Die Forsythienblüte in Zeiten des Klimawandels

30. März 2016 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel, Kurioses, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Wissenschaft

Anfang Januar hatte ich unter dem Titel „Die Klimaschützer von der globalen Erwärmung eiskalt erwischt“ einige Winterimpressionen veröffentlicht. Im Bremen gab es Schneemenge wie seit Januar 1987 nicht mehr.

Die Klimaschützer von der globalen Erwärmung eiskalt erwischt

Daraufhin teilte mir ein Kommentator mit:

Habe gerade einen Spaziergang gemacht (im Odenwald). Die Natur ist schon soweit wie sonst Ende März. Die Forsythien sind schon verblüht. … Nein, es ist kein Jasmin. Da wir bis nach Weinachten 10 bis 15 Grad hatten ist das auch kein Wunder, auch wenn es vielleicht nicht in ihr Weltbild passt.

Wie ich anmerkte handelte es sich nicht um die Blüte der Forsythie, sondern um die des Winterjasmins. Der Winterjasmin blüht zu dieser Zeit (Dezember) und ist leicht mit der Forsythie zu verwechseln.

Forsythie-Winterjasmin2

Aber jetzt ist es endlich soweit. Seit dem 22. März blüht die Forsythie in Hamburg und auch in Bremen. Das liegt genau im Durchschnitt seit 1945 (Aufzeichnungsbeginn). Der Mittelwert der Jahre 1945-2016 liegt beim 25. März.

forsythieUnd noch etwas ist bemerkenswert. Um 1990 blühte die Forsythie noch um Ende Februar, heute blüht sie erst Ende März. Und auch der Mittelwert der Temperatur, 90 Tage vor der Forsythienblüte, ist seit 1990 zurück gegangen, um ca. 1/2°C. Das auf Datenbasis des DWD.

Deutschlandtemperatur1990-2016

Betrachtet man die Temperatur seit 1990 in Deutschland (auch Daten des DWD) so ist auch hier kein Temperaturanstieg der Monatsmittelwerte (grau) und der Jahresmittelwerte/ 12-Monatsmittelwerte (rot) festzustellen. Die Jahresmitteltemperatur in Deutschland liegt bei 10°C. Am wärmsten war es im Jahr 2007 mit 11,3°C. Heute liegen wir bei 10°C. Und das im global wärmsten Jahr, aller, aller Zeiten.

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42 Kommentare
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  1. Betrachtet man die Temperatur seit 1990 in Deutschland (auch Daten des DWD) so ist auch hier kein Temperaturanstieg der Monatsmittelwerte (grau) und der Jahresmittelwerte/ 12-Monatsmittelwerte (rot) festzustellen.

    Das liegt vermutlich am Ausbau der EE-Anlagen in dieser Zeit. Dadurch ist die Temperatur in Deutschland konstant geblieben, während sich der Rest der Welt erwärmt hat. Bringt also doch was. 🙂

  2. Die Landwirte merken es am meisten selber, ob das Klima wärmer oder kälter wird. Von einer grundlegenden Erwärmung ist nichts zu spüren, obwohl ihnen von verschiedenen Wohlmeinenden empfohlen wird, sich auf den Klimawandel einzustellen. Vor einigen Tagen las ich die Meldung in der Fachpresse, dass es in diesem Winter in Polen ungewöhnlich hohe Auswinterungsschäden in bei Getreide und Raps gegeben hat. Vielleicht ändert sich das Klima doch irgendwie….

  3. Ja was ist Klima und was Wetter. Als Allgäuer Bergbauernsohn (1000 m) dachte ich immer der Schnee liege wahnsinnig hoch. Heute weiß ich, daß ich damals, wie heute wahnsinnig klein war, also bei meiner 3 Km täglichen Skitour zur einklassigen Volksschule einer Täuschung aufsaß.Ja, ja Kinder die kann man leicht täuschen.
    Heute werden die erwachsenen Wähler getäuscht und das geht leichter als bei Kindern, die noch so einen Rest von Pfiffigkeit haben. Im die Bevölkerung bildenden Staatsfernsehen liefen in den letzten Tagen zwei „aufklärende“ Streifen. „Die große Stromlüge“ und „See Blind“. Im Abspann fehlten nur die Sponsoren/Nutznießer. Als Naeb Mitglied und ehemaligem Kapitän geht mir bei dieser Gehirnwäsche der Hut hoch. Unsere Forsythien blühen noch nicht, das ist mir in diesem Zusammenhang so egal wie das „Klima“. Das schöne sonnige Wetter nehme ich dankbar an, von wem auch immer. Die Grünen werden es jedenfalls nicht gemacht haben. Maipulieren läßt sich ja nur das „Klima“.

  4. Was sie anmerken grenzt an eine Frechheit, ohne es selbst gesehen zu haben, behaupten sie einfach etwas Anderes! Es war leider nur eine Vermutung ihrerseits, bitte korigieren sie Aussage dementsprechend.
    Selbst in der Ostslowakei blüht die Forsythie vereinzelt schon Ende März, das hat es noch nie gegeben. Das Klima hat sich dort in letzten 10 Jahren massiv geändert.
    Wenn hier jemand schreibt, dass von einer Erwärmung nichts zu spüren ist, frage ich mich ob dieser Mensch überhaupt noch etwas mitbekommt.

  5. Übrigens haben haben die Mandelbäume in Groß-Umstadt auf dem Heinrich im Februar auch geblüht, oder war das dann die Wintermandel?

  6. Auch „Snow Lab“ der Rüttgers Universität zeigt: Alles normal, seit 1990 keine wesentliche Veränderung der Schneefläche -- weltweit!

  7. Immer niedlich, wenn Leute meinen, sie würden eine Änderung des Klimas (Statistik des Wetters über 30 Jahre) spüren, wie weit muss man sich schon verblöden lassen haben um solch ein Bullshit zu verbreiten.

    Meine persönliche (ähm, dienstliche) Temperaturaufzeichnungen zeigen keine Besonderheiten für jan-märz 2016…..alles im grünen Bereich…..aber meine Wärmeverkäufe sind wieder ansteigend, trotz stagnierenden Kundenanzahl, jup….d.h. die Wintersaison 2015/16 war nachweislich etwas kälter als im Vorjahr.

    Einzig spürbar sind die höheren CO2 Konzentrationen in der Natur…..das Unkraut wächst immer schneller….zum Leidwesen aller, die dat Zeuch regelmäßig entfernen müssen.

    Da unsere Klimafroscher uns hochheilig versprochen haben….das sich die globale Erwärmung bei uns in Deutschland ganz besonders bemerkbar werden wird (höhere Temperaturanomalien als in der Sahara)…..muss ich leider messtechnisch sagen……es ist an meinen Standort….echt nix zu merken von der angeblichen Klimakatastrophe.

    Und blühende Kirschen gab es sogar schon im Januar…..einfach mal die handschriftlichen Historien der letzten 1000 Jahre bemühen.
    Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer……aber in unseren Falle wieder mal subjektive Panikmache.

    Onkel Heinz…….muss immer noch ans Mittelmeer fliegen, wenn er es mal richtig warm haben will

  8. @Schwalbe

    Ja dann stellen Sie hier doch einfach Fotos von der Forsythienblüte im Dezember im Odenwald ein. Oder einen Bericht dazu. Das werde ich dann gerne aufnehmen.

    MfG

  9. PS

    Copyright © Uni Bonn | Erstellt von Klaus Herkenrath | 01.12.2015

    Forsythien. Die Pflanze des Monats Dezember

    Blühen werden die Forsythien (Forsythia) im Dezember im Freiland noch nicht, aber in der Wohnzimmervase kündigen sie Weihnachten an. In den Botanischen Gärten der Uni Bonn sind sie die Pflanze des Monats Dezember.
    Forsythien. Die Pflanze des Monats Dezember

    In vielen Regionen ist es Brauch, am Barbaratag, also am 4. Dezember Äste der Forsythie zu schneiden. Die kahlen Zweige werden traditionell zusammen oder anstelle von Kirsch-, Zaubernuss- oder Mandelzweigen in der Wohnung ins Wasser gestellt und erblühen dann um Weihnachten herum.

    Damit dies gelingt, müssen die Zweige vor dem Schnitt schon Frost ertragen haben. Wenn es noch nicht gefroeren hatte, dann lösen einige Stunden Tiefkühltruhe den entscheidenden Reiz ebenfalls aus. Anschließend über eine Nacht in lauwarmen Wasser gelagert und dann in die Vase gestellt, sollte dem Aufblühen Ende Dezember nichts mehr im Wege stehen.

  10. @Thomas Schwalbe #4

    Wenn hier jemand schreibt, dass von einer Erwärmung nichts zu spüren ist, frage ich mich ob dieser Mensch überhaupt noch etwas mitbekommt.

    Klima ist ein gleitender 30-jähriger Durcschnitt, und der schwankt in Größenordnungen zwischen einem halben und ganzen Grad. Das kann man subjektiv gar nicht bemerken,

    Was man als Mensch sehr wohl bemerkt sind die teilweise sehr enormen Schwankungen zwischen einzelnen Jahren. Die gibt es, und gab es schon immer. Jeder bemerkt sie, aber sie haben nichts mit Klima oder Klimawandel zu tun, das ist einfach die Normalität. Wenn Sie sich in letzter Zeit nur noch an milde Winter und heiße Sommer erinnern, dann ist das wahrscheinlich von der Medienberieselung ausgelöste selektive Wahrnehmung. Kühle Sommer und kalte Winter gibt es nach wie vor auch.

    Von einer deutlich sichtbaren Verschiebung von Fauna und Flora kann zudem keine Rede sein. Ich würde mir ja wünschen, dass hier im Berliner Raum Trachycarpus-Palmen im Freien überwintern könnten, wie das teilweise am Oberrhein, an der Nordseeküste oder in Südengland problemlos geht. Aber unsere ostdeutschen Winter sind nach wie vor zu kalt dafür.

  11. Was mich auch interessieren würde, blühen jetzt im Odenwald die Forsythien zum 2. Mal? 😉

  12. @Eine kleine Anmerkung für Herrn Schwalbe.

    Sie sind kein gebürtiger Umstädter gelle?
    Groß-Umstadt ist eine Weininsel und ist das kleinste Anbaugebiet der hessischen Bergstraße.
    Also schon ein bissl wärmer als der (Kern-) Odenwald.
    Etwa 20 Minuten von Groß-Umstadt entfernt gibt es z.B. einen aufgelassenen Weinberg am Schloß Reichenbergf in Reichelsheim. Der dortige Rotwein wurde im 19 Jhdt. nach England exportiert, Kleinere ehemalige Weinberge lassen sich vielerorts im Odenwald nachweisen, selbst in meinem Dorf ( in Groß-Umstadt bin ich in 20 Minuten).
    Genießen Sie einfach mal einen Vinum Autmundis aus Groß-Umstadt. Vielleicht vertreibt er die bösen Klimageister.

    Mfg

  13. PS

    Odenwald, Bergstraße: zwischen Naturidyll und Unileben von 2011

    Ab Anfang März blühen Obstbäume, Büsche und Frühlingsblumen um die Wette: Mandeln und Forsythien, Pfirsich- und Aprikosenbäume.

    Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald -- Natur und Landschaft

    Der warme Luftstrom aus der Rheinebene und die sonnenverwöhnten Hangzonen am Westrand des Odenwaldes tragen dazu bei, dass Mandeln, Kirschen, Aprikosen, Forsythien und Magnolien meist zwei Wochen früher blühen als in unseren Breiten üblich.

  14. @11 Michael Krüger,

    Definitiv Nein. Die Fosythien haben gerade erst in geschütztenn Lagen zaghaft angefangen. Außer Weiden ist noch nicht viel aus dem Winterschlaf erwacht.

    Mfg von einem Odenwäldfer Urgestein

    Zur Info: Groß-Umstadt gehört zum Landkreis Darmstadt/Dieburg, hat nicht viel mit einem Mittelgebirge zu tun, sondern wird durch das „Reinheimer Hügelland“ umschrieben. Der eigentliche Odenwald wird durch den Landkreis Odenwald (Auto Kz: ERB für die Kreisstadt Erbach) in den historischen/geologischen Grenzen beschrieben.

  15. @Reeg

    Die Fosythien haben gerade erst in geschütztenn Lagen zaghaft angefangen. … Mfg von einem Odenwäldfer Urgestein

    Komisch, bei Herrn Schwalbe im Odenwald sollen sie Anfang Januar schon verblüht sein, also Anfang Dezember geblüht haben?

    Wie gesagt, genau zu der Zeit hat der Winterjasmin in Bremen geblüht. Bei den selben Temperaturen wie bei Herrn Schwalbe im Odenwald. Wenn es eine Forsythie in Bremen gewesen wäre hätte ich ein Foto mit dem Handy gemacht und das wäre groß in der Presse erschienen.

  16. @13 Michael Krüger,

    der Westrand vom Odenwald (Bergstraße) ist die „Abbruchkante“ zum Rheintal. Groß-Umstadt liegt weit östlich davon. Die Stadt Groß-Umstadt ist bei etwa 160 müNN (Stadtteile res. Dörfer bei 350 müNN) Mein Hausberg, der Morsberg bei 517 müNN. Ich sage das nur mal, weil der „Odenwald“ nicht durch Bergstraße und Reinheimer Hügelland definiert ist.
    Als Herz des Odenwaldes gilt Michelstadt: etwa 200 müNN, die Geschichte geht zurück auf Einhardt, dem Biograph Karls des Großen. Im östlichen Bereich haben wir den Limes. Also altes Kulturland,
    Klimaschützer brauchen wir hier nicht. Wir müssen uns gegen den Windradwahn wehren, der auch nicht vor dem Limes halt macht und droht den Odenwald zu versauen.

    Mfg

  17. Ergänzung zu meinen Namensvetter…….auch bei uns, tief im Osten (Dunkeldeutschland)….nahe der polnischen Grenze….fängt dat Sträucher-Zeuch auch grad erst an die gelben Knospen gen Himmel zu strecken…autsch, die hängen eher schlaff runter, na egal……irgendwie wird’s langsm bunt und dat ganz ohne Ostereiergebammel.

    Übrigens….Schwalben hab ick noch keene gesehen….aber die restlichen Piepmätze sind janz fleißg am Nestbau…wie jedes Jahr um diese Zeit.

    Onkel Heinz…..tirili, tirila…..alle Vögelein sind schon da-bei….ihr wisst schon wobei….auwei, ick muss wech.

  18. Die Lügen-Krüger-Beiträge sollten alle am 1. April erscheinen, oder?

    [xxx Herr Peng, Flugschreiber, Harald, Thorsten …. Sie haben offenbar keinen schönen 1. April? xxx MfG Lügen-Krüger]

  19. Schwalben hab ick noch keene gesehen

    Sind bei uns auch noch nicht da.

    DWD Offenbach, 30. März 2016

    Gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung (für März) -0,3 Grad.

  20. @Schwalbe
    Immer wieder lustig zu erfahren, dass die s. g. Klima- und Naturschützer von dem, was sie schützen wollen nicht die geringste Ahnung haben 😀
    Wenn dann so’ne Behauptung aufgestellt wird haben sie natürlich keinen Beleg 😀 -- um andere zu überzeugen.

    @Heinz
    Was die die hier beheimateten Schwalben & Mauersegler angeht, kommen Letztere immer gegen Ende April, durchziehende Schwalben 1 -- 2 Wochen früher.
    Hier brütende Schwarzmilane sind am 21.3.16 in voller Zahl eingetroffen und bauen an ihren alten Horsten rum.
    2010 kamen sie 16.3.10 -- da muß es um die Zeit wärmer gewesen sein 😀

  21. @Schwalbe -- Nachtrag
    Im ach so warmen Rheintal, dem Rheinhessischen Weinbaugebiet und Umgebung stehen die Forsythien jetzt (erst) in voller Blüte, erste Anfänge gab es vor eineinhalb Wochen.
    Ähnlich ist es mit den Tulpenbäumen, die Kirschen haben zwar dicke Knospen, aber das Blütenweiß schimmert noch nicht durch, die kommen wohl erst nächste Woche.
    Jedenfalls, Schwalbe, machen Sie noch keinen Sommer, auch nicht verbal 😀

  22. @Krishna

    Bei uns kommen die Schwalben gewöhnlich in April. Sind aber noch nicht da. Mal heute schauen. Gestern waren die ersten Insekten unterwegs. Eine Hummel und einen Falter habe ich gesehen.

    Die meisten Weiß-Storche sind in dieser Woche gekommen. Die Kibitze sind schon seit Anfang-Mitte März da. Wie immer.

    Nachtfrost hatten wir bis in die letzten Tage. Die Forsythien blühen erst jetzt voll auf.

    Sollte selbst jeder Klimaschützer bemerken.

  23. Klimaschützer, selbsternannt, was ist das, der oder die eigentlich? Nun, ganz einfach, diese sind in der Lage, die Vergangenheit zu schützen. Wie? Ja! Aber vor wem oder was? Klima ist der 30jährige Durchschnitt des aufgezeichneten Wetters, also Temperaturen, Niederschlag, Winde usw. Und jetzt kommt die Ideologie ins Spiel. Wir wissen, Ideologie ist aus Bildung und Einbildung geronnener Unsinn. Der grösste Feind der Ideologie (auch Idiotie genannt) ist die Tatsache oder die Wahrheit. Nun werden Sachen behauptet, und wichtig aufgebauscht, dass der (ungebildete) Normalbürger, poah, auf die Knie fällt vor soviel Klugheit. Und dann kommen die Medien dazu. Bei denen geht es nur um Sensation, Wahrheit ist eher hinderlich. Also von wirklicher Bildung nicht sehr viel zu sehen. Schema ist Angstmachen, Dummheit aufbauschen und Politiker (selbst nicht die schlauesten) dazu zu bewegen, hier verstärkend mitzuwirken. Und dann werden staatlicherseits Gesetze erlassen, nein, eher von Lobbyisten, und das Volk geht schon in der Schule auf CO2 Jagd. Das Lebensgas ist dann plötzlich ein Klimakiller. Killt also auch die Vergangenheit. Und mit diesem Dummgebräu wird eine ganze Generation zu Trotteln erzogen, weil diese leichter zu dirigieren sind. Und gleichzeitig sprüht man über Ihren Köpfen den Himmel zu, was diese aber nicht mehr registrieren, und man erklärt ihnen das seien Kondensstreifen. Aber das würde zu weit führen, die Intelligenz ist schon zu weit den Bach hinunter. Viele Grüsse

  24. Lieber Herr Reeg,

    falls sie irgendetwas vom Groß-Umstäder Wein wissen, werden sie sicherlich bestätigen, dass es erst seit ca. 35 möglich ist Rotweine sinnvoll in Groß-Umstadt anzubauen. Gerne können sie sich das bei der dortigen Winzergenossenschaft bestätigen lassen. Bei meinem Nachbar steht eine gerade verblühte Forsythzie, lustigerweise steht ein Winterjasmin daneben (da sehe sogar ich den Unterschied!). Gerne schicke ich ihnen ein Foto. Falls sie mal vom Morsberg herunterkommen, fragen sie mal Landwirte im Reinheimer Becken nach ihren Erfahrungen mit den Klimaveränderungen. Sicherlich wissen sie dann auch , dass die Apfelblüte innerhalb der letzten 30 Jahren hier ca. 10 Tage früher stattfindet. Im Moment sieht es aus das die Apfelblühte hier um den 20. beginnen wird. Man könnte auch mal einen Odenwälder Waldbauern wegen das Klimawandels befragen, aber ich weiss die haben alle keine Ahnung, nur die Forumsmitglieder hier haben lustge und wissenschaftliche Erklärungen (wobei sich Herr Eng hier besonders hervortut) für derartige Phänomene.

    Lieber Herr Krüger.
    ich hatte gesagt das eine, in besonders geschützter Lage stehende, Forsythzie blüht.

  25. The Chinese government isn’t building any new wind turbines because most of the new electricity created was wasted, causing serious damage to the country’s electrical grid.

    Read more: http://dailycaller.com/2016/03/29/china-stops-building-wind-turbines-because-most-of-the-energy-is-wasted/#ixzz44k9wY5jZ

  26. @Quentin

    Wie haben ja auch über 70 GW Wind und Photovoltaik installiert, aber diese Installationen liefern äquivalent nur zu 10 GW eines Kohle- oder Kernkraftwerkes Strom ab und erzeugen das auch noch als Überangebot, so dass wir so ein gutes Viertel davon auch noch ins Ausland verschenken. 10 GW investierte Kapazität bedeuten 1 GW tatsächliche Kapazität dürfte eine gute Abschätzung sein und das auch noch als Zufallstrom.

  27. @Quentin
    Zumindest ziehen die Chinesen jetzt die Notbremse, weil die Zufallsströmlinge dem Stromnetz gefährlich werden.
    Tja….wenigstens rechnen sie der Windkraft auch direkt den Leitungsbau kostenmäßig mit an….und janz plötzlich fällt auf, das der Windstrom ja gar nich so billig ist, wir unsere Ökos immer gerne behaupten.

    Da beißt die Maus kein Faden ab….eine Windmühle ist nur ein „halbes Kraftwerk“….und ohne konventionelle KW absolut nutzloser Schrott, der dazu auch noch ziemlich doll die Landschaft verschandelt.

    Um Korn zu mahlen waren se ja noch halbwegs brauchbar…..aber um bedarfsgerechten Strom zu erzeugen…..gehört schon a bisserl mehr zu…..obwohl, auch die Müller haben sich abgewendet vom Wind, warum denn nur?

    H.E.

  28. @Schwalbe

    Lieber Herr Krüger.
    ich hatte gesagt das eine, in besonders geschützter Lage stehende, Forsythzie blüht.

    Herr Schwalbe, Sie hatten geschrieben:

    Wie kann man nur so einen Unsinn zum besten geben! … Habe gerade einen Spaziergang gemacht (im Odenwald). Die Natur ist schon soweit wie sonst Ende März. Die Forsythien sind schon verblüht. Die Weinreben stehen schon im Saft. Alle Felder sind schon grün! … Nein, es ist kein Jasmin. Da wir bis nach Weinachten 10 bis 15 Grad hatten ist das auch kein Wunder, auch wenn es vielleicht nicht in ihr Weltbild passt.

  29. falls sie irgendetwas vom Groß-Umstäder Wein wissen, werden sie sicherlich bestätigen, dass es erst seit ca. 35 möglich ist Rotweine sinnvoll in Groß-Umstadt anzubauen.

    Und ich dachte die Römer hätten vor 2.000 Jahren schon Wein vom Oberrhein bis hoch nach Mittelengland angebaut.

    Falls sie mal vom Morsberg herunterkommen, fragen sie mal Landwirte im Reinheimer Becken nach ihren Erfahrungen mit den Klimaveränderungen.

    Also ich kennen nur Landwirte, die übers Wetter klagen. Entweder ist es zu kalt, oder zu warm, oder zu nass, oder zu trocken.

    Man könnte auch mal einen Odenwälder Waldbauern wegen das Klimawandels befragen

    Fragen Sie am besten Peter Wohlleben.

    Bei meinem Nachbar steht eine gerade verblühte Forsythzie, lustigerweise steht ein Winterjasmin daneben (da sehe sogar ich den Unterschied!).

    Na, da haben wir ja des Rätsels Lösung. Im Dezember/ Januar noch hatten Sie den Winterjasmin neben der Forsythie für eine Forsythie gehalten.

  30. Ich wusste auch schon im Januar was ein Winterjasmin ist. Da sie wahrscheinlich den Unterschied zwischen Rot- und Weiswein kennen, kann ich den Zusammenhang mit den Römern nicht erkennen.
    Die Römer bauten schon vor 2000 Jahren Wein in Groß-Umstadt an, aber in den letzten 300 Jahren gab es hier sicher nur Weißwein!

    Bezüglich der Landwirte wäre wohl absolut notwendig ihren Horizont zu erweitern, bevor sie sich über dieses Thema äußern!

    Wegen des Waldes brauche ich keinen Mister X fragen, wegen des Klimawandels werden im vorderen Odenwaldes so gut wie keine Fichten mehr angepflanzt.

    Für Herrn Reeg:
    Im Moment blühen im Reinheimer Becken die Forsythien, Magnolien und die Zierkirschen, alle anderen Obstbäume treiben aus.

  31. @Schwalbe

    Für Herrn Reeg:
    Im Moment blühen im Reinheimer Becken die Forsythien

    Vorher sagten Sie noch:

    Bei meinem Nachbar steht eine gerade verblühte Forsythzie

    Gerade Verblüht, oder gerade am blühen, oder schon im Januar verblüht, oder zum zweiten Mal am Blühen, das ist die Frage?

  32. @Micha
    Willste mal ernsthaft lachen…..ick hätte da was für Dich:

    Steuergeld, EU verteilt Millionen an Steuergeldern an reiche Großgrundbesitzer

    Die EU verteilt Millionen Euro an Agrar-Subventionen an reiche Großgrundbesitzer in Spanien. 60 der reichsten Familien im Land bekamen seit 2008 je rund 1,1 Millionen Euro pro Betrieb, kleine Landwirte sehen hingegen kaum etwas von den Hilfsgeldern. Auch die Familie des EU-Klima-Kommissars profitiert massiv.
    --
    Besonders interessant ist die Familie Domecq wegen ihrer starken Verstrickung in die Politik: So ist etwa der aktuelle EU-Kommissar für Klima und Energie sowie der frühere Landwirtschaftsminister Spaniens Miguel Arias Cañete mit einer Domecq verheiratet. Die Familie erhielt knapp 37 Millionen an EU-Subventionen, verteilt auf die 42 landwirtschaftlichen Betriebe der weit verzweigten Aristokratenfamilie mit einem Schätzvermögen von mindestens 400 Millionen Euro

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/04/04/eu-verteilt-millionen-an-steuergeldern-an-reiche-grossgrundbesitzer/

    Tja….dat sind dann die selben Typen, die uns Europäer die Klimadaumenschraube anlegen wollen….Prost Mahlzeit, korrupter Laden, das.

    Onkel Heinz….es läuft wie geschmiert

  33. Wahnsinnsartikel, Müller. Forsythienblüte widerlegt anthropogenen Klimawandel.

    Ich denke du solltest es damit gleich mal bei nature climate change probieren:

    http://www.scilogs.de/klimalounge/5-jahre-nature-climate-change/

    Wenn du Hilfe beim Übersetzen brauchst, ich helfe gern.
    PS:Hast du überhaupt mal was peer-reviewed veröffentlicht? Ach was wir sind ja hier bei science skeptical…

  34. Global Warming anno dazumal

    Aus dem Tagebuch von Lorenz Fuchs (geb. 1792 in Sprendlingen/Rheinhessen):

    „Der warme Winter von dem Jahre 1806 auf das Jahr 1807 hat viel Verwunderung erregt. Anno, als der Franzose in Polen war, zwischen Weihnacht und Neujahr, habe ich Erdbeeren gegessen und Veilchen gebrochen. Solche Zeiten sind selten -- aber nicht ungewöhnlich.
    Man zählt in den Chroniken seit 700 Jahren 28 dergleichen Jahrgänge. Im Jahre 1289 war es im Winter so warm, dass die Jungfrauen um Weihnacht und am Dreikönigstag Kränze von Veilchen, Kornblumen und anderen Blumen trugen. Im Jahr 1420 waren Winter und Frühjahr so gelind, dass im März die Bäume schon verblühten. Im April hat man schon reife Kirschen und der Weinstock blühte. Im mai gab es schon ziemliche Traubenbeeren. Davon konnten wir im Frühjahr 1807 nichts rühmen.
    Im Winter 1538 sonnten sich die Mädchen und Knaben in grünen Wiesen, denn die Wärme war so außerordentlich, dass um Weihnacht alle Bäume blühten. Im ersten Monat des Jahres 1572 schlugen die Bäume aus und im Februar brüteten die Vögel. Im Jahre 1585 stand am Ostertag das Korn in Ähren. Im Jahre 1617 und 1659 waren schon im Januar die Lerchen und Drosseln lustig. Im Jahre 1722 hörte man im Januar schon wieder auf die Stube einzuheizen. Der letzte ungewöhnlich warme Winter war im Jahre 1748.“

  35. „Was Sie leugnen das Klima, Sie Ketzter, Sie“, so ähnlich wurde gestern im Morgenmagazin ein AfD-Vertreter inquisitorisch befragt.
    @ Heinz Reeg # 34, dann war der Lorenz Fuchs auch schon ein Ketzer lange vor der industriellen Revolution. Der Sachverhalt, leider nicht nur mit den Forsythien ist schwierig. Einfach ist es jedoch zu erkennen, daß es sich bei der Klimadebatte um einen ideologischen Popanz und um Manipulation handelt. Natürlich gab es sogar schon ganz krassen Klimawandel in der Erdgeschichte, da rechnet man nicht mit 30 Jahren, Wenn es also wärmer wird und der Meeresspiegel steigt, dann ist Forschung mit Getreide „ohne“ Wasser (Reis) und Deichbau angesagt. Sonst wohnen halt so wie in der Eiszeit die falschen Bewohner am falschen Platz. Nur wegen der Grünen in Deutschland und wegen links grüner Gehirnwäsche der Medien dreht sich die Erde nicht anders herum. Die Rotationsachse und die Sonnenaktivitäten kümmern sich um dies Befindlichkeiten auch nicht.

  36. Vorgestern sind übrigens die Schwalben in Bremen angekommen.

  37. @Micha
    Seit vorgestern singen hier nachts die Nachtigallen, Schwalben haben wir hier noch keine.

  38. @Krishna

    Im Süden können sich die Schwalben vermutlich mehr Zeit lassen. Der Spätsommer ist dort auch wärmer und geht länger. Die letzten Storchenpaare haben in der letzten Woche in Bremen zusammen gefunden. Und die Forsythien stehen immer noch voll in Blüte und sind noch nicht verblüht. Auch direkt vor meinem Wohnzimmerfenster.

  39. Störche sind schon ’ne Weile da, meine so 3, 4 Wochen, viele bleiben auch hier ( http://www.schiersteinerstörche.de/
    http://home.arcor.de/mb/mbund/reg_wi_stoerche.htm )

  40. @Micha
    So, habe heute die ersten durchreisenden Rauchschwalben gesichtet.

  41. @Schwalbe #30
    „Wegen des Waldes brauche ich keinen Mister X fragen, wegen des Klimawandels werden im vorderen Odenwaldes so gut wie keine Fichten mehr angepflanzt.“
    Nein, brauchen Sie nicht. Fichten gelten nämlich bei Waldbauern als nicht gerade wertvoll. Deshalb gilt bei ihnen auch der Grundsatz: Willst du einen Wald vernichten, pflanze Fichten, Fichten, Fichten…“
    Wahrlich, Schwalbe, Sie haben keine Ahnung, aber davon eine Menge!!!!!

  42. So, heute sind, pünktlich, die ersten Mauersegler im Rhein/Main Gebiet von mir gesichtet worden.

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