Die Energiezukunft Deutschlands – Ein Aufruf an unsere Leser

22. März 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Politik

Die zunehmenden Meldungen einschlägiger Medien sollen uns suggerieren das wir die Kernkraftwerke bei uns viel eher abschalten könnten, als bisher geplant. Das ganze soll möglich sein ohne dass wir mit Versorgungsengpässen zu rechnen hätten. Und auch die Kosten einer solchen schnelleren Umstellung werden von verschiedenen Stellen sehr unterschiedlich angegeben.

Nun weiß ich aufgrund vergangener Recherchen (etwa für die Artikel Warum ist Öko-Strom eigentlich so billig? oder Ertappt: Eine kleine Nachlese zum Öko-Strom-Desaster) dass die Lage meist so einfach nicht ist. Vielfach gewinnt man den Eindruck, dass uns von Seiten der Politik etwas vorgemacht wird oder dass aus technischer Unkenntnis einfach mal das erzählt wird was der Atomgeängstigte Bundesbürger gerne hören möchten.
In diesen Zusammenhang muss man natürlich Gesamt-Europa energietechnisch als Ganzes betrachten, denn wer z.B. Strom Importieren möchte, sollte etwa sicher stellen, dass der Exporteur auch genügend Strom zu Verfügung stellen kann.

Heute wage ich mit diesen Aufruf ein kleines Experiment, wobei ich auf eine rege Mitarbeit der Leser hier im Blog hoffe. Ich möchte jeden Interssierten bitten, mit uns hier Informationen zu sammeln, wobei der Schwerpunkt liegen sollte bei:

  • Kraftwerksbestand
  • geplante Kraftwerksstilllegungen und Neubau auch unserer europäischen Nachbarn
  • mögliche Energiekonzepte und konkrete Planungen aller EU-Länder
  • Export/Import-Situation
  • derzeitiger Stand der Netzausbaumassnahmen in Europa

Kurz gesagt einfach alles was mit diesem Themenkomplex zu tun hat, um anschließend einschätzen zu können, wie es um die Energie-Zukunft Europas und Deutschlands wirklich steht. Meine Bitte gilthier ganz besonders den Lesern, die mit guten Sprachkenntnissen auch ausländische Quellen nach möglichen Fundgruben absuchen können.

Die möglichen Quellen sind äußerst zahlreich und eine ausgiebige Recherche daher sehr umfangreich und von einer Einzelperson kaum zu stemmen, wohingegen auf der anderen Seite ganze Institute Wochen und Monate  damit beschäftigt sind.
Ich möchte mir gerne einen eigenen Überblick verschaffen über alle bestehenden Studien zu diesem Thema, wobei der Hauptaugenmerk auf Arbeiten liegen sollte, die nicht von den diversen Öko-Instituten im Auftrage von NGO zustande gekommen sind.

Liebe Leser und Kommentatoren, jeder Link ist hilfreich, jeder Tip gern gesehen, jeder Denkanstoß erwünscht, Hauptsache am Ende bekommen wir eine kleine Abschätzung zusammen, die wirklich unabhängig entstanden ist.

Ich werde dann im Anschluss, ausgerüstet mit dem bestmöglichen Überblick über die Datenlage, einen Artikel schreiben in dem die Gesamtsituation möglichst umfassend dargestellt wird.

Ich danke jetzt schon einmal für Ihre Mitarbeit und freue mich auf eine rege Teilnahme!

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225 Kommentare
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  1. @Rannseyer

    Habe eben gehört, das die Scandinavia wegen geringe Wasserstände in ihren Talsperren derzeit Strom importieren müssen, ist da was dran, weißt Du als „Ausgewanderter“ etwas darüber?

    @Admin

    Dankeschön für die tolle und schnelle Reaktion, wir können dem Kind auch einen anderen Namen geben………“Transparentes-Online-Projekt“……….oder so.

    MfG
    Heinz Eng

  2. @ Heinz Eng

    ich habe gerade in einem Interview mit Stefan Mappus im Radio gehört, da sprach er davon, dass in Baden-Württemberg 17% des Stroms importiert wird. Ich weiß nicht woher er diese Zahlen hat. SWR1BW Leute.

    Übrigens, Tanja Gönner, Umweltministerin in BW, hat in einem n-tv Interview gesagt, bevor eine endgültige Entscheidung über die Zukunft der Kernkraft getroffen wird, erst einmal ein Faktencheck notwendig wäre.

    Faktencheck bedeutet, dass wir die Potenziale erneuerbarer Energien mit den Fragen der Umsetzung gegenüber stellen. Also die Fragen der Infrastruktur mit neuen Stromtrassen und Energiespeichern, des Risikos, der Strompreise, aber auch, was es bedeutet, wenn unsere Nachbarn wie Frankreich weiter an der Atomkraft festhalten. Dann muss eine entsprechende Abwägung vorgenommen werden und gesellschaftlich entschieden werden, welchen Weg man nehmen will.

    Das stimmt mich vorsichtig optimistisch, Faktenschlichtung nannte es sich in Bezug auf Stuttgart 21. Wenn dieser Faktencheck genau so ausgeht, dann bleibt uns vielleicht das schlimmste erspart.

  3. @ Heinz Eng

    Den Namen können wir gerne ändern. Ich denke aber für diesen Aufruf ist der Titel so weit OK.

    Und hier ist mein erster Beitrag. Und zwar etwas ganz frisches. Und zwar den EEG Statistikbericht 2009 der Bundesnetzagentur (direkter Link zur Studie (PDF)).

    Die wichtigsten Ergebnisse in Stichpunkten:

    -Die Zuwachsrate bei der installierten Leistung über alle nach EEG vergüteten Anlagen fiel in 2009 mit 19 Prozent deutlich höher aus als noch in den Vorjahren.

    -Nach 47 Prozent Zuwachs im Jahr 2008 verzeichnete der PVZubau 2009 einen noch stärkeren Anstieg von insgesamt 62 Prozent.

    -Insgesamt hatte die installierte Leistung von nach EEG vergüteten Anlagen 2009 einen Anteil an den Bruttostromerzeugungskapazitäten in Deutschland von 27 Prozent

    -Die Einspeisung von Strom aus nach EEG vergüteten Anlagen hat 2009 um fünf Prozent auf einen Gesamtwert von gut 75.000 GWh zugenommen. Dies entsprach einem Anteil an der Bruttostromerzeugung in Deutschland von 12 Prozent. Gleichzeitig stieg die Gesamtvergütung um 20 Prozent auf knapp elf Milliarden Euro. Etwa 30 Prozent der Vergütung entfiel 2009 auf Solaranlagen (2008: 25 Prozent)

    -Der durchschnittliche Einspeisevergütungssatz für EEG-Anlagen ist von 12,67 ct/kWh im Jahr 2008 auf 14,36 ct/kWh im Jahr 2009 angestiegen.

  4. @Onkel Heinz 😉

    Habe eben gehört, das die Scandinavia wegen geringe Wasserstände in ihren Talsperren derzeit Strom importieren müssen, ist da was dran,

    Die letzten beiden Winter sind verheerend fuer die hiesige Energievers. da nicht wenige Reservoirs zugefroren sind und der letzte Winter(09/10) nicht sehr Schneereich war.
    Soweit ich „gehørt“ habe ist -N- schon seit længerer Zeit Eher Importeur denn Exporteur, was nicht heisst das nichts Exportiert wird aber es wird halt mehr Importiert, vornehmlich aus Schweden und Niederlande, wobei letztere Lieferung teilweise umgehend nach Dænemark Exportiert wird, weil da mal wieder Windstille herrscht.
    Aber all das erstmal unter Vorbehalt, versuche næchstens genaueres `rauszufinden.
    Mfg
    Karl Rannseyer

  5. @Quentin

    Naja, die Stromversorgung auch noch auf einzelne Bundesländer runter zu rechnen finde ich etwas eigenartig, denn dann würde ja Brandenburg ganz dicke da stehen. Im Endeffekt geht es in erster Linie um den deutschen Kraftwerkspark, der auch noch mit unseren europäischen Nachbarländern interagiert.
    2006, das Jahr wo mehrer KKW Reperaturbedingt vom Netz waren aber Deutschland trotzdem 19 TWh übers Jahr exportiert hatte, waren in den Sommermonaten doch so einige Stromimporte nötig.

    Ach übrigens, hier schon mal ein toller Link der eine Übersicht über den Windindex Deutschlands zeigt.
    Beachtenswert ist das Jahr 2010, Binnenland…….gerade mal 75% Wind im 10 Jahresvergleich.
    Nur mal als Beispiel für die Zuverlässigkeit von Wind.

    Heinz Eng

  6. @Rudolf

    Titel…….na eher als Untertitel gedacht, manche können ja ohne anständiges „Projekt“ garkeine Projekttage machen……soll dem ganzen eine besondere Note verleihen, *grins*

    Ansonsten Danke für Deine Mithilfe.

    Heinz Eng

  7. Hallo Leute freut euch,

    unsere Mutti will nun die Zukunft der Kernenergie durch einen Ethikrat bewerten lassen. Nehme mal an, da sitzen dann die gleichen A…cher wie wie Meise, Zoller und Käse wie in den anderen Etikräten zusammen und wir lassen unsere Zukunft von den Chefs der diversen Kinderf…ervereinen verhunzen. Toll und Ötzi erklärt uns ob wir noch n’paar Giga Byte übrig haben um heute Abend öffentlich-rechtlich Verblödung zu sehen.

    Chr!s

  8. @ Heinz #5

    Ich glaube nicht, dass damit der Import aus anderen Bundesländern gemeint ist, sondern eher Stromimporte aus Österreich (Wasserkraft) und Frankreich (Kernkraft). Allerdings weiß ich es nicht genau, vielleicht habe ich heute Abend ein wenig Zeit genauer nachzuschauen.

  9. Und weiter mit den Quellen:

    https://www.entsoe.eu/resources/publications/former-associations/

    Leider sind die neuesten Statistiken nur bis 2008 vorhanden.

    @Chr!s
    War jetzt aber kein Beitrag der mir weiterhelfen könnte. Wir wollen hier mit handfeste Argumente punkten und net mit wüsten Beschimpfereien, wenigstens bei diese „Projekt“ nicht.
    Danke
    Heinz Eng

  10. @Heinz

    Ich finde den Beitrag von Chr!s unterhaltsam und auch brauchbar. Das wird sicher kein Aufhänger für einen Artikel, aber verdient in einem Nebensatz sicher Erwähnung. Und sei es nur um zu zeigen wie weit sich die Debatte von der Objektivität wegbewegt hat.

  11. Das nenne ich mal ein ambitioniertes Projekt, Herr Eng. An dem ich mich leider nicht beteiligen kann (wie gesagt: eigentlich habe ich gar keine Zeit zum Bloggen im Moment). Trotzdem auch noch zwei Links von meiner Seite.

    Die BMWI-Energiedaten (werden regelmäßig aktualisiert) bieten einen guten Gesamtüberblick, erste Analysen sind darauf aufbauen mit den Auswertungen der AG Energiebilanzen möglich.

    Von dieser Meta-Ebene aus kann man dann weiter in die Details einsteigen.

  12. @Onkel Heinz

    Zum aktuellen Kraftwerksbestand wäre das Jahrbuch der europäischen Energie- und Rohstoffwirtschaft 2011 der ideale Überblick. Da aber die CD -- Rom schon 151,00 € kostet hier mal ein kleiner Auszug.

    http://tinyurl.com/656gwnk

    Und die Daten Sammelwut von EU und Deutschland kann auch sein Gutes haben.

    http://tinyurl.com/388hn38
    http://tinyurl.com/6djmtf4

    Varus

  13. Wird das mal wieder ein echter Eng? Klasse.
    @Heinz
    Ich nutze gern http://energie-fakten.de/ , eine eher neutrale Quelle.
    Viel Erfolg!

  14. Lieber Herr Eng,
    Danke für Ihren anregenden Beitrag. Es ist ein ernstes Thema. Als Japan-Fan gilt mein Mitgefühl und Respekt vor allem den Japanern. Nihon jin wa o genki desu ka. Auch ein ernstes Thema. Man darf gespannt sein, welchen energiepolitischen Kurs Japan einschlagen wird. Auch ein ernstes Thema.
    Aber wir alle müssen ab und zu mal abschalten und deshalb schreibe ich mal was Sarkastisches und Ironisches:

    Ironie beginnt
    Ich denke, wir sind Fukushima. Claudia Kleinert hat uns das eindrucksvoll vorhin im Wetterbericht demonstriert. Wir Deutschen haben nämlich Morgen mit ungünstigen Winden in der Provinz Fukushima zu rechnen.
    Und nun zur Energie. Ich denke in Deutschland ist der letzte Kern gelutscht, 2017 wird im Land Otto Hahns und im Nachbarland Lise Meitners das letzte Atom gespalten.
    Wie können wir nun dieses Szenario positiv gestalten. Ganz einfach. Wir zahlen für den EU – Rettungsschirm und sind einer der wenigen EU-Nettozahler, arbeiten 12 Jahre länger als die Griechen und sieben Jahre länger als die Franzosen. Wäre es da nicht schön wenn Länder wie Spanien, Portugal oder Griechenland uns dafür Strom liefern würden. Dann könnten die deutschen Außenhandelsüberschüsse statt durch Subventionen durch Stromimporte ausgeglichen werden. Machen wir also Deutschland energiequellenfrei und leiten nur noch Stromflüsse unterirdisch durch unser Land. Lasst uns die Solarzellen dort aufbauen, wo sie eine Chance haben effizient zu sein. Im Süden. Lasst uns die Windmühlen los werden, die unsere Landschaft verschandeln. Lasst uns Biogas und die Kohle loswerden die unsere Luft verpesten. Lasst uns das Double schaffen. Wir bleiben Exportweltmeister und werden auch noch Stromimportweltmeister. Lasst uns alle Ökoinstitute der Welt in unserem Land ansiedeln und jedem Weltbürger ein Energie-Gutachten schreiben.
    Ich selbst schule als Wetterfolgenforscher in Brandenburg um oder werde freier Gutachter. Ein Praktikum bei Felix Krull im Simulieren habe ich ab und zu mal bei der Bundeswehr belegt. Dreisatz kann ich schon, da reicht dann ein Kurs in Milchmädchenrechnung in Freiburg. Vielleicht mache ich auch meinen Dr. augur in Kiel.
    Ironie Ende

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  15. @Onkel Heinz

    Die TenneT, einer der vier Übertragungsnetzbetreiber in Deutschland, veröffentlicht auf ihrer Website ne Menge Zahlen, z.B. über tatsächliche und prognostizierte Windstromeinspeisung. Vielleicht kann sich das ja mal jemand ansehen, der das Zahlenmaterial fachlich interpretieren kann (leider reichen meine Kenntnisse dafür nicht aus).

    Am kommenden Wochenende findet übrigens in Kampen (Insel Sylt) ein Wochenendsymposium mit dem Titel „Sündenfall Windkraft” statt. Referenten sind u.a. Prof. Horst Malberg (FU Berlin), Prof Gerhard Gerlich (TU Braunschweig), Klaus-Eckart Puls, Prof. Helmut Alt (FH Aachen) und Thomas Heinzow (Uni Hamburg).

  16. Hoho……..ne Menge Lesematerial, Danke Leute.

    @Herr Heller
    Sehr wertvolle Links und………..keine Bange, Sie haben bereits Ihr Meisterstück hier abgeliefert, nun bin ich mal dran.*grins*
    Natürlich werde ich am Ende das „Machwerk“ erstmal intern zur Kontrolle rumreichen um logische Fehler etwas zu minimieren, eigentlich genauso wie damals, bei den Artikeln die ich bei R-E veröffentlicht habe.
    Das Hessending hat alleine schon 2 Wochen gedauert……..war aber dann so hieb und stichfest das unsere lieben Warmaholics keine groben Fehler finden konnten.

    Gerade bei einer so wichtigen Sache wie diesem Projekt hier, sollten keine groben Fehler unterlaufen…………die Welt guckt inzwischen schon auf uns…..und da wollen wir uns doch nicht blamieren.

    Die öffentliche „Link-Sammlung“ hat aber noch einen anderen Zweck…………..das auch stille, interessierte Leser Material an die Hand bekommen um eigene Recherchen oder Schlüsse anstellen zu können.

    Auf an die Arbeit Freunde……bisher fehlen mir noch einige Strom-Ausgleichsbilanzen innerhalb Europas.
    Hab zwar noch von 2008 jede Menge Links auf der internen Platte, aber so einiges ist nicht mehr On…..und Google gibt auch nicht alles her was man sucht.
    Wir haben Zeit…………nichts ist schlimmer als ein unausgegorener Schnellschuss.

    So, jetzt werde ich mich erstmal ins Material einlesen, das ihr bisher gesammelt habt.

    Vielen Dank
    Heinz Eng

  17. @Hess

    *Freu*, von dieser Seite kenn ich Sie ja noch garnet………….hat Onkel Heinz etwas abgefärbt?
    Ganz feine Ironie, das…..muss ich schon sagen!

    @Michael
    Ein echter Eng…….na das wollen wir doch hoffen, zumal das hier als Gemeinschaftsprojekt geplant ist……….wat irgendwelche Öko-Institute zusammenschreiben…..dat können wir doch schon lange, *grins*
    Eine Bitte hätte ich aber, alle Quellen sollten möglichst staatliche oder europäische Statistiken sein…….denn nix ist schlimmer als dubiose Quellen, die dann die Warmaholics genüsslich zerlegen könnten.
    PS. Energie-Fakten….hihi, da kenn ich jemand ganz gut……….mehr sag ich erstmal net.

    @Tim
    Jaja, Prognostizierte und tatsächliche Windstromeinspeisungen………..bei Vattenfall sieht das Bild teilweise noch grausamer aus, Unterschiede von bis zu 2000 MW………da haben dann die Netzleitstellen mächtig zu ackern um das noch ausgleichen zu können.

    @all

    Gebt mich Futter…………

    Heinz Eng

  18. Ups….Vattenfall………das heisst ja jetzt „50Hertz“………..Unbundling, Trennung von Netz und Erzeugung……..wir wollen doch korrekt bleiben.
    Kleine Beachtung sollte man den eigentlichen Käufern einiger Netzbetreiber zukommen lassen………da war ja immer noch das Thema „Liberalisierung der Strommärkte“, falls das jemanden entfallen ist.

    Heinz Eng

  19. Hallo Herr Eng,
    was internationales:
    http://www.worldenergyoutlook.org/
    und vom Bösen:

  20. Das mit den Hyperlinks funktioniert bei mir nicht
    Deshalb nochmal vom Bösen Puben:

    http://www.bp.com/sectiongenericarticle.do?categoryId=9035979&contentId=7066648

    http://www.bp.com/productlanding.do?categoryId=6929&contentId=7044622

  21. @ Günter Heß

    Ironie: Lasst uns Biogas und Kohle loswerden….

    Keine Ironie: In Südlohn hat eine Bürgerinitiative das schon geschafft. Der geplante Standort wurde aufgegeben. Die Lokalpolitiker haben ganz schnell den Schwanz eingezogen. Der Landwirtschaftsverband ist wahrscheinlich sauer. Erhoffte subventionierte Einnahmen durch die Lappen. Na, wie finde ich das wohl?

  22. @Onkel Hess

    Ick will Sie ja nich dumm sterben lassen………

    Erstmal „einen beliebigen Text“ schreiben……..danach im Browserfenster den Link kopieren……dann die Textstelle mittels rechter Maustaste markieren…………….anschließend den Button „Hyperlink“ anklicken und ins aufploppende Fenster den kopierten Link einfügen…………Button „ok“ klicken und siehe da……….dat sieht dann so aus „einen beliebigen Text

    Hoffe geholfen zu haben.
    Übrigens Danke für die Links.!

    MfG
    Heinz Eng

    PS. Trotz unheimlich hohen Respektes vor Ihnen….würde ick doch lieber die „Du-Form“ bevorzugen, wenn Sie es mir dann erlauben.

  23. OT
    Hallo, Onkel Heinz
    anbei Dein link, den Du wünschtest:
    http://www.cdu.de/doc/pdf/az_medienbeteiligungen.pdf

    Damit auch andere Blogger ihn zur Verfügung haben.
    Freie Presse in Schland……..
    Grüsse vom Yogi.Baer

  24. @Hess
    Mist…mit linker Maustaste…………irgendwie hatte ich gerade einen Knoten in den Armen.

    Heinz Eng

  25. @Bärchen

    Oh Danke………wenn man nicht gleich alles abspeichert…..sucht man sich dumm und dämlich, wo man das eigentlich gelesen hatte.

    Selektive Datenabspeicherung meines Hirns………..als Agitator in der polytechnischen Oberschule ein muss, wenn man die allabendliche Aktuelle Kamera am nächsten Morgen den anderen Schülern näher bringen musste.
    Deswegen meine Probleme mit Details……….intellektueller Breitstrahler eben.

    MfG
    Heinz Eng

  26. Feine Sache Heinz Eng!

    Hier finden sich interessante Zahlen, aber leider meist nur bis 2007. Man vergleiche mal bei den Länderlisten ab Seite 55 die Import dependency und werfe abschließend einen Blick auf Norwegen, als Ölförderland.

    http://ec.europa.eu/energy/publications/statistics/doc/2010_energy_transport_figures.pdf

    Beste Grüße B.

  27. Aus einem Vortrag zur Sicherheit der norwegischen Energieversorgung 2004

    Energieversorgung-Norwegen
    Verwundbar, weil:
    • Komplexe Systeme mit hoher Abhängigkeit
    • Abhängig von Import
    • Teilweise veraltete Infrastruktur
    • Hohe Abhängigkeit von IT / Kommunikation
    • Leichte Terrorziele
    • Komplexe Organisationsstrukturen / Effizienz

    -- nota bene -- pdf --

    dies hat sich bis heute nicht groß verbessert.
    Ich hab ´ne Menge gefunden aber zum Teil auf englisch und zum größten auf norwegisch …

    http://www.ssb.no/english/subjects/10/08/10/elektrisitet_en/

    http://www.norwegen.or.at/About_Norway/business/Wirtschaftszweige/energy/electricity/

    http://www.statnett.no/no/Kraftsystemet/Produksjon-og-forbruk/Produksjon-og-forbruk/

    http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Laender/Laenderinfos/Norwegen/Wirtschaft_node.html

    http://no.wikipedia.org/wiki/Liste_over_vannkraftverk_i_Norge

    http://de.wikipedia.org/wiki/HG%C3%9C_Cross-Skagerrak

    http://de.wikipedia.org/wiki/NorNed

    http://de.wikipedia.org/wiki/NorGer

    http://www.nve.no/en/Electricity-market/Regulatory-cooperation/The-cooperation-between-the-European-energy-regulators-/

    http://www.nve.no/

    Der norwegische Gewerkschaftsbund Energie und Industrie(LO-forbundet Industri Energi ) möchte gerne Energieexporte verbieten da die Preise für norwegische Verhältnisse in ungeahnte Höhen entschwinden auf Grund des drohenden harten Winters (Publisert: 11.10.2010)

    Norwegen ist aber durch einen EOS-Vertrag gebunden an den Europäischen Markt und darf zum beispiel nicht auf Grund von Energiemangel die Strom-Exporte reduzieren oder gar stoppen …

    MfG
    Karl Rannseyer

  28. Hallo admin da ist gerade wieder ein post auf´m weg in den Müll wegen zu vieler Link´s
    biittee schalt den doch frei … 🙂
    Karl

    [Besten Dank! Freigeschaltet. RK]

  29. Onkel Heinz,
    solltest du ein paar links brauchen, sei so lieb und sag mir bescheid. Du kennst ja meine „Vorlieben“ Kannst Du mir sagen, ob meine mail angekommen ist (hab den Eindruck, dass da manchmal welche einfach absaufen (sch… Yahoo)
    Alles Gute
    Yogi

  30. @Bibliothekar

    Ah, der Meister der Drucksachen persönlich…..freu mich Dich hier und heute antreffen zu dürfen……….es gibt wieder Arbeit………Onkel Heinz hebt mal sein dicken Arsch…………um gewissen Leuten in den selbigen zu treten.

    MfG
    Heinz Eng

  31. @Bärchen

    Ich vermelde hiermit „E-Mail-Vollzug“……….allet klar.
    Diesmal gehts um echt trockene Dingens, Kraftwerke, Verfügbarkeiten, Strom-Import/Export………….und der 100% EE Lüge………alles an kompetenten Datenmateria,l um dieses Märchen in den Reaktor zu kloppen, ist gern gesehen.

    Da Schwarz/gelb noch grüner als Rot/grün……..gehts diesmal nicht gegen Parteien sondern um Energie-Programme.

    Jede Hilfe ist wertvoll um den Gesamtüberblick auszuweiten.

    Heinz Eng

  32. @ Heinz Eng
    Ich komm nicht zum Zug

    Dein Kommentar benötigt die Freigabe des Admins

    da kommt dann wohl morgen noch was auf Dich zu

  33. @ RK

    doch noch wach 😉
    Danke.

  34. @Karlchen die Lawine

    Na da bin ick ja gespannt, mit welchen Datenmaterial Du mich breitwalzen willst……irgendwie klappt dat anscheinend immer noch nicht.

    Ick hab aber vollstes Vertrauen auf die fähigen Admins dieses Blogs…………..der Geist ist willig, nur der PC kackt ab.

    MfG
    Heinz Eng

  35. Auf der Website von Vandale gibt es ’ne Menge Infos mit ziemlich aufwändig recherchiertem Material (Charts, Tabellen etc…. einschl. Quellenverzeichnis) zum Download. (Er könnt‘ sich ja mal ’n Webdesigner leisten, dann würde seine Seite auch ’n Tickn professioneller aussehen).

  36. @ Heinz
    unter 27 isses angekommen, der Rudolf ist doch noch wach 😉
    Hab nich vor irgendjemanden breit zu Walzen, obwohl ich das wohl könnte

  37. @Norweger-Karlchen

    Ahhh, doch endlich angekommen und olle Heinz ist tatsächlich erschlagen.

    Aus älteren Recherchen weiss ich noch, das 2003 nach der Marktöffnung die norwegischen Energieversorger so viel Wasserkraftstrom bis zum Herbst verscherbelt hatten das zum Winter die Speicher leer waren und sie massig Strom einkaufen mussten.
    Der anschliessende Anstieg der Stromkosten soll wohl für einige Unmut in der Bevölkerung gesorgt haben.

    Nur so viel zum „Öko-Strom“ aus norwegischer Wasserkraft“ und dem unwahrscheinlichen Speicherpotential derselben.

    MfG
    Heinz Eng

  38. Au fein, da kann ich ja schon bald die ersten Schlussfolgerungen ziehen……..zum Beispiel das die Bruttostromproduktion der EU 27 seit 1997 stark angestiegen sind……nur mal als Beispiel der krampfhaften Versuche einen auf „Stromsparer“ zu machen……….ok, es ist spät, Onkel Heinz macht jetzt „Matte lang“ (für die Gedienten unter uns).

    Heinz Eng

  39. noch’n paar Beiträge von der FH Aachen (Prof. H. Alt):

    ……. 42,7 Mio. EU-Förderung für Windpark Borkum-West II

    ……. Gasbedarf in Deutschland vs. Kernenergie

    ……. Windleistungseinspeisung ins Vattenfall-Netz im Juni 2010

  40. @Heinz

    Aus älteren Recherchen weiss ich noch, das 2003 nach der Marktöffnung die norwegischen Energieversorger so viel Wasserkraftstrom bis zum Herbst verscherbelt hatten das zum Winter die Speicher leer waren und sie massig Strom einkaufen mussten.

    Ja und die sind nicht schlauer geworden, das gleiche Spielchen treiben die immer noch, nicht umsonst tauchten in letzter Zeit immer mal wieder so Artikel über die neue Generation von KKW´s mit Thorium als Brennstoff. Das hat sich nun wohl erstmal für längere Zeit erledigt, bis sich erwiesen hat das die Japaner mit Fukushima Daiishi I einen 40 Jahre alten Reaktor kurz vor der Stilllegung (sollte Ende März ´11 wohl vom Netz gehen) hatten, der ein 10-faches der Erdbebenstabilität hatte und nur durch mehr als das doppelte der erwarteten Zunami-Gewalt (ca. 14m Höhe) in´s Straucheln geriet, und das dann auch so langsam in die Nordmännischen Gehirne eingesickert ist.
    Dem weiteren Ausbau der Wasserkaft in Form von PSW stehen massive Naturschutz- und Tourismusinteressen entgegen.
    Ein Versuch Windparks im großen Stil (bis 2009 3TWh) zu installieren ging ähnlich schief und läßt sich auch bis auf weiteres nicht verwirklichen weil die Bevölkerung der Arbeitsplatzlüge nicht aufgesessen ist und dem Norweger seine unberührte Natur so ziemlich über alles geht, nebenbei hat wohl ein Wasserstoffexperiment betrieben durch Windkraft auch nicht den gewünschten Erfolg gebracht, wodurch ein geplantes Wasserstofftankstellensystem im Süden Norwegens auch den vollmundigen Visionen diverser Schwedisch/Norwegischer Grünlinge an der Realität scheitert, zumal der Markt ja unglaublich groß ist in Norwegen 😉 .
    So long und Gute Nacht
    Karl

  41. Lieber Heinz Eng,

    hier findest du die Windeinspeisung insgesamt (50hertz, amprion, EnBW und TenneT), und hier die gesamte PV-Einspeisung. Bis 2009 beim bdew.Und hier die Last zumindest bis 31.12.2010.
    Das ist ziemlich spannend, wenn man Wind/PV und Last zusammenbringt.

    Netzausbau: Guck mal hier, neue Studie vom bdew (pdf): 195.000 km Verteilnetz fehlen (alle Spannungsebenen).

    Export Deutschland, da könntest du mal Wolfgang kontaktieren. Er hatte mal eine Grenznetzknotenanalyse erstellt und die auch unter dem Gesichtspunkt Windenergieeinspeisung betrachtet. Ich meine, das war für 2006, vielleicht hat er ja sogar Aktuelleres.

  42. @ Tim Hardenberg

    Erst dachte ich, das wäre schon ziemlich billig auf Özdemirs Verprecher so rumzuhacken, aber das sind wirklich elementare Fehler, die man nur mit absoluter Ahnungslosigkeit erklären kann. Für einen Politiker ist das noch nicht einmal ein unbedingt anklagenswerter Makel, aber für die ihn beratende und schulende Hintermannschaft an Peinlichkeit wohl kaum zu übertreffen.

    Cem Özdemir
    16 Sekunden, 2 Sätze, 7 Fehler.

    Im Brennpunkt der ARD vom 15.3.2011:
    “Ach wissen Sie, wir kennen die Argumente, die Argumente sind ja nicht ganz neu. Im Spitzenlastbereich, also nicht im normalen Lastbereich, dann wenn der Energieverbauch am höchsten in Deutschland ist, ungefähr mittags zwischen 11 und 12, verbrauchen wir ungefähr 80 Gigabyte, wir produzieren aber ungefähr 140 Gigabyte. Das heißt das anderthalbfache dessen, haben wir immer noch übrig, was wir brauchen.”

    1. Die Verwechslung von Gigabyte und Gigawatt könnte man noch als unglücklichen Versprecher werten, aber wenn man den restlichen Unsinn liest, mag man das so nicht mehr sehen, denn:

    2. „Im Spitzenlastbereich…“
    -- er verwechselt Spitzenlast mit Jahreshöchstlast

    3. „normaler Lastbereich“
    -- den gibt es nicht; es gibt nur Grund-, Mittel- und Spitzenlast

    4. „dann wenn der Energieverbauch am höchsten in Deutschland ist, ungefähr mittags zwischen 11 und 12“
    -- reingefallen auf ein Märchen der PV-Lobby: die Jahreshöchstlast liegt in den Wintermonaten am frühen Abend, 2010 beispielsweise am 1. Dezember um 18:00 Uhr mit 79.884 MW

    5. und 6.. „wir produzieren aber ungefähr 140 Gigabyte“
    -- 2 Fehler mit 6 Worten: Wir haben 140 GW installierte Nennleistung, es geht aber um verfügbare und gesicherte Leistung (Wartungs- und Reparaturzeiten müssen abgezogen werden, stochastische Einspeiser (Wind/Sonne) dürfen nur mit gesicherter Leistung eingerechnet werden) und
    -- wir haben niemals 140 GW produziert, wir produzieren immer exakt genau soviel, wie wir im Moment verbrauchen, in 2010 waren das also zur Zeit der Höchstlast knapp 80 GW.

    7. Das Anderthalbfache von 80 ist nicht 140, noch nicht einmal ungefähr.

    Ziemlich hohe Unsinnsdichte. Wenn Özdemir nun eine Speichermöglichkeit mit einer ähnlich hohen Energiedichte entwickelt, dann könnte ich tatsächlich wieder Fan der Erneuerbaren werden.

  43. @ admins
    auweia, 2 Dinge:
    1 Kommentar an Heinz Eng bedarf einer Freischaltung (?) und ein Zweiter an Tim Hardenberg sollte eigentlich in der Off-Topic-Arena landen. Gelobe Besserung.
    Gruß, Lentje

  44. Hi Lentje

    Die Dame für die Details…….gut analysiert was politische Energielaien so von sich geben und uns irgendwelche Machbarkeiten suggerieren.

    Apropos Machbarkeiten, habe bei Energie-Fakten eine lesenswerte Analyse entdeckt, die ich dem hiesigen Leser dringends ans Herz lege.
    http://energie-fakten.de/pdf/stromluecke-2010.pdf

    Schon bei der Erstellung dieser Analyse bemängelt der Autor das konventionelle Kohlekraftwerke nicht neu gebaut werden, da weder Akzeptanz durch die Bevölkerung noch eine wirtschaftliche Fahrweise möglich ist.
    Sollten jetzt auch noch zusätzlich mehr KKW abgeschalten werden als geplant, dürfte die Stromlücke eher kommen als gedacht.
    Die Auswertung der Winddaten des Jahres 2010 zeigt uns noch eine zusätzliche Tatsache auf, die uns die Windlobby gerne verschweigt…….die jährlichen Schwankungen des Windindex…………mit 75% ist dieser für 2010 nicht wirklich ein Aushängeschild der Windmühlen und zeigt uns deutlich, wie unberechenbar die Natur selbst ist.
    Wenn dann auch noch die typischen Wasserkraftnationen mit Niederschlagsmindermengen geschlagen sind……..wird die erneuerbare Energieerzeugung nochmals um Faktor X minimiert. Selbst Bio-Energie ist von Wind und Wetter abhängig, denn ein bis zwei Missernten in Folge, Aufgrund anzunehmenden Wetterextremen (Aussagen der Klimaforscher) wären katastrophal für eine 100 -prozentige Stromversorgung mit NIE.

    Mein erstes Bauchgefühl nach der groben Sichtung des hier eingestellten Materials…………..armes Deutschland.

    MfG
    Heinz Eng

  45. @Lentje

    Erst dachte ich, das wäre schon ziemlich billig auf Özdemirs Verprecher so rumzuhacken, aber das sind wirklich elementare Fehler, die man nur mit absoluter Ahnungslosigkeit erklären kann. Für einen Politiker ist das noch nicht einmal ein unbedingt anklagenswerter Makel, aber für die ihn beratende und schulende Hintermannschaft an Peinlichkeit wohl kaum zu übertreffen.

    das hat wirklich nichts mit „drauf rumhacken” zu tun.

    Erinnert sei nur an die „Aktion Sarrazin”, wo sich ausgerechnet Grüne Bessermenschen wie Künast und Özdemir in geradezu penetranter Weise als moralische Instanz gerierten, indem sie gebetsmühlenartig auf Sarrazins „Juden-Gen” herumhackten und den Autor als Rassist beschimpften, ohne jedoch irgend ein Interesse an einer sachlichen Diskussion zu zeigen.

    Wer allerdings wie Özdemir seine Inkompetenz derart deutlich unter Beweis stellt (das wird eigentlich nur noch von Stoibers Transrapid-und-Bären-Stammelreden getoppt), reiht sich damit nur freiwillig ein in die Liga der oberlehrerhaften Dummschwätzer für Energiefragen, die heute wie die Pilze aus dem Boden schießen.

    Daran wird auch sein etwas-bieder-etwas-rotzig-komisches Auftreten als Vorzeigeschwabe mit türkischem Migrationshintergrund und lächerlicher Borat-Frisur nicht viel ändern. Leider wird es weiterhin Menschen geben, die sich von seinem Bessermenschengeschwätz blenden lassen.

  46. Das Umweltministerium hat inzwischen die EEG-Zahlen für 2010 bereit gestellt.

    -- Installierte Windkraft 2010….27.204 MW
    -erzeugter Strom…………………..36.500 GWh
    -lächerliche 1350 Vollbenutzungsstunden

    Wenn man diese Werte als Grundlage nimmt (man sollte schon ein windschwaches Jahr für Ausbauszenarien nehmen) dann kann sich jeder selber ausrechnen wie viele dieser Miefquirle noch gebaut werden müssen……und wie groß am Ende die Speicher werden müssen, um uns mit der Kraft der Natur etwas Strom in die Steckdose zu holen.

    MfG
    Heinz Eng

  47. @Onkel Heinz

    kuck mal, ob das für Deine Recherche relevant ist:
    Leitfaden zum EEG-Einspeisemanagement

  48. @Tim

    Für die Recherchen net, aber für mich dienstlich……..da meine KWK Anlage auch über 100 KW liegt.

    Lentje

    Danke, die Geschichte mit dem Netzausbau war schon interessant, wenn ick mir aber überlege das alle „Machbarkeitsstudien“ schon heute kompletter Müll sind, dürfte sich der benötigte Netzausbau um ein vielfaches erhöhen.

    Für Deutschland/Norwegen hab ick jetzt genug Material zusammen….jetzt fehlt mir aber noch ne Menge Material zu unseren europäischen Nachbarn (ausser Norwegen)…………zumindestens die geplanten Neubauten oder auch Abschaltungen von Energieerzeugern aller Art.

    Ick muss euch echt loben, ganz feine Zuarbeit bisher………Onkel Heinz ist stolz auf diese Truppe hier.

    MfG
    Heinz Eng

  49. Hier eine Studie des IER Stuttgart angefertigt unter der Leitung von
    Prof. Hundt im Auftrag von E.ON:
    http://www.ier.uni-stuttgart.de/publikationen/pb_pdf/Hundt_HELIANE_Langfassung.pdf

    Für einen mitllerweile geforderten 50%igen EE-Anteil zum Zieljahr 2030 wurden
    4 Szenarien entwickelt: Mit oder ohne Laufzeitverlängerung von KKW bei entweder
    moderatem oder forciertem Speicherausbau. Fazit:
    „In allen betrachteten Szenarien – auch bzw. gerade in den Szenarien mit einer Laufzeit-
    verlängerung der Kernkraftwerke und besonders hohen Anteilen erneuerbarer Energien –
    kann die Aufnahme der Elektrizitätserzeugung aus Wind und Sonne mit vergleichbarer
    Zuverlässigkeit erfolgen.“

    Das bedeutet dann allerdings für den Kraftwerkspark in 2030 eine Gesamtkapazität
    von ca. 260 GW, davon über 140 GW Wind und Photovoltaik (S. 30, Abb.2.12)! Ein Zubau
    konventioneller Kraftwerke mit 30 (Laufzeitverlängerung) bzw. 50 GW wäre ebenfalls
    notwendig (S.31, Abb.2.13). Außerdem wurden mobile Speicher von 5 Mio. Elektrofahrzeugen
    berücksichtigt. Wahnsinn, wenn man bedenkt, dass hier nur die Stromerzeugung
    untersucht wurde unter der Voraussetzung eines funktionierenden Stromnetzes.

  50. @E.U.Müller

    Hihi „bedarfsgerechte Begrenzung der flukturierenden Einspeisungen aus Wind und Sonne ökonomisch sinnvoll“

    Den Satz werden wohl unsere grünen Strommacher nicht gerne hören wollen.
    Ansonsten scheint mir diese Studie auch nicht das gelbe vom Ei zu sein……sieht eher so aus die Kernkraft zu pushen, hat aber in Teilen schon gute Ansätze.

    Und siehe da, das Verbot von Nachtspeicheröfen rächt sich schon heute……….wieder so ein Schnellschuss von Elektrolaien/Klimaschützern, jetzt würden se betteln diese Dinger für Windspitzen nutzen zu dürfen…….anstatt für teuer Geld den ins Ausland absetzen zu müssen.

    Hab ick schon 2008 gesagt, deutsche Energiepolitik ist eine Katastrophe

    Heinz Eng

  51. Interessante Fakten finden sich auch in dieser Studie.

    http://www.dlr.de/tt/Portaldata/41/Resources/dokumente/institut/system/projects/TRANS-CSP_Full_Report_Final.pdf

    Besonders erschreckend finde ich die enge Einbindung des südlichen Mittelmeeres (Früher sagte man Nordafrika) in die Planungen für die europäische Energieversorgung. Anbetracht der aktuellen Ereignisse dort, dürfte das doch Makulatur sein.

    Beste Grüße B.

  52. Hier aus Schweden

    http://www.energimyndigheten.se/en/

    http://webbshop.cm.se/System/ViewResource.aspx?p=Energimyndigheten&rl=default:/Resources/Permanent/Static/e0a2619a83294099a16519a0b5edd26f/ET2010_46.pdf

    http://www.scb.se/Pages/Product____6299.aspx

  53. und weiter

    http://www.sweden.gov.se/sb/d/2067

    für Verbindung zw. -S- und -DK-/-D-

    http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_HG%C3%9C-Anlagen

  54. @Bibliothekar

    Prince El Hassan Bin Talal……Präsident „Club of Rome“ wird zitiert…..

    Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt…..ist ja besonders berüchtigt in EE-Dingens zu machen und das Pampflet ist eh schon von 2006…..also alt wie Steinkohle.
    Desertec ist ein totgeborenes Kind und war es damals schon.
    Bisher haben die gerade mal ein bis zwei ernsthafte Versuchs-Solarthermie-Kraftwerke um die es zur Zeit etwas still geworden ist, das Problem mit den hohen Wasserverbrauch ist nicht geklärt und um ganztägig arbeiten zu können, wird zusätzlich Erdgas verfeuert…….als nix mit „reiner Sonnenkraft“……….eher eine Arbeitsbeschaffungsmassnahme für Banken, Rückversicherungen und Elektrokonzerne wie ABB und Siemens.

    Onkel Heinz würde jetzt sagen…….kannste abhaken

    MfG
    Heinz Eng

  55. und -DK-

    http://www.kooperation-international.de/countries/energie/info/detail/data/29162/point/3/?tx_ttnews%5BpL%5D=2010-09-24&cHash=c887021484

    http://www.danskenergi.dk/

  56. @Nordic-Karlchen

    Hihi…….2009 musste Schweden 4,7 TWh Strom importieren……sieht wohl auch nicht so glanzvoll bei denen aus.

    Die HGÜ-Liste dagegen ist ja mal was ganz feines………manchmal vergesse ich Wikipedia völlig (bei manchen Themen kann man Wiki ja wirklich total vergessen).

    MfG
    Heinz Eng

  57. @Heinz

    Hihi…….2009 musste Schweden 4,7 TWh Strom importieren…

    na was glaubst Du weshalb die wieder neue KKW bauen wollen, nebenbei probieren Sie Erdgas zu finden das sich irgendwo (hab das mal bei EIKE gelesen) laut einem russischen Prof. befinden soll ?!

    …manchmal vergesse ich Wikipedia völlig (bei manchen Themen kann man Wiki ja wirklich total vergessen).

    da steht oft sehr ideologisch gefärbter Mist und darunter leidet das ganze ansonsten echt coole Projekt, ist also gut mit Vorsicht zu genießen.
    MfG
    Karl Rannseyer

  58. Mir sind noch zwei bemerkenswerte Artikel con EIKE zur Stromerzeugung eingefallen:

    Die Niederlande steigen aus der Förderung von Offshore Windrädern aus und fördert stattdessen die Kernkraft

    Der folgende Artikel von Günter Keil liegt inzwischen auch in einer aktualisierten Form vor. Ich überlege, ob ich ihn als Datei zur Verfügung stelle oder gleich als eigenständigen Beitrag veröffentliche.

    Der Siegeszug der Kernkraft -- Nur in Deutschland gilt sie als Brückentechnologie

  59. „Dank unserer Forschung wissen wir sogar, wo Öl in Schweden gefunden werden könnte!“ sagt Vladimir Kutcherov, Professor an der Abteilung für Energietechnik beim KTH in Stockholm.

    Ging um Öl, und um Gas

    Wie findet man diese tiefen Spalten? Durch Tiefenseismik, die wohl sehr teuer aber aufschlussreich ist. Aber eine andere Methode ist, man sucht nach Öl dort wo Meteoriten eingeschlagen haben, also grosse Meteoritenkrater, die vor langer Zeit entstanden sind. Und bei einem dieser Krater, der sehr bekannt ist, handelt es sich um den Siljan Krater in Schweden.

    (Anmerkung: der Siljan Krater hat einen Durchmesser von 55 km und ist die grösste Einschlagstruktur in Europa.)

    Jetzt hat eine Privatfirma im Siljan-Krater angefangen zu bohren und sie haben Erdgas an hunderten Orten in kleineren Mengen gefunden.

  60. Der Vollständigkeitshalber…………620 Seiten schwere Kost……….die DENA 2 Studie

    Knapp 14 MB……………und nicht MW (Hinweis für Grüne)……………Filegröße, also net erschrecken beim Laden.

    Heinz Eng

  61. Wer mal sehen will, wie komplett unsinnig die europäischen CO2 Reduzierungs-Krampf-Versuche wirklich sind, einfach mal die lustige Statistik hier angucken, speziell Figur 3.

    In den 10 Jahren wo sich Europa mühsam mit enormen Kosten verbunden ein paar Milliönchen Tonnen CO2 vom Munde abgespart hat, haben die Chinesen fast soviel CO2 Ausstoß-Steigerung in diesen 10 Jahren wie ganz Europa zusammen rausballert.

    Wer noch einen besseren Beweis braucht das man uns ausnimmt wie ne Weihnachtsgans…………sollte die Lobbyisten mal bei einer Flasche Schampus unter vier Augen befragen.

    Naja, Europa gehört ja eh zur aussterbenden Rasse………..Pleite sind wir ja schon jetzt.

    Heinz Eng

  62. @Onkel Heinz

    schau Dir mal die Seite Working Papers der Forschungsstelle Nachhaltige Umweltentwicklung der Uni Hamburg an, da sind interessante Dokumente (die meisten auf englisch) dabei, u.a. sehr viel von Richard Tol.

  63. Import/Export -situation für Strom in Deutschland
    http://www.kernfragen.de/kernfragen/img/Gesellschaft/ges0104a_stromaustausch09.gif

  64. @immi

    Oh Danke, danach hab ich gesucht.

    @Tim
    Hmm, so das Richtige war da aber net dabei……..meist Klimawandel und Tourismus, Wasser………und solch Zeuchs.
    Na egal, langsam hab ich fast alles was ich brauche……..die Grafik von immi ist auch schön übersichtlich und sagt schon einiges aus. Wäre jetzt nur die Frage, ob das die überschüssigen Windströmlinge sind, die uns so toll da stehen lassen.

    Heinz Eng

  65. vielleicht gibt’s hier was zu finden -- aber nur bis 2009
    https://www.entsoe.eu/index.php?id=56

  66. @Lothar

    Danke….bin mal direkt durchgerauscht auf diese Seite:
    https://www.entsoe.eu/fileadmin/user_upload/_library/publications/ce/Statistical_Yearbook_2008.pdf

    Schon mal interessant welche Nationen schon heute Nette-Strom-Importeure sind. Ganz vorne Italien und dann kommt schon die Niederlande….na die werden sich freuen wenn wir unsere Exporte runter fahren und auch noch zu Stromimporteuren werden.

    Deutschlands Energiekonzept beruht auf Egoismus zum Schaden unserer europäischen Nachbarn, na Mahlzeit.

    Hein Eng

  67. Nachtrag

    Schon Auffällig das Deutschland in den Sommermonaten Strom netto importieren musste (07/08)

    Heinz Eng

  68. Lieber Heinz,

    guck mal hier: monatliche Import-Export-Bilanz Deutschland 2007-2009

  69. Hallo Heinz,
    kein Problem mit dem Du.
    Danke für den Hinweis
    Grüße
    Günter

  70. @Lentje

    Große Klasse…..nun noch eine Fleissaufgabe für Dich, über diese Kurve lege mal bitte für den selben Zeitraum die monatliche Winddaten Deutschlands drüber, schön in Signalrot.
    Ick wäre ja mal neugierig wie das dann aussieht.

    Am genialsten wäre es dann noch, wenn man die monatliche Verfügbarkeit des deutschen Kraftwerksparks hätte und auch bildlich darstellen könnte, denn gerade in den Sommermonaten werden die nötigen Revisionen/Instanthaltungsmassnahmen der Kraftwerke durchgeführt, gestaffelt natürlich.

    @Günter

    Danke

    Heinz

  71. Lieber Heinz,

    mit Monatswerten kommt man da nicht weiter, das Mehr an Windstrom im Winter und der Export müssen nicht zusammenhängen. Könnte genauso an der Wartungs- und Revisionsorganisation liegen. Im Sommer importieren, im Winter zu höhreren Preisen exportieren.

  72. Hallo Heinz,
    ich bin nun kein Fachmann für Energie und habe mir deshalb Gedanken zu den Kennzahlen gemacht. Ich denke man müsste folgendes tun, um den Erfolg eines Umstiegs in „erneuerbare Energien“ zu bewerten.
    Zunächst ist ja die Zielstellung, aus der Kernkraft auszusteigen, möglichst wenig CO2 pro Kilowattstunde zu produzieren und dabei den Gesamtausstoß an CO2 zu minimieren und das Ganze bei überschaubaren Kosten zu betreiben und die Energie auch selbst zu produzieren und weiterhin eines der stabilsten Stromversorgungssystem der Welt zu haben. Das letzte wird gerne vergessen.
    Dafür bräuchten wir zunächst folgende Zahlen bzw. Kennzahlen für Deutschland, vermutlich Jahresmittel:
    Die CO2 Emission pro Kilowattstunde und die absolute CO2 Emission. Die installierte Kapazität(jeweils inklusive und exklusive der abgeschalteten Kapazität die gemäß einer bestimmten Laufzeit laufen könnte).
    Eine Kennzahl für die Stabilität des Stromnetzes.
    Den Auslastungsgrad der installierten Kapazität, das heißt, wie viel Energie produzieren wir im Verhältnis zu installierten Kapazität (jeweils inklusive und exklusive der abgeschalteten Kapazität die gemäß einer bestimmten Laufzeit laufen könnte)
    Den Stromimport absolut und im Vergleich zur installierten Kapazität (jeweils inklusive und exklusive der abgeschalteten Kapazität die gemäß einer bestimmten Laufzeit laufen könnte)
    Das Investvolumen der installierten Kapazität (jeweils inklusive und exklusive der abgeschalteten Kapazität die gemäß einer bestimmten Laufzeit laufen könnte)
    Den Flächenverbrauch der installierten Kapazität (jeweils inklusive und exklusive der abgeschalteten Kapazität die gemäß einer bestimmten Laufzeit laufen könnte)
    Die laufenden Kosten der installierten Kapazität (jeweils inklusive und exklusive der abgeschalteten Kapazität die gemäß einer bestimmten Laufzeit laufen könnte)
    Die investierte Infrastruktur, das heißt Stromnetze.
    Denn man kann selbstverständlich locker aussteigen, wenn man die Stromimporte erhöht, um Ineffizienz zu decken oder für jedes Windrad ein GuD Kraftwerk hinstellt für die Zeit in der der Wind nicht weht, es aber nur sporadisch einsetzt.
    Meine Liste muss ergänzt werden, aber die die ich genannt habe scheinen mir schon mal mindestens essentiell zu sein.
    Grüße
    Günter

  73. Hallo Lentje

    Sehe ich so wie Du, nur da irgendwelche Zahlen zu bekommen ist fast unmöglich.
    Ich habe bisher keine Statistik gefunden die mir die tägliche Verfügbarkeit der deutschen Kraftwerkskapazitäten zeigt.
    Auffällig ist nur, das Deutschlands Stromexporte in dem Mass stiegen wie wir Wind und Sonnenkraft ausgebauen.
    Konventionelle Großkraftwerke kann man ja nicht einfach abschalten….die müssen wenigstens bei minimaler Last weiter laufen, denn ein Wiedereinschalten nach Abfahren des Kessels dauert Stunden.
    Tja, da werden wohl die 4 Großen anständig Gaskraftwerke bauen müssen…….und dat kommt uns Stromkunden noch ein Stück weit teuerer.

    Danke für Deine Bemühungen.
    Heinz Eng

  74. @Günter

    Zunächst ist ja die Zielstellung, aus der Kernkraft auszusteigen, möglichst wenig CO2 pro Kilowattstunde zu produzieren und dabei den Gesamtausstoß an CO2 zu minimieren und das Ganze bei überschaubaren Kosten zu betreiben und die Energie auch selbst zu produzieren und weiterhin eines der stabilsten Stromversorgungssystem der Welt zu haben. Das letzte wird gerne vergessen.

    Und da liegt der Hase im Pfeffer, denn von ein oder zwei Sachen werden wir uns wohl verabschieden müssen.
    Günstige Preise und Versorgungssicherheit werden wohl unter den neuen Energiekonzept leiden müssen……….und rein physikalisch machen mir die zunehmenden Oberwellen und sonstige Schwingungen im Netz große Sorgen.

    Meine noch unvollständigen Daten sagen aber jetzt schon, das wir wohl 2020 nicht mehr großartig mit unseren Nachbarn rechnen können was den Import von Strom betrifft…………..was da unsere Regierung sich selber in die Taschen lügt ist eigentlich schon hahnebüchend.
    Energieeffiziens, Verminderung des Strombedarfes………weit und breit nix zu sehen, im Gegenteil wir werden zukünftig mehr Strom benötigen, sag ich mal jetzt so, in meinen jugendlichen Leichtsinn.

    Und wenn Du es nicht gerne hören möchtest, wir sollten uns von der Idee verabschieden irgendwie CO2 wirtschaftlich einsparen zu können. Inzwischen ist Europa ein kleine CO2 Wicht geworden………..und wenn man sich dann die internationalen Entwicklung des CO2 Ausstoßes ansieht……….ist es illusorisch noch irgendwie den Klimawandel aufhalten zu wollen.
    Wenn man an den CO2 induzierten Klimawandel glauben mag, sollte man sich jetzt so langsam auf eine Anpassung vorbereiten und sein Geld nicht sinnlos für nutzlose „Vermeidungsstrategien“ hinauswerfen.

    Das sind die Realitäten……..die jetzt langsam auch der straffeste Warmaholic einsehen sollte…………wenn er das vor lauter religiösem Wahn überhaupt noch kann.

    PS. Dein Ansatz der Analyse klingt guuuut.

    MfG
    Heinz

  75. Hallo Heinz,

    „Und wenn Du es nicht gerne hören möchtest, wir sollten uns von der Idee verabschieden irgendwie CO2 wirtschaftlich einsparen zu können.“

    Zunächst habe ich nur mit meinen Worten beschrieben, wie ich das Ziel der Bundesregierung sehe. Mit hören wollen hat das nichts zu tun. Man muss den Realitäten ins Auge sehen.
    Ich glaube aber schon, dass man wirtschaftlich CO2 einsparen kann durch Effizienzsteigerung und indem man soweit wie möglich Kohlekraftwerke durch Gas ersetzt und Wärmepumpen verwendet.
    Für Großstädte kann ich mir außerdem vorstellen, dass ein Umstieg in Elektroautos gelingen könnte. Mag zwar teuer sein, brächte aber als Gegenleistung Lebensqualität, da Lärm und Luftverschmutzung wegfallen.
    Allerdings erreicht man dann die Null zunächst nicht. Für die Null braucht man meiner Meinung nach noch einen innovativen „Durchbruch“ ohne Kernenergie.
    Ich denke die „Erneuerbaren“ werden schöngerechnet, aber das ist nur mein Bauchgefühl.
    Vielleicht können wir da ja mit deinem Projekt Licht rein bringen.
    Die immer wieder angeführte Lernkurve bei den Kosten wird es meines Erachtens nicht geben, da Photovoltaik oder Windenergie ja eigentlich „low tech“ sind im Vergleich zur Halbleiterindustrie oder der Automobilindustrie. Die notwendige Anlagentechnologie ist im Grunde schon zu teuer, für den Preis der Produkte. Das geht wohl nur mit Subventionen.
    Die Lernkurve bei Akkus als Speicher ist physikalisch durch die physikalische Elektromobilität begrenzt.
    Die Kernenergie scheint mir in Deutschland aber durch zu sein. Ich selbst fand den Ausstieg gut, weil ich glaube, dass die Kernenergie in Deutschland zu viel Sekundärkosten verursacht und es keinen Sinn macht die Mehrheit oder eine starke Minderheit über Jahre hinaus als Gegner zum Staat zu haben. Da muss man dann den politischen Realitäten ins Auge sehen. Obwohl mich die Technik natürlich fasziniert und ich auch glaube, dass es in Deutschland beherrschbar wäre.
    Grüße
    Günter

  76. @Günter

    Hab da eine interessante Studie der TU-Cottbus gefunden. „Der Kraftwerkspark zur Elektrizitätserzeugung in Europa“ die a) meine Arbeit ganz gewaltig erleichtert und für alle Leser dieses Blogs empfehlenswert ist.

    Das Fazit steht ab Seite 50……wer die komplette Studie nicht lesen mag, so erspare ich es mir zumindestens dieses hier ein zu kopieren.

    Deine Ansätze sind durchaus sinnvoll…….aber wie jeder ernstzunehmende Energiewirtschaftler müssen wir von einen erhöhten Stromverbrauch in der Zukunft ausgehen…………der in absehbarer Zeit nicht mit EE gedeckt werden kann.

    MfG
    Heinz

  77. Nachtrag

    Deutschlands Alleingänge könnten EU-weite negative Auswirkungen auf die Energienetze haben, wer über Ausstieg und EE diskutiert sollte unsere Nachbarn nicht vergessen……….die alleinige Konzentration auf Deutschland ist einer der Grundfehler der Energiedebatte.

    Onkel Heinz…….musste mal gesagt werden, in aller Deutlichkeit

  78. @Heinz Eng
    Hallo Heinz. Wirklich tolles (Community-)Projekt ! Bin schwer beeindruckt !

    Falls ich wirklich irgendwas verwertbares finden sollten, was nicht eh hier schon gepostet wurde, trage ich gerne zu der Infosammlung bei.

  79. Hallo Heinz,
    Du schreibst:

    „Deine Ansätze sind durchaus sinnvoll…….aber wie jeder ernstzunehmende Energiewirtschaftler müssen wir von einen erhöhten Stromverbrauch in der Zukunft ausgehen…………der in absehbarer Zeit nicht mit EE gedeckt werden“

    Ich denke der Strombedarf wird vor allem rechnerisch mit EE gedeckt. Milchmädchenrechnerisch. Das wirst Du sehen. Eine Anlage nach dem Motto Photovoltaik auf dem Dach, Biogas im Keller, wird vielleicht als komplett EE firmieren, obwohl sie 80% der Zeit mit Erdgas betrieben wird.
    Was wir bäuchten sind harte Kennzahlen, die anzeigen ob wir uns in die Tasche lügen oder nicht. Da ist aber schwer ranzukommen. Deshalb sollten wir daran arbeiten sie zu erzeugen.
    Grüße
    Günter

  80. @ Günter Heß

    Guten Tag Herr Heß,

    nur für mich und zum Verständnis, warum Sie

    Ich glaube aber schon, dass man wirtschaftlich CO2 einsparen kann durch Effizienzsteigerung und indem man soweit wie möglich Kohlekraftwerke durch Gas ersetzt und Wärmepumpen verwendet.

    und dann

    Allerdings erreicht man dann die Null zunächst nicht. Für die Null braucht man meiner Meinung nach noch einen innovativen „Durchbruch“ ohne Kernenergie.

    schreiben.
    Ich würde Ihren Gedankengang dahinter gern verstehen und nachvollziehen können.

    Ich sehe keine Notwendigkeit CO2 „einzusparen“ und finde den entsprechenden Slogan der Energieerzeuger mit Hinweis auf die CO2-freie Kernenergieerzeugung sehr populistisch, war aber zu Zeiten von Rot/Grün durchaus opportun. Nun hat sich das durch den Störfall in Fukushima zumindest vorläufig erledigt ich sehe aber immer noch keine Notwendigkeit CO2 zu „sparen“!
    Wenn wir weiterhin mehr Kohlenstoffbasierte Energieträger einsparen, liegt das doch im Interesse jedes einzelnem und wird heute schon durch Verbesserung der Effizienz aller Abläufe, mechanisch und thermisch getan. Das dabei im Nebeneffekt auch eine Reduktion der Emissionen erfolgt ist, meines erachtens nach, nicht der entscheidende Punkt.
    Und da kommt dann wieder die Kernenrgie in´s Spiel, Stichwort HTR und Thorium.
    MfG
    Karl Rannseyer

  81. Lieber Herr Rannseyer,
    ich habe meine Gedankengänge unter der Randbedingung entwickelt, die die Bundesregierung vorgibt. Diese Randbedingung habe ich mit meinen Worten wiedergegeben:

    Zunächst ist ja die Zielstellung, aus der Kernkraft auszusteigen, möglichst wenig CO2 pro Kilowattstunde zu produzieren und dabei den Gesamtausstoß an CO2 zu minimieren und das Ganze bei überschaubaren Kosten zu betreiben und die Energie auch selbst zu produzieren und weiterhin eines der stabilsten Stromversorgungssystem der Welt zu haben. Das letzte wird gerne vergessen.

    Wenn die Bundesregierung die Randbedingungen ändert und die Kernkraft als Option reinnimmt, dann kommen HTR und andere ins Spiel.
    Das heißt jetzt nicht notwendigerweise, dass ich die Randbedingungen die die Bundesregierung vorgibt gut finde. Ich nehme sie zur Kenntnis und akzeptiere sie, weil die Bundesregierung in einer freien Wahl von mir gewählt wurde. Randbedingungen gesetzt vom IPCC oder der UN würde ich zum Beispiel nicht akzeptieren, weil diese Gremien nicht von mir gewählt werden.
    Meine abschließende Meinung zur Kernenergie werde ich mir aber erst bilden, wenn das Fukushima-Unglück klar mit Daten analysiert ist.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  82. @Onkel Heinz
    Die Seite ist nicht nur wegen norwegischer Speicher interessant.

    http://tinyurl.com/yz6v97j

    Varus

    [Eine kurze Anmerkungen in eigener Sache. Bei Links finde ich es besser, nicht TinyURL etc. zu verwenden, weil man dann direkt erkkennen kann, wo es hingeht. Also besser den Link direkt reinkopieren oder die Funktion „Hyperlink“ benutzen, wenn ein Link sehr, sehr lang sein sollte. Danke, RK]

  83. Hallo Freund

    Langsam bekommen wir immer mehr Material zusammen…….und in den nächsten Tagen treffe ich mich auch noch mit einem echten Energie-Fachman (inzwischen hasse ich das Wort Experte), den ich auch noch nach konkreten Zahlen und Quellen befragen kann.

    @Günter
    In die eigenen Taschen lügen…………..ist haargenau das was in der heutigen Energiediskussion allerorten gemacht wird.
    Da stellt sich ein Experte von irgend einem Institut in Phoenix hin und erzählt rotzfrech…..wir müssen nur alle Dachflächen anständig mit Sonnenpaddel vollpappen und schon ham wa mehr Strom als wir brauchen………..im selben Zuge musste er aber auch zugeben, das in der Nacht die Sonne nicht scheint.

    Windmühlen…….lasst uns mal den Ausbau so weiter machen, bis wir an windigen Tagen mehr Windstrom erzeugen als der Deutsche überhaupt braucht (Schwachlastzeiten)…….denn dann müssen andere regenerative Stromerzeuger auch vom Netz, das heißt Verdienstausfall für Biogas und Sonne………….oder noch mehr Umlagen auf den Stromkunden.

    Netzausbau ist am Ende auch nur ein Feigenblatt……..wir können dann die Windströmlinge zwar besser durch die Gegend kutschieren (Verlustbehaftet) aber ohne Speicher nützt uns das herzlich wenig.

    Speicher……….werden gigantisch werden……..und was einem Großprojekt in Deutschland passiert…..sieht man an Stuttgart.

    Stromverbrauch……….jaja, erst die Produktion zur Werkbank der Welt (China) auslagern und dann prahlen wie wir den Stromverbrauch gesenkt haben……nur vergisst man gerne die ausufernde Telekummunikation mit Serverfarmen; Sendetürmen, Infrastrukturen……..die sich Dank „Smart-Grid“ nochmals vergrößern………und alles arbeitet mit „STROM“.

    Am Ende werden wir erkennen, das uns die Grünen aller Parteien die Hucke vollgelogen haben…………….denn allesamt murksen an Kleinigkeiten rum ohne das Große und Ganze zu berücksichtigen.

    Sonne schickt sehr wohl die Rechnung…..in Form EEG-Zulage, Netzausbau, Speicherbau und der immer schwerer auszuregelnden fluktuierenden Strömlinge im Netz, die nur mit noch mehr Elektronik in den Griff zu bekommen ist.

    Ups…….wenn ick jetzt weiter mecker hab ich ja schon die Analyse vorgegriffen.

    Heinz Eng

  84. @Varus

    Ach den meinst Du………hih, der steht bei mir auf der täglichen „Muss lesen Liste“…..aber trotzdem Danke.

    Onkel Heinz………..muss im Panzerschrank schlafen, weil er zu viel weiß^^

  85. @Multiversus

    Tja, wenn wir dat nicht machen, wer sonst?
    Wenn ich mir sämtliche Machbarkeitsstudien der letzten 3 Jahre so ansehe, tropft doch aus allen Enden und Ecken diverse Lobbyverbände raus, jeder will sein Produkt an der Spitze sehen und am Ende zahlt es eh der Bürger.

    Seien wir auch mal „Lobby“ und zwar die Lobby der Stromkunden, die endlich wissen wollen was auf uns zu kommen wird.

    Ach übrigens das große Thema Telekommunikation…………da könnten wir auch noch ein paar Zahlen brauchen, die die Entwicklung seit 1990 zeigt…….falls jemand da etwas findet, her damit.

    „Community“……….ich nenne es lieber „TOP“………..Transparentes-Online-Projekt

    Onkel Heinz…….mit dem Hang zur Dramatik

  86. Hallo Heinz,
    im Grunde gibt es einen Speicher und das ist der Wasserstoff. Man könnte ja mit jedem Windrad und mit jeder Solarzelle Elektrolyse betreiben, wenn der Strom gerade nicht gebraucht wird. Damit wäre die Energie als chemische Energie zunächst gespeichert.
    Das ist aber vermutlich noch zu teuer und noch nicht ausgereift. Außerdem müsste man dann komplett auf Wasserstoff-Wirtschaft umsteigen mit allen Gefahren und Sicherheitsaspekten. Aber prinzipiell kann das ein Weg sein. Der Verlust bei der Umwandlung beträgt zwar etwa 60%, aber man könnte wenigstens speichern.
    Die Brennstoffzellen sind wohl auch noch etwas teuer, ich meine so 100 Dollar pro Kilowatt Leistung gelesen zu haben.
    Ich glaube aber, dass der Umstieg in die Wasserstoff-Wirtschaft den EE-Lobbyisten zu lange dauert, deshalb wird das nicht so propagiert, denn man will die Fördergelder jetzt.
    Ich bin aber der Meinung, erst umsteigen, wenn man wirklich eine validierte Lösung hat, die die Randbedingungen bzgl. Kosten und Nutzen auch erfüllt.
    Grüße
    Günter

  87. @Onkel Heinz

    Zum Thema Stromverbrauch der Telekommunikation:

    http://tinyurl.com/6bsp5xh

    Studie zur Entwicklung bis 2020 inclusive.

    Varus

  88. @Onkel Heinz
    Arbeit geben macht doch seliger als nehmen.

    http://tinyurl.com/6f67agw

    Varus

  89. #85 Günter Heß
    Die Speicherung des Wasserstoffs unter Druck sowie die Eigenschaft, viele Materialien zu durchdringen, machen ihn unhandlich.
    Durchaus praktikable Lösungen sind das Erzeugen von Methan und einspeisen in das Erdgasnetz (Puffer!) oder aber die Erzeugung von Methanol. Dieses ist zwar noch etwas komplizierter darzustellen, allerdings als Brenn -- und Kraftstoff besser verwendbar. Statt unstetigen Strom mit großem Aufwand in die Netze zu integrieren, ist die lastabhängige Erzeugung von Synthesegas mal eine gescheite Option. Die Elektrolyse kann dann gleich die Netzregelfunktion übernehmen!

  90. Eine Renaissance der Kohle?
    http://www.fr-online.de/rhein-main/spezials/bsirske-unterstuetzt-kohlekraftwerk/-/1472874/2773008/-/index.html

  91. Hallo Herr Lincke,
    ist mir schon klar, aber Stromleitungen durchs Mittelmeer sind auch unhandlich und kosten tut es auch viel. Selbstverständlich kann man den Wasserstoff dann gleich vor Ort zu Methan weiterverarbeiten.
    Entscheidend scheint mir nur, erst umstellen, wenn auch eine Lösung da ist, die die Kosten/Nutzen Randbedingung erfüllt.
    Frank Bsirske ist das wohl klarer als seinen anderen Kollegen bei den Grünen, wie mein voriger Link zeigt.
    Vermutlich liegt es daran, dass ein Gewerkschaftler unabhängig von seinen politischen Äußerungen doch weiß, dass die Arbeiter in der Industrie in Deutschland das Geld verdienen. Auch das Geld, dass im öffentlichen Dienst als Gehalt ausgezahlt wird.
    Grüße
    Günter Heß

  92. Apropos Wasserstoff,

    wenn man SWR2-Campus glauben kann, dann ist der Wasserstoffspeicher vor dem Duchbruch.

    Auch CNN berichtete darüber.

  93. @Varus

    Vielen Dank……und wieder ein Schnipsel mehr für unsere Analyse.

    @Günter

    Wasserstoff-Wirtschaft………..war es nicht ein Knallgasgemisch in Japan, das die Reaktorgebäude zerfetzt hat?
    Ich persönlich halte die Wasserstoff-Wirtschaft für nicht machbar……zu viel Gefahren, zu viele Verluste beim Speichern.
    Mein Empfehlung wäre ein Geschichte die auf flüssige Speichermedien wie Methanol oder andere Kohlenwassestoffverbindungen beruhen. Man könnte das bestehende Tankstellennetz und deren Logistik drumherum nutzen, die Lagerung von Flüssigkeiten auch für zukünftige neuartige Kraftwerke wäre leichter zu gestalten und zu Händeln.

    Das Speichern vor Ort (Windmühle) wäre eh der einzig intelligente Schritt, zumal man dann beim Netzausbau nicht jede Menge Stromleitungen in die Landschaft pappen müsste die 80% des Jahres ungenutzt rumstehen und nur Geld kosten.
    Das ganze „Erneuerbare Energiekonzept“ ist von Anfang ein kompletter ideologisch/technischer Fehlschritt und schafft Tatsachen die nur mit sehr viel Geld in ein halbwegs funktionierendes System umgewandelt werden könnte.
    Das würde dann aber auch heißen, das sich jeder Solaranlagenbesitzer auch die nötigen Akkus in den Keller stellen müsste………was deren Wirtschaftlichkeitsberechnungen dann endgültig negativ werden liesse.

    Die einzig energietechnisch sinnvolle Erneuerbare Energie ist die Biomasse………….die aber begrenzt ist und im Angesicht des Hungers auf der Welt auf moralisch wackeligen Füssen steht.

    Eins dürfte auf jeden Fall klar sein, bei der Umsetzung einer CO2 neutralen Energiewende dürfte unser heutiger Lebensstandard ein gewaltiges Stück nach unten rutschen…………..wenn man Schellnhubers „Kulturrevolution“ bis zum grausamen Ende durchdenkt.

    Nun stehen wir am Scheidepunkt……….. Mittelalter mit allem seinen negativen Folgen oder weiterhin mit einem Restrisiko leben (Klimawandel/Kernstrahlung).
    Wer A sagt muss auch B sagen………… nur ob uns das Ergebnis nachher schmecken wird, steht dann auf einem anderen Blatt.

    Onkel Heinz……………muss jetzt erstmal abschalten…..bevor der Kopf verglüht.

  94. Hallo Heinz,
    man sollte Lösungen erst vergleichen, wenn sie auch als Lösung entwickelt sind und die Kosten/Nutzen Fakten vorliegen. Danach kann man dann eine Entscheidung fällen und abwägen, sowie die entsprechenden Lösungen einführen.
    Es bringt uns eben nicht weiter, wenn der eine sagt ich habe Angst vor Kernkraft und der andere sagt ich habe Angst vor Knallgas. Deine Argumente sind inkonsequent. Beide Ängste sind berechtigt und müssen adressiert werden, allerdings führen sie genau in die Diskussion die wir seit Jahren zur Kernenergie oder zur Technologie haben. Es findet sich immer eine Angst.
    Man muss stattdessen die möglichen Technologien bis zur Einführungsreife entwickeln, dann Kosten/Nutzen/Risiken bewerten und abwägen, dann entscheiden und einführen.
    Einführungsreife heißt eben auch eine Lösung entwickelt zu haben, die sicher gehandhabt werden kann. Scheint mir mit Wasserstoff und direkter Umwandlung in Methan durchaus machbar.
    Grüße
    Günter

  95. #94
    richtig. Wasserstoff-Methansynthese sind erprobte Anwendungen. Bisher hat man das Verfahren als unwirtschaftlich eingeschätzt. Der von Heinz gebrachte Einwand, dass bei dezentraler Anwendung der Windenergie zur Methansynthese neue Stromnetze überflussig werden, ist angesichts von Kosten und Umweltaspekten eine Überprüfung wert. Dies ist bisher nirgendwo ernsthaft diskutiert worden. Das Gas stünde dann im europaweiten vorhandenen Netz sofort als Brennstoff zur Verfügung. Weitere Umwandlungen hin zu flüssigen Reserven sind ebenfalls im Einsatz. Bei Strommangel springen dann die GuD ein. Ein Szenario, das mir sinnvoll erscheint.

  96. @Günter

    Bitte nicht falsch verstehen, mir gings um die Knallgasexplosion und net ums Kernkraftwerk.

    Beruflich habe ich mit Erdgas zu tun, immerhin laufen damit meine BHKW……..die Methangaseinspeisung ins Gasnetz hat da so seine Tücken. Bei Strom kann man mittels Transformator beliebig hochspannen oder auch heruntertransformieren, bei Gas ist das nicht so einfach.
    Die beliebten Druckstufen im Erdgasnetz liegen zwischen 0,1 Bar bis hin zu 40 Bar und höher. Je nach Einspeiseort muss ich als mittels Kompressor das Erdgas verdichten und bei Druckreduzierung das Gas vorher mittels Kessel oder BHKW erwärmen um nicht den Taupunkt zu unterschreiten. Das ganze kostet am Ende auch Energie……..wie das Pumpen von Flüssigkeiten in Pipelines oder der Strassentransport flüssiger Brennstoffe.

    Dat aber wird dann so umfangreich bei der Berechnung, dat sich wohl Horden von BWL´lern wochenlang die Zähne ausbeissen können an diesem Thema.

    Aber egal über was wir hier auch philosophieren, es wird seeehr viel Geld kosten, das sollte uns allen klar sein.

    Heinz Eng

  97. Hallo Herr Lincke #95,
    ich denke da sind wir uns einig, dass es vom Prinzip her funktionieren kann.
    Ich kann mir eben gut einen Windpark im Meer vorstellen. Gegenüber an der Küste ein GuD Kraftwerk mit einem Wasserstoff/Methan Zwischenspeicher-Reaktor. Vielleicht kann man auch gleich höhere Kohlenwasserstoffe machen als Treibstoffe oder für die Chemieindustrie.
    Wenn der Strom gebraucht wird, wird eingespeist. Das GuD Kraftwerk und der Speicher sorgen dafür, dass nie zuviel ins Netz geht.
    Scheint mir vom Bauch her ein wirtschaftlicheres Szenario als die Windenergie nur unkontrolliert als Strom ins Netz zu jagen und einen „Fool’s Grid“ zu installieren, mit dem wir nur Wäsche waschen können , wenn der Wind weht.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  98. @Onkel Heinz
    Speichern von Energie verursacht immer Verluste. Gas wird in unterirdische Speicher komprimiert, damit wird heute bereits eine gewaltige Reserve vorgehalten. Ein Kollege von mir hat dort gearbeitet… Das ist heute im Preis bereits mit drin. Lieferpreisunterschiede und -Schwankungen werden damit ausgeglichen. Wie groß die Speicher (in Tagesmengen) sind, ist mir nicht bekannt, kann ich aber erfragen.

  99. Hallo Heinz,
    keine Angst.
    Ich denke nicht, dass man in ein Gasnetz einspeisen sollte. Bei der Elektrolyse ensteht vermutlich der Wasserstoff zu langsam, aber das ist auch nur mein Bauchgefühl.
    Ich denke eher an „Reaktoren“ in der „Nähe“ von Windparks, die den zwischengespeicherten Wasserstoff gleich weiterverabeiten oder direkt oder über Methan in einem Kraftwerk verbrennen.
    Grüße
    Günter

  100. @Günter

    Hihi…………wir meinen das selbe………aber die Diskussion ist trotzdem erfrischend.
    Man sacht ja immer, die doofen Skeptiker maulen nur rum und zeigen keine Lösungsvorschläge.

    Was ist eigentlich ein Kraftwerk?
    Ein Stromerzeuger mit Brennstoffvorrat…………Kohle, Uran, Erdgas, Bäume……..alles Vorräte um einen Energieerzeuger ganzjährig betreiben zu können.
    Tja, und das fehlt Wind und Sonne nun mal, also müssen diese beiden ihre eigenen Brennstoffvorräte erzeugen…….so einfach is det.

    @Michael

    Ich glaube gehört zu haben das unsere Erdgasspeicher für 90 Tage Vollversorgung ausgelegt und gefüllt sind………möchte da aber nicht meine Hand dafür ins Feuer halten.

    Onkel Heinz………..wat so alles in so einen kleinen Kopp gespeichert sein kann….tsss

  101. @ Günter Heß

    ich habe meine Gedankengänge unter der Randbedingung entwickelt, die die Bundesregierung vorgibt.

    Na da bin ich aber froh 😉 wobei ich Ihren Satz

    Ich nehme sie zur Kenntnis und akzeptiere sie, weil die Bundesregierung in einer freien Wahl von mir gewählt wurde.

    nicht für mich nachvollziehen kann, da selbst eine von mir mitgewählte Regierung sich gegen meine Interessen wenden kann und da kann ich doch nicht sagen , ok ich hab die jetzt gewählt also trag ich deren Politik und Entscheidungen mit obwohl diese sich total gegen meine Überzeugung und die Interessen des Großteils der Bevölkerung und der Wirtschaft richten.
    Meine Meinung.
    Andererseits muß man, bei so einem Projekt wie das hier Initiierte, eine Ausgangspunkt haben und da kommen dann die von Ihnen genannten Rahmenbedingungen in´s Spiel, Ok, einig.

    im Grunde gibt es einen Speicher und das ist der Wasserstoff.

    Dazu ist ein von Statoil durchgeführtes Experiment auf der Insel Utsira sehr Interessant, gewesen. Der Container mit dem Hydrolyser ist inzwischen abgebaut und die Windräder wurden der Inselbevölkerung zur weiteren Verfügung überlassen (mein letzter Informationsstand).
    Das letzte update der Seite war 2009 und seitdem ist auch nichts mehr in Presse oder TV von dem Projekt zu lesen oder hören, hat sich wohl doch nicht gelohnt.
    In Ganz Norwegen gibt es vier H2-Tankstellen und alle in Südnorwegen, ist auch logisch da dort die größte Bevölkerungsdichte ist. An diesen Tankstellen wird das Hydrogen direkt erzeugt, entweder über Elektrolyse oder aus Methan aus Biogasanlagen, Erdgas und Chlor.

    Mit freundlichen Grüßen
    Karl Rannseyer

  102. Lieber Herr Heß,

    der nahezu unbegrenzte Ausbau der Windenergie sorgt ja dafür, dass in Spitzen viele TWh an Energie zur Verfügung stehen, deren Transport hohe Kosten verursacht, während der erzielte Preis dafür weiter fallen dürfte. Ohne einen Stromverbund über tausende Kilometer bringt eine Verdopplung der installierten Leistung kaum mehr Anteil an der Gesamtversorgung. An Speichertechniken führt kein Weg vorbei.
    Bei einer Betrachtung der gesamten Energieversorgung spielt es auch keine Rolle, ob wir z.B. den Verkehrssektor mit Methanol mal wirklich CO2-arm versorgen und dafür an einigen konventionellen Kraftwerken festhalten.
    Sie sehen, es zeigen sich eine Vielzahl parallel mit heutigen Technologien zu realisierende Möglichkeiten.
    Smart Fool’s Grid“, hihi, kostet viel Geld und braucht ’ne Menge Lithium; vergrault Wirtschaft und Verbraucher. Einziger Sinn, einigen interessierten die Taschen zu füllen…
    freundliche Grüße
    ML

  103. Hallo Herr Rannseyer,
    akzeptieren bedeutet nicht übereinstimmen oder etwas für richtig halten, sondern lediglich dass man eine andere Meinung der Regierung akzeptiert und respektiert. Wir haben nun mal ein imperatives Mandat.
    Aber sie haben mich verstanden. Wir sollten die Zielsetzung der Bundesregierung als Ausgangspunkt nehmen, herausarbeiten, was das wirtschaftlich und technisch bedeutet, sowie Alternativen entwickeln.
    Das Utsira-Experiment hat doch einige interessante Ergebnisse, obwohl es wohl kein voller Erfolg war. Vor allem, dass die Konzepte für „erneuerbare Energien“ eben noch nicht vernünftig entwickelt sind.
    Wasserstoff scheint mir trotzdem ein wertvoller Stoff zu sein. Ich meine, man muss eben lernen ihn vernünftig weiter zu verarbeiten in der Nähe der Windkraftanlagen. Da gibt es viele Möglichkeiten Methan, Ammoniak, Methanol, Hydrieren von Ölen, etc. Mir scheint, das sollten wir technisch hinkriegen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  104. Lieber Herr Lincke,
    sie schreiben:

    Einziger Sinn, einigen interessierten die Taschen zu füllen

    Ich denke das ist ein wichtiger Punkt. Ich denke, dass dadurch ein Wettlauf um die Fördertöpfe stattfindet und Lösungen ohne ausreichend ausentwickelt zu sein eingeführt werden. Das kostet Geld und verhindert unter Umständen die tatsächlichen Lösungen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  105. @all

    So klasse wie ich unsere Diskussion auch finde, sollten wir uns doch erstmal aufs Wesentliche konzentrieren.

    Sofortiger Ausstieg aus Kernkraft und Kohle ist derzeit unmöglich, Unmengen Strom aus dem Ausland zu importieren auch………..im Endeffekt geht es erstmal um die Weichenstellung bis 2025 und die irrigen Annahmen mittels Sonne und Wind in der näheren Zukunft entscheidendes ausrichten zu können.

    Obwohl, als positiv denkende Menschen sollten wir auch Alternativen zeigen können……………..wenn sie denn bezahlbar und technisch machbar sind.
    Au man, das Projekt wird umfangreicher als ich dachte……..aber so ist dat nun mal wenn intelligente Menschen zusammenarbeiten….man muss gelegentlich auch seine eigenen Positionen auf den Prüfstand stellen……und dat können anscheinend wirklich nur Skeptiker.

    Onkel Heinz……..immer selbst in Frage stellen…..auch wenns weh tut

  106. Lieber Herr Hess,
    mit anderen Worten,
    gezielte Subventionen dienen stets dazu, nicht die ökonomisch sinnvollste, sondern die ideologisch favorisierte Lösung das Rennen machen. In mancher Hinsicht kann das Sinn bringen, zum Beispiel beim Umweltschutz. In Sachen Energie habe ich die genannten begründeten Zweifel, dass der eingeschlagene Weg insgesamt der richtige ist.
    Grüße

  107. @Michael Lincke

    gezielte Subventionen dienen stets dazu, nicht die ökonomisch sinnvollste, sondern die ideologisch favorisierte Lösung das Rennen machen.

    … ganz wunder Punkt, die Subventionen, gab hier schon mal ´ne kleine Diskussion um selbige.

    MfG
    Karl Rannseyer

  108. #105
    Hallo Heinz,
    was mich beim Energiedingens auf die Palme bringt ist, dass es eigentlich nie eine Diskussion um die Vielzahl der möglichen Wege hin zu einer besseren Versorgung gegeben hat. Ganz im Gegenteil, haut man uns in allen Fragen um die Zukunft den Knüppel zwischen die Beine und sagt, ab jetzt haben wir den Gürtel enger zu schnallen, Punkt.
    Wir dürfen nicht vergessen, dass es für interessierte Kreise um nichts anderes als die „Grenzen des Wachstums“ geht.
    Energie ist der Schlüssel zu Wachstum und Wohlstand, aber auch Macht -- hat schon Lenin gewusst. 😉
    Die „anti-Atom-Kohle-Öl-und-Gas-ich-bin-gegen-alles-Bewegungen“ haben das Ziel, jede Einigkeit der Verbraucher von vornherein zu untergraben.

    Der Verzicht auf die Glühlampe war nur die Übung. Jetzt steht der Verzicht auf die Grundlage jeder Industriegesellschaft auf dem Plan: Ohne 100% sicheren Strom keine Arbeitsplätze, kein Lohn, kein Wohlstand.
    Den Mitläufern dieser Aktionen, die meinen, dann mit ihrer Photovoltaik-Anlage noch dick Kohle zu machen, sei gesagt, dass ohne Netz und doppelten Boden (Speicher) auch hier ganz schnell der Geldhahn zugedreht werden wird. Der Anfang ist ja schon vollbracht.

    Deshalb halte ich die „ich-bin-für-den-alternativen-Weg“ Zwischenrufe der Skeptiker als die logische Konsequenz.
    Klar zu sagen, das wir das so nicht wollen, und warum wir etwas anderes wollen, und wie wir es schaffen könnten -- nur so kann man die EE(G)-Blase zum platzen bringen.
    MfG

  109. ich glaube diese Studie hatten wir hier noch nicht:

    Auswirkungen steigender Windstromproduktion auf den Kraftwerksbetrieb in Deutschland

    Fazit Die bislang vorgenommenen Untersuchungen haben gezeigt, dass sich die Fahrweise des heuti­gen fossil befeuerten Kraftwerksparks, auf die in dieser Studie besonderer Schwerpunkt gelegt wurde, zukünftig durch eine höhere Dynamik mit steigender Zahl von An­ und Abfahrvorgängen bei starken und mittelstarken Windszenarien sowie daraus resultierend geringeren Volllaststundenzah­len der thermischen Kraftwerke charakterisieren wird. Problematisch ist hierbei vor allem die Tatsache, dass viele der heute vorhandenen Braun­ und Steinkohlekraftwerke, aber auch die Kernkraftwerke, aus Gründen des erhöhten Verschleißes und der sinkenden Effektivität der Blöcke bei tiefem Teillastbetrieb, gar nicht bzw. nur selten im Bereich der technischen Mindestleistung ihrer Betriebshandbücher gefahren werden. Hinzu kommt das die meisten Anlagen bei Betrieb mit Mindestlast nicht in der Lage sind die Systemdienstleistungen Primär­ und Sekundärregelung anbieten zu können. Hierfür sind meist weitaus höhere Teillastbetriebspunkte notwendig. Für das Kraftwerk Rostock liegen die tatsächlichen gefahrenen Mindestleistungen daher meistens im Bereich von 50% der Nennleistung. Oftmals finden unterhalb von 50% der Nennleistung Umschaltvorgänge von
    Kohlemühlen statt, die die Bereitstellung von Regelleistung nicht ermöglichen.
    Geht man davon aus, dass sich die grundsätzlichen Windverhältnisse aus den vergangenen Jahren auch in Zukunft nicht ändern werden, so wird es trotz der massiven Zubauplanungen von Windkraftanlagen auch zukünftig ausgeprägte Schwachwindphasen geben, in denen der Leis­tungsbedarf der Verbraucher durch konventionelle thermische Kraftwerke gedeckt werden muss, solange keine weiteren alternativen Energiequellen mit Großspeichertechnologien zur Verfügung stehen.

  110. @Rudolf
    Danke….wieder ein Puzzelstein mehr…….und nu wissen wir auch, warum die Grünen die konventionellen Kraftwerke nicht mögen…die spielen einfach die stark fluktuierenden Windströmlinge nicht mit.

    Auf in die Gaskraftwerkszeit…mit russischen Erdgas…….Schröder wirds freuen.

    H.E.

  111. @ Heinz

    Wenn ich die Studie richtig verstanden habe, betrifft das sämtliche fossilen Kraftwere und die einzig brauchbare Löung wären Großspeicher.

    Aus dem Link von Varus #82 fand ich eine Grafik übrigens sehr bemerkenswert. Das war mir so gar nicht bewust.

    null
    Mal was anderes. Gibt es im Netz eine aktuelle Übersicht über Windstrom-Einspeisung/Produktion (So etwas gab es mal beim IWES in Kassel, ist aber irgendwie nicht mehr verfügbar)

  112. Lieber Herr Lincke, Sie schrieben:

    Sie sehen, es zeigen sich eine Vielzahl parallel mit heutigen Technologien zu realisierende Möglichkeiten.
    „Smart Fool’s Grid“, hihi, kostet viel Geld und braucht ‘ne Menge Lithium; vergrault Wirtschaft und Verbraucher. Einziger Sinn, einigen interessierten die Taschen zu füllen…

    da fällt mir doch glatt die Nachricht vom vergangenen Freitag ein:

    SolarWorld erhält Aufsuchungsrechte für Lithium
    Freitag, 25.03.2011

    Die SolarWorld AG darf in Deutschland nach Lithium suchen. Die offizielle Genehmigungsurkunde überreichte der sächsische Wirtschaftsminister Sven Morlok an den Vorstandsvorsitzenden der SolarWorld AG, Dr.-Ing. E.h. Frank Asbeck, heute in Altenberg-Zinnwald an der deutsch-tschechischen Grenze. Damit kann der Solartechnologiekonzern die Erkundung des Rohstoffs, der vor allem für moderne Batterien zur Speicherung von Solarstrom benötigt wird, im Osterzgebirge beginnen….
    ….SolarWorld erwartet eine steigende Nachfrage nach Lithium. Der deutsche Solartechnologiekonzern wird zusammen mit der Technischen Universität Bergakademie Freiberg (TUBAF) die Lagerstätte innerhalb der nächsten Monate erkunden. Die TUBAF befasst sich als Ressourcen-Universität mit den Reichweiten seltener Bodenschätze und erforscht neue Technologien für Lithium-Ionen-Batterien….
    …Das Alkali-Metall Lithium kommt als Anode in wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Akkus zum Einsatz, die für Elektroautos, Laptops und Solarbatterien benötigt werden….

    Beste Grüße B.

  113. Die Fachleute vom BMU denken natürlich auch über den Ausstieg aus den konventionellen Kraftwerken nach:
    http://www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/DE/02_Sondergutachten/2011_Sondergutachten_100Prozent_Erneuerbare.pdf?__blob=publicationFile

  114. Sorry, aber mit meinem Browser funktioniert die Hyperlinkfunktion nicht

    [Ist vielleicht die Funktion „Skriptfenster zulassen“ deaktiviert?]

  115. @ Günter Heß

    Sorry, aber mit meinem Browser funktioniert die Hyperlinkfunktion nicht

    Eventuell JavaScript deaktiviert?

  116. @Günter Heß -- OT -- offtopic !

    Hallo Günter,
    folgende Anmerkungen zu #81, #101 -- Karl Rannseyer, #103

    „zur Kenntnis nehmen“ und „akzeptieren“ sind imho zweierlei. Wenn ich mir eine Skala vorstelle, dessen eines Ende „vollkommene Ablehnung“, das andere Ende „vollkommene Zustimmung“ markiert, dann ist „zur Kenntnis nehmen“ genau die neutrale Mitte. „akzeptieren“ läge dann zwischen „zur Kennntis nehmen“ und „vollkommene Zustimmung“, also vielleicht die „mildeste“ Form der Zustimmung.

    Insofern nehme ich zur Kenntnis was die Bundesregierung vorgibt -- z.B. das Energiekonzept. Ob ich das akzeptiere oder nicht, hängt von der inneren Sinnhaftigkeit ab. Der Fakt einer repräsentativen Demokratie nötigt mich keineswegs, jedwede Entscheidungen von Personen (Parteien), die ich wohlmöglich gewählt habe, zu akzeptieren. Ganz im Gegenteil. Wenn ein politisches System mir (oder Ihnen) prinzipiell die Mit-Entscheidungsmöglichkeit in Sachfragen verwehrt -- und gleichzeitig unterstellt, ich (oder Sie) hätte ja pauschal meine Zustimmung gegeben, dann leite ich daraus die Berechtigung ab, gegen so zustande gekommende Sachentscheidungen a) meinen Widerspruch zu formulieren b) mich dagegen zu verwahren, Sachentscheidungen wäre auf welche Art auch grundsätzlich durch meine Zustimmung gedeckt. Fall b) empfände ich sogar als ausgesprochende Arroganz und Frechheit.

    Das musste ich hier mal dazu bemerken. Karl hat in #101 dazu ja verwandtes geäussert.

    Sie schreiben in #103:

    Wir sollten die Zielsetzung der Bundesregierung als Ausgangspunkt nehmen, herausarbeiten, was das wirtschaftlich und technisch bedeutet, sowie Alternativen entwickeln.

    Ja -- da bin ich voll d’accord !

  117. Was mir so auffällt. Auch triviale Fakten sind Fakten.

    #17 Heinz

    alle Quellen sollten möglichst staatliche oder europäische Statistiken sein…….denn nix ist schlimmer als dubiose Quellen

    … wobei nicht-staatliche / nicht-europäische Quellen nicht zwangsläufig „dubiose Quellen“ sein müssen, oder?

    #75 Günter:

    Die Kernenergie scheint mir in Deutschland aber durch zu sein.

    Glaub ich nicht, schon mal, weil es zu pauschal ist. Nur die Anwendung? Oder auch die Forschung? Die angewendeten und möglichen Technologien sind z.T. höchst unterschiedlich. (ich bin sicher, Günter, das ist dir bewusst. Hast du nur nicht geschrieben). Bisher hat auch eher eine Minderheit Atomkraft pauschal abgelehnt. Und die jetzige Stimmung im Land ist künstlich gepuscht und wird so krass nicht bleiben.

    #94 Günter:

    man sollte Lösungen erst vergleichen, wenn sie auch als Lösung entwickelt sind und die Kosten/Nutzen Fakten vorliegen. Danach kann man dann eine Entscheidung fällen und abwägen, sowie die entsprechenden Lösungen einführen.

    #98,#102 Michael

    Speichern von Energie verursacht immer Verluste.

    An Speichertechniken führt kein Weg vorbei.

    #103 Günther

    Wasserstoff scheint mir trotzdem ein wertvoller Stoff zu sein.

    … zumal Wasserstoff in faktisch unendlicher Menge zur Verfügung steht.

    #105 Heinz

    Sofortiger Ausstieg aus Kernkraft und Kohle ist derzeit unmöglich

    P.S.
    … ach so, Heinz @ #85: „Transparentes Online Projekt“ -- is klar.

  118. @Heinz Eng,
    so Heinz, ich hab jetzt noch mal zusammengetragen, was ich gefunden habe. Vielleicht ist das eine oder andere für dich nützlich dabei.

    Udo Leuschners Website liefert einiges Interessantes zur europäischen Stromversorgung, z.B. Energiechronik -- News von 1991-2010 und Energie-Wissen. Speziell: Europa -- Strombörse, Stromhandel belastet die Netze

    Von einem Münchner Verein -- „Umweltinstitut München e.V.“ gibts diesen Text zum Konflikt Energiepflanzen-Nahrungsmittelanbau -- mit (leider nur) grober Flächenbilanz: Agro-Kraftstoffe -- Soziale/Ökonomische Aspekte

    Der Unsinn der ‚intelligenten Strommesser‘

  119. So, erstmal ein paar Links zum Gruseln abliefern.

    Die Entwicklung der Energiemärkte bis zum Jahr 2030

    Kernenergie-Politik in Europa

    Grünbuch: Eine europäische Strategie für nachhaltige, wettbewerbsfähige und sichere Energie

    So, da habt ihr wat zu tun.

    Heinz Eng

  120. @Quentin

    Erstmal vielen Dank für Deine Links.

    Tja, so ist das nun mal wenn freie, intelligente Bürger Ihrer Ansichten austauschen………..viele verschiedene Meinungen prallen auf einander, jeder hat andere Vorstellungen……..doch am Ende werden wir einen Konsens erreichen mit dem jeder halbwegs zufrieden sein kann.

    Immerhin bekommen wir Stück für Stück einen Überblick über energierelevante Tatsachen, unser Weltbild erweitert sich und viele stille Leser können dabei zugucken.

    Apropos Daten………..was ich bisher noch nicht gefunden habe……….den Eigenverbrauch von Windkraftanlagen und Photovoltaik bei Dunkelheit und Windstille.
    Weiterhin würde ich mich glücklich schätzen, wenn jemand den aktuellen Ausbau der Heizungen mit Wärmepumpen herausfinden könnte. Meiner bescheidenen Meinung nach dürfte das relevant für die Abschätzung des zukünftigen Strombedarfes Deutschlands sein.

    Vielen Dank im Voraus
    Heinz Eng

  121. Apropos Irrsinn

    Es gilt dieses Dokument in seine Bestandteile zu zerlegen………als Grundlage unserer Arbeit

    H.E.

  122. 111. Rudolf Kipp 27. März 2011 01:38

    Mal was anderes. Gibt es im Netz eine aktuelle Übersicht über Windstrom-Einspeisung/Produktion (So etwas gab es mal beim IWES in Kassel, ist aber irgendwie nicht mehr verfügbar)

    klaro gibts das,…
    guckst du hier

    😉

    121. Heinz Eng 28. März 2011 15:53

    Apropos Irrsinn

    Es gilt dieses Dokument in seine Bestandteile zu zerlegen………als Grundlage unserer Arbeit

    H.E.

    bring ich das jetzt durcheinander, oder hast du nicht schon mal bei science sceptical das energiekonzept, nur mit gesundem menschenverstand + taschenrechner, zelegt?

  123. @admin
    so richtig funzt eure hyperlinkfunktion nicht^^
    [doch -- den Text, der verlinkt werden soll markieren, Hyperlink drücken, Link einfügen… Admin M.Lincke]

  124. @Onkel Heinz
    Wenn ich schon im Vorwort lese:
    „Dabei setzen wir auf eine ideologiefreie, technologieoffene und spaeter auch noch umweltfreundliche Energiepolitik“
    „Die Szenarien sind keine Prognosen.“ Der Primärenergiebedarf soll bis 2050 um 50 % sinken und zum Schluss kommt der Spass mit den Elektroautos.
    Der Smart Grid Zähler (bei statistisch etwas mehr als 41 Mio Haushalten in DE), auch wenn er nur wenig Strom braucht, sollte da so einiges zusammen kommen. Was hälste den davon?

    http://tinyurl.com/66wg7k5

    Ich weiß garnicht wo anfangen oder aufhören. Zumindest haben Sie endlich begriffen das es Speicher bedarf. Und wie heißen die Antworten darauf ?( Östereich, Norwegen und während des ungezügelten Ausbau´s der NIE weiterforschen) War ja völlig unerwartet.

    Wieso beschleicht mich das Gefühl, dass jemand die SRU Studie umgetextet hat?

    Varus

  125. @Michael

    bring ich das jetzt durcheinander, oder hast du nicht schon mal bei science sceptical das energiekonzept, nur mit gesundem menschenverstand + taschenrechner, zelegt?

    Nur im Kleinen, das hier wird bei weitem Umfangreicher, weil wir auch Europa einbeziehen und mehr Fakten nennen werden, die wir gerade zusammensammeln.
    Einer Fakt ist zum Beispiel die zukünftige Entwicklung des Stromverbrauchs Deutschland und der EU (wir wollen ja jede Menge Strom importieren)………und gerade jetzt, bei der Panikreaktion unserer Bundesregierung nach der Havarie eines KKW in Japan kommen weitere erschwerende Faktoren dazu, die das Gesamtbild noch mehr verschlimmern.

    Tja, 2010 fällt die geringe Windstromproduktion Deutschlands (Windindex) mit dem wasserschwachen Zuständen Norwegens zusammen…….also neue Fakten die einer weiteren Einbindung in unsere Analyse bedürfen.

    Alles ist im Fluss…..selbst Onkel Heinz kann sich nachträglich noch korrigieren….und wenn es zum Nachteil der deutschen Grünlinge ist.

    Heinz Eng

  126. @Varus

    Der Smart Grid Zähler (bei statistisch etwas mehr als 41 Mio Haushalten in DE), auch wenn er nur wenig Strom braucht, sollte da so einiges zusammen kommen. Was hälste den davon?

    Zählen wir dann unter „Telekommunikation“ und „Stand-by“ -Strommehrbedarf…………..der sich anscheinend in einen so dicken Batzen entwickelt, das er jedes Energieeffizienzbemühen zu einer Farce verkommen lässt.

    Wat wir vorne mit Mühen aufbauen, walzen wir dann hinten mit dem fetten Arsch wieder nieder.
    Grüne Energiepolitik eben…..von Laien für Laien…………..Hauptsache wohl fühlen und Recht haben.

    Onkel Heinz……..wartet auf konkrete Zahlen des Stromverbrauchs in einem Smart-Grid-Haushalt.

  127. @Onkel Heinz

    In Sachen Stromverbrauch Smart Meter guck´st Du hier.

    http://tinyurl.com/6kmebro

    Varus

  128. @ Michael #122

    Besten Dank für den Hinweis. Was mir auf der Seite allerdings fehlt und was die Seite vom REISI in Kassel lange geboten hat, waren längere Zeitreihen. Oder gibt es eine Möglichkeit, solche Daten auf einfache Weise von EEX zu bekommen?

  129. @Michael

    Nach nochmaligen Nachdenken und einen unbewussten Tip von Tim……….lassen wir mal das Energiekonzept der Bundesregierung dort wo es ist und nehmen uns lieber das der Grünen vor.

    100% Erneuerbare bei der Stromerzeuger und andere Nettigkeiten….bis hin zu einem verschärften Mietrecht (Mietminderung wenn der olle Vermieter einfach nicht dämmen will) und ander diktatorische Planungen.

    Schon beim groben Überfliegen dieses Machwerkes stellten sich meine Nackenhaare dermassen auf, das ein Igel vor Neid erblassen könnte.

    -Stromgestehungskosten bei 6-7 C/kWh allein mit EE im Jahre 2050……….laut SRU Studie (die mit dem tollen Wasserkraftstrom aus Norwegen)
    -Energienetze in die öffentliche Hand (Enteignung oder kaufen?)
    -Mittelspannungsleitung bis 150 kV grundsätzlich unter die Erde legen
    -Gegenüber 2005 mindestens 25% Strom sparen bis 2020

    -Soziale Tarife mit der der Energiewirtschaft diskutieren (erst den Strom verteuern und dann sollen die doofen Stromhändler Armentarife anbieten)……..und so weiter und so fort…..und wenn sie nicht gestorben sind träumen sie noch heute von gebratenen Hühnern die ihnen direkt ins aufgerissene Maul flattern.

    Onkel Heinz………..die zu zerlegen wird uns eine Freude werden (meist sind ja die Ursprungsstudien schon Schrott, die die Grünen übernommen haben)

  130. @ Heinz

    Zum Energiekonzept der Grünen hatte ich ja bereits etwas geschrieben (Das Leben ist ein Wunschkonzert – Das Energiekonzept der Grünen). Natürlich nur sehr oberflächlich.

    Wenn die Frage ist, ob wir uns die SRU Studie oder das Energikonzept der Grünen vornehmen, würde ich auch dazu tendieren, letzteres zu nehmen. Schließlich werden die Grünen in vielen Teilen der Bevölkerung und der Medien ja gerade als die einzig Kompetenten wahrgenommen. Und sämtliche anderen Parteien üben sich auch gerade in der Aufgabe, sich noch ökologischer und nachhaltiger als unsere Öko-Vorreiter zu geben.

  131. @Rudolf

    Uuuuups.

    Natürlich dat Konzept der Grünen (SRU ist eh eine Grundlage davon), denn dieses ist ein Stück weit brutaler als das der Bundesrepublik und noch ein größeres Stück von der Realität entfernt.

    Oder sie schaffen es nach der nächsten Wahl unser Land die totale Ökodiktatur über zu helfen.
    Ergo…….nehmen wir mit unseren korrekten Analysen das grüne Traum-Paper auseinander……….da kann man den mündigen Bürger auch gleich noch zeigen, was die lieben Grünen so in der Tasche haben um auch noch die letzten Bürgerrechte in den Abfluss zu gießen.

    Ick habe wohl im November noch nicht die Relevanz dieses Programms so ernst genommen, wat ja nun seit Japan verschärft Bösartig für uns werden könnte.

    Heinz Eng

  132. Aus dem grünen Energiekonzept:
    „Im Wärmebereich wollen wir:
    Verbindliche Obergrenzen für den Energieverbrauch im Gebäudebestand einführen ……..“

    Das heißt wohl Energie auf Bezugsscheine. Warum werden solche Sachen nicht in die öffentlichen Medien gebracht?

    Deutschland hat fertig.

  133. Auch aus dem grünen Energiekonzept, Seite 11

    Die schwarz-gelbe Bundesregierung stellt den Erfolg des EEG nun
    durch das Ziel, die AKW-Laufzeiten zu verlängern, infrage und erhöht zudem den Kostendruck auf die Solarbranche durch eine überzogene Kürzung der EEG-Vergütung.

    Oh jeeh, schlimm das.

    Solarworld 2010
    Umsatz: +28,8%
    Gewinn vor Steuern: + 26,6%

    Und weil das Ergebnis so schlecht ist, stopft man nochmal 18,75 Mio an Beihilfe hinterher.

  134. @heinz

    anbei mal einige links zur geothermie und bisl was zu wärmepumpen:

    http://www.geothermie.de/aktuelles/geothermie-in-zahlen.html
    http://www.geotis.de (Geothermisches Informationssystem
    für Deutschland) <-auf den ersten blick sieht das recht brauchbar aus
    http://www.bee-ev.de/Erneuerbare-Energien/Erdwaerme.php
    http://www.guetesiegel-erdwaerme.at/mein-bundesland/oesterreich/news

    http://www.waermepumpe.de/presse/faktenargumente.html

    mal so am rande, wird in den prognosen und szenarien zur erdwärme eigentlich berücksichtigt das die 'erdwärmelagerstäten' auch endlich sind? ich habe mal bei studium (vor ca. 6 jahren) in einer vorlesung zur erdwärmenutzung irgendwas mit einer dauer von pi*daumen 20jahren gehört(sofern ich mich richtig erinnere) in denen die 'erdwärmelagerstätten ausgebeutet werden können. danach ist das temp-niveau soweit abgesenkt das erdwärme an dieser stelle unwirtschaftlich wird. und es dauert einige jahre bis die 'erdwärmelagersttte' durch wärmezufuhr aus dem erdinneren wieder aufgefüllt ist

    unabhängig von der erdwärme:
    ansonsten find ich http://www.v-rohstoffe-bergbau.de/pages/medien.php?idpage=147 auch recht informativ

    k. a. ob du das schon kennst, wenn nicht dann viel spass beim durchackern^^

    @rudolf #128
    auf die schnelle fällt mir nur die eex ein. mal gucken, wenn ich mal viel zeit hab, versuch ich was zu finden.
    vieleicht weiss da auch jemand bei mir im unternehmen bescheid. gibt ja genug fachleute bei uns, die sich mit sowas befassen. muss diejenigen nur mal wieder treffen 🙂

  135. @admin

    ich glaube mein post (mit vielen links für heinz) ist im spamfilter gelandet.

    bitte mal freischaltn 🙂

    [Da isser ^^. RK]

  136. Um Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen ist es seit Hamburg Moorburg ja verdächtig still geworden. Was die Grünen bis vor kurzem lauthals verteufelt haben, ist nun ihr Rettungsanker. Bald werden wir hören, jaaaa, es geht auch ohne AKW’s, wir die die guten und die schlauen, wie vorhergesagt gibt es keine Versorgungslücke. Kann man auch locker behaupten wenn man die in Planung befindlichen Kohlekraftwerke verschweigt.

  137. Mein Link ist verschwunden, Spam Ornder? Ansonsten googeln und wiki findet man eine Liste der geplanten Kohlekraftwerke in Deutschland

    [Im Spam Ordner war nichts. Vielleicht nochmal verzuchen. Entweder dierekt den Link einfügen oder den Text markieren, der hinterlegt werden soll und „Hyperlinkk“ drücken. RK]

  138. @Onkel Heinz

    Ich versuch´s mal Kapitel für Kapitel auf zu dröseln. Mehr vertrag ich nicht am Stück.

    0. Absatz 1
    Heisst nichts anderes als Ihr müsst Verzicht üben weil wir eine Klimaveränderung (?) und das EEG haben.

    0.Absatz 2

    Die Auflösung einer ganzen Volkswirtschaft nach 1989, Finanzkrise, Ökosteuer, EEG und Emissionshandel waren gut aber nicht genug.

    0.Absatz 3/4

    Das übliche Bashing an den ideologischen Hauptfeinden.( Was machen die eigentlich in BW mit ENBW?)

    0.Absatz 5

    CO2 und 2° Märchen und die Erkenntnis, entweder Ihr kocht und waschen wenn´s Strom gibt oder wir beschließen Das. ( Notwendigkeit)

    0.Absatz 6

    In 4 von 2 Sätzen könnte, wenn Ihr nicht verzichtet. Fass ich persönlich wie oben genannte Notwendigkeit als Nötigung des Bürgers durch den Staat auf. Dies trifft auch auf den Absatz 7 zu.

    0.Absatz 8

    Diese Anstrengungen heisst wohl wieder einmal Verzicht auf einen Teil unseres Lebensstandards.

    0.Absatz 9

    Energiesicherheit nur mit NIE?E -- Mobilität und Energieeinsparung in einem Satz ist schon sehr verwegen.

    0.Absatz 11

    Absatz spar ich mir aber bei Absatz 11 eine Energie Unabhängigkeit von Deutschland zu suggerieren obwohl die jetzige Bundesregierung uns in Ihrem Energiekonzept als Stromimporteur sieht ist doch seht optimistisch.

    Onkel Heinz das kostet Schmerzensgeld!

  139. 0.Absatz 6

    Sollte natürlich In 2 von 4 Sätzen heißen. ( Ist ja auch harter Stoff! )

    Varus

  140. Vielleicht bin ich zu konservativ, vielleicht zu moralisch, vielleicht zu realistisch, vielleicht falsch erzogen worden.

    Aber wenn ich das Wort „Biomasse“ nur höre oder lese geht mir der Hut hoch. Was sich irgendwie ähnlich wie „Benzin aus Kuhscheisse“ anhört ist in Wirklichkeit nichts anderes als Lebensmittel zu verbrennen. Solange eine Organisation wie die „Welthungerhilfe“ ihre Daseinsberechtigung hat, ist jede Form der Lebensmittelvernichtung im höchsten Maße unmoralisch.

  141. @All

    Dat gibt Arbeit, dieses Energiekonzept kommt mir leicht guttenbergisiert vor………..beziehen sich ständig auf eine SRU Studie und geben nicht mal ne Quelle an.

    Die SRU-Szenarien stützen sich auf Modellberechnungen des DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und
    Raumfahrt). Das verwendete REMix-Modell gehört zu den besten und genauesten in Europa. Es ermög-
    licht die Stromnachfrage und deren Deckung für jede Stunde im Jahr abzubilden.

    Hihi, und die DLR hat ihre Daten von der Windkraftlobby………die dermassen geschönt sind und schon damals an der Realität vorbei gegangen sind.
    Da muss ich mal wieder meine Platte nach den Studien und Links durchforsten……….wird ein böses Erwachen für Traum-Grün.

    Als Doktorarbeit wäre dieses Konzept sofort im Mülleimer gelandet…..müssen wir das eben nachholen.

    Mir schwebt jetzt endlich ein vernünftiges Konzept für unsere Analyse vor…………das verdammt weh tun wird.

    Heinz Eng

  142. @Thomas

    Tja, bisher ist aber die Bio-Masse der Hauptenergiebringer der Erneuerbaren und alleine schon beim EE-Strom mit 33% beteiligt.
    Daten des BMU zu den Erneuerbaren 2010

    Von den 11% Erneuerbaren am Endenergieverbrauch Deutschland im Jahre 2010 ist der Anteil der Biomasse mit 7,9% angegeben, Wasserkraft mit 0,8% und Windkraft mit 1,5 %……………nun ist aber die Frage wie weit können wir in Deutschland noch mehr Biomasse aufbringen um überhaupt in die Nähe einer Vollversorgung mit EE zu kommen.

    Dein angedeuteter moralischer Konflikt mag zwar für Dich und mich gelten…..den Grünen dagegen geht ja bekanntlichermassen jede Moral und Anstand ab………..im Gegenteil, sie haben schon die Energie-Knute für uns im Säckel………die sie gerne nach einer gewonnenen Bundestagswahl brutalst möglich anwenden wollen.

    Noch ist aber der Drops nicht gelutscht………denen würde ich gerne argumentativ in sie Suppe spucken, zumindestens ist ihr sogenanntes Energie-Paper nicht das Papier wert auf dem es gedruckt ist, soweit steht das schon mal fest.

    Sie hatten Stuttgart 21 und Japan………….wir werden eine zerfetzte Studie dagegen halten.

    Heinz Eng

  143. kann es sein das die grünen in ihrem energiekonzept die notwendigkeit von speichertechnologien vergessen haben?
    ich habe das pamphlet zwar nur auf die schnelle quergelesen, aber nix gefunden?

    ansonsten, ich bin am we 2 x 2h mit der bahn unterwegs, da hab ich gleich eine (un)schöne lektüre. mal sehn was ich bei genauerem lesen an lunkern finde. ich darf es nur nicht vergessen 😀

    und ich dachte das energiekonzept unserer geliebten regierung ist übel 😉

    gruß
    micha

  144. Hallo Onkel Heinz

    Schon diese „Prognose“ des FfE schon gelesen?
    Langbericht Teil 1
    Langbericht Teil 2

    Viel Vergnügen
    schöne Grüße aus dem Moos

  145. @Michael

    kann es sein das die grünen in ihrem energiekonzept die notwendigkeit von speichertechnologien vergessen haben?

    Nicht ganz…………nur die übliche Norwegen/Schweden……Wasserblase…….haben die mit drin………ansonsten gehen die nicht weiter darauf ein. Ich nehme an, die ham die letzte SRU-Studie für ihre „Speicherfrage“ genommen…..zur Erinnerung…….42-68 GW-Übertragungsleistung nach Scandinavien, je nach Szenario.
    Dumm ist nur, das der Sachverständigenrat im Szenario 2 von einem Strombedarf von 700 TWh ausgegangen ist, weil die auch den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur mit E-Autos berücksichtigt haben.

    Die Grünen dagegen wollen ausgehend vom Jahr 2010 (604 TWh) 12% „Strom“sparen“, das heißt wir dürfen dann nur noch 531 TWh im Jahre 2020 verbrauchen.
    Bei der Wärme sieht es dann noch krasser aus……25% Einsparung und 25% Erneuerbare……..und das in 9 Jahren.

    So gesehen……….die ham sich das Beste aus allen Studien zusammengefummelt……ohne Sinn und Verstand.

    Heinz Eng

  146. Hi Moosi

    FfE…..ist ja ihhhh, ein Institut wo jede Menge Stromversorger drin sind……….aber ick nehm die gerne mal zur Hand, immerhin läuft das Paper ja fast komplett in unsere Richtung.

    Langsam verlangen meine Augen „Schmerzensgeld“………….sogar nachts schwirren mir nur noch Zahlen vor den Augen rum.

    Onkel Heinz…….wird langsam Zeit sich Gedanken über das Grundgerüst unserer Analyse zu machen.

  147. Ach noch was……..die Studien auf die sich die Grünen beziehen sind aus den Jahren 2005 -- 2009 und die SRU Studie von 2010………..von Öko-Instituten bis hin zum BEE, Prognos und andere Studien die ich mir fast alle auch schon mal angesehen habe. (Seite 7. des Papers der Grünen…Fussnote würde ick das aber net nennen)
    Dat Problem ist aber, in sämtlichen Studien werden die Erträge der Windkraft überbewertet…….konnten ja nicht ahnen das 2010 der Wind so schwach weht und die ganzen schönen Studien putt gemacht hat.

    Onkel Heinz……..warum kling ich heut nur so gehässig?

  148. @all
    Ick weiß ja, das sich unter uns auch KFZ-Profis befinden, daher folgende Frage:

    Ausgehend vom modernsten E-Auto das derzeit verfügbar ist, hätte ich gerne gewusst wie hoch der Gesamtenergiebedarf dieses KFZ übers Jahr und bei einer Laufleistung von 10.000 km sein wird.
    (Ich gehe auch davon aus, das sich die Kapazitäten der Akkus in 10 Jahren noch weiter erhöhen werden, sollte aber erstmal nicht berücksichtigt werden)

    Onkel Heinz…….Wissensdurst eines Fass Bier 🙂

  149. @Michael

    Nachtrag
    Die Grünen begründen die 12 % Einsparung beim Stromverbrauch bis 2020 ja mit den 4% Einsparungen beim Stromverbrauch von 2005-2009…….dummerweise ist der Stromverbrauch 2010 gegenüber 2009 um 4,3 % gestiegen….dumm gelaufen sag ich mal.

    Frecherweise behaupten die Grünen aber, das man ja trotz steigender E-Mobilität und Strom für Wärme sogar 25% Strom bis 2020 einsparen könnte………wären dann am Ende nur 459 TWh, die wir doofen Deutschen dann noch verbrauchen dürfen.

    Je länger man sich mit diesem Paper beschäftigt, desto Unsinniger erscheint es einen.

    Heinz Eng

  150. @ Onkel Heinz #149

    Vielleicht nutzt Dir der folgende Kommentar:

    23.03.2011
    [19:15] Leserkommentar-DE -- Wirkungsgrad von Elektroautos:

    Als Elektroingenieur platzt mir bald der Kragen angesichts des Elektroauto-Schwachsinns, und was uns da als „ökologisch“ eingeredet werden soll. Das ist weder Öko noch logisch.

    Eine einfache Betrachtung über die Leistungsbilanz unter Bezugnahme auf den Primärenergiegehalt zeigt die ganze Lüge:

    a) Referenz ist ein moderner Common-Rail Diesel mit 45% Wirkungsgrad: von 10KW (1l) werden 4,5KW als Vortriebsleistung umgesetzt. Der Rest geht in die Heizung (Im Winter sind ca. 8-10KW erforderlich!) und in Abwärme.

    b) Das E-Auto:

    -- Der Strom wird mit durchschnittlich 40% Wirkungsgrad aus Öl oder Gas erzeugt. (AKWs sollen ja bald weg sein, und Wind/Photovoltaik sind ja nur manchmal vorhanden, und dann auch nur in geringen Anteilen)

    -- Der Energiewirkungsgrad von Akkus (also wieviel lade ich rein, wieviel bekomme ich heraus) beträgt 60..70%.

    -- Der Umwandlungswirkungsgrad (elektrische Energie -> mechanische Energie) eines modernen Scheibenläufermotors beträgt ca. 90..92%
    So, und nun rechnen wir mal: 10KW * 0,4 * 0,7 * 0,92 = 2,576 KW Antriebsleistung, also 25,76% Wirkungsgrad.

    Wohlgemerkt, ein moderner Diesel hat 45%!

    Dann muß weiter mit etwa 300 Kg Mehrgewicht des Fahrzeugs durch die Akkus und die Technik gerechnet werden, das bringt nochmal 1l Mehrverbrauch.

    Un im Winter muß ja irgendwie geheizt werden! Das können E-Autos gar nicht und benötigen eine Zusatzheizung.

    Wohlgemerkt, im Winter kann die benötigte Leistung bis an 10KW herangehen!

    Und dann darf bezweifelt werden, daß es soviel Rohstoffe für die Millionen von Riesen-Akkus gibt…

    Man muß sich wirklich fragen, welche gewissenlose Argumentation diese Ökofaschisten noch auftischen werden…

    Hab‘ ich auf einer Seite von „Hartgeld.com“ gefunden.

    Darüber hinaus dürfte dieses Pdf „Wie man Deutschland dazu brachte, seine heimische Energiebasis aufzugeben“ , für Dich interessant sein, auch im Hinblick darauf, daß ein gewisser Horst Ehmke in seiner Rede vor der „Sozialistischen Internationale“ 1980 in Washington feststellte:

    „Das Ruhrgebiet braucht keine Kernenergie, weil der östliche Teil ohnehin seine Schwerindustrie verlieren wird.“

    mfg

  151. http://infokrieg.tv/wordpress/2011/02/11/zur-ehre-der-wahrheit-65-jahre-ausbeutung-deutschlands/

    Wir haben eigentlich reichlich Energie im eigenen Land!

    [Das stimmt. http://www.science-skeptical.de/blog/zur-ehre-der-wahrheit-65-jahre-ausbeutung-deutschlands/003945/%5D

  152. hallo Heinz 🙂
    wird zeit das dein artikel fertig wird 😀

    ich habe mich gerade maßlos über den herrn norbert fischer bei EIKE aufgeregt. dieser herr ist neuerdings nicht nur ein ‚experte‘ in fragen des klimas, der klimamodellierung, der statistik, der messunsicherheitsbestimmung und der kernkraft sondern auch in fragen der energieversorgung!

    ROFLMAO

    wer lachen will, anbei das zitat:

    PS:
    Ihre Rechenbeispiele zur Edertalsperre zeigen, wie es nicht geht. Dies ist aber alles bekannt, lesen Sie z.B. das Energiekonzept von Schwarz-gelb oder die Leitstudie, die rot-grün damals herausgegeben hat. Alle Umstiegsszenarien gehen von keinem Ausbau von Wasserkraft aus.

    ps: ka ob es dir aufgefallen ist(war ursprünglich im spamfilter versackt^^), unter #134 sind ein paar quellen zur erdwärme / wärmepumpen sowie noch bisl anderes zeuch

  153. noch was @ heinz
    hast du schon mal darüber nachgedacht deinen artikel, wenn er denn so ausfällt wir ich mir das vorstelle und wovon bei dir auszugehen ist, in irgend einer art und weise zu veröffentlichen?
    das würde dem noch zustzliches gewicht geben.

    falls ich ‚größenwahnsinnig bin, dann bitte diesen kommentar einfach auf ignore setzen 😀

  154. @michael

    Am Wochenende werde ich das Konzept als Artikel vorstellen und zur Diskussion vorlegen.

    Dann werden wir die besten Vorschläge sammeln und anschließend mit der eigentlichen Analyse beginnen.
    Je nach dem, wir dat ausfallen sollte und wir am Ende zu der besten Lösung kommen……..geht dat Ding natürlich weiter.
    Am Ende wird das wohl so umfangreich das wir nur eine Zusammenfassung als Artikel vorsetzen und das eigentliche Werk als PDF hinterlegen.
    Wer das dann wo verbreitet ist mir wurscht….nur sollte es erst von der hiesigen Internetgemeinde abgesegnet sein….also möglichst Fehlerfrei.

    Ick besteh max. drauf das wir als Quelle genannt werden………auf irgendwelche Rechte leg ick keinen Wert………bin da Idealist.

    Größenwahnsinnig………….na rate mal warum wir uns hier die Arbeit machen?
    Nicht um das dann im stillen Kämmerlein verrotten zu lassen, fallst Du weisst was ich meine.

    Nur Zeit werden wir noch etwas brauchen……..und den Fischer kannste getrost überlesen….der kriegt sein Fett auch noch wech.

    Onkel Heinz…..gut Ding will Weile haben

  155. Nachtrag

    Diesbezüglich finde ich Rudolfs angeschubste Speicherdiskussion sehr wertvoll, denn dat werden wir am Ende auch noch brauchen.

    Onkel Heinz…….Spamfilter entsichern die Admins….nur etwas Geduld mein Freund

  156. hrhr

    mit großenwahnisinng meinte ich zusätzlich zur onlinekiste auch zeitschriften und co.
    und wenn es nur auf prvokatives einreichen hinauskäuft. evtl findet sich ja wer ders druckt

    und jetzt gute nacht

  157. Artikel, die man unter seinem Namen veröffentlich, sollte immer einen Copyrighthinweis haben!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Habe da mal vor einiger Zeit eine heiße Diskussion in Ebay-Foren erlebt. Ich kann das juristisch nicht mehr formulieren, ich weiß nur: das kam dabei heraus. Gurgel doch doch mal nach Internetanwälten, da kriegst ne Fachberatung zwischen 50 -- 70 Toiros. Würde ich dranhängen!

  158. @Wölfchen

    Ach herrje……..der Plunder auch noch………wird wohl auf die Kiste hinauslaufen wie bei Wikipedia und deren Lizenzen…….und sollte dann wegen irgendeiner Veröffentlichung doch etwas Knete rüber kommen……..geht das Geld umgehend an den Betreiber dieser Website hier……damit er wenigstens etwas seine Kosten decken kann.

    Mit den rechtlichen Kram quatsch ich mich mit den hiesigen Admins ab……….die werden schon wissen was am besten für uns ist.

    Immer dran denken…….T-O-P…………Transparentes- Online-Projekt……das durch viele fleissige User zusammengetragen wird…………da mach ich mir um den Rechte-Kram nun die wenigsten Sorgen………persönlich muss ich nicht am Hungertuch nagen, also sollte das hier nie und nimmer der persönlichen Bereicherung dienen.

    Wir wollen nur den Deutschen aufzeigen das die ganzen tollen „Machbarkeitsstudien“ mehr Schein als Sein sind…….und uns mehr Geld kosten wird als europäischen Regenschirme und diverse verarmte Banken…….und vor allem unsere Freiheiten noch mehr einschränken werden, als wir bisher schon zugelassen haben.

    Dat ist meine Motivation……….Geld ist da nebensächlich……..denn wenn wir diesen Unsinn verhindern, bleibt uns am Ende mehr Geld übrig zum Überleben.

    Onkel Heinz…………gelegentlich echter Kommunist…….wat dat Soziale angeht

  159. Onkel Heinz,

    das Wölfchen möchte ab zu hier ein paar Auszüge aus seiner Privatsammmlung von über 1.200 Cartoons und Witzen zu Erheiterung und Steigerung der guten Laune posten. Ich will aber nicht irgendeinen Thread schreddern, kann aber versprechen, daß diese Beiträge fast niemals jugendfrei sein werden. Gute und anständige Witze gibt es zwar (grübel, grübel, grübel), sind jedoch so selten, wie Grüne pro Atomkraft.

    Soll ich im Off-Topic posten oder machst Du einen allgemeinen Witzethread auf?

    Mach mich mal Rauchzeichen!

  160. @Wölfchen

    Hihi….da kannste dich mit Karlchen zusammentun…….der hat auch zu jedem Thema das passende Bild gebracht.

    Aber mit Deiner Idee solltest Du Dich an die hiesigen Admins wenden (übrigens Klasse, dat Leben ist schon ernst genug), wird wohl trotzdem ein Off-Topic werden, nehm ick mal an.

    Humor ist wenn man trotzdem lacht…………wenigstens bei einigen Themen hier lebensnotwendig, ansonsten würde man ja nur noch das große Heulen kriegen…….deswegen von mir schon mal Vorab…….*Daumen hoch*.

    Wenn wir dann noch ein paar naturwissenschaftliche Witze einfügen………dann passt dat sogar zu unseren Web-Auftritt.

    Wenn die Grünen verbiestert in ihre Möhre beissen………gehen wir erstmal in der Keller zum Lachen.

    In diesen Sinne……….Onkel Heinz ist begeistert.

  161. Ich habe nichts gegen ein nettes Bildchen ab und an. Ich würde das über die „Bild einfügen“ Funktion machen, dann braucht man nicht auf einen Link klicken. Wenn man die Zeile die „Bild einfügen“ generiert noch einmal komplett markiert und auf „Hyperlink“ klickt, kann man das Bild noch mit dem entsprechenden Link hinterlegen.

  162. Also, ich versuche das jetzt mal und frage mal den Admin, wie er es gerne möchte:

    http://www.imgbox.de/show/up/akrodag/00a85f8fd39d45df5394086c3.jpeg

  163. Hmm . so habe ich das vorher auch schon gemacht . . . Hmm . .

    http://www.imgbox.de/show/up/akrodag/cartoons_128.jpg

    Also Admin, der war jetzt versaut! Wenn´s nicht gewünscht wird, einfach sagen -- ich laufe dann grün an *lol*

  164. Omg!
    Das energiekonzept der grünen strotz ja nur so vor wunschträumen und technologisch- sachlichen fehlern sowie verdrehung der tatsachen. Planwirtschaft ist nix dagegen.
    Würde ich jeden absatz mit einem textmarker markieren auf den dies zutrifft könnte man vor lauter farbe kaum noch was lesen.
    Kein wunder das deutschland bei PISA so bescheiden aussieht.
    Und solche tagträumer nennen sich „bildungselite“…

  165. Daraus:

    Das ist der Preis damit Wohlstandbürokraten ihren BMW , moderne Yuppies ihren Porsche und grüne Mütter ihren nagelneuen SUV mit richtig gutem Gewissen fahren können. Am besten noch damit zur Anti Atom Demo fahren und hinten einen Aufkleber „Atomkraft nein Danke“ drauf.

    Wer sich von den Anhängern der grünen Sekte s einen Neuwagen = das Geld ist vorhanden kauft, der mehr als 5 ltr. verbraucht kauft, ist in meinen Augen von vornherein ein Heuchler. Eigentlich sollte man sie nicht mal ignorieren, aber dafür sind sie viel zu gefährlich. Deutschland befindet sich auf einem unguten Weg in Richtung Gesinnungsdiktatur.

  166. das mit dem hyperling hat wiederr nicht geklappt. Diesmal?

    http://www.sueddeutsche.de/geld/biokraftstoff-e-verteuert-lebensmittel-das-auto-isst-mit-1.1080121

    [der Tag war nicht geschlossen -korrigiert. ML]

  167. @Thomas

    Die Landwirte selber hätten gegen teurere Lebensmittel nichts einzuwenden. „Wenn die Nahrungsmittel jetzt aus den Discounter-Tiefstpreisen herauskommen, ist das eine Wertschätzung für die Arbeit der Bauernfamilien und keine Katastrophe für unsere Verbraucher“, sagte Gerd Sonnleitner, Präsident des Deutschen Bauern-Verbandes (BDV), der Bild. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern würden die Verbraucher in Deutschland deutlich weniger für Nahrungsmittel ausgeben. Es seien durchschnittlich nur elf Prozent ihres Einkommens.

    So is dat, da hört man am Ton gleich wieder, welche Lobby da wieder mit reingepfuscht hat.

    Da werden sich unsere Harzer, Rentner mit Mini-Rente, Alleinerziehende Aufstocker………..aber echt drüber freuen, das sie den armen Bauern ihre kargen Einnahmen aufstocken dürfen.

    Wat solls, kriegen Suppenküchen und Tafel-Projekte eben noch mehr Zulauf……Deutschland ist ja soooo reich, hier muss niemand hungern, gelle.

    E10 = Verbrechen an der Menschlichkeit und der Menschheit und dat auch noch EU-Subventioniert

    Onkel Heinz…….ist stocksauer

  168. @Thomas

    das mit dem hyperling hat wiederr nicht geklappt. Diesmal?
    http://www.sueddeutsche.de/geld/biokraftstoff-e-verteuert-lebensmittel-das-auto-isst-mit-1.1080121

    …. und damit sein mer wieder beim Biosprit, der größten Innovation zur Rettung der Menschheit vor der gefährlichen Erderwärmung seit dem Pleistozän. Jetzt meldet sich auch noch Mr. 140 Byte zu Wort, der hält nix davon und möchte lieber wiedermal ein Tempolimit (Grüne: Tempolimit als Lösung statt Biosprit), außerdem fordert er die Förderung von Elektroautos (wahrscheinlich meint er damit diese hier). Und unsere hochkompetente Verbraucherfurzkanisterin Aigner (Ilse-Bilse, keiner will se…) verlangt gleich noch:

    Wenn die Biokrafftstoffquote nicht eingehalten wird, müssen Sanktionen drohen!

    …..Naja, am besten, die störrischen Biospritverweigerer auspeitschen und Tankstellenpächter, die ihre E10-Quote nicht erfüllen, erschießen. Wenn dat nich reicht, kann man ja noch ein paar Antifa-Aktivisten zum Abfackeln der Benzindreckschleudern engagieren.

    …..Wat is, Frau Aigner, waren dat jetz brauchbare Vorschläge?

  169. Huhu admin, kannste mal meinen Kommentar #169 freischalten?
    (Dat is echt nervig mit dem Freischalten bei mehr als 4 Verlinkungen.)
    [… aber besser wie 200 Spam in 24h -- ML]

    [Das ist vor allem für uns nervig. Wer unbedingt meint, 5 oder mehr Links hier unterbringen zu müssen, kann das ebensogut in zwei Posts aufteilen. Heller]

  170. Heinz Eng #168

    Hallo Onkel Heinz,
    Das ist doch alles nichts Neues.

    Schon 2004 verkündete die schöne Renate vom Künen-Asten:
    **Unsere Landbewirtschafter werden die Ölscheichs von Morgen sein**

    Und eingedenk dessen forderte im Sommer 2008 Werner Hilse (Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes) den Weizenpreis an den Ölpreis zu koppeln, mit der Begründung, dass der Weizen ja schließlich künftig immer stärker zu den wichtigen Energielieferanten zu zählen ist.

    Dem folgend nennen sich bereits viele ehemalige Landwirte und Getreidebauern „Energiewirte“,

    Der Moosgeist braucht jetzt dringend einen Kübel oder zwei oder drei.

  171. @Moosi

    Der Moosgeist braucht jetzt dringend einen Kübel oder zwei oder drei.

    Vielleicht hilft ja auch Astronautenscheiße.

  172. Wenn die Biokrafftstoffquote nicht eingehalten wird, müssen Sanktionen drohen!

    Vielleicht sollten die Einen oder Anderen mal was gegen die Eurokraten unternehmen und nicht jeden Schwachsinn ungefragt übernehmen. So eine minimale Eigenständigkeit kann u.a. uns nicht schaden.

  173. http://www.imgbox.de/show/up/akrodag/15003_Nuhr2_wwwnuhr_de_.jpg

  174. Ein guter Überblick über die Kosten findet sich hier
    http://www.ier.uni-stuttgart.de/publikationen/onpub_arbeitsbericht.html

  175. Der folgende Artikel beantwortet in wie weit Fragen zur & über die Energie(zukunft) zuvörderst unter „moralischen Gesichtspunkten“ zu sehen sind…

    mfg

  176. @Zyniker
    In der Tat ist Energiedichte die Lösung für die Probleme der Menschheit.
    Aber es wird ja nicht die ganze Menschheit aus der Kernenergie aussteigen, sondern nur Deutschland.
    Vielleicht werden dann die Probleme der Menschheit eben woanders gelöst.

  177. @Günter Heß

    Ich hatte unter #150 ein Pdf eingestellt was auch die Situation um die zukunftweisende Technik des HTR in dieser Bunzelrepublik beschreibt. Und während die demokrat(t)ischen Volks(Zer)treter der Block-Partei CDUCSUSPDFDPGRÜNELINKE – wie der erwähnte Horst Ehmke – unermüdlich daran arbeiten auch noch die allerletzten Innovationen aus diesem ang. „freisten Land was jemals auf deutschem Boden bestand“ bewußt austreiben, wird in China und Südafrika auf diese Technologie und entwickeln sie weiter.

    mfg

  178. Auch hier nochmal:

    Selbst in Wikipedia kann man nachlesen, was für ein Versager der THTR war.

    für Bequeme hier:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_THTR-300

    Gebaut wurde von 1971 bis 1987, ein Jahr isser gelaufen, dann wurde er wegen den teilweise lächerlichen Pannen stillgelegt. Als Kind war ich damals mal zu Besuch in dem Kraftwerk, aber da hats nur Strom verbraucht -- so wie jetzt auch.

    Wie auch die anderen 9 die grade geparkt sind und es noch zwanzig Jahre sein werden. Aktuell gehen grad 470 MW für unsere „still“-gelegten Meiler drauf. Das ist am Tag für ca. 6 millionen Euro Strom, nach Kundenpreis gerechnet.

    Super-Technologie.

    Und noch was: Wer hat die Entwicklung größtenteils bezahlt?

    „Die Projektkosten zum Bau bis zur Übernahme betrugen 2,05 Milliarden Euro. Davon trug der Bund 1,23 Milliarden, das Land 233 Millionen, der heutige Betreiber 167 Millionen, der Hersteller 100 Millionen und die beteiligten Elektrizitätswerke gar nichts.“

    (http://www.derwesten.de/wr/westfalen/politik/Finanzierung-des-THTR-ungeklaert-id519984.html)

    Noch Fragen?

    Vielleicht hat auch noch jemand Lust die ausserordentlich „erfolgreichen“ Versuche mit dem AVR-Jülich hochzuloben. Das ist heute noch eine extrem teure und gefährliche RUine und keiner weiß, was man damit anstellen soll.

    und so weiter und so weiter.

    „Atomkraft ist die dümmste Art warmes Wasser zuzubereiten“

    weiß nicht mehr wo ich das gelesen habe, aber es ist so wahr

    Frank

    Ihr Kommentar wird zunächst auf beleidigende, ungesetzliche und verfassungswidrige Inhalte geprüft.
    Wir bemühen uns, Ihren Kommentar so schnell wie möglich freizuschalten.
    Wir hoffen auf Ihr Verständnis.

  179. Stromimport aus Frankreich?
    Vergesst es.
    Und wieder geht ein feuchter Traum der Grünbesudelten den Bach runter.

    (03.04.2011 21:22:20) -- Sollten die französischen Sozialisten (PS) die Präsidentenwahlen im nächsten Jahr gewinnen, dann wollen sie einen zumindest teilweisen Ausstieg aus der Atomenergie in die Wege leiten. Dies ist einer der 20 Vorschläge im Wahlkampfprogramm der Sozialisten, das von der Sonntagszeitung „Le Journal du Dimanche“ veröffentlicht wurde.

    Leute holt schon mal die alten Kohleherde wieder vom Schrottplatz, damit Ihr noch wenigstens 1x täglich was Warmes in den Bauch kriegt.

  180. Hallo ADMIN bitte # 179 freischalten
    Danke

  181. Seit 2007 wurden bereits 14 neue Kohlekraftwerke verhindert. Bei vielen Projekten wurden die Investitionen in flexible, umweltfreundlichere Gaskraftwerke und erneuerbare Energien umgelenkt.
    http://kohle-protest.de/erfolge/

    Noch schnell als Link hier rein…….für die „Studie“ auch so ziemlich wichtig.

    In Anbetracht der Atom-Hysterie sogar doppelt wichtig.

    Onkel Heinz……da war doch noch was

  182. Und wieder eine brandheiße, noch druckfrische Studie des IWES im Auftrag des Bundesverband Windenergie zusammengestottert worden ist.

    Man pflastere 2% der deutschen Fläche mit Zirka 63.000 Windmühlen a 3 MW installierter Leistung voll und bekomme am Ende eine installierte Gesamtwindleistung von 190 GW…………..bei einer durchschnittlichen Volllaststundenzahl von (Achtung) 2064 Stunden könnte man damit wohl um die 390 TWh Strom erzeugen.

    Gaaanz toll……….die Wind-Lobby bläst zu Angriff……..und beweist mal wieder, das man Dank Atom-Hysterie voll fett an neue Kohle kommen will.
    Ick kenn leider die aktuellen Preise eines solchen Windmonsters nicht……aber wenn man 2 Millionen Euro pro Stück ansetzt….sind dat mal logger 126 Mrd. Euro Kosten ….und dat nur alleine für die Windspargel…….ohne Überlandleitungen und Speicher.

    Nun aber zum eigentlichen Sinn………wenn mal richtig gut Wind weht….ham wa plötzlich an manche Tage 150 Gw und mehr Windstrom im Netz…….bei einen Verbrauch von vllt 50 GW………..und wat machen wir mit dem Rest der tollen Windströmlinge?

    Na auf jeden Fall erstmal bei der Hannover Messe damit angeben….und den grünbesudelten Bessermenschen ganz tolle Argumente in die Hand zu drücken….damit die dann wieder ganz prima auf die „Atom-Lobbyisten“ rumhacken können.

    Studien die die Welt net braucht

    Achso……..nun müssen aber die Sonnenströmlinge mal wat aktuelles nachschieben………auch so ähnliche Dachflächen-Machbarkeiten mit 150 GW installierte Leidtung und solchs Zeuchs……….die können dann die anderen 50 % unseres Jahresbedarfes Strom erzeugen……………kostet dann vllt auch bloss 200 Mrd. Euro……..juhu, wir können bald die KKW in den Schrott hauen……und unser Gehirn gleich mit.

    Onkel Heinz…………..Ick globe, ick muss auch mal einen Lobby-Verband gründen………..sonst werde ick ja nieeee Milliardär

  183. @Onkel Heinz

    Ick kenn leider die aktuellen Preise eines solchen Windmonsters nicht……aber wenn man 2 Millionen Euro pro Stück ansetzt…

    ….bei ebay kriegste ’ne gebrauchte 2.0 MW von VESTAS bereits für schlappe 1,5 Mill. Teuros
    (Ware muss abgeholt werden!)
    Ick frag mich nur: Wie kriegste die in deinen Garten? Abflexen und dann mit Gabelstapler?

  184. @Tim

    Hmm, eine 10 Jahre alte Windmühle…..die angeblich 468.000 Euro im Jahr erwirtschaften soll…..wären ja schlappe 2600 Vollbenutzungsstunden, ohne Wartung, ohne Versicherung, ohne Pacht….oder so.

    Naja….weiter bei E-Bay geguckt und eine neue Vesta mit 2 MW ausfindig gemacht……schlappe 3,5 Mille für dat Dingens…….da kann ich ja bei 3 MW schon mal logger 4 Mille ansetzen…….dann kommen wir bei der oben genannten Studie schon mal auf loggere 250 Mrd. Euro……..nur für die Wind-Rädchen, na coool…..und der EE-Strom soll ja so billig werden….am Ende bekommen wir den bestimmt geschenkt.

    Onkel Heinz……ich brauch einen größeren Taschenrechner……8 Stellen sind einfach zu wenig.

  185. @Onkel Heinz

    ..wären ja schlappe 2600 Vollbenutzungsstunden, ohne Wartung, ohne Versicherung, ohne Pacht….oder so.

    naja, für die Wartung kannste dann nochmal so ca. 45.000 Euro jährlich einplanen.

  186. @Tim

    Na ihhh, der Windpark ist Scheixxe…….kommt ja gerade mal auf 880 -- 930 Volllaststunden……..dat Ding gehört abgerissen.
    Aber Danke für den Link……….äusserst interessant dat.

    Onkel Heinz….ganz schön windig heut und hier

  187. @Onkel Heinz
    Wie lange halten eigentlich die Fundamente von so einem Vogelschredder? Bei 100 Meter Höhe oder mehr muss es ja enorme Hebelkräfte geben. Der falsche Beton oder sonstiger Pfusch kann auch verheerend sein.

  188. @Tim
    Interessanter Link. Keine der Anlagen, wo ich jetzt mal stichprobenartig gerechnet hab, kommt in die Nähe von 2000 Vollaststunden.

  189. @Liberaler

    Leider keine Ahnung………ich kann auch nur auf meinen Erfahrungsschatz bei üblichen Betonbauten schließen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Windkraftanlage
    Dummerweise sind die Angaben so schwammig, so das ich nicht mal auf dat Gewicht der Fundamente schließen kann.

    Gegossener Beton……..Sortenreinheit, Witterungsbedingungen, Qualität der Arbeiten……hat jede Menge Einfluss auf so ein Dingens. Weiterhin der Untergrund, die Bodenklasse, Grundwasser führende Schichten…………..es gab wohl schon Windräder die samt Fundament umgekippt sind.

    Schon alleine die Gondel kann schnell mal 100 Tonnen oder mehr wiegen, die Turm bis zu 4,20 m im Durchmesser und Materialstärken von 20 -- 40 mm Stahl…….da lastet wohl so einiges auf dat arme Fundament…..wenn da jemand pfuscht, wirds teuer.

    Kleiner Tip…….Guck mal hier…..http://www.wind-watch.org/….vllt findest Du da was brauchbares.

    Umgekipptes Windrad

    MfG
    Onkel Heinz

  190. @Liberaler

    Der falsche Beton oder sonstiger Pfusch kann auch verheerend sein.

    …..isses auch. Dazu kommt, dass nicht exakt berechenbare Schwingungsbelastungen während des Betriebes (z.B beim An- und Herunterfahren der Anlage) zu unkontrollierter Rissbildung im Flanschbereich der Fundamente führen können, was ohne eine u.U. kostenaufwändige Sanierungsmaßnahme über einen längeren Zeitraum dann – verstärkt durch Witterungseinflüsse wie Regen, Frost-Tau-Wechsel etc. – ein völliges Versagen der Bauwerksstatik herbeiführen kann. (Nicht alle WKA stehen wegen Wartung oder Flaute still.) Eine solche WKA steht dann nur noch ungenutzt und hässlich in der Gegend rum und kann im Prinzip verschrottet werden. Dann kommt wohl nur noch Rückbau oder Repowering in Frage – das wird jedoch sicher ’ne ziemlich teure Kiste, die dem Betreiber dann schnell das schöne EE-Geschäft vermasselt.

    Für Planung und Ausführung der Fundamente sind übrigens i.d.R. nicht die Anlagenhersteller, sondern die Windparkbetreiber selbst zuständig.

  191. Tja, wat unsere sogenannten „Umweltverbände“ so wert sind, sieht man dann bei Wattenrat

    Im Watt, exakt 560 m entfernt vom Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer können nun 18 mehr als 180 m hohe Windkraftanlagen mitten in einem Seevogellebensraum gebaut werden. Die betroffenen Vogelarten unterscheiden nicht zwischen politisch ausgehandelten Nationalpark- oder Weltnaturerbegrenzen und dem großräumigen Lebensraum Wattenmeer. Das Kollisionrisiko für Vögel ist gerade bei Nebel und Dunkelheit erheblich. Und schlimmer noch: Falls ein Tanker mit Ruderschaden in das Windturbinenfeld geraten sollte, könnte das für die Küste eine Ölpest bedeuten. Das alles ist dem BUND (und dem WWF) bekannt. Der BUND setzt sich über frühere Bedenken hinweg macht´s nun möglich.

    Passt jetzt nicht direkt zum Thema, zeigt uns aber das man nur an der richtigen Stelle sein Geld hinterlassen muss, um anschließend das Wohlwollen der Bedenkenträger zu erhalten.

    Umweltschutz………..ihgitt, doch nicht beim BUND…….können sich eigentlich auch umbenennen………Bundes-Umfall-Verein.

    Heinz Eng

  192. @Onkel Heinz

    Das Gewicht einer 2 MW Anlage.

    http://tinyurl.com/3ugg83m

    Varus

  193. @Varus
    Danke…..nur ist leider das Fundament auch nicht dabei.

    Das Windjahr 2009 lag deutlich unter den langjährigen Mittelwerten.

    Na da werden die sich aber 2010 noch mehr putzen, denn das war das mit abstand schlechteste Windjahr seid 15-20 Jahren.

    Onkel Heinz……investiert nur in guten Whisky

  194. @Onkel Heinz

    Von wegen Deiner „Fundamentfrage“ kuckst Du unter „Windräder: Horrende Kosten für den Rückbau der Fundamente“:

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/edgar-gaertner/windraeder-horrende-kosten-fuer-den-rueckbau-der-fundamente.html;jsessionid=5D518FB91A7EBE5262A47ABC5249D4B2

    Hier wurde Auszugsweise(Volltext gibt’s nur gegen Bares) ein wenig des Öko-Schwachsinns offenbart, u.a.:

    (…)„Was mit dem 30 Meter tiefen Stahlbetonfundament geschieht, ist noch nicht geklärt.“(…)

    Von wegen dem oben erwähnten „THTR“ werden hier die neuesten Erkenntnisse aufgezählt…

    http://www.welt.de/print/die_welt/wissen/article12871902/Gibt-es-sichere-Kernkraftwerke.html

    mfg

    p.s.: Links gehen nicht anders, mußt Du halt händisch einsetzen.

  195. @Zyniker

    Joo, die Geschichte mit pleite gehenden Windparkbetreiber kenn ick schon……..da werden sich noch so einige Verpächter putzen, wat da noch auf sie zu kommt.
    Besonders Standorte die mittels „Gefälligkeitsgutachten“ so toll mit Wind ausgestattet sind….stellen sich später als komplette Niete heraus, dann ist die Wirtschaftlichkeit des Windparks net mehr gegeben und irgendwann ist die GmbH insolvent. Den eigentlichen Aufsteller dieser Spargel juckt dat ja nicht, der hat sein Geld in den Taschen und ist schon auf den Weg den nächsten Doofen seine Miefquirle aufzuquatschen.
    Ähnliches läuft ja auch bei so einigen Solaranlagen auf Dächern gutgläubiger Käufer……….ups, ne Verschattung von 11:00 -- 13:00, ups den Baum haben wir garnicht mit berechnet, ups der Erker schattet ein Teil der Solarplatten ab, ups der Neigungswinkel ist aber nicht optimal, ups die Südausrichtung guck aber sehr weit nach Norden……ups, 1000 Volllaststunden gehen hier im Norden garnet…….u.s.w.

    Nirgends wird so oft und viel beschissen wie bei den EE-Anlagen, da Käufer sich meist von den Firmen einlullen lassen und vor lauter Gier bei der Rendite vergessen sich selber mal kundig zu machen.
    Dummheit bestraft der Geldbeutel…………bloss blöd das ich als Stromkunde diesen Schwachsinn mitbezahlen muss.

    Onkel Heinz……wenn das nicht auch meine Knete kosten würde, könnte ich mich glatt kringelig lachen

  196. @Zyniker
    Zu Deinem „Welt-Online“ Link:

    „Welt Online“ hat die Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen. Wir bitten um Ihr Verständnis

    Schaaade, konnten die verängstigten Grünlinge garnet in Hysterie ausbrechen, grins.

    Jaja, die böse Radioaktivität..……wird in Deutschland rotzfrech genutzt um Behälterfüllstände zu messen, Schüttgutmassen zu messen, Rohre auf Schweißnahtfehler hin zu überprüfen…….und noch ein paar andere Nettigkeiten.

    Gerade unsere angeblichen Physik-Neuzugänge hier dürften bei ihrem Studium schon mal die eine oder andere strahlende Quelle für Experimente genutzt haben.

    Dat versteh ick am wenigsten hier, gerade Physiker sollten sich doch am wenigsten anstecken lassen von der derzeitigen Hysterie……bei Soziopädagogen versteh ick dat ja………..aber Physiker?

    War denn die Ausbildung wirklich so Scheixxe?

    Warum wundert es mich nicht das ausgerechnet eine ostdeutsche Unität noch weiter an neue Kernkraftkonzepte arbeitet und das auch noch ganz frech in der Zeitung schreiben darf……..ach ich vergass…………da fehlen ja ein paar Jahre medialer (68ér) Hirnerweichung.

    Onkel Heinz……..ja, det gibt auch nette Wessis……sieht man ja hier im Blog

  197. @Zyniker

    (…)„Was mit dem 30 Meter tiefen Stahlbetonfundament geschieht, ist noch nicht geklärt.“(…)

    Das ist Quatsch, Fundamente von Onshore-WKA sind nicht 30 m tief. I.d.R. werden Blockfundamente gebaut, zumeist mit achteckigem, quadratischem oder kreuzförmigem Querschnitt, ca. 15 x 15 m und ca. 2 – 3 m tief. Die genannten „30 Meter Tiefe” können sich m.E. nur auf die Verwendung von Betonpfählen beziehen, diese werden jedoch nur bei instabilem bzw. nicht tragfähigem Baugrund zur zusätzlichen Stabilisierung verwendet.

    Dafür ist jedoch in den Fundamenten jede Menge Bewehrungsstahl drin, was Rückbau / Recycling u.U. sehr kostenaufwendig werden lässt. Das Fundament einer 1,5 MW-Anlage ist ca. 750 t schwer.

  198. @Tim

    Im Wattenmeer oder auf „geschobenem Land“ oder in Sumpfnähe und bei den Riesen-4 und mehr MW-Teilen

    wirds wohl auch mal häufiger so tief werden müssen. (Hoffentlich nicht, desto eher fällt der Schrott um)!

  199. @Onkel Heinz
    Da hasté mal nen regionalen Schenkelklopfer.
    http://tinyurl.com/3syhq52
    Varus

  200. @Varus

    Draußen stürmt es am Freitagabend in Groß Leine. Und dennoch stehen viele Windräder auch hier im Dahme-Spreewald-Kreis still. So viel Strom halten die Netze nicht aus. Die Windmühlen werden abgeschaltet. Das Land Brandenburg aber will bis 2020 die installierte Windkraft-Leistung fast verdoppeln.

    Tja, sowas passiert wenn eine Lobby ungebremst bauen kann was sie will, gegen Bürgerwillen, gegen Energiewirtschaftliche Notwendigkeiten, ohne Sinn und Verstand.
    Wir schaffen Tatsachen, seht doch zu wie ihr danach klar kommt, wir ham unser Geld in der Tasche.

    „Die Investoren fallen über uns her, weil sie in Brandenburg am meisten Rendite machen können.“

    Das ist die eigentlich Wahrheit dahinter, Klimaschutz ist den völlig wurscht…….sollen doch die Anwohner und Netzbetreiber sehen wo sie bleiben………sollen noch Unmengen an Stromtrassen durch Brandenburg marschieren…..was geht es uns an…………und am Ende steht eine Partei die sich „LINKS“ nennt als die besten Freunde der Kapitalistenschweine dar………nur weil man unbedingt die Grünen auf der ökologischen Seite überholen will.

    Liebe Wessis (vor allem Baden-Würthenberg), macht mal eine kleine Reise durch Brandenburg und fragt euch anschließend ob ihr das auch haben wollt……..und dann fragt euch ob die diesjährige Wahl die richtige Entscheidung war.

    Ok, die paar blöden Ossis kann man ja noch als Kolleteralschade abbuchen………aber bei Weiterführung dieser Energiepolitik werden auch die Wessis nicht verschont bleiben………Leitungstrassen und Großspeicher, die man euch dann ungefragt vor die Nase setzen wird….und Dank WBGU werdet ihr demnächst nichts mehr dagegen tun können, denn ansonsten wertet man eure zukünftigen Einwände als Staatsfeindlich und Klimaversauend.

    Keine Angst, in den Knast werdet ihr zwar nicht wandern…..nöö, man wird es über Strafzahlungen machen, die fällig werden wenn ihr versucht eine verbotene Demonstration zu organisieren.

    Die große TRANSFORMATION wird euch noch das Fürchten lehren und eure Brieftaschen leeren.

    Wenn ihr denkt das E10 schon Schwachsinn ist, dann werdet ihr staunen was man finanziell mittels Erneuerbaren Energien noch aus euch raus holen kann.

    Onkel Heinz….der Widerstand wächst

  201. @Varus

    Wir schaffen Tatsachen, seht doch zu wie ihr danach klar kommt, wir ham unser Geld in der Tasche.

    Kleine Korrektur:

    „Wir schaffen Tatsachen, seht doch zu wie ihr danach klar kommt, wir ham EUER Geld in der Tasche.”

  202. @Onkel Heinz

    …..Korrektur, der Kommentar #201 war an dich gerichtet, net an Varus.

    Apropos: Stillstehende Windmühlen, obwohl genug Wind weht…..

    Der Herr Hinrichsen von der Bürgerinitiative „Gesundheit und Umweltschutz Unterelbe/ Brunsbüttel“ kann dir sagen, woran das liegt: (Quelle: Guckst du hier)

    (Hinrichsen:) Heute herrsche die perverse Situation, dass Windräder massenhaft abgeschaltet werden, wenn besonders viel Wind weht, weil die starren Großkraftwerke die Netze verstopfen.

    Na klar, die pöse Gas- und Kohlelobby, diese Kapitalistenschweine!

  203. @Tim

    weil die starren Großkraftwerke die Netze verstopfen.

    Nöö, weil diese doofen Kraftwerke auch Strom machen wenn der Wind lahmt und die Sonne gerade über New York scheint.
    Das einzige was hier verstopft ist, ist wohl das Hirn einiger Aktivisten……besonders schön hier zu sehen:
    http://www.bi-unterelbe.de/

    Das Doktorchen Hinrichsen tat sich schon bei der Anti-AKW-Bewegung unheimlich wichtig………..nun ist eben die Kohle dran und wenn die wech ist wird sich sicher auch ne Freileitung oder ein Gaskraftwerk finden, das man bekämpfen kann, dat ist man sich doch als dauerprotestierender Grüner nun mal schuldig.

    Als Gott Hirn verteilt hat, muss er wohl Deutschland übersehen haben.

    Onkel Heinz………kann nur noch mit dem Kopp schütteln

  204. So hab mich gestern dort mal eingeloggt und unter Karl Karlauf einen abgelassen. Bisher keine Reaktion.

    Aber hier mal ein erneuter Hinweis warum E 10 einfach nur Dummfug ist:
    http://wirtschaft.t-online.de/china-bekommt-ueberhitzung-der-wirtschaft-nicht-in-griff/id_45788588/index

  205. Sorry, unter Akrodag habe ich mich eingelogen!

  206. http://www.klimaskeptiker.info/einzelmeldung.php?nachrichtid=1689

  207. Und in D gäbe es auch heftige Prügel für [Edit. Beleidigungen werden hier nicht geduldet. RK] Roetgen

  208. @ Wolfgang Sticher

    ich kann den Röttgen auch nicht leiden, doch die Titulierung die Sie hier vorgenommen haben, passt mir überhaupt nicht. Ich hoffe auch, dass die Admins diesen Satz löschen werden. Beleidigungen dieser Art bringen nur diesen Blog in Verruf.

  209. @Onkel Heinz
    Das UBA hat erste Berechnungen ( ? ! )zu den CO2 Emissionen für Deutschland 2010 bereitgestellt.
    http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2011/pd11-020_treibhausgase_deutlich_unter_dem_limit.htm
    Varus

  210. @Varus

    So stelle ich mir immer die Planwirtschaft in der DDR vor. Die Planerfüllung wird in einem zentralen Amt errechnet. Und die Planerfüllung wurde erreicht in dem die entmündigten Bürger die Ratschläge und die Doktrin der herrschenden Intelligenzia angewendet haben. Bloss nicht messen, sondern errechnen, dann kann man sich herrlich in die Tasche lügen.
    Für die DDR war es halt blöd, dass man immer die Messung, das heißt den Vergleich mit dem Westen hatte.

    Nur gut, dass wir noch skeptische Staatsbürger haben

    Grüße
    Günter Heß

  211. @Günter Heß
    Genau das Selbe dachte ich auch. Fehlt eigentlich nur noch die Erfolgsmeldung in der Tagesschau.
    http://www.rippenspreizer.de/4images/data/media/32/hoffnung_klein.jpg
    Ansonsten wünsche ich allen noch ein schönes Feiertagswochenende
    Varus

  212. @ 208

    Sie haben ja Recht -- aber schauen Sie mal bei eike, da war das noch recht zahm. Habe halt auf eine Reihe Leute eine Stinkwut. Und irgendwann ist dann Schluss mit lustig!

    .K., wird nicht mehr vorkommen.

  213. Past so richtig in die Meldungen zu , Ozonloch, Waldsterben, Rinderwahn, Vogelgrippe, Schweinegrippe und was sonst noch so alles erfunden wird.

    http://www.klimaskeptiker.info/einzelmeldung.php?nachrichtid=1691

  214. Die entstehen bestimmt, nur wohl nicht bei uns:

    http://wirtschaft.t-online.de/erneuerbare-energie-eine-millionen-jobs-zusaetzlich/id_45989728/index

  215. @Stichler

    Das DIW hatte auf Basis seines neu entwickelten Prognosemodells SEEEM die Auswirkungen der Energiewende untersucht.

    Jaja, wir basteln uns ein Computermodell und posaunen dann ideologisch Einwandfrei dessen hirnrissige Ergebnisse dem deutschen Pöbel unter, damit er da freudestrahlend die schönen neuen Jobs über sein Stromentgelt mit bezahlt.
    Mehr Konsum?
    Ja klar doch, durch staatlichen Zwang die Zwanksisolierung der Wohnbehausung, die Anschaffung niegelnagelneuer energieeffizienter Haushaltsgeräte, das Beschaffen neuer fahrbarer Untersätze wegen E10, Millionenfacher Austausch von Heizanlagen um den Blockwart zufrieden zu stellen………ich sehe die Zukunft in den hellsten Farben.

    Nun gut, was interessieren uns denn schon die Industrie-Jobs der Schwerindustrie, wir bekommen dafür ja einen Ausgleich in Form von Energieberatern, unterbezahlten „Solarmodul-aufs-Dach-Papper“, Miefquirl-Abriss-Profis, spionierende Energiedetektive……und allerlei andere Jobs, die die Welt nicht braucht.

    Onkel Heinz

    Über den stetig steigenden Abbau von Arbeitsplätzen der Industrie befragt, sagte der Kanzler: „Die deutsche Industrie schafft doch laufend Arbeitsplätze. Meine frühere Nachbarin, z.B. hatte nach ihrer Entlassung wegen Schließung des Werkes in Hannover, schon nach vier Wochen einen neuen Arbeitsplatz. Allerdings muß sie nun etwas weiter fahren. Die Firma hat eine Niederlassung in Indien errichtet!“ (Autor unbekannt)

  216. @Onkel Heinz

    Ja klar doch, durch staatlichen Zwang die Zwanksisolierung der Wohnbehausung,

    Sehr treffender Kommentar dazu:

    http://mehr-freiheit.blogspot.com/2011/04/energiesparen-um-jeden-preis.html

    Grundsätzlich führt extrem ineffizientes Verbraten von Geld garantiert nicht zu einem Nettozuwachs an Beschäftigung -- schon gar nicht in D. Und wie kommt das DIW darauf, Konsum sei per se so toll? Geld, das konsumiert wird, kann leider nicht investiert werden -- auch die neue Isolierung zu Hause fällt unter Konsum, da Erwerbszweck fehlt. Von Investitionen (solche, um am Markt Geld zu machen und nicht nur durch spinnerte Subventionen) hängt aber das langfristige Wirtschaftswachstum ganz entscheidend ab.

  217. @Liberaler

    Ein weiterer Nachteil der WDV-Systeme liegt darin, dass aufgrund der fehlenden Speicherfähigkeit der äußeren Dämmschicht die Oberfläche des Gebäudes so stark abkühlt, dass auf ihr die Nachtluft kondensiert. Die dauerhaft feuchten Flächen, z. B. auf der Nordseite eines Gebäudes, sind ein idealer Nährboden für die Bildung von Algen, die sich deshalb häufig massenhaft auf Energiesparhäusern ansiedeln.

    Tatsache!
    Wenn man in unsere Stadt die Gebäude betrachtet die vor einigen Jahren isoliert wurden……..dann sieht man vor Dreck kaum noch die Fassadenfarbe. Algen so weit das Auge reicht, teilweise durchfeuchtete Isolierungen und Kosten der Fassadenreinigung und Nachbeschichtung von 25.000 bis 50.000 Euro, je nach Größe des Mehrfamilienhauses.

    Das soll dann Fortschritt sein……..und die vielbeschworenen Arbeitsplätze, die energieaufwendig alle 8-12 Jahre die Fassaden reinigen und mit allerlei chemischen Keulen neu beschichten müssen.

    Apropos Irrsinn, erinnert Ihr Euch noch an Masdar?

    Der geplatzte Traum der Wüstenstadt Masdar

    Die Wüstenstadt Masdar sollte das Silicon Valley für nachhaltige Technologien werden. Doch zwei Jahre nach Baubeginn steckt das Projekt in der Krise. Die Technik streikt, Bewohner klagen über Baumängel und die grüne Stromversorgungn stockt. Das Protokoll eines geplatzten Traums.

    Lesepflicht!

    Hier sieht man ganz deutlich das selbst mit viel Geld die grüne Spinnerei am Ende nur eine Blase von Besserwissern ist und nicht mal im kleinen Massstab funktioniert.
    Und dat schlimme daran is, so wollen unsere Grünen aller Parteien unser Land auch umbauen……ohne Sinn und Verstand……..mit einer gigantischen Geldsumme die alleine der deutsche Bürger zu buckeln hat.

    Der deutsche Immobilienmarkt wird zusammenbrechen, denn es werden viele Eigentümer versuchen ihre Häuser zu verkaufen um den staatlich befohlenen Wahnsinn zu entgehen.
    Ersatzweise geht man in die Insolvenz oder verschwindet gleich ins Ausland…….der Deutsche hat ja inzwischen schon Übung den Staat ne lange Nase zu zeigen. (Zigarettenschmuggel, E10-Verweigerung, uvm)

    Es wird über kurz oder lang in Deutschland scheppern………wenn unsere Politik nicht langsam mal Vernunft annimmt.
    Reicht denn die Bankenrettung und das „grenzenlose Loch -- EU“ nicht schon aus?

    Nee, der Bürger hat ja noch Ersparnisse auf der Bank………die man ihn dann auch noch aus der Tasche ziehen will.

    Onkel Heinz

    Menschen mit leeren Bäuchen verzweifeln nicht am Universum- ja, sie denken nicht einmal daran. (George Orwell)

  218. http://www.welt.de/wirtschaft/article13269762/EU-will-sparsamere-Wasserhaehne-vorschreiben.html

  219. Klimapolitischen Ziele der deutschen Regierung nicht mehr erreichbar nach der Entscheidung den Ausstieg aus der Kernenergie

    Benny Peiser meint auf ACHGUT

    Deutsche Klimapolitik am Arsch

    Das wird spassig

  220. @Wolfgang Sticher
    Zumindest haben die Experten die Abwasserproblematik benannt. Schön wär´s gewesen auch noch die jedes Jahr steigenden Vorhaltekosten zu erwähnen. Wenn ich mich ehrlich zum Thema EU Verordnungen auslassen würde, müsste ich mich selbst zensieren. Spontan schlage ich mal den hier vor.

    http://www.toonsup.de/users/e/egon/genormte_huehnerarschloecher_100909_1559.jpg

    Varus

  221. Liebe EU-Kommissare, Liebe Genossen

    Rohre in Erde, Mindestwasserdurchfluss um Verkeimung zu verhindern, Klosett, Gestank und Fäulnisgase, Klärwerke………………Zwangsspülmassnahmen mit Trinkwasser direkt hinein in die festgepappte Scheisse…………..hundertausende Kilometer Wasserleitung in Erde…………können net mal so eben gewechselt werden um die Dimensionen nach unten anzupassen……………Kapische?

    So geliebter Bürokratensaftladen, fangt erstmal bei euch selber an……….und lasst als erstes den bescheuerten Wanderzirkus sein, der uns doofen Steuerzahler wenigstens 180 Millionen im Jahr kostet.
    Als nächstes reduziert eure Diäten auf das nationale Mindestmaß, schmeißt sämtliche Lobbyisten raus, schmeißt alle korrupten Beamten raus…………..und wenn dann euer Saftladen noch existiert……..fragt vorher das Parlament, wenn ihr schon Unfug öffentlich verbreiten müsst.

    Da ich persönlich aber keine Chance sehe das sich bei euch auch nur eine einzige Sache verbessert…….werdet ihr wohl warten bis es die EU zerfetzt.
    Ja liebe Bürokraten…….mal die Nase in den scharf schneidenden Wind der EU-Krise stecken und hoffen das derselbe nicht zuviel mit Bleipartikeln durchsetzt ist.

    Finnland war die letzte Warnung………….gnade euch Gott wenn es in Deutschland jemand schaffen sollte eine EU-kritische Partei auf die Beine zu stellen…………..denn der sage ich schon heute 20% und mehr Wählerstimmen voraus, falls ihr wisst was ich meine.

    Onkel Heinz

    Wer sagt denn das Laternenmasten nur zur Beleuchtung da sind? (Eigendichtung)

  222. Nachtrag

    Innerhalb von 4 Stunden sind im Kommentarbereich zu diesen Artikel 751 Kommentare eingetrudelt……..bis man die Kommentarfunktion deaktiviert hat.
    Gefühlte 750 Kommentare waren vernichtend im Sinne der EU-Verordnungs-Macke………..ich glaube es gärt schon gewaltig im Volke der Teutonen.

    „Sie werden es nicht glauben, aber es gibt Staaten, die von den Klügsten regiert werden, das ist bei den Pavianen der Fall“ (Konrad Lorenz)

    Onkel Heinz

  223. Zu diesem Beitrag würde mich mal interessieren,
    ob die angesprochene Grenznetzknotenanalyse existiert.
    Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir einen Kontakt zu Wolfgang herstellen könnten.
    Mit dem Thema Energiesicherheit für Europa beschäftige ich mich seit dem überstürzten „Wiederausstieg aus der Kernenergie“ und bin bei meinen Recherchen auf ganz interessante Hintergründe gestoßen, die noch besser abgesichert werden müssen. In diesem Zusammenhang kam ich auch auf diesen Blog.
    Wissenschaften kritisch zu hinterfragen ist eine demokratische Bringschuld. Dafür gebührt Ihnen großes Lob.
    mit herzlichem
    Glück Auf

    Alfred Casimir

    Lieber Heinz Eng,

    hier findest du die Windeinspeisung insgesamt (50hertz, amprion, EnBW und TenneT), und hier die gesamte PV-Einspeisung. Bis 2009 beim bdew.Und hier die Last zumindest bis 31.12.2010.
    Das ist ziemlich spannend, wenn man Wind/PV und Last zusammenbringt.

    Netzausbau: Guck mal hier, neue Studie vom bdew (pdf): 195.000 km Verteilnetz fehlen (alle Spannungsebenen).

    Export Deutschland, da könntest du mal Wolfgang kontaktieren. Er hatte mal eine Grenznetzknotenanalyse erstellt und die auch unter dem Gesichtspunkt Windenergieeinspeisung betrachtet. Ich meine, das war für 2006, vielleicht hat er ja sogar Aktuelleres.

  224. Lieber Alfred
    Hallo erstmal und leider sind Deine Links irgendwo stecken geblieben, bitte noch einmal versuchen, nötigenfalls einfach in Klarnamen.
    Kleiner Hinweis, pro Kommentar nur 3 Links einstellen, ansonsten schlägt der Spamfilter erbarmungslos zu und verschiebt den Kommentar in die Spam-Tonne.

    Zu Herrn Flamme habe ich derzeit aus gewissen persönlichen Gründen keinen Kontakt mehr (meine eigene Schuld, leider) aber eventuell liest er ja zufällig hier mit und dann kann ich eine Kontaktaufnahme herbeiführen.
    Vllt hilft ja auch eine kurze Anfrage bei Primaklima, dort hält er sich auch gelegentlich auf.

    Ansonsten vielen Dank für Dein Lob, wir bemühen uns ja nun schon seit Jahren den Energie-Irrsinn unserer wechselnden Regierungen anzuprangern, anscheinend kommt ja doch das eine oder andere Signal da draussen an, hoffe ich jedenfalls in meinem „Größenwahn“.
    Nun, wo das Problem immer offensichtlicher wird mit unserer großspurigen „Energiewende“ wachen anscheinend immer mehr Menschen auf, die sich fragend im Internet Antworten suchen, schön das auch Du hierher gefunden hast.

    Gleich vor ab, bei mir kann besonders bei Dummschwätzern aus dem Ökologistenlager der Ton auch mal etwas rauer werden, also nicht gleich erschrecken.
    Willkommen und frage uns ruhig Löcher in den Bauch……….wir versuchen das uns mögliche gemeinsam zu beantworten.

    MfG
    Onkel Heinz……….gelegentlicher Kotzbrocken, *grins*

  225. Hallo allerseits. Es war wirklich großartig, mit Mr. Theodore Geschäfte zu machen, ich habe gerade den Kreditbetrag von 41.000,00 Euro bekommen, um den ich mich beworben habe. kontaktieren Sie ihn für jeden Kreditbetrag, er ist eine nette Person. Seine Kontakt-E-Mail lautet Theodorejamesonfinance@gmail.com

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