Eiszeit 3.0 … Ausnahmezustand auf der Semkenfahrt!

3. März 2018 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen

Semkenfahrt-03-03-2018Wir haben den 03.03.2018. Eigentlich meteorologischer Frühling. Der Winter geht allerdings noch ein paar Tage weiter in Deutschland und in Bremen. Der DWD vermeldet:

So kalt war es Ende Februar auf der Zugspitze noch nie seit 117 Jahren: Auf bitterkalte minus 30,5 Grad ist die Temperatur nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) dort in der Nacht zum 27.02.2018 gesunken. Damit wurde der laut DWD niedrigste jemals Ende Februar erreichte Wert seit Beginn der Messungen auf der Zugspitze im Jahr 1901 gemessen.

In Lübeck wurden in der Nacht zum 28.02.2018 -20°C gemessen. In Greifwald, Lübeck und Flensburg und Region fielen 20-40 cm Neuschnee Ende Februar/ Anfang März. Flensburg versank in Schnee. OPs im Krankenhaus mussten abgesagt werden. Nur Notfälle wurden noch aufgenommen. Die Feuerwehr war im Großeinsatz, gegen Eis und Schnee.

Der DWD vermeldet: Mit -1,7 Grad Celsius (°C) blieb der Februar 2018 um -2,1 Grad unter dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung -2,7 Grad. (Die nachträglich korrigierten Werte liegen gar noch um -0,2°C darunter).

Besonders kalte Orte im Februar 2018 waren:

1. Platz Zinnwald-Georgenfeld (Sachsen) -6,8 °C Abweich. -2,9 Grad
2. Platz Carlsfeld (Sachsen) -6,8 °C Abweich. -3,0 Grad
3. Platz Neuhaus am Rennweg (Thüringen) -6,3 °C Abweich. -3,3 Grad

Auch das norddeutsche Wattenmeer ist seit einigen Tagen eingefrohren. Der Fährverkehr zu den Ostfrisischen Inseln Juist, Wangerooge und Baltrum wurde eingestellt. Die DGzRS hat dort auch den Rettungsbetrieb per Rettungskreuzer eingestellt. Die Elbfähre Glückstadt-Wischhafen hat ebenfalls den Betrieb eingestellt.

Und auf der Bremer Semkenfahrt ist der Ausnahmezustand ausgebrochen. Tausende von Bremern sind heute aufs Eis der 3,5 km langen und bis zu einige hundert Meter breiten Semkenfahrt gegangen. In Augen einiger Klimaschützer eigentlich ein lebensgefährliches Unterfangen.

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34 Kommentare
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  1. ja ja -- „Die arktische Eisschmelze verändert die Arktische Oszillation: Sie schwächt den Jetstream um die Polarregion, weshalb immer häufiger kalte Luft aus dem Norden zu uns strömt“; von wem 😕
    Wie sagte Kachelmann: “ Ein Meteorologe ist kein Klimaforscher und umgekehrt. Man fragt einen Busfahrer auch nicht nach der neuen Airbus-Generation“

  2. Herr Krüger, Ihre Beiträge über lokale Banalitäten haben inzwischen einen gewissen Unterhaltungswert. Selbst den letzten Rohrkrepiererbeitrag verkaufen Sie durch Penetranz und Selbstinszenierung noch als Highlight.

    Wenn Sie so singen wie Sie schreiben dann empfehle ich Ihnen eine Bewerbung bei Dieter Bohlen’s DSDS! Wenn man Sie dort hochkantig rauswirft werden Sie immer noch verlangen dass man Ihnen eine weitere Chance gibt…!

    Leider oder besser Gott sei Dank singen Sie nicht!

    Aber es steht Ihnen frei morgen bei 8 cm Eisdecke und 8 °C Tauwetter in Bremen Eis zu laufen. Schneller kommen Sie nicht in die Zeitung: „Unbelehrbarer Eisläufer mit Thermometer und Zollstock in der Hamme eingebrochen und tiefgefroren von der Feuerwehr herausgefischt. Er wusste es besser als die Bremer Feuerwehr und wollte nachweisen dass die Eisdecke auch mit 8 cm Dicke bei Tauwetter hält.“

  3. Herr Krüger, Ihre Beiträge über lokale Banalitäten haben inzwischen einen gewissen Unterhaltungswert. Selbst den letzten Rohrkrepiererbeitrag verkaufen Sie durch Penetranz und Selbstinszenierung noch als Highlight.

    Wenn Sie so singen wie Sie schreiben dann empfehle ich Ihnen eine Bewerbung bei Dieter Bohlen’s DSDS! Wenn man Sie dort hochkantig rauswirft werden Sie immer noch verlangen dass man Ihnen eine weitere Chance gibt…!

    Leider oder besser Gott sei Dank singen Sie nicht!

    Aber es steht Ihnen frei morgen bei 8 cm Eisdecke und 8 °C Tauwetter in Bremen Eis zu laufen. Schneller kommen Sie nicht in die Zeitung: „Unbelehrbarer Eisläufer mit Thermometer und Zollstock in der Hamme eingebrochen und tiefgefroren von der Feuerwehr herausgefischt. Er wusste es besser als die Bremer Feuerwehr und wollte nachweisen dass die Eisdecke auch mit 8 cm Dicke bei Tauwetter hält.“

  4. Sag ich doch, der Klimawandel schlägt zu.

  5. Noch keine Tulpen aus Amsterdam …

  6. Herr Krüger, Ihre Beiträge haben inzwischen einen gewissen Unterhaltungswert, ernst nehmen kann ich diese aber schon lange nicht mehr…!

  7. @ Bernd J. 5. März 2018 17:33

    Herr Krüger, Ihre Beiträge haben inzwischen einen gewissen Unterhaltungswert, ernst nehmen kann ich diese aber schon lange nicht mehr…!

    Das wird Herrn Krüger aber schlaflose Nächte verpassen, wenn der oberste Richter persönlich ihn nicht mehr ernst nimmt.

  8. MIchael Krüger,

    aktuell extreme Wärmetemperaturen am Nordpol. Einige Tage extreme Kälte hier bei uns. Wie das sein kann können Sie hier nachlesen:

    https://www.focus.de/wissen/klima/klimaerwaermung/verkehrte-welt-kaelterekord-in-deutschland-aber-dort-wo-es-wirklich-kalt-sein-sollte-taut-es_id_8537743.html

    Und auch hier bei uns war der Winter insgesamt viel zu mild:

    https://www.br.de/nachrichten/trotz-eisigen-endes-war-dieser-winter-zu-mild100.html

    Für das kommende Wochenende werden Temperaturen bis 20 °C erwartet:

    https://www.wetter.com/news/20-grad-moeglich-fruehlingsluft-kommt-am-wochenende_aid_5a9d623b38f7882cef03fe43.html

  9. Wir haben schon jetzt eine so geringe arktische Meereisbedeckung wie sonst Ende April/Anfang Mai:

    http://web.nersc.no/WebData/arctic-roos.org/observation/ssmi_ice_ext.png

  10. @Bernd/ Thorsten

    Am Nordpol ist es gerade zu warm, weil von dort die Kälte durch den Polarjet zu uns kam. 😉

    Derzeit haben wir 9°C, in der Nacht noch leichten Nachtfrost. Das soll die Woche über so bleiben. Auf dem Unisee waren heute auch noch Leute auf dem Eis.

  11. MIchael Krüger, das ist mir schon klar! Aber wenn die Kälte nur durch eine Kaltluftverschiebung (Polarjet) kommt und nicht durch eine zusätzliche Kälteentwicklung wie kann man diese dann ernsthaft für Ihre Argumentation verwenden? Wenn außerdem trotz der kurzzeitigen Kaltluftzufuhr der Winter bei uns zu mild war und es auch in der Arktis viel zu mild war dann kann man daraus folgern dass es insgesamt zu mild war, die kurzzeitige Kälte bei uns als nicht im Widerspruch zu einer fortschreitenden globalen Erwärmung steht, oder??? So zumindest meine Lesart. Aber Sie können das natürlich auch anders deuten, Herr Krüger!

    Übrigens wird es Sie vielleicht interessieren dass auch Prof. Rahmstorf gerade über Ihr „Eiszeitphänomen“ und dessen Zuordnung und Bewertung berichtet:

    https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/tauwetter-am-nordpol-eiszeit-bei-uns-was-ist-da-los/

  12. MIchael Krüger, das ist mir schon klar! Aber wenn die Kälte nur durch eine Kaltluftverschiebung (Polarjet) kommt und nicht durch eine zusätzliche Kälteentwicklung wie kann man diese dann ernsthaft für Ihre Argumentation verwenden? Wenn außerdem trotz der kurzzeitigen Kaltluftzufuhr der Winter bei uns zu mild war und es auch in der Arktis viel zu mild war dann kann man daraus folgern dass es insgesamt zu mild war, die kurzzeitige Kälte bei uns als nicht im Widerspruch zu einer fortschreitenden globalen Erwärmung steht, oder??? So zumindest meine Lesart. Aber Sie können das natürlich auch anders deuten, Herr Krüger!

    Übrigens wird es Sie vielleicht interessieren dass auch Prof. Rahmstorf gerade über Ihr „Eiszeitphänomen“ und dessen Zuordnung und Bewertung berichtet:

    https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/tauwetter-am-nordpol-eiszeit-bei-uns-was-ist-da-los/

  13. PS

    Und die Graureiher haben immer noch ihre Nester verlassen. Teils sind Brütvögel wie der Kibitz sogar zurück in den Süden gezogen, sonst hätten sie nicht überlebt.

  14. Die extremen Wärmetemperaturen am Nordpol aktuell -20 Grad.
    Die große Extremschmelze hat begonnen.

  15. Graureiher hab ich heute beobachten können, noch sind die Gartenteiche aber zugefroren.
    Den Kibitz verorte ich aber eher im hohen Norden bei der Wärme dort.

  16. Heute war übrigens Blitzeis im Norden. Hamburg und Lüneburg, mit Schulfrei und die Postboten hatten auch frei. Und zwischen Rügen und Hiddensee hält der Eisbrecher den Fährweg frei.

  17. Im Osten wird es weiter schneien, wie auch im Alpenvorland, sehe da noch keinen generellen Frühling ins Land ziehen.

  18. Am Nordpol ist doch schon Frühling und das Meereis schmilzt fort bei -20 Grad. ☺

  19. Unwetterwarnungen Deutschland
    morgen: In der Osthälfte Schneefall

    Unwetterwarnungen Deutschland
    übermorgen:In der Nordhälfte Schneefall

    Quelle

  20. Am Nordpol haben wir gar unter -25°C und das Meereis soll dort schmelzen???

    https://www.yr.no/place/North_Pole/Other/North_Pole/

  21. @Micha #15
    Ergänzend

  22. Michael Krüger chrieb am 6. März 2018 12:44

    Am Nordpol haben wir gar unter -25°C und das Meereis soll dort schmelzen???

    [sarc]Ja, und in Bremen haben wir +9°C, da reden Sie von einer Eiszeit?[/sarc]

    Ist beides etwas albern, da es bei sich bei beiden um Vorgänge der letzten Woche handelt, da kann man nicht die heutigen Temperaturen nehmen und so tun, als wäre das nicht passiert.

    Für einen Blick auf die letzte Woche und Eisrückgang z.B. bei Lars Kaleschke oder Temperaturen via Earth nullschool

  23. Ui, ich sehe gerade, Herr Rahmstorf war letzte Woche auch mit Kindern nach der Arbeit Eislaufen in Potsdam. Geht doch gar nicht. Das Eis war doch nicht freigegeben! 😉

    https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/files/IMG_4774.jpg

  24. Ui und das Foto wurde mit iPhone SE gemacht. Ich dachte der hätte ein Gebrauchthandy, oder eines als Holz, als Klimaschützer.

  25. Lars Kaleschke. Kenne ich, vom IUP der Uni Bremen. Besser noch seine Ex-Vorgesetzen.

  26. In Waren an der Müritz schneiden die Schiffer ihre Schiffe mit Kettensägen aus dem Eis frei. Und Morgen soll es von MP über SH bis nach Hannover wieder schneien.

  27. @MK #18

    Ui, ich sehe gerade, Herr Rahmstorf war letzte Woche auch mit Kindern nach der Arbeit Eislaufen in Potsdam.

    Und er schreibt dazu, dass die Kälte mit der Klimakatastrophe zu tun habe. Wetten wenn’s ein milder März mit 20 Grad wäre, würde er genauso die Klimakatastrophe beschwören?

  28. Nor’easter could dump up to 20 inches of snow in western Maine

    March 6, 2018 10:52 am

    Five days after a nor’easter brought high winds and coastal flooding to parts of Maine, another storm is expected bring to most of the state what the one before did not: heavy amounts of snow.

    Western parts of the state could get nearly 20 inches of snow, starting late Wednesday and continuing into Thursday, according to weather forecasts Tuesday morning. More than a foot of snow could fall in and around Portland, while the Bangor area could get up to 12 inches, according to the National Weather Service.

  29. @anorak 2 #22

    Ich denke das macht schon Sinn. Klima ist schließlich der Mittelwert von 30 Jahren und jede Abweichung ist folglich Klimawandel. Dazu kommt denke ich, dass weltweit genügend Modelle simuliert werden so dass jede Wetterlage dem Klimawandel zugeordnet werden kann. Das ist so ähnlich wie ein Psychologe der jedes ihrer Verhaltensweisen auf ihre Eltern zurückführt. Stimmt irgendwie immer. Nur Naturwissenschaft ist die Klimaforschung, Klimafolgenforschung oder die Erdsystemforschung meiner Meinung nach längst keine mehr.

  30. @Bernd/ Thorsten

    Heute können Sie bei sich im Sauerland/ Willingen bei -6 bis -8°C wieder Skifahren. Ihre angedachten 20°C hätte ich jetzt gerne.

    http://www.skigebiet-willingen.de/page/webcam.php

  31. Bremer baden an und das am 19.4.2018, nix mit Eiszeit, Klimaerwärmung

    https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-bremer-baden-an-_arid,1721786.html

  32. Am 5.1.2018 blühten in Berlin schon die Kirschbäume.

    https://www.tagesspiegel.de/politik/milder-winter-in-berlin-bluehen-schon-die-kirschbaeume/20813914.html

    Die Zahlen von Deutsche Wetterdienst DWD zeigen auch für den April einen Temperaturanstieg.

    In den 2000ern lag bereits die Durchschnittstemperatur für den April 3 mal über 11°C da ist in den vergangen über 100 Jahren noch nie geschehen, das über 11°C erreicht wurden..

    2007 ist die Durchschnittstemperatur im April +11,5°C
    2009 ist die Durchschnittstemperatur im April +11,8°C
    2011 ist die Durchschnittstemperatur im April +11,6°C

    https://www.dwd.de/DE/leistungen/zeitreihenundtrends/zeitreihenundtrends.html#buehneTop

  33. @Stemmer

    Die Schallplatte hat einen Sprung. ☺

  34. Eiszeit 3.0 … ???????????????

    Deutschland hatte den wärmsten April seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881 beschert.
    Mit ca. 12,4 Grad Celsius lag der Temperaturdurchschnitt dieses Monats 5 Grad über dem langjährigen Mittel der international gültigen Referenzperiode von 1961 bis 1990.

    In Ohlsbach, südöstlich von Offenburg, verzeichnete am 22. April mit einer Tageshöchsttemperatur von 30,4 Grad den ersten richtig heißen Tag des Jahres.

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