Fast 6 Meter Schnee auf Zugspitze. Soviel wie seit 20 Jahren nicht mehr!

6. Mai 2019 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel, Medien

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Zu Ostern wurde noch ein neuer Dürre- und Hitzesommer von den Medien befürchtet. Dann kam aber alles anders. In den letzten Tagen hat es reichlich geregnet und die Kälte hielt mit polarer Luft in Deutschland Einzug. Mit derzeit 5,80 Meter türmt sich der Schnee auf der Zugspitze so hoch wie seit 20 Jahren nicht mehr. Seit gestern sind auf Deutschlands höchstem Gipfel 80 Zentimeter hinzugekommen. Auch in den nächsten Tagen wird es dort immer wieder schneien. Nicht ausgeschlossen, dass bis Monatsmitte deutlich mehr als sechs Meter Schnee auf der Zugspitze liegen. Ähnlich viel Schnee gab es zuletzt im Winter 1998/1999. Damals wurde eine maximale Schneehöhe von 6,10 Meter gemessen.

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23 Kommentare
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  1. Herr Krüger, Sie haben keine Ahnung, und verstehen es einfach nicht: Es sind die präzisen Folgen des Klimawandels!

    Regnet ’s? Klimawandel!
    Ist ’s furz-trocken? Klimawandel!
    Eine Fliege im Salatteller? Klimawandel!
    Meine Krankenschwester bekommt Pickeln im Gesicht? Klimawandel!
    Mein Kater will schmusen? Klimawandel!
    Mein Kaffee wird kalt? Klimawandel!
    Und Bücher werden seltener gelesen? Ja doch! Klimawandel!

    Ganz, ganz PRÄZISE apokalyptische Folgen DES Klimawandels! Eben Wissenschaft!

    Sie werden nicht etwa KLIMALEUGNER werden wollen??!!

  2. Ich verlasse mich da voll und ganz auf die Schüler von FFF. 😉

    https://www.westfalen-blatt.de/var/storage/images/wb/startseite/ueberregional/fotostrecken/3703517-fridays-for-future-das-steht-weltweit-auf-den-plakaten/node_6473135/104697998-1-ger-DE/_1_image_1024_width.jpg

  3. Schön zu sehen wie sie sich auf der Weltverbrennungs-Demo alle die Hintern abfrieren. 🙂

  4. Neue Allzeit-Schneerekorde für Mai in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

    Neue Schnee-Rekorde für Mai -- Bilanz vom späten Wintereinbruch
    Die kräftigen Schneefälle am Wochenende in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind für Mai mehr als außergewöhnlich gewesen. Regional fiel so viel Schnee wie noch nie im Wonnemonat seit Messbeginn.

    Mit Fackeln gegen den Frost

    Hallo, Mojib Latif 😀

  5. Bei uns im Norden/ Alten Land haben die Obstbauern übrigens die Sprenganlagen angestellt, um die Obstblüte vor dem Frost zu schützen.

  6. Erderwärmung gestoppt

  7. Wie war das doch gleich:
    Gab es nun einen Unterschied zwischen „Wetter“ und „Klima“ -- oder nicht?

  8. Frag mal die, die davon so heftig Gebrauch machen und alles. aber auch alles dem Klimawandel zuschreiben, wer das ist, weißt Du, guck in die Presse, Tagesschau, ZDF Heute, …..

  9. Die Variabilität des Wetters liefert den Medien immer eine willkommene Steilvorlage. Doch wie groß ist die Variabilität eigentlich? Ich habe den momentanen Wettersturz zum Anlass genommen, das 365-Tage Gleitmittel der Wetterstation München-Stadt zu analysieren. Da sind extreme Temperatursprünge zu sehen. Zum Beispiel lag die Mittel-Temperatur 1961 (29.10.1960-28.10.1961) bei 10,0°C, sank dann aber ab und betrug etwa zwei Jahre später (16.3.1962-5.3.1963) nur noch 6,9 °C.

  10. Ich wäre da vorsichtig. Mehr Schnee kann genauso bedeuten, dass durch höhere Temperaturen es dort zu mehr Schneefall kommt, wo es sonst eben durch sehr tiefe Temperaturen seltener Schneefall gab. Haben Sie auch die Temperaturen verglichen?

  11. Und ich dachte seit Jahrzehnten schmelzen Eis und Schnee auf der Zugspitze? Wie sind da neue Rekorde zu erklären?

  12. PS

    Die Temperatur auf der Zugspitze lag in den letzten 2 Wochen zwischen 0 bis -16°C. -16°C am 5.5.

  13. Sehr geehrter Michael Krüger,

    Ihr Argument ist ungefähr so sinnvoll wie die Aussage: „Es stimmt nicht, dass Rauschgiftkonsum krank macht, denn der kleine Jimmy hat nie Rauschgift genommen und ist trotzdem mit drei Jahren an einem Autounfall gestorben.“
    Man kann nicht aus einem vereinzelten Messwert -- Schneehöhe an einem bestimmten Ort an einem bestimmten Moment -- auf langfristige, großflächige Trends schließen.
    Allein die Tatsache, dass Sie mit derart lächerlichen Argumenten kommen, zeigt, dass sie keine wirklich stichhaltigen Argumente für Ihre vorgefasste Meinung -- die nicht-Existenz des Klimawandels -- haben.

    Bleibt nur die Frage, ob Sie wirklich so naiv sind, oder ob Sie bewusst die Leute irreführen.

  14. Man kann nicht aus einem vereinzelten Messwert — Schneehöhe an einem bestimmten Ort an einem bestimmten Moment — auf langfristige, großflächige Trends schließen.

    Wo mache ich das denn? Ich dachte ich berichte hier von Extremwetter, Schneerekorden, die im Widerspruch zu schneearmen und zu warmen Wintern stehen, die uns einst die Klimaforscher angekündigt haben. Winter mit viel Eis und Schnee werden wir nicht mehr erleben und das Ende der Skigebiete unter 1.000 m wurde doch schon vor 15 Jahren vorhergesagt. Also vielleicht demnächst vorher einmal den Blogbeitrag richtig lesen, all zu lang ist der ja nicht. 😉

  15. Keine Sorge, ich habe nicht nur Ihren Blogbeitrag, sondern sogar auch die Liste der zugehörigen Kategorien durchgelesen.
    Ihre Nachricht über „extreme“ (so extrem auch wieder nicht…) Schneehöhen auf der Zugspitze erschien u.a. in der Kategorie Klimawandel -- so, als gehörten diese Dinge zusammen. Sollte ich daraus zu Unrecht den Schluss gezogen haben, dass Sie zwischen den Schneehöhen auf der Zugspitze und dem Klimawandel einen Zusammenhang herstellen wollen, dann würde mir das Missverständnis natürlich Leid tun. Ich will also nunmehr vorsichtiger sein und frage:

    Darf ich aus der ersten Zeile Ihres vorigen Kommentars [Wo mache ich das denn? Ich dachte, ich berichte hier von Extremwetter…] entnehmen, dass Sie keinerlei Zusammenhang herstellen wollten und auch Sie nicht glauben, aus dieser einzelnen Schneehöhenmessung Rückschlüsse auf das Klima schließen zu können?

    Falls Ihre Antwort Nein ist:
    Tja, dann würde ich Ihnen zu einem Grundkurs Statistik raten… es ist wirklich nicht so schwierig.

    Falls Ihre Antwort Ja ist:
    In diesem Falle freue mich, dass Ihre Einstellung doch wissenschaftlicher ist, als ich fürchtete, und möchte ich mich für meinen voreiligen Schluss auf Ihre Statistikkenntnisse/Absichten herzlich entschuldigen. Allerdings würde ich mir dann wünschen -- einfach, um Missverständnissen vorzubeugen -- dass Sie bei zukünftigen Berichten über Extremwetter (auf seiner Seite über Klima!) eine Bemerkung hinzufügen, dass Einzelwerte wie das Wetter keine Aussagekraft über langfristige Prozesse wie das Klima haben. Dies zu verdeutlichen wäre das Mindeste, was ich von einem skeptischen Wissenschaftler (-> Name dieser Website) erwarte. Wenn Sie es versehentlich unterlassen, provozieren Sie unnötige Missverständnisse; wenn Sie es absichtlich unterlassen, ist das vorsätzliche Irreführung.
    (Übrigens ärgere ich mich genauso, wenn warme Einzelereignisse als Argument für den Klimawandel herangezogen werden. Dieses Verhalten ist unwissenschaftlich, egal, welche Seite davon Gebrauch macht.)

  16. @KJ #15

    (Übrigens ärgere ich mich genauso, wenn warme Einzelereignisse als Argument für den Klimawandel herangezogen werden. Dieses Verhalten ist unwissenschaftlich, egal, welche Seite davon Gebrauch macht.)

    Es machen ausschließlich die Klimaspinner davon Gebrauch, und zwar nicht nur bei warmem Wetter sondern bei jedem Wetter. Rahmstorf hat zB den Schneefall des letzten Winters als Folge der „globalen Erwärmung“ gewertet.

  17. Der Winter geht übrigens weiter auf der Zugspitze und in den Alpen. Muttertag im Schneesturm, am 12. Mai.

    https://www.wetteronline.de/wetter-videos/2019-05-12-mk?part=single

  18. PS

    Dann kann Rahmstorf ja wieder behaupten, dass läge am Nordwind und der viel zu warmen Nordsee und der Staulage an den Alpen, wo sich die nasse, warme Luft dann abschneit. 😉

  19. https://interaktiv.waz.de/winter-vergleich-deutschland/
    Wie ist mit solchen Fakten? Verschwörungstheorie?
    Gruß Thomas

  20. Auch schön in dem Link.

    Im Gegenteil: Der Deutsche Wetterdienst bilanzierte zum Ende der Saison 2017/18 einen „erheblichen zu milden Winter“.

    Ich dachte wir hätten 2018/19.☺

  21. Hier mal die Rangfolge der warmen Winter in Deutschland.

    Jahr Winter °C
    2007 4.38
    1975 3.6
    1990 3.6
    2016 3.6
    2014 3.3
    1989 3.1
    1998 3
    2008 3
    1916 2.8
    1995 2.8
    2019 2.8

    Der Januar 2019 stand auf Platz 57.

  22. @KJ #13

    Allein die Tatsache, dass Sie mit derart lächerlichen Argumenten kommen, zeigt, dass sie keine wirklich stichhaltigen Argumente für Ihre vorgefasste Meinung — die nicht-Existenz des Klimawandels — haben.

    Niemand hier argumentiert Richtung „es gibt keinen Klimawandel“ -- das ist, sorry Schwachsinn.
    Man kann aber nicht, wie Rahmstorf und Konsorten jeden von einer Kuh zuviel gepupsten Furz dem Klimawandel zuschreiben. Diese Argumentationskette der Doomsdayer ist schlicht und ergreifend eine Lüge.

  23. Greta wirkt !

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