Die Sonne schickt keine Rechnung!!!

14. Mai 2017 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Politik

Solarstrom_bei_NachtZwei Beispiele für Marketing in der Solar-Branche.

„Lass die Sonne rein“ mit innogy

Am 20. März startet innogy unter dem Motto „Lass die Sonne rein“ eine bundesweite Kampagne für private Solaranlagen mit „Ganz-einfach-Garantie“. Schon ab 4.790 Euro erhalten Hausbesitzer ein Solar-Paket inklusive Beratung und Planung, Montage, Anlagenüberwachung und Versicherungsschutz für fünf Jahre. Wer außerdem Ökostrom von innogy bezieht, bekommt dazu noch eine Sonnengarantie: Scheint die Sonne weniger als 1.500 Stunden im Jahr, gibt es eine Gutschrift von 50 Euro.

LINK

E.ON SolarCloud

Mit der SolarCloud bietet E.ON jetzt einen virtuellen Stromspeicher an. Vergleichbar mit einem Bankkonto lässt sich Strom anlegen, wenn man den eigenen Solarstrom nicht selbst verbrauchen kann. Bei späterem Bedarf wird dieser Strom dann wieder abgerufen. Die SolarCloud von E.ON gibt es bereits ab 21,99 Euro pro Monat. Wir haben nachgefragt, wie die E.ON SolarCloud funktioniert und nachgerechnet, ob sich ein SolarCloud-Konto rechnet. Mit der SolarCloud bietet E.ON jetzt einen virtuellen Stromspeicher an. Vergleichbar mit einem Bankkonto lässt sich Strom anlegen, wenn man den eigenen Solarstrom nicht selbst verbrauchen kann. Bei späterem Bedarf wird dieser Strom dann wieder abgerufen. Die SolarCloud von E.ON gibt es bereits ab 21,99 Euro pro Monat. Wir haben nachgefragt, wie die E.ON SolarCloud funktioniert und nachgerechnet, ob sich ein SolarCloud-Konto rechnet.

Durch eine Speicherung im Aura und in der virtuellen SolarCloud lässt sich der selbst erzeugte Sonnenstrom das ganze Jahr selbst an bewölkten und regnerischen Tagen zum Eigenverbrauch nutzen. Die SolarCloud funktioniert dabei wie ein Stromkonto, auf das man Strom „einzahlt“ und rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr wieder abrufen kann. Vor allem in den Sommermonaten lässt sich dadurch mit der E.ON SolarCloud kontinuierlich eine Rücklage an ökologisch erzeugten Kilowattstunden ansparen, um den Strom beispielsweise in den Wintermonaten zu nutzen.

Anstelle von Kontoauszügen lässt sich die Entwicklung des angesparten Strom-Guthabens über den E.ON Aura Manager per App und individuellem Zugang über Smartphone oder Laptop jederzeit nachvollziehen. Der E.ON Aura Manager ist ein intelligentes Messsystem und die Basis für die E.ON Aura App und SolarCloud. Der E.ON Aura Manager misst jederzeit alle Ströme und berechnet alle relevanten Kennzahlen wie z.B. das Guthaben in der SolarCloud.

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Last but not least: Solarwold von dem Grünen Sonnenkönig Frank Asbeck mit Schloss und Maserati mit 300 PS ist jetzt endgültig insolvent.

In der vergangenen Woche hat mit dem Bonner Solarmodulhersteller Solarworld das letzte der einst vier großen Sonnenunternehmen Deutschlands Insolvenz angemeldet. Die Solarmodule stellen heute Asiaten her. Herzlichen Glückwunsch! Die Rahmenbedingungen für die Produktion wurden durch die Klimaschutzpolitik mit EEG und CO2-Zertifikaten, etc. in Deutschland so gestaltet, dass die Produktion in Deutschland nicht mehr wirtschaftlich ist!

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170 Kommentare
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  1. Das Erdöl schickt auch keine Rechnung, eben so wenig wie das Wasser auf dieser Erde.

  2. Das Erdöl schickt auch keine Rechnung, eben so wenig wie das Wasser auf dieser Erde.

    Das Erdöl zu fördern und aufzubereiten kostet allerdings und zwar pro genutzter Menge Energie. Dass das nicht skaliert ist leicht erkennbar und irgendwann ist es auch einfach „leer“. Bei Solarzellen hat man nur den Kapitaleinsatz zur Herstellung und die Wartungskosten. Keine laufenden Kosten für die Energiequelle.

    Mit einem entsprechenden Leitungsnetz und genügend Solarzellen könnte dieser Planet sich mit einer sehr geringen Fläche komplett ohne Speicher selbstversorgen. Theoretisch 😉

  3. Mit einem entsprechenden Leitungsnetz und genügend Solarzellen könnte dieser Planet sich mit einer sehr geringen Fläche komplett ohne Speicher selbstversorgen. Theoretisch

    Ich wage sogar zu bezweifeln dass das theoretisch ginge. Vielleicht will ja mal jemand durchrechnen, ob die Oberfläche auf der der Sonne zugewandten Seite der Erde groß genug ist, um mit aktuellen PV-Anlagen genügend elektrische Energie zu erzeugen, dass auf der entgegengesetzten Seite des Planeten überhaupt noch was ankommt. Zur Vereinfachung darf auch gerne angenommen werden, dass man die benötigten Leitungen quer durch den Erdkern legen könnte.

    Wo sind die gelangweilten Elektrotechniker? 🙂

  4. @ Sebastian Herp 14. Mai 2017 15:04

    Auch eine schwäbische Hausfrau und jedes Milchmädchen weiß, dass investiertes Geld wieder rein kommen muss.

    In der Betriebswirtschaftslehre kennt man drum auch Investitionsrechungen und Deckungsbeitragsrechnungen. In der Regel geht man von Investitionssummen, Nutzungsdauern und entsprechenden Abschreibungen aus. Demnach ist die Stromerzeugung auch in modernen Solarmodulen immer noch deutlich teurer als bei Kohlekraftwerken. Früher waren die Kosten 20 mal so hoch. Heute sind es nur noch das 2 bis 3 fache.

    Wenn die Annahme, dass das Solarmodul länger hält als die angesetzten 20 Jahre, lohnt es sich um so mehr. Geht das Ding vorher kaputt oder verliert wesentlich an Leistung, legt man drauf.

  5. Abhängig von Klima und Breitengrad erreicht Solar auch heute schon die Parität zur Kohle. Es handelt sich zwar nur um eine Nische, aber eine, die aufgrund der Forschung immer größer wird.

  6. Wer sollte etwas dagegen haben, wenn es wirtschaftliche Lösungen gibt, die ohne Subventionen mehr Vor- als Nachteile haben. Das schließt aber auch ein, dass es keine Vorrang-Einspeisung und Abnahme-Garantien geben darf. Wenn sich dann eine Solaranlage noch immer rechnet ist es auch eine gute Idee. Nur sollte man nicht dem Wahn anhängen, damit die Welt oder das Klima zu retten.

  7. Ich hab mir mal den Link zur SolarCloud angesehen. Prizipiell ist die Idee gut, die dort aufgestellte Rechung mit der Ersparnis von 150€ im Jahr ist aber etwas dünn. Mit Eigenverbrauch und Ersparnis müssen ja nicht nur die Solarzellen sondern auch der Speicher finanziert werden.

  8. Nein! Halt! Hilfe! Die Sonne stellt keine Rechnung! Der Wind auch nicht! Franz Alt hat mir auch noch keine geschickt! Jeder, der was anderes sagt muss lebendig begraben werden! Verbrennen würde das Klima schädigen! Wir müssen doch an die Kinder denken und KAUFT Maseratis, das Öl MUSS verbraucht werden, damit SOLAR voran kommt!

    🙂
    (Ein bisschen spinnen muss auch mal sein!)

  9. Grüne Ideen, Betriebswirtschaft, Volkswirtshaft und Physik beißen sich leider. Die kostenlose Sonne bietet nur eine Idee an. Technisch und physikalisch muß es dann aber auch zu vernünftigen Kosten durchführbar sein. Tag Nacht, kurzer Draht durch den Erdkern, oder außen herum, oder speichern? Kern-Energie ist zwar eine sehr gute Idee, aber durch den Kern keine. Außen herum ist auch keine gute Idee, sagt auch heute noch der Herr Ohm, von den Erd-, Luft- und Sekabeln mit ihren Verlegeproblemen nicht zu reden.Tag, Nacht, Sommer Winter, sind Fakten, also speichern! Wo und wie? Batterien sind wohl noch lange Spielkram auf Bastelebene. Pumpspeicher Bodensee auf den Mont Blanc mehrmals pro Jahr ist Spinnerei.
    Also was sind PVA und Windturbinen anderes als Unsinn.Ein paar Bürger merken es langsam, z.B. in NRW bei den Grünen, nur die CDU ist der Executor der „Energiewende“.

  10. Jaja…..das liebe globale Stromnetz…..selbst mit Smile ne echte Kackidee.

    Ein paar Zahlen zur Abschreckung gefällig?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Weltenergiebedarf

    im Jahre 2010 wurden durchschnittlich 2.700 GW elektr. Leistung (zum Vergleich, Deutschland erzeugt in Spitze max. 80 GW) erzeugt und durch die Netze zum Kunden gebracht.
    Diesen Stromverbrauch global mit dem Sonnenstand durch die Leitungen zu schicken…..grenz technisch wie auch finanziell…an Größenwahn.
    Tja….denn wenn es in Europa Dunkelduster ist, muss in Nordamerika der amerikanische wie auch europäische Stromhunger befriedigt werden…..und wenn die Sonne sich dann weiter um die Erde dreht*….müssen auch im Osten genügend Sonnenpaddel bereit stehen um den dummen Rest der Menschheit mit kostenlosen Strom zu bedienen.

    Geheimtip…..ich investiere ab heute in Kupfer……denn davon werden se bald megatonnenweise brauchen für ihre spinnerte Öko-Idee.
    *da Physik für Ökos keine Rolle spielt, dreht sich ja sichtbar auch die Sonne um die Erde.

    Onkel Heinz….kleine Anregung zum Selberdenken, janz ohne Smile

  11. Also was sind PVA und Windturbinen anderes als Unsinn.Ein paar Bürger merken es langsam, z.B. in NRW bei den Grünen, nur die CDU ist der Executor der „Energiewende“.

    Wenn das stimmt, zeigt es nur, dass der NRW-Wähler sehr dumm ist. Die Energiewende ist Bundespolitik und da haben die Grünen seit nun fast 3 Legislaturperioden nix zu sagen. Darüber hinaus hat Schwarz/Gelb auch noch für höhere Atomausstiegskosten gesorgt. Das Ausschreibungsmodell für große EE-Anlagen hätte auch schon mit Schwarz/Gelb kommen können. Schließlich hat es zu stark gesunkenen Einspeisevergütungen für Offshore gesorgt, statt 18 ct nur noch 0-6 ct / kWh.

  12. @oxybenzol #11

    Die Energiewende ist Bundespolitik und da haben die Grünen seit nun fast 3 Legislaturperioden nix zu sagen.

    Wo was aufgestellt wird ist Lokalpolitik.

  13. @F.Alfonzo und @Heinz Eng

    Also gut, mal rein theoretisch. Der gesamte Energiebedarf der Mensch liegt aktuell wohl bei um 140 Petawattstunden im Jahr. Nehmen wir mal an die Solarzellen sind alle an so ungünstigen Orten wie Süddeutschland augestellt und liefern im Mittel 1000 kWh pro kWp installierter Leistung im Jahr. Es werden als 1,4 * 10^11 kWp Solarzellen benötigt. Sagen wir 3 * 10^11 kWp, denn es gibt ja auch mal Wolken und vielleicht will der Rest der Menschheit auch auf unser Energieverbrauchsniveau aufsteigen.

    1 kWp belegt ca. 7 m² Fläche (etwas weniger, da sie ja nicht waagrecht auf dem Boden liegen, aber egal). Wir benötigen also eine Fläche von 2,1 Millionen km². Das ist nicht mal ein halbes Prozent der gesamten Fläche oder 1,4% der Landfläche des Planeten. Die Fläche ist also vorhanden, bleiben die Leitungen. 16 Terawatt wäre der Durchschnittsverbrauch. Der Verbrauch am Tag ist generell höher als in der Nacht und die Hälfte des Planeten wäre ja immer im sonnigen Bereich. Es wären ziemlich dicke Leitungen nötig und da das nicht ganz verlustfrei passiert ist es wohl unwahrscheinlich, dass das günstiger als Speicherlösungen sein könnte 😉 Aber theoretisch geht das bestimmt.

    @Martin Landvoigt
    PV ist günstiger als ein neu gebautes Kohlekraftwerk, allerdings käme bei entsprechender Nutzung natürlich noch der Preis für Speicherung von Strom oben drauf. Für Privathaushalte ist PV offensichtlich günstiger als den Strom aus dem Netz zu beziehen. Windkraft hat gerade gezeigt (Ausschreibungen), dass sie auch recht günstig sein kann.

    Und das passiert zu einem Zeitpunkt an dem Wind und PV wie viel Prozent des Endenergiebedarfs abdecken? Sind es schon 5%? Das wird für die nächsten 5% nochmal günstiger, usw. In Deutschland kommen PV-Anlagen per Ausschreibung schon auf unter 7 cent pro kWh und in anderen Ländern auf unter 3 cent. Ich sehe da kein Kostenproblem bei der Art Strom herzustellen. Das Speicherproblem ist eine andere Geschichte und natürlich wäre es wunderbar, wenn man überhaupt keine konventionellen Kraftwerke (als Backup) benötigen würde. Aber zumindest ersteres ist kein unlösbares Problem und die Kosten sinken auch dort stetig.

  14. @ Sebastian Herp

    Aber theoretisch geht das bestimmt

    Das dürfte selbst ohne Kabelprobleme schwer werden. Wenn es im nördlichen Winter zwischen den Längengraden 120 W und 150 O Tag ist, müssten die dunklen Landstriche Ostsibirien und Alaska die Welt mit Sonnenstrom versorgen.

  15. @SH #2

    Das Erdöl zu fördern und aufzubereiten kostet allerdings und zwar pro genutzter Menge Energie.

    Sehr gut. Jetzt nur noch den Transferschluss ziehen, dann fällt der Groschen.

    Bei Solarzellen hat man nur den Kapitaleinsatz zur Herstellung und die Wartungskosten.

    Solarzellen verlieren über die Zeit ihren Wert, sind irgendwann unbrauchbar und müssen dann ersetzt werden. Diesen Wertverlust über die Zeit nennt man kaufmännisch Abschreibungen, und sie fallen dauerhaft an. Anschaulich formuliert sind die Solarzellen sozusagen das „Verbrauchsmaterial“ des Solarstroms. Das ist ein laufender Kostenfaktor, die rhetorische Abwiegelung mit einer „nur“-Formulierung ist unangebracht.

    Dazu kommen in der Tat Wartungskosten verschiedener Art, die nicht unerheblich sind. Außerdem die Kosten für die Fläche. Anschaulich: Der Verzicht auf die landwirtschaftlichen Produkte, die auf der Fläche nicht angebaut werden können weil sie mit Solarzellen zugepflastert sind. Das sind auch laufende Kosten.

    Keine laufenden Kosten für die Energiequelle.

    Sie haben laufende Kosten von erheblicher Höhe, wofür die anfallen spielt keine Rolle.
    Sie müssen jetzt nur für jede Technologie die Kosten pro Zeiteinheit sind durch die Energieausbeute in der gleichen Zeiteinheit dividieren. Dann wissen Sie wieviel Kosten pro Kilowattstunde aufwenden müssen, getrennt für jede Technologie. Und dann nehmen Sie die billigste, Problem gelöst.

    Wir kennen die Ergebnisse dieser Rechnung: Solarstrom schneidet dabei mit Abstand am schlechtesten ab. Übrigens sind auch bei allen anderen Kraftwerkstypen Abschreibungen und Wartung die größten Kostenfaktoren, nicht der Brennstoff. Die Tatsache dass bei Solarzellen keiner verbraucht wird mag Ökoideologen und andere Lieschen Müllers beeindrucken, spielt aber sachlich gar keine Rolle.

  16. @oxy #5

    Es handelt sich zwar nur um eine Nische

    Gute Erkenntnis, dann soll man halt aufhören es als Großtechnologie anzupreisen und mit gigantischen Fördermaßnahmen zu begießen. Gegen unsubventionierten Einsatz von Solarzellen für Parkuhren und Taschenrechner hat hier bestimmt niemand was.

  17. @oxy #11

    Die Energiewende ist Bundespolitik und da haben die Grünen seit nun fast 3 Legislaturperioden nix zu sagen.

    Das ist richtig, der Ökologismus ist heute Staatsreligion und existiert auch unabhängig von der Grünen Partei weiter. Aber das macht ihn ja nicht besser.

  18. @SH #13

    Das ist nicht mal ein halbes Prozent der gesamten Fläche oder 1,4% der Landfläche des Planeten.

    Die Frage ist nicht, was technisch möglich ist, sondern was gesellschaftlich nützlich oder schädlich ist. Wann rafft ihr Ökos das endlich.

    Rein technisch ginge eure „Energiewende“ selbstverständlich, das bestreitet hier niemand. Man müsste nur gigantischen Aufwand betreiben, der den „Nutzen“ um ein Vielfaches überstiege, am Ende an seiner Unwirtschaftlichkeit kläglich scheitern müsste, und schon beim Versuch gigantische gesellschaftliche Verwerfungen und Konflikte heraufbeschwören würde. Ich schreibe im Konjunktiv, weil die bisherige „Energiewende“ ein Etikettenschwindel ist, denn es werden ja keine Kraftwerke abgeschaltet wie vorgeblich angestrebt. Ein Szenario in einem Paralleluniversum, wo das gemacht würde, wäre aber (technisch) denkbar.

    Rein technisch könnte man übrigens noch viel bescheuerteren Blödsinn machen als das Land mit Solarzellen und Windrädern zupflastern. Man könnte Strom mit Milliarden von Goldhamstern in Laufrädern mit Dynamos erzeugen, und für den Spitzenbedarf Arbeitslose auf Heimtrainern zuschalten. Bestreitet irgendjemand dass das rein technisch ginge? Nein. Die Frage ist, ob der Aufwand den Nutzen rechtfertigen würde, und ob es ethisch vertretbar wäre.
    Diese Fragen haben Sie auch bei der tatsächlichen „Energiewende“ zu beantworten, statt drumrumzureden.

  19. @ Sebastian Herp 16. Mai 2017 14:17

    PV ist günstiger als ein neu gebautes Kohlekraftwerk, allerdings käme bei entsprechender Nutzung natürlich noch der Preis für Speicherung von Strom oben drauf.

    Eben! Und damit ist jede Wirtschaftlichkeit dahin.

    Für Privathaushalte ist PV offensichtlich günstiger als den Strom aus dem Netz zu beziehen.

    Das geht nur bei horrend hohen Umlagekosten (EEG, Netzkosten, Steuern) und gleichzeitigen Backup über öffentliche Netze. Würden die Umlagen genau so auch beim selbsterzeugten Strom sein, Gäbe es keine Wirtschaftlichkeit.

    Windkraft hat gerade gezeigt (Ausschreibungen), dass sie auch recht günstig sein kann.

    Gerade durch den Zufallscharakter der Sromproduktion ist das falsch: Denn dann, wenn der Strom gebraucht wird, wird er nicht produziert. Und wenn er nicht gebraucht wird, drückt er in die Netze. Ich sehr darin keine Wirtschaftlichkeit.

    Und das passiert zu einem Zeitpunkt an dem Wind und PV wie viel Prozent des Endenergiebedarfs abdecken?

    Es wird immer schlimmer mit der Fehlallokation der Produktion. Es weden nur immer schwierger lösbare Probleme der zverlässigen Stromversorgung aufgebaut. Konventionelle Produzenten geraten immer mehr in Preisdruck und die Netzkosten explodieren.

    Das Speicherproblem ist eine andere Geschichte und natürlich wäre es wunderbar, wenn man überhaupt keine konventionellen Kraftwerke (als Backup) benötigen würde. Aber zumindest ersteres ist kein unlösbares Problem und die Kosten sinken auch dort stetig.

    Das ist völlig illusorisch, da wir immerhin mit wochenlangen Dunkelflauten zu rechnen haben. Die Kosten für Speicherung sind zur Zeit das Mehrfache von der Produktion. Eine deutliche Änderung ist nicht zu erwarten.

  20. @Herp, #13:

    Die Verluste, die dabei enstehen wenn man die elektrische Energie von Ort A zu Ort B bringen will, war ja der Kern meiner natürlich nicht ganz ernst gemeinten Überlegung, ob so etwas theoretisch/technisch -- ohne Rücksicht auf Kosten und Ressourcenverbrauch -- möglich sei.

    Denn eine Stromerzeugung auf der Sonnenseite, die durchschnittlich den globalen Bedarf decken könnte, bringt mir natürlich nicht viel wenn die PV-Anlagen in Asien nur die Leitungen aufheizen und Nordamerika trotzdem dunkel bleibt.

    Meine laienhafte physikalische Vorstellung ist hier, dass die PV-Sphärenoberfläche mit zunehmender Leitungslänge unabhängig von der Beschaffenheit der Leitungen exponentiell steigen müsste, um am anderen Ende der Leitung die selbe Menge an Energie entnehmen zu können, wobei dann irgendwann ein Punkt erreicht ist an dem das nicht mehr funktioniert, weil die Planetenoberfläche endlich ist.

  21. @FA #20

    Meine laienhafte physikalische Vorstellung ist hier, dass die PV-Sphärenoberfläche mit zunehmender Leitungslänge unabhängig von der Beschaffenheit der Leitungen exponentiell steigen müsste, um am anderen Ende der Leitung die selbe Menge an Energie entnehmen zu können,

    Dafür wurde die Hochspannungsleitung erfunden. Laut englischer Wikipedia ist die längste kosteneffektive Stromübertragung 7000 (Gleichstrom) bzw. 4000 (Wechselstrom) km lang. Das sollte reichen.

    Also das iist schon machbar, wenn man will. Wie schon oben geschrieben, technisch sind die Pläne der Ökos grundsätzlich möglich, vor allem wenn Kosten keine Rolle spielen. Die eigentliche Kritikpunkt ist ein anderer.

  22. @Herp …#13
    Juhu…..die Erde ist eine Scheibe, zumindest wenn man Deine Rechnung unter realistischen Verhältnissen betrachtet.
    Lumpi hatte da schon mal ein richtigen Hinweis gegeben….Sommer und Winter…..und dummerweise, dreht sich die Sonne immer noch um die Erde…….ergo, müsste man theoretische die vierfache Solarleistung aufstellen um die globale Stromversorgung 24 Stunden, rund um die Uhr, sicher zu stellen. Würde man die „globale Strom-Sammelleitung“ am Äquator verlegen, müsste die installierte Solarleistung pro Breitengrad gleichmäßig über Nord und Südhemisphäre verteilt werden um auch die Jahreszeiten auszugleichen.
    Fazit…..man bräuchte schon mal 5-6% der globalen Landmasse um des feuchten Ökotraumes willens, dekarboniert sein Dasein zu fristen.

    Wer nicht einmal die einfachsten (die Erde ist ein drehende Kugel) Prinzipien verinnerlicht hat, sollte gefälligst damit aufhören die Energiewende schön rechnen zu wollen.

    Ach Menno, es wird immer schwerer qualifizierte Gegner zu finden.
    Onkel Heinz……am liebsten würde ick jetzt vom Rand der Erdscheibe hüpfen, is ja alles so sinnlos hier

  23. @Herp

    Das ist nicht mal ein halbes Prozent der gesamten Fläche oder 1,4% der Landfläche des Planeten.

    Und vielleicht mal daran gedacht, dass es etliche Araber gibt, die man kurz schnipp-schnapp mit den Kabelverbindungen machen können und Gelder für die Durchleitung erpressen können????

    Und wer um Gottes Willen soll diese Solarpanele sauber machen. Und kommen Sie nicht, die reinigen sich von alleine. Von Vogelkot, Laub, Pollen, Staub, etc. reinigen sich auch Autos nicht von alleine. Die kommen alle paar Woche in die Waschanlage. Auch die Wolkenkratzer werden pausenlos von Putzkolonnen und Fensterreinigern beglückt. Und auch da schickt die Sonne natürlich keine Rechnung!

  24. PS

    Und die meisten Kabel müssten bei einen weltumspannenden Solarstromnetz eh Seekabel sein. Und auch die schicken natürlich keine Rechnung! Und wehe das geht mal irgendwo in 3.000 m Tiefe kaputt. Ich habe unter solchen Bedingungen selbst auf deutschen Forschungsschiffen gearbeitet. Die Solarheinis wissen also gar nicht wovon sie sprechen.

  25. Der Fairness halber muss man sagen, dass auch fuer alle anderen Energietraeger Speicherung notwendig ist. Ich spreche nicht von Pumpspeicherwerken sondern von Kavernen fuer Gas, Kohlehalden und so weiter.
    Das sollte man nicht uebersehen wenn es um Kosten geht.

    Oeltanker, Oeltanks haben auch eine Zielscheibe drauf. Gasleitungen sind da auch nicht besser als Stromkabel.

    Nur mal so als Erinnerung. Da gabs mal Probleme mit der Gasdurchleitung…
    Die Klaerung ist noch zu gange. Ein richtiger Grabenkrieg, wenn man dem Spiegel hier mal trauen darf…

  26. @Werner

    Es gibt da ein grundlegendes Problem. Die Volkswirtschaft eines Industrielandes ist auf eine sichere Stromversorgung angewiesen, genauso wie sie auf eine sichere Nahrungsversorgung angewiesen ist. Deutschland könnte eine billigere Nahrungsversorgung haben, wenn man hauptsächlich importiert. Gut, an der Stelle gibts nicht nur ein politisches sondern auch ein Wetterrisiko.

    Aber mal angenommen Deutschland würde durch das weltweite Netz 30% der Stromversorgung decken. Diese 30% müssen natürlich abgesichert werden, weil es keinerlei Kontrolle über diese 30% gibt. Also müsste man genauso wie bei Gas oder Öl eine strategische Reserve anlegen. Angenommen 1 Monat würde ausreichen um z.B. eingemottete Kraftwerke wieder hochzufahren. Dann bäuchte Deutschland einen Stromspeicher, der in der Lage ist, den Strombedarf von 10 Tagen zu speichern. Das wären ungefähr 16 TWh. Die größten Pumpspeicher kommen gerade mal auf 4 oder 5 GWh. So lange keine billige Möglichkeit existiert um große Mengen Strom zu speichern, würde die Politik da nicht mitspielen.

  27. @Werner #25

    Ich spreche nicht von Pumpspeicherwerken sondern von Kavernen fuer Gas, Kohlehalden und so weiter.
    Das sollte man nicht uebersehen wenn es um Kosten geht.

    Das sind Äpfel und Birnen.

    Oeltanker, Oeltanks haben auch eine Zielscheibe drauf.

    Erdöl ist für die Stromerzeugung bedeutungslos.

    Ein richtiger Grabenkrieg, wenn man dem Spiegel hier mal trauen darf…

    Ein völlig überflüssiger „Grabenkrieg“. Man könnte endlich mal den Ökos erklären, dass sie einen an der Waffel haben, und dann den Status Quo ante wiederherstellen.

  28. Man sollte vor allem die Bestandteile des Strompreises nicht außer Acht lassen: https://de.wikipedia.org/wiki/Strompreis

    Die Erzeugungskosten einschließlich Vertrieb (alles in kWh) bilden hier mit 5,63 ct nur 19,3 %. Da kann man nicht viel ändern, außer erhöhen. Der größte Kostenanteil sind heute bereits mit 7,48 ct oder 25,6 % . Die kommenden und durch die Energiewende erforderlichen Netzausbauten, Ausgleichsmaßnahmen und Stromspeicherung lassen einen weiteren rasanten Kostenanstieg erwarten.
    Selbst wenn der EEG Anteil (6,88 ct) und sonstige Umlagen (0,8 ct) -- zusammen 7,68 ct = 26,4 % -- konstant blieben, würde der Strompreis weiter explodieren. Die Energiewende kann über den dicken Daumen mit der Hälfte des Strompreises angesetzt werden, da diese alle Kostenpositionen treibt, auch die Steuern.

  29. Es muss heißen: Der größte Kostenanteil sind heute bereits mit 7,48 ct oder 25,6 % die Netzentgelte, Messung, Abrechnung.

  30. Oeltanker, Oeltanks haben auch eine Zielscheibe drauf.

    Sind für die Stromerzeugung und das Stromnetz irrelevant!

    Öl- und Gaskavernen liegen zudem unterirdisch und an geheimen Orten! Und im eigenen Land! Also leicht zu sichern.

    Gas- und Öl kommen zudem aus Russland und den USA, also sicheren Ländern!

    Bei einen weltumspannenden Solarstromnetz gehen die Leitungen um die Welt, durch Arabien und unsichere 3-Länder. Die machen mal kurz schnipp-schnapp, oder erpressen Durchleitungsgelder!

    Zudem hat man etliche Tausend Kilometer an Tiefseekabel in 3.000m und mehr Wassertiefe. Und wehe die gehen mal kaputt. Da liegt das Stromnetz mal ganz schnell für Monate still!

    Also liebe Klimaschützer, vielleicht mal nachdenken und dann planen!

  31. Und wie gesagt, die Solarmodule reinigen sich auch nicht von selbst. Und die Sahara ist ein ganz schlechter Standort. Sandstürme, Wanderdünen und lauter Terroristen.

  32. Und auch nicht zu vergessen, was all die tausende Kilometer an Kupferkabel rund um die Welt erst für ein Solarstromnetz kosten. Auch die sind übrigens lohnendes Diebesgut!

  33. Und dann stellt sich noch die Frage, wie will man ein weltumspannendes Solarstromnetz erst mal wieder hochfahren, wenn es erst einmal zusammen gebrochen ist??? Dazu bedarf es dann einer vollen Reserve an Grundlastkraftwerken, die ständig vorgehalten werden muss. Auch für den Fall, dass die Netzfrequenz unter, oder über 50 Hz sinkt/ steigt!!! Da bedarf es nun mal Regelkraftwerke, die schnell reagieren können, ohne Abhängigkeit vom Sonnenschein!

  34. Aber die Sonne schickt keine Rechnung, ist viel sicherer als Kernkraft und man muss nur ganz, ganz fest dran glauben, dann wird das schon was!

  35. Anorak,

    in Euro ausgedrueckt sind Aepfel und Birnen das gleiche. Ich spaich von Kosten.
    Das eine Apfel anders schmecht sollte klar sein.
    Gelle?

  36. Man muss zur Verteidigung der sicher nicht ganz ernst gemeinten Theorie von Seb. Herp sagen, dass auf der Sonnenseite PV-Module und auf der Nachtseite Windräder aktiv wären. Theoretisch müsste dann die jeweilige Technologie nur die Häfte des Bedarfs liefern. Speicher, Grundlastkraftwerke und teilweise Kabel gäbe es aber auf jeder Seite doppelt. Ich behaupte mal forsch: Das bekommt man technisch hin, aber den Strom könnte wahrscheinlich keiner bezahlen.

  37. @Lumpi #36

    Man muss zur Verteidigung der sicher nicht ganz ernst gemeinten Theorie von Seb. Herp sagen, dass auf der Sonnenseite PV-Module und auf der Nachtseite Windräder aktiv wären.

    Und die wandern jeweils mit der Sonne/dem Nachtschatten mit 😀

  38. PS
    Mal dran gedacht, dass es in der Nacht, wegen der geringeren Temperaturdifferenzen weniger windet ?

  39. Ist so. Altbekannte Seglerweisheit. In der Nacht schläft der Wind ein.

  40. @Werner #35

    in Euro ausgedrueckt sind Aepfel und Birnen das gleiche. Ich spaich von Kosten.

    Der Vergleich von Kohlehalden mit Stromspeichern für die „Energiewende“ ist absurd. In einem energiegewendeten Land wären Speicher für elektrische Energie in gigantischen Dimensionen notwendig, um die wetterabhängigen Schwankungen grüner Stromerzeugung auszugleichen. Kohlehalden dagegen sind nicht technisch notwendig, und sie haben auch nichts mit Stromerzeugung zu tun. Man kann Kohlekraftwerke ohne Halden betreiben.

  41. Ein Kohlekraftwerk braucht pi mal Daumen einen Güterzug voll Kohle am Tag. Ein Kernkraftwerk braucht 1x im Jahr einen Lieferwagen mit frischen Brennstäben. Lagerproblematik? Im Prinzip keine, außer der künstlich (politisch) erzeugten „Endlager-Problematik“.

    Uran schickt auch keine Rechnung, und Druckwasserreaktoren halten länger als Solarmodule. Von Schnellspaltreaktoren will ich jetzt mal nicht anfangen…

  42. #41

    Uran schickt keine Rechnung? Uran gibts nicht als Geschenk zum Happy Meal dazu. Uran muss genauso wie Kohle abgebaut werden und dannach wird es in Zentrifugen aufkonzentriert. Da ist nix kostenlos. Eine Endlagerproblematik gibt es zwar prinzipiell nicht, da man auch alles unbegrenzt zwischenlagern kann, zumindest so lange wie die Gesellschaft mitspielt. Es gibt zwar auch die Möglichkeit der Transmutation, nur leben wir im Kapitalismus. Transmutiert wird nur gemacht, wenn zwischenlagern teurer ist oder aber die Gesellschaft unabhängig von den Kosten die Transmutation wünscht.

  43. Ein Gruss aus Hessen. Locker bleiben.

  44. @krishna Gans

    Nein, die wandern nicht mit. Deshalb schrieb ich ja, dass an jedem Flecken der Erde alles doppelt installiert werden muss. Solar für den Tag und Wind für die Nacht.

    Wind weht nachts immer stärker.

  45. @Lumpi #4

    Wind weht nachts immer stärker.

    Erklär mal, ich habe begründet, warum esg egen Abend abflaut.

  46. @Lumpi PS

    Deshalb schrieb ich ja, dass an jedem Flecken der Erde alles doppelt installiert werden muss

    Du hast nur folgendes geschrieben:

    Man muss zur Verteidigung der sicher nicht ganz ernst gemeinten Theorie von Seb. Herp sagen, dass auf der Sonnenseite PV-Module und auf der Nachtseite Windräder aktiv wären.

    ?

  47. @Lumpi #44

    Wind weht nachts immer stärker.

    Der Wind wird durch die Sonne angetrieben, deshalb ist er nachts schwächer.

    Hier die Windvorhersage einer willkürlich herausgegriffenen Wetterstation:

    http://wetterstationen.meteomedia.de/?station=092700&wahl=vorhersage

  48. Der Wind muss nachts aber stärker wehen, das erfordert die Energiewende. Wird Zeit, dass man das auch ins EEG aufnimmt, inkl. der Androhung von Bußgeldern, falls er sich weigern sollte. Er hat sich schließlich dem Primat der Politik unterzuordnen.

  49. Bevor es da zu Verwirrungen kommt wann Wind weht und wann nicht, eine kleine Auswertung der Winddaten von 2016. Kann man sicher auch noch für Jahreszeiten und vom Sonnenaufgang bzw. -untergang abhängig machen, aber Wind weht eigentlich relativ unabhängig von der Tageszeit (vormittags eher weniger als sonst):
    Stunde: 1, Windstrom = 3.35 TWh
    Stunde: 2, Windstrom = 3.31 TWh
    Stunde: 3, Windstrom = 3.26 TWh
    Stunde: 4, Windstrom = 3.24 TWh
    Stunde: 5, Windstrom = 3.23 TWh
    Stunde: 6, Windstrom = 3.21 TWh
    Stunde: 7, Windstrom = 3.21 TWh
    Stunde: 8, Windstrom = 3.13 TWh
    Stunde: 9, Windstrom = 3 TWh
    Stunde: 10, Windstrom = 2.93 TWh
    Stunde: 11, Windstrom = 2.97 TWh
    Stunde: 12, Windstrom = 3.06 TWh
    Stunde: 13, Windstrom = 3.14 TWh
    Stunde: 14, Windstrom = 3.18 TWh
    Stunde: 15, Windstrom = 3.2 TWh
    Stunde: 16, Windstrom = 3.22 TWh
    Stunde: 17, Windstrom = 3.24 TWh
    Stunde: 18, Windstrom = 3.27 TWh
    Stunde: 19, Windstrom = 3.27 TWh
    Stunde: 20, Windstrom = 3.26 TWh
    Stunde: 21, Windstrom = 3.27 TWh
    Stunde: 22, Windstrom = 3.33 TWh
    Stunde: 23, Windstrom = 3.35 TWh
    Stunde: 24, Windstrom = 3.37 TWh

    Was die theoretische Versorgung mit einem weltumspannenden Netz und Photovoltaik angeht: war doch nur theoretisch. Es ist bemerkenswert wie hier einige darauf anspringen und aufzeigen wie das scheitern würde. Das würde vermutlich auch scheitern wenn wir eine Weltregierung mit Weltfrieden hätten und Leitungsverluste kein Problem wären. Alleine schon deshalb weil es ein viel zu großes Projekt ist und es viele Meinungen gibt.

    @Heinz Eng: tatsächlich, meine Welt ist eine Scheibe in diesem Fall, danke für die aufmerksame Korrektur. Vervierfachen müsste man die Kapazität aber wohl nicht, denn in äquatornähe dürften die Jahreszeiten nicht ganz so viel ausmachen. Ich hatte allerdings eh schon relativ großzügig gerechnet, von daher … eigentlich egal, so etwas wird wohl nie kommen und Deserttec war ja auch eine merkwürdige Idee aus Zeiten mit hohen PV-Preisen.

  50. Nachts ist es kälter als Draußen, weil da kein Wind weht.

    Ich dachte immer, dass der Wind in hohem Maß von Hoch und Tiefdruckgebieten abhängt. Da dürfte der Einfluss von Tag und Nacht eher gering oder nicht vorhanden sein. Wenn es nach dem Bedarf der Energiewende geht, dürfte der Wind nach Mitternacht ruhig etwas abflauen.

  51. Anorak,

    Wie waere es mit extra Kosten? Beispiel gefaellig? Transport? Rohrleitungen? Infrastruktur? Kohlezuege?
    Ja theoretisch kann man alles machen und sogar Kraftwerke ohne Kohlehalden betreiben. Da hat man dann eine gaaaanz sichere Energieversorgung und beim ersten Engpass schreien wieder alle….

    Keine Lust auf die Diskussion wenn sie mit einseitigen Tatsachen gefuehrt werden soll.
    Man sollte jedenfalls nicht versuchen die heutige Energieversorgung schoen zu reden um die „erneuerbaren“ zu verdammen.

    Wie die sogenannte Energiewende betrieben wird ist eine Farce. Wie sie begruendet wird um so mehr. Trotzdem sollte man bodenstaendig bleiben da es fuer zum Beispiel den Verbraucher auch mit Gas, Kohle und Kernkraft genug Probleme/Kosten gibt.

  52. Ach und uebrigens wer Solarstrom befuerwortet, befuerwortet auch Tagebaue im grossen Ausmass.
    Wer denkt Solar schickt keine Rechnung, dann vielleicht nicht von der Sonne, aber es fliesst viel Geld in die Wirtschaft mit hoher Rechnung. Eine mentale Rechnung fuer den Menschen heisst:

    Kohle -- Bergbau
    Solar -- Bergbau

    Keine Aenderung.

  53. @SH #49

    aber Wind weht eigentlich relativ unabhängig von der Tageszeit

    Das ist falsch, Wind weht relativ abhängig von der Tageszeit.

    Stunde: 1, Windstrom = 3.35 TWh

    Bitte Quellenangabe für diese Zahlen, und was bedeuten sie?

    Es ist bemerkenswert wie hier einige darauf anspringen und aufzeigen wie das scheitern würde.

    Da die Ökoträume auf Kosten der Gemeinschaft propagiert werden, ist das nicht wirklich bemerkenswert.

  54. @Werner #51

    Wie waere es mit extra Kosten? Beispiel gefaellig? Transport? Rohrleitungen? Infrastruktur? Kohlezuege?

    Das sind nicht „extra“ Kosten, sondern jeder einzelne Punkt sind betriebswirtschaftliche Kosten, die in die Berechnung der Stromgestehungskosten eingehen.

    Ja theoretisch kann man alles machen und sogar Kraftwerke ohne Kohlehalden betreiben.

    Auch praktisch. Braunkohlekraftwerke stehen in der Regel mitten in den Abbaugebieten. Es geht direkt von der Förderung ins Kraftwerk, der Transportweg ist nur wenige hundert Meter. Da gibt es keine Halden.

    Keine Lust auf die Diskussion wenn sie mit einseitigen Tatsachen gefuehrt werden soll.

    Das Thema waren die gigantischen Kosten für Stromspeicher, die in einer energiegewendeten Struktur notwendig wären. Das sind Kosten, die in den üblichen Aufstellungen der Stromgestehungskosten nicht eingerechnet sind -- im Gegensatz zu Kohlehalden, wenn sie mal anfallen -, sondern noch dazukämen. Und diese Kosten wären so hoch, dass es nicht möglich wäre.

    Bitte das wörtlich auf der Zunge zergehen lassen: Nicht „sauteuer, aber wir könnten es stemmen wenn wir uns wirklich anstrengen“, sondern: superteuer, unbezahlbar, vergiss es.

    Ein Anhaltspunkt: Etwa 18.000 EUR pro Einwohner Deutschlands nur als Startinvestiton.

    Wie die sogenannte Energiewende betrieben wird ist eine Farce.

    Solche Sprüche kenn ich: „Eine gute Idee, die nur leider falsch gemanagt wird“, das ist ja was Sie meinen richtig? Neinnein, es ist eine falsche Idee, für die es kein „richtige“ Management geben kann.

  55. @ML #50

    Ich dachte immer, dass der Wind in hohem Maß von Hoch und Tiefdruckgebieten abhängt. Da dürfte der Einfluss von Tag und Nacht eher gering oder nicht vorhanden sein.

    Der Einfluss von Tag und Nacht ist sehr groß. Ich habe oben eine willkürlich herausgegriffene Station von meteomedia verlinkt. Inzwischen sind 2 Tage verstrichen, dargestellt wird heute also ein anderer Zeitraum als zu dem Zeitpunkt als ich den Link gesetzt habe. Aber die Darstellung wird -- bis auf seltene Ausnahmen -- auch noch in 1 Woche, in 1 Jahr oder in 5 Jahren eine ähnliche Windvorhersage zeigen: Ein fast sinusförmiges Schwanken der Windstärke mit dem Sonnenstand.

  56. Quelle sind die Daten von energy-charts.de bzw. ENTSOE-E für das Jahr 2016 (im 15-Minuten Takt). Daraus kann man allerlei interessante Dinge ableiten.

    Hier z.B. die Verfügbarkeit von Wind, Solar bzw. der Kombination aus beidem: https://docs.google.com/spreadsheets/d/1a6rSJalQ1ON-TblqYqbbZ4CmZwiFaiRqNh9orUyfTSs/edit?usp=sharing

    Die Prozentzahl in der ersten Spalte ist der Anteil der 15-Minuten Slots in denen mindestens die in der Zeile angegebene Leistung abgegeben wurde.

  57. Die Zahlen in der Tabelle oben bedeuten ziemlich genau das was da steht. Wie viele TWh mit Windkraft jeweils in welcher Stunde des Tages über das Jahr verteilt produziert wurden.

  58. @Herp

    Woher die Zahlen. Der Wind weht natürlich im Winterhalbjahr stärker als im Sommerhalbjahr und am Tag stärker als in der Nacht. Schon wegen der Hoc-h und Tiefdruckgebiete, die sich temperaturbedingt ausbilden.

    @Werner

    Ja genau, überall rollen die Kohlezüge und überall sind die Kohlehalden zu sehen. 😉

    Ich habe noch nie ein Kohleabbaugebiet gesehen und auch keine Kohlezüge. Ich wohne direkt an der Bahnstrecke Bremen-Hamburg.

    Einzig bei den Stahlwerken in Bremen und dem Kohlekraftwerk in Farge sieht man von der Weser aus eine Kohlehalde. Aber auch nur von der Weser aus.

  59. PS

    Kohle sehe ich sonst nur beim Grillen. 😉

  60. Micha,

    Da wir ueber globale Probleme reden darf ich dir versichern das Kohlezuege unwahrscheinlich lang sein koennen. Und die bringen es dann zum Hafen. Warum das in Bremen und Hamburg nicht ankommt ist so ne Frage. Vielleicht ist es wieder mal billiger ueber Polen…Hier eine schoene Zusammenfassung.

    https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Energie/Downloads/Energiestudie_2012.pdf?__blob=publicationFile&v=5

    Kohle wird nicht immer da gefunden wo die Kraftwerke stehen, das mag man in Deutschland so hinkriegen aber gilt nicht ueberall.

    Anorak,

    ich bin schon auf deiner Seite. Es ist sicher so das die Kosten fuer die Stromspeicherung bei den Erneuerbaren gerne unter denn Tisch fallen. Aber erst mal kannste vergessen das Solar und Windkraft wieder aus unserem Leben verschwinden und zweitens finde ich das sie in bestimmten Faellen (Isolation, Spitzenwertabdeckung zum Beispiel fuer Klimaanlagenbetreiber, einfach eine gewisse Bedeutung haben. Wuerdest du dich genauso wehren wenn es nicht den ganzen Klimaschwindel geben wuerde?

    Mein Punkt ist das ich gegen Solar nichts habe wenn es denn ohne politischen Zwang eingefuehrt werden wuerde. Beim Campen macht es sich ausgezeichnet damit das Bier kalt bleibt. Uber ne bessere Batterie wuerde ich mich in dem Zusammenhang auch freuen!

    Bin dann mal weg. Bier ruft! Und nen Job habe ich zum Glueck auch noch.

  61. @Werner

    Die Stahlwerke in Bremen und das Kraftwerk in Farge werden direkt von der Weser aus über Frachtschiffe mit Kohle versorgt. Warum sollten da Kohlezüge rollen. Und Moorburg wird vermutlich auch über die Elbe versorgt!

  62. @Herp…..#49

    @Heinz Eng: tatsächlich, meine Welt ist eine Scheibe in diesem Fall, danke für die aufmerksame Korrektur. Vervierfachen müsste man die Kapazität aber wohl nicht, denn in äquatornähe dürften die Jahreszeiten nicht ganz so viel ausmachen.

    Schön zu hören, das ich einem Öko noch etwas beibringen konnte. ^^
    So, nun zu Lektion 2……..Geographie, zu meinen Schulzeiten hieß das noch Erdkunde und ich habe in diesen Fach mit der Note 1 abgeschlossen (Abschlussprüfung POS Klassenstufe 10).
    Nachdem wir uns jetzt einig sind daß die Erde eine Murmel ist……gucken wir uns mal diese Murmel, insbesondere den Äquator, etwas genauer an……um Dir die mühsame Suche zu ersparen, hab ick dat für Dich gleich mit erledigt.
    http://www.xplora.org/downloads/Knoppix/ESPERE/ESPEREdez05/ESPEREde/www.atmosphere.mpg.de/media/archive/6496.jpg

    Zwei Sachen fallem dem geübten Betrachter dermassen dolle in die Augen, das nur eine Brille mit Blechgläsern vor den eigentlichen Erkenntnissen schützen könnte…..die da wären:

    1.) der Atlantik, der pazifische Ozean und der indische Ozean…….also riesige Flächen auf die man keine Solarpaddel errichten kann……stürmische See verhindert das wirkungsvoll. Die vierfache installierte Solarleistung war eine intuitive Bauch-Berechnung…..wenn man es genauer will, sollte man die Solarerzeugungskurven Südamerikas, Afrikas und Indonesiens nebeneinanderlegen und auswerten….und es werden riesige Lücken erscheinen.

    2.) Nähe Äquator……seh ick nur Grün…..also jede Mengen Regenwald, den man zwecks Decarbonierung der Weltwirtschaft…..massenweise roden müsste, also auch ne scheiß Idee.
    Am Ende ist auch die wohlwollendste, theoretische, rosarote E-Wende-Betrachtung nix weiter als in in Buchstaben und Zahlen gegossener Bullshit.

    Ich hoffe, ick hab mir ausreichend Mühe gegeben auch einen absoluten Laien in die Grundlagen der Materie einzuführen…..sollten anschließend weiterführender Wissensgewinn gewünscht werden, wird dat Onkelchen natürlich freiwillig und kostenlos dem Deliquenten weiter helfen, Pionierehrenwort.

    Onkel Heinz……..Erklärbär mit schütteren Haaransatz.

  63. @Werner #60

    Es ist sicher so das die Kosten fuer die Stromspeicherung bei den Erneuerbaren gerne unter denn Tisch fallen.

    Die fallen im Moment gar nicht an, weil nichts gespeichert wird. Der „Puffer“ ist das Zurückfahren konventioneller Kraftwerke, oder anders gesagt: Die „Energiewende“ hat aber eigentlich das Ziel, konventionelle Kraftwerke zu ersetzen. Bisher ist das nicht passiert, die „Energiewende“ hat also eigentlich gar nicht stattgefunden. Sollte das wirklich in die Realität umgesetzt werden, hieße das Speicher in unbezahlbaren Ausmaßen, d.h. es ist wirtschaftlich unmöglich.

    Aber erst mal kannste vergessen das Solar und Windkraft wieder aus unserem Leben verschwinden

    Das ist mir egal. Worum es mir geht ist, dass die Kosten dafür aus unserem Leben verschwinden. Wenn diejenigen die das wollen alleine dafür bezahlen, könnense von mir aus machen was sie wollen.

    Wuerdest du dich genauso wehren wenn es nicht den ganzen Klimaschwindel geben wuerde?

    Natürlich. Ich wehre mich gegen den volkswirtschaftlichen Irrsinn und seine sozialen Folgen. Die Begleitpropaganda wäre mir völlig egal, wenn es nicht gemacht würde.

  64. @MK #58

    Das ist das Braunkohlekraftwerk Jänschwalde bei Cottbus mit seinem zugehörigen Tagebau. Keine Halden, wozu auch.

  65. @SH #56/#57

    Quelle sind die Daten von energy-charts.de bzw. ENTSOE-E für das Jahr 2016 (im 15-Minuten Takt). Daraus kann man allerlei interessante Dinge ableiten.

    Das ist allgemeines Blabla. Ich möchte die konkreten Rohdaten für Ihre obigen Zahlen nennen, und die Berechnungsmethode im Detail dokumentiert.

    Hier z.B. die Verfügbarkeit von Wind, Solar bzw. der Kombination aus beidem

    Das interessiert hier nicht, Durchschnittswerte sind ohnehin bedeutungslos.

    Wie viele TWh mit Windkraft jeweils in welcher Stunde des Tages über das Jahr verteilt produziert wurden.

    Es ist a priori nicht plausibel. Es muss ein 24h-Signal enthalten sein, weil der Wind mit dieser Frequenz oszilliert. Es ist ausgeschlossen, dass das in den Leistungswerten einfach verschwindet. Deswegen vermute ich, dass die Zahlen irgendwie gefaket sind oder die Berechnungsmethode einen Fehler enthält.

  66. Übrigens…….der Wind, das himmlische Kind….macht sein Ding…und schert sich kaum um Uhrzeiten.

    https://www.agora-energiewende.de/de/themen/-agothem-/Produkt/produkt/76/Agorameter/

    Einfach mal die letzten 31 Tage anglotzen und dann nachdenken und am Ende….eine Schlussfolgerung erarbeiten.

    Muss man denn hier alles alleine machen?……..tssss

    H.E.

  67. @Michael Krüger:

    Woher die Zahlen. Der Wind weht natürlich im Winterhalbjahr stärker als im Sommerhalbjahr und am Tag stärker als in der Nacht. Schon wegen der Hoc-h und Tiefdruckgebiete, die sich temperaturbedingt ausbilden.

    Natürlich weht der Wind abhängig von den Jahreszeiten anders, es ging bei der Diskussion oben aber um die Tageszeit. Die Stromerzeugung ist über das Jahr gemittelt zu jeder Tageszeit nahezu gleich (3-3.3 TWh).

    Allerdings hast du natürlich recht, die verschiedenen Jahreszeiten sorgen für eine interessante Verteilung im Jahr. Ich habe das mal zur besseren Anschauung in einem Graph dargestellt:
    http://imgur.com/a/xMW19

    In der Graustufenversion sieht man besonders deutlich zwei dunklere „Bögen“. Scheinbar weht der Wind zu Sonnenaufgang und -untergang besonders schwach. Und natürlich im Winter insgesamt stärker als im Sommer.

    @Heinz: Bitte ein wenig weniger herablassend. Ich habe sie auch nicht wie ein Kind behandelt als sie beim letzten Mal Zweifel am Treibhauseffekt angemeldet haben (wenn ich mich korrekt erinnere). Und selbst in einer theoretischen Version eines weltumspannenden Solarkraftwerkes würde man nicht einfach einen gedachten Streifen aus ihrer verlinkten Karte mit Solarzellen zupflastern. Der Platzbedarf ist gering und eine Platzierung in den Wüsten dieser Welt reicht vollkommen aus. Mit ein bisschen Nachdenken hätten sie auch die diversen Landkarten mit eingezeichneten Flächen für eine theoretische Vollversorgung der Menschheit mit Sonnenenergie gefunden.

    Aber so etwas ist natürlich auf Grund der Leitungsverluste und politischen Lage äußerst unwahrscheinlich zu realisieren. Es wird mehr oder weniger auf Jeder-Für-Sich hinauslaufen mit ein wenig Im- und Export in den jeweiligen Netzen der Kontinente. Ergo wird es Speicher benötigen.

  68. Basti #49,

    Stunde: 1, Windstrom = 3.35 TWh

    40GW Wind ist in D installiert, weht der Wind 1 h lang haben wir 0,04 TWh….

    Nehmen wir alle Stunde 1 des Jahres( x365Tage) haben wir 14,6 TWh, davon 20% Windverfügbarkeit sind es 2,92TWh.

    2,92 mal 24h haben wir 70,08TWh.

    Probe…40GW Wind mal 8760h ist gleich 350,4 TWh. 20% Windverfügbarkeit ist gleich 70,08 TWh ist ok.

    40GW Wind erzeugen also pro Tag 0,192TWh oder 192GWh , wir brauchen aber ca. 1700GWh täglich, also 8,8 mal soviele Windräder, also statt 26000 ungefähr 230000 , statt 40 GW installierte Leistung 352GW…

    Was willst du eigentlich sagen?

  69. @Herp
    Nu mal nich so empfindlich……was denkst Du, was ick mir schon von der Öko-Gegenseite anhören musste.
    Inzwischen ist der Pittbull so handzahm geworden (auch zum Schutz der Blogbetreiber)…..das mich die alten Mitstreiter kaum noch wiederkennen.
    Wenn Du mal unter „Autoren“ guckst…..ist dat Onkelchen auch vertreten, Artikel die ursprünglich bei Readers-Edition erschienen sind, wurden Gott sei Dank….hier vom Blogbetreiber übernommen, weil nämlich R-E inzwischen gestorben ist.
    Dort ist nachweislich zu sehen, daß Meinereiner schon seit 2008 gegen Öko´s anschreibt, die statt eigenen Wissen, blind den Öko-Medien nachplappern.
    http://www.science-skeptical.de/blog/eeg-fur-dummies-oder-wie-erklare-ich-das-dem-kinde/00210/

    Wie es nun mal so ist, als Öko-Missionar…..tauchen hier auf Sc-Sk in regelmäßigen Abständen Leute wie Du auf…..anfangs gab man sich noch Mühe, diesen armen Menschen etwas physikalisches Wissen beizubiegen……inzwischen aber, geht mir das tierisch auf den Sack, mich zum tausendsten Male wiederholen zu müssen…..weswegen ich neuen Kandidaten eher mit zynischer Ironie entgegenkomme als immer wieder das Selbe predigen zu müssen.
    Ich arbeite bei einen Energieversorger (kleines Stadtwerk)…..daher bin ick 1000 %íger Insider….und kann das blöde Gebabbel von Elektrolaien inzwischen nicht mehr hören, geschweige sehen.
    Wenn hier irgendwelche Soziopädagogen und sonstiger Labertaschen auftauchen…..krieg ick die Krätze im Hals, versuch aber trotzdem, Maas aus dem Wege zu gehen.
    Du hast eindeutig bewiesen……das Du nix weißt aber den Profis hier uff´n Blog das Ding vom Pferd erzählen willst (der Gaul, der schon lange verreckt ist)…sorry, wie soll ein Profi wie ich….solchen Typen wie Dich…noch ernsthaft ernst nehmen?
    Mit jede Menge Sendungsbewusstsein und ne Menge unausgegorenen Öko-Müll im Kopp…..bildet ihr euch ein….hier uff´n Blog die Sau raus lassen zu dürfen……Pustekuchen.

    Onkel Heinz…..Stolz darauf, diesmal die Fäkalien uff Klo gelassen zu haben

  70. @W.Rassbach:
    was genau wollen sie sagen? Ich habe geschrieben, was ich sagen wollte 😉 … hier wurde darüber gestritten, ob Wind nun tagsüber oder nachts mehr weht. Zumindest dort wo Windräder stehen weht es im Mittel gleich und wenn dann in der Nacht ein paar Prozent stärker. Das ist alles.

    @Heinz Eng:
    Nun ja, auf Seiten wie diesen gibt es eben auch immer die Leute, die eher nach Gefühl urteilen und sich nicht auf Daten berufen. Gefühlt braucht man riesige Speicher und gefühlt kann Wind und/oder Solar nie funktionieren, gefühlt weht es tagsüber häufiger als nachts, etc und gefühlt ist die Energiewende das schlimmste was jemals dem deutschen Volk angetan wurde 🙂

    Wann habe ich „eindeutig bewiesen, dass ich nichts weiß“? An welcher Aussage macht jemand wie du das fest? Ich frage, weil man an deiner Ausdrucksweise leider auch einiges fest machen kann, ich aber wenigstens versuche mir vorzustellen, dass mir keiner gegenüber steht, der heute morgen einen Clown verschluckt hat.

    Grüße und nichts für ungut.

  71. @Klein Sebastian
    Gefühlt?……sieht es so aus, daß Dich Fakten…..keinesfalls vom Missionarischen ablenken können.
    Ausdrucksweise…..aha….ich habe es mit den Typ „Oberlehrer“ zu tun, bei dem die Form über den Fakten steht. Das Ganze muss sich einfach nur gut „anfühlen“ und schon ist bei Menschen wie Dir…die Welt wieder in Ordnung, gelle?

    Wann habe ich „eindeutig bewiesen, dass ich nichts weiß“? An welcher Aussage macht jemand wie du das fest?

    Janz einfach…am Gesamtwerk, das Du bisher hier abgesondert hast….Null Ahnung aber jaaaanz viel grünes Bewusstsein, wenn ick würde wollen….und mir die Zeit nehmen würde…..könnte ick Deine sogenannten Argumente….federleicht inner Luft zerreißen. So, wie Du beleidigte Leberwurst auf meine Kommentare reagierst…..bleibt Dir als einzige Alternative….die Moralkeule, weil sonst nix weiter hinter der Fassade des Herp steckt.
    Kann sein, daß Du ein neuer Mitspieler bist…kann aber auch sein, das Du ein uralter Widersacher bist….egal, bisher war mir jeder von euch intellektuell unterlegen.
    Daten, Fakten…..logische Schlussfolgerungen daraus….und wir werden ein Knuddelteam…..aber bis dahin, musste noch jede Menge Hausaufgaben machen……also, grob gerechnet…..sehen wir uns wohl erst in 10 Jahren wieder.
    Los, Stop, Schade………der Öko, der mir irgendwann mal gewachsen sein wird…..muss wohl erst gebacken werden, die Totgeburten bisher……..sind sogar zu mickrig um in den Skat gedrückt zu werden.

    Onkel Heinz….heute is der Tag des arroganten Drecksackes

  72. Nun gut, der geneigte Neu-Leser möge jetzt denken….dat Onkelchen hat zwar großes Maul….aber nix dahinter.
    OK….dem sei hiermit abgeholfen….speziell für die ökologisch wertvollen Solarfreaks.

    Biomasse und erneuerbare Abfälle waren 2014 mit einem Anteil von knapp zwei Dritteln (63,1 %) an der primär erzeugten erneuerbaren Energie die wichtigsten erneuerbaren Energieträger in der EU-28.
    Wasserkraft war der zweitwichtigste erneuerbare Energieträger (16,5 % der Gesamtmenge), gefolgt von Windenergie (11,1 %).

    http://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php/Renewable_energy_statistics/de#Prim.C3.A4rerzeugung

    Weltweit betrachtet ist die Wasserkraft der Spitzenreiter unter den Erneuerbaren Energien. Zwar ist die Wachstumsrate gering und liegt bei derzeit nur 1,5 % (Stand 2012), insgesamt werden global aber ganze 985.000 Megawatt Strom aus Wasserkraft gewonnen. Dazu kommt die Meeresenergie mit 2.500 Megawatt

    https://reset.org/knowledge/erneuerbare-energien-wasserkraft

    Sektorübergreifend ist die Biomasse mit einem Anteil von etwa 59% der Energiebereitstellung der wichtigste erneuerbare Energieträger.
    Insbesondere im Wärme- und Verkehrssektor ist Biomasse für 88% bzw. 89% des Endenergieverbrauchs aus erneuerbaren Energien verantwortlich. In der Stromerzeugung hingegen dominieren Windkraft, Sonnenenergie und Wasserkraft mit einem Anteil von zusammen 73% der erzeugten EE-Strommenge.

    http://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/erneuerbare-energien/erneuerbare-energien-in-zahlen#statusquo

    Man sieht deutlich…..das Solar ein Minderleister ist….also Biomasse und Wasserkraft global eine viel bedeutendere Rolle spielt….ergo, anhand von Zahlen, Statistiken und Fakten…..sind die Typen, die global ein solares Stromnetz errichten wollen…..mit dem Klammerbeutel gepudert, dumm oder Lobbyisten.
    Anders…kann ick mir die Herp/es nich erklären, die derzeit diesen Blog okkupiert hat.
    Übrigens…..die Suche mit der Suchmaschine ihrer Wahl…..hat zirka 15 Sek. gedauert(samt Eingabe des Suchbegriffes)….als nix, was ein Öko mit Grundwissen nich auch hinkriegen könnte.
    Onkel Heinz……angestachelt aber nich vergiftet.

  73. Basti,
    ich kann dir sagen, was du sagen willst. Der erneuerbare Unsinn soll so eine Art Grundlast/Bodensatz erzeugen.

    Deshalb haben die Windidioten z.B. die Stunde 1 über ein gesamtes Jahr zusammengefasst, nur um dir die Gehirnwäsche zu verschaffen, dass der EE Müll machbar ist.

    Habe gerade mal die 2016er Zahlen angeschaut. Wir haben jetzt über 28000 Windmühlen mit 50 GW Leistung, da müsste die ganzjährige Stunde 1 schon bei durchschnittlich 3,65 TWh liegen.

    10GW mehr, da müssten bei 20% Windverfügbarkeit ca. 87 TWh pa. kommen, es waren aber nur 80 TWh, wirklich ein Scheißwindjahr .

  74. Jungs, ihr beiden seid genau die Spezies von Skeptikern bzw. Kommentartrollen vor denen es dem Rest von uns graust. „Basti“ ist ja noch niedlich, die Unterstellungen was man sich dabei gedacht haben mag, aber äußerst merkwürdig. Das kommt schon reflexartig bei euch sobald jemand wie ein Verfechter von Wind+Solar klingt, oder? Und der Onkel mit seinen schlechten Manieren, solche Kommentatoren ist man von andernorts ja schon fast gewohnt. Kann sich nicht anders helfen als mit Beschimpfungen und meint die Weisheit mit Löffeln gegessen zu haben. Das kann zwar gut sein, aber der Eindruck ist leider ein anderer. Die Moralkeule ist das einzige was gegen Pöbeleien hilft, sonst denkt am Ende noch jemand das wäre der Normalzustand. Ist es nicht … auch in vermeintlich anonymer Schriftform kann man gewisse Manieren bewahren und trotzdem sein Argument rüberbringen. Und nicht falsch verstehen, ich spiele hier nicht die beleidigte Leberwurst, ich weise lediglich darauf hin, dass solche Kommentare ihren Zweck verfehlen und nicht zielführend sind.

    Nun zu euren beiden angesprochenen Themen, die so gar nichts mit meinem Einwurf der Menge an produzierter Windenergie pro Tageszeit zu tun haben.

    1) Wind+Solar decken in Deutschland knapp 3.3% des Endenergieverbrauchs. Ein winziger Anteil, aber das Wachstum war bisher exponentiell. Weltweit liegt der Anteil irgendwo knapp unter 1% und auch hier wächst Wind um 17% pro Jahr und Solar um 28%. Das war absolut ein sehr langsames Wachstum in den letzten Jahrzehnten. Allerdings bedeutet das, dass 2042 der gesamte Endenergieverbrauch von Wind+Solar abgedeckt würden, wenn das Wachstum ungebremst weiter läuft. Und das ist auf Grund der Preisentwicklung nicht anders zu erwarten. Irgendwann wird die Sättigung einsetzen und es sieht mehr wie eine S-Kurve aus, der Punkt jedoch ist, dass Wind+Solar sehr schnell wachsen und wir gerade erst am Anfang sind.

    Desweiteren möchte niemand ein globales Solarstromnetz errichten. Ich zumindest nicht. Unsere Stromversorgung würden wie regenerativ auch ohne das Ausland hinbekommen. Beim gesamten Energiebedarf bin ich mir nicht ganz sicher, aber sicher bleibt es nicht bei 3,3% bzw. 12,6% (alle EE Erzeuger).

    Hier noch ein Graph über die Entwicklung der Erneuerbaren in Deutschland: http://imgur.com/a/iHwwZ

    2)

    was du sagen willst. Der erneuerbare Unsinn soll so eine Art Grundlast/Bodensatz erzeugen.

    Nö. Das sollte spätestens bei diesem Graph (http://imgur.com/a/xMW19) klar sein. Es wurden hier Meinungen über die Stärke von Wind und die Tageszeiten in denen er weht ausgetauscht, ich habe lediglich eine Auswertung beigesteuert, die zeigt wann der Wind am Tag hauptsächlich weht. Die Zahlen habe ich zusammengefasst und niemand soll hier sein Gehirn gewaschen bekommen. Aber es scheint nötig mal die Augen zu waschen, oder? 😉

    2016 war in der Tat kein gutes Windjahr. Trotz des einen Tages mehr und 5 GW mehr installierter Leistung. Wind ist allerdings nie 20% verfügbar. Auch die Verfügbarkeit habe ich ausgewertet (2016 und 2017 bisher): https://docs.google.com/spreadsheets/d/1a6rSJalQ1ON-TblqYqbbZ4CmZwiFaiRqNh9orUyfTSs/edit?usp=sharing

    Falls es jemanden interessiert und hier nicht nur Gefühle ausgetauscht werden sollen. Um z.B. eine Grundlast von 20 GW zu 90% der Zeit abdecken zu können müsste man Wind+Solar um knapp den Faktor 6 ausbauen. In 9% der restlichen Zeit hätte man dann immer noch mehr als 6 GW und sonst eben fast nichts (hier kommt das volle Backup zum Tragen, das an diesen Tagen 20 GW mehr als üblich erbringen müsste. Ein solcher Ausbau würde allerdings auch bedeuten, dass man die Hälfte der Zeit mehr Strom zur Verfügung hat als heutzutage verbraucht wird. 10% der Zeit wären sogar 150 GW Leistung verfügbar. Es ist also unabdingbar, dass man Speicher in welcher Form auch immer baut oder die Kraftwerke sind bis dahin so günstig, dass es egal ist, dass die Erzeuger in solchen Phasen abgeschaltet werden.

  75. @Klein Basti
    Manieren sind was für Menschen, die sich sonst nicht zu wehren wissen.
    Wenn Du Nerd endlich begreifst das installierte Leistung nix mit erzeugter Leistung zu tun hat, wirst auch Du lernen, das Solar in der Nacht, Null Strom erzeugt.

    Wachstum…der alleine auf Subventionen baut….ist kein Wachstum….denn wenn die EE wirklich mal Verantwortung übernehmen müssten, wäre sie am Folgetag tot.
    Nur wir, die konventionellen Idioten…sichern die sichere Stromversorgung…ohne uns, währet ihr ne sinnlos Nullnummer…die keiner brauch, die wir aber doppelt und dreifach bezahlen müssen….ihr Öko-Vollidioten seid in der Pflicht die kostenlosen Speicher zu stellen…aber da das zu teuer ist, wälzt ihr dir Schuld auf uns ab.

    Egal wie Du es drehst oder wendest….ihr EE-Zufallststromerzeuger seid nur Parasiten, die sich auf Kosten der Konventionellen….einen fetten Reibach machen…nich umsonst hat Deutschland, den weltweit 2-höchsten Strompreis.
    Ohne uns….seid ihr…die nächsten hundert Jahre….blinde und zahnlose Tiger, die ohne Almosen….niemals überleben könnt, übrigens, Pellworm is grad auch verreckt…trotz Mega-Subvention.

    Nochmals übrigens…..Überschüsse wern schon jetzt…sinnlos verheizt…in Mega-Boilern, nennt sich witzigerweise neudeutsch…Power-to-Heat.

    Boah ey, Du bist bisher der dümmste Öko, der je hier aufgeschlagen ist….und morgen zieh ick Dir den letzten Öko- Zahn…der Dir in der verfaulten Öko-Fresse noch geblieben ist.
    Leg endlich Deine Greenpeace-Hochglanzprojekte wech, bevor dat Onkelchen Dich endgültig in die Lügenecke packt.
    Ach Menno….sind Ökos allesamt zu blöd, das kleine 1*1 zu begreifen?

    PS. Wenn Du schon bunte Kritzel-Diagramme erstellst…dann doch bitte in Abhängigkeit zur jahreszeitlichen Last….oder biste auch dafür zu dusselig?

    H.E.

  76. Wind + Solar in Abhängigkeit zur Last jeweils mit den aufgezeichneten Daten von 2016 und dann noch mit Faktor 2,3,4,5 und 6 multipliziert. Rote Farbe bedeutet die Last würde komplett von Wind+Solar abgedeckt werden.

    http://imgur.com/a/OReJn

  77. Falls es noch weiter interessiert, die Verteilung der Last über das Jahr: http://imgur.com/a/FcPIn

  78. Mich,

    Lustig, Kohle kommt mit Frachtschiffen direkt vom Hafen und der Bergbau ist dann in der Nordsee oder wo?
    Das Wort Frachtschiff steht fuer Transportkosten. Ist aber nicht mehr so wichtig.

    Gruss!

  79. Ach ich wollt nur noch mal sagen das leider nicht alles Schwarz Weiss ist.

    Wenns ums Bierkuehlen geht nehm ich auch mal Solar und Batterie. Erfahrungsgemaess ist aber beim Zelten das Bier eher alle als die Batterie. Aber dann kann man immer noch die Wurscht kuehlen.

    Wegen dem Tagebau mache ich mir auch keine Sorgen. Wenn der gleichmaessig das Kraftwerk versorgt solls so sein. Der naechste scharfe Winter kommt bestimmt und ob die Schaufel dann noch arbeitet oder doch wieder die Armee anrueckt um das Eis zu brechen ist mir auch wurscht. Gibbet eben Windstrom aus der Ostsee. Oder wahrscheinlich Strom vom Backup Gas Generator.
    Frueher haben wir uns ueber die Energiepoltik aufgereget (steigende Kosten) und heute ebenso. Hat sich wirklich was geaendert? Die Energiefirmen werden immer auf der Liste der nicht gemochten sein, egal welche Energie sie vertreiben. Es sind immer die Gewinnler. Na und? Muss man fuer se arbeiten oder nicht?

    Anorak,

    Speicherung faellt schon an. Ich kennen ein Projekt wo Solar mit Batteriespeicherung eine Ortschaft versorgt. Oekonomisch werden die Kosten gegenueber einer kleineren Zuleitung zum Ort (Spitzenlastabdeckung ueber Solar und Batterie) aufgerechnet. Ob das wirklich aufgeht wird sich zeigen. Ich kenne auch Bergbaubetriebe die das mittlerweile einsetzen. Meistens alles Situationen ohne Kraftwerksanbindung oder abgeschiedenen Regionen.

    Fuer mich ist Solar, Batterie ein Nischenmarkt der seine Berechtigung hat, genau wie die Solar-und windbetriebene Strassenlampe. Find ick juut!

    Onkelchen,

    nimm den Herpes nicht so schwer. Immerhin stellt er sich der Sachdiskussion. Wir haben alle fade Argumente. Ich sicherlich auch farblose aber nichts destotrotz sind hier viele Vorurteile am Laufen.

    Gibt es eigentlich einen Energiesachverstaendigen der Ahngung von allem und dem Ganzen hat (ausser Dir natuerlich, meine ich ernst). Vielleicht sollte man einen Gastbeitrag zum Thema anstreben. Fuer mich ist das alles schon viel zu undurchsichtig. Und am besten mach ich mein Maul zu. Sonst findet ihr noch heraus das ich einverkappter Gruener mit Solaranlage und halbem Bauernhof bin.

    So wech isser!

  80. @SH #70

    Ich habe geschrieben, was ich sagen wollte … hier wurde darüber gestritten, ob Wind nun tagsüber oder nachts mehr weht.

    Der Wind weht an den meisten Tage tags stark und nachts schwach. Das ist keine Streitfrage, sondern ein Fakt.

    Zumindest dort wo Windräder stehen weht es im Mittel gleich

    Ich glaube Ihren Zahlen nicht. Sie haben keine Quelle und keine Rechenmethode genannt. Das kann alles frei erfunden sein. Die Betrachtung der mittleren Stromausbeute ist in jedem Fall eine durch zwei Metaebenen verfälschte Betrachtung, da können sonstwas für Fehlschlüsse drinstecken.

    und wenn dann in der Nacht ein paar Prozent stärker.

    Auf gar keinen Fall. Nachts weht der Wind schwächer!

  81. @SH #74

    Ein winziger Anteil, aber das Wachstum war bisher exponentiell.

    Mit Subventionen kann man freilich beliebig schnelles Wachstum provozieren. In Wirklichkeit findet dort Vergeudung von Ressourcen statt.

    Allerdings bedeutet das, dass 2042 der gesamte Endenergieverbrauch von Wind+Solar abgedeckt würden, wenn das Wachstum ungebremst weiter läuft.

    Das wird es aber nicht, denn die Verschwendung an der Ökofront muss ja anderswo erarbeitet werden, und das wird irgendwann enden müssen.

    Und das ist auf Grund der Preisentwicklung nicht anders zu erwarten.

    Die Preisentwicklung ist nicht die Ursache dieses Scheinwachstums.

  82. @Werner

    Lustig, Kohle kommt mit Frachtschiffen direkt vom Hafen und der Bergbau ist dann in der Nordsee oder wo?

    Nee, vom Kohlebergbau zum nächsten Flusshafen und von dort zum nächsten Kraftwerk, oder Stahlwerk. 😉

    Binnenschiffe transportieren in Deutschland die Kohle und nicht Kohlezüge. Das war nur so nach den 2 WK. Kohlenklau und so.

    @Herp

    Ich werte die Winddaten jetzt mal richtig aus.

  83. Und Heinz, reg Dich nicht immer so auf, darauf sind die Jungs nur aus.

  84. Ich habe mir die Winddaten (Stundenmittel) jetzt mal genauer angeschaut. Es ist so, von Tag zu Tag schwanken die Stundenmittel extrem, mittelt man aber über ein ganzes Jahr die Stundenmittel, so sind die 24 Stundenmittel nah beieinander. Zudem handelt es sich bei den Winddaten um Einspeisungen und nicht um Produktion. Bei Überschüssen schalten bekanntlich viele WKA ab, ebenso, wenn die Leitungen nicht reichen. So kommt man auf 24 Stundenmittel, die nah beieinander liegen.

  85. @anorak2: ich habe die Quelle genannt. Für dich nochmal der Graph mit der Verteilung der Stromerzeugung durch Wind im Jahr 2016: http://imgur.com/a/tOm8b

    Vertikale Linien wohin man schaut (unteres Bild). Summiert man die Zeilen (in diesem Bild jeweils 3 Pixel hoch, repräsentieren 15 Minuten Abschnitte) kommt für die Nacht etwas mehr Erzeugung heraus als für den Tag (oberes Bild). Ist natürlich nur der Durchschnitt und wie man am Graph sieht alles andere als eine regelmäßige Verteilung, dennoch weht der Wind in den Nachtstunden offenbar minimal stärker.

    Falls du den Zahlen immer noch nicht glaubst, dann warte doch mal auf die Auswertung von Michael Krüger. Er müsste auf das gleiche Ergebnis kommen.

    P.S.: Es wundert mich kein bisschen, dass Zahlen, die nicht zum gefühlten Weltbild passen als erfunden bezeichnet werden. Das passiert den Klimaskeptikern ja öfters mal 😉

  86. @Werner #79

    Ich kennen ein Projekt wo Solar mit Batteriespeicherung eine Ortschaft versorgt. Oekonomisch werden die Kosten gegenueber einer kleineren Zuleitung zum Ort (Spitzenlastabdeckung ueber Solar und Batterie) aufgerechnet.

    Solche Projekte erhalten in der Regel Zuschüsse bis über beide Ohren. In der Öffentlichkeitsarbeit wird die Förderung natürlich nur im Kleingedruckten erwähnt, wenn überhaupt. Klar, wenn man von Dritten teures Techno-Spielzeug finanziert bekommt, kann man freilich damit lustige Experimente machen. Aber diese Projekte sind nicht wirtschaftlich selbsttragend, sondern schmarotzen von der übrigen Gesellschaft. Es kann folglich nicht als Modell für alle funktionieren.

    Ob das wirklich aufgeht wird sich zeigen.

    Anhand solcher Projekte kann man keine Schlüsse ziehen, da die wahren Kosten der Öffentlichkeit verschleiert werden. Man kann aber mit einfachem Dreisatz berechnen, dass Solar + Wind + Batterien in großtechnischen Dimensionen an den gigantischen Kosten scheitern muss.

    Man kann es für ganz Deutschland rechnen oder pro Kopf der Bevölkerung. Ich nehme mal Letzteres, weil die Zahlen anschaulich bleiben.

    Die Ladekapazität der Speicher müsste so ausgelegt sein, dass sie die längste mögliche wind- und sonnenarme Periode überbrücken könnten. Die beträgt in unseren Breiten etwa 2 Wochen (nebliges, windarmes, trübgraues Novemberwetter, kennt ja jeder). So, was kostet das:

    Jeder Einwohner Deutschlands verbraucht ungefähr 7500 kWh Strom pro Jahr. In den genannten 2 Wochen verbraucht er also ungefähr 7500/52 * 2 = 290 kWh.

    Wir brauchen also Akkus einer Gesamtkapazität von 290 kWh pro Kopf der Bevölkerung. Die billigsten Akkus sind Bleiakkus, die Kosten in industriellen Größenordnungen etwa 10 EUR pro 100 Wh (Wattstunden, nicht Kilowattstunden). Die Startinvestition beträgt also etwa EUR 29.000,- pro Kopf der Bevölkerung. Dazu kommen laufende Kosten für Wartung und Ersatz von defekten Akkus auf unbegrenzte Zeit.

    Mit anderen Worten: Vergiss es.

    Fuer mich ist Solar, Batterie ein Nischenmarkt der seine Berechtigung hat, genau wie die Solar-und windbetriebene Strassenlampe. Find ick juut!

    Nicht für großindustrielle Produktion, ohne Subvention und ohne Fallback auf konventionelle Kraftwerke.

    Die solarbetriebene Armbanduhr, Taschenrechner oder Parkautomat sind ein ganz anderer Schnack.

  87. Bei Überschüssen schalten bekanntlich viele WKA ab, ebenso, wenn die Leitungen nicht reichen. So kommt man auf 24 Stundenmittel, die nah beieinander liegen.

    Die Daten werden von der Quelle als Produktion und nicht als Einspeisung bezeichnet.

    Michael, bist du dir sicher, dass diese Logik schlüssig ist? Siehe den Graph im vorherigen Kommentar und vergleiche das mit der Last (http://imgur.com/a/FcPIn). Warum sollte Wind nur tagsüber gedrosselt werden, wenn zu dem Zeitpunkt die Last am höchsten ist?

    Am Wochenende zum 1. Mai (https://energy-charts.de/power_de.htm?source=solar-wind&week=17&year=2017) sieht es auch nicht so aus, als ob da irgendwas gedrosselt wurde. Zumindest nicht in den Daten.

  88. @SH #85

    @anorak2: ich habe die Quelle genannt. Für dich nochmal der Graph mit der Verteilung der Stromerzeugung durch Wind im Jahr 2016: http://imgur.com/a/tOm8b

    Das ist keine Quelle, sondern ein Bildschen dem man nicht ansieht, wer das mit welcher Methode aus welchen Rohdaten erzeugt hat, oder ob es frei in Photoshop gemalt wurde.

    Falls du den Zahlen immer noch nicht glaubst, dann warte doch mal auf die Auswertung von Michael Krüger. Er müsste auf das gleiche Ergebnis kommen.

    Wenn ich direkt auf die dort verlinkte „Quelle“ gehe, komme ich nicht auf die Rohdaten der Grafik, sondern auf aktuelle Einspeisungsdaten. Man kann den ausgewählten Zeitraum ändern, und ich finde beim Wind fast immer ein sinusähnliches Signal mit Frequenz 1/24h, das ganz erstaunlich mit dem sinusähnlichen Windvorhersagen von Wetter-Websites korreliert.

    P.S.: Es wundert mich kein bisschen, dass Zahlen, die nicht zum gefühlten Weltbild passen als erfunden bezeichnet werden. Das passiert den Klimaskeptikern ja öfters mal

    Entschulljunk, dass der Wind mit dem Sonnenstand schwankt ist kein „gefühltes Weltbild“, sondern hartes Faktenwissen. Warum guckst du nicht zur Abwechslung mal die Windkurven von Wetterstationen an (egal ob vergangener Verlauf oder Vorhersagen), und wie dort die Windstärke mit den Tageszeiten korreliert?

    Hier z.B.

  89. @anorak2 #86:

    Aber diese Projekte sind nicht wirtschaftlich selbsttragend, sondern schmarotzen von der übrigen Gesellschaft. Es kann folglich nicht als Modell für alle funktionieren.

    So wie bei jedem anderen städtebaulichen Projekt wie Straßenbahnen, U-Bahnen, Landesgartenschau, etc? Funktioniert nicht? Warum sollte ein Dorf von den gezahlten Steuern nicht auch etwas vom Staat zurückbekommen dürfen und alles in Städte fließen?

    Was Dunkelflauten angeht:
    1) Blei ist nicht die günstigste Akkuform, da für lange Haltbarkeit nie die gesamte Kapazität genutzt werden kann und selbst dann ist die Zyklenzahl miserabel. Ein Lithiumakku kommt auf geringere Preise pro durchgeschleuster kWh, allerdings nur bei Ausnutzung der Zyklenzahl (wie bei jeder Batterie). Das klappt nicht, wenn man ihn nur alle paar Tage/Wochen benutzt.

    2) Gasspeicher (Power2Gas oder Import) sind die mittelfristig bessere Lösung um solche längeren Pausen zu überbrücken.

    Was die Quelle angeht: sorry … bin wohl zu sehr Nerd wie Heinz schreiben würde. Ich dachte das wäre durch den Link zu energy-charts.de eigentlich klar. Dort werden die Daten von ENTSOE-E aufbereitet und ich habe sie mir von dort statt direkt von der Quelle geholt, weil sie schon in einem praktischen JSON Format vorliegen. Die Rohdaten sind die Produktionsdaten für Wind.

    Was die Fakten angeht: Windkraftwerke werden dort gebaut wo der Wind besonders stark weht und das ist oft an Hängen oder auf Gipfeln (so klein sie im nördlichen Flachland auch sein mögen) und da weht es nun mal abends stärker. Ich nehme an die Stromproduktion der Windkraftwerke sieht deshalb anders aus als erwartet.

  90. Micha, Is ja schick. Kommt also mit der Faehre die Kohle. Vielleicht auch direkt importiert von einmal um die Welt Indonesien oder Australien. Nur Kohle ohne Zug ist gute Kohle! Du bist n Spassvogel! Schifffahrt gehoert nicht zu den Transportmitteln die ich genannt habe. So ne Lueck sozusagen! Nichts fuer ungut. Schiffe sind natuerlich auch Transportmittel die man erwaehnen muss. Insofern und um der Ueberschrift gerecht zu werden schick die Sonne keine Transportrechnung.

    Anorak,

    ja hab noch mal nachgeguckt, definitiv subventioniert vom Energieunternehmen, um Zuleitungskosten zu sparen. Wie gesagt eine Nische die bestueckt werden kann. So wie Taschenrechner eben oder Bierkuehler.

    Ich geh jetzt mal auf suche nach guten Winddaten. Den Einspeise/Produktionsdate wuerde ich nicht trauen falls die Windanlagen mit Batterien ausgestattet sind. Dann speisen sie ein auch wenn kein Wind da ist.

    Gute Nacht dann!

  91. @SH #89

    Aber diese Projekte sind nicht wirtschaftlich selbsttragend, sondern schmarotzen von der übrigen Gesellschaft. Es kann folglich nicht als Modell für alle funktionieren.

    So wie bei jedem anderen städtebaulichen Projekt wie Straßenbahnen, U-Bahnen,

    Nein. Die machen nur betriebswirtschaftliche Verluste, aber ihr gesellschaftlicher Nutzen ist enorm, deshalb sind sie unterm Strich profitabel.

    Landesgartenschau, etc? Funktioniert nicht?

    Sowas ist im Gegensatz dazu reiner Konsum. Aber immerhin hat die Öffentlichkeit was davon, Blumen sind ja hübsch anzusehen. Im Vergleich zur Ökoenergie ist es außerdem Portokasse.

    Warum sollte ein Dorf von den gezahlten Steuern nicht auch etwas vom Staat zurückbekommen dürfen und alles in Städte fließen?

    Zweierlei:

    1. Gibt es keinen Nutzen, der die Ausgabe rechtfertigen würde. Einen volkswirtchaftlichen sowieso nicht, aber auch keinen ästhetischen oder ideellen, wie bei der Gartenschau. Sondern einfach gar keinen.

    2. Wird sowas ja von den Protagonisten als Modell für die nationale Energieinfrastruktur präsentiert. Aber da es ja ein Zuschussprojekt ist, das wegen der gigantischen Kosten unmöglich auf diese Größe skaliert werden kann, ist das ein Taschenspielertrick.

    Was Dunkelflauten angeht:
    1) Blei ist nicht die günstigste Akkuform,

    Es ist aber die billigste. Ich wollte nur Kosten berechnen, und mir dabei keinesfalls den Vorwurf einhandeln ich gehe von „zu ungünstigen“ Annahmen aus. Also nehme ich die günstigsten Annahmen.

    2) Gasspeicher (Power2Gas oder Import) sind die mittelfristig bessere Lösung um solche längeren Pausen zu überbrücken.

    Mich interessiert nur die Kostenfrage.

    Was die Fakten angeht: Windkraftwerke werden dort gebaut wo der Wind besonders stark weht und das ist oft an Hängen oder auf Gipfeln (so klein sie im nördlichen Flachland auch sein mögen) und da weht es nun mal abends stärker.

    Ich sehe sie hier nur im Flachland stehen.

    Ich nehme an die Stromproduktion der Windkraftwerke sieht deshalb anders aus als erwartet.

    Ich glaube das Michael Krüger mit seiner Annahme Recht hat, dass da abgeregelt wird, und deshalb die Stromeinspeisung nicht immer mit der Windstärke korreliert.

  92. Sind Bleiakkus immer noch die günstigste Akkuform? Werden denn immer noch große Stromspeicher mit Bleiakkus realisiert?

  93. 1) Warum sollte genau dann abgeregelt werden, wenn die Last am höchsten ist (vormittags/mittags) und sonst (abends/nachts) eher nicht? Dieses Diagramm (http://www.frankshalbwissen.de/wp-content/uploads/2012/03/2012-03-14_windenergie-negative-preise.png) lässt nicht vermuten, dass bei hoher Last Windkraft verschenkt wird. Ist zwar von 2007/2008, aber wird sich kaum geändert haben, oder?

    2) Es ist eine Kostenfrage welchen Speichertyp man für welche Speicherung verwendet. Ein Akku wird teurer je weniger Zyklen in seiner Lebenszeit genutzt werden. Im Extremfall wäre das im Jahr genau ein Zyklus, wenn man ihn als Saisonspeicher verwendet. Wenn eine gewisse Zyklenzahl unterschritten wird, dann sind Gasspeicher trotz Verlust bzw. Importkosten die günstigere Variante. Von daher braucht es keine so großen Akkus (290 kWh pro Person) wie von dir vorgeschlagen, denn das wäre unsinnig. Selbst wenn sie nur 10 € pro kWh kosten würden.

    @Werner:

    Ich geh jetzt mal auf suche nach guten Winddaten. Den Einspeise/Produktionsdate wuerde ich nicht trauen falls die Windanlagen mit Batterien ausgestattet sind. Dann speisen sie ein auch wenn kein Wind da ist.

    Ah ja, ein weiterer Fall von die Daten passen nicht ins Weltbild also kann man ihnen nicht trauen? 😉 Ich denke den Daten der ENTSOE-E Plattform kann man trauen. Dort müssen alle ihre Daten eingeben damit sie auf dieser Transparenzplattform verfügbar sind. Ein weiteres Anwendungsbeispiel für diese Daten ist diese Weltkarte mit aktueller Aufteilung der Stromproduktion und Visualisierung des CO2 Ausstoßes pro Land: https://www.electricitymap.org/?wind=false&solar=false&page=map

    Grüße

  94. Basti #74,

    Falls es jemanden interessiert und hier nicht nur Gefühle ausgetauscht werden sollen. Um z.B. eine Grundlast von 20 GW zu 90% der Zeit abdecken zu können müsste man Wind+Solar um knapp den Faktor 6 ausbauen. In 9% der restlichen Zeit hätte man dann immer noch mehr als 6 GW und sonst eben fast nichts (hier kommt das volle Backup zum Tragen, das an diesen Tagen 20 GW mehr als üblich erbringen müsste. Ein solcher Ausbau würde allerdings auch bedeuten, dass man die Hälfte der Zeit mehr Strom zur Verfügung hat als heutzutage verbraucht wird. 10% der Zeit wären sogar 150 GW Leistung verfügbar. Es ist also unabdingbar, dass man Speicher in welcher Form auch immer baut oder die Kraftwerke sind bis dahin so günstig, dass es egal ist, dass die Erzeuger in solchen Phasen abgeschaltet werden.

    Das kannst du doch nicht ernst meinen
    .Wind+Solar um knapp den Faktor 6 ausbauen,das heisst 168000 Windmühlen mit einer Leistung von 300 GW
    .Solar hat dann eine installierte Leistung von 240GW, ….

    Diese Gesamtscheiße soll eine Grundlast von 20GW zu 90% abdecken ???
    dann brauchst du auch noch volles backup, sprich kein einziges konventionelles KW wird abgebaut werden können 😉

    Die Schildbürger waren ein Scheißdreck dagegen.

    Deine Grundlast mit Wind und Solar gibt es nur in deiner Modellreçhnung.

  95. 168000 Windmühlen Sonderwirtschaftsgebiet Deutschland heisst, je 2 Quadratkilometer eine Windmühle, alle 500 bis 1000m steht dann so ein Fledermaushäcksler.

  96. Oh Herpy, du hast meinen Einwand nicht verstanden.
    Mehr als: Einspeisedate kann man nicht trauen da Anlagen, die mit Zwischenspeicher ausgestattet sind, auch einspeisen koennen, wenn kein Wind da ist. Habe ich nicht gesagt oder gemeint.

    Schau einfach genau hin was deine Daten sagen und was sie bedeuten.

    Der Hamburger Wettermast zeigt mehr Wind am Tage als nachts.

    Schlage vor nach Wind zu gucken und nicht nach Windkraftanlagendaten. Das nimmt die Voreiengenommenheit raus.

  97. „Oh Werny“, glaubst du wirklich, dass eine Vielzahl von Windkraftanlagen über Speicher verfügen? Ist das wirklich ernst gemeint?

    Wind: Hier ist z.B. ein Ort in Pakistan und hier ein PDF aus BW mit verschiedenen Windprofilen in verschiedenen Lagen (Seite 13ff). Die Windausbeute in Deutschland wird so sein, weil die Kraftwerke eben vermehrt dort stehen wo das Windprofil so aussieht.

    Da die Daten auch nach On- und Offshore getrennt vorliegen, kann ich bestätigen, dass auch bei den Offshoreanlagen die Abendsstunden minimal mehr Strom produzieren als tagsüber.

  98. Vielleicht sollte man ja mal klar stellen, dass Wind nicht gleich Wind ist, und sich der s. g. Bodenwind quantitativ und qualitativ vom Wind in anderen Höhen unterscheidet.
    Wetterstationen messen den Wind in ca. 6m Höhe, dieser ist Tageszeiten abhängig.
    Wer es genauer wissen will, kann es hier nachlesen

  99. @W.Rassbach:
    Doch, genau das ist der Weg zu 100% EE Strom. Es werden aber nicht 168000 Windräder gebaut werden (Stichwort Repowering) und auch nicht alle an Land. Aktuelle Generatoren sind wesentlich leistungsfähiger als bisher installierte, d.h. man darf nicht vom bisherigen Durchschnitt ausgehen und hochrechnen. Für PV gibt es genug Platz um die Menge zu Versechsfachen.

    Und natürlich braucht es da ein Backup bzw. eine Möglichkeit den erhöhten Strombedarf im Winter zu decken. Das passiert mit Saisonspeichern (Gas) und Gaskraftwerken.

    Und in dieser Zukunft würden dann natürlich auch 40 Millionen PKW mit z.B. durchschnittlich 40 kWh Batterie als eine große 1,6 TWh Batterie 23 Stunden am Tag herumstehen.

    Funktioniert im Modell und wenn man erstmal festgestellt hat, dass etwas möglich ist, dann muss man eigentlich nur noch an der Wahrscheinlichkeit arbeiten, dass es eintritt. Oder man ist halt einfach dagegen weil man es für Unsinn hält. So be it …

  100. Herpy, und wieviel sinds?

    Zum Thema Wind und wo hilft der Hamburger Wettermast auch weiter da er in mehrereren Hoehen den Wind misst bis zu 228 m wenn ichs richtig sehe.

  101. Basti #99,

    Doch, genau das ist der Weg zu 100% EE Strom. Es werden aber nicht 168000 Windräder gebaut werden (Stichwort Repowering) und auch nicht alle an Land. 

    Hilfe, hilft denn hier keiner ???
    Junge,du sagst selbst x6 für schlappe 20GW Grundlast, aber auch nur zu 90% !!!
    Bei 100% EE reichen die 168000 Windmühlen aber nicht . Die Alliierten haben von Deutschland nur 357000 Quadratkilometer besetzt, willst du 2 Windmühlen auf dem qkm? Da musst du schon 5 z.B. auf dem Müggelsee versenken , in Berlin würde fast an jeder Straßenkreuzung eine stehen?

    Bitte sag, wie alt bist du und welche Bildung hast genossen?

  102. @SG #99

    Funktioniert im Modell und wenn man erstmal festgestellt hat, dass etwas möglich ist, dann muss man eigentlich nur noch an der Wahrscheinlichkeit arbeiten, dass es eintritt.

    Nein, man muss erstmal darstellen dass es einen Nutzen gibt, der den gigantische Aufwand rechtfertigt. Dass es technisch geht -- was niemand bestreitet -- ist kein Grund, es zu machen. Ich schlage stattdessen Goldhamster-Laufrad-Kraftwerke vor. Warum nicht das machen? Grund: Es geht technisch. Comprende?

  103. @Werner:
    Die Zahlen findet man im Netz. Durchschnittliche Turbinengröße bei Windräderbestand und Turbinengröße der 2016 dazu gebauten Windräder. Das ist ein kleiner Unterschied. Es sind natürlich trotzdem noch deutlich mehr Windräder als bisher dafür nötig.

    Danke für den Hinweis mit dem Hamburger Wettermast. In der Tat zeigt die Zeitreihe über 8 Tage ziemlich deutlich wann der Wind in 100+ Metern Höhe am stärksten weht … überwiegend abends/nachts!

    @W.Rassbach:
    Das mit der Bildung gebe ich gerne zurück bzw. es fehlt wohl ein wenig an Vorstellungskraft was solche Zahlen bedeuten, „Junge“. Ich arbeite an einer kleinen Webseite um das zu visualisieren, vielleicht klappt es ja dann. Erneuerbare lieferten 2016 bereits zu jeder Zeit mehr als 7.35 GW bzw. 12% der Last und die Hälfte der Zeit mehr als 18.8 GW bzw. 34% der Last. Mit einer Versechsfachung von Wind und Solar wird die Last 70% der Zeit komplett durch Erneuerbare gedeckt. Im gesamten Jahr hätten 61.7 TWh gefehlt, die vom Backup bereitgestellt werden müssten. Allerdings würden auch 296,9 TWh zu viel produziert werden. Speicherung in Batterie- und Gasform dürfte die Menge, die das Backup bereitstellen müsste weiter reduzieren bzw. Treibstoff für das Backup liefern.

    So ungefähr würde ein 100% EE Deutschland (Stromversorgung) funktionieren. Ob die bisherigen Preis- und Wachstumstrends weiter fortbestehen, kann meine Glaskugel leider nicht vorhersagen.

    @anorak2:
    Der Nutzen ist eine nachhaltige(re) Energieversorgung. Hamster-Kraftwerke sind ein tolles Beispiel für etwas das technisch nicht geht. Oder möchtest du mal kurz überschlagen was nötig wäre um die Republik mit Strom aus Laufrädern zu versorgen? Was technisch geht ist z.B. Kernfusion und theoretisch sollte man dabei auch mehr Energie herausbekommen als man reinsteckt. Einige arbeiten daran die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass eine kommerzielle Nutzung der Kernfusion eintritt. Aber hier ist eben überhaupt nicht absehbar wie viele Jahrzehnte das noch dauern könnte, während man bei den Erneuerbaren klare Kostentrends erkennen kann und damit auch absehbare Zeitpunkte an denen es an immer mehr Orten auch ohne Subvention funktioniert.

  104. Basti und die Versechsfachung,

    die Schildbürger hatten es einfach, sie müssten nach 6 Eimern Licht gemerkt haben, daß es im Rathaus nicht hell wurde.

    Du merkst es erst nach der Versechsfachung.

    Eine Grundlast wird sich nicht ergeben. Deine erste Tabelle da oben ist Müll.

  105. @SH #103

    Der Nutzen ist eine nachhaltige(re) Energieversorgung.

    Das ist ein bedeutungsloses Buzzword. Nutzen ist dadurch definiert, dass es Menschen (oder anderen Lebewesen) in ihrem Leben in irgendeiner Form besser geht. Das Erreichen ideolgischer Buzzwords macht aber niemandes Leben besser.

    Hamster-Kraftwerke sind ein tolles Beispiel für etwas das technisch nicht geht.

    Natürlich geht das technisch.



    Oder möchtest du mal kurz überschlagen was nötig wäre um die Republik mit Strom aus Laufrädern zu versorgen?

    Ach, seit wann interessieren wir uns denn für Kosten? Das sind ja ganz neue Töne.

    Das ist aber kein technisches Argument, sondern ein volkswirtschaftliches -- eine Kategorie die dich bei den Windrädern und Solarzellen überhaupt nicht interessiert. Aber:

    [Ökodeppen-Modus an]
    Es wäre nur eine Anschubfinanzierung. Sie würde die Kleintierzucht-Industrie und die Futtermittel-Branche fördern, die technische Entwicklung effizienter Laufräder und Dynamos beschleunigen, und Deutschland auf einen weltweiten Spitzenplatz in der Hamstervoltaik katapultieren. Und wenn dann eines Tages der Rest der Welt auch auf Nagetierverstromung umsteigt -- was ja nur eine Frage der Zeit ist, wie die bisherige Entwicklung beweist -, werden die dann alle bei uns kaufen müssen.
    [/Ökodeppen-Modus aus]

    während man bei den Erneuerbaren klare Kostentrends erkennen kann und damit auch absehbare Zeitpunkte an denen es an immer mehr Orten auch ohne Subvention funktioniert.

    Dann können wir die Subventionen ja sofort streichen, dafür bin ich.

  106. @Herp
    Du erzählst ne Menge Dummfug, man weiß garnich wo man zu erst anfangen soll um all den ganzen Schrott wieder grade zu rücken.

    1.)

    Was die Fakten angeht: Windkraftwerke werden dort gebaut wo der Wind besonders stark weht und das ist oft an Hängen oder auf Gipfeln (so klein sie im nördlichen Flachland auch sein mögen) und da weht es nun mal abends stärker. Ich nehme an die Stromproduktion der Windkraftwerke sieht deshalb anders aus als erwartet.

    Lüge…..oder Neudeutsch, Fake News.
    https://www.tichyseinblick.de/meinungen/windraeder-das-maerchenland-ist-in-gefahr/

    Und jetzt kommt Ihr mit Eurem kurzsichtigen Plan um die Ecke, der gerade mal 20 Jahre umfasst, um dieses uralte Naturwunder für immer zu schädigen, koste es was es wolle, nur weil Ihr glaubt, damit zur Energiewende einen Beitrag zu leisten. Und das in einer ausgewiesenen mitteldeutschen Schwachwindzone, mit Werten knapp oberhalb der Grenze, ab der von „Windenergie“ so gerade noch die Rede sein kann (5,75 m/s).

    Die bescheuerten Phallussymbole werden inzwischen überall hingeklatscht, koste es, was es wolle…..selbst in Hessen, ein ausgesprochen windarmes Ländle.
    Typen wie Du geben wohl erst Ruhe, wenn es überall im Lande sooooo aussieht:
    http://www.wattenrat.de/tag/utgast/

    2.)

    Am Wochenende zum 1. Mai (https://energy-charts.de/power_de.htm?source=solar-wind&week=17&year=2017) sieht es auch nicht so aus, als ob da irgendwas gedrosselt wurde. Zumindest nicht in den Daten.

    Nöö……wir ham mal eben am 1.Mai den Strom zu negativen Preisen verscherbelt, hat uns ja nur schlappe 40 Millionen Euro gekostet,….. nämlich uns Stromkunden.
    Zu dem 6-Fach Scheiß…..sorry, liege grad immer noch unterm Schreibtisch vor Lachen…..äussere ick mich gleich noch.

    Sach mal, nur ne blöde Frage……schickt Dich das Bundesumweltamt oder biste nur schnöder Lobbyist, der sonst Kommunen, Länder/Bundesparlamente ökologisch beeinflusst?

    H.E.

  107. @Herp
    Da wir grad so schön beim Bullshit-Bingo sind, zieh ick Dir jetzt den zweiten Zahn, der da heißt…..“Power to Gas“

    2) Gasspeicher (Power2Gas oder Import) sind die mittelfristig bessere Lösung um solche längeren Pausen zu überbrücken.

    Könnte zwar funktionieren aber nur, wenn Ihr dafür auch neue Gasspeicher baut und nicht das Erdgasnetz als Speicherschlampe missbraucht.
    Hier mal ne Nachhilfestunde fur Nullschecker.:

    „Derzeit sind in Deutschland 51 unterirdische Erdgasspeicher für insgesamt 24,6 Mrd. Kubikmeter in Betrieb, was etwa 28 Prozent des deutschen Jahresverbrauchs entspricht.“ (Wikipedia)

    „Der Erdgasverbrauch unterliegt temperaturabhängig großen saisonalen und tageszeitlichen Veränderungen. Zur Abdeckung dieser Verbrauchsschwankungen werden in Deutschland seit über 50 Jahren Untertage-Gasspeicher eingesetzt. Niedersachsen ist dabei als Förder-, Import- und Transitregion maßgeblich an der Untertage-Speicherung in Deutschland beteiligt. In Deutschland existieren“
    http://www.lbeg.niedersachsen.de/energie_rohstoffe/erdoel_und_erdgas/untertagegasspeicher/untertage-gasspeicher-885.html
    Wer sich dann weiterführend mit dem Thema beschäftigen, dem sei folgende PDF empfohlen:
    http://www.lbeg.niedersachsen.de/download/113516/Untertage-Gasspeicherung_in_Deutschland_Stand_1.1.2016_.pdf

    Am Ende erreichen wir mit Power to Gas nur eins……wir verdrängen Russenimporte…..doch zu welchen Preis?
    Wir landen da irgendwo zwischen 200-300 Euro/MWh……..wer soll das denn finanzieren, wenn der Erdgaspreis (Einkauf anner Börse) grade mal bei 13-27 Euro/MWh liegt?
    http://www.buv-consulting.de/uploads/gaspreis.pdf
    Fazit…….Plazebo für Energiedummies…..aber nie und nimmer unsere Energiezukunft.
    H.E.

  108. @Herp

    Natürlich handelt es sich bei den Winddaten um Eispeisungen und nicht um die Produktion. Ich habe einfach mal die Daten des tennet genommen. Die stehen sogar mit 15 min. drin. Die Stundenwerte schwanken enorm von Tag zu Tag. Der Wind weht nun mal nicht konstant. Das dabei Jahres-Stundenmittel zu Stande kommen, die dich beieinander liegen, liegt einfach an der Einspeisung nicht Produktion und an der Mittellung über 356 Tage.

  109. PS

    Hier mal gemittelte Wind-Tagesgänge an einem Standort in unterschiedlichen Höhen.

    http://www.elite.tugraz.at/Jungbauer/pics/Image323.gif

    Thermische Ausgleichsbewegungen zwischen höheren und niederen Luftschichten bewirken, daß in Bodennähe tagsüber stärkere Windgeschwindigkeiten herrschen als während der Nacht. In vielen Fällen erklärt sich daraus auch der Tagesgang der Windgeschwindigkeit, weil während des Tages als Folge der Erwärmung der Erdoberfläche Luftpakete aus der langsamen bodennahen Strömung in die schnellere Höhenströmung gelangen und diese dadurch abbremsen. Umgekehrt sinken gleichzeitig schnelle Luftpakete aus der Höhe zum Boden und beschleunigen auf diese Weise die Bodenströmung. Dadurch wird eine Angleichung der Höhen- und Bodenwindgeschwindigkeit bewirkt. Während der Nacht ist jedoch die Höhenströmung durch die austauschhemmende Inversion von der Bodenströmung entkoppelt, sodaß keine gegenseitige Beeinflussung möglich ist. Daher ist das stabile Strömungsbild während der Nacht von stärkeren Höhenwinden und schwachen Winden in Bodennähe gekennzeichnet.

  110. PPS

    Oder hier. Windmonitor, Tagesgänge.

    http://windmonitor.iwes.fraunhofer.de/windmonitor_de/2_Netzintegration/1_einspeisung-und-ertraege/4_Tagesgaenge_onshore/

  111. @Micha #109
    Siehe meinen Beitrag hier

  112. @Krishna

    Genau. Herr Herp glaubt aber immer noch, dass der Wind konstant weht, weil das Jahres-Stunden-Einspeisungs-Mittelwerte sagen. 😉

    Mit Mittelwerte kann man nur keine Kunden versorgen.

  113. @Micha #112

    Mit Mittelwerte kann man nur keine Kunden versorgen.

    Doch, schließlich können Mittelwerte auch den Globus verbrennen 😀

  114. Kleiner Nachtrag zu „Power to Gas“…….http://www.vernunftkraft.de/power-to-gas/

    Diese Betrachtung verdeutlicht, dass durch das Zusammenspiel der zufälligen Einspeisung mit dem Speichersystem und dem Netz insgesamt rund 50% der ursprünglichen elektrischen Energie aus Solar- und Windkraftanlagen durch Abregelung und Wandlungsverluste verloren gehen.

    Tja…die Energie geht zwar verloren aber bezahlen müssen wir die Verluste trotzdem, Dank genialer EEG oder Umlage auf die Netzkosten.

    H.E.

  115. @Michael Krüger & W.Rassbach:
    Ihr glaubt also immer noch, dass ich geschrieben hätte das wäre irgendwie gleichmäßig? Ich habe klar geschrieben um was für Zahlen es sich hierbei handelt. Wenn ihr nicht versteht oder verstehen wollt was damit gemeint ist, dann ok. Aber bitte nicht so tun als ob ich geschrieben hätte, dass Wind Grundlast geeignet wäre weil im Mittel die Stromausbeute über den Tag verteilt etwa gleich ist (mit leichter Erhöhung in der Nacht).

    Die Tagesgänge in den letzten Kommentaren zeigen doch genau das, was meine Auswertung gezeigt hat. Wo ist nun das Problem? Hier wurde geglaubt, dass Wind (für Windkraft) tagsüber viel stärker weht als nachts. Das ist jetzt hoffentlich nicht mehr so. Mission accomplished.

    @Heinz:
    Auch du argumentierst vollkommen an der Sache vorbei und kannst im Prinzip nur beleidigen. Was hat Windkraft im Wald mit dem Tagesverlauf zu tun? Wie viel Prozent der Windräder stehen überhaupt in einem Wald? Muss meiner Meinung nach auch nicht sein, aber das und die hysterische Angst vor nicht messbarem Infraschall und toten Fledermäusen ist nur ein Scheinargument gegen Windkraft als Ganzes.

    Zu meinem Kommentar, dass man aus den verwendeten Daten nicht sehen kann, dass am 1. Mai gedrosselt wurde und es sich daher um die Produktion handeln muss wie auch der Titel der Daten und die entsprechende Quelle bei ENTSOE-E nahelegen, kommt als Antwort etwas über den negativen Strompreis? Auch Thema verfehlt und mit Ideologiebrille geschrieben.

    Auf eine Bemerkung über günstigere Speichervorhaben als riesige Batterien mittels Power2Gas oder Gasimporten kommt eine Aufklärung über Gasspeicher in Deutschland? Warum? Da hast du mir aber ordentlich „den Zahn gezogen“ …

    Also manchmal zweifle ich daran, ob so etwas ernst gemeint ist. Meine Zahlenspiele sind das was sie sind, Zahlenspiele. Wenn sich dabei ein Skeptiker auf den Schlips getreten fühlt wenn man die realen Zahlen auswertet, das für unmöglich hält und sogar die Zahlen anzweifelt weil sie nicht ins Weltbild passen, dann ist das halt so.

    @anorak2:
    Ich meinte nicht, dass es technisch nicht möglich wäre mit Hamstern Strom zu generieren. Aber eine kleine Hochrechnung dürfte doch recht schnell zeigen, dass es nicht sinnvoll ist. Dann lieber allen Bürgern einen Heimtrainer mit Netzanschluss zur Verfügung stellen. Mit Glück schaffen wir zur Mittagszeit dann gemeinsam ein paar Gigawatt (ca. 8, GW wenn alle gleichzeitig 100 Watt treten könnten) 😉

    Du siehst anscheinend den Unterschied zwischen diesem Vorschlag und einer Stromerzeugung durch Sonnenenergie (direkt oder indirekt) nicht, oder?

  116. Die ENTSOE-E Daten sind natürlich die Produktion: Link

    Die aktuelle Last gibt es dort auch: Link

  117. Basti,
    keine Versechsfachung ?

  118. @ Herp

    hysterische Angst vor nicht messbarem Infraschall

    also Infraschall ist nicht messbar …. neue wissenschaftliche Erkenntnis oder wie?

    Da werden doch tatsächlich Schallpegelmessgerät, (bis >5 Hz Luftschall) und Beschleunigungsaufnehmer (<5Hz ) vergebens dafür genutzt, alles nur wegen gutem Marketing wahrscheinlich.

  119. @SH #115

    Ich meinte nicht, dass es technisch nicht möglich wäre mit Hamstern Strom zu generieren. Aber eine kleine Hochrechnung dürfte doch recht schnell zeigen, dass es nicht sinnvoll ist.

    Man bräuchte vielleicht 100 Milliarden Goldhamster, die gleiche Anzahl Käfige, Räder und Dynamos, entsprechende Futtermittel, und natürlich menschliche Betreuer für die Tiere und die Technik. Sagen wir das Aufwand-Nutzen-Verhältnis wäre „ungünstig“. 😀

    Du siehst anscheinend den Unterschied zwischen diesem Vorschlag und einer Stromerzeugung durch Sonnenenergie (direkt oder indirekt) nicht, oder?

    Nein, das ist genau mein Punkt. Der Grad der Unsinnigkeit ist vergleichbar. Viele von uns sind nur durch das jahrzehntelange mediale Trommelfeuer so darauf trainiert, die Unsinnigkeit im zweiten Fall nicht mehr wahrzunehmen, sondern sie für das Normalste der Welt zu halten.

  120. Herpy verwechselt mal wieder „hörbar“ mit „meßbar“, vergisst aber dass er unterschwellig fühlbar ist.
    Wie vielen grün Angemalten fehlt der Bezug zur Realität.

  121. @Herp….#115
    Langsam wirste penetrant wie die Typen, die vorher hier schon aufgetaucht sind und mit ihrem Pseudowissen geprahlt haben……auch die Methode der reichlich servierten Krokodilstränen hat inzwischen einen Bart von Berlin bis Jerusalem.

    Stellen wir erstmal fest, das Du vor lauter Bäumen keinen Wald mehr siehst.

    Windkraftwerke werden dort gebaut wo der Wind besonders stark weht …….

    Zitat Herp…#89

    Was hat Windkraft im Wald mit dem Tagesverlauf zu tun? Wie viel Prozent der Windräder stehen überhaupt in einem Wald?….

    Zitat Herp……#115

    Die Zeiten sind vorbei, das Windräder an windstarken Standorten plaziert werden……inzwischen verschandeln sie auch an windschwachen Orten die Umwelt. Tja……ich brauche nur mal auf die Autobahn und 20 km Richtung Süden fahren…..und kann Dir einen ganzen fetten Windpark zeigen, die die Vollhirnis mitten in den Wald gepappt haben…..weiterhin gibbet ja wohl inzwischen genug Bürgerinitiativen, die dies verhindern wollen.(Google hilft)
    Dein Argument Nr. 1 also schon mal im Arsch.

    Zu meinem Kommentar, dass man aus den verwendeten Daten nicht sehen kann, dass am 1. Mai gedrosselt wurde und es sich daher um die Produktion handeln muss wie auch der Titel der Daten und die entsprechende Quelle bei ENTSOE-E nahelegen, kommt als Antwort etwas über den negativen Strompreis? Auch Thema verfehlt und mit Ideologiebrille geschrieben.

    Tja…..wer sich mit einer Datenquelle zufrieden gibt um seine kruden Thesen den blöden Skeptikern unter die Nase zu schmieren, muss sich nich wundern…..das Onkel Heinz den entsprechenden Zeitraum mit der EEX abgeglichen hat.
    1. Mai war Feiertag, die meisten Fabriken waren dicht (geringe Last)…..Wind und Sonne haben aber anständig Parasitenstrom ins Netz gedrückt, uns rettet bisher nur ein Umstand davor, die blöden Zufallsstromerzeuger abzuschalten…..wir pressen den Drecksstrom ins Ausland…wenns sein muss, legen wir noch Geld drauf, damit uns noch jemand das Zeuch abnimmt.
    Wir Deutschen ziehen unsere Energiewende durch, koste es was es wolle, EU und Europa Scheiß egal…..wir sind die Guten, also nehmt gefälligst auch unseren Gutstrom ab. Wir könnten ja die Miefquirle auch in diesen Fall abschalten….nützt aber nix, weil die WKA-Betreiber trotzdem 95% ihres Verdienstausfalles vergütet bekommen….nur daß diese Summe nicht bei der EEG-Umlage auftaucht sondern bei den Netzkosten.

    Du scheckst echt nix…..willst aber mit rudimentären Pseudowissen dem Profi vormachen, Du hättestes, ausser einer guten Propagandaausbildung, irgendetwas sinnvolles vorzuweisen.
    Is nicht…wird auch nicht in Zukunft mehr dazu kommen.
    Zu Power to Gas komme ich gleich noch.
    H.E.

  122. @Herp…..#115
    Power to Gas……Deine Aussage in #89 war…

    2) Gasspeicher (Power2Gas oder Import) sind die mittelfristig bessere Lösung um solche längeren Pausen zu überbrücken.

    Deine überaus mittelmäßige Antwort auf meinen Kommentar diesbezüglich …..

    Auf eine Bemerkung über günstigere Speichervorhaben als riesige Batterien mittels Power2Gas oder Gasimporten kommt eine Aufklärung über Gasspeicher in Deutschland? Warum? Da hast du mir aber ordentlich „den Zahn gezogen“ …

    ……beweist mir, das Du meine Ausführungen und Links nicht gelesen hast….oder schlimmer noch, nicht begriffen hast, was die schlauen Leute da zu Papier gebracht haben.
    Gasspeicher überbrücken die Wintermonate…..weil dort der Gasverbrauch am höchsten ist und wir diese temporalen Mengen garnich physikalisch importieren können……zumal man ja idiotischer Weise die zweite Nordstream-Leitung EU-seits am liebsten verhindern will…..und die Holländer auch noch ihre Fördermengen stark reduziert haben. Weiterhin werden die Gasspeicher über Ländergrenzen hinweg genutzt….also um unseren Nachbarn im Notfall etwas abzugeben.
    Dummerweise ist aber der Stromverbrauch im Winter am höchsten…..und 2 Wochen Dunkelflaute bei gleichzeitig höchsten Gasverbrauch…..macht Deine „Gas-Importe“ zur Witznummer.
    Zusätzlich gebe ich zu bedenken, das wir atomängstlichen Deutschen bis 2022 alle KKW abschalten…..und am liebsten auch noch die Braunkohlekraftwerke…..die machen nämlich dem klimaängstliche Deutschen fast genauso viel Kummer.
    Ergo……verkrümelt sich stetig die gesicherte Leistung aus Deutschland…..und EU-weit sieht es auch nicht viel besser aus…..nach den Lücken, die entstehen, kannste gefälligst selber gackeln, ick mach nicht ständig Deine Arbeit.
    Das heißt, im Winter können wir in Zukunft vergessen…daß uns das Ausland noch zu Mangelzeiten genug Strom liefern kann um unseren Stromhunger vollständig zu stillen.
    Weil das so ist, werden inzwischen immer mehr Großkunden zu Abschalt-Kunden….damit in den Ballungsgebieten der Saft nicht ausgeht…dat bezahlen wir übrigens auch über eine Umlage.

    Der kleine Ausflug zu „Power to Gas“ sollte Dir nur zeigen, das die vermeintliche „Speicherlösung“ auch nur ein Schuss, ein teurer, in den Ofen ist…..und das es ausser Dir hier auch noch andere Leser gibt, die sehr wohl an Wissenszugewinn interressiert sind.
    Immer dran denken, wenn Du Dir wieder irgendwelchen Bullshit im Internet zusammensuchst……ick bin Energiearbeiter, ich hab dienstlich mit diesen Kram zu tun.
    H.E.

  123. Aber Onkelchen, it wird jaa keen mehr Winter geben also warum soll man sich da nen Kopp um Energiemangel im Winter machen? Dit it morjen schon wieder schneien kann globt eh keener von den Klimaschreiern. So wat wie Schnee wirds ja ooch nich wieder geben. Siehste. Allet nur ne Frage vonne Einstellung.

    Wenn dit ansteckend is dann bin ick wech hier. Ick verschrobel lieber noch mal den THE im anderen Thread. Da jibbet ooch den Herpes nich mehr. Allet Juut!

  124. Hier noch einer „for the road“!

    Vorsicht EEEENGlischhhhhhh!

  125. Na gut hier in Deutscher Sprache. ISt mir glatt beim Spiegel durch die Lappen gegangen…

  126. @Werner……#123

    Nun ja….Klimawandel heißt ja, das es auch kälter werden kann……also zumindest in Europa.

    Die Gasspeicher sind so leer wie selten

    Wegen des kalten Winters sind Deutschlands Gasspeicher auf einem bedrohlich niedrigen Stand. Ein Energieversorger warnt vor „einer kritischen Versorgungslage in Deutschland“.

    „Ein besonders lang anhaltender Winter, wie zuletzt im Jahr 2013, kann wieder zu einer kritischen Versorgungslage in Deutschland führen.“

    Ups….Winter…..und das mitten im Januar, wo gibbet denn sowas?
    Tja……is halt ne saublöde Idee……auch noch die Dunkelflauten mit Erdgas kompensieren zu wollen, was willste machen, Ökos haben mal von Hörensagen ein Drittel des Wortlautes eines einzigen Satzes aufgeschnappt und machen daraus gleich die nächste Machbarkeitsstudie für 100% Erneuerbaren Quark.

    Übrigens…..Ende Juni werde ick wieder, wie jedes Jahr, die Wolken penetrieren und das Ding ist ziemlich lang, mit dem ich dies tun werde. Meine maskuliner Performance is halt DER konzeptionelle Treiber für einen Großteil des Klimawandels, juckt mich aber nich die Bohne…man lebt nur einmal und wenn man es 2 Wochen warm haben will….muss mit halt in den Süden, komisch….im Herbst gehts den Vögeln genauso…..ups, die nehmen ja den Zug (Zugvogel, daher der Name).
    Mich deucht, ick sollte da mal ne Bezahlstudie drüber schreiben……..“fliegende Vögel als Hauptursache des Klimawandels…..und wie man ihnen das Fahrradfahren beibringt“.

    Onkel Heinz……….ups, muss noch den Vögeln frisches Wasser hinstellen

  127. Ein Erzkonservativer rezensiert „Das beste Buch zur Flüchtlingskrise„.
    Abschnitt „Rolle der Medien“ u.a. recht interessant.
    Da fragt sich doch der geneigte Leser warum z.B. nicht so ein Ex-FDPler einige Enthüllungen aus den Polit-Hinterzimmern der Energiewende 2011 publizieren (k,s,w)ollte :-

  128. @Rassbach: Versechsfachung!

    @Heinz Eng:
    Im Wald waren 2016 3945 MW installiert, das sind 8,7% der Windkraftanlagen. Nicht wenig, aber jetzt auch kein Grund das als DAS Argument dagegen zu sehen. Und es hat immer noch nichts mit der ursprünglichen Diskussion über den Tagesverlauf von Windstrom zu tun. Du möchtest einfach darüber reden wie doof du Windstrom (im Wald) findest … ist ja ok, verstehe ich. Deswegen produzieren Windräder aber trotzdem abends/nachts ein kleines bisschen mehr Strom als am Tag.

    Und dann gehst du wieder zum Preis bzw. negativen Preisen an den Börsen. Das hat leider immer noch nichts damit zu tun, ob es sich bei den Daten von energy-charts.de um Produktion oder Einspeisung handelt. Dass es sich um die Produktion handelt sollte mittlerweile klar sein.

    Thema Gasspeicher: ist ja ok. Braucht es eben ein wenig mehr Gasspeicher. Das hat nichts damit zu tun, dass Power2Gas trotz hoher Verluste bei Langzeitspeichern günstiger als Batterien ist. Wenn Importe die wirtschaftlichere Alternative sind bevor man solche Speichersysteme konstruiert (davon gehe ich aus), dann eben Importe. Wo ist das Problem? Mitte März war der Tiefsstand bei den Gasspeichern in Deutschland. Vom Maximalstand im Oktober sind noch 27% übrig geblieben. https://agsi.gie.eu/#/graphs//DE

    Du merkst es vielleicht nicht, aber du hast eindeutig einen Ideologie-Reflex und möchtest gerne anbringen wie doof das Grüne Zeugs doch alles ist. Auch wenn es gar nicht darum geht. Manchmal möchte nur einer Zahlen einwerfen um klarzustellen, dass ein paar Aussagen einfach nicht korrekt waren (Wind weht tagsüber stärker, deshalb muss da auch mehr Windstrom sein und Bleibatterien wären die günstigste Speicherform für Dunkelflauten).

    @Werner S:
    Ein sehr gutes Beispiel, dass die Reviews bei „Peer Reviews“ nicht immer taugen. Wie beim Patentsystem wird auch viel Müll akzeptiert. Damit müssen wir wohl leben und dann vielleicht nicht ein Paper zitieren in dem jemand behauptet Solarzellen wären Energiesenken und würden ihre eingesetzte Produktionsenergie nie erzeugen können (passiert leider recht oft auf Klimaskeptikerseiten wenn es mal wieder gegen Solarzellen geht) 😉

  129. Hierfür sind Windkraftbonzen samt nützlicher Idioten verantwortlich:

  130. @Herp
    Nun haste 2 Tage intensiv nachgedacht…..und am Ende, is wieder der geistige Grün-Müll bei raus gekommen.
    Ideologie-Reflex….jup, denn für mich als Energieversorger-Mitarbeiter….zählt lediglich die gesicherte Leistung….der Rest ist lediglich Zubrot oder lästiges Insekt, das unsere Arbeit, den Kunden stabil 24/365 mit Strom zu versorgen, nur zusätzlich erschwert.
    Das der Wind Abends und Nachts mehr Strom erzeugt als am Tage, hast Du weder bewiesen noch widerlegt….also bisher immer noch ein Bullshit-Argument der Ökos um sich den Phallusschrott schön lügen zu können, also auch da Punkt-Abzug.

    Als Praktiker interressiert es mich nicht, ob der grüne Schrott doof oder nicht doof ist….unsere Stromversorgung hat vor der Energiewende einwandfrei funktioniert….und euer Zufallsstrom ist eine politisch gewollte Störgröße, die mit zunehmenden Ausbau, zunehmend Probleme bereitet.
    Power to Gas is lediglich ne blöde Öko-Ausrede um das Speicherproblem auf den Gassektor umzuverlagern…mehr nicht.

    Ehh…wie wärs denn, wenn ihr endlich für Speicher sorgt…wenn jeder Windpark seinen eigenen Speicher hätte, wenn jede Groß-Solaranlage 50% ihrer Erzeugung speichert um in der Nacht auch was sinnvolles zur nationalen Stromversorgung beizutragen?
    Nö……da zählt nur eins….Einspeisevergütungen, egal wie es grad national aussieht, egal ob wir den Strom noch brauchen, egal ob der Besitzer in China oder Holland sitzt…..die kriegen ihr Geld und wir doofen Deutschen, zahlen es über die EEG-Umlage.
    Wie doof muss man eigentlich immer noch sein, sich diesen Elektromüll immer noch schön lügen zu wollen?
    Sorry, Du hast bewiesen, daß Du ein Elektrolaie bist….kein Verbrechen….aber sich trotz der intellektuellen Fehlstellen sich mit einen Profi anlegen zu wollen….grenzt schon an Größenwahn…oder man bezahlt Dir genug, das es nix ausmacht, daß Du Dich hier voll zum Obst machst.
    Komm….bisher hab ick hier jeden Öko in seine jämmerlichen Bestandteile zerlegt…..weil ihr zwar mit jeder Menge Überzeugung anreist aber wissenstechnisch…..wie ein Standart-Kindergartenkind argumentiert.
    Habe die Eher, und Tschüß.

    Onkel Heinz…….wann endlich…schlägt hier mal ein Öko auf, der ein Mindestmaß an Grundwissen an der Materie aufzuweisen hat….ups, wenner das hätte, wäre er kein Öko mehr.

  131. Ich denke das kann man so stehen lassen. Damit hätten sie anschaulich gezeigt was ihr Problem ist und sie nicht verstanden haben worum es (mir) ging.

    Thema Speicher: warum etwas bauen, das offensichtlich noch nicht nötig ist? Speicher werden EE-Strom teurer machen, das zweifelt niemand an. Es gibt keinen Grund den Preis dadurch unnötig in die Höhe zu treiben.

    Übrigens: nimmt man die Daten von 2016 für die Produktion und Last her und erhöht Wind und Solar weit genug (Offshore x15, onshore x4, solar x5), fügt 100 GWh Batteriespeicher hinzu und nimmt an, dass genug Gaskraftwerke als Backup existieren, dann werden für die Abdeckung der Last unter 50 TWh aus diesen Gaskraftwerken benötigt. Das ist ungefähr genau so viel wie heute schon von Gaskraftwerken beigesteuert wird. Ihre Auslastung wird eben leider stark sinken (etwa 3 mal mehr installierte Leistung wäre nötig).

    Ich plane noch im Sommer eine Webseite auf die Beine zu stellen um selbst mit den Zahlen spielen zu können. Das ist sehr hilfreich um die Größenordnungen zu verstehen … vielleicht auch für dich.

  132. @Herp
    Schönes Vorhaben…….aber bevor Du den Taschenrechner, den laienhaften, anwirfst……berücksichtige bitte auch folgendes:
    http://www.n-tv.de/wirtschaft/Recycler-kritisieren-Windrad-Entsorgung-article19864375.html

    Windanlagen mit rund 4000 Megawatt Kapazität fallen laut Bundesverband Windenergie Ende 2020 aus der Energiewende-Förderung und stehen danach wohl überwiegend vor dem Aus, falls der Börsenstrompreis nicht deutlich anzieht.

    Schöne Phantastenplanung noch….ich lach dann später.
    H.E.

  133. @SH #131

    Thema Speicher: warum etwas bauen, das offensichtlich noch nicht nötig ist?

    Ohne Speicher keine „Energiewende“, denn kein konventionelles Kraftwerk kann abgeschaltet werden, Ihre wetterabhängige Stromerzeugung ist in der Form nichts als sauteures, jederzeit verzichtbares modisches Beiwerk. Konventionelle Stromerzeugung reduzieren, oder gar abschaffen, können Sie nur, wenn Sie die „grüne“ Stromerzeuung wetterunabhängig und steuerbar machen, und das bedeutet Speicher.

    Speicher werden EE-Strom teurer machen, das zweifelt niemand an.

    Nein sie machen ihn unbezahlbar. Sie haben also nur die Wahl zwischen teurem überflüssigem Chichi oder gar nichts.

  134. @Herp
    Leider gab es vom 16.-26.Januar 2017 weder Onshore noch Offshore noch Solar (s.z.B. Agorameter)! Bei einem Bedarf von 50GW Leistung über die 10 Tage waren das 240*50=12000GWh=12TWh Stromenergie.
    Wo bekommen Sie die 50GW/0.700GW ~ 70 Gaskraftwerke her? Da müssen Sie zuerst mal jemanden finden, der sie baut!
    Wie wollen Sie die 12TWh Speicher zur Verfügung stellen? Wohl nicht durch die 300-fache Kapazität der derzeit in Deutschland vorhandenen Pumpspeicherkraftwerke!
    Ich bin gespannt auf Ihren Lösungsvorschlag.

  135. Die Gründenker fast aller Parteien glauben fest an den Endsieg der Energiewende mit damit verbundener Rettung der Welt.Die Fakten laufen leider mit gigantischen Kosten völlig anders. EE- Energie ist ohne Speicherung schlicht Unfug. Unfug mit Erdkabeln noch zu verbinden ist Unfug zum Quadrat. EE.Energie mit Speicherung ist schlicht nicht machbar und/oder unbezahlbar. Unseren Politikern fahlt gerade im Super -- Wahljahr schlicht die Ehrlichkeit das Scheitern der Hirngespinste einzugestehen. Die Deutsche Volkswirtschaft kostet das jährlich Milliarden. Da alle, fast alle, an den Ufug glauben, geht es bei der großen Wahl nur um den Supergau Rot/rot/grün oder den normalen Gau mit Schwarz….

  136. Tja….Problem Nr. 1 der Super-Ökos…..sie sehen vor ihren geistigen Auge eine einmal installierte Windmühle oder Sonnenpaddel für die Ewigkeit existierend…..das die Dinger nach 20-25 Jahren Schrott sind und durch Neues ersetzt werden müssen…..ham se irgendwie nich drin, in ihrer Wende-Milchmädchenrechnung.
    Höö….wir hams doch, 15 mal mehr Offshore…4x mehr Onshore…und schlappe 5x mehr Solarpaddel/Krähenspiegel und schon klappt dat allet theoretisch mit der Energiewende.
    Das wir derzeit noch keinen großartigen Speicher brauchen…liegt einzig und alleine daran…..das wir unserer europäischen Nachbarn als Ausgleichsschlampe bei Überfluss nutzen…..aber gleichzeitig darauf hoffen, das sie uns ihren Strom in Mangelzeiten verkaufen.
    Wären alle Koppelstellen Dicht….und Deutschland müsste mal autark vor sich hin wurschteln…..wäre die Öko-Blase schon längst geplatzt.
    Nichts desdo trotz…..die EU will ja im Alleingang das Weltklima retten…ergo…gehts demnächst der Stahlindustrie an den Kragen….europaweit.
    https://www.welt.de/wirtschaft/article165008274/Europas-Stahlindustrie-fuerchtet-den-grossen-Kahlschlag.html

    Die geplante Reform des Emissionsrechtehandels entsetzt Europas Stahlindustrie. Standorte und Jobs seien in Gefahr – vor allem in Deutschland. In ihrer Verzweiflung schmieden die Konzerne ein Bündnis.

    Tja…..anscheinend ist es der Plan, Europa industriell in eine Agrakontinent zu verwandeln…..Dank Herpes und EU-Kommissionen wird uns das auch garantiert gelingen, bloss blöd…..das dann niemand mehr Steuern zahlen kann um den Sozialstaat noch am Laufen zu halten.
    Los, Stop, Schade……..meine Hoffnung ist lediglich noch…..vorzeitig den Löffel abzugeben um das folgende Elend nicht mehr mit ansehen zu müssen.
    In diesen Sinne, Vollidioten aller EU-Nationen vereinigt euch…..wäre doch gelacht, wenn wir diesen Kontinent nich binnen 10 Jahren in den Ruin treiben können.

    Onkel Heinz…..hat alle Hoffnung fahren lassen…..samt Darmwinde einer ungesunden Ernährung

    PS. Eine Gutes hat es ja, wenn die Stahlproduzenten in Deutschland die Segel streichen…….unser Strombedarf sinkt nobelpreismäßig.

  137. Der Reihe nach …

    @Heinz Eng:
    -- der Artikel schreibt, dass Windräder nach den 20 Jahren Förderzeit abgebaut werden würden. Sind sie denn dann kaputt? Wenn der Neubau eines Windrades an gleicher Stelle nicht mehr Einnahmen bringt, warum sollte man dann eine Anlage, die keine Kapitalkosten mehr abstottern muss nicht einfach stehen lassen bis sie nicht mehr funktioniert?
    -- der Autor hat das mit den 4000 Megawatt wohl gründlich falsch verstanden, das wären sehr große Turbinen 😉 Es geht hier wohl eigentlich um den Ausbaupfad, d.h. nicht mehr als die genannte Menge soll dazugebaut werden dürfen.
    -- Offshore Wind kommt schon heute scheinbar ohne Subventionen aus, zumindest was die letzte Ausschreibung angeht

    @anorak2:
    Es braucht keinen Speicher solange andere Kraftwerke günstiger als Speicher sind und man nie mehr Strom produziert als benötigt wird. In dem genannten Szenario ((Offshore x15, onshore x4, solar x5, 100 GWh Batteriespeicher) wird der Speicher 168 Zyklen im Jahr durchlaufen (ca. 17 TWh Durchleitung). Bei Speicherkosten von 150 € pro kWh und 10 Jahren Laufzeit sind das 8,8 Cent Aufpreis pro gespeicherter kWh. Auf den gesamten Stromverbrauch (ca. 500 TWh) gerechnet macht das einen winzigen Bruchteil der Kosten aus.

    @H. Lang:
    Ja, wir müssen den Gaskraftwerkspark etwa verdreifachen damit das klappt. Die 12 TWh kommen daher woher auch die über 40 TWh kommen, die wir jetzt bereits mit Gaskraftwerken im Jahr bereitstellen.

    @Karl Reichart:
    Speicherung ist nicht unbezahlbar. In dem genannten Szenario werden unter 15% des Stromes aus Speichern benötigt um die Lastkurve (2016) abzudecken. Es werden auch 181 TWh „verschwendet“, weil sie nicht gebraucht werden. Damit könnte man E-Autos laden oder Gas herstellen und es einfach verschwenden. Wie schon gesagt, die Webseite ist fast fertig mit der man selbst rumspielen kann und das nach eigener Meinung „optimale“ Stromnetz basteln kann 😉

    @Heinz Eng 2:

    Das wir derzeit noch keinen großartigen Speicher brauchen…liegt einzig und alleine daran…..das wir unserer europäischen Nachbarn als Ausgleichsschlampe bei Überfluss nutzen…..aber gleichzeitig darauf hoffen, das sie uns ihren Strom in Mangelzeiten verkaufen.

    Na sicher. Speicher sind noch immer relativ teuer und einfach unnötig so lange man andere Kraftwerke runterregeln kann. Geht das nicht mehr (unwahrscheinlich mit dem kommenden Ausstieg aus der Atomenergie), kann man darüber nachdenken. Für Regelenergie evtl. auch früher.

    Wir exportieren Strom, weil er günstiger ist als im Ausland. Man muss sich nur mal anschauen wie der Durchschnittspreis für die MWh ist. Warum sollte also ein konventionelles Kraftwerk runterregeln, wenn es seinen Strom für diesen Preis auch ins Ausland schicken kann?

  138. @SH #137

    Es braucht keinen Speicher solange andere Kraftwerke günstiger als Speicher sind und man nie mehr Strom produziert als benötigt wird.

    Das hab ich schon verstanden, schließlich ist das ja der Status Quo.

    Mein Punkt ist: Wenn auf das Vorhandensein konventioneller Kraftwerke in voller Gesamtleistung zurückgegriffen wird, ist das selbstgesteckte Ziel der „Energiewende“ verfehlt; oder noch deutlicher ausgedrückt ist es gar keine Energiewende sondern ein potemkinsches Dorf das nur kostet und nichts nützt.

  139. Die Sonne schickt ja keine Rechnung!!!

    Solar-Rekord in Deutschland am 27.05.2017 um ca. 13:00 Uhr sind erstmals über 30GW aus den PV-Anlagen ins Netz rein gekommen, sind ca. 42% vom Gesamtstromverbrauch in Deutschland.

    Gruß

  140. @Herp
    Ja ne is klar…..

    Wir exportieren Strom, weil er günstiger ist als im Ausland. Man muss sich nur mal anschauen wie der Durchschnittspreis für die MWh ist.

    Boah, eyh…..Sonne und Wind produzieren Wetterbedingt ein paar Überschüsse…gelegentlich…usere Grundlastkraftwerke können aber nich so eben ihre Produktion einstellen….(Anfahrrampe/Abfahrrampe)…..und plötzlich und unerwartet….is halt zu viel Strom im Netz….den man versucht, koste es was es wolle…irgendwie los zu werden, die Börsenpreise stürzen ins Bodenlose und ihr Pappnasen jubelt mal wieder, wie dolle euer Zufallsstrom den Stomrpmmarkt rockt….temporal.

    Weil Ihr Flachfeilen mal zu Schönwetterzeiten und Feiertagsabhängig…rein zufällig die Erzeuger-Nase vorne habt…onaniert ihr wie ein besoffeners Eichhörnchen in den Äther, wie toll ihr doch seid.
    Aber…spätestens nach dem Untergang der Sonne und erschlaffenden Windströmlingen, darf dann wieder Atom und Kohle die undankbare Aufgabe übernehmen, euch Öko´s genug Saft zu liefern, damit ihr im I-Net wieder den Max markieren könnt.
    Du bist sowas von E-Laie….das ich nicht mehr weiß, ob ich lachen oder weinen soll…bei dem, was Du hier verbal absonderst….steht sogar meine spärlichen Kopfbehaarung ab wie beim Igel die Stacheln.

    @Udo….ersatzweise Hennecke
    Ich reich Dir hiermit ein saugfähiges Tuch, damit Dein solarer Orgasmus nich die Einrichtung versaut.
    Sorry…..kannst Du nich draussen wichsen, nur weil mal die Sonne ausnahmsweise Deinen Purzel animiert hat?….weißt Du eigentlich, wieviel die Produktion von Küchenrollen an CO 2 verballert….damit Du mal zu den Feiertagen den großen Spritzer spielen darfst?

    Übrigens…die Nacht bricht an…wie stehts jetzt mit der Rekordmeldungungen solarer Art…ups, die Solaranlage pennt genauso wie ihr besofffener Besitzer….der jetzt sein Frust an den Hühner auslässt, denn die sind genauso blöd.

    Boah eyh…..braucht die noch jemand, oder können die wech?
    H.E…..Alias…Energie-Ossi

  141. Hallo Herr Eng,

    Tagesspitzenverbrauch heute ca. 70 GW und 20 GW sind von PV.
    In der Nacht geht der Verbrauch auf ca. 45 GW zurück.
    Braucht da jemand die 20 GW von PV in der Nacht ?

    MEIN

    Am Tage und vor allen in den Mittagszeit ist der max. Verbrauch in Deutschland und da macht auch PV die meisten kWh.

    Gut das technische Verständnis und die Zusammenhänge beim Stromnetz und Stromverbrauch ist ihnen nicht so bekannt, so zumindest verstehe ich ihre Aussage.

    MfG

  142. @Udo
    Wo in Gottes willen….verbrauchen wir derzeit 70 GW?
    Und, warum um Gotes Willen, musst Du Vollhorn gerade zur Mittgszeit essen wollen…kannst Du Dödel das nich auf 15:00 Uhr verschieben?

    Übrigens…in der Nacht machen wir den Strom…wir verhassten Konventionellen….damit Dödel wie Du…immmer noch ihre Grütze im I-Net verbreiten können.
    Wann lernt ihr Öko´s endlich mal, mit den Hühnern ins Bett zu gehen, würde uns vor euern geistigen Dünnschiss bewahren und die Menschheit hätte auch ne ruhige Nacht.

    Geh weg, Du hast einen Sonnenstich……und der lässt gelegentlich das Hirn an Sachen glauben, die nich da sind.

    Oh Du Herrscher im Himmel….warum strafst Du uns ständig mit den Dümmste dieser Generation, was haben wir verbrochen…uns diese Noobs stündlich antun zu müssen?
    Amen……ich bin dann mal in Gottes Hand……ohne Flecken entfernen zu müssen.
    H.E.

  143. Heinz Eng 30. Mai 2017 21:35
    Wo in Gottes willen….verbrauchen wir derzeit 70 GW?

    Was habe ich geschrieben ?
    „Tagesspitzenverbrauch heute ca. 70 GW und 20 GW sind von PV.“

    Um Heute um 13:30 ist die Stromproduktion ca. 69,72 GW
    und PV liefert ca. 20,75 GW um 13:30 Uhr.

    http://up.picr.de/29349867im.jpg

    MfG

  144. 15. anorak2 17. Mai 2017 04:55
    >>Solarzellen verlieren über die Zeit ihren Wert, sind irgendwann unbrauchbar und müssen dann ersetzt werden. Diesen Wertverlust über die Zeit nennt man kaufmännisch Abschreibungen, und sie fallen dauerhaft an.<>Wir kennen die Ergebnisse dieser Rechnung: Solarstrom schneidet dabei mit Abstand am schlechtesten ab. <<

    Anorak2,
    wenn du der Meinung bist das man das kWh von der alten PV für um 2 Cent zu teuer ist an deiner Steckdose, dann musst du eben zu 100% auf Netzstrom zurückgreifen.

    Gruß

  145. @ Udo Stemmer 30. Mai 2017 21:59

    Um Heute um 13:30 ist die Stromproduktion ca. 69,72 GW
    und PV liefert ca. 20,75 GW um 13:30 Uhr.

    http://up.picr.de/29349867im.jpg

    Ich finde die Grafik recht beeindruckend und Informativ. Aber was sagt sie aus?
    1. Die konventionellen Anbieter haben ihre Produktion tagsüber zurück gefahren.

    2. Traditionelle Anbieter für die Ausgleichsregelung -- vor allem Pumpspeicherkraftwerke machten wieder keinen Umsatz und sind in der Wirtschaftlichkeit bedroht.

    3. Ein Abbau konventioneller Kapazitäten kann damit nicht gerechtfertigt werden, denn diese trugen Nachts die volle Last.

    4. Durch den Teillast-Betrieb tagsüber reduzierte sich die Auslastung und der Anteil der CO2-Produktion pro kWh bei Teillast-Kohlekarftwerken stieg, die Wirtschaftlichkeit sank.

    5. Wegen weniger Sonnentage kann die Energieinfrastruktur nicht sinnvoll umgebaut werden.

  146. 145. Martin Landvoigt schreibt am 31. Mai 2017 08:14
    1. Die konventionellen Anbieter haben ihre Produktion tagsüber zurück gefahren.

    Die konventionellen Anbieter haben ihre Produktion ziemlich gleich (ca.+-10%) durchlaufen lassen können. Die Mittagsspitze hat zum größten Teil PV abgedeckt.

    145. Martin Landvoigt schreibt am 31. Mai 2017 08:14
    2. Traditionelle Anbieter für die Ausgleichsregelung — vor allem Pumpspeicherkraft-werke machten wieder keinen Umsatz und sind in der Wirtschaftlichkeit bedroht.

    Das die Pumpspeicherwerke eigentlich ein Auslaufmodel sind ist ja kein Geheimnis und seit Jahrzehnten bekannt. In Westdeutschland ist ja seit den 1970er Jahren keine nennenswerten Pumpspeicherleistungen errichtet worden, nur die „Altlasten“ aus der DDR wurden fertiggestellt.
    Die Schweiz denkt ja auch über Harz4 für Pumpspeicherwerke nach.
    https://www.swissinfo.ch/ger/wirtschaft/energiestrategie_wer-soll-allfaellige-wasserkraft-subventionen-bezahlen-/43218468
    Auch bei den Gaskraftwerken die eine Ausgleichsregelleistung bereitstellen können sehe ich keine Wirtschaftliche Zukunft bei einen Durchschnittlichen Strompreis ab Erzeuger von unter 3 Cent (2016).

    145. Martin Landvoigt schreibt am 31. Mai 2017 08:14
    3. Ein Abbau konventioneller Kapazitäten kann damit nicht gerechtfertigt werden, denn diese trugen Nachts die volle Last.

    Um bei den konkreten Beispiel zu bleiben (30.05.2017), nachts war die Abgegeben Leistung der konventionellen ziemlich die gleiche (ca.+-10%) wie am Tag.

    145. Martin Landvoigt schreibt am 31. Mai 2017 08:14
    4. Durch den Teillast-Betrieb tagsüber reduzierte sich die Auslastung und der Anteil der CO2-Produktion pro kWh bei Teillast-Kohlekarftwerken stieg, die Wirtschaftlichkeit sank.

    Die Kohlekraftwerke werden sich ohnehin nur schwer behaupten können in einen EE-Strommarkt, heute und auch in 10 oder 20 Jahren.
    Da ja bereits die ersten (drei) Windkraftanlagenprojekte mit 0,00 Cent an EEG-Förderung den Zuschlag bekommen haben.
    Nur noch als „Lückenfüller“ können konventionelle Kapazitäten in Zukunft Strom absetzen.

    145. Martin Landvoigt schreibt am 31. Mai 2017 08:14
    5. Wegen weniger Sonnentage kann die Energieinfrastruktur nicht sinnvoll umgebaut werden.

    Muss man ja auch nicht, nur reden ja einige immer vom Zappelstrom, doch der Verbrauch zappelt ja auch, zur Mittagszeit ist der größte Verbrauch und den Zappelverbrauch kann z.B. mit PV abmindern werden.

    MfG

  147. @ Udo Stemmer 1. Juni 2017 12:22

    145. Martin Landvoigt schreibt am 31. Mai 2017 08:14
    1. Die konventionellen Anbieter haben ihre Produktion tagsüber zurück gefahren.

    Die konventionellen Anbieter haben ihre Produktion ziemlich gleich (ca.+-10%) durchlaufen lassen können. Die Mittagsspitze hat zum größten Teil PV abgedeckt.

    Ihre Grafik sagt was anderes:
    In der Nacht (1:00) am 29.5. waren die konventionellen Kraftwerke auf unter 35 GW abgeregelt. Es gab auch keinen Bedarf. Dann wurden sie hoch gefahren auf fast 49 GW bis 8:40 , dann abgeregelt auf unter 40 GW bis 14:15 -- dann wieder hoch gefahren auf über 50 GW um 19:45. Ziemlich gleich würde ich das nicht nennen.

    Ohne PV wäre die Anlagen auf 69 GW hoch gefahren worden. Dafür sind sie ausgelegt. Die Wirtschaftlichkeit richtet sich an die zu erwartende Vollauslastung. Produktionsausfälle durch PV reduzieren die Wirtschaftlichkeit und treiben damit die Kosten je kWh hoch.

  148. Das die Pumpspeicherwerke eigentlich ein Auslaufmodel sind ist ja kein Geheimnis und seit Jahrzehnten bekannt.

    Das Gegenteil ist richtig: Da man mit den EE stark schwankende Angebote hatte, setzt man seit Anfang an auf Speicherlösungen. Pumpspeicherkraftwerke sind die kostengünstigsten Speicher, die wir haben. Allerdings können die mangels natürlicher Ressourcen nicht beliebig ausgebaut werden. Darum gab es ja auch aberwitzige Konzepte mit Ringwall-Speichern.

    In Westdeutschland ist ja seit den 1970er Jahren keine nennenswerten Pumpspeicherleistungen errichtet worden, nur die „Altlasten“ aus der DDR wurden fertiggestellt.

    Die Genehmigungsverfahren sind extrem Aufwendig und es eignen sich keum Standorte. Goldistal gilt als Referenz -- auch bei Hans-Werner Sinn in seinem Vortrag Energiewende ins Nichts.

    Die Schweiz denkt ja auch über Harz4 für Pumpspeicherwerke nach.

    Genau deswegen, weil die Wirtschaftlichkeit wegen der PV-Anlagen vernichtet wurde. Die Revolution frisst ihre Kinder.

    Auch bei den Gaskraftwerken die eine Ausgleichsregelleistung bereitstellen können sehe ich keine Wirtschaftliche Zukunft bei einen Durchschnittlichen Strompreis ab Erzeuger von unter 3 Cent (2016).

    Unser Statistik-Prof erzählte uns von dem Statistiker, der in einem Durchschnittlich 20 cm tiefen See ertunken ist.

    Und ihre Durchschnittskosten interessieren bei einem Blockout kein bisschen. Das Energiespeicherung extrem teuer ist, macht ja auch, dass die ganze Energiewende kompletter Unfug ist. Man sollte sie Stoppen und zum Teil zurück bauen.

  149. Hallo Martin Landvoigt,

    von den konventionellen Kraftwerke sind min. ca.35 GW und max. sind ca. 50 GW macht einen Mittelwert von ca. 43 GW.

    Ca.+10% sind wir bei ca. 47 GW (genauer sind es ca. +16% (ca.50GW))
    ca. -10% sind wir bei ca. 39 GW (genauer sind es ca. -16%(ca.35GW))
    Die -+ 3GW machen das Kraut auch nicht Fett.

    Dann nehmen wir eben eine Abweichung von ca. +-16% die die konventionellen Kraftwerke ausgleichen mussten, ist aber auch noch ein ziemlich gleichmäßiges durchlaufen.

    ~~~~~~~~

    Betrachtung ohne EE-Strom, nur die konventionellen Kraftwerke.

    Müssten die Konventionellen alles ausgleichen, also von min, ca.38 GW und max. sind ca. 70 GW macht das einen Mittelwert von ca. 54 GW.

    Mit ca. +30% sind wir bei ca. 70 GW
    Mit ca. -30% sind wir bei ca. 38 GW.

    Da sehen Sie ja das ohne die erneuerbaren die konventionellen Kraftwerke fast das doppelte von der Nacht zu Tagesspitze ausgleichen müssten und das haben die ja auch bereits in den vergangen 50 Jahren geschafft.
    Den Zappelverbrauch auszugleichen.

    ~~~~~~~~

    147. Martin Landvoigt schreibt am 1. Juni 2017 17:26
    >>Ohne PV wäre die Anlagen auf 69 GW hoch gefahren worden. Dafür sind sie ausgelegt. Die Wirtschaftlichkeit richtet sich an die zu erwartende Vollauslastung. Produktionsausfälle durch PV reduzieren die Wirtschaftlichkeit und treiben damit die Kosten je kWh hoch.<<

    Das Problem mit der Auslastung haben ja alle Anlagen auch die PV-Anlagen die nur ca. 1000 Vollaststunden schaffen und die verteilen noch auf 3000 bis 4000 „Lieferstunden“.
    In nur ca. 1000 Vollaststunden müssen sich die PV-Anlagen refinanzieren.

    MfG

  150. Mittelwerte haben hier nichts zu suchen. Das ist so wie der Mensch braucht ca. 1100 Liter Wasser im Jahr, die krkriegst du aber nur einmal im Monat 100 Liter und ein mal gar nicht und hast keine Speichermöglichkeit. Theoretisch verdurstest du nicht, weil du gemittelt ja 3 Liter Wasser am Tag hast. Aber praktisch verdurstest du.

  151. Oh Gott,
    jetzt lebt Udo statt Basti hier seine kognitiven Dissonanzen aus. Glückwunsch zu deiner Gehirnwäsche, ist auch nicht schlecht gelungen 😉

  152. Hallo Herr W.Rassbach,

    gehen die Argumente und Zahlen aus, kann man auch auf göttlichen Beistand hoffen, hab es verstanden.

    --

    150. Andreas Baumann schreibt am 1. Juni 2017 23:02
    Mittelwerte haben hier nichts zu suchen.

    Nach meinen Verständnis bewegt sich +- immer vom Mittelwert nach oben und nach unten.

    Gut, jeder hat ein anders mathematisches Verständnis.

    --

    Sie haben ja Recht mit Ihren Liter Wasser die der Mensch so braucht im Jahr.

    Kostet aber der Liter Wasser in den Zeiten wo EE-“Wasserwerke“ was liefern und das zu sehr geringen Preisen ist es fraglich ob sich die konventionellen “Wasserwerke“ in der restlichen Zeit refinanzieren können, speziell die Neubauten.

    Weltweit und vermutlich auch in Deutschland wird mehr Geld in den EE-Kraftwerke investiert als in konventionelle Kraftwerke.

    Die Solarenergie ist international weiter auf dem Vormarsch. Im vergangenen Jahr gingen nach Zahlen des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) weltweit Fotovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von ca. 75.000 MW in Betrieb. Damit hat sich der globale Solarstrommarkt innerhalb von drei Jahren verdoppelt. In diesem Jahr erwartet der Bundesverband Solarwirtschaft einen globalen Zubau von 80.000 MW, bis 2020 könnte die Zahl auf 100.000 MW steigen.
    Die Windenergie erreichte 2016 einen weltweiten Zubau von ca. 55.000 MW, die Kohlekraft ca. 54.000 MW, Gas ca. 37.000 MW und die Kernenergie ca.10.000 MW.

    Wie die Internationale Agentur für Energie (IRENA) im aktuellen Jahresbericht verdeutlicht, befinden sich Erneuerbare Energien weltweit auf dem Vormarsch. Ein Kapazitätsanstieg von 8,7 Prozent spiegelt die steigende Nachfrage nach alternativen Lösungen zur Energiegewinnung wieder.

    MfG

  153. @Udo

    Kostet aber der Liter Wasser in den Zeiten wo EE-“Wasserwerke“ was liefern und das zu sehr geringen Preisen ist es fraglich ob sich die konventionellen “Wasserwerke“ in der restlichen Zeit refinanzieren können, speziell die Neubauten.

    Neubau muss vielleicht nicht sein, aber Refinazierung in jedem Fall. Wenn die EE nicht genug Strom liefern, muss dieser auf andere Weise erzeugt werden. Wenn man an der Stelle die Regeln des Marktes nutzt, wird der Strom dann sehr teuer und eine Refinanzierung möglich.

  154. Hallo oxybenzol,

    so läuft es ja auch.

    Ist viel EE-Strom im Netz ist der Börsenpreis um die 3 Cent und ist wenig EE-Strom im Netz sind es um die 10 Cent an der Strombörse.

    Entweder EEG und Börsenpreis von um die 3 Cent + 7 Cent EEG Umlage oder Stromversorgung ohne EEG nur mit konventionellen Kraftwerken, für um die 10 Cent, für den Bürger ist das immer so ziemlich der selbe Endbetrag.

    MfG

  155. 1. benpal schreibt am 14. Mai 2017 13:09
    Das Erdöl schickt auch keine Rechnung, eben so wenig wie das Wasser auf dieser Erde.

    OK

    Finde oder habe ich Erdöl in meinem Garten oder Balkon ?

    NEIN

    und auch 6,5 Milliarden Erdenbürger auch nicht.

    Was habe ich ?

    Ach Ja die Sonne scheint mir ja auf den Bauch.

    OK

    PV auf das Dach an das Balkongeländer an die Fassade und die Sonne schickt auch keine Rechnung.

    MfG

  156. Isch hab da mal ne Frage. Mein Auto muss ich nachts aufladaden, weil isch tags damit unterwegs bin. Geht das noch mit Solarstrom oder muss ich jetzt aus der Luft welchen machen? Wat macht mein Nachtbar wenn ich gerade 300 km Strom ziehe weill ich bei Schwiegermutter nach dem rechten schauen musste?

    Ja ick hab keene Ahung aber aus Erfahrung laueft nich ville inne Nacht! Solar meine Ick!

    Ach und dann noch wieso kann de Nachbar ooch Erneuerbaren kriegen wenn ick den schon fuer mich beanspruche? Wer regelt eigentlich wat teuerbar is oder nich?

    Ick hab dit jeffuehl dat der BachNarr seinen erteuerbarern als Oekostrom bezieht aber eigentlich kommt it ausse Steinekohle.

    Dit is nich juut. Da kricht Mutti Pickel!

    Post bitte freischalten!

  157. Werner 2,

    das geht natürlich, die PVs wird ja nicht abgeschaltet nur weil man nicht zuhause ist.
    Das Aufladen kannst du natürlich auch bei der Schwiegermutter machen, wir haben ja ein Verbundnetz in Deutschland.
    Du kannst natürlich auch in der Nacht aufladen, ist ja nicht nur PV-Strom bei den EE an Start.

    Übrigens wenn ich 300km fahre lade ich an den Supercharger-Gratis-Ladestationen nach das ist noch geschmeidiger.

    Ick hab dit jeffuehl dat der BachNarr seinen erteuerbarern als Oekostrom bezieht aber eigentlich kommt it ausse Steinekohle.

    Das ist doch egal wo der Strom Physikalisch herkommt.
    Die Grünstromanbieter müssen nur zeitgleich die Strommenge ins Netz schieben die auch deren Kunden entnehmen.

    Zahlst du 100€ in Hamburg auf dein Konto ein so ist der 100€ Geldschein ja auch nicht der gleiche den z.B. dein Frau in München vom Konto abhebt, nur das Konto muss eben immer gefüllt sein.

    Jetzt ersetzt du das Wort „Konto“ mit dem Wort „Stromnetz“ und aus „100€“ werden „100kWh“, verstanden?

    MfG

  158. Udo,
    janz im Ernst, ick habe ne menge Cash fuer mein PV hingelegt. Sozusagen ne dicke Rechnung jekriegt. Ohne Uffwand keen Sonnenstrom. Sollte schon klar sein?

    Wennde mal die Loecher siehst die jebuddelt werden um anne Matrial zu kommen fuer main/dein Solar, dann jute Nacht, da haste den Beezelbub mit n Teufel ausjetrieben. Weil kleen sind dich Loecher ooch nicht.

    Die Rechnung bezahlen immer wir! Du auch!

  159. Hallo Werner,

    ganz im ernst, PV ist doch so günstig das rechnet sich doch.
    Die Refinanzierung war bei PV noch nie besser als heute, hoher kWh Preis für Netzstrom und nur noch ca. 20% der Baukosten wie vor ca. 15 Jahren, mit steigender Tendenz der Netz kWh Preise.

    Du schreibst ja:
    „Die Rechnung bezahlen immer wir! Du auch!“

    Man verwendet ja nicht sein eigenes Geld, sondern das von der Bank.
    Die Schuldzinsen sind ja niedriger als die Preissteigerungen beim Netzstrom.

    Da muss man sich eben teilweise Ausklinken, wenn man nicht vom EEG überzeugt ist.

    MfG

  160. 145. Martin Landvoigt 31. Mai 2017 08:14
    2. Traditionelle Anbieter für die Ausgleichsregelung — vor allem Pumpspeicherkraftwerke machten wieder keinen Umsatz und sind in der Wirtschaftlichkeit bedroht.

    Vattenfall leitet Sparkurs für Pumpspeicher ein

    http://www.energate-messenger.de/news/174637/vattenfall-leitet-sparkurs-fuer-pumpspeicher-ein

    Hallo Martin Landvoigt,

    siehst du, ich hab ja auch in 146 was geschrieben über Harz4 für Pumpspeicherwerke in der Scweiz und in Deutschland wird auch nur mit Wasser gekocht.

    MfG

  161. Udo, die Realitaet wird dich einholen wenn die Energieblase platzt.

    Klar sind die Presisteigerungen beim Netzstrom immense. Und warum? Weil ein unoekonomisches Zweitsystem eingefuerhrt wird das das bestehende auch unoekonomisch macht.

    Mit anderen Worten hast du gerade die Blase beschrieben die einige Leute sehr reich macht. Mit meinem und Deinem PV sind wir nur Mitlaeufer. Das grosse Geld machen andere und die belogenen Gesellschaft bezahlt.

  162. @US #152

    Nach meinen Verständnis bewegt sich +- immer vom Mittelwert nach oben und nach unten.

    Man kann überhaupt nicht mit Mittelwerten rechnen. Das Stromnetz muss auf den ungünstigsten Fall ausgelegt sein, selbst wenn der nur 1 Sekunde lang im Jahr vorkommt. Sonst Stromausfall.

    So, und was ist der ungünstigste Fall?

    Antwort: 80 GW Leistungsnachfrage bei flächendeckender Windstille und bedeckten Himmel.

    Das heißt, wir brauchen 80 GW + X für Ausfallreserve konventionelle Kraftwerke. Das ist genau dieselbe Menge die es vor der „Energiewende“ gab.

    Wetterabhängige Stromerzeugung können wir überhaupt nicht einrechnen, weil deren Beitrag jederzeit auf Null fallen kann. Dabei können wir uns auch nicht mit „Mittelwerten“ in die Tasche lügen. Wer so rechnet, riskiert flächendeckenden Stromausfall.

    Die Solarenergie ist international weiter auf dem Vormarsch.

    Nur weil sie subventioniert wird. Sobald die Subventionen gestrichen werden, ist Schicht im Schacht.

  163. 161Werner S 3. Juni 2017 03:44 *
    Udo, die Realitaet wird dich einholen wenn die Energieblase platzt.
    Klar sind die Presisteigerungen beim Netzstrom immense..

    Kann ich oder auch Du was grundsätzlich ändern an der Strompreisstruktur ? NEIN.

    Ich kann mich aber innerhalb von einem Monat einen Teil meines Stroms selber beschaffen und das zu ca. 1/3 vom Netzstrompreis, nicht jammern sondern handeln.

    * Zweitsystem eingefuerhrt wird das das bestehende auch unoekonomisch macht.

    Das wir zwei Systeme haben ist ja in einigen Bereichen so in Deutschland z.B. Straßennetz und Schienennetz und noch Flughafeninfrastruktur oben drauf.

    * Mit anderen Worten hast du gerade die Blase beschrieben die einige Leute sehr reich macht.

    Da muss man dann eben bei den Leuten dabei sein die sehr Reich werden und alles ist eigentlich nur eine Blase im Geschäftsleben kein Geschäftsmodel ist für die Ewigkeit.

    #

    162. anorak2 3. Juni 2017 07:58
    Man kann überhaupt nicht mit Mittelwerten rechnen. Das Stromnetz muss auf den ungünstigsten Fall ausgelegt sein, selbst wenn der nur 1 Sekunde lang im Jahr vorkommt. Sonst Stromausfall.

    Wir hatten uns doch über das ausgleichen vom Zappelstrom und Zappelverbrauch unterhalten und da ist doch entscheiden welche Schwankungen nach oben und nach unten ansehen.
    Bei Einbeziehung von EE-Quellen ist die Schwankung in dem betrachteten Zeitraum eben ca. nur die Hälfte wie wenn die konventionellen alles ausgleichen müssten.
    Folglich hat EE-Strom zu einem gleichmäßigeren durchlaufen der konventionellen geführt in Bedrachtungszeitraum.

    * So, und was ist der ungünstigste Fall?
    * Antwort: 80 GW Leistungsnachfrage bei flächendeckender Windstille und bedeckten Himmel.

    Herr anorak2 wann wurden den nur ansatzweise von den konventionellen + AKWs die genanten 80GW für Deutschland hergestellt, bereitgestellt?
    Mal das Datum und die Zeit verraten oder sind die 80 GW Leistungsnachfrage für Deutschland ansehen oder wieder mal „Alternative Fakten“ oder nur „Fake-News“ ?

    (Die Solarenergie ist international weiter auf dem Vormarsch.)
    * Nur weil sie subventioniert wird. Sobald die Subventionen gestrichen werden, ist Schicht im Schacht.

    Solarstrom wir in einigen teilen der Welt für unter 3 US $Cent/kWh hergestellt, da brauchen die konventionellen Subventionen um da mithalten zu können.

    MfG

  164. Hallo rüganer

    Hat Guido Scholzen in 5. den CO²-Ausstoss pro Kopf angesagt oder den Kohle verbrauch für die Stromgewinnung ?

    MfG

  165. @US #163

    Man kann überhaupt nicht mit Mittelwerten rechnen. Das Stromnetz muss auf den ungünstigsten Fall ausgelegt sein, selbst wenn der nur 1 Sekunde lang im Jahr vorkommt. Sonst Stromausfall.

    Wir hatten uns doch über das ausgleichen vom Zappelstrom und Zappelverbrauch unterhalten

    Ich habe mich darüber mit niemandem unterhalten. Ich weiß auch nicht was der Satz bedeuten soll.

    und da ist doch entscheiden welche Schwankungen nach oben und nach unten ansehen.
    Bei Einbeziehung von EE-Quellen ist die Schwankung in dem betrachteten Zeitraum eben ca. nur die Hälfte wie wenn die konventionellen alles ausgleichen müssten.
    Folglich hat EE-Strom zu einem gleichmäßigeren durchlaufen der konventionellen geführt in Bedrachtungszeitraum.

    Mit Verlaub, der gesamte Absatz ist für mich unverständlich. Kann an einer Denkblockade bei mir liegen, oder er ist rein sprachlich ungeschicht formuliert, oder die dahinterstehenden Gedanken sind noch etwas wirr.

    So, und was ist der ungünstigste Fall?
    Antwort: 80 GW Leistungsnachfrage bei flächendeckender Windstille und bedeckten Himmel.

    Herr anorak2 wann wurden den nur ansatzweise von den konventionellen + AKWs die genanten 80GW für Deutschland hergestellt, bereitgestellt?

    Das passiert regelmäßig im November und Dezember.

    Mal das Datum und die Zeit verraten oder sind die 80 GW Leistungsnachfrage für Deutschland ansehen oder wieder mal „Alternative Fakten“ oder nur „Fake-News“ ?

    Wer leicht ergooglebares Allgemeinwissen als „Fake News“ bezeichnet sollte den Ball etwas flacher halten.

    Hier sind Stromnachfrage und Verbrauch von zwei Wochen im Dezember 2016 grafisch dargestellt. Die Gesamtnachfrage schrappt ständig um 80 GW und übersteigt diesen Wert an mehreren Tagen sogar Richtung 90 GW.

    http://energypost.eu/wp-content/uploads/2017/01/AgoraGermanElectricity01-19December2016-1024x564.jpg

    Praktischerweise für unsere Diskussion ist unten der Anteil wetterabhängiger Stromerzeugung abgetragen. Er schwankt wild umher, und es gibt in diesen willkürlich herausgegriffenen 2 Wochen mehrere Momente wo deren Summe fast Null beträgt. In diesen Zeiten wurde also die gesamte Stromnachfrage aus konventioneller Stromerzeugung bestritten.

    Die Solarenergie ist international weiter auf dem Vormarsch.

    Nur weil sie subventioniert wird. Sobald die Subventionen gestrichen werden, ist Schicht im Schacht.

    Solarstrom wir in einigen teilen der Welt für unter 3 US $Cent/kWh hergestellt, da brauchen die konventionellen Subventionen um da mithalten zu können.

    Das glaube ich nicht, spielt auch keine Rolle für die Feststellung, dass Solarstrom ein subventionsgetriebenes Strohfeuer ist.

  166. Ich hab jetzt mal von deiner Grafik* so optisch den höchsten Wert genommen 1.12.2016.

    „* 88. Das ist keine Quelle, sondern ein Bildschen dem man nicht ansieht, wer das mit welcher Methode aus welchen Rohdaten erzeugt hat, oder ob es frei in Photoshop gemalt wurde.“

    Von den in Deutschland nachgefragten ca. 77GW (1.12.2016 um ca. 10 Uhr) sind nur 42GW von den Konventionellen + AKWs gekommen.
    Das sind ca. 55% und die restlichen 45% sind von den erneuerbaren gekommen.

    http://up.picr.de/29409659mm.jpg

    Wo sehe ich nun deine ca. 80 GW die mal von den konventionellen + AKWs gekommen sind um die Deutsche Stromversorgung sicher zu stellen, Bitte mal den Tag und die Stunde nennen wo das der Fall ist.
    Am 1.12.2016 werden in Deutschland nicht mal deine angesagten 80GW nachgefragt, als Maximum, sind nur ca. 77GW vorhanden.

    Ich bleib dabei, dass in Deutschland noch nie diene 80GW von den Konventionellen + AKWs abgegeben wurden um den Deutschen Strombedarf zu decken, seit EEG-Strom so richtig mitspielt.

    165. anorak2 4. Juni 2017 14:38
    Das glaube ich nicht, spielt auch keine Rolle für die Feststellung, dass Solarstrom ein subventionsgetriebenes Strohfeuer ist.

    Ok alle Irren sich nur anorak2 kennen die jährlichen Steigerungsraten der gesamten weltweit installierten Photovoltaikleistung noch nicht.
    Die lagen durchweg im zweistelligen Prozentbereich in den letzten 15 Jahren.
    https://www.volker-quaschning.de/datserv/pv-welt/pv-welt.png

    #

    165. anorak2 4. Juni 2017 14:38
    Ich habe mich darüber mit niemandem unterhalten. Ich weiß auch nicht was der Satz bedeuten soll.

    Und wer hat diesen Satz geschrieben, da geht es doch um Zappelstrom.

    „In einem energiegewendeten Land wären Speicher für elektrische Energie in gigantischen Dimensionen notwendig, um die wetterabhängigen Schwankungen grüner Stromerzeugung auszugleichen.“

    #

    165. anorak2 4. Juni 2017 14:38
    Ich habe mich darüber mit niemandem unterhalten. Ich weiß auch nicht was der Satz bedeuten soll.

    Und wer hat diesen Satz geschrieben, da geht es doch um Zappelstrom.

    „Das Thema waren die gigantischen Kosten für Stromspeicher, die in einer energiegewendeten Struktur notwendig wären.“

    #

    165. anorak2 4. Juni 2017 14:38
    Ich habe mich darüber mit niemandem unterhalten. Ich weiß auch nicht was der Satz bedeuten soll.

    Und wer hat diesen Satz geschrieben, da geht es doch um Zappelstrom.

    „Der Wind weht an den meisten Tage tags stark und nachts schwach. Das ist keine Streitfrage, sondern ein Fakt.“

    #

    138. anorak2 30. Mai 2017 15:59
    Mein Punkt ist: Wenn auf das Vorhandensein konventioneller Kraftwerke in voller Gesamtleistung zurückgegriffen wird, ist das selbstgesteckte Ziel der „Energiewende“ verfehlt

    Das EEG möchte und soll doch keine 100% EE-Stromversorgung erledigen.
    Ziel vom EEG ist es wenn man Energie aus der Natur abgreifen kann diese als Strom ins Netz zu bringen (Vorrangeinspeisung).
    Kohle, Gas u.s.w. stellt die gespeicherte Energie dar, die man bedarfsgerecht zumischt und das ist seit um die 15 bis 20 Jahren auch den Kraftwerksbetreibern bekannt in welche Richtung die Reise geht, nur reagiere haben die nicht auf die politischen Vorgaben.

    MfG

  167. Wenn es unbedingt eine 100% eigene Stromversorgung sein soll geht die Milchmädchenrechnung so.
    Die Sonne schickt ja keine Rechnung.

    Jahresverbrauch z.B. 3000 kWh, braucht und im Januar noch ca. 280 kWh
    (3-Personenhaushalt mit optimierten Hausgeräten, A+++ u.s.w.)

    3000 kWh / 12 Monate = 250 kWh, sind ca. 280 kWh im Januar.

    Im Januar kommen von einer Fläche ca. 8m X 8m = ca. 12 kWp PV, noch ca. 2,5% vom Jahresertrag sind doch auch ca. 300kWh, gebraucht werden aber nur ca. 280kWh im Januar.

    Sind die 12 kWp zu wenig werden eben 14 kWp an Modulen aufgebaut, die Module sind ja extrem günstig, ab 400€/kWp inklusive MwSt wenn man sich etwas umschaut.

    Jetzt gibt es ja noch noch den Angstfaktor, dafür hat man ein E-Auto und mit dem kann man sich auch mal „GRÜNE-kWh“ nach Hause fahren wenn man der Meinung ist nur PV reicht nicht in der Dunkelflaute.

    Nur Speicherung ist das Thema, heute.

    Solarspeicher werden aber immer günstiger.
    Kleine Speicher mit einer Nennkapazität bis 10 Kilowattstunden sind rund 40 Prozent günstiger geworden in vier Jahren, jedes Jahr geht der Preis um ca. 10% nach unten.
    Größere Speicher mit einer Nennkapazität bis 30 Kilowattstunden sind sogar um mehr als 50 Prozent günstiger geworden.

    In 3 bis 4 Jahren so ab 2020 wird Netzstrom gegenüber der Eigenversorgung aus Akkus das nachsehen haben.
    PV-Module und Akkus werden immer günstige und Netzstrom wir immer teurer, da ist es nur eine Frage der Zeit wann sich die beiden Preise begegnen.

    https://www.topagrar.com/news/Energie-Energienews-Solarspeicher-werden-immer-guenstiger-8296114.html

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/stromspeicher-ein-zweitleben-fuer-alte-akkus-aus-elektroautos-15052493.html

    Auswirkungen auf die Netze, Netzausbau…………….

    http://www.mckinsey.com/business-functions/sustainability-and-resource-productivity/our-insights/battery-storage-the-next-disruptive-technology-in-the-power-sector?cid=other-eml-alt-mip-mck-oth-1706&hlkid=9130f00e2df5442dbb166d3cfd86ee5d&hctky=9953284&hdpid=31921e74-b754-415f-8b6b-3a8899b080c8

    MfG

  168. 159.Werner 2. Juni 2017 16:59
    Wennde mal die Loecher siehst die jebuddelt werden um anne Matrial zu kommen fuer main/dein Solar, dann jute Nacht, da haste den Beezelbub mit n Teufel ausjetrieben.

    Herr Eng hat das mal in diesem Beitrag (Nr. 35)
    http://www.science-skeptical.de/blog/an-tagen-wie-diesen/0015958/#comment-2005871
    mit den Löchern (Tonnen Gesamtmasse) im Bezug auf die Windkraft durchgerechnet und ich habe im Nr. 40 vorgerechnet das die Löcher (Tonnen Gesamtmasse) bei der Kohleverstromung um den Faktor 1 zu 15 größer sind.

    Bei PV ist der Materialeinsatz vermutlich um den Faktor 1 zu 50 besser wie bei der Kohleverstromung.

    1 kWp hat so um die ca. 0,08 Tonnen Material und liefert in 20 Jahre um die ca. 20.000 kWh
    um 20.000 kWh Strom mit Steinkohle herzustellen benötigt man ca. 6 Tonnen das ist der Faktor ca. 1 zu 65 und bei Braunkohle ist man über 1 zu 100.

    Also Werner,
    die Löcher sind beim Einsatz von Kohle mindesten 50 mal so groß als bei PV.

    MfG

  169. 4. Martin Landvoigt 14. Mai 2017 15:43
    Demnach ist die Stromerzeugung auch in modernen Solarmodulen immer noch deutlich teurer als bei Kohlekraftwerken. Früher waren die Kosten 20 mal so hoch. Heute sind es nur noch das 2 bis 3 fache.

    Da ist aber der Strom noch im Kohlekraftwerk (ca. 3 Cent/kWh Börsenbreis) und zumindest die Netzkosten von ca. 7 Cent/kWh kommen noch drauf, da sind wir bei ca. 10 Cent/kWh.

    Solarstrom von meiner alte PV-Anlagen kostet mich noch 1 bis 2 Cent/kWh und der ist dann aber auch bereits an meiner Steckdose.
    In der Nacht kaufe ich natürlich den günstigen „Kohlestrom“ aus dem Netz, wie alle anderen 81 Millionen Bundesbürger auch.

    MfG

  170. 165. anorak2 4. Juni 2017 14:38
    Hier sind Stromnachfrage und Verbrauch von zwei Wochen im Dezember 2016 grafisch dargestellt. Die Gesamtnachfrage schrappt ständig um 80 GW und übersteigt diesen Wert an mehreren Tagen sogar Richtung 90 GW.

    Bei denen 80 bis 90 GW sind aber auch jede Menge an Strom ins Ausland Exportiere worden in der Spitze über 15 GW.

    Wenn Du der Meinung bist das die Deutsch-Energiewende oder das EEG auch noch für einen Teil der EU die Leistung, Strom bereitstellen soll, dann muss man andre „Geschütze“ auffahren.

    Bei einer Betrachtung ist erst mal nur entscheiden was wir in Deutschland an Strom verbrauch und welche Mengen kommen aus EE-Quellen, konventionellen, AKWs.

    Die Anderen Länder müssen ihre Hausaufgaben selber erledigen.

    162. Antwort: 80 GW Leistungsnachfrage bei flächendeckender Windstille und bedeckten Himmel.

    Herr anorak2 wann wurden den nur ansatzweise von den konventionellen + AKWs die genanten 80GW für Deutschland hergestellt, bereitgestellt?
    Mal das Datum und die Zeit verraten oder sind die 80 GW Leistungsabgabe für Deutschland anstehen von konventionellen + AKWs wieder mal „Alternative Fakten“ oder nur „Fake-News“ ?

    MfG

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