Dreizehn Energiewende-Märchen – Teil 1

29. Mai 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energieerzeugung, Kernenergie, Politik

Die Bundesregierung hat am 28.9.2010 ihr Energiekonzept für eine „umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung“ vorgelegt. Zu den wichtigsten Vorhaben zählen darin:

  • Die Reduktion der Treibhausgasemissionen um 80% bis 95% gegenüber dem Wert des Jahres 1990; um 40% bis zum Jahre 2020.
  • Der Ausbau der erneuerbaren Energie auf einen Anteil von 60% am Bruttoendenergieverbrauch bzw. 80% am Bruttostromverbrauch. Für 2020 sollen das 18% bzw. 35% sein.
  • Eine Verminderung des Primärenergieverbrauchs bis 2050 um 50% gegenüber 2008 (2020: 20%). In Deutschland bestünden angeblich „weiterhin ganz erhebliche Potentiale zur Energie- und Stromeinsparung.“
  • „Die Laufzeit der Kernkraftwerke werden wir um durchschnittlich 12 Jahre verlängern.“

Allein diese wenigen Zeilen enthalten eine hohe Konzentration an stark übertriebenen und unrealistischen und auch sehr kurzlebigen Zielvorgaben; im Falle Kernkraft eine 180-Grad-Wende innerhalb weniger Wochen.  Bereits der erste Satz stellt ein bemerkenswertes Beispiel von Schönfärberei dar, denn – wie in den folgenden Kapiteln dargelegt wird – dieses Energiekonzept würde Deutschland in eine sehr unzuverlässige, unbezahlbare und zudem ganz und gar nicht umweltschonende Energieversorgung befördern, wenn es denn jemals ernsthaft versucht wird. Bereits der Versuch würde große wirtschaftliche Schäden anrichten und es ist ein nur schwacher Trost, daß die vollständige Umsetzung dieses Energiekonzeptes ohnehin unerreichbar ist, weil bei einem bestimmten Ausmaß der angerichteten Schäden – Arbeitslosigkeit, Einbruch der Steuereinnahmen, Auswandern der Industrie, Verarmung der sozial Schwachen – die Regierung davongejagt werden würde.

Die Bundesregierung selbst hat nun gerade einmal 5½ Monate nach der Verabschiedung dieses bis zum Jahre 2050 reichenden Energiekonzepts und 3 Monate nach der zu diesem Konzept gehörenden Laufzeitverlängerung für die Kernkraftwerke (am 14.12.10 in Kraft getreten) mit dessen Verbrennung begonnen.
Das Kernkraftmoratorium und die wohl folgende Stillegung von mehreren Kernkraftwerken, deren Laufzeit soeben noch verlängert wurde, und die 180-Grad-Wende in der Nuklearpolitik, die plötzlich verkündet wird, befördern Deutschland in das mit teuren „Erneuerbaren“ angereicherte Kohle- und Gaszeitalter zurück und mit den Klimabroschüren des BMU kann man nun sein Haus heizen.

Es lag nahe, alle Widersprüche dieser Energiepolitik, die eigentlich diese Bezeichnung nicht verdient, zu kommentieren, wobei sich die Erzählform, die die Gebrüder Grimm begründet haben, als Rahmen anbot. Einmal dabei, wurden aber auch noch einige weitere politische Illusionen, Manipulationen und Irreführungen, die seit Jahren die deutsche Energiedebatte kennzeichnen, in diese Darstellung aufgenommen.

Nr. 1: Das Märchen vom deutschen Vorbild

Es ist schon erstaunlich, wie oft von Politikern erzählt wird, daß Deutschland für den Rest der Welt mit seiner Umwelt- und Energiepolitik ein Vorbild ist, dem in Kürze alle nacheifern würden.  Abgesehen davon, daß es seit Jahrzehnten in Deutschland eine langfristige, schlüssige und dem Standort dienende Energiepolitik, der man hätte nacheifern können, niemals gegeben hat, stellt diese Ansicht nur einen Beleg für die völlige Unkenntnis der Meinungen über Deutschland im Ausland dar – und darüber hinaus ein Zeugnis von sehr unangebrachter Überheblichkeit ( “Am deutschen Wesen…“).

Eine Betrachtung der Meinung ausländischer Regierungen zur Erdbeben- und Tsunamikatastrophe von Fukushima und deren Konsequenzen für die Nutzung der Kernkraft ergibt ein eindeutiges Bild: Alle Länder, die selbst Kernkraftwerke bauen und betreiben, bleiben dabei. Ebenso alle Länder, die Kernkraftwerke nur betreiben – eventuell mit Ausnahme der Schweiz.  Und von allen Ländern, die deren Bau planten, gibt es bisher nur ein einziges, das seine Pläne zurückgestellt hat: Venezuela.

“Die Welt versteht die deutsche Energiewende nicht,”
titelte der Bonner Generalanzeiger am 27. Mai seinen Bericht über das G8-Treffen in Deauville. Zu den abrupten Stillegungs- und Ausstiegsplänen des weder von Erdbeben noch von Tsunamis bedrohten Deutschland gab es im Ausland nur Kommentare, die von Unverständnis bis zu beißender Ironie reichten. Schließlich hat ja Deutschland soeben seine stolze Vorbildrolle als Klimaschützer abgebrochen und will jetzt zu Kohle- und Gasstrom zurückkehren. Die zugesagten nationalen Klimaziele sind Makulatur geworden:

Wird die bisherige Stromerzeugung aus deutschen Kernkraftwerken je zur Hälfte aus (Atom-) Stromimporten und neue hiesige Kohle- und Gaskraftwerke ersetzt, dann würden im Jahre 2018 allein durch die deutsche Energiewirtschaft 62 Millionen Tonnen CO2 mehr emittiert. (http://www.bdi.eu/pressemitteilungen_energiekostenstudie_24_04_2011.htm) Allein in den 3 Monaten des Atommoratoriums vom März 2011 werden in Deutschland rund 8 Millionen Tonnen CO2 zusätzlich erzeugt. Wer sich jetzt noch als Vorbild vorkommt und das auch noch verkündet, läuft Gefahr, nur noch Mitleid zu erregen.

Es wächst aber auch Ärger in unseren Nachbarländern über die deutsche Schnellabschaltung von sieben Kernkraftwerken: So sehr Frankreich und Tschechien ihre Kernkraft-Neubaupläne von Flamanville, Penly und Temelin auf den massiven Atomstromexport für ihre angsterfüllten deutschen Nachbarn ausgerichtet haben, stört sie doch die plötzliche Ausstiegs-Hektik der deutschen Regierung.  Zum einen fürchten sie das Überspringen deutscher Netz-Zusammenbrüche über das europäische Stromverbundnetz auf ihr Land.

Zum anderen bringt der durch die beträchtlichen Kraftwerks-Abschaltungen nötig gewordene plötzliche Stromexport nach Deutschland die Preise an den Strombörsen zum Steigen – auch für unsere Nachbarn. So erhöhte sich dadurch der Börsenstrompreis schon jetzt um 12% und die Emissionszertifikate, die Kohle- und Gaskraftwerks-Betreiber kaufen müssen, stiegen im Preis um 10%.  (Siehe: Das Märchen von der Überflüssigkeit der 7 abgeschalteten Kernkraftwerke).

Seit dem 17. März 2011 importiert Deutschland im Mittel täglich eine Energiemenge von durchschnittlich 45 Millionen Kilowattstunden (KWh)
überwiegend aus Frankreich und Tschechien, aber auch aus Polen und der Schweiz. Das ist überwiegend Atomstrom. Die Betreiber dieser Kraftwerke orientieren sich für ihren Abgabepreis an dem Niveau der Strombörsen – und der liegt um rund 50 Euro pro 1000 KWh über den Kosten der stillgelegten deutschen Kernkraftwerke. Damit zahlen die Deutschen seit dem 17. März täglich gut 7 Millionen Euro mehr für ihren Stromverbrauch. Die ausländischen Atomkraftwerke zahlen ihre Steuern nicht in Deutschland, auch nicht die Brennelementesteuer.

Die Kanzlerin hatte übrigens zu dem Energiekonzept 2010, in dem zum Ärger der Regierung in mehreren der dem Konzept zugrunde gelegten Szenarien erhebliche Stromimporte zum Ausgleich der abzuschaltenden Kohle- und Kernkraftwerke prognostiziert waren, verkündet, daß Stromimporte – die weitgehend Kernkraftstrom betreffen – nicht in Frage kämen. Sie hatte dabei übersehen, daß das ihre Regierung gar nicht beeinflussen kann, denn im freien europäischen Energiemarkt entscheiden das die Händler an den Strombörsen – und zwar nach Verfügbarkeit und Preis.

Im Übrigen: Das größte Land der Welt, China, nimmt mit konsequenter Regelmäßigkeit alle 4 Tage ein neues Kohlenkraftwerk in Betrieb und hält unverändert an seinen massiven Kernkraft-Ausbauplänen fest. Gottlob, könnte man sagen, denn sonst würde China für jedes nicht gebaute Kernkraftwerk zusätzlich ein bis zwei weitere Kohlenkraftwerke errichten.

Eine wirkliche Energiewende wird es vermutlich weltweit geben, wenn die verschiedenen, inhärent sicheren – also aus physikalischen Gründen zu keinem Kernschmelze-GAU fähigen – Kernkraftwerks-Konstruktionen der 4. Generation, die derzeit in der Entwicklung sind, auf den Markt kommen. (Siehe Internationale Arbeitsgemeinschaft “Generation IV International Forum – GIF”).

Leider kann Deutschland bei dieser Energiewende kein Vorbild sein, weil hier die Reaktorentwicklung seit Jahren politisch verhindert wurde und Deutschland deshalb aus den inzwischen auf 7 Nationen angewachsenen Kreis der Hersteller endgültig ausgeschieden ist.  Der gewollte Verlust dieses Milliardenmarktes kann auch nicht durch Beschwörungsfloskeln über großartige Exportchancen von Windmühlen, die inzwischen die verbliebenen Kunden selber bauen können, wegdiskutiert werden.

Nr. 2: Das Märchen von der Überflüssigkeit der 7 abgeschalteten Kernkraftwerke

Als die Regierung in einer überstürzten Aktion, als drohe in den nächsten Tagen ein Tsunami, das sogenannte Moratorium beschloss, das 7 ältere Kernkraftwerke stillegte, erhob sich bei der SPD und den Grünen sowie in den diesen Parteien zugetanen Medien großer Jubel, weil es nicht sofort landesweite Blackouts gab. Damit war nach Ansicht dieser selbsternannten Energieexperten bewiesen, daß diese Kernkraftwerke – und vielleicht auch noch weitere – von Anfang an vollkommen überflüssig gewesen seien.
Auf die Idee, daß die Betreiber dieser Kraftwerke, allesamt börsennotierte Aktiengesellschaften, diese Anlagen nicht allein als Hobby oder zum Ärgern der Grünen am Laufen hielten, sondern deren Strom in Deutschland und Europa tatsächlich verkauften, kamen sie nicht. Und daß sie zusammen mit den Netzbetreibern in Wahrnehmung ihrer Verantwortung gegenüber ihren Kunden und ihren europäischen Nachbarn sämtliche Register zogen – auch recht problematische (s.u.) – um Netzzusammenbrüche trotz der Panik-Abschaltung zu verhindern, wurde ignoriert.
Was aber im Hintergrund und ohne Medienbegleitung tatsächlich passierte, sah ganz anders aus:

Die Netzbetreiber verzichteten wegen der angespannten Stromnetz-Situation teilweise auf Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten am Höchstspannungsnetz, da auch zeitweilige Abschaltungen das Risiko flächendeckender Stromausfälle zu sehr erhöht haben würden. Auch Bauarbeiten sind betroffen: So mußten die Arbeiten zur Erneuerung des Umspannwerkes Großkrotzenburg unterbrochen werden.
E.On-Chef Teyssen teilte mit, daß E.On seine Gas- und Kohlekraftwerke hochgefahren und fällige Wartungsarbeiten verschoben hat, um Stromausfälle zu verhindern. Auch Reparaturen wurden verschoben. Die Netzbetreiber hätten darum gebeten, weil sie kurzfristige Blackouts infolge der abgeschalteten Kernkraftwerke befürchteten. Teyssen: “Wir verschieben auf Bitten der Netzbetreiber auch Revisionen von Kraftwerken.”

Die Bundesnetzagentur warnte deshalb öffentlich vor weiteren politischen Abschaltungsverfügungen.
Für die Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit wurden sofort Stromimporte notwendig; sie wurden essentiell. Die 4 großen Übertragungsnetz-Betreiber Tennet (früher E.On-Netz), Amprion, 50hertz (früher Vattenfall-Netz) und EnBW warnten am 23.5.2011 vor drohenden Versorgungsproblemen im kommenden Winter, wenn der Solarstrom ausfällt, die Windkraft eine Zeitlang nichts liefert und unsere Nachbarn ihren Strom selber brauchen. Zur Zeit sei die Situation nur durch den Solarstrom und vor allem hohe Stromimporte von mindestens 8.000 MW zu beherrschen, wobei alle hiesigen konventionellen Kraftwerke bereits bis zu ihrer Leistungsgrenze hochgefahren wurden. „Das Netz ist gerade noch gemäß EU-Mindest-Sicherheitsstandards zu betreiben“. Im Winter würde eine andauernde Stillegung der 7+1 Kernkraftwerke (das achte ist das Z.Zt. außer Betrieb befindliche KKW Krümmel) an kalten, windarmen Tagen zu Netzzusammenbrüchen führen.
Auch nach einem Bericht der Bundesnetzagentur vom 11.4.2011 wird Deutschland als Stütze für das europäische Netz ausfallen.

Daß auch schon vor dem Fukushima-Unglück und der folgenden Reaktorabschaltung in Deutschland Teile der Regierung erhebliche Sorgen hatten, zeigt der Elektrizitätsbericht des Bundeswirtschaftsministeriums vom 20.1.2011, in dem vor Stromausfällen infolge überlasteter Netze durch den Ausbau “erneuerbarer” Energien gewarnt wurde. Währenddessen sucht die Regierung nun nachträglich eine technische Begründung, um die jetzt abgeschalteten Kernkraftwerke endgültig stillzulegen. (Prof. Johannes Paulus, Experte für Thermodynamik und Energietechnik, Schweinfurt. Schweinfurter Tagblatt 16.4.2011).

Nr. 3: Das Märchen von den geringen Kosten der “Energiewende”

Politische Befürworter der sog. Energiewende behaupten, daß deren Zusatzkosten – insbesondere beim Strompreis – sehr gemäßigt ausfallen würden. Sie sind sich sehr darüber im Klaren, daß sich die Bürger derartige Wenden nicht gefallen lassen werden, wenn sie sich durch exorbitante Preissteigerungen ausgeplündert vorkommen. Umfragen zeigen bereits, daß die Zustimmung zum Kernkraft-Ausstieg stark abnimmt, wenn diese Aussichten angedeutet werden. Deshalb muß den Bürgern, damit sie still halten, durch optimistische Berechnungen diese Angst genommen werden. Wenn erst alles beschlossen und eingeleitet ist, so die Spekulation, werden es die Menschen schon hinnehmen.

An optimistischen bzw. extrem geschönten Rechnungen herrscht kein Mangel. Bei der Expertenbefragung des Ethikrates zum Kernkraftausstieg erläuterte einer der Wissenschaftler, daß es von sogenannten Expertisen nur so wimmele, “in denen die Kostensteigerungs-Schätzungen zum Kernkraftausstieg und der damit verbundenen Energiewende zwischen dem Faktor 1 und dem Faktor 100 liegen.”

Mit anderen Worten: Diese Expertisen sind zwar wissenschaftlich dekoriert, aber der größte Teil davon verdient die Bezeichnung Expertise nicht, was durch diese unglaubliche Streuung der Ergebnisse bewiesen wird.  Es handelt sich dabei vielmehr um Scharlatanerie und Gefälligkeits-„Gutachten“, die politisch genutzt werden. Die Energiewirtschaft ist ein durch eindeutige Daten und bekannte Abläufe präzise erfaßter Bereich, in dem die Gesetze der Mathematik bzw. der Betriebswirtschaft sowie die der Physik gelten und in dem es bei seriöser Herangehensweise vielleicht eine Streuung der Ergebnisse um den Faktor 1,5 aber niemals um den Faktor 100 geben kann.

Im Grunde kann aber jeder schon heute recht gut abschätzen, ob die Energiewende für ihn teuer wird: Der Schlüssel dazu sind die Vergütungssätze (Einspeisevergütung für Ökostrom gem. EEG) für jede Kilowattstunde (KWh) Wind-, Solar- und Biomassestrom im Vergleich zu den Gestehungskosten (ohne Steuern, Abgaben, Verteilungskosten, Gewinn) für Strom aus Kohle-, Kernkraft- und Gas-Dampf-Kombikraftwerke (GuD). Die Höhe der Einspeisevergütungen ist ja genau danach bestimmt worden, was die Erzeugung durch die betr. Energieanlagen kostet – plus einer Rendite. Deshalb sind die Einspeisevergütungen pro eingespeister Kilowattstunde (KWh) ein exzellentes Maß für den Vergleich – und für das, was die Stromkunden bei ihrem weiteren starken Ausbau erwartet.

Gestehungskosten für die konventionelle Stromerzeugung

– Braunkohlekraftwerke………………4,6 Cent / KWh (davon 20% Brennstoffkosten)
– Steinkohlekraftwerke……………….4,9 Cent / KWh ( davon 42% Brennstoffkosten)
– Kernkraftwerk (abgeschrieben)…2,2 Cent / KWh (davon 27% Brennstoffkosten )
– Kernkraftwerk-Neubau……………..5,0 Cent / KWh (davon 8,1% Brennstoffkosten)
– GuD-Gaskraftwerke…………………5,7 Cent / KWh (davon 74% Brennstoffkosten)
(Daten aus:Panos Konstantin: „Praxisbuch Energiewirtschaft“, 2009, VDI-Buch)

Einspeisevergütung gem. Erneuerbare Energien-Gesetz (für 2011)

– Windstrom:  Landanlagen 9,2 Cent / KWh
Offshoreanlagen 13,0 Cent / KWh
– Biomasse-Strom: Grundvergütung:
— bis 150 KW: ……………………….11,67 Cent / KWh, absinkend bis
— 5 MW – 20 MW: ……………………7,79 Cent / KWh
Dazu kommen zahlreiche Boni: Nawaro-Bonus incl. Gülle-Bonus,
Technologie-Bonus, Kraft-Wärme-Kopplungs-Bonus Formaldehyd-Bonus
– Photovoltaik-Solarstrom:
— Inbetriebnahme 1.1.- 30.6.2011: …28,74 Cent / KWh
— Inbetriebnahme 1.7.- 30.9.2011: …24,43 Cent / KWh

Da sich an den zusätzlichen Kosten wie Steuern und Abgaben nichts ändern würde, weil der Staat das Geld braucht und sich die Netzkosten auch noch wegen der gewaltigen Erweiterungen für den Nord-Süd-Transport des Windstroms massiv erhöhen würden, steigen selbstverständlich die Strompreise deutlich. Der ehemalige Wirtschaftsminister Brüderle legte am 21.3.2011 Eckpunkte für den Stromnetzausbau vor: “Für den ehrgeizigen Ausbau der erneuerbaren Energien würden etwa 3.600 km neue Leitungen benötigt.”
Die Deutsche Energie-Agentur dena rechnet jedoch mit erforderlichen 4.500 km an zusätzlichen Höchstspannungsleitungen. Der dena-Geschäftsführer Stephan Kohler erwartet einen Strompreisanstieg von 20% bei einem Kernkraftausstieg bis 2020/25.

Der VDE wies bereits in seiner Prognose von 2008 auch darauf hin, daß ein Netzausbau mit Hochspannungs-Freileitungen “zunehmend an der ablehnenden Haltung der Bürger scheitert.” Die Folge sei der Bau von unterirdischen Leitungen, die jedoch “das Drei- bis Sechsfache einer Freileitung kosten.”

Immerhin prognostizierten sowohl Kanzlerin Merkel als auch Herr Brüderle, daß auf die Verbraucher damit höhere Strompreise zukommen würden. Zahlen nannten sie nicht.
Im Dilemma zwischen Reaktorstillegungen, Klimaschutz-Verpflichtungen und drohenden Stromsperren tendiert die Regierung zu mehr Gaskraftwerken, da diese eine bessere CO2-Bilanz als Kohlekraftwerke haben und somit das „kleinere Übel“ darstellen – obwohl das die teuerste Art der konventionellen Stromerzeugung ist, deren Preis auch noch von Monopolisten abhängt.
Die Russen finden die deutsche Energiewende deshalb großartig: Gazprom-Chef Alexej Miller schätzt, daß schon bis Dezember 2011 der Preis für 1000 Kubikmeter Erdgas von heute 354 Dollar auf 500 Dollar steigen wird. Sie haben durch die Schlafmützigkeit der letzten deutschen Regierungen eine bequeme Monopolstellung bekommen, weil Deutschland seit vielen Jahren auf den Bau eines Terminals für LNG (verflüssigtem Erdgas) in Wilhelmshaven verzichtet hat, was die Anlandung von Erdgas aus anderen Lieferländern – z.B. aus Nordafrika – ermöglicht hätte. Unsere westeuropäischen Nachbarn haben diese Chance konsequent genutzt. Auch dieses Kapitel gehört zum Generalthema “Nichtexistenz einer deutschen Energiepolitik.”

Analysten gehen im Gegensatz zu der deutschen Rettungs-Vision “Gaskraftwerke statt Reaktoren” davon aus, daß eine durch Kernkraft-Abschaltung entstehende Versorgungslücke keineswegs durch neue Gaskraftwerke gefüllt werden kann. Sie sagen voraus, daß die Stromversorger erst dann in neue Gaskraftwerke investieren werden, wenn die Gasimport-Kapazitäten stark erhöht werden. Und damit meinen sie nicht noch mehr Leitungen zum Monopolisten Gazprom.

Wie wäre es dann mit Kohle ?
Erich Schmitz, Geschäftsführer des Vereins der Kohleimporteure, sagt: “Würden wir die Kapazität der jetzt vom Netz genommenen Atomkraftwerke vollständig durch Steinkohle ersetzen, müßten wie pro Quartal bis zu 3 Millionen Tonnen mehr einführen.” Und der Vorsitzende der Industriegewerkschaft IGBCE (Bergbau, Chemie, Energie) Michael Vassiliadis forderte bereits einen kräftigen Wiedereinstieg in die Kohleverstromung – Braun- und Steinkohle – bei einem Kernkraft-Ausstieg. Der SPD-Vorsitzende Siegmar Gabriel hat das vernommen und verwies bereits darauf, daß “wir die acht bis zehn Kohlekraftwerke brauchen, die sich derzeit im Bau befinden.” Offenbar sieht die SPD jetzt die Chance, ihre Atomausstiegs-Forderungen mit gewerkschaftlichen Wünschen in Einklang zu bringen.
Wie es aussieht, hat sich die Regierung völlig in eine Sackgasse hinein manövriert.  Sie wird die Kohleoption nutzen müssen, wenn sie nicht eine erneute Kehrtwendung („Wir brauchen die Kernkraft nun doch…“) machen will. Aber ganz ohne Kehrtwendungen geht es jetzt nicht mehr weiter: Ein plötzlicher Abschied von bislang unantastbaren Umweltzielen steht ins Haus.

Nach einer Studie des BDI kämen durch den Kernkraftausstieg bis 2020 Mehrkosten von 33 Milliarden Euro zusammen;
– davon 24 Mrd. Euro für Industrie- und Gewerbekunden
– und 9 Mrd. Euro für private Verbraucher.
Rechne man noch die Kosten für den Ausbau der “Erneuerbaren” und des Stromnetzes (s.o.) hinzu, würden aus den 33 Mrd. sogar 51 Mrd. Euro.

E.On-Chef Teyssen befürchtet bei steigenden Strompreisen eine De-Industrialisierung. 830.000 Arbeitsplätze seien in Gefahr.

“Wenn die energieintensive Grundstoff- und Chemieindustrien uns verlassen, ist das für die ganze Wirtschaft schlimm.”

In einer Wirtschaft ohne Grundstoffindustrie, ohne Stahl- und Aluminiumerzeugung, gebe es auch keine heimische Werkzeugmaschinenindustrie mehr.

“Dann werden auch keine Windkraftanlagen mehr bei uns gebaut.”

(Wirtschaftswoche 1.5.2011; http://wiwo.de/t/a/464720 )

Werden die Gewerkschaften dem zu befürchtenden Exodus der deutschen Industrie, vor dem bereits der EU-Energiekommissar Oettinger gewarnt hat, weiterhin tatenlos zusehen ?

Nr. 4: Das Märchen von den umweltfreundlichen “erneuerbaren” Energien

Dass Energie nicht erneuerbar ist, lernt man im Physikunterricht. Das widerspricht nämlich den Hauptsätzen der Thermodynamik. Deshalb sagt die Tatsache, daß die Deutschen einem energiepolitischen Gesetz diese falsche Bezeichnung gaben, bereits einiges über die Kenntnisse der Gesetzesmacher aus. Genauer ist die Bezeichnung regenerative Energien. Gemeint sind Windstrom, Solarstrom- und –Wärme, Wasserkraft-Strom, energetische Biomassenutzung und Geothermie.

Was die bisherige Biomasse-Nutzung anbelangt, hat Umweltminister Norbert Röttgen schon den Rückzug angetreten. In seiner Verteidigungsrede für den von den Autofahrern abgelehnten E 10 – Sprit behauptete er schon gar nicht mehr, daß dieser der Umwelt nutzen würde. Zu groß war die Kritik von allen Seiten, sogar vom hauseigenen Umweltbundesamt: Verbrennung von Lebensmitteln bei weltweit – gerade deshalb – steigenden Lebensmittelpreisen, Hunger, Abholzung von Tropenwäldern für den Anbau von Ölpalmen, riesiger Flächenverbrauch, Monokulturen, Rückgang der Artenvielfalt, großer Düngemitteleinsatz, dazu noch eine negative CO2-Bilanz.

Eine Studie des WWF beklagt den durch das EEG ausgelösten Kampf um Agrarflächen: Die EEG-Subvention liegt mit 3.000 Euro pro Hektar (ha) fast 10-fach über der EU-Subvention von 340 Euro/ha für traditionelle Bauern. die Landwirte geraten in Bedrängnis, da sie bei Neuverpachtung nicht mit den Betreibern der Biogasanlagen konkurrieren können. (FAZ vom 22.2.2011).

Eine dermaßen die Menschen und die Umwelt schädigende Energietechnik,
die wegen ihrer negativen CO2-Bilanz auch nicht das Etikett “erneuerbar” verdient, hat es noch nicht gegeben. Dennoch gehört auch diese Technik zu den Hoffnungsträgern der Energiewende, denn im Gegensatz zu Wind- und Solarstrom kann man mit Biogas zu jeder Zeit Strom erzeugen, obwohl statt dessen die Veredelung zu Erdgas und dessen Einspeisung in das Gasnetz die im Biogas steckende Energie wesentlich effizienter nutzen würde – was der deutlich kleinere Unfug wäre.
Aber seit die GRÜNEN an der Regierung waren, ist “erneuerbare” Stromerzeugung zu buchstäblich jedem Preis – siehe Photovoltaik-Solarstrom – ein energiepolitisches Prinzip jeder Bundesregierung. Auch wenn der hauptsächliche Energieverbrauch in unserem nicht vom Klima verwöhnten Land weit überwiegend in die Hausheizung geht und weil deshalb z.B. die Solarthermie, die Pelletheizung, die Wärmepumpe, die Modernisierung von Heizungsanlagen oder die Fernwärmenutzung Priorität vor jedem Stromerzeugungs-Krampf haben müßten.

Das wäre ideologiefreie Energiepolitik. Beschwichtigungsversuche unter Verweis auf die noch tief im Versuchsstadium steckende Biomassenutzung “der 2. Generation” (ohne Lebensmittel-Verbrennung) gehören zum Thema Hoffnungstechnologien – siehe das Märchen vom Technologiesprung – und sollten nicht ernst genommen werden, da dies bis zur Marktreife und –Durchdringung noch ca. 20 Jahre dauern wird.

Das Flächenverbrauchs-Argument trifft aber ebenso auf die Windkraft und den Solarstrom im Vergleich zu konventionellen Kraftwerken zu:

  • Windkraft: Um die Strommenge eines Kernkraftwerks der Größe des Meilers Philippsburg 2 (Nettoleistung 1.400 MW mit 7.500 Vollaststunden jährlich) zu erzeugen, wären 1049 Windräder an Land nötig.  Das Kernkraftwerk produzierte 2010 die Strommenge von 11.797 Gigawattstunden (11,797 Milliarden Kilowattstunden).
    Der Flächenbedarf für die Windräder wäre etwa 873-mal so groß wie für das Kernkraftwerk. Insgesamt würden sie 262 Quadratkilometer beanspruchen – die Fläche von 36.694 Fußballfeldern. Für den Ersatz von nur einem KKW. Würde Deutschland im Jahr 2050 seinen Strom komplett “erneuerbar” erzeugen, benötigten die Windräder eine Fläche von 5950 Quadratkilometern (an Land und im Meer). Das ist mehr als die doppelte Fläche des Saarlandes.
  • Biogas-Kraftwerke: Würde mit Biomasse – etwa Mais – das Gas erzeugt, um ein herkömmliches Gas-Dampf-Kombikraftwerk (GuD) zu betreiben, wären 667 Quadratkilometer Anbaufläche nötig. Dies entspricht etwa dem 11.500-fachen der GuD-Kraftwerksfläche und 93.417 Fußballfeldern.
    Hierzulande wären 10.100 Quadratkilometer nötig für den Biomasseanteil einer komplett auf “erneuerbaren” Quellen basierenden Stromerzeugung.  Das wäre dann 174.137-mal die GuD-Fläche – und entspricht 6 Prozent der Landwirtschaftsfläche in Deutschland.
  • Solarstromanlagen:  Für den Solaranteil am Strommix der Zukunft berechnete die T.U. München zusammen mit Siemens einen Flächenbedarf von 1.073 km2.
    Aus der DLR-Studie (s.u.) gehen 700 – 900 km2 hervor. Der größte Teil davon kann auf Dächern Platz finden.
    (Daten zu den 3 o.g. Stromerzeugungs-Methoden beruhen auf der “Leitstudie 2010” des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, DLR)

Im Vergleich: Ein 1.400-MW-Kernkraftwerk besetzt maximal 2 km2 an Fläche. Der neue 1.600-MW-Europäische Druckwasserreaktor der 3. Generation EPR (in Finnland und Frankreich im Bau) besetzt 60 Hektar = 0,6 km2. Für Steinkohlenkraftwerke gilt das Gleiche. Bei Braunkohlenkraftwerken muß der Tagebau eingerechnet werden: 10 – 20 km2.

Rechnet man die Ziele der Energiewende für den Anteil der “Erneuerbaren” an der Stromerzeugung in den Flächenverbrauch um, dann müßte Deutschland seine Landwirtschaft weitgehend einstellen – außer natürlich für Mais, Weizen und Raps.

Die Energiewende als ökologische Katastrophe ? Als Vorbild ungeeignet.

Nr. 5: Das Märchen vom großen Energie-Einsparpotenzial

Zum festen Bestandteil aller geschönten und grenzenlos optimistischen Prognosen über den kommenden Siegeszug der “Erneuerbaren” gehört das Märchen vom enormen Einsparungspotenzial an Primärenergie und insbesondere Strom. Denn setzt man große fiktive Einsparungsmöglichkeiten in seinem Konzept an, hat das den schönen Vorteil, daß man viel weniger regenerative Energiequellen und auch nicht so viele Stromspeicher braucht, um die Phantasieziele wenigstens auf dem Papier zu erreichen.

Kein Wunder also, daß auch wieder im Energiekonzept der Bundesregierung hoffnungsvolle Sätze stehen, wie

“In Deutschland bestehen weiterhin ganz erhebliche Potenziale zur Energie- und Stromeinsparung” und “In der deutschen Industrie besteht nach wissenschaftlichen Studien ein wirtschaftliches Einsparpotenzial von jährlich 10 Mrd. Euro.” Und dann auch noch: “(Es) bedarf aber noch vielfältiger Anstöße, um Deutschland auf den Weg zu einer der energieeffizientesten Volkswirtschaften der Welt zu bringen.”

In den quantitativen Zielen des Energiekonzeptes steht dann auch als eine der wichtigsten Vorgaben:

“Die Verminderung des Primärenergieverbrauchs bis zum Jahre 2050 um 50% gegenüber 2008; und bis 2020 eine Verminderung um 20%. Das erfordert pro Jahr eine Steigerung der Energieproduktivität um durchschnittlich 2,1%, bezogen auf den Endenergieverbrauch.”
Und weiter: “Wir streben an, bis 2020 den Stromverbrauch gegenüber 2008 in einer Größenordnung von 10% und bis 2050 von 25% zu vermindern.”

1. Zur Energieproduktivität:
Üblicher ist es, die Energieintensität einer Volkswirtschaft zu verfolgen, das ist diejenige Energiemenge, die zur Erzeugung eines bestimmten Brutto-Inlandsproduktes BIP erforderlich ist.
Gemessen wird sie international in Tonnen Öl-Äquivalent pro 1000 US-$ BIP.
Die Energieintensität ist somit umgekehrt proportional zur Energieproduktivität – die Wirtschaft arbeitet folglich rationeller, wenn die Energieintensität sinkt; also weniger Energie für den gleichen Produktionswert benötigt wird.
Die obige Forderung bedeutet also, daß die Energieintensität jährlich um 2,1% sinken sollte.
Zu den Tatsachen:
Das statistische Bundesamt hat berichtet, daß die Energieintensität in Deutschland vom Jahre 1991 – das man mit 100 Punkten angesetzt hat – bis zum Jahre 2006 auf 80,5 Punkte, also um 19,5%, zurückgegangen ist.  Und das ganz ohne Energiekonzept einer Regierung, sondern durch die ständigen Bemühungen der Industrie, die die Aufgabe der rationellen Energieverwendung seit den 50er Jahren als eine Selbstverständlichkeit systematisch betreibt.

Die Energieintensität ist folglich 15 Jahre lang mit durchschnittlich 1,3% jährlich gesunken – und das ist ein großartiges Ergebnis. Diese unter hohen Kosten und Anstrengungen über einen langen Zeitraum erzielte Erfolgsquote kann nicht durch das Bedrucken von Papier mit der Zahl 2,1% erhöht werden.

Interessant ist auch ein Blick auf die Nachbarländer: Unter 25 europäischen Ländern liegt Deutschland in der Spitzengruppe an 5. Stelle bezüglich einer niedrigen Energieintensität.  Geringfügig besser sind Dänemark, Irland, Östereich und Italien. Berücksichtigt man aber die Tatsache, daß Deutschland mit seiner erfreulicherweise noch vorhandenen Schwerindustrie sowie weiteren energieintensiven Grundstoffindustrien und dem Maschinen- und Fahrzeugbau eine Industriestruktur besitzt, die wesentlich stärker als die der genannten Länder ist und deshalb für seine Produktion auch mehr Energie benötigt, dann erkennt man, daß Deutschland hier unter den Industrieländern eine Spitzenposition einnimmt.
Es bedarf deshalb keiner “Anstöße” durch eine Regierung, “um Deutschland auf den Weg zu einer der energieeffizientesten Volkswirtschaften der Welt zu bringen”, denn Deutschland ist längst der Spitzenreiter.

2. Zum Energieverbrauch, speziell zum Stromverbrauch
Auch hierzu gibt es für jedes Jahr präzise Zahlen.
Der Bruttostromverbrauch betrug in den alten Bundesländern:

– 1981 : 375 Mrd. KWh
– 1995:  462 Mrd. KWh

Das war eine Steigerung von 23,2% in 15 Jahren.

In Gesamtdeutschland verlief der Stromverbrauch wie folgt:

– 1990:  550,7 Mrd. KWh
– 1991, 1992 und 1993 ein Rückgang um 4,2% bis auf 528,0 Mrd. KWh
– 1994 bis 2007 ein stetiger Anstieg auf 618,1 Mrd. KWh
– 2008 und 2009 ein Rückgang um 5,8% auf 582,5 Mrd. KWh
– 2010 mit einem kräftigen Anstieg um 4,3% auf den Endstand von 607,5 Mrd. KWh

Das war eine Steigerung von 10,3% in 20 Jahren.

Daraus kann man folgende Erkenntnisse ableiten:

– Der Stromverbrauch steigt stetig und nur Wirtschafts- und Finanzkrisen können diesen
Trend kurzfristig unterbrechen.
– Das Wirtschaftswachstum des Industrielandes Deutschland führt automatisch zu
einem Anstieg des Stromverbrauchs.
– Die dank der Anstrengungen der Industrie sinkende Energieintensität – s.o. –
verlangsamt den Anstieg des Stromverbrauchs – aber es bleibt ein Anstieg.
– Der einzige Weg zu einem deutlichen Rückgang des Stromverbrauchs ist eine harte
Wirtschaftskrise. Genau das hat man beim Zusammenbruch des Ostblocks gesehen.

Insofern sind die Wunschzahlen im Energiekonzept zu einer Verringerung des Stromverbrauchs wirklichkeitsfremd. Sie sprechen ein hartes Urteil über das Niveau des Sachverstands und das Vorherrschen reinen Wunschdenkens bei den Verfassern.  Und ein ebenso hartes Urteil über die Regierung.

Wenn es der Regierung um eine realistische Energiepolitik ginge, hätte sie z.B. die VDE-Prognose von 2008 “Effizienz und Einsparpotenziale elektrischer Energie in Deutschland – Perspektiven bis 2025 und Handlungsbedarf” beachtet und ernst genommen. Darin wurden die tatsächlich noch vorhandenen Einsparpotenziale identifiziert, vor allem bei:

– Kraft- und Wärme-Kopplung;
– Haushaltsgeräten;
– Wirkungsgraden von Kleinmotoren;
– und der Optimierung von Gesamtanlagen.

Es wurden optimistische und pessimistische Szenarien durchgerechnet und das dazwischen liegende, wahrscheinliche Ergebnis präsentiert:

“Unter der Annahme realistischer Verbrauchs- und Effizienzprognosen wird der Stromverbrauch bis 2025 um rund 30% zulegen.”

Der VDE erklärte zu diesem Ergebnis:

“Bei diesem Szenario gibt es eine deutlich verbesserte Effizienz der Stromnutzung (s.o), jedoch einen Mehrverbrauch bei neuen und zusätzlichen Anwendungen.”

Man benötigt wenig Phantasie, um sich vorzustellen, was aus den “ehrgeizigen” (ein von vorsichtigen Kritikern an Stelle des Wortes “unrealistisch” gern benutztes Adjektiv) Zielen des Energiekonzeptes der Bundesregierung geworden wäre, wenn man den Schätzungen diesen Anstieg des Stromverbrauchs zusammen mit der Speicher-Misere und den absehbaren Stromnetz-Engpässen zu Grunde gelegt hätte.

Nr. 6: Das Märchen von den neuen Stromspeichern

Seit der Einführung des Erneuerbare Energien-Gesetzes EEG, mit dem der Wetter- und Tageszeit-abhängige, deshalb wild schwankende und unzuverlässige Wind- und Solarstrom massiv durch Zwangssubventionen über den Strompreis gefördert wird, sind 10 Jahre vergangen. Daß dieses Stromangebot, das für die Stromnetzbetreiber der reine Alptraum ist, bei Erreichen einer bestimmten Größe mit seinen schnellen Schwankungen die Stabilität des Netzes ruiniert und damit durch Blackouts die Stromversorgung gefährdet ist, haben die seither drei Regierungen 10 Jahre lang nicht bemerkt.  Sie haben aber in dieser Zeit fleißig neue Windparks und Solarstrom-Farmen eingeweiht, was gute Pressefotos einbrachte.

Jetzt aber ist Groschen Nr.1 gefallen, nachdem die Warnungen immer unüberhörbar wurden: Man sah tatsächlich ein Problem mit dem Ökostrom. Anschließend folgte die Erkenntnis: Wenn die zum Ausgleich dieser Schwankungen eingesetzten konventionellen Kraftwerke nicht mehr ausreichen, braucht man riesige Stromspeicher. Dann fiel Groschen Nr.2: Diese Speicher hatte man gar nicht.  Es gibt zwar einige Pumpspeicherwerke, aber deren Speicherleistung von 6.020 MW deckt im Idealfalle – fast leere Speicher bei Beginn der Starkwindphase – nur 17% Prozent der bereits heute benötigten Kapazität ab (s.u.).

Die VGB PowerTech hat zu dieser Situation folgendes veröffentlicht:

Ende 2010 hatte Deutschland:
– 25.777 Megawatt (MW) an installierter Windstrom-Kapazität (mit einem jährlichen durchschnittlichen Nutzungsgrad von 20 %);
– und 9.800 MW an Photovoltaik-Kapazität (mit 10 % Nutzungsgrad).
Kohle- und Biomasse-gefeuerten, Kernkraft- und Pumpspeicherwerken haben hingegen Nutzungsgrade von 60 bis 100 %.

Angenommen, daß die von dieser großen Wind- und Solarstrom-Kapazität in einer Starkwindphase eingespeiste Leistung nur 10.000 MW beträgt, müßten bereits Speicher bereit stehen, die diese Leistung für 30 Stunden aufnehmen, also eine Speicherkapazität von 300.000 MWh (Megawatt-Stunden) besitzen.  Die deutschen Pumpspeicherwerke haben aber nur eine Gesamtleistung von 6.020 MW. Selbst wenn man annimmt, daß zu Beginn dieser Starkwindphase alle deutschen Pumpspeicherkraftwerke fast leer sind – eine unrealistische Annahme – dann könnten diese Speicher nur eine Energiemenge von 50.000 MWh aufnehmen, also gerade einmal 17 % der erforderlichen Menge.  Es bliebe nur die Wahl zwischen sofortiger Abtrennung der Windräder vom Netz oder Netzzusammenbruch. Auch bei einem gerade noch möglichen Ausbau der Pumpspeicherwerke könnte maximal eine Erhöhung der Speicherkapazität von 3 % erreicht werden. (Prof. Dr. Helmut Alt, FH Aachen).

Was tun ?
Auf die unangenehmen Erkenntnisse folgte eine politische Lösung: Es begann entsprechend dem “Märchen vom Technologiesprung” mit völlig neuen Stromspeichern, die bald die Lösung bringen würden.  An einen riesigen Ausbau der Pumpspeicher, die leider die einzig verfügbare und auch nur mit geringen Verlusten von etwa 20 bis 25% arbeitende Speichertechnik ist, wagte man gar nicht erst zu denken. Mit Recht, denn die Bürgerproteste, die den Bau sowohl des vermutlich letzten großen Pumpspeicherwerks Atdorf/Schwarzwald, das eine Leistung von 1.400 MW haben soll, sowie auch die Baupläne wesentlich kleinerer Anlagen begleiten, machen wenig Hoffnung (s.u.). Eine Regierung, die eine ehrliche und rationale Energiepolitik betreibt, würde nun nach dieser Erkenntnis die Errichtung aller neuen Windkraftanlagen und auch Photovoltaikanlagen stoppen und vielleicht noch versuchen, den immer wahrscheinlicher werdenden Blackout durch raschen Zubau von teuren, schnellen Gasturbinen-Kraftwerken unwahrscheinlicher zu machen.

Die Bundesregierung aber macht das Gegenteil: Noch stärkerer Ausbau von Offshore-Windstrom und unveränderte Förderung von Solarstrom stehen im BMU-Entwurf des Erfahrungsberichts 2011 zum EEG.  Im Gegenzug will man die Abschaltung der Kernkraftwerke, die – allgemein unbeachtet und in der deutschen Fundamental-Ablehnungsstimmung auch unangenehm – tatsächlich die heute schnellste Leistungsregelung (Lastfolgeregelung) aller Kraftwerksarten (außer Gasturbinen) bieten und ironischerweise die sicherste Stütze für den Windstrom darstellen.
Aber man hat versäumt, diesen Beitrag der Kernkraftwerke rechtzeitig herauszustellen. Jetzt noch damit zu kommen, traut sich niemand mehr.

Damit verschärft die Regierung das Problem – und verlagert es teilweise auf unsere Nachbarn, die seit der Abschaltung der ersten 7 Kernkraftwerke kräftig Importstrom liefern und einigermaßen besorgt sind (siehe: Das Märchen vom deutschen Vorbild, ebenfalls: Das Märchen von der Überflüssigkeit der 7 abgeschalteten Kernkraftwerke).

Das von ihr selbst verschuldete und jetzt nochmals verschlimmerte Problem der Versorgungs-Unsicherheit bekämpft die Regierung nunmehr rhetorisch durch das Beschwören von neuen Speichertechniken, die es allerdings erst einmal zu entwickeln gilt.

Am 21. April 2011 stellte dann die Regierung eine gemeinsame „Förderinitiative Energiespeicher“ vor, in deren Einleitung nach der Zitierung des Energiekonzeptes vom 28.9.2010 und dessen unglaublich hoch gesteckten Zielen der bemerkenswerte Satz steht: „Leider stehen den notwendigen Fortschritten auf dem Gebiet der Energiespeicher vielfältige und nach wie vor zum Teil grundlegende (!) technologische Hürden entgegen.“ Dieser Mut zur Wahrheit ist zu begrüßen. Es stellt sich dann aber die Frage, wie man angesichts dieses Fehlens der wichtigsten Schlüsseltechnik für die stärkere Nutzung von Wind- und Solarstrom überhaupt dieses Energiekonzept beschließen konnte.

Die großen und wirtschaftlichen Stromspeicher waren im September 2010 noch die Katze im Konzept-Sack; schon im April 2011 stellt sich nun regierungsamtlich heraus, daß in dem Sack gar keine Katze drin ist. Daß die Förderinitiative Energiespeicher von drei Bundesministerien (BMBF, BMWi und BMU) präsentiert wird, zeigt zugleich die Zersplitterung der Zuständigkeiten.

Unter den im Förderkonzept genannten Speichertechnologien ist einzig die „Entwicklung von großen zentralen adiabatischen Druckluftspeichern“ eine für den genannten Zweck der Netzstabilisierung interessante und brauchbare Möglichkeit. Alle anderen dort genannten Techniken haben entweder andere Anwendungen – vor allem Elektroautos (siehe das entsprechende Märchen) – oder sind noch viel weiter von einer Realisierung entfernt, als es die adiabatischen Druckluftspeicher sind – so die „unterirdischen Pumpspeicherwerke“.

Die Hoffnungen der Regierung auf irgendwann verfügbare große und bezahlbare Stromspeicher ruhen auf folgenden Techniken:

1. Druckluftspeicher
Der zu speichernde Strom treibt Kompressoren an (Wärmeverlust), die Luft in unterirdische Kavernen pressen. Später treibt diese Druckluft Turbinen und diese wiederum Stromgeneratoren an, die den Strom ins Netz einspeisen. Bisher mußte die komprimierte Luft zusätzlich mit einer Gas-Zusatzheizung auf hohe Turbinen-Eintrittstemperatur gebracht werden; eine verlustreiche Technik.

Es existieren weltweit zwei Prototypanlagen, eine in Huntorf/Deutschland und eine in McIntosh/USA – letztere nutzt bereits einen Teil der beim Verdichten entstehenden Verlustwärme (Rekuperator-Technik).  Das Aushöhlen der Kavernen ist zudem ein Umweltproblem. Deshalb ist gegenüber den nur 20 bis 25% Verlust bei den Pumpspeicherwerken der bislang erreichte technische Stand der Druckluftspeicher völlig unbefriedigend. Man will deshalb künftig versuchen, durch zusätzliche Wärmespeicher die bei der Kompression entstandene Verlustwärme aufzufangen und sie der zu verdichtenden Frischluft zuzuführen (adiabatische Kompression), was die Gas-Zusatzheizung im Idealfalle überflüssig macht und für einen Speicherwirkungsgrad von geschätzt 71% in der Nähe des Niveaus der Pumpspeicherwerke sorgen würde..

Ein erstes Entwicklungsprojekt für adiabatische Druckluftspeicherung namens ADELE stellte am 22.11.2010 die RWE Power zusammen mit ihren Partnern General Electric, Züblin und der DLR in Staßfurt/Sachsen-Anhalt vor. Dort betreibt RWE bereits einen großen Erdgasspeicher in den Salzformationen des Staßfurter Sattels. Zuerst sollen lt. RWE-Vorstand Prof. Gerd Jäger folgende Voraussetzungen geschaffen werden: „Erfolgreiches Abschließen der technischen Untersuchungen und Planungen; Finanzierung einschließlich der erforderlichen (!) Förderung; Geologie des Standortes.“
Zu den technischen Entwicklungsaufgaben derartiger Speicher gehören:

  • Die Kompressionswärme bei sehr hohen Drücke (bis 150 bar) und Temperaturen (bis 650 Grad) zu speichern. D.h. die Entwicklung von Hochtemperatur- Wärmespeichern (keramische oder Flüssigsalz-Speicher) mit einer Kapazität von bis zu 1200 MWtherm : DLR Stuttgart
  • Neuentwicklungen der Hochdruckverdichter, um hohe Austrittstemperaturen zu erreichen; hoher Wirkungsgrad, variabler Durchsatz, schnelle Verfügbarkeit in wenigen Minuten
  • Luftturbinen, die durch Expansion der verdichteten Heißluft auf Atmosphärenniveau Leistungen von 300 MW erreichen. Das bedeutet hohe Leistungsdichte, hohe Eintrittstemperatur, große Volumen-Ströme und –Änderungen, hoher Wirkungsgrad über den gesamten Lastbereich bei niedrigen spezifischen Kosten;

Ein derartiges Speicherkraftwerk arbeitet wirtschaftlich, wenn die Druckluft maximal eine Woche gespeichert werden kann. Mit dem Bau der ersten Demonstrationsanlage soll ab 2013 begonnen werden.
Es soll eine Speicherkapazität von max. 360 MWh und eine elektrische Leistung von 90 MW haben, womit nach RWE-Angaben über etwa 4 Stunden rund 50 Windräder ersetzt werden könnten. Ende 2010 standen in Deutschland bereits 21.607 Windräder mit einer installierten Maximalleistung von 27.214 MW.

Diese Technik ist vielversprechend und vermutlich realisierbar. Aber sie befindet sich gerade am Anfang und die Erfahrungen mit vergleichbaren Entwicklungen lassen einen Zeitbedarf bis zu einem umfangreichen und damit wirksamen Ausbau von fertig entwickelten und erprobten Speichern im Netz von 25 bis 30 Jahren erwarten.
Sinnvoll, aber viel zu spät, um die akuten Probleme im deutschen Stromnetz zu lösen und ebenfalls viel zu spät, um einen Beitrag zur Verwirklichung des Energiekonzepts der Bundesregierung zu leisten.

2.  Die Seekabel-Verbindung zu den norwegischen Wasserkraftwerken.
Ein solches Kabel soll es bis Anfang 2017 geben: Das 530 km lange Nord Link. Es soll 1.400 MW übertragen. Das entspricht der Leistung eines Kernkraftwerks und gerade einmal 4 Prozent der schon jetzt in Deutschland installierten Windstromleistung. Fünf bis zehn dieser Seekabel wären wohl nötig, geplant sind sie nicht, und es gibt noch andere Probleme: Die meisten norwegischen Wasserkraftwerke sind keine in beiden Richtungen (bergauf und bergab) arbeitenden Pumpspeicherwerke. Sie müßten teuer und langwierig umgebaut werden – wenn es die Norweger überhaupt wollen.
Außerdem wollen alle Nordseeanrainer, die ebenfalls Windkraftanlagen gebaut haben, ebenfalls mit Seekabeln an die norwegische Wasserkraft heran. Holland hat es schon getan. Damit fällt für jeden weniger Speicherkapazität ab. Und schließlich: Schon jetzt kämpfen Bürgerinitiativen in Norddeutschland gegen die Umspannstation an Land und die neuen Hochspannungsleitungen.

3. Elektroautos – siehe “Das Märchen vom Elektroauto als Stromspeicher”.

4. Pumpspeicher-Kraftwerke
Obwohl klar ist, daß die Leistung der deutschen Pumpspeicherwerke bei weitem nicht ausreicht, werden hier die letzten Planungen für Neubauten und Erweiterungen vorgestellt:

  • Atorf/Südschwarzwald
    Bauherr: Schluchseewerke. Geplante Leistung 1.400 MW. Zwei weitere Staubecken und ein Kavernenkraftwerk. Inbetriebnahme 2020 und 2030. Speichervermögen 3,7 Mrd. KWh. Die dena (Deutsche Energieagentur) stellte dazu fest, daß auch dieses neue Werk nur 8% der Strommenge puffern könne, die die Wind- und Solaranlagen bereits im Jahre 2009 erzeugt hätten. Der Schwarzwaldverein als Interessenvertreter der Bevölkerung hatte in den Anhörungen kritisiert, die “Region dürfe nicht bloß das Objekt für energiewirtschaftliche Ausbeutung werden.” Die Vertreter des EVU räumten ein, daß sich die Landschaft deutlich verändern werde, “da werde man sich sicher erst dran gewöhnen müssen.” Der Kreisverband der B90/Die Grünen / Waldshut sprach sich gegen das Projekt aus.
  • Riedl/Bayern
    Geplante Leistung 300 MW. Bauzeit bis 2018. Das Projekt ist politisch umstritten; eine Bürgerinitiative hat sich dagegen gebildet.
  • Schweich/Mosel
    Bauherr: Stadtwerke Trier. Geplante Leistung 300 MW. Inbetriebnahme 2017 – 2021. Neues Projekt; noch keine Reaktionen aus der Bevölkerung.
  • Blautal / Birkhau
    Bauherr: Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm. Geplante Leistung 60 MW. Die Planung begann Mitte 2005; massive Bürgerproteste in Arnegg und Markbronn führten zu erheblichen Planungsänderungen – auch bezüglich des Ortes der Anlage. Zur Zeit werden Sicherheitsbedenken geltend gemacht; der Widerstand hält auch nach 6 Jahren an; ein Baubeginn ist nicht absehbar.

Die Deutschen haben in den vergangenen 20 Jahren gelernt, daß sie mit Bürgerinitiativen recht erfolgreich gegen Bauprojekte aller Art vorgehen können. Besonders die GRÜNEN haben das vorgeführt. Inzwischen hat sich das Spektrum der zu verhindernden Vorhaben auf nahezu alles ausgedehnt und es sind jetzt besonders die angeblich dem Umwelt- oder Klimaschutz dienenden Projekte, die den stärksten Widerstand hervorrufen.  Windräder, Hochspannungsleitungen für die Energiewende, Erdspeicher für CO2, Transformatorstationen für das Seekabel, großflächige Photovoltaikanlagen, Biogasanlagen – und besonders Pumpspeicherwerke, die extreme Eingriffe in die Landschaft verursachen. So werden selbst die wenigen theoretisch noch möglichen neuen Speicherwerke faktisch unrealisierbar.

Es gibt außerhalb des Energiekonzepts weitere Vorschläge für große Stromspeicher,
die sich aber alle durch immense Kosten und meist auch größte Verluste im Bereich von 70 bis 80 Prozent auszeichnen. So gehören alle Vorschläge, die mit einer elektrolytischen Spaltung von Wasser durch Windstrom beginnen und danach den entstandenen Wasserstoff, der ja nur noch ein Brenngas ist, wieder in Strom zurück verwandeln wollen (mit Gasmotoren oder gar teuren Brennstoffzellen), zu der Gruppe kostspieligster Energievernichtungsanlagen. Trotzdem werden solche Vorschläge selbst
in bislang seriösen Zeitschriften kritiklos als Zukunftstechnologien vorgestellt. Ein typisches Merkmal aller dieser Technikvorschläge ist das absichtliche Weglassen aller Angaben zum Gestehungspreis einer Kilowattstunde und zu den Kapitalkosten, die jedes von der Anlage erzeugtes Kilowatt Leistung verursacht. Am Fehlen dieser Angaben kann man gut die fehlende Seriosität sowohl der Erfinder und Anbieter als auch der Journalisten erkennen.

Es gibt noch eine weitere schlechte Nachricht – und sie ist von grundsätzlicher Natur: Stromspeicher können nicht den kompletten Bedarf an Reservekraftwerken für den Ausgleich der Einspeise-Schwankungen ersetzen: Sie reduzieren nur den notwendigen Netzausbau und teilen sich die Spitzenlastversorgung mit schnell regelbaren Gaskraftwerken.

Fazit
Die einzigen genügend großen Stromspeicher, mit denen man überhaupt rechnen kann, sind die noch zu entwickelnden adiabatischen Druckluftspeicher – und sie kommen viel zu spät, während der Ausbau von Windstrom und Solarstrom immer weiter geht.  Das europäische Verbundnetz kann deren Schwankungen bald nicht mehr auffangen und ausgleichen. Im Gegenteil: Um nicht in das absehbare Chaos im deutschen Verbundnetz hineingezogen zu werden, müßten sich unsere Nachbarn abkoppeln. Diese Entwicklung ist wohl zwangsläufig. Aber die Regierung hat anscheinend die Hoffnung, daß sie die Medien beruhigen und bis zur nächsten Bundestagswahl Zeit gewinnen kann, bevor die Probleme übermächtig werden.
Dann wird man weiter sehen.

Nr. 7: Das Märchen vom Elektroauto als Stromspeicher

“Millionen von Elektroautos können mit ihren Batterien das Speicherproblem des Wind- und Solarstroms lösen”. So oder so ähnlich liest man es häufig. Eine doppelte Illusion: In den nächsten 10 –15 Jahren wird es keine nennenswerte Anzahl von Elektroautos geben, da es trotz des technischen Wunderglaubens von Politikern, die selbst allen technischen Fächern ziemlich fern stehen, noch sehr lange keine bezahlbaren, für den Winterbetrieb geeigneten und mit ausreichender Energiekapazität ausgestatteten Batterien geben wird. Die sehr deutlichen Warnungen der Fachleute der physikalischen Chemie werden geflissentlich überhört. So betonte Christoph Huß von der VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik

“daß wir nicht vergessen dürfen, daß die technisch-physikalischen Grenzen elektrochemischer Energiespeicher nicht durch politische Sonntagsreden außer Kraft gesetzt werden können.“

Illusion Nr.2:
Selbst wenn es einmal eine größere Anzahl von Elektroautos gibt, wird kaum einer der Besitzer bereit sein, es per Netzanschluß und Datenleitung dem Stromversorger zum Ausgleich von dessen Einspeisungs-Schwankungen zu überlassen – also die Autobatterie je nach Bedarf des EVU zu laden oder zu entladen. Denn dem E-Auto-Besitzer wird vom Hersteller sehr deutlich klar gemacht, daß die Lebensdauer seiner teuren Batterie nicht etwa durch ihr Alter, sondern allein durch die Anzahl der Lade-Entlade-Vorgänge bestimmt wird. Wer sich auf die Benutzung seiner Antriebsbatterie als beliebig auf- und entladbarer Speicher für seinen Stromversorger einläßt, verkürzt die Batterielebensdauer erheblich. Das müßte zu ganz erheblichen Nutzungszahlungen der Stromversorger führen, zu denen sie wohl kaum bereit wären.

Der Glaube an das Elektroauto als umweltfreundliches Verkehrsmittel könnte sich sehr leicht in sein Gegenteil verkehren, wenn die abgeschalteten Kernkraftwerke – wie abzusehen ist – in erster Linie durch neue Kohlekraftwerke und ergänzend durch Gaskraftwerke ersetzt werden. Ohne regenerative Energien aber wäre der grüne Plan ein Eigentor: Wenn aus der Steckdose neben Import-Atomstrom viel mehr Kohlestrom kommt, dann “ist jeder gefahrene Kilometer mit einem E-Auto deutlich CO2-intensiver als sein konventionell betriebenes Gegenstück”, erklärt Lino Guzzella, Professor für Thermotronik der ETH Zürich. Ein Großeinsatz von E-Autos würde den Klimawandel beschleunigen, statt ihn zu bremsen – falls die Theorie vom CO2 als das Klima beeinflussendes Spurengas überhaupt stimmt. Aber das ist ein anderes Gefechtsfeld. (Jan-Philipp Hein, FOCUS 18 / 2011).
Die Politiker-Vision vom elektrisch angetriebenen Autoverkehr gab es übrigens schon einmal: Die Regierung von Bundeskanzler Kohl hatte bereits im Jahre 1992 die neue Elektroauto-Epoche angekündigt.  Zwischen 1992 und 1995 führte die Regierung – begeistert befürwortet durch Forschungsminister Heinz Riesenhuber und eine gewisse Angela Merkel, Umweltministerin, – einen großen Feldtest für Elektroautos auf Rügen durch. Und der damalige Innenminister Manfred Kanther gab das Ziel aus, daß mindestens 10 Prozent aller neu zugelassenen KFZ im Jahre 2000 Elektroautos sein sollten. Das erleben wir nun zum zweiten Mal.

(Lesen Sie hier den zweiten Teil der Dreizehn Energiewende-Märchen)

(Artikel zuerst erschienen auf der Achse des Guten)

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71 Kommentare
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  1. Klasse Artikel, klare Ansagen. Solle niemand später in diesem Lande behaupten können: er „hätte es nicht wissen können“ -- wie nach ’45.

    Aber man muss zugeben: sind die verantwortlichen Politiker der Koalition denn erwas anderes als getriebene Hunde? Merkel hat doch nicht ohne Not ihren Energiekurs geändert. Selbst wenn sie wollten, was sollen die denn machen? Eine vernünftigere Energiepolitik käme für die Koalition dem politischem Selbstmord gleich. Hunderttausende fanatisierte und hysterisierte Anti-Atom-Paniker in irrationalem Glauben an „Erneuerbare“ Energiequellen durch Pseudo-„Experten“ bestärkt, sind wohl kaum noch zur Besinnung zu bringen. Sie würden das Regierungsviertel belagern, angetrieben von sensationsgeilen, und grün-ideologisierten Massenmedien.

    Gut, Geschichte wiederholt sich nicht. Nicht genau so. Aber irgendwie lässt mich die Situation heute schon an die vor der Machtergreifung Hitlers denken. Auch ihm standen fanatisierte Massen zur Seite. Gut, heute ist es keine Einzelperson, sondern eine kollektive Öko-Machtelite, dies sich für bessere Menschen hält, allein fähig in eine angeblich bessere Welt zu führen. Politisch-ideologisch derart verblendet auch noch zu glauben, mit Erneuerbaren Energien gäben sie der Welt ein Vorbild.

    Das die jetztige Bundesregierung nicht wiedergewählt werden wird, ist wohl ziemlich sicher. Nach der Grünen Machtergreifung dürfte die Demontage der Energieversorgung dieses Landes noch ungebremster vorangehen.

    Ich fürchte das Schiff muss erst gegen den Felsen fahren, ehe diese Irren zur Besinnung kommen. Ich fürchte, wir alle werden den Preis für diese öko-grüne Realitätsflucht zahlen müssen. Wir sitzen mit drin in diesem Dampfer.

    P.S.: was lese ich da gerade? Auf dem G8-Gipfel haben Russland, Japan und Kanada erklärt, sich entgültig vom Kyoto-Protokoll zu verabschieden, die USA bekräftigten ausserhalb zu bleiben. Und KEIN Wort davon in den deutschen Medien!

  2. „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

  3. Lieber Herr Keil

    Meinen herzlichsten Dank für diesen ausgezeichneten Artikel., erspart es mir doch die Arbeit, den ganzen Irrsinn auf den Punkt zu bringen (zumal sich Ihre Text auch viel besser liest, als mein Gestammel).

    Der Drops ist gelutscht…….Galgenfrist bis 2021……..aber knallen wird es schon früher, jede Wette.

    Dieses Jahr haben wir eine gefährlich schizophrene Situation. Einerseits haben die Netzbetreiber alles mögliche und auch unmögliche getan, das trotz Moratoriums das Stromnetz nicht zusammengebrochen ist.
    Toll sagen die Grünbesudelten, geht ja auch ohne Kernkraft……………und wäre doch aus irgendeinen Grund der Black-Out eingetreten……….denn hätten die selben Leute gesagt, das haben die bösen EVU mit Absicht oder aus Unfähigkeit gemacht.

    Tja, nun fallen bei vielen Großkraftwerken die dringend nötigen Revisionen flach, werden Wartungen von Überlandleitungen auf Bitten der Regulierungsbehörden ausgesetzt………….tja, alles um die große Energielüge ja so lange wie möglich aufrecht erhalten zu können.
    Wenn uns dann diese Kraftwerke im Winter, bei Volllast um die Ohren fliegen………..dann wirft man den Versorgern wieder vor, das ganze Jahr nur gegammelt zu haben und alles nur noch auf Verschleiss zu fahren.

    Sie haben vollkommen recht, das ist ein Nachruf (ein verdammt guter)…………die Weichen in Richtung Blacky sind gestellt………nun können wir alle nur noch brav abwarten, wann es das deutsche (eventuell sogar das europäische) Stromnetz zerfetzen wird.
    Zumindesten haben wir ja schon mal eins erreicht, Dank deutschen Moratoriums sind die Strompreise in ganz Europa in die Höhe geschnellt……………..da freut sich doch der Fiskus, Dank erhöhter Einnahmen mittels Mehrwertsteuer, gelle.

    Wir haben fertig……..Flasche leer.

    Onkel Heinz……..mit Wut und Galgenhumor im Bauch.

  4. Danke für diesen hervorragenden, strigenten Artikel- auch wenn er leider nichts bewirken wird. Nutzlos ist er dennoch nicht. Er wird davon zeugen, das es auch in Deutschland noch klare Köpfe gegeben hat und nicht das gesamte Volk dem grünen Wahnsinn nachgerannt ist. A propos Wahnsinn- nachrennen- hatten wir das vor historisch nicht allzu kurzer Zeit hierzulande nicht schon mal in einer anderen Farbe? Ich komme darauf, weil ich kürzlich unbeabsichtigterweise an den Rand einer der sogenannten „Anti-Atom-Demonstrationen“ geraten bin und mir bei diesem Anblick spontan der Ausdruck „Eloquenz des schnalzenden Wahnsinns“ eingefallen ist. Eigentlich, wie es mir schien, eher unmotiviert und durch das Gesehene keinesfalls zu rechtfertigen (Zumindestens von „Eloquenz“ konnte bei den Demonstrationsteilnehmern in keiner Weise die Rede sein). Auf der Heimfahrt fiel es mir dann ein: Ich hatte diese Sentenz bei Klemperer, Lingua Tertii Imperii, gelesen, der damit die Aufforderung eines Gauleiters in den letzten Tage des III. Reiches kommentiert, die Kinder und Alten sollten „Schnee in die Flüsse und Bäche schippen, damit sie aufschwellen und den Feind festhalten“ (ebenda). Sprache, die für sich dichtet und denkt…. Ein böses Zeichen.

  5. @multiverus

    Gut, Geschichte wiederholt sich nicht. Nicht genau so. Aber irgendwie lässt mich die Situation heute schon an die vor der Machtergreifung Hitlers denken. Auch ihm standen fanatisierte Massen zur Seite.

    Auch wenn sich Geschichte nicht wiederholt, ist die Strategie doch eine sehr ähnliche: Dem Volk muss nur das jeweilige Feindbild in die Köpfe gepflanzt werden, dann lässt es sich prima als Waffe im politischen Kampf benutzen. War dies bei Hitlers Machtergreifung die „Gefahr durch das Weltjudentum”, so heißt dieses Feindbild heute „Kapitalismus, der die Welt zerstört”, und die Parolen heißen „Nachhaltigkeit”, „kohlenstofffreie Gesellschaft” und „Klimagerechtigkeit”. Da den Strategen der Großen Transformation klar ist, dass ihre Ziele in demokratischen Gesellschaften nicht in der gewünschten Weise und Geschwindigkeit durchsetzbar sind, gilt es, den schlimmsten Feind, die DEMOKRATIE, schleunigst abzuschaffen (was Mitglieder des WBGU-Politbüros wie Schellnhuber und Leggewie natürlich kategorisch leugnen).

    Das die jetztige Bundesregierung nicht wiedergewählt werden wird, ist wohl ziemlich sicher. Nach der Grünen Machtergreifung dürfte die Demontage der Energieversorgung dieses Landes noch ungebremster vorangehen.

    Das wird zudem zu einer Kettenreaktion. Basisindustrien wie Stahl- und Aluminiumindustrie, auf denen unser bisher stabiles Wirtschaftssystem aufbaut, beginnen bereits abzuwandern, da sich der Transformations-Irrsinn hierzulande ungehindert weiter ausbreitet und zudem noch lautstarke Unterstützung durch das verängstigte und verblödete Volk erhält.

    Ich fürchte das Schiff muss erst gegen den Felsen fahren, ehe diese Irren zur Besinnung kommen. Ich fürchte, wir alle werden den Preis für diese öko-grüne Realitätsflucht zahlen müssen. Wir sitzen mit drin in diesem Dampfer.

    Den Preis zahlen wir bereits. Dass das Volk sich mittlerweile jeden Klima- und Energie-Unsinn brav überstülpen lässt, anstatt zumindest schon mal den „Wutbürger” rauszulassen, zeigt in erschreckender Weise, wie weit die Implantierung ökofaschistischen Gedankengutes in den Köpfen von Millionen Gutmenschen bereits fortgeschritten ist. Noch verstärkt durch die typisch deutsche Angstlust (oder Lustangst?) vor allen möglichen herbeigeredeten Katastrophen (Dioxin, Gentechnik, zerberstende Atom-„Meiler”, Erdbeben und Tsunamis im Rheingraben…..) die sich natürlich von den pfiffigen linksGrünen Ideologen prima instrumentalisieren lässt…….

    Was will man also von einer gehirngewaschenen Hammelherde erwarten, die ihren eigenen Metzgern begeistert zujubelt? Hauptsache, die Party geht weiter, Deutschland sucht den Superstar und die Titanic-Kapelle spielt bis zum Schluss (in Zukunft dann eher zünftige Marschmusik).

    „Der Letzte macht das Licht aus” – das wird wohl nicht nötig sein………

  6. Hat irgendjemand in diesem Forum schon etwas von Bionic gehört?
    Die Suchanfrage erbrachte jedenfalls kein Ergebnis. Was ich schade finde. Diese Forschungsrichtung ist zukunftweisend für uns. Kann ich nur empfehlen. In der Beschäftigung damit könten sich einige Missverständnisse klären, die hier so als „Wahrheiten“ kursieren.

  7. @Höberth

    Bionic…….ohne jetzt groß zu googeln………….ist die Verbindung/Symbiose von biologischen und elektronischen Elementen.
    Es wurden da wohl schon ein paar Sensoren damit gebaut……….aber was das mit der Energieversorgung zu tun hat, will sich mir jetzt nicht erschließen.

    Doch Vorsicht
    Bionic klingt ähnlich igittigit wie Genetic und Kernspaltung………….der pisageschädigte Nicht-Bildungsbürger könnte da eine weitere Sauerei vermuten.
    Tja, und der Verdacht liegt ja auch nahe………..künstliche Mensch-Maschinen oder Roboter mit menschlichen Komponenten……………jedenfalls sind Kenner des Star-Trek-Universums schon mal negativ vorbelastet.
    Zumindestens sind ja schon mal die Militärs ganz dolle daran interessiert…….den dressierten Supersoldaten mit dicker Panzerung und ohne eigenen Gewissen………die intelligente Selbstmorddrohne ohne echtes Menschenopfer.

    H.E.

    Widerstand ist zwecklos…………ihr werdet assimiliert……….oder wie die netten Borgs das so ausgedrückt haben.

  8. Der 30.05.2001 wird in die Geschichte eingehen, als der Tag wo Deutschland beschlossen hat sich zu deindustrialisieren.

    1 Stunde Phönix und der Ethik-Kommission haben ausgereicht um zu dieser Überzeugung zu kommen.
    Herr Töpfer hatte aber den besten Lacher auf Lager, als er in New York von Menschen vieler Nationen teils mitleidig, teils ungläubig bestaunt wurde.
    Sein Satz heute…………die Welt schaut auf uns………..wenn jemand die Energiewende schaffen kann, dann Deutschland……………da isser wieder, der deutsche Hochmut der Welt zeigen zu wollen, das unsere Nation über allen anderen steht.

    Naja, keine Sorge, inzwischen sterben die technischen Fachleute aus und die Neuen studieren lieber Politik oder Soziologie…………….geniessen wir also noch die 10 Jahre Gnadenfrist………………bevor der letzte das Licht nicht mehr auszumachen braucht.

    -Abschaffung der Kernkraft……….ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden……..ohne die Klimaschutzbemühungen zu gefährden………ohne starken Preisanstieg der Ware „Strom“…….ohne die exportorientierte Wirtschaft mittels hohen Energiepreisen zu gefährden…………….und das ganze jährlich kontrolliert von einer Kommission, ob auch alle schön ihre Hausaufgaben gemacht haben.

    Kein Wort, wer das alles eigentlich bauen und bezahlen soll, kein Wort von Enteignung der Energiewirtschaft……….wollen die das über Konventionalstrafen machen, wenn die Planerfüllung hinterherhinkt?

    Dafür gibt es dann nette „Beschleunigungsgesetze“, wo anscheinend der nörgelnde Bürger staatstragend die Antihaltung ausgetrieben werden soll…………….die Welt wird Deutschland am Ende als misslungenes Experiment der globalen Eliten abhaken……………..und wir werden mit Hacke und Spaten selber wieder im Dreck wühlen, damit wir noch etwas zum Essen haben werden.

    Wollt ihr den totalen Kollaps…………ok, ihr kriegt ihn.

    Onkel Heinz…………muss wech.

  9. Nein Herr Eng, manchmal ist doch besser man googelt vorher. Das was Sie meinen ist nicht bionic sondern ein Cyborg 😉

    Bionic ist die Forschungsrichtung, die sich ansieht, wie die Natur mit ihrer 4,5 Milliarden Jahre andauernden Geschichte des Lebens bestimmte Probleme löst. Daraus entstand zB die „Haifischhaut“ zum besseren Strömunsverhatlen von Flugzeugen oder der „Lotuseffekt“ für selbstreinigende Anstriche. Auch die Computerprogramme, die das Verhältnis von Gewicht und Stabilität optimieren sind auf dem Wachstumsverhalten von Pflanzen (Bäumen) aufgebaut. Es geht also darum die Effizienz und gleichzeitige Störungsresistenz der Natur in technischen Strukturen zu kopieren.

    Eine der prinzipiellen Erkenntnisse der Bionic ist die Strategie für Dauerhaftigkeit bei gleichzeitiger Flexibilität und größtmöglicher Stabilität. Diese Strategie ist dezentrale Diversität.

    Will man als Zukunftsforscher eine Utopie für eine Gesellschaft entwerfen, in der Demokratie, Wohlstand, Menschlichkeit und Technik gleichermassen eine Rolle spielen und versucht dies mit allen relevanten Bereichen (also nicht nur Technik oder nur Politik, sondern ein Zusammenspiel aller Themen: Physik, Technik, Soziologie, Ökonomie, Ökologie, Anthropologie, Psychologie, … um nur ein paar Beispiel zu nennen) abzuklären, gibt es eineige Bereiche der heutigen Lebensbereiche, die sich verändern müssen.

    Diese Veränderungen vorzunehmen, wird die Aufgabe sein, wenn wir nicht in jene Szenarien abrutschen wollen, die Sie hier prophezeihen. Menschen in diese positive Vision mitzunehmen, ist daher mein Bestreben. Das ist schwierig, weil politische Visionen in einem schlechten Ruf stehen („Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen“) und seit Strukturalismus und Konstruktivismus immer dem Generalverdacht stehen, zu Absolutismen zu werden. Aber es gibt keine positiven Alternativen dazu („alternativlos“, wie Merkel sagen würde 😉 ).

    herzlichen Gruß
    Gerhard Höberth

  10. Als Historiker vermute ich mal, daß dieser 30.5.11 tatsächlich irgendwie geschichtsrelevant und dieses Datum sich in späteren historischen Analysen wiederfinden wird.

    Aber vorher, ungefähr ab Okt. 11, besteht die ganz reale Gefahr von flächendeckenden Stromausfällen. Von Rhein-Main, bis Stuttgart ungefähr. Und das nicht nur für Stunden, sondern für Tage (Wochen??).

    Gücklich, wer sich dann ca. 350 -- 200 km (CH oder F) durchschlagen kann und dort Unterstützung findet. Als Schweizer ist man da hoffnungsfroh. Mit Bangen allerdings muß man anschließend allerdings darauf hoffen, sein Eigentum einigermaßen heil wiederzufinden. Nicht auszudenken, was sich in der Zwischenzeit hier abspielen wird….
    Nachher wird man möglicherweise jeden, der mit ’nem Schild „Atomkraft -- Nein Danke“ herumläuft, einfach totschlagen. Vorstellbar ist alles. Selbst der Schwenk und das Mittun der Gewerkschaften um 180°

    Auf jeden Fall: Ab Okt. wird nach spätestens 100 km vollgetankt: Beide Tanks: Gas und Benzin. Macht zusammen einen Radius von 1200 km. Der Notfallkoffer wird gepackt sein. Vorsicht und Vorausschau ist die Mutter der Porzellankiste.

  11. @ Heinz Eng

    Hallo Heinz, der gute Herr Höberth übt sich im englischen, da heißt das Bionic, und im englischen Herr Höberth wird dieses Wort durchaus im

    Im englischen Sprachraum beschränkt sich die Bedeutung von bionic zumeist auf die Konstruktion von Körperteilen oder -- allgemeiner -- einer Kombination von Biologie und Elektronik (auch im Zusammenhang mit der Idee des Cyborgs)

    , macht nichts Herr Höberth kann passieren.

    Der Teppich der Raumzeit webt sich, indem eine zeitlose Bewegung – ähnlich der Quantenfluktuation des Vakuums – die Einzelpunkte aus der Ganzheit herauslöst und wieder einbindet. Durch diesen Info-Spin entstehen virtuelle Schlaufen, die aus der Ganzheit „heraushängen“ und sich untereinander zur Raumzeit verbinden.

    Ich frage mich nur was Ihr Ausflug in die Bionik mit den Energiemärchen zu tun hat und wie Sie die auf uns zu kommende Energieknappheit im Herzen Europas mit Mitteln der Bionik lösen wollen.

  12. @Höberth

    …….gibt es eineige Bereiche der heutigen Lebensbereiche, die sich verändern MÜSSEN.

    …..dass sich Bereiche menschlicher Lebensführung entprechend hinzugewonnenen Wissens immer wieder verändern, ist eigentlich keine umwerfend neue Erkenntnis. Der Irrtum, dem Sie allerdings unterliegen, besteht in dem letzten Wort Ihres Satzes „MÜSSEN”. Also eine Elite selbsterwählter weiser Männer soll in Zukunft darüber befinden, was den Menschen gut zu tun hat, gelle?

    Herrschaftssysteme, die versuchen, solche Veränderungen in der Lebensführung par ordre de mufti von ihrer Bevölkerung zu erzwingen oder den listigen Weg von Moralisierung und Gehirnwäsche gehen, führen die Gesellschaft erfahrungsgemäß in den Faschismus und damit gegen die Wand. Darüber kann auch noch so viel Getöse über die edlen Ziele zur Rettung der Welt nicht hinwegtäuschen, wenn man der Frage nach dem „Cui bono?” nachgeht.

    Buchtipp: Träum weiter, Deutschland!: Politisch korrekt gegen die Wand

  13. @Tim Hardenberg, Sie sollten bitte die Beiträge vorher auch lesen, dann wäre Ihnen vielleicht aufgefallen, dass ich genau dieses „von oben herab diktieren“ ablehne und dagegen eine basisdemokratische Vorehensweise befürworte.

    @Karl Rannseyer, wir befinden uns hier aber nicht im englischen Sprachraum und soweit mir bekannt ist ist es ist durchau üblich, trotzdem die englische Schreibweise zu verwenden.
    Was der Auszug aus der Beschreibung meines Buches zum „Evolutionären Idealismus“ damit zu tun hat ist mir allerdings ein Rätsel.

    Was Bionic mit einer zukünftigen Struktur der Energieversorgung zu tun hat, ist meiner Ansicht nach offensichtlich.
    Aber es ist mir ebenso offensichtlich geworden, dass hier eine Ansammlung von Pessimisten (Cassandra-Komplex?) ihre Plattform gefunden hat, um ihrem Zeitvertreib nachzuhängen. Dabei will ich natürlich nicht zu sehr stören.

    trotz allem herzlichen Gruß und viel Glück weiterhin
    Gerhard Höberth

  14. @Höberth

    Aber es ist mir ebenso offensichtlich geworden, dass hier eine Ansammlung von Pessimisten (Cassandra-Komplex?) ihre Plattform gefunden hat, um ihrem Zeitvertreib nachzuhängen. Dabei will ich natürlich nicht zu sehr stören.

    …..na klar, hier ist der Stuhlkreis der Kassandrarufer, gut erkannt!

    Irgendwie kommt mir dieser „Schreibstil” bekannt vor. Sockenpuppen aller Länder vereinigt euch!

  15. „…….(Cassandra-Komplex?) ihre Plattform gefunden hat,….“

    @Höberth,

    das wirklich Blöde ist nur, daß diese Dame immer Recht hatte. Wollten Sie dies damit sagen? Ob solcher Erkenntnis werden Sie sicher Vorkehrungen treffen. Denn es wäre ja nicht neu, Wasser zu predigen und Wein zu trinken.

  16. @Hörberth

    Was Bionic mit einer zukünftigen Struktur der Energieversorgung zu tun hat, ist meiner Ansicht nach offensichtlich.

    Hmm, künstliche Photosynthese ………..mehr fällt mir gerade nicht zu diesen Thema ein.

    Diese Plattform ist eine Ansammlung von Praktikern und Realisten………Leute vom Fach sozusagen……….denen können Sie nicht so leicht ein X für ein U vormachen.
    Politisch interessiert, schulisch gut ausgebildet, teilweise Studium absolviert…………..und nicht Obrigkeitshörig…………mag das nun jemand passen oder nicht.

    Deshalb checken wir ganz genau ab, was uns Politologen und grüne Bessermenschen als die Jahrtausendlösung unterjubeln wollen. Wer hier mit einer guten, realisierbaren Idee kommt ist immer willkommen………aber wer den üblichen Quark zum besten gibt, den wir schon bis zum Erbrechen über uns ergehen lassen mussten………….darf sich auch gern eine Esotherikerplattform suchen, wo Bachblütentee zur Klangschüssel gereicht wird.

    Ausserdem treiben sich hier jede Menge Ex-Ossis rum, die schon einmal von einem System verarscht wurden………….die sind dann noch ein Tick kritischer.
    Bis 1989 war der Sozialismus eine wissenschaftlich begründete und bewiesene Gesellschaftsordnung………und wer das leugnete ist in den Knast gewandert………………inzwischen würden unsere Gegner das auch mit uns machen wollen…………aber diesmal müssen sie mit Widerstand rechnen.

    So, ich werde jetzt meine durchhängende Raumzeit dafür nutzen um per Nahrungsaufnahme meine Arbeitskraft weiterhin für lohnabhängige Tätigkeiten zur Verfügung stellen zu können.
    Betreiben Sie hier ruhig weiter ihren Info-Spin, passen Sie aber auf, das Sie sich nicht in der Schleife verheddern………….sonst grüßt anschließend das Murmeltier täglich.
    Ausser der Raumzeit krümmt sich auch gerade mein Lachmuskel…………….ick bin erklärter Science-Fiktion Fan………….Scotty, beam mich jetzt zum Griechen………lecker totes Fleisch wartet schon auf mich.

    Lebe lang und lebe Glücklich.

    Mit besten vulkanischen Grüßen
    Onkel Heinz……….der sich niemals assimilieren lässt.

  17. @Quer

    Gut getan, guter Mann………….ich sehe also, das meine Warnungen wenigstens teilweise ernst genommen werden.

    MfG
    Onkel Heinz………der mit den schrecklichen Allradauto (SUV)

  18. Zum Thema „Höberth“:
    Net amol ignorieren. Egal wer sich dahinter verbirgt: Es ist der älteste Trick der Welt, eine Diskussion zu kapern indem man einen Nebenkriegsschauplatz eröffnet und versucht, die ganze Diskussion auf dieses Thema zu ziehen- Irgenwann läuft sie sich dann tot….
    Den Begriff „Bionik“ kenne ich wohl, er ist zeitlich nach Mitschurin (ich möchte „Lyssenkow“ vermeiden) und zwischen Kybernetik und CAD_CAM einzuordnen. Und glauben Sie mir, ich kann die Relevanz jedes dieser Schlagworte einschätzen.
    Ansonsten: Der Pessimismus von heute ist der Realismus von morgen.

  19. @ Tim Hardenberg, ich kenne keine Sockenpuppen, weiß also auch nicht genau, wovon Sie reden, leider. Wenn Sie auf die „roten Socken“ anspielen (waren glaube irgendwann in einer Wahlwerbung der LINKEN ein Thema): Ich bin sicherlich kein Kommunist, da ich Kapitalismus und Kommunismus für eine (dem „neurokybernetische Nataturalismus“ angehörende) illusorische Dichotomie halte, die es zu überwinden gilt.

    @ Quer, der Kassandra-Komplex bezeichnet eine (psych) Haltung, bei der negatives behauptet und ein Gewinn aus der Vorstellung gezogen wird, dass man, bei Eintreffen, sagen kann: „Ich habs ja gleich gesagt.“ Zugegeben, diese Ferndiagnose steht mir nicht zu, da ich keinen der hier Schreibenden persönlich kenne. Daher möchte ich mich dafür entschuldigen.

    @Heinz Eng, ich bin auch erklärter Science-Fiction-Fan, außerdem bin ich auch Praktiker und Realist, politisch interessiert, schulisch gut ausgebildet, teilweise Studium absolviert (Philosophie) und nicht Obrigkeitshörig (mag das nun jemand passen oder nicht 😉

    Übrigens, ich kenne die passende Frage für die Antwort „42“ nicht.

    Ebenfalls vulkanischen Gruß zurück
    Gerhard Höberth

  20. Als weltgrößter Bionik-Experte (kleiner Scherz) ist mir ebenfalls unklar, was denn nun Bionik mit unserer Stromversorgung und vor allem dem obigen Text von Günter Keil zu tun haben soll.

    Bonische Strukturen sind zwar oft effektiv, aber selten effizient. Deswegen gibt es auch noch keine einzige Innovation aus diesem Bereich (d.h. kein einziges marktfähiges Produkt).

    Es ist ein ständiges Mißverständnis, daß die Evolution auf Effizienzsteigerung hinausläuft. Nein, in der Evolution gewinnen effektive Strukturen. Das ist ein wesentlicher Unterschied zur Technosphäre und deswegen ist es so schwierig, mit Bionik etwas Sinnvolles zu erreichen.

    Warum eigentlich ziehen wir hier immer die Esoteriker an?

  21. @ Hörberth

    Netter ungeschickter Versuch, aber hier werden Sie ihr Buch (Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.282.563 in Bücher) auch nicht reißend los.

    Beste Grüße B.

  22. @ Gerhard Höberth

    …wir befinden uns hier aber nicht im englischen Sprachraum und soweit mir bekannt ist ist es ist durchau üblich, trotzdem die englische Schreibweise zu verwenden.

    Da irren Sie sich meiner Meinung nach, da die begriffliche Verwendung die Bedeutung impliziert.

    Was Bionic mit einer zukünftigen Struktur der Energieversorgung zu tun hat, ist meiner Ansicht nach offensichtlich.

    Ist es wohl nicht, sonst hätte ich nicht gefragt, also erklären Sie sich gerne hier. Es könnte ja sein Sie haben da etwas gänzlich neues und ich bin an neuem immer interessiert.

    trotz allem herzlichen Gruß und viel Glück weiterhin

    Ihre Abschiedsbekundungen haben nicht einmal die halbwertzeit von Wahlversprechen …

    @Peter Heller

    Warum eigentlich ziehen wir hier immer die Esoteriker an?

    Warum sind so viele Grüne Esotheriker?

  23. So, und jetzt alle wieder hübsch zurück zum Thema des Beitrags. Oder ist die Erörterung was Bionik jetzt heißt thematisch bedeutsamer als das völlige Versagen der Politik bei der Sicherstellung einer bezahlbaren und ausfallsicheren Stromversorgung?

    @ Gerhard Höberth

    Sollten Sie das Thema was der Mensch sinnvolles aus Spinnennetzen lernen kann wirklich ernsthaft diskutieren wollen, sind Sie herzlich eingeladen hier einen eigenen Artikel zum Thema zu schreiben.

  24. @ Bibliothekar: Darf man, wenn man einmal ein Buch geschrieben hat, in keinem Forum merh posten? Der Hinweis auf mein Buch kam nicht von mir. Ds Thema ist ebenfalls ein ganz anderes. Es wäre töricht von mir zu glauben, gerade hier einen potentiellen Interresenten für dieses philosophische Thema zu finden.

    @ Peter Heller, Sie sollten mal hören, wie ich von Esoterikern benannt (um nicht zu sagen beschimpft) werde. Wie man mich zu denen rechnen kann ist mir nicht klar.

    @ Karl Rannseyer

    Ihre Abschiedsbekundungen haben nicht einmal die halbwertzeit von Wahlversprechen …

    stimmt, ich bin inkonsequent 😉

  25. @Höberth

    @ Peter Heller, Sie sollten mal hören, wie ich von Esoterikern benannt (um nicht zu sagen beschimpft) werde. Wie man mich zu denen rechnen kann ist mir nicht klar.


    Wer zum Geier ist Gerhard Höberth?

    Gerhard Höberth arbeitete zunächst als Computertechniker, Informatiker, Technischer Zeichner, Gärtner, Schafhirte, Grafiker und Kunstmaler, bevor er an der Universität Wien Philosophie studierte. Dazwischen beschäftigte er sich mit vergleichender Religionsforschung und unterzog sich parallel mehreren Einweihungswegen in traditionellen esoterischen Schulen und psychologischen Selbsterfahrungsprogrammen. Seit 1991 widmet er seine Zeit hauptsächlich der Astrologie um hier vor allem deren philosophischen Grundlagen auf die Spur zu kommen und, wie er sagt, eine „astrologische Weltformel“ zu finden, die es ermöglicht, einerseits die astrologischen Komponenten auf ein Urprinzip zurückzuführen, und andererseits auch die individuellen Evidenzerlebnisse der Menschen bei ihrer Konfrontation mit der Astrologie zu erklären.

  26. @Guenter Keil
    Danke für Ihren Artikel. Es ist eine der besten Zusammenfassungen der Energie ( politisch und durch NGO´s getriebenen) selbstgeschaffenen Probleme. Ihrem Schlusswort in Teil 2 ist nichts mehr hinzu zufügen. Durch meine berufliche Tätigkeit komme ich täglich mit vielen Menschen in Kontakt und es stellt sich heraus, dass die meisten ( geschätzte 80 % ) gegen diesen deutschen Suizid in Sachen der Energie sind. Hier gilt diese still schweigende eigentliche Mehrheit durch weitere Aufklärung zu aktivieren. Wenn dazu ein ein Bundesweiter Black Out nötig ist, so würde ich Ihn eher heute als morgen begrüßen, um die geforderte Rationalität in Fragen der sicheren Energieversorgung wieder zu gewinnen.

    PS. Ist es erlaubt die Artikel auszudrucken oder anderweitig zu veröffentlichen?

    Varus

  27. @ Rudolf Kipp

    So, und jetzt alle wieder hübsch zurück zum Thema des Beitrags.

    Ja „Papa“ 😉 . Ich hoffe wir alle kommen jetzt wieder zum Thema, ich hab mich mal hier zuletzt zu GH geäußert.

  28. @Frank Hill #4 schrieb:
    „A propos Wahnsinn- nachrennen- hatten wir das vor historisch nicht allzu kurzer Zeit hierzulande nicht schon mal in einer anderen Farbe?“

    Na aber ! Das ist ja das verrückte. Ein Volk, welches seinen eigenen Archetypen (vgl. S.Freud) nicht entkommen zu können scheint. … wie es ein gewisser Klaus Töpfer in New York durch seine lächerliches Auftreten unterstreicht:

    @Tim Hardenberg #5
    Apropos „Weltjudentum“, ja also lieber Tim:
    Ich finde, man muss sich ein bisschen zügeln, was den Vergleich mit dem dritten Reich angeht. Man muss im Hinterkopf behalten, dass all diese Ökopriester, PIKadeure, Greenpixxer usw. zehn mal menschlicher sind, dabei wirklich unvergleichbar mit den sadistischen Tätern und Verantwortlichen des grauenvollen, industriell betriebenen Massenmord an Millionen von Menschen, mit zudem grauenhaften medizinische „Experimenten“. Es geht ja nur um die strukturellen Parallelen, das totalitäre Ansinnen, Macht über grosse Menschenmassen gewinnen zu wollen, ihnen „Mitsprache“ einsuggerieren zu wollen, und sie tatsächlich verhaltensmäßig gleichrichten zu wollen.

    @Heinz Eng, #8
    Och Heinzi, nicht der 30.05.2001 wird in die Geschichte eingehen, sondern der 30.05.2011, gelle? Und echt … was sich der Töpfer da in New York geleistet hat, ist wirklich peinlich. Eine Mischung aus Dummheit, Blindheit und Sendungsbewusstsein. Fuuuuurchtbar !!!

  29. @multiverus

    Ich finde, man muss sich ein bisschen zügeln, was den Vergleich mit dem dritten Reich angeht.

    ….. ist mir schon klar, das es oftmals grenzwertig ist, solche Vergleiche zu bemühen. Nur zeigen sie, wie lange Zeit vorher entstandene Ressentiments von cleveren Ideologen instrumentalisiert werden, um radikale Feindbilder zu erzeugen, und diese überzeugend in die Köpfe der Menschen zu pflanzen. In der DDR wurden die Leute 40 Jahre lang mit dem Feindbild des „bösen Imperialismus” malträtiert. Insofern ist „Antikapitalismus” nix Neues und mittlerweile wieder als schickes neues Feindbild tauglich. Natürlich auch kommt er auch heute wieder in blitzsauberem „menschenfreundlichen” Gewand daher.

  30. „……mit zudem grauenhaften medizinische “Experimenten”.

    @.multiverus,

    Sie meinen wohl, dies wäre ewige Vergangenheit, also Steinzeit quasi? Dann sollten Sie sich mal die kleine Schrft „Gender -- Politische Geschlechtsumwandlung“ von Volker Zastrow (FAZ), ISBN 10: 3-937801-13-8 zu Gemüte führen. Was SS-Ärzte begannen, findet bis heute Nachahmer. Von unserer Regierung, von der EU als Ziel offiziell gewünscht. Nur mit der Aussage garniert, sich deutlich von der sozialistischen (braun und rot) Variante des „neuen Menschen“ abzuheben. Grüner Sozialismus eben… aber Sozialismus.

  31. So, und jetzt alle wieder hübsch zurück zum Thema des Beitrags.

    Ich will mich bemühen und mal einen Punkt kritisieren. Günter Keil schreibt oben (unter Nr. 5):

    Die dank der Anstrengungen der Industrie sinkende Energieintensität – s.o. –
    verlangsamt den Anstieg des Stromverbrauchs – aber es bleibt ein Anstieg.

    Ich sehe das, wie schon oft hier dargestellt, etwas anders. Von nichts kommt nichts (2. Hauptsatz) und so verlangt auch eine Senkung der Energieintensität einen gewissen Aufwand. Und der äußerst sich meiner Meinung nach in einem erhöhten Strombedarf. Anders ausgedrückt: Die Senkung der Energieintensität in der Industrie ist immer verknüpft mit einer Verringerung der Umwandlungsverluste. Tatsächlich kann in einer wachsenden Wirtschaft Energie nicht eingespart werden. Sondern man verwendet statt Primärenergieträgern mit naturgemäß hohen Umwandlungsverlusten lieber einen Sekundärenergieträger (Elektrizität) mit geringeren Umwandlungsverlusten. Das steigert die Effizienz und eben auch den Strombedarf. In einer wachsenden Wirtschaft bedingen sich also sinkende Energieintensität und höherer Strombedarf gegenseitig. Die Umwandlungsverluste werden sozusagen „zentralisiert“ (also in die Kraftwerke verlagert), wo sie sich einfacher verringern lassen, als in verteilten Produktionsstätten.

    War das einigermaßen verständlich? (Es scheint mir zu verschwurbelt ausgedrückt, am besten nachlesen unter „Relativ gedacht ist absolut daneben„.)

    Bislang bin ich davon ausgegangen, daß sich die Industrie als Folge des Energiekonzeptes vom allgemeinen Stromnetz abkoppelt und dem Beispiel der Bahn folgend ihren Strom selbst produziert (und ggf. sogar die Überproduktion an benachbarte Betriebe oder Gemeinden veräußert). Heute aber habe ich dazu einen interessanten Beitrag im Radio gehört. Die Grundstoffindustrie (die Rede war insbesondere von Aluminiumhütten) bietet von sich aus an, daß man sie stundenweise von Netz nimmt (eine Stunde ohne Strom könnten die Aluminiumwerke vertragen, ohne daß Ihre Systeme Schaden nehmen), wenn man sie entsprechend dafür entschädigt (durch entsprechend geringere Strompreise für den Rest der Zeit). Man will also Geld dafür haben, daß man im Sinne der Netzstabilität nicht produziert. Natürlich würden diese „Nichtnutzungsprämien“ dann von der Versorgern an die Privatkunden weitergegeben.

    Finde eigentlich nur ich das irgendwie merkwürdig?

  32. Lieber Herr Heller,
    angenommen sie müßten eine hohe Lagerhaltung haben, da ihr Kunde die Automobilindustrie „just in time“ Produktion fordert und sie relativ lange Durchlaufzeiten haben, dann könnten sie natürlich vor allem im Sommer auf Lager produzieren, wenn der Strom günstig ist und im Winter das Abschalten anbieten ohne größeren Schaden.
    Es ist zwar ein krankes Szenario, aber in einem Wirtschaftsunternehmen prüft man immer alle Optionen im Gegensatz zur Politik.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  33. @Multiverus

    Uuuuuups……….ich nehme eine eins, biete dafür ne Null…….sorry.

    Ansonsten geb ich Herrn Heller recht, in den USA treibt das zuweilen wahre Stilblüten…….wenn Alu-Hütten anstatt zu produzieren, teuer ihr Stromkontingent verscherbeln.

    Jaa, Töpfer………alles oder nichts…….geht unser Stromexperiment daneben……lacht sich die Welt scheckig.
    Die Völker der Erde, schauen auf uns………………..wahrscheinlich werden in England schon Wetten auf den genauen Tag des Black-Out in Deutschland abgeschlossen.

    Freiwillige Selbstverpflichtiung………..Einsicht in die Notwendigkeit………….Onkel Heinz ist da aber echt stur, der sieht bei dem Blödsinn nicht ein, auch nur ein Kilo-Wattchen einzusparen.

    Nochmals für Blöde………….Onkel Hess hat mit einer Beispielrechnung (ala IPCC) nachgewiesen, das unser Strombedarf steigen wird, gnädigerweise hat das jetzt auch die internationale Energieagentur nachgeplappert.
    Also, wer aussteigen will, sollte wenigsten warten bis der Zug die Haltestelle erreicht hat, alles andere ist reiner Selbstmord.

    Wie gesagt, ich warte den Knall ab und zeige anschließend hämisch mit den Stinkefinger auf die Hauptschuldigen………die sich am Ende nicht mehr raus reden können, wären sie doch bloss bei ihren Sozio-Quatsch geblieben.

    Ich bin ausnahmsweise auch mal gegen was………das die Anti-AKW-Demonstranten nach den Blacky wieder Strom kriegen, max Zugeständnis………..ein Hamsterrad zum Selbertreten.
    Und wenn dann die Zunge bis auf die Knie hängt, werden sie begreifen, das man eine über viele Jahrzehnte gewachsene Energieversorgung nicht mal eben so komplett umkrempeln kann.
    Tja, dann wird auch der tolle Öko-Strom aus norwegischen Wasserkraftwerken in den selbigen bleibt, da ja dann auch die physikalischen Ausgleichsströmlinge für Netzverluste und Blindstromkompensation den Bach lang runter gegangen sind.

    Nix Propaganda im I-Net, nöö, kannste knicken…………im Kerzenschein in der versifften Öko-Bude sitzen und sich fragen, was man denn falsch gemacht hat.

    Ich freu mich drauf……ganz ehrlich………….und lach mir einen Ast, wenn Ökos plötzlich dumm aus der Wäsche gucken.

    Onkel Heinz………ich bin doch garnicht gehässig………nur verdammt Schadenfroh

  34. @Onkel Heinz

    ……im Kerzenschein in der versifften Öko-Bude sitzen

    …….na wat denn, Kerzenschein is doch romantisch!

  35. Peter Heller #31

    Finde eigentlich nur ich das irgendwie merkwürdig?

    Was sollte denn daran merkwürdig sein, wenn Betreiber von Miefquirlen und Krähenspiegel demnächst einen Bonus für Nichteinspeisung erhalten sollen (ist jedenfalls im Gespräch), dann entspricht es doch der gleichen Logik, wenn auch für Verbrauchsverzicht boniert wird.

    meint der Moosgeist

  36. Hallo Herr Keil
    ich hätte eine Frage zu Ihrem sehr interessanten Artikel:

    Zur Zeit sei die Situation nur durch den Solarstrom und vor allem hohe Stromimporte von mindestens 8.000 MW zu beherrschen, wobei alle hiesigen konventionellen Kraftwerke bereits bis zu ihrer Leistungsgrenze hochgefahren wurden.

    in „VDN Ausgabe Daten & Fakten 2007“ steht unter anderem zur Kraftwerksleistungsbilanz:
    gesicherte Leistung 86,2 GW
    Last 77,8 GW
    verbleibende Leistung: 8,4GW

    Ich weiß, dass die Zahlen nicht die allerneusten sind, aber die Größenordnung dürfte noch stimmen. Sind Sie sicher, dass tatsächlich 8 GW importiert werden, wo doch eigentlich diese Menge als Reserve zur Verfügung steht? (Hiermit will ich nicht behaupten, dass keine Reserve notwendig wäre) Und muss man sich diesen Stromimport so vorstellen, dass die Leistung der in Deutschland installierten Kraftwerke nicht für die Grundlast ausreicht, oder ist von einem bestimmten Stromimport in kWh ausgegangen, der dann auf eine mittlere Leistung umgerechnet wurde?

    Außerdem:

    Denn dem E-Auto-Besitzer wird vom Hersteller sehr deutlich klar gemacht, daß die Lebensdauer seiner teuren Batterie nicht etwa durch ihr Alter, sondern allein durch die Anzahl der Lade-Entlade-Vorgänge bestimmt wird. Wer sich auf die Benutzung seiner Antriebsbatterie als beliebig auf- und entladbarer Speicher für seinen Stromversorger einläßt, verkürzt die Batterielebensdauer erheblich.

    Meines Wissens kann die kalendarische Alterung von Li Batterien, welche ja zur Zeit die besten Chancen von allen Batteriesystemen für den Einsatz in E-Autos haben, durchaus einen starken Einfluss auf die Lebensdauer haben. Dies ist natürlich abhänbgig vom Fahrprofil (DoD, Temperatur,…)
    MfG Schmi

  37. @Timmi

    Romatisch……..nachher poppen die auch noch……….wo die Überbevölkerung schon heute von der selben Personengruppe als Grundübel dieses armen Planeten angesehen wird.

    Na egal……..ich hab vorgesorgt.

    Onkel Heinz…….geht in die Heia

  38. @Onkel Heinz

    wo die Überbevölkerung schon heute von der selben Personengruppe als Grundübel dieses armen Planeten angesehen wird.

    ….. die weisen Männer vom Club of Rome haben da sicher ne Lösung parat.

  39. Ich glaube und hoffe, dass viele diesen hervorragenden Artikel von Herrn Keil lesen. Wie einige andere habe auch ich bei meinen Kontakten mit etlichen Leuten verschiedenster Coleur erfahren, dass es eine große schweigende Mehrheit gegen den staatlich verordneten Wahnsinn gibt. 160000 (wahrscheinlich aber nur etwa die Hälfte) bezahlte und Berufsdemonstranten gegen „Atomstrom“ stellen gerade einmal 0,2 % der deutschen Bevölkerung dar. Und diesem angeblichen Druck von der Straße beugt sich die Regierung unter Mithilfe der „Blockparteien“. Und so etwas nennt sich „gesellschaftlicher Konsens“.

  40. Deutschland, in der Gewalt der Blöden.

    Merkel unter ferner liefen

    Deutschland ist raus, weil es neuerdings wieder als unzuverlässig gilt: Wollte Deutschland nicht unbedingt in den Weltsicherheitsrat, um dort europäische Interessen zu vertreten? Dann stimmt es plötzlich wie China und Russland ab. Wollte Deutschland nicht gerade noch die Laufzeiten seiner Kernkraftwerke verlängern? Plötzlich will es über internationale Stresstests am liebsten auch ausländische AKWs abschalten. „Der Preis mangelnden Mutes“ sei die neue deutsche Isolation, analysiert die für ihre außenpolitische Expertise…….

    „Abenteuerlich für ein Industrieland“

    Noch vor dem nächtlichen Beschluss des Koalitionsausschusses hatte der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) Front gegen einen Atomausstieg mit festem Datum gemacht. Die „deutlich erkennbare politische Absicht, in einem beispiellos beschleunigten Verfahren einen finalen und irreversiblen Schlusspunkt für die Nutzung der Kernenergie in diesem Land zu fixieren, erfüllt mich zunehmend mit Sorge“, zitierte das Handelsblatt aus einem Brief von BDI-Präsident Hans-Peter Keitel an Unternehmen und Verbandsvertreter.

    Frankreich staunt über die deutsche Energieromantik

    Kritisiert wird aber auch die deutsche „Scheinheiligkeit“, den Ausstieg zu verkünden und weiter Atomstrom aus Frankreich zu beziehen. Die Vorsitzende des Unternehmerverbandes Medef, Laurence Parisot, hat den deutschen Entschluss als gravierend für Deutschland wie für Europa bezeichnet und fragt sich: „Hat Deutschland diese Entscheidung in dem Wissen getroffen, dass es weiterhin Nuklearstrom aus Frankreich beziehen wird? Das wäre dann das, was man das Prinzip des blinden Passagiers nennen könnte. Oder steht dahinter im Gegenteil ein gigantischer Plan der technologischen Erneuerung?“

    Nur mal ein kleiner Querschnitt der deutschen Medienlandschaft……………Deutschland, eine Nation mit vollgeschissenen Buchsen wird zur Lachnummer der Welt, wirkt nach Aussen plötzlich als unzuverlässiger Bündnispartner, bringt die eigene Industrie ( die eigentliche Wirtschaftskraft und Steuerzahler ist) in Not…………und wird mit diesen Irrsinnsbeschluss unser aller Wohlstand in die Steinzeit zurückbomben.

    Grün ist der Tod………….nicht nur bei verseuchten Gurken…………Blacky, ick hör Dir rufen.

    Das kommt eben dabei raus, wenn man Techniker aus der Zukunftsdebatte aussen vor lässt……….eine Traumwelt dessen Luftschloss allein auf selbstgebaute Lügen errichtet wurde.

    Ethikrat und WBGU………………….man merke sich dauerhaft die Teilnehmer dieser Runden, um sie anschließend zur Rechenschaft ziehen zu können.
    Wenn ick die RWE aus dienstlichen Gründen auch net besonders mag………….aber die haben wenigstens den Schneid zu prüfen, ob man mittels Klage diesen geistigen Dünnschiss noch irgendwie bremsen zu können.
    Ick drück euch die Daumen (etwas widerwillig), in der Hoffnung, das die BlödenRepublikDeutschland nicht entgültig den Bach runter geht.

    Onkel Heinz………….über Buxtehude lacht die Sonne, über Berlin die ganze Welt

  41. Age, age…..einen hab ick noch.

    Auf Seite 6 des Ausstiegspapiers ganz unten entdeckt dieser den Satz: Die Bundesregierung erstellt den Fortschrittsbericht – genauer gesagt: den Bericht über sämtliche Aspekte der künftigen Energieversorgung zwischen Versorgungssicherheit und Klimaschutz. Röttgen merkt auf und fragt: Wer in der Bundesregierung betreut eigentlich federführend den Bericht?…………………..

    …FDP-Chef und Wirtschaftsminister Philipp Rösler antwortet ihm fast im Flüsterton: Der Wirtschaftsminister ist der Energieminister. Sprich: Die FDP will ihre politische Handschrift erkennbar machen. Schließlich liege die Kompetenz für den Netzausbau im Wirtschaftsressort…..

    Da habe Röttgen angefangen zu „röcheln“, wie ein Teilnehmer berichtet, und gesagt: Das sei nicht akzeptabel. Für erneuerbare Energien sei der Umweltminister zuständig………

    Welt-Online

    Das ist genau der Punkt, den ich Schwarz-Gelb besionders übel nehme.
    Unter Trittin hat sich das Umweltministerium die Reaktorsicherheit unter den Nagel gerissen und sich großfressig auch gleich die EE gegrapscht………das hätte dringend wieder rückgängig gemacht werden müssen.

    Nun ham wa den Salat………….während der Wirtschaftsminister die Prügel kriegt, weil die Netze nicht schnell genug ausgebaut worden sind, dteht der Umweltminister mit Katzengold-Glanz da, weil Dank unermesslicher Subventionen die NIE aus den Boden schießen, wie das Unkraut auf dem Bio-Agger.

    Tja, Zersetzung von Innen……………Inkompetenz auf der ganzen Linie…………..und die paar übriggebliebenden Warner werden anschließend wahlweise als Konzernknüttel oder Atomlobbyisten medial abgewatscht.

    Irrsinn mit System…….und ein Ministerium, das ganz Deutschland in seinen harten, industriefeindliche Griff hat.

    Onkel Heinz……….ist der Appettt vergangen, trotzdem…..Mahlzeit

  42. Es ist vollkommen klar, dass die Energie- und Strompreise mit dem Atomausstieg steigen werden. Würden die Klimaschutzziele weiter verschärft, würde das alles sehr, sehr teuer werden. Ich weiß nicht, wie damit die Wettbewerbsfähigkeit des Industrie- und Beschäftigungsstandorts Deutschland noch sichergestellt werden sollte.

    Herr Hambrecht, als Mitglied der Ethikkommission weiß also das es teurer wird, entgegen allen Beteuerungen im Vorwege. Und auch das die Klimaziele der Klimadonna nicht mehr zu halten sind weiß er, sollten daraufhin die Auflagen aus Brüssel und der CO2-Certifikatshandel zu einer noch höheren Verteuerung der Energie führen sieht er sogar den Industriestandort Deutschland und seine Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr, hmm …

  43. @Onkel Heinz #40
    danke für die Presseschau. Wenn man nicht selbst in dem Boot sitzen würde, das da Deutschland heisst, könnte man vor lauter lachen wirklich „das kackern kriegen“. Wie kollektive Blödheit dieses Land in Sachen Atomkraft derart erfassen kann, wie die Bundesregierung ihre eigenen, wenige Monate alten Beschlüsse zur Atomkraft-Nutzungsverlängerung einfach fallen lässt, nur um vorne auf der Welle zu reiten, ist unfasslich.

    Das Energiekonzept der Bundesregierung -- wenn man das überhaupt so nennen darf -- ist ein jämmerliches, irreales Phamplet, das einen hoffnungslosen Kampf mit der Energie-Realität verspricht.

    Armes Deutschland.

  44. Wie die britische Presse den deutschen Atomausstieg aufnimmt, hier The Telegraph, angesehene britische Tageszeitung:

    Warum Deutschland nein zur Atomkraft sagt
    Angela Merkels Entscheidung aus der Kernkraft auszusteigen ist ein zynisches Beispiel von Realpolitik. … Angela Merkel weiss ausgezeichnet, dass ihre Entscheidung zum Ausstieg aus der Kernkraft bis 2022 weder einen wissenschaftlichen noch ökonomischen Sinn hat. Tatsächlich hat sie das selbst noch vor zwei Monaten gesagt, als sie verkündete, dass Deutschland sich durch den Fukushima Unfall nicht in einen hastigen Ausstieg
    aus der Nuklearkraft treiben lassen wird. Frau Merkels Beschwichtigung (appeasement) der Nuklearhysterie beunruhigt bis weit jenseits der Grenzen Deutschlands, weil es eine Kapitulation vor Irrationalismus durch die Führung einer Nation
    bedeutet, die einst der Welt voran ging in Forschung und Technik.
    Das Land von Leibniz und Humbold, von Goethe und Gauss gibt jetzt den Fantasien von Panikmachern nach.

    Quelle: http://tinyurl.com/3bd4ado

    Meine Übersetzung von: Benny Peiser, Achse des Guten: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_neue_angst_vor_einem_irrationalen_deutschland/

  45. Ich habe mir gerade mal den Abschlussbericht der Ethikkommision durchgelesen. Da fällt mir vor allem auf, dass der Erfolg der Energiewende im Grunde nicht in Frage gestellt wird. Es gibt keinen Plan B. Der müsste wohl auch eine Rückkehr zur Kernkraft, eine Aufgabe der Klimaschutzziele oder eher beides beinhalten. Die Alternative wäre sonst eine Verelendung der Gesellschaft. Dieses Risiko wird aber nirgendwo angesprochen. Ich habe so den Eindruck, dass man aus einer Position der Verzweiflung heraus argumentiert und die Konsequenzen eines Scheiterns einfach ausblendet. Vielleicht bin ich ja als Nichtfachmann unterinformiert aber das Zitat von Seite 14-15

    Wenn man diese Abwägung im Kontext der heutigen Situation in Deutschland vornimmt, lässt 
    sich nachvollziehbar begründen, dass Atomkraftwerke durch risikoärmere Methoden der Ener‐
    gieerzeugung ersetzt werden können und dann auch konsequenterweise sollten. Denn nahezu
    alle wissenschaftlichen Studien kommen zu dem Schluss, dass erneuerbare Energien und die
    Verbesserung der Energieeffizienz geringere Gesundheits‐ und Umweltrisiken mit sich bringen
    als die Kernenergie. Zudem scheinen die wirtschaftlichen Risiken dieser Alternativenergien nach
    heutiger Sicht überschaubar und begrenzbar zu sein. Dies gilt in abgeschwächter Form auch
    für die Nutzung der fossilen Energieträger, wenn die vereinbarten Ziele zum Klimaschutz
    eingehalten werden.

    scheint mir doch deutlich die Ausblendung der Realität zu zeigen. Welche wissenschaftlichen Studien sollen das den sein. Das meiste was ich kenne, weist eher auf das Gegenteil hin. Werden hier vielleicht nur noch Studien von NGOs oder Zukunftsentwürfe von Regierungsberatern wahrgenommen?

  46. @ Jürgrn Fischer #39

    Es sind viele gegen diesen verordneten Wahnsinn. Es wären wahrscheinlich noch mehr, wenn sie diesen hervorragenden Artikel lesen würden. Aber solange der Strom noch uneingeschränkt aus der Steckdose kommt, finden es unsere rundum elektrisch gut versorgten Mitbürger wohl doch noch alles nicht so schlimm. Bisher ist der Strom noch nicht ausgefallen. Also doch nur Panikmache. Die Grünen und die Medien sagen es ja schließlich. Die Regierung und die Medien berieseln doch die schweigende Mehrheit ständig mit dem angeblichen Konsens der überwältigen Mehrheit. Kritische Leserkommentare werden nicht veröffentlicht. Kommentare von Befürwortern des Energiewandels und „maßvoller“ Strompreiserhöhungen dafür reichlich. Ich bin aber der festen Überzeugung, dass die Stimmung sehr schnell kippt, sollte wirklich ein „Black Out“ eintreten. Aber dann sind wieder, mit tatkräftiger Unterstützung der Medien, die EVU`s schuld. Wie der Bürger reagiert merkt man wenn der Strom ausfällt, nur weil ein blöder Mittelspannungsmast umgefahren wurde. Dann laufen die Telefone aber heiss beim Versorger. Sie können mir glauben, ich weiss wovon ich rede. Und jetzt ein wenig polemisch: Dem rundum versorgten sorglos- und realitätsverweigernden Bürger und sollte einmal für drei Tage der Strom abgeschaltet werden. Den Abschaltkrakelern sieben Tage. Danach diskutieren wir dann weiter. Ich glaube, dann wird uns wahrscheinlich ein großer „Black Out“ erspart bleiben. Leider aber nur Illusion!

    Vor einem „Black Out“ scheint unsere weise Führung wohl auch Bammel zu haben. Für diesen Eventualfall sollen nun doch einige KKW in Reserve bleiben.

  47. @Gerhard

    Die meisten „wissenschaftlichen“ Studien sind Schrott………….und von der EE-Lobby mit phantasto-Zahlen aufgemotzt.
    Schön daran zu erkennen, das man der Windkraft eine Steigerung der Vollbenutzungsstunden andichtet, die spätestens mit dem erbärmlichen Windjahr 2010 ins Reich der Energie-Märchen eingegangen sind.

    Ich hatte schon vor Jahren warnend den Zeigefinger erhoben, das ohne Speicher das ganze EE-System zusammenbrechen wird, wenn eine Dimension erreicht ist, wie wir sie heute schon fast erleben.
    Selbst unter günstigsten Umständen (funktionierender Kraftwerkpark) haben die Netzleitstellen fast täglich den Angstschweiß auf der Stirn.
    Weiterhin tritt jetzt auch eine weitere Vorraussage von mir ein, die unterschiedlichen EE-Anlagen machen sich inzwischen schon selber Konkurrenz, was man dann mit abregelbaren Wechselrichtern bei Solaranlagen oder Zwangsabschaltungen von KWK-Anlagen versucht zu kompensieren.
    Selbst die geplanten 4500 km neue Überlandleitungen werden an diesen grundsätzlichen Problem nichts ändern, solange wir die temporalen Energieüberschüsse nicht irgendwo speichern können.

    Das sogenannte Smart-Grid wird das System noch empfänglicher für Störungen und Fremdeingriffen machen und somit unsere nationale Stromversorgung noch ein Stück weit Unsicherer.

    Und wenn ich dann noch von der netten Dame vom DWI höre, das uns der Atomausstieg ja nur 0,8 -- 1,4 Cent/kWh kosten soll, dann krieg ich doch schon etwas feuchte Augen, wegen den anschließenden Lachanfall.

    Ich habe schlicht und einfach die Vermutung, das die Kommission von Tuten und Blasen keinerlei Ahnung hat und dazu noch den vorgekauten, gedruckten Müll von BUM, UBA, Greenpeace, EE-Lobby für bare Münze nimmt und dadurch einfach dieses blödsinnige Datum (2021) in die weite Welt hinausposaunt hat.

    Onkel Heinz……….Oh mein Gott, wir werden von Laien regiert

  48. @Klettermax

    Ach jaaaaa, da kommen unschöne Erinnerungen auf, lol.
    Kabelschaden im Mittelspannungsnetz………….einschließlich explodierten Leistungsschalter…………..und jede Menge Zombis, die plötzlich der Droge „Fernsehen“ beraubt, in Scharen die Strassen bevölkern.

    Wenn von 20.000 Einwohnern geschätzte 19.999,5 Leute anrufen, um zu erfahren wann denn der Strom wieder kommt, wenn sich nach einer Stunde Stromausfall die Stimmung immer mehr in Richtung Aggression bewegt………..dann kann ich mir bildlich vorstellen, was sich nach 2 Tagen Blacky in einer mittelgroßen Stadt abspielen wird.

    Die Droge Strom…….fast sämtliche Freizeitaktivitäten sind dringend darauf angewiesen……..sei es des Pöbels Lieblingsablenkung „Verblödungsstrahler“, sei es die Spielekonsole der Kids, sei es das Internet ………der heutige Jetztmensch hat sich daran gewöhnt und kann ohne dem nix mehr mit sich anfangen.

    Und genau das ist ja so gefährlich für unsere Regierungszwerge……..keine Möglichkeit mehr die Massen zu manipulieren und damit im Zaum zu halten…………und wenn die dann auch noch aus ihrem Fernseh- Delirium aufwachen und langsam wieder das Gehirn einschalten, könnte das extrem gefährlich werden.

    Im Grunde genommen graben sich unsere Polit-Wolkenkuckucksheimer mit dem Atomaussstieg gerade ihr eigenes Grab, soll mir recht sein………………dann hört endlich die Unsitte auf „Grün“ zu wählen.

    Vllt kommt ja dann auch die Basis der CDU/FDP endlich mal auf die Idee, die Schmunzelkanzlerin zu kippen und ihre eigentliche Aufgabe wieder anzugehen…………..eine Politik für das Volk zu machen.

    Ok, ok……..man darf doch noch Träume haben. 🙂

    Onkel Heinz………..Schwarzmaler mit technischen Hintergrund

  49. @Onkel Heinz, #47

    Onkel Heinz……….Oh mein Gott, wir werden von Laien regiert

    Es kann noch schlimmer kommen. Mit den Grünen werden wir dann von Laien (mit-)regiert, die glauben, sie sein unfehlbar.

  50. „….man darf doch noch Träume haben..“

    @ 48.Heinz Eng,

    warum Träume? Sie sind doch ganz dicht dran. Ein kleiner flächendeckender Stromausfall über nur einen Tag im Nov./Dez. (an Weinachten gar???) bwirkte Wunder. Nur wird es leider bei dem einen Tag nicht bleiben (können).

    Am Tag danach leben wir in einer völlig anderen Welt. Ein solches Ereignis wird das Land mehr verändern, als alle „Politik“ der letzten 20 Jahre. Im Guten, wie auch (leider) im Bösen. Schon vorgesorgt?

  51. Ahhh, der zweite Konzern hat endlich auch den Arsch in der Hose gegen die Brennelementesteuer zu klagen…….EON.

    Eon klagt gegen Brennelementesteuer

    Durch den Atomausstieg erwartet Eon einen Schaden in zweistelliger Milliardenhöhe, sagte Vorstandsvorsitzender Teyssen der F.A.Z. Der Konzern will gegen die Brennelementesteuer klagen, sobald die Steuerpflicht erstmals eintritt.

    Recht so, wird ja auch Zeit das die geprügelten Hunde endlich mal die Zähne zeigen……..da erkläre ich mich einfach mal solidarisch.
    Die Energiewirtschaft ist doch des Grünen liebster Prügelknabe, erst winkt man den Quatsch der „Liberalisierung“ der Strommärkte durch, dann wundert man sich über den Konzentrationsprozess als Notwehrmaßnahme gegen ausländische Übernahmen, dann zwingt man auch noch das kleinste Stadtwerk zum Unbundling (Trennung von Erzeugung, Netz und Vertrieb), dann gängelt man mittels staatlicher Aufsichtsbehörde die Netzbetreiber wie kleine Kinder (Anreizregulierung, Gewinnobergrenzen), dann lässt man den Betrug mit den Ökostromhändlern (Wasserkraftstrom aus Skandinavien) zu, um den Bessermenschen das wohlige Grün-Gefühl ausleben zu lassen, dann will man auch noch das Zählerwesen ausgründen……was in Summe immer Personalintensiver wird………und wundert sich am Ende, das die Menschen, die bisher für die sicherste Stromversorgung der Welt geaggert haben, die Schnauze gestrichen voll haben.

    Wenn sich Fachleute von Laien erklären lassen müssen, wie sie ihren Job zu machen haben, dann steigt langsam aber sicher eine derartige Wut in einem auf, das kein Anti-Aggressionstraining mehr einen Ausbruch verhindern kann.

    Während ein paar Lokführer per Streik ein ganzes Land in ihren Würgegriff hatten, sind gewerkschaftlich organisierte Energiearbeiter nie auf den Gedanken gekommen einfach mal ihr Kraftwerk abzuschalten um den Lohnforderungen nachdruck zu verleihen…….nee, das macht man nicht, das ging einfach gegen die Berufsehre.

    Tja, wenn man als Buhmann der Nation derart mies und dauerhaft von jeden Pöbel in den Arsch getreten wird…….geht am Ende irgendwann diese Berufsehre auch den Bach lang runter, falls ihr versteht, was ich meine.

    Wir sind die grauen Mäuse im Blaumann, die euch Tag und Nacht den Arsch wischen, uns seht ihr nur mal, wenn was nicht funktioniert…………..aber ohne uns, seit ihr nur noch sabbernde Kleinkinder, unfähig die nötigsten Verrichtungen im Alltag zu bewältigen.

    Ihr habt es Dank eurer ersponnenen Wassersuppe so gewollt……….nun werdet ihr es in den nächsten Monaten auch diese Suppe auslöffeln müssen, ick hole mir solange einen Krankenschein.

    Onkel Heinz……….Blaumannträger in Wut

  52. Ach übrigens, während sich gerade die Energiewirtschaft zum kompletten Idioten macht, lassen die Windkraftlobbyisten mal so richtig die Sau raus.

    Windbauer ziehen Einigungspapier zurück

    Wetzlar. Der NABU Hessen bedauert den plötzlichen Rückzug des Bundesverbandes Windenergie (Landesverband Hessen) aus einem gemeinsamen Positionspapier zum Ausbau der Windenergie in Hessen, das Ende Mai der Öffentlichkeit vorgestellt werden sollte. „Es ist für den NABU nicht hinnehmbar, dass die Windbauer die vereinbarten Naturschutzziele wenige Tage vor Vertragsabschluss wieder komplett vom Tisch wischen“, so Hartmut Mai, Landesgeschäftsführer des NABU Hessen. In den Verhandlungen zum Positionspapier hatte der Bundesverband Windenergie zugestimmt, Vogelschutzgebiete mit einer Größe von weniger als 10.000 Hektar und wichtige Vogelzugkorridore als Vorranggebiete für den Naturschutz festzulegen.

    Tja, da verbiegt sich ein sogenannter „Naturschutzverband“ schon bis zu Unkenntlichkeit um wenigstens noch den Anschein zu erwecken, etwas für die Natur übrig zu haben……………und dann kriegen se trotzdem einen vor den Latz.

    Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man sich jetzt bepissen vor lauter Lachen.

    An diesen Beispiel kann man zweierlei ganz gut erkennen………….das sich die Naturschutzverbände zur Hure der Klimahysteriker machen lassen haben…………..und die aggressive Vorgehensweise der ach so lieben EE-Mafia, wenn ihre Gewinnaussichten ein Stück weit gefährdet werden.

    Miefquirlaufsteller sind wie Heuschrecken………..auftauchen, Natur verschandeln, Gewinn abschöpfen……..und weiterziehen um auch noch das letzte Stück Heimat mit den Phallussymbol grüner Deutschlandzerstörer vollzupappen.

    Deutschland 2011….Land der Bekloppten und Bescheuerten

    Onkel Heinz…………Flasche schon wieder leer

  53. Heinz Eng #48

    Schwarzmaler mit technischem Hintergrund.
    Wieso?
    Leute mit technischem Hintergrund sind keine Schwarzmaler, sondern Realisten!

    # 52
    Schlagen wir dem NABU der Einfachheit halber vor, zum Schutz der Vögel auf die Windmühlenflügel Vogelschutzspiralen zu montieren.
    Auf Hochspannungsfreileitungen wird das schließlich auch gemacht.
    Und zusätzlich ein Blitzseil zwischen die Flügel, damit die Vögel (vorrangig Nachts) auch rasten können.
    Das wäre doch eine tolle Maßnahme für die Vorrangebiete. Da dürften doch die Windmüller nichts dagegen haben, und die Vogelschützer werden begeistert sein.

  54. @Heinz Eng
    Die Argumentation der „netten Dame vom DWI“ erinnert mich sowieso immer an Bankberater vor einigen Jahren, als die einem SubPrime-Anlagen andrehen wollten. Mich wundert nur, dass nicht mal ein sachkundiger Journalist die Windkraftstory aufgreift. Hier könnte man doch wirklich aufzeigen, wie ein Verbund aus Industrieunternehmen es geschafft hat, fast weltweit eine in dieser Grössenordnung fast völlig nutzlose Technik zu etablieren und den Gewinn daraus zu schöpfen, in dem man sich das subventionieren lässt und das eigentlich überflüssige Produkt (den Strom, der sowieso parallel vorgehalten werden muss) per Zwangsverordnung an den Kunden bringt.

  55. Es wurde zitiert:

    Und weiter: “Wir streben an, bis 2020 den Stromverbrauch gegenüber 2008 in einer Größenordnung von 10% und bis 2050 von 25% zu vermindern.”

    Das ist ja noch harmlos, denn Röttgen hatte im September 2010 bei der Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke
    wörtlich gesagt, daß der Primärenergieverbrauch bis 2050 -- so wörtlich -- halbiert (!) werden soll.

    Ich habe das Zitat auch als Ton- und Videobeweis in meinem Archiv. Es steht auch so wörtlich im schriftlichen Energiekonzept von September 2010. Und ohne Atomkraftwerke muß dieser Wert von „Minus 50%“ wohl unbedingte Pflicht werden !!

    Eine Halbierung des Primärenergieverbrauch würde dann eine Primärenergiemenge wie in der Nachkriegszeit (!) bedeuten…!!!…also wird wohl doch noch der Morgenthau-Plan -- nämlich die Deindustrialisierung -- umgesetzt…?!!

  56. Vielen Dank für einen sehr gute, nüchterne Zusammenfassung! Leider muss man der Aussage „Nachruf“ beipflichten.

    Jegliche sachliche Diskussionen mit Freunden, Bekannten, Kollegen führen immer wieder zu den selben Sackgassen. Eine Diskussion auf diesem komplexen Niveau ist jedoch leider nur möglich, wenn die andere Seite nur annähernd zum Zuhören bereit ist. Dem ist leider nicht so. Dazu werden zu viele Themen (menschgemachter CO2-Klimawandel; Umweltzerstörung, Hunger in Afrika etc.) miteinander verquickt, so daß ein sachliches Auseinandernehmen kaum möglich ist. Des Weiteren ist eine Interesse an Physik, Chemie, Mathematik und Gesellschaftssoziologie nur noch rudimentär vorhanden. Man verharrt auf Spiegel-Boulevard-Niveau und meint, man verstehe die Welt (obwohl gerade das I-Net verschiedene Blicke gut aufbereitet bereithält).

    Die Welt, die wir heute gepflegt und ruhig vom „heimischen Ipad“ betrachten können (und das ist ein riesiger Luxus -- den wohl nur Wenige erkennen können) ist vielen zu komplex geworden. Man sehnt sich nach einfachen Antworten. Nur die gibt es bei den heute zu betrachtenden Themen nicht mehr. Ich glaube, gerade die Deutschen, haben zu viel Zeit für ihre German-Angst. Früher waren Marotten ein Steckenpferd Verwöhnter mit Beruf Tochter oder Sohn. Heute haben wir den Luxus, dass wir uns alle das Leisten können.

    Die einzige Gewissheit, die bleibt -- „Das Pendel schlägt auch wieder zurück“. In diesem Sinne kann man nur hoffen, dass die Schäden nicht zu groß werden.

    Nochmals Danke für die mühevolle Zusammenstellung.

  57. Ich bedanke mich für Ihren großartigen Artikel, Sie haben sicher mehrere Tage für das Sammeln von Fakten und das Schreiben dieses Artikels benötigt. Ihr Beitrag zeigt auch eine erhebliche Qualitätssteigerung gegenüber unsere angeblichen investigativen Journalisten, die in vergleich zu Ihnen eher mit Meinungen und Träumerien argumentieren anstatt mit Fakten .

  58. @1 multiverus:
    Was war denn VOR 1945? Neonazis ertränken Kind! Bitte, schaut nicht mehr weg. Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht!

  59. Danke für die Blümchen; tut gut. Danke auch für die Begleitbilder: Das Elektroauto ist wunderbar; ich stelle es mir als BMU-Dienstauto mit Herrn Röttgen als Fahrer vor.
    Zur Politik, die jetzt abläuft, gibt es noch ein paar interessante Fragen, deren Beantwortung dann auch etwas darüber aussagt, wie nahe wir wieder an die Zustände in der DDR herangekommen sind:
    Wieviel Zeit erhält das Parlament zur Debattierung ? Wie intensiv und wie lange werden sich die entscheidenden Ausschüsse des Parlaments damit befassen (dürfen) ? Werden sie überhaupt beteiligt ? Wie viele Lesungen wird es geben ? Läßt sich der Bundestagspräsident Lammert diese Durchpeitschung eines extrem problematischen Gesetzesbündels gefallen ? Ducken sich die meisten Abgeordneten ? Unterscheibt der Bundespräsident die Gesetze ? Was gilt ein Amtseid noch ? Wie hoch wird der Prozentsatz der Zustimmung ? 99,0 oder 99,87% ? Und dann die letzte Frage auf das Resümee aller Antworten: Was unterscheidet dann den Bundestag noch von der ehemaligen Volkskammer der DDR ? (Nur die Anzahl der Abgeordneten ?).
    Vielleicht sieht das Ende der Veranstaltung später einmal ganz ähnlich aus wie damals in Leipzig. Vorschlag für Transparente: „Wir sind das Internet-Volk.“

  60. Ich freue mich, dass man sich schließlich doch geeinigt hat, die AKW’s abzuschalten und sie mittels erneubaren Energiequellen zu ersetzen. Ich bin mal gespannt wie lange Deutschland für die Energiewende braucht und ob auch in Zukunft wirklich alles aus erneubaren Energien erzeugt wird. Man muss wirklich aufhören, die Natur mit Schadstoffen zu beschädigen und man muss auch mal an die Zukunft unserer Welt denken. Die Atomkatastrophe in Fukushima hat Deutschland gezeigt, dass man die Gefahr von der Atomkraft nicht verharmlosen kann. Ich wünsche mir, dass auch die anderen Länder ihre Atomkraftwerke deaktivieren und wir so nicht mehr in Angst leben müssen. Weiterhin freue ich mich, dass auch Unternehmen wie Knittel die natürlichen Energiequellen unterstützen, indem sie auch selbst mit klimaneutralen Produkten arbeiten.

    [Sieht zwar sehr nach Spam aus, aber ich habe den Kommentar trotzdem mal stehen gelassen. R.K.]

  61. dann nimm mal den Link da raus

    darauf scheint es nur ausgelegt zu sein… bisschen seo spam

  62. „…….dass auch Unternehmen wie Knittel die natürlichen Energiequellen unterstützen, indem sie auch selbst mit klimaneutralen Produkten arbeiten….“

    Also ich hätte da eine Reihe von Aspiranten, die sich ebenfalls für kostenlose Werbung im Rahmen eines infantilen „Beitrags“ interessieren würden. Es ist nur die Frage, ob dies im Sinne der Betreiber wäre. Wenn nicht, dann solte die betreffende Passage entfernt werden und nur der dümmlich-naive Rest bestehen bleiben.

  63. den Engines ist es noch egal was der Beitrag wirklich beinhaltet, aber es ist ein Backlink von einer Seite die sich -- wenn auch kritisch -- mit dem Thema auseinandersetzt, das wird von denen schon erkannt und das hat Relevanz.

  64. Ich habe die „Halbierung des Primärenergieverbrauchs“ mal mit absoluten Zahlenwerten mit „Leben“ gefüllt:

  65. @Caver

    Weiterhin freue ich mich, dass auch Unternehmen wie Knittel die natürlichen Energiequellen unterstützen, indem sie auch selbst mit klimaneutralen Produkten arbeiten.

    ja, die guten Knittel-Jungs, die haben natürlich auch die besonders umweltfreundlichen Holzpellets auf Lager.

    „AVIA Holzpellets erfüllen selbstverständlich die höchsten Anforderungen der DINplus-Qualität.”

    Klingt super, nicht wahr? Kann man aber auch anders sehen: Holzheizungen! Nein Danke?

    …..Speziell die neuen Pelletheizungen sind um Klassen besser als der typische stinkige Holzofen von 1930 oder 1950. Doch noch immer sind Holzheizungen die schlimmsten Dreckschleudern, die das Land zu bieten hat. Selbst ein Pelletofen mit Umweltengel bläst bei perfektem Betrieb pro erzeugter Wärmeeinheit etwa fünfmal mehr Feinstaub in die Luft als eine Ölheizung (und tausend Mal mehr als eine Gasheizung). Offene Kamine produzieren sogar das Hundertfache an Feinstaub wie ein Ölofen und die beliebten Kaminöfen gerne das Siebzigfache (gute neue Modelle erreichen immerhin Werte nahe an den Pelletöfen). So kommt es, dass Holzheizungen trotz der geringen installierten Kapazität schon 2003 für mehr Feinstaub verantwortlich waren als die gesamten Abgase des Straßenverkehrs – Tendenz steigend: Von 1990 bis 2003 hatte der Dreck aus Holzheizungen sich glatt verdoppelt. Grund: die Kaminmode und die vielen “Niedrigenergie”-Neubauten mit Pellet- und Holzschnitzelheizungen.

    Feinstaub ist der Gesundheit abträglich, zumal Holzbrandpartikel krebserregende polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe enthalten, nicht anders als die geschmähten Dieselabgase. Bei jeder Erhöhung des Feinstoffgehalts der Luft um 10 Mikrogramm pro Kubikmeter steigt die Sterblichkeit in der Bevölkerung messbar, und zwar am stärksten durch Herzinfarkte und Lungenerkrankungen einschließlich Lungenkrebs. (Siehe beispielsweise hier, hier, oder hier.) Die Gesamtzahl der Todesfälle durch Feinstaub liegt in Deutschland laut EU-Angaben bei 75 000 im Jahr. Da der Anteil der Holzheizungen am Gesamtfeinstaubaufkommen 2003 etwa ein Zehntel betrug (24 000 von 227 000, aktuellere Zahlen liegen nicht vor), kann man sich leicht ausrechnen, für wie viele Tote im Jahr die Holzheizungen mit dem Öko-Image verantwortlich sind……

  66. Leute, mit dieser „Annett Caver“ braucht ihr nicht diskutieren. Die existiert nicht. Das ist nur ein Beispiel für ganz perfide Unternehmenswerbung. Die finden das superschlau, das „Social Web“ (zu dem wir als Blog definitionsgemäß auch gehören) nach entsprechenden Stichpunkten zu durchsuchen und dann scheinbar individuelle Diskussionsbeiträge einzustellen, um letztendlich Kunden zu fangen.

    Die Knittels hatten das schon einmal bei „Readers Edition“ versucht und da sogar einen ganzen Artikel eingestellt, der dann auf meinen Hinweis hin von der Redaktion gelöscht wurde.

    Wie gesagt, solche Firmen finden das supergeschickt, es ist in Wahrheit aber nur superdämlich. Vor allem, wenn man sich so blöde anstellt, daß es jeder sofort merkt. Wir lassen den Beitrag mal als abschreckendes Beispiel stehen. Denn schlimmer sind die Beiträge, bei denen man es nicht sofort merkt (gerade bei Großunternehmen, die sich bessere PR-Agenturen leisten können). Die Knittelverse oben sollen nur auf das Problem aufmerksam machen, damit jeder wachsam bleibt.

  67. Die vorgestellten Vergleiche mit Hitlers Machtergreifung, dem Holocaust oder dem Faschismus als solchem zeugen vom politischen Unverstand der Autoren. Zugleich zeigt es ein erschreckendes Maß an Emotionalisierung der Debatte mithilfe von Totschlagargumenten. Interessant wie sich auch hier die ideologischen Lager wieder annähern. Dies dient der Sache nicht und zeigt einen Ungeist, der mich etwas erschrickt. Der Artikel selbst kann sicherlich den Leser wieder zum Nachdenken bewegen. Vor allem über die Macht der Medien in diesem Lande, die mitlerweile die politische Agenda wochenweise umschreiben können. EHEC, Atomangst, Zusammenbruch der EU…was kommt als nächstes als Tischvorlage an den Kabinettstisch?

  68. @gillenberg

    Nu hab ich extra wegen Ihnen den Artikel zweimal durchgelesen, um die faschistisch/nationalsozialistische Ideologie zu finden, die Sie hier so wunderprächtige hineininterpretieret haben, das Ergebnis:

    Es ist schon erstaunlich, wie oft von Politikern erzählt wird, daß Deutschland für den Rest der Welt mit seiner Umwelt- und Energiepolitik ein Vorbild ist, dem in Kürze alle nacheifern würden. Abgesehen davon, daß es seit Jahrzehnten in Deutschland eine langfristige, schlüssige und dem Standort dienende Energiepolitik, der man hätte nacheifern können, niemals gegeben hat, stellt diese Ansicht nur einen Beleg für die völlige Unkenntnis der Meinungen über Deutschland im Ausland dar – und darüber hinaus ein Zeugnis von sehr unangebrachter Überheblichkeit ( “Am deutschen Wesen…”).

    Sorry……..wenn das Ihr Aufhänger sein soll um den Autor ans Zeug flicken zu wollen, dann sind Sie etwas schief gewickelt.

    Nochmals für Sie und andere Leute, die den eigentlichen Artikel weder verstanden noch begriffen haben…….die NAZI-Keule zieht hier auf dieser Webseite schon lange nicht mehr.
    Tja, und wie man es gerade ganz toll bei der PDS erlebt, ist der Antisemenitismus auch bei den Ultra-Linken stark verbreitet (wie bei den dümmlichen Neo-Nazis) , so stark das die PDS kurz vor der Spaltung steht.

    Alle hier in ihrer Freizeit schreibenden Autoren und Kommentatoren haben absolut nix mit Diktaturen aller Art am Hut, weder Faschismus noch Kommunismus……..aus diesen Grunde bekämpfen wir als freie, liberale Bürger dieses Landes auch die abzusehenden diktatorischen Tendenzen des Ökologismus aufs schärfste.

    Dummerweise sind die Medien ein Teil des Problems, was wir ja spätestens bei der extrem einseitigen Berichterstattung über die japanische Mehrfachkatastrophe miterlebt haben.

    Ach übrigens, ist der Deutsche auch heute noch zu feige sich zu fragen, wie es am Ender der Weimarer Republik soweit kommen konnte, einen offensichtlich Geistesgestörten millionenfach hinterher zu krabbeln.
    Ahh, Er versprach ja jede Menge neuer Arbeitsplätze (Autobahn) ………….und heute versprechen die EE-Lobbyisten plötzlich wieder jede Menge Arbeitsplätze, bei den schönen neuen sauberen grünen Energien……….na wenn das mal nicht direkt ins Auge sticht.

    Damals lieferten sich die Nationalsozialisten und Kommunisten ein Kopf an Kopf- Rennen…………die olle Adolf nur aus einen Grund gewonnen hatte………jede Menge Kapital.

    „““Millionen stehen hinter mir“““

    Tja, und nun fragen wir uns mal ganz vorsichtig, wer heute ganz toll am CO2-Handel und Erneuerbaren verdient.

    So, ick hoffe die eigenartigen Anspielungen sollten jetzt endlich mal aufhören………wer aus der Geschichte nix gelernt hat, kann sich ruhig auch seinen unbedingten Beissreflex in Zukunft ersparen.

    H.E.

  69. Einige ähnliche, wenn auch nicht ganz so gute Abhandlungen zum Thema hat ein „besonders Grüner“ -- wenn man seinen ausgezeichneten Blog so interpretieren darf -- in einer lesenswerten Fukushima-Reihe veröffentlicht. Jedenfalls einer, der das Denken nicht verlernt hat und den Irrsinn des Fukushima-Hypes auf den Punkt bringt.

    http://wincontact32naturwunder.blogspot.com/2011/03/essay-fukushima-anmerkungen-eines.html

    Gruß G.Rausch

  70. Als Bewohner einer deutschen Kleinstadt mit ökologistischer Universtät sitze ich manche Stunde am PC und freue mich über die meisten Kommentare.Allerdings staune ich oft über die festgemauerten Ansichten zum CO2. Da denke ich meist an die Ökowissenschaftlerin,welche mir kürzlich auf dem Wochenmarkt sehr dringlich die Frage stellte welchen Stromanbieter ich hätte.Als ich ihn nannte machte sie mich auf dessen Anteil Atomstrom aufmerksam den ich dort kaufe. Als ich ihr von dem kürzlichen Atomstromimport aus Frankreich berichtete wurde ich mit Argumenten bombardiert,die mich reizten meine Testfrage nach dem prozentualen Anteil des CO2 in der den Erdball umgebenden Luft zu stellen. Mit der Antwort : „viel zu viel“ wollte sie das von Ihr begonnene Werbegespräch abbrechen. Auf mein barsches Verlangen das sie mir als Wissenschaftlerin schon eine von ihr zu erwartende Antwort geben müsse nachdem sie mich aufgehalten hatte kam wieder nichts anderes als :“viel zu viel“und weg war sie. Genauso lustig war die Antwort von drei Absolventen und ihrem jungen Ökoprofessor. Die drei sagten wie aus einem Mund sofort :“80 Prozent“ worauf der Herr Professor etwas belustigt lächelte und sagte :“soviel ist das nicht“. Ich: vieviel ist es denn“. Prof.: „das sind höchstens 18 Prozent. Nun konnte ich mir nicht mehr verkneifen ihnen zu unterstellen in der Schule geschlafen und im Studium nur gesoffen zu haben. Wir saßen alle vier bei einem Bier und nachdem ich ihnen auf ihre Frage nach der Zusammensetzung der atmosphärischen Luft geantwortet hatte haben wir noch lange gelacht und über das Menschenrecht der Bildung diskutiert welches so schändlich mißachet wird. Zultzt waren wir uns einig, daß der Pisatest nicht mit unseren Schulkindern gemacht werden sollte sondern mit den Politikern und Lehrern bevor sie sich zur Wahl stellen oder lehren dürfen.Wir schätzten die Durchfallquote auf 80 Prozent. MfG Hans Dieter

  71. Das die Klimabibel für Zweitklässler,welche Frau Merkel den Schulen geschenkt hat solche Pisatestergebnisse bei den zu diesem Pflichtlehrstoff verdonnerten Lehrern ganz einfach durch Angst um die Existenz zu erklären wären könnte es bei Politkern wie Merkel, Röttgen oder Brüderle sich um ein von Eible zu Eiblesfeld beschriebenes Indoktrinatinonsleiden handeln wonach selbst normale Menschen durch Dauerbeschallung mit ideologischer Indoktrienation geistig umgeformt werden können dass sie ohne Skrupel gegen die eigenen und der Gemeinschaft Interessen denken und handeln. Sie begreifen dann z.B.nicht mehr dass die Sonne jährlich geschätzte 700 Gt CO2 aus der toten Biomasse emittiert.Dazu kommen aus der von ca.7 Mrd.Menschen lebensnotwendigen Nutzung der Energieträger ca.28 Mrd.Gt CO2. Nur von dieser Menge könnte man mit dem bisher eine Billion Dollar teueren Kyotovorhaben zum Schaden der Volkswirtschaften 40 Prozent einsparen.Das sind 11,2 Gt / . Von der Gesamtemis- sion = ca. 728 Gt wären das 1,54 Prozent Einsparung. Für die Klimarettung will die geistig umgeformte EU entgegen des nicht indoktrinierten Restes der Welt jährlich 270 Mrd.EURO jährlich bis 2050 = in 38 Jahren 10,3 Billionen EURO von Armen zu den Reichen umleiten bis das Ziel eines CO2.freien Europas erreicht ist. Mit gesundem Menschenver- stand versehen müsste man sich vor einer solchen Investition erst einmal in einer CO2-freien Welt wie auf dem Mond umsehen wenn man schon diese Situation nicht durch Denken und Rechnen abschätzen kann.Wenn man zusätzlich
    bedenkt dass die Schöpfung wohl nicht mehr CO2 als Emission aus der Biomasse zuläßt aber dass die Plflan- zenwelt der Erde mit der Photosynthese die dreifache CO2-Menge für das Wachstum nutzen könnte und damit das gedachte dreifache der 300 Gt /Jahr an Sauerstoff liefern könnte ist es doch klar dass CO2 ein Minimumfaktor für das Leben auf der Erde ist den man weder als Killergas verteufeln noch verflüssigen und in der Erde versenken kann.

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