Die HÄSSLICHE Wahrheit über #FridaysForFuture

1. Oktober 2019 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Klimawandel, Kohle, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Profiteure

FFF-Kulturrevolution

Fridays for Future. Die neue Kultur-Revolution!

Video eingebettet aus youtube.

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177 Kommentare
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  1. Au weia! Der hat vergessen seine Tropfen zu nehmen.

    Aber schön, wenn man sich da irgendwelche Feindbilder draufreimen kann.

  2. @nS

    Ich war selbst auf 3 Klimademos in diesem Jahr. Überall schwarz-rote-Antifa-Fahnen zu sehen. Und die IL mischt auch überall mit. In Bremen, Hannover, etc.. Ich kenne die Leute seit 25 Jahren.

  3. Herr Krüger,
    Unter der sog. „Kultur-Revolution!“ haben Millionen Menschen ihr Leben verloren, weil sie ermordet wurden. Wie viele Menschen haben fff ermordert? Könnte „überhaupt gar keine“ die korrekte Antwort sein?

    Also entweder wussten Sie das nicht, dann sind sie inkompetent und wissen gar nicht, wovon sie reden
    oder
    aber Sie wissen sehr wohl, was Kultur-Revolution bedeutet -- haben aber wider besseren Wissens diese sachlich völlig unpassende Pseudo-Parallele gezogen. In dem Falle wäre Sie verlogen.

    Herr Krüger, wie hätten Sies den gern? Inkompetent oder verlogen?

  4. Unter der sog. „Kultur-Revolution!“ haben Millionen Menschen ihr Leben verloren, weil sie ermordet wurden. Wie viele Menschen haben fff ermordert?

    Das stimmt natürlich. Man sollte sich nicht in die Reihe der ahistorischen Begriffsbeuger einreihen.

  5. „.. es ist vieleicht so etwas wie eine Kulturrevolution.“
    Und der Autor des Videos hat nichts anderes zu tun, als diesen Teilsatz mit der chinesischen Kulturrevolution in Verbindung zu bringen, den selben AntiFa-Stand auf der Demo mehrmals bildlich zu umkreisen und dem Zuschauer zu erklären, dass dahinter „elitäre Zirkel stecken“ und es „tatsächlich um einen Systemsturz -- eine Revolution geht.“

    Sie sollten diese Erkenntnisse ganz schnell dem Verfassungsschutz melden!
    Die sind zwar ab und an auf dem rechten Auge blind, aber bei Gefahr für einen Systemsturz müssen die ermitteln! Auf dem linken Auge können sie ja nicht auch noch blind sein …

    Nein, Greta T. hat sicher nicht die vielen hunderte Demos organisiert. Bei uns hier war es eine Schülergruppe die (außerhalb der Schulzeit!) die Demos organisiert hat. Und weder „den schwarzen Block“, noch die AntiFa konnte ich hier finden. Aber sicher ist dies in Großstädten anders -- oder ich habe einfach nicht ihren geschulten Blick. Vermutlich ist auch das gesamte Ausland schon unterwandert ….

    Aber macht nix Hr. Krüger.
    Sie haben ja wohl das Lebensziel, den unbedarften Leser regelmäßig mit Ihren Feindbildern und abstrusen Verschwörungstheorien zu unterhalten.

    Erinnern Sie sich noch an die Zeit, als PV in Deutschland weniger als 1% zur Stromerzeugung beitrug?
    Oder an die Kommentare zum Elektroauto vor wenigen Jahren?

  6. Die Bewegung der Klima-Katastrophe, die eine radikale Änderung unseres Lebensstils unter dem Diktum des Klimaschutzes steht, ist ja noch ganz am Anfang. Vielleicht fällt die Revolution aus und es bleibt beim Sturm im Wasserglas. Oder sie nimmt an Fahrt auf, und fordert vielleicht noch viele Tote. Wollen wir erst abwarten, bis wir die Toten zählen können?

  7. @Logos
    Natürlich hat FFF noch niemanden ermordet. Es ist auch noch niemand am Klimawandel gestorben. Was für ein bescheuertes Argument. Klingt nach dem Kettenraucher, der vom Arzt gesagt bekommt, dass es seiner Lunge schlecht ginge und der antwortet: wieso bin doch noch kerngesund.

    Krüger warnt vor den Anzeichen, nicht mehr und nicht weniger. Er ist damit in guter Gesellschaft, wie ein Artikel aus dem nun gar nicht rechten Tagesspiegel vom heutigen Tag beweist. Jugendforscher Klaus Hurrelmann weist darin darauf hin, dass FFF Gefahr läuft von solchen Gesellen wie Extinktion Rebellion unterlaufen zu werden. Offensichtlich bilden die Typen soeben FFF Leute in Berlin für irgendeine Großveranstaltung am 7.10 am selben Ort zum Straßenkampf aus.
    Diese Menschen sind genau der Pöbel, der schon immer als Speerspitze benutzt wurde, um massive gesellschaftliche Umstürze herbei zu führen. Während die Nation nach dem nächsten NeoNazi sucht, der mit Springerstiefeln einen Asylanten zusammen tritt, treten diese selbsternannten Rebellen mit ihren Springerstiefeln, Fluppen, schwarzen Klamotten, Pallyschals und Glatzen oder Dreadlock Frisuren ganz offen zum Kampf gegen den Staat an. Mitten vor den Kameras, immer nach dem Motto, das sind ja die netten Aktivisten, die wollen nur unser Bestes.
    Sie bekämpfen einen Staat, der diese Bratzen sicher und gesund hat aufwachsen lassen. Einen Staat, der trotz aller Defizite, die freie Rede garantiert hat und uns, wenn es mal nicht so mit dem Leben klappte, ein relativ sicheres soziales Netz gewährt hat. Vor allen Dingen aber herrschen seit beinahe 80 Jahren Frieden in Europa. Uns geht es eben sehr gut.
    Da braucht der linke Pöbel einen anderen Aufhänger als die bösen Kapitalisten: die sogenannte Klimakrise.
    Notstand und Revolution werden notwendig, ansonsten stirbt in 100 Jahren der Planet. Praktisch, dass diese Vorhersagen keiner, der heute lebt, überprüfen kann.
    Ich habe mal gelernt, dass man den Anfängen wehren sollte und das tut der Autor des Videos, das tut Herr Krüger und das ist auch gut so, bevor die Herrschaften ihre PS auf den Boden bringen.

  8. @Martin Landvoigt #6
    Die ursprünglich beweisbar von Ölkonzernen wider besseren Wissens gesponsorte Klimawandelleugnerszene steht zwar nicht weltweit, aber in Deutschland noch ziemlich am Anfang, wo mit einem ignoranten und verantwortungslosen „weiter so wie bisher“ unter dem Diktum der Scheinkritik eine verantwortungsvolle Herangehensweise diffamiert werden soll. Wobei jetzt schon zu sehen ist, zu welcher Hetze gewisse Klimawandelleugner (mg) bereit sind.
    Weil wie festgestellt weltweit sehr mächtige Akteure aufgrund ihrer Geschäftsinteressen großes Interesse an der Verbreitung eines „weiter so wie bisher“ (nach mir die Sintflut) und Desinformation haben, dürfte es von dieser Seite kaum beim Sturm im Wasserglas bleiben.

    Eines ist sicher: die Klimaerhitzung wird viele Tote fordern. Weit mehr als jetzt schon. Aber was kümmert das einen Leugner? Das ist doch nichts, worüber dieser nicht mir einem Schulterzucken hinweggehen könnte. Im Zweifelsfall wird der Leugner-Leierkasten angeschmissen.

  9. Die ursprünglich beweisbar von Ölkonzernen wider besseren Wissens gesponsorte Klimawandelleugnerszene

    Dann beweis‘ mal.

    Eines ist sicher: die Klimaerhitzung wird viele Tote fordern.

    Hirntote Alarmisten.

  10. @Gerald #7
    Wenn es klar ist, dass fff keine Menschen ermordert hat, warum wird dann so ein Schwachsinn wie „Kulturrevolution“ behauptet?

    Dass noch niemand am Klimawandel gestorben ist, ist doch nur eine substanzlose, leere Behauptung.
    Dies hier https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2019/Ausgaben/23_19.pdf?__blob=publicationFile
    besagt etwas völlig anderes!

    Was denn für Anzeichen? Anzeichen, dass Menschen trotz neoliberaler Indoktrination sich noch Verantwortungsbewußtsein bewahr haben und keinem egomanen „nach mit die Sintflut“-Motto anhängen, wie wohl so mancher Leugner? Warum beachten sie aber umgekehrt nicht die wesentlich gewichtigeren Anzeichen der Klimaerhitzung?
    Woher rührt dieses eklatante Missverhältnis beim „Erkennen von Anzeichen?
    Ideologischer Verblendung?

    Menschen lassen sich durch Springerstiefel schwer verletzten oder gar tot treten. Aber wie tritt man „mit Springerstiefeln, Fluppen, schwarzen Klamotten, Pallyschals und Glatzen oder Dreadlock Frisuren ganz offen zum Kampf gegen den Staat an“?
    Also zum Kampf, nicht nur zur Sichtung?

    Ihr Vortrag ist doch im Lichte der Wahrheit -- ein Konzept, welches ihnen möglicherweise nicht so sehr liegt -- ziemlich substanzlos. Ein Konvolut aus haltlosen Unterstellungen.
    Was hat das jetzt mit Wissenschaft zu tun? Nichts?!
    Also wie gehabt -- wie erwartbar.

  11. @Lutz Herrmann
    Danke ihre Steilvorlage, meine Feststellung „Die ursprünglich beweisbar von Ölkonzernen wider besseren Wissens gesponsorte Klimawandelleugnerszene“ zu untermauern:

    3sat „Klimaklagen gegen die Ölindustrie“
    https://www.3sat.de/wissen/nano/190819-klimaklagen-nano-102.html

    Spiegel Klima-Fake-News
    Ölriese Exxon wusste schon 1982, wie stark die Erderwärmung 2019 ausfällt
    --
    Jahrelang säte der Ölkonzern Exxon in der Öffentlichkeit Zweifel über den menschengemachten Klimawandel. Ein Datenabgleich zeigt nun, wie genau der Konzern tatsächlich Bescheid wusste.
    https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/exxon-sagte-co2-gehalt-der-atmosphaere-fuer-2019-genau-voraus-a-1267915.html

    ZEIT Die Klimakrieger
    Wie von der Industrie bezahlte PR-Manager der Welt seit Jahren einreden, die Erderwärmung finde nicht statt. Chronologie einer organisierten Lüge.
    https://www.zeit.de/2012/48/Klimawandel-Marc-Morano-Lobby-Klimaskeptiker

    CLIMATE LOBBYING -- Oil Firms Spend Millions On Climate Lobbying
    https://www.statista.com/chart/17467/annual-expenditure-on-climate-lobbying-by-oil-and-gas-companies/

    SPEKTRUM:DE Wie Exxon den Klimawandel entdeckte -- und leugnete
    Interne Dokumente zeigen: Exxon-Wissenschaftler warnten ab 1977 vor den Gefahren des Klimawandels. Doch ihr Konzern ignorierte sie -- und verlegte sich aufs Täuschen und Verwirren
    https://www.spektrum.de/news/wie-exxon-den-klimawandel-entdeckte-und-leugnete/1374674

    Reporter Neela Banerjee on Exxon and climate change | FRONTLINE
    https://youtu.be/tLIRQoJ1i4c

    Und jetzt, Herr Herrmann?

    Sie müssten gegen diesen Beleg
    https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2019/Ausgaben/23_19.pdf?__blob=publicationFile
    über Hitzetote schon mehr vorbringen als ein substanzloses „Hirntote Alarmisten„!

    Gewisse Typen sind einfach inkompetente, ignorante, verantwortungslose und menschenverachtende Leugner.

  12. @ Logos 1. Oktober 2019 14:52

    Die ursprünglich beweisbar von Ölkonzernen wider besseren Wissens gesponsorte Klimawandelleugnerszene steht zwar nicht weltweit, aber in Deutschland noch ziemlich am Anfang, wo mit einem ignoranten und verantwortungslosen „weiter so wie bisher“ unter dem Diktum der Scheinkritik eine verantwortungsvolle Herangehensweise diffamiert werden soll.

    Dieses Narrativ ist eigentlich aus den 70ern. Die böse Industrie will die Menschen knechten. Welches bessere Wissen sollen sie gehabt haben, wenn auch heute nichts belastbares besteht?

    Die Industrie unterstützt alle möglichen Gruppierungen, auch die Gegenseite. Warum sollten sie nicht auch jene unterstützen, die sich für die Sache einsetzt, die auch ihren Interessen entspricht? Dieser Sachverhalt alleine sagt rein gar nichts zur Stichhaltigkeit der Argumente.

    Nun zurück: Weiter wie bisher -- Warum nicht? Was würde sich ändern, wenn man die Klimapanik weiter schürt und irgend welche Änderungen macht? Sicher, es würde sich viel ändern in Gesellschaft und Geldverteilung, vor allem von unten nach oben. Aber am Klima würde sich nichts messbares ändern -- und zwar nach allen möglichen Szenarien.

    Wobei jetzt schon zu sehen ist, zu welcher Hetze gewisse Klimawandelleugner (mg) bereit sind.

    Wo kann ich das sehen?

    Weil wie festgestellt weltweit sehr mächtige Akteure aufgrund ihrer Geschäftsinteressen großes Interesse an der Verbreitung eines „weiter so wie bisher“ (nach mir die Sintflut) und Desinformation haben, dürfte es von dieser Seite kaum beim Sturm im Wasserglas bleiben.

    Ich habe den Eindruck, dass Sie einem völlig anderen Universum leben wie ich. Bei mir spricht der gesamte Mainstream eine unbegründete Klimapanik, durch die Medien, viele Regierungen und auch bei Straßenprotesten. Selbst die Industrie bemüht sich, diesen Trends hinterher zu laufen. Der Sturm im Wasserglas wird sich beruhigen, wenn die Leute merken, dass sie trotz teurer Maßnahmen, die sie sich nicht leisten können, nichts zur Klimarettung beitragen können. Wenn die Weltwirtschaftskreise einsetzt, werden sie keinen Nerv haben, um sich mit derartigen Scheinproblemen abzugeben.

    Eines ist sicher: die Klimaerhitzung wird viele Tote fordern. Weit mehr als jetzt schon.

    Bislang starben immer mehr Menschen an Kältewellen als an Hitzewellen. Da die Varianz des Wetter aber weit größer ist als die Klimatrends fällt es schwer, auch nur einen einzigen Todesfall dem Klimawandel zuzuschreiben. Ich glaube eher, dass man die Todesfälle im Kontext von Klimapanik für bedenklich halten müsste.

    Aber was kümmert das einen Leugner?

    Bis vor kurzen glaubte ich, dass das Wort Leugner in Verbindung mit Klima ziemlich daneben wäre. Dann aber stellte ich fest, dass überraschend viele Menschen die Klimageschichte mit römischer Warmzeit, Kälte zur Völkerwanderung, mittelalterliche Warmzeit und kleine Eiszeit leugnen und eine weitgehend klimawandelfreie Vergangenheit behaupten. Aber ich weiß nun wirklich nicht, was diese Leugner kümmert.

    Das ist doch nichts, worüber dieser nicht mir einem Schulterzucken hinweggehen könnte. Im Zweifelsfall wird der Leugner-Leierkasten angeschmissen.

    Ich weiß zwar nicht, was Sie meinen, aber ich vermute, dass sie eine tiefe Überzeugung haben, sie könnten das Klima signifikant beeinflussen. Ich halte das für ein krasses Fehlurteil, das knappe Ressourcen für blinden Aktivismus vergeudet.

  13. Wenn es klar ist, dass fff keine Menschen ermordert hat, warum wird dann so ein Schwachsinn wie „Kulturrevolution“ behauptet?

    Weil die Leute total geschichtsvergessen sind.
    Der genannte Begriff findet immer wieder Eingang ins Bullshit Bingo Managementdeutsch. Peinlich, aber so isses halt.

  14. Die Franzosen sind stolz auf ihre französische Revolution -- die den Franzosen die bürgerlichen Freiheiten gebracht hat. Die Argumente des Adels („wenn die Leute kein Brot kaufen können, sollen sie doch Kuchen essen“- zwar wahrscheinlich eine in den Mund gelegte Parole -- aber offensichtlich glaubhaft wegen der Umstände) hatten nur eine andere Form, aber prinzipiell das gleiche Ziel wie die Klimawandelleugner: zu diffamieren.

    Hätte der Adel nicht seine Vorrechte mit Zähnen und Klauen verteidigt, hätte es keine französiche Revolution gegeben, hätten die Regierungen die CO2-Reduktion ernsthaft betrieben, gäbe es keine FFF.

    Und auch der französische Adel hat Geld in die Abwehr der französischen Revolution gesteckt -- wie heute die Ölkonzerne usw.

  15. Logos 1. Oktober 2019 15:09

    Dass noch niemand am Klimawandel gestorben ist, ist doch nur eine substanzlose, leere Behauptung.
    Dies hier https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2019/Ausgaben/23_19.pdf?__blob=publicationFile
    besagt etwas völlig anderes!

    Wir könnten auch diesen Text auseinander nehmen, das langweilt, aber die Ansätze sind mehr als fragwürdig. Es passt zum Zeitgeist, in der man eine Klimapanik schürt.

    Was denn für Anzeichen? Anzeichen, dass Menschen trotz neoliberaler Indoktrination sich noch Verantwortungsbewußtsein bewahr haben und keinem egomanen „nach mit die Sintflut“-Motto anhängen, wie wohl so mancher Leugner?

    Ich weiß zwar nicht, was ihrer Meinung nach eine ’neoliberaler Indoktrination‘ ist. Ich denke, dass die Gesellschaft und die Wirtschaft viel zu wenig liberal ist, aber dass man ganz gerne von dem Erbe der liberalen Vergangenheit lebt.

    Ich weiß auch nicht, was sie unter Verantwortungsbewußtsein verstehen, wenn Menschen sich von irgend welcher Klimapanik infizieren lassen und hirnlosen Aktivismus entfalten, der zwar die Mittel verprasst, aber dem Klima nicht nutzt.

    Warum beachten sie aber umgekehrt nicht die wesentlich gewichtigeren Anzeichen der Klimaerhitzung?

    Was gibt es da zu beachten?

    Woher rührt dieses eklatante Missverhältnis beim „Erkennen von Anzeichen?
    Ideologischer Verblendung?

    Sie haben wohl in den Spiegel gesehen?

  16. Alarmismus mal anders rum. Hilfe die Roten kommen!!!1!!11!

    Die argumentative Höhe entspricht genau der, die behauptet, daß jeder, der nicht an den Klimablödsinn glauben möchte, dem rechten Spektrum zuzuordnen sei.

    Selbst schuld, wer sich da lechts-rinks Blödsinn aufschwatzen lässt.
    Diktatorisch ist der Klimakram allemal -- kein Zweifel. Aber das lässt noch keinerlei lechts-rinks-Verortung zu. Das können beide. Die radikale Mitte übrigens auch. Wer zählt eigentlich deren Opfer? Mal so als kleinen Tipp: Das sind dann wohl alle, die weder lechts noch rinks zuzuordnen sind.

    Lasst euch nur immer schön teilen. Um so leichter seid ihr zu beherrschen.

  17. Ebel 1. Oktober 2019 15:48

    … aber prinzipiell das gleiche Ziel wie die Klimawandelleugner: zu diffamieren.

    Ich nenne diese Klimawandelleugner lieber Alarmisten. Hilft Verwechslungen zu vermeiden.

    … hätten die Regierungen die CO2-Reduktion ernsthaft betrieben, gäbe es keine FFF.

    Es wurden schon mehr Milliarden in die Energiewende gepumpt als wir uns leisten können, und es wird immer schlimmer. Natürlich bringt das nichts, aber das kann es auch gar nicht. Darum ist es völlig gleich, was die Regierung tut. Wenn sich die Massen verführen lassen, geht es weder um sinnvolles Handeln, noch um Sachargumente, noch um Geldverschwendung, sondern nur um massenpsychologische Wirksamkeit.

    Und auch der französische Adel hat Geld in die Abwehr der französischen Revolution gesteckt — wie heute die Ölkonzerne usw.

    Die Ölkonzerne haben viel zu wenig für die Information der Menschen getan. Sie haben es praktisch mit fast keiner Gegenwehr zugelassen, dass man ohne sachliche Grundlage an ihrem Geschäftsmodell sägte.Sie glaubten wohl, dass die Bildungsinstitutionen und Medien dieses leisten würden -- das erwies sich als Irrtum. Ich halte das für ein Lobby-versagen.

  18. Neoliberal ist übrigens auch so ein entkerntes Buzzword. Gebildete Menschen vermeiden es nach Möglichkeit.

  19. #13
    Boah ey, ist das schlecht.
    Den König gestürzt, um einen Kaiser wenig später zu krönen. Und die Adelsprivilegien sind das Analog zum CO2 -- Detox?

  20. @ML:

    Vielleicht fällt die Revolution aus und es bleibt beim Sturm im Wasserglas. Oder sie nimmt an Fahrt auf, und fordert vielleicht noch viele Tote. Wollen wir erst abwarten, bis wir die Toten zählen können?

    Pruuuuust, was? Herr Krüger ist doch derjenige, der meint es kommt ein Mob über die Grünen und macht sie alle fertig (Stichwort „Opfer“). Das ist die gewünschte Revolution von Herrn Krüger, die tatsächlich Tote zählen will :-/

    Es wurden schon mehr Milliarden in die Energiewende gepumpt als wir uns leisten können, und es wird immer schlimmer. Natürlich bringt das nichts, aber das kann es auch gar nicht. Darum ist es völlig gleich, was die Regierung tut.

    Warum wiederholst du dieses Märchen wieder und wieder?

    Die Ölkonzerne haben viel zu wenig für die Information der Menschen getan. Sie haben es praktisch mit fast keiner Gegenwehr zugelassen, dass man ohne sachliche Grundlage an ihrem Geschäftsmodell sägte.Sie glaubten wohl, dass die Bildungsinstitutionen und Medien dieses leisten würden — das erwies sich als Irrtum. Ich halte das für ein Lobby-versagen.

    Der ist wirklich gut … sie kämpfen mit allen Mitteln für ein „weiter so“ und es klappt ja auch und hier sieht einer ein Geschäftsmodell zusammenbrechen oder wie?

  21. von Ölkonzernen wider besseren Wissens gesponsorte Klimawandelleugnerszene

    Wo kann man sich für Sponsorengelder eintragen? Liebe Ölkonzerne, bewerbe mich hiermit.

  22. @LH

    Neoliberal ist übrigens auch so ein entkerntes Buzzword. Gebildete Menschen vermeiden es nach Möglichkeit.

    Ich benutze es, und halte mich für gebildet. Kann dir auch eine Definition liefern, war hier neulich schonmal dran.

  23. Sebastian Herp 1. Oktober 2019 16:48

    Vielleicht fällt die Revolution aus und es bleibt beim Sturm im Wasserglas. Oder sie nimmt an Fahrt auf, und fordert vielleicht noch viele Tote. Wollen wir erst abwarten, bis wir die Toten zählen können?

    Pruuuuust, was? Herr Krüger ist doch derjenige, der meint es kommt ein Mob über die Grünen und macht sie alle fertig (Stichwort „Opfer“). Das ist die gewünschte Revolution von Herrn Krüger, die tatsächlich Tote zählen will :-/

    Ich habe den Eindruck, dass Sie Herrn Krüger da wieder was andichten. Richtig ist, dass man ohne Not die Leute in den Panikmodus versetzt. Was dabei rauskommt weiß niemand.

    Es wurden schon mehr Milliarden in die Energiewende gepumpt als wir uns leisten können, und es wird immer schlimmer. Natürlich bringt das nichts, aber das kann es auch gar nicht. Darum ist es völlig gleich, was die Regierung tut.

    Warum wiederholst du dieses Märchen wieder und wieder?

    Du behauptest, dass es Märchen sind? also eine Geschichte, die keinen Anspruch auf Realität hat? Bislang kam dagegen nur heiße Luft, um hier eine Wirksamkeit des Klimaschutzes zu behaupten.

    Die Ölkonzerne haben viel zu wenig für die Information der Menschen getan. Sie haben es praktisch mit fast keiner Gegenwehr zugelassen, dass man ohne sachliche Grundlage an ihrem Geschäftsmodell sägte.Sie glaubten wohl, dass die Bildungsinstitutionen und Medien dieses leisten würden — das erwies sich als Irrtum. Ich halte das für ein Lobby-versagen.

    Der ist wirklich gut … sie kämpfen mit allen Mitteln für ein „weiter so“ und es klappt ja auch und hier sieht einer ein Geschäftsmodell zusammenbrechen oder wie?

    Bei der Automobilindustrie / Zulieferer gibt es schon die ersten Entlassungswellen. Es gibt immer wieder Leute, die haben kein Verständnis dafür, warum sie den Ast auf dem sie sitzen, nicht absägen sollen.

  24. anorak2 1. Oktober 2019 16:56

    Ich benutze es, und halte mich für gebildet. Kann dir auch eine Definition liefern, war hier neulich schonmal dran.

    Stimmt. Ich hatte da gefragt. Aber der Begriff ist nach wie vor schillernd, wenn man nicht deine Definition vor Augen hat. Ich halte es darum für nicht gut, den Begriff zu verwenden, wenn man keine direkt nachvollziehbare Definition zur Hand hat.

    Mit deiner Definition stimme ich dir zwar noch immer nicht zu, aber dann sind es eben sachliche Meinungsverschiedenheiten.

    Statt von Neoliberalismus spreche ich lieber von der sozialen Marktwirtschaft. Das wird in Deutschland auch besser verstanden.

  25. @ML

    (neoliberal)

    Aber der Begriff ist nach wie vor schillernd, wenn man nicht deine Definition vor Augen hat. Ich halte es darum für nicht gut, den Begriff zu verwenden, wenn man keine direkt nachvollziehbare Definition zur Hand hat.

    Das ist keine Privatdefinition von mir, sondern die gängige Bedeutung.

    Statt von Neoliberalismus spreche ich lieber von der sozialen Marktwirtschaft.

    Du hast es wohl doch nicht so ganz verstanden :). Das sind keine Synonyme, sondern Gegensätze.

  26. Mal für die Rumsülzer hier, die s. g. 2Kulturrevolution“ stammt nicht vom Autor, sondern der Protagonistin L. Neubauer.
    Da wir so viele Kulturrevolutionen nicht hatten, ist es legitim. die Chinesische ins Spiel zu bringen.
    Dazu kommt, dass es immer häufiger vorkommt, das Gerichte in Strafverfahren gerne als Begründung zur Strafminderung oder -aussetzung den s. g. Klimaschutz als legitimen „Nostand“ ergo Notwehr akzeptieren. Legalisierung von Strafttaten wg Klimaschutz -- das ist der Beginn der Kulturrevolution.
    Der Marsch durch die Instanzen war demnach recht erfolgreich, wer den bestritt, dürfte bekannt sein.

  27. @Martin Landvoigt
    Soziale Marktwirtschaft gibt es seit Jahren nicht mehr., ganz grob geschätzt seit dem Mauerfall, da nussten wir nämlich nicht mehr der „goldene Westen“ sein, sondern die „Maske“ wurde fallen gelassen

  28. @ Logos 1. Oktober 2019 14:52

    Eines ist sicher: die Klimaerhitzung wird viele Tote fordern. Weit mehr als jetzt schon.

    Wenn wir weiter auf den Markt setzen, können steigender Wohlstand und beispielsweise Klimaanlagen viel dagegen ausrichten.
    FridaysForFuture ist anscheinend eine Retro-Bewegung, die krampfhaft an 30 Jahre alten Ansätzen festhält. In „The Rightful Place of Science: Climate Pragmatism“ (2017, S. 92f) steht:

    The idea of reducing the hazards associated with anthropogenic climate change by preventing them in the first place may have some notional sense as the UNFCCC was being formulated in the late 1980s and early 1990s. But the overwhelming evidence from two decades of peer reviewed research since suggests that such hopes are an extraordinarily weak foundation for addressing the challenges of climate change that society will face this century.

    Die Schäden nehmen ganz überwiegend nicht dadurch zu, dass das Wetter immer schlimmer wird, sondern weil mehr Menschen gefährdeten Gebieten leben und diese Verwundbarer sind. (Beispielsweise macht Abholzung ein Gebiet verwundbarer. Und Abholzung wäre vermeidbar, wenn die Menschen Zugang zu billigem Strom und fossilen Brennstoffen bekämen.)

    Und wenn man den Modellen glaubt, wirkt CO₂-Vermeidung erst im Lauf vieler Jahrzehnte.

  29. @KG

    Soziale Marktwirtschaft gibt es seit Jahren nicht mehr., ganz grob geschätzt seit dem Mauerfall, da nussten wir nämlich nicht mehr der „goldene Westen“ sein, sondern die „Maske“ wurde fallen gelassen

    Ach, in den 1990er Jahren war’s noch ganz nett. Der wirkliche Umbruch war die „Agenda 2010“ und alles was damit zusammenhängt. Dass der BRD-Sozialstaat nur als Schaufenster im Kalten Krieg diente und abgebrochen wurde sobald es nicht mehr benötigt wurde ist eine VT, bei der ich nicht sicher bin ob ich sie glauben soll. Der gleiche Sozialabbau hatte unter Thatcher in UK schon 15 Jahre vorher stattgefunden, als der Kalte Krieg noch in vollem Gange war.

  30. @Logos mit Leuten wie dir macht es keinen Sinn zu diskutieren. Du verstehst nicht mal die primitivsten Analogien.
    Lächerlich dieser Hitzetoten LInk. Einfach nur albern und lächerlich. Wie alles, was mit euch Klimawandlern zu tun hat.
    Kein Mensch weiß, ob bei 33°C anstatt 35°C nicht genauso viele Leute gestorben wären. Kein Mensch weiß, ob alleine Hitze die Ursache war. Ein typisch epidemiologische Erhebung ohne jede Empirie, wenn du hoffentlich verstehst, was ich damit sage.

    Was denn für Anzeichen? Anzeichen, dass Menschen trotz neoliberaler Indoktrination sich noch Verantwortungsbewußtsein bewahr haben und keinem egomanen „nach mit die Sintflut“-Motto anhängen, wie wohl so mancher Leugner? Warum beachten sie aber umgekehrt nicht die wesentlich gewichtigeren Anzeichen der Klimaerhitzung?
    Woher rührt dieses eklatante Missverhältnis beim „Erkennen von Anzeichen?
    Ideologischer Verblendung?

    Was ist denn neoliberale Indoktrination? Hast du das aus einem Kampfbuch der Maoisten?
    Verantwortungsbewusstsein? Wenn es das denn wirklich wäre. Der Zustand dieses Planeten, weil er Mensch hat, liegt sicherlich mehr an Leuten wie dir, als an Leuten wie mir. Ihr tragt euer Verantwortungsbewusstsein vor euch her. Auf großen Plakaten, anstatt aufzuhören, ständig Schweine in euch hinein zu stopfen oder ganz cool, nur noch vegan mit einer Million Zusatzstoffen zu leben. Typen wie du, die alles plakativ machen müssen, machen die Erde kaputt. Typen, die irgendwelche Ersatzreligionen erfinden, anstatt eben die Fluppe nicht auf den Boden zu schmeißen oder achtlos weg zu schnippen.
    „Nach mir die Sintflut“ lieber @Logos ist übrigens der Code, den die Natur uns Lebewesen gegeben hat. Nur der menschliche Verstand könnte das aufheben, aber wie wir alle sehen, rennen wir genauso wie Ratten, Mäuse oder Kakerlaken auf unseren Untergang zu. Und sich um so etwas Abstraktes wie das Klima dabei zu scheren, ist genau die Allmachtsphantasie, die uns die Natur auch mitgegeben hat, damit wir eben nicht unser Hirn benutzen und die Evolution fein ihre negative Rückkoppelung ausüben kann.
    Der Planet wird wärmer. Na und? Wir sind Passagiere und nicht die Herren, wie du das gerne hättest. Was auch immer ihr anstellt, es wird die Katastrophe nur vergrößern. Steht schon in Gleichnissen in sowas unwissenschaftlichem wie der Bibel, Hybris und Allmachtsphantasien gehen nie gut aus.
    Wieso behauptest du, ich würde die Anzeichen nicht sehen? Reine Polemik.
    Natürlich sehe ich die. Ich bewerte die nur mit meinem Verstand und nicht mit Instinkten, Selbstbeweihräucherung und Ideologien. Danach ist es völlig unklar, was der Grund der Erwärmung ist. Da kannst du noch so sehr schäumen.

    Was hat das alles mit Wissenschaft zu tun?
    Ganz viel. Ideologen wie du gebrauchen die Wissenschaft um politische Veränderungen zu erzielen, die ihnen aus persönlichem Interesse in den Kram passen. Beschäftige dich mal mit Philosophie und Naturwissenschaft und du wirst feststellen, dass fast alle Naturwissenschaftler sich selber immer hinterfragt haben. Jedenfalls jene, die nicht auf ideologischem Gebiet tätig waren. Eine Wissenschaft, die von sich behauptet, die Erkenntnisse seien gesetzt, ist per se verdächtig. Eine Wissenschaft, die Kinder und Jugendliche in die Öffentlichkeit zerrt, um ihre Validität und die Signifikanz ihrer Thesen zu zementieren ist nicht nur verdächtig sondern gemein gefährlich.

  31. Es tauchen hier immer mehr vernünftige Leute auf *ok*

  32. Krishna Gans 1. Oktober 2019 18:49

    Soziale Marktwirtschaft gibt es seit Jahren nicht mehr., ganz grob geschätzt seit dem Mauerfall, da nussten wir nämlich nicht mehr der „goldene Westen“ sein, sondern die „Maske“ wurde fallen gelassen

    In der Tendenz sehe ich das ebenso. anorak2 , den ich persönlich sehr schätze und mit dem ich viele Ansichten teile, meint mit Neolieberalismus aber eher ein Neuauflage des Manchester-Kapitalismus. Objektiv gesehen haben sich aber verschiedene Strömungen der Marktwirtschaft herausgebildet, die man mit Fug und Recht als ‚Neoliberalismus‘ bezeichnen könnte. Wikipedia meint dazu:

    Neoliberalismus ist die Bezeichnung einer breiten und heterogenen theoretischen Strömung, zu der die Freiburger Schule (Ordoliberalismus) und die Chicagoer Schule, aber auch Vertreter der Österreichischen Schule wie Friedrich August von Hayek gerechnet werden, obwohl die Abgrenzung der einzelnen Schulen und die Zuordnung einzelner Personen strittig ist.

    Der Ordoliberalismus entspricht eher dem, was wir unter soziale Marktwirtschaft kennen. Mit ordnungspolitischen Maßnahmen werden Marktverzerrungen eingedämmt. Flankierend wird ein sozialer Ausgleich für die Schwächeren gesucht. Aber das Prinzip bleibt: Jeder ist zunächst für sich selbst verantwortlich, eine soziale Vollversorgung ist nicht beabsichtigt.

    Tatsächlich werden die Märkte aber oft überreguliert oder durch politische Rahmenbedingungen so verzerrt, dass nur noch die Fassade stehen bleibt. Man lässt die Marktkräfte nicht zur Entfaltung kommen. Die Idee bei der Marktlehre bleibt:

    1. Das Eigeninteresse auf geordneten Märkten sorgt für einen Interessenausgleich, und damit gegenseitigen Nutzen. Die Allgemeinheit profitiert davon.

    2. Der Overhead durch Planung der Ressourcenallokation, und die Verluste durch Fehlallokation werden minimiert.

    3. Die Dynamik unter sich verändernden Bedingungen wird so weit möglich gefördert.

    4. Auch ärmere Mitglieder der Gesellschaft / Arbeiter profitieren davon, denn durch Vollbeschäftigung entsteht keine industrielle Reservearmee, die zu Lohndumping genötigt werden kann.

    Man hat aber die gute Theorie einfach verkommen lassen, indem man nach Gusto ad hoc Entscheidungen trifft, die das System mehr und mehr außer Kraft setzen.

  33. @ Gerald 1. Oktober 2019 19:06

    Mein dickes Lob für den Beitrag. Ich hätte es nicht besser sagen können. Nur kleine Anmerkungen:

    Ihr tragt euer Verantwortungsbewusstsein vor euch her.

    Man unterscheidet nicht zu Unrecht die Gesinnungsethik von der Verantwortungsethik. Erstere sorgt sich um Haltung und den guten Willen, die zweite fragt nach den Konsequenzen, und was die Maßnahmen tatsächlich bewirken.

    „Nach mir die Sintflut“ lieber @Logos ist übrigens der Code, den die Natur uns Lebewesen gegeben hat. Nur der menschliche Verstand könnte das aufheben, aber wie wir alle sehen, rennen wir genauso wie Ratten, Mäuse oder Kakerlaken auf unseren Untergang zu.

    Dazu müsste man den Verstand auch mit Vernunft paaren, und nicht als Werkzeug, eine absurde Ideologie zu rechtfertigen.

    Der Planet wird wärmer. Na und? Wir sind Passagiere und nicht die Herren, wie du das gerne hättest. Was auch immer ihr anstellt, es wird die Katastrophe nur vergrößern.

    So sehe ich es auch … nachdem ich durchdacht habe, wie die vorgeschlagenen Maßnahmen wirken.

  34. Ha, noch son roter Revolutzer: https://www.wiwo.de/my/unternehmen/auto/daimler-chef-dieter-zetsche-das-ist-eine-kulturrevolution/13904762.html?ticket=ST-14477067-vnav9SuRfupcFb6g2NQy-ap5

  35. Zahlschranke ist selten was Gutes 🙁

  36. @ML wenn du wissen willst was normale Menschen unter Neoliberalismus verstehen, guck nicht in Wikipedia. Die dortige Beschreibung ist politisch einseitig und entspricht nicht der Bedeutung die wir meinen. Wenn normale Linke bis Linksliberale wie ich das Wort benutzen, meinen wir nicht ein Synonym zu sozialer Marktwirtschaft, sondern das krasse Gegenteil. Stichworte Soziallabbau, Privatisierungswahn, soziale Kälte. Diese Politik gab es in der BRD vor 2000 praktisch nicht, aber seitdem massiv.

  37. Der wirkliche Umbruch war die „Agenda 2010“ und alles was damit zusammenhängt.

    „Neoliberalismus“ und „soziale Marktwirtschaft“ sind heute nur noch politisch aufgeladene Kampfbegriffe, der eine negativ, der andere positiv. Das wird dann beliebig mit Inhalten gefüllt, und sie liefern hier ein gutes Beispiel.

    Der Neoliberalismus ist im Prinzip eine Gegenbewegung zur Keynesianischen Wirtschaftspolitik, nachdem man festgestellt hat dass diese aus verschiedensten Gründen nicht funktioniert. Der Grundpfeiler schlechthin der neoliberalen Idee ist eine massive Reduktion des Staatsquote, eben als Konsequenz aus der Feststellung, dass der Staat als Planer völlig ineffizient und unfähig ist.

    Das Problem ist nur: Das ist in Deutschland nie passiert, jedenfalls nicht langfristig.
    Hab mal ’nen Chart rausgesucht:
    https://media0.faz.net/ppmedia/video/medien/interaktiv-1/2763232930/1.474408/mmobject-still_full/die-deutsche-staatsquote-1950.jpg
    Man erkennt da ganz gut, dass die Abkehr vom Keynesianismusversuch durchaus versucht wurde, ca. 15 Jahre lang, dann war’s schon wieder vorbei.

    Wenn Sie nun die Kürzung der Sozialleistungen als sozial ungerecht betrachten, dürfen Sie das gerne tun, aber die Ursache dafür ist keine neoliberale Steuersenkung, sondern die Tatsache, dass man das Geld stattdessen woanders reingepumpt hat. Eine Umverteilung von Arm nach Reich hat nicht das Geringste mit Neoliberalismus zu tun; neoliberal wäre eine Reduktion der Umverteilung insgesamt.

  38. P.S.:

    Die Zeit der sozialen Marktwirtschaft wird ja gerne auf die Erhard-Wirtschaftswunderjahre verortet. Damals war die Staatsquote wesentlich niedriger als heute; schlägt man aber Steuer- und Ausgabensenkungen vor, wird man von der Linken mit dem Begriff „soziale Marktwirtschaft“ (gemeint ist DDR-Kommunismus mit Computern statt Aktenordnern) an die Wand genagelt.

    Nebenbei hat das, was währungspolitisch in Europa zur Zeit los ist auch nicht das geringste mit Neoliberalismus zu tun, im Gegenteil. Und die Währungs- und Fiskalpolitik sind nun mal die wichtigsten Ausprägungen eines Wirtschaftssystems.

    Was hier seit Ende der 90er / Anfang der 00er passiert würde ich eher als Neokeynesianismus bezeichnen, denn sowohl die Geld- als auch die Fiskalpolitik sind nach einer wie auch immer gearteten Lenkungswirkung -- nicht nach Effizienzgesichtspunkten -- gewählt. Und man kann davon ausgehen dass das auch dieses mal wieder grandios in die Hose gehen wird.

  39. @FA

    Wenn Sie nun die Kürzung der Sozialleistungen als sozial ungerecht betrachten, dürfen Sie das gerne tun, aber die Ursache dafür ist keine neoliberale Steuersenkung

    Danke das ich das darf 🙂 Die theoretische Begriffshuberei ist mir aber sowas von egal. Der Eindruck vieler Leute ist: In den 1950er -- 90er Jahren war die Politik der BRD /im Prinzip/ darauf gezielt, dass es der breiten Masse besser geht -- bei allen ideologischen Differenzen. Seit ca. 2000 ist das grundsätzlich umgekippt, seitdem wird die Bevölkerung als Feind behandelt. Es gibt mehrere Aspekte und Symptome, dazu gehören u.a. der rabiate Sozialbbau, die Verhöhnung ärmerer Schichten, aber eben auch die sinn- und zwecklose Privatisiererei öffentlicher Dienstleister. Auch das „Energiewende“-Gedöns über das wir hier reden, ist indirekt ein Aspekt davon.

    Als /Ursachen/ sehe ich

    -- Medienbeeinflussung durch Lobbys (Arbeitgeber, Absahner-Firmen der Privatisierungen)
    -- Korruption der Spitzenpolitik durch die gleichen Lobbys
    -- zunehmende Inkompetenz und Gleichgültigkeit bei den sog. „Eliten“
    -- neoliberale Ideologie (so heißt die nunmal)

  40. sinn- und zwecklose Privatisiererei öffentlicher Dienstleister

    Bitte da genau hinsehen. Das Überführen von Staatsmonopolen in private ist natürlich Augenwischerei. In einer funktionierenden Marktwirtschaft können immer neue Anbieter auf dem Markt erscheinen und das Verhältnis von Angebot und Nachfrage degeneriert idR nicht. Ich kenne kaum echte Privatisierungen hierzulande.

  41. @anorak:

    Mit der Ursachen- und Symptomanalyse sind wir uns einig. Ich will ja nur darauf hinaus, dass das eben nichts mit der Neoliberalen Idee zu tun hat, weil diese in zentralen Punkten dieser Politik zuwiderläuft.

    — Medienbeeinflussung durch Lobbys (Arbeitgeber, Absahner-Firmen der Privatisierungen)
    — Korruption der Spitzenpolitik durch die gleichen Lobbys
    — zunehmende Inkompetenz und Gleichgültigkeit bei den sog. „Eliten“

    Tatsache. Hat aber nicht das geringste mit einem bestimmten Wirtschaftssystem zu tun, das gibt es überall und immer.

    — neoliberale Ideologie (so heißt die nunmal)

    …ist keine Begründung, sorry.

    Ich schätze ihre Beiträge hier sehr, weil sie immer sehr klar auf den Punkt und analytisch sind, aber da haben Sie sich m.E. auch mal im Politikersprech verrannt. 😉

  42. Ich kenne kaum echte Privatisierungen hierzulande.

    Das ist übrigens auch ein erwähnenswerter Punkt, der jenseits politischer Ideale kaum thematisiert wird. Was genau ist in Deutschland eigentlich privatisiert worden?

    Die Leute maulen raum weil die privatisierte Bahn so schlecht ist, vergessen dabei aber dass der Staat Hauptaktionär ist. Da ist nix privatisiert, die haben die Behörde einfach in eine AG umgewandelt, ansonten ist alles beim Alten geblieben. Und weil jetzt statt der Behörde der Hauptaktionär am schlechten Service schuld ist, ist das kein Staatsversagen mehr, sondern Marktversagen? U gotta be kidding me…

    Interessant ist die Einschätzung der Privatisierungen m.E. vor allem im Energiesektor (wobei es auch dort noch viele staatliche Player gibt), weil es ja immer Befürchtungen gab / gibt, dass ein natürliches Monopol (bspw. Netzbetreiber) und ein Oligopol (Power-Anbieter) zu massiven Preisverwerfungen, genauer gesagt: Erhöhungen führen müssen.

    Das ist aber auch nicht passiert, oder? Das Chaos hat erst mit dem EEG Einzug genommen… und um diesen Quatsch „neoliberal“ zu nennen braucht man wohl unendlich viel Fantasie…

  43. F.Alfonzo 1. Oktober 2019 22:19

    Ich schätze ihre Beiträge hier sehr, weil sie immer sehr klar auf den Punkt und analytisch sind, aber da haben Sie sich m.E. auch mal im Politikersprech verrannt.

    Volle Zustimmung

  44. @34 KG

    Seit wann gehts um Inhalte? Ich dachte, es reicht, Kulturrevolution gesagt zu haben. 🙂

  45. @39 LH

    „Ich kenne kaum echte Privatisierungen hierzulande.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Privatisierung#Beispiele
    Dort nicht aufgeführt; der massenhafte Verkauf kommunaler Wohnungen, dem man heute hinterherjammert.

  46. #44
    Okay, das Wörtchen ist noch nicht richtig verstanden worden. Bitte mit #41 abgleichen.
    Übrigens vermehren sich Wohnungen in kommunaler Hand auch nicht schneller, sondern nur wenn mehr Baugebiete ausgewiesen werden. Sowas machen rote und grüne Bürgermeister aber nur ungern.

  47. @FA

    Was genau ist in Deutschland eigentlich privatisiert worden?

    Bahn, Post, Krankenhäuser, Wasserbetriebe, Abfallwirtschaft. Der Stromsektor war vorher nominell auch privat, aber es bestanden stark regulierte Gebietsmonopole die in der Wirkung einer quasi-staatlichen Versorgung gleichkamen. Das wurde dereguliert, gehört in den Kontext mit rein. Die ganze Geschäftemacherei der Öko-Abzocker mit Nicht-Leistung hat diese Organisationsform als Voraussetzung.

    Die Leute maulen raum weil die privatisierte Bahn so schlecht ist, vergessen dabei aber dass der Staat Hauptaktionär ist. Da ist nix privatisiert, die haben die Behörde einfach in eine AG umgewandelt, ansonten ist alles beim Alten geblieben.

    Jaaaannnneinn. Die Bahn ist nun eine Aktiengesellschaft und keine Behörde mehr. Als Bundesbahn hatte sie den gesetzlichen Auftrag, Transportleistungen zu erbringen. Ob dabei zufällig ein Gewinn entstand oder nicht war für diesen Auftrag einerlei. Ihre jetzige Aufgabe ist genau entgegengesetzt: Erwirtschaftung eines Gewinns, ob dabei zufällig eine Transportleistung entsteht ist dem Auftraggeber einerlei. Dass der Gewinn „zufällig“ in die Bundeskasse ist für die Folgen dieser Situation ohne Belang.

    Zu den Folgen gehört Verfall in vielfacher Form. Einige Schlaglichter:

    -- Verfall ehemaliger Bahnhofsgebäude, die einfach geschlossen werden und nun Vandalismus ausgesetzt sind, während die Fahrgäste draußen in der Kälte warten dürfen.

    -- 2009 wurde über mehrere Monate der Verkehr auf der gesamten Berliner S-Bahn fast völlig eingestellt und danach lange in Form eines „Notfahrplans“ betrieben. Ursache waren technische Schäden an Fahrzeugen, diese wiederum entstanden durch Sparmaßnahmen in den Werkstätten, welche durchgeführt worden waren um Kosten zu sparen und auftragsgemäß mehr Gewinn zu machen, also direkte Folge des Profitmaximierungsauftrags -- vulgo Privatisierung.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Berliner_S-Bahn#Ausf%C3%A4lle_seit_2009

  48. @anorak #38

    den 1950er — 90er Jahren war die Politik der BRD /im Prinzip/ darauf gezielt, dass es der breiten Masse besser geht — bei allen ideologischen Differenzen.

    Kann es sein, dass während des Kalten Krieges nicht nur ein militärischer und wirtschaftlicher Wettbewerb zwischen den Systemen ausgetragen wurde, sondern auch sein sozialer? Dieser wäre nunmehr obsolet und man kann die Politik rücksichtsloser führen.

  49. @ML:

    ch habe den Eindruck, dass Sie Herrn Krüger da wieder was andichten

    Liest du seine Kommentare etwa nicht?

    Du behauptest, dass es Märchen sind? also eine Geschichte, die keinen Anspruch auf Realität hat? Bislang kam dagegen nur heiße Luft, um hier eine Wirksamkeit des Klimaschutzes zu behaupten.

    Ja, behaupte ich. Weiß ich. Ich habe es oft genug gezeigt.

    Bei der Automobilindustrie / Zulieferer gibt es schon die ersten Entlassungswellen. Es gibt immer wieder Leute, die haben kein Verständnis dafür, warum sie den Ast auf dem sie sitzen, nicht absägen sollen.

    Bitte recherchiere doch mal den Grund … ganz sicher nicht unser „neues Ökobewusstsein“.

  50. @ F.Alfonzo 2. Oktober 2019 00:18

    Interessant ist die Einschätzung der Privatisierungen m.E. vor allem im Energiesektor (wobei es auch dort noch viele staatliche Player gibt), weil es ja immer Befürchtungen gab / gibt, dass ein natürliches Monopol (bspw. Netzbetreiber) und ein Oligopol (Power-Anbieter) zu massiven Preisverwerfungen, genauer gesagt: Erhöhungen führen müssen.

    Die Idee der Privatwirtschaft und des Marktes ist doch, dass die Marktmechanismen vor Fehlentwicklungen, einschließlich davon laufender Kosten und Preise schützen sollen. Managemententscheidungen sollten sich vor allem an betriebswirtschaftlichen Kriterien ausrichten, und die Konkurrenz bestraft die Fehler. Das funktioniert vor allem im Mittelstand ganz gut.

    Im Energiesektor und einige anderen Bereichen haben wir nichts davon. Hier sind Monopolisten vor allem von Politik getrieben. Großunternehmen ähneln eher Behörden, die Entscheidungswege sind oft ähnlich ineffizient. Die Cefs sind politisch bestimmt und stecken sich nur um so mehr die Taschen voll. Das nennt sich zwar Privatisierung, hat aber mit Liberalismus nichts zu tun. Darüber hinaus greift der Staat mit einer Unzahl von Verordnungen und Bestimmungen ein, die die Kosten in die Höhe treiben.

    Das ist aber auch nicht passiert, oder? Das Chaos hat erst mit dem EEG Einzug genommen… und um diesen Quatsch „neoliberal“ zu nennen braucht man wohl unendlich viel Fantasie…

    Auch vorher schon hatten Großunternehmen oft eine seltsame Organisationsform, aber mit dem EEG wurde der Markt zu Grabe getragen.

  51. @ML

    Das nennt sich zwar Privatisierung, hat aber mit Liberalismus nichts zu tun.

    Es wäre hilfreich, wenn du dich nicht an Wörtern aufhängen würdest.

    Lektion 1: Man kann die Bedeutung eines Wortes regelmäßig nicht aus der Bedeutung seiner Wortbestandteile, seiner Herkunft oder Etymologie ableiten. Z.B. enthält das Wort „neoliberal“ nicht die Aussage, dass der Neoliberalismus eine Variante des klassischen Liberalismus sei. Alle Schlussfolgerungen, die du aus dieser falschen Annahme ziehst, sind ebenfalls falsch. Was es tatsächlich bedeutet, was also die Verwender des Wortes ausdrücken wollen, wurde schon erklärt.

  52. anorak2 2. Oktober 2019 07:48

    Als Bundesbahn hatte sie den gesetzlichen Auftrag, Transportleistungen zu erbringen. Ob dabei zufällig ein Gewinn entstand oder nicht war für diesen Auftrag einerlei. Ihre jetzige Aufgabe ist genau entgegengesetzt: Erwirtschaftung eines Gewinns, ob dabei zufällig eine Transportleistung entsteht ist dem Auftraggeber einerlei. Dass der Gewinn „zufällig“ in die Bundeskasse ist für die Folgen dieser Situation ohne Belang.

    Das ist m.E. die falsche Herangehensweise der Kritik. Der staatliche Auftrag ist immer unter den Gesichtspunkt der Kosten zu sehen. Natürlich ist von einer beabsichtigten Kostendeckung auszugehen, denn warum soll der Steuerzahler für Missmanagement bei der Bahn und anderswo aufkommen? Wahrum sollten die Bahnkunden so viel bezahlen, dass sie lieber andere Verkehrsmittel nehmen? Es geht um die Frage der Effizienz.

    Wenn aber die Rahmenbedingungen so sind, dass wir hier kein besseres Management hinbekommen, passt offensichtlich hier etwas nicht. Privatisierung ist kein Zauberwort, dass allein schon die Effizienzsteigerung bewirkt, aber es ist eine vernünftige Grundidee. Ohne diese ist eine effizientere Organisation nicht ausgeschlossen, aber ungleich schwerer zu gestalten.

    … diese wiederum entstanden durch Sparmaßnahmen in den Werkstätten, welche durchgeführt worden waren um Kosten zu sparen und auftragsgemäß mehr Gewinn zu machen, also direkte Folge des Profitmaximierungsauftrags — vulgo Privatisierung.

    Das bezweifele ich: Schäden bringen nie mehr Gewinn. Fehlentscheidungen sind immer ein Problem. Oft sind die Entscheidungsparameter für die unterschiedlichen Ebenen viel zu eng gesetzt, womit mittlere Manager sachgerechte Entscheidungen treffen könnten. Die Budgets werden oft so knapp angesetzt, dass gar kein Entscheidungsspielraum mehr besteht. Und das finden wir sowohl bei Behörden, als auch bei Großunternehmen.

  53. @ML

    Natürlich ist von einer beabsichtigten Kostendeckung auszugehen

    Das was du als „natürlich“ bezeichnest, ist eines der Dogmen der Ideologie, die ich als „neoliberal“ bezeichne. Wir kommen der Sache näher 🙂

    denn warum soll der Steuerzahler für Missmanagement bei der Bahn und anderswo aufkommen?

    Weil der Steuerzahler aus einer Reihe übergeordneter gesellschaftlicher Ziele interessiert ist, dass der Bahnverkehr in jedem Fall rollt, egal ob er zufällig einen betriebswirtschaftlichen Gewinn macht oder nicht. Die Spitze „Missmanagement“ übergehe ich.

    … diese wiederum entstanden durch Sparmaßnahmen in den Werkstätten, welche durchgeführt worden waren um Kosten zu sparen und auftragsgemäß mehr Gewinn zu machen, also direkte Folge des Profitmaximierungsauftrags — vulgo Privatisierung.

    Das bezweifele ich:

    Du hast ja auch nie vor den geschlossenen S-Bahnhöfen gestanden.

    Schäden bringen nie mehr Gewinn. Fehlentscheidungen sind immer ein Problem.

    Diese spezielle Fehlentscheidung wäre in einer staatlichen S-Bahn nie getroffen worden, denn die Zielsetzung, die das Management dazu verleitet hatte, hätte es gar nicht gegeben. Es wären auch keine inkompetenten bahnfremden BWL-Fritzen ins Management gekommen.

  54. anorak2 2. Oktober 2019 08:24

    Es wäre hilfreich, wenn du dich nicht an Wörtern aufhängen würdest.

    Lektion 1: Man kann die Bedeutung eines Wortes regelmäßig nicht aus der Bedeutung seiner Wortbestandteile, seiner Herkunft oder Etymologie ableiten. Z.B. enthält das Wort „neoliberal“ nicht die Aussage, dass der Neoliberalismus eine Variante des klassischen Liberalismus sei.

    In der Sache unterscheiden wir uns wahrscheinlich weniger, als es scheint. Inhaltlich versuchen wir, die Misstände sehr wohl möglichst punktgenau u adressieren. Aber ich halte Worte für durchaus wirksam.

    Das, was du als neoliberal bezeichnest, halte ich oft auch für falsch. Aber das Wort der Kritik enthält zugleich auch ein Programm. Man will den ‚Liberalismus‘ / Kapitalismus gleich dem Kinde mit dem Bade ausschütten. Im grunde will man mit der Kriti stärker die Regulierung durch die öffentliche Hand mit Tendenz zum Sozialismus und Nanny-Staat. Hier sehe ich immer mehr, dass das bestimmende Ziel, die effiziente Organisation der Produkte, immer weiter aus dem Fokus rückt. Die Chance, dass damit bessere Erfolge erzielt werden können, sehe ich nicht.

    Alle Schlussfolgerungen, die du aus dieser falschen Annahme ziehst, sind ebenfalls falsch. Was es tatsächlich bedeutet, was also die Verwender des Wortes ausdrücken wollen, wurde schon erklärt.

    Wäre es dann nicht sinnvoll, wenn wir versuchen, bei den Kampfbegriffen abzurüsten? Wenn die Analyse der Missstände zu vergleichbaren Ergebnissen führt, bedarf es noch der Abstimmung der Ziele. Dann kann man nach geeigneten Maßnahmen zur Zeilerreichung suchen.

    Mir ist die Botschaft wichtig, dass fast alles an der Effizienz liegt, denn fehlt diese, explodieren die Kosten oder die Leistung wird nicht wie benötigt erbracht. Effizienz erscheint vielen aber verdächtig, denn man argwöhnt darin zuerst technokratische Kostendrückere. Ich meine dagegen ein Stop der Verschwendung. Gewinne sind für mich im Ideal der Lohn für effiziente und innovative Organisation und ein notwendiger Anreiz für die Effizienz, nicht der Zins aus der Macht.

  55. ganz sicher nicht unser „neues Ökobewusstsein“.

    Ganz sicher nicht die höchsten Energiepreise in der margenschwächsten Industrie. Ganz sicher nicht!
    Was für ein dummer kleiner Widerling.

  56. #31 Martin Landvoigt 1. Oktober 2019 19:46
    Ich nehme mal die Schlagworte kritisch:

    1. Das Eigeninteresse auf geordneten Märkten sorgt für einen Interessenausgleich, und damit gegenseitigen Nutzen. Die Allgemeinheit profitiert davon.

    Was ist „Eigeninteresse“? Vor diesem „Eigeninteresse“ hat schon Adam Smith vor über 250 Jahren gewarnt: Vorschläge von Unternehmern (damals Dealer genannt) sollten gründlich ja mißtrauisch geprüft werden, denn sie kommen von Leuten, die nur ihr Wohl im Auge haben und nicht das der Allgemeinheit!
    Was ist ein „geordneter Markt“? Viele Autohersteller haben Falschdarstellungen der Produkte gemacht.
    „Interessenausgleich“ hängt von den Machtverhältnissen ab.
    „gegenseitigen Nutzen“? Wer hat wieviel vom Gesamtnutzen, wie groß ist der Gesamtnutzen.

    2. Der Overhead durch Planung der Ressourcenallokation, und die Verluste durch Fehlallokation werden minimiert.

    „Planung“ ist ein mißbrauchtes Schlagwort. Jedes Unternehmen macht Planung auf Markterwartungen -- oft ist schon Fehlplanung entstanden durch Annahmen man wäre der Einzige. Es kommt auf das richtige Verhältnis von Planung und Eigeninitiative an -- die Chinesen scheinen sich dem zu nähern.

    3. Die Dynamik unter sich verändernden Bedingungen wird so weit möglich gefördert.

    Das sieht man z.B. unter der Bedingung wachsende CO2-Konzentration.

    4. Auch ärmere Mitglieder der Gesellschaft / Arbeiter profitieren davon, denn durch Vollbeschäftigung entsteht keine industrielle Reservearmee, die zu Lohndumping genötigt werden kann.

    „profitieren davon“ So ein Schwachsinn. Der Konsum von Reichen steigt um ca. 1,5% pro Jahr, die Arbeitsproduktivität um ca. 3% pro Jahr. Also muß die Arbeitszeit um ca. 1.5% pro Jahr reduziert werden, damit die Arbeitslosigkeit nicht steigt. Das Verschenken eines Großteils der Produktion (Exportüberschuß) löst das Problem auch nicht.

  57. Der Konsum von Reichen steigt um ca. 1,5% pro Jahr, die Arbeitsproduktivität um ca. 3% pro Jahr. Also muß die Arbeitszeit um ca. 1.5% pro Jahr reduziert werden, damit die Arbeitslosigkeit nicht steigt. Das Verschenken eines Großteils der Produktion (Exportüberschuß) löst das Problem auch nicht.

    Das hat mit der vorigen Behauptung grad gar nix zu tun, und ist in sich auch nicht schlüssig.
    Dann doch lieber Tropopausenhöhe und Schwarzschild.

  58. Falls der Eine oder Andere einen etwas anderen Kommentar lesen möchte:
    Greta und ihre „Kritiker“ – woher kommt all die Boshaftigkeit auf etwas, das eigentlich doch nur positiv ist?

  59. #56 Lutz Herrmann 2. Oktober 2019 11:36
    Da hast Du nun den falschen Beitrag raugesucht. Mein Beitrag war nur die Antwort auf den Beitrag #31 Martin Landvoigt 1. Oktober 2019 19:46, der nicht unwidersprochen bleiben konnte.

  60. Da hast Du nun den falschen Beitrag raugesucht

    Nö.
    Wenn jemand auf die Gleichung „Vollbeschäftigung gleich weniger Lohndumping“ mit Arbeitszeitabbau durch Produktivitätssteuerung antwortet, hat er die vorige Implikation nicht widerlegt, sondern ist lediglich in einen Narrativ über die Arbeitslosenquote ausgewichen. Zudem in einen, der gar nicht stimmt.

  61. @JS

    Falls der Eine oder Andere einen etwas anderen Kommentar lesen möchte:

    Jens Bergers Beiträge auf den NDS sind nicht so mein Geschmack. Nicht nur ist er voll auf dem Klimahype, auch hat er ständig was gegen „Transatlantiker“, was auch immer er damit meinen mag.

  62. #59 Lutz Herrmann 2. Oktober 2019 12:14

    „Vollbeschäftigung gleich weniger Lohndumping“ … Arbeitszeitabbau durch Produktivitätssteuerung

    Es geht nicht um Produktivitätsstuerung sondern um die Produktivitätssteigerung (z.B. durch Erfindungen usw.) -- die ja gefordert wird. In seinem Buch „Arbeitsmarktökonomik“ hat Wolfang Franz (ehemals Vorsitzender der 5 Weisen) auf Seite 178 ein Beispiel für den Zusammenhang zwischen Arbeitszeitverkürzung und Arbeitslosenquote gegeben. Bei Reduzierung von 48 h auf 40 h Wochenarbeitszeit sank nicht nur die Arbeitslosigkeit, sondern es entstand Arbeitskräftemangel. Allerdings war die Arbeitszeitverkürzung zu groß. Die Statistik zeigt, das 44 h angemessen gewesen wäre.
    Oder willst Du Entwicklung stoppen und keine Änderungen in der Produktivität zulassen?

  63. @Lutz:

    Ganz sicher nicht die höchsten Energiepreise in der margenschwächsten Industrie. Ganz sicher nicht!
    Was für ein dummer kleiner Widerling.

    Ach Lutzi … „Widerling“ musste mal wieder sein um deine Ernsthaftigkeit zu unterstreichen, ne?

    Wie schaffen es die Energiepreise der deutschen Autoindustrie zuzusetzen?

  64. Kann Franz das auch kausal belegen und ohne Wohlstandseinbußen und dann auch noch in einer globalen Wettbewerbssituation? Also irgendwie steht das der Gleichung „Vollbeschäftigung verhindert Lohndumping“ nicht so wirklich entgegen, wie anfangs behauptet.

    Produktivitätsstuerung

    Tja, verfllixte Autokorrektur.

    Oder willst Du Entwicklung stoppen und keine Änderungen in der Produktivität zulassen?

    Ich bin ja sowieso keiner, der irgendwas regulieren will.

  65. „Widerling“ musste mal wieder sein um

    auszudrücken, wie widerlich dein Gehabe ist.

    Wie schaffen es die Energiepreise der deutschen Autoindustrie zuzusetzen?

    Zulieferer in einer globalen Wettbewerbssituation finden hohe Energiepreise ja echt knuffig. Plastikspritzguss wird da so richtig attraktiv.
    Dass Du das nicht schnallst, war ja klar.

  66. @SH

    Wie schaffen es die Energiepreise der deutschen Autoindustrie zuzusetzen?

    Die Energiepreise setzen der gesamten Industrie zu, weil sie deren Kosten erhöhen. Der Autoindustrie speziell setzen Dieselverbote und künstlich geschürte Hysterien und Verbote über Stickoxide & Co zu.

  67. @ML:

    Im Energiesektor und einige anderen Bereichen haben wir nichts davon. Hier sind Monopolisten vor allem von Politik getrieben.

    Nun ja, im Energiesektor gibt es nun mal Monopole und Oligopole. Man kann dann gerne fragenm welchen Sinn die Privatisierung hatte, m.E. war das Quatsch, Aber es war kein schädlicher Quatsch, weil die Marktmechanismen funktioniert haben.

    Das Ganze DIng scheitert nur wegen dem EEG, ansonsten wäre alles ok.

  68. Wie schaffen es die Energiepreise der deutschen Autoindustrie zuzusetzen?

    Wo Ebel jetzt zu jeder unpassenden Gelegenheit wieder die französische Revolution rausholt, haben wir wohl unsere Marie Antoinette gefunden.

  69. #67 Lutz Herrmann 2. Oktober 2019 13:57

    unpassenden Gelegenheit wieder die französische Revolution

    Mit unpassenden Revolutionen hat Herr Krüger mit seinem Video angefangen. Was als passend betrachtet wird, hängt auch von Ansichten ab.

  70. @ Ebel 2. Oktober 2019 10:50

    1. Das Eigeninteresse auf geordneten Märkten sorgt für einen Interessenausgleich, und damit gegenseitigen Nutzen. Die Allgemeinheit profitiert davon.

    Was ist „Eigeninteresse“? Vor diesem „Eigeninteresse“ hat schon Adam Smith vor über 250 Jahren gewarnt: Vorschläge von Unternehmern (damals Dealer genannt) sollten gründlich ja mißtrauisch geprüft werden, denn sie kommen von Leuten, die nur ihr Wohl im Auge haben und nicht das der Allgemeinheit!

    Eigeninteresse ist das Interesse, das jeder einzelne für sein eigenes Wohl hat. Grundbedürfnisse, Wohlstand und spezielle Anliegen.

    Das Eigene Wohl dient der Allgemeinheit, wenn es nach den vereinbarten Regeln umgesetzt wird. Natürlich ist auch ein schädliches Eigeninteresse denkbar, die zum Schaden der Allgemeinheit sein kann. Darum gibt es Gesetze und Ordnungen, die das eindämmen sollen.

    Was ist ein „geordneter Markt“? Viele Autohersteller haben Falschdarstellungen der Produkte gemacht.

    Die Marktordnung regelt den Interessenausgleich, u.a. damit Falschdarstellungen unterbunden werden. Ob es hier zu Falschdarstellungen kam, müssen die Gerichte klären.

    „Interessenausgleich“ hängt von den Machtverhältnissen ab.

    Dies wird durch die Marktordnung abgefedert.

    „gegenseitigen Nutzen“? Wer hat wieviel vom Gesamtnutzen, wie groß ist der Gesamtnutzen.

    Das ist Gegenstand der Marktes.

    2. Der Overhead durch Planung der Ressourcenallokation, und die Verluste durch Fehlallokation werden minimiert.

    „Planung“ ist ein mißbrauchtes Schlagwort.

    Unsinn. Planung ist das verfahren, um sich auf zukünftige, bzw. erwartete Ereignisse vorzubereiten. Der Planungsbedarf ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Hier: Von der Marktordnung und Gesetzen.

    Jedes Unternehmen macht Planung auf Markterwartungen — oft ist schon Fehlplanung entstanden durch Annahmen man wäre der Einzige. Es kommt auf das richtige Verhältnis von Planung und Eigeninitiative an — die Chinesen scheinen sich dem zu nähern.

    Da niemand die Zukunft zweifelsfrei kennt, ist es ausgeschlossen, eine stets fehlerlose Planung zu haben. Es kommt darauf an, die Planungsrisiken und damit die Fehler zu minimieren.

    3. Die Dynamik unter sich verändernden Bedingungen wird so weit möglich gefördert.

    Das sieht man z.B. unter der Bedingung wachsende CO2-Konzentration.

    Das ist eine kurzschlüssige Reaktion. Wenn man das Ziel hat, die CO2-Emissionen zu minimieren, ist die Frage, wie man neue Ziele möglichst effizient erreicht. Bei der Zielfestlegung sind allerdings die Kosten zu beachten. Ziele, die gar nicht oder nur zu ruinösen Kosten zu erreichen wären, sind darum Fehler in der Zielfestlegung.

    4. Auch ärmere Mitglieder der Gesellschaft / Arbeiter profitieren davon, denn durch Vollbeschäftigung entsteht keine industrielle Reservearmee, die zu Lohndumping genötigt werden kann.

    „profitieren davon“ So ein Schwachsinn. Der Konsum von Reichen steigt um ca. 1,5% pro Jahr, die Arbeitsproduktivität um ca. 3% pro Jahr. Also muß die Arbeitszeit um ca. 1.5% pro Jahr reduziert werden, damit die Arbeitslosigkeit nicht steigt. Das Verschenken eines Großteils der Produktion (Exportüberschuß) löst das Problem auch nicht.

    Das ist zu kurz gedacht. Zum Einen besteht das Problem in Produktivität und Verbrauch -- zum Anderen. Ein Delta kann als Verschuldung oder Sparen verstanden werden. Zum Anderen ist es ein Thema der Verteilung. Eine Unterscheidung zwischen Arm und Reich ist nur bedingt geeignet, denn der Übergang ist meist fließend.

    Einfach aus der Produktivität Lohnsteigerungen zu begründen ist zwar ein Ansatz zur Verhandlung, aber kein ultimatives Argument. Denn die Produktivität wir auch vom Kapitaleinsatz bestimmt. Dieser bedarf ebenso der Vergütung wie die Risikoübernahme.

    Ein Exportüberschuss ist nicht zwingend ein Verschenken, es sei denn, dieser Export wird mit Krediten finanziert, die nicht zurück gezahlt werden. Dennoch ist ein Export-Überschuss keineswegs gut. Es sollte eine ausgeglichene Bilanz angestrebt werden.

  71. @ML

    Ein Exportüberschuss ist nicht zwingend ein Verschenken

    Wenn’s ein Dauerzustand ist schon

  72. @ anorak2 2. Oktober 2019 08:32

    Natürlich ist von einer beabsichtigten Kostendeckung auszugehen

    Das was du als „natürlich“ bezeichnest, ist eines der Dogmen der Ideologie, die ich als „neoliberal“ bezeichne. Wir kommen der Sache näher

    Das halte ich für völlig falsch. Kosten haben nur bedingt was mit Geld und Ideologie zu tun. Wenn der Urmensch für die Jagd nach Beute einen Tag auf der Lauer liegt, dann sind das Kosten. Denn seine Ressource Zeit hätte er auch auf andere Formen der Nahrungsaquisition verwenden können. Kostendeckung heißt nur, dass der Aufwand dem Nutzen entsprechen soll. Geld als Ausgleichsmittel hilft dem nur auf eine abstrakte Ebene.

    Und das Problem haben in vergleichbarer Weise auch sozialisische Gesellschaften … und scheitern daran. Darum kommt es dann auch regelmäßig zu Mangelwirtschaften.

    denn warum soll der Steuerzahler für Missmanagement bei der Bahn und anderswo aufkommen?

    Weil der Steuerzahler aus einer Reihe übergeordneter gesellschaftlicher Ziele interessiert ist, dass der Bahnverkehr in jedem Fall rollt, egal ob er zufällig einen betriebswirtschaftlichen Gewinn macht oder nicht.

    Die Betriebswirtschaft ist aus volkswirtschaftlicher Sicht ein effektives Hilfsmittel. Übergeordnete volkswirtschaftliche Ziele sollte auch in betriebswirtschaftliche Dimensionen runtergebrochen werden. Aber nicht jedes beliebig deklarierte Ziel ist sinnvoll … oder unwichtig. Es bedarf eine ausgewogene Zieldefinition unter Berücksichtigung von Budgets und Prioritäten.

    … diese wiederum entstanden durch Sparmaßnahmen in den Werkstätten, welche durchgeführt worden waren um Kosten zu sparen und auftragsgemäß mehr Gewinn zu machen, also direkte Folge des Profitmaximierungsauftrags — vulgo Privatisierung.

    Das bezweifele ich:

    Du hast ja auch nie vor den geschlossenen S-Bahnhöfen gestanden.

    Ich habe mich auch schon über unzureichenden Nahverkehr geärgert. Das sagt aber nichts über die Ursachen des Ärgers oder die Frage, ob meine Erwartungen berechtigt waren oder nicht.

    Schäden bringen nie mehr Gewinn. Fehlentscheidungen sind immer ein Problem.

    Diese spezielle Fehlentscheidung wäre in einer staatlichen S-Bahn nie getroffen worden, …

    Aber natürliche wäre das genau so möglich gewesen. Wenn die staatlichen Betriebe nicht funktionieren, gibt es ja auch immer Leute, die meinen, dass es unter privatwirtschaftlichen Bedingungen dazu nicht gekommen wäre.

    Ich meine dagegen, dass eine Engführung auf Bedingungszusammenhänge oft zu kurz gesprungen ist.

    denn die Zielsetzung, die das Management dazu verleitet hatte, hätte es gar nicht gegeben. Es wären auch keine inkompetenten bahnfremden BWL-Fritzen ins Management gekommen.

    Nein, dann wäre eben von Oben ein Haushaltsplan gekommen, mit dem man die Aufgaben eben nicht erledigen kann. Und auch dieser wäre begründbar: Mittel sind eben nicht unbegrenzt verfügbar!

  73. @ F.Alfonzo 2. Oktober 2019 13:56

    Nun ja, im Energiesektor gibt es nun mal Monopole und Oligopole. Man kann dann gerne fragenm welchen Sinn die Privatisierung hatte, m.E. war das Quatsch, Aber es war kein schädlicher Quatsch, weil die Marktmechanismen funktioniert haben.

    Sehe ich nicht ganz so. Denn die mächtigen Manager werden oft genug mit der Politik verbandelt, wobei sich die Krähen gegenseitig keine Augen aushacken. Betriebswirtschaftlche Überlegungen werden von Politik überlagert, die dann zu Ineffizienz und Korruption führt.

    Das Ganze DIng scheitert nur wegen dem EEG, ansonsten wäre alles ok.

    Auch wenn ich nicht glaube, dass sonst alles ok wäre, so stimme ich zu, dass das EEG letztlich das Ganze ziemlich zum Absurden hin führt.

  74. ML #69,

    Ein Exportüberschuss ist nicht zwingend ein Verschenken, es sei denn, dieser Export wird mit Krediten finanziert, die nicht zurück gezahlt werden. Dennoch ist ein Export-Überschuss keineswegs gut. Es sollte eine ausgeglichene Bilanz angestrebt werden.

    Es ist in jedem Fall Ausplünderung, im Falle Deutschlands eine dauernde. In der Propaganda des vereinigten Wirtschaftsgebietes wird das als Erfolg vermarktet und geglaubt.

    Bis zur Abschaffung des Goldstandarts durch nixon 1971 wurde der Überschuß in Gold bezahlt und bei unseren Siegern in New York,London und Paris gelagert. Durch die ständige Aufwertung der DM hatte auch der Malocher etwas davon. Das blieb auch von 1971 bis zum Euro so. Seitdem wird auch die Aufwertung mit den anderen Ländern geteilt, da bleiben nur Verluste….

  75. Ich glaube das ufert immer mehr aus. Vielleicht sollten wir die Wirtschaftspolitik hier beenden, obwohl ich den Eindruck habe, daß eine Annäherung eintritt, weil auch Fehler gesehen werden, wobei der Eindruck von Menge der Fehler und Vorteile von der Einstellung abhängt.

  76. die mächtigen Manager werden oft genug mit der Politik verbandelt, wobei sich die Krähen gegenseitig keine Augen aushacken.

    jo, die Frage ist was man hier als Normalzustand definiert. Hatte ich auf den Beitrag von anorak schon geantwortet, das hat nichs mit dem Wirtschaftssystem zu tun; Korruption und Vetternwirtschaft gibt es immer und überall.

    Die entscheidende Frage war, ob im Energiesektor nach der Privatisiorung der Albtraum der monopolistischen Preisgestaltung enstanden ist oder nicht, den Viele in ihrem blinden Hass gegen einen nicht näher definierten Neoliberalismus in den Birnen hatten. So wie ich das sehe und in Erinnerung habe, ging das ziemlich weich und günstig, selbst in einem Protoypen des natürlcihen Monopolmarkts.

  77. @ anorak, zur Bahn:

    Die Bahn ist nun eine Aktiengesellschaft und keine Behörde mehr. Als Bundesbahn hatte sie den gesetzlichen Auftrag, Transportleistungen zu erbringen. Ob dabei zufällig ein Gewinn entstand oder nicht war für diesen Auftrag einerlei. Ihre jetzige Aufgabe ist genau entgegengesetzt: Erwirtschaftung eines Gewinns, ob dabei zufällig eine Transportleistung entsteht ist dem Auftraggeber einerlei. Dass der Gewinn „zufällig“ in die Bundeskasse ist für die Folgen dieser Situation ohne Belang.

    Sie impizieren hier einer AG andere Interessen als einer Behörde. Das ist aber falsch, wenn es der selbe Eigentümer ist. . Wenn der Hauptaktionär keinen Gewinn haben will, sondern der Schnapsidee des 100% Elektroverkehrs aufgesessen ist, dann gibt’s eben keinen Gewinn. Na und? Wer beschwert sich darüber? Das Ding gehört der Regierung, und es macht nicht den geringsten Unterschied, ob das Ganze als Behörde oder als AG aufgesetzt ist.

  78. @FA

    Sie impizieren hier einer AG andere Interessen als einer Behörde.

    Natürlich.

    Das ist aber falsch, wenn es der selbe Eigentümer ist.

    Der jetzt aber ideologisch anders tickt als zB in den 1970er Jahren, und deswegen andere politische Vorgaben macht. Deshalb hat er vor 25 Jahren die Umwandlung der Rechtsform eingeleitet. Das haben die doch nicht gemacht weil es sie gerade im großen Zeh gejuckt hat sondern weil sie neoliberal waren (und noch sind) und Privatisierung ganz dolle fanden.

  79. @ML

    Natürlich ist von einer beabsichtigten Kostendeckung auszugehen

    Das was du als „natürlich“ bezeichnest, ist eines der Dogmen der Ideologie, die ich als „neoliberal“ bezeichne. Wir kommen der Sache näher

    Das halte ich für völlig falsch.

    Sowas ahnte ich schon.

    Kosten haben nur bedingt was mit Geld und Ideologie zu tun.

    Kosten sind nicht das Thema.

    Gugge mal: Was ich weiter oben als Status Quo ante beschrieben habe, nämlich die Auffassung dass öffentliche Verkehrsangebote auf jeden Fall da sein müssen, und wenn die Fahrgeldeinnahmen nicht reichen deren Betrieb zu decken, die Differenz aus der Staatskasse kommen soll, war seit den 1950er Jahren in der BRD Konsens. Alle politischen Lager waren damit grundsätzlich einverstanden und hatten die ganzen Jahrzehnte über keinerlei Absichten, diesen Zustand zu ändern.

    Die Idee, dass es Aufgabe eines öffentlichen Dienstleisters wie zB der Bahn sein solle, betriebswirtschaftlich profitabel zu sein und wenn nicht sei er überflüssig, ist erst etwa in den 1990er Jahren dominierend geworden. Das was du „natürlich“ nennst, ist in Wirklichkeit Merkmal eines neu aufgekommenen Zeitgeistes und keineswegs die einzig mögliche Einstellung zu der Frage, und war es auch in der Geschichte der Bundesrepublik nicht immer.

    Dass du das „natürlich“ nennst, ist hinwiederum ein Symptom dafür, dass du diese Ideologie verinnerlicht hast und als einzig mögliche Auffassung ansiehst, und jeglichen anderen Standpunkt günstigstenfalls als absurd begreifst, als Angriff „aufs System“ missverstehst, oder schlicht und einfach nicht verstehst was eigentlich gesagt wird. Deswegen verstehst du auch meine mehrfachen Versuche nicht, zu erklären was der Begriff neoliberal bedeutet. Der Fisch nimmt eben das Wasser nicht wahr.

    Weil der Steuerzahler aus einer Reihe übergeordneter gesellschaftlicher Ziele interessiert ist, dass der Bahnverkehr in jedem Fall rollt, egal ob er zufällig einen betriebswirtschaftlichen Gewinn macht oder nicht.

    Die Betriebswirtschaft ist aus volkswirtschaftlicher Sicht ein effektives Hilfsmittel.

    Es ist nicht das einzige Kriterium, zu entscheiden ob eine gesellschaftliche Institution wünschenswert ist. In vielen Fällen ist es überhaupt kein Kriterium. Die Polizei macht zB hohe Verluste, ein reiner Zuschussbetrieb. Wollen wir sie also abschaffen? Oder privatisieren? 🙂

    Übergeordnete volkswirtschaftliche Ziele sollte auch in betriebswirtschaftliche Dimensionen runtergebrochen werden.

    Wenn die S-Bahn wegen des Missmanagements inkompetenter BWL-Spacken ausfällt, verlieren hunderttausende von Menschen Stunden ihrer Lebenszeit und können deswegen nicht produktiv tätig sein. Das ist ein hoher volkswirtschaftlicher Verlust. Neoliberalen ist das egal, denn sie gucken nur aufs Betriebsergebnis. Manchen von denen wäre es wahrscheinlich sogar das liebste, es gäbe gar keine S-Bahn (und nicht wenige Neoliberale sagen auch genau das). Ischa klar, 100 Jahre Tradition und Milliarden von Menschen erfolgreich ans Ziel befördert, alles falsch.

    Ich habe mich auch schon über unzureichenden Nahverkehr geärgert. Das sagt aber nichts über die Ursachen des Ärgers oder die Frage, ob meine Erwartungen berechtigt waren oder nicht.

    Die Ursache des kompletten Zusammenbruchs der Berliner S-Bahn war die Profitorientierung in Kombination mit der himmelschreienden Inkompetenz neoliberaler BWLer.

    Wenn die staatlichen Betriebe nicht funktionieren, gibt es ja auch immer Leute, die meinen, dass es unter privatwirtschaftlichen Bedingungen dazu nicht gekommen wäre.

    Die Fakten sprechen gegen sie. Sowas gab es ein ganzes Jahrhundert lang nicht. Es gab es erst nach und wegen der Privatisierung, auf Grund wohl dokumentierter Kausalketten. In UK gab es bereits mehrere tödliche Unfälle, die nach allgemeiner Auffassung Folgen der Privatisierung waren.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Privatisation_of_British_Rail#Impact

  80. LETZTE MELDUNG:
    Wegen Thomas Cook hängt Greta am New Yorker Flughafen fest:
    https://youtu.be/Ec-pF2IeqKw

  81. Noch Einer, der BWL’ler mag:
    Volker Pispers über das größte Arschgeschwür des Planeten Erde -- Die BWL Amöben

  82. Wladimir Putin: Greta Thunberg wird missbraucht

    Die erst 16-jährige Greta Thunberg ist das Gesicht der weltweiten Klimabewegung und längst eine hofierte Ikone. Russlands Staatschef Wladimir Putin versteht diesen Hype nicht. Er behauptet, Thunberg werde fremdgesteuert und insofern missbraucht.

    Jetzt wird es gegen Putin gehen, wie schon gegen Dieter Nuhr.

  83. @81 KG

    …und alle, die nicht Greta anbeten, werden zu Putintrollen!!!1!!11!einself!

  84. anorak2 2. Oktober 2019 17:26

    Kosten haben nur bedingt was mit Geld und Ideologie zu tun.

    Kosten sind nicht das Thema.

    Aber natürlich! Daran macht sich alles fest. Denn eine kluge Organisation kann Kosten minimieren, bzw. Risiken senken. Suboptimale Organisationen haben steigende Kosten = Verschwendung. Und das gilt nicht nur für den privaten Einkauf, sondern auch für die Volkswirtschaft.

    Gugge mal: Was ich weiter oben als Status Quo ante beschrieben habe, nämlich die Auffassung dass öffentliche Verkehrsangebote auf jeden Fall da sein müssen, und wenn die Fahrgeldeinnahmen nicht reichen deren Betrieb zu decken, die Differenz aus der Staatskasse kommen soll, war seit den 1950er Jahren in der BRD Konsens. Alle politischen Lager waren damit grundsätzlich einverstanden und hatten die ganzen Jahrzehnte über keinerlei Absichten, diesen Zustand zu ändern.

    Man kann einen unbefriedigenden Zustand eine zeit lang decken, aber auch wenn man dierartige Verhältnisse als unvermeidbar hinnimmt, macht es doch einen Unterschied, ob man weiter steigende Defizite erwirtschaftet, oder ob man die Defizite senkt.

    Die Idee, dass es Aufgabe eines öffentlichen Dienstleisters wie zB der Bahn sein solle, betriebswirtschaftlich profitabel zu sein und wenn nicht sei er überflüssig, ist erst etwa in den 1990er Jahren dominierend geworden.

    Profitabel ist wohl kaum das richtige Wort, wenn es darum geht, die Defizite zu senken.

    Das was du „natürlich“ nennst, ist in Wirklichkeit Merkmal eines neu aufgekommenen Zeitgeistes und keineswegs die einzig mögliche Einstellung zu der Frage, und war es auch in der Geschichte der Bundesrepublik nicht immer.

    Nein, es geht um die Kosten.

    Dass du das „natürlich“ nennst, ist hinwiederum ein Symptom dafür, dass du diese Ideologie verinnerlicht hast und als einzig mögliche Auffassung ansiehst, und jeglichen anderen Standpunkt günstigstenfalls als absurd begreifst, als Angriff „aufs System“ missverstehst, oder schlicht und einfach nicht verstehst was eigentlich gesagt wird. Deswegen verstehst du auch meine mehrfachen Versuche nicht, zu erklären was der Begriff neoliberal bedeutet. Der Fisch nimmt eben das Wasser nicht wahr.

    Wenn es um die Optimierung geht, die Kosten bei konstanter Leistung zu senken oder die Leistung bei konstanten Kosten zu erhöhen, ist die Frage nach der Organisation nur eine abgeleitete. Wenn eine staatliche Organisation das besser leistet als die Alternativen, dann ist es die angemessene Lösung. Wenn die staatliche Organisation hier keine befriedigende Ergebnisse zeigt, ist nach alternativen zu suchen. Die Erfahrung zeigt -- und das kann man in der Theorie und Empirie bestätigen -- dass Behörden oft keine effizienten Organisationen sind. Daraus folgt aber nicht, dass jede andere Organisation immer besser als die der Behörde sei, aber dass eine andere Organisation bessere Chncen hat, bessere Ergebnisse zu liefern.

    Die Betriebswirtschaft ist aus volkswirtschaftlicher Sicht ein effektives Hilfsmittel.

    Es ist nicht das einzige Kriterium, zu entscheiden ob eine gesellschaftliche Institution wünschenswert ist. In vielen Fällen ist es überhaupt kein Kriterium. Die Polizei macht zB hohe Verluste, ein reiner Zuschussbetrieb. Wollen wir sie also abschaffen? Oder privatisieren?

    Der Begriff ‚Hilfsmittel‘ sagt genau das aus. Kein Dissens. Es gibt allerdings keine absolute Trennung von Zielen und Kosten. Denn ein Ziel kann sinnvoll sein, auch wenn es teuer ist, aber Ziele sollten nur erreicht werden, wenn sie in einem erträglichen Verhältnis zu den Kosten stehen.

    Übergeordnete volkswirtschaftliche Ziele sollte auch in betriebswirtschaftliche Dimensionen runtergebrochen werden.

    Wenn die S-Bahn wegen des Missmanagements inkompetenter BWL-Spacken ausfällt, verlieren hunderttausende von Menschen Stunden ihrer Lebenszeit und können deswegen nicht produktiv tätig sein. Das ist ein hoher volkswirtschaftlicher Verlust.

    Das sollte völlig unstrittig sein.

    Neoliberalen ist das egal, denn sie gucken nur aufs Betriebsergebnis.

    Halte ich für völlig falsch. Wenn ein Mensch die Kosten ohne die Leistungen betrachtet, halte ich das nicht für neoliberal, sondern für dumm.

    Manchen von denen wäre es wahrscheinlich sogar das liebste, es gäbe gar keine S-Bahn (und nicht wenige Neoliberale sagen auch genau das). Ischa klar, 100 Jahre Tradition und Milliarden von Menschen erfolgreich ans Ziel befördert, alles falsch.

    Das ist zuerst eine politische Frage, denn eine Gesllschaft muss effizient funtionieren. Wenn es eine kostengünstigere Alternative zum S-Bahn-Betrieb gäbe, sollt man dies in erwägung ziehen. Aber einfach lebenswichtige Funktionen zu streichen, scheint richtig dumm zu sein.

    Die Ursache des kompletten Zusammenbruchs der Berliner S-Bahn war die Profitorientierung in Kombination mit der himmelschreienden Inkompetenz neoliberaler BWLer.

    Ich vermute auch, dass hier Manager und Politiker, die falsche Vorgaben machen, inkompetent sind. Aber die Gründe so einfach aus den Ärmel zu schütten und Schuldzuweisungen aus der Hüfte zu machen, halte ich für falsch.

  85. Wieder mal ein übereifriger Spamfilter …

  86. Mal eine Fundstelle, die nicht nur zur linken Politik passt https://www.achgut.com/artikel/als_ich_leninistin_war :

    „Im Sozialismus ging es den Arbeitern doch viel schlechter!“ Denn darauf hatte ich wie jeder gute moderne totalitäre marxistische Jünger eine Antwort parat: „Das war auch kein richtiger Kommunismus!“ oder eben: „Ja, aber ich fordere demokratischen Sozialismus“ und dann war die Sache für mich auch geklärt. Für Außenstehende hört sich das alles sicher gerade vollkommen unverständlich an. Wie kann man so verblendet durch die Welt laufen? Aber es ist ganz leicht: Egal, was einem an Kritik oder an Nachrichten entgegenkommt, die einem nicht in den Kram passen, man hat immer die passende Phrase auf Lager. Man schafft es immer, alles zugunsten der Ideologie zu drehen, und das ist das Gefährliche, denn dann verhärtet sich der Glaube noch mehr. Ganz nach dem Sprichwort: „Wenn du Feinde hast, weißt du, dass du für etwas eingetreten bist“.

    Der revolutionäre Mainstream
    Diese Denkweisen wurden in der Schule nur bestätigt, man fühlte sich wie der große Revoluzzer und bekam Anerkennung dafür, dass man Bescheid wusste und dafür, dass man für die Gerechtigkeit eintrat, sowieso.

    Das ist aber auch nicht geeignet, es nur dem ;einungsgener vorzuwerfen, sondern ein Aufforderung zur Selbstkritik, die an alle Seiten zu adressieren sind. Selbstkritik heiß aber weder, jenes stereotype Abtun von Rückfragen, noch ein reflexhafte Mea-Culpa-Attitüde, sondern ein ernstahftes rückfragen: Habe ich mich da in was verrannt ?

    Ein Rezept gibt es nicht, aber eiin ernstahftes Prüfen von Argumenten: Könnte es sein, dass der Meinungsgegner recht hat?

  87. @martin Landvoigt #15
    Wenn sie tatsächlich nicht wissen was ’neoliberale Indoktrination‘ ist, spricht das nicht für Sie. Ich kläre sie dennoch gern auf: https://www.nachdenkseiten.de/?p=30286

    Dass es für Neoliberale immer noch vermeintlich „zu wenig liberal ist“: geschenkt. Ohne Bedeutung.

    Dass Neoliberale mit „Verantwortungsbewußtsein“ nichts anfangen können: erneut geschenkt. Habe nicht anderes erwartet.
    „Verantwortungsbewußtsein“ bedeutet für mich u.a., die Lebensverhältnisse für die kommenden Generationen nicht durch verantwortungslosen Ressourcenverbrauch, Umweltverschmutzung und kurzfristige, egomane Profitgier zu ruinieren.

    „Verantwortungsbewußtsein“ bedeutet insbesondere, die allseits bemühten „westlichen Werte“ NICHT den neoliberalen Götzen „Mammon / Gewinnmaximierung“ und „freie Märkte“ zu opfern!

    Wenn sie aber nicht einmal mehr davor zurückschrecken, beim Hinweis auf die Klimaerhitzung zu fragen „Was gibt es da zu beachten?“ dann lässt das tiefer blicken, als ihnen lieb sein kann.

  88. „Verantwortungsbewußtsein“ bedeutet für mich u.a., die Lebensverhältnisse für die kommenden Generationen nicht durch verantwortungslosen Ressourcenverbrauch, Umweltverschmutzung und kurzfristige, egomane Profitgier zu ruinieren.

    „Verantwortungsbewußtsein“ bedeutet insbesondere, die allseits bemühten „westlichen Werte“ NICHT den neoliberalen Götzen „Mammon / Gewinnmaximierung“ und „freie Märkte“ zu opfern!

    Mal einen Frage. Wer hat Sie dazu berufen und legitimiert festzulegen was verantwortungslos ist und was zu tun ist für folgende Generationen, die noch gar nicht leben und vielleicht ganz andere Vorstellungen haben und technisch ganz andere Möglichkeiten haben als wir heute?

  89. @Logos

    Und noch eine Frage. Haben Sie auch reale Probleme, die Sie hier und heute betreffen, oder ist Ihr Problem das der folgenden Generationen? Wie gesagt, Sie haben diese Generationen nicht gefragt, genau wie Karl der Käfer nicht gefragt wurde. Was erlauben Logos also zum Fürsprecher für folgende Generationen zu machen?

    Vielleicht wollen die ja in 100 Jahren auf dem Mond, oder Mars leben und dort Terraforming betreiben? Oder nur noch in Stadtkomplexen, unter Glaskuppeln mit Vegetationsanlagen und konstanten Klima und vorhersagbaren Wetter.

  90. PS

    Kann natürlich auch sein, dass die sich eine VR schaffen und dort leben und gar nicht mehr rausgehen wollen. Aber Logos und Co. wissen ja ganz genau, was die folgenden Generationen wollen und wünschen und wie die zu leben haben.

  91. PPS

    Logos und Co sind da übrigens Paradebeispiele für den Ökologismus. Die wollen den Leuten Vorschriften machen, deren Leben beschneiden bis hin zu den folgenden Generationen, wenn sie den Klassenkampf gegen den Kapitalismus und das bestehende System erst mal gewonnen haben. 1984 lässt grüßen.

  92. Mal einen Frage. Wer hat Sie dazu berufen und legitimiert festzulegen was verantwortungslos ist und was zu tun ist für folgende Generationen, die noch gar nicht leben und vielleicht ganz andere Vorstellungen haben und technisch ganz andere Möglichkeiten haben als wir heute?

    Es mag ihnen vielleicht wesensfremd sein, aber andere nennen etwas ihr Eigen, was gemeinhin „Ethik, Moral und Anstand“ bezeichnet wird.
    Wie gesagt: dass Neoliberale und/oder Egomanen damit nichts anfangen können: geschenkt.

    Die folgenden Generationen sagen es selbst. Dass sind die, welche sie diffamieren.

    Die „ganz anderen technischen Möglichkeiten“ HABEN wir doch schon! Die müssten nur genutzt bzw. ausgeschöpft und nicht torpediert werden! Dies stelle ich das als Dipl.-Ing. Maschinenbau fest, der weiß, was zu tun wäre, wenn die Politik nur wollte und nicht nicht selbst zu Handlangern und Erfüllungsgehilfen von Großkonzernen und Banken herabwürdigen würde.

  93. @ Logos 3. Oktober 2019 12:38

    Wenn sie tatsächlich nicht wissen was ’neoliberale Indoktrination‘ ist, spricht das nicht für Sie. Ich kläre sie dennoch gern auf: https://www.nachdenkseiten.de/?p=30286

    Das ist keine Aufklärung, sondern das Gegenteil davon.

    Der Neoliberalismus ist als Gesellschaftsideologie ein Phänomen. Nicht nur macht er den Armen und Schwachen weis, sie wären an ihrem Elend selbst schuld.

    Erstens gibt es DEN Neoliberalismus nicht, wie man unschwer beim Blick in Wikipedia feststellen kann, sondern eine Gruppe unterschiedlicher Schulen, die als Neoliberalismus bezeichnet werden. Und zweitens ist es ein Strohmann, jenes dieser nebulösen und herbeiphantasierten Ideologie anzudichten.

    Er schafft es auch, dafür zu sorgen, dass das wahre Ausmaß der gesellschaftlichen Armut kaum je an die Öffentlichkeit dringt; dass das Gesundheitssystem trotz immer höherer Ausgaben immer inhumaner wird; dass die Soziale Arbeit erodiert und kaum jemand etwas hiergegen unternimmt; dass mittels Stiftungen ein regelrechter „Refeudalisierungsboom“ im Lande tobt und Investoren inzwischen auf die Privatisierung des öffentlichen Bildungssystems abzielen.

    Angesichts des allgemeinen Wohlstands in den westlichen Ländern ist es ein schlechter Scherz hier ein Massenelend herbeizuphantasieren.

    Zur Frage, wie den Menschen mittels geeigneter Psychotechniken der Geist vernebelt wird, um Widerstand gegen diese unmenschliche Ideologie weitestgehend unmöglich zu machen, sprach Jens Wernicke mit dem Wahrnehmungs- und Kognitionsforscher Rainer Mausfeld.

    Ich glaube nicht, dass man sich bei dieser unsinnigen Einleitung das Zuhören antun sollte.

    Dass Neoliberale mit „Verantwortungsbewußtsein“ nichts anfangen können: erneut geschenkt. Habe nicht anderes erwartet.

    Das Gegenteil ist der Fall. Die Leute, die gerne das Verantwortungsbewußtsein für sich beanspruchen, betreiben oft eine völlig verantwortungslose Politik. Sie meinen, der vermeintlich gute Wille reicht aus zu entschuldigen, andere Menschen ins Elend zu stürzen.

    „Verantwortungsbewußtsein“ bedeutet für mich u.a., die Lebensverhältnisse für die kommenden Generationen nicht durch verantwortungslosen Ressourcenverbrauch, Umweltverschmutzung und kurzfristige, egomane Profitgier zu ruinieren.

    Es wird niemand daran gehindert, einen ressourcenschonenden Lebensstil zu führen. Mache ich auch. Aber das reicht bei weitem nicht aus. Ich habe Kinder und Enkel. Viele nutzen ihre Ressourcen der Reproduktion aber nicht. Sie nehmen in Kauf, dass es eben nicht mehr weiter geht. Oder meinen, wenn bildungsferner Bürger in anderen Erdregionen eine hohe Reproduktionsrate haben reiche das. Auch wenn es eine Sozialisation mit fremden Werten bedeutet -- die zu Bürgerkriege und Rücksichtslosigkeit führt.

    „Verantwortungsbewußtsein“ bedeutet insbesondere, die allseits bemühten „westlichen Werte“ NICHT den neoliberalen Götzen „Mammon / Gewinnmaximierung“ und „freie Märkte“ zu opfern!

    Das sind keine Werte an sich, denen man irgend etwas opfern müsste. Allerdings meinen viele, dass ein bequemer Lebensstil sich nicht mit Kindererziehung vereinbaren lässt.

    Ich nehme mal an, dass Sie Kinder haben oder noch bekommen wollen: Was wollen sie denen auf den Weg geben? Eine Gesellschaft der Verarmung, weil man sich die wirtschaftlichen Grundlagen wegen einer im Kern verantwortungslosen Ideologie zerstörte?

    Wenn sie aber nicht einmal mehr davor zurückschrecken, beim Hinweis auf die Klimaerhitzung zu fragen „Was gibt es da zu beachten?“ dann lässt das tiefer blicken, als ihnen lieb sein kann.

    Was soll das sein? Wenn wir an dem Klimawandel nichts effektiv ändern können ist es schlicht Unsinn, mit wildem Aktivismus die knappen Ressourcen zu verschwenden.

  94. Die wollen den Leuten Vorschriften machen, deren Leben beschneiden bis hin zu den folgenden Generationen, wenn sie den Klassenkampf gegen den Kapitalismus und das bestehende System erst mal gewonnen haben.

    Die Herrschaften glauben ja selbst nicht daran, dass CO2 ein „Giftstoff“ ist.
    Es gibt immer zwei Möglichkeiten, mit dem Problem fertig zu werden. Vermeidung oder Filterung.

    Aber Ökos konzentrieren sich immer auf die erste Option, weil damit eine Veränderung des Wirtschaftens und der politischen Landschaft eher zu bewerkstelligen ist. Wenn Schellnhuber den Ökos was von „CO2 Abscheiden und in die Erde verpressen“ erzählt, gähnen die nur. Nein, wir wollen Verbote. Wir wollen den Sozialismus. Wir wollen eine weltweit herrschende Klimapolitkaste. Steck‘ dir deine technischen Lösungen sonstwohin. Die stören nur.

  95. @ Logos 3. Oktober 2019 13:39

    Es mag ihnen vielleicht wesensfremd sein, aber andere nennen etwas ihr Eigen, was gemeinhin „Ethik, Moral und Anstand“ bezeichnet wird.

    Manche nennen das Moralisieren. Das Vorschreiben, wie andere Menschen zu leben haben, ist aber keineswegs moralisch. Das Beanspruchen einer höheren eigenen Moral war schon oft in der Geschichte die Begründung für grausame Verbrechen.

    Wie gesagt: dass Neoliberale und/oder Egomanen damit nichts anfangen können: geschenkt.

    Das Andichten einer moralischen Minderwertigkeit von Strohmännern halte ich auch nicht für moralisch vertretbar.

    Die folgenden Generationen sagen es selbst. Dass sind die, welche sie diffamieren.

    Sie meinen die aktuellen Bewegung der manipulierten Kinderkreuzzügler? Trauen sie denen ein realiistisches Urteil über zukünftige Entwicklungen und deren eigenen Interessen zu?

    Die „ganz anderen technischen Möglichkeiten“ HABEN wir doch schon! Die müssten nur genutzt bzw. ausgeschöpft und nicht torpediert werden!

    Halte ich für Quatsch.

    Dies stelle ich das als Dipl.-Ing. Maschinenbau fest, der weiß, was zu tun wäre, wenn die Politik nur wollte und nicht nicht selbst zu Handlangern und Erfüllungsgehilfen von Großkonzernen und Banken herabwürdigen würde.

    Bei derartig demonstriertem Sachverstand würde ich vorschlagen, dass Sie Ihr Diplom zurück geben.

  96. Lutz Herrmann 3. Oktober 2019 13:50

    Die Herrschaften glauben ja selbst nicht daran, dass CO2 ein „Giftstoff“ ist.

    Es ist egal, ob sie das glauben oder nicht. Es ist so oder so faktisch falsch.

    Es gibt immer zwei Möglichkeiten, mit dem Problem fertig zu werden. Vermeidung oder Filterung.

    Die erste Frage ist eher: Haben wie überhaupt ein Problem? Wenn ja: Ist es lösbar?

    Ich würde ressourcenschonende Verfahren unabhängig von der Problembehauptung ohnehin vorziehen. Kernkraft ist z.B. eine faszinierende Energiequelle. Filterung halte ich für CO2 technisch nicht für sinnvoll machbar.

    Aber Ökos konzentrieren sich immer auf die erste Option, weil damit eine Veränderung des Wirtschaftens und der politischen Landschaft eher zu bewerkstelligen ist.

    Die Begründung halte ich für fragwürdig. Ich denke nicht, dass jene überhaupt so weit denken, ob da was machbar ist.

  97. @Logos

    Die folgenden Generationen sagen es selbst. Dass sind die, welche sie diffamieren.

    Das sind die heutigen Generationen. Folgende Generationen sind noch nicht geboren.

    Zudem sind bei FFF nur 4 Mio. global auf Demos aktiv und in Deutschland davon 2,4 Mio. Auf der Erde leben 2,5 Milliarden Kinder!

    Folglich bilden Sie sich ein, was folgende Generationen und heutige junge Generationen wünschen und wollen.

    Die „ganz anderen technischen Möglichkeiten“ HABEN wir doch schon! Die müssten nur genutzt bzw. ausgeschöpft und nicht torpediert werden! Dies stelle ich das als Dipl.-Ing. Maschinenbau fest, der weiß, was zu tun wäre, wenn die Politik nur wollte und nicht nicht selbst zu Handlangern und Erfüllungsgehilfen von Großkonzernen und Banken herabwürdigen würde.

    Was Sie da meinen ist klar. Windkraft, PV, Wasserkraft und Biomasse, etc.. Wollen Sie also den zukünftigen Generationen aufzwingen und das denen Zwecks Energieversorgung vorschreiben.

    Und ich frage mich wie Sie mit EE, die eine geringe Energiedichte haben, daher Flächen- und Ressourcen-Intensiv sind und hohe Ausfallzeiten haben 10 Milliarden und mehr versorgen wollen? Zumal die Natur damit zugebaut wird, Leute enteignet werden müssen und Windräder und PV-Anlagen anfällig für „Extremwetter“, Naturereignisse und Terroristen bei politischen Konflikten sind.

    Die künftigen Generationen werden Ihnen bestimmt dafür dankbar sein, dass Sie die Natur damit zugebaut haben und ständig die Energieversorgung zusammen brechen wird wegen Naturereignissen, Terror und Konflikten usw..

    Oder wollen Sie den künftigen Generationen vorschreiben, dass die alle friedlich zu leben haben und keine Kriege mehr führen dürfen und den Wetter und der Natur, dass die auch still zu halten hat?

    Ach so und Sie machen sich natürlich zum Erfüllungsgehilfen dieses groß-neokapitalistischen Komplexes.

  98. @Martin Landvoigt #93
    Ihr Einwurf zur Aufklärung ist kein valides Sachargumente, sondern das Gegenteil davon: eine substanzlose Behauptung ohne Wert.

    Unterschiedliche Schulen? Binse: Eulen > Athen.
    Ändert am realen Ergebnis, sprich der Verschlechterung der Lebensverhältnisse der Masse der Gesellschaft, wenig bis rein gar nichts.

    „Massenelend“ haben sie sich unredlich aus den Fingern gesogen: davon ist im Zitat keine Rede.
    Tatsache ist hingegen -- ständig neue Rekordwerte in der
    * Kinderarmut
    * Erwerbsarmut (arm trotz Arbeit)
    * Mittelstand bricht nach unten weg (Verarmung)
    * Altersarmut
    * Obdachlosigkeit
    Dies ist durch harte belastbare Zahlen und Studien belegt. Dass ein Neoliberaler von diesen verheerenden Auswirkungen seiner präferierten Ideologie nichts wissen will: geschenkt. So kennt man sie, die verantwortungslosen, egomanen Neoliberalen.

    Ihr Unglaube ist Lichtjahre von einem validen Sachargument entfernt. Im Gegenteil: im Sinne einer Kontraindikation ist ihre Einschätzung geradezu eine Hör- bzw. Leseempfehlung! Was Neoliberale „verantwortungslos“ nennen dürfte im Sinne einer Sartrischen Kontraindikation das glatte Gegenteil sein.

    Es geht bei weitem nicht nur um persönliche Lebensstile. Dass Neoliberale nur allzu gern gerade darauf verkürzen möchten, liegt ja in der Natur dieser verkommenen Ideologie, welche systemische und/oder wirtschaftliche Verantwortung ablehnt, sondern alles dem Individuum zuschiebt. Ein Grund mehr, politische durchgreifende Maßnahmen zu fordern.

    SOFERN wir an der Klimaerhitzung nichts ändern könnTen! Dem ist aber nicht so. „Wir“ können sehr wohl. Aber verantwortungslose Neoliberale und/oder Egomanen WOLLEN wissenschaftlich seröser Erkenntnis zum Trotze NICHT.

    Ich scheine mit meiner Bemerkung zu „neoliberal“ den Nagel auf den Kopf getroffen zu haben, so sehr wie sie dieser asozialen, gesellschaftszerstörenden Ideologie das Wort reden. Das würde so einiges erklären.

  99. Dies stelle ich das als Dipl.-Ing. Maschinenbau fest

    Dann sollten Sie schnellsten den Beruf wechseln. Denn festzustellen ist, dass man zukünftig 10 Mrd. Menschen nur mit Energie versorgen kann, die eine hohe Energiedichte hat, wenig Fläche verbraucht, grundlastfähig ist und eine hohe Volllaststundenzahl besitzt. Und nicht mit EE, die genau das Gegenteil davon sind.

    Aber finde ich schon der Hammer, dass Sie den künftigen Generationen vorschreiben wollen, dass die diesen Weg gehen müssen. Oder meinen die Kinder von heute hatten da über einen Überblick, weil das alle kleine Ingenieure sind.

  100. @ Logos
    Da Neoliberalismus heute als politisches Kampfwort verwendet wird, wissen wir ja wo ihre Reise hingehen soll.

  101. Tatsache ist hingegen — ständig neue Rekordwerte in der
    * Kinderarmut
    * Erwerbsarmut (arm trotz Arbeit)
    * Mittelstand bricht nach unten weg (Verarmung)
    * Altersarmut
    * Obdachlosigkeit
    Dies ist durch harte belastbare Zahlen und Studien belegt.

    Liegt dann an Agenda 2010 von rot/grün Schröder/ Scholz/ Trittin/ Fischer und Merkel, die das fortgesetzt hat. Also nicht an den Neoliberalen.

  102. Die Begründung halte ich für fragwürdig. Ich denke nicht, dass jene überhaupt so weit denken, ob da was machbar ist.

    Ach, Sie denken immer so logisch, Mister Spock.

    Müssen Ökos nur mal in ein Gespräch verwickeln und darlegen, dass ihr Problem mit CO2 hinreichend gut gelöst ist. Daniel Düsentrieb hat eine Abscheide-und-Verklappungsmaschine entwickelt, die mit guter Laune angetrieben wird. Ähnliche Artikel hat die Presse ja wirklich im Angebot sogar für andere Themen wie zB. Mikroplastik. Wir können also weiterhin so arbeiten, leben und wirtschaften wie bisher.

    Bestenfalls null Response. Es behauptet nie ein Öko, dass das nicht klappen könne. Die Herrschaften glauben ja auch an die Energiewende, Netz als Speicher und dass es keine Dunkelflauten geben könne. Aber die Wundertechnik will auch niemand, weil dann der der Umbau der Gesellschaft mal wieder auf sich warten lässt.

    Das Thema ist austauschbar. CO2. Atomkraft, Plastik. Wegfiltern geht ja mal gar nicht.

  103. PS

    Das es Deutschland noch so gut geht, liegt übrigens am Export und den ganzen Arbeitsplätzen, die da dranhängen. Und wer glaubt, wenn da Deutschland den Export auf EE umstellt, der irrt gewaltig. Zumal andere Länder da billiger sind und mehr exportieren und andere Länder nicht den deutschen Weg gehen werden.

    Die PV-Hersteller und WK-Hersteller in Deutschland sind ja schon pleite.

  104. Logos 3. Oktober 2019 14:20

    Ihr Einwurf zur Aufklärung ist kein valides Sachargumente, sondern das Gegenteil davon: eine substanzlose Behauptung ohne Wert.

    So lange sie keine Argumente bringen, ist ihr Urteil substanzlos. Tatsächlich habe ich valide Argument vorgetragen.

    Unterschiedliche Schulen? Binse: Eulen > Athen.

    Was soll denn das? Passt nicht zu ihren Strohmännern?

    Ändert am realen Ergebnis, sprich der Verschlechterung der Lebensverhältnisse der Masse der Gesellschaft, wenig bis rein gar nichts.

    Die Lebensverhältnisse der Massen userer Gesellschaft sind hervorragend -- solange, bis man den Ast abgesägt hat, auf dem wir sitzen. Von was reden Sie?

    „Massenelend“ haben sie sich unredlich aus den Fingern gesogen: davon ist im Zitat keine Rede.
    Tatsache ist hingegen — ständig neue Rekordwerte in der
    * Kinderarmut

    Hier sollte man genauer prüfen, was die Ursachen sind anstelle ungeeignete Schlagworte brabbeln.

    * Erwerbsarmut (arm trotz Arbeit)

    Lohndumping gibt es nur, wenn zu wenige Jobs von den Menschen gesucht werden. Eine liberale Gesellschaft schafft erwerbsmöglichkeiten, die einem Lohndumping entgegen wirken.

    * Mittelstand bricht nach unten weg (Verarmung)

    Was sind die Ursachen? Wenn der Mittelstand mit Rekordquoten von Steuern belastet wird, zugleich die Wirtschaft mit vielen Auflagen ausgebremst wird, ist da nicht erstaunlich.

    * Altersarmut

    Man hat die Rentenversorgung mit dem Generationenvertrag begründet. Nun haben wir aber eine ganz andere demographische Entwicklung. Das Rentenniveau wird sich immer weniger halten lassen. Die Steuern auf renten werden heraufgesetzt. Ich sehe das als eine Ausplünderung des Staates in Verbindung mit der Verantwortungslosigkeit der Menschen, die sich nicht um eine nachhaltige Reproduktion gekümmert haben.

    * Obdachlosigkeit

    Es sind weniger schlicht arme Menschen in D, de obdachlos werden, als eine sozio-psychische Disposition. Hier denke ich nicht das aus dem Ärmel geschüttelte Analysen und Lösungen aus der Hüfte helfen.

    Dies ist durch harte belastbare Zahlen und Studien belegt. Dass ein Neoliberaler von diesen verheerenden Auswirkungen seiner präferierten Ideologie nichts wissen will: geschenkt.

    Sie glauben dass das irgendwas mit dem Neoliberalismus zu tun hat und wünschen sich darum einen Nanny-Staat mit Vollversorgung herbei? Mir escheint das als heilige Einfalt: Wie sollte denn dieser Wohlstand finanziert werden? Mit noch mehr Steuern für den Mittelstand?

    So kennt man sie, die verantwortungslosen, egomanen Neoliberalen.

    Man sollte jenen, die derartigen Quatsch erzählen, eine Bildungsreise nach Venezuela anraten.

    Es geht bei weitem nicht nur um persönliche Lebensstile. Dass Neoliberale nur allzu gern gerade darauf verkürzen möchten, liegt ja in der Natur dieser verkommenen Ideologie, welche systemische und/oder wirtschaftliche Verantwortung ablehnt, sondern alles dem Individuum zuschiebt. Ein Grund mehr, politische durchgreifende Maßnahmen zu fordern.

    Eiskalte Hand des Autokraten, mir graust vor dir.

    SOFERN wir an der Klimaerhitzung nichts ändern könnTen! Dem ist aber nicht so. „Wir“ können sehr wohl.

    Dann zeigen sie mal, wie.

    Aber verantwortungslose Neoliberale und/oder Egomanen WOLLEN wissenschaftlich seröser Erkenntnis zum Trotze NICHT.

    Leere Behauptungen.

  105. Lutz Herrmann 3. Oktober 2019 14:38

    Müssen Ökos nur mal in ein Gespräch verwickeln und darlegen, dass ihr Problem mit CO2 hinreichend gut gelöst ist.

    Wennich das Problem nicht sehe, dann ist diese Stratege offensichtlich nichts für mich.

    Daniel Düsentrieb hat eine Abscheide-und-Verklappungsmaschine entwickelt, die mit guter Laune angetrieben wird.

    Wenn diese Maschine denn funktioniert, dann her damit. Gute Laune habe ich reichlich.

    Ähnliche Artikel hat die Presse ja wirklich im Angebot sogar für andere Themen wie zB. Mikroplastik. Wir können also weiterhin so arbeiten, leben und wirtschaften wie bisher.

    Das Problem ist bei dem sogenannten Mikroplastik a nicht die Produktion und nutzung, sondern die Abfallentsorgung. Habe ich da was verpasst, und arbeitet man bereits weltweit an der Verbesserung der Ensorgungssysteme mit Hochdruck?

    Es behauptet nie ein Öko, dass das nicht klappen könne.

    Nicht ganz richtig. Ökos meine, dass man Kernkraftwerke und Endlagerung nicht sicher machen könnte.

    Die Herrschaften glauben ja auch an die Energiewende, Netz als Speicher und dass es keine Dunkelflauten geben könne. Aber die Wundertechnik will auch niemand, weil dann der der Umbau der Gesellschaft mal wieder auf sich warten lässt.

    Das Thema ist austauschbar. CO2. Atomkraft, Plastik. Wegfiltern geht ja mal gar nicht.

    Das scheint mir allerdings eine treffende Bemerkung zu sein. Man will oft nur Lösungen verhindern, wenn sie nicht in die Agenda passen.

  106. Verschlechterung der Lebensverhältnisse der Masse der Gesellschaft

    Erdrückende Abgabenlast und unbezahlbare Energiepreise.
    Dass das jemand den Liberalen ankreidet, ist schon ein korpulenter Köter.
    Man merkt schnell, dass Logos nie konkret wird. Sind ja alles Mißstände aus der staatsgläubigen Mottenkiste, aus seiner Mottenkiste.

  107. Dann sollten Sie schnellsten den Beruf wechseln. Denn festzustellen ist, dass man zukünftig 10 Mrd. Menschen nur mit Energie versorgen kann, die eine hohe Energiedichte hat, wenig Fläche verbraucht, grundlastfähig ist und eine hohe Volllaststundenzahl besitzt. Und nicht mit EE, die genau das Gegenteil davon sind.

    Aber finde ich schon der Hammer, dass Sie den künftigen Generationen vorschreiben wollen, dass die diesen Weg gehen müssen. Oder meinen die Kinder von heute hatten da über einen Überblick, weil das alle kleine Ingenieure sind.

    Also ob ihre inkompetenten Einschätzungen irgendeine Relevanz besäßen -- außer die einer Kontraindikation:

    1) Ich habe überhaupt nichts von 10Mrd Menschen geschrieben -- das haben sie sich nur UNREDLICH aus den Fingern gesogen: >> STROHMANN!
    Das sie in der Sache der Stromversorgung inkompetent sind, müssen sie mir doch nicht erneut demonstrieren: das war schon vorher klar. Allein die Studien des VDE und Frauenhofer Institutes ISE widerlegen ihre laienhaft inkompetente Mutmaßung, was angeblich nicht möglich ist..

    2) Ich will den künftigen Generationen keineswegs vorschreiben, dass die diesen Weg gehen müssen. Das fordern die selber! Es ist ein nachhaltiger, verantwortungsvoller, enkelgerechter und zukunftsfähiger Weg.

    Aber finde ich schon der Hammer, dass Sie den künftigen Generationen durch ihr verantwortungsloses „weiter so wie bisher“ den Weg in eine lebenswerte Zukunft verbauen wollen. Ist aber typisch für verantwortungslose Neoliberale und/oder Egomanen.

    Liegt dann an Agenda 2010 von rot/grün Schröder/ Scholz/ Trittin/ Fischer und Merkel, die das fortgesetzt hat. Also nicht an den Neoliberalen.

    Als ob das ein Widerspruch wäre: Schröder und seine SPD-Schergen haben mit der Agenda 2010 asoziale neoliberale Ideologie in Reinform gegen die eigene Gesellschaft exekutiert. Die gesamte Union incl Merkel ist nicht minder neoliberal durchseucht („marktkonforme Demokratie“!) Das ihrerseits herbeihalluzinierte „also nicht an den Neos“ -- ist das noch Inkompetenz oder schon ein plumper Täuschungsversuch?

    Mir macht hier in Punkto Neoliberalismus keiner was vor! Und täuschen lassen ich mich von Neoliberalen schon mal gar nicht.

  108. @Martin Landvoigt #84

    Wenn ein Mensch die Kosten ohne die Leistungen betrachtet, halte ich das nicht für neoliberal, sondern für dumm.

    Das Eine schließt das Andere nicht aus, im Gegenteil. Es gehört zusammen.

  109. @Lutz Herrmann #106

    Erdrückende Abgabenlast und unbezahlbare Energiepreise.

    Genau“ unbezahlbar“: deswegen die Energieversorger auch massenweise Pleite, weil sich ihre Preise nahezu niemand mehr leisten kann. Funktioniert so eine plumpe Realitätsverweigerung bei ihresgleichen?

    Dass das jemand den Liberalen ankreidet, ist schon ein korpulenter Köter.

    Nicht liberalen, sondern Neoliberalen
    Genau: Privatisierung der Energieversorgung incl. Privatisierung des natürlichen Monopols des Stromnetzes, wo sich nun auf einmal private Unternehmen mit Gewinnmaximierungsvorgabe auf Kosten der Gesellschaft bereichern, dies soll nicht der Exekution der asozialen neoliberalen Ideologie geschuldet sein?
    Wo das Energieerzeugeroligopol ein Preiskartell bildet?
    Weil sich angeblich der Staat gemäß der neoliberalen Ideologie aus der Wirtschaft raushalten soll, da er angeblich immer schlecht /ineffizient ist und private Unternehmen das angeblich alles besser können?
    Die Privatisierung der Wasserversorgung hat diese neoliberale Desinformationspropaganda doch längst Lügen gestraft!

    Versuchen sie ihresgleichen dieses Ammenmärchen weiszumachen. Bei mir scheitern sie desaströs damit.

  110. Habe ich da was verpasst, und arbeitet man bereits weltweit an der Verbesserung der Ensorgungssysteme mit Hochdruck?

    Neulich ein Artikel in der Welt. Da wollte jemand das Zeugs aus den Weltmeeren rausfischen. Das meinte ich. Finanzieren will das keiner. Aber auch die „Guten“ interessieren sich nicht dafür. Vielleicht sind die ja gar nicht so gut.

  111. Wenn ein Mensch die Kosten ohne die Leistungen betrachtet, halte ich das nicht für neoliberal, sondern für dumm.

    Das Eine schließt das Andere nicht aus, im Gegenteil. Es gehört zusammen.

    Überaus treffend formuliert!
    Diese harte Wahrheit aber werden Neoliberale selbstredend in einem tumben Reflex an sich abgleiten lassen, wie ein Lotosblatt die Wassertropfen.

  112. @ Logos 3. Oktober 2019 15:04

    1) Ich habe überhaupt nichts von 10Mrd Menschen geschrieben — das haben sie sich nur UNREDLICH aus den Fingern gesogen: >> STROHMANN!

    Ein Stohmann ist, wenn man anderen etwas unterstellt, für das diese nicht stehen. Krüger hat ihnen aber nicht unterstellt, dass sie das gesagt hätten, sondern hat auf das Bevölkerungswachstum verwiesen, das zur Zeit ungebremst weiter geht. Ihre Lösungen müssten dies eben berücksichtigen.

    Wenn sie Strohmänner für unredlich halten, sollten sie aber lieber mal ihren eigenen Stil überdenken.

    Allein die Studien des VDE und Frauenhofer Institutes ISE widerlegen ihre laienhaft inkompetente Mutmaßung, was angeblich nicht möglich ist..

    In der Tat gibt es eine Reihe von GefälligkeitsStudien, die aber keiner Überprüfung stand halten. Man arbeitet da gerne mit Annahmen, die mit der Realität nichts zu tun haben.

    2) Ich will den künftigen Generationen keineswegs vorschreiben, dass die diesen Weg gehen müssen. Das fordern die selber! Es ist ein nachhaltiger, verantwortungsvoller, enkelgerechter und zukunftsfähiger Weg.

    Quatsch. Ihre Forderungen laufen auf eine Zerstörung unseres Wirtschaftssystems hinaus, dass zum Massenelend führt. Und das wollen diese Kinder mit Sicherheit nicht. Mit falschen Versprechen in die Machbarkeit von Hirgespinsten werden sie verführt um als Kindersoldaten für Andere instrumentalisiert zu werden.

    Aber finde ich schon der Hammer, dass Sie den künftigen Generationen durch ihr verantwortungsloses „weiter so wie bisher“ den Weg in eine lebenswerte Zukunft verbauen wollen. Ist aber typisch für verantwortungslose Neoliberale und/oder Egomanen.

    Es sind gefährliche Ideologen wie Sie, die die Kinder mit falschen Versprechen ins Elend führen.

    Liegt dann an Agenda 2010 von rot/grün Schröder/ Scholz/ Trittin/ Fischer und Merkel, die das fortgesetzt hat. Also nicht an den Neoliberalen.

    Als ob das ein Widerspruch wäre: Schröder und seine SPD-Schergen haben mit der Agenda 2010 asoziale neoliberale Ideologie in Reinform gegen die eigene Gesellschaft exekutiert.

    Auch das ist eine entsprechend verzerrte Weltsicht. Die deutsche Wirtschaft lag nach der Jahrtausendwende am Boden. Schröder hatte wenig Optionen für ein ‚Weiter so wie bisher‘.

    Die gesamte Union incl Merkel ist nicht minder neoliberal durchseucht („marktkonforme Demokratie“!) Das ihrerseits herbeihalluzinierte „also nicht an den Neos“ — ist das noch Inkompetenz oder schon ein plumper Täuschungsversuch?

    Schon wieder so ein Quatsch. Merkels CDU versucht gerade, die SPD links zu überholen, worauf diese noch weiter nach Links rutscht.

    Mir macht hier in Punkto Neoliberalismus keiner was vor! Und täuschen lassen ich mich von Neoliberalen schon mal gar nicht.

    Erinnert mich an die Hexenjäger, die auch hinter jedem Busch das Böse sahen.

  113. Lutz Herrmann 3. Oktober 2019 15:21

    Neulich ein Artikel in der Welt. Da wollte jemand das Zeugs aus den Weltmeeren rausfischen. Das meinte ich. Finanzieren will das keiner. Aber auch die „Guten“ interessieren sich nicht dafür. Vielleicht sind die ja gar nicht so gut.

    Ich denke: Das ‚Vielleicht‘ kann man auch weglassen. Gutmenschen wollen immer das Gute … und machen dann letztlich oft das Böse.

  114. Genau“ unbezahlbar“: deswegen die Energieversorger auch massenweise Pleite, weil sich ihre Preise nahezu niemand mehr leisten kann. Funktioniert so eine plumpe Realitätsverweigerung bei ihresgleichen?

    Was ist das denn für ein Sprechdurchfall?
    Bitte erstmal die Gedanken ordnen, Widersprüche rauskürzen, mit der Realität abgleichen und dann der Reihe nach aufschreiben.
    Vorher brauchen wir gar nicht erst weiterzumachen.

    natürlichen Monopols

    Monopole sind nicht natürlich.

    Gewinnmaximierungsvorgabe auf Kosten der Gesellschaft

    Bitte erst denken, dann schreiben.
    Es ist der Staat, der das Spiel von Angebot und Nachfrage einseitig kastriert hat. Also so Leute mit ihrem geistigen Horizont.

    Nicht liberalen, sondern Neoliberalen

    Was soll das überhaupt sein? Den ursprünglichen Begriff können Sie Bildungsverweigerer ja wohl nicht meinen.

    Weil sich angeblich der Staat gemäß der neoliberalen Ideologie aus der Wirtschaft raushalten soll, da er angeblich immer schlecht /ineffizient ist und private Unternehmen das angeblich alles besser können?

    Dann nehmen Sie zum Illustrieren ihrer kruden Weltsicht doch lieber einen weniger regulierten Sektor.
    Die Energiewirtschaft ist nicht wirklich ein gutes Beispiel für’s Raushalten.

  115. @ Krishna Gans 3. Oktober 2019 15:06

    Wenn ein Mensch die Kosten ohne die Leistungen betrachtet, halte ich das nicht für neoliberal, sondern für dumm.

    Das Eine schließt das Andere nicht aus, im Gegenteil. Es gehört zusammen.

    Dumme Menschen gibt es leider allzu viele, auch unter jenen, die sich vielleicht auch Neoliberal etikettieren lassen -- auch wenn ich diesen Begriff für zu verwaschen halte, um wirkliche Aussagekraft zu haben.

    Die Behauptung, Dummheit gehöre zu ‚Neoliberalen‘ halte ich aber für Unsinn.

  116. Erinnert mich an die Hexenjäger, die auch hinter jedem Busch das Böse sahen.

    Jeder Schizo hat eine Gruppe von Unholden, die ihn verfolgt.
    Bei Logos sind’s halt die Neoliberalen.
    Hat in seiner Unbedarftheit einen Unterhaltungswert ähnlich dem von Herp (m/w/d).

  117. @Logos #109

    Privatisierung der Energieversorgung incl. Privatisierung des natürlichen Monopols des Stromnetzes, wo sich nun auf einmal private Unternehmen mit Gewinnmaximierungsvorgabe auf Kosten der Gesellschaft bereichern, dies soll nicht der Exekution der asozialen neoliberalen Ideologie geschuldet sein?

    Mal darüber nachdenken, in wie weit da der ganze EE Irrsinn eine Rolle spielt, das wäre mal logisch

    #92

    Die „ganz anderen technischen Möglichkeiten“ HABEN wir doch schon! Die müssten nur genutzt bzw. ausgeschöpft und nicht torpediert werden! Dies stelle ich das als Dipl.-Ing. Maschinenbau fest, der weiß, was zu tun wäre, wenn die Politik nur wollte und nicht nicht selbst zu Handlangern und Erfüllungsgehilfen von Großkonzernen und Banken herabwürdigen würde.

    Denke ich da auch an z.B Windmühlen, E-Autos, Batterien ?? (und damit auch „Großkonzerne“ ) -- dann würde ich sagen, solltest du deinen Nick aber schnellstens ändern.
    Hier wurde es schon oft genug ausgewalzt, unter welchen Bedingungen die notwendigen Rohstoffe aus der Erde geholt werden müssen, die auch nicht umsonst „seltene Erden“ genannt werden was da auch an wertvollem Wasser verschwendet wird, Umwelt und Arbeiter vergiftet und ausgebeutet werden.
    Was die sinnlose Platzverschwendung durch geringe Energiedichte angeht hat sich schon jemand Anderes besser drüber ausgelassen.
    Nehmen wir noch Biokraftwerke dazu, haben wir es mit enormen Flächenverbrauch für Monokulturen an Energiepflanzen zu tun, für die einerseits Urwälder (brand-) gerodet werden, Getreideanbauflächen minimiert werden, dann sehe ich für die s.g. Öko Energie eine hundsmiserable Öko Bilanz.
    Da solltest du als Dipl.-Ing. Maschinenbau dein Logos arbeiten lassen und was sinnvolleres vorschlagen, etwas, das ich bisher in deinen Kommentare vermisse.

  118. @MArtin Landvoigt #115

    Die Behauptung, Dummheit gehöre zu ‚Neoliberalen‘ halte ich aber für Unsinn.

    Das steht dir frei, ändert aber mitnichten meine Meinung.

  119. Logos 3. Oktober 2019 15:16

    Privatisierung der Energieversorgung incl. Privatisierung des natürlichen Monopols des Stromnetzes, wo sich nun auf einmal private Unternehmen mit Gewinnmaximierungsvorgabe auf Kosten der Gesellschaft bereichern, dies soll nicht der Exekution der asozialen neoliberalen Ideologie geschuldet sein?

    Natürlich nicht. Die staatliichen Vorgaben und Belastungen sind für die Versorger ruinös. Die Aktienkurse sind weggebrochen. Übrigens galten diese ehemals als sicher Anlage für Pensionskassen. Nun ist die Gefährdung der Altersversorgung auch davon abhängig. Die EEG-Abgabe ist heute bereits erheblich größer als die Herstellkosten für die kWh in konventionellen Kraftwerken.

    Wo das Energieerzeugeroligopol ein Preiskartell bildet?

    Haben sie sich überhaupt schon mal mit der Preisgestaltung der Stromversorgung beschäftigt? Oder blubbern sie nur fröhlich merkbefreit?

    Weil sich angeblich der Staat gemäß der neoliberalen Ideologie aus der Wirtschaft raushalten soll, da er angeblich immer schlecht /ineffizient ist und private Unternehmen das angeblich alles besser können?

    Ihre manische Fixierung auf eine gar nicht existente Ideologie ist ihrerseits einer festen Ideologie geschuldet.

  120. @Logos

    Privatisierung der Energieversorgung incl. Privatisierung des natürlichen Monopols des Stromnetzes, wo sich nun auf einmal private Unternehmen mit Gewinnmaximierungsvorgabe auf Kosten der Gesellschaft bereichern, dies soll nicht der Exekution der asozialen neoliberalen Ideologie geschuldet sein?

    Ohne diese Privatisierung/Deregulierung der Stromnetze und Erzeuger wäre die grüne „Energiewende“ organisatorisch unmöglich gewesen. Wenn du die toll findest, haste dir gerade ins Bein geschossen. For the record, ich lehne beides ab.

  121. @ Logos 3. Oktober 2019 14:20

    Leben denn heute noch im Neoliberalismus – mit unserer Staatsquote?

    Ludwig Erhards Neoliberalismus hat nach dem Krieg das Wirtschafts-„Wunder“ ermöglicht. Große Vermögen haben jene Unternehmer erwirtschaftet, die den kleinen Leuten das Leben erleichtert haben (Neckermann-machts-möglich und Aldi).

    Wo das Energieerzeugeroligopol ein Preiskartell bildet?

    Das Bundeskartellamt war ein Steckenpferd von Ludwig Erhard. Bei natürlichen Monopolen ist wenigstens eine Preiskontrolle vorgesehen. Hier hat der Neoliberalismus gegenüber dem klassischen Liberalismus nachgebessert.

    Egomanie

    Das Grundgesetz schützt, was vielleicht nach Egomanie aussieht, zunächst einmal als Freie Entfaltung der Persönlichkeit.

  122. @Lutz Herrmann #114

    Monopole sind nicht natürlich.

    Ich habe nichts davon geschrieben, dass Monopole natürlich seien, sondern schrieb von „natürlichen Monopolen“.
    Zur Nachhilfe sei https://de.wikipedia.org/wiki/Natürliches_Monopol anempfohlen!

    Es ist der Staat, der das Spiel von Angebot und Nachfrage einseitig kastriert hat. Also so Leute mit ihrem geistigen Horizont.

    Aus ihrem Munde nehme ich Letzteres im Sinne einer sartrischen Kontraindikation als Kompliment.

    Bitte erst denken, dann schreiben!
    Genau: Privatisierung von gesellschaftlich und wirtschaftlich sensiblen Staatseigentum, welches niemals in die Gewinninteressen privater Unternehmen hätte entlassen werden dürfen, wird nun zu „einseitig kastriert“ verklärt.
    Falls sie es nicht nicht kapiert haben: Ich halte vom „Spiel von Angebot und Nachfrage“ schon generell wenig und bei der Stromversorung gar nichts (ausgenommen in Bürgerhand, Genossenschaften oder Kommunen). Und da beim Energieerzeugeroligopol ohnehin keine Konkurrenz, sondern ein Kartell vorliegt, ist das mit dem „Spiel von Angebot und Nachfrage“ umso mehr Essig. Muss ich ihnen denn alles erklären?
    Bitte erst denken, dann schreiben!

    Was soll das überhaupt sein?

    Was genau meinen sie denn mit „das“? Liberal oder neoliberal? Sie sind ja nicht einmal in der Lage, sich hinreichend klar zu artikulieren. Bringen sie erst mal Ordnung in ihre Gedanken, eigenen sich ein hinreichendes Minimum an Fachwissen an und äußern sich DANN!
    Bitte erst weiterbilden und denken, dann schreiben.
    Oder möchten sie den Dunning-Kruger-Effekt demonstrieren?

  123. @Martin landvoigt #119

    Ihre manische Fixierung auf eine gar nicht existente Ideologie …

    Erst „unterschiedliche Schulen“ und nun auf einmal „gar nicht existent“?

    Deutlicher hätten sie die entsprechende Ansage von Prof. Rainer Mausfeld doch gar nicht bestätigen können!

    Mit welcher intellektuelle Zumutung, Desinformation und Realitätsverweigerung wollen sie die Leser als nächstes täuschen?
    Umweltverschmutzung ist auch nicht existent?

    Funktioniert dieser Irrsinn bei ihresgleichen?

  124. @Logos
    Den Rat denken und schreiben solltest du dir in dieser Reihenfolge auch beherzigen.
    Deine von oben herab Rolle steht dir schlecht, dazu argumentierst du zu wenig / gar nicht. Du schmeißt mit Schlagworten um dich und sonst nix. Von Argumenten habe ich bei dir noch nix gelesen, also, versuch’s mal.

  125. @Logos

    Die Betreiber der EE haben doch ein Kartell. Das wollen Sie doch noch ausweiten und den zukünftigen Generationen aufzwingen. Sie sind da also das Paradebeispiel für einen „Neoliberalen“.

  126. @ Logos 3. Oktober 2019 17:57

    Bitte erst denken, dann schreiben!

    Ich bin mir nicht sicher, ob Se selbst sch daran halten.

    Genau: Privatisierung von gesellschaftlich und wirtschaftlich sensiblen Staatseigentum, welches niemals in die Gewinninteressen privater Unternehmen hätte entlassen werden dürfen, wird nun zu „einseitig kastriert“ verklärt.

    Das nenne ich nun Ideologie. Staat ist ohnehin zunächst ein soziales Gebilde, eine juristische Person. Dieser Staat kann dannmit seinem Eigentum genau das machen, was er für richtig hält. Politische Vorgaben, wie sie sie hier machen, stehen zwar unter Meinungsfreiheit, aber ein Argument ist das nicht.

    Falls sie es nicht nicht kapiert haben: Ich halte vom „Spiel von Angebot und Nachfrage“ schon generell wenig und bei der Stromversorung gar nichts (ausgenommen in Bürgerhand, Genossenschaften oder Kommunen).

    Das wissen wir … aber ist es auch bedeutsam?

    Und da beim Energieerzeugeroligopol ohnehin keine Konkurrenz, sondern ein Kartell vorliegt, ist das mit dem „Spiel von Angebot und Nachfrage“ umso mehr Essig. Muss ich ihnen denn alles erklären?
    Bitte erst denken, dann schreiben!

    Was soll hier die Bezeichnung Kartell? Das Passt hier gar nicht:

    Kartell ist ein mehrdeutiger Begriff, der in der Regel einen Zusammenschluss oder eine Vereinbarung zwischen Konkurrenten bezeichnet, aber – davon abgeleitet – auch abwertend für organisierte Kriminalität steht. Die Hauptverwendung von Kartell ist die eines Kartells in der Wirtschaft. In der Politik bezeichnet es ein befristetes Bündnis mehrerer Parteien etwa im Wahlkampf.

    Die Preisbildung geschieht heir aber nicht unter konkurrenten, sondern ist staatlich eng vorgegeben.

    Nicht liberalen, sondern Neoliberalen

    Was soll das überhaupt sein? Den ursprünglichen Begriff können Sie Bildungsverweigerer ja wohl nicht meinen.

    Was genau meinen sie denn mit „das“? Liberal oder neoliberal? Sie sind ja nicht einmal in der Lage, sich hinreichend klar zu artikulieren. Bringen sie erst mal Ordnung in ihre Gedanken, eigenen sich ein hinreichendes Minimum an Fachwissen an und äußern sich DANN!

    Der Kontext ist klar. Sie unterscheiden zwischen Liberal und Neoliberal. Dazu existieren sehr unterschiedliche Erklärungen
    und Definitionen. Sie wurden nach ihrer Definition gefragt und verweigern die Antwort … können sie das nicht beantworten?

    Oder möchten sie den Dunning-Kruger-Effekt demonstrieren?

    Natürlich schlägt man da erst mal nach:

    Als Dunning-Kruger-Effekt wird die systematische fehlerhafte Neigung relativ inkompetenter Menschen bezeichnet, das eigene Wissen und Können zu überschätzen und die Kompetenz anderer zu unterschätzen

    Warum kommt mir da der Gedanke, dass Sie gerade in den Spiegel geschaut haben?

  127. Ich habe nichts davon geschrieben, dass Monopole natürlich seien, sondern schrieb von „natürlichen Monopolen“.

    Dann müssen Sie an ihrem Satzbau arbeiten und die verlinkten Wikipedia-Artikel auch verstehen. Sie haben oben eine sich ergebende mikroökonomische Situation privatisieren wollen. Das ergibt gar keinen Sinn.

    Falls sie es nicht nicht kapiert haben: Ich halte vom „Spiel von Angebot und Nachfrage“ schon generell wenig

    Das Sie mit der Realität so Ihre Probleme haben, ist schon beim ersten Kommentar glasklar rübergekommen. Immer wenn’s unangenehm wird, bleiben die Antworten einfach aus. Auch das kennt man. Gewürzt mit einer gehörigen Prise Egozentriusmus.

    Muss ich ihnen denn alles erklären?

    Sie wissen also echt nicht, wie die Strompreise zustandekommen und machen nun einen auf dicke Hose. Sie haben sich den Sektor mit den zweitmeisten staatlichen Auflagen und Einmischungen ausgesucht, um der Marktwirtschaft an’s Bein zu pinkeln. Armer Tropf.

    Bitte erst weiterbilden und denken, dann schreiben.

    Was? Auch noch habilitieren? Jetzt ist aber bald mal gut.
    Logos, du bist rotzfrech und kannst Dich auf Kommando strunzdumm stellen. Nicht sehr originell. Erklär‘ einfach mal, was Du unter Neoliberalismus verstehst. Das wird dann peinlich, weil’s eben Agitprop ist, der einen historischen Begriff sinnentleert.

  128. @ Logos 3. Oktober 2019 18:03

    Ihre manische Fixierung auf eine gar nicht existente Ideologie …

    Erst „unterschiedliche Schulen“ und nun auf einmal „gar nicht existent“?

    Eine Schule macht noch keine Ideologie, und viele Schulen verhindern, dass man von EINER Ideologie sprechen kann.

    Was verstehen sie den unter Ideologie? Ich beziehe mich auf

    Ideologie (französisch idéologie; zu griechisch ἰδέα idéa „Idee“ und λόγος lógos „Lehre“, „Wissenschaft“ – eigentlich „Ideenlehre“)[1] steht im weiteren Sinne bildungssprachlich für Weltanschauung. Im engeren Sinne wird damit zum einen auf Karl Marx zurückgehend das „falsche Bewusstsein“ einer Gesellschaft bezeichnet, zum anderen wird in der amerikanischen Wissenssoziologie jedes System von Normen als Ideologie bezeichnet, das Gruppen zur Rechtfertigung und Bewertung eigener und fremder Handlungen verwenden.

    Die Marktlehre ist ein Bereich der Wirtschaftswissenschaften, im Engeren Sinn der Volkswirtschaftslehre. Sie bildet damit keine Weltanschauung. Es geht lediglich darum wie man das Allokationsproblem und Anpassungsmechanismen in einer Volkswirtschaft am besten lösen kann.

    Anders dagegen der Klimaalarmismus, der oft totalitäre Züge aufweist. Man fordert die Große Transformation, das gesamte Leben, die Gesellschaft und das Wirtschaften soll sich weltweit ändern und unter einer Aufgabe zur Klimarettung stellen.

    Mit welcher intellektuelle Zumutung, Desinformation und Realitätsverweigerung wollen sie die Leser als nächstes täuschen?

    Das ist doch ihr Metier. Ich habe damit nichts zu tun.

    Umweltverschmutzung ist auch nicht existent?

    Was soll der Quatsch. Klimaretter propagieren oft maßnahmen zur Umweltzerstörung. Wieso sollte die nicht existent sein?

  129. Ich finde es immer wieder sehr amüsant, dass Kommentatoren mit demonstrierten Mangel an jeglichem Sachverstand die Klappe immer am weitesten aufreißen, siehe Herp, siehe Logos. Ich habe hier von Letzterem noch nicht ein sachliches, vernünftiges Argument gelesen.

  130. @langsvoigt #126

    Das nenne ich nun Ideologie. Staat ist ohnehin zunächst ein soziales Gebilde, eine juristische Person. Dieser Staat kann dannmit seinem Eigentum genau das machen, was er für richtig hält.

    Thema verfehlt!

    Was soll hier die Bezeichnung Kartell? Das Passt hier gar nicht:

    versus
    https://de.wikipedia.org/wiki/Die_gro%C3%9Fen_Vier_(Energieversorgung)

    Angesichts dieser und vieler anderer Beispiele ihrer Realitätsverweigerung (die wohlwollendere von zwei Möglichkeiten) steige ich aus dieser Scheindebatte aus, welche ihrerseits Ignoranz, ideologische Verblendung, Desinformation und Faktenverdrehungen bemüht.
    Möge der Wahnsinn, der hier von neoliberaler Seite prodagandiert wird, Lesern eindrücklich aufzeigen, was von diesem anti-wissenschaftlichen Blog zu halten ist.

    Der Elan, mit dem hier der neoliberalen Ideologie bei gleichzeitiger Leugnung („nicht existent“) derselben das Wort geredet wird, spricht Bände. Die verantwortungslose Haltung zum anthropogenen Klimawandel ist da nur logische Folge dieser asozialen, verkommenen, gesellschaftszerstörenden und menschenverachtenden neoliberalen Ideologie.

  131. Ist in der Klapse nicht langsam Zapfenstreich? Kann nicht bald mal so ein Faschopfleger dem Herrn Logos sein neoliberales Gutenachtzäpfchen verabreichen?

  132. Kriegt sowas überhaupt Freigang ? Oder ist der ausgebüchst ?

  133. @Lutz Hermann #131

    Im Sinne von Volker Pispers
    „Ich zitiere … am liebsten wörtlich. Ich habe noch keine bessere Möglichkeit gefunden, sie zu beleidigen“:

    Ist in der Klapse nicht langsam Zapfenstreich? Kann nicht bald mal so ein Faschopfleger dem Herrn Logos sein neoliberales Gutenachtzäpfchen verabreichen?

    Deutlicher hätte ich ihr Subniveau, ihre Inhaltsleere und absolute Argumentationsabwesenheit [1] nicht auf den Punkt bringen und sie diskreditieren können, als sie es selbst damit fertig brachten.

    [1] sowie faschistoide Gesinnung: wie in der totalitären Sowjetunion möchten auch sie unbequeme Kritiker ins Irrenhaus wegsperren?

  134. @ anorak2 2. Oktober 2019 17:26

    Die Ursache des kompletten Zusammenbruchs der Berliner S-Bahn war die Profitorientierung in Kombination mit der himmelschreienden Inkompetenz neoliberaler BWLer.

    Kann ich mir nicht vorstellen. Wenn die Vorgabe seitens der Politik so war, dass der Service priorisiert aufrecht erhalten werden soll, ist es die Aufgabe des Managements, dies auch umzusetzen. Entweder waren die Vorgaben nicht so gemacht worden, oder das Management hat diese nicht korrekt umgesetzt. In jedem Fall wäre es persönliches Versagen und keine Systemfrage.

    Wenn die staatlichen Betriebe nicht funktionieren, gibt es ja auch immer Leute, die meinen, dass es unter privatwirtschaftlichen Bedingungen dazu nicht gekommen wäre.

    Die Fakten sprechen gegen sie. Sowas gab es ein ganzes Jahrhundert lang nicht.

    Wie nun? das Leute das nicht behaupten. Ich meine, es bedarf keines Beleges, dass es immer wieder Leute gibt, die das behaupten.

    Ich gehöre nicht zu den Leuten, denn ich weiß, dass ein System alleine auch nicht vor Fehlern feit.

    Es gab es erst nach und wegen der Privatisierung, auf Grund wohl dokumentierter Kausalketten.

    Dann zeige mir die Kausalketten und ich zeige dir, was in der Dokumentation fehlt oder wo der Fehler punktgenau lag.

  135. @Logos
    Was bist Du für ein Spinner. Antworte einfach mal, wenn Dir einer eine Frage stellt.

    Neoliberalismus
    (…) Realitätsverweigerung
    (…) Neoliberalismus
    (…) Realitätsverweigerung
    (…) Neoliberalismus

    Deine Platte hat einen Knacks.

  136. wie in der totalitären Sowjetunion möchten auch sie unbequeme Kritiker ins Irrenhaus wegsperren

    In deinem Fall ist das doch schon längst passiert. Du bist doch schon in der Klapse. Anders lässt sich der faktenbefreite Redeschwall nicht erklären.

  137. Hmmm … steht es unter Meinungsfreiheit, wenn jemand in einer Diskussion die Fragen nicht beantwortet, statt dessen aber immer irgendwelche leeren Schlagworte wiederholt? Ich meine, ja.

    Aber es steht auch unter Meinungsfreiheit zu sagen, was man davon hält.

  138. Herr Logos ist kein unbequemer Kritiker.

    Er merkt nicht, dass er in einer Blase lebt und sich und Leute wie Herrn Herp damit vorführt.

  139. Der Logos hat aber einen hohen Unterhaltungswert, wie ich finde.
    Der merkt ja gar nicht, wenn man ihn veräppelt oder anstachelt, und bläst sich danach nur noch mehr auf.

    Herr Krüger, wo haben Sie den eigentlich aufgegabelt?

  140. @LH

    Es gibt halt genug Leute in Deutschland, die in ihrer Blase leben und sich ihre kleine eigene Welt zusammen basteln. Ich treffe die immer wieder auch im realen Leben. Lehrer und Intellektuelle, die keine Ahnung haben, was in Deutschland abgeht und das gerade durch Grüne und Co. eine Umverteilung von Arm nach Reich stattfindet. Erst durch Harz4 und EEG und jetzt durch die Energiewende. Die Energiewende ist das größte Umverteilungsprogram der Weltgeschichte.

    Und dann kommen die damit an, dass die Armen zum Jahresende 100 € CO2-Steuer pro Kopf zurück erhalten, genau wie der Millionär und somit davon profitieren. Hat erst gerade Karl Lauterbach bei Lanz erzählt. Ja Danke. Vorher dürfen die aber in Vorleistung von Hartz4 und Rente und Sozialhilfe treten und sich verschulden und erhalten dann am Jahresende als Dank 100 € zurück, dass die noch weniger konsumiert haben. Obwohl die Armen die Klimaschützer an sich sind, wegen des geringen Konsums.

    Lauterbach hat auch ganz konkret auf Nachfrage von Lanz von Enteignungen gesprochen, für WKA, Überlandleitungen, etc.. Und will den Individualverkehr verbieten und Bus und Bahn den Leuten verordnen.

    Diese Leute wollen also uns und die folgenden Generationen bevormunden, ein Leben nach ihren Vorstellungen aufzwingen und zahlen und sich weiter einschränken dürfen sich dann vor allen die Armen. Und diese Typen bezeichnen das noch als soziales Projekt und Projekt gegen den Kapitalismus. Klar doch ein Billionenprojekt ist nicht kapitalistisch.

    Denen ist das auch nicht auszureden und klar zu machen, da die halt in ihrer eigenen Blase leben. Und diese Leute glauben ganz, ganz fest an ihre Mission.

  141. @ML

    Dann zeige mir die Kausalketten und ich zeige dir, was in der Dokumentation fehlt oder wo der Fehler punktgenau lag.

    Neoliberal motivierte Bahnreform 1994 ->
    Zielsetzung Profitmaximierung ->
    massive Personaleinsparungen in den Werkstätten zur Kostensenkung ->
    Defekte an Fahrzeugen nehmen zu, Radbrüche ->
    Gefahr tödlicher Unfälle ->
    Aufsichtsbehörde verbietet den Betrieb ->
    Stilllegung des gesamten Netzes

    https://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article103797342/S-Bahn-Chaos-Mitarbeiter-hatten-gewarnt.html

  142. PS

    Und ausreden kann man denen auch nicht, dass die versuchen mit flächenintensiven und daher umweltschädlichen Energieformen mit hohen Ausfallszeiten und mit großer Anfälligkeit gegen Naturkatastrophen und Terror versuchen den Planeten zu retten.

    Deshalb hat Greta ja auch Atomkraft für solche Situationen gefordert. Genau wie ein James Hansen und teils auch das IPCC.

    Logos und Co. meinen aber auch die Atomkraft müsse man ablehnen und genau das wollen auch die Kinder und folgenden Generationen.

  143. Vorher dürfen die aber in Vorleistung von Hartz4 und Rente und Sozialhilfe treten und sich verschulden und erhalten dann am Jahresende als Dank 100 € zurück,

    Korrekt. Und vermutlich werden diese 100,- € dann noch als Einnahme o.ä. bewertet und auf die Leistung angerechnet… Ein Schelm wer böses dabei denkt 😉

  144. @ Michael Krüger 4. Oktober 2019 12:59

    Und dann kommen die damit an, dass die Armen zum Jahresende 100 € CO2-Steuer pro Kopf zurück erhalten, genau wie der Millionär und somit davon profitieren.

    Scholz hat doch die Mehreinnahmen durch die CO2-Steuer bereits im Haushalt eingeplant. Wieviele Milliarden waren das noch mal?

    Hat erst gerade Karl Lauterbach bei Lanz erzählt. Ja Danke. Vorher dürfen die aber in Vorleistung von Hartz4 und Rente und Sozialhilfe treten und sich verschulden und erhalten dann am Jahresende als Dank 100 € zurück, dass die noch weniger konsumiert haben.

    Damit die überhaupt was zurück bekommen, bedarf es zuerst der Verwaltung der Vereinnahmung, und dann die Verwaltung der Rückzahlung. Diese Overheads sind weitere Verschwendungen, und sicher nicht CO2 neutral.

    Lauterbach hat auch ganz konkret auf Nachfrage von Lanz von Enteignungen gesprochen, für WKA, Überlandleitungen, etc.. Und will den Individualverkehr verbieten und Bus und Bahn den Leuten verordnen.

    Wir sind noch nicht in Venezuela … noch nicht. Bei Tichy stand kürzlich ein Artikel, der hat nachgerechnet: Pro Kopf/km liegt die Bahn hinsichtlich CO2-Bilanz auf vergleichbarem Niveau wie der Individualverkehr. Also bringt der Umstieg auf die Bahn auch nichts. Außer, dass die Züge heute oft schon überlastet sind ….

    Diese Leute wollen also uns und die folgenden Generationen bevormunden, ein Leben nach ihren Vorstellungen aufzwingen und zahlen und sich weiter einschränken dürfen sich dann vor allen die Armen. Und diese Typen bezeichnen das noch als soziales Projekt und Projekt gegen den Kapitalismus. Klar doch ein Billionenprojekt ist nicht kapitalistisch.

    Ist es zwar Wahnsinn, so hat es doch Methode. Für das Klima bringt es offensichtlich nichts.

  145. anorak2 4. Oktober 2019 13:11

    Dann zeige mir die Kausalketten und ich zeige dir, was in der Dokumentation fehlt oder wo der Fehler punktgenau lag.

    Neoliberal motivierte Bahnreform 1994 ->
    Zielsetzung Profitmaximierung ->

    Das ist nicht gut dokumentiert: Welche Vorgaben hatten die Bahnverantwortlichen? Hatten sie nun eine Priorität für einen zuverlässigen und sicheren Service oder nicht.

    Wenn ja: Was haben sie dafür getan?
    Wenn nein: Dann trägt die Politik dafür die Verantwortung.

    Von Profitmaximierung kann man bei der Bahn wohl nicht sprechen, denn es bleibt ein Zuschussbetrieb. Hat man die Zuschüsse gekürzt, dass die Bahn nicht mehr über hinreichende Mittel verfügte? Dann wäre die Politik verantwortlich. Hat das Bahnmanagement über die Probleme rechtzeitig an die Politik bereichtet? Wenn nein, dann sind die Manager dafür verantwortlich.

    massive Personaleinsparungen in den Werkstätten zur Kostensenkung ->

    Dies wäre eine zulässige Maßnahme, wenn die Werkstätten ineffizient arbeiten würden. Aber eine einfache Kürzung der Kosten bei gleichzeitiger Reduktion der notwendigen Leistung ist nicht neoliberal, sondern dumm. Wenn ein Beamtenapparat die ‚Kostensenkung‘ in gleicher Weise durchgeführt hätte, wären wohl die gleichen Ergebnisse zu erwarten.

    https://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article103797342/S-Bahn-Chaos-Mitarbeiter-hatten-gewarnt.html

    Dort steht:

    Bereits Mitte Dezember haben nach Informationen dieser Zeitung Mitarbeiter die Geschäftsführung des Unternehmens vor gravierenden Rückständen bei der Instandhaltung und der Wartung der Züge gewarnt.

    Das ist hier zwar interessant, aber entscheidender zur Frage nach Problemen ist: Was hat die Geschäftsführung mit dieser Information gemacht? Wenn sie dies mit den aufsichtsführenden Behörden kommuniziert hatte und entsprechende Nachträgliche Zuschüsse beantragte, dann liegt des schwarze Peter bei jenen. Haben sie aber nichts gemacht, tragen sie auch die Verantwortung.

  146. Neoliberal motivierte Bahnreform 1994

    Achso, das ist also neoliberal. Wenn die Organisationsform weg von einer Behörde geändert wird, obwohl gar keine Wettbewerbssituation besteht. Wäre pseudoliberal, aliberal oder staatskapitalistisch nicht geeigneter? Ich sehe darin weder das „neo“ noch das „liberal“.

  147. @ML Mit deiner Argumentation kann das System nie die Ursache von Missständen sein, die Vorgaben haben ja gestimmt und wenn sie sich nicht in der Wirklichkeit stattfanden waren die Umstände schuld, oder Inkompetenz einzelner. Mit der Methode kannst du auch den Sozialismus in der DDR von jeder Schuld freisprechen.

  148. @LH

    Neoliberal motivierte Bahnreform 1994

    Achso, das ist also neoliberal. Wenn die Organisationsform weg von einer Behörde geändert wird, obwohl gar keine Wettbewerbssituation besteht.

    Jaja

    Wäre pseudoliberal, aliberal oder staatskapitalistisch nicht geeigneter? Ich sehe darin weder das „neo“ noch das „liberal“.

    Geh nochmal auf Los und ziehe keine 4000 Mark ein. Ich hatte oben schon geschrieben, dass man die Bedeutung eines Wortes regelmäßig nicht aus seiner Etymologie (wie zB Bedeutung der Wortbestandteile von zusammengesetzten Wörtern) herleiten kann, sondern aus der üblichen Bedeutung die die Mehrzahl der Sprachgemeinschaft dem Wort gibt. Und was das angeht: Ich habe die Begriffsbildungen, die du dir gerade ausgedacht hast, noch nie im Zusammenhang mit der Bahnreform gehört, aber „neoliberal“ schon oft. Das scheint also die Bedeutung des Wortes zu sein, die eine große Zahl deutscher Muttersprachler dem Wort gibt, folglich ist das seine Bedeutung.

  149. @LH Nachtrag: Auch bei dir fällt eine Parallele auf. Deine Argumentation erinnert an die Ausflüchte strammer Sozialisten, dass die Missstände in der DDR nicht dem Sozialismus anzulasten seien, weil sie ja nicht den sozialistischen Zielen entsprachen. Das mag ja sein, aber es war das Ergebnis wenn Sozialisten versuchten, diese Ziele umzusetzen, also ist es sehr wohl dieser Ideologie anzulasten. Analog mag die Bahnreform nicht den theoretischen Höhenflügen der neoliberalen Ideologie entsprechen, aber es war das tatsächliche Ergebnis der Umsetzung. Also ist es sehr wohl der Ideologie anzulasten, und alle beschriebenen Sekundärfolgen auch.

  150. @anorak2
    Blöde Frage, wann fing denn die S-Bahn Misere an ?
    Bis zum Mauerfall ist die doch unter DDR Regie gefahren, auch in West-Berlin.

  151. @KG

    Blöde Frage, wann fing denn die S-Bahn Misere an ?

    Winter 2008/2009

    Bis zum Mauerfall ist die doch unter DDR Regie gefahren, auch in West-Berlin.

    Ja, damit hat das Thema aber nichts zu tun. Die S-Bahn hat in vielfacher Weise unter dem Kalten Krieg gelitten (eigenes Thema), aber ein großer Teil dieser Folgen wurde in den 1990er Jahren beseitigt in Form von Streckenwiedereröffnungen und Renovierung der verkommenen Bahnhöfe. Es war erstmal eine große Erfolgsgeschichte. Die Folgen des Missmanagements wirkten sich erst in den 2000er Jahren aus. Die Öffentlichkeit hat davon bis dato nichts mitbekommen, bis dann plötzlich über Nacht gar nichts fuhr.

  152. Nee, so spät nicht mehr, das ist dann eine eigene, neue Entwicklung

  153. @ anorak2 4. Oktober 2019 15:00

    Mit deiner Argumentation kann das System nie die Ursache von Missständen sein, die Vorgaben haben ja gestimmt und wenn sie sich nicht in der Wirklichkeit stattfanden waren die Umstände schuld, oder Inkompetenz einzelner.

    Das müssen wir genauer betrachten: Ein System kann tatsächlich keine alleinige Ursache sein. Denn natürlich kommt es darauf an, wie man es mit Leben füllt. Aber es gibt Systeme, die haben bessere Chancen funktionale oder gar optimale Ergebnisse zu bringen als andere. Bei der Beurteilung eines Misstandes, ist es nicht entscheidend, oberflächlich ein System zuzuordnen und damit das System zu beurteilen, also eine Übertragung des des Resultates auf das System.

    Das wäre zumindest eingeschränkt zulässig, wenn die jeweiligen Bedingungen genauer untersucht werden. Der Wirtschafts-Liberalismus hat für sein Gelingen mehrere Voraussetzungen, die meist nicht vollständig erreicht werden, aber zumindest näherungsweise angestrebt werden sollte. Dort, wo man allerdings diese Voraussetzungen ignoriert und diesen zuwider handelt, kann man dem Wirtschafts-Liberalismus keinen Vorwurf machen.

    In unserem Fall wäre eine wahrhaft wirtschafts-liberale Bahnreform, wenn die Politik klare Vorgaben über die Funktion und Leistung macht, denn es existiert hier kein Marktmechanismus, der Homogene Güter in beliebigen Stückzahlen produzieren könnte. Beispielsweise ist die konkrete Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit mit dem Auftraggeber abzustimmen. Das Unternehmen braucht weitgehend freie Hand um den Betrieb angemessen zu organisieren und zu dem entsprechenden Preis in Varianten anzubieten -- hier kann man einen Verhandlungsprozess erwarten, zumal die Politik in jedem Fall die Zuschüsse gewährt und damit auch die Ticketpreise zu verantworten hat.

    Dies ist offenbar so nicht gemacht worden, oder die Politik hat nicht die entsprechenden Aufträge erteilt. Aber es bleibt absolut durchführbar, klare Aufträge zu erteilen.

    Mit der Methode kannst du auch den Sozialismus in der DDR von jeder Schuld freisprechen.

    Ich gebe auch dort dem System nicht die Schuld, sondern den Menschen, die dafür verantwortlich waren. Dennoch kann man entsprechende Analysen auch hier machen.

    Die Planwirtschaft hat natürlich andere Voraussetzungen, die man ebenso beachten müsste. Meist wurden 5-Jahrespläne durchgeführt, die bereits durch ihre Dauer keine hohe Dynamik aufweisen konnte. Darüber hinaus ließen sich Fortschritte in der Produktionsweise so nur unzureichend einplanen, denn das System überforderte systematisch die Planer, die gar nicht den Bedarf so genau vorhersehen konnten. Die Ergebnisse waren dann systemkonform: Mangelwirtschaft, die dem Bedarf nicht entsprach und dafür zu teuer war. Vor allem wegen der unzureichenden Ausstattung von Anpassungsmechanismen blieb das System ineffizient.

    Wäre es möglich gewesen, dennoch mittels Planwirtschaft gute Ergebnisse zu erzielen, vielleicht bessere als die Marktwirtschaft? Im Besonderen bei Versorgungsleistungen wie Strom, Wasser und ÖPNV erscheint das durchaus möglich, denn auch unter liberalen Bedingungen würde ein erheblicher Planungsaufwand unvermeidlich sein. Die Unterschiede wären dann vor allem nach Innen in der Organisation und der Effizienz und Dynamik zu sehen.

    Hier hat ein liberaleres System ein höheres Potential, kann aber auch viel falsch machen. Allerdings neigen Großunternehmen stets dazu, den Charakter von Behörden anzunehmen, die eine Eigendynamik weitgehend ausschließt.

    Als Fazit bleibt für mich: Die Privatisierung der Versorger kann sinnvoll sein, aber nicht in jedem Fall. Da die liberalen Prinzipien nur eingeschränkt anwendbar sind, ergeben sich auch hier Risiken der Fehlsteuerungen. Ich enthalte mich darum einer Empfehlung, solange es keine detaillierte Ausgestaltung der jeweiligen Alternativen nicht bekannt sind.

  154. dass man die Bedeutung eines Wortes regelmäßig nicht aus seiner Etymologie (wie zB Bedeutung der Wortbestandteile von zusammengesetzten Wörtern) herleiten kann, sondern aus der üblichen Bedeutung die die Mehrzahl der Sprachgemeinschaft dem Wort gibt

    Ja, das ist wohl so.
    Leider.

    nicht den theoretischen Höhenflügen der neoliberalen Ideologie entsprechen

    Doch. Gewisslich.
    Nur ist es keine Ausgeburt des klassischen Liberalismus, wo die Degeneration des Produkts durch die Wettbewerbssituation aufgehalten wird. Das fällt hier ja weg und wird durch eine weitere Behörde substituiert. Ein dummes Konstrukt.

  155. @Martin Landvoigt #153
    Lange Rede kurzer Sinn:
    Das ist die selbe Berliner Regierung, die auch mit für den BER verantwortlich ist.

  156. @ Krishna Gans 4. Oktober 2019 17:04

    Das ist die selbe Berliner Regierung, die auch mit für den BER verantwortlich ist.

    Treffende Bemerkung. Immer diese neoliberale grüne Verbotspartei im Verein mit der SPDler !

    Die letzten Umfragen bei Forsa für die Berliner Zeitung vom 02.10.2019
    CDU 17 %
    SPD 16 %
    Grüne 24 %
    FDP 6 %
    Linke 16 %
    AfD 11 %

  157. @Lutz Herrmann #135

    Was bist Du für ein Spinner.

    Was sind sie doch für ein Leuchtturm an argumentativer Überzeugungskraft! Ganz großes Kino

    Deine Platte hat einen Knacks.

    Don´t shoot the messenger!
    Ich bin doch nur der Überbringer der schlechten Botschaften.

    Die Ursache für ständig erneute Diagnosen von „Reälitätsverweigerung“ und „Neolibarlsmus“ finden sie im realitätsverweigernden Fehlverhalten ihrer neoliberalen Gesinnungsgenossen.

    Vielleicht ist Kausalität für sie ja ein Fremdwort, mit dem sie nichts anfangen können:
    Aktio > Reaktio, Ursache >> Wirkung
    Sich über das selbst verursachte Echo zu beschweren, wie sie es machen, ist doch an Absurdität kaum noch zu übertreffen! Womit sich der Kreis schließt und klar wird, dass der zuerst zitierte Anwurf unbenutzt retour an Absender geht.

  158. @Martin Landvoigt #156
    Verrätst du mir, was die Umfragen von heute mit der S-Bahn Misere 2008 zu tun hat ?
    Keine Ahnung wann genau der BER in Angriff genommen und geplant wurde, da helfen die Umfragen von heute auch nicht weiter.
    Seit Willy Brandt gabs keinen vernünftigen Bürgermeister mehr in Berlin.

  159. @Logos, du Sprücheklopper, hast du auch Sachargumente ?
    Wenn nicht, bist und bleibst du ein großmäuliger Spinner, weil:

    Aktio > Reaktio, Ursache >> Wirkung

    😀

  160. Logos 4. Oktober 2019 20:03

    Michael Huemer schrieb:

    Die Belege legen … nahe, dass politisch engagierte Leute eher vom Wunsch angespornt werden, sich als Kämpfer für politische Ideale zu sehen, als vom Wunsch nach diesen Idealen selbst.

  161. @ML

    Die letzten Umfragen bei Forsa für die Berliner Zeitung vom 02.10.2019

    Die S-Bahn Berlin GmBH ist seit der Bahnreform 1994 eine 100%ige Tochter der Deutschen Bahn AG, und ihre Auftrag von dort ist Gewinn zu machen und diesen an das Mutterunternehmen zu überweisen.

    Die Berliner S-Bahn gehört weder dem Senat von Berlin noch der Landesregierung Brandenburg (sie bedient ja 2 Bundesländer) und erhält von dort keine Anweisungen. Die ist Politik der beiden Länder ist also für deren innere Abläufe bedeutungslos, der einzige politische Einfluss besteht nach dem (Entschuldigung) neoliberalen Konzept im „Leistungen bestellen“, und Neu- und Ausbau von Strecken beschließen (oder auch nicht).

    Eine in der Diskussion untergegangene Folge der Privatisierung ist der oben genannte Verfall von Bahnhofsgebäuden vor allem auf dem Land. Einige hat die Bahn verkauft, die jetzt meist bahnfremd genutzt werden. Aber viele davon wurden einfach mit Brettern vernagelt und für die Öffentlichkeit geschlossen. In den Orten stehen jetzt die Bahnhofsgebäude leer rum und vergammeln, die Fahrgäste stehen draußen auf dem Bahnsteig und frieren. Das ist ein kultureller und materieller Verlust, also sowohl volkswirtschaftlich wie ideell ganz falsch. Es passiert halt weil die neoliberale Ideologie nur betriebswirtschaftliches Denken kennt.

  162. @ Krishna Gans 4. Oktober 2019 20:18

    Verrätst du mir, was die Umfragen von heute mit der S-Bahn Misere 2008 zu tun hat ?

    Ist das nicht offensichtlich? Anorak2 nannte Missstände bei der Berliner S-Bahn. Du wiest selbst auf den Zusammenhang zur Berliner Regierung und BER hin: Krishna Gans 4. Oktober 2019 17:04

    Der Öffentliche Nahverkehr und sein Funktionieren ist erheblicher Teil der Aufgabe der Regierung, dies vorzugeben, zu steuern und zu überwachen. Wenn es nicht funtioniert liegt darum der Verdacht nahe, dass die Regierung auch dafür die Verantwortung trägt.

    Keine Ahnung wann genau der BER in Angriff genommen und geplant wurde, da helfen die Umfragen von heute auch nicht weiter.

    Wenn etwas schief läuft, ist es nicht zeurest die Aufgeb, Bergangenheitsbewältigung zu betreiben, sondern das das Problem gelöst wird. Das ist bis heute nicht erfolgt.

    Seit Willy Brandt gabs keinen vernünftigen Bürgermeister mehr in Berlin.

    Wahrscheinlich stimmt das sogar.

  163. @Martin Landvoigt #162
    Die Umfragen waren „heute“, die Missstände starteten 2008, merkste was ?

    Wenn etwas schief läuft, ist es nicht zeurest die Aufgeb, Bergangenheitsbewältigung zu betreiben,

    Wenn’s um Ursachenforschung geht schon, da fängt man bei den Anfängen an, geht ja dabei nicht um Vergangenheitsbewältigung.

  164. @ Krishna Gans 5. Oktober 2019 22:00

    Die Umfragen waren „heute“, die Missstände starteten 2008, merkste was ?

    n der Demokratie würde man erwarten, dass eine Regierung, die ihre Aufgaben nicht erledigt, abgewählt wird. Aber das Signal des Wählers ist ein ‚Weiter so‘!

  165. @KG

    Keine Ahnung wann genau der BER in Angriff genommen und geplant wurde, da helfen die Umfragen von heute auch nicht weiter.

    Die Ideen stammen aus der unmittelbaren Nachwendezeit 1990 noch von den damals zwei Bürgermeistern, der politische Vorlauf benötigte viele Jahre, der erste Spatenstich erfolgte erst 2006. Das Motiv für den Neubau war, der vereinigten und wachsenden Hauptstadt einen passenden „Groß“-Flughafen anstelle der damals bestehenden drei mittelgroßen zu spendieren, sowie wirtschaftlichen Nutzen für die Region zu stiften indem Berlin ein Umsteigeknoten wird und die daraus folgenden wirtschaftlichen Impulse zu nutzen. Als Airline die dort ihren Hub errichtet war konkret Air Berlin vorgesehen. Dass das nicht termingemäß zustande kam dürfte mMn ein Grund unter mehreren für deren Pleite sein.

    Als Außenstehender ist es so gut wie unmöglich, die Verantwortlichen für den Pfusch zu nennen. Ob es politische Vorgaben waren oder Unfähigkeit der ausführenden Unternehmen, oder eine Mischung aus beiden, ist für bautechnische Laien nicht ersichtlich. Wenn man Politik heranziehen will, so muss man an die Verantwortlichen der 1990er und frühen 2000er Jahre gehen, nicht die heutigen.

    @ML

    Anorak2 nannte Missstände bei der Berliner S-Bahn. Du wiest selbst auf den Zusammenhang zur Berliner Regierung und BER hin

    Ich bestreite einen solchen Zusammenhang. Der Berliner Senat hat keinen direkten Einfluss auf die S-Bahn, s.o.

    Der Öffentliche Nahverkehr und sein Funktionieren ist erheblicher Teil der Aufgabe der Regierung

    Die heutige Rechtsform macht der Regierung ein direktes Hineinbestimmen in die Betriebsabläufe unmöglich.

    dies vorzugeben, zu steuern und zu überwachen.

    Ja Vorgaben macht die Politik noch, aber die Kernvorgabe einen Profit zu erwirtschaften und an die Muttergesellschaft abzuführen entstammt der Bahnreform von 1994 und liegt außerhalb des Einflusses der Länderregierungen.

    Wenn etwas schief läuft, ist es nicht zeurest die Aufgeb, Bergangenheitsbewältigung zu betreiben

    Wenn wir untersuchen wollen, ob eine bestimmte Ideologie zu den Ursachen zählt, müssen wir Vergangenheitsbewältigung betreiben.

  166. @Matin Landvoigt #164
    Ist das so ?
    Wahlen 2006:
    Von den gültigen
    Stimmen entfielen auf
    SPD 30,8 %
    CDU 21,3 %
    Die Linke 13,4 %
    GRÜNE 13,1 %
    FDP 7,6 %

    Sieht nicht so aus, als hättest du recht, oder ?

  167. @ML

    Aber das Signal des Wählers ist ein ‚Weiter so‘!

    Unsinn, ein wechselwählerisches Volk als die Berliner gibt es nicht. Allesdings ist es sehr schwierig, aus den wechselnden Parteientscheidungen konkrete politische Aussagen herauszudestillieren, dafür ist die parlamentarische Demokratie zu grob.

  168. @ Krishna Gans 6. Oktober 2019 10:53

    Ist das so ?
    Wahlen 2006:
    Von den gültigen
    Stimmen entfielen auf
    SPD 30,8 %
    CDU 21,3 %
    Die Linke 13,4 %
    GRÜNE 13,1 %
    FDP 7,6 %
    Sieht nicht so aus, als hättest du recht, oder ?

    Vergleichen wir zu heute:

    Die letzten Umfragen bei Forsa für die Berliner Zeitung vom 02.10.2019
    CDU 17 %
    SPD 16 %
    Grüne 24 %
    FDP 6 %
    Linke 16 %
    AfD 11 %

    Entscheidend ist die Verschiebung der Stimmen von SPD zu den Grünen. Ich sehe hier kein Signal für einen Politikwechsel. Die Grünen fallen eben nicht durch höhere Planung- und Verwaltungskompetenz auf, sondern durch all das, was auch schon bei der SPD übel aufstößt.

  169. @Martin Landvoigt #168

    . Ich sehe hier kein Signal für einen Politikwechsel. Die Grünen fallen eben nicht durch höhere Planung- und Verwaltungskompetenz auf, sondern durch all das, was auch schon bei der SPD übel aufstößt.

    Wer die Grünen kennt wie wir, der weiß das, ich denke nicht, dass das auch der Wähler in der Form weiß und denkt schon, dass da ein Politikwechsel stattfinden könnte.

  170. Ein kurzer Hinweis: Bei der Bundestagswahl 2017 waren die Hauptwahlgebiete der Grünen die Ortsteile

    Moabit (Uni-Nähe),
    Dahlem (gehobenes Bürgertum + Uni-Nähe)
    Schöneberg (gehobenes Bürgertum + Hipster-Gebiet)
    Teile von Kreuzberg (Hipster-Gebiet)
    Teile von Friedrichshain (Hipster-Gebiet)
    Mitte (extremes Hipster-Gebiet)
    Prenzlauer Berg (stark gentrifiziert)

    Also überall wo hauptsächlich Zugezogene und/oder Wohlhabende wohnen. Ich bezweifle dass unter den angeblich 25% Grünen-Anhängern (falls es wirklich stimmt) viele eingeborene Normalbürger sind. Das hat aber alles mit dem Thema der Bahnmisere nichts zu tun.

  171. Ich möchte zu bedenken geben, daß nur die Politik gewählt wird.

    Die ausführende Verwaltung bleibt. Da werden maximal Leitende in höchsten Positionen ausgetauscht.

    Es ist also nicht wirklich viel Veränderung durch Wahlen zu erwarten.

  172. Don´t shoot the messenger!
    Ich bin doch nur der Überbringer der schlechten Botschaften.

    Die Ursache für ständig erneute Diagnosen von „Reälitätsverweigerung“ und „Neolibarlsmus“ finden sie im realitätsverweigernden Fehlverhalten ihrer neoliberalen Gesinnungsgenossen.

    Vielleicht ist Kausalität für sie ja ein Fremdwort, mit dem sie nichts anfangen können:
    Aktio > Reaktio, Ursache >> Wirkung
    Sich über das selbst verursachte Echo zu beschweren, wie sie es machen, ist doch an Absurdität kaum noch zu übertreffen! Womit sich der Kreis schließt und klar wird, dass der zuerst zitierte Anwurf unbenutzt retour an Absender geht.

    Was bist Du für ein geistloser Schwätzer.
    So viele Worte, um davon abzulenken, dass Du keinen Plan hast.
    Google Bildersuche. Strompreis Zusammensetzung. Vielleicht verstehst du ja eine grafische Darstellung. Also irgendwie sehe ich den schwarzen Peter beim üblichen Missetäter. Vater Staat. Für die marktwirtschaftlichen Akteure wird die Luft ja immer dünner.

  173. @ Lutz Herrmann 7. Oktober 2019 07:16

    Was bist Du für ein geistloser Schwätzer.

    Ich denke nicht, das Beleidigungen hier weiter führen. Er ist ideologisch so unrettbar verblendet, dass er eben nichts mehr anders wahrnimmt. Vermutlich meint er es nicht böse und wähnt sich ernsthaft bei den Guten.

  174. Vermutlich meint er es nicht böse und wähnt sich ernsthaft bei den Guten.

    Was hilft dann weiter?
    Jemand der Pispers zitiert, um moralische Überlegenheit zu demonstrieren, der ist doch schon am Boden, der liegt in seinem eigenen moralischen Erbrochenen und beschimpft die Vorbeilaufenden.
    Wie hilft man solchen Leuten denn wieder auf die Beine?

  175. Lutz Herrmann 7. Oktober 2019 11:39

    Wie hilft man solchen Leuten denn wieder auf die Beine?

    Eine gute Frage. Ich meine, man soll jedem auch die Chance geben, seine Position zu überdenken … aber nicht immer wieder. Irgendwann muss man dann erkennen, dass die andere Position so verhärtet ist, dass keine Sachargumente mehr durchdringen. Dann fällt mir kein Rezept mehr ein.

  176. Noch ein Nachtrag: Wenn man meint der Meinungsgegner liege falsch, man selbst sei aber auf Seiten der Realität, dann ist darin ein Irrtum zwar grundsätzlich nicht ausgeschlossen und es Bedearf der Nachprüfung, ob man denn vielleicht selbst zu verbohrt ist. In diesem Fall hilft eine Prüfung der Sachargumente, ob der Meinungsgegner dennoch Recht haben könnte. Wenn der Meinungsgegner aber gar keine prüfenswerte Argumente vorträgt oder die Argumente nicht stichhaltig sind, kann man getrost bei seinem Urteil bleiben.

  177. @176 ML

    So ganz heimlich suche ich gern selbst nach Gegenargumenten zu meiner Position.

    Kann ja sein, daß ich auf dem Woodway wandle.

    @174
    „Was hilft dann weiter?“

    Das Argument.
    Beschimpfungen sind überflüssig und werfen eher kein gutes Licht auf den Rohrspecht.

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