Die Religion der Ökologisten

18. Juni 2011 | Von | Kategorie: Blog

Wilfried Kretschman zitiert in seiner Antrittsrede, im Landtag von Baden-Württemberg, Hermann Hesse mit den Worten: „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“. Die Erwähnung Hesses, brachte mich auf einen neuen Gedanken zum Ökologismus, der vielleicht auch einmal einer Betrachtung würdig ist. Hesses Siddhartha, lt. Buchtitel eine Indische Dichtung, gehörte zu den meistgelesenen Büchern während der Studentenbewegung in den Sechzigern. Tana Eisentraut schreibt in einem Text:

In der Phase der Studentenbewegung wurde das Buch Siddhartha zu einem Wegweiser in eine neue Zukunft, vermittelte es doch den Rezipienten die Hoffnung auf eine bessere Zeit, die Überwindung weltlicher Dinge, die gerade von der 68er Generation als einengend und überkommen empfunden wurden. So existieren neben zahlreichen seriösen Analysen auch solche, die Siddhartha primär als Symbol einer Aufbruchbewegung instrumentalisieren. Im Vordergrund steht folglich weniger eine Interpretation im eigentlichen Sinne, als vielmehr die Erschließung des Werkes für die Lebenspraxis.

Ich will auf Hesse aber hier nicht weiter eingehen, es soll nur als Hinweis gelten, dass in dieser Zeit, in der sich die Wurzeln der Grünen bildeten, fernöstliche Religionen hoch im Kurs standen. Die bisher gültigen Wertvorstellungen wurden in Frage gestellt und man begab sich auf die Suche nach neuen Idealen.

Bis dahin wurde die Natur zwar auch als schützenswertes Gut geachtet, doch auch immer mit dem Hintergrund, dass man sich diese untertan machen solle (1 Mose 28). Naturromantik und Waldverehrung waren durchgängig in allen Gesellschaftsschichten vorhanden, doch nirgends hat man der Natur, nur eben weil sie da ist, besondere Rechte zugebilligt. Sie sollte natürlich geschützt werden, doch vor allem, dem Menschen zu Nutze sein. Diese Vorstellungen begannen sich zu wandeln, auch unter den Einfluss fernöstlicher Religionen. Hier hatten Tiere und Pflanzen einen anderen Stellenwert, wurde teilweise dem der Menschen gleichgestellt. Mehr noch, durch Verwandlungen und Umkehrungen konnte die Natur Rache an den Menschen nehmen. Eine besonders eindrucksvolle Geschichte möchte ich hier mit einem längerem Zitat zur Kenntnis geben:

Bhrigu, ein Heiliger, war ein Sohn des Gottes Varuna; er hatte sich ein großes brahmanisches Wissen erworben, und es war ihm zu Kopf gestiegen. Er wurde überheblich und stellte sich über seinen göttlichen Vater. Dieser wollte ihm zeigen, wie wenig er wisse, und empfahl ihm, nacheinander in die verschiedenen Himmelgegenden, nach Osten, Süden, Westen und Norden, zu wandern. Da sollte er genau auf alles achten, was es zu sehen gäbe, und ihm bei der Rückkehr erzählen, was er gesehen.

Erstlich nämlich, im Osten, sah Bhrigu Menschen, welche anderen Menschen die Glieder eins nach dem anderen abhackten und die Stücke untereinander verteilten und dazu sagten: „Das gehört dir, das gehört mir.“ Als Bhrigu das sah, war er ganz entsetzt, und die Leute, die da die anderen in Stücke hackten, gaben ihm die Erklärung, diese hätten es mit ihnen in der anderen Welt ebenso gemacht, und sie täten nun nichts weiter, als mit ihnen entsprechend zu verfahren…

Daraufhin trat Bhrigu die Wanderung nach Süden an und sah dort Menschen, die anderen Menschen die Glieder eines nach dem anderen abschnitten und mit „Das gehört dir, das gehört mir“ unter sich verheilten. Auf seine Frage erhielt Bhrigu wieder dieselbe Antwort: Die jetzt zerschnitten würden, hatten es mit denen, die sie zerschnitten, in der anderen Welt ebenso gemacht. Im Westen darauf sah Bhrigu Leute, die schweigend andere Leute aufaßen, wobei die Aufgefressenen sich ebenfalls schweigend verhielten. So nämlich hätten es diese in der anderen Welt mit jenen gemacht. Im Norden aber sah er Menschen, die, laut schreiend, andere Menschen aufaßen, die dabei auch laut schrien, so wie diese es jenen in der anderen Welt angetan hätten.

Nach seiner Rückkehr wurde Bhrigu von seinem Vater Varuna aufgefordert, seine Lektion herzusagen wie ein Schüler. Bhrigu aber sagte: „Was soll ich denn rezitieren? Es gibt ja gar nichts!“ Er hatte zu schreckliche Dinge gesehen, und alles erschien im nichtig.

Da wusste Varuna, daß Bhrigu diese Dinge gesehen hatte, und erklärte: „Die Menschen im Osten, die den anderen die Glieder abhackten, das waren die Bäume, Die Menschen im Süden, die den anderen Menschen die Glieder abschnitten, das waren die Rinder. Die Menschen im Westen, die schweigend schweigende Menschen aufaßen, das waren die Kräuter. Die Menschen im Norden, die, laut schreiend, laut schreiende Menschen verzehrten, das waren die Gewässer.“

Für alle diese Fälle wußte er ein Gegenmittel. Durch bestimmte Opfer, die er seinem Sohn angab, könne man sich der Folgen seiner Handlungen im Jenseits entziehen.
(aus Elias Canetti, Masse und Macht, Die Umkehrung)

Den Einfluss derartiger Mythen und Erzählungen auf die damalige Studentenbewegung, vor allem auch der Friedensbewegung, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Natürlich spielte auch die Mao Bibel eine gewisse Rolle, doch die spirituelle Befriedigung erhielt man durch Zuwendung an die fernöstlichen Religionen. Man kann, ohne besonders viel Phantasie aufzuwenden, sich einen Ökologisten-Gottesdienst lebhaft vorstellen, bei dem der Geschichte des Bhrigu andächtig gelauscht wird und bei den Gläubigen tiefe religiöse Gefühle hervorruft.

Seit der Studentenbewegung sind nun viele Jahre vergangen, eine neue Partei ist daraus hervorgegangen und die meisten der damaligen Akteure und Mitläufer haben sich verbürgerlicht. Hesse, und die gesamten fernöstlichen Religionen, spielen keine große Rolle mehr, doch sind die Überzeugungen aus dieser Zeit durchaus lebendig geblieben. Die spirituelle Erfahrung von damals wirkt nach, auch wenn einer wie Kretschmann nun im Kirchenchor singt, oder Ministerpräsident ist. Die Natur wird sich rächen, davon ist man überzeugt.

 

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24 Kommentare
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  1. Der evangelische Systemkirche ist größtenteils mit ihrem Führungspersonal zum Ökologismus konvertiert.
    Der Kirchentag legte davon Zeugnis ab.
    Dies liegt zum einen daran, dass steuerfinanzierte Kirchen schnell eine staatstragende Religion (Ökologismus ist in Deutschland Staatsreligion) übernehmen, aus Angst ihre Finanzierungsgrundlagen zu verlieren,andererseits hat die 68er Generation mit der Unterwanderung, auch der theologischen Fakultäten, ganze Arbeit geleistet.

    Nach dem alten Testament ist das Paradies (Einklang mit der Natur, Garten Eden) seit dem Sündenfall zerschnitten, der Mensch muss seine Existenz durch Arbeit auf dem Acker, der Natur abringen. Nix Paradies, nix Einklang mit der Natur, sondern Kampf um Existenz durch Unterwerfung der Natur. (Unterwerfung heißt nicht zerstören)
    Der Ökologismus bedient in der postchristlichen Ära die Sehnsucht nach dem Garten Eden. Diese Sehnsucht ist in jüdischen und christlichen Zivilisation stark ausgeprägt, unsere Gärten und Parks legen seit Jahrhunderten ein beredetes Zeugnis davon ab. Sie waren jedoch kaum Bestandteil einer religiösen Verehrung wie in den fernöstlichen Religionen.

    Wer sich mal über die naiven Naturvorstellungen westlicher Ökogläubiger (meist in der Stadt lebend) auseinandersetzt, erkennt sehr schnell den multireligiösen Hintergrund ihrer Überzeugungen.
    Die Herbeiführung sogenannter paradiesischer Zustände, (Einklang mit der Natur) ist jedoch meines Erachtens mit der christlichen Lehre unvereinbar, und endete in der Menschheitsgeschichte fast immer mit einem Fiasko ungeahnten Ausmaßes.

  2. @ Rucki

    Die Situation der Kirchen in Deutschland ist sicher auch noch so ein leidiges Thema. Wie Sie richtig angeführt haben, zeigt der letzte Kirchentag deutlich, dass hier Diskussionsbedarf besteht. Man hatte ja mitunter den Eindruck, es handelt sich hier eher um eine politische Veranstaltung.

    Aber Kirche und spirituelles Bedürfnis kommen nicht immer zusammen, mich selbst interessiert die Kirche auch recht wenig und ich wollte auch nicht einen Vergleich aufstellen, wer denn nun Recht habe, die fernöstlichen Religionen oder die großen abrahamitischen Religionen (Juden, Christen, Mohammedaner).

    Da Kretschmann Hesse zitiert hat, sind mir einige Diskussionen mit Freunden und Bekannten ins Bewusstsein zurück gerufen worden, etwa aus der Zeit Ende der Siebziger, Anfang Achtziger Jahre. Da spielte Hesse eine große Rolle, in der ExDDR kam eben alles ein bisschen später, doch alle diejenigen, die als große Hesse Verehrer aufgetreten sind, sind auch später bei den Grünen gelandet. Ich selbst konnte an Hesse nicht ran, nachdem ich Kinderseele sowie Klein und Wagner gelesen hatte, war es vorbei. Meine damaligen „Kumpels“ schockte ich mit der Einschätzung, dass dies nur spätpubertäres Geschreibsel sei. Zu dieser Einschätzung stehe ich übrigens heute noch.

    In Zeiten des Umbruchs oder in großen Krisen, begeben sich Menschen auch immer wieder auf die Suche nach neuen Werten. Ich will hier noch mal Tanja Eisentraut zitieren:

    Bereits in der Zeit seiner Ersterscheinung übte die fernöstliche Thematik eine besondere Faszination aus, fiel sie doch in eine Ära, in der die Werte des Okzidents überkommen schienen und auf den Prüfstand genommen wurden. Der Erste Weltkrieg stellte für die Menschen eine starke Verunsicherung dar, und die Antworten auf Lebensfragen konnten nicht mehr im eigenen Kulturkreis gefunden werden. Die intensive Suche nach neuen Orientierungsmaßstäben fand daher vielfach ihren Ausdruck in der Rezeption fernöstlicher Religion und Philosophie. So erschloss sich dem Europäer eine neue Welt in Übersetzungen traditioneller asiatischer Werke, Ausformungen alternativer Lebensmodelle (Steiner) sowie nicht zuletzt in der Form literarischer Verarbeitung.

    Genau diesen Eindruck hatte ich auch von den Personen, mit denen ich zu tun hatte, und die sich später den Grünen zugewandt haben und Anhänger dessen wurden, was wir heute als Ökologismus bezeichnen. Somit ist dies keine Diskussion über Literatur, sondern eine politische. Der Ökologismus ist eben nicht mit der sogenannten Umweltbewegung entstanden, sondern dessen Wurzeln reichen weiter zurück und fernöstliche Religionen haben, zumindest am Anfang, eine große Rolle gespielt. Speziell in Deutschland kommt dann natürlich noch die Naturromantik hinzu.

  3. Was im Namen des Umweltschutzes nicht so alles gemacht wird: Neuer Burger aus Kot.

  4. @ Quentin

    Milliarden Fliegen können nicht irren, Scheiße muß schmecken …
    http://de.toonpool.com/user/487/files/hoefliche_fliegen_fragen_129645.jpg

  5. @ Quentin
    Ich dachte bislang das war nur als Sience-Fiction gedacht, aber „Soylent Green“ lässt grüßen .

  6. @Quentin

    Was im Namen des Umweltschutzes nicht so alles gemacht wird: Neuer Burger aus Kot.

    …… aha, nach dem Wut-Bürger also nun der Kot-Burger.

  7. Stimmt Karl, die Gedankenbrücke zu dem Film ist mir nicht eingefallen, doch sehr passend.

    Ein anderer Hinweis und absoluter Lesetipp: „Das Zeitalter der Kerntechnik beginnt gerade erst“ -- Interview mit Dr. Klaus-Dieter Humpich.

  8. Atomausstieg ist kein Grund für teureren Strom

    Die Abschaltung von acht Atomkraftwerken kann einer Studie zufolge im laufenden Jahr nicht als Begründung für höhere Strompreise angeführt werden. Die Konzerne hätten den Stromeinkauf im Großhandel für das laufende Jahr bereits vor dem Atom-Moratorium größtenteils abgewickelt, heißt es in einer Analyse des Energiewissenschaftlers Gunnar Harms im Auftrag der Grünen.

    Hihi, eine Studie im Auftrag der Grünen……………..mit vorgefertigten Ergebnis.
    Joo, die Stromhändler ham sich für 2012 mit gewissen Kontigenten eingedeckt………der Rest wird dann aktuell auf der Börse dazu gekauft. Besonders die Billigheimer, die ja bekanntermassen zeitnah uff der Börse zocken werden sich ganz toll umgucken wie die Preise durch die Decke schießen.
    Tja, dummerweise muss ja nun die Energiewirtschaft die schon heut verkauften Atomstromkontigente irgendwie ersetzen……..und dat wird schön auf den Kunden umgelegt, wenn nicht 2012…….dann brutalst 2013……….aber den Grünen kann man ja jedes Märchen auftischen, die glauben ja auch das Gaija sich an den Menschen rächen wird.

    Liebe private Stromkunden……..euch wird zukünftig bald der Arsch in Tränen stehen, denn 2013 wird auch noch der CO2 Handel durchgezogen………und bis dahin bauen wir ja weiterhin viele fosssile Kraftwerke um die Atomstromlücke zu ersetzen.

    Ick hab garnich so viel Hände, um mir alle Taschen zuhalten zu können.

    Onkel Heinz………gegen entsprechendes Entgeld mach ich den Grünen sogar ne Studie, die sinkende Strompreise vorhersagt

  9. Während uns die Baumkuschelfraktion glaubhaft versichern möchte, das die doofen Energieversorger den Strompreis garnet erhöhen dürfen………stehen die EE-Lobbyisten im Nadelstreifen schon Schlange um sich ja die tollen zukünftigen Fördergelder zu sichern…………….die ja auf keinen Fall vom Stromkunden bezahlt werden müssen……….nöö, der zahlt ja nur die EEG-Umlage.

    Dialog der Abzocker

    Einer nach dem anderen standen die Vertreter der Erneuerbaren Energiebranche auf und meldeten weitergehenden Förderbedarf an. Es ging zu wie auf dem Weihnachtsbasar. Jeder lieferte seinen prall gefüllten Wunschzettel ab, gepaart mit der Erwartung, dass die Wünsche umgehend und in vollem Umfang erfüllt werden müssten. Die Damen und Herren Profiteure der größten Umverteilung von unten nach oben ließen durchblicken, dass sie keine Moralkeule zu schwingen sich scheuen würden, damit das Steuer-, und Abgabengeld weiter munter in ihre weit geöffneten Kassen fließt.

    So liebe Kinder, und morgen erzäühlt euch dann Onkel Heinz , wie ihr kostenlos auf den Mond fliegen könnt.

    PS. Danke Vera, toller Artikel.

  10. Die Religion der Ökologisten………….geht anscheinend weltweit den Bach runter.

    Nur Europa glaubt noch an die Klimarettung
    Von Holger Krahmer (MdEP)

    Die Klimapolitik der Europäischen Union steckt in einer endgültigen Sackgasse. Vorreiter wollte Europa sein, der Welt zeigen wie es geht. Insbesondere den Emissionshandel als „marktwirtschaftliches“ Instrument wollte man als Regulierungsstandard exportieren. Erst sollte der Klimagipfel von Kopenhagen, dann der von Cancun den Durchbruch für die Verhandlungen für ein Nachfolgeabkommen des Ende 2012 auslaufenden „Kyoto-Protokolls“ hervorbringen. Beide Gipfel verliefen ergebnislos. Heute steht fest: Es wird kein Folgeabkommen geben. Auch die Option, ersatzweise das bestehende Kyoto-Protokoll fortzuführen wurde auf dem letzten G8 Gipfel von allen wesentlichen Staaten verworfen. Inzwischen blieb auch der EU-Kommission nichts anderes übrig, als festzuhalten: „Unter diesen Umständen ist eine Fortführung des Kyoto-Protokolls sinnlos.“
    .
    .
    In den USA wurde die Chicagoer Klimabörse nach den letzten Zwischenwahlen zum US-Kongress geschlossen. Kurz vorher hat der selbst ernannten Klimapapst Al Gore noch seine Anteile der Börse verkauft. „Klimapolitik ist ein totes Projekt“. heißt es in Washington. Die EU hält an allen Maßnahmen fest und diskutiert sogar deren Verschärfung. Dabei stehen wir mit den politischen Kosten der CO2-Minderung weitgehend allein. Man ignoriert die internationalen Realitäten mit einer bemerkenswerten Hartnäckigkeit.

    Wie das Umweltministerium die deutsche Wirtschaft zerstört, so zerfetzt das Bürokratie-Monster EU ganz Europa.
    Haben die den Knall noch immer nicht gehört?
    Oder ist das die heimliche Hauptaufgabe der EU-Kommission?

    Vorreiter…….waren uff´n Pferd im Krieg die ersten, die abgeballert wurden.
    Europa als Kanonenfutter oder Laborratte für globale Eliten………..mal gucken ob man 500 Millionen Menschen in den Selbstmord/Wahnsinn treiben kann.

    Gesunder Menschenverstand………….hmm, früher mal was von gehört, wurde heute von der EU-Kommission gesetzlich verboten.

    Amen
    H.E.

  11. Religion hin oder her -- es ist doch ziemlich offensichtlich, daß der politisch-grüne Ökologismus in Deutschland nur eine leicht überarbeitete Wiederauflage des Kommunismus ist. Nach einem Jahrhundert technischen Fortschritts und segensreichen Wirkens der Sozialdemokratie hatte sich die Lage des „Proletariats“ so sehr verbessert, daß die Mär vom Klassenkampf nicht mehr recht überzeugen konnte. Während die klassischen Kommunisten im Sinne der Internationale auf den Hinweis auf andere Länder auswichen, kamen die Grünen auf die Idee, die Opferrolle neu zu besetzen: mit einer angenehm schwammig definierten „Natur“, die die „Kapitalisten“ nun ausbeuten.

    Der wahrscheinlich verbreitetere „bürgerliche“ Ökologismus speist sich, von den Medien hierin kräftig unterstützt, auf einen hedonistischen Konservatismus und ist daher als Wohlstandssymptom zu verstehen. An die Stelle des technisch-fortschrittlichen Gedankens „Unseren Kindern soll es einmal besser gehen“ trat aus dem Wohlempfinden mit der gegenwärtigen Situation „Unseren Kindern soll es genauso gut gehen wie uns“, mit dem konsequenten Bedürfnis, den Status Quo möglichst aufrechtzuerhalten. Da paßt die Tatsache, daß sich die Welt von Natur aus dynamisch verändert und es beispielsweise kein dauerhaft konstantes Klima gibt, nicht recht ins Weltbild: Veränderung ist böse und muß einen Urheber haben, dem das Handwerk zu legen ist, koste es was es wolle.

    Hierin unterscheidet sich der Ökologismus fundamental von den fernöstlichen Religionen/Philosophien, die in der Regel dem Wandel eine zentrale Bedeutung einräumen und die starre Idee einer festgefügten Welt für Illusion halten.

  12. Hallo Zusammen,
    The Civil Heretic
    Eine Leseempfehlung für Alle: „The Civil Heretic“ ein Interview mit
    Freeman Dyson aus der New York Times 2009
    lesen und den aktuellen Artikel dazu bei Judith Curry.
    Man sieht deutlich, dass die Ökojünger mit Naturwissenschaft nichts zu tun haben.
    Eine Anregung zum Übersetzen
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  13. @ Fulminist

    Ich würde den Ökologismus eher in Richtung Faschismus verorten, denn in Richtung Kommunismus. Natürlich kann man es mit Kurt Schumacher halten und sagen, das Kommunisten rotlackierte Faschisten sind. Somit zwei Seiten derselben Medaille sind. Doch es gibt auch Unterschiede, von denen ich glaube, dass sie wichtig sind. Peter Heller titelte hier: Grüne Programmatik: Der Weg in den Ökofaschismus?. Ich hatte ergänzend dazu auch noch mal bei Gentile und Griffin nachgeschlagen und meinen Senf in Kommentar #5 dazu gegeben.

    In einen andern Kommentar hatte ich auf ein Interview im Focos verlinkt, das aber eigentlich hier besser passt. Deshalb nochmal: Auf direktem Weg in die Klimadiktatur?.

    Diese Ideologien, Faschismus, Kommunismus oder Ökologismus, kann man natürlich auch direkt als Religionsersatz sehen und deshalb möchte ich noch sagen, daß ich das was ich hier in Zusammenhang zwischen fernöstlichen Religionen und der Entstehung der Öko- und Friedensbewegung dargestellt habe, vor allem empirisch begründet ist, auf Beobachtungen aus meinem Bekanntenkreis fußt. Generalisieren möchte ich dieses nicht, bin aber durchaus der Meinung, das es einen wichtigen Aspekt darstellt.

  14. In Lindau ist die Nobelpreisträgertagung zu Ende gegangen. Junge Forscher lauschen den Koryphäen ihres Fachs. Einer wurde dabei mit Standing Ovations bedacht. Um was ging es hier: Sieben Punkte zur Rettung der Welt von Christian de Duve.

    Nun, wenn man die Welt retten will, mit diesem Anspruch gehen ja momentan alle hausieren, dann sollte man erst einmal wissen, vor was wir die Welt retten wollen. Wie zu erwarten, kommt hier das übliche Gefasel:

    1. Die Rohstoffresourcen gehen zur Neige
    2. Die Biodiversität geht zurück
    3. Wälder gehen zurück und Wüsten breiten sich aus
    4. Der Klimawandel
    5. Die Energiekrise
    6. Umweltverschmutzung
    7. Übervolle Ballungsräume
    8. Konflikte und Krieg.

    Ok, diesen Versandkatalog kennen wir schon, jeder einzelne Punkt ist einer Betrachtung wert, ob dies so stimmt und wenn ja, was sind die Ursachen. Doch wollen wir uns nicht weiter mit Kleinigkeiten abmühen und gleich zu den Lösungen schreiten.

    De Duve mahnte nicht nur, er bot Lösungsvorschläge an. Ein sieben Punkte Programm zur Rettung der Welt mit ansteigender Wahrscheinlichkeit, dass die Vorschläge zur Lösung der Probleme beitragen:
    1. Nichts tun.
    Laut de Duve keine Lösung, wir sollten unser Schicksal nicht den Darwinschen Mechanismen überlassen.
    2. Menschen genetisch optimieren
    Derzeit keine Option, da dies zum einen ein ethisches Dilemma aufwirft und zum anderen technisch nicht realisierbar ist.
    3. Die Plastizität des Gehirns ausnützen und neu “verdrahten”
    Das dadurch bessere Menschen geschaffen werden ist unwahrscheinlich, technisch jedoch möglicherweise machbar.
    4. Die Religionen aufrufen zum Wandel beizutragen
    De Duve sieht hier großes Potential. Es gebe immerhin rund eine Milliarde Katholiken, das Wort der Religionsführer hätte gewicht. Er mahnte, Religionen sollten sich weniger mit dem Leben nach dem Tod beschäftigen als damit, was jetzt aktuell auf der Erde passiert. Zwischenapplaus aus dem Publikum.
    5. Umweltschutz
    Er betonte, es sei wichtig, die Umwelt nicht zu verschmutzen, kritisierte jedoch gleichzeitig, dass die Umweltbewegung religiöse Züge trüge mit der Natur als der heiligen Kuh. De Duve ist anderer Meinung: Nature is not good, nature is not bad, nature is indifferent.
    6. Chancengleichheit für Frauen
    De Duve betonte, er habe keine feministische Agenda, jedoch seine Frauen gesellschaftlich benachteiligt und das müsse sich ändern. Er stellte Wichtigkeit der Frauen auf die frühkindliche Erziehung heraus. Auch dieser Punkt wurde mit Zwischenapplaus bedacht.
    7. Bevölkerungskontrolle
    Wir sind zu viele Menschen auf der Erde, also muss die Zahl verringert werden. Er wog ab, wie das zu erreichen sei, der zivilisiertere Weg wäre Geburtenkontrolle anstatt Menschen zu töten.

    Dafür hat de Duve „Standing Ovations“ bekommen. Was sind das für Leute die wegen dieser Thesen und diesen Lösungen so aus dem Häuschen geraten? Sollen das unsere nächsten Eliten sein?

  15. Der Blödsinn des Jahres:
    Offshore-Windparks werden Atmosphäre abkühlen

    Der globale Ausbau von Offshore-Windparks hat einen positiven Nebeneffekt: Forscher prognostizieren, dass die Anlagen die Wärmeströme verändern. Die Luftschichten über ausgedehnten Windparks auf dem offenen Meer werden sich messbar abkühlen. Zu diesem Ergebnis kommen US-Forscher, die mit detaillierten Klimamodellen die Umweltfolgen von Offshore-Windparks abgeschätzt haben.

    Jetzt verstehe ich ihre Logik. Die Sonne schwächelt, dann wird es auf der Erde kühler. Um die AGW-These zu verteidigen und damit lukrative Verträge zu sichern, behaupten die AGW Anhänger jetzt, dass die Off-Shore Anlagen in der Lage sind die Erde abzukühlen…
    Da lachen ja die Hühner!

  16. @ Günter Heß #12

    Der Empfehlung zur Lektüre des Artikels in der NYT kann ich mich anschließen. Bin gerade erst bei der Hälfte des Textes angelangt, doch die Mühe lohnt sich. Würde mich auch freuen, wenn sich das mal jemand zum Übersetzen vornimmt.

  17. @Quentin Quencher #13,14
    Die direkte Beziehung zum (westdeutschen) Kommunismus ergibt sich aus dem politischen Vorleben vieler GRÜNdungsmitglieder.
    Welchen -ismus (Kommun-, Fasch-, Nsozial-, Katholiz- usw.) man auch immer zum Vergleich heranziehen will, sie haben doch die wesentlichen Elemente gemeinsam. Eine Ideologie, die imaginäre oder hochgeredete Gefahren bis zur Überzeugung von der immanenten Katastrophe steigert, um die Dringlichkeit des Handlungsbedarfs zu vermitteln, und die eine Umgestaltung der Gesellschaft anstrebt, in der der Einzelne seine Willensfreiheit aufgeben soll, um im Verein mit allen anderen das Große Werk in Angriff zu nehmen. Wer da nicht mittut, ist ein Schädling, der im allgemeinen Konsens seiner moralischen (und in der Folge auch anderer) Rechte verlustig geht.

    Um den intellektuelleren Teil der Bevölkerung zu gewinnen, stützt sich die Ideologie auf ein populär-”wissenschaftliches” Fundament, das einiges zu diskutieren gibt und so die Köpfe (dazu gehören nun offenbar auch Nobelpreisträger und der Elitenachwuchs!?) in harmloser Weise beschäftigt.

    Für die in dieser Hinsicht weniger Ambitionierten bietet die Ideologie einen Religionsersatz, Futter für das Bedürfnis nach emotionaler Sicherheit durch klare, einfache Glaubensinhalte, die mehr oder weniger fraglos akzeptiert und mit irrationalem Eifer gegen Abweichler verteidigt werden. Neben der Lust auf Neues spielt da gewiß auch das menschliche Grundstreben nach Selbsttranszendenz durch Aufgehen in der Masse (wie Aldous Huxley in “The Devils of Loudun” klar analysiert) eine Rolle.

  18. @Quentin Quencher
    Oh Entschuldigung, bin gerade erst auf Ihren früheren Satz

    Kommunismus und Sozialismus sind seit Marx wissenschaftlich begründet, wollen den Kapitalismus überwinden und eine klassenlose Gesellschaft herbeiführen.

    gestoßen. Nun will ich Ihnen keinesfalls auf den roten Schlips treten und muß auch zugeben, nicht Marxismus-Leninismus studiert zu haben, behalte mir aber doch den Verdacht vor, daß die proletariatsdiktatorische Umverteilerei nicht besser wissenschaftlich begründet ist als beispielsweise der neue Handel mit CO2-Zertifikaten.

  19. @ Fulminist

    Nun will ich Ihnen keinesfalls auf den roten Schlips treten

    Ich denke da liegt ein kleines Missverständnis vor, ich trage keinen roten Schlips und wenn ich nach der Farbe meiner politischen Überzeugung gefragt werden würde, käme da sicher kein Rot vor. Egal ob hell oder dunkelrot.

    Wie wissenschaftlich der Kommunismus ist, darüber lässt sich wirklich streiten, für mich ist dies auch nur eine dieser Religionen, die Gutes wollen, aber nur Schlechtes bewirken.

    Ich hatte in diesem Kommentar nur das Selbstverständnis der Linken (Kommunisten, Sozialisten) dargestellt, um den Unterschied zu den Grünen zu verdeutlichen.

  20. Ich habe mir gestern den Film „Die 68er Story“ angeschaut und dieser lässt mich etwas ratlos zurück. Ich habe diese Zeit nicht selbst mit erlebt, bin ein paar Jahre zu jung dafür, und außerdem, befand ich mich in den Klauen des ostdeutschen Bildungsapparates. Deshalb muss ich mich dieser Zeit von außen nähern um zu versuchen, den Geist dieser Zeit zu verstehen. Deshalb war es mir wichtig, mal jemand zuzuhören, der damals dazu gehörte.

    Der Filmemacher Wolfgang Ettlich, selbst ein aktiver „68er“, geht auf eine spannende filmische Entdeckungsreise und besucht Mitstreiter von damals: Alt-68er, die inzwischen in bürgerlichen Verhältnissen angekommen sind, Väter und Mütter geworden sind, solche, die das Leben ganz von ihren damals geträumten Träumen weggeführt hat -- und andere, die bis heute mit den alten Idealen leben.

    Ich habe den Film mal auf mein RapidShare-Account geladen, hier kann man ihn noch rund 30 Tage runter laden. Vielleicht kommt er ja später noch in die Mediathek.

    Der Eindruck der für mich bleibt ist, es gab keine einheitliche 68er Bewegung. Aus vielen verschiedenen Gründen wurde gegen Bestehendes opponiert, einige der Gründe kann ich nachvollziehen, andere nicht. Viele wollten einfach nur mehr Freiheit, fühlten sich in den damaligen gesellschaftlichen Normen eingezwängt, andere hatten das „Große Ganze“ im Blick und denen ging es darum einen Neuen Menschen zu schaffen. In einem Aufsatz findet sich ein Zitat, das meinen Eindruck bekräftigt:

    „Die Jugendbewegung der 60er Jahre hatte in der BRD und in Frankreich vorwiegend politischen Charakter und wurde Studentenbewegung genannt; in England war es eine Kulturrevolte und eigentlich nur in den USA waren deutlich sichtbar diese beiden Momente in einer identischen Bewegung zusammengefaßt.“ (Marks 1977; 55)

    Weiter unten in diesem Aufsatz findet sich auch für die Anhänger der Kulturrevolte die Bezeichnung Hippis und deren Suche nach neuen spirituellen Werten

    „Im Staub und Elend Indiens hofften die Hippies jene geistigen Werte und authentischen Erfahrungen zu finden, an denen es dem Westen so deutlich mangelte.“ (Willis 1981; 165)

    Damit wären wir wieder bei meinem ursprünglichem Thema, der Religion derer die wir heute als Ökologisten bezeichnen. Nur war mir, zu dem Zeitpunkt als ich diesen Beitrag schrieb, nicht bewusst, welch tiefe Spaltung es in der sogenannten Studentenbewegung, aus der ja die Friedensbewegung und die Grünen hervorgegangen sind, es gegeben hat. Auf der einen Seite die „Umstürzler“ auf der anderen Seite die „Hippis“. Die politische Bewegung radikalisierte sich teilweise, die Kulturrevolte suchte ihr Heil in Drogen und fernöstlicher Religon und Lebensweisen.

    Fulminist weißt weiter oben mit Recht auf die teilweise revolutionäre und kommunistische Vergangenheit vieler Gründungsmitglieder der Grünen hin. Das steht nicht im Widerspruch zu der Feststellung, dass das derzeitige Programm der Grünen als ökofaschistisch bezeichnet werden kann. Wenn man die derzeitige Ökobewegung in ihrer Entwicklung betrachtet, so sieht es danach aus, als ob sich darin die beiden Strömungen der Studentenbewegung wieder vereinigt haben.

  21. Die ersten Jahre der Grünen waren durch die interne Kontroverse zwischen „Fundis“ und „Realos“ gekennzeichnet. Erstere hatten stark idealistische Auffassungen von einer pazifistischen, „Atom(-waffen und -kraftwerk)-freien“ Welt und sahen darin eine Alternative für die nach US-Interessen ausgerichtete westdeutsche Realität; ihr puritanischer Idealismus verbot ihnen geradezu die für effektives politisches Handeln erforderlichen Kompromisse. Für die „Fundis“ war ihre Partei in erster Linie eine Protestbewegung, und Koalitionen oder Regierungsarbeit in den vorhandenen Strukturen wäre ihnen ein Greuel gewesen. Die „Realos“ hingegen sahen in der Parlamentstätigkeit und dem Voranarbeiten in Regierungsverantwortung den Weg, letztlich in eine Position zu kommen, in der sie ihr gesellschaftsveränderndes Programm realisieren können. Bekanntlich haben sie sich in der Partei mittlerweile vollständig durchgesetzt.

  22. Im Cicero schreibt Jutta Person über Hermann Hesses romantisches Außenseitertum. Sehr lesenswert. Am Schluss wehrt sie sich aber gegen Interpretationen, es gäbe Verbindungslinien zwischen grünen und braunen Heilsversprechen. Die Begründung ist aber sehr dürftig:

    Die mittlerweile modische Verbindungslinie zwischen «grünen» und «braunen» Heilsversprechen lässt sich aber gerade mit Hesse recht gut widerlegen. Diese oft etwas übereilig gezogene Gleichung sieht in der Naturverklärung ganz verschiedener weltanschaulicher Richtungen denselben idealistischen Reinheits-Fetisch walten, der dann direkt in die Katastrophe führt. Aber nicht jeder Baum-Umarmer schleppt auch einen inneren Hitler mit sich herum, und nicht jeder (vorübergehende) Vegetarier will das ihn umgebende Kollektiv zwangsheilen. Gerade Hesse war, bei all seinen Sinnsucher-Attitüden, immer auch ein Gemeinschafts-Flüchtling – und dieses Misstrauen jedem Kollektiv gegenüber macht ihn dann letztlich auch heute wieder interessant.

    Für Hesse selbst mag das zutreffen, doch für die Anhängerschaft nicht. Siehe auch: Die Wurzeln der Sonnenblumen

  23. Aber nicht jeder Baum-Umarmer schleppt auch einen inneren Hitler mit sich herum, und nicht jeder (vorübergehende) Vegetarier will das ihn umgebende Kollektiv zwangsheilen.

    Und nicht jeder Nazi war Antisemit. Es gab da eine sehr bunte Mischung verschiedener Richtungen, Mal national, mal sozialistisch, mal rassistisch und mal romantisch.
    Die Begründung von Frau Person ist wirklich mehr als dürftig.

  24. ‚Ökologismus‘

    Was will uns der Dichter mit seinem avatar-Hut damit sagen?

    Dass Ökologie zu einem ‚ismus‘ verkommen ist?
    Weiters will er natürlich auf garnichts eingehen.
    Er ist klug, oder gibt vor, es zu sein.

    Trotzdem versteigt er sich letztlich zu folgendem:

    …. Man kann, ohne besonders viel Phantasie aufzuwenden, sich einen Ökologisten-Gottesdienst lebhaft vorstellen, bei dem der Geschichte des Bhrigu andächtig gelauscht wird und bei den Gläubigen tiefe religiöse Gefühle hervorruft.
    …Die Natur wird sich rächen, davon ist man überzeugt.

    Das blog-entry ist durchaus nicht unintelligent.
    Es gibt blödere hier.

    Trotzdem:
    Etwas Norbert-Bolzisch.
    Siehe
    http://www.youtube.com/watch?v=PXIAjEPBaeg

    Der Tenor ist, dass ‚Öko‘ ein ‚ismus‘ ist.
    Wie der Islam-ismus.
    Analogisch: Hesse war/ist Islamist.

    So war’s doch gemeint?
    Passt schon!
    Behalten sie den Hut auf, Herr Quencher.
    Der verdeckt so manches.

    QED.
    SEHR subtil.
    Muss ich schon sagen.