Die Forsythie blüht. Und das immer später.

4. April 2018 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel

ForsythieBremenDer Deutsche Wetterdienst hat die Forsythienblüte in Deutschland für den 17. März 2018 prognostiziert. Weit gefehlt! Jetzt ist es aber endlich soweit. Seit dem 3. April blüht die Forsythie in Bremen, sollte also auch in den nächsten Tagen in weiter nordöstlich liegenden Hamburg blühen. Das ist deutlich zu spät seit 1945 Aufzeichnungsbeginn in Hamburg. Der Mittelwert der Jahre 1945-2017 liegt beim 25. März.

Die Büsche an der Lombardsbrücke liefern seit 1945 verlässliche Daten für den Frühlingsanfang. Seit 73 Jahren schon zeigen die auch Goldglöckchen, Goldflieder oder Goldweide genannten Pflanzen den Frühling an.

forsythie2018

Auch der Mittelwert der Frühlings-Temperatur (rot), 90 Tage vor der Forsythienblüte, ist seit 1990 zurück gegangen, um ca. 1/2°C. Das auf Datenbasis des DWD.

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21 Kommentare
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  1. Kann ich nur bestätigen. Auch weiter südlich in Mittelbrandenburg ist noch keine Blüte sichtbar

  2. Keine Klimaleugner weil unbestechlich

    Am 5.1.208 blühten in Berlin schon die Kirschbäume.
    Gut Berlin ist eine „Wärmeinsel“, nur der Kirschbaum steht ja schon immer in der „Wärmeinsel“.

    https://www.tagesspiegel.de/politik/milder-winter-in-berlin-bluehen-schon-die-kirschbaeume/20813914.html

    Das Kirschblütenfest lockt in Japan jedes Frühjahr Tausende Menschen in ins Freie, um die Pracht der weiß und rosafarben blühenden Kirschbäume zu bewundern.
    Der Beginn der nur wenige Tage dauernden Kirschblüte wird in Japan bereits seit über 1000 Jahren dokumentiert.
    Aus diesen Aufzeichnungen lässt sich ablesen, dass die Kirschblüten seit Mitte des 20. Jahrhunderts immer früher austreiben – ähnlich wie viele andere Bäume auch.

    Nun ist Japan eine Ausnahme ?

    Patrizia König und ihre Kollegen von der Universität Jena untersucht ja bereits seit längeren welche Pflanzen wie stark auf die veränderten Bedingungen reagieren.
    Dafür werteten sie Daten zum Blühbeginn für über 550 Pflanzenarten von 18 Standorten in Europa und Nordamerika aus.

    80,4% ist der Blühbeginn führe im Jahr.
    19,6% ist der Blühbeginn verzögert, später im Jahr.

    Es gib Pflanzen wo der Blühbeginn verzögert, später im Jahr ist nur die Mehrzahl der Pflanzen blühen früher im Jahr.

    Quelle:
    https://idw-online.de/de/news689116

    Nun ist es aber trotzdem verwunderlich das ca. 20% später im Jahr Blühen obwohl es fast überall auf der Welt wärmer wird.

    Biologen sagen das der winterliche Kältereiz schwächer ist bei steigenden Temperaturen.

    Bei der Forsythie kann oder soll das so sein, wenn kein ausreichender Kältereiz vorhanden ist, nicht unbedingt der Temperatur folgt (Vernalisation).

    So gab es im Winter 2006/2007 ein Temperaturmaximum an der Lombardsbrücke, dennoch blühte die Forsythie relativ spät, deutlich nach ihrem Rekordwert 2001/2002, weil im warmen Winter 2006/2007 der Kältereiz gefehlt hatte, vermuten die Biologen.

    Das ist auch Gärtnern aus der Praxis bekannt, das einige Pflanzenarten wenn es einen milden Winter gegeben hat später erst Blühen.

    Deshalb werden bei einer Wissenschaftlicher Betrachtung nicht nur eine Pflanzenart betrachtet sonder ein Mehrzahl und an besten noch an verschieden Standorden, Ländern und Veränderungen beim Blühbeginn zu erkennen.

    MfG

  3. Am 5.1.2018 blühten in Berlin schon die Kirschbäume.

  4. In Dezember haben bei uns auch schon die Gänseblümchen, der Winterjasmin, etc. geblüht. Nur sind diese Frühblüher kein Indikator für den Frühlingsanfang. Das ist die Forsythie.

  5. PS

    Bis in den Dezember hinein blüht übrigens auch der Ackersenf. Den die Landwirte als Düngepflanze nach der Ernte sähen.

  6. @US Anfang Januar schon eine Bilanz des Winters zu ziehen ist einfach verfrüht. Kachelmann würde es „Vollpfostenjournalismus“ nennen. Der Winter hatte im Januar noch gar nicht richtig angefangen, das war noch Späääät-Herbst. Der Winter-Höhepunkt/Tiefpunkt war dieses Jahr erst im Februar.

    Tiefsttemperaturen Dez 2017 -- April 2018

    Das ist zwar später als sonst, aber dass der Winter in unseren Breiten erst nach Jahreswechsel beginnt ist normal. Deswegen ist „Weiße Weihnacht“ ja sowas besonderes, weil es eben selten vorkommt. Ende Dezember ist meistens noch später Herbst.

  7. 6. anorak2 22. April 2018 11:26
    Anfang Januar schon eine Bilanz des Winters zu ziehen ist einfach verfrüht.

    Geht es um eine Bilanz des Winters ?

    Wenn man feststellt das am 5.1.2018 Kirschbäume in Berlin blühen ?

    Der Winter hatte im Januar noch gar nicht richtig angefangen,

    ??????????????????????????????

    Am 1. Dezember beginnt der Winter, zumindest für die Meteorologen und der 5.1.2018 ist doch nach dem 1.12.2017 oder nicht Herr anorak2.

    Der kalendarische oder astronomische Winteranfang ist später, am 21. Dezember und der 5.1.2018 ist doch auch nach dem 21.12.2017 oder nicht Herr anorak2.

    Man sollte zumindest ca. wissen wann der Winter beginnt.

    MfG

    PS
    An welchen Tag der Winter-Höhepunkt/Tiefpunkt war ist doch vollkommen egal oder nicht.

  8. @US #7

    Am 1. Dezember beginnt der Winter, zumindest für die Meteorologen

    Die „meteorologischen Jahreszeiten“ sind nur statistische Abgrenzungen, nicht Definition einer „Norm-Jahreszeit“. Das gibt es nicht.

    Welche Jahreszeiten es überhaupt gibt, und ihr die Zeitpunkte wann die jahreszeitlichen Großwetterlagen sich umstellen, sind von Ort zu Ort von Jahr zu Jahr verschieden -- sonst wäre ja weltweit immer das gleiche Wetter. Auf der Südhalbkugel sind die Jahreszeiten gegenüber unseren z.B. vertauscht, in tieferen Breiten sind Frühling und Sommer länger und Herbst und Winter kürzer als bei uns, und in höheren Breiten umgekehrt. Und in den Tropen gibt es kein „Winter“ und „Sommer“, sondern Trocken- und Regenzeit. Und auch deren Beginn und Ende sind von Ort zu Ort verschieden.

    So. Und das winterliche Wetter hat dieses Jahr im Berliner Raum erst im Februar eingesetzt, und bis Anfang April gedauert. Der Januar 2018 war dagegen witterungstechnisch praktisch noch die Fortsetzung des Herbst 2017. Der Autor des Tagesspiegel-Artikels hat das irgendwie nicht gerafft.

    Man sollte zumindest ca. wissen wann der Winter beginnt.

    Das kann ich nur zurückgeben.

    An welchen Tag der Winter-Höhepunkt/Tiefpunkt war ist doch vollkommen egal oder nich

    Wenn sich jemand an einem Zeitungsartikel über lokale Wetterphänomene hochzieht, ist das das einzige Thema überhaupt.

  9. @Stemmer

    Und dann sind jetzt die ersten Kirschen in Berlin reif?

  10. 8. anorak2 22. April 2018 17:31
    Auf der Südhalbkugel sind die Jahreszeiten gegenüber unseren z.B. vertauscht, in tieferen Breiten sind Frühling und Sommer länger und Herbst und Winter kürzer als bei uns, und in höheren Breiten umgekehrt. Und in den Tropen gibt es kein „Winter“ und „Sommer“, sondern Trocken- und Regenzeit.

    Ich habe es bereits gemerkt Herr anorak2 das Sie nicht gerader der schlauste sind.

    Reden wir nicht über Hamburg und Berlin und die liegen weder auf der Südhalbkugel noch in den Tropen.

    Ich verrate es Ihnen Nochmal wann den bei uns der Winter anfängt und das ist nicht davon abhängig wann die max. oder min. Temperatur ist, verstanden ?

    Am 1. Dezember beginnt der Winter, zumindest für die Meteorologen und der 5.1.2018 ist doch nach dem 1.12.2017 oder nicht Herr anorak2.

    Der kalendarische oder astronomische Winteranfang ist später, am 21. Dezember und der 5.1.2018 ist doch auch nach dem 21.12.2017 oder nicht Herr anorak2.

    8. anorak2 22. April 2018 17:31
    Der Januar 2018 war dagegen witterungstechnisch praktisch noch die Fortsetzung des Herbst 2017.

    Zumindest das haben Sie verstanden das die Klimaerwärmung voranschreitet.

    8. anorak2 22. April 2018 17:31
    Wenn sich jemand an einem Zeitungsartikel über lokale Wetterphänomene hochzieht, ist das das einzige Thema überhaupt.

    anorak2 am 29. März 2018 12:26 auf Science Skeptical Blog
    Ja man muss halt kürzere Zeiträume betrachten.

    Hab ich doch, am 5.1.2018, blühten in Berlin die Kirschbäume.

    Temperaturrekord im Norden, nie war ein 19. April wärmer.
    Im Norden mehr als 20 Grad
    Den DWD-Daten zufolge herrschten am Nachmittag in ganz Niedersachsen, in Bremen und Bremerhaven mehr als 20 Grad.

    Knapp 30 Grad im Emsland…………….
    Einen so warmen 19. April wie in diesem Jahr hat es nach den Aufzeichnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Niedersachsen noch nie gegeben.
    In Lingen im Landkreis Emsland kletterte das Thermometer am Nachmittag auf knapp 30 Grad, so DWD-Meteorologin Annett Püschel.
    Damit sei der bisherige Rekord aus dem Jahr 1964 geknackt worden. Damals wurden in Bevern im Kreis Holzminden 27,5 Grad gemessen.

    Also Herr anorak2,
    im Januar 2018 haben wir noch herbstliche + Grade und bereits am 19.4.2018 werden in Deutschland die ca. 30°C angekratzt.

    Noch keine Klimaerwärmung aber ca. 30 Grad und das am 19. April ist mal eine Hausnummer, in Deutschland.

    Auf der Zugspitze wurden in diesem Winter 2017-2018 minus 30,5 Grad erreicht.
    Der absolute Kälterekord auf Deutschlands höchstem Gipfel wurde im Februar 1940 erreicht. Damals sank die Temperatur auf minus 35,6 Grad.

    Auch bei den extrem minus Graden ist keine Abkühlung zu sehen.

    MfG

  11. @US #10

    Ich verrate es Ihnen Nochmal wann den bei uns der Winter anfängt und das ist nicht davon abhängig wann die max. oder min. Temperatur ist, verstanden ?

    Doch indirekt. Die Jahreszeiten werden nach den örtlichen Vegetationsperioden definiert, und die hängen von den Temperaturverläufen ab. Hier ist eine Karte für den Frühlingseinzug in Mitteleuropa:

    https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lange_diercke_sachsen_deutschland_fruehlingseinzug.jpg

    Hier noch eine mit ausführlicher Erläuterung:

    https://www.diercke.de/content/fr%C3%BChlingseinzug-100750-65-4-0

    „Der Eintritt der Jahreszeit wird dabei definiert über den Beginn des Sprossaustriebs von Moorbirke, Süßkirsche, Eberesche und Alpenjohannisbeere“ steht da.

    Und der ist je nach Ort unterschiedlich, und nicht fest am 1. irgendeines Monats.

    Am 1. Dezember beginnt der Winter, zumindest für die Meteorologen

    Nein das tut er nicht.

    Der kalendarische oder astronomische Winteranfang ist später, am 21. Dezember

    Ja, der interessiert uns hier aber nicht. Das ist ja nur der Zeitpunkt der Sonnenwende, aber er sagt nichts aus über die örtliche Jahreszeit.

    Zumindest das haben Sie verstanden das die Klimaerwärmung voranschreitet.

    Hier nicht. Der Winter war kalt und lang, nur etwas verzögert. Der Herbst war auch eklig.

    Noch keine Klimaerwärmung aber ca. 30 Grad und das am 19. April ist mal eine Hausnummer, in Deutschland.

    Das ist nicht ungewöhnlich, im April können 30 Grad schonmal überschritten werden. Der April macht eben was er will.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Berlin#Climate

  12. Fragen Sie doch den unbestechlichen Herrn googel nach

    Winterbeginn Deutschland

    da wird ihnen geholfen

    https://www.google.com/search?q=wintwerbeginn&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b

    Oder fragen Sie man bei Wikipedia nach, da wird Ihnen auch geholfen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Winter

    https://de.wikipedia.org/wiki/Jahreszeit

    Herr anorak2,
    man sollte eigentlich als Mitteleuropäer die Jahreszeiten kennen.

    Am 1. Dezember beginnt der Winter, zumindest für die Meteorologen oder nicht Herr anorak2.

    Der kalendarische oder astronomische Winteranfang ist später, am 21. Dezember oder nicht Herr anorak2.

    6. anorak2 22. April 2018 11:26
    Der Winter hatte im Januar noch gar nicht richtig angefangen, das war noch Späääät-Herbst. Der Winter-Höhepunkt/Tiefpunkt war dieses Jahr erst im Februar.

    Also ist auf jeden Fall bereits im Januar, Winter und nichts mit Herbst.

    Deswegen ist „Weiße Weihnacht“ ja sowas besonderes, weil es eben selten vorkommt. Ende Dezember ist meistens noch später Herbst.

    Ob Schnee liegt oder nicht entscheidet nicht darüber ob Winter ist oder nicht.
    Übergens Herr anorak2,
    wenn am 21. Dezember der astronomische Winteranfang ist wird ja nicht wie wenn man eine Schalter umlegt dann am 24. Dezember „Weiße Weihnacht“ sein.

    6. anorak2 22. April 2018 11:26
    Der Winter hatte im Januar noch gar nicht richtig angefangen, das war noch Späääät-Herbst.

    11. anorak2 23. April 2018 06:23
    Die Jahreszeiten werden nach den örtlichen Vegetationsperioden definiert, und die hängen von den Temperaturverläufen ab.

    Am 5.1.2018 blühten in Berlin schon die Kirschbäume.

    https://www.tagesspiegel.de/politik/milder-winter-in-berlin-bluehen-schon-die-kirschbaeume/20813914.html

    Na da ist dann die Klimaerwärmung Ihrer Meinung nach extrem vorgeschritten, wenn wir vom Herbst direkt in den Frühling übergegangen sind und der Winter ausgefallen ist.

    Und am 19. April erreichte wir knapp 30 °C, also ist bereits Sommer oder doch schon Hochsommer ab April, wenn man ihrer Logik folgt.

    MfG

  13. 11. anorak2 23. April 2018 06:23
    Der April macht eben was er will.

    Die Zahlen von Deutsche Wetterdienst DWD zeigen auch für den April einen Temperaturanstieg.

    In den 2000ern lag bereits die Durchschnittstemperatur für den April 3 mal über 11°C da ist in den vergangen über 100 Jahren noch nie geschehen, das über 11°C erreicht wurden..

    2007 ist die Durchschnittstemperatur im April +11,5°C
    2009 ist die Durchschnittstemperatur im April +11,8°C
    2011 ist die Durchschnittstemperatur im April +11,6°C

    https://www.dwd.de/DE/leistungen/zeitreihenundtrends/zeitreihenundtrends.html#buehneTop

    MfG

  14. da ist in den vergangen über 100 Jahren noch nie geschehen

    Aber in den letzten 10.000 Jahren sehr oft. Klimaoptimum Atlantikum, der Bronzezeit, der Römerzeit und des Mittelalters.

  15. #12 unbestechlich…? Google? Herr Stemmet, sie sind ja ein richtiger Scherzbold…

  16. 14. Michael Krüger 23. April 2018 11:13
    Aber in den letzten 10.000 Jahren sehr oft.

    Es wahr sogar bereits wesentlich wärmer und auch kälter auf der Erde, keine fragen.

    Nur lebten und Arbeiteten und Wohnten keine 7 Milliarden Menschen auf der Erde in den letzten 9.990 Jahren, so wie heute.

    Gab ja bereits in der Erdgeschichte extern Warme Zeiten, z.b. als die Dinosauriern unterwegs wahren.
    Nur war da der Meeresspiegel eben um einige Meter höher, in der späten Kreidezeit soll der Meeresspiegel über 100 Meter höher gewesen sein als heute.

    Stellen wir uns mal vor in den nächsten 100, 200, 300 Jahren steigt der Meeresspiegel nur um 5, um 10 m und die Weltbevölkerung wächst auf 10 oder 11 Milliarden.

    Wenn der Meeresspiegel nur um 5 oder um 10 m ansteigt verlieren wir wie fiele Millionen Quadratkilometer an Wohn- und Ackerflächen, 1, 2, 3 ,4 Millionen Quadratkilometer ?
    Das dumme ist noch das die Küstengebinde dicht besiedelt sind.

    Da ist Deutschland auch betroffen und dann sind die ca. 1 Million die 2015 gekommen sind nur ein laues Lüftchen gewesen.

    Deshalb verstehe ich nicht die AfD, gegen Zuwanderung aber Volle-kraft voraus bei der Klimaerwärmung.

    Das ist ja auch kein Geheimnis umso mehr Menschen auf eine kleiner werdenden Fläche sind wird es schwierig mit dem friedlichen zusammenleben.

    Und wir haben keinen Reset Knopf um die Erderwärmung zu stoppen wenn es doch eine CO2 Klimaerwärmung gibt.

    der Bronzezeit, der Römerzeit und des Mittelalters.

    Da lebten aber kein Milliarden von Menschen auf der Erde sonder Millionen und da kann man auch noch alle satt bringen wenn es wärmer ist und Fläche ist auch noch genügend vorhanden für die wenigen Leute im Vergleich zu heute.

    Die interaktive Welt Karte die den Meeresspiegelanstieg zeigt, einfach auf den Punkt klicken dann kommt ein Diagramm mit den Veränderungen.

    https://searise.correctiv.org/de/explore

    Auf der Seite vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie kann man sich die Deutschen Pegelverläufe anzeigen lassen.
    z.B. Pegel Cuxhaven von 1918 bis 2018

    Analyseperiode von 01/1918 bis heute beläuft sich auf rund +20 cm/Jahrhundert.

    http://www.bsh.de/de/Meeresdaten/Vorhersagen/Wasserstand/Meeresspiegelschwankungen/Meercux.jsp

    MfG

  17. @Stemmer

    Vom Solaranhänger mutieren Sie jetzt zum Klimaschützer?

    Wie gesagt, wo bleibt die Kirschernte in Berlin, wenn die dort am 5.1.2018 geblüht haben?

    Bei mir blühen die Kirschbäume jedenfalls erst jetzt und mit der Ernte ist nicht vor Juni/ Juli zu rechnen. 😉

  18. PS

    Herr Stemmer, die Menschen freuen sich übrigens, dass der lange Winter jetzt vorbei ist und die wieder raus an den Badesee, zum Grillen, ins Freilichtkonzert, etc. gehen können. Und die Gärten sind jetzt auch voll. Aber noch keine Kirschernte. 😉

  19. 18. Michael Krüger 23. April 2018 14:14
    Herr Stemmer, die Menschen freuen sich übrigens, dass der lange Winter jetzt vorbei ist und die wieder raus an den Badesee, zum Grillen, ins Freilichtkonzert, etc. gehen können.

    Gut, Sie haben es auch gemerkt das es wärmer wird.

    Ist erst mal nicht schlecht wenn es in den gemäßigten Klimazonen 1, 2 oder 3 Grad wärmer wird.

    Nur leben Massen an Leute in Region wo es ohnehin sehr warm ist und da noch einige Grad draufgeklebt wird das überleben schwierig.

    Nun machen sich die Leute auf den Weg in die gemäßigten Klimazonen, auch zu uns, zu unseren Badesee, zu unseren Grillplätzen, zu unseren Freilichtkonzerten und nicht nur in der Freizeit werden die „Klimaflüchtlinge“ bei uns in Erscheinung treten.

    Der Meeresspiegel steigt ja auch noch bei hören Temperaturen und die Landfläche wird weniger wo man sich aus dem Weg gehen kann.

    Man darf nicht nur über eine Legislaturperiode nachdenken, auch nicht über die Zeitspanne eines Menschenleben wenn man als Menschheit überleben möchte.

    Ich hab es ja bereits geschrieben, wenn 1800 1 Milliarde Menschen auf der Erde sind und ca. 1/3 in der „Esten-Welt“ Kohle und Öl verfeuern ist das vollkommenem unproblematisch.

    Wenn aber von den 7 Milliarden Erdenbürger das 50% machen wollen wird das schwierig.

    Die Idee ist ja auch verlockend, brauchen wir mal mehr Energie, setzen wir einfach ein weiteres Kohlekraftwerk hin.
    Bis zu einem gewissen Punkt geht das, dass mussten auch die Chinesen feststellen und haben den Zubau am Kohlekraftwerken stark reduziert.

    Wir reden jetzt nicht von -0,1% so wie Herr Michael Krueger in diesem Beitrag,
    http://www.science-skeptical.de/blog/die-solarwende-in-deutschland-steht-vor-dem-aus/0016532/
    als es um die kWh bei PV ging, da sind ein minus von -0,1% bereits der Abgesang von PV.

    Bei dem Zubau (GW) reden wir über ein minus von um die -43% bei der Kohle.
    2015 ca. 60GW neu Kohlekraftwerksleistung in China.
    2016 ca. 47GW neu Kohlekraftwerksleistung in China.
    2017 ca. 34GW neu Kohlekraftwerksleistung in China.

    MfG

  20. @Stemmer

    Die Schallplatte hat einen Sprung. ☺

  21. 17. Michael Krüger 23. April 2018 14:11
    Wie gesagt, wo bleibt die Kirschernte in Berlin, wenn die dort am 5.1.2018 geblüht haben?

    Kirschwochen wird die Erntezeit der Kirschen bezeichnet, so ab Mai.

    Die Kirschwochen beginnen regional unterschiedlich mit der Reife und auch abhängig von der Kirschsorte.
    Wann das in Berlin los geht kann ich auch nicht sagen, einfach mal bei einem Gartenbauverein in Berlin anfragen.

    MfG

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