Eine 4000-jährige Geschichte über Grönlands Oberflächentemperatur

15. Februar 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Wissenschaft

Vor kurzem ist in den Geophysical Research Letters, einem Fachjournal, welches von der American Geophysical Union (AGU) herausgegeben wird, ein Artikel über die Temperaturgeschichte Grönlands erschienen, welcher die aktuelle Klimaerwärmung, in Relation zu den vergangenen 4000 Jahren, in ein neues Licht setzt.

Eine Gruppe von acht Polar- und Klimaforschern aus Japan, den USA, Frankreich und Dänemark hat sich zusammengetan und anhand eines neuen Verfahrens die Temperaturgeschichte Zentral-Grönlands der letzten 4000 Jahre rekonstruiert. Argon- und Stickstoff-Isotopenverhältnisse von eingeschlossenen Luftblasen im Eisbohrkern GISP2 aus Zentral-Grönland wurden dabei untersucht, um die Schneeoberflächentemperatur der letzten 4000 Jahre zu rekonstruieren.

Dabei kamen folgende Temperaturrekonstruktionen für letzten 170 Jahre, 1000 Jahre und 4000 Jahre heraus.

Die Rekonstruktion (untererer Teil der Abbildung) startet mit einer kälteren Periode in der Bronzezeit, gefolgt von einer wärmeren Periode, dem Klimaoptimum der Bronzezeit. Eine 1000jährige Abkühlung folgt während der Eisenzeit. Über die nächsten 1300 Jahre hinweg folgen weitere Warm- und Kaltzeiten, wie das Klimaoptimum der Eisen/ Römerzeit, dass Klimapessimum der „dunklen“ Völkerwanderungszeit und das Klimaoptimum des Mittelalters (im 11. bis 12.Jahrhundert). Es schließt sich die kälteste Zeit der letzten 4000 Jahre an, die sogenannte „Kleine Eiszeit“ (im 17. bis 18. Jahrhundert), welche dann in die aktuelle Klimaerwärmung übergeht. Der mittlere und obere Teil der Abbildung zeigen, dass es während des Klimaoptimums des Mittelalters (1140er Jahre) und in der Zeit zwischen 1930-1950 genauso warm war, wie im letzten Jahrzehnt. Weiter zurückliegend, in den ersten 3000 Jahren der Rekonstruktion, zeigen sich sogar deutlich wärmere Zeiten, als heute. Dort sind 72 Jahrzehnte zu finden die wärmer waren (um 1-1,5°C), als das heutige.  In diesen Zusammenhang eingeordnet ist die heutige Warmzeit also nichts Außergewöhnliches.

Quellen

A 4000-Year History of Greenland Surface Temperature

High variability of Greenland surface temperature over the past 4000 years estimated from trapped air in an ice core

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24 Kommentare
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  1. Was mir nun noch fehlt, wäre eine Quantifizierung der Aerosole.
    Das müsste doch aus den Bohrkernen auch gut machbar sein.

    Ich sage das vor allem in Hinblick auf die extreme Temperatursenke nach dem weltkrieg, die ja parallel zur bis dahin rasantesten Steigerung der CO2-Emission einher geht.
    So lange niemand dafür eine wirklich erstklassige Antwort hat, ist CO2 als Hauptverantwortlicher der Klimaerwärmung nämlich schlicht ein Witz.
    Nun könnte man ja argumentieren, dass der Ölbopom auch zu einer starken Aerosolbelastung geführt hätte. So was wurde auch schon versucht. Aber da hätte ich eben gerne eine klare Antwort, ob das verifizierbar und quantifizierbar ist.

    Jedenfalls gilt: So lange niemand klar sagen kann, dass auch diese Abkühlung ‚anthropogen‘ ist, lautet das Fazit, dass CO2 ganz unabhängig von seiner möglichen Wirkung nur ein marginaler Faktor unter vielen ist.

  2. Sorry, etwas Off-Topic aber nötig, falls wieder mal die Lobbyismuskeule in die eine oder andere Richtung geschwungen wird.

    Das PIK ist ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft und wird zu etwa gleichen Teilen von Bund und Land finanziert. Im Jahr 2010 erhielt das Institut insgesamt etwa 9,6 Millionen Euro institutioneller Förderung sowie 1,5 Millionen Euro aus den Konjunkturprogrammen der Bundesregierung und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung EFRE. Dazu kamen etwa 8,1 Millionen Euro Drittmittel für Forschungsprojekte. Die Forschung am PIK ist in vier interdisziplinären Forschungsbereichen organisiert.

    Die Potsdamer Klimaforschung bekommt ein neues Haus. Für insgesamt 17 Millionen Euro entsteht auf dem Telegraphenberg…………………
    Finanziert wird der Bau vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung sowie vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

    http://www.pik-potsdam.de/institut/organisation

    Ohne Kommentar aber schon mal aufgespart für die nähere Zukunft.
    H.E.

  3. #2
    Statt eines Kommentars:
    Stehen zwei Insassen eines Irrenhauses nachts am Fenster und schauen sich den Vollmond an. Sagt der eine: „Uns lassens net studieren, aber dafür hams a Geld!“

  4. Hallo, Onkel Heinz

    danke für den Tip
    Gruss vom Yogi.Baer

  5. @ Heinz Eng #2

    falls wieder mal die Lobbyismuskeule in die eine oder andere Richtung geschwungen wird

    Meinst Du damit die „sensationelle“ Veröffentlichung, dass Anthony Watts vom Heartland-Institut dabei unterstützt wird, private Forschungsmittel zu sammeln (satte 88.000 $) oder dass Fred Singer für seine Arbeit für SEPP tatsächlich auch bezahlt wird ( 5.000 $ pro Monat)?

    Ich finde daran vor allem interessant, dass die veröffentlichten Dokumente für sich so wenig hergaben, dass der „Whistleblower“ ein zentrales Dokument frei erfunden hat, um dem Ganzen doch noch ein wenig Brisanz zu geben.

    In Deutschand scheint diesen „Skandal“ deshalb auch wohl nur eine Gruppe von Demagogen in einer Hinterecke eines unbedeutenden Blogs wahrgenommen zu haben.

    Interessant ist auch die Reaktion von Anthony Watts, der jeder Art von Spekulation dadurch begegnet, dass er seine Beziehungen zu Heartland in seinem Blog offenlegt:

    Some notes on the Heartland Leak

    Hier noch ein paar Hintergründe zu dem gefälschten (frei erfundenen) Dokument “2012 Climate Strategy”:
    Notes on the faked Heartland document

    Am bemerkenswertesten an der gesamten Geschichte finde ich den Hintergrund, für welches Forschungsprojekt Watts die Gelder bekommt. Er ist offensichtlich dabei, eine zentrale Datenbank aufzubauen, bei der man die Temperaturdaten vom NOAA bequem einsehen und graphisch darstellen kann. Darauf freue ich mich schon.

  6. @Rudolf #5

    Meinst Du damit die “sensationelle” Veröffentlichung, dass Anthony Watts vom Heartland-Institut dabei unterstützt wird, private Forschungsmittel zu sammeln ………..

    BINGO, voll ins Schwarze……….dat gibt mal wieder 100 Gummipunkte.
    Ick sehe, wa verstehen uns mal wieda ohne Worte.

    @Yogi

    Immer einen Schritt voraus sein, dat macht uns Skeptiker ja ooch so Überlegen^^.

    MfG
    Onkel Heinz………Freizeit-Hellseher

  7. Moin, moin

    hier mal wieder was aus der GISS „Harmonisierungswerkstatt“

    karl.s

  8. Sehr geehrter Herr Seegert,

    ich habe mal die linearen Trends ermittelt. Innerhalb von 10 min hat sich die „vom Menschen verursachte“ Erwärmung gleich um 0,2°C verstärkt! Das klingt doch sofort ungemein harmonischer – oder?

    MfG

  9. Zum Heartland-Institut. Da wurden anscheinend Dokumente von Klimaforschern gefälscht.

    Klimaforscher entwendet Geheimpapiere von Lobbygruppe

    Die Dokumente sollten die Machenschaften der Industrielobby aufdecken -- doch nun blamieren sie ihren Enthüller: Der renommierte Klimatologe Peter Gleick hat sich unter falschem Namen Dokumente einer Lobbygruppe verschafft. Er leitete eine Gruppe für wissenschaftliche Ethik.

    … Peter Gleick, vorsitzender Wissenschaftler des Umweltforschungsinstitut „Pacific Institute“ in den USA, hat zugegeben, sich unter Angabe einer falschen Identität brisante Dokumente des Heartland-Instituts besorgt zu haben, eines Skeptikerverbands, der nach eigenen Angaben Zweifel an der Bedrohlichkeit des Klimawandels verbreiten möchte. Die Papiere verrieten angeblich Geldgeber und Strategien von Heartland.

    … Die Echtheit der Unterlagen, die Sponsoren des Instituts verraten, hat Heartland zwar bestätigt. Das bedeutendste Dokument jedoch mit dem Namen „Vertrauliche Mitteilung: Heartland Klima-Strategie 2012“ unterscheidet sich in Form, Schrift und Duktus: Es erläutert Strategien, wie Skeptikerthesen verbreitet werden könnten, beispielsweise im Schulunterricht -- doch die Herkunft dieses Papiers bleibt unklar. Es handele sich um eine Fälschung, betont das Heartland-Institut.

    Gleick sagt, er habe das Dokument „Anfang 2012 anonym zugespielt bekommen“. Seine Stellungnahme lässt jedoch Raum für Spekulationen: Er habe keine Änderungen an den Heartland-Dokumenten oder an den Papieren aus der anonymen Kommunikation vorgenommen, schreibt er. Zu dem Vorwurf, er habe Dokumente vollständig erfunden, macht er aber keine Angaben. SPIEGEL ONLINE erhielt auf Anfrage bislang keine Antwort.

  10. Wiedermal ein SPIEGEL-Ei: Grönland-Eis könnte komplett abschmelzen

    Ein Abschmelzen des mehr als 3000 Meter dicken grönländischen Eispanzers gilt als eine der womöglich dramatischsten Folgen des Klimawandels, weil dies einen Anstieg des weltweiten Meeresspiegels um etliche Meter auslösen und viele dicht besiedelte Küstengebiete überfluten könnte. Davon seien möglicherweise Millionen Menschen betroffen, erklärten die Forscher aus Potsdam und Madrid.

    …..war Himalayagate nicht schon peinlich genug?

  11. Tim Hardenberg 12. März 2012 14:04

    Wiedermal ein SPIEGEL-Ei: Grönland-Eis könnte komplett abschmelzen …..war Himalayagate nicht schon peinlich genug?

    Wieso? Hatte nicht selbst Monckton vor Gericht feststellen lassen, dass das ein mögliches Scenario wäre, was auch durch umfangreiche Forschungsarbeiten belegt ist? Man muss allerdings den angegebenen Zeitraum beachten -- hier 2000 Jahre (oder gar 50.000), im von Monckton erreichten Urteil mehrere Jahrtausende. Passt eigentlich zusammen …

  12. Naja, wenn dann die globalen Temperaturen wirklich steigen oder nicht doch diverse Institute ihre Zahlen ständig frisieren um uns zu suggerieren……..das die Temperaturen ansteigen.

    Jaja…..und der Hitzeinseleffekt hat ja auch keine physikalische Bedeutung und wird ja nur allzugerne von Skeptikern benutzt um eine weitere Überhitzung unseres armen Planeten anzuzweifeln…..oder noch schlimmer….zu LEUGNEN.

    Bloss blöd, das sich unsere lieben pflanzlichen Mitbewohner auch so kuschelig fühlen in unserer urbanen Umgebung.

    Studie: Städtische Wärmeinseln verschaffen Pflanzen längere Vegetationsperioden

    Eine Studie von Wissenschaftlern der Universität von Maryland bestätigt, daß in großen Städten und ihrem Umfeld die Zeiten, in denen Pflanzen wachsen, länger geworden sind. In den Städten der amerikanischen Atlantikküste kommt der Frühling früher und der Herbst später als im weiteren Umland.

    Link zur Originalstudie, die als PDF rumlungert bitte selber rauskramen, bei mir stürzt da der Browser leider ab.

    H.E.

  13. The Voluntary Human Extinction Movement

    (Bewegung für das freiwillige Aussterben der Menschheit) hat jetzt endlich die richtigen Antworten auf die drängendsten Fragen, um den Planeten und das Weltklima nachhaltig zu retten!

    Warum sollen wir aussterben und nicht nur unsere Zahl auf ein erträgliches Maß reduzieren?

    ….Sich weiter zu vermehren, ist der größte Schaden, den der Mensch dem Ökosystem Erde zufügen kann. Nun wäre es theoretisch denkbar, an dieser Stelle Mütter und Väter als „Umweltsünder“ für die schlechten Zukunftsaussichten unserer Erde anzuklagen. Doch das unsägliche Geschrei so mancher „kinderfrei“ -Webseiten liegt VHEMT-Freiwilligen und Unterstützern fern. Wir wollen durch Liebe und Logik die Herzen der Menschen für unser Anliegen erreichen….

    ….Machen wir uns eines klar: ein einziges exotisches Brutpärchen genügt, um ein Ökosystem so massiv zu stören, dass einheimische Arten aussterben. Wir – der Mensch – haben uns praktisch zu einem solchen exotischen Eindringling in der Biosphäre entwickelt. Wir vertragen uns nicht mehr mit den undomestizierten (wilden) Lebensformen….

    …..Dennis Meadows’ Erben oder Pentti Linkolas Fußtruppen?

  14. Heinz Eng schrieb am 12. März 2012 14:53

    Jaja…..und der Hitzeinseleffekt hat ja auch keine physikalische Bedeutung und wird ja nur allzugerne von Skeptikern benutzt um eine weitere Überhitzung unseres armen Planeten anzuzweifeln…..oder noch schlimmer….zu LEUGNEN.

    Naja, da müßten Sie erst mal jemanden bringen, der behauptet, UHI hätte „keine physikalische Bedeutung“, was auch immer das heissen mag. Mein Kenntnisstand ist, dass sich alle einig sind, dass UHI existiert. Und daher brauchen Sie auch nicht mit der Studie rumwedeln …

  15. Die Sintflut wird also wieder aus der Klamottenkiste gegraben 😀

    Ich bewundere da eigentlich nur noch das offenbar völlig fehlende Schamgefühl der Propagandisten.
    Wenn die Temperatur um 8(!!!) Grad steigt, dann könnte es in ein paar hundert Jahren erste merklich Folgen haben. Na klar. Und wenn sie um 100 Grad steigt, werden wir alle gekocht.

    Nicht berücksichtigt wird natürlich unter anderem, dass höhere Temperaturen wahrscheinlich mehr Niederschläge (in Grönland meist in Form von Schnee) zur Folge haben und deshalb durchaus zu einem WACHSEN des Inlandeises führen könnten.
    Solche paradoxen Auswirkungen haben wir ja schon öfter gesehen: Weniger Hurricans, kältere Winter in Europa. Stets waren unsere Klimahysteriker vorher völlig ahnungslos und traten gewaltig in die Fettnäpfchen.

    Und ganz nebenbei. Während des Atlantikums, der wärmsten und längsten pstglazialen Warmzeit (Sie dauerte etwa 4000 Jahre mit Temperaturen, die rund 2,5 ° über den heutigen lagen), lag der Meeresspiegel kaum höher als heute:
    Der Eishaushalt ging im Atlantikum auf sein bisheriges Minimum zurück – der zugehörige Meeresspiegelanstieg ließ zahlreiche Küstenabschnitte untergehen: Die sogenannte ,Flandrische Transgression‘ erreichte einen Stand etwa einen Meter über dem heutigen.
    (Blümel)

  16. @ #13

    Das freiwillige Aussterben der Menschheit bietet einen gesunden Ausweg aus dem kollektiven Todeswunsch der Menschheit.

    Gibt’s das wirklich??? Kein Witz???

  17. @Helix

    Gibt’s das wirklich??? Kein Witz???

    ÜBER DIE BEWEGUNG

    VHEMT (The Voluntary Human Extinction Movement; ausgesprochen “vehement”) ist eine Bewegung, keine Organisation; eine Bewegung von Menschen, die sich um das Leben auf dem Planeten Erde sorgt. Wir sind nicht nur ein Haufen Menschenhasser und Asozialer, die morbide Freude empfinden, wann immer ein Unglück passiert nichts könnte ferner von der Wahrheit sein! Das freiwillige Aussterben der Menschheit ist die menschliche Alternative zu unmenschlichen Katastrophen.

    Wir wollen nicht darüber reden, wie sich die menschliche Rasse als ein gieriger, unmoralischer Parasit auf dem einst gesunden Antlitz dieses Planeten entpuppt hat. Diese Art des negativen Denkens bringt nämlich keine Lösung für die unzählbaren Probleme, die menschliche Aktivitäten verursachen.

    Stattdessen zeigt die Bewegung eine ermutigende Alternative zu der gnadenlosen Ausbeutung und grenzenlosen Zerstörung der Ökologie der Erde auf.

    Wie VHEMT-Freiwillige wissen, gibt es eine hoffnungsvolle Alternative zur Zerstörung von Millionen, wenn nicht Milliarden von Tier- und Pflanzenarten: die Zerstörung einer einzigen Art, den Homo sapiens uns.

    Jedes mal, wenn ein weiterer von uns beschließt, nicht noch einen weiteren von uns zu den erdrückenden Milliarden hinzuzufügen, die sich bereits auf diesem geplünderten Planeten drängen, scheint ein weiterer Strahl der Hoffnung durch die Dunkelheit.

    Wenn jeder Mensch beschlösse, sich nicht zu vermehren, könnte die Biosphäre der Erde zu ihrer früheren Größe zurückfinden, und alle anderen Lebewesen wären frei zu leben, zu sterben, sich weiterzuentwickeln (wenn sie an die Evolution glauben) und vielleicht auch auszusterben, wie es so viele der “Experimente” von Mutter Natur in den Jahrmillionen vor uns taten.

    Aber wir müssen alle mitmachen.

    …..wobei sie im zweiten Satz unfreiwillig die Wahrheit sagen (Freud lässt grüßen):


    „Wir sind nicht nur ein Haufen Menschenhasser und Asozialer, die morbide Freude empfinden, wann immer ein Unglück passiert…..”

    …..der Satz hätte allerdings richtigerweise enden müssen: „….. sondern zugleich auch ein Haufen durchgeknallter Vollpfosten.”

  18. Yes!!!

    Vollpfosten!
    Voll getroffen!

    Unglaublich….

  19. #14 Marvin

    Hmm, ick hab noch ne Studie im Hinterkopp die besagt das der Hitzeinseleffekt keine Auswirkungen auf die Ermittlung der globalen Temp. hat, find das aber jetzt nicht, sorry.

    H.E.

  20. Heinz Eng schrieb am 12. März 2012 18:48

    #14 Marvin

    Hmm, ick hab noch ne Studie im Hinterkopp die besagt das der Hitzeinseleffekt keine Auswirkungen auf die Ermittlung der globalen Temp. hat, find das aber jetzt nicht, sorry.

    Ich vermute, Sie denken da an die oft kritisierte Studie von Jones, der anhand von chinesischen Messungen (glaube ich) nachzuweisen versuchte, dass der Effekt die globale mittlere Durchschnittstemperatur kaum beeinflusst. Aber dasist schon ein Unterschied zu dem, was Sie oben schrieben. Da streitet man sich um die Größe des Einflusses, aber nicht, obs ihn überhaupt gibt. Hinzu kommt. dass ich beim Lesen an die immer wieder aufgekochte theorie von Leistenschneider und Kowatsch denken mußte, die die Erwärmung komplett auf UHI zurückführen wollen. Als ob es nicht Sattelitenmessungen gäbe, die mit UHI ja nun nicht viel am Hut haben und trotzdem eine Erwärmung zeigen, die ähnlich zu den bodengestützten Messungen verläuft…

  21. @Marvin

    Als ob es nicht Sattelitenmessungen gäbe, die mit UHI ja nun nicht viel am Hut haben und trotzdem eine Erwärmung zeigen, die ähnlich zu den bodengestützten Messungen verläuft…

    Hmm, messen die Dinge nicht die Luftsäule über einen Standort?

    H.E.

  22. Heinz Eng schrieb am 12. März 2012 19:32

    @Marvin

    Als ob es nicht Sattelitenmessungen gäbe, die mit UHI ja nun nicht viel am Hut haben und trotzdem eine Erwärmung zeigen, die ähnlich zu den bodengestützten Messungen verläuft…

    Hmm, messen die Dinge nicht die Luftsäule über einen Standort?

    Ja. Aber da setzt die Kritik ja nicht an. Die Kritik ist ja, dass die Erwärmung der durch den Menschen veränderten Umgebung (in der Stadt am extremsten) durch Mittelung auch auf nicht wärmer gewordene Gebiete breit geschmiert wird. Nun messen die Satelliten aber quasi global, während die Termometer nur einzelne Punkte messen. Bei den Satelliten kann also der UHI einer Stadt den Wert für eine andere Gegend nicht hochziehen …

  23. #17. / 18. Tim und Helix

    was so krankhafte Hirne sich alles ausdenken können, man oh man. Aber die Damen und Herren könnten ja mit „gutem“ Beispiel vorangehen und sich per se in die Nahrungskette (wie selbst vorgeschlagen) einbringen. Ein Spaziergang des Nächtens durch die Serengeti dürfte da sehr hilfreich sein 🙂 und wir müssten nicht mehr so einen faschistoiden Stuss über uns ergehen lassen.

    karl.s

  24. @22 Marvin

    Gewiss Marvin werden sich die Trends der bodengestützen und satellitengestützen Temperaturermittlungen nicht groß unterscheiden, es geht mir eher um die absoluten Temperaturen.
    Ich kenne jetzt nicht die Umlaufbahnen der Satelliten und weiß auch nicht wie groß deren Messraster ist, doch Mutter Natur beweist uns den UHI eindrücklich mit den Vegetationszeiten.
    Im Prinzip geht es hier um wenige Zehntel/Hundertstel Grad, die ausreichen zu beweisen ob 1998 das wärmste Jahr war oder doch 2010, das wiederum ist für gewisse Kreise Grund genug einen Erwärmungstrend medial auszuschlachten, der allein den bodengestützen Messungen von GISS und Co. geschuldet sind aber nicht den der Satellitenmessungen.

    Der UHI wirkt sich auch auf die Satellitenmessung über Ballungsgebiete aus, nur eben nicht so stark wie bei den Bodenstationen…welchen Temperaturreihen man da eher trauen sollte, musst Du selber entscheiden.

    Auffällig in diesem Bezug ist der Herr R. aus dem „Potsdamer Institut für Klimaforschungsfolgen“, der allzu gerne mit den GISS Daten hantiert.
    MfG

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