Die Woche in den Medien

25. Oktober 2009 | Von | Kategorie: Blog

Niedlicher Spielgefährte oder Klimakiller?

Klimaschützer tötet Hund – solche Nachrichten können Sie vielleicht demnächst öfters lesen. War doch im britischen Sunday Express gestern zu lesen, wer die eigentlichen Klimasünder sind.

Nicht die Besitzer schwerer Geländewagen, sondern solche, die Haustiere halten. Nach dem Bericht hat schon ein mittelgroßer Hund den gleichen ökologischen Fußabdruck, wie ein Toyota Land-Cruiser. Wenn die EU-Umweltminister ihre in Luxemburg beschlossenen Agenda umsetzen wollen, bis 2050 die Emissionen um 95 Prozent zu senken, werden wir uns wohl von unseren liebgewonnen Haustieren trennen müssen. Aber vielleicht kommt es doch nicht so schlimm. Wahrscheinlich wird nur die Hundesteuer erhöht.

Bestimmt werden dann zumindest Kinderbücher wie dieses als politisch unkorrekt, weil Klimaschädlich, verboten. Wie umweltpolitisch korrekte Lektüre für die Kleinen aussieht, hat die Britische Regierung kürzlich in einem Propagandavideo vorgestellt.

Das dringend Maßnahmen erforderlich sind, den Klimawandel massiv zu bekämpfen, konnten wir auch von Walter Feichtinger, dem Institutsleiter an der österreichischen Landesverteidigungsakademie erfahren. „Klimawandel lässt Kriminalität steigen“, wusste dieser auf einer Sicherheitstagung zu berichten. So argumentiert sorgen auch Forstwissenschaftler für mehr Sicherheit, wenn sie auf ihrem Weltkongress Klimaschutz-Empfehlungen aussprechen.Hoffentlich kosten diese Maßnahmen weniger, als die von unserer letzten Regierung  so leidenschaftlich geförderten Erneuerbaren Energien. Das ist zuletzt nicht einmal mehr der kanadischen Presse verborgen geblieben. Unter „Deutschlands erneuerbarer Mythos“  beschreiben sie den Unfug, der hierzulande im Namen des Umweltschutzes betrieben wird.

Eines der größten Probleme der Menschheit, die Überbevölkerung, könnte von völlig unerwarteter Seite gelöst werden. Und zwar durch vermehrten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Nach einer Umfrage, die die geistige Gesundheit von chinesischen Landwirten untersuchen sollte, hatten solche Bauern, die Pestizide zu hause aufbewahrten häufiger Selbstmordgedanken.Vermutlich sind die anderen zu sehr damit beschäftigt, Schnecken und Insekten von ihrer Ernte fernzuhalten.

Haben Sie eigentlich bemerkt, dass gestern der weltweite Klima-Aktionstag war? Ich auch nicht, und auch wohl sonst kaum jemand auf der Welt. Lediglich die Bildzeitung fragte sich, ob etwa die Bundeskanzlerin geklont worden sei. Zum Glück nicht, es handelte sich wohl nur um 350 Aktivisten, die mit Merkel-Masken ums Brandenburger Tor gezogen sind. Gruselig.

Wars sonst noch was? Ja, es gab schließlich auch gute Nachrichten. Westerwelle verspricht einen politischen Neuanfang, die Sibirische Schwertlilie wird Blume des Jahres und die EU stellt die Schwäbische Maultasche unter Schutz. Na denn, Mahlzeit!

Ähnliche Beiträge (Automatisch generiert):

Print Friendly

5 Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar »

  1. nur über meine leiche trenne ich mich von meinem geliebten vierbeiner. so eine treue seele kann mir kein hell/dunkelrot/grüner wegnehmen!!

    bevor sich jemand an meinem vierbeiner vergreift, könnte es sein, dass der/diejenige seine zähne kennen lernt.

    zeitgenossen, die so etwas fordern, sind einfach nur krank, sehr krank.

  2. @ Besorgter

    Vielleicht kommt es ja nicht ganz so schlimm. Bestimmt wir man eine Möglichkeit finden über eine entsprechende Ablass- Kompensations-Zahlung eine solche Härte zu vermeiden. Sie können sich ja schon einmal bei einem unserer prominentesten Klimaforscher informieren…

  3. Hallo Herr Kipp

    Als Hundehalter berührt mich dieses Thema natürlich besonders und mein Ärger ist eigentlich noch immer nicht abgeklungen.
    Man könnte diese Studie eigentlich unter „Verirrungen von Klimabesoffenen Wissenschaftlern“ abtun, wenn da nicht……im eigentlichen Sinne eine enorm menschenfeindiche Ideologie dahinter stecken würde.

    Hunde als solche erfüllen mehrere Aufgaben (trifft auch auf viele andere Haustiere zu).:
    1. Hundebesitzer sind allgemein gesünder und auch glücklicher, bewegen sich täglich an der frischen Luft, sind in den meisten Fällen kontaktfreudiger und belasten das Gesundheitswesen weniger.

    2. Der soziale Aspekt, Haustiere im allgemeinen sind die einzigen sozialen Kontakte die insbesondere viele ältere und arme Menschen noch in dieser inhumanen Gesellschaft haben. Nimmt man diesen Menschen noch diesen einzigen Trost an ihren trostlosen Leben , verurteilt man diese Menschen automatisch zum Tode (sei es Tod durch Vereinsamung oder Suizid).

    3. Freizeitgestaltung, hier sollte man beachten, welche Hobbys ein Tierbesitzer denn ohne sein Tier ausüben würde?
    Wären diese Hobbys eventuell energieaufwendiger und würden am Ende dem Klima mehr schaden als ein Hund?

    4. Hunde im Polizei und Katastropheneinsatz.
    Wieviel Hunde haben eigentlich schon Menschen aus Notsituationen gerettet oder Verbrecher gefangen, wieviel Hunde erleichtern Blinden den Alltag und ersparen den Steuerzahler viele Aufwendungen, wieviel Drogen wurden weltweit mit Hilfe der feinen Hundenasen schon aus den Verkehr gezogen???????

    Jetzt bin ich mir absolut sicher, wer solche Studien erstellt und in Umlauf bringt ist zutiefst Menschenverachtend und tarnt dies mit dem Totschlagargument „Klimaschutz“.

    Entschuldigen Sie bitte diese harten Worte, aber bei derart Schwachsinn kann ich mich einfach nicht mehr zurückhalten.

    MfG
    Heinz Eng

  4. hallo her eng,
    sie sprechen mir aus der seele. mein vierbeiner ist mein ein und alles.
    mfg
    besorgter

  5. @ Heinz Eng und Besorgter

    Aus Vorsicht würde ich schon mal Berlin meiden. Bis jetzt werden dort zwar nur jede Nacht SUVs aus Klimaschutzgründen abgefackelt. Aber demnächst brennen dort bestimmt auch Hunde…

Schreibe einen Kommentar