Ende Gelände! Ich war dabei!

1. Februar 2019 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Klimawandel, Kohle, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik

EndeGelaende

Die Ende Gelände Ortsgruppe Bremen ruft zur großen CRITICAL MASS am Freitag den 01.02.2019 auf! Start ist um 14 Uhr am Hauptbahnhof. Wir besuchen das Kohlekraftwerk Bremen-Hastedt für einen wunderschönen bikes up-Fotostopp! Ich war mit dabei!

Was man wissen sollte, Bremen stößt pro Kopf etwa 20 Tonnen CO2 pro Jahr aus. 10 Tonne CO2 pro Kopf stößt hingegen nur der Durchschnittsdeutsche pro Jahr aus. Der CO2-Ausstoß in Bremen ist nicht etwa doppelt so hoch wegen der Kohlekraftwerke, schon gar nicht wegen des Kleinkraftwerkes in Bremen-Hastedt, sondern wegen der Stahlwerke in Bremen.

Ende Gelände hat also am völlig falschen Ort in Bremen demonstriert. Aber egal, die Antifa war mit dabei und man machte sich mit Rad und Ghettoblaster auf den Weg zum Kleinkraftwerk (Kohle, Gas, Fernwärme) in Bremen-Hastedt. Zwischendurch ertönten Rufe, jetzt geht es auf zum Kohlekraftwerk! Dabei wurden Fahnen der Antifa geschwungen und Schilder und Aufkleber gegen Kohlekraft, Fracking und Atomkraft präsentiert. Die meisten Teilnehmer waren in weißen Maleranzügen aus Plastik gekleidet mit Ende Gelände Aufdruck.

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26 Kommentare
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  1. Die „Maschinenstürmer“ des 21.Jahrhunderts blasen zum Sturm. Stahlwerke und Kraftwerke schließen, dann ist „Ende Gelände“.

  2. @P. Große

    Hauptsache der Ghettoblaster spielt noch. Bestimmt mit Solarstrom. 😉

    Die Tour de Gelände ging übrigens durchs Bremer 4tel. Am Büro der Grünen am Wall vorbei durchs 4tel der Grünwähler zum Weserstadion und Kleinkraftwerk. Vielleicht daher die falsche Strecke, zum falschen Kraftwerk/ Stahlwerk?

  3. PS

    Schwerindustrie, Großkohlekraftwerke und Stahlwerke/ Hochöfen und ein Gaskraftwerk sind in Bremen-Nord. Ca. 10 km von der Demo weg. Das Gelände in Bremen-Nord ist zudem abgesperrt. Die Demo dort hätte vermutlich kein Spaß gemacht.

  4. Lieber Herr Krüger.

    Scheinbar geht es hier nur ums Meckern mit nem moralischen Zeigefinger, was? Es ging u a auch darum Verkehr zu blockieren, der nun mal hier am größten ist, und aufmerksam auf die Ortsgruppe zu machen, die erst seit 1,5 Wochen existtiert. Zudem ist den meisten Menschen überhaupt nicht bekannt dass auch Bremen drei Kohlekraftwerke besitzt, bzw wird es ausgeblendet und alle Aufmerksamkeit richtet sich an den Hambacher Forst. Um dafür ein Bewusstsein zu schaffen, war diese Aktion ein Anfang und in diesem Sinne ein voller Erfolg!

    Sie war in diesem Zusammenhang in Bremen und weitere folgen. Natürlich auch in anderer Form und Ort. Sie wurde innerhalb von 3 Tagen auf die Beine gestellt, d.h. es mussten schnell Anzüge besorgt werden, die nunmal in grosser Zahl aus diesem Material sind.

    Natürlich gibt es viele Obdachlose- auch in Bremen. Aber können Sie sie etwa alle aufnehmen? Denke dass jede*r im Rahmen ihrer*seiner Möglichkeiten agiert.

    Viel Spaß noch beim miesepetrig sein!

  5. PS
    Sie sind herzlich eingeladen am Mittwoch um 20:30 Uhr in die Klimawerkstatt zum nächsten Treffen zu kommen um konstruktive Vorschläge ohne die Anonymität des Internets vorzubringen.

  6. Bei schönem Wetter wäre bei dem sicherlich mehr Zuspruch gewesen. Schöner Freitagnachmittag-Spaziergang.

  7. Wenn ein „Hans Wurst“ sich über die Anonymität im Internet beklagt und dabei seinen eigenen Namen vergisst. Der Hansi ist warscheinlich einer der modernen Stadtmusikanten.

  8. @Anonymus Hans Wurst #5

    Sie sind herzlich eingeladen am Mittwoch um 20:30 Uhr in die Klimawerkstatt

    Bastelt ihr euch da euer Wunschklima zusammen ? 😀
    Vielleicht sollte da mal jemand kommen, der euch Klima richtig erklärt, damit ihr nicht nur auf diese Apokalyptiker mit Scheuklappen angewiesen seid, die da nur Horrorstories von der Klimakirchenkanzel predigen.
    Euch fehlt eindeutig das ganzheitliche Bild.

  9. @Hans Wurst

    Es ging u a auch darum Verkehr zu blockieren, der nun mal hier am größten ist, und aufmerksam auf die Ortsgruppe zu machen, die erst seit 1,5 Wochen existtiert.

    Es ging also gar nicht um Kohlekraft und das Klima? Critical Mass Fahrraddemos fürs Fahrradfahren in der Stadt gibt es übrigens schon seit fast 5 Jahren in Bremen. Bei anderen Fahraddemos durch die Stadt war ich auch schon dabei. Aber ohne Maleranzüge und Ende Gelände.

    Zudem ist den meisten Menschen überhaupt nicht bekannt dass auch Bremen drei Kohlekraftwerke besitzt

    Der Größe nach Kraftwerk Hafen, Farge und Hastedt. Da wart ihr leider beim kleinsten. Alle Kraftwerke sind gut vom Bremer Umland zu sehen. Z.B. im Norden vom Blockland und den Borgfelder Wümmewiesen. Von Süden aus z.B. von Hohen Berg bei Syke. Auch die Stahlwerke sind von dort aus gut zu sehen. Vielleicht doch mal eine Radtour ins Bremer Umland machen?

    Um dafür ein Bewusstsein zu schaffen, war diese Aktion ein Anfang und in diesem Sinne ein voller Erfolg!

    Ich habe keine jubelnden Massen an der Straße gesehen, nur verärgerte Autofahrer, die die Polizeibegleitung besänftigen musste. Die Zahl der Teilnehmer schätze ich auf vielleicht 200. Für mich waren viele Altbekannte darunter. Von der Antifa, Uni/ Asta, etc. Ich kenne die Leute seit ca. 25 Jahren, von der Uni, meiner Zeit als Zivi beim Senator für Umwelt und aus der Gartenbesetzerszene in Findorff/ Torfkanal und am Unisee. Das sind jedenfalls keine Klimaschützer/ Umweltschützer, sondern Linksaktivisten.

    es mussten schnell Anzüge besorgt werden, die nunmal in grosser Zahl aus diesem Material sind.

    Ende Gelände demonstriert immer in Maleranzügen aus Plastik. Schon damit man die Personen nicht auseinander halten kann.

    Natürlich gibt es viele Obdachlose- auch in Bremen. Aber können Sie sie etwa alle aufnehmen? Denke dass jede*r im Rahmen ihrer*seiner Möglichkeiten agiert.

    Habe noch keinen von Euch da gesehen. Höchstens zum Flasch Bier trinken bei der Stadthalle. Es geht ja auch darum, dass die Leute dort frieren und einen Kälte-Nothilfebus brauchen, während Ihr gegen Kohle und ein zu warmes Klima angeblich demonstriert. Es geht dabei eigentlich um was ganz anderes, nämlich System Change.

    Sie sind herzlich eingeladen am Mittwoch um 20:30 Uhr in die Klimawerkstatt zum nächsten Treffen zu kommen um konstruktive Vorschläge ohne die Anonymität des Internets vorzubringen.

    Und was soll ich da? Linksextremistisches Gedankengut austauschen?

    Aber ich habe Vorschläge zum Umweltschutz in Bremen für Radfahrer. Das Blockland und die Borgfelder-Wümmewiesen, Kuhgrabenweg, etc. für den Autoverkehr sperren, der dort eigentlich nicht gestattet ist. Hunderte Autos fahren dort jeden Tag zur Abkürzung durchs LSG/ Natura 2000-Gebiet und entlang des NSG. Und im Sommer zu den Bio-Höfen zum Eisessen mit SUV. Wäre doch mal was, wenn ihr Euch im Sommer mal aufs Rad schwingen könntet und den Verkehr dort sperren könntet? Wird aber eh nichts draus. Ich wäre mit dabei.

  10. Natürlich gibt es viele Obdachlose- auch in Bremen. Aber können Sie sie etwa alle aufnehmen? Denke dass jede*r im Rahmen ihrer*seiner Möglichkeiten agiert.

    In Bremen stehen derzeit fast alle Flüchtlingscontainerheime leer. Wurden von der grünen Sozialsenatorin fast alle geschlossen. Die Obdachlosen in Bremen schlafen derzeit in der Innenstadt unter freien Himmel, oder in einfachen Zelten. Z.B. an der Schlachte/ Weser, auf den Bänken vorm Parkhotel, etc.. Gestern erst zum Weg zur Demo gesehen. Vor dem Bahnhof betteln die dann. Sogar an den Bratwurstständen.

  11. Und ich sehe gerade die „Klimawerkstatt“ in Bremen und Oberorganisation(en) werden von den Grünen in Bremen und vom Bundesumweltministerium gefördert. Das nutzt man u.a. dann dazu um Fahrraddemos für Ende Gelände zu organisieren.

  12. Als Info dazu:

    Übersicht über die vom Senator für Umwelt, Bau und Verkehr (GRÜNE) im
    Jahre 2012 geförderten Projekte im Bereich Umwelt- und
    Naturschutz

    Bremer Klimawerkstätten
    Ziel des Projekts „Bremer Klimawerkstätten“ ist es, Bremer
    Bürgerinnen und Bürger in ihrer Entwicklung hin zu zukunfts-
    fähigen Lebensstilen zu unterstützen: klimafreundlich, res-
    sourcenschonend, selbstbestimmt und kreativ. Inhaltlich ist
    das Projekt geprägt von zwei Ansätzen, die miteinander kom-
    biniert werden: ein persönliches, zeitlich begrenztes Alltags-
    experiment und eine soziale Komponente – die Nachbar-
    schaftsgruppe. Jede/r TeilnehmerIn der Gruppe gestaltet
    sein/ihr eigenes Alltagsexperiment zum Klimaschutz, in dem 5
    Monate lang verschiedene Handlungsveränderungen umge-
    setzt und getestet werden. In einer Din A3 Tabelle werden
    einmalige und regelmäßige Klimaschutzmaßnahmen einge-
    tragen und der Umsetzungserfolg selbst registriert.

    Das Konzept wurde an der TU München entwickelt und von
    Januar bis Juni 2011 in München vom Projektbüro „markt +
    region“ (mareg) als Pilotprojekt sehr erfolgreich umgesetzt.
    Träger des Projekts waren das Referat für Gesundheit und
    Umwelt der Stadt München sowie die Regionalbewegung Mit-
    telfranken. Jetzt möchten der Verein Sozialökologie e.V. und
    Ökostadt Bremen e.V. – in Kooperation mit dem Projektbüro
    „markt + region“ (mareg) aus Bayern – das Projekt „Klima-
    werkstätten“ von Januar –Juni 2012 auch in Bremen durch-
    führen.

    Die Klimawerkstatd wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz,und nukleare Sicherheit.

  13. Ziel des Projekts „Bremer Klimawerkstätten“ ist es, Bremer Bürgerinnen und Bürger in ihrer Entwicklung hin zu zukunftsfähigen Lebensstilen zu unterstützen: klimafreundlich, ressourcenschonend, selbstbestimmt und kreativ.

    Ressourcenschonend -- kein zwingender Widerspruch.
    Selbstbestimmt -- klappt nicht, wenn Grüne mit zu reden haben, man mir erzählen will, was ich essen soll, wann und wohin ich mit dem Auto fahren darf oder eben auch nicht, wo und wie ich zu wohnen habe, wann, ob und wie ich Strom zu benutzen habe oder eben nicht -- etc.

  14. @Krishna

    Es kommt noch besser:

    Erstes offenes Treffen der Bremer Ende Gelände Gruppe

    23. Januar 2019 um 20:15 KlimaWerkStadt, Westerstraße 58 in Bremen

    Liebe Klimakämpfer*innen,

    das Jahr 2018 war ein großer Erfolg für die Klimagerechtigkeitsbewegung! In Deutschland und ganz Europa bewegt sich etwas. Immer mehr Menschen sehen, dass es so wie es ist nicht weiter gehen kann: die kapitalistische Produktionsweise zerstört unser aller Lebensgrundlage. Und dies geschiet trotz aller Versprechungen von Politik und Wirtschaft nicht langsamer sondern immer schneller.

    Doch 2018 hat uns auch Mut gemacht. Wir haben wieder gelernt, dass wir gemeinsam etwas bewirken können: tausende Menschen haben sich für den Erhalt des Hambacher Forsts grade gemacht und mit Ende Gelände haben wir gezeigt, dass massenhafter ziviler Ungehorsam das vielleicht wirksamste Mittel gegen Klimawandel ist.

    Und so wollen wir 2019 auch weiter machen! Denn das Jahr verspricht nicht weniger spannend zu werden: schon im Februar will die Kohlekommission der Bundesregierung ihre Ergebnisse vorstellen und den erwarteten faulen Kompromiss mit Industrie und Wirtschaft bereits im Juni in ein „Klimaschutzgesetz“ gießen. Wir gucken der KoKo natürlich genau auf die Finger und das am liebsten mit euch zusammen.

    Deshalb möchten wir die Idee einer Bremer Ende Gelände Gruppe nun voran treiben. Eine offene Bremer Gruppe soll es jeder und jedem ermöglichen, sich für eine gerechte Klimapolitik gemeinschaftlich und koordiniert einzusetzen. Außerdem soll die Gruppe eine Möglichkeit sein, sich auszutauschen und zu vernetzen. Aufbau, Inhalte und Ziele der Gruppe sollen gemeinschaftlich entstehen und weiterentwickelt werden.

    Wir freuen uns darauf, viele von euch auf dem ersten offenen Treffen der Bremer Ende Gelände Gruppe zu sehen! Sagts euren friends und kommt gerne auch zu zukünftigen Treffen einfach rum. Wir werden die Termine bekannt geben. Bis denne!

    Erstes Treffen; 23.01. — 20.15 Uhr — KlimaWerkStadt Bremen/Neustadt (Westerstraße 58, 28199 Bremen)
    Wenn ihr fragen habt, schreibt uns gerne: bremen@interventionistische-linke.org

    Das wird wie gesagt seit Jahren durch die Bremer Grünen und das Bundesumweltministerium finanziell mit gefördert.

  15. PS

    Den Ableger der Klimawerkstadt, die Ökostadt Bremen kenne ich auch gut und deren Gartenprojekte. Oje. Planlosigkeit und nicht mal einen Hammer halten können in Aktion. 😉

    Aber die Weltrevolution anstreben.

  16. PPS

    Das erste Treffen der “Ende Gelände Ortsgruppe Bremen” war ein voller Erfolg und es ist so schön, dass wir SOFORT aktiv werden wollen! Auch wenn die Kohlekommission gerne Bekanntmachungen durchsickern lässt, um einen großen Aufschrei am 01.02 zu vermeiden, lassen wir uns nicht den Wind aus den Segeln nehmen. Daher treffen wir uns gleich nochmal am Dienstag, den 29.01.19 in der KlimaWerkStadt und bereiten uns für eine konkrete Demonstration/Aktion vor, denn die Ergebnisse der Kohlekomission werden nicht unbeantwortet bleiben.

    Um 17:00 Uhr fangen wir an die bekannten Maleranzüge zu bemalen und ab 18:00 Uhr planen wir den Ablauf unserer Demo/Aktion.

    Wir freuen uns auf neue Gesichter. Bringt also gerne eure FreundInnen mit.

    Ab 17:00 Uhr in der KlimaWerkStadt (Westerstraße 58, 28199 Bremen/Neustadt)
    Wenn ihr fragen habt schreibt uns gerne: bremen@interventionistische-linke.org

    Rebellische Grüße!

    https://www.planlosbremen.de/termine/termin/10184/

    Planlos ist korrekt. Es ist schon selten dämlich die sofortige Abschaltung des Kraftwerkes Bremen-Hastedt (Steinkohle, Gas, Fernwärme) zu fordern und so einen Großteil des Bremer Ostens den Strom und die Wärme abzuschalten. Und das im Winter.

  17. Ich zitiere einen Herrn Andreas Richter, den ich in einem anderen Blog gelesen habe:
    „Was als Umweltschutz daherkommt, ist heute Klassenkampf von oben“
    „Dieselfahrverbote, Kohleausstieg, mehr Elektroautos – das alles soll der Umwelt dienen. ….. Die Tendenz jedenfalls ist deutlich. Die Armen dürfen für das gute Gewissen derer bezahlen, die es sich leisten können – und werden doch aus immer mehr Lebensbereichen ausgeschlossen. Dass das im Einzelfall der Umwelt nützt, lässt sich bezweifeln. Im Gegensatz dazu nützt es den Grünen, die bei Vorhaben wie den hier beschriebenen immer vorn dabei sind. Die Partei steht stabil bei 20 Prozent.
    Ähnlich groß dürfte der Anteil ihrer Klientel an der Gesellschaft sein. Menschen, die stabil auf der Gewinnerseite stehen, die kein Problem darin sehen, mehrmals im Jahr auch weite Strecken im Flugzeug zurückzulegen, weil sie sich für problembewusst und reflektiert halten. Und die nicht bemerken können oder wollen, dass die Politik, die ihnen ein ruhiges Gewissen verschafft, das Leben anderer Menschen unmöglich macht.“

    Man könnte es auch von oben finanzierten Terror nennen

  18. Das Traurige ist, Klimawerkstadt, Ökostadt, Kulturzentren, etc. und deren ganze Mitorganisotionen samt Anschluss von Ende Gelände erhalten Gelder und Unterstützung von den Bremer Grünen und Bundesumweltamt. Die Armen in Bremen gehen hingegen leer aus und an denen wird von den Grünen gespart. Obdachlose erhalten keine Unterkunft in den jetzt leeren , nagelneuen Flüchtlingscontainerheimen, es gibt nur ein Kältenotbus, Wohnraum ist knapp in Bremen und wird immer teurer, man kann aber 1 Jahr auf beantragtes Wohngeld warten und auf Sozialhilfe auch Monate und auf Hartz4 ebenfalls, Widerspruche werden nicht fristgerecht bearbeitet und Sozialklagen erst nach 1-2 Jahren beschieden. Nur weil diese Klientel keine Lobby hat. Weder beim grünen Sozilaressort noch beim grünen Umweltressort. Ende Gelände meint aber die Kohlevermeidung und das Klima sind super wichtig. Denen ist nicht mal bekannt, was ich aufgezählt habe. Oder einfach unwichtig.

  19. Gute Nachrichten aus den USA:
    John Christy ist jetzt bei der EPA
    Quelle
    😀

  20. Ich staune immer wieder darüber, wie selbst gutmeinende Menschen auf die Propaganda hereinfallen, z.B. das dadurch scheinbare Zusammenhänge als gottgegeben behandelt werden.

    Z.B. erfordert der Betrieb des Nahverkehrs Kosten. Einige Staädte machen den Nahverkehr kostenlos, heben also die scheinbare Bindung auf.

    Mit der Maut wird nachträglich ein Bindung geschaffen. Die Infrastruktur verursacht Kosten, die nicht unbedingt einzelnen zugeordnet werden müssen.

    Umweltschutz verursacht Kosten, warum müssen die Kleinen das zahlen?

    Die Mineralölfirmen haben langfristige Lieferverträge mit stabilen Kosten -- warum werden dann die Preise an den Zapfsäulen laufend geändert?

    Kritik an der Politik Israels wird mit Antisemitismus gleichgesetzt. Warum?

    Diese Reihe liese sich beliebig fortsetzen -- und ist doch nur ein Reinfallen auf Propaganda.

  21. @Hans Wurst

    Mein konstruktiver Vorschlag wäre, die Gruppe aufzulösen wegen offensichtlich unsinniger Ziele.

  22. @Ebel,

    Kritik an der Politik Israels wird mit Antisemitismus gleichgesetzt. Warum?

    weil nur ein Antisemit die Politik der Palästinensischen Autonomiebehörde oder die der Hamas besser finden kann als die Politik Israels. Wenn man den Nahost-Konflikt kritisieren will, wieso hackt man auf dem einzigem Land in der Region herum, wo Sunniten, Schiiten, Alawiten und Drusen gleichermaßen Religionsfreiheit genießen? Warum legt man an das Land der Juden andere Maßstäbe an als an seine arabischen Nachbarn? Wie soll man das nennen, wenn es kein Antisemitismus ist?

  23. #22 Archophob 5. Februar 2019 23:06

    weil nur ein Antisemit die Politik der Palästinensischen Autonomiebehörde oder die der Hamas besser finden kann.

    Geht es nur mit Lügen? Warum die Unterstellung „besser finden kann“? Mit dieser unbegründeten Unterstellung disqualifizierst Du Dich selber.

  24. #22 Archophob 5. Februar 2019 23:06

    die Politik Israels.

    Du solltest mal die Kritik eines Juden lesen, dann verteilst Du nicht so ungerecht Vorwürfe. Moshe Zuckermann ist nicht irgendwer, sondern Professor für Geschichte und Philosophie an der Universität Tel Aviv.

  25. Es gibt auch viele durchgeknallte Israelis. Das gehört dazu. Zur Freiheit.

    Und man muss nicht glühender Antisemit sein, um eine schiefe Vorstellung von der Welt zu haben. Manchmal reicht es auch schon, wenn man die archetypischen Karl-May-Denkmuster nicht aus der Birne bekommt. High-Tech-Barbaren gegen edle Wilde. Nur sind Hamas und PA nicht edel, und die Israelis keine Barbaren.

    Aber bei der Mehrzahl der Israelkritiker liegt man -- weltweit gesehen -- mit einer unappetitlichen Diagnose wohl leider doch sehr richtig.

  26. Ende Gelände = Ende Zivilisation!

    da haben sich auch ein paar dieser Narren versammelt:

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