Ein Aufruf an unsere Leser II – Fragen zum Speicherbedarf

31. März 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energieerzeugung, Politik, Windkraft

Ich habe ein paar Überlegungen angestellt die ich hier gerne zur Diskussion stellen möchte.

Unser (einziger) deutscher Vorzeige-Offshore-Windpark Alpha Ventus soll pro Jahr bei geschätzten 3.800 Volllaststunden

12 x 5 MW x 3.800 h = 228.000 MWh = 228 GWh

Strom produzieren. Weil der Wind aber ein so unsteter Geselle ist, muss man diesen Strom speichern können. Ich erfahre von Wolfgang Flamme in einer Überschlagskalkulation:

2/3 der Windenergieerzeugung entfallen auf ein Halbjahr. Es müßte also etwa 1/6 der jährlichen Energieerzeugung mal 1/2 Jahr – also ein mittlerer Monatsbedarf gespeichert werden.

Alles klar. Annahme Nummer Eins: Ein Monatsbedarf als Speicher – Ich kann nicht beurteilen ob dieser Wert richtig ist, aber als Annahme für dieses Gedankenexperiment erscheint er mir erst einmal ausreichend,

Das würde jendenfalls bedeuten dass ich, wenn ich Windkraft im ganz großen Stil betreiben will, für einen Winpark wie Alpha Ventus einen dynamischen Speicher in der Größenordnung von

228 GWh / 12 = 19 Gwh

benötige.

Die einzig bislang in Deutschland eingesetzten Speicher sind Pumpspeicherseen. Der Speicher mit der größten Kapazität ist das Pumpspeicherwerk Goldisthal im Thüringer Schiefergebirge. Er hat eine Kapazität von 8.480 MWh, also knapp 8,5 GWh. Man bräuchte also allein für Alpha Ventus 2,24 mal Goldisthal als Speicher.

Jetzt erfahre ich bei Wikipedia, dass der Bau von Goldisthal 600 Millionen Euro gekostet, und 6 Jahre gedauert hat. Ich müsste also für meinen Speicher nur für den Windpark Alpha Ventus mit einem Investitionsvolumen von

600 Mio. € * 2,24 = 1.341 Mio. € = 1,34 Mrd. €

rechnen. Und dabei sind die Kosten für den Stromtransport vom Windpark in der Nordsee zum Speicherkraftwerk in den Bergen noch gar nicht eingerechnet. Auch nicht der Transport zum weit entfernten Verbraucher.

Wobei man weiterhin annehmen kann dass das Speicherwerk Goldisthal relativ kostengünstig war. Bei der Planung eines solchen Projekts kann man wohl erwarten, dass ein Standort ausgewählt wurde der besonders günstige Bedingungen bietet. Zukünftige Standorte werden naturgemäß eher ungünstiger sein und höhere Kosten verursachen.

Man könnte den hier dargestellten Gedankengang auch noch ein wenig weiter spinnen
Angenommen wir wollten in Zukunft die Hälfte unseres Stroms aus Windkraft produzieren. Das wären dann bei einem Gesamtbedarf von etwa 600 TWh wie im Jahr 2009 etwa 300 TWh. Das würde bedeuten, wir bräuchten

300 TWh / 228 GWh (Produktion Alpha Ventus) = 1315 mal Alpha Ventus

 plus einer Speicherkapazität von 

300 TWh / 12 = 25 TWh = 25.000 GWh = 2948 mal Goldisthal

Das führt zu folgender Betrachtung: Ein Umbau der Stromversorgung auf 50% Strom aus Windkraft würde uns  kosten: 

1315 mal Alpha Ventus = 1315 * 250 Mio. Euro = 328 Mrd. Euro
2948 mal Goldisthal = 2984 * 600 Mio. Euro = 1.790 Mrd Euro

In Summe also gut 2 Billionen Euro. Das entspricht in etwa der aktuellen Verschuldung der Bundesrepublik Deutschland. Das alles ist ohne die Kosten für erforderliche Stromleitungen berechnet und beruht auf der sehr positiven Annahme dass sämtliche Windparks und Speicher nicht mehr kosten würden, als Goldisthal und Alpha Ventus. 

Und eine Frage wurde bei dieser Betrachtung noch gar nicht aufgeworfen. Wie wird sich ein solcher Umbau der Energieproduktion auf den Strompreis auswirken. Was mag es für den Endverbraucher bedeuten, wenn zu den Stromgestehungskosten von 15 cent pro KWh noch die Kosten für den Speicher und für den Transport kommen?

 Eine Frage, die ich gerne an unsere Leser weitergeben möchte. Zusammen mit der Bitte meinen Berechnungen und die damit zusammenhängenden Gedankengänge auf ihre Plausibilität abzuklopfen.

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113 Kommentare
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  1. Die Rechnung ist glaube ich zu einfach. Beim Stromtransport ist mit Verlusten zu rechnen: Es kommt hinten weniger raus als man vorne reinsteckt. Das gleiche gilt auch für die Speicher. Pumpen und Turbinen sind nunmal nicht 100% effizient. Wenn man mal 80% Effizienz für Pumpe und Turbine annimt (ein gebräuchlicher Wert für Motoren) so kommt man auf 0.8 * 0.8 = 0.64 = 64% Effizienz. Dieser Wert kann etwas besser, oder auch etwas schlechter sein. Dazu kommt dann noch die Verdunstung des Wassers aus dem Speicher, so das man noch mal das eine oder andere Prozenz abziehen kann. Und wie bereits erwähnt noch die Leitungsverluste.

    Wenn man also 8.5 GWh aus dem Speicher bekommt, müsste man bei obiger Effizienz dann knapp 13.3 GWh reinstecken.

    Grüße,

    Chris

  2. Die Fläche ist auch noch ein interessanter Aspekt.
    Goldisthal hat 55 ha, also ein halber Quadratkilometer. Mal 3000 wären das 1500 Quadratkilometer.

    Solche Zahlen und Flächen sind absolut unrealistisch. Derzeit gibt es in D 30 Pumpspeicherwerke mit 7 GW Leistung. Vielleicht finden sich in D noch Orte und Flächen für 10 PSW, vielleicht sogar 20 , aber sicher nicht mehr. Daher ja die Überlegungen für andere Formen, zB. PSW in Bergwerken.

    Zum Wirkungsgrad, auch aus Wikipedia: Bei modernen Werken werden zwischen 70 % und 85 % der zugeführten elektrischen Energie wieder zurückgewonnen. Hinzu kommen noch geringe Leitungsverluste für Hin- und Rücktransport der elektrischen Energie.

  3. Hallo Rudolf

    Autsch…….pöses Thema, weil dermassen kompliziert das selbst ick mich noch nicht getraut hab, da ran zu gehen.

    Vorab nochmal die beiden wichtigsten Studien die unsere Frage schon zum Teil beantworten könnte (Speicherbedarf)

    UBA Energieziel 2050

    SRU 100% erneuerbare Stromversorgung bis 2050

    Alles im allen ungefähr 50-100 TWh Speicherbedarf……….hab auch schon wo anders 25TWh gehört……….hängt an eine Menge verschiedene Faktoren, die ich mal in der 2. Antwort rauslassen möchte.

    Ende Teil 1.

    Onkel Heinz…….qualmt schon wieder der Kopp

  4. Teil 2.

    In Anbetracht der beiden vorgenannten Studien frag ich mich, wie die Grünen auf den schmalen Ast kommen schon 2030 nahezu die gesamte Stromversorgung auf EE zu stellen.

    Beide Studien….SRU und UBA haben leider noch nicht die Erfahrung gemacht die wir mit dem heutigen Tage kennen.
    Ein absolut beschissenes Windjahr mit gerade mal 75% Windindex und die Schwierigkeiten die die Franzosen im letzten Winter hatten (und dadurch Strom importieren mussten) und die katastrophalen Speicherstände der Norweger, die auch diese zu Stromimporte gezwungen haben.

    Bei der Stromversorgung darf man nicht vom Durchschnitt ausgehen sondern von den schlimmst anzunehmenden Zuständen (Ausfall/Wartung Energieerzeuger im In- und Ausland). Die europäischen Netze wie das UCTE sind ja ursprünglich dazu gedacht gewesen Lieferschwierigkeiten bei Ausfällen von Kraftwerken innerhalb Europas auszugleichen.
    Neuerdings sollen über die paar Strippen auch noch rege Handel betrieben werden und Dauer-Importeure wie Italien Strom rüber zu schicken.

    Jetzt soll dieses arme Netz aber auch noch fette Windüberschüsse durch die Gegend karren, mal so eben bei Flaute Deutschland versorgen und nebenbei den tollen Öko-Strom aus Norwegen an den deutschen Öko-Besudelten durchleiten, tja…………..Realitätssinn deutscher Jammerlappen im Jahre 2011.

    In Anbetracht dieser Tatsachen und Kraft meiner Wassersuppe würde ich den deutschen Speicherbedarf irgendwo zwischen 150-200 TWh/a ansetzen. (bei einer installierten Leistung von 60-80 GW)

    Wir dürfen dabei gewisse Skaleneffekte nicht vergessen, Bio-Masse als Spitzenlast in wind/sonnenarmen Zeiten können schon mal einiges ausgleichen, Geothermie…….naja, vllt auch etwas dazu beitragen…………..im günstigsten Fall bekommen wir ja auch noch Strom aus dem Ausland……wenn die dann bis 2050 wenigstens ihre Kraftwerkskapazitäten ausweiten.

    Alles in allen…….unberechenbar, da niemand die energetische Zukunft Europas kennt.
    Man kann nur grob abschätzen und hoffen das wenigstens unsere Nachbarn weiter mit Kohle und Kernkraft Strom erzeugen, denn ansonsten sieht es finster aus für und in Deutschland.

    PS. Deswegen hat mich auch die Entwicklung des Kraftwerkparks unserer Nachbarn so dolle interssiert………denn wenn die auch so rumschlampen wie wir, ist es Essig mit Mega-Stromimporten für Deutschland……und damit wären dann jahreszeitlich bedingt mit Flächenabschaltungen zu rechnen.

    Onkel Heinz……uff, wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten

  5. kleiner Nachtrag

    Wenn ich mir mal den Windindex der letzten Jahre angucke, der zwischen 75-116 % schwankt, dann weiß ich auch wieviel mehr Windräder gebraucht werden. Dat dumme dabei ist, haben wir ein gutes Windjahr, werden die wohl öfters mal abschalten müssen wenn wir den Strom von diesen Quirlen nicht los werden……..und dat dürfte arg böse für deren Wirtschaftlichkeitsberechnung ausgehen…..na und Bio ist dann sowieso gearscht……da die dann die Spitzenlasten abfahren dürfen………und sich deswegen fette Eigenspeicher neben ihrem Scheixxevergaser aufstellen müssen.

    Und wenn dann noch wie die letzten beiden Winter unsere Solarpaddel wochenlang unter Schnee begraben sind, dann bekommen wir so manchen Winter auch so unsere Problemchen……naja, bis dahin lieg ich in der Grube, 1,80 tief und bei relativ konstanten Temperaturen.

    Onkel Heinz………….Warme Decken, Taschenlampen, Kerzen und Notfallessensrationen im Haus

  6. Hallo Rudolf,
    man muss mit Sicherheit davon ausgehen, dass man Standorte wie Goldisthal nur sehr selten findet. Wir werden ja nicht gerade die Zugspitze weg sprengen wollen, um ein Speicherbecken anzulegen. Es sollte sich also zu mehr als 90% um künstliche Speicher handeln, die noch etwas kostenintensiver sind.
    Da PSW auch nur begrenzte Vollbenutzungsstunden aufweisen (ich habe da von 760h gelesen, kann das sein??[ Quelle:Energielexikon]), erhöht sich die Anzahl entsprechend.

  7. @Micheal

    Auch der SRU geht davon aus, das die PSW die normalen Tagesschwankungen und Minutenreserven abdecken werden………die setzen lieber auf Druckluftspeicher oder tollen Norwegerstrom.
    UBA dagegen mag lieber Wasserstoff/Methan-Speicher…….und am Ende dürften wir dann knapp 100 TWh an Netz/Speicherverluste haben.

    Die schöne neue Energiezukunft beginnt damit, jede Menge Energie in den Ausguss zu kippen…….aber uns ständig was von Energie-Effiziens vorlabern….tsss.

    Onkel Heinz….kommt aus dem Lachen nicht mehr raus.

  8. @Alexander:

    Na, dann lag ich ja garnicht mal so sehr daneben mit den 64%, wenn das laut WP bei 70% anfängt.

    Bzgl. Windkraftanlagen allgemein. Da ist auch fraglich ob man überhaupt in der gewollten Zeit eine solche Menge an Anlagen bauen kann. Effiziente Windturbinen benutzen wohl Neodym für Magnete im Generator. China ist aber der Hauptlieferant für solche seltenen Erden. Insgesamt 97% aller seltenen Erden kommen von dort. Und die wollen nun ihr Exportvolumen runterfahren:

    http://www.dailymail.co.uk/home/moslive/article-1350811/In-China-true-cost-Britains-clean-green-wind-power-experiment-Pollution-disastrous-scale.html

    Auch ist der Abbau und die Gewinnung dieser Materialien wohl nicht ganz ohne, wenn man der DailyMail halbwegs Glauben schenken darf:

    http://www.independent.co.uk/news/world/asia/concern-as-china-clamps-down-on-rare-earth-exports-1855387.html

    Interresant wird das ganze auch noch dadurch das man das ja auch etwas globaler sehen muss. Hilft ja nicht viel wenn nur ein Land komplett auf EE umsteigt (falls überhaupt möglich), und rundrum alles wie gehabt weitergeht. Sollten sich also noch mehr Länder zu so einem Schritt entschliessen ist das alles ein extremer Materialaufwand.

    Grüße,

    Chris

  9. Ist zwar OT, trotzdem Leseempfehlung: Merkels Politik isoliert Deutschland in der Welt

  10. Zunächst einmal vielen Dank für die Antworten und Anregungen. Ich habe hier so eine Art Energie-Milchmädchenrechnung aufgestellt. Natürlich ist die Realität viel komplizierter.

    Am schwierigsten ist wohl die Ermittlung der erforderlichen Speicherleistung. Die SRU-Studie geht von einem Speicherbedarf von ca. 35 TWh Speicherstrom (nach Umwandlungsverlustgen) aus. Die maximale Differenz zwischen minimalem und maximalem Speicherstand wird mit 1,4 TWh angegeben. MIr erscheint dieser Wert deutlich zu klein. Es würde bedeuten, dass bei 50% Windstrom (300 TWh/a) eine deutschlandweite Flaute nicht länger als zwei Tage dauern dürfte. Oder dass in einem solchen Zeitraum der Energiebedarf durch andere (natürlich „Erneuerbare“) Quellen gedeckt werden müsste.

    Leider erfährt man nicht, wie das Modell im Szenario 1.a diese Werte ermittelt. Aber die Option einer Speicherung in Deutschland scheint von den Autoren ohnehin nicht favorisiert zu sein. Doirt setzt man auf den europäischen Verbund und vor allem darauf, dass die Norweger uns den zuviel produzierten Strom abnehmen und uns bei Bedarf Strom liefern. Was die Norweger nach Vorraussicht der Autoren bereit sind für den deutschen Windstrom zu bezahlen, steht allerdings nirgends.

  11. Hallo Rudolf,

    „Leider erfährt man nicht, wie das Modell im Szenario 1.a diese Werte ermittelt. Aber die Option einer Speicherung in Deutschland scheint von den Autoren ohnehin nicht favorisiert zu sein. Doirt setzt man auf den europäischen Verbund und vor allem darauf, dass die Norweger uns den zuviel produzierten Strom abnehmen und uns bei Bedarf Strom liefern.“

    Ja, das ist ein Problem das ich auch immer wieder sehe. Irgendwie gewinnt man den Eindruck das bei der EE kaum Zahlen zur Verfügung stehen wie es denn im großen Maßstab aussehen soll, dafür aber um so mehr Aussagen das ja alles ganz Einfach wäre. Ich habe auch in vielen Diskussionen auf das Problem der Speicherung sowie der Erzeugung aus EE für großflächigen Bedarf hingewiesen. Ausnahmslos jedes mal bekomme ich nur einen leeren Blick zurück und vielleicht noch den Kommentar „Gibt es doch schon alles, muss man nur mehr von bauen“.

    Es scheint so zu sein das viele Leute nicht in der Lage sind mit entsprechend großen Zahlen umzugehen. Sehr schön sieht man das z.B. auch in den Medien wenn gesagt wird das ja die installierte PV Kapazität von 13 GW schon mehr sei als die noch laufenden AKW’s liefern. Klar, tut sie: Wenn die Sonne perfekt scheint. Geht man mal von den Zahlen für 2009 aus, so liegt der Faktor von eingespeister Energie zu theoretischer Spitzenleistung nämlich bei ca. 12-13, so das von den 13 GW über ein Jahr gesehen nur 1 GW im Durchschnitt bei rauskommt.

    Auch das mit dem verkaufen bzw. speichern des Stroms in andere Länder ist so eine Sache. Klar, theoretisch geht das natürlich. Nur wie soll dann das benötigte Netz aussehen? Es ist ein gewaltiger Unterschied ob man „eben mal“ ein paar GW bezieht oder verkauft, oder ob man im Notfall 50% der benötigten Energie (oder mehr) über das Netz schicken muss. Zumal wir ja eben auch nicht alleine sind auf dieser Welt. Auch andere Länder wollen Strom einspeisen oder kaufen.

    Irgendwie ist es wirklich traurig das derzeit keine wirkliche Diskussion geführt wird, sondern die meisten Leute irgendwie nur in Panik handeln und reden. Spricht man gewisse Probleme an, wird man fast immer als irgendein bezahlter Lobbyist oder schlimmer beschimpft. Natürlich wäre es schön wenn man zu 100% von EE versorgt werden könnte. Auf dem Papier lässt sich sowas auch wunderbar ausrechnen. Nur die Realität sieht derzeit einfach ganz anders aus.

    Was mir noch einfällt bzgl. Speicher: Wie schnell kann so ein Pumpspeicher eigentlich gefüllt werden? Um sinnvoll einsetzbar zu sein müsste er ja mindestens genau so schnell zu befüllen sein wie er auch geleert wird, um eben Erzeugungs-Spitzen auch schnell genug speichern zu können. Ansonsten hat man wieder das Problem das man mehr Speicher braucht als eigentlich (von der Leistung her gesehen) nötig wären, nur damit man eben mit dem befüllen hinterherkommt.

    Grüße,

    Chris

  12. Vor ein paar Tagen habe ich mich auf die Suche nach Daten über die schweizer Pumpspeicherkraftwerke und Stauseen gemacht.
    Die Leistungen habe ich überall gefunden.
    Mir fehlen die gespeicherten Volumen.
    Ich wollte ausrechnen, wie lange alle PSK und Stauseen die Schweiz mit Strom versorgen könnten, bis sie leer sind.
    Meiner Schätzung nach dürfte es einige wenige Stunden reichen.
    Hat jemand von euch Daten dazu?

  13. @ Kikri

    Wenn es um das Wasservolumen geht, gibt es die Zahlen hier.

  14. Danke.

  15. Da mein Name gerade fällt…

    1)
    Das angeführte Zwei-Halbjahre-Modell war nur zur ersten Abschätzung der Größenordnung gedacht. Eine verbesserte Version, die tatsächliche Veräufe von Windeinspeisung und Netzlast berücksichtigt, habe ich für 2006 (ein eher durchschnittliches Windjahr) erstellt, damit errechnet sich im ersten Ansatz ein Speicherbedarf von gut 50 mittleren Verbrauchstagen.

    Zu berücksichtigen ist bei dieser Angabe, daß ich Verluste beim Ein-/Ausspeichern vernachlässigt habe; der ‚wahre‘ Wert wird für 2006 also noch etwas darüber liegen.

    Um zudem auch noch windstarke/-schwache Jahre decken zu können, würde man a) den Speicher zudem noch etwas vergrößern und b) die Windkraft etwas überdimensionieren.

    2)
    Auf Offshore-Windparks läßt sich diese Speicherabschätzung allerdings nicht 1:1 übertragen. Ich habe leider die FINO-Daten des BSH nicht mehr vorliegen und mein BSH-PW verschlampt, sonst könnte ich das schnell mal durchrechnen. Es wird aber deutlich weniger sein; der Ansatz mit etwa einem Verbrauchsmonat scheint mir da intuitiv nicht falsch zu sein.

    Der Grund ist, daß die Windverhältnisse auf See auch in der windschwachen Jahreszeit tendenziell günstiger sind als onshore, während in der windstarken Jahreszeit die Offshore-Leistung durch die Generator-Nennleistung nach oben hin berenzt wird. Die windstarken Abschnitte im Jahresverlauf sind also relativ leistungsschwächer, die windschwachen Abschnitte relativ etwas leistungsstärker, so daß sich das Ungleichgewicht beider Abschnitte etwas verkleinert.

    3)
    PV weist zwar ein deutlich ausgeprägteres saisonales Ungleichgewicht auf als der Wind, eine Mischung von PV- und Windproduktion würde den saisonalen Puffer jedoch erheblich entlasten. Ich hatte das für 2006 auch mal für verschiedene PV-Wind-Mischungsverhältnisse durchgerechnet (Verluste sind in dieser Darstellung einfach aufgeschlagen)..

    4)
    Wer die Abschätzungen (in R project) nachvollziehen will, der kann hier einsteigen. Ich helfe dann gerne weiter.

  16. Was ich für die Schweiz gefunden habe: alle Stauseen 8 Mia kWh Speicher“menge“ (Wikipedia)
    Elektriziätserzeugung 64’000 GWh pro Jahr (Bundesamt für Statistik)
    Wenn ich keinen Kommafehler gemacht habe, wurde die Kapazität für 1/8 Jahr reichen.
    Kann das sein?

  17. FYI:

    Saison-Speicherkraftwerke (beispielhaft):
    Speicherkapazität Leistung
    Österreich 4,5 TWh 6 GW
    Norwegen 81,7 TWh 29 GW
    Schweden 33,8 TWh 16 GW
    Quelle

  18. @kikri
    Es sind vier wichtige Beschränkungen zu berücksichtigen:
    a) Speicherkapazität
    b) Speicherleistung
    c) Zulauf/Befüllung
    d) wasserrechtliche Auflagen

    Selbst wenn man also zB annimmt, daß (a), (b) reichen und (d) soll mal egal sein, dann bedeutet das wg. (c) nicht unbedingt, daß man den Spaß gleich nächstes Jahr wiederholen kann.

  19. @ Wolfgang Flamme

    Vielen Dank für die Berechnungen. Und auch noch mal für den Kommentar bei R-E. Ich habe Tränen gelacht…

    Was aus einer Überschlagskalkulation wie meiner oben auf jeden Fall deutlich wird ist, dass der Umbau in eine „Erneuerbare“ Zukunft vor allem teuer wird. Eine Ansicht, die nicht alle teilen. Ich hatte das zweifelhafte Glück gestern die Redezeit auf WDR 5 zu hören. Dort erzählte Professor Jürgen Schmidt vom IWES in Kassel, dass der Umbau auf 100% EE zu Anfang in etwa genauso viel kosten würde, wie die ohnehin erforderliche moderniseirung unserer Stromversorgung. Bis 2050 würden wir sogar 600 Milliarden Euro einsparen.

    Und das alles mit so toll kostengünstigen und effizienten Technologien wie der Elektrolyse von Wasser mit anschließender Methansynthese. Auch hält er schon heute die EE-Technologien für ausgereift. Der Mann berät unsere Regierung gemeinsam mit Rahmstorf und Schellnhuber im WBGU. Hartgesottene können sich die Audiodatei hier anhören.

  20. @Rudolf Kipp

    Hartgesottene können sich die Audiodatei hier anhören.

    Hartgesottene? Das grenzt ja bereits an Körperverletzung. Was wirft dieser Mann sich morgens ein, um solch realitätsfernen Unsinn von sich zu geben? Erinnert doch sehr stark an den greisen Erich Honecker, der noch im Oktober 89 unbeirrt und beharrlich seinen Spruch mit „Ochs und Esel” herunterleierte. Und es sagt eine Menge über die Kompetenz des WBGU aus, wenn solche „Experten” dort ungestört ihr Unwesen treiben dürfen.

  21. @Onkel Heinz

    Pamphlete aus dem Hause des WBGU-Experten Schmid (auf der Seite sind noch mehr Veröffentlichungen):

    100% regenerative Energieversorgung von Städten und Nationen -- Wie gelingt die Energiewende zur Nachhaltigkeit?

    Speichertechnologien als Lösungsbaustein einer intelligenten Energieversorgung -- Fokus Strom-Gasnetzkopplung


    Netzausbau vs. Speicher vs. Energiemanagement? Möglichkeiten und Grenzen der Ausgleichsmaßnahmen

    Klimaschutz durch eine Vollversorgung mit erneuerbaren Energien – unser Weg dahin

    Vielleicht kannst du davon ja was verwerten.

  22. @admin

    Bitte den Kommentar #21 freischalten.

  23. Wow. Das Interview mit Herrn Schmidt ist, uh, weit jenseits von Grenzwertig. Solar-, Wind- und Bioenergie für die Stromerzeugung. Ein riesiges, komplexes Gleichstrom-Stromnetz dafür. Aber das Heizen zu Hause dann über KWK?. Und auch keine Autos mehr die Benzin brauchen, sondern elektrisch betrieben werden. Und die ganze Technologien dafür sind alle schon völlig ausgereift und einsetzbar.

    Das Argument bzgl. des Netzes erinnert mich an das Argument eines „Super-Grid“ wie man es in US Foren häufig hört. Das Prinzip soll sein das man dort auf dem ganzen Kontinent EE Anlagen installiert, und diese an dieses Netz anschliesst. Das Netz ist dann so intelligent das es immer weiss wo wieviel Energie produziert wird, wo sie gebraucht wird, und entsprechend diese Energie dann quer über den ganzen Kontinent verteilt. Da so ein Netz entsprechend komplex, und somit auch störanfällig ist, muss man natürlich einem partiellen Ausfall vorbeugen. Das Argument der Befürworter: Man baut halt lokal dann Kraftwerke die im Falle eines Ausfalls einspringen. Klingt ja erstmal Toll, bis man dann mal näher hinschaut. Wenn man nämlich überall Not-Kraftwerke haben muss, um evtl. Ausfälle zu überbrücken, muss man logischerweise genau so viele Kraftwerke „auf Reserve“ bauen wie auch der reale Verbrauch vorgibt. Denn ein Ausfall kann ja jederzeit und überall auftreten. Man installiert also die gleiche Leistung nochmal als herkömmliche Kraftwerke. Die dann ja auch gewartet und soweit betriebsbereit gehalten werden müssen das sie auch sofort einspringen können. Und man kann auch nicht weniger bauen, denn es gibt ja im „Ernstfall“ eben kein Netz mehr um irgendwas irgendwohin zu transportieren.

    Und das Argument der E-Autos ist ebenfalls eines das auch der Herr Schmidt scheinbar nicht zu Ende denkt. Man braucht dann nämlich nicht nur Kapazitäten um den bisherigen Verbrauch zu bedienen, sondern eben auch enorme Mehrkapazitäten um diese ganzen Autos dann zu laden. D.h. das zu der grundlegenden Rechnung zur Anzahl der EE-Anlagen nochmal ein riesen Aufschlag dazu kommt um eben diesen enormen Mehrbedarf decken zu können.

    Zudem halte ich persönlich ein nationales Gleichstromnetz für nicht sinnvoll. Das hat auf lange Strecken große Vorteile, keine Frage. Aber für „lokale“ Verwendung? Wieviele Wechselrichter muss man da installieren, und das auch noch redundant, denn Elektronik ist nunmal anfällig für Störungen?

    Und wenn ich mir dann die Effizienzen der diversen EE Technologien ansehe, dann ist dort bei weitem noch nicht alles ausgeforscht und fertig. Aber wehe jemand erwähnt so Dinge wie LFTR’s oder TWR’s, dann wird einem sofort vorgeworfen das dies ja alles Technologien eind die nocht nicht kommerziell einsetzbar sind. Aber genau so wenig ist ein entsprechendes Netz, solche Windparks, etc. derzeit im geforderten Ausmaß einsetzbar.

    Nochmals: Wow. Dieser Herr Schmidt muss auf einem anderen Planeten leben.

    Grüße,

    Chris

  24. Zum Interview … also ich habe schon Schlimmeres, Pathetischeres vernommen. Vielleicht sollte man das eben auch vor diesem Hintergrund sehen:

    (…)
    Freiheit und Wirklichkeit
    Wer lügt, hiesse dies, erkennt bestimmte Tatsachen nicht als Tatsachen an, jedenfalls nicht als «notwendige». So stellt er seine Freiheit unter Beweis. Oder anders: Wer lügt, handelt; und wer lügend handelt, verändert die Welt. Vielleicht also lügt bisweilen, wer politisch handelt, weil er die Welt verändern will -- und sie, ohne zu lügen, nicht verändern zu können glaubt. Jedoch: Wer lügt, könnte mehr Erfolg haben, als ihm lieb ist. Wer jedenfalls «konsequent» oder «systematisch» lügt, verändert die Welt bis zur Unkenntlichkeit. Das Lügengespinst, in das er sich nach und nach einhüllt, schirmt ihn von der Wirklichkeit, die er mit anderen teilt, ab. Der Betrug wird zum Selbstbetrug, die Täuschung zur Selbsttäuschung, die Freiheit zur Unfreiheit. (…)
    Quelle: NZZ-Online, ‚Wenn die Balken sich biegen‘, 2006

    Nirgendwo wird diese Verstrickung und Verselbstständigung auffälliger als bei der Vielzahl ‚realistischer Innovationen‘, die Jürgen Schmidt preist: HGÜ-Ferntransport, SmartMeter/SmartGrids, Zugriff auf norwegische Hydrokapazitäten, Wasserstoffelektrolyse und Methansynthese, Gaskraftwerke/BHKW. All dies wird in voller Kapazität errichtet und doch nur wenig ausgelastet, gewartet und in Bereitschaft gehalten werden müssen … Und wird doch mehr schlecht als recht das ersetzen können, was unsere Grundlastkraftwerke bei ausgezeichneter Auslastung seit Jahrzehnten schon preisgünstig leisten.
    Dabei sind moderne Braunkohlekraftwerke (die umstrittene Kernenergie lasse ich mal außen vor) eine der raren Investitionen, denen recht übereinstimmend sogar negative CO2-Vermeidungskosten zugebilligt werden. D.h. eine Modernisierung dieses Kraftwerkparks würde nicht nur den CO2-Ausstoß verringern sondern darüber hinaus noch Geld sparen.

    So wird, was besonders preisgünstig war und was umweltschonender und profitabler hätte werden können -- kontinuierliche Energiebereitstellung für eine kontinuierliche, rationelle Produktion von Wirtschaftsgütern bei hoher Auslastung der teuren Produktionsmittel -- vor diesem transformierten, innovativen Hintergrund zum erheblichen Kostenfaktor. Materieller Wohlstand wird dann künftig schwerer zu sichern/erreichen sein.

  25. Hallo Wolfgang F.

    Schön das Du Dich mal zu uns verirrt hast, hatte schon lange gehofft Dich als kompetenten Elektrotechniker und Statistik-Genie bei uns begrüßen zu dürfen.
    So, genug geschleimt….. 🙂

    Kannst Du Dich noch an unsere damalige Diskussion Windkraft und Volllaststunden erinnern?
    Tja, sieht wohl so aus als ob die prognostizierten Anstiege der Volllaststunden von der Windlobby trotz höherer Windmühlen nicht eingetreten ist, das Windjahr 2010 zeigt uns ja wunderbar wie die sich das zusammenphantasiert haben.

    Hier sieht man dann schon den ersten Fehler dieser ISET-Studie (Danke Tim) , Wind -- Onshore…..2113 Volllaststunden……….Real 2010………1342 Volllaststunden…………..merkst Du was?
    Sonne sieht so ähnlich aus…..850 Volllaststunden halte ich auch für arg übertrieben…….zumal bei zunehmenden Ausbau von Wind- und Sonnenenergie die sogenannten Erneuerbaren sich gegenseitig das Wasser abgraben werden bei Überproduktion.

    Apropos Verluste…….3.500 Km Höchstspannungsleitungen und bis zu 140.000 Km Mittel- und Niederspannungsnetze als künftiger Zubau wegen EE-Strömlinge………dürfte auch allerhand zusätzliche Netzverluste ergeben, besonders Leerlaufverluste bei zeitweise ungenutze Leitungen.
    Kannst Du ungefähr einschätzen was da an zusätzlichen Energieverluste entstehen könnten?

    MfG
    Heinz Eng

  26. @Tim

    Danke für die Links…….war interessant zu lesen.

    Besonders die Kiste mit dem Methan und Erdgasnetz………..irgendwie unterschlagen die mir die Transportverluste (Kompressoren und Gasheizung beim Druckverminderung) die aufgrund der Druckstufenüberwindung entstehen……selbst die elektrischen Transportverluste ham se untern Tisch fallen lassen….wahrscheinlich kriegt jedes Windrad seinen eigenen Methanerzeuger.

    Trotz alle dem………immer noch sehr weit weg von der Grünen-Energiekonzeption…….die ja bei weiten alles übertrifft was ich jemals an Studien gelesen habe.

    Onkel Heinz…………..ich mag keine Lügen mehr sehen…..das tut echt weh

  27. @Onkel Heinz

    Hier sieht man dann schon den ersten Fehler dieser ISET-Studie (Danke Tim) , Wind – Onshore…..2113 Volllaststunden……….Real 2010………1342 Volllaststunden…………..merkst Du was?

    Dieses Rumjonglieren mit den Kosten und der Anzahl angeblich erreichbarer Vollaststunden ist sowieso ne einzige Mogelpackung. Was dabei u.a. immer ausgeblendet oder absichtlich verschwiegen wird, ist z.B.:

    • dass das Risiko technischer Defekte von Offshore-Anlagen um ein Vielfaches höher ist als im Onshore-Bereich und Reparaturzeiten außerdem erheblich länger sind, da man für Reparaturen immer auf günstige Wetterbedingungen angewiesen ist.

    • dass die dynamische Belastung (im Betriebszustand) von Anlagen an Land auf Dauer oftmals zu nicht geplanten und kalkulierten Schäden – insbesondere im Fundamentbereich der Anlagen – führt, so dass diese dann lange vor dem Ende der geplanten Nutzungsdauer stillgelegt und u.U. sogar verschrottet werden müssen. Anlagenherstellern ist dieses Problem bekannt, trotzdem wird es wohlweislich den Betreibern verschwiegen.

    Das sind nur zwei Beispiele der vielen von den NIE-Lobbyisten verschwiegenen Probleme, die dazu beitragen, die Kosten dieser „innovativen Technologie” in schwindelerregende Höhen zu treiben.

  28. @Wolfgang Flamme

    sehr aufschlussreicher Artikel in der NZZ, absolut lesenswert!
    Auch der nachfolgende Auszug trifft voll Nagel auf den Kopf:

    „… Wer Bullshit von sich gibt, Humbug oder Mumpitz, den interessiert die Wahrheit schlicht nicht. Der «Bullshitter» plappert, ohne sich darum zu kümmern, ob sein Gequassel wahr oder falsch ist. Ihn interessiert nur, mit seinen Behauptungen -- mit seiner Selbstbehauptung -- durchzukommen. Er mogelt sich mit Halb- oder Unwahrheiten durch; wenn es gerade zupass kommt, auch mit Wahrheiten. Er biegt sich die Welt zurecht -- und wenn die Wahrheit auch daran zugrunde geht…”

    Quelle: http://www.nzz.ch/2006/10/14/fe/articleEKEQ8.html

    Auffällig ist auch, das diese selbsternannten Retter der Menschheit ständig versuchen, aller Welt ihren Unsinn überzustülpen und als „alternativlos“ zu verkaufen. Ich hab noch gut den EIKE-Artikel über den Popp-schen Speicherseen-Größenwahn in Erinnerung.

  29. Apropos Speicher

    Hier gibbed mal ne echt geile Idee………….wer die etwas hohl hält…………heute ist der 1.April, net vergessen.

    Hohlkugeln speichern überschüssigen Windstrom

    Neue Idee für Energiespeicherung: eine Hohlkugel auf dem Meeresboden. Mit den hohen Drücken in der Tiefe sollen Turbinen angetrieben werden. Die Funktion gleicht klassischen Pumpspeicherkraftwerken.

    Hihi…es wird noch besser

    Ein Stromkabel genügt, um von Land aus überschüssigen Windstrom in die Tiefe zu leiten. Mit diesem Strom sollen dann Pumpen angetrieben werden, mit denen die Kugel entleert wird. Über diese zur Kugel geführte „Nabelschnur“ kann aber auch bei Spitzenlastbedarf der tief unten am Meeresboden erzeugte Strom zurück an die Oberfläche transportiert werden. Dazu öffnet man Ventile und lässt das Wasser zurück in die Kugel strömen.

    200 Bar Gegendruck und Vakuum in der Murmel, der hohlen……..dat arme Ding wird wie eine hohle Birne zerknautscht….das der Beton nur so bröselt.

    Musste Tiefseeforscher auch erleben, wie leere Sauerstofftanks in sich zusammengefallen sind.

    Hurra, hurra der 1. April ist da………..ausgerechnet Physiker………….hätten se wenigstens Popp genommen, dann wäre ich vllt drauf reingefallen.

    Onkel Heinz……….lachend den Wochenende entgegen.

  30. Obwohl………….Anstatt leerpumpen (grins) würd ick per Windkraft dort Luft reinpressen und damit das Wasser verdrängen………..bei Bedarf Luft raus lassen und damit einen Generator antreiben…….das Meer sollte ja die entspannte Luft etwas aufwärmen und das nachströmende Wasser mittels Turbine auch noch energetisch nutzen……..so bleibt wenigstens immer ein Gegendruck in der Murmel vorhanden, so das es diese net zusammenpresst………….oder hab ick jetzt einen Denkfehler drin?

    Onkel Heinz……….so blöde kann man garnet denken………wie aus einem Aprilscherz eine gute Idee enstehen könnte.

  31. Heute (2. April 2011) gab es im Deutschlandfunk (Das Wochenendjournal, Energie auf hoher See, Von Wind und Gegenwind
    bei den Offshore-Parks, Moderation: Pascal Fischer) eine Reportage zu Alpha Ventus. Die Anlage kann 60 MW produzieren. Bei Anwesenheit des Reporters waren es gerade mal 1,67 MW. Bei noch weniger Wind (5 m/s) , wären die Rotoren gar nicht in Bewegung geraten.
    Interessant war der Bericht auch in Hinblick auf die Gefahren für die dort Arbeitenden. Überlebenstraining in der kalten Nordsee wird geübt, da ein Hubschrauber ja abstürzen könne.
    Die Gefahren anderer Energiequellen als die der Atomkraft sollten uns jedenfalls bewusst sein.

  32. Hier ist ein Link zu einem Beitrag über das Gefahrenpotenzial von Offshore-Windparks vom 2. März 2011:

    Offshore-Windparks und die Folgen für die Schifffahrt und die Seegebiete

  33. Ich hab noch mal ´n büschen rumgesucht -- und gefunden 🙂
    -D- ist nicht allein mit seinen Energieversorgungsfantasien, auch die baltischen Staaten wollen sich sehr gern von Schweden und Norwegen aus mit Wasserkrafterzeugtem Saft versorgen lassen, nein auch Dänemark, die Niederlande, Belgien und UK sind sehr an der Wasserkraft aus´m Norden interessiert, unter uns, ich glaube die lügen sich alle gegenseitig in die Tasche und verteilen Energie die nicht vorhanden ist und auch beileibe weder heute noch in 20 Jahren zur Verfügung stehen wird. Dänemark treibt das ganze auf die Spitze, die wollen komplett unabhängig von fossilen Energieträgern werden, selbst im Transportbereich und die Norweger sind sich scheinbar nicht ganz klar darüber was da auf sie zurollt …
    und die Situation in Norwegen ist derzeit nicht ganz entspannt da die Importe zur Zeit überwiegen durch die angespannte Situation in den Reservoiren, welche augenblicklich nur noch zu 15-19% gefüllt sind…

  34. Guten Abend admin bitte, bitte
    [is es so richtig? Die Tags waren wirklich supa gewürfelt.. ML]

  35. Unn das middem Bild funzt ach net, binnisch zu pläde? http://members.aon.at/niesner/Mobbingberater/nd%20Flehen.GIF

  36. @ML
    Du bist´n geiler 😉
    Danke!

  37. hi hi….. fehlt eigentlich nur noch die Diskokugel.

  38. Ja, das gute Norwegen. Wenn man all den Behauptungen der letzten zeit so glauben würde, dann müsste Norwegen zu 100% aus Wind- und Wasserkraftanlagen sowie Speicherwerken bestehen und ein Netz haben das halb Europa problemlos versorgen kann.

    Je weiter man sich da so reinliest in diese Behauptungen, desto fantastischer wird das ganze. Nur die Glaubwürdigkeit bleibt dabei leider vollkommen auf der Strecke.

    Grüße,

    Chris

  39. Mal hier meinen Beitrag von andere Stelle wiederhole-
    Ich frage mal die zahlreichen AKW-Sofortaussteiger und CO2-schädigt-das-Klima-Gäubigen.

    (Copyright by Wolfgang Sticher)

    Update 2.5

    Alle 17 AKW in Deutschland abschalten?

    Von mir aus sehr gerne!

    Bin sogar persönlich sehr für einen Ausstieg! Das war ich schon immer -- ganz besonders jedoch zur Zeit des Kalten Krieges, weil wir uns die gesamte Bundeswehr hätten ersparen können: Der Russe schießt ein paar konventionelle Raketen auf jedes AKW in Deutschland und . . . Tschüss! Nach max. 1 Woche labert bei uns niemand mehr vom Krieg!!

    Aber:

    AKW und dann auch noch KohleKW durch Windkraft und Solarstrom ersetzen ???

    Bleiben wir mal nur bei den AKW!!

    Die Berechnung für einen Kohle-/Gaskraftwerk – Ausstieg sieht ähnlich übel aus! Aber ich schweife ab! Sorry!

    Ich frage mal nach:

    Riesige neue Freileitungen (bitte mal nach HGÜ -- Leitungen googeln) für Windparks in Deutschland und in Deutschland Speicherbecken errichten oder in Norwegen für die gleiche Leistung noch mehr bezahlen (dort sind die Arbeitslöhne und die Rohstoffe noch deutlich höher, als in D) ? Von einer Abhängigkeit (z.B. OPEC) in eine andere marschieren ? Geht’s noch dümmer?

    Oder Solarstrom aus der Sahara. Hier bleibt uns wahrscheinlich die OPEC erhalten) bis nach Norwegen (+ 2. Abhängigkeit) zu dortigen Speicherbecken und dann wieder zurück, eventuell bis nach München leiten? Alles nahezu verlustfrei? (bitte mal nach Desertec googeln)

    Oder diese Leitungen wg. der Optik mit astronomischen Zusatz-Kosten in der Erde verbuddeln?
    Wäre für HGÜ -- Leitungen solcher Stromstärken technologisches Neuland mit hohen Entwicklungskosten und der üblich hohen Anfangs-Fehlerquote behaftet. Würde so oder so auch erst in X-Jahren (wenn überhaupt) zur Verfügung stehen.

    Es gibt ewig (nein, so was aber auch!!) bekannte Probleme mit der Nachhaltigkeit bei Wind und Sonne, also müssen Pump-Speicherbecken her, z.Z. nur möglich mit noch zu errichtenden Einheiten, die natürlich alle bereits in der Genehmigungsphase sind, keine juristische Widersprüche und/oder gar Prozesse mehr anhängig sind und die zudem einen saaagenhaft guten Wirkungsgrad haben und auch wirklich nicht so teuer sind. (Ironie off).

    Hier mal eine Info, die schon viele 10-Jährige im Kopf nachrechnen können:

    Die Edertalsperre produziert ca. 20 Megawatt, ein AKW in D hat im Schnitt eine ca. Netto-Leistung von etwas über 1.200 Megawatt, also rund 60 mal soviel.

    17 AKW sollen also ersetzt werden, macht jetzt mal abgerundet so grob . . . . Stück

    Pump -- Speicherbecken, die natürlich nicht unbedingt so groß, wie die Edertalsperre sein müssen (ca. 12 km²), Fallhöhe und Wassermenge sind aber die wesentlichen Komponenten für die Leistung der Generatoren. Das heißt, daß zwischen oberstem und niedrigstem Wasserstand mal locker 60 Meter liegen müssen und die Pumpenkapazität min. 50m³/Sek. entsprechen sollte; und das so rund mal Tausend – siehe Kopfrechenaufgabe!

    Ähm . . . ist jemandem aufgefallen, daß wir in D zudem von jeweils 2 Speicherbecken pro Einheit sprechen müssen?

    Je eines für den obersten und eines für den niedrigsten Wasserstand pro Einheit?

    Nein? Ich wollte es mal nur so ganz am Rande erwähnt haben!!

    Fragen:

    Warum pflastert man die Landschaft mit Windkraftwerken voll, ohne auch nur rechtzeitig in Betracht zu ziehen, dass man hierfür absolut zwingend Speicher benötigt, da ansonsten Wind- und Solarkraft kaum Brennstoffeinsparungen, schon gar nicht solche, die in irgendeinem auch nur halbwegs vernünftigen Verhältnis zu den aberwitzigen Kosten stehen, ermöglichen?

    Wieso setzt ein Land wie Deutschland, dass aus AKW und KKW aussteigen will, ausgerechnet auf Elektro-Autos?

    Gasantrieb ist seit Jahren ausgereift, ist an zahlreichen Tankstellen zu haben, spart Geld, schont die Umwelt und steht nahezu unbegrenzt zur Verfügung. (bitte mal googeln nach abiotischem Öl/Gas).

    Wieso trillern und pfeifen gewisse AKW-Gegner seit Jahrzehnten den ganzen Tag nutzlos an irgendeinem Zaun herum, statt sich auf den Hintern zu setzen und Ing.-Wissenschaften oder Naturwissenschaften zu studieren, um die Probleme in Zukunft ohne AKW sinnvoll zu lösen?

    Speicherbecken nur für Strom aus Windkraftanlagen in Deutschland

    O.K. – wir rechnen mal ein bischen weiter: Ab jetzt darf ein Taschenrechner für Grundschüler oder Rechner von Windoof verwendet werden!

    Die volle Edertalsperre staut max. 200 Mill. m³ Wasser. Wir teilen dies mal durch 1000 (s.o.) volle Speicherbecken und erhalten 200.000 m³ Wasser pro Speicher; und stellen fest, daß ein Speicherbecken von 200 m Länge, 100 m Breite und 10 m Tiefe entsteht. Man könnte natürlich auch das Becken höher und die Umrandung kleiner bauen. Eine Verdoppelung der Staumauerhöhe bedeutet aber auch nahezu eine Vervierfachung der Kosten.
    Wir denken an Erdbebensicherung bis ca. 6.3 bis 6,5 ? Wir denken auch daran, daß an der Nordseeküste, wo die Windspargel alle hin sollen, Tsunamis zwar sehr selten, aber halt auch nicht ausgeschlossen werden können?

    Zur Sache:

    Um die 20 Megawatt der Ederseeturbinen zu erreichen, laufen (gerundet) 50m³/Sekunde durch das Fallrohr, entspricht rund 3000m³ pro Minute, oder 180.000 m³ pro Stunde.

    Das bedeutet: Ein Speicherbecken, wie oben beschrieben, wäre nach einer Stunde leer, da sich aus technischen Gründen noch Wasser-Restmengen in den Pumpen und Rohren befinden müssen.

    Also: Die Speicherbecken-Kapazität, die hier für rund eine Stunde AKW-Strom -- Ersatz benötigt wird, macht den vollen Edersee in ca. 1 Stunde leer! Konnte es erst auch nicht glauben, aber Mathematik ist halt weitgehend unbestechlich!

    Nun werden, um Flauten und die unterschiedlichen jahreszeitlich bedingten Tag/Nacht Abläufe aufzufangen, Kapazitäten für min. 15 Tage benötigt.

    (wir merken uns bitte:1 Stunde = 1 ESE = 1 Edersee -- Einheit).

    Wir brauchen also als mittleren Wert rund 360 ESE (15 Tage mal 24 Stunden) die neu zu errichten sind.

    Ohne, daß ich jetzt die unausweichlichen Wirkungsgradverluste durch Aggregate, Reibung in den Rohren durch die Pump- und auch Ablaßvorgänge und Verdunstung des Wassers mal in Zahlen ausdrücke, und die Frage stelle, was eigentlich geschieht, wenn ein russisches Schönwetterhoch 4-6 Wochen lang Windarmut und auch Niederschlagsarmut bringt, bedeutet das, daß Deutschland möglichst rasch 360 und mehr „Edersee-Einheiten“ benötigt, um ohne AKW so halbwegs stromsicher zu bleiben.

    Ach ja, das Wasser zur Erstbefüllung muß auch erst noch regnen! Das wären ein voller Edersee mit einem max. Inhalt von 200.000.000 m³, wie oben schon gesagt, plus 200 Mill. m³ mal 359 = 79 Milliarden m³ Wasser.
    Der Rhein hat in seiner Mündung zur Nordsee eine durchschnittliche Jahreswassereinspeisung lt. Wikipedia von 2.200m³/Sek. = das wären 69.379.200.000 m³ im Jahr. Er müßte demnach seine gesamte Wasserführung von ca. 13,5 Monaten in diese Speicherbecken abgeben, nur um sie einmal zu füllen.
    Jetzt ist es auch völlig Wurscht, ob das Wasser, wie hier nur zur Veranschaulichung mal angenommen, aus der Rheinmündung kommt oder ob es woanders herkommt. Fakt ist: Irgendwo wird es fehlen!! Es regnet bestimmt nicht deutlich häufiger in Deutschland, nur weil irgendwelche „Schwachmate mit dem IQ einer Schippe Bachsand“ plötzlich „Wasser marsch!“ schreien. Nein, ganz bestimmt nicht!

    So ein paar tausend Kilometerchen Kanäle und Rohrleitungen – teils tälerüberspannend – sind auch noch zu errichten.

    Allein die anhängigen Genehmigungsverfahren mit Einsprüchen, Klagen und Urteilen bis in die letzte Instanz dürften rund 10 Jahre dauern.

    Dann muss „nur“ noch gebaut werden. Für den Edersee brauchte man damals rund 5 Jahre.

    Natürlich sind wir heute in der Lage 360 „ESE“ in viel kürzerer Zeit zu errichten (Ironie off)!

    Wir halten bitte auch fest, daß die benötigten 360 „ESE“ in D genau 360.000 + 360.000 Speicherbecken für voll „oben“ oder für voll „unten“ bedeuten, also 720.000 von den Dingern mit der umfangreichen Infrastruktur gebaut werden müssten.

    Wir haben oben auch festgestellt, daß ein angenommenes Speicherbecken von 200x100 m² Fläche ein Fünfzigstel km² ist? Richtig?

    Wir teilen mal 720.000 Speicherbecken durch 50 und erhalten: 14.440 km² ohne die erforderliche Infrastruktur, wie Straßen, Überwachungswege, Pumpenhäuser, Trafos, und, und, und . . . .

    Insgesamt würde diese Zupflasterei rund die Fläche des Bundeslandes Hessen verbrauchen, wobei 2/3 allein auf die Wasserflächen der Speicherseen entfallen. Ich schätze mal, die Umsiedlungen des Braunkohlebergbaus waren und sind relativ unbedeutend gegenüber dem, was da kommen könnte.

    Interessant ist auch noch eine weitere Berechnung: Ein Speicherbecken erfordert 600 laufende Meter Damm. Sicherlich können auch Speicherbecken in natürlichen Tälern errichtet werden und würden dann weniger Damm-Meter „verbrauchen“. Nehmen wir mal an, dies würde in 50% aller Fälle tatsächlich zutreffen, erhalten wir „nur“ 360.000 mal 600m = 216.000 km Damm.

    Für Jogger sei angemerkt: Gut 4 mal rund um die Erde !!

    Vom Ausstieg aus der Kohlkraftwerktechnik haben wir bisher noch gar nicht gesprochen?!?!?

    Hatte ich die Frage nach gewissen Vollbekloppten aus Politik und Wirtschaft, aber auch nach Nachplapperern aus dem Volke, die uns nur verarschen wollen, oder nicht merken, wie sie verarscht werden, schon gestellt?

    Nein! Dann sei es hiermit nachgeholt.

    Wie war das nochmal mit der altbekannten Brennstoffzelle? Da haben wir doch wohl irgendwas ganz gründlich verpennt! Was im Auto schon funktioniert, sollte als stationäre Großanlage doch kein technisches Problem darstellen??

    Vor Allem dann nicht, wenn so viel Geld reingepumpt wird, wie in den Solar- und Windspargel-Dummfug.

    Technisch vorhanden sind außerdem Filteranlagen für Kohle- oder Gaskraftwerke, die nahezu Atemluft erzeugen. Nachrüsten oder Einbau in neue Kraftwerke kosten im Gegensatz zum aufgeführten Schwachsinn nur „peanuts“, aber wirklich nur ganz kleine „peanuts“.

    Selbst dann, wenn mir nun einige „Reichsbedenkenträger mit Eichenlaub und Schwertern“ vorrechnen könnten, ein paar Hundert Becken weniger würden auch reichen oder man müsse die Becken vom Volumen halt jeweils 10 oder auch 100 mal größer bauen! Dann haben wir halt 70.000 größere oder 7.000 sehr große Becken oder eine Mischung X aus allen Varianten, weil halt nicht jede Beckengröße überall passt.

    Diese Wassermenge benötigt man natürlich auch dann, wenn man sie in einem einzigen Speicherbecken zusammenfassen würde/könnte.

    Es erscheint sogar fraglich, ob Norwegen 350 Fjorde in ESE Größe hätte, die geeignet wären, weil dieses Land geht bis zum Nordkap und noch ein Stückchen weiter und irgendwann nähern wir uns einer sehr frostigen Lage und wir wissen “Eis“ fließt zwar, aber für unsere angedachten Zwecke durchaus etwas zu langsam.

    Mir ist nur ein historischer Fall bekannt: „Ötzi“ muss Berner gewesen, denn er wurde von einem Gletscher überholt!
    O.K., das ist natürlich nur ein saudummer Scherz von mir, vergessen sie ihn bitte wieder.

    Vergessen wir nicht, daß die Fjorde selbst kaum vom Golfstrom dürchspült werden, sondern überwiegend Brackwasser und auch Süßwasser beinhalten, welches nun mal früher gefriert, als Salzwasser. Hier sind zusätzliche und nicht ganz billige Sicherheitseinrichtungen erforderlich.

    Weniger bekannt ist vielleicht, daß diese Fjorde teils stark besiedelt sind und zahlreiche landwirtschaftliche Gehöfte gerade an den dort fließenden Wasserläufen liegen. Heftige Umsiedlungsaktionen sind angesagt – die Norweger werden begeistert sein!

    Ja, ei der Daus! In Norwegen gibt es sogar auch in den Fjorden Naturschutzgebiete. Zahlreiche Fischtreppen rund um teils 70-100 mm hohe Dämme sind zu bauen.

    Und das schon zitierte HGÜ -- Kabel müßte mal vorneweg 500 – 800 km im Meer verlegt werden. Oder glaubt jemand ernsthaft, daß die Dänen mit lustigen Überlandleitungen für unsere Idiotien einverstanden sind? Kostenlos natürlich!

    So entsteht eine Art Multi/Kulti des sichtbaren Schwachsinns eines Volkes, daß irgendwie noch immer nicht verstanden hat, daß „Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen“ schon häufiger kräftig in die Hose ging. Bei den Biogasanlagen (keine Angst, die laß ich mal aus) kann man sich, rein geruchsmäßig gesehen, davon einen direkten und nachhaltigen Eindruck verschaffen.

    Denken wir bitte auch an Ausfälle, Störfälle sowie Reparatur- und Wartungsarbeiten. Diese Zusatzkosten können nicht genau kalkuliert werden und ich habe sie deshalb auch nicht eingerechnet.

    Ein Endlager für im Sturm umgefallene Windspargel oder – eher wahrscheinlich – die im laufenden Betrieb den Geist aufgaben, oder im Sturm von Schiffen mit Maschinenschäden abgeräumt wurden, brauchen wir nicht, es sei denn, man läßt sie einfach liegen.

    Ein Zwischenlager mit Infrastruktur, Hochsee-Schwimmkranen und Landedocks brauchen wir schon eher, weil der Deutsche liebt seine Ordnung. Aber das läuft dann unter „Wertstofftrennung“.

    Allerdings rechne ich irgendwann mit teuren Demonstrationen, wenn die Norweger oder die Betreiber in Deutschland genauso die Preise weiter erhöhen, wie bisher. Natürlich ist daran dann nicht der Schwachsinn einer durch gewissenlose Politik systematisch verblödeten Bevölkerung, sondern nur der Stromproduzent schuld.

    Besonders belustigend finde ich auch den Gedanken, daß – sagen wir mal -- ein paar Hundert von den Becken aus Platzmangel in bereits bestehende Naturschutzgebiete gebaut werden sollen und „Energie-Umweltschützer“ und ihre grünen AGW -- Kollegen, die seit Jahren in mühsamer und aufopferungsvoller Handarbeit die üble CO²-Kontamination von den Blättern der letzen Bäume gewischt haben, sich gegenseitig an die Kehle springen!

    So, jetzt brauchen wir nur noch eine wichtige Sache in Angriff zu nehmen

    Nahezu die gesamte westliche Welt will diesen oder einen ähnlichen Schwachsinn. Wer rechnet diese Kosten mal durch? Vorsicht! Ich befürchte, man braucht einen 12-14 stelligen Taschenrechner!

    Ähmm . . . habe es mal grob überschlagen: 15-stellig wäre besser !!!

  40. Und hier mal etwas über Kosten, wenn auch nicht über Speicherbecken, aber über den Schwachsinn CO²-

    Üasst aber ins Gesamtbild des konzentrierten Wahnsinns:

    In den USA ist die Environmental Protection Agency EPA dabei, die ersten Regeln bzgl. CO2 einzuführen. Da habe ich mir gedacht, mir einmal die eigenen Schätzungen der EPA hinsichtlich von Kosten und Nutzen dieser Regeln anzuschauen, um festzustellen, ob die neuen Regeln überhaupt Sinn machen.

    Es gibt zwei Zahlen, die interessant sind – wie viel wird es kosten, die CO2-Emissionen zu reduzieren, und um wie viel wird diese Reduzierung die Temperatur senken?
    Zunächst zu den Kosten… Tatsache ist, dass niemand die Kosten kennt. Das ist sehr schwer abzuschätzen.

    Ich verwendete die Darstellungen der EPA. Dort heißt es, dass die neuen Regeln etwa 78 Milliarden US-Dollar pro Jahr kosten würden. Andere Analysten haben viel höhere Kosten angesetzt, aber ich möchte bei der niedrigen Abschätzung der EPA bleiben.

    Und um wie viel wird dadurch die Temperatur reduziert?

    Und wieder: Niemand weiß das… Also verwende ich die EPA-Darstellungen aus der gleichen Quelle. Dort heißt es:
    „Gemäß der neuen Analyse wird geschätzt, dass die CO2-Konzentrationen im Mittel um etwa 2,9 ppm (vorher 3,0 ppm) gesenkt werden. Die globale Mitteltemperatur wird dadurch schätzungsweise bis zum Jahre 2100 um 0,006°C bis 0,0015°C reduziert.“
    Mann, ist das aufregend! Nehmen wir ihre mittlere Schätzung, 0,00375°C Abkühlung (etwa vier tausendstel Grad) bis zum Jahr 2100.
    OK, rechnen wir mal nach:
    Gesamtkosten = 78 Milliarden Dollar pro Jahr multipliziert mit 90 = 7 Billionen Dollar, oder etwa die Hälfte des Bruttosozialproduktes in einem Jahr in den USA.
    Gesamtabkühlung = 0,00375°C während der nächsten 90 Jahre.
    Damit können wir jetzt die endgültige Rechnung durchführen…
    7 Billionen US-Dollar geteilt durch 0,00375°C ergibt… warten Sie…
    1.900 Billionen US-Dollar für jedes lumpige Grad Abkühlung!
    Ich habe gehört, dass der Betrieb von Air Condition teuer ist, aber das schlägt dem Fass den Boden aus. Fast zwei Billiarden Dollar laufende Kosten für jedes Grad Abkühlung…
    Die gewöhnliche Erklärung ist, dass dies daran liegt, dass diese Rechnung nur für die USA gilt. Wenn die restliche Welt mitziehen würde, wäre alles in Ordnung.
    Allerdings werden sich die Kosten pro Grad nicht ändern, egal wie viele Länder teilnehmen. Es sind immer noch fast zwei Billiarden Dollar ($1.900.000.000.000. 000) pro Grad. Also ist diese Erklärung Unsinn.

    Dies sind Schätzungen der EPA, die Kosten könnten sehr gut höher sein.

    Schätzungen jeder Regierung über die Kosten der eigenen Projekte liegen grundsätzlich erheblich unter den später tatsächlich entstandenen tatsächlichen Kosten.

    Auszugsweise aus einer Übersetzung von Chris Frey

  41. Ein guter Überblick über die Kosten findet sich hier
    http://www.ier.uni-stuttgart.de/publikationen/onpub_arbeitsbericht.html

  42. Die Edertalsperre produziert ca. 20 Megawatt, (…)

    Das Speicherkraftwerk Hemfurth an der Edertalsperre liefert wohl im Mittel etwa 6MW.
    Auch gilt bei der Entleerung, daß ja nur das Volumen dV=A(h)*dh die volle Fallhöhe H aufweist … mit zunehmender Entleerung nimmt h und A(h) jedoch ab.

  43. 42* stümmet, ich rechne das Ding aber halt mal in die Heile Welt hinein und gehe davon aus, daß der See immer randvoll ist.

    So machen es unsere grünen „Freunde“ ja auch! Und man soll ja von anderen lernen!! (Ironie off)

  44. So, damit es hier auch noch mal steht!

    Ringwallspeicher in der Theorie

    Copyright Wolfgang Sticher

    Wir schauen uns bitte die folgenden Links mal genauer an und lesen die Beschreibung.

    http://www.poppware.de/Ringwallspeicher/index.htm

    So auf den ersten Blick fällt mir auf:

    1. Eine hübsche Landschaft – aber wo sind die angesagten 2.000 Windspargel zu sehen?

    2. Solarzellen auf dem oberen See und auf dem Ringwall.

    3. Mehrere, wohl überwiegend touristisch genutzte Orte.

    Zu gewissen, dort angegeben Eckdaten:

    Abmessungen des oberen kreisrunden Speichersees:

    Durchmesser: 6000 m, Radius also 3.000 m², Ringwallhöhe und damit Wassertiefe des Speichers 220 m.

    Daraus folgt gemäß Windoof-Rechner:

    Speicherfläche: r²xpi = 28.269.000 m²

    Umfang, damit als auch Ringwall-Länge: 2pixr = 18.846 m

    Ringwallinhalt: pixr²h = 6.219.180.000 m³

    Wird der Ringwall gefüllt, sinkt der Wasserstand im Vorratsbecken um 20 m.

    Ich halte weiterhin fest:

    1. Der Kölner Dom ist lt. Wikipedia aufgerundet 158 m hoch, der Ringwallspeicher-Damm käme demnach 62 m höher + vielleicht zusätzliche 5 m Dammkrone über der max. Wasserlinie + (Achtung: 20 m Wasserstandsunterschied zwischen Max- und Mininimalwasserstand + der Resttiefe des Vorratssees und einer mir unbekannten zusätzlichen Fundamenttiefe. Wir wollen ja auch hier erdbebensicher bis rund 6,3 bauen, gelle?

    Ich gehe daher mal davon aus, daß der Ringwallspeicher von der Fundamentsohle bis Dammkrone mindestens 300 m, also 80 m höher wird, als hier so beschaulich angegeben.

    Ein Ringwall, wie hier beschreiben, ist aber technisch gesehen etwas ganz anderes, als eine Staumauer.
    Er ist z.B. hauptsächlich aus Erdaushub, der ja bei der Anlage des künstlichen Speichersees reichlich anfällt, erstellt. Natürlich wird lt. Statik mit Steinen, etc., etc. verstärkt, weil so ein Ringwall erhält einen Teil seiner Stabilität auch durch sein Gewicht pro m³.

    Mauerbauweise

    Schauen wir uns zuerst mal so einen durchschnittlichen Grundriß einer 0815 -- Staumauer, die Ihre Stabilität hinreichend bewiesen hat, mal an:

    Mein Lieblingsbeispiel – der Edersee:

    Dicke an der Sohle: 36 m

    Dto. an der Krone: 6 m

    Höhe: 47 m

    Wir haben hiermit einen durchschnittlichen Dickenzuwachs der Mauer von 1m pro 1,7m Höhenzuwachs!

    Dies würde für unseren Ringwall – wäre er gebaut wie eine Staumauer – eine Dicke an der Sohle von rund: 300m mal 1,7 = 510 m ergeben. Vielleicht würde man auch 500 m schaffen, da die verwendeten Werkstoffe heute sicher etwas besser sein dürften, als zu Kaisers Zeiten.

    Von einer solchen Staumauer ist aber nirgendwo die Rede !!

    Wir erinnern uns auch: Jede größere Staumauer hat eine Krümmung gegen den Wasserdruck des Staus!! (Extrembeispiel: Hooverdamm in USA)

    Hier haben wir das Gegenteil !!

    Wer im Biologieunterricht aufgepasst hat, wird sich erinnern, daß die Evolution u. A. die Eiform „erfand“, um von innen heraus die Schale leichter zu knacken. Für ein kreisrundes „Ei“ gilt das übrigens auch!

    So jetzt bleibt nur noch zu klären, was das hier eigentlich werden soll?

    Wie hoch muss hier – also bei einem Erdwall -- die Dickenzunahme pro Höhenmeter werden?

    Ich weiß es nicht – ich weiß nur, mit 1m Dickennahme pro 1,7m Höhenzunahme wird das bestimmt nix.

    Es wird möglicherweise einen Ringwall ergeben, der an der Sohle deutlich über 1000m dick wird?

    Da dieser Ringwall auch nach innen nicht senkrecht, sondern in einem Winkel X abfallen muss, stimmt der angedachte Beckeninhalt ebenfalls nicht.

    Rechnen wir mal ein bischen weiter! Es wird noch spannend !!

    Wir rechnen nur mal mit einer Stein/Betonmauer, da wir hier von einigermaßen bekannten Werten ausgehen können:

    1. Ich schätze mal, die Dammkrone muss mindestens 10 m breit werden, damit auch schwere Wartungsfahrzeuge, wie Autokrane und Schwerlast-LKW sie befahren und darauf auch sicher abgestellt werden können.

    2. Wir erhalten als zu bewegende und somit zu verbauende Masse einmal:

    300m x10 m x 18.846 = 56.538.600 m³ für den „Ringquader“ unter der 10m breiten Krone.

    + je 2 x 245 m Sohlenbreite x 300 m Höhe x Umfang = 2.770.312.00 m³

    Ergibt: 2.826.900.000 m³ ( in Worten: 2 Milliarden, 826 Millionen und 900 Tausend m³ Stein/Betonmauer ) !!

    Man könnte auch sagen:

    gut 1.085 mal die Cheops-Pyramide!! Pro Ringwallmauer bei Stein/Betonbauweise.

    Wie das jetzt bei einem Erdwall aussieht?
    Das ist sicher eine Aufgabe für einen absoluten Facharchitekten/-statiker.

    Der angegeben Wasserinhalt würde sich übrigens durch das auch nach innen vorhandene Abfallen der Staumauer um 245 x 300 x 18.846 = 1.385.181.000 m² verringern und somit nur

    noch: 4.826.619.000 m³ Wasserinhalt haben

    Immerhin entspricht das ungefähr der 24 -- fachen Wassermenge des Edersee bei Vollstau.

    6-7 von den Dingern werden gebraucht um die Jahresdurchschnittsleistung unserer AKW zu ersetzen?

    OK. von denen sind meist 2-3 abgeschaltet Und die genannten 6-7 Ringwallanlagen werden auch irgendwann nicht alle laufen können, sagen wir also 8 werden sicher gebraucht.

    Damit werden rund 200 Ederseefüllungen nur für die Erstbefüllungen benötigt.
    Verdunstungen nicht mit eingerechnet !!

    Das wäre der gesamte jahresdurchnittliche Wassereinlauf des Rhein in die Nordsee von rund 8 Monaten !!

    Wo immer die – je nach Lage dieser Ringwallspeicher herkommen – der Umgebung werden sie fehlen. Oder glaubt jemand ernsthaft, es würde plötzlich deutlich mehr regnen, nur weil einige „Vollbolzen“ mit dem IQ einer Schippe Bachsand „Wasser marsch“ schreien?

    Wichtige Fragen:

    1. Da wohl keineswegs alle dieser Speicher in bereits bestehende Gewässer „integriert“ werden können, sondern wohl überwiegend komplett neu erstellt werden müssen, wo kommt eigentlich dann das Wasser der unteren Vorratsseen her?
    2. Um nur einen davon zu füllen, wird mindestens die dreifache Wassermenge seines Speicherbeckens benötigt. Für jede komplett zu befüllende Einheit wird daher so rund gut 24 Monate lang die durchschnittliche Wassermenge der Rheinmündung benötigt. Wo soll das bitte herkommen? Siehe Stichwort „Vollbolzen“ oben!

    3. Die Speicherbecken müssen auch befüllt werden, (Erstbefüllung) und Wasser fließt ganz selten von allein bergauf, ja, ja, ja ! Machen wir da ne Eimerkette mit H4-Opfern oder wo soll der Strom dafür herkommen? Von den ersten Windspargeln, die dort errichtet werden?
    Und dieser Strom kostet nix? Und dieser Strom fehlt nicht woanders im Netz? Nee?

    Will man von AKW weg – und dafür mag es durchaus gewichtige Argumente geben, die weniger in der Betriebssicherheit der Anlagen selbst, sondern viel eher in der Blödheit des Bedienpersonals, der Kontrolleure, Behörden und/oder mit Problemen der sicheren Entsorgung zu tun haben mögen – sollte man, nicht noch zusätzlich den Oberdummfug mit der angeblichen CO²-Gefahr beschwören und von völlig verantwortungsloser Verpressung von CO² aus Kohle- oder GasKW in tiefen Gesteinsschichten labern.

    Wer sich schon wg. der Möglichkeit, daß Radioaktivität aus 6-800 m tiefen Salzstöcken austreten könnte, in die Hose macht, sollte in Angesicht der wesentlich realeren Gefahr bei gasförmigen Stoffen, die bei unvorhergesehenem Austritt katastrophale Vergiftungen auslösen, einfach nur die dumme Klappe halten.

    Da ist die Betriebsunsicherheit bereits in der Planung der Anlage selbst begründet.

    So verblassen weitere Fragen zu „schmückendem Beiwerk“:

    4. Wer will eigentlich in unmittelbarer Nähe von 2.000 Windspargeln Urlaub machen?
    Menschen, die die Geräuschkulisse kennen, wohl kaum.

    5. Wie sollen die Solarzellen auf dem See und auch im unmittelbaren Ringwallbereich gewartet, repariert, ausgetauscht und gereinigt werden. Schneit es eigentlich nie, haben wir niemals eine Vereisung?

    6. Wieviel Menschen sollen oder müssen für diese Baumaßnahmen umgesiedelt werden?

    7. Wieviel Jahre wird es dauern, bis solche Monster juristisch durch alle Instanzen „gegangen“ sind?

    Ringwallspeicher Teil II

    Nun ist dem Verfasser dieser „überirdischen“ Nasszelle doch tatsächlich irgendwann aufgefallen, daß das angedachte Wasser zur Erstbefüllung irgendwo herkommen muss und keineswegs quasi durch eine „Art göttliche Eingebung“ vom Himmel fällt.

    Halten wir uns fest, damit wir vor Lachen nicht vom Stuhl kippen: er schlägt doch tatsächlich vor, Pipelines für Wasser zu verlegen!! Wenn wir das in letzter Konsequenz – er spricht von 30 Speichereinheiten, um den gesamten Strombedarf Deutschland zuverlässig zu decken – durchdenken, müssten durch diese Pipelines für rund 60 lange Jahre die komplette Rheinmündungsmenge/Jahr eingespeist werden. Tolle Aussichten??!!

    Wieviele Tausend Kilometer Röhrchen brauchts denn so, Häh?

    Stellen wir uns mal vor, welchen Durchmesser so ein Rohr haben muss, damit in 2 Jahren die Rheinmündungsmenge für nur eine Einheit fließen kann.

    Ach so – peinlich, peinlich: Ne Mündung ist ja meist so ganz weit unten und Wasser fließt ja so verdammt selten von ganz allein bergauf.
    So ein Schitt aber auch!

    Da braucht es ja noch das eine oder andere Pümpchen. Das kostet allerdings fast nix, geht auch nie kaputt und braucht auch nicht so viel Strom. (Ironie off).

    Auch und gerade hier bleibt die Frage – woher soll es denn kommen – völlig ungeklärt!

    Im Gegenteil: Unser geniale Architekt geht ja von einer rapiden Globalen Erwärmung aus und spricht in diesem Zusammenhang von CO²-Verpressung.

    Gerade dann würden Wasserverdunstung und Wasserverbrauch rapide ansteigen.

    Wie so oft, reichen auch hier die 4 Grundrechenarten und Mathematikkenntnisse Ende Grundschule/Anfang Hauptschule, um irre Konstrukte von Leuten, die Abi machten, sicher auch studierten und sogar den Doktor machten, als wirren Dummfug zu entlarven.

    Wie sagte neulich ein Bekannter von mir so treffend? „Verarschen kann ich mich selbst!“

    Übrigens: Habe auch mal Abi gemacht und studiert und zum Doktor hat es nicht gereicht!

    Ich habe halt nur in der Schule hier und da aufgepasst oder auch aufpassen müssen (strenger Lehrer). *Griens*

  45. So, und jetzt ein bischen „Commedy“, eines meiner kleinen Hobbies:

    Was passiert, wenn es keine globale Erwärmung, sondern eine Abkühlung gibt?

    (Copyright by Wolfgang Sticher)

    Dann werden pro Einheit 2 elektrische Eisbrecher eingesetzt, einer im Ringwallspeicher oben, der 2. unten im Vorratsspeicher. Der elektrische Anschluß oben könnte per Schleppkabel direkt an den Solarzellen erfolgen, unten müsste eine Ladestation in den Hafenanlagen, die eh niemand sonst benutzen wird, gebaut werden.

    Da jedoch zu befürchten ist, daß die Dinger bei entsprechenden Kältegraden mehr Strom verbrauchen, als die zugefrorene Anlage liefert, sollten sich alle Spitzeningenieure Deutschlands mal besser mit dem Gedanken vertraut machen, auf den Eisbrechern kleine autarke Ringwallspeicher zu installieren, z.B. den Vorratsspeicher ins Unterdeck, den Ringwall selbst aufs Oberdeck!

    O.K., die Teile sähen sicher recht albern aus – unten 3 mal so breit, wie oben, doch was soll´s?

    Wenn es aber gelingt, unheimlich viel Strom hinein zu konstruieren (schließlich müssten die beiden Teile vor ihrem Einsatz aufgetaut werden), wären Sie in frostfreien Zeiten als Notstromaggregate einsetzbar, wenn es wieder mal ein russisches Dauerhoch hat
    und die alte Bauernweisheit: „In der Praxis ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis größer, als in der Theorie!“ erbarmungslos zu schlägt.

    Ja, es gibt eine Lösung, an die noch niemand gedacht hat!

    Vielleicht darf ich zu meiner Entlastung wg. obiger Abschweifungen anfügen, daß unser „Plan -- Poppy“ an anderer Stelle die besondere Erdbebensicherheit des Ringwalles hervorhebt. Da brauchen wir natürlich keine Eisbrecher -- da können wir sprengen!!

    Bei Verwendung thermischer Spezialmunition würde eine örtliche Erwärmung entstehen, die bei genügender häufiger Widerholung kleinbiotopischen Großwuchs von Pflanzen ermöglicht, die dann in zahlreichen Biogasanlagen ihrer eigentlichen Bestimmung zugeführt werden können.

    Durch konzentrierte Züchtung einer Zückerrübensorte, die bei Minustemperaturen noch wächst und mindestens 3 Ernten pro Jahr ermöglicht, erscheint langfristig eine Produktion von E20 -- E40 nur an den Ringwällen in Deutschland möglich und würde der restlichen Weltbevölkerung wieder glänzende Möglichkeiten eröffnen, einmal in der Woche mit einem vollen Bauch ins Bett zu gehen.

    Na, ja: für diejenigen, die E10 und weitere Stufen nicht überlebten, käme dies natürlich zu spät!

    Wo gehobelt wird . . . . . und so! Geniale Ideen brauchen nun mal Ihre Zeit!

    Geniale Idee

    Die Bundeswehr wird so oder so ein Berufsheer werden und könnte an diesen 30 Standorten eine neue Heimat finden!

    Sie halten diese Idee für absolut beknackt und bescheuert? Warten Sie es mal ab!!!!

    Für jeden Schwachsinn finden Sie dolle Argumente, zumindest in Deutschland!

    Infanterie

    Reichlich Marschgelände zur Übung lebenswichtiger Trainingseinheiten, wie „AUF/NIEDER!“
    und z.B.: auch „FLIEGERDECKUNG!“ jederzeit und ansatzlos möglich.

    Kasernen in den umliegenden Dörfern, in denen niemand freiwillig wohnen wollen wird, sind reichlich vorhanden. Nasse Füsse täglich praktisch vorprogrammiert!

    Marine

    Die Gorch Fock könnte in mehrere kleine Einheiten in Jollengröße umgebaut werden.
    Hafenanlagen, die keiner sonst will, sind bereits vorhanden!

    Wasserschifahrten (Elektro-Powerjolle, intern. Bezeichnung: „Waschbär 0815“) verdienter Offiziere an frostfreien Tagen fast durchgängig möglich!

    Abstürzende Kadetten gibt es bei Jollen nicht!

    Bei bewaffneten Einheiten: Einbäumen mit Rammsporn, Sportbooten mit MG und Leichtflak oder Großbooten mit Mörserrohren (s.o. thermische Sprenggranaten):
    Intensivtraining und/oder Schiessübungen täglich möglich!!

    Kampftaucher und U-Boot-Waffe hätten im Ringwallspeicher ideale Einsatzbedingungen bis 220 m Tauchtiefe.

    Ältere U-Boote könnten rein elektrisch (siehe Schleppkabel) – ohne Dieselantrieb – betrieben werden.

    Haben die U-Boote eine Brennstoffzelle, lesen Sie bitte nochmal ganz oben die Sätze über Notstromaggregate und passen Sie in Zukunft beim Lesen mal ein bischen besser auf! Gelle!
    Da hätten Sie auch von alleine drauf kommen können!

    Und erzählen Sie mir nur nicht weiterführenden Quatsch, die Brennstoffzelle betreffend!!

    Sie sollen mit denken, nicht nachdenken!

    Mot. Kavallerie

    Unsere Panzerwaffe würde absolut einmalige Trainigsbedingungen, vor allem im Verbund mit anderen Einheiten, vorfinden.

    Panzergrenadiere könnten endlich auf zeitnahe Lern- und Evolutionsziele, wie: „dumm, stark und wasserdicht“ konzentriert geformt und ausgebildet werden.

    Die Steigfähigkeit der Fahrzeuge könnte ausgiebig beim Erklettern der Ringwälle, die Bremsfähigkeit bei der Heimfahrt getestet werden. Und das sogar z.B. im Verbund mit der Infanterie unter absolut realistischen Einsatzbedingungen! Stichwort: Hasenjagd!

    Tägliche Schiessübungen zusammen mit der Marine mit Thermogranaten: ein weltweit wohl oft angestrebtes aber nie erreichtes Kriegsziel, ähmm . . . . , ähmm . . . ., na, ja … sie wissen schon, was ich meine!

    Luftwaffe

    Auch hier bieten sich die schon oben genannten intensiven gemeinsamen Trainingsmöglichkeiten an.
    Wasserflugzeuge könnten sogar landen und anlegen, und im Winter per Schi von den Eisflächen aus starten.

    Größere Einheiten würden mit Fallschirmen abgeworfen, einer intensiven Wertstofftrennung zugeführt und in Radaranlagen und Abschuss-Systeme für den Objektschutz gegen Saboteure umgebaut. Sollten diese auftauchen – siehe bitte Stichwort Wasserflugzeuge als vorauseilende Kampfgruppe!

    Nicht mehr benötigte militärische Start- und Landebahnen, die zugehörigen Gebäude, Straßen, Wege und Plätze werden können im Rahmen einer umfassenden Wertstofftrennung „granulatisiert“ werden.
    Das Ausland wird begeistert sein, damit jetzt endlich auch Ringwallspeicher nach deutschem Know How bauen zu können!

    Sie werden ein nahezu perfektes und wohl weltweit noch nicht einmal ansatzweise erlebtes nahtloses „Ineinandergreifen“ militärischer Einheiten in Verbindung mit einer spontanen und herzlichen Kameradschaft unter allen Truppenmitgliedern erleben dürfen und danach endlich verstehen, was es bedeutet: „Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen!“

    Hier werden unsere Interessen dann ausschließlich in „German Waterwourld“ und nicht mehr am Hindukusch verteidigt.

    Vergessen Sie bitte nicht einen weiteren sehr, sehr wichtigen Gesichtspunkt!

    Bei dem geballten Einsatz von Haitech in allen Bereichen, werden sich zunehmen hochdotierte Spezialisten in der Umgebung ansiedeln, die zuerst bei zahlreichen Reparaturen und danach bei der Wertstofftrennung unschätzbare Dienste leisten werden.

    So!! Was war daran jetzt beknackt und bescheuert?

  46. Woher soll das Material für die Ringspeicher-Mauer kommen?

    Man könnte Aushub aus dem Speicher nehmen
    -> Es muss noch mehr Wasser eingefüllt werden, das nicht gebraucht werden kann.

    Von ausserhalb der Mauer, so quasi ein neumittelalterlicher Stadtgraben?
    -> vielleicht ist das sogar nicht unrealistisch (abgesehen von der Menge), könnte als unteres Speicherbecken dienen.
    Von weiter weg?
    Berge abtragen-> die Forderung der Zürcher 80iger Jugenbewegung wäre erfüllt: „Freie Sicht aufs Mittelmeer“

    Die Energie für den Bau der Mauer und der Transport des Baumaterials braucht auch Energie, voher nehmen wenn nicht stehlen?

    Ach gäbe es Honi noch, der hat Erfahrung in Mauerbau und -Wartung 😉

  47. Hallo,
    diese Diskussion ist ja sehr interessant und daher habe ich dazu auch einige Berechnung auf meiner Seite:
    http://www.opinio-com.de hinsichtlich der erforderlichen Wasser-Energie-Speicher angestellt.
    Es ist wohl richtig, diese „Energie-Umstellung“ und Speicherung ist zwar nicht ganz einfach -- aber zumindest was den Strombedarf angeht -- machbar!

    Gruß
    GZ

  48. @aquilex

    Bürogemeinschaft für Wasser- und Windenergie, dass Ingenieurbüro in Berlin übernimmt Planungs- und Beratungsaufgaben für Wasser- und Windenergie.

    Hmm, warum erschüttern mich Ihre Aussagen nicht weiter?

    Es ist wohl richtig, diese “Energie-Umstellung” und Speicherung ist zwar nicht ganz einfach – aber zumindest was den Strombedarf angeht – machbar!

    Aufgrund der geringen Energiedichte von Wind und Sonne muss ich Ihnen leider widersprechen, jedoch Ihre Einschätzungen zum CO2-induzierten Klimawandel kann ich erstmal so unterschreiben.

    Während Jahr für Jahr der globale CO2 Ausstoß ungerührt um zirka 1 Mrd. Tonnen ansteigt, versucht sich Europa mittels CO2-Handel selber zu erwürgen, mittels ungeeigneter Versuche die Energieversorgung umzustellen auf NIE wird sich Europa dann auch gleich noch seine Wirtschaftskraft auf 3. Welt-Niveau herunterkatapultieren.

    Es ist ein schnöder Wirtschaftskrieg……….gegen Europa, nur doof das die Europäer das bisher net bemerkt haben.

    MfG
    Heinz Eng

  49. @Onkel Heinz

    Hier ein paar Beispiele für WKA Fundamente.
    http://tinyurl.com/3z8gbax
    http://tinyurl.com/3kd3vaz

    Und ne Dipl. Arbeit.
    http://tinyurl.com/428n93h

    Varus

  50. @Onkel Heinz
    Nur für die Planung hier eine Kalkulation der Abrisskosten verschiedener WKA.
    http://tinyurl.com/6agrqve

    Varus

  51. @Varus

    Danke……..Fundamentmassen von 500- 4000 Tonen……net schlecht.
    Langsam bekommen wir für Wind so einiges zusammen.

    MfG
    Onkel Heinz………….wo liegt schon wieder mein Taschenrechner rum?

  52. Wie ich bereits darstellte, ist es mit den Ringwallspeichern im Deutschen Lande selbst nicht so ganz ohne!

    (Copyright by Wolfgang Sticher)

    Siehe dazu bitte meine hier schon veröffentlichten Berechnungen und auch meine Ansätze einer etwas bissigen „Commedy“!
    Update 2.0

    Das Problem mit der Befüllung von rund 8 Ringwallspeicher lt. Popp im Binnenland, nur um die 17 AKW in D halbwegs zuverlässig zu ersetzen, erscheint unlösbar. Von insgesamt 30 Einheiten, um komplett auf „Erneuerbare“ umzustellen, braucht eigentlich niemand zu reden; zumindest nicht, wenn er den Windoof – Rechner mit den 4 Grundrechenarten fehlerfrei bedienen kann.

    Unser Mr. Dr. Ringwall-Popp hat sich aber noch ein Hintertürchen offen gelassen:

    Ringwallspeicher im Meer!

    Seine Animation zeigt 2 Typen, einmal den Speicher im Meeresboden oder aber – ganz ähnlich, wie die Ringwallspeicher auf dem Lande, als aus dem Meer herausragendes Bauwerk.

    Einen Vorteil hätte das Ganze – Wasser hat´s genug und selbst, wenn der Meeresspiegel 3 cm weltweit sinken würde (Nein, nein, er würde nicht), wär´s etwa so egal, als ob in China der berühmte Sack Reis umfällt.

    Da es aber reichlich Leute gibt, die gerne jeden Blödsinn glauben, wäre schon mal ein Ökotourismus z. B.: Malediven/Nordsee/Ostsee mit lustigem Windspargelbesteigen und anschließendem Wasserrutschen ins Watt anzudenken.

    Sorry – ich schweife ab!

    Leider haben diese Ringwall-Teile einen glitzekleinen Schönheitsfehler, sie stehen nun mal vom potentiellen Verbrauch oft zu weit weg. Sehr teure und keineswegs schon entwickelte HGÜ-Leitungen, die angeblich fast verlustfrei Strom transportieren können sollen, werden im lockeren Tausend-Kilometerbereich erforderlich. Sollen sie unter die Erde wg. der Optik, werden sie rund dreimal teurer, als Überland-HGÜ-Leitungen.

    Vorteil jedoch:

    Noch weiter, etwa bis nach Norwegen brauchen wir nicht und den Desertec-Schwachsinn müssen wir auch nicht mitmachen. Wir machen uns nicht von anderen Protagonisten abhängig!

    Das Ei des Kolumbus?

    Wir erinnern uns vielleicht – sie sah ganz gar nicht schlecht aus – die Sache mit dem Ei.

    Gute Beobachter stellten aber fest, daß das Ei danach auch kaputt war!

    Irgendetwas Vernünftiges damit machen, außer es sofort essen oder es wegschmeissen – Eier verderben schnell -- bleibt kaum übrig.

    Warum fallen mir in diesem Zusammenhang Soleier ein! Schaumermal!

    Wie der Name schon sagt: es sind Eier, die in einer Salzsole ein liegen!

    Es könnten Eier des Kolumbus (nein, nicht die Eier des K., tz, tz, tz, . . . ), aber auch Windeier sein.

    Kommen wir mal gleich zur „Gretchenfrage“:

    Wo könnten und dürften die Ringwallspeicher hin gebaut werden?

    So mitten in den Nationalpark Wattenmeer hinein?

    Oder in den Nationalpark Jasmund?

    Na, die Schlägereien zwischen grünen Realos und grünen Fundis und den zahlreichen Mitläufern und Anwohnern möchte ich erleben und die Prozesswellen nicht aussitzen müssen.

    Wer sich das nicht antun will, kann nur auf die Ostsee, so von Flensburg bis Jasmund verweisen. Dort wäre dann irgendwann die Küste mit rund 30 Ringwallspeichern, 60.000 Windspargeln und zig Millionen Solarzellen zugemüllt.

    Wir hätten einen 3. Nationalpark: „Windspargelwourld“

    Jeder Tourismus der bekannten Art würde zerstört und durch eine Flotte Wartungseinheiten, wie Schwimmkrane, Versorgungsschiffe, Leichter, etc., etc., ersetzt.
    So alle 10-12 Kilometer hätten wir eine Nasszelle des Wahnsinns, wenn es denn möglich wäre, diese zu errichten! Bedenken wir bitte, daß hier häufig Meerestiefen von deutlich über 50 m vorkommen und demnach keineswegs die „Idealbedingungen“ eines Wattenmeeres herrschen. Sie verstehen, was ich oben mit Soleiern meinte?
    Die Frage nach den möglichen Kosten ist und bleibt daher völlig ungeklärt und kann auch beim besten Willen und Können nicht geklärt werde, bevor nach rund 25 Jahren Prozessierens und Bauens der erste Prototyp entstanden ist.

    Soviel erst einmal in dieser Sache zum massenhaften Dummgeschwätz über sofortigen AKW-Ausstieg und deren Ersatz über Erneuerbare Energien.

    Wie war das noch gleich mit dem Ei des Kolumbus?

    Gleich essen oder wegschmeissen?

    Jetzt können Sie sicher auch verstehen, was ich mit Windeiern meine?
    Tja . und Sie haben wirklich alles aufmerksam gelesen, verfolgt und verstanden. . . . wirklich?

    Und Ihnen ist nicht aufgefallen, daß ich einen Riesenfehler gemacht habe?

    Auflösung: Durch die variable Fallhöhe der Wassersäule im oberen Becken ist die mögliche Stromproduktion auch entsprechend variabel!!

    Soll heißen, je geringer der Wasserstand im oberen Becken, desto geringer der Druck auf den Turbinen und damit deren max. mögliche Stromproduktion.

    Wir werden mindesten 2 mal so viel von den Ringwallspeichern lt. Dr. Popp benötigen, als dort angedacht (sorry, hat mit Denken eigentlich nix zu tun)! Ist für einen „Doktor“ nur zutiefst blamabel. Und der Doktorvater war möglicherweise auch so ein Oberspezi (alist), wie beim Grafen Auf und Davon?

    Wir brauchen demnach für den Ersatz der AKW rund 15 von den Dingern und für den Ersatz aller Kraftwerke etwa 60 Stück! (MINDESTENS!).

    Diese Berechnung gilt übrigens im Prinzip für jede Ringwallspeichergröße !!

    Sie gilt auch dann, wenn wir z.B. den Bodensee auf die Zugspitze pumpen würden.

    Wir sollten halt so ein ganz klein bischen auch bedenken, je höher gepumpt wird, desto schlechter der Wirkungsgrad der Anlage!!

    Weil wir gerade so schön beim Berechnen sind:

    Ein naggischer Windspargel mit einer Maximalleistung von rund 3 MW kostet grobe 4 Millionen Toiros und das hierfür erforderliche 5-20 m tiefe Fundament (variiert, je nach Bodenbeschaffenheit) nochmals mindestens 3 Millionen (Lt. Aussage eines Architekten aus meinem Bekanntenkreis). Da hätten wir schon mal 7 Milliönchen pro Teil.

    Wußten Sie eigentlich, daß die Dinger, nach einer bestimmten Laufzeit wieder zurückgebaut werden müssen?

    Auf Kosten des Betreibers!

    Und das ein solcher Rückbau heute rund ne halbe Million kostet?

    Wie war das noch mit dem Kopfrechnen aus dem 4.Schuljahr? Oder auch mit dem Windoof-Taschenrechner?

    7 Millionen mal 120.000 (in der realen Welt benötigte Anzahl Windspargel) = 840 Milliarden

    plus Transport, plus Aufstellung, plus Inbetriebnahme.

    Jeder Geschäftsmann, der seinen Namen verdient, rechnet zumindest die Rückbaukosten und die Wartungs- und Reparaturkosten über 20 Jahre Laufzeit mit ein.

    Da wäre zu veranschlagen pro Spargel: 500.000,-- Rückbau

    + 20x50.000,-- Wartung und Reparaturkosten

    Zusammen 1,5 Millionen pro Spargel und mal 120.000,-- und das auf die Baukosten noch mal oben drauf: Aber das können Sie jetzt sicher auch alleine!

    Von Zinsen fürs angelegte Kapital rede ich mal nicht!

    Wer jetzt noch von einem möglichen Gewinn träumt – und sei es nur in der Höhe der Portokasse – gehört mit dem Klammersack gepudert!

    Oder es handelt sich hierbei um einen üblen Politiker/Berater der Regierung/Interessenvertreter, etc., etc., mit dem man . . . . . . . . . . machen sollte!

  53. @Wolfgang Sticher

    das Ringwallspeicherpopp-System hat schon was, nee wirklich, ist durchaus ’ne beachtliche Leistung, sich sowas auszudenken und ingenieurtechnisch zu begründen. Das kann trotzdem nicht darüber hinwegtäuschen, dass dieses größenwahnsinnige Vorhaben mit 200 m hohen Schüttdämmen – ähnlich wie das ATLANTROPA-Projekt des Hermann Sörgel – völlig realitätsfremd, weil technisch letztendlich nicht umsetzber aber vor allen Dingen in keiner Weise finanzierbar bzw. wirtschaftlich ist.

    Man lese den EIKE-Artikel, insbesondere die Kommentare von Thomas Heinzow (Forschungsstelle Nachhaltige Umweltentwicklung, Uni Hamburg).

    Außerst gelungen an dem Popp-schen Projekt finde ich allerdings die Illustration, hübsche grüne Welt mit all den Häuslein und Windmühlchen. Fehlen bloss noch ein paar Hobbits und der alte Gandalf und man könnte denken, man is im Auenland.

  54. @admin

    Bitte den Kommentar #53 freischalten.

  55. Herr Hardenberg !! Wie können Sie nur so gemein sein? Da war der Poppy doch so restlos schmerzbefreit!

    Uns Sie machen wieder alles putt!

    http://tinyurl.com/3jd6xxp

  56. @Timi

    Hihi….da hab ick doch ooch mit rumgewirbelt

    Verdunstungsrate:

    Ich habe mal im I-Net nach der Verdunstungsrate von Binnenseen in Deutschland geforscht und Zahlen zwischen 2,2 -- 3,6 L/m²/Tag gefunden und den Mittelwert von 2,9 L/m²/d benutzt, abzüglich von durschnittlichen Jahresniederschlägen von 600 L/m².

    Ausgehend von einer Seefläche von 110 Km² verdunsten am Tag 140.000 m³ Wasser an Ihrem Speicher…..die auch wieder zugeführt werden müssen.
    Inwieweit das Grundwasser zu einer Bilanzverbesserung beitragen kann, sollte ein hydrologisches Gutachten des geplanten Gebietes klären…denn bis zu 6.000 m³ Wasserzufluss pro Stunde ist schon eine erhebliche Menge.

    Jaja……..wozu so ein Taschenrechner alles gut ist. 🙂

    Onkel Heinz…….pöser Onkel….ganz pöser

  57. @Wolfgang Sticher

    ja ja, das Leben…..

    vor allem hatte ich beim (oft ermüdenden) Lesen der ellenlangen Poppschen Postings in dem EIKE-Thread den Eindruck, dass der Herr Doktor ziemlich faktenresistent ist (wobei ich prinzipiell seine ingenieurstechnischen Kompetenzen gar nicht in Frage stellen will). Aber nach dem abgeschemetterten Wunsiedelprojekt das ganze noch um das zig-fache aufgeblasen nunmehr der Welt als DIE große Speicherlösung, nach der alle verzweifelt suchen, aufzutischen, grenzt schon an mehr als an Größenwahn……

    Na ja, es ging ja für ihn sicher auch um ’n ordentlichen Batzen Kohle, da kann man mit den Milliarden des sauer verdienten Geldes anderer Leute schon mal rumwerfen, wie mit ’ner Frisbeescheibe, gelle?

  58. @Heinz

    Inwieweit das Grundwasser zu einer Bilanzverbesserung beitragen kann, sollte ein hydrologisches Gutachten des geplanten Gebietes klären…denn bis zu 6.000 m³ Wasserzufluss pro Stunde ist schon eine erhebliche Menge.

    …..was käme da noch als Lösung in Frage? Am besten Donau rückwärts fließen lassen und in Richtung Nordsee umleiten, dann wär immer genug Wasser da. Müsste sich doch machen lassen und is auch net viel teurer, nöch?

  59. Das würde nicht reichen!! Bei 8 von den Dingern für AKW-ERSATZ und der Erstbefüllung! Selbst der Rhein an der Mündung würde zig Jahre brauchen!

  60. ….. außerdem kriege mer Ärger mit dem Putin, wenn das Schwarze Meer dann leer is.

  61. Ich weiß ja nicht ob ihr´s schon wußtet aber …

    Ich hab da mal was gefunden, hier ist das was
    und hier ist noch was

    @Tim

    ….. außerdem kriege mer Ärger mit dem Putin, wenn das Schwarze Meer dann leer is.

    und das wo der Mann so gerne Schwümmt

  62. @wolfgang sticher

    Das würde nicht reichen!! Bei 8 von den Dingern für AKW-ERSATZ und der Erstbefüllung! Selbst der Rhein an der Mündung würde zig Jahre brauchen!

    War´n wir nich einig die Dinger in der Nordsee zu versenken ?

  63. @Karl

    na das hört sich ja suuuuuper wirtschaftlich an:

    (3) Platzierung von Speichern mit Rücksicht auf Solar- u. Windangebot

    …..Die maximal erforderliche Leistungsaufnahme ist sechs mal höher als die maximal geforderte Leistungsabgabe. Anders ausgedrückt: Die Verbindungsleitungen von den Wind und Solaranlagen zu den Speichern hin müssen sieben mal mehr Leistung übertragen können als die Leitungen von den Speichern zu den Verbrauchern (bei reiner Versorgung nur mit Solarstrom sogar zehnmal so viel). Würde man die höchsten Leistungsspitzen abregeln, wie bisweilen empfohlen wird, so ergäbe sich daraus kein wesentlicher Vorteil. Man könnte zwar die Leitungen zu den Speichern etwas schwächer auslegen, vielleicht nicht mit einem sieben-, sondern nur noch fünf- oder viermal so großen Querschnitt, hätte aber auch weniger Energie, um die Speicher aufzuladen. Dies würde die bisherigen Potentialberechnungen für Wind- und Sonnenenergie entwerten……

    …..Zu bedenken ist, dass jede Verlegung von Seekabeln in HGÜ-Technik unabhängig von ihrer Übertragungsleistung bereits einen erheblichen Finanzierungsaufwand verlangt. Jede nachträgliche Verstärkung der Leitungen durch Parallelverlegung weiterer Kabel verlangt wieder den selben hohen Sockelbetrag. Insgesamt kommt es deshalb billiger, wenn man von vornherein gleich Kabel mit der endgültig notwendigen Übertragungsleistung verlegt. Es ist deswegen geraten, eine zuverlässige Abschätzung der in Norwegen möglichen Speicherkapazitäten vorzunehmen, bevor man beginnt, die norwegischen Speicher mit dem deutschen Übertragungsnetz zu verbinden……

  64. Klimaverträglich, sicher, bezahlbar: 100% erneuerbare Stromversorgung bis 2050

    „…..Die konventionellen Kraftwerke sind auf Dauer nicht mit der erneuerbaren Stromerzeugung vereinbar, da ihre Leistung nicht schnell genug an die Schwankungen der Wind- und Sonnenenergie angepasst werden kann. Das dauerhafte Nebeneinander von konventioneller und wachsender erneuerbarer Stromerzeugung würde das System ineffizient und unnötig teuer machen…..”

    So ist das eben, wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt. Wie wär’s denn mit einem „Nebeneinander” mit Gas- und Kohlekraftwerken als Grundlastkraftwerke und schnell an- und abschaltbaren Windmühlen als Schattenkraftwerke? ….. Ach neee, Schei***….. das passt ja net mit der Grünen Ideologie vom „Wind-und-Solar-Zeitalter” zusammen, wenn die pösen CO2-Dreckschleudern dann die Grundlast stemmen.

  65. @Tim

    Es ist deswegen geraten, eine zuverlässige Abschätzung der in Norwegen möglichen Speicherkapazitäten vorzunehmen, bevor man beginnt, die norwegischen Speicher mit dem deutschen Übertragungsnetz zu verbinden……

    … genau und noch angeratener wäre es, die Norweger vorher zu fragen ob sie überhaupt bereit wären ihre Natur mit Wasser zu Fluten, da würden dann wohl einige ihre Ferienhütten nur noch per Boot und nach ´nem Besuch bei PADI erreichen können.
    Ich kann mir nicht wirklich vorstellen das die Leute da mitspielen, die sind jetzt schon ganz Hellhörig was so in der EU abgeht, die Regierung steht zur Zeit auch nicht gerade in hohem ansehen da dort augenblicklich Entscheidungen getroffen wurden die ganz offensichtlich nicht unbeeinflußt von persönlichen Interessen waren, womit das Vertrauen in die derzeitige Regierungspartei arg gesunken ist, zumal Herr Stoltenberg die verantwortliche Person und deren Reaktion auf die Vorwürfe auch noch verteidigt hat.

  66. Norwegen ist ein Windei…..nur das dat mit Wasser zu tun hat, das die Norweger gerade nicht im Speicherbecken haben.
    #
    Leute, vergesst Norwegen, die ham schon genug damit zu tun den dänischen Windstrom zu bunkern und den Niederlanden genug in ihren defizitären Arsch zu schieben.#

    Norwegen ist ein Ammenmärchen für grünbesudelte Stromlaien, die auf dem Taschenrechner nur ne Additionstaste haben.
    VERGESST NORWEGEN ALS STROMSPEICHER

    Warum, einfach mal die letzten Daten der Importverhältnisse dieser Nation aus dem Internet ziehen, wenn dann grüne Bazillen überhaupt dazu in der Lage sind.

  67. @Karl

    … genau und noch angeratener wäre es, die Norweger vorher zu fragen ob sie überhaupt bereit wären ihre Natur mit Wasser zu Fluten, da würden dann wohl einige ihre Ferienhütten nur noch per Boot und nach ´nem Besuch bei PADI erreichen können.

    Vielleicht ist das in deutschen Köpfen noch so drin, dass man da net groß vorher fragt (War da net mal irgendwie so was vor 73 Jahren?)

    …..ja nu, und auf die Befindlichkeiten von so ein paar Holzfloss-Besitzern am Fjord kann man nun wirklich keine Rücksicht nehmen, wenn man die Welt, die Eisbären am Nordpol und Tuvalu retten will, das ist doch wohl klar.

  68. Erwachsene grüne Kinderseelen:

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-77531620.html

  69. @Wolfgang Sticher

    „Kennen Sie den Begriff Öko-Spießer?“, fragt er vorsichtig. Seit er im Viertel lebe, wisse er, was damit gemeint sei. „Da ist zum Beispiel die Sache mit dem Bus“, sagt Bruno, er zeigt nach draußen, wo hin und wieder ein Bus über die Hauptstraße rollt. „Jetzt haben einige doch glatt einen Antrag bei der Stadt gestellt, dass der Bus außen rum fahren soll, vorbei an den Siedlungen, weil, ist ja klar: Da drüben wohnen die Kanaken.“

    War wohl nix mit Multikulti, naja so lange andere das „aushalten“ müssen, typischer Fall von nimby.

    Für ein Viertel, das sich selbst für alternativ, kreativ und tolerant hält, ist das immerhin bemerkenswert. Vermutlich gibt es kein zweites Milieu, in dem Selbstwahrnehmung und Außenansicht weiter auseinanderklaffen als bei den Sympathisanten der Grünen.

    Öko-Spioeßer trifft´s.

    Als Bill Gates zum deutsche Atomausstieg gebeten wurde, lächelte er und sagte: „Das ist wahrlich ein Zeichen von Wohlstand.“

  70. Ja, die Zahlen sehen wirklich gewaltig aus. Aber was passiert eigentlich, wenn das benötigte Speichervolumen (hier im Rechenbeispiel 25 TWh) umlegt auf die Anzahl der Haushalte in Deutschland?

    Das sind lt. Bundeszentrale für politische Bildung insgesamt 40,49 Mio., (http://www.bpb.de/wissen/7UJTR7,0,0,Lebensformen_und_Haushalte_.html),
    was je Haushalt gerade mal eine Speicherkapazität von 617 kWh ergäbe.

    Dazu bräuchte es keine Megaprojekte und die Kosten dürften auch niedriger liegen als im Rechenbeispiel, mal ganz abgesehen vom Platzproblem -- alleine in vorhanden Kellerräumen dürfte sich einiges verstauen lassen 😉

    Gruß ind die Runde
    Wolf

  71. @Grandpa

    Hmm, schon mal durchgerechnet welchen Akku Sie sich dann in den Keller stellen müssen?
    Nehmen wir mal ein Bleiakku, 12 Volt, 100 Ah……..macht 1,2 kWh……….macht schlappe 515 Akkus…………ham se denn auch den Platz im Keller?

    Weiteres Denkproblem, Strombedarf der Haushaltskunden liegt bei knapp 30% Deutschland…….warum soll ich jetzt für die restlichen 70% die Akkus in meinen Keller stapeln?

    Nächstes Problem, 25 TWh ist weit zu tief gegriffen……….wird wohl eher auf 50-150 TWh benötigte Speicherkapazität hinauslaufen…………….na, reicht Ihr Keller immer noch?

    Nächstes Problem, viele Menschen wohnen in Großstädten in Hochhäusern………die bekanntlich kaum Kellerräume haben….wohin denn da die Akkus?

    Sorry guter Mann, das Milchmädchen ist im Urlaub………..und warum soll ich knappe 50.000 Euro in die Hand nehmen nur um etwas Strom zu speichern, den dann Industrie, Handwerk und Eisenbahn wieder verballern kann?

    Onkel Heinz…..der mit dem bösen Taschenrechner

  72. Heinz Eng #71

    .wohin denn da die Akkus

    Na unter’s Bett und uff’n Kleiderschrank. Wir sind ja schließlich bei anständige Leut’s.

    meint der Moosgeist………….der mit der Kodderschnautze

  73. @Moosi

    Hab mich eben auch beim Spiegel-Forum angemeldet und mal meinen Senf (wie olle Rudolf auch) abzugeben.

    Ich kenne noch die ollen Akkus in den DDR- 20 KV Schaltstationen…..ständig Wasser auffüllen, eine Atmosphäre die alles wegätzt was nicht aus Edelstahl besteht………und das alles nur um 15 min Stromausfall zu überbrücken.

    Tja, wie unser Opa gerade eben……hat niemand die geringsten Vorstellungen wie die Dimensionen zukünftiger Speicher aussehen werden, wenn wir wirklich den Wind- und Sonnenquark als einzige Alternative ansehen.

    Onkel Heinz…………..und dat destillierte Wasser net vergessen

  74. Woher wollt ihr das Blei und die Schwefelsäure nehmen?
    Onkel Google zeigt mir verschiedene Modelle, die bei 100Ah ca. 35 kg wiegen.
    Deine 515 Akkus machen also 18 Tonnen pr Haushalt.

    Wieviel der Rohstoffe, egal ob Blei, Nickel, Lithium liegt abbaubar herum?
    Nachhaltig?

  75. Nächste Frage: Wer solls bezahlen?

    12V/100 Ah kostet so um die 200 Toiros. Starterbatterien vom Auto sind übrigens völlig ungeeignet!!

    Wir müssen also schon die Spezialbatterien für z.B. Wohnmobile nehmen, oder Panzerplattenbatterien aus dem Fahrzeugbau (Gabelstapler) und da bitte nur die auslaufsichere und gasdichte Versionen. Preislisten gibts bei den einschlägigen Herstellern. Dazu werden auch passende Ladegeräte gebraucht. Trotzdem dürfen die Dinger nicht in Kellerräumen betrieben und gar auch noch geladen werden.

    Von der Gesetzelage her gesehen als Idee also schon dummes Zeuch!

    Ich schätze jetzt mal, daß eine Panzerplattenbatterie 80V/400 Ah = 320 KWh mit Ladeequipment und Industrierabatt von rund 50% 12.000 Toiros kostet. 2 werden mindestens gebraucht. Lebensdauer rund 10 Jahre!!

    Also Schwachfug und völlig daneben! Sorry Opa -- iss aber leider so!

  76. Zur Erinnerung nochmal das, was ich schon gepostet habe und warum eine Speicherung in der Praxis garnicht möglich ist:

    Ringwallspeicher in der Theorie

    Copyright Wolfgang Sticher

    Wir schauen uns bitte die folgenden Links mal genauer an und lesen die Beschreibung.

    http://www.poppware.de/Ringwallspeicher/index.htm

    So auf den ersten Blick fällt mir auf:

    1. Eine hübsche Landschaft – aber wo sind die angesagten 2.000 Windspargel zu sehen?

    2. Solarzellen auf dem oberen See und auf dem Ringwall.

    3. Mehrere, wohl überwiegend touristisch genutzte Orte.

    Zu gewissen, dort angegeben Eckdaten:

    Abmessungen des oberen kreisrunden Speichersees:

    Durchmesser: 6000 m, Radius also 3.000 m², Ringwallhöhe und damit Wassertiefe des Speichers 220 m.

    Daraus folgt gemäß Windoof-Rechner:

    Speicherfläche: r²xpi = 28.269.000 m²

    Umfang, damit als auch Ringwall-Länge: 2pixr = 18.846 m

    Ringwallinhalt: pixr²h = 6.219.180.000 m³

    Wird der Ringwall gefüllt, sinkt der Wasserstand im Vorratsbecken um 20 m.

    Ich halte weiterhin fest:

    1. Der Kölner Dom ist lt. Wikipedia aufgerundet 158 m hoch, der Ringwallspeicher-Damm käme demnach 62 m höher + vielleicht zusätzliche 5 m Dammkrone über der max. Wasserlinie + (Achtung: 20 m Wasserstandsunterschied zwischen Max- und Mininimalwasserstand + der Resttiefe des Vorratssees und einer mir unbekannten zusätzlichen Fundamenttiefe. Wir wollen ja auch hier erdbebensicher bis rund 6,3 bauen, gelle?

    Ich gehe daher mal davon aus, daß der Ringwallspeicher von der Fundamentsohle bis Dammkrone mindestens 300 m, also 80 m höher wird, als hier so beschaulich angegeben.

    Ein Ringwall, wie hier beschreiben, ist aber technisch gesehen etwas ganz anderes, als eine Staumauer.
    Er ist z.B. hauptsächlich aus Erdaushub, der ja bei der Anlage des künstlichen Speichersees reichlich anfällt, erstellt. Natürlich wird lt. Statik mit Steinen, etc., etc. verstärkt, weil so ein Ringwall erhält einen Teil seiner Stabilität auch durch sein Gewicht pro m³.

    Mauerbauweise

    Schauen wir uns zuerst mal so einen durchschnittlichen Grundriß einer 0815 -- Staumauer, die Ihre Stabilität hinreichend bewiesen hat, mal an:

    Mein Lieblingsbeispiel – der Edersee:

    Dicke an der Sohle: 36 m

    Dto. an der Krone: 6 m

    Höhe: 47 m

    Wir haben hiermit einen durchschnittlichen Dickenzuwachs der Mauer von 1m pro 1,7m Höhenzuwachs!

    Dies würde für unseren Ringwall – wäre er gebaut wie eine Staumauer – eine Dicke an der Sohle von rund: 300m mal 1,7 = 510 m ergeben. Vielleicht würde man auch 500 m schaffen, da die verwendeten Werkstoffe heute sicher etwas besser sein dürften, als zu Kaisers Zeiten.

    Von einer solchen Staumauer ist aber nirgendwo die Rede !!

    Wir erinnern uns auch: Jede größere Staumauer hat eine Krümmung gegen den Wasserdruck des Staus!! (Extrembeispiel: Hooverdamm in USA)

    Hier haben wir das Gegenteil !!

    Wer im Biologieunterricht aufgepasst hat, wird sich erinnern, daß die Evolution u. A. die Eiform „erfand“, um von innen heraus die Schale leichter zu knacken. Für ein kreisrundes „Ei“ gilt das übrigens auch!

    So jetzt bleibt nur noch zu klären, was das hier eigentlich werden soll?

    Wie hoch muss hier – also bei einem Erdwall -- die Dickenzunahme pro Höhenmeter werden?

    Ich weiß es nicht – ich weiß nur, mit 1m Dickennahme pro 1,7m Höhenzunahme wird das bestimmt nix.

    Es wird möglicherweise einen Ringwall ergeben, der an der Sohle deutlich über 1000m dick wird?

    Da dieser Ringwall auch nach innen nicht senkrecht, sondern in einem Winkel X abfallen muss, stimmt der angedachte Beckeninhalt ebenfalls nicht.

    Rechnen wir mal ein bischen weiter! Es wird noch spannend !!

    Wir rechnen nur mal mit einer Stein/Betonmauer, da wir hier von einigermaßen bekannten Werten ausgehen können:

    1. Ich schätze mal, die Dammkrone muss mindestens 10 m breit werden, damit auch schwere Wartungsfahrzeuge, wie Autokrane und Schwerlast-LKW sie befahren und darauf auch sicher abgestellt werden können.

    2. Wir erhalten als zu bewegende und somit zu verbauende Masse einmal:

    300m x10 m x 18.846 = 56.538.600 m³ für den „Ringquader“ unter der 10m breiten Krone.

    + je 2 x 245 m Sohlenbreite x 300 m Höhe x Umfang = 2.770.312.00 m³

    Ergibt: 2.826.900.000 m³ ( in Worten: 2 Milliarden, 826 Millionen und 900 Tausend m³ Stein/Betonmauer ) !!

    Man könnte auch sagen:

    gut 1.085 mal die Cheops-Pyramide!! Pro Ringwallmauer bei Stein/Betonbauweise.

    Wie das jetzt bei einem Erdwall aussieht?
    Das ist sicher eine Aufgabe für einen absoluten Facharchitekten/-statiker.

    Der angegeben Wasserinhalt würde sich übrigens durch das auch nach innen vorhandene Abfallen der Staumauer um 245 x 300 x 18.846 = 1.385.181.000 m² verringern und somit nur

    noch: 4.826.619.000 m³ Wasserinhalt haben

    Immerhin entspricht das ungefähr der 24 -- fachen Wassermenge des Edersee bei Vollstau.

    6-7 von den Dingern werden gebraucht um die Jahresdurchschnittsleistung unserer AKW zu ersetzen?

    OK. von denen sind meist 2-3 abgeschaltet Und die genannten 6-7 Ringwallanlagen werden auch irgendwann nicht alle laufen können, sagen wir also 8 werden sicher gebraucht.

    Damit werden rund 200 Ederseefüllungen nur für die Erstbefüllungen benötigt.
    Verdunstungen nicht mit eingerechnet !!

    Das wäre der gesamte jahresdurchnittliche Wassereinlauf des Rhein in die Nordsee von rund 8 Monaten !!

    Wo immer die – je nach Lage dieser Ringwallspeicher herkommen – der Umgebung werden sie fehlen. Oder glaubt jemand ernsthaft, es würde plötzlich deutlich mehr regnen, nur weil einige „Vollbolzen“ mit dem IQ einer Schippe Bachsand „Wasser marsch“ schreien?

    Wichtige Fragen:

    1. Da wohl keineswegs alle dieser Speicher in bereits bestehende Gewässer „integriert“ werden können, sondern wohl überwiegend komplett neu erstellt werden müssen, wo kommt eigentlich dann das Wasser der unteren Vorratsseen her?
    2. Um nur einen davon zu füllen, wird mindestens die dreifache Wassermenge seines Speicherbeckens benötigt. Für jede komplett zu befüllende Einheit wird daher so rund gut 24 Monate lang die durchschnittliche Wassermenge der Rheinmündung benötigt. Wo soll das bitte herkommen? Siehe Stichwort „Vollbolzen“ oben!

    3. Die Speicherbecken müssen auch befüllt werden, (Erstbefüllung) und Wasser fließt ganz selten von allein bergauf, ja, ja, ja ! Machen wir da ne Eimerkette mit H4-Opfern oder wo soll der Strom dafür herkommen? Von den ersten Windspargeln, die dort errichtet werden?
    Und dieser Strom kostet nix? Und dieser Strom fehlt nicht woanders im Netz? Nee?

    Will man von AKW weg – und dafür mag es durchaus gewichtige Argumente geben, die weniger in der Betriebssicherheit der Anlagen selbst, sondern viel eher in der Blödheit des Bedienpersonals, der Kontrolleure, Behörden und/oder mit Problemen der sicheren Entsorgung zu tun haben mögen – sollte man, nicht noch zusätzlich den Oberdummfug mit der angeblichen CO²-Gefahr beschwören und von völlig verantwortungsloser Verpressung von CO² aus Kohle- oder GasKW in tiefen Gesteinsschichten labern.

    Wer sich schon wg. der Möglichkeit, daß Radioaktivität aus 6-800 m tiefen Salzstöcken austreten könnte, in die Hose macht, sollte in Angesicht der wesentlich realeren Gefahr bei gasförmigen Stoffen, die bei unvorhergesehenem Austritt katastrophale Vergiftungen auslösen, einfach nur die dumme Klappe halten.

    Da ist die Betriebsunsicherheit bereits in der Planung der Anlage selbst begründet.

    So verblassen weitere Fragen zu „schmückendem Beiwerk“:

    4. Wer will eigentlich in unmittelbarer Nähe von 2.000 Windspargeln Urlaub machen?
    Menschen, die die Geräuschkulisse kennen, wohl kaum.

    5. Wie sollen die Solarzellen auf dem See und auch im unmittelbaren Ringwallbereich gewartet, repariert, ausgetauscht und gereinigt werden. Schneit es eigentlich nie, haben wir niemals eine Vereisung?

    6. Wieviel Menschen sollen oder müssen für diese Baumaßnahmen umgesiedelt werden?

    7. Wieviel Jahre wird es dauern, bis solche Monster juristisch durch alle Instanzen „gegangen“ sind?

    Ringwallspeicher Teil II

    Nun ist dem Verfasser dieser „überirdischen“ Nasszelle doch tatsächlich irgendwann aufgefallen, daß das angedachte Wasser zur Erstbefüllung irgendwo herkommen muss und keineswegs quasi durch eine „Art göttliche Eingebung“ vom Himmel fällt.

    Halten wir uns fest, damit wir vor Lachen nicht vom Stuhl kippen: er schlägt doch tatsächlich vor, Pipelines für Wasser zu verlegen!! Wenn wir das in letzter Konsequenz – er spricht von 30 Speichereinheiten, um den gesamten Strombedarf Deutschland zuverlässig zu decken – durchdenken, müssten durch diese Pipelines für rund 60 lange Jahre die komplette Rheinmündungsmenge/Jahr eingespeist werden. Tolle Aussichten??!!

    Wieviele Tausend Kilometer Röhrchen brauchts denn so, Häh?

    Stellen wir uns mal vor, welchen Durchmesser so ein Rohr haben muss, damit in 2 Jahren die Rheinmündungsmenge für nur eine Einheit fließen kann.

    Ach so – peinlich, peinlich: Ne Mündung ist ja meist so ganz weit unten und Wasser fließt ja so verdammt selten von ganz allein bergauf.
    So ein Schitt aber auch!

    Da braucht es ja noch das eine oder andere Pümpchen. Das kostet allerdings fast nix, geht auch nie kaputt und braucht auch nicht so viel Strom. (Ironie off).

    Auch und gerade hier bleibt die Frage – woher soll es denn kommen – völlig ungeklärt!

    Im Gegenteil: Unser geniale Architekt geht ja von einer rapiden Globalen Erwärmung aus und spricht in diesem Zusammenhang von CO²-Verpressung.

    Gerade dann würden Wasserverdunstung und Wasserverbrauch rapide ansteigen.

    Wie so oft, reichen auch hier die 4 Grundrechenarten und Mathematikkenntnisse Ende Grundschule/Anfang Hauptschule, um irre Konstrukte von Leuten, die Abi machten, sicher auch studierten und sogar den Doktor machten, als wirren Dummfug zu entlarven.

    Wie sagte neulich ein Bekannter von mir so treffend? „Verarschen kann ich mich selbst!“

    Übrigens: Habe auch mal Abi gemacht und studiert und zum Doktor hat es nicht gereicht!

    Ich habe halt nur in der Schule hier und da aufgepasst oder auch aufpassen müssen (strenger Lehrer). *Griens*

    Tja . und Sie haben wirklich alles aufmerksam gelesen, verfolgt und verstanden. . . . wirklich?
    Und Ihnen ist nicht aufgefallen, daß ich einen Riesenfehler gemacht habe?

    Auflösung: Durch die variable Fallhöhe der Wassersäule im oberen Becken ist die mögliche Stromproduktion auch entsprechend variabel!!

    Soll heißen, je geringer der Wasserstand im oberen Becken, desto geringer der Druck auf den Turbinen und damit deren max. mögliche Stromproduktion.

    Wir werden mindesten 2 mal so viel von den Ringwallspeichern lt. Dr. Popp benötigen, als dort angedacht (sorry, hat mit Denken eigentlich nix zu tun)! Ist für einen „Doktor“ nur zutiefst blamabel.

    Wir brauchen demnach für den Ersatz der AKW rund 15 von den Dingern und für den Ersatz aller Kraftwerke etwa 60 Stück! (MINDESTENS!).

    Diese Berechnung gilt übrigens im Prinzip für jede Ringwallspeichergröße !!

    Sie gilt auch dann, wenn wir z.B. den Bodensee auf die Zugspitze pumpen würden.

  77. @dani Andre

    Woher wollt ihr das Blei und die Schwefelsäure nehmen?

    „Wir“ wollen das gar nicht, das war die Idee von Opa Wolf, das mit den Bakterien. Da wir nun Blei-Akku´s und die Poppsche Idee ad acta gelegt haben, Gel-Akku´s auch nicht besser sind als die anderen, brauchen länger um zu laden und können im vergl. weniger A/h liefern dafür aber ´n tick länger -- kochen wir halt langsamer ;-), an Norwegen will der Rest von Europa auch seine Kabel ´dran hängen, also watt nu?

  78. @Heinz

    Hallo Heinz,
    Den Bleiakku zu betrachten ist ja doch ein etwas unfairer Vergleich. Schließlich hat sich ja die Forschung in den letzten 100 Jahren weiterentwickelt. Man sollte also den Bleiakku mit einer experimentell bestimmten Energiedichte von ca. 35 W/kg auch mit dem „state-of-the-art“Lithium-Ionen/Polmer-Akku vergleichen, der eine experimentell bestimmte Energiedichte von ca. 100 W/kg hat. Die theoretischen Energiedichten der Zellreaktionen liegen zwar um etwa einen Faktor 5 höher, können aber noch nicht wirklich ausgeschöpft werden.
    Leider ist die Lernkurve bei der experimentell bestimmten Energiedichte für 100 Jahre auch nicht wirklich steil. Das liegt aber weniger an den Forschern oder den Forschungsmitteln, wie immer wieder kolportiert wird, sondern an einer physikalischen Grenze. Die theoretische Energiedichte ist proportional zur Spannung an der offenen galvanischen Zelle (2V für den Bleiakku, 3.5V für den Li-Ionen Akku) und umgekehrt proportional zur molekularen Masse der elektrochemisch-aktiven Komponenten. Wer nun das Periodensystem kennt wird schnell feststellen, dass leichtere Ionen als Li-Ionen nicht in großer Zahl existieren. Auch galvanische Zellreaktionen mit Spannungen größer 4V gibt es nicht unbedingt wie Sand am Meer.
    Grüße
    Günter

  79. Hallo Günter

    Natürlich hast Du Recht, Bleiakkus hab ich nur gewählt weil jeder Autofahrer diese Dinger kennt und sich in etwa die Dimension vorstellen kann.
    Na klar gibt es heutzutage die netten Li-Akuus, die aber dermassen teuer sind das wohl 50.000 Euro nicht ausreichen würden um die vorgenannte Speicherkapazität bei mir in den Kellerverschlag (als Mietklobesitzer) zu packen.
    Das eigentliche Problem ist aber………wie soll denn das denn das Niederspannungsnetz da noch ausgebaut werden, um mal logger ein paar MW Strom aus den Akkus zu holen, wie sollen denn die nötigen Wechselrichter dazu aussehen, die mal schlagartig mehrere MW Leistung aufbringen können?

    Aus diesen Grunde ist diese Idee absurd……typisch Laie eben.

    Am Anfang würde es ja schon mal reichen wenn Solaranlagenbesitzer sich durchringen würden, sich ein paar Akkus in den Keller zu pappen um ihren Mittagsstrom ganztägig zu speichern……..würde die Netze entlasten und Spitzen kappen.

    Die Stromversorgung einer Industrienation ist doch kein Bastelladen, wo jeder dran rumpfuschen darf wie er will.

    MfG
    Heinz Eng

  80. @dani

    Ganz richtig junger Mann, einfach Google anschmeissen und den Taschenrechner anwerfen und schon erkennt man die eine oder andere Absurdität auf Anhieb, Danke für Ihren Einwurf.

    Aus diesen Grunde halte ich die „dezentrale- Befürworter- Gruppe“ der EE-Freunde auch für die eigentlichen Unwissenden, die können nur in dörflicher Eigenheimdimension denken…….denn weiter reicht weder Wissen noch Phantasie.

    MfG
    Heinz Eng

  81. Hallo Heinz,
    Die Kosten könnte man sicher durch Produktionstechnik und große Stückzahlen drücken. Die technische Lernkurve bzgl. Energiedichte ist aber eher langsam. Der Bleiakku wurde etwa 1859 entwickelt. Die H2/O2 Brennstoffzelle gab es schon 1839. Den Ni/Cd Akku 1899. Die alkalische Bennstoffzelle 1949. Die Li-Batterie 1949, den Ni/Metallhydrid-Akku 1960 und die Li-Ionen-Polymer Batterie 1980. Eben auch keine neue Technologie
    Das heißt in der Energiedichte wurde bisher etwa ein Faktor 3 Verbesserung erreicht. Meiner Meinung nach ist vielleicht nochmal ein Faktor 3 drin, optimistisch geschätzt. Damit haben wir in 2050 vielleicht einen Akku mit einer experimentell gemessenen Energiedichte von 300 Wh/kg.
    Die 617 kWh Speicher könnte man dann in 2050 mit etwa 2 Tonnen an Li-Ionen Akkus pro Haushalt erledigen. Natürlich müsste sich preislich noch etwas tun, da der Preis pro Kilowattsunde Speicherkapazität bei Li –Ionen Akkus eher bei 1000€ oder mehr liegt und man etwa 1000 Ladezyklen hat.
    Das rechnet sich dann für Solaranlagen wohl kaum. 1€ pro kWh pro Ladezyklus.
    Da ist der Bleiakku günstiger. Der kostet nur etwa 20 ct pro kWh.
    Finanziell rechnet sich das sicher nicht gegen das Einspeisen ins Netz mit dem EEG.
    Die Daten habe ich aus meinem Buch über Elektrochemie von 2007. Es mag aktuellere geben, aber die Tendenz ist sicher richtig.
    Grüße
    Günter

  82. @Günter

    Ich finde jetzt leider nicht den Link……wo jemand die physikalischen Möglichkeiten und materiellen Verfügbarkeiten diverser Akku-Materialien durchgerechnet hat, aber die Argumentation glich der Deinigen schon ziemlich gut.

    Akkus könne in vielen Teilbereichen sinnvolle Ergänzungen für autarke Techniken sein……..aber um die gigantischen Zufallsströmlinge einer ganzen Nation zu speichern, doch etwas überfordert.

    Blöderweise werden auch gerne mal die gigantischen Kosten unterschlagen, die wir uns ohne Not aufhalsen………und wer die am Ende bezahlen muss.

    MfG
    Heinz Eng

  83. @Onkel Heinz

    Ich will ja niemanden auf Ideen bringen aber dem Stromproduzenten die Kosten für die Speicherung per Gesetzt auf zu brummen hat was charmantes. Hast Du schon mal von diesem Lösungsansatz gehöhrt?

    PS. Passt glaub ich ganz gut in die Sammlung von KR

    Varus

  84. @Varus

    Deine Links hat es irgendwie zerschossen.

    Mal gucken ob es jetzt klappt.

    Onkel Heinz……..gibt nie auf

  85. Das mit den Bildern nervt.

    http://data6.blog.de/media/656/3967656_490602f17a_m.jpeg

    PS. Admin sollte das wieder nicht mit dem Bild klappen, dann bitte Kommentar löschen.
    Varus

  86. Ach was solls, dann eben direkt


    Dat einzige was hier klappt, sind die Türen

  87. Hallo Heinz,
    es gäbe ja noch eine dezentrale Möglichkeit die 617 kWh zu speichern. Wasserstoff hat eine Energiedichte von 39.4 kWh/kg. Das bedeutet wir müßten etwa 16 kg Wasserstoff zu Hause speichern.
    Das wären etwa 180000 Liter bei Atmosphärendruck oder etwa acht 32 Liter Gastanks bei 700 bar. Das ist ein gängiges Hochdrucktankmodell von Linde.
    Allerdings bräuchten wir dann zu Hause eine Elektrolysezelle, eine Kompressoreinheit und eine Brennstoffzelle. Natürlich müssten dann die Wohnhäuser den Arbeitssicherheitsvorschriften zum Explosionsschutz genügen.
    Natürlich bleiben auch noch Flüssigwasserstoff, da müssen wir dann zu Hause den Elektrolysewasserstoff auf minus -253°C abkühlen und in einen aufwendig isolierten Tank mit etwa 8bar Innendruck bekommen. Auch eine schöne Technologie, vor allem vom thermodynamischen Aspekt, da ja selbst kleinste Schäden in der Isolierung große Effekte haben.
    Auch Metallhydridspeicher sind natürlich interessant, aber die können zur Zeit nur etwa 2 Kg Wasserstoff in 100 kg Speichermedium speichern, so dass wir einen 800 kg Metallhydridspeicher für unsere 617 kWh zu Hause brauchen. Das ist vermutlich aber die zur Zeit beste Technik.
    Nun den Preis habe ich mal aussen vor gelassen. Da hast Du Recht teuer wird es alle Mal.

    Grüße
    Günter

  88. @Onkel Heinz

    Zwei Kommentare im Nirwana gelandet. Im ersten Link ging es um den Gesetzesentwurf BILL NUMBER: AB 2514.
    Musste halt Googeln, beim Rest ging´s um ein 20 MW Schwungrad entwickelt von Beacon Power.

    Varus

  89. @Onkel Heinz

    PS. Wenn´s klappern würde wär´s ein Storch.

  90. @Günter

    Von Wasserstoff halte ich nix……….denn schon eher Methan oder gleich flüssige Kohlenwasserstoffe.
    Die lassen sich leichter lagern und auch transportieren, nur die Herstellung ist etwas aufwendiger.

    Egal welche Speichertechnik…….für den Haushalt ineffektiv und unbezahlbar.
    Viele kleine Einheiten sind nun mal in der Summe teurer als eine große Einheit, sagt Dir jeder BWLér.

    Die eigentliche Frage besteht hier doch, ob wir panikartig die bewährte Energieversorgung aus Atomangst und Klimaschockgebrabbel von heut auf morgen umwandeln in ein Gebilde, das am Ende nicht mehr beherrschbar ist.
    Sabbeln da viel zu viele Leute herum die von Strömlingen nur wissen das die aus der Steckdose kommen?
    Sabbeln da viel zu viel Leute herum die Morgenluft riechen und ihre Produkte teuer an den Mann bringen wollen?

    Warten wir einfach mal ab was BW machen wird, oder wann wir den ersten Black-Out erleben…..dann dürfte sich die Volksseele auch wieder etwas beruhigen.
    Am Ende ist es eh nur eine Handvoll Aktivisten die medial unterstützt ihre hirnlosen Thesen unters Volk bringen wollen………deswegen scheuen sich ja auch die Wahlgewinner in BW vor einer echten Volksentscheidung………es könnte dabei nämlich raus kommen das das Volk doch anders denkt.
    Lasst uns die gigantischen Kosten benennen die beim Umbau der Energieversorgung auf uns zu kommen werden und was dies den Endkunden kosten wird………dann platzt die grüne Blase nämlich ziemlich schnell.

    MfG
    Heinz Eng

  91. Hallo Heinz,
    ja Methan ist vermutlich besser. Da brauchen wir zuhause aber noch einen chemischen Reaktor, der den Sabatierprozess nutzt und aus CO2 und Elektrolysewasserstoff Methan erzeugt. Da wird aber noch eine Weiterentwicklung fällig. Vielleicht kann man dann auch CO2 in einem Kreisprozess führen, an größeren Kraftwerke anstatt CO2 in die Erde zu pressen.

    Ich halte ebenfalls wenig von zu vielen dezenralen Einheiten. Das kostet am Ende zuviel Geld und ist wenig effizient. Persönlich glaube ich auch, dass dieser Ruf nach Zentralität eher ein ideologischer Ruf, denn ein technischer Ruf ist.

    Ich denke Wind GasundDampfkraftwerke, sowie geschickte Methan oder Wasserstoffspeicher in Kraftwerken mit vernünftigen Größen sind effizienter und geben preiswerten Strom. . Wobei ich die Spargel nicht mag und am liebsten auf Wind verzichten würde. Aber wenn schon erneuerbare Energien dann Wind. Zumindestens bis andere Möglichkeiten wie Photovoltaik ebenfalls konkurrenzfähig sind.

    Grüße
    Günter

  92. Korrektur zu #91
    Es muss heißen:

    Persönlich glaube ich auch, dass dieser Ruf nach Dezentralität eher ein ideologischer Ruf, denn ein technischer Ruf ist.

  93. @ Günther Heß #91

    Aber wenn schon erneuerbare Energien dann Wind.

    Bitte nicht.
    Windkraftanlagen sind schon lange eine Landplage. Eine üble.
    Einen Eindruck vermittelt das Photo von der Westküste Schleswig-Holsteins, das auf windwahn.de mit dem treffenden Titel „Windwahnsinnig“ eingestellt ist. So sieht es fast überall aus zwischen Emden und Niebüll. Und die verantwortlichen Politiker in Hannover und Kiel haben gerade verkündet, mehr „Erneuerbare“ installieren zu wollen.
    In Schleswig-Holstein sind nun menschenfeindliche vierhundert Meter als Mindestabstand zu Einzelhäusern und Splittersiedlungen festgelegt. In diesem Land gibt es viele Einzelhäuser und Splittersiedlungen.

    Aus meiner Sicht muß die Zeit der Kompromisse und Zugeständnisse gegenüber der Windlobby vorbei sein. Das Ziel ist der Rückbau der vorhandenen WKA.

    Wer an Windturbinen dennoch irgend etwas Positives erkennen möchte, sollte immer mal bei eex nachschauen, welche Leistung die 27000 installierten Megawatt der Windturbinen tatsächlich ans Netz bringen. In diesen Tagen des ausgedehnten Hochs über Mitteleuropa schwankt der Wert zwischen 400MW und 1000 MW.

  94. @Helmut Erb

    Ich verzichte auch gerne auf die Windmühlen

    Grüße
    Günter Heß

  95. @Günter Heß

    Persönlich glaube ich auch, dass dieser Ruf nach Dezentralität eher ein ideologischer Ruf, denn ein technischer Ruf ist.

    Das ist der alte Traumtänzertraum von der unabhängigigen Energieversorgung, getrieben vom Neid auf die großen „4“ und den Rest der Blutsuagenden schon seit mehr als hundert Jahren verfaulenden Kapitalistenbrut, das würde dann endlich den parasitären, reaktionären, verfaulenden Kapitalismus zu Fall bringen und alle Menschen wären gleich, nur manche wären gleicher, nämlich die ,die das schon immer gesagt haben und sich in messianischer Manier als Erlöser von Volkes Gnaden…
    Schaltplattennadel kratz über die Schallplatte geräusch… hatten wir das nicht schon mal? Richtig, sowas gabs alles schonmal und ist auf deutschem Boden vor ca. 22 Jahren nicht Grundlos grandios gescheitert. Es gibt nur zwei Staaten Weltweit Kuba und Nordkorea, wobei Kuba sich nur noch durch Parolen von Fidel und „Westgeld“ aus Miami über Wasser hält und aus Nordkorea nur noch die Drohgebärden lauter als das Magengrummeln der Bevölkerung zu hören ist. Aber die sind da wenigstens Konsequente Beleuchtungsmuffel, kann natürlich auch an der ständigen Kriegsgefahr aus dem Süden liegen und die daraus erfolgte Verdunkelungspflicht- bei uns heißt so was -gefahr, oh mann wie bin ich da bloß hingekommen.
    Die Effizienz bei der Umwandlung von Elektrizität zu Gas, welch flüchtiges element auch immer, liegt so ich nicht total daneben bin etwa bei 30%,richtig? Bei der „Zurückverwandlung“ in Elektrische Energie liegt der höchste zur Zeit erzielbare Wirkungsgrad meines wissens nach bei 47% bei Kosten um 20.000 €/kWe , und das auch nur kurz da die Feststoff-Hochtemperatur-Brennstoffzelle dann sehr schnell fertig hat, macht nix, wir ham´s ja. Alle anderen Möglichkeiten rangieren deutlich darunter zu deutlich günstigeren Preisen pro kW/kWe, so zw. 15%-35% außer Gasturbinen mit bis zu 46%, wobei da kein Preis/kW zu finden war, aber ich glaube der Günter Heß kann da sicher mal ´n paar Zahlen nennen 🙂

    @ Varus

    PS. Passt glaub ich ganz gut in die Sammlung von KR

    Ich bin begeistert, sehr schön. Ach ähh, wo sind eigendlich meine Legionen?
    🙂

    @Onkel Heinz

    Dat einzige was hier klappt, sind die Türen

    Nu ma nich so Nassforsch Juhrendfreund, ja?! Der Rudolf iss sicha schon schwehr an ackern um dat dilemma in jriff ssu kriejen, also ma janz ruich, abwaaten unn Tee trinken, wa?! Mal im ernst, wo iss´n hier die Tür?

    @admin
    ich bitte vorsorglich um Freischaltung, tausend Dank!

  96. @admin
    ich bitte vorsorglich um Freischaltung, tausend Dank!

  97. Hallo Herr Rannseyer,
    bei den Effizienzen müßte man immer genau die Definitionen anschauen, aber das wäre wohl ein eigener Artikel, da es ja stark von der jeweiligen Zelle abhängt.
    Bei der Wasserelektrolyse zu Wasserstoff findet man Zahlen zwischen 50 und 80% für die elektrische Effizienz. Habe auch schon 93% gelesen, wie könnte es anders sein mit einem Nanokatalysator, der Geheimwaffe. Allerdings erreicht man bei der Chlorelektrolyse so glaube ich auch Zahlen in der Größenordnung von 95%, so dass ich denke, dass sich die 95% auch bei der Wasserelektrolyse erreichen lassen.
    Die theoretische elektrische Effizienz der Brennstoffzelle liegt bei 25°C bei 83%. In Praxis liegen die Niedertemperaturzellen heute bei etwa 50 -- 60%. Mit Hochtemperaturzellen wird man in Zukunft sicher an die 80% ran kommen. Allerdings geht das dann bis zu 1000°C.
    Wenn die Brennstoffzellen fahren, sind vermutlich die Effizienzen geringer, da liest man dann schnell auch mal Zahlen wie 17% oder 22%. Ausserdem hängt die Effizienz auch davon ab, welche Leistung man rauszieht.
    Die Nasa hat mal einen Elektrolyse/Brennstofzellen Kreislauf experimentell untersucht und Speichereffizienzen von 30 – 50% gemessen.
    So dass ich denke, dass sich ihre Zahlen ganz gut ins Gesamtbild einordnen.
    Ein modernes Kraftwerk mit Erdgas betrieben hat spezifische Investitionskosten von 700 €/kW
    und fixe Betriebskosten von 19 €/kW.
    Im Vergleich dazu ein PV-Solardach spezifische Investitionskosten von 2580€/kW und fixe Betriebskosten 39€/kW. Das sind Kosten bezogen auf installierte Leistung, nicht bezogen auf tatsächlich erzeugten Strom.
    Die Quelle ist ein Arbeitsbericht der Uni Stuttgart

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  98. @Karl Rannseyer
    Die Legionen sind Geschichte.

    Aber ich hätt‘ den noch.

    Varus

  99. @Varus

    Die Legionen sind Geschichte.

    Ok. mach das aber nicht zu oft 😉 .
    P.S. Klick auf den Smily 😉

  100. @ Günter Heß

    bei den Effizienzen müßte man immer genau die Definitionen anschauen, aber das wäre wohl ein eigener Artikel, da es ja stark von der jeweiligen Zelle abhängt.

    ,hätte wohl gründlicher suchen müssen, schei## Wiki. Sehr interessante Linkse, schon beim ersten überlesen, Danke.
    Ich habe das Wasserstoffprojekt des HVV und Vatenfall in Hamburg recht nah beobachten dürfen und sehe daher gerade Wasserstoff und Brennstoffzelle nicht umbedingt als Alternative, es sei denn man sieht gern sein Geld verbrennen. Zu teuer und ineffizient, aber wer gern sein Geld verfeuert, bitte.

    MfG
    Karl Rannseyer

  101. @100

    Hallo Herr Rannseyer,

    ihre Zahlen passen schon ins Bild. Sie haben völlig Recht. Brennstoffzelle und Wasserstoff sind noch lange nicht ausgereift. Ich denke aber die Probleme könnten sich lösen lassen und 2050 steht eine ausgereifte Technologie zur Verfügung. Wir sollten nur nicht jetzt schon darauf setzen, bevor es validiert ist, denn das wird teuer.

    Grüße
    Günter Heß

  102. Zu teuer und ineffizient, aber wer gern sein Geld verfeuert, bitte.

    Euros sind doch immer verfügbar. Grüne meinen doch, die Scheinchen wachsen auf dem Bäumen.
    Eine umweltfreundliche, CO2-arme, alternative Energieuelle.
    Un wenn das mit der Teuerung so weiterläuft wird es auch immer billiger 😉

  103. @ Günter Heß:

    Man sollte also den Bleiakku mit einer experimentell bestimmten Energiedichte von ca. 35 W/kg auch mit dem “state-of-the-art”Lithium-Ionen/Polmer-Akku vergleichen, der eine experimentell bestimmte Energiedichte von ca. 100 W/kg hat.

    Uh, oh. Also da wäre ich mal vorsichtig. Ja, diese Techniken gibt es. Sie sind aber auch sehr „haarig“ in der Benutzung. Ein kleiner Fehler beim Ladevorgang (der an sich ja sehr simpel ist bei LiPo), und schon gehen die Akkus in Flammen auf. Man erinnere sich nur mal an die ganzen Handy- und Laptop-Akkus die sich überhitzt haben und enorme Rückrufaktionen ausgelöst haben.

    Die Dinger haben eine größere Energiedichte und sind leichter zu laden, keine Frage. Aber wenn es um hohe Kapazitäten geht ist diese Technik doch noch eher in den Kinderschuhen was die Gesamtsicherheit angeht. Oh, und sie mögen es auch nicht besonders wenn man sehr viel Strom zieht. Dann überhitzen die sich auch ganz gerne. Ich denke das man da noch ein wenig warten muss bis man diese Akkus für so etwas vernünftig einsetzen kann.

    Ich selbst habe es schon geschafft einfache LiPo Zellen in Rauch aufgehen zu lassen, nur durch kleine Unachtsamkeiten.

    Grüße,

    Chris

  104. @ChrisK #103

    Schon richtig, aber wenn ich das alles richtig verstanden habe werden wir erst 2050 die Speicher benötigen und bis dahin können wir ja noch weiter entwickeln.
    Ich denke nämlich die SPD hat verstanden, dass es um die Arbeitsplätze geht und deshalb wird es eine Renaissance der heimischen Braunkohle geben plus Gas aus Russland. Auch Platzeck hat das angedeutet. Ich denke die SPD hat ihre Strategie gefunden. Anti-Akw für die grünen Wähler die zu ihr wechseln könnten, erneuerbare Energien fürs Lebensgefühl der Menschen die ihre guten Absichten erklären wollen, aber darauf pochen dass es bezahlbar bleibt und für die Arbeitsplätze kämpfen. „Carbon Capture and Storage“ ist sozusagen der Deckmantel mit dem die Kohle grün gewaschen wird. Dann noch mit den ineffizienten Kraftwerken in China vergleichen und man kann auch die Globalisierungsgegner abholen. Vor Ort wird dann gegen das Verpressen der Kohle demonstriert.

    Der Vergleich mit dem Li-Ionen/Polymer-Akku zeigt vor allem auch, dass auch 2050 Strom speichern mit Akkus teuer sein wird.

    Grüße
    Günter

  105. Achja, wer weiss was da noch kommen wird. Vielleicht graben sie ja auch wieder den ollen Betrüger Tesla aus und erzählen uns dann das man ja den in der Wüste produzierten Strom drahtlos zu uns bekommt. Haha…

    Stimmt schon, im Moment ist da ein großer Teil politisches Geplänkel mit im Spiel. Alle schreien, alle meinen das sie das alles besser machen können, aber wenn man dann mal genau hinschaut ist es irgendwie doch nur heisse Luft derzeit.

    „aber darauf pochen dass es bezahlbar bleibt“ … Ja, „bezahlbar“ ist halt auch wieder so ein schöner Gummibegriff. Bezahlbar für wen? Den, der es sich leisten kann, oder die breite Masse? Ich fürchte mal es wird nur für die gelten, die es sich eben leisten können.

    Vielleicht sollte man mal anfangen eine Holz- und Kohle-Ofen Fabrik zu bauen. Da sehe ich in Zukunft nämlich steigenden Bedarf…

    Grüße,

    Chris

  106. @ChrisK
    Hallo Chris,
    Dezentrale Holzöfen sind auch ein interessantes Beispiel, da man Holz erst ab einer bestimmten Anlagengröße optimal verbrennen kann. Man muss im Grunde feine Holzspäne einblasen und im Sauerstoffüberschuß verbrennen.
    Dezentrale kleine Holzöfen zu Hause sind für die Umwelt eine Katastrophe.
    Grüße
    Günter

  107. Zu den Lipo-Akkus ist zu sagen, daß es heute schon z.B. Spezialtypen gibt für Modellflieger, die kurzzeitig bis 50 C. abgeben, ein 3.000 mA -- Akku kann also so rund 90% seiner Kapazität mit einer Abgabe von 150 Ampere durchknallen, ohne daß dem das was schadet. Braucht zwar hier kein Mensch, zeigt aber, was möglich ist.

    Richtig ist, daß die Dinger auf Fehler im Ladegerät hundsgemein reagieren.

    Wir sollte jedoch bedenken, daß die Rohstoffe schon langsam knapper werden und die Chinamänner, die rund 50% der heute bekannten Rohstoffe besitzen, den Export bereits gedrosselt haben.

    Ich fürchte, das wird wohl eher nix, zumal dann, wenn der Elektroautowahn zunimmt.

  108. @ wolfgang Sticher:

    Ja, das stimmt. Es gibt Hochlastfähige LiPo Zellen. Allerdings halten die wohl dann auch nicht so lange, zumindest wenn ich meinen Modellbau betreibenden Bekannten glauben schenken darf.

    Klar, das Resourcen-Problem kommt natürlich noch dazu. Hier geht es ja immerhin um gewaltige Mengen.

    Grüße,

    Chris

  109. Stimmt! Da wird auch teils kräftig gepfuscht!! Ha, ha, ha!!
    Kotore
    Als Modellflieger, der bei Libbos und LRK-Motoren gaaanz früh mit dabei war, weiß ich, welchen Schaiss auch ich gemacht habe. Heute muss man sich allerdings schon ein bischen dämlich anstellen, zumindest wenn das Eqipment up to date ist.

  110. Viel Zeit haben wir eh nicht mehr:

    http://www.klima-ueberraschung.de/bilder/der-spiegel.jpg

  111. Sorry -- der hier isses:

    http://www.klima-ueberraschung.de/show.php?id=32

  112. @ wolfgang Sticher:

    Nene, da hat wohl mal einer nicht aufgepasst. 2012! Wir werden alle 2012 sterben!!!eins!!elf! Jawohl!

    Zumindest sind sich da einige Crackpots sicher, denn die superschlauen Mayas haben ja angeblich bei 2012 im Kalender schluss gemacht…

    ;-D

    Grüße,

    Chris

  113. Herrlich die Überschlagsrechnug!
    Schade, daß ich sie jetzt erst gelesen habe. Es ist doch egal, ob die Rechnung alle Fakten einschließt -- hauptsache, man bekommet in Gefühl für die Größenordnungen.
    Gruß Rainer

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