Ein X-Prize für X-Mas

16. Dezember 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Innovationspolitik, Politik, Technium, Wirtschaftsförderung

Ich bekomme immer sehr viele Einladungen zu Kongressen und Konferenzen aller Art. Die meisten sind seit einigen Jahren Hochämter des Pessimismus – eigentümlich viele ältere Herren (und auch ein paar Damen) schwingen sich zu Mahnern und Warnern auf und vermitteln dem Publikum düstere, von Angst und Gefahren geprägte Blicke auf die Zukunft. Man bestätigt sich gegenseitig in klimatisierten und oft geradezu luxuriösen Tagungszentren bei mehr oder weniger leckeren Häppchen oder manchmal auch opulenten Buffets, wie schlimm doch die Aussichten seien und wie wichtig, nun aufzustehen und die Menschen zur Umkehr aufzufordern. Wer nicht der Klimakatastrophe huldigt, wer nicht atomare Schreckgespenster malt, wer nicht Nachhaltigkeitssprech pflegt und nicht scheinheilig genug für eine Distanzierung von Konsumwünschen ist, der wird erstens kaum als Redner in Betracht gezogen und zweitens bei den Gesprächen in den Pausen und den Rahmenveranstaltungen als Exot betrachtet, als rückständig.

Da war es für mich ein besonderer Moment, als jüngst mal wieder eine solche Einladung in meinem Postfach landete, die ich resignierend öffnete um dann doch dieses zu lesen:

„Das Schwerpunkt-Thema nimmt die Überzeugung auf, dass große Visionen jahrzehntelang für Dynamik und Innovation in der Wirtschaft gesorgt haben; von der Mondlandung bis zum “Europa ohne Grenzen”. Doch offenbar sind uns die großen Visionen abhandengekommen. Angeblich „alternativlos“ taumeln wir von einer Krise zur nächsten, ob Klimakatastrophe, Bevölkerungswachstum, Globalisierung, Staatsbankrott oder Überalterung.“

Und weiter konnte ich erstaunt zur Kenntnis nehmen, daß der Veranstalter plant, diese „angeblich alternativlose Zeit“ zu beenden. Man wolle Technologievisionen präsentieren, die in den kommenden Jahren vor dem Durchbruch stehen und (in meinen Worten) eine neue Zeit des Wachstums und des Wohlstandes einleiten könnten.

Weihnachtszeit ist Wunschzettelzeit. Und ich wünsche mir nicht nur ein Ende irrationaler und angstbasierter Politik, ich wünsche mir auch einen neuen Aufbruch. Eine Zeit, in der Politik, Medien und die allgemeine Bevölkerung Technologien nicht mehr unter dem Blickwinkel „Ist es gefährlich?“ betrachten, sondern vielmehr die Frage „Was macht es möglich?“ in den Mittelpunkt ihres Denkens stellen. Vielleicht, so zeigt mir die oben zitierte Einladung, gibt es für eine solche Wende eine Chance.

Als ich diese Sätze las, begann ich natürlich gleich zu überlegen, was denn das für Technologien sein könnten, an die der Veranstalter denkt. Technologien immerhin, die dem Rang der Mondlandung zumindest nahekommen sollen, so das Versprechen. Und da hatte ich gleich ein paar Ideen…

…die zu äußern ich mir jetzt verkneife. Denn eigentlich möchte ich Sie fragen, liebe Leser, was denn wohl auf so einen Kongreß gehört. Schreiben Sie im Kommentarbereich doch einmal Ihren persönlichen Wunschzettel. Was brauchen Sie oder was könnte die Menschheit brauchen, was es noch nicht gibt? Welche neuen Möglichkeiten sollten wir uns schaffen?

Denken Sie beispielsweise an die X-Prize-Foundation, eine private Stiftung, die einzigartige Innovationswettbewerbe veranstaltet. Man möchte auf diese Weise völlig neue technologische Lösungen hervorrufen, die (vor allem in den USA) die Gründung neuer Firmen anregen, neue Märkte schaffen und Strahlwirkung in vorhandene Sektoren ausüben. Die Themenstellungen orientieren sich dabei nicht am Stand des Wissens, sie beschreiben nicht die einfache Verbesserung oder Anpassung bestehender Technologien. Sie fordern vielmehr technologische Durchbrüche, die wesentliche Erweiterungen gegenwärtiger Möglichkeiten beinhalten.

Dabei erfüllt die Vorgehensweise eines unserer typischen Amerika-Klischees: Der Gewinner erhält alles. Ein mehrere Millionen Dollar schweres Preisgeld für den, der die gestellte Aufgabe als erster löst – wer zu spät kommt, geht leer aus.

(Zumindest beim klassischen X-Prize, es gibt auch die X-Challenges, in denen zweite und dritte Preise vergeben werden.)

Weltweit hohe Aufmerksamkeit hat der Ansari-X-Prize erregt, mit dem in den USA nicht nur der Startschuß für Weltraumtourismus, sondern darüber hinaus für den Aufbau einer privaten Raumfahrtbranche gelegt wurde. Weitere bereits abgeschlossene Wettbewerbe betrafen effiziente Fahrzeuge, Reinigung von Ölverschmutzungen und Landesysteme für Mond, Planeten und Asteroiden.

Höchst spannend ist es, auf den Webseiten der Foundation zu schmökern und zu sehen, mit welchen Ideen man sich sonst noch so beschäftigt. Wettbewerbe sind angedacht oder laufen für den Tricorder (ja genau, das Ding mit dem Pille bei Star Trek immer so herumfuchtelte), für Mondlandungen, für Gentechnik, für Exoskelette, künstliche Augen, neuronale Schnittstellen, für salzwasserresistente Nutzpflanzen und Raketentriebwerke. Ein Feuerwerk an Kreativität und Phantasie, getragen von dem Selbstbewußtsein, was Science Fiction zu beschreiben vermag, auch realisieren zu können.

Vor diesem Hintergrund möchte ich meine Weihnachtswunschzettelfrage konkretisieren: Stellen Sie sich vor, Sie hätten 20 Millionen Euro für einen deutschen X-Prize zur Verfügung. Welche Aufgaben würden Sie stellen?

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65 Kommentare
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  1. Was für eine Frage:

    Fusion als Energiequelle!

    Die hat das Zeug, wie die Mondlandung zu einem Booster zu werden, der eine Generation anspornt.

  2. kleine inherent sichere Kernkraftwerke, die auch aus dem “Atommüll” noch alles rausholen um mit der Energie Meerwasser zu entsalzen und vielleicht auch Elektromobilität sinnvoll einzusetzen.

  3. Eine Infrastruktur für Individualverkehr, wo ich mich morgens in meinen PKW setze und zur Arbeit gefahren werden. Lenken, Navigation und Parkplatzsuche übernimmt ein Rechner und ich kann lesen, arbeiten oder einfach nur ein Nickerchen machen. Meinetwegen kann sich das Fahrzeug auch mit anderen zusammentun, die den gleichen Weg haben und so den Luftwiderstand senken und Energiekosten sparen.

  4. Grüne Gentechnik und innovative Lebensmittelproduktion um den Ertrag weiter zu steigern und dann problemlos 15 Mrd. zu ernähren.

  5. Erstmal danke für die ersten Vorschläge. Ich würde gerne noch einmal an den X-Prize-Charakter erinnern: Die Innovation sollte sich in einem kurzen Zeitraum (2-3 Jahre) durch eine kleine Technologiefirma entwickeln lassen können. Außerdem ist die Aufgabenstellung sehr konkret zu formulieren.

    Kernfusion würde in dieses Raster nicht passen. Das autonome Auto und Kernreaktoren zur Meerwasserentsalzung aber schon. Bei der grünen Gentechnik müsste etwas konkretisiert werden. Die X-Prize-Foundation hat natürlich eine Menge guter Ideen schon abgegrast (“salzwasserresistente Nutzpflanzen” im Falle der Gentechnik), aber so kreativ sind wir doch schon lange…

  6. LFTR
    Lithium-Luft Batterie
    Grüne Gentechnik wurde ja schon erwähnt ;)
    Weitere Fortschritte in der Robotik

  7. Lieber Herr Heller, unter den Umständen würde ich für die organischen Halbleiter plädieren:

    Sie versprechen nicht nur wirklich gute PV, die für Centbeträge mit Druckmaschinen auf Folie produziert werden können, sondern auch revolutionäre Lichttechnik:
    Leuchtende Tapeten, die man ‘einschalten’ kann, womöglich sogar nach individuellen Vorlagen gedruckt, Rücklichter und Blinker für Autos, die man einfach als Folie aufs Blech klebt, und vieles mehr.
    Dazu ‘intelligente’ Folien, die gedruckte Schaltkreise enthalten, bis hin zu Bildschirmen, die man einfach zusammen rollen und in die Tasche stecken kann.

    Die Prinzipien sind bejkannt, Labor muster git es auch schon, nur die Langlebigkeit und Stabilität der Halbleiter-Chemikalien macht noch Sorgen. Das Problem liegt also nicht so sehr in der Grundlagen- als vielmehr bereits in der Anwendungsforschung.

    Der Markt ist einfach gigantisch, es wäre mindestens das Geschäft des Jahrhunderts -- und er wäre sogar ‘grün’, denn diese Technologie spart Rohstoffe und Energie.

    Also, die Aufgabe: Entwicklung stabiler, praxistauglicher organischer Halbleiter.

  8. Fliegen. Seit der Mensch denken kann ist er eifersüchtig auf die Vögel. Schon die Kinder fliegen immer mit irgendwelchen Spielzeugen durch die Luft. Da sind sich sogar Mädchen und Jungen nicht sehr verschieden.

    Ein Auto welches auch fliegen kann wäre schon mal der Anfang, es vereint Individualität, Mobilität, Freiheit. Jeder Ort mit mehr als 10000 Einwohnern hat mindestens eine Start- und Landebahn. Und dass die fliegenden Autos nicht eine Menge Crashs verursachen, wird man eine Satelliten gestützte Steuerung brauchen. Was natürlich die Individualität einschränkt. Autobahnen dienen hauptsächlich dem Güter- und Lastentransport. Und denjenigen die Flugangst haben. Letzteres wird eine anerkannte Krankheit sein und die Berufsgenossenschaften bezahlen die Therapie. Eisenbahn gibt es keine mehr.

    Dieses und weiterer Fortschritt ist natürlich verbunden mit der Voraussetzung, dass das Energieproblem gelöst, doch das wird kommen, da bin ich mir sicher.

    Ein weiteres Problem wird es geben, wenn der Wohlstand global steigt, sind immer weniger Menschen bereit eigene Kinder in die Welt zu setzen. Eine Entwicklung wie sie momentan in den Industrieländern zu sehen ist, wird auf der ganzen Welt eintreten. Wenn finanzielle Anreize nicht mehr ausreichen, dass sich Paare für Kinder entscheiden, werden die ersten Stimmen laut, die fordern man müsse Babys nicht nur durch künstliche Befruchtung zum Leben erwecken, sondern auch Maschinen ersinnen, die diese Babys austragen. Maschinelle Leihmütter sozusagen. Dieses wird aber vom Internationalen Fortschrittsrat verboten werden.

    Mangelnder Nachwuchs wird das größte Problem der Menschheit werden, zumal das durchschnittliche Lebenserwartung bei 150 Jahren liegt.

    Das war jetzt einfach mal drauf los gesponnen. Was ich mir aber überhaupt nicht vorstellen kann ist, wie das politische System der Zukunft aussieht. Gibt es eine Weltregierung? Das ist für mich ganz schwer vorstellbar. Nationalstaaten in der Zukunft aber auch nicht.

  9. @ Peter #5

    ups, das hatte ich völlig übersehen. So gesehen ist mein Beitrag #8 als Spam zu bewerten und kann gelöscht werden.

  10. Nein, wieso Quentin?

    Das “fliegende Auto” ist doch eine interessante Sache. Paßt völlig. Ebenso die künstliche Gebärmutter.

    Zwischenstand (Reihenfolge keine Wertung, wenn das so weitergeht, könnten wir am Ende eine Gesamtabstimmung starten):

    -- Meerwasserentsalzung (schnell und preiswert)
    -- autonome Autos
    -- fliegende Autos
    -- LFTR
    -- Lithium-Luft-Batterien
    -- “leuchtende Tapeten” (organische Halbleiter)
    -- künstliche Gebärmutter

    Super. Das ist doch schon einmal ein Wunschzettel.

    Ich habe auch so einige Ideen, hier mein Favorit:

    -- klavierspielender Roboter

    Ein humanoider Roboter, der vom Blatt Klavier spielen kann (und zwar durchaus schwierige Stücke) -- das paßt zu Mollets Hinweis auf Fortschritte in der Robotik. In diesem Roboter stecken viele Innovationen: Sensorik, Aktorik, Datenverarbeitung -- er hat Strahlwirkung in die Produktionstechnik und in die Medizintechnik (Prothetik).

    Da hat der Weihnachtsmann aber zu tun…

  11. Nur um unseren grüneren Freunde zu ärgern: eine Solarzelle mit einem Wirkungsgrad von 95+x%, die aber anstatt Strom einen flüssigen, nicht zu giftigen und brennbaren Kohlenwasserstoff erzeugt. Und damit die Sache rund wird, gleich noch eine Brennstoffzelle mitentwickeln, die diesen Kohlenwasserstoff direkt, mit einem Wirkungsgrad von 95+x%, in Elektrizität umwandelt. Tja, das ganze sollte dann auch noch spottbillig sein.
    Ausserdem wünsche ich mir Ron Paul als Präsident der USA. Das wären schöne Weihnachten!

  12. Hmm, schöne neue Welt ;-) . OLED-Technologie, selbstleuchtende Folie, Foliendisplays, alles schon in Entwicklung und zum Teil im Gebrauch, ich würde bei der OLED einen Schritt weiter gehen, Farben und Lacke unter Verwendung von organischem Halbleitermaterial auf Wänden und auf/in Gegenständen aufbringen und diese als Beleuchtungskörper nutzen, was wenn ich Wände, Decken oder Wege mit Farbe besprühe und diese durch ein sich selbst organisierendes Leiternetz als “Lampe” nutze. Kleidung die im Dunkeln je nach Bedarf leuchtet, da im Gewebe verwebte Farbstoffe aus OLED-Farbe angeregt werden durch Piezomaterial :-) .
    Faltbare oder einrollbare große “Flachbildschirme” , Küchengeräte die man im Geschirrspühler reinigen kann z.B. Toaster, elektrische Messer, Kaffemaschinen, Waffeleisen, Wasserkocher etc. (der Wunschtraum meiner Frau).
    @Quentin-Fligendes Auto fände ich genial, würde einiges vereinfachen in meiner abgeschiedenen Bergwelt, der Besuch in -D- wäre weniger Zeitaufwendig.
    Nutzung von potentieller Energie als Energielieferant, z.B. das Gewicht eines Hauses oder das eines Glases auf einem Untersetzer …

  13. Auch auf der “anderen Seite” hat man grandiose Ideen. Noch dazu unter der Überschrift: Grüne Geschäfte. Wir können’s besser. Denke aber mal, der Biogasrucksack wird nicht sehr preisverdächtig sein.

  14. Ich schreibe jetzt hier einfach mal ein paar Stichpunkte, die ich im Kopf habe. Ist also mehr ein “Weihnachts-Wunschzettel”, aber orientiert an JETZT grundsätzlich verfügbarer (also keiner fiktiven) Technologie :

    1. Raumfahrt
    -- Einsatz künstl. Magnetfeldern zur Abschirmung (Reduzierung) kosmischer Strahlung und solarer Strahlung. Untersuchung ob und wieweit so die Strahlenbelastung von Raumfahrern (nicht nur) auf Langzeitflügen reduziert werden könnte.
    -- Einsatz von künstl. Schwerkraft -- Stichwort: Mikrogravitation durch Rotation. Untersuchung ob und wieweit sich so die Probleme des menschlichen Metabolismus mit der Schwerelosigkeit reduzieren lassen.

    2. Public Transport
    -- Aufbau und Ausbau von Magnetschwebebahnstrecken als absolut umweltfreundliches und energieeffizientes Transportmittel.

    3. Luftfahrt
    -- Renaissance der Zeppline. Wieso müssen sich Passagiere ausschliesslich in 10 km Höhe mit 900 km/h durch die Luft bewegen? Dafür besteht kein rationaler Grund. Wieso nicht auch in 1000 m Höhe mit 200 km/h? Schliesslich gibt es auch die rational vollkommen sinnlose Kreuzfahrt-Branche.

  15. Noch mal zurück zum Auto. Phil Pauley präsentiert einen “Halo Interceptor.” Das ist im Prinzip wie ein Auto, das ist allerdings mit verschiedenen Modulen kombinierbar und kann dann fliegen, schwimmen und natürlich auch fahren.

  16. Tja, da gäbe es vieles was ich mir wünsche. Fangen wir mal an.
    Ein Elektroauto mit 1000 km Reichweite das auf Autobahnen und Bundestraßen auch alleine fahren kann.
    Einen Drucker der farbige 3D Objekte drucken kann und so preiswert wie ein Laserdrucker ist.
    Solarzellen mit mehr als 50% Wirkungsgrad die preiswerter Strom erzeugen als der kWh Preis aus dem Netz.
    Einen bezahlbaren Akku für den Hausgebrauch mit 20 kWh Speicherfähigkeit zur Speicherung des Solarstromes.
    Geräuschlose Kühl- und Gefriergeräte mit deutlich verbesserter Isolation.
    Eine kleb-und schneidbare thermische Isolierfolie mit weniger als 5 mm Dicke die so gut ist wie 15 cm dicke Styroporplatten.
    Einen gentechnisch optimierten Rasen der nur langsam wächst und kein Unkraut aufkommen lässt.
    Einen Rasenmäher der den Rasen weitestgehend geräuschlos mit einem Laser schneidet und den Schnitt aufnimmt.
    Eine über das Mobiltelefon aktivierbare Standheizung im Auto die mit einem Wärmespeicher arbeitet.
    Eine einrollbare Folie mit 2 Meter Breite als Fardisplay das ohne Hintergrundlicht auskommt für TV und PC Anwendungen.
    Fenster die man bis zu 100% elektronisch abdunkeln kann, ohne dass sie einen Farbstich bekommen.
    Eine Kaffeetasse die so effektiv den Kaffee warmhalten kann wie ein Thermoskanne.
    Eine Kaffemaschine deren Kaffee so schmeckt wie selbsgemahlener und selbstgebrühter Filterkaffee.
    5 mm flache funkbetriebene Lichtschalter die man ohne Verkabelung nachträglich an jede Wand kleben kann.

    Einige der genannten Produkte sind bereits mit bestehenden Technologien zu realisieren. Vielen unserer Unternehmer fehlt es jedoch an Ideen und Innovationskraft hoch gesteckte Ziele mit den notwendigen Durchhaltevermögen zu realisieren. Dass man mit solchen Produkten sehr erfolgreich sein kann, zeigt z.B. die Firma Apple, die Trend gesetzt hat, und auf deren iPad ich diese Zeilen gerade schreibe.

  17. Ich wünsche mir einen Speicher der in ca 1m³ 5000kWh thermische Energie speichern kann. Den könnte man im Sommer aufladen und hätte während der Heizperiode genug Energie für ein warmes Haus und eine warme Dusche.
    (Das entspräche 500l Heizöl. 1m³ würde wohl nicht reichen.)

  18. Einen preisgünstigen, mindestens gleichwertigen Ersatz für Kupfer als elektrischen Leiter,
    und ein simples, billiges,ohne giftige Stoffe auskommendes Verfahren zur Darstellung aller Metalle,
    auch sehr elektropositiven wie Titan, Magnesium, Aluminium, Lithium.

  19. @ Heraklit:
    Aluminium ist dem Kupfer wegen seiner geringen Dichte trotz shlechterer Leitfähigkeit in manchen Anwendungen überlegen. Eine Leitung aus AL wiegt bei gleichem Widerstand weniger als eine aus Cu.

    Die Reduzierung von Metallen ist ein reines Energieproblem. Ihr Wunsch ist also sehr viel allgemeiner: Eine billige Energiequelle.

  20. Informieren Sie sich einmal im Detail, wie diese Elemente heute großtechnisch produziert werden.
    Sie werden feststellen, dass die Energieeffizienz längst nicht das durch die Chemie vorgegebene Limit erreicht hat und oft mehrere Schritte notwendig sind.
    Für Titan braucht man zum Beispiel Koks, Magnesium und Chlor.
    Daher hätte ich gern einen eher physikalischen Ein-Stufen Prozess.

  21. @Tritium, @ Heraklit:

    Wie wäre es mit folgender Formulierung: “Eine Wärmequelle für hohe Prozesstemperaturen (>1000°), die preiswerter ist als fossile Energieträger (Kohle, Koks, Erdgas)?”

  22. Hochtemperaturquelle wäre sicher in vielen Fällen passend, ich glabe aber, Heraklit meint eher so etwas wie die (Schmelz-) Elektrolyse, die man ja durchaus als Universalverfahren für die Metallgewinnung ansehen kann. Das würde auf preisgünstigen Strom (als universales Reduktionsmittel) hinaus laufen.

  23. Wie sieht es eigentlich mit kleineren Kernreaktoren aus; wartungsarm, im Keller? mfG

  24. @ nLeser:
    Die Frage hat sich auch Bill Gates gestellt. :-)

    Im Keller geht so was nicht gerade, aber zur lokalen Versorgung ist es machbar.
    Sehr kleine ‘Keller’-Reaktoren scheitern an drei Dingen:
    1. Es wird eine ‘kritische Masse’ benötigt, um eine Kettenreaktion in Gang zu setzen. Diese Masse ist viel zu groß und enthält viel zu viel Energie, um sie nur für einen Haushalt einzusetzen.
    2. Die Kosten für die Abschirmung und Technik wären im Verhältnis zur gelieferten Energie viel zu hoch.
    3. Das Material könnte zu leicht missbraucht werden.

  25. Küchengeräte die man im Geschirrspühler reinigen kann…

    Hmmm, da fiele mir eine andere Sache ein:
    Kalk!
    Das Verkalken von Leitungen und Geräten ist ein schwerwiegendes Problem, es macht Ärger und es kostet ungeheure Summen.
    Nun gibt es ja bekanntlich diese esoterischen Mgnetspulen, die versprechen, Verkalkung zu verhindern. Funktioniert natürlich nicht. Aber es wäre phantastisch, wenn so etwas wirklich realisierbar wäre:

    Also: Einfacher, preiwerter, universell einsetzbarer Verkalkungsschutz.

    Und wenn wir schon dabei sind: Rost ist ein ähnliches Problem, gigantische Kosten könnten durch einen zuverlässigen, preiswerten Rostschutz gespart werden -- man denke nur an Autokarrosserien!
    Schutz durch ‘Opferanoden‘ gibt es ja schon, an sich genial. Doch eben nur eingeschränkt einsetzbar.

    Also: Dauerhafter, zuverlässiger, universell einsetzbarer Rostschutz.

  26. Zum Beispiel indem Man Autokarrosserien aus Massivtitan macht ;).
    Für das Verzinken, Vernickeln etc. wird es ohnehin immer schwieriger Arbeitskräfte zu finden,die die Gestelle bestücken.
    habe es selbst 5 Tage gemacht- Befriedigung, Lebenssinn kann aus dieser Arbeit nicht schöpfen…
    Zudem gehen Oberflächenbeschichtungen beim Einschmelzen und Wiederverwenden verloren,und müssen neu aufgebracht werden, massive Werkstoffe nicht.

  27. Ein Auto aus Titan? :-)
    Wäre genial.
    Leider ist das Zeug halt schwer zu bearbeiten: Rahmen für Jagdflugzeuge werden aus den Vollen gefräst -- weisst, was das bedeutet?

    In vielen Fällen werden Metalle sicher auch einmal durch Superkeramiken ersetzt, dann spielt Korrsossion gar keine Rolle mehr und Verschleiss, der andere grosse Maschinen-killer, ist auch nur noch ein marginales Problem.

    Verbundkeramiken gehörten eigentlich, wenn ich’s so überlege, auch auf den Wunschzettel, Nicht zuletzt im Verbund mit der Nanotechnologie bestehen da Aussichten auf Werkstoffe, die heute noch geradezu wunderbare Eigenschaften gewinnen könnten.

  28. …und weil ich gerade bei den E-Mobilen war:

    Wie wäre es mit einem Flow Cell-Akku für Autos, bei dem nicht der Akku selbst geladen oder auasgetauscht wird, sondern der verbrauchte Elektrolyt abgelassen und dann neuer eingefüllt wird?
    Das wäre ein Vorgang, der dem gewöhnlichen Tanken entspräche: Die verbrauchten Elektrolyte könnten in Tanks gesammelt und einer Regeneration zugeführt werden und werden dann in die Ladetanks umgepumpt.

  29. Moment mal,
    Auto rostfrei? Gibt’s doch: Audi Alu-Spaceframe (oder rostet Alu?).

    Außerdem wäre Titan nicht nötig; NIROSTA reicht völlig (ist aber auch “ars…teuer” für diesen Zweck)

    Die Dachhaube des Chrysler-Building glänzt übrigens immer noch (made by Krupp).

  30. Auto rostfrei? Gibt’s doch: Audi Alu-Spaceframe (oder rostet Alu?).

    Nein, Alu ist rostfrei*.
    Aber sehr teuer. Ein richtig billiges Schutzverfahren für Eisen und Stahl wäre die bessere Lösung

    * Obwohl -- Alu kann schon ‘rosten': Ein bisschen Quecksilber genügt, und von der Alu-Karosserie ist nach ein paar Stunden nur noch ein Häufchen weisser ‘Asche’ übrig. Aber bitte nicht heute nacht an den Felgen des Nachbarn ausprobieren! ;-)

  31. @Tritium

    Dann modifiziere ich #18:

    Ein billiges, effizientes Reduktionsverfahren, das anwendbar ist,
    nachdem das TiO2 in Form gebracht wurde.
    Vielleicht könnte man ja den Rohkörper mit etwas Bindemittel formen,
    und dann das TiO2 mit einem Pulslaser an einer einzigen jeweils für tausendstel Sekunden schmelzen
    und dann schnell einen Strom hindurchschicken.
    Bin heute in experimenteller Gemütsverfassung.
    @Carl M.

    Alu und NIROSTA sind weniger fest als Titan, wenn ich mich nicht irre.
    Zudem geht es auch um Masseersparnis.

    Und Titan billiger zu machen, war ja gerade mein X-Mas Wunsch.

  32. Wenn man von rosten spricht, wird meist von Eisen (Fe) gesprochen. Das nur nebenbei. Aluminium ist ein sehr unedles Metall und entsprechend reaktionsfreudig. In der galvanischen Spannungsreihe ebenfalls sehr weit unten angesiedelt. Aluminium bildet aber an der Luft sehr schnell eine Oxidschicht, die das darunter liegende Metall schützt. Ist bei Zink auch nicht viel anders.

  33. @ Heraklit # 31:
    Das klingt interessant :-)
    Man kann ja schon -- das wurde oben erwähnt -- 3D-Körper ‘drucken’, also schichtweise aufbauen.
    Derzeit aber nur Polymere, keine Metalle.

    Müsste dann vielleicht so etwas sein wie eine ‘umgekehrte Elekroerosion': Mit einer Elektrode/Strahl nichts wegnehmen, sondern dazu fügen.
    Nicht schlecht.

  34. @ Quentin:
    Ja, das ist der Hintergrund des Quecksilber-Tricks: Dadurch wird nämlich die Oxidschicht des Aluminiums ‘durchlöchert’ und Sauerstoff tritt zu. Und nun zeigt das Al seinen unedlen Charakter und oxidiert rasend schnell (Eine Alufolie zerfällt in Sekunden!), mit Wasser bildet es Wasserstoff.
    Eisen kann man ja mit Phosphatierung/Brünierung etc. auch so eine Schutzschicht verpassen, aber die muss in einem Bad erzeugt werden und nutzt sich ab bzw kann mechanisch beschädigt werden.
    Gewöhnlicher Rost ist sauerstoffdurchlässig und schützt daher nicht. Doch mal angenommen, man könnte eine Legierung finden, oder eine ‘selbstheilende’ Beschichtung bzw Schicht, vielleicht durch eindiffundierung, die wie beim Al eine dichte Oxid-Schutzschicht bildet, dann wäre der Prozess gestoppt.

  35. Wunschzettelbeitrag: Material für Weltraumlift

    Weiterentwicklung besonderer Materialeigenschaften von Kohlenstoffnanoröhren (Erhöhung der Zugfestigkeit bei gleichzeitiger Verringerung des Gewichtes) für die Realisierungs des Projektes Weltraumfahrstuhl, dessen Funktionsfähigkeit u.a. davon abhängt, ein Material zu finden, das für einen ca. 36.000 km langen Strang bis in den geostationären Orbit geeignet ist, ohne unter seinem eigenen Gewicht zu kollabieren.

  36. @Tim Hardenberg

    Wunschzettelbeitrag: Material für Weltraumlift

    Mann, da haste aber lange nachgedacht.
    Hab ich das erste mal bei Arthur C. Clarke gelesen und fand die Idee super, auch gab es die Idee einer Rakete die auf einem Laserstrahl “reitet”, aber das Problem ist wohl dabei die Energiemenge die dazu gebraucht würde.

  37. @Karl

    …..nee, ich denke, das größere ist das materialtechnische Problem.

    Übrigens……lies mal Schätzings „LIMIT” Da kommt das Thema drin vor.

  38. @ Tim

    …materialtechnische Problem

    Beim Seil oder Rakete?

  39. So, jetzt will ich auch mal darstellen, wofür ich die 20 Millionen ausgeben würde.

    Ich möchte den Bahnverkehr revolutionieren. Bislang hat Bahnfahren gegenüber dem selbst fahren mit dem eigenen PKW sicher einige Vorteile, aber auch einige ganz gravierende Nachteile. Einige davon, etwa dass man zu einer ganz bestimmten Zeit an einem ganz bestimmten Ort sein muss oder dass man mit wildfremden Menschen viel Zeit auf engem Raum verbinden muss, würden sicher sehr viel mehr Menschen in Kauf nehmen, wenn Bahnfahren einen nennenswerten Zeitvorteil bringen würde.

    Aber genau das tut es eben ganz häufig nicht. Oft dauert Bahnfahren sogar länger, als den gleichen Weg mit dem Auto zurückzulegen. Und hier liegt auch der größte Vorteil, den Inlandsflüge gegenüber Bahnfahrten haben. Die Strecke München Hamburg etwa, lässt sich mit dem Flieger deutlich schneller bewältigen, als mit der Bahn. Für diesen Zeitvorteil nehmen viele auch den Mehraufwand durch aufwändiges Einchecken und die Anfahrt zum Flughafen in Kauf.

    Wäre die Bahn vergleichbar schnell, würden sicher sehr viel mehr Menschen dieses Verkehrsmittel nutzen. Und dieser Mangel an Schnelligkeit liegt nicht an der Geschwindigkeit der Bahn. Auf freier Strecke schafft ein ICE 3 mal locker 300 km/h, Das Problem sind die Verlangsamungen und die Wartezeiten an den vielen Haltestellen.

    Genau hier möchte ich ansetzen. Mir schwebt ein System vor, in dem der eigentliche Zug einen Verbund aus autarken Einzeltriebwagen darstellt, die sich auf freier Strecke treffen. Den Halt an den Bahnhöfen würde dann jeweils nur ein Teil des Zuges, nur mit Passagieren besetzt, die zum betreffenden Bahnhof reisen möchten, machen.

    Praktisch stelle ich mir das so vor. Ich möchte von Köln nach Berlin reisen. Dafür besteige ich in Köln einen Triebwagen (ein Modul), dass sich, nachdem es den Kölner Hauptbahnhof verlassen hat, auf freier Strecke an einen größeren Zug ankoppelt, der in Deutschland von West nach Ost fährt. Nach dem Zusammenschluss verlasse ich mein Modul und nehme meinen Platz in einem Treibwagen ein, der zum Berliner Hauptbahnhof fährt.

    Auf der gesamten Strecke kommt es immer wieder zu An- und Abkoppelungen. Vor dem Bahnhof Dortmund etwa koppelt das Modul “Dortmund” ab und bringt seine Fahrgäste zum Ziel. Ein anderes Modul, dass bereits vorher in Dortmund gestartet ist, koppelt irgendwo hinter Dortmund an den Verbund an. Die Fahrgäste aus diesem Modul werden ebenfalls nach der Ankopplung ihren Platz im jeweiligen Modul ihres Zielbahnhofes einnehmen.

    In Hannover käme es dann zu einer Abkopplung größerer Elemente, in denen sich Fahrgäste befinden, die Richtung Hamburg oder Kassel/Nürnberg reisen. Und ebenfalls würden sich Elemente aus Nord oder Süd kommend an den West-Ost Zug Richtung Berlin ankoppeln.

    Das würde bedeuten, dass der Zug als Ganzes mit einer durchschnittlichen Reisegeschwindigkeit von über 200 km/h durch die Republik fahren würde. Ich könnte also die Strecke Köln-Berlin in weniger als 3 Stunden zurücklegen. Das schafft, mit Ein- und Auschecken, auch kein Flieger. Vor allem wenn man berücksichtigt, dass sich Flughäfen außerhalb der Städte befinden und die An- und Abreise dorthin auch einiges an Zeit in Anspruch nimmt.

    Außerdem (und auch der Punkt ist für mich sehr entscheidend) würde das lästige Umsteigen mitsamt Gepäck schleppen und Warten auf einem zugigen Bahnsteig entfallen. Mit einer solchen Bahn würde ich mit Sicherheit häufiger fahren, als ich das bislang mache.

  40. Von all dem was einem so vorschwebt, ist nur eines ziemlich gewiss, es wird Energie brauchen. Manchmal sehr viel. Und wir erwähnen das auch hier in unseren Kommentaren und Vorschlägen, dabei sollte es doch eine Selbstverständlichkeit sein, dass wenn sich Fortschritt ankündigt, es nicht an der benötigten Energie scheitern sollte. Wir sollten da gar nicht darüber nachdenken müssen. Was gebraucht wird, wird auch zu Verfügung gestellt. Das dies mit den NIE nicht geht ist klar.

    @ Rudolf

    Bahnfahren im Prinzip wie DHL oder andere ihre Pakete verschicken? Ich denke der Vorschlag hat was.

  41. @Karl #38

    ein 36000 km langes „Seil” ist m.E. bis heute ein nicht lösbares technisches Problem.

  42. @Kipp #39
    Ist zwar nur ähnlich, aber der Zeitnachteil wäre wohl behoben:
    swissmetro

    Köln Berlin in weniger als einer Stunde ;)

  43. @T.Mollet
    Swissmetro, also Magnetschwebebahn. Schön, das noch jemand anderes diesen Vorschlag macht. Hatte ich in #14 schon vorgeschlagen. Ich halte die Kosten aber für astronomisch, wollte man dies in D alles unterirdisch aufbauen, wie beim Projekt swissmetro. Auch kann ich keinen Sinn darin erkennen, Überlandstrecken — wohlmöglich in der norddeutschen Tiefebene (!) — komplett unterirdisch aufzubauen. Allein die innerstädtische Einbindung unterirdisch anzulegen, hielte ich für sinnvoll.

    Nocheinmal: Ich halte den Aufbau eines neuartigen Transportsystems im 21.Jahrhundert als Nachfolgeprojekt für das mittlerweile 175 Jahre alte, aus der Frühzeit der Industrialisierung stammende Rad/Schiene-Systems für überfällig und geradezu logisch. So, wie digitale, berührungslos abgetastete Medien die “spanabhebende” analoge Vinyl-Schallplatte abgelöst haben. Dazu passt die Idee swissmetro gut. Deutschland hat seine technologische Führung auf diesem Sektor (MBB, Transrapid) über die Jahrzehnte in fahrlässiger Weise verspielt.

    Die Idee, die Rudolf in #39 vorstellt, hielte ich dazu als Ergänzungslösung für nachdenkenswert (ich glaube, solche Ideen habe ich schon in den 1970er Jahren in geliehenen Büchern wie “Das neue Universum” gelesen).

    Das klassische Rad/Schiene-Netz würde ich perspektivisch auf den Güterverkehr reduziert.

    ### Die Kostenfrage ###
    Das Kostenargument, mit dem z.B. Hamburg — Berlin und München — Flughafen verhindert wurden, ist vorgeschoben und dient nur der Verhinderung technologischen Fortschritts. Dagegen werden bei den NIE der Allgemeinheit Milliarden aus der Tasche gezogen und sinnlos verpulvert — gegen alle Widerstände. Da sind Verhinderer am Werk, die um jeden Preis verhindern wollen (siehe auch S21). Wenn das Kostenargument nicht mehr zieht, dann werden eben irgenwelche seltenen Kröten oder Käfer ins Feld geführt, die wundersamerweise weltweit einzig am vorgesehen Bauplatz vorkommen.

  44. Das Thema “Korrosion” ist in der Tat eines der ganz wichtigen -- und wird leider in der breiten Öffentlichkeit und in den Medien kaum wahrgenommen. Ich habe letztens gelernt, daß man bei Offshore-Strukturen aus Stahl ohne Korrosionsschutz 0,3 mm Material pro Jahr verlieren würde -- einfach weg. Mit Korrosionsschutz reduziert sich diese gigantische Wertvernichtung natürlich -- aber nicht auf Null.

    Für einen X-Prize-Wettbewerb müsste man natürlich das Ziel vorgeben, und nicht die Lösung. Man müsste also so etwas formulieren wie “Halbierung des Materialverlustes unter Offshore-Bedingungen gegenüber herkömmlichen Korrosionsschutztechnologien”. Es bliebe dann den Teilnehmern überlassen, wie sie das lösen.

    Gleiches gilt für das Energiethema. Ein Wettbewerb “baue einen LFTR, eine Li-Luft-Batterie, einen XY-Speicher” wäre eher langweilig. Man könnte so etwas vorgeben wie “Wärmequelle mit einer bestimmten Mindestleistung zu bestimmten Höchstkosten und einer bestimmten Verfügbarkeit und Skalierbarkeit”. Der Wettbewerb wäre dann technologieoffen und der LFTR (bspw.) könnte eines der Proposals sein.

    Im Falle der Mobilität denke ich, das “fliegende Auto” oder das “autonome Auto” sind denkbar, da man zu diesen klare Prüfkriterien vorgeben kann. Bei der Magnetschwebebahn oder dem oben von Rudolf skizzierten neuen Eisenbahnkonzept ist das eher schwierig. Aber wie wäre es -- aus aktuellem Anlass -- mit der folgenden Aufgabe:

    “Von seinem Haus in Großburgwedel bis zu seinem Amtssitz in Berlin beträgt die Reisezeit für den Bundespräsidenten mindestens 2 Stunden. Diese soll auf 30 Minuten verkürzt werden.”

    M.a.W.: Spielen Sie ein wenig Jeopardy. Wenn es eine Technologie gibt, die Sie gerne weiterentwickelt oder überhaupt entwickelt sehen möchten, formulieren Sie die Aufgabe, zu der genau diese Technologie aus Ihrer Sicht die beste Lösung ist (bei der sie sich also in einem entsprechenden Wettbewerb durchsetzen könnte).

    Ein schönes Beispiel ist hier die Gentechnik. Wenn wir das wollen, kann der Wettbewerb nicht einfach nur “entwickle genetisch optimierte Pflanzen” sein. Da hat die X-Prize-Foundation mit den “Nutzpflanzen, die in Salzwasser gedeihen” schon eine Supervorgabe entwickelt.

    Der Weltraumlift könnte beispielsweise eine Idee in einem Wettbewerb mit dem Ziel “Reduktion der Kosten, um eine bestimmte Masse in den Erdorbit zu bringen” sein. Es gibt hier -- ebenso wie für die mit Lichtdruck betriebenen Systeme -- alerdings bereits NASA-Challenges und Entwicklungsarbeiten.

    Interessant finde ich, daß die Themen “Mobilität” und “Energie” hier offensichtlich am meisten bewegen. “Materialien” spielen auch eine wichtige Rolle. Produktionstechnik ist eher nachgeordnet.

    Infotech findet bislang nicht statt….

    Da hätte ich noch einen -- aber den verrate ich (noch) nicht…

    P.S.: Zu der oben erwähnten Konferenz habe ich mich übrigens heute angemeldet. Die findet aber erst in einem halben Jahr statt. Ich werde berichten.

  45. @ Peter Heller # 44:

    Für einen X-Prize-Wettbewerb müsste man natürlich das Ziel vorgeben, und nicht die Lösung.

    Es ist allerdings nötig, sich darüber Gedanken zu mahen, ob eine Lösung denn überhaupt prinzipirll machbat sein könnte.
    Ein paar spekulative ‘Lösungen’,, wie der Weg zum Ziel aussehen könnte, gehören also schon dazu, denke ich.

  46. Ich fände es interessant, frei nach Isaac Asimov, ob es mit ausreichender Computerleistung gelingt die “statistische Methode” „Psychohistorik“ oder „Psychohistory“ zu entwickeln.
    Im deutschen Sprachraum darf das aber nicht mit Psychohistorie verwechselt werden.

  47. Lieber Günter Heß,

    natürlich musste ich erst einmal nachschauen müssen was überhaupt “Psychohistirik” ist. Mit einem ersten Bauchgefühl habe ich dies als Quatsch und Anmaßung abgetan. Unterhaltsam für Science-Fiktion-Romane vielleicht, völlig unbrauchbar in der Praxis. Dann allerdings, mit dem auf Wikipedia verlinkten Interview mit Jürgen Mimkes in der Süddeutschen sieht es schon etwas anders aus. Er meint man könne einen Wert errechnen, ab der eine Gesellschaft sozusagen “überkritisch” wird und es nur eines Funkens bedarf um den Umwandlungsprozess in Gang zu rufen.

    Das dies allerdings direkt auf eine Demokratie hinauslaufen soll? Ich weiß nicht. Möglicherweise ersetzt nur eine Diktatur die andere. Dann scheint mir auch nicht klar, was ist Huhn und was ist das Ei. Ist eine hohe Geburtenrate pro Frau eine Folge von undemokratischen Regierungsformen, in der die Menschen sich eher ins Private zurückziehen, oder ist nur einfach ganz simpel auf den alten Spruch zurück zu führen, dass das Armenbett fruchtbar ist.

    Wie auch immer, ich finde einige interessante Aspekte in dieser Theorie, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit eine kritische Masse entsteht. Insgesamt aber halte ich es aber für unmöglich, Formeln zu entwickeln, die diese gesellschaftlichen Entwicklungen vorhersagen können. Das geht schon mit der Erfassung der Daten los. Was wird als Unterdrückung empfunden? Und so weiter.

  48. Lieber Herr Quencher,
    ich denke die Diskussion über Psychohistorik wäre interessant,
    aber sicherlich ein eigenes Forum. Manchmal denke ich, es wird schon daran gearbeitet bei den Geheimdiensten.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  49. Lieber Herr Heß,

    ich denke auch, das könnte eine interessante Diskussion geben, mir ist das Gebiet aber so neu, muss mich erst noch ein wenig einlesen. Warum sich Massen bilden, welche Richtung diese gehen, das interessiert mich schon lange bevor übers Klima gestritten wurde. Ich denke nach Weihnachten könnten wir das mal angehen, vorher sind wohl die meisten, ich auf jeden Fall, zu beschäftigt um sich ernsthaft dem Thema widmen zu können.

    Noch was anderes, mich nervt der Begriff Nachhaltigkeit seit langem, mir geistern da ein paar Ideen durch den Kopf wie man diesen, in der Öffentlichkeit meist positiv wahrgenommen Begriff, entzaubern könnte. So wie für die EE der Name NIE kreiert wurde, könnten wir eine Begriff finden, der die “grüne Nachhaltigkeit” demaskiert. Aber auch dazu mehr nach Weihnachten, würde ich vorschlagen.

    Jetzt doch noch mal was zur Umfrage hier. In Arte lief eine Doko über sogenannten Savants, autistische Hochbegabte. Die haben das was auch Einsteingen genannt wird, und an der Universität Sydney laufen Versuche mit Normalos, denen zeitweilig Hirnregionen gelähmt werden um ähnliche Effekte zu erreichen. Ist zwar alles noch hoch umstritten, doch wenn ich mir vorstelle, dass es ein Medikament gibt, was zeitweilig alles was ich vergessen habe, temporär wieder zu Bewusstsein bringt, würde ich ungeheuer viel Zeit sparen. Zum Beispiel bei der Suche nach irgendwelchen Dateien die ich Rechner gespeichert habe, die durch meine chaotische (guttenbergische) Arbeitsweise nun nur mit viel Aufwand wieder gefunden werden können.

  50. @ Quentin Quencher #49

    Hallo Quentin,

    die “Massen” und die “Nachhaltigkeit”, das sind wirklich zwei Themen, die einer näheren Betrachtung , sprich Diskussion, wert sind.

    Bei der Nachhaltigkeit bin ich auf etwas gestoßen, was mich doch etwas nachdenklich gestimmt hat. So schreibt der vielzitierte „Vater der Forstwirtschaft“ Hannß Carl von Carlowitz in seinem Buch (1713) „ Sylvicultura oeconomica, oder haußwirthliche Nachricht und Naturmäßige Anweisung zur wilden Baum-Zucht”

    Wird derhalben die größte Kunst, Wissenschaft, Fleiß, und Einrichtung hiesiger Lande darinnen beruhen, wie eine sothane Conservation und Anbau des Holzes anzustellen, daß es eine continuirliche beständige und nachhaltende Nutzung gebe, weiln es eine unentbehrliche Sache ist, ohnewelche das Land in seinem Esse nicht bleiben mag.

    Er schreibt ausdrücklich nachhaltend und nicht „nachhaltig“. Das sind nämlich -damals jedenfalls- zwei unterschiedliche Bedeutungen.
    Unter nachhaltend verstand man so etwas wie hütend, schützend, pflegend.
    Während nachhaltig die Bedeutung restlos, endgültig, gründlich bedeutet.
    Man sagte auch z.B. „ein Fass/den Becher nachhaltig leeren“.
    Der schlampige Umgang mit der Deutschen Sprache und diverse Hin und Her Übersetzungen haben offensichtlich die Bedeutung der Begriffe verwischt. Bei mir auf der Penne (in den 50ern) galt eine Verwechselung dieser Begriffe noch als grober Fehler. Heute ist „nachhaltend“ offensichtlich aus dem Sprachgebrauch nachhaltig verschwunden.

    schöne Grüße aus dem Moos

  51. #49. Quentin Quencher

    Warum sich Massen bilden, welche Richtung diese gehen, das interessiert mich schon lange bevor übers Klima gestritten wurde.

    Hallo Herr Quencher,

    das ist in der Tat ein sehr spannendes Thema, zumal sich daraus auch Erkenntnisse für Vorgänge unserer eigenen Geschichte herleiten lassen. Ich kann mir auch vorstellen, dass, wie Herr Heß in #48 schreibt, die Geheimdienste schon daran arbeiten. Denn das Instrumentarium zur Massenbeeinflussung-/Steuerung gibt es ja schon lange, wie hier gut zu lesen

    http://www.rhetorik.ch/Beeinflussen/Beeinflussen.html

    Hat zwar jetzt eher weniger mit der reinen Psychohistorik zu tun, zeigt aber die Mittel auf, um z.B. einen kritischen Punkt schneller zu erreichen oder zu verhindern.

    mfG
    karl.seegert

  52. @Karl Seegert

    Lieber Herr Seegert,

    bitte beachten.
    Eine reine “Psychohistorik” gibt es nicht, bzw. noch nicht.
    “Psychohistorik” im Asimov’schen Sinne und die habe ich gemeint, ist Science Fiction, aber eine interessante Spekulation.
    Meine Vermutung, dass Geheimdienste daran arbeiten ist´auch keine Verschwörungstheorie, sondern nur mein Eindruck, dass das sinvoll ist, wenn man immer bessere Computer zur Verfügung hat.
    Im Grunde konsequent.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  53. #52. Günter Heß

    Lieber Herr Heß,

    gut, ich hab da vielleicht zuviel reininterpretiert. Aber das Thema ist es wirklich wert, weiter bearbeitet zu werden.

    Mit freundlichem Gruß
    karl.seegert

  54. Ich habe mir immer mal wieder Gedanken gemacht, was ich denn hier noch vorschlagen könnte, und muss mir wohl eingestehen, dass ich einigermaßen phantasielos bin. Der Klavier spielende Roboter ist natürlich schon mal was, aber ob der an Keith Jarret ran kommt? Bestimmt nicht. Ich habe mir so ca. 100 mal sein Köln Concert reingezogen, so etwas wird eine Maschine auch in tausend Jahren nicht hin bekommen. Aber trotzdem, die Idee ist gut. Mir würde es aber schon langen, wenn der Roboter Hemden bügeln könnte, nebst anderen diversen Hausarbeiten. Zum Beispiel Toilette putzen, dann könnte ich wieder mit ruhigen Gewissen im Stehen …, na ja, ihr wisst schon.

    Irgendwie lande ich aber gedanklich immer wieder bei der Medizin. Ein Durchbruch bei der Bekämpfung von Malaria, Krebs, HIV, das wäre gigantisch. Oder, da Peter den Vorschlag einer künstlichen Gebärmutter aufgegriffen hat (ich hatte es noch anders formuliert, danke für die Verbesserung), ist auch an andere Organe zu denken, die als Ersatzteile gezüchtet werden um sie ohne Abstoßungsreaktionen transplantieren zu können. Eigene Stammzellen könnten sich wohl dazu eignen. Leber, Nieren, Herz, oder wenn ich an meine Bandscheiben denke. Aber diese Idee wurde auch schon vor 50 Jahren geäußert, wie in der FAZ nachzulesen ist. In dem Artikel werden noch andere Erwartungen aus der Vergangenheit aufgeführt. Manche sind tatsächlich eingetreten, andere eher nicht:

    Zu den Prognosen, die drastisch vom Ist-Zustand anno 2012 abweichen, gehört natürlich die bemannte Weltraumfahrt. Zum 6. August erwarten wir die Landung des amerikanischen Mars-Rovers „Curiosity“, in den Vorhersagen der Techniker ist der Mars bereits besiedelt und es gibt einen Bericht von einem IRE-Kongress auf dem Mond. Die Weltraumfahrt boomt, dagegen ist der herkömmliche vollautomatisierte Flugverkehr rückläufig, weil Videokonferenzen die üblichen Geschäftsbesprechungen abgelöst haben.

    Der Mann im Mond ist immer noch allein, dafür boomt der nicht automatisierte Flugverkehr. So kann man sich täuschen.

  55. @Quentin

    Oder, da Peter den Vorschlag einer künstlichen Gebärmutter aufgegriffen hat…..

    …..künstliche Schwiegermutter wär für viele auch ganz hilfreich, nöch?

  56. Forscher der Universität von Pennsylvania haben auf Youtube ein Video ihrer kleinen Flugroboter veröffentlicht, schreibt die Stuttgarter Zeitung. Hier ist auch das Video zu sehen. Ich habe zwar keine Ahnung welchen praktischen Nutzen man daraus ziehen kann, aber klasse sieht es auf jeden Fall aus.

  57. Brücken und andere Bauwerke auf Schäden hin untersuchen zum Beispiel. Oder bei Chemieunfällen die Lage klären.

  58. #56. Quentin Quencher

    Moin Quentin,

    ist ja irre anzusehen ;-) . Und nun stellen wir uns das Ganze mal zig-fach vergrößert vor, lautlos dahinfliegend oder in der Luft stehend, unten ein Waffenarsenal angehängt. Ich denke mal, neben zivilem Nutzen, wie heraklit in #57 schreibt, ist so etwas durchaus militärisch einsetzbar.

    gruß
    karl.s

  59. …ist so etwas durchaus militärisch einsetzbar.

    Selbstverständlich.
    Es ist die logische Konsequenz der Mechanisierung des Kriegs.
    Erst wurd der Ladevorgang automatisiert (MG), dann das Zielen (Lenkrakete), nun die Manöverfähigkeit.

    Daneben gibt es bodengestützte automatische Gefechtsstellungen (Aufstellen, einschalten und keiner kommt daran vorbei) und für die Bodenbeweglichkeit gibt’s inzwischen mechanische Vierbeiner die laufen, springen, nach einem Stoß wieder das Gleichgewicht finden können. Defensiv ist man inzwischen schon so weit, die Panzerung obsolet zu machen, weil ein Geschütz anfliegende Kampfmittel in der Luift zerstören kann, bevor sie einschlagen.
    Der Krieg ist nun mal der Vater aller Dinge, eine unangenehme, aber immer noch treffsichere Wahrheit. Diese Dinger sind mit Geld aus der (Tarn-)grünen Kasse gefördert worden, da kannst sicher sein.

  60. Rösler legt neues Innovationskonzept vor.

    Aus der Langfassung:

    Wir streben an, gemeinsam mit der Wirtschaft einen neuen Innovationspreis einzuführen. Eine unabhängige Kommission soll in einem ausgewählten Technologiefeld ein sehr hohes, schwer erreichbares, aber volkswirtschaftlich wichtiges Ziel setzen. Das Unternehmen oder das Konsortium, das als erstes dieses Ziel erreicht und ein marktfähiges Ergebnis präsentiert, erhält das Preisgeld. Insoweit unterscheidet sich der Preis von allen bisher vergebenen Preisen in Deutschland. Über die Preisvergabe entscheidet die neutrale Kommission. Dem Gewinner winkt darüber hinaus viel öffentliche Aufmerksamkeit.

    Na also, geht doch.

  61. #60

    Eine unabhängige Kommission soll in einem ausgewählten Technologiefeld ein sehr hohes, schwer erreichbares, aber volkswirtschaftlich wichtiges Ziel setzen.

    An sich löblich, nur ist bei der heutigen Durchsetzung der Plunderköpfe mit Vokabeln wie “Nachhaltigkeit”, “Klimaschutz”, “Energiewende” etc. zu befürchten, daß da unter Umständen ein nicht nur sehr hohes, schwer erreichbares und volkswirtschaftlich wichtiges, sondern auch entsprechend schwammiges und wenig konkretes Ziel vorgegeben wird.

  62. Hmmm, der Gewinner erhält ein Preisgeld, der zweite nichts?
    Das funktioniert nicht.
    Denn das Risiko, grosse Summen zu verlieren ist zu groß. Wirklich herausfordernde Ziele sind so nicht zu erreichen. Ich erinnere an die Entwicklung von beispielsweise, Militärflugzeugen. Da werden Kriterien vorgegeben, Vorstudien angefordert und eingereicht, aber die eigentliche Entwicklung der konkurrierenden Prototypen wird vom Staat bezahlt.
    Viel wichtiger wäre da wohl eher Investitionssicherheit am Markt.
    Nehmen wir einen neuen Kernreaktor. Für den braucht es kein Preisgeld. Es genügt die staatliche Garantie, dass der Typ dann auch garantiert x Jahre lang eine Betriebsgenehmigung erhält, wenn er die Kriterien erfüllt. Dann bezahlt er sich selbst.

  63. Wir werden einige vom BMWi geförderte Innovationsprojekte
    als Leuchtturmprojekte herausstellen,

    “Mach mit, machs nach, machs besser” hatten wir schon. Sind das dann die Leuchttürme aus dem WBGU Gutachten für unsere Transformation?

  64. Ähem, Tritium:

    Hmmm, der Gewinner erhält ein Preisgeld, der zweite nichts?
    Das funktioniert nicht.

    Und ob das funktioniert (Wozu habe ich eigentlich oben den Artikel geschrieben? Da steht’s doch.).

  65. Klar funktioniert das, ohne die X Prize Foundation wäre die erste Private Raumkapsel wohl heute noch am Boden.

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