Dreizehn Energiewende-Märchen – Teil 2

29. Mai 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energieerzeugung, Kernenergie, Politik

(Den erste Teil der Dreizehn Energiewende-Märchen finden Sie hier)

Nr. 8: Das Märchen von der Sonne, die keine Rechnung schickt

Der Werbespruch “Die Sonne schickt keine Rechnung” ist gewiß der Anwärter für den Hauptgewinn im Volksverdummungs-Wettbewerb. Spötter haben dazu festgestellt, daß auch die geologischen Epochen Carbon und Perm keine Rechnung für die damals erzeugte Kohle schicken und daß die kosmische Katastrophe, die das Sonnensystem mit seinen Uranvorräten hervorbrachte, ebenfalls netterweise auf die Versendung von Rechnungen verzichtet hat.

Was mit diesem Verdummungsspruch verschleiert werden soll: Die Sonne scheint in Deutschland – wenn sie scheint – mit einer Leistungsdichte von nur ca. 1000 Watt (thermisch) pro Quadratmeter, woraus eine Silizium-Photovoltaikzelle etwa 90 Watt (elektrisch) erzeugt. Hoffnungen, daß sich das in Zukunft wesentlich verbessert, sind unbegründet und gehören zum technologiepolitischen Wunderglauben (siehe das Märchen vom Technologiesprung). Diese sehr alte Technik ist in den vielen Jahrzehnten bis dicht an ihre physikalische Grenze herangebracht worden; wundersame Verbesserungen, “Technologiesprünge”, wird es nicht geben.

Dieser bei voller und möglichst senkrecht einfallender Sonne seine 90 Watt abgebende Quadratmeter kostet echtes Geld. Die Anschaffungskosten für ein Einfamilienhaus-Dach belaufen sich auf 13.000 Euro für eine Spitzenleistung von 2,5 KWp. Für den Anteil der Solarzellen daran zahlt man derzeit bis 10.000 Euro – das übrigens zu gut zwei Dritteln nach China fließt, denn die chinesischen Hersteller haben die deutsche Konkurrenz längst in Grund und Boden konkurriert: Deutschland konnte 2010 gerade einmal Solarzellen für 138 Millionen Euro nach China exportieren – während von dort Konkurrenzware für 5,9 Milliarden Euro kam.  Die Deutschen sind die Hauptabnehmer der chinesischen Solarzellenfabriken.

China selbst jedoch nicht.  Obschon etwas größer als Deutschland und auch von der Sonne bestrahlt, hat China für seine Stromerzeugung andere Pläne: Das Riesenreich installierte 2010 nur den achtzehnten Teil der 7.300 Megawatt Solaranlagen, die Deutschland ans Netz brachte.

Jürgen Heraeus, der China-Beauftragte der deutschen Wirtschaft, stellte dazu fest: “Das haben wir uns selbst eingebrockt.” Erst das Erneuerbare-Energien-Gesetz habe die chinesischen Solarunternehmen zu einer derartigen Konkurrenz gemacht. (FOCUS 15/2011).

Zu den happigen Preisen für den Kollektor selbst kommen noch der Wechselrichter (deutsches Produkt), die Montage, die Wartung, die Versicherung hinzu.  So wurde vor 10 Jahren die alte bewährte Nischentechnik Photovoltaik, die für die Versorgung entlegener Plätze ohne Stromversorgung wie Bojen, Jagdhütten, Segelyachten, Telefonmasten in dünnbesiedelten Regionen etc. schon immer ihren Sinn hatte, durch den krampfhaften grün-roten Versuch, Kernkraftwerke durch irgend etwas ökologisch irgendwie Strom Erzeugendes zu ersetzen – möglichst mit Hilfe der symbolhaften Sonne, die keine Rechnungen schickt – zu einer extrem teuren, Milliarden verschlingenden Großtechnik aufgebaut. Die trotz einer Ende 2010 bereits installierten Spitzenleistung von ca. 16.900 MW wegen ihres sehr geringen Nutzungsgrades auch nur einen geringfügigen Anteil von 1,9 Prozent an der Gesamt-Stromerzeugung von Deutschland ( 621 Mrd KWh) hatte.

Dieser klägliche Beitrag kostet die deutschen Verbraucher,
die das mit ihren Stromrechnungen bezahlen müssen, insgesamt unglaubliche 85,4 Milliarden Euro – diese Summe ist den Betreibern teils schon ausgezahlt worden, teils fällt sie noch an, da diese Einnahmen per EEG für 20 Jahre garantiert sind. (Prof. Manuel Frondel, Prof. Christoph M. Schmidt, Nils aus dem Moore, Brennstoff-Wärme-Kraft Bd. 63 (2011) Nr.3)

Der größte Teil dieser Milliarden dient der Anschaffung der Anlagen und den verdient jemand. Den Löwenanteilchinesische Hersteller, der Rest Zellen-Zusammenbauer und Handwerker.  Es ist aber nicht die Sonne, so viel ist richtig.

Nr. 9: Das Windstrom-Märchen: “Der Windpark XY kann Z-tausend Haushalte versorgen.”

Januar 2011: Anteil der Windstromversorgung in Ostdeutschland und Hamburg. Quelle: Wilfried Heck (http://nature2010.tripod.com/wkr148.htm)

Eine derartige Behauptung ist ein fester Bestandteil jeder Pressemitteilung über die Einweihung eines Windparks. Tatsächlich kann auch der größte Windpark keinen einzigen Haushalt sicher und zuverlässig mit Strom versorgen. Das liegt am bekanntlich unvorhersehbaren und extrem schwankenden Windangebot, was regelmäßig dazu führt, daß bei den sowohl im Sommer als auch im Winter beliebten windstillen Hochdrucklagen alle Windmühlen viele Stunden und oft Tage still stehen. Das würde Stromsperren bedeuten und wäre für die Industrie tödlich.
Aus diesem Grunde konnte bisher trotz des enormen und durch Milliarden an von Stromkunden bezahlten Zwangsabgaben (EEG-Gesetz) subventionierten Ausbaus der Windkraft bis 2010 auf 21.607 Anlagen mit 27.200 MW “installierter Leistung” (die Leistung, die die Windmühlen maximal erzeugen würden, wenn sie alle ihre maximal verkraftbare Windstärke erhalten würden) kein einziges konventionelles Kraftwerk ersetzt, also abgeschaltet werden.
Im Gegenteil: Es müssen zusätzliche Gaskraftwerke gebaut werden, die die extremen Schwankungen des Windstroms durch schnelles Herauf- und Herunterfahren ausgleichen müssen, damit das Stromnetz nicht zusammen bricht.
Der einzige verbleibende Vorteil der Windkraft ist eine Brennstoffeinsparung der vorübergehend herunter gefahrenen Kraftwerke. Ihr enormer Nachteil ist die nun doppelt vorhandene teure Stromerzeugungs-Kapazität , die den Strompreis nach oben treibt.

Zusätzliche Stromspeicher, die das Netz stabilisieren könnten, gibt es nicht und wird es auch in 20 Jahren nicht geben (siehe das Märchen von den neuen Stromspeichern und das Elektroauto-Märchen).

Nr. 10: Das Geothermie-Märchen

Mit heißem Wasser aus der Tiefe Strom in Deutschland erzeugen zu wollen, erfüllt im Grunde den Straftatbestand des groben Unfugs – in Verbindung mit der Verschwendung von Steuergeldern, sofern die zur Zeit laufenden Projekte öffentlich gefördert werden.
Es ist der hoffnungslose Versuch, die Gesetze der Physik zu betrügen: Bei einer Temperaturdifferenz von etwa 80 Grad zwischen dem etwa 100 Grad heißen Wasser aus dem Bohrloch und der Kühlseite des daran angeschlossenen Niederdruck-Dampfkraftwerks ist der Umwandlungs-Wirkungsgrad von Wärmeenergie in elektrische Energie dermaßen klein, daß die allenfalls optisch eindrucksvollen Versuchskraftwerke – die tatsächlich gebaut worden sind – nur minimal Strom erzeugen können. Aus diesem Grund wird in den Beschreibungen dieser Projekte stets jegliche Angabe des elektrischen Wirkungsgrades sowie der anteiligen Anlagenkosten pro erreichtem Kilowatt an erzeugter elektrischer Leistung peinlichst vermieden.

Die Leistungsbilanz sowohl der 4 errichteten und der 5 geplanten Geothermiekraftwerke ist insgesamt: 7,4 Megawatt.
Ein einziges Kohlekraftwerk erzeugt jedoch 900 bis 1.400 MW; ein Kernkraftwerk 1200 bis 1.400 MW.

Sinnvoll wäre allein die Nutzung der Geothermiewärme zu Heizzwecken über Fernwärme – sofern sich ein Neubaugebiet in der Nähe der Anlage befindet.

Aus dem soeben bekannt gewordenen EEG-Erfahrungsbericht des BMU, der zugleich die künftige Planung bekannt gibt, geht hervor, daß “die Förderung der Geothermie stark ausgebaut werden soll”. Damit sind höchstwahrscheinlich wieder “Kraftwerke” wie die oben genannten gemeint. Das Motto scheint zu sein: Je hoffnungsloser und sinnloser die Vorhaben, desto stärker die Förderung.

Nr. 11: Das Märchen vom Technologiesprung

Es fällt auf, daß nur Politiker auf angeblich sicher kommende Technologiesprünge hinweisen, wenn sie die peinliche Tatsache von für die Energiewende fehlenden Techniken (z.B. effiziente, bezahlbare Stromspeicher) hinwegreden möchten.  Fachleute hüten sich vor solchen Äußerungen.
In Wahrheit verlaufen technische Entwicklungen ohne spektakuläre Sprünge langsam und gleichmäßig, was die langen Zeiträume zwischen erster Idee, Labor- oder Technikumsmuster, Prototypentwicklung, Konstruktion der ersten marktreifen Anlage und dann noch den schwierigen Prozeß der Marktdurchdringung erklärt.
Tatsächlich brauchen technische Entwicklungen – außerhalb der in dieser Hinsicht für schnelle Verbesserungen prinzipiell sehr geeigneten Mikroelektronik – daher bis zu ihrer Markteinführung oft 30 Jahre, nicht selten auch 50 Jahre.

Einige Beispiele:

– die erste Anwendung der Wärmepumpe geschah in den 40er Jahren in der Schweiz;
– die ersten Elektroautos gab es schon vor über 100 Jahren;
– Silizium-Solarzellen werden seit ………eingesetzt;
– mit Brennstoffzellen als Treibstoff-Strom-Wandler bestückte Fahrzeuge gab es in
Deutschland bereits um 1970;
– der Stirlingmotor, der jetzt als Mini-Kraft-Wärme-Einheit (Motor plus Stromgenerator)
für Häuser angeboten wird, wurde 1816 von dem Geistlichen Robert Stirling erfunden.
Er dient seit dem Jahre 1996 als Antrieb schwedischer U-Boote der Gotland-Klasse.
– Windmühlen als Stromerzeuger gibt es seit mindestens 80 Jahren.

Wer von kommenden Technologiesprüngen redet, zeigt damit nur, daß er keine Sachargumente hat, statt dessen aber meint, technologische Entwicklungen durch politische Sonntagsreden beschleunigen zu können.
Siehe hierzu:

o Das Märchen von der Sonne, die keine Rechnung schickt
o Das Märchen von den neuen Stromspeichern
o Das Elektroauto-Märchen
o Das Geothermie-Strom-Märchen

Nr. 12: Das Märchen vom Segen der Dezentralisierung

Schon lange wird als ein Gegenmodell zur stets bösen Großtechnologie – gemeint sind vor allem normale Kraftwerke – die Vision von unzähligen kleinen Stromerzeugern in den Häusern als die ideale Stromversorgungs-Struktur für unser Land propagiert.  Die technische Lösung sieht immer gleich aus: Ein Gas- oder Dieselmotor treibt einen kleinen Stromgenerator an; die Abwärme kann in den Wintermonaten der Hausheizung zugeführt werden.
Wegen der vielen Erzeuger ist die Versorgungssicherheit in einem derart dezentralisierten Netz ähnlich hoch wie bei der Nutzung unseres Verbundnetzes, an dem ebenfalls viele Kraftwerke – allerdings zumeist Großkraftwerke – hängen.

Würde man in einem Land mit maroder Infrastruktur leben, dessen Stromversorgung durch ständige Blackouts gekennzeichnet ist, dann wäre ein solches dezentralisiertes System unverzichtbar. Im Grunde müßte jeder Betrieb und fast jedes Haus so eine eigene kleine Stromerzeugungsanlage besitzen, wie wir sie nur als Notstromversorgung in extrem stromabhängigen Nutzern kennen: Kliniken, Rechenzentren, Flugplätze, Telefonzentren, Polizei, Feuerwehr.
In einem solchen maroden Land leben wir aber glücklicherweise nicht. Deshalb sticht das Argument der Versorgungssicherheit eines dezentralen Systems nicht – und das ist dessen einziger positiver Aspekt.

Betrachtet man seine Nachteile, dann kommt einiges zusammen:

  • Ein durch viele Kleinerzeuger aufgebautes Stromversorgungsnetz benötigt zu
    100 Prozent chemische Energieträger: Erdgas (auch veredeltes Biogas), Benzin oder Diesel (ebenfalls ggf. mit Biosprit-Anteilen). In der Realität wäre Erdgas mit Abstand der häufigste Brennstoff. Damit ist der Betrieb dieser Kleinanlagen von den Mineralöl- und Erdgaspreisen bestimmt – und zu mindestens 95% von Importen abhängig. Die Preise bestimmen dann der Öl-Spotmarkt und Gazprom.
  • Durch dieses weit überwiegend mit fossilen Energieträgern betriebene System weitaus mehr CO2 erzeugt, als das System der CO2-freien Kernkraftwerke, der modernen Kohle- und Gaskraftwerke (GuD) mit ihren den Gas- und Dieselmotoren deutlich überlegenen höheren Wirkungsgraden, bedeutet das dezentrale Stromnetz einen wesentlich höheren CO2-Ausstoß, als es das Verbundnetz aufweist.
  • Neben den hohen Brennstoffkosten spielen auch die erheblich höheren Investitionskosten bei den Kleinanlagen– gemessen in Euro pro erzeugter elektrischer Leistung in Euro / Kilowatt – eine Rolle.

Für den Ersatz eines 1000-MW-Kohlenkraftwerks wären ca. 330.000 Kleinanlagen á 3 KW erforderlich. Eine solche Kleinanlage kostet 8.000 – 22.000 Euro; das sind 3.700 – 7.500 Euro / KW. (Mikro-BHKW-Vergleich)

Zum Vergleich: Die Investitionskosten eines Kohlekraftwerks führen zu Kosten von 1.140 – 1.480 Euro / KW.

Zusammengefaßt:

  • Gegenüber einem durch Kohlenkraftwerke versorgten Verbundnetz wäre ein durch Kleinanlagen dominiertes Versorgungsnetz wesentlich teurer, wozu noch der Netzausbau im Mittelspannungs- und Niederspannungsnetz hinzu käme..
  • Die benötigten Import-Brennstoffe sind wesentlich teurer als heimische Braunkohle. oder Uran (Beispiel: anteilige Urankosten einer Kernkraft-Kilowattstunde 27% bei abgeschriebener Anlage, 8,1% bei KKW-Neubau; Erdgaskosten-Anteil bei GuD-Gaskraftwerken 74%).
  • Deshalb würde der Strom im dezentralen Netz deutlich mehr kosten.
  • Der CO2-Ausstoß würde sich deutlich erhöhen.
  • Die dezentrale Stromerzeugung hätte gegenüber dem jetzigen System keinen Vorteil bezüglich der Versorgungssicherheit.

Das dezentrale Stromversorgungssystem besitzt also keinen Vorteil, hat aber mehrere erhebliche Nachteile.

Nr. 13: Das Jobwunder-Märchen: “Erneuerbare” Energien schaffen viele Arbeitsplätze”

Dieses Argument wird ständig gebracht, aber exakt das Gegenteil dieser Behauptung stimmt: Jeder Arbeitsplatz, der durch Subventionen geschaffen wird, führt zur Vernichtung von mindestens 2,2 Arbeitsplätzen in der übrigen Wirtschaft.  Bei der besonders teuren Photovoltaik werden sogar doppelt so viele Arbeitsplätze pro geschaffenem subventionierten Öko-Arbeitsplatz vernichtet.
Der Mechanismus dieses Zerstörungsvorgangs, der übrigens für alle Subventionen gilt, ist simpel: Subventionen für Unternehmen oder deren Produkte, die am freien Markt keine Chance hätten, entziehen den Bürgern und der Wirtschaft Geld, das diese ansonsten für Konsum, Investitionen, Dienstleistungen etc. ausgeben würden. Das vernichtet Arbeitsplätze in diesen Branchen.
Hinzu kommt, daß die so künstlich geschaffenen Arbeitsplätze in der “grünen Industrie” zum großen Teil nicht dauerhaft sind, da sie überwiegend nur für die Produktion von Anlagen eingesetzt werden, nach deren Verkauf die Arbeit beendet ist. Arbeitsplätze, die dauerhaft mit dem Betrieb, der Wartung und Reparatur von Anlagen befaßt sind, gibt es dort vergleichsweise wenig.

Diese Erkenntnisse sind in der internationalen Wirtschaftswissenschaft mehrfach bestätigt worden.
(s. Gabriel C. Alvarez et al, Universität Rey Carlos de Madrid, März 2009).

Deutsche Unternehmen exportieren erfolgreich Anlagen für Umweltschutz-Zwecke. Aber die Hoffnungen von den “Erneuerbaren” als Exportschlager für die Industrie sind längst geplatzt. 2006 fanden sich unter den zehn weltgrößten Windkraftanlagen-Herstellern noch vier deutsche. 2010 standen nur noch zwei Namen auf der Liste – wohl aber vier chinesische. Deutschland exportierte 2010 Solarstromanlagen für 138 Millionen Euro nach China; China exportierte im Gegenzug solche Anlagen im Wert von 5,9 Milliarden Euro nach Deutschland.

Schlußwort

In Deutschland läuft zur Zeit ein Sozialexperiment ab, das erhebliche Folgen haben wird. Mehrere Jahre lang wurden die Menschen von den Medien systematisch einseitig und sachlich falsch über das Energieproblem informiert – also desinformiert – , was zu irrealen Vorstellungen über Chancen, Kosten, Gefährdungen und Auswirkungen von Energietechniken geführt hat. Profiteure dieser Entwicklung sind politische Parteien, die diese Entwicklung nach Kräften gefördert haben, wobei die Verbreitung von Angst als Mittel der Politik mit beängstigendem Erfolg eingesetzt wurde.

Bereits vor dem Fukushima-Unglück hatte die Regierung vor den Medien kapituliert – das Energiekonzept vom Herbst 2010 ist der Beweis dafür. Die extreme Angstwelle, die die deutschen Medien – als einzige auf der Welt – aus der Fukushima-Katastrophe erzeugten, stürzte die hilflose Regierung in einen hektischen Aktionismus, der in seinen Widersprüchen auch noch die Reste einer Energiepolitik ruinierte.

Von einem besonnenen, verantwortlichen Handeln ist nichts zu erkennen.
Im Ausland beobachtet man Deutschland mit Befremden. Vom G8-Gipfel wurde berichtet, daß die übrigen Industrieländer die Entwicklung in Deutschland als seltsames, riskantes Experiment ansehen, das mit einem wirtschaftlichen Desaster enden könnte.

Dennoch ist die deutsche Angstpolitik nun Wirklichkeit. Für eine Hoffnung auf eine Rückkehr zu einer realistischen Politik besteht für mehrere Jahre kein Anlaß. Erst nachdem massive Schäden eingetreten sind, die sich politisch auszuwirken beginnen, könnte es zu einer Rückbesinnung kommen, allerdings wohl nicht innerhalb der zur Zeit im Bundestag vertretenen Parteien.  Daß sich ein führendes Industrieland ohne real existierenden Probleme nur aus Angst selbst wirtschaftlich ruiniert, ist in der Geschichte einzigartig.

Der Autor hat nicht die Hoffnung, mit seinen Zeilen noch irgend etwas an diesem Prozeß aufzuhalten; das wäre realitätsfern. Das mußte nur einfach aufgeschrieben werden, damit es jemand liest. Tatsächlich ist es kein Artikel, sondern ein Nachruf.

Ähnliche Beiträge (Automatisch generiert):

Print Friendly

114 Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar »

  1. So gut und richtig der obige Text in vielen Punkten ja ist, aber ein sachlicher und fachlicher Fehler ist trotzdem drin:

    „Zu den happigen Preisen für den Kollektor selbst kommen noch der Wechselrichter (deutsches Produkt)…“

    Anstatt „den Kollektor“ hätte im Text „die Solarzellen“ stehen müssen.
    Denn der Begriff „Kollektor“ gehört zu der Solarthermie (=solare Wärmeerzeugung) und die benötigt keinen Wechselrichter. Ein Wechselrichter benötigt die Photovoltaik (= die solare Stromerzeugung)

  2. Ein paar Kommentare:

    >„Spötter haben dazu festgestellt, daß auch die geologischen Epochen Carbon und Perm
    >keine Rechnung für die damals erzeugte Kohle schicken und daß die kosmische
    >Katastrophe, die das Sonnensystem mit seinen Uranvorräten hervorbrachte, ebenfalls
    >netterweise auf die Versendung von Rechnungen verzichtet hat.“

    Die Firmen, die das aus der Erde holen schicken aber durchaus saftige Rechnungen

    > “Technologiesprünge”, wird es nicht geben.

    Achnee? Warum sind die Preise für Panels allein in den letzten 2 Jahren um 50% gefallen?

    >belaufen sich auf 13.000 Euro für eine Spitzenleistung von 2,5 KWp. Für den Anteil der
    >Solarzellen daran zahlt man derzeit bis 10.000 Euro

    Glatte Lüge. Aktueller Preis für Dünnschicht a-Si 0,94/Wpeak, also 940*2,5 = 2350 EUR!
    Endkosten ca. Faktor 2.5, also knapp 6000 EUR.
    Siehe pvexchange.com

    >Deutschland konnte 2010 gerade einmal Solarzellen für 138 Millionen Euro nach China
    >exportieren – während von dort Konkurrenzware für 5,9 Milliarden Euro kam. Die
    >Deutschen sind die Hauptabnehmer der chinesischen Solarzellenfabriken.
    Und? Trotzdem gehen 50% der deutschen Produktion in den Export. Unterhaltungselektronik wird auch schon lange nicht mehr in Deutschland hergestellt. Wir verkaufen lieber die Produktionsanlagen

    >Zu den happigen Preisen für den Kollektor selbst kommen noch der Wechselrichter
    >(deutsches Produkt), die Montage, die Wartung, die Versicherung hinzu.

    Alles drin beim obengenannten Preis

    >Dieser klägliche Beitrag kostet die deutschen Verbraucher, die das mit ihren
    >Stromrechnungen bezahlen müssen, insgesamt unglaubliche 85,4 Milliarden Euro

    Und hier beginnt die richtige Lüge: EEG-Förderung solar bis jetzt 6.3 Mrd.

    Die 80 Mrd werden so etwa bis 2020 FÜR ALLE EE auflaufen. Aber das gibt Herr Keil im nächsten Satz ja auch zu. Was würde wohl die Investition in Atomkraftwerke kosten?

    > unvorhersehbaren und extrem schwankenden Windangebot,

    Blödsinn. Windvorhersagen funktionieren recht gut über drei Tage. Die summierten Schwankungen aller WKA sind durchaus nicht extrem.

    > Das würde Stromsperren bedeuten und wäre für die Industrie tödlich.

    Komisch. Ein Atomkraftwerk, das außerplanmäßig abgeschaltet wird, bedeutet aber keine Stromsperren?

    >verkraftbare Windstärke erhalten würden) kein einziges konventionelles Kraftwerk ersetzt,
    >also abgeschaltet werden.

    Ach nöö? Zwischenzeitlich konnte man 11 Atomkraftwerke abschalten. Und es gab keinen einzigen Blackout. Reine Angstmacherei

    >Der einzige verbleibende Vorteil der Windkraft ist eine Brennstoffeinsparung der
    >vorübergehend herunter gefahrenen Kraftwerke. Ihr enormer Nachteil ist die nun doppelt
    >vorhandene teure Stromerzeugungs-Kapazität , die den Strompreis nach oben treibt.

    Und der nicht verbrauchte Brennstoff treibt den Preis wieder runter. Und schont die Umwelt.

    >Zusätzliche Stromspeicher, die das Netz stabilisieren könnten, gibt es nicht und wird es auch
    >in 20 Jahren nicht geben

    Ab Herbst kann man Windgas kaufen.

    >Es fällt auf, daß nur Politiker auf angeblich sicher kommende Technologiesprünge
    >hinweisen, wenn sie die peinliche Tatsache von für die Energiewende fehlenden Techniken
    >(z.B. effiziente, bezahlbare Stromspeicher) hinwegreden möchten.

    Es fällt vor allem auf, das insbesondere französische Politiker von sicher kommenden Technologiesprüngen reden, die AKW´s inhärent sicher machen. Aber bis jetzt hat kein EPR der Welt, kein ITER und kein DEMO auch nur ein jota Strom erzeugt.

    >In Wahrheit verlaufen technische Entwicklungen ohne spektakuläre Sprünge langsam und
    >gleichmäßig, was die langen Zeiträume zwischen erster Idee, Labor- oder
    >Technikumsmuster, Prototypentwicklung, Konstruktion der ersten marktreifen Anlage und
    >dann noch den schwierigen Prozeß der Marktdurchdringung erklärt.
    Right. Danach kommt die wirtschaftliche Optimierung. Da stecken wir bei Solar- und Wind grad mittendrin. Netzparität für Solarzellen lässt sich für 2013 errechnen.

    > Deshalb sticht das Argument der Versorgungssicherheit eines dezentralen Systems nicht –
    >und das ist dessen einziger positiver Aspekt.

    Das Argument sticht durchaus. Unser Strom-oligopol diktiert uns Preise nach Gusto. Schwarmstrom würde endlich mal echte, marktwirtschaftliche Konkurrenz erzeugen. Wir lassen unsere Lebensmittel ja auch nicht von 4 großen zentralen Unternehmen produzieren, die die Schweinemast in 30-40 Mega-Ställen zentralisiert haben.

    >Ein durch viele Kleinerzeuger aufgebautes Stromversorgungsnetz benötigt zu
    >100 Prozent chemische Energieträger:
    Genau wie fossile Großkraftwerke

    >CO2-freien Kernkraftwerke,
    Glatte Lüge. Spezifische CO2-Emissionen AKW: 10-30 g/kWh

    >Eine solche Kleinanlage kostet 8.000 – 22.000 Euro; das sind 3.700 – 7.500 Euro / KW.
    >(Mikro-BHKW-Vergleich)

    Dafür spar ich mir die Investition in eine Heizung und meine Stromrechnung sinkt erheblich

    >wozu noch der Netzausbau im Mittelspannungs- und Niederspannungsnetz hinzu käme..

    Quatsch. lokale Versorgung entlastet grade das Mittel- und Niederspannungsnetz

    >Jeder Arbeitsplatz, der durch Subventionen geschaffen wird, führt zur Vernichtung von
    >mindestens 2,2 Arbeitsplätzen in der übrigen Wirtschaft.
    Das hätte man mal den Steinkohlefritzen sagen sollen, die wir schon jahrzehntelang subventionieren.

    >Der Mechanismus dieses Zerstörungsvorgangs, der übrigens für alle Subventionen gilt, ist
    >simpel: Subventionen für Unternehmen oder deren Produkte, die am freien Markt keine
    >Chance hätten, entziehen den Bürgern und der Wirtschaft Geld, das diese ansonsten für
    >Konsum, Investitionen, Dienstleistungen etc. ausgeben würden.

    Stammtisch-VWL: Wo landet das entzogene Geld, wenn nicht wieder in Konsum, Investition, Diensleistung? Tun das Angestellte einer Solarpanel-Fabrik etwa in ihre Mülltonne? Oder müssen die nix essen?

    >Hinzu kommt, daß die so künstlich geschaffenen Arbeitsplätze in der “grünen Industrie”
    >zum großen Teil nicht dauerhaft sind, da sie überwiegend nur für die Produktion von
    >Anlagen eingesetzt werden, nach deren Verkauf die Arbeit beendet ist. Arbeitsplätze, die
    >dauerhaft mit dem Betrieb, der Wartung und Reparatur von Anlagen befaßt sind, gibt es dort
    >vergleichsweise wenig.

    Das gilt exakt so für Großkraftwerke. Sobald der Bau beendet ist, sind 5000 Bauarbeiter ohne Job.

    >2006 fanden sich unter den zehn weltgrößten Windkraftanlagen-Herstellern noch vier
    >deutsche. 2010 standen nur noch zwei Namen auf der Liste – wohl aber vier chinesische.

    Das nennt man Marktbereinugung und es passiert in der Autoindustrie schon seit Jahrzehnten. trotzdem sind wir immer noch Weltmeister im Autobauen

    >Verbreitung von Angst als Mittel der Politik mit beängstigendem Erfolg eingesetzt wurde.
    >….der in seinen Widersprüchen auch noch die Reste einer Energiepolitik ruinierte.
    >…das mit einem wirtschaftlichen Desaster enden könnte.

    Wer verbreitet hier unbegründet Angst? Die EE-Branche verbreitet vor allem eines: Optimismus, das wir in einer neuen Industriebranche Geschäftsfelder besetzen und damit weiter wirtschaftlich so stark bleiben

    >Erst nachdem massive Schäden eingetreten sind, die sich politisch auszuwirken beginnen,

    Und hier wird dann sogar gedroht: Fürchtet euch vor der TOTALEN Deindustrialisierung!

    >Der Autor hat nicht die Hoffnung, mit seinen Zeilen noch irgend etwas an diesem Prozeß
    >aufzuhalten;

    Ich als Leser auch nicht. Und das ist Gut so

    Frank

  3. @F. Naumann
    bitte glaubwürdige Quellen (keine) Pressemitteilungen von den grünen P****ssern.

  4. @ Yogi Bär

    F. Naumann braucht keine Quellen, er ist sich glaubwürdig genug. Den gleichen Stuß hat er auf EIKE auch abgelassen und da auch kein Bein an die Erde bekommen. Seine Argumente hat er wahrscheinlich irgendwo aus ´nem Grünen-Blog kopiert und geht damit auf Tournee durch die Skeptiker-Blogs.
    Nachdem Onkel Heinz ihm hier mal die Richtung geblasen hat und belegte Fakten vor´n Latz geballert hat ist er dann leise weinend von dannen geschlichen …
    Er ist ein Troll wie er im Buche steht !

  5. @Naumann

    Ach unser Unitäts-Naumi, der sich mit den kleinen Elektronen auskennt…………….soll Onkel Heinz mal los legen?

    Komisch. Ein Atomkraftwerk, das außerplanmäßig abgeschaltet wird, bedeutet aber keine Stromsperren?

    Ach nöö? Zwischenzeitlich konnte man 11 Atomkraftwerke abschalten. Und es gab keinen einzigen Blackout. Reine Angstmacherei

    Kleiner Tip am Rande (wenn man schon den Artikel nicht kapiert hat), lassen Sie sich mal von jemanden aus ihrer Krabbelgruppe die vertikale Netzlast für ein ganzen Jahr geben.
    Dann fällt auf, das Deutschland im Frühjahr/Sommer viel weniger Strom brauch als im Winter…….Unterschide im Bereich von 20-30 GW sind da schon mal drin.
    Aus diesen schnöden physikalischen Grunde machen ja auch die pösen Stromkonzerne die Revisionen ihrer Großkraftwerke auch während dieser Schwachlastzeit, damit die pösen Kraftwerke auch artig ihren Dienst im Winter tun.

    Durch Muttis ideologischen Kurzschluss (Atommoratorium) geht das dieses Jahr aber net………..die Planung zwischen den einzelnen Kraftwerksbetreibern wurde komplett über den Haufen geworfen………..und weil die Energiewirtschaft noch nich geplagt genug worden ist, muss sie auf Bitten der Netzbehörde auch auf dringend nötigen Instandhaltungsarbeiten im Höchstspannungsnetz verzichten werden…………eine freigeschaltete Leitung im ungünstigen Augenblick……….und es mach BUMMMM.

    Ach ja, nochwas………….dank europäischen Verbundnetzes holen wir dann den fehlenden Strom aus dem Ausland……..solange die genug davon haben.
    Sollte dieser Sommer wieder mal schön heiß werden………..kommen die Franzosen in Schwulitäten………..und kappen im Ernstfall lieber die Koppelstellen nach Deutschland und Italien, als ihre nationale Stromversorgung zu gefährden.

    Sie sehen also mal wieder…….selbst wenn Sie so lange gebraucht haben um ein paar zusammengeschusterte Argumente lauthals hier zu präsentieren, als Nichtenergietechniker kommen Sie hier wieder mal auf keinen grünen Zweig.
    Lassen Sie es, Onkel Heinz steht besser in der Materie……………..und widerlegt Sie noch mit 40 Grad Fieber und Kopp unterm Arm.

    PS. Billige Solarmodule………….schon klar, unsere chinesischen Genossen sind da schon immer ein Tick schneller als der subventionsverwöhnte Deutsche.

    Habe die Ehre
    Schöne Grüße an Ihre weltfremde Uni…………..PISA ick hör die Trapsen.

    H.E.

  6. @yogi-Bär
    Zum Nachweis von Unlogik brauch ich keine Quellen. Der Artikel von Keil ist voll mit Unlogik.
    @Mr. Eng
    Außer konfusem Geplapper und ein Paar Stichworten aus der Elektrotechnik ham se aber nich viel drauf. Gehen se doch ma auf konkrete Sachverhalte ein und erklären Sie mal klar und Verständlich. Dazu gehört vor allem, das man polemische kindeereien aus dem Text fernhält.
    Aber die schreibweise mit den vielen Pünktchen zeigt, das sie ja kaum einen Gedanken zu Ende bringen.

    Frank

    P.S: auf EIKE hatte ich kein Bock mehr, weil die Kommentare dort erst immer so spät freigeschaltet werden. Ein wirklich offenes Diskussionsforum hat solche Zensur-Tricks nicht nötig.
    Auch hier bleib ich aber sporadischer Gast, hier sitzen ja eh immer nur die gleichen fünf Alt-Ingenieure am Rechner. Und die klopfen sich am liebsten Gegenseitig auf die Schultern und beschwören den Weltuntergang.

  7. @ Grüner F. Naumann (Kommentar 6)
    Ist es inzwischen soweit dass das Grüne keine Beweise für seine Behauptungen zu erbringen braucht. Das Wort des Grünen ist als wahr und unkritisierbar von der Zipfelmütze hinzunehmen und in tiefer Demut (= hündischer Unterwerfung)
    tiefgläubig kriechend zu befolgen. Stimmts, Grüner?

  8. Nochwas zu # 6
    Ich gehe eher davon aus, dass Herr Limburg Sie rausgeschmissen hat- wegen dauerndem Vergehen gegen die Satzung des blogs (es ist unerwünscht, konstant laienhafte Theorien breitzutreten.)
    Onkel Heinz: Wäre das nicht auch für Euch Grund genug, diesen überheblichen und grossmäuligen Grünen rauszuwerfen???
    Gruss
    Yogi

  9. @ Naumann

    ich weiß nicht was Sie anderswo machen, hier ist Ihre Propaganda deplatziert. Ihre Behauptungen sind nachgeplappert, eigene schlüssige Gedanken fehlen. Ein bisschen sollten auch Sie sich anstrengen wenn man Sie als Diskussionspartner ernst nehmen soll. Ich habe aber nicht viel Hoffnung, dass da was Substanzielles von Ihnen kommt. Wer Sätze wie

    Zum Nachweis von Unlogik brauch ich keine Quellen

    geht von monokausalen Zusammenhängen aus. Das ist ein grundsätzlicher Denkfehler, der sich immer wieder bei recht einfach gestrickten Personen findet.

  10. @Naumi

    Ick muss hier garnix beweisen…………das obligt Ihnen.

    Ihre Behauptungen sind ohne Beweis in die Runde geworfen………….und als solche als Nichtig zu betrachten.
    Es geht hier nun mal um „Elektrotechnik“…….also hab „ICH“ recht.
    Die Pünktchen………sind mein persönliche „Stil-Mittel“……..also von Ihnen hinzunehmen oder zu ignorieren.
    Wer hier mit Behauptungen kommt die er nicht belegen kann, ist als Nichtsnutz an die virtuelle Wand zu stellen.

    Also Herr Doktor…..nicht mehr auf der Pfanne?

    H.E.

  11. @F. Naumann (Kommentar 2)
    Viele Argumente, von denen mich allerding keines überzeugt. Eins, was sie anmerken, scheint allerdings von einer gewissen Einsicht zu zu zeugen. Sie schreiben „ab Herbst kann man Windgas kaufen“. Das ist zwar etwas irreführend, dann sie können ab Herbst bei Greenpeace Energie für Windgas bezahlen, bekommen aber Erdgas geliefert. Aber das soll sich ja dann mal irgendwann ändern. Die Einsicht sehe ich darin, dass sie wohl konzidieren, dass die Stromerzeugung für das öffentliche Netz aus Windkraft oder Solaranlagen ziemlich sinnlos ist, solange man keine ausreichenden Speichermöglichkeiten hat. Wenn ich also mal den Windgasprotagonisten glaube, dann kann Windgas relativ kurzfristig diese Speichermöglichkeit bereitstellen. Damit sind wir aber aber wieder beim Kern des Problems mit den neuen Energien.
    Die Vorräte an Gas sind von allen fossilen Energien die grössten. Es ist eine relativ neue Erkenntniss, dass das auch für die förderwürdigen Vorkommen gilt. Da vor allem in den USA schon kräftig unkonventionelle Vorkommen gefördert werden, ist Gas auch ziemlich billig. Wenn sie jetzt hier Windgas produzieren wollen, ist das im Vergleich dazu ziemlich teuer. Wenn sie den Weg also hier gehen wollen, müssen sie die Welt davon überzeugen, dass sie die fossilen Vorräte nicht nutzen darf. Das wird ja auch versucht mit Kritik an den Fördermethoden oder dem Klimawandel. Sollte das ihnen aber nicht gelingen, dann fahren sie hier die Wirtschaft gegen die Wand und das kann ziemlich schnell gehen. Denken sie in dem Zusammenhang mal an die letzten Kimakonferenzen oder an das Schcksal des Films Gasland.

  12. Interessant, interessant!
    Tagelang kein Kommentar zu dem Artikel des Herrn Keil. Kaum schreib ich mal was, geht hier die Post ab. Alles dabei, von Schmähungen, Beleidigungen über Großspurigkeit bis zu Drohungen.

    Ich mach mal einen Vorschlag. Bei den Kosten einer aktuellen Solaranlage hat Herr Keil ja ganz offensichtlich einfach mal das doppelte aktueller Marktpreise berechnet und damit schon recht weit oben seine Glaubwürdigkeit diskreditiert.

    Beweis mir also einer mit glaubwürdigen Quellen, das ich Unrecht habe und die genannte Beispielanlage NICHT für 6.000 EUR zu haben ist. Meine Quelle hab ich genannt.

    Danach können wir dann die anderen Punkte durchgehen.

    Wenn die hier recht einheitlich vertretene Meinung doch so richtig ist, warum gelingt es niemand der hier Schreibenden, diese „Fakten“ in anderen Foren an den Mann zu bringen? Foren, in denen nicht alle einer Meinung sind?
    In Wirklichkeit ist meine Anwesenheit hier nämlich ganz offensichtlich hochwillkommen, denn nichts eint mehr als ein gemeinsamer Feind und es macht ja große Freude, wenn man den auch noch nach Lust und Laune beschimpfen kann. Angst vor Sperre braucht ja keiner haben…

  13. @Naumi

    In Wirklichkeit ist meine Anwesenheit hier nämlich ganz offensichtlich hochwillkommen, denn nichts eint mehr als ein gemeinsamer Feind und es macht ja große Freude, wenn man den auch noch nach Lust und Laune beschimpfen kann. Angst vor Sperre braucht ja keiner haben…

    Hmm, nichts eint mehr, als ein Typ der substanzlosen Müll hier ablässt…….widerlegen Sie erstmal mein „elektrotechnischen Argumente“, dann sehen wir weiter.

    Sie wissen nix, Sie können nix……..aber das bringen Sie sehr souverän über den Biertisch.

    H.E.

  14. Hmmm?

    Welche Argumente, Herr Eng?
    „Dann fällt auf, das Deutschland im Frühjahr/Sommer viel weniger Strom brauch als im Winter…….Unterschide im Bereich von 20-30 GW sind da schon mal drin.“

    Was genau beweist das jetzt?

    Widerlegen Sie doch einfach, was ich zum Artikel von Keil kommentiert habe. Schön brav, Punkt für Punkt.

    So viel Mühe sollte ihnen doch die energietechnische Rettung des Abendlandes wert sein.

    freundliche Grüße

    Frank

  15. @ F.Naumann (Kommentar 12)
    Ma ja sein, dass Herr Keil da nicht die korrekten Preise hat .Zu teuer für das, was sie leisten, sind Solarzellen allemal. Sonst bräuchte ich als Mieter, den Eigenheimbesitzern, von denen es viele sicher dicker haben als ich, die Dinger ja nicht zu finanzieren. Was die billiger werden, gleicht dann die grössere Menge wieder aus. Wann glauben sie denn, dass man damit so Strom vorhersagbar und gleichmässig, aiso inklusive Speicher, für so ca. 5 ct die Kilowattstunde produzieren kann ?

  16. @ F.Naumann

    Beweis mir also einer mit glaubwürdigen Quellen, das ich Unrecht habe und die genannte Beispielanlage NICHT für 6.000 EUR zu haben ist. Meine Quelle hab ich genannt.

    Falsch Naumi, erst einmal belegen Sie Ihre dreisten Behauptungen, welche Sie schon auf EIKE nicht belegen wollten oder konnten und dann können wir mal weiter sehen.
    Bis dahin gilt

    Sie wissen nix, Sie können nix……..aber das bringen Sie sehr souverän über den Biertisch.

    Also sehen Sie zu das Sie was liefern sonst gehen Ihre Beiträge stante pede in die Off-topic-Arena wie beim letzten mal.

  17. @Naumi

    Welche Argumente, Herr Eng?
    “Dann fällt auf, das Deutschland im Frühjahr/Sommer viel weniger Strom brauch als im Winter…….Unterschide im Bereich von 20-30 GW sind da schon mal drin.”

    Was genau beweist das jetzt?

    Hmm, das wir im Frühjahr/Sommer weniger Leistung brauchen?
    Sie enttäuschen mich wirklich, muss ich erst wieder den Taschenrechner raus holen………oder bestreiten Sie selbst diese Ergebnisse.
    Sie werfen substanzlosen Müll in die Runde und verlangen anschließend, das wir den widerlegen?
    Sorry, Sie haben Herrn Keils Artikel nicht intellektuell erfasst………..Sie haben keine einzige Quelle für Ihre Behauptungen hier benannt…….wat wollen Sie eigentlich?

    Beweisen das Ökos noch dümmer sind als ick denke…………ok, ok……ham se geschafft…………ick geb mich geschlagen.

    Realität…….is was für Selberdenker………der Rest lässt sich von den Grünen und Greenpeace einlullen, gelle.

    Nu mal raus mit den Schmalzstullen…………haben Sie auch nur ein Argument, das ich nicht widerlegen könnte?

    Drei Schritte auf Los, und Neuanfang…………….mit der Art und weise kriegen Sie nieee die Bahnhofstrasse.

    H.E.

  18. @Gerhard Straten
    Nach der aktuellen Marktentwicklung und daran angesetzter Logit-Funktion dürfte Solarstrom zwischen 2018 und 2020 bei 5 ct/kWh angekommen sein. Ohne technische Fortschritte beim Wirkungsgrad und ohne effizientere Speicher.

  19. @F.Naumann
    Jetzt muss ich doch mal nachfragen, wie sich das rechnet. Was setzen sie denn für Kosten bei heute gängigen Solarmodule in 2018 an? Gibt es die da überhaupt noch oder muss man nicht doch von einer Effizienzsteigerung ausgehen. Was setzen sie ünerhaupt als Speichertechnologie an? Bleibatterien im Keller oder doch was moderneres in 2018? Und noch ne ganz dumme Frage: Was ist denn eine an die Marktentwicklung agesetzte Logit-Funktion? Will das jetzt zur späten Stunde nicht mehr googeln

  20. Lieber Herr Straten,
    Das klingt komplizierter als es ist. Aber wie Herr Eng so schön sagt: Taschenrechner auspacken! (ich mach das etwas bequemer in einem Tabellenkalkulationsprogramm meiner Wahl). Man nehme den aktuellen Preis der PV in D-land (22.5 ct/kWh, bei Gestehungskosten von 2500 EUR/kWh. (900 kWh/annum 12% Arbeitsfähigkeit; Zahlen von Wikipedia und pvexchange).

    Den unterwerfe man der aktuellen, realistischen Kostendegression von 0.8/a (http://tinyurl.com/5vgjfg8). Voila, heraus kommt eine simple Kurve, die im Jahre 2018 die magische Grenze von 5 ct schneidet

  21. @Naumann

    Cool………und wieder was nicht begriffen.
    Die Preise der Solarmodule fielen in gleichen Masse, wie die gesetzlich garantierten Einspeisevergütungen.
    Irgendwann ham wir dann im Sommer 75 GW Solarenergie….bei einer vertikalen Netzlast von 40 GW…….und freuen uns wie die Schneekönige, das die Wechselrichter der Solaranlagenbesitzer ganz toll die Leistung reduzieren müssen…….mal abgesehen von den ausufernden Windparks, die ja auch eine Zwangsaufnahme ihres erzeugten Windstroms genießen.

    Ahh, Speicher, 4.500 Km Überlandnetze, Ausland das krampfhaft das Mehrangebotes in Einzelfällen aus Deutschland auffangen muss…………ja ne, is schon klar.

    Nochmals, extra für Sie…….das ist hier Teil 2 des Artikels……wir hatten uns schon ausgiebig zu Teil 1 geäussert……..was also soll der verspätete Einsatz Ihrerseits?

    Märchenstunde für geistig Arme?

    Bevor Sie hier weiter machen, wünsche ich mir von Ihnen eine vollständige Belegung aller Behauptungen aus Ihren Kommentar Nr. 2.
    Wer hier nur mal etwas mit Solarmodulen und abnehmenden Preisen angibt, sollte den deutschen Michel auch erklären, warum im Jahre 2010 über 70% dieser Dinger aus China und anderen Staaten importiert wurden und wie diese Tatsache mit den tollen EE-Arbeitsplätzen in Deutschland in Einklang zu bringen ist.

    Sorry, wer Probleme mit elektrotechnischen Fachbegriffen hat, sollte sich tunlichst alle Themen verkneifen, die mit der Stromversorgung Deutschlands zu tun haben.

    SIE MACHEN SICH ANSONSTEN LÄCHERLICH

    H.E.

  22. @F.Naumann
    Absolut Schick. Irgendwie überzeugt das. Nur dass der Preis und die Leistungsfähigkeit von Solarmodulen in 2018 völlig unbekannt sind und das man nicht mal für heute genaue Zahlen findet, was das eigentlich kosten würde, eine gesicherte Stromversorgung von seinem Hausdach anzubieten. Es ist einfach schön, dass man in der Ökonomie so schön an den Thesen der Ökonomen vorbeispekulieren kann und dabei noch ganz gut leben kann.

  23. Lieber Herr Eng,
    Es tut mir leid, aber ich kann aus dem kauderwelsch ihrer Kommentare jetzt wirklich entnehmen, welche meiner Anmerkungen zum Artikel von Herrn Keil ihrer Meinung nach falsch sind.
    Vielleicht stellen Sie mal eine *konkrete* Frage an mich und arbeiten sich nicht an meiner Person ab (wie schon bei EIKE).

    Nur um sie zu ärgern ein Zitat:
    „Irgendwann ham wir dann im Sommer 75 GW Solarenergie….bei einer vertikalen Netzlast von 40 GW..“
    Ja supi, das speichern wir dann alles in Mietbatterien, mit denen man ggf. auch noch Autofahren kann.

    nur so ne Idee

    Nebenbei: Herr Eng, ich mag sie schon fast, so ein zuverlässiger Freund

    Frank

  24. Absolut Schick. Irgendwie überzeugt das. Nur dass der Preis und die Leistungsfähigkeit von Solarmodulen in 2018 völlig unbekannt sind und das man nicht mal für heute genaue Zahlen findet, was das eigentlich kosten würde, eine gesicherte Stromversorgung von seinem Hausdach anzubieten. Es ist einfach schön, dass man in der Ökonomie so schön an den Thesen der Ökonomen vorbeispekulieren kann und dabei noch ganz gut leben kann.

    Pardon, Herr Straten, Nun versteh ich auch Sie nicht mehr. Es ist doch wohl ziemlich wahrscheinlich, das wir 2018 nicht mehr auf Windows XP rumtippen werden. Ebenso ist es doch wohl ziemlich wahrscheinlich, das bis zum Jahr 2018 die Preisentwicklung bei PV immer noch nach unten geht. Großindustriell ist das grade noch ne ziemlich neue Nummer. Hingegen dürfte die Preisentwicklung bei konventioneller Stromerzeugung bis 2018 nur den anderen Weg kennen. Nach oben. Ausnahme: GuD-Kraftwerke,die sind ja schon fast über die Grenze des Carnot-Prozesses. Spektakulär!

    Genaue Zahlen für die aktuellen Preise von PV finden sie aber wahlweise bei pvexchange oder bei ihrem freundlichen Heizungsinstallateur um die Ecke.

    nette Grüße

    Frank

  25. @F.Naumann
    Das ist genau der Punkt. Ob GuD-Kraftwerke noch besser werden können in ihrer Effizienz mag die Physiker interessieren. Wir haben aber die Möglichkeit Gas aus fossilen Quellen noch etliche Generationen zu fördern. Sie behaupten jetzt, das Wind oder Solarenergie das entwerten würden, weil es kostengünstiger werden würde. Ich will das jetzt von der Ökologie her gar nicht bewerten sondern zweifel das einfach an. Die Kosten für Windkraftanlagen und Photovoltaik sind gar nicht einzuschätzen. Wie wollen sie vorrausehen, was sich auf dem Gebiet des Abbaus seltener Erden tut. Was kostet uns die Cadmiumentsorgung in den nächsten Jahren. Da gibt es noch viele Unbekannte. Auch die Kernkraft könnte in Form von z.B. Laufwellenreaktoren wieder eine neue Renaissance bekommen, wenn sie die nicht sowieso schon durch Proliferation schon hat. Die sogenannten Erneuerbaren haben da glaube ich schlechte Karten aber ich schätze ihren Optimismus.

  26. # 20 F. Naumann
    Eine Kilowattstunde Solarstrom aus einer Dachanlage des Jahres 2004 bringt eine Vergütung von 57,4 Cent bis 2024.
    Eine kWh Solarstrom aus einer Dachanlage des Jahres 2010 bringt eine Vergütung von 39,14 Cent bis 2030.
    Eine kWh Solarstrom aus einer Freiflächenanlage des Jahres 2010 bringt eine Vergütung von 28,43 Cent bis 2030.
    So ist das derzeit geregelt.
    Die Abzocker sitzen nicht in Konzernzentralen. Sie wohnen in der Nachbarschaft.

    Ihre Erwartung, daß eine Kilowattstunde Solarstrom schon 2018 für 5 Cent zu haben sein wird, kann nur eintreten, wenn das EEG aufgehoben wird und alle bisherigen Vergütungssätze -- selbstverständlich auch rückwirkend -- drastisch zusammengestrichen werden. Weg von der Planwirtschaft.
    Ich unterstütze diesen Vorschlag sehr gerne.

  27. @Nauman

    Nebenbei: Herr Eng, ich mag sie schon fast, so ein zuverlässiger Freund

    Joo, wenn sich der Blog-Pittbull erstmal in die Wade verbissen hat, lässt der auch nicht mehr los. :-)

    Es tut mir leid, aber ich kann aus dem kauderwelsch ihrer Kommentare jetzt wirklich entnehmen, welche meiner Anmerkungen zum Artikel von Herrn Keil ihrer Meinung nach falsch sind.

    Nun gut, wenn Sie mir intellektuell nicht folgen können, versuch ich es mal auf Öko-Deutsch.
    Kleiner Hinweis für Sie, im Gegensatz zu EIKE hat dieser Blog hier eine tolle Funktion, die sich da „Zitat“ nennt.
    Hätten Sie bei ihren Kommentar Nr. 2 diese nette Funktion benutzt, wäre es leichter aus Ihren Kauderwelsch schlau zu werden.

    Ich ziehe mal ein Punkt Ihrer sogenannten „Argumentation“ heraus.

    >wozu noch der Netzausbau im Mittelspannungs- und Niederspannungsnetz hinzu käme..

    Quatsch. lokale Versorgung entlastet grade das Mittel- und Niederspannungsnetz

    Ihre Behauptung ist definitiv falsch, bitte belegen Sie anhand ernstzunehmender Studien, das lokale EE die Niederspannungsnetze entlasten.

    So, sollte erstmal zum Anfang genügen, bevor ich Ihre nächste falsche Behauptung widerlege.

    H.E.

  28. das lokale EE die Niederspannungsnetze entlasten.

    Also, sachen se ma Herr Eng. Is Logik so schwer? Wenn ich in meinem Garten ne Regentonne aufstelle, um die Blumen zu bewässern, dann müssen die Wasserwerke also ne dickere Leitung zu meinem Haus legen?

    Ich glaub jedem zufällig vorbeischneienden Leser ist klar, das man dafür keine Studie braucht. Ich komme definitiv mit weniger Wasser aus. Also auch mit einer dünneren Leitung.

  29. @ F. Naumann

    Ihr Bild von der Regentonne beschreibt die Situation gerade nicht. Aber Ihr Beispiel ist gut geeignet um das grundsätzliche Dilemma zu beschreiben.

    Lokale Energieproduktion bedeutet eben keine „Regentonne“ so lange kein lokaler Speicher vorhanden ist. Wenn Sie Strom mit PV oder Wind erzeugen ist das eher so, als wenn Sie Wasser bei Regen aus Ihrer Regenrinne beziehen. Sollte es mal nicht regnen wenn Sie Wasser brauchen, sind Sie nach wie vor auf den Anschluss zum Wasserwerk angewiesen.

    Und wenn es regnet und Sie kein Wasser selbst benötigen, dann muss das Wasserwerk Ihr überschüssiges Wasser von Ihnen abkaufen und abtransportieren. Dadurch kann der Leitungsbedarf schon mal lokal steigen. Und wenn dann noch etwa im Norden Deutschland mehr Regen anfällt, aber mehr Wasser im Süden des Landes benötigt wird, dann brauchen Sie noch mehr Wasserleitungen quer durch die Republik. Und weil es in Deutschland etwa im Herbst mehr regnet als im Sommer sind noch riesige Wasserspeicher notwendig, um auch in Trockenzeiten eine bedarfsgerechte Wasserversorgung sicherstellen zu können.

  30. @ RK

    Suuper erklärt :-), wobei ich nicht glaube das Naui wirklich interessiert ist.
    Er hat auch immer noch keine Quellen für seine Zahlen und Behauptungen angegeben.

  31. Hallo Herr Kipp,
    Ein Ausbau der Nieder- und Mittelspannungsnetze ist nicht nötig, wenn man das Geld in lokale Speicher investiert.
    Die Aussage von Herrn Keil, diese Netze müssten ausgebaut werden, gilt nur unter ganz bestimmten Bedingungen und kann deshalb pauschal so nicht stehen bleiben. Der Verdacht liegt nahe, das man weniger bedarften Lesern des Artikels die Kosten für beides suggerieren will: Speicher- und Netzausbau.
    Daß sich da Kosten gegenseitig kompensieren können, will man hier nicht wahrhaben.
    Aufgrund des Tagesgangs von Solaranlagen können diese aber in vielen Fällen sogar Lastspitzen dämpfen. auch ohne Speicher. Scheint die Sonne nicht, bleibt alles beim alten. Also bleiben auch die lokalen Netze, so wie sie sind.

    Mit dem Transport von Strom von Nord- nach Süddeutschland haben Nieder- und Mittelspannungsnetze gar nichts zu tun.

  32. @ F. Naumann

    An was für „lokale Speicher“ haben Sie denn da gedacht? Vor allem bezahlbare Vorschläge wären da interessant.

    Und Speicher brauchen wir bei einem weiteren Ausbau von „EE“ ja nicht nur lokal, sondern auch überregional -- und deutlich größer dimensioniert. Dazu braucht es auch ein mehr an Leitungen, weil der Strom schließlich irgendwie von den Produzenten zu den Speichern und von dort zu den Konsumenten transportiert werden muss. Wir brauchen in der Tat beides. Mehr Netz und viel mehr Speicher.

    Es stimmt schon, dass sich Sonne und Wind in gewissem Maße sinnvoll ergänzen. Allerdings kann dadurch nur der Bedarf an Speichern verringert werden. Es bleiben nach wie vor gigantische Speicherkapazitäten die erforderlich sind, wenn verstärkt auf „Erneuerbare“ gesetzt werden soll. Ich habe vor einiger Zeit hier mal eine grobe Überschlagskalkulation vorgestellt. Unser Leser Wolfgang Flamme hat sich mit dem Speicherbedarf bei einem optimalen Wind/Sonne Mix beschäftigt. Seine Ergebnisse sind hier dargestellt (aus Kommentar #15 im verlinkten Artikel).

  33. @ Heinz

    An was für “lokale Speicher” haben Sie denn da gedacht?

    Wart´s ab, der kommt gleich mit ´nem Wasserspeicher auf der Dachfläche.

  34. @ RK

    ´tschuldigung, sach Heinz zu Rudolf …

  35. @Naumann

    Lokale Speicher…….gaaaanz toll.

    An welche Dimensionen der Speicherkapazitäten hätte denn der Herr so gedacht?
    Jeder Solaranlagenbesitzer sein Akku im Keller?
    Das ganze mag ja bei Solaranlagen uff´n Dach ja noch ganz lustig seine, was ist aber mit den Windrädern, die sehr oft das Mittelspannungsnetz in Beschlag nehmen………..bauen die auch gleich ihren eigenen Speicher zum Windrad dazu?

    Und nun die entscheidende Frage………wer kloppt dafür so viel Geld raus, wenn sein Strom Dank EEG-Zwangsabnahme sowieso der naheliegende Netzbetreiber den abnehmen muss?

    Na dann, ick will mal ein paar Zahlen hören, die am Ende sogar etwas Sinn machen.

    H.E.

  36. Werte Herren,
    das führt ja jetzt tatsächlich von der eigentlichen Äußerung weg, wenn ich ihnen meine Gedanken zu Speichern darlege. Tatsache bleibt, das Herr Keil behauptet:
    “ wozu noch der Netzausbau im Mittelspannungs- und Niederspannungsnetz hinzu käme.“

    Er kommt eben nicht hinzu. Ich spekuliere mal, das Besitzer von Solaranlagen in wenigen Jahren lieber die Preisdifferenz zwischen Eigenverbrauch und Netzstrom einstecken, als die Vergütungen aus dem EEG. Warum soll ich strom für 28 ct verkaufen und 24 ct einkaufen (+ 4 ct) wenn ich ihn selber für 18 ct oder weniger produzieren kann (+6 ct). Nur Besitzer älterer Anlagen werden da noch länger zögern, aber die meisten Anlagen stammen ja aus den letzten 2-3 Jahren.
    Eigenverbrauch, wie er ja auch explizit im EEG gefördert wird, wird auf jeden Fall also die lokalen Netze entlasten. Kluge Anlagenbesitzer werden jeden zweiten Pfennig Gewinn in Speicher investieren, gierige kaufen sich davon irgendwann ein Auto.
    Bei Windrädern ist das ganze etwas komplizierter aber durchaus lösbar; Allerdings nicht mit Bleibatterien oder tausenden Pumpspeichern, wie ganz zurecht von Herrn Kipp kritisiert. Da werden wir wohl eine bunte Vielfalt von Lösungen sehen, sowas wie Druckluft- und Schwungrad-speicher oder Windgas ist da gut geeignet und technisch nicht schwierig. Damit dürfte auch das Mittelspannungsnetz gut zu stabilisieren sein, wenn man die entsprechenden Speicher in der Nähe der Windparks errichtet. Daneben gibts ne ganze Reihe mittelgroße Abnehmer, die sich relativ unproblematisch an die Erzeugung anpassen können, wenn sie dafür einen Preisvorteil einheimsen können.

    Aber meine netteste Idee derzeit hab ich leider noch nirgendwo gesehen; Vielleicht sollte ich mich ins freie Unternehmertum begeben. Aber nee, ich teil sie gerne mit ihnen, meine Profession liegt wo anders.
    Vehicle-to-grid ist ja ein bekannter Begriff. Ich schlage aber vor, das sich Besitzer von mittleren EE-Anlagen eine ganze Reihe hochwertiger Batterien zulegen sollten. Die sollte man vorher in einer gemeinsamen Absprache standardisieren. Dann kann jeder solche Akkus mieten und in sein Auto, Rasenmäher, Baumaschine oder sonstwas einsetzen. Werden sie nicht vermietet, puffern sie das Netz.
    Eigentlich nix anderes als Tankstellen, nur das wir nicht mehr die Trägerflüssigkeit plus alle Schadstoffe mitkaufen und obendrein noch in recht uneffizienten Maschinen verbrennen, die 3/4 des Energiegehaltes wegwerfen.

    Die SUMME aller dieser Ideen wird reichen, kritisieren sie also jetzt nicht wieder, das einzelne Komponenten nicht funktionieren.

  37. @Naumann

    Die SUMME aller dieser Ideen wird reichen, kritisieren sie also jetzt nicht wieder, das einzelne Komponenten nicht funktionieren.

    …..nur leider ist das Ganze eben mehr als die SUMME seiner Teile.

  38. F.Naumann #36

    Dann kann jeder solche Akkus mieten und in sein Auto, Rasenmäher, Baumaschine oder sonstwas einsetzen.

    Au ja, und damit sparen wir uns auch den Nord/Süd Netzausbau, weil wir pfiffig sind und die mit Windanlagen aufgeladenen Batterien flugs auf einen LKW packen und gen Süden transportieren (ein paar Batterien in Reserve, damit der Elektro LKW auch ankommt

    Coole Idee

  39. @ F.Naumann #36
    Mit sowas kam in meiner Kindheit die Paketpost
    @Admin
    In #38 hat das natürlich mit dem Tag „Bild einfügen -- wie immer -- nicht geklappt !
    😥

  40. Nachtrag
    Allerdings stand dann auf dem Kennzeichen „BP“ für Bundepost, und das Posthorn war auf die Seiten gepinselt, nicht das da Irrtümer entstehen -- so alt bin ich nun wirklich nicht.

  41. Hallo Herr Gans,

    nicht mal Greenpeace glaubt an die Akku-Speicher
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  42. Au ja, und damit sparen wir uns auch den Nord/Süd Netzausbau, weil wir pfiffig sind und die mit Windanlagen aufgeladenen Batterien flugs auf einen LKW packen und gen Süden transportieren (ein paar Batterien in Reserve, damit der Elektro LKW auch ankommt

    ja, genau das, was wir heute mit Benzin machen. Aber vielleicht ist dann ein Netzausbau billiger? oder die Verlagerung von Industriestandorten in Strukturschwache aber energiereiche Regionen? Das wäre ein Segen für Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt.
    Na, der Markt wirds richten, industrielle Standortfindung richtet sich zum Glück noch nicht ausschließlich nach Subventionen.

  43. Man könnte glauben man liest bei Paul Gogo …

  44. Hallo Her Heß,

    ja ich weiß, das ist der fast schon pathologische Hass von Ökos auf Individualität. Eingermaßen Neurotisch. Der Durchschnittsdeutsche (und nicht nur der) liebt sein Auto und wird auch Elektrokutschen kaufen. Die Dinger sind so was von endgeil sportlich, da können se jeden Porsche mit nem Kleinwagen an der Ampel stehen lassen. Ich rechne damit, das mit der Marktreife von Metall-Luft-Akkus oder Redox-Flow auch der E-Auto-Markt explodieren wird. Mit allen Problemen die dazu gehören.
    Die Akku-to-grid Idee wird dann quasi als Selbstläufer mitkommen. Rationale betrachtungen spielen da kaum ne Rolle, sonst würden wir uns nicht heute schon eine 50-fache Redundanz bei der Mobilitätsbefriedigung leisten. Dagegen ist ein gedoppelter Kraftwerkspark echt nur Peanuts. Autos werden nur in 2% der Zeit benutzt. Sonst stehen sie rum und kosten. Meins leider auch.

    gruß

    Frank

    P.S: wie freundlich und sachlich das hier zu gehen kann. Ich bin wirklich angetan.

  45. Lieber Herr Naumann,
    ich selbst fahre bewusst kein Auto, gönne aber jeden seinen SUV ob mit Akku oder Benzin, solange er dafür selber arbeitet und bezahlt und keine Subventionen von mir nimmt. Deshalb wundere ich mich auch seit meiner Schulzeit über die Lippenkenntnisse vieler Pseudoumweltschützer die grün verkleidet auftreten. Ich habe schon damals vorgeschlagen jeden Bundesbürger jährlich eine Jahres-Freikarte für Bus und Bahn in den Briefkasten zu stecken, um den öffentlichen Personenverkehr auszubauen. Man könnte dann Photovoltaik und Windenergie im Schienennetz verbrauchen. Ich meine die Bahn fährt ja immer. Was meinen Sie wie viel Gegenargumente ich mir da von „grünen“ Autofahrern in den WG-Küchen anhören musste. Nach dem Motto, sie „müßten“ ja Auto fahren und würden dann den Anderen das bezahlen.
    Heute bin ich Realist, genieße leere Züge und habe alle Autofahrer am liebsten auf der Straße, dann ist die S-Bahn nicht so voll. Elektroautos fand ich schon immer ein gutes Konzept für Großstädte. Das Problem effiziente und kostengünstige, langlebige Speicher zu finden lösen wir dadurch nicht, sondern bezahlen die gute Luft und die Ruhe mit etwas Ineffizienz. Ich finde das ok, man sollte sich aber wie der Verkehrsexperte von Greenpeace sagt, nicht in die Tasche lügen. Auch alle Wunschträume können kein Element zwischen Lithium und Wasserstoff erfinden. Die Lernkurve für Akkus in den letzten 60 Jahren war etwa ein Faktor 3, extrapoliert reicht das lange nicht.

    Man hätte aber das mit der Elektromobilität schon in den 80iger Jahren machen können. Ich meine E-Busse gab es schon 1910 oder so.
    Auch alle Wunschträume können nicht wegdiskutieren, dass alle diese Fördervorschläge ans Ersparte der hart arbeitenden Bundesbürger wollen. Umverteilung von Arm nach Reich ist seit dem EEG eben in Mode, selbst bei der Linkspartei. Da werden dem Villenbesitzer die Solardächer subventioniert und der Tesla fürs grüne Gewissen. Das nenne ich nachhaltige Politik für die Erben der Villen. Kein Wunder, dass die FDP keine Wähler mehr hat, die wählen vermutlich jetzt alle Grün. Zwei Autos zu haben sind für viele Menschen leider noch keine Erdnüsse.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  46. @Naumann

    Hmm, Idee is ja toll……….aber schon mal Kostenmäßig abgescheckt?
    Ick kenn ein Installateur von Solaranlagen, der hat sich ein Akku in den Keller gepackt………schlappe 5.000 Euronen…….hmm, der wusste nich mal die Speicherkapazität seines teuren Dingens.

    Redox-Flow für mobilen Betrieb…….sorry, schlechte Idee……………Metall-Luft-Akkus……….hab ick auch noch nix gehört, was die Dinger so toll machen.

    So Naumi…….mir fehlen da mmer noch ein paar Zahlen…Kapazität und Leistung……….mit den man mal rechnen könnte.

    Ach übrigens….wir haben da nicht nur den Tag/Nacht-Ausgleich, wir brauchen auch den Sommer/Winter-Ausgleich, die uns die Großspeicher bei einer 100% EE-Versorgung bringen müssen.
    Laut UBA Studie sind dat mal logger 40.000 -- 50.000 MW Leistung und Speicherkapazitäten weit ab von 30.000.000 MWh.
    Na da bin ick ja mal auf die Akkus gespannt, die Sie uns hier gerade mit stolzgeprellter Brust als die Zukunftslösung präsentieren.

    Sorry, derart „toller“ Ideen hatte schon vor 3 Jahren Meinereiner……….bis mir der BWLér mal die Finanz-Bilanz vor Augen geführt hat.

    Fazit……..ein paar Ideen aus dem grünen Krabbelgruppen-Baukasten…………..ansonsten Quark mit Soße.

    Fürs Dorf reicht es vielleicht……..aber ne mittlere Kleinstadt lacht sich schon tot über ihre Ideen.
    Sehen Sie das jetzt bitte nicht als Bashing an……….ist nur harte Realität, die Träumer wie Sie es sind ganz schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückbringt……..ich sach da nur „LADE UND ENTLADEZYKLEN“.

    MfG
    H.E.

  47. Hallo Heinz,
    Metall/Air Akkus haben eine Metallelektrode
    Und eine Sauerstoff also Luftelektrode,
    das spart Gewicht.
    Lithium/Luft Akkus versprechen einen Faktor 10
    Verglichen mit dem Li-Ionen Akku Bei der Energiedichte,
    haben aber vermutlich nur
    Wenige Ladezyklen. Li ist ja ein sehr reaktives
    Metall und wasserempfindlich.
    Da ist noch Forschung notwendig.
    Geht es wie beim Lithium-Ionen Akku dauert
    Es etwa 30 Jahre bis es ausgereift ist.
    Grüße
    Günter

  48. Morgen Günter

    Ach ja, die lieben Akkus.
    Ich war ja auch so ein kleiner Akku-Fetischist, bei mir musste zu Hause jedes Batteriegetriebene Gerät unbedingt mit Akkus laufen, Anfangs noch die Nickel-Kadmium-Typen…..ein paar Jahre später dann die Metallhydrit-Dinger mit fast monatlich wachsenden Speicherkapazitäten.
    Toll, so ein AA-Dingens mit über 2.400 mAh…………doch leider traf dann ein Effekt ein, der mich zurück auf den Boden der Tatsachen geholt hat………..Selbstentladung.
    Nach ein paar Wochen waren ruckzuck 40% der Kapazität wech, eigentlich hätte man die schönen Akkus ständig im Ladegerät lassen müssen, wenn man sicherstellen wollte, im Notfall auch einen vollen Akku bereit zu haben.

    Jetzt ist der neueste Schrei………Akkus mit geringer Selbstentladung, aber weit aus geringerer Speicherkapazität.

    Inzwischen laufen zumindestens Fernbedienungen und andere Geringstverbraucher wieder mit den schnöden Zink-Kohle-Batterien……ist einfach ökonomischer.

    Akkus haben durchaus in vielen Fällen eine Existenzberechtigung, besonders bei Insellösungen wo ein Stromanschluss zu teuer wird, wo die entnommene Energiemenge moderat ist oder wo mit einer unstetigen Stromversorgung zu rechnen ist.
    Aber für eine nationale Stromversorgung mit gigantischen Strommengen, sind diese Dinger einfach zu mickrig und zu teuer, um sie dann als die „LÖSUNG“ unseres Speicherproblems darzustellen.

    MfG
    Heinz

  49. @Naumann

    Autos werden nur in 2% der Zeit benutzt. Sonst stehen sie rum und kosten.

    Und wenn ick jetzt vor versammelter Mannschaft ans Kreuz genagelt werde……………genau das ist der Knackpunkt.
    Wozu muss jeder unbedingt sein eigenes Gefährt haben?
    Wozu müssen wir unser sauer verdientes Geld auf der Strasse parken, anstatt dafür mal ne anständige Weltreise zu machen?

    Weil wir mobil sein müssen, es ist aber nicht gesagt, das die Autos auch in unseren Besitz sein müssen.
    Ausleihstationen mit den unterschiedlichsten Fahrzeugtypen……….und ein anständig ausgebautes und Kostengünstiges Nahverkehrsnetz, das unbürokratisch funktioniert……..und schon könnten viele Menschen auf die Groschengräber unter der Laterne verzichten.

    Ok…………Faktor Zeit………der Deutsche ist auf die Sekunde pünktlich, mal 10 min an einer Bushaltestelle warten wird schon als Zumutung empfunden, mit fremden (teilweise anrüchigen ) Menschen eine Zeitlang auf engen Raum zubringen zu müssen……….eine Bundesbahn die ein Ticket-System hat, an dem selbst die Ticket-Verkäufer verzweifeln……….hypermoderne ICC-Züge die im Winter und im Sommer technische Schwierigkeiten haben…..so wird dat natürlich nix mit dem Klimaschutz, den unsere Regierung vorgibt, zu betreiben.

    Genau hier ist der Hund begraben, wer ernsthaft glaubt die Erde vor Überhitzung schützen zu wollen, hätte das Problem auch verkehrstechnisch an der Wurzel gepackt.
    Aber neee, geht ja nicht, da würde ja der deutsche Autofahrer als Melkkuh der Nation ausfallen………..irgendjemand muss ja unseren notorisch geldarmen Staat die Steuern in die Kassen spülen.

    Und weil dat so is, wie es is…………bin ich auch vehement gegen den Murks, den uns unsere temporären Regierungszwerge energietechnisch aufzwingen wollen.
    Ausser Spesen nix gewesen……..und beim Kyoto-Protokoll will ja demnächst auch niemand mehr mitspielen…..also nagelt sich Deutschland ganz alleine an die Wand, ohne Sinn und Verstand.

    MfG
    H.E.

  50. Im Kernkraft-Vorreiterstaat Frankreich betrachtet man verwundert den deutschen Ausstieg. Auch von Scheinheiligkeit ist die Rede.

    Da reiben sich schon die einen oder anderen die Hände………..

    Und die Konsequenzen? „Für Frankreich keine, aber wir befinden wir uns auch in einer ganz anderen Situation“, beeilte sich Besson zu versichern. Um sich dann süffisant zu korrigieren. „Entschuldigung, zwei Kleinigkeiten habe ich vergessen: Erstens ist der deutsche Stromimport aus Frankreich ist in den letzten Wochen um 50 Prozent angestiegen und zweitens wird die unumgängliche Erhöhung der deutschen Strompreise Frankreich einen Standortvorteil verschaffen.“

    Tja, und eins haben die Franzosen schon heuter realisiert……

    Die Vorsitzende des Unternehmerverbandes Medef, Laurence Parisot, will wissen, ob Deutschland die Entscheidung auch getroffen hätte, wenn es „bei den absehbaren Versorgungsengpässen“ nicht auf die Lieferung von Atomstrom aus Frankreich setzen könnte: „Das wäre dann das, was man das Prinzip des blinden Passagiers nennen könnte.“ Anne Lauvergeon, Direktorin des französischen Atomkonzerns Areva, bezweifelt sogar offen, dass der Ausstieg unwiderruflich ist. Die Stimmung bei den Nachbarn werde umschlagen, wenn die Stromrechnung in die Höhe schnelle.

    Während sich Frankreich schon über den nationalen Blindflug der Deutschen freuen kann, stehen weiter im Osten auch schon ein Ex-Kanzler und dessen russische Arbeitgeber bereit……..

    Erdgas ist begehrteste Alternative zur Atomkraft

    Naja, lassen wir den Deutschen noch seinen kleinen Wunschtraum von drehenden Windmühlenflügel und Sonnenpaddel auf den Dächern, die künftige Realität der deutschen Stromversorgung zeichnet sich schon heute ab.
    Es wird teuer………und wir begeben uns ganz prima in zwei Abhängigkeiten…………..Atomstrom aus dem Ausland……..und Erdgas aus Russland.

    Wenns nicht so traurig wäre, könnte man dieses Meisterstück deutscher Angstpolitik verfilmen………dürfte ein toller Kassenschlager werden, wenn die ganze Welt sich köstlich über die Deutschen amüsiert.

    Toll wie wir uns selber in die Taschen lügen, genau so wie beim Öko-Strom.

    Onkel Heinz……….sucht langsam sein altes Parteibuch wieder raus.

  51. @Heinz

    Wenns nicht so traurig wäre, könnte man dieses Meisterstück deutscher Angstpolitik verfilmen………dürfte ein toller Kassenschlager werden, wenn die ganze Welt sich köstlich über die Deutschen amüsiert.

    Realsatire ist die Furcht des Kabarettisten, er muß nichts(mehr) machen. Das kann ein Film schon nicht mehr toppen.

  52. @ Naumann:

    Autos werden nur in 2% der Zeit benutzt. Sonst stehen sie rum und kosten. Meins leider auch.

    @ Eng:

    Wozu muss jeder unbedingt sein eigenes Gefährt haben?

    Der Sinn des Automobils (respektive irgendeines motorisierten Individualvehikels) ist es nicht, damit herumzufahren. Es wird benötigt, um damit herumfahren zu können, falls erforderlich. Autos werden -- wie viele andere Produkte eben auch -- wegen ihres potentiellen Nutzens gekauft.

    (Oder telefonieren Sie jetzt rund um die Uhr, nur weil Sie ein Handy haben?)

    Mein Auto jedenfalls ist exakt dafür da, 24 Stunden am Tag abfahrbereit vor der Tür zu stehen. Exakt dafür zahle ich. Und das ist es mir wert, denn mein Mobilitätsbedarf läßt sicht nicht planen. Er entsteht zufallsgesteuert. Und, Herr Heß, merkwürdigerweise immer dann, wenn die Züge nicht fahren. Wenn selbst aus unseren Metropolen wie Berlin nach 21:00 keine ICEs mehr abfahren, wie sollte man wohl anders reisen, als mit einem eigenen verfügbaren Vehikel? Es muß kein Auto sein, das ist richtig, von mir aus kann es auch fliegen…

  53. Lieber Heller,
    Die Vorteile des Autos sind klar.
    Trotzdem gibt es in der Nacht den Güterverkehr
    und man könnte das Bahnnetz als Verbraucher nutzen.
    Ebenfalls möglich wäre es mit E-Bussen zu
    starten in Großstädten. Rechnet sich vermutlich
    nicht. Die Kommunen speisen wohl lieber ein.
    Subventionen abschöpfen. Die Klimaziele
    sind in den Hintergrund getreten. Ist auch
    auch gut so, da wir uns eh anpassen müssen.
    Die Maßnahmen, die getroffen wurden, waren weltweit
    gesehen bisher wirkungslos. Unkoordinierte planloser
    Aktionismus von Naturromantikern, ausgenutzt von
    Geschäftemachern meiner Meinung nach. Wir sollten deshalb
    Auch hier nur Forschung fördern.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  54. Statistiken „lügen“ , ich bezweifle die Zahl 2% ganz entschieden. Letztlich und das hat Herr Heller sehr gut geschrieben, bezahle ich dafür das die Karre ´rumsteht und nicht die Allgemeinheit. Kein anderer ausser mir wird also durch das herumstehen des Fahrzeugs „geschädigt“, wobei ich diesen „Schaden“ wissentlich und willentlich in kauf nehme.
    Ist doch das eigene Fahrzeug, ob nun Roller, Fahrrad, Scooter, Automobil oder sogar der Krankenfahrstuhl Ausdruck und Symbol der persönlichen Freiheit und materieller Freihzügigkeit.
    Ich bin Jahrelang Kunde diverser ÖPNV und der Bahn (RB und DB) gewesen und habe es immer mehr verabscheut meine Zeit nach unzuverlässigen überteuerten Fahrgelegenheiten zu richten, welche mir meine Zeit stehlen und die Möglichkeit meine Zeit zu planen und auszufüllen wie ich es will, wenn ich von A nach B möchte.
    Lieber Herr Heß, der E-Bus, O-Bus, Trolleybus ist mal zur Zeit des real existierenden Sozialismus in den Ostblockländern echt der Renner gewesen. Es gibt sie auch in einigen Kommunen in der westlichen Welt und alle Zeichnen sich durch Ineffizienz und sehr hohe Wartungskosten gegenüber herkömmlichen Fahrzeugen aus.

    MfG
    Karl Rannseyer

  55. Ich denke aber Fahrzeugtechnik und Individualverkehr sind nicht Thema des Artikels, Herr Naumann ist immer noch Quellen für seine Zahlen und anderweitigen Behauptungen schuldig.

  56. Lieber Herr Rannseyer,

    E-Busse rechnen sich nicht, da sind wir uns einig. Genau deshalb machen es die Kommunen nicht.
    Wie ich sage, die speisen lieber ein und leben auf kosten anderer Kommunen oder des Steuerzahlers

    MfG
    Günter Heß

  57. Ganz kurz am Morgen.

    Deutscher Atomausstieg sorgt für Unmut bei Europäern

    Deutschland fungiert in Stoßzeiten als Puffer für die Stromversorgung einiger EU-Staaten. Nachbarländer fürchten deshalb, dass es in Spitzenzeiten – im Hochsommer oder im kalten Winter – nach der Abschaltung von deutschen Reaktoren zu Netzausfällen kommen könnte. Zudem könnten auch in anderen Ländern als Konsequenz die Strompreise steigen.

    Wie ich schon sagte……….mehrfach……….Deutschland zieht mit seinen ideologischen Kurzschluss ganz Europa mit in den Black-Out.
    Ob das die Ethik-Kommision auch berücksichtigt hat?

    H.E.

  58. @Heller

    Der Sinn des Automobils (respektive irgendeines motorisierten Individualvehikels) ist es nicht, damit herumzufahren. Es wird benötigt, um damit herumfahren zu können, falls erforderlich. Autos werden – wie viele andere Produkte eben auch – wegen ihres potentiellen Nutzens gekauft.

    (Oder telefonieren Sie jetzt rund um die Uhr, nur weil Sie ein Handy haben?)

    Nun gut, das olle Handy kostet mich bei der Anschaffung keine 30.000 + Euro…….daher ein schlechter Vergleich.

    Um was es eigentlich geht, individuell entscheiden zu können, eine Fahrt genau dann zu unternehmen, wenn ich es will.
    Die zweite Frage ist………muss das unbedingt mein Eigentum sein, mit dem ich diese Fahrt unternehme……..oder geht da auch ein X-beliebiges anderes Auto?

    Das ist aber nur eine Seite der Medaille……..die völlige Vernachlässigung des öffentlichen Nahverkehrs eine ganz andere. Wenn ich unbedingt das Klima schützen will, dann muss ich genau dort ansetzen um effektive CO2 Einsparungen zu generieren.

    Und genau das geschieht nicht.

    Ein großer Punkt des Klima-Lügengebildes……………den ich hier nur wieder mal in Erinnerung rufen wollte.

    Ups, Gewitter zieht auf……ich muss wech.

    Heinz Eng

  59. „Bloß weil es einen Tsunami in Japan gegeben hat, bedeutet das ja nicht, dass die Sicherheitsvorschriften nun auch in Regionen gelten müssen, die gar nicht in Küstennähe liegen“, sagte Sarkozy. In einer solchen Situation sei es sehr wichtig, Gelassenheit zu bewahren. „Ich bin schließlich nicht gewählt worden, um eine Industrie zu zerstören, die Arbeitsplätze schafft und die Unabhängigkeit in der Energieversorgung sichert.“

    Welt-Online

    Hmm Frau Merkel………….da kommt in mir eine Frage auf……………..
    Ham wa damals nicht CDU/FDP gewählt, weil wir wussten das diese Parteien gewisse Sympathien der Kernkraft entgegengebracht haben?
    Oder seit ihr nur angetreten, um Deutschland abzutreten?

    Man kann ja von den kleinen Franzosen halten was man mag…………..aber mit den einen Satz hat er eine Ungeheuerlichkeit ausgesprochen, die sich die letzten Reste der CDU/FDP-Genossen, die noch nicht tiefgrün verfärbt sind, ans schwarze Brett nageln sollten.

    Vor dem physikalischen Kurzschluss kam der panische geistige Kurzschluss unserer sogenannten Regierung…………wollen wir mal hoffen, das die derart gebeutelten Wähler und Einwohner Deutschlands nicht auch irgendwann eine unüberlegten Kurzschlusshandlung in die Welt tragen.

    Heinz (siehts) Eng

  60. @ Heinz Eng

    Nun gut, das olle Handy kostet mich bei der Anschaffung keine 30.000 + Euro…….daher ein schlechter Vergleich.

    Ich möchte mal sehen wie Du mit Deinem Mobiltelefon von A nach B fährst. würde das gehen würde es auch
    30 000,- € kosten.
    Es geht doch nicht um Anschaffungskosten sondern um´s Prinzip.

    Die zweite Frage ist………muss das unbedingt mein Eigentum sein, mit dem ich diese Fahrt unternehme……..oder geht da auch ein X-beliebiges anderes Auto?

    Diese Projekte gibt es schon, aber muß man jeden Blödsinn mit machen? Ansonsten gehen Deine Ideen arg in´s utopische, was denkst Du hat den Sozialismus und den versuchten Kommunismus zum scheitern gebracht, der Mangel an Privateigentum, Freiheit und mangel an Freizügigkeit, Gleichmacherei ? Der Mensch strebt nach Wohlstand und dazu gehört nun einmal Besitz, in den verschiedensten Formen, Mobil oder Immobil. Und das Recht diese zu Nutzen wann und wie der Besitzer das will. Ich möchte Dein Gesicht sehen wenn Du ein Auto brauchst und alle anderen haben gerade die gleiche Idee … oder der nette nach Osten Durchreisende dachte -- Oh schau mal ein Gemeinschaftsauto, das bringt mir da wo ich hin will mal locker 4 Monatsgehälter …-
    Nur mal so als Idee …

  61. @Karlchen

    Buhhh………..jetzt hab ick Dir schön erschreckt, wa. :-)

    Nene, ick dachte da eher erzkapitalistisch……….ne Art moderner Autovermietung.
    Man schließt mit einer Autovermietung einen wasserdichten Vertrag (einschließlich dieses ollen Versicherungszeuchs) und bekommt eine Art „Generalschlüssel“ mit den man jedes Fahrzeug dieser Firma nutzen kann.
    Das Auto registriert den Nutzer und sendet alle nötigen Daten (Datenschutz beachten) an die Zentrale und ick zahle nur für die Zeit, die ick dat Auto gebraucht hab (einschließlich gefahrene Kilometer).

    Dat ganze hätte sogar noch ein Vorteil………..ick kann den Fahrzeugtyp nehmen, der gerade zu meinen Vorhaben passt.
    Wocheneinkauf……….den dicken Kombi,…………..Oma uff´n Land besuchen………den SUV,……………auf Arbeit fahren….den Kleinwagen……………und wenn man mal richtig auf die Kacke hauen will, kanns dann schon mal ne Protzkarre sein.

    Jeder Fahrzeugtyp sein eigener Tarif…………und die Vermieter-Firma kümmert sich um den Rest und ick bin trotzdem mobil und flexibel.

    Nun gut, kann dann gelegentlich auch vorkommen das genau das Auto nicht da ist, was man gerne leihen wollte……..aber auch das sollte der Markt regeln. Der Vermieter wird anhand seiner Statistiken schnell erkennen, was geht und was sich totsteht……..dementsprechend wird er seinen Fahrzeugpark auch ausrichten.

    Siehste, geht ganz ohne rote Socken……..und ick muss trotzdem nich Besitzer sein.

    PS. Als alter Ossi weiß ick was funktioniert und wat völlig in die Hose geht, eigentlich schon im Ansatz.

    Onkel Heinz……….mit ein morgentlich frisches Grinsen auf den Lippen

  62. Die DDR lebt, dank Dr. Röttgen

    Die von Umweltminister Röttgen durchgesetzte Energiewende ist das größte planwirtschaftliche Projekt seit dem Untergang der DDR. Es wird teuer werden und nie funktionieren.

  63. @Karl

    Die DDR lebt, dank Dr. Röttgen

    na also!

  64. @ Onkel Heinz

    Buhhh………..jetzt hab ick Dir schön erschreckt, wa. :-)

    Nö, nur ´n büschen iritiert. Aus Deinen Fingern so´n Utopistischen Kram tststs, nein oh nein 😉 .
    Ich mach jetzt mal ganz auf doof, wenn es also nach Deinen Vorstellungen gehen sollte, müßte ein Unternehmer um so extraordinäre Wünsche wie Deine zu erfüllen, pro Vertragspartner jeweils einen Klein-, Sport-, Gelände- und Familienwagen vorrätig haben (sicher nicht Vollständig), auch wenn das nur für die erste Zeit so wäre auf Grund von Optimierung und Analyse, wer will die Kosten und das Risiko tragen, wieder so ein Subventionsbetrieb? EEG ick hör dir trapsen …

  65. @ Tim Hardenberg

    Sollte man Dr. Röttgen auf Stasivergangenheit überprüfen? Seine Doktorarbeit in Zweifel ziehen? Leute wie der sind doch eine intelektuelle Beleidigung für jeden klar denkenden Menschen, ich fass das alles nicht.

  66. @Karlchen

    Ach menno…..stell Dir mal nich päpstlicher an als der Papst.

    Im Endeffekt geht es doch nur um die Vereinfachung bei der heute schon vielfältig bestehenden Auto-Vermiet-Praxis, die Typenauswahl ist doch freigestellt. Ein Vermieter konzentriert sich eher auf Alltags-Autos…..der andere eben mehr auf Nobelkutschen und Transporter.

    Dat System besteht im Prinzip schon heute, nur der bürokratische Aufwand des Mietens ist so zu vereinfachen, wie ick mir dat oben zusammengesponnen hab.
    Inzwischen musste ja bei der Bahn fast überall mit den Fahrkartenautomaten kämpfen………..da dürfte doch sowas auch für Mietwagen gehen………..ick seh da kein Problem drin.
    Ok, wenn man uff´s Dorf wohnt, dürfte man wohl nicht damit rechnen, das sich dorthin ein solcher Anbieter verirrt………aber wenn die Stadt eine gewisse Größe erreicht hat, sollte es doch möglich sein, so ein Geschäft ganz ohne „Subventionen“ aufzuziehen.
    Gerade in Großstädten mit begrenzten Parkmöglichkeiten und halbwegs ausgebauten Nahverkehr, wäre dies für mich persönlich die Ideallösung……..natürlich mit kleinen Einschränkungen.

    Wie Naumi schon richtig bemerkte, auch bei mir steht der Hobel die meiste Zeit einfach nur dumm in der Landschaft rum………….und kostet Geld, selbst wenn er nicht gefahren wird.
    Wo ein Wille ist, ist auch ein Busch Weg. :-)

    Onkel Heinz

  67. @Tim

    Du, der Mann kann nix dafür………..das muss an den Virus liegen, der in diesen Ministerium herumschwirrt und jeden neuen Minister sofort befällt.
    Böswillige behaupten, dieser Virus befällt besonders starkt den Denkkasten…………wat man ja heut wieder ganz gut erkennen kann, an den Mann.
    Vllt ist er auch Muttis Bester und macht alles was Mutti befiehlt………….während Fischer und Özedmir sich gerade in der Schweiz beim Bilderberg-Treffen verlustieren.

    Normaler Menschenverstand ist in Deutschland ausgestorben…………..wurde abgelöst durch Befehle von aussen.
    Anders kann ich mir den derzeitigen Staats-Suizid nicht mehr erklären.

    Deutschland schafft sich ab.
    H.E.

  68. @ Onkel Heinz

    Ach menno…..stell Dir mal nich päpstlicher an als der Papst.

    Meine Frau sacht ich sei ein Detailversessener Erbsenzähler, und was der Papst mit seinem Laden macht iss mir schei_-egal, gaanzbreitgrins :-))
    Deine Idee ist ja nicht schlecht aber der Mensch … … ist nicht viel besser und will BESITZ -- auch wenn er ´rumsteht.

  69. @Karlchen

    Ok Aschenputtel, Deine Erbsen seien Dir vergönnt……….aber denk dran, nur die Guten ins Töpfchen. :-)

    Deine Idee ist ja nicht schlecht aber der Mensch … … ist nicht viel besser und will BESITZ – auch wenn er ´rumsteht.

    Tja, gerade in Deutschland gibt es die stärker werdene Tendenz, Dir Deinen Besitz zu missgönnen………endweder fackelt man den schnöde ab oder enteignet Dich von Staates wegen, wie derzeit die EVU in Deutschland.
    Selbst wenn sich ein Einbrecher auf Deinem Grundstück die Haxen bricht oder vom Hund gebissen wird……….bist Du als „Besitzender“ der Dumme.

    Am Schlimmsten aber ist es in Deutschland…….wenn Du WISSEN besitzt, das ist dann ganz gefährlich, wat wir ja hier auch des öfteren zu spüren kriegen.

    Besitzlose Dummbatzen………die neue Elite Deutschlands.

    Onkel Heinz…………..Wissen ist Macht, nichts Wissen macht auch nix.

  70. @Karl

    …..Seine Doktorarbeit in Zweifel ziehen?

    Zeig mir einen von diesen Nasen, dessen Doktorarbeit man nicht in Zweifel ziehen muss. Doktortitel werden außerdem heute völlig inflationär und ganz ungeniert jedem Deppen (per Spam – natürlich gegen genügend Kohle) angeboten.

    @Onkel Heinz

    Vllt ist er auch Muttis Bester und macht alles was Mutti befiehlt…

    Genauso kommt er mir auch immer vor, wie der Fiffi, der brav ans Bäumchen pinkelt, wenn Frauchen es befiehlt, und danach gelobt werden will.

  71. @Onkel Heinz

    ….während Fischer und Özedmir sich gerade in der Schweiz beim Bilderberg-Treffen verlustieren.

    also olle Joschi hab ich auf der Liste gefunden, aber meinste wirklich, dass die den drittklassigen Borat-Darsteller Mr. 140 Byte auf die Bilderbergerparty lassen? Der toppt doch schließlich alles an Peinlichkeiten: http://www.youtube.com/watch?v=uxB0RIWZRdo

  72. Eine Diskussion in einem anderen Blog veranlasste mich dazu, mir mal den Strommix von Greenpeace Energy anzuschauen. Der ist derzeit

    99% Wasserkraft aus Österreich
    1% Windkraft
    http://www.greenpeace-energy.de/oekostrom/strommix.html

    … und rein gar nix an Photovoltaik (Letzteres überrascht natürlich nicht). Und da faseln die Ökos und nicht zuletzt Greenpeace von Windkraft, Solar und von toller dezentraler Versorgung. Und dann gibt es noch viel weniger WKA- und Solarstrom als bei den pösen Stromkonzernen. Die finden das EEG toll, wollen aber mit dessen Einspeisungen nichts zu tun haben. Ökonomisch ist das natürlich richtig, aber verlogen ohne Ende. So sind sie halt, die Ökos, entweder total naive, verblödete Vollpfosten oder Parasiten.

  73. @Tim

    Stimmt, das war auch nur eine Liste…………hier sind alle Teilnehmer gelistet, die jemals an den Fotohügel-Dingens dabei waren.
    Interessant ist auch, das unser Bundes-Merkel 2005 auch dran teilgenommen hat.

    Naja, viel Spass beim stöbern……..aber nicht das Du über Rockefeller fällst, der war bisher schon 48 mal dabei.

    Onkel Heinz

  74. @liberaler

    Grins…….Danke für das Stichwort.

    Das Ökostrommärchenwunderland

    Hier hatte ich mich das letzte mal mit dieser Truppe beschäftigt.
    Fazit:

    So liebe Leser, wenn Österreich in den letzten Jahren Strom importieren musste, warum können dann unsere Ökostromanbieter in Deutschland den “sauberen ” österreichischen Wasserkraftstrom mit viel Getöse den deutschen umweltbewussten Stromkunden anbieten? DIE entscheidene Frage, welchen Strom verbrauchen denn jetzt die armen Österreicher, etwas schmutzigen deutschen Atomstrom?

    Wie gesagt, „Ökostrommärchenwunderland“ Deutschland.

    Onkel Heinz…………..hat gewisse Leute immer im Radar

  75. Heinz Eng #74

    Hallo Onkel Heinz….. der Ungläubige,

    DIE entscheidene Frage, welchen Strom verbrauchen denn jetzt die armen Österreicher, etwas schmutzigen deutschen Atomstrom?

    Das weißt Du nicht? Ts, ts, ts.
    Da war doch mal einer, der kannte sich damals schon aus mit der seltsamen Vermehrung -von Brot-.
    Selbiger beherrschte auch die Technik, Wasser in Wein zu verwandeln.
    Du musst nur ganz feste glauben. Wirst sehen, dann klappt das auch.
    Heutzutage funktioniert das dann so: Da pinkeln gewisse Leute an die Strommasten und „oh Wunder“, der Strom, der dann durch die Leitungen fließt, wird „GRÜN“. Nicht umsonst heißen diese Leute „Greenpi..er.

    Schöne Grüße aus dem Moos….. da weiß man wie das geht.

  76. Sehr geehrter Herr Keil,
    Sonne und Wind sind doch kostenlos!!! Mit nur € 22 000.- habe ich mein 3Generationenhaus für immer energieautark gemacht (Kapitalkosten 0,018 €/kWh bei einer Laufzeit von 20 Jahren). Zuerst belächelt, dann bestaunt, fragen immer mehr Nachbarn um Hilfe beim Bau solcher Anlagen, gerne würde ich auch Ihnen behilflich sein, fast zum „Nulltarif“ energieautark zu werden. Eine Frage hätte ich aber gerne noch beantwortet: was passiert eigentlich mit den vielen schönen AKWs und Braunkohlekraftwerken wenn viele hunderttausend Hausbesitzer energieautark werden, (niemand kann sie daran hindern) und keinen AKW-Strom mehr brauchen? Wie geht es dann in Ihrem Märchen weiter?, das ist doch mal ein schönes happy end.
    Grüße F.R.

  77. @ Friedrich Reuther

    Sehr geehrter Herr Friedrich Reuther,
    dann lassen Sie uns nicht dumm sterben und erklären uns einmal wie Sie Energieautark geworden sind, wenn es nicht Ihr Geheimnis ist.
    Vielen Dank im voraus.
    MfG Karl Rannseyer

  78. #Reuther

    Sorry, Ihr Kommentar ist dermassen lächerlich, das es sich nicht einmal lohnt den Taschenrechner anzuschalten.

    Energieautark……ich nehme mal an, das sie sich vom öffentlichen Stromnetz abgeklemmt haben……denn nur dann wären Sie wirklich „autark“.
    0,018 Euro/kWh……..sind 1,8 Cent/kWh………..na, etwas mit der Kommastelle verhauen?

    20 Jahre und für IMMER………Logik ist auch nicht Ihre Stärke, zumal die Solaranlagenbauer nur 80% Energieausbeute nach 20 Jahren garantieren……….und die Wechselrichter halten gewöhnlich 10 Jahre……und für Wartung, Versicherung und Reinigung sollte man pro Jahr 1% der Investitionskosten als Kosten rechnen.

    22.000 Euronen………lol, sind da schon die Akkus drin enthalten?…………oder schmarotzen Sie im Winter trotzdem vom öffentlichen Netz?

    Sorry, ick will mal ein paar Eckdaten von Ihnen……..Peak-Leistung, Akkukapazität, Heizungsanlage, Investitionen in die Wärmeisolierung Ihres Hauses………..und den Hersteller Ihres Taschenrechners.

    Ansonsten, sind Sie solange der Märchenonkel oder Vertreter für Solaranlagen…………denn ein BHKW kanns nich sein, denn die brauchen Brennstoff.

    Onkel Heinz………..wat sich so alles hier rein traut…………macht mich sprachlos

  79. Und noch ein Punkt, Herr Reuther:

    Eine Frage hätte ich aber gerne noch beantwortet: was passiert eigentlich mit den vielen schönen AKWs und Braunkohlekraftwerken wenn viele hunderttausend Hausbesitzer energieautark werden, (niemand kann sie daran hindern) und keinen AKW-Strom mehr brauchen?

    Deutschland besteht leider nicht aus einer Ansammlung von Einfamilienhäusern auf dem Land. Tatsächlich fallen ihre Hausbesitzer nicht ins Gewicht gegenüber den Menschen, die in größeren Wohneinheiten in Städten wohnen und den Großverbrauchern in den Sektoren Industrie und Gewerbe. An der Notwendigkeit, verläßliche Kraftwerksleistung für einen stetig steigenden Strombedarf vorzuhalten, ändern Solarzellen auf den Dächern also nichts.

  80. Ich find das immer putzig mit energieautark, wenn man denn autark sein dürfte in deutschland. Es besteht ein Anschlußzwang an die örtliche Strom- und Wasserversorgung, also sind das alles leere Floskeln.
    Also für die die autark sein wollen, ab in die Pampa wo es nix gibt da dürftet ihr rein theoretisch wenigstens.

    Ich finde das : “ produziert für 50 000-Haushalte Strom “ bei z.B. Windanlagen auch immer lustig.
    Man sollte dabei bedenken, dass die Haushalte relativ irrelevant im Stromverbrauch sind, aber das zerstört ja Wunschdenken. Alleine die Hamburger Aluhütte benötigt den Strom von 1,2 Millionen Haushalten, rechnerisch also schon lockere 70% aller Hamburger Haushalte und das ist nur eine einzige Industrieanlage.

  81. Von Friedrich Reuther:

    „Sonne und Wind sind doch kostenlos!!! Mit nur ……….“

    Immer wieder faszinierend; die Neuentdeckungen des Perpetuum Mobile.

    Heinz Reeg

  82. Moin,

    genau diese Zahlenakrobatik geht mir auch immer wieder auf den Geist, daher habe ich neulich mal recherchiert und etwas gerechnet.
    Mit den Zahlen von 2008 kommt auf einen durchschnittlichen deutschen Haushalt ein Jahresstromverbrauch von 17500 kWh. Wenn der durchschnittliche Verbraucher also seine 3500 kWh verbraucht bleiben 14000 kWh als sein Anteil am Ganzen.
    Und wer nicht als Einsiedler im Wald lebt und sich von Beeren ernährt kann sich davon nicht „autark“ machen.
    Dazu kommt natürlich noch der Anteil am sonstigen Energieverbrauch, der den Stromverbrauch vermutlich noch übersteigt.

    Grüße
    dieter

  83. Lieber Dieter

    Recht hast Du, nur das das den typischen grünbesudelten Bessermenschen am Arsch vorbei geht, da die enggestellten Öko-Scheuklappen das Denken verhindern.

    Ich gehe sogar ein Schritt weiter und behaupte, das der CO2-Fussabdruck eines Eigenheimbesitzers doppelt so hoch ist, wie der von Herrn Heller angesprochen Mietkasernenbewohnern.

    Der typische Ossi im DDR-Einwohnerschließfach bewohnt 47 m² (Zweiraumwohnung) bis zu 72 m² („Vierraumwohnung“)………also schlappe 18-24 m² pro Person.
    Eigenheime überschlagen sich gegenseitig mit den Wohnflächen, versiegeln freie Natur, erfordern eine verhältnissmäßig aufwendige Infrastruktur / Einwohner……..sind meist weit ab jeder Schule oder Einkaufszentren und ökologisch gesehen, ganz pöse für unsere arme Erde.
    Weiterhin kommt noch dazu, das ein zugezogener „Städter“ sehr oft anfängt, seinen bäuerlichen Nachbarn auf den Sack zu gehen, sei es der Hahn auf dem Mist, sei es der Misthaufen selber, sei es der kläffende Hund, sei es der 100 jährige Baum, der sich wagt seine Äste übers Nachbars Grundstück zu hängen………..egal, Hauptsache man hat seine Totenruhe uff´n Dorf.

    Genau diese Typen aber denken, wenn sie sich ein paar Solarzellen aufs Dach pappen und damit ihren Nachbarn beklauen, das sie was besseres sind und die Welt vorm Klima/Atom-Tod bewahren.

    Pustekuchen, so einfach stiehlt man sich nicht aus der Ur-Schuld des Lebens, im Gegenteil…………denn die Resourcen die diese Leute bis dahin schon verbraucht haben, können mit Solar und Wind niemals mehr Wett gemacht werden.

    Naja, wer die Zeichen der Zeit (Mikro-Zensus) richtig wertet, wird wissen das Papa Staat gedenkt, sich bei den Eigentümern den finanziellen Ausgleich für diverse Finanzkrisen und Staatspleiten zu holen.

    Sorry wegen CO2-Fussabdruck…….ich versuche nur die grüne Weltretter-Logik anzuwenden, anders kriegt man die Typen nicht mehr zum nachgrübeln.

    Onkel Heinz……………sieht manchmal verdammt Eng

  84. http://youtu.be/DwnZyxQ1BTY?hd=1

    die stehen bei uns!

  85. @ isolde

    Nicht besonders schoen, nicht wahr? Wuerde gern mal den „footprint“ von so’nem Teil gegenueber konventioneller und nuklearer Energieerzeugung pro kw/h und „lebenszeit“ erfahren. Mal davon abgesehen, Natur und Schoenheit ist was anderes !

  86. @isolde

    die stehen bei uns!

    Was will uns isolde hier eigentlich mitteilen?

  87. @Tim

    Was will uns isolde hier eigentlich mitteilen?

    Dat man mit Zeitraffa tolle Umdrehungen suggerieren kann?
    Wie schön die Wolken durchs Bild ziehen?
    Vllt gehts hier auch nur um die Mugge, die im Hintergrund läuft?

    Hmm, keine Ahnung……bin nach 10 sek. eingeschlafen.

    Onkel Heinz………man muss ja net alles verstehen.

  88. @Onkel Heinz

    …..vielleicht mal wieder ’n klein wenig Werbung für ENERCON Windmühlen.

  89. Herr Keil, vielen Dank für die schöne Zusammenfassung im Artikel, da sieht man, daß man nicht allein dabei ist, sich bei all dem Irrsinn an den Kopf zu fassen. Daß die Gegenseite technisch-wissenschaftlichen Argumenten zugänglich sein wird, erscheint aber unwahrscheinlich, wenn man bedenkt, wie hartnäckig schon ihr Sprachgebrauch die technisch-wissenschaftliche Terminologie ignoriert.
    Das fängt beim altbekannten „Schwerkraft -- nein danke!“-Plakat an (als ob man sich die Naturgesetze aussuchen dürfte; mit dem hämisch grinsenden Sonnenbild in der Mitte liegt es aber nahe, es als Aufforderung zu interpretieren, den alten nuklearen Feuerball da oben endlich einmal abzuschalten). Da ist immer von „Atomkraft“ statt von „Kernkraft“ die Rede, obwohl die Atomkräfte ja nur die elektrischen sind, die bei jeder chemischen Reaktion (und z.B. in den Solarzellen) spielen; eine entsprechende Berichtigung wird dann aber gern als Beschönigung bezeichnet. Warum das eine Beschönigung sein soll, bleibt unklar, wenn man sich nicht eine verquere Mentalität aneignet, in der „Atom“ grundsätzlich Übles bezeichnet, „Kern“ aber wohl mit „Haselnuß und Mandelkern…“ assoziiert wird. Daher kommen dann auch solche Absurditäten wie seinerzeit die Forderung nach „atomfreien Zonen“ -- die dürfen dann wohl nur noch reines Vakuum oder allenfalls einzelne Elektronen, Neutronen, Gammastrahlen und dergleichen Kleinkram enthalten?
    Seltsam ist auch die jetzt leider allgemein üblich gewordene Bezeichnung von Kernreaktoren als „Meiler“. Ursprünglich war das ein scherzhafter Name für den ältesten, graphitmoderierten Reaktortyp, wegen der voluminös aufgestapelten Kohlenstoffblöcke. Ein Siedewasserreaktor ist aber ganz anders aufgebaut, und einen solchen „Meiler“ zu nennen ist ungefähr so sinnvoll wie einen Tauchsieder als „Lagerfeuer“ zu bezeichnen. Aber es kommt wohl auch hier aufs gefühlte Bild an: innen brodelt’s, oben kommt Rauch heraus…
    Ein weiteres Verwirrwort ist „Naturschutz“, so als könne oder müsse man die Natur, in und gemäß der alle biologischen, chemischen und physikalischen Vorgänge ablaufen, vor irgendetwas schützen. Anders liegt die Sache bei „Landschaftsschutz“, denn die im Laufe der Geschichte gewachsene Kultur- oder Naturlandschaft ist ein wirkliches gesellschaftliches Gut -- allerdings eines, das wohl gerade im Begriff steht einer fragwürdigen Ideologie zum Opfer zu fallen.

  90. @Fluminist

    Seltsam ist auch die jetzt leider allgemein üblich gewordene Bezeichnung von Kernreaktoren als “Meiler”.

    Nee, das ist nicht seltsam, das ist glasklare Berechnung: „Kernkraftwerk” klingt ja viel zu wissenschaftlich bzw. technisch, auf jeden Fall nicht böse genug…… „Atommeiler” dagegen assoziiert „Atom(-bombe)” also teuflisch böse, und „Meiler” der stinkende, qualmende (Kohle)haufen, also dreckig und mittelalterlich…..

    und schwupps…. ist der Begriff bei der Öffentlichkeit nachhaltig NEGATIV sowie ANGST-besetzt, ohne dass es dazu noch weiterer Propaganda bedarf – das ist der Sinn solcher Wortschöpfungen.

  91. Nachtrag zu #90

    novo argumente (Furedi):

    Wettstreit der Angst: Atomenergie vs. Klimawandel

    …..Historische Erfahrungen zeigen uns, dass der Erfolg im Wettstreit der Ängste wenig mit dem Grad der tatsächlichen Bedrohung zu tun hat. Vielmehr hängt er von der Fähigkeit der Panikmacher ab, einen Bezug zu den kulturellen Werten ihrer Epoche herzustellen……

  92. @Hardenberg

    …einen Bezug zu den kulturellen Werten ihrer Epoche herzustellen…

    Bei mir damals gab’s noch Theoretische Kernphysik im 7. Semester, aber dank Bätschelor kommen die meisten Physikstudenten heute wohl gar nicht mehr so weit…

  93. Und dann gibt es noch das 14. Märchen, das nicht einmal erzählt wird, sondern durch Nicht-Thematisierung als selbstverständlich behandelt wird: „Die nicht auf nuklearer oder chemischer Befeuerung basierenden Kraftwerke sind vollkommen ungefährlich.“

    „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach…“: so einfach-romantisch ist die Sache eben nicht.
    Was passiert, wenn man in einem Wasserkraftwerk bei der Umsetzung der Sicherheitsvorschriften ein Auge zudrückt („Holla, die Turbine da wobbelt ein bisserl. Nach Vorschrift müßte man die jetzt austauschen. Aber das ist schon lästig, und Stillegen paßt gerade gar nicht in den Plan. Außerdem sparen wir bares Geld, wenn wir noch ein paar Betriebstage aus dem Ding herausholen.“) und das gute Teil dann als Mammut-Shuriken herumsaust, sieht man an dem russischen Sajano-Schuschenskaja-Unglück 2009. Dabei ist das noch relativ glimpflich abgegangen, „nur“ Zerstörung der Maschinenhalle, Beschädigung der Staumauer, längerer Stromausfall, Schaden in Milliardenhöhe und Todesopfer im zweistelligen Bereich; hätte die Staumauer nachgegeben, hätte sich eine Katastrophe im Tsunami-Format ereignet.

    Ich kann mich nicht erinnern, daß damals eine Schnellabschaltung aller deutschen Wasserkraftwerke mit anschließendem Streßtest erfolgt wäre oder sich eine Ethikkommission mit der Verwerflichkeit des Imports von norwegischem Wasserkraftstrom auseinandergesetzt hätte.

    Wir alle wissen noch von Opa Hoppenstedt, wie ein „Atomkraftwerk“ funktioniert: „dann macht es Bumm, und alle Kühe fallen um …“; aber was die Kühe wohl dazu sagen, wenn sich die Staumauer eines der vorgeschlagenen Ringwallspeicherkraftwerke (s. putziges Bild bei Märchen Nr. 6) einmal verselbständigt (z.B. nach Flugzeugabsturz)?

    Von jedem hohen Energiepotential geht eine Gefahr aus, unabhängig davon, ob die Energie in einem Atomkern, einer chemischen Verbindung, einem Hochspannungsnetz, einem Rotor oder einem Stausee gespeichert ist. Da helfen nur Umsicht und Sorgfalt.

  94. @ Fluminist
    Beeindruckend was so`n „bischen“ Wasser kann wenns beschleunigt wird.

    Von jedem hohen Energiepotential geht eine Gefahr aus, unabhängig davon, ob die Energie in einem Atomkern, einer chemischen Verbindung, einem Hochspannungsnetz, einem Rotor oder einem Stausee gespeichert ist. Da helfen nur Umsicht und Sorgfalt.

    Kommt dann noch Masse dazu, sieht`s manchmal so aus:

  95. @Fluminist

    Von jedem hohen Energiepotential geht eine Gefahr aus, unabhängig davon, ob die Energie in einem Atomkern, einer chemischen Verbindung, einem Hochspannungsnetz, einem Rotor oder einem Stausee gespeichert ist. Da helfen nur Umsicht und Sorgfalt.

    Vor den Gefahren durch das böse Atom wird ja künftig die Ethikkommision das dumme Volk beschützen, deshalb sitzen nicht nur die klügsten Menschen der Welt wie Herr Schellnhuber, sondern auch solch wissenschaftlich hochkompetente Köpfe wie Kardinal Marx in diesem erlauchten Gremium.

    Erzbischof Reinhard Kardinal Marx bezeichnet die Atomenergie als „Teufelszeug“

    Die Atomkraft wurde jetzt von Erzbischof Reinhard Kardinal Marx als „Teufelszeug“ bezeichnet. Damit unterstreicht auch er den mehrheitlichen Willen der Kirche, aus dieser Art der Energiegewinnung auszusteigen.

    Gleichzeitig wies der Bischof auf die Folgen für die kommenden Generationen hin. Auch zog er Vergleiche zwischen der Atomenergie sowie der Embryonenforschung.

    …..Willkommen im Mittelalter: Das Schicksal des blöden Volkes wird wieder in die Hände der Pfaffen gelegt.

  96. @ Tim Hardenberg
    Und die Reformation hat da auch nicht geholfen:

    Überall, wo Menschen hinschauen, sich ihren Verletzungen stellen und geheilt werden, leuchtet etwas vom Reich Gottes auf. Überall, wo Menschen sich zu ihren Verfehlungen bekennen und Irrwege nicht fortsetzen, so wie es bei der Atomkraft lange der Fall war.

    Gott hat Himmel und Erde geschaffen, alles was wächst und gedeiht, kreucht und fleucht, auch die nuklear betriebene Sonne -- aber Uran ist offenbar Teufelsdreck. War ja höchste Zeit, daß uns positivistischen Freidenkern wieder einmal der Kopf gerade gerückt wird!

  97. Ich habe für blogging eigentlich keine Zeit und würde mich nicht unbedingt als Protagonist der Kernernergie bezeichnen, weil das Endlagerproblem z. Zt. nicht gelöst ist. Die Thesen von GK haben mich aber sehr nachdenklich gemacht. Als Jemand, der den fachlichen Blick auf die Landschaft und ihre Tier- sowie Pflanzenwelt richtet, müsste das „Keil’sche Märchenbuch“ noch um den Komplex der Verarmung von Pflanzen- und Tierarten erweitert und monetarisiert werden, wenn zukünftig abertausende Hektar Agrarflächen mit Monokulturen (Mais, Raps, u.a.) für die Biomassegewinnung (bei üppiger staatlicher Subventionierung) angebaut werden. Mir sind die GRÜNEN (soweit Sektierer) auch relativ egal. Dass aber die Parteihoheiten, die jahrzehntelang gegen konventionelle Landwirtschaft gewettert haben, weil sie Landschaft verarmt, Tierwelt selektiert und Pflanzenarten ausrottet, nun plötzlich großräumigen Biomasseanbau (der nur mit massivem Planzenschutzmitteleinsatz funktioniert) unterstützt, ist an Scheinheiligkeit kaum zu überbieten. Wo einmal Mais angebaut wurde, braucht es Jahre, bis solche Flächen wieder für Gemüseanbau geeignet sind. Auf solchen Flächen verschwinden z. B. Hase, Rebhuhn sowie Fasan und als Folge die Greife, weil es nichts mehr zu fressen gibt. Die setzt man dann alle auf die „Rote Liste“ und zur Optimierung der Biomassegewinnung führt man ausnahmnweise den Einsatz genetisch veränderten Saatgutmaterials bei Biomassepflanzen ein. Offenbar haben die Verwaltungshoheiten „den Knall nicht gehört“ und reagieren kopflos (dann ist das Hirn auch weg) nur auf Stimmungen. Stuttgart 21, Fukushima und EHEC sind dafür exemplarisch. Ich bin kein Zyniker, aber 35 EHEC-Tote (bei jährlich 8 Toten durch die milde Form von EHEC, 1.200 Tote durch Sturz von Leiter oder Treppen. 4.500 Toten im Straßenverkehr und etwa 30.000 Tote durch Keime in Krankenhäusern) so in den Fokus der Medien zu rücken, ist an Profilneurose einiger Politiker, Institutsleiter, die man nicht kennt und auch nicht muss, sowie seriöser Redakteure (leider) abenteuerlich. Der Ausstieg aus der Kernenergie in der jetzt praktizierten Art und Weise reiht sich hier ein. In diesem Zusammenhang ändert man dann gleich noch die Enteignungsgesetze. Man darf das „Stromleitungsbeschleunigungsgesetz“ prognostizieren, dass ähnlich dem Fernstraßenbeschleunigungsgesetz (nach der Wende ausschliesslich für die Neuen Länder konzipiert) dem Grundstückseigentümer ruck zuck sein Eigentum wegnimmt ( natürlich meist nicht mit angemessener Entschädigung). Der „Ober-Blog-Mops-Onkel Heinz“ ahnt noch nicht, was da auf uns zukommt.
    Schönen Tach noch oder wenn es genehm ist: Frohes Schaffen

  98. @ Joschi
    Es gibt keine “ Endlagerproblematik“, die ist kuenstlich geschaffen worden um damit zu argumentieren. Fuer den Anfang mal nach Transmutation googlen.

  99. Sehr geehrter Herr Rannseyer,
    ich danke für Ihre Hilfe, indes habe ich Sie offenbar nicht erreicht. Mit etwas Phantasie mögen Sie den Begriff „Endlagerproblematik“ in „die von außen induzierten abschließend gesicherten und kalkulierbaren Möglichkeiten der Verwertung, der bei der Kernspaltung umgewandelten Reststoffe“ ersetzten. Und wenn Sie mir dann meine Unkenntnis dahingehend erweitern, wo dies -- über experimentelle Versuche hinaus -- möglich ist, wäre ich Ihnen sehr verbunden. Man könnte sich z. B. dann nämlich die momentan für ein provisorisches Zwischenlager (wovon Sie wahrscheinlich nicht wissen) in Frankreich kalkulierten 6 Mrd. EUR sparen und wir beide hätten ausgesorgt. Ihre Argumentation bedient das, was Sie monieren: Sie ist Kunstgebilde der Argumentation.
    Schönen Tach noch oder wenn es genehm ist: Trotzdem Frohes Schaffen

  100. @Joschi

    Der “Ober-Blog-Mops-Onkel Heinz” ahnt noch nicht, was da auf uns zukommt.

    Pittbull, wenn ich bitten dürfte. :-)

    Ich ahne nicht, ich weiss was auf uns zukommt………….Insider, sozusagen.
    Ansonsten stimme ich Ihnen aber komplett bei Ihren Zeilen zu…………bisher waren die Schleusen des Irrsinns noch halbwegs verschlossen, nach Fukushima wurden die aber durch „Mutti“ voll aufgerissen und nun ham wa den Salat.

    Die „BlödenRepublikDummland“ wird in der Scheisse ersaufen, die wir zuvor für ein lächerliches Mass an Energieversorgung in rauen Mengen erzeugt haben.
    Das dabei unsere Natur/Landschaft/Tierwelt im selben Mass drauf geht, interessiert ja nicht mal mehr unserer sogenannten „Naturschutzverbände“ deren Bosse genauso gekauft sind, wie wir das schon von den Gewerkschaften her kennen.

    Die Reaktoren in Fukushima haben einen begrenzten Landstrich unbewohnbart gemacht………die Verblödung Deutschlands wird eine ganze Nation unbewohnbar machen.

    So, dat war das Wort zum Freitag….Amen.

    Onkel Heinz………dieses Land ist nur noch im Vollsuff zu ertragen

  101. @ Joschi

    Das Thema Endlagerfrage ist in diesem Artikel sehr ausführlich und umfassend erklärt. Ich denke dort werden Sie einige Antworten finden:


    Die Moritat von der „ungelösten Endlagerfrage“

    Nicht der Atommüll, sondern die grüne Anti-Atomkraftideologie leidet unter einem Endlagerungsproblem

  102. @ Heinz Eng #100

    unserer sogenannten “Naturschutzverbände” deren Bosse genauso gekauft sind,

    Die sind nicht gekauft. Die sind mittlerweile die treibende Kraft wenn es um die Zerstörung um Lebensraum und Umwelt geht.
    Oder glaubst Du ernsthaft, dass die die Mio und Mrd Penunzen aus purer Nächstenliebe kassieren?

    grummelt der Mossgeist

  103. @ Joschi

    Lieber Joschi,
    vielen Dank für die höflichen Worte.

    “die von außen induzierten abschließend gesicherten und kalkulierbaren Möglichkeiten der Verwertung, der bei der Kernspaltung umgewandelten Reststoffe”

    Schön formuliert, ich bemühe mich eine etwas deutlichere, weniger gedrechselte Sprache zu verwenden, halt etwas „volkstümlicher“ Auszudrücken. Die deutsche Sprache kann so schön direkt sein.

    Und wenn Sie mir dann meine Unkenntnis dahingehend erweitern, wo dies – über experimentelle Versuche hinaus – möglich ist, wäre ich Ihnen sehr verbunden.

    Oh gerne doch, lesen Sie bitte einmal hier und dann hier oder hier, den Rest sollten Sie alleine finden können, außerdem hat Herr Kipp ja auch ´nen schönen link für Sie.
    Viel Spaß beim lesen, soll ja bilden.

  104. @ Joschi

    Und wenn Sie mir dann meine Unkenntnis dahingehend erweitern, wo dies – über experimentelle Versuche hinaus – möglich ist, wäre ich Ihnen sehr verbunden.

    ´tschuldigung, hab das

    über experimentelle Versuche hinaus

    glatt überlesen :-) , Spass bei Seite , Deutschland ist das einzige Land das sich den Luxus leistet aus der Kernenergie auszusteigen weil a- die Kernenergie nicht beherrschbar sein soll, b- zu teuer sein soll und c- es eine ungelöste Endlagerfrage geben soll, die gibt´s aber nur in Deutschland. Alle anderen sehen das anders, ich weiss, die Mehrheit hat nicht immer recht aber warum investiert dann Frankreich 6 Mrd. für ein provisorisches Zwischenlager wenn sich nicht in absehbarer Zukunft der experimentelle Status zum Industriellen verändert? Ich glaub nicht die können Dukaten schei..en.

  105. Liebe Leute,
    vielen Dank für den ausführlichen und schockierenden Bericht.
    Deutschland schafft sich nicht ab, Deutschland schaltet sich ab!

  106. Eine Wende bei der Wende?

    Nach Ansicht der Wissenschaftler bestehen derzeit in Deutschland „so große Defizite in Bezug auf Leitungsbau, Speicherkapazitäten und bei der Vernetzung mit den europäischen Nachbarn, dass es vorerst nicht ratsam erscheint, mit dem Ausbau regenerativer Stromerzeugungskapazitäten fortzufahren“, ergänzte Manuel Frondel, Leiter des RWI-Kompetenzbereichs „Umwelt und Ressourcen“ im Gespräch mit der „Welt am Sonntag“. Bei der Energiewende komme es darauf an, die Schritte in der richtigen Reihenfolge zu gehen.

  107. t

  108. Die Firmen, die das aus der Erde holen schicken aber durchaus saftige Rechnungen

    Die Chinesen schicken für PV noch saftigere Rechnungen 😉

    Blödsinn. Windvorhersagen funktionieren recht gut über drei Tage. Die summierten Schwankungen aller WKA sind durchaus nicht extrem.

    Vorhersagen bringen nur etwas wenn man noch Kohlekraftwerke in Reserve hat, welche dann hochgefahren werden können.
    Zu den Schwankungen: Studie

    Komisch. Ein Atomkraftwerk, das außerplanmäßig abgeschaltet wird, bedeutet aber keine Stromsperren?

    Ja, genau. Ein Kernkraftwerk kann problemlos mit mehr Stromimporte(Winter) oder weniger Stromexporte(Sommer) gelöst werden.
    Da aber Wind und Sonne „ausfallen“ trifft das auf alle Wind-oder PV-Kraftwerke. (Also es ist schlimmer, wenn 10%(Sonne, Wind) der Stromversorung zusammenbricht als 1%(KKW))

    Ach nöö? Zwischenzeitlich konnte man 11 Atomkraftwerke abschalten. Und es gab keinen einzigen Blackout. Reine Angstmacherei

    Es ist Sommer…
    Ausserdem gibt es da noch Nachbarländer

    Es fällt vor allem auf, das insbesondere französische Politiker von sicher kommenden Technologiesprüngen reden, die AKW´s inhärent sicher machen. Aber bis jetzt hat kein EPR der Welt, kein ITER und kein DEMO auch nur ein jota Strom erzeugt.

    sicher?
    KKW Gösgen
    Du bist sicher das Reaktoren, welche noch nicht fertig sind, keinen Strom erzeugen?
    Zur Kernfusion:
    Es gibt auch andere vielversprechende Ansätze wie die Polywellfusion oder die Focus Fusion
    Zu inharänt sicher fällt mir so auf die schnelle der schnelle Brüter LFTR ein

  109. Glatte Lüge. Spezifische CO2-Emissionen AKW: 10-30 g/kWh

    da steht aber PV schlechter da: Studie

    Quatsch. lokale Versorgung entlastet grade das Mittel- und Niederspannungsnetz

    Es ist ja kein Problem wenn bei 10% PV plötrlich 100% der aktuellen Stromversorgung ausmacht, hmm wohin mit der ganzen Energie?
    Im Winter produzieren die PV-Anlagen ja genug um zu heizen usw…

    Das gilt exakt so für Großkraftwerke. Sobald der Bau beendet ist, sind 5000 Bauarbeiter ohne Job.

    Nicht ganz, es wird überall gebaut…

    Zu Fukushima: Link

    Ich frage mich warum sich die Grünen auf die Kernkraftwerke stürzen, schliesslich sind Kohlekraftwerke für viel mehr Tote verantwortlich:
    Tote durch Kohlekraftwerke
    Naja, wohl weil das Atom einfach pöse ist^^

    So, das sollte erst mal reichen^^

  110. Und hier wieder mal was Neues zum alten Märchen
    Nr. 13: Das Jobwunder-Märchen: “Erneuerbare” Energien schaffen viele Arbeitsplätze”

  111. @Heinz Eng

    Das gehört unbedingt zu jedem Prospekt der Solarvertreter dazu.

    http://www.rbb-online.de/zibb/service/wohnen/solardaecher.html

    PS. Ich hatte gar nicht auf dem Schirm das die Module so geklaut ,äh sozialistisch umgelagert, werden. Ist halt ökologische Mehrfachnutzung.

    http://www.sfv.de/lokal/mails/phj/gestohle.htm

    Varus

  112. Nr. 9: Das Windstrom-Märchen: “Der Windpark XY kann Z-tausend Haushalte versorgen.”

    …“Der einzige verbleibende Vorteil der Windkraft ist eine Brennstoffeinsparung der vorübergehend herunter gefahrenen Kraftwerke.“

    Diese Aussage gilt nur, insofern es sich bei den heruntergefahrenen Kraftwerken (Regelreserve) um z.B. Kern- oder Gaskraftwerke handelt. Bei Kohlekraftwerken wird kein Gramm Brennstoff gespart. Schlimmer noch: es wird weiterhin CO2 in dem Maße produziert, wie die Leistung des Kohlekraftwerkes gedrosselt wird, da bei Kohlekraftwerken in diesem Fall die Turbinenregelventile die überschüssige Leistung „wegdrosseln“ -- die effizienteste Art der Energie-„Vernichtung“, da die thermische Leistung des Kessel nicht so schnell wie erforderlich herunter- bzw. wieder heraufgefahren werden kann. In diesem Fall spart kein so segensreiches Windrad auch nur 1 Gramm CO2, eine weitere -- wenn nicht die Fatalste! -- Grüne Mogelpackung…

  113. Kommentare zu den Kommentaren von Frank:
    „Die Firmen, die das aus der Erde holen schicken aber durchaus saftige Rechnungen“
    eben … die Firmen, welche die Solarzellen, Windräder etc. herstellen auch, trotz kostenloser Sonne, kostenlosem Wind.

    „Achnee? Warum sind die Preise für Panels allein in den letzten 2 Jahren um 50% gefallen?“
    Was hat der Marktpreis mit der Technologie (technische Möglichkeiten) zu tun?

    „Blödsinn. Windvorhersagen funktionieren recht gut über drei Tage. Die summierten Schwankungen aller WKA sind durchaus nicht extrem“
    Was hat die Vorhersagegenauigkeit mit der Verfügbarkeit zu tun?

    „Ach nöö? Zwischenzeitlich konnte man 11 Atomkraftwerke abschalten. Und es gab keinen einzigen Blackout. Reine Angstmacherei“
    Die Defizite wurden überwiegend durch Stromimporte ausgeglichen, auch durch Zuschalten älterer Kohlekraftwerke. Wartungen an den betriebenen Kraftwerken wurden verschoben. (Keine Reserven mehr)

    „Die EE-Branche verbreitet vor allem eines: Optimismus“
    Ja den Optimismus lässt sie durch den Insolvenzverwalter verkünden… (z.B. Qcells)

    usw., usw. usw…

  114. Powered by RWE, Vattenvall, E.On und co.

Schreibe einen Kommentar