Ein Dezembermorgen in einem kleinen Dorf in der Eifel

12. November 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Kurioses

Ein (bislang) fiktives Wintermärchen von unserem Leser  Martin Frank.

Ein Russlandhoch beschert ganz Deutschland seit einer Woche trübes, kaltes und windfreies Winterwetter. Die Winter sind schon seit Jahren kalt und schneereich, und so ist es auch dieser, im Jahr 2025.

Die Müllers leben in einem für diese Zeiten modernen Haus. Moderne, energiesparende Elektrogeräte. Eine Kühltruhe, die geschlossen auch eine Woche ohne Strom auskommen kann. In den Wintermonaten dient die kleine Gartenhütte als Kühlschrank. Nachdem die Steuern auf Autos mit Verbrennungsmotoren drastisch angehoben wurden, haben sie sich sogar ein Elektrofahrzeug angeschafft.

Herr Müller sitzt wie jeden morgen um 7:00 Uhr am Esstisch
und hört gebannt dem Radiosprecher zu. Ja, der Luxus muss sein! Fünf Minuten Radio am Tag, selbst wenn der ‚Smart-Meter’ einen extrem hohen Strompreis anzeigt, sind Pflicht. Die deutschen Wind- und Sonnenscheinprognosen haben das gemütliche Frühstück abgelöst.

Der Radiosprecher, sachlich wie immer, meldet für heute einen windreichen und sonnigen Tag. Endlich! Frau Müller füllt augenblicklich die vier Waschmaschinen. Mit einer Maschine käme sie nicht hin, da die Billigstromphasen in der Regel sehr kurz sind und die energiesparenden Maschinen extrem lange laufen.

Herr Müller, der schon immer große Ideen umsetzten wollte, hat sich im Keller neben dem ‚Smart-Meter’ einen Schalter gebaut. Mit diesem Schalter kann er all die unwichtigen Stromkreise ein- oder ausschaltet. So kann er den ‚Smart-Meter’ beobachten ohne Angst zu haben, dass das Akku im Auto geladen wird, die Waschmaschinen laufen, die Kühltruhe Strom verbraucht, obwohl sie in einer Teuerstromphase sind, so wie jetzt. Aber heute soll es endlich wieder günstigen Strom geben. Und das will er ausnutzen.

Er setzt sich in ‚seinen’ Keller auf den Schaukelstuhl und beobachtet gespannt die Anzeige im ‚Smart-Meter’. Grüne LED bedeutet günstiger Strom, da die Erneuerbaren Energien viel Strom produzieren. Noch aber leuchtet die LED rot. Jetzt bloß keine Sekunde verlieren, also sitzen bleiben und warten.Frau Müller hat die Waschmaschinen eingeschaltet, damit sie sofort loslaufen, wenn Herr Müller den Schalter betätigt. Sie hat auch das Auto an die Ladestation angeschlossen. Die Bügelwäsche vom letzten Mal ist auch vorbereitet. Sie will bügeln, wenn der Strom günstig ist. In jeden Raum steht ein kleiner Heizlüfter, die nur darauf warten, dass Herr Müller den Strom frei gibt.

Neben Herrn Müller brennt ein wenig Holz in der Holzheizung.
Sie erwärmt das Haus auf angenehme 15 °C. Voller Stolz denkt er an seinen Vorratsraum. Hier stapelt sich Holz und ein wenig Kohle. Draußen kann man es ja leider nicht mehr lagern, Holzdiebe lauern überall. Durch die kleinen Vorräte können es sich die Müllers sogar leisten, einmal am Tag ein wenig warmes Wasser zu bereiten.

Seine Gedanken schweifen immer weiter ab. Er denkt an damals. Damals, solange ist damals noch gar nicht her. Jeden morgen fuhr er zur Arbeit. Jeden morgen 50 km. Wenn der Tank leer war, fuhr er einfach zur nächsten Tankstelle. Jeden morgen ärgerte ihn die Verschwendung der Anderen. Jeden morgen sah er die gleichen Autos mit nur einer Person. Jeden morgen die gleichen Leute, die schneller fuhren als er. Wieso tun die das, dachte er immer. Das verbraucht doch unnötig Benzin.

Natürlich fuhr auch er allein, aber bei ihm war das was ganz anderes, es ging eben nicht anders. Natürlich fuhr auch er mal schneller, wenn er spät dran war. Er war oft spät dran. Er durfte aber nicht zu spät zur Arbeit kommen. Auf dem Heimweg, wenn es noch hell war, sah er immer voller stolz die ganzen Windräder. Täglich wurden es mehr. Kostenloser Strom für alle, unsere Kinder werden es uns noch danken.

Sein Auto war bezahlt, das Benzin wurde immer teurer, nun sollten auch noch die Steuern für Autos mit Verbrennungsmotoren erhöht werden, als er im Radio hörte, dass es eine Eco-Prämie gibt, wenn das alte Auto gegen ein Elektrofahrzeug getauscht wird.

Vor seiner Arbeitsstelle gab es sogar eine ‚Zapfsäule’, an der man kostenlos ein E-Mobil laden konnte. Kurz entschlossen kaufte er sich ein Mittelklassenwagen mit Elektroantrieb. Einen Kleinwagen wollte er nicht fahren, das wäre ein Rückschritt gewesen. Es kostete ein kleines Vermögen, aber mit Eco-Prämie, Steuerfreiheit und kostenlosen Laden würde es sich bestimmt rechnen.

Unter optimalen Bedingungen sollte die Reichweite 120 km sein. Er merkte aber schnell, dass es bei diesem ewigen auf und ab in der Eifel nur 90 km waren. Im Winter wurde es noch weniger, da Licht und vor allem die Heizung eine Menge Strom verbrauchten. Er schaltete deswegen die Heizung auch selten ein und fuhr morgens direkt zur freien Stromzapfsäule.

Eines Morgens stand auf ‚seinem’ Parkplatz ein fremdes Auto.
Ein Kollege hatte sich auch ein E-Mobil gekauft. Die Streitereien wuchsen mit jedem zusätzlichen Elektrowagen. Im folgenden Jahr würden sogar zwei Kollegen entlassen, da sie ihr Wagen mit einem Verlängerungskabel vom Büro aus geladen haben.

Im Winter gab es immer mehr Nächte, die Herr Müller im Büro verbringen musste, da die Akkus seines Autos fast leer waren und er sie tagsüber nicht laden konnte. Schließlich baute man mehr Ladeparkplätze, exklusiv für Elektroautos. Das dafür auch Mutter-Kind-Parkplätze und sogar Behindertenparkplätze weichen  mussten, war Herrn Müller nur recht, sollen die sich doch ein Elektrofahrzeug kaufen. Leider musste man dann für das Laden zahlen.

Die Sonne schien durch das Kellerfenster. Ein starker Wind wehte. Erschrocken, aber hocherfreut erwachte Herr Müller aus seinen Gedanken. Er verdunkelte schnell das Fenster, damit er die schwach leuchtende LED sehen konnte. Aus Erfahrung wusste er, dass es jetzt noch Stunden dauern kann, bis der Strom auch für den normalen Bürger günstig wird. Erst mussten die Notakkus bei den Feuerwehren, der Polizei, den Krankenhäusern geladen werden, da sie nach einer Woche Teuerstrom absolut leer waren. Auch mussten erst die unzähligen Wasserstofftanks über Elektrolyse gefüllt werden, damit eine Notstromversorgung gewährleistet ist.

Frau Müller wurde etwas nervös, sie dachte an ihren Gartenkühlschrank. Es darf heute nicht zu warm werden. Herr Müller warf noch ein Stück Holz in die Holzheizung, setzte sich und starrte erneut gebannt die LED an…

Das Laden der Elektrofahrzeuge wurde bald ein Lotteriespiel.
2020 wurde an den Ladeparkplätzen auch der flexible Stromtarif eingeführt. Wenn genüg Strom da war, war das Laden recht günstig, war wenig Strom da, dann wurde es besonders teuer, genau wie zuhause. Leider musste Herr Müller jeden Tag den Wagen nachladen, damit er wieder nach Hause kam, und tagsüber war der Strom eigentlich immer teuer. Er verstand es nicht, es wurde doch immer noch überall erzählt, dass die Sonne keine Rechnung schickt.

Ein Jahr später kam es, wie es kommen musste und wie es zu der Zeit überall in Deutschland passierte. Seine Firma, ein Dienstleistungsunternehmen für die Schwerindustrie wurde geschlossen. Ohne Schwerindustrie keine Dienstleistung, erklärte man ihm. Die Industrieunternehmen hatten sich nach und nach zurückgezogen, da sie die Strompreise nicht mehr zahlen konnten oderwollten.

Er hatte Glück, das Haus war bezahlt, er hatte sogar ein wenig Guthaben. In diesem baute er Gemüse und Obst an. Die Familie Müller brauchte nicht mehr viel zum Leben. Die Kinder wohnten schon lange auf der ganzen Welt verstreut. Reisen war Luxus, deshalb sah man sich kaum. In dieser Zeit dachte er viel darüber nach, ob die so genannte Energiewende eine so gute Idee war, ob er sich nicht hatte blenden lassen.

Vielleicht hätte wir es der nächsten Generation mit mehr Erfahrung überlassen sollen? Wo ist denn der ganze Strom, der versprochen wurde? Wo ist die ganze neue Technik, die versprochen wurde? Wo waren die ganzen Stromspeicher, die versprochen wurden? Klar, als es damals darum ging, sein Dorf umzusiedeln, um dort ein neues Pumpenspeicherkraftwerk zu bauen, war er wie alle anderen dagegen. Gegen die ganzen Windräder direkt um sein Dorf konnten sie nichts machen, aber die neue Biogasanlage haben sie mit einer Unterschriftenaktion verhindert.

Wieso haben die das dann nicht woanders gebaut?
Er wusste es nicht. Er wusste nur, dass es so, wie es jetzt ist, nicht richtig sein kann. Die Kinder werden es uns nicht danken, sie werden uns verfluchen. So ging sein Tagtraum immer weiter. Er dachte an die erste Grüne Bundeskanzlerin, die auch er gewählt hatte. Er dachte an die Grundgesetzänderung, die eine Einfuhr von Atomstrom ausdrücklich verbietet. Ein späteres Gerichtsurteil verschärfte die Sache noch, in dem es auch den Import von Strom von Staaten verbietet, die zwar kein KKW betrieben, aber selbst Atomstrom importierten.

So floss durch Deutschlands Adern nur noch grüner Strom … grüner Strom … grün … GRÜN! Die LED leuchtete grün. „Sybille, es geht los“ schrie er total aufgeregt. Heute wollte er der erste  sein und schaltete den Schalter an … so wie es viele Millionen Bürger in dieser Sekunde auch taten.

Für das Leitungsnetz war es wie ein riesiger Kurzschluss. Aus der eben noch extremen Euphorie wurde bittere Ernüchterndheit. Die LED am ‚Smart-Meter’ flackerte noch einmal kurz rot auf, bevor sie dunkel war. Bevor alles dunkel war. Dunkel und still. Selbst das ewige rauschen und woppern der Windräder, welches einem Tinitus gleich, Tag und Nacht zu hören war, verstummte. Sie wurden notabgeschaltet.

Das Leitungsnetz ist wieder zusammen gebrochen.
Letztes Jahr ist es auch nach einem trüben Russlandhoch passiert, so wie das Jahr davor und auch das Jahr davor. Es hatte letztes Jahr zwei Wochen gedauert, bis die Müllers wieder Strom hatten.

Leise stand Herr Müller auf. Er startete sein Diesel-Notstromaggregat. Zum Glück hatte er es damals nicht entsorgt. Als er sich seiner alten Ölheizung entledigte, hatte er, er weiß bis heute nicht warum, die Tanks im Keller gelassen. Seit dem ersten großen Blackout vor vier Jahren sieht er zu, dass die Tanks immer voll sind. Heizöl zum Erzeugen von Strom. Kohle und Holz zum Heizen und Kochen. Das Gartenhaus im Winter zum Kühlen. Waren wir vor 30 Jahren nicht schon viel weiter?

Ähnliche Beiträge (Automatisch generiert):

Print Friendly

41 Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar »

  1. Ein wunderschöner und bitterböser Text. Vielen Dank!

    Leider ist der Text durchaus realistisch. Es bleibt nur die Hoffnung, dass der Wahnsinn der „Energiewende“ an der gesellschaftlichen Realität zerschellt. Diese Hoffnung ist m .E. nicht unbegründet. Es gibt Entwicklungen, die zu dieser Hoffnung berechtigen:

    1. Das Weltfinanzsystem steht in Flammen. Europa steht vor einer tiefen Rezession. Schuldenkrise und Rezession werden auch in Deutschland zu wirklicher wirtschaftlicher Not führen. Da werden sich viele Menschen gegen den Energiewendewahnsinn erheben, weil sie die Kosten einfach nicht mehr tragen können.

    2. Die Energiewende vertreibt heute schon viele industrielle Arbeitsplätze aus Deutschland. Ich nenne nur die Namen SGL-Carbon, Raffinerie Wilhelmshaven, Alcoa, Aluhütte in Neuss, Edelstahlsparte von Thyssen-Krupp, Wacker-Chemie, Tausende von Arbeitsplätzen bei den Stromversorgern und bei Areva. Andere werden folgen. Irgendwann werden die Gewerkschaften auf die berechtigten Sorgen ihrer Mitarbeiter um ihren Arbeitsplätz hören müssen. Irgendwann werden sie ihren Kadavergehorsam gegenüber der Generallinie der SPD aufgeben müssen.

    3. Strom wird von Jahr zu Jahr, manchmal auch im Halbjahresrhythmus immer teurer werden. Arme werden ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen können. Sie werden sich gegen die Politiker wenden, die ihnen das zumuten.

    4. Die Erde und das Weltklima werden sich nicht an die Panikprognosen des IPCC halten. Auch dem Dümmsten wird wegen der tatsächlichen Entwicklung des Wetters auf der Erde in absehbarer Zeit klarwerden, dass CO2 überhaupt keinen Einfluss auf das Weltklima (was ist überhaupt ein Weltklima?) hat.

    5. Die BRIC-Staaten werden keine verbindlichen CO2-Ziele vereinbaren.

    Sie haben das hinterhältige Spiel der alten Industrieländer und ehemaligen Kolonialherren durchschaut. Sie wissen, dass die Forderung von Merkel & Co, sie sollten ihren CO2-Ausstoß senken, eine böse Zumutung ist, die sie daran hindern soll, ihre eigene Industrie aufzubauen und gegenüber den alten Industrieländern noch konkurrenzfähiger zu werden. So dumm, dass sie in diese Falle tappen würden, sind sie ganz gewiss nicht.

    Die Regierungen der BRIC-Staaten wissen, dass sie Kraftwerke brauchen, damit es eine sichere Stromversorgung gibt für Verkehr und Gewerbe, für Kühlhäuser, damit in der Wärme der Tropen nicht so viel Lebensmittel verderben, für die Erzeugung von Kunstdünger, damit sie die Erträge ihrer Landwirtschaft steigern und ihre Hungernden sättigen können, für moderne Krankenhäuser vom Intensivstationen und der ganzen modernen Medizintechnik, für Nachrichtenübermittlung und Kommunikation und für vieles andere mehr. Und sie werden diese Kraftwerke bauen, egal, was die alten Kolonialherren ihnen vorschreiben wollen.

  2. Sorry, in Punkt 2 soll natürlich von den Sorgen der Gewerkschaftsmitglieder um ihre Arbeitsplätze die Rede sein, nicht von denen der Mitarbeiter der Gewerkschaften.

  3. Guter Beitrag, als Satire verpackt aber mit einem durchaus realistischen Hintergrund. Nach der Abschaltung von 7 unserer AKWs leben wir was den Strom angeht, zur Zeit von der Hand in den Mund. Die Franzosen die uns derzeit noch Atomstrom liefern, werden ihn sehr bald selbst dringender brauchen, denn sie heizen ihre Häuser größtenteils mit Strom. In kalten Winterwochen habe sie früher Strom aus unseren AKWs zugekauft. Der fällt jetzt weg und sie könnten ebenfalls ein Problem bekommen. Zur Zeit sind sie jedenfalls sehr verärgert über die irrationalen Deutschen. Die Tschechen werden uns zwar weiter für gutes Geld beliefern, aber die Leitungskapazität ist bereit am Limit. Eine größere Störung führt in Bayern unweigerlich zu einem Blackout. Das Netz wird derzeit auf Verschleiß gefahren und Auszeiten für die Wartung sind nicht mehr möglich. Wir sind definitiv zu einem Importland geworden. Wer Deutschland massiv schaden will braucht nur eine benzinbetriebene Metallsäge und eine dunkle Nacht. Wie nahe wir am Limit sind ist den wenigsten Bürgern überhaupt klar. Solange die Lichter brennen spüren sie nicht die Gefahr. Als Fachmann auf diesem Gebiet ist mir aber bewusst dass ein Blackout bedrohlich nahe ist. Die Stromversorgung in meinem Eigenheim habe ich jedenfalls schon soweit ergänzt, dass ich das Haus vom zentralen Versorgungsnetz abkoppeln und über ein kürzlich gekauftes 3 kW Notstromaggregat für etwa eine Woche versorgen kann. Wir fürchten den Blackout, aber er könnte auch der Freund derjenigen sein, die gegen den Fukushima-Virus immun waren. Ein tagelanger Blackout mit Milliardenschaden bei Handel und Industrie würde unsere Republik sicher verändern. Er könnte das Aus des Grünen Virus sein, denn ohne Strom versteht unsere Bevölkerung keinen Spaß, weil buchstäblich nichts mehr geht und nur derjenige, der noch ein Kofferradio mit frischen Batterien hat begreift, wie groß das Desaster bei einem Blackout wirklich ist. Nicht dass ich den Blackout herbeireden will, denn das Wohl unseres Landes liegt mir sehr am Herzen. Sollte er jedoch diesen oder vieleicht nächsten Winter kommen, dann sollten wir ihn nutzen unsere Republik wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen.

  4. @ Rudolf Kipp

    Könntest Du irgendwie für Beiträge und Kommentare ’nen like oder don’t like Button integrieren 😉 ? Spass anne Seite, schönes Ding der Artikel, ich muß jedes mal an das Buch “ Wenn das der Führer wüsste“ denken wenn ich solche düsteren Geschichten lese, weil sie wie das Buch, sehr nahe an einer möglichen Realität sind, schrecklich erheiternd und schön traurig, dem würde kein Film noir gerecht werden.

  5. #3. Herbert Sax

    Nicht dass ich den Blackout herbeireden will, denn das Wohl unseres Landes liegt mir sehr am Herzen.

    Hallo Herr Sax,

    aber wahrscheinlich tut solch ein „heilsamer“ Schock mal not. Ansonsten ist die Gefahr, dass das Wintermärchen wahr wird, ziemlich real.

    mfG
    karl.seegert

  6. Eine wunderschöne Geschichte.
    Nun aber hat der Herr Müller das große Glück in einem Eigenheim zu wohnen und sich mit allerlei nützlichen Utensilien zu bevorraten………….aber liebe Leser und Leidensgenossen, wie sieht es da mit den Leuten in den Städten aus, die auf Gedeih und Verderb ihren Vermieter ausgesetzt sind?

    Wird es Wärmestuben geben, für verarmte Rentner, Hartzer und Aufstocker?
    Wird es Badestuben geben, für Menschen die sich nicht einmal mehr den Luxus eines Vollbades leisten können?
    Wird es um Viertel die vorwiegend grüner Klientel bewohnt werden, dicke und hohe Mauern geben?

    Wird der Verkauf von Hanfseilen unter Strafe gestellt?

    Onkel Heinz…….der Fragende

  7. Hallo zusammen
    vielen Dank für die positive Resonanz.
    Themen, wie hier zB die Energiewende, sind meist so komplex, dass viele Menschen sich gar nicht mehr vorstellen können, welche Konsequenzen sich daraus ergeben könnten. Heute werden Zahlen und Werte immer so schön über Multiplikatoren (Terra, Giga, Mega, Mirkro, Nano, Piko … ) verpackt, dass sie sich immer bedrohlich oder harmlos anhören.
    Eine Reaktion aus dem privaten Umfeld war: „gelesen-gelacht- weiter gelesen-nachgedacht“.
    Genau das sollte diese Geschichte bezwecken.

    @Heinz
    Ich hatte noch viele Ideen. Seh es einfach als Kurzfassung, da die Geschichte sonst wieder zu komplex und dadurch auch unglaubwürdig geworden wäre.

    Grüße
    Martin Frank

  8. @Martin

    Lass mal, ick find Deine Geschichte echt Klasse…..wenn Du erlaubst, werde ick dat ausdrucken und weiterverteilen, den Genuss will ick auch Menschen machen, die es net so mit dem Internet haben.

    Erinnert mich so an meine Anfänge, wo ein popeliger Kommentar von mir es geschafft hat bei R-E als Artikel zu erscheinen:
    http://www.science-skeptical.de/blog/eeg-fur-dummies-oder-wie-erklare-ich-das-dem-kinde/00210/
    Also, schön weitermachen und net beirren lassen, ick will davon mehr lesen in Zukunft. :-)

    Onkel Heinz………….freut sich über jeden neuen Mitstreiter

  9. @Heinz
    Drucken und verteilen … genau dafür hab ich die Geschichte geschrieben

  10. Langsam geht es rund im Land der Bekloppten und Bescheuerten.

    E.on klagt gegen AKW-Stilllegung

    …..Die Verfassungsbeschwerde richte sich ausdrücklich nicht gegen die Energiewende, sagte ein Unternehmenssprecher. Aber E.on sehe in der Gesetzesnovelle einen Angriff auf seine Eigentumsrechte sowie das Berufs- und Gewerberecht. „Ohne entsprechende Entschädigung ist dieser Eingriff aus unserer Sicht verfassungswidrig.“ Als Aktiengesellschaft sei E.on rechtlich dazu verpflichtet, das Vermögen der Aktionäre zu schützen.

    Die absichtliche Vernichtung von Vermögenswerte und zusätzlich eine hochgradige Gefährdung unserer wichtigsten Infrastruktur, da können unsere grünen Gesellschaftsvernichter ja mal ganz dolle jubeln.

    Hmm, wer Lust hast, kann sich dann noch folgenden Artikel bei der FAZ reinziehen, der sogar mir Atomlaie ganz gut gefallen hat.

    Klinisch tot bei laufendem Betrieb

    Seitdem steht Isar 1 still, die Brennelemente aber sind noch voller Energie. „Damit könnten wir noch zwei Jahre lang Strom produzieren“, sagt Seibold. 592 Brennelemente sind im Reaktor; jedes ist viereinhalb Meter lang, enthält 175 Kilo Brennstoff und ersetzt 15 000 Tonnen Steinkohle. „Das vergeuden wir nun einfach so.“…..

    ….Den Beweis für die heute geringere Reservekapazität im deutschen Stromnetz hat er seit März jeden Tag vor Augen. Seitdem läuft Isar 2 ununterbrochen unter Volllast mit Leistungsregelung, weil Kernkraftwerke Einspeiseschwankungen schnell regulieren können. „Jedes regelbare Megawatt“, sagt er, „wird jetzt gebraucht.“

    Wenn man das lesen muss und dann das blöde Gelaber von den Grünen Bazillen „Resourcen sparen“ hört, kommt einem der kalte Kaffee hoch. Deutschland rettet halb Europa und vernichtet nebenbei im eigenen Land Milliardenwerte.
    Teil 2 wird dann mal heftig für die grünen Bessermenschen, die denken mit der Sonne können se irgendwie Staat machen.

  11. Grün hebt, sagt der Volksmund……..bei mir maximal den Mageninhalt nach draussen.

    Frostige Zeiten für Solaraktien

    …..In diesem Kontext dürften die noch immer hohen Subventionen, die die Branche indirekt über die Einspeisevergütung für Strom aus erneuerbaren Energien erhält, das Sterben vieler Unternehmen allenfalls verlängern. Vielmehr gehen Branchenbeobachter davon aus, dass der bereits angelaufene Ausleseprozess jetzt richtig Fahrt aufnimmt…….

    Naja, machte nixe, die Chinesen werden uns bei der Subventionspolitik schön weiter mit Billig-Solarmodulen beliefern, die paar Solararbeitsplätze in Deutschland sind ja Verschmerzbar.

    Unser neue tolle Energiezukunft lassen wir uns doch net ausreden, Sonne Mond und Sterne schicken keine Rechnung, die Eigentümer der Miefquirle und Sonnenpaddel erfreuen sich 20 Jahre lang einer staatlich garantierten Einspeisevergütung und die nötigen Speicher kann ja jemand anderes bauen.

    Hmmmm, nu versteht der Pittbull bei dieser glänzenden energiesozialistischen Zukunft aber eins irgendwie nich………..wie können diese tollen EE-Typen bei den Vorraussetzungen trotzdem Pleite gehen?
    http://www.scribd.com/doc/72400222/Solarinsolvenzen
    http://www.scribd.com/doc/72246866/Windkraft-Insolvenzen

    Dat also is unsere neue Energiezukunft, verlässliche dezentrale, kommunalkommunistische Stromlieferanten…….Bürgerdialog ick hör dir trapsen…………., die Lobby also, die uns hoch und heilig eine Vollversorgung versprochen hat………..kommt also nicht mal mit den fetten Einspeisezwangsgebühren finanziell klar, wo soll das noch hinführen?

    PS. Herr Hader, so sieht Agitation aus………..können se sich mal ne Scheibe von abschneiden, Sie Anfänger. :-)

    Onkel Heinz……..in energetischer Hochform

  12. Geil,
    lasst mich bitte diese Novelle ins Polnisch übersetzen…

  13. @Casper

    Geil,
    lasst mich bitte diese Novelle ins Polnisch übersetzen…

    mach doch :-)

    Martin Frank 14. November 2011 11:42

    @Heinz
    Drucken und verteilen … genau dafür hab ich die Geschichte geschrieben

    ist doch geradezu eine Aufforderung zum verbreiten der „frohen Kunde“ .

  14. nein wie ühh…ühhh..ühhhh überraschend

    http://www.welt.de/wirtschaft/article13718534/Verbraucher-muessen-fuer-Oekostrom-mehr-zahlen.html

  15. @Andy

    Danach wäre davon auszugehen, dass die installierte Leistung erneuerbarer Energien von derzeit knapp 60.000 Megawatt auf 94.000 Megawatt im Jahre 2016 ansteigen wird.

    Hihi……und genau da kommt unser Ärger mit ganz großen Schritten.
    Selbst wenn man sämtliche Konventionellen Kraftwerke abschalten würde, hätte man an einen windigen Sommertag geschätzte 20.000 bis 30.000 MW zu viel Leistung im Netz.
    Wohin mit den Rest? Ausland? Nichtvorhandene Speicher?
    Also müssen die NIE gedrosselt werden……….kriegen die dann immer noch Finanzausgleich?

    Apropos Kosten………freut euch schon mal im Süden und Westen, denn ab nächsten Jahr dürfen die Netzbetreiber untereinander die durch die NIE verursachten unterschiedlichen Durchleitungsgebühren ausgleichen.
    Man spricht da schon von bis zu 0,5 Cent/kWh je nach Region mehr.
    Bisher sind leider kaum die neuen Preise für die Durchleitung des Stromes von den verschiedenen Netzbetreibern zu kriegen, die Behörde muss die ja noch absegnen, mal sehen wie dann diese Zahlen aussehen werden.
    Wenn ick mehr weiß, brüll ick dat dann mal in den Blog.

    Wie ich schon sagte, am Ende reden se sich raus mit Rechenfehler………….meine Glaskugel funktioniert immer besser, seit dem ich die mal geputzt habe.

    „Die Unternehmen genauso wie die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland müssen auch in Zukunft mit bezahlbarem Strom versorgt werden“, hatte die Regierungschefin am 9. Juni vor dem Deutschen Bundestages gesagt: „Die EEG-Umlage soll nicht über ihre heutige Größenordnung hinaus steigen; heute liegt sie bei etwa 3,5 Cent pro Kilowattstunde.“
    ….Diese Zusage Merkels hält nun offenbar genau ein Jahr. Denn für 2012 hatte die Bundesnetzagentur bereits angekündigt, dass die EEG-Umlage mit rund 3,6 Cent „nur unwesentlich über Vorjahresniveau“ liegen werde.

    Jaja, ham wohl die selben Ökoinstitute berechnet, die uns auch die 100% NIE schmackhaft machen wollten.

    Und die LÜGE wird immer offensichtlicher……
    Bürger, Du wirst bluten……..und die obige Geschichte wird immer realistischer.
    H.E.

  16. Na bravo, dann sind wir…

    ..Mit dieser installierten Leistung können die erneuerbaren Energien dann etwa 101 Terawattstunden Strom produzieren, wofür die Verbraucher an die Anlagenbetreiber im Jahre 2016 rund 19 Mrd. Euro zu zahlen haben…

    …also bald bei 19 Cent/kWh NUR für die EEG-Umlage. Netzkosten etc. noch gar nicht gerechnet.
    Orwell hat in seinem Neusprech was vergessen: „Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei. Ignoranz ist Stärke und teurer ist billiger„.

    Das hier ist, lt Wiki, die Entwicklung der EEG-Umlage pro kWh EE-Strom:

    2000 8,5
    2001 8,69
    2002 8,91
    2003 9,16
    2004 9,29
    2005 9,99
    2006 10,87
    2007 11,36
    2008 12,25
    2009 13,95
    2010 16,02

    2016 18,8 (na, und wahrscheinlich plus xxx…)

    Hat jemand irgendwo eine Sammlung der diversen Prognosen in chronologischer Reihenfolge? DAS wäre ein wirklich wirkungsvolles Argument. Denn genau das ist der Wind, der das Kartenhaus zum Einsturz bringt, beim Geld hört die Gleichgültigkeit der Massen auf. Bis 2016 ist, denke ich, das Fass allerdings schon übergelaufen.

  17. Tritium

    Kleine Milchmädchenrechnung gefällig?

    96.000 MW installierte NIE- Leistung sollen 101 TWh Strom erbringen………knapp 600 bis 700 TWh werden wir 2025 brauchen (E-Verkehr)…….wieviel installierte NIE-Leistung benötigen wird dann?

    Hihi, na dann los Leute, wer beherrscht seinen Taschenrechner wirklich.

    Onkel Heinz…..Humor ist, wenn man trotzdem lacht

  18. lasst mich bitte diese Novelle ins Polnisch übersetzen…

    Da sollte man aber vielleicht noch ein Kapitel über den kleinen Grenzverkehr dran hängen:
    Notstromaggregate auf dem Markt in Görlitz, Kühlhäuser in Polen, in denen die Deutschen ihre Lebensmittelvorräte lagern und Waschsalons rund um die Uhr geöffnet für die dreckige Wäsche, Dieselschmuggel für die Generatoren und Stundenhotels zum warmduschen…
    😀

  19. @Tritium

    Ähh, der olle Meckerkopp muss Dir mal ne Korrektur rein drücken. :-)

    Die EEG-Durchschnittsvergütung (letzte Spalte) ergibt sich aus der Gesamtsumme der Vergütungen, abzüglich der vermiedenen Netzentgelte, dividiert durch die gesamte eingespeiste Strommenge. Die Durchschnittsvergütung ist über die Jahre v. a. aufgrund höherer Anteile relativ hoch vergüteter Energiequellen (Solar und Biomasse) gestiegen. Die EEG-Quote entspricht dem Anteil EEG-geförderter Strommenge an dem nicht-privilegierten Letztverbrauch.

    Nicht „EEG-Umlage“……sondern…..“Durchschnittsvergütung“ pro kWh NIE-Abfall-Strom

    Onkel Heinz….hat aber auch an jeden was rumzumeckern

  20. Heinz, DIE Rechnung kann ich im Schlaf!
    Natürlich wird bald die kritische Grenze überschritten, ab der sich das nicht mehr ausregeln lässt und wir mehr für den Strom bezahlen müssen, den die Windrädchen und Photogrills hätten erzeugen KÖNNEN, aber nicht erzeugen DURFTEN, weil das Netz ihn gar nicht aufnehmen konnte.
    Denn bezahlt muss er werden, sonst gehen alle NIE-Produzenten pleite.
    Und unsere Alu-Werke werden dann gar kein Alu mehr erzeugen, sondern nur noch überschüssigen Starkwind-Strom vernichten, wegen der negativen Preise, mit denen er auf den Markt geworfen wird, ist das dann lukrativer.

  21. Noch ein netter Artikel
    T-Online

  22. Da kracht es wieder mal im Kartenhaus:

    Offshore-Windenergie droht Kostenkollaps
    Die Errichtung von Anschlüssen sei „in der bisherigen Form nicht länger möglich“, heißt es dem Bericht zufolge in dem Schreiben, das die Tennet-Geschäftsführung an Kanzleramt, Umwelt- und Wirtschaftsministerium verschickte. Wegen der „ständig steigenden Zahl von Anschlusspetenten“ stießen alle Beteiligten an die Grenzen ihrer Ressourcen.

    Ja, wer hätte denn das gedacht?
    Dass die Netzanbindung etwas kostet und dass das irgend jemand bezahlen muss?
    Dieser Irgendjemand ist natürlich der Endverbraucher, dem diese Kosten wohlgemerkt zusätzlich zur EEG-Umlage in Rechnung gestellt werden.
    Aber um den Stromkunden das Geld für die ‚Energiewende‘ aus der Tasche zu ziehen, müssen auch die entsprechenden Mechanismen geschaffen werden.
    Um aber den Mythos vom angeblich so leicht finanzierbaren Ökostrom aufrecht zu erhalten, wurde das vorsätzlich versäumt, genau wie der Speicherausbau ist das ein Tabuthema, da damit ja das Volk verschreckt werden könnte und aus seiner Lethargie aufwacht.
    Und nun fährt auch diese Karre schon an die Wand; 14 Jahre vor dem Meilenstein 2025, das wird nun auch den Massen und den Medien immer klarer, ist bereits die Luft raus aus der Blase.

    Im Grunde kann man das ganze nun mit sehr viel Zen angehen: Gelassen zurücklehnen und zusehen, wie die Leichen vorbei treiben. Denn die Weichen für den EE-Untergang sind gestellt. Nicht von den bösen Atomlobbyisten, die die noble Energiewende sabotierten, sondern von den Protagonisten selbst.

  23. @Tritium
    Lol….Du warst schneller.

    „Wenn Tennet den Offshore-Ausbau nicht schultern kann, müssen andere ran“, sagte die Grünen-Energiepolitikerin Ingrid Nestle.

    Die merkbefreiten Grünen müssen natürlich auch noch ihre geistige Grütze ablassen, dumm wie Stulle aber sich mal unqualifiziert melden, dat ham wa gerne.

    Zumindest für andere kostspielige Großprojekte scheint Tennet noch die Kraft zu haben. Ende September wurde bekannt, dass der Netzbetreiber eine 900 Kilometer lange Trasse von Nord- nach Süddeutschland bauen möchte, im Frühjahr sollen die genauen Pläne dafür vorliegen. Die Kosten für die Stromautobahn: mehrere Milliarden Euro.

    Tja, wat nützt dat wenn der Offshore-Park ne Landanbindung hat, wenn dann der erzeugte Windstrom nicht weitergeleitet werden kann mangels Übertragungskapazitäten?
    Ausserdem und sowieso……..bin ick mal gespannt wie viele Jahre es dauern wird, bis die 900 km wirklich stehen, wo sich doch garantiert im Sekundentakt Bürgerinitiativen bilden werden, die keine Masten vor der Nase haben wollen.

    Kapazitätsgrenzen aller Beteiligten……heißt auch, es gibt weder das Material noch genügend Firmen, die diesen Irrsinn in der geforderten Zeit realisieren können.
    Man, wir sind sowas von am Arsch…………..

  24. Wat hat uns die grüne Schikeria samt angeschlossenen Ökoinstituten nicht alles versprochen mit ihren tollen NIE, Arbeitsplätze in rauen Mengen.

    Chinas Solarfirmen booten deutsche Anbieter aus

    Die Milliarden-Förderung erneuerbarer Energien belastet zunehmend die Haushalte. Doch deutsche Unternehmen profitieren kaum. ……

    …..Angesichts steigender Belastungen für die Haushalte durch die Förderung erneuerbarer Energien fordert Unions- Fraktionsvize Michael Fuchs rasche Kürzungen. „Gerade die Solargeschichte kann so nicht mehr weitergehen, da muss ganz schnell eine Bremse rein“, sagte der CDU-Politiker.

    Tja, erzähl ick ja schon lange aber die Dummbatzen aus Politik und Wirtschaft wollten es bisher einfach net begreifen.

    Ein Cut mus her, sofortiger Baustopp für jeglichen NIE-Müll, bis endlich die Netze bereit sind, bis endlich die Speicher stehen……..ansonsten schliddert Deutschland unweigerlich in den Strom-Gau.
    Ach übrigens, nun beschäftigen sich endlich mal auch die Netzbetreiber und Kraftwerksbesitzer mit den Schwarzstart nach den Blacky…………und aus berufenen Munde kann ick sagen, es sieht Scheiße aus, es sieht verdammt Scheiße aus.
    Die einzige Chance sieht die Branche nur noch darin, das Blacky möglichst bald kommt, bevor noch mehr konventionelle Kapazitäten den grünen Tod gestorben sind.
    Denn dann besteht die Möglichkeit, das wir unser Netz überhaupt net mehr zum laufen kriegen, erschwerend kommt dann auch noch die Liberalisierung des Strommarktes dazu…….Netz und Erzeugung in verschiedenen Händen, bin mal gespannt wie die untereinander klar kommen werden.

    Lasst uns alle zu Gott beten, (so verzweifelt bin ick schon als Atheist) das der Blacky nicht gerade im tiefsten Winter bei minus 20°C kommt, denn dann geht die Nation eisigen, finsteren Zeiten entgegen.

    Leute, elektrotechnisch ist es bereits 1 vor 12.
    H.E.

  25. @Heinz: 😛

    Aber nicht nur Deutschland hat Probleme. Unser Nachbar Österreich wird mit hinein gezogen:

    E-Control-Vorstand warnt vor Blackout
    Gehen in Österreich bald die Lichter aus?
    Neben der Schweiz beschloss mit Deutschland die größte Volkswirtschaft des Kontinents kurzfristig die Abschaltung von sieben, mittelfristig die Stilllegung aller 17 Anlagen. Mit gravierenden Auswirkungen für alle Nachbarländer….
    Im Süden Deutschlands wird derzeit zu wenig Strom produziert, weshalb der Freistaat Bayern allein hierzulande Kraftwerkskapazitäten in der Höhe von 1400 Megawatt reserviert hat. Zum Vergleich: Österreich benötigt eine Gesamtleistung von knapp 10.000 Megawatt…
    Das Problem ist nun, dass durch den Wegfall des verlässlichen Dauerlastträgers Kernkraft mehr „Ökostrom“ (Wind, Fotovoltaik) aus Nord- und Südeuropa in die Mitte des Kontinents gebracht werden muss. Dafür werden zusätzliche Leitungen benötigt, da die Wind- und Solarparks über große Regionen verstreut liegen. Weil diese Kraftwerke zudem alles andere als verlässlich Strom liefern -- sie sind vom Wetter abhängig -, müssen andere Länder, auch Österreich, einspringen. Unter anderem mit inneralpinen Pumpspeichern. Und auch dafür fehlen Transportleitungen, vor allem von Norden nach Süden -- und umgekehrt.

    Ergänzend zu dieser nüchternen Analyse muss eigentlich nur gesagt werden, dass auch diese Leitungen im Ausland letztendlich vom deutschen Stromkunden bezahlt werden müssen, dieser Importstrom wird entsprechend teuer!

  26. Windkraftkriminalität
    was es nicht alles gibt. Die globale Erwärmung hat die Kriminalpolizei erreicht.

  27. @Bächlein

    Hihi, netter, neuer Nick :-)

    Dat Paper ist aus 2006………der Prof. Quambusch hatte schon damals messerscharf geschlussfolgert, wat ick hier auch immer wieder zum Besten gebe, Hut ab.
    Der Beschiss mit den Windgutachten,……… die eigentlichen Gewinner der Windkraft (Aufsteller und Vertreter), ………der Schmarren mit der angeblichen CO2 Einsparung….alles ist da.
    Wer sich dieses Paper mal in aller Ruhe durchliest, weiß jetzt auch warum Windparkbetreiber in Insolvenz geraten können.

    Nach den Prof. muss ich mal googeln, mal sehen ob der noch so geile Sachen veröffentlicht hat.

    MfG

  28. #26. Heinz Eng

    Nach den Prof. muss ich mal googeln, mal sehen ob der noch so geile Sachen veröffentlicht hat.

    Hallo Heinz,

    habe ich schon gemacht. Es lohnt sich, der Prof. ist gut.

    mfG
    karl.seegert

  29. @Karl.S
    Der Prof. is Klasse………aber leider 2010 verstorben.

    MfG

  30. Bei der meist gelesenen Zeitung die keiner ließt ist es auch angekommen:

    Die Kosten für immer mehr Wind- und Solarparks werden die deutschen Verbraucher in den nächsten Jahren bei der Stromrechnung wohl deutlich zu spüren bekommen. ……….

    http://www.bild.de/geld/wirtschaft/erneuerbare-energien-gesetz/oeko-strom-wird-teurer-21049124.bild.html

  31. Hunderttausenden Pendlern droht Chaos auf Heimweg

    Berlin – Chaos in Berlin! Der S-Bahn-Verkehr der Hauptstadt lag wegen eines Stromausfalls stundenlang komplett lahm! Das ganze Stadtgebiet ist immer noch von Störungen betroffen, die Bahnen fahren nur unregelmäßig. Hunderttausende Pendler stecken entnervt im Berufsverkehr fest. U-Bahnen, Busse und Straßenbahnen sind brechend voll.

    …..und dabei handelt es sich NUR um einen Stromausfall in einem Stellwerk.

  32. Na wer ist den ‚Karl der Käfer‘ im Norderneyer-Morgen? 😉

  33. Naja, selten so viel Käse gelesen, auch bei den Kommentaren.

    So sieht ein Artikel aus, um die UNWISSENDE Leser zu erschrecken. Die uninformierten Leser glauben dem auch alles… So viel Käse habe ich schon länger nicht gelesen. Nicht die Zeit wert, es zu lesen… es ist wie ein Text mit „1+1=3,14159“, einfach mal wild zusammengeworfen, für die schöne Propaganda der Unwissenden…

    Ich würde dem Verfasser der Artikel und auch den Leser, die dieser Hetzerei zustimmen, erstmal die GRUNDLAGEN kennen zu lernen. Viel Erfolg.

  34. @Grundlagen

    Hmm, dann klär uns mal über die Fehler in diesen Artikel auf oder biste nur zum gelegentlichen Trollen für Arme hier?
    Und glaub mir, hier sitzen mehr Fachleute als Dein komisches Gestammel suggerieren will, komm ruhig, wenn Du Dich traust.
    Ick warte schon……..Onkel Heinz

  35. Naja, ich denke das macht keinen Sinn, ich hab davor nicht geschaut, dass dies eine Seite der Realitätsverweigerer ist… die gerne Fehler in den Integralrechnungen suchen, ohne aber erst richtig addieren zu können.

    Also die elementarsten Grundlagen: im Jahr 2025 wird nur die Kernenergie wegfallen (sprich knapp über 10GW), der Großteil vom Rest ist nach wie vor da (Kohle, Gas, plus wahrscheinlich doppelt so viele EE´s; wohl über 80GW gesicherte Leistung). Die sind alle noch im Jahr 2025 da. Während im Artikel vom Blödsinn geredet wird…
    Ein Haushalt, bei dem für 15°C geheizt werden soll… das ist vielleicht bei den Realitätsverweigerer der Fall, aber diese würden sich nie ein E-Auto oder sonstige moderne Sachen anschaffen…
    15°C hatte ich in meiner Wohnung, als ich in diesem Winter fast 1 Monat nicht zuhause war, den ganzen Januar (alle Heizungen waren für 1 Monat aus, und fast alle E-Geräte, bis auf Kühlschrank).

    Meiner Meinung nach sollte man trennen: zwischen Menschen, die an dem Fortschritt interessiert sind (und die dann tatsächlich ein E-Auto, Smart Grid und sonstiges anschaffen). Die würden aber eher 3x mehr Strom produzieren, als die selbst verbrauchen. Und die werden über die Probleme lachen, die da geschildert wurden.
    Und zwischen Realitätsverweigerer, die dann für +15°C in der Wohnung heizen müssen, die „Ökofaschisten“ (wie die etwas realitätsnähere Mensche nennen) beschuldigen, wenn Ölpreis bei 300$ pro Barrel kostet. Die würden aber wohl weiter den Wagen für 200€ für 400km füllen, und monatlich hunderte € für die Heizung ausgeben. Insofern wundert es mich, dass viele Realitätsverweigerer sich wiederfinden, bei diesem Artikel und diesen Rahmenbedingungen. Die würden sich doch nie moderne Geräte anschaffen… 😀

    Ja sorry, das ich mich auf diese Realitätsverweigerer-Seite getraut hab… der Link wurde halt angegeben, über Smart Grid und E-Mobilität, aber zu den „Null-Ahnung-Menschen“…
    Ciao.

  36. @ Grundlagen

    Ich glaube Sie übersehen bei Ihrer Betrachtung, dass es bereits heute viele Menschen gibt, die sich die gestiegenen Energiekosten (Preistreiber Nummer 1 beim Strom ist das EEG) nicht mehr leisten können und denen vom Versorger der Strom abgedreht wurde (in den Medien war vor kurzem von 600.000 Haushalten die Rede). Wenn Sie in der glücklichen Lage sind, sich ein teures Elektrofahrzeug leisten zu können, haben Sie für solche „Problemchen“ eventuell kein Verständnis.

    Teil dieses Problems sind gerade Menschen, die 3mal mehr Strom produzieren, als sie selbst verbrauchen, und diesen der Allgemeinheit zu 10 mal höheren Preisen aufdrücken, als dieser vernünftiger Weise wert wäre.. Mit dem so gemachten Gewinn kann man sicher herzlich über die armen Tropfe lachen, die kein Eigenheim haben und an dieser Abzocke teilhaben können.

    Wenn Sie wissen möchten, wie sich unsere Politiker, und die stellen schließlich die Weichen für die Zukunft, unsere Energieversorgung im Jahr 2050 vorstellen, dann sollten Sie einfach mal einen Blick in das Energiekonzept der Bundesregierung werfen. Dort können Sie erfahren, dass wir bis dahin mit 50% weniger Energie auskommen sollen.

    Der Anteil an Biomasse, sowie an Wasser, Wind und PV soll sich bis dahin verdreifachen. Wobei dafür, wie die schwankende Einspeisung der wetterabhängigen Stromproduktion ausgeglichen werden soll, überhaupt kein Konzept vorliegt. Dafür müsste im Jahr 2050 die Anbaufläche von Energiepflanzen beinahe vervierfacht werden und würde dann ein Drittel der landwirtschaftlichen Fläche beanspruchen.

    Wie gesagt, dieses Konzept sieht vor, dass wir bis dahin über die Hälfte an Energie eingespart werden soll. Das ganze kann man realistischer Weise nur erwarten, wenn bis dahin ein großer Teil der Industrieproduktion abgewandert ist. Die Energie wird dann woanders verbraucht und auch das Geld wird dann woanders verdient.

    Wenn Sie diesem planlosen Vorgehen dadurch begegnen wollen, dass Sie auf Smart Grids und E-Mobilität setzen, dann sei Ihnen das gerne überlassen. Nur, auch Elektromobile brauchen Strom und durch Rationierung der Energie per Smart Grid ist davon auch nicht mehr verfügbar.

    Den gedanklichen Grundfehler machen Sie aus meiner Sicht mit Ihrer Aussage, dass wir 2025 aufgrund einer deutlichen Erhöhung des EE-Anteils immer noch 80 GW gesicherter Leistung hätten. Die haben wir, wenn wir bis dahin Kohle- und Gaskraftwerke weiter ausbauen. Die wetterabhängigen „Erneuerbaren“ tragen hierzu genau nichts bei.

  37. @35 Grundlegender Denkfehler

    Also die elementarsten Grundlagen: im Jahr 2025 wird nur die Kernenergie wegfallen (sprich knapp über 10GW), der Großteil vom Rest ist nach wie vor da (Kohle, Gas, plus wahrscheinlich doppelt so viele EE´s; wohl über 80GW gesicherte Leistung). Die sind alle noch im Jahr 2025 da. Während im Artikel vom Blödsinn geredet wird…

    Hmm, schon bemerkt das alte Kohlekraftwerke abgeschaltet werden und Neuplanungen von Grünlingen weggeklagt werden?
    Schon gemerkt das keine Sau in Gaskraftwerke investieren will, weil keine vernünftige Rendite zu erreichen ist.
    Schon gemerkt das die KWK von der Bundesregierung selber torpediert wir?

    Neben den KKW fällte ne Menge andere konventionelle Kraftwerkstechnik weg………und bei windstiller Nacht sind die Vogelschredder und Krähenspiegel so sinnvoll wie Deine Kommentare hier.
    Naja……wenn wir Null- Ahnung haben, dann bist Du intellektuell ziemlich tief im Minus.
    Träum weiter von rosigen Zeiten, wir dagegen sehen dat etwas realistischer, wir lassen uns nicht von den üblichen Hochglanzkatalogen aus der dunkelgrünen Ecke einlullen.
    Versuchs mal mit Selberdenken….ick hab gehört, das soll helfen.
    H.E.

  38. Lieber Grundlagen,

    ich nehme an, Ihre Namenswahl hat ökoerzieherische Gründe und Ihre zur Schau getragene Überheblichkeit entspricht den bei Ihnen manifestierten Grundüberzeugungen durch Ihre ökologistische Weltanschauung.

    Ich fahre ein modernes Auto , Diesel, 170 PS, 156 g CO2/km, mit allen drum und dran. In 80 % der Fahrten schwimmt er im Verkehr zw. 100 und 150 Km/h mit bei 5,5-6 L/100Km. Selbst bei 230 Km/h hat er im Schnitt nur 8l-9l /100km.

    Fahren Sie ein „modernes“ E-Auto?
    So eine kleine überdachte unbequeme Zündkerze soll 15 KWh je 100 km verbrauchen. Die Rechnung erspare ich Ihnen, Sie beherrschen ja die Grundlagen 😉 . Bei unseren gegenwärtigen Strommix, der an Ihrer Steckdose ankommt, brauchen Sie (Erzeugung,Leitung,Ladung, 1L Öl/KWh) mindestens 4,5 L /100km. Ein kleiner bequemer moderner Diesel braucht nur 3 L/100 km.
    Es wird aber noch schlimmer für Ihr „modernes“ E-Auto.
    Vorhin habe ich beim ADAC gelesen, mit 15 KWh/100 km kommen die kleinen Volksverblöder gar nicht aus, sie brauchen 25-28 KWh/100km.

    Rechnen Sie mit Ihren Grundlagen selbst, ich bin garantiert ökologischer als Sie mit ihrer Elektroschüssel.
    Sie verschleudern Energie , nicht ich 😉
    Es wird aber noch schlimmer für Ihr „modernes“ E-Auto

    Zu ihren Grundlagen zählt sicherlich der unerschütterliche Glaube an die Volksschädlichkeit der CO2. Sicherlich, deshalb machen doch Ökos diesen gesamten Energieunsinn ,oder?

    Unser letztjähriger Strommix haut angeblich (ökologische heilige Zahlen, hat bestimmt ein Ökobachelor ausgerechnet, einen normalen Ingenieur interessieren andere Kennziffern) 563 g CO2/ KWh raus. Da liefen die CO2 freien KKW aber nur ein halbes Jahr. Ich nehme mal 580 g/KWh, 2025 wird Ihr CO2 Herz bestimmt schmerzen. Ohne Licht und Heizung liegt Ihre Elektroschüssel schon bei 87 g CO2/km. Wenn Sie dochmal Licht anmachen und die Heizung/Klima einschalten sind das dann schon 162 g CO2/km. Meine Fresse, Sie verpesten die ganze Welt mit CO2 und werden maßgeblich den nächsten heißen Sommer und den nächsten kalten Winter verursachen.

    Für meine 6 g CO2, die ich mit meinen 170 PS je km einspare, mache ich mir erstmal eine Flasche Bier auf und lasse das CO2 raus 😉

    Dabei ist aber Kyoto tot und CO2 völlig belanglos.

    Es wird aber noch schlimmer für Ihr „modernes“ E-Auto

    Ich habe Ihren Verbrauch , wenn Sie dochmal Licht anmachen und die Heizung/Klima einschalten nachgerechnet, Nicht 4,5 L , nee, da verbrauchen Sie 8,4 l/100km. Was für eine Verschwendung, so eine Elektroschüssel.

    Ist aber kein Wunder , da haben Ingenieure schon vor hundert Jahren drüber nachgedacht, meinen Sie, die waren von der Öl Lobby beeinflusst, als sie den Otto und Dieselmotor bevorzugten?

    Vorhin habe ich in einer englischen Zeitung gelesen, auch dort haben sich nur 2000 Ökoidioten gefunden, die sowas kauften. Dabei hat die britische Regierung extra für zig Mios 2500 Steckdosen bauen lassen 😉

    So, jetzt kennen Sie Ihr „modernes“ E-Auto ein bißchen besser. Das wird garantiert in keiner physikfreien Ökozeitung stehen. Rechnen Sie nach, wenn Sie einen Fehler finden, behalten Sie ihn oder schenken Sie ihn Ihren Ökoberater 😉

    Schlecker soll mit Auffanggesellschaften die 11000 ALen auffangen, die 71 Mios dafür versickern wohl monatlich in sinnfreien Ökoinstituten und NGOs.

    Noch Fragen? Ihre 300$ je Barrel sind auch ein Witz. Und Ihr nutzloser Mittagsstrom, wenn die Sonne scheint, wird von der Strombörse sofort mittags an ausländische PSW verschenkt oder sogar dafür noch Geld bezahlt.

  39. Ich find‘ die ‚Grundlagen‘ recht lustig!

    Lernen wir doch von einem überzeugten Anhänger des Ökologismus:

    -- Auch im Jahr 2025 werden wir sowohl Strom aus Kernkraft verbrauchen als auch im Gefahrenbeeich von Kernkraftwerken leben, einfach, weil die dicht an unseren Grenzen weiter bestehen und sogar länger bestehen, weil wir ein lukrativer Kunde sind und Nachfrage erzeugen, so dass die alten KKWs nur so brummen und weiter an uns liefern und wahrscheinlich wegen uns sogar neue Kernkraftwerke gebaut werden. Nur wir selbst haben dann keine Kernkraft mehr und sind auf die Gnade unserer Nachbarn angewiesen, die selbstverständlich erst sich sebst versorgen und dann erst uns, zu gesalzenen Preisen.

    -- Auch im Jahr 2025 werden wir bedeutend mehr CO2 pro kWh emittieren als zum Beispiel unser Nachbar Frankreich.

    -- Auch im Jaht 2025 ist von einer ‚Energiewende‘ weit und breit nichts in Sicht, da die konventionelle Stromerzeugung mit fossilen Brennstoffen bei weitem dominiert. Dadurch werden wir auch im Jahr 2025 alle eventuellen Preissteigerungen für fossile Brennstoffe auf dem Weltmarkt wehrlos ertragen müssen -- Falls Öl dauerhaft teuer wird, wird das nämlich auch voll und ganz auf die Ergas- und Kohlepreise durchschlagen, denn dann werden weltweit Erdgasfahrzeuge und Kohleverflüssigungsanlagen für synthetisches Benzin gebaut und die Nachfrage verlagert sich auf genau die Brennstoffe, auf die wir dann immer noch dringend angewiesen sind.
    --

  40. Apropos ‚Smart Grid‘
    Mir graust’s bei dem Gedanken, einem Lieferanten ausgeliefert zu sein, der die Preise ohne Vorankündigung nach Belieben anheben kann. Das heisst doch im Klartext „Je knapper der Strom, desto mehr Profit“!
    Es ist eine klare Tatsache, ass so ein Mechanismus geradezu eine Aufforderung zur Manipulation darstelt. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, die passende ‚Verknappung‘ zu lenken, da sind die Händler schon immer jeder Marktaufsicht voraus gewesen und der Staat kann gar nicht so schnell alle Schlupflöcher schliessen und bewachen und regeln, wie neue Ideen zur Profitmaximierung ausgedacht werden.
    Wie gross waren und sind die Klagen, dass die EVUs so gerne teure Kraftwerke zuschalten, wenn der Bedarf steigt, da der Preis an der Böre nach dem teuersten Produzenten gebildet wird, der gerade ins Netz einspeist. Die NIEler halten sich zugute, sie würden einen ‚Merit-Order‘-Effekt erzeugen, der diesen Windfall-Profiten entgegen wirkt, doch dieser Spieß lässt sich ganz offensictlich dann leicht umdrehen -- Warum sollte eine EVU denn bei Knappheit ein Regelkraftwerk für teuer Geld hochfahren, um den Strompreis zu senken? Es ist doch kaufmännisch viel vernünftiger, sich die Kosten des Anheizens zu sparen und statt dessen den Preis zu erhöhen!
    Mit dem ‚Smart Grid‘ wird sich die NIE-Einspeisung als DEmerit erweisen, als Preistreiber, welche einen willkommenen Vorwand liefert, die Smart Meter auf Abzock-Modus zu schalten!

    Und machen wir uns nichts vor: Selbst die billigste Stufe wird teurer sein als jetzt der Einheitspreis! Denn solche Systemumstellungen sind ein wilkommener Anlass, mal so richtig zuzugreifen, wie z.B. weiland bei der Euro-Einführung. ‚Sparen‘ wird damit niemand, bestenfalls gelingt es, durch Verzicht und teure Investitionen in Geräte, die an diese Steuerung angepasst sind (z.B. Kühltruhen, die ein Kältereservoir aufbauen) die zusätzlichen Kosten zu dämpfen. Billiger wird’s ganz bestimmt nicht!

  41. is such a nice place. i want to go on my vacation with my friends or family.

Schreibe einen Kommentar