Eiszeit 2.0 …

24. Februar 2018 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen

P1090644Der Winter geht weiter in Bremen. Eislaufen auf dem Stadtwaldsee/ Unisee in Bremen am 24.02.2018.

Der Stadtwaldsee ist ein Baggersee am Bremer Stadtwald, der in den 1960er Jahren beim Bau der A27 entstanden ist. Wegen seiner unmittelbaren Nähe zur Universität Bremen hat sich auch der umgangssprachliche Name Unisee eingebürgert. Der Unisee ist ca. 700 m lang, 500 m breit und 28 Hektar groß und etwa 15-20 m tief. Eislaufen ist entlang des Badestrandes am Südufer jetzt möglich, da der See dort flach ins Wasser abfällt. In der nächsten Nacht sollen -6 bis -9°C in Bremen erreicht werden. Zur Wochenmitte gar -10°C. Das ist sehr außergewöhnlich für Ende Februar in Bremen.

UPDATE 25.02.2018: Die Zahl der Eislauftage hat in Bremen seit den 1960er Jahren nicht signifikant abgenommen. Wir liegen bei rund 10 Eislauftagen pro Winter. (Quelle: Eisverein Bremen).

Eislauftage-Bremen

UPDATE 25.02.2018: Die russische Kältepeitsche schlägt zu!

UPDATE 26.02.2018

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124 Kommentare
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  1. Micha, ich hab letzte Woche hier im Rheinland ein paar Schneeflocken gesehen, hätte ich dazu auch besser einen Artkel geschrieben ?

  2. In der letzten Nacht hatten wir bis -8°C und zum Mittag kommt noch Schnee. Die Kältepeitsche kommt. Die Medien werden heute auch in Sondersendungen in N3 usw. dazu berichten. Ich dachte, dem greife ich mal vor. 😉

  3. Ach so, die Presse spricht von der russischen Kältepeitsche. Man könnte der doch einen Namen geben, wie z.B. Stalinpeitsche. Oder Thortsenpeitsche?

  4. Die Kältepeitsche hat voll zugeschlagen. Minus 9,5 Grad heute Morgen 0700 im Havelland.
    Vielleicht sollte man sich an die Lebenden halten und die „Putinpeitsche“ ins Spiel bringen.

  5. Oder Merkelpeitsche. Passend zur Klimakanzlerin. 😉

  6. Also wir haben jetzt um 11:47 Uhr -8°C und geschlossene Schneedecke schon seit Wochen.
    Seit gestern sogar mit Sonne pur. Richtig klasse!

  7. Eiszeit 2.0 …

    zumindest der Januar 2018 ist überdurchschnittlich warm gewesen, so der DWD.

    Wie das mit den Februar ist sieht man dann im März.

    Zumindest bis heute ist der Februar 2018 keine Eiszeit 2.0 eigentlich zu warm im langjährigen mittel, ob das die letzten 3 Tage noch ändern wird man sehen.

    MfG

  8. Oder Merkelpeitsche. Passend zur Klimakanzlerin.

    Ja, ich denke der Kälteeinbruch ist eine Folge der Klimaerwärmungs-Verhinderungs-Politik. Wir sind schon etwas übers Ziel hinausgeschossen und können jetzt wieder aufhören, z.B. das Glühbirnenverbot aufheben.

  9. @Udo

    Ja genauso ist das mit Klimagläubigen. Die warten erst einmal ab, was die Klima-Obrigkeit in Nachhinein erzählt. Und verbreiten das dann als „Gewissheit“ weiter. Alle zahlen gibt es im Netz, auch beim DWD und man kann die leicht selbst auswerten.

  10. Laut DWD
    3,8 Grad Celsius im Mittel -- sechstwärmster Januar in Deutschland seit 1881

    Das bedeutet, trotz steigender CO2 Konzentration wurde der Januar nicht wärmer, denn es gab noch 5 wärme seit 1881.
    Da sieht man mal wieder, dass die Temperatur macht was sie will, unabhängig vom CO2.

  11. Herr Krüger Sie sind ein Kindskopf….!

    ERst versuchen Sie entgegen aller milden Temperaturen den Winter krankhaft warm zu reden und dann gibt es am Winterende ENDLICH mal ein paar wenige kalte Tage (was völlig normal ist und für diesen miliden Winter längst überfällig ist) dann reden Sie gleich eine Eiszeit herbei….!

    Die Monate Oktober 2017, November 2017, Dezember 2017 und Januar 2018 waren in Bremen alesamt wärmer als der Mittelwert für diese Monate im Referenzzeitraum 1961-1990. Erst der Februar 2018 ist leicht zu kühl. Und daraus machen Sie gleich eine Eiszeit? Warten wir doch auf den gesamten Wintermittelwert. Ich wette mit Ihnen dass auch der Winter 201772018 in Bremen deutlich wärmer war als der Mittelwert des Referenzzeitraumes!

    https://www.wetterkontor.de/de/wetter/deutschland/monatswerte-station.asp

    Der bisherige Temperaturanstieg für Norddeutschland auch für den Raum Bremen ist hier belegt:

    https://www.hzg.de/imperia/md/content/klimabuero/publikationen/nuu_2010_56-59.pdf

    Aber Sie können das gerne weiter alles abstreiten….!

    Ihre Aussage zum angeblich nicht signifikanten Rückgang der Eislauftage ist grob irreführend!

    1.) Der Rückgang um einen Tag ist auch aud dieser Ihrer Grafik ablesbar.
    2.) In dieser Grafik sind nicht die Tage berücksichtigt in denen die Gewässer zwar vereist, wegen Schneebedeckung nicht befahren werden konnten
    3.) In der Grafik des Bremer Eisvereines werden die Flächen der Hamme, der Wümme und dem gefluteten Eisfeld getrennt aufgelistet. Sie haben das einfach miteinander vermischt! Wümme und Hamme sind aber tiefe Gewässer, beim Bremer Eisfeld handelt es sich um geflutete Wiesen mit einer sehr geringen Wassertiefe welche schneller zufriert! Der Grafik des Eisvereines ist zu entnehmen dass die Eistage an Wümme und Hamme rückläufig sind zu Gunsten der Eistage auf dem flacheren Eisfeldes in den gefluteten Wiesen!

    Sie tun hier genau das was Sie Klimaforschern vorwerfen. Sie verfälschen Kernaussagen um ein von Ihnen gewünschtes Ergebnis zu bekommen! Ihr Verhalten ist nur noch peinlich, Herr Krüger!

    Hier die Quellendaten des Bremer Eisvereines:

    http://www.bremer-eisverein.de/wissen_fs.html

  12. Herr Krumeg, Sie schreiben:

    „Das bedeutet, trotz steigender CO2 Konzentration wurde der Januar nicht wärmer, denn es gab noch 5 wärme seit 1881.
    Da sieht man mal wieder, dass die Temperatur macht was sie will, unabhängig vom CO2.“

    Nein Herr Krumeg, die Erwärmung verläuft nicht linear! Sie wird von anderen Faktoren überlagert. Lange Trendlinien zeigen jedoch zweifelsfrei eine Erwärmung!

    Sie behaupten, die Tatsache dass es seit 1881 5 wärmere Januare gegeben habe als in 2018 belege dass der Januar nicht wärmer wurde. Das ist ein falscher Schluss! Erstens waren 4 der 6 wärmsten Januare nach 1975, zweitens sind die gemittelten Januartemperaturen aller Januare seit 1881 signifikant angestiegen von ca. -1,5 Grad durchschnittlich auf jetzt +1,2 Grad Celsius im Durchschnitt! Somit ist der Anstieg auch der Januartemperaturen in Deutschland seit 1881 um über 2 Grad Celsius (!!!) belegt!

    https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland

  13. @Bernd J aka Thorsten #12
    Und, was sagt uns das ?
    Nichts über CO2, aber viel über das Beenden der s. g. kleinen Eiszeit.
    Zieh doch an den Polarkreis zu den Dir angenehmen Temperaturen und sülze uns hier kein Loch in die Backe ( 3 x ! )

  14. Thorsten PS
    Guck mal ans rechte Ende der Graphik ( geht bis 2013 )
    Was passiert da ?

  15. @Thorsten/ Bernd

    Die russische Kältepeitsche hat mich gerade einskalt erwischt.

    Und die Wümme und Hamme frieren nicht zu, sondern deren Nebenläufe. Vor allem die Wümme ist ein Gezeitengewässer mit Tidenbub und friert nie zu. Es treiben auf ihr Eisschollen. Die Hamme friert nur an den Nebenläufen zu. Z.B. direkt neben der Schleuse, wo Hamme und Wümme in die Lesum münden.

  16. Ach so Thorsten, die Graureiher saßen noch vor ca. 1 Woche, an einen schönen sonnigen Tag auf ihren Nestern beim Gasthof Gartelmann an der Wümme und haben angefangen zu balzen. Jetzt sind die Nester wieder verlassen. Die wissen schon wann Winter ist, im Gegensatz zu Ihnen. 😉

  17. #12 Bernd J
    Das bedeutet, trotz steigender CO2 Konzentration wurde der Januar nicht wärmer, denn es gab noch 5 wärme seit 1881

    Müsste heißen .. wurde nicht ständig (immer, stetig..) wärmer. Sollte es aber, weil der CO2 Ausstoß immer zunimmt.

    Sie schreiben

    Nein Herr Krumeg, die Erwärmung verläuft nicht linear! Sie wird von anderen Faktoren überlagert. Lange Trendlinien zeigen jedoch zweifelsfrei eine Erwärmung!

    Stimmt, sie verläuft nicht linear, sonst hätte es den Hockey-Schläger nicht geben dürfen.

    Welche anderen Faktoren als CO2 sollte es denn noch geben? Wir hören doch seit Jahren dass an allem das CO2 Schuld ist. Da kann und darf es doch keine anderen Faktoren geben.

  18. 10. Krumeg 25. Februar 2018 15:28
    Das bedeutet, trotz steigender CO2 Konzentration wurde der Januar nicht wärmer, denn es gab noch 5 wärme seit 1881.

    Herr Krumeg,
    wenn ca. 135 Januar’e die Grundlage sind und der Januar 2018 an Platz 6 steht, so ist der Januar 2018 doch überdurchschnittlich warm gewesen oder nicht?

    Das nicht jeder neuer Januar, nicht jedes Monat kontinuierlich immer wärmer sein muss als der vom vergangenem Jahr ist auch klar.
    Bei der Abweichung vom Mittelwert sprechen wir nicht über +1°C sondern um +2,3°C (Mittelwert 1981-2010)
    Bei Betrachtung vom Mittelwert von 1961 bis 1990 +3,3°C.

    Klimaveränderung ist eben ein Langfristige Beobachtung.

    Herr Krumeg,
    auch die letzten Monate im vergangen Jahr sind auch wärmer als der Temperaturmittelwert.

    Temperaturveränderungen von einer zuverlässigen Deutsche Quelle für Deutschland die auch so die weltweite Entwicklung widerspiegelt.

    Quelle: Umweltbundesamt

    https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/384/bilder/2_abb_abw-globale-lufttemp_2017-05-03.png

    Was auffalten ist das es ab 1960, 1970 erst so richtig nach oben geht und auch große Mengen werden was der Mensch so in die Luft bläst.
    http://klimaenergie-frm.de/media/custom/2617_136_1_r.PNG?1472032408

    Das CO2 ist natürlich auch angestiegen, nicht nur die Temperatur.
    http://klimaenergie-frm.de/media/custom/2617_153_1_g.PNG?1462647233

    http://klimaenergie-frm.de/media/custom/2617_154_1_r.PNG?1472031825

    MfG

  19. Herr Stemmer, wann begreifen Sie und Thorsten endlich, dass es hier im Artikel um Winter geht, die zukünftig nicht ausfallen werden und nicht um Klimawandel, globalen Klimawandel?

  20. NDR AKTUELL

    In Bremen war der Flugverkehr teilweise gesperrt. Im Norden blockierte Autobahnen durch Schneetreiben und eingeschränkter Bahnverkehr durch eingefrorene Oberleitungen. Etc..

  21. Und nicht nur hier:

    In Rom hat es in der vergangenen Nacht derart stark geschneit, dass sich die Stadt in der Früh ganz in weiß zeigte. Um die Schneeräumung zu koordinieren, wurde ein eigenes Team eingesetzt. Die Schulen und Kindergärte bleiben heute geschlossen. In der Provinz Rom wurde ein Fahrverbot für Lkw verhängt. Seit 2012 hatte es in Rom nicht mehr geschneit. In Turin musste am Sonntag das Fußball-Spiel Juventus gegen Atalanta wegen heftigen Schneefalls verschoben werden.

    Die italienische Hauptstadt zeigte sich am Montagmorgen mit einer ungewöhnlichen weißen Decke überzogen. Alle Schulen und Kindergärten blieben geschlossen. Auch das Kolosseum, Italiens Top-Attraktion, blieb zu. Die Millionen-Stadt rief ihre Bewohner auf, sich möglichst wenig fortzubewegen. Der Zivilschutz ordnete an, dass das Militär die Straßen räumen solle.

  22. Nun fahren wir sie ein, die kalten Früchte des Klimaschutzes.
    Klimaschutz wirkt und in den folgenden Wintern feiern wir das „Klima-Erntedankfest „.
    Jahrzehntelanges Dämmen, Einsammeln von tödlichen Hitzestrahlen der Sonne und Schreddern der Luft ist der schlagende Beweis. Klimaschutz funktioniert.

  23. #18 Udo Stemmer

    Was auffalten ist das es ab 1960, 1970 erst so richtig nach oben geht und auch große Mengen werden was der Mensch so in die Luft bläst

    In welchem Temperaturbereich müsste sich denn der Januar bewegen wenn das durch den Menschen zusätzlich eingebrachte CO2 nicht vorhanden wäre?

    Seit 1990 sind die Winter auch wieder kälter geworden. Auffallend ist, dass das nicht mit dem steigenden CO2 korreliert.
    06.01.2018: „Winter in den USA und Europa sind kälter geworden“
    „Allgemein sind die Winter im Nordosten der USA, aber auch in Europa und im nördlichen Asien im Mittel seit etwa 1990 kälter geworden“, sagt Kretschmer. Dies stehe im starken Kontrast zum allgemeinen globalen Erwärmungstrend, insbesondere in der Arktis. Dort verstärkt etwa das zurückgehende Eis die Erwärmung, weil Eis mehr Strahlen zurückwirft als die dunkle Wasserfläche.

    Aber es gibt ja Abhilfe, indem man einfach an den Daten schraubt. Schwupps verschwindet die zuletzt in den USA erlebte Kältewelle.

    20.02.2018: „Delingpole: NOAA Caught Adjusting Big Freeze out of Existence“

    The National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) has yet again been caught exaggerating ‘global warming’ by fiddling with the raw temperature data.
    This time, that data concerns the recent record-breaking cold across the northeastern U.S. which NOAA is trying to erase from history.

  24. Heute um 20:15 Uhr NDR AKTUELL EXTRA zur Schneekatastrophe im Norden. 😉

  25. PS

    Und in Niedersachsen 18:00 Uhr gerade als Aufmacher, Kampf ums Überleben der Obdachlosen.

  26. @Micha #24
    Du bist sicher, dass es kein Rückblick auf die Schneekatastrophe von vor 40 Jahren war ?

  27. @Micha PS
    Sehe da nichts von „Katastrophe“

    Viele Orte im Norden liegen bereits seit Sonntag unter einer weißen Schneedecke. Der nahe Frühling – vorerst auf Eis gelegt. Denn der Wochenanfang bringt vor allem von der Ostsee her sibirische Kälte, Böen und Neuschnee in den Norden. Überfrierende Nässe brachte den Verkehr bereits ordentlich ins Rutschen. Allein rund um Lübeck kam es laut Polizei bis zum Morgen zu mehr als 100 Unfällen. In den nächsten Tagen könnten vor allem in Küstennähe bis zu 40 Zentimeter Neuschnee fallen.

  28. Aber ein weiterer Eislauftag. 😉

  29. Für Ende dieser Woche wird eine „Temperaturexplosion“ auf bis zu 16 Grad (bereits am Sonntag) erwartet… Ab Donnerstag dieser Woche ist es vorbei mir der Krüger’schen 4-Tage-Eiszeit:

    https://web.de/magazine/panorama/wetter/wetter-aktuell-kaelte-bleibt-zunaechst-fruehling-deutschland-32822992

    Und der Bremer-Eisverein hält die Tore weiterhin geschlossen. Gelaufen wird nur auf eigene Gefahr dort wo das Wasser sehr flach ist und ganz nah am Gewässerrand. Nicht mehr zeigen auch Herrn Krüger’s Fotos. Vielleicht reicht ja die jetzige Kälte damit die Tore ein oder zwei Tage vor dem Eintreffen der Warmfront geöffnet werden können. Das war es dann mit der Eissaison 2017/2018…..

  30. @Bernd J / Thorsten #29
    Hast Du auch den letzten Satz in Deinem Link gelesen ?

    Allerdings, so Jung, unterschätzten Wettermodelle sehr kalte Luftmassen. „Kalte Luft ist schwerer als warme Luft und häufig sehr träge und bewegt sich nicht so schnell von der Stelle, wie uns das die Wettermodelle manchmal weismachen wollen.“

    😀

    Außerdem:

    Man sollte den Märzwinter 2018 nicht zu früh abschreiben, selbst die Warmrechner von NOAA sehen den März 2018 in Europa erneut noch kälter…

    Und nach GWL/LMG mit reichlichen Schneefällen kann es nach vorübergehender Milderung auch wieder winterlich werden.

  31. Bitte Kommentar von 19:19 von wo auch immer befreien, danke

  32. @Bernd/ Thorsten

    Gerade kam im Radio bei Bremen4, dass der Eisverein das große Haupttor (nicht nur die Durchgänge) gedenkt in 2 Tagen zu öffnen, wenn das Eis 8cm dick ist. Aber die Leute gehen eh schon lange so aufs Eis. 😉

  33. Gerade in NDR Hallo Niedersachsen 19:30. Oma läuft auf dem Dümmer Schlittschuh.

  34. Michael Krüger, „Gerade kam im Radio bei Bremen4, dass der Eisverein das große Haupttor (nicht nur die Durchgänge) gedenkt in 2 Tagen zu öffnen,“

    Ja, in 2 Tagen, also am Mittwoch! Da es ab Donnerstag wieder taut bedeutet das 1-2 Tage Eisvergnügen bei dünnen 8 cm Eisdecke! Und auch nur auf dem flachen Wasser in den gefluteten Wiesen! Die anderen Eisflächen bleiben zu!

    Herr Gans, die Anmerkung von Herrn Jung habe ich gelesen. Diese bedeutet nichts Anderes als dass die warmen Luftmassen gegen die kalte Luft noch ankämpfen müssen. Das ändert aber nichts an der dann sehr warmen einströmenden Mittelmeerluft. Herr Jung kann deshalb nur noch nicht sagen ob es dann im Westen Deutschlands 13, 16 oder 17 Grad warm wird. Er hält 16 Grad für realistisch!

    Was den Märzwinter angeht so vertraue ich keinen Wetterprognosen über 7 Tage im Voraus! Zunächst einmal bekommen wir in der 2. Hälfte dieser Woche warme Mittelmeerluft und die Sonne ist im März schon so stark dass ich nicht mehr an eine längere Frostperiode glaube. Fakt ist: Von September 2017 -- einschl. Januar 2018 war es deutlich zu warm, der Februar 2018 wird voraussichtlich zu kalt ausfallen. Und über den März reden wir wenn dieser vorbei ist!

  35. Gerade durch den NDR gelernt. Zur Russenpeitsche kommt jetzt noch der Lake-Effekt.

  36. Auf dem Main-Donau-Kanal ist die Schifffahrt in den kommenden Tagen wegen der eisigen Temperaturen lediglich eingeschränkt möglich. An sieben Schleusen zwischen Erlangen und Hilpoltstein werde nur in der Zeit von sechs Uhr morgens bis 22 Uhr abends geschleust, sagte Stefanie von Einem vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Nürnberg am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Zum Einsatz kommen dort spezielle Eisstoßer, die immer wieder das Eis von den Schleusenwänden abstoßen, damit keine gefrorenen Brocken auf die Schiffe fallen. Diese Arbeiten seien in der Nacht nicht möglich, weshalb dann der Schleusenbetrieb eingestellt werden müsse.

    Eis behindert Schifffahrt auf Main-Donau-Kanal

  37. Und wenn es in Bremen und Umgebung -30° wäre, die Weser trotz aller Verschmutzung zufrieren würde, so heißt das noch lange nicht, dass die Erderwärmung nicht vorhanden wäre! Nicht immer örtliches Wetter mit Klima und nicht immer Groß-Bremen mit der Welt verwechseln.

  38. #37

    Und wenn es in Bremen und Umgebung -30° wäre

    So kalt kann es in Norddeutschland gar nicht werden.

    so heißt das noch lange nicht, dass die Erderwärmung nicht vorhanden wäre

    Das wäre ja schön. Allerdings falsifiziert der derzeitige Kälteeinbruch die Vorhersagen mancher Klimadeppen.

  39. @Eckart John

    Die Weser friert bei Bremen nicht mehr zu, selbst bei -30°C nicht mehr. Zuletzt ist sie dort 1947 zugefroren, Mitte der 90er trieben dicht Eisschollen bis Bremerhaven und daran vorbei. Die Weser hat durch die stetigen Vertiefungen mittlerweile 4 Meter Tidenhub bei Bremen und Salzwasser fließt von der Nordsee rein. Da friert also nichts zu. Ebenso die Lesum und der Unterlauf der Wümme nicht. Beides auch Gezeitengewässer, die mit der Weser verbunden sind.

  40. anorak2 schrieb am 27. Februar 2018 06:33:

    Allerdings falsifiziert der derzeitige Kälteeinbruch die Vorhersagen mancher Klimadeppen.

    Die wurden doch schon durch die überfrorenen gefluteten Wiesen in der Nähe von Bremen vor drei Wochen falsifiziert, wie man hier anfang Februar lesen konnte. Dazu braucht es also keinen „Zusammenbruch“ des Polar Vortex, der die arktische Kaltluft bis zu runter nach Italien drückt …

  41. Dazu braucht es also keinen „Zusammenbruch“ des Polar Vortex, der die arktische Kaltluft bis zu runter nach Italien drückt …

    Ist eigentlich immer Ursache für Kälteeinbrüche in Mittel- und Südeuropa, oder wie zuletzt in den USA. 😉

    Da kann man nur hoffen das in diesem Früh-Jahr nicht wieder die Salaternte im Mittelmeerraum den Bach runter geht und bei uns die Regale im Biosupermarkt wieder leer sind.

  42. PS

    Und Dank des kalten Wetters hat mich in den letzten Wochen zum zweiten Mal ein grippaler Infekt erwischt. Und in Bremen schneit es derzeit schon wieder.

  43. #37 Eckart John

    so heißt das noch lange nicht, dass die Erderwärmung nicht vorhanden wäre!

    Es geht doch bei den Milliarden die wir zahlen um den vom Mensch verusachten Teil des Klimawandels.
    Klar ist die Temperatur nicht konstant, also wird es mal wärmere und mal kältere Jahre geben.

    Wie hoch wäre denn die längerfristige Temperatur ohne menschlichen Einfluß?

  44. Herr Krüger,

    trotz Ihrer 4-Tage-Eiszeit Hysterie stellt der Deutsche Wetterdienst nüchtern und sachlich fest dass der Winter 2017/2018 deutlich zu warm war und mit durchschnittlich +1,6°C über 1,2 °C über dem Mittelwert des Referenzzeitraumes für vorherige Winter lag. Daher ändern auch Ihre weiteren schamanischen Kältebeschwörungen nichts!

    http://www.sueddeutsche.de/panorama/wetter-dieser-winter-war-warm-und-nass-1.3885552

  45. #44 Bernd J. :

    „trotz Ihrer 4-Tage-Eiszeit Hysterie stellt der Deutsche Wetterdienst nüchtern und sachlich fest dass der Winter 2017/2018 deutlich zu warm war und mit durchschnittlich +1,6°C über 1,2 °C über dem Mittelwert des Referenzzeitraumes für vorherige Winter lag“.

    1. Ist der Februar noch nicht zu Ende,
    2. endet der kalendarische Winter am 20. oder 21.März,
    3. sollte der DWD das Urteil jedem Einzelnen überlassen, ob sie/er den Winter als zu warm empfand.

  46. @Bernd/ Thorsten

    Der Februar wird zu kalt ausfallen. Und es sind einige Kälterekorde gepurzelt.

    Auf der Zugspitze wurde in der Nacht auf Dienstag eine Rekord-Tiefsttemperatur von -30,5 Grad gemessen. So kalt war es dort in einer Februarnacht seit 117 Jahren nicht mehr

  47. PS

    Und an der Ostseeküste sind Rekordschneefälle zum Frühlingsanfang gefallen und prognostiziert. Dank Lake-Effekt.

  48. Der absolute Kälterekord auf Deutschlands höchstem Gipfel wurde im Februar 1940 mit minus 35,6 Grad erreicht.

  49. In Greifswald 30 cm Neuschnee.

  50. @Udo

    Neuer Februar-Tiefstwert für. Die Zugspitze. Kam gerade auch in der Tagesschau.

  51. #44 Bernd J.

    über dem Mittelwert des Referenzzeitraumes für vorherige Winter

    Welcher Zeitraum ist das genau?

  52. Ne da hat der Udo Recht, die Tagesschau sprach von Ende Februar Temperatur. Am 14. Februar 1940 war es -35,6 Grad kalt, aber noch nie gab es -30,5 Grad Ende Februar

  53. Jetzt habe ich auch die korrekte Meldung:

    So kalt war es Ende Februar auf der Zugspitze noch nie seit über 100 Jahren: Auf bitterkalte minus 30,5 Grad ist die Temperatur nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) dort in der vergangenen Nacht gesunken. Damit wurde der laut DWD niedrigste jemals Ende Februar erreichte Wert seit Beginn der Messungen auf der Zugspitze im Jahr 1901 gemessen. Der absolute Kälterekord auf Deutschlands höchstem Gipfel wurde im Februar 1940 erreicht. Damals sank die Temperatur auf minus 35,6 Grad.

  54. PS

    Und der Februar war um -2,1°C zu kalt, wie gerade die Medien berichten.

  55. PPS

    Und -20°C letzte Nacht in Lübeck und über 20 cm Neuschnee in Lübeck, Schleswig und Greifswald.

  56. Herr Krüger,

    ja und September, Oktober, November und Dezember 2017 und der Januar 2018 waren zu warm!

    Aber schön Her Krüger dass Sie EINEN zu kalten Monat gefunden haben! Gerne dürfen Sie diesen behalten!

    Herr Krumeg,

    der Referenzzeitraum ist der Mittelwert der Jahre 1961-1990.

  57. @Bernd J / Thorsten #56

    der Referenzzeitraum ist der Mittelwert der Jahre 1961-1990.

    Der ist aber längst überholt und nicht mehr zeitgemäß.
    1981 -- 2010 ist jetzt angesagt.
    Die Klimaforscher und die falschen Jahresvergleiche

    Die Messreihen der Mittel- und Extremwerte werden mit separaten Verfahren aufbereitet und nach unterschiedlichen Kriterien ausgewählt. Die ausgewerteten Zeiträume können deshalb erhebliche Unterschiede aufweisen. Wenn möglich, wird für die Mittelwerte der Referenzzeitraum 1981 -- 2010 und für die Extrema der längste verfügbare Messzeitraum ausgewertet.

    Quelle DWD

  58. Herr Krüger,

    die Warmfront naht…:

    https://www.wetter.de/cms/wettertrend-fuer-7-tage-vom-27-02-2018-erst-zweistellige-minusgrade-dann-zweistellige-plusgrade-4144230.html

    Und trotz der Minusgrade meldet der Bremer Eisverein „Die Wahrheit muss jetzt auf den Tisch. Aus der Traum“! Eis zu dünn und vielerorts gebrochen. Immer noch offene Wasserlöcher…… Wie gesagt: „Aus der Traum“ !

    http://www.bremer-eisverein.de/

  59. Krishna Gans: Das Ergebnis wäre in seiner Kernmaussage nicht anders!

  60. @Bernd/Thorsten

    In Niedersachsen war der Februar gar um -2,6 Grad zu kalt. Und morgen gibt es neue Videos von den Eisläufern auf der Semkenfahrt. .☺

  61. @Bernd / Thorsten #58
    Ich verweise mal auf bereits gestern Geschriebenes.

    #59
    Das Ergebnis wäre um einiges anders, deswegen nehmen die s. g. Klimaforscher ja so gerne die alte Referenz, wie ich bereits in #57 belegt habe..

    Dein Link sprich nur bedingt die Wahrheit, bei uns waren keine 0 Grad am Rhein -- seit Montag Dauerfrost, tiefste Temp Sonntag/Montag -7,4, Mo/Di -8,5 , Di/Mi -9,5 -- heute Mittag -2,4, gestern -5, vorgestern -4,4

    Mit dieser eisigen Muster-High-over-Low-Lage geht es in Europa vom Winter in den Frühling 2018.
    [..]
    Dazu ein abgeschlossenes eisiges Höhentief des Polarwirbels in der unteren Stratosphäre über uns, wie die Analysen zeigen. Quelle

  62. Krishna Gans schrieb am 28. Februar 2018 23:44:

    Das Ergebnis wäre um einiges anders, deswegen nehmen die s. g. Klimaforscher ja so gerne die alte Referenz, wie ich bereits in #57 belegt habe..

    Naja, Ulli Kulke als Referenz ist ja nicht gerade aussagekräftig. Durch eine andere Referenzperiode verschieben sich die Kurven doch lediglich nach oben/unten, qualitativ ändert sich da nichts. Es führt höchsten zu Verwirrung bei einfach gestrickten Geistern wie z.B. Herrn Hoffmann vom Klimamanifest, der bis heute noch nicht verstanden hat, wie das mit den Referenzperioden und Werten funktioniert. Aber vielleicht ist das ja der Wunsch von Herrn Kulke. Ausreichend Leute, die darauf reinfallen, finden sich ja. Sogar Herr Limburg reihte sich die Schlange der Leute ein, die die Argumentation von Herrn Hoffmann (oder anderen) kaufen und doch glatt postulieren, es wäre heute kälter als 1997 …

  63. @Marvin Müller #62

    Naja, Ulli Kulke als Referenz ist ja nicht gerade aussagekräftig.

    Warum nicht, weil er eine andere Meinung vertritt ist er unglaubwürdig ?
    Und das. obwohl er sich, wie ich bereits geschrieben habe, auf den DWD beruft, ist der jetzt auch nicht „aussagekräftig“ ?

  64. Krishna Gans schrieb am 1. März 2018 10:51:

    Warum nicht, …?

    Die Begründung stand im dem Teil, der dem von Ihnen zitierten folgte.

    Und das. obwohl er sich, wie ich bereits geschrieben habe, auf den DWD beruft

    Kukle schreibt: „Der Deutsche Wetterdienst vergleicht alle aktuellen Daten mit den jeweiligen durchschnittlichen Vergleichsdaten der Jahre 1961 bis 1990.„. Das steht im Widerspruch zu Ihrem DWD-Zitat. Zum Zeitpunkt des Artikels benutzte der DWD also entweder noch eine andere Referenzperiode oder Kulke war nicht auf dem aktuellen Stand.

    Aber darum ging es mit gar nicht. Es ging mir um den Wunsch Kulkes, man solle doch am besten die Referenzperiode jedes jahr ändern und auf die letzten 30 Jahre setzen. Und das würde IMHO für maximale Verwirrung sorgen -- aber vielleicht ist das ja genau das, was er möchte …

  65. @ Krishna Gans 28. Februar 2018 20:57

    der Referenzzeitraum ist der Mittelwert der Jahre 1961-1990.

    Der ist aber längst überholt und nicht mehr zeitgemäß.
    1981 — 2010 ist jetzt angesagt.
    Die Klimaforscher und die falschen Jahresvergleiche

    Der Artikel von Ulli Kulke ist zwar schon 5 Jahre alt, aber noch immer gültig. Die Willkür der Referenzzeiträume hat für mich nichts wissenschaftliches, sondern lässt eher an Aktivitäten der Propaganda-Küche denken.

    Abgesehen davon, dass der unbedarfte Leser beim 30 Jahresmittel wohl eher da gleitende Mittel der jüngst vergangen 30 Jahre annimmt, und damit auch die anderen Perioden nur mit erstaunen zur Kenntnis nehmen kann, macht auch eine 30-Jahresperiode nur eingeschränkt Sinn. Sicher, man kann damit das zufällige Rauschen und auch kurzzyklische Phänomene wie ENSO nivilieren, nicht aber AMO und PDO, die in Zykluszeiten von rund 60 Jahren bedeutende Einflüsse ausüben, jede 30-Jahres-Betrachtung Makulatur.

    Die Idee wäre ja, dass man langfristige, nicht-zyklische Trends postuliert, um überhaupt Aussagen machen zu können. Wenn man aber langwellige Zyklen nicht berücksichtigt, und diese auch nicht sicher heraus rechnen kann, bleibt jede Aussage unter dem Verdacht des Cherry-Picking.

  66. @ Marvin Müller 1. März 2018 11:37

    Es ging mir um den Wunsch Kulkes, man solle doch am besten die Referenzperiode jedes jahr ändern und auf die letzten 30 Jahre setzen. Und das würde IMHO für maximale Verwirrung sorgen — aber vielleicht ist das ja genau das, was er möchte …

    Wessen Verwirrung? Ihre? Kann man die noch weiter maximieren?

  67. Wir haben jetzt Frühling und die Kanäle frieren langsam zu, Eisbrecher kommen zum Einsatz und auch der Schiffsverkehr zu den Ostfriesischen Inseln kommt durch Ostwind und Eisgang zum Erliegen. Wir haben heute bei Sonnenschein -5°C und starken, eiskalten Ostwind. Gefühlte -10°C. Da bleibe ich selbst Zuhause. Aber in Wirklichkeit haben wir ja keine Eisesskälte, wenn man unseren Klimaschützern Glauben darf. In den nächsten Tagen kann man hier auch noch Schlittschuhlaufen und in der nächsten Woche wird es auch nur knapp über 5°C und in der Nacht noch frostig. Kein Frühling in Sicht.

  68. NDR AKTUELL

    Flensburg versinkt im Schnee. OPs im Krankenhaus mussten abgesagt werden. Nur Notfälle werden noch aufgenommen. Die Feuerwehr ist im Großeinsatz.

  69. Der Hafen auf Juist ist inzwischen zugefroren. Bis Montag fahren keine Fähren mehr.

  70. Martin Landvoigt schrieb am 1. März 2018 11:57:

    Wessen Verwirrung?

    Hmm, ich habe es schon geschrieben, aber wenn zuviel Text drumrum war, kann ich es auch gerne nochmal wiederholen. Ich ziehe auch nur die Namen heraus, damit Sie von Rest nicht abgelenkt werden: einfach gestrickten Geistern wie z.B. Herrn Hoffmann vom Klimamanifest, Herr Limburg

  71. (im Originaltext war noch etwas Text zwischen Herrn Hoffmann und Herrn Limburg -- also bitte den Text in der #62 lesen. bevor ein „falscher“ Eindruck entsteht …)

  72. Oder Bernd, Thorsten, Vennecke, axel, shader, … der Vollständigkeit halber. Oder Marvin, der genauso kritikfähig ist wie ein Donald Trump. Also bitte beim Thema bleiben.

  73. Michael Krüger schrieb am 1. März 2018 17:59

    Oder Bernd, Thorsten, Vennecke, axel, shader, … der Vollständigkeit halber. Oder Marvin, …

    Wenn Sie solche Vorwürfe erhebn, sollten Sie zumindest mal andeuten, woran Sie denn festmachen, dass bei den aufgeführten ein Defizit bezüglich der Referenzperioden besteht. Ansonsten ist das nur unsubstantiiertes ad hominem gelaber …

  74. Der Fährbetrieb auf der Elbe bei Glücksstadt wurde jetzt auch eingestellt.

    Und Marvin ist ähnlich kritikfähig wie Trump.

  75. Michael Krüger schrieb am 1. März 2018 18:51:

    Und Marvin ist ähnlich kritikfähig wie Trump.

    Verschafft Ihnen dieses unsubstantiierte ad hominem Gelaber irgendwie Befriedigung?

  76. …und spaßbefreit …

    Der Fährbetrieb zu drei Ostfriesischen Inseln ist jetzt eingestellt. Weitere folgen sehr wahrscheinlich in den nächsten Tagen. Das Wattenmeer ist gefroren. Die DGZRS fährt nicht mehr.

  77. Und bei Flensburg bis zu 40 cm Schnee.

  78. #62 Marvin Müller

    Es führt höchsten zu Verwirrung bei einfach gestrickten Geistern wie z.B. Herrn Hoffmann vom Klimamanifest, der bis heute noch nicht verstanden hat, wie das mit den Referenzperioden und Werten funktioniert

    Wie verhält sich das nun mit den Referenzperioden und Werten Ihrer Meinung nach? Wieso gibt es eigentlich verschiedene Referenzperioden?
    Erhellen Sie uns

  79. @ Marvin Müller 1. März 2018 11:37

    Es ging mir um den Wunsch Kulkes, man solle doch am besten die Referenzperiode jedes jahr ändern und auf die letzten 30 Jahre setzen. Und das würde IMHO für maximale Verwirrung sorgen — aber vielleicht ist das ja genau das, was er möchte …

    Dazu ein selbsterfahrungsbericht: Ich habe keinerlei Verwirrung, wenn ch die zahlen der letzten 30 Jahre mit dem aktuellen Wetter vergleiche. Ich halte es nur für wenig relevant. Denn einige wichtigen Zyklen (AMO, PDO etc) haben Zyklusperioden von 60 Jahren und darüber. Entsprechend wenig sinn mach auch ein Vergleich der letzten 30 Jahre mit der davor liegenden 30 Jahresperiode oder mit einer gleitenden 30-Jahresperiode. Ich finde es noch nicht einmal verwirrend, wenn man sich die 1961 -- 1990 Periode als feste Referenz ausgesucht hat, denn das wäre ja bezeichnendes Cherry-Picking, und die Interessen der Beteiligten sind ja wohl klar.

    Was ich aber völlig verwirrend finde ist, dass ein Mensch, der sicher nicht völlig hirnlos ist, ein derartig dummes Argument vorzutragen: Irgend jemand könnte verwirrt sein, weil er eine beliebige Referenzperiode nicht festschreiben will.

  80. Martin Landvoigt schrieb am 1. März 2018 23:08:

    Was ich aber völlig verwirrend finde ist, dass ein Mensch, der sicher nicht völlig hirnlos ist, ein derartig dummes Argument vorzutragen: Irgend jemand könnte verwirrt sein, weil er eine beliebige Referenzperiode nicht festschreiben will.

    Vielleicht können Sie das nächste mal diese Irritation in etwas konstruktives verwandeln und noch mal prüfen, ob ich das von Ihnen hier postulierte wirklich geschrieben habe. Wenn Sie das hier gemacht hätten, hätten Sie gemerkt, dass ich das gar nicht geschrieben habe …

  81. @Bernd/Thorsten

    Über dem Atlantik hat sich Sturmtief Ulrike formiert. Die massive Kaltluft über Mitteleuropa blockiert das Weiterkommen von Ulrike nach Westen. Daher bewegt sich das Tief nach Norden in Richtung Biskaya und führt warme und feucht Luft vom Atlantik über die Iberische Halbinsel.

    Quelle

  82. @Bernd / Thorsten
    @Marvin Müller
    Zum Thema Referenszperiode:

    Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat in seinen wie immer verfrühten Pressemitteilungen erneut falsche und zu warme Daten für den Februar 2018 und den angeblich milden Winter 2017/18 angegeben.
    […]
    Richtig muss diese unkorrigierte Pressemitteilung lauten:

    „..Mit -1,9 Grad Celsius (°C) blieb der Februar 2018 um 2,3 Grad unter dem Wert der international gültigen veralteten Referenzperiode 1961 bis 1990. Gegenüber der modernen und international üblichen WMO-Vergleichsperiode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung -2,9 Grad…“

    Quelle

    Die falsche Verwendung der Referenzperiode ergibt einen Unterschied von 1k, nur für den Februar 2018.

  83. sorry typo „0,6k“

  84. Ach so, heute hat der Eisverein Bremen das große Durchfahrts-Tor zu Semkenfahrt doch geöffnet, für die nächsten 2-3 Tage. Auf Druck der Öffentlichkeit, wie es so schön heißt. Frau Freiheit vom Umweltressort, für die Eisfreigabe beim Umweltministerium zuständig, hat offensichtlich auch auf Druck der Öffentlichkeit eingelenkt. Auf eigene Gefahr, wie es so schön heißt. 😉

    https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-bremer-semkenfahrt-ist-geoeffnet-_arid,1705585.html

    Mann-o-Mann, ich fasse es nicht, was für ein Schmarn, Tausende von Bremern waren im Februar schon auf der Semkenfahrt. Und Leute wie Bernd/ Thorsten und Udo glauben auch noch diesen Schwachsinn. Genau wie Wetterprognosen für Anfang-Mitte März wo es angeblich 16-20°C werden sollen? 😉

  85. PS

    Und jetzt am Wochenende, wo grünes Licht erteilt wurde, werden aber-Tausende von Bremern zur Semkenfahrt fahren. Direkt mit PKW. Die Polizei muss dann wieder eine Absperrung von der Hauptstraße zur Zufahrt machen, damit nicht das Chaos ausbricht. Ist jedes Mal so, wenn die Grünen, grünes Licht zum Betreten geben. Da geh ich dann auch nichts mehr aus Eis. Macht keinen Spaß mehr.

  86. Krishna Gans schrieb am 2. März 2018 14:50

    Die falsche Verwendung der Referenzperiode ergibt einen Unterschied von 0.6K, nur für den Februar 2018.

    (Ich habe die 1K im Zitat auf .6K korrigiert)

    Das ist eben der Denkefehler. Der Unterschied ist nicht nur für den Februar, sondern für alle Werte, auch die der Vergangenheit. Kann man in dem Diagramm in der Quelle eigentlich gut sehen -- bei einem Wechsel auf die rot gekennzeichnete Referenzperiode rutscht der ganze Graph um .6K nach unten, sonst ändert sich nichts. Der Trend bleibt der gleiche, die Differenzen zu anderen Jahren bleiben die gleichen.

    Das einzige, was man erhält, sind größer wirkende negative Zahlen und kleiner wirkende positive Zahlen. Man könnte also leichter argumentieren, dass es ja viel kälter ist bzw. gar nicht so viel wärmer geworden ist. Ob das vielleicht die Motivation des „Wo bleibt die globale Erwärmung“-Bloggers ist?

  87. @Marvin Müller #86
    Da wir ja gerade über den Februar sprechen, halte ich mich eben am Februar. Der wird nun mal kälter, man kann es zeigen, 1981 -- 2010, oder verbergen bzw. kleiner erscheinen lassen, 1961-1990.
    Ich könnte auch Werte aus der „kleinen Eiszeit“ nehmen und damit den jetzigen Februar in’s Positive umkehren.

  88. Der Massen-Ansturm geht mal wieder los:

    Ort: Bremen-Blockland, Semkenfahrt
    Zeit: 02.03.2018

    Am heutigen Freitagmorgen hat die Semkenfahrt ihre Tore geöffnet. Auch am Wochenende soll die Eisfläche noch für Besucher geöffnet sein.

    Aufgrund des verstärkten Anreiseverkehrs in Richtung Blockland weist die Polizei darauf hin, dass im Umfeld der Semkenfahrt nur eine sehr begrenzte Anzahl von Parkplätzen zur Verfügung steht. Geparkt werden kann auf dem Parkplatz der ENO (Oken), auf dem Parkplatz des Stadtwaldsees (Unisee) und am Hochschulring. Die Hemmstraße wird ab Hochschulring zum Freihalten der Rettungswege für den Individualverkehr gesperrt. Personen, die zur Semkenfahrt möchten, werden daher gebeten, nach Möglichkeit auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen.

  89. Dank der Kälte haben wir ohl derzeit einen leichten Energie Mangel und seit Tagen eine zu niedrige Netzfrequenz, aufgelaufene Aktuelle Netzzeitabweichung von -353 Sekunden.
    Swissgrid

    Sie haben heute Morgen Ihre Bahn verpasst, weil der Radiowecker einige Minuten hinter der offiziellen Zeit liegt? Das dürfte am akuten Energiemangel liegen und Sie haben nun einen guten Grund, sich einen funksynchronisierten Wecker zuzulegen.

    Energieknappheit lässt Uhren nachgehen

  90. Tschechien hat in den letzten Tagen, Woche so um die 2 GW aus Deutschland nachgefragt, doch nicht so optimal mit den AKWs bei den Tschechien wenn es eng wird.

    Auch die Schweiz hat in den letzten Tagen auch so in der Größenortung von 2 bis 3 GW in Deutschland eingekauft obwohl die Preise doch ziemlich gesalzen sind an der Strombörse, teilweise läuft es da auch nicht so rund mit dem günstigen Strom aus der Kernkraft die ja so ziemlich immer liefen können so wie einige sagen.

    MfG

  91. Herr Krüger, Sie sind ein Schönfärber und Faktenverdreher! Der Bremer Eisverein schreibt zur Toröffnung: „Mit den größten Bedenken hat sich der Eisverein entschlossen ab morgen, für zwei, drei Tage das Tor vom Eisfeld doch noch zu öffnen. Die Bedenken rühren von den besonderen Eisverhältnissen in diesem Jahr her. Dickes, tragfähiges Eis wechselt mit brüchigem Frühjahrs-. und Randeis ab. Dann gibt’s auf einmal Löcher und auch größere Wasserflächen.
    Bei allem Spaß sollte man genau hinschauen, wo man die Kufen hinlenkt. Wer Doppelzeug mitnimmt ist gut beraten und kann nach dem Baden weiter laufen. In diesem Artikel im Weser-Kurier von 1. März lässt sich alles noch einmal nachlesen. -- -- -- Alle Eisläufer benutzen das Eisfeld/die Semkenfahrt auf eigene Gefahr und eigenes Risiko !!!“

    http://www.bremer-eisverein.de/

    Nochmals: Die Semkenfahrt sind mit Wasser geflutete Wiesen mit max. 20 cm Wassertiefe……

    Herr Krüger, hier bei uns gibt es auch noch größere gefrorene Pfützen!

    Ab Morgen gibt es deutliche Plusgrade in Bremen……. Das war es dann wohl für dieses Jahr: 2-3 Tage Eislaufen mit größtem Bedenken der Fachleute…!

  92. @Brend/ Thorsten

    Hier mal wieder die Realität. Das Eis auf der Semkenfahrt ist 8 cm dick. Natureis, das nicht spiegelglatt ist nennt sich übrigens Apfelsieneneis. Deshalb Ihr Geschrei? Also wirklich. 😉

    Und wo sind jetzt Ihr 16-20°C? Wir hatten in der letzten Nacht -10°C.

  93. @Stemmer

    Und Österreich, das Wunderland der Erneuerbaren, zieht schon seit Wochen um 5 GW Strom aus den Deutschen Netz und überlebt seit Jahren nur noch durch steigende Stromimporte. Die bekommen Kohlestrom aus Deutschland, denn selbst haben die ja sogut wie keine Kohlekraft. 😉

  94. Aktuell sind’s -358.028 s „Verspätung“ 😀

  95. Aktuell zieht Österreich von uns 7,5 GW Strom ab. In den letzten Tagen sogar bis 10 GW. Das ist genauso viel, wie Österreich an Stromverbrauch hat. Die Stromlast dort liegt bei 10 GW. Und Österreich ist das Land der EE mit 87% EE-Anteil am Strom. Und nur 3% Kohle-Anteil am Strom. Und von Jahr zu Jahr steigen die Stromimporte in Österreich an. Derzeit liegt Österreich bei 16,5% Importanteil des Stroms am österreichischen Stromverbrauch. Und der kalte Winter lässt die Importe noch mal kräftig ansteigen. Womit wir wieder beim Thema wären.

    https://www.agora-energiewende.de/de/themen/-agothem-/Produkt/produkt/76/Agorameter/

  96. @ MIchael Krüger,

    Sie schreiben: „Hier mal wieder die Realität. Das Eis auf der Semkenfahrt ist 8 cm dick.“

    „Kersten Enke, Leiter der Johanniter-Akademie Niedersachsen/Bremen rät: “Erst ab einer Stärke von 15 Zentimetern gelten Eisflächen als tragfähig und sicher.” “

    https://weserreport.de/2018/03/panorama/hier-laesst-sich-in-bremen-gefahrlos-eislaufen/

    Deshalb hat man auch nur die 20 cm tiefe Semkenfahrt freigegeben und das auch nur mit, ich zitiere, „Mit den größten Bedenken“.

    Wieder einmal zeigt sich Herr Krügers Schönfärberei und Faktenverdreherei!

    Vor wenigen Tagen brach in Ihrer Nähe ein Mann ins Eis und verstarb…:

    https://www.afp.com/de/nachrichten/26/mann-niedersachsen-nachts-ins-eis-eingebrochen-und-offenbar-erfroren-doc-11h06n1

    Ähnliches in Leipzig:

    https://www.bild.de/regional/leipzig/eis/passant-rettet-maedchen-vor-ertrinken-ins-eiswasser-54971678.bild.html

    Und auch in Bonn:

    https://www.rundschau-online.de/region/bonn/stadtbonn/roettgener-see--junge-in-bonn-im-eis-eingebrochen-29791664

    Wer wie Sie Herr Krüger 8 cm Eisdicke über tiefem Wasser für tragfähig hält ist wahnsinnig und lebensmüde! So ein Mensch glaubt auch dass 2 Grad und mehr globale Temperaturerwärmung blühende Landschaften hervorringen!

  97. #90 Udo Stemmer

    doch nicht so optimal mit den AKWs bei den Tschechien wenn es eng wird.

    Läuft eigentlich schon optimal, jetzt ist halt mal ein Engpass vorhanden.

    obwohl die Preise doch ziemlich gesalzen sind an der Strombörse

    Bitte kein Mitleid mit der Schweiz, die zahlen die gesalzenen Preise nur momentan. Wir zahlen die gesalzenen Preise dauerhaft.

  98. @ MIchael Krüger

    Sie und Herr Gans werden gesucht, Herr Krüger! 😉 Wen haben Sie denn da auf’s Eis gelockt…?

    https://web.de/magazine/panorama/eschwege-zehnjaehriger-bricht-ueblem-scherz-eisflaeche-32833038

  99. Bremen meldet Null Grad, Herr Krüger! Morgen früh kommt das große Tauen! Dann war es das mit Ihrer Semkenfahrt für dieses Jahr! Ganze 3 Tage „mit größten Bedenken“ bei nur 8 cm Eisdicke! Und Sie haben mit drei und mehr Berichten zur angeblichen diesjährigen Semkenfahrt-Eiszeit die Leser über Wochen bei Laune gehalten!So etwas schafft nur Herr Krüger!
    Das Niveau von „Science-Skeptical“ lässt doch sehr zu wünschen übrig!

  100. @Bernd/ Thorsten

    Jetzt werden Sie albern. Ich komme gerade von der Semkenfahrt.

    Und weil es hier jetzt 100. Kommentare sind, geht es hier weiter:

    http://www.science-skeptical.de/blog/eiszeit-3-0-ausnahmezustand-auf-der-semkenfahrt/0016415/

  101. 95. Michael Krüger 3. März 2018 13:19
    „Aktuell zieht Österreich von uns 7,5 GW Strom ab. In den letzten Tagen sogar bis 10 GW. Das ist genauso viel, wie Österreich an Stromverbrauch hat.“

    Ist mal wieder Münchhausen unterwegs Herr Michael Krüger?

    An welchen Tag, zu welcher Stunden haben die Jungs in Österreich den 7,5GW oder 10GW an Strom von uns bezogen ?

    MfG

  102. @Udo

    Einfach mal hier auf Strom-Import/ Export klicken. Hellblau ist Österreich. die Werte werden angezeigt, wenn man mit den Mauspfeil drüber geht.

    https://www.agora-energiewende.de/de/themen/-agothem-/Produkt/produkt/76/Agorameter/

    Am 1. März haben wir fast 10 GW nach Österreich exportiert. Das entspricht etwa der gesamten Stromlast in Österreich. Wir haben etwa 80 GW Stro-Bedarf, die Österreicher etwa 10 GW Strom-Bedarf. Da die Österreicher den Goßteil des Stroms aus Wasserkraft beziehen kann das nur mit zugefrorenen Flüssen, Seen und Speicherseen zusammenhängen. Oder eingefrorenen Turbinen. Und Österreich ist mit 87% Strom aus EE doch das Vorzeigeland der Ökologisten. Derzeit hält die nur unserer Kohlestrom am Leben.

  103. PS

    Frankreich hat auch derzeit Probleme, da 10 AKWs derzeit abgeschaltet sind und die bei der Kälte mit Strom heizen. Die beziehen von uns aber nur halb so viel Strom, wie derzeit das kleine Österreich mit nur 9 Mio. Einwohnern.

  104. PPS

    Vor 5-6 Jahren hat Österreich zur selben Zeit übrigens nur 2-3 GW von uns bezogen. Jetzt 7-9 GW. Habe gerade mal beim Agorameter nachgeschaut.

  105. PPPS

    Und in selben Zeitraum wurden die fossilen Energieträger zur Stromerzeugung in Ö stark abgebaut und die EE zur Stromerzeugung in Ö stark zugebaut, wie ich gerade gelesen habe.

  106. Gerade dazu gefunden, von 2014:

    Grund für diesen rasanten Anstieg der Importe ist aber nicht der Verbrauch, dieser liegt hierzulande relativ konstant bei etwa 60.000 Gigawattstunden im Jahr. Grund dafür ist vielmehr, dass immer mehr österreichische Kraftwerke aufgrund mangelnder Wirtschaftlichkeit vom Netz genommen werden. Betroffen davon sind vornehmlich thermische Anlagen wie Gaskraftwerke.

    Diese leiden besonders daran, dass der geförderte Ökostrom vor allem in Deutschland immer häufiger den Marktpreis an den Strombörsen so weit senkt, dass thermische Kraftwerke nur mehr mit Verlust betrieben werden können. Die Folge ist, dass auch heimische Anlagen abgedreht werden, weil es für die Produzenten günstiger kommt, deutschen Strom zu importieren. Wie enorm diese Entwicklung zum Teil bereits ist, zeigt ein Blick auf den 10.März dieses Jahres. An diesem Tag stammten um die Mittagszeit bereits zwei Drittel des gesamten hierzulande verbrauchten Stroms aus Deutschland.

  107. #102 Michael Krüger:

    „Da die Österreicher den Goßteil des Stroms aus Wasserkraft beziehen kann das nur mit zugefrorenen Flüssen, Seen und Speicherseen zusammenhängen. Oder eingefrorenen Turbinen. Und Österreich ist mit 87% Strom aus EE doch das Vorzeigeland der Ökologisten.“

    Wir beziehen von unserem Stromanbieter in München 100% Ökostrom aus Wasserkraft (zertifiziert). Wie reimt sich das zusammen? 100% Werbung

  108. 102. Michael Krüger 3. März 2018 19:49
    „Am 1. März haben wir fast 10 GW nach Österreich exportiert. Das entspricht etwa der gesamten Stromlast in Österreich. „

    Meine Quelle bringt für Österreich am 1.3.2018 ein max. von ca. -2,2GW
    https://www.energy-charts.de/power_de.htm?source=import-export&year=2018&week=9

    Ihre Quelle bringt ein max. von ca. -9,8GW für den 1.3.2018
    https://www.agora-energiewende.de/de/themen/-agothem-/Produkt/produkt/76/Agorameter/

    Irgendeine Quelle kann nicht passen, nur welche ?

    Ich habe jetzt keine Ahnung weshalb die Unterscheide so extrem sind, irgendwo ist da der Wurm drin.

    Österreich könnte ein Transitland sein für Strom z.B. nach Italien, nur das ist von den Größenortung dann auch etwas unrealistisch, hab keine Ahnung weshalb die Abweichung so groß ist.

    MfG

  109. @Stemmer

    In Ihrer ersten Quelle sind glatte 5 GW an Österreich und im gesamten Export verloren gegangen. Dort zeigt sich auch keine Veränderung in den letzten 5-6 Jahren in den Exporten an Ö. Was nicht stimmen kann. Weil die massiv an Fossilen in Ö von Netz genommen haben. Ich bin dem auch erst seit einigen Tagen auf der Spur, wundere mich aber schon einige Zeit, das Ö kaum Daten zur Stromversorgung preis gibt!

  110. Michael Krüger,

    irgendwie hab ich Bauchscherzen bei deiner Quelle.

    Wenn wir in der Dunkelflaute (1.3.2018) ca. 17 GW Exportieren können ist man von den heraufbeschworen Blackout noch weit, sehr weit entfernt

    Die ca. 17 GW Export sehen ja für ca. 15 bis 17 Kernkraftwerksleistung das wir als Überschussleistung haben für Deutschland.

    MfG

  111. @Berberich

    Wir beziehen von unserem Stromanbieter in München 100% Ökostrom aus Wasserkraft (zertifiziert). Wie reimt sich das zusammen? 100% Werbung

    Wir schicken den Kohlestrom/ Graustrom nach Ö, den Sie von den Ö als Wasserstrom dann per Zertifikat im Gegenzug bekommen. Garantiert!

  112. @Udo

    Wir haben genug Kohlekraft in der Reserve. Noch.

  113. @Udo

    Deutschland ist auch laut klimaretter Exportweltmeister und bezieht sich auf Agora bzgl. der steigenden Stromexporte. Jetzt weiß ich auch wohin der Strom vor allem geht.

  114. PS

    Soweit ich gerade herausgefunden habe, exportiert Deutschland per Handel mehr Strom an Ö, als physikalisch wirklich da rüber fließt. Wie das geht?

  115. PPS

    Dann verkauft Ö den gehandelten Strom vermutlich teils weiter?

  116. #107 P. Berberich

    Bei FOCUS online:
    Etikettenschwindel bei grünem Strom: Wie uns Braunkohle als Ökostrom verkauft wird

  117. @US #110

    Wenn wir in der Dunkelflaute (1.3.2018) ca. 17 GW Exportieren können ist man von den heraufbeschworen Blackout noch weit, sehr weit entfernt

    Eine Blackout-Gefahr besteht nicht, da konventionelle Stromerzeuger in voller Höhe vorhanden sind. Eine Gefahr würde bestehen, wenn konventionelle Kraftwerke ersatzlos abgeschaltet würden, aber das wurde ja vorläufig abgewendet. Windräder und Solarzellen tragen nichts Sinnvolles bei, auf sie könnten wir komplett verzichten.

    Die ca. 17 GW Export sehen ja für ca. 15 bis 17 Kernkraftwerksleistung das wir als Überschussleistung haben für Deutschland.

    Das sind zwei sehr falsche Aussagen in einem Satz.

    1. Der Export steht für keine spezifische Kraftwerksart, die Zuordnung zu bestimmten Erzeugern macht keinen Sinn.

    2. Wir haben keine Überschussleistung bei den Konventionellen. Überflüssig sind nur die wetterabhängigen Stromerzeuger.

  118. #110 Udo Stemmer

    Wenn wir in der Dunkelflaute (1.3.2018) ca. 17 GW Exportieren können ist man von den heraufbeschworen Blackout noch weit, sehr weit entfernt

    In Australien sind sie schon etwas weiter als in Deutschland. Dort haben sie tatsächlich konventionelle Kraftwerke abgeschaltet. Seitdem gibt es immer wieder Blackouts.

    Falls Sich nicht genug Englischkenntnisse haben, kennen Sie evtl. jemanden der Ihnen das in einfachem Deutsch übersetzen kann. Vielleicht hilft das ja.
    Mit dem Browser Google Chrome können Sie sich die Seite auch übersetzen lassen. Das Ergebnis ist relativ gut.

    Das was in Australien geschieht wäre auch hilfreich für unsere Politiker und Grünlinge. Aber es geht ja schon lange nicht mehr um die Realität sondern um Religion.

    Suchen Sie einfach hier nach Blackout
    So wird es bei uns auch kommen.
    Übrigens haben die Australier auch gesalzene Strompreise und das kann nicht an den Konventionellen liegen, denn die sind in einigen Landesteilen ja abgeschaltet.

  119. @ 118
    Forentrollen etwas erklären oder mit ihnen diskutieren zu wollen ist sinnlos. Es ist verlorene Zeit.

  120. #119 Herbert Frankel

    Forentrollen etwas erklären oder mit ihnen diskutieren zu wollen ist sinnlos. Es ist verlorene Zeit.

    Keine voreiligen Schlüsse, warten wir es ab. Herr Stemmer ist sehr kreativ und kaut schon auf einer Antwort herum, da bin ich mir sicher.

  121. Wie ich gerade herausgefunden habe ist Ö der größte Handelspartner und Stromabnehmer von D. Durch Kettenhandelsverträge geht mehr Strom über den Handel nach Ö, als physikalisch dort wirklich hin fließt. Die Ö stellen Kraftwerke ab, da durch das EEG hier der Strom billiger einzukaufen ist, als in Ö zu produzieren ist. Bald 20% ihres Strom beziehen die Ö aus D. Ein kleiner Teil geht zudem in die Pumpspeicher, den die Ö dann an D teuer zurück als Ökostrom verkaufen dürften. Einen weiteren Teil dürften die Ö weiter durch Handel im Verbundnetz verkaufen. Sieht so aus, als versorgen wir Ö physikalisch zu 1/5 mit Strom und mit weiteren Handelstrom, den die anschießend teuer weiter verkaufen.

  122. 85. Michael Krüger 2. März 2018 15:26
    Und Leute wie Bernd/ Thorsten und Udo glauben auch noch diesen Schwachsinn. Genau wie Wetterprognosen für Anfang-Mitte März wo es angeblich 16-20°C werden sollen?

    Am 11. März 2018 wurde nördlich von Weimar +20,3 Grad gemessen.

    MfG

  123. Eiszeit 2.0 … ????????

    Deutschland hatte den wärmsten April seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881 beschert.
    Mit ca. 12,4 Grad Celsius lag der Temperaturdurchschnitt dieses Monats 5 Grad über dem langjährigen Mittel der international gültigen Referenzperiode von 1961 bis 1990.

    In Ohlsbach, südöstlich von Offenburg, verzeichnete am 22. April mit einer Tageshöchsttemperatur von 30,4 Grad den ersten richtig heißen Tag des Jahres.

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