Die Klimaangst als links-grünes Phänomen!?

18. Mai 2019 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Daten, Energieerzeugung, Klimawandel, Kohle, Kurioses, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik

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Gemäß einer aktuellen Umfrage (dem Deutschlandtrend) ist die Angst vor dem anthropogenen Klimawandel vor allen ein links-grünes Phänomen. Allen voran glauben Linke und Grüne, dass sich der Klimawandel durch den Einfluss des Menschen verstärkt. In liberalen und rechten Kreisen ist das Phänomen weitaus weniger ausgeprägt, aber auch weit verbreitet.

Fakt ist, dass der Mensch durch sein Handeln in der Lage ist positive, aber auch negative Antriebskräfte und Rückkopplungsmechanismen im Klimasystem hervorzurufen. Also den natürlichen Klimawandel zu verstärken, als auch abzuschwächen.

Eine Zunahme an Treibhausgasen und Abnahme von Wolken und reflektierenden Eis bewirken z.B. eine zusätzliche Klimaerwärmung. Eine Zunahme an Aerosolen und Wolken z.B. eine zusätzliche Klimaabkühlung. Selbes geschieht auch bei Vulkanausbrüchen. Das ist schon lange in der Klimaforschung bekannt.

In den 60-70er Jahren des letzten Jahrhunderts befürchteten einige Klimawissenschaftler aufgrund der zunehmenden Luftverschmutzung und aufgrund zunehmender Eiswinter mit viel Eis und Schnee und Rodung der Wälder gar eine globale Klimaabkühlung und eine neue kleine Eiszeit. Das Thema wurde gar im Weißen Haus und vom der CIA als Katastrophenszenario diskutiert. Z.B. auch von Carl Sagen.

Heute aber sind sich die Menschen in Deutschland zu ca. 90% einig, dass der Mensch den Klimawandel verstärkt. Wobei auch heute Aerosole und die Luftverschmutzung der Klimaerwärmung entgegen wirken, also ein abschwächender Faktor sind. Ansonsten wäre es noch wärmer, als es derzeit ist.

Der Mensch wirkt also sowohl verstärkend, als auch abschwächend auf den natürlichen Klimawandel ein. In der Summe hatten wir in den 40-60/70er Jahren einen abschwächenden Effekt, mit dem Rückgang der Luftverschmutzung seit den 70/80er Jahren und vermehrten Ausstoß an Treibhausgasen und Abnahme der Eisbedeckung haben wir heute in der Summe einen verstärkenden Effekt.

Der Mensch tut also beides gleichzeitig, den natürlichen Klimawandel verstärken und ihn gleichzeitig auch abschwächen. Zudem gibt es lokale und regionale Unterschiede. So kühlt sich beispielsweise das Klima in der Zentralantarktis unter Einfluss des Menschen seit 50 Jahren leicht ab. Davon gehen zumindest die Klimawissenschaftler aus. Ursache sollen die geografischen Besonderheiten der Zentralantarktis, dass Ozonloch und das CO2 sein. Hier wirkt der Einfluss des Menschen also dann abschwächend auf den Klimawandel ein.

Fazit: Man kann also nicht pauschal sagen, ob der Mensch den Klimawandel verstärkt, da dies regional und über die letzten Jahrzehnte hinweg stark unterschiedlich gewesen ist und auch weiterhin sein wird. Ich hätte also geantwortet, es kommt darauf an, welchen Ort und Zeitraum man betrachtet und welche Einflüsse dann dort gerade überwiegen. Somit hätte ich also mit NEIN geantwortet. Womit ich sehr wahrscheinlich in die Kategorie der „Klimaleugner“ verordnet werden würde. Zumindest von all denen, die mit JA gestimmt haben. So ist der heutige Zeitgeist. Vor allem bei den Anhängern von Linken und Grünen.  Man glaubt lieber, als nachzudenken.

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24 Kommentare
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  1. Hmm. Braucht jemand noch weitere Beweise, dass das ganze ein rein politisches Phänomen ist?

  2. @WB

    Die Grafik hat auch Herr Rahmstorf zweimal stolz getwittert. Es scheint also stolz auf die Unwissenheit der Befragten zu sein?

    Und es ist erschreckend, wie unwissend die Bevölkerung ist, auch AfD-Wähler. Die 34% bei der AfD, die mit Nein gestimmt haben, haben das vermutlich getan, weil sie glauben, dass der Mensch überhaupt keinen Einfluss auf das Klima haben könnte.

    Übrigens hatten auch schon die Saurier Einfluss auf das Klima und den Klimawandel. Die haben aber nicht abstimmen können und auch nicht für den Klimaschutz gehüpft und demonstriert.

    Und Bäume und Wälder und Vegetation haben natürlich auch Einfluss auf den Klimawandel. Die hat wie Karl den Käfer aber auch keiner gefragt.

  3. PS

    Herr Rahmstorf twittert:

    Stefan Rahmstorf
    ‏ @rahmstorf
    5 Std.Vor 5 Stunden

    Fast alle Deutschen haben es verstanden: der Mensch verändert das Klima. Angesichts der Klimakrise dürfen wir keine Zeit mehr verlieren. Europawahl ist Klimawahl!

    Gut das die Saurier und Wälder nicht wählen dürfen. 😉

  4. „Die 34% bei der AfD, die mit Nein gestimmt haben“, haben das also „vermutlich getan, weil sie glauben, dass der Mensch überhaupt keinen Einfluss auf das Klima haben könnte.“ Aha, aber Herr Krueger hätte mit NEIN geantwortet, weil er klüger ist. Ist ja klar.

    Und wieso ist das Ergebnis „vor allen ein links-grünes Phänomen“? Wenn wir die 34% aus den AfD-Reihen einmal wegen Unwissenheit unberücksichtigt lassen, dann sind doch -- von Herrn Krueger und ein paar wenigen anderen Ausnahmen abgesehen -- quasi alle überzeugt, nicht nur die links-grünen. Oder sind einfach alle -- von Herrn Krueger und ein paar wenigen anderen Ausnahmen sowie den unwissenden AfD-Anhängern abgesehen -- links-grün?

    Ich bin ansonsten bei Ihnen, dass man auf eine so dämliche Frage gar nicht intelligent antworten kann. Wenn ich auch etwas vermuten darf: Das soll wohl so sein.

  5. @karl G

    Aus dem Artikeltext alleine, auch ohne Sonstiges von ihm gelesen zu haben, ergibt sich doch ganz klar, warum Herr Krüger -- falls zum JA/NEIN gezwungen, da er selber spezifiziert, wieso er lieber mit „kommt drauf an“ geantwortet hätte -- überhaupt mit einem Nein geantwortet hätte: Weil der Mensch sowohl kühlende als auch erwärmende Einflüsse aufs Klima hat.

    Ich verstehe nicht, warum man völlig leere Polemik fahren muß, die nur unangenehm stört und ansonsten aber nichts bewirkt.

  6. Gehirnwäsche!
    Funktioniert bei den Christen schon über 2.000 Jahre!

  7. Der Klimawandel ist speziell in Deutschland kein naturwissenschaftliches Problem. Wir (Mehrheit?) erheben den Klimaschutz -- streng nach dem Begriff der Schutz einer Statistik -- zum Staatsziel und leiten dann ganz, ganz große Transferleistungen daraus ab. Die Durchsetzung des ganzen grenzt zummindest auf der Forderungsseite schon an tolatilitäre Ziele.Da kommt eventuell noch Öko-Stalinismus auf uns zu. @ E O Ja so ist es, aber alle ….ogen, nicht nur die Theol…ogen predigen bei den Naturwissenschafeten auf dünnenm Eis. Der Ökoglaube ist derzeit IN, bald auch wieder die Hexenjagd auf Wissende, also nicht Glaubende? Grüngläubige? Wenn es erst in die Verfassung kommt, werden wir sofort zu Verfassungsfeinden. Zum Glück hat Deutschland keine Hoheitsgebiete in Sibirien.

  8. @kG

    Ich gehe davon aus, dass ein Gutteil der Leute schon mal was von global dimming gehört haben sollte und dazu auch die Eiszeitdebatte der 60-70 Jahre miterlebt haben sollte. Und auch das Vulkanausbrüche kühlen. Aber das Wissen scheint heute nicht mehr vorhanden zu sein nach 30 Jahren Gehirnwäsche.

  9. Ungeklärt und von Rahmstorf und anderen Beteilgten nach besten Kräften kleingeredet ist die „Pause“ oder auch „Hiatus“ genannt zwischen etwa 1998 und 2013. Jede Menge CO2, aber keine Erwärmung. Und in 12 Jahren, wenn der herbeigeunkte Zeitpunkt des „Tipping Point“ ereignislos vergangen sein wird, werden solche alarmistischen Schrägvögel wie Rahmstorf et al. wieder keine Erklärung haben, warum sie wieder mal daneben lagen, außer vielleicht, dass alles noch hätte viel schlimmer kommen können. Solche Gestalten sind ein Fall für den Psychiater: sie fühlen sich offenkundig nur wohl, wenn sie anderen Schuldkomplexe einreden können, wie schlecht die Welt ist und dass sie den Weg des Heils und der Erlösung allein kennen. Krank auch dieses Volk, das hinter sowas her rennt ohne selber mal nachzudenken.

  10. Die Verschmutzung der Meere durch Plastik und anderes Treibgut halte ich für ein viel drängenderes Problem. Hier kann die Politik wohl auch schneller etwas erreichen als den Klimawandel aufzuhalten.

  11. @P.Berberich

    „…als den Klimawandel aufzuhalten.“

    Den Klimawandel hält nun wirklich nichts und niemand auf. Das Klima wandelte sich immer und wird das auch weiter tun, ob uns das passt oder nicht. Ich bin ein Befürworter einer maßvollen Erwärmung. Die Gefahr eines Grünen Öko-Stalinismus, die ist real. Sinnvolles: jederzeit! Aber das Kraftwerk Moorburg in HH mit Steinkohle aus aller Herren Länder zu befeuern, die auch noch mit Schwerölgetriebenen Dampfern geliefert wird und E-Autos als umweltschonend zu verkaufen, das ist ein Beispiel dafür, wie die Bürger verarscht werden. Denn Windturbinen gibts an der Nordsee genug. Oder trauen die Grünmeisen und Rotfinken ihren Erfindungen nicht?

  12. @Abifiz
    Ich habe durchaus verstanden, warum Herr Krueger mit NEIN geantwortet hätte. Auch, dass er lieber differenzierter geantwortet hätte. Ich kritisiere nur, dass er das anderen nicht zugesteht, sondern ihnen Unwissenheit unterstellt.

  13. @Berberich

    Das mit den Plastikmüll im Meer ist auch eine Große Übertreibung. Ich war mit RV Sonne und RV Meteor auf den Weltmeeren unterwegs und habe dort keinen Plastikmüll treiben gesehen. Wir haben unseren Müll sogar selbst im Meer entsorgt.

    Bierdosen damals direkt über Bord. Da die eh geschreddert wurden und der Restmüll verbrannt und dann ins Meer gekippt. Von unseren Maschinisten.

  14. @kG

    6% der AfD-Wähler waren immerhin so schlau sich nicht festzulegen.
    0% bei der FDP.
    3% bei der SPD.
    1% bei der Union.
    1% bei den Grünen.
    1% bei den Linken.

    Daher waren die AfD-Wähler noch am schlausten.

    Ich hätte NEIN gesagt, da es eben auf Zeitraum und Ort ankommt. Schon aus Protest. Ziviler Ungehorsam.

  15. PS

    Herr Rahmstorf twittert übrigens im 2ten tweet:

    Stefan Rahmstorf
    ‏ @rahmstorf
    9 Std.Vor 9 Stunden

    Auch die große Mehrheit der AfD-Wähler weiß: Klimaschutz ist Heimatschutz!

    Sein Bruder tritt übrigens gegen Festung Europa und „Heimatschutz“ als Redner auf.

    Klimaschutz ist auch kein Heimatschutz, außer für die Grünen vielleicht. Die wollen ja nationalen und regionalen Klimaschutz selbst in Gemeinden.

  16. @ Krüger:

    Ich hätte NEIN gesagt, da es eben auf Zeitraum und Ort ankommt. Schon aus Protest. Ziviler Ungehorsam.

    Ich auch, obwohl es falsch ist. Das erklärt dann auch das Ergebnis. AfDler sind erst mal dagegen, wenn die „System-Medien“ umfragen.

    Was mich gleich zum zweiten Punkt bringt: Die Frage „Verstärkt sich der Klimawandel durch den Einfluss des Menschen“ ist natürlich nicht zufällig so gewählt, sondern hat das Ziel, möglichst hohe Zustimmungsraten zu erzielen. Würde man fragen „Löst der Mensch eine Klimakatastrophe aus“, was ja deren üblichem Propaganda-Dauerfeuer entspricht, wären die Zustimmungsraten wohl deutlich niedriger ausgefallen.

    Kennt man alles aus der DDR. Inkl. den 90+x Prozent.

  17. @F.Alfonzo

    Die DDR-Bürger waren aber so schlau, dass sie zu 90% wussten, was dort läuft. Was hier derzeit nicht der Fall ist. Da sind die Verhältnisse genau umgekehrt. Was noch an unseren Wohlstand, den Medien und den Zeitgeist liegt. Die Stimmung kann wie in der DDR aber sehr schnell kippen, was leider keiner begreift.

  18. Die DDR-Bürger waren aber so schlau, dass sie zu 90% wussten, was dort läuft.

    Das ist heute nach meiner Empfinden auch so. Ich kenne zumindest niemanden, der diese Propaganda wirklich glaubt. Und das sind jetzt nicht irgendwelche Leute aus der Aluhut-Fraktion, sondern die typischen Durchschnittsleute.

    Was noch an unseren Wohlstand, den Medien und den Zeitgeist liegt.

    Hier liegt der Hund begraben. So lange der ganze Quatsch keine deutlich spürbaren Konsequenzen hat, interessieren sich die meisten Leute nicht dafür.

  19. Was unsere lieben Mitbürger nicht wissen (wollen oder können):

    Earth Day: Not a Single Environmental Prediction of the Last 50 Years Has Come True

    https://wattsupwiththat.com/2019/04/22/earth-day-not-a-single-environmental-prediction-of-the-last-50-years-has-come-true/

  20. #13 Michael Krüger:

    „Das mit den Plastikmüll im Meer ist auch eine Große Übertreibung“.

    Gegen Plastik-Müll auf den Meeren gibt es einfache Maßnahme: Export-Verbot für Plastik-Müll. Plastik-Müll sollte im Land verbrannt werden. Recycling lohnt sich nicht, auch nicht in den Entwicklungsländern. Aber dies ist kein Top-Thema für die Europa-Wahl. Der Klimaschutz ist interessanter, verspricht er doch sprudelnde Steuerquellen für lange Zeit.

  21. Plastikmüll sehe ich durchaus als Problem an. Bei meinem Aufenthalt in Kambodscha, Vietnam und Indonesien lag unglaublich viel davon in der Landschaft herum und schwamm im Meer, Das Zeug wird einfach so in die Gegend geworfen, gelangt in die Flüsse und von da ins Meer. Da macht sich keiner Gedanken drum.

  22. @CW

    Das ist auch hier an der Wesermündung so. Da wird der Müll von den Containerschiffen direkt wieder vordeichs angespült. Zuletzt hatte ich dort Plastikflaschen aus Asien gesehen, welche von den Containerschiffen geschmissen wurden. Bei Wremen. Da unternimmt allerdings kein Klimaschutzaktivist etwas.

    Bei uns im Europahafen in Bremen war vor ein paar Jahren der „Eisbrecher“ Arktic Sunrise von Greenpeace. Die hatten zuvor Müll in der Nordsee gesammelt und hinten auf den Achterdeck präsentiert. Viel war das gerade nicht. Ein paar Kubikmeter.

    An den Ufern der Weser liegt da mehr. Schon weil die Leute dort grillen und ihren Müll liegen lassen. Dort sind ja auch etliche Campingplätze.

  23. @Constanze W #21

    Bei meinem Aufenthalt in Kambodscha, Vietnam und Indonesien lag unglaublich viel davon in der Landschaft herum und schwamm im Meer, Das Zeug wird einfach so in die Gegend geworfen, gelangt in die Flüsse und von da ins Meer. Da macht sich keiner Gedanken drum.

    Das ist dann aber ein lokales Problem dieser Länder, und die Abhilfe ist dort die Schaffung eines Umweltbewusstseins und die Einrichtung funktionierender Müllentsorgung. Bei uns deswegen Plastiktüten und Strohhalme verbieten ist Unfug.

  24. @anorak,

    sage ich ja nicht, dass man hier Plastiktüten und Kernkraftwerke abschafft, weil das am anderen Ende der Welt irgendwie ein Problem ist. Allerdings sollten wir unseren Müll nicht dahin exportieren, denn dann ist es auch unser Ding.

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