Die wahren Probleme kommen noch

26. Juni 2019 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Profiteure, Wissenschaft

Sonnensturm
Da haben wir Klimaforscher, die derart ideologisiert und politisiert sind, dass sie meinen, sie müssten uns vor dem Verbrennen (Globaltemperatur), ertrinken (Meeresspiegelanstieg) oder generell die Welt retten, weil sie nur ein Molekül vor Augen haben, das sich da CO2 nennt und für sie das Übel der Welt ist. Da werden dann von alarmierten Politikern, „Journalisten“, die per Ukas vom UBA zum Märchen erzählen verdammt werden, NGOs, die ihr eigenes ökologistisches Süppchen kochen, Maßnamen gefordert und ergriffen, Milliarden an Forschungsgeldern einer gewissen Forschergilde zugeschustert, eine „Große Transformation“ der Gesellschaft gefordert, die tendenziell umstürzlerisch ist, die demokratischen Rechte einschränkt, eine s.g. Energiewende umgesetzt, die vorne und hinten weder richtig funktioniert, noch preiswert ist und vom Prinzip her zum Scheitern verurteilt ist, nur um einige wenige ppm CO2 einzusparen, mit etwas Glück den Anstieg der globalen Temperatur um einige wenige Jahre, 5 oder so, hinaus zu zögern.
Als wären einige 1/100 K ein Problem, die Erwärmung generell hat überwiegend positive Aspekte, mehr CO2 ist dem Pflanzenwachstum förderlich.

Aber was uns wirklich Probleme bereiten könnte, wird durch Behandlung des eher nachrangigen Problemchens „Klimawandel“ komplett vernachlässigt und wohl komplett aus den Augen verloren.
Das Aktuellste wäre wohl der zu erwartende Polsprung, bei dem man sich nicht sicher sein kann, wann genau er eintritt, nur dass es nicht mehr lange dauern muß dürfte klar sein. Was dann auf uns zu käme, da dürfte der gegenwärtige „Klimawandel“ ein Ammenmärchen sein.

Das Erdmagnetfeld schützt die Erde vor kosmischer Strahlung und dem Sonnenwind. Zudem erzeugt es die magnetischen Pole der Erde, die Abseits zur Rotationsachse der Erde liegen. Der Winkel zwischen geografischen Nordpol und magnetischen Pol wird Deklination genannt. Er verursacht eine Missweisung bei der Navigation mit Kompass und Karte: Die Karten sind zum geografischen Nordpol ausgerichtet, während die Kompassnadel zum magnetischen Pol zeigt. Die Missweisung ist normalerweise in Grad auf jeder Navigationskarte vermerkt. Auch für die modernen Navigationsgeräte ist diese Missweisung von Bedeutung und muss von Zeit zu Zeit angepasst werden, da die magnetischen Pole nicht an einem Ort verweilen, sondern wandern.

Quelle Vulkan.net
Wir müssten uns da auf eine ganz andere Art von Klimawandel einstellen, auch so einiges Anderes, worauf unser Leben basiert dürfte den Bach runter gehen. Natürlich wäre es sinnvoll, über redundante Systeme nach zu denken, Forschungsgelder zur Verfügung zu stellen, aber da sind die Heulbojen der der Klimawandelfolgenforscher vor.

Vor ein weiteres Problem könnte uns ein unvorhersehbarer, starker Sonnenausbruch sein, ein s. g. Superflare, der zwar sehr selten auftritt, aber nicht ausgeschlossen ist wie man kürzlich herausgefunden hat. Der Zusammenbruch der Stromnetze und der Kommunikation dürfte da eines der Hauptprobleme werden. Auch hier wären redundante Systeme nicht verkehrt.
Aber auch normale, kräftigere Sonnenstürme können starke Störungen in unseren elektronischen Systemen hervorrufen und zum Zusammenbruch führen.
Hier ein historischer Bericht aus 1941:

Ein extremes Wetterphänomen mitten im Zweiten Weltkrieg ließ die Nacht hell leuchten, mit Folgen: Radios spielten verrückt, der Strom fiel aus – und im Atlantik hatte das Flackern tödliche Konsequenzen.

 
 

Der stärkste registrierte Sonnensturm ereignete sich im August 1859. In Rom und Hawaii bestaunten Anwohner bunte Lichter am Himmel und Augenzeugen berichteten, dass die Sonne eine volle Minute lang doppelt so hell geleuchtet hätte wie sonst. In den Telegrafenämtern schlugen Funken aus den Leitungen, einige Stationen gingen sogar in Flammen auf. Heute wäre ein Sonnensturm dieser Stärke katastrophal, da sowohl das Internet, das Elektrizitätsnetz und die Satelliten betroffen wären.
Im Jahre 1989 legte ein Sonnensturm das Stromnetz im kanadischen Quebec lahm. Millionen Menschen saßen neun Stunden lang im Dunkeln, der Schaden wurde auf hunderte Millionen Dollar geschätzt.
Im Jahr 2003 mussten durch Sonnenstürme getroffene Satelliten zeitweise abgeschaltet werden oder wurden gar vermisst. Radar- und Sprechfunkanlagen von Flugzeugen waren beeinträchtigt und es kam zu Flugverspätungen.

Sonnenstürme in der Vergangenheit.

Ich denke, es gibt in der Tat wichtigere, die Menschheit betreffende Probleme als unsere paar 1/100 K Temperaturänderung.
 
 
 

Update 4.7.19

Gerade (28.6.19) ist in Nature eine Arbeit erschienen, die sich mit den Auswirkungen der Polumkehr beschäftigt und dabei auch den s. g. Svensmark Effekt in Erwägung zieht, indem ein Zusammenhang zwischen erhöhter kosmischer Strahlung und den s.g. „lower clouds“ gesehen wird.
Intensified East Asian winter monsoon during the last geomagnetic reversal transition

Abstract
The strength of Earth’s magnetic dipole field controls galactic cosmic ray (GCR) flux, and GCR-induced cloud formation can affect climate. Here, we provide the first evidence of the GCR-induced cloud effect on the East-Asian monsoon during the last geomagnetic reversal transition. Bicentennial-resolution monsoon records from the Chinese Loess Plateau revealed that the summer monsoon (SM) was affected by millennial-scale climate events that occurred before and after the reversal, and that the winter monsoon (WM) intensified independently of SM variations; dust accumulation rates increased, coinciding with a cooling event in Osaka Bay. The WM intensification event lasted about 5000 years across an SM peak, during which the Earth’s magnetic dipole field weakened to <25% of its present strength and the GCR flux increased by more than 50%. Thus, the WM intensification likely resulted from the increased land–ocean temperature gradient originating with the strong Siberian High that resulted from the umbrella effect of increased low-cloud cover through an increase in GCR flux.

 
 
 

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32 Kommentare
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  1. „Ich denke, es gibt in der Tat wichtigere, die Menschheit betreffende Probleme als unsere paar 1/100 K Temperaturänderung.“

    Zwei Fehler im Text!
    1/100 K sind definitiv eine Lüge, daher vermute ich bei der verknüpften Verwendung von „Ich“ und „denke“ einen Weiteren.

  2. Ein paar hundertstel reichen von 1/100 bis 99/100 k
    Probleme damit ? Also lügt hier wer, ‚Sieur Schwalbe ??
    Davon ab philosophierst Du wie immer am Problem vorbei 😀

  3. die Erwärmung generell hat überwiegend positive Aspekte, mehr CO2 ist dem Pflanzenwachstum förderlich.

    Des Skeptikers wilde Behauptungen …

    Das Aktuellste wäre wohl der zu erwartende Polsprung, […] Natürlich wäre es sinnvoll, über redundante Systeme nach zu denken, Forschungsgelder zur Verfügung zu stellen, aber da sind die Heulbojen der der Klimawandelfolgenforscher vor.

    Statt dem akuten Problem Klimawandel soll also lieber ein nicht ganz so konkretes Problem angegangen werden. Alles klar. Die Sprachwahl macht das Anliegen natürlich noch glaubwürdiger.

    Vor ein weiteres Problem könnte uns ein unvorhersehbarer, starker Sonnenausbruch sein, ein s. g. Superflare, der zwar sehr selten auftritt, aber nicht ausgeschlossen ist wie man kürzlich herausgefunden hat.

    Aliens nicht zu vergessen! Oder ein Asteroid vor dem uns diesmal kein Bruce Willis retten kann.

    Ich denke, es gibt in der Tat wichtigere, die Menschheit betreffende Probleme als unsere paar 1/100 K Temperaturänderung.

    Das ist schon fantastisch. Du willst also lieber Geld investieren in etwas was überhaupt nicht greifbar ist als den konkreten Anstieg der CO2-Konzentration einzudämmen. Warum? Weil du glaubst mehr CO2 ist gut. Was soll man dazu noch sagen? Außer vielleicht, dass ich dein Anliegen unterstützen würde, wenn wir doch bitte mehr Geld in die Alienverteidigung stecken würden. Eine kleine Raumflotte auf Standby wäre sicherlich ok, oder? Sehe ich als wichtigeres Problem, ganz ehrlich 😉

    P.S.: Ich dachte bei dem Bild eher, dass ein weiterer beliebter Punkt bei den Skeptikern kommt, nämlich die kommende Eiszeit. Nein, keine große, sondern die Abkühlung durch das solare Minimum in den nächsten Jahrzehnten. Oder irgendwas mit kosmischer Strahlung und Wolkenbildung. Auch nicht unbeliebt. Schade, dass du nur auf ein paar „wahre Probleme“ hingewiesen hast. Nennt man das dann eigentlich Skeptiker Prokrastination? So wie wenn man statt zu lernen lieber erstmal die CD-Sammlung sortiert hat, weil das ein viel wichtigeres Problem zu sein scheint? Ist bei Skeptikern vielleicht überdurchschnittlich oft der Fall gewesen 😉

  4. Ein paar hundertstel reichen von 1/100 bis 99/100 k
    Probleme damit ? Also lügt hier wer, ‚Sieur Schwalbe ??

    Interessante Ausflucht. Aber laut aktuellen Blog sind ja auch nicht Temperaturen ein Problem, sondern die Luftfeuchtigkeit 😉

  5. @SH

    Statt dem akuten Problem Klimawandel soll also lieber ein nicht ganz so konkretes Problem angegangen werden. Alles klar. Die Sprachwahl macht das Anliegen natürlich noch glaubwürdiger.

    Dass der Polsprung bevorsteht dürfte wohl außer Frage stehen, wenn er dann tatsächlich eintritt, ist es zum Reagieren zu spät -- da sollten wir besser ein paar CO2 Reserven in Petto haben, um das Klima ein wenig zu erwärmen 😀 Vielleicht solltest Du den Link dazu mal lesen 😀
    Es ist meiner Meinung nach sinnvoller hier vorausschauend zu planen, als sich mit dem s.g. angeblich von uns verursachten Klimawandel auseinander zu setzen.
    Wir haben die Kontrolle über das Klimasystem verloren sagt ja der Klimaguru Rahmstorf. Ich frage, wann wir je die Kontrolle hatten ??? 😀

    Ach ja, ansonsten bist Du einmal mehr mit Strohmännern unterwegs, warum wundert mich das nicht ? 😀

  6. Dass der Polsprung bevorsteht dürfte wohl außer Frage stehen, wenn er dann tatsächlich eintritt, ist es zum Reagieren zu spät — da sollten wir besser ein paar CO2 Reserven in Petto haben, um das Klima ein wenig zu erwärmen Vielleicht solltest Du den Link dazu mal lesen

    Solche Ereignisse sind -- wie Alienangriffe oder die nächste große Eiszeit -- keine akute Gefahr. Klimawandel passiert konkret, jetzt und wir können etwas dafür tun ihn einzudämmen. Warum sollte man jetzt -- übertrieben -- Schutzbunker bauen für ein Ereignis, das sehr wahrscheinlich nicht in den nächsten 100 Jahren eintritt und auch über ein Jahrhundert benötigen würde? Zudem alle Quellen zu Polumkehrungen sagen, dass es keine Anzeichen gibt, dass das Ökosystem darunter gelitten hat.

    Es ist meiner Meinung nach sinnvoller hier vorausschauend zu planen, als sich mit dem s.g. angeblich von uns verursachten Klimawandel auseinander zu setze

    Ja ist schön, ich finde wir sollten auch eine Raumflotte haben um uns sinnvoll gegen Aliens und Asteroiden verteidigen zu können. Das ist viel dringender und ein total wichtiges Problem der Menschheit.

    Ach ja, ansonsten bist Du einmal mehr mit Strohmännern unterwegs, warum wundert mich das nicht ?

    Wie sonst soll man „hey da hinten ist ein Eichhörnchen, schaut lieber darauf als auf das Problem vor euren Augen“ reagieren? Es war allerdings eher Sarkasmus als Strohmann mich auf Aliens zu berufen. Vielleicht erkennst du es beim nächsten Mal ja besser.

  7. Har har,
    Du kommst daher mit ist schon öfter passiert, „Forscher“ sagen, nun, das betrifft genauso den Klimawandel, passiert immer, ist nix weiter passiert, weiter gehen, ist nix los. Da ist’s falsch, beim Polsprung richtig.
    2Sprech der Ökologistenfront.

  8. Nur mal nebenbei, SH, ich schrieb ja von Redundanzen, also vorrangig nicht vom Klima oder ökologischen Folgen im Falle eines Polsprungs, die aber auch, und zwar wahrscheinlich negative Auswirkungen haben können *)
    Ich denke eigentlich eher an unsere gesamte Infrastruktur, insofern sie digital angelegt ist, also auch die Stromversorgung, Kommunikation, GPS etc. Das kann man nicht aus geologischen Sedimenten ablesen.

    *) unser Magnetfeld schützt uns ja nicht primär vor der solaren „kosmischen“ Strahlung, die lange nicht so energiereich ist wie die interstellare. Wenn, wie jetzt, die Sonne schwächelt haben wir ja schon eine reichlich erhöhte kosmische Strahlung, wenn dann sowohl unser als auch das solare Magnetfeld schwächelt, werden wir uns wohl was ausdenken müssen. Das sollte man rechtzeitig tun. Denn wenn die globale digitale Infrastruktur flöten geht, dann viel Spaß auf Erden 😀

  9. Har har,
    Du kommst daher mit ist schon öfter passiert, „Forscher“ sagen, nun, das betrifft genauso den Klimawandel, passiert immer, ist nix weiter passiert, weiter gehen, ist nix los

    Nein, das sagen Forscher nicht und ich denke das weißt du auch ziemlich genau. Oder du weißt es nicht, das wäre eigentlich noch schlimmer.

    Ich denke eigentlich eher an unsere gesamte Infrastruktur, insofern sie digital angelegt ist, also auch die Stromversorgung, Kommunikation, GPS etc. Das kann man nicht aus geologischen Sedimenten ablesen.

    Du möchtest also eine Infrastruktur, die nicht mal 10 Jahre im Einsatz ist, vorsorglich so auslegen, dass sie für ein Ereignis, das 100+ Jahre dauert gewappnet sind. Wow! Und du glaubst wirklich CO2-Emissionen eindämmen wäre Geldverschwendung? 😉

    wenn dann sowohl unser als auch das solare Magnetfeld schwächelt, werden wir uns wohl was ausdenken müssen. Das sollte man rechtzeitig tun. Denn wenn die globale digitale Infrastruktur flöten geht, dann viel Spaß auf Erden

    Hach herrlich, er warnt vor einer abstrakten Gefahr, die irgendwann kommt und argumentiert damit, dass wir doch besser dagegen was tun als zu versuchen den Klimawandel etwas abzumildern. Vermutlich bist du auch dafür, dass man privat lieber in eine USV investieren sollte um sich vor der abstrakte Gefahr eines Stromausfalls zuvorzukommen als konkret etwas gegen den Trojaner zu machen, der sich auf deinem Computer fröhlich ausbreitet und schon sehr bald alle Dateien verschlüsselt hat 😉

  10. @SH #9

    Nein, das sagen Forscher nicht und ich denke das weißt du auch ziemlich genau.

    Ich nenn dann mal einen Forscher, wenn ich mehr Zeit habe, suche ich dir noch welche raus 😀

    Und ja, ich habe einen Generator, 2kW synchron. Allerdings für unseren nicht am Stromnetz angeschlossenen Garten 😀 Der ließe sich dann schon mal zweckentfremden 😀

  11. @SH PS

    als konkret etwas gegen den Trojaner zu machen, der sich auf deinem Computer fröhlich ausbreitet

    Auf die Schnelle fällt mir da eigentlich nur das Herpes Virus ein…

  12. Auf die Schnelle fällt mir da eigentlich nur das Herpes Virus ein…

    Und schlagartig steigt deine Glaubwürdigkeit … irgendwie so muss dein Gedanke dabei gewesen sein. #facepalm

    Ich nenn dann mal einen Forscher, wenn ich mehr Zeit habe, suche ich dir noch welche raus

    Ah ja, du meintest also Klimawandel allgemein und nicht speziell einen durch Verbrennung von Kohlenstoff hervorgerufenen. Und weil du irgendwie annimmst das sei das gleiche wie es schon immer in der Erdgeschichte passiert ist, haben wir nichts zu befürchten. So in etwa? Irgendwas mit „da und da war die CO2 Konzentration genau so hoch oder sogar höher und es war nur so und so warm“, richtig? Na wenn dich das ruhig schlafen lässt, ok 😉 Denk dann doch lieber an die baldige Polumkehr und wie wichtig es ist sich statt auf den Klimawandel lieber darauf einzustellen 😉

  13. Ich nenn dann mal einen Forscher, wenn ich mehr Zeit habe, suche ich dir noch welche raus

    OMG, fast reingefallen. Ich wusste das Ding kam mir irgendwie bekannt vor. Autor Ian Rutherford Plimer 😉

    Ach Krishna, das sind die wirklich tollen Quellen. Ganz ehrlich! Ich weiß nicht wie verblendet man sein muss um solchen „Forschern“ zu folgen. Erkläre es uns!

  14. Na, ich folge jedenfalls keinem aus der AGW Bande, das dürfte doch klar sein. 😀 und glauben tue ich den in Climategate Verstrickten sowieso kein Wort.
    So hat nun jeder seine Meinung, wenn Du was von Dir gibst gereicht mir das auch zu reichlich Würfelhusten oder einmal kräftig ablachen 😀
    ’ne ziemliche Verblendung ist schon notwendig, um auf Rahmstorf und seine Komplizen reinzufallen und denen alles zu glauben und nach dem Mund zu reden. ’ne Portion religiöser Fanatismus ist dazu sogar zwingend notwendig.
    Um auf diese Schwindel reinzufallen bedarf es auch einer Extraportion Leichtgläubigkeit. Aber sei beruhigt, Du bist nicht allein, es gibt noch mehr so dem Klimawahn Verfallene, ihr solltet ’ne Art Selbsthilfegruppe bilden und Euch gegenseitig therapieren 😀

  15. @Herp

    Ich würde mir an Ihrer Stelle eine Klimaanlage kaufen. Bewahrt einen kühlen Kopf. Ist ja heute kein Problem mit all dem Ökostrom per Zertifikat aus Norwegen und Wasswekraft.

  16. Das ist einfach genial, Krishna Gans, wie du halt genau das was dir passiert irgendwie umdrehst auf deine ausgemachten Gegner und ihnen das vorwirfst. Immerhin habt ihr ja schon eine Selbsthilfegruppe hier 😉

    Michael Krüger:

    Ich würde mir an Ihrer Stelle eine Klimaanlage kaufen. Bewahrt einen kühlen Kopf. Ist ja heute kein Problem mit all dem Ökostrom per Zertifikat aus Norwegen und Wasswekraft.

    Bist du etwa auch dafür sich besser auf eine Polumkehr vorzubereiten als den CO2-Ausstoß zu veringern? 😉 Findest du den von Krishna verlinkten Plimer Artikel glaubwürdig? 😀

    P.S.: Wie bereits angemerkt dürfte an einem sonnigen Tag wie diesem während der Tageszeit kein bisschen Strom aus dem Netz an Wohnhäusern fließen. Ich weiß nicht wie das bei euch ist, aber hier gibt es unzählige Dachsolaranlagen. Und deren Strom geht -- wie du ja weißt -- nicht erst raus aus den Kabeln des Straßenzugs um dann den benachbarten Kohlekraftwerksstrom Platz zu machen 😉 Ergo wäre eine Klimaanlage sogar tatsächlich mit Ökostrom betrieben. Hast du eine oder liegt es daran, dass die Antworten manchmal so wirr sind?

  17. Bist du etwa auch dafür sich besser auf eine Polumkehr vorzubereiten als den CO2-Ausstoß zu veringern?

    Rabulistik taugt nicht zum Risikomanagement.
    Eine geomagnetische Umkehr lässt die Erde ja nicht vollkommen schutzlos zurück.
    Ein zweites Carrington-Ereignis ware aber fatal.
    Den Klimaklabautermann will kein Inder oder Chinese einfangen. Also witzlos, sich darüber überhaupt zu unterhalten.

  18. Den Klimaklabautermann will kein Inder oder Chinese einfangen. Also witzlos, sich darüber überhaupt zu unterhalten.

    Witzlos ist es wenn wenige Vielverbraucher nichts machen, weil sie erstmal sehen wollen, dass viele Wenigverbraucher ihren CO2-Ausstoß verringern. Der 200 kg Wohlstandsmensch will erstmal sehen wie eine Gruppe 60 kg Menschen 5 kg abnimmt bevor er auch nur daran denkt 5 kg abzunehmen. So in etwa?

  19. Stelle Dank Herp fest, Scheuklappen sind wieder voll der Modetrend 😀

  20. Der 200 kg Wohlstandsmensch will erstmal sehen wie eine Gruppe 60 kg Menschen 5 kg abnimmt bevor er auch nur daran denkt 5 kg abzunehmen. So in etwa?

    Textverständnis mangelhaft.
    Versetzung ernsthaft gefährdet.

    Der Wohlstandsmensch gönnt den Hungerhaken den Wohlstandszuwachs aus manigfaltigen Gründen. Keine Notwendigkeit zum Abspecken. Und selbst wenn dem so wäre, hätte er keinen Einfluss auf Indien und China. Schon gar nicht durch eine eigene Hungerkur.

  21. . Der 200 kg Wohlstandsmensch will erstmal sehen wie eine Gruppe 60 kg Menschen 5 kg abnimmt bevor er auch nur daran denkt 5 kg abzunehmen. So in etwa?

    Das Grüne Parteiprogramm in einem Satz erklärt

  22. @SH

    Ich weiß nicht wie das bei euch ist, aber hier gibt es unzählige Dachsolaranlagen.

    Du wohnst also in einer Eigenheimsiedlung, deren Bewohner die Krokohandtäschchen (Bio) ihrer Gattinnen durch Ausbeutung der armen Bevölkerungsschichten finanzieren. Das erklärt natürlich deine Perspektive. Das Sein bestimmt eben das Bewusstsein.

  23. Ich weiß nicht wie das bei euch ist, aber hier gibt es unzählige Dachsolaranlagen.

    Bei mir auch.
    Auf den Stallungen.
    Die Bauern sind eben die professionellsten Subventionsempfänger.
    Da kommen wir normalen Arbeiter nicht mit.

  24. Textverständnis mangelhaft.
    Versetzung ernsthaft gefährdet.

    Also bei euch kann man schon echt anfangen an der Menschheit zu zweifeln …

    Der Wohlstandsmensch gönnt den Hungerhaken den Wohlstandszuwachs aus manigfaltigen Gründen. Keine Notwendigkeit zum Abspecken. Und selbst wenn dem so wäre, hätte er keinen Einfluss auf Indien und China. Schon gar nicht durch eine eigene Hungerkur.

    Genau darum geht es doch. Eine Aussage wie „Indien/China zuerst“ gönnt ihnen eben nicht den Wohlstandszuwachs.

    @anorak2:

    Das Sein bestimmt eben das Bewusstsein.

    Schön, dass du selbst feststellst, dass du in einer Blase lebst. Wo wohnst du wenn man fragen darf? Ein von Michael verhasster Städter? 😉

    Das Grüne Parteiprogramm in einem Satz erklärt

    Nun gut, ihr wollt es nicht verstehen. Ist schon gut. Wenn es das Ziel ist, dass zwei Menschen auf ein gesundes Gewicht kommen, der eine 10 kg davon entfernt ist, der andere 100 kg, und dann der schwerer fordert es mögen doch erstmal die leichteren etwas machen bevor er anfängt weil „die sind ja viel mehr“, dann ist das ziemlich merkwürdig.

  25. @Herp

    Länder mit großen Bevölkerungsanteil/ Bevölkerungswachstum und großer Steigerung des Lebensstandards können nun mal zuerst etwas zum Klimaschutz tun.

    Und nein, ich habe nichts gegen Stadtmenschen. Es sind halt die Innenstädter, die viel Ressourcen beanspruchen und dann grün wählen. Das finde ich abartig.

  26. @SH

    Das Sein bestimmt eben das Bewusstsein.

    Schön, dass du selbst feststellst, dass du in einer Blase lebst.

    Du hast überhaupt nicht verstanden was ich meinte. Es geht um deine vermutete Sozialisierung in einem satten Mittelschichtmilieu, in dessen Umfeld offenbar viele Profiteure der Ökoabzocke leben. Dein Blick auf die Welt ist von dieser weltfremden Mittelschicht-Optik geprägt, und die materiellen Interessen der Menschen in deinem Umfeld werden von der „Energiewende“ bedient.

    Wo wohnst du wenn man fragen darf? Ein von Michael verhasster Städter?

    Am Stadtrand von Berlin in Brandenburg. Ich weiß nicht ob @MK Städter hasst, ich tu das nicht und sehe dort auch nicht die Ursache. Die Ökoideologie ist Folge der Entfremdung von Teilen der Mittelschicht von den Realitäten des Lebens, begünstigt durch Jahrzehnte ungebrochenen Wohlstands (für die Mittelschicht, andere weniger). Da erfindet man dann Scheinprobleme, wenn’s dem Esel zu wohl ist geht er aufs Eis. Das Phänomen existiert in großen Teilen der ehemaligen Trizone, sowohl Stadt wie Land. Im Osten nur in wenigen Großstädten, wo die Wessidichte höher ist.

    https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Karte_btw_gruene17z_endg.svg

  27. @Michael Krüger:

    Länder mit großen Bevölkerungsanteil/ Bevölkerungswachstum und großer Steigerung des Lebensstandards können nun mal zuerst etwas zum Klimaschutz tun.

    Nein, können sie nicht. Es ist viel schwieriger wenn ein 70 kg Mensch 10 kg abnehmen soll als wenn das ein 200 kg Mensch machen soll. Das ist eine merkwürdige Einstellung die du da hast …

    @anorak2:

    Dein Blick auf die Welt ist von dieser weltfremden Mittelschicht-Optik geprägt, und die materiellen Interessen der Menschen in deinem Umfeld werden von der „Energiewende“ bedient.

    These anders herum: du bist in der weltfremden Blase, nicht wir da draußen.

    Die Ökoideologie ist Folge der Entfremdung von Teilen der Mittelschicht von den Realitäten des Lebens

    Um Himmels Willen. Deine Wahrnehmung der Welt kennen wir ja, also ok … so sieht die Skeptiker Blase also ihre Umgebung?

    Und die harten Realitäten sind natürlich, dass die Unterschicht (meinst du doch, oder?) viel näher dran ist an dem was wirklich passiert und für alles zahlt? Ist das so? Und schuld daran ist die Energiewende oder so. Herje …

  28. @SH #27

    Länder mit großen Bevölkerungsanteil/ Bevölkerungswachstum und großer Steigerung des Lebensstandards können nun mal zuerst etwas zum Klimaschutz tun.

    Nein, können sie nicht. Es ist viel schwieriger wenn ein 70 kg Mensch 10 kg abnehmen soll als wenn das ein 200 kg Mensch machen soll. Das ist eine merkwürdige Einstellung die du da hast

    Jeder Ökonom mit einigermaßen Grips im Kopf wird dior erzählen, dass man sich (Klima-)Umweltschutz leisten können muß.
    Ein 3. Welt Land wird keinen sinnvollen Umweltschutz hinkriegen, die haben wichtigere Probleme.
    Wenn Du unbedingt von Deinen Pfunden runter willst oder mußt, ist das dein Problem, eignet sich aber nicht im Geringsten hier als Vergleich, wie du versuchst den hier rüber zu bringen. Nicht alles was hinkt…..

  29. @SH PS

    Um Himmels Willen. Deine Wahrnehmung der Welt kennen wir ja, also ok … so sieht die Skeptiker Blase also ihre Umgebung?

    Und die harten Realitäten sind natürlich, dass die Unterschicht (meinst du doch, oder?) viel näher dran ist an dem was wirklich passiert und für alles zahlt? Ist das so? Und schuld daran ist die Energiewende oder so. Herje …

    Man sieht, dass du auch nicht mehr mit beiden Beinen im realen Leben stehst, sondern auch gefühlsmäßig über allem schwebst 😀

  30. @SH

    These anders herum: du bist in der weltfremden Blase, nicht wir da draußen.

    Alle Menschen nehmen die Welt unvollständig wahr, das gilt für mich genauso wie für Ökos. Darin besteht auch nicht der Vorwurf.

    Der Vorwurf ist, dass es die Ökos heftig aus der Kurve getragen hat Sie setzen die Interessen und die Ideologie ihrer Klasse rücksichtslos gegen andere durch.

    Und die harten Realitäten sind natürlich, dass die Unterschicht (meinst du doch, oder?)

    Die harten Realitäten sind einerseits soziale Spannungen, für die Ökos einen blinden Fleck haben.

    Das andere ist das die landwirtschaftlichen und industriellen Prozesse, die 24/365 funktionieren müssen, damit hier der Laden läuft.

    Ich selbst arbeite da auch nicht, sondern habe einen IT Job. Der ist genau wie die ganze Digitalwirtschaft 20 Abstraktionsebenen von den eigentlichen industriellen Wertschöpfungsketten entfernt.

    Aber er hängt in jeder einzelnen Sekunde davon ab, dass diese Industrie verlässlich und wirtschaftlich rund läuft. Sollte die einmal zusammenbrechen, werde ich verhungern.

    Ich weiß das, die meisten Ökos wissen es nicht. Die scheinen zu glauben, dass die Produkte in ihren Biomärkten oder bei Manufactum nachts von der Produktefee dahin gezaubert werden, oder dass sie unter Tage von den Morlocks hergestellt werden.

    Das ist aber nicht so. Sie werden in Fabriken hergestellt, und per LKW in eure Eigenheimparks gewuchtet. Ohne billige fossile Energie würde das alles kollabieren, da würdet ihr nach 3 Wochen Gras fressen um nicht zu verhungern.

    Ökos spielen also unwissentlich mit dem eigenen Untergang, und dem von uns allen. Ich weiß das, ihr nicht. Deswegen sag ichs euch

  31. @anorak2 #30
    So schaut’s aus, wenn dann mal GPS und digitale Netze aller Art und digitale Regel- und Steuertechniken ausfallen, siehe Artikel, dann ist ohne Redundanz Ende Gelände.

  32. Aus aktuellem Anlass habe ich den Artikel aktualisiert.
    Am 28.6.19 erschien in Nature ein Arbeit über klimatische Auswirkungen am Beispiel des Asiatischen Monsuns beim Polaritätswechsel

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