Energiewende immer teurer – EEG Umlage 2013 bei 4,8 bis 5,2 Cent

25. April 2012 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energiewende, Politik

Die Bundeskanzlerin hatte im letzten Jahr noch vollmundig versprochen, dass die EEG-Umlage den aktuellen Wert von 3,6 Cent/kWh langfristig nicht überschreiten würde. Dabei sollte eigentlich  auch damals jedem klar gewesen sein, dass ein weiterer Ausbau der sogenannten Erneuerbaren Energien auch zu höheren Kosten und damit zu einem Anstieg der  Einspeisevergütung führen muss. Und ausgebaut wird weiter. Allein im 4. Quartal 2011 sind Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 4.150 Megawatt dazu gekommen. Und auch im ersten Quartal 2012 betrug der Zubau noch stolze 1.800 Megawatt.

Diese Entwicklung bleibt nicht ohne Folgen. Wie das Handelsblatt jetzt unter Berufung auf Informationen „aus dem Umfeld der Übertragungsnetzbetreiber“ erfahren hat, ist für 2013 mit einem Anstieg von jetzt 3,592 Cent/kWh auf dann 4,8 bis 5,2 Cent pro kWh zu rechnen.

Das ist ein Anstieg von 33% und bedeutet, dass die Belastung der Stromverbraucher damit von 13 Mrd. Euro (2011) auf 18 Mrd. Euro pro Jahr ansteigt. Für einen durchschnittlichen Haushalt bedeutet dies zusätzliche jährliche Kosten in Höhe von 60 Euro.

Entwicklung der EEG-Umlage von 2003 bis 2013 (Werte für 2013 Prognose Handelsblatt)

Es ist nicht das erste mal, dass eine Prognose der Regierung zur Preisentwicklung bei den „Erneuerbaren“ grandios daneben gelegen hätte. Es ist vielmehr die Regel. Aber sehen Sie selbst:

Die Entwicklung der Prognosen zur EEG-Umlage und deren tatsächlichen Werte im Wandel der Zeit (Mit herzlichem Dank an unseren Leser Tritium):

2004
Greenpeace

….Danach bleiben die von den Stromkunden aufzubringenden Kosten für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Umlage) auch bei weiterem Ausbau der Erneuerbaren Energien (EEG) gegenüber dem jetzigen Stand praktisch konstant.

Die EEG-Umlage betrug 2004 0,58 Ct/kWh.

2005
Bundesumweltministerium

Der Anstieg der EEG-Umlage nimmt in Zukunft ab und wird einen Durchschnittshaushalt selbst bei sehr dynamischem Ausbau nicht mehr als 3 Euro pro Monat kosten. Ab Mitte des nächsten Jahrzehnts geht die EEG-Umlage wieder zurück.

Die EEG-Umlage betrug 2005 0,68 Ct/kWh

2006
Ingenieurbüro für neue Energien

Insgesamt ist zu erwarten, dass die monatliche EEG-Umlage von heute etwa 0,54 Ct/kWh bis zum Jahr 2017 auf maximal 0,93 Ct/kWh ansteigt.

Die EEG-Umlage betrug 2006 0,88 Ct/kWh

2007
Solarportal 24

Schon heute sparen die Verbraucherinnen und Verbraucher mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz deutlich mehr Geld ein, als sie für das Förderinstrument zahlen. Das größere Stromangebot aus Wind, Wasser, Sonne Bioenergie und Erdwärme führt zu einem dämpfenden Effekt auf die Strompreise, so der Bundesverband Erneuerbare Energie BEE.

Bundesumweltministerium

Durch die EEG-Novelle erhöht sich die EEG-Umlage auf den Strompreis etwas. Nach geltendem Recht wäre sie bis Jahr 2015 auf ein Maximum von etwa 1,4 ct/kWh angestiegen, danach sinkt sie wieder. Durch die jetzt beschlossene Novelle, die den Offshore-Windstrom besser vergütet, erwarten wir einen Wert von ca. 1,5 ct/kWh im Jahr 2015.

Die EEG-Umlage betrug 2007 1,02 Ct/kWh

2008
Bundesumweltministerium

Trotz eines anhaltend kräftigen Anstiegs der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien von derzeit etwa 15 Prozent auf rund 30 Prozent im Jahr 2020 und rund 50 Prozent im Jahr 2030 steigen die von den Stromkunden aufzubringenden Mehrkosten (die so genannten Differenzkosten) nur noch bis etwa Mitte des kommenden Jahrzehnts leicht an. Mit einer EEG-Umlage von maximal 1,5 Cent/kWh liegt diese dann nur geringfügig über ihrem aktuellen Wert von etwa 1,2 Cent/kWh.

Die EEG-Umlage betrug 2008 1,12 Ct/kWh

2009
Bundesverband Erneurbare Energien

Die EEG-Umlage …wird im Preispfad EE-Branche ihr Maximum bei rund 1,4 Ct/kWSh etwa 2013/2014 erreichen.

Die EEG-Umlage betrug 2009 1,13 Ct/kWh

2010
Bundesumweltministerium

Nachdem auch 2010 in den Medien immer wieder behauptet wurde, die Erneuerbaren Energien seien seit Jahren die wichtigsten Preistreiber der Strompreise, belegt jetzt eine Studie des BMU das Gegenteil. An der Untersuchung, waren unter anderen das Frauenhofer IWES und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt beteiligt.
Die EEG-Umlage für 2011 wird sich nach einer aktuellen Studie des Bundesministeriums für Umwelt (BMU) rund 2,8 Cent betragen. Die Untersuchung beschäftigte sich mit “Langfristszenarien und Strategien für den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland bei Berücksichtigung der Entwicklung in Europa und global“ und sieht auch für die kommenden Jahre keine explodierende EEG-Umlage.

Die EEG-Umlage betrug 2010 2,05 Ct/kWh und stieg 2011 auf 3,53 Ct/kWh

Für 2013 ist eine Umlage von 4,8 – 5,2  Ct/kWh prognostiziert.

[Update 03.09.2012]

2011

Bundeskanzlerin Angela Merkel am 09.06 in einer Regierungserklärung

Unsere Devise heißt: Die Unternehmen genauso wie die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland müssen auch in Zukunft mit bezahlbarem Strom versorgt werden. Deshalb wollen wir die erneuerbaren Energien schneller zur Marktreife führen und effizienter gestalten. Die EEG-Umlage soll nicht über ihre heutige Größenordnung hinaus steigen; heute liegt sie bei etwa 3,5 Cent pro Kilowattstunde. Langfristig wollen wir die Kosten für die Vergütung des Stroms aus erneuerbaren Energien deutlich senken.

[Update 06.06. 2012]

2012

Eicke R. Weber, Direktor des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme

Der beherzte Zubau der erneuerbaren Energien wird die Umlage dafür auf den Strompreis nur wenig, für den Verbraucher unmerklich steigen lassen.

(…) Nach 2020 aber können wir erwarten, dass der Anteil der festpreisigen erneuerbaren Energien im Strommix hilft, die Preise zu stabilisieren, so dass wir eine Strompreisdämpfung erleben werden.

 

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176 Kommentare
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  1. Tip für Kenner: man plotte mal den Logarithmus der EEG-Umlage! Von bloß exponentiellem Wachstum können wir nur träumen…

  2. Passend zum Thema:


    Finanzierung der Energiewende ist unsozial -- EEG belastet vor allem Geringverdiener

    Die derzeitige Finanzierung der Energiewende ist unsozial. Einkommensschwache Haushalte werden durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) relativ bis zu 10mal schwerer belastet, als Haushalte mit hohem Einkommen. Das geht aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hervor, die im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erstellt wurde. Danach fließt bei den einkommensschwächsten Haushalten fast ein Prozent der verfügbaren Einkommen in die EEG-Finanzierung, bei der Haushaltsgruppe mit den höchsten Einkommen sind es dagegen nur 0,1 Prozent der verfügbaren Einkommen…

  3. Energiewende teurer als gedacht…


    Seewind macht Strom teurer

    Auf hoher See weht nicht nur ein rauer Wind -- auch die Kosten für die Offshore-Stromproduktion sind höher als gedacht. Die Bundesregierung könnte sich in ihrer Planung verkalkuliert haben…

    Durch Offshore-Wind droht den Verbrauchern nach dem sehr teuren Solarboom die nächste Kostenwelle. Die Offshore-Pläne der Regierung gehören massiv zusammengestrichen, auf höchstens die Hälfte der bisherigen Ziele“, sagte Holger Krawinkel, Energieexperte des Bundesverbands der Verbraucherzentralen…

  4. Alte Idee: Verstaatlichung der Energiewirtschaft; dann verschwinden endlich diese häßlichen Zahlen! 🙂

  5. Die wahren Kosten werden uns nicht mitgeteilt. Wir werden aber kräftig den Arsch voll kriegen, finanziell meine ich…

  6. Hihi Rudolf………ein Artikel den wir schon längst mal hätten machen sollen, ist doch Tritiums Zusammenfassung einfach viel zu geil, als das sie nur als Kommentar in den Tiefen des Blog verkümmert.

    PS. Mal nebenbei erkennt man was diverse Studien ehrenwerter Unitäten und Institute nach nur ein paar Jahren noch wert sind………….nicht mal den Dreck unter den Fingernagel, um es mal präzise ausdrücken zu dürfen.

    H.E.

  7. Wenn die Kosten der EEG Umlage von 13 Mrd EUR/a auf 18 Mrd. EUR. steigt, erhöht sich nach meiner Rechnung die mittlere Belastung eines Haushaltes von netto 325 EUR auf 450 EUR/a. Die 40 Mio. Haushalte in Deutschland haben nicht nur die direkte EEG-Umlage zu tragen, sondern auch über Produktpreise und Steuern die Belastung von Industrie, Gewerbe , Verwaltung usw. .

    ich habe hier noch eine Einschätzung der EEG-Umlage des BMU (allerdings noch aus 2003). In 2013 geht es in Richtung 0,3 Ct/kWh mit stetig fallender Tendenz. Also bitte kein Panik!

    http://www.sonnendeal.de/photovoltaik/download/BMU_Abschatzung_Strommarktentwick

    M.C.

  8. Und bitte nicht vergessen:
    Die rasant steigende EEG-Umlage geht einher mit einer ebenso rasant steigenden Steuererhöhung für Elektrizität, denn darauf werden ja noch stillschweigend 19% Mehrwertsteuer draufgeschlagen!

    Im nächsten Jahr wäre das genau 1 Cent/kWh.
    Bei einem Verbrauch von 600 TWH, von denen 41% auf Haushalte, Handel und Gewerbe entfallen (die beide EEG-Umlage bezahlen, Handel und Gewerbe allerdings die Mehrkosten an ihre Kunden weitergeben, so dass die Privathaushalte letztendlich ganz allein alles bezahlen) sind das zusätzliche Steuereinnahmen von ziemlich genau 2,5 Milliarden €, oder pro Haushalt 62 € pro Jahr. Für einen Hartz-Haushalt ist das sehr viel Geld! Es ist auch zum Beispiel mehr Geld als der Selbstzahleranteil bei Arztbesuchen durchschnittlich ausmacht -- um diese 10 € werden aber grosse Debatten geführt, dabei knipst der Staat klammheimlich ein ganzes Stück mehr ab und lacht sich ins Fäustchen, weil es keiner merkt.

  9. Interessant, wie das BMU im Jahr 2007 sagte:

    „Durch die EEG-Novelle erhöht sich die EEG-Umlage auf den Strompreis etwas. Nach geltendem Recht wäre sie bis Jahr 2015 auf ein Maximum von etwa 1,4 ct/kWh angestiegen, danach sinkt sie wieder. „

    Die beim BMU scheinen selbst die Logik des EEG nicht verstanden zu haben. Denn vor dem Jahr 2020 kann die EEG-Umlage definitiv nicht sinken, da das aufgrund der Logik der Mathematik des EEG nicht funktioniert.

    Auch der ZDF-„Umwelt“-Journalist Volker Angres hatte die „20-jährige-Logik“ des EEG im Jahr 2011 nicht verstanden.

    Denn bevor nicht die ersten EEG-geförderten Anlagen aus dem Jahr 2001 aus dem 20-jährigen Förderzeitraum im Jahr 2020 rausfallen, kann die EEG-Umlage definitv nicht sinken.

  10. Nicht ganz, Rainer Hoffmann:

    Die Umlage bezieht sich ja auf die Differenzkosten zwischen konventionellem und NIE-Strom.
    Wenn die konventionelle Erzeugung schneller teurer wird als die Kosten der NIE-Subventionen, sinkt die Umlage. Verteuert man die konventionelle Erzeugung so sehr, dass sie genau so viel kostet wie die NIE-Erzeugung, beträgt die EEG-Umlage sogar Null.
    Es war eben ausgesprochenes Pech für die Prognosen des BMU, dass der CO2-Zertifikatehandel leider nicht zu gigantischen Staatseinnahmen durch Ausplünderung der Bürger mittels der Luftsteuer führte, wie erhofft wurde.
    Da hatte die EU sogar was gutes, muss ich mal lobend sagen, denn gegen die anderen Staaten konnte sich der deutsche Ökosozialismus eben nicht durchsetzen und unsere Regierung musste zurückstecken. Man stelle sich nur mal vor, das mit den Zertifikaten wäre eine rein nationale Entscheidung gewesen; egal welche Farbe dann unsere Regierung gehabt hätte, schwarz, rot oder grün, wir wären wirklich am Arxx gewesen…

  11. @tritium #10
    Genauso wird die EEG-Umlage sinken.Die konventionelle Energieerzeugung wird immer teurer werden, da sie durch den Störfaktor „Erneuerbare“ nicht mehr effizient betrieben werden kann. Man wird sicher die Erfolge der NIEs feiern und fossile Energien immer mehr ins Abseits stellen. Das ist einfach die Konsequenz einer satten Gesellschaf. Noch werden energieintensive Industrien subventioniert, aber ich glaube, die Überzeugung, dass wir sie gar nicht brauchen, wächst in den Schichten, denen es wirklich gut geht, immer mehr. Dass zukünftige Generationen auch noch eine Perspektive haben müssen, gerät völlig aus dem Blickwinkel. Wir haben doch eigentlich genug und die, die nicht genug haben, werden durch das soziale Netz gesichert. Bloss kein Risiko, Windmühlen und Solarplatten sind zwar unschön, werden aber unser Bestehen nicht gefährden und in der Zukunft sind wir eh tot. Das Vermögen ist in Deutschland sicher da, das noch eine Weile durchzuhalten, aber vielleicht zwingen uns ja die nicht so satten Länder in der EU zum umdenken.

  12. Ick empfehle diesbezüglich etwas bei energie-fakten.de herumzustöbern, dort mühen sich ein paar wirklich gute Leute um Aufklärung.

    Das Abschalten kann für den Stromverbraucher auch vorteilhaft sein: Oft wird Strom aus Wind und Sonne zur falschen Zeit am falschen Ort produziert – Angebot und Nachfrage passen einfach nicht zusammen, so dass der erzeugte Ökostrom nicht gebraucht wird. Mangels Stromspeicher werden diese überschüssigen Mengen dann zur Not auch an Abnehmer ins Ausland verschenkt, im Extremfall kommt es sogar zu „negativen Preisen“ von bis zu 50 Ct/kWh. Im Klartext: Wer den hoch subventionierten Ökostrom, der nicht benötigt wird, vom Markt nimmt, bekommt noch „einen Haufen Geld“ dazu!

    Aufgrund des massiven Ausbaus der Erneuerbaren Energien gibt es ein Wachstum bei diesen nicht benötigten Überschussmengen. Allein am Spotmarkt der Strombörse in Leipzig wurden in 2011 knapp 500 Mio. kWh Strom verschenkt, das entspricht dem Jahresverbrauch von 143.000 Haushaltskunden. Die Subventionskosten für diese 500 Mio. kWh Strom betrugen brutto mehr als 53 Mio. Euro inkl. Umsatzsteuer. Im ersten Quartal 2012 wehte zusätzlich noch überdurchschnittlich viel Wind. Das führte dazu, dass in diesem Zeitraum bereits knapp 900 Mio. kWh Strom verschenkt wurden (Jahresverbrauch von 260.000 Haushaltskunden, ca. 96 Mio. Euro Subventionskosten).

    Quelle

    Und wir bauen und bauen und bauen weiter die EE aus als ob es kein Morgen gibt, wir zahlen auch ganz artig für Strom der NICHT erzeugt werden kann und unsere Bundespolitzwerge fangen jetzt erst an sich Gedanken (Masterplan) zu machen.
    Die EEG entpuppen sich langsam als das was sie sind………ein Verbrechen……….durchgedrückt von EE-Lobbyisten und bis heut noch von so einigen Entscheidern nicht verstanden.

    Liebe Bundesregierung……..waaannnnnn macht ihr endlich einen Cut, wann erfolg der dringend notwendige STOP des Ausbaus der NIE, bis ihr endlich mal geklärt habt, wie es energetisch weiter gehen soll in Deutschland?

    Ich frag ja nur, bald stehen wieder Wahlen an……falls ihr wisst, wat ick meine.
    H.E.

  13. #10. Tritium

    Wenn die konventionelle Erzeugung schneller teurer wird als die Kosten der NIE-Subventionen, sinkt die Umlage. Verteuert man die konventionelle Erzeugung so sehr, dass sie genau so viel kostet wie die NIE-Erzeugung, beträgt die EEG-Umlage sogar Null.

    so ist es, und genau darauf spekuliert die ökosozialistische Einheitspartei ja auch, um dann wieder mit dem Finger auf die Betreiber konventioneller Kraftwerke, also auf die großen Energiekonzerne, zu zeigen! Nur ich sehe momentan nicht, dass dieser Wunsch in Erfüllung gehen wird.

    karl.s

  14. #7. Michael Clemens

    ich habe hier noch eine Einschätzung der EEG-Umlage des BMU (allerdings noch aus 2003). In 2013 geht es in Richtung 0,3 Ct/kWh mit stetig fallender Tendenz. Also bitte kein Panik!

    und ich Dep dachte schon, die Abzocke hört NIE auf 😉

    karl.s

  15. #12. Heinz Eng

    Ick empfehle diesbezüglich etwas bei energie-fakten.de herumzustöbern, dort mühen sich ein paar wirklich gute Leute um Aufklärung.

    moin Heinz,

    ergänzend zu Deinem Textauszug von dort

    Insgesamt ist es weltweit einzigartig, dass gemäß der Härtefallregelung die Nichtproduktion eines Wirtschaftsgutes mit einer Bezahlung belohnt wird, das gab es nicht einmal während der Ära des „real existierenden Sozialismus“.

    Man, das wäre dann ja gemäß der „wissenschaftlichen“ Gesetzmäßigkeiten von der Entwicklung des Marxismus / Leninismus, schon der Kommunismus! 😉

    karl.s

  16. Gerhard Straten,

    Das ist einfach die Konsequenz einer satten Gesellschaft.

    Glaube ich nicht. Die Vermögen werden von einem sehr kleinen Anteil gehalten. Es ist eher die Konsequenz aus der nachhaltigen Umerziehung der Gesellschaft, die seit 40 Jahren abläuft.

    Die Regierung schiebt aber seit einem Jahr eine Entscheidung vor sich her, die in einer Planwirtschaft getroffen werden muß. Der konventionelle KW Park muß erneuert werden und es werden sich keine Investoren finden, die das tun. Jedenfalls glaube ich nicht, dass wir genügend vermögende Schwachsinnige haben.

    GuDs können 63% Wirkungsgrad erreichen. Werden sie aber als back ups im Teillastbereich betrieben, werden sie laufen, wie alte Kohle KW- weniger Strom und mehr Verbrauch- also nicht mehr wettbewerbsfähig.
    Das sind dann Probleme wie im real existierenden Sozialismus. Ich vermute mal, das Volk soll dies auch noch ausgleichen, weil für die Rettung der Welt, Opfer zu bringen sind 😉

    Da können uns nicht einmal die Klimakommissare der EU helfen, weil Deutschland einen „Vorsprung“ hat. Die nächsten „Verfolger“ im Ausbaugrad EE, Italien und Spanien, haben andere Sorgen.

  17. Guten Morgen Heinz Eng,

    Liebe Bundesregierung……..waaannnnnn macht ihr endlich einen Cut

    ohne jetzt in die bolledig abzudriften, aber solche Bitten scheinen mir eine etwas zu kurze „Hebellänge“ zu haben. 🙂

  18. @ karl.seegert #15

    Hallo Karl,

    Man, das wäre dann ja gemäß der “wissenschaftlichen” Gesetzmäßigkeiten von der Entwicklung des Marxismus / Leninismus, schon der Kommunismus!

    Das ist schon ein Schritt weiter. Das ist Idiotismus. Selbst ein eingefleischter Kommunist käme nie auf die Idee, für eine nicht existente Leistung eine Gegenleistung zu erbringen. Das würde ja dem Prinzip der Gleichwertigkeit aller Leistungen widersprechen.

  19. Nööö, Moosgeist:
    Das ist der Lohn der richtigen Gesinnung und gesellschaftlichen Reife!
    Der WILLE, am Aufbau mitzuwirken, ist entscheidend, denn er beweist die Transformation zum Neuen Menschen.
    Soll denn jemand bestraft werden, der wirken will, aber durch äussere Umstände keine Gelegenheit dazu hat?

  20. Hallo, falls nicht bekannt:
    http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article2252543/Nordex-zweifelt-an-Rentabilitaet-von-Offshore-Windparks.html
    Kann es sein, dass diese Idiotie langsam auf das Ende zugeht?

  21. @moosi

    Das ist schon ein Schritt weiter. Das ist Idiotismus. Selbst ein eingefleischter Kommunist käme nie auf die Idee, für eine nicht existente Leistung eine Gegenleistung zu erbringen.

    ….dat is dann ungefähr so wie Westerwelles Idee, die Taliban mit finanziellen Entschädigungen zum Verzicht von Terror zu bewegen.
    Sozusagen ’ne TT-Umlage für nicht erbrachte terroristische Dienstleistungen……. oder so.

  22. Energie-Fakten.de


    Können die „großen Vier“ Energieversorger Windkraftanlagen abschalten, damit Sie mehr Kohle- und Atomstrom verkaufen können?

    (,,,) Allerdings sind in 2010 aufgrund lokaler Netzengpässe (siehe auch Netzproblem Nummer 1) und der damit verbundenen Anlagenabschaltung von Windkraftanlagen ca. 150 Mio. kWh Strom verloren gegangen, d. h. diese Strommenge konnte nicht erzeugt und nicht eingespeist werden. Das entspricht knapp dem Strombedarf von 43.000 Haushalten mit einem Verbrauch von 3.500 kWh/a.

    Die Betreiber der Anlagen haben hieraus jedoch keine wirtschaftlichen Nachteile, da sie eine Entschädigung für nicht erzeugten Strom erhalten.

  23. #20. Yogi.Baer

    danke für den Link.

    Nordex war bislang in das Windparkprojekt „Arcadis Ost 1“, etwa 19 Kilometer nordöstlich von Kap Arkona auf Rügen am Rande der Zwölf- Seemeilen-Zone, involviert. Dort sollten bis zu 70 Windenergieanlagen mit einer Leistung von jeweils sechs Megawatt zum Einsatz kommen, geplant war die Inbetriebnahme ab 2014/15.

    das ist vor meiner Haustür. Das hat sich dann -- Gott sei Dank -- wohl vorerst einmal zerschlagen.

    karl.s

  24. Da gibt es ja eigentlich nur noch eins zu tun …
    Ich hab ein Haus, Dach 100% in den Süden. PV drauf und versuchen den Eigenverbrauch zum größten Teil damit decken 🙁

  25. achgut.com (Peiser):

    Hamburger SPD zeigt wie’s geht

    Der Klimaschutz in Hamburg wird zusammengespart. Nach Informationen der taz soll der dafür vorgesehene Etat in der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) in etwa halbiert werden. Konkret sollen die Haushaltsmittel von zurzeit 23,5 Millionen Euro pro Jahr auf maximal 13 Millionen Euro jährlich zusammengestrichen und die 2007 eingerichtete Leitstelle Klimaschutz abgeschafft werden……

  26. Da ist ein Rechtschreibfehler drin; es muss Leidstelle heissen!

  27. @Tritium #26

    ….. hi hi, aber nur, wenn sich die Hamburger SPD ab jetzt in „Hamburger Einheizpartei” umbenennt.

  28. Ach übrigens Freunde, ist euch schon mal aufgefallen……….das Rudolfs Kurve im Bild 1 ein astreiner „Hockey-Stick“ ist?

    Ups, ick muss wech
    H.E.

  29. @Onkel Heinz #28

    …..stimmt, hab’s verglichen.

  30. Hauptsache er ist nachhaltig 😉

  31. @ Heinz #28:
    schau‘ mal bitte zu Fluminist, #1!

    Er hat recht, es ist viel schlimmer als du glaubst. Das ist mindestens eine exponentielle, mnöglicherweise sogar logarithmische Kurve!
    Wir sind gerade Zeugen einer virtuellen Explosion.
    Rechne schon mal mit einer EEG-Umlage von > 25 Cent/kWh in 2020. Oder rechne so wie ich: Bis 2015 dürfte sich dieses Thema erledigt haben.

  32. @Tritium

    Bis 2015 dürfte sich dieses Thema erledigt haben.

    Ach lass mal, dat kommt schon eher, wenn es nicht die Stromversorgung ist, dann zerfetzt uns Europa……und da ham se dann ganz andere Probleme^^
    Ups…ich mus wech
    H.E.

  33. # 12 Heinz Eng

    Mein lieber Onkel Heinz,
    die Politikdarsteller der Bundesregierung werden vorläufg garantiert keinen Cut machen. Das dürfen die wahrscheinlich auch nicht. Sonst werden sie durch die Mainstreampresse fertiggemacht. Das geht dann ruckzuck. Denen wird nur erlaubt dem Volk das zu verkaufen, was ihnen die, die man im Dunklen nicht sieht vorschreiben. Es haben schließlich nicht alle Politikdarsteller kein Hirn.

  34. Was jetzt noch fehlt, sind wissenschaftliche Untersuchungen zu den Ursachen des Anstiegs.
    Auf den ersten Blick vielleicht überraschend: Hier handelt es sich um einen nicht-anthropogenen Hockey-Stick-Verlauf!
    Beweis:
    Bei einer größeren Sonnenscheindauer (sagen wir: 7000 h p.a.) ergäbe sich ein wesentlich flacherer Kurvenverlauf.
    Dass in Deutschland die Sonne nur 1500 Stunden p. a. scheint, hat jedoch zweifelsfrei natürliche Ursachen. q.e.d.

  35. @W.Rassbach #16

    Es ist eher die Konsequenz aus der nachhaltigen Umerziehung der Gesellschaft, die seit 40 Jahren abläuft.

    Wenn sie meinen, aber wer sollte denn hier wen umerziehen ?
    Wir werden durch das Setzen auf ausschliesslich ‚harmlose‘ Technologien‘, wie die NIEs, Subsidenzwirtschaft in der Landwirtschaft, Verzicht in allen Bereichen, die den Status Quo gefährden könnten u. A, Existenzprobleme bekommen. Ein schönes Beispiel ist die Hockey-Stick-Kurve zur Entwicklung der EEG-Umlage. Dann wird die Stimmung gegenüber Kernenergie, Gentechnik und Anderem umschlagen, egal wer uns nun 40 Jahre irgendwie erzogen hat.

  36. Liebe deutsche Freude,
    angesichts dieser Abzocke kann ich mich nur wundern, wieso habt euch keinen Aufstand erhoben. Wir, Polen, hätten längst an eurer Stelle die Regierung zum Fall gebracht. Auch jede andere, die das Volk verarscht.

  37. Wird Zeit, daß Ihr den Euro kriegt. 🙂

  38. #28. Heinz Eng

    Ach übrigens Freunde, ist euch schon mal aufgefallen……….das Rudolfs Kurve im Bild 1 ein astreiner “Hockey-Stick” ist?

    den kann man sicher noch ein bißchen ausfeilen, in dem der Anfangszeitpunkt um ein paar Jahre nach hinten verlegt wird und insgesamt die Proportion des Diagramms dergestallt verändert wird, dass die x-Achse gestreckt wird. Dann hätten wir einen ganz schicken Hockeyschläger ala Mann 😉 nur mit dem Unterschied, dieser wäre nur optisch „frisiert“, im Gegensatz zum Original.

    karl.s

  39. #36. Casper

    Liebe deutsche Freude,
    angesichts dieser Abzocke kann ich mich nur wundern, wieso habt euch keinen Aufstand erhoben. Wir, Polen, hätten längst an eurer Stelle die Regierung zum Fall gebracht. Auch jede andere, die das Volk verarscht.

    Hallo Casper,

    Es scheint wohl eine Eigenart der Deutschen zu sein, sich immer wieder verarschen zu lassen. Dazu kommt ein ausgeprägtes „Lemmingverhalten“ nach dem Motto, „Führer befiehl wir folgen Dir“. Und Du kennst das ja, es endet dann meist im Abgrund. So wird es auch diesmal sein. Ein Regierungswechsel bringt auch nicht wirklich was, da sich alle Parteien unter dem Dach der „Nationalen ökologischen Einheitsfront“ vereinigt haben. Früher wurden diese Parteien auch Blockflöten genannt 🙂 .

    Gruß
    karl.s

  40. @Klettermax

    Die Politik hat sich ein tiefes Loch gegraben und ist anschließend selber reingesprungen……dumm nur, die ham vergessen ne Leiter mit zu nehmen um da wieder raus zu kommen.
    Tja, und die paar Politiker, die doch etwas intelligenter sind, ham keine Chance dagegen was zu unternehmen…..Fraktionszwang in der Inzuchthölle.

    Der Cut kommt erst, wenn die rote Armee in Berlin einmarschiert…….um dat mal im historischen Unsinnsvergleich darstellen zu dürfen.

    Ich hab Angst.
    H.E.

  41. @B. Keseler

    Interessanter Gedanke das!
    Ich würde vorschlagen, die EU-Kommision beschließt die Erdrotation sofort einzustellen, und zwar so das Deutschland auf der Sonnenseite verbleibt.
    Als allgemeines Druckmittel dürfte ja eine angedrohte Strafzahlungen in Höhe von 12,76 Trölvtrillarden Euro pro Tag erstmal ausreichen, um den Planeten zum Einlenken zu animieren.
    Sollte diese Druckmittel nicht ausreichen, wäre auch eine Verschärfung des Strafrechtes in diesen besonderen Fall von nöten, es kann doch nicht sein, das sich der Planet gegen seine eigene Rettung wehrt, schlimmsten Falles schicken wir ein paar Kontrolleure vorbei, die die Umsetzung des EU-Gesetzes überwachen.

    Pssst, unter der Hand hört man, das die USA und Australien ähnliche Gesetzgebungen planen, ick bin mal gespannt wie sich in dieser gespannten politischen Lage der Planet entscheiden wird.

    Grins und wech
    H.E.

  42. @karlchen #38

    Und bitte nicht das „Glätten“ vergessen……glätten, glätten und nochmals glätten, bis der Arzt kommt.

    Ups, ick war nie hier
    H.E.

  43. Gerhard Straten,

    Wenn sie meinen, aber wer sollte denn hier wen umerziehen ?

    Das ist nicht einfach zu erkennen. Innerhalb kommunistiischer Systeme ist die Umerziehung offen und alternativlos aber mit Verstand leicht zu erkennen. Heute ist es nicht einfach, einen Mißbrauch von einfachen sozio-politischen Bewegungen auszumachen.

    Environmentalism under Sociomovementology’s Macroscope

    None dare call this a conspiracy for it is not a conspiracy – it is a social movement

    Steven Rockefeller und Prinz Charles sind keine verschwörerischen Umweltschützer.Ihre Aktivitäten sind legal, trotzdem muß man sie als verräterischen Betrug erkennen und bekämpfen.

    Markham’s Environmental Organizations in Modern Germany

    Deutschland bekommt von Soziologen bescheinigt, dass es eine herausragende Rolle in der internationalen Umweltbewegung inne hat (Christopher Rootes)

    Der Normalbürger reagiert z.Z. immer auf die gleiche Art , auch wenn KKW nicht so gefährlich sind, die Welt sich nicht so sehr erwärmt…, wir müssen etwas tun , es geht in die richtige Richtung, …weil die Ressourcen reichen nicht für alle….

    Der Grund für diese Sichtweise liegt 40 Jahre zurück, steht schön da oben beschrieben und heißt Meadows, Club of Rome und manifestiert seine Botschaften konkret durch Nachhaltigkeitsrat, WBGU, 2° Initiative…. direkt über die komplette Parteienlandschft, ununterscheidbar und alternativlos.

    Selbst Skeptiker sind von diesen haltlosen Grenzen des Wachstumtheorien angetan.

    Was die Stimmung betrifft , hoffe ich auch, dass sich die Nachhaltigen verkalkuliert haben und diese rifkinschschen Idiotien sich schnell unbezahlbar machen. Jetzt bin erstmal auf die Investoren für neue KWs gespannt.

  44. Ja, so kann es gehen: Boeing steht offenbar vor Milliardendeal mit China

    In diesem Jahr legten chinesische Fluggesellschaften bereits mehrere milliardenschwere Bestellungen bei Airbus auf Eis. Hintergrund ist der erbitterte Streit um die Einführung einer Klimaschutz-Abgabe in der EU.

  45. #44. Quentin Quencher

    Das war zu erwarten. Unsere Europäischen Klimaschutzhäuptlinge haben doch wohl nicht ernsthaft geglaubt, dass sich die Chinesen von den Europäern vorschreiben lassen, wann und wie sie was zu tun haben. Das ging vor 100 Jahren vielleicht noch, aber nicht mehr heute.

    gruß
    karl.s

  46. WELT Online: Strom ist für viele Deutsche unbezahlbar geworden

    …..Viele Menschen in Deutschland können ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen. Und die Energiepreise steigen immer weiter. Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, Ulrike Mascher, wirft der Bundesregierung deshalb vor, „die soziale Dimension der Energiewende nicht im Blick“ zu haben.

    „Bei niedrigen Einkommen schlagen die steigenden Stromkosten voll durch“, sagte die Chefin des größten deutschen Sozialverbandes. Der Vorstand der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Klaus Müller, schätzt: „Zehn bis 15 Prozent der Bevölkerung kämpfen damit, die stetig steigenden Energiekosten zu finanzieren.“

    Pro Jahr werden 600.000 Haushalte abgeklemmt

    Dabei seien Geringverdiener und Rentner noch stärker als die Bezieher von Hartz IV betroffen, bei denen zumindest die Heizkosten in der Regel von den Sozialbehörden übernommen werden. „Früher war Energiearmut ein Randphänomen, doch mittlerweile ist es für viele ein Alltagsproblem geworden“, sagte Müller.

    Laut Umfrage der Verbraucherschützer bei den Energieversorgern wird pro Jahr bei rund 600.000 Haushalten aufgrund nicht gezahlter Rechnungen der Strom gesperrt. Vor allem aufgrund des starken Ausbaus erneuerbarer Energien hatten sich die Strompreise im Jahr 2011 um rund zehn Prozent erhöht……

  47. @struppiger Tim.

    Olle Wetzel hat gleich noch zwei Artikel nachgeschoben….

    Wenn kein Strom mehr aus der Steckdose kommt

    Die Energierevolution frisst jetzt ihre Kinder

    Schlimm genug das uns der Staat zwingt ein überteuertes Produkt zu kaufen (EE-Umlage)…….nöö, der Gipfel der Frechheit ist, das wir sogar ein Produkt kaufen müssen, das an manchen Tagen überhaupt nicht produziert wird.
    Noch schlimmer aber ist es, das wir für ein Produkt zu löhnen haben, das wegen Nichtabsetzbarkeit in Deutschland, ins Ausland verschenkt wird…..oder wir dafür bezahlen müssen, das uns das Ausland dieses Produkt überhaupt noch abnimmt.

    Und, meine sehr geehrten Mitleser……dieses Problem verschärft sich mit jedem weiteren Vogelschredder, den wir in die Landschaft pappen, mit jedem weiteren Krähenspiegel, den wir auf unsere Häusle bauen…….und die Politik hat sich jeder Einflussnahme darauf selber beraubt, da sie ja an ihren eigenen, selbstgebastelten Lügengebilde, der so-genannten Energiewende festhalten muss.

    Deutschland als Nation der Vorreiter………gewinnt mit Abstand den Titel……“Bekloppteste Nation des Universums“.
    Wir alle dürfen stolz darauf sein, das unsere über alles verehrte Fühererin des Zentralkommitees der ökologistischen Einheitspartei Deutschland, unter weiser Beratung des allwissenden WBGU, unsere Nation unbeirrbar ins Licht der klimaneutralen Zukunft führen wird.
    Möge es der ganzen Welt Erleuchtung bringen, möge sich der ganze Globus von Übermutti Merkel eine Scheibe abschneiden……….und möge Gaija uns Deutsche, ob unserer kompromisslosen Opferbereitschaft, vor jedweder Wettercapriole beschützen.
    Liebe Genossinnen und Genossen…….ähm, Klimaschutzschwestern und -Brüder……….zur Sonne, zur (un)Freiheit.
    Generalsekretärin Merkel lebe dreimal hoch……..

    Und wenn sie nicht gestorben sind….so trauern sie immer noch der DDR hinterher.

    H.E.

  48. Auch der FOCUS meldet sich plötzlich….

    Steigende Energiekosten: Luxusgut Energie – Millionen Bürger von Stromsperren betroffen

    Die Zahl der Bürger mit unbezahlten Stromrechnungen steigt. „Zehn bis 15 Prozent der Bevölkerung kämpfen damit, die stetig steigenden Energiekosten zu finanzieren“, sagte der Vorstand der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Klaus Müller, der „Welt am Sonntag“. Am stärksten seien Geringverdiener und Rentner betroffen. Bezieher von Hartz IV stünden etwas besser da, weil die Sozialbehörden üblicherweise zumindest die Heizkosten übernähmen……………..

    Tja, und beim HANDELSBLATT liest wohl jemand öfters bei uns mit……

    Die Energiewende entschleunigen

    Dennoch besteht die Political Correctness darauf: Die Energiewende gehe in die richtige Richtung, liege im Zeitplan, das derzeitige Tempo müsse erhöht werden. Das Paradoxe ist: Die Energiewende ist das verkündete Großprojekt unserer Industrienation. Unsere Bürger lieben Verkündigungen, lehnen aber Großprojekte ab: Frankfurter Flughafen und Stuttgart 21 sind bereits Legenden.

    Was also ist zu tun? Bei der Energiewende eine Pause einlegen! Tempo rausnehmen! Eine realistische Bestandsaufnahme einleiten! Markt- statt Planwirtschaft fördern! Europa einbinden! Notfalls müssen wir ganz von vorne anfangen! Oder das Vorhaben fallenlassen, bevor das Land lahmliegt………….

    Lol…….da hat der Autor aber sowas von Recht…….gegen die Energiewende ist S21 ein Kleinbahnhof bei der Pioniereisenbahn.
    Dem Bürger ist einfach noch nicht bewusst geworden, wie gigantisch die „Energiewende“ noch werden wird, wenn dann alles kommt was gebraucht wird um Vogelschredder, Kaggevergaser, Krähenspiegel, PSW + andere Großspeicher einschließlich gigantischen Netzausbau zu einem sinnvollen Ganzen zusammen zu fügen.

    Und am Ende weiß dann immer noch niemand, ob dieser gequirlte Quark jemals funktioniert.
    H.E.

  49. achgut.com (Peiser):

    Erneuerbares Narrenhaus

  50. #49. Tim Hardenberg

    achgut.com (Peiser):

    Erneuerbares Narrenhaus

    moin Tim,

    bislang habe noch alle Glaskugelvorausschauer daneben gelegen. Und zwar immer nur in einer Richtung, nämlich zu niedrig. So wird es auch bei der Studie von McKinsey sein, zumal Speicher dabei m.E. wohl noch gar nicht berücksichtigt wurden.

    gruß
    karl.s

  51. Hiho Struppi 🙂

    Olle Benny verweist aufs HANDELSBLATT………..das mir langsam etwas unheimlich erscheint, gerade bei nachfolgenden Artikel.

    Merkels Energiepolitik wird zur Dauerbaustelle

    Die Energiewende steckt fest. Tausende Kilometer an Netzen fehlen, neue Gaskraftwerke werden gebraucht, rechnen sich aber kaum. Unternehmen und Opposition fordern von der Kanzlerin, das Thema zur Chefsache zu machen………………
    ……„Es hapert an allen Ecken und Enden, diese Energiewende ist ein Desaster“, sagte SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier dem „Hamburger Abendblatt“. „Das Ausstiegskonzept wurde mit heißer Nadel strickt, der Netzausbau kommt nicht in Gang und die Integration der erneuerbaren Energien misslingt.“ ……
    …..Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sorgt sich daher zunehmend. Der Atomausstieg und die Stilllegung konventioneller Kraftwerke könnten die Versorgungssicherheit in „relevantem Umfang gefährden“……..
    …..Die Kanzlerin und ihr Umweltminister Norbert Röttgen hätten die Energiewende verschlafen, sagte Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Der Kraftwerksneubau klappe nicht, der Netzausbau stocke, und die dringend notwendigen Energiespeicher würden nicht entwickelt. „Es ist ein deprimierender Befund.“ …………

    Na gucke mal einer Schau…….wie lange musste ick denn predigen, bis es auch der letzte Politiker endlich begriffen hat?
    Nur, die Politiker die jetzt das Maul aufreissen, haben auch keine Lösung in der Tasche, haben jahrelang auch nur nachgebabbelt, was ihnen die EE-Lobbyisten ins Ohr geflüstert haben, sahen allesamt ihre neue Glückseeligkeit in noch mehr Vogelschredder und Krähenspiegel………und stehen im Prinzip geistig in der selben Güllegrube wie unsere Staatsratsvorsitzende.
    Die wiederum sieht ihr Seelenheil uff´n Wasser……….zum Baden sind Nord-und Ostsee die meiste Zeit im Jahr eh zu kalt, also können da ruhige ein paar tausend Windräder hingepappt werden. Da die Dinger aber besonders teuer sind, brauchen die Investoren natürlich noch mehr Förderung, is ja klar…….wir hams doch.
    Dumm nur, das wir heute schon an so manchen Tag nicht mir wissen, wo wir den Windstrom hinquetschen sollen, den wir Dank Einspeisevorrang aber unbedingt abnehmen müssen.

    Wenn ick die Meldungen der letzten Wochen vorbei ziehen lasse…………….habe ick den Eindruck, den Regierungszwergen steht der Arsch auf Grundeis, dat lustige an der Sache ist aber, das unsere gelernte Physikerin elektrotechnisch von der Physik überrollt wird.
    Aber egal, während die Bundeszwerge sich langsam ein Kopp darüber machen, wie sie das Chaos noch irgendwie in den Griff kriegen sollen, pappen die Bundesländer ungerührt, abseits jeder Logik, Dank ihrer Wassersuppe……….ein Vogelschredder/Krähenspiegel nach dem anderen in die Gegend, koste es was es wolle. Dabei ist heute schon abzusehen das dieses Dinger kaum noch Rendite abwerfen können………egal, bis die Blase endgültig zusammenbricht, ham ein paar Seelenverkäufer noch den goldenen Schnitt gemacht.

    Viele Köche verderben den Brei……den wir dann zu horrenden Preisen ausschlabbern dürfen, obwohl der völlig versalzen und angebrannt schmeckt, scheißegal….wir Deutschen wollten es ja so haben, gelle.
    Onkel Heinz………aussteigen ist auch keine Lösung

  52. @Admin

    Ach nööö, mein letzter Kommentar steckt wieder mal im Spam-Ordner fest……….dabei hab ick doch garnet so dolle geflucht………
    Bitte um Freigabe.
    H.E.

  53. #49:
    Das halte ich auch für deutlich zu niedrig.
    Man muss ja berücksichtigen, dass bis zu einem Anteil von ca. 20% NIE das konventionelle System inhärente Regelkapazität hat -- es kann noch ohne Zusatzinvestitionen sowohl den Ausfall der NIE (‚Flaute bei Nacht‘) als auch ein Maximum (‚Starkwind bei Sonnenschen‘) ausregeln. In ersten Fall erbringen die konventionellen Kraftwerke 100%, im letzeren Fall liefern die NIE 100% und die konventionellen sind im Standby. Bei mehr als 20% effektiver NIE-Leistung kann das Netz jedoch bei maximaler NIE-Leistung nicht mehr allen Strom aufnehmen, entweder müssen NIE abgeschaltet werden oder der Strom muss gespeichert werden.
    Genau an diesem Punkt sind wir jedoch angelangt. Es genügt nicht mehr, das konventionelle Netz parasitär zum Ausgleich zu nutzen, sondern die Infrastruktur des Netzes muss höchst kostenintensiv ausgebaut werden. Das führt insgesamt zu einem steilen Knick der Kostenkurve nach oben. Was wir derzeit erleben, ist erst ein Vorgeschmack dieser Kostenexplosion!

  54. #52. Tritium

    Genau an diesem Punkt sind wir jedoch angelangt. Es genügt nicht mehr, das konventionelle Netz parasitär zum Ausgleich zu nutzen, sondern die Infrastruktur des Netzes muss höchst kostenintensiv ausgebaut werden. Das führt insgesamt zu einem steilen Knick der Kostenkurve nach oben. Was wir derzeit erleben, ist erst ein Vorgeschmack dieser Kostenexplosion!

    moin Tritium,

    genauso sehe ich das auch. Und genau deshalb wird es m.E. auch scheitern, wenn nicht heute dann „morgen“, aber es wird auf jeden Fall scheitern.

    gruß
    karl.s

  55. Das Propagandaministerium läuft auf Hochtouren. Heute Nachmittag wird die Kanzlerin mit der EVUs beraten, was eh schon bekannt ist. Der Ausbau, spez. mit GUDs kommt nicht voran, weil die Finanzierung nicht stimmig ist.

    Da haben wir GuDs mit Wirkungsgrad bis 63% aber sie müssten für die schwachsinnige E Wende im Teillastbereich laufen und kein Geld verdienen. Mein Tipp, der Steuerzahler macht den Ausgleich. Die Ausplünderung des Volkes geht weiter.

  56. Planlos in der Energiewende Keine Power im NRW-Wahlkampf

    Die Energiewende trifft Nordrhein-Westfalen wie kein zweites Bundesland. Doch wie sie sich auswirkt, können weder Ministerpräsidentin Kraft noch Herausforderer Röttgen sagen…………….

    ….Als wenig erfolgreich hat sich für die gescheiterte Minderheitsregierung in Düsseldorf zudem die Aufteilung des Themas Energie auf zwei Ministerien erwiesen: Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) konnte 2010 die Abteilung Energieplanung aus dem SPD-geführten Wirtschaftsministerium in sein Haus holen. Seitdem arbeiten beide Lager mehr gegen- als miteinander. Das Klima ist vergiftet…………..

    Was zum Teufel soll dieser Unsinn, wer gibt den Umweltministern das Recht sich bei „Energie“ einmischen zu dürfen?
    Das meine lieben Mitleser ist ein Hauptgrund, warum die so-genannte Energiewende in Deutschland von Anfang an ein totgeborenes Kind war, während das Umweltbürokratimonster sich die Sahnestücke rausgrabscht um dann medial mit seinen „Erfolgen“ zu protzen, darf das Wirtschaftsministerium den Scherbenhaufen beseitigen.
    Während das Umweltministerium jeden Betreiber einer konventionellen Energieerzeugungsanlage das Leben zur Hölle macht, klatschen se gleichzeitig neue Windparks in die Wälder und perverser Weise sogar an/in Naturschutzgebiete.
    Während fast jede führende Nation auf der Welt ein Energieministerium besitzt, zerfleischen sich in Deutschland lieber 2- 3 Minister gegenseitig im Kampf über die Oberherrschaft in Energiedingens.

    In Deutschland ist Inkompetenz keine Zufälligkeit…….sondern Programm.
    H.E.

  57. In Deutschland ist Inkompetenz keine Zufälligkeit…….sondern Programm.

    Auch Inkompetenz, jedoch mehr noch Verantwortungslosigkeit.
    Es gibt keinen Energieminister, weil es auf diesem Posten keinen Ruhm zu gewinnen gibt, sondern nur die Rolle des Sündenbocks. Den Posten will keiner!

    Und das zeigt sehr schön, wie die Chancen der ‚Energiewende‘ von den politischen Führern selbst eingeschätzt wird: Aussichtslos!

  58. Ach Menno…….wat is denn heut mit den Spamfilter los……hat der was gegen mich?

    Onkel Heinz…..leicht demotiviert

  59. Hildegard Müller: „Strom wird teurer werden“
    Zum heutigen Energiegipfel im Kanzleramt spricht es die Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft ganz gelassen aus.
    Sie kann es noch nicht auf Cent und Euro beziffern, aber es wird teurer!

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1632156/Mueller-Strom-wird-teurer-werden?bc=kua884718&flash=off

  60. Guten Morgen, Heinz Eng!
    Zu den technischen Problemen: Ich hatte jüngst eine ähnliche Geschichte, die sich nach dem Update Mozilla FireFox erledigten. Vielleicht ein Zusammenhang… Tschüß

  61. @nLeser

    Nöö, ick hab die aktuelle Version des Browsers drauf, andere Artikel gehen ja auch durch, die zweite Version meines Kommentares hab ick Schimpfwortmässig entschärft……….es ist nur ein Link eingebaut………keine Ahnung was da passiert.
    Nun ja, muss ick eben warten, das sich einer der beiden Admins drum kümmert.
    Zumindest papp ich mal den Link zum Artikel im Handelsblatt hier rein, damit die Leser wenigsten wissen, was mich so geärgert hat.
    MfG

  62. Nachtrag #60
    Zumindest kann ein hauptsächlich positiv denkender Mensch wie Onkel Heinz auch an den Eskapaden des Spamfilters etwas gutes erkennen……….selbst wenn ein eingeloggter Co-Autor gelegentlich vom Filter gebloggt wird, kann ein Warmaholic den das selbe gelegentlich passiert, nicht automatisch „Zensur“ blubbern, hihi.
    Is halt die Technik……nicht der Zensor (Admin) ….die hier gelegentlich Purzelbäume schlägt.

    Grins und wech
    H.E.

  63. Ätsch, Heinz!
    dein Link ist auch leer!

  64. http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/gipfeltreffen-im-kanzleramt-merkels-energiepolitik-wird-zur-dauerbaustelle/6576054.html

    Ein Königreich für einen Beissring……..grummel
    H.E.

  65. Danke lieber Admin……..was lange währt, währt gut.

    Was ganz anderes, ein nettes Video…knapp 30 min lang.

    Blackout -- der große Stromschock
    http://www.youtube.com/watch?v=_LTUSwAjMmM&feature=player_embedded

    Erschreckende Aussage dazu, Deutschland ist auf einen längeren Stromausfall weder vorbereitet noch ausgerüstet.
    Fazit, die ersten 20 min der ZDF Sendung „Terra Xpress“ sind unbedingt sehenswert……..der Rest ist nur was für Aussteiger.
    Ach übrigens, auch in meiner Kommune ist nach Anfrage noch nix durchgedrungen von der möglichen Gefahr….die lieben Politiker schlafen seelig und träumen vom Schlaraffenland.
    MfG
    H.E.

  66. #65. Heinz Eng

    Ach übrigens, auch in meiner Kommune ist nach Anfrage noch nix durchgedrungen von der möglichen Gefahr….die lieben Politiker schlafen seelig und träumen vom Schlaraffenland.

    Heinz, versetze Dich doch mal in solch ein kleines, auf Konsens getrimmtes Politikerhirn hinein 😉 Das Wort Gefahr kommt da nicht vor, jedenfalls nicht in dem Zusammenhang. In einem Politikerhirn gibt es das Wort Gefahr nur in Bezug auf die nächste Wahl; wenn man nicht wiedergewählt wird, bedeutet das natürlich Gefahr! Nämlich die Gefahr, Macht, Einfluß und Geld zu verlieren! Das sind so die Gefahren, die ein Politiker durchzustehen hat. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel 🙂

    gruß
    karl.s

  67. @Karlchen

    Najaaa, die lieben kommunalen Politzwerge sonnen sich lieber im Mediengewitter, wenn se mal wieder ein gefördertes Solardach-Projekt mit Schampus eröffnen können, dabei wird natürlich ganz dolle betont, wie wichtig diese Investitio für Klimaschutz ist.

    Katastrophenvorsorge……….kostet in erster Linie Geld, ist meist totes Kapital das auch noch Kosten verursacht….damit kann man kein Blumentopf gewinnen.
    Meist herrscht auch noch die Annahme vor, irgendjemand wird sich schon drum kümmern….wozu ham wa denn das THW, die Feuerwehr, die Polizei, die Armee……….es wird schon irgendwie gut gehen.
    Meist sind es dann auch genau die Menschen, die denken im Katastrophenfall irgendwie priveligiert zu sein um dann auf Kosten der Restbevölkerung ihren eigenen Arsch ins trockene zu retten.
    Diese hochnäsige Art durfte ich dienstlich schon mehrfach erleben oder ausbaden……….also nix erfundenes, man erkennt seine Pappenheimer immer am Gang.
    Ich seh schwarz für die Zukunft…und dat auch, wenn noch die Strassenbeleuchtung funktioniert.
    H.E.

  68. Es geht weiter bergab! Jetzt trifft es die Windmühlenhersteller.

    Vestas schockiert Anleger mit Millionenverlust

    02.05.2012, 13:44 Uhr
    Für den weltweit größten Windturbinen-Hersteller Vestas wird die Lage immer bedrohlicher. Das Unternehmen häufte im ersten Quartal einen Verlust von fast 250 Millionen Euro an. Anleger und Analysten sind entsetzt.

  69. #68 Das ist für die Anleger bedauerlich, aber nicht sehr überraschend. Hier wurde in die massenhafte Produktion eines Teils eines vielleicht möglichen Kraftwerks investiert, von dem der andere, ebenso wesentliche Teil, hier der puffernde Energiespeicher (ohne den es sich bei den Windrädern nur um eine kostspielige Spielerei, aber kein Kraftwerk handelt: ein solches muß Energie kontrolliert und stetig abgeben können), noch nicht einmal richtig in der Theorie existiert. Das ist kein brauchbares Geschäftsmodell.

    Es wäre so ähnlich, wie wenn man den Dieselmotor von seinen Anfängen zum modernsten Turbodiesel entwickelt hätte und letzteren in die Massenproduktion gäbe, die Autokarosserie aber auf dem rudimentären Stand eines hölzernen Fuhrwerks belassen hätte. Mit dem Klapperrahmen könnte man nur ganz langsam fahren, die Leistung des Motors also nie nutzen, sonst fliegt einem der ganze Kram um die Ohren — von der Kurvenlage gar nicht zu reden. Da könnte der Motorenhersteller auch einpacken, egal wie hoch die Dinger subventioniert werden.

  70. @ olle heinz und alle anderen, die bisl was von energiedingens verstehn

    anbei mal paar schöne zitate aus einer ‚Power News‘ in der VGB | POWERTECH 4/2012 (Seite 36) hinsichtlich der ansichten diverser „forscher“ zur speicherproblematik.

    Energy Storage-Konferenz: Energiespeicher müssen effizienter und günstiger werden

    …“Es ist eine strategische Aufgabe für das Funktionieren der Energiewende, dass Speichertechnologien jetzt erforscht und anschliessend in die wirtschaftlich industrielle Anwendung gebracht werden“, erklärte Röttgen…

    Thermische Speicher sind absolut notwendig, um erneuerbare Energien effizient zum Wärmen und Kühlen nutzen zu können. Dies war Konsens in der letzten Diskussionsrunde des ersten Konferenztages zum thema thermische Energiespeicherung. Dabei müsse beachtet werden, das nicht eine Technologie allein alle Anforderungen abdecken könne -- für unterschiedliche Herausforderungen werden unterschiedliche Lösungen gebraucht. Wichtig sei es, sich vorab zu überlegen, wofür der Speicher überhaupt benötigt werde.

    Die von Prof. Dr. Olav Hohmeyer, Professor für Energie- und Ressourcenmanagement an der Universität Flensburg, am zweiten Konferenztag geleitete Diskussionsrunde „Large Scale Hydro Storage and European Grid Integration“ widmete sich im Besonderen Norwegen, das mit seinen großen Seen über 50 Prozent des europäischen Speicherpotenzials verfügt. Mit einer Speicherkapazität von rund 84 Terrawattstunden, die im Gegensatz zu anderen Speichertechnologien auch langfristig gespeichert werden können, präsentierte sich Norwegen als grüne Batterie Europas. Es sei nicht zielführend, nur in nationalen Lösungen zu denken -- es müsse vielmehr nach europäischen Lösungen gesucht werden, war ein Ergebnis der Session.

    PS: eine wertung lass ich mal bewusst weg 😉

    PPS: Röttgen = BUMI

    PPPS: da es thematisch bei beiden passt, habe ich obiges zitat auch noch ma hier eingestellt

  71. DANKE michael m!
    Mir tut das Zwerchfell immer noch weh!
    Vor allem der zweite Absatz!. Ich beantrage hiermit, diesen Text für den Goldenen Phrasomaten mit Eichenlaub zu nominieren, denn da wird Schwafelei tatsächlich zur Kunstform erhoben!

  72. @micha

    Ach nööö, dat die immer noch den ollen Hohmeyer quatschen lassen……….der hat einfach nur einen „Norweger-Tick“.
    Dat kleine 5 Millionen Völkchen mit knapp 110 TWh Gesamtstromeigenverbrauch soll mal so nebenbei ganz Europa als Batterie dienen…………ich dachte eigentlich, das der zweite Weltkrieg schon vorbei is.
    Die Blöden sterben einfach nich aus…..und bei uns werden se Politiker oder sitzen im WBGU.

    Duck und wech
    Onkel Heinz……….Bauchschmerzen wegen Lachkrampf

  73. Deutschlandfunk hören und gruseln.

    Claudia Kemfert, Schattenministerin für Energie bei BuMi Röttgen, im DLF-Interview zur Energiewende, Gaskraftwerken und deren Kosten.

    Auch bekannt aus der Sendung http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/wird-strom-zum-luxus-eine-analyse-der-hr-tv-talkshowsendung-vom-2832012/

    Nun der DLF-Link: http://www.dradio.de/aodflash/player.php?station=1&stream=1&/

    Im Deutschlandfunk Flashplayer, 03.05.2012 -- 06:49 Uhr Interview mit Claudia Kemfert zur Energiewende.

  74. #70. michael m.

    moin micha,

    selten soviel Stuss auf einen Haufen gelesen 🙂 Da fragt man sich doch wirklich: „Und wissen sie noch was sie tun?“
    Ich behaupte mal angesichts der bahnbrechenden Ergüsse zur Speichertechnologie, NEIN! Man, brat mir nen Storch 😉

    gruß
    karl.s

  75. #69. Fluminist

    moin Flumi,

    genauso isset, das Ganze wird sich weiter analog der Solarindustrie entwickeln. Ein Hersteller nach dem anderen wird über kurz oder lang die Segel streichen. Produziert wird dann in China, wie ja jetzt auch schon. Windmühlen sind nun mal keine Hochtechnologie, auch wenn das von unseren Politikern der ökologischen Einheitsfront gern anders dargestellt wird.

    gruß
    karl.s

  76. #70 Der ist gut! Die „Terrawattstunden“ setzen dem Ganzen das Sahnehäubchen auf. Ob man höheren Orts jemals merken wird, daß man mit Diskussionskaffeekränzchen und mehr oder weniger hochkarätig besetzten Tafelrunden zwar jede Menge heiße Luft produzieren, aber mitnichten auch nur das geringste der anstehenden technischen Probleme lösen kann?

    Wahrscheinlich nicht. Wer in einer abstrakten Blase aus leeren Worten fern jeder Realität sitzt, kann und will so bald nicht heraus.

  77. Da hat sich Claudia K. aber schön aus dem Fenster gelehnt in #73. Bis 2050 100% EE, das wird ja furchtbar 😉

    Subventionen will sie erstmal aussitzen. EE senken die Preise an den Börsen, so dass „konventionelle Ersatzkapazitäten“ nicht lukrativ erscheinen, einfach putzig, sie spricht wie ein Politiker.

    Richtig wäre, der zufällig anfallende EE Strom wird über den Tag verramscht und wird nie auch nur ein konventionelles KW ersetzen. Da diese aber lt. EEG nur Lückenbüßer sind, wird sich kaum ein Investor finden. Wie weit sinkt der mögliche Wirkungsgrad von 63% bei GuDs ab, wenn sie mehrmals täglich hoch und runterfahren müssten, ich schätze unter den Wirkungsgrad eines modernen KohleKW.

  78. @ michael m. #70

    Ich habe den Text mal spaßeshalber in den „BlaBlaMeter -- wie viel Bullshit steckt in Ihrem Text?“ eingegeben. Das Ergebnis ist beachtlich (und in keiner Weise überraschend…)

    Ihr Text: 1593 Zeichen, 202 Wörter
    Bullshit-Index :0.87
    Es stinkt gewaltig nach heißer Luft! Auch wenn Sie PR-Profi, Politiker, Unternehmensberater oder Universitätsprofessor sind -- beim Eindruck schinden sollten Sie Ihre Aussage nicht vergessen.

  79. Wir sind sowas am Arsch, dat glaubt ihr net.
    Jede einzelne finstere Vorhersage meinerseits tritt ein wie das Amen in der Kirche, wer es bis heute noch nicht glauben wollte, sollte sich einfach sämtlichen Schwachsinn reinziehen, der bei den so-genannten derzeitigen Energiegipfel ans mediale Tageslicht tritt.

    Sorgen um Kraftwerksbau wachsen

    Wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft unlängst berichtete, sind 29 Gaskraftwerke geplant. Einige Projekte seien schon genehmigt, aber die Investitionsentscheidung stehe noch aus, weil die Unternehmen die Wirtschaftlichkeit prüften.

    Die Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg und Niedersachsen forderten, staatliches Engagement bei Netzen und Kraftwerken zu erwägen.

    Heißt für uns Stromkunden und Steuerzahler……..neben den EEG-Umlagen, bezahlen wir dann auch die neuen Kraftwerke, bis der Arzt kommt.

    Um den Netzausbau so schnell wie möglich voranzutreiben, solle geprüft werden, „ob eine einheitliche Netzgesellschaft mit staatlicher Beteiligung sinnvoll sein könnte“, sagte der CDU-Politiker dem „Handelsblatt“.

    Ja ne is klar, erst peitscht Deutschland die Liberalisierung der Strommärkte durch als ob es kein Morgen mehr gibt und nun sollen wir die Netze fein zurückkaufen, natürlich mit Steuergeldern……die wir dann anschließend wieder mit Steuergeldern oder Umlagen auf die Netzentgelte teuer ausbauen müssen.
    Inzwischen gibt die DENA zu, das wohl ihre Berechnungen zu den benötigten Neu-Trassen auch schon wieder veraltet sind…….auf gut Deutsch, wir brauchen noch viel mehr Überlandleitungen und Netzausbau-Kilometer, weil ja jeder Idiot seine EE-Anlage wild und ohne Plan in die Landschaft pappen darf.

    Ende Teil 1

  80. Tja, und der viel gepriesene Bürgerwille zum Ausstieg und den Erneuerbaren Umbau scheint auch langsam umzukippen.

    Strompreis elektrisiert die Wähler in NRW

    Die Energiewende fokussiert sich immer mehr auf die eine Frage: Wer zahlt die Zeche für den Umstieg auf sauberen Strom? Viele Bürger haben dazu eine klare Meinung. Sie sind der Ansicht, dass sie jetzt schon genug für Energie bezahlen. So erklärt bei einer Umfrage auf der Facebook-Seite des Handelsblatts eine deutliche Mehrheit, dass sie nicht bereit ist, für sauberen Strom mehr als bisher zu zahlen.

    Wie das nun mal so ist, bei Geld hört die Freundschaft und anscheinend auch die Gesinnung auf.
    Aber auch die Industrie hat langsam die Schnauze voll…..

    Harsche Kritik äußerte auch der Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Martin Kannegiesser. Der„Bild“-Zeitung sagte er: „Die Art, wie die Energie-Wende gelaufen ist, ist problematisch“. Er habe nicht den Eindruck, dass die Auswirkungen genügend durchdacht wurden. „Ein Scheitern der Energiewende wäre für den Industriestandort Deutschland ein großes Problem. Im schlimmsten Fall drohen Betriebsschließungen und Standortverlagerungen.“

    Tja, und wat machen unser vielgeschmähten Energieriesen?
    Sehen zu, das sie sich aus Deutschland verpissen……

    Turbulenzen bei E.On erwartet

    Während Großmann vom Essener Podium noch klar Europa als Expansionsziel für RWE definierte und damit den Investitionsrahmen geographisch klar umriss, ist für E.On-Chef Teyssen die weite Welt das Feld, auf dem er agieren will. In Brasilien hat E.On einen Kooperationsvertrag mit einem brasilianischen Unternehmer unterschrieben, mit dem der größte deutsche Versorger künftig Kraftwerksprojekte anschieben will. Das ist erst der Anfang, auch in Indien will E.On mit Kooperationspartnern Fuß fassen und somit die Energiewende, den Ausstieg aus der Kernenergie in Deutschland und damit den Wegfall der früher so satten Atomgewinne ausgleichen.

    Auf gut deutsch, macht doch zukünftig euern Scheiß alleine, wenn es hart auf hart kommen ziehen wir halt den Stecker und sind wech hier.

    Fazit, der Bürger stöhnt wegen den Energiepreisen, die Industrie zeigt offen den Stinkefinger, der Netzausbau als solcher hat noch nicht einmal angefangen, Gaskraftwerke stehen mangels williger Investoren in den Sternen, an neuen Speichertechnologien werden wir wohl noch Jahrzehnte forschen, während gleichzeit die geplanten Pumpspeicherwerke weggeklagt werden, unsere europäischen Nachbarn gucken sich den Mist auch nicht mehr lange an und werden Strombremsen in ihre Koppelstellen einbauen, eine koordinierte Energiepolitik existiert nicht in Deutschland, jedes Bundesland plant seinen eigenen EE-Dreck im stillen Kämmerlein, die Bundesnetzagentur gängelt die Netzbetreiber mit überbordenden Bürokratismus, sparen sollen wir auch noch irgendwie…………..irgendwelche komischen Öko-Insitute geben dann auch noch ihren unlogischen Senf dazu und die Politik……..kommt einem vor wie eine Krabbelruppe in der Kindergrippe, der gerade die Erzieherin abhanden gekommen ist.
    Nebenbei gucken sich die 4 Großen schon heimlich um, wohin sie sich im energetisch-politischen Ernstfall hin verkrümeln können, während die EE-Lobby derzeit einen Ausbauwahn verfallen ist, der seines gleichen nur in einem kostenlosen Bordell suchen könnte.
    Wir sind voll am Arsch…….wir sind Deutschland, wir sind Vorreiter, wir sind demnächst Agranation.
    Und mir persönlich………reichen die Meldungen schon jetzt, um mein noch nicht gegessenes Mittag wieder auszukotzen.
    Würg und sowas von weit wech
    H.E.

  81. Kretschmann drängt Merkel zu Kraftwerksbau

    Die Fachwelt ist sich inzwischen relativ einig, was nötig ist: ein neuer Markt für Versorgungssicherheit. Das Prinzip: Eine neutrale Stelle, zum Beispiel die Bundesnetzagentur, ermittelt den Kraftwerksbedarf im Voraus und holt per Auschreibung Gebote ein. Der günstigste Anbieter baut das Kraftwerk oder verpflichtet sich, sein Kraftwerk am Netz zu halten. Die Kosten für diese neuen Anreize tragen die Stromverbraucher.

    Ach ja, der grüne Kretsche der sein Bundesland man ganz vielen tollen Windrädern zupappen will…..und nu bei Mutti bettelt, das die sich doch bitteschön um die Gaskraftwerke kümmern tuen tut.
    Ehh, komisch find ick es schon, jedes Bundesland protzt damit spätestens in x Jahren 100% NIE zu haben, wenn es aber dann um die physikalische Vollversorgung geht, sollen dann bitteschön andere die Kohlen aus dem Feuer holen.

    Kosten zu tragen vom Stromkunden………ja ne is klar, der trägt schon per EE-Umlage die Vogelschredder/Krähenspiegel, trägt auch fein die Netzausbaukosten, trägt das noch zu bastelnde Smart-Grid…..und dann auch noch die Rendite der neuen Gaskraftwerke………die Energiewende wie sie lebt und leidet, eine Subvention zieht die nächste nach sich, um ein Loch zu flicken, reissen se wo anders ein neues auf………und das Ausland kniet inzwischen vor Lachen.

    Kann man Politiker eigentlich verklagen, wegen den Schaden, den se gerade in Deutschland verursachen?
    Ich frag ja nur…….
    H.E.

  82. #81

    Kann man Politiker eigentlich verklagen, wegen den Schaden, den se gerade in Deutschland verursachen?
    Ich frag ja nur…

    Meistens läufts ja bestenfalls auf die sogenannte „politische Verantwortung“ hinaus, d.h. zögerlicher Rücktritt in großzügige Pensionierung, wenn sich der Posten überhaupt nicht mehr halten läßt.

    Andererseits … wenn man drüber nachdenkt: erklärt sich so das jähe Mitleid mit Frau Timoschenko? Deren Los scheint Manchem/Mancher ganz oben ja mächtig nahezugehen…

  83. Heinz,

    Kann man Politiker eigentlich verklagen, wegen den Schaden, den se gerade in Deutschland verursachen?
    Ich frag ja nur…….

    theoretisch ja, praktisch nur in der Ukraine 😉

  84. Na sowas, zwei dumme ein gedanke 😉

  85. #84 Ja, tolles Timing!

  86. Hihi…….die gute Dame hat so so einigen Mist verzapft und ist auch dafür anständig abgestraft worden.
    Wenn dann unsere Systemmedien und Politzwerge derart laut am Wettern sind, dann spürt man förmlich den Sturm im Wasserglas und die vollen Buchsen.
    Wenn eine Verkäuferin ein paar Leergutbons veruntreut, schlägt das Gesetz brutalstmöglich zu……..wenn ein Politzwerg Milliarden in den Sand setzt…….passiert ihm nix, dat nennt sich dann „Demokratie“, Selbstbedienungsladen ohne Haftung oder man wird anschließend Finanzminister.
    Ups……ick hab nix gesagt, duck und wech
    H.E.

  87. #86

    Selbstbedienungsladen ohne Haftung

    Noch ein ähnlicher Gedanke: Wenn ein Baustatiker sich verrechnet und die Hütte nachher einfällt, wird er seines Lebens nicht mehr froh. Wie werden wohl die PIK-Buben zur Rechenschaft gezogen, wenn sie mit ihren Modellrechnungen, auf deren Grundlage gerade die ganze deutsche Wirtschaft umgemodelt werden soll, am Ende danebenliegen?

  88. @Flumi

    Na was denkst Du denn, warum die sich KlimaFOLGEforscher nennen?
    Die werden dann ihre erbärmlichen Fingerchen in Richtung IPCC strecken oder auf die NASA oder, oder, oder………und dann behaupten se, das se nach besten Wissen und Gewissen gearbeitet haben.

    Denen wird überhaupt nix passieren………….die leben in ihrer eigenen, rechtsfreien Klimablase.
    H.E.

  89. #88. Heinz Eng

    Denen wird überhaupt nix passieren………….die leben in ihrer eigenen, rechtsfreien Klimablase.

    kann man so sehen Heinz und sie müssen hier und heute auch nix befürchten. Problematischer für die Pikaderos stellt sich das aber dann dar, wenn dieser ganze Quatsch den Bach runter geht, und das wird er, dann wird man Bauernopfer suchen und finden. Politiker werden nicht belangt, aber deren Hilfs- und Zuarbeiter schon, kann ich mir jedenfalls gut vorstellen.

    karl.s

  90. #80. Heinz Eng

    Nebenbei gucken sich die 4 Großen schon heimlich um, wohin sie sich im energetisch-politischen Ernstfall hin verkrümeln können,

    Hallo Heinz,

    dazu passt, dass e-on seine 12.000 km Gasleitungsnetz verscherbeln will. Siehe hier

    gruß
    karl.s.

  91. So, mal wieder was Praktisches….aus der wahren Welt des deutschen Wendewahns…..
    Die Energiewende wirkt, wahrscheinlich wie gewollt….

    Aus für Aluhütte alarmiert Wirtschaftspolitiker

    Voerdal hat nach Angaben der IG Metall Insolvenzantrag gestellt. Das Unternehmen, das 410 Mitarbeiter beschäftigt und dem niederländischen Investor Gary Klesch gehört, war gestern für eine Stellungnahme nicht erreichbar. In Gewerkschaftskreisen hieß es, die hohen Stromkosten seien Hauptgrund für die Insolvenz.

    Ja lieber Leserinnen und Leser, mit dieser Methode können wir die benötigten Einsparungen am Stromverbrauchs Deutschland ganz nebenbei erreichen, energieintensive Industrie ist ja eh das Grundübel überhaupt, also wech damit.
    Blöd nur, einem geht das immer noch nicht schnell genug, dem Chefeinpeitscher….ähmm, Klimaökonom Ottmar Edenhofer vom nutzlosen Institut für Klimaforschungsfolgen in Potsdam.

    Klimaökonom wirft Regierung Versäumnisse bei Umsetzung der Energiewende vor

    Der Potsdamer Klimaökonom Ottmar Edenhofer wirft der Bundesregierung schwere Versäumnisse bei der Umsetzung der Energiewende in Deutschland vor. “Wir haben den Beschluss gefasst, aus der Kernenergie auszusteigen. Aber wir haben noch kein Konzept dafür, wie wir die Wende vorantreiben”, sagte er den Zeitungen der WAZ Mediengruppe. …………….

    Alles solche so-genannten Energieexperten, denen der wirtschaftliche Abstieg Deutschlands immer noch nicht schnell genug geht, manchmal bekommt man den Eindruck das diese Leute einfach fremdgesteuert sind.

    Zur Energiewende und zum Schutz des Klimas gebe es keine Alternative.

    Alternativlos im Angesicht der sich anbahnenden Euro-Krise, kriegen die in ihren komischen Institut über den Wolken denn überhaupt nix mehr mit?
    Ende Teil 1.

  92. Während die einen von Wind und Sonne träumen, bibbern die anderen, die diesen ganzen Dreck in die Tat umsetzen müssen….

    Netzagentur warnt vor Strom-Engpässen

    Der Ausbau des Stromnetzes kommt nur langsam voran, beklagt die Bundesnetzagentur. Keine gute Nachricht für die Bundesregierung, die vor einem Jahr die Energiewende beschlossen hat. ……..

    Tausende Energielaien-Köche rühren in der Stromsuppe rum und Deutschland geht langsam aber sicher den Energie-Bach runter, blöd nur, das Mutti nach den Wahlen in Frankreich und Griechenland jetzt ganz andere Sorgen hat………….Blacky ick hör Dir trapsen……..der nächste Winter dürfte interessant werden in DE und Europa.

    Deutschland ist Vorreiter……..Hurra……wollt ihr die totale Energiewende?
    Ach übrigens, heute ist Welt-Lachtag……….dumm nur, das ich einfach nicht weiß ob ich lachen oder heulen soll, bei derart schwachsinniger Politik.
    H.E.

  93. Es ist „demütigend und peinlich“, ohne Strom leben zu müssen, sagt ein Hartz-IV-Empfänger. Doch noch mehr sind Geringverdiener und Rentner betroffen. Viele können sich den Strom nicht mehr leisten. Von D. Siems und D. Wetzel

    © dpa Arme Menschen müssen die Folgen der Energiewende tragen: In vielen Fällen heißt das Stromabschaltung

    Stromarmut, die neue Armut in einem reichen Land.

  94. Lesetipp: Eine (Energie)Wende zum Besseren?

    Nur wer die Logik der Elektrizitätswirtschaft versteht, die technischen Grundlagen der Energiewirtschaft überblickt und eine Ahnung von den zukünftigen Energieoptionen unserer Gesellschaft hat, kann sich als politisch handelnder Bürger einen Überblick über die Tragweite der Energiewende verschaffen und als Wähler energiepolitische Verantwortung informiert delegieren
    […]
    Peter Heller, von Hause aus Astrophysiker, gibt schließlich einen Überblick über die Geschichte, Gegenwart und mögliche Zukunft der friedlichen Kernenergienutzung.

  95. Sorry Quentin, ick versuchs auch mal…

    Eingereicht am 10.05.2012 um 12:23

    Lesetipp: Eine (Energie)Wende zum Besseren?

    Nur wer die Logik der Elektrizitätswirtschaft versteht, die technischen Grundlagen der Energiewirtschaft überblickt und eine Ahnung von den zukünftigen Energieoptionen unserer Gesellschaft hat, kann sich als politisch handelnder Bürger einen Überblick über die Tragweite der Energiewende verschaffen und als Wähler energiepolitische Verantwortung informiert delegieren
    […]
    Peter Heller, von Hause aus Astrophysiker, gibt schließlich einen Überblick über die Geschichte, Gegenwart und mögliche Zukunft der friedlichen Kernenergienutzung.

    Quelle

    Mal gucken ob ick den Filter überlisten kann.
    MfG

  96. @Quentin

    Dein Kommentar hängt im Spam und meine abgeänderte Variante auch…….ich glaub, der mag das Liberale Institut net.
    MfG

  97. @ Heinz

    Ich habe den Kommentar jetzt hier eingestellt:
    http://www.science-skeptical.de/blog/die-nachricht-die-niemand-horen-will/007536/#comment-49838

    da hätte ich ihn auch aus dem Spam holen können, ging aber auch so durch.

  98. Die staatlichen Abgaben und Lasten auf den Strompreis haben sich seit 1998 verzehnfacht. Der größte Teil geht dabei nach wie vor auf Förderung der erneuerbaren Energien zurück. …. im Handelsblatt weiter lesen

  99. Es gibt eine nette neue Prognose, diesmal von Herrn Kretschmann:

    „Langfristig werden die Strompreise sogar fallen“

    Kretschmann: Zunächst: Wir haben in Baden-Württemberg gerade durchrechnen lassen, wie sich die Strompreise in Deutschland entwickeln werden. Da zeigte sich, dass die ganzen Horrormeldungen, die da herumgeistern, nicht faktenbasiert sind. Es kann keine Rede davon sein, dass die Strompreise explodieren, weder bei den Haushalten, noch bei der Industrie noch beim Gewerbe.
    Zu erwarten ist vielmehr bis 2020 eine Steigerung der Bruttostrompreise um etwa 22 Prozent. Diese Steigerung ist geringer als die der vergangenen zehn Jahre. Zwischen 2002 und 2012 hat sich der Strompreis um satte 45 Prozent gesteigert. Langfristig werden die Preise sogar wieder fallen, weil wegen der erneuerbaren Energien weniger Brennstoffkosten für die Stromerzeugung anfallen.

    Legt man an diese Vorhersage dem Maßstab der bisherigen an, kann man wohl eher davon ausgehen, dass sich der Strompreis bis 2020 mindestens verdoppelt…

  100. Hallo Trtium
    hoffentlich liest Du hier noch mit.
    Da die Auflistung der Versprechungen ursprünglich von dir stammt, frag ich Dich einfach.
    Darf ich deine Auflistung (nicht den Artikel hier!) für einen kleinen Artikel in unserer Mitarbeiterzeitung verwenden?

    Gruß
    Martin

  101. @ Martin Frank:

    Aber gerne! 🙂

    Übrigens: Die weiteren Besachwichtigungsversuche und dann die reale Entwicklung dagegen werden sicher noch hochinteressant! Welche Fortsetzung werden wir wohl in 3 oder 5 Jahren schreiben können?

    Hier mal ein aktueller Unkenruf:
    Experte erwartet Verdreifachung der Ökostrom-Umlage
    Trotz der beschlossenen Kürzung der Photovoltaik-Förderung werde die Umlage für erneuerbare Energie von heute 3,59 auf etwa 10 Cent pro Kilowattstunde steigen, sagte das Mitglied der von der Bundesregierung berufenen Expertenkommission „Energie der Zukunft“ am Freitag in München. Die in Aussicht gestellte Begrenzung auf 3,5 Cent sei „völlig unrealistisch“, denn „irgendwer in der Volkswirtschaft wird diese 300 Milliarden aufbringen müssen“

  102. Mal sehen, wie diese Prognose zutreffen wird:

    vbw: Laut aktuellen Berechnungen steigt die EEG-Umlage auf etwa zehn Cent pro Kilowattstunde

    Für die Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) müssen die Stromverbraucher in Deutschland bis zum Jahr 2030 Kosten von deutlich über 300 Milliarden Euro tragen. Das haben aktuelle Berech­nungen der TU Berlin im Auftrag der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirt­schaft e. V. zu den Auswirkungen der am vergangenen Mittwoch im Vermitt­lungsausschuss beschlossenen Änderungen des EEG ergeben. Der Untersu­chung zufolge wird – trotz der Kürzung der Subventionen für Solarstrom – die EEG-Umlage von derzeit 3,59 Cent pro Kilowattstunde auf etwa zehn Cent pro Kilowattstunde steigen. „Das ist das Dreifache der von der Bundesregierung zugesagten Begrenzung der EEG-Umlage auf 3,5 Cent pro Kilowattstunde“, kommentiert vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. „Das ist ein drama­tisches Ergebnis. Damit gefährden wir den Industriestandort Deutschland. Die­ses Gesetz bedarf einer grundlegenden Änderung.“

  103. mal wieder ein schönes beispiel, wie man lügen kann ohne dabei rot zu werden…

    Hans-Josef Fell, der vor über zehn Jahren das Erneuerbare-Energien-Gesetz mit verfasste und heute energiepolitischer Sprecher der Grünen im Bundestag ist, hält diesen Hinweis für falsch: Das aktuelle Ansteigen des Strompreises sei nur zu zwei Prozent auf die erneuerbaren Energien zurückzuführen, sagte er n-tv.de. Preistreiber seien dagegen die fossilen Brennstoffe, an denen Altmaier noch längere Zeit festhalten möchte.

    guckst du hier:

  104. Eine Wahrsagung für’s Archiv -- hört sich sogar plausibel an:

    Unmut über steigende Strompreise durch Energiewende
    [Unions-Vizefraktionschef] Michael Fuchs forderte in der „Rheinischen Post“ vom Samstag eine Reform des Erneuerbare Energien Gesetzes, um die Kostenbelastungen für die Verbraucher zu senken. Er rechnet wegen des Umsteuerns in der Energiepolitik mit einem drastischen Anstieg der Strompreise. „Im Jahr 2014 wird die EEG-Umlage nach unseren Berechnungen durch die massive Einspeisung der Windenergie inklusive Mehrwertsteuer auf acht Cent pro Kilowattstunde steigen“,

  105. Also: Energiewende beschleunigen! 🙂

  106. Das ist wahrlich eine Frechheit, als kleiner Betrieb im Serverhosting Bereich ist der Stromeinkauf ein maßgeblicher Bestandteil der Betriebskosten. Bei ca. 1 MWh / Jahr reden wir von einer Preis-Erhöhung von 20.000 € im Jahr 2013 und wohl 50.000 € 2014, das ist absolut unrealistisch und nicht mehr tragbar. Soll ich meinen Kunden sagen, dass Sie für Ihren Gameserver künftig statt 5 Euro, eben 7 Euro zahlen müssen weil sich die EEG Umlage verändert hat, die lachen mich aus.

    Wenn das so weiter geht bin ich definitiv weg aus Deutschland.

  107. Recki,
    sei froh, dass Du keine Disco hast. Da kommt dann auch noch die Gema und hält ihre Hände auf …

  108. Recki, wenn du wegen eeg gezwungengen bist die preise anzuheben ist es nur folgerichtig die staatlich verordneten als begründung anzugeben.
    Am besten in fettschrift, rot und schriftgröße 20.

    Wobei auswandern sicher auch ne option is 😉

  109. #108

    Da fehlt noch ein ‚zwangsabgaben‘

  110. Und die nächste Strompreis-Vorhersage….

    Strompreise sollen um 30 Prozent steigen

    Die Chefs der großen Energiekonzerne bereiten die Deutschen auf stark steigende Strompreise vor. Vattenfall-Europa-Chef Hattaka spricht Klartext: Die Preise werden bis 2020 um 30 Prozent klettern.

    Den Vorwurf, die Energiekonzerne hätten von Stromkunden in diesem Jahr bis zu drei Milliarden Euro zu viel verlangt, wies Terium zurück. Die Energiewirtschaft habe die gesunkenen Preise an der Strombörse genutzt, um den Anstieg staatlicher Abgaben und Umlagen aufzufangen.

    Sie sei nur noch für ein Viertel des Strompreises verantwortlich. „Knapp die Hälfte des Strompreises geht auf das Konto des Staates“, sagte Terium. Hinzu komme ein knappes Drittel für die staatlich regulierten Netzentgelte.

    Nun jut, ick halte die 30% für eher zu positiv bewertet……..meinen „Bauchgefühl“ nach dürften die schon 2015/16 erreicht werden aber da können wir ja noch mal nachgucken, wer am Ende Recht hatte.
    H.E.

  111. Vattenfall-Europa-Chef Hattaka spricht Klartext: Die Preise werden bis 2020 um 30 Prozent klettern.

    Garantiert Herr Hattaka uns das? Den nach meinen Recherchen betrug die Steigerung in den letzten 8 Jahren rund 43%. Welch ein Gewinn als, für eine atomfreie und Co²-reduzierte Umwelt.

    Und wenn unser Herr Altmeier nicht als Steigbügelhalter für die Energiekonzerne für eine Preissteigerung dienen würde, fiele die Erhöhung sicherlich geringer aus.

    Auch ja: 10% Einsparung sei nicht möglich, war eine Aussage des Umfälltministers (von umfallen). Wenn er da noch Hilfe braucht, bitte melden: info@isb-liebich.de

    Grüße Detlev

  112. @Inschenörschbüro

    Sorry, hier gehts um „Elektroenergieeinsparung“ von 10%…….nicht zu verwechseln mit kondomisierten Schimmelpilzbuden, wir ihr dat ja als Geschäftsfeld habt, gelle.
    A bisserl Schleichwerbung mag ja ganz nett sein aber wo anderscher müsst ihr dafür Kohle hinlegen, ergo ist dat bei uns auch nich kostenlos.

    Man o man, Leute schickt die Werberfront……..
    H.E.

  113. @isb
    Nachtrag

    So notwenig es auch ist, vorrangig daran zu Arbeiten, Energie erst gar nicht zu benötigen / verbrauchen: ganz ohne sie kommt unsere Gesellschaft nicht aus. Die intelligenteste Form, Energie bereit zu stellen, sind Erneuerbare Energien. Allerdings gibt es auch hier Irrweg.

    Lol……….ick hab ja schon ne Menge an billigen EE-Popanz gelesen, aber dat hier………für einen Inschenöööör, is ja wohl unter aller Sau, aber euer Küchensieb…..
    sieeb e.V. (Sächsisches Institut für energieeffizientes Bauen e.V.)
    haut ja den letzten Straßenpenner nun auch net vom Hocker, ick gloobe, ick sollte auch mal ein Institut gründen……muss mir nur noch einen besonders bekloppten Namen einfallen lassen.

    Hmm, kann mir wer bei der Namensfindung kreativ weiter helfen? Mein wackelndes Zwerchfell hindert mich gerade am Denken, sry.
    H.E.

  114. So, jetzt isses raus…….und unsere Einschätzung wahrscheinlich auch noch zu niedrig.

    Öko-Umlage steigt auf 5,4 Cent

    Jetzt steht fest: 2013 wird die Ökoumlage (EEG-Umlage) nach BILD-Informationen von derzeit 3,5 Cent je kWh auf 5,4 Cent steigen. 2014 ist sogar ein Sprung auf rund 7 Cent drin!

    Und wie reagiert das kleine Dickerchen vom Umweltministerium?

    Umweltminister Altmaier will eine Energiesparberatung für alle Bürger anbieten. Denn gegen steigende Strompreise helfe nur konsequentes Stromsparen. Die Opposition sieht reine Symbolpolitik.

    …Noch schlechter stehen jene da, die an der unteren Einkommensgrenze sind. „Die Energiewende hat eine soziale Dimension. Wir wollen den Bürgern eine Möglichkeit geben, dem Strompreis ein Schnäppchen zu schlagen.“ Der Minister spricht dabei von „Energiesparhilfsmitteln“. Damit kommt er seinen Kritikern entgegen, die die Veranstaltung als Symbolpolitik geißeln…….

    Ministerium plant Werbekampagne

    Die Krux: Eine Verpflichtung zur Beratung wird es nicht geben. Flankierend plant das Ministerium deshalb schon an einer Werbekampagne. Wie allerdings alle überzeugt werden sollen, bleibt des Ministers Geheimnis.

    Die Energiewende schafft Arbeitsplätze…….und zwar 15.000 neue Energieberater….die dann das blöde Volk aufklären, wie sie mit neuen, teuren Elektrogeräten dann gaaanz doll Strom sparen können.
    Dat meine lieben Mitleidenden ist auch bitter nötig…..die Elektrobranche beklagt nämlich gerade einen Umsatzeinbruch um 5%…….

    Wenn de kein Geld mehr für Brot hast…..dann fress halt Kuchen, Du blöder deutscher Michel.
    Da gerade die kalte unbezwingbare Wut in mir brodelt….brech ich jetzt an diesen Punkt ab.
    H.E.

  115. @Onkel Heinz #114

    Die Energiewende schafft Arbeitsplätze…….und zwar 15.000 neue Energieberater….

    ….das ganze ist an Zyniymus nur schwer zu überbieten. Als nächstes wird dann wohl noch eine Armada von Schlafstellen-Beratern ausgebildet, um den deutschen Obdachlosen nachhaltig trockene und windgeschützte Plätze aufzeigen zu können.

  116. achgut.com (Wendt):

    Bürger ab 10 000 Euro

    Vieles wird durch die Energiewende besser. Gewiß, der Strom wird teurer, aber auch demokratischer. Das zumindest werden alle Propagandisten des Guten nicht müde zu betonen, zumal, seit immer deutlicher wird, wie schlecht der Rest läuft. …..

  117. achgut.com (Kulke):

    Energiewende für Einsfuffzich

    Für 1,50 Euro pro Haushalt im Monat sei die Energiewende zu haben. Wer sollte da nicht zugreifen? So träumte der ehemalige Umweltminister Jürgen Trittin (Grüne) öffentlich noch im Sommer vergangenen Jahres, in den Vorjahren war sogar einmal von einem Euro die Rede. Auch der amtierende Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) kam damals auf einen ähnliche Schätzung, wenn auch mit einer gewissen Unsicherheit nach oben und unten. …..

  118. Novo Argumente:

    Energiewende: Arbeitsplatzvernichter Erneuerbare Energien

    Von Jürgen Langeheine

    In einer Zeit, in der der Normalbürger darum kämpft, 0,5 Prozent Zinsen auf ein Sparkonto mit direktem Zugriff zu bekommen, garantieren Subventionen für erneuerbare Energien in Form von großzügigen Zahlungen für den produzierten Strom, sogenannte Einspeisevergütungen, jährliche Renditen von 6-8 Prozent. Damit läuft fast unbemerkt eine der größten Umverteilungen von Wohlstand in der deutschen Geschichte. Millionen hart arbeitender Steuerzahler sichern relativ wenigen wohlhabenden Personen eine sichere Kapitalrendite……

  119. Ich schlage vor, ein Kleinstkraftwerk zu bauen, das in Innenräumen betrieben werden kann und mit den Broschüren und sonstigem Papiermüll betrieben wird, den man von „Energieberatern“ bekommen wird.
    Und immer zuschlagen bei „kostenlos Infomaterial anfordern“.

  120. @heraklit

    ….da bekommt auch der Begriff „Müllverbrennungsanlage” gleich mal ’ne völlig neue Bedeutung.

  121. Um dat WWF war es ja letzte Zeit etwas ruhig bei Energiedingens……nun sind se zurück, mit ner Studie.

    WWF fordert „fokussierten Kapazitätsmarkt“

    Das Öko-Institut, die LBD Unternehmensberatung und Raue LLP haben für den WWF eine Studie zum Strommarktdesign erarbeitet.
    Dabei setzen die Experten auf sog. „fokussierte Kapazitätsmärkte“, d.h. auf zielgenaue und wettbewerbliche Problemlösungen für Bestandsanlagen und den Neubau von Kraftwerken…….

    Pähh, dat selbe Öko-Institut das auch für den BUM die Studien zusammenschraubt……bei einer Energiewende die völlig planlos gegen die Wand läuft, dann von zielgerichtet und wettbewerblich zu reden, ist ja wohl ein Witz…..
    Ein Gutes hat diese Studie am Ende aber doch gezeigt…..

    Die Studie zeigt sehr klar, dass Kraftwerkskapazitäten aus dem europäischen Ausland mittelfristig keinen wichtigen Beitrag für die Versorgungssicherheit in Deutschland erbringen können.

    Ähmm, wir wollten doch bis zu 25% Strom importieren um unsere Energiewende unter Dach und Fach zu bringen……wahrscheinlich per Siemens Lufthaken aus der USA oder wie?

    Onkel Heinz……Archivar des Irrsinns

  122. #119. heraklit

    Ich schlage vor, ein Kleinstkraftwerk zu bauen, das in Innenräumen betrieben werden kann und mit den Broschüren und sonstigem Papiermüll betrieben wird, den man von “Energieberatern” bekommen wird.
    Und immer zuschlagen bei “kostenlos Infomaterial anfordern”.

    hab ich schon, wenn auch nur als Wärmelieferant. Strom kann mein „Ofen“ noch nicht 😉

    karl.s

  123. #118. Tim Hardenberg

    und

    Investitionen in erneuerbare Energien, die einer ständigen Nachfinanzierung bedürfen und nicht zu einem sich selbst finanzierenden Geschäftsfeld führen, vernichten Kapital, das letztendlich dem privaten Sektor für selbsttragende Investitionen fehlt.

    Hallo Tim,

    tja, der Irsinn kennt keine Grenzen. Obwohl das alles, was in dem Artikel steht, ohne jeden Zweifel von jedem halbwegs gebildeten Menschen nachvollzogen werden kann, werden diese Sachverhalte in „D“ in einer Weise negiert, wo man sich schon fragen muß, ob da noch alle „Tassen“ im Schrank sind 😉

    karl.s

  124. Tja, ich prophezeite bereits, dass die EEG-Umlage der ‚Energiewende‘ das Genick brechen wird. Denn beim Geld werden die Bürger sensibel und die Schmerzgrenze ist deutlich überschritten.
    Was jetzt abgeht ist nur ein Vorgeschmack, am Montag, bei der offiziellen Zahl, wird den Ökos allerhand um die Ohren fliegen. Ob das dann schon das Ende der Wende ist oder ob es noch ein Jahr dauert, bis sich in den Parteivorständen die Einsicht durchsetzt, dass das grössere Wählerpotential bei den Verlierern der Energiewende ist, ist offen.

    Doch es steht fest, dass Altmaiers ‚Energieberater‘ ein Rohrkrepierer sind, dieses gedachte Beruhigungsmittel wird allgemein als Hohn und Frechheit empfunden -- soooo doof ist das Volk nämlich nun auch wieder nicht.

  125. #124. Tritium

    soooo doof ist das Volk nämlich nun auch wieder nicht.

    ne, ist es nicht, nur leider ein bißchen phlegmatisch 😉

    karl.s

  126. Ich hätte mal eine dumme Frage: Wonach richtet sich eigentlich der Preis, den die Atom- und Kohlekraftwerksbesitzer für eine verkaufte Kilowattstunde oder besser Megawattstunde bekommen?
    Haben die auch so ein Einspeisevergütungsgesetz oder wie läuft das bei denen?

  127. @Becker
    Ick hoffe mal, das die Frage nicht hinterfuzzig auf die erfundenen „externen Kosten“ der Fossilen anspielt, die uns ja die Ökos samt Bundesverband für erneuerbaren Energien immer so gerne um die Ohren hauen.

    Ansonsten, Kosten Brennstoff, Abschreibungen der Investitionen, fixe Kosten…….ergeben am Ende einen Preis X……..der dann an der Börse Dank kostenlos übergeholfener Zwangseinspeisung von Zufallsstromerzeugern auf Kosten der Fossilen nach unten gedrückt wird.
    Wie interessant diese Variante derzeit ist, sieht man daran, das viele Kraftwerksbetreiber daran denken ihre Kraftwerke abzuschalten, weil die Kosten und Renditen nicht mehr reingeholt werden.
    Dahingegen fehlen bei den NIE die notwendigen Speicher- und Netzausbaukosten als real mit einzuberechnenden externen Kosten noch völlig.

    Die erneuerbaren Energien funktionieren nur als Schmarotzer auf Kosten der Fossilen…….wohingegen die NIE fein artig ihre für 20 Jahre staatlich garantierte Einspeisegebühren bekommen, selbst wenn se mal nicht einspeisen.
    Wir von der Energiewirtschaft dürfen dann zusehen, wie wir diesen ganzen technischen Müll noch handhaben sollen……wat aber Ökos mit einer einzigen Funktionstaste (Addition) am Taschenrechner ja bis heut noch nicht begriffen haben.

    Ansonsten….Wikipedia hilft.
    Energie-Ossi

  128. Wie interessant diese Variante derzeit ist, sieht man daran, das viele Kraftwerksbetreiber daran denken ihre Kraftwerke abzuschalten, weil die Kosten und Renditen nicht mehr reingeholt werden.

    Genau, weil der Durchschnitts-Strompreis an der Strombörse inzwischen stark gesunken ist. D.h. Strom ist billiger geworden, obwohl sowohl soviele Atomkraftwerke (acht Blöcke) inzwischen per Gesetz abgeschaltet wurden (s. Liste der Kernreaktoren in Deutschland). Es wird einfach zuviel Strom produziert.

    Ein gutes Dokument dazu habe ich gerade entdeckt (bei Heise.de, vom 06.07.2012):
    Strom an der Börse immer billiger

    Die Preise am Spotmarkt der Leipziger Strombörse sind aber seit dem Winter auf Sinkflug. Der Grundlastpreis (Baseload) betrug nach IWR-Angaben im Juni 2012 im Schnitt 3,9 ct/kWh, während es im Juni 2011 noch 5,2 ct/kWh gewesen waren.
    Im Junidurchschnitt kostete die Spitzenlast nur noch 5 ct/kWh, ein Jahr zuvor waren es noch 6,2 ct/kWh gewesen

    Diese Aussagen sind nicht optimal, weil es bei den einzelnen Monaten sehr starke Schwankungen bei den Durschnittspreisen für Base- und Peak-Load geben kann, wie diese gute Grafik von Udo Leuschner zeigt:
    Durchschnittspreise für Strom an der EEX in Euro/MWh (von 2002 bis Sep. ’12)

    Bessser wäre ein Halbjahresvergleich gewesen. Deswegen habe ich das mal kurz in Excel berechnet (mit den Daten von Herrn Leuschner, Euro/MWh):

    Base-Schnitt 2011 1.HJ: 52,69
    Base-Schnitt 2012 1.HJ: 42,76
    Peak-Schnitt 2011 1.HJ: 62,17
    Peak-Schnitt 2012 1.HJ: 51,78
    D.h. man hat tatsächlich einen Rückgang bei den Base-Preisen um ca. 19% und bei den Peak-Preisen von ca. 17%. Bei diesen Daten fehlt allerdings die Wichtung mit Hilfe der gehandelten Strommengen pro Monat.

    Passend dazu dieses Zitat aus dem obigen Heise.de-Artikel:

    Auch eine Studie, die das Deutsche Institut der Wirtschaft im Auftrag von Greenpeace durchgeführt und Anfang der Woche vorgestellt hat, kommt zu dem Schluss, dass die Großhandelspreise in den nächsten Jahren trotz Atomausstieg nahezu auf dem heutigen Niveau verharren.

    Wie kann das sein? Abschaltung von acht (8!) AKW-Blöcken und der Strom wird trotzdem billiger?! WTF!?
    Das ist höflich gesagt eine reine Hinterslichtführerei der Stromkonzerne.
    Wir Verbraucher zahlen ab Januar noch einmal deutlich mehr für ein Produkt, das deutlich billiger geworden ist!

    Dazu noch ein Artikel (von Iwr.de), der im Heise.de-Artikel auch verlinkt ist:
    In Deutschland fallen die Strompreise – nur nicht für Verbraucher

    Allnoch: „Der eingeführte Mechanismus zur Vermarktung des EEG-Stroms an der Börse funktioniert nur in der Theorie. Das Ziel, dass sich fallende Einkaufs-Strompreise und die dadurch steigende EEG-Umlage unter dem Strich ausgleichen und damit für den Verbraucher eigentlich preisneutral wirken, lässt sich in der Praxis nicht beobachten.“ Daher gehört der EEG-Vermarktungs-Mechanismus laut Allnoch dringend auf den Prüfstand, damit die Preissenkungen durch Erneuerbare Energien den Verbrauchern auch tatsächlich zugutekommen.

    Im übrigen zeigen die Daten von Herrn Leuschner, dass anscheinend auch bei einem kalten Wintermonat noch genügend Kraftwerksleistung vorhanden ist, wenn man sich den Durchschnitts-Peak-Preis für Februar 2012 (71,34) anschaut (als es diesen starken und länger dauernden Kälteeinbruch mit den sibirischen Temperaturen gab). Der lag niedriger als fast in jedem Monat (bis auf einen) von Oktober 2007 bis Januar 2009, d.h. in sage und schreibe 16 Monaten. Es gibt seltsamerweise weder ein Problem mit der Grund- noch mit der Spitzenlast, obwohl doch die Windkraft und die PV solche absolut unvorhersagbaren Energielieferanten sind. Ein Wunder könnte man meinen.
    Dieses Märchen von dem Blackout durch die Erneuerbaren Energien kann man getrost dahin treten wohin es gehört: In die Tonne.

  129. Hallo Herr Becker,

    für Leute wie Sie die den Handel an der EEX noch nicht verstehen, gibt es hier eine leicht verständliche Erklärung ohne noch andere für Sie vielleicht verwirrende Kostenfaktoren aufzugreifen.

    Kurzfassung der leichten Kost:
    Windmüller und Solarbetreibern wird von den Netzzbetreibern eine Garantierte Einspeisevergütung gezahlt, ob der von ihnen produzierte Strom benötig wird oder nicht, der wird an der EEX gehandelt.
    Mehr Ökostrom heißt dann auf der einen Seite sinkender Börsenpreis. Auf der anderen Seite vergrößert sich damit automatisch die Differenz zu den garantierten Einspeisevergütungen, die den Solar- oder Windstromerzeugern gezahlt wird.
    Und je größer die Differenz bei sinkendem Börsenpreis wird, desto mehr Geld müssen die Verbraucher für diesen Ausgleich aufbringen.

  130. Lieber Stephan Becker,
    Wenn Sie sich mal diese Grafik ansehen (Aus diesem Artikel), dann stellen Sie fest, dass der Börsenpreis keineswegs gesunken, sondern parallel zum Ausbau der EE stark gestiegen ist.
    Dass Sie von einem Maximum in den Jahren 2008/2009 ausgehend hier suggerieren wollen, der Börsenpreis sei durch die ‚Erneuerbaren‘ gesunken, ist eine sehr plumpe Bauernfängerei.
    Ich glaube, Sie haben die Intelligenz der Foristen hier in Science Skeptical dramatisch unterschätzt. Versuchen Sie Ihr Glück doch besser bei Omis auf Kaffeefahrt…

  131. @Stefan Becker #128
    Dass die Betrachtung der Preise an der EEX nicht dazu taugen eine Strompreissenkung für Kleinverbraucher zu erwarten hat ihnen ja Herr Baumann schon klar gemacht. Dieser Preisverfall macht es aber deutlich unattraktiv noch gesicherten Strom zu erzeugen. Mit wetterabhängigen Quellen können sie aber ohne eine solche Stromerzeugung keine gesicherte Versorgung leisten. Dafür brauchen wir demnächst einen Kapazitätsmarkt, wo die Stromerzeuger nur für die Bereitstellung von Stromerzeugung ausreichend bezahlt werden, damit man ohne ausgelacht zu werden noch solche Sprüche Klopfen kann.

    Dieses Märchen von dem Blackout durch die Erneuerbaren Energien kann man getrost dahin treten wohin es gehört: In die Tonne.

  132. @ Herrn Becker

    so ganz ganz falsch liegen Sie aber dennoch nicht:
    http://www.zfk.de/artikel/billiger-strom-aluminiumkonzern-expandiert-in-deutschland.html

    natürlich zahlt die Zeche (im wahrsten Sinne des Wortes ja früher noch beim Kohlepfennig) wie immer das arme Würstchen ohne Machthebel. Das die ganze Frage aber ohnehin nur zu einer seelenlosen Kostendebatte verkümmert ist, habe ich hier ja leider schon öfter einstreuen müssen…

  133. Man o Man……Märchenstunde für Erwachsene….oder wat?
    Dat allseits beliebte Börsenspiel….erinnert mich ganz stark an die Telekomaktie (Volksaktie) und den anschließenden Zusammenbruch (DotCom-Blase).

    Tja, sowas passiert eben, wenn man mittels Liberalisierung der Energiemärkte einen echten Wettbewerb schaffen muss und dann plötzlich die Planwirtschaft in Form von stark fluktuierenden Zufallsströmlingen zuschlägt.
    Denn Aufgrund des

  134. Mist……2.Versuch.
    …Denn Aufgrund des Abnahmezwanges der so-genannten „Erneuerbaren“ kann man die zu jeden Preis in den Handel drücken, selbst wenn der mal negativ werden sollte…….den NIE-Erzeugern ist dat ja eh wurscht, die bekommen immer ihre staatlich garantierten Einspeisegebühr.
    Wenn ich dann diesen Unsinn lese, wird mir regelrecht Übel…

    Weil Erneuerbare keine variablen Kosten haben, unterbieten sie an der Strombörse alle konventionellen Kraftwerke und senken den für alle Anbieter gleichen Handelspreis.

    So lügt man sich halt gegenseitig in die Taschen und wundert sich, das die EEG-Umlage explodiert…..
    2. Lüge…..die Versorger würden ja die sinkenden Preise an der Börse nicht an uns Tarifkunden weitergeben……tun sie doch, aber erst mit einen Versatz von 2 Jahren.
    Wir zum Beispiel kaufen heute Stromkontigente für 1013/14……weil man ja seinen Kunden eine Preisgarantie geben möchte als Grundversorger (manchen Kunden ist dat nämlich wichtig)….wie rund 80% des gesamten Stromhandels sowieso ausserbörsianisch abläuft.
    Einige Zockerstromhändler sind ja schon pleite, was aber den Stromkunden nicht zum Nachteil gereicht (ausser sein verlorenes Geld) , der geht automatisch bei seinen örtlichen Versorger in Grundversorgung., muss also kein Stromausfall befürchten.
    Der Preiskampf an der Stromhändlerfront ist verdammt hart geworden, manchmal fallen nur noch Gewinnmargen von 0,01- 0,05 Cent/kWh an……und bei Sonderkunden sieht dat noch viel schlimmer aus.

    Tja….und wenn dann die bösen fossilen Kraftwerke preislich/nicht kostendeckend an der unteren Kotzgrenze angekommen sind, die Kriegskassen immer leere werden, die Aktionäre oder Gesellschafter wegen stark sinkender Renditen immer knurriger werden…..schaltet man die ollen Hütten dann eines Tages ab…..Punkt aus Basta.
    Und weil zumindest unserer Regierung dieser Vorgang klar ist, hat man ja gesetzlich verboten, konventionelle Kraftwerke abzuschalten……..weil man nämlich schiss hat, das man in der kalten dunklen Jahreszeit bei miesen EE-Verhältnissen plötzlich ohne Reserven dasteht.

    Tja, und wat den Blacky angeht……..auch Heise kocht nur mit Wasser und erzählt gelegentlich ein haufen Müll…..denn Süddeutschland stand tagelang in einer hochangespannten Situation im letzten Februar, noch irgendwo ne schadhafte ÜBN und es hätte gekracht.

    Ihr Öko-Freaks seid wie der berühmte Mann, der vom Hochhaus springt und auf der halben Weglänge immer noch sagt…“bisher ging ja alles gut“…wir Blaumänner von der Energiewirtschaft wissen es leider besser, wat euch Laien aber aufgrund fehlenden Fach- Wissens noch nie klar gewesen ist.

    Ich sach mal so, freut euch über jeden Tach, wo noch Strom aus der Steckdose kommt……aber fangt nicht an uns die Schuld zu geben, wenn dies mal nicht mehr der Fall sein sollte.
    Apropos seelenloser Kostendebatte……..wir Hanseln am unteren Ende der Arbeitsnahrungskette müssen jeden Tag den Cent umdrehen…..denn ohne Moos nix los….deswegen sind für uns die Energiepreise sehr wohl sehr wichtig, unter Umständen sogar existenzbedrohend, können natürlich höherer Beamte und sonstige Besserverdienende nicht begreifen, is mir schon klar.
    Eins noch……mal sollte Stromhandel nicht mit physikalischen Strom-Gegebenheiten durcheinanderwürfeln…..ansonsten hat man die geistigen Fehlleistung schon automatisch intergriert.
    H.E…..alias Energie-Ossi

  135. @ Becker:

    Und wenn Sie uns hier nicht glauben, hier die Erläuterung von höchster Stelle (ca. ab Minute 3:50):

    http://www.youtube.com/watch?v=z0AD-D5ujzM

    Altmaier will heute noch bekanntgeben, wie denn jetzt das EEG geändert werden soll. Nach allem, was man hört, läuft es auf eine Quotenregelung ohne Einspeisegarantie und ohne bzw. mit deutlich verringerter Vergütung hinaus und damit wäre dann die Energiewende eigentlich Geschichte (und Rösler/Brüderle hätten sich weitgehend durchgesetzt, ;))…habe schon einen ersten Radiobericht heute Morgen gehört, in dem beweint wurde, daß es dann wohl doch kaum Offshore-Windparks geben wird.

    Nun warte ich auf News aus dem BMU, ob die Gerüchte denn wirklich stimmen.

  136. Auf der anderen Seite vergrößert sich damit automatisch die Differenz zu den garantierten Einspeisevergütungen, die den Solar- oder Windstromerzeugern gezahlt wird. Und je größer die Differenz bei sinkendem Börsenpreis wird, desto mehr Geld müssen die Verbraucher für diesen Ausgleich aufbringen.

    Hallo Herr Baumann,
    sehr richtig. Genau das wird in dem Artikel von Iwr erklärt, den ich oben verlinkt habe. Aus diesem Artikel hatte ich aber auch das folgende Zitat hier präsentiert:

    Das Ziel, dass sich fallende Einkaufs-Strompreise und die dadurch steigende EEG-Umlage unter dem Strich ausgleichen und damit für den Verbraucher eigentlich preisneutral wirken, lässt sich in der Praxis nicht beobachten.

    Und auch Danke für diesen Hinweis, aber das wusste ich schon:

    Windmüller und Solarbetreibern wird von den Netzzbetreibern eine Garantierte Einspeisevergütung gezahlt, ob der von ihnen produzierte Strom benötig wird oder nicht, der wird an der EEX gehandelt.

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    Wenn Sie sich mal diese Grafik ansehen (Aus diesem Artikel), dann stellen Sie fest, dass der Börsenpreis keineswegs gesunken, sondern parallel zum Ausbau der EE stark gestiegen ist.
    Dass Sie von einem Maximum in den Jahren 2008/2009 ausgehend hier suggerieren wollen, der Börsenpreis sei durch die ‘Erneuerbaren’ gesunken, ist eine sehr plumpe Bauernfängerei.

    Hallo Tritium,
    wenn einem die Argumente ausgehen wird man persönlich oder wie soll ich das verstehen? Hatte ich Sie mit meinen Beiträgen in irgendeiner Form angegriffen?

    Wenn Sie sich für das Thema Energie interessieren, dann wird ihnen in den letzten achteinhalb Jahren sicher aufgefallen sein, dass sowohl der Erdölpreis als auch der daran angehängte Erdgaspreis (mit Verzögerung) deutlich gestiegen sind: von ca. 30$/Barrel für’s Öl im Frühjahr 2004 auf jetzt ca. 115$/Barrel. Eine Steigerung von 383% bzw. 17% pro Jahr. Viele Arbeitnehmer würden sich über eine solche Lohnsteigerung sicher freuen.
    Übrigens der Kohlepreis für Nordwesteuropa lag laut BP Energie Report von 2012 in den Jahren 1995-1999 im Durchschnitt bei 37,1 Dollar pro Tonne, in den Jahren 2005-2009 bei 86,35 Dollar pro Tonne und in den letzten fünf Jahren bis 2011 im Schnitt sogar bei 104,23 Dollar pro Tonne. Also eine Steigerung von 280% in etwa zwölf Jahren bzw. etwa 9% pro Jahr, die in Bezug auf den immer noch sehr großen Kohlekraftwerkspark in Deutschland ganz ordentlich ist, auch wenn hier zum größten Teil immer noch subventionierte Kohle eingesetzt wird.

    Dazu kommt dann noch die ganz normale, offzielle Inflation von ca. 1,5-2,5% pro Jahr, in achteinhalb Jahren also etwa 18%, nur durch die allgemeine Teuerung, die z.B. durch höhere Löhne ausgeglichen werden müßte -- für Beschäftigte in Kraftwerken, bei den Energieversorgern (Finanzabteilungen, Verwaltung, Leitwarten, Störungsdienst, Wartung der Stromnetze etc.) , bei den Beschäftigten in Hoch- und Tiefbau etc.

    Und trotzdem ist der Börsenstrompreis, der nicht ganz unwesentlich von den Energiepreisen abhängt, laut ihrer verlinkten Grafik von 2004 bis 2012 (3 auf 5 Cent) gerade mal um 67% oder etwa 6,5% im Jahr gestiegen. Wie kann das sein?

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    Dass die Betrachtung der Preise an der EEX nicht dazu taugen eine Strompreissenkung für Kleinverbraucher zu erwarten hat ihnen ja Herr Baumann schon klar gemacht.

    Hallo Herr Straten,
    also mir ist trotz der Beiträge von Herrn Baumann und von Tritium, d.h. vor allem durch die verlinkte Grafik (was soll eigentlich die gestrichelte rote Linie bedeuten? bei grüner und roter Linie steht jeweils: „ohne EEG incl. USt“ ), nicht klar, warum trotz steigendem EEX-Preis von 2006 bis 2009 als auch bei sinkendem Preis von 2009 bis 2011 die Strompreise für Endverbraucher immer nur eine Richtung kannten: Nach oben.
    Bei den erneuerbaren Energien kommt nicht nur der Effekt der Strompreissenkung durch „Zwangseinspeisung“ dazu (inkl. der „Subvention“ bei Zwangsabschaltung), sondern auch der geringere Erdgasverbrauch (Spitzenlastkraftwerke) und die Netzentlastung (vor allem der Höchstspannungsnetze) durch den Verbrauch von regional erzeugtem Solarstrom.

  137. @Becker
    Ahh, ein Hartgesottener

    Bei den erneuerbaren Energien kommt nicht nur der Effekt der Strompreissenkung durch “Zwangseinspeisung” dazu (inkl. der “Subvention” bei Zwangsabschaltung), sondern auch der geringere Erdgasverbrauch (Spitzenlastkraftwerke) und die Netzentlastung (vor allem der Höchstspannungsnetze) durch den Verbrauch von regional erzeugtem Solarstrom.

    Aha……dann frag ich mich aber dann doch mal, warum mich der ÜBN-Betreiber 50 hertz andauernd mit seine Panik-E-Mails belästigt?

    Maßnahmen und Anpassungen in Wahrnehmung der Systemverantwortung

    Lässt sich eine Gefährdung oder Störung durch die vorgenannten Maßnahmen nicht oder nicht rechtzeitig beseitigen, so ist der Netzbetreiber berechtigt und verpflichtet, sämtliche Stromeinspeisungen, Stromtransite und Stromabnahmen den Erfordernissen eines sicheren und zuverlässigen Betriebs anzupassen oder diese Anpassung zu verlangen (§ 11 EEG in Verbindung mit § 13.2 EnWG).

    Hmm, unter Umständen darf ich dann meine KWK-Anlage abschalten ohne den Verdienstausfall ersetzt zu bekommen.
    Und dat……passiert inzwischen immer öfters….

    Angespannte Netzsituation am 09.10.2012
    Angespannte Netzsituation am 07.10.2012
    Angespannte Netzsituation am 06.10.2012
    Angespannte Netzsituation am 05.10.2012
    Angespannte Netzsituation am 27.09.2012
    Angespannte Netzsituation am 24.09.2012
    Angespannte Netzsituation am 22.09.2012
    Angespannte Netzsituation am 19.09.2012
    Angespannte Netzsituation am 14.09.2012
    Angespannte Netzsituation am 26.08.2012
    Angespannte Netzsituation am 22.08.2012
    Angespannte Netzsituation am 28.07.2012
    Angespannte Netzsituation am 19.07. und 20.07.2012
    Angespannte Netzsituation am 16.07.2012

    Und ja, während Mittags die Übertragungsnetze entlastet werden, werden die Verteilnetze umso mehr belastet.

    ………….die Strompreise für Endverbraucher immer nur eine Richtung kannten: Nach oben.

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil…..für erste Einsichten reicht schon mal Wikipedia

    Und hier noch eine nette Grafik…
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c4/Strompreis_PrivatHH_2012.PNG
    Na, merktste wart?
    H.E.

  138. @ Becker:

    Hallo Herr Straten,
    also mir ist trotz der Beiträge von Herrn Baumann und von Tritium, d.h. vor allem durch die verlinkte Grafik (was soll eigentlich die gestrichelte rote Linie bedeuten? bei grüner und roter Linie steht jeweils: “ohne EEG incl. USt” ), nicht klar, warum trotz steigendem EEX-Preis von 2006 bis 2009 als auch bei sinkendem Preis von 2009 bis 2011 die Strompreise für Endverbraucher immer nur eine Richtung kannten: Nach oben.

    Jetzt bin ich verwirrt. Was ist eigentlich Ihre Fragestellung?

    Wenn Sie sagen wollen: „Wind und Sonne können (irgendwann einmal) Strom preiswerter erzeugen, als Kohle und Gas“, dann gut. Könnte sein. Muß aber nicht. Niemand kennt die Zukunft. (würde auch nichts an der Volatilität ändern, aber das ist dann ein anderes Thema).

    Wenn Sie fragen wollen: „Hilft das EEG dabei, Wind und Sonne schneller wettbewerbsfähig zu machen?“, dann ist die Antwort: Nein. Das Gegenteil ist der Fall. Planwirtschaft macht eben immer alles teurer. Wie das im Falle des EEG funktioniert, haben wir nun oben beschrieben. Und Altmaier sieht das auch so. Ob man nun für oder gegen NIEs ist, ist dabei völlig unerheblich. Die Abschaffung des EEG sollten eigentlich beide Seiten fordern.

  139. @ Peter

    Heute morgen sprach Altmaier im SWR2-Tagesgespräch

    Ich habe übrigens die Initiative ergriffen, ich werde heute Morgen vorschlagen, dass wir das Erneuerbare-Energien-Gesetz komplett reformieren. Ich bin seit viereinhalb Monaten im Amt, ich habe in dieser Zeit mir sehr genau angeschaut, welche Probleme und welche Schwierigkeiten es mit diesem Gesetz gibt. Und ich möchte, dass wir ein neues Gesetz machen, das die Energiewende beschleunigt, das ihren Erfolg garantiert. Und dieses Gesetz möchte ich gerne in den nächsten Wochen ausarbeiten.

    Komplett reformieren und Energiewende beschleunigen hört sich zwar nicht so gut an, doch wer mit Politikersprech vertaut ist, wird sich seinen Teil schon denken können. Ich bin auch mal gespannt.

    Zum Video: Die Fragestellung des Journalisten ist ja schrecklich; Altmaier kündigt ein neues Gesetz an, und statt nach diesem Gesetzt zu fragen, reitet er die ganze Zeit auf dem Aspekt herum, dass die Industrie teilweise von der EEG-Umlage befreit ist.

  140. Mal die neuste Wasserstandsmeldung………..liebe Leser, rechnet schon mal damit, das ab 1.1.2013 euer Endkundenstrompreis um zirka 3,5 Cent/kWh steigen wird.
    Mitverursacher dieser Preissteigerung ist neben den EEG-Umlagen nämlich die Netzkosten….die je nach Region um zirka 1 Cent/kWh steigen werden.
    Und ja liebe Leser, diese steigenden Netzkosten sind von der Bundesnetzagentur reguliert……..also von der Behörde genehmigt………und sind direkt der Energiewende geschuldet.

    Fall sich noch jemand fragen sollte warum die Strompreise explodieren……..dann fragt mal die EE-Freaks und Energiewendehansel.
    Weiterhin möchte ich noch bemerken, das da neben den weiteren Netzausbau+ geplante Stromspeicher auch noch ein Kapazitätsmarkt für dringend benötigte Backup-Kraftwerke einschließlich verschärften CO2 Handel auf Realisierung warten…….und dann unsere Endkundenstrompreis Stück für Stück in weltrekordverdächtigte Höhen schießen lässt.

    Es solle nachher keiner sagen, er hätte von alledem nix gewusst……..Wenden tut weh, besonders der Brieftasche.
    H.E.

  141. Hallo Herr Eng,
    an der Antwort auf ihren Beitrag von 11. Oktober 2012 09:02 bin ich noch am Arbeiten -- ich suche mir gerade meine Stromabrechnungen seit Dezember 1998 zusammen (u.a. von NWS = Neckarwerke Stuttgart heute ENBW, Greenpeace Energy, EON und Lichtblick).

    Ich hätte da aber schon ein kleines Schmankerl vorab:

    Schneechaos in Nordrhein-Westfalen:

    Ende November 2005 stellte sich in Mitteleuropa eine sehr ungewöhnliche Wetterlage ein: Von Norden her weitete sich ein Sturmtief in den Nordwesten Deutschlands aus. Innerhalb der mitgeführten Kaltluft gab es besonders im Bereich Münster -- Osnabrück sowie im Bergischen Land und im Sauerland heftige Schneefälle mit massiven Behinderungen auf den Straßen. Teilweise kam der Verkehr komplett zum Erliegen. Im Münsterland waren zeitweise mehr als 200.000 Menschen ohne Strom, nachdem hier mehr als 50 Strommasten geknickt waren. Einige mussten vier kalte Nächte ohne Strom und Heizung verbringen.

    Wieso können eigentlich Strommasten einfach so umknicken, die mit ca. 2 Milliarden Euro pro Jahr in Deutschland unterhalten werden? Ja ich weiß, Thomas-Morus-Stahl und so.
    Also es knickten sage und schreibe mehr als 50 Strommasten um, während eines STURMtiefs wohlgemerkt, aber es blieb in Bezug auf den Blackout alles regional begrenzt.

    Aber dann kam das Jahr 2006, genauer der 4. November 2006, ein Samstag Abend:

    Stromausfall in Westeuropa Aufwachen nach dem Blackout

    06.11.2006, 06:55
    Ausgangspunkt des gewaltigen Stromausfalls vom Samstag war eine Hochspannungsleitung im Emsland, die durch den Energieerzeuger Eon abgeschaltet wurde. Politiker sehen die Energieversorger nun in der Pflicht -- und fordern eine europäische Aufsichtsbehörde

    Bereits am Sonntag hatte Schneller auf den möglichen Ursprung hingewiesen. „Eine halbe Stunde vor dem Netzausfall wurde eine Höchstspannungsleitung über der Ems nördlich von Papenburg ausgeschaltet, um ein Schiff passieren zu lassen.

    „Unkoordinierte Einspeisung“
    Auch in der Menge des eingespeisten Stroms in die Netze wird ein weiterer möglicher Faktor für den Blackout gesehen. Am Samstag habe es eine erhöhte Einspeisung von Windkraft-Strom gegeben, im Gegenzug sei vermutlich die übrige Strommenge nicht ausreichend reduziert worden, erklärte das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium.

    Sapperlot! Eine lange im Voraus geplante Abschaltung einer Hochspannungsleitung (die Leute bei den Meyer-Werften dürften etwas vom Organisieren verstehen), die wahrscheinlich nicht zum ersten Mal durchgeführt wurde, hat in Verbindung mit einer großen Menge an Windstrom dazu geführt, dass halb Europa im Dunkeln saß. Also ich würde sagen, dass das für den Eintrag ins Guiness Buch der Rekorde reicht.
    War da am Samstag Abend bei EON vielleicht gerade eine ungeplante Betriebsversammlung am Laufen? Oder gab es da gerade einen massiven Durchmarsch eines neuen Katzen-, Vogel- oder Feldhamstergrippe-Virus? Wurde gar versehentlich mal wieder eine Software upgedatet?

    Wussten die Mitarbeiter in den Leitwarten bei EON und anderswo nicht, dass sie Windkraftanlagen abschalten können, wenn es Netzprobleme gibt, so wie das zu diesem Zeitpunkt sicher auch schon hunderte Male gemacht worden ist?

    Darf ich an dieser Stelle auch mal dieses nette, harmlose Wort „Regelzone“ in die Diskussion bringen? Dieser Begriff wird ja glaube ich in ganz Europa angewandt, oder nicht?

  142. @Becker

    Aha…..jetzt wird auch noch der ganze alte Schmarren angekarrt, den ich hier schon vor Jahren auseinander genommen habe, ach Menno……Du bist ja einer von der ganz überzeugten Sorte.
    Ökostromhändler hatten bekanntlich sehr oft „Grünstrompriveleg, das heißt, sie mussten ab 50% nachgewisenen EE-Strom keine EEG Umlage auf den Endkunden umlegen, geile Idee um den Preis zu drücken.

    Umgefallene Masten nach einen Extremwettter……ach ja, dann kommt sicher auch gleich die „maroden Netze“….die bisher aber komischerweise immer ausgereicht hatten um Deutschland die weltweit kürzesten Ausfallzeiten zu garantieren, lass sein….ein alter Hut……..ach übrigens, dat war ne Stichleitung, deswegen nur regionale Auswirkungen.

    Emslandleitung…….Eine kleine personelle Fehlabschätzung, Computergenerierte Lastprognosen, unzureichende Absprachen der Netzbetreiber untereinander, plötzlich auftauchende 200 MW Leistung…….und schon saß halb Europa im Dunkeln.
    Tja Herr Hartgesotten……so schnell kann es gehen….und demnächst wird unser nationales Netz noch weit aus komplexer und störanfälliger.
    Naja, Hauptsache der geneigte Laie hat jemand, auf dem er dann seinen Stinkefinger richten kann…..alle Doof ausser Mutti, oder wat?

    Ach wenn de gerade so Deine Argumentationsmaterialien durchstöberst…..guck mal nach „kaskadenartige Fehlerfortpflanzungen“…….damit kennen sich die Amis nämlich schon prima aus.
    H.E.

  143. @ Stephan Becker:
    Halten wie erste inmal fest, dass Ihre Behauptung, die ‚Erneurbaren‘ würden den Börsenpreis senken, falsch ist.
    Halten wir weiter fest, dass eine ‚Senkung‘ nach einem Peak eben keine Senkung ist und dass es unseriös ist, so etwas zu proklamieren!
    Das, Herr Becker, sind Argumente! Ich habe keinen Mangel daran.

    Was nun die Preisentwicklung der Fossilen im Grundsätzlichen betrifft:
    Öl spielt bei der Verstromung keine Rolle.
    ‚Kohle‘ ist in Deutschland ganz wesentlich Braunkohle.
    Die Gaspreise sind dort im freien Fall, wo man Fracking einsetzt.
    Und bei Kernenergie spielt der Rohstoffpreis des Urans praktisch keine Rolle.

    Nun zu Ihrer fehlenden Einsicht:
    Die Kosten von Kraftwerken liegen nicht nur beim Brennstoff.
    Je hastieger sie herauf- und heruntergefahren werden müssen, um die Wind- und Solareinspeisungen auszugleichen, desto teurer wird ihr betrieb:
    -- Erst mal brauchen sie SEHR viel mehr Brennstoff für die selbe Menge erzeugten Strom (Wie ein Auto im Stop-und Go-Verkehr SEHR viel mehr Benzin für die selbe Strecke braucht
    -- Zudem erhöhen sich die Wartungs- und Reparaturkosten dramatisch
    -- Und die Kraftwerke müssen, wegen der Zwangseinspeisung von Solarstrom, auf die lukrativen Mittagsspitzen verzichten, die in der Mischkalkulation einen schönen Ausgleich brachten.
    Sagen wir es so: Es wäre äusserst verwunderlich, wenn in dieser Situation die Preise NICHT steigen würden.

  144. Ein Auszug aus Wikipedia zum Europa-Blackout am 4. November 2006, um zu verdeutlichen warum ich auf das Thema Regelzone hingewiesen habe:


    Stromausfall in Europa im November 2006

    Zudem wurde die Abschaltung der Leitung vorgezogen, ohne die anderen beteiligten Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz Transmission (damals Vattenfall) und Amprion (damals RWE) rechtzeitig zu informieren, so dass diese keine Chancen mehr hatten, ihre Stromerzeugungs- und Netzkapazitäten zum neuen Zeitpunkt an die veränderten Bedingungen anzupassen.

    Weitere Umstände waren zwischen den Netzbetreibern nicht korrekt ausgetauschte und aktualisierte Grenzdaten bei den verbliebenen Transportleitungen welche die Leistung von der Ems-Freileitungskreuzung übernehmen sollten. Dadurch kam es in den zwar laufend durchgeführten Lastflussberechnungen zur Bestimmung der Netzsicherheit zu ungenauen bzw. falschen Berechnungen. So waren die Grenzwerte der 400-kV-Transportleitung zwischen den Umspannwerken Landesbergen und Wehrendorf, diese Leitung übernahm einen wesentlichen Teil der Leistung, auf beiden Seiten unterschiedlich eingestellt – wobei sich die Operatoren von TenneT TSO über die abweichenden Parameter auf der Seite von Amprion nicht bewusst waren

    Jeder, der irgendwie kann, prügelt auf die erneuerbaren Energien ein, obwohl diese helfen die Importabhängigkeit Deutschlands von immer teurer werdenden Energien zu verringern, aber niemand redet von den Fehlern im System, die bestehen, seitdem die Energieversorgung liberalisiert wurde -- d.h. schon lange vor einem relevanten Beitrag der Erneuerbaren und zu Lasten der Allgemeinheit, zum Nutzen weniger. Das ist z.B. dieser Oberschwachsinn mit den vier Regelzonen, in die das Höchst- und Hochspannungsnetz in Deutschland aufgeteilt ist und die für zusätzlichen, unnötigen Regelungsaufwand sorgen.
    Die Höchst- und Hochspannungsnetze müssen verstaatlicht werden, damit dieser Schwachsinn mit den Regelzonen, d.h. mit dem Monopol-Wirtschaftsbetrieb der großen vier Energiekonzerne + jetzt der vier großen Ü-Netz-Betreiber aufhört.
    Dadurch könnte man auch die völlig überteuerten Netznutzungsentgelte senken und noch vieles mehr machen, ohne dass es zu Blackouts käme, im Gegenteil die Gefahr eines solchen würde stark verringert werden.
    Übrigens die Verstaatlichung der Netze hatte schon Frau Ypsilanti in Hessen im als Regierungsprogramm geplant, aber da waren ihre Partei“freunde“ Clement und Dohnanyi vor, um die Konzerne vor einem schweren Machtverlust zu beschützen.

    Es geht hier nicht um fossil gegen erneuerbar, sondern es geht um das Thema Konzerne gegen Bevölkerung, nur für die, die glauben Politik oder besser Machtpolitik von einigen wenigen zu Gunsten einiger weniger, würde keine Rolle spielen.

  145. Herr Becker,

    Es geht hier nicht um fossil gegen erneuerbar, sondern es geht um das Thema Konzerne gegen Bevölkerung,

    Sie denken in sozialistischen Kategorien frei nach der Frankfurter Schule, welche wiederum frei nach Edwards Bernaise in die Hirne der Angehörigen der Wirtschaftszone brd eingebrannt wurden.

    In Wirklichkeit geht es um Freiheit oder Diktatur. Angesichts der reichlich vorkommenden fossilen Brennstoffe sind schwachsinnige solare und windige Phantasien unnütz. Sie dienen der Umerziehung der Völker . Fossile Brennstoffe sind so reichlich vorhanden, dass man mit den inszenierten Kriegen und Krisen gar nicht mehr nachkommt.

    Meinen Sie iin Irak, Lybien, Syrien ,Griechenland, Iran, Sudan, Mali, Kongo, Afganistan… geht es um Demokratie?

    Diese EE liegen ca. 1000h von 8760h im Jahr an. Es gibt keine wirtschaftlichen Speicher, die E Wende ist elektrotechnischer Unsinn.

    Nur grüne Ideologen meinen das Ende der technologischen Entwicklung zu sehen. Ich schätze, wir kennen nicht einmal die Energiegrundlage in 30 Jahren.

  146. @Becker

    Zur, von der EU angeordneten Liberalisierung der Energiemärkte hab ich auch so meine eigene Meinung, denn während andere Nation in aller Ruhe dran gebastelt haben und teilweise die Netze oder Energieunternehmen in staatlicher Hand sind, ham wir Deutschen im vorauseilenden Gehorsam mal wieder gründlicher als gründlich gearbeitet…….und uns somit bei der Herkulesaufgabe „Energiewende“ von vornherein selber ein Bein gestellt.

    Meine speziell und komplett brutale Kritik am Ausbau der NIE………..NULL Plan bei der Durchführung.
    Viel hilft viel……..und nun stehen wir da mit den Dreck, jeder geldgeile Hansel hat sich irgendwo ne Anlage hingepappt und die Netzbetreiber (besonders die Verteilnetzbetreiber) durften dann zusehen, wie sie zwangsweise den weiträumig verteilten EE-Müll anzuschließen hatten.
    Während andere Nationen ein Energieministerium besitzen, zerreiben sich in Deutschland das Wirtschaftsministerium und das Umweltministerium beständig an der Energiewende. Währen die Umweltfuzzis den Beifall für den planlosen Ausbau der NIE einheimsen, steht der Wirtschaftsminister für die Umsetzung der Liberalisierung gerade……und bekommt von allen Seiten Feuer.
    Und ja……..Lobbyisten aus allen Zweigen des ungesteuerten Irrsinns haben dafür gesorgt, das zwar viele ihre Gewinne steigern konnten aber der kleine Bürger dafür finanziell bluten muss.

    Und noch eins…….eine Windmühle oder eine Solarzelle ist nur ein halbes Kraftwerk…….um es zielgenau nutzen zu können (Bedarf) gehört da ein anständiger Speicher dazu, wie bei den konventionellen KW die Kohlebunker oder Öltanks/Gasnetz.
    Tja, und wenn wir dann EE und Speicher kostenmäßig zusammenrechnen, wird uns die kostenlose Sonne auslachen und wir dumm aus der Wäsche gucken.
    Bisher schmarotzt Sonne und Wind im bestehenden konventionellen Kraftwerkspark herum……auf sich alleine gestellt, sind sie kaltgestellt.

    Überteuerte Netzentgelte……..sorry, wo haste denn den Schwachsinn her?
    H.E.

  147. @Tritium,
    wussten Sie dass Kernkraftwerke nur für eine maximale Anzahl von Hoch- und Runterfahrzyklen ausgelegt sind (gedacht für die jährlichen Inspektionsmaßnahmen) und dass die vor kurzem geplanten Verlängerungen der Laufzeit schon längst außerhalb dieses Sicherheitsbereich liegen?

    Ich gebe zu, dass ich mich in Bezug auf den EEX-Strompreis geirrt habe, weil ich dachte, dass Durchschnitts-Base- und Peak-Preise alleine für die Preisbeurteilung reichen würden und ich die verlinkte Grafik nicht kannte. Ich finde es aber gut, dass man in die Daten vom Bund der Energieverbraucher Vertrauen hat.
    Öl mag keine direkte Rolle spielen, aber dafür sehr wohl eine indirekte, weil auch bei der Gewinnung der ganzen fossilen Energien (Kohle, Uran, Erdgas) Treibstoffe für die ganzen Maschinen und Fahrzeuge sehr wohl eine Rolle spielen, noch indirekter dann bei den Preisen für Ersatzteile (Riesenreifen, Ölsandpumpen und -zentrifugen etc.) und bei den Löhnen oder bei der Produktion, der Aufbereitung, der Lagerung und dem Transport von Nahrungsmitteln durch die Agro- und Verkaufsindustrie.

    Und bei Kernenergie spielt der Rohstoffpreis des Urans praktisch keine Rolle.

    Meiner Meinung nach ist der wesentlich höher als die meisten denken, aber das würde hier wahrscheinlich als Verschwörungstheorie angesehen, deswegen lasse ich das lieber dies näher zu erläutern.
    Man kann allerdings zur Gewinnung von Uran sagen, dass auch dort wie bei den anderen Rohstoffen, die am leichtesten ausbeutbaren Vorkommen zuerst abgebaut wurden. Leicht meint dabei nicht nur den personellen Aufwand, sondern auch den finanziellen und den energetischen. D.h. für die gleiche Menge Brennstäbe muss immer mehr investiert werden, sowohl finanziell wie auch energetisch, d.h. der EROEI sinkt auch bei Uran.
    Ich weiß z.B., dass der Preis am Spotmarkt für Uran u.a. auch ausschlaggebend für die langfristigen Lieferverträge für Uran sind, wenn dies z.B. erneuert werden müssen, d.h. wenn die alten Verträge auslaufen.

    Man schaue sich mal diese Grafik zum Uran bzw. Uranoxid (genaue chemische Bezeichnung fällt mir jetzt gerade nicht ein):

    Ux U3O8 Price -- Full History

    Interessant ist vor allem die zweite Preisspitze bis etwa 73$/lb U3O8, deren Zeitpunkt (März 2011, Fukushima) und der zeitliche Verlauf bis zu dieser zweiten Spitze.

    Dass sowohl Shale Gas, als auch Shale Oil wirklich nur ein Strohfeuer oder besser ein Schneeballsystem sind, mit anschließendem extremem Absturz, werde ich demnächst mit Hilfe einer einfachen Grafik und ein bischen Mathematik beweisen. Das Ganze ist nichts anderes als das Phänomen des Goldrauschs in Alaska am Klondike-River um 1900 wo auch die ganze Welt gedacht hat, dass sie ganz schnell reich würde, wenn sie sich dort beteiligen würden.

    @Eng

    Nur damit Sie beruhigt sind: Ich bin noch nicht einmal warm gelaufen. Das Wort Regelzone wurde innerhalb dieses Artikels und der dazugehörenden Diskussion bisher nur von mir angefasst. Schon komisch irgendwie.

    Hat hier eigentlich schon mal jemand darauf hingewiesen, dass Mittellastkraftwerke (u.a. Steinkohlekraftwerke) jeden Tag (in Worten: täglich, Sommers wie Winters) vom Standby oder von einer geringen Leistung aus, hoch auf Volllast gefahren werden und das schon sehr lange Zeit, also schon lange vor den Erneuerbaren?

  148. @Eng

    Überteuerte Netzentgelte……..sorry, wo haste denn den Schwachsinn her?

    Ein paar Beispiele:

    Netzentgelte immer noch überhöht

    (16. Dezember 2008) -- Nach zwei Regulierungsperioden bestehen in Deutschland immer noch nennenswerte regionale Unterschiede bei den Netzkosten, meldet die ene’t GmbH, Hückelhoven.

    Urteil: Stromnetzbetreiber verlangten überhöhte Nutzungsentgelte

    (17. Juni 2008) Neun bayerische Stromnetzbetreiber haben Urteilen des Landgerichts Nürnberg-Fürth zufolge zu hohe Netznutzungsentgelte für die Durchleitung des Stroms berechnet.

    Überhöhte Netztarife: Größter Betrugsfall deutscher Wirtschaftsgeschichte?

    (29. Oktober 2005) Viele auch große Stromversorger senk[t]en laut Presseberichten ihre Netzentgelte um bis zu 50 Prozent. Dies geschieht genau an dem Tag, an dem die Kalkulation der Bundesnetzagentur eingereicht werden musste. Die Versorger offenbaren damit, dass die bisherigen Netzentgelte deutlich überhöht waren.

    Der Bund der Energieverbraucher hatte bereits im Jahr 2003 detailliert belegt, dass die Netznutzungsentgelte zu hoch liegen und die Verbraucher monatlich mindestens 500 Millionen Euro zuviel bezahlen.

    Hier gibt’s beim Bund für Energieverbraucher jede Menge Artikel zu lesen (Zeitraum: 2003-2008):

    Archiv zum Thema Netznutzungsentgelte von 2003 bis 2008

  149. @Becker

    Nur damit Sie beruhigt sind: Ich bin noch nicht einmal warm gelaufen. Das Wort Regelzone wurde innerhalb dieses Artikels und der dazugehörenden Diskussion bisher nur von mir angefasst. Schon komisch irgendwie.

    Weil Du intellektuell auf der falschen Spur bist, zumal auf einer verdammt nationalistischen.
    Wie wir „Eingeweihten“ alle wissen, ist Deutschland im elektrischen Verbund mit großen Teilen Europas……in Fachkreisen auch UCTE-Verbundnetz genannt.
    Die einzelnen nationalen Regelzonen sind historisch gewachsen und unterliegen einer stetigen Verbesserung…..

    Das heutige Verbundnetz in Europa ist historisch gewachsen. Vor über 100 Jahren entstanden überwiegend in Stadtgebieten und Ballungsgebieten die ersten regional begrenzten Versorgungsgebiete in Deutschland. Einzelne Erzeugungseinheiten versorgten Verbraucher über Stromleitungen mit elektrischem Strom. Zumeist speiste jeweils nur ein Kraftwerksblock in ein solches Teilnetz ein. Der Ausfall dieses Kraftwerks bedeutete den sofortigen Versorgungsausfall für alle angeschlossenen Verbraucher. Mit steigendem Bedarf an Elektrizität und der damit verbundenen Forderung nach Verbesserung der Versorgungssicherheit schalteten nach und nach alle bestehenden deutschen Energieversorgungsunternehmen ihre Höchstspannungsteilnetze zusammen und es entstand im Laufe der Jahrzehnte das heutige „Deutsche Verbundnetz“…………….

    Die Netze der vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber mit Teilen Dänemarks, Luxemburgs und Österreichs bilden zusammen den deutschen Regelblock. Der Leistungs-Frequenz-Regler für alle Regelzonen des deutschen Regelblocks befindet sich in der Systemführung von Amprion in Brauweiler. Innerhalb des deutschen Regelblocks regelt jeder Übertragungsnetzbetreiber jeweils für seine Regelzone den Import/Export mit den Nachbarnetzen.

    Quelle
    Dieses System hat uns über Jahrzehnte ganz prima gedient und Europaweit zu einer recht stabilen Stromversorgungsqualität verholfen, da wegen einer Panne 2006 das ganze System zu verteufeln, kann nur naiven Laien einfallen.

    Dummerweise gefährdet aber ausgerechnet Deutschland durch den Ausstieg aus der Kernenergie und den irrsinnigen Ausbau der NIE dieses europäische System massiv……ein nationalistischer Alleingang der nicht im geringsten mit unseren Nachbarn abgesprochen wurde, sich jetzt also über Regelzonen aufgeilen zu wollen, ist ja wohl dat Dümmste, wat mir bisher untergekommen ist, sorry wenn ick dat mal so unverblümt in die Runde schmeisse.

    Mein bisheriges Fazit……Du hast zwar gute Argumentationsunterlagen vor Dir liegen, begreifst aber net was drin steht.
    Ich hoffe, da kommt noch mal was Schlaueres von Dir, dat mich auch mal etwas herausfordert.
    H.E.

  150. @Becker
    Man, Du machst die Baustellen ja schneller uff als ick antworten kann.

    Die Netzentgelte liegen immer noch deutlich über dem EU-Durchschnitt und sind eine Quelle stetig wachsenden Reichtums der Netzbesitzer. Die zugrundeliegenden Verordnungen müssen deutlich verschärft werden. Es gilt, Netzbetreiber zum Erhalt und Ausbau der Netze zu verpflichten. Außerdem muss eine unabhängige technische Aufsicht über die Netze eingerichtet werden, wie es in anderen Ländern längst üblich ist.

    Boah eyh……….ein staatlich regulierter Preis (Bundesnetzagentur) mit Anreizreizregulierung (senken der beeinflussbaren Kosten um Jährlich 1,25%) und der Bund der Energieverbraucher mosert immer noch rum……..ick muss echt mal gucken wo mein Chef die Milliarden gebunkert hat, die wir ja laut Bund unrechtmäßig eingenommen haben.
    Junge junge, alle 5 Jahre ein gewaltigen personellen und statistischen Aufwand (Meldejahr), mosernde Behörden, Gewinnobergrenzen mit Ausgleichzahlungen in den Folgejahren……….dann den ganzen Scheiß mit den Anschluss und kaufmännischen Handhabung der EE……….aber wir Netzbetreiber sind wie immer die Prügelknaben der Nation, wie mich das ankotzt.
    Hast Du überhaupt eine Vorstellung davon ein Kabel auch nur 100 m quer durch die Stadt ziehen zu müssen?
    Wenn nein…..lass uns Netzbetreiber zukünftig in Ruhe.
    H.E.

  151. Herr Rassbach,
    für mich ist vor allem das Thema Gerechtigkeit wichtig: „Selig die dürsten nach Gerechtigkeit, denn sie sollen gesättigt werden“. Den Begriff „Frankfurter Schule“ kenne ich nur vom Hörensagen. Hat man sich da z.B. auch mit der Bergpredigt oder mit dem Thema Befreiungstheologie (in Süd- und Mittelamerika von der nordamerikanischen Vorherrschaft) beschäftigt?
    Wenn Sie sich Statistiken z.B. zur Windkraftleistung anschauen, dann werden Sie sehen, dass gerade im Winterhalbjahr sehr viel Windstrom erzeugt wird (Stichwort Herbststürme), ich glaube sogar in ganz Europa. Ich habe jetzt leider keinen guten Link dazu im Kopf. Vielleicht kann jemand anderer eine Grafik oder Tabelle liefern. PV-Anlagen erzeugen selbst bei bedecktem Himmel Strom, auch wenn es nicht so viel ist wie bei Sonnenschein.

    Es wird hier immer wieder auch von Zufallsenergien gesprochen. Damit wird der Begriff Regelenergie aber völlig ignoriert. Die Regelenergie kommt immer nur dann zum Einsatz, wenn die PROGNOSE für die Wind- oder auch Solarenergie für den NÄCHSTEN Tag (mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 92% bzw. einem Fehler von 8%, wenn ich das richtig im Kopf habe) von den tatsächlichen Verhältnissen abweicht. Nur dieser kleine Teil, der nicht richtig vorhersagt wurde, muss durch andere Kraftwerke bereitgestellt werden, weil der Betrieb der Kraftwerke, vor allem wohl die Mittel- und Spitzenlastkrafwerke einen halben bis einen Tag im Voraus geplant werden kann. Im übrigen ist z.B. der Regelenergiebedarf von 2002 bis 2004 um 12% gefallen (laut Verband der Netzbetreiber, VDN, in ihrer veröffentlichten Leistungsbilanz: Von 8.300 MW auf 7.300 MW trotz Zubau um 6.000 MW Windleistung, s. „Hintergrundinformation -- Regelenergie und Leistungskredit der Windenergie“ u.a. bei Wind-Energie.de).

    Ach so und von wegen Konzernen noch ein Hinweis: Es wurde von den Konzernen und anderen Netzbetreibern anscheinend nicht nur bei den Netznutzungsentgelten getrickst (in der Vergangenheit?), sondern auch beim Energieaustausch zwischen den Regelzonen. Dadurch ergaben sich z.B. unnötige Stromengpässe in einer Regelzone, obwohl es in der anderen Regelzone einen Überschuss gegeben hätte. So konnte man künstlich den Strompreis erhöhen. Aber vielleicht ist das ja nur eine Verschwörungstheorie und in Wirklichkeit sind doch nur Philantropen im Milliardenmarkt Energie beschäftigt.

  152. Ach übrigens, was mich an dieser pseudokommunistischen Basherei auf die Gewinne der Netzbetreiber am meisten anbröselt………auch Stadtwerke haben Gesellschafter (Besitzer) und die sitzen allermeist in den Rathäusern der grundsätzlich klammen Kommunen…….die wollen Geld sehen in Form von Ausschüttungen……und die Restgewinne fließen allermeist in nötige Reinvestitionen um alte Netzabschnitte zu erneuern oder irrsinnige Ideen der Regulierungsbehörden umzusetzen.

    Es gibt Tage, da würde ich all den Besserwissern meinen Generalschlüssel in die Hand drücken und sagen, macht doch euern Scheiss alleine………mal gucken wir lange ihr überlebt.

    H.E.

  153. @Eng

    Nur noch kurz für heute:
    Ich hatte hier bei Science Skeptical glaube ich schon mal auf den Film aus dem Jahr 2005 hingewiesen, der auf Arte lief:

    Dienstag, 18. Januar 2005 um 20.40 Uhr
    Chronik eines angekündigten Blackouts
    Die Dokumentation von Chris Humbs und Marcus Weller versucht die Ursachen zu klären, die für die im Jahr 2003 in den USA und Kanada, Schweden und Dänemark sowie in Italien auftretenden flächendeckenden Stromausfälle verantwortlich waren. Ihre Recherchen fördern ein erschreckendes Ergebnis zu Tage.

    Katastrophale Blackouts gab es in Europa Dank Liberalisierung also nicht erst im Jahr 2006. Ursache im Jahr 2003, zumindestens für den totalen Blackout in Italien im Sommer 2003, wahr wohl eine durchgeschmolzene Leitung in der Schweiz der Grund. Angeblich weil ein Baum zu hoch war. In Wirklichkeit wahr wohl einfach das Netz an dieser Stelle für die Übertragung zwischen Italien und der Schweiz überlastet: Eine Folge des Stromhandels Dank Liberalisierung, wofür das Stromnetz gar nicht ausgelegt war (nur für Notfälle) -- Italien hatte reihenweise Kraftwerke stillgelegt, weil der Einkauf billiger war als das Erzeugen. Das ist eigentlich jetzt wieder die gleiche Situation.

    .aber wir Netzbetreiber sind wie immer die Prügelknaben der Nation, wie mich das ankotzt.

    Es geht nicht um DIE Netzbetreiber bzw. Betriebe wie Euren, wenn Du bei keinem Konzern arbeitest, sondern um die schwarzen Schafe bei diesen Netzbetreibern!
    Das ist genau wie in der übrigen Wirtschaft auch, vor allem in der mittelständischen: Die versuchen alle nach Bestem Wissen und Gewissen ihren Betrieb zu führen, aber dann kommen da die ganz ausgefuchsten mit mehr illegalen als legalen Methoden oder unter Ausnützung von rechtlichen bzw. gesetzlichen Schwachstellen und lassen ehrliche Betriebe gegen die Wand laufen (Stichwort „Gehäufter Zahlungsverzug mit darauf folgender Insolvenz trotz gut gefüllter Auftragsbücher“. Solche Betriebe werden im Gegensatz zu Banken aber seltenst irgendwie gerettet oder bekommen von den Banken keine Überbrückungskredite).

    Man, Du machst die Baustellen ja schneller uff als ick antworten kann.

    Ich habe doch gesagt, dass ich noch nicht einmal warm gelaufen bin. 😉

    Das folgende stelle ich gerne einmal pro Woche hier in den Blog:

    Es gäbe eine ganz einfache Möglichkeit, um zuviel Strom sinnvoll zu verwenden und zwar in großem Maßstab in kurzer Zeit und das ab sofort (ohne Smartmeter und ähnlicher High-Tech):

    Man müsste nur ein paar hunderttausend Haushalte oder zunächst einmal große Verbraucher wie Universitäten, Behörden, Schulen, Kliniken, etwa im Norden mit sogenannten Heizpatronen für deren Warmwasserspeicher ausrüsten, evtl. noch mit einer Temperatur-gesteuerten Regelung. Geregelt würden diese Heizpatronen mit Hilfe eines EVU-Schalters, der seit Jahrzehnten in jedem Nachtspeicherofen drin steckt. Wenn es zuviel Strom gibt, dann wird ein Signal ausgeschickt, das diese Heizpatronen aktiviert. Ich weiß nicht wieviele Gigawatt an Nachtspeicherleistung heute noch jede Nacht benötigt werden, aber ich denke mal, dass man mit 1-2 Gigawatt an Heizpatronenleistung einiges an Problemen beseitigen könnte. Gleichzeitig würde man einiges an Heizöl oder Erdgas sparen, die Umwelt entlasten, aber auch indirekt Energie sparen, weil weniger Heizöl produziert oder auch transportiert werden muss, letzteres auch im Falle von Erdgas.
    Das Problem ist natürlich der Preis, wenn man an derzeit etwa 90Cent pro Liter Heizöl mit einem Energieinhalt von ca. 10kWh denkt = 9Ct/kWh. Unter diesem Preis müsste die Windstrom-Kilowattstunde bleiben für den Endverbraucher bleiben. Man könnte da aber gewisse Einsparungen beim Endverbraucher gegenrechnen: Evtl. weniger Wartung für Tank und Schornstein. Da aber allein schon die Netzentgeltgebühr bei ca. 6-7 Cent liegt (meiner Meinung nach überhöht im Verhältnis zu den Ausgaben für die Netze), wird das schon ziemlich schwierig. Anders wäre es natürlich, wenn die Netze dem Staat gehören würden.

    So, das reicht für heute. 😉

  154. Nur noch ganz, ganz kurz:

    Das mit den Stadtwerken kenne ich. Hier in der Nähe hatte u.a. ein engagierter Dr. Ing. versucht ein Stadtwerk dazu zu bringen ein oder mehrere Gebäude, die von dem Stadtwerk mit Erdgas versorgt wurden, auf einen Niedrigenergiestandard zu bringen. Trotz ständiger Angebote und viel Aktion hat sich das Stadtwerk zur Einsparung nicht bewegen lassen können.
    Da hilft dann am Besten nur eine massive Öffentlichkeitsarbeit (Flugblätter, Infostände, Artikel in örtlichen Zeitungen) bis das betroffene Unternehmen gar nicht mehr anders kann, als „richtig“ zu handeln.

    Und von wegen Basherei: Es sind vor allem die Konzerne, die man in Quarantäne nehmen muss, einfach weil die soviel Macht haben. Wir müssen alle wieder mehr lokal und regional denken, weil dann auch die Anonymität wegfehlt, die zu Bereicherungsverhalten eher animiert.

  155. @ Stephan Becker:
    Sie scheinen Ihre gesammelte Meinung möglichst schnell abspulen zu wollen, das ist leider der Diskussion icht so förderlich.
    Leider ist Ihre Sammlung aber recht oberflächlich und oft auch schlicht falsch.
    Ein Beispiel:

    wussten Sie dass Kernkraftwerke nur für eine maximale Anzahl von Hoch- und Runterfahrzyklen ausgelegt sind

    Sie verwechseln da eine RESA (Reaktorsicherheitsabschaltung) mit einem planmässigen Herunterfahren. Gerade die deutschen KKW sind so konstruiert, dass sie besonders schnell und flexibel auf Lastschwankungen reagieren können, sie sind also geradezu ideale Regelkraftwerke obwohl sie natürlich aus kaufmännischen Gründen im Grundlastbetrieb gefahren werden. Was die zulässige Maximalzahl betrifft, ist das wie bei einem Auto mit dem TÜV: Nach 2 Jahren muss neu entschieden werden, ob das Fahrzeug weiter fahren darf. Es ist also das selbstverständlichste der Welt, dass man über die Anfangs zugelassenen RESA hinaus geht, wenn sich bei den revisionen zeigt, dass alles in Ordnung ist.

    Und zu Ihrer ‚Importabhängigkeit‘ möchte ich Ihnen zweierlei zu knabbern geben:

    Die USA werden in wenigen Jahren kein Öl mehr brauchen, so, wie sie heute schon kein Gas mehr aus dem Ausland brauchen -- Dank der Erschliessung ‚unkonventioneller‘ Quellen. Dass das nur ein Strohfeuer sei, glaubt kein ernstzunehmender Experte, im Gegenteil werden die Vorräte nach Jahrhunderten bemessen und dabei sind die zukünftigen Fortschritte in der Bohr- und Fördertechnik noch gar nicht berücksichtigt.
    WIR dagegen werden mit Wind und Sonne NIEMALS importunabhängig. Denn ohne Speicher könnten nur bestenfalls 20% unseres Strombedarfs dadurch gedeckt werden. Speicher sind jedoch völlig unbezahlbar und darüber hinaus technisch gar nicht machbar.

    Doch es kommt schlimmer! Wussten sie, dass der oben erwähnte Mehrverbrauch an Brennstoff in den Regelkraftwerken so groß ist, dass Wind und Sonne im Endeffekt NICHTS sparen?
    Das können Sie hier bei ScSk nachlesen und nachrechnen: CO2-Vermeidung durch „Erneuerbare“ Energien?

  156. Ein kleiner Nachtrag @ Herrn Becker:
    Zu jedem der Themen die Sie hier gleich so massenhaft anschneiden, gibt es bereits Diskussionsstränge.
    DIESER Strang befasst sich mit den EEG-Kostensteigerungen
    Bitte posten Sie Ihre Beiträge doch da, wo sie passen und lesen Sie sich vorher durch, was da bereits steht!
    Dann ist es nämlich auch möglich, sinnvoll zu diskutieren.
    Tun Sie das nicht, schliesse ich daraus, dass Sie nicht an einer Diskussion interessiert sind, sondern nur Propaganda abladen wollen.

  157. Herr Becker,

    googeln Sie nach Prinz Phillip, er sagte letzten Herbst, Wind KW sind nutzlos, weil sie immer back ups brauchen.

    Solar dito. Sie dienen nur der Ausraubung des Volkes. Mal sehen, wann die Kreditblase EE groß genug ist, um sie platzen zu lassen 😉

    Knapp und einfach formuliert, obwohl er ein eingefleischter Eugeniker ist und die Menschheit reduzieren will . ( er will im nächsten Leben ein Killervirus sein )

  158. Ok, an diesen Punkt seien mir die eine oder andere persönliche Bemerkung erlaubt, selbst wenn das einigen Leuten nicht passen sollte.

    Ick bin nun schon seit den Achtzigern ein Energie-Blaumann, Anfangs hieß das ganze noch Energiekombinat Ost…….habe mit Schippe, Spaten, Spitzhacke den Weltfrieden, Sozialismus und die Energieversorgung verteidigt……..mit Werkzeug und einer Fahrzeugflotte über die die Westkollegen schon in den Sechzigern gelacht haben.
    Habe bei minus 20 Grad Havarien beseitigt, bei den normale Menschen nicht mal ihren Hund rausgejagt hätten, habe bei 75 Grad Kabel geflickt bis mir fast das Bewusstsein geschwunden ist………also von Pike auf den Job erlernt.
    Dann kam die Wende und mit ihr die Westübernahmen unserer volkseigenen Energieversorgung, mit Umstrukturierungen, ständigen Arbeitsplatzverlagerungen, Vorgesetzten die teilweise so arrogant waren das sie mit ihrer Nase die Decke hätten putzen können. Dann kam die Liberalisierung der Strommärkte…….wieder Umstrukturierung, Versorger wurden in kleine Einzelteile zerfetzt, der Bürger guckte dumm aus der Wäsche……..ja, auch das ham wa irgendwie hinbekommen müssen, bis dann………….Dank des so-genannten menschengemachten Klimawandels unsere Branche medial und politisch zum Staatsfeind Nr. 1 erklärt wurde.
    Aber auch da ham wa unseren Job gemacht und auch noch den ganzen EE-Müll irgendwie integriert, egal welche technischen Probleme uns zunehmend gegenüberstehen………und ja, wir haben fein artig auch den Netzausbau vorangetrieben, trotz immer stärker werdenden Bürgerunwillen und einstweiligen Verfügungen, und ja, wir haben uns klaglos den immer schärferen Umweltauflagen der Umweltämter gebeugt, und ja, wir nehmen fein artig am Emissionshandel teil, und ja, wir müssen es menschlich aushalten wenn nach einer Kabelstörung die Bewohner wie Zombis aus ihren Behausungen wanken, weil plötzlich kein Fernseher mehr läuft und sie deswegen zunehmend aggressiv werden, und ja, bei Tarifverhandlungen haben wir nie einen Generalstreik gemacht, höchsten nach Feierabend mit ein paar Plakaten vor der Hauptverwaltung demonstriert und ganz besonders jaaa, wir haben immer noch etwas Berufsehre am Leib.
    Denn, während die Industrie das Rückrat unserer Gesellschaft ist, sind wir Energiefuzzis das Herz und der Blutkreislauf, ohne den nix geht, ohne den ihr euern Wohlstand nicht hättet, ohne den ihr hier und heute nicht mal eurer rotgrüne Propaganda per Internet unters Volk jubeln könntet.

    Auch wenn es unter uns ein paar schwarze Schafe gibt, die hoffentlich strafrechtlich belangt werden, bin ich nicht gewillt den Prügelknaben für gelangweilte Hobbyenergetiker mit linksgrünen Einschlag zu spielen oder als Berufsgruppe von jeden Hunz und Kunz angefeindet zu werden……………und wo ich dann letztendlich wütend wie ein Stier werde, wenn beauftragte berufsmäßige Auftragsschreiber der Energiewendekriegsgewinnler weiterhin Stimmung gegen uns machen um ja noch so viel EE-Gerümpel wie möglich zu installieren, bis der Laden zusammenbricht.

    Wenn jemand undifferenziert mich und meine Kollegen von der Energiefront madig macht oder als Idioten und Verbrecher hinstellt oder als Bremser der visionären Sonnenzukunft……..dann nehme ich das verdammt persönlich.
    Wir, die euch stabil die Wohnung beleuchtet haben, die euch Gas und Fernwärme für ein behagliches Zuhause liefern, die bei den allerschlimmsten Wetterunbilden unseren Dienst im Namen unserer Kunden verrichten……….lassen uns von euch verdammt noch mal nicht zum Idioten und Staatsfeinde dieser Nation abstempeln, schreibt euch das gefälligst hinter eure ungewaschenen Ohren.
    Ende und Aus……..ich hoffe, das ist jetzt laut hörbar bei euch angekommen.
    H.E…….alias Energie-Ossi

  159. @Stephan Becker #136

    Bei den erneuerbaren Energien kommt nicht nur der Effekt der Strompreissenkung durch “Zwangseinspeisung” dazu (inkl. der “Subvention” bei Zwangsabschaltung), sondern auch der geringere Erdgasverbrauch (Spitzenlastkraftwerke) und die Netzentlastung (vor allem der Höchstspannungsnetze) durch den Verbrauch von regional erzeugtem Solarstrom.

    Tut mir leid, aber ich kann nicht nachvollziehen, wie Zwangseinspeisung zu überhöhten Preisen und die Bezahlung nicht gelieferten Stroms in der Gesamtheit einen dämpfenden Effekt auf die Strompreise haben sollen. Dass der Erdgasverbrauch von konventionellen Kraftwerken sich verringert haben soll, ist nicht belegt. Alle Studien, die ich dazu kenne (leider keine aus Deutschland) belegen eher das Gegenteil. Es ist aber´zu sehen, dass sich manche Kraftwerke wegen mangelnder Auslastung nicht mehr rechnen, aber bestimmt nicht, weil die jetzt soviel Brennstoff sparen. Wenn sie die Höchstspannungsnetzte entlasten, werden die vielleicht weniger warm, aber billiger wird es dadurch bestimmt nicht.

  160. @Tritium
    Ich denke, du hast in #156 zu S.Becker den Nagel auf den Kopf getroffen:

    Tun Sie das nicht, schliesse ich daraus, dass Sie nicht an einer Diskussion interessiert sind, sondern nur Propaganda abladen wollen.

    @S.Becker
    Wen wollen Sie eigentlich damit beeindrucken, wenn Sie vergangene Blackouts mit der durch die NIE verursachten zusätzlichen, permanenten Destabilisierung unserer Stromversorgung in einen Topf zu werfen suchen — noch dazu, wenn diese Fälle nicht einmal im deutschen Verbundnetz aufgetreten sind ?

    Für die Stabilität unserer Stromversorgung, werter Herr, ist nicht entscheidend, zu welchen Preisen Strom gehandelt wird, sondern daß die physikalischen Parameter gewährleistet bleiben, vorrangig, dass zu jeder Sekunde die Stromeinspeisung mit der Last (Verbraucher) im Gleichgewicht bleibt. Und dafür sind die NIE (WK + PV) nchts weiter als Störgrössen. Wie lange muss man euch Öko-Blindgängern das eigentlich noch um die Ohren hauen? Wie unvorhersehbar im Minutentakt die Störgrösse WK schwankt, zeigt z.B. diese September-Grafik. Wie krass dadurch die Netzstabilität generell gefährdet wird, zeigt z.B. diese Grafik für das bisherige Jahr. Hier ausserdem die Abschaltemassnahmen nach EEG für den September (abgeschaltet werden darf wg. EEG-Zwang nur, wenn anders die Netzstabilität nicht gewährleistet werden kann). Dies sind Umstände, die „Dank“ der irrwitzigen Bestimmungen des EEG zum bisherigen — geringen — Blackout-Risiko hinzu gekommen sind.

    Für wie blöde halten Sie die Diskutanten hier eigentlich, wenn Sie dieses zu vermanschen suchen?

    … Es sind vor allem die Konzerne, die man in Quarantäne nehmen muss, einfach weil die soviel Macht haben. Wir müssen alle wieder mehr lokal und regional denken, weil dann auch die Anonymität wegfehlt, die zu Bereicherungsverhalten eher animiert.

    Irrtum, werter Freund ! Es sind vor allen Dingen ökologistischen Irrläufer, die ihre planwirtschaftlichen Wahnideen unter dem Etikett der „Energiewende“ auszuleben gedenken, welche schleunigst in Quarantäne genommen werden müssten.

  161. Die Höhe der EEG-Umlage wird entsprechend § 37 EEG durch die Energieversorgungsunternehmen mitbestimmt. Wer bis 3 zählen kann weiß, dass die Höhe also ein Politikum ist, das die Energieversorger mit besten Kontakten in die Politk steuern.

    Wie blöd muss man sein um nicht zu erkennen, dass in erster Linie ein Aufschrei erzeugt werden soll, sodaß die sowieso unabwendbare Energiewende verzögert wird um sie dann verlängern und teurer als nötig verkaufen zu können. Die infamen Energieversorger sind bekannt dafür, wirklich jeden Umstand zur Abzocke zu nutzen und naheliegenderweise ist es dieses Mal nicht anders. Die Höhe der EEG-Umlage hat mit den wirklichen Kosten der Energiewende garantiert nichts zu tun!

  162. @Faber
    Für Dich gilt das selbe wie für Kollegen Becker……wer hier weiterhin undifferenziert und pauschal auf die Energiewirtschaft mit Halbwahrheiten und Lügen auftaucht, hat von Onkel Heinz keinerlei Gnade mehr zu erwarten.
    Wenn konkrete Verfehlungen vorliegen sind die passenden Aktenzeichen der Gerichtsentscheidungen vorzulegen, alles andere sehe ich als rotzgrüne Hetze an und werde die entsprechend ahnden.

    Ich hab es euch in #158 angedroht………und wenn ihr nicht endlich begreift, wer sich wirklich dumm und dämlich verdient an der Energiewende, werde ich mal den ganzen EE-Skandal um Juwi, Solarworld und wie se noch alle heißen ans Tageslicht zerren.
    Kleines Beispiel…….der größte deutsche Versicherungskonzern „Allianz“ der so nebenbei die Dresdner Bank geschluckt hat, will kräftig in EE (Off-Shore) investieren……weil dat dort so legger Rendite gibbet………hmm, da hört man von euch linken Gerümpel kein Wort der Schelte, dat ist für euch ja völlig normal,gelle.
    Wenn ich ganz fies drauf wäre, würde ich euch sogar vorwerfen, das ihr im Auftrage gewisser Konzerne im Internet Stimmung gegen meine Branche machen sollt……..denn viel mehr ist euer dummes Geschreibsel nicht mehr.
    Habe die Ehre….
    Energie-Ossi

  163. @c.faber
    Klar, und die EE-Schmarotzer, die sich mit PV und WK ne goldene Nase verdienen ohne jedes unternehmerische Risiko zu tragen, sind von nichts als mitmenschlicher Sorge um „unsere“ Lebensqualität und Finanzen getrieben, vollkommen uneigennützig wollen Sie nur unsere Bestes.

    Traum weiter, du Ökospinner.

  164. @ c.faber

    Wer bis 3 zählen kann weiß, dass die Höhe also ein Politikum ist

    Natürlich ist die Höhe der Einspeisevergütung ein Politikum. Schließlich hat man uns jahrelang erzählt, der komplette Umbau unserer Energieversorgung auf ineffiziente und unstete Lieferanten wäre quasi zum Nulltarif zu haben. Der letzte Versuch dies aufrecht zu erhalten kam von unserer Kanzlerin letztes Jahr im Juni:

    Die EEG-Umlage soll nicht über ihre heutige Größenordnung hinaus steigen; heute liegt sie bei etwa 3,5 Cent pro Kilowattstunde.

    Im letzten Jahr war es dann ja auch tatsächlich gelungen, die Einspeisevergütung nur von 3,530 auf 3,592 Cent/kWh ansteigen zu lassen. Eine Erhöhung, die deutlich zu gering kalkuliert war, wie sich in diesem Jahr gezeigt hat. Die FAZ schrieb dazu am Sonntag:

    Die großen Stromnetzbetreiber haben bis Anfang September schon 2,6 Milliarden Euro mehr an die Ökostromproduzenten ausgezahlt als im Gegenzug von den Verbrauchern über die Umlage auf den Strompreis eingenommen worden ist. Das geht aus neuen Daten hervor, die die Stromnetzbetreiber am Sonntag im Internet veröffentlicht haben. Das in diesem Jahr auflaufende Finanzierungsdefizit könnte damit nach Schätzungen aus dem Umfeld der Netzbetreiber leicht 4 Milliarden Euro erreichen.

    Ihren letzten Satz kann ich ebenfalls vollends unterstreichen:

    Die Höhe der EEG-Umlage hat mit den wirklichen Kosten der Energiewende garantiert nichts zu tun!

    Das ist richtig und wir schreiben hier seit Jahren nichts anderes. In der EEG-Umlage ist an Kosten unter anderem nicht vorhanden: Netzausbau und Netzanschluss, Kosten für Backup-Kraftwerke und die erhöhten Brennstoffausgaben konventioneller Kraftwerke wegen Betrieb bei schlechtem Wirkungsgrad und natürlich die Kosten für den dringend erforderlichen Ausbau an Speicherkapazitäten.

  165. Und da ist sie nun, die EEG-Umlage 2013:


    Ökostromumlage steigt um 47 Prozent auf 5,277 Cent

    Die Verbraucher müssen im kommenden Jahr mit satten Strompreiserhöhungen rechnen. Die auf den Strompreis aufgeschlagene Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien steigt um 47 Prozent auf 5,277 Cent je Kilowattstunde, wie die vier für die Verwaltung der Förderzahlungen zuständigen Übertragungsnetzbetreiber bestätigten. Für 2012 hatte die Umlage noch 3,59 Cent betragen.
    Dies würde für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3500 Kilowattstunden bedeuten, dass allein diese Zusatzkosten beim Strompreis von 125 auf knapp 185 Euro steigen – ohne Mehrwertsteuer. Ein Grund ist der Boom bei der Solarenergie. Zusammen mit höheren Netzentgelten und weiteren durch die Energiewende bedingten Kosten drohen Strompreiserhöhungen um bis zu zehn Prozent, schätzen Versorger.

  166. #165. Tritium

    Ökostromumlage steigt um 47 Prozent auf 5,277 Cent

    nein, wär hätte das gedacht 😉 Und wenn man sich das Ganze mal so richtig überlegt, alles ohne irgendwelche Not. Mit Märchensteuer sind wir dann ja schon bei schlappen 220 Euronen. Man muß sich (besser als prozentuale Steigerungsraten) immer diese absoluten Zahlen vor Augen halten. Und, das ist ja nur die halbe Wahrheit. Dazu kommen noch schon mal angekündigte höhere Netzentgelte, höhere Stromsteuer, höhere „normale“ Stromkosten. Und auch das ist noch nicht alles. Indirekt zahlen wir für alles Sonstiges, wo Strom als Aufwandsposten in der GuV erscheint und mit im Endprodukt eingepreist wird (was ja normal ist), auch noch mehr. Also praktisch für alles, was wir im täglichen Leben so gebrauchen oder verbrauchen. Auch das ist noch nicht alles. Ich gehe mal fest davon aus, dass notgedrungen die Hartz IV Sätze aufgrund der explosionsartigen Entwicklung der Strompreise nach oben angepasst werden müssen. Und auch das wird von der Allgemeinheit bezahlt werden müssen. Hier ist eine Spirale in Gang gesetzt worden, die m.E. nur noch mit einer gewissen Radikalität gestoppt werden kann, nämlich die Vergütung für Neuanlagen sofort und in ganzer Breite zu stoppen.

    karl.s

  167. Lieber Karl,

    ich sehe da durchaus noch eine andere Möglichkeit:

    Als es darum ging, die EVUs zur Kasse zu bitten, kam die Regierung mal auf die geniale Idee, einfach eine ‚Brennelementsteuer‘ zu erfinden.
    Das führt zu folgender Überlegung:
    Man kann zwar die alten Zusagen über die EEG-Garantiepreise mit zwanzigjähriger Laufzeit nicht so einfach widerrufen, wegen des Vertrauensschutzes und der Vertragstreue, aber man jederzeit eine PV-Einspeisungssteuer oder eine Luftraumsteuer für Windräder erfinden, um die sozialen Kosten des EEG zu finanzieren…

  168. passend dazu ein Zitat Michael Miersch (auf die Achse des Guten)

    Den Bürgern, die ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen können, bietet der Umweltminister kostenlose Energieberatung. Und wer nicht genug zu Essen hat, bekommt demnächst einen Diätberater ins Haus geschickt.

  169. #167. Tritium

    Das führt zu folgender Überlegung:
    Man kann zwar die alten Zusagen über die EEG-Garantiepreise mit zwanzigjähriger Laufzeit nicht so einfach widerrufen, wegen des Vertrauensschutzes und der Vertragstreue, aber man jederzeit eine PV-Einspeisungssteuer oder eine Luftraumsteuer für Windräder erfinden, um die sozialen Kosten des EEG zu finanzieren…

    Hallo Tritium,

    Du weißt aber schon, dass Dich mit diesem Vorschlag der geballte Zorn der Subventionsreiter treffen wird 🙂

    karl.s

  170. @karl.s
    Was Tritium #167 schreibt, könnte in den politischen Überlegungen tatsächlich eine Rolle spielen. So könnte die Regierung ihr Gesicht wahren und Zeit gewinnen, die „Energiewende“ auf eine rationalere Basis zu stellen. Die Partei-Protagonisten bewegen sich nur dann, wenn sie Fehlentscheidungen nicht nur vertuschen, sondern weiterhin als alternativlose Grosstaten glorifizieren können.

    Diesen Eiertanz führen doch alle Parteien auf. Die FDP will ihre Klientel mit „Steuersenkungen“ befriedigen, Altmaier will — nicht ganz zu unrecht — der Vorgänger-Regierung (rot-grün) die Schuld in die Schuhe schieben und die Grünen verteidigen das EEG wie eine Mutter ihr Wickelkind und quäken, die Regierung packe die Energiewende falsch an. Immer noch will niemand der Partei-Lautsprecher wahrhaben, dass das EEG selbst das Problem ist.

    Im Zentrum steht erkennbar das Ziel, aus dem Parteien-Streit um die Energiewende als Sieger hervorgehen. Da haben nur Maßnahmen eine Chance zur Realisierung, die neben einer Kostenentlastung für Bürger und Wirtschaft den Verantwortlichen die Möglichkeit bietet, sich zu unverzichtbaren Wohltätern aufzublasen. Dass sie tatsächlich nur den von der rot-grün-schwarz-gelben Politik angerichteten Schaden etwas abfedern, soll schön unter den Tisch gekehrt werden.

  171. #170. C-O

    moin C-O,

    sehe ich nicht anders, zumal das Thema natürlich ein 1A Wahlkampfthema sein wird und uns hier in den nächsten Monaten vom grünen Einheitsbrei noch ein Haufen Vorschläge um die Ohren fliegen werden. Alles, was bis jetzt dazu zu hören und zu lesen war, wäre ja nur rumdoktorn an den Symptomen, aber nichts was wirklich weiterhilft. Da ist mir die Forderung der FDP nach Abschaffung des EEG allemal am liebsten.

    karl.s

  172. Das nenne ich mal einen Hockey stick:
    Höhe der EEG-Umlage für Haushaltsstromkunden in Deutschland von 2003 bis 2013

  173. Yep, ist eine saubere Exponentialfunktion.
    Im Jahr 2015 würde sie, bei gleichbleibender Entwicklung, 10 Cent/kWh erreicht haben.

  174. #172. / #173.

    Quentin und Tritium,

    leider wird der Gesamteindruck durch die Seitwärtsbewegung v. 2011 zu 2012 etwas getrübt 😉 Aber, und das ist vordergründig entscheidend, der Stick ist nicht -- sagen wir mal -- gegebenen Bedürfnissen angepasst, sondern ist real!

    karl.s

  175. Die Erhöhung der EEG-Umlage ist nicht der einzige Grund für die Strompreiserhöhung. Der Strompreis hat viel mehr Faktoren. Zum Beispiel der allgemeine Anstieg der Energiekosten. Kraftstoffe verteuerten sich um 5,4 Prozent, die Haushaltsenergie um 5,6 Prozent und Heizöl ist mit 11,3 Prozent deutlich über dem Vorjahresniveau. (Quelle: http://www.marktundmittelstand.de/nachrichten/produktion-technologie/energie-wird-immer-teurer/ )
    Rohstoffe werden knapp und die Nachfrage steigt, somit steigt auch der Preis. Trotzdem sind die staatlichen Abgaben und Steuern viel zu hoch.

    Gruß,
    W.

  176. Die Erhöhung der EEG-Umlage ist nicht der einzige Grund für die Strompreiserhöhung. Der Strompreis hat viel mehr Faktoren. Zum Beispiel der allgemeine Anstieg der Energiekosten. Kraftstoffe verteuerten sich um 5,4 Prozent, die Haushaltsenergie um 5,6 Prozent und Heizöl ist mit 11,3 Prozent deutlich über dem Vorjahresniveau.

    Wo ist da der Zusammenhang zum Strompreis?

    Kraftstoffe werden so gut wie gar nicht zur Stromerzeugung genutzt, Heizöl hat auch nichts damit zutun, und Haushaltsenergie (???) ….ist wohl alles gemeint im Haushalt Gas/Öl/Strom….?

    Das Rohstoffe knapp werden, ist sowieso ein Gerücht , siehe auch hier im Blog
    http://www.science-skeptical.de/energieerzeugung/peak-oil-ist-geschichte/009305/

    und andere Artikel

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