Dreiste Öko-Urlauber behindern Rettungswagen auf Langeoog

22. Juli 2018 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Gesundheit, Klimawandel, Mobilität, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik

gruner-wahnsinn-auf-langeoog-urlauber-blockie-L-k1MWSmKürzlich erst hat Science-Skeptical über eine Familie von der Nordsee-Insel Langeoog berichtet, die die Europäische Union verklagt hat, um Langeoog vor den Klimawandel und steigenden Meeresspiegel zu retten.

Und nun das: Rettungssanitäter und Ärzte berichten dem NDR über Beschimpfungen und Behinderungen auf der Ostfriesischen Insel. Oft habe dies mit dieselbetriebenen Einsatzfahrzeugen zu tun.

Nach Angaben von Alexander Heise, seit zehn Jahren Notfallsanitäter auf Langeoog, ist es im Vergleich zu den Vorjahren häufiger vorgekommen, dass Urlauber die Helfer nicht vorbei fahren lassen wollten, weil die Insel doch autofrei sei. Immer wieder käme es vor, dass ihnen auf der Fahrt zu einem Einsatzort die Straße nicht freigemacht wird.

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DRK-Kollegin Kerstin Preßler hat ähnliche Erfahrungen gemacht. Seit sieben Jahren ist sie auf der Insel im Einsatz, doch „von Jahr zu Jahr“ habe das Unverständnis zugenommen. An einem Rettungswagen hinterließen Unbekannte erst vor wenigen Tagen einen Zettel – mit dem Hinweis, bitte nicht mit einem Diesel- oder Benzinauto auf der Insel zu fahren, weil diese doch autofrei sei.

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28 Kommentare
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  1. PS

    Die Urlauber sind übrigens mit Fähre und Inselbahn angereist, die auch mit Diesel betrieben werden.

  2. PPS

    Die Rettungssanitäter bestätigen auch, dass es keinen Zweck hat mit diesen Leuten, die sich in den Weg stellen und Zettel an den Rettungswagen kleben zu reden. Da ist Hopfen und Malz verloren, da die eh alles besser wissen.

  3. Also, lieber sterben lassen als Klima neutral zu fahren?
    Schaltet den Leuten die fossile Stromversorgung ab. Nach dem Prinzip: 4 Stunden Wind, 30 Minuten Sonne und der Rest ist OHNE FOSSILE ENERGIE= kein Strom…
    Wie würde Obelix sagen? Die sind verrückt, die Deutschen…

  4. Wie wäre es mit einer Anzeige wegen unterlassener Hilfeleistung?

  5. Die Urlauber stellen sich übrigens nicht nur in den Weg und kleben ihre Zettel an die Rettungswagen, sondern schütteln noch mit den Kopf und zeigen den Rettungskräften einen Vogel. Der Rettungsdienst rückt im Sommer übrigens mehrfach täglich aus, wegen der Urlauber.

  6. Sollen doch die Sanis bei Urlaubern zu Fuß zu den Verunfallten traben, mal sehen, wie schnell es Beschwerden hagelt 😀
    Schlaganfallpatienten werden sich sicher über den ökologischen Einsatz der Sanis freuen 😀

  7. Kritik an Diesel-Rettungswagen

    Auf Spiekeroog seien die Urlauber entspannter. „Hier fragen sie nur manchmal, ob der Rettungswagen ein E-Auto ist. Wenn wir Zeit haben, erklären wir dann, warum er es nicht ist. Das verstehen die Leute dann“, sagt Heiko Hartmann vom DRK-Rettungsdienst Mittelhessen, der sowohl auf Langeoog als auch auf Spiekeroog den Rettungsdienst organisiert

  8. Liegt daran, dass auf Spiekeroog weniger Urlauber sind und mehr Platz. Die Klientel, die sich über Diesel-Rettungswagen beschert, braust übrigens bei uns im Blockland im absoluten Fahrverbot im Auto über den Deich zum Biobauern, um dort ein Bioeis zu essen.

  9. PS

    Und auf Norderney und Baltrum fahren eh Autos mit Verbrenner. Auf Langeoog fahren E-Fahrzeuge gewerblich auch schon seit den 70er Jahren. Da war ich dort schon als Kind.

  10. @MK #9

    Norderney und Borkum haben Autos:). Die übrigen Ostfriesischen einschl. Baltrum sihd autofrei. Ich war als Kind auf Wangerooge, dort fuhren damals auch schon Elektro-Lieferwagen. Als autofrei gilt auch Helgoland, obwohl dort die Polizei ein Auto hat, und auf der Düne fährt ein Taxi vom Flughafen zum Fähranleger. Dort sind auch Fahrräder verboten, weshalb man sich dort per Roller fortbewegt. Die Nordfriesischen Inseln sind allgemein nicht autofrei, sogar auf einigen der Halligen wird Auto gefahren.

  11. Ökoreligiöse sollte man eionfach abgasfrei sterben lassen, ohne Hilfeleistung mit Gegenwehr. Okoreligiöse werden in den Medeien systematisch heran gezogen. Wer die höhere Erkenntnis hat, hat auch mehr Rechte..Das ist totalitär und führt in die Ökodiktatur. Modellregion Inseln, Darwin wird es richten..

  12. @anorak

    Richtig. Borkum meinte ich, nicht Baltrum. Und klar auf den Halligen in NF fahren auch Autos mit Verbrenner.

    Hier noch das Video zum Blogbeitrag:

    https://www.ardmediathek.de/tv/Hallo-Niedersachsen/Langeoog-Urlauber-behindern-Rettungskr%C3%A4/NDR-Fernsehen/Video?bcastId=25231206&documentId=54357554

  13. Der E-Karren auf Langeoog könnte sogar noch aus den 70ern stammen.

    https://www.rhein-zeitung.de/cms_media/module_img/2099/1049706_1_mrvwallpaper_langeoog255.jpg

  14. @Micha #13
    Könntest Du recht haben, wenn ich mir den Batterie-Kasten so ansehe -- erinnert mich an die alten Postpaket -- Autos.

  15. @Krishna

    Ich sehe gerade, der Gepäckdienst Heyken ist seit 40 Jahren mit diesen E.Karren unterwegs.

    http://www.gepaeckdienst-heyken.de/

    Ich meine auch die dort 78 oder 79 schon gesehen zu haben.

  16. namen dieser idioten registrieren und von eventuellen notfallfahrten ausschliessen. sie sollen dieselfrei sterben.

  17. Einfach schlimm!!! Es gibt nichts wichtigeres als den Rettungsdienst. Jeder, der mal um sein Leben gekämpft hat kann das nachvollziehen. Ich liebe die Natur und wir müssen sie nach besten Wissen schützen. Dennoch: Im Notfall absolut uninteressant. Für Rettungsdienste / Polizei/ Feuerwehr usw.

    Es gibt ja ein Fahrverbot für Autos auf der Insel. Aber egal wo in Deutschland, sei es der höchstgeschütze Ort: Niemals für Rettungsfahrzeuge, egal ob mit oder ohne Diesel-/ Ottomotoren.

    Und was OBERDREIST ist: Diese Leute kommen auf die Insel mit einer Fähre, die mehr als eine Dreckschleuder ist!!!!! Und diese fährt mitten durch das Weltkulturerbe schleswig-holsteinische Wattenmeer.

    Jeder Mensch sollte sich für Umweltschutz einsetzen. Wir haben nur diese eine Welt. Aber immer mit Sachverstand.

  18. Die Anmerkung stimmt: Man sollte wegen des Umweltschutzes nur emissionsfreie Elektrofähren für den Inselbetrieb zulassen. Und wenn das nicht gehen sollte, muss eben auf ein Mindestmaß reduziert werden. Tourismus und Umweltschutz passt sowieso nicht. Also sollte die Familie von der Nordsee-Insel Langeoog, die die Europäische Union verklagt hat, um Langeoog vor dem Klimawandel zu schützen, ihr Geschäft schließen: ‚Die schaffen das‘. Für die Umwelt und Klimaschutz kann keine Maßnahme zu aufwendig sein. Under wollen sich jene nicht gegen den Klimawandel einsetzen?

  19. @Stefan M

    1. E-Karren fahren z.B. für den Gepäckdienst seit 1978 auf Langeoog. Die Insel ist also nicht autofrei.

    2. Langeoog liegt im niedersächsichschen Wattenmeer.

    3. Die Fähre, die Versorgungsschiffe und die Inselbahn fahren mit Diesel. Na und? Auch viele Heizungen und Kureinrichtungen für die Warmwasserversorgung auf Langeoog dürften mit Öl betrieben werden. Ohne dem auch kein Urlauberort!

  20. PS

    Wangerooge, Spiekeroog, Langeoog, Juist und Baltrum waren zum Ende des Jahres 1962 z.B. komplett von Eis eingeschlossen, die Versorgungsschiffe kamen nicht mehr durch. 200 L-Fässer mit Heizöl wurden dort von der Bundeswehr per Hubschrauber eingeflogen. Auch in diesem Frühjahr waren die Inseln durch Eisgang tagelang nicht erreichbar. Und im Winter scheint bekanntlich die Sonne kaum und bei einem Kältehoch weht auch nur wenig Wind. Die Inseln und insbesondere die Urlauber sind also auf fossile Brennstoffe angewiesen. Man kann die Inseln nicht autark versorgen. Siehe Pellworm.

    https://www.eike-klima-energie.eu/2017/03/10/vom-winde-verweht-die-pellworm-pleite-lebendige-eindruecke-aus-einer-smart-region/

  21. „Jeder Mensch sollte sich für Umweltschutz einsetzen. Wir haben nur diese eine Welt. Aber immer mit Sachverstand.“

    Dann heißt es runter mit den Urlaubern von den Inseln. Die hinterlassen dort nämlich auch Tonnen von Müll, der auch per Frachtschiff/ Diesel von den Inseln transportiert wird.

  22. @Stefan #17

    Diese Leute kommen auf die Insel mit einer Fähre, die mehr als eine Dreckschleuder ist!!!!!

    Nicht unbedingt, nach Langeoog kann man auch per Flugzeug.

  23. Aber bitte nur per Segelflieger. Die Winden zum Start der Segelflieger werden gewiss nur mit Ökostrom betrieben.

  24. Segelflugzeuge sind auf Langeoog nicht zugelassen 🙂

  25. Ich bin immer per Segelboot nach Langeoog. Im Yachthafen kamen tatsächlich, wenn die Fähren nicht mehr fuhren an und wollten für die Überfahrt 50 DM zahlen, auch wenn die Segelboote wegen Niedrigwassers schon mit dem Rumpf im Schlick lagen.

  26. … Urlauber an …

  27. @MK #25

    Ah ist der Fährverkehr von Langeoog auch tideabhängig? In Wangerooge ist das auch so. Der zuständige Fährhafen ist Harlesiel, dorthin gab es bis Ende der 1980er eine Bahnlinie. Der Zugfahrplan war auf den tideabhängigen Fährverkehr ausgerichtet, deswegen nannte man den Bahnverkehr „Tidezüge“. Seit die Bahnlinie abgebaut ist, fährt ein Bahnbus von Sande bei Wilhelmshaven dorthin. Das ist dementsprechend der „Tidebus“.

  28. Vielleicht sollte dies besser eine urlauberfreie Insel werden.

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