Die Sonne schickt keine Rechnung!!!

14. Mai 2017 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Politik

Solarstrom_bei_NachtZwei Beispiele für Marketing in der Solar-Branche.

„Lass die Sonne rein“ mit innogy

Am 20. März startet innogy unter dem Motto „Lass die Sonne rein“ eine bundesweite Kampagne für private Solaranlagen mit „Ganz-einfach-Garantie“. Schon ab 4.790 Euro erhalten Hausbesitzer ein Solar-Paket inklusive Beratung und Planung, Montage, Anlagenüberwachung und Versicherungsschutz für fünf Jahre. Wer außerdem Ökostrom von innogy bezieht, bekommt dazu noch eine Sonnengarantie: Scheint die Sonne weniger als 1.500 Stunden im Jahr, gibt es eine Gutschrift von 50 Euro.

LINK

E.ON SolarCloud

Mit der SolarCloud bietet E.ON jetzt einen virtuellen Stromspeicher an. Vergleichbar mit einem Bankkonto lässt sich Strom anlegen, wenn man den eigenen Solarstrom nicht selbst verbrauchen kann. Bei späterem Bedarf wird dieser Strom dann wieder abgerufen. Die SolarCloud von E.ON gibt es bereits ab 21,99 Euro pro Monat. Wir haben nachgefragt, wie die E.ON SolarCloud funktioniert und nachgerechnet, ob sich ein SolarCloud-Konto rechnet. Mit der SolarCloud bietet E.ON jetzt einen virtuellen Stromspeicher an. Vergleichbar mit einem Bankkonto lässt sich Strom anlegen, wenn man den eigenen Solarstrom nicht selbst verbrauchen kann. Bei späterem Bedarf wird dieser Strom dann wieder abgerufen. Die SolarCloud von E.ON gibt es bereits ab 21,99 Euro pro Monat. Wir haben nachgefragt, wie die E.ON SolarCloud funktioniert und nachgerechnet, ob sich ein SolarCloud-Konto rechnet.

Durch eine Speicherung im Aura und in der virtuellen SolarCloud lässt sich der selbst erzeugte Sonnenstrom das ganze Jahr selbst an bewölkten und regnerischen Tagen zum Eigenverbrauch nutzen. Die SolarCloud funktioniert dabei wie ein Stromkonto, auf das man Strom „einzahlt“ und rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr wieder abrufen kann. Vor allem in den Sommermonaten lässt sich dadurch mit der E.ON SolarCloud kontinuierlich eine Rücklage an ökologisch erzeugten Kilowattstunden ansparen, um den Strom beispielsweise in den Wintermonaten zu nutzen.

Anstelle von Kontoauszügen lässt sich die Entwicklung des angesparten Strom-Guthabens über den E.ON Aura Manager per App und individuellem Zugang über Smartphone oder Laptop jederzeit nachvollziehen. Der E.ON Aura Manager ist ein intelligentes Messsystem und die Basis für die E.ON Aura App und SolarCloud. Der E.ON Aura Manager misst jederzeit alle Ströme und berechnet alle relevanten Kennzahlen wie z.B. das Guthaben in der SolarCloud.

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Last but not least: Solarwold von dem Grünen Sonnenkönig Frank Asbeck mit Schloss und Maserati mit 300 PS ist jetzt endgültig insolvent.

In der vergangenen Woche hat mit dem Bonner Solarmodulhersteller Solarworld das letzte der einst vier großen Sonnenunternehmen Deutschlands Insolvenz angemeldet. Die Solarmodule stellen heute Asiaten her. Herzlichen Glückwunsch! Die Rahmenbedingungen für die Produktion wurden durch die Klimaschutzpolitik mit EEG und CO2-Zertifikaten, etc. in Deutschland so gestaltet, dass die Produktion in Deutschland nicht mehr wirtschaftlich ist!

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79 Kommentare
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  1. Das Erdöl schickt auch keine Rechnung, eben so wenig wie das Wasser auf dieser Erde.

  2. Das Erdöl schickt auch keine Rechnung, eben so wenig wie das Wasser auf dieser Erde.

    Das Erdöl zu fördern und aufzubereiten kostet allerdings und zwar pro genutzter Menge Energie. Dass das nicht skaliert ist leicht erkennbar und irgendwann ist es auch einfach „leer“. Bei Solarzellen hat man nur den Kapitaleinsatz zur Herstellung und die Wartungskosten. Keine laufenden Kosten für die Energiequelle.

    Mit einem entsprechenden Leitungsnetz und genügend Solarzellen könnte dieser Planet sich mit einer sehr geringen Fläche komplett ohne Speicher selbstversorgen. Theoretisch 😉

  3. Mit einem entsprechenden Leitungsnetz und genügend Solarzellen könnte dieser Planet sich mit einer sehr geringen Fläche komplett ohne Speicher selbstversorgen. Theoretisch

    Ich wage sogar zu bezweifeln dass das theoretisch ginge. Vielleicht will ja mal jemand durchrechnen, ob die Oberfläche auf der der Sonne zugewandten Seite der Erde groß genug ist, um mit aktuellen PV-Anlagen genügend elektrische Energie zu erzeugen, dass auf der entgegengesetzten Seite des Planeten überhaupt noch was ankommt. Zur Vereinfachung darf auch gerne angenommen werden, dass man die benötigten Leitungen quer durch den Erdkern legen könnte.

    Wo sind die gelangweilten Elektrotechniker? 🙂

  4. @ Sebastian Herp 14. Mai 2017 15:04

    Auch eine schwäbische Hausfrau und jedes Milchmädchen weiß, dass investiertes Geld wieder rein kommen muss.

    In der Betriebswirtschaftslehre kennt man drum auch Investitionsrechungen und Deckungsbeitragsrechnungen. In der Regel geht man von Investitionssummen, Nutzungsdauern und entsprechenden Abschreibungen aus. Demnach ist die Stromerzeugung auch in modernen Solarmodulen immer noch deutlich teurer als bei Kohlekraftwerken. Früher waren die Kosten 20 mal so hoch. Heute sind es nur noch das 2 bis 3 fache.

    Wenn die Annahme, dass das Solarmodul länger hält als die angesetzten 20 Jahre, lohnt es sich um so mehr. Geht das Ding vorher kaputt oder verliert wesentlich an Leistung, legt man drauf.

  5. Abhängig von Klima und Breitengrad erreicht Solar auch heute schon die Parität zur Kohle. Es handelt sich zwar nur um eine Nische, aber eine, die aufgrund der Forschung immer größer wird.

  6. Wer sollte etwas dagegen haben, wenn es wirtschaftliche Lösungen gibt, die ohne Subventionen mehr Vor- als Nachteile haben. Das schließt aber auch ein, dass es keine Vorrang-Einspeisung und Abnahme-Garantien geben darf. Wenn sich dann eine Solaranlage noch immer rechnet ist es auch eine gute Idee. Nur sollte man nicht dem Wahn anhängen, damit die Welt oder das Klima zu retten.

  7. Ich hab mir mal den Link zur SolarCloud angesehen. Prizipiell ist die Idee gut, die dort aufgestellte Rechung mit der Ersparnis von 150€ im Jahr ist aber etwas dünn. Mit Eigenverbrauch und Ersparnis müssen ja nicht nur die Solarzellen sondern auch der Speicher finanziert werden.

  8. Nein! Halt! Hilfe! Die Sonne stellt keine Rechnung! Der Wind auch nicht! Franz Alt hat mir auch noch keine geschickt! Jeder, der was anderes sagt muss lebendig begraben werden! Verbrennen würde das Klima schädigen! Wir müssen doch an die Kinder denken und KAUFT Maseratis, das Öl MUSS verbraucht werden, damit SOLAR voran kommt!

    🙂
    (Ein bisschen spinnen muss auch mal sein!)

  9. Grüne Ideen, Betriebswirtschaft, Volkswirtshaft und Physik beißen sich leider. Die kostenlose Sonne bietet nur eine Idee an. Technisch und physikalisch muß es dann aber auch zu vernünftigen Kosten durchführbar sein. Tag Nacht, kurzer Draht durch den Erdkern, oder außen herum, oder speichern? Kern-Energie ist zwar eine sehr gute Idee, aber durch den Kern keine. Außen herum ist auch keine gute Idee, sagt auch heute noch der Herr Ohm, von den Erd-, Luft- und Sekabeln mit ihren Verlegeproblemen nicht zu reden.Tag, Nacht, Sommer Winter, sind Fakten, also speichern! Wo und wie? Batterien sind wohl noch lange Spielkram auf Bastelebene. Pumpspeicher Bodensee auf den Mont Blanc mehrmals pro Jahr ist Spinnerei.
    Also was sind PVA und Windturbinen anderes als Unsinn.Ein paar Bürger merken es langsam, z.B. in NRW bei den Grünen, nur die CDU ist der Executor der „Energiewende“.

  10. Jaja…..das liebe globale Stromnetz…..selbst mit Smile ne echte Kackidee.

    Ein paar Zahlen zur Abschreckung gefällig?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Weltenergiebedarf

    im Jahre 2010 wurden durchschnittlich 2.700 GW elektr. Leistung (zum Vergleich, Deutschland erzeugt in Spitze max. 80 GW) erzeugt und durch die Netze zum Kunden gebracht.
    Diesen Stromverbrauch global mit dem Sonnenstand durch die Leitungen zu schicken…..grenz technisch wie auch finanziell…an Größenwahn.
    Tja….denn wenn es in Europa Dunkelduster ist, muss in Nordamerika der amerikanische wie auch europäische Stromhunger befriedigt werden…..und wenn die Sonne sich dann weiter um die Erde dreht*….müssen auch im Osten genügend Sonnenpaddel bereit stehen um den dummen Rest der Menschheit mit kostenlosen Strom zu bedienen.

    Geheimtip…..ich investiere ab heute in Kupfer……denn davon werden se bald megatonnenweise brauchen für ihre spinnerte Öko-Idee.
    *da Physik für Ökos keine Rolle spielt, dreht sich ja sichtbar auch die Sonne um die Erde.

    Onkel Heinz….kleine Anregung zum Selberdenken, janz ohne Smile

  11. Also was sind PVA und Windturbinen anderes als Unsinn.Ein paar Bürger merken es langsam, z.B. in NRW bei den Grünen, nur die CDU ist der Executor der „Energiewende“.

    Wenn das stimmt, zeigt es nur, dass der NRW-Wähler sehr dumm ist. Die Energiewende ist Bundespolitik und da haben die Grünen seit nun fast 3 Legislaturperioden nix zu sagen. Darüber hinaus hat Schwarz/Gelb auch noch für höhere Atomausstiegskosten gesorgt. Das Ausschreibungsmodell für große EE-Anlagen hätte auch schon mit Schwarz/Gelb kommen können. Schließlich hat es zu stark gesunkenen Einspeisevergütungen für Offshore gesorgt, statt 18 ct nur noch 0-6 ct / kWh.

  12. @oxybenzol #11

    Die Energiewende ist Bundespolitik und da haben die Grünen seit nun fast 3 Legislaturperioden nix zu sagen.

    Wo was aufgestellt wird ist Lokalpolitik.

  13. @F.Alfonzo und @Heinz Eng

    Also gut, mal rein theoretisch. Der gesamte Energiebedarf der Mensch liegt aktuell wohl bei um 140 Petawattstunden im Jahr. Nehmen wir mal an die Solarzellen sind alle an so ungünstigen Orten wie Süddeutschland augestellt und liefern im Mittel 1000 kWh pro kWp installierter Leistung im Jahr. Es werden als 1,4 * 10^11 kWp Solarzellen benötigt. Sagen wir 3 * 10^11 kWp, denn es gibt ja auch mal Wolken und vielleicht will der Rest der Menschheit auch auf unser Energieverbrauchsniveau aufsteigen.

    1 kWp belegt ca. 7 m² Fläche (etwas weniger, da sie ja nicht waagrecht auf dem Boden liegen, aber egal). Wir benötigen also eine Fläche von 2,1 Millionen km². Das ist nicht mal ein halbes Prozent der gesamten Fläche oder 1,4% der Landfläche des Planeten. Die Fläche ist also vorhanden, bleiben die Leitungen. 16 Terawatt wäre der Durchschnittsverbrauch. Der Verbrauch am Tag ist generell höher als in der Nacht und die Hälfte des Planeten wäre ja immer im sonnigen Bereich. Es wären ziemlich dicke Leitungen nötig und da das nicht ganz verlustfrei passiert ist es wohl unwahrscheinlich, dass das günstiger als Speicherlösungen sein könnte 😉 Aber theoretisch geht das bestimmt.

    @Martin Landvoigt
    PV ist günstiger als ein neu gebautes Kohlekraftwerk, allerdings käme bei entsprechender Nutzung natürlich noch der Preis für Speicherung von Strom oben drauf. Für Privathaushalte ist PV offensichtlich günstiger als den Strom aus dem Netz zu beziehen. Windkraft hat gerade gezeigt (Ausschreibungen), dass sie auch recht günstig sein kann.

    Und das passiert zu einem Zeitpunkt an dem Wind und PV wie viel Prozent des Endenergiebedarfs abdecken? Sind es schon 5%? Das wird für die nächsten 5% nochmal günstiger, usw. In Deutschland kommen PV-Anlagen per Ausschreibung schon auf unter 7 cent pro kWh und in anderen Ländern auf unter 3 cent. Ich sehe da kein Kostenproblem bei der Art Strom herzustellen. Das Speicherproblem ist eine andere Geschichte und natürlich wäre es wunderbar, wenn man überhaupt keine konventionellen Kraftwerke (als Backup) benötigen würde. Aber zumindest ersteres ist kein unlösbares Problem und die Kosten sinken auch dort stetig.

  14. @ Sebastian Herp

    Aber theoretisch geht das bestimmt

    Das dürfte selbst ohne Kabelprobleme schwer werden. Wenn es im nördlichen Winter zwischen den Längengraden 120 W und 150 O Tag ist, müssten die dunklen Landstriche Ostsibirien und Alaska die Welt mit Sonnenstrom versorgen.

  15. @SH #2

    Das Erdöl zu fördern und aufzubereiten kostet allerdings und zwar pro genutzter Menge Energie.

    Sehr gut. Jetzt nur noch den Transferschluss ziehen, dann fällt der Groschen.

    Bei Solarzellen hat man nur den Kapitaleinsatz zur Herstellung und die Wartungskosten.

    Solarzellen verlieren über die Zeit ihren Wert, sind irgendwann unbrauchbar und müssen dann ersetzt werden. Diesen Wertverlust über die Zeit nennt man kaufmännisch Abschreibungen, und sie fallen dauerhaft an. Anschaulich formuliert sind die Solarzellen sozusagen das „Verbrauchsmaterial“ des Solarstroms. Das ist ein laufender Kostenfaktor, die rhetorische Abwiegelung mit einer „nur“-Formulierung ist unangebracht.

    Dazu kommen in der Tat Wartungskosten verschiedener Art, die nicht unerheblich sind. Außerdem die Kosten für die Fläche. Anschaulich: Der Verzicht auf die landwirtschaftlichen Produkte, die auf der Fläche nicht angebaut werden können weil sie mit Solarzellen zugepflastert sind. Das sind auch laufende Kosten.

    Keine laufenden Kosten für die Energiequelle.

    Sie haben laufende Kosten von erheblicher Höhe, wofür die anfallen spielt keine Rolle.
    Sie müssen jetzt nur für jede Technologie die Kosten pro Zeiteinheit sind durch die Energieausbeute in der gleichen Zeiteinheit dividieren. Dann wissen Sie wieviel Kosten pro Kilowattstunde aufwenden müssen, getrennt für jede Technologie. Und dann nehmen Sie die billigste, Problem gelöst.

    Wir kennen die Ergebnisse dieser Rechnung: Solarstrom schneidet dabei mit Abstand am schlechtesten ab. Übrigens sind auch bei allen anderen Kraftwerkstypen Abschreibungen und Wartung die größten Kostenfaktoren, nicht der Brennstoff. Die Tatsache dass bei Solarzellen keiner verbraucht wird mag Ökoideologen und andere Lieschen Müllers beeindrucken, spielt aber sachlich gar keine Rolle.

  16. @oxy #5

    Es handelt sich zwar nur um eine Nische

    Gute Erkenntnis, dann soll man halt aufhören es als Großtechnologie anzupreisen und mit gigantischen Fördermaßnahmen zu begießen. Gegen unsubventionierten Einsatz von Solarzellen für Parkuhren und Taschenrechner hat hier bestimmt niemand was.

  17. @oxy #11

    Die Energiewende ist Bundespolitik und da haben die Grünen seit nun fast 3 Legislaturperioden nix zu sagen.

    Das ist richtig, der Ökologismus ist heute Staatsreligion und existiert auch unabhängig von der Grünen Partei weiter. Aber das macht ihn ja nicht besser.

  18. @SH #13

    Das ist nicht mal ein halbes Prozent der gesamten Fläche oder 1,4% der Landfläche des Planeten.

    Die Frage ist nicht, was technisch möglich ist, sondern was gesellschaftlich nützlich oder schädlich ist. Wann rafft ihr Ökos das endlich.

    Rein technisch ginge eure „Energiewende“ selbstverständlich, das bestreitet hier niemand. Man müsste nur gigantischen Aufwand betreiben, der den „Nutzen“ um ein Vielfaches überstiege, am Ende an seiner Unwirtschaftlichkeit kläglich scheitern müsste, und schon beim Versuch gigantische gesellschaftliche Verwerfungen und Konflikte heraufbeschwören würde. Ich schreibe im Konjunktiv, weil die bisherige „Energiewende“ ein Etikettenschwindel ist, denn es werden ja keine Kraftwerke abgeschaltet wie vorgeblich angestrebt. Ein Szenario in einem Paralleluniversum, wo das gemacht würde, wäre aber (technisch) denkbar.

    Rein technisch könnte man übrigens noch viel bescheuerteren Blödsinn machen als das Land mit Solarzellen und Windrädern zupflastern. Man könnte Strom mit Milliarden von Goldhamstern in Laufrädern mit Dynamos erzeugen, und für den Spitzenbedarf Arbeitslose auf Heimtrainern zuschalten. Bestreitet irgendjemand dass das rein technisch ginge? Nein. Die Frage ist, ob der Aufwand den Nutzen rechtfertigen würde, und ob es ethisch vertretbar wäre.
    Diese Fragen haben Sie auch bei der tatsächlichen „Energiewende“ zu beantworten, statt drumrumzureden.

  19. @ Sebastian Herp 16. Mai 2017 14:17

    PV ist günstiger als ein neu gebautes Kohlekraftwerk, allerdings käme bei entsprechender Nutzung natürlich noch der Preis für Speicherung von Strom oben drauf.

    Eben! Und damit ist jede Wirtschaftlichkeit dahin.

    Für Privathaushalte ist PV offensichtlich günstiger als den Strom aus dem Netz zu beziehen.

    Das geht nur bei horrend hohen Umlagekosten (EEG, Netzkosten, Steuern) und gleichzeitigen Backup über öffentliche Netze. Würden die Umlagen genau so auch beim selbsterzeugten Strom sein, Gäbe es keine Wirtschaftlichkeit.

    Windkraft hat gerade gezeigt (Ausschreibungen), dass sie auch recht günstig sein kann.

    Gerade durch den Zufallscharakter der Sromproduktion ist das falsch: Denn dann, wenn der Strom gebraucht wird, wird er nicht produziert. Und wenn er nicht gebraucht wird, drückt er in die Netze. Ich sehr darin keine Wirtschaftlichkeit.

    Und das passiert zu einem Zeitpunkt an dem Wind und PV wie viel Prozent des Endenergiebedarfs abdecken?

    Es wird immer schlimmer mit der Fehlallokation der Produktion. Es weden nur immer schwierger lösbare Probleme der zverlässigen Stromversorgung aufgebaut. Konventionelle Produzenten geraten immer mehr in Preisdruck und die Netzkosten explodieren.

    Das Speicherproblem ist eine andere Geschichte und natürlich wäre es wunderbar, wenn man überhaupt keine konventionellen Kraftwerke (als Backup) benötigen würde. Aber zumindest ersteres ist kein unlösbares Problem und die Kosten sinken auch dort stetig.

    Das ist völlig illusorisch, da wir immerhin mit wochenlangen Dunkelflauten zu rechnen haben. Die Kosten für Speicherung sind zur Zeit das Mehrfache von der Produktion. Eine deutliche Änderung ist nicht zu erwarten.

  20. @Herp, #13:

    Die Verluste, die dabei enstehen wenn man die elektrische Energie von Ort A zu Ort B bringen will, war ja der Kern meiner natürlich nicht ganz ernst gemeinten Überlegung, ob so etwas theoretisch/technisch -- ohne Rücksicht auf Kosten und Ressourcenverbrauch -- möglich sei.

    Denn eine Stromerzeugung auf der Sonnenseite, die durchschnittlich den globalen Bedarf decken könnte, bringt mir natürlich nicht viel wenn die PV-Anlagen in Asien nur die Leitungen aufheizen und Nordamerika trotzdem dunkel bleibt.

    Meine laienhafte physikalische Vorstellung ist hier, dass die PV-Sphärenoberfläche mit zunehmender Leitungslänge unabhängig von der Beschaffenheit der Leitungen exponentiell steigen müsste, um am anderen Ende der Leitung die selbe Menge an Energie entnehmen zu können, wobei dann irgendwann ein Punkt erreicht ist an dem das nicht mehr funktioniert, weil die Planetenoberfläche endlich ist.

  21. @FA #20

    Meine laienhafte physikalische Vorstellung ist hier, dass die PV-Sphärenoberfläche mit zunehmender Leitungslänge unabhängig von der Beschaffenheit der Leitungen exponentiell steigen müsste, um am anderen Ende der Leitung die selbe Menge an Energie entnehmen zu können,

    Dafür wurde die Hochspannungsleitung erfunden. Laut englischer Wikipedia ist die längste kosteneffektive Stromübertragung 7000 (Gleichstrom) bzw. 4000 (Wechselstrom) km lang. Das sollte reichen.

    Also das iist schon machbar, wenn man will. Wie schon oben geschrieben, technisch sind die Pläne der Ökos grundsätzlich möglich, vor allem wenn Kosten keine Rolle spielen. Die eigentliche Kritikpunkt ist ein anderer.

  22. @Herp …#13
    Juhu…..die Erde ist eine Scheibe, zumindest wenn man Deine Rechnung unter realistischen Verhältnissen betrachtet.
    Lumpi hatte da schon mal ein richtigen Hinweis gegeben….Sommer und Winter…..und dummerweise, dreht sich die Sonne immer noch um die Erde…….ergo, müsste man theoretische die vierfache Solarleistung aufstellen um die globale Stromversorgung 24 Stunden, rund um die Uhr, sicher zu stellen. Würde man die „globale Strom-Sammelleitung“ am Äquator verlegen, müsste die installierte Solarleistung pro Breitengrad gleichmäßig über Nord und Südhemisphäre verteilt werden um auch die Jahreszeiten auszugleichen.
    Fazit…..man bräuchte schon mal 5-6% der globalen Landmasse um des feuchten Ökotraumes willens, dekarboniert sein Dasein zu fristen.

    Wer nicht einmal die einfachsten (die Erde ist ein drehende Kugel) Prinzipien verinnerlicht hat, sollte gefälligst damit aufhören die Energiewende schön rechnen zu wollen.

    Ach Menno, es wird immer schwerer qualifizierte Gegner zu finden.
    Onkel Heinz……am liebsten würde ick jetzt vom Rand der Erdscheibe hüpfen, is ja alles so sinnlos hier

  23. @Herp

    Das ist nicht mal ein halbes Prozent der gesamten Fläche oder 1,4% der Landfläche des Planeten.

    Und vielleicht mal daran gedacht, dass es etliche Araber gibt, die man kurz schnipp-schnapp mit den Kabelverbindungen machen können und Gelder für die Durchleitung erpressen können????

    Und wer um Gottes Willen soll diese Solarpanele sauber machen. Und kommen Sie nicht, die reinigen sich von alleine. Von Vogelkot, Laub, Pollen, Staub, etc. reinigen sich auch Autos nicht von alleine. Die kommen alle paar Woche in die Waschanlage. Auch die Wolkenkratzer werden pausenlos von Putzkolonnen und Fensterreinigern beglückt. Und auch da schickt die Sonne natürlich keine Rechnung!

  24. PS

    Und die meisten Kabel müssten bei einen weltumspannenden Solarstromnetz eh Seekabel sein. Und auch die schicken natürlich keine Rechnung! Und wehe das geht mal irgendwo in 3.000 m Tiefe kaputt. Ich habe unter solchen Bedingungen selbst auf deutschen Forschungsschiffen gearbeitet. Die Solarheinis wissen also gar nicht wovon sie sprechen.

  25. Der Fairness halber muss man sagen, dass auch fuer alle anderen Energietraeger Speicherung notwendig ist. Ich spreche nicht von Pumpspeicherwerken sondern von Kavernen fuer Gas, Kohlehalden und so weiter.
    Das sollte man nicht uebersehen wenn es um Kosten geht.

    Oeltanker, Oeltanks haben auch eine Zielscheibe drauf. Gasleitungen sind da auch nicht besser als Stromkabel.

    Nur mal so als Erinnerung. Da gabs mal Probleme mit der Gasdurchleitung…
    Die Klaerung ist noch zu gange. Ein richtiger Grabenkrieg, wenn man dem Spiegel hier mal trauen darf…

  26. @Werner

    Es gibt da ein grundlegendes Problem. Die Volkswirtschaft eines Industrielandes ist auf eine sichere Stromversorgung angewiesen, genauso wie sie auf eine sichere Nahrungsversorgung angewiesen ist. Deutschland könnte eine billigere Nahrungsversorgung haben, wenn man hauptsächlich importiert. Gut, an der Stelle gibts nicht nur ein politisches sondern auch ein Wetterrisiko.

    Aber mal angenommen Deutschland würde durch das weltweite Netz 30% der Stromversorgung decken. Diese 30% müssen natürlich abgesichert werden, weil es keinerlei Kontrolle über diese 30% gibt. Also müsste man genauso wie bei Gas oder Öl eine strategische Reserve anlegen. Angenommen 1 Monat würde ausreichen um z.B. eingemottete Kraftwerke wieder hochzufahren. Dann bäuchte Deutschland einen Stromspeicher, der in der Lage ist, den Strombedarf von 10 Tagen zu speichern. Das wären ungefähr 16 TWh. Die größten Pumpspeicher kommen gerade mal auf 4 oder 5 GWh. So lange keine billige Möglichkeit existiert um große Mengen Strom zu speichern, würde die Politik da nicht mitspielen.

  27. @Werner #25

    Ich spreche nicht von Pumpspeicherwerken sondern von Kavernen fuer Gas, Kohlehalden und so weiter.
    Das sollte man nicht uebersehen wenn es um Kosten geht.

    Das sind Äpfel und Birnen.

    Oeltanker, Oeltanks haben auch eine Zielscheibe drauf.

    Erdöl ist für die Stromerzeugung bedeutungslos.

    Ein richtiger Grabenkrieg, wenn man dem Spiegel hier mal trauen darf…

    Ein völlig überflüssiger „Grabenkrieg“. Man könnte endlich mal den Ökos erklären, dass sie einen an der Waffel haben, und dann den Status Quo ante wiederherstellen.

  28. Man sollte vor allem die Bestandteile des Strompreises nicht außer Acht lassen: https://de.wikipedia.org/wiki/Strompreis

    Die Erzeugungskosten einschließlich Vertrieb (alles in kWh) bilden hier mit 5,63 ct nur 19,3 %. Da kann man nicht viel ändern, außer erhöhen. Der größte Kostenanteil sind heute bereits mit 7,48 ct oder 25,6 % . Die kommenden und durch die Energiewende erforderlichen Netzausbauten, Ausgleichsmaßnahmen und Stromspeicherung lassen einen weiteren rasanten Kostenanstieg erwarten.
    Selbst wenn der EEG Anteil (6,88 ct) und sonstige Umlagen (0,8 ct) -- zusammen 7,68 ct = 26,4 % -- konstant blieben, würde der Strompreis weiter explodieren. Die Energiewende kann über den dicken Daumen mit der Hälfte des Strompreises angesetzt werden, da diese alle Kostenpositionen treibt, auch die Steuern.

  29. Es muss heißen: Der größte Kostenanteil sind heute bereits mit 7,48 ct oder 25,6 % die Netzentgelte, Messung, Abrechnung.

  30. Oeltanker, Oeltanks haben auch eine Zielscheibe drauf.

    Sind für die Stromerzeugung und das Stromnetz irrelevant!

    Öl- und Gaskavernen liegen zudem unterirdisch und an geheimen Orten! Und im eigenen Land! Also leicht zu sichern.

    Gas- und Öl kommen zudem aus Russland und den USA, also sicheren Ländern!

    Bei einen weltumspannenden Solarstromnetz gehen die Leitungen um die Welt, durch Arabien und unsichere 3-Länder. Die machen mal kurz schnipp-schnapp, oder erpressen Durchleitungsgelder!

    Zudem hat man etliche Tausend Kilometer an Tiefseekabel in 3.000m und mehr Wassertiefe. Und wehe die gehen mal kaputt. Da liegt das Stromnetz mal ganz schnell für Monate still!

    Also liebe Klimaschützer, vielleicht mal nachdenken und dann planen!

  31. Und wie gesagt, die Solarmodule reinigen sich auch nicht von selbst. Und die Sahara ist ein ganz schlechter Standort. Sandstürme, Wanderdünen und lauter Terroristen.

  32. Und auch nicht zu vergessen, was all die tausende Kilometer an Kupferkabel rund um die Welt erst für ein Solarstromnetz kosten. Auch die sind übrigens lohnendes Diebesgut!

  33. Und dann stellt sich noch die Frage, wie will man ein weltumspannendes Solarstromnetz erst mal wieder hochfahren, wenn es erst einmal zusammen gebrochen ist??? Dazu bedarf es dann einer vollen Reserve an Grundlastkraftwerken, die ständig vorgehalten werden muss. Auch für den Fall, dass die Netzfrequenz unter, oder über 50 Hz sinkt/ steigt!!! Da bedarf es nun mal Regelkraftwerke, die schnell reagieren können, ohne Abhängigkeit vom Sonnenschein!

  34. Aber die Sonne schickt keine Rechnung, ist viel sicherer als Kernkraft und man muss nur ganz, ganz fest dran glauben, dann wird das schon was!

  35. Anorak,

    in Euro ausgedrueckt sind Aepfel und Birnen das gleiche. Ich spaich von Kosten.
    Das eine Apfel anders schmecht sollte klar sein.
    Gelle?

  36. Man muss zur Verteidigung der sicher nicht ganz ernst gemeinten Theorie von Seb. Herp sagen, dass auf der Sonnenseite PV-Module und auf der Nachtseite Windräder aktiv wären. Theoretisch müsste dann die jeweilige Technologie nur die Häfte des Bedarfs liefern. Speicher, Grundlastkraftwerke und teilweise Kabel gäbe es aber auf jeder Seite doppelt. Ich behaupte mal forsch: Das bekommt man technisch hin, aber den Strom könnte wahrscheinlich keiner bezahlen.

  37. @Lumpi #36

    Man muss zur Verteidigung der sicher nicht ganz ernst gemeinten Theorie von Seb. Herp sagen, dass auf der Sonnenseite PV-Module und auf der Nachtseite Windräder aktiv wären.

    Und die wandern jeweils mit der Sonne/dem Nachtschatten mit 😀

  38. PS
    Mal dran gedacht, dass es in der Nacht, wegen der geringeren Temperaturdifferenzen weniger windet ?

  39. Ist so. Altbekannte Seglerweisheit. In der Nacht schläft der Wind ein.

  40. @Werner #35

    in Euro ausgedrueckt sind Aepfel und Birnen das gleiche. Ich spaich von Kosten.

    Der Vergleich von Kohlehalden mit Stromspeichern für die „Energiewende“ ist absurd. In einem energiegewendeten Land wären Speicher für elektrische Energie in gigantischen Dimensionen notwendig, um die wetterabhängigen Schwankungen grüner Stromerzeugung auszugleichen. Kohlehalden dagegen sind nicht technisch notwendig, und sie haben auch nichts mit Stromerzeugung zu tun. Man kann Kohlekraftwerke ohne Halden betreiben.

  41. Ein Kohlekraftwerk braucht pi mal Daumen einen Güterzug voll Kohle am Tag. Ein Kernkraftwerk braucht 1x im Jahr einen Lieferwagen mit frischen Brennstäben. Lagerproblematik? Im Prinzip keine, außer der künstlich (politisch) erzeugten „Endlager-Problematik“.

    Uran schickt auch keine Rechnung, und Druckwasserreaktoren halten länger als Solarmodule. Von Schnellspaltreaktoren will ich jetzt mal nicht anfangen…

  42. #41

    Uran schickt keine Rechnung? Uran gibts nicht als Geschenk zum Happy Meal dazu. Uran muss genauso wie Kohle abgebaut werden und dannach wird es in Zentrifugen aufkonzentriert. Da ist nix kostenlos. Eine Endlagerproblematik gibt es zwar prinzipiell nicht, da man auch alles unbegrenzt zwischenlagern kann, zumindest so lange wie die Gesellschaft mitspielt. Es gibt zwar auch die Möglichkeit der Transmutation, nur leben wir im Kapitalismus. Transmutiert wird nur gemacht, wenn zwischenlagern teurer ist oder aber die Gesellschaft unabhängig von den Kosten die Transmutation wünscht.

  43. Ein Gruss aus Hessen. Locker bleiben.

  44. @krishna Gans

    Nein, die wandern nicht mit. Deshalb schrieb ich ja, dass an jedem Flecken der Erde alles doppelt installiert werden muss. Solar für den Tag und Wind für die Nacht.

    Wind weht nachts immer stärker.

  45. @Lumpi #4

    Wind weht nachts immer stärker.

    Erklär mal, ich habe begründet, warum esg egen Abend abflaut.

  46. @Lumpi PS

    Deshalb schrieb ich ja, dass an jedem Flecken der Erde alles doppelt installiert werden muss

    Du hast nur folgendes geschrieben:

    Man muss zur Verteidigung der sicher nicht ganz ernst gemeinten Theorie von Seb. Herp sagen, dass auf der Sonnenseite PV-Module und auf der Nachtseite Windräder aktiv wären.

    ?

  47. @Lumpi #44

    Wind weht nachts immer stärker.

    Der Wind wird durch die Sonne angetrieben, deshalb ist er nachts schwächer.

    Hier die Windvorhersage einer willkürlich herausgegriffenen Wetterstation:

    http://wetterstationen.meteomedia.de/?station=092700&wahl=vorhersage

  48. Der Wind muss nachts aber stärker wehen, das erfordert die Energiewende. Wird Zeit, dass man das auch ins EEG aufnimmt, inkl. der Androhung von Bußgeldern, falls er sich weigern sollte. Er hat sich schließlich dem Primat der Politik unterzuordnen.

  49. Bevor es da zu Verwirrungen kommt wann Wind weht und wann nicht, eine kleine Auswertung der Winddaten von 2016. Kann man sicher auch noch für Jahreszeiten und vom Sonnenaufgang bzw. -untergang abhängig machen, aber Wind weht eigentlich relativ unabhängig von der Tageszeit (vormittags eher weniger als sonst):
    Stunde: 1, Windstrom = 3.35 TWh
    Stunde: 2, Windstrom = 3.31 TWh
    Stunde: 3, Windstrom = 3.26 TWh
    Stunde: 4, Windstrom = 3.24 TWh
    Stunde: 5, Windstrom = 3.23 TWh
    Stunde: 6, Windstrom = 3.21 TWh
    Stunde: 7, Windstrom = 3.21 TWh
    Stunde: 8, Windstrom = 3.13 TWh
    Stunde: 9, Windstrom = 3 TWh
    Stunde: 10, Windstrom = 2.93 TWh
    Stunde: 11, Windstrom = 2.97 TWh
    Stunde: 12, Windstrom = 3.06 TWh
    Stunde: 13, Windstrom = 3.14 TWh
    Stunde: 14, Windstrom = 3.18 TWh
    Stunde: 15, Windstrom = 3.2 TWh
    Stunde: 16, Windstrom = 3.22 TWh
    Stunde: 17, Windstrom = 3.24 TWh
    Stunde: 18, Windstrom = 3.27 TWh
    Stunde: 19, Windstrom = 3.27 TWh
    Stunde: 20, Windstrom = 3.26 TWh
    Stunde: 21, Windstrom = 3.27 TWh
    Stunde: 22, Windstrom = 3.33 TWh
    Stunde: 23, Windstrom = 3.35 TWh
    Stunde: 24, Windstrom = 3.37 TWh

    Was die theoretische Versorgung mit einem weltumspannenden Netz und Photovoltaik angeht: war doch nur theoretisch. Es ist bemerkenswert wie hier einige darauf anspringen und aufzeigen wie das scheitern würde. Das würde vermutlich auch scheitern wenn wir eine Weltregierung mit Weltfrieden hätten und Leitungsverluste kein Problem wären. Alleine schon deshalb weil es ein viel zu großes Projekt ist und es viele Meinungen gibt.

    @Heinz Eng: tatsächlich, meine Welt ist eine Scheibe in diesem Fall, danke für die aufmerksame Korrektur. Vervierfachen müsste man die Kapazität aber wohl nicht, denn in äquatornähe dürften die Jahreszeiten nicht ganz so viel ausmachen. Ich hatte allerdings eh schon relativ großzügig gerechnet, von daher … eigentlich egal, so etwas wird wohl nie kommen und Deserttec war ja auch eine merkwürdige Idee aus Zeiten mit hohen PV-Preisen.

  50. Nachts ist es kälter als Draußen, weil da kein Wind weht.

    Ich dachte immer, dass der Wind in hohem Maß von Hoch und Tiefdruckgebieten abhängt. Da dürfte der Einfluss von Tag und Nacht eher gering oder nicht vorhanden sein. Wenn es nach dem Bedarf der Energiewende geht, dürfte der Wind nach Mitternacht ruhig etwas abflauen.

  51. Anorak,

    Wie waere es mit extra Kosten? Beispiel gefaellig? Transport? Rohrleitungen? Infrastruktur? Kohlezuege?
    Ja theoretisch kann man alles machen und sogar Kraftwerke ohne Kohlehalden betreiben. Da hat man dann eine gaaaanz sichere Energieversorgung und beim ersten Engpass schreien wieder alle….

    Keine Lust auf die Diskussion wenn sie mit einseitigen Tatsachen gefuehrt werden soll.
    Man sollte jedenfalls nicht versuchen die heutige Energieversorgung schoen zu reden um die „erneuerbaren“ zu verdammen.

    Wie die sogenannte Energiewende betrieben wird ist eine Farce. Wie sie begruendet wird um so mehr. Trotzdem sollte man bodenstaendig bleiben da es fuer zum Beispiel den Verbraucher auch mit Gas, Kohle und Kernkraft genug Probleme/Kosten gibt.

  52. Ach und uebrigens wer Solarstrom befuerwortet, befuerwortet auch Tagebaue im grossen Ausmass.
    Wer denkt Solar schickt keine Rechnung, dann vielleicht nicht von der Sonne, aber es fliesst viel Geld in die Wirtschaft mit hoher Rechnung. Eine mentale Rechnung fuer den Menschen heisst:

    Kohle -- Bergbau
    Solar -- Bergbau

    Keine Aenderung.

  53. @SH #49

    aber Wind weht eigentlich relativ unabhängig von der Tageszeit

    Das ist falsch, Wind weht relativ abhängig von der Tageszeit.

    Stunde: 1, Windstrom = 3.35 TWh

    Bitte Quellenangabe für diese Zahlen, und was bedeuten sie?

    Es ist bemerkenswert wie hier einige darauf anspringen und aufzeigen wie das scheitern würde.

    Da die Ökoträume auf Kosten der Gemeinschaft propagiert werden, ist das nicht wirklich bemerkenswert.

  54. @Werner #51

    Wie waere es mit extra Kosten? Beispiel gefaellig? Transport? Rohrleitungen? Infrastruktur? Kohlezuege?

    Das sind nicht „extra“ Kosten, sondern jeder einzelne Punkt sind betriebswirtschaftliche Kosten, die in die Berechnung der Stromgestehungskosten eingehen.

    Ja theoretisch kann man alles machen und sogar Kraftwerke ohne Kohlehalden betreiben.

    Auch praktisch. Braunkohlekraftwerke stehen in der Regel mitten in den Abbaugebieten. Es geht direkt von der Förderung ins Kraftwerk, der Transportweg ist nur wenige hundert Meter. Da gibt es keine Halden.

    Keine Lust auf die Diskussion wenn sie mit einseitigen Tatsachen gefuehrt werden soll.

    Das Thema waren die gigantischen Kosten für Stromspeicher, die in einer energiegewendeten Struktur notwendig wären. Das sind Kosten, die in den üblichen Aufstellungen der Stromgestehungskosten nicht eingerechnet sind -- im Gegensatz zu Kohlehalden, wenn sie mal anfallen -, sondern noch dazukämen. Und diese Kosten wären so hoch, dass es nicht möglich wäre.

    Bitte das wörtlich auf der Zunge zergehen lassen: Nicht „sauteuer, aber wir könnten es stemmen wenn wir uns wirklich anstrengen“, sondern: superteuer, unbezahlbar, vergiss es.

    Ein Anhaltspunkt: Etwa 18.000 EUR pro Einwohner Deutschlands nur als Startinvestiton.

    Wie die sogenannte Energiewende betrieben wird ist eine Farce.

    Solche Sprüche kenn ich: „Eine gute Idee, die nur leider falsch gemanagt wird“, das ist ja was Sie meinen richtig? Neinnein, es ist eine falsche Idee, für die es kein „richtige“ Management geben kann.

  55. @ML #50

    Ich dachte immer, dass der Wind in hohem Maß von Hoch und Tiefdruckgebieten abhängt. Da dürfte der Einfluss von Tag und Nacht eher gering oder nicht vorhanden sein.

    Der Einfluss von Tag und Nacht ist sehr groß. Ich habe oben eine willkürlich herausgegriffene Station von meteomedia verlinkt. Inzwischen sind 2 Tage verstrichen, dargestellt wird heute also ein anderer Zeitraum als zu dem Zeitpunkt als ich den Link gesetzt habe. Aber die Darstellung wird -- bis auf seltene Ausnahmen -- auch noch in 1 Woche, in 1 Jahr oder in 5 Jahren eine ähnliche Windvorhersage zeigen: Ein fast sinusförmiges Schwanken der Windstärke mit dem Sonnenstand.

  56. Quelle sind die Daten von energy-charts.de bzw. ENTSOE-E für das Jahr 2016 (im 15-Minuten Takt). Daraus kann man allerlei interessante Dinge ableiten.

    Hier z.B. die Verfügbarkeit von Wind, Solar bzw. der Kombination aus beidem: https://docs.google.com/spreadsheets/d/1a6rSJalQ1ON-TblqYqbbZ4CmZwiFaiRqNh9orUyfTSs/edit?usp=sharing

    Die Prozentzahl in der ersten Spalte ist der Anteil der 15-Minuten Slots in denen mindestens die in der Zeile angegebene Leistung abgegeben wurde.

  57. Die Zahlen in der Tabelle oben bedeuten ziemlich genau das was da steht. Wie viele TWh mit Windkraft jeweils in welcher Stunde des Tages über das Jahr verteilt produziert wurden.

  58. @Herp

    Woher die Zahlen. Der Wind weht natürlich im Winterhalbjahr stärker als im Sommerhalbjahr und am Tag stärker als in der Nacht. Schon wegen der Hoc-h und Tiefdruckgebiete, die sich temperaturbedingt ausbilden.

    @Werner

    Ja genau, überall rollen die Kohlezüge und überall sind die Kohlehalden zu sehen. 😉

    Ich habe noch nie ein Kohleabbaugebiet gesehen und auch keine Kohlezüge. Ich wohne direkt an der Bahnstrecke Bremen-Hamburg.

    Einzig bei den Stahlwerken in Bremen und dem Kohlekraftwerk in Farge sieht man von der Weser aus eine Kohlehalde. Aber auch nur von der Weser aus.

  59. PS

    Kohle sehe ich sonst nur beim Grillen. 😉

  60. Micha,

    Da wir ueber globale Probleme reden darf ich dir versichern das Kohlezuege unwahrscheinlich lang sein koennen. Und die bringen es dann zum Hafen. Warum das in Bremen und Hamburg nicht ankommt ist so ne Frage. Vielleicht ist es wieder mal billiger ueber Polen…Hier eine schoene Zusammenfassung.

    https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Energie/Downloads/Energiestudie_2012.pdf?__blob=publicationFile&v=5

    Kohle wird nicht immer da gefunden wo die Kraftwerke stehen, das mag man in Deutschland so hinkriegen aber gilt nicht ueberall.

    Anorak,

    ich bin schon auf deiner Seite. Es ist sicher so das die Kosten fuer die Stromspeicherung bei den Erneuerbaren gerne unter denn Tisch fallen. Aber erst mal kannste vergessen das Solar und Windkraft wieder aus unserem Leben verschwinden und zweitens finde ich das sie in bestimmten Faellen (Isolation, Spitzenwertabdeckung zum Beispiel fuer Klimaanlagenbetreiber, einfach eine gewisse Bedeutung haben. Wuerdest du dich genauso wehren wenn es nicht den ganzen Klimaschwindel geben wuerde?

    Mein Punkt ist das ich gegen Solar nichts habe wenn es denn ohne politischen Zwang eingefuehrt werden wuerde. Beim Campen macht es sich ausgezeichnet damit das Bier kalt bleibt. Uber ne bessere Batterie wuerde ich mich in dem Zusammenhang auch freuen!

    Bin dann mal weg. Bier ruft! Und nen Job habe ich zum Glueck auch noch.

  61. @Werner

    Die Stahlwerke in Bremen und das Kraftwerk in Farge werden direkt von der Weser aus über Frachtschiffe mit Kohle versorgt. Warum sollten da Kohlezüge rollen. Und Moorburg wird vermutlich auch über die Elbe versorgt!

  62. @Herp…..#49

    @Heinz Eng: tatsächlich, meine Welt ist eine Scheibe in diesem Fall, danke für die aufmerksame Korrektur. Vervierfachen müsste man die Kapazität aber wohl nicht, denn in äquatornähe dürften die Jahreszeiten nicht ganz so viel ausmachen.

    Schön zu hören, das ich einem Öko noch etwas beibringen konnte. ^^
    So, nun zu Lektion 2……..Geographie, zu meinen Schulzeiten hieß das noch Erdkunde und ich habe in diesen Fach mit der Note 1 abgeschlossen (Abschlussprüfung POS Klassenstufe 10).
    Nachdem wir uns jetzt einig sind daß die Erde eine Murmel ist……gucken wir uns mal diese Murmel, insbesondere den Äquator, etwas genauer an……um Dir die mühsame Suche zu ersparen, hab ick dat für Dich gleich mit erledigt.
    http://www.xplora.org/downloads/Knoppix/ESPERE/ESPEREdez05/ESPEREde/www.atmosphere.mpg.de/media/archive/6496.jpg

    Zwei Sachen fallem dem geübten Betrachter dermassen dolle in die Augen, das nur eine Brille mit Blechgläsern vor den eigentlichen Erkenntnissen schützen könnte…..die da wären:

    1.) der Atlantik, der pazifische Ozean und der indische Ozean…….also riesige Flächen auf die man keine Solarpaddel errichten kann……stürmische See verhindert das wirkungsvoll. Die vierfache installierte Solarleistung war eine intuitive Bauch-Berechnung…..wenn man es genauer will, sollte man die Solarerzeugungskurven Südamerikas, Afrikas und Indonesiens nebeneinanderlegen und auswerten….und es werden riesige Lücken erscheinen.

    2.) Nähe Äquator……seh ick nur Grün…..also jede Mengen Regenwald, den man zwecks Decarbonierung der Weltwirtschaft…..massenweise roden müsste, also auch ne scheiß Idee.
    Am Ende ist auch die wohlwollendste, theoretische, rosarote E-Wende-Betrachtung nix weiter als in in Buchstaben und Zahlen gegossener Bullshit.

    Ich hoffe, ick hab mir ausreichend Mühe gegeben auch einen absoluten Laien in die Grundlagen der Materie einzuführen…..sollten anschließend weiterführender Wissensgewinn gewünscht werden, wird dat Onkelchen natürlich freiwillig und kostenlos dem Deliquenten weiter helfen, Pionierehrenwort.

    Onkel Heinz……..Erklärbär mit schütteren Haaransatz.

  63. @Werner #60

    Es ist sicher so das die Kosten fuer die Stromspeicherung bei den Erneuerbaren gerne unter denn Tisch fallen.

    Die fallen im Moment gar nicht an, weil nichts gespeichert wird. Der „Puffer“ ist das Zurückfahren konventioneller Kraftwerke, oder anders gesagt: Die „Energiewende“ hat aber eigentlich das Ziel, konventionelle Kraftwerke zu ersetzen. Bisher ist das nicht passiert, die „Energiewende“ hat also eigentlich gar nicht stattgefunden. Sollte das wirklich in die Realität umgesetzt werden, hieße das Speicher in unbezahlbaren Ausmaßen, d.h. es ist wirtschaftlich unmöglich.

    Aber erst mal kannste vergessen das Solar und Windkraft wieder aus unserem Leben verschwinden

    Das ist mir egal. Worum es mir geht ist, dass die Kosten dafür aus unserem Leben verschwinden. Wenn diejenigen die das wollen alleine dafür bezahlen, könnense von mir aus machen was sie wollen.

    Wuerdest du dich genauso wehren wenn es nicht den ganzen Klimaschwindel geben wuerde?

    Natürlich. Ich wehre mich gegen den volkswirtschaftlichen Irrsinn und seine sozialen Folgen. Die Begleitpropaganda wäre mir völlig egal, wenn es nicht gemacht würde.

  64. @MK #58

    Das ist das Braunkohlekraftwerk Jänschwalde bei Cottbus mit seinem zugehörigen Tagebau. Keine Halden, wozu auch.

  65. @SH #56/#57

    Quelle sind die Daten von energy-charts.de bzw. ENTSOE-E für das Jahr 2016 (im 15-Minuten Takt). Daraus kann man allerlei interessante Dinge ableiten.

    Das ist allgemeines Blabla. Ich möchte die konkreten Rohdaten für Ihre obigen Zahlen nennen, und die Berechnungsmethode im Detail dokumentiert.

    Hier z.B. die Verfügbarkeit von Wind, Solar bzw. der Kombination aus beidem

    Das interessiert hier nicht, Durchschnittswerte sind ohnehin bedeutungslos.

    Wie viele TWh mit Windkraft jeweils in welcher Stunde des Tages über das Jahr verteilt produziert wurden.

    Es ist a priori nicht plausibel. Es muss ein 24h-Signal enthalten sein, weil der Wind mit dieser Frequenz oszilliert. Es ist ausgeschlossen, dass das in den Leistungswerten einfach verschwindet. Deswegen vermute ich, dass die Zahlen irgendwie gefaket sind oder die Berechnungsmethode einen Fehler enthält.

  66. Übrigens…….der Wind, das himmlische Kind….macht sein Ding…und schert sich kaum um Uhrzeiten.

    https://www.agora-energiewende.de/de/themen/-agothem-/Produkt/produkt/76/Agorameter/

    Einfach mal die letzten 31 Tage anglotzen und dann nachdenken und am Ende….eine Schlussfolgerung erarbeiten.

    Muss man denn hier alles alleine machen?……..tssss

    H.E.

  67. @Michael Krüger:

    Woher die Zahlen. Der Wind weht natürlich im Winterhalbjahr stärker als im Sommerhalbjahr und am Tag stärker als in der Nacht. Schon wegen der Hoc-h und Tiefdruckgebiete, die sich temperaturbedingt ausbilden.

    Natürlich weht der Wind abhängig von den Jahreszeiten anders, es ging bei der Diskussion oben aber um die Tageszeit. Die Stromerzeugung ist über das Jahr gemittelt zu jeder Tageszeit nahezu gleich (3-3.3 TWh).

    Allerdings hast du natürlich recht, die verschiedenen Jahreszeiten sorgen für eine interessante Verteilung im Jahr. Ich habe das mal zur besseren Anschauung in einem Graph dargestellt:
    http://imgur.com/a/xMW19

    In der Graustufenversion sieht man besonders deutlich zwei dunklere „Bögen“. Scheinbar weht der Wind zu Sonnenaufgang und -untergang besonders schwach. Und natürlich im Winter insgesamt stärker als im Sommer.

    @Heinz: Bitte ein wenig weniger herablassend. Ich habe sie auch nicht wie ein Kind behandelt als sie beim letzten Mal Zweifel am Treibhauseffekt angemeldet haben (wenn ich mich korrekt erinnere). Und selbst in einer theoretischen Version eines weltumspannenden Solarkraftwerkes würde man nicht einfach einen gedachten Streifen aus ihrer verlinkten Karte mit Solarzellen zupflastern. Der Platzbedarf ist gering und eine Platzierung in den Wüsten dieser Welt reicht vollkommen aus. Mit ein bisschen Nachdenken hätten sie auch die diversen Landkarten mit eingezeichneten Flächen für eine theoretische Vollversorgung der Menschheit mit Sonnenenergie gefunden.

    Aber so etwas ist natürlich auf Grund der Leitungsverluste und politischen Lage äußerst unwahrscheinlich zu realisieren. Es wird mehr oder weniger auf Jeder-Für-Sich hinauslaufen mit ein wenig Im- und Export in den jeweiligen Netzen der Kontinente. Ergo wird es Speicher benötigen.

  68. Basti #49,

    Stunde: 1, Windstrom = 3.35 TWh

    40GW Wind ist in D installiert, weht der Wind 1 h lang haben wir 0,04 TWh….

    Nehmen wir alle Stunde 1 des Jahres( x365Tage) haben wir 14,6 TWh, davon 20% Windverfügbarkeit sind es 2,92TWh.

    2,92 mal 24h haben wir 70,08TWh.

    Probe…40GW Wind mal 8760h ist gleich 350,4 TWh. 20% Windverfügbarkeit ist gleich 70,08 TWh ist ok.

    40GW Wind erzeugen also pro Tag 0,192TWh oder 192GWh , wir brauchen aber ca. 1700GWh täglich, also 8,8 mal soviele Windräder, also statt 26000 ungefähr 230000 , statt 40 GW installierte Leistung 352GW…

    Was willst du eigentlich sagen?

  69. @Herp
    Nu mal nich so empfindlich……was denkst Du, was ick mir schon von der Öko-Gegenseite anhören musste.
    Inzwischen ist der Pittbull so handzahm geworden (auch zum Schutz der Blogbetreiber)…..das mich die alten Mitstreiter kaum noch wiederkennen.
    Wenn Du mal unter „Autoren“ guckst…..ist dat Onkelchen auch vertreten, Artikel die ursprünglich bei Readers-Edition erschienen sind, wurden Gott sei Dank….hier vom Blogbetreiber übernommen, weil nämlich R-E inzwischen gestorben ist.
    Dort ist nachweislich zu sehen, daß Meinereiner schon seit 2008 gegen Öko´s anschreibt, die statt eigenen Wissen, blind den Öko-Medien nachplappern.
    http://www.science-skeptical.de/blog/eeg-fur-dummies-oder-wie-erklare-ich-das-dem-kinde/00210/

    Wie es nun mal so ist, als Öko-Missionar…..tauchen hier auf Sc-Sk in regelmäßigen Abständen Leute wie Du auf…..anfangs gab man sich noch Mühe, diesen armen Menschen etwas physikalisches Wissen beizubiegen……inzwischen aber, geht mir das tierisch auf den Sack, mich zum tausendsten Male wiederholen zu müssen…..weswegen ich neuen Kandidaten eher mit zynischer Ironie entgegenkomme als immer wieder das Selbe predigen zu müssen.
    Ich arbeite bei einen Energieversorger (kleines Stadtwerk)…..daher bin ick 1000 %íger Insider….und kann das blöde Gebabbel von Elektrolaien inzwischen nicht mehr hören, geschweige sehen.
    Wenn hier irgendwelche Soziopädagogen und sonstiger Labertaschen auftauchen…..krieg ick die Krätze im Hals, versuch aber trotzdem, Maas aus dem Wege zu gehen.
    Du hast eindeutig bewiesen……das Du nix weißt aber den Profis hier uff´n Blog das Ding vom Pferd erzählen willst (der Gaul, der schon lange verreckt ist)…sorry, wie soll ein Profi wie ich….solchen Typen wie Dich…noch ernsthaft ernst nehmen?
    Mit jede Menge Sendungsbewusstsein und ne Menge unausgegorenen Öko-Müll im Kopp…..bildet ihr euch ein….hier uff´n Blog die Sau raus lassen zu dürfen……Pustekuchen.

    Onkel Heinz…..Stolz darauf, diesmal die Fäkalien uff Klo gelassen zu haben

  70. @W.Rassbach:
    was genau wollen sie sagen? Ich habe geschrieben, was ich sagen wollte 😉 … hier wurde darüber gestritten, ob Wind nun tagsüber oder nachts mehr weht. Zumindest dort wo Windräder stehen weht es im Mittel gleich und wenn dann in der Nacht ein paar Prozent stärker. Das ist alles.

    @Heinz Eng:
    Nun ja, auf Seiten wie diesen gibt es eben auch immer die Leute, die eher nach Gefühl urteilen und sich nicht auf Daten berufen. Gefühlt braucht man riesige Speicher und gefühlt kann Wind und/oder Solar nie funktionieren, gefühlt weht es tagsüber häufiger als nachts, etc und gefühlt ist die Energiewende das schlimmste was jemals dem deutschen Volk angetan wurde 🙂

    Wann habe ich „eindeutig bewiesen, dass ich nichts weiß“? An welcher Aussage macht jemand wie du das fest? Ich frage, weil man an deiner Ausdrucksweise leider auch einiges fest machen kann, ich aber wenigstens versuche mir vorzustellen, dass mir keiner gegenüber steht, der heute morgen einen Clown verschluckt hat.

    Grüße und nichts für ungut.

  71. @Klein Sebastian
    Gefühlt?……sieht es so aus, daß Dich Fakten…..keinesfalls vom Missionarischen ablenken können.
    Ausdrucksweise…..aha….ich habe es mit den Typ „Oberlehrer“ zu tun, bei dem die Form über den Fakten steht. Das Ganze muss sich einfach nur gut „anfühlen“ und schon ist bei Menschen wie Dir…die Welt wieder in Ordnung, gelle?

    Wann habe ich „eindeutig bewiesen, dass ich nichts weiß“? An welcher Aussage macht jemand wie du das fest?

    Janz einfach…am Gesamtwerk, das Du bisher hier abgesondert hast….Null Ahnung aber jaaaanz viel grünes Bewusstsein, wenn ick würde wollen….und mir die Zeit nehmen würde…..könnte ick Deine sogenannten Argumente….federleicht inner Luft zerreißen. So, wie Du beleidigte Leberwurst auf meine Kommentare reagierst…..bleibt Dir als einzige Alternative….die Moralkeule, weil sonst nix weiter hinter der Fassade des Herp steckt.
    Kann sein, daß Du ein neuer Mitspieler bist…kann aber auch sein, das Du ein uralter Widersacher bist….egal, bisher war mir jeder von euch intellektuell unterlegen.
    Daten, Fakten…..logische Schlussfolgerungen daraus….und wir werden ein Knuddelteam…..aber bis dahin, musste noch jede Menge Hausaufgaben machen……also, grob gerechnet…..sehen wir uns wohl erst in 10 Jahren wieder.
    Los, Stop, Schade………der Öko, der mir irgendwann mal gewachsen sein wird…..muss wohl erst gebacken werden, die Totgeburten bisher……..sind sogar zu mickrig um in den Skat gedrückt zu werden.

    Onkel Heinz….heute is der Tag des arroganten Drecksackes

  72. Nun gut, der geneigte Neu-Leser möge jetzt denken….dat Onkelchen hat zwar großes Maul….aber nix dahinter.
    OK….dem sei hiermit abgeholfen….speziell für die ökologisch wertvollen Solarfreaks.

    Biomasse und erneuerbare Abfälle waren 2014 mit einem Anteil von knapp zwei Dritteln (63,1 %) an der primär erzeugten erneuerbaren Energie die wichtigsten erneuerbaren Energieträger in der EU-28.
    Wasserkraft war der zweitwichtigste erneuerbare Energieträger (16,5 % der Gesamtmenge), gefolgt von Windenergie (11,1 %).

    http://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php/Renewable_energy_statistics/de#Prim.C3.A4rerzeugung

    Weltweit betrachtet ist die Wasserkraft der Spitzenreiter unter den Erneuerbaren Energien. Zwar ist die Wachstumsrate gering und liegt bei derzeit nur 1,5 % (Stand 2012), insgesamt werden global aber ganze 985.000 Megawatt Strom aus Wasserkraft gewonnen. Dazu kommt die Meeresenergie mit 2.500 Megawatt

    https://reset.org/knowledge/erneuerbare-energien-wasserkraft

    Sektorübergreifend ist die Biomasse mit einem Anteil von etwa 59% der Energiebereitstellung der wichtigste erneuerbare Energieträger.
    Insbesondere im Wärme- und Verkehrssektor ist Biomasse für 88% bzw. 89% des Endenergieverbrauchs aus erneuerbaren Energien verantwortlich. In der Stromerzeugung hingegen dominieren Windkraft, Sonnenenergie und Wasserkraft mit einem Anteil von zusammen 73% der erzeugten EE-Strommenge.

    http://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/erneuerbare-energien/erneuerbare-energien-in-zahlen#statusquo

    Man sieht deutlich…..das Solar ein Minderleister ist….also Biomasse und Wasserkraft global eine viel bedeutendere Rolle spielt….ergo, anhand von Zahlen, Statistiken und Fakten…..sind die Typen, die global ein solares Stromnetz errichten wollen…..mit dem Klammerbeutel gepudert, dumm oder Lobbyisten.
    Anders…kann ick mir die Herp/es nich erklären, die derzeit diesen Blog okkupiert hat.
    Übrigens…..die Suche mit der Suchmaschine ihrer Wahl…..hat zirka 15 Sek. gedauert(samt Eingabe des Suchbegriffes)….als nix, was ein Öko mit Grundwissen nich auch hinkriegen könnte.
    Onkel Heinz……angestachelt aber nich vergiftet.

  73. Basti,
    ich kann dir sagen, was du sagen willst. Der erneuerbare Unsinn soll so eine Art Grundlast/Bodensatz erzeugen.

    Deshalb haben die Windidioten z.B. die Stunde 1 über ein gesamtes Jahr zusammengefasst, nur um dir die Gehirnwäsche zu verschaffen, dass der EE Müll machbar ist.

    Habe gerade mal die 2016er Zahlen angeschaut. Wir haben jetzt über 28000 Windmühlen mit 50 GW Leistung, da müsste die ganzjährige Stunde 1 schon bei durchschnittlich 3,65 TWh liegen.

    10GW mehr, da müssten bei 20% Windverfügbarkeit ca. 87 TWh pa. kommen, es waren aber nur 80 TWh, wirklich ein Scheißwindjahr .

  74. Jungs, ihr beiden seid genau die Spezies von Skeptikern bzw. Kommentartrollen vor denen es dem Rest von uns graust. „Basti“ ist ja noch niedlich, die Unterstellungen was man sich dabei gedacht haben mag, aber äußerst merkwürdig. Das kommt schon reflexartig bei euch sobald jemand wie ein Verfechter von Wind+Solar klingt, oder? Und der Onkel mit seinen schlechten Manieren, solche Kommentatoren ist man von andernorts ja schon fast gewohnt. Kann sich nicht anders helfen als mit Beschimpfungen und meint die Weisheit mit Löffeln gegessen zu haben. Das kann zwar gut sein, aber der Eindruck ist leider ein anderer. Die Moralkeule ist das einzige was gegen Pöbeleien hilft, sonst denkt am Ende noch jemand das wäre der Normalzustand. Ist es nicht … auch in vermeintlich anonymer Schriftform kann man gewisse Manieren bewahren und trotzdem sein Argument rüberbringen. Und nicht falsch verstehen, ich spiele hier nicht die beleidigte Leberwurst, ich weise lediglich darauf hin, dass solche Kommentare ihren Zweck verfehlen und nicht zielführend sind.

    Nun zu euren beiden angesprochenen Themen, die so gar nichts mit meinem Einwurf der Menge an produzierter Windenergie pro Tageszeit zu tun haben.

    1) Wind+Solar decken in Deutschland knapp 3.3% des Endenergieverbrauchs. Ein winziger Anteil, aber das Wachstum war bisher exponentiell. Weltweit liegt der Anteil irgendwo knapp unter 1% und auch hier wächst Wind um 17% pro Jahr und Solar um 28%. Das war absolut ein sehr langsames Wachstum in den letzten Jahrzehnten. Allerdings bedeutet das, dass 2042 der gesamte Endenergieverbrauch von Wind+Solar abgedeckt würden, wenn das Wachstum ungebremst weiter läuft. Und das ist auf Grund der Preisentwicklung nicht anders zu erwarten. Irgendwann wird die Sättigung einsetzen und es sieht mehr wie eine S-Kurve aus, der Punkt jedoch ist, dass Wind+Solar sehr schnell wachsen und wir gerade erst am Anfang sind.

    Desweiteren möchte niemand ein globales Solarstromnetz errichten. Ich zumindest nicht. Unsere Stromversorgung würden wie regenerativ auch ohne das Ausland hinbekommen. Beim gesamten Energiebedarf bin ich mir nicht ganz sicher, aber sicher bleibt es nicht bei 3,3% bzw. 12,6% (alle EE Erzeuger).

    Hier noch ein Graph über die Entwicklung der Erneuerbaren in Deutschland: http://imgur.com/a/iHwwZ

    2)

    was du sagen willst. Der erneuerbare Unsinn soll so eine Art Grundlast/Bodensatz erzeugen.

    Nö. Das sollte spätestens bei diesem Graph (http://imgur.com/a/xMW19) klar sein. Es wurden hier Meinungen über die Stärke von Wind und die Tageszeiten in denen er weht ausgetauscht, ich habe lediglich eine Auswertung beigesteuert, die zeigt wann der Wind am Tag hauptsächlich weht. Die Zahlen habe ich zusammengefasst und niemand soll hier sein Gehirn gewaschen bekommen. Aber es scheint nötig mal die Augen zu waschen, oder? 😉

    2016 war in der Tat kein gutes Windjahr. Trotz des einen Tages mehr und 5 GW mehr installierter Leistung. Wind ist allerdings nie 20% verfügbar. Auch die Verfügbarkeit habe ich ausgewertet (2016 und 2017 bisher): https://docs.google.com/spreadsheets/d/1a6rSJalQ1ON-TblqYqbbZ4CmZwiFaiRqNh9orUyfTSs/edit?usp=sharing

    Falls es jemanden interessiert und hier nicht nur Gefühle ausgetauscht werden sollen. Um z.B. eine Grundlast von 20 GW zu 90% der Zeit abdecken zu können müsste man Wind+Solar um knapp den Faktor 6 ausbauen. In 9% der restlichen Zeit hätte man dann immer noch mehr als 6 GW und sonst eben fast nichts (hier kommt das volle Backup zum Tragen, das an diesen Tagen 20 GW mehr als üblich erbringen müsste. Ein solcher Ausbau würde allerdings auch bedeuten, dass man die Hälfte der Zeit mehr Strom zur Verfügung hat als heutzutage verbraucht wird. 10% der Zeit wären sogar 150 GW Leistung verfügbar. Es ist also unabdingbar, dass man Speicher in welcher Form auch immer baut oder die Kraftwerke sind bis dahin so günstig, dass es egal ist, dass die Erzeuger in solchen Phasen abgeschaltet werden.

  75. @Klein Basti
    Manieren sind was für Menschen, die sich sonst nicht zu wehren wissen.
    Wenn Du Nerd endlich begreifst das installierte Leistung nix mit erzeugter Leistung zu tun hat, wirst auch Du lernen, das Solar in der Nacht, Null Strom erzeugt.

    Wachstum…der alleine auf Subventionen baut….ist kein Wachstum….denn wenn die EE wirklich mal Verantwortung übernehmen müssten, wäre sie am Folgetag tot.
    Nur wir, die konventionellen Idioten…sichern die sichere Stromversorgung…ohne uns, währet ihr ne sinnlos Nullnummer…die keiner brauch, die wir aber doppelt und dreifach bezahlen müssen….ihr Öko-Vollidioten seid in der Pflicht die kostenlosen Speicher zu stellen…aber da das zu teuer ist, wälzt ihr dir Schuld auf uns ab.

    Egal wie Du es drehst oder wendest….ihr EE-Zufallststromerzeuger seid nur Parasiten, die sich auf Kosten der Konventionellen….einen fetten Reibach machen…nich umsonst hat Deutschland, den weltweit 2-höchsten Strompreis.
    Ohne uns….seid ihr…die nächsten hundert Jahre….blinde und zahnlose Tiger, die ohne Almosen….niemals überleben könnt, übrigens, Pellworm is grad auch verreckt…trotz Mega-Subvention.

    Nochmals übrigens…..Überschüsse wern schon jetzt…sinnlos verheizt…in Mega-Boilern, nennt sich witzigerweise neudeutsch…Power-to-Heat.

    Boah ey, Du bist bisher der dümmste Öko, der je hier aufgeschlagen ist….und morgen zieh ick Dir den letzten Öko- Zahn…der Dir in der verfaulten Öko-Fresse noch geblieben ist.
    Leg endlich Deine Greenpeace-Hochglanzprojekte wech, bevor dat Onkelchen Dich endgültig in die Lügenecke packt.
    Ach Menno….sind Ökos allesamt zu blöd, das kleine 1*1 zu begreifen?

    PS. Wenn Du schon bunte Kritzel-Diagramme erstellst…dann doch bitte in Abhängigkeit zur jahreszeitlichen Last….oder biste auch dafür zu dusselig?

    H.E.

  76. Wind + Solar in Abhängigkeit zur Last jeweils mit den aufgezeichneten Daten von 2016 und dann noch mit Faktor 2,3,4,5 und 6 multipliziert. Rote Farbe bedeutet die Last würde komplett von Wind+Solar abgedeckt werden.

    http://imgur.com/a/OReJn

  77. Falls es noch weiter interessiert, die Verteilung der Last über das Jahr: http://imgur.com/a/FcPIn

  78. Mich,

    Lustig, Kohle kommt mit Frachtschiffen direkt vom Hafen und der Bergbau ist dann in der Nordsee oder wo?
    Das Wort Frachtschiff steht fuer Transportkosten. Ist aber nicht mehr so wichtig.

    Gruss!

  79. Ach ich wollt nur noch mal sagen das leider nicht alles Schwarz Weiss ist.

    Wenns ums Bierkuehlen geht nehm ich auch mal Solar und Batterie. Erfahrungsgemaess ist aber beim Zelten das Bier eher alle als die Batterie. Aber dann kann man immer noch die Wurscht kuehlen.

    Wegen dem Tagebau mache ich mir auch keine Sorgen. Wenn der gleichmaessig das Kraftwerk versorgt solls so sein. Der naechste scharfe Winter kommt bestimmt und ob die Schaufel dann noch arbeitet oder doch wieder die Armee anrueckt um das Eis zu brechen ist mir auch wurscht. Gibbet eben Windstrom aus der Ostsee. Oder wahrscheinlich Strom vom Backup Gas Generator.
    Frueher haben wir uns ueber die Energiepoltik aufgereget (steigende Kosten) und heute ebenso. Hat sich wirklich was geaendert? Die Energiefirmen werden immer auf der Liste der nicht gemochten sein, egal welche Energie sie vertreiben. Es sind immer die Gewinnler. Na und? Muss man fuer se arbeiten oder nicht?

    Anorak,

    Speicherung faellt schon an. Ich kennen ein Projekt wo Solar mit Batteriespeicherung eine Ortschaft versorgt. Oekonomisch werden die Kosten gegenueber einer kleineren Zuleitung zum Ort (Spitzenlastabdeckung ueber Solar und Batterie) aufgerechnet. Ob das wirklich aufgeht wird sich zeigen. Ich kenne auch Bergbaubetriebe die das mittlerweile einsetzen. Meistens alles Situationen ohne Kraftwerksanbindung oder abgeschiedenen Regionen.

    Fuer mich ist Solar, Batterie ein Nischenmarkt der seine Berechtigung hat, genau wie die Solar-und windbetriebene Strassenlampe. Find ick juut!

    Onkelchen,

    nimm den Herpes nicht so schwer. Immerhin stellt er sich der Sachdiskussion. Wir haben alle fade Argumente. Ich sicherlich auch farblose aber nichts destotrotz sind hier viele Vorurteile am Laufen.

    Gibt es eigentlich einen Energiesachverstaendigen der Ahngung von allem und dem Ganzen hat (ausser Dir natuerlich, meine ich ernst). Vielleicht sollte man einen Gastbeitrag zum Thema anstreben. Fuer mich ist das alles schon viel zu undurchsichtig. Und am besten mach ich mein Maul zu. Sonst findet ihr noch heraus das ich einverkappter Gruener mit Solaranlage und halbem Bauernhof bin.

    So wech isser!

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