Eine kurze Geschichte des Klimas – Von sibirischen Sommern zur globalen Katastrophe

20. Juli 2008 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel

Eisbr

Früher gab es vor allem ein Gesprächsthema. Das Wetter. Über kein Thema konnte man unterschiedlicherer Meinung sein. Dem einen war es zu heiß, dem anderen zu kalt, dem einen zu nass, dem anderen zu trocken. Nur in einem waren sich alle einig. Früher war alles besser. Da gab es noch richtig heiße Sommer und richtig kalte Winter. Niemand aber brachte die Wetterbefindlichkeit der Deutschen besser auf den Punkt als Rudi Carell: “Wann wird‘s mal wieder richtig Sommer –Ein Sommer wie er früher einmal war?” Das war 1975.

Vom Wetter zum Klima

Seitdem hat sich einiges geändert. Heute sprechen wir nicht mehr vom Wetter. Wir sprechen über das Klima. Dabei ist den Wenigsten bewusst, dass es sich beim Klima lediglich um das statistische Mittel des Wetters über einen bestimmten Zeitraum, meist über 30 Jahre, handelt. Das Thema Nr. 1 an den Stammtischen, an der Supermarktkasse und in der Kantine beim Mittagessen ist heute jedenfalls der bestehende oder kommende Klimawandel. Von einer aufziehenden Katastrophe ist vielfach die Rede. Beinahe täglich erreichen uns neue Horrornachrichten. Von abschmelzenden Gletschern, steigendem Meeresspiegel, zunehmenden Hochwassern, vermehrten Dürren, von sterbenden Eisbären, Pinguinen oder Walen, von zunehmenden Asthmafällen, abnehmenden Fischbeständen oder zunehmenden Zeckenbissen. Die Ursache ist in allen Fällen schnell gefunden. Die durch den Menschen verursachte globale Erwärmung.

Die Gründung des IPCC

Die befürchtete Katastrophe führte 1988 sogar zur Bildung eines internationalen Gremiums, dem Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), zu deutsch Weltklimarat. In diesem sollten unabhängige Informationen zur Entwicklung des Weltklimas und zum menschlichen Einfluss auf diesen zusammengetragen und ausgewertet werden. Seit dieser Zeit hat das IPCC insgesamt vier Sachstandsberichte vorgelegt. 1990, 1996, 2001 und zuletzt 2007. Immer neue Institute wurden gegründet, die immer größere, schnellere und teurere Computer anschafften um so genannte Scenarien zur Klimaentwicklung zu entwickeln.

Es sei unbestritten, so wurde uns mitgeteilt, dass die Temperaturen in den letzten Jahrzehnten a) so schnell angestiegen sind wie noch nie in der Geschichte der Menschheit, b) die wärmsten seit mindestens 1000 Jahren seien und c) der Mensch diese Entwicklung durch so genannte Treibhausgase, allen voran dem CO2, maßgeblich verschuldet hat. Über diese Umstände herrscht, so erfuhren wir weiter, weitestgehend Einigkeit unter den Wissenschaftlern. Punkt. Aus. Ende der Debatte.

Die Fieberkurve der Erde

So bekamen wir dann auch in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts in schöner Regelmäßigkeit Temperaturkurven gezeigt, welche die “Fieberkurve der Erde” zeigten. Alles ging steil nach oben. Die Temperatur, der Meeresspiegel und der CO2-Gehalt in der Atmosphäre. Ihren Höhepunkt erreichte die Entwicklung 1998, als ein besonders ausgeprägter El Nino (kleiner Junge) die Globaltemperatur innerhalb nur eines Jahres um etwa 0,5 °C ansteigen ließ.

Nur eine sofortige Umkehr von unserem verschwenderischen Lebensstil könne uns noch retten hieß es dann schnell. In genau diesem Jahr wurde uns dann auch von der Rot-Grünen Regierung die Ökosteuer “verordnet”. Nach offizieller Lesart sollte so “ein wirtschaftlicher Anreiz” für eine Verhaltensänderung geschaffen werden.

Das Klima der letzten 5000 Jahre; Quelle: www.Icecap.org

Die Meldungen über die katastrophalen Auswirkungen der globalen Erwärmung häuften sich fortan. Wer erinnert sich nicht an das verheerende Hochwasser im August 2002, als große Teile Mitteleuropas unter Wasser standen und die Elbe-Flut der rot-grünen Regierung die Bundestagswahl rettete. Der Schuldige war schnell gefunden. Das Klimasystem habe offensichtlich einen “sehr langen Bremsweg” ließ zum Beispiel der heutige Bundesumweltminister Sigmar Gabriel damals verlauten. Die Wetterlage jedoch, die zu dem Ereignis führte ist zwar selten, aber keinesfalls außergewöhnlich. Sie hat sogar eine eigene Bezeichnung (Vb-Wetterlage). Dass es zu den verheerenden Auswirkungen kam ist wohl vor allem auf Begradigungsmaßnahmen an der Elbe und auf das Anlegen von Wohngebieten in ehemaligen Überschwemmungsgebieten zurückzuführen.

Einen weiteren Höhepunkt erlebte die Debatte im Sommer 2003. Dieses Jahr bescherte uns Deutschen und auch den Franzosen einen besonders heißen August. In beiden Ländern wurde ein Anstieg der Sterberaten in dieser Zeit beobachtet. Vor allem alte Menschen und Herz-Kreislauf-Kranke waren betroffen. In Frankreich wurde daraufhin der Pfingstmontag als Feiertag abgeschafft. Offizielle Begründung: Das bringt mehr Geld ins Gesundheitssystem, um Klimaanlagen für Altenheime und Krankenhäuser anzuschaffen. Dass in Deutschland und in Frankreich mehr Menschen in kalten Wintern als in heißen Sommern sterben blieb dabei natürlich unerwähnt. Auch dass die Hitze nur lokal in Mitteleuropa auftauchte, der Sommer 2003 aber global nicht außergewöhnlich war, schrieb die Presse damals nicht.

Ein Hockeyschläger macht Karriere

Was in dieser Zeit allerdings seltener wurde waren die alarmierenden Kurven, welche den sich immer mehr beschleunigenden Anstieg der Temperaturen zeigten. Woran lag das? Konnte es sein, dass es in dieser Zeit nicht mehr, wie prophezeit, wärmer wurde? Unmöglich! 2001, im 3. IPCC Zustandsbericht wurde uns eindrucksvoll in einer Grafik gezeigt, dass die Temperaturen in den letzten 1000 Jahren mehr oder weniger konstant waren. Erst ab ca. Anfang des 20. Jahrhunderts fingen die globalen Werte förmlich an nach oben zu schießen. Zur gleichen Zeit gewannen auch die Motorisierung und die Erdölwirtschaft an Fahrt. Einen besseren Beweis für den Menschen als Klimamacher konnte es doch nicht geben. Der Graph wurde zur Ikone des IPCC und erlangte wegen seiner charakteristischen Form als “Hockeystick” Berühmtheit.

“The smoking gun 2001″ Der Hockeystick; Quelle http://www.ipcc.ch

Allerdings zeigten die beiden Kanadier Stephen McIntyre und Ross McKitrick 2003, dass die Auswertung der zugrunde liegenden Daten durch statistische und methodische Fehler zu falschen Ergebnissen geführt hatte. Der Hockeystick tauchte dann im 4. Zustandsbericht des IPCC im Jahr 2007 auch nur noch in stark abgeänderter Form auf.

Völlig neue Wege ging das IPCC dann auch bei der Präsentation eben dieses 4. Zustandsberichtes. Lange bevor die wissenschaftlichen Grundlagen präsentiert wurden, erfolgten im Februar, April und Mai die Vorab-Veröffentlichungen der “Kurzfassungen für Entscheidungsträger”. Eine Vorgehensweise, die klar anzeigte, worum es diesmal ging. Nicht die zugrunde liegende Wissenschaft sollte im Vordergrund stehen, sondern die daraus abzuleitenden politischen Maßnahmen.

Die Präsentationen der Berichte fanden jeweils unter großem Medienaufgebot statt. Und so ließen die darauf folgenden Schlagzeilen an Alarmismus auch nichts zu wünschen übrig. “Es bleiben nur noch 13 Jahre, um unsere Erde zu retten!” titelte etwa die BILD am 22. Februar 2007. An den darauf folgenden Tagen überboten sich die Zeitungen und Magazine mit Weltuntergangsprognosen. Egal ob Spiegel oder Stern, FAZ oder TAZ. Alle waren sich einig: Nur ein massives Gegensteuern konnte jetzt die drohende Katastrophe noch verhindern. Ein regelrechter Wettbewerb, wer das schwärzeste Bild malen kann war ausgebrochen.

Einen echten Beweis für die kommende Katastrophe oder auch nur dafür, dass die bis dahin beobachtete Erwärmung hauptsächlich oder zum Teil auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen war, konnte das IPCC auch diesmal nicht vorlegen. Stattdessen bekamen wir eine statistische Abschätzung. “Very likely”, also sehr wahrscheinlich sei es, dass die in den letzten Jahrzehnten beobachtete globale Erwärmung durch den Menschen verursacht ist. Die Wahrscheinlichkeit dafür wurde mit über 90  Prozent angegeben. Wie das IPCC zu diesem Ergebnis kam, interessierte in der Presselandschaft anscheinend kaum jemanden. Lieber wurden Aussagen wie die des Potsdamer Klimatologen Hans Joachim Schellnhuber abgedruckt, der behauptete: “Die Indizienaufnahme ist abgeschlossen, der Täter ist identifiziert.

Das Comeback eines Wahlverlierers

2007 sollte auch das Jahr des Albert Arnold (Al) Gore werden. Im Februar wurde dem Verlierer der Präsidentschaftswahl von 2000 für seinen Dokumentarfilm “Eine unbequeme Wahrheit” der Oskar für den besten Dokumentarfilm zugesprochen. Übertroffen wurde dieser Triumph noch von der Verleihung des Friedensnobelpreises im Dezember 2007. Gore bekam diese Auszeichnung zusammen mit dem IPCC für die Aufklärungsarbeit über die Gefahren des Klimawandels und für den Einsatz, Bewusstsein für die Notwendigkeit eines ökologischen Umsteuerns zu schaffen.

Kritiker werfen Gore vor, dass er in seiner Dokumentation die Gefahren einer Klimaerwärmung stark übertrieben habe. An britischen Schulen durfte der Film seit Oktober 2007 nicht mehr unkommentiert vorgeführt werden. Ein Gericht befand den Film für fehlerbehaftet und verlangte von den Lehrern, bei einer Vorführung auf insgesamt neun vom Gericht benannte Fehler hinzuweisen. Unter anderem darauf, dass das Abschmelzen der Gletscher in der Westantarktis und in Grönland nicht “in naher Zukunft”, wie im Film behauptet, die Meeresspiegel dramatisch ansteigen lasse, sondern höchstens in Jahrtausenden.

Kritisiert wurde auch sein selbst für amerikanische Verhältnisse enormer privater Energieverbrauch, der etwa 20mal so hoch liegt wie der des amerikanischen Durchschnittsverbrauchers. Das Wort der “Energieheuchelei” machte die Runde. Gore hielt dem entgegen, dass er diesen Mehrverbrauch “neutralisiere”, indem er die entsprechende Menge an CO2-Zertifikaten kaufe. Diese Zertifikate sind eine Art moderner Ablassbriefe, die z.B. klimaschonende Projekte wie Waldanpflanzungen finanzieren. Die Zertifikate kann er praktischerweise über die in London und Washington notierte Firma Generation Investment Management beziehen, deren Vorsitzender er ist. Wenn Gore also davon spricht, dass sich Klimaschutz letztendlich auszahle, dann meint er damit wohl vor allem – für ihn persönlich.

Moderner Ablasshandel

Aber nicht nur für Al Gore ist der Handel mit CO2-Zertifikaten ein überaus interessantes Geschäft. Diese Zertifikate, nicht ohne Polemik auch Verschmutzungsrechte genannt, werden uns momentan als der Weg in eine bessere Zukunft angepriesen. Das Prinzip funktioniert folgendermaßen. Um ein limitiertes Gesamtaufkommen an Emissionen nicht zu überschreiten, werden Emissionszertifikate anteilig an Kraftwerke, Industriezweige oder an einzelne Unternehmen verkauft. Wer mehr CO2 produziert, muss Rechtte zukaufen. Das kann man entweder von Firmen tun, die weniger ausstoßen als zugeteilt, oder von Zertifikatehändlern, die damit vorgeblich CO2-sparende Projekte fördern.

In der Praxis sieht das so aus, dass Emissionsmakler quer um die Welt reisen, um nach den Kriterien des Kioto-Protokolls entsprechenden “grünen” Projekten zu suchen. Das kann so sein, dass Anpflanzungen von Wäldern finanziert werden, oder aber auch dass ein bestehender Wald nicht abgeholzt wird.

Das ist in etwa so, als wenn ein Auftragskiller in Bottrop die Camorra in Sizilien dafür bezahlte, zwei Morde weniger zu begehen. Jetzt kann der Bottroper Killer mit gutem Gewissen zwei Leute umlegen und tut dies sozusagen “gewaltneutral”. Niemand weiß natürlich, ob die Camorra diese beiden Personen wirklich umbringen wollte. Und genauso sieht die Sache auch bei den vermeintlich durch Zertifikate geschützten Wälder aus.

Der Handel mit Zertifikaten setzt außerdem voraus, dass irgendjemand festlegt, wie viele Emissionen einer Branche zugesprochen werden. Diese Zuteilung geschieht innerhalb der EU nach so genannten Nationalen Allokationsplänen, die in Deutschland vom Bundeskabinett beschlossen werden. Das eröffnet der Politik die Möglichkeit, regelnd in das Wirtschaftsgeschehen einzugreifen, indem sie festlegt, welche Produktionsstätte wie viel CO2 ausstoßen darf. Diese Art der Regelung der Wirtschaft von oben hatte man eigentlich geglaubt, mit dem Ende des Sozialismus abgeschafft zu haben.

Es gewinnen bei dieser beispiellosen Umverteilung fast alle. Der Verkäufer der Zertifikate und der Emmissionsmakler gewinnen Geld, der Politiker gewinnt Kontrolle. Die betroffenen Firmen legen die Kosten auf die Verbraucher um. Nur der Klimaschutz geht leer aus – und bezahlen muss das Ganze natürlich der Endverbraucher über einen höheren Preis für die Produkte. Wie das aussieht kann man seit 2005 bei den Stromproduzenten beobachten. Diese haben die CO2-Zertifikate über ein undurchsichtiges Verfahren kostenlos zugeteilt bekommen. Die gegenwärtige Regelung erlaubt es den Versorgern, die Kosten für den Emissionshandel voll auf den Strompreis umzulegen. Diese machen dadurch Milliardenprofite, und das ohne irgendeinen Nutzen für die Umwelt.

Allein das Wetter verhält sich nicht den Prophezeiungen entsprechend

Verstärkte Dürren, Ausbreitung der Wüsten, mehr starke Hurricans, Anstieg der Meeresspiegel, beschleunigte Erwärmung, Aussterben der Eisbären. Das sind nur einige der Horrorszenarien, mit denen wir in jüngster Vergangenheit konfrontiert wurden. Bei den meisten handelt es sich allerdings um im Computer generierte Szenarien oder um reine Gedankenkonstrukte.

Die Realität jedoch sieht anders aus. In den letzten 150 Jahren hat sich die Globaltemperatur um 0,6-0,9 °C erhöht. Von 1910-1940 und von 1975-2000 war jeweils ein Temperaturanstieg von 0,3-0,4 °C zu beobachten.

Von der so oft beschworen “Beschleunigung der Entwicklung” allerdings ist nichts zu sehen. Die Zahl der Stürme nimmt eher ab. Die Population der Eisbären ist von geschätzten 5000 in den 50er Jahren auf aktuell etwa 25.000 angestiegen. Und dass, obwohl es seitdem wärmer geworden ist! Auch der Meeresspiegel, der in den letzen 150 Jahren kontinuierlich un etwa 30 cm angestiegen ist, ist momentan sogar eher rückläufig. Seit etwa 2006 ist eine fallende Tendenz zu beobachten.

Entwicklung der Meeres-Pegel; Quelle: http://sealevel.colorado.edu/

Der Methangehalt der Atmosphäre stagniert seit Ende der 90er Jahre. Und das im völligen Widerspruch zu allen gängigen Theorien. Die Ausdehnung des Antarktischen Meereises wird größer, auch das arktische Meereis strebt nicht auf ein Minimum zu. Dramatische Aussagen der letzten Zeit, wonach die Nordwestpassage erstmals wieder Eisfrei würde, verlieren auch ihre Sprengkraft, wenn man weiß, dass schon Amundsen 1904 diese Route, damals mit einem Segelschiff, passieren konnte.

Eisausdehnug in der Antarktis; Quelle: http://arctic.atmos.uiuc.edu/cryosphere/

Und vor allem ein Dogma gerät zunehmend ins Wanken. Das der zunehmenden, beschleunigten und unaufhaltsamen Erwärmung. Seit Beginn diese Jahrtausends weigert sich die Globaltemperatur entgegen aller Vorhersagen weiter anzusteigen. Je nach statistischer Betrachtungsweise ist sogar seit einigen Jahren ein Rückgang der Temperaturen zu beobachten. Der aktuell nicht vorhandene Sommer in Deutschland stellt wohl kein lokales Ereignis dar. Es wird zur Zeit weltweit kälter!

Die Entwicklung der globalen Temperatur seit 1988; Quelle: http://icecap.us/

Das hatten uns die Meteorologen und alle voran die Klimaforscher mit ihren sündhaft teuren Supercomputern doch eigentlich anders vorhergesagt. Noch Anfang des Jahres hat der Deutsche Wetterdienst eine warmen und trockenen Sommer prophezeit: “Für den Sommer wird derzeit mit einer Wahrscheinlichkeit von knapp 70 Prozent prognostiziert, dass er eher ´warm und zu trocken´ ausfällt“, sagte Christina Koppe vom Deutschen Wetterdienst (DWD) noch Anfang April. Die Qualität dieser Prognose kann jeder momentan durch einen Blick aus dem Fenster überprüfen. Die Erfahrung, dass das Wetter am Ende doch macht “was es will” scheint sich wieder einmal zu bestätigen.

Bleibt als Fazit eigentlich nur ein Zitat von Mark Twain:Vorhersagen sind schwierig, zumal solche über die Zukunft.”

Vor allem aufgrund der riesigen Kosten, die mit dem Glauben daran verbunden sind dass CO2 als der Klimaveränderer angesehen wird, erscheint es doch angebracht zu fragen, wie zuverlässig die Voraussagen auf ein Klima in 100 Jahren wirklich sind. Und das ganz besonders vor dem Hintergrund, dass man kaum das Wetter in drei Tagen präzise voraussagen kann. Beim Wetter und damit auch beim Klima bleibt wohl alles wie gehabt. Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist.

(Zuerst veröffentlicht auf Readers Edition am Sonntag, den 20. Juli 2008)

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