EEG-Umlage steigt voraussichtlich um weitere 0,75 Cent/kWh auf 7,1 Cent/kWh. Rekord!

30. September 2016 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Biomasse, Blog, Daten, Energieerzeugung, Energiewende, Klimawandel, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Politik, Profiteure, Wasserkraft, Windkraft

eeg-umlage-2017

Seit Jahren versprechen uns die Anhänger der Energiewende, dass durch die Energiewende die Strompreise langfristig sinken werden. Seit 17 Jahren steigen sie aber. Mittlerweile haben wir mit Dänemark zusammen die höchsten Strompreise der Welt. Und nun das. Die sogenannte EEG-Umlage, mit der seit dem Jahr 2000 der Ausbau der Erneuerbaren Energien gefördert wird, werde zum 1. Januar 2017 auf mindestens 7,1 Cent je Kilowattstunde von derzeit 6,35 Cent erhöht, berichtet „Bild“ heute unter Berufung auf Regierungskreise und das Umfeld der Bundesnetzagentur. Sogar ein Plus auf bis zu 7,3 Cent werde nicht ausgeschlossen. Das wäre dann ein Anstieg von 15 Prozent. Grund sei der weitere Ausbau der Erneuerbaren Energien. Die Mehrbelastung für einen durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalt betrage demnach aufs Jahr gerechnet rund 35 Euro. In diesem Jahr war die Umlage um (nur) drei Prozent gestiegen. Die EEG-Umlage beträgt pro Einwohner mittlerweile über 250 Euro pro Jahr. Seit dem Jahr 2013 müssen die deutschen Stromkunden für die Förderung von Strom aus Erneuerbaren Energie über 20 Milliarden Euro jährlich zahlen. Die steigende EEG-Umlage ist vor allem dem Ausbau der Windkraft zuzuschreiben. Photovoltaik und Biomasse haben Dank Reduzierung der EEG-Vergütung ihre Ausbaugrenzen erreicht.

Treibhausgas-Emissionen in Deutschland

Seit 2009 sinken die THG-Emissionen in Deutschland nicht mehr, trotz massiven Ausbaus der Erneuerbaren Energien.

thg-emissionen-brd-2015

UPDATE

Ausbau der Erneuerbaren Energien zwischen 2009 und 2016 von 48 GW auf 102 GW installierte Kraftwerksleistung.

inst-kraftwerksleistung

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107 Kommentare
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  1. der Hans hat ganz bestimmt eine Erklärung dafür 😉

  2. wurde bereits hier Sinkender Börsenstrompreis lässt EEG-Umlage auf Rekordhöhe steige gemeldet.
    In einem etwas früheren Artikel wurde auch darauf hingewiesen, dass ohne die Nullzinspolitik der Anstieg noch wesentlich höher wäre…

  3. Krass, wie teuer eine Kugel Eis inzwischen ist…
    😉

  4. der Hans hat ganz bestimmt eine Erklärung dafür

    Ja, nach Adam Diehl müsste der MOE inzwischen bei ca. 1 Euro/kWh liegen, d.h. eigentlich müssten wir für’s Strom verbrauchen noch Geld ausbezahlt bekommen, wären da nicht die pösen Kapitalisten. 🙂

  5. http://ruhrkultour.de/blackout-in-suedaustralien-1-677-000-bewohner-betroffen/
    Darf aber sicherer ……..
    Oder?

  6. Dafür… Natürlich.

  7. @ # 4 Das ist doch schon so, nur einen Euro bekommt man noch nicht.Die Österreicher pumpne mit Zuzahlung (negativer Börsenpreis) Wasser den Berg hoch, die Schweizer auch. Nachts wenn es dunkel und normalerweise auch windstill wird, (Seglerweisheit) kaufen wir den Strom teuer wieder zurück. Die Belgier beleuchten tags mit Negativpreis ihre Autobahnen und lachen sich halb tot über die dummen Deutschen. Die Niederländer treiben auch so ihre Spielchen mit den Deutschen, die das „intelligente“ Netz erfunden haben. Die Polen machen nur den Phasenschieber dicht und wollen von unserem Grünkram der schwarzen Kanzlerin nicht behelligt werden.Am deutschen Wesen, soll halt die Welt genesen. Auch wenn wir als einzige so dumm sind. Unsere Leerpläne der um sich greifenden Walddorfschulen sorgen dafür, daß keiner mehr was merkt.

  8. @Loti #5
    Darüber habe ich hier auch schon berichtet, inzwischen gibt es hier detailliertere Informationen, direkt aus Australien.

  9. @ Nullzins, #2:

    In einem etwas früheren Artikel wurde auch darauf hingewiesen, dass ohne die Nullzinspolitik der Anstieg noch wesentlich höher wäre…

    Können Sie das erläutern? Ich sehe gerade keinen direkten Zusammenhang zwischen der Höhe der EEG-Umlage und dem Zinsniveau…

    Abgesehen vielleicht von der Verzinsung des Guthabenkontos und einem gewissen Einfluss des Zinsniveaus auf Investmententscheidungen und damit den Deppenstromzubau. Das dürfte aber beides erstens nicht signifikant, und zweitens eher in die entgegengesetze Richtung wirken, sprich: höhere Zinsen -- niedrigere Umlage

  10. Der Mann hat jetzt die Lösung. Kohlekraftwerke abschalten, Verkehr reduzieren, Wärmedämmung, etc..

  11. Seit 120 Jahren kältester September in West Australien, war das einer der Rekorde, von denen Schelmenhuber ( 😀 ) sprach ?

  12. Vielleicht ist die Wärmedämmung des PIK-Gebäudes zu stark und er denkt deshalb, dass es immer wärmer wird 😉

  13. @F.Alfonzo

    Das PIK heizt doch das neue Gebäude per Supercomputer und dessen Abwärme. Der läuft vermutlich auf Hochbetrieb mit Kohlestrom.

  14. https://www.pik-potsdam.de/aktuelles/pressemitteilungen/neuer-klima-rechner-ist-unter-den-top-400-der-super-computer-weltweit

  15. Da bekommt der Begriff „Klima-Rechner“ gleich eine völlig neue Bedeutung 🙂

  16. 12.
    Das ist die Wärmeerzeugung seines PIK-Supercomputers. Er meint aber, die Wärme käme von Außen. Dadurch parametriert er seine Klimasimulationen völlig falsch.

  17. Nachtrag @ #13:

    Wäre übrigens mal interessant zu erfahren, warum man ein Gebäude mit Mikroprozessoren beheizen darf, aber nicht mit Glühbirnen. Zumal die Glühbirnenheizung sogar antizyklisch zur Außentemperatur betrieben würde. Fragen über Fragen. 🙂

  18. Zur Info: Diehl und Körner habe ich vor ein paar Tagen gesperrt. Es ist schwierig für einen Blog, der erstens nebenberuflich betrieben wird und in dem zweitens Kommentare nicht moderiert werden, gegen die Freizeit von zwei Rentnern anzukämpfen, deren einziges Ziel in der Zerstörung einer solchen Plattform besteht. Ich wollte den beiden daher mal ein wenig Ruhe und Zeit zur Besinnung gönnen. Irgendwann hebe ich die Sperre wieder auf. Mal schauen, ob die bis dahin nicht doch ein anderes Hobby finden, das sie mehr erfüllt.

  19. Gute Idee, danke 😀


  20. Noch mal (auch wenn hierrüber schon berichtet) aktuelles aus Südaustralien.
    Ich komme aus der Stromecke. Daher für mich als Techniker um so interessanter.
    Ab einem gewissen Grad an Einspeisung dieses Zappelstroms wird es nicht mehr Regelbar.
    Übrigens laufen jetzt schon mache Generatoren von Kraftwerken zu gewissen Zeiten Rückwärts um das Netz stabil zuhalten.
    Ein Stromausfall in Australien wäre hier Katastrophal.
    Beispiel:
    In einem Stahlwerk Ausfall von Energie würde bei einem Walzgerüst schnell 100000 Euro kosten. Unter Umständen sogar Menschen leben fordern. Da fliegen die Bleche nur so um die Ohren.
    Ich behaupte mal bei dem heutigen Anteil an Zappelstrom würde ein Stürm wie 2007 Kyrill nicht mehr Regelbar sein.
    Wünsche schönes Windfreies Wochenende

  21. Zur Info: Diehl und Körner habe ich vor ein paar Tagen gesperrt

    Was zumindest beweist, dass die beiden nicht für die „thumbs up“ Bewertungen ihrer Kommentare verantwortich waren, weil sie offensichtlich nicht wissen, wie man sich ’ne neue IP-Adresse besorgt.

  22. Weitere Details zum SA Blackout:
    South Australia’s blackout apparently ‘triggered by the violent fluctuations from the Snowtown wind farms’

  23. EEG-Umlage steigt voraussichtlich um weitere 0,75 Cent/kWh auf 7,1 Cent/kWh. Rekord!

    Deshalb habe ich mir PV aufgebaut, da koste das kWh um die 10 Cent/kWh und da macht der ca. 1 Cent Erhöhung bei der Restmenge auch nichts.

    Ohne EEG sind dann eben die Preise an der Strombörse entsprechen höher und für den Endkunde bleibt die Endrechnung auch ohne EEG in der selben Größenordnung.

    Entweder EEG und Börsenpreis von 3 Cent/kWh ohne EEG-Strom einen Börsenpreis von 10 Cent/kWh.

    MfG

  24. @Werner

    Deshalb habe ich mir PV aufgebaut, da koste das kWh um die 10 Cent/kWh

    Vor allem im dunklen, langen Winternächten. 😉

    Und die Speicher kosten nichts. 😉

  25. [Herr Körner, was soll das unter neuen Namen zu agieren? Admin]

  26. @Werner

    Sie verstehen die Probleme nicht. Wenn sie überhaupt noch einen Stromnetzanschluss haben, muss der Versorger zu jeder Tages- und Nachtzeit die volle Leistung ihres Anschlusses für sie vorhalten. Das kostet eine Menge Geld und wird normalerweise über die Grund- und Arbeitspreise finanziert.

    Wenn sie sich nun zum Zwecke des Geldsparens partiell selbst versorgen, tragen sie immer weniger zur Bezahlung der Infrastruktur bei, die um keinen Cent billiger wird, wenn alle oder niemand sonst das macht. Die Konsequenz wird darin bestehen, das die Grundpreise immer höher und die Arbeitspreise immer niedriger werden. Die Netzentgelte werden am Ende ebenfalls dem Grundpreis zugeschlagen, und dann läuft es auf eine Strom-Flatrate hinaus. Die Tarife der Versorger bewegen sich seit 2015 übrigens genau in diese Richtung.

    Ohne diese Struktur müsste die gesamte Infrastruktur von denen bezahlt werden, die z.B. als Mieter keine Hintertür installieren können, und das ist selbst mit der dröhnendsten Propaganda politisch nicht vertretbar. Ihr Sparmodell funktioniert also vorübergehend als Schmarotzermodell und wird anschliessend zum Bumerang, dem sie allenfalls entgehen können, wenn sie sich komplett vom Stromnetz abkoppeln. Was kosten dann wohl die Speicher?

  27. @ Werner…
    Ist mir wieder Übel von so einem Geschwafel.
    Hier zitiere ich immer wieder gern Dieter Nuhr

    Wenn man keine Ahnung, hat einfach mal Fresse halten“

    Aber mal ohne Spaß. In fast jeder Community bewegen sich ähnliche Akteure mit ihren vorgefertigten Texten um die Kritiker zu beschäftigen und vom eigentlichen abzuhalten. Und zwar mal endlich gemeinsam außerhalb von Chat Räumen gegen diese Wahnsinn zu agieren.
    In diesem Sinne

  28. Die EEG Zulage kann gar nicht sinken, das haben uns unter Anderem die Diehle und das Körnchen doch gezeigt.

    1. Sobald eine PV Anlage abgeschrieben und 20 Jahre alt ist, rechnet es sich nicht mehr, den Strom der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Man versucht also alles, den Strom selbst zu verbrauchen, sei es über teure Akkus oder sinnlos Brauchwasser zu erwärmen. Dafür muss, um die eingespeiste Strommenge zu erhalten, eine gleichwertige neue Anlage gebaut werden. Dieses geht aber nur, wenn die Vergütung erhöht wird, oder aber es müssen Anreize geschaffen werden, dass Altanlagen weiterhin einspeisen.

    2. Auch Windkraft erhält nach 20 Jahren keine Subvention mehr. In Zeiten mit viel Wind ist der Börsenpreis im Keller, so verdienen die Strommüller nichts mehr für Wartung, Pflege, Versicherung, Pacht usw. Die Anlagen werden ‚vergammeln‘. Auch hier müssen zwingend für Altanlagen Anreize geschaffen werden oder aber es wird die Anlage mit neuer Vergütung neu gebaut.

    3. Immer mehr Konventionelle Kraftwerke sollen geschlossen werden. Die systemrelevanten Anlagen können aber nicht abgeschaltet werden und der Erzeuger bekommt dafür Ausgleichszahlungen. Je mehr Kraftwerke dicht sind, um so höher die Anzahl der Kraftwerke, die nicht geschlossen werden dürfen. Am Ende bleibt ein hoch subventionierter Kraftwerkspark.

    4. Das Ziel der Regierung den Stromverbrauch um 25% zu verringern erhöht die Umlage um 50%, solange die EEG Einnahmen (also auch Ausgaben) gleich bleiben würden. Steigen die Ausgaben jedes Jahr um nur 1% so erhöht sich die EEG Umlage automatisch um 100%. Verringern sich die Ausgaben jedes Jahr um 1% so bleibt die Umlage konstant, was aber kaum möglich ist (Punkt 1 bis 3). Wieso ist das so? Die EEG Ausgaben müssen auf immer weniger kWh verteilt werden.

    Darf der Strompreis wieder sinken? Eindeutig NEIN. Lt BWMi Grünbuch Energieeffizienz müssen wir durch hohe Preise zum Stromsparen gezwungen werden, ohne dass wir das Geld anderswertig zur Verfügung haben. Viel Spass bei der nächsten Wahl ^^

    PS: schade, hatte einen schönen Artikel genau zu diesen Thema, nur keine Zeit für den letzten Schliff ^^

  29. Oha

    „D.h. Klimaschutz ist die stärkste Bekämpfung von Fluchtursachen…….“
    https://youtu.be/-4n_Y8cmuI0?t=123

    Es sind also gar nicht die Kriege, oder ggf. die Armut, achso na dann … Wasserdampfkraftwerke abschalten! Gab ja schliesslich damals in der schönen präindustriellen Zeit immer genug Nahrung und Korn zu mahlen.

    Deswegen ja auch das Gedicht von Wilhelm Busch:
    Aus der Mühle schaut der Müller,
    Der so gerne eine Pause will,
    Der Wind bläst stetig und wird nicht stiller
    das ist der Mühle täglich Drill

    „so geht´s immer ,dass geschinde!“
    Rief der Müller voller Zorn.
    „ Ewig bläst dieser *#;*# Winde.
    Dabei will ich nur mal Ruhe und dazu ein Doppelkorn.“

    oder so ähnlich

  30. @Peter Heller, #18:

    Besten Dank! Ist ja nicht so, dass man in Kommentarspalten nicht verschiedener Meinung sein soll, und es geht nichts über eine gute Diskussion, bei der ev. Erkenntnisgewinn für beide Seiten rausspringt.

    Die beiden Trolle haben aber durch ihre völliges Ignorieren aller Argumente ScSk im Kommentarbereich fast unlesbar gemacht, zumal man seine Zeit auch nicht gestohlen hat.

  31. Ich nehme mal stark an das wir Versorger ein Teil der steigenden EEG-Umlage durch bessere Einkaufspreise kompensieren können….auf was wir aber keinen Einfluss bei der Preisbildung für 2017 haben, sind die steigenden Netzgebühren.

    Und jetzt der Hammer…..

    Amprion-Chef warnt vor einheitlichen Netzentgelten

    „Wir lehnen bundeseinheitliche Netzentgelte ab“, sagte Hans-Jürgen Brick, Chef des Dortmunder Netzbetreibers Amprion in einem heute erschienenen Interview mit der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“. Er reagierte damit auf Vorstöße des nord- und ostdeutschen Netzbetreibers 50Hertz, der sich für bundesweit einheitliche Netzentgelte ausspricht – aktuell zahlen Verbraucher in vielen Teilen Ostdeutschlands deutlich mehr für ihren Strom als im Westen. Sollte diese Forderung umgesetzt werden, drohten den rund 27 Mio. Kunden im Versorgungsgebiet von Amprion deutlich höhere Kosten, so Brick. Hart treffen würde es dabei insbesondere die Gewerbekunden im stark industriell geprägten Netzgebiet von Amprion, so Brick. Für Industriekunden in Nordrhein-Westfalen wären Kostensteigerungen von bis zu 68 Prozent beim Netzentgelt die Folge.

    Entlarvendes Interview……gepaart mit eine Portion Frechheit, die mir beim Lesen glatt die Kinnlade runterfallen lassen hat.
    DAFÜR……das der Osten Deutschlands mit Vogelschredder vollgepappt wird (blühende Landschaften)……darf dann der gemeine Dunkeldeutsche auch noch mehr bezahlen für seinen Strom als der vorbildlich leuchtende Öko-Helldeutsche…..um auch mal ein Licht am Horizont aufgehen sehen zu dürfen.
    99,9999 % der Bevölkerung im Bundegebiet der Bundesrepublik Dummland wünschen sich angeblich die Energiewende………aber zahlen wollen se nich dafür, dieses verlogene Gesindel.
    Dafür sind die Dunkeldeutschen ja gut genug…..als ob es bei uns nicht auch um Arbeitsplätze geht…..bei ohnehin schwachbrüstiger industrieller Basis.
    Es geht zwar auch um Norddeutschland…….aber für ein Buntesland, wo Grün über 10% Wählergunst auf sich ziehen kann, hab ick wenig Mitleid……..kleiner Trost am Rande, die Fortschrittsfeinde sind in MacPom ja bekanntlich aus dem Landtag geflogen…..und das ist auch gut so.

    Fazit……zunehmend verstecken sich die Kosten des bekloppten Großexperimentes im Strom-Netz…..und in den nächsten Jahren wirds noch krasser, wenn se dann den smarten Überwachungs-Müll zur Digitalen Energiewende…ins letzte Häuschen der allerletzten Uroma gepappt haben.
    Und auf Alles……..19% Märchensteuer…..was für ein Schnäppchen, für den Bundesrollifahrer.

    Onkel Heinz…….wird wieder ein teurer Tag heuer, es windet sehr da draussen (einschließlich heißer Politikerluft)

  32. @PeterD #30, /@Peter Heller, #18

    … dass man in Kommentarspalten nicht verschiedener Meinung sein soll, und es geht nichts über eine gute Diskussion, bei der ev. Erkenntnisgewinn für beide Seiten rausspringt. …

    Irgendwie hatte ich allerdings nie den Eindruck, dass hier jemand grundlegend an Erkenntnisgewinn interessiert wäre. Hier will doch der Großteil der Schreiber nur sein festgefügtes Weltbild betätigt wissen. Da passen andere Argumente doch gar nicht rein. Da sperrt man lieber die paar Foristen, die sich tatsächlich mühen, das Weltbild zu erschüttern.

    Wo waren eigentlich bis jetzt die „verschiedenen Meinungen“ hier in diesem Strang?

    Na, dann stürzt Euch mal drauf:

    -- wir haben wohl mit die höchsten Preise für „nichtpriviegierten Endkunden“ -- aber der Börsenpreis (2,5-3Ct/kWh) ist im Keller und die laut klagende Industrie kauft direkt preiswert ein und lässt sich zusätzlich noch von der Umlage befreien -- was die Kosten für die Bürger /kleineren Gewerbetreibenden weiter erhöht …

    -- Warum werden eigentlich die gesunken Beschaffungskosten nicht an die Bürger weitergegeben?!? Die würden die steigende Umlage doch zumindest teilweise ausgleichen?

    -- wie witzig ist es eigentlich, mit installierten (Spitzen-)Kapazitäten zu argumentieren (bei EE ein reiner Labor-Vergleichswert, deswegen bei PV „kWp“ -- für Peakleistung), wenn diese lt. EEG gar nicht technisch eingespeist werden darf? Oder ist bspw. die aktuelle 70%-Kappung der Einspeisung bei PV (bzw. 50% mit Akku) hier nicht bekannt?

    -- die Steigerung der EEG-Umlage wird mit dem Zubau von EE begründet, obwohl dieser ziemlich stagniert?!? Oder sind in der Umlage evtl. noch andere Kosten enthalten, die auch ohne die EE dringend notwendig waren -- wie bspw. die Netzkoppelstellen Ost/West und Leitungsertüchtigungen? Dies hat man jahrelang (zugunsten der Dividende) verschoben und lastet es nun den EE an … Lediglich ca. 40% der EEG-Umlage wird als Vergütung an die „EE-Schmarotzer“ ausgeschüttet …

    -- Wer will denn eigentlich behaupten das der Strompreis ohne EE so niedrig wie bspw. 2000 geblieben wäre? Wie will man dies begründen?!? Gerade die Verfechter der Kernenergie dürfen mal übelegen, warum Hinkley Point nicht gebaut werden kann, ohne 13Ct/kWh + Inflationsausgleich für 30Jahre (EEG-Vergütung ist fix und läuft max. gut 20Jahre) zu garantieren.

    -- Das Märchen vom verschenkten Strom ist so wahr, wie dass Großkraftwerke kein BackUp gegen Ausfall benötigen. Wenn das mal nicht klappt, gibt es den gern prognostizierten BlackOut -- wie in Hamburg für Stadt und umliegende Industrie …

    -- Wir erzielen jährliche Rekord-Stromexportüberschüsse -- zu allen Jahreszeiten und zu normalen Börsenpreisen. Man muss natürlich die Fakten prüfen und nicht „glauben“. Würden die Stromexporte (vor allem aus BKKW) zurückgefahren, gäbe es schon heute deutlich weniger THG-Emissionen.

    Aber ich bin mir sicher -- ich liege Eurer Meinung nach völlig falsch …

  33. @Heinz Eng:

    ..und in den nächsten Jahren wirds noch krasser, wenn se dann den smarten Überwachungs-Müll zur Digitalen Energiewende…ins letzte Häuschen der allerletzten Uroma gepappt haben.

    Jetzt erzählen Sie bloß noch, die „EE-Jünger“ hätten die tollen Smart-Meter ab der kleinsten Erzeugeranlage eingefordert. War es nicht eher so, dass hier eine Industrie ihre Lobby eingesetzt hat, um die völlig unnützen Dinger durchzudrücken? Mit EE hatte dies wohl kaum zu tun -- nachzulesen sogar in der Begründung.
    Denn da wird allen Ernstes argumentiert, man müsse die SmartMeter flächendeckend (zwangsweise) ausrollen, um eine gesicherte Abnahme der Geräte und damit eine kostengünstige Massenproduktion sicherzustellen -- Marktwirtschaft vom Feinsten!

    Nur am Rande sei erwähnt, dass nicht nur die Netzbetreiber die Dinger nicht wollen, sondern dass sie für den Kunden (egal ob mit EE oder ohne) keinerlei Vorteile bringen. Nicht einmal eine Lastanzeige für den Kunden, geschweige denn eine Basis für flexible Strompreise oder gar eine Steuermöglichkeit für Verbraucher ist vorgesehen …

  34. @Joe #32

    gäbe es schon heute deutlich weniger THG-Emissionen.

    Wen interessieren denn die, das CO2 ist doch bei den EE nur ein vorgeschobenes Argument, zum Einen sind sie kllmatisch uninteressant, zum Anderen tragen die EE nicht zum Abbau in der Form vor, wie sich das Klein -- Fritzchen Joe so vorgtellt.

  35. @Joe

    Wenn ich hoch subventionierten Strom bevorzugt ins Netz treibe, sinkt zwangsläufig der Strompreis.
    Das hat die Konsequenz, das selbst bis dahin rentable Wasserkraftwerke in Österreich probleme bekommen.
    Hier steht ein nagelneues Gaskraftwerk rum was zu teuer. Und das nicht weil Kohle und das Böse Atom die Netze überschwemmt, sondern weil diese Umwelt zerstörenden Windmonster durch das privilegierte Baurecht im Aussen Bereich nicht zu stoppen sind.
    Und nun mal wieder in die Technik.
    Eone neue Wea mit 3 MW liefert im Jahr Max 2100 Volllaststunden. Schwachwindanlagen bei gleicher Grösse 2400 dafür aber nur 2.4 MW. Bei Power to Gas und anderen Speicherarten hab ich locker 60% Verlust.
    Schon hier sieht man das das keiner werden kann.

    Lieber Joe, wieviel Windräder brauch ich denn um 1 Millionen E-Autos ans Rollen zu bringen?

    Nun soll so Grünenwille ab 2030 fossile Antriebe von der Strasse vertrieben werden.
    Gleiche gilt für Heizungen und Co. Aber bleiben wir bei unseren Autos.
    Ein durchschnitt E Auto hat im Schnitt 100KW Max Leistung .
    Bei dem bis 2020 angestrebten Ziel von 1 Millionen E-Autos
    bräuchten wir nur hierfür alleine das 10 Fache an Windrädern.
    Sicher fährt nicht jedes Auto im Volllastbetrieb, aber im Winter wenn Heizung und Co laufen müssen wird da schon mal die die Sucht zur Steckdose groß

    Was ich mit dieser recht groben Rechnung zeigen wollte.
    Windenergoe wird und kann nie Grundlast

  36. @Joe

    Wenn ich hoch subventionierten Strom bevorzugt ins Netz treibe, sinkt zwangsläufig der Strompreis.
    Das hat die Konsequenz, das selbst bis dahin rentable Wasserkraftwerke in Österreich probleme bekommen.
    Hier steht ein nagelneues Gaskraftwerk rum weil zu teuer. Und das nicht weil Kohle und das Böse Atom die Netze überschwemmt, sondern weil diese Umwelt zerstörenden Windmonster durch das privilegierte Baurecht im Aussen Bereich nicht zu stoppen sind.
    Und nun mal wieder in die Technik.
    Eine neue Wea mit 3 MW liefert im Jahr Max 2100 Volllaststunden. Schwachwindanlagen bei gleicher Grösse 2400 dafür aber nur 2.4 MW. Bei Power to Gas und anderen Speicherarten hab ich locker 60% Verlust.
    Schon hier sieht man das das keiner werden kann.

    Lieber Joe, wieviel Windräder brauch ich denn um 1 Millionen E-Autos ans Rollen zu bringen?

  37. @Joe

    Nur am Rande sei erwähnt, dass nicht nur die Netzbetreiber die Dinger nicht wollen, sondern dass sie für den Kunden (egal ob mit EE oder ohne) keinerlei Vorteile bringen.

    Falsch….die Übertragungsnetzbetreiber wollen die Dinger haben, damit sie per Gateway aktuelle Verbrauchsdaten auf den Schirm kriegen um besser die Energiewende managen zu können, es gibt da ne nette Stellungnahme von 50Herzt, Tennet und co ans Bundeswirtschaftsministerium.
    Ausserdem ist das ein Beschluss der EU diese Dinger flächendeckend in ganz Europa zu verteilen, Deutschland hängt da noch etwas hinten dran. Das natürlich die entsprechende Industrie voll in den Startlöchern sitzt und sich die Telekom und andere Telekommunikationsanbieter schon ne Goldene Nase dran verdienen wollen ist ja auch kein Geheimnis.
    Einige Sachen hatte ick hier schon vor ne Weile gepostet…..vllt kann ick Dir morgen mehr dazu schreiben……aber nicht mehr jetzt, der alte Mann muss nämlich in die Heia.

    H.E.

  38. @Joe
    Wie versprochen, hier ein paar Fakten zum Smarten Müll:

    Bald sind sie Pflicht: Was Sie jetzt über intelligente Stromzähler wissen müssen

    Zum Jahresanfang 2017 soll ein neues Gesetz die Stromkunden zum Einbau intelligenter Zähler verpflichten.
    Auslöser für das Gesetz ist eine EU-Richtlinie (2009/72 EG), wonach 2020 insgesamt 80 Prozent aller Haushalte mit Smart Metern ausgestattet sein sollen.
    Intelligenten Stromnetze machen für die Netzbetreiber die Energiewende erst möglich. Netzkapazitäten können von Spitzenlastzeiten in lastschwächere Zeiten verschoben und die Energie besser genutzt werden. Der wachsende Anteil von Solar- und Windenergie ist für die Versorger bislang ein Problem, weil das Stromaufkommen vom Wetter abhängt. Für das Stromnetz bedeuten starke Schwankungen jedoch puren Stress. Intelligente Stromnetze sollen in der Lage sein, auf solche Verschiebungen automatisch zu reagieren, indem sie die Leistung konventioneller Kraftwerke drosseln oder Windparks abschalten und so Überbelastungen ausbalancieren.

    Und ja, lieber Joe, die „EE-Jünger“ sind ganz begeistert von den smarten Müll, wie übrigens über alles…..was irgendwie nach Öko, Nachhaltig, Sparsam und dem Gelingen der E-Wende stinkt.

    Kleiner Kasten für die große Wende

    Smart Meter, die Stromzähler der Zukunft, sollen einmal an einer wichtigen Schnittstelle sitzen: Zwischen den Smart Grids einerseits, den schlauen Netzen, die den schwankenden Ökostrom richtig verteilen. Und den Smart Homes andererseits, den intelligenten Häusern der Zukunft, die Energie effizient verbrauchen oder sogar selbst erzeugen.

    Achso, Du fragst nach der Strompreisentwicklung ohne EE……da gibbet lecker Statistiken…..wenn man mal über den Tellerrand der deutschen Alleinherrschaft beim Weltverbessern guckt….zu unseren lieben Nachbarn nämlich.

    Strompreise in Europa
    Letzte Aktualisierung der Daten: 03.12.2015

    2015 lag der durchschnittliche Strompreis für Haushaltskunden (EU) bei 20,8 Cent pro Kilowattstunde [Cent|kWh]. Das ist ein Anstieg um 24% seit 2010, als die Kilowattstunde noch 16,7 Cent kostete. Die Unterschiede innerhalb Europas sind hoch und reichen für private Verbraucher von 9,4 Cent|kWh in Bulgarien bis 30,7 Cent in Dänemark.

    Die Energiepreise werden von einer Reihe Faktoren beeinflusst, wie Steuern, Netzentgelten oder Kosten für den Klimaschutz. Den größten innereuropäischen Unterschied verursachen Steuern und Abgaben. Im EU-Durchschnitt liegt dieser Anteil bei 32%. Doch die Werte variieren von Land zu Land und sind mit 57% in Dänemark am höchsten. In Deutschland, wo die staatlich veranlassten Preisbestandteile ebenfalls mehr als die Hälfte [52%] des Preises ausmachen, ist mit 21% die EEG-Umlage enthalten, die den Ausbau der erneuerbaren Energien ermöglicht.
    Am anderen Ende der Abgaben-Skala steht Großbritannien, das mit 16% nur einen sehr niedrigen Steueraufschlag zahlt.

    Frag ruhig, wenn Du mal was nicht weißt, die Fachleute (ich verabscheue so-genannte Experten) hier auf dem Blog helfen Dir gerne weiter.

    Mit sozialistischen Grüßen
    Onkel Heinz…….der nette Erklärbär von der Energiefront

  39. @Loti #34

    Was ich mit dieser recht groben Rechnung zeigen wollte. Windenergie wird und kann nie Grundlast

    Da hast Du sowas von Recht! Windenergie wird nie Grundlast.
    Die „Grundlast“ ist ein willkürlich festgelegter Teil des Gesamtbedarfes an elektrischer Energie, der in einem frei definiertem Zeitraum (Tag, Woche, Monat, Jahr, …) nicht unterschritten wird. Der muss zeitgleich gedeckt werden von el. Energieerzeugern -- von welchen ist dabei sch…egal. Da sich die Kraftwerke nach Fix- und Betriebskosten unterscheiden, hat sich historisch eine wirtschaftliche und technische Staffelung gebildet, die die EE nun unsanft durcheinanderwirbeln …

    Lieber Joe, wieviel Windräder brauch ich denn um 1 Millionen E-Autos ans Rollen zu bringen?

    Noch so ein Schmarren! Wieviele AKW bräuchte ich denn, “ um 1 Millionen E-Autos ans Rollen zu bringen?“ Schon immer wird ein sich ergänzender KW-Park benötigt. Das wird noch viele Jahrzehnte nicht ohne konventionelle KWs funktionieren -- aber der KW-Park wird sich weiter deutlich ändern.

  40. @Heinz Eng #38

    Und ja, lieber Joe, die „EE-Jünger“ sind ganz begeistert von den smarten Müll, wie übrigens über alles…..was irgendwie nach Öko, Nachhaltig, Sparsam und dem Gelingen der E-Wende stinkt.

    Das kannst Du als Vertreter der konventionellen Energieerzeuger hier natürlich wie auch am Stammtisch munter behaupten und wirst breite Zustimmung ernten. Die „EE-Jünger“ haben allerdings nichts von dem „smarten Müll“ außer zusätzliche Kosten, selbst für kleine Erzeugeranlagen.
    Da wird die Argumentation irgendwie „komisch“, wo doch die meisten „EE-Jünger“ angeblich vor allem an maximalen Gewinnen interessiert sind …

  41. @Heinz Eng #38

    Achso, Du fragst nach der Strompreisentwicklung ohne EE……da gibbet lecker Statistiken…..wenn man mal über den Tellerrand der deutschen Alleinherrschaft beim Weltverbessern guckt….zu unseren lieben Nachbarn nämlich.

    Nein, mein Guter.
    Diese Statistiken spiegeln nicht die Strompreisentwicklung ohne EE wieder. Denn schon seit Jahrzehnten gibt es ein europ. Stromverbundnetz und spätestens mit dem liberalisiertem Stromhandel sollte klar sein, dass es keinen abgeschotteten Strompreis in einem der angeschlossenen Länder gibt, der nur die Preisentwicklung einer konventionellen Stromerzeugung widerspiegelt. Das weißt Du auch ganz genau, denn das Thema Stromexporte und Stromdurchleitungen ist einem Fachmann wie Dir doch nicht unbekannt.

    Meine Frage zielte auf die (fiktive) Strompreisentwicklung ganz ohne EE -- die sich zwar nur annähernd abschätzen lässt, aber sicher nicht auf dem Stand von 2000 verharrt wäre …

  42. @Joe
    Ähm….einer meiner Quellen war „Klimaretter.info“…..also grüner geht es wohl wirklich kaum noch, warum streitest Du es immer noch ab, das die EE-Jünger den smarten Müll janz phantastisch finden?
    Du stellst Behauptungen auf die Du nicht beweisen kannst, Du behauptest etwas, was Du wahrscheinlich mal irgendwo gehört hast…….aber in einem hast Du recht, der schnöde Solaranlagenbesitzer interessiert nur, was er am Monatsende an Einspeisevergütung aufs Konto bekommt, erst wenn die 20 Jahre rum sind und er nix mehr kriegt, macht er sich ne Waffel, was mit dem Strom passiert, der eventuell immer noch von dem Dingens auf dem Dach erzeugt wird.

    Das Problem der Deppenstromerzeuger ist, sie kanibalisieren sich gegenseitig und müssen sich halt dem Stromverbrauch der Nation anpassen….das heißt, sie kriegen den smarten Müll zwangsweise übergeholfen, damit auch sie fernschaltmäßig gedrosselt oder abgeschalten werden können.
    Wer „Energiewende“ konsequent weiter denkt…..weiß, das man um diese Maßnahmen nicht herumkommen wird.
    Jup….die fetten Jahre sind vorbei, auch für EE-Jünger.
    H.E.

  43. @Joe
    Wenn Du bei der Strompreisentwicklung mal alle externen Einflüsse (Klimagedöhns wie Handel mit Verschmutzungsrechten und Deppenstromerzeuger und die gierigen Steuerfinger des Staates ) rausrechnest, bleib am Ende das schnöde Öl übrig.

    Energiemarkt-Kommentar: Ölpreis dominiert alle Energiepreise

    Strompreis folgt Öl und Kohle

    Weltweit wird der nahezu historisch tiefe Rohölpreis diskutiert. Selten zuvor war die dominante Stellung des Ölpreises so deutlich zu Tage getreten wie zu Beginn dieses Jahres. Während vielen nur der recht unmittelbare Zusammenhang zu Heizöl und Benzin an der Tankstelle bewusst ist, zeigt sich bei den Strompreisen, dass das Öl auch auf andere Energieträger deutlichen Einfluss hat…..

    Die Preisentwicklung bei den Stromfutures folgt wie in den vergangenen Monaten nahezu exakt der Entwicklung der internationalen Kohlepreise. Auch diese fielen im Januar erneut und stiegen erst in der letzten Januarwoche wieder an, was zu der Stabilisierung des Strompreises führte. Ein Grund für die gefallenen Kohlepreise ist der immer weiter gefallene Preis für Rohöl als der Leitnotierung für die weltweiten Energiepreise. Hinzu kam das weiter hinter den Erwartungen zurückbleibende Wirtschaftswachstum in China, was zu gedämpften Erwartungen an eine chinesische Kohlenachfrage führt. Schließlich verbilligten sich auch die Frachtpreise für das Verschiffen von Kohle und damit auch die Notierungen an den internationalen Handelsplätzen.

    Wenn man EE-Gedöhnsfrei die Strompreise vergleicht, guck ick einfach nach Russland und gut isses.

    Strom für Russlands Haushalte im Europavergleich sehr günstig

    Die Stromversorger Russlands bieten die drittniedrigsten Strompreise an, während in Dänemark die Elektroenergie am teuersten ist.

    In der Ukraine ist der Strom trotz eines Tarifanstiegs um 55,7 Prozent weiterhin der billigste in Europa und beträgt im Durchschnitt 0,014 Euro je Kilowattstunde. Auf Platz zwei der Billigstrom-Liste rangiert Kasachstan, wo eine Kilowattstunde 0,029 Euro kostet. Russland belegt mit 0,04 Euro pro Kilowattstunde den dritten Platz.

    Noch Fragen, Kienzle?

    Mit sozialistischen Grüßen
    Onkel Heinz………hat keine vorgefertigte Greenpeace-Dokumentation vorliegen, muss also noch selber denken

  44. Was mir auffällt, die Klima- und Energiewendeaktivisten treten immer aggressiver auf, mit schwindenden Möglichkeiten die Energiewende umzusetzen und steigender EEG-Umlage. Sündenböcke werden nicht im eigegen Lager gesucht, wo sie zu suchen wären, sondern bei den Skeptikern. Und Alternativen haben die Klima- und Energiewendeaktivisten nicht anzubieten. Es heißt nur, weiter so, zurück zu 2000 und Kohlekraftwerke abschalten und weg mit den Skeptikern.

  45. @ Krüger, #44:

    Ich freu mich ja schon drauf was los sein wird, wenn eine große Bevölkerungsmehrheit die Energiewende nicht mehr mitträgt weil sie merkt, dass die Kosten explodieren und nichts ausser Problemen erreicht wird -- und die Parteien langsam auch auf diese Linie einschwenken. Ist zwar noch nicht in Sicht, wird aber früher oder später kommen müssen.

    Dann werden die Aktivisten die ganz schweren Geschütze auffahren -- wobei ich mir gerade nicht ausmalen kann, wie eine extreme Steigerung des Schwachsinns aussehen mag.

  46. @Heinz Eng #44:

    …einer meiner Quellen war „Klimaretter.info“…..also grüner geht es wohl wirklich kaum noch

    Ach, Du meinst, die Quelle ist die Wahrheit -- da muss man nicht mehr nachdenken?

    … warum streitest Du es immer noch ab, das die EE-Jünger den smarten Müll janz phantastisch finden?

    Evtl, weil in Deinem ein wenig veralteten Link aus 2013 „Wünsche“ enthalten sind, die eben mit den Geräten, die jetzt verbaut werden sollen, gar nicht erfüllt werden können /(sollen)? Was lese ich denn da so:

    … dass Stromzähler später selbstständig große Geräte im Haushalt wie die Waschmaschine einschalten, wenn der Strom gerade billig ist. Oder sie könnten den Strom vom Solardach in die Batterie des Elektroautos vor der Tür leiten, wenn gerade Überschuss produziert wird.

    Ablesen können die Mieter den Verbrauch, die Kosten …

    Schade, genau diese Funktionalität ist nun leider nicht enthalten in den Geräten, die verbaut werden sollen und von flexiblen Stromtarifen spricht kaum noch ein Versorger …

    Ich lese mal in einem aktuellerem Link:

    Denn im Gegensatz zu intelligenten Ortsnetztransformatoren, die auf lokaler Ebene wirklich smart auf erneuerbare Einspeiser reagieren und den Netzbetreibern Auskunft über die Auslastung von Netzabschnitten geben könnten, sind die beschlossenen Smart-Meter einfach nur teure Stromzähler mit Online-Anbindung. Zwar könnten diese zukünftig theoretisch mit Abschaltvorrichtungen für säumige Stromkunden oder zu stark einspeisende Photovoltaikanlagen ausgestattet werden. Diese Anwendungen sind jedoch bisher nur angedacht. …
    Weder für die Energiewende, noch für Energieverbraucher wird der jetzt beschlossene Zwangs-Rollout einen Gewinn bringen – ganz im Gegensatz zu Netzbetreibern, Heizkostenabrechnern und Zählerherstellern.

    Uppps. Die „PV-Jünger“ titeln gar: „Gefahr durch Smart Meter Zähler !“ Die Begeisterung hält sich also (vorsichtig ausgedrückt) in sehr engen Grenzen.

    Dein Hinweis auf den Ölpreis als Index für den „Strompreis ohne EE“ ist natürlich interessant -- aber eben nicht einmal die halbe Wahrheit, siehe in Deinen Links die Hinweise auf die chinesische Wirtschaftsentwicklung, den Steinkohlepreis und natürlich auch mit Blick auf unsere heimische Braunkohle. Denn im gegensatz zum Sprit /Rohöl wird die Basis für die Stromerzeugung eben nicht großteils importiert.
    Dass der überwiegende Teil des Stromumsatzes langfristig /Jahre im voraus am Terminmarkt getätigt wird, sollte Dir auch bekannt sein. Nein, so einfach ist die Sache eben nicht.

    (Hab ihn mal rausgefischt.
    H.E.)

  47. @F.Alfonzo #45

    wobei ich mir gerade nicht ausmalen kann, wie eine extreme Steigerung des Schwachsinns aussehen mag.

    Kohle abschalten, Gas abschalten, Diesel und Benziner verbieten, DE mit Propellern noch weiter zubauen, Naturschutz abschaffen (wobei, für Biogas-Bauern gelten eh schon die Ausnahmeregelungen für die Landwirtschaft vor (exzessiven) Natur- und Landschaftsschutz) , Ausschluß von Skeptikern aus öffentlichen Institutionen, Ist von Aktivisten schon angedacht: „DiCaprio Calls for “Deniers” to be Banned from Public Office: President Obama Stays Silent“
    Denen wird schon was einfallen.

  48. @Krishna:

    Ich dachte mehr an die Begründung des ganzen Unsinns, um dem Normalverbraucher klarzumachen, dass die ganzen Morgenthauplan-Maßnahmen, die offensichtlich nichts bringen für unser Überleben trotzdem notwendig sind.

    Also irgendeine Form der Steigerung der apokalypitschen Prognosen. Und das übersteigt leider meine Vorstellungskraft, nachdem uns von „Experten“ schon vor Jahren erklärt wurde, dass es in Mitteleuropa nicht mehr schneien wird. Was kommt als nächstes? Verschrottet bis Freitag alle eure Autos, sonst holt uns am Samstag der Teufel?

  49. @ F.Alfonzo
    Na mindestens 😀
    Die ganzen Begründungen sind so schon hahnebüschen genug, es wird kalt, weil’s warm wird, z. B. ich weiß nicht, ob da noch viel Steigerungspotenzial vorhanden ist, ist doch, egal was es ist, alles Schuld des Menschen.

  50. Tja da schreibt man gestern Abend einen ausführlichen Beitrag mit Links -- und er erscheint einfach nicht. Will man ihn noch einmal absenden, bekommt man erklärt, es sei ein Doppelposting …

    Ich hoffe nicht, dass das gemeint ist mit dass man „verschiedener Meinung sein soll, und es geht nichts über eine gute Diskussion, “ …

    Liegt schlicht und einfach daran, das Dein Kommentar im Spam gelandet ist….und jeder weitere Versuch auch, also nix „Zensur“, nur ein überempfindlicher Spamfilter.
    H.E.

  51. @Joe
    Tja, da sind wir uns ja schon mal einig, ich mag den smarten Müll nämlich auch nicht.
    Aber…….da steht halt nun mal die EU-Richtlinie (2009/72 EG) im Raum und ohne Dexit kommen wir Deutschen nicht drum herum, diese Richtlinie umzusetzen, ob wir das nun mögen oder nicht, es ist in Stein gemeißelter EU-Bürokratismus, der uns wieder mal auf die Füsse fällt.
    Tja, wir beschließen dann in vorauseilenden Gehorsam nationale Gesetze, obwohl weder die Technik noch die sicheren Übertragungsprotokolle klar sind.
    Wir als Unternehmen warten erstmal ab…..bevor wir unnütze Investitionen in den Sand setzen, wie einige es schon mit ihren Pilotprojekten taten. Am Ende nämlich, geht das immer auf Kosten der Stromkunden, die ohnehin schon stöhnen über die aktuellen Strompreise.

    Apropos Strompreisentwicklung….Du siehst also, wie komplex diese Angelegenheit ist (Weltmarkt), deswegen ist die pauschale Aussage, die EE würden zu einer Preissenkung führen…..riesengroßer Bullshit.

    H.E.

  52. @Joe

    Tja da schreibt man gestern Abend einen ausführlichen Beitrag mit Links — und er erscheint einfach nicht.

    Ui, da ist ein Aktivist aber mal wieder beleidigt. Mal ne Frage, warum regen Sie sich eigentlich über ScSk so auf und was haben Sie für einen Alternativplan für die Energiewende parat? Damit die denn auch gelingen kann.

  53. @ Joe:

    Tja da schreibt man gestern Abend einen ausführlichen Beitrag mit Links — und er erscheint einfach nicht.

    Zu viele Links in einem Beitrag (ich glaube, die Grenze liegt bei fünf) sind hier verboten. Der Kommentarstrang soll sich nicht zu einer Linkwüste entwickeln.

  54. @ Joe:

    Die „Grundlast“ ist ein willkürlich festgelegter Teil des Gesamtbedarfes an elektrischer Energie, der in einem frei definiertem Zeitraum (Tag, Woche, Monat, Jahr, …) nicht unterschritten wird. Der muss zeitgleich gedeckt werden von el. Energieerzeugern — von welchen ist dabei sch…egal.

    Sechs, setzen. E-Technik-Lehrbuch lesen. Neu nachdenken.
    Grundlastkraftwerke müssen die Netzfrequenz definieren, Systemdienstleistungen bereitstellen (Regelenergie) und außerdem nach einem Blackout das System wieder hochfahren und stabilisieren können. Sie sind -- sozusagen -- die Dirigenten. Ohne den macht das Orchester halt nur unzusammenhängenden Lärm, und keine Musik.
    Grundlastfähig sind daher technisch bedingt nur Wasser, Kohle (Öl, aber spielt in D keine Rolle mehr) und Kernenergie.

  55. @Quentin
    Aus gegebenen Anlass gibbet hier noch kurz ein Wort zum geschlossenen Thread des Herrn Quentcher.

    Wenn Du keine Kritik verträgst, dann stell bitte nicht solche steilen Thesen auf und tue anschließend nicht so, als ob wir Dich total mißverstanden haben.
    Ich habe mit Begründung….Deine These verworfen, Du versuchst nicht einmal Widerspruch einzulegen, statt dessen schließt Du Deinen Thread wie ein schmollendes Kind, den man das Förmchen weggenommen hat.

    Anscheinend fängst auch Du an in einer Parallelwelt zu leben, die mit der echten…recht wenig am Hut hat, ick verstehe ja, das Deine philosophischen Gehversuche irgendwie wichtig für Dich sind aber deswegen müssen wir mit den darin ausgesprochenen Thesen noch lange nicht einverstanden sein.

    Onkel Heinz……man bist Du dünnhäutig geworden, Du tust mich echt leid.

    PS. Sorry Micha, hätte es lieber auf seinen Thread getipselt.

  56. @Heinz #55
    Habe meinen Senf ein wenig früher hierhin gepostet
    Was denkt sich dieser Quentin eigentlich, wer oder was er ist ? Mit diesen seinen Texten, dessen These argumentativ sachlich und im Großen und Ganzen polemikfrei widerlegt wurden soll er in Zukunft bleiben, wo der Pfeffer wächst, oder sich auf sein „Glitzerwasser“ beschränken.
    Selbst seine Argumentativen Kommentare wurden sachlich widerlegt, so sie denn überhaupt einen halbwegs vernünftigen Sinn ergaben.
    Ich finde Quentin inzwischen als Autor und „Diskussionsleiter“ unerträglich und nicht im Geringsten dafür geeignet.
    zumal es nicht das erste Mal ist, dass er so reagiert.

  57. @Peter
    Die Grenze liegt anscheinend bei 3 Links……ab und zu killt der dämliche Spamfilter auch Kommentare, die nich mehr haben.
    Deswegen und deshalb…..meine Bitte an alle Kommentatoren…..ist euch ein Kommentar entfleucht….nach 15 min mal ein Hinweis darauf und ick werde (oder Peter) diesen Kommentar aus dem Mülleimer oder dem Spamfilter retten.
    Es kann aber passieren, das ich mal 12 Stunden lang nicht Online bin, also bitte etwas Geduld mit dem alten Gaul.

    Es ist kein böser Wille, es ist Software mit einen eigenen Willen (eigenwillige Programmierung des Fremdanbieters)…..die gelegentlich auch meine Kommentare ins Daten-Nirwana schicken.
    Heinz Eng….Aushilfs-Rettungs-Admin

  58. 7,1 cent/kWh? Damit wäre man dann in der Nähe des durchschnittlichen Wertes der Ausschreibung vom 1. August 🙂

    http://www.bundesnetzagentur.de/cln_1422/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/ErneuerbareEnergien/PV-Freiflaechenanlagen/Gebotstermin_01_08_2016/gebotstermin_01_08_2016_node.html

  59. @Krishi
    Ick musste etwas in mich hinein lächeln….denn als ick meinen Kommentar abgeschickt hatte…habe ich Deinen entdeckt, der inhaltlich sehr meinem geähnelt hat.
    Wer den ollen Pittbull kennt, weiß wie sehr ich mich darum bemüht habe, nicht Persönlich oder ausfallend zu werden….weil ick Quentin eigentlich sehr gern habe…..aber irgendwie drängt sich in der letzten Zeit der Eindruck auf, das der kluge Mann verdammt hoch übers Ziel hinaus schießt.
    Entweder…..wir Beide sind einfach nur zu blöd zu begreifen, was er mit seinen Texten aussagen will…oder aber, seine Texte sind philosophisch Falsch, an den Haaren herbei gezogen oder am Lutschdaumen herbeigezaubert, ich weiß es nicht, vllt kann ein unabhängiger und neutraler Schiedsrichter sich dazu äussern, ohne die empfindliche Seele des lieben Quentin zu sehr zu verletzen.

    Ick hab in der Vergangenheit ne Menge vokabulare Scheiße gebaut….Leute beleidigt, die es nicht verdient haben….berechtigtigter Weise dafür Prügel und ne Sperre bekommen und anschließend Besserung gelobt…..ick geb mir die allergrößte Mühe zu versuchen, die verworrenen Gedankengänge des lieben Herrn Quentin zu begreifen….aber manchmal will mein primitives HIrn einfach nur die Realität sehen.
    Wenn ick dat Gefühl habe, das mich die Realität intellektuell zu überfordern scheint….flüchte ich mich in die virtuelle Welt des Online-Spiels WOW….dat beruhigt das Nervenkostüm und lässt einem den nächsten Tag überstehen….weil besoffen uff Arbeit krauchen, geht ja nun mal garnich.

    Schade, er war mal so ein netter Kerl.
    MfG
    Heinz Eng…..mal janz formell

  60. @Heinz #59

    Entweder…..wir Beide sind einfach nur zu blöd zu begreifen, was er mit seinen Texten aussagen will…oder aber, seine Texte sind philosophisch Falsch,

    In dem Fall war die These einfach nur sachlich falsch, und daher auch das, was er darauf aufbauen wollte, wo aber niemand weiß was. Was er eigentlich aussagen wollte, hat er in seinen ****** Hirnwindungen versteckt, aber nicht in die Tastatur gekloppt. Wie gesagt, diesen Vorwurf habe ich jetzt nicht zum ersten Mal erhoben, er schafft es nicht, die Aussage seiner Gedanken offen dar zulegen -- und wundert sich dann, dass man etwas diskutiert, was er nicht auf dem Schirm hatte.

    das der kluge Mann verdammt hoch übers Ziel hinaus schießt.

    Wäre er so klug, würde er sich, bevor er sich an das Texten macht über die Fakten informieren, bevor er wild drauf los fabuliert. („Wegen der Neotenie werden die Instinkte aufgegeben und durch Autoritäten ersetzt“ -- gut, das stammt nicht aus dem Text, sondern einem seiner argumentativen Kommentare). Da ist alles falsch dran. Kein Mensch gibt Instinkte ab, Neotenie in der Evolution zum Homo sapiens sapiens gibt es nicht, was also soll sowas aussagen, außer etwas, was ich besser nicht sage.

  61. @Krishi
    Verschwörungstheorie?
    Ups
    H.E.
    PS.Mein Instinkt sagt mir….das auch gleich Micha wegen unseres artfremden Gebabbels…auf die Palme geht.

  62. PS.Mein Instinkt sagt mir….das auch gleich Micha wegen unseres artfremden Gebabbels…auf die Palme geht.

    Nö, deshalb nicht. Ich schätze QQ, Krishna und Heinz und deren Meinungen und Allüren. Vollkommen normal. Also entspannt Euch ein bisschen.

  63. Danke Micha
    H.E.

  64. @Heinz #61

    Verschwörungstheorie?

    Nee, da hätte ich keine Hemmung das zu schreiben.

    @Micha
    Ok, thx.
    Mal sehen, vielleicht könnte man ja einen Quentin Philo Thread in der Plauderecke aufmachen 😀

  65. @Micha
    Was für Allüren meinst Du die ich hätte ??

  66. @Krishna, Heinz,

    ich finde es auch schade, daß Quentins Thread jetzt zu ist. Nicht so sehr wegen des Fachsimpelns, was alles als „Instinkt“ bezeichnet werden kann (hab ich zu umschiffen versucht, indem ich lieber über Technik als Teil der menschlichen „Natur“ geschrieben hab im Sinne vonj „erweiterter Phänotyp“). Zur Rolle des wiederholten Klimawandels bei der Entwicklung der menschlichen Schweißdrüsen vielleicht auch noch etwas eingefallen, wäre aber auch off-Topic gewesen.

    Aber wozu ich unbedingt etwas hätte schreiben wollen, war dieser Stuß mit den „planetaren Grenzen“. Zu den Eigenheiten der Spezies Mensch gehört es, Grenzen immer wieder zu überschreiten. Kontinentale und ozeanische Grenzen haben unsere Spezies nicht davon abgehalten, Amerika und Australien zu besiedeln, und „planetare Grenzen“ werden uns nicht davon abhalten, uns das Sonnensystem untertan zu machen und irgendwann die Milchstraße. Wahrscheinlich eher nicht vom deutschsprachigen Mitteleuropa aus. Aber irgendwo auf diesem Planeten werden Engagement und Ressourcen zueinander finden, und der Begriff „Atomrakete“ wird seine Bedeutung ändern müssen, wenn damit kein Waffensystem mehr gemeint ist, sondern ein Antriebssystem. Für unsere Spezies als Ganzes bin ich da recht zuversichtlich, auch wenn einige Subpopulationen lieber von Untergang und Tod träumen.

  67. @Archophob #66
    Die Neugierde war immer ein Antrieb des Menschen, gucken zu wollen was hinterm Berg liegt. Oder eben naturgegebenes um menschgemachtes zu erweitern.
    Was die Schweißdrüsen angeht können wir nur zu „uns“ Aussagen treffen, dass sie afrikanischen Ursprungs sind dürfte klar sein.
    Ob die anderen drei Auswanderer vorher, Homo habilis, Homo erectus und Home s. neanderthalensis da was zu bieten hatte -- keine Ahnung, läßt sich nicht mehr verifizieren.

  68. @Heinz Eng:
    Danke für das „Herausfischen“ und den Tip mit den Links. Ich versuche halt meine Aussagen zu belegen -- mit Links.

    @Peter Heller

    Sechs, setzen. E-Technik-Lehrbuch lesen. Neu nachdenken. Grundlastkraftwerke müssen die Netzfrequenz definieren, …

    Dummerweise ging es (Beiträge 35/38) nicht um „Grundlastkraftwerke“, sondern um die Grundlast …

    Grundlastfähig sind daher technisch bedingt nur Wasser, Kohle … und Kernenergie.

    Klar doch -- träum weiter.
    Schwarzstartfähig sind bspw. auch BHKW, selbst die bösen WKA müssen Blindleistung bereitstellen und können (wie PVA sogar automatisch anhand der Netzfrequenz) sehr schnell (ab-)geregelt werden. Wer also letztlich den Bedarf an Grundlast deckt, ist dem Verbraucher und dem Netzbetreiber völlig egal. Natürlich muss zu jeder Zeit ausrechend Kraftwerksleistung bereitstehen. Für viele Jahre /Jahrzehnte auch noch konventionelle KWs. Aber „grundlastfähig“ ist bspw. genauso ein (Methan-)Gas-KW (auch schwarzstartfähig möglich). Nur wird das konventionelle Gas-KW wegen der höheren Betriebskosten und besseren Regelfähigkeit eher zu den „Spitzenlastkraftwerken“ gezählt …

    Ach ja:
    Die tollen neuen Kernkraftwerke erzeugen Strom ab 13Ct/kWh+Inflationsausgleich (bitte für 35Jahre garantieren! Siehe Hinkley Point) -- sonst wird halt nichts gebaut unter marktwirtschaftlichen (?!?) Bedingungen. Ohne Zubau von AKW gehts aber ab in die „Energiearmut“ -- bei den paar überalterten Rest-AKWs -- wenn keine EE ausgebaut werden. Oder ist die Alternative dann die gesteigerte Kohleverbrennung, um nicht noch mehr Öl und Gas aus Drittstaaten importieren zu müssen -- mit gigantischen Geldabflüssen ins Ausland …

    Den Konzernen wird von London ein während 35 Jahren jährlich mit der Inflation steigender Absatzpreis von anfänglich 92.50 Pfund pro Megawattstunde garantiert, … Zusätzliche Kosten tragen vor allem die Endkonsumenten.

    35 Jahre gesicherte, steigende Einspeisevergütung! Davon können „EE-Jünger“ nur träumen!
    Warum wird das hier eigentlich nicht thematisiert? Wo doch von noch komplizierteren /teureren Technologien (bspw. Fusion) geträumt wird!
    Da kommt was auf die Verbraucher zu -- Strompreissteigerungen ohne Ende!!! Oder glaubt jemand, dass die derzeitige Inflationsrate von 0,2 bleibt ewig?!? Langfristig (und 35 Jahre sind recht lang) ist es eher >1% …

    Aber die russischen Reaktoren sind ja jetzt besser und preiswerter:

    Die Türkei, in deren Auftrag der russische Atomkonzern Rosatom ein Atomkraftwerk bauen soll, will den Strom 15 Jahre lang für 123,5 Dollar für die Megawattstunde Strom kaufen. Am deutschen Strommarkt wird die Megawattstunde aktuell mit weniger als 40 Euro gehandelt.

    Stimmt -- ist preiswerter als EDF in England. Aber irgendwie immer noch teuer -- erst recht inkl. „Nebenkosten“.
    Jetzt rechne ich mal ein wenig „Milchmädchen“ und kriege den Bogen zur EEG-Umlage: 4Ct/kWh Börsenpreis +7,1Ct/kWh EEG-Umlage sind 11,1Ct/kWh -- so teuer ist also EE-Strom aus neuen Erzeugungsanlagen gar nicht. Erst recht nicht, wenn bis 2029 (geht ab 2020 los) die teuersten EEG-Anlagen aus der Vergütung herausgefallen sind …

    Ich kann den technisch notwendigen AKW-Zubau nicht wirklich erkennen. Ich denke, hier sind so viele Pragmatiker und keine Träumer! Olkiluoto ist seit 2005 „im Bau“, Flamanville seit 2007, Mochovce seit 1985 im Bau -- ist wohl ganz abgeblasen. Alles Länder ohne großen politischen „Gegenwind“ bei AtomStrom. Man könnte meinen, die Neubauten halten kaum Schritt mit den Abschaltungen aus Alters- /wirtschaftlichen Gründen. Die Verfügbarkeit der alten, belgischen AKW ist mit 55% jedenfalls nicht wirklich „grundlastfähig“. Und der Bau von Hinkley Point ist noch nicht einmal wirklich begonnen …

  69. @Joe

    Klar doch — träum weiter.
    Schwarzstartfähig sind bspw. auch BHKW, selbst die bösen WKA müssen Blindleistung bereitstellen und können (wie PVA sogar automatisch anhand der Netzfrequenz) sehr schnell (ab-)geregelt werden. Wer also letztlich den Bedarf an Grundlast deckt, ist dem Verbraucher und dem Netzbetreiber völlig egal.

    BHKW arbeiten mit Öl, WKA funktionieren bei Flaute und Sturm nicht und PV in der Nacht nicht. Da bin ich aber mal gespannt wie Sie damit 50 GW Grundlast zustande bringen wollen. Rechnen Sie mir das mal vor Joe. Aber da wird eh nichts kommen. 😉

  70. @Joe

    Wie man mit Kohle, Gas und KKWs die Grundlast von ca. 50 GW decken kann, kann ich Ihnen hingegen leicht vorrechnen. Gar kein Problem. Da scheint es bei Ihnen auch ein Problem zu geben. 😉

  71. @Joe, #68:

    Schwarzstartfähig sind bspw. auch BHKW, selbst die bösen WKA müssen Blindleistung bereitstellen und können (wie PVA sogar automatisch anhand der Netzfrequenz) sehr schnell (ab-)geregelt werden.

    Mit der Definition ist auch der Motor meines Autos schwarzstartfähig. Ist er ja auch. Nur, bei einem Verbundnetz muss ja irgendwer die Frequenz vorgeben. Mir ist nicht bekannt, wie sowas ohne rotierende Massen vonstatten gehen soll.

    Aber gerne lasse ich mich belehren.

  72. So, nachdem mein Beitrag von gestern abend (3Links) im „Nirwana“ verschwunden ist, habe ich heute morgen alle Links rausgenommen bis auf den Einen, den Ihr zum Verständnis braucht -- wieder nichts. Jetzt versuche ich es einmal in kleinen Häppchen:

    Ein Link zum Stand der Dinge. Sollte man lesen bevor sie auf andere Foristen eindrischt:
    http://m.tagesspiegel.de/wirtschaft/energiewende-80-prozent-erneuerbare-sind-kein-problem/13688974.html

    80 Prozent Erneuerbare sind kein Problem -- sage nicht ich, sondern Boris Schucht, Chef des Netzbetreibers. Und er erklärt auch recht nachvollziehbar, warum diese Entwicklung möglich ist.

  73. Die Freude über das gelungene 1. Häppchen währte nur kurz. Manche Foristen dürfen in wenigen Minuten mehrere Beiträge einstellen, ich scheinbar nicht. Ich formuliere jetzt auch noch den Ursprungsbeitrag um und warte >10min, auch wenns Zusatzaufwand ist.

    Die „50 GW Grundlast“ eines Extremtages muss ich gar nicht „zustande bringen“ die „Grundlast“ ist halt da und muss dann von allen verfügbaren Stromerzeugern genauso zeitgleich gedeckt werden wie Mittel- und Spitzenlast. Die Gesamtlast in Deutschland liegt übrigens nur sehr selten über 65GW!

    Wer schreibt denn vor, dass „Grundlast“ nur mit „Grundlastkraftwerken“ gedeckt werden kann /muss? Man könnte das für eine reine Argumentationserfindung bzw. historisch gewachsene Argumentation halten. Bei den unflexiblen und schlecht regelbaren Kraftwerken weist man so auf deren Vorteil hin, dass sie Dauerlast zu niedrigen Betriebskosten erzeugen können. Allerdings wird dies halt immer weniger benötigt, wenn zunehmend fluktuierende EE-Energieerzeuger ganz ohne Brennstoffkosten in den Markt drängen und die meisten konventionellen „Grundlast-KWs“ entweder technische oder wirtschaftliche Probleme mit der Regelbarkeit haben.

  74. Happen 3:
    Hier setzen Foristen also konventionell „Kohle, Gas und KKWs“ ein um die Grundlast /den Strombedarf zu decken. Bestreiten aber vehemment, dass es mit Wind, PV, Wasser, BHKW /Gas und noch für viele Jahre etwas Kohle genauso sicher realisierbar ist. Owohl dies mit zeitweise >50%EE im Netz oder den Aussagen der Netzbetreiber nachwweislich möglich ist -- warum?!?
    Nein, mann muss die EE-Stromerzeuger nicht mögen. Aber technische Fakten zu ignorieren finde ich nicht richtig.
    Ab wann ist denn ein KW „grundlastfähig“? Vorsicht, wenn ich mir die Verfügbarkeit der belgischen AKW von etwa 55% in 2015 anschaue. Windflauten sind vorhersehbar und die verfügbaren Erzeugerleistungen sehr gut planbar, siehe ersten Link oben. Notabschaltungen bei Groß-KWs sind eher nicht planbar und haben schon mehrmals zum BlackOut geführt!
    Oder das Kosten- /Wirtschaftlichkeitsproblem, das mittlerweile selbst alte abgeschriebene KKW in den USA haben: Drei der vier Kernkraftwerke im US-Bundesstaat New York sollen bspw. in den nächsten Jahren Subventionen in Milliardenhöhe bekommen. 17,5 $ garantiert für uralte KKW je MWh in den USA -- dem Musterland der freien Marktwirtschaft!

  75. @Joe

    80 Prozent Erneuerbare sind kein Problem — sage nicht ich, sondern Boris Schucht, Chef des Netzbetreibers

    Alte Kamellen. Hatten Herr Diehl und Körner hier schon mehrfach verlinkt. Boris Schucht ist Kaufmann und Manager und hat von Technik halt Null Ahnung, wie alle, die die Energiewende geplant haben. Die glauben ja auch man könne einfach so alle AKWs und Kohlekraftwerke abschalten und bis 2030 alle Verbrennungsmotoren bei PKWs.

    Die „50 GW Grundlast“ eines Extremtages muss ich gar nicht „zustande bringen“ die „Grundlast“ ist halt da und muss dann von allen verfügbaren Stromerzeugern genauso zeitgleich gedeckt werden wie Mittel- und Spitzenlast.

    Die Grundlast ist halt da. Auch wenn der Wind nicht weht und die Sonne in der Nacht nicht scheint. Aha. Wo soll man eigentlich anfangen, bei den Energiewendeaktivisten, wenn die einfachsten Grundlagen/ Grundschulwissen nicht mal bekannt ist. 😉

  76. @Joe

    Nein, mann muss die EE-Stromerzeuger nicht mögen. Aber technische Fakten zu ignorieren finde ich nicht richtig.

    Das kommt genau aus dem richtigen Mund. 😉

    Am besten Sie kühlen sich mal ab und springen in einen kalten Badesee, die Temperaturen lagen ja heute bei Nachtfrost. 😉

    Mich wundert immer wieder, kaum ist man einen Alt-Energiewendeaktivisten los, dann kommt ein Neuer mit noch weniger Ahnung.

  77. @Joe

    Eine Frage noch. Wie decken Sie persönlich denn Ihre Grundlast beim Strom?

  78. Ja, Hr. Krüger. So ist das bei „einer gute Diskussion, bei der ev. Erkenntnisgewinn für beide Seiten rausspringt.“ Da sind tatsächlich ab und an nicht alle einer Meinung!
    Statt zu behaupten, Hr. Schucht als Netzbetreibers 50Hertz „hat von Technik halt Null Ahnung, wie alle, die die Energiewende geplant haben.“ sollten Sie mal versuchen, seine Fakten und Argumente zu entkräften. Am besten fangen Sie damit an zu erklären, wieso dieser Netzbetreiber die Energiewende geplant hat.

    Oder Sie holen mal meinen Ursprungsbeitrag aus dem „Spamfilter“, der mttlerweile auch kleine Beiträge ohne Links „frisst“ …

  79. @Hr. Krüger:
    Leider kann ich hier nicht im Minutentakt posten -- wie Sie. Allerdings versuche ich, bischen mehr zu schreiben als Stammtischparolen und ablenkende gegenfragen. Sie sind doch der Artikelautor -- warum argumentieren Sie dann nicht sachlich und nachvollziehbar, bspw. zu #32 ?!?

    Mal was zum Nachdenken: https://www.welt.de/wirtschaft/article158546827/Frankreich-schuert-in-Finnland-Angst-vor-dem-Blackout.html

  80. Zu #71:

    Mit der Definition ist auch der Motor meines Autos schwarzstartfähig. Ist er ja auch. Nur, bei einem Verbundnetz muss ja irgendwer die Frequenz vorgeben. Mir ist nicht bekannt, wie sowas ohne rotierende Massen vonstatten gehen soll.
    Aber gerne lasse ich mich belehren.

    Na ja. Nach Aussage der örtlichen Stadtwerke sind deren BHKW mit 10MW schwarzstartfähig und dazu gedacht, das zerfallene (Insel-)Netz nach einem BlackOut wieder aufzubauen. Aber da bin ich kein Fachmann. Sie können mir ja gern erklären, warum bspw. ein Gas-KW oder ein Müll-Kw oder eben ein BHKW nicht schwarzstartfähig ist. Selbst Wasser-KWs sollen wohl dazu ertüchtigt sein …

    Ansonsten werde ich mich wohl wieder mehr auf das Lesen und Schmuzeln beschränken statt bei einigen Foristen am Weltbild zu kratzen.
    Schönen Sonntag!

  81. @Joe

    Leider kann ich hier nicht im Minutentakt posten — wie Sie.

    Nö, überhaupt nicht, wie wir sehen. 😉

    Statt zu behaupten, Hr. Schucht als Netzbetreibers 50Hertz „hat von Technik halt Null Ahnung, wie alle, die die Energiewende geplant haben.“ sollten Sie mal versuchen, seine Fakten und Argumente zu entkräften.

    Herr Schucht ist Diplom-Kaufmann und hat von Technik nun mal Null Ahnung. Ein Kaffeefahrtvertreter hat auch keine Ahnung von Heizdecken und Bettunterlagen gegen Elektrosmog und Wasseradern. Alles schon erlebt. Was soll man da noch entkräften. Leute die solchen Bauernfängern auf den Leim gehen, kann ich auch nur bedauern.

    Nach Aussage der örtlichen Stadtwerke sind deren BHKW mit 10MW schwarzstartfähig und dazu gedacht, das zerfallene (Insel-)Netz nach einem BlackOut wieder aufzubauen.

    Wow, ist ja der Wahnsinn. 10MW bei 50GW Grundlast, die gebraucht wird. Und BHKW laufen mit Öl. Dann kaufen Sie schon mal Raps- und Sonnenblumenöl bei Aldi ein, damit Sie nicht zur nächsten Tankstelle fahren müssen, oder den nächsten Tankwagen bestellen müssen. 😉

  82. So so, „BHKW laufen mit Öl“. Einfach mal goggeln, da wird Ihnen schnell geholfen! „Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) ist eine modular aufgebaute Anlage zur Gewinnung elektrischer Energie und Wärme, … können Verbrennungsmotoren, d. h. Diesel-, Pflanzenöl- oder Gasmotoren, aber auch Gasturbinen oder Stirlingmotoren verwendet werden.“

    Ich hab hier im Forum einen interessanten Link gefunden:
    https://blog.psiram.com/wp-content/uploads/2013/11/Diskussion.jpg

    -> Führe keine neuen Argumente ein …
    -> Wechsele zu keinem anderen Argument …
    -> Argumentiere nicht damit, dass Du keine Beweise brauchst …

    Schade, nach dieser Darstellung (und meinem Empfinden) ist dies hier keine Dissskussion. Schönen Sonntag!

  83. @Joe #82
    Die Betonung liegt auf: „Können„.

  84. @Joe

    Ich hab hier im Forum einen interessanten Link gefunden:

    Passt. Trifft exakt auf Sie zu. 😉

    Schade, nach dieser Darstellung (und meinem Empfinden) ist dies hier keine Dissskussion.

    Was soll man auch mit Leuten diskutieren, die weder wissen, noch wissen wollen, dass in der Nacht die Sonne nicht scheint und bei Flaute kein Wind weht und BHKW vor allem mit Öl betrieben werden und Pflanzenöl die schlechteste Flächenbilanz hat und ein rarer Rohstoff ist, im Gegensatz zum Erdöl und Erdgas. Und mit Leuten die glauben, man braucht nur genügend inst. Leistung an EE, dann kann man alle AKWs und Kohlekraftwerke abschalten, auch wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht und Pflanzenöl Mangelware ist.

  85. PS

    Und ganz neu für mich ist, dass Energiewendeaktivisten diskutieren wollen, für einen Erkenntnisgewinn. Ich habe noch nie einen Energiwendeaktivisten getroffen, der seine Meinung geändert hätte, in Anbetracht der im Kommentar zuvor von mir genannten Fakten.

  86. @Micha
    Das ist ein generelles Problem der „Aktivisten“ -- sie sind von der unumstößlichen Wahrheit ihrer Ansichten überzeugt, es kann keine „andere“ Wahrheit geben. Sie könnten auch den Wachturm vertreten und verteilen.

  87. Das ist ein generelles Problem der „Aktivisten“ — sie sind von der unumstößlichen Wahrheit ihrer Ansichten überzeugt, es kann keine „andere“ Wahrheit geben. Sie könnten auch den Wachturm vertreten und verteilen.

    So ist es. Ich frage mich, warum diese Leute hier immer wieder auftauchen und ihre unumstößlichen Wahrheiten, inbrünstig wie das Evangelium, oder den Koran verkünden und dabei nicht mal merken, dass sie sich dabei lächerlich machen. Diese Leute glauben auch noch sie hätten Argumente und ihre Propheten (wie Boris Schuch) wären das Maß der Dinge und deren Worte wären die reine Wahrheit. Was hatten wir nicht alles schon für Prophezeiungen, die in die Hose gegangen sind. Die Sonne schickt keine Rechnung, die Energiewende wird so teuer wie eine Kugel Eis, bei mittlerweile 20 Mrd. € pro Jahr an EEG-Umlage, Windräder und Solarparks können hunderttausende von Haushalten (bedarfsgerecht) mit Strom versorgen, besonders bei Flaute und in der Nacht, wir können alle AKWs und Kohlekraftwerke abschalten, besonders bei Flaute und in der Nacht und neuerdings, der Verkehr wird bis 2030 emissionsfrei. Und es gibt Millionen von Menschen in diesem Land, die das nicht nur glauben, sondern wie ihr Evangelium verkünden und in kritische Blogs einfallen.

  88. @Micha

    Und es gibt Millionen von Menschen in diesem Land, die das nicht nur glauben, sondern wie ihr Evangelium verkünden und in kritische Blogs einfallen.

    Sie sehen den Teil der Diskussion, wo sie mit ihren Argumenten von ihrer Sache überzeugen können -- das es 2 Wege gibt, dass auch sie vom Gegenteil überzeugt werden könnten wird mal eben dezent ausgeblendet.

  89. Zur internationalen Strompreisentwicklung:
    U.S. sees lower energy costs while Australia and Europe’s renewable energy mania creates energy price spikes and supply disruptions

  90. @Joe 9. Oktober 2016 11:24

    Am besten fangen Sie damit an zu erklären, wieso dieser Netzbetreiber die Energiewende geplant hat.

    Das ist ein interessanter Punkt: Die Motivation der Beteiligten Manager auf Seiten der Versorger.

    Zuerst muss festgehalten werden, dass Netzbetreiber nicht die Initiatoren der Energiewende sind. Sie sind gehalten, auf veränderte gesetzliche/politische Vorgaben und Marktbedingungen zu reagieren. Wenn es für Netzbetreiber mehr zu tun gibt, generiert das auch nicht nur mehr Aufwand, sondern auch mehr Umsatz -- insbesondere, wenn man die Kosten auch weiter geben kann. Dadurch steigert sich die Macht der betroffenen Unternehmen, ggf. auch der Gewinn. Also für Netzbetreiber gar nicht so übel.

    Darüber hinaus sind Manager vor allem gehalten, ihre eigene Position zu sichern. Im Bereich der Unternehmen wird sich der erfolgreiche Manager sehr genau darum kümmern, wer Entscheidungsmacht hat, und wer am eigenen Stuhl sägen kann. Bei den Versorgern / Netzbetreiber spielt hier vor allem die Politik eine große Rolle. Immer mehr machen NGOs wie FriendsOfEarth, BUND, Lobbyisten der EE-Produzenten und andere Druck und sind durch beste Medienkontakte hervorragend aufgestellt. Der Manager wird einschätzen, dass eine Kontraposition aufreibend ist und schwerlich zum Sieg führen kann.

    Zu beobachten ist darum eine Strategie der Versorger, die eher als Wellenreiten gedeutet werden kann: Man glaubt, am besten Megatrends zu unterstützen und Erfolge dadurch zu erreichen, dass man sich selbst zum Vorreiter erklärt. Technische Überlegungen sind darin völlig untergeordnet.

    Ich meine, das erklärt die Diskrepanz zwischen Vernunft und technischer Machbarkeit einerseits und der beobachtbaren Politik der Versorger. Dass dieses Konzept dennoch nicht aufgeht, sieht man an der Kursentwicklung der Versorger.

  91. @Martin

    Immer mehr machen NGOs wie FriendsOfEarth, BUND, Lobbyisten der EE-Produzenten und andere Druck und sind durch beste Medienkontakte hervorragend aufgestellt.

    Tja, die unleidlichen Machenschafter einiger NGO……führte auch in Israel zu einem neuen Gesetz:

    Ein Gesetz à la Putin

    Die betroffenen Organisationen müssen zum Beispiel auch die Adressen der Geldgeber an die israelischen Behörden übermitteln. Außerdem müssen Mitarbeiter der Organisationen eine Plakette tragen, wenn sie im Parlament Gespräche führen -- also wie Lobbyisten.

    Hinter dem Vorstoß steht die israelische Justizministerin Ajelet Schaked von der Siedlerpartei „Jüdisches Haus“. Sie sagte, die Öffentlichkeit habe ein Recht darauf zu erfahren, wenn sich ausländische Regierungen in die inneren Angelegenheiten einmischten

    oder hier:
    NGO aus den USA spioniert in Nordkorea: Chinas Regierung besorgt

    Chinesische Behörden sehen in NGOs grundsätzlich trojanische Pferde für westliche Ideen. So haben es nicht nur politische NGOs schwer in der Volksrepublik. Im Grunde sind alle Organisationen, über die Peking keine direkte Kontrolle ausüben kann, der Regierung ein Dorn im Auge.

    China will schon seit Längerem ein erstes Gesetz zur Regulierung von NGOs auf den Weg bringen. Bald sollen NGOs nicht einmal mehr Gelder aus dem Ausland empfangen dürfen. Außerdem sollen NGOs klar definiert werden, um unliebsame Organisationen leichter verbieten zu können.

    Achso……sowat würde ick mir für Deutschland und EU-Brüssel auch wünschen…

    Geschichte des Amerikanischen Lobbyregisters

    H.E.

  92. @Heinz #91
    Solange bei uns die Lobbyisten die sie betreffenden Gesetzestexte selber schreiben können wird das sehr schwer, sowas wie ein Lobbyregister oder ähnliche Regulierungen durchzusetzen -- sofern generell überhaupt ein Interesse daran besteht.

  93. @Noch schnell was zur bekloppten Energiewende:

    Bundesregierung riskiert das Aus für Stromspeicher

    Doch die Bundesregierung plant jetzt neue Gesetze, als sei das alles nicht wahr. Schon am kommenden Mittwoch soll das Bundeskabinett eine Novelle zur sogenannten Kraft-Wärme-Kopplung beschließen, die den Betrieb von Stromspeichern wohl unwirtschaftlich machen würde. „Wir reden jetzt über das Ende der Pumpspeicher in Deutschland“, warnt Tuomo Hatakka, Geschäftsführer der Vattenfall GmbH. „Das ist nicht gut für die Energiewende.“

    Macht aber nix…..eines Tages gibbet dann eine „Stromspeicherumlage“ die dann auch auf unserer Stromrechnung landet und gut isses……..je nach dem, welche Lobbyisten dann wieder an der Gesetzgebung mit rumpfuschen.

    Onkel Heinz……im Land der Bekloppten und Bescheuerten

  94. @Heinz

    Danke für deinen Hinweis:

    Achso……sowat würde ick mir für Deutschland und EU-Brüssel auch wünschen…
    Geschichte des Amerikanischen Lobbyregisters

    Ich auch. Unter Kollegen wurde der Lobbyismus als Demokratie-gefährdend angesehen. Allerdings empfand man lediglich Industrievertreter als Lobbyisten. Klassische NGOs, Stiftungen etc. bekamen quasi einen Persilschein.

    Ich meine: Interessenvertretung und damit Lobbyismus gehört zur Demokratie -- aber nur, wenn man keine unlauteren Mittel einsetzt. Und dazu gehört auch, Ross und Reiter zu benennen. Wer die Macht der Medien, der 4. Kraft im Staat nutzen kann, verfügt oft über mehr Macht als das über Geld und Bestechung. Und da frag man zu Recht nach den Demokratischen Grundlagen. Allerdings wird Medienmacht heut von vielen noch nicht als der kritische Faktor wahrgenommen. Die moralische Entrüstung bleibt bei einfachen Formen der Bestechung hängen.

    Typisch auch, wenn man sich über Ägypten, Nordkorea, China oder Israel echauffiert, weil auch diese die Arbeit jener Lobbyisten nicht unbegrenzt zulassen wollen. Aber das Problem geht tiefer.

  95. @Martin
    Oh Gott, sei die Besatzungsmacht davor…….während die Russen abgezogen sind, hat der Ami seine Atombombenarsenale modernisiert.
    Und die verlogenen Anti-Atomkraftbewegung bekämpft deutsche Atomkraftwerke…..während unterirdisch der wahre Atomtod lauert……ick hab inzwischen ne flache Stirn, weil ick mir zu oft die flache Hand davor kloppe.

    Tut mir leid…..das alles ist echt nur noch im Vollsuff zu ertragen.
    H.E.

  96. @Joe

    Wo ist den meine Grundlast heute.
    KEIN WIND KEINE SONNE.
    Auch ja und im Dunkel braucht man weniger Strom
    Ne is klar
    Schön das es Trolle gibt, die uns auf trabhallten und behaupten ein Damenfurz wär Grundlastfähig.

  97. Passt hier wohl ganz gut rein:

    Das Institut für Wettbewerbsökonomik an der Uni Düsseldorf hat die Gesamtkosten der Energiewende bis 2015 berechnet. Das Ergebnis: Bis zum Jahr 2025 müssen geschätzt rund 520 Milliarden Euro aufgewendet werden. Eine vierköpfige Familie zahlt somit direkt und indirekt über 25.000 Euro für die Energiewende.

    https://www.welt.de/wirtschaft/article158668152/Energiewende-kostet-die-Buerger-520-000-000-000-Euro-erstmal.html

    Die Zahlen sind soweit eigentlich nichts neues. Das interessante dabei ist eher, dass es sich um den meistgelesenen Artikel auf Welt Online handelt.

  98. @Alfonzo

    Laut Haucap aber sind diese Preiseffekte in der Berechnungen bereits berücksichtigt. Denn das Gutachten beruhe auf den reinen EEG-Differenzkosten, die direkte Folge der Großhandelspreise seien. Man dürfte diese preissenkenden Effekte mithin „nicht zweimal abziehen“.

    Warum musste ick grad ganz intensiv an den nörgelnden Oppa denken, der hier mal ne kleine Auszeit nehmen muss?
    Und dann noch die Frechheit der ee-Lobbyisten, da hauts einen ja förmlich das Brett weg:

    Der Bundesverband Erneuerbarer Energien (BEE) erklärte, die von Haucap betrachtete EEG-Umlage sei „nicht als Kostenindikator für die Energiewende geeignet.“

    Aber den Vogel schießen anschließend diese Typen ab….

    Der Bundesverband Neue Energieanbieter (bne) legte unterdessen ein Modell vor, nach dem die EEG-Umlage künftig auch auf den Verbrauch fossiler Energieträger ausgeweitet werden sollte. Wenn die EEG-Umlage künftig auch beim Verbrauch von Heizgas, Heizöl, Benzin und Diesel gezahlt werden müsste, könne die EEG-Umlage auf Elektrizität nahezu halbiert werden. Zudem entstünden Kaufanreize für CO2-freie Heizungen und Elektroautos, was der geplanten „Sektorkopplung“ der Energiewende zugute komme.

    Ja ne is klar, die Kosten der Energiewende breitflächig verstecken…..damit der deutsche Zahlpöbel weiterhin seine Füsse still hält, wie durchschaubar ist dat denn?

    H.E.

  99. When wind power is maxing out it’s bad for grid stability — it pushes out the reliable spinning inertia — the massive rolling turbines that relentlessly pull the grid back to 50Hz. Here’s a graph of SA and Victoria wind farms last month, and you can see that for all the thousand kilometers that might separate them, they are controlled by much larger common weather patterns.

    How much wind power can a grid handle?

    Und wie sieht es da bei uns aus ?
    Wieviel Windkraft verträgt unser Netz ?

  100. Noch schnell ein Absacker…..

    So sieht die deutsche Bevölkerung die Energiewende
    http://www.uni-stuttgart.de/hkom/presseservice/pressemitteilungen/2016/082_16_energiewende_akzeptanzsurvey.html

    29 Prozent der Befragten geben an, dass sie nicht bereit wären, mehr für Strom zu bezahlen, um zum Gelingen der Energiewende beizutragen. Demgegenüber sind 47 Prozent der deutschen Bevölkerung bereit, jährlich 50 Euro oder mehr für ein Gelingen der Energiewende beizusteuern. Allerdings zumeist nur unter der Bedingung, dass die Gesamtkosten der Energiewende fair zwischen der Industrie und der Bevölkerung sowie innerhalb der Bevölkerung verteilt werden………..
    Der Grad der Akzeptanz sowie auch der Grad der Zahlungsbereitschaft hängen mit einem komplexen und in sich konsistenten Wahrnehmungsmuster der Energiewende als Ganzem sowie der mit ihr verbundenen Technologien zusammen. Zahlungsverweigerung oder Nichtakzeptanz sind demnach keine irrationalen Abwehrreaktionen, sondern basieren ebenso wie Zahlungsbereitschaft und Akzeptanz auf entsprechenden Gründen…..

    Wenn man bedenkt, wer an dieser Studie beteiligt war…….dürfte das Argument, dass mindestens 85% der Deutschen die E-Wende beführworten……als größter Treppenwitz des 21. Jahrhunderts gelten.
    Den Wendekriegsgewinnlern bricht eine Ausrede nach der anderen wech……irgendwann werden se nackter dastehen als ein Grottenolm.

    Onkel Heinz……..darf auch mal ein Stück weit gehässig sein

  101. Krishna Gans 12. Oktober 2016 19:06:
    Und wie sieht es da bei uns aus ? Wieviel Windkraft verträgt unser Netz ?

    Hatten wir das nicht schon?!?
    „80 Prozent Erneuerbare sind kein Problem“ Ach ja, da meinten ja einige „Experten“ hier, dieser Mensch sei fachlich kompetent wie der Verkäufer von Kamelhaardecken, oder so ähnlich.

    Nun stelle ich mir als unbedarfter Leser einfach einmal vor, ich bin Boris Schucht, Chef des Netzbetreibers 50Hertz und habe einen Interviewtermin mit der Presse und fachlich von nichts eine Ahnung. Es ist ja kein Live-Interview, also lasse ich mir vom Journalisten die beabsichtigten Themen /Fragen zukommen und gebe sie an die entsprechenden Fachleute in meiner Firma weiter, ich bin ja deren Chef. Die liefern mir dann dazu die entsprechenden Antworten /Argumente. Sicher auch ziemlich verlässlich, denn ich bin ja ihr Chef. Nein, ich muss als Spitzenmanager nicht alle technischen Details kennen. Aber wenn ich einen vorbereiteten Pressetermin habe, kann ich sicherstellen, dass von mir kein Unsinn verbreitet wird, der mir dann vorgehalten werden kann. Was sind also die Fakten:
    -- Netzbetreiber 50Hz händelt heute schon ca. 50% EE-Strom in seinen Netzen, vor allem Windstrom
    -- die Prognosewerte bei Windstrom weichen nur noch etwa 2% von der Realeinspeisung ab
    -- WKA können Regelenergieleistung für das Netz erbringen
    -- es gibt genug Flexibilität im Kraftwerkspark, man nuss sie nur nutzen
    -- neben partiellem Netzausbau braucht es eher mittelfristige Speicher
    Dass die Aussagen von Boris Schucht, Chef des Netzbetreibers 50Hertz sehr wohl fachlich fundiert sind, sollte man einräumen oder ebenso fundierte Gegenargumente mit Belegen bringen. Dies ist hier augenscheinlich nicht möglich, also hat der Mann Recht.

  102. ……Boris Schucht……lediglich ein Kaufmann, der uns was verkaufen will…oder für dumm hält.

    Boris Schucht: Ostdeutschland ist die Steckdose Europas

    „Wir haben hier in unse­rer Region mehr Strom als wir brauchen. Uns quillt der Strom quasi zu den Ohren raus“, meinte Schucht und erläuterte, dass fast die Hälfte dieses Stroms (49,2 Prozent) bereits aus Erneuerbaren Energien stammt……….
    Nie zuvor hatte das Unternehmen so viel Geld in seine Netzanlagen gesteckt -- 36 Prozent mehr als noch 2014. Leistungsfähige Netze sind wichtig, um die enorm großen Öko­strom-Mengen quer durch das Land und zu den europäischen Nachbarn übertragen zu können.

    Er gibt offen zu…..Ökostrom ins Ausland zu transportieren, wie geil ist das denn……wo doch unsere Ökobesudelten immer behaupten…..es wäre nur konv. Strom…..den wir ins Ausland verticken.

    Übrigens…….auf Aussagen eines Managers würde ick kein Pfifferling geben…..sieht man ja grad so schön bei VW, wie unfähig da einige sind.
    Joe……Du klingst wie der Körner, die selben Nullsätze, der selbe Zitierstil…….und genauso unfähig dazu zu lernen.
    Habe die Ehre.
    H.E.

  103. Noch was unserem UBA … aus dem März:
    UBA-Emissionsdaten für 2015 zeigen Notwendigkeit für konsequente Umsetzung des Aktionsprogramms Klimaschutz 2020
    Hendricks: Alle Sektoren müssen im Klimaschutz liefern

    Die Logik spielt aber kapriolen. Die Not ist wohl das, dass die Verbindlichen Ziele meilenweit verfehlt werden.

    Fakt ist: Die Emissionen stiegen um sechs Millionen Tonnen auf 908 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente, das entspricht 0,7 Prozent.
    Klartext: All die ultrateuren Maßnahmen haben schon wieder rein garnix gebracht. Und darum sollten wir noch viel mehr tun.
    Unter anderem war die kühle Witterung schuld. Klappt eben noch nicht so richtig mit der globalen Erwärmung für D.

  104. Kleiner EEG-Treppenwitz am Rande.

    Besonders pikant an der jüngsten Billig-Ausschreibung ist, dass sich auch deutsche Solarfirmen mit Projekten in Deutschland beworben haben -- und nahezu chancenlos waren. Zu Geboten dies- und jenseits der Grenze aufgerufen hatte ausgerechnet die deutsche Bundesnetzagentur -- im Rahmen der deutschen Ökostromförderung gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).

    Brüssel hatte Deutschland verpflichtet, für einen Teil der EEG-Auktionen auch Projekte im Ausland zuzulassen. So stach European Energy aus Soborg bei Kopenhagen die deutschen Bieter aus. Die Firma wird künftig von deutschen Stromkunden vergütet.

    http://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/energiewende-daenemark-blamiert-deutschland-bei-solarstrom-a-1123455-2.html

    War das nicht immer die Standartausrede der Wendefanatiker…..das wir Deutschen uns mit den Deppenstrom autark machen können und das in Deutschland jede Menge Arbeitsplätze dazu kommen……Pustekuchen, nun zahlt der deutsche Stromkunde auch EEG-Vergütung ins Ausland.

    Onkel Heinz……im Land der Bekloppten und Bescheuerten

  105. Leider kann ich über diesen Treppenwitz nicht lachen .-(

  106. In einer aktuellen Studie des Verbandes der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft und der Bayerischen Industrie- und Handelskammertages empfehlen die Autoren, die Umlage auch auf andere Energieträger wie Erdgas, Benzin oder Heizöl auszudehnen, um so die Stromkunden zu entlasten.

    Was spricht dagegen, die EEG-Umlage beispielsweise auch auf Benzin zu erheben?

    https://www.topagrar.com/news/Energie-Energienews-EEG-Umlage-auch-auf-Oel-und-Gas-umlegen-6942614.html

    Wieso nicht auch auf Wasser Essen etc. pp. spricht doch auch nix dagegen 🙂

  107. EG-Umlage steigt voraussichtlich um weitere 0,75 Cent/kWh auf 7,1 Cent/kWh. Rekord!

    Ist nicht 2018 und auch 2019 die EG-Umlage leicht gesunken?

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