Die Energiewende in einem Bild!

1. Juli 2019 | Von | Kategorie: Blog

28 Kommentare
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  1. Die Energiewende in einem anderen Bild:
    https://imgur.com/a/TeLMaD9

    Was willst du uns mit deinem Bild sagen? Dass es ein riesen Problem geben wird, weil dieses Jahr nicht sonderlich viel Wind dazu kommt? Weil irgendwer dachte es sei eine gute Idee in Ausschreibungen Bürgerzeugs zu bevorzugen und ihnen u.a. das Privileg zu geben, dass sie nicht vorher die Machbarkeit nachweisen müssen? Jetzt dauert das bei denen halt ein wenig länger und manche werden auch überhaupt nicht gebaut. Sehr ärgerlich und hoffentlich müssen nicht zu viele Arbeiter in der Windkraftbranche dadurch auf Jobsuche gehen.

  2. @Krüger: Da ist jetzt nur der Nettozubau abgebildet, richtig? Etwas schade, ich fände es interessanter wie das in absoluten Zahlen aussehen würde…
    Sieht jedenfalls bei der Windkraft stark nach Peak aus. Irgendwann sin die guten Standorte eben vollgebaut…

  3. Klasse,
    das Argument ist doch, warum soll ausgerechnet hier noch ein Windpark dazukommen, wenn es Bundesweit nicht mehr voran geht.
    Danke

  4. @Alfonzo

    Richtig, Peak bei Windkraft.

    @Herp

    Jetzt dauert das bei denen halt ein wenig länger und manche werden auch überhaupt nicht gebaut.

    Oje. Auch das noch. Und nun?

  5. @Herp

    Habe gerade ein Update angehängt. Ich würde sagen die Energiewende hat eine Einsparung von Kohle und Gas von 10 Äpfel auf 9 gebracht. Beim Strom. Bei Wärme und Verkehr sieht es noch schlechter aus.

  6. So geht es eben bei Planwirtschaft. Dabei kann man Wind, Sonne und Wetter noch nicht einmal grundsätzlich planen. Tag und Nacht gibt es aus Tabellen, aber Wolken und Schnee, oh jehhhh. Und dann noch die Multiplikation mit Null. Die Energiewende ist auf Sand gebaut. schlimmer noch, Treibsand. Auch für grüne Kinder im Walddorfkindergarten gilt: Wer nicht hören will muß fühlen.

  7. Klasse,
    das Argument ist doch, warum soll ausgerechnet hier noch ein Windpark dazukommen, wenn es Bundesweit nicht mehr voran geht.
    Danke

    Nein, das ist nicht das Argument.

    Richtig, Peak bei Windkraft.

    Nein.

    Oje. Auch das noch. Und nun?

    Tja, krasse Fehleinschätzung der Verantwortlichen. Man hätte Bürger-Windräder nicht so bevorteilen dürfen bzw. fordern müssen, dass sie zeitnah gebaut werden. Jetzt haben sie zwar die ganzen Ausschreibungen gewonnen, aber es entsteht eine Lücke beim tatsächlichen Zubau. (deshalb auch kein Peak).

    Habe gerade ein Update angehängt. Ich würde sagen die Energiewende hat eine Einsparung von Kohle und Gas von 10 Äpfel auf 9 gebracht. Beim Strom. Bei Wärme und Verkehr sieht es noch schlechter aus.

    Jetzt geht das wieder los. Nimm noch Kernkraft dazu und vergleiche mit der Last. Am besten noch den Import Saldo dazu.

  8. @Herp

    Jetzt geht das wieder los. Nimm noch Kernkraft dazu und vergleiche mit der Last.

    Warum sollte ich? Ich betrachte lediglich, welche Einsparung an Kohle und Gas die Energiewende gebracht hat. Das sind nun mal von 10 Äpfel auf 9. Und ich rede von Energiewende und nicht EE.

  9. PS

    Und den ungebremsten Ausbau von PV und Wind musste man nun mal bremsen, da schlichtweg die Stromleitungen und Speicher fehlen. Deshalb sieht die Lage jetzt so rosig für Herps und Co. aus.

  10. @Krüger

    Ich dachte bisher immer Sie würden Aufgrund Ihrer wissenschaftlichen Ausbildung mehr Anspruch an Berichte dieser Art legen. Es ist schon schwer nachvollziehbar wie ein solcher Text auf Ihrer Seite erscheinen kann, das Sie aber diese Milchmädchenrechnungen auch noch verteidigen wundert schon sehr.

  11. @Krüger

    Falscher Thread, sollte hier hin „Das EEG und die Klimarettung“. Bitte löschen.

  12. Sebbi,

    Tja, krasse Fehleinschätzung der Verantwortlichen. Man hätte Bürger-Windräder nicht so bevorteilen dürfen bzw. fordern müssen, dass sie zeitnah gebaut werden. Jetzt haben sie zwar die ganzen Ausschreibungen gewonnen, aber es entsteht eine Lücke beim tatsächlichen Zubau. (deshalb auch kein Peak)

    Herrlich, du sprichst wie ein ddr Funktionär unter Genossen, ich würde sagen, der Kommunismus ist aufgebaut.

    So hat es sich schon Lenin gedacht, als er die zwei Taktiken der Sozialdemokratie schrieb… ein Schritt vor und zwei zurück…

    In der ddr hieß es, wo wir sind ist vorn und wenn wir hinten sind, ist hinten vorn. 😉
    Die Diktatur der Idioten ist errichtet 😉

  13. @Jan Dirk Ullrich:

    Falscher Thread, sollte hier hin „Das EEG und die Klimarettung“. Bitte löschen.

    Och das passt hier auch ganz gut 😉

    @Rassbach

    Die Diktatur der Idioten ist errichtet

    Habe ich was verpasst? Seit wann bist du unser Diktator?

    @Michael Krüger:

    Und den ungebremsten Ausbau von PV und Wind musste man nun mal bremsen, da schlichtweg die Stromleitungen und Speicher fehlen. Deshalb sieht die Lage jetzt so rosig für Herps und Co. aus.

    Soso, jetzt muss man also den Ausbau bremsen bevor es Speicher gibt, obwohl Speicher ja nur durch weiteren Ausbau erst nötig werden.

    Warum sollte ich [den Wegfall von Kernkraft beachten]? Ich betrachte lediglich, welche Einsparung an Kohle und Gas die Energiewende gebracht hat. Das sind nun mal von 10 Äpfel auf 9. Und ich rede von Energiewende und nicht EE.

    Weil sonst die Rechnung nicht stimmt, ganz einfach. Wenn du Kernenergie derart ausklammern möchtest geht das auch. Dann musst du sie auch von der Last wegrechnen und damit ist diese effektiv um 127 TWh gestiegen seit 2002.

  14. So sieht die Energiewende im Endstadium aus

    Niemand will sowas wirklich haben

    Jetzt haben sie zwar die ganzen Ausschreibungen gewonnen, aber es entsteht eine Lücke beim tatsächlichen Zubau.

    Kenne kein einziges Bürgerwindrad in meiner Gegend. Das sind ausnahmslos Fakes von Profi-Investoren, die unter falscher Flagge einer Genossenschaft segeln. Das kann es nicht sein. Aber wo wollen die überhaupt noch wachsen? Sind ja nur noch schwachwindige Hügel übrig.

  15. Lutz Herrmann, niemand will Tichy lesen müssen oder an deinen komischen Fantasien teilhaben.

  16. Spiegel online: Stromnot, war mal wieder der böse Spekulatius

  17. niemand will Tichy lesen müssen

    Du regst Dich immer über den Botschafter auf, nie über die Botschaft.
    Was bist Du doch für ein inhaltsleeres Rumpelstilzchen.
    Brech‘ doch mal aus deiner Blasé aus. Treff‘ andere Menschen, du Möchtegern-Nerd.

    Verbleiben wir so. Keiner will die E-Wende. Keiner will E-Autos.
    Heute mal wieder seit langem ein E-Auto gesehen. Zwischen Bad Homburg und Frankfurt. Weiter trauen die ZOE sich nicht zu fahren.

  18. Eine Megawattstunde kostete am vergangenen Samstag in der Spitze 37.856 Euro, obwohl man sie in ruhigen Zeiten teils schon für zehn Euro bekommt.

    Aus deinem Spiegel Artikel … wenn man schon so was liest. Normal ist ein Preis von 30-40€ und ganz bestimmt nicht für Regelenergie, sondern für regulären Strom an der Börse.

    Du regst Dich immer über den Botschafter auf, nie über die Botschaft.
    Was bist Du doch für ein inhaltsleeres Rumpelstilzchen.

    Ach Lutz, was soll man auf so etwas antworten. Ihr glaubt keiner normalen Quelle und kommt mit euren rechts-angehauchtem Quellen daher und wundert euch, dass keiner mehr Lust hat das überhaupt noch durchzulesen? Mag sein, dass auch dort ab und zu mal das blinde Huhn ein Korn findet, aber meiner Erfahrung nach nicht. Der dortige Stil ist einfach nicht auszuhalten und die Erwartungshaltung der Skeptiker, dass sich die anderen doch bitte mit jedem Unfug auseinanderzusetzen haben, ist einfach irre 😉

    Verbleiben wir so. Keiner will die E-Wende. Keiner will E-Autos.
    Heute mal wieder seit langem ein E-Auto gesehen. Zwischen Bad Homburg und Frankfurt. Weiter trauen die ZOE sich nicht zu fahren.

    So kannst du gerne verbleiben, widerspricht halt der Realität ein wenig. Was wir wirklich in der Masse nicht wollen, ist die E-Mobilität wie sie sich einige Hersteller scheinbar vorstellen. Nach dem Motto „endlich können wir fast voll ausgestattete Fahrzeuge mit allem möglichen Klimbim an die willigen Early Adopter verkaufen“ oder „hey, lass uns ein 2,6 Tonnen Elektroauto machen welches weitaus mehr Strom verbraucht als die vergleichbare Konkurrenz, das kommt 2019 bestimmt noch gut an“ 😉

    Ein ZOE kommt etwa 20 mal weiter als deine angegebene Strecke. Aber ist immer noch ein Kleinwagen zum stolzen Preis. Würde bei meinem Fahrprofil etwa 40€ mehr im Monat kosten als mein derzeitiges Auto. Braucht es nur noch eine Steckdose am Parkplatz.

  19. Die Elektroautos sind der schlagende Beweis für die unendliche Dummheit des Menschen. Die E-Roller geben den Punkt aufs i. Aus welchem kranken Gehirn sind diese Scheißdinger nur entsprungen…
    Ich bin leider furchtbar faul. Kann mal jemand ausrechnen, wieviel mal mehr Co2 ein E-Auto im Vergleich zu meiner Diesel-Kiste (5,2 l/100km) ausstößt?
    Also alles berücksichtigen : Akkuherstellung und die Quelle für den Strom, den sie brauchen. Das ist allermeistens Braunkohle, weil Bk-Strom in der Herstellung am billigsten ist, manchmal auch ein Mix aus Gas, Steinkohle (bitte dann den CO2-Ausstoß der Schiffe einrechnen) und Braunkohle. Auf jeden Fall sind es die fossilen Quellen. Auch die Wirkungsgrade bei den jeweiligen Umwandlungen bitte nicht vergessen. Bitte nicht den Vorteil der E-Karren vergessen: bei der Herstellung der Vehikel wird weniger CO2 erzeugt, weil die Dinger leichter sind.
    Hoffentlich findet sich jemand.
    Ich vermute, es ist das dreifache.

  20. Sebastian Herb:
    Zu kurz gedacht. Du brauchst nicht nur eine Steckdose.
    Vor allem brauchst Du Strom, der dort rauskommt. Genauer gesagt, einen Produzenten für den Strom.

  21. Niemand will sowas wirklich haben

    Mal wieder ein schlagender Beweis dafür, dass Konzern-CEOs eigentlich nur Politclowns sind. Deshalb haben die auch zu allem was zu sagen, ausser warum es in ihrer Firma schlecht läuft.

    Krüger: »Wir haben zwei klare Ziele: Den elektrischen Antriebsstrang der fünften Generation, der ohne Seltene Erden entwickelt wurde, und ab nächstem Jahr werden alle unsere Produktionsstätten zu 100% mit erneuerbarer Energie versorgt

    hihihi… nachdem ich ja nur einen Steinwurf von einer BMW-Produktionshalle entfernt bin, werde ich mir da nächstes Jahr mal ankucken wo für die Nachtschicht der Strom herkommt. Die traurige Windmühle auf dem Münchener Müllberg dürfte wohl nicht reichen…

    Aber der Rest der BMW-Belegschaft scheint offenbar noch nicht der Sekte beigetreten zu sein. Die bekommen nämlich alle die Konsequenzen zu spüren, wenn sie am Markt vorbeientwickeln.

  22. Solange es keinen wirklich funktionierenden Markt für Solaranlagen gibt wird es auch nicht zu einem nennenswerten Ausbau kommen. Was ich damit meine: eine kleine Gruppe von Eingeweihten sahnt Subventionen ab oder zockt Idealisten ab, der Rest steht dumm da. Bei der Windkraft wird es wahrscheinlich ähnlich sein. Und dann kommen solche realen Zahlen zustande. Eine Energiewende bleibt Illusion. Ich
    desillusioniert zurück

  23. Was wir wirklich in der Masse nicht wollen, ist die E-Mobilität wie sie sich einige Hersteller scheinbar vorstellen. Nach dem Motto „endlich können wir fast voll ausgestattete Fahrzeuge mit allem möglichen Klimbim

    Genial.
    Das isses, Herr Krüger.
    So tickt der gemeine Öko. So muss man deren Gedankengänge zuspitzen.
    Jetzt muss ich nur noch die Karikatur mit dem Elektro-Trabbi von BMW wieder rauskramen.

  24. @Nofretete:

    Ich bin leider furchtbar faul. Kann mal jemand ausrechnen, wieviel mal mehr Co2 ein E-Auto im Vergleich zu meiner Diesel-Kiste (5,2 l/100km) ausstößt?

    1) was ist das für ein Auto (will nur überprüfen, ob du einer dieser Meisterfahrer bist, die weit unter Durchschnitt fahren)
    2) deutlich weniger

    Ich vermute, es ist das dreifache.

    Ganz bestimmt nicht. CO2 Parität ist bei vergleichbaren Autos nach wenigen 10k Kilometern erreicht. Preislich lohnt es sich meist erst ab 150000 bis 300000 km zu einem vergleichbaren Verbrenner. Wenn man günstiger laden kann (unser Anbieter hat auch einen Ladetarif), deutlich früher.

    Zu kurz gedacht. Du brauchst nicht nur eine Steckdose.
    Vor allem brauchst Du Strom, der dort rauskommt. Genauer gesagt, einen Produzenten für den Strom.

    Strommix kommt aus der Steckdose. Oder meinst du E-Autos brauchen so viel Strom, dass es für das Laden am Parkplatz nichts mehr übrig ist? 😉

    @Lutz Herrmann:
    kleine Verwechslung? Interessant wie sich dann dein Antwortstil ändert 😉

  25. Erstmals haben die Solaranlagen im vergangenen Juni 2019 mehr Strom ins deutsche Netz eingespeist (7,17 Terawattstunden oder 19,2 Prozent der gesamten Nettoleistung) als Braunkohle (18,7 Prozent), Wind (18,0 Prozent) und alle anderen Energieträger.
    Das berichtet das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE.

  26. Die Energiewende in einem Bild:
    https://www.energy-charts.de/ren_share_de.htm?source=ren-share&period=annual&year=all

    Jährlicher Zu- und Rückbau an installierter Netto-Leistung in Deutschland
    Die Energiewende in einem Bild:
    https://www.energy-charts.de/power_inst_de.htm?year=all&period=annual&type=inc_dec

  27. #26 Werner Mueller

    „Die Energiewende in einem Bild“

    https://www.physi.uni-heidelberg.de/energiewende/belege/files/Energiewende_Web_2019.pdf

    (Siehe Abb. 1)

  28. Hallo Herr P. Berberich,
    die Abb. 1 zeigt aber nicht
    „Die Energiewende in einem Bild!“
    Sondern den CO2 Ausstoß in den letzten 10 Jahren, also alle CO2 Emissionen.
    Startjahr ist 2009 genommen also die Wirtschafts- und Finanzkrise 2009 wo ja ohnehin die CO2 Mengen zurück gingen da es in der Wirtschaft nicht rund lief.
    Eigentlich ist beim CO2 das Jahr 1990 als Vergleichsjahr festgelegt, das sollte eigentlich der auch der Universität Heidelberg und den Prof. Dr. Dr. usw. bekannt sein.

    Bei der Stromherstellung sind im Jahr 1990 noch durchschnittlich 764 Gramm CO2 zu vermelden.
    2017 geht das UBA auf der Grundlage vorläufiger Daten für 2017 von 486 Gramm aus. Schätzungen für 2018 prognostizieren ca. 474 Gramm/kWh.

    Auch die Gesamtmenge an CO2 hat sich bei der Stromerzeugung von 2016 im Vergleich zum Referenzjahr 1990 um ca. -63 Millionen Tonnen auf ca. 303 Millionen Tonnen CO2 veringert.
    Damit lag das Niveau in etwa so hoch wie im Jahr der Wirtschafts- und Finanzkrise 2009.

    Der Stromverbrauch in Deutschland stieg dagegen, von ca. 479 Terawattstunden (TWh) im Jahr 1990 auf ca. 581 TWH im Jahr 2018.

    Also Herr P. Berberich,
    die Strommengen sind um ca. 100 TWh beim Jahresverbrauch angestiegen und die CO2 Mengen haben sich bis 2018 um ca. -70 Millionen Tonnen verringert.

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