End of Landschaft. Die Perversion der Energiewende. Der Trailer.

26. Oktober 2018 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Energieerzeugung, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik

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Kino-Doku „End of Landschaft – Wie Deutschland das Gesicht verliert“

Mit „End of Landschaft“ liegt jetzt eine faktenschwere Dokumentation vor, die vollkommen frei und journalistisch produziert wurde.

Die Energiewende ist das größte Infrastrukturprojekt seit Ende des 2. Weltkrieges in Deutschland. Die Kostenhochrechnungen dafür gehen in die Billionen, (Minister Altmaier schätzt die Kosten auf rund 1 Billionen € bis in die 2040er Jahre) – ohne dass die Bundesregierung jegliche Konzepte einer Finanzierung vorgelegt hat. Kurz nach Erscheinen von „End of Landschaft“ legte der Bundesrechnungshof eine rabenschwarze Analyse der Energiewende vor, nahezu alle Expertengremien der Bundesregierung und die Monopolkommission schließen sich dem an. Klimaschutz funktioniert nicht im deutschen Alleingang. Trotz der ausufernden Milliardenkosten haben Zigtausende Windräder (ca. 25.000 Windkraftanlagen stehen in der BRD) und Solaranlagen (ca. 400 Quadratkilometer Photovoltaikfläche, was einen 400 km und 1 km breiten streifen entspricht stehen in der BRD (45 GWp * 9 km^2/GWp = 405 km^2)) bislang lediglich 4 Prozent des Primärenergiebedarfs gedeckt. Geht man von der gesicherten Leistung aus, liegt das Ergebnis um 1 Prozent. Gründe genug für den Autor, sich dem Thema mit kritischer Distanz zu nähern.

Primärenergieverbrauch-2017-BMWI

Seit 2005 beobachtet der im Hunsrück lebende Journalist und Filmemacher Jörg Rehmann die Energiewende. Im Grunde für „grüne Themen“ immer aufgeschlossen, irritierte ihn von Beginn an die Rücksichtslosigkeit, die den Planungen des Windkraftausbaus anhafteten. Ganz im Gegensatz zum Schwerpunkt üblicher Jubel-Berichterstattung legt Rehmann den Fokus auf die Art, mit der die Energiewende vor Ort vorangetrieben wird.

Im Januar 2017 erfährt der Autor von angeblichen 400 Windrädern, für die Flächen im Odenwald ausgewiesen werden sollen. Die Bürger sind verunsichert, doch viele ahnen nicht, welche Veränderungen und Konflikte sich dadurch ergeben können. Das führt den Autor dazu, andere Regionen zu bereisen, in denen mehr Erfahrungen bestehen. In Ostfriesland steht im Schnitt alle 790 Meter ein Windrad neben dem anderen. Hier hat eine latente Enteignungs- und Entsiedelungswelle der Bevölkerung eingesetzt. In Mecklenburg-Vorpommern wurden Milliarden für den „Aufbau Ost“ in eine neue Infrastruktur investiert. Doch mit der Entscheidung, das ganze Bundesland zum „Elektrizitätswerk der Nation“ zu machen, setzt auch dort eine Landflucht ein. Indem die Windräder nun auch den Städten näherrücken, werden Anwohner oft zum zweiten Mal mit zerstörter Landschaft, Lärm und Konflikten konfrontiert. Im rheinland-pfälzischen Moselhunsrück und im Saarland trifft der Autor auf Strukturen, die von Experten als kriminell bezeichnet werden.

„End of Landschaft“ wurde von SoonMedia produziert, über die auch Bezugsmöglichkeiten und Vorführtermine zu erfahren sind.

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25 Kommentare
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  1. In wage mal eine Prognose. In nicht allzu ferner Zukunft stehen sich Klimaschützer und Umweltschützer in Massendemos gegenüber. Die Umweltschützer sind dann die Rechten/ Braunen und die Klimaschützer die Bunten.

  2. Hohenlohe war lange kein Opfer, weil anderswo mehr Wind weht und die Ökoprofiteure fettere Beute machen konnten. Das änderte sich mit dem Wahlsieg der Grünen. Grün Rot fing an Windräder zu bauen, hauptsächliich in den Staatsforst.Grün Schwarz macht gerade so weiter. Die Genehmigungsverfahren immer fragwürdiger und Minister Untersteller verkündet „Mehr Strom mit weniger Wind“.Dioe grüne MdL Jutta Niemann fordert noch mehr Windräder in die Staatsforsten. Von Physik keine Ahnung, geht das bei den Politikern und Medien so lustig weiter. Daß die Windgeschwindigkeit den Ertrag in dritter Potenz beeinflusst, ist doch egal, wir rechnen uns die grüne Welt auch bei Windstille und Dunkelheit zurecht.
    Hohenlohe ist laut DWD die windschwächste Region Deutschlands. MdB Anton Hofreiter, der „Srähnentoni“ sagt, die Dunkelflaute sei wissenschaftlich widerlegt. Welcher Professor kann gegen die „Energiewende“ forschen? Keiner, weil er sofort die Forschungsgelder verliert. Erst im Ruhestandn reden sie die Wahrheit.
    Jetzt gibt es 711 Winbdturbinen in BW, keines erreicht die bei der Genehmigung vorgelegten Ertragsprognosen.

  3. @MK Die Ideologen, die sich im Revier gerade sehr atriv zeigen, werden noch zu schlimmsten Verwerfungen der Gesellschaft führen. Wer Urteile, Eigentum (Verfassung), den Rechtsfrieden schlechthin und das Gewaltmonopol des Staates zu Tausenden nicht mehr befolgt, achtet, beachtet und respektiert, dem könnte man noch rechtzeitig mit dem groben Keil auf groben Klotz begegnen. Aber es gibt doch Land auf Land ab die Sympathisanten die durch Gehirnwäsche der Medien herangezogen wurden.Ja es gibt eine Partei, die auf dem langen Marsch zur Volkspartei ist die mit denen sympathisiert, die ihre Gründungsmethoden anwenden. Wenn dieses System des Rechtsbruchs bei einer so wichtigen Sache wie der Versorgung der Bevölkerung mit zuverlaässiger Ennergie Schule macht, dann kommt es zum Knall in der Gesellschaft, wenn die fehlgeleiteten, unwissenden, blauäugigen Bürger irgendwann merken welchem systematischen Volksbetrug sie aufgesessen sind. Wer im Frühjahr 1945 den Endsieg öffentlich bezweifelte verlor sein Leben. Wer heute die Energiewende und die Klimarettung -- beides vom Begriff her Idiotie -- mit sachlichen Argumenten angreift, wird angefeindet, ausgegrenzt, totgeschwiegen, landet in der Zensur, wird verspottet, verliert eventuell seinen Lehrstuhl.
    Wenn nach ein paar Blackouts, so richtig schmerzhaften, nach den Schuldigen gesucht wird, wird der Landfrieden schnell unter die Räder geraten, dann „rollen Köpfe“. Dabei kann man sie heute bereits namentlich benennen.

  4. „Keiner, weil er sofort die Forschungsgelder verliert. Erst im Ruhestandn reden sie die Wahrheit.“
    Wahrscheinlich eher dem Altersstarrsinn verfallen, wie Sie.

  5. @Schwalbe

    Die Kohlearbeiter demonstrieren übrigens aktuell zu tausenden für die Rodung de ms Hambacher Forstes. Und Ende Gelände wurde durch die Polizei aus dem Hambacher Forst geräumt. Was sagt Ihnen das?

  6. @T S Ach Schwälbchen… Maria Geburt, Schwalben wieder furt… Leider sind Sie noch da. Ich kenne Ihr Alter nicht, aber sicher sind Sie dem blinden Ideologen Starrsinn verfallen. Wir werden uns nächsten Monat auf Usedom treffen, da wird mehr Verstand und Wahrheit versammelt sein, als Sie jemals gehabt haben. Da Sie so freundlich waren, muß ich nicht freundlicher sein. In unserem Staat punkten leider die Idioten, die rechtzeitig Physik, Chemie und Mathematik abgewählt haben und mit einem Einser Abitur in „Religion und Sport“ Abitur gemacht haben. Ein paar Jahre später sind sie Master of Sozial … und erarbeiten keinen Mehrwert in der Gesellschaft, wie es früher einmal der Bergarbeiter gemacht hat.Dummschwätzer schaffen keine Wertschöpfung.

  7. #6: Ach Karlchen, ich nehme an, das sind alles Freudsche Versprecher.
    Soso die Wahrheit trifft sich auf Usedom, da wird die Welt aber erzittern. Was haben Sie denn mit der Wahrheit zu tun? Sind sind ein alter verbitterter Mann, der nichts mehr mit dem heutigen Stand der Wissenschaft gemein hat.

    Ich nehme nicht an, dass sie Neurath mit geplant haben, so wie ich.

    #5: Was soll mir das denn sagen? Das hört sie wie „nachts ist kälter als draußen“ an. In meinen Augen kommt es auf die letzten 2 km² nicht mehr an. CO²-Steuer hoch setzen und gut isses.

  8. @Schwalbe

    „Ich nehme nicht an, dass sie Neurath mit geplant haben, so wie ich.“

    Von Berlin aus?

  9. Wie kommen Sie auf Berlin und was für eine Rolle spielt das überhaupt?

  10. weitere Perspektiven: Teile einer Windkraftanlage des Windparks bei Bockelwitz drohten auf die Autobahn zu stürzen. Deshalb war die A 14 zwischen Leisnig und Döbeln in beide Richtungen voll gesperrt.
    Abholzung für WKA unweit des Hambacher Forstes Jedes Rotorblatt zieht ein Vakuum hinter sich her. Die Fledermaus fliegt hinein

  11. Von dem 170 m hohen Maschinenhaus hat man einen tollen Ausblick auf die vollkommen zerstörte Landschaft in Richtung Westen und Süden. Den habe ich Ihnen sicher voraus Herr Krüger.

  12. @Schwalbe

    Ein Schaufelradbagger und das Maschinenhaus 170m hoch? Erzählen Sie mal.☺

  13. #10
    Muuuuah -- Was ist den das für eine lustige Seite? Bild-Zeitung für AfDler? Vermutlich waren Sie zu nahe am Vakuum.

  14. dieser film ‚end of landschaft‘ scheint ja sachlich in sachen energiewende zu stimmen, doch sollte man bedenken, dass auch der filmemacher jörg rehmann vom menschengemachten klimawandel durch co2 überzeugt ist, und klimaschutz fordert, aber die jetzige energiewende in frage stellt, dieses ziel namens klimaschutz zu erreichen.

    deshalb frage ich mich, ob der film nicht an der wirklichkeit doch teilweise vorbeiredet, denn:
    solange jemand an diesen klimaquatsch glaubt, solange wird es auch personen geben, die immer neue blödsinnige konzepte vorlegen, dieses ziel namens klimaschutz zu REALISIEREN.
    Wer ja zum klimaschutz sagt, hat trotzdem noch immer im hinterkopf, dass das klima gerettet werden muss in naher zukunft, egal wie; es fehlen halt eben die guten ideen. und da liegt der haken: diese energiewende funktioniert nicht, und dann kommen irgendwelche spinner auf die idee mit ner energiewende 2.0

  15. Das Kraftwerk Neurath mit 2 Gebäuden von ca. 100x100x170m kann man sich hier ansehen -- https://www.group.rwe/innovation-wissen-nachbarschaft/rwe-vor-ort/nachbarschaft/aussichtspunkt-neurath -- leider gibt es die LiveCam von der Baustelle nicht mehr.
    Übrigens stehen die Schaufelradbagger normalerweise im Tagebau selbst. Die haben nichts mit den Kraftwerksblöcken zu tun. Würde ihnen die Pläne ja gerne schicken, aber bei ihrem technischen Verständnis würde das vermutlich nichts bringen.

  16. @TS #13
    Ich erkenne hier nur ein Vakuum, das ist das, was die leeren Worthülsen produziert, das Sie dauernd von sich geben -- also das zwischen Ihren Ohren.

  17. Welche Worthülsen meinen Sie denn? Vielleicht sollte ich bestimmte Dinge leichter verständlich formulieren, da haben Sie Recht, man sollte niemand überfordern.

  18. Da haben Sie recht, tatsächlich stelle ich an Ihr Verständnis und Formulierungsbemühungen zu hohe Anpsrüche, denn in der Tat verstehen Sie nur Bahnhof-

  19. #13

    Bild-Zeitung für AfDler?

    weitere Info von dieser Seite zum „Wind-Turbinen-Syndrom“ -- Eine revolutionäre Studie der kalifornischen Medizinerin NINA PIERPONT hat WTS jetzt nachgewiesen
    mehr zur Person der kalifornischen Forscherin und dem „Nocebo-Effekt“

  20. Der Primärenergieverbrauch ist nicht das Entscheidende.
    Schließlich hat ein Dampfkraftwerk oft einen Betriebs-Wirkungsgrad von unter 35%, d. h. 65% der eingesetzten Energie geht als Abwärme verloren.

    1 kWh Strom aus erneuerbaren Energien ersetzt ca. 3 kWh Primärenergie aus Kohle/Gas.

  21. @Andi

    Falsch. Denn den Großteil Ihres Stroms aus PV und WKA müssen Sie speichern. Da sind die Verluste noch weitaus größer.

  22. #20: „1 kWh Strom aus erneuerbaren Energien ersetzt ca. 3 kWh Primärenergie aus Kohle/Gas.“ Zur Klarstellung: Energie ist nicht erneuerbar. Um ein 1 KWh Strom zu erzeigen, muss das der Wind erst einmal hergeben, und zwar kontinuierlich. Kein Wind, keine KWh.

  23. @MK #1

    In nicht allzu ferner Zukunft stehen sich Klimaschützer und Umweltschützer in Massendemos gegenüber.

    Das würde voraussetzen, dass große Teile der Öffentlichkeit verstehen dass „Klimaschutz“ kein Umweltschutz ist, sondern inhaltlich gar nichts mit dem zu tun hat was man klassisch unter Umweltschutz versteht, und ihm sogar zuwiderlaufen kann. Danach sieht es derzeit nicht aus, Medien und Aktivisten verkaufen „Klimaschutz“ als eine besonders tolle Unterform von Umweltschutz und sehen den Widerspruch nicht.

  24. Karolina Drzewo ist auf jeden Fall die, die sich beschwert hat, dass mit fadenscheinigen Begründungen, wie z. B. „Naturschutz“ die angefragten Plätze zum Campen nicht genehmigt wurden.
    Wie tief muß man eigentlich gesunken sein, um so zu argumentieren ?

  25. @Schwalbe,
    in hundert Jahren wird man weder noch etwas vom riesigen Tagebauloch dort,weil aufgeforstet,noch von den riesigen WKA sehen.Denn WKA wird dann die Zukunft überholt haben!Sind ja Heute schon manche Mausetod u.entsorgt,weil nach 20Jahren denen von Staatswegen der Subventionshahn zugedreht wird.
    Übrigens Herr Schwalbe,besuchen Sie doch mal das Leipziger Neuseenland!
    Dessen Urspung mal riesige Tagebaulöcher waren.Heute Naherholungsgebiet mit Millionengewinne der Investoren.

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