Die neue Sonne

18. November 2014 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Plauderecke, Wissenschaft

Gerade ist das neuste deutsche Forschungsschiff, die neue Sonne in Betrieb genommen worden. Ich bin einst auf der alten Sonne und der Meteor als Wissenschaftler mitgefahren. Die neue Sonne ist nicht nur geräumiger, sondern auch mit modernster Technik ausgestattet, u.a. um den Klimaschwankungen der Vergangenheit auf der Spur zu kommen. Einfach genial. Hier ein paar Impressionen vom Schiff, welches heute und morgen im Bremen zu besichtigen ist.

SONNE-18-11-2014-Bremen

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8 Kommentare
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  1. Die Anfänge der neuen Sonne habe ich bei Meyer im Dock gesehen. Jetzt in Hamburg war sie bei B&V im Dock zu sehen. Ein schönes Schiff mit sicher vielen Möglichkeiten. Als Kadett auf der Gorch Fock vor 46 Jahren lagen wir gegenüber von den Forschungsschiffen. Wir wären alle (lieber?) dort mit gefahren. Die Seefahrt verbindet schon, man hat ja Zeit zum Nachdenken und keiner geht einem ständig mit einem „Quiek“ auf den Keks. Alexander aus dem Weltall hat aber auf dieser Schiene viel Interesse geschaffen. Ich wünsche dem Schiff und seiner Besatzung allzeit gute Fahrt.

  2. Schöne Sache das. Ob wir nach einer „Großen Transformation“ immer noch genug erwirtschaften können, um uns solche Großforschungseinrichtungen zu leisten?

  3. @Peter

    Nun dieses Forschungsschiff ist eine tolle Sache, da im Feld Daten erhoben werden.
    Das fördere ich lieber als weitere Klimasimulationen die keine echten Erkenntnisse bringen

  4. @Reichart

    Als Kadett auf der Gorch Fock vor 46 Jahren lagen wir gegenüber von den Forschungsschiffen.

    Da werde ich als passionierter Segler aber neidisch.

    Ich erinnere mich auch noch an die Erzählungen alter Profs. von der alten weißen Meteor II von 1964.

  5. @Heller, Heß

    Traurig ist, dass das Geld für das Schiff da war, aber die Arbeit auf den Schiff vor allem von Doktoranden auf halben und befristeten Stellen und studentischen Hilfskräften geleistet wird. Da muss sich dringend was tun. Fast alle meiner ehemaligen Kollegen sind deshalb ins Ausland abgewandert. USA, Kanada, etc.. Etliche Sedimentkerne lagern unausgewertet im Kühlkeller der UNI Bremen. Arbeit ist genug da, aber kein Geld für die Wissenschaftler. Nicht nur das Klimaarchiv betrifft das, sondern auch die Forschung an der Nutzung von Gashydraten, Manganknollen, etc. Armes Deutschland. Wir verspielen hier unseren Vorsprung in der Wissenschaft.

  6. @Krüger

    Es ist eben wichtiger, dass das PIK die Folgen simuliert bzw, spekuliert.

  7. @Krüger, Ja die Meteor II und die Alkor waren u.a. da dabei. Leider wird bei denen, die echte Arbeit im Feld machen seit damals gespart und nur bei glücklichen Fügungen kommt so ein Großprojekt überhaupt zustande. „Ziel ohne Plan“ und ohne konkreten politischen Willen zu einem Konzept. Mit tagesaktuell abnicken, ablehnen, weiterwurschteln, eben weiter „merkeln“ ist es nicht getan. Wen wundert es, daß nur halbe Stellen da sind, wir schaffen ja auch nur noch halbe Flughäfen, Bahnhöfe, Transportflugzeuge, Hubschrauber usw. Aber jetzt ein neues fertiges Schiff für praktische Arbeit und nicht für riskante Simulationen, die eine bequeme Pfründe für viele -- ohne den Sturm auf See -- auf’s Konto bringen.

  8. Ff6rsvarsmakten har en egen linje. Le4gg ned ff6rme5gan vinterkompetens! Den e4r inte vitkig, eller?Erfarenheter fre5n krig pe5 Nordkalotten visar att den som behe4rskar vinterkrigff6ring e4r pe5 ff6rhand. I sommar lade Ff6rsvarsmakten ner de sista ff6rme5gorna inom omre5det Fe4ltarbeten subarktisk miljf6. He4r har man gjort en grov felsatsning.Det e4r sve5rt att genomff6ra insatser i subarktisk miljf6. Utan fe4ltarbeten e4r man chanslf6s. Hoppas verkligen att insikten om vad som kre4vs ff6r att vara vinterkrigare finns kvar i HKV!

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