EEG-Umlage steigt auf Rekordhoch, Treibhausgasemissionen nehmen seit 2009 zu

18. Oktober 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Biomasse, Blog, Daten, Emissionshandel, Energieerzeugung, Energiewende, Erdgas, Erdöl, Karbonsteuer, Kernenergie, Klimawandel, Kohle, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Politik, Unkonventionelles Gas und Öl, Wasserkraft, Windkraft

Nachdem die EEG-Umlage 2015 leicht gesunken war (um 0,07 Cent pro kWh), dachten die Befürworter der Energiewende die Erneuerbaren Energien hätten den Durchbruch geschafft. Nun das, die EEG-Umlage steigt nach Angaben von SPON 2016 auf ein neues Rekordhoch.

EEG-Umlage-2016b

Seit 2013 zahlen die Deutschen Jahr für Jahr alleine bis/ über 20 Milliarden Euro an EEG-Umlage für den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Das macht rund 250 € pro Bundesbürger und Jahr. Hinzu kommen die Kosten für den Netzausbau, der aufgrund der Erdkabelführung ebenfalls immer teurer wird. Was hat es an Einsparung an Treibhausgasemissionen gebracht? Nichts. Seit 2009 steigen die Treibhausgasemissionen in Deutschland wieder an. Vor allem wegen dem Ausstieg aus der Atomkraft, der billigen, grundlastfähigen Kohlekraft aus Braunkohle und den sinkenden Erdölpreisen. Die Erneuerbaren Energien decken nur rund 10% des Primärenergieverbrauches von Deutschland ab. 90% des Primärenergieverbrauches in Deutschland wird aus Erdöl, Kohle, Erdgas und Atomkraft gedeckt. In den nächsten Jahren wird aus bekannten Gründen der Verbrauch an fossilen Brennstoffen, die im Gegensatz zu den Erneuerbaren Energien zuverlässig Wärme und Strom liefern, weiter ansteigen und damit auch die Treibhausgasemissionen in Deutschland. Die EEG-Umlage wird die Stromkunden in den nächsten Jahren aber weiter mit über 20 Milliarden Euro belasten, Jahr für Jahr, ohne Nutzen für das Klima.

UPDATE 20.10.2015: Energieverbrauch und Strommix in Deutschland 2014

Primaerenergieverbrauch-Strommix2014b

Im Jahr 2014 wurden in Deutschland über Heizen, Verkehr und Strom, etc., insgesamt 3.632,5 Mrd. kWh Energie verbraucht. 614 kWh davon war der Stromanteil (17%). 2014 wurden insgesamt 912 Mio. t CO2-Äquivalent an Treibhausgasen in Deutschland freigesetzt. 370 Mio. t CO2-Äquivalent dadurch über dem Stromverbrauch (40%). Insbesondere durch Kohlestrom.

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149 Kommentare
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  1. @Michael Krüger

    Fehlt bei Ihnen nicht der wert für 2015?

  2. Im heutigen Stromnewsletter von Naeb e.V kann man alles detailiert nachlesen. So schafft sich der Industriestandort Deutschland selbst ab. Es kostet Milliarden und für Klima und Natur bringt es nichts. Götzendienst für den Ökologismus! Für technologische Erneuerung und Flüchtlinge wäre das Geld langfristig gut angelegt. So wird es unter Zerstörung der Natur verbraten. Beim Endlager werden die Stromkonzerne erst zum „Atomtod“ verurteilt und dann sollen sie noch die eigene Hinrichtung bezahlen. Wie bei den Hexnerprozessen im Mittelalter. Mit Energie statt Endlager und EEG ersatzlos weg, hätten wir Milliarden übrig.

  3. Erstaunlich ist, dass die Argument so eindeutig sind, völlig überzeugend, und auch äußerst wichtig für unser Leben, dann der Industriestandort erst sichert uns Einkommen. Statt dessen verschleudern wir Volksvermögen und Wettbewerbspositionen für nichts. Dennoch schienen sich nur wenige dafür zu interessieren und die Argumente verhallen bei der Mehrheit ungehört. Woran liegt das? Einige Thesen:

    1. Die Materie ist vielen zu komplex. Darum glauben die meisten, dass sie es nicht beurteilen können. In diesem Fall muss man schlicht glauben, was die anerkannten Experten sagen -- und die sind eben von der Gegenseite. Darum verfangen auch die besten Argumente nicht.

    2. Die Kritiker sind zu dispers aufgestellt und streiten ganz gerne über vermeintliche Richtigkeiten zur AGW. Das hinterlässt einen unglaubwürdigen Gesamteindruck. Im Besonderen sind es Sektierer, die einfach schlechte Argumente vortragen und damit Energiewende-Kritiker insgesamt diskreditieren. Besser wäre es, mehr aufeinander zu hören, und auch eigene vermeintliche Erkenntnisse zu hinterfragen. Hier wäre mehr Vernunft seitens der Kritiker hilfreich.

    3. Die Gegenseite ist sehr gut organisiert und benutzt Strategieen, die offensichtlich wirksam sind. Da ist der vermeintliche Konsens, der Appell an die Verantwortung (moderen Ablassbriefe), das Totschweigen oder Diskreditieren der Kritiker.

    Ich meine, es genügt nicht, gute und richtige Argumente zu sammeln. Die sind hier abermals klar aufbereitet. Sondern wir sollten über Strategien nachdenken, wie man stärker massenwirksam gegen den Irrsinn der Wende vorgehen kann.

  4. @Heß

    Die THG-Emissionen für 2015? Die sind nicht bekannt. Eine Prognose habe ich nicht gefunden. 2016 rechne ich aber mit einem Anstieg auf rund 1.000 Mio. t CO2äquivalent.

  5. @Landvoigt

    Woran liegt das?

    An den Kindergärtnerinnen, Lehrern, Professoren, der Presse.

    In den Schlüsselpositionen an Schulen, Unis und der Presse sitzen diese Leute, mit Beginn 1968.

    Das bekommt man nicht so schnell aus den Köpfen.

    Die „Klimaschützer“ sind Besserverdiener, welche lediglich die Energiewende und eine carbon-free Gesellschaft interessiert.

    Die 68 wollten den Umbruch des Gesellschaft mit dem Kommunismus und der Abschaffung des Kapitalismus schaffen. Der Kommunismus hat sich von selbst erledigt. Das neue Weltbild ist der Klimaschutz.

    Es ist eine Lebensanschauung, welche die Klimaschützer nie aufgeben werden.

  6. Hallo Michael Krüger

    Ich habe zwar volles Vertrauen in ihr zumeist gut durchdachtes Urteil. Dennoch würde ich mir eine Erklärung wünschen, wieso sie zu einem so starken Anstieg kommen. Zwar bleibt der Anteil von WKA und PV an der Gesamterzeugung niedrig, und durch das Abschalten der KKW ist eher mit einem Wachstum zu rechnen. Aber manche Maßnahmen zur CO2 Reduktion dürften dennoch einen Effekt, wenn auch gering haben. Ihre Vermutung liegt nun aber bei 8,8 %. Das erscheint mir dennoch recht hoch.

    Beim Selbstnachdenken komme ich auf die Segmentierung der CO2 Emittenten. Neben elektrische Energie und Verkehr ist vor allem Industrie und private Heizung die Hauptquelle. Hier meine ich auch, dass die Fortschritte in der Dämmung und Sparappelle eher geringe Wirkung haben. Stärker wirken da die Außentemperaturen: Wenn es kalt ist, heizen die Menschen. Und da ist dann Schluss mit Ideologie.

    Ein Push zur CO2 Steigerung dürften auch von den Flüchtlingsunterkünften ausgehen. Diese sind oft in Zelten und schwer heizbaren Hallen untergebracht. Bei den hunderttausenden Flüchtlingen dürfte sich dass spürbar auf das nationale Heizverhalten auswirken. Vielleicht stimmt es also doch mit dem Zuwachs von 8,8 %

  7. @ Krüger

    Es ist eine Lebensanschauung, welche die Klimaschützer nie aufgeben werden.

    Ich glaube auch, dass sie recht haben. Dennoch meine ich, dass wir zu jenen mit Argumenten gegenhalten sollten. Manchmal wird aus einem Saulus ein Paulus.

    Mein Schwerpunkt ist hier aber nicht die mehr oder minder akademischen Klimaschützer, sondern die Massen der Mitläufer, die die Energiewende mit ihren Meinungsäußerungen und Wahlverhalten mit tragen. Die Frühkindliche und schulische Prägung mag hier tatsächlich wirksam sein. Allerdings ist es nicht unüblich, dass man die eingeimpften Einstellungen in der Pubertät / Adoleszenz hinterfragt und zunächst pauschal ablehnt.

    Wäre es dann nicht ein Ansatzpunkt, genau hier mit Informationsangeboten einzusetzen? Bislang schaffen es die Klimaschützer, jenen zu vermitteln, dass das ‚Establishment‘ (Wie sagt man das eigentlich heute?) eben die CO2-Sünder seien, die ihre Zukunft kaputt machen. Auch wenn wir wissen, dass das je Unsinn ist und schon lange ganz andere Leute sich an diesem Narrativ eine goldene Nase verdienen, so fürchte ich dennoch, dass es verfängt.

  8. @Landvoigt

    Bis 1,5 Mio. Menschen mehr in 2015. In 2016 vielleicht nochmal 1-1,5 Mio.? 3% mehr Bevölkerung in zwei Jahren. Und die Sporthallen, Container und Zelte sind nicht isoliert und werden mit Heizlüftern und Gas und Öl beheizt. Das lässt Stromverbrauch aus Braunkohle und Gasbedarf und Ölbedarf deutlich steigen. Ich vermute 2016 werden wir sogar über 1.000 Mio. t CO2äquivalent landen und 2015 schon nahe bei 1.000 Mio. t CO2äquivalent. Der September war schon kalt. Und der Bau wird auch boomen. Und Zement setzt auch viel CO2 frei.

  9. @Landvoigt

    Die Lebensanschauung der Klimaschützer. Atomkraft Nein Danke. Kohlekraft nein Danke. Kapitalismus und Wirtschaftswachstum ist böse. Öko ist gut. Erneuerbare sind gut. Wie waren schon durch Waldsterben und Ozonloch bedroht und jetzt durch den Klimawandel. Multikulti ist gut. Unsere Eltern und Großeltern waren alles Nazis und wir haben an der Welt Wiedergutmachung zu leisten.

    Nachdenken nicht erwünscht. Widerspruch nicht erwünscht.

    Einen Überzeugten Klimaschützer kann man nicht bekehren. Es wird mindestens 1. Generation brauchen, bevor sich etwas ändert.

  10. #3, Hallo Herr Landvoigt:
    „Dennoch schienen sich nur wenige dafür zu interessieren und die Argumente verhallen bei der Mehrheit ungehört. Woran liegt das?“

    Ich denke es liegt auch am „Gesetz der großen Zahl“; 1 Toter ist eine Tragödie, 1000 Tote emotionslose Statistik. Die meisten können sich unter den großen Zahlen nichts vorstellen, da es im eigenen Umfeld keine Vergleichsmöglichkeit gibt. Und Grundrechenarten sind dank vieler 68er Bildungsreformen nur noch rudimentär vorhanden.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn man in Diskussionen die „große Zahl“ auf das eigene Umfeld herunter bricht, ein Verständnis aufkommt:

    Z. B., dass die 25 Mrd. Einspeisevergütung (die ja „nur“ 7,3 cent/kWh in meiner Stromrechnung sind) für mein 10.000-Einwohnerstädtchen aber über 3 Millionen Euro im JAHR Kaufkraftverlust sind. Wieviele Jahre diskutiert nun schon der Stadtrat wegen einem neuen Kindergarten, der nur 1 Million kostet?

    Oder für ein 500-Seelen Dorf; 150.000 Euro im Jahr. Wie oft hat schon der Ortsbeirat die paar Tausend Euro teure Erneuerung der Fenster im Dorfgemeinschaftshaus beantragt und immer wieder abgelehnt gekriegt?

    Gastwirte beklagen geringen Besuch, Läden schließen. Wenn die 4-köpfige Familie schon 1.200 Euro im Jahr für Strom extra bezahlt, kann sie das Geld halt nicht mehr im Geschäft oder der Gastwirtschaft ausgeben.
    Sowas sollte meiner Meinung nach viel öfter kommuniziert werden.
    Mfg

    PS:
    Fragen Sie nur mal in Ihrem Umfeld, wie viele Menschen ihre Kosten für Strom, Wasser, Abwasser etc. überhaupt kennen. Für mich war so eine Umfrage mal sehr ernüchternd. (Den Kämmerer hat es gefreut).

  11. @Heinz Reeg

    Und Grundrechenarten sind dank vieler 68er Bildungsreformen nur noch rudimentär vorhanden.

    Das war schon immer so. Jedenfalls erzählt mein Vater aus den 60iger und 70iger und 80iger Jahren die gleichen Rechenkünste.
    Ich denke es liegt vor allem daran, dass sich eine relativ reiche akademische Pseudoelite gebildet hat die in allen Parteien den Ton angibt und die für ihren Wohlstand nicht so hart arbeiten mussten wie die Generationen vorher.

    Diejenigen die in der Industrie arbeiten und unseren Wohlstand erwirtschaften werden einfach weniger.

    Für diejenigen die in den Parteien den Ton angeben spielt der Strompreis keine Rolle.

    Das Wahlverhalten in Deutschland scheint mir vom Stammwähler geprägt zu sein.

  12. @Heinz Reeg

    Eins noch wegen der 68er Bildungsreform. Lesen sie doch mal auf EIKE mit.
    Da werden Dinge behauptet wie:

    Photonen haben keine Masse
    Themalisieren bedeutet, dass CO2 nicht emittieren kann
    Die Gegenstrahlung von CO2 existiert nicht
    Der Treibhauseffekt verstößt gegen den 2. Hauptsatz

    Das zeigt eigentlich, dass es mit der naturwissenschaftlichen Bildung früher auch nicht besser war.

  13. Ich habe auch die Befürchtung, die 68er-Bewegung wird irgendwann durch die AfD-Bewegung abgelöst. Das eine Extrem kippt ins Andere. Wollen wir hoffen die Realisten werden gewinnen.

  14. Hallo Herr Heß,

    Sie haben natürlich recht. Ich hätte meine Aussage auch präziser formulieren sollen. In meiner Schulzeit ab Ende der 60er wurden wir Schüler noch mit Kopfrechnen „traktiert“, bevor es ans Eingemachte ging. Später, während meiner ersten Berufsjahre im Blaumann musste ich erleben, wie mir vorgesetzte akad. Bauleiter sich oftmals mal locker um das 10-fache am Ausrechnen einfacher Sachen „irrten“. Für eine einfachen Überschlag, ob die Menge auch die Fläche passt, braucht es keinen PC, sondern nur ein bisschen logischen Verstand. Ich meine, versuchen Sie mal als Polier morgens die Fassung zu behalten, wenn sie statt der 10 Kubikmeter vorgesehenen Mutterbodens, der Bauleiter Ihnen 100 Kubikmeter nach Feierabend auf die Baustelle liefern hat lassen. Um so einfache Sachen ging es mir.
    Mfg

  15. Hallo Herr Krüger:
    „Ich habe auch die Befürchtung, die 68er-Bewegung wird irgendwann durch die AfD-Bewegung abgelöst. Das eine Extrem kippt ins Andere. Wollen wir hoffen die Realisten werden gewinnen.“

    Befürchten würde ich das nicht mal, würde sogar einen größeren Einfluss der AfD für die augenblickliche Situation sogar begrüssen. Ich befürchte aber, dass wenn es tatsächlich zu einer (eher unwahrscheinlichen) „Ablösung“ kommen sollte, wie Sie schreiben, es der Otto-Normalverbraucher endlich mal schafft Extreme rechtzeitig in die Schranken zu weisen.
    Leider hat die einzige etablierte Partei, die meiner Meinung nach das Potential zu einer Verbesserung gehabt hätte, sogar mit einem sensationellen Wahlerfolg, ihre Chance ziemlich versiebt.
    Mfg

  16. @Heinz Reeg

    Übung macht eben den Meister. Manches muss man eben Pauken.
    Allerdings hat mein Hochschullehrer in Physik mit Schrecken von den Bauingenieuren dieser Zeit berichtet.
    Meinem hat ein Vater ein Auto geboten, dass er den Sohn durchs Vorexamen lässt. Der Vater hatte das Baugeschäft von Hand aufgebaut nach dem krieg und der Sohn sollte halt Akademiker werden. Insofern haben sie vielleicht eine negative Auslese kennengelernt.
    In Physik und Chemie ist das meiner Erfahrung nach nicht so krass und ich habe zu wenig Daten, um zu sagen es war früher besser. Im Übrigen hat sich die Universität substantiell erst Jahre nach der Wende wirklich verändert.

  17. @Heinz Reeg

    Leider hat die einzige etablierte Partei, die meiner Meinung nach das Potential zu einer Verbesserung gehabt hätte, sogar mit einem sensationellen Wahlerfolg, ihre Chance ziemlich versiebt.

    sehe ich auch so. SPD und endlich Wirtschaftspolitik für die Menschen in der Industrie machen, statt Energiewende, Klimaschutz und ähnlichem. Merkel hat das brach liegen lassen und die SPD hat das gleiche gemacht wie Merkel statt dagegenzuhalten.

    @Michael Krüger

    Wer sollten die Realisten sein. Ich schätze mal jede Partei wird das mal wieder für sich reklamieren

    Die AfD drückt eine Stimmung und eine Meinung in der Bevölkerung aus. Das ist nicht aufzuhalten wie man an den Grünen sah.
    Ich fand das damals gut als die Grünen noch die Chaoten waren bevor sie 1998 gewählt wurden und finde das jetzt auch gut. Damit muss unsere Demokratie zurecht kommen und es belebt und schärft den Diskurs.
    Zur Zeit sind es 5 -- 7% in den Umfragen, Tendenz steigend.
    Sollten sie zu weit nach Rechts driften schreitet das Verfassungsgericht ein.
    Im übrigen überleben wir ja auch, dass Linksradikale geduldet werden.

  18. @Günter Heß #16
    Wir hatten in der 8. und 9. Klasse einen hervorragenden Physiklehrer, der es sowohl auf Deutsch als auch auf Französisch verstand, selbst die nicht interessierten Mädchen in der Klasse ein wenig für Physik zu begeistern.
    Nichts desto trotz wäre er vor unseren Augen beinah gestorben, als wir uns mit der Elektrik beschäftigten und er uns anhand eines großen 220 V ~ Schiebewiderstands (Schullabor Ausrüstung) die Wirkung an diversen Messgeräten demonstrieren wollte.
    Nach den diversen Experimenten betätige er den Ausschalter und wollte den Widerstand in die Ecke des Labortisches stellen, und hat dabei die Schiene des Schiebers mittig umfasst. Zum Glück war das Ding sauschwer, und nachdem die sich verkrampfenden Arme das ca10 kg schwere Teil vor die Brust gehoben haben, hat er es fallen gelassen.
    Hintergrund: Die Schullabor und Lehrmittelausrüster haben dem Gerät einen Netzschalter verpasst, der nur einen Leiter trennte, und da man den Stecker in einer 220 V ~ stecken kann wie man will, kann dieser Schalter eben auch mal den Null Leiter ausschalten.

  19. @Krishna Gans

    Das glaube ich gern.
    Es zeigt eben wie wichtig Normen und Sicherheitsvorschriften sind.
    Da war man damals noch nicht so weit und streng wie heute.

  20. @Günter Heß
    Uns kam damals ziemlich gleich der Gedanke, warum hat er nicht vorher den Stecker gezogen ?

  21. @Krishan Gans

    Klar, aber dann braucht man keinen Schalter.
    Im Gegenteil er ist ein Sicherheitsrisiko, wie sie schon erfahren haben.
    So ein Schalter wäre deshalb heute nicht mehr erlaubt. Gut so.

  22. @Günter Heß

    Ich denke, dass es gut ist, einen kühlen Kopf zu bewahren. Danke:

    Die AfD drückt eine Stimmung und eine Meinung in der Bevölkerung aus. Das ist nicht aufzuhalten wie man an den Grünen sah.
    Ich fand das damals gut als die Grünen noch die Chaoten waren bevor sie 1998 gewählt wurden und finde das jetzt auch gut. Damit muss unsere Demokratie zurecht kommen und es belebt und schärft den Diskurs.
    Zur Zeit sind es 5 — 7% in den Umfragen, Tendenz steigend.

    Ich denke, so sehr verteufelt wurden die Grünen damals nicht. Sie wurden als Spinner abgetan, aber nicht als gefährlich.

    Heute denke ich, dass die AfD die einzige Chance liefert, dass ein wenig Vernunft in die Politik kommt. Gerade in der Frage von Klima und Energiewende gibt es ja nach Mitgliederbefragung hier eine deutliche Mehrheit. Im Gegensatz zu den anderen Parteien. Auch die FDP leistet hier keine Opposition. Lucke hatte eine latente Gefahr beschworen, die ich nicht erkennen kann. Vielleicht auch deswegen, weil er gerade mit der Energiewende kein neues Fass aufmachen wollte.

    Mir erscheint vielmehr, dass es vor allem die Medien und die dahinter stehenden Kräfte sind, die die AfD diskreditieren wollen. Wir sollten auf derartige Meinungsmache nicht herein fallen.

  23. #5

    In den Schlüsselpositionen an Schulen, Unis und der Presse sitzen diese Leute, mit Beginn 1968.

    Immer die gleiche Leier. Die 68er waren keine Ökos, und die heutigen Ökos haben mit den 68ern überhaupt nichts zu tun. Die sind nicht mal in irgendeiner entfernten Bedeutung des Wortes „links“. Die sind bürgerlich, konservativ, teilweise neoliberal, in Randerscheinungen auch noch rechter.

    Es gab in den70ern/80ern eine vorübergehende Phase in der Linke /68er ein Zweckbündnis eingegangen waren. Diese Zeit ist vorüber und hat heute keine Wirkung mehr

  24. Korrektur : Zweckbündnis zwischen Linken /68ern einerseits und Ökos andererseits

  25. @Michael Krüger #9

    Kapitalismus und Wirtschaftswachstum ist böse.

    Wirtschaftswachstum ist bei denen böse, aber da treffen sie sich erstaunlicherweise mit neoliberalen Vordenkern, die ebenfalls das Ende des Wachstums verkünden (Meinhard Miegel). „Gürtel enger schnallen, Sozialleistungen kürzen“ ist die gemeinsame Botschaft. Das ist auch der Grund, warum die Mainstream-Medien so einfach den Schwenk von neoliberalen zu Ökoparolen vollführen konnten.

    Kapitalismus lehnen die Ökos dagegen überhaupt nicht ab. Sie haben geradezu eine Gelddruckmaschine installiert, den feuchten Traum jedes Erzkapitalisten.

  26. #7

    sondern die Massen der Mitläufer, die die Energiewende mit ihren Meinungsäußerungen und Wahlverhalten mit tragen.

    Der wichtigste Einfluss sind sicher die Medien. Die Klima- und Ökobotschaften trommeln dort pau-sen-los ein, in jedes beliebige Thema werden sie mit eingewoben. Das Thema ist bereits seit den 70er Jahren präsent, in letzter Zeit verstärkt.

    Wirken kann es allerdings nur deshalb, weil die BRD-Medien bisher in der breiten Bevölkerung Vertrauen genießen. Der kritische Abstand, den z.B. die DDR-Bevölkerung zu ihren Medien hatte, weshalb diese kaum verfangen konnten, muss hier erst noch entwickelt werden.

    Wäre es dann nicht ein Ansatzpunkt, genau hier mit Informationsangeboten einzusetzen?

    Auch, vor allem aber eine Erziehung in Medienkompetenz.

    Bislang schaffen es die Klimaschützer, jenen zu vermitteln, dass das ‚Establishment‘ (Wie sagt man das eigentlich heute?) eben die CO2-Sünder seien, die ihre Zukunft kaputt machen.

    Das ist m.E. ein falscher Gegensatz. Die Klimapropaganda kommt ja selbst aus dem „Establishment“.

  27. @anorak 2

    Wirken kann es allerdings nur deshalb, weil die BRD-Medien bisher in der breiten Bevölkerung Vertrauen genießen.

    Das sehe ich auch so. Das liegt daran, dass früher die Medien eine kritische Distanz zum Mainstream hatten.
    Diese kritische Distanz ist verloren gegangen, stattdessen richten sich die Medien überwiegend am Mainstream aus statt skeptische Fragen zu stellen.

  28. @anorak2

    Ich spreche ja nun seit 8 Jahren mit Klimaschützern und kenne viele Alt-68er aus Bremen (Lehrer und Professoren).

    Die haben die Bildungssysteme ab 68 geprägt. Ich habe das seit Mitte der 70er Jahre selbst im Kindergarten, Schule und an der Uni erlebt. Bremen war keine Kaderschmiede der K-Gruppen.

    Die Alt-68 sind heute teils in Rente/ Pension und haben es zu Wohlstand gebracht und leben in Villen in Bremen. Viele sind Grünwähler. Die wollen ihren Wohlstand natürlich nicht aufgeben.

    Die Nachfolgenden Generationen haben deren Lebenseistellung übernommen.

    Die K-Gruppen und der Kommunismus sind gescheitert. Was geblieben ist, ist das Streben nach einer besseren Welt/ Gesellschaft. Einer neuen Weltordnung.

    Ohne Kapitalismus. Gewünscht wird eine sog. soziale Marktwirtschaft. Die Abschaffung des Wirtschaftswachstums. Abschaffung der Stromonopolisten und Wirtschaftmonopolisten. Eine multikulturelle Gesellschaft. Mehr Nachhaltigkeit, Öko, Kunst/Subkultur, Klimaschutz. Dabei ist dieser Bildungselite/ diesen Intelektuellen ganz egal, wie das bezahlt wird, solange sie nicht selbst dabei ihren Wohlstand verlieren.

    Diese Leute gehen fleißig wählen und sitzen in Schlüsselpositionen in Presse und Bildungseinrichtungen. Sind politisch aktiv und gehen auf Demos und Spenden für gute Zwecke. „Dreckig“ machen sie sich aber nicht, schwere Arbeit ist nicht ihr Ding, sondern fordern, dass ihre Wünsche von der Politik umgesetzt wird.

    Das sind meine Erfahrungen. Ich bewege mich privat auch in solchen Kreisen und bin „stiller Spion“. Es hat keinen Zweck zu versuchen diese Leute zu bekehren. Die lernen höchstens dazu, wenn sie auf die Nase fallen. Vermutlich dann noch nicht einmal.

  29. PS

    Die Jugend schaut eh kein TV und ließt keine Zeitungen. Die werden durch Bildungseinrichtungen und Internet geprägt.

  30. #28

    Die Alt-68 sind heute teils in Rente/ Pension und haben es zu Wohlstand gebracht und leben in Villen in Bremen. Viele sind Grünwähler. Die wollen ihren Wohlstand natürlich nicht aufgeben.

    Was die wollen, dürfte heute ziemlich bedeutungslos sein.

    Die Nachfolgenden Generationen haben deren Lebenseistellung übernommen.

    Wir leben wohl auf verschiedenen Planeten. Von den 68ern ist gar nichts übrig, egal wie man diesem Umstand bewerten mag. Und selbst unterstellt ich liege mit der Einschätzung falsch, die Grünen und deren Ideologie sind nicht das Erbe der 68er. Das ist das genaue Gegenteil.

    Ohne Kapitalismus. Gewünscht wird eine sog. soziale Marktwirtschaft.

    Schön wär’s. Wenn die Grünen das wirklich wollten, hätten sie aber gründlich was falsch gemacht. Sie haben eine Verschärfung des Kapitalismus und Sozialabbau umgesetzt.

    Die Abschaffung des Wirtschaftswachstums.

    Neoliberale Köpfe wollen das auch. Es gibt gar keinen Grund, die beiden Ideologien noch zu unterscheiden.

  31. @anorak2

    Schellnhuber ist auch ein Alt-68.

    http://www.zeit.de/2009/14/DOS-Schellnhuber/komplettansicht

    Die letzten zwei Jahre vor dem Abitur waren phasenweise kritisch. Damals habe ich Kant, Einstein und Marx gleichzeitig gelesen, es war eine Phase, in der ich dachte, zu schlafen sei völlige Zeitverschwendung. Ich hatte das Gefühl, mich in eine hundertprozentige intellektuelle Waffe verwandeln zu können. Dabei schoss ich übers Ziel hinaus, und kurze Zeit stand meine seelische Gesundheit auf dem Spiel.

    Herr Vennecke/ Potratz, der auch hier im Blog kommentiert hat ist ein weiteres Beispiel. Alt-68 Lehrer, der Kindern an Bildungseinrichtungen den Klimaschutz lehrte.

    Ich selbst hatte solche Lehrer und Professoren. Einer meiner Lehrer trug in der SEK. I sogar im Unterricht Greenpeace-Nadel am Pulli ( in den 80ern). Und an der Bremer Uni waren die Alt-68 in den 90ern meine Profs.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Jens_Scheer

    https://de.wikipedia.org/wiki/Annelie_Keil

    Frau Keil hatte ich vor einem Jahr noch auf einer „Demo“ gesehen. Dort hat sie stolz erzählt, wie sie in den 70ern gegen die Polizei demonstriert hat und nun begleitet die Polizei die „Demo“ und sperrt Straßen für sie ab.

    Der ASTA an der Uni Bremen ist heute noch so drauf, wie während der Gründungsphase der Bremer Uni Anfang der 70er Jahre. (Zeit der K-Gruppen).

    In den 90er Jahren wurden an der Uni Bremen die Casto-Demos mit organisiert auch im Studiengang Physik. Ausgegossene Ölfässer mit Beton, in denen am sich auf der Straße angekettet hat.

    Ich habe das nur kopfschüttelnd beobachtet.

  32. Ach so, in der SEK. II hatte ich auch solche Lehrer und auch Hausbesetzer unter den Mitschülern und war Schülersprecher. Die Linke-Parallelschule wollte sogar einmal unser Schulgebäude stürmen, da wir uns an irgendeiner „Demo“ nicht beteiligen wollen. Der Schulleiter stelle sich hinter die Eingangstür und hat den Eingang verteidigt. Der Schulleiter war ein „Freund“ meines Vaters.

    Eine Physikvorlesung wurde an der Uni Bremen auch mal gestürmt, vom ASTA, da wir nicht an einer „Demo“ teilnehmen wollten. Da kam ein Lotterstudent mit Gitarre rein und hat die Stelle des Profs. eingenommen und eine Diskussion angefangen. Er zog dann von Dannen, da wir die Vorlesung nicht abbrechen wollten.

  33. PS

    Vor allem die Geisteswissenschaften sind mit solchen Leuten durchsetzt. Die Naturwissenschaften sind nicht ganz so radikal. In meiner Diplom-Arbeitsgruppe hatte ich aber auch solche Leute. Ein Robin Wood Mitglied, welches ein Buch zur Klimakatastrophe geschrieben hat. (1998). Robin Wood; Klimawende. Schritte gegen den Treibhauseffekt.

  34. Die privaten Biographien von Schauspielern sind doch für die Rolle, die sie in der Öffentlichkeit spielen, irrelevant. Wichtig sind Strukturen und Interessen, nicht der Hintergrund von Einzelpersonen. Niemand, der irgendwelche linken oder gar kommunistischen Ideen hegt, kann heute irgendein öffentliches Amt bekleiden. Wer solche Gedanken in der Vergangenheit gehabt haben mag, muss sie vollständig ablegen, ehe er einen Zweireiher anziehen darf.

    Gucken Sie sich an, was Schellnhuber sagt, oder welche Politik die Grünen in der Bundesregierung gemacht haben. Nichts, absolut gar nichts Linkes, Kommunistisches, oder selbst nur halbwegs Soziales ist da dabei. Im Gegenteil. Gerade Rotgrün hat doch mit voller Wucht den neoliberalen Zeitgeist nicht nur salonfähig gemacht, sondern war die Speerspitze seiner politischen Umsetzung. So einen radikalen Sozialabbau hat es selbst in 15 Jahren Kohl nicht gegeben.

  35. Als stiller Mit-Leser und seltener Schreiber, scheint mir, die Debatten drehen sich oft im Kreis aber die wesentlichen „Antriebe“ seltsamer Politik, werden zu wenige analysiert.
    Die EEG-Umlage steigt, weil die „Kartell-Kosten“ als „Vergütungen“ ausgezahlt werden und der Absatz dieses „Öko-Stroms“ inclusive zusätzlicher Netzkosten ein Minus von 23 Mrd. € ausmacht.
    Dieser volkswirtschaftliche Unsinn hat aber „Antreiber“ wie z. B. agora, wo man sich mal den Rat http://www.agora-energiewende.de/de/ueber-uns/rat-der-agora/ oder die Finanzgeber der „Klima-Lobby“ anschauen
    kann, der wie eine professionell organisierte Lobby bereits halbstaatlich, angeblich das „Klima“ rettet und nicht strategisch die Interessen derer vertritt, die im Hintergrund stehen aber so die Umsätze und Einnahmen als profitierende Finanz-Konzerne steigern wollen.
    Ich halte die clevere Strategie der US-Think Tanks für Finanz-Konzerne, für einen wesentlichen Schlüssel, um zu erschließen, wie man sich ein gefälliges „Umwelt-Engel-Image“ aufbaut und gleichzeitig politische Legalisierungen erreicht, um nicht als größte Gauner der bisherigen Geschichte demaskiert zu werden.
    Es erscheint mir viel plausibler, das diejenigen die sehr viel Kapital verwalten, wie z. B. dort wo die Bevölkerung ihre Altersversorgung selbst bedient, weil keine staatlichen Sozialversicherungs-Syteme existieren, geschickte Strategien brauchen, um ihr Anlage-Kapital erfolgreich zu vermehren.
    Auch die Eigentümer von Branchen und Konsummärkten (u.A. z. B. Dämmstoff-Industrie), wollen nicht nur Steuern an den Staat zahlen, sondern Einfluss auf den Staat nehmen, damit ihre Umsätze steigen, wie das in vielen Bereichen zu sehen ist.
    Ich denke, die strategische Absicht unter einem edlen Image, mit Hilfe angestellter Politik einfach mehr Reichtum zu Privatisieren, wird viel zu wenig als wesentlicher Kern und wirklicher Antrieb thematisiert.

  36. „Prächtige“ neue Schulen CHRONOLOGIE der Ereignisse die zum globalen Bildungsprogramm der UNESCO geführt haben

    Kapitel 1 Neue Glaubenssätze für ein globales Dorf

    Bildung und Erziehung ist die Basis unserer Transformation.

  37. @anorak2

    Ich glaube sie verwechseln „sozial“ mit links wie so viele.
    Die soziale Marktwirtschaft wie wir sie kennen wurde von Adenauer eingeführt.
    Die Linken inklusive SPD wollten die Planwirtschaft. Links hat mit sozial nichts zu tun.
    Die Arbeitslosenhilfe die Adenauer einführte wurde von Schröder abgeschafft. Sie führte zur materiellen Gleichstellung von vermögenden Arbeitslosen mit früher hohem Einkommen und nicht vermögenden Arbeitslosen mit früher niedrigem Einkommen. Eine im Kern linke Maßnahme.
    Die soziale Marktwirtschaft ist eben nicht das Kind der Linken, die optieren eher für Planwirtschaft und materielle Gleichstellung unabhängig von der Leistung. Insofern hatte Schröder die Möglichkeit den Kompromiß zu schließen und das EEG mit als Tauschobjekt zu verwenden.
    Unsere soziale Marktwirtschaft wurzelt im Ordoliberalismus und in der katholischen Soziallehre.

  38. @Hans Meier

    Ich denke, die strategische Absicht unter einem edlen Image, mit Hilfe angestellter Politik einfach mehr Reichtum zu Privatisieren, wird viel zu wenig als wesentlicher Kern und wirklicher Antrieb thematisiert.

    Lobbyismus gehört doch zu Bundesrepublik seit Anbeginn zum politischen Tagesgeschäft.
    Im Grunde ist das Problem jedoch nicht der Lobbyismus den ohne den geht es nicht.
    Das Problem ist die politisch-gefärbte Unterscheidung in angeblich guten Lobbyismus und in schlechten Lobbyismus. Als ob es verwerflich wäre, wenn die Automobilindustrie ihre Interessen vertritt und damit auch die Interessen ihrer Arbeiter und Angestellten. Während andere NGOs die heute sogar mit Drückerkolonnen Spenden sammeln nicht ihre Interessen und die ihre Angestellten vertreten würden. und sowas wie unabhängig wären. Sind sie natürlich nicht.

    Und natürlich ist auch klar, dass sobald ein Topf aufgemacht wird Lobbygruppen versuchen ihn anzuzapfen. Ja, Lobbygruppen werden auch versuchen zu überzeugen, dass die Politik einen Topf aufmacht. Es kommt sogar noch toller. Die Politik fragt auch bei Lobbygruppen an, welchen Topf sie konkret aufmachen soll.

    Am Ende ist es aber die Regierung und der Bundestag mit seinen Abgeordneten plus der Bundesrat die darüber entscheiden und die die Verantwortung haben.

    Auch der Topf unserer Sozialversicherungssystem ist ein Riesentopf an den Menschen ran wollen. Und auch dafür gibt es Lobbygruppen.

    Ein reiches Land wie Deutschland hat viele Fleischtöpfe und jeder will ran.

    Die EU will jetzt an den Fleischtopf „deutsche Einlagensicherung“. Da haben wir eine ganz große Lobbygruppe, aber auch die wollen ran

  39. #37

    Ich glaube sie verwechseln „sozial“ mit links

    Kommt in erster Näherung hin, allerdings ist das keine Verwechslung sondern eine Definition. Mit Feindbildern im Stil „Das sind die bösen Kinderfresser von 68“ kommen Sie jedenfalls nicht weiter, das führt nur zu lustigen Fehleinschätzungen.

    Die heutigen Grünen als Linke oder Alt68er zu bezeichnen ist z.B. so eine eine groteske Fehleinschätzung. Die Grünen sind heute eher sowas wie ne FDP mit Pfefferminzgeschmack. Sie sind sozial ignorant, machen Klientelpolitik für einen Ausschnitt der Mittelschicht, sind absolut prokapitalistisch, das Ganze leicht garniert mit etwas bürgerlicher Befindlichkeitsideologie.

    FDP und Grüne tun nach außen spinnefeind, aber nicht weil sie inhaltlich so konträr wären, sondern weil sie um die gleiche Zielgruppe konkurrieren. Die einen schaufeln halt das der Bevölkerung abgezockte Geld zu ihren Solarpäpsten, die anderen zu Mövenpick.

    Das irgendwelches Uraltpersonal mal Hippies waren ist sowas von irrelevant. Diejenigen, die tatsächlich politische Ämter eingenommen haben, mussten sich vor komplett an den neoliberalen Zeitgeist anpassen und sind total korrumpiert. Außerdem sind die inzwischen auf dem Altenteil. Heutige Grüne haben damit sowieso nichts am Hut. Wenn Sie meinen die wären „links“ haben sie noch mit keinem von denen geredet. Das ist heute die volle BWLer-Partei. Die finden ihre Sozialkürzungen immer noch gut und verstehen nicht einmal, wieso man darauf sauer ist.

  40. @anorak 2

    Die heutigen Grünen als Linke oder Alt68er zu bezeichnen ist z.B. so eine eine groteske Fehleinschätzung.

    Habe ich auch nicht getan. lediglich festgestellt, dass „links“ in der Bundesrepublik in der Regel Planwirtschaft bedeutete und nicht soziale Marktwirtschaft.

    Links mit Sozial zu bezeichnen halte ich von der Empirie für widerlegt. Wie gesagt die soziale Marktwirtschaft und die Arbeitslosenhilfe hat Adenauer eingeführt.

  41. Warum die EEG Umlage tatsächlich auf ein Rekordhoch gekommen ist, wird im folgenden Video deutlich gemacht.

    https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI

    Leider werden auch hier im Blogg die Grafiken ohne das Wesentliche dargestellt, nämlich die Vergütungsbalken. Die EE Anlagen Vergütung hat sich ab 2010 „nur“ verdoppelt, während sich die Umlage verfünffacht hat.

    MfG Hans Diehl

  42. Axel Bojanowsky meldet per Twitter:

    Umfrage zu größten Sorgen der US-Bürger: Klimawandel auf Rang 21 -- immerhin knapp vor Zombies.

  43. Anmerkung zu Kommentar von Michael Kürger

    Ich teile Ihre Sicht der Dinge.
    1. Aus meiner Erfahrung als Lehrer kann ich nur bestätigen, dass man als Lehrer an diesem Thema in fast keinem Fach vorbeikommt.
    Aus meiner eigenen Praxis (40 Realschule Niedersachsen) taucht das Thema in Klasse 10 in Französisch auf (Klett Tous ensemble Notre planète se réchauffe – zumindestest ré), im Englischbuch in Klasse 10 (English G21 B6 Our carbon footprint), im Politikbuch (GSW Westermann Klasse 9/10), im Erdkundebuch Klasse 10 (Westermann Durchblick) sowieso, im Arbeit-Wirtschaft-Unterricht.
    Das Thema ist irgendwie omnipräsent.
    Die Verlage müssen sich halt an die Vorgaben der jeweiligen Landesregierungen halten, sonst werden die Bücher für den Unterricht nicht genehmigt. Dass bei der Entwicklung von Schulbüchern diverse Institutionen ihren Einfluss gelten machen ist klar.
    2. Persönliche Erfahrung mit der Presse:
    Ich hatte mal einen Leserbrief bezüglich der „Erneuerbaren“ geschrieben bzw. der Unmöglichkeit, das umzusetzen (ich nahm dabei Bezug auf den Aufsatz von Dr. Ing. Keil).
    Mich haben drei Dinge erstaunt: Der Journalist hat meinen Brief gelesen und auch das Rechenbeispiel verstanden. Das dickste Ding war seine Antwort, ich hätte ja Recht, aber 60 % der Bevölkerung würden daran glauben – gemeint ist hier die Umsetzbarkeit der Energiewende.
    Dazu fällt einem nichts mehr ein, die Ignoranz gegenüber Fakten ist erstaunlich.
    Nehmen Sie den Bericht auf der Seite Kalte Sonne
    http://www.kaltesonne.de/um-antwort-wird-gebeten-schroedel-schulbuchverlag-verbreitet-immer-noch-die-hockeystickkurve/
    Der Verlag steckt da in einer Zwickmühle, er wird nicht antworten, geschweige denn die Seiten/Inhalte ändern.
    Mfg

    UH

  44. @Uli

    Danke.

    @anorak2

    Die Köpfe der Alt-Grünen waren alle K-Gruppen-Mitglieder, Spontis/APO und Sympathisanten der RAF.

    Trittin, Umweltminister und „Vater“ des EEG war bei den K-Gruppen und kommt übrigens aus Bremen.
    Fischer und Chon-Bendit waren Spontis. In Fischers Wagen wurde eine Tatwaffe der RAF gefunden.
    Ströbele und Schily waren Verteidiger und Sympathisanten der RAF.
    Roth war Pleitemanagerin Politrockband Ton Steine Scherben um Rio Reiser.

    Kommt alles aus der 68er-Bewegung.

    Und Schellnhuber will die Transformation unserer Gesellschaft. Das wollten auch schon die Alt-68er.

    Der Kommunismus ist gescheiter, daher wird die neue Agenda einfach auf Klimaschutz umgeschrieben.

    Und das Jungvolk wird über die Bildungssysteme zu Klimaschützern umerzogen, welche die Transformation der Gesellschaft umsetzen sollen. So sehe ich es.

  45. PS

    Und die Ausbeutung der Unterschicht ist den Grünen sowas von egal. Interessiert die gar nicht. Höchstens wenn man sich damit einen sozialen Anstrich verleihen kann, dann gibt man sich sozial. Ebenso beim Umweltschutz.

  46. # 38 Herr Heß,

    bei dem Lobbyismus, scheint mir das Demokratie-Modell eine wesentliche Rolle zu spielen. Wenn wie in der Schweiz, eine fast fünfhundertjährige Tradition besteht, bei der die souveränen Bürger mit ihren aktuellen Volksabstimmungen über Sachfragen entscheiden und ihre Politiker in echten Direktwahlen beauftragen, ist das eine wirkliche Demokratie zum Nutzen und Vorteil der Schweizer. Die Folgen sind am Lebensstandart, an der Freiheit und Sicherheit der Schweizer Bevölkerung ganz deutlich zu sehen. Bei denen hat noch nie eine kultige Führungs-Figur irrsinnige Politik, wie in einem absolutistischen Regime, als unberechenbaren irrationalen Wahn, abgezogen.
    In diesem Demokratie-Modell existieren weder Zweit-Stimmen mit Listenplätzen, deren Rangfolge von Parteiführungen, statt durch Wählerstimmen schon erhebliche Mauschelei und Spendeneinwerbung von Lobbyisten Einfluss geben.
    Mal ganz abgesehen von Demokratien, bei denen die Wahlkampfkosten so hoch sind, das der Präsident anschließend immer zum Team derer gehört, die ihn finanzierten. Völlig egal welche Partei er angeblich vertritt, es ist mit Sicherheit die der Finanziers und deren Interessen dient dann seine Politik.
    Ich finde, das die Strategen, die den Finanz-Konzernen verhelfen hinter einem „edlen Blender-Image“ Bedingungen zu gewaltigen Raubzügen mit Lobby-Politik zu organisieren, in einer echten Direktdemokratie nicht nur viel schlechtere Chancen haben, sondern diese Souveränität, wie die der Schweizer, darum angreifen und wütend brechen wollen, weil sie den erheblichen Unterschied zu „Scheindemokratien“ aufzeigt.
    Grundsätzlich sollte die Politik für Chancengleichheit der Marktteilnehmer sorgen, um einen fairen Wettbewerb zu erhalten, der insgesamt den größten Nutzen erbringt.
    Das EEG ist das beste Beispiel dafür, wie schädlich korrupte politische Bedingungen sich auswirken.

  47. @Diehl

    Die EE Anlagen Vergütung hat sich ab 2010 „nur“ verdoppelt, während sich die Umlage verfünffacht hat.

    Tja und wer soll da abkassiert haben? Wo ist das Geld nur geblieben? Da haben vermutlich die holländischen Stromabnehmer den Reibach gemacht, die deutschen Überschussstrom aus EE für lau bekommen haben und teuer weiter verkauft haben.

  48. Michael Krüger sagt:

    Tja und wer soll da abkassiert haben? Wo ist das Geld nur geblieben? Da haben vermutlich die holländischen Stromabnehmer den Reibach gemacht, die deutschen Überschussstrom aus EE für lau bekommen haben und teuer weiter verkauft haben.

    Sinkende Preise an der Strombörse, treiben erst mal die Umlage nach oben, ohne dass für die EE Anlagen Vergütungen auch nur 1 Cent mehr benötigt wird.
    Sie wissen doch bestimmt, ab 2010 gilt je niedriger die Börsenpreise, desto höher die Umlage.
    Im von mir geposteten Video deutlich zu sehen.

    Wer zu den Anbietern wechselt, die die niedrigen Börsenpreise ( Beschaffungskosten ) an ihre Kunden weiter geben, kann die Umlage kompensieren. Die Wechsel faulen verschenken Geld, zu Gunsten derer die es selbst einsacken.
    Die Beschaffungskosten sind jedenfalls für alle Versorger gesunken.

  49. Also…….die Besorgungskosten sind tatsächlich gesunken…..einzig die §19 und die KWK Umlagen sind uns noch nicht bekannt…..dafür aber die gestiegenen Netzkosten bei 50 Hertz…..wenn alles gut läuft, müssen wir die Grundstromversorgungspreise für unsere Kunden für 2016 nicht anheben.

    Aber….(igitt, klingt irgendwie Nazi)…..wir wissen es erst dann…wenn aller Umlagen veröffentlicht sind.

    @knarrende Diehle……wer heute noch einen Grundversorgungstarif hat…..ist nicht zu bedauern, es sei denn, sein letzter Anbieter ist pleite gegangen und wir müssen ihn weiter versorgen.
    Man kann ja ne Weile dat Versorger-Wechsel-Spielchen spielen…..aber dat is am Ende auch nur ne Mogelpackung für Süchtige…..wenn man nämlich ins europäische Ausland guckt, sind wir Deutschen…nach den Dänen…..die absoluten Vollhirnis.

    Egal……wir Deutschen retten die Welt….mit 0,00xx CO2 Einsparung….im Angesicht der ins Tal rutschenden Rohstoffpreise…machen wir uns gleich doppelt zum Obst…nur damit ein paar Öko-Dödel den Weltretter spielen können.

    Wenn ihr Öko-Lobbyisten nicht derart bekloppt wärt…könnte Onkel Heinz ja noch lachen…..aber zukünftig wird uns eure Idiotie an den Rand des Abgrund bringen….und ick kleiner Energiearbeiter darf dann die Scheiße wieder ausbaden.
    Egal……wer in der Schule gepennt hat, wer zu doof war das 1x1 zu lernen…..is heut halt Öko…….dumm geboren, nix dazu gelernt und davon noch die Hälfte vergessen….ist dat Einstellungsmerkmal eines Öko-Institutes.

    Mit wehenden Fahnen den Lemming machen……ein Diehl ist unser aller Vorbild, wenn man Selbstmord begehen möchte.

    Onkel Heinz……Wie spart man garantiert zu 100% seinen persönlichen CO2-Ausstoß ein?….das Atmen einstellen!

  50. @Diehl

    EE-Strom ist doch angeblich marktfähig und konkurrenzfähig im Bezug zu konventionellen Strom. Erzählen die Ökos seit Jahren. Also gehört er auch an die Strombörse. Wohin sonnst.

    Wenn Überflusstrom aus EE den Bösenstrompreis nun drückt, dann muss er halt billig abgestoßen werden. Wird man ihn nicht los, so muss man die EE-Anlagen zwangsweise abstellen, damit sie nicht das Stromnetz zum kollabieren bringen. Die volle EE-Vergütung erhalten die EE-Anlagenbetreiber dann trotzdem.

    Der Überflussstrom aus EE wird billig ins Ausland abgestoßen, vor allem nach Holland und Österreich. Die Stromhändler dort freuen sich. Sie erhalten Strom aus Deutschland für ein Apfel und ein Ei und können ihn in Holland und Österreich teuer verkaufen. Auch zurück nach Deutschland, z.B. aus Pumpspeichern, als Ökostrom. Die Stromhersteller in Holland freut das wenig, denn deren Kraftwerke stehen währenddessen still und gehen irgendwann pleite.

    Herr Diehl, genau dorthin fließt das Geld und der deutsche Stromkunde darf das alles über die EEG-Umlage bezahlen.

  51. @Diehl

    Ach so, wenn alle den Anbieter wechseln, dann sinkt die EEG-Umlage wieder?

  52. @Günter Heß #40

    Links mit Sozial zu bezeichnen halte ich von der Empirie für widerlegt.

    Ihr Fehler ist, dass Sie Etiketten mit Inhalten verwechseln. Linke Politik ist nicht das, was eine Partei mit „S“ im Namen macht. Politische Richtungen muss man nach Inhalten definieren. Ad-hoc-Vorschlag:

    Links = arbeitnehmerfreundlich & sozial
    Rechts = arbeitgeberfreundlich & unsozial und alles was noch schlimmer ist.

    Die Definition steht zur Diskussion, aber ein Gegenvorschlag muss an Inhalten orientiert sein, nicht an äußerlichen Bezeichnungen.

    Nach meiner Definition haben wir heute praktisch keine linken Parteien mehr außer -- mit Einschränkungen -- die „Linke“ und die Piraten. Alle anderen sind rechts von der Mitte. Die von Ihnen als vermeintliches Gegenbeispiel angeführte Schröder-Regierung war sehr rechts. Auch die Grünen stehen nach der Definition weit rechts.

    Michael Krüger #44

    Die Köpfe der Alt-Grünen waren alle K-Gruppen-Mitglieder, Spontis/APO

    Nein das stimmt nicht, aus der Ecke kam nur eine Teilmenge. Andere Urgrüne waren bürgerlich & konservativ, manche kamen direkt aus dem rechten Lager. Ein prominentes Beispiel dafür ist Herbert Gruhl.

    Kommt alles aus der 68er-Bewegung.

    Nein. Die Grünen sind nicht der verlängerte Arm der 68er, sondern ein anderes Phänomen.

    Außerdem ist die Vor- und Frühgeschichte unterm Strich irrelevant für die Bewertung der heutigen Politik der Grünen. Da muss man angucken was sie heute fordern und umsetzen.

    #45

    Und die Ausbeutung der Unterschicht ist den Grünen sowas von egal.

    Das sag ich ja. Nur wenn das so ist, ist die Bezeichnung „links“ unsinnig.

  53. Diehl #48

    Sinkende Preise an der Strombörse, treiben erst mal die Umlage nach oben, ohne dass für die EE Anlagen Vergütungen auch nur 1 Cent mehr benötigt wird.

    Wenn das so wäre, wär’s ein Nullsummenspiel, und die Endpreise würden nicht steigen. Preissteigerungen sind aber bereits angekündigt, die Erklärung kann also nicht stimmen.

    Wer zu den Anbietern wechselt, die die niedrigen Börsenpreise ( Beschaffungskosten ) an ihre Kunden weiter geben, kann die Umlage kompensieren.

    Das ist nun grober Unfug. Die EEG-Umlage macht ungefähr ein Viertel des Gesamtpreises aus, die Preisdifferenzen zwischen verschiedenen „Stromanbietern“ liegen dagegen nur bei wenigen Prozent. Und selbst bei den billigsten ist die Umlage drin. Der Endpreis ohne die EEG-Umlage wäre auch bei denen um ca. ein Viertel niedriger.

  54. Anorak sagt # 53
    Diehl #48
    Sinkende Preise an der Strombörse, treiben erst mal die Umlage nach oben, ohne dass für die EE Anlagen Vergütungen auch nur 1 Cent mehr benötigt wird.

    Wenn das so wäre, wär’s ein Nullsummenspiel, und die Endpreise würden nicht steigen. Preissteigerungen sind aber bereits angekündigt, die Erklärung kann also nicht stimmen.

    @anorak
    Sie sollten mal nach diesem Thema Googl bemühen.
    Zitat:
    „Um trotz EEG-Erhöhung bei den Stromkosten zu sparen, raten wir Verbrauchern zu einem Anbieterwechsel“, sagt Dr. Oliver Bohr, Geschäftsführer Energie bei CHECK24.de. „Durchschnittlich ist für eine vierköpfige Familie eine Ersparnis von 271 Euro im Jahr möglich.“***) Zitat Ende
    Rechnen Sie mal einen Durchschnittshaushalt mit 4000 Kwh/Jahr mal 6,35 Cent Umlage die zahlen 254 Euro Umlage im Jahr.
    Es ist tatsächlich ein Nullsummenspiel
    Die Umlage dient lediglich in ihrer Höhe den EEG Kritikern, wer mit offenen Augen an die Sache ran geht, hat da keinen Nachteil.

    MfG Hans Diehl

  55. @ Michael Krüger

    Anstatt zu polemisieren sollten Sie sachlich analysieren!

    1.) Die CO2-Emissionen sind seit 1990 deutlich zurückgegangen!
    2.) Die CO2-Emissionen sind 2014 im Vergleich zum Vorjahr erneut deutlich gesunken!
    3.) Ohne EEG-Umlage wären die CO2-Emissionen seit 1990 deutlich angestiegen!
    4.) Die vorübergehende Stagnation seit 2009 hängt mit dem Atomausstieg zusammen und der damit verbundenen starken Auslastung von Kohlekraftwerken.
    5.) Die Abschaltung alter Kohlekraftwerke, der zunehmende Einsatz moderner BHKW und EE wird die CO2-Ausstöße in Deutschland weiter sinken lassen!

    Also ist für Ihre Polemik kein Anlass, Herr Krüger!

  56. @Diehl #54

    „Um trotz EEG-Erhöhung bei den Stromkosten zu sparen, raten wir Verbrauchern zu einem Anbieterwechsel“,

    Das hat genau gar nichts mit meiner Aussage zu tun.

    Es ist tatsächlich ein Nullsummenspiel

    Das kann es gar nicht sein, da die Produktionskosten von Strom aus Wind, Solar & Co um ein Vielfaches höher liegen als die konventioneller Kraftwerke. Je mehr Wind, Solar & Co wir also einsetzen, umso teurer muss der Endpreis werden. Da beißt keine Maus den Faden ab.

    Deutschland hat heute den zweithöchsten Strompreis aller Länder der Welt, einige Pazifik-Atolle ausgenommen. Daran ist zum überwiegenden Teil die Ökopolitik schuld, die sinnlos Kosten auf Kosten stapelt und diese dem Stromkunden aufbürdet.

  57. @Torben Sehfert #55

    1.) Die CO2-Emissionen sind seit 1990 deutlich zurückgegangen!

    Der Hauptgrund dafür ist die Deindustrialisierung Ostdeutschlands.

    2.) Die CO2-Emissionen sind 2014 im Vergleich zum Vorjahr erneut deutlich gesunken!

    Wahrscheinlich wegen des milden Winters.

    3.) Ohne EEG-Umlage wären die CO2-Emissionen seit 1990 deutlich angestiegen!

    Nein, die Stilllegung des größten Teils der ostdeutschen Wirtschaft hätte auch ohne EEG den dortigen Energieverbrauch und damit den CO2-Ausstoß reduziert.

    4.) Die vorübergehende Stagnation seit 2009 hängt mit dem Atomausstieg zusammen und der damit verbundenen starken Auslastung von Kohlekraftwerken.

    Die Wirtschaftskrise 2008 hat einen Einbruch bei der Energienachfrage bewirkt, der nachfolgende Aufschwung führte zurück aufs alte Level.

    5.) Die Abschaltung alter Kohlekraftwerke, der zunehmende Einsatz moderner BHKW und EE wird die CO2-Ausstöße in Deutschland weiter sinken lassen!

    Das ist Kleinkram. Sie tun dauernd so, als würde all diese Ökopolitik spürbare Wirkung auf den Energieumsatz entfalten. Das ist naiv. Der Treiber für die Energienachfrage und damit für die Emissionen sind wirtschaftliche Aktivitäten.

  58. anorak sagt # 56
    Das kann es gar nicht sein, da die Produktionskosten von Strom aus Wind, Solar & Co um ein Vielfaches höher liegen als die konventioneller Kraftwerke. Je mehr Wind, Solar & Co wir also einsetzen, umso teurer muss der Endpreis werden. Da beißt keine Maus den Faden ab.

    @Das es sein kann, zeigt die Realität. Die Börsenpreise, sprich Beschaffungskosten haben sich in den letzten Jahren wegen der EE Einspeisung fast halbiert.

    Hier ein Vereinfachtes  Beispiel mit fiktiven Zahlen, wie das funktioniert.

    1) ohne EEG-Strom: Es werden in einer Mittagsstunde an der Börse 100 kWh zu je 0,25€/kWh gehandelt. Das macht einen Gesamtpreis von 25,00€

    2) mit EEG-Strom: Es werden 15 kWh nach EEG für durchschnittlich 0,30€/kWh eingespeist und an der Börse die restlichen 85kWh  für nur noch 0,20€/kWh. Der EEG-Strom kostet 4,50€, der an der Börse 17,00€, macht zusammen 21,50€, also 3,50€ weniger als ohne EEG-Strom! Obwohl der doch teurer ist..

    MfG Hans Diehl

  59. @Diehl #58

    Das kann es gar nicht sein, da die Produktionskosten von Strom aus Wind, Solar & Co um ein Vielfaches höher liegen als die konventioneller Kraftwerke. Je mehr Wind, Solar & Co wir also einsetzen, umso teurer muss der Endpreis werden. Da beißt keine Maus den Faden ab.

    @Das es sein kann, zeigt die Realität. Die Börsenpreise, sprich Beschaffungskosten haben sich in den letzten Jahren wegen der EE Einspeisung fast halbiert.

    Der „Börsenpreis“ ist kein Abbild der tatsächlichen Produktionskosten. Diese ganze Strombörse ist ein total irres Konstrukt, aus dem man keine Schlussfolgerungen auf volkswirtschaftliche oder betriebswirtschaftliche Verhältnisse ziehen kann. Ich gehe daher auf ihre Rechner damit nicht ein, weil das keine Bedeutung hat.

    Fakt ist: Die Produktionskosten von Wind- und Solarstrom liegen weit über dem sogenannten Börsenpreis. Und die werden vom Endkunden in voller Höhe bezahlt. Natürlich nicht über den Börsenpreis, sondern über … Na, was wohl? Wir alle kennen die Antwort.

  60. @Hans Diehl

    Kein Stromanbieter kann Stromkunden vom EEG befreien, das kann nur die Politik. Wenn sie also kein großindustrieller Stromverbraucher sind, zahlen sie immer EEG egal woher der Strom kommt.

    Ich habe selbst gerade mal nachgesehen, was mir check24 empfiehlt. Der günstigste Anbieter ist zwar ein Ökostromanbieter und im Vergleich zur Grundversorgung würde ich bei 4000 kWh 440€ sparen, aber wenn man genau hinschaut, beträgt der Unterschied nur 30€, der Rest ist Wechselbonus.

  61. oxybenzol sagt # 60
    @Hans Diehl
    Kein Stromanbieter kann Stromkunden vom EEG befreien, das kann nur die Politik. Wenn sie also kein großindustrieller Stromverbraucher sind, zahlen sie immer EEG egal woher der Strom kommt.

    @ oxybenzol

    Nein der Stromanbieter kann das nicht, das mus der Verbraucher – indirekt – durch Anbieter wechsel selbst tun

    Schauen Sie sich diese Untersuchung an ab Seite 3

    http://www.impres-projekt.de/impres-wAssets/docs/2014_09_10_Monitoringbericht_FINAL_.pdf

    Die Stromverbraucher insgesamt sehen sich 2013 durch die EEG-Umlage einer Belastung von rund 16 Mrd. € ausgesetzt. Durch den Merit-Order-Effekt hatte sich 2013 auf dem Großhandelsmarkt eine Preissenkung im Wert von 3,3 Mrd. € ergeben.3 Sofern solche Preissenkungen vollständig an die Stromverbraucher durchgereicht werden, stünden ihren Belastungen durch die EEG-Umlage Entlastungen in einer Größenordnung von über 0,6 Ct/kWh gegenüber. Zitat Ende

    Diese 3,3 Milliarden stehen alleine in 2013 dem Handel preissenkend zur Verfügung.
    Einige geben es weiter andere sacken selber ein.
    Fakt ist, die 3,3 Milliarden sind da.

    MfG Hans Diehl

  62. @ Anorak2

    Sie haben auch für alles schnell einen Grund zur Hand!

    Man sollte ein Diagramm niemals isoliert sehen sondern in Bezug auf die Gesamtsituation.

    Tatsache ist, dass die CO2-Emissionen in Deutschland schneller abgesunken ist als der Primärenergie- und der Strombedarf und Tatsache ist auch, dass die spezifischen CO2-Emissionen im deutschen Strommix deutlich abgesunken sind.

    Dies bedeutet: Ohne die Wirkung des EEG hätten wie heute deutlich höhere CO2-Emissionen als wir sie heute haben!

    http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/bilder/entwicklung_der_spezifischen_kohlendioxid-emissionen_des_deutschen_strommix_1990-2013_und_erste_schaetzungen_2014_im_vergleich_zum_stromverbrauch.png

    http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/384/bilder/2_abb_entw-pev-energietraeger-polit-ziele_2015-05-28_1.png

  63. @Thorben Sehfert #61

    Sie haben auch für alles schnell einen Grund zur Hand!

    Tja so bin ich 🙂

    Tatsache ist, dass die CO2-Emissionen in Deutschland schneller abgesunken ist als der Primärenergie- und der Strombedarf

    Die CO2-Emissionen kann man nicht messen, das ist ein geschätzter Wert. So geht’s erstmal los.

    Tatsache ist, dass der Energieverbrauch in den 90er Jahren eingebrochen ist, und das lag bestimmt nicht am EEG weil es das damals noch nicht gab. Die Kraftwerke in Ostdeutschland sind in dieser Zeit aber ganz erheblich zurückgefahren worden. Das ist ganz eindeutig die Ursache dafür, dass der Energieverbrauch Gesamtdeutschlands überhaupt zurückging. Es ist also eigentlich ein Symptom einer schlechten Entwicklung und kein Grund zum Jubeln.

    Den Knick 2008 und das nachträgliche Wiederaufleben des Energieverbrauchs ist ebenso eindeutig der Finanzkrise zuzuschreiben, in deren Folge die Industrieproduktion einbrach. Das war ein weltweiter Effekt, der natürlich an Deutschland nicht vorbeiging. Auch das ist eigentlich etwas Negatives.

    Tatsache ist auch, dass die spezifischen CO2-Emissionen im deutschen Strommix deutlich abgesunken sind.

    Die Frage, wie genau so eine Schätzung sein kann ausgeklammert: Hauptgrund dafür ist, dass der Wirkungsgrad vieler Anlagen sich verbessert hat. Der Effekt des EEG auf den Gesamtumsatz ist doch verschwindend gering.

  64. @Diehl

    Zur Strombörse.

    Mit sinkenden Bösenstrompreisen, welche durch Überflussstrom aus EE erzeugt werden, steigt die EEG-Umalge.

    http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2015/04/EEGinZahlen4.jpg

    Strom aus EE hat einen Marktwert von 4 Cent pro kWh (entspricht etwa den Erzeugungskosten von konventionellen Strom), wird aber durchschnittlich mit 18 Cent pro kWh vergütet (per EEG). Die +14 Cent pro kWh Differenz darf der Stromkunde oben drauf zahlen. Je niedriger der Börsenstrompreis durch EE sinkt, desto größer wird diese Differenz und je mehr darf der Stromkunde zahlen.

    Fakt ist, die 3,3 Milliarden sind da.

    Fakt ist, die EEG-Umlage hat die deutschen Stromkunden im Jahr 2014 aber 23,58 Milliarden Euro gekostet.

    http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2015/10/EEG-Umlage-2016b.jpg

  65. @Hans Diehl

    2) mit EEG-Strom: Es werden 15 kWh nach EEG für durchschnittlich 0,30€/kWh eingespeist und an der Börse die restlichen 85kWh für nur noch 0,20€/kWh. Der EEG-Strom kostet 4,50€, der an der Börse 17,00€, macht zusammen 21,50€, also 3,50€ weniger als ohne EEG-Strom! Obwohl der doch teurer ist..

    Diese Rechnung ist fiktiv, da diese 0,3€/kWh aus der Luft gegriffen sind. In 15 Jahren könnte dieser Wert stimmen, denn Strom ist ja nicht nur Produktionskosten+Gewinn, sondern auch Netzentgeld, MwSt. usw., aber zur Zeit hängt im EEG jede Menge Strom zu recht hohen Vergütungspreisen.

    Die Stromverbraucher insgesamt sehen sich 2013 durch die EEG-Umlage einer Belastung von rund 16 Mrd. € ausgesetzt. Durch den Merit-Order-Effekt hatte sich 2013 auf dem Großhandelsmarkt eine Preissenkung im Wert von 3,3 Mrd. € ergeben.3 Sofern solche Preissenkungen vollständig an die Stromverbraucher durchgereicht werden, stünden ihren Belastungen durch die EEG-Umlage Entlastungen in einer Größenordnung von über 0,6 Ct/kWh gegenüber. Zitat Ende

    0,6ct/kWh sind 24€ bei 4000kWh. Der Wechselbonus liegt aber min. 3mal so hoch. Von daher ist sinnvoll den Anbieter jedes Jahr zu wechseln, egal ob dieser den Merit-Order-Effekt weiter gibt oder nicht.

  66. @ Anorak2

    Den CO2-Ausstoß kann man errechnen!

    Die Primärenergiebedarf ist auch nur „geschätzt“…! Niemand war bei mir und hat die abgerufene Energiemenge meiner Sonnenkollektoren gemessen, niemand war da und hat gefragt ob ich mein Benzin in Holland oder Deutschland getankt habe, niemand kontrolliert wie viel Stückholz ich in meinen Ofen stecke u.v.m.

    Aber wenn einem Zahlen nicht gefallen dann werden die unglaubhaft gemacht…! So wie mit den aktuellen Hadley-Datensätzen die von Klimaskeptikern gerne genutzt wurden bis zu dem Tag wo sie die Abkühlung nicht mehr zeigten…! Seit dem redet man darüber nicht mehr und hat sich nun die Satellitendaten rausgepickt…!

  67. @ Diehl

    Meine Fresse wie ich das vermisst habe. Da isser wieder Hansi Diehl und seine Merritten, oder so.
    Ich weiß nicht was Hansi uns eigentlich sagen will. Der Strom wäre ohne Energiewende viel teuerer, oder was?

    Mal davon abgesehen davon, dass die Energiewende aus meiner Sicht völlig bekloppt ist und außer Ressourcenverschwendung und der Verhinderung von wirklich nutzbringenden Technologien nichts bringt, kann man das durch die ideologische, grüne Brille vielleicht noch anders sehen.
    Völlig unklar ist mir aber wie man sich die Strompreise schön reden kann.
    Klar ist doch, solange keine einziges konventionelles Kraftwerk substituiert wird, nur über die Einsparung bei deren Betriebskosten die EE Anlagen sich rechnen müssten.
    Das ist bei den Rohstoffpreisen ein Ding der Unmöglichkeit und wird es auch bleiben, da steigende Rohstoffpreise auch die EE Anlagen teuerer macht.
    Wieviele kwh kann man mit teuerer Importsteinkohle zum Herstellungspreis einer E126 erzeugen?
    Natürlich inklusive Abschreibung Kraftwerk, Personalkosten etc.
    Lange vor den schwarzen Zahlen landet die WKA auf dem Schrotthaufen.

  68. @Thorsten

    1990 sind die CO2-Emissionen stark gesunken Dank Zusammenbruch der DDR.

    Das EEG wurde 2000 eingeführt. Zwischen 2000-2009 wurden den THG-Emissionen von 1.050 auf 910 Mio. t CO2-Äquivalent gesenkt. Also nur um 140 Mio. t CO2-Äuqivalent. Von 2009-2015 gab es keine Reduktion mehr, trotz steil ansteigender EEG-Umlage für der Ausbau der EE. (Von 5 Mrd. € auf über 20 Mrd. € pro Jahr).

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/primaerenergieviqvarn2gjo.jpg

    Für die EEG-Umlage ist nur der Stromanteil relevant. Nur 17% unseres Energieverbrauches besteht aus Strom. 83% werden durch Heizen und Verkehr, usw. verbraucht. Beim Strom wird vor allem CO2 aus Kohlekraft frei gesetzt. Braunkohle ist dank Atomausstieg und Zufallsstrom aus EE die billigste und zuverlässigste Stromquelle geworden. So billig, dass die Braunkohlekraftwerke durchlaufen gelassen werden, auch wenn die EE Überkapazitäten ins Netz drücken. Das hat die CO2-Emissionen in Deutschland wieder ansteigen lassen. Zudem ist Erdöl so billig geworden, wie seit Jahrzehnten nicht mehr, Dank Fraking und neuer Bohrtechniken in den USA, etc..

    Alles Dank der verfehlten Energiewende und der Renaissance der Kohlekraft.

  69. oxybenzol sagt # 65
    2) mit EEG-Strom: Es werden 15 kWh nach EEG für durchschnittlich 0,30€/kWh eingespeist und an der Börse die restlichen 85kWh für nur noch 0,20€/kWh. Der EEG-Strom kostet 4,50€, der an der Börse 17,00€, macht zusammen 21,50€, also 3,50€ weniger als ohne EEG-Strom! Obwohl der doch teurer ist..
    Diese Rechnung ist fiktiv, da diese 0,3€/kWh aus der Luft gegriffen sind. In 15 Jahren könnte dieser Wert stimmen, denn Strom ist ja nicht nur Produktionskosten+Gewinn, sondern auch Netzentgeld, MwSt. usw., aber zur Zeit hängt im EEG jede Menge Strom zu recht hohen Vergütungspreisen.

    @ oxybenzol
    Es soll doch auch nur zeigen wie es möglich ist ( Mengenlehre ) mit relativ teurem EE Strom den Preis zu senken, was Sie in Frage gestellt haben.
    Das geht natürlich nur bis zu einem bestimmten Anteil EE Strom. Wenn der Anteil mal über 50% liegt, wird das nicht mehr in dem Umfang möglich sein. Bis dahin ist der EE Strom allerdings auch erheblich billiger geworden.
    Sie dürfen sich auch nicht von den recht hohen EE Vergütungspreisen irritieren lassen. Es zählt ausschließlich die mittlere Vergütung aus allen EE Erzeugungsarten, und die liegt gegenwärtig bei etwa 13,x Cent/Kwh.

    MfG Hans Diehl

  70. @Diehl

    Die EEG-Durchschittsvergütung liegt derzeit bei 17-18 Cent pro kWh.

    http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2015/04/EEGinZahlen4.jpg

    Der Marktwert der EE aber nur bei 3-4 Cent pro kWh.

    Macht rund +14 Cent pro kWh, die der Stromkunde oben drauf zahlt. Im Jahr 2014 wurden 614 Mrd. kWh Strom verbraucht. 160,6 Mrd. kWh davon aus EE. Macht rund 22-23 Mrd. Euro welche auf die deutschen Stromkunden umgelegt wurden.

  71. @Diehl

    PS

    14 Cent zusätzlich pro kWh aus EE x 160,6 Mrd. kWh aus EE = 22,5 Mrd. €

    Ganz einfach. Der offizielle Wert liegt sogar bei 23,58 Mrd. €, welchen die deutschen Stromkunden Dank EEG-Umlage zahlen durften.

    Macht etwa 290€ pro Bundesbürger pro Jahr. Eine vierköpfige Familie/ Frau, Mann und 2 Kinder, zahlt 1.160€ pro Jahr dafür über die Stromrechnung oben drauf. Dafür kann die locker eine Woche in den Urlaub fahren.

  72. Michael Krüger sagt # 70
    Der Marktwert der EE aber nur bei 3-4 Cent pro kWh.
    Macht rund +14 Cent pro kWh, die der Stromkunde oben drauf zahlt.

    @ Herr Krüger
    Sie dürfen nicht die 3-4 Cent an der Vergütung abziehen, sondern den Wert mit dem der EE Strom auf die Handelsebene geht. Für 3-4 Cent bekommen „Sie und Ich“ den nicht, Also muss doch jemand was dran verdienen, oder, ???
    Alleine in 2013 sind davon 3,3 Milliarden im Handel untergegangen.
    Schauen Sie mal hier:
    Zitat:
    Die Stromverbraucher insgesamt sehen sich 2013 durch die EEG-Umlage einer Belastung von rund 16 Mrd. € ausgesetzt. Durch den Merit-Order-Effekt hatte sich 2013 auf dem Großhandelsmarkt eine Preissenkung im Wert von 3,3 Mrd. € ergeben.3 Sofern solche Preissenkungen vollständig an die Stromverbraucher durchgereicht werden, stünden ihren Belastungen durch die EEG-Umlage Entlastungen in einer Größenordnung von über 0,6 Ct/kWh gegenüber
    Zitat Ende.
    Fakt ist und bleibt, der Durchschnittshaushalt zahlt pro Jahr etwa 254 Euro Umlage, und kann genau so viel sparen, wenn er den Anbieter wählt, der die gesunkenen Beschaffungskosten weiter gibt.
    MfG Hans Diehl

  73. @Diehl

    160,6 Mrd. kWh Strom wurde 2014 aus EE hergestellt.

    Die EEG-Durchschittsvergütung, welche die EE-Anlagenbetreiber/ Hersteller erhalten, liegt derzeit bei 17-18 Cent pro kWh.

    Macht 160,6 Mrd kWh Strom aus EE x 17,5 Cent pro kWh = 28 Mrd. €, welche die EE-Anlagenbetreiber/ Hersteller erhalten.

    Umgelegt wird das auf die Stromkunden.

    3-4 Cent werden durch den Verkauf der EE-Stroms an der Strombörse erzieht.

    Macht 160,6 Mrd kWh Strom aus EE x 3,5 Cent pro kWh = 5,5 Mrd. €.

    Die Differenz 28 Mrd € -- 5,5 Mrd € = 22,5 Mrd. € darf der Stromkunde bezahlen. (Laut offiziellen Angaben sind es sogar 23,58 Mrd. € für 2014).

    22,5 Mrd. € EEG-Umlage / 81 Mio. Einwohner in der BRD = 278 € pro Kopf pro Jahr.

    Wie bitte wollen Sie Herr Diehl das durch einen Anbieterwechsel einsparen. Das kann man nur einsparen wenn EE-Anlagenbetreiber wie Sie Herr Diehl keine EEG-Umlage mehr bekommen.

    In Deutschland gibt es rund 40 Mio. Haushalte und 81 Mio. Einwohner. Mach rund 550€ was ein Haushalt an EEG-Umlage im Jahr zahlt und nicht 245€.

    Herr Diehl, Sie phantasieren sich dort etwas zusammen.

  74. @Diehl #72

    Sie dürfen nicht die 3-4 Cent an der Vergütung abziehen, sondern den Wert mit dem der EE Strom auf die Handelsebene geht. Für 3-4 Cent bekommen „Sie und Ich“ den nicht, Also muss doch jemand was dran verdienen, oder, ???

    Ungefähr 6 Cent ist das was die Kraftwerksbetreiber normaler Kraftwerke erhalten. Das deckt deren gesamte Kosten + Gewinn. So billig ist deren Stromherstellung, dass denen das reicht!

    Dazu kommen Leitungskosten plus Gewinn der Betreiber n nochmal ungefähr gleicher Höhe, da sind wir bei ungefähr 12 Cent. Mehr als das müsste Strom eigentlich nicht kosten.

    Der Rest von ca 14 Cent bis zum heutigen stolzen Endpreis von ca 28 Cent sind staatliche Steuern und Abgaben an Ökoprojekte.

    Die EEG-Umlage ist ein Teil der Abgaben, die den Strompreis so dick machen. Sie macht ungefähr 1/4 des Endpreises aus. Die Betreiber von Windrädern und Solarzellen kriegen das. Die kommen nämlich nicht mit den 6 Cent aus, wie die bescheidenen Kohlekraftwerke. Das ist für die Portokasse. Die kriegen je nach Umständen 10, 20 und teils nochmehr Cent obendrauf, so teuer sind nämlich deren Technospielzeuge in Hege und Pflege. Und diese geldgierigen Verschwender finanzieren wir alle über die EEG-Umlage.

    Dann gibt es die „Stromsteuer“, im Volksmund Ökosteuer -- von den Grünen eingeführt. Dann die KWK-Umlage, eine weitere „grüne“ Abgabe. Und dann gibt es Mehrwersteuer auf all das. Unser Staat nimmt tatsächlich Steuern fürs Steuerzahlen. Und das ist der Grund warum der Strompreis bei uns so hoch ist.

    Hätten wir die Grünen rechtzeitig zum Teufel gejagt, müssten wir nur die normalen Kraftwerke, Leitungskosten, ein paar kleinere nicht-grüne Abgaben und die Mehrwertsteuer zahlen, der heutige Endpreis wäre ungefähr 18 Cent.

    http://www.verivox.de/themen/strompreiszusammensetzung/

  75. @Diehl

    PS

    Gemäß Bundesministerium für Wirtschaft und Energie soll die durchschnittliche EEG-Vergütung für 2015 17 Cent pro kWh betragen.

    Und die Produktion von EEG-Strom bei 160 Mrd. kWh liegen.

    Der Strompreis ist Dank der EE an der Börse 2015 sogar auf 3 Cent pro kWh gesunken.

    Macht (17 Cent EEG-Vergütung -- 3 Cent Einnahmen Strönbörse) x 160 Mrd. kWh = 22,4 Mrd. € welche der Stromkunde 2015 zahlen darf. Die Prognosen für 2015 gehen von 21,82 Mrd. € aus.

    Das Geld fließt von den Stromkunden an die EE-Anlagenbetreiber/ Hersteller und an keinen anderen.

  76. @Micha
    Lass gut sein…….wer sich sein Leben lang selber belügt….dem helfen auch Deine Zahlen nix.

    Apropos „zahlen“……..Greenpeace will ja die Braunkohlesparte von Vattenfall übernehmen……und nix dafür bezahlen…..

    Warum Greenpeace Vattenfalls Braunkohle haben will

    Zahlen will Greenpeace für die angestrebte Übernahme allerdings nichts. „Wir wollen kein Geld dafür bezahlen, es ist nichts wert“, sagte der Chef der Greenpeace-Strom- und Gassparte, Nils Müller, in Berlin. Der Organisation zufolge ist der „wahre Wert“ der Vattenfall-Sparte wegen der Folgekosten des Kohleabbaus negativ; der von Greenpeace berechnete Preis liege deshalb bei mehr als minus zwei Milliarden Euro. Insgesamt verursache die Braunkohlesparte in der Lausitz für die Gesellschaft „soziale und Umweltkosten“ in zweistelliger Milliardenhöhe.

    ……..der von Greenpeace berechnete Preis…….die Jungs ham bisher doch immer noch bewiesen, das Rechnen nich ihre Stärke ist……das deren Studien allesamt Bullshit sind…….und wollen nun Vattenfall verarschen…..die sollen bitte schön noch 2 Milliarden Euro drauf legen, damit GP das auch artig „kauft“…….sind die denn völlig verblödet?
    Die Jungs von Vattenfall sind zwar regierungsamtlioch vergrünt worden…….aber so dusselig wern se nich sein….dat fette Geschäft an die Umweltlooser zu verschenken.

    Übrigens……so doof is GP nun auch wieder nicht….denn siehe da….
    „“der Ausstieg aus der Kohleverstromung bis zum Jahr 2030 und der Umbau des Konzerns zu einem Erneuerbare-Energien-Unternehmen“““

    Aha…..also wollen se den Tagebau doch noch ne Weile selber betreiben……ich knall mich inne Ecke, wie verlogen ist denn diese Truppe……..labert von Klimaschutz und ballert die nächsten 15 Jahre noch genügend CO2 in die Atmosphäre…….dat wohl ab der Übernahme der Kraftwerke zum guten „CO2“ erklärt werden wird.
    (Geil……da kann ick ja dann ne Anti-Kohle-Demo gegen GP starten……juhuuuu)

    Das muss ne Epidemie sein…….die knarrenden Dielen vermehren sich anscheinend wie hochansteckende Bazillen, ähnlich schnell, wie grad die Rotze-Viren in meiner Nase……bäh.

    Dat große Erwachen wird kommen……und dat ziemlich schnell…..und dann, wills mal wieder keiner gewesen sein.
    H.E.

  77. @Michael Krüger

    Ihr Argument ist richtig und überzeugend, aber es scheint, als würden sie das Argument von Hans Diehl nicht berücksichtigen.

    Dieser meint dass durch den Merit-Order-Effekt (Dumping-Preise) die Stromkosten ja sinken würden, auf die besagten 3 ct/kwh. Das würde angeblich gegen die Kosten für die EEG-Umlage saldiert werden. Da der Strom -- zu rund 80 % aus konventionellen Quellen kommt, müssten diese Dumping-Preise ja nur noch an die Verbraucher weiter gegeben werden.

    Auf diesen Ansatz sind sie zwar nicht eingegangen, denken aber wohl wie ich, dass das auch nur eine Milchmädchen-Rechnung ist. Denn der niedrige Börsenpreis reflektiert ja nicht geringere Kosten bei der Herstellung des Stroms, sondern ist eine Preisverzerrung durch die Dumping-Preise beim EEG. D.h. Volkswirtschaftlich geht die Rechnung nicht auf. Irgendwie müssen die Stromproduzenten ja ihre Kosten decken. Das machen sie wohl durch Querfinanzierung, in dem sie versuchen, die nicht-kostendeckenden Einnahmen durch andere Quellen ergänzen -- was die Märkte jeweils intransparenter macht, und zu massenhaften Kraftwerks-Stillegungsanträgen führt. Diehl fordert nun, dass man die Windfall-Profits durch nicht-kostendeckende Erzeugerpreise an die Verbraucher weitergibt. Das ist natürlich ökonomischer Wahnsinn, der mit Marktwirtschaft nichts mehr zu tun hat.

  78. @Heinz

    Es ist doch nicht zu schwer zu verstehen, dass bei 160,6 Mrd kWh Strom aus EE x 17,5 Cent pro kWh durchschnittliche EEG-Vergütung = 28 Mrd. €, an die EE-Anlagenbetreiber/ Hersteller gehen?

    Warum auch immer Herr Diehl das nicht kappiert?

    Und das der EE-Strom an der Börse für 3,5 Cent pro kWh und bei 160,6 Mrd kWh für insgesamt 5,5 Mrd. € verkauft wird. Somit muss der Stromkunde 22,5 Mrd. € an die EE-Anlagenbetreiber/ Hersteller zahlen.

  79. @Landvoigt

    Irgendwie müssen die Stromproduzenten ja ihre Kosten decken. Das machen sie wohl durch Querfinanzierung, in dem sie versuchen, die nicht-kostendeckenden Einnahmen durch andere Quellen ergänzen — was die Märkte jeweils intransparenter macht, und zu massenhaften Kraftwerks-Stillegungsanträgen führt.

    Richtig, aufgrund der durch den Überflussstrom aus EE sinkenden Börsenstrompreise, setzt man vermehrt auf billigen Strom aus Braunkohle, um weiter kostendeckend und mit Gewinnen arbeiten zu können. Die Erzeugungskosten von Braunkohlestrom liegen bei 2-3 Cent pro kWh. Die teureren Gaskraftwerke macht man dicht.

    Eine weitere Folge der Energiewende.

  80. PS

    Und klar ist auch. Ohne EE-Schwemme konnten die Stromerzeuger mit konventionellen Strom an der Strombörse noch 5 Cent pro kWh erzielen. Heute nur noch 3 Cent pro kWh. Bei Erzeugungskosten von Braunkohlestrom von 2-3 Cent pro kWh bleiben da kaum noch Gewinne. Früher hätten sie die 2 Cent pro kWh-Gewinn weiter geben können, heute nicht mehr.

  81. Erinnerung an einen fundierten Artikel von Herrn Rudolf Kipp aus 2013 zum Thema:

    http://www.science-skeptical.de/klimawandel/erneuerbare-energien-fuhren-zu-hoheren-co2-emissionen-einige-fakten/009260/

  82. Martin Landvoigt sagt # 77
    Dieser meint dass durch den Merit-Order-Effekt (Dumping-Preise) die Stromkosten ja sinken würden, auf die besagten 3 ct/kwh. Das würde angeblich gegen die Kosten für die EEG-Umlage saldiert werden. Da der Strom — zu rund 80 % aus konventionellen Quellen kommt, müssten diese Dumping-Preise ja nur noch an die Verbraucher weiter gegeben werden.
    Auf diesen Ansatz sind sie zwar nicht eingegangen, denken aber wohl wie ich, dass das auch nur eine Milchmädchen-Rechnung ist. Denn der niedrige Börsenpreis reflektiert ja nicht geringere Kosten bei der Herstellung des Stroms, sondern ist eine Preisverzerrung durch die Dumping-Preise beim EEG. D.h. Volkswirtschaftlich geht die Rechnung nicht auf. Irgendwie müssen die Stromproduzenten ja ihre Kosten decken. Das machen sie wohl durch Querfinanzierung, in dem sie versuchen, die nicht-kostendeckenden Einnahmen durch andere Quellen ergänzen — was die Märkte jeweils intransparenter macht, und zu massenhaften Kraftwerks-Stillegungsanträgen führt. Diehl fordert nun, dass man die Windfall-Profits durch nicht-kostendeckende Erzeugerpreise an die Verbraucher weitergibt. Das ist natürlich ökonomischer Wahnsinn, der mit Marktwirtschaft nichts mehr zu tun hat.

    @Martin Landvoigt
    Ein sehr guter Beitrag. Nur nicht zielführend zu dem was politisch angestrebt wird, nämlich die Energiewende.
    Im Sinne der Energiewende sollen doch die konventionellen Stromproduzenten umstrukturieren um ihre Kosten zu decken, EON ist doch schon auf dem Wege dahin.

    Martin Landvoigt sagt
    Denn der niedrige Börsenpreis reflektiert ja nicht geringere Kosten bei der Herstellung des Stroms, sondern ist eine Preisverzerrung durch die Dumping-Preise beim EEG.

    @Martin Landvoigt
    Der niedrige Börsenpreis reflektiert sehr wohl Kosten bei der Herstellung von Strom, nämlich die Herstellung von EE Strom ohne, oder sehr wenig Grenzkosten. Dass da bei der Einführung „zusätzliche“ Kosten anfallen, die mit der Herstellung selbst nichts zu tun haben, steht auf einem anderen Blatt, und wird auch an anderer Stelle verrechnet.
    Wenn nun dieser EE Strom mit weitaus weniger Grenzkosten als der Konventionelle , die Börsenpreise senkt, muss diese „Einsparung“ auf dem Wege zur Energiewende mit den „zusätzlichen“ Kosten für EE Strom verrechnet werden, und nicht um alte Strukturen zu erhalten.
    Eine Milchmädchenrechnung ist das somit nur für diejenigen, die die alten Strukturen erhalten wollen.
    Wie gesagt, EON ist schon auf dem Wege dahin und andere werden folgen.

    MfG Hans Diehl

  83. @Martin Landvoigt

    Ihr Argument ist richtig und überzeugend, aber es scheint, als würden sie das Argument von Hans Diehl nicht berücksichtigen.

    Nicht „nicht berücksichtigt“ sondern „nicht verstanden“ resp. „ausgeblendet“

  84. @Klein Doofi
    Wenn dann die angeblichen Überkapazitäten der gesicherten Leistung endlich abgebaut sind…..werden die Preise der Konventionellen explodieren…..die Abschaltkunden sich verhundertfachen……das exportierende Ausland sich ins Fäustchen lachen…..und der deutsche Strommichel….sich ins Hemdchen machen.
    Und dann wird sich die knarrende Diehle hinter den fiesen Stromkonzernen verstecken…..die dieses Desaster angeblich ausgelöst haben….nur um sich nicht einzugestehen…..das es ihr eigener Schrott uff´n Dach ist, der das System zum Abstürzen gebracht hat.
    Wenn Ihr Solardödel weiterhin die große Öko-Fresse haben wollt…….dann liefert gefälligst auch 8000 Stunden im Jahr Strom……..aber solange ihr dazu nicht in der Lage seid, seid ihr für mich…..schmarotzende Parasiten, eklige Läuse, blutsaugende Holzböcke, Ausgeburten der Evolution……aber keine Stromerzeuger.

    Wir Konventionellen sind ohne Euch prima ausgekommen……aber ihr….seid ohne uns…..hilflose Idioten, die ohne Eingansfrequenz……nix auf die Reihe bekommt.

    Los, Stop, Schade……und wer das Wirtstier über Gebühr quält……wird selber gekillt.

    Onkel Heinz……die Zeckenzange immer in Griffweite

  85. Michael Krüger sagt # 80

    Und klar ist auch. Ohne EE-Schwemme konnten die Stromerzeuger mit konventionellen Strom an der Strombörse noch 5 Cent pro kWh erzielen. Heute nur noch 3 Cent pro kWh. Bei Erzeugungskosten von Braunkohlestrom von 2-3 Cent pro kWh bleiben da kaum noch Gewinne. Früher hätten sie die 2 Cent pro kWh-Gewinn weiter geben können, heute nicht mehr.

    @ Michael Krüger
    Auf dem Wege zur Energiewende gibt es andere Möglichkeiten zusätzlichen Gewinne zu machen die man an die Kunden weiter geben kann.
    Ertragsoptimierung nennt man das laut der folgenden Untersuchung, ab Seite 4.
    http://www.greenpeace-energy.de/uploads/media/Studie_Ertragsoptimierung_von_Kraftwerken_durch_EEG-Regelungen.pdf

    Oder hier:
    Frage, wer eigentlich an der Strombörse einkauft. Denn es wurde immer nur von Versorgungsunternehmen, Stromhändlern, industriellen Großkunden und Banken gesprochen. Nun wissen wir dazu gehören auch die Stadtwerke und Unternehmen, wie E.ON, RWE usw. Es gibt also keinen Zwischenhändler mehr. Der Grund dafür, dass Unternehmen wie RWE auch an der Börse einkaufen, obwohl sie selbst rund 30 Kraftwerke besitzen und somit eigentlich genug Strom Produzieren, ist einfach. Es gibt Tage, da ist der Strompreis an der Börse so günstig, dass eine Eigenproduktion viel teurer wäre. Daher werden dann die Kraftwerke gedrosselt und lieber günstig eingekauft.

  86. @Diehl-Bakterium
    Eine Studie von Grennpiss-Energy zu verlinken…..is wie, wenn ein Esotheriker die Erdstrahlen vermisst….nämlich Bullshit, Kagge, Gülle…..oder sonstige Abfallprodukte der menschlichen Verdauung……
    Wer seinen Namen tanzen kann….muss noch lange nix von Elekrotechnik verstehen….es sei denn, man is dermaßen merkbefreit, das man als knarrendes Altholz, den nachhaltigen Sektenführer spielen darf.

    Solardödel ham ein Problem…..die viele Sonne hat denen dat Hirn ausgedörrt…….der Sonnenstich ist nicht ärzlich behandelt worden……oder die Solarlobby hat zu viel Geld, um auch noch den allerletzten Analphabeten Werbung für Solaranlagen machen zu lassen.
    Egal wie…….Du bist hier falsch…und Du bist nicht dat Geld wert, wat Dir die Solarfürsten in den Anus schieben.
    Onkel Heinz…polemisch…..hihi, ick hab noch nich mal im Ansatz angefangen ernsthaft zu blubbern.

  87. @Hans Diehl

    Nur nicht zielführend zu dem was politisch angestrebt wird, nämlich die Energiewende.

    Richtig. Die Frage ist hier auch nicht, ob die Enegiewende angestrebt wird. Das ist wohl offensichtlich. Alle etablierten Parteien und die Masse der Medien lässt da kaum Zweifel.

    Auch ist nicht die Frage, warum das angestrebt wird, denn rationale Gründe sind eigentlich nicht zu finden.

    Die Fragen sind eher: Funktioniert es? Oder stürzt es ein wie ein Kartenhaus?

    Dazu lohnt es sich, die Frage nach den Zielen zu stellen. Hier aber zunächst mal mit den Grundannahmen:

    1. Sichere Stromversorgung
    2. Bezahlbare und konkurrenzfähige Kosten
    3. Geringe Umweltbelastung / Nachhaltigkeit

    Und in allen Punkten versagt die Energiewende kläglich. Im Besonderen, da vor allem die Argumentation auf 3. abzielt, wobei suggeriert wird, dass 1. und 2. untergeordnet sei. Nur reduziert die Energiewende zum Einen nicht die Umweltbelastung, sondern wirkt kontraproduktiv. Zum Anderen ist sie auch nicht nachhaltig, denn dadurch, dass eigentlich nichts substituiert wird, trägt es auch nicht zu einer Zukunftsorientierung bei.

    Im Sinne der Energiewende sollen doch die konventionellen Stromproduzenten umstrukturieren um ihre Kosten zu decken, EON ist doch schon auf dem Wege dahin.

    Der Börsenkurs, bzw, die langfristige Entwicklung beantwortet die Frage. Es ist eine unlösbare Aufgabe. Und das eine Mission Impossible doch zu schaffen ist, gibt es nur im Film oder im Märchen. Zum Erwachsenwerden gehört aber dazu, dass man nicht mehr im Takka-Tukka-Land lebt, sondern die böse Realität zur Kenntnis nimmt. Auch für EON gibt es keinen Pfad, der irgend eine begründete Hoffnung verspricht.

    Der niedrige Börsenpreis reflektiert sehr wohl Kosten bei der Herstellung von Strom, nämlich die Herstellung von EE Strom ohne, oder sehr wenig Grenzkosten.

    Das wäre ein Ansatz der Marktlehre, die hier aber nicht zutreffend ist. Denn der ideale Markt ist von vielen Annahmen abhängig, wie z.B. stabile Rahmenbedingungen, Transparenz, hohe Anpassungsgeschwindigkeit uvm.

    Dies trifft für die Strommärkte nicht zu. Denn die Auflagen seitens des Gesetzgebers, die bereits existieren, verpflichten die Betreiber, nicht nach rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu entscheiden. Sie können unrentable Werke nicht einfach schließen, sondern müssen mit langem Vorlauf eine Stilllegung beantragen. Auch bleibt der Rahmen unternehmerischer Entscheidungen sehr eng. Mit Marktwirtschaft hat das nur noch sehr wenig zu tun.

    Würde ein liberaler Markt bestehen, dürfte es keine Subventionierung von Produktionsarten geben, die verlässlich Rahmenbedingung auf Amortisationszeiträume festgelegt sein, und vieles mehr. Das unternehmerische Risiko bleibt dann immer noch sehr hoch.

    Nun kann man ja argumentieren, dass die Marktwirtschaft zu recht hier ausgehebelt wird. Nur kann man dann nicht sogleich das wieder vergessen und so tun, als hätten wir doch die Marktwirtschaft.

    Dass da bei der Einführung „zusätzliche“ Kosten anfallen, die mit der Herstellung selbst nichts zu tun haben, steht auf einem anderen Blatt, und wird auch an anderer Stelle verrechnet.

    Das ist ein normales Verfahren in der Investitionsrechnung. Man diskontiert und errechnet Gegenwartswerte uvm. Sonst könnte man gar keine Investition in irgend eine Anlage setzen. Am Ende wird man dies aber doch auf Stückkosten umrechnen können. Auch Aufwendungen für F&E, Marketing etc. kann man als Investitionen auffassen.

    Das rechtfertigt keine Subventionswirtschaft.

    Wenn nun dieser EE Strom mit weitaus weniger Grenzkosten als der Konventionelle , die Börsenpreise senkt, muss diese „Einsparung“ auf dem Wege zur Energiewende mit den „zusätzlichen“ Kosten für EE Strom verrechnet werden, und nicht um alte Strukturen zu erhalten.

    Das ist ein völlig falsches Verständnis von Grenzkosten. Grenzkostenbetrachtungen lassen sich bei WKA und PV nicht durchführen, denn die Anlagen werden stets mit dem maximal möglichen betrieben. Man kann die Menge des produzierten Stroms nicht erhöhen. Darum ist das relevante Maß die Stückkosten.

    Alte Kufmansregel: Wenn man am Stück Verlust macht, muss es die Menge bringen!

    Eine Milchmädchenrechnung ist das somit nur für diejenigen, die die alten Strukturen erhalten wollen.

    Dieses Ziel tauchte bei meiner Betrachtung nicht auf. Was interessieren mich Strukturen, wenn sie nicht den Zielen dienen? Wenn aber die Ziel mit den bestehenden Strukturen am besten erreicht werden, gibt es keinen Grund, etwas umzustrukturieren.

    Wie gesagt, EON ist schon auf dem Wege dahin und andere werden folgen.

    Ich fürchte EON ist auf dem Weg in die Insolvenz, und ich fürchte auch, dass andere dahin folgen.

    Falls Sie das völlig anders sehen, hindert sie niemand daran, Wertpapiere zu kaufen.

  88. @Hanz Diehl: Wie oft muss man es noch erklären. Durch den Merit-Order-Effekt entstehen keine volkswirtschaftlichen Kosteneinsparungen. Der Effekt ist lediglich, dass Großabnehmern von elektrischer Energie weniger zahlen müssen und die Energieunternehmen entsprechend höhere Verluste machen. Da beide Teil der Volkswirtschaft sind ändert sich für diese gar nichts. Volkswirtschaftliche Kosteneinsparungen hätte man nur dann wenn durch den Einsatz von erneuerbaren Energien Arbeits- und Kapitalkapazitäten frei würden, die man an andere Stelle nutzen könnte. Aber das Gegenteil ist der Fall: Wir müssen mehr Ressourcen in den Energiesektor allokieren um gleiche oder sogar schlechtere Leistungen zu erhalten.
    Verschwindend geringe Grenzkosten bedeutet nicht, dass erneuerbare Energien günstigere Erzeugungskosten haben. Die Abschreibungen wiegen das mehr als wieder auf.

  89. @Diehl
    Wechsel mal die Platte, die laufende hat einen Sprung !

    Kann man dem Nervtöter nicht mal den Saft abdrehen ?!?

  90. Martin Landvoigt sagt #87
    Nur nicht zielführend zu dem was politisch angestrebt wird, nämlich die Energiewende.

    Richtig. Die Frage ist hier auch nicht, ob die Enegiewende angestrebt wird. Das ist wohl offensichtlich. Alle etablierten Parteien und die Masse der Medien lässt da kaum Zweifel.
    Auch ist nicht die Frage, warum das angestrebt wird, denn rationale Gründe sind eigentlich nicht zu finden.
    Die Fragen sind eher: Funktioniert es? Oder stürzt es ein wie ein Kartenhaus?
    Dazu lohnt es sich, die Frage nach den Zielen zu stellen. Hier aber zunächst mal mit den Grundannahmen:

    @ Martin Landvoigt
    Vor diesem, Ihrem ideologischen Hintergrund, ist eine zielführende Diskussion auf dem Wege zur mehrheitlich angestrebten Energiewende nicht möglich.
    Die Rekordumlage betreffend – dem Thema hier – ändert das aber nichts an der Tatsache, die im folgenden Video deutlich gemacht werden.

    https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI

    MfG Hans Diehl

  91. Robert Michei sagt in # 88

    @ Robert Michel
    Schauen Sie sich mal die folgende Untersuchung an, was wäre ohne die Erneuerbaren.

    http://www.evt.cbi.uni-erlangen.de/files/aktuelles/FAU-Diskussionspapier_-_Deutschland_ohne_Erneuerbare_Energien__-_Januar_2015.pdf

    http://www.energiewende-erlangen.de/wp-content/uploads/2014/12/Was-kosten-die-Erneuerbaren-tats%C3%A4chlich_Prof_J%C3%BCrgen_Karl_FAU_Part_1.pdf

    MfG Hans Diehl

  92. @Diel #91

    Sie sind gar nicht auf den Einwand eingegangen. In dem Papier geht es um Handelspreise, dabei hat Robert Michel doch klargemacht dass das wurscht ist. Repeat after me:

    Preise sind volkswirtschaftlich irrelevant.

    Deswegen sind Strombörse, Merit-Order & pipapo kein Argument.

    Relevant sind Produktionskosten.

    Deswegen müssen wir Stromgestehungskosten vergleichen, dann können wir Aussagen machen.

  93. @ Hans Diehl #91

    Wollen Sie schon wieder das Erlanger Konzeptpapier bemühen, wonach die „Erneuerbaren“ eigentlich sogar preissenkend wirken würden? Die Untersuchung ist, mit Verlaub, Bullshit. Wir haben das an anderer Stelle (
    Haben „Erneuerbare Energien“ uns vor einem Strompreis-Schock bewahrt?
    ) bereits ausführlich besprochen und diskutiert. Sie im übrigen auch. Aber das scheinen Sie alles wieder vergessen zu haben, ist ja auch schon 6 Monate her…

    Den „preissenkenden“ Effekt von Erneuerbaren sehen Sie auch gut in der folgenden Grafik. Je mehr EE-Strom, umso höher der Strompreis:

  94. auch hier wird diese ganze EE Sache inkl. Kosten wissenschaftlich und kritisch aufgearbeitet:

    http://scienceofdoom.com/2015/10/07/renewables-xiii-one-of-winds-hidden-costs/

    Beim Durcharbeiten stellt sich bald heraus, dass alles nicht so einfach und so doll ist, wie es die EE Verfechter gerne hätten…

  95. Rudolf Kipp sagt # 93
    @ Hans Diehl #91
    Wollen Sie schon wieder das Erlanger Konzeptpapier bemühen, wonach die „Erneuerbaren“ eigentlich sogar preissenkend wirken würden? Die Untersuchung ist, mit Verlaub, Bullshit. Wir haben das an anderer Stelle (
    Haben „Erneuerbare Energien“ uns vor einem Strompreis-Schock bewahrt?) bereits ausführlich besprochen und diskutiert. Sie im übrigen auch. Aber das scheinen Sie alles wieder vergessen zu haben, ist ja auch schon 6 Monate her…

    @ Rudolf Kipp
    Nein das habe ich nicht vergessen, weil es die Realität ist.
    Wenn man den Begriff Bullshit bemühen muss, zeugt das eher von Hilflosigkeit, als von einer argumentativen Diskussion.
    Zur Erinnerung, als die ersten AKW abgeschaltet wurden sollten die Börsenpreise explodieren, was ist passiert ?????
    Das ist der latente Teil des Merit Order Effekt den die EE auslösen. An der Realität werden Sie auch mit Bullshit nicht vor bei kommen.
    Schauen Sie sich mal die folgende Untersuchung an, die kommt aus einer ganz anderen Ecke, mit den gleichen Erkenntnissen.
    Fukushima und die Folgen für Europa. Ab Seite 4
    .
    http://ftp.zew.de/pub/zew-docs/zn/zn1014.pdf

    MfG Hans Diehl

  96. @Hans Diehl

    Richtig. Die Frage ist hier auch nicht, ob die Enegiewende angestrebt wird. Das ist wohl offensichtlich. Alle etablierten Parteien und die Masse der Medien lässt da kaum Zweifel.
    Auch ist nicht die Frage, warum das angestrebt wird, denn rationale Gründe sind eigentlich nicht zu finden.
    Die Fragen sind eher: Funktioniert es? Oder stürzt es ein wie ein Kartenhaus?
    Dazu lohnt es sich, die Frage nach den Zielen zu stellen. Hier aber zunächst mal mit den Grundannahmen:

    Vor diesem, Ihrem ideologischen Hintergrund, ist eine zielführende Diskussion auf dem Wege zur mehrheitlich angestrebten Energiewende nicht möglich.

    Zwei Punkte:

    1. Ich habe zwar eine dezidierte Meinung, dies aber ausdrücklich nicht mit Ideologie begründet. Auch ihr Zitat gibt keinen Hinweis darauf. Allerdings ist es nicht unüblich, den Mangel eigener Argumente mit einem erfundenen Ideologievorwurf an den Meinungsgegener zu verschleiern.

    2. Sie verweisen auf eine mehrheitlich angestrebten Energiewende. Das verrät einen erheblichen Diskursdefizit. Denn die Existenz von Mehrheiten ist kein Argument. Wir wissen, dass Mehrheiten oftmals ducht frgwürdige Meinungsmache, kulturelle Hegemonie-Methoden und emotionalität zusammen kommen. Ich habe auch nicht behauptet, dass diese ‚Mehrheit‘ nicht existieren würde. Allerdings ist inhaltlich rein gar nichts gesagt, wenn man auf Mehrheiten verweist und damit einen Mangel an Argumenten offenbart.

  97. Also Diehl, sie unterstützen jetzt die Aussage:
    „Atomausstieg treibt Strompreise in die Höhe“

    Ich bin jetzt verwirrt.

  98. @Diehl

    Die EE-Schwemme an der Strombörse hat dazu geführt, dass der Handelspreis von Strom von 5 Cent auf 3 Cent pro kWh gesunken ist. Dadurch hat sich die EEG-Umlage weiter erhöht. Die konventionellen Kraftwerksbetreiber erziehen mit konventionellen Strom zudem immer weniger Erlös. Konventionelle Kraftswerksbetreiber gehen in Deutschland Pleite auch in Holland, wohin der EE-Überschussstrom billigst exportiert wird. Die Stromhändler freuen sich hingegen über den billigen Strom, den sie billig einkaufen können und wieder teuer verkaufen. Das haben Sie Herr Diehl richtig erkannt. Viele Stromproduzenten werden daher zu Stromhändlern und produzieren selbst keinen Strom mehr. Das hat zur Folge, wenn Kraftwerksabschaltungen nicht staatlich verboten werden, dass irgendwann kein konventioneller Strom in Deutschland mehr produziert wird. Und ohne konventionelle Stromproduktion kommt auch der Stromhandel zum Erliegen und das deutsche Stromnetz.

    Genau das propagieren Sie Herr Diehl.

    Ich glaube das haben Sie aber selbst noch nicht realisiert.

  99. Sie verweisen auf eine mehrheitlich angestrebten Energiewende.

    Wir erinnern uns. Der Nationalsozialismus 33-45 und der Sozialismus in der DDR waren auch sog. Mehrheitsentscheidungen. Sagt also über die Richtigkeit des Vorhabens nichts aus.

  100. So lese ich das auch. Das ist’s, was mich verwirrt.

  101. @95 Diehl

    Welche Kraftwerke haben denn die abgeschalteten AKW ersetzt?

  102. @ Hans Diehl #95

    Wenn Sie meine Wortwahl stört und Sie davon abhält sich inhaltlich mit der verlinkten Diskussion auseinanderzusetzten, schön. Man kann dabei allerdings auch den Eindruck gewinnen dass Sie nach einem Strohhalm gesucht haben, um genau dieser Diskussion aus dem Weg zu gehen.

    Schauen Sie sich mal die folgende Untersuchung an

    Und? Dass die plötzliche Abschaltung von 6,3 Gigawatt an kostengünstiger Erzeugungsleistung einen Einfluss auf den Markt hat, ist wohl kaum verwunderlich. Der Anstieg nach Fukushima lag laut der Untersuchung bei 0,33 Cent pro kWh. Ich frage mich allerdings, was Sie damit zeigen wollen. Sie scheinen anzunehmen, dass dadurch irgendeine Ihrer Aussagen gestützt würde. Ich rätsele gerade noch, welche das sein könnte.

  103. @Diehl

    PS

    Ein Produzent, der mit seinem Produkt keinen Gewinn mehr erwirtschaften kann, macht den Laden irgendwann dicht. (Konventionelle Kraftwerksbetreiber).

    Ein Produzent, der nicht wirtschaftlich produzieren kann, aber Zuwendungen vom Staat erhält (EEG-Umlage), damit er sich auf den Markt halten kann, den trifft das nicht. (EE-Betreiber).

    So war das übrigens auch in der DDR und wir wissen, wo das geendet ist.

    Es wurden zu überteuerten Herstellungskosten Waren produziert, die kein Mensch brauchte und wollte. Das System brauch daraufhin irgendwann zusammen.

  104. @Diehl

    PPS

    Hat man die Wahl zwischen Strom aus Konventionellen, die mich jederzeit bedarfsgerecht mit Strom versorgen können und Strom aus EE die bei Dunkelflaute (in der Nacht und bei Flaute) kein Strom liefern, welches Produkt wähle ich dann?

    Also, die EE können sich nur auf den Markt halten Dank EEG-Förderung und den Konventionellen, die bei Dunkelflaute einspringen und uns bedarfsgerecht mit Strom versorgen können.

  105. Martin Landvoigt sagt # 96

    2. Sie verweisen auf eine mehrheitlich angestrebten Energiewende. Das verrät einen erheblichen Diskursdefizit. Denn die Existenz von Mehrheiten ist kein Argument. Wir wissen, dass Mehrheiten oftmals ducht frgwürdige Meinungsmache, kulturelle Hegemonie-Methoden und emotionalität zusammen kommen. Ich habe auch nicht behauptet, dass diese ‚Mehrheit‘ nicht existieren würde. Allerdings ist inhaltlich rein gar nichts gesagt, wenn man auf Mehrheiten verweist und damit einen Mangel an Argumenten offenbart.

    @ Martin Landvoigt
    Das mit den Mehrheiten mag ja Ihre Ansicht sein, ändert aber nichts daran, dass die „Rekordumlage“ um die es hier geht, auf diesem mehrheitlich beschlossenen System basiert. Da muss es doch noch erlaubt sein diese Rekordumlage ins rechte Licht zu rücken, und ungerechtfertigter Kritik zu begegnen.

    Ich hatte mal bei EIKE eine faire Diskussion mit einem gewissen Ferdinand Peters.

    Der hat folgendes geschrieben

    Zitat: Ferdinand Peters sagt:
    Abgesehen davon, dass sogenannte „Erneuerbare Energien“ keine Zukunft haben, werden Sie in diesem bösen Spiel nur als Mittel zum Zweck benutzt.

    Für diese Aussage ich diesem Herrn meinen Respekt und Dank bekunden, dieser Beitrag wurde dann bei EIKE leider nicht gebracht. Passte wohl nicht ins Diskussions Konzept.

    MfG Hans Diehl

  106. @Diehl

    Die Diskussion endet immer mit Ihnen bei:

    ändert aber nichts daran, dass die „Rekordumlage“ um die es hier geht, auf diesem mehrheitlich beschlossenen System basiert.

    Ich sagte ja bereits: Wir erinnern uns. Der Nationalsozialismus 33-45 und der Sozialismus in der DDR waren auch sog. Mehrheitsentscheidungen. Sagt also über die Richtigkeit des Vorhabens nichts aus. Ganz im Gegenteil, Mehrheitsentscheidungen waren oft Irrwege. Mit rechten Licht hat das gar nichts zu tun.

    Herr Diehl, Sie verweigern sich den Fakten und folgen einer Ideologie, die nur auf einen mehrheitlichen Beschluss basiert. Das taugt aber nicht als Argument und als Rechtfertigung.

  107. @Hans Diehl
    Kein Investor wird unter diesen marktfeindlichen Rahmenbedingungen der Politik = EEG mehr in unsere Stromversorgung investieren. Zum Schluss wird der Staat dies über eine 100% Subvention abdecken. Diese Abdeckung wird aber nicht von Bestand sein, weil Subventionen nicht Marktkonform sind und damit keinen Mehrwert für eine Gesellschaft schaffen. Subventionen sind die Abgaben und Steuern von uns Bürgern und zum Schluss noch die Rücklagen des Staates in Form von Wertpapieren und Gold. Irgendwann wird dies alles aufgebraucht sein und unsere Volkswirtschaft = Gesellschaft wird dann nichts mehr außer Mangel, Armut und Schulden in den Händen tragen.

    Der Markt -also wir als Gesellschaft- entscheiden, wann und wie eine Energiewende kommt und kein politisches und damit marktfeindliches EEG Subventionsgesetz.

  108. Hallo,
    zur Diskussion passt folgende Meldung:
    http://www.topagrar.com/news/Energie-Energienews-2536601.html

    Zitat: „Im Jahr 2021 könnte die Stromproduktion aus Biomasse schlagartig einbrechen. Denn zu dem Zeitpunkt erhalten die ersten Holzkraftwerke, Holzvergasungs- und Biogasanlagen keine Förderung mehr aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG)….Die Kraftwerke stehen vermutlich ab 2021 dauerhaft still….

    Bei Solarenergie passiert wohl das gleiche in „grün“.

    Viele Grüsse

  109. zurück ins Mittelalter.

    Windkraft und auch PV ist doch schon seit vielen Dekaden zumindest technisch realisierbar.

    Wenn das Glump halbwegs eine Chance gegen Fossil und Kernkraft gehabt hätte, wäre längst alles voll damit.

    Wegen dem Vorwand Klimaschutz und reflexartigen Panik alleine vor dem Wort Strahlung bewegen wir uns nun (hoffentlich vorübergehend) zurück Richtung dunkles Mittelalter.

    Übrigens: heute ist der Tag, welcher bei Zurück in die Zukunft im Delorian eingetippt wurde….:-)

  110. Michael Krüger sagt # 106
    @Diehl
    Die Diskussion endet immer mit Ihnen bei:
    ändert aber nichts daran, dass die „Rekordumlage“ um die es hier geht, auf diesem mehrheitlich beschlossenen System basiert.

    @Michael Krüger
    Ja die Rekord Umlage ist doch das Thema Ihres Artikels, oder ????
    Da geht es nicht um Nationalsozialismus oder sonst was wäre wenn, sondern um die Rekordumlage.
    Und wie die zu Stande kommt habe ich doch schon X-mal gepostet.
    Auf dieses Paradoxon mit belastbaren Zahlen geht ja leider niemand ein hier.
    Schon in Ihrem Artikel oben wird eine Grafik veröffentlicht, die lediglich das Ansteigen der Umlage zeigt. Das Wesentliche, nämlich das Verhältnis zu den EE Vergütungen wird, peinlichst unterschlagen wie bei allen EEG Kritikern.
    Fakt ist ab 2010 haben sich die EE Vergütungen „nur“ verdoppelt, während die Umlage sich verfünffacht hat.
    Zur Erinnerung: https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI

    MfG Hans Diehl

  111. @Hans Diehl

    Rekordumlage.
    Und wie die zu Stande kommt habe ich doch schon X-mal gepostet.
    Auf dieses Paradoxon mit belastbaren Zahlen geht ja leider niemand ein hier.

    Sie verweisen m.E. auf einen völlig unwesentlichen Fakt. Wichtig ist tatsächlich nicht, was ausgezahlt wird, sondern was der Bürger zu bezahlen hat.

    Ob sich ein Anlagenbetreiber oder der Verkäufer aufgrund der Umlage, die wir zwangsweise entrichten müssen, eine goldene Nase verdient, oder ob das Geschäft für ihn zum Verlsutgeschäft wird, ist skundär. Zumindest für die Stramverbraucher. Falls Sie selbst eine Anlage betreiben, haben sie sicher andere Prioritäten.

    Das aber ändert nichts an den volkswirtschaftlichen Kosten, wobei die EEG-Umlage eigentlich nur die Spitze des Eisbergs ist. Die weiteren Umlagen wachsen klammheimlich mit an. Vor allem über die Netzentgelte werden Infrastrukturmaßnahmen finanziert, die es ohne Energiewende gar nicht gäbe. Auch sind die Wertverlust der konventionellen Kraftwerke sowohl hinsichtlich deren Billanzierung, als auch hinsichtlich der Erträge hier noch gar nicht eingerechnet. Und dahinter dürften sich weitere Milliarden verbergen, die auf das volkswirtschaftliche Konto der Energiewende gehen.

    Im Grunde handelt es sich vor allem um Geldvernichtung und desssen Verschleierung. Das es einige Nutznießer und Sonnenkönige gibt, mag da besonders bitter aufstoßen, da man den Verdacht nicht los wird, dass diese eben nicht zuletzt wegen des privaten Nutzens wegen die Gemeinschaft in massive Verluste geführt haben.

    Das Wesentliche, nämlich das Verhältnis zu den EE Vergütungen wird, peinlichst unterschlagen wie bei allen EEG Kritikern.

    Jetzt müssen Sie nur noch erklären, warum sie das für wesentlich halten.

  112. Martin Landvoig sagt # 111
    Das Wesentliche, nämlich das Verhältnis zu den EE Vergütungen wird, peinlichst unterschlagen wie bei allen EEG Kritikern.
    Jetzt müssen Sie nur noch erklären, warum sie das für wesentlich halten.

    @ Martin Landvoigt

    Ganz eifach, weil die Mehrkosten die bei den Versorgern anfallen, wegen der EE Vergütungen die sie zahlen müssen, die Umlage darstellen soll. So stand es schon 1992 im Stromeinspeisegesetz.

    MfG

  113. @Hans Diehl: Ihre Präsentationen gehen nicht auf mein Argument ein, dass der Merit-Order-Effekt keine volkswirtschaftlich Kosteneinsparung darstellt, sondern nur Einkommen zwischen Energieerzeuger und Stromhändler umverteilt. In den Präsentationen wird das immer umgangen, in dem man von Kosten für den Verbraucher spricht. Der Verbraucher macht aber nicht die Volkswirtschaft als Ganzen aus.

    Zudem:
    Die Präsentation von Prof. Jürgen Karl steckt voller Halbwahrheiten und ist offensichtlich mehr als Polemik denn als ernsthafter Diskussionsbeitrag gemeint. Zum Beispiel ist die Rechnung wieviel es gekostet hätte, die Kapazitätslücke mit Gaskraftwerken zu schließen, unseriös. Gaskraftwerke haben gar nicht den Zweck günstig Energie zu produzieren, sondern günstig Spitzenlastkapazitäten bereit zu stellen und der Energiemix der sich tatsächlich eingestellt hätte wäre deutlich günstiger gekommen.
    Wenn man mal die ganze Polemik ignoriert bleibt die Kernthese, dass ohne EEG die Erzeugungskapazitäten für elektrische Energie soweit gesunken wären, dass der Börsenpreis weiter gestiegen wäre. Die Ursache für das Sinken der Erzeugungskapazitäten soll die Liberalisierung der Energiemärkte gewesen sein. Warum die Liberalisierung diesen Effekt gehabt haben soll, verschweigt uns Prof. Karl.
    Natürlich sind es die Preise, die die Energieerzeuger erzielen können, die deren Investitionsverhalten bestimmt. Wenn wegen der Liberalisierung die Preise soweit sinken, dass Neuinvestitionen unwirtschaftlich werden, sind Sinkende Kapazität und daraufhin sich stabilisierende Preise genau der Mechanismus durch den das Gleichgewicht wiederhergestellt wird. Die Steigenden Börsenpreise hätten also genau das verhindert, was Prof. Karl bemängelt: Dass die Erzeugungskapazitäten immer weiter sinken. Durch die Erneuerbaren Energie werden die Strompreise nun weiter gedrückt, was es dauerhaft unrentabel macht in konventionelle Kraftwerke zu investieren. Dass die Erzeugungskapazitäten immer weiter sinken, ist also den Erneuerbaren Energien anzulasten und nicht wie behauptet der Liberalisierung des Strommarktes und das ist genau auch der Punkt aus dem die Energiewende über kurz oder lang Scheitern wird.

  114. @Micha
    Kleiner Tip……bau mal die neuste Statistik der Wirtschaftsministeriums in Deinen Artikel mit ein.

    https://www.erneuerbare-energien.de/EE/Redaktion/DE/Downloads/eeg-in-zahlen-pdf.pdf?__blob=publicationFile&v=6

    Interessantes Zahlenwerk…….und dat vom 15.10.2015……also noch druckfrisch…….und nich so´n Müll, wie uns die knarrende Diehle immer um die Ohren haut.
    Tja…..und wenn man dann noch in der Lage ist dieses Dokument zu lesen und zu verstehen, erklären sich auch die explodierenden Umlagekosten ganz leicht.
    Ick will aber nich vorsagen……..mal gucken ob die olle Diele es selber raus kriegt.

    Duck und wech
    H.E.

  115. Robert Michel sagt # 113

    @Hans Diehl: Ihre Präsentationen gehen nicht auf mein Argument ein, dass der Merit-Order-Effekt keine
    volkswirtschaftlich Kosteneinsparung darstellt

    @ Da haben Sie Recht,das ist auch nicht mein Thema.

    Robert Michel sagt.
    , sondern nur Einkommen zwischen Energieerzeuger und Stromhändler umverteilt.

    @Robert Michel
    Vollkommene Übereinstimmung

    Robert Michel sagt.

    In den Präsentationen wird das immer umgangen, in dem man von Kosten für den Verbraucher spricht.

    @Robert Michel
    Kosten für den nicht privilegierten Verbraucher sind es sehr wohl. Denn seit 2010 gilt, je niedriger der Börsenpreis — wegen dem Merit Order Effekt – desto höher für den Verbraucher die Umlage. Mit anderen Worten wenn der Stromhandel mit den niedrigen Börsenpreisen Geschäfte macht, geht das auf Kosten der Verbraucher. Zumindest auf den Teil der Verbraucher, die nicht zu den Versorgen wechseln die die niedrigen Preise weiter geben.

    MfG Hans Diehl

  116. @Heinz Eng
    Danke für den Link

    Interessantes Zahlenwerk…….und dat vom 15.10.2015……also noch druckfrisch

    Wenn ich nicht so hart gesotten wäre, würde ich glatt in Schnappatmung verfallen.

    Besonders krass sind die frischen Zahlen für 2015:
    EEG insgesamt: 27,251 Mrd.€ in 2015 , aber zum Glück wird die 30 Mrd. Marke in 2016 noch nicht geknackt.
    EEG Differenzkosten (volkswirtschaftlicher Verlust) 2015 : 21,066 Mrd. €

    Und die Kosten für die kWh / EEG-Durchschnittsvergütung: 17 ct Und dann beschweren sich hier noch manche über die Kosten von Hinkley Point C

  117. Martin Landvoigt sagt # 116

    Besonders krass sind die frischen Zahlen für 2015:
    EEG insgesamt: 27,251 Mrd.€ in 2015 , aber zum Glück wird die 30 Mrd. Marke in 2016 noch nicht geknackt.
    EEG Differenzkosten (volkswirtschaftlicher Verlust) 2015 : 21,066 Mrd. €

    @Martin Landvoigt
    Lassen Sie sich nicht von den Zahlen berauschen, die sind nämlich wiedr nur die halbe Wahrheit, für eine faire Betrachtung
    Ist auch nicht verwunderlich, wenn Sie sich die Quellen anschauen.

    Wenn Sie da ab 2010 jeweils den Merit Order Effekt abziehen, sehen die weit aus freundlicher aus.

    Zur Erinnerung,
    Zitat:
    Die Stromverbraucher insgesamt sehen sich 2013 durch die EEG-Umlage einer Belastung von rund 16 Mrd. € ausgesetzt. Durch den Merit-Order-Effekt hatte sich 2013 auf dem Großhandelsmarkt eine Preissenkung im Wert von 3,3 Mrd. € ergeben.3 Sofern solche Preissenkungen vollständig an die Stromverbraucher durchgereicht werden, stünden ihren Belastungen durch die EEG-Umlage Entlastungen in einer Größenordnung von über 0,6 Ct/kWh gegenüber. Zitat Ende

    Von den 27 Milliarden gehen weit mehr als die Hälfte, Gewinn bringend im Stromhandel unter.

    Der Robert Michel wird verstehen was ich sagen will.

    MfG Hans Diehl

  118. in Usbekistan ua. lassen die Menschen ihren Gasherd durchgehend brennen. Warum?
    Weil Gas gratis ist und Zündhölzer nicht! Kein Scherz. Viele Menschen dort sind sehr arm und sie sparen sich so ein wenig Geld. Unglaublich aber wahr und dann die Deutsche EE Fantasie, global bringt das gar nichts.

  119. @Martin
    Oh man, wie mich das Diehl-Murmeltier anödet…dat glaubste garnich…..Zahlen sind nur die halbe Wahrheit…..solange man anständig seinen Namen tanzen kann……fast so dämlich wie Mutti, die konkrete Zahlen ja auch nicht wissen will.

    Du liegst schon ganz richtig……aber versteifst Dich zu sehr auf Einzelheiten….um die wahre Wahrheit hinter den Zahlen zu entdecken.
    Ich nehm mal das Jahr 2010 als Vergleich zu 2015….macht die Sache einfacher.
    Der Letztverbrauch an Strom sank von 488 TWh auf 460 TWh.
    Die EE-Strommenge stieg im gleichen Zeitraum von 82 TWh auf 160 TWh.
    Der prozentuale Anstieg des EE-Stroms am Letztverbrauch stieg von 16,8% auf 34,8%.

    Während der Verbrauch der privilegierten Letzverbraucher von 80,6 TWh auf 110,3 TWh anstieg…..
    Sank der Anteil der Nichtprivilegierten Letzverbraucher von 407 TWh auf 353 TWh.

    Fazit, bei abnehmenden Endstromverbauch verdoppelt sich der Anteil der eingespeisten Sinnlosströmlinge…..während immer mehr privilegierte Endverbraucher um die Umlage drumherum kommen, muss eine immer geringer werdende Anzahl an nichtprivilegierte Letztverbraucher die EE-Umlage unter sich aufteilen….also überproportional die Energiewende mit bezahlen.
    Da aber 99,9995 % der Deutschen die Energiewende so geil finden….bezahlen se zurecht den Irrsinn aus eigener Tasche.
    Wenn dann auch noch die Lieferkette unnötig personell aufgebläht wird, isses kein Wunder……das der ganze Müll immer teurer wird, denn daß mehr an Mitarbeitern will ja auch bezahlt werden.

    Davon ganz ab…..steigen die Netzkosten….und wenn der smarte Schwachsinn erstmal so richtig los geht, rollt die nächste Kostenlawine auf den Stromkunden zu…..von zukünftigen Speichern und deren Kosten will ick garnich erst reden.
    Wie Peter in seinen Artikel ganz richtig bemerkt hat……muss der Strom immer teurer werden, denn dat steht schon heut in Stein gemeißelt, das es so kommen wird…..es sei denn, wir machen endlich einen Cut und beenden den Schwachsinn.
    MfG
    Energie-Ossi

  120. @Heinz

    Danke für das Zahlenwerk. Das hatte ich auch schon gefunden.

    @Diehl

    Von den 27 Milliarden gehen weit mehr als die Hälfte, Gewinn bringend im Stromhandel unter.

    Herr Diehl, Sie als „Sonnenkönig“ und Familie, die mehrfach ausgezeichnet Solaranwendungen vertreibt sollten doch rechnen können?

    Gemäß Bundesministerium für Wirtschaft und Energie soll die durchschnittliche EEG-Vergütung für 2015 17 Cent pro kWh betragen.

    Und die Produktion von EEG-Strom bei 160 Mrd. kWh liegen.

    Macht:17 Cent EEG-Vergütung x 160 Mrd. kWh = 27,2 Mrd, € EEG-Umlage, ohne Einnahmen an Strombörse.

    Macht: (17 Cent EEG-Vergütung -- 3 Cent Einnahmen Strombörse) x 160 Mrd. kWh = 22,4 Mrd. € EEG-Umlage, zu zahlen durch Stromkunden.

  121. Heinz Eng #119

    Ist ja alles richtig was Sie sagen.
    Ändert aber nchts an der folgenden Tatsache.

    Zitat:
    Durch den Merit-Order-Effekt hatte sich 2013 auf dem Großhandelsmarkt eine Preissenkung im Wert von 3,3 Mrd. € ergeben.3 Sofern solche Preissenkungen vollständig an die Stromverbraucher durchgereicht werden, stünden ihren
    Entlastungen in einer Größenordnung von über 0,6 Ct/kWh gegenüber. Zitat Ende

    Die etwa 3 Milliarden pro Jahr, stecken ab 2010 aber auch in den 27 Milliarden.

    Ich sage ja nicht dass die gesamte Umlage ( 27 Milliarden ) kompensiert würde, aber ein großer Teil..

    Die Wahrheit schmerzt natürlich für jemand von der konventionellen Stromwirtschaft besonders.

    MfG Hans Diehl.

  122. @Diehl

    3 Mrd. von fast 30 Mrd. € EEG-Umlage sind nur ca. 10% und nicht die Hälfte. Der Großteil der EEG-Umlage geht an die EE-Anlagenbetreiber/ Hersteller und nicht an die Stromhändler.

    Also an Leute wie Sie, Herr Diehl. Auch ohne Börsenpflicht.

  123. Michael Krüger sagt # 122
    @Diehl
    3 Mrd. von fast 30 Mrd. € EEG-Umlage sind nur ca. 10% und nicht die Hälfte. Der Großteil der EEG-Umlage geht an die EE-Anlagenbetreiber/ Hersteller und nicht an die Stromhändler.
    Also an Leute wie Sie, Herr Diehl. Auch ohne Börsenpflicht.

    @ Herr Krüger
    Haben Sie immer noch nicht verstanden ????
    Die 3,3 Milliarden oder 0,6 Cent/Kwh wurden alleine in 1013 ermittelt.
    Nehmen Sie die ab 2010 mal 6 dann kommen Sie hin.

    MfG Hans Diehl

  124. @Diehl

    Seit 2013 zahlen die Deutschen Jahr für Jahr alleine bis/ über 20 Milliarden Euro an EEG-Umlage für den Ausbau der Erneuerbaren Energien.

    Macht für 2013-2015 Über 65 Mrd. € EEG-Umlage. Dem gegenüber stehen dann Ihre 3,3 Mrd. x 3 = 10 Mrd. €.

    Der Großteil der EEG-Umlage geht also an die EE-Anlagenbetreiber/ Hersteller und nicht an die Stromhändler. Auch ohne Börsenpflicht.

    Sie machen eine Mücke zum Elefanten und übersehen den eigentlichen Elefanten. Da liegt Ihr Problem. Aber anscheinend wollen Sie den Elefanten aus Prinzip nicht sehen, da sonst Ihr Weltbild in sich zusammenbrechen würde. Richtig?

  125. @ Michael Krüger

    Ihre Rechnung ist doch Peanuts:

    Alleine die kostenlose Zuteilung von Emissionszertifikaten an die EVU’s entspricht einer jährlichen staatlichen Subvention in Höhe von 13 Milliarden Euro!

    Den EEG-Ausgaben steht eine gleichzeitige erhebliche Senkung externer Kosten fossilatomarer Kraftwerke entgegen! Zusätzlich wird ein hoher gesamtwirtschaftlicher Nutzen erzielt. In einer Studie für das Bundesumweltministerium
    beziffern die zwölf im Forschungsverbund Erneuerbare Energien (FVEE) organisierten
    Forschungsinstitute die Einsparung der Energiewende gegenüber einer Weiterführung der
    fossilen Energieversorgung auf 570 Milliarden Euro bis 2050. Bereits im Jahr 2010 war etwa jeder 100. Arbeitsplatz in
    Deutschland von den erneuerbaren Energien abhängig. Bis zum Jahr 2030 lässt sich die Bruttobeschäftigung durch erneuerbare Energien in einer Größenordnung von 500.000 bis 600.000 Personen abschätzen.

  126. Michael Krüger sagt # 124

    Macht für 2013-2015 Über 65 Mrd. € EEG-Umlage. Dem gegenüber stehen dann Ihre 3,3 Mrd. x 3 = 10 Mrd. €.

    @ Herr Krüger
    Sie haben es immer noch nicht verstanden.

    Wenn,s auch nervt, ich muss Ihnen noch mal das Video vor halten.
    https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI

    Ich versuch,s jetzt mal auf andere Weise.

    Schauen Sie auf 2009, ( Grafik im Video ) da hatten wir eine Umlage von 1,2 Cent. Dann kam die EEG Neuordnung ab 2010

    Von da an ist der Merit Order Effekt voll in der Umlage, denn von da an gilt, je niedriger die Börsenpreise, desto höher die Umlage.
    Während die Umlagenkurve und die Vergütungsbalken bis 2009 noch parallel verliefen, verabschiedete sich die Umlagenkurve ab 2009 steil nach oben.

    So jetzt kommen wir zur Untersuchung von 2013 Da wurde ermittelt, dass durch den Merit Order Effekt die Börsenpreise um 3,3 Milliarden, oder 0,6 Cent/Kwh gesunken sind.

    Wenn Sie nun auf der Grafik die 1,2 Cent von 2009 nehmen, und bei den jeweiligen Erhöhungen der Umlage bis 2015, die 0,6 Cent Merit Order abziehen, die Umlage sozusagen Merit Order bereinigen, haben Sie 2015 eine „2“ vorm Komma.

    Bitte beschäftigen Sie sich mit dem Video, wenn auch nicht in Ihr Konzept passt.

    Alles andere versinkt in Form von niedrigen Beschaffungskosten im Stromhandel.

    MfG Hans Diehl

  127. @Diehl

    Prof. Eicke im Video zeigt falsche Werte.

    2009 hatten wir 94 Mrd. kWh Strom aus EE. Die durchschnittliche EE-Vergütung betrug 14,4 Cent pro kWh. Macht 13,5 Mrd. € EEG-Auszahlung.

    2010 hatten wir 102,4 Mrd. kWh Strom aus EE. Die durchschnittliche EE-Vergütung betrug 16,3 Cent pro kWh. Macht 19,6 Mrd. € EEG-Auszahlung.

    2011 hatten wir 122,4 Mrd. kWh Strom aus EE. Die durchschnittliche EE-Vergütung betrug 18,3 Cent pro kWh. Macht 22,4 Mrd. € EEG-Auszahlung.

    2012 hatten wir 136 Mrd. kWh Strom aus EE. Die durchschnittliche EE-Vergütung betrug 18,3 Cent pro kWh. Macht 22,9 Mrd. € EEG-Auszahlung.

    2013 hatten wir 152,5 Mrd. kWh Strom aus EE. Die durchschnittliche EE-Vergütung betrug 17,9 Cent pro kWh. Macht 27,3 Mrd. € EEG-Auszahlung.

    2014 hatten wir 160,6 Mrd. kWh Strom aus EE. Die durchschnittliche EE-Vergütung betrug 17,8 Cent pro kWh. Macht 28,6 Mrd. € EEG-Auszahlung.

    Und da die energieintensiven Betriebe von der EEG-Umlage teils befreit wurden liegt die EEG-Umlage bei den privaten Haushalten höher. Zudem ist der Verkaufswert/ Vermarktungswert von EE-Strom zwischen 2009-2015 von 5 Cent pro kWh auf 2 Cent pro kWh gesunken. Dadurch erhöht sich weiter die EEG-Umlage für private Haushalte. Wo liegt also Ihr Problem Herr Diehl. Die Ökos haben jahrelang behauptet EE-Strom wäre marktfähig und billiger in der Erzeugung als konventioneller Strom. Also gehört er auch an die Börse. Wohin sonst?

  128. @Diehl

    PS

    Bereinigt von Ihrer Börsenpflicht hätten wir für 2014

    28,6 Mrd. € EEG-Auszahlung -- (160,6 Mrd. kWh Strom aus EE x 5 Cent pro kWh Vermarktungswert von EE-Strom 2009) = 20,6 Mrd. € EEG-Umlage

    Mit Börsenpflicht 2014 haben wir:

    28,6 Mrd. € EEG-Auszahlung -- (160,6 Mrd. kWh Strom aus EE x 2 Cent pro kWh Vermarktungswert von EE-Strom 2014) = 25,4 Mrd. € EEG-Umlage

    Also, 20,6 Mrd. € wären es für die Stromkunden nach dem alten EEG. Das ist der Elefant.

  129. Die EEG-Umlage ist um nur 0,07 Cent gesunken!
    Nicht wie hier angegeben um 0,7 Cent.
    Sie hätte aber problemlos um 0,7 Cent gesenkt werden können, dann wäre der EEG-Umlagenkontostand jetzt halt nicht so hoch…

    Über 120 Kommentare und keiner hat es gemerkt.
    Traurig.

  130. @Maximilian

    Kleiner Tippfehler. Im Grafen seht es ja richtig.

  131. @und ewig grüßt dat Murmeldiehl
    Sach mal……merkst Du noch was oder hat Deine Platte einen Sprung?

    2009 hatten 75,4 TWh Sinnlosstrom einen Marktwert von 5,2 Mrd. Euro
    2015 hatten 160,9 TWh Sinnlosstrom einen Marktwert von 5,3 Mrd Euro

    Wenn man ein Produkt zu Null Euro zwangsweise in den Markt drücken kann……weil die Sinnlosstrom-Erzeuger über die EE-Umlage trotzdem an die gesetzlich gesicherten Einspeisevergütungen kommen….muss es einfach scheiße Teuer werden für den Letztverbraucher.
    Dein Weber ist nix weiter als Blendwerk…..der jetzt auch noch in die Politik gehen will……mehr nicht.
    Sach mal, haste keine Schrankwand, die Du mit Deinen kruden Thesen vollquatschen kannst?

    Bähhhh……und ich dachte, Team-Thorsten ist schon die unterste Stufe der Öko-Leiter……aber es geht doch noch 10 Stufen tiefer, siehe oben.
    H.E.

  132. #131 Namensvetter,

    Herr Diehl hat bis heute nicht begriffen, was „Dumping“ ist.
    Und den Unterschied zwischen „Wert“ und „Preis“ auch nicht.

    Mfg

  133. Michael Krüger #127

    Dachte ich mir schon, dass das Video nichts taugt für Ihre Ideologie.

    Herr Krüger noch einmal, es geht um den Merit Order Effekt der seit 2010 jährlich mit etwa
    3 Milliarden oder 0,6 Cent/Kwh in der Umlage steckt.

    Das ist der Hauptgrund, warum sich die Umlage verfünffacht hat, während die EE Vergütungen sich „nur“ verdoppelt haben.
    Besser als in diesem Video kann man das nicht deutlich machen.
    An dieser Tatsache kommen Sie nicht vorbei. Da können Sie noch so viel mit Zahlen spielen.

    Wenn Sie von 2009 an, da hatten wir 1,2 Cent Umlage, bei jeder Erhöhung der Umlage den MOE abziehen, haben wir 2015 eine „2“ vorm Komma der Umlage, alles andere geht im Handel unter, und die nicht privilegierten Verbraucher bezahlen dafür.

    MfG Hans Diehl

  134. @ Hand Diehl: Die Argumentation ist etwas unsauber. Ein Problem mit den Erneuerbaren Energien ist, dass sie ihre Leistung unabhängig vom Bedarf und zum Teil hoch korreliert abgeben. Wenn mehr Wind- oder Solarstrom angeboten wird, als abgenommen werden kann sinken die Börsenpreise entsprechend, zum Teil ins Negative. Die Höhere Umlage die durch diesen Effekt zu stande kommt, ist keine reine Einkommensverlagerung sondern entspricht Realen Kosten: Die Erneuerbaren Energien erzeugen Stom nicht nur zu mit höheren Aufwand, der sie erzeugen den Strom auch dann wenn er weniger Wert ist.

  135. @Diehl

    Ich glaube jetzt habe ich Ihr Wirres Gerede verstanden. Sie behaupten also allen Ernstes, dass 2,x Cent die EEG-Umlage heute wäre und nicht 6 Cent, wenn es nicht die Börsenpflicht gegeben hätte? Weiter behaupten Sie, dass rund 4 Cent an die Händler gehen?

    Das geht schon mal gar nicht.

    2014 hatten wir 160,6 Mrd. kWh Strom aus EE. Die durchschnittliche EE-Vergütung betrug 17,8 Cent pro kWh. Macht 28,6 Mrd. € EEG-Auszahlung.

    28,6 Mrd. € EEG-Auszahlung — (160,6 Mrd. kWh Strom aus EE x 2 Cent pro kWh Vermarktungswert von EE-Strom 2014) = 25,4 Mrd. € EEG-Umlage.

    Wir hatten im Jahr 2014 insgesamt 614 Mrd. kWh an Stromproduktion. Wenn Sie auf jede kWh nur 2 Cent EEG-Umlage umlegen, dann haben Sie nur 12,3 Mrd. € Einnahmen und keine 25,4 Mrd. €.

    4 Cent pro kWh würden Sie also benötigen um die angefallene EEG-Umlage abzudecken.

    Bei 6 Cent landen wir aber, da die Industrie und Wirtschaft teils von der EEG-Umlage entlastet wird. Daher müssen die Privathaushalte anstatt 4 Cent heute 6 Cent zahlen.

  136. @Micha
    Lass gut sein…..dat Murmeldiehl schreibt im Delirium, dementsprechend sind auch seine Aussagen……Zahlen sind für ihn nur die halbe Wahrheit und ein Öko-Prof. das Maß aller Dinge…….selber denken ist ihm verboten, weil die Agitationsunterlagen nichts anderes zulassen…….Genosse Honnecker hätte seine wahre Freude am Diehl…dummerweise hat ihn das Ossi-Volk trotzdem über´n Jordan gejagt.
    Derzeit liegen wir im tiefsten Winter vor Stalingrad……und die Ökos gröhlen immer noch ihrer Durchhalteparolen…..irgendwo die absolute Vergeltungswaffe in Petto…..obwohl der Russe schon vor Berlin liegt.

    Das deutsche Gen……und Hansi hat es voll intus…..obwohl, ist dat „Gen“ nicht auch irgendwie igittipfui?
    Siehst Du einen Öko liegen, blas ihn auf und lass ihn fliegen.
    In diesen Sinne……Onkel Heinz kann einfach keine Vollidioten mehr ertragen………dat zieht ihn intellektuell echt tief runter.
    H.E.

  137. Robert Michel sagt # 134

    @ Hand Diehl: Die Argumentation ist etwas unsauber. Ein Problem mit den Erneuerbaren Energien ist, dass sie ihre Leistung unabhängig vom Bedarf und zum Teil hoch korreliert abgeben. Wenn mehr Wind- oder Solarstrom angeboten wird, als abgenommen werden kann sinken die Börsenpreise entsprechend, zum Teil ins Negative. Die Höhere Umlage die durch diesen Effekt zu stande kommt, ist keine reine Einkommensverlagerung sondern entspricht Realen Kosten:

    @Robert Michel
    Und warum nicht?? Auch negative Preise wandern zum Handel, und der profitiert davon

  138. Michael Krüger sagt #135
    Ich glaube jetzt habe ich Ihr Wirres Gerede verstanden. Sie behaupten also allen Ernstes, dass 2,x Cent die EEG-Umlage heute wäre und nicht 6 Cent, wenn es nicht die Börsenpflicht gegeben hätte? Weiter behaupten Sie, dass rund 4 Cent an die Händler gehen?

    @ Herr Krüger
    Ich behaupte nichts, sondern reihe lediglich vorhandene Zahlen und Fakten aneinander in dem ich, ausgehend von den 1,20 Cent in 2009, bei der jeweiligen Erhöhung der Umlage, bis 2015 den Merit Order Effekt von 0,6 Cent abziehe.
    Das sind die etwa 3 Milliarden, die jährlich im Handel untergehen.

    Können Sie doch nachrechnen was da rauskommt, die Zahlen sind doch da.

    MfG Hans Diehl

  139. @Thorben.Sehfert #125

    Alleine die kostenlose Zuteilung von Emissionszertifikaten an die EVU’s entspricht einer jährlichen staatlichen Subvention in Höhe von 13 Milliarden Euro!

    Stuss. Eine Nicht-Belastung mit einer Abgabe ist keine Subvention, vorausgesetzt die fragliche Abgabe bildet keine tatsächlichen Kosten ab, die der Staat sonst zu tragen hätte. Und das tun „Emissionszertifikate“ nicht.

    Bereits im Jahr 2010 war etwa jeder 100. Arbeitsplatz in
    Deutschland von den erneuerbaren Energien abhängig.

    Neue Arbeitsplätze entstehen nur da wo Mehrwert produziert wird. All die Arbeitsplätze in subventionierten Energiebranchen produzieren aber keinen Mehrwert, sondern vernichten unterm Strich materielle Werte. Sie vernichten daher in anderen Branchen Arbeitsplätze, und zwar zahlenmäßig mehr. Der Netto-Effekt der subventionierten Energieproduktion ist daher mehr Arbeitslose als es ohne sie gäbe.

    Bis zum Jahr 2030 lässt sich die Bruttobeschäftigung durch erneuerbare Energien in einer Größenordnung von 500.000 bis 600.000 Personen abschätzen.

    Sie können nicht in die Zukunft sehen. Unterstellt es gebe in 15 Jahren noch Subventionen für Windrädchen & Co. -- was die meisten von uns zu verhindern suchen -, werden sie auch dann Arbeitsplätze vernichten -- und nicht schaffen. Kleines Einmaleins Volkswirtschaft.

  140. @Diehl

    Das Problem ist, Sie können nicht rechnen.

    Die EEG-Umlage in Cent pro kWh brauchen Sie nur durch 1,6 zu teilen und mit 600 Mrd. kWh (der Stromproduktion in der BRD) mal nehmen. Dann haben Sie die EEG-Umlage im Mrd. €.

    Beispiel:

    Für 2014: 6,2 Cent EEG-Umlage / 1,6 = 3,9 Cent x 600 Mrd. kWh = 23,4 Mrd. € EEG-Umlage.

    Für 2011: 3,6 Cent EEG-Umlage / 1,6 = 2,3 x 600 Mrd. kWh = 13,8 Mrd. € EEG-Umlage.

    Für 2009: 1,3 Cent EE-Umlage / 1,6 = 0,8 Cent x 600 Mrd. kWh = 4,8 Mrd. € EEG-Umlage.

    Herr Diehl, kappieren Sie das? Und die privaten Haushalte müssen das 1,6-fache bezahlen, da die Industrie und Wirtschaft teils von der EEG-Umlage entlastet wird.

    Da fließen keine 4 Cent pro kWh von den 6 Cent EEG-Umlage in den Handel.

    Ihre 2,x Cent EEG-Umlage sein reine Phantasie.

  141. Michael Keüger sagt # 140

    @Diehl
    Das Problem ist, Sie können nicht rechnen.

    @Herr Krüger
    Muss ich doch auch gar nicht, die Studie liefert doch das Ergebnis von 3,3 Millarden gesunkenen Beschaffungskosten..

    Warum den so theoretisch.
    Nehmen Sie doch die Praxis. Die wurde für 2013 untersucht, und sieht so aus, dass die Beschaffungskosten um 3,3 Milliarden, oder 0,6 Cent/Kwh gesunken sind.

    Zitat:

    Durch den Merit-Order-Effekt hatte sich 2013 auf dem Großhandelsmarkt eine Preissenkung im Wert von 3,3 Mrd. € ergeben.3 Sofern solche Preissenkungen vollständig an die Stromverbraucher durchgereicht werden, stünden ihren Belastungen durch die EEG-Umlage Entlastungen in einer Größenordnung von über 0,6 Ct/kWh gegenüber. Zitat Ende

    Diese Summe, ( 2013-- 3,3 Milliarden ) in einem Jahr mal mehr, und im anderen mal weniger, geht jährlich auf Kosten der Verbraucher im Handel unter.
    Da beißt keine Maus einen Faden ab.

    Können Sie doch auch im Video sehen. Warum bewegt sich denn die Umlagenkurve ab 2010 so abrupt von den Vergütungsbalken nach oben ???

    Da können Sie noch so viel Zahlenspiele auspacken, das bleibt immer Ihre Version Die Studie basiert auf Marktaten.

    MfG Hans Diehl

  142. @Diehl

    Sie verweisen doch auf Prof. Eicke Weber.

    Schauen Sie mal, hier die Erklärung:

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/eegeickeweberaos40w58gd.jpg

    In der unterren Abbildung habe ich EEG-Ausgaben, EEG-Umlage (=Ausgaben-Verkaufserlös) in Mrd. € und die EEG-Umlage in Cent pro kWh eingezeichnet. Dazu die EEG-Umlage in Cent pro kWh geteilt durch 1,6.

    Und schon stimmt alles. Nichts geht da im Handel unter.

  143. PS

    Prof. Eicke Weber und seine Mitarbeiter können also offensichtlich auch nicht rechnen, wie das Video zeigt.

  144. Michael Krüger sagt # 142

    Und schon stimmt alles. Nichts geht da im Handel unter.

    @ Herr Krüger
    Und was passiert mit den 3,3 Milliarden, wenn sie nicht weiter gegeben werden ????.

    Zitat:
    Durch den Merit-Order-Effekt hatte sich 2013 auf dem Großhandelsmarkt eine Preissenkung im Wert von 3,3 Mrd. € ergeben.3 Sofern solche Preissenkungen vollständig an die Stromverbraucher durchgereicht werden, stünden ihren Belastungen durch die EEG-Umlage Entlastungen in einer Größenordnung von über 0,6 Ct/kWh gegenüber Zitat Ende.

    Oder warum empfiehlt selbst das Wirtschaftsministerium, man solle zu den Anbietern wechseln, die die gesunkenen Beschaffungskosten an ihre Kunden weiter geben.

    MfG Hans Diehl

  145. @Diehl #144
    „Und was passiert mit den 3,3 Milliarden, wenn sie nicht weiter gegeben werden ????.“

    Mein Gott sind Sie begriffsstutzig. Der gute Prof. Weber hat mit seiner Falschaussage/-rechnung 3,3 Mrd. € erzeugt, die es gar nicht gibt. Deshalb kann mit denen auch nichts passieren.

  146. @Michael Krüger

    Verstehen Sie, warum die letzten Zahlen für energiebedingte CO2-Emisionen des BMWi aus dem Jahr 2012, Veröffentlichungsdatum Februar 2013, datieren.
    Das ist meines Erachtens ein merkwürdiges Versäumnis.

    Ich meine der BdEW hatte 2 Kraftwerke vergessen, siehe hier.

    Peinlich genug, aber das ist doch kein Grund solange keine Zahlen zu veröffentlichen.

  147. @Heß

    Die hinken immer zurück und müssen die Daten nachträglich „anpassen“.

    Die THG-Emissionen für 2015 und 2016 werden vermutlich mit ein Jahr Verzögerung rauskommen. „Bereinigt“. Genau wie bei den Arbeitslosenzahlen. Man wird vermutlich irgendwelche Gründe finden, um Emissionen durch Flüchtlinge nicht dazu zu zählen.

  148. @Krüger

    Aber die 2012er Zahlen sind vom Feb 2013.
    Die 2013er Zahlen sind mindestens 18 Monate überfällig, die 2014er etwa 6 Monate.

  149. [Herr Kamps, Ihre Märchen können Sie wo anders erzählen. Sie sind hier gesperrt und kommentieren weiter unter diversen Pseudonymen und unter Abänderung der Namensschreibweise, um den Spamfilter zu umgehen und das schon seit ca. 1 Jahr. Auch Ihr Arbeitsserver unter den Sie Kommentare abschicken ist hinlänglich seit 2008 bekannt. Also tun Sie uns einen Gefallen und suchen sich einen anderen Blog. MK]