El Nino bahnt sich an. Klimaschützer können auf steigende Temperatur hoffen!

17. November 2018 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel, Ökologismus, Politik

glbT2mSeaInd1Es deutet alles darauf hin, dass sich derzeit ein El Nino im Ost- und Zentralpazifik zur Jahreswende entwickelt und damit die Globaltemperatur wieder ansteigen lässt. Der El Nino ist ein Wetterphänomen, welches warme Temperaturen im Pazifik mit sich bringt. 2015/16 bescherte ein El Nino uns neue Rekorde der Globaltemperatur. Die Temperaturanomalie der NASA stieg auf 1°C seit 1880. Mit Abklingen des El Nino ist sie wieder auf 0,8°C gefallen!

GISS2018

Seit einigen Monaten steigen die Temperaturen aufgrund der Wetterbedingungen im Pazifik wieder an. Seit dem letzten Sommer ist dort ein Temperaturanstieg von 1°C zu verzeichnen.

nino34Sea

In den nächsten Monaten ist infolge dessen mit einer steigenden Globaltemperatur zu rechnen. Zur Freude der Klimaschützer. Über den Rückgang der Globaltemperatur nach dem letzten El Nino wurde nicht berichtet, man hat sich statt dessen auf den warmen und trockenen Sommer in Deutschland konzentriert. Sollte der nächste Sommer in Deutschland wieder kühler ausfallen, kann man sich erneut auf die steigende Globaltemperatur konzentrieren, als Beleg für den meschengemachten Klimawandel. Ich wage mal die Prognose, dass das so geschehen wird.

Auch WetterOnline berichtet über den anstehenden El Nino.

In den nächsten Tagen stehen erst mal frostige Temperaturen in Deutschland an. Die Kraniche fliehen vor der anstehenden Kälte schon nach Süden. Und auch in den USA ist der Winter schon eingezogen. Im Nordosten der USA herrschte gerade Schneechoas. Bis zu 20 Zentimeter Neuschnee brachten die Autofahrer an der Ostküste an den Rand der Verzweiflung. Grund dafür, die Nordatlantische Oszillation und die Arktische Oszillation, zwei Wettersysteme im hohen Norden, gehen gerade in eine negative Phase über, die kalte Temperaturen für uns und die Ostküste der USA mit sich bringen. Kalte, polare Luft strömt dabei über Skandinavien zu uns nach Deutschland. Und kalte, polare Luft über Kanada in den Osten der USA. Auch hier würde ich mich nicht wundern, wenn in den nächsten Tagen die Medien berichten, auch das würde am menschengemachten Klimawandel liegen.

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29 Kommentare
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  1. Der CDAS-Nino3.4-Index zeigt einen Absturz seit Anfang November 2018. Der aktuelle Tageswert liegt mit 0,4 K (°C) unter dem Mindestwert für El Niño-Bedingungen von +0,5 K.

    Aktueller Stand.

  2. Die Kraniche sind
    schon seit fast 3 Wochen hier durch.

  3. @Krishna

    Die NOAA-Daten zeigen für 6-15 Nov. um 1°C. Siehe Bild 1 und Bild 3 im Beitrag. Aber auch hier weisen unterschiedliche Institute leicht unterschiedliche Werte auf.

    Die Kraniche sind hier auch teils seit Wochen durch. Einige sind am Hexenberg und im Teufelsmoor geblieben. Vor allem auf den abgeernteten Maisfeldern. Von denen ist in den letzten Tagen der letzte Schwung nach Süden gezogen. Die wissen wohl was auf uns zukommt. Schon in der nächsten Nacht soll es frostig werden.

  4. El Niño 3.4 Index
    CDAS

    13.11.18

  5. Bild 1 zeigt die T2m Anomalie an und nicht die der SST, die für El Niño interessant ist.

  6. Aktuialisierter CDAS 3.4 Wet

  7. 3.4 Wert…

  8. In der letzten Nacht hatten wir bis -3°C. Und an der Ostküste der USA soll es durch den Wintereinbruch einige Tote gegeben haben.

    Wintersturm an US-Ostküste – Acht Tote, Tausende ohne Strom

    Schnee und Kälte halten den Osten der USA fest im Griff. In New York fiel so viel Schnee wie seit 136 Jahren nicht mehr im November.

    Mehrere Tote gab es bei Verkehrsunfällen in den Staaten Ohio, Mississippi, Indiana und Arkansas.

  9. @Krishna

    NOAA weist heute immer noch steigende Temperaturen für nino34 SST auf. Um 1°C. Ca. 0,9C.

    http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/people/wwang/cfsv2fcst/imagesInd3/nino34Sea.gif

  10. PS

    NOAA verwendet die Daten des NCDC der letzten 10 Tage.

  11. Du siehst aber, dass es forecasts sind.
    Ich habe dir Gemessenes verlinkt.

  12. @Krishna

    Die Werte des NCDC als durchgezogene Linie sind die aktuellen einschließlich der letzten 10 Tage, die gestrichelte Linie dann die Vorhersage/ Ensemblemittel. Da geht nur eins runter.

  13. PS

    Die NOAA-Daten sind von Wanqiu Wang.

    http://www.cpc.ncep.noaa.gov/information/who_we_are/cpc_staff/Wanqiu_Wang.shtml

    Wie gesagt, die Institute weisen leicht unterschiedliche Werte für nino34 aus. Die dürften ja auch vom Satelliten stammen. War mal mit der FS Sonne in der Gegend. Kein anderes Forschungsschiff war da zu sehen, oder Frachter, die die Wassertemperatur messen würden.

  14. PPS

    Gerade gelesen. Die Satelliten welche nino34 messen, werden auch vom NOAA betrieben.

  15. Zum Schneechaos in den USA: Ich warne dringend davor, Berichte darüber in deutschen Medien zu ernst zu nehmen. Während meiner Zeit in den USA Ende der siebziger Jahre habe ich eine ganze Reihe schwerster Schneestürme erlebt! (Man google mal nach dem sog. „Chicago Blizzard“). Sie waren alle gut vorhergesagt, und schon jeweils am Tage vorher (da war es noch sonnig) wurden Notpläne in Kraft gesetzt, Geschäftsleute fuhren in ihre Büros, um dort zu übernachten und vieles mehr.
    Natürlich gibt es immer ein paar Idioten, die sich über alles hinwegsetzen, heute wohl eher mehr als damals. Und das Schicksal dieser Idioten wird in den deutschen Medien gehypt. Merke: Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten.
    Nur zur Info. Ist sonst zu sehr off topic.

    Chris Frey

  16. Daily update

  17. @Krishna

    Der Levi Cowan ist Doktorand in Florida. In Seiner Grafik ist bis Ende September fast keine Temperaturanomalie zu verzeichnen. In der von NOAA geht es schon ab Mai in den positiven Bereich. Ich denke es kommt ganz darauf an, wie man die nino34-Region auswertet. Auf den Algorithmus. Ist auch beim Meereis so. Da werden die Ränder z.B. anders gewichtet und gewertet.

  18. Noch eine andere Grafik:

    http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/analysis_monitoring/enso_advisory/figure02.gif

    Da sind sie Werte wieder leicht anders. Da geht es ab Juni hoch.

  19. @Micha

    Der Levi Cowan ist Doktorand in Florida

    Ja und ??

  20. 19.11.18 -- 0,499

  21. @Krishna

    Levi Cowan ist an der FSU einer von zwei Doktoranden in Meteorologie. Da nehme ich lieber die Daten des NOAA/ NCDC. Cowan betreibt das als private Website.

  22. PS

    Schwerpunkt von Cowan ist zudem die Erforschung von Wirbelstürmen vor der Ostküste der USA. Nicht die ENSO im Pazifik.

  23. Micha, fällt Dir eigentlich auf, dass Du die Alarmistenmethode des Diskriminierens verwendest, wenn Dir Daten nicht gefallen ??

  24. @Krishna

    Cowans nino34-Daten stimmen nun mal nicht mit denen des NOAA überein. Da wäre ich also sehr vorsichtig mit den aktuellen Tageswerten. Vielleicht ein Bug im Auswertungs-Algorithmus? Beim NOAA schauen halt mehr Leute drauf. Aber Cowan erhebt auch nicht den Anspruch eines Institutes. Von daher nicht als Diskriminierung gemeint.

  25. Die CDAS Daten wachsen ja nicht auf seinem „Mist“.

  26. Die Climate Data Assimilation System-Daten sind vom NOAA. Habe gerade mal nachgeschaut. Da finden sich aber keine Daten. Ich denke Cowan hat aus den CDAS-Daten einen eigenen nino34-Index berechnet. Kann ich aber nicht sagen, da ich an die Daten beim NOAA nicht ran komme.

    http://nomad3.ncep.noaa.gov/ncep_data

  27. Der Server wird leider nicht gefunden.

  28. CDAS-Daten habe ich jetzt beim NOAA für den Wind in der nino-Region gefunden und SST-Daten darunter. Die zeigen das:

    http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/analysis_monitoring/enso_update/ua850_c.gif

    http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/analysis_monitoring/enso_update/sstweek_c.gif

    http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/analysis_monitoring/enso_update/ssta_c.gif

    In der nino34-Region Anstieg seit Juni und in der zweiten Nov.-Woche bei 0,7°C-Anomalie.

  29. Wenn man das hier liest kommt man zu dem Schluß, kein El Niño…

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