Die deutsche Energie- & Klimapolitik im Spannungsfeld von Realität und Illusion!

21. September 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Klimawandel, Politik

Mit freundlicher Genehmigung des Autors, Herrn Klaus Poggendorf möchte ich auch auf diesen Blog seinen recht lesenswerten Artikel veröffentlichen.
Mag auch die eine oder andere Aussage etwas unscharf erscheinen, halte ich persönlich den nachfolgenden Text für sehr gut gelungen.
Erstveröffentlichung bei EIKE am 11.09.2011

Das Schmelzen der Gletscher und der Rückgang der arktischen Eiskappe scheinen darauf hin zu deuten, dass sich die Erdatmosphäre zunehmend erwärmt. Dieses Phänomen beschäftigt die internationale Öffentlichkeit seit Jahrzehnten. Besonders die Deutschen fürchten sich vor diesem Klimawandel und bekämpfen ihn und seine möglichen Folgen teilweise mit religiöser Inbrunst. Dieser Kampf kostet – wie nachfolgend aufgezeigt wird – sehr viel Geld. Solche Ausgaben können jedoch nur sinnvoll sein, wenn die Menschheit in der Lage ist, durch eigene Maßnahmen Einfluss auf das Klima zu nehmen. Unter den Wissenschaftlern herrscht hierüber Streit. Die einen verweisen auf die periodischen von Menschen unbeeinflussbaren Temperaturschwankungen, die es in der Erdgeschichte immer wieder gegeben hat, etwa als auf der Nordhalbkugel milde Temperaturen herrschten und das heute mit Eis bedeckte Grönland eine grüne Insel mit einer Vegetation war, die ihr zu dem heutigen Namen verhalf (1).

Grundlagen der deutschen Klimapolitik

Die Klimapolitik in Deutschland und in anderen europäischen Ländern geht von der Annahme des Weltklimarates der UNO (Intergovernmental Panel on Climate Change/IPCC) und der ihm zuarbeitenden Wissenschaftler aus, wonach der Anstieg der Erwärmung der Erdatmosphäre durch die Menschheit verursacht würde; hervor- gerufen durch eine mit Beginn des Industriezeitalters einsetzende vermehrte Abgabe von Treibhausgasen wie Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4) oder Lachgas (N2O). Nach Auffassung dieser Wissenschaftler absorbieren diese Treibhausgase einen Teil des auf die Erde fallenden Sonnenlichts, das als infrarote Wärmestrahlung ins Weltall reflektiert wird, und dabei die Atmosphäre aufheizt, wie in einem mit Glas isolierten Treibhaus. Dabei sollen die Kohlendioxydmolekühle mit einem Anteil von nur 0,04% am Gesamtvolumen der Luft einen überproportional großen Beitrag leisten. In der Klimaforschung und der öffentlichen Diskussion nehmen sie deshalb eine hervor- ragende Rolle ein. Ausgangspunkt der Diskussion ist, dass die durchschnittliche Temperatur, die nach der Annahme des Weltklimarates im vorindustriellen Zeitalter bei 13,5°C lag, auf heute etwa 14,5°C gestiegen ist. Es handelt sich hierbei um einen Mittelwert, der Polkappen und Tropen, Winter und Sommer, Tag und Nacht ein-schließt. Die derzeit diskutierte Frage ist, wie stark der Temperaturanstieg künftig ausfallen und welche Konsequenzen das für das Leben auf der Erde haben wird. Die britische Regierung hat vor einigen Jahren eine Kommission unter der Leitung des ehemaligen Chefökonomen der Weltbank, Nikolaus Stern, mit dem Ziel eingesetzt, diese Frage zu beantworten. Da der Anstieg der Treibhausgase in Zukunft von verschiedenen Bedingungen, etwa der Bevölkerungsentwicklung und dem Wirtschafts­wachstum abhängt, hat die Stern-Kommission alternative Szenarien für die weitere Entwicklung des Weltklimas berechnet. Nach dem günstigsten Szenarium wird die Erderwärmung in diesem Jahrhundert gegenüber der vorindustriellen Zeit um etwa 3°C. steigen, nach dem ungünstigsten Szenarium wird sie 6°C betragen.

Die Folgen dieser Entwicklung beschreiben die vom menschlichen Einfluss auf das Klima überzeugten Wissenschaftler wie folgt: Savannen und Wüsten würden sich ausbreiten und der gesamte Mittelmeerraum, Westafrika, Länder wie Mexiko, Australien und Kalifornien von Dürre heimgesucht. Der Meeresspiegel soll erheblich steigen, weil Gletscher über den Landmassen schmelzen. Dieser Anstieg bedrohe Teile von Bangladesch, aber auch Küstengebiete in Norddeutschland, Frankreich und insbesondere Holland, das schon heute unter dem Meeresspiegel liegt und nur durch seine Deiche geschützt wird. Mit dem Temperaturanstieg zwischen den Regionen, insbesondere zwischen Land und Meer, vergrößerten sich die Temperaturunterschiede mit der Folge, dass die Luftbewegungen heftiger würden und Hurrikans zunehmend schwere Schäden anrichteten. Die rasant steigende Zahl der Erdbevölkerung verschärfe diese Folgen des Klimawandels. Nach dem letzten Weltbevölkerungsbericht der UNO sei damit zu rechnen, dass die Zahl der Menschen auf unserm Planeten von 6,75 Mrd. im Jahr 2008 auf 9,2 Mrd in 2050 steige. Die von Dürre und Hochwasser bedrohten Menschen müssten ihre Heimat verlassen und sich neue Lebensräume suchen, die bei der wachsenden Erdbevölkerung nur noch in begrenzter Zahl zur Verfügung stünden. Kriege und ethnische Konflikte könnten die Folgen einer solchen Entwicklung sein (2).

Zielvorgaben zum Schutz des Klimas

Die internationale Politik hat zwischen 1988 und 1997 auf einer Vielzahl von Konferenzen diese Folgen des Klimawandels und mögliche Maßnahmen zu ihrer Abwendung diskutiert, ohne dabei verbindlich festzulegen, in welchem Ausmaß die Emissionen verringert werden sollten. Das änderte sich mit dem 1997 in der japanischen Stadt Kioto geschlossenen Vertrag. Von den 181 den Kioto-Vertrag unterzeichnenden Staaten wurden allerdings nur für 52 und damit für 30% des weltweiten CO2-Ausstoßes bindende Reduktionsziele vereinbart. Zu diesen zählten u.a. 15 Staaten, die zum damaligen Zeitpunkt der EU angehörten, außerdem Russland, Kanada, Japan, die Ukraine, Norwegen und Neuseeland.

Länder wie China und Indien mit einem Anteil von über 30% am weltweiten CO2-Ausstoß unterzeichneten und ratifizierten zwar den Vertrag, sind aber von einem Emissionsabbau vorerst mit der Begründung freigestellt worden, ihnen nicht die Chance einer raschen wirtschaftlichen Entwicklung zu nehmen. Die USA mit 22% der CO2-Emissionen unterschrieben den Vertrag, das Repräsentantenhaus setzte jedoch die Ratifikation aus.

Der Kioto-Vertrag sieht vor, dass die Treibhausemissionen in der Zeit von 2008 bis 2012 gegenüber dem Basisjahr 1990 um durchschnittlich 5,2% gesenkt werden sollen. Dieses Reduktionsziel bezieht sich auf alle Wirtschafts- und Lebensbereiche, die Treibhausgase emittieren, wie z. B. Industrie, Verkehr, Landwirtschaft oder Privathaushalte.

Der Kioto-Vertrag legt spezifische prozentuale Reduktionsziele für die einzelnen Länder fest. Die EU verpflichtete sich mit ihren damaligen 15 Mitgliedern auf ein kollektives Reduktionsziel von 8%. Die einzelnen Staaten wurden zu Erreichung dieses Gesamtziels bei ihren Verpflichtungen zum Emissionsabbau unterschiedlich belastet. Deutschland und Dänemark müssen ihre CO2-Emissionen um 21% senken. Frankreich braucht dagegen nichts an CO2-Emissionen abzubauen. Das ist deshalb nicht so ungerecht, wie es auf den ersten Blick aussieht, weil Frankreich wegen seines Stroms aus Kernkraftwerken einen wesentlich geringeren CO2Ausstoß als Deutschland hat. 2006 lagen die französischen CO2-Emissionen bei 6,4 Tonnen und die deutschen bei 10,7 Tonnen pro Einwohner. Bei Verminderung der deutschen CO2-Emissionen gegenüber 1990 um 21% liegt der deutsche Wert mit 9,9 Tonnen pro Einwohner immer noch deutlich über dem der Franzosen. Deutschland hat dieses Reduktionsziel 2009/2010 erreicht. Der Grund hierfür war und ist u. a. die Stilllegung maroder, stark emittierender Betriebe in der ehemaligen DDR (3).

2007 empfahl die EU-Kommission dem Rat der EU, Maßnahmen zu ergreifen, die den Temperaturanstieg weltweit auf 2°C gegenüber dem vorindustriellen Niveau beschränken. Daraufhin beschloss der Europäische Rat, den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 im Vergleich zu 1990 um 20% zu reduzieren und den Einsatz der regenerativen Energien auf 20% des gesamten Energieverbrauchs zu erhöhen. Diese Ziele wurden unter der Kurzformel 20-20-20 bekannt. Das System umfasst den Kohlendioxydausstoß von 12000 Anlagen in 30 europäischen Ländern (27 Staaten, die zu diesem Zeitpunkt der EU angehörten, plus Liechtenstein, Island und Norwegen). Deutschland hatte sich zu diesem Zeitpunkt das Ziel gesetzt, die CO2-Emissionen bis 2020 um 40% zu senken und den Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion auf 30% zu erhöhen. Die völkerrechtlich verbindlichen Regelungen für den Klimaschutz in der Kioto-Vereinbarung gelten bis 2012. Für die Zeit danach sollten weitere verbindliche Klimaschutzziele auf Nachfolgekonferenzen beschlossen werden. Dies war auch der wesentliche Inhalt der Empfehlungen der Konferenz von Bali 2007 für die Klimakonferenz in Kopenhagen 2009. Dazu kam es jedoch nicht. In Kopenhagen gelang es weder eine völkerrechtlich verbindliche Nachfolgereglung für die Kioto-Vereinbarung zu verabschieden noch das oft im Vorfeld der Konferenz genannte Ziel einer Selbstverpflichtung der Staaten zur Halbierung des globalen Kohlendioxidausstoßes bis zum Jahr 2050 zu vereinbaren. Das zentrale Abschlussdokument ist rechtlich nicht bindend. Es enthält als Minimalkonsens zwar erstmals das Ziel, den Anstieg der Erderwärmung auf 2°C im Vergleich zum vorindustriellen Niveau zu begrenzen, lässt aber offen, wie dieses Ziel erreicht werden soll. Auf dem Klimagipfel im mexikanischen Cancun, der im Dezember 2010 stattfand, wurden ebenfalls keine Nachfolgeabkommen für die im Jahr 2012 endende Kioto-Vereinbarung mit verbindlichen Einsparzielen verabschiedet. Es wurden lediglich Grundlagen für eine Kioto-Nachfolge vereinbart. Diese richten sich im Wesentlichen an die Indust­riestaaten, die sich schon in der Kioto-Vereinbarung zur Rückführung von Treibhausgasen verpflichtet hatten. Ausgenommen bleiben nach wie vor die USA sowie China und Indien mit einem weltweiten Anteil von ca. 50% am gesamten CO2-Ausstoß. Verbindliche Absichtserklärungen gibt es also nur in dem Kioto-Abkommen und auch nur für einen Teil der Industriestaaten. In diesem Zusammenhang interes-siert natürlich die Frage, ob diese Zielvorgaben umgesetzt wurden?

Umsetzung der Zielvorgaben

Während Deutschland und die osteuropäischen Staaten ihre Reduktionsziele erreichten bzw. sich ihnen nähern, bleiben andere Industriestaaten in der EU weit hinter diesen zurück. Spanien, das nach der innerhalb der EU vereinbarten Lastenver-teilung für die Umsetzung der in Kioto beschlossenen Zielvorgaben seine Emissio-nen noch um 15% steigern kann, erhöhte diese um 57%. In Portugal beträgt der Anstieg 48,3%. Österreich verzeichnet statt einer nach der Kioto- Vereinbarung vorgesehen Rückführung um 13% eine Zunahme von 24,5%. Island erhöhte seine Emissionen um 45,4% und Italien um 12,2%, statt sie um 6,5% zu senken (4). Zwar gibt es in der EU ein Komitee zur Überwachung der einzelnen Staaten bei ihren Bemühungen zur Reduktion der Treibhausgase. Dieses Komitee kann auch Verstöße mit Sanktionen ahnden. Es muss jedoch bezweifelt werden, dass die Drohung hiermit im Hinblick auf die nach 2012 zu erstellende Kioto-Bilanz die gegen die Zielvorgaben verstoßenden Staaten besonders beeindruckt, denn auch sie entsenden ihre Vertreter in das Komitee , und mit deren Hilfe lassen sich Strafmaßnahmen verhindern. Der Grund für diese negative Entwicklung liegt in dem Umstand, dass noch kein umfassendes System der Kontrolle in Europa zur Einhaltung der Reduktionsziele z. B. in den Bereichen Privathaushalte, Industrie, Verkehr und Landwirtschaft existiert.

Der Handel mit Zertifikaten

Die EU hat mit der Ausgabe und dem Handel von und mit Zertifikaten, die zur Luftverschmutzung berechtigen, einen Weg beschritten, der zur wirksamen Begrenzung und Kontrolle der Treibhausgase führen soll. Diesem Konzept liegt die Idee zu Grunde, knappe Umweltgüter mit einem Preis zu versehen und damit den Unternehmen einen Anreiz zu geben, sparsam mit ihnen umzugehen. Die EU legt diesem Konzept folgend für ihre Mitgliedsstaaten eine Obergrenze für Luftverschmutzungen fest, bis zu der die Atmosphäre kostenlos belastet werden darf. Wird diese Grenze überschritten, muss das Unternehmen Zertifikate für die zusätzliche Belastung der Atmosphäre erwerben. Damit werden die Treibhausemissionen zu einem Produkt, das an speziellen Börsen wie z. B. in Leipzig, Amsterdam und London gekauft wer­den muss. Diese Ausgaben belasten die Produktionskosten und der Wettbewerb zwingt – so die weitere Überlegung – die Unternehmen durch emissionsmindernde Maßnahmen den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren. Die europäische Rechtsgrundlage für diesen Emissionshandel ist die Emissionshandelsrichtlinie, die am 13. 10. 2003 in Kraft trat und von den Mitgliedsstaaten in nationales Recht umgesetzt wurde (2003/87 EG / Amtsblatt der Europäischen Union vom 25.10.2003). In Deutschland geschah das durch das Treibhaus- und Emissionshandelsgesetz vom 8.7.2004 (Bundesgesetzblatt S. 1578). Das derzeitige Handelssystem erfasst aber nicht alle emittierende Lebens- und Wirtschaftsbereiche, sondern zunächst nur die Energieversorger wie Stromproduzenten und die energieintensiven Industriebranchen. Zu letzteren zählen im wesentlichen Erdölraffinerien, Kokereien, Eisen- und Stahlwerke sowie Anlagen der Zement-, Glas-, Kalk-, Ziegel-, Keramik-, Zellstoff- und Papierindustrie. Das Handelssystem bindet 50% des gesamten CO2-Ausstoßes und 40% der gesamten Treibhausgase der EU, wenn man andere Treibhausgase hinzurechnet. Methan und Lachgas sind hierbei allerdings noch nicht erfasst. Sie sollen in Zukunft in das System eingebunden werden.

In Deutschland werden etwa 51% der CO2-Emissionen vom Zertifikathandel erfasst, davon entfällt der Hauptanteil mit 36% auf die stromproduzierenden Kraftwerke. Die Emissionen der anderen Bereiche wie Privathaushalte, Landwirtschaft und Verkehr wurden noch nicht in das Handelssystem integriert, obwohl sie Bestandteil des Kioto-Vertrages sind. Mit dem Luftverkehr soll das ab 2012 geschehen.

Das derzeit praktizierte Handelssystem sieht vor, dass in den einzelnen Mitglieds-staaten nationale Pläne (Allokationspläne) erarbeitet werden. In diesen wird der EU mitgeteilt, wie viel Zertifikate die einzelnen dem Zertifikathandel unterliegenden Bereiche erhalten sollen. Die Pläne werden von der EU geprüft und ggf. korrigiert. Auf der Basis der geprüften Pläne erhalten die Staaten die entsprechenden Zerti-fikatmengen zugeteilt. Die nationalen Regierungen verteilen dann die Zertifikate an die beteiligten Firmen in ihrem Hoheitsgebiet. Die Verteilung erfolgte bisher weitgehend kostenlos. Die beteiligten Unternehmen dürfen Treibhausgase nur in der Höhe emittieren, die in den ihnen zugeteilten Zertifikaten festgeschrieben ist. Erhöht sich der Ausstoß, müssen sie zusätzliche Zertifikate von anderen Unternehmen erwerben, emittieren sie weniger, können sie die überschüssigen Zertifikate verkaufen. Der Wert der Zertifikate richtet sich nach Angebot und Nachfrage. Bei Überschreitung des durch die Zertifikate gedeckten Limits drohen empfindliche Geldstrafen.

Bisher wurden von der EU zwei Handelsperioden für den Austausch der Zertifikate verbindlich spezifiziert: die erste reichte von 2005 bis 2007, die zweite von 2008 bis 2012, und die dritte wird 2013 beginnen und 2020 enden. Die Zertifikate verfallen mit dem Ende einer Handelsperiode. In jeder Handelsperiode werden neue Zertifikate ausgegeben und die Gesamtmenge der Zertifikate neu festgelegt. Um Druck auf die Emissionsverursacher auszuüben, muss die Zahl der Zertifikate geringer sein als die prognostizierten Emissionen. Für die erste Handelsperiode wurde europaweit ein Gesamtausstoß von 2,19 Gigatonnen CO2 erlaubt. Eine Gigatonne beträgt 1 Mrd. Tonnen. Das waren 11,7% weniger als 1990 emittiert wurden. Für die zweite Handelsperiode (2008 bis 2012) ließ man 2,081 Gigatonnen, also 5% weniger als in der ersten Handelsperiode zu. Innerhalb der einzelnen Handelsperioden sind die Zertifikate europaweit frei handelbar. In der dritten Handelsperiode kommt es bei der Vergabe der Zertifikate zu massiven Veränderungen.

Es wird keine von den Mitgliedsstaaten der EU erarbeitenden Pläne mehr geben, in denen der EU mitgeteilt wird, wie viel Zertifikate die einzelnen dem Zertifikathandel unterliegenden Bereiche erhalten sollen; es gilt dann nur noch eine EU-weite Obergrenze für CO2-Emissionen, die durch die Europäische Kommission vorgeschrieben wird. Die Obergrenze soll im Jahr 2013 nur noch 1,97 Gigatonnen CO2 betragen und bis 2020 auf 1,72 Gigatonnen oder 79% der Emissionen des Jahres 2005 gesenkt werden. Zudem gilt ab 2013 der Zertifikathandel grundsätzlich für alle Industrieunternehmen mit einem jährlichem Kohlendioxidausstoß von mehr als 10.000 Tonnen und damit für 95% der EU-Mitgliedsstaaten. Während in der ersten und zweiten Handels-periode die Emissionszertifikate größtenteils gratis von der EU-Kommission verteilt wurden, erfolgt ihre Verteilung in Zukunft verstärkt durch Kauf und Versteigerung. Dabei kommt es zu einer Neuregelung. Die Zertifikate werden in Zukunft nicht nach den tatsächlichen Emissionen vergeben, sondern nach dem Prinzip der am besten verfügbaren Technik. Das heißt: Einem Kohlekraftwerk werden die Zertifikate nicht mehr danach zugeteilt, wie viel CO2 es bisher ausgestoßen und was es danach einzusparen hat, sondern die kostenlose Emissionsobergrenze wird gemessen an dem Maßstab, wie hoch der CO2-Ausstoß eines effizient arbeitenden Kohlekraft­werks gleicher Größenordnung ist.

Bei anderen Handelsgütern ist Maßstab nicht wie bisher der bei der Herstellung des jeweiligen Produkts festgestellte Emissionswert und eine davon abgeleitete Obergrenze, bis zu der kostenfrei Treibhausgase abgegeben werden können, sondern entscheidend ist jetzt der Durchschnitt des Energieverbrauchs und der Emissionen, den die effizientesten zehn Prozent der Produktionsanlagen in Europa erreichen. Danach dürfen z. B. bei der Herstellung von Zement für jedes Kilogramm nur 766 Gramm CO2 in die Atmosphäre entweichen. Bei der Produktion von Stahl liegt dieser Wert bei 1328 Gramm, bei Aluminium bei 1514 Gramm und bei Dachziegeln bei 144 Gramm. Werden diese Werte überschritten, müssen zusätzliche Zertifikate gekauft oder ersteigert werden. Während es die aus Kohle und Gas elektrische Energie erzeugenden Versorgungsunternehmen am empfindlichsten trifft, kommen andere wie Kalkhersteller oder Raffineriebetreiber etwas günstiger weg. Sie erhalten einen Teil der Zertifikate gratis und müssen den Rest ersteigern (5). Ab 2020 sollen alle Zertifikate versteigert werden. Die Versteigerungserlöse fließen dem Fiskus des Landes zu, in dem die jeweiligen die Zertifikate ersteigernden Firmen ihren Geschäftssitz haben. Die Bundesregierung rechnet ab 2013 mit einem jährlichen Versteigerungs-gewinn von 3 Mrd. Euro, eine Summe, die kontinuierlich steigen wird. Da die Energie­versorgung der deutschen Wirtschaft überwiegend durch Kohlekraftwerke und nicht wie in Frankreich durch Kernkraftwerken erfolgt, werden die mit der Versteigerung der Zertifikate eintretenden Strompreiserhöhungen zu erheblichen Wettbewerbsnachteilen für die deutsche Industrie gegenüber ihren europäischen, amerikanischen und asiatischen Konkurrenten führen.

Die Nutzung regenerativer Energien

Parallel zur Ausgabe von Zertifikaten bemühen sich Deutschland und die europäischen Länder um weitere Emissionssenkungen durch die Nutzung regenerativer Energien. In Deutschland gibt es nach dem Stand von 2010 ungefähr 300.000 Solar -und 21.600 Windkraftanlagen (6). Die Solaranlagen erzeugen etwa 5,6 Terawatt-stunden Strom jährlich und decken damit 1,1% der gesamten deutschen Stromproduktion ab, die bei ca. 580 bis 620 Terawattstunden, also 580 bis 620 Mrd. Kilowattstunden liegt. Die Windkraftanlagen erzeugen mit 40 Terawattstunden ungefähr 6,6% der Gesamtmenge an Strom in Deutschland. Insgesamt lieferten 2010 alle regenerativen Energieträger 90 Terawattstunden oder 16,6% der in Deutschland produzierten Elektrizität (7). Diesen Anteil gäbe es nicht ohne die im Erneuerbare -Energie -Gesetz (EGG) festgeschriebene massive Förderung. Das EGG zwingt die Energieversorgungsunternehmen (EVU) Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu weit höheren als den für konventionell erzeugten Strom üblichen Preisen in ihr Stromnetz aufzunehmen und an die Stromkunden weiterzuleiten. Während der Großhandelspreis für konventionell erzeugten Strom zwischen 3 und 5 Cent pro Kilowattstunde (kWh) liegt, müssen die Netzbetreiber nach dem letzten vom Bundestag beschlossenen Tarif für Strom aus Biomasse zwischen 10,23 und 7,8 Cent, für Windenergie an Land zur Zeit ca. 9,02 Cent und für Windenergie auf See (Off-Shore) 13 Cent pro kWh zahlen, die demnächst auf 15 Cent aufgestockt werden sollen. Die Preise für die Einspeisung von Solarstrom betrugen zu Beginn der Förderung 50,62 Cent (8). Sie sind im Zuge der im EEG vorgesehenen Degression auf zur Zeit 28,74 Cent für die kWh abgesenkt worden. Die verminderten Preise für die Einspeisung gelten jedoch nur für die künftig zu errichtenden Anlagen. Die höhere Einspeise-vergütung der in der Vergangenheit an das Netz angeschlossenen Anlagen bleibt unverändert und ist für 20 Jahre garantiert. Diese Preise geben die EVU `s an ihre Stromkunden weiter.

Ziele und bisherige Ergebnisse

Mit dem europaweiten Zertifikathandel und der parallel dazu erfolgenden Förderung der regenerativen Energien versucht man zum einen die Menge der Emissionen zu begrenzen und zum anderen Treibhausgase erzeugende Anlagen, wie z. B. Kohlekraftwerke, durch erneuerbare Energiequellen zu verdrängen. Die deutschen und europäischen Umweltpolitiker versuchen uns damit einzureden, dass das gut für das Klima sei. Ist es aber nicht. Denn diese Politiker verschweigen, dass die Nutzung regenerativer Energien nicht zur Verminderung der den europäischen Ländern in einer Handelsperiode zugeteilten Zertifikate, sondern nur zu ihrer Freisetzung und dem europaweiten Handel mit ihnen führt. Mit anderen Worten: Schließt in Deutschland ein Kohlekraftwerk, weil seine bisherigen Leistungen durch Windenergie ersetzt werden, dann verschwinden die für das Kohlekraftwerk erteilten Zertifikate nicht vom Markt, sondern werden verkauft, z. B. an Kohlekraftwerke oder Stahlwerke in anderen europäischen Ländern. Da die vermehrte Nutzung erneuerbarer Energien in Deutschland aber auch in anderen europäischen Ländern wie Dänemark eine erhebliche Anzahl von Verschmutzungszertifikaten freisetzt, gibt es bisher ein Überangebot von diesen, das ihren Preis senkt. Das wiederum hat zur Folge, dass andere CO2-emittierende europäische Unternehmen diese Zertifikate kaufen und damit ihren CO2-Ausstoß erhöhen. Das heißt, die deutsche Wirtschaft erlaubt anderen europäischen Unternehmen so viel zusätzliches CO2 in die Luft zu blasen wie sie selbst einspart. Sie kurbelt mit ihren Einsparungen bei den Treibhausgasen den Ausstoß der selben Menge im Rest Europas an. Warum sollen die Polen ihre Kohlekraftwerke modernisieren und mit diesen Investitionen ihren Strom verteuern, wenn sie deren erhöhten CO2-Ausstoß durch den Kauf zusätzlicher wesentlich billigerer Zertifikate legitimieren können? Dieses in der EU im Rahmen des Kioto- Abkommens eingeführte System des Zertifikathandels neutralisiert jeden Versuch, durch veränderte Produktionsstrukturen im Bereich der erneuerbaren Energien den CO2-Ausstoß in Europa wesentlich zu verändern.

Ziele und Ergebnisse des künftigen Zertifikathandels

Während der bisherige Zertifikathandel die deutschen Unternehmen durch die vielfach kostenlose Verteilung der Zertifikate nicht so stark belastete, wird die ab 2013 geplante Verminderung der Zertifikate sowie ihre Versteigerung zu erheblichen finanziellen Nachteilen für die Wirtschaft und die Stromkunden in Deutschland führen. Die deutsche Kraftwerkindustrie mit ihren vielen Kohlekraftwerken wird die steigenden Zertifikatpreise an die Stromkunden weitergeben müssen mit der Folge, dass die deutsche Wirtschaft, insbesondere die stark energieabhängigen Betriebe in massive Schwierigkeiten geraten. So müssen die Stromversorger ab 2013 sämtliche Ver-schmutzungsrechte erwerben. Ca. 338 von 428 Millionen Tonnen CO2 wurden 2009 in Deutschland durch Kraftwerke emittiert. Allein der Essener Stromkonzern RWE gibt jährlich etwa 144 Millionen Tonnen CO2 ab und müsste nach dem derzeitigen Preis von etwa 15 Cent pro Tonne CO2-Zertifikate für etwa 2 Milliarden Euro erwerben (10). Energieintensive Industrien wie Stahl– oder Aluminiumwerke werden durch die Tatsache, dass der preistreibende Emissionshandel nur auf Europa beschränkt ist, gegenüber Wettbewerbern aus China oder den USA, also Ländern, die für über 40% aller weltweiten CO2–Emissionen verantwortlich sind, erheblich benachteiligt, was die in Deutschland vorhandenen Arbeitsplätze durch die Abwanderung der vom Zertifikathandel besonders betroffenen Unternehmen bedroht. Die Wettbewerbs-situation dieser und anderer energieabhängiger Unternehmen wird sich weiter verschlechtern, nachdem die derzeitige Bundesregierung und die sie tragenden Parteien CDU, CSU, und FDP ihre Absicht, die Laufzeit der 17 deutschen Kernkraftwerke um durchschnittlich 12 Jahre bis 2035 zu verlängern, aufgab und unter dem Eindruck der Reaktorkatastrophe im japanischen Kernkraftwerk Fukushima 8 ältere Kernkraftwerke sofort stilllegte und der Bundestag beschloss, ab 2015 die verbleibenden 9 Kernkraftwerke schrittweise bis 2022 abzuschalten. Das gleichzeitig verkündete Ziel, den Anteil der Erneuerbaren-Energien-Träger an der Stromversorgung von 16,6%, insbesondere durch den Ausbau von Windenergieanlagen, auf 35% zu erhöhen, wird den Preis für CO2-Zertifikate und damit die Kosten für den elektrischen Strom aus folgendem Grund in die Höhe treiben:

-Deutschland verfügt über eine gesicherte installierte Kraftwerksleistung von 90 Gigawatt, der Kernkraft-Anteil daran beträgt ca. 20 GW. Der höchste Leistungsbedarf etwa an kalten Wintertagen liegt bei 80 GW. Nach der sofort erfolgten Abschaltung von 8 Kernkraftwerken fehlen 8,5 GW. Mit der weiteren Abschaltung der restlichen 9 Kernkraftwerke zwischen 2015 und 2022 geht der derzeit noch vorhandene Sicherheitspuffer von 10 GW verloren. Da Wind und Sonne nicht in der Lage sind, Elektrizität bedarfsgerecht zu liefern, benötigt Deutschland neben der alternativen Energie-ver­sorgung zusätzlich Kraftwerke zur Abdeckung der Grundlast. Außer den Kern-kraftwerken sind dazu zur Zeit nur Kohle- und Gaskraftwerke in der Lage. Deshalb befinden sich gegenwärtig konventionelle Kraftwerke mit einer Kapazität von insgesamt 10 GW im Bau, von denen 3 Kraftwerke mit Braunkohle und 7 mit Steinkohle betrieben werden sollen. Die Leistung von weiteren 10 GW soll nach dem Willen der Politik bis 2020 durch den Bau und Betrieb zusätzlicher Kohle- und Gaskraftwerke sichergestellt werden (10). Diese Entwicklung wird zu vermehrten CO2-Emissionen und demzufolge zu einer steigenden Nachfrage nach CO2-Zertifikaten führen. Daraus ergeben sich zusätzliche finanzielle Belastungen der Stromkunden in Deutschland. Ein im Auftrag des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) vom Kölner Energieforschungsinstitut r2b energy consulting erstelltes Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass die dauerhafte Abschaltung von 8 Kernkraftwerken die Strompreise bis 2018 um fast ein Drittel steigen lässt und der vorgezogene Kernenergieausstieg die Stromkunden bis 2020 mit insgesamt 33 Mrd. Euro Mehrkosten im Jahr durch höhere Preise für CO2-Zertifikate sowie teure alternative Energien belasten wird und zwar ohne die mit dem Ausbau dieser Energien einhergehenden Ausgaben für neue Stromtrassen und zusätzliche Speicherkapazitäten. Zwar plant die Bundesregierung, ab 2013 Zuschüsse in Höhe von jährlich 500 Millionen Euro an stromintensive Unter-nehmen zur Abfederung dieser Folgen zu zahlen, angesichts der vorgenannten Belastungshöhe muss jedoch bezweifelt werden, dass eine solche Summe ausreichen wird, die energieintensiven Betriebe in Deutschland damit konkurrenzfähig zu erhalten und ihre Abwanderung ins Ausland zu verhindern.

Mit dem Bau neuer Kohle – und Gaskraftwerke wird das Ziel der Bundesregierung, die Kohlendioxydemissionen bis 2020 um 40% im Vergleich zu 1990 zu senken, zur Illusion. Wieweit die Bundesregierung schon jetzt von ihren Klimaschutzzielen entfernt ist, wird durch den Belastungsanstieg zwischen 2009 und 2010 deutlich: die CO2-Emssionen stiegen von 920 Millionen auf 958 Millionen Tonnen. Diese Entwicklung wurde allein durch die boomende Konjunktur und den dadurch bedingten erhöhten Energiebedarf verursacht (11). Die Abschaltung von 8 Kernkraftwerken und der dadurch bedingte zusätzliche Einsatz von Kohle und Gas wird die CO2-Emissionen zusätzlich steigern, nämlich bei den Steinkohlekraftwerken um 36 Millionen Tonnen Kohlendioxyd und bei den Gaskraftwerken um von 18 Millionen Tonnen.

Der Zertifikathandel benachteiligt die deutsche und europäische Wirtschaft nicht nur gegenüber ihren Konkurrenten auf dem Weltmarkt, sondern ist auch völlig klima-neutral: was nützt es, wenn jede Tonne CO2, die in Europa gespart wird dort in die Luft geblasen wird, wo der CO2–Ausstoß nichts kostet. In China geht zur Zeit jede Woche ein neues Kohlekraftwerk in Betrieb. 2010 erreichten die weltweiten Kohlendioxydemissionen mit 30,6 Mrd. Tonnen einen neuen Höchststand (12).

Regenerative Energien als Jobmotor

An dieser Stelle hört man von den Befürwortern der Erneuerbaren Energien, dass die Produktion der Anlagen, die Strom aus Erneuerbaren Energien erzeugen, neue Arbeitsplätze schafft. Das ist richtig. Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) nannte 300.000 Arbeitsplätze, die in diesem Bereich einschließlich ihrer Zuliefer-industrie entstanden sind. Diese Argumentation verschweigt, dass es sich bei diesen Anlagen um eine zur Zeit noch ineffektive, nicht marktfähige Technik handelt, die nur durch die Subvention überteuerter Einspeisevergütungen eine künstliche Nachfrage erzeugt. Ohne diese Subvention gäbe es allenfalls Arbeitsplätze in Forschungseinrichtungen. Unser Wohlstand beruht aber darauf, dass seit Jahrhunderten ineffiziente Technologien durch effiziente im Wettbewerb verdrängt werden. Wenn unsere Volkswirtschaft heute 40 mal produktiver als die vor 200 Jahren ist, ohne dass die Zahl der Arbeitsplätze in unserer Zeit auf 1/40 der um 1800 vorhandenen Arbeitsplätze gesunken ist, dann liegt das an dem Mechanismus unserer Marktwirt­schaft, der bekanntlich folgendermaßen funktioniert: In der Marktwirtschaft werden Güter hergestellt und von Kunden gekauft. Wird eine neue Technologie eingeführt, die eine Produktion der gleichen Menge an Gütern jedoch mit der Hälfte der Arbeitskräfte ermöglicht, dann gehen an dem Produktionsstandort mit der neuen Technik Arbeitsplätze verloren. Die mit der halben Anzahl an Arbeitsplätzen produzierten Güter sind jedoch um die Hälfte billiger. Der Wettbewerb sorgt dafür, dass die geringeren Kosten ganz oder zu einem erheblichen Teil an die Kunden weitergegeben werden. Die dadurch freiwerdende Kaufkraft wird von den Kunden zum Kauf anderer Produkte verwendet, deren Produktion neue Arbeitsplätze erfordert und schafft. Als Beispiele sind Computer oder Fernsehapparate zu nennen. Hier sank der Kaufpreis, weil der Wettbewerb die Hersteller zwang, die Rationalisierungsvorteile an die Kunden weiter­zugeben. Dieser Effekt fällt weg, wenn die Politik die Stromkunden nötigt, durch die Zahlung von Einspeisevergütungen, eine ineffiziente Technik zu fördern. Hier wird nicht durch Rationalisierungserfolge Kaufkraft frei, sondern durch die Erhöhung des Strompreises Kaufkraft gebunden. Der Verbraucher wird ärmer und gibt weniger für andere Güter aus. In den Branchen, die diese Güter produzieren, gehen Arbeitsplätze verloren. Das heißt: Werden mehr Sonnenkollektoren statt Möbel gekauft, dann sind zwar mehr Menschen bei der Produktion von Sonnenkollektoren beschäftigt, aber dafür weniger in der Möbelindustrie (13). Prof. Dr. Carl Christian von Weizsäcker, Ökonom am Max- Planck-Institut in Bonn, zählt die Abschöpfung von Kaufkraft zur Förderung der ineffizienten regenerativen Energieanlagen zum unproduktiven Luxus einer Wohlstandsgesellschaft (14).

Das Ausmaß dieses Luxus wird deutlich, wenn man sich vor Augen hält, dass allein der Solarstrom, der nur einen Anteil von 1,1% an der gesamten Stromversorgung in Deutschland hält, den Verbrauchern vom Inkrafttreten des EGG im Jahr 2000 bis 2010 85,4 Mrd. Euro mehr gekostet hat als konventionell erzeugter (15). Der Bundestag hat zwar angesichts dieser Kostenexplosion den Einspeisetarif für Sonnenenergie gesenkt, aber die Höhe der Einspeisevergütung für die bisher installierten Sonnenkollektoren ist 20 Jahre garantiert und dieser Bestandsschutz führt zu dem vorgenannten Ergebnis. Bei weiterem Zubau von Sonnenkollektoren kann nach Schätzungen von Ökonomen die 100 Milliarden-Grenze erreicht werden. Zur Zeit wird jeder Solararbeitsplatz mit ca. 150. 000 Euro pro Jahr subventioniert. Dabei darf nicht übersehen werden, dass hiermit auch viele Arbeitsplätze im Ausland unterstützt und neu geschaffen werden. 48% aller in Deutschland installierten Photo-voltaikanlagen werden importiert, überwiegend aus China (16).

Die hohen Kosten der Sonnen- und Windenergie sind neben der Einspeisevergütung auch auf ihren zeitweise geringen Marktwert zurückzuführen. Denn es gibt einen Strommarkt, auf dem Energie wie andere Waren gehandelt wird. Der Wert richtet sich wie bei anderen Handelsgütern nach Angebot und Nachfrage. Mit erhöhter Nachfrage steigt der Preis. Besonders nachgefragt ist der Grundlaststrom, d.h. die elektrische Energie, die permanent zur Verfügung stehen muss und derzeit aus Kohle-, Gas- und Kernkraftwerken geliefert wird. Besonders teuer ist der Spitzenstrom, der an Wochentagen morgens und abends zu bestimmten Zeiten benötigt wird, wenn alle Leute gleichzeitig ihre Mahlzeiten zubereiten oder elektrische Geräte wie Rasierapparate und Haartrockner benutzen oder mit elektrisch betriebenen Bahnen zur Arbeit fahren oder von dort kommen. Wenig nachgefragt und minder-wertig ist der Strom der nachts oder an Sonn- und Feiertagen früh morgens, wenn alle schlafen, angeboten wird. Strom hat keinen feststehenden Wert, denn er wird von der stark schwankenden Nachfrage und der jeweils vorhandenen Verfügbarkeit bestimmt. Die Streuung liegt im Regelfall zwischen 1 Cent und 18 Cent pro kWh. Wenn an einem Werktag früh um 7 Uhr Windstille herrscht, ist die Nachfrage nach elektrischer Energie aus Kohle- oder Kernkraft-, Gas- aber auch Windkraftwerken höher und damit teuer. Umgekehrt wissen die EVU oft nicht wohin mit dem Windstrom, wenn alle schlafen und eine steife Brise weht. Sie müssen den Strom nach dem EGG in ihre Leitungen aufnehmen und versuchen, ihn bei schwacher Nachfrage zu verkaufen oder bei fehlendem Bedarf anderweitig loszuwerden.

Deshalb kommt es immer wieder vor, dass die Netzbetreiber den wertlosen Strom ganz billig anbieten, verschenken oder sogar noch Geld dafür bezahlen, um ihn „entsorgen“ zu können. Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ (17) zahlen in solchen Fällen die Netzbetreiber den Kunden bei Abnahme des Stroms zwischen 199 und 230 Euro für die Megawattstunde. Rund 14 Millionen Euro erhielten danach bei den orkanartigen Böen am ersten Weihnachtstag des vorletzten Jahres professionelle Käufer und den dazu gehörenden Strom. Dieser temporäre Preisverfall ist nicht selten. Genau an 29 Tagen vom September 2009 bis 1. März 2010 mussten deutsche Netzbetreiber für die Abnahme ihrer anderweitig nicht ab­setzbaren Strommengen draufzahlen. Nachbarländer wie Österreich, die über genügend Pumpspeicherkraftwerke verfügen, stellen sich auf die wirren Marktverhältnisse in Deutschland ein, indem sie überschüssigen Strom von dort zu niedrigen Preisen kaufen oder sich seine Abnahme zusätzlich bezahlen lassen. Mit diesem Strom werden gewaltige Wassermengen von den Pumpspeicherkraftwerken in höher gelegene Seen gepumpt. Wird der Strom bei gestiegener Nachfrage teurer, lässt man Wasser ab und erzeugt Spitzenlaststrom, den man mit hohem Gewinn an deutsche Stromlieferanten verkauft. Von diesem marktwirtschaftlichen Irrsinn merken die Anbieter von Wind- und Solarstrom nichts, denn sie erhalten unabhängig von dem tatsächlichen Wert ihres Stroms die feststehenden Einspeisevergütungen. Die Mehrkosten zwischen dem Marktwert des überflüssigen Stroms und der Einspeisevergütung findet man auf den Rechnungen deutscher Stromkunden. Hierzu folgendes Beispiel: 2007 lag das Volumen der Einspeisevergütung für die Windkraft, Sonnenenergie, Biomasse, Strom aus Wasserkraft, Deponie-, Klär- und Grubengas bei insgesamt 5,763 Mrd. Euro. Die Mehrkosten, die sich aus der Differenz zwischen dem Großhandelspreis für Strom von 5,07 Cent pro kWh und den Einspeisevergütungen ergab, betrugen etwa 3 Mrd. Euro. Dieser Betrag erhöhte sich durch die Verluste, die dadurch entstanden, dass Wind- und Sonnenenergie bei geringer Nachfrage minderwertigen Strom lieferten. Diese Sonderkosten lagen 2007 bei 2,5 Mrd. Euro. Im Vergleich zu dem konventionell erzeugten Strom wurden die deutschen Stromkunden 2007 durch die regenerativen Energien mit zusätzlichen Kosten von 5,5 Mrd. Euro belastet (18). Im Jahr 2011 betrugen die zusätzlichen Kosten für die gesamte Ökoenergie 13 Mrd. Euro (19).

Mit der Zunahme der Anlagen zur Erzeugung regenerativer Energien werden die jährlichen Mehrkosten steigen. Nach dem Konzept der Bundesregierung soll der Anteil der Erneuerbaren-Energie-Träger in Deutschland bis zum Jahr 2020 von 16,6% auf 35% steigen, bis 2050 sogar auf 80%. Die Grünen wollen nicht nur auf Kernkraft, sondern auch auf Kohlekraftwerke verzichten und die künftige Energieversorgung zu 100% aus Erneuerbaren Energien sicherstellen. Sie berufen sich dabei auf ein Gutachten, das der Sachverständigenrat für Umweltfragen der Bundesregierung im Mai 2010 vorlegte. Die Gutachter gehen hierin davon aus, dass der Strom aus Erneuer-baren Energiequellen zu wettbewerbsfähigen Preisen geliefert werden könne – aller-dings unter der Voraussetzung, dass die Preise für Kohle, Gas, Uran und Öl erheblich steigen. Abgesehen davon, dass diese Aussage auf einer spekulativen Annahme beruht, werden sowohl die Kosten als auch der Flächenbedarf für Wind – und Sonnenkraftanlagen die Ziele der Bundesregierung und der Grünen als unrea-lisierbare Illusion entlarven, wie folgende Fakten zeigen:
-Eine durchschnittliche Windanlage mit einer Nennleistung von einem Megawatt erzeugt unter unseren Wetterbedingungen 1,75 Millionen kWh im Jahr. Um 130 Milliarden kWh aus der Kernenergie zu ersetzen müssten über 70.000 dieser Windanlagen gebaut werden (20). Die für die Windausbeute günstige Standorte an Land lassen sich jedoch nicht vermehren. Aus diesem Grund versuchen die Betreiber ältere Anlagen durch neue, leistungsstärkere zu ersetzen, die teilweise doppelt so hoch wie die alten sind, was zu Widerständen der Bevölkerung in den betroffenen Regionen und Schwierigkeiten bei den Genehmigungsverfahren führt. Deshalb weicht man auch zunehmend auf Meeresstandorte aus. Das Umweltbundesamt, das unter Berufung auf das Gutachten des Sachverständigenrates für Umweltfragen von einer 100%igen Versorgung künftig durch Erneuerbare Energie ausgeht, meint, dass Offshore-Wind-anlagen mit einer installierten Leistung von 45000 MW gebaut werden könnten. Dafür wären jedoch 7500 Quadratkilometer Fläche nötig. Zieht man von der Nordsee die Flächen für das Wattenmeer, den Naturschutz, die Schifffahrtswege und andere Nutzungen ab, bleiben lediglich 3500 Quadratkilometer übrig, die bestenfalls für den Bau von Anlagen mit 20000 MW ausreichen (21).

Die Bundesregierung veranschlagt für den Ausbau der Offshore-Windanlagen bis zum Jahr 2030 Kosten von 75 Milliarden Euro, ohne allerdings die schwer kalku-lierbaren Investitionsrisiken durch technische Probleme angemessen zu berücksichtigen. Kostenträchtige Risiken können bei der Installation auf offener See selbstverständlich ein wirksamer Faktor sein. Hinzu kommen die Kosten für die Überland-leitungen, um den vorwiegend in Norddeutschland produzierten Windstrom in den Süden Deutschlands zu transportieren, wo er wegen der dort stärker vertretenen Industrie und größeren Bevölkerungsdichte benötigt wird.

Bis 2020 müssen nach Angaben einer Studie der Deutschen-Energieagentur (Dena) 3600 km. Hochspannungstrassen zu geschätzten Kosten von 20 bis 40 Mrd. Euro gebaut werden. Da der durch Sonnen- und Windenergie erzeugte Strom unregelmäßig anfällt, und es häufig bei starkem Wind oder hoher Sonneneinstrahlung zu einem plötzlichen Spannungsanstieg kommt, müssen ausgedehnte Stromleitungsanlagen gebaut werden, um zu verhindern, dass die Netze kollabieren. Die neuen Fernleitungen werden voraussichtlich das Prinzip der Hochspannungsgleichstrom-übertragung (HGÜ) nutzen. Es erlaubt, hohe Spannungen von über 1000 KV mit Leitungsverlusten unter 10% über weite Strecken zu transportieren. Dazu werden sehr hohe Masten sowie riesige Transformatoren benötigt, und außerdem Wechsel-richter, die den Gleichstrom in den vom Verbraucher benötigten Wechselstrom umformen. Zur Zeit formiert sich jedoch überall Widerstand, wo die erforderlichen breiten Schneisen für die neuen Leitungen geschlagen werden. Er führt zu erheb­lichen Bauverzögerungen mit der Folge, dass von den 850 km. Leitungsnetzen, die die Dena in ihrer ersten Studie vor fünf Jahren als vordringlich einstufte, erst 90 km. fertiggestellt wurden. Die Bundesregierung will zwar die Bau- und Planungszeiten von 10 auf 4 Jahre verkürzen und die Kompetenzen der Länder in diesem Entscheidungsbereich an sich ziehen, aber es bleibt aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit dem Widerstandswillen der betroffenen Bevölkerung und der Abneigung der Länder, Zuständigkeiten abzugeben, sehr zweifelhaft, ob sich diese Absicht verwirklichen lässt. Legt man die neuen Trassen unter die Erde steigen die Kosten um ein Vielfaches. Hält jedoch der Netzausbau mit der Errichtung neuer Windkraftanlagen nicht Schritt, dann werden diese Investitionen in die Windenergie sinnlos, weil die Stromnetze diesen zusätzlichen Energiezufluss nicht aufnehmen können.

Anlagen zur Erzeugung regenerativer Energie aus Wind und Sonnenkraft sind nicht in der Lage, Strom kontinuierlich zu liefern. Abhilfe sollen Pumpspeicherwerke schaffen, die bei Stromüberschuss Wasser in viele hundert Meter hochgelegene Becken pumpen und bei Strombedarf wieder ablassen, um Strom zu erzeugen. Zur Zeit stehen bundesweit Pumpspeicherwerke mit einer installierten Gesamtleistung von 6400 Megawatt zur Verfügung. Grundsätzlich sind die in Deutschland noch vorhandenen Potentiale für den Bau neuer Pumpspeicherkraftwerke wegen seiner Topographie und der dichten Besiedlung äußerst begrenzt. Derzeit wird ein Pumpspeicherkraftwerk in Atdorf im Südschwarzwald konkret geplant. Das Schluchseewerk hat Kosten von 700 Millionen Euro eingeplant. Die Anlage erfordert den Bau eines ‚Oberbe­ckens’ im Hochschwarzwald, wogegen die Bevölkerung massiven Widerstand leistet.

Im Hinblick auf die unzureichenden Speicherkapazitäten in Deutschland besteht u.a. die Absicht, die in Norwegen vorhandenen Möglichkeiten zu nutzen, wozu für die Verbindung Norwegens mit Deutschland durch Unterseekabel 1,4 Mrd. Euro investiert werden sollen. Insgesamt veranschlagt die EU-Kommission für den Ausbau der Leitungsnetze zur europaweiten Versorgung durch die Nutzung Erneuerbarer Energien für die nächsten 20 Jahre Investitionen in Höhe von 400 Mrd. Euro, also 20 Mrd. Euro pro Jahr. Davon sollen 30 Mrd. Euro auf 6000 km Unterseekabel in der Nordsee und 50 Mrd. Euro auf Transportleitungen für Sonnenstrom aus den Wüsten Nordafrikas entfallen.

Auch durch die wachsende Energiegewinnung aus Biomasse, z.B. aus Mais und Raps etc., wird den Anstieg der Energiepreise zusätzlich verstärken. Die Bundes-regierung will den Anteil der Stromversorgung aus Biomasse von 4,4% auf 12% anheben. Die Verwirklichung dieses Zieles führt zu Monokulturen von Mais und Raps und beschädigt die Ökobilanz der Böden und der Landschaft durch den massiven Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln. In besondere diese zweckentfremdete Nutzung der Böden wird auch zu einer Verteuerung der Nahrungsmittel führen. Von den 12 Millionen Hektar Ackerfläche, die für die Produktion von Nahrungsmittel in Deutschland zur Verfügung stehen, werden heute schon 2 Millionen Hektar für den Anbau von Energiepflanzen genutzt (22). Die weitere Verminderung dieser Flächen wird das Nahrungsmittelangebot am Markt weiter reduzieren und die Preise für die Ernährung der Bevölkerung in die Höhe treiben. Darüber hinaus ist die Umwandlung von Nahrungsmittel in Energie zumindest in dem geplanten Umfang moralisch unvertretbar, weil schon heute etwa 1 Milliarde Menschen auf der Welt sich nicht ausreichend ernähren können und ihre Anzahl bei dem prognostizierten Wachstum auf über 9 Milliarden steigt.

Abschließend ist festzustellen

1. Die Diskussion über die Klimapolitik in Deutschland wird einseitig geführt, denn die Politik und Medien ignorieren Wissenschaftler, die die Auffassung des Weltklimarates ( IPCC ) von einem durch die Menschheit verursachten Klimawandel u.a. mit der Begründung bezweifeln , sich der Nachweis für die IPCC-Thesen nur den Temperaturaufzeichnungen stütze, die 1860 beginnen. Dagegen bewiesen ältere Aufzeichnungen, dass es auch im vorindustriellen Zeitalter stärkere und schnellere Wechsel von kälteren und wärmeren Klimaperioden gegeben habe. Im Hinblick auf die hohen Kosten der neuen Energiepolitik ist eine offene Diskussion über alle relevanten Fakten und kritischen Anmerkungen erforderlich , wenn man den Verdacht einer einseitigen Beeinflussung der Bevölkerung vermeiden will .

2. Das Thema Klimapolitik sollte ehrlich diskutiert werden. Dazu gehört das Eingeständnis, dass die Ausgabe und der Handel mit Zertifikaten in Europa kein wirksames Mittel zur Eindämmung der Treibhausemissionen ist, solange diese nicht weltweit zertifiziert und umfassend kontrolliert werden. Die Ergebnisse der letzten Weltklimakonferenzen lassen erkennen, dass dieses Ziel kaum zu erreichen ist. Steigen die Kohlendioxydemissionen aber weiter, ist ein auf Europa beschränkter Zertifikathandel nicht sinnvoll, denn er führt nur zu Wettbewerbsnachteilen für die hiervon betroffenen Länder.

3. Vor dem Hintergrund steigender Treibhausgasemissionen und den erfolglosen Bemühungen, sie zu stoppen, verlieren die alternativen Energieanlagen ihre Bedeutung für den Klimaschutz. Sie behalten diese nur als Ersatz für die Energiegewinnung aus solchen fossilen Ressourcen, die irgendwann erschöpft sein werden. Dazu müssen sie in der Lage sein, Energie kontinuierlich und zu marktfähigen Preisen zu liefern. Von dieser Fähigkeit sind sie noch weit entfernt. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht man Zeit, die durch den überstürzten Ausstieg aus der Kernenergie verloren geht.

Dannenberg, 2011

Gastautor Klaus Poggendorf

Klaus Poggendorf war von 1978 bis 1996 Oberkreisdirektor des Landkreises Lüchow-Dannenberg In diesem Landkreis liegt der Ort Gorleben, der zum Symbol für die Auseinandersetzungen um die Kernenergie geworden ist. Als Chef der Kreisver­waltung hat K. Poggendorf diese Auseinandersetzungen von Anfang an nicht nur hautnah erlebt, sondern war auch durch eine Vielzahl der von ihm zu treffenden Entscheidungen wie z. B. der Genehmigung oder dem Verbot von Demonstrationen in diesen Streit involviert. Er hat hierüber das Buch „Gorleben – Der Streit um die nukleare Entsorgung und die Zukunft einer Region“ geschrieben, das unter der ISBN- Nr. 978 – 3 – 922639 13 – 8 vom Verlag nordlanddruck GmbH Stadtkoppel 13, 21337 Lüneburg, herausgegeben wurde und zum Preis von 19,50 Euro plus Versandkosten über den Autor in 29451 Dannenberg, Leipziger Straße 2 , oder über den Verlag, Telefon: 04131/8705-0, Telefax: 04131/8705–45 oder den Buchhandel erhältlich ist .

Literaturhinweise
(1) Prof. Dr. Friedrich- Karl Ewert: „Temperaturmessungen ab 1701 widerlegen anthropogen verursachten Klimawandel“, 25. 7. 2009 veröffentlicht in EIKE (http// www. eike-klima-energie. eu), Europäisches Institut für Klima und Energie

(2) Prof. Dr. Hans-Werner Sinn: „Das Grüne Paradoxon“. Econ-Verlag, Berlin. S 52 (3) Prof. Dr. H. W. Sinn: „Das Grüne Paradoxon“. Econ-Verlag, Berlin. S 80 / 81

(4) Prof. Dr. H. W. Sinn: „Das Grüne Paradoxon“. Econ-Verlag, Berlin. S79

(5) DER SPIEGEL vom 27. 12. 2010, Seite 62 .

(6) FOCUS vom 6. 6. 2011, Seite 90

(7) FOCUS vom 22. 6. 2011, Seite 12

(8) Prof. Dr. Manuel Frondel, Prof. Dr. Christoph M. Schmidt, Nils aus dem Moore :

„ Explodierende Kosten „ in BWK – Das Energie – Fachmagazin, herausgegeben vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI), Springer – Verlag, Bd. 63 (2011), Nr. 3 S. 63 .

(9) Der Spiegel vom 27. 12. 2010, Seite 62 .

(10) FOCUS vom 22. 6. 2011, Seite 12

(11) DER SPIEGEL vom 11. 6. 2011, Seite 46

(12) FOCUS vom 6. 6. 2011, Seite 90 .

(13) Prof. Dr. H. W. Sinn: „Das Grüne Paradoxon“. Econ-Verlag, Berlin. S 187

(14) Prof. Dr. Carl Christian von Weizsäcker, Interview in der Zeitschrift „ novoargumente „, Heft 99, Seite 27 .

(15) Prof. Dr. M. Frondel, Prof. Dr. C. Schmidt, Nils aus dem Moore,a. a. O.

(16) DER SPIEGEL vom 19. 4. 2010, S 86

(17) Der Spiegel vom 8. 3. 2010, S 84 .

(18) Prof. Dr. H. W. Sinn: „Das Grüne Paradoxon“. Econ-Verlag, Berlin. S 141

(19) FOCUS vom 6.6.2011S90

(20) Prof. Dr. U. Schindewolf und Dr. J. Honke „ Kernenergie „ in Bunsen – Magazin, 12 Jahrgang 1 / 2010. S 29 .

(21) Interview mit Prof. Dr. Fritz Vahrenholt veröffentlicht in der Landeszeitung für die Lüneburger Heide vom 9. 10. 2010

(22) DER SPIEGEL vom 20. 9. 2010, S 88

Hier der Artikel nochmal als PDF.

Bildquelle: Gegenwind Schleswig-Holstein

Ähnliche Beiträge (Automatisch generiert):

Print Friendly

67 Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar »

  1. Nur ein kurzer Kommentar. Die Aussage, dass der Name „Grönland“ belegt, die Insel wäre zur Zeit der Wikunger „eine grüne Insel mit einer Vegetation“ gewesen, ist so sicher nicht richtig. Zwar lassen etwa Messungen in Eisbohrkernen den Schluss zu, dass es dort im Mittelalter mindestens 1°C wärmer war als heute. Dass Grönland jedoch, wie vielfach behauptet wird, damals in weit größerem Maße grün oder gar völlig eisfrei war, ist völlig ausgeschlossen.

    Es ist belegt, dass die Wikinger damals in Grönland Viehzucht und sogar in geringem Umfang Getreideanbau betrieben haben. Das grüne Paradies, dass der Name Grönland vermutlich suggerieren sollte, war die Insel in der Arktis aber auch damals nicht.

  2. Hallo Rudolf
    Danke für Deine Anmerkung, bevor es die Warmaholics wieder aufgreifen und versuchen damit den ganzen Artikel in den Dreck zu ziehen.

    PS. Dat meinte ick mit „unscharf“ , sollte aber kein Hinderungsgrund sein.

    MfG
    Heinz Eng

  3. …..48% aller in Deutschland installierten Photo-voltaikanlagen werden importiert, überwiegend aus China…..

    achgut.com (Gillner):

    Fiese Chinesen

    Der durch grüne Subventionspolitik rund und reich gewordene Chef des deutschen Solarunternehmens Solarworld, Frank Asbeck, selbst Mitglied und Förderer der Grünen, klagt bitterlich darüber, dass chinesische Firmen mit unfairen Methoden – nämlich staatlichen Subventionen -- die deutschen Solarunternehmen platt machen.

    Damit nimmt die deutsche Öko-Subventionitis vollends tragikomische Züge an. Denn ohne sie gäbe es weder die einheimische noch die chinesische Solarbranche. Die Chinesen sind erst auf den Zug aufgesprungen, als sich damit in Deutschland prächtig Geld verdienen ließ – das der deutsche Stromkunde zahlt. Dem wiederum steht dadurch weniger Kaufkraft zur Verfügung, was in anderen Branchen Arbeitsplätze kostet. Einer Studie zufolge hat in Spanien jeder „grüne“ Arbeitsplatz 2,2 andere vernichtet…..

  4. @Tim

    Lach, die Branche ist am Rumheulen, das es mir die eine oder andere Lachträne dat Kinn lang runter läuft.

    SolarWorld-Chef fordert Sanktionen gegen chinesische Dumping-Anbieter

    „In unserer Branche gibt es keinen fairen Wettbewerb. Die Chinesen haben einen Industriekrieg begonnen. Zentralstaat und Provinzen haben Solarunternehmen allein 2011 Kreditzusagen über 21 Mrd. Euro gegeben, zu Zinsen von unter zwei Prozent“……….

    …Der SolarWorld-Chef hat erhebliche Zweifel, ob die deutschen Anbieter diesem Wettbewerb gewachsen sind: „Einige Unternehmen haben vielleicht verkannt, dass es internationalen Wettbewerb gibt. Sie haben sich nur auf staatliche Anreize verlassen.“

    Da labert ein Typ rum, der ohne Direktsubventionen durch den Stromkunden (EEG) noch heute kein Maserati fahren würde, dat es auch in anderen Nationen zur Wirtschaftsförderung Subventionen gibt.
    Dann stellt er fest, das deutsche Solarproduzenten jahrelang gepennt haben in ihren eigenen Subventions-Sofa………Öko-Sozialistimus gegen Sozialismus mit kapitalistischen Ansätzen………..ick knie mal wieder nieder vor Lachen.

    So langsam erkennt auch der letzte Dödel, das die EE-Gesetze eine Lobby bedient, die zu blöd ist ein Stück weit über den Tellerrand zu glotzen und jetzt rumheult, das der Rest der Welt sich einen Scheißdreck ums Klima schert.

    2010 ist der globale CO2 Ausstoß auf niedliche 33 Gigatonnen angestiegen, selbst wenn sich Europa abschafft, interessiert das niemand mehr auf der Welt und dat Klima sowieso net.

    H.E.

  5. Hallo zusammen

    Vieleicht hat der Bezug „Klima“ nur dafür herzuhalten riesige Mengen an Geld den Bürgern unseres Landes aus der Tasche zu ziehen um damit en gewisses Klientel zu bedienen. Man züchtet damit auch eine feste Wählerschaft. Keiner, der eine Energievernichtungsanlage“ auf dem Dach installiert hat wird eine Partei wählen, die von dieser Misere abrücken will.
    Auch wird durch Schaffung von subventionierten Arbeitsplätzen eine (abhängige) Wählerschaft geschaffen.
    Diese Methode kann man quer durch die Republik beobachten, Solar- und Windenergie, Immigraionsindustrie, E10, ect..
    Nur nähern wir uns dem Ende dieser Blase. Eventuell gewinnt am Ende des Geldes ja die Vernunft wieder die Oberhand und der Bürger besinnt sich auf seine Tugenden und fängt damit an kritische Fragen an die Verursacher zu stellen und läßt sich dann auch nicht meh rmit Halbwahrheiten oder gar Lügen abspeisen.
    In diesem Sinne noch ein schönes Wochenende
    Tyron Booker

  6. hier ist sie die grundlastfähige Windkraft

    http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/14/0,3672,8363214,00.html

    😉

  7. @Baumann

    Lol……..der Artikel protzt ja nur so vor Blödheit aber verkündet auch gewisse Wahrheiten.

    Durch die Umwandlung von Strom zu Wasserstoff und zurück zu Strom gebe es natürlich Verluste -- aber das sei immer noch besser als Wegwerfen.

    Da kann man schon mal mit offen Mund die Sterne anglotzen, Windtrom zu 7-9 C/kWh + Wandlungsverluste……macht einen Endpreis von 20-30 C/kWh…….reine Erzeugerkosten und die machen ungefähr 30 % des Endkundenpreises aus.
    Heile teure Welt fürs ZDF, Propaganda vom Feinsten.

    Weil das Erdgasnetz nicht unbeschränkt Wasserstoff aufnehmen kann, denkt die Wissenschaft bereits weiter: Forscher arbeiten derzeit daran, ihn weiter zu erdgasgleichem Methan umzuwandeln.

    Ahh, müssen se ja doch mal mit den Schmalzstullen rausrücken, Methanisierung schluckt dann nochmals ne Menge Wirkungsgrad und dem Erdgasnetz ist es scheiß egal wo dat Gas her kommt, gespeichert wird da nämlich trotzdem nix………..es werden lediglich Importe reduziert.

    Sinnlosen Zufallsstrom energieintensiv in Ersatzerdgas umwandeln um anschließend zu schweinischen Kosten a bisserl Russengas zu Hause zu lassen………irgendwie müssen wir ja den blöden Bürger die Miefquirle schmackhaft machen, die schon jetzt eine Gefahr für die Netzstabilität darstellen.

    Ach übrigens, bevor man Windmühlen wegen Überkapazität abschaltet, da muss erstmal die KWK über 100 kW drunter leiden, ersatzlos natürlich.

    Alles nur, damit die EE-Lobby darum herum kommt, sich um das Speicherproblem kümmern zu müssen und weiterhin ungebremst ihren NIE-Müll in die Landschaft pappen zu können.

    Mahlzeit

  8. Hallo Onkel Heinz,

    ist das nicht der blanke Wahnsinn? Ja sind denn nun alle verblödet? Endlich eine Anlage, die den überflüssigen Windstrom verwertet. Ist doch besser als wegwerfen 😉 Da haben wir nun eine Anlage für 21 Mill.€, die zuverlässig mindestens 60 % des Überflußwindstromes vernichtet. 40% bleiben als Wasserstoff zurück 😉 Diese 40% verarbeiten wir umweltschonend nachhaltig zu Wasser weiter 😉 Koste es , was es wolle.

    Die neue Grundlast 😉 das ist zu blöde, um einen Taschenrechner in die Hand zu nehmen 😉 Wir tauschen wirklich 50 fossile KW gegen 100000e Windmühlen und 50000 Windstromvernichter 😉

    Interessant ist, dass Greenpeace ihre bisher favorisierte Grundlast Biogas nicht mehr mag 😉 Nahrungsmittelkonkurrenz ! Dann sollten sie mal mit dem WWF reden und die Ölpalmplantagen in aller Welt unterbinden;-)

    Von Biogas zu Windgas, Hauptsache, eine Gasanlage für unsere sorgenfreie Zukunft

  9. uhaaa das Loblied der „germanischen Presse“ ist intoniert

    http://news.google.de/news/story?pz=1&cf=all&ned=de&topic=t&ncl=duB1NpZVoEzJzYM4lsZd1pjZWbEqM

  10. Schon unglaublich wie vergesslich die deutsche Presse ist, die Wasserstoff-Ente ist schon 2003 der Hit gewesen.
    Das Utsira vind/hydrogenprosjektet von NorskHydro ist nach wenigen Jahren über das Versuchsstadium nicht hinausgekommen und wegen Unrentabelität eingestellt worden. Die Bewohner der Insel können nach meinen letzten Informationen den Windstrom zur unterstützenden und entlastenden Versorgung nutzen, die bisherige Versorgung war mit ´nem Dieselaggregat. Im norwegischen/schwedischen gibt es eine ganze Reihe Informationen und hier mal eine Seite auf englisch.

  11. Meines Erachtens nach macht man mit dem Windgas folgendes:

    Die in Unzahlen in die deutsche Landsschaft gepappten WKA und Sonnenkraftwerke belasten die staatlich zu 100% regulierten Stromnetze und dessen Betreiber, auf das die so langsam wahnsinnige werden.
    Nun will man mittels Windgas auch noch die staatlich zu 100% regulierten Gasnetze aller Ebenen und dessen Betreiber zur Weißglut bringen und dessen Kosten Dank Kompressoren und Gasanalysegeräte (Brennwertermittlung) toll in die Höhe treiben.
    Gleichzeitig soll diesen Betreibern mal eben so auch noch die Rendite nach unten geprügelt werden, damit beim Endkunde die Preissteigerungen nicht so dolle durchschlagen.
    Sozialismus beim EE-Betreiber (garantierte Einspeisevergütung), Sozialismus bei den Netzbtreibern (staatlich genehmigte Netznutzungsgebühren mit begrenzten Gewinnaussichten) beissen sich dann mit der EU-weiten Liberalisierung der Strom/Gasmärkte.

    Im Forum bei Spiegel-Online hab ick dazu einen schönen Kommentar gefunden:

    Ein Belgier

    Ho = 142 MJ/kg
    Energiebedarf für
    Elektrolyse: 30 MJ/kg
    Kompression: 13 MJ/kg
    Verluste = 30%
    Verstromung mit 60% Wirkungsgrad:
    0,70 x 0,60 = 0,42
    ~ 60% der Energie sind verloren!

    So viel zur „grossen Zukunft“ des „Windgases“.
    Hier wird ein Ökomärchen unter die Leute gebracht, um kräftig Subventionen abgreifen zu können….

    Tja……..120m3 Wasserstoff pro Stunde, sind 330 kW chemische Energie……….na voll fett zum angeben aber nix weiter als ein kleines lächerliches Notstromaggregat. Der ganze Spass hat schlappe 21 Millionen Euro gekostet…….Anteile der Fördergelder wurden schön verschwiegen, aber ein guter BWLér kann bestimmt mit diesen Zahlen was anfangen.

    Wer diese Art von Energiewende propagiert……hat entweder keine Ahnung oder einen an der Klatsche……..oder ist nur hinter meinem sauerverdienten Geld her.

    Hätt ich ein Holzhaus, würden sich jetzt die Balken biegen.

    Onkel Heinz………wenn es nich so traurig wäre…………

  12. Das mit dem Windgas wird jetzt noch eine ganze Weile so weiter gehen. Wie wir ja schon im Bürgerdialog gesehen haben, ist es die einzige nennenswerte Hoffnung der NIE-Befürworter. Und darauf stürzt man sich eben, egal was es kostet.

  13. @Quentin

    Tja. langsam sehen se ein, dat mit Windmühlen alleine kein Staat zu machen ist……Langsam sehen se ein, welch gewaltige Größe der Speicher für 100% NIE-Strom haben müsste, nun greift man in seiner Not nach den Strohhalm Windgas, damit das Märchengebilde nicht endgültig zusammenbricht.

    Ich bin es einfach nur noch leid, jeden Dödel das Gegenteil beweisen zu müssen, langsam könnte ich mir dazu auch einen Antwortroboter zulegen.

    Jahrzehntelange Indoktrination und anschließende PISA Ergebnisse sagen doch alles……

    Da nützt auch kein Crash mehr……
    H.E.

  14. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass man mit Windmühlen und Photovoltaik Wasserstoff machen kann und diesen dann in Wasserstoffkraftwerken als verlässliche Stromquelle nutzen kann. Was man dafür nicht braucht, kann man mit Hilfe des CO2s aus Biogasanlagen zu Methan umwandeln und das Methan und das aus den Biogasanlagen würde reichen um zu heizen und für die Mobilität würde das, weil ja viel mit Strom läuft, auch ausreichen. Wir sind in Deutschland innovativ genug, dass die bisschen Mehrkosten unserer Produkte akzeptiert werden, weil wir einfach besser als die Anderen sind. Wir können uns das also alles leisten.
    Möchte ich aber dann hier noch leben. In einer Landschaft, die völlig industrialisiert ist, wo ich in den Urlaub fahren muss um mal keine Windmühle zu sehen. Spätestens alle 20 Jahre muss alles erneuert werden. Es ist also immer eine Energiesammelanlage in meiner Nähe im Bau.
    Mag sein, dass ich das zu apokalyptisch sehe, aber ich hoffe doch, dass sich innovative Geister finden um so eine Entwicklung zu vermeiden. Die Alternative ist, dass wir daran Pleite gehen. Daran kann man bestimmt was verdienen.

  15. @Gerhard Straten

    Möchte ich aber dann hier noch leben. In einer Landschaft, die völlig industrialisiert ist, wo ich in den Urlaub fahren muss um mal keine Windmühle zu sehen.

    Schon heute kann man sich einen guten Eindruck verschaffen, was der Ausbau der Windkraft auf zwei Prozent der Landesfläche bedeutet, wie es Parteien und Naturschutzverbände (z.B.NABU) für angemessen halten.

    Hier findet man ein Luftbild und weitere Fotos von der Westküste Schleswig-Holsteins. Dort sind derzeit rund 1,5 Prozent der Fläche durch WKA besetzt. Deutlich verdichtet und auf das gesamte Land erweitert, wird der gewünschte Endzustand erreicht.

    Die Landesregierung hat für Schleswig-Holstein menschenfeindliche 400 Meter als Mindestabstand zu Einzelhäusern festgelegt. Wer also nicht in der Nähe eines Weltkulturerbes wohnt und nicht einmal einen Wachtelkönig oder eine Feldhamsterfamilie in seinem Garten nachweisen kann, der ist dran. Denn das Schutzgut Mensch liegt auf einem Abstiegsplatz.

    Wir sind auf einem Narrenschiff unterwegs.

  16. in HH ist sogar nur 300m angesagt!!

  17. …..noch was zur „grundlastfähigen” Windenergie:

    Randnotiz: Energiestein der Weisen gefunden?

    Ich hatte vor Kurzem das Vergnügen dem Chef Public Affairs der Betreiberfirma in einer kuschligen Diskussionsrunde auf den Zahn fühlen zu können, als er uns die Vision der grundlastfähigen Windkraft näher erläutern sollte. Wir, das waren eine Handvoll Leute aus der Energieversorgungsbranche und ein paar Vertreter stromintensiver Industrien, die in den Genuss einer Projektvorstellung des Hybridkraftwerks kamen, wie sie sonst wahrscheinlich Medienvertretern, Politikern und potentiellen Investoren zuteil wird……

    …..Öhm … ja, also die Elektrolyse ist ja nun schon ein zweihundert Jahre alter Hut, und bisher war Stand der Technik, dass das Verfahren der Wasserstoffgewinnung und -speicherung mit nachfolgender Verstromung sich selbst mit Windstrom nicht rechnen würde. (Großtechnisch wird H2 derzeit aus Erdgas (Methan) gewonnen, weil sich Elektrolyse selbst mit billigem Laufwasserstrom nicht rentiert.)

    Ja, aaaber … man hätte jetzt das Wasserstoff-Speicherproblem gelöst! Aha? Also keine energieaufwändige Gasverflüssigung mehr? Nein, man könne ja die schon vorhandenen Erdgasleitungen nutzen und dort den Wasserstoff einspeisen. Bis zu 5 Prozent Zumischung wären überhaupt kein Problem, und auch noch mehr wäre locker drin.

    Okay, das klingt ja dann schonmal nach wieder nach der bekannten Biosprit-Zumischung, und nicht mehr nach grundlastfähigem Windstrom. Wenn ich meinen Kram nicht an freiwillig zahlende Kunden loswerde, speise ich ihn einfach in eine schon vorhandene Infrastruktur ein, und lasse mir das zwangsbezahlen. So ähnlich wie bei einem unzuverlässigen Wasserversorger, der seine ab und zu anfallenden Überkapazitäten in vorbeifahrenden Milchlastern verklappen möchte, weil er dir ja leider nicht die Bude überfluten darf. Hauptsache es wird bezahlt……

    Quelle: Calimeros Rumpelkammer

  18. @Tim Hardenberg

    „Okay, das klingt ja dann schonmal nach wieder nach der bekannten Biosprit-Zumischung, und nicht mehr nach grundlastfähigem Windstrom. Wenn ich meinen Kram nicht an freiwillig zahlende Kunden loswerde, speise ich ihn einfach in eine schon vorhandene Infrastruktur ein, und lasse mir das zwangsbezahlen. So ähnlich wie bei einem unzuverlässigen Wasserversorger, der seine ab und zu anfallenden Überkapazitäten in vorbeifahrenden Milchlastern verklappen möchte, weil er dir ja leider nicht die Bude überfluten darf. Hauptsache es wird bezahlt……“

    Nur als kurze Anmerkung auf den zitierten Kommentar, das Stichwort wäre HCNG, eine Alternative zum reinen kompromierten Erdgas welches mit Wasserstoff vermischt wird. Es wird verwendet, um bei der Verbrennung höhere Leistungen zu erzielen und weniger Schadsstoffe zu erzeugen.

  19. @Büro Hader

    Nur als kurze Anmerkung auf den zitierten Kommentar, das Stichwort wäre HCNG, eine Alternative zum reinen kompromierten Erdgas welches mit Wasserstoff vermischt wird. Es wird verwendet, um bei der Verbrennung höhere Leistungen zu erzielen und weniger Schadsstoffe zu erzeugen.

    1. Was hat jetzt ein KFZ-Treibstoff mit dem Erdgasnetz im allgemeinen und speziellen zu tun?
    2. Inwieweit löst das hochgradige vermanschen von Wasserstoff mit Erdgas das Speicherproblem von 50 -- 100 TWh Strom, der bei einer 100% NIE- Versorgung benötigt wird?

    Mal was zum HCNG

    HCNG Tankstellen existieren zwischen Bergen und Romerike in Norwegen und entlang des „British Columbia Hydrogen Highways“ zwischen Vancouver und Whistler in Kanada.

    Hmm, klingt ja net gerade weltumspannend. Erdgastankstellen werden im Normalfall aus den Erdgasnetz beliefert und dann mittels Kompressor auf bis zu 300 aufgeladen, also müsste der Wasserstoff extra angeliefert werden.
    Weiterhin bezweifle ich als Erdgasfahrzeug/BHKW Praktiker den einfachen Einsatz und die nur geringfügige Motorspezifikation, die angeblich nötig sind.
    Erdgasmotoren sind aufgrund höherer Verbrennungstemperaturen eh schon höheren Belastungen ausgesetzt, Spezialventile sind nur ein Beispiel, durch Wasserstoff wird die Temperatur beim Verbrennen also noch weiter angehoben, da hätten meine hochoptimierten BHKW also noch mehr Verschleiss zu verkraften, auch der Motorenölverbrauch dürfte demnach noch weiter steigen.

    Kleiner Tip, Theorie und Praxis sind manchmal zweierlei paar Schuhe, pseudointellektuelle Monologe sollten also bei gewissen Themen unterbleiben oder man sollte mal jemand fragen, der sich damit auch in der Praxis auskennt.

    PS. Ihr Sendungsbewusstsein in allen Ehren, kriegen Sie nicht schon genug Feuer bei EIKE?

    H.E.

  20. Hallo Heinz,
    du schreibst an Herrn Hader:
    PS. Ihr Sendungsbewusstsein in allen Ehren, kriegen Sie nicht schon genug Feuer bei EIKE?
    Du wirst Dich ja hoffentlich nicht in einen Topf werfen mit den Typen von denen Herr Hader auf EIKE beschimpft wird.
    Da ist dein Freund der Ossiverleumder, der ein Paper über offshore- Windenergie geschrieben hat, bei dem schon eine einfache Dimensionsanalyse zeigt, dass seine physikalischen Gleichungen 2a – 2c falsch sind. Der Typ beschimpft aber permanent seine Diskussionspartner. Was für ein armer Wicht.
    Gerade ist wieder die „mittlere Globaltemperatur gibt es nicht oder macht keinen Sinn“- Fraktion aktiv. Ab und zu kommt dann die „Treibhauseffekt verstößt gegen 2. Hauptsatz“-Fraktion gefolgt von der „Treibhausgase kühlen also existiert Treibhauseffekt nicht“-Fraktion. Eike ist wirklich diskreditiertt durch diese Kadetten. Schade.
    Lies doch mal deren Ergüsse und vergleiche sie mit den sachlichen Beiträgen von Herrn Hader, auch wenn er anfderer Meinung ist, und sage mir, ob Du mit diesen Fraktionisten auf EIKE lieber diskutierst?
    Grüße
    Günter

  21. „1. Was hat jetzt ein KFZ-Treibstoff mit dem Erdgasnetz im allgemeinen und speziellen zu tun?“

    Das wollte eigentlich auch schon fragen, hab mich das aber nicht getraut.

    „2. Inwieweit löst das hochgradige vermanschen von Wasserstoff mit Erdgas das Speicherproblem von 50 -- 100 TWh Strom, der bei einer 100% of NIE- Versorgung benötigt wird?“

    Ich glaube Herr Eng, die eine große Lösung, die zu einer Speicherkapazität von bis zu 100 TWh in der Praxis führt, wird es sowieso nicht geben. Es wird auf einen Mix von verschiedenen Technologien hinauslaufen. Das ist auch nichts verwunderliches, weil man auch in der Stromversorgung selbst nie auf eine 100% oder 95%-Lösung zurückgegriffen haben. Das Dazumischen von Wasserstoff ins Erdgas finde ich trotzdem interessant, auch wenn es das Speicherprobleme alleine nicht lösen wird. Ähnlich ist es auch mit BHKW. Man wird damit keine 100%-Lösung erzielen, aber an sich ist es eine gute Idee, die parallel mit anderen Lösungen existieren wird.

    „PS. Ihr Sendungsbewusstsein in allen Ehren, kriegen Sie nicht schon genug Feuer bei EIKE?“

    Schreiben Sie etwa nur Postings, um beliebt zu sein? Also ich nicht. 😉 In einem Forum zu schreiben, wo ich nur Zustimmung erhalte, fände ich mit der Zeit ziemlich langweilig, und Sie vermutlich auch.

    P.P.S.: Erstaunlicherweise gibt es sogar Leute in Foren, die mit durchschnittlich zwei Postings auf jeweils ein Posting von mir antworten und dann noch so nebenbei ganze Bevölkerungsgruppen diffarmiert. Wie würden Sie deren Sendungsbewusstsein umschreiben?

  22. @Günter

    Nöö, keine Angst, aber inzwischen höre ick die Mäuse husten.
    Nix für ungut, aber mir kommt da ne Prise zu viel Themen rüber, hat jetzt nix mit den vielen Doktorchens und sonstigen Prahlhänsen auf EIKE zu tun.

    Aus einem Thema halt ick mir zur Zeit komplett raus, bis ick die Physik der Atmosphäre durch hab aber bei Energiedingens kommt mir regelmäßig der kalte Kaffee hoch…….egal wer den Müll verzapft.

    MfG
    Heinz

  23. @Hader

    Ick und beliebt……..haha, da gibts hier einige, die froh wären wenn ick mir verdrücken würde.
    Tja, in Foren wo die AGW-Hansel dat sagen haben, sind mir einfach zu viele Kommentare gelöscht worden……obwohl ick mir bösartige Sachen verkniffen hab, nur mal so zu diesem Thema.

    Sie sind da schon ein ganz anderer Kaliber, immer fein nett und artig……aber zwischen den Zeilen lese ick a bisserl mehr als Günter.
    Is leider so, hier lässt man sich gerne mal von wohlformulierten Sätzchen blenden, ick schlag da etwas aus der Art, auch wenn se Ossi sind, ick merk wenn mir eener wat verkaufen will.

    Tja, dat ganze Märchen mit dem Wasserstoff/Methan ins Erdgasnetz reindrücken hab ick ja nu schon mehrfach versucht den Leuten zu verklickern, aber anscheinend begreift dat keener.
    Ausser dat man damit nur a bisserl Russengas verdrängt, gibt es nur verstärkten Arbeitsaufwand für Gasnetzbetreiber, gespeichert wird da nämlich nix, null, nada……nur umverteilt.
    Für mich ist dat ein Strohhalm für EE-Lobbyisten, Politiker und sonstige Kriegsgewinnler…..aber es löst nicht im geringsten unser Speicherproblem.
    Augenwischerei vom Feinsten, für mich aber nur ne Nullnummer.
    Sorry, det hängen sich einfach zu viele Berufsfremde in Sachen rein, von denen se einfach keine Ahnung haben…….da sind Sie leider auch keine Ausnahme, trotz Günters netten Zuspruch.

    @All
    Prügeln Sie jetzt.

    Onkel Heinz……..wieder mal total unangepasst

  24. @Hader

    so nebenbei ganze Bevölkerungsgruppen diffarmiert.

    Ach wissen se, dat juckt mich schon lange nich mehr, man kennt ja inzwischen die Leutchens jenseits der Mauer.
    Viele waren bis heute noch nie im Osten, manche sehen den Osten erst, wenn se mit den Greenpeace Bus zum demonstrieren gegen die Kohle herangekarrt werden, viel denken nur das Ossis verweichlichte Meckerköppe sind und so manch Wessi weiß nicht mal, das der schnöde Ossi-Arbeitshansel genauso Soli zahlt wie der Wessi.

    Die Historie wird von alt 68ér Unitätsprofessoren anhand der gefälschten Staatsarchive der Ex-DDR interpretiert, Zeitzeugen sind da nur subjektive Dummköpfe, die man ruhig vernachlässigen kann (hat mir so ein Typ frech ins Gesicht gesagt), wat willste da als doofer Ossi noch zu sagen.

    Nach über 20 Jahren „Wiedervereinigung“ ist der Graben tiefer und breiter geworden wie vorher bei Stacheldraht und ballernden Grenzern, is aber nur mein persönlicher Eindruck.

    Tja, wenn ick mir dat so im nationalen Rahmen angucke, is mir inzwischen klar geworden das ein vereinigtes Europa ne Schnapsidee is, die demnächst sowas von in die Hose geht, das auch die beste Erwachsenenwindel den ganzen Scheiß nich mehr auffangen kann.

    Naja, philosophieren wir lieber noch etwas über Wasserstoff, denn wenn Sie wüssten wie es in der Energiewirtschaft abseits der 4 Monopolisten wirklich aussieht, würden Sie sich heulend unterm Tisch verkriechen.
    So, Schluss für heute……muss ja Strom sparen.

    H.E.

  25. Hallo Heinz,
    im Gegensatz zu Zufallsstrom ist Wasserstoff doch echt nützlich. Ich persönlich finde, man sollte das Konzept weiterdenken. Nehmen wir mal an, WKAs und PV-Module würden keinen Zufallsstrom mehr erzeugen, sondern prinzipiell nur Wasserstoff. Den Strom machen wir in kombinierten Erd-, Bio-, Wassserstoffkraftwerken. Dann kriegt jede Windkraftanlage noch ihre Elektrolysestation und einen schönen weißblauen Lindetank. Die Landschaft ist ja schon verschandelt. Auch jeder Bürger mit Solarmodulen bekommt seine kleine Elektrolysestation und ein kleines Blockheizkraftwerk mit Brennstoffzelle. Vielleicht braucht man bei kleinen Solaranlage ja keinen festen Tank, sondern kann das pneumatisch machen mit sogenannten Knalltüten. Zu jeder kleinen Photovoltaikanlage gehört dann eine Knalltüte. Übrigens was mich wundert ist, dass noch niemand auf die Idee gekommen ist, dezentrale Blockwindkraftwerke zu fordern. Denn offshore-Windenergie ist ja nicht gerade ein dezentrales Konzept.
    Dieses Szenario ist zwar auch sau teuer, funktioniert aber. und wir brauchen keine Strom- sondern eine Wasserstoffleitung. Vielleicht kann ja Griechenland für die Billion wenigstens Wasserstoff herstellen und uns teuer verkaufen. Und wir Deutschen haben noch 4 Billionen Erspartes. Abzüglich einer Billion sind noch 3 Billionen Verfügungsmasse für unsere EEG-Planwirtschaftler, Atomaussteiger und Klimaretter. Als Ossi solltest Du ja wissen, dass Leuten die das Geld anderer ausgeben, nie die Ideen ausgehen. Jetzt kommt der große Schock für Dich. Die Dichte an solchen Leuten war im Osten und Westen schon immer gleich. Von denen hat dich der Mauerfall nicht befreit.
    Grüße
    Günter

  26. @ Günter Heß

    im Gegensatz zu Zufallsstrom ist Wasserstoff doch echt nützlich. Ich persönlich finde, man sollte das Konzept weiterdenken.

    Ja natürlich. Die Technik ist auch schon lange bekannt, man sollte das auch versuchen weiter zu entwickeln. Ob dann allerdings Photovoltaik oder Windmühlen den Strom dazu liefern, muss angezweifelt werden, weil es derzeit einfach zu teuer ist. Und mir ist auch nicht klar, wo der dieser Effizienzsprung bei den NIE herkommen soll. Möglicherweise werden Bioreaktoren (Algen, Bakerien) Wasserstoff oder Methan direkt liefern.

    Zur Zeit wird immer wieder argumentiert, dass Strom aus NIE teilweise unverkäuflich wird, weil es eben zeitweise zu viel davon gibt. Zur Zeit muss der ja abgenommen werden und wenn das nicht möglich ist, werden die NIE-Produzenten für nicht abgenommenen Strom entschädigt. Das müsste dann wegfallen, was aber wieder die Rentabilität schmälert. Der Strom der regulär verkauft werden kann, wird teurer werden, wenn man überschüssigen Strom fast umsonst an die Wasserstoffproduzenten abgeben muss. Es ist durch und durch ein unausgegorenes Konzept, was nur eines bewirkt: Es wird alles noch teurer.

    Wasserstoff oder Methan könnte bei der Mobilität (Auto) tatsächlich eine große Rolle in der Zukunft darstellen. Doch halte ich es für unwahrscheinlich, dass dieser dann benötigte Wasserstoff mittels NIE hergestellt wird. Das dürften wohl eher Kernreaktoren der nächsten Generation übernehmen, oder auch Biogeneratoren. Wie man es auch dreht und wendet, die NIE taugen zur Energieversorgung nicht und werden sich als eine Sackgasse erweisen. Die Frage ist nur, wie viele Milliarden Euro bis dahin dafür verbraten worden sind.

    Die von den Ökos angestrebte „Decarbonisierung“ könnte tatsächlich erreicht werden, allerdings mit Kernreaktoren als Stromlieferant für die Elektrolyse. Nicht dass ich die „Decarbonisierung“ als wünschenswert oder erstrebenswert erachte, doch sollten wir auch aufzeigen, welche alternativen Wege es zu diesem Ziel geben könnte.

  27. @Günter

    Hihi, Du bist ja heute echt lustig drauf!

    Ick fand damals ne Idee eines Ami-Ing. recht interessant, anstatt im Miefquirl ein Generator hineinzubasteln, packen wir einfach ein Kompressor rein.
    Die Sammelleitung mehrer Quirle legt man schön fett aus und nutzt Sie gleich als Speicher und am Ende steht ein Druckluftstromerzeuger jeglicher Art, der dann gleichmäßig und nachfragebedingt seinen Windluftstrom ins Netzt schickt.
    Hmm, ist unseren deutschen Dippl.-Ings wohl zu popelig, wir wollen voll fett Elektrolyse, Elektronik und E-Mobile.

    Apropos Vogelhackanstalt…….

    Autobahn-Pelikan von Windrad zerteilt

    Den Autobahnflug hat die Pelikan-Dame überlebt. Gegen das Windrad hatte sie keine Chance.

    Die Spitzen der Rotorblätter sausen mit bis zu 300 km/h durch die Luft, kein Tier kann die Kreisbewegung dieser unnatürlichen Hindernisse berechnen. Dr. Manfred Niehuis (67) von der Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie: „Das Ereignis zeigt, wie gefährlich Windkraftanlagen für Vögel sind.“

    Nu is der Pelikan Tod, mit was sollen jetzt eigentlich die Kinder in der Schule schreiben, ups….voll daneben.

    Als Ossi solltest Du ja wissen, dass Leuten die das Geld anderer ausgeben, nie die Ideen ausgehen. Jetzt kommt der große Schock für Dich. Die Dichte an solchen Leuten war im Osten und Westen schon immer gleich. Von denen hat dich der Mauerfall nicht befreit.

    Joo, kenn ick.
    Montagsdemos……und wer is vorne mitgelatscht?
    Herr und Frau SED-Genossse aus dem volkseigenen Betrieb, die vorher so richtig dat volkseigene Gut in Richtung eigener Datsche abgezweigt hatten. Da ich ja nicht nur Realist sondern auch Fatalist bin, mehrt sich die Anzahl derjenigen Menschen fast täglich, die mir mal kreuzweise den Buckel runter rutschen können.
    PS. Anwesende natürlich ausgenommen, *grins*

    Schöne Grüße vom Quertreiber

  28. @Quentin

    Doch halte ich es für unwahrscheinlich, dass dieser dann benötigte Wasserstoff mittels NIE hergestellt wird. Das dürften wohl eher Kernreaktoren der nächsten Generation übernehmen, oder auch Biogeneratoren.

    Igitt, das klingt ja wieder so nach fosssil-atomarer-Schweinelobby, pfui Deivel.
    Die deutsche Volksseele hat für jetzt und immerda entschieden, auf dem volksdeutschen Bio-Boden die Spaltung von Atomen zu verbannen, basta…….und wenn de dat nich begreifst, muss wohl erst der eine oder andere Kopp gespalten werden.

    Nee, mal im ernst……Wasserstoff…..Methan………warum nich gleich Methanol?
    Flüssigkeiten lassen sich besser handhaben, Infrastrukturen mit Tanklager und Tankstellennetze sind vorhanden und den passenden Motor kriegen wir auch noch hin.
    Berufsbedingt halt ick von den ganzen Gas-Gedöhns net so ville, guck Dir einfach nur mal die Verordnungen zum Explosionsschutz an, dann weißte wat ick meine.
    Wat passiert wenn Laien damit rumpfuschen, sieht man ja an diversen explodierten Scheissevergassern oder verseuchten Bächen, Dank auslaufenden Substrats.

    Methanol……wenn wir schon nich wissen, wohin mit unsere ganzen vielen Ersparten.

    H.E.

  29. @ Heß, #20:

    Gerade ist wieder die „mittlere Globaltemperatur gibt es nicht oder macht keinen Sinn“- Fraktion aktiv.

    Tja, zu dieser Fraktion gehöre ich aber auch…

    Ab und zu kommt dann die „Treibhauseffekt verstößt gegen 2. Hauptsatz“-Fraktion

    Der Effekt selbst verstößt natürlich nicht gegen den 2. Hauptsatz -- wohl aber einige der kursierenden Erläuterungen, was natürlich die Menschen verwirrt.

    @ Eng:

    Nix für ungut, aber mir kommt da ne Prise zu viel Themen rüber

    Mir auch.

    aber zwischen den Zeilen lese ick a bisserl mehr als Günter.

    Ich auch.

    Is leider so, hier lässt man sich gerne mal von wohlformulierten Sätzchen blenden

    Ich nicht.

    @ Quentin, #26:

    Die von den Ökos angestrebte “Decarbonisierung” könnte tatsächlich erreicht werden, allerdings mit Kernreaktoren als Stromlieferant für die Elektrolyse.

    Elektrolyse ist Mist. Thermische Spaltung von Wasser in Hochtemperaturreaktoren wäre eine Möglichkeit.

    @ Eng, #28:

    warum nich gleich Methanol?

    Methanol, Dimethylether und stickstoffbasierte Treibstoffe (Hydrazin) -- da bestehen Möglichkeiten, das sehe ich auch so.

  30. @Onkel Heinz

    Nee, mal im ernst……Wasserstoff…..Methan………warum nich gleich Methanol?

    …..nee, davon wirste ja blind….. dann schon lieber Äthanol…..

    Am besten „Äthanol für Alle!”, sozusagen als „bedingungsloses Grundeinkommen in Form von Naturalien”…. das kann dann Katja Kefir-Kipping gleich mit in ihr Programm aufnehmen.

  31. @ Heinz

    Igitt, das klingt ja wieder so nach fosssil-atomarer-Schweinelobby, pfui Deivel.
    Die deutsche Volksseele hat für jetzt und immerda entschieden, auf dem volksdeutschen Bio-Boden die Spaltung von Atomen zu verbannen, basta…….und wenn de dat nich begreifst, muss wohl erst der eine oder andere Kopp gespalten werden.

    Ich sehe das nicht so endgültig, der Mensch ist lernfähig. Die von Dir angeführten Montagsdemos sind so ein Beispiel. Ist zwar ein bisschen OT, aber lass mich mal erklären wie ich das meine. Zu der Zeit als ich meine Ausbürgerung angestrebt hatte (1980), haben sich viele Bekannte, Nachbarn und Kollegen von mir distanziert. Nicht weil diese nun unbedingt linientreu waren, sondern weil sie Nachteile für sich selbst befürchteten. Meist Opportunisten eben. Aber genau diese Leute fanden sich dann auf den Montagsdemos wieder. Als der Wind sich gedreht hatte, wurden sie mutig und verlangten Freiheit. Doch mit diesem Begriff konnten die Wenigsten etwas anfangen, sondern meinten eigentlich Reisefreiheit und vor allem die D-Mark. Letztere war das Symbol der Freiheit.

    Aber noch einmal aufs Gas zurückzukommen. Fast unbemerkt von der deutschen Öffentlichkeit werden riesige Flüssiggasterminals in Betrieb genommen:

    neuen Gate Terminal in Rotterdam stehe E.ON Ruhrgas eine jährliche Regasifizierungskapazität von rund drei Milliarden Kubikmetern Erdgas zur Verfügung. Mit dieser Menge würden sich über 1,5 Millionen Einfamilienhäuser jährlich versorgen lassen.

    Und das wird sich noch weiter fortsetzen, in Polen zum Beispiel. Erdgas, oder unkonventionelles Erdgas, stehen noch für eine sehr lange Zeit preiswert zur Verfügung, damit muss das Windgas konkurrieren.

  32. Elektrolyse ist Mist.

    Genau. Die kommt halt immer wieder dann aus dem Hut, wenn was Positives über NIE in die Zeitung soll und die Realität solches nicht hergibt.

    Hydrazin

    -- joj. Das schwebt mir auch schon seit einer Weile vor: pack den Drachen in den Tank! Nur ist das Zeug schweinegiftig, da tanzen dann die Castor-Brigaden wieder auf.

  33. @ Peter Heller

    Elektrolyse ist Mist. Thermische Spaltung von Wasser in Hochtemperaturreaktoren wäre eine Möglichkeit.

    Ja klar, hatte ich ganz vergessen.

  34. @ Fluminist:

    Pack den Drachen in den Tank“ -- das finde ich super. Klar, man kann sicher nicht wirklich Hydrazin nehmen, aber irgendetwas davon abgeleitetes, was eben nicht mehr so toxisch ist. Bei der ESA wird an entsprechenden Alternativen geforscht. Aber ich bin kein Chemiker, das ist Rudolfs Revier.

  35. @Struppi

    Willste mir wütend machen, oda wat?

    Die Linke, is für mich SED-Muckefuk, billigster Ersatzkaffee und ein verlogener Verein.

    Kennste noch den Spruch:
    Dat Leben is am schwersten, drei Tage vor dem Ersten.

    Dat hab ick als sozialistische Arbeiterkind am eigenen Leib erfahren müssen. Meine Mudda ham diese roten Idioten bei Vollzeit mit 350 Ostmark abgespeist, und ick hab am Monatsende bei Magarinestulle ohne Wurscht und billigstes aufgekehrtes Ersatzkaffeegetränk meinen Hunger und Durscht gestillt.

    Weeßte noch was „Freibankfleisch“ is?
    Notschlachtung und mindestens 3-5 Stunden am Laden anstehen, um wenigstens mal billig zu Fleisch zu kommen………….heute kriegen die Hunde den Frass.
    In der DDR musste keiner hungern……hahahah……..und in der Schule wurdeste ausgelacht wegen deinen abgetragenen China-Jeans und sonstigen verschlissenen Klamotten.

    Diese ollen SED-Säcke wollen mir also jetzt erzählen, dat jeder ganz toll Knete kriegt und nix dafür machen muss……….dat einzige was ick dazu zu sagen habe, passt in einen Kübel.

    Wir haben aber TROTZDEM überlebt, mit Kinderarbeit……Flaschen und Papier sammeln, im Herbst dann Eicheln und Kastanien, in den Sommerferien als Schülerarbeiter in den volkeigenen Betrieben und zusätzlich noch im „Lager für Arbeit und Erholung“…………diesen pseudokommunistischen Abschaum war doch damals schon der „Arbeiter und Bauer“ nur der Dreck unter den Fingernägeln wert, warum soll sich das heute irgendwie geändert haben?

    Schlimm nur, das genau dieses Gesindel als gewendete Bettwäsche wieder in führenden Positionen ihrer Seilschaften fröhnen, einfach mal den Potsdamer Landtag begaffen, dann weißte wat die rote Stunde geschlagen hat.

    Naja, ein gutes hatte die DDR aber doch, man durfte wenigstens in der Kneipe noch qualmen………

    Onkel Heinz…………..personifizierte Wut im Bauch

  36. @Onkel Heinz

    In der DDR musste keiner hungern……hahahah……..und in der Schule wurdeste ausgelacht wegen deinen abgetragenen China-Jeans und sonstigen verschlissenen Klamotten.

    ….und net zu vergessen die schicken FDJ-Anoraks, durch die der Wind zog, wie durch ’ne Bretterbude.

    Außerdem ging das Zitat noch weiter: „Bei uns braucht keiner hungern, ohne zu frieren.”

  37. @Onkel Heinz

    Naja, ein gutes hatte die DDR aber doch, man durfte wenigstens in der Kneipe noch qualmen…

    … und 0,2 Pils (oder so) 42 Pfennige, jedenfalls in der gegend wo ich gelernt hab. Und für ganz hartes 14,50 im Laden …

    @Tim

    ….und net zu vergessen die schicken FDJ-Anoraks

    Wo gabs die denn und wer hat sowas angezogen?

    Wo hat uns das alles hingebracht und wo geht die Reise hin, wenn ich die Ideen der Öko´s so betrachte hab ich manchmal das Gefühl in alten DDR Zeitschriften( Technikus/ Jugend und Technik ) aus den 60gern bis 80ger über Zukunftstechnologien zu lesen, genau der gleiche Stil inclusive Eintrittsgewissheit von Utopien.

  38. Lieber Herr Heß,

    Gratulation zum emotionalen Ausbruch in #20. Meine ich wirklich ehrlich, weil er ehrlich war. Unhöflichkeiten in der Diskussion entstehen zwangsläufig, wenn strikt aneinander vorbei diskutiert wird, mit äußerst unterschiedlichen Kenntnissen.
    Mir reicht es schon nach 12 Monaten, wie soll sich dann jemand fühlen, der schon 20 Jahre diskutiert und es ändert sich nichts, hat schon Ähnlichkeiten mit der DDR.
    Also sage ich mit meinem antrainiertem DDR Gefühl, mehr sollen solche Foren auch nicht leisten, die Diskussion soll sich totlaufen.
    Ich glaube, ich verstehe auch die Gründe. Im Winter 1990 hatte ich einen „Wessi“ Kollegen für drei Monate. Als er ankam dachte er, er wisse alles über die DDR. Ich sagte ihm, er solle nur fragen und er fragte fleißig. Nach drei Monaten beim Abschied sagte er mir folgendes. Ich dachte bei der Ankunft, ich weiß alles über die DDR, habe ja immer fleißig Zeitung gelesen. Jetzt weiß ich mit Sicherheit, ich verstehe erst zu 10%, wie es euch erging in dieser recht sozialen Diktatur. Ich werde keinem mehr einen Vorwurf machen, weil ich nicht mehr beurteilen kann, wie ich mich selbst in diesen Verhältnissen verhalten hätte.
    Über erlernte Reflexe und Erkenntnisse in einer Diktatur könnte man Bücher schreiben. Einer war, Vorsicht vor Krakeelern gegen Partei und Staatsführung, die waren meist im Auftrag der Stasi unterwegs.Ehrliche Kritiker wurde in kurzer Zeit aus dem Verkehr gezogen .

  39. @Quentin

    Naja, dat mit den ewigen Atomausstieg war auch stark überzeichnete Ironie/Zynismus, warten wir erstmal ein paar anständige Blackys ab, dann gucken wir noch mal, wie die deutsche Volksseele dann tickt. 🙂

    Erdgas, da kommt mir wieder olle Gas-Gerd in den Sinn, Rot/Grün und Atomausstieg, EEG…….der ganze Unsinn ist von langer Hand geplant, die in die Landschaft gepappten NIE ein Alibi, um den Gasmarkt anzuheizen.
    Dummerweise ham danach die Amis angefangen das Erdgas aus den Fels zu schwemmen, wat wiederum urplötzlich zur Ergasschwemme uff den Weltmarkt führte, wat wiederum jetzt die Russen ärgert, weil Dank verflüssigtem Erdgas ein paar Mitbewerber am Gewinn der Nordstrem-Leitung rumknabbern.
    Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

    @Heller
    Ick hab ein verdammt feines Gespür für Propaganda und Handelsvertreter, Sie anscheinend auch. 🙂

    MfG
    H.E.

  40. @Karlchen

    die schicken FDJ-Anoraks gabs damals, wenn de als vorbildlicher FDJ´ler zum Pfingstreffen durftest.
    Ick war so eener…….und kann mich noch genau daran erinnern, wie se uns damals vor der bösen Westpresse gewarnt hatten, die uns ja jedes Wort sowieso nur im Munde umdrehen wollten.

    Waren aber trotzdem ein paar schöne Tagen, abseits von Partei und Regierung nette Mädels kennenlernen……….joo, der Ossi hat doch immer wieder die kleinste Nische gefunden um sich das Leben erträglicher zu machen.

    @Rassbach
    Joo, ick bewundere Günter schon ne Weile, weil der da drüben teilweise unsägliche Sachen an den Kopp geschmissen bekommt und trotzdem nach aussen hin die Ruhe in Person bleibt.
    Selbst wenn er mir mal berechtigterweise vors Schienenbein tritt……..dann hab ick dat auch verdient.

    Tja, und sein hintergründiger Wortwitz ist Anreiz für mich, auch noch besser zu lernen, böse Wahrheiten in bunte Verpackungen zu verstecken.

    Onkel Heinz……Pittbull mit roter Pappnase

  41. @W.Rassbach

    Über erlernte Reflexe und Erkenntnisse in einer Diktatur könnte man Bücher schreiben. Einer war, Vorsicht vor Krakeelern gegen Partei und Staatsführung, die waren meist im Auftrag der Stasi unterwegs.Ehrliche Kritiker wurde in kurzer Zeit aus dem Verkehr gezogen .

    Kann ich so nicht unterschreiben. Habe als 14-15-Jähriger von einer wohlmeinenden Dame den guten Rat bekommen mich wenn ich meine mich kritisch Artikulieren zu wollen, dies öffentlich ohne Scheu, laut und unüberhörbar deutlich zu tun, nur wird mir jetzt auch klarer, warum sich so einige dezent zurückzogen, wohingegen andere sich aufdrängten, ich muß gestehen ich bin etwas verwirrt, muß da wohl etwas neu ordnen …
    Danke!

  42. @Karl

    Wo gabs die denn und wer hat sowas angezogen?

    …na die Deppen, die keine „Westverwandtschaft” hatten und nicht genug Knete für „normale” Klamotten.

    Todchic! Und sexy wie ein Kartoffelsack.

  43. @ Günter Heß #25

    Zu jeder kleinen Photovoltaikanlage gehört dann eine Knalltüte

    und zu jedem Windrad ein Windbeutel.

  44. Sie sind da schon ein ganz anderer Kaliber, immer fein nett und artig …… aber zwischen den Zeilen lese ick a bisserl mehr als Günter.
    Is leider so, hier lässt man sich gerne mal von wohlformulierten Sätzchen blenden, ick schlag da etwas aus der Art, auch wenn se Ossi sind, ick merk wenn mir eener wat verkaufen will.

    Hallo Herr Eng, dazu möchte ich noch kurz was sagen, auch auf die Gefahr hin, dass es zu sehr off-topic wird. Ich kann mittlerweile verstehen, dass man AGW-Aussagen und -Argumenten mit einem gewissen Misstrauen reagiert. Und bei einigen Usern argwöhnt man, ob sie nicht damit „etwas verkaufen“ wollem. Nur sollte dieser Skeptizismus in allen Richtungen genauso ausgeprägt sein. Jetzt mal ganz ehrlich, für wie glaubwürdig halten Sie denn beispielsweise Aussagen von jemanden, der sich selbst zum Energie- und Wirtschaftsfachmann ernannt hat, in der Fachwelt aber kaum wahrgenommen wird, der auf Veranstaltungen, die von Parteien oder Interessensvertretungen organisiert wurden, den Ausbau von neuen Kohlekraftwerken ohne Wenn und Aber propagiert?

    MfG
    S.Hader

  45. Jetzt mal ganz ehrlich, für wie glaubwürdig halten Sie denn beispielsweise Aussagen von jemanden, der sich selbst zum Energie- und Wirtschaftsfachmann ernannt hat, in der Fachwelt aber kaum wahrgenommen wird, der auf Veranstaltungen, die von Parteien oder Interessensvertretungen organisiert wurden, den Ausbau von neuen Kohlekraftwerken ohne Wenn und Aber propagiert?

    Leute, ihr dürft ruhig Namen nennen. Herr Heß meinte sicher Herrn Heinzow, dessen Verhalten ich auch nicht verstehe und der hier so auch nicht geduldet würde. Und wen meinen Sie jetzt, Herr Hader? Ameling?

    Um wen auch immer es sich handelt: Ich würde so jemanden erst einmal für vernünftig halten, weil er sich nach ökonomischen Kriterien richtet. Kohle ist nun einmal der mit Abstand preiswerteste Energieträger für die Stromproduktion. Ergo: Wer auch immer eine „Energiewende“ will, muß etwas finden, was billiger ist als Kohle. Sonst wird das nix und jeder „Ausstieg“ aus irgendwas bedeutet automatisch einen Einstieg in Kohle. Dann würde ich so jemanden als authentisch betrachten, weil er eine klare Haltung vertritt, klar definierte Ziele hat und auch klar sagt, mit welcher Motivation. Ich mag Lobbyisten nur dann, wenn sie egoistisch sind und nur ihren eigenen Vorteil (respektive den ihres Auftraggebers) im Auge haben. Denn diese Leute sind im Wortsinne wahrhaftig. Schlimm hingegen sind nur die, die ihre wahren Motiven hinter Gutmenschentum verstecken.

  46. Peter Heller 28. Oktober 2011 22:27

    Jetzt mal ganz ehrlich, für wie glaubwürdig halten Sie denn beispielsweise Aussagen von jemanden, der sich selbst zum Energie- und Wirtschaftsfachmann ernannt hat, in der Fachwelt aber kaum wahrgenommen wird, der auf Veranstaltungen, die von Parteien oder Interessensvertretungen organisiert wurden, den Ausbau von neuen Kohlekraftwerken ohne Wenn und Aber propagiert?

    Leute, ihr dürft ruhig Namen nennen. Herr Heß meinte sicher Herrn Heinzow, dessen Verhalten ich auch nicht verstehe und der hier so auch nicht geduldet würde. Und wen meinen Sie jetzt, Herr Hader? Ameling?

    Ich mag mich irren, aber ich denke, die beiden meinen denselben -- das klingt jedenfalls wie eine Beschreibung von Heinzow.

  47. Lieber Herr Quencher #26,
    vom Prinzip her lösen so Minikernreaktoren viele Probleme einer überbevölkerten Erde. Zum Beispiel Müll unter reinem Sauerstoff(Elektrolyse neben der Müllverbrennung) verbrennen und die entstehenden Gase sauber abscheiden. Eliminiert die Dioxinbelastung durch Schwelbrände. Na ja aber die echten Lösungen, die den Umweltschutz vorantreiben, werden ja von den Grünbewegten schon lange nicht mehr verfolgt. Es sind nur noch verbrämte politische Ziele übrig geblieben. Deshalb werden auch auf Teufel komm raus die NIE verfolgt, ob wir hier das gut finden oder nicht, und ob das Energieszenario CO2 reduziert oder nicht. Scheint egal zu sein. Sehr teuer wird das eh.
    Deshalb finde ich das Gaskraftwerk-Konzept charmant, da das wenigstens reversibel und skalierbar ist. Wenn die Photovoltaik, Bioreaktoren und der Wind nicht genug Methan und Wasserstoff liefern, nehmen wir wieder Erdgas. Oder wenn wir keine Naturzerstörung durch Monokulturen aus Energiepflanzen mehr wollen, oder falls die Grünen sich wieder mal ehrlich den Umweltthemen widmen. Oder schlichtweg, wenn wir es nicht mehr bezahlen können. Dann ist dieses Szenario einfacher umzubauen, als wenn wir HGÜs bauen, das Land verschandeln und Desertecs in die neuen islamischen Republiken stellen.
    Abgeschriebene Kraftwerke die die arbeitende Bevölkerung hier schon bezahlt hat abzuschalten ist in jedem Fall dämlich und verschwendet ebenfalls wertvolle Ressourcen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  48. @Moosgeist #43
    Wie wäre es wenn wir uns auf Knallbeutel einigen.
    Die EEG-Profiteure, also die Ökostromanbieter wären dann Knallbeutelschneider.
    🙂

  49. Lieber Herr Heller,
    Die mittlere Globaltemperatur ist ein grobes Maß für den Energieinhalt der Atmosphäre. Diese mathematisch gemittelte Temperatur ist keine thermodynamische Temperatur der Erde.
    Sie ist aber als Maß für den Energieinhalt der Atmosphäre durchaus eine wichtige Größe und hat ihren Sinn für die beschreibende Klimatologie, um Zustände des Erdsystems über längere Zeiträume miteinander zu vergleichen. Wobei ich persönlich 100 oder 150 Jahre noch als kurzen Zeitraum sehen würde.
    Sicherlich stimmen wir beide überein, dass es unsinnig ist aus einer Änderung der Globaltemperatur politische Entscheidungen abzuleiten oder sich politische 2°C Ziele zu stecken.
    Aber eine mittlere Globaltemperatur deshalb als physikalisch unsinnig zu bezeichne, bedeutet Naturwissenschaft und Politik ebenfalls zu vermischen und das empfinden wir wohl Beide als falsch.
    Deshalb glaube ich nicht, dass sie zu dieser Fraktion gehören.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  50. Lieber Herr Rassbach,
    Danke für die Rückmeldung. Ich habe selbst 7 Jahre in Ostdeutschland gelebt und gearbeitet und dort gelernt, dass es im Grunde keinen Unterschied zwischen Menschen in Ost und West gibt. Ich finde in ganz Deutschland überwiegend fleißige, nette, intelligente und hilfsbereite Menschen die arbeiten und ihre Familie ernähren wollen. Das tun die, ob sie in einer Diktatur oder in einer Demokratie leben, auch unabhängig davon welche politische Meinung sie haben. Wer als Wessi einen Einblick bekommen möchte, dem kann man die Bücher von Landolf Scherzer empfehlen. Am besten mit „Der Erste“ anfangen.
    Die Unterschiede in der Mentalität zwischen Ostberlin, Dresden, Rostock, Jena und Suhl sind genauso groß, wie die Unterschiede zwischen, Westberlin, München, Stuttgart, Frankfurt, Emden und Hamburg. Die Unterschiede in der Mentalität zwischen Würzburg und Suhl sind deutlich kleiner als zwischen Würzburg und Hamburg. In Ost und West zu trennen erscheint mir in Deutschland deshalb eher dämlich.
    Meine Reaktion in #20 war auf die Diskussion von Heinz mit einem Diskussionspartner, der sicherlich in seinem Fachgebiet eine Menge Fachwissen hat, der aber in Sachen „Ostdeutschland“ und anderer Gebiete auf denen er eher Halbwissen hat mit einer Ignoranz, Beleidigungen und Vorurteilen den Menschen gegenüber argumentiert, die mich abstößt, ob ich nun seine politische Meinung teile oder nicht. Leider wird die Diskussion auf EIKE in letzter Zeit von ähnlichen Zeitgenossen beherrscht und die Admins scheinen das in letzter Zeit bewußt oder unbewußt zu dulden und sogar zu unterstützen. Schade.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  51. Lieber Herr Rassbach #38,
    ein Nachtrag, leider sehr off-topic.
    Sie schreiben:

    „Ich werde keinem mehr einen Vorwurf machen, weil ich nicht mehr beurteilen kann, wie ich mich selbst in diesen Verhältnissen verhalten hätte.“

    Das ist der Schlüsselsatz. Um urteilen zu können, müsste man selbst in der Situation gewesen sein. Deshalb halte ich die Sprüche wie, man müßte die Vergangenheit aufarbeiten für sehr schwierig, weil man die Zeit nicht zurückdrehen kann. Meiner Erfahrung aus Gesprächen mit meinem Vater zum dritten Reich , dem 2. Weltkrieg und der angeblichen Aufarbeitung in der Bundesrepublik lassen mich schließen, dass „Vergangenheitsbewältigung“ oft von Selbstgerechtigkeit, in die eigene Tasche lügen und Ignoranz den Menschen gegenüber nur so strotzt.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  52. Ein Nachtrag zu meiner #51
    Jetzt habe ich doch die Kurve zur Energie- und Klimadebatte bekommen.
    Auch die Energie- und Klimadebatte strotzt vor Selbstgerechtigkeit, in die eigene Tasche lügen und Ignoranz den Menschen gegenüber.
    Das führt dazu, dass der Meinungsbildungsprozess praktisch umgedreht wird.
    Im idealen Meinungsbildungsprozess, werden die Sachargumente kritisch beleuchtet und man bildet daraus die eigene Meinung. In der Energie- und Klimadebatte beobachten wir, dass die Sachargumente häufig der politischen Meinung untergeordnet werden. In einem gewissen Umfang ist das natürlich immer so. Allerdings werden in der Energie- und Klimadebatte Sachargumente noch zusätzlich mit den moralischen Attributen „Gut“ und „Böse“ versehen.
    Das führt dazu, dass exzellente Artikel wie der obige mit ihren Sachargumenten im Grunde wie gegen eine Wand schreiben. Man braucht einen langen Atem und Hartnäckigkeit, um alle Sachargumente, gegen die selektive Bewertung der Gutmenschen mit ihren Lippenbekenntnissen, in den Mittelpunkt zu rücken.

  53. Marvin Müller schrieb:

    Ich mag mich irren, aber ich denke, die beiden meinen denselben – das klingt jedenfalls wie eine Beschreibung von Heinzow.

    Ja, das kann ich bestätigen. 😉 Mal ganz nebenbei, so wie sich Herr Heinzow bei EIKE präsentiert, wird er überhaupt noch ernst genommen?

  54. Danke Herr Rannseyer, hätte ich nie wieder gefunden 😉 ,

    und, sind Sie schon zu Schlüssen gekommen? Ich befürchte, es wird schwer werden. Wer ist „nützlicher Idiot“ und wer ist im Auftrag unterwegs, wird nicht leicht zu beantworten sein.
    Ich weiß von mir, dass ich keinen Auftrag habe, kann aber für mich nicht ausschließen, dass ich sofort ein „nützlicher Idiot“ bin, wenn ich hier schreibe 😉

  55. @Rassbach

    Ich weiß von mir, dass ich keinen Auftrag habe, kann aber für mich nicht ausschließen, dass ich sofort ein “nützlicher Idiot” bin, wenn ich hier schreibe

    Lol…….wer gegen NIE argumentiert kann ja nur ein Atomlobbyisten-Auftragsschreiber-Klimaleugner-Schwein sein, wahrscheinlich ist man sogar getarnter Aufsichtsrats-Dingensbummens des Konzernes Buttervoll, LMAA oder FRESSO, der hier seinen bestbezahlten Posten verteidigt bis sich die Balken biegen.

    Ok, ick könnte jetzt auch sagen, ick bin zum Skeptiker aufgrund der hahnebüchenden Energiepolitik und dessen realen Auswirkungen im privaten wie auch dienstlichen Leben geworden…………..aber welcher Gajia-Anhänger glaubt dat schon.
    Für die sind ja sogar schon Atheisten zu Kreationisten geworden, die gefälligst vor einen Klima-Nürnberg gezerrt gehören.

    PS. Irgendwie will sich bei mir keine Scham einstellen, meinen derzeitigen Lebensstandard schützen zu wollen.
    MfG
    Heinz

  56. Herr Heß,

    danke für die Antwort, ganz meine Meinung.

    Auch die Energie- und Klimadebatte strotzt vor Selbstgerechtigkeit, in die eigene Tasche lügen und Ignoranz den Menschen gegenüber.
    Das führt dazu, dass der Meinungsbildungsprozess praktisch umgedreht wird.

    Ja, das ist ein zentrales Symptom. Ich denke mir das nur anders herum. Erst ist das politische Ziel da und daraus ergeben sich alle soziologischen Zusammenhänge.Frei nach Hegel wird die Synthese vorgegeben und danach können sich alle sozialen Akteure um These und Antithese streiten. Alle biedern sich im Wettstreit um die besten Begründungen an, z.B. die Medien aber leider auch die Wissenschaft und verkommt ,siehe Furedi oder Ravetz, zur postnormalen Wissenschaft. Das Perfide heute ist, dazu wird auch der Skeptizismus als „Wahrheitsverstärker“ mit herangezogen,bezahlt. Eine bezahlte Opposition ist gut zu beherrschen. Nichts ist so, wie es scheint.

    Beispiel Hitler. Die Rassentheorie kursierte als krude Idee schon lange vor Hitler, mit seiner Machtergreifung, wer auch immer das organisiert hat, wurde sie zur staatstragenden Theorie hochgeschrieben. ;-( Ich nehme mal einfach an, wer sich in dieser Zeit seinen Dr. Titel erarbeitete, hat ihn nicht mit der Entnazifizierung abgegeben.

    Die sozialen Akteure Medien und Wissenschaft sind die wichtigsten Gruppen, die gebraucht werden. Wenn die sich dogmatisch und unfrei verhalten, müßte das jeden anderen Akteur alarmieren.

    In #47 schreiben Sie:

    vom Prinzip her lösen so Minikernreaktoren viele Probleme einer überbevölkerten Erde

    Ich bin der Meinung, diese Minikernreaktoren können viele Energieversorgungsprobleme lösen. Z.B. in afrikanischen Ländern, deren Bevölkerung hungern und dursten muß ,obwohl reich an Bodenschätzen, dezentrale Energie und Wasserversorgung.

    Nur eine Überbevölkerung haben wir definitiv nicht, auch keinen Mangel an Ressourcen, das ist nun wieder der ideologische Hintergrund der Ökologisten, mit dem man alles und nichts begründen kann. Überbevölkerung und Ressourcenknappheit wurde schon von DDR Gesellschaftswissenschaftlern als „menschenverachtendes Instrument des bösen Imperialismus“ gebrandmakt 😉

    Um so putziger finde ich, dass die Urlinke in den 20er Jahren mit dem Eugenikfirlefanz geliebäugelt hat. Habe ich letzte Woche gelesen und weiß nicht mehr wo, ist auch egal. Jeder, der Macht ausüben will, fasst diesen Mist ins Kalkül 😉

    Auch die Energiewende wird letztlich so begründet.

  57. Herr Eng,

    Für die sind ja sogar schon Atheisten zu Kreationisten geworden, die gefälligst vor einen Klima-Nürnberg gezerrt gehören.

    Wir müssten jetzt noch sicher wissen, dass diejenigen, die die Richter nach Nürnberg schickten nicht die Gleichen waren, die uns Hitler schickten oder unterjubelten 😉

    Ansonsten geht es mir genauso, ich will nicht mal mehr was ökologisch ähnliches wie die DDR mitmachen 😉

  58. @ W. Rassbach

    Um so putziger finde ich, dass die Urlinke in den 20er Jahren mit dem Eugenikfirlefanz geliebäugelt hat. Habe ich letzte Woche gelesen und weiß nicht mehr wo

    Linke Eugenik

  59. @Quentin Quencher ,
    danke, genau da habe ich es gelesen. Als Euthanasieärztin konnte man in der DDR prima Karriere als „Verdiente Ärztin des Volkes“ machen. Was haben sich die Genossen nur dabei gedacht ?
    In der DDR wurde man ja nicht Entnazifiziert , sondern war automatisch als Neukommunistenanwärter für eine fröhliche sozialistische Zukunft vom Braunsein geheilt. 😉

    Hier ist noch eine lustige liste , egal, was man wissenschaftlich tat oder behauptete zur Bestätigung der jeweils Herrschenden, Prof und Dr Titel blieben. Dabei bin ich mir sicher, sie haben ihre Euthanasiewünsche alle irgendwo abgeschrieben.

  60. @ W.Rassbach

    „Danke Herr Rannseyer, hätte ich nie wieder gefunden „

    Gern geschehen, ich habe in der Tat so einiges neu ein- und geordnet, bin aber letztlich dazu gekommen besser so gelebt zu haben als mich ständig zu verstecken und nur unter und hinter vorgehaltener Hand meine Meinung geäußert zu haben. Ich wäre sonst eventuell nicht mehr unter den lebenden nach einer Phase des tiefsten Nihilismus. Dieser Staat DDR war ein Mörder auch auf leisen Sohlen.
    Ich hab schon ziemlich früh aufgegeben, anderen zu gefallen zu sein und nach deren Wohlwollen zu gieren.

  61. Herr Rannseyer,

    die DDR hat jeder auf seine Weise erlebt. Es konnte sich auch kein Mensch aussuchen, dass er da lebte. Nach dem Ende muß jeder mit seinem Verhalten in der Zeit leben.
    Hätte Stauffenberg mehr machen können?

    Heute habe ich endlich eine Bestätigung gefunden zu meinen Überlegungen:

    Handing the reins of power to pseudoscience has an unhappy history. Remember eugenics. Around 1910 the vast majority of scientists and other intellectuals agreed that nationalizing reproductive decisions so as to stop poor, disabled and stupid people from having babies was not just a practical but a moral imperative of great urgency.

    “There is now no reasonable excuse for refusing to face the fact,” said George Bernard Shaw*, “that nothing but a eugenics religion can save our civilization from the fate that has overtaken all previous civilizations.’’ By the skin of its teeth, mainly because of a brave Liberal MP called Josiah Wedgwood, Britain never handed legal power to the eugenics movement. Germany did.

    Pseudowissenschaft ist der gefährlichste Feind der Menschheit Thank you, Matt Ridley

    Fiel mir schon lange auf, das AGWler sehr unhöflich wurden bei Nazivergleichen, aber die Rassentheorie war die gleiche Pseudowissenschaft, wie jetzt der Klimawandelwahn.

    Selbst die Taktik war so perfide wie 1933. Brecht hat sie in seinem Stück “ Die Rundköpfe und die Spitzköpfe“ schön getroffen. Man könnte auch sagen „Teile und Herrsche“.

  62. Matt Ridley sollte so schnell wie es geht übersetzt werden, er sagt alles, was dazu zu sagen ist.

    Die Zügel der Macht sind schon wieder an die Pseudowissenschaft übergeben worden, wahrscheinlich durch die gleichen Leute oder Nachkommen?

    Das Unheil reicht aber schon:

    After all there’s pseudoscience and confirmation bias among the climate heretics too.

    Well here’s why it matters. The alarmists have been handed power over our lives; the heretics have not. Remember Britain’s unilateral climate act is officially expected to cost the hard-pressed UK economy £18.3 billion a year for the next 39 years and achieve an unmeasurably small change in carbon dioxide levels.

    At least* sceptics do not cover the hills of Scotland with useless, expensive, duke-subsidising wind turbines whose manufacture causes pollution in Inner Mongolia and which kill rare raptors such as this griffon vulture.

    At least crop circle believers cannot almost double your electricity bills and increase fuel poverty while driving jobs to Asia, to support their fetish.

    At least creationists have not persuaded the BBC that balanced reporting is no longer necessary.

    At least homeopaths have not made expensive condensing boilers, which shut down in cold weather, compulsory, as John Prescott did in 2005.

    At least astrologers have not driven millions of people into real hunger, perhaps killing 192,000 last year according to one conservative estimate, by diverting 5% of the world’s grain crop into motor fuel*.

    That’s why it matters. We’ve been asked to take some very painful cures. So we need to be sure the patient has a brain tumour rather than a nosebleed.

  63. @ W. Rassbach

    Wenn Sie es nicht ganz so extrem wollen, sollten Sie sich mal die Alkohol-Prohibition ansehen, die übrigens der gleichen Zeitströmung entsprang wie der Faschismus.
    Wenn Sie die psychologischen Strömungen beachten, den Dogmatismus, die Demagogie und die Pseudowissenschaft, die dabei allesamt bemüht wurden, werden Sie erkennen, dass es die selben Wurzeln des Fanatismus, der Intoleranz und der ‚Gleichschaltung‘ sind, die auch auch die ‚Energiewende‘ antreiben.

    Ich habe mich im Zusammenhang mit der Raucherdiskriminerungskampagne mal damit auseinander gesetzt. Vielleicht gefällt’s Ihnen: Auferstanden aus Ruinen
    Ein Lehrstück ist es allemal.

  64. Ups, Link vergessen: Auferstanden aus Ruinen

  65. @ W.Rassbach

    Matt Ridley sollte so schnell wie es geht übersetzt werden

    Bin ich gerade dran. Dauert noch bis morgen.

    Zum Thema Eugenik und Klimawandel-Wissenschaft empfehle ich Michael Chrichtons Welt in Angst. Vor allem im Anhang wird dieses Thema extrem gut behandelt.

  66. Die Solaranlagen erzeugen etwa 5,6 Terawattstunden Strom jährlich und decken damit 1,1% der gesamten deutschen Stromproduktion

    Nach ca. 6 Jahren ?

    Photovoltaikanlagen speisten im Jahr 2017 etwa 38,4 Terrawattstunden in das öffentliche Netz ein, ca. 7% der gesamten deutschen Stromproduktion.

    MfG

  67. Während der Großhandelspreis für konventionell erzeugten Strom zwischen 3 und 5 Cent pro Kilowattstunde (kWh) liegt

    Die Preise für die Einspeisung von Solarstrom betrugen zu Beginn der Förderung 50,62 Cent (8). Sie sind im Zuge der im EEG vorgesehenen Degression auf zur Zeit 28,74 Cent für die kWh abgesenkt worden.

    Heute, nach ca. 7 Jahren ist PV-Strom ab 3,86 Cent/kWh an Start beim EEG.

    MfG

Schreibe einen Kommentar