Extremwetter einmal anders: In Kairo fällt nach 112 Jahren wieder Schnee

13. Dezember 2013 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Kurioses, Ökologismus, Schnee und Eis

Für viele Ägypter ist es das erste Mal, dass sie Schnee zu Gesicht bekommen. In Kairo fiel heute Morgen nach 112 Jahren erstmals wieder Schnee, wie von diversen Medienanstalten berichtet wurde. Bei Twitter kursieren Bilder von diesem ungewöhnlichen Ereignis. Hier einige Auszüge:

Schnee-Aegypten-13-12-2013

Das Extremwetter macht anscheinend was es will, auch in Deutschland

Vor wenigen Jahren noch hatten uns die Klimaforscher warme und verregnete Winter in Deutschland versprochen. Allen Vorhersagen zum Trotz erlebten wir in Deutschland aber fünf Kältewinter infolge. Hier die Daten (Temperaturanomalien in °C):

Winter: vs. Referenz-Winter 1961-1990, vs. Referenz-Winter 1981-2010
Winter 2012/2013: 0.1 -0.6
Winter 2011/2012: 0.8 0.1
Winter 2010/2011: -0.8 -1.5
Winter 2009/2010: -1.5 -2.2
Winter 2008/2009: -0.5 -1.2

In Anbetracht der Tatsachen stellten einige Klimaforscher die These auf, dass strenge Winter in Mitteleuropa eine direkte Folge der Klimaerwärmung seien. Die Klimaforscher verlautbarten: Die Wahrscheinlichkeit für kalte, schneereiche Winter in Mitteleuropa steigt, wenn die Arktis im Sommer von wenig Meereis bedeckt ist.

Auch in Sachen Extremwetter gab es ein Umdenken. Zunächst hieß es, die mit einer Erwärmung einhergehenden/ angedachten Extremwetterereignisse sollten deutlich zunehmen. Das bewahrheitete sich aber auch nicht. Neuerdings lautet die Devise, die Extreme in beide Richtungen sollen zunehmen, also auch die Kältewellen. Na dazu passt doch hervorragend der aktuelle Schneefall in Ägypten.

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177 Kommentare
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  1. Kaum ein „Forscher“ hat UV Strahlung im Blick, die für stagnierende Wetterlagen verantwortlich sein soll, wenn sie denn fehlt. Sie wirkt sich auch unmittelbar auf die Ozon-Situation an den Polen aus, die wiederum Einfluss auf den Temperaturhaushalt hat.
    Wozu hat man schließlich „unser“ CO2 ?
    😀

  2. @Krishna Gans

    UV? Aber allen Anschein nach steuern wir auf ein neues Sonnenminimum zu.

    http://woodfortrees.org/graph/sidc-ssn/from:1900/mean:12/normalise/plot/pmod/mean:12/normalise

  3. @Michael Krüger #2
    Sonnenminimum und UV, das fehlt, hängen direkt voneinander ab, oder was denkst Du ?

    gut erklärt ist ein möglicher Zusammenhang auch in einer Präsentation des britischen Metoffice von Sarah Ineson (2012). Die verminderte UV- Strahlung der Sonne bei niedriger Aktivität wirkt auf die Stratosphäre und das teilt sich über die Veränderung besonders der winterlichen Zirkulation bis auf die Erdoberfläche mit.

    u. a. hier mehr im Detail auch hier

  4. PS
    und natürlcih nicht zu vergessen hier

    Der wahrscheinliche Mechanismus besteht in der Veränderung der solaren UV-Strahlung, die das Temperaturgefälle, die Ozonbildung und die Winde in der Stratosphäre im Winter beeinflusst. Dadurch wird der westliche Jet-Stream in der Nordhemisphäre unterbrochen, was zu blockierenden Wetterlagen führt und zu Ostwindeinflüssen mit Kälteeinbrüchen.

    Wir hatten schon im Septemberbericht 2013 auf die Veröffentlichung von Ermolli et al. hingewiesen, wonach die UV Strahlung innerhalb eines Sonnenzyklus viel stärker variiert als die Gesamtstrahlung (Faktor 2-6). Schwächere Sonnenzyklen haben also eine deutlich schwächere UV-Strahlung zur Folge, und dies führt in der Nordhemisphäre zu Kälteperioden.

    Ich sehe da keinen Gegensatz zu Deinem Beitrag, wenn ich von der UV Strahlung spreche, sondern eine weiterführende Ergänzung

  5. @Krishna Gans

    Bein Thema UV bin ich zurückhaltend. Da gibt es diverse Thesen und Theorien.

    Frank Abel hat dazu schon im Frühjahr 2010 einen Artikel geschrieben. War mir noch in Erinnerung:


    Sonne bisher inaktiv

    Gehen wir noch einen Schritt weiter zurück, sind wir bei der Sonne angekommen, denn sie strahlt nicht immer gleich kräftig. In den letzten Jahren war die Sonne sogar so inaktiv wie seit über 100 Jahren nicht mehr, ihre Aktivität erkennt man dabei an der Anzahl der Sonnenflecken. Sind viele zu sehen, so ist auch die auf der Erde empfangene Sonnenstrahlung höher. Wir hatten aber nun eine ungewöhnlich lange Phase, in der überhaupt keine Sonnenflecken auftraten.

    Wie wir an Abb. 4 sehen, gibt es eine Periodizität bei der Aktivität der Sonne, die man in Zyklen einteilt, wir befinden uns jetzt am Beginn von Nummer 24. Es wird auch vermutet, dass die inaktive Sonne für die derzeit nicht steigende Globaltemperatur der Erde verantwortlich ist.

    Für uns ist aber momentan nur wichtig, dass die Sonne für eine lange Zeit weniger Strahlung zur Erde schickte. Und wenn die Strahlung in dieser Phase abnimmt, dann besonders im UV-Bereich. Ist die Gesamtstrahlung von der Sonne nur um 1% geringer, so empfangen wir 10% weniger UV-Strahlung. Dieser „Mangel“ sorgt aber dafür, dass sich die Stratosphäre nicht so stark aufheizt. Gleichzeitig wird bei schwächerer Sonne auch weniger Ozon von den Tropen polwärts transportiert (Brewer-Dobson-Zirkulation, Abb. 5).

    Die Folge hiervon ist ein nicht so starker Temperaturunterschied, da sich mit weniger UV und weniger Ozon die polare Stratosphäre nicht mehr so stark aufheizt. Dies wiederum sorgt für einen schwächeren Polarwirbel mit dem dazugehörigen Stratosphärenjet.

    Damit schwächt sich auch der Antrieb für den Polarjet ab. Wenn das passiert, dann mäandriert dieser häufiger, was -- wie eingangs beschrieben -- die Neigung zu Kaltluftvorstößen vergrößert. Man erkennt einen schwächeren Polarwirbel auch daran, dass er nicht idealerweise kreisrund und kompakt ist, sondern „zerfällt“ (vgl. Abb. 2), teilweise kommt es sogar zu einem „Polar Split“, einem Auseinanderbrechen des Polarwirbels in zwei Teile.

    Ich persönlich halte den UV-Anteil am Sonnenspektrum und die dortigen Fluktuationen für ein wenig gering, um große Veränderungen zu bewirken.

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/08/Sonne_Strahlungsintensitaet.svg

  6. @Krishna Gans

    Theorien wie,

    der sommerliche Meereisrückgang in der Arktis (infolge der globalen Erwärmung) soll zu kalten Wintern in Mitteleuropa führen,

    der Klimawandel soll in naher Zukunft den Nordatlantikstrom und Golfstrom zum Erliegen bringen,

    Extremwetter soll infolge des Klimawandels zunehmen, jetzt auch Kälteextreme,

    die globale Erwärmung soll sich jetzt im Ozean verstecken,

    die globale Erwärmung soll sich jetzt auch in der Arktis verstecken (Arktisloch der Messungen), …

    halte ich für noch absurder.

  7. Nachtrag zum Artikel

    Heftiger Schneefall auch in Jerusalem

    Ist bestimmt auch eine direkte Folge der Klimaerwärmung. 😉

    Als nächstes kommt eine Studie heraus, Klimaerwärmung lässt die Winter im Nahen Osten extremer werden. Und die Ökologisten werden es dankbar aufnehmen.

  8. @Michael Krüger
    Eine mit geringen Einschränkungen empfohlene Lektüre

  9. PS

    Mit Hilfe von Modellen haben die Wissenschaftler die Wirkung sinkender UV-Strahlung auf das Klima rekonstruiert. Demnach beeinflusst die niedrigere UV-Einstrahlung den Wärmehaushalt der mittleren Atmosphäre und der Ozonschicht. Dadurch wiederum verändern sich die Luftströmungen über der Arktis und auch die Jetstreams, starke Höhenwinde, werden gestört. Das Klima der Nordhalbkugel und damit auch Europas werde dadurch vor allem im Winter kühler, windiger und regenreicher, sagen die Wissenschaftler.

    Nat. Geographic

  10. @Michael Krüger
    Meiner Meinung nach beeinflußt die UV Strahlung bzw. deren Änderung, die im TSI nicht berücksichtigt wird, am ehesten die (Groß-)Wetterlagen, und damit letztendlich auch das Klima.

  11. @Krishna Gans

    Studien gut und schön. Mir fehlen da aber die Messwerte und Langzeitbeobachtungen. Das basiert doch auch alles wesentlich auf Modellen.

  12. Das ist der Beweis: Die Energiewende funktioniert. Wir haben die Klimaerwärmung nicht nur aufgehalten, sondern sogar in eine Abkühlung verwandelt. Wir können jetzt aufhören und wieder die Kohlekraftwerke anwerfen.

  13. @ anorak2:

    😀
    Tatsächlich freue ich mich schon diebisch auf den Tag, an dem genau so die Energewende abgeblasen wird, wie weiland das Waldsterben:

    „Wir haben den Trend umgekehrt“, sagte Künast der Zeitung „Welt am Sonntag“. „Der Wald wächst wieder gesünder, die Flächen nehmen zu, die Holzwirtschaft hat in Deutschland eine gute Zukunft. Unsere Wälder sind schöner geworden. Ich kann nur dringend empfehlen, am Sonntag einen Waldspaziergang zu unternehmen.“ Nach Ansicht des Bundes für Umwelt und Naturschutz ist in Deutschland „eine neue Waldpolitik sichtbar“.

    Das sagte Frau Künast wohlgemerkt im Jahr 2003 das aufgrund von Hitze und Trockenheit als das Jahr mit dem schlechtesten Waldschadensbericht aller Zeiten in die Geschichte einging!

  14. @Michael Krüger
    Vielleicht helfen hier genannte Quellen weiter

  15. Mit dem klappt das wieder nicht 🙁
    Dann hier komplett

  16. So, Micha, noch was zum Frühstück
    Die unterste Graphik ist interessant -- Datenquellangabe

  17. Noch mal zur Erinnerung Raimund Leistenscheider

  18. @Michael Krüger
    Aus „Lehrbuch der Allgemeinen Geographie“§. -Prof. Dr. Blüthern, „Allgemeine Klimageographie“
    2. verbesserte und erweiterter Auflage, 1966:
    Scann

  19. Das soll Blüthgen heißen, sorry.

  20. @Krishna Gans

    Wie gesagt, mir fehlen da die Langzeitmessungen der UV-Einstrahlung und deren Auswirkungen auf die Ozonschicht und Atmosphäre. Von den Satelliten gibt es doch erst Daten seit einigen Jahren. Es wird ja auch von Möglichkeiten, Mutmaßungen, Hinweisen und Modellen gesprochen.

    Ein Auszug aus deinen Links:

    Mit Hilfe von Modellen haben die Wissenschaftler die Wirkung sinkender UV-Strahlung auf das Klima rekonstruiert. Demnach beeinflusst die niedrigere UV-Einstrahlung den Wärmehaushalt der mittleren Atmosphäre und der Ozonschicht. Dadurch wiederum verändern sich die Luftströmungen über der Arktis und auch die Jetstreams, starke Höhenwinde, werden gestört. Das Klima der Nordhalbkugel und damit auch Europas werde dadurch vor allem im Winter kühler, windiger und regenreicher, sagen die Wissenschaftler.

    Das ist mit Vorsicht zu genießen. Da würde ich mich nicht gleich festlegen. Genau das machen auch die AGWler doch beim CO2. Zumal die Sonnenaktivität die letzten Jahre wieder angestiegen ist.

  21. @Krishna Gans

    PS

    Was man auch nicht vergessen sollte: Der Ozonabbau z.B. durch FCKWs würde sich ähnlich auswirken wie eine verminderte UV-Einstrahlung der Sonne. Da öffnet man den AGWlern wieder Türen und Tore.

  22. @Krishna Gans

    Noch ein Link dazu:

    http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Stratosph%C3%A4risches_Ozon_und_Klimawandel

    Verstehste was ich meine. Nimmt man den AGWlern das CO2 weg, springen die gleich auf einen neuen Zug und schreien FCKWs und Ozonschicht. Dabei gibt es so viele natürliche Ursachen, welche sich auf die Ozonschicht auswirken.

  23. @Michael Krüger
    Ich habe da noch was.
    da hat es doch hoffentlich genug Daten:
    http://lasp.colorado.edu/home/sorce/data/

  24. Mischa, Du hast doch den Scann aus 1966 gelesen ?

  25. @Krishna Gans

    Mischa, Du hast doch den Scann aus 1966 gelesen ?

    Natürlich und auch gleich archiviert. Aber dort steht:

    Auch … sieht in den von … angedeuteten Zusammenhängen eine Möglichkeit … UV-Wellen als klimawirksam zu erkennen.

    Im anderen Link steht z.B:

    they suggest a link between UV variability and atmospheric conditions. The report notes that significant shifts at the 200–300 nm (ie UV) part of the solar emission spectrum can have significant effects on heating and ozone chemistry in the middle atmosphere.

    Ja könnte sein, oder auch nicht. Hinzu kommt das UV-Spektrum der Sonne messen Satelliten ja auch erst seit einigen Jahren und in den letzten Jahren hat die Sonnenaktivität zugenommen und nicht abgenommen.

  26. PS

    Deinem Link zufolge reichen die Satellitendaten im UV auch nur bis März 2003 zurück.

  27. Kannst Du hiermit was anfangen ?

  28. So, von den angeblichen „Kaeltewintern“, wie das in dem Artikel genannt wird, der letzten fuenf Jahre in Deutschland lagen nur drei ueberhaupt unter dem Durchschnitt der Winter von 1961 bis 1990. Zwei waren sogar waermer als der durchschnittliche Winter von vor ungefaehr 20 bis 50 Jahren. Der kaelteste der Winter der letzten fuenf Jahre, 2009/10 war lediglich ca. 1.5 deg. C kalter als der durchschnittliche Winter der Periode 1961 bis 1990.

    Im Vergleich dazu, der kaelteste Winter in Deutschland der Zeitspanne 1961 bis 1990 war der Winter 1962/63, der ca. 5.7 deg. C unter dem Durchschnitt dieser Zeitspanne lag, der also ganze ca. 4.2 deg. C kaelter war als der ach so schrecklich kalte Winter von 2009/10. Andere Winter damals waren auch kaelter, 1963/64 mit 1.95, 1969/70 mit 3.04, 1978/79 mit 2.25, 1981/82 mit 1.77, 1984/85 mit 2.70 und 1986/87 mit 1.64 deg. C unter dem Durchschnitt von 1961 bis 1990.

    Der durchschnittliche Winter in Deutschland heute ist ca. 0.7 deg. C waermer im Vergleich zum durchschnittlichen Winter von vor ca. 20 bis 50 Jahren. Was haeute als „Kaeltewinter“, bezeichnet wird (bibber, bibber), entspricht ungefaehr dem damaligen durchschnittlichen Winter. Kalte Winter vor ca. 20 bis 50 Jahren waren deutlich kaelter.

  29. Dafür, dass es keine kalten Winter mehr geben soll(te) sind sie vergleichsweise recht frisch, und die Sonne lässt einiges befürchten, auch was die zu erwartenden Zeiträume angeht.
    Wir scheinen auf dem Weg zu den früheren kalten Wintern zu sein, darum geht es.

  30. @Krishna Gans

    Ich plotte mir erst mal die von dir verlinkten UV-Satellitendaten ab März 2003 aus. Mal sehen, was dort raus kommt. Zu den Daten ab 1947 (ebenfalls von dir verlinkt) kann ich noch nichts sagen. Problematisch dürfte sein, dass es sich um Bodenmessungen handeln dürfte. Also nach Passieren der Ozonschicht.

  31. @Perlwitz

    Zu den von Ihnen genannten Kältewintern der 60er, 70er und 80er Jahre. Es ist nun doch altbekannt, dass in jener Zeit die Luftverschmutzung einen großen Anteil an diesen Kältewintern hatte. Da können Sie jeden Atmosphärenphysiker fragen. Heute ist zum Glück die Luft viel sauber, es gelangt mehr Sonneneinstrahlung durch und die Kinder spielen nicht mehr im schwarzen Schnee. Also erst mal nachdenken.

  32. @Perlwitz

    Ich kann Ihnen auch gerne Paper aus den 60 und 70er Jahren dazu nennen.

    McCormick und Ludwig kamen einer Studie von 1967 zu dem Schluss, dass die anthropogenen Aerosolemissionen die Albedo erhöhten und dadurch die Abkühlung verursacht hätten.

    Zu einen ähnlichen Schluss kamen Yamamoto und Tanaka in einer Studie von 1972.

    Bryson (1968) ging davon aus, dass Schmutzpartikel und die steigende Luftverschmutzung für die beobachtet Abkühlung seit dem zweiten Weltkrieg verantwortlich sind und das diese Effekte für eine weitere Abkühlung sogen könnten.

    Rasool und Schneider prognostizierten 1971 in der renommierten Fachzeitschrift SCIENCE für den Fall, dass sich die globalen Aerosolemissionen vervierfachen würden, ein Absinken der globalen Durchschnittstemperatur um bis zu 3,5 °C und warnten davor, dass dies eine Eiszeit auslösen könnte.

    Usw., usw….

  33. @-Michael Krüger

    Problematisch dürfte sein, dass es sich um Bodenmessungen handeln dürfte. Also nach Passieren der Ozonschicht.

    Die werden mit dem Radioteleskop gemessen, sind gewissermaßen ein Proxy für für UV.

  34. @Krüger:

    Ich kann nur spekulieren, wogegen Sie argumentieren. Ich kann mich nicht erinnern, irgendwo geschrieben zu haben, dass Aerosole keinen Abkuehlungseffekt haetten. Was ich hier praesentiert hatte, war ein kleiner Faktencheck zu Ihrer Darstellung, wonach es sich bei den Wintern in Deutschland der letzten fuenf Jahre um besonders kalte Winter gehandelt haette. Diese fuenf Winter lagen zwar unter dem Durchschnitt der letzten 30 Jahre. Aber das liegt in der Natur des statistischen Mittels, dass ungefaehr 50% der Werte (wenn die Verteilung ungefaehr symmetrisch ist) unter dem Mittel und alle anderen Werte auf oder ueber dem Mittel liegen. Und statistisch wird 1 von 20 Wintern sogar ausserhalb des 95%-Vertrauensintervalls der Verteilung liegen. Wobei aufgrund der vorhandenen Autokorrelation in den Temperaturdaten es wahrscheinlich ist, dass solche Faelle dann auch in Clustern auftreten.

    Im Vergleich zu den Wintern von vor 20 bis 50 Jahren in Deutschland unterscheiden sich die letzten fuenf Winter nicht bedeutend vom damaligen durchschnittlichen Winter. Was heute als „kalter“ Winter empfunden wird, war damals eher ein durchschnittlicher Winter. Die damaligen kalten Winter waren deutlich kaelter als heute. Das ist das, was die Daten sagen.

    Was die von Ihnen genannten Studien betrifft (z.b. McCormick and Ludwig, Science (1967), http://dx.doi.org/10.1126/science.156.3780.1358), sollte dazu erwaehnt werden, dass diese sich auf das globale Klima bezogen, nicht spezifisch auf Deutschland. Die Studien warfen unter anderem die Frage auf, wie stark der abkuehlende Aerosoleffekt im Vergleich zum Treibhauseffekt durch CO2 ist. Die damals beobachtete globale „Abkuehlung“ der Land- und Seeoberflaeche seit dem zweiten Weltkrieg betrug damals etwa 0.02 bis 0.03 deg. Celsius pro Dekade, und diese Abkuehlung erreichte keine statistische Signifikanz. Bei einem gleichen Betrag des Anstiegs der global gemittelten Land- und Meeresoberflaechentemperatur wuerden AGW-„Skeptiker“ jedwige Relevanz so eines Anstiegs bestreiten. Der Trend der globalen Oberflaechentemperatur seit 1970 betraegt dagegen ca. 0.16-0.17 deg. Celcius pro Dekade, und dieser Trend ist hochgradig statistisch signifikant mit mehr als 8 Standardabweichungen.

  35. @ Jan P Perlwitz

    Ich kann nur spekulieren, wogegen Sie argumentieren.

    So geht’s mir mit Ihnen auch.

    So, von den angeblichen “Kaeltewintern”, wie das in dem Artikel genannt wird, der letzten fuenf Jahre in Deutschland lagen nur drei ueberhaupt unter dem Durchschnitt der Winter von 1961 bis 1990. Zwei waren sogar waermer als der durchschnittliche Winter von vor ungefaehr 20 bis 50 Jahren.

    Drei unter Durchschnitt, zwei darüber heisst: Genau so kalt wie damals.

    Im Vergleich dazu, der kaelteste Winter in Deutschland der Zeitspanne 1961 bis 1990 war der Winter 1962/63, der ca. 5.7 deg. C unter dem Durchschnitt dieser Zeitspanne lag, der also ganze ca. 4.2 deg. C kaelter war als der ach so schrecklich kalte Winter von 2009/10.

    Dass in einer Zeitspanne von 30 Jahren eine extremerer Einzelwert vorkommen wird als in 5 Jahren, ist doch selbstverständlich.
    Ihre Einwände sins daher substanzlos.

  36. @Tritium:

    „Drei unter Durchschnitt, zwei darüber heisst: Genau so kalt wie damals.“

    Wenn das eine Aussage bezogen auf den heutigen Durchschnittswinter sein soll, ist das keine gueltige Schlussfolgerung aus einem Vergleich von lediglich fuenf Jahrem mit dem damaligen 30-jaehrigen Mittel. Der Durchschnittswinter in Deutschland heute ist ca. 0.7 deg. C waermer als der Durchschnittswinter von vor 20 bis 50 Jahren.

    Wenn ein Winter, der heute in Deutschland als kaelter empfunden wird als der durchschnittliche Winter der letzten 30 Jahre, „genau so kalt“ ist wie der Durchschnittswinter von vor 20 bis 50 Jahren, ist der heute als kalt empfundene Winter immer noch waermer als ungefaehr die Haelfte aller Winter von vor 20 bis 50 Jahren.

    Dass in einer Zeitspanne von 30 Jahren eine extremerer Einzelwert vorkommen wird als in 5 Jahren, ist doch selbstverständlich.
    Ihre Einwände sins daher substanzlos.

    Nein, meine Einwaende sind nicht substanzlos. Substanzlos ist dagegen, falsche Schlussfolgerungen derart zu ziehen, dass die Winter in Deutschland heute wieder genau so kalt waeren wie vor 20 bis 50 Jahren, nur weil mal ein paar wenige Winter in Deutschland kaelter als der durchschnittliche Winter der letzten 30 Jahre gewesen waeren, obwohl das voellig im Rahmen der statistischen Verteilung liegt.

  37. @ Jan P Perlwitz:
    DERZEIT sind die Winter wieder so kalt wie vor 20-50 Jahren.
    Freilich weiss heute noch niemand, ob das auch in einem dreissigjährigen Mittel so bleibt.
    Genau so wenig weiss aber irgend jemand, ob die Erwärmung sich nach diesem kurzen Intermezzo etwa fortsetzt.

    Immerhin haben sich bereits jetzt diverse ‚Prognosen‘ deutscher Klimalarmisten, allen voran Mojib Lativ, als hanebüchener Unsinn erwiesen und daraus sollte man Konsequenzen ziehen.

  38. Und das hier, Herr Perlwitz:

    Wenn ein Winter, der heute in Deutschland als kaelter empfunden wird als der durchschnittliche Winter der letzten 30 Jahre, “genau so kalt” ist wie der Durchschnittswinter von vor 20 bis 50 Jahren, ist der heute als kalt empfundene Winter immer noch waermer als ungefaehr die Haelfte aller Winter von vor 20 bis 50 Jahren.

    soll ja wohl ein Witz sein!
    Glauben Sie etwa, Sie haben es hier mit Idioten zu tun, denen Sie so einen hanebüchenen Blödsinn ungestraft servieren können? Oder kapieren Sie es selbst nicht?

    Pssst, ich verrate Ihnen was:
    Wenn ein Winter “genau so kalt” ist wie der Durchschnittswinter von vor 20 bis 50 Jahren, ist der heute als kalt empfundene Winter sogar kälter als ungefaehr die Haelfte aller Winter von vor 20 bis 50 Jahren.

  39. @Perlwitz

    Ich kann nur spekulieren, wogegen Sie argumentieren. …

    Was die von Ihnen genannten Studien betrifft …, sollte dazu erwaehnt werden, dass diese sich auf das globale Klima bezogen, nicht spezifisch auf Deutschland.

    Herr Perlwitz, nun machen Sie es sich doch nicht so schwer. Was habe ich denn geschrieben?

    Zu den von Ihnen genannten Kältewintern der 60er, 70er und 80er Jahre. Es ist nun doch altbekannt, dass in jener Zeit die Luftverschmutzung einen großen Anteil an diesen Kältewintern hatte. Da können Sie jeden Atmosphärenphysiker fragen. Heute ist zum Glück die Luft viel sauber, es gelangt mehr Sonneneinstrahlung durch und die Kinder spielen nicht mehr im schwarzen Schnee. Also erst mal nachdenken.

    In den USA befürchteten diverse Klimawissenschaftler (in den 60er und 70er Jahren) durch die zunehmende Luftverschmutzung eine weitere, globale Abkühlung und eine Zunahme der kalten Winter. Die Presse machte sogar eine neue Eiszeit daraus, die unmittelbar bevorstehen würde. Auch die Kältewinter in Deutschland der 60er-80er Jahre stehen in direkten Zusammenhang mit der Luftverschmutzung. Das verkünden noch heute diverse Deutsche Klimatologen. Wenn ich mich recht erinnere sogar Schellnhuber vom PIK.

    Diese Zeit als Referenzperiode heranzuziehen ist also reichlich naiv.

  40. @Perlwitz

    Von Schellnhuber vom PIK, dem Klimaberater der Kanzlerin, stammt u.a. diese Aussage:

    Den PIK-Direktor und Klimaberater der Bundesregierung beunruhigt zudem nach eigener Aussage, „dass wir einen großen Teil der schon einprogrammierten Erwärmung noch gar nicht sehen“. Schmutzpartikel in der Atmosphäre, insbesondere Sulfat-Aerosole, erzeugten nämlich einen gewissen Kühleffekt und verhinderten so im Moment noch eine stärkere Temperaturzunahme. „Würden wir irgendwann einmal Schwefelfilter überall auf der Welt einbauen, dann wären wir schon bei 2,5 Grad Erwärmung“, betont der Potsdamer Physiker.

  41. Hier noch ein hübsches Bild:

  42. *Lacht*
    Das Bild ist ja noch besser als der verschneite Klimakonferenz-Globus von Kopenhagen!

  43. @Tritium:

    soll ja wohl ein Witz sein!
    Glauben Sie etwa, Sie haben es hier mit Idioten zu tun, denen Sie so einen hanebüchenen Blödsinn ungestraft servieren können? Oder kapieren Sie es selbst nicht?

    Ach, Sie hegen Bestrafungsfantasien gegen meine Person? 😉

    Pssst, ich verrate Ihnen was:
    Wenn ein Winter “genau so kalt” ist wie der Durchschnittswinter von vor 20 bis 50 Jahren, ist der heute als kalt empfundene Winter sogar kälter als ungefaehr die Haelfte aller Winter von vor 20 bis 50 Jahren.

    Anscheinend verstehen Sie ja meine Aussage nicht.

    Die Aussage ist, dass ein Winter in Deutschland, der heute als negativer Extremwert empfunden wird, vor 20 bis 50 Jahren eben kein Extremwert war, sondern einfach nur Durchschnitt. Die negativen Extremwerte der 30-Jahres-Periode von vor 20 bis 50 Jahren lagen deutlich unter den negativen Extremwerten der letzten 30 Jahre.

    Die Behauptung, dass die Winter heute genau so kalt waeren, wie vor 20 bis 50 Jahren, steht im Widerspruch zu den Daten.

  44. @Krueger:

    Herr Perlwitz, nun machen Sie es sich doch nicht so schwer. Was habe ich denn geschrieben?

    Sie schrieben erst was ueber die Winter in Deutschland, und dann fingen Sie an, sich auf wissenschaftliche Studien zu berufen, die sich gar nicht spezifisch auf die Winter in Deutschland bezogen, sondern mehr allgemein auf den Effekt von Aerosolen auf die globalen Klimabedingungen.

    In den USA befürchteten diverse Klimawissenschaftler (in den 60er und 70er Jahren) durch die zunehmende Luftverschmutzung eine weitere, globale Abkühlung und eine Zunahme der kalten Winter. Die Presse machte sogar eine neue Eiszeit daraus, die unmittelbar bevorstehen würde. Auch die Kältewinter in Deutschland der 60er-80er Jahre stehen in direkten Zusammenhang mit der Luftverschmutzung.

    In Deutschland gab es keine Abkuehlung der Winter nach dem WK II. Der lineare Trend zwischen 1940 und 1970 ist leicht positiv, wenn auch nicht statistisch signifikant, der zwischen 1940 und 1980 oder 1990 ist auch positiv und zunehmend statistisch signifikant. Das ist das, was die Daten sagen.

  45. +++Trotz Schnee in Ägypten.+++ Globale Erwärmung schreitet weiter voran +++ Datemanipulateure vom GISS vermelden neuen Temperaturrekord für November 2013 +++

    http://data.giss.nasa.gov/gistemp/tabledata_v3/GLB.Ts+dSST.txt

  46. @Perlwitz

    Sie schrieben erst was ueber die Winter in Deutschland, und dann fingen Sie an, sich auf wissenschaftliche Studien zu berufen, die sich gar nicht spezifisch auf die Winter in Deutschland bezogen, sondern mehr allgemein auf den Effekt von Aerosolen auf die globalen Klimabedingungen.

    Herr Perlwitz. Sie meinen also die Aerosole und die globale Luftverschmutzung im 20 Jh., welche global einen abkühlenden Effekt hatte und hat, hat sich ausschließlich global ausgewirkt aber nicht auf Deutschland und die deutschen Wintern? Deutschland sozusagen eine Insel, die der globalen Luftverschmutzung und der damit einhergehenden Abkühlung die Stirn geboten hat? Eine wirklich merkwürdige These vertreten Sie da.

    In Deutschland gab es keine Abkuehlung der Winter nach dem WK II. …

    Richtig, die setzte schon früher ein. In Deutschland wurden schon ab 1915 die Winter kälter! Zwischen 1915 und 1985 haben sich die Winter in Deutschland um rund. -0,5°C abgekühlt. Die Daten dazu haben Sie ja.

  47. @Perlwitz

    Der lineare Trend zwischen 1940 und 1970 ist leicht positiv, wenn auch nicht statistisch signifikant, der zwischen 1940 und 1980 oder 1990 ist auch positiv und zunehmend statistisch signifikant. Das ist das, was die Daten sagen.

    Kleine Korrektur. Alle von Ihnen genannten Trends sind statistisch nicht signifikant.

  48. @Perlwitz

    Sind wir uns nun darüber einig, dass die zunehmende Luftverschmutzung im 20 Jh. einen global abkühlenden Effekt hatte, auch auf Deutschland und auch im Winter?

    Sind wir uns darüber einig, dass die Luftverschmutzung seit den 80er Jahren stark abnimmt und damit eine Erwärmung einhergeht?

    Sind wir uns darüber einig, dass der Effekt der Aerosole auf das Klima gut belegt ist? Z.B. durch den Ausbruch des Pinatubo. Mit ihm begann die Globaltemperatur Mitte 1991 stark zu fallen, um bis zu ½ Grad. Größere Vulkanausbrüche in der Vergangenheit hatten gar zu einen Temperaturabfall von mehrere Grad geführt.

    Sind wir und folglich auch darüber einig, dass der Referenzwert 1961-90 schlechter zum Vergleich geeignet ist, als der neue Referenzwert 1981-2010?

  49. @Perlwitz
    bis ca 2007 waren die Winter größtenteils zu warm, danach fangen sie wieder an kälter zu werden, das ist im Prinzip die Aussage.
    Ich selbst kann dazu subjektiv wenig sagen, da ich die Winter als Kind in (West-) Berlin verlebt habe, wo man in den 60igern „dank“ damals vorherrschender Ostwetterlagen eher sehr kalte Winter erlebt hat, in den 70igern in Nordbayern / Oberfranken waren sie auch eher kälter und schneereich.
    Jetzt im Rheinland erlebe ich seit den 80igern in den Wintern einen Rückgang der Wintertemperaturen und eine Änderung in Richtung eher kälterer Winter, wie sie von den s.g. Klimaforschern eher nicht vorgesehen war.

  50. Anscheinend verstehen Sie ja meine Aussage nicht….

    In der Tat, Herr Wahn P. Witz.
    Ein ‚Kältewinter‘ ist ein Winter, der den kalten Wintern vor 20 bis 50 Jahren entsprcht und genau das ist in den fünf ‚Kältewintern‘, von denen hier die Rede ist, der Fall.
    Ansonsten möchte ich Ihnen raten, sich mal mit den elementaren Grundbegriffen der Statistik und Wahrscheinlichkeitsverteilung zu befassen. Denn langsam bekomme ich wirklich den Eindruck, Sie kapieren ein paar grundlegende Gesetzmässigkeiten wirklich nicht.

    Un’s noch mal aufzuzählen:
    1. Wenn der Mittelwert gleich ist, ist die Serie gleich.
    2. SELBSTVERSTÄNDLICH sind die Extemwerte einer langen Swrie extremer als die einer kurzen, nach unten und nach oben.
    Das heisst, der extrem kälteste Winter der langen Serie ist mit höchster Wahrscheinlichkeit kälter als der kälteste der kurzen, aber auch der wärmste Winter der langen Serie ist wärmer als der wärmste der kurzen
    3. SELBSTVERSTÄNDLICH sind etwa 50% der Werte einer Serie oberhalb und 50% unterhalb des Mittelwerts.
    Wenn also 50% der Werte einer Serie oberhalb des Mittelwerts der andren liegen, ist das ein Beweis dafür, dass beide Serien GLEICH sind, weil auch genau 50% der Werte UNTER dem Mittelwert liegen.
    4.Die Daten lassen keinen anderen Schluß zu als dass die derzeitigen Winter genau so kalt sind wie vor 20 bis 50 Jahren.

    Und das war’s. Herr Witz.
    Keine Diskussion mehr.
    In Ihrem(!) Interesse, denn Sie haben sich bisher ganz einfach gnadenlos blamiert, also lassen Sie’s gut sein.

  51. Nachtrag / Korrektur zu meiner #49
    Natürlich sind meine Aussagen rein subjektiv, nur sind sie in keiner Weise vergleichbar. Dar war das, worauf ich eigentlich raus wollte.

  52. @Perlwitz
    Vielleicht helfen ihnen ja die Daten des DWD, grafisch hier dargestellt

  53. @Tritium:

    Un’s noch mal aufzuzählen:
    1. Wenn der Mittelwert gleich ist, ist die Serie gleich.

    Sie sind tatsaechlich derjenige, der offensichtlich von Statistik keine Ahnung hat, denn Ihre Schlussfolgerung hier ist unzulaessig, was statistische Logik betrifft. Aus einer Gleichheit des Mittelwertes der Daten von lediglich fuenf Wintern mit dem Mittelwert der Winter ueber die 30 Jahre von 1961 bis 1990 folgt keineswegs, dass die fuenf Winter und die Winter vor 20 bis 50 Jahren zur gleichen statistischen Grundgesamtheit gehoeren wuerden. Diese Uebereinstimmung des Mittelwertes aus so wenig Datenpunkten wie fuenf Jahren mit dem 30-Jahres-Mittel von 1961 bis 1990 kann auch auf purem Zufall beruhen.

    2. SELBSTVERSTÄNDLICH sind die Extemwerte einer langen Swrie extremer als die einer kurzen, nach unten und nach oben.

    Das ist ueberhaupt nicht „selbstverstaendlich“, sondern nur eine Frage der Wahrscheinlichkeit. Die Wahrscheinlichkeit ist groesser, dass man seltene Zufallsereignisse eher in der langen Serie findet als in der kurzen. Aber das muss nicht so sein, dass das dann tatsaechlich der Fall ist.

    Das heisst, der extrem kälteste Winter der langen Serie ist mit höchster Wahrscheinlichkeit kälter als der kälteste der kurzen, aber auch der wärmste Winter der langen Serie ist wärmer als der wärmste der kurzen

    Daraus folgt nichts bzgl. der von Ihnen behaupteten Gleichheit der statistischen Eigenschaften der Grundgesamtheiten der Winter damals und heute.

    3. SELBSTVERSTÄNDLICH sind etwa 50% der Werte einer Serie oberhalb und 50% unterhalb des Mittelwerts.
    Wenn also 50% der Werte einer Serie oberhalb des Mittelwerts der andren liegen, ist das ein Beweis dafür, dass beide Serien GLEICH sind, weil auch genau 50% der Werte UNTER dem Mittelwert liegen.

    Dafuer muessten Sie erst mal zeigen, dass tatsaechlich nicht mehr als 50% der heutigen Winter ueber dem Mittelwert der Periode 1961 bis 1990 liegen. Die Aussage, dass das der Fall waere, auf der Grundlage von lediglich fuenf Datenpunkten zu treffen, ist eine statistisch-logisch ungueltige Schlussfolgerung.

    Wenn man gleich lange Referenzperioden zugrundelegt, naemlich die 30 Jahre von 1961 bis 1990 und die letzten 30 Jahre, dann sind vier der letzten fuenf Winter eine negative Anomalie relativ zum Mittelwert der letzten 30 Jahre, und das Mittel der letzten fuenf Winter ist auch eine negative Anomalie relativ zum 30-jaehrigen Mittel.

    4.Die Daten lassen keinen anderen Schluß zu als dass die derzeitigen Winter genau so kalt sind wie vor 20 bis 50 Jahren.

    Die Daten lassen diesen Schluss ueberhaupt nicht zu, da lediglich vier kaeltere Winter ein zu kleines statistisches Sample fuer so einen Schluss bilden. Sie ziehen unsinnige Schlussfolgerungen auf der Grundlage von zu wenig Daten.

  54. @Perlwitz

    Sind wir uns folglich auch darüber einig, dass der Referenzwert 1961-90 schlechter zum Vergleich geeignet ist, als der neue Referenzwert 1981-2010?

  55. Diese Uebereinstimmung des Mittelwertes aus so wenig Datenpunkten wie fuenf Jahren mit dem 30-Jahres-Mittel von 1961 bis 1990 kann auch auf purem Zufall beruhen.

    1. Die Aussage ist: Die DERZEITIGEN Winter sind so kalt wie vor 20-50 Jahren. Was ist an DERZEITIG so schwer zu verstehen?
    2. Wenn 5 Winter in Folge so kalt sind, ist es ein sehr unwahrscheinlicher Zufall.

    Merke: ab 7 Werten ist es ein Trend, ab 15 Werten ist es Statistik. Das sind allgemein anerkannte Faustregeln. In maximal 2 Jahren sind belastbare, statistische Daten da. Wahrscheinlich sogar schon heute, wenn man noch zwei ‚Warme‘ Jahre zu den 5 dazu nimmt.

    Daraus folgt nichts bzgl. der von Ihnen behaupteten Gleichheit der statistischen Eigenschaften der Grundgesamtheiten der Winter damals und heute.

    Daraus folgt etwas ganz anderes, nämlich dass Sie ziemlich dummen Unsinn gepostet haben, als Sie schrieben, die derzeitigen Winter wären doch keineswegs so kalt wie damals, weil damals der Extremwert eines Jahres von 30 deutlich tiefer lag als der tiefste Extremwert der 5er-Serie. Denn das hat keinerlei Aussagekraft ezüglich der Vergleichbarkeit.
    Und nicht vergessen*Gähn, wie oft denn noch*: umgekehrt gilt auch dass der wärmste Wert der langen Serie höchstwahrscheinlich wärmer ist als der der kurzen. Das ist aber KEIN Beweis dafür, dass die Winter heute KÄLTER sind als früher. Dem stimmen Sie zweifellos zu, nicht wahr?
    Warum glauben Sie dann, mit dieser blödsinnigen Aussage:

    Der kaelteste der Winter der letzten fuenf Jahre, 2009/10 war lediglich ca. 1.5 deg. C kalter als der durchschnittliche Winter der Periode 1961 bis 1990.
    Im Vergleich dazu, der kaelteste Winter in Deutschland der Zeitspanne 1961 bis 1990 war der Winter 1962/63, der ca. 5.7 deg. C unter dem Durchschnitt dieser Zeitspanne lag, der also ganze ca. 4.2 deg. C kaelter war als der ach so schrecklich kalte Winter von 2009/10.

    …könnten Sie punkten und irgendwie belegen, dass die derzeitigen Winter WÄRMER wären? Das ist doch völliger Nonsense und beweist gar nichts. Das ist ERWARTBAR, wenn gleiche Serien , also GLEICHKALTE Winter betrachtet werden.
    Herr Perlwitz, Sie zeigen hier, um es mal höflich zu umschreiben, massiven Bias. Man könnte auch Fanatismus dazu sagen.

    Dafuer muessten Sie erst mal zeigen, dass tatsaechlich nicht mehr als 50% der heutigen Winter ueber dem Mittelwert der Periode 1961 bis 1990 liegen. Die Aussage, dass das der Fall waere, auf der Grundlage von lediglich fuenf Datenpunkten zu treffen, ist eine statistisch-logisch ungueltige Schlussfolgerung.

    Wie?
    Ich kann nicht sagen, dass diese 5 Winter genau so kalt waren wie in der Periode ’60- ’90?
    Natürlich kann ich das.
    Das einzige, was statistisch und logisch nicht funktioniert, ist die Mär von einer CO2-determinierten Erwärmung. Denn 5 kalte Winter in Serie die vergleichbar mit denen vor 20-50 Jahren sind, sprechen sehr dagegen, dass der Einfluß des rasant nach oben gallopierenden CO2 auch nur annähernd so groß und vor allem so dominant ist, wie von den Klimaalarmisten behauptet wird:

    Korrelation allein sagt gar nichts, es muss auch noch eine ausreichend plausible Kausalität gegeben sein.
    Diese Kausalität gibt es nicht (CO2 allein bewirkt viel zu wenig, weshalb der Klimaalarmismus darauf fundiert, dass verstärkende Rückkopplungen ‚modelliert‘ wrden, die pure Spekulation sind).
    Und jetzt kommt es noch schlimmer: Nicht mal die Korrelation passt mehr.
    Jeder seriöse Naturwissenschaftler, der vor so einem Scherbenhaufen steht, würde seine Hypothese in den Papierkorb werfen.

    Lieber Herr Perlwitz, ist Ihnen klar, dass der von Ihnen geforderte ‚endgültige‘ Beweis durch eine 30-Jahresperiode die erkleckliche Summe von mindestend 1,5 BILLIONEN Euro allein in Deutschland kosten würde?
    Das wäre also das teuerste wissenschaftliche Experiment aller Zeiten!
    Zahlen SIE das, wenn sich der Alarmismus als falsch erweist?

  56. @Perlwitz

    Habe mir mal gerade die unter Ihren Namen verlinkten Homepages angesehen.

    http://climateconomysociety.blogspot.de/

    http://klimaskeptikerinfo.blogspot.de/

    Es scheint so, als wären Sie ein notorischer „Klimatroll“.

    Auch schön, wie Sie selbst dort Kund tun, dass Sie an der Columbia University in NY fürs GISS tätig sind.

    Hansen hat es vorgemacht und wurde Klimaaktivist.

  57. @Gans:

    @Perlwitz
    Vielleicht helfen ihnen ja die Daten des DWD, grafisch hier dargestellt

    Danke, aber ich ziehe es vor, mir die Originaldaten anzusehen, statt mich auf irgendwelche Praesentationen in AGW-„Skeptiker“-Meinungsblogs zu stuetzen, die zudem im vorliegenden Falls auch noch offensichtlich manipulativ sind.

    Die Grafiken auf dieser website lassen keine Schlussfolgerungen zu. Die erste zeigt zwar einen schoenen runden Polynomenfit, aber was nicht gezeigt wird, ist das Vertrauensintervalls des Fits. Wenn das Vertrauensintervall gezeigt wuerde, waere zu sehen, dass dieses so breit ist, dass da sowohl ein Abwaertstrend als auch ein Aufwaertstrend reinpassen.

    Der Negativtrend ueber das Zeitintervall von 1988 bis heute in der zweiten Grafik von ca. 6 deg. C pro Jahrhundert hoert sich zwar gewaltig an und ist auch technisch korrekt, was bzgl. dieses Trends unterschlagen wird, ist allerdings, dass dieser Trend ganz und gar nicht statistisch signifikant ist.

    Bzgl. der statistischen Eigenschaften der Gesamtheit der Winter unter den gegenwaertigen Klimabedingungen, im Vergleich zu den Wintern der Periode 1961 und 1990 lassen die Grafiken auch keine Schlussfolgerungen zu.

    Und wer auf die letzte Grafik, die mit dem „Waermeinseleffekt“ hereinfaellt. Na ja. Nachdem EIKE den angeblichen Betrag des Waermeinseleffekts fuer jedes Jahr festgestellt haben will, soll nach Abzug dieses Effekts, voila, rein zufaellig herauskommen, dass sich exakt ueber die Laenge der gesamten Datenserie der Temperaturdaten keinerlei Aenderung der ueber Deutschland gemittelten Temperatur ergibt. Wers glaubt. Lassen Sie mich raten, wie EIKE die Groesse des Waermeinseleffekts fuer jedes Jahr bestimmt hat. Durch Abzug des linearen Trends des Polymenfits durch die Temperaturdaten-Serie von den jaehrlichen Temperaturdaten.

  58. @Perlwitz

    Huhu Herr Perlwitz, mich würde immer noch interessierten, was Sie zu den Aerosolen sagen. Sie haben doch selbst dazu beim NASA Giss geforscht.

    Sind wir uns folglich (aufgrund der Aerosole) auch darüber einig, dass der Referenzwert 1961-90 schlechter zum Vergleich geeignet ist, als der neue Referenzwert 1981-2010?

  59. #34

    Im Vergleich zu den Wintern von vor 20 bis 50 Jahren in Deutschland unterscheiden sich die letzten fuenf Winter nicht bedeutend vom damaligen durchschnittlichen Winter.

    Schön. Die Klimaspinner hatten uns aber versprochen, dass die Durschnittswerte in die Höhe gehen sollen. Dann ist das Thema also erledigt.

  60. #59. anorak2

    Schön. Die Klimaspinner hatten uns aber versprochen, dass die Durschnittswerte in die Höhe gehen sollen.

    und

    „Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben“

    spruch im Jahre des Herrn anno 2000 einer dieser Klimaspinner, bekannt aus Film, Funk und Fernsehen 🙂
    karl.s

  61. …hatten uns aber versprochen, dass die Durschnittswerte in die Höhe gehen sollen

    Und zwar kräftig:
    „Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben“, sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie.
    NIEMAND aus der Klimalarmisten-Szene hat Latif damals, im Jahr 2000, widersprochen.
    Oder doch, Herr Perlwitz?
    Was haben SIE denn damals dazu gesagt?
    Gar nichts?
    Wenn ein sehr prominenter Kollege in einer der führenden Zeitschriften Deutschlands so etwas sagt, ist das Ihrer Aufmerksamkeit mit Sicherheit nicht entgangen.
    Schweigen Ihrerseits bedeutet, angesichts Ihrer sonst äusserst aktiven Kommentierung: Sie haben zugestimmt.
    Genauer: Sie haben einem überführten Scharlatan zugestimmt!
    Dass Latif einfach nur ein Scharlatan ist, hat er inzwischen selbst zugegeben; denn die Verlegenheit mit der er seine damalige Aussage später krampfhaft zu relativieren versuchte, spricht Bände.
    Haben Sie sich wenigstens später von Herrn Latif distanziert?
    Auch nicht?
    Warum denn nicht?

    Wird Ihre ganze Energie dadurch aufgebraucht, dass Sie mit läppischen Tricks („Aber der kälteste Winter damals war kälter as der kälteste der letzten Jahre!“ und „Aber drei von den jetzigen kalten fünf Wintern waren wärmer als der damalige Durchschnitt!“) auf Bauernfang gehen und wegschwafeln wollen, was nicht zu Ihrer Agenda passt?

    Erzählen Sie doch statt dessen mal, was Sie von Herrn Mojib Latif und seiner fachlichen Kompetenz als Klimaforscher halten. Sie nehmen doch sonst kein Blatt vor den Mund, also nur zu! Ich denke, darauf bin nicht nur ich, sondern alle hier sehr neugierig.

  62. @Tritium

    Was haben SIE denn damals dazu gesagt?
    Gar nichts?

    Es kommt noch schlimmer. Herr Perlwitz verteidigt eher die früheren Aussagen von Latif und Co. wenn ich es richtig verstehe. Latif sagte doch genau das, was auch Herr Perlitz hier auch immer und immer wieder behauptet, nachdem Latifs Aussage von 2000 zu den künftigen Wärmewintern ein Reinfall war. Nämlich: Die Winter sind zwar nicht wärmer geworden, aber in Vergleich waren die Winter früher kälter.

    Ebenso verhält es sich mit den Aussagen von James Hansen (dem Ex-Chef von Herrn Perlwitz). Da wird nichts revidiert, sondern verteidigt und zurechtgebogen. Ich warte immer noch, dass ein Forscher vom NASA Giss zu Hansens übertriebenen Temperaturszenarien von 1988 etwas sagt und dort Fehler eingesteht.

    http://www.readers-edition.de/2013/04/05/der-klimaforscher-james-hansen-verlasst-seinen-posten-bei-der-nasa/

  63. @all

    Ich bin mir nicht sicher, ob ich Herrn Perlwitz nicht sperren sollte, nachdem ich diese Aussage von ihm dort gelesen habe:

    http://wattsupwiththat.com/2013/07/08/professor-critical-of-agw-theory-being-disenfranchised-exiled-from-academia-in-australia/#comment-1360006

    Auch hier tritt er wie ein „Klimatroll“ auf, ebenso in anderen Blogs und schreibt anschließend „Hassartikel“ darüber in seinen Blogs. Ist weiß nicht, ob das die richtige Diskussionsgrundlage ist.

    Ich behalte mir jendenfalls vor Herrn Perlwitz zu sperren, wenn das ausufert.

  64. UPDATE

    Zu den Kältewintern der letzten Jahre ist auch gerade ein Artikel bei EIKE erschienen.

    http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/winter-werden-in-deutschland-seit-einem-vierteljahrhundert-deutlich-kaelter/

  65. @Michael Krueger:

    Ich behalte mir jendenfalls vor Herrn Perlwitz zu sperren, wenn das ausufert.

    Registriert. Von meiner Seite sollte es da keine Probleme geben, da ich im allgemeinen darauf achte, in meinen Kommentaren hoeflich zu bleiben und von Beleidigungen und Beschimpfungen des Gegenuebers abzusehen. Zumindest solange die andere Seite sich genauso verhaelt.

    Ich verstehe auch, wenn andere mich beleidigen, beschimpfen, so wie das manche in diesem thread hier bereits begonnen haben, oder gar Fantasien ueber das Lynchen von Klimawissenschaftler artikulieren, wenn deren Forschung ungenehme Ergebnisse zu Tage bringt, und ich auf solche Fantasien dann entsprechend reagiere, wie in dem Watts-Blog geschehen, dann werde ich derjenige sein, der gesperrt wird.

    Und falls Sie Probleme mit Widerspruch von jemandem haben, der was vom Fach versteht, dann werden Sie mich von hier allerdings verbannen muessen. So praktiziert das auch auch Anthony Watts in seinem Blog, wenn jemand dem Unsinn dort zu viel mit Daten und Fakten widerspricht und sich dafuer auf wissenschaftliche Studien stuetzen kann.

  66. @ Perlwitz:

    „I shoot you dead“?

    Wegen einer Metapher?

    @ Krüger:

    Ich behalte mir jendenfalls vor Herrn Perlwitz zu sperren, wenn das ausufert.

    Als Autor des Artikels sind Sie frei darin, in der zugehörigen Kommentarspalte Beiträge zu editieren und ggf. auch zu löschen.

  67. @Heller:

    Sie haben beim Zitieren den Kontext unterschlagen und dadurch meine Aussage verfaelscht wiedergegeben. Meine Aussage war eine konditionale Aussage.

    Ich haette es zwar auch anders, mit kuehlerem Kopf und weniger direkt formulieren koennen, aber ich sehe nicht, was an meiner Aussage prinzipiell falsch gewesen sein soll. Denn es gibt ja ein Recht auf auch bewaffnete Selbstverteidigung in den USA. Ich lebe in den USA.

    Uebrigens hielt sich die Empoerung selbst unter den Teilnehmern des Watts-Forum ueber meine Reaktion auf die Lynchfantasie des Individuums doch sehr in Grenzen. Alles andere haette mich auch sehr verwundert, da viele in dem Forum des Watts-Blogs sehr wahrscheinlich zu denen gehoeren, die das Recht auf Waffenbesitz und Selbstverteidigung in den USA sehr hoch halten. Fuer Anthony Watts war es wahrscheinlich nur der willkommene Vorwand, um mich endgueltig zu verbannen, da ja ihm oder seinen Moderatoren ungenehme, obwohl voellig sachbezogene Kommentare, die ich gesendet hatte, bereits vorher regelmaessig gar nicht erst durchgelassen wurden, nach dem Posten verschwunden wurden, und ich auch vorher schon nur wegen meines Widerspruchs zu Inhalten zur „Persona non grata“ erklaert worden war.

    Wegen einer Metapher?

    Nicht nur irgendeine Metapher, sondern eine, in die Gewalt- und Mordfantasien gekleidet werden.

  68. # 67 pp

    Na, PerlWitz, sind Sie nun endgültig beim reinen Trollen angekommen?

  69. @Tritium:

    Na, PerlWitz, sind Sie nun endgültig beim reinen Trollen angekommen?

    Wie kommen Sie darauf? Weil ich zu einem Sachverhalt im Zusammenhang mit meiner Person Stellung nehme, den nicht ich hier reingebracht habe? So wie ich auch nicht derjenige bin, der hier meine Person zum Thema gemacht hat, statt sich auf das Sachthema zu beschraenken.

    BTW: Trolle verstecken sich in der Anonymitaet und versuchen, andere mit Beleidigungen und absurden Behauptungen zu provozieren. Das bin nicht ich hier. Das habe ich nicht noetig, und ich aeussere mich mit offenem Visier.

  70. Na dann äussern Sie sich mal, PerlWitz:

    Was sagen Sie denn zu Mojib Latif?

    Glauben Sie immer noch, dass eine Serie kälter ist als die andere, wenn der kälteste Extremwert niedriger ist?
    ( Ist das Ihre Art, sich ‚auf Daten und Fakten zu stützen‘?)

    Meinen Sie immer noch, eine Serie sei wärmer als die andere, wenn die Hälfte ihrer Daten über dem Mittelwert liegt?
    (Halten Sie so etwas etwa für einen ‚voellig sachbezogenen Kommentar‘?)

  71. @Perlwitz

    Wie kommen Sie darauf? Weil ich zu einem Sachverhalt im Zusammenhang mit meiner Person Stellung nehme, den nicht ich hier reingebracht habe?

    Das ist nicht ganz richtig. Sie haben ihre personenbezogenen Daten hier verlinkt, direkt unter Ihren Namen, über jeden Kommentar, für jeden zugänglich. Man gelangt daraufhin direkt zu Ihren unsäglichen Blogs, wo Sie über „Klimaskeptiker“ „Hassartikel“ verfassen.

    Auch hier sind Sie aufgeschlagen um Unfrieden zu stiften, denn auf meine berechtigten Argumente bzgl. Aerosole, deren abkühlender Wirkung und Auswirkungen auf die Winter der 60er-80er Jahre in Deutschland sind Sie nicht eingegangen.

    Statt dessen haben Sie sich direkt in Scharmützel gestürzt.

    PS: Ich kann Ihnen übrigens etliche Seiten des GISS zeigen, wo von Ihren EX-Chef Hansen, die abkühlende Wirkung der Aerosole, insbesondere in der Zeit vor 1980 bestätigt wird.

  72. @Perlwitz

    Ein paar Daten vom GISS und Hansen zu den Aerosolen und deren abkühlender Wirkung:

    http://www.giss.nasa.gov/research/features/200711_temptracker/page2.html

  73. @Perlwitz

    Hansen war es übrigens höchstselbst, der seit 1978 versucht hat -- wider besseres Wissens -- die abkühlende Wirkung der Aerosole und den Einfluss der Sonnenaktivität herunterzuspielen und die Dominanz des CO2 (und der Treibhausgase) hervorzuheben.

    The simple model (from 1978) also allowed Hansen to simulate the climate impact of Mount Agung’s eruption 15 years after the event. The model indicated that loading the atmosphere with volcanic aerosols should have caused a global cooling — a prediction that agreed pretty well with observed temperature data.

    The model demonstrated that both human and natural activities could force climate to change. But Hansen knew that natural forcings, like volcanic eruptions or changes in the Sun’s activity, tend to go up and down over a long period of time whereas the human forcing from greenhouse gas emissions was steadily increasing.

    “It became clear that human-produced greenhouse gases should become a dominant forcing and even exceed other climate forcings, such as volcanoes or the Sun, at some point in the future,” Hansen observed.

  74. Lol.
    Da spricht jemand von Science-Hassern………..der in einer Hütte sitzt, wo man nach belieben die Globaltemperaturen hinbiegt, wohin mal will.
    Homogenisieren von schon homogenisierten Daten……..interpolieren bis der Arzt aus der Nachbargemeinde kommt….ein Stationsnetz, das einem Techniker das Grausen kommt……..Erdteile mit mehr grauen Flächen als Thermometer……..aber hier uff dicke Hose machen, das es ja angeblich immer heißer wird, das ham wa gerne.

    Trauer keiner Statistik die Du nicht selber gefälscht hast…………und wenn die kümmerlichen Methoden noch so geschickt manipuliert werden, es wird trotzdem keine Katastrophe draus.
    Ich trau euch nicht, weder GISS noch Meet……und wenn´s mal kritisch wird, habt ihr einfach mal die Rohdaten geschreddert.

    Und da wundert ihr euch, das Menschen, die für diesen ganzen Schwachsinn auch noch den letzten Cent ausgeben müssen, sich langsam aber stetig fragen, wie man mit solchen Betrügern verfahren sollte.

    Naja, wer sein warmes Nest in den USA aufgeschlagen hat, kann ja beruhigt hier mit Klarnamen die Sau raus lassen, gibt bestimmt ein Bonus vom Boss, wenn man deutsche Skeptikerblogs aufmischt….oder lieg ich da falsch?

    Und ja……wer mich als Leugner beschimpft, weil ick mir einen eigenen Klima-Kopp mache……ist nicht besser als die Leute, die euch die Krätze an den Hals wünschen.

    und Tschüß
    H.E.

  75. Auch ein schönes Bild, vom NASA Giss

    http://data.giss.nasa.gov/tmp/gistemp/NMAPS/tmp_GHCN_GISS_ERSST_250km_Trnd1203_1995_2013/nmaps.gif

    Oder

    http://data.giss.nasa.gov/tmp/gistemp/NMAPS/tmp_GHCN_GISS_ERSST_250km_Trnd1203_1988_2013/nmaps.gif

  76. Im folgenden kehre ich zu dem eigentlichen Grund zurueck, warum ich hier diesen Morgen reingeschaut habe, naemlich um auf Fragestellungen zum Thema einzugehen.

    @Michael Krueger:

    Sie schrieben in No. 46:

    Herr Perlwitz. Sie meinen also die Aerosole und die globale Luftverschmutzung im 20 Jh., welche global einen abkühlenden Effekt hatte und hat, hat sich ausschließlich global ausgewirkt aber nicht auf Deutschland und die deutschen Wintern? Deutschland sozusagen eine Insel, die der globalen Luftverschmutzung und der damit einhergehenden Abkühlung die Stirn geboten hat? Eine wirklich merkwürdige These vertreten Sie da.

    Die Aussage, dass der Aerosoleffekt global ueberall gleich waere, ausser in Deutschland, waere in der Tat absurd. Das ist aber nicht die Aussage. Aerosole haben eine sehr starke raeumliche (und zeitliche) Variabilitaet, entsprechend zeigt auch der Aerosoleffekt eine sehr starke regionale Variabilitaet. Der global gemittelte Effekt ist ja nur das Mittel ueber all die regionalen Effekte. In manchen Regionen auf dem Planeten ist der Aerosoleffekt staerker, in anderen ist er schwaecher. Fragen Sie mal einen Atmosphaerenphysiker.

    Und wie ich bereits weiter oben schrieb, betrug die globale „Abkuehlung“ zwischen 1940 und 1970 gerade mal 0.02 bis 0.03 deg. C pro Dekade und erreichte niemals statistische Signifikanz. Wobei die Temperaturaenderungen in der realen Welt nicht durch den Aerosoleffekt allein, oder auch CO2 allein bewirkt werden, sondern durch eine Kombination der Effekte der Variabilitaet verschiedener externer Klimatreiber, hauptsaechlich Treibhausgase, Aerosole, Solaraktivitaet und ein paar weiterer mit kleinerem Einfluss und unforcierter natuerlicher Variabilitaet des Systems.

    Richtig, die setzte schon früher ein. In Deutschland wurden schon ab 1915 die Winter kälter! Zwischen 1915 und 1985 haben sich die Winter in Deutschland um rund. -0,5°C abgekühlt. Die Daten dazu haben Sie ja.

    Das mag ja sein, aber auch dieser Trend ist nicht statistisch signifikant. Um 1915/20 herum zeigen die Wintertemperaturen in Deutschland ein lokales Maximum, das aber unter den Werten der letzten 30 Jahre liegt. In den 40er Jahren dann ein lokales Minimum. Der lineare Modellfit von 1915 bis 1945 (ich verwende dafuer R) gibt mir sogar einen Trend von ca. -0.7 deg. C pro Dekade mit einem t-Wert von -1.747 und ueber 90% Wahrscheinlichkeit von Signifikanz, die dann allerdings ein paar Jahre spaeter wieder verschwunden ist. Also nur momentan und nicht sehr robust. Wobei, wenn Sie diese Abkuehlung der Winter in Deutschland von 1915 bis 1945 auf eine Zunahme des Aerosoleffekts zurueckfuehren wollen, dann wuerden Sie Ihrer eigenen Aussage oben widersprechen, dass der Aerosoleffekt global ueberall gleich waere, da ja die global gemittelten Temperaturen bis ca. 1940 anstiegen. Mit meinen Aussagen waere das aber vereinbar.

    Der lineare Modellfit seit 1945 gibt mir einen Trend fuer die Winter in Deutschland von ca. +0.2 deg. C pro Dekade, einen t-Wert von 1.914 und auch eine Signifikanz von ueber 90%. Der lineare Modellfit ueber die gesamte Datenserie seit 1881/82 gibt mir einen Wintertrend in Deutschland von ca. +0.07 deg. C/Dekade, einen t-Wert von 1.822 und auch mehr als 90% statistische Signifikanz. Moegliche Einschraenkung: Bei den linearen Trends habe ich allerdings hier jetzt moegliche Autokorrelation in den Residuals nicht beruecksichtigt. Solche Autokorrelation verursacht zwar keinen Bias in den Trends selbst, kann aber zur Unterschaetzung der Standardabweichungen fuehren, und damit zur einer Ueberschaetzung der statistischen Signifikanz.

    Schlussfolgerung: Die vorliegenden Daten zeigen an, die Wintertemperaturen in Deutschland seit Beginn der Datenserie 1881/82 gehen tendenziell nach oben, wobei auch klar sein sollte, dass es eine relativ starke interdekadische Variabilitaet gibt, die dem langfristigen Trend ueberlagert ist. Bei dieser Diagnose geht es erst mal nur darum festzustellen, was ist. Das sagt noch nichts ueber die Ursachen aus.

  77. Falls Sie sich entschieden haben, Kommentare von mir hier zu zensieren, dann sollten Sie wenigstens so ehrlich sein, das hier auch der Leserschaft mitzuteilen und nicht so tun, als haette ich mich verdrueckt und als wuerde ich nicht mehr auf aufgeworfene Fragen eingehen, weil ich keine Antwort wuesste.

  78. Kann es sein, dass ich eine Erwähnung des Gleissberg-Zyklus hier im thread übersehen habe?
    Dieser umfasst bekanntlich grob etwa 6 Sonnenfleckenzyklen, also 60-70 Jahre. Er würde erklären, dass die Intensität der Flecken in den letzten Zyklen nachgelassen hat, was zu einer leichten Abkühlung geführt hat, und weitere ca. 20 Jahre eines Minimums durchläuft, bevor es dann wieder normal warm wird..
    Demnach wird es also zunächst kälter, was dann sicher unserer obersten Klimakämpferin zupass kommt. (Wir müssen verhindern, dass die Globaltemperatur mehr als 2 Grad steigt „)
    Mit freundlichen Grüßen
    Rennwald

  79. @Perlwitz

    Herr Perlwitz keine Sorge Ihr Kommentar war nur im Spam gelandet.

  80. Bzgl. meines Kommentars No. 77. Dieser bezog sich auf Kommentar No. 76, der jetzt aber aufgetaucht ist. Damit hat sich das erledigt.

  81. @Perlwitz

    Die Aussage, dass der Aerosoleffekt global ueberall gleich waere, ausser in Deutschland, waere in der Tat absurd.

    Habe ich auch nicht behauptet. Da liegt das Problem, Sie interpretieren irgendwas in meine Aussagen, was ich nie gesagt habe.

    Fragen Sie mal einen Atmosphaerenphysiker.

    Habe mein Diplom dort gemacht. In der Physik der Atmosphäre und des Ozeans. 😉

    Und wie ich bereits weiter oben schrieb, betrug die globale “Abkuehlung” zwischen 1940 und 1970 gerade mal 0.02 bis 0.03 deg. C pro Dekade und erreichte niemals statistische Signifikanz.

    Was nicht gleichbedeutend damit ist, dass die Aerosole keinen Einfluss auf die Temperatur hatten.

    Lesen Sie einfach mal, was Ihr Institut und Ihr Ex-Chef Hansen dazu schreiben:

    If greenhouse gases are to blame then why did Earth’s average temperature cool from 1940-1970? And why has the rate of global warming accelerated since 1978? Hansen’s answers to these questions brought him full circle to where he began his investigation more than 40 years ago.

    „I think the cooling that Earth experienced through the middle of the twentieth century was due in part to natural variability,“ he said. „But there’s another factor made by humans which probably contributed, and could even be the dominant cause: aerosols.“

    After World War II, the industrial economies of Europe and the United States were revving up to a level of productivity the world had never seen before. To power this large-scale expansion of industry, Europeans and Americans burned an enormous quantity of fossil fuels (coal, oil, and natural gas). In addition to carbon dioxide, burning fossil fuel produces particulate matter—including soot and light-colored sulfate aerosols. Hansen suspects the relatively sudden, massive output of aerosols from industries and power plants contributed to the global cooling trend from 1940-1970.

    Emissions of the pollutants that form sulfate aerosols rose sharply in the United States and Europe during and after World War II. This rise may be responsible for the Northern Hemisphere cooling from 1940-1970. By the 1980s, oil embargos and environmental controls had reduced sulfate pollution in North America, but carbon dioxide continued to build up in the atmosphere.

    http://www.giss.nasa.gov/research/features/200711_temptracker/page2.html

    Traurig, dass Sie das nicht wissen.

    Wobei, wenn Sie diese Abkuehlung der Winter in Deutschland von 1915 bis 1945 auf eine Zunahme des Aerosoleffekts zurueckfuehren wollen, …

    Ich sprach von der Zeit 1915-1985. Dort ist eine Abkühlung der Winter in Deutschland um rund -0,5°C zu verzeichnen. Allerdings ohne, dass diese signifikant wäre. Das passt hervorragend mit der Aerosolzunahme jener Zeit zusammen. Ist ebenfalls der Webseite Ihres Institutes GISS zu entnehmen. Hier Daten aus Grönland zu den Sulfat-Aerosolen zwischen 1900-2000.

    http://www.giss.nasa.gov/research/features/200711_temptracker/greenland_sulfur_532.gif

    Ich führe die Abkühlung auch nicht ausschließlich auf die Aerosolzunahme zurück, sie ist aber ein entscheidender Anteil an der Abkühlung. Natürlich wird das Winterwetter in Deutschland auch durch die Nordatlantische Oszillation, etc. beeinflusst.

    Schlussfolgerung: Die vorliegenden Daten zeigen an, die Wintertemperaturen in Deutschland seit Beginn der Datenserie 1881/82 gehen tendenziell nach oben, …

    Ach herje (kommend aus der Kleinen Eiszeit, Minimum der Sonnenaktivität), Thema waren hier die Kälte-Winter der letzten Jahre und das Extremwetter. Wir können auch bis zum Holozänmaxium zurückgehen und ich kann dann sagen, über die letzten Jahrtausende hinweg sind die Winter in Deutschland kälter geworden. 😉

    Herr Perlwitz, Sie sollten sich zunächst einmal darüber informieren, was Ihr eigenes Institut so schreibt. 😉

  82. @Tritium:

    Zu No. 61

    Und zwar kräftig:
    “Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben”, sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie.
    NIEMAND aus der Klimalarmisten-Szene hat Latif damals, im Jahr 2000, widersprochen.

    Sie haben vergessen, die Quelle dieses angeblichen Zitats von Mojib Latif anzugeben. Das Zitat stammt naemlich nicht aus einer Originalpublikation von Latif, sondern lediglich aus einem Spiegel-Artikel aus dem Jahr 2000, es stammt also aus zweiter Hand. Und aus der Wiedergabe kann weder die Fragestellung ersehen werden, in deren Zusammenhang diese oder eine aehnliche Aussage getroffen worden sein soll, noch ist ersichtlich auf welche Zeit sich das Futur in der Aussage bezieht.

    Und dieses einzelne dubiose Zitat aus zweiter Hand, welches sich AGW-„Skeptiker“ regelmaessig gegenseitig zur Selbstbestaetigung wie eine erbeutete Kriegstrophaee vorzeigen, scheint auch schon alles zu sein, was AGW-„Skeptiker“ vorzuzeigen haben, als angeblich schlagender Beleg dafuer, wie falsch doch all die Aussagen der Klimaforscher gewesen waeren. Das ist ein bisschen duerftig. Oder warum wird immer nur staendig dieses eine angebliche Zitat gebracht? Wie oft ich das jetzt schon gesehen habe.

    Zu No. 70:

    Glauben Sie immer noch, dass eine Serie kälter ist als die andere, wenn der kälteste Extremwert niedriger ist?
    ( Ist das Ihre Art, sich ‘auf Daten und Fakten zu stützen’?)

    Meinen Sie immer noch, eine Serie sei wärmer als die andere, wenn die Hälfte ihrer Daten über dem Mittelwert liegt?

    Diese angeblichen logischen Verknuepfungen habe ich nirgendwo aufgestellt. Das ist von Ihnen vorsaetzlich frei erfundenen, oder Sie haben ueberhaupt nicht verstanden, was ich geschrieben habe.

  83. *Lacht*
    Herr PerlWitz,
    es ist rührend, wie Sie den Scharlatan Laitf unterstützen
    Wirklich.
    Sie wissen aber schon, dass solche Interwiews vor der Veröffentlichung durch den Befragten genehmigt werden müssen?
    Das heisst, Latif war vollkommen mit genau dieser Aussage einverstanden. Und es wäre mir nicht bewusst, dass ein Wissenschaftler ausserhalb seiner wissenschaftlichen Artikel als Scharlatan auftreten darf, ohne seine Reputation zu gefährden.

    Halten wir also fest: Latif ist ein Scharlatan und Sie haben damals nicht gegen gegen dieses ‚irreführende‘ Interview opponiert und versuchen heute, da sich Latif gnadenlos zum Narren gemacht hat, immer noch, diesen Schwätzer weiß zu waschen.

    Diese angeblichen logischen Verknuepfungen habe ich nirgendwo aufgestellt. Das ist von Ihnen vorsaetzlich frei erfundenen, oder Sie haben ueberhaupt nicht verstanden, was ich geschrieben habe.

    Doch, die haben Sie aufgestellt. Genau diese Wirkungen die ich geschildert habe:

    Glauben Sie immer noch, dass eine Serie kälter ist als die andere, wenn der kälteste Extremwert niedriger ist?
    ( Ist das Ihre Art, sich ‘auf Daten und Fakten zu stützen’?)
    Meinen Sie immer noch, eine Serie sei wärmer als die andere, wenn die Hälfte ihrer Daten über dem Mittelwert liegt?
    (Halten Sie so etwas etwa für einen ‘voellig sachbezogenen Kommentar’?)

    …haben Sie beabsichtigt.
    Das abstreiten zu wollen, ist wirklich keine gute Idee.
    Aber was will ich mit jemandem anfangen, der völlig ohne Schamgefühl selbst das völlig offensichtliche abstreitet? Soll ich ihnen Ihre eigenen Worte noch fünf mal um die Ohren hauen? Das würde an an Ihrer verbockten Haltung auch nichts ändern. Also werd‘ ich Ihr weiteres Geschwafel einfach ignorieren.
    Tschüß.

  84. @Perlwitz

    Und dieses einzelne dubiose Zitat aus zweiter Hand, welches sich AGW-”Skeptiker” ….

    Diesbezüglich hat sich Herr Latif (Ihr Kollege vom MPI in Hamburg, wo Sie doch auch tätig waren) sogar mehrfach wiederholt, er gibt sogar Videos dazu, die werde ich gleich mal einstellen. 😉

    Unglaublich, dass Sie Herrn Latif auch noch verteidigen.

  85. @Perlwitz

    Zu den Zitaten von Latif

    “Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben”, sagt der Wissenschaftler Mojib Latif. Dieses Zitat stammt aus einem SPIEGEL-Interview des Jahres 2000, mit der Schlagzeile “Winter ade: Nie wieder Schnee? In Deutschland gehören klirrend kalte Winter der Vergangenheit an”.

    Allerdings – vielleicht beliebte Herr Prof. Latif auch nur zu scherzen, denn – der Artikel erschien im Jahre 2000 am 1. April!

    Im Jahr 2002 verkündete Mojib Latif dann im ZEIT-ONLINE-Artikel mit der Schlagzeile “Das große Schmelzen hat begonnen”: “Die sehr milden Winter in den vergangenen Jahrzehnten sind vor allem auf den anthropogenen Treibhauseffekt zurückzuführen. Als Konsequenz registrieren wir beispielsweise einen Rückgang der Schneefälle. Während die heute 50-Jährigen als Kinder fast in jedem Winter Schlitten fahren konnten, müssen Kinder heute oft viele Jahre auf größere Mengen Schnee warten.”

    Das mussten die Kinder seit fünf Jahren nun nicht mehr – wie schön für unsere Kinder!

    2005 ließ sich Mojib Latif erneut vernehmen, nun gleich für 50 Jahre im voraus:

    “2050 kein Schnee mehr im Flachland ; Mainz (dpa). Die Winter in Deutschland werden nach Ansicht des Kieler Klimaforschers Mojib Latif weiterhin wärmer. Ohne künftigen Klimaschutz “wird es im Jahr 2050 in Deutschland keinen Schnee mehr geben – zumindest nicht im Flachland”, sagte der Professor vom Institut für Meereskunde der Universität Kiel gestern im ZDF-Mittagsmagazin. Der beobachtete Trend zu wärmeren Wintern werde sich fortsetzen.”

    Im Jahre 2010 teilte Mojib Latif schließlich der Presse mit: “Auf lange Sicht würden eisige Winter, … immer seltener werden.”

    Die Natur machte aber etwas anderes, zumindest die letzten fünf Winter!

  86. @Perlwitz

    Zu den Videos von Latif

    Der hat nicht nur warme Winter vorausgesagt, sondern auch kalte und hat ebenfalls damit falsch gelegen.

    Und ach wie peinlich … Video ab 4:30

    Ein Wunder, dass dem noch keine lange Nase gewachsen ist.

  87. Oooch, Latif hat auch erzählt, dass 20 sehr kalte Winter vor der Tür stehen, Scharlatane sind da sehr flexibel:
    Mojib Latif: Klimaprognosen 2009, 1990, 2008, 1997, 2006

    Aber ich nehme an. das war gar niht Latif, sondern Doppelgänger (Man beachte die unterschiedlichen Frisuren), denn ein renommierter Klimaforscher schwafelt ja grundsätzlich kein dummes Zeug.

  88. @Tritium

    Auch lustig, der Ex-Chef Hartmut Graßl von Herrn Perlwitz. 😉

    Oder sehr Lustig: Video ab 1:16:30

    Da kann man nur hoffen Herr Perlwitz wird auch nicht von der NSA abgehört. 😉

  89. @Tritium:

    es ist rührend, wie Sie den Scharlatan Laitf unterstützen
    Wirklich.
    Sie wissen aber schon, dass solche Interwiews vor der Veröffentlichung durch den Befragten genehmigt werden müssen?

    In meinem Universum wird ein Interview als solches kenntlich gemacht, und es besteht aus einem Transkript von Fragen und Antworten, so dass man weiss, worauf der Befragte eingeht. Ist das der Grund, warum Sie den Quellennachweis immer noch nicht genannt haben?

    Dann werde ich Ihnen eben helfen. Hier ist der Spiegel-Artikel, in der die angebliche Aussage von Mojib Latif zitiert wird:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/winter-ade-nie-wieder-schnee-a-71456.html

    Woraus entnehmen Sie denn, dass es sich bei diesem Spiegel-Artikel um ein Interview gehandelt haette? Es ist einfach nur eine Wiedergabe von angeblichen Aussagen von Mojib Latif, und es ist ueberhaupt nicht ersichtlich, wo und wann Latif diese Aussagen gemacht haben soll. Die von den AGW-„Skeptikern“ immer wieder zitierte angebliche Aussage von Mojib Latif steht nicht mal im Haupttext, sondern im redaktionellen Einleitungsabsatz.

    Doch, die haben Sie aufgestellt. Genau diese Wirkungen die ich geschildert habe:

    Und das muss dann auch der Grund sein, warum Sie diese angeblichen Aussagen von mir, wo ich diese logischen Verknuepfungen aufgestellt haben soll, nicht zitieren, sondern stattdessen nur das Zitat mit Ihren Luegen wiederholen.

  90. @Perlwitz

    Ein Vorschlag. Schauen Sie sich doch erst mal die Videos von Ihren Kolegen Latif und Graßl an, bevor Sie Kommentare schreiben. Kann doch nicht so schwer sein.

  91. #82

    Und dieses einzelne dubiose Zitat aus zweiter Hand, welches sich AGW-”Skeptiker” regelmaessig gegenseitig zur Selbstbestaetigung wie eine erbeutete Kriegstrophaee vorzeigen,

    Das ist wirklich dreist. Die gesamten deutschen Medien sind seit Jahrenden randvoll von dem unsäglichem Klimaschwachsinn. Zitiert werden gern die leicht ergoogelbaren Zitate von bekannten Personen, die sich bei dem Thema besonders weit aus aus dem Fenster gehängt haben. Da findet Google halt immer das Gleiche. Aber die Gesamtflut ähnlicher Aussagen ist gigantisch. Man muss nur mal 3 Stunden an einem beliebigen Tag zu beliebiger Uhrzeit lang den TV-Sender „Phoenix“ mitschneiden, und wird in der Aufzeichnung problemlos 10 mal das Wort „Klimawandel“ in völlig unterschiedlichen Kontexten finden. Es ist offensichtlich eine gezielte Propagandawelle, da ist allein schon deswegen Lustigmachen erstes Bürgerpflicht.

  92. Diese Video-Auwahl ist ja wieder sowas von einseitig! Es gibt auch Videos, in denen Latif nicht das Geringste zur Klimaerwärmung sagt.



  93. @Krueger:

    Ein Vorschlag. Schauen Sie sich doch erst mal die Videos von Ihren Kolegen Latif und Graßl an, bevor Sie Kommentare schreiben. Kann doch nicht so schwer sein.

    Das hatte ich getan. Mir ist aber nicht klar, was diese video clips jetzt nun belegen sollen. Irgendeine Aussage von Mojib Latif oder auch Hartmut Grassl, wonach es ab sofort im Winter in Deutschland nie wieder schneien oder frieren wuerde, oder etwas, das der vom Der Spiegel aufgestellten Behauptung aehnlich waere, habe ich in den clips nicht gefunden. Vielleicht habe ich die ja uebersehen.

    So, bitte benennen Sie die Aussagen von Latif oder Grassl in den clips, mit time stamps bitte, auf die Sie sich hier berufen, und sagen Sie, welche Ihrer Behauptungen mit diesen angeblich belegt wuerden. Und seien Sie bitte spezifisch.

  94. Mir ist aber nicht klar, was diese video clips jetzt nun belegen sollen.

    Dass die Medien Idioten hofieren.

  95. Die globale Erwärmung ist gerettet! Meinem Lieblings-Deppensender war das heute Morgen eine Nachricht wert: Der November war der allerwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen! Googelt man allerdings „wärmster November“ ist jedes Jahr der wärmste November…. ;-D

  96. #82. Perlwitz

    Sie haben vergessen, die Quelle dieses angeblichen Zitats von Mojib Latif anzugeben. Das Zitat stammt naemlich nicht aus einer Originalpublikation von Latif, sondern lediglich aus einem Spiegel-Artikel aus dem Jahr 2000, es stammt also aus zweiter Hand. Und aus der Wiedergabe kann weder die Fragestellung ersehen werden, in deren Zusammenhang diese oder eine aehnliche Aussage getroffen worden sein soll, noch ist ersichtlich auf welche Zeit sich das Futur in der Aussage bezieht.

    Und warum steht der Satz in Anführungszeichen? Genau, weil es ein Zitat ist. SPON zitiert nämlich den Vorzeigeklimaalarmisten M.Latif. Was glauben Sie denn, wenn dort als Zitat von Latif gestanden hätte, „das ganze AGW ist hochgradiger Schwachsinn“, was ja stimmt. Glauben Sie wirklich, diese Aussage hätte auch nur einen Tag Bestand gehabt?? Den Bohei von Latif hätte ich hören mögen. Also lassen Sie sich was besseres einfallen. Sie langweilen nur.

    karl.s

  97. Der November war der allerwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen!

    Dann ist es ganz klar ein Beweis für die anthropogene Klimaerwärmung durch CO2!
    Fünf saukalte Winter sind dagegen nur ‚Wetter‘ und rein zufällig.

  98. @seegert:

    Und warum steht der Satz in Anführungszeichen?

    Ah, es steht in „Anfuehrungszeichen“. Na das muss der Beweis sein, das es genau so gesagt wurde. Weil naemlich in Der Spiegel oder in den Medien allgemein immer alles voellig wahrheitsgemaess berichtet wird, alles immer voellig exakt zitiert wird und Aussagen von Wissenschaftlern oder ueberhaupt niemals irgendetwas aus dem Kontext gerissen dargestellt, verfaelscht oder verzerrt wird. Deswegen glauben Sie allem blind, was Ihnen in Der Spiegel oder irgendwo anders in den Medien erzaehlt wird. Zumindest solange Sie sich in Ihrer Meinung dadurch bestaetigt fuehlen. Sie fuehlen sich in solchen Faellen wohl nicht besonders „skeptisch“.

    Und da Sie ja so eine tiefe Einsicht zu der Frage haben, wie diese angebliche Aussage von Mojib Latif in Der Spiegel zustandegekommen ist, bitte sagen Sie mir dann doch auch, welches die Frage in dem „Interview“ war, auf die das angebliche Zitat von Mojib Latif eine Antwort gewesen sein soll, und woher Sie das denn nun wissen.

  99. Na das muss der Beweis sein, das es genau so gesagt wurde.

    Praktische Methode, selbst belegte Zitate der eigenen Fraktion anzuzweifeln, wenn sie einem peinlich sind.

    Deswegen glauben Sie allem blind, was Ihnen in Der Spiegel oder irgendwo anders in den Medien erzaehlt wird.

    Keineswegs. Der Spiegel war das erste deutsche Massenmedium, das in den 1980er Jahren die „Klimakatastrophe“ ausrief.

    Plopp: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-21113442.html

    Die Meinungsaussage glauben wir inhaltlich nicht.

    Dass der Spiegel Aussagen von Personen korrekt zitiert, unterstellen wir bis zum Beweis des Gegenteils aber schon. So unseriös arbeitet man dort im Allgemeinen nicht.

    Man unterscheide die Ebenen.

    Zumindest solange Sie sich in Ihrer Meinung dadurch bestaetigt fuehlen.

    Steine, Glashaus usw.

  100. #98. Perlwitz

    Sie schwafeln Dummfug.

    karl.s

  101. @anorak2:

    Praktische Methode, selbst belegte Zitate der eigenen Fraktion anzuzweifeln, wenn sie einem peinlich sind.

    Von wem wurde wo und wann belegt, dass das hier gebrachte angebliche Zitat von Mojib Latif in Der Spiegel aus dem Jahr 2000 und der von AGW-„Skeptikern“ behauptete Kontext des Zitats authentisch seien? Quellennachweis dafuer bitte, wo dieser Beleg angeblich erbracht worden waere.

    Mojib Latifs eigene Aussage dazu ist, dass Der Spiegel ihn damals falsch zitiert haette. Und hier sieht man auch, wie ein tatsaechliches Interview aussieht. Es besteht aus Fragen und Antworten:
    http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2012-02/mojib-latif-klimaskepsis-interview

    Dass der Spiegel Aussagen von Personen korrekt zitiert, unterstellen wir bis zum Beweis des Gegenteils aber schon. So unseriös arbeitet man dort im Allgemeinen nicht.

    Ein Beispiel fuer extrem unserioeses Arbeiten von Der Spiegel:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/stillstand-der-temperatur-erklaerungen-fuer-pause-der-klimaerwaermung-a-877941.html
    In diesem Artikel werden Luegen ueber Aussagen von NASA-Wissenschaftlern verbreitet. Es wird behauptet,

    „Nasa-Forscher belegen, dass der Temperaturanstieg seit 15 Jahren eine Pause macht.“

    Und

    „Doch längst hat sich herumgesprochen, dass sich das Klima zuletzt anders entwickelt hat als vorhergesagt: Seit 15 Jahren stockt die Erwärmung, der Aufwärtstrend der globalen Durchschnittstemperatur hat sich seit 1998 nicht fortgesetzt. „Der Stillstand hat zu der Annahme geführt, die globale Erwärmung habe aufgehört“, räumt die Nasa ein.“

    In der Originalpressemitteilung von NASA-GISS, auf die sich der Spiegel-Artikel bezieht, wird allerdings das Gegenteil von dem ausgesagt, was von Der Spiegel behauptet wird:
    http://www.giss.nasa.gov/research/news/20130115/

    naemlich, dass die globale Erwaermung weitergeht:
    NASA scientists say 2012 was the ninth warmest of any year since 1880, continuing a long-term trend of rising global temperatures. With the exception of 1988, the nine warmest years in the 132-year record all have occurred since 2000, with 2010 and 2005 ranking as the hottest years on record.

    Von „Pause“ und „Stop“ der Erwaermung ist in der Pressemitteilung mit keinem Wort die Rede. Das ist eine freie Spiegel-Bojanowski-Erfindung.

    Desweiteren wird in dem Spiegel-Artikel behauptet:

    Bislang meinten Wissenschaftler, vierzehn Jahre ohne weitere Erwärmung seien mit ihren Prognosen in Einklang zu bringen -- nicht aber „15 Jahre oder mehr“, wie Nasa-Forscher vor vier Jahren im Fachmagazin „Bulletin of the American Meteorological Society“ konstatierten.

    Erstens wird der State of the Climate Report, auf den sich der Spiegel-Artikel beruft,
    http://www1.ncdc.noaa.gov/pub/data/cmb/bams-sotc/climate-assessment-2008-lo-rez.pdf

    nicht von NASA veroeffentlicht, sondern von NOAA, und zweitens ist auch hier die vom Spiegel-Autoren behauptete Aussage in dem Report nicht zu finden.

    Ich wuesste nicht, warum ich bei default davon ausgehen sollte, dass Der Spiegel Aussagen von Wissenschaftlern oder auch aus wissenschaftlichen Studien korrekt zitiert.

    Ich schrieb bzgl. eines offensichtlichen Falls blindglaeubigen Verhaltens zu Behauptungen in den Medien:

    „Zumindest solange Sie sich in Ihrer Meinung dadurch bestaetigt fuehlen.“

    Sie antworten darauf:

    Steine, Glashaus usw.

    Steine? Glaushaus? Na diese Behauptung werden Sie doch sicherlich jetzt auch mit Zitaten und Quellennachweis belegen. Nicht?

  102. Perlwitz lässt sich, denke ich, besser verstehen, wenn man den Klimaalarmismus als religiöse Heilsbewegung und ihn als Adepten sieht.
    Denn P. zeigt das typische Verhalten eines Sektierers. Da kann der Weltuntergangstermin schon dreimal verschoben worden sein, sie laufen immer noch den Preopheten nach. Alles ausserhalb wird als ketzerische abgeblockt, für jedes innere Problem werden Entschuldigungen, Ausreden und Rechtfertigungen gesucht und gefunden, auch wenn sie noch so sehr an den Haaren herbeigezogen sind.
    Solche Leute sind absolut resistent gegen Einsicht und Rationalität. Es ist im Grunde Zeitverschwendung, sich mit ihnen abzugeben.

  103. @Perlwitz

    Nochmals zu den Zitaten von Latif

    http://www.science-skeptical.de/blog/extremwetter-einmal-anders-in-kairo-faellt-nach-112-jahren-wieder-schnee/0011310/#comment-428489

    Ich glaube es macht wenig Sinn sind auf ein Zitat von Latif zu versteifen und zu behaupten, dass hätte er nie so gesagt. Er hat vielfach noch mehr Blödsinn erzählt, was eindeutig belegt ist. Zudem sind Sie in der Bringschuld, wenn Sie derartige Behauptungen aufstellen.

    Die Frage ist, warum verteidigen Sie deratigen Blödsinn von Latif wie zu den warmen Wintern noch? Und vor allem, wenn Ihnen der Blödsinn bekannt ist und war, warum haben Sie als EX-MPI-Kollege von Latif nie ein Wort dazu gesagt?

  104. @Tritium

    Perlwitz lässt sich, denke ich, besser verstehen, wenn man den Klimaalarmismus als religiöse Heilsbewegung und ihn als Adepten sieht.

    Traurig, es ist schon so weit gekommen, dass sich einst anerkannte Klimawissenschaftler nun die die Niederungen der Blogsphäre begeben, als Untergrundkämpfer im Widerstand gegen die Klimaketzer.

  105. Die Frage ist, warum verteidigen Sie deratigen Blödsinn von Latif wie zu den warmen Wintern noch? Und vor allem, wenn Ihnen der Blödsinn bekannt ist und war, warum haben Sie als EX-MPI-Kollege von Latif nie ein Wort dazu gesagt?

    Ich frage vor allem: Warum hat Latif selbst dazu erst etwas gesagt, als er offensichtlich als Narr dastand?
    Im Jahr 2000 war er vollkommen mit diesem Zitat einverstanden und bemerkenswerterweise hat auch kein einziger seiner Kollegen es moniert.
    Einen Artikel im bedeutendsten deutschen Nachrichtenmagazin kann man keinesfalls als nebensächlich abtun. Wer also damals geschwiegen hat -- also ALLE Alarmisten! -- hat sich ebenso zum Scharlatan gemacht wie Latif selbst.

  106. PS

    Hier ein weiteres Beispiel:

    http://www.scilogs.de/klimalounge/das-globale-temperatur-puzzle/

    Vielleicht mache ich mal eine Satire daraus.

    Rahmstorf entdeckt, dass sich die Erderwärmung im Ozean versteckt, in der Arktis (Arktisloch), hinter den Aerosolen, hinter der Sonnenaktivität, … Und ich dachte immer es wäre das CO2. 😉

  107. @Tritium:

    Dann ist es ganz klar ein Beweis für die anthropogene Klimaerwärmung durch CO2!

    Das ist falsch. Der Datenpunkt ist zwar konsistent mit der Theorie, aber ein einzelner Datenpunkt allein ist nicht hinreichend, um die Gueltigkeit der Theorie zu belegen.

    Fünf saukalte Winter sind dagegen nur ‘Wetter’ und rein zufällig.

    Wenn Sie behaupten wollen, das waere kein Wetter und koenne kein Zufall sein, dann belegen Sie das doch.

    Und wieso fuenf Winter? Ich zaehle nur vier Winter, die in den letzten sieben Jahren unter dem 30-Jahres-Mittel der Periode 1984-2013 (oder auch der von 1981-2010) lagen. Davon nur drei in einer Folge. Der Winter 2011/12 lag ueber dem Mittel. Von den Wintern der letzten 30 Jahre lagen 14 unter dem Mittel und 16 ueber dem Mittel. Fuer die Winter, die ueber dem Mittel lagen, gibt es einen Fall, in dem sogar fuenf Winter in einer Folge ueber dem Mittel lagen, einen weiteren Fall mit vier Wintern und noch einen weiteren Fall mit drei Wintern in einer Folge.

    Die Standardabweichung der Anomalien vom Mittel der letzten 30 Jahre betraegt 2.01 deg C. Nur bei einem einzigen der „saukalten“ Winter der letzten fuenf Jahre, der Winter 2009/2010, war die negative Abweichung vom Mittel mit -2.20 deg. C vom Betrag her ueberhaupt groesser als eine Standardabweichung. Das ergibt ein Verhaeltnis dieses Betrages zur Standardabweichung von 1.09 und bei angenommener Normalverteilung der Anomalien eine Wahrscheinlichkeit von mehr als 25%, also mehr als jeder vierte Winter, dass so ein Winter rein zufaellig auftritt. Die Wahrscheinlichkeit fuer das rein zufaellige Auftreten der anderen „saukalten“ Winter, die ja weniger kalt waren, ist noch groesser. Unter der Bedingung von Autokorrelation (oder auch serielle Korrelation genannt) in der Temperaturserie ist auch die Wahrscheinlichkeit groesser, dass solche Faelle in einer Folge auftreten, im Vergleich zu fehlender Autokorrelation.

  108. Von wem wurde wo und wann belegt,

    Menno, Im Spiegel. Ob du das gelten lassen willst oder nicht ist global betrachtet eher irrelevant.

    Steine? Glaushaus?

    Selektives Geltenlassen von Belegen nach politischer Opportunität. Der Klimaalarmismus ist Politik Ideologie, Religion und finanzielle Interessen. Du argumentierst hier auch entsprechend der Motivation mit PR-Methoden.

    Na diese Behauptung werden Sie doch sicherlich jetzt auch mit Zitaten und Quellennachweis belegen. Nicht?

    Dieser gesamte Thread.

  109. @Tritium:

    Perlwitz lässt sich, denke ich, besser verstehen, wenn man den Klimaalarmismus als religiöse Heilsbewegung und ihn als Adepten sieht.
    Denn P. zeigt das typische Verhalten eines Sektierers. Da kann der Weltuntergangstermin schon dreimal verschoben worden sein, sie laufen immer noch den Preopheten nach. Alles ausserhalb wird als ketzerische abgeblockt, für jedes innere Problem werden Entschuldigungen, Ausreden und Rechtfertigungen gesucht und gefunden, auch wenn sie noch so sehr an den Haaren herbeigezogen sind.
    Solche Leute sind absolut resistent gegen Einsicht und Rationalität. Es ist im Grunde Zeitverschwendung, sich mit ihnen abzugeben.

    Diese Behauptungen hier sind ein schoenes Beispiel fuer die projektive Wahrnehmung auf der Seite von falschen AGW-Skeptikern. Denn es sind stattdessen die sogenannten AGW-„Skeptiker“, die sich ja tatsaechlich wie eine religioese Sekte verhalten.

    Auf der einen Seite stehen die, zu denen gehoere ich, die die Wissenschaft repraesentieren und deren Aussagen sich auf Jahrzehnte wissenschaftlicher Forschung stuetzen koennen, die auf einem Fundament von tausenden in Fachjournalen veroeffentlichten wissenschaftlichen peer-review-Studien steht. Eine Zusammenfassung des Standes der Wissenschaft findet man ja im juengsten IPCC-Report. Die Gesamtheit dieser wissenschaftlichen Studien des Fachgebietes repraesentiert wissenschaftlich begruendete Einsicht und Rationalitaet. Was denn sonst?

    Und genau diese wissenschaftlich begruendete Einsicht und Rationalitaet wird von den AGW-„Skeptikern“ abgelehnt und negiert. Die AGW-„Skeptiker“ haben keine wissenschaftlich begruendeten Gegenargumente mit Substanz und empirischen Belegen zur wissenschaftlichen Theorie anzubieten. Die hauptsaechlichen „Quellen“ der AGW-„Skeptiker“ sind nicht wissenschaftliche Studien, sondern dubiose Meinungsblogs im Internet, in denen Pseudowissenschaft praesentiert wird, oder einfach nur Geruechte und Verschwoerungsfantasien, oder es werden die Wissenschaftler selbst, die den AGW-„Skeptikern“ unliebsame Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Forschung praesentieren, mittels Beleidigungen und verleumderischen Unterstellungen, bis hin zu versuchten Rufmordkampagnen attackiert. Weil die AGW-„Skeptiker“ keine substantiellen Gegenargumente zu den Inhalten der veroeffentlichten wissenschaftlichen Studien anzubieten haben und sie das wissenschaftliche Argument schon laengst verloren haben, muessen sie sich dann eben auch an irgendwelchen dubiosen Zitaten wie der angeblichen Latif-Aussage aus dem Spiegel festhalten. Das sind die Strohhalme der AGW-„Skeptiker“.

    Die AGW-„Skeptiker“ sind im Verhaeltnis zur Klimawissenschaft das, was Kreationisten im Verhaeltnis zur Evolutionsbiologie sind.

  110. @anorak2:

    Selektives Geltenlassen von Belegen nach politischer Opportunität. Der Klimaalarmismus ist Politik Ideologie, Religion und finanzielle Interessen. Du argumentierst hier auch entsprechend der Motivation mit PR-Methoden.

    Offensichtlich glauben Sie, dass Sie Unterstellungen bzgl. meiner Person belegen koennen, indem Sie einfach weitere Behauptungen nachschieben.

  111. Die AGW-”Skeptiker” haben keine wissenschaftlich begruendeten Gegenargumente mit Substanz und empirischen Belegen zur wissenschaftlichen Theorie anzubieten.

    Ich für meinen Teil lehne die politischen & wirtschaftlichen Forderungen & die religiös-ideologischen Grundpositionen des Klimawandelismus ab. Die wissenschaftliche Methode ist ungeeignet, diese zu begründen. Es handelt sich auch nicht um eine wissenschaftliche Debatte. Deswegen wäre es eine Themenverfehlung, die Thematik „wissenschaftlich“ widerlegen zu wollen. Man muss die sozialen Folgen der „Klima“-Politik und die Beklopptheit der Ideologie aufspießen. Man kann auch gelegentlich darlegen, dass manche im Namen des Klimawandelismus zitierten vermeintlichen „Wissenschaftler“ in Wirklichkeit politisch argumentieren und damit ihre Kompetenz überschreiten.

  112. @Perlwitz

    Die AGW-”Skeptiker” haben keine wissenschaftlich begruendeten Gegenargumente mit Substanz und empirischen Belegen zur wissenschaftlichen Theorie anzubieten. Die hauptsaechlichen “Quellen” der AGW-”Skeptiker” sind nicht wissenschaftliche Studien, sondern dubiose Meinungsblogs im Internet, in denen Pseudowissenschaft praesentiert wird, oder einfach nur Geruechte und Verschwoerungsfantasien, oder es werden die Wissenschaftler selbst, die den AGW-”Skeptikern” unliebsame Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Forschung praesentieren, mittels Beleidigungen und verleumderischen Unterstellungen, bis hin zu versuchten Rufmordkampagnen attackiert. Weil die AGW-”Skeptiker” keine substantiellen Gegenargumente zu den Inhalten der veroeffentlichten wissenschaftlichen Studien anzubieten haben und sie das wissenschaftliche Argument schon laengst verloren haben, muessen sie sich dann eben auch an irgendwelchen dubiosen Zitaten wie der angeblichen Latif-Aussage aus dem Spiegel festhalten. Das sind die Strohhalme der AGW-”Skeptiker”.

    Die AGW-”Skeptiker” sind im Verhaeltnis zur Klimawissenschaft das, was Kreationisten im Verhaeltnis zur Evolutionsbiologie sind.

    Schön, dass Sie sich hier so offenbaren. Ich biete seit nunmehr 6 1/2 Jahren Gegenargumente mit Substanz, auch mit Hilfe von peer-review-Studien, die nehmen Sie oder ein Herr Rahmstorf, oder ein Herr Georg Hoffmann (auch aus Ihrem Stall) nur nicht wahr. Googlen Sie mal

    hier

    http://klimakatastrophe.wordpress.com/?s=studie

    oder hier

    http://www.readers-edition.de/autor/michael-kruger/

    Die Frage ist also, warum behaupten Sie wider besseres Wissens, solch einen Blödsinn und verteidigen Scharlatane wie Hansen, Graßl, Latif, …

  113. @Krueger:

    Die Frage ist also, warum behaupten Sie wider besseres Wissens, solch einen Blödsinn und verteidigen Scharlatane wie Hansen, Graßl, Latif, …

    Dass Sie Wissenschaftler, die ihre Ergebnisse aus ihrer Forschung in zahlreichen peer-review Studien in Fachzeitschriften veroeffentlicht haben, als „Scharlatane“ verunglimpfen, bestaetigt meine Diagnose in Ihrem Fall nur. Das sind die „Argumente“ derer, die in der wissenschaftlichen Debatte verloren haben. Verunglimpfungen und Verleumdungen gehoeren naemlich nicht in eine wissenschaftliche Debatte.

  114. @ Perlwitz

    Bis zu einem gewissen Grad hatte ich durchaus Sympathie Ihnen gegenüber, ganz einfach deswegen, weil mir diese unsäglichen Diskussionen leid ist, wann es wo mal wieder wärmer oder kälter ist, was dann jeweils als Beweis der Fehlerhaftigkeit der Annahmen der Gegenseite vorgebracht wird. Dann wird mit Zeitintervallen jongliert und sich gegenseitig vorgeworfen, man würde Klima mit Wetter, Global mit Lokal usw. verwechseln. Die Argumente sind jeweils gleich, die der Verteidigung genauso wie der Angreifer. Und jeder begründet diesen Unsinn damit, dass man doch die falschen Darstellungen der Gegenseite nicht unkommentiert hinnehmen könnte.

    Ok., wems gefällt der soll das machen, was mir aber gegen den Strich geht sind Aussagen wie diese:

    Weil die AGW-”Skeptiker” keine substantiellen Gegenargumente zu den Inhalten der veroeffentlichten wissenschaftlichen Studien anzubieten haben und sie das wissenschaftliche Argument schon laengst verloren haben, muessen sie sich dann eben auch an irgendwelchen dubiosen Zitaten wie der angeblichen Latif-Aussage aus dem Spiegel festhalten. Das sind die Strohhalme der AGW-”Skeptiker”.

    Ich bin auch Skeptiker und mich interessiert einen Scheiß was der Lativ von sich gibt oder gegeben hat. Ich muss auch keine Gegentheorie entwickeln, sondern einfach nur fest stellen, dass der Klimawandel kein Argument für zwingenden Handlungsanweisungen im Sinne des Vorsorgeprinzips ist. Völlig unabhängig davon, ob es nun gerade mal wärmer oder kälter wird. Gerade darüber gibt es eine Fülle von Texten hier bei Science-Skeptical.

    Wenn Sie also von Skeptikern reden, dann sollten Sie wenigstens zur Kenntnis nehmen, das wir ein amorpher Haufen sind, bei dem auch untereinander mitunter ein heftiger Streit herrscht. Es gibt keine einheitliche Skeptikermeinung, da hat jeder seinen eigenen Grund.

    Die Wissenschaft soll ihre Arbeit machen, sich aber aus der Politik heraus halten. Das ist wahrscheinlich der einzige Konsens unter Skeptikern. Ihre Vorwürfe treffen nur einen kleinen Teil der Skeptikergemeinde. Aber wenn sie meinen, das wäre der für die Gesellschaft entscheidende Teil der Skeptiker, dann machen Sie eben mit dem peinlichen Kleinkrieg weiter.

  115. @Jan P. Perlwitz,
    Sie versuchen, wie in allen Religionen üblich, die Worte der Propheten nach Ihren Absichten zu interpretieren. Es fehlt nur noch ein Konzil, das dazu ungeeignete Aussagen aus den Überlieferungen und dem Katechismus streicht.

    Für mich als meist stillen Mitleser kommen Sie so rüber; da darf ich mal Brecht zitieren:

    „Hinter der Trommel her
    Trotten die Kälber
    Das Fell für die Trommel
    Liefern sie selber.“

    Hand aufs Herz. Sie gehören vielleicht zur 25. Reihe der Klimaalarmisten. Ist es Ihnen wirklich so viel wert den Propheten dermaßen in den A…. zur kriechen, indem Sie den Einzelkämpfer geben? Dass Sie hier Unsinn über Wetterstatistik erzählt haben, versteht sogar fast jeder Laie. Und noch ein Tipp: Den Orden kriegt der Latif, Sie aber die Beinprothese.
    Mfg

  116. @ Perlwitz:

    Dass Sie Wissenschaftler, die ihre Ergebnisse aus ihrer Forschung in zahlreichen peer-review Studien in Fachzeitschriften veroeffentlicht haben, als “Scharlatane” verunglimpfen, bestaetigt meine Diagnose in Ihrem Fall nur. Das sind die “Argumente” derer, die in der wissenschaftlichen Debatte verloren haben. Verunglimpfungen und Verleumdungen gehoeren naemlich nicht in eine wissenschaftliche Debatte.

    „Wissenschaftliche Debatte“ ist Schmarrn. Den genannten Herren geht es doch nur darum, eine politische Ideologie mit Einseitigkeit zu untermauern. Insoweit trifft der Ausdruck „Scharlatane“ vollkommen zu.

  117. *Lacht*, ‚Peer-Review‘ = ‚Wir sind alle im selben Verein‘

    Wenn ich dran denke, wie viele peer-reviewte Arbeiten es zur Prohibition, Phrenologie, Homöopathie und ‚Passivrauch‘ gab und gibt, dann ist ‚peer review‘ ein völlig wertloses, ja geradezu lächerliches Qualitätssiegel.
    Ungefähr so, als würden sich die Jungs aus dem selben Fußballverein gegenseitig TÜV-Plaketten aufs Nummernschild kleben.

  118. @Perlwitz

    Dass Sie Wissenschaftler, die ihre Ergebnisse aus ihrer Forschung in zahlreichen peer-review Studien in Fachzeitschriften veroeffentlicht haben, als “Scharlatane” verunglimpfen, …

    Da habe ich mich noch freundlich ausgedrückt. Man muss doch nur die Climategate Mails lesen (das offenbart die Methoden (hide the decline, …)) und die alten Klimaprognosen von Latif und Hansen zur Hand nehmen. Die sind allesamt falsch und übertrieben. Und erst der Graßlschirm …

    Hansen und Graßl betätigen sich heute als Klima-Demonstranten gegen Kohlekraftwerke und sind ein Fall für einen Psychiater.

  119. @Tritium #102

    Solche Leute sind absolut resistent gegen Einsicht und Rationalität. Es ist im Grunde Zeitverschwendung, sich mit ihnen abzugeben.

    Sei mir nicht böse, aber im Augenblick beschreibst Du gerade Deinen Diskussionsstil, sorry.

  120. @Micha #106

    (Arktisloch)

    Ist da nicht der Eingang zur Hohlerde ?? 😀

  121. @Perlwitz #109

    Eine Zusammenfassung des Standes der Wissenschaft findet man ja im juengsten IPCC-Report

    Wenn dem so wäre, kämen die Politclowns des IPCC aber zu anderen Ergebnissen.
    Sie würden beispielsweise die Sensitivität des CO2 auf Grund der inzwischen veröffentlichten zahlreichen Studien anders bewerten und die Wahrscheinlichkeit des A beim AGW nicht rauf setzen sondern runter.
    Sie würden den Anteil der natürlichen Zyklen höher bewerten.
    Da das aber gegen den Auftrag des IPCC verstößt, wird davon Abstand genommen, der politische Auftrag ernst genommen -- der mit Wissenschaft aber garnichts am Hut hat -wie das ganze IPCC.

  122. @Perlwitz #109

    Die hauptsaechlichen “Quellen” der AGW-”Skeptiker” sind nicht wissenschaftliche Studien,

    Na, jetzt hauen Sie aber kräftig daneben.
    Mag sein, dass Sie viele dort kursierende wissenschaftlichen Studien nicht kennen bzw. nicht kennen wollen, da sie Ihrem Duktus entgegen stehen.

  123. @Perlwitz #109

    Die AGW-”Skeptiker” sind im Verhaeltnis zur Klimawissenschaft das, was Kreationisten im Verhaeltnis zur Evolutionsbiologie sind.

    😀
    Wir (Skeptiker) „kreieren“ eben kein Klima, der anthropogene Anteil an der vergangenen Erwärmung ist eher marginal wenn überhaupt vorhanden, deswegen sehe ich eher die Gralshüter des AGW als Klima-Kreationisten. 😀

  124. @Perlwitz

    Verunglimpfungen und Verleumdungen gehoeren naemlich nicht in eine wissenschaftliche Debatte.

    Tragen Sie das mal Ihrem Kollegen Rahmstorf vor, wenn er sich über Abweichler „veröffentlicht“.

  125. @Perlwitz

    Verunglimpfungen und Verleumdungen gehoeren naemlich nicht in eine wissenschaftliche Debatte.

    Die angeblich so seriösen Klimawissenschaftler (Latif, Graßl) machen es direkt vor, wenn ein Buch wie „Die kalte Sonne“ erscheint 😉

  126. @Perlwitz

    PS: Und natürlich sollte man Herrn Georg Hoffmans „Klimaschmock-Artikel“ (EX-Kollege von Ihnen vom MPI) nicht vergessen.

    http://scienceblogs.de/primaklima/?s=Klimaschmock

  127. @Krueger:

    Zu No 125 und 126:

    Die angeblich so seriösen Klimawissenschaftler (Latif, Graßl) machen es direkt vor, wenn ein Buch wie “Die kalte Sonne” erscheint

    Ich sprach von Verunglimpfungen und Verleumdungen gegen Wissenschaftler, die von Angehoerigen einer spezifischen Gruppe als Ersatz“argumente“ verwendet werden, weil diese Angehoerige der spezifischen Gruppe den Ergebnissen der wissenchaftlichen Studien der Wissenschaftler nichts auf der Ebene wissenschaftlicher Argumente entgegenzusetzen haben. Wenn Sie hier behaupten wollen, gegen Vahrenholt wuerde von Latif und Grassl oder wem auch immer genauso vorgegangen, dann kann das schon deswegen keine wahre Behauptung sein, weil Vahrenholt keinerlei wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet des Klimas des Planeten betrieben hat und entsprechend auch keinerlei Studien zu Fragestellungen des Klimas des Planeten veroeffentlicht hat, die wissenschaftlichen Argumente vorlegen wuerden und die man dann auch mit wissenschaftlichen Argumenten diskutieren koennte.

    Und inwiefern soll das sich Lustig machen ueber einen Politiker, der nun ueberhaupt nichts mit der Wissenschaft zu tun hat, sondern schon von Berufs wegen nichts weiter als politisch motivierte Meinung verbreitet, und zum Thema offensichtlich auch nur wenig weiss, wenn man ihm nur ein paar Minuten zuhoert, mit dem zu tun haben, was ich zu den Ersatz“argumenten“ gegen wissenschaftliche Erkenntnisse schrieb?

    zu No 118:

    Da habe ich mich noch freundlich ausgedrückt. Man muss doch nur die Climategate Mails lesen (das offenbart die Methoden (hide the decline, …))…

    Danke. Eine Bestaetigung meiner Diagnose in einem weiteren Punkt in Ihrem Fall. Naemlich das Zurueckgreifen auf und das Verbreiten von Geruechten ueber ungenehme Wissenschaftler. Das Geraune der AGW-„Skeptiker“, die immer wieder auf irgendwelche angeblichen, im Allgemeinen durch quote-mining gewonnene Aussagen aus ein paar privaten emails im Zusammenhang mit dem des Fake „Climategate“-Skandal verwiesen wird, ist ja nun das Paradebeispiel.

    und die alten Klimaprognosen von Latif und Hansen zur Hand nehmen. Die sind allesamt falsch und übertrieben. Und erst der Graßlschirm …

    Geruechte und Behauptung.

    Hansen und Graßl betätigen sich heute als Klima-Demonstranten gegen Kohlekraftwerke und sind ein Fall für einen Psychiater.

    Genau. Wer gegen Kohlkekraftwerke demonstriere, muss ein Fall fuer den Psychiater sein. Vielleicht wuenschen Sie sich ja auch, Ihnen ungenehme Wissenschaftler/Personen gleich zwangzupsychiatrisieren.

  128. @Gans:

    zu No 121:

    Zur Frage des IPCC und Stand der Forschung.

    Wenn dem so wäre, kämen die Politclowns des IPCC aber zu anderen Ergebnissen.
    Sie würden beispielsweise die Sensitivität des CO2 auf Grund der inzwischen veröffentlichten zahlreichen Studien anders bewerten und die Wahrscheinlichkeit des A beim AGW nicht rauf setzen sondern runter.
    Sie würden den Anteil der natürlichen Zyklen höher bewerten.

    Welche zahlreichen Studien genau meinen Sie denn, die von den Autoren des IPCC-Reports im Report nicht beruecksichtigt worden waeren, aufgrund derer im Report die Klimasensitivitaet anders bewerten werden muesste, die Bedeutung des anthropogenen Anteils an der globalen Erwaermung heruntergestuft werden muesste und der Anteil der natuerlichen Zyklen hoeher bewertet werden muesse?

    Zu No 122:

    Zu den Quellen der AGW-„Skeptiker“.

    Na, jetzt hauen Sie aber kräftig daneben.
    Mag sein, dass Sie viele dort kursierende wissenschaftlichen Studien nicht kennen bzw. nicht kennen wollen, da sie Ihrem Duktus entgegen stehen.

    Also hier im threat bestanden die „Quellen“ fuer die Behauptungen der AGW-„Skeptiker“ vor allem aus irgendwelchen (angeblichen) Zitaten aus Zeitungen, youtube-video clips (OK, solange es um das Belegen von Originalaussagen geht, wenn solche clips das tatsaechlich dokumentieren), Geraune und Geruechte aus dem Internet, oder pseudowissenschaftliche Meinungs-websites wie die von EIKE.

    Zu No 123:

    Wir (Skeptiker) “kreieren” eben kein Klima, der anthropogene Anteil an der vergangenen Erwärmung ist eher marginal wenn überhaupt vorhanden, deswegen sehe ich eher die Gralshüter des AGW als Klima-Kreationisten.

    Bitte nennen Sie doch dann die Quellenangabe(n) fuer die wissenschaftliche(n) Veroeffentlichung(en), in der/denen Sie das nachgewiesen haben.

    Zu No 124:

    Zur Verunglimpfung und Verleumdung gegen Wissenschaftler.

    Tragen Sie das mal Ihrem Kollegen Rahmstorf vor, wenn er sich über Abweichler “veröffentlicht”.

    Bitte zeigen Sie Beispiele, wo Stefan Rahmstorf Wissenschaftler verunglimpfen und verleumden wuerde, weil ihm die Ergebnisse von deren Studien nicht passen wuerden.

  129. *thread

  130. @127,128
    Zusammenfassung: Wir sind Klimawissenschaftler und zwar peer reviewt, ihr seit Laien. punkt um!
    Tolle Auffassung von Wissenschaft -- die in dem speziellen Fall drastische Auswirkung auf das Leben der Menschen hat.
    JH

  131. Wer gegen Kohlkekraftwerke demonstriere, muss ein Fall fuer den Psychiater sein.

    So drastisch würde ich das nicht ausdrücken, aber zweierlei:

    1. Demonstrationen sind Politik. Politische Forderungen können nicht mit Wissenschaft begründet werden, da sie notwendigerweise einen Interessenstandpunkt voraussetzen, und dieser kann nicht Ergebnis wissenschaftlicher Forschung sein. Wer dort demonstriert, tut das folglich als Privatperson, und soll das gern tun. Wer jedoch meint, eine politische Forderung mit „Wissenschaft“ begründen zu können, hat entweder nicht die Trennung zwischen Politik und Wissenschaft verstanden, oder ist unredlich.

    2. Stromerzeugung ist ein industrieller Prozess wie tausend andere. Er muss halt funktionieren und dabei möglichst wirtschaftlich günstig und technisch stabil gestaltet sein. Das ist ein Thema für Fachleute, den anderen kann es im Prinzip egal sein, Hauptsache es funktioniert. Wenn nun eine breite Öffentlichkeit aus mehrheitlich Laien meint, hitzige Diskussionen über die Gestaltung dieses Prozesses zu führen und den Fachleuten vorschreiben zu können, wie sie ihre Arbeit zu machen haben, und zu allem Überfluss auch noch meint damit die Menschheit zu „retten“; ist das eine kulturelle Degeneration. Die Gesellschaft, die derart pervertiert, wird dafür am Ende einen hohen Preis zu zahlen haben.

  132. weil diese Angehoerige der spezifischen Gruppe den Ergebnissen der wissenchaftlichen Studien der Wissenschaftler nichts auf der Ebene wissenschaftlicher Argumente entgegenzusetzen haben.

    Der Klimawandelismus kommt nicht aus der Wissenschaft, er ist eine politische Kampagne und Religion. Beachte: Das eine schließt das andere aus. Ihm ist daher mit politischen und religionskritischen Argumenten zu begegnen, Wissenschaft spielt gar keine Rolle.

    Sofern es Wissenschaftler gibt, die sich vor den Karren dieser Kampagne spannen lassen, ist ihnen vorzuwerfen, dass sie die Wissenschaft politisieren und damit entwerten, und gleichzeitig unredliche Politik betreiben. Der Vorwurf trifft aber nur diejenige Teilmenge von Wissenschaftlern, die genau das tun, die übrigen nicht. Ich bin zuversichtlich, dass diese Teilmenge klein ist. Sie ist -- anders als oft dargestellt -- auch nicht Urheber der Kampagne, sondern opportunistische Mitläufer, denn die Kampagne kommt originär nicht aus der Wissenschaft.

  133. …weil diese Angehoerige der spezifischen Gruppe den Ergebnissen der wissenchaftlichen Studien der Wissenschaftler nichts auf der Ebene wissenschaftlicher Argumente entgegenzusetzen haben.

    Das ist lustig. Ein gallopierender weißer Schimmel 🙂
    ‚Wissenschaftliche Studien der Wissenschaftler‘
    Uiii!
    Sind Leute, die behaupten, sie könnten das Verhalten eines hochkomplexen, rückgekoppelten, chaotischen Systems langfristig vorhersagen, etwa Wissenschaftler?
    Nö. Das sind Scharlatane.
    Und das war gerade ein wissenschaftliches Argument.

  134. @Perlwitz #128

    Bitte zeigen Sie Beispiele, wo Stefan Rahmstorf Wissenschaftler verunglimpfen und verleumden wuerde, weil ihm die Ergebnisse von deren Studien nicht passen wuerden.

    Shaviv / Veizer, Mangini, Svensmark
    Das Internet ist voll von Belegen, auch von den Betroffenen selbst bzw. deren Uni zu der Zeit.

  135. @Gans:

    zu No 134:

    Ich fragte nach konkreten Beispielen.

    Shaviv / Veizer, Mangini, Svensmark
    Das Internet ist voll von Belegen, auch von den Betroffenen selbst bzw. deren Uni zu der Zeit.

    Der allgemeine Verweis aufs Internet taugt nicht als Beleg fuer Ihre Behauptungen. Die Muellhalde Internet ist auch voll von „Belegen“ fuer „alien abductions.“ Sie haben offensichtlich nichts konkretes anzubieten.

    Das ist mal wieder typisch. Erst Behauptungen aufstellen, und dann wird sich vor der Bringelast gedrueckt, und von den Opponenten wird verlangt, sich die Belege fuer Ihre Behauptungen selbst aus dem Internet zusammenzusuchen.

  136. @Perlwitz

    Finde ich schon lustig, wie Sie alles leugnen und in Abrede stellen …

    Ich sprach von Verunglimpfungen und Verleumdungen gegen Wissenschaftler, die von Angehoerigen einer spezifischen Gruppe als Ersatz”argumente” verwendet werden, weil diese Angehoerige der spezifischen Gruppe den Ergebnissen der wissenchaftlichen Studien der Wissenschaftler nichts auf der Ebene wissenschaftlicher Argumente entgegenzusetzen haben. Wenn Sie hier behaupten wollen, gegen Vahrenholt wuerde von Latif und Grassl oder wem auch immer genauso vorgegangen, dann kann das schon deswegen keine wahre Behauptung sein, weil Vahrenholt keinerlei wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet des Klimas des Planeten betrieben hat und entsprechend auch keinerlei Studien zu Fragestellungen des Klimas des Planeten veroeffentlicht hat, die wissenschaftlichen Argumente vorlegen wuerden und die man dann auch mit wissenschaftlichen Argumenten diskutieren koennte.

    Sie sind mir aber witzig: Sebastian Lüning ist Mitautor der Buches „Die kalte Sonne“, Co-Autoren sind Shaviv, Scafetta, Svensmark, …

    http://www.kaltesonne.de/?page_id=49

    Kennen Sie alle nicht? 😉

    Was meinen Sie, warum Herr Latif und Herr Graßl wutschnaubend im TV Interviews gegeben haben?

    Danke. Eine Bestaetigung meiner Diagnose in einem weiteren Punkt in Ihrem Fall. Naemlich das Zurueckgreifen auf und das Verbreiten von Geruechten ueber ungenehme Wissenschaftler. Das Geraune der AGW-”Skeptiker”, die immer wieder auf irgendwelche angeblichen, im Allgemeinen durch quote-mining gewonnene Aussagen aus ein paar privaten emails im Zusammenhang mit dem des Fake “Climategate”-Skandal verwiesen wird, ist ja nun das Paradebeispiel.

    Die Informationen, welche ich aus den Climagate-Skandal gewonnen habe (z.B. über Stefan Rahmstorf) können Sie hier nachlesen:

    http://www.readers-edition.de/2009/11/24/stefan-rahmstorf-hacker-geben-einblick-in-den-berufsalltag-eines-klimawissenschaftlers/

    Genau wie Latif und Graßl (bzgl. der Kalten Sonne) echauffiert sich Rahmstorf in den Mails über klimakritische Kollegen und versucht diese in Ungnade fallen zu lassen. Soon & Baliunas, Shaviv & Veizer, Mangini und auch einen Herrn von Storch hat Herr Rahmstorf nicht nur in Mails an diskreditiert, sondern ist auch öffentlich gegen diese Kollegen vorgegangen. Z.B. in der FAZ und in einer Diskussionsrunde im TV ist er über Manginis Forschungsergebnisse hergezogen. Auf seiner Homepage und im Blog von KlimaLounge diskreditiert Rahmstorf ebenfalls kritische Kollegen. Das ganze gipfelte in einer Auseinandersetzung mit der Wissenschafts-Journalistin Irene Meichsner, über welche Rahmstorf in seinen Blog Unwahrheiten verbreitet hatte. Rahmstorf wurde diesbezüglich rechtskräftig verurteilt.

    Herr Perlwitz, dass wissen Sie wirklich alles nicht? Solchen Leuten halten Sie noch die Stange und distanzieren sich nicht von solchen Methoden?

    und die alten Klimaprognosen von Latif und Hansen zur Hand nehmen. Die sind allesamt falsch und übertrieben. Und erst der Graßlschirm …

    Geruechte und Behauptung.

    Herr Perlwitz, auch dass können Sie überall nachlesen. Noch im Jahr 1997 hat Latif 20 kalte Winter in Deutschland prognostiziert. Die Prognose stelle sich als falsch heraus. Im Jahr 2000 und folgenden Jahren hat Latif Winter ohne Eis und Schnee in Deutschland prognostiziert. Auch diese Prognose war falsch. Wobei wir wieder beim Thema wären. Hierzu habe ich Ihnen diverse Zitate aus Presse und TV-Mitschnitte vorgelegt. Haben Sie das wirklich nicht registriert?

    Zu Hansen habe ich Ihnen bereits die übertriebenen Prognosen (Szenarien) aus dem Jahr 1988 vorgelegt, die sich ebenfalls nicht bewahrheitet haben. Hier sind sie nochmal:

    http://www.readers-edition.de/2013/04/05/der-klimaforscher-james-hansen-verlasst-seinen-posten-bei-der-nasa/

    Und zum Graßlschirm:

    http://www.klimaskeptiker.info/beitraege/grasslschirm.html

    Herr Graßl war zudem im WBGU als Politberater aktiv und rennt heute auf Klimademos und demonstriert dort gegen Kohlekraftwerke und verbreitet dort mehr als wirre Thesen, um es höflich auszudrücken.

    Ein James Hansen, Ihr Ex-Chef, ist gar zum Vollzeitaktivisten geworden und demonstriert bei Frost und Schnee gegen Kohlekraftwerke. Er wurde schon mehrfach von der Polizei festgenommen.

    Genau. Wer gegen Kohlkekraftwerke demonstriere, muss ein Fall fuer den Psychiater sein.

    Wenn man dabei auftritt wie Herr Graßl, oder Cowboyhut Hasen, JA.

  137. @Perlwitz

    Shaviv / Veizer, Mangini, Svensmark
    Das Internet ist voll von Belegen, auch von den Betroffenen selbst bzw. deren Uni zu der Zeit.

    Der allgemeine Verweis aufs Internet taugt nicht als Beleg fuer Ihre Behauptungen.

    Herr Perlwitz, langsam habe ich kein Verständnis mehr dafür, dass immer wenn Sie mit Ihrer Argumentation in eine Sackgasse geraten sind, sich „blöd“ stellen. Sie sollten Ihre Kollegen vom NASA GISS und MPI Hamburg besser kennen als wir hier. Höchstwahrscheinlich sind Sie auch nicht so unbeteiligt wie Sie tun, sondern in den Prozess, welchen ich gerade beschrieben habe, mit eingebunden. Bezüglich Ihrer „Aktivitäten“ ist einiges über Sie aus dem Internet zu entnehmen.

  138. Und zum Graßlschirm:

    http://www.klimaskeptiker.info/beitraege/grasslschirm.html

    Mit Verlaub, der verlinkte Artikel ist Unsinn.
    Die Lufthülle ist doch kein zweidimensionales Gebilde. Tatsächlich hat ein IR-Photon mit einer Wellenlänge innerhalb der Absorptionsbanden des CO2 kaum Chance, auch nur die ersten 100 Meter Richtung Weltraum zurückzulegen, ohne auf ein CO2-Molekül zu treffen.
    Der Mechanismus wird mit dem Lambert-Beer-gesetz beschrieben, in dem die Schichtdicke eine entscheidende Rolle spielt.

    Tatsächlich ist es also so, dass CO2 ohnehin auch bei der natürlichen Konzentration von 0,027% kein IR durchlässt. Zusätzliches CO2 sorgt lediglich dafür, dass die Erwärmung der Luft näher am Boden stattfindet.
    Ein ‚Treibhaus‘ ist es aber tatsächlich nicht, da die Konvektion nicht unterbunden wird. Tatsächlich wird die Konvektion durch grössere Temperaturgegensätze grundsätzlich sogar verstärkt und es braucht nicht mal besonders viel zusätzliche Konvektion um den erwärmenden Einfluß des CO zu neutralisieren oder sogar in das Gegenteil zu verkehren.

    Das soll aber nur eine kurze Anmerkung sein, denn darum geht die Diskussion nicht und sie sollte auch nicht in diese abseitie Ecke driften.

  139. Der etwas ausufernde Grabenkampf zwischen Herrn Jan P. Perlwitz und den Kommentatoren scheint sich dem Finale zu nähern. Die Standpunkte auf der einen Seite ( das Internet vergisst nichts ) und dem Abperleffekt von Herrn Perlwitz könnten sicherlich noch einige hundert Kommentare folgen. Der Ausgangspunkt bzw. Einstieg von Herrn Perwitz, man möge mir verzeihen, war für mich völlig verwirrend. Nun wurden auch dutzende Nebenschauplätze beleuchtet.

    Sehr geehrter Herr Perlwitz,

    da Sie hier nicht nur als Wissenschaftler, sondern auch als Politiker und/oder Verteidiger Ihrer Wissenschaftskollegen auftreten möchte ich Sie fragen:

    Worin sehen Sie Ihre Arbeit als Wissenschaftler, wenn nicht in der Suche nach Erkenntnis?
    Welche neuen bahnbrechenden Erkenntnisse können Sie hier einbringen und auf welchem Niveau möchten Sie hier, die Vielfalt an Themen und erfrischenden Gedanken inhaltlich vorranbringen?
    Der Politiker steht Ihnen aus meiner Sicht zwar ganz gut, aber gerade in Anbetracht Ihrer wissenschaftlichen Vergangeheit hätte ich effektvollere, aufklärerische Standpunkte erwartet.
    Als Laie würde mich interessieren wie Sie die Entwicklung der Temperaturen hinsichtlich der AGW-These sehen und wie Sie die Temperaturentwicklung der letzten 15 Jahre einschätzen.
    Wie stehen Sie persönlich zu den vielfältigen Weltrettungsversuchen durch Windräder und PV ?
    Ist Ihnen „Klimaschutz“ wichtig ?

  140. @Jürgen Hartung:

    Zusammenfassung: Wir sind Klimawissenschaftler und zwar peer reviewt, ihr seit Laien. punkt um!
    Tolle Auffassung von Wissenschaft

    Sie sind doch Laien, nicht? Wir alle sind Laien in den meisten Fachrichtungen. Nur in der ganz spezifischen Fachrichtung, in der ich taetig bin, bin ich kein Laie. Mir kommt jedoch kaum eine andere Fachrichung in den Sinn, wo Laien sich so sehr einbilden, alles besser zu wissen als tausende Wissenschaftler in der ganzen Welt, die das Gebiet erst mal jahrelang studiert haben, sich dann durch das Schreiben von Doktorarbeiten beweisen mussten, sich dann vielleicht weitere Jahre subspezialisiert haben, und sich tagtaeglich in ihrer Arbeit mit den Fragestellungen ihres Fachgebietes im Detail befassen. Haben Sie vielleicht eine Vorstellung davon, was fuer eine Arbeit es macht, wissenschaftiche Forschung zu betreiben und dann eine Publikation zu verfassen, die es auch zur Veroeffentlichung in einer Fachzeitschrift des Gebiets schafft und dem pruefenden Blick der Fachkollegen standhaelt? Mir wuerde nicht in den Sinn kommen, mir anzumassen, einem Neurowissenschaftler, der auf dem Gebiet forscht und publiziert, erzaehlen zu wollen, dass er keine Ahnung haette und ich viel besser wuesste, wie das menschliche Gehirn funktionieren wuerde. Oder aehnliches einem Molekularbiologen oder selbst einem Oekonomen.

    Nun, wenn dem so ist, dass in meinem Fachgebiet die Laien alles besser zu wissen glauben, ich habe nichts dagegen, wenn sich Laien an der wissenschaftlichen Debatte beteiligen. Nur, dann muessen die sich dann eben auch gefallen lassen, dass fuer sie die gleichen Massstaebe gelten wie fuer jeden professionellen Wissenschaftler. Aber das passt Ihnen dann auch wieder nicht.

    — die in dem speziellen Fall drastische Auswirkung auf das Leben der Menschen hat.

    Und welche Auswirkungen hat es fuer die Gesellschaft und das Leben der Menschen, wenn wissenschaftliche Erkenntnisse ignoriert, negiert, oder gar verboten und unterdrueckt werden, wovon ja anscheinend auch etliche AGW-„Skeptiker“ traeumen?

  141. Herr Perlwitz #129,

    ….die Bedeutung des anthropogenen Anteils an der globalen Erwaermung heruntergestuft werden muesste und der Anteil der natuerlichen Zyklen hoeher bewertet werden muesse?

    ich nehme an, hier sind Sie auch Laie oder würden Sie die Hoch-und Runterstufung dieses anthropogenen Anteils „Wissenschaft“ nennen? Dann nennen Sie den Beweis.

    Ist es denn gerechtfertigt, der Bevölkerung 20 Mrd.€ mehr und zusätzliche unbegründete Angst vor der 30 jährigen Statistik von Wetter, genannt Klima,aufzubürden?

    Alleine die Idee, eine Weltjahresdurchschnittstemperatur zu erstellen, wofür nur die Bundesregierung pa 2 Mrd. blecht, ist grober Unfug. Diese Kurve ist zu nichts nützlich außer die Religion der Grenzen des Wachstums zu stützen.

  142. @Krüger:

    Zu No 136:

    Sie sind mir aber witzig: Sebastian Lüning ist Mitautor der Buches “Die kalte Sonne”, Co-Autoren sind Shaviv, Scafetta, Svensmark, …

    http://www.kaltesonne.de/?page_id=49

    Voellig irrelevant, ob Shaviv, Scafetta oder Svensmark als Alibi-Gastautoren auch ihre Meinungen dort veroeffentlicht haben. Vahrenholt hat keinerlei wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet betrieben, und das Buch ist keine wissenschaftliche Veroeffentlichung. Aller moeglicher Unsinn wird heutzutage in Buechern veroeffentlicht. Das Buch ist in keiner Weise durch einen Prozess der Veroeffentlichung gegangen, dem wirkliche wissenschaftliche Veroeffentlichungen unterliegen.

    Die Informationen, welche ich aus den Climagate-Skandal gewonnen habe (z.B. über Stefan Rahmstorf) können Sie hier nachlesen:

    http://www.readers-edition.de/2009/11/24/stefan-rahmstorf-hacker-geben-einblick-in-den-berufsalltag-eines-klimawissenschaftlers/

    Lustig, lustig. Ich witzele immer darueber, wenn AGW-„Skeptiker“ Behauptungen aufstellen, dann als „Beleg“ fuer ihre Behauptungen Texte aus dem Internet von anderen AGW-„Skeptiker“ anfuehren, die dann auch nichts anderes enthalten als blosse Behauptungen, warum die sich dann nicht gleich als „Beleg“ selbst zitieren. Und Sie praktizieren das hier tatsaechlich.

    Und weiter geht es mit dem Verbreiten von Geruechten und unbelegten Behauptungen von Seiten Herrn Kruegers. Offensichtlich nach dem Motto, dass wenn man immer das gleiche nur oft genug wiederholt, es dann auch geglaubt wird.

  143. @Krueger:

    Höchstwahrscheinlich sind Sie auch nicht so unbeteiligt wie Sie tun, sondern in den Prozess, welchen ich gerade beschrieben habe, mit eingebunden. Bezüglich Ihrer “Aktivitäten” ist einiges über Sie aus dem Internet zu entnehmen.

    Andeutungen, Anspielungen, Geruechte.

  144. @anorak2

    zu No 131:

    1. Demonstrationen sind Politik. Politische Forderungen können nicht mit Wissenschaft begründet werden, da sie notwendigerweise einen Interessenstandpunkt voraussetzen, und dieser kann nicht Ergebnis wissenschaftlicher Forschung sein. Wer dort demonstriert, tut das folglich als Privatperson, und soll das gern tun. Wer jedoch meint, eine politische Forderung mit “Wissenschaft” begründen zu können, hat entweder nicht die Trennung zwischen Politik und Wissenschaft verstanden, oder ist unredlich.

    Was fuer einen hahnebuechenden Stuss Sie hier schreiben. Sie muessen in einer Wahnwelt leben, wenn Sie glauben, dass aus Wissenschaft nichts fuer die Gesellschaft/Politik folgen wuerde oder folgen sollte. Die ganze moderne Gesellschaft beruht auf Wissenschaft. Jeder Mensch ist tagtaeglich in seinem/ihrem Leben mit den Konsequenzen wissenschaftlicher Erkentnisse konfrontiert. Erkenntnisse aus vielen Wissenschaftsbereichen fliessen staendig in den politischen Entscheidungsfindungs- und in den Gesetzgebungsprozess mit ein.

    Sie haben aber offensichtlich ein Problem mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen, die ueber ein paar Jahrzehnte von Klimawissenschaftlern zusammengetragen worden sind, weil Sie vielleicht Konsequenzen daraus impliziert sehen, die Ihren finanziellen, politischen oder ideologischen Interessen/Vorstellungen entgegenlaufen. Und dann projizieren Sie Ihre eigenen Motive fuer Ihre Sichtweise auf die Wissenschaftler, welche in die Forschung involviert sind, z.B. auf mich. Und Ihre ganze weitere Argumentation, mit der Sie dann die Negation der wissenschaftlichen Erkenntnisse begruenden, ist dann nichts weiter als eine Rationalisierung Ihrer eigenen Interessenlage, Herr Schwanke.

    Aus dem Inhalt Ihrer Kommentare entnehme ich auch, dass Sie, wenn Sie die politischen Machtmittel haetten, mit diesen Mitteln dann auch gegen das Verbreiten wissenschaftlicher Erkenntnisse und die zugrundeliegende Forschung und Wissenschaftler vorgehen wuerden, damit die unliebsamen Erkenntnisse nicht Ihren Interessen im Wege stehen. Ihre ganzen Begruendungen bzgl. des Umganges mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen und deren Verbreitung laufen darauf hinaus.

  145. @Perlwitz

    So sie haben sich hier jetzt genug ausgetobt. Ihre Kommentare werden ab hier unter diesem Artikel gelöscht. Das ufert mir zu sehr aus. Hier ist kein Platz für Ihre Vorurteile und Ihren Hass gegen „Klimaskeptiker“. Das können Sie in Ihren Blogs ausleben. Und Tschüss.

  146. @Perlwitz
    Shaviv / Weizer
    Dazu können Sie hier fast alles nachlesen
    oder auch hier

    Zu Mangini geht es hier weiter.

  147. @Tritium

    Zum Graßlschirm:

    Ich denke hierbei

    http://www.klimaskeptiker.info/beitraege/grasslschirm.html

    handelt es sich um eine „Verhohnepiepelung“ von Graßls Beschreibung zum THE. Graßl schreibt in seinem Buch von 1990:

    Die Strahlen der Sonne, die ungehindert von diesen Gasen (allen voran Kohlendioxid) durch die Atmosphäre der Erde dringen und die Oberfläche des Planeten so wohltuend erwärmen, bleiben, wenn sie als Wärmestrahlen entweichen wollen, unter einem Schirm von Spurengasmolekülen wie in einem Glashaus gefangen. Je mehr davon in den Atmosphäre schweben, desto wärmer wird es auf der Erde. Das ist ein Naturgesetz.

    Diese Beschreibung des THE, indem er einen Schirm und ein Glashaus bemüht, ist völliger Blödsinn.

    TH-Gase verhalten sich nicht wie ein Schirm und ein Glashaus. Sie absorbieren die von der Erdoberfläche abgestrahlte IR-Strahlung nur in diskreten Absorptionslinien und -banden. Und emittieren dort auch und zwar in alle Richtungen. Außerhalb dieser Linien und Banden sind THE völlig „durchsichtig“ im IR, also auch für die von der Erdoberfläche abgestrahlte IR-Strahlung.

    Eine Zunahme der THG lasst es auch nicht immer wärmer werden. Denn die Absorptionslinien und -banden der THG sind schon heute annähernd „gesättigt“. Das heißt, sie tragen nahezu alles zur IR-Absorption bei, was sie im Stande sind zu leisten. Selbst das IPCC geht deshalb davon aus, dass mit einer Zunahme des CO2 die Temperatur nicht linear, sondern immer flacher werdend ansteigt (logarithmisch). Das IPCC geht bei einer CO2-Verdopplung von 1°C Temperaturanstieg aus (ohne verstärkende Rückkopplungsprozesse, wie Wasserdampf und Wolken, etc.). Eine weitere Verdopplung bringt ebenfalls nur noch 1°C Temperaturerhöhung, etc..

    Das alles hat Graßl vollkommen falsch beschreiben, vielleicht auch nicht richtig verstanden.

  148. Die Physiker haben erfahren, was Sünde ist. Und dieses Wissen wird sie nie mehr ganz verlassen.

    Julius Robert Oppenheimer (1904-67), amerik. Physiker

    „Verantwortung ist bedeutungslos ohne Macht“

    Alle Welt kann nun sehen, wie die Regierung offenbar die Forscher haben möchte. „Durchgesetzt hatte sich die engstirnigste Vorstellung davon, wie Wissenschaftler ihrem Land dienen können“, schreiben Bird und Sherwin. Sie sollen jedenfalls keine eigene Meinung haben, denn diese würde als Illoyalität betrachtet.

    http://www.sueddeutsche.de/wissen/vater-der-atombombe-hexenjagd-auf-oppenheimer-1.1680362-3

    H.E.

  149. [Michael Krüger: Kommentar wurde gelöscht!]

  150. @Perlwitz #144

    Sie muessen in einer Wahnwelt leben, wenn Sie glauben, dass aus Wissenschaft nichts fuer die Gesellschaft/Politik folgen wuerde oder folgen sollte.

    Vielleicht wuenschen Sie sich ja auch, Ihnen ungenehme Personen gleich zwangzupsychiatrisieren. SCNR

    Ernsthaft jetzt. Entweder lebe ich dann in einer Wahnwelt, oder meine Aussage ist ungenau wiedergegeben. Untersuchen wir das:

    Die ganze moderne Gesellschaft beruht auf Wissenschaft. Jeder Mensch ist tagtaeglich in seinem/ihrem Leben mit den Konsequenzen wissenschaftlicher Erkentnisse konfrontiert.

    <loriot> ach was </> Das war mir noch gar nicht aufgefallen. Was ich sagte war aber etwas anderes, nämlich:

    Wissenschaft ist ungeeignet, politische Forderungen herzuleiten.

    Bitte notieren.

    Sie haben aber offensichtlich ein Problem mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen, die ueber ein paar Jahrzehnte von Klimawissenschaftlern zusammengetragen worden sind,

    Nö. Davon hab ich gar nichts erwähnt, das Thema interessiert mich im Übrigen nicht besonders.

    weil Sie vielleicht Konsequenzen daraus impliziert sehen, die Ihren finanziellen, politischen oder ideologischen Interessen/Vorstellungen entgegenlaufen.

    Nein, das können sie gar nicht, da aus wissenschaftlichen Erkenntnissen -- wie immer sie aussehen mögen, das ist dafür völlig irrelevant -, nichts Finanzielles, Politisches oder Ideologisches folgt. Das sind alles subjektive Befindlichkeiten, zu deren Positionierung die Wissenschaft nichts beitragen kann. Die wissenschaftliche Methode kennt keine Werkzeuge zur Herleitung politischer Positionen, ideologischer Dogmen oder finanzieller Forderungen.

    Ich wende mich derweil sehr wohl, und das mit aller Kraft, gegen politische, finanzielle und ideologische Forderungen, die mir nicht passen. Aber ich tu das nicht mit wissenschaftlichen Argumenten, da das aus genannten Gründen unmöglich wäre. Meine gesamte Argumentation ist komplett frei von jeglichen wissenschaftlichen Behauptungen.

    Wissenschaftliche Argumentationen kommen allerdings auch bei der Gegenseite nicht vor. Einige Leute auf der Gegenseite behaupten das zwar, aber das ist ein Etikettenschwindel zur vermeintlichen Unangreifbarmachung der eigenen Dogmen. Alter Propagandatrick, den schon andere Ideologien versucht haben.

    Und dann projizieren Sie Ihre eigenen Motive fuer Ihre Sichtweise auf die Wissenschaftler

    Überhaupt nicht, Wissenschaftler interessieren mich nicht näher. Die Klimapropaganda kommt ja nicht aus Universitäten und Forschungsinstituten über uns, sondern aus Medien, Werbung, Zeitschriten, Film, Fernsehen, Politik und Lobbygruppen. Dort wird nirgendwo wissenschaftlich argumentiert -- das wäre gar nicht möglich -, sondern es werden Emotionen geschürt.

    Aus dem Inhalt Ihrer Kommentare entnehme ich auch, dass Sie, wenn Sie die politischen Machtmittel haetten, mit diesen Mitteln dann auch gegen das Verbreiten wissenschaftlicher Erkenntnisse und die zugrundeliegende Forschung und Wissenschaftler vorgehen wuerden,

    Das wäre eine falsche Entnahme. Ich bin sowohl gegen Zensur als auch gegen Machtmittel.

  151. Wir alle sind Laien in den meisten Fachrichtungen. Nur in der ganz spezifischen Fachrichtung, in der ich taetig bin, bin ich kein Laie.

    Das Prinzip lautet: ONE MAN ONE VOTE

    Bitte mal mitmeißeln. Es bedeutet: Deine Interessen haben nicht mehr Gewicht als die der Putzfrau, die dein Büro wischt. Kein Status, kein Titel, keine Begriffshuberei, kein Geld und keine guten Worte können deiner Stimme auf dem Felde der Politik ein größeres Gewicht verleihen als die irgendeines anderen Menschen.

    Wenn du auf irgendeinem Fachgebiet Experte bist, werden dir die daran Interessierten sicher mit offenem Munde lauschen, was zu darüber zu referieren hast. Solltest du daraus ein herausgehobenes politisches Mitspracherecht ableiten wollen, so lautet die Antwort: Nein.

    In der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland ist nirgendwo eine Machtausübung durch „Experten“ am Volk vorbei vorgesehen, und soweit ich weiß in der Verfassung der USA auch nicht. Und das ist auch gut so.

  152. @ Perlwitz
    „Todesmutig“ nehmen die Chinesen alle 2 Wochen ein neues Kohlekraftwerk in Betrieb.
    Und wegen hysterischen „Wissenschaftlern“ nehmen die ihre hübschen neuen Kraftwerke nicht vom Netz!
    http://www.cerina.org/co2-2012, was zum hyperventilieren.
    Und Skeptiker halten es wie Bismarck, „Leisten wir uns den Luxus, eine eigene Meinung zu haben“.
    Und solange die „Klimawissenschaftler“ nicht in der Lage sind regional Voraussagen zu treffen ist das so was von Schnurz.

  153. Lieber Anorak2.

    Wenn ein ‚Wissenschaftler‘ glaubt, er wäre eine Art Einscheidungsträger, dann glaubt er auch, der Schwanz würde mit dem Hund wedeln.
    Diese spezielle Sorte ‚Wissenschaftler‘ ist ganz einfach einzukaufen, mit Publicity, Orden, Einladungen zu Talkshows, Geld (Obweohl letzteres gar nicht so wichtig ist).
    Doch sie verkennen, dass alles,was sie bekommen haben, im Grund nur geliehen ist und sie es nur solange behalten dürfen, wie sie ihren Auftrag erfüllen.
    Es sind Dr. Marlboros.
    Das lässt sich ganz einfach belegen:
    Was bliebe denn Herrn Schellnhuber oder Rahmstorf, wenn sie es wagen würden, zu widersprechen?
    Das PIK ist rechtlich ein privater eingetragener Verein, sie haben keinerlei Absicherung ihrer Position, denn die Gelder, von denen sie leben, können jederzeit gestrichen werden und damit sind sie arbeitslos; den Beamtenstatus hat man ihnen wohlweislich genausowenig zugestanden wie eine unabhängige, gesicherte Finanzierung.
    Auch ihre Positionen in diversen Gremien, wie dem WBGU, sind jederzeit widerrufbar und auch diese Gremien sind so konstruiert, dass ihre Existenz einzig vom fortdauernden Wolwollen ihrer Arbeitgeber abhängt, sie geniessen keinerlei Kündigungsschutz, keinerlei ‚offizielle‘ Basis und in den Parteien haben sie keinerlei ‚Hausmacht‘ durch Abgeordnete oder hochrangige Parteifunktionäre. Sie sind eben nur Wasserträger.
    Ohne das Wohlwollen ihrer Auftrags- und Arbeitgeber wären ihnen auch sofort die Medienkanäle zumindest des Staatsrundfunks verschlossen und es ist sicherlich ein leichtes, eine Rufmord-Kampagne gegen sie loszutreten, wenn sie nicht spuren. Eine gezielte Rechnungsprüfung dürfte genügen (Siehe dazu auch die Causa Wulff und andere).

    Und die Flucht nach vorne, als politischer Kandidat, der dann, im Gegensatz zu ihner derzeitigen Position, ECHTE Macht und Stimmrecht hätte hätte?
    Völlig aussichtslos! Ihre ehemaligen Arbeitgeber würden sie keinesfalls als Kandidaten nominieren, auch die Opposition würde sich nicht so ein gefährliches Kuckucksei ins Nest legen und mal Klartext: Wer würde denn bei Herrn Schellnhuber oder Rahmstorf wirklich ein Kreuzchen machen?

  154. @Krishna Gans

    Ich habe mal einen Plot der UV-Satellitendaten erstellt.

    http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2013/12/UV-Satelliten.jpg

    @anorak2

    Wer sich heute so alles als Experte bezeichnen darf und meint die Politik beraten zu müssen, dass ist einfach nur absurd.

    In kenne genügend echte Experten in der Klimaforschung, die keinen Alarmismus betreiben. Nur die schreien eben nicht am lautstärksten und rennen nicht gleich auf jede Klima-Demo. Hasen war selbst der NASA schon peinlich.

    Die Großzahl der Klimaforscher tritt nicht im TV, oder auf Demos, oder in der Politik auf. Sondern steht dem Klimawandel eher gelassen gegenüber. Das ist meine Erfahrung vom AWI und der UNI Bremen und dem GEOMAR und der BGR.

  155. @Tritium

    Diese spezielle Sorte ‘Wissenschaftler’ ist ganz einfach einzukaufen, mit Publicity, Orden, Einladungen zu Talkshows, Geld (Obweohl letzteres gar nicht so wichtig ist).

    Das Schlimme ist, die fühlen sich berufen und auserwählt. Als Verkünder der einzigen Wahrheit. Durch das Beifall klatschende Fußvolk der Umweltverbände und Grünen endet das letztendlich im Größenwahn (wie die große Transformation, der große Sprung nach vorne).

  156. Politische Forderungen können nicht mit Wissenschaft begründet werden

    Dem muss ich widersprechen. Natürlich können Entscheidungen in Politik und Gesellschaft wissenschaftliche Grundlagen haben, ich meine, sie sollten es sogar.

    Aaaaaber: Die Wissenschaft sollte sich nicht zur Hure der Politik machen; sollte ergebnisoffen sein, zugänglich für Kritik und falsifiziertbar. Dagegen immunisiert sich der Klimaalarmismus derzeit, indem er alles für seine Annahmen interpretiert und nicht gegenprüft, ob es nicht etwa auch Erkenntnisse gibt, die der Hypothese entgegenlaufen. Und das kennen wir vom Kreationismus, deswegen ist auch er unwissenschaftlich.

    Allerdings ist die ganze Kaffeesatzleserei ähm, Berechnerei des Klimas in der Zukunft auch nicht unbedingt wissenschaftlich.

  157. @ConstanzeW

    Natürlich können Entscheidungen in Politik und Gesellschaft wissenschaftliche Grundlagen haben, ich meine, sie sollten es sogar.

    Die Formulierung „wissenschaftliche Grundlagen“ ist zu unscharf. Die Wissenschaft kann günstigstenfalls Faktenwissen vermitteln, das auch in Entscheidungen einfließen kann. Aber sie kann nicht sagen, was richtig oder falsch ist, was wem nützt oder schadet, nach welchem Wertesystem entschieden werden soll, oder welcher Wert bei Zielkonflikten der ausschlagebende sein soll. Das ist aber, was Politik bedeutet.

  158. Vortrag Bauer vor Landesjugendring Rheinland-Pfalz am 29.10.1960. Bauer: Das Produkt Jahrhunderte langer Erziehung in Deutschland war ein unfreier, selbstunsicherer, geduckter Mensch, der nach autoritärem Halt suchte. –Nazismus war der Aufstand der Minderwertigen, der Enttäuschten, der Neidischen. Vermeintliche Eliten haben versagt. – Das Mitmachen war Unrecht. Es kommt nicht darauf an, ob man selbst mordet, Schreibtischtäter, Nutznießer oder beifällig nickender Zuschauer gewesen war.

    So vertrat Bauer im Gegensatz zur individuellen Beurteilung des Einzelnen die Meinung, dass allen Deutschen eine Mitschuld am Nationalsozialismus zukomme durch Vergötzung von Staat und Autorität. Kollektive Schuld durch Duldung und Verzicht auf Widerstand. Versäumnis, den Verfolgten geholfen zu haben. Alleine die Mitgliedschaft in einem Einsatzkommando, das Exzesstaten begeht, beweist nach Bauer unabhängig vom
    individuellen Tatbeitrag das Erfüllen des Mordtatbestandes.

    http://dieter-schenk.info/Anhang/FritzBauer/ThemenschwerpunkteNEU.pdf

    Religionen haben Mord und Selbstmord verurteilt, haben aber, -- vom Menschenopfer ganz abgesehen -, grausamste Verfolgungen Andersgläubiger erlaubt oder geboten.

    „Widerstand meint Kampf gegen staatliches Unrecht. Voraussetzung dafür ist, dass der Staat nicht höchster Wert ist, sondern dass Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtsprechung gewogen und möglicherweise zu leicht befunden werden können.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Bauer

    Lieber Micha, solltest Du Dich gerade wundern….Ausschlag war das Video in #88, Teil 11 „Große Transformation“…….und der Versuch gewisser Elemente unsere Demokratie mittels „Wissenschaftler“ zu schleifen.
    Wenn man sich die Gesetzgebung speziell bei den EEG-Wärme anguckt……..werden unsere Menschenrechte verdammt arg eingeschränkt…….nur weil 1987 jemand bestimmt hat, das der Mensch Schuldig ist am Klima.

    Typen wie der Witz mit der Perle……sind nützliche Idioten (im besten Fall) …oder Mitläufer des Regimes oder noch schlimmer……Teile des menschenverachtenden Systems.

    Wir haben den Nazi-Wahnsinn nicht verarbeitet…..wir ham das dritte Reich nur erfolgreich verdrängt…….samt Euthanasie und Rassenkunde…….
    H.E.

  159. @anorak2 @ ConstanzeW
    Der Begriff „Wissenschaft“ ist unscharf formuliert.
    Heutzutage gibt es neben Metereologen, Klimaforscher in und aus allen Fachrichtungen.
    Es gibt Klimaökonomen und Klimafolgensozipolitologen.
    In den IPCC WG2 und WG3 Berichten und auch den WG1 SPMs sind iWissenschaft, Lobbyismus und Politik für mich nicht mehr zu unterscheiden. Zur Klimaforschung gehört ja auch rauszufinden warum es Skeptiker gibt und wie. Man Skeptiker wird.
    Grüße
    Günter Heß

  160. Aber sie kann nicht sagen, was richtig oder falsch ist, was wem nützt oder schadet, nach welchem Wertesystem entschieden werden soll, oder welcher Wert bei Zielkonflikten der ausschlagebende sein soll. Das ist aber, was Politik bedeutet.

    @Anorak,

    es geht nicht darum, dass von Seiten der Wissenschaft (@Günther Hess, ich verwende diesen Begriff als im Sinne eine Wissenschaft ohne das ganze Drumherum. Mir ist klar, dass wir diesen Begriff zunächst klar definieren sollten, damit wir nicht aneinander vorbei diskutieren) Vorschriften gemacht werden, sondern Handlungsoptionen angeboten werden.

    Lösen wir uns mal von der ganzen Klimadiskussion. Am besten sieht man das an der Gesundheitspolitik. Krankenkassen bezahlen u.a. auch homöopathische Behandlungen. Diese sind wirkungslos und das ist wissenschaftlich eindeutig nachweisbar. Hier liefert die Wissenschaft eine Antwort, die die Politik zu werten hat und entsprechend umsetzen könnte: „Bezahlt den Scheiß nicht.“ Wenn sich die Politik aber anders entscheidet, kann man der Wissenschaft nicht anlasten.

    Würden nun Homöopathen direkt auf die Politik mit festen politischen und finanziellen Forderungen zugehen, die dann auch 1:1 umgesetzt werden (ich denke, die Lobbyisten tun das auch, nur nicht so offen…), oder als Merkels Gesundheitsberater agieren, dann stimme ich zu. Ich denke aber, das meinst Du damit auch.

  161. Jetzt nehmen wir mal einen anderen Fall, Constanze:

    Wissenschaftler machten den Roosevelt darauf aufmerksam, dass mittels Kernspaltung eine Bombe von noch nie da gewesener Zerstörungskraft gebaut werden könnte.
    Dann bauten sie diese ultimative Waffe.
    Sie redeten zwar darüber, ob und wie sie eingesetzt werden sollte, aber sie wurden nicht in diesen Entscheidungsprozess eingebunden. Dennoch taten sie ihre Pflicht und lieferten die Waffe ab.
    Nach dem Krieg stellten sie fest, dass ihnen Verantwortung und Schuld gegeben wurde und ihr Chef und Sprecher, Oppenheimer, bedauerte öffentlich, dass er sich hatte einspannen lassen, opponierte gegen die Politik und wurde auf ziemlich hässliche Art abserviert.

    Frage:
    Hätten die Wissenschaftler Mitspracherecht fordern und gegebenenfalls sogar dafür streiken sollen?
    War der Standpunkt der Regierung richtig, die die Wissenschaftler so lange schätzte wie sie ihre Arbeit taten und den Mund hielten, sich aber jede Einmischung in militärstrategische und politische Entscheidungen entschieden verbat?

  162. @ 161: Hätten die Wissenschaftler vorher gewusst, dass Hiroshima den Krieg verkürzen und unzählige Menschenleben auf allen Seiten retten würde, wäre jede andere Entscheidung als zumindest der 1. Abwurf irrational und falsch gewesen. Hier ist Todesopfer-Arithmetik imA. genausowenig „unmenschlich“ wie es richtig ist, Kernkraft abzulehnen, obwohl alle anderen Energiegewinnungsarten zig bis tausendmal mehr Opfer und Schäden fordern.

    @ anorak
    wenn sich die Politik nicht von wissenschaftlichen Zusammenhängen (ohne Anführungszeichen) leiten lassen soll, wie denn dann? Es ist einfach nur die Frage, ob nicht ein Gutteil der sozialwissenschaftl. Lehre oder der Ökonomie usw. pseudowissenschaftlich sind.
    Stichwort Genderforschung. Es ist sinnvoll, dort zu forschen, aber was derzeit an manchen Instituten gelehrt wird, ist einfach Nonsens. Wissenschaftsversagen, und zwar politisch verursacht.

  163. @Tritium,

    man sollte sich im Klaren sein, dass ein großer Teil der Forschung für das Militär stattfindet, und diese hat damit nun mal das Ziel, die Kriegsführung weiterzubringen und damit Todesopfer zu fordern. Das sollte jeder wissen, der auf diesem Gebiet forscht. Wenn er das nicht für sich vertreten kann, muss er sich andere Bereiche suchen.

    Ganz nüchtern betrachtet, wird das Produkt „Kernwaffe“ entwickelt, nachdem der Auftraggeber, nämlich Politik und Militär einen Auftrag dazu erteilt haben. Ob und wie sie es nutzen, ist ihre Sache. Allerdings hat der Wissenschaftler auch die Pflicht, die Auswirkungen/Folgen dieser Waffe zu benennen. Das ist im Fall von Kernwaffen ebenso, wie bei einem Gewehr. Militär und Politik müssen imstande sein, sich ein genaues Bild zu machen, wie eine Kernwaffe wirkt, welche Folgen es für alle Beteiligten/Betroffenen es gibt, damit sie möglichst rational entscheiden können und sie müssen es vor der Gesellschaft vertreten. (nunja, Militär ist da ein saublödes Bsp.)

    Ob solche Entscheidungsprozesse tatsächlich so laufen, wer weiß….

  164. @ConstanzeW

    die die Politik zu werten hat

    Danke für diesen Nebensatz, denn der ist der entscheidende. Wertungen und Handlungsentscheidungen haben aus der Politik und nur von dort zu kommen.

    Das Problem bei der Klimakampagne ist nicht, dass dort evtl. „falsche“ Wissenschaft präsentiert wird. Vielleicht ist sie sogar richtig, was weiß ich. Das ist aber so oder egal.

    Das Problem ist, dass die Werteabwägung und Entscheidung einfach übersprüngen wird. Die Klimapropagandisten tun so, als folge aus ihrem (evtl. vermeintlichen) Wissen automatisch eine und nur eine Handlungsmöglichkeit. In stalinisch-thatcherisch-merkelischer Sprache: alternativlos (So sehr sich die Ideologien oberflächlich unterscheiden, so sehr ähneln sie sich in ihrer Rigorosität und Rücksichtslosigkeit).

    Nein eben nicht. Es gibt immer Alternativen. Aus der behaupteten menschengemachten „Klimaerwärmung“, selbst wenn die Hypothese von A -- Z wahr wäre, folgt nichts automatisch.

    Es folgt nicht daraus, dass das schädlich wäre. Was Schaden oder Nutzen ist, ist eine politische Wertung.

    Es folgt nicht daraus, dass gehandelt werden muss. Das Für und Wider des Handelns muss die Politik abwägen.

    Es folgt nicht daraus, wie gehandelt werden müsste. Es gibt hunderttausende Handlungsoptionen (von denen Nichtstun eine wäre), von denen jede andere Folgen oder Nichtfolgen hätte. Alle diese wären politisch abzuwägen.

    Die Wissenschaft kann nichts zu diesen Entscheidungen beitragen. Sie kann im besten Falle nur Faktenaussagen machen, mehr nicht. Ich wehre mich bereits gegen Ihre Formulierung „Handlungsoptionen anbieten“. Selbst dazu ist die Wissenschaft ungeeignet. Sie kann nur beschreiben.

    Die Klimaalarmisen -- von denen die meisten gar keine Wissenschaftler sind -- unterlaufen diese Diskussion. Sie setzen bewusst oder unbewusst, implizit oder explizit ihre eigenen Werte, ihre eigenen Interessen in die Unbekannten ein und präsentieren diese Schlussfolgerungen dann als „wissenschaftlich zwingend“. Was sie natürlich nicht sind und nicht sein können, denn unter der Bettdecke haben sie vorab politische Wertungen hineingemogelt, sonst hätten sie gar keine Handlungsempfehlungen ableiten können.

  165. Ganz nüchtern betrachtet, wird das Produkt “Kernwaffe” entwickelt, nachdem der Auftraggeber, nämlich Politik und Militär einen Auftrag dazu erteilt haben. Ob und wie sie es nutzen, ist ihre Sache. Allerdings hat der Wissenschaftler auch die Pflicht, die Auswirkungen/Folgen dieser Waffe zu benennen.

    Ja, Constanze,
    das sehe ich ganz genau so.
    Immerhin war aber dieses Produkt wahrscheinlich der Ausgangspunkt der Ansicht, ein Wissenschaftler trüge ‚politische Verantwortung‘ für das, was er macht.
    In meinen Augen hat Oppenheimer übrigens den grössten Teil seines Rufs der Tatsache zu verdanken, dass er NICHT in die Entscheidung über den Einsatz eingebunden war und deshalb seine Hände in Unschauld waschen konnte, als der Zeitgeist sich hin zur Kritik am Kernwaffeneinsatz wandelte.
    Tatsächlich muss es für Oppenheimer ein emotional sehr erhabenes Gefühl gewesen sein, der Schöpfer dieser Waffe zu sein, wie sein Zitat „Now, I am become Death, the destroyer of worlds“ zeigt, in dem er sich mit dem Gott Shiva, dem ‚Zerstörer‘ verglich.

  166. @Spicewiener

    wenn sich die Politik nicht von wissenschaftlichen Zusammenhängen (ohne Anführungszeichen) leiten lassen soll, wie denn dann?

    Äh vom Volkeswillen? Wir leben doch noch in einer Demokratie oder? *vorsichtig nachfrag*

    Wenn die Wissenschaft Politik bestimmen sollte, könnten wir den Klimbim mit Wahlen ja gleich weglassen. Und alle anderen Regierungsformen gleich mit.

    Es ist einfach nur die Frage, ob nicht ein Gutteil der sozialwissenschaftl. Lehre oder der Ökonomie usw. pseudowissenschaftlich sind.

    Nein das ist nur ein Nebenschauplatz. Die Hauptfeststellung ist, dass die Wissenschaft unfähig und unzuständig ist, Handlungsanweisungen zu erteilen. Wer meint -- egal ob als Wissenschaftler oder Nichtwissenschaftler -, er könne aus wiss. Aussagen direkt Handlungsempfehlungen ableiten, ist entweder verwirrt oder betreibt Propaganda.

    Stichwort Genderforschung.

    Gutes Stichwort, aber in anderem Zusammenhang. Es gibt mehrere Probleme damit, sicher auch dass sie ideologisiert ist. Im Rahmen unserer Diskussion ist aber etwas anderes wichtig:

    Die Gender-„Forschung“ gibt Handlungsanweisungen.

    Es gibt. z.B. den Forschungszweig „Feministische Linguistik“. Aus solchen Instituten werden (zumindest in Österreich, evtl. auch in Deutschland) Anweisungen für „korrekte Sprache“ an die Verwaltung formuliert, die tatsächlich in Kraft sind.

    Das Problem damit ist zweierlei:

    1. Diese Herren und Damen werden zu politischen Akteuren und verlassen den Bereich der Wissenschaft (wenn sie sich je drin befanden). Handlungsanweisungen können aber niemals aus Forschungsergebnissen abgeleitet werden. Wissenschaft beschreibt beobachtbare Fakten und formuliert Erklärungsversuche („Theorien“), mehr nicht.

    2. Diese Herren und Damen sind nicht gewählt, d.h. der Vorgang ist undemokratisch und mithin illegitim.

    An den beiden Wertungen würde sich nichts ändern, selbst wenn dort ansonsten seriöse Forschung stattfände.

  167. Nunja, Kernwaffen haben wohl eher zur Befriedung der Welt, als zur Vernichtung geführt. Aber die Debatte darüber ist eh hinfällig.
    Die Invasion Japans, so haben die Amerikaner gerechnet, hätte ca. 100000 Amerikanern und um die 1 mio. Japanern das Leben gekostet.

    man sollte sich im Klaren sein, dass ein großer Teil der Forschung für das Militär stattfindet, und diese hat damit nun mal das Ziel, die Kriegsführung weiterzubringen und damit Todesopfer zu fordern.

    Muss in diesem Kontext als gänzlich falsch angesehen werden. Man führt einen Krieg nicht um zu töten, sondern um zu gewinnen.

    Ganz nüchtern betrachtet, wird das Produkt “Kernwaffe” entwickelt, nachdem der Auftraggeber, nämlich Politik und Militär einen Auftrag dazu erteilt haben.

    Dem kann man auch nur wiedersprechen. Das Produkt „Kernwaffe“ wurde aus dem Zwang heraus entwickelt. Zunächst waren dieser Zwang die Nazi’s oder die Japaner und später die Sowjets. Protektionismus funktioniert hier garnicht.

    vae victis

  168. Muss in diesem Kontext als gänzlich falsch angesehen werden. Man führt einen Krieg nicht um zu töten, sondern um zu gewinnen.

    Trotzdem sterben im Krieg Menschen. Und deswegen hat sich später Oppenheimer so geäußert, und NICHT, weil er gewonnen wurde. Bitte nicht die Intention mit den Folgen verwechseln.

    Dem kann man auch nur wiedersprechen. Das Produkt “Kernwaffe” wurde aus dem Zwang heraus entwickelt. Zunächst waren dieser Zwang die Nazi’s oder die Japaner und später die Sowjets. Protektionismus funktioniert hier garnicht.

    Der Zwang (gab es überhaupt einen Zwang, genau eine solche Waffe zu entwickeln?) oder besser die Notwendigkeit ist die Voraussetzung, dass überhaupt die Forschung/Entwicklung beauftragt wird. Ohne Notwendigkeit keinen Auftrag. Du setzt hier nur eine Stufe eher an, was aber am Grundsatz nichts ändert.

  169. Hmmmm…..

    Der Zwang oder besser die Notwendigkeit ist die Voraussetzung, dass überhaupt die Forschung/Entwicklung beauftragt wird.

    Nein. Das stimmt nicht. Forschung, zumindest als Grundlagenforschung, ist erstmal nur Neugierde. Anwendungsforschung ist erst der zweite Schritt.

  170. @ Anorak2
    Volkswillen: es ist wunderbar, dass wir freie, geheime Wahlen haben, am Wichtigsten die Möglicheit, Leute abzuwählen.
    Wie hilfreich ist es aber, dass die Wählerschaft aufgrund von Lügen und Propaganda ihre Wahlentscheidung bzw. Meinung bildet?
    Z.b. Kernkraftausstieg (Ethikommission), diese wiederum nur aufgrund der seit Jahrzehnten erfolgreich geschürten Angst, Euro-Einführung ohne hinreichende Volkswirtschaftliche Voraussetzungen (wegen dem „Friedensprojekt Europa“, etliche seriöse Ökonomen haben die Entwicklung haarklein vorhergesagt), usw.

    Wären nach Fukushima statt Bischöfen Fachmänner aufgestanden und hätten Klartext geredet und nicht nur einmal, sondern die letzten Jahrzehnte, wäre D nicht in der Lage in der es ist.
    Natürlich entscheiden die Politiker, und werden als Langzeitfolge voriger evtl. falscher Politik gezwungen zu entscheiden.

    Die richtigen Werte und Handlungsentscheidungen folgen aus der Welt wie sie ist und nicht aus der Welt wie sich manche vorstellen.

    Genderforschung: die seriöse Forschung weiss, dass der Mensch vom Emryo weg stark durch Geschlechtshormone beeinflusst ist, sich Mädchen und Jungen psychisch deutlich differenzieren und unterschiedliche Neigungen und Interessen haben. Schöne Doku dazu google: Norwegisches Gender Paradoxon. Was die Forschung daher der Politik raten dürfte und sollte ist: Mädchen und Jungen sind gleich viel wert, aber nicht gleich interessiert an allem. Jeder darf werden was er will, gerne viel mehr Naturwissenschaften in der Schule. Die Poltik jedoch, Frauen in technische Berufe oder Vorstände mittels Quoten bringen zu wollen, ist unsinnig, wirkungslos und falsch, und die Behauptung, Frauen würden benachteiligt, ist genau das: eine Behauptung.
    Hinter diesen Fehlentwicklungen in Teilen der „Wissenschaft“ steht mMn nach linke Ideologie. (Ein Berliner Soziologe schlüsselt diese noch auf in u.a. konstruktivistisches Vorurteil, Werterelativismus, Infantlitätssyndrom und einem Rest von Aberglauben.)

  171. Nein. Das stimmt nicht. Forschung, zumindest als Grundlagenforschung, ist erstmal nur Neugierde. Anwendungsforschung ist erst der zweite Schritt.

    In der Grundlagenforschung sicher nicht. Allerdings muss auch da eine Motivation da sein, mit der man den Forschungsgegenstand angeht. Ziel ist hier auch nicht die Entwicklung von Produkten, sondern die Erweiterung des Wissens.

    Im Bereich Militär und Wirtschaft wirst Du aber mit reiner Neugierde keine Forschungsgelder bekommen, denn da gibt es handfeste Ziele und der Zwang der Wirtschaftlichkeit. Und nur das habe ich gemeint.

  172. #170

    Wie hilfreich ist es aber, dass die Wählerschaft aufgrund von Lügen und Propaganda ihre Wahlentscheidung bzw. Meinung bildet?

    Dann kriegt das Volk seinen Willen, das ist ein Wert an sich. Was „Lügen und Propaganda“ angeht, so blöd sind die Leute nicht. In jedem Fall sind Abgeordnete, Wissenschaftler oder sonstige Priesterkasten nicht weniger anfällig gegen Beeinflussung als ihre Putzfrauen.

    Ein Grundirrtum ist die Auffassung, es gehe in der Politik um Wahrheitsfindung. Geht es nicht. Es geht um Lösung von Konflikten zwischen gegensätzlichen Interessen. Das ist kein wissenschaftliches Problem, es ist auch keins bei dem man „richtige“ oder „falsche“ Entscheidungen treffen kann. Es geht darum, wem eine Entscheidung nützt und wem sie schadet. Da gibt es keine perfekte Lösung, sondern nur den Weg, sovielen wie möglich zu nützen, und den Schaden auf so wenige wie möglich einzugrenzen und so glimpflich wie möglich zu halten. Deswegen ist das Mehrheitsprinzp das geringste Übel, das wir bisher kennen. Mehr ist nicht im Angebot.

    Eine Delegation dieser Entscheidungen an Priesterkasten wäre eine Verschlechterung. Kein Wissenschaftler kann für Sie oder für mich stellvertretend entscheiden, was gut für uns ist. Das wissen wir selber besser, deswegen soll es unsere Entscheidung sein.

  173. @anorak2

    Dann kriegt das Volk seinen Willen, das ist ein Wert an sich….
    Ein Grundirrtum ist die Auffassung, es gehe in der Politik um Wahrheitsfindung. Geht es nicht. Es geht um Lösung von Konflikten zwischen gegensätzlichen Interessen.

    Das ist es genau. Im Guten und im Schlechten. Geht es schief müssen wir alle die Verantwortung und die Folgen tragen.

    Und das ist auch gar zu ändern. Denn die Folgen tragen wir ja auch, wenn die Priesterkaste oder die großen Transformatoren die falsche Entscheidung treffen. Da will ich dann lieber in einer Demokratie die Verantwortung haben und selbst eine falsche oder richtige Entscheidung treffen.

    Grüße
    Günter Heß

  174. Tritium, natürlich zwang! Das muss jedem Klar sein.
    Wenn nicht sie, dann jemand anderes. So einfach ist das im Kampf.
    Oder meinen Sie, das man das Schießpulver hätte verhindern können in dem man sagt: „Nö, mach ich nicht.“?

    Wenn sie verwerfliche Kriegsführung suchen, dann schauen sie die Russen an, meinetwegen die Nazis oder die Japaner, die Amerikaner aber erst später. Die haben die Welt vor Faschisten und Sozialisten beschützt.

    Wenn ein NSA Mitarbeiter meine Frau nackt sieht, ist mir das fast Sch * egal, aber beim örtlichen Polizeibeamten ist es mir das nicht! Aber ich schweife ab.

  175. Dann kriegt das Volk seinen Willen, das ist ein Wert an sich.

    Weder die Wähler (gebrochene Versprechen) noch die komplett desillusionierten Nichtwähler, abgesehen natürlich von der Vielseitigkeit der Wünsche und der Unmöglichkeit, es allen recht zu machen.

    Was “Lügen und Propaganda” angeht, so blöd sind die Leute nicht. In jedem Fall sind Abgeordnete, Wissenschaftler oder sonstige Priesterkasten nicht weniger anfällig gegen Beeinflussung als ihre Putzfrauen.

    Das stimmt leider sehr oft.

    Ein Grundirrtum ist die Auffassung, es gehe in der Politik um Wahrheitsfindung. Geht es nicht. Es geht um Lösung von Konflikten zwischen gegensätzlichen Interessen.

    Ok. Gute Konfliktlösungen gibt es aber nur auf Basis der Wirklichkeit, nicht des Aberglaubens (Religion, Ökologismus, Genderismus, …). In Afrika sind schon Fussballtrainer inhaftiert worden, weil sie den Rasen „verhext hätten“.

    Das ist kein wissenschaftliches Problem, es ist auch keins bei dem man “richtige” oder “falsche” Entscheidungen treffen kann.

    Natürlich trifft die Politik immer wieder falsche Entscheidungen.

    Es geht darum, wem eine Entscheidung nützt und wem sie schadet. Da gibt es keine perfekte Lösung,

    Aber das gegenteil von „falsch“ ist doch nicht „perfekt“. Und „falsch“ ist nicht „schlechtestmöglich“.

    sondern nur den Weg, sovielen wie möglich zu nützen, und den Schaden auf so wenige wie möglich einzugrenzen und so glimpflich wie möglich zu halten. Deswegen ist das Mehrheitsprinzp das geringste Übel, das wir bisher kennen.

    wenn die Informationspolitik, die Medien fair und objektiv sind, wäre das einfacher. Von geringstmöglichem Schaden sind wir derzeit weit weg.

    Mehr ist nicht im Angebot.

    Eine Delegation dieser Entscheidungen an Priesterkasten wäre eine Verschlechterung. Kein Wissenschaftler kann für Sie oder für mich stellvertretend entscheiden, was gut für uns ist.

    Ein Wissenschaftler soll auch nicht entscheiden, er soll die Wahrheit sagen, und sei diese „wir wissen es nicht“, oder vor Scham im Boden versinken. Die Politik holt und züchtet sich sich auch ohne unsere Erlaubnis die Berater, die sie für nützlich hält, solange sich die Mehrheit den immerselben Käse erzählen lässt: Marktwirtschaft böse, Sozialstaat gut; Atom, Gen, Chemie: schlecht, Bio: gut….

    Das wissen wir selber besser, deswegen soll es unsere Entscheidung sein.

    Es gibt einen Teufelskreis aus doofer Politik (Hauptproblem Wiederwahl) und doofer Wählermehrheit. Und die laut Güllner/FORSA hauptsächlich von in allen Parteien vorhandener grüner Ideologie verprellten Nichtwähler entscheiden gar nichts mehr.
    Güllner: „Winfried Kretschmann z.B. wird nicht gern daran erinnert, dass er bei der Landtagswahl 2011 nur von 15,8 Prozent aller Wahlberechtigten gewählt worden ist und somit der Ministerpräsident in Nachkriegsdeutschland mit der geringsten Legitimationsbasis ist. Diese schmale Vertrauensbasis als Mandat für einen radikalen Politikwechsel zu interpretieren, wie es Kretschmann tut, ist schon recht abenteuerlich.“

  176. @Micha
    hier findest Du einige Erklärungen

    How climate models dismiss the role of the Sun in climate change [Part 4]

  177. Auch in Thailand gibt es eine Kältewelle

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