir mal auf irgend einen Naturfreund der da ´nen Schützenswerten Käfer findet …
@Karl Rannseyer
Das hilft ja eben nichts. Der schützenswerte Käfer ist das ultimative Argument, wenn es darum geht, die Natur gegen die ihr feindliche Technik (z.B. Eisenbahn) zu verteidigen; aber hier werden ja Monumente, Kathedralen zum Schutze der Natur (des Klimas) gesetzt, und die haben selbstverständlich Vorrang vor minderwichtigen Naturschutzzielen wie Vogel- oder Landschaftsschutz. Außerdem kann eine Dezimierung der Vögel doch nur positive Wirkung auf die Insektenpopulation haben. (Die Fliegen profitieren direkt von den Vogelkadavern. So entstehen spezifische Biotope im Windradumfeld.)
Wenn man sich einmal von Vernunft und Logik verabschiedet hat, dann gibt es kein Halten mehr.
Age, age….einen hab ick noch.
Wissenschaftliche Studien des renomierten “Onkel-Heinz-Institutes” haben ergeben, das große Teile der Bevölkerung der alten Bundesländer vom so-genannten “Grünen-Verblödungsvirus” infiziert sind.
Folgen dieser Infektion sind “Castor-Schotter-Syndrome”, “Stuttgarter-Juchtenkäfer-Hysterie” oder auch “Atom-Schüttellähmung” die meist einhergeht mit der “GEN-Phobie”.
Leider breitet sich diese ernstzunehmende Seuche auch zunehmend in Richtung Osten unserer Republik aus, gut zu erkennen am wahnhaften Zwang seine Dächer mit blitzenden Scheibchen auszustatten oder den Wind, das himmlische Kind mittels rotierenden Flügelchen einfangen zu wollen.
Doch halt liebe Studienfreunde, die eine oder andere Widerstandszelle im Organismus der Blödenrepublik gibt es auch heute noch…..
Braunkohle für sichere Energieversorgung unverzichtbar
Brückentechnologie “Braunkohle”………..sorry Leute, ick muss los um den Viruserkrankten ganz schnell Beissringe zu verordnen, bei derart verbalen Ostmüll dürfte die Zahnknirschquote zur dentalen Krise führen, die uns am Ende aufgrund explodierender Zahnarztkosten die restlichen finanziellen Mittel raubt ,um die Energiewende an die Wand zu fahren.
Ansonsten………ick geh dann mal in den Keller, bevor mir beim nachfolgenden Lachkrampf die Dritten aus dem Gesicht fliegen und umstehende Zimmerpflanzen nachhaltig beschädigen.
Grins und wech
#112 Karl.S
An der Westküste Schleswig-Holsteins ist in den Kreisen Dithmarschen und Nordfriesland rund 1,5 Prozent der Fläche mit Windturbinen besetzt. Wie das aussieht, kann man vor Ort besichtigen oder hier.
Hessen und Bayern streben zwei Prozent der Fläche im Landesdurchschnitt für WKA an.
Hamburg zaudert noch. Dabei ist in Harvestehude und Blankenese Platz genug.
Schöne Aussichten.
@Fluminist
War auch nicht ganz ernst gemeint
, Ironie des Schicksals nimm deinen Fortlauf …
#121
Ganz meinerseits!
Also Leute, so geht es nicht!
Schönheit liegt im Auge des Betrachters, das müsst ihr noch lernen.
Zur Einstimmung und als Vorbild:
…Besonders schön ist das, wenn man auf der A9 von Berlin Richtung Süden fährt und, sich Leipzig nähernd, in der berückend flachen Landschaft dort den großen Windkraftpark durchquert. Das ist ein Wald aus diesen langen, dünnen Figuren, und sie drehen unablässig ihre Arme. Das tun sie, um uns die Benutzung unserer Unmengen stromverbrauchender Geräte zu ermöglichen und damit das Leben leicht zu machen. Zugleich ist dieses ausdauernde Drehen wie ein stetiges Schwertschwingen. Nicht umsonst hielt Don Quixote Windmühlen für feindliche Ritter: Sie haben so etwas.
Die heutigen Windräder nun schwingen in einem fort ihre Schwerter, um uns vor dem großen Schrecken, den ein Versiegen des elektrischen Stroms bedeuten würde, zu beschützen. Selten kann man sich geborgener fühlen als bei diesem Anblick. Besonders schön ist es in der Nacht, wenn rote Lichter an den Spitzen der Windritter entzündet sind. Dann ist es, als führe man durch einen Zauberwald voller guter Geister. Wenn sie aber stillestehen, erkennt man ihre wahre Größe.
Denn wenn die Flügel entsprechend angehalten wurden, strecken sie ihre Arme gen Himmel und verweisen, jeder Kreuzritter für sich, auf das Urbild unserer Kultur, auf Christus am Kreuz, und man erkennt die unendliche Demut, mit der sie uns dienen, klaglos und ganz diesem Einen ergeben, dem Betreiben unserer Elektrogeräte.
Iris Hanika
Für so was bekommt man übrigens den Preis der LiteraTour Nord.
#120 Helmut Erb
Hallo Herr Erb,
habe ich mir angesehen, einfach zum “kotzen”. Aber es soll Leute geben, denen so etwas gefällt, wie dem hier
Das sind die Totengräber unserer schönen Landschaften. Da fällt mir nix mehr zu ein.
gruß
Karl.s
#123. Tritium
keine Satire?
@Tritium #123
…..also wenn wir schon bei sozialistischer Liebeslyrik sind, hab ick auch noch einen:
Der Plan oder Deutschland ist erneuerbar
….um die Brechrate noch etwas zu erhöhen.
Nö. Gehirnwäsche.
Noch ein Brüller:
„Heimat ist für mich:
ein Windrad in der Nordsee.“
Jürgen Trittin MdB, Vorsitzender der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
#126. Tim Hardenberg
da kommt gleich die Galle mit
@karlchen
….apropos Galle: erzählte mir neulich ’n Dicker, er hätte Alzheimer-Bulimie. „Hä, was?” Na ja, sagte er, „erst fress ick wie’n Scheundrescher und dann vergess’ ick immer zu kotzen.”
Windiges aus Hessen: Windräder im Wald entzweien Naturschützer
…..Rechenkünstler unter sich!
…. dis sin halt ’n paar Kollateralschäden – bissi Schwund is immer. Wenn’s für die Gute Sache is, darf mer net so zimperlich sein, gelle?
Aktuell: Energiewende-Alarm bei NANO!!!
Tenor: der Netzausbau wurde VERSCHLAFEN. DENA erfrecht sich, schon 2003 in einer Studie das heutige “Fiasko” vorausgesehen zu haben.
Was aber besonders im Fokus steht: Der Stromkunde hätte doch schon über den Strompreis für den Netzausbau bezahlt!!! Behauptet NANO und beschuldigt die Stromkonzerne, das Geld eingesackt zu haben (schon vor dem Verkauf der Netzsparten).
Sendung läuft noch, ich halte durch…
@Carl M
nano hat sich mittlerweile zu einem der schlimmsten Volksverdummungsformate im den Öffentlich-rechtlichen entwickelt. War früher mal ’ne gute Sendung mit interessanten Themen – jetzt nur noch permanente und gebetsmühlenartig wiederholte Klimaalarm-und-Energiewendeparadies-Propaganda. Gutes Brechmittel!
Tim, sehe ich auch so…aber irgendwie bin ich auch Masochist…;-)
ich bin gerade beim stöbern auf The Humboldt Forum for Food and Agriculture e. V. (HFFA) gestoßen.
bin zwar noch nicht zum lesen gekommen, aber da gibets zumindest der überschrift nach paar interessante publikationen.
zb
da dies natürlich nicht politsch korrekt ist, ham die auch gleich die passenden pösen förderer
Und noch’n Loch:
Energiewende: Mieterbund warnt vor Kostenexplosion
Der Deutsche Mieterbund warnt wegen fehlender Fördergelder für Gebäudesanierungen vor einer Kostenexplosion für Mieter. Modernisierungskosten von 10 000 Euro für eine Wohnung berechtigten zu einer Mieterhöhung von 92 Euro.
20 000 Euro würden den Mieter 183 Euro mehr im Monat kosten, sagte Mieterbund-Direktor Lukas Siebenkotten am Dienstag in Berlin: „Das ist unbezahlbar.“
Elf Prozent der Kosten für energetische Sanierungen können bisher auf die Jahresmiete aufgeschlagen werden. Um eine zu starke Belastung der Mieter zu vermeiden, müsse der Bund seine Förderung auf fünf Milliarden Euro pro Jahr hochfahren – „und nicht wie geschehen auf 900 Millionen Euro zusammenstreichen“, sagte Siebenkotten.
@Tritium
Lach…..woher wusstest Du, das ich zu diesen Thema auch gerade einen auf der Pfanne hab?
Energiewende auf Kosten der Hausbesitzer
Toller Versuchsballon aus den Hause des Umweltbürokratiemonsters (BUM) der jetzt mal wieder gestartet wurde.
Und wieder ein derart großes Gegenfeuer, das unsere Regierungszwerge erschreckt ihre klebrigen Tentakeln wieder vom Privateigentum ihrer potentiellen Wähler zurückgezogen haben.
In Anbetracht der Sachlage das die EU in geraumer Zeit sowieso Gesetze in diese Richtung beschließen werden, dürfte die kurze Erholungszeit eh nur vorübergehend sein, ergo sollten wir uns nicht zu früh freuen.
Zwangsenteignung mittels “Klima-Schutzgelderpressung”……in guter alter Tradition der Kosanostra/Triaden…….hauptsache man kann den europäischen Zahlpöbel auch noch den letzten Cent aus den Taschen zerren, zum Wohle der vielfältigen Lobbyisten, die sich in Brüssel ihre Gesetze selber schreiben.
Naja, die Weltenrettung ist nicht kostenlos zu haben……sagte der Mann mit der vorgehaltenen Knarre, als ich Ihm meine Brieftasche aushändigen musste.
Duck und wech
#135
Wie das Milchmädchen den Teufel mit dem Beelebub austreibt: um eine zu starke Belastung der Mieter zu vermeiden, müssen die Steuerzahler stärker belastet (oder äquivalent andernorts schlechter bedient) werden.
Nun versuchen sie es mit Bestechung:
Das Bürgernetz kommt
Um die Akzeptanz von neuen Strommasten zu erhöhen, will Schleswig-Holstein erstmals die Bürger finanziell beteiligen. Investitionen in Stromleitungen könnten sich lohnen.
Besonders nett:
Auch in Schleswig-Holstein ist die Skepsis groß. Auf den Bürgerkonferenzen zum Stromnetzausbau, welche die Landesregierung in den vergangenen Monaten organisierte, wurde klar, dass sich vor allem die Landwirte eine finanzielle Beteiligung wünschen. Sie erhalten jährlich vom Windparkbetreiber zwischen 20.000 und 40.000 Euro Pacht für ein Windrad – ein lukratives Geschäft.
Für einen Strommast zahlt der Netzbetreiber dagegen nur eine einmalige Entschädigung in Höhe von mehreren Tausend Euro. Dass es weniger Geld für einen Strommast als für ein Windrad gibt, ist den Bauern schwer zu vermitteln – schließlich stellen die Landwirte jeweils ihr Land zur Verfügung.
Allerdings sind Strommast und Windrad kaum vergleichbar. “Bei Strommasten steht das kommerzielle Interesse nicht im Vordergrund”, sagt der Sprecher von Tennet. “Wir stellen öffentliche Infrastruktur zur Verfügung und unsere Rendite ist staatlich reguliert – somit gelten hier auch andere Entschädigungsgrundsätze.”
Das heisst also erst mal, dass Windräder offenbar NICHT als öffentliche Infrastruktur, sondern als kommerzielle Renditeobjekte gelten. Das ist zwar nicht neu, aber doch schön, wenn es jemand mal klar und deutlich sagt.
Zum anderen gibt es also sehr wohl Investitionsmodelle, welche flexibler sind als fixe Garantiebeträge: Warum wird denn nicht auch bei Windrädern und PV eine staatlich regulierte Rendite -- “Wenn dein PV-Dach so billig war, dann bekommst du auch weniger für den Strom, den du ablieferst!” -- angewendet?
Dass durch diese ‘Bürgernetze die Energiepreis nochmals in die Höhe getrieben werden und dass letztendlich den ‘Bürgern’ nur mit der einen Hand Geld gegeben und mit der anderen wieder genommen wird, braucht dagegen eigentlich gar nicht erwähnt zu werden.
Allerdings: Wer kein Geld zum Investieren hat, den beissen die Hunde am schärfsten. Wieder wird ein ‘von unten nach oben’ -- Mechanismus geschaffen.
@Tritium #138
Na ja, Bestechung ist die eine Seite, aber man kann das auch noch etwas anders sehen.
Stellen wir uns einmal gleichnishalber einen Verein XY vor, dessen Vorstand die flotte Idee entwickelt, daß das Vereinsheim mit teuren neuen Beleuchtungskörpern verschönert werden soll, und dies mit knapper Mehrheit beschlossen wird. Zur Finanzierung werden die Vereinsbeiträge erhöht und die alten vorhandenen Lampen schon einmal teilweise abmontiert, dann überlegt man sich welche Lampen man einkaufen soll, kommt aber nicht recht weiter. Nach einer Weile wird den Vereinsmitgliedern das Halbdunkel zu düster, und sie erkundigen sich nach dem Stand der Dinge. Tja, es stellt sich heraus, daß die erhöhten Vereinsbeiträge leider für das Vorstandsfrühstück und ein dringendes Darlehen an den Schwager des Vorsitzenden verwendet wurden und nicht zur Verfügung stehen. Da kommt Letzterem eine geniale Idee: sowohl die Finanzierungs- als auch die Auswahlfrage läßt sich dadurch lösen, daß die einzelnen Vereinsmitglieder jeweils für die eine oder andere Lampe direkt aufkommen und so ganz persönlich und individuell in den Prozeß integriert werden. So kann man auch noch diejenigen für die Verschönerung begeistern, die zuerst dagegen gestimmt hatten, nicht wahr?
noch zu # 110
die Lokalpresse schreibt (was schon an der Wiedergabe der tatsächlichen Inhalte leicht vorbeigeht…absicht?? -- auslassen von Infos)
http://www.bergedorfer-zeitung.de/vier-und-marschlande/article139725/Furcht_vor_Laerm_und_Schatten_trotz_der_Grenzwerte.html
Geil sind aber einige Flachzangen-Kommentare
Viele Grüße
Andreas
In GB wird langsam aber sicher auf ein neues Kernenergiekonzept hingearbeitet.
Glückliches Norwegen, wenn sich die Welt nur endlich entschließen würde. Es muß nur einer beginnen, vieleicht Norwegen
Auch Brasilien ist interessiert
So wie es aussieht schaut Deutschland dem Zug inzwischen entgeistert hinterher und der Hemmschuh ist dabei ihm auf den Fuß zu fallen …
Deutschlands Energiezukunft aus polnischer Sicht:
Polen will vom deutschen Atomausstieg profitieren
Polen rechnet als Folge des Atomausstiegs der Bundesregierung mit besseren Absatzchancen auf dem europäischen Energiemarkt. Ein hochrangiger Diplomat des Nachbarlandes sagte auf einer Veranstaltung des Polnischen Instituts in Berlin, Deutschland werde die polnischen Stromlieferungen brauchen.
So wird also die ‘Vorreiter-Rolle’ Deutschlands bei den Nachbarn angesehen: Als bereits gescheiterter Irrweg.
Nicht die Moral, sondern die Marktregeln seien letztlich entscheidend dafür, ob die angestrebte Senkung des Schadstoffausstoßes erreicht werde. Darüber hinaus würden die Möglichkeiten der privaten Verbraucher, durch eine Änderung ihres Lebensstils Einfluss zu nehmen, überschätzt. Ganz diplomatisch formuliert, aber dennoch unüberhörbar begleitete solche Ausführungen der Vorwurf, dass die Bundesrepublik mit ihrer Energiewende nicht nur einsame, sondern auch schwer nachvollziehbare und überstürzte Entscheidungen gefällt habe. Polen jedenfalls, so die Botschaft, fühle sich nicht dazu verpflichtet, dies als Vorbild zu begreifen.
Das ist eine Hammer:
“Das Ökostrom-Gesetz ist verfassungswidrig”
Ein Gutachten der Uni Regensburg zieht Parallelen zwischen Erneuerbare-Energien-Gesetz und „Kohlepfennig”. Die Umlage auf alle Verbraucher ist nicht zulässig…
Laut Gutachten der Universität Regensburg erhält das EEG dadurch nun den Rang einer „Sonderabgabe“, die am Bundeshaushalt vorbei fließt, im Juristendeutsch „haushaltsflüchtig“ ist und damit die bundesstaatliche Finanzverfassung infrage stellt.
Das ist meiner Ansicht nach sehr richtig. Es handelt sich schliesslich ganz offensichtlich um eine getarnte Staatsverschuldung, die direkt auf die Bürger umgewälzt wird.
Genau genommen stellter Staat damit Wechsel aus, also ein Zahlungsversprechen in der Zukunft, bei Fälligkeit. Diese Wechsel müssen die Bürger bei den NIE-Produzenten einlösen. Sie tun das, indem sie das Produkt unbedingt zu festen Preisen kaufen müssen, egal ob sie wollen oder nicht.
Das erinnert fatal an einen anderen deutschen Staat, der mit Wechseln eine Ideologie finanzierte und eine Scheinblüte der Konjunktur anfeuerte: Hitler finanzierte seine Rüstung mit den ‘MEFO-Wechseln’. Die Industrie lieferte Waffen auf Kredit, am Reichshaushalt vorbei, verfassungswidrig.
Kleiner Nachtrag:
Man beachte die Leserkommentare!
#143. Tritium
moin Tritium,
ich bin mal auf die Erwiderungen zu diesem Gutachten von “hochoffizieller” Stelle (Finanzministerium) gespannt.
#144 wurde beachtet und empfohlen
gruß
karl.s
was´n gerade beim zdf los im heute journal?
#146
was soll denn los sein?
Link
das war los
da gibt es leichte Zweifel und nicht den üblichen heroischen Gesang
Hier ein kleines Schmankerl nach dem Motto lach dich wach:
http://www.photovoltaik-guide.de/atomkraftgegner-misserfolg-mit-trittin-garantiert-liquidation-der-atomwirtschaft-nur-mit-union-moeglich-25029
…haben da diese Fachleute zuviel Messwein getrunken? oder sind es Nachfahren von Überlebenden des Paradieses, die nicht vom Baum der Erkenntnis gegessen haben?
@Lothar Köhler #150
Hoffentlich war der Messwein wenigstens gut. Wir werden noch mehr von dieser Sorte hören. Irgendwie muss ja die gescheiterte Energiewende zum eigenen Nutzen verkauft werden. Aber es ist schön, dass alle klassischen Parteien betroffen sind und die die Grünen noch Stars haben, die immer noch glauben, mit der Abschaltung von AKWs liesse sich Klimaschutzpolitik machen. Das gibt noch viel Fressen für Satire in den kommenden Jahren. Ich frage mich nur, was die oder ihr Partner machen, wenn sie Regierungsverantwortung im Bund übernehmen sollten.
@Gerhard Straten
z.B. den hier:
m
Ein Anflug von Vernunft?
#152. Tim Hardenberg
moin Tim,
der Typ leidet an Wahrnehmungsstörungen im fortgeschrittenen Stadium. Der Mann verwechselt Wunschdenken mit der Realität. Heute früh habe ich bei uns in den Nachrichten gehört, dass die Eingaben (Petitionen) der Bürger bei der Landesregierung M-V, insbesondere auch zu geplanten Windkraftanlagen, zugenommen haben.
karl.s
Hier mal ein paar Zahlen aus einem Cicero Artikel vom 2. März von noch zu bauenden Stromleitungen
#155
Es ist doch immer von begrenzten Ressourcen die Rede. Reichen denn die Kupfervorräte für soviel Drehstromkabel? Wann erreichen wir “Peak-Copper”?
Wie lange muß der Wind wehen, um die Energie für die Herstellung und den Aufbau dieser Netze zu erzeugen?
@Flumi
Gaaaaaanz kleine Korrektur, Erdverkabelung im Mittel/Niederspannungsbereich wird fast ausschließlich mit Aluminiumkabel realisiert, Kupfer wäre weit aus teurer und bekommt besonders in unserer Gegend sehr schnell Beine………um sich freiwillig beim Schrotthändler abzuliefern.
MfG
Klimahysteriker
Trotzdem will ich eine Lanze für die Hysteriker brechen, denn ohne sie wäre die Welt weniger aufregend und bunt. Uns würden die verrückten Optimisten fehlen, die alles für machbar halten und allen möglichen Lebensstilen gegenüber offen sind. In einer Welt ohne Hysteriker würde vielleicht manches realistischer geplant werden und geordneter ablaufen. Aber vielleicht würde das was umgesetzt würde, sehr viel langweiliger und restriktiver sein. Wie würden die Hysteriker vermissen, die dafür sorgen, dass alle paar Jahre die Karten einmal neu gemischt werden, während sie die Daumen drücken, dass alles gut gehen wird.
Ein grüner Traum:
Berlin und Brandenburg kommen ohne Kohle aus
Die Region könnte nach den Ergebnissen einer von den Grünen in Auftrag gegebenen Studie bis 2030 komplett mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden. Dafür müssten aber die Braunkohlekraftwerke abgeschaltet werden.
Logisch. Braunkohle abschalten, schon ist Berlin 100% Öko. Und finster.
Na, ich hab mal die Eckdaten aus dem Artikel genommen und ein bisschen gerechnet:
Insgesamt sollen 18 GW Wind und PV installiert werden. Und:
Zudem ist eine Speicherkapazität von 800 Gigawattstunden nötig. Twele forderte, dazu müsse in Speichertechnologien investiert werden.
Schöm. Die installierte Leistung liefert effektiv rund 16.000 GWh/Jahr. 800 GWh Speicher wären also für ca. 19 Tage Vollversorgung ausreichend. Viel zuwenig für eine sichere Versorgung und den Jahres- und Jahreszeitenausgleich, aber lassen wir das mal so stehen.
Goldisthal hat eine Kapazität von 8 GWh. Im platten Brandenburg müssten also 100 je 300 Meter hohe Berge aufgeschüttet und mit einem PSW gekrönt werden. Oder die sind doch etwas weiter weg? Wie auch immer, Goldisthal kostete 623 Millionen, heute wäre es, vor allem, da sio günstige Lagen nur sehr selten sind, nicht für unter 1 Milliarde zu haben. Macht 100 Milliarden nur für die Speicher. Diese Speicher können aber bis 2030 unmöglich fertig sein. Mit viel Glück vielleicht bis 2050. Schon da scheitert dieser phantastische Plan.
Doch angenommen, sie würden gebaut, müsste jeder Einwohner (Insgesamt 6 Millionen) das Sümmchen von 16.500€ nur für die Speicher aufbringen, in weniger als 20 Jahren. Eine dreiköpfige Familie also 230 € monatlich (50.000 € in 18 Jahren).
dazu natürlich die direkten Stromkosten: Die Erzeugung kostet so etwa 15 ct/kWh. Dazu ein Netzentgelt von wenigstens dem doppelten von heute, also 12 ct/kWh und entsprechend auch höhere Konzessionsabgaben von 3 ct/kWh, dazu Steuern macht so etwa 40 ct/kWh oder , für einen Durchschnittshaushalt, etwa 115 €/Monat, zusammen mit den Speicherkosten also 350 €/Monat. Zusätzlich natürlich noch gestiegene Lebenshaltungskosten wegen der Umwälzung der höheren Strompreise auf die Verbrauchsgüter.
Jeder 4. Beschäftigte in Brandenburg bekommt einen Stundenlohn von weniger als 7,50 €. Das bedeutet Nettiolöhne von deutlich unter 1000 €/Monat! Und davon sollen dann 40 oder gar 50 % für die Stromrechnung abgezogen werden.
Schöne grüne Welt -- lasst uns SOFORT damit anfangen!
#159 Tritium
es gibt doch die fertige Lösung!
POPPSCHE RINGWALLSPEICHER
#159. Tritium
aus der gleichen Zeitung
BUND kritisiert Wiederinbetriebnahme des Forschungsreaktors
Ho, Ho, man will doch wohl nicht etwa weiter an der “bösen” Kernenergie rumforschen
@Heinz Eng #157
Danke! Da hab ich mich wieder einmal als Wolkenkuckucksheimeinwohner geoutet.
Alles klar: da die Aluhütten in Deutschland als (igitt) energieintensive Industrie dichtmachen, kaufen wir das Zeug aus atomstromgetriebenen chinesischen Werken, und alles wird gut.
Immerhin gibt es auch gute Nachrichten:
Der Kampf um die Führungsposten im Bundestagswahlkampf ist nun in vollem Gange. Und Roth pocht selbst auf eine Rolle als Zugpferd.
CR als Spitzenkandidat dürfte die Grünen etliche Prozente kosten, denn kein/e grüne/r KandidatIn ist so entlarvend für die wirklichen Zustände und, naja, ‘Gedanken’ (man traut sich das Wort ja kaum zu benutzen im Zusammenhang mit ihr) in dieser Partei.
Weiter so, Claudia!
@Flumi
Jaja, ick habs verdient….bin ja selber Schuld.
Zum eigentlichen Thema, 380.000 Km……..dat Kabel als solches ist ja das eine Problem, diese enorme Menge unter die Erde zu kriegen ein ganz anderes.
Ein Meter Kabel einzubuddeln kostet durchschnittlich 70 Euro……..bei grabenlosen Verfahren (Flo-tex) geht dat dann schon mal bis zu 100 Euro/m
Ergo, zirka 30 Mrd. Euro (nur Kabelverlegung, ohne Trafos und Schaltstationen) die die Netzbetreiber in die Hand nehmen müssen, nur um der Verteilnetze für die Energiewende aufzurüsten……….diese Investitionen werden am Ende auch den Stromkunden per Durchleitungsgebühr übergeholfen, toller Plan.
Die tolle Energiewende entpuppt sich immer mehr als finanzielles Fass ohne Boden, das Deutschland ohne Not übergeholfen wurde um ein imaginäres Klima zu schützen, das gerade von wirklich großen Nationen lächelnd mit Füssen getreten wird. (wenn man dran glaubt)
Tja, seit Shalegas hat sich zumindest auch das zweite Argument, ausgehende fossile Brennstoffe, auch erstmal wieder erledigt……..am Ende bleibt der schale Geschmack, gewaltig verarscht zu werden.
MfG
@Tritium #159
Die selbsterfüllende Prophezeiung?
Ick hab mich mal nach dem Institut umgesehen………und rate mal was mir da engegengeflutscht ist?
Das RLI ist eine Forschungseinrichtung der Reiner Lemoine Stiftung
Und hier die Jungs und Mädels des RLI……….
Na das nenn ick mal “unabhängige Studie”, Nachtigal ick hör dir trapsen.
H.E.
Tja, Heinz,
weisst, warum die Ökos so reflexhaft “Lobby, Lobby!” brüllen, sobald was nicht nach ihrem Kopf geht?
Die sprechen aus eigener Erfahrung und die sind es so gewohnt, mit allen Mitteln von Seilschaft, Lobbyismus, Medienbeeinflussung, Aufwiegelung, Nötigung und Agitprop zu arbeiten, dass sie sich ein anderes, ehrlicheres Vorgehen gar nicht vorstellen können.
#163. Tritium
jawoll ja, da gibt es noch Stechen und Hauen, auch wenn Sie nach außen hin immer so tun, in Wirklichkeit sind die sich untereinander nicht “grün”
Von Prognosen und anderen Irrtümern:
Prognos AG: Strompreise steigen durch Photovoltaik bis 2016 um 1,9% oder doch um 40%?
Das Problem: Ein und die selbe Forma (Prognos) ‘berechnet’ in zwei Studien völlig unterschiedliche Strompreisentwicklungen. Nun ist Schadensbegrenzung angesagt!
Heraus kam ein richtig lustiger Versuch, mit vielen Worten zu verschleiern, dass Gutachten das sagen, was der Auftraggeber gerne möchte und dass die Strompreise durch die NIE weiter explodieren werden.
Für letzteres einige Kernaussagen:
Das ist, beginnt man nachzurechnen, alles ziemlich widersprüchlich.
Einmal (“Haushaltsstrompreis”) steigt die EEG-Umlage + Steuern um 3,7 Cent/kWh.
Dann steigt sie (“18 Milliarden”) bei vorausgesetzt gleichmässigem Verbrauch um 1,4 Cent/kWh
Oder sie steigt um 40%, das wären dann 5 Cent/kWh ohne Steuer oder 6 Cent/kWh mit MwSt, was eine Strompreiserhöhung auf 30,5 Ct/kWh in 2016 bedeuten würde.
Noch mal ein Zitat:
Bei EEG-Prognosen ist es erfahrungsgemäss am besten, wenn man die höchste mit einem Faktor von 2 bis 3 multipliziert. Doch so pessimistisch wollen wir mal gar nicht sein.
Dennoch können uns an den Fingern abzählen, dass die exponentielle Explosion der Stromkosten weiter anhalten wird.
Mag sein, die EEG-Umlage selbst wird in den nächsten 4 Jahren nur auf 5 Cent steigen. Dazu kommen aber Netzausbaukosten, wahrscheinlich eine neue ‘Förderung’ namens Kapazitäts-Abgabe und natürlich oben drauf immer die Mehrwertsteuer.
@Tritium
Hihi, ick setzt da mal ein drauf…….
Aufschrei gegen den „Solarausstieg“
Wir werden alle sterben………
DIHK erwartet Rekord bei Solaranlagen
Trotz Förderkürzung
Jammern auf hohem Level und uns blüht trotzdem ein neuer Rekord beim Ausbau der Mittagsstromerzeuger, wie doof is dat denn?
Wat hier nur noch hilft…….ist ein Deckel, aber den haben ja die Solistas bisher erfolgreich verhindern können.
Ergo steht schon jetzt mit an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit fest, das sämtliche Prognosen der EE-Umlagen viel zu tief angesetzt werden…………..armes Deutschland, regiert von Lobbyisten und dummen Politikern.
Duck und wech
H.E.
Naja, Heinz, je mehr die Karre Gas gibt, desto schneller klebt sie an der Wand.
So gesehen hat es auch sein gutes.
Man kann natürlich, wenn man die Abzocke anschaut, auch erkennen, dass die NIE-Branche der ‘Enrgiewende’ selber keine Chance gibt: “Rausholen was geht, so lange die Blase noch nicht geplatzt ist!” ist das Motto. Hätten sie ein langfristiges Engagement im Sinn, wärden sie sich nicht mit ihren unverschämten Forderungen so vehement selber den Ast absägen und statt dessen auf ein langsameres, aber stetiges und zukunftsfähiges Wachstum setzen: Wer heute dafür ist, die PV-Zubau zu deckeln, hätte auch in 10 Jahren noch Aufträge. Wer heute die Blase heizt, zieht sich mittelfristig selber den Boden weg.
#169/170
Hallo Heinz und Tritium
ist doch schön zu sehen, wie sich die Abzocker gegenseitig an die Gurgel gehen. Klar ist auch, dass die Sonnenfreunde beim anstehenden “Verteilungsendkampf” den Kürzeren ziehen werden. Und da will man natürlich noch schnell Nägel mit Köpfen machen, denn immerhin muß man sich ja 20 Jahre lang um die Vergütung keine Sorgen machen. Trotz Kürzung der Umlage ist das immer noch attraktiv für die Sonnenanbeter, trotz des großen Rumgeheules jetzt.
karl.s
Karl, man sollte sich schon Sorgen machen. Das Haltbarkeitsdatum des EUROs ist absehbar. Wenn Griechland 50% seiner Schulden erlassen werden (100 Mrd. rund), warum sollten Portugal und andere ihre Schulden komplett zurückzahlen wollen? Wären doch schön blöd, wie Ortner auf seinem Blog schreibt (gut, das ist jetzt OT und sollte nicht weiter vertieft werden; obwohl ein Ökonomie-Thema wie “Energierwende in Zeiten der Schuldenkrise” würde ja auch mal passen).
Entwarnung!!! Deutschland schafft die “Energiewende”!!! Jetzt erst recht!!!
Wenn das keine Perspektiven sind…
@Helix
…..hi hi, lieber ein Ende mit Schnecken, als Schnecken ohne Ende!
Hm, Schrecken ohne Ende aber auch das hier
also, z.B.
Wie hießen noch mal die armen kleinen Kerlchen von Flores? Die Insel-Hobbits? Homo floresiensis?!?
Sind auch ausgestorben……..
@ Helix Pomatia #175
Da scheinen die wahrlichen Erben eines Dr. Josef Mengele am Werke zu sein.
Der Schoß ist fruchtbar noch…
#173. / 174. Helix u. Tim
moin Männer,
wie wäre es mit einem Riesenschneck, da kommen wir dann vielleicht in den Milliwatt Bereich
karl.s
#176. moosgeist
moin moosi,
und Hirn ist krank. Ich frage mich immer wieder, wie “abartig” muß man sein, um auf solche Ideen zu kommen? Aber auch das liegt wahrscheinlich in der “Natur” des Menschen. Denn schauen wir uns doch mal um, es gibt fast nichts, was der Mensch nicht tun würde, und ist es noch so pervers. Und immer dann, wenn Ideologie im Spiel ist, dann kollektiviert sich diese Abartigkeit und es gibt Mengeles zu hauf. Das Ergebnis liefert uns die Geschichte vielfach.
karl.s
Die Geister, die sie riefen:
Die Zukunft entscheidet sich im Kohlekraftwerk Datteln
Ein Albtraum für Eon. 1 Mrd. Euro hat der Konzern investiert -- und bisher keine einzige Kilowattstunde Strom produziert. Dabei sollte hier das Musterkraftwerk schlechthin entstehen, die Zukunft für das Konzept Kohlestrom. Mit der Abwärme sollten 100.000 Haushalte heizen und CO2 einsparen, hatte Eon argumentiert. Ein Großteil der Stromproduktion fließe außerdem ins Bahnnetz und trage so zur klimafreundlichen Mobilität bei. Das Ganze werde auf modernstem technischem Niveau bei bester Energieeffizienz produziert. Doch die Bürger protestierten -- und fochten die Baugenehmigung an. Mit Erfolg.
Tja, die Protestkultur frisst ihre Kinder:
Konventionelle Kraftwerke sind selbst in den verwegendsten ökologistischen Wendeplänen unverzichtbar. Zudem hat die Kraftwerkstechnik grosse Fortschritte gemacht, moderne Anlagen sind sparsamer, sauberer, flexibler denn je. Sie sparen dadurch mehr Rohstoffe und CO2 ein als Windräder oder PV und sie sind unverzichtbar für den Regelausgleich.
Doch irratonale Protestler wenden sich schlicht gegen alles, aus Prinzip. Der Hass, der gegen die Elektrizitätsversorger gesät wurde, trägt unliebsame Früchte.
Diese fundamentalistsiche Ignoranz efüllt mich, offengestanden, mit einer gewissen Schadenfreude.
@Tritium
Dazu passt der Artikel von Gideo Böss:
Happy Fukushima-Day
@Tritium
….die Elektrizitätsversorger als satanische Massenmörder:
…..tja, Totschlagargumente wirken eben immer, wenn man gegen die Vernunft nicht ankommt.
@179 Tritium
Es geht auch anders….
Boxberg setzt neue Maßstäbe
675 MW, Wirkungsgrad bei 43,7 %, 600 Grad bei 285 bar Dampfdruck……….so muss ein Kraftwerk aussehen.
Im Gegensatz zu den dekadenten Wessis, deren Strom auch ohne Kraftwerke aus der Steckdose kommt, klappt einem beim Boxberger Bürgermeister erstmal die Kinnlade runter.
Tja, unterschiedlicher können Denkweisen kaum sein……..aber loben wir mal die Ossis nicht zu sehr……Fortsetzung folgt:
Lange Leitung mit Sprengstoff
Ick hör dat grüne Volk noch labern……..die bösen Energiekonzerne haben es “versäumt” neue Leitungen zu bauen um absichtlich die tolle Energiewende zu sabotieren, hahaha.
Ach übrigens ihr EE-geilen Süddeutschen………die im 50Hertz Netz investierten Milliarden dürfen wir Ossis (Brandenburger, Mecklenburger) ganz alleine über unsere Durchleitungsgebühren blechen, wird Zeit das das auch mal auf ganz Deutschland umgelegt wird……….wie die Befreiung der Großindustrie von den Netzgebühren.
Naja, süddeutsche Stadtwerke kaufen sich in ostdeutsche Vogelschredder-Parks ein um dann ganz toll mit dem grünen Strom protzen zu können, den sie ja dann rein rechnerisch erzeugen und ick darf mir dann den ekelhaften Anblick reinziehen und ein Teil der Kosten tragen, ja ne is klar.
Die Energiewende birgt wirkliche “Sprengkraft” aber anders als sich das unsere Politzwerge so denken…….wir schaffen nämlich ganz tolle soziale Verwerfungen und die lassen sich dann nicht mehr wegreden.
H.E.
#182. Heinz Eng
Hallo Heinz,
da würde ich auch von abraten. Denn vor noch gar nicht allzu langer Zeit hat Dong Energy ein geplantes Kohlekraftwerk in Lubmin von sich aus aufgegeben, obwohl das Genehmigungsverfahren noch gar nicht beendet war. Auch da waren “rührige” Aktivisten am Werk, die das Projekt ideologisch zerrissen haben. Gut, das war vor der abstrusen “Energiewende”, aber die Typen sind keinen Deut besser als in Datteln.
karl.s
@Helix Pomatia #175
Auch dies regelt Mutter Natur selbstverständlich selbst, da brauchen wir keine Gentechnik or Therapien: siehe meinungsbildendes Qualitätsmedium.
@Flumi
Forscher: Schrumpf-Effekt durch globale Erwärmung
….hi hi, das wäre doch DIE Lösung für unsere Öko-Fredis! Dann würden die Leute von ganz allein von „dicken Spritschluckern” auf niedliche kleine E-Autos umsteigen, ganz ohne Zwang und Ökodiktatur! …..und der nächste deutsche Bundespräsident heißt Dirk Bach.
Achtung, da haut es einem den Hut hoch…….
Niederländer sollen Niedersachen helfen
Geht es noch etwas arroganter?
Welche europäischen Nationen wollen wir eigentlich noch mit unserer “grünen Energiewende” verärgern?
Die Polen-, weil die unseren überflüssigen Windstrom fressen müssen, die Franzosen- die uns im Flautefall mit Atomstrom füttern müssen, die Norweger- die selbstverständlich unseren Stromspeicher spielen sollen?
Hab ick irgendwas verpasst, braucht der Deutsche schon wieder “Raum” im Osten/Süden/Norden/Westen?
Sind das nicht die selben beknackten Politiker, die damals die Liberalisierung der Energiemärkte bejubelt haben und unbedingt die pösen Energiekonzerne zwingen wollten ihre Netze zu verscherbeln?
Ham die ihre Hausaufgaben nicht gemacht oder sind die von Natur aus so bescheuert?
Ick gloobe, mich hackt es.
Onkel Heinz………Volksverarscher
Hallo lieber Stromkunde, sitzt Du auch artig im Sessel?
Na dann guck Dir mal an, was Du demnächst noch so alles mitbezahlen darfst.
Netzausbau treibt Strompreis noch höher
Während die Bundesregierung auf riesige Off-Shore Windparks setzt, pappen die einzelnen Bundesländer unabhängig davon jeden Hügel voll mit Vogelschreddern um auch ihr Plansoll zu erfüllen.
Langsam sollten sich mal unsere Regierungszwerge im Bund und Ländern darauf einigen ob die Wende lokal-dezentral oder doch wieder monopolistisch-ozeanisch werden soll.
Praktisch bauen wir nicht nur ein paralleles Zweitnetz auf……..nöö, inzwischen kommt auch noch das Drittnetz dazu, das man ja auch noch ganz toll finanziell den Stromkunden überhelfen kann……..wir hams doch, wir sind doch alles Geldscheißer und ham eh zu viel Kröten uff´n Konto rumliegen (ausser icke), ist doch für ne gute Sache, wir retten doch die Welt und verbannen böse Atome aus Deutschland.
Wer rettet mich eigentlich vor diesen Wahnsinnigen?
Naja, kommt der Zusammenbruch eben noch schneller, mir kanns recht sein.
Onkel Heinz……..und wieder ist der Kübel voll, und dat schon vor dem Mittag
10 kleine Negerlein….*
Auch Solarhybrid ist jetzt zahlungsunfähig
Tja, da hat es wieder ein Negerlein erwischt und die anderen haben schon den Strick um den Hals:
Nächste Pleite in der Solarbranche: Nach Solon und Solar Millennium hat es jetzt die Solarhybrid AG aus dem Sauerland erwischt….Die Krise hat jedoch schon längst auch die großen Solar-Unternehmen erfasst. So kämpfen Conergy und Q-Cells ums Überleben, und auch der einst stets optimistische Solarworld-Chef Frank Asbeck warnt inzwischen vor dauerhaft schweren Zeiten.
Besonders bemerkenswert:
…Es gebe in der gesamten Branche kein Unternehmen mehr, das noch schwarze Zahlen schreibe. Das gelte auch für die chinesischen Hersteller….
Das ist ein klarer Beleg dafür, woher die tollen Preissenkungen wirklich kommen: Nicht von echten Kostensenkungen, sondern von einem gnadenlosen Dumping-Wettbewerb der Hersteller mit dem Ziel der Marktverdrängung. Die angeblich so viel billiger gewordene PV-Stromerzeugung ist also nur ein Blase, ein kurzfristiges Tal. Mittel- und langfristig sinken die Preise nicht, sie werden wieder steigen!
Und die Zukunft der arbeitsplatzschaffenden Exportbranche PV, die die Zukunftshoffnung Deutschlands darstellt, die wir unter gigantischen Kosten ‘für unsere Kinder und Enkel’ gepäppelt haben?
…Noch drastischer schätzt Klaus-Dieter Maubach, Technologie-Vorstand beim Energieversorger Eon, die Lage ein: Deutschlands Solarindustrie werde in den kommenden fünf Jahren angesichts des Wettbewerbs aus China verschwinden. Nicht ein einziger Arbeitnehmer werde dann noch bei den deutschen Solarunternehmen arbeiten, denn die seien dann alle pleite.
…mal eben 120 Milliarden verbrannt, für Tagträume von Soziologie-Studienabbrechern, die sich einbilden, sie könnten es besser als Manager.
*Schrecklich incorrect, ich weiss! Ich schäme mich ja auch soooo sehr!
@Tritium
Pfui….das heißt jetzt “ungefähr 10 minderjährige starkpigmentierte AfrikanerInnen”……..und das ganze getanzt bitte.
Ausserdem und sowieso……ick hab ooch noch eenen.
Windkraft-Zulieferer Siag stellt Insolvenzantrag
Tja, und was mit einer Branche passiert die sich alleine auf hohe Subventionen aufbaut, zeigen uns die Amis gerade.
Broken down and rusting, is this the future of Britain’s ‘wind rush’?
14.000 verfallene, verrostete Windräder stehen im Lande herum, 38.000 arbeiten noch, ein Goldgräberstimmung 1980 als die USA fette Steuergutschriften für den WKA-Bauer spendierte und jetzt ist kein Geld mehr da um die Monster wieder abzumontieren.
Nebenbei mal ein paar Opferzahlen:
Deutschland macht jetzt den Unsinn nach, den die Amis vor 30 Jahren schon gemacht haben………aber in unserer Überheblichkeit denken wir, das es bei uns garantiert klappt.
Pustekuche……..Die Energiewende ist eine gescheiterte Konjukturmassnahme der Bundesregierung mit direkter Gegenfinanzierung durch den Stromkunden.
Aber wie wir deutschen Lemminge nun mal so sind……ist der Weg zu Klippe erstmal eingeschlagen, bringt uns nichts und niemand mehr davon ab, kollektiven Selbstmord zu begehen.
Amen…….ersatzweise für Atheisten……Mahlzeit.
H.E.