Energieeffizienz, Rebound und Backfire

26. Dezember 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energieerzeugung, Nachhaltigkeit

Eine der wichtigsten Säulen der Energiewende ist die Verbesserung der Energieeffizienz. Ob Haushaltsgeräte, die entsprechend gekennzeichnet werden, oder die Styroporverpackungen von Häusern, überall wird auf die Energieeffizienz hingewiesen. Dabei wird man nicht müde zu erklären, dass das zu keinem Wohlstandverlust führt, sondern eher noch die Lebensqualität erhöht und unter dem Strich sogar Geld gespart werden kann.

Wenn man die Einzelmaßnahmen betrachtet, mag das mitunter tatsächlich zutreffen. Energie wird gespart und der Geldbeutel geschont. Im Prinzip entspricht dies einer Sichtweise wie ‚weniger Input, gleich bleibender Output‘. Dies wird dann als Erfolg gefeiert. Kühlschränke brauchen weniger Strom, Autos weniger Sprit und zum Heizen wird weniger Öl benötigt. Diese weitestgehend ökonomisch sinnvollen Einsparungen werden aber gleich durch direkte Rebounds wieder ausgeglichen. Dazu gehört die intensivere Nutzung.

Wie hoch der Gesamtrebound tatsächlich ist, lässt sich allerdings nicht mit dem begrenzten Blick auf Einzelmaßnahmen erkennen, sondern dazu muss man neben den direkten auch die indirekten Rebounds betrachten. Mitunter geht es so weit, dass ein sogenanntes Backfire entsteht, in dem die Reboundeffekte höher als die Effizienzsteigerung sind. Als Beispiel wird hier immer gern eine Studie aus Indien angeführt, wonach nach der Installation von PV-Paneelen der Kerosinverbrauch für Beleuchtung und Kochen einen direkten Rebound von 50 – 80% auzeigte, der Gesamtrebound bis 200% betrug (Roy, 2000).

In einer Studie für die Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ des deutschen Bundestages gehen die Autoren Reinhard Madlener und Blake Alcott diesen Fragen nach. Deren Fazit ist vernichtend:

Die Effizienzsteigerung, der Strukturwandel und die vermehrte Erschließung erneuerbarer Energiequellen haben aber bis jetzt nicht zur angestrebten absoluten Verminderung des Ressourcenverbrauchs geführt, und deshalb wurde in den vergangenen Jahren vermehrt vor allem die Effizienzstrategie selbst in Frage gestellt und vermehrt Kritik an einer unreflektierten Effizienzgläubigkeit geübt. Zurückgreifen konnte man dabei auf drei Jahrzehnte Forschung betreffend das bereits vor langer Zeit erkannten, in den vergangenen Jahren vermehrt erforschten Hauptproblems dieser Strategie, nämlich dem ‚Rebound‘ des Konsums von Gütern, Dienstleistungen und Ressourcen selbst, den der Einsatz einer erhöhten technischen Effizienz in Produktion und im Konsum erst ermöglicht. Es hat sich allmählich herausgestellt, dass das Problem nicht trivial ist, sondern, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit ein erheblicher Teil der möglichen Ressourcen-Einsparungen nicht stattgefunden hat.

Energieeffizienzmaßnahmen allein haben also wenig bis keine Auswirkung auf eine angestrebte Schonung von Ressourcen, manchmal führen dieses gar ins Gegenteil, dass hinterher mehr verbraucht wird als vorher. Malder und Alcott sehen hier nur einen Ausweg:

Es ist deshalb vielleicht etwas ironisch, dass in den letzten Jahren vermehrt politische Maßnahmen eingefordert werden, die zugunsten der ökologischen Modernisierung zumeist abgelehnt wurden: hohe Steuern auf Ressourcen und/oder Emissionen, und/oder verbindliche Verbrauchsgrenzen (Caps, Quoten).

Dies hat aber genau einen Effekt, nämlich den, dass die vermeintliche Lösung von noch vermeintlicheren Umweltproblemen nur durch Suffizienz, sprich Wohlstandsverlust, zu erreichen ist. Auch die Autoren der Studie sehen dies ziemlich klar:

Werden beispielsweise Ressourcen zur Deckung von Grundbedürfnissen (z.B. Energieressourcen) teurer, ist das Problem der Armut schwieriger zu lösen. Braucht eine nationale Wirtschaft weniger Inputs an natürlichen Ressourcen, leidet ihre internationale Konkurrenzfähigkeit. Kommen deshalb(verständlicherweise nur strengere) Maßnahmen, die international beschlossen und koordiniert sind, in Frage, stehen sehr hohe Hürden im Weg.

Bleibt als Fazit: Effizienzmaßnamen allein führen nicht zur Verringerung des Ressourcenverbrauchs. Strengere Maßnahmen (Quoten und Steuern) führen zur Senkung der Wettbewerbsfähigkeit und des Wohlstandes, dies umso mehr wenn sich nur einzelne Staaten dazu entschließen.

Es wird höchste Zeit, dass man sich von solch unsinnigen Vorhaben wie Klimaschutz, Ressourcenverknappung und grüner Nachhaltigkeit verabschiedet und sich dem Wohl der Menschen hier und heute zuwendet.

Ähnliche Beiträge (Automatisch generiert):

Print Friendly

95 Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar »

  1. In einer wettbewerblich orientierten Marktwirtschaft finden Effizienzsteigerungen auch nur dann statt, wenn es Aussicht auf einen Backfire- bzw. Rebound-Effekt gibt. Denn andernfalls gäbe es kein Interesse, überhaupt in Effizienzsteigerungen zu investieren.

    Mein Lieblingsbeispiel hierfür ist der Luftverkehr. Eine mit immensem Aufwand in den letzten Jahrzehnten realisierte Effizienzsteigerung von 1-2% per anno (gemessen am Treibstoffverbrauch pro Passagierkilometer) führte zu einem Anstieg des Verkehrsaufkommens von 4-5% jährlich (gemessen in Passagierkilometern). Und damit letztendlich zu einem höheren Energieumsatz. Weil in einem wettbewerblich orientierten Umfeld die Fluggesellschaften in Effizienz investiert haben, um die dadurch erzielten Kostensenkungen über die Ticketpreise an die Verbraucher weitergeben zu können. Damit wurde Fliegen von einem Vergnügen der Reichen (in den 1950ern und 1960ern) zu einem der gehobenen Mittelschicht (in den 1970ern) und so weiter. Heute ist der ein oder andere Flug für fast jeden Bürger erschwinglich.

    Wenn nun der Staat in diesen Ablauf eingreift (CO2-Emissionen für Fluglinien bepreisen), um die entstandenden Werte abzuschöpfen, verzerrt er den Wettbewerb, sorgt für Monopolstrukturen und reduziert das Interesse, in weitere Effizienzsteigerungen zu investieren. Auf diese Weise konterkarieren sich die Ziele „Emissionsminderung“ und „Effizienzsteigerung“ gegenseitig. Man kann nur eines von beiden haben. Und wählt man nicht Effizienzsteigerung, verhindert man Wachstum und Wohlstandsmehrung.

  2. Sehe ich genau so, Peter. Ich will hier noch mal aus der Studie zitieren:

    Ganze Industrien sind betreffend Rebound untersucht worden, z.B. Beleuchtung – ihr Ausmaß und ihre Effizienz über mehrere Jahrhunderte; zwischen 1700 und 2000 n.Chr., z.B., stieg die Effizienz gemessen in Lumen-Stunden pro kWh ca. um den Faktor 1000, während Herstellung und Konsum von Lumen-Stunden ca. um das 36.000-fache stiegen – ein Musterbeispiel von Backfire (Fouquet & Pearson, 2006). Über eine Zeitspanne von zwischen 50 und 200 Jahren hat sich z.B. auch herausgestellt, dass einige Industriezweige Reboundeffekte von mehr als 100 % aufweisen: bei der Roheisenherstellung stieg der Konsum ca. 3,7 x schneller als die (in physischen Einheiten gemessene) Energie-Effizienz; bei Düngemitteln ca. 1,6 x schneller; bei Aluminium ca. 11,4 x schneller; bei der Stromerzeugung ca. 3,5 x schneller; und in der Luftverkehrsindustrie ca. 1,7 x schneller (Dahmus & Gutowski, 2005; auch Glomsrød & Taoyuan, 2005). Rebound-Effekte von mehr als 100 % waren auch das Ergebnis betreffend Haushaltsgeräte in Dänemark (Greenhalgh, 1990) und Gebäude und Personenwagen in den USA (Rudin, 2000).

    Energieeffizienz bedeutet Fortschritt und Wohlstandmehrung. Doch im Zuge der Energiewende wird immer wieder von der Energieeffizienz als Notwendigkeit gesprochen um eine zu erwartende Stromlücke zu schließen. Dies funktioniert so nicht, so habe ich jedenfalls die Studie gelesen und möchte mich deinen Worten ausdrücklich anschließen:

    Auf diese Weise konterkarieren sich die Ziele “Emissionsminderung” und “Effizienzsteigerung” gegenseitig.

  3. Problematisch in der ganzen Studie ist die Verknüpfung von Effizienzsteigerung mit Ressourcenschonung. Die letztere wurde historisch eigentlich nur durch einen Paradigmenwechsel erreicht. Ein gutes Beispiel, was in der Studie auch angesprochen wird, ist die Entlastung der Wälder durch den Wechsel zu fossilen Energiequellen. Wenn ich die entlasten will, dann nützt nicht mehr Effizienz, sondern ich brauche wieder so einen Wechsel. Ein Wechsel zu den NIEs ist aber, wie der Name sagt, mit weniger Effizienz verbunden. Das ist zumindest historisch Neuland. Ausserdem kommt kommt eine Verlagerung von ziemlich häufigen Resourcen zu deutlich weniger zugreifbaren dazu. Wird in der Studie auch angesprochen. Die Politik, zumindest in Energiebereich, zielt auf weniger Effizienz (ich lasse jetzt mal das Einpacken von Häusern aussen vor) und problematischerem Ressourcenverbrauch ab. Leider wird nicht diskutiert, was das für den Rebound-Effekt bedeutet. Wird der dann negativ? Zumindest wird die Politik schon mal darauf hingewiesen, in welche Richtng man denken muss.

    Nicht zu vernachlässigen ist jedoch das ordnungspolitische Problem, dass die Caps- und
    Ökosteuer-Systeme gewissermassen einer „Sozialisierung des Besitzes von Ressourcen“
    gleichkommen. Sie fußen auf der Ansicht, dass wir es mit einem Allmende-Problem zu tun haben,
    dessen Lösung die individuelle Freiheit beschneiden muss (Ostrom et al., 1999; Dietz et
    al., 2003). Genau wie in der Rebound-Frage die Sicht des Ökonomen derjenigen des Ingenieurs
    folgte, sollte vielleicht hier die (demokratische) Politik-Perspektive entsprechend nachrücken.

  4. Also, wenn ich die Begriffe „Energiewende“ und „Energieeffizienz“ im gleichen Atemzug höre, dann sträuben sich mir die Nackenhaare. Was hat denn bitteschön das Eine mit dem Anderen zu tun?

    Diese sog. „Energiewende“ ist doch bei Licht besehen nichts anderes als eine Rolle rückwärts in die Zeit, als Deutschland wie ein Flickerlteppich mit oft recht abenteuerlichen Stromerzeugern -die sich E-Werke nannten- übersät war. Fast jeder
    Betrieb, der mehr als 10kW Motorleistung für seine Fertigung benötigte, besaß
    seinen eigenen Generator. In den kleineren Kommunen gehörte die Petroleumlampe zum Haushaltsinventar. Das dazu gehörige Petroleum verkaufte der Kramerladen.
    Ja Leute, das war Dezentralisierung vom Feinsten. Offensichtlich gibt es in diesem unserem Lande eine Clique von Nostalgikern, die sich diese Zeit wieder herbeisehnen.

    Ja, und dann ist da die propagierte neue sog. „Energieeffizienz“. Die Voraussetzung hierzu sollte doch wohl in erster Linie einmal sie effiziente Erzeugung der Energie sein und zwar zeitgerecht in der Menge, die vom Verbraucher benötigt wird. Aber ne, was macht dieses Gouvernanten-Komplott, das sich „Regierung“ nennt? Es wählt die ineffizienteste Art der Stromerzeugung die sich irgendwelche rückwärtsorientierte Weichhirne ausgedacht haben. Da werden die Landschaften mit grünen Phallussymbolen zugespargelt und Felder und Dächer mit Krähenspiegel verschönt. Dieser wetterabhängige Ökoschrott ist noch nicht einmal in der Lage den Strom für seine eigene Regulierung zu erzeugen. Da muss jedes installierte kW redundant mit konventionellen Kraftwerken gehalten werden. Hinzu kommt noch der erforderliche überdimensionale Ausbau der Transportnetze, denn der Strom muss ja je nach Wetterlage und Tageszeit von Nord nach Süd und von Ost nach West hin und her geschaufelt werden. Das wäre dann wohl weltweit die teuerste Art sein, Strom zu erzeugen. Weil mit diesem ganzen Prozedere aber wohl kaum eine lückenlose Bedarfsdeckung erreicht wird –oder besser gesagt, werden soll-, dürfte wohl das bewährte System der Rationierung als ultima ratio ins Haus stehen.

    Die staatlich verordnete Effizienzsteigerung durch Wärmedämmung der Häuser und Neuanschaffung neuer Geräte ist in erster Linie eine Investition, die sich erst im Laufe einiger Jahre, wenn überhaupt, amortisieren kann. Aber da steht ja das Gouvernanten-Komplott seinen Bürgern hilfreich zur Seite. Die Energiepreise werden entsprechend „angepasst“ und so wird hokus-pokus die Amortisationszeit drastisch verkürzt.

    Es ist einfach eine Illusion zu glauben, dass durch „Energieparen“ der Geldbeutel geschont wird. Das mag vielleicht kurzfristig der Fall sein, aber mittel- langfristig wird
    durch entsprechenden fiskalischen Erfindungsgeist das Rad wieder neu gedreht.
    Die Steuer- Abgaben-Gelder sind bereits auf Jahre hinaus verplant und ausgegeben. Wenn da durch Reduzierung des Verbrauchs Einbußen zu befürchten sind, werden eben mal schnell die Abgaben und/oder die Steuern entsprechend und ein bisschen
    mehr erhöht. Paradebeispiel hierfür ist die Entwicklung der Spritpreise der letzten 30 Jahre, je geringer der Verbrauch je Fahrzeug wurde, umso stärker stiegen die Steuern und Abgaben je Liter.

  5. @ Quentin Quencher

    Es wird höchste Zeit, dass man sich von solch unsinnigen Vorhaben wie Klimaschutz, Ressourcenverknappung und grüner Nachhaltigkeit verabschiedet und sich dem Wohl der Menschen hier und heute zuwendet.

    Diese Ihre Schlussfolgerung passt aber nun gar nicht zur Aussage der von Ihnen zitierten Studie!

    Die von Ihnen zitierte Studie stellt überhaupt nicht in Frage, dass wir zu einer Ressourceneinsparung kommen MÜSSEN, um weit größeren Problemen vorzubeugen. Verbrauchen wir weiter ungehemmt Ressourcen, dient das nämlich gerade NICHT dem Wohl der Menschen, wie von Ihnen fälschlicherweise suggeriert wird.

    Die Studie stellt vielmehr klar, dass wir die notwenige Ressourceneinsparung nicht ausschließlich mit grüner Technologie erreichen können sondern dass wir hierfür auch an der Preisschraube für Ressourcen drehen müssen. Und genau hier setzt meine seit Jahren aufgestellte Forderung an: Energie muss so teuer werden, dass sie die von ihr verursachten Folgekosten vollständig abdeckt. Dies ist aus meiner Sicht eine Selbstverständlichkeit. Was ist das für ein Wohlstand, der auf Raubbau basiert zu Lasten kommender Generationen und Menschen in den Entwicklungsländern? Dies können auch Sie nicht ernsthaft wollen.

    In einigen Bereichen werden wir unser Verhalten ändern müssen. Dies muss nicht unbedingt mit Wohlstandsverlust einhergehen, denn in anderen Lebensbereichen werden wir zeitgleich mehr Qualität gewinnen!

  6. @ Moosgeist

    Es ist einfach eine Illusion zu glauben, dass durch „Energieparen“ der Geldbeutel geschont wird. Das mag vielleicht kurzfristig der Fall sein, aber mittel- langfristig wird
    durch entsprechenden fiskalischen Erfindungsgeist das Rad wieder neu gedreht.

    Ach, und deshalb plädieren Sie für Energieverschwendung, weil der monitäre Einsparungseffekt Ihrer Energieeinsparungsbemühungen gleich wieder durch fiskalische Verteuerungen aufgefressen würde?!

    Das nenne ich mal eine ehrliche Erkenntnis und Antwort. Wird diese Auffassung hier ernsthaft von anderen Klimaskeptikern geteilt?

    Wie wäre es, wenn man sich anstatt seiner Ablehnung gegen Energiesparmaßnahmen gegen die Fiskalpolitik wendet? Das wäre logisches Verhalten! So aber muss die Fiskalpolitik als billiger Deckmantel für die eigene Bequemlichkeit im Umgang mit Energie herhalten. Eine wirklich armselige Begründung!

  7. @ Moosgeist:

    Und noch eine Anmerkung:

    Bisher ist es doch so, dass die Fiskalpolitik fossilatomare Energieträger künstlich verbilligt, in dem ein Großteil ihrer Kosten sozialisiert werden. Das finden Sie natürlich in Ordnung, oder?

  8. Herr Seifert,

    bitte bleiben Sie diesen Tread fern, ich möchte nicht mit Ihnen diskutieren. Das liegt weniger an dem was Sie hier jetzt gesagt haben, als mehr an den Erfahrungen mit Ihnen in der Vergangenheit. Ich werde diesen Artikel morgen auch bei RE einstellen, doch können Sie gerne dann ihre Meinung kund tun. Hier sind Sie nicht erwünscht. Ich behalte mir auch vor, ihre Beiträge zu löschen.

    @ all
    wenn es nicht unbedingt notwendig ist, bitte nicht auf Herrn Seifert antworten, zumindest nicht in den Artikeln die ich hier einstelle.

  9. Guten Morgen liebe Gemeinde, grins.

    Ich hoffe Ihr habt die Weihnachtsfeiertage gut überstanden und die Geschenke waren diesmal nicht so abseits eures Geschmackes.
    Während Ihr also das Fest mehr oder minder toll verlebt habt, mussten auch zu dieser Zeit mal wieder knapp 1.3 Millionen Deutsche malochen, damit Ihr faulenzen könnt.

    Arbeiten an Weihnachten
    „Liebe Einsame, ihr seid nicht allein“

    Sie schieben Gänse für Tausende Gäste in die Röhre, verhökern Kuscheldecken oder blinzeln in die Polarsonne: Rund 1,3 Millionen Deutsche malochen regelmäßig an Sonn- und Feiertagen. Sechs Weihnachtsarbeiter mit besonderen Jobs erzählen, was bei ihnen Heiligabend los ist………….

    ….“Ich arbeite seit 25 Jahren im Kraftwerk, mindestens 15-mal an den Weihnachtsfeiertagen. Meine Schicht läuft immer sieben Tage lang, von 14 bis 22 Uhr. Angenehm ist das nicht, aber notwendig. Ich bin da ganz pragmatisch. Es gibt einfach Berufe, da haben Feiertage keine Bedeutung. Ärzten und Polizisten geht es ja auch nicht anders. ….

    Lasset uns in dieser stillen Stunde allen „Blaumännern“ danken, die auch über die Feiertage dafür sorgen das bei uns das Licht nicht ausgeht, das Wasser im Hahn nicht versiegt, die Feuerwehr trotzdem kommt wenn mal wieder einer mit den Kerzen gespielt hat, das der Notarzt die überfressenen Feiertagsfolgen versorgt……und all die sonst zu diesem Familienfest von der Familie getrennt sind um sich für die Gesellschaft den Hintern aufreissen.

    Ach übrigens, bis heute halten sich die Hersteller der ESL damit bedeckt, wie viel Energie zur Produktion und Entsorgung dieser Dinger eigentlich wirklich gebraucht werden……..mit der fadenscheinigen Ausrede des Patentschutzes.
    Ach übrigens, bei mir im Bad ist so ein mieses Viech nach nicht mal einem halben Jahr (nicht das erste mal) verreckt……….Kassenzettel ist leider im Nirwana, also wieder mal Pech gehabt.

    Trotz allem, eine schöne Nachweihnachtszeit allen Anwesenden.
    Onkel Heinz

  10. @Quentin

    Hmmm, liegt Dir noch die Ente quer im Magen?
    Als Autoren können wir uns eben nicht aussuchen, wer zu unseren Artikeln ungefragt seinen Senf dazu gibt, da muss man sogar mal die „resourcenfressenden Dauerwerbesendung“ ertragen müssen, solange er sich an die Regeln hält.
    Ich weiß, er nervt mit sein ewig gleichen Gesäusel……….ich überscroll seine Kommentare eh meist, da man das Geseier ja nun schon seit Jahren kennt.

    Am Besten, man konfrontiert den Waldschrat mit der Realität, die schon längst nicht mehr von Deutschland bestimmt wird.

    Chinas unbändiger Energiehunger steuert das Klima

    China hält gleich mehrere Weltrekorde: Es führt bei den Kohlendioxid-Emissionen und beim Energieverbrauch. Und dabei setzt das Land vor allem auf Kohle…….
    ….Jährlich wächst die chinesische Wirtschaft um zehn Prozent und mit ihr der Energiehunger des Landes, in dem 1,3 Milliarden Menschen leben, fast doppelt so viele wie in Europa. …
    ….Derzeit entlässt China 7,5 der weltweit 30,6 Gigatonnen (Milliarden Tonnen) CO2 in die Atmosphäre. „China ist wirtschaftlich längst zum Global Player geworden. Es muss Verantwortung übernehmen“, fordert Martin Kaiser von Greenpeace. ….

    Tja, und wenn wir Deutsche uff´n Kopp stehen und mit den Beenen Fliegen fangen, wir sind global nur ein kleines 80-Millionen-Würstchen und haben auch nur so große Gusche, weil wir ja auch schon einen Teil unseres CO2-Ausstoßes nach China verlagert haben.
    Uns steht keinerlei Recht zu, einer Nation zu verweigern was wir uns selbst jahrzehntelang erarbeitet haben, da können noch so viele vergrünte Bessermenschen Menschenketten bei Schönwetter basteln.
    Für mich ist dat immer wieder erschröcklich, wenn man mit ansehen muss wie sich unsere grüne Pseudoelite extrem nationalistisch einigelt und dabei den Blick über den Tellerrand verlernt hat.

    Ach übrigens, dat Stürmchen „Dagmar“ hat mal eben dafür gesorgt das 200.000 Skandinavia Stromlos über Weihnachten warer, sind das nicht die Leute, die ganz Europa über Monate mit Strom versorgen sollen?

    Onkel Heinz………logger aufgelegt (auch ohne Fäkalworte)

  11. „…….die Styroporverpackungen von Häusern,….“

    …garantiert und bewirkt ihre Funktion als Brandverstärker im Falle eines Hausbrandes. Das widerum bewirkt, daß ein Haus nicht nur Schaden nimmt, sondern garantiert bis auf die Grundmauern abfackelt. Insoweit ein nützlicher Beitrag zur segensreichen Entfaltung des BIP und zur Förderung des Bau-Hauptgewerbes. Alles zusammen zeugt von hoher Effizienz der ergriffenen Maßnahmen.

    In der Zwischenzeit (vor einem ev. Brand) nützt diese Maßnahme auch dem Vogelschutz z.B. bei Spechten. Ohne große Energieverschwendung können sich diese seltenen Vögel Nisthöhlen schaffen. Somit ist die Artenvielfalt auf eigenem Grund gesichert. und erzeugt ein gewisses Maß an Befriedigung bei Dritten.

    Nicht zuletzt ist diesem Umstand die einheitlicher werdende Farbgebung in dezentem Grün geschuldet: Fördert sie doch das Algenwachstum in einem an sich lebensfeindlichen Raum. Die Städte werden grüner. Das läßt das Herz der Naturfreunde höher schlagen -- solange sie es nicht selbst bezahlen müssen.

    So steuern wir mit Energie die Effizienz der Energie und schrauben sie in ungeahnte Höhen. Man kann es genial nennen.

  12. @ moosgeist

    Ja so ist es! Umso größer das Geschrei nach Energiewende, Energieeffizienz und Energiesparen ertönt, umso mehr scheint es in die weite Ferne zu rücken. Gerade, weil man Angst um das Wohl des Volkes hat oder dessen Empörung fürchtet gelingt doch große Wurf nirgends. Labern können die Weltverbesserer viel, aber umsetzen immer weniger.

    Wo sind denn die ganz konkreten Zeit- und Finanzpläne für die tolle Energiewende? Wo sind denn die vielen neuen Arbeitsplätze, wenn sich eine Solarfirma nach der anderen verabschiedet. Es ist mit den großen Zielen, als wenn man mit dem Luftroller von Buxtehude zum Südpol will. Es fehlen halt viele, viele dazu notwendige Voraussetzungen.

    Wie gut energieeffiziente Geräte sind, kann man an den aller Orten stinkenden Waschmaschinen gut beobachten. Da braucht es immer öfter mal einen Essigwaschgang und zusätzlich einen Hygienespüler. Futsch die tolle Wasser- und Stromeinsparung. Ich würde mir vom Ersparten so gerne teure Bio-Produkte kaufen wollen. Könnt ihr mir glauben. Aber so, Pustekuchen.

    Beste Grüße B.

  13. @Bibliothekar

    Wie gut energieeffiziente Geräte sind, kann man an den aller Orten stinkenden Waschmaschinen gut beobachten.

    Ups, ich dachte das ist bei mir ein Sonderfall wegen des verlängerten Ablaufschlauches, scheint aber wohl doch auch anderen Leuten so zu gehen.
    Joo mein Freund, das erste Abpumpen verkommt regelmäßig zur Geruchs-Hölle…….so schlimm das sogar die Fliegen von der Wand fallen und mein Hund in die äusserste Ecke flüchtet, der Verbrauch von Raumspray hat sich seit der neuen Waschmaschine verzehnfacht, nur mal um das Thema „Einsparungen“ wieder in den Fokus zu rücken.

    Nun gut, Wassersparen ist ja eh sooooooo toll, das die Abwasserbetriebe sich anschließend darüber freuen mit Frischwasser ihre Abwassersysteme spülen zu müssen, damit die verbleibenden Überreste nicht zum Himmel stinken und aggressiv die Rohrleitungen zerfressen.

    Wir sparen…….koste es, was es wolle.

    MfG

  14. @Quer

    …garantiert und bewirkt ihre Funktion als Brandverstärker im Falle eines Hausbrandes.

    Noch besser macht sich die Sache, wenn man sich uff´n Dach nee 1A Zündquelle draufbastelt (Fotovoltaikanlage), so geht dat mit dem Abfackeln der Vollkondom-Bude noch viel besser, die örtliche freiwillige Feuerwehr erfreut das dann besonders, noch öfter ausrücken zu dürfen.

    Dat is Fortschritt, da geht es voran, die Bauwirtschaft erfreut sich über volle Auftragsbücher, Papa Staat über tolle Steuereinnahmen, die Versicherungen über tolle Tarifverteuerungen………wir bauen auf, wir reissen nieder, Arbeit ham wa immer wieder.
    In diesen Sinne, MfG

  15. @ Thorsten Seifert # 6, 7

    Ach, und deshalb plädieren Sie für Energieverschwendung,…
    [usw. usf.]

    Sie ticken wohl nicht richtig. Wo plädiere ich für Energieverschwendung?
    Wollen Sie mal wieder eines Ihrer infamen Lügengeflechte spinnen?
    Wenn Sie Ihren Darminhalt nicht mehr halten können, oder kotzen müssen, weil Sie sich mal wieder bis zum Stehkragen zugedröhnt haben, dann sollten Sie dies zu Hause auf Ihrer Latrine besorgen. Hier ist niemand an Ihren Exkrementen interessiert.

    Bisher ist es doch so, dass die Fiskalpolitik fossilatomare Energieträger künstlich verbilligt, in dem ein Großteil ihrer Kosten sozialisiert werden….
    [usw. usf.]

    Auch dies ist wieder eine Ihrer faustdicken Lügen, die auch durch ständiges Wiederholen nicht einen winzigen Funken an Wahrheit gewinnen. Sie sollten mal lieber Ihr Augenmerk auf die NIE’s richten, die ohne Subventionen und Zwangsabgaben zu Lasten der Verbraucher längst bankrott wären.

  16. @ Onkel Heinz

    Noch mehr stinken mir aber die Verkäufer des ach so tollen Green New Deals, die zu 90% nicht einmal ein Produkt anbieten, sondern für ihre „genialen“ Ideen dicke Kohle absahnen wollen.

    Drückerkolonnen, die mit bunten Anzeigen unser böses Wohlstandgeld begehren sind unterwegs und bangen ihrem vorzeitigen Ende durch Genfraß, Atomstrahlung, Hitzetod und Smog entgegen. Ja, sie sind befallen von der Angst, die sie selbst verbreiten. Ablaß, Ablaß schreien sie, wir wollen euch nur retten und leugnen dabei, daß selbst die Pfaffen ihre Reichtümer nur mit echten Geschäften bei den Fürsten gehortet haben. Da hilft nicht der Klingelbeutel. Da muß man schon verpönte kapitalistische Strukturen aufbauen. Wie man das richtig gut macht zeigen die Solarindustrie und die sogenannten Öko-Fonds. Nicht einmal 1000m staatlicher Vorsprung führt sie zum Ziele.

    Beste Grüße B.

  17. In einer Sendung mit dem Namen: Das deutsche Experiment -- Scheitert die Energiewende, diskutierten Stephan Kohler (Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur (dena), Berlin), Dr. Fritz Vorholz (Wirtschaftsredakteur, DIE ZEIT, Berlin) und Prof. Dr. Hermann-Josef Wagner (Lehrstuhl Energiesysteme und Energiewirtschaft) unter der Leitung von Gabor Paal. Für alle die die Zeit aufbringen können (ca. 45 min) ist diese Diskussion sehr empfehlenswert.

    Aber noch mal auf unser Thema hier zu kommen, in der erwähnten Diskussion sage Stephan Kohler folgendes (ab 23:30 min):

    Was wir aber in der ganzen Energiewendeldiskussion aber nicht in der Intensität die es eigentlich nötig macht, diskutieren, ist das Thema Energieeffizienz. Ich komm jetzt darauf weil, wir müssen, und haben wir ja auch eine schwierige politische Diskussion, dass die Strompreise energiewendebedingt ansteigen: EEG, Netzausbau, Speicherausbau. Das wird alles kommen, wir brauchen auch neue Kraftwerke in Süddeutschland. Die Energiewendebedingten Stromkosten werden steigen. Deshalb müssen wir auch dringend das Thema Energieeffizienz auf der Nachfrageseite schaffen, weil wir sonst, und das ist unsere große Befürchtung, wir eine Gegenbewegung bekommen, von der Bevölkerung, den Gewebe- und Industriebetrieben, wenn die Kosten zu hoch werden, wird es eine Bewegung in der Bevölkerung geben. gegen eben die Energiewende. Deshalb müssen wir schauen, daß die Leute die vorhandenen wirtschaftlichen Effizienzpotentiale umsetzen, und wenn ich eben 20 -- 25% weniger Strom verbrauche, was heute überall könnten, dann können die spezifischen Kosten pro Kilowattstunde um 20 bis 25% ansteigen, aber in der Bilanz habe ich keine höhere Belastung.

    Das ist genau die Milchmädchenrechnung die uns immer vorgelegt wird. Rebounds werden nicht berücksichtigt, auch nicht der soziale Aspekt, dass eben die ärmeren Leute nicht ständig die neuesten Geräte kaufen können etc. Energiepolitischer Dilettantismus, wie wahr.

  18. @Bibliothekar

    Du hast in Deiner Aufzählung noch was vergessen……die nützlichen Idioten und die Mitläufer die ihr Hirn in der Garderobe abgegeben haben.
    Zu den Leuten die die Fäden ziehen hat Dirk Maxeiner sich ein paar Gedanken gemacht.

    Der Adel im Ökotest

    Der Adel ist wieder schwer angesagt. Besonders wenn es um die Rettung der Umwelt geht, fühlen sich Freiherren, Barone, Prinzen und Könige gleichsam naturrechtlich zuständig. Das mag an den einstigen oder noch vorhandenen Ländereien liegen oder auch daran, dass man gewohnt ist, für Unmündige zu sprechen. Die neuen Mündel heißen „Natur“, „Klima“ oder „künftige Generationen“ und haben gegenüber den Schutzbefohlenen früherer Epochen den unschätzbaren Vorteil, nicht widersprechen zu können. Von Schweden bis nach Spanien rückt beinahe der gesamte europäische Hochadel an die Seite von Mutter Erde, betreibt Bio-Güter, posiert vor Gletschern oder stiftet Umweltpreise. …..

    Der größte Artenreichtum an Blaublütern findet sich allerdings in der Umweltorganisation World Wide Fund For Nature (WWF), in dem besonders das britische Königshaus eine tragende Rolle spielt. Königinnen-Gatte Prinz Philip Mountbatten, Duke of Edinburgh ist Ehrenpräsident der internationalen Organisation. Sein Sohn Charles Mountbatten-Windsor, Prince of Wales, steht seit kurzem an der Spitze der britischen Sektion. Prinz Charles hat es inzwischen zum führenden Adels-Maskottchen der globalen Umweltszene gebracht -- ein grünes Gesamtkunstwerk mit blauem Blut. Er bündelt den ökologisch-esoterischen Zeitgeist geradezu perfekt in seiner Person. ……

    Glasklar das eigentlich Wichtige zu Sprache gebracht, die Unterdrücker haben nur eine neue Methode erfunden um den Pöbel zu unterdrücken. Der alte und der neue Adel Hand in Hand mit der Kirche prädigen den Lohnabhängigen den Verzicht, um selber nicht verzichten zu müssen und die nützlichen Idioten (die gelegentlich auch auf unserem Blog auftauchen) jubeln ihrem eigenen Untergang auch noch zu.

    Tja, und dann schlägt sogar die Esotherik langsam in unseren Unis ein um dann solchen Quark abzusondern.

    „Bei der geomantischen Begehung und Analyse im Projektteam erkannten wir die Präsenz von Nymphen auf dem Grundstück. Daher empfiehlt es sich, das Neubaugebiet in Bauabschnitten zu erschließen, um ausreichende Rückzugsmöglichkeiten für die Naturwesen zu ermöglichen.“

    Tja, und wenn man was verhindern will, dann findet sich garantiert auch ein Juchtenkäfer……….in Deutschland scheint die Idiotie umgekehrt proportional mit dem naturwissenschaftlichen Bildungsstand zu korrellieren.

    Sorry, wir sind am (Fäkalwort) verlängerten Rückrat angekommen.

    H.E.

  19. „stinkenden Waschmaschinen … öfter mal einen Essigwaschgang und zusätzlich einen Hygienespüler.“

    Gelegentlicher Vollwaschgang (Kochwäsche, höchste Stufe) mit härtestem Waschmittel (Clor?), ohne Weichspüler, ohne Wäsche… 🙂

  20. @ nLeser

    Sorry, Ratgeberseiten für Dumme gibt es schon genug woanders.

    Beste Grüße B.

  21. Ein anderer schöner „Rebound“ (wenn auch nicht im strengen Sinn der Definition) zeigt sich sektorübergreifend im Verhältnis von Primärenergieverbrauch zum Strombedarf. Wir haben es ja in Deutschland geschafft, seit etwa 1990 bei gleichbleibendem Primärenergieeinsatz zu wachsen. Dies hat etwas mit Effizienzsteigerungen in der industriellen Produktion zu tun, die fast alle mit dem erhöhten Einsatz elektrischer Systeme (Laser, Mikrowellen, Roboter, …) einhergehen. Man kann in den Statistiken klar erkennen, wie der Primärenergieeinsatz pro Einheit BIP sinkt, der Strombedarf in der Industrie aber steigt.

    Die Energiewende der Regierung hat sich nun zum Ziel gesetzt, den Primärenergiebedarf zu reduzieren und gleichzeitig auch den Strombedarf. Das funktioniert aber nicht, man kann auch hier immer nur eines von beiden haben. Mehr Primärenergieeinsatz bedeutet weniger Strombedarf und andersherum. Auch hier zeigt sich wieder der energiepolitische Dilettantismus, weil man die Zusammenhänge nicht erkennt. In wettbewerblich organisierten Märkten wird immer der Primärenergieeinsatz pro Einheit Wertschöpfung sinken, der Strombedarf aber steigen. Beides zu reduzieren bedeutet auch hier wieder, Werte abzuschöpfen und Wachstum zu verhindern.

    Ich hatte darauf 2010 schon in einigen Artikeln hier hingewiesen.

    Bei der Hausdämmung ist es letztlich nur eine Verlagerung. Der Energieerhaltungssatz gilt auch hier: Von nichts kommt nichts. Man kann Häuser besser dämmen und damit den Heizenergiebedarf an dieser Stelle reduzieren, keine Frage. Dies wird aber wieder erkauft mit einem erhöhten Energiebedarf in der Produktion der entsprechenden Materialien und für den Einbau derselben vor Ort. Dieser wiederum treibt den Strombedarf der entsprechenden Industrien und Gewerbebetriebe nach oben. Verteuert man also Strom und Primärenergie künstlich gleichermaßen, werden auf diese Weise insgesamt Werte vernichtet.

    Das ist alles so bescheuert…

  22. Bibliothekar #12

    Hallo alter Kämpe,

    wurde auch langsam Zeit, dass Du mal wieder ein paar Töne von Dir gibst 

    Bei dem, was Du da zur „energieeffizienten“ Waschmaschine schreibst, kann ich Dir nur beipflichten. Unser 2 Jahre altes Energie- und Wassersparwunder war in den Streik getreten und wollte unbedingt erst wieder nach Austausch von Steuerelement und Laugenpumpe wieder ihren Dienst versehen. Da die Reparatur aber mit allem Pipapo ca. 50% des Kaufpreises kosten sollte, entschied meine Herzdame und Finanzministerin, dass ein Neukauf wohl angebrachter sei. Aber sie hatte auch noch einen anderen Grund. Die „beste Ehefrau von allen“ hatte nämlich festgestellt, dass dieses Wassersparen nicht das Gelbe vom Ei ist, weil die Wäsche bei dem zwangsläufig zu geringem Wasserstand während des Waschganges leidet und auch beim Spülen der Effekt nicht gerade überzeugend ist. Der angeblich geringe Stromverbrauch war lediglich durch einen geringeren Anschlusswert (2kW) vorgetäuscht und wurde durch die längere Aufheizzeit mehr als wettgemacht.
    Die Schleuderleistung war mangelhaft, weil der Motor zu sparsam (schwach) war usw. usf.
    Also wurde die neue Maschine nach den Erfahrungen einer versierten Hausfrau ausgesucht. Herausgekommen ist eine Maschine mit 4,5 kW Anschlusswert und einem Wasserverbrauch von ca. 80 ltr. (voll ausgereizt.).
    Das Ergebnis: ½ Waschzeit, gute Spülleistung und akzeptable Schleuderleistung (2 Geschwindigkeiten.

    Ich würde mir vom Ersparten so gerne teure Bio-Produkte kaufen wollen.

    Sag mal, willst Du Dich vergiften??? Die größeren Lebensmittelskandale der letzten Jahre waren ja unbestritten fest in der Hand der Biomaffia.

    schöne Grüße aus dem Moos

  23. @Peter Heller

    Zum Thema Energie-Pro-Kopf-Verbrauch und Einkommen hat Willi Eschenbach einen schönen Artikel geschrieben, dessen Übersetzung bei EIKE eingestellt ist.

    Keine Steuern auf Entwicklung, es tut den Armen weh!

    1. Entwicklung ist Energie, und Energie ist Entwicklung. Obwohl einem Effizienz und Konservierung helfen können, muss man im Allgemeinen den Energieverbrauch steigern, um das persönliche Einkommen so zu erhöhen, dass man aus der Armut herauskommt. Verteuert man die Energie, ist das erheblich rückschrittlich, da sich die armen Länder und die armen Leute das einfach nicht leisten können. Kohlenstoffsteuern, „Zertifikatehandel“ oder andere Energiesteuern sind ein Verbrechen gegen die weniger begünstigten Bewohner unseres Planeten.

    2. Große Länder mit höheren Transportkosten werden pro Dollar Einkommen mehr Energie verbrauchen als kleine Länder.

    4. Länder mit hoher Energieerzeugung tendieren dazu, mehr davon zu verschwenden als andere Länder mit geringer Energieerzeugung.

    8. Zum Schluss: wenn jemand das Wort „Technologie“ in den Mund nimmt, denken viele Umweltaktivisten sofort an „Bulldozer“. Sie sollten lieber an „Energieeffizienz“ denken! Schließlich leistet Technologie mehr mit weniger. Es ist die Technologie, die es uns gestattet, weniger Benzin pro Meile zu verbrauchen. Durch eine gewisse Kombination von Konservierung und technologischer Fortschritte waren die USA und UK in der Lage, ihr Einkommen bei gleichem Energieverbrauch zu verdoppeln. Von diesem technologischen Fortschritt profitieren sowohl jeder Einzelne als auch die Umwelt. ….

    Lesenswert dieser Artikel, passt er doch ausgezeichnet zu unseren obigen Thema.
    MfG
    Heinz Eng

  24. @ Heinz

    Für die Bedürftigen ist, was den Strom betrifft, nun die Caritas zuständig, in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschland. Hier kann man nachlesen wie das abgeht.

  25. @ Quentin

    Kann man das nicht zur obligaten und kostenpflichtigen Einrichtung für Alle machen? Ich fühle mich gegenüber den Bedürftigen diskriminiert. Bedenke ich, daß ich zum Beispiel während der Schreibpausen oder dem Toilettenbesuch den Computer weiter laufen lasse, so habe ich doch einen großen Bedarf nach fachmännischer Hilfe.

    Beste Grüße B.

  26. @Quentin

    Mutti hilf, erst pappt sich die Kirche Solarzellen uff´s Dach um Gott Gajia zu huldigen und den Strompreis an die Decke zu treiben, dann schicken sie ihre Helferlein durch die Gegend um den „völlig verblödeten Hartzern“ das Stromsparen beizubringen.
    Ich weiß gerade nicht ob ich zum Lachen in den Keller soll oder mir ein Taschentuch für meine Tränen holen soll…….oder gar den zynischen Pittbull an die Tastatur lassen soll.

    1. Beim Duschen sparen Sie gegenüber einem Wannebad viel Energie. Zudem schonen Sie Ihre Haut, da Duschen für die Haut besser verträglich ist als Baden.

    Oh mein Gott ich muss sterben……….wage ich es doch tatsächlich sogar einmal in der Woche ein ausgedehntes Bad zu nehmen mit schön heißen Wasser und Badezusatz, welch ein Verbrechen an der Menschheit.

    Außerdem erhalten Sie einen detaillierten Stromspar-Fahrplan, individuell auf Ihren Haushalt abgestellt sowie qualifizierte Ratschläge, ………..
    Die Stromsparhelfer sind selbst Langzeitarbeitslose, die aus eigener Erfahrung die Sorgen und Nöte einkommensschwacher Haushalte kennen.
    Über 100 Stunden Schulung und praktische Einweisung machen aus ihnen qualifizierte Ratgeber, die Ihnen dabei helfen, Strom zu sparen.

    Rätschläge………cool, da sind also die vielen tollen neuen Arbeitsplätze, die uns die Energiewende beschert?……..Mangelverwaltung durch immer mehr unproduktive Berufe…………Stromspar-Fahrplan, da muss ick immer an die Bundesbahn denken, wo auch nie was klappt, wat passiert eigentlich bei Hartzer die auch noch Analphabeten sind, gibbed da auch Piktogramme mit Ampelfarben?

    Durch den Stromsparhelfer können Sie einen Beratungsgutschein im Wert von 5 € erhalten. Damit können Sie die nächtgelegene Energieberatungsstelle der Verbraucherzentrale aufsuchen.

    Wie nun, am Ende doch zum „Profi“ gehen……..und der macht dat dann für 5 Euro????
    Oder muss der gemeine Hartzer dann auch noch zusätzlich löhnen oder erst zig Kilometer zur nächsten Beratungsstelle fahren, weil in seinem Nest keiner ansässig ist?

    2. Eine energieeffiziente Spülmaschine kommt mit weniger Strom und Wasser aus als ein geübter Spüler bei der Handwäsche.

    Ahaaaa, ergo braucht jeder Hartzer erstmal ne Spülmaschine um anschließend Energie zu sparen, die gibbed aber nicht umsonst als Stromsparhelfer. Ick bin übrigens geübter „Handspüler“, so wie ich es noch von meiner Mutti gelernt habe…….erst die Gläser, dann Geschirr und Besteck und mit der Restbrühe werden die Töpfe und Pfannen gespült.
    Dat heiße Wasser kommt aus der Leitung und ein paar Tropfen Spülmittel reichen auch vollkommen aus.
    Tja, andersrum erspar ick mir dat Salz für die Enhärtungsanlage, dat Glanzzeuch oder die schweineteuren Tubs.
    Achso, den Esstisch kann ich leider auch nicht in den Geschirrspüler stecken, ergo nehm ich einen Lappen und meine Abwaschbrühe und schon is der auch sauber.
    Am Besten für die Hartzer is aber ein guter Blockwart, der guckt dann ob die pünktlich 22:00 Uhr dat Licht ausmachen und energiesparend ins Bettchen hüpfen…………der kann dann auch gleich noch den Alkohol-, Tabak- und Glücksspielverbrauch überwachen………..und bei Verstößen das „Amt für Armutsverwaltung“ benachrichtigen, wat die dann mit den Deliquenten anstellen, kann ick mir schon vorstellen.

    Sorry, ick hör da lieber mal uff, nachher lauschen die sich noch Tips bei mir ab.
    Würg und wech
    H.E.
    PS. Ick werde weder vom BUM, noch von der Caritas und schon garnich vom Bundesverbandes der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands e.V. gesponsort……..ick saug mir alles selber aus der Finger.

  27. @ Heinz

    Das ist ein bisschen wie im alten Ägypten, da hat es auch eine gesteuerte Umverteilung gegeben:

    „In Ägypten gab es etwas, das wir ‚Opfer-Umlauf‘ nennen. Das heißt: Zunächst wurden die Opfer dargebracht und die Götter mit ihnen symbolisch befriedigt. Danach wurden sie verteilt: an Priester und alle anderen, die für den Tempel arbeiteten. Jeder bekam einen bestimmten Prozentsatz aller Opfer als Lohn -- das wurde per Dekret festgelegt.“ Es ist ein Geben und Nehmen. Die Bevölkerung opfert dem Gott und versorgt damit die Priester. Die wiederum verteilen den Überschuss an die Bedürftigen.

  28. Warum lohnt es sich nicht, Häuser mit Styropor zu dämmen?
    Unser Haus (135m²) ist in 16cm Styropor eingepackt. Es hat so 250m² Außenmauern. Dafür wurden so 800kg Polystyrol benötigt.
    Ich weiß den exakten Preis für Styrol nicht, liegt glaube ich bei so 1000€/t.
    Der Preis für die Polystrolplatten war so 4000€.
    Im letzten Jahr haben wir 7500kWh Energie für die Heizung und Warmwasser gebraucht. Das würden 800l Heizöl entsprechen. Heizkosten mit Öl wohl so 600€. Wenn das Haus nicht gedämmt wäre, hätten wir sicher das Doppelte an Energie benötigt. Die Kosten für die Styroporplatten haben wir also auch ohne Preissteigerung bei der Energie in 7 Jahren wieder raus.
    Es werden einmal 1000kg Öl in Styrol umgewandelt. Dämmt man nicht, braucht man jedes Jahr 800l Öl in Form von Heizöl.
    Ich finde schon, daß das sinnvoll ist. Wenn in so großem Maßstab Öl sinnlos verbrannt wird, ist sehr schnell nichts mehr da.
    Nochmal Energiesparen:
    Wir haben festgestellt, daß wir nach dem Umzug von einer Wohnung in ein Haus statt 1700kWh Strom pro Jahr dann 2300kWh verbraucht haben. Nach dem zweiten Jahr habe ich den Grund gefunden: Es war eine normale Heizungspumpe installiert worden und auf 100W gestellt. Die andere Pumpe ist eine Energiesparpumpe mit 10W.
    Also 100W*24h*200d=490kWh. Eine Energiesparpumpe hätte nur 48 kWh verbraucht. Macht im Jahr einen Mehrverbrauch von 86€. Die normale Pumpe kostet so 130€, die bessere 240€. Hätte sich schon bezahlt gemacht.

  29. @ Chemiker

    Vollwärmeschutz rechnet sich nicht. Das System kostet, je nach Bedingungen, zwischen 60 -- 100 € pro Quadratmeter, wenn es von einem Fachmann gemacht wird. Dann kommt es noch darauf an, ob der Dachüberstand ausreicht, oder ob man noch den Dachdecker braucht, den Flaschner auch gleich noch, wegen der Dachrinnen und Fallrohre. Die Anschlüsse der Fallrohre ins Ablusssystem nicht vergessen. Hausbeleuchtung (Elektriker). Eventuelle Änderungen am Vordach (Eingang) usw. unsf. Gehen wir aber mal von durchschnittlich 80 Euronen aus, dann sind wir bei Ihnen (250 m2) ungefähr bei 20000 €. Wenn Sie 600 Euro für Öl gespart haben wollen, und wir eine Verzinsung des benötigten Kapitals berücksichtigen (2,5%, wir sind gnädig), brauchen Sie über 60 Jahre bis Sie ihr Geld wieder haben.

    Wie sieht es aus mit der Kellerdecke, ist die auch gedämmt, oder heizen Sie auch den Keller. Dachdämmung? Oben habe ich noch die Fensterbänke vergessen, Rolläden? Fassade zu Boden auch nicht vergessen. Ist da ein Gehweg, der aufgegraben werden muss?

  30. Es ist ein Neubau. Beim Altbau sieht es natürlich anders aus.

  31. Man muß natürlich auch einen geringen Anstieg der Energiekosten einrechnen.
    Heizöl hat 2001 25cent pro Liter gekostet, heute so 70cent
    Ich glaube es braucht keine 60 Jahre, bis sich so etwas auch bei Altbauten armortisiert.
    Die sind dann aber immer noch alt.
    Wahrscheinlich wird die Tendenz aber eher zum Abreißen gehen..

  32. @Chemiker

    Es bestreitet hier glaub niemand das Effizientsmassnahmen sinnvoll sein können. Jedoch führen diese Maßnahmen eben kaum zu einem insgesamt geringeren Stromverbrauch. (Rebound)

  33. @Chemiker
    „Ich glaube es braucht keine 60 Jahre, bis sich so etwas auch bei Altbauten armortisiert.“

    Die Lebensdauer des WDVS beträgt deutlich weniger als 60 Jahre. 20 Jahre dürften bei perfekter Ausführung erreichbar sein. D. h. Ihnen steht spätestens nach 20 Jahren die erste Sanierung ins Haus.
    Die Feuchtigkeit des WDVS erhöht sich mit der Zeit, durch Taupunktunterschreitung, Risse und mechanische Schäden. Schon bei 3% Zunahme der Feuchte vermindert sich die Dämmung um die Hälfte.
    Einfamilienhäuser haben typischerweise einen Heizwärmeverlust durch die Wände von 20-25%. Sie können also schwerlich 50% Einsparung durch Wanddämmung erzielen. Die „Einsparung“ wird nur im Neubauzustand erreicht und kann sogar während der Nutzungsdauer zu einer Kostenmehrung führen.

  34. @ Chemiker #31:

    Sagen Sie das mit dem Abreissen mal einem Rentner, der rechnet, seine letzten 20 Lebensjahre noch in seinem eigenen Haus zu verbringen.
    Aber dieser Renter wird genau so für seine ‚Energieverschwendung‘ vom Staat bestraft wie alle anderen.

    Denn weder Öl noch Strom wurde wirklich teurer, das einzige, was Energie teurer macht, ist der raffgierige Staat, der unter den Vorwänden ‚Klimaschutz‘ und ‚Endliche Rohstoffe‘ an der Steuer- und Abgabenschraube dreht, unterstützt von der Lobby der noch raffgierigeren Öko-Abzocker.

    Der Ölpreis ist inflationsbereinigt seit 30 Jahren praktisch konstant, wenn auch zeitweise stark schwankend . Und Öl bzw. Gas/Kohle gibt es mehr als genug, für die jetzige und die nächste und auch die übernächste Generation und weiter kann man sowieso nicht blicken.

  35. Nachtrag: Bitte beachten, dass der Ölpreis in der verlinkten Chart in US$ gezeigt wird. der Dollar hat jedoch an Wert verloren -- allein in den letzten 10 Jahren rund 30%!
    In Europa ist Öl also nicht teurer, sondern BILLIGER geworden!

  36. @ Chemiker

    Abbruch, ja klar. Das ist dann besonders energieeffizient. Das ist in etwa so sinnvoll wie die Abwrackprämie für Autos, welche auch noch sinnigerweise Umweltprämie genannt wurde.

    Dass keine Missverständnisse aufkommen, ich bin kein genereller Gegner des WDVS. Manchmal macht es Sinn, manchmal nicht. Ich will ein Beispiel geben. Ein Häuschen kurz vorm Krieg gebaut, davon gibt es viele Deutschland, mit 24er Ziegelmauerwerk, kann im Winter recht ungemütlich werden. Vor allem wenn es dann noch an exponierter Lage steht und der Wind ums Eck pfeift. Die Außenwände wärmen nicht durch, es will keine Behaglichkeit aufkommen. Hier würde ich eine 6cm Dämmung drauf machen, das ist völlig ausreichend. Heizkosten werden auch gespart, das ist aber nicht der Hauptgrund, denn auch wird es sich in den seltesten Fällen rechnen. Aber man hat es behaglicher, somit einen fühlbaren Mehrwert geschaffen. Außerdem haben die 6cm den Vorteil, dass man damit das Problem Veralgung weitestgehend ausschließen kann.

    Was aber solchen Leuten wie Boris Palmer, der ganz Tübingen am liebsten einpacken möchte, vorschwebt, ist nur eine gigantische Kapitalvernichtung. Das aber dafür nachhaltig.

  37. @ Chemiker #28:
    Sehen Sie den Backfire-Faktor nicht?
    Sie sind aus einer Mehrfamilienwohnung in ein Haus umgezogen und Ihr Energieverbrauch ist geradezu explodiert!
    Wenn wir WIRKLICH Energie sparen wollten, müssten Einfamilienhäuser mit einer hohen Strafsteuer belegt werden, damit die Menschen in kleinere Wohnungen ziehen, am besten in grosse Wohnblocks.

    Übrigens: Die typische Grünen-Stammwählerschaft ist die energieverschwendendste Bevölkerungsgruppe in Deutschland -- Einfamilienhaus, Zweitwagen und Flugreisen sind nun mal Energiefresser, die sich ein Hartzer nicht leisten kann.
    ‚Energiesparberater‘ haben in Hartz-Haushalten nichts verloren, die gehören auf die ‚Besserverdiener‘ angesetzt! Aber die haben ja die gaanz tollen Energiesparlampen eingedreht und damit ihr Gewissen so bemerkenswert bruhigt, dass sie sogar glauben, sie wären ‚vorbildlich‘ -- Wasser predigen und Wein saufen, Energie verprassen und sich die Kosten von der Oma mit der Kleinrente erstatten zu lassen, die sich kein PV auf dem Dach leisten kann, weil sie gar kein Dach besitzt, die kein Energiesparauto hat, sondern mit der Straba fährt und dann noch die unverschämte Frechheit besitzen, der Oma einen ‚Berater‘ zu schicken, so haben wir sie gern, die Grün/innen, so kennen wir sie!

  38. Und noch was zum schmunzeln, den Schadenfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude: Welche Schwierigkeiten bei einer Altbausanierung auftreten können

    Guuds Nächtle allerseits.

  39. @Chemiker #28

    Warum lohnt es sich nicht, Häuser mit Styropor zu dämmen?

    …..weil erhebliche Risiken und Schadenspotenziale den gewünschten „Energiespareffekt” drastisch überlagern.

    1.) bauphysikalische / baubiologische Aspekte

    Styropor problematisch bei der Fassadendämmung

    …..Dieser Fassadenaufbau hat den Nachteil, daß keine Substanz für die Erwärmung der Gebäude-Außenhaut vorhanden ist. Die Dämmung verhindert einerseits, daß Wärme über die Außenmauer in die Dämmschicht gelangt (was ja gewollt ist). Andererseits ist eine Styropordämmung mit aufgebrachter dünner Putzschicht nicht in der Lage, Sonnenwärme tagsüber zu speichern und nachts langsam abzugeben. Die Folge ist eine feuchte Außenhaut, die dadurch als hervorragender Besiedlungsort für Algen und Schimmelpilze fungiert. Die von den Putz- und Fassadenfarben-Herstellern oft eingearbeiteten Biozide verhindern zunächst den Befall. Da diese Gifte wasserlöslich sein müssen, werden sie jedoch über die Jahre ausgewaschen und gelangen in unsere Gewässer. Massiver Schimmelbefall der Fassade kann durchaus auch in den Innenräumen problematisch werden, wenn intensive Sporenbildung vorliegt und diese bei ungünstigen mikroklimatischen Bedingungen durch gekippte oder ganz geöffnete Fenster oder Türen in die Wohnräume bzw. Büros gelangen….

    2.) brandschutztechnische Aspekte

    Styropor an Fassaden – eine tickende Zeitbombe?

    …..40 Millionen Quadratmeter sogenannter Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) kleben Handwerker jedes Jahr auf alte und neue Hausfassaden. 85 Prozent davon bestehen aus Polystyrol-Dämmplatten, die aus Erdöl hergestellt werden. Eigentlich sollen sie die Wärme im Haus halten – gleichzeitig wirken sie in bestimmten Brandfall als Brandbeschleuniger und können schwere Fassadenbrände verursachen…..

    …..Die NDR-Reporter haben das Material einem Realitätstest unterzogen und darüber in der Dokumentationsreihe “45 Min” berichtet. Das Brand-Experiment wurde in der Materialprüfanstalt Braunschweig durchführt. Bei dem Versuch wurde ein Zimmerbrand mit Flammen simuliert, die durch die Fensteröffnung auf die Fassade schlagen. Dort waren 16 Zentimeter dicke Dämmplatten aus Polystyrol verklebt, geschützt durch Armierung, Putz und Anstrich. Das erschreckende Resultat: Bereits nach acht Minuten fing die Fassade Feuer und der Versuch musste abgebrochen werden, obwohl die Dämmung den Flammen hätte zwanzig Minuten standhalten müssen…..

  40. @ Moosgeist #15

    Sie ticken wohl nicht richtig. Wo plädiere ich für Energieverschwendung?

    Sie haben argumentiert, Energieeinsparung sei Blödsinn, da die Einsparungen durch die Filkalpolitik wieder aufgefressen wird. Wer keine Energie einsparen will, der verschwendet sie! So einfach ist das!

    Bezüglich meiner Aussage, fossilatomare Energien würden künstlich billig gehalten schrieben Sie:

    Auch dies ist wieder eine Ihrer faustdicken Lügen, die auch durch ständiges Wiederholen nicht einen winzigen Funken an Wahrheit gewinnen. Sie sollten mal lieber Ihr Augenmerk auf die NIE’s richten, die ohne Subventionen und Zwangsabgaben zu Lasten der Verbraucher längst bankrott wären.

    Aha, wenn das eine Lüge ist, dann erklären Sie mir, wo Asse II, wo Fukushima, wo Tschernobyl, wo Gorleben in den Strompreis eingerechnet sind. Wo sind die Risiken im Strompreis eingerechnet, warum gibt es Haftungsbefreiungen? Wo sind die Kohlesubventionen im Strompreis eingerechnet, wo die steuerfreien Rückstellungen, wo die Umwelt- und Gesundheitsschäden?

    Erneuerbare Energien erhalten keine Subventionen, wie der Europäische Gerichtshof höchstrichterlich festgestellt hat. Sie erhalten einen Nachteilsausgleich in Form des EEG. Seit Jahren fordere ich die Abschaffung des EEG, wenn zugleich auch alle o.g. Kostenverschiebungen bei den fossilatomaren Energien wegfallen und vollständig auf den Strompreis umgelegt werden.

  41. @ Quentin Quencher

    ich möchte nicht mit Ihnen diskutieren.

    Ich habe sehr sachlich und ohne jede Provokation auf Ihren Artikel geantwortet (#5). Von Herrn Moosgeist erntete ich unsachliche Polemik (#15).

    Aber wenn Sie hier lieber Polemik anstatt den sachlichen Austausch mit anderen Meinungen wünschen, dann sollten Sie Science-skeptical als geschlossene Veranstaltung deklarieren und auch mich wie schon viele andere Andersdenkende zuvor aus diesem Blog ausschließen! Es lebe die Meinungsfreiheit!

  42. @ Thorsten

    siehe #16

  43. @ Bibliothekar

    Die von Ihnen in #16 genannten Punkte könnte man mit ehrlichen Energiepreisen ohne Subventionen, Steuervorteile und Kostensozialisierungen angehen. So lange aber die fossilatomare Energiewirtschaft massive Kostenabwälzungen durchführen darf, so lange gibt es auch auf Seiten der EE derartige Strukturen.

    Jetzt haben Bergbauexperten festgestellt, dass die als für jahrzehntausende sicher geltende Asse II schon nach wenigen Dekaden so einsturzgefährdet ist, dass die dort teils illegal gelagerten atomaren Abfälle nicht rückholbar sein werden. Eine Verseuchung des Grundwassers scheint unabwendbar. Wie konnte so etwas in Deutschland passieren, wo doch die hiesige Atomindustrie die sicherste der Welt sein soll? Wer zahlt nun diese Folgekosten? In welchem Strompreis tauchen die auf?

    http://www.stern.de/panorama/atommuelllager-asse-ii-muell-ist-vermutlich-nicht-mehr-rueckholbar-1765997.html

  44. Könnte jemand diesen schwafelnden Troll entsorgen, der permanent und vorsätzlich themenfremde Beiträge produziert?

  45. Haa, Stichwort „Strompreise“……..

    Strompreise steigen in den nächsten Jahren um 20 Prozent

    Der Ausstieg aus konventionellen Formen der Stromerzeugung hat nicht nur positive Seiten. Das zeigt sich an dieser von der Deutschen Energieagentur Dena erstellten Prognose: 20 Prozent Mehrkosten in den nächsten acht Jahren. Außerdem gilt laut den Experten die Devise: Wenn die Energiewende erfolgreich geschafft werden soll, muss von den Betreibern massiv investiert und von den Verbrauchen konsequent gespart werden……………

    Da isser……Sie erhalten einen Nachteilsausgleich in Form des EEG. ……………..der kleine Ausreden-Rudi, vorher wars ja noch die Anschubfinanzierung heididei, ick lüg mir die Welt ganz bunt, merkt ja keiner.

    Nachteilsausgleich…….gleicht wohl den Nachteil aus Nachts keinen Strom zu produzieren, oder bei Windstille die Nachteile der Natur finanziell zu entschädigen, oder den Nachteil das die Rendite zu tief rutschen könnte………..und ick Idiot hab den Nachteil, diesen ganzen teuren Schwachsinn per Stromrechnung bezahlen zu müssen.

    Irgendwie fühl ick mich benachteiligt, Strom nehmen zu müssen den ick nich haben will.
    Benachteiligte aller bundesdeutschen Länder vereinigt euch…………
    Onkel Heinz………….sieht kein Vorteil

  46. @Tritium

    Troll entsorgen……….hihi, am besten in Asse, die Assel.

    Ups, ick muss wech

  47. Ach ja, unsere kleinen Öko-Waldschrate……..wenn da „Energiewende drauf steht, lassen se sogar ihre Wälder schreddern, wenn da EE drauf steht, lassen se gerne mal ein paar seltene Vögel schreddern, wenn das Ding irgendie nach erneuerbar richt, lassen se auch gerne die chinesische Natur zerdeppern………egal, in Oma ihr klein Häusschen lässt sich gar lustig die Welt zusammenfantasieren, Realität is ja nur was für die blöde Leugnerbande.

    Apropos China……….

    China treibt Preise für Seltene Erden hoch

    Peking -- Weil im vergangenen Jahr durch die weltweite Konjunktureintrübung die Preise für Seltene Erden kräftig gefallen sind, hat das chinesische Handelsministerium in Peking angekündigt, die Exporte im ersten Halbjahr 2012 bei 10.546 Tonnen zu deckeln -- das sind 27 Prozent weniger als im Vorjahr. China beherrscht mit einem Anteil von 97 Prozent den Weltmarkt für die Rohstoffe, die in Smartphones, Energiesparlampen oder Küchenherden stecken……………………..

    Jojojojo, Energiewende sichert Arbeitsplätze………….in China, da machen auch die exorbitanten Steigerungen des CO2 Ausstoßes wegen deutscher Importe von güldenen Sonnenplatten und Sparlampen und vieles mehr……..nix aus, dafür rettet dann Deutschland gaaaaaaanz alleine dat Weltklima, den Weltfrieden, den Welt-Euro, den Welt-Wald und Rapunzel, ja wir Deutschen machen schon seit Generationen nix anderes, was nicht wenigstens den Weltanspruch genügt.
    Nu zeigen wir der Welt noch schnell mal, wie man mittels NIE eine Industrienation an die Wand fährt, als abschreckendes Beispiel für die nebensächliche Restwelt, die eh nicht an die Glorie deutscher Vorbilder heranreicht.

    Pssssst………..der kleine Öko-Jammerlappen bräuchte dringend eine Urschreitherapie in einem chinesischen Bergwerk, bevor der Wahn vollends durchbricht.
    Hattu Möhrchen…………na dann steck die mal ganz schnell in deine Biogasanlage, Essen wird eh überbewertet.

    H.E.

  48. Ich habe die Kommentare von Seifert in den Spam Ordner verschoben. Da gehören sie auch hin, meines erachtens. Dies ist allerdings nicht mit Heller/Kipp abgesprochen und geht rein auf meine Kappe. Nur zur Info.

  49. Ups……..die Müllabfuhr war aber fix heut………….da wird aber der kleine Waldschrat gar bitterlich weinen und mordio schreien, naja, aus dem Mülleimer können wir dat eh nich mehr hören.
    Onkel Heinz……..hat trotzdem kein Mitleid

  50. @ Tritium

    Könnte jemand diesen schwafelnden Troll entsorgen, der permanent und vorsätzlich themenfremde Beiträge produziert?

    Ich habe in #5 exakt zum Thema geantwortet. Herr Moosgeist brachte in #5 und #15 das Thema Energiepreise ein. Darauf bin ich eingegangen. Das Thema kam nicht ursächlich von mir. Dies nur so als Hinweis!

  51. Und,ach ja, was Schimmel betrifft…

    Von den meisten Menschen wird Schimmel ja eigentlich nur als unangenehm und lästig betrachtet.
    Tatsächlich haben Schimmelpilze jedoch ein enormes Gefährdungspotential:
    1. Sie produzieren Aflatoxine. Aflatoxin B1 ist das stärkste bekannte Cancerogen, es übertrifft die gefürchteten Nitrosamine bei weitem!
    2. Mykosen (Pilzerkrankungen) sind vielfältig, heimtückisch und langwierig. Insbesonders Infektionen der Atemwege sind schwerwiegende Erklankungen.
    3. Das allergene Potential ist sehr hoch.

    Schimmel in der Wohnung ist eine tödliche Gefahr!

  52. @Quentin #45
    Prompt weint sich unser Kleiner bei PrimaKlima aus …

  53. Lieber Quentin,

    Ich habe die Kommentare von Seifert in den Spam Ordner verschoben.

    Und ich habe sie wieder freigeschaltet. Hier wird niemand gehindert, eine andere Meinung zu äußern. Es ist aber auch niemand gezwungen, auf Herrn Seifert einzugehen und mit ihm zu diskutieren. Im Umgang mit Fanatikern hilft nur Gelassenheit. Ich möchte mit Herrn Seifert auch nicht kommunizieren, keine Frage, aber letztendlich entlarven sich solche Leute immer selbst. Es ist doch interessant zu beobachten, wie unsere Gegner von Kommentar zu Kommentar, von Thema zu Thema immer aggressiver werden und immer weiter vom eigentlichen Punkt abweichen.

    Herr Seifert hat offensichtlich zum Thema Rebound nichts beizutragen. Er weigert sich, dessen Implikationen für die geplante Energiewende zu berücksichtigen. Das ist doch auch eine Botschaft, und um diese zu dokumentieren, sind Versuche, immer wieder gegen Kernenergie ins Feld zu ziehen, ganz gleich, ob das nun gerade debattiert wird oder nicht, doch sehr aufschlussreich. Um das zu dokumentieren und für alle Zeiten nachvollziehbar darstellen zu können, lasse ich seine Kommentare zu.

  54. Ergänzend zu Tim Hardenberg

    Wärmedämmung = Umweltverschmutzung.

    Den Putzen der WDVS werden Algizide und Fungizide beigemischt, damit die Fassaden nicht so schnell „ergrünen“. Der Regen und die Feuchtigkeit wäscht jedoch über kurz oder lang die Gifte aus der Fassade. Diese gelangen so in Boden, Grundwasser und Gewässer. Ein weiteres Beispiel, dass Klimaschutz kein Umweltschutz ist, im Gegenteil. Die anfängliche Einsparung wird durch folgende Umweltschäden aufgefressen. Höhere Kosten halt an anderer Stelle. Außerdem ist es noch unklar, welche Kosten in einigen Jahren auf die WDVS-Besitzer zukommen werden, wenn die vergammelten Fassaden entsorgt werden müssen. Von Effizienz also weit und breit keine Spur.

  55. @ Heller

    So ist es, Herr Heller, der T. will aus unseren Antworten seine Bühne der Eitelkeiten errichten. Also liefern wir ihm einfach kein Material dafür und amüsieren uns lieber über seinen entlarvenden Hohlsprech, solange er sich an die Regeln hält.

    Beste Grüße B.

  56. Hast ja Recht, Peter. Eigentlich ist mir der Typ sowas von gleichgültig, habe da noch nicht einmal negative Emotionen. Habe meine Aktion eher als eine Form von Hygiene betrachtet.

  57. @Admins
    Wo stehen bitte nochmal die gelöschten Kommentare aus dem Rahmstorf -- Blog ?
    Danke vorab

  58. @ Gans:

    Die liegen noch immer im Papierkorb. Warum ist das wichtig?

    Edit: Quark. Die liegen nicht im Papierkorb. Um welche Kommentare geht es?

  59. Langsam wird der Blog-Krieg unlustig.

    Mal was anderes.

    An Expandiertes Polystyrol wird jedoch auch das Dilemma deutlich, Ökobilanzen als ausschließliches Kriterium für die Dämmstoffwahl heranzuziehen. Denn kann ein Dämmstoff mit dem Flammschutzmittel HBCD noch für die ökologische Produktauswahl infrage kommen? Nach der neuen europäischen Chemikalienverordnung REACH erfüllt HBCD die Kriterien für persistente, bioakkumulierende und toxische Stoffe. Solange die Hersteller der Polystyroldämmstoffe HBCD verwenden (und das ist derzeit durchweg der Fall), hält das Umweltbundesamt Maßnahmen zur effektiven Vermeidung der HBCD-Emissionen in allen Produktlebephasen kurzfristig für erforderlich. Des weiteren plädiert das Umweltbundesamt dafür, zur Wärmedämmung -- soweit technisch möglich -- andere umweltverträgliche Dämmmaterialien zu verwenden, bis ein alternatives Flammschutzmittel für Polystyrol gefunden ist. …..
    Aufgrund von HBCD können im Brandfall neben den üblichen Verbrennungsgasen hochgiftige Dioxine und Furane entstehen.

    Laut DENA soll sich dat Zeuch in 1-2 Jahren energetisch amortisiert haben, nur mal so nebenbei.
    Energiebedarf zirka 105-109 MJ/Kg Styrol.

    MfG
    Heinz Eng

  60. Hier beschreibt das Handelsblatt, warum so viel von ‚Effizienz‘ die Rede ist

    Nach all der besoffenen Euphorie wird der Katzenjammer immer grösser:

    Warum Kunden bald noch mehr für Energie zahlen müssen
    Die Preise für Strom, Gas und Benzin steigen rasant. Immobilienbesitzer und Mieter müssen 2012 mit Mehrkosten von bis zu 50 Prozent rechnen.

    Es geht einfach darum, dass die Schmerzgrenze der Verbraucher in Sicht ist, ‚Effizienz‘ ist nun der (letzte?) Strohalm der Energiewender, die immer deutlicher Angst davor bekommen, dass sie der noch schweigenden Mehrheit davon gejagt werden.
    All die Parolen von gestern (Das ist ja nur eine Übergangsphase, bald wird EE billig und im Überfluss alle Wünsche befriedigen / Das ist ja nur eine Anschubfinanzierung und in zwei, drei Jahren sind wir über den Berg) sind Makulatur, es kann einfach nicht mehr geleugnet werden, dass EE ein Faß ohne Boden ist, für uns und für unsere Kinder!

  61. Tja, so ist das eben. Dem dummen Verbraucher will man Effizienz per Zwang aufbinden. Aber an die Effizienz bei der Erzeugung, nein, da denkt man nicht dran. Das wird einfach Ignoriert.

    Oder wie sonst kann man erklären das wir massiv gemolken werden um EE zu „fördern“, währen bei z.B. guter Windlage dann die WKA getrennt werden und trotzdem weiterhin Geld für den nun hätte-ja-eingespeist-werden-können Strom bekommen? Und damit nicht genug, an der EEX wird der Preis dann negativ, so das wir den „Käufern“ dort dann auch noch Geld geben um den Strom abzunehmen.

    Das ist doch nicht effizient, das ist purer Wahnsinn. Jede normale Firma die so vorgehen würde wäre in kürzester Zeit Pleite. Aber bei den EE scheint das völlig OK zu sein.

    Was auch extrem Auffällig ist: Wenn es um effiziente geräte geht liest man immer nur wieviel Energie sie doch sparen. Ganz, ganz selten gibt es mal eine Studie die dann von Schadstoffeinsparung redet. Aber: Dann auch immer nur vom eingesparten Quecksilber durch den verminderten Energieeinsatz. Ich habe bisher noch keine einzige Studie gefunden die mal die Gesamtbilanz zeigt.

    Was nützt mir das Gerät X, das mir dann 100 kW/h einspart und somit ein paar mg Quecksilber (was aber auch wieder nur bei Kohlekraft gültig ist), wenn während der Beschaffung der Rohmaterialien, des Transportwege, der Herstellung, beim Recycling, etc. dann wieder Unmengen and Energie benötigt werden, mehr Schadstoffe freigesetzt werden, mehr Transport nötig ist, etc.

    Das Beispiel mit den Energiesparlampen ist da wirklich gut. Man findet im Netz massig Studien und Berichte die zeigen was bei der Herstellung von Halbleitern so an extrem giftigen Stoffen bei rauskommt, wieviel Wasser und Energie man braucht, etc. Auch für Plastik, Leiterplatten, etc. gibt es das.

    Z.B. fallen bei der Produktion eines 8″ Wafers mehrere Kilo hochgiftiger Abfälle an. Dazu brauct man noch viele tausen Liter Wasser. So ein Leistungs-Triac oder Transistor, wie er in ESL verwendet wird, hat en recht großes Die, sonst wäre die erforderliche Leistung und Reserve nicht zu erhalten. Also passen nur relativ wenige davon auf den Wafer (es kommt ja noch Verlust durch das Sägen des Wafers in Die’s zustande, man kann das also nicht dicht-an-dicht packen).

    Dann der Transport der ganzen Einzelteile bzw. Subkomponenten. Der eine stellt die halbleiter her, liefert die an. Der andere die Platinen. Der nächste das Plastik. Das Glas muss Dickwandig sein und zudem speziel (=Aufwendig) geformt werden, und von innen beschichtet werden. Bei der Herstellung von Leiterplatten geht das Kupfer in das Ätzmittel über. Kupfer wird im Weinanbau und in der Öko-Landwirtschaft als Pestizid benutzt, was zeigt das es giftig ist.

    Wer dann aber nur über die Effizienz der ESL während des aktuellen Betriebs beim Endkunden redet, der ignoriert einen riesen Berg an Faktoren. Achja, und wenn dann am Ende der Platinenschrott der ESL’s in Afrika von den armen Menschen dort über offenem Feuer geröstet wird, um Metalle rauszubekommen, spätestens dann sollte jedem klar sein das das mit „Umweltfreundlich“ nichts mehr zu tun hat.

    Da spezielle und teils aufwendige Techniken nötig sind um während des Betriebes die Effiziens zu verbessern, ist es meiner Ansicht nach wirklich fraglich ob das in der Gesamtrechnung dann wirklich effizienter ist.

    Es wird schon seinen Grund haben warum man genau dazu nirgendwo etwas finden kann.

    Grüße,

    Chris

  62. @Heller #58
    Wurden nicht mal ’ne zeitlang Kommentare gesammelt, die man bei Rahmstorf nicht veröffentlichen konnte ?
    Hab‘ da sowas in Erinnerung….
    Vielleicht täusch‘ ich mich auch…

  63. Ich sagte ja schon oben, ein paar ‚Energiespar‘-Geräte oder -Lampen sind nicht das entscheidende.
    Viel wichtiger sind die Lebensumstände.
    Und da fällt auf, dass die Status- und Luxusacessoires des Wohlstandsbürgertums praktisch nicht angetastet werden:

    1. Ein Eigenheim ist grundsätzlich eine riesige Energieverschwendungsmaschine, ganz egal, wie toll es gedämmt wird. Die Baustoffe müssen nämlich unter enormem Energieeinsatz erst mal gewonnen, hergestellt, transportiert und verbaut werden.
    Die Betonherstellung ist zum Beispiel eine extrem energieaufwenige Technologie. Dazu kommt der Landschaftsverbrauch (Auf dem Grundstück könnte man ja statt dessen CO2-absorbierende Bäume pflanzen) und der Erschliessungsaufwand, Kanalisation, Strassen, Versorgungsleitungen brauchen alle Produktionsenergie und Rohstoffe.
    Dann führt diese Zersiedelung zu längeren Wegen, der Verkehr wächst und der braucht wieder Strassen, Autos, Benzin. Öffentliche Verkehrsmittel werden dagegen durch Zersiedelung ineffizienter.

    Wer wirklich Energie und Rohstoffe sparen will, muss also beim Städtebau anfangen und da nach Lösungen suchen, die möglichst kompakt sind. Ein Block mit 20 Eigentumswohnungen ist nun mal wesentlich ‚effizienter‘ als 20 Reihenhäuser und Bungalows, in jeder Beziehung!

    2. Verkehr
    Der ÖPV wird rasant teurer und gleichzeitig schlechter. Während Geld bei der Subventionierung von Wind und PV keine Rolle spielt, wird vom ÖPV verlangt, dass er kostendeckend sein soll. In Anbetracht der sehr grossen Negativbilanz des PKW sollte aber eigentlich alles getan werden, um das Umsteigen auf den ÖPV so attraktiv wie möglich zu machen: Warum wird ein Eigenheimbesitzer, der auf seinem Dach weitgehend nutzlosen und umweltschädlichen PV-Strom erzeugt -- PV hat eine miserable Ökobilanz! -- mit dem zehnfachen Wert seines Stroms bezahlt, während der Arbeiter, der mit der Bahn pendelt, nichts bekommt? Sollte man nicht statt dessen dem Arbeiter 9/10 seiner Fahrtkosten subventionieren?

    3. Fernreisen
    Wer von Umweltschutz und Klimaschutz schwafelt und gleichzeitig Billigflieger nicht antastet, ist entweder schwachsinnig oder ein Lügner, das braucht nicht weiter ausgeführt zu werden.
    Einem Hartzer nach langem Tauziehen 5 € mehr im Monat zu geben, ihm gleichzeitig aber 15 € über diverse Energiesteuern und -Abgaben wieder aus der Tasche zu ziehen, während ‚Besserverdiener‘ für ein Taschengeld mal eben übers Wochenende nach Mallorca jetten, ist obszön, wenn man sich Umwelt- und Klimaschutz und gleichzeitig soziale Verantwortung (kleingeschrieben, aber immerhin) auf die Fahnen schreibt.

  64. @ Krishna #62

    Hier wurden an verschiedensten Stellen immer mal wieder Kommentare eingestellt, die bei Rahmstorf rausgeflogen sind. Einen extra Thread dafür gab es nicht. Ich würde es mal mit der Suchfunktion oben rechts versuchen. Vielleicht findest Du darüber was.

  65. @Rudolf
    OK Danke

  66. Der energiepolitische Dilettantismus zeigt Wirkung:

    Die Deutsche Industrie klagt über erhebliche Probleme bei der Stromversorgung. Unterbrechungen von wenigen Sekunden würden immer häufiger ganze Produktionsprozesse lahm legen, heißt es beim Branchenverband VIK.
    […]
    Die Energiewende habe somit zu „bedenklichen Qualitätsverlusten bei der Stromversorgung“ geführt. Komplexe Produktionsprozesse seien lange vor einem von der Allgemeinheit bemerkten Blackout bedroht.

  67. @ Tritium

    Ein Eigenheim ist grundsätzlich eine riesige Energieverschwendungsmaschine, ganz egal, wie toll es gedämmt wird. Die Baustoffe müssen nämlich unter enormem Energieeinsatz erst mal gewonnen, hergestellt, transportiert und verbaut werden.
    Die Betonherstellung ist zum Beispiel eine extrem energieaufwenige Technologie. Dazu kommt der Landschaftsverbrauch

    Deshalb plädiere ich seit Jahren dafür, möglichst keine Neubaugebiete mehr auszuweisen. Viel besser ist es, alte Bausubstanz zu erwerben, wenn man ein Eigenheim haben möchte und diese zu sanieren. Und wenn man neu baut, dann ein Holzhaus. Denn dieses verbraucht bei seiner Erstellung nur ca. 1/15 der Energie wie ein Haus aus Stein oder Beton. Und ein Holzhaus bindet für lange Zeit CO2!

  68. Herr Seifert, als Zweitautobesitzer mit Landsitz sollten Sie erst mal selber entscheidend weniger Ressourcen, Landschaft und Infrastruktur verschwenden, bevor Sie für irgend etwas plädieren, das andere mache sollen. Das wurde Ihnen doch schon mehrfach gesagt: Erst Balken aus eigenem Auge, dann Splitter bei anderen suchen!

  69. @Team-Thorsten

    Deshalb plädiere ich seit Jahren dafür, möglichst keine Neubaugebiete mehr auszuweisen. Viel besser ist es, alte Bausubstanz zu erwerben, wenn man ein Eigenheim haben möchte und diese zu sanieren. Und wenn man neu baut, dann ein Holzhaus. Denn dieses verbraucht bei seiner Erstellung nur ca. 1/15 der Energie wie ein Haus aus Stein oder Beton. Und ein Holzhaus bindet für lange Zeit CO2!

    Aha, sagt ein Eigenheimbesitzer mit beheizten Nebengelass lässt den Öko raushängen………der Rest der Deutschen kann ja sehen wo die bleiben.
    Weiterhin vergisst Du die nötige Infrastruktur um Dein Eigenheim mit Strom, Wasser und Telefon zu versorgen, die Zufahrtsstraße is auch nicht zu vergessen.

    Wie Tritium schon vorschlug, einzeln stehende Eigenheime sind im Sinne der Energieeffiziens abzulehnen und der Wohnraum pro Person zu begrenzen, wir ham damals zu dritt in 47 m2 gehaust, da sollten doch Grünlinge noch weit drunter kommen, gelle.
    Sorry Thorsten, Du bist Verlogen.
    H.E.

  70. @Quentin Quencher #66
    Dass das kommt ist denen aber wohl schon länger klar. In Energy20.net aus dem Jahre 2008 kann man in einem Artikel über Spitzenlastabdeckung mit Batterien folgendes lesen:

    Diese Systeme zur Spitzenlastabdeckung entsprechen der Schutzart IP20 nach EN60529. Sie wurden bereits in zwei Musteranlagen in Bayern (200 kW Eon Neustadt Donau) und in Japan (400 kW PreussenElektra) aufgebaut und erfolgreich über mehrere Jahre getestet. Bei der derzeitigen Entwicklung der Energieversorgung ist mit einem zunehmenden Bedarf zu rechnen.

  71. Richtig, Heint!
    Was ist er denn aufs Land?
    Was muss er im Jahr 10.000 km mit dem Auto (wohlgemerkt dem DIESEL-Auto!) fahren?
    Eine Stadtwohnung im Mehrfamilienhaus ist ja einem Herrn Seifert nicht zuzumuten, da sollen mal schön die Hartzer unter sich bleiben! Herr Seifert wohnt standesgemäss auf dem Land!
    Aber der Oma erzählen, sie soll halt mehr Miete bezahlen, wegen der Wärmedämmung, dann spart sie irgendiwe und Energiesparlampen soll sie sich auch von der Rente abknipsen, damit Herr Seifert auch genug Einnahmen aus seinem PV-Dach bekommt.
    Dabei verbraucht die Oma auch mit ganz gewöhnlichen Glübirnen nur einen Bruchteil der Energie, die Herr Seifert für seinen standesgemässen Lebensstil für nötig hält.

  72. @ Quentin #66:
    Tja, wenn die rotierenden Massen der grossen Turbinen vom Netz genommen werden, deren träge Masse der wichtigste und schnellste Spitzenlast-Puffer für sehr kurze Schwankungen ist, dann MUSS es ja so kommen!
    Diese vielen tausend Tonnen Metall, die in den KKW-Maschinenhäusern mit 2000 U/min rotierten, haben eben nicht nur äusserst zuverlässig Striom erzeugt und aufgrund der bauartbedingten Selbstregelung von Leichtwasser-Reaktoren besser als jedes andere Kraftwerk auf kurz- und mittelfristige Netzschwankungen reagiert, sondern vor allem auch die extrem kurzfristigen Laständerungen mit ihren enormen Trägheitspotential abgefedert.
    Wir werden, wenn der EE-Wahnsinn so weiter geht, nicht umhin können, Schwungmassen-‚Kraftwerke‘ zu bauen und im Motorbetrieb mitlaufen zu lassen, um sie zu ersetzen -- der Stromkunde zahlt’s ja…

  73. @Tritium
    Besonders verlogen find ick ja bei den Typen, das er anderen zu Holzhäusern rät um CO2 zu binden…..und selber ganz stolz auf sein Pelletofen ist, der das ganze pöse CO2 gleich wieder in die Atmosphäre lässt, einschließlich des genauso pösen Feinstaubes.
    Wasch mich, aber mach mich nich nass………und dabei hab ich nich mal seine 3 Kinder erwähnt, die ja wohl lebenslang Thorstens CO2 Fussabdruck versauen……..dafür kann ich 2 SUV gleichzeitig fahren, wenn ich mich im selben Sinne zweiteilen könnte.
    Ach übrigens, ick laufe uff Arbeit………………..nix Diesel, nix Ladestrom, nööö, einfach per Muskelkraft weil meine bescheidene Behausung eben nah genug an meiner Arbeitsstelle is.
    Das is die Lösung, Werkswohnungen auf dem Werksgelände mit Werkskindergarten und Schule………….schön in konzentrierter Lage, gelle.
    Der kann uns klimatisch einfach nich das Wasser reichen………und dat stinkt dem Öko.

    MfG

  74. @Team-Thorsten

    Ach übrigens, an Deiner Stelle würd ick mich wirklich totlachen, da schonste wenigstens das Klima vor Deinen Ausdünstungen.
    Den substanzlosen Müll den Du selbsternannter Öko hier loslässt, kann ick mit 40 Grad Fieber, verbundenen Augen, Händen und im Rollstuhl noch zerlegen, so inkontinent wie Dein Geschreibsel is.
    Du kannst nix, Du weißt nix und den Rest haste auch nur aus bunten Katalogen……………..aber schön das Du wenigstens olle Hader zum Genossen hast, biste bei Georg nich ganz alleine.
    Hach, da muss ich doch immer wieder an den Film „Dumm und Dümmer“ denken wenn ick Euch beide lesen darf, die Frage is nur, wer von Euch beiden pieselt den anderen in den Rücken und wer testet mittels Zunge den Frost an der Seilbahn?

    Den ganzen Tag Wasser predigen und in der Freizeit Unmengen an Wein saufen, diese Ökos sind mir die Liebsten.

    Und ja, heul doch.

  75. @ Eng, Tritium

    Anstatt mit persönlicher Polemik und dem Vortrag von Halbwahrheiten hätten Sie sich besser sachlich zu meinen Anregungen geäussert. Aber dort wieder einmal Fehlanzeige. Ich habe dafür plädiert:

    -- möglichst keine Ausweisung von Neubaugebieten mehr
    -- Altbausanierung vor Neubau
    -- wenn Neubau dann möglichst Holzbauweise

    Ich selbst habe diese Anregungen in meinem Privatbereich beachtet, weshalb Ihr Vorwurf, Wasser predigen und Wein saufen etwas abwegig ist. Zudem bitte ich zu bedenken, dass wir gar kein Eigenheim erworben hätten, wenn wir nicht drei Kinder hätten. Was ist daran ökologisch verwerflich, einen Altbau von 1955 zu erwerben und diesen zu sanieren, energetisch und ökologisch zu modernisieren? Können Sie mir das verraten? Aber wahrscheinlich kommt wieder nur Polemik anstatt sachliche Diskussion. Zudem frage ich mich, wer von Ihnen in einem selbst gebauten Neubau wohnt, auf wieviel m² Wohnfläche pro Person und dafür unbebautes Bauland erschlossen und versiegelt hat. Aber vermutlich kommt auch hier wieder nichts!

  76. @ 64# Rudolf Kipp 28. Dezember 2011 19:57

    Hier wurden an verschiedensten Stellen immer mal wieder Kommentare eingestellt, die bei Rahmstorf rausgeflogen sind. Einen extra Thread dafür gab es nicht. Ich würde es mal mit der Suchfunktion oben rechts versuchen. Vielleicht findest Du darüber was.

    Und wo sind die Kommentare, die hier gelöscht wurden? Ich versuche es noch mal.

    @ #22 moosgeist 27. Dezember 2011 12:53

    Sag mal, willst Du Dich vergiften??? Die größeren Lebensmittelskandale der letzten Jahre waren ja unbestritten fest in der Hand der Biomaffia.

    Also soll die Biomafia ruhig alle anderen vergiften, damit ihr Rebound nicht geschmälert wird? Maßnahmen im Sinne der Gemeinschaft als Sozialismus zu diffamieren ist schon ein starkes Stück. Reduzieren wir doch gleich die Steuern, indem wir Polizei und Gerichte abschaffen, weil die von den Steuern finanziert werden, die den Rebound bzw. die Gewinne schmälern. Differenzen tragen wir dann mit der Maschinenpistole aus, was den Waffenherstellern auch noch Gewinne beschert.

    Aber Unsinn beiseite. Marktwirtschaft funktioniert nun mal nur mit Regeln und Einrichtungen, die diese Regeln durchsetzen. Und wenn sich durch die Entwicklung Grundlagen der Marktwirtschaft ändern, sind die Regeln diesen geänderten Grundlagen anzupassen. Durch die Entwicklung des Autos wurden StVO und StVZO notwendig. Oder haltet ihr es für besser wenn jeder kreuz und quer, links oder rechts fährt – ganz wie es ihm beliebt? Mit der Impfpflicht sind die Pocken ausgerottet worden (wissenschaftliche Erkenntnisse angewandt), die Aufhebung der Impfpflicht gegen Masern kostet viele Tote usw.

    Und es gibt auch Wissenschaftler, die im Interesse der Industrie Unsinn behaupten – man denke nur an Wissenschaftler, die im Auftrage der Zigarettenindustrie eine Unbedenklichkeit des Rauchens behaupteten.

    Mit freundlichen Grüßen

    PS: Nicht jede staatliche Maßnahme ist sinnvoll – man denke nur an viele Maßnahmen zur „Rettung“ des Euro.

  77. @ Ebel #76

    Hier werden keine Kommentare gelöscht. Einzige Ausnahme bilden schwere Verstöße gegen die Blogregeln. In dem Fall kommentieren wir einen solchen Vorgang allerdings ausnahmslos.

    Ein kleiner Tipp vielleicht. Unter der Kommentar-Box gibt es einen Schalter „Kommentar senden“. Es kann vorkommen, dass man diesen mit dem „Senden“ Knopf weiter unten verwechselt. In einem solchen Fall verschwindet ein Kommentar dann im Daten-Nirvana (ist mir auch schon passiert).

    Ansonsten kann ich mit Ihrem Kommentar wenig anfangen. Ich kann nirgends erkennen, dass jemand für die Abschaffung von (sinnvollen) Regeln und Gesetzen plädiert hätte. Ich würde auch annehmen, dass die Mehrheit der Kommentatoren hier, anders als Sie implizieren, Impfungen für sehr sinnvoll hält.

    Nebenbei bemerkt Die Anzahl der Wissenschaftler, die aus verschiedentlich gelagerten Interessen „Unsinn“ behaupten, scheint in meiner Wahrnehmung permanent anzuwachsen. Beispiele finden sich etwa in der Gesundheits- und Diätindustrie, und ganz offensichtlich im weiten Feld des (vermeintlichen) Umweltschutzes, etwa bei Kernkraft- oder Gentechnikgegnern.

  78. @Team-Thorsten

    Weißt Du, ich gönn Dir Deine Familie, ich gönn Dir Dein Häusschen, ich erkenne auch hoch an, das Du treusorgend Deiner Familie einen Wohnsitz abseits negativer Einflüsse besorgt hast um ein befriedigendes Familienleben zu gestalten…………..aber ich verbittes es mir verdammt nochmal, das Du mit Deinem gehobenen Lebensstandart anderen vorschreiben willst, wie diese zu leben haben.

    Sorry, Deine Ausrede mit Deinen 3 Kindern zieht bei mir nicht, da hätten auch 72 m2 Plattenbauwohnung ausgereicht, wie für Millionen Ostdeutsche auch, die unter diesen Verhältnissen ihre Kinder großgezogen haben, es geht auch ein Stück weit bescheidener, wenn man denn will.

    Aber, und da fängt bei Dir die wahre Frechheit an

    -- möglichst keine Ausweisung von Neubaugebieten mehr

    Sach mal, bei Dir ticken se wohl nicht mehr richtig, Du hast ja Deine Hütte aber missgönnst allen anderen Menschen ins Grüne ziehen zu dürfen, wo leben wir denn hier?
    Wenn ick mir ein Haus bauen würde, hätte das echt massive Wände (wenigstens 36 cm) und keine Bretterbude, die nach einen Wasserschaden nur noch Sondermüll ist, ergo hast Du auch niemand anderes vorzuschreiben, wie er sein Häusschen bauen darf.

    Tja, im Sinne der Energieeffiziens bin ick nämlich vorbildlich, isolierter Plattenbau aus Ostzeiten mit gerade mal 62 m2, mehrstöckig, weit über 80 Familien beherbergend, Zentralheizung……….zentrale Wasser/Abwasserleitungen, zentrale Stromeinspeisungen ………wie das nun mal in der Stadt so is.

    Sorry Thorsten, ich wiederhole mich nochmals, Du bist Verlogen und die Polemik ist bei Dir zu 108% gerechtfertigt.
    Du bist ein Pseudo-Grüner und gönnst Deinem Mitmenschen nicht einmal den Lebensstandart, den Du Dir frecherweise bei Deiner Ideologie trotzdem erlaubt hast.

    Wasser predigen und Wein saufen, auf wem passt der Spruch besser, wenn nicht auf Dich.

    Habe die Ehre

  79. @Rudolf
    Mal an Dich als Admin, kannste bitte mal das tote Bild mit der Meereisbedeckung entfernen, meine Browser leiern sich dumm und dämlich und warten auf Antwort, die aber leider nicht mehr kommt.

    Danke
    Heinz Eng

    [Guter Hinweis. Ist gelöscht. RK}

  80. @ Thorsten seifert # 75:

    Ich selbst habe diese Anregungen in meinem Privatbereich beachtet

    Sie sind von der Stadt aufs Land gezogen.
    Sie haben sich daher in Ihrem Privatbereich ganz und gar nicht ökologisch verhalten, da helfen Ihnen Ihre mageren Ausreden gar nichts.
    Genau das habe ich in meinem Beitrag # 63 erleutert. Genau das WOLLEN Sie nicht kapieren, weil Sie sich sonst eingestehen müssten, dass Sie ganz genau in die Gruppe der scheinheiligen Wasserprediger fallen, die selber ungeniert Wein trinken.
    HNerr Seifert, erst mal ist es UNÖKOLOGISCH, in einer übervölkerten Welt drei Kinder zu haben; die verbrauchen mehr Ressourcen als 30 Kinder in Afrika. Zweitens gibt es eine Menge Familien mit drei und mehr Kindern, die schon allein deshalb nicht aufs Land ziehen, weil sie sich das gar nicht leisten können.
    Aber das ist Ihnen ja nicht gut genug, Kinder in der Stadt aufzuziehen, da muss ein Haus auf dem Land her und zwei Autos. Klar. Und die Oma mit der kleinen Rente soll dafür zahlen, dass Herr Seifert es sich gut gehen lässt.
    Herr Seifert, Sie sind scheinheilig, verlogen und arrogant und ganz bestimmt NICHT ökologisch. Ein typischer Grüner eben.

  81. #78. Heinz Eng

    Moin Heinz,

    melde mich aus dem Weihnachtsurlaub zurück 😉

    Wasser predigen und Wein saufen, auf wem passt der Spruch besser, wenn nicht auf Dich.

    Ja, ja, so sind sie, unsere grünlackierten Gutmenschen. Aber das scheint so eine Eigenart derselben zu sein, dass man nur von anderen fordert, aber selbst das Ganze Ökogedöns nicht so richtig ernst nimmt. Die mit großem Tam Tam vorgebrachte, lediglich punktuell „korrekt“ ökologisch gelebte grüne Ideologie dient dann zumeist nur zur Täuschung der Allgemeinheit über die wahren Absichten dieser grün-roten Weltverbesserer.

    mfg
    karl.s

  82. #66. Quentin Quencher

    Der energiepolitische Dilettantismus zeigt Wirkung:

    Moin Herr Quencher,

    ja, so langsam scheint es einigen Leuten zu dämmern, was wir uns da mit der sogenannten Energiewende eingebrockt haben. Aber wie es im Leben immer so ist, es muß erst der „große Knall“ kommen, bevor auch der Rest merkt, dass hier lediglich auf viel Phantasie gebaut wurde.

    mfg
    karl.seegert

  83. @Hiho Karlchen.S

    Ick hoffe Du hattest ein schönes Fest, wenn´s geht, ohne rotgrüne Idiologen an der Backe, *grins*.

    Ja, ja, so sind sie, unsere grünlackierten Gutmenschen.

    Joo, die ham sich ihr wohliges Wohlfühlnest gebastelt, aus dem se dann vorrangig energieintensiv die Internetinfrastruktur nutzen um auf alles zu geifern, wat nich ihrer Meinung ist…….dabei aber nicht im Ansatz merken, dat se sich total zum Löffel machen.
    Ich glaube, diese Menschen haben nicht einmal im Ansatz begriffen, was die „große Transformation“ für sie persönlich bedeuten würde, die leben ungeniert weiter in ihrer Öko-Blase und fühlen sich mit ihren Öko-Scheuklappen noch so wohl.
    Im Grunde genommen sind Ökos nur elende Spieser die ihr Öko-Gewissen mit ein paar Pseudo-Massnahmen und gelegentlichem Schottern beruhigen aber am Ende die größten gesellschaftlichen Parasiten darstellen.
    Tja. leider bekommen die in ihren Wahn immer noch nicht mit das sich die Stimmung im Lande dreht, mit jeder EEG- geschuldetenen Strompreiserhöhung ein Stück mehr, mit jedem Bio-Skandal noch ein Stückchen mehr……….bis eines Tages die zweidrittel Gesellschaft kippt.
    Ich bin auf den Tag gespannt, wenn in Deutschland die Lichter ausgehen und der Pöbel anfängt auf der Straße zu randalieren, das wird der Tag sein, wo sich die Grünlinge in ihren Buden einigeln werden um den gerechten Zorn der Armen zu entgehen.
    Wir rennen blind in die Katastrophe und das Land ist wie gelähmt und kein Aas traut sich was dagegen zu unternehmen, weil ja sonst die selbstgestrickte Lebenslüge offenbar werden würde, ich sehe finstere Zeiten auf Deutschland und Europa zukommen und damit meine ich nicht einmal das elektrische Licht.

    MfG
    Onkel Heinz……..Hellseher in Ausbildung

  84. #83. Heinz Eng

    Ick hoffe Du hattest ein schönes Fest, wenn´s geht, ohne rotgrüne Idiologen an der Backe, *grins*.

    ja Heinz, hatte ich, ich hoffe Du auch. „Gott“ sei dank, muß ich mich in meiner Familie nicht mit rotgrünen Weltverbesseren auseinandesetzen. Die stehen alle mit beiden Beinen im Leben und können mittlerweile ganz gut selbst einschätzen, was von dieser Ideologie zu halten ist. Bei uns geht es da eher liberal zu. Na dann, wollen mal sehen, was uns 2012 in Sachen EE -- Gedöns so bringt.

    Gruß
    karl.s

  85. Der ‚Fall Seifert’ zeigt , denke ich, exemplarisch die Folgen einer Abkehr von der sozialen Verantwortung, wie sie für die ‚Öko’-Bewegung typisch ist:
    Die zunehmene Öffnung der Einkommensschere zwischen Gering- und Besserverdienern, zwischen dem saturierten, in gesicherten und wohlhabenden Verhältnissen lebenden grünen Stammwähler und dem ‚Prekariat’ besteht und wie sie nicht zuletzt durch die ‚Energiewende’ drastisch verschärft wird, hat eben nicht nur monetäre Folgen.
    Die Entflechtung des Lebensraums durch Wegzug in die Vorort-Reihenhaus-Siedlung oder aufs Land führt zur Ghettoisierung der Städte, zu nachlassender Qualität der Schulen, zur Bildung von vertikalen Schichten in der Gesellschaft.
    Die Radikalisierung nimmt durch Verarmung zu; steigende Energiepreise, steigende Mieten durch Umlage von ‚Energiesparmaßnahmen’ etc. belasten geringverdiner – die alleinerziehende Mutter, den ungelernten Arbeiter, die Kleinrentner, die Friseuse oder Verkäuferin – bereits jetzt sehr erheblich, zumal diese Schichten keinerlei Möglichkeit haben, an den Gewinnmodellen (EEG-Subventionen etc. ) zu partizipieren.
    Dazu kommen zunehmende Mängel der Infrastruktur: Die öffentlichen Verkehrsmittel verrotten, obwohl ihre Benutzung immer teurer wird, Läden weichen aber mehr und mehr auf die grüne Wiese aus. Der Staat hat kein geld, weil die ‚Energiewende’ Unsummen verschlingt, die für Schulen, soziale Betreuung und anderes fehlen. Gleichzeitig werden Arbeitsplätze durch die immer stärkeren Markteingriffe gefährdet und vernichtet.
    Diese Probleme werden in den Reihenhaussiedlungen und den Landhäusern, mit zwei Autos vor der Tür, gar nicht mehr wahrgenommen und dadurch zusätzlich verschärft, denn die, die sich besser artikulieren können, die in der Verwaltung Entscheidungen treffen und die in der Kommunalpolitik aktiv sind, haben sich in ihrer glücklichen grünen Vorstadt-Welt davon isoliert.

    Diese unheilvolle, selbstverstärkende Entwicklung wird über kurz oder lang zu sozialen Explosionen führen und ich kann dazu nur sagen: Die ‚Seiferts’ haben sich diese Dynamitstange selbst unter den Hintern gelegt!

  86. @Tritium

    Ganz toll geschrieben mein Freund.
    Dazu die passende Klatsche für „den Fall Seifert“……….

    Soziale Spaltung
    Immer mehr Arbeitslose rutschen sofort in Hartz IV

    Das Risiko des sozialen Absturzes wächst: Jeder vierte Deutsche, der seinen Job verliert, ist laut Arbeitsagentur inzwischen sofort auf Hartz IV angewiesen. Dumpinglöhne und befristete Arbeitsverhältnisse machen es immer schwerer, die Bedingungen für das höhere Arbeitslosengeld I zu erfüllen……..

    ….Die BA-Zahlen zeigen, dass immer mehr neue Arbeitslose die Schwelle nicht mehr überwinden: „Entweder war die Beschäftigungszeit zu kurz, um Ansprüche zu erwerben, oder das früher erzielte Lohneinkommen war zu niedrig, um mit dem daraus abgeleiteten Arbeitslosengeldanspruch den Bedarf zu decken und muss mit Arbeitslosengeld II aufgestockt werden“, zitiert die „SZ“ aus dem Papier. …..

    Da sind se die zukünftigen Armen, den die „Seiferts“ mit ihrer noblen Energiewende auch noch zusätzlich die paar Euros aus den Taschen ziehen, die se eigentlich fürs Essen/Kleidung bräuchten.
    Die Energiewende treibt die Schere immer schneller voran und wir sind gerade mal am Anfang……..da warten noch jede Menge neuer Stromtrassen und Großspeicher darauf vom Stromkunden zukünftig finanziert zu werden, während gleichzeitig immer mehr Industriearbeitsplätze in DE den Bach runter gehen.
    Ach so, inzwischen is ja die Lachnummer „EE-Arbeitsplätze“ bei Solar schon durch……..nun scheinen uns die Chinesen auch noch die WKA zu liefern………….zumindest ein paar Flügelchen sind schon angekommen.

    November 2011 – „MV Wieniawski“ liefert 42 Windkraftflügel

    Die MV „Wieniawski“ (Baujahr 1992) unseres Partners CHIPOLBROK löschte am 11.11.2011 in Brake 11.255 Frachttonnen Windkraftflügel (insgesamt 42 Stück). Die Ladung wurde in Xingang/China geladen und durch unser Bremer Büro gebucht und abgewickelt.

    Tja, so ne Nebensächlichkeiten tangieren hauptamtliche Waldschrate ja sowieso nicht.

    MfG
    Onkel Heinz……..etwas angefressen

  87. Ach übrigens, das steigende Konfliktpotential ist auch der Bundesregierung bekannt…………aber die Reaktion darauf dürfte uns wohl allen nicht schmecken.

    Revolutionäres Gesetz
    Über Deutschland sollen schwere Drohnen fliegen

    Beinahe unbeachtet revolutioniert die Bundesregierung die zivile Luftfahrt: Unbemannte Flugsysteme sollen zugelassen werden. Das Reizwort „Drohnen“ wird bewusst gemieden……

    …Begründet wird die Notwendigkeit von Drohnen über Deutschland mit „dem weitreichenden technischen Fortschritt in diesem Bereich“. Neben der bislang schon gängigen militärischen Verwendung böten sich vermehrt auch zivile Einsatzmöglichkeiten an: Verkehrs- und Umweltüberwachung, Schutz von Pipelines, Feuerbekämpfung werden als Beispiele genannt. …………

    Da braut sich über Deutschlands Himmel etwas zusammen, das mich ein Stück weit besorgt macht.
    Der Überwachungsstaat bastelt sich gerade ein neues Instrument um Massen zu überwachen und nötigenfalls auch zu bekämpfen.
    Die dunklen Wolken wollen einfach nicht abziehen.
    H.E.

  88. #85. Tritium

    Diese Probleme werden in den Reihenhaussiedlungen und den Landhäusern, mit zwei Autos vor der Tür, gar nicht mehr wahrgenommen und dadurch zusätzlich verschärft, denn die, die sich besser artikulieren können, die in der Verwaltung Entscheidungen treffen und die in der Kommunalpolitik aktiv sind, haben sich in ihrer glücklichen grünen Vorstadt-Welt davon isoliert.

    Hallo Tritium,

    bitte nicht verallgemeinern. Ich selbst wohne auch auf dem Lande, aber noch in Sichtweite des städtischen Kirchturms und nenne ein Einfamilienhaus mein eigen. Auch bei mir stehen 2 Autos vor der Tür. Ich fühle mich sehr wohl hier und habe selbst viele Jahre meines Lebens in DDR-Neubauten gewohnt und beabsichtige nicht, noch mal irgendwann wieder in eine Mietwohnung zu ziehen. Ich bin froh, einfach raus in den Garten gehen zu können, den Grill anzuschmeißen, auch im Winter 😉 , so richtig CO2 in die Luft zu blasen, wenn ich meinen Kamin anheize usw. Jedem sollte gegönnt sein, so zu leben wie es ihm beliebt oder wie er es sich auch leisten kann. Ich habe mir damit meinen Traum erfüllt. Womit ich allerdings die von Dir aufgeführten Nachteile wie:

    Die Entflechtung des Lebensraums durch Wegzug in die Vorort-Reihenhaus-Siedlung oder aufs Land führt zur Ghettoisierung der Städte, zu nachlassender Qualität der Schulen, zur Bildung von vertikalen Schichten in der Gesellschaft.

    gar nicht in Abrede stellen will, wobei ich aber auch der Meinung bin, dass das nicht zwangsläufig so kommen muß. Das hängt m.E. mehr von den politischen Fähigkeiten und vom politischen Willen der jeweiligen Kommunalpolitiker ab, diesbezüglich entsprechend gegenzusteuern. Und das scheint mir dort, wo ich wohne, ganz gut gelungen, was nicht heißt, dass man es nicht besser machen kann.

    Der Staat hat kein geld, weil die ‚Energiewende’ Unsummen verschlingt, die für Schulen, soziale Betreuung und anderes fehlen. Gleichzeitig werden Arbeitsplätze durch die immer stärkeren Markteingriffe gefährdet und vernichtet.

    dem ist nichts hinzuzufügen, 100% hast Du da recht.

    Gruß
    karl.s

  89. Lieber Karl Seegert,

    ich züchte keinen Sozialneid in mir, nicht zuletzt deshalb, weil es mir selbst an nichts fehlt.

    Ich gönne jedem, selbstverständlich auch Thorsten Seifert, sein Häuschen im Grünen. Leben und leben lassen, sag‘ ich.
    Wenn aber dann zum Häuschen auf dem Land und den zwei Autos so ein überheblicher missionarischer Eifer wie bei Oberlehrer Seifert kommt, der zwar Wein trinkt, aber anderen Wasser predigt, dann geht mir bei dem arroganten Gesocks der Hut hoch.
    Das ist wohl der Unterschied zwischen konservativer sozialer Markwirtschaft und grüner asozialer Planwirtschaft.

  90. #89. Tritium

    Wenn aber dann zum Häuschen auf dem Land und den zwei Autos so ein überheblicher missionarischer Eifer wie bei Oberlehrer Seifert kommt, der zwar Wein trinkt, aber anderen Wasser predigt, dann geht mir bei dem arroganten Gesocks der Hut hoch.

    Geht mir nicht anders!!

    gruß
    karl.s

  91. @Heinz

    Die dunklen Wolken wollen einfach nicht abziehen.

    Das ist eben das, was man gemeinhin als gefühlten Klimawandel bezeichnet.

  92. Weltonline meldet:

    Die Neuzulassungszahlen von Geländewagen etwa legten um 22 Prozent gegenüber 2010 zu. Auch Vans (plus 27,3 %) und Oberklasselimousinen (plus 30,3 %) stiegen in der Käufergunst. Deutlich weniger gefragt als im Vorjahr waren hingegen Kleinstwagen. Der Absatz in der kleinsten Klasse ließ um 12,4 Prozent nach.

    Ist das nun auch auf den Rebound zurückzuführen, oder ist wie ein Leser meinte, dass den Leuten das Gerede um die doch so umweltfreundlichen Kleinwagen und E-Autos auf den Wecker geht, und sie nun als Protest einen Geländewagen kaufen.

  93. Sparlampen erfüllen Erwartungen nicht

    Bereits bei der Umstellung von der Kohlefaser- zur Wolfram-Glühlampe im frühen 20. Jahrhundert habe man festgestellt, dass die Einsparungen durch Mehrkonsum überkompensiert werden. Inzwischen warnt eine EU-Studie explizit vor diesem Effekt, und Wissenschaftler um Jeff Tsau von den Sandia National Laboratories in Albuquerque, US-Bundesstaat New Mexiko, haben nachgewiesen, dass der Stromverbrauch nach der Einführung von neuen, sparsameren Lampen tatsächlich deutlich ansteigt.

    Das Sparlampen für den Klimaschutz eingesetzt werden sollen, ist unter dem Gesichtspunkt, dass der Strom in der Schweiz praktisch CO2-frei ist, sinnlos
    Aber warum selber denken wenn es die EU schon für uns tat?

  94. BULB FICTION:

    Diese überzeugende und hervorragend recherchierte Dokumentation über die behördlich verordnete Gefährdung menschlicher Gesundheit durch Quecksilber gibt’s jetzt in voller Länge auf youtube.

  95. #94. Tim Hardenberg

    Hallo Tim,

    klasse Doku; zeigts doch einmal mehr, was greenpiXX und co. wirklich mit Umweltschutz am Hut haben, nämlich nichts!

    karl.s