Fiktion und Realität: Westeros und Klimawandel

27. August 2017 | Von | Kategorie: Blog

africaDer Beitrag von Martin Landvoigt als Plauderecke.

Von Klimaflüchlingen ist in der FAZ vom 26.08.2017 — Seite 16 — zu lesen, wenn über das Staffelfinale von ‚Game of Thrones‘ die Rede ist. Ein offensichtliches Fantasy-Machwerk als Parabel für die reale Klimaerwärmung. Oder Fantasy Serien als Parabel auf eine herbeiphantasierte Pseudo-Realität? Die Frage von Fantasie, Virtualität, Realität und Symbolen ist bei Weitem nicht so einfach zu klären. Was ist nun real? Fraglos existiert eine Klimaangst, die Menschen dazu bringt, ihr Leben zu ändern, andere politische Entscheidungen zu treffen und dem säkularisierten Leben einen Sinn zu geben. Man hat eine vermeintlich gute Sache, für die man kämpfen kann.

Pipi Langstrumpfs Motto war ja: ‚Ich mache mir die Welt, so wie sie mir gefällt‘ … aber da kommt dann kein Schlaraffenland für den modernen Menschen raus, sondern eine Welt der Katastrophen und Herausforderungen. Immer wieder wird beschworen, dass man den Klimawandel heute und überall schon spüren könnte, auch wenn die Statistik und historischen Aufzeichnungen das Gegenteil belegen. Was also treibt die Menschen dazu, so was ständig gebetsmühlenhaft zu wiederholen? Eher ein Fall für den Zeitgeist-Forscher.

Eine andere Frage ist die der Realität. Hier geht es um Wissenschaft. Diese ist gehalten, sich nicht in den Dienst irgend einer Ideologie oder Politik zu stellen. Sondern sie hat die Aufgabe, möglichst objektiv die Fakten zu sammeln um daraus korrekte Schlüsse zu ziehen. Interessant ist, dass die meisten Fakten bereits publiziert sind, die aber weitgehend ignoriert werden. Die Bedeutung der Wissenschaft und der Fakten ist in der öffentlichen Diskussion höchst randständig. Der Wissenschaftler, der Anerkennung repräsentiert, wird als Autorität und Guru eingeschätzt. Der Wissenschaftler, der dem Guru widerspricht ist der Ketzer. Das Interesse, Fakten und Argumente zu prüfen, ist marginal. In der Tat ist die Beschreibung ‚postfaktisch‘ zutreffend. Fiktion und Ideologie ist immer weniger von der Realität zu trennen.

Ulf von Rauchhaupt, der Verfasser des o.g. FAZ-Artikels, scheint diese auch nicht mehr unterscheiden zu können. So ist die Mauer, die Westeros über viele Generationen vor dem Bösen beschützte, zu einem kritikwürdigen Symbol der Abschottungspolitik geworden. Während der Winter in Westeros als rein fiktives Element nur die Leinwand für eine fiktive Bedrohung abgibt, so glaubt der Verfasser, dass ein realer menschengemachter Klimawandel tatsächlich zum Handeln herausfordert. Es kommt ihm nicht in den Sinn, dass schlecht belegte Hypothesen nicht viel anderes sind als eine Fantasy-Geschichte. Und die sollte man von der Realität unterscheiden können.

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251 Kommentare
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  1. man mag sich fragen, mit was heutige „forscher“ arbeiten. mit reellen werten und geschehnissen oder mit einer vermeintlichen fantasiewelt?

    in einer diesjährigen ausgabe von „spektrum der wissenschaft -- spezial“ über die thematik „statistik“ wird auch berichtet, wie sich das klima statistisch erfassen lässt. natürlich ist rahmstorf mit von der partie.
    als statistikinteressierter habe ich mir diese ausgabe mal unter die lupe genommen.
    statistisch ist es nicht erlaubt, zwei willkürliche werte einfach miteinander zu vergleichen; bestes beispiel: CO2-anstieg und anstieg der globaltemperaturen seit dem 19. jahrhundert.
    aber dieser vergleich wird nicht mehr erwähnt, denn diese „kenntnis“ wird schon vorausgesetzt, obwohl nicht bewiesen und deshalb ist der direkte vergleich mehr als fraglich, nämlich nicht zulässig.
    nun beschäftigt man sich mit wetterextremen und anderen katastrophen und deren häufigkeit und „auswertung“ in bezug auf die steigenden temperaturen…..
    alle quellenangaben sind vom PIK/Potsdam geprüft 🙂
    ich schäme mich für solche „mathematiker“. hier ein auszug:

    https://www.pdf-archive.com/2017/08/27/klimastatistik/klimastatistik.pdf

  2. Tja….Game of Thrones….2 Königen bekämpfen sich bis aufs Messer….eine untote Armee (die hoffentlich nich übers Mittelmeer kommt)…will alles plattmachen was nich bei 3 hinter dem Schutzwall ist, und trotzdem sind sich ein paar Schmierfinken nicht zu Schade, daraus eine Klimaposse zu konstruieren.
    Hab erst die ersten beiden Staffeln gesehen, reicht aber aus….um diese Phantasie-Story halbwegs bewerten zu können.

    Bin mal gespannt für was die Drachen stehen?…Soros und Konsorten oder wat?
    Mich deucht, der Presse geht es so beschissen, das sie versuchen aus Scheiße Gold zu machen….los, stop, schade…heutzutage konsumiert der geneigte Leser lieber alternative Medien, muss auch nicht der Wahrheit entsprechen…hat aber den Hauch des Verruchten.

    Lehre aus dem Ganzen….eine ZIvilisation kämpft ums Überleben, gegen einen mächigen Feind, der am Ende auch vor Politikern kein Halt machen wird.
    H.E.

  3. einiges schon diskutiert in den beiden threads „Der Teufelskreis von Fakt und Fiktion“ vom März -- der 13.13.2017, PIK-Veröffentlichung, ist ein typo und keine Fiktion 🙂
    oder auch #55 Wiederkauen eines wohlfeilen Narrativs ohne Faktenbezug ein Beitrag zur Sammlung ‚Fake News‘
    solche aktuellen Aktionen „Die Verleumdung ist schnell und die Wahrheit ist langsam“ kommen dann nicht von nirgendwoher.
    Einen überaus faden Nachgeschmack bekomme ich hinsichtlich des geflügelten „Fluchtursachen bekämpfen“, wenn ich die Rezensionen zu „Dead Aid“ lese

  4. Übrigens, ich bin wirklich begeistert von Game of Thrones. Im Besonderen wegen der Dialoge, weniger wegen der Monster und Untoten. Aber der Spaß kann einem ja vergehen, wenn man daraus eine Klimaparabel machen will.

  5. Im Gespräch mit einem Kollegen vertrat dieser die Ansicht, dass es in dem Konflikt gar nicht mehr um Fakten ginge, Weder seitens der Klima-Alarmisten, noch seitens der Skeptiker. Alles sei eben ideologisiert und Argumente wären eben nur dazu da, um sie für die eigene Sache zu rekrutieren. Darum sei es auch fruchtlos, sich mi den Argumenten zu beschäftigen. Es würden dann nur die bessere Darstellungen und eigene Vormeinungen gelten -- ein halbwegs objektiver Sachstand sei gar nicht mehr ermittelbar.

    Wie wohl diese Ansicht zuweilen auch zutreffen mag, so wenig halte ich das für eine akzeptable Ansicht. Denn das hieße, vor der Meinungsvielfalt zu kapitulieren und sich der Irrationalität ergeben. Gerade wenn man weiß, dass man sich in ideologisch verminten Gebiet bewegt, gilt es um so selbstkritischer zu sein. Dass der Meinungsgegner wohl falsch liegt, ist strategisch selbstverständlich. Hier wäre eher zu prüfen: Worin könnte er recht haben? Und dass die eigenen Bundesgenossen richtig liegen, ist ja auch nahe liegend, und außerdem sollte man sich ja nicht gegenseitig bekämpfen. Aber worin könnte er … oder ich … falsch liegen?

    Wenn es darum geht, eine Position gesellschaftlich zu vertreten ist es nicht immer klug, sich ständig selbstkritisch zu prüfen, aber wenn das Ziel ist, sich selbst vor ideologischen Fallstricken zu bewahren, ist die Reflektion und Selbstkritik unabdingbar.

  6. Dieses etwas ältere Video beschreibt eigentlich alles:

    https://www.youtube.com/watch?v=tro3Z6svvnw

    Die meisten Menschen sind halt Mitläufer und verhalten sich wie Lemminge vor dem Abgrund und folgen den Führer und Vordermann. Ist ja für die gute Sache und wenn alle das sagen und tun, dann muss man eben mitmachen.

  7. PS

    Und macht man den Gläubigen klar, dass sie einen „Betrug“ aufgesessen sind, reagieren die sauer und empört und sind noch stärker in ihren Glauben bestärkt. Jetzt erst recht. Alle Skeptiker sind Leugner, etc.. Wir müssen den Leugnern den Kampf ansagen!

  8. Ob jetzt nun „Game of Thrones“ oder „The Day after Tomorrow“ Basis wissenschaftlichen „Journalismus“ wird ist doch mittlerweile sowas von egal, Hauptsache Panik und Gruselfaktor!

  9. Passend dazu, wie man Lemminge zum Befolgen von Befehlen erzieht. Das Milgram Experiment:

    Tja, so funktioniert auch der Mainstream.

  10. Ach wie schön, wenn man das was einem (warum auch immer) nicht passt einfach damit abtun kann, dass es ein Glaube sei. Es fehlt die Selbstreflektion bei den Vertretern dieser steilen These hier. Warum glaubt ihr so fest daran, dass es entweder a) keine Erwärmung gibt oder b) die Erwärmung nicht menschengemacht ist? Warum klammert ihr euch an jeden Strohhalm, der verspricht eines davon zu zeigen/beweisen und es dann doch nicht schafft?

  11. Herr Herp. sie wären bei Milgram sicher einer der besonders fleißigen Drücker. Ich habe zumindest in der Klimaforschung gearbeitet und kenne die Übertreibungen. Im Gegensatz zu ihnen, der nur glaubt.

  12. @ Sebastian Herp 28. August 2017 12:14

    Ach wie schön, wenn man das was einem (warum auch immer) nicht passt einfach damit abtun kann, dass es ein Glaube sei.

    Eine These, die es zu belegen gilt: Was unterscheidet Glaube von Realität?

    Meine Antwort: Glaube bezieht sich unter Ungewissheit auf eine Deutung oder Sachverhalt, die durchaus real sein kann, es sei denn, der Glaube bezieht sich auf Aussagen, die bereits wiederlegt wurde.

    Darum meine Frage: Wenn sie bestreiten, dass es Glaube ist, der sie antreibt, müssten sie mit Fakten kommen, die auch ihre Aussage belegen. Haben sie keine belastbaren Belege, dann wüsste ich gerne, wie sie diese Charakterisierung zurück weisen.

    PS.: Ich bin selbst ein gläubiger Mensch und bekenne mich zum Glauben an Jesus Christus. Ich finde auch nichts verwerfliches daran, einen Glauben zu vertreten. Ich halte es aber für verwerflich, einen Glauben zu vertreten und zu behaupten es wäre kein Glaube, sondern was besseres.

    Es fehlt die Selbstreflektion bei den Vertretern dieser steilen These hier.

    Auch hier die Bitte um Präzisierung: Wo genau fehlt ihnen was? Können sie am eigenen Beispiel zeigen, was Sie unter Selbstreflektion verstehen?

    Warum glaubt ihr so fest daran, dass es entweder a) keine Erwärmung gibt oder b) die Erwärmung nicht menschengemacht ist?

    Die Tendenz hier sagt das Gegenteil. Natürlich ist eine Erwärmung feststellbar, wenngleich die Höhe dieser Erwärmung umstritten ist. Ebenso hat der Mensch auch einen Anteil daran, allerdings bleibt unklar, wie groß der menschliche Anteil ist. Es gibt gute Gründe, davon auszugehen, dass der menschliche Anteil marginal ist.

    Warum klammert ihr euch an jeden Strohhalm, der verspricht eines davon zu zeigen/beweisen und es dann doch nicht schafft?

    Diese Aussage ist eine rhetorische Frage besteht aus zwei Teilen:
    Irgend jemand würde sich an einen Stohhalm klammern. Wer das sein sollte, und was hier ein Strohalm sei, bleibt allerdings unverständlich. Dann wird ein Scheitern behauptet: Worin dieses bestehen sollte, entzieht sich jedoch der Logik, denn nichts gibt Hinweise auf eine konkret zuweisbare Bedeutung.

  13. Wieder mal hat wohl der Spamfilter unberechtigt zugeschlagen … bitte befreien.

  14. siehe http://www.science-skeptical.de/blog/martin-fragt-wie-handeln-wir-konkret/0015831/#comment-2030637

  15. @SH #11

    Warum glaubt ihr so fest daran, dass es entweder a) keine Erwärmung gibt oder b) die Erwärmung nicht menschengemacht ist?

    Niemand hier glaubt a) oder b). Das ist einfach nicht das Thema, es ist nicht wichtig.

  16. anorak2 29. August 2017 06:26

    Das ist einfach nicht das Thema, es ist nicht wichtig.

    Weshalb siehst Du die wissenschaftlichen Grundlagen, auf denen die ganze Diskussion aufbaut, als nicht wichtig an? Ohne Grundlagen ist die ganze Diskussion eine reine Phantasiediskussion (wie z.B. auch Märchen) ohne jede relevante Bedeutung.

  17. #17

    Weshalb siehst Du die wissenschaftlichen Grundlagen, auf denen die ganze Diskussion aufbaut, als nicht wichtig an?

    Weil ich bestreite, dass es sich um eine wissenschaftliche Diskussion handele. Diese Anmutung ist im günstigsten Fall ein Irrtum, im schlimmeren absichtliche Nebelwerferei.

    Ohne Grundlagen ist die ganze Diskussion eine reine Phantasiediskussion (wie z.B. auch Märchen) ohne jede relevante Bedeutung.

    Die Fragen, ob Deutschland eine extrem wichtige Infrastruktur mutwillig vor die Wand fahren und nebenher noch Milliarden an ein paar Subventionsschmarotzer verschenken soll, haben nichts mit Wissenschaft zu tun. Das sind rein politische Fragen.

    Die andere Frage, ob irgendein theoretischer Durchschnittswert gerade im Begriff ist, sich um ein paar Centigrad zu heben oder zu senken und wenn ja warum, wird uns nicht helfen, erstere Fragen zu beantworten, egal wie die Antwort ausfällt.

    Wir können uns die Diskussion über letztere Frage also schenken, und stattdessen gleich über gesellschaftliche Wirkungen ebenjener Irrsinnspolitik reden. Alles andere ist Zeitverschwendung.

  18. @Ebel
    Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unangepasste Kleidung.
    Nur weil ein kleines 80-Millionen-Völkchen glaubt, mittels lustig drehenden Windrädchen und schillernden Sonnenpaddel die Wettergötter günstig zu stimmen, macht dat Wetter trotzdem, was es will.
    Seit Paris wissen wir dass der Vermeidungszug aufs Abstellgleis geschoben wurde…..denn niemand muss sich wirklich an seinen Versprechungen halten und niemand wird bestraft, wenn er weiter so macht wie bisher.

    Anpassung ist der neue Klimaschutz…….nach ein paar heftigen Starkregenereignissen wird in meiner Region das vernachlässigte Regenwasserabflusssystem wieder in Schuss gebracht und sogar erweitert.
    Und wenns Dir im Sommer zu heiß wird im Oberstübchen, bau Dir doch ne Klimaanlage ein, so wie es die Südländer nun schon seit Jahrzehnten machen um den heißen Sommer zu überstehen.
    Rein wissenschaftlich gesehen….geht die Handelsspanne der Schlangenölverkäufer von 1- 8 Grad Erwärmung, bei Verdopplung der CO2 Konzentration aus…..aber auch nur dann, wenn die fiesen Rückkopplungen so rückkoppeln, wie es die beliebten Modelle aus dem Druckerschlitz raus rotzen.
    Es wird eventuell etwas wärmer….na und, spar ick im Winter Heizkosten, wo liegt da das Problem?

    Und mal ehrlich, wer 6.000-10.000 Dollar hinlegen kann um ins gelobte Land zu fliehen…..gehört wohl nicht zu den Ärmsten der dritten Welt und wer meint……diesen Wirtschaftsflüchtling das Gutmenschen-Mäntelchen des Klimaflüchtlings umzuhängen, hat entweder was an der Waffel……oder zahlt wohl immer noch zu wenig Steuern in Deutschland.
    Und nein……ich lasse mir nicht die ewige Erbschuld anlasten, denn ick bin ja im antifaschistischen Arbeiter- und Bauernstaat geboren und aufgewachsen und daher eh unschuldig am deutschen Geschichts-Dilemma.
    Schönen Tach noch……H.E.

  19. @Ebel

    Für Hohenpeißenberg ergibt sich aus der Extrapolation des Anstiegs der Tropopause bei CO2-Verdopplung eine Zunahme der Oberflächentemperatur von ca. 3 K.

    Herr Ebel, gemäß Manabe 1967 erhöht/ erniedrigt sich die Tropopause im Strahlungs-Konventions-Gleichgewicht bei CO2-Verdopplung, bzw. Halbierung nicht nennenswert. In den Tropen bleibt diese bei 15 km Höhe.

    http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2014/11/ManabeWetherald1967c.jpg

    In den hohen Breiten bei etwas unter 10 km.

    Die Abstrahlungshöhe von 255 k/ -18°C ändert sich lediglich von ~5000 m bei CO2-Verdopplung auf ~5100 m, bzw. verringert sich bei CO2-Halbierung auf ~4900 m.

    Mit der heutigen CO2-Erhöhung von 280 auf 410 ppm können Sie den Unterschied in der Tropopasusenhöhe, der nur wenige Meter betragen dürfte, nicht auf 3°C hochrechnen, schon gar nicht ohne Fehlergrenzen.

    In den letzten Jahren habe ich festgestellt, dass Sie sich immer mehr in die Treibhaushysterie hineinsteigern. Lindzen, Christy und Spencer kommen mit den GRACE-Satellitendaten auf 0,7°C Klimasensitivität.

  20. CERES, ERBE Satellitendaten natürlich.

  21. Und Herr Ebel, Sie machen sich die Grundlagen in letzter Zeit immer mehr danach, wie sie Ihnen gefallen. Richtung Klimahysterie. Glauben Sie inzwischen selbst an ein katastrophales AGW, dass würde mich mal interessieren?

  22. Und Ebel, natürlich ist auch die Ozonschicht für die Höhenlage der Tropospause maßgeblich. Nicht allein das CO2.

  23. Um Missverständnissen zu begegnen: Herr Krüger hat überzeugend und in nimmermüder aufklärerischer Manier erläutert, dass es natürlich durch die IR-aktiven Gasen einen Erwärmungseffekt an der unteren Troposphäre gibt. Das sollte unstrittig sein -- auch wenn man das bei EIKE nicht verstehen will.
    Über die Quantifzierung im reinen Strahlungstransfer gibt es gewisse Abweichungen, bleiben aber im Rahmen bei rund 1 Grad je CO2 Verdoppelung. Über die Rückkopplung, ob diese positiv oder negativ seien, gibt es weit stärker divergierende Ansichten. So weit die Physik und die Grenzen der Bestimmbarkeit von Zusammenhängen.

    Darüber hinaus gibt es viel Kaffeesatzleserei: Klare Argumente für ein negative Entwicklung, die überwiegend von menschlichen CO2 Emissionen ausgehen, im Besonderen für dessen Quantifizierung, gibt es nicht.

    Diese Fakten sind relativ einfach zu recherchieren Aber sie tauchen in der öffentlichen Diskussion kaum auf. Vielmehr wird man überschüttet mit irgendwelchen Parabeln und wilden Behauptungen, die meist am Besten in die Schublade Fake News passen.

  24. Michael Krüger 29. August 2017 12:25

    natürlich ist auch die Ozonschicht für die Höhenlage der Tropospause maßgeblich. Nicht allein das CO2.

    Natürlich sind alle Treibhausgase an der Höhe der Tropopause beteiligt. Allerdings ist die Ozonschicht wegen der Ozonmenge und großen Abstand von der Tropopause nur unwesentlich an der Höhe beteiligt.

    Mit Strahlungsantrieb und Rückkopplung ist ein Witz. Der Strahlungantrieb ist eine rechnerische Größe an der Tropopause, die nie zu messen ist. Nun kann man mit einer virtuellen Strahlung an der Oberfläche, die den Wert des Strahlungsantriebs hat, eine Temperaturerhöhung nach Stefan-Boltzmann berechnen -- aber das ist ein Witz, da beide Male mit virtuellen Größen gerechnet wird (Strahlungsantrieb an der Tropopause) und Ersatzstrahlung an der Oberfläche (die natürlich auch nicht existiert) -- denn wie soll die virtuelle Größe Strahlungsantrieb durch Zauberhand real als reelle Größe an der Oberfläche ankommen? Die Oberflächentemperaturänderung wird anders berechnet -- und das Verhältnis scheinbare Oberflächentemperaturänderung zu tatsächlich geänderter Temperatur wird als Rückkopplung bezeichnet -- ist aber in Wirklichkeit keine Rückkopplung.

    Die Dicke der Tropopause hängt ab von Wärmestrom dadurch, der Menge der Treibhausgase und der Temperatur. Da durch die Zunahme der Dicke der Troposphäre Wärme stärker vom Äquator polwärts transportiert wird ist der Anstieg der Tropopausenhöhe am Äquator geringer als an den Polen. Außerdem sind die Änderungen nicht nur wenige Meter -- oder glaubt jemand, das irgendwelche Schwindler die Radiosondenmessungen ignorieren und abgestimmte Falschwerte der Radiosondenmessungen publizieren (und das seit Anfang des 20 Jahrhunderts), die noch dazu der Physik widersprechen?

  25. Diese Fakten sind relativ einfach zu recherchieren Aber sie tauchen in der öffentlichen Diskussion kaum auf. Vielmehr wird man überschüttet mit irgendwelchen Parabeln und wilden Behauptungen, die meist am Besten in die Schublade Fake News passen.

    Sind die so einfach zu recherchieren, wie die Fakten, die wir vor zwei Jahren hier zum Thema Konvektion und Temperaturgradient diskutiert haben?

    Irgendwie hat sich die Art Ihrer Diskussion nicht geändert, Sie haben sich bei den „Argumenten“ nur ein klein wenig weg von den völlig abstrusen Argumenten bewegt. .

  26. @Marvin
    Janz einfache Frage an Dich…..inwieweit erhöht sich die globale Mitteltemperatur bei Verdopplung der CO2-Konzentration….eine Nachkommastelle reicht Opa Heinz völlig aus…sonst müsst ick eh die Lesebrille aus dem Schrank holen.
    Butter bei de Fische…..na komm Kleiner, das solllte doch bei Dir aus dem FF….geschossen kommen.
    Onkel Heinz….mal sehen, ob der Pudding anner Wand, eine Kommastelle hinters Komma….traut, sich auszudrücken.

  27. PS……klein Marvin….ick würd Dich versicherungstechnisch gerne festnageln….ich sach mal, für 2020….könnte die Sache ja noch anzubuttern sein.
    MfG
    Verheb Dich nich…..ich bin eh auf der Gewinnerstraße.

  28. Mal zwei Fragen zum Nachdenken.
    Wenn CO2 ein Problem ist, warum stellen wir bis 2030 nicht alle Verbrennungsmotoren auf Gas um?
    Wenn CO2 ein Problem ist, warum lassen wir die Kernkraftwerke nicht weiterlaufen?

    Im ersten Fall würden wir im Verkehr die Emissionen deutlich reduzieren. Das ist bis dahin weder mit Diesel noch mit dem Elektromotor machbar.

    Im zweiten Fall würden wir 10 -- 20% bei der Stromerzeugung sparen.

    Die Politik stellt diese Fragen nicht. das zeigt, dass Herr Landvogt und anorak2 Recht haben. Es geht nicht um Wissenschaft, es geht um die Durchsetzung einer bestimmten Politik.

    Wenn eine Lösung politisch ins Konzept passt wird sie verfolgt, wenn nicht wird sie ignoriert.

  29. Günter Heß 30. August 2017 05:29

    Mal zwei Fragen zum Nachdenken.

    Wenn eine Lösung politisch ins Konzept passt wird sie verfolgt, wenn nicht, wird sie ignoriert.

    Eine Politik, die sehenden Auges in die Katastrophe führt, wird doch in vielen Politikbereichen verfolgt. Beispiele: die Warnung vor der Finanzkrise 2008, die Bewaffnung der Taliban durch die USA, Rentnerarmut usw. Die falsche Politik darf doch nicht dadurch unterstützt werden, daß einige versuchen, die Wissenschaft zu fälschen.

  30. Vor einer solchen Politik hat Adam Smith schon vor über 200 Jahren gewarnt:

    Alle Ökonomen (gleich welcher Richtung Neoliberale usw.) berufen sich auf Adam Smith mit seinem Buch „Wohlstand der Nationen“. Viele kennen daraus nur die „Unsichtbare Hand“ und Ähnliches.

    Smith ging bei seiner Analyse des Kapitalismus von einer Monarchie aus, die Das Beste fürs Volk will und einer großen Menge kleinen Anbieter aus, die nur über den Markt kommunizieren. Diese Vielzahl kleiner Anbieter führte zu seiner „Unsichtbaren Hand“. Aber Adam Smith sah schon damals die Gefahren. Er schrieb (alle Unternehmer wurden damals als Kaufleute bezeichnet):

    »Kaufleute sind immer daran interessiert, den Markt zu erweitern und den Wettbewerb einzuschränken. Eine Erweiterung des Marktes mag häufig genug auch im öffentlichen Interesse liegen, doch muss die Beschränkung der Konkurrenz ihm stets schaden […], da […] die Geschäftsleute ihren eigenen Gewinn über die natürliche Spanne hinaus erhöhen und gleichsam ihren Mitbürgern eine absurde Steuer zu ihrem eigenen Vorteil auferlegen. Jedem Vorschlag zu einem neuen Gesetz, […] der von ihnen kommt, sollte man immer mit großer Vorsicht begegnen. Man sollte ihn auch niemals übernehmen, ohne ihn vorher gründlich und sorgfältig, ja sogar misstrauisch und argwöhnisch geprüft zu haben, denn er stammt von einer Gruppe von Menschen, deren Interesse niemals dem öffentlichen Wohl genau entspricht und die in der Regel vielmehr daran interessiert sind, die Allgemeinheit zu täuschen, ja, sogar zu missbrauchen. Beides hat sie auch tatsächlich bei vielen Gelegenheiten erfahren müssen.« [To widen the market, and to narrow the competition, is always the interest of the dealers. To widen the market may frequently be agreeable enough to the interest of the public; but to narrow the competition must always be against it, and can only serve to enable the dealers, by raising their profits above what they naturally would be, to levy, for their own benefit, an absurd tax upon the rest of their fellow-citizens. The proposal of any new law or regulation of commerce which comes from this order, ought always to be listened to with great precaution, and ought never to be adopted till after having been long and carefully examined, not only with the most scrupulous, but with the most suspicious attention. It comes from an order of men, whose interest is never exactly the same with that of the public, who have generally an interest to deceive and even to oppress the public, and who accordingly have, upon many occasions, both deceived and oppressed it.]

    http://www.online-literature.com/adam_smith/wealth_nations/
    (Ende von BOOK I – Absatz vor Tabelle Weizenpreise)

  31. Michael Krüger 29. August 2017 12:08

    Ihre Erläuterung zur Graphik

    http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2014/11/ManabeWetherald1967c.jpg

    ist gleich 3 mal ein Witz:

    1. reicht die Auflösung fast nicht, um die Verlagerung der Tropopause zu sehen,

    2. sind sie berechnete Kurven eines Klimawissenschaftlers, wo Sie doch sonst immer die Aussagen von Klimawissenschaftlern bemängeln und
    3. ist sie stark abweichend von den späteren Meßwerten (siehe z.B. http://www.ing-buero-ebel.de/Treib/Klima.pdf Folie 57).

  32. @Ebel #31

    Alle Ökonomen (gleich welcher Richtung Neoliberale usw.) berufen sich auf Adam Smith mit seinem Buch „Wohlstand der Nationen“.

    Nein

  33. @GH #29

    Es geht nicht um Wissenschaft, es geht um die Durchsetzung einer bestimmten Politik.

    Mehrere Politiken. Auf dem CO2-Feuer werden unterschiedliche Süppchen gekocht.

  34. @Ebel

    1. reicht die Auflösung fast nicht, um die Verlagerung der Tropopause zu sehen,

    Eben. Sie sagen es. Seit Manabe wird nun mal das Strahlungs-Konvektions-GG zur Berechnung der Temperaturprofile benutzt. Moderne Modelle zeigen auch eine nicht nennenswerte Verlagerung der Tropopause.

    Außerdem sind die Änderungen nicht nur wenige Meter

    Was denn sonst Herr Ebel?

    Und daraus rechnen Sie 3 K hoch?

    Das Temperaturprofil verschiebt sich vor allem unterhalb der Tropopause und oberhalb davon.

    http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2017/01/thehotspot5xj9we1pt2.jpg

    Hotspot in der mittleren bis oberen Troposphäre und Abkühlung in der Stratosphäre durch CO2 und andere THG.

    Die Tropopause ist am wenigsten betroffen und deshalb am wenigsten geeignet, um irgendeinen Wert für den THE daraus abzulesen.

  35. Und Herr Ebel, ich denke es ist tatsächlich so, dass Sie inzwischen an einen katastrophalen Klimawandel glauben und sich diesen in Ihren Abhandlungen (nicht sehr wissenschaftlich) zurechtlegen. Die 50 Jahre alten Arbeiten von Manabe und die aktuellen Arbeiten des IPCC zeigen nun mal etwas anderes.

  36. anorak2 30. August 2017 10:11

    Nein

    Mal googln „Smith Vater Nationalökonomie“ oder „Smith Erhard“

  37. anorak2 30. August 2017 10:14

    Mehrere Politiken. Auf dem CO2-Feuer werden unterschiedliche Süppchen gekocht.

    Ja -- um aber die Süppchen beurteilen zu können, muß man die Zutaten kennen, d.h. die wissenschaftlichen Grundlagen.

  38. Michael Krüger 30. August 2017 10:49

    nicht sehr wissenschaftlich

    Dann nennen Sie doch mal was, was nicht wissenschaftlich ist -- EIKE veröffentlich meine Kommentare nicht mehr, weil diese wissenschaftlich sein.

    Die 50 Jahre alten Arbeiten von Manabe und die aktuellen Arbeiten des IPCC zeigen nun mal etwas anderes.

    Sie können sogar noch weiter zurückgehen: Schwarzschild 1906 (wissenschaftlich so bedeutend wie Einstein) und Gold 1908 (später Chef der britischen meteorologischen Gesellschaft) und Sie finden meine Aussagen bestätigt.

  39. @Ebel

    Gegen Sie mal hier im Blog unter Suche Schwarzschild ein. 😉

    Da ist aber noch nicht die Konvektion mit drin. Das Strahlungs-Konvektions-GG wurde erst zur Zeit Manabes eingeführt und wird heute noch verwendet. Wie gesagt, die Tropopause ist der Punkt, wo das Temperaturprofil kaum eine Änderung zeigt. Darunter und darüber finden die Änderungen statt. Hotspot in der mittleren bis oberen Troposphäre und Abkühlung in der Stratosphäre.

  40. Oder anders gesagt, Herr Ebel Sie haben sich zur Bestimmung Ihrer 3 K den ungeeignesten Punkt ausgesucht, die Tropospause, dort wo das Temperaturprofil infolge der THG und des Strahlungs-Konventions-GG die geringste Änderung zeigt!

    Die Atmosphärenphysiker nehmen zur Bestätigung des THE jedenfalls den Hotspot in der mittleren bis oberen Troposphäre. Dort ist der THE und die Änderung des Temperaturprofils in der Troposphäre am größten. Habe ich auch schon Herrn Rahmstorf zu erklären versucht, der glaubt immer noch der THE wäre ein Bodeneffekt!

  41. Bitten letzten Kommentar freischalten, ist vermutlich im Papierkorb verschwunden.

  42. Oder anders gesagt, Herr Ebel Sie haben sich zur Bestimmung Ihrer 3 K den ungeeignesten Punkt ausgesucht, die Tropospause, dort wo das Temperaturprofil infolge der THG und des Strahlungs-Konventions-GG die geringste Änderung zeigt!

    Die Atmosphärenphysiker nehmen zur Bestätigung des THE jedenfalls den Hotspot in der mittleren bis oberen Troposphäre. Dort ist der THE und die Änderung des Temperaturprofils in der Troposphäre am größten. Habe ich auch schon Herrn Rahmstorf zu erklären versucht, der glaubt immer noch der THE wäre ein Bodeneffekt!

  43. Michael Krüger 30. August 2017 11:24

    Gegen Sie mal hier im Blog unter Suche Schwarzschild ein.

    Googln Sie mal „Schwarzschild Sonnenatmosphäre“ oder „Schwarzschild-Kriterium“.

    Die Arbeit können Sie z.B. lesen unter http://www.ing-buero-ebel.de/Treib/Schwarzschild.pdf

  44. @Ebel #38

    Mehrere Politiken. Auf dem CO2-Feuer werden unterschiedliche Süppchen gekocht.

    Ja — um aber die Süppchen beurteilen zu können, muß man die Zutaten kennen, d.h. die wissenschaftlichen Grundlagen.

    Wozu, wenn’s für das politische Ergebnis wumpe ist?

    Die würden diesen Windräder-Solarzellen-Quatsch auch machen, wenn die ganze Klima-Arie von A bis Z öffentlich in Grund und Boden widerlegt würde. Das würde die überhaupt nicht stören. Sie haben schon jetzt mindestens 2 Ersatz-„Rechtfertigunen“ im Petto: Das böse Atom und die angeblich klammen Brennstoffe, die jetzt auch schon eingesetzt werden wenn eine „Klima“-Diskussion droht verloren zu gehen.

    Wenn das Klimagedöns als dritte argumentative Säule ganz wegfiele, würden sie locker auf die anderen beiden zurückfällen und sich flugs einen Ersatz ausdenken. Es gibt ja jetzt schon vorbeugende Verwirr-Rhetorik.

  45. @Ebel #37

    Mal googln „Smith Vater Nationalökonomie“ oder „Smith Erhard“

    Maynard Keynes wird allgemein als Gegenspieler angesehen, und der hat definitiv Anhänger.

  46. anorak2 30. August 2017 11:56

    Maynard Keynes wird allgemein als Gegenspieler angesehen, und der hat definitiv Anhänger.

    Lies mal:

    https://www.welt.de/print-welt/article585148/Der-Keynes-war-ihr.html

    Ich habe nicht von Anhänger geschrieben, sondern vom „Vater der Nationalökonmie“ Für Keynes war es sogar schlimmer als für Smith.

  47. anorak2 30. August 2017 11:48

    Wozu, wenn’s für das politische Ergebnis wumpe ist?

    Wozu dann die Diskussion, daß angeblich die wissenschaftlichen Grundlagen nicht stimmen?

  48. @Ebel #46

    Wozu dann die Diskussion, daß angeblich die wissenschaftlichen Grundlagen nicht stimmen?

    Genau meine Meinung. Ich führe deshalb eine solche Diskussion nicht.

  49. Günter Heß schrieb am 30. August 2017 05:29:

    Die Politik stellt diese Fragen nicht. das zeigt, dass Herr Landvogt und anorak2 Recht haben. Es geht nicht um Wissenschaft, es geht um die Durchsetzung einer bestimmten Politik.

    Wenn sich Herr Landvoigt auf politische Entscheidungen beschränkt hätte, würde ich diesen Einwurf verstehen. Herr Landvoigt äußert sich aber zur wissenschaftlichen Seite. Und da bin ich etwas erstaunt, von Ihnen Zustimmung zu hören. Effektiv heisst das, Sie stimmen einer Aussage ala „Die Politik fällt falsche Entscheidungen, daraus folgt, der menschengemachte Klimawandel ist nicht viel anderes als eine Fantasy-Geschichte“.
    Normalerweise trennen Sie Politik und Wissenschaft…

  50. @ Marvin Müller 29. August 2017 22:37


    Darüber hinaus gibt es viel Kaffeesatzleserei: Klare Argumente für ein negative Entwicklung, die überwiegend von menschlichen CO2 Emissionen ausgehen, im Besonderen für dessen Quantifizierung, gibt es nicht.

    Diese Fakten sind relativ einfach zu recherchieren Aber sie tauchen in der öffentlichen Diskussion kaum auf. Vielmehr wird man überschüttet mit irgendwelchen Parabeln und wilden Behauptungen, die meist am Besten in die Schublade Fake News passen.

    Sind die so einfach zu recherchieren, wie die Fakten, die wir vor zwei Jahren hier zum Thema Konvektion und Temperaturgradient diskutiert haben?

    Sie haben entstellend zitiert. ‚Diese Fakten‘ beziehen sich klar auf das Vorgenannte:
    1. Es gibt das, was gemeinhin THE genannt wird und ist wissenschaftlich qualitativ hinreichend belegt.
    2. Klare Argumente … gibt es nicht.

    Was ist an dieser Aussage kein leicht recherchierbares Faktum? Wie kommen Sie davon auf Fragen der Konvektion und Temperaturgradient?

    Meine Punkte sind aber die entscheidungsrelevanten wissenschaftlichen Fragen. Aber natürlich gibt es viele wissenschaftliche Fragen, die nicht trivial zu recherchieren gibt. Aus dem Kontext wird aber klar, dass hier nichts dergleichen gemeint war.

    Irgendwie hat sich die Art Ihrer Diskussion nicht geändert, Sie haben sich bei den „Argumenten“ nur ein klein wenig weg von den völlig abstrusen Argumenten bewegt. .

    Und was wollen Sie damit sagen? Dass wir immer noch rätseln müssen, ob Sie absichtlich einen einfachen Text fehlinterpretieren, oder ob sie Probleme mit der Lesekompetenz haben?

  51. @ Ebel 30. August 2017 07:20

    Vor einer solchen Politik hat Adam Smith schon vor über 200 Jahren gewarnt:

    Alle Ökonomen (gleich welcher Richtung Neoliberale usw.) berufen sich auf Adam Smith mit seinem Buch „Wohlstand der Nationen“. Viele kennen daraus nur die „Unsichtbare Hand“ und Ähnliches.

    Mir ist der Bezug zum Thema hier nicht offensichtlich … erst unten komme ich zu einer Deutung..

    Smith ging bei seiner Analyse des Kapitalismus von einer Monarchie aus, die Das Beste fürs Volk will und einer großen Menge kleinen Anbieter aus, die nur über den Markt kommunizieren. Diese Vielzahl kleiner Anbieter führte zu seiner „Unsichtbaren Hand“. Aber Adam Smith sah schon damals die Gefahren. Er schrieb (alle Unternehmer wurden damals als Kaufleute bezeichnet):

    Ich habe Smith völlig anders verstanden. Die invisible Hand ist keine Intention eines Königs, der regelnd eingreift, sondern die Marktmechanismen, die für einen Interessenausgleich sorgen. Darum ist es auch völlig egal, welches politische System dahinter steckt, ob es moralisch ist oder nicht, sondern allein das Funktionieren der Marktmechanismen sichert eine intrinsische Optimierung.

    Auch ist das Eigeninteresse keineswegs per se negativ oder gefährdend an sich, sondern dient unter Beachtung der Regeln dem allgemeinen Wohlstand.
    Die Gefahren liegen nur darin, wenn die notwendigen Regeln -- bestehende oder ggf. noch nicht implementierte -- nicht beachtet werden und der eigene Vorteil sich diesen Regeln nicht unterwirft.

    Jedem Vorschlag zu einem neuen Gesetz, […] der von ihnen kommt, sollte man immer mit großer Vorsicht begegnen. Man sollte ihn auch niemals übernehmen, ohne ihn vorher gründlich und sorgfältig, ja sogar misstrauisch und argwöhnisch geprüft zu haben, denn er stammt von einer Gruppe von Menschen, deren Interesse niemals dem öffentlichen Wohl genau entspricht und die in der Regel vielmehr daran interessiert sind, die Allgemeinheit zu täuschen, ja, sogar zu missbrauchen.

    Hier unterscheidet Smith implizit die notwendigen Regeln, die die Märkte ihrer Dynamik nicht berauben dürfen, und Regeln, die dem partikularistischem Interesse dient.

    Die Weiterentwicklung der Marktordnung, auch Ordo-Liberalismus genannt, kannte ein stark verfeinertes Regelwerk, dass die Transparenz der Märkte sichern soll.

    Wenn ich sie hier richtig verstanden habe, wollen sie die Subventionspolitik im Energie und Automobilbereich kritisch kommentieren. Und da stimme ich Ihnen und Smith zu: Die Marktmechanismen können die Entwicklung optimieren. Allzu große Eingriffe in dieses Geschehen führen in der Regel zu weit unter-optimalen Ergebnissen.

  52. @Marvin Müller 30. August 2017 12:38

    Günter Heß schrieb am 30. August 2017 05:29:

    Die Politik stellt diese Fragen nicht. das zeigt, dass Herr Landvogt und anorak2 Recht haben. Es geht nicht um Wissenschaft, es geht um die Durchsetzung einer bestimmten Politik.

    Wenn sich Herr Landvoigt auf politische Entscheidungen beschränkt hätte, würde ich diesen Einwurf verstehen. Herr Landvoigt äußert sich aber zur wissenschaftlichen Seite.

    Hier geht wohl einiges Durcheinander.

    Tatsache ist, dass die Politik zumeist Probleme adressiert, diese für real und wissenschaftlich begründet darstellt. Im Besonderen der menschengemachte Klimawandel, die Gefahren der Fahrzeugemissionen und der Atomkraft.

    Dann aber wird die Präsentation dieser vorgeblich wissenschaftlichen Behauptungen nicht näher diskutiert, sondern mit dem Zeugenstatus von den ‚führenden‘ Wissenschaftlern kritiklos übernommen, wobei sie selbst die führenden Wissenschaftler auserkoren wurden. Gelegentlich kommt mittlerweile die Darstellung eines Faktenchecks, der aber zumeist seinem Anspruch bei weitem nicht gerecht wird, sondern lediglich eine weitere Propaganda-Iteration ist.

    Und da bin ich etwas erstaunt, von Ihnen Zustimmung zu hören. Effektiv heisst das, Sie stimmen einer Aussage ala „Die Politik fällt falsche Entscheidungen, daraus folgt, der menschengemachte Klimawandel ist nicht viel anderes als eine Fantasy-Geschichte“.

    Was soll denn das? Ist der überwiegend vom Menschen gemachte Klimawandel ist viel anderes als eine Fantasy-Geschichte? Dies Behauptung kann man natürlich aufstellen, aber wenn dafür keine robusten Belege kommen, kann man es mit Fug und Recht als leere Behauptung einordnen.

    Normalerweise trennen Sie Politik und Wissenschaft…

    Ich habe Herrn Heß stets so verstanden, dass Wissenschaftler keine Politik machen sollten, denn dazu wurden sie nicht autorisiert. Natürlich ist die Wissenschaft aber Zuarbeiter für politische Entscheidungen. Solange hier die Grundlagen der Entscheidung möglichst neutral vorgetragen werden, ist dagegen auch nichts zu sagen. Warum sollten politische Entscheidungen uninformiert erfolgen?

  53. anorak2 30. August 2017 12:31

    Ich führe deshalb eine solche Diskussion nicht.

    anorak2 29. August 2017 09:11

    Die andere Frage, ob irgendein theoretischer Durchschnittswert gerade im Begriff ist, sich um ein paar Centigrad zu heben oder zu senken

    Die zweite Aussage widerlegt die erste.

  54. @Ebel #52

    Die zweite Aussage widerlegt die erste.

  55. @Ebel #52

    Ich führe deshalb eine solche Diskussion nicht.

    Die andere Frage, ob irgendein theoretischer Durchschnittswert gerade im Begriff ist, sich um ein paar Centigrad zu heben oder zu senken

    Die zweite Aussage widerlegt die erste.

    Nö, du hast nur den Kontext ignoriert. Die zweite Aussage ist eine Beschreibung der Frage, aber ich nehme nicht inhaltlich Stellung dazu. Die blöde Durchschnittstemperatur der Erde kann meinetwegen fallen oder steigen wie sie will, ob menschengemacht oder nicht. Das ist mir alles schnurzpiepe und beeinflusst meine Meinung zur deutschen Energiepolitik nichtmal um Haaresbreite.

    Ich kann das auch noch härter formulieren damit es ankommt: Ich fände die gesamte „Energiewende“ mit ihren Windrädern und Solarzellen und Güllegruben selbst dann bekloppt bis zum Anschag, wenn sämtliche Katastrophenbeteuerungen der Alarmisten sich als wahr herausstellen sollten.

  56. Vielleicht könnte Marvin mal Herrn Ebel erklären, was es mit dem Strahlungs-Konvektions-GG gemäß Manabe 1967 auf sich hat? Und das die Tropospause sich deshalb kaum ändert?

  57. PS

    Als Indikator für das AGW dienen der Hotspot in der Troposphäre und die Abkühlung in der Stratosphäre und Mesosphäre u d nicht die Tropopause.

  58. Zu all dem habe ich hier im Blog übrigens u zählige Artikel verfasst , ebenso zu Schwarzschild und den LTE. Herr Ebel weigert sich nur dad zu lesen und verlinkt statt dessen auf sich selbst als den Experten.

  59. @Micha
    Keine Ahnung, was den Ebel treibt, irgendwie macht der sein eigenes Klima, reißt Zitate aus dem Zusammenhang, hat nur sich und sonst nix im Programm, wühlt in uralten Threads rum…..

  60. Martin Landvoigt schrieb am 30. August 2017 14:06 :

    Sie haben entstellend zitiert. ‚Diese Fakten‘ beziehen sich klar auf das Vorgenannte:
    1. Es gibt das, was gemeinhin THE genannt wird und ist wissenschaftlich qualitativ hinreichend belegt.
    2. Klare Argumente … gibt es nicht.

    Was ist an dieser Aussage kein leicht recherchierbares Faktum? Wie kommen Sie davon auf Fragen der Konvektion und Temperaturgradient?

    Eigentlich ist das relativ einfach. Wir konnten hier alle beobachten, welche Schwierigkeiten Sie mit „relativ einfachen“ Sachverhalten wie dem adiabatischen Temperaturgradienten hatten. Wer das vergessen haben sollte, kann das in der Plauderecke nachlesen, die ist sogar oben im Menu noch erreichbar.
    Da kann man schonmal die Frage in den Raum stellen, inwieweit das von Ihnen geäußerte leicht zu recherchieren ist und ob das recherchierte dann auch wirklich relevant ist.

    Und was wollen Sie damit sagen?

    Was früher Ihre Argumente zum adiabatischen Temperaturgradienten waren, sind halt jetzt Dinge wie Hardes Sensivitität von 0,6°C(?). Passt gut zu Ihren Ansichten und wird jetzt als richtig vertreten. Alle anderen sind doof und schreiben Fantasy-Geschichten. Sind leicht andere Argumente, aber ist nicht viel glaubwürdiger als vor zwei Jahren.

  61. Martin Landvoigt schrieb am 30. August 2017 14:41:

    Und da bin ich etwas erstaunt, von Ihnen Zustimmung zu hören. Effektiv heisst das, Sie stimmen einer Aussage ala „Die Politik fällt falsche Entscheidungen, daraus folgt, der menschengemachte Klimawandel ist nicht viel anderes als eine Fantasy-Geschichte“.

    Was soll denn das? Ist der überwiegend vom Menschen gemachte Klimawandel ist viel anderes als eine Fantasy-Geschichte? Dies Behauptung kann man natürlich aufstellen, aber wenn dafür keine robusten Belege kommen, kann man es mit Fug und Recht als leere Behauptung einordnen.

    Nur ein paar Anmerkungen, ich werde nicht weiter darauf eingehen.
    * ich habe den Zusammenhang „Politik fällt falsche Entscheidung, daraus folgt, die Wissenschaft ist falsch“ kritisiert
    * Sie wechseln von „menschengemacht“ zu „überwiegend menschengemacht“ und verändern damit die Aussage. Ersteres wird auch von Skeptikern wie z.B. Judith Curry vertreten, letzteres ist dann die IPCC Position. In Ihrem ursprünglichen Kommentar haben Sie die erste Position zur Fantasiegeschichte und damit auch Skeptiker zu Fantasten erklärt
    * die Belege für die „überwiegend menschengemacht“ kann man nachlesen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie das getan haben und daraufhin zu dem Schluss gekommen sind, die seien nicht robust.

  62. @Martin Landvoigt #51

    Ich habe Herrn Heß stets so verstanden, dass Wissenschaftler keine Politik machen sollten, denn dazu wurden sie nicht autorisiert.

    Da haben sie mich leicht falsch verstanden. Als Wissenschaftler wird man ja auch nicht autorisiert, sondern man macht wissenschaftliche Aussagen die falsifiziert werden können. Das kann jeder tun auch wenn er keine wissenschaftliche Ausbildung hat oder irgendwo als Wissenschaftler arbeitet. Politische Aussagen darf jeder machen, denn auch Wissenschaftler sind Staatsbürger.

    Sich in einer wissenschaftlichen Debatte auf wissenschaftliche „Autoritäten“ zu berufen ist unwissenschaftlich. In einer politischen Debatte ist das üblich. Wissenschaftliche Fakten sind in einer politischen Debatte eben nur ein Aspekt der Entscheidungsfindung. Wer als Wissenschaftler einer politischen Entscheidungsfindung zuarbeitet, arbeitet ja nicht notwendigerweise als Wissenschaftler. Das hängt von der Auftragsbeschreibung ab.

  63. Ich denke Judith Curry fast das ganz gut zusammen warum man dem IPCC Lobbyisten skeptisch gegenüber stehen sollte auch und vor allem als Laie:

    The truly astonishing thing about all this is how little climate heretics – such as myself, Roger Pielke, and Matt Ridley – actually diverge from the consensus science position: RP Jr. hews strictly to the IPCC consensus; Matt Ridley is on the lukewarm side of the IPCC consensus, and I have stated that the uncertainties are too large to justify high confidence in the consensus statements.

    RP Jr and Matt Ridley provide appalling examples of the personal and arguably unethical attacks from other scientists, journalists, elected politicians and others with government appointments.

    Scott Adams provides some genuine (and as always, humorous) insights into the psychology behind the dynamics of the climate debate.

    Diese Passage zeigt, dass die Klimadebatte in den Medien vor allem eine politische Debatte ist mit religiösen Zügen. Skeptische Naturwissenschaftler werden als Häretiker ausgegrenzt, weil sie die politischen Folgerungen des Mainstream ablehnen und anderer Meinung sind. Das hat mit Wissenschaft nichts zu tun, sondern mit Religion.
    Deshalb hat anorak2 Recht. Man muss kein Wissenschaftler sein oder die Tropopausenhöhe diskutieren, um das zu erkennen. Jeder Laie kann das erkennen.

  64. @Marvin Müller #59

    Nun vielleicht hat Herr Landvoigt polarisierend formuliert, aber im Kern ist was dran. Die Klimaforschung ist eine Wissenschaft die üblicherweise mit 2-Sigma Vertrauensbereichen arbeitet. Da muss man mit vielen Irrtümern rechnen.

  65. 54 anorak2 30. August 2017 16:38

    selbst dann …, wenn sämtliche Katastrophenbeteuerungen der Alarmisten sich als wahr herausstellen sollten.

    Was ist Deine Handlungsempfehlung für diesen Fall? Weiter so und sehenden Auges die Katastrophe akzeptieren?

  66. 55 Michael Krüger 30. August 2017 16:51

    Vielleicht könnte Marvin mal Herrn Ebel erklären, was es mit dem Strahlungs-Konvektions-GG gemäß Manabe 1967 auf sich hat? Und das die Tropospause sich deshalb kaum ändert?

    Messungen und Physik interessieren nicht -- Ihre Voreingenommenheit ist nur richtig?

  67. 56 Michael Krüger 30. August 2017 16:54

    Als Indikator für das AGW dienen der Hotspot in der Troposphäre und die Abkühlung in der Stratosphäre und Mesosphäre u d nicht die Tropopause.

    Wie die wahren Verhältnisse sind, interessiert Sie nicht, wenn der Treibhauseffekt zwar existiert, aber nicht Ihren Vorstellungen folgt, dann existiert er nicht? Sollten Sie nicht lieber Ihre Vorstellungen der Realität anpassen?

    57 Michael Krüger 30. August 2017 16:58

    Zu all dem habe ich hier im Blog übrigens u zählige Artikel verfasst , ebenso zu Schwarzschild und den LTE.

    Ich werde nicht jeden Beitrag gelesen haben, aber ich reagiere nicht auf jeden Fehler. Nennen Sie mal die Beiträge, die Sie meinen.

  68. 58 Krishna Gans 30. August 2017 18:43

    Keine Ahnung, was den Ebel treibt, irgendwie macht der sein eigenes Klima, reißt Zitate aus dem Zusammenhang,

    Ein Zitat ist fast immer nur ein Teil des Gesamtwerkes. Nennen Sie mal Stellen, wo ich angeblich die Zitate falsch interpretiert habe.

    Das ich die Klimazusammenhänge verständlicher darstelle als viele Klimawissenschaftler, die nur auf ihre Modelle verweisen, bedeutet nicht, das es nicht stimmt. Sie müßten es sogar einfacher haben, Fehler in der verständlichen Darstellung nachzuweisen -- es ist aber keinem gelungen, weil es eben richtig ist.

  69. 58 Krishna Gans 30. August 2017 18:43

    Keine Ahnung, was den Ebel treibt, irgendwie macht der sein eigenes Klima, reißt Zitate aus dem Zusammenhang,

    Ein Zitat ist fast immer nur ein Teil des Gesamtwerkes. Nennen Sie mal Stellen, wo ich angeblich die Zitate falsch interpretiert habe.

    Das ich die Klimazusammenhänge verständlicher darstelle als viele Klimawissenschaftler, die nur auf ihre Modelle verweisen, bedeutet nicht, das es nicht stimmt. Sie müßten es sogar einfacher haben, Fehler in der verständlichen Darstellung nachzuweisen -- es ist aber keinem gelungen, weil es eben richtig ist.

  70. Bitte freischalten, der Papierkorb ist nervend.

  71. 61 Günter Heß 30. August 2017 20:06

    Sich in einer wissenschaftlichen Debatte auf wissenschaftliche „Autoritäten“ zu berufen ist unwissenschaftlich.

    In dieser Allgemeinheit ist es nicht richtig. Ich brauche nicht jedes mal das Stefan-Boltzmann-Gesetz, das Kirchhoffsche Gesetz, den II.HS der TD, das Schwarzschild-Kriterium usw. erneut zu beweisen. Das sollte zum Grundwissen gehören, so daß der Hinweis auf die entsprechenden Autoritäten eine langatmige Erklärung ersetzt.

  72. @Ebel #68
    Ich meine, Herr Heß bezieht sich da eher auf Aussagen
    die sich auf einen s. G. Konsens berufen, insbesondere den höchst albernen und falschen 97% „Konsens“. 😀

  73. 62 Günter Heß 31. August 2017 03:24
    Übersetzung Zitat

    Die wahrhaft erstaunliche Sache über all das ist, wie wenig Klima Ketzer -- … -- tatsächlich von der Konsensus-Wissenschaft Position abweichen:

    Jeder Laie kann das erkennen.

    Da habe ich ich doch meine Zweifel, ob jeder Laie die Unsicherheiten, die Judith Curry meint, beurteilen kann.

  74. @Ebel

    Hier meine Artikel zu Schwarzschild:

    http://www.science-skeptical.de/?s=schwarzschild

    Hier die zu Manabe und den Strahlungs-Konvektions-GG, das gilt:

    http://www.science-skeptical.de/?s=manabe

    Die Tropopause ist nun mal der denkbar ungeeigneteste Punkt, um das AGW festmachen zu können. Darunter und darüber finden die Veränderungen statt.

    Sie halten nun seit fast 10 Jahren an Ihrer Tropopausentheorie fest, die in der Wissenschaft so nicht als Indikator für das AGW benutzt wird!

  75. PS

    Vor 10 Jahren haben Sie ja auch anteilsmäßig den alternativen Nobelpreis von Herrn Stehlik gewonnen, (Stehlig googlen, Treibhausgase kühlen!), was mich damals schon verwunderte. In den letzten Jahren haben Sie sich dann in Richtung Treibhaushysterie entwickelt.

  76. 71 Michael Krüger 31. August 2017 10:45

    Hier meine Artikel zu Schwarzschild:

    Zitat daraus:

    Wenn die atmosphärische Temperatur- und Druckverteilung mit ausreichender Genauigkeit bekannt ist,

    Es geht ja gerade ums Gegenteil, nämlich um die Änderung der Temperatur- und Druckverteilung bei Änderung der Treibhausgaskonzentrationen.

    Ansonsten steht meistens Richtiges darin.

    Manabe und den Strahlungs-Konvektions-GG

    Zitat daraus:

    siehe u.a. Ben Santer und die folgenden Abbildungen u.a. vom IPCC

    Einerseits maulen Sie gegen das IPCC, wollen es allerdings als Beweis verwenden. Ist schon ein Witz. Allerdings haben die dort gezeichneten Temperaturkurven keine Übereinstimmung mit der Realität.

    Wenn Sie schon auf Santer verweisen, dann lesen Sie
    http://science.sciencemag.org/content/301/5632/479

  77. 72 Michael Krüger 31. August 2017 10:49

    Stehlig googlen

    Aber Sie haben meine Ausführungen nicht gelesen. Prinzipiell stehtda das Heutige drin. Allerdings ist manches noch präzisiert. Dafür das Dr. Stehlik oft Unsinn schreibt, kann ich nichts.

  78. @ Ebel #64
    Zur sog. Energiewende:

    Was ist Deine Handlungsempfehlung für diesen Fall? Weiter so und sehenden Auges die Katastrophe akzeptieren?

    Die Frage ist zwar an anorak2 gestellt, aber die inhier implizierte Alternativlosigkeit reizt meinen Widerspruch.

    Selbst

    wenn sämtliche Katastrophenbeteuerungen der Alarmisten sich als wahr herausstellen sollten

    ist die „Energiewende“ nach deutscher Bauart als Mittel dagegen so wirkungsvoll wie ein Teelöffel gegen die Fluten von Houston. Nur das dieser Teelöffel hunderte Milliarden Euro kostet und so gut wie keine Tonne von dem ach so bösen CO2 einspart. Und so nebenbei mittel- und langfristig die Grundlagen dieser Industrie-Nation zerstört.

  79. @Ebel #64

    selbst dann …, wenn sämtliche Katastrophenbeteuerungen der Alarmisten sich als wahr herausstellen sollten.

    Was ist Deine Handlungsempfehlung für diesen Fall?

    Warum versteht ihr Ökos rhetorische Stilmittel immer falsch? Mein Punkt ist, dass es die deutsche Energiepolitik so ultrabescheuert ist, dass es dafür keine Rechtfertigung geben kann. Also sind eure blöden Gradzahldiskussionen Zeitverschwendung.

    Weiter so und sehenden Auges die Katastrophe akzeptieren?

    Noch nie ist irgendeine der von den Medien heraustrompeteten Ökokatastrophen der letzten 40 Jahre eingetreten. Wenn auf irgendwas Verlass ist, dann darauf. Seien Sie also beruhigt, auch diese wird nicht eintreten. Um das zu wissen muss man kein Wissenschaftler sein, sondern nur ein paar Erfahrungen haben. Die einzige reale Katastrophe ist die Politik, die mit diesem Mumpitz gemacht wird.

  80. @Ebel #70

    Da habe ich ich doch meine Zweifel, ob jeder Laie die Unsicherheiten, die Judith Curry meint, beurteilen kann.

    Wir leben nicht in einer Technokratie, sondern in einer Demokratie. Jeder Laie hat deshalb das Recht, sich ein Urteil über politische Kampagnen zu bilden und dementsprechend Entscheidungen zu treffen.

  81. @ Ebel, #64:

    Wenn die Vermeidungsstrategie a la Energiewende jede Menge Ressoucen frisst und nicht mal im Ansatz funktionieren kann -- was jedem klar sein müsste der mal fünf Minuten lang recherchiert hat wie ein Stromnetz funktioniert -- dann ist nichts tun tatsächlich die bessere Alternative. Welchen Sinn hat es Windräder zu bauen, wenn man weiss dass sie keinerlei Nutzen bringen?

    Zumal „nichts tun“ auch nicht die Alternative sein wird. Die Menschen werden eben das machen, was sie schon immer gemacht haben: Sich an das Klima anpassen. Das kostet auch Geld, ist aber sowieso nötig weil das Klima (und mit weitaus verheerenderer Varianz: Das Wetter) sich auch ohne menschlichen Eingriff massiv ändert. D.h. die Anpassung kann bedarfsgerecht erfolgen und funktioniert unabhängig davon, ob die Klima-Apokalypse sich an die simulierten Vorgaben hält oder nicht.

    Abgesehen davon gibt es keinen Grund davon auszugehen, dass eine Klimaerwärmung per se schlecht wäre. Warum sollte das der Fall sein? Gibt es dafür Argumente? Mir sind jedenfalls keine bekannt. Es war in vergangenen Zeiten schon wesentlich wärmer als heute und die Menschheit hat es trotzdem überlebt, mit einem Bruchteil der Ressourcen und des technischen Wissens das uns heute zur Verfügung steht.

    Wenn man das alles mal zusammen betrachtet, kann man nur zu dem Schluss kommen dass die Klima-Religion zutiefst misanthropisch ist. Der Mensch muss verschwinden (oder so leben wie die Tiere), dann hat der Gläubige seine Schuldigkeit getan und alles ist supi-dupi. Darum geht es im Kern, und um nichts anderes.

    Dem kann man mit Logik und Fakten natürlich nichts entgegenen, denn eine Kosten-Nutzen-Abwägung findet in dieser Gedankenwelt gar nicht statt. Gerade das ist aber der zentrale Punkt, an dem man eine Politikmaßnahme bewerten sollte.

  82. 77 anorak2 31. August 2017 13:59

    Jeder Laie hat deshalb das Recht, sich ein Urteil … zu bilden und dementsprechend Entscheidungen zu treffen.

    Das heißt Sie sind dafür, daß jeder verantwortungslos handelt?

  83. @Ebel

    Ich hatte befürchtet, damals waren Sie eng bei Herrn Stehlik. Gut das Sie damit nichts zu tun haben.

    Zu Santer. Der schreibt selbst:

    The tropopause is the transition zone between the troposphere and stratosphere,
    marked by large changes in the thermal, dynamical, and chemical structure of the at-
    mosphere (1, 2). Increases in tropopause height over the last several decades have been
    identified in radiosonde data (2), in observationally-constrained numerical weather
    forecasts (reanalyses) (3), and in climate models forced by combined natural and
    anthropogenic effects (4). Model experiments suggest that this increase cannot be
    explained by natural climate variability alone (4).

    To date, no study has quantified the contributions of different anthropogenic
    and natural forcing mechanisms to tropopause height changes over the 20th century.
    We estimate these contributions here, and demonstrate the usefulness of tropopause
    height as an integrated indicator of human-induced climate change. We also make
    the first identification of a model-predicted “fingerprint” of tropopause height changes
    in reanalysis data. Detection of this fingerprint enables us to attribute tropopause
    height changes to the combined effects of anthropogenic and natural forcing.

    Our anthropogenic forcings are changes in well-mixed greenhouse gases (G), the
    direct scattering effects of sulfate aerosols (A), and tropospheric and stratospheric
    ozone (O). The natural external forcings considered are changes in solar irradiance
    (S) and volcanic aerosols (V). All of these factors are likely to have modified the ther-
    mal structure and static stability of the atmosphere (4–8), thus affecting tropopause
    height.

    Wie Sie all diese Effekte unter einen Hut bekommen wollen und genau bestimmen wollen und auf 3 K für das AGW kommen ist für mich mehr als verwunderlich.

    Wie gesagt, den Hotspot in der Troposphäre und die Abkühlung in der Stratosphäre können Sie da wesentlich einfacher bestimmen. Der CO2-Effekt gemäß Manabe 1976 ist dort direkt ersichtlich.

  84. Manabe 1967 natürlich.

  85. @Ebel #79

    Das heißt Sie sind dafür, daß jeder verantwortungslos handelt?

    In einer Demokratie handelt der verantwortungsbewusst der nach besten Wissen und Gewissen entscheidet.
    Jede Entscheidung ist gleich viel wert, gleich verantwortungsbewusst. Das gilt für eine Entscheidung für die Politik der Linkspartei genau wie für die Entscheidung für die AfD.
    Der Unrechtsstaat DDR in dem diese Gleichwertigkeit nicht existierte ist untergegangen.

  86. @Ebel

    sie schreiben oben:

    Da habe ich ich doch meine Zweifel, ob jeder Laie die Unsicherheiten, die Judith Curry meint, beurteilen kann.

    Können sie gerne haben. Naturwissenschaftler die was drauf haben schleppen meiner Erfahrung nach solche Dünkel nicht mit sich rum.

  87. 78 F.Alfonzo 31. August 2017 17:32

    Sich an das Klima anpassen.

    Obwohl die Klimaänderung geringer war und dieÄnderungsrate viel langsamer hatten wir die Völkerwanderung. Heute auch? Fabriken auf den Rücken und ab gehts?

  88. Oh je, der Ebel ist ein Troll. Der Beweis wäre mir Beitrag #79 erbracht. Schade dass ich mir die Mühe gemacht habe auf ihn zu antworten.

  89. @ Ebel, #84:

    Die nächste Troll-Antwort. Die Diskussion mit Leuten wie Ihnen ist sinnlos, weil man sich dabei im Kreis dreht. Sie behaupten einfach im 24-Stunden-Takt irgendwelchen Unsinn, den man dann mühevoll versucht zu widerlegen, worauf Sie mit der nächsten Schwachsinns-These reagieren.

    Die Lebenszeit ist zu kurz für „Diskussionen“ mit Leuten wie Ihnen, sorry…
    …ich muss mein Leben noch genießen, bevor der Klimawandel uns im Jahre 2020 alle tötet. 😉

  90. P.S.: Wie hieß noch gleich der Merit-Order-Effekt-Spinner der hier eine Zeit lang aktiv war? Ist bestimmt ein guter bekannter vom Herrn Ebel, jedenfalls ist das „Argumentations“muster das selbe…

  91. 80 Michael Krüger 31. August 2017 18:41

    Wie Sie all diese Effekte unter einen Hut bekommen wollen

    Diese Effekte (außer mehr Treibhausgase) haben eine gemeinsame Folge: Die Änderung des Wärmestroms durch die Stratosphäre (z.B. Änderung des Albedo usw.).

    auf 3 K für das AGW kommen ist für mich mehr als verwunderlich.

    Wenn man die Spektralverteilung der Erdabstrahlung ansieht, ist offensichtlich CO2 die Hauptkomponente. Wenn Sie die Meßwerte ansehen ( http://www.ing-buero-ebel.de/Treib/Klima.pdf Folie 61), legt das diese Vermutung sehr nahe.

  92. 83 Günter Heß 31. August 2017 19:39

    Dünkel

    Das das mit Dünkel nichts zu tun hat, beweisen z.B. viele Beiträge hier. Selbst Ihr Zitat (62 Günter Heß 31. August 2017 03:24):

    Die wahrhaft erstaunliche Sache über all das ist, wie wenig Klima Ketzer — … — tatsächlich von der Konsensus-Wissenschaft Position abweichen:

    Die wenige Abweichung bei Fachleuten legt es nahe, das völlige Laien unzulässige Abweichungen postulieren.

  93. 86 F.Alfonzo 31. August 2017 20:26

    Sie behaupten einfach … irgendwelchen Unsinn, den man dann mühevoll versucht zu widerlegen

    Weil es kein Unsinn ist, ist es nicht zu widerlegen -- die angebliche „Widerlegung“ ist dann die Ablenkung durch neue Behauptungen, die dann z.T. tatsächlich mühevoll zu widerlegen sind.

  94. @f.alfonso

    Hans Diehl
    Findest bei Tichy da macht er das gleiche…ne das selbe wie hier. Auch mit seinem Lieblingsvideo

  95. @Ebel #79

    Das heißt Sie sind dafür, daß jeder verantwortungslos handelt?

    Nein im Gegenteil. Aber wieso setzen Sie Demokratie mit Verantwortungslosigkeit gleich? Das lässt ja auch tief blicken.

  96. @Ebel #79

    Jeder Laie hat deshalb das Recht, sich ein Urteil … zu bilden und dementsprechend Entscheidungen zu treffen.

    Das heißt Sie sind dafür, daß jeder verantwortungslos handelt?

    PS mir fällt gerade auf, dass Sie die den Teil „sich ein Urteil über politische Kampagnen zu bilden“ aus meinem Zitat herauseditiert haben. Warum?

    -- Bestreiten Sie, dass der Klimakatastrophismus eine politische Kampagne ist?

    -- Oder sind sie der Meinung, die Klimakampagne gehe von „weisen Männern“ aus, die von oben herab das tumbe Volk belehren und ihm vorschreiben welche Politik es zu leben habe, und dass jede Volksentscheidung darüber verboten gehöre?

    -- Oder sind Sie gar der Meinung, dass das Volk sich über Politik allgemein gar kein Urteil erlauben und schon gar nicht mitbestimmen dürfe?

  97. @anorak2

    eder Laie hat deshalb das Recht, sich ein Urteil … zu bilden und dementsprechend Entscheidungen zu treffen.

    Ihr Satz stellt das Fundament unserer Demokratie dar. Ihr Satz bedeutet, dass Sie Demokratie verstanden haben. Herrn Ebels Gegenfrage bedeutet, dass er den Satz und damit die Demokratie entweder nicht versteht oder nicht akzeptiert. Ich vermute mal das Letztere.

    Es ist ja Teil des Bildungskanon der alten Bundesrepublik mit Hilfe kritischen Hinterfragen der Texte und der Arguiumentationsstruktur herauszufinden, ob die Argumentation schlüssig ist oder nicht. Herrn Ebers Gegenfrage auf ihren Satz ist nicht schlüssig. Das kann man einfach sehen.

    Meine Fragen iin #29 zeigen, dass die jetzige Klimapolitik die vorgetragen wird nicht schlüssig ist. Das von mir gebrachte Zitat von Judith Curry zeigt, dass diejenigen die diese Klimapolitik propagieren mit undemokratischen Mitteln Menschen mit anderer Meinung versuchen zu diskreditieren.

    Die Aussagen von Herrn Ebel darauf:

    Eine Politik, die sehenden Auges in die Katastrophe führt, wird doch in vielen Politikbereichen verfolgt. Beispiele: die Warnung vor der Finanzkrise 2008, die Bewaffnung der Taliban durch die USA, Rentnerarmut usw. Die falsche Politik darf doch nicht dadurch unterstützt werden, daß einige versuchen, die Wissenschaft zu fälschen.

    Stellt erstmal eine Behauptung dar die durch nichts belegt ist und enthält eine unbelegte Unterstellung. Für mich eine durchsichtige und banale Argumentationsweise.

    Für den Laien ist deshalb klar ersichtlich aus der Argumentationsweise, dass man dieser angeblich „verantwortungsbewussten“ Klimapolitik skeptisch gegenüberstehen solle.

    Eine solche Argumentationsweise kann man nicht Ernst nehmen.

  98. Günter Heß 1. September 2017 05:39

    Es ist ja Teil des Bildungskanon der alten Bundesrepublik mit Hilfe kritischen Hinterfragen der Texte und der Argumentationsstruktur herauszufinden, ob die Argumentation schlüssig ist oder nicht.

    Aber genau darum geht es. Um beurteilen zu können muß man kritisch hinterfragen, d.h. sich kundig machen. Wenn man sich kundig gemacht hat, ist man kein vollständiger Laie mehr. Hier sind aber einige sogar stolz darauf es nicht zu verstehen.

  99. Und die Klimakatastrohen-Missionare blubbern auch dieses Jahr…..der Klimawandel wird immer brutaler, siehe Texas, siehe Bangladesh.

    http://www.wetter.de/cms/mehr-als-1-500-tote-durch-monsun-in-indien-nepal-und-bangladesch-4124921.html

    1.500 Tote. Es ist eine erschreckende Zahl und sie belegt wieder einmal, dass der Klimawandel in vollem Gange und der Mensch den Gewalten der Natur am Ende doch hilflos ausgeliefert ist.

    Die selben Typen entblöden sich am Ende ihres Artikels nicht, die totale Relativierung ihrer obigen Aussage hinzupappen:

    Die südasiatische Monsunzeit von Juni bis September fordert jedes Jahr sehr viele Opfer. Die meisten ertrinken, werden von Erdrutschen begraben oder sterben durch Stromschläge.

    Oder dat, wat grade bei den armen Amis in Texas passiert…..auch nix ungewöhnliches.
    https://www.heise.de/tp/news/Hato-Harvey-und-Pakhar-Hurrikane-und-Taifune-richten-grosse-Schaeden-an-3813898.html

    Am Freitagabend (Ortszeit) traf er auf die Küste des US-Bundesstaates Texas unweit der Grenze zu Mexiko. Zu diesem Zeitpunkt galt der Sturm noch als Hurrikan der Kategorie vier, womit er der seit zehn Jahren stärkste Wirbelsturm an der US-Küste war.

    Aber lasst mal, 2010 war ja auch schon der „stärkste Monsun seit Menschengedenken in Indien“……
    http://www.sueddeutsche.de/panorama/indien-staerkster-monsunregen-seit-menschengedenken-1.679603

    Im eigentlichen Text heißt es aber dann:

    Der diesjährige Monsunregen ist der stärkste, der jemals in Indien registriert wurde.

    Wo mich dann die Frage interessieren würde, seit wann überhaut in Indien was registriert wird.
    Und so, wird der geneigte Laie jedes Jahr mit einer regelmäßigen Katastrophe auf den fiesen Klimawandel eingeschworen……um ja das Klimasüppchen am köcheln zu halten, damit dann dieser Laie…..auch morgen noch die Energiewende beführwortet, obwohl sie ihm zunehmend das Geld aus der Tasche klaut.

    Seit Anbeginn der Menschheit mussten sich unsere Vorfahren mit dem Wetter rumärgern, damals wurden den Wettergöttern noch Tier/Menschenofer gebracht…..heute sind wir schon weiter, heute muss jeder ein Teil seiner Einnahmen opfern um die neuen Wettergötter im weißen Kittel milde zu stimmen.

    In diesen Sinne….gleich wirds auch bei uns regnen……scheiß Klimawandel, früher wäre das nicht passiert.
    Onkel Heinz……hat den Regenschirm vergessen

  100. #60 @ Marvin Müller 30. August 2017 18:48
    Martin Landvoigt schrieb am 30. August 2017 14:06 :

    Sie haben entstellend zitiert. ‚Diese Fakten‘ beziehen sich klar auf das Vorgenannte:
    1. Es gibt das, was gemeinhin THE genannt wird und ist wissenschaftlich qualitativ hinreichend belegt.
    2. Klare Argumente … gibt es nicht.

    Was ist an dieser Aussage kein leicht recherchierbares Faktum? Wie kommen Sie davon auf Fragen der Konvektion und Temperaturgradient?

    Eigentlich ist das relativ einfach. Wir konnten hier alle beobachten, welche Schwierigkeiten Sie mit „relativ einfachen“ Sachverhalten wie dem adiabatischen Temperaturgradienten hatten.

    Versuchen sie gerade, sich als Troll zu outen? Sie zitieren entstellend und gehen auf Fragen gar nicht ein. Denn es ging nicht um den adiabatischen Temperaturgradienten, auf dem sie nun rekurrieren. Zum Einen haben sie mit ‚hatten‘ bereits markiert, dass meine frühere Unkenntnis Gegenstand des Lernprozesses war. Aber wenn sogar ich das verstanden habe, dann sollte es wohl leicht sein, auch derartige Sachverhalte zu recherchieren. Wollen Sie damit sagen, dass sie bereits ohne Lernprozess alle Details kennen?

    Die „relativ einfachen“ Sachverhalte bezogen sich bei mir auch nicht auf beliebige Sachverhalte, sondern immer noch auf das Faktum, dass es keine klaren Argumente für eine bedrohliche Klimaveränderung gibt, die maßgeblich menschengemacht ist. Dazu ist nicht erforderlich, die Theorie der Hotspots, die Strahlungs-Transfergleichung uvm. zu verstehen. Natürlich kann man sich auch vertieft mit wissenschaftlichen Details zu beschäftigen. Aber das verändert rein gar nichts an dem hier genannten Faktum!

    Wer das vergessen haben sollte, kann das in der Plauderecke nachlesen, die ist sogar oben im Menu noch erreichbar.
    Da kann man schonmal die Frage in den Raum stellen, inwieweit das von Ihnen geäußerte leicht zu recherchieren ist und ob das recherchierte dann auch wirklich relevant ist.

    Es will erscheinen, dass sie gar nicht an einer Sachdiskussion interessiert sind, sondern an ad-hominem Schlachten. Das halte ich für wenig attraktiv.

    Was früher Ihre Argumente zum adiabatischen Temperaturgradienten waren, sind halt jetzt Dinge wie Hardes Sensivitität von 0,6°C(?). Passt gut zu Ihren Ansichten und wird jetzt als richtig vertreten.

    Auch das war nicht Thema hier. Ich frage sie erneut: Was wollen Sie hier eigentlich?

    Alle anderen sind doof und schreiben Fantasy-Geschichten.

    Auch derartige Unterstellungen und Verzerrungen sagen mehr über sie selbst ….

  101. 93 Günter Heß 1. September 2017 05:39

    Es ist ja Teil des Bildungskanon der alten Bundesrepublik mit Hilfe kritischen Hinterfragen der Texte und der Arguiumentationsstruktur herauszufinden, ob die Argumentation schlüssig ist oder nicht

    Herr Heß Ihre Bemerkung ist ein Witz.. Weil ich die offizielle Erklärung „Ihr müßt schon den Treibhauseffekt glauben, unsere Modelle zeigen das“ hinterfrage und die Klimafragen auf physikalische Begründungen zurückführe, werde ich hier angegriffen.

    Der Einzige der hier kritisch hinterfragen kann, ist Michael Krüger -- weil er eben die Physik des Treibhauseffekts prinzipiell versteht. Er betont zwar Punkte, die nicht so relevant sind, aber ich glaube, das er meiner Argumentation folgen kann, das heißt er kann die Argumentation kritisch hinterfragen.

  102. @Ebel

    Wenn man die Spektralverteilung der Erdabstrahlung ansieht, ist offensichtlich CO2 die Hauptkomponente.

    Herr Ebel, die Unterschiede in den CO2-Peaks sind über die letzten Dekaden so gering, dass man sie durch die unterschiedlichen Satelliten seit Ende der 70er Jahre nicht auflösen kann.

    Was man aber messen kann, ist die Abkühlung in der Stratosphäre und Mesosphäre. Auch der Hotspot in der Troposphäre lässt sich messtechnisch noch nicht auflösen. Dazu ist der CO2-Anstieg bisher zu gering.

    Ihre 3 K für Hohenpeißenberg aufgrund der Tropopausenhöhenänderung sind reine Erfindung.

  103. @Ebel

    Der Einzige der hier kritisch hinterfragen kann, ist Michael Krüger — weil er eben die Physik des Treibhauseffekts prinzipiell versteht.

    Das tun auch Herr Heß und Heller, etc. Hier im Blog haben Herr Heß und Heller auch schon Artikel zum THE verfasst.

    Es ist nun mal so, dass man die Veränderungen in den CO2-Peaks messtechnisch nicht genau erfassen kann, da die Veränderungen nun mal so gering sind und die Mess-Systeme nicht genau genug. Nur im Modell (z.B. Modtran-Online, von D. Archer) können Sie das simulieren und ersichtlich machen! Diesbezüglich habe ich hier auch schon Artikel eingestellt, z.B. Treibhauseffekt für Dummies.

    http://www.science-skeptical.de/klimawandel/ein-exkurs-zur-aktuell-gemessenen-klimasensitivitaet-und-absoluten-globaltemperatur/0013843/

    Wenn Sie den anthropogenen THE erfassen wollen, dann müssen Sie sich entweder den Strahlungstransfer anschauen CERES, ERBE Satellitendaten und damit kommen Lindzen, Spencer und Christy auf 0,7°C Klimasensitivität bei CO2-Verdopplung!

    http://www.science-skeptical.de/klimawandel/ein-exkurs-zur-aktuell-gemessenen-klimasensitivitaet-und-absoluten-globaltemperatur/0013843/

    oder die Abkühlung in der Stratosphäre und Mesophäre

    http://www.science-skeptical.de/blog/der-anthropogene-treibhauseffekt-in-der-mittleren-atmosphaere/0012580/

    Völlig ungeeignet ist aber die Tropopause, da zu viele Einflussfaktoren hier mitspielen und die Veränderungen dort relativ gering sind, ergo die Fehlergrenzen sehr groß.

  104. Erster Link sollte dieser sein:

    http://www.science-skeptical.de/klimawandel/treibhauseffekt-fuer-dummies-mit-modtran/0012835/

  105. Wenn man die Spektralverteilung der Erdabstrahlung ansieht, ist offensichtlich CO2 die Hauptkomponente.

    Und was ist mit Wasserdampf-, Wolken- und Lapserate-Feedback? Die erst machen aus 1°C 3°C Klimasensitivität.

    Ist das auch in Ihren 3 K für Hohenpeißenberg aufgrund der Tropopausenhöhenänderung mit drin?

  106. @Ebel #97

    Der Einzige der hier kritisch hinterfragen kann, ist Michael Krüger — weil er eben die Physik des Treibhauseffekts prinzipiell versteht

    Von der deutschen Energiepolitik ist jeder einzelne Bürger betroffen, und deshalb hat jeder einzelne Bürger ein Mitspracherecht. Die einzige Voraussetzung ist das Wahlalter erreicht zu haben, sonst keine.

    Sie wollen künstliche Bildungs-Hürden für das Mitspracherecht an politischen Entscheidungen errichten. Das hat dann mit Demokratie nichts zu tun, der Begriff dafür ist Technokratie und die ist strikt abzulehnen. Unser Thema ist nicht Physik, sondern der zu hohe Strompreis und dessen soziale Folgen OK?

  107. 3°C Klimasensitivität sind reine Glaubenssache. Das ist der entscheidende Punkt. Das versteht auch der normale Bürger. Und aufgrund dessen politische Entscheidungen für zukünftige Generationen zu treffen ist doch sehr zweifelhaft. Zumal all die EE mehr Schaden als Nutzen anrichten.

  108. 98 Michael Krüger 1. September 2017 10:35

    die Unterschiede in den CO2-Peaks sind über die letzten Dekaden so gering, dass man sie durch die unterschiedlichen Satelliten seit Ende der 70er Jahre nicht auflösen kann.

    Von den Unterschieden in den CO2-Peaks habe ich nicht gesprochen, sondern nur von dem Gesamteinbruch. An der Höhenänderung der Tropopause sind auch die Änderungen der anderen Treibhausgase beteiligt, die besonders nicht auszuschließen sind, wenn der Anstieg proportional ist -- aber die Verteilung der Anteile ist eben entsprechend der Wirkung und kaum der Wirkungsänderung.

    Hotspot

    Ob ein Hotspot existiert und ob er sich verändert ist uninteressant.

    Ihre 3 K für Hohenpeißenberg aufgrund der Tropopausenhöhenänderung sind reine Erfindung

    Außer ihrem erfundenen Text ist keine Erfindung. Wenn Sie die 3K stören, dann widerlegen Sie die Meßwerte einschließlich der Wirkungskette -- aber erfinden nicht irgend etwas.

  109. 99 Michael Krüger 1. September 2017 10:47

    Bei positiven Rückkopplungen wie Anstieg des Wasserdampfgehaltes in der Atmosphäre

    Noch mal: Es gibt real keine Rückkopplungen, sondern das sind nur virtuelle Rechenwerte. Die Wirkung des Wasserdampfes ist nur das Erzwingen der Feuchtadiabate durch die Wasserdampfkondensation. Unabhängig davon stammt natürlich der größte Teil der Gegenstrahlung an der Oberfläche vom Wasserdampf.

    Völlig ungeeignet ist aber die Tropopause,

    Wenn Ihnen die Tropopause nicht gefällt, ist das keine Erklärung.

  110. 101 Michael Krüger 1. September 2017 10:58

    Ist das auch in Ihren 3 K für Hohenpeißenberg aufgrund der Tropopausenhöhenänderung mit drin?

    Sie haben meine Ausarbeitung nicht gelesen -- da sind Ihre Fragen explizit beantwortet.

    Auf welchen Wege sollen denn Strahlungseigenschaften den Temperaturgradienten beeinflussen?

  111. 102 anorak2 1. September 2017 12:09

    deshalb hat jeder einzelne Bürger ein Mitspracherecht.

    Also braucht sich keiner um Verbotsschilder usw. zu kümmern und die Strafbarkeit ist rechtswidrig??? Jeder einzelne Bürger hat ein „Mitspracherecht“ ob er sich an Verbote hält oder nicht???

  112. 103 Michael Krüger 1. September 2017 12:30

    3°C Klimasensitivität sind reine Glaubenssache.

    Eben nicht. Entweder zweifeln Sie die Meßwerte an, die für die tägliche Wettervorhersage usw. gemessen wurden oder Sie bringen eine belastbare Begründung, warum die Extrapolation des Verlaufs der vergangenen Jahre (über 40) nicht möglich sein soll.

  113. @Ebel #107

    deshalb hat jeder einzelne Bürger ein Mitspracherecht.

    Also braucht sich keiner um Verbotsschilder usw. zu kümmern und die Strafbarkeit ist rechtswidrig??? Jeder einzelne Bürger hat ein „Mitspracherecht“ ob er sich an Verbote hält oder nicht???

    Die Frage ist, ob wir Münchener Zahnärzten nutzlosen Elektro Bling Bling auf ihren Villendächern oder Dithmarscher Bauern nutzlose Betontürme mit Windmühlen dran über die Stromrechnungen aller Bürger und aller Unternehmen im Lande finanzieren sollen. Zur Entscheidung über diese Frage ist jeder Bürger berechtigt eine Meinung zu haben und diese in Wahlen (schlechter) oder Volksabstimmungen (besser) zum Ausdruck zu bringen, ohne vorher ein Physik-Examen abgelegt zu haben und ohne sich einen Dreck dafür zu interessieren ob die blöde Erdtemperatur ein druffzichstel Grad nach oben oder unten mäandert und wenn ja warum. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

    Wie man beim Thema demokratische Willensbildung auf „Strafbarkeit“ oder „Verbote“ kommen kann müssen sie mal erklären. Die Verbindung kann eigentlich nur ein Demokratiefeind herstellen. Was ist Ihre bevorzugte Regierungsform, und was halten Sie vom Volk als Souverän?

  114. @Ebel #84

    Obwohl die Klimaänderung geringer war und dieÄnderungsrate viel langsamer hatten wir die Völkerwanderung.

    Da kommen Sie doch mal mit Belegen und/oder erklären, was die Gründe für die Völkerwanderung waren und ob „Völkerwanderung“ auch heute eine Option wäre oder sehen Sie darin wirklich die Einzige Anpassungsstrategie?

    Sie meinen also demnach, Anpassung ist Quatsch, demnach stellen Sie also lieber dem Wind Mühlen in den Weg und pappen Dächer zu, in der unberechtigten und unbegründeten Hoffnung, glaubensbasiert, das würde eine eventuelle Klimaänderung aufhalten ?

  115. Herr Ebel, warum werden Ihre Abhandlungen und Theorien zum THE und Tropopause nur nicht von Fachzeitschriften angenommen und veröffentlicht? Eben darum, weil man das nicht veröffentlichen kann. Also habe ich auch nichts zu widerlegen, was offensichtlich falsch ist.

  116. 109 anorak2 1. September 2017 15:51
    „nutzlose“
    Woher wollen Sie denn „nutzlos“ wissen, wenn Sie den Treibhauseffekt nicht verstehen?

    Sie wollen also Entscheidungen treffen, ohne zu wissen, ob es nutzlos oder von Bedeutung ist. Bei einem Verbot wissen Sie auch nicht „ob es nutzlos oder von Bedeutung ist“. Sie wollen also handeln, wie es Ihnen paßt, unabhängig von irgendwelchen Vorgaben. Ob die staatliche Vorgabe ein Verbot oder die Erlaubnis zum Windradbau ist, ist für Sie uninteressant.- als freier Bürger entscheiden Sie ob ein Verbot oder eine Vorgabe für Sie bindend ist.

  117. @Ebel #112

    Woher wollen Sie denn „nutzlos“ wissen, wenn Sie den Treibhauseffekt nicht verstehen?

    Die Frage offenbart Unverständnis. Es ist anstrengend wenn man die unaufgeräumten Gedanken der Gegenseite erst für sie sortieren muss, um die Diskussion voranzubringen. Ich tu das hiermit jetzt mal.

    Also: Ich bin in diesen Thread mit einer Antwort auf @Sebastian Herb #11 eingestiegen. Dort schrieb er:

    a) keine Erwärmung gibt oder b) die Erwärmung nicht menschengemacht ist?

    Meine Antwort: Mich interessieren a) und b) nicht die Bohne. Mich interessieren ausschließlich c) und d):, nämlich ob

    c) Münchener Zahnärzten nutzlosen Elektro Bling Bling auf ihren Villendächern, und
    d) Dithmarscher Bauern nutzlose Betontürme
    auf unser aller Kosten bezahlt kriegen sollen.

    Nach der allgemeinen Öko-Ideologie, offenbar nach der Meinung von Sebastian Herp, und anscheinend auch nach Ihrer. folgen c) und d) automatisch aus a) und b). Deswegen konzentriert ihr euch so sehr auf a) und b), denn ihr meint dass ihr damit wie von selbst die Subventionsorgien rechtfertigt. Das ist euch allen so in Fleisch und Blut übergegangen, dass ihr die Unlogik nicht mehr bemerkt.

    Deswegen zum Mitmeißeln: Selbst wenn ihr mit spitzer Feder bewiesen habt dass der Mensch das Klima aufwärmen tut, habt ihr nicht begründet dass wir Windräder und Solarzellen subventionieren und irgendwelche Glücksrittern über beide Ohren bereichern müssen. Nicht ein Stück, allernullstens.

    Um diese Subventionsorgien zu begründen, wären ganz andere Argumente notwendig als dieser Klimakokolores. Ihr führt eine falsche Diskussion, eine gigantische Themenverfehlung. Ihr wisst nichmal was die richtige Diskussion wäre und welche Belege ihr zu liefern hättet um irgendwen zu überzeugen, so sehr seid ihr neben der Spur mit dem Klimagesabbel. Und ich verrate es euch auch nicht, müssta selba druff kommen 😛

    Ob die staatliche Vorgabe ein Verbot oder die Erlaubnis zum Windradbau ist, ist für Sie uninteressant

    Es geht nicht um Erlaubnisse und Verbote, sondern um Subventionen. Um Vergeudung von Volksvermögen, und um Bereicherung einiger weniger auf Kosten aller anderen. Um Ausbeutung. Das ist das Thema. Mit Klimagesabbel kannst du keine Ausbeutung rechtfertigen, deswegen ist das alles Makulatur.

  118. 111 Michael Krüger 1. September 2017 17:26
    „warum werden Ihre Abhandlungen und Theorien zum THE und Tropopause nur nicht von Fachzeitschriften angenommen und veröffentlicht?“

    Die wollen das in Englisch haben.
    Drei Zitate:

    International Journal of Modern Physics B Vol. 24, Nr. 10 (2010) 1309-1332 http://www.worldscientific.com/doi/abs/10.1142/S021797921005555X?journalCode=ijmpb& :

    „Wir möchten unseren besonderen Dank an Jochen Ebel, der eine der deutschen Version von GT09 im Detail analysiert hat äußern. [We wish to express our special thanks to Jochen Ebel who has analyzed one of the German versions of GT09 in detail.]“

    Oder die Bemerkung von Rahmstorf https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/temperaturen-2008/#comment-5544
    „Lieber Herr Ebel, … Aber mal ungeachtet aller technischer Detaildiskussion: in Ihrem grundlegenden Punkt haben Sie natürlich Recht, … Wir freuen uns über kompetente Leser, die (oft mit erheblich mehr Zeit, als wir darauf verwenden können) Zusammenhänge näher erläutern -- auch wenn es für die Mehrheit der Leser eines Blogs wahrscheinlich dann manchmal doch recht technisch wird. Danke, Stefan Rahmstorf]“

    Oder den Rat den mir Prof. Kramm gegeben hat (und der ist sogar ein Freund von G&T) https://www.eike-klima-energie.eu/2012/10/20/starker-temperaturanstieg-seit-1979-in-erfurt-warum-co2-dabei-nur-eine-unbedeutende-nebenrolle-spielt-teil-1/#comment-161530

    „Noch ein Hinweis: Lassen Sie sich nicht durch „Zubereien“ einschuechtern. Denken Sie an mein Motto: „Was stoerts den Mond, wenn ein Hund ihn anbellt.““

    Hier könnte man sagen: „Lassen Sie sich nicht durch „Krügereien“ einschüchtern.“

  119. Eyh, wie Geil…..Ebel als Rahmstorft-Maskottchen….fehlt nur noch der CO2 -Pin….und wir ham die Klimakriegsgewinnler in einen Satz erwähnt.
    Mal janz ehrlich…..wer Herrn R. aus P. untertänigst die marode Stange hält….is Klimatechnisch…..missionarisch unterwegs, Glasperlen verschenken um Gold zu ergattern, jup Ebel……und wenn ick dat so ´sagen darf, haste auch nur ne privat-theoretischen AGW-These…die Du jeden unter die Haube jubeln willst, der so blöd ist, sich bei 3 nicht von Dir abzuwenden.

    Ebel…….Rückkopplung…..Butter bei de Fische, wat haste zu diesen Thema zu sagen?
    Kann auch sein, das dir der Regen Deine Modelle verhagelt hat….dann, solltest Du aber dein Laienwissen nich so in den Fokus stellen, denn Dein Bullshit, kann ick inzwischen in Rekordzeit an die Wand nageln, denn Onkel Heinz hat (im Gegensatz zu Dir) dazu gelernt.

    Sollte gar Ebel…ein Avatar von Rahmstdorftrottel sein????
    Wer weiß…..bei uns regnet es immer noch, doch dieses mal hab ick ein Regenschirm dabei.

    Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter, oder nicht.,
    Ausnahme….der Hahn überschreitet seine Kompetenzen.

    H.E.

  120. Herr Ebel mit Rahmstorf haben Sie doch jetzt geoutet und selbst disqualifiziert. Solche Heilsbringer braucht kein Mensch, Ihnen ist seine Anerkennung offensichtlich wichtig. Schade.

  121. @Ebel #119

    Lieber Herr Ebel,

    Lieber Herr Ebel, … Aber mal ungeachtet aller technischer Detaildiskussion: in Ihrem grundlegenden Punkt haben Sie natürlich Recht, … Wir freuen uns über kompetente Leser, die (oft mit erheblich mehr Zeit, als wir darauf verwenden können) Zusammenhänge näher erläutern — auch wenn es für die Mehrheit der Leser eines Blogs wahrscheinlich dann manchmal doch recht technisch wird. Danke, Stefan Rahmstorf]“

    jetzt gehen sie seit Jahren damit hausieren. Aber gut ich freue mich für sie, dass sie dadurch motiviert werden.
    Als Argument ist das allerdings belanglos.

    Es ist ebenfalls nicht geeignet als naturwissenschaftliches Argument. Plausible Zusammenhänge erläutern und Paper analysieren sollte man nicht verwechseln mit Naturwissenschaft oder naturwissenschaftlichen Verständnis oder naturwissenschaftlicher Kompetenz. Was wollen sie dann eigentlich mit diesen Zitaten sagen?

    Das zeigt allerdings schön, dass anorak2 Recht hat:

    Um diese Subventionsorgien zu begründen, wären ganz andere Argumente notwendig als dieser Klimakokolores. Ihr führt eine falsche Diskussion, eine gigantische Themenverfehlung. Ihr wisst nichmal was die richtige Diskussion wäre und welche Belege ihr zu liefern hättet um irgendwen zu überzeugen, so sehr seid ihr neben der Spur mit dem Klimagesabbel.

    Wir sehen in den Medien viele Lobbyisten die irgendwie versuchen plausible Zusammenhänge zur Natur zu erklären, um ihre Politik oder Ideologie zu rechtfertigen. Sie lassen dann die Menschen in dem Irrglauben das hätte etwas mit Naturwissenschaft zu tun.

    Anschließend kommt dann der Fehlschluss diese plausiblen Zusammenhänge würden die Politik entscheiden oder die Wiedergeber dieser Zusammenhänge wären besser qualifiziert zu entscheiden als andere.

    Einer meiner Hochschullehrer pflegte zu bemerken

    „Hüten Sie sich vor Experten die behaupten die Natur besser verstanden zu haben als Andere.“

    Und er hat Recht. meiner Erfahrung nach zeichnen sich kompetente Naturwissenschaftler durch Demut aus.

  122. 121 Michael Krüger 1. September 2017 21:54

    mit Rahmstorf haben Sie doch jetzt geoutet und selbst disqualifiziert.

    Ganz schön schwach diie Begründung warum meine Aussagen falsch sein sollten. Warum schwach:
    1. Es waren 3 Zitate, Sie suchen sich ein Zitat aus, wo Sie auf Unterstellungen setzen (Rosinenpickerei).

    2. Die Aussage von Rahmstorf folgte auf eine Aussage von mir, daß er eine Fehlaussage gemacht hat. Mit Ihrer Bemerkung werten Sie Rahmstorf sogar auf, denn er gibt einen Fehler zu, was in diesem Thread fast keiner tut.

    3. Da Sie meine Aussagen nicht widerlegen können (also richtig sind), unterstellen Sie, daß Rahmstorfs Aussagen auch richtig sind.

    Außerdem war der Anlaß, daß Sie meine Aussagen als unglaubwürdig darstellen wollten, weil etablierte Klimawissenschaftler etwas gegen meine Aussagen haben würden -- nun habe ich nachgewiesen, daß etablierte Klimawissenschaftler nichts gegen meine Aussagen haben. Sie machen also gegensätzliche Aussagen. Was ist denn nun richtig: Das etablierte Klimawissenschaftler etwas gegen meine Aussagen haben oder das Gegenteil?

    Außerdem empfehle ich Lindzen zu lesen http://www-eaps.mit.edu/faculty/lindzen/191_ach.pdf

    In „The Greenhouse Effect and its Problems [Der Treibhauseffekt und seine Probleme]“ stellt Lindzen verschiedene Betrachtungen an und erwähnt auf Seite 105 (9) wenigstens einigermaßen in einer Fußnote die richtigen Zusammenhänge:

    If one insists on allowing both stratospheric cooling, and maintaining a constant unchanged lapse rate, then the response is more complicated, leading to a further elevation in ze and a larger response at the surface (typically on the order of 1.2°K). [Wenn man darauf dringt, dass sowohl die Stratosphäre kühler wird als auch der troposphärische Temperaturgradient konstant bleibt, dann ist die Antwort komplizierter, was zu einer weiteren Erhöhung in ze und einer größeren Reaktion an der Oberfläche führt (typischerweise in der Größenordnung von 1,2 K).]

    Das beschreibt zwar das prinzipielle Verhalten richtig, wenn auch der Wert noch zu klein ist. Will er Skeptiker füttern mit Unsinn (seine Varianten Figure 8.4a bis 8.4c), oder hält er Skeptiker für so doof, daß sie Zusammenhänge nicht verstehen?

    Das „typischerweise in der Größenordnung von 1,2 K“ ist eben nach der Messung ca 3 K und mit „typischerweise“ wird dieser hohe Wert sogar von Lindzen nicht ausgeschlossen. Außerdem zeigen die Messungen, daß nur der prinzipielle Temperaturverlauf nach der Fußnote real ist, da erhebt sich die Frage warum er unreale Kurven in Diagrammen darstellt, aber den realen Kurvenverlauf nur in einer Fußnote.

  123. 122 Günter Heß 2. September 2017 07:41

    Es ist ebenfalls nicht geeignet als naturwissenschaftliches Argument.

    Es soll ja gar kein naturwissenschaftliches Argument sein. Mit dieser Argumentationsweise hat ja Michael Krüger angefangen, als er meine Argumente dadurch zu entkräften versuchte, indem er unterstellte, für etablierte Klimawissenschaftler wären meine Argumente Unsinn.

    Zu diesem Hilfsmittel griff er, weil er keine Argumente gegen meine Ausführungen hatte -- ich habe nur gezeigt, daß auch dieses Hilfsmittel unbrauchbar ist. Als naturwissenschaftliches Argument habe ich das nie betrachtet.

  124. @Ebel

    Wer schreit hat Unrecht.

    So berechnet man die Klimasensitivität, nicht mit der Tropopause:

    http://www.science-skeptical.de/klimawandel/ein-exkurs-zur-aktuell-gemessenen-klimasensitivitaet-und-absoluten-globaltemperatur/0013843/

    Rahmstorf hat gar keine Ahnung von Atmosphärenphysik und den Strahlungstransfer. Vom ihm geadelt zu werden ist daher nicht sehr vielversprechend.

  125. 125 Michael Krüger 2. September 2017 10:05

    Wer schreit hat Unrecht.

    Na dann schrei nicht so viel oder schreist Du, weil Du weißt, daß Du Unrecht hast?

    So berechnet man die Klimasensitivität, …

    Ja für die Sonne, aber nicht für CO2. Oder glaubst Du, wenn das Wort CO2 auftaucht, daß damit die CO2-Klimasensitivität für CO2 gegeben ist?

  126. Ich wundere mich noch immer über die von Ebel als nicht existent deklarierten Rückkopplungen.
    CO2 allein ist also für alles verantwortlich, Wasserdampf wirkt auch rechnerisch nur über die Verdunstung, nichts sonst existiert. Dann sollten Modelle also ganz einfach sein.
    😀

  127. @Krishna

    Wasserdampf ist das Haupttreibhausgas und wirkt vor allem in der Troposphäre bis hin zur Tropopause. Wolken ebenso. Der negative Lapserate-Feedback macht sich vor allem über den Tropen in der mittleren bis oberen Troposphäre bis hin zur Tropopause hin als Hotspot bemerkbar. Aber gemäß Ebel alles irrelevant. Nur mit positiven Wasserdampf- und Wolkenfeedback und negativen Lapserate-Feedback kommt man von 1°C durch CO2 alleine auf 3°C Klimasensitivität und mehr. Aufgrund des veränderten Strahlungstransfers in der Atmosphäre durch CO2 und die Feedbacks.

    Herr Ebel errechnet das aber aus der Veränderung der Tropopausenhöhe/ -dicke. Aberwitzing. 😉

  128. Und auch an den Kühlraten im Infraroten sieht man, dass für CO2 bei der Tropopause der Wert NULL ist.

    https://andymaypetrophysicist.files.wordpress.com/2016/11/110816_1555_thegreenhou2.png?w=776

  129. 127 Krishna Gans 2. September 2017 12:10

    als nicht existent deklarierten Rückkopplungen.

    Wie soll denn die Rückkopplung wirken?

    Mit mehr CO2 in der Troposphäre sinkt die Emissionslänge. Wegen der Temperaturabnahme nach oben steigt die mittlere Temperatur in der Emissionslänge, d.h. die emittierte Leistung nimmt zu -- aber eine steigende Oberflächentemperatur führt zu verstärkter Konvektion und die zusätzliche Wärme wird konvektiv abgeführt.

    Wie soll also der rechnerische (virtuelle) Strahlungsantrieb an der Tropopause ohne weitere Wirkung real an die Oberfläche kommen? https://www.ipcc.ch/pdf/reports-nonUN-translations/deutch/IPCC2007-Annex.pdf S.85 (19).

    Aber angenommen es gäbe eine Rückkopplung. Wenn ein offener Regelkreis eine Verstärkung von v hat, dann ist die Verstärkung des geschlossenen Regelkreise = 1/(1-v). Wenn v >=1 wird schwingt der Regelkreis (z.B. Rückkopplungspfeifen einer Lautsprecheranlage bei zu großen Aufdrehen des Lautstärkereglers).

    Wenn z.B. 0,6 K auf 3 K rückgekoppelt werden sollen, ist 1/(1-v) = 5. Daraus folgt v = 4/5. Bei den großen Änderungen im Wetter wird aus 4/5 leicht 1 -- das Wetter würde entgleisen. Also ist diese Annahme sinnlos.

    Trotzdem gehen in die exakte Rechnung viele Größen ein, deshalb besser messen und extrapolieren.

    Rückkopplungen existieren allerdings auch. Durch die Erwärmung ändern sich Eisflächen und damit die Albedo.

  130. Herr Ebel, Wolken haben aber auch eine Albedo.

  131. Rahmstorf gehört doch auch zu denen, die Temperaturen ohne Thermometer ermitteln, die folglich auf den Abfallhaufen der s. g. Klima“wissenschaft“ gehören.

  132. 131 Michael Krüger 2. September 2017 13:40

    Wolken haben aber auch eine Albedo

    Ja und?

  133. @Ebel #133
    Nun, haben Sie zu erwähnen vergessen und so taten, als würde es nur eine sich ändernde Albedo durch möglichen Eisschwund geben.
    Ihr Rückkopplungsvergleich aus der Elektronik ist nicht sehr überzeugend, er wirkt etwas einbeinig, um micht zu sagen, arg hinkend,

  134. 131 Krishna Gans 3. September 2017 00:08

    Nun, haben Sie zu erwähnen vergessen und so taten, als würde es nur eine sich ändernde Albedo durch möglichen Eisschwund geben.

    Dia Anklage geht vollkommen schief. Ich habe schon einige Male aufmerksam gemacht auf: [ http://www.ing-buero-ebel.de/Treib/Klima.pdf Folie 64 (und andere)]:

    Eine weitere Frage betrifft den Einfluß der Wolken usw. Da die Werte von Hohenpeißenberg gemessen wurden, enthalten die Meßwerte automatisch den Einfluß der Wolken usw. (z. B. Wärmetransport in Ozeanen).

    Auch Ihre weitere Anklage geht vollkommen schief:


    Ihr Rückkopplungsvergleich aus der Elektronik ist nicht sehr überzeugend, er wirkt etwas einbeinig, um micht zu sagen, arg hinkend,


    Dazu Lord Monckton ( http://www.klimaskeptiker.info/index.php?seite=einzelmeldung.php?nachrichtid=2483 ):

    Bei hohen Rückkopplungswerten würden uns geologische Daten wilde Schwankungen zwischen extremen erwärmung und extremen Abkühlungen zeigen. Aber in den letzten 64 Millionen Jahren hat die Oberflächentemperatur der Erde nur um 3% oder 8 °C zu beiden Seiten des langfristigen Mittelwerts geschwankt. Diese Schwankungen können uns einen Eisplanet im einen Momenet und eine glühende Erde in einem anderen Moment bescheren, aber sie sind zusammen völlig inkonsistent mit einer Rückkopplungsgröße, die auch nur annähernd so nahe an der Singularität liegt wie die Abschätzungen der Klimamodellierer.

    Singularität bedeutet v = 1.

  135. Rückkopplungen sind nicht einseitig, kompemsieren sich zum Teil, bedingrn sich gegenseitig, positiv wie negativ..

  136. @Krishna

    Ist alles wie im Wunderland mit in Herrn Ebels einfacher Berechnung mit drin. Auf seinen Folien ist die Berechnung der 3°C auch nicht zu finden, nur Graphen. Die 3°C sollen auch nur lokal für Hohenpeißenberg gelten. Eine Singularität also. Fehlerabschätzung zudem Fehlanzeige. Also sowas bekommt man leider weder auf deutsch noch auf englisch als Veröffentlichung durch. Ebenso keine Excelgraphen.

  137. Das ist genauso wie bei Herrn Limburgs Dr-Arbeit. Hochgelobt, von der Anhängerschaft, aber leider nicht veröffentlichbar, wegen grober Schnitzer und zu wenig Eigenleistung.

  138. 136 Krishna Gans 3. September 2017 10:10

    kompemsieren sich

    Es wird richtig lustig. Erst wird gegen die Rückkopplung polemisiert, dann sollen sich positive und negative Rückkopplungen zu etwa 0 kompensiern usw.

    Beschreiben Sie doch mal Ihre Phantasien zu Rückkopplungen?

  139. Ach Ebel, Sie schreiben Quatsch, kompensieren zu 0 stammt von Ihnen, nicht von mir, aber Sie sehen eh nur dass nicht was Sie nicht wollen 😀
    Und, wer polemisiert gegen Rückkopplungen bzw behauptet, es würde keine geben ?
    Eigentlich Sie und niemand sonst.

  140. Nochwas Ebel, lernen Sie korrekt und nicht sinnentstellend zu zitieren !

  141. 141 Krishna Gans 3. September 2017 16:00

    sinnentstellend

    Ist das das letzte Rückzugsgefecht gegen die Wahrheit, daß Sie eine sinnentstellende Zitierung behaupten? Aber für Ihre Behauptung finden Sie genau so wenig Beispiele wie für Ihre Rückkopplungsbehauptungen, die Sie natürlich nicht bringen können -- wie 139 -- 141 beweisen.

  142. @Ebel #142
    Sie „zitueren“ :

    kompemsieren sich in #139

    Ich schrieb:

    kompemsieren sich zum Teil in #136

    So, folglich ist Ihr Zitat sinnentstellend, können Sie protestieren wie Sie wollen,
    Wenn Sie das nicht erkennen, ist jede weitere Diskussion sinnlos.

  143. 143 Krishna Gans 3. September 2017 16:50

    folglich ist Ihr Zitat sinnentstellend

    Was soll das „teilweise“, wenn der Rest der teilweisen Kompensation die Moncksche Größe hat -- und gegen den Rest polemisiert Monckton.

  144. @Ebel #144
    Wasserdampf, CO2, Vegetation, Wolken, Eisalbedo -- dass sollten Ihnen bekannte Rückkopplungen sein, minimum.
    Mehr CO2 in der Atm. durch wärmere Ozeane, Mehr Vegetation durch mehr CO2, weniger Bodenerwärmung, mehr Wasserdampf in der Atm. mehr Wolken -- albedowirksam, strahlungsabweisend.
    Nur so als angedachte Gedankenspiele, um die sich auch die Klimawissenschaft noch kümmert und deren Existenz Sie in Abrede stellen und sich selbst damit ins Abseits.

  145. 145 Krishna Gans 3. September 2017 19:33

    Sie können scheinbar nicht unterscheiden zwischen Wirkung und Rückkopplung.

    Und von vielen Wirkungen habe ich in http://www.ing-buero-ebel.de/Treib/Klima.pdf geschrieben und daraus in #135 zitiert. Ihre Aufzählung gehört zum Teil zu meinem „usw.“.

    Was sollen Ihre Wirkungen bzw. Rückkopplungen. Kommen Sie dann auch zu einer Klimasensitivität von 3 K?

    Klimawissenschaft noch kümmert und deren Existenz Sie in Abrede stellen

    Erstens stelle ich diese Wirkungen nicht in Abrede usw. -- aber verblüffend, daß Sie die Klimawissenschaft als Vorbild hinstellen.

  146. @Ebel #148

    aber verblüffend, daß Sie die Klimawissenschaft als Vorbild hinstellen.

    Es gibt ja nicht nur Rahmstorf und Latif und sie sind auch nicht „Klimawissenschaft“ sondern eine Teilmenge.

    Kommen Sie dann auch zu einer Klimasensitivität von 3 K?

    Nö.

  147. 147 Krishna Gans 3. September 2017 20:26

    Nö.

    Warum sprechen Sie dann gegen verstärkende Rückkopplungen, wenn schon ohne Rückkopplungen 3 K entstehen.

    „Klimawissenschaft“ sondern eine Teilmenge.

    Für Sie sind 3 % eine „aussagefähige“ Teilmenge, obwohl deren Aussagen der Realität widersprechen.

  148. @Ebel #148

    Warum sprechen Sie dann gegen verstärkende Rückkopplungen,

    Mache ich das ?

    Für Sie sind 3 % eine „aussagefähige“ Teilmenge,

    Sind sie das ?
    Entweder verstehen Sie meine Aussage zur „Klmawissenschaft“ nicht (#147), oder Sie wollen Sie nicht verstehen, bzw. Sie versuchen meine Aussage zu nicht Gesagtem zu verdrehen.
    Bleiben Sie doch einfach mal im Flow.

  149. @Ebel
    Negative Rückkopplungen

    Positive Rückkopplungen

    ZAMG = Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik

  150. Ein Punkt ist in der Diskussion erwähnt worden, nicht jedoch vertieft: Temperaurgradient / Lapse Rate in der Troposphäre

    In der Theorie der Hot Spots wurde von einer Senkung der Lapse Rate ausgegangen -- Ebel geht, so wie ich ihn verstehe, von einer konstanten Lapse Rate aus, und andere gehen von einer Erhöhung der Lapse Rate durch steigende CO2 Anteile aus. Dies würde natürlich auch die Tropopausenhöhe beeinflussen.

    Die Lapse Rat ist allerdings ein statistisches Phänomen, die in konkreten Messungen immer zu gewissen Abweichungen führt -- bis hin zu Inversionslagen. Ich sehe darum auch keinen Grund, warum man der These eine konstanten Lapse Rate folgen sollte. Nach meinem Verständnis ist die Ursache einer statistischen Veränderung der Lapse Rate durch gesteigerte CO2 Anteile durchaus wahrscheinlich, und zwar in einer Vergrößerung der Lapse Rate wegen des Strahlungstransfers. Diese können durch Gegenkopplungen gedämpft werden und sind darum schwer quantitativ bestimmbar.

    Allerdings sind derartige Diskussionen eher von sachlichem Interesse im Detail. Die politisch bedeutsamen Entscheidungen werden dadurch nicht tangiert -- wie auch Anorak2 et al. treffend bemerkten. Denn es bleibt bei meiner eingangs gemachten Faktenbehauptung: Klare Belege für eine bedrohliche AGW gibt es nicht!

  151. 150 Krishna Gans 4. September 2017 00:27

    Rückkopplungen

    So ein Stuß kommt raus, wenn man nicht versteht, wovon man schreibt:

    -- Eis-Albedo-Rückkopplung: schon genannt.
    -- Löslichkeit von Gasen: Wäre nur von Interesse, wenn der Ausgangspunkt der Ausstoß an CO2 wäre, es wird aber vom CO2-Gehalt der Atmosphäre ausgegangen und was wegen astronomischer Änderungen interessant war, wird heute durch die Verbrennung weit überdeckt.
    -- Wasserdampfrückkkopplung: existiert nicht, weil damit nur der Temperaturgradient erhalten bleibt.
    -- Methan: kann in ZUkunft eine Rolle spielen.
    -- Stefan-Boltzmann-Gesetz: ist reine Vermutung ohne Relevanz
    -- Pflanzendecke: ist in der gemessenen CO2-Konzentration bereits enthalten.
    -- Wolken: die Wirkung der Wolken ist in den Meßwerten enthalten.

    Aber bleibt immer die Frage: Wie berechnen Sie die Temperatur ohne Rückkopplungen?

  152. — Wasserdampfrückkkopplung: existiert nicht, weil damit nur der Temperaturgradient erhalten bleibt.

    Oje. Zwischen feucht- und trockenadiabatischen Temperaturgradienten, in einer feuchten, bzw. trockenen Atmosphäre besteht ein sehr großer Unterschied, abhängig von Wasserdampfgehalt. Zudem greift Wasserdampf, neben Wolken am massivsten in den Strahlungstransfer ein. Wasserdampf und Wolken sind die größten Einflussfaktoren auf den THE.

    — Methan: kann in ZUkunft eine Rolle spielen.

    Oje, Methan ist 20-30 mal klimawirksamer als CO2, da es in der Atmosphäre noch nicht gesättigt ist. Für Gase, die in geringer Konzentration vorliegen, wie die FCKWs (CFCs), nimmt die Absorption linear zu. Für Gase, die bereits recht stark absorbieren, wie Methan (CH4) oder Lachgas (N2O), ist der Strahlungsantrieb proportional der Wurzel aus der Konzentration und für CO2, das schon sehr stark absorbiert, geht die Zunahmenur noch proportional dem Logarithmus.

    — Pflanzendecke: ist in der gemessenen CO2-Konzentration bereits enthalten.

    Oje. Die Pflanzendecke beeinflusst direkt die Albedo und den Wasserdampfgehalt der Umgebung. Sieht man u.a. an Temperaturrekonstruktionen aus Bohrlöchern.

    — Wolken: die Wirkung der Wolken ist in den Meßwerten enthalten.

    Wo denn? Wolken haben massiven Einfluss auf die Albedo und den Strahlungstransfer.

  153. 153 Michael Krüger 4. September 2017 10:10

    feuchten, bzw. trockenen Atmosphäre besteht ein sehr großer Unterschied, abhängig von Wasserdampfgehalt.

    Na und? Der durchschnittliche Temperaturgradient der Troposphäre ist ca. 6,5 K/km. Um das aufrechtzuerhalten, wenn die Oberflächentemperatur höher und die Troposphäre dicker ist, ist eben mehr Wasserdampf erforderlich -- und eine trockene Troposphäre hat die Erde nicht.

    Methan ist 20-30 mal klimawirksamer als CO2

    Aber zur Zeit in geringer Menge, deswegen habe ich in Zukunft geschrieben.

    CO2, da es in der Atmosphäre noch nicht gesättigt ist.

    Gesättigt an CO2 wäre die Atmosphäre, wenn sie nur aus CO2 bestehen würde.

    recht stark absorbieren

    Die Angaben zu den Treibhausgaswirkungen sind Näherungsformeln.

    Die Pflanzendecke beeinflusst

    Wie geschrieben: ist in den Meßwerten enthalten

    Wo denn?

    Schon ein paar mal darauf aufmerksam gemacht -- siehe #135 http://www.ing-buero-ebel.de/Treib/Klima.pdf Folie 64 (und andere)

  154. @Ebel

    Ihre Ausführungen machen es nicht besser. Sie haben anscheinend weniger den THE und Strahlungstransfer und die Feedbacks verstanden, als ich angenommen hatte.

    Vor allem der postulierte Hotspot über der Tropen in der mittleren bis oberen Atmosphäre(als Zeichen des AGW) geht auf einen negativen Lapserate-Feedback zurück, Änderung des Temperaturprofils und Temperaturgradienten aufgrund von mehr Wasserdampf in der Atmosphäre/ Troposphäre!

  155. Oder anders gesagt, ohne Wasserdampf (Wirkung auf Strahlungstransfer, Lapserate) und Wolken (Wirkung auf Strahlungstranfer, Albedo) bewirkt der CO2-Effekt fast gar nichts!

  156. Man kann schon mal fragen, warum man ausgerechnet in Europa und Deutschland vor dem „Killer Klimawandel des bösen menschengemachten CO2“ in Sicherheit sein soll?
    Oder auch mal anders gefragt….wenn jetzt die kommenden Jahrzehnte immer Kälter werden sollten, warum sollte man dann ausgerechnet in den „gemäßigten Breitengraden“ geschützter von der Kälte sein als in Afirika?
    Fragen über Fragen….

  157. @Marc Hofmann #157

    ….wenn jetzt die kommenden Jahrzehnte immer Kälter werden sollten…..

    dann wird man uns erzählen, die „Klimaschutzmaßnahmen“ in Form von Krähenspiegel und Windkraftablagen haben doch wunderbar funktioniert 😀

  158. ..anlagen natürlich…

  159. 156 Michael Krüger 4. September 2017 13:15

    bewirkt der CO2-Effekt fast gar nichts!

    So ein Unsinn. Da in der Stratosphäre fast kein Wasserdampf ist (niedrige Temperatur) ändert sich bei An- oder Ab-wesenheit von Wasserdampf fast nichts. Von der Tropopause ausgehend ist ohne Wasserdampf der Temperaturgradient größer (ca. 9,8 K/km). Damit wäre die Oberflächentemperatur höher sowohl mit als auch ohne mehr CO2.

    Die Höhe der Tropopause ohne Wasserdampf in der Troposphäre wäre etwas niedriger, weil wegen der höheren Oberflächentemperatur mehr Oberflächenstrahlung durch das Wellenlängenfenster die Atmosphäre die Erde verläßt, so daß der Strahlungsanteil geringer ist, der mit der Stratosphäre wechselwirkt.

  160. 157 Marc Hofmann 4. September 2017 14:58

    die kommenden Jahrzehnte immer Kälter werden sollten

    Schön wäre es, wenn die Durchschnittstemperaturen nicht weiter ansteigen würden -- aber leider ist das nicht zu erwarten.

  161. @Ebel #161

    Schön wäre es, wenn die Durchschnittstemperaturen nicht weiter ansteigen würden — aber leider ist das nicht zu erwarten.

    Nicht ?
    Das sehen aber viele ganz anders, ok Rahmstorf und Komplizen natürlich nicht, da ist ja Verbrennung angesagt.
    Btw, es wird auch jetzt schon micht wärmer, trotz steigendem CO2.
    Das tangiert sich nicht im Geringsten, ich weiß und das Sie das anders sehen müssen ist mir klar, fiele Ihnen doch Ihr eigenes Klimakonstrukt auf den Kopf.

  162. @Ebel #152

    150 Krishna Gans 4. September 2017 00:27

    Rückkopplungen

    So ein Stuß kommt raus, wenn man nicht versteht, wovon man schreibt:

    Spaßig, dass Sie den Leuten vom ZAMG unterstellen, Stuss zu schreiben 😀

  163. 163 Krishna Gans 4. September 2017 17:13

    Stuss zu schreiben

    Den Stuss haben Sie geschrieben.

  164. 162 Krishna Gans 4. September 2017 16:02

    Btw, es wird auch jetzt schon micht wärmer, trotz steigendem CO2

    Daß dem Erwärmungstrand Abweichungen überlagert sind, bestreiten nur Leute, die kaum Ahnung haben.

  165. @Ebel #164

    Den Stuss haben Sie geschrieben.

    Sie haben sich auf meine #150 bezogen und in #152 dazu geschrieben, ich hätte Stuss geschrieben.
    Folglich unterstellen sie ZMAG Stuss zu verbreiten.

    @Ebel #165

    Daß dem Erwärmungstrand Abweichungen überlagert sind, bestreiten nur Leute, die kaum Ahnung haben.

    Ist doch alles in den Messungen enthalten. 😀
    Entweder haben wir steigende Temperaturen,warum auch immer, oder sie steigen nicht, warum auch immer.
    Dass das, was Sie „überlagerte Abweichungen“ nennen auf negative Rückkopplungen zurück zu führen sein könnte ist Ihnen natürlich keinen weiteren Gedanken Wert, natürlich weil Sie meinen, Ahnung zu haben.
    😀
    Schönen Tag noch 😀

  166. @Ebel
    Ein Trend ist solange ein Trend, bis er kippt.
    Kippen kann er, wenn z. B. die Sonnenaktivität geringer wird, die Ozeanzyklen in die Negativphase kippen, sowohl das Eine wie das Andere steht jetzt in den nächsten Jahren an.
    Hier gibt es Diskussionen und Links zu diesem Thema, das Sie negieren, um nicht zu sagen leugnen.

  167. Nochwas, Ebel, die ganze Modelliererei in Sachen CO2 induzierte Erwärmung hat noch einen weiteren Schönheitsfehler.
    In den Modelle ist man von einer viel höheren Abkühlung durch Aerosole ausgegangen als es tatsächlich der Fall ist, wie man mittlerweile weiß. Folglich stimmen auch Ihre Angaben nicht mehr, weil sie auf falschen Annahmen beruhen.
    Sie sollten sich überlegen, ob Sie CO2 und AGW nicht gänzlich in die Tonne treten sollte und die, die uns das nach wie vor weismachen wollen gleich hinterher. 😀

  168. Ebel 4. September 2017 09:55

    So ein Stuß kommt raus, wenn man nicht versteht, wovon man schreibt:

    — Eis-Albedo-Rückkopplung: schon genannt.

    In der Tat Stuss: Es kann hier nur die polare Vereisung, Im Besonderen Meereis gehen. Tatsächlich ist ein Meereis bedecktes Polarmeer von etwas größer Albedo. Nur ist einerseits der Eintrittswinkel der Sonnenbestrahlung so, dass auch die unbedeckte Meeresoberfläche recht hohe Reflektionswerte annimmt. Aber es kommt ein weitere Effekt hinzu: Die Unbedeckte Oberfläche kühlt sich stärker ab als die Eisbedeckung, die wie eine Isolationsschicht wirkt. Es ist darum keineswegs klar, wie eine quantitative Wirkung einer reduzierten Eisbedeckung auf den Temperaturhaushalt wirkt.

    — Löslichkeit von Gasen: Wäre nur von Interesse, wenn der Ausgangspunkt der Ausstoß an CO2 wäre, es wird aber vom CO2-Gehalt der Atmosphäre ausgegangen und was wegen astronomischer Änderungen interessant war, wird heute durch die Verbrennung weit überdeckt.

    Das ist doch Gefasel: Natürlich gasen die Ozane bei höherer Oberlächentemperatur stärker aus, bzw. absorbieren weniger.
    Würde das summarische zu einer echten verstärkten Rückkopplung führen, müsste es eine galoppierender Feedback wie beim pfeifenden Mikrophon führen.

    — Wasserdampfrückkkopplung: existiert nicht, weil damit nur der Temperaturgradient erhalten bleibt.

    Das ist alles andere als klar. Denn der Gradient als statistische Größe wird nicht direkt vom Wasserdampf funktional bestimmt. Eine numerische Berechnung ist nicht nur ein sehr aufwendiges Wolkenmodell, sondern mit extremen Unsicherheitn belastet.

    — Methan: kann in ZUkunft eine Rolle spielen.

    Wir haben bereits einen wirksamen Anteil. Dieser absorbiert Spektralbereiche die nicht vom CO2 oder Wasserdampf absorbiert werden. Darum wird die mehrfache Wirksamkeit behauptet.

    — Stefan-Boltzmann-Gesetz: ist reine Vermutung ohne Relevanz

    Das ist nun sehr gut experimentell bestätigt. Mit steigender Temperatur steigt die Abstrahlung in 4ter Potenz.

    — Pflanzendecke: ist in der gemessenen CO2-Konzentration bereits enthalten.

    Was soll denn das? Die Entwicklung der Pflanzenbedeckung führt nicht nur zu einer veränderten CO2-Absorbtion, sondern auch zu einer veränderten Albedo und zu veränderter Verdunstung.

    — Wolken: die Wirkung der Wolken ist in den Meßwerten enthalten.

    Wenn sie die Wirkung der Komponenten beurteilen, ist die Zirkulation, Rückstrahlung und Albdo der Wolken von größter Bedeutung. Dagegen sind Veränderungen der CO2 Anteile vernachlässigbar.

    Aber bleibt immer die Frage: Wie berechnen Sie die Temperatur ohne Rückkopplungen?

    Sie scheinen den methodische Ansatz von Krüger nicht verstanden zu haben. Er ging eben von der Messwert-Analyse von ERBE/CERES aus und hat kein Rückkopplungsmodell gerechnet.

  169. @Ebel #161

    die kommenden Jahrzehnte immer Kälter werden sollten

    Schön wäre es

    Nein! Es ist jetzt schon zu kalt hier. Der Mensch als tropisches Lebewesen braucht wärmeres Klima als in Mitteleuropa leider üblich ist. Also wärmer wär für uns besser.

  170. 166 Krishna Gans 4. September 2017 18:36

    Folglich unterstellen …

    Sie haben das als Bestandteil der Diskussion genannt -- aber vieles war schon in den Messungen enthalten.

    auf negative Rückkopplungen

    Die negativen Rückkopplungen sind erstens in den Messungen schon enthalten und zweitens viel zu klein, um die Schwankungen zu erklären.
    168 Krishna Gans 4. September 2017 23:30

    ob Sie CO2 und AGW nicht gänzlich in die Tonne treten sollte

    Wer die Physik in die Tonne treten will, disqualifiziert sich selbst.

  171. 169 Martin Landvoigt 5. September 2017 00:05

    Aber es kommt ein weitere Effekt hinzu:

    Aber konvektive Wärmeabgabe und infrarote Strahlung wirken über Infrarotwechselwirkung in der Stratosphäre -- es ist deswegen schon ein Unterschied, ob Energie im System bleibt (eisfrei) oder nicht (Reflexion).

    bzw. absorbieren weniger.

    d.h. es verbleibt mehr menschliches CO2 in der Atmosphäre -- und die Konzentration in der Atmosphäre wird gemessen. Am Messergebnis ist auch die Absorption beteiligt.

    Eine numerische Berechnung …

    Diese Größe wird gemessen.

    Entwicklung der Pflanzenbedeckung …

    Die Wirkung ist in den Messungen enthalten.

    Dagegen sind Veränderungen der CO2 Anteile vernachlässigbar.

    Tut mir Leid -- aber Sie haben den Treibhauseffekt noch nicht genug verstanden, um den Meßergebnissen zu widersprechen.

    Messwert-Analyse von ERBE/CERES aus

    Die Eingangsdaten sind eben die Meßwerte bei Vorhandensein des Treibhauseffektes.

  172. @Ebel

    Letzter Versuch, die Kühlrate von CO2 in der Tropopause ist NULL.

    https://andymaypetrophysicist.files.wordpress.com/2016/11/110816_1555_thegreenhou2.png?w=776

    Darunter und darüber findet das Geschehen statt! Darunter mit Wasserdampf-, Wolken- und Lapserate-Feedback!

  173. @Ebel
    Tja……unter Umständen könnte sich Dein Meß-Geblubber in Luft auflösen, wenn an den Artikel uff EIKE was dran ist.
    https://www.eike-klima-energie.eu/2017/09/04/wissenschaftler-weisen-datenmanipulationen-nach-die-mythen-hide-the-decline-und-hockeyschlaeger/

    Sie (Dr. Jennifer Marohasy) und ihre Kollegen sind sich bewusst, dass sich die Proxy-Beweise von der Nordhemisphäre nach den vierziger Jahren aus Baumringen, Bohrkernen, Pollen usw. permanent weigern, einen scharfen Temperaturanstieg seit Ende des 20. Jahrhunderts zu stützen.

    Tatsächlich weist Dr. Marohasy darauf hin, dass das Fehlen steigender Temperaturen während der letzten Jahrzehnte so allgemein in den paläoklimatischen Rekonstruktionen präsent ist, dass tendenziöse Wissenschaftler notwendigerweise stark adjustierte instrumentelle Aufzeichnungen nach Art eines Hockeyschlägers (z. B. von der NASA GISS oder HadCRUT) dem Ende des Trends hinzufügen mussten, um es wie eine vermeintliche gefährliche Erwärmung aussehen zu lassen.

    Der berühmt berüchtigte Trick, ab 1960 die Proxydaten mit Meßdaten zu übertünchen, weil die doofen Proxys ab da einfach kein Bock mehr haben bei der Klima- Katastrophenstimmung mitzumachen….dürfte allgemein bekannt sein.
    Stark adjustierte instrumentelle Aufzeichnungen……..das Thema hatten wir schon 2009 bei Ökologismus.de……..samt kumpelhafter Seilschaften bestimmer Klimaalarmistischer Kreise in den USA , GB und Deutschland.
    Im Grunde genommen kann man sich nur auf Messungen verlassen…..die man selber durchführt (samt Fehlerbetrachtung)…..bei allem anderen muss man Leuten vetrauen, die schon seit Langem ihr eigenes Klimasüppchen kochen.
    Am Ende regt ihr euch über den kleinen Ölfleck uff euern Parkplatz sinnlos uff, während in 10 m Höhe das Klavier am seidenen Faden über eure Köppe baumelt.
    Viel Spass noch bei den ausgefransten Seitenbändern des armen unschuldigen CO2……am Ende wars doch nur die Sonne…..DIE Heizung unseres Planeten.
    H.E.

  174. Heinz Eng schrieb am 5. September 2017 11:01

    @Ebel
    Tja……unter Umständen könnte sich Dein Meß-Geblubber in Luft auflösen, wenn an den Artikel uff EIKE was dran ist.

    Der Artikel ist eine Übersetzung eines Artikels von notrickszone, da ist schonmal Vorsicht angesagt.

    Dann kommt noch hinzu, dass Herr Frey mal ganz frei übersetzt hat und etwas von “ erfundenen Temperaturmessungen“ schreibt. Ich habe das auf Eike sehr vorsichtig kommentiert, damit der Kommentar überhaupt durchkommt, aber an der Stelle habe ich eigentlich keinen Anlass mehr, von einem Versehen auszugehen. Da macht er eben mal auf Drama.

    Was Herr Frey Ihnen auch vorenthält, ist, dass denen auf notrickszone auch schon klar geworden ist, dass der Autor da evtl. einen elementaren Fehler gemacht hat. Der hat wohl Daten aus anderen Papieren digitalisiert (also die Kurven wieder in Daten umgewandelt, statt die Originaldaten des Papiers zu besorgen) und dabei mal eben eine Kombination aus Proxy- und Thermometer-Daten als reine Proxydaten eingescannt. Das hätte auch dem Autoren des notrickszone-Artikels auffallen können, aber da reichte die Skepsis wohl nicht für und es bedurfte eines nervenden Alarmisten, bis die Erkenntnis durchdrang …
    Und eigentlich sollte man doch bei „es ist seit 1940 nicht wärmer geworden“ stutzig werden. Das ist schon eine ziemlich steile Hypothese …

  175. 173 Michael Krüger 5. September 2017 10:53

    Letzter Versuch, die Kühlrate von CO2 in der Tropopause ist NULL.

    Ich habe gedacht, Sie haben die Arbeit von Schwarzschild verstanden -- leider ist das nicht der Fall.

    Sie sprechen von Kühlrate des CO2 -- aber es geht um die Änderung der Tropopausenhöhe -- und das geht aus der Arbeit von Schwarzschild 1906 hervor und Ernest Gold ( https://en.wikipedia.org/wiki/Ernest_Gold_(meteorologist) ) hatte 1908 den Anstieg der Tropopausenhöhe vermutet. Und diese physikalische Tatsache wird heute auch durch Wetterballons gemessen. Die Verlängerung des Temperaturgradienten der Troposphäre erhöht die Temperaturdiffernz zwischen Oberfläche und Tropopause -- und diese Vergrößerung der Differenz verteilt sich auf Anstieg der Oberflächentemperatur und Absinken der Temperatur an der höheren Tropopause.

    Diese Verlängerung hat sogar möglicherweise einen höheren Temperaturgradienten, weil oben kaum noch Wasserdampf ist.

  176. @Marvin
    Danke…deswegen habe ich ja auch recht vorsichtig den Artikel erwähnt.
    Mir sind aber trotzdem die einen oder andere Diskussion bei Ökologismus.de im Hinterkopf geblieben…..genau das selbe Thema, genau das selbe Ergebnis. Männeckin sein fieser Trick, der Schläger der am Ende doch nur das Brett vorm Kopp des Erfinders war, ständige Korrekturen von Daten um die Vergangenheit immer kälter zu prügeln, Forscher wie Mangini in die alten Höhlen zu entsorgen….gegenseitiges Peer-Reviewen einschlägig Verdächtigter, Netzwerke ausfindig gemacht die dann mit dem E-Mail-Desaster bestätigt wurden……u.s.w.
    Alle Welt betrügt……..aber ausgerechnet die Alarmisten-Klimafroscher sind überjeden Zweifel erhaben, allein diese Annahme, ist die Bestätigung für den Schwachsinn, den man uns seit Jahren auftischen will.
    Würde das globale Meßnetz von Russland beaufsichtigt und würden allein die Russen der Welt die Daten zur Verfügung stellen…….würden automatisch im Rest der Welt, die Alarmglocken läuten.
    Machen das die Amis, die Ausgeburt des Turbokapitalismus…….vermutet natürlich niemand, das sich da gewisse Kreise janz easy, mal nebenbei die fetten Taschen noch weiter füllen wollen.
    Und ja….ick zieh auch heute noch meine Hosen mit der Kneifzange an…..Pionierehrenwort.
    H.E.

  177. 177 Heinz Eng 5. September 2017 14:45

    allein die Russen der Welt die Daten zur Verfügung stellen……Machen das die Amis, die Ausgeburt des Turbokapitalismus

    Diese doppelte Moral ist leider oft zu finden und bringt auch große Gefahren.z.B. Nordkorea:

    Sowohl die Invasion des Iraks durch die Vereinigten Staaten im Jahr 2003 als auch die NATO-Intervention in Libyen im Jahr 2011 ereigneten sich, nachdem die jeweilige Landesführung dem Druck der internationalen Gemeinschaft stattgegeben und ihre Massenvernichtungswaffenprogramme im Austausch für Sanktionserleichterungen aufgegeben hatten.

    Das dient Nordkorea zur Lehre.

  178. @Ebel
    Folge der Spur des Geldes……und Du findest die wahre Ursache des angeblichen Klimawandels.
    Weisst Du, ich vergleiche mal die Truppen um Mann, Hansen und Jones mit einen Fussballclub, 11 Spieler die fest zusammenstehen…..und jeden Gegner ins Abseits stellen, den man irgendwie habhaft werden kann. Wie jeder anständige Verein, hat man auch einen Fanclub……und ihr seid die Ultras, aus Überzeugung nur dafür da…..dem gegnerischen Fanclub auf´s Maul zu hauen.
    Sieht man ja daran, dass man uns Skeptiker per Gesetz das Maul verbieten will…oder ins Umerziehungslager stecken will…..und die janz Korrekten, hätten liebend gerne die Todesstrafe für uns.
    Wenn die sogenannten Klimaforscher diese Tendenz sogar bestärken……ist irgendwat mächtig schief gelaufen und damit meine ich nicht das Wetter. Komisch…..in #178 prangerst Du zurecht gewisse Praktiken des Weltpolizisten an…..um dann im selben Atemzug, ungeprüft dessen Klimadaten zu übernehmen.
    In meinen Augen, ist dat mindestens dreifach-moral-insauer.

    H.E.

  179. @Marvin Müller #175

    und es bedurfte eines nervenden Alarmisten, bis die Erkenntnis durchdrang …

    Wenn dieser „Alarmist“ SebastianH sein sollte, der findet es in der Folge der Diskussion aber durchaus normal, dass M.Mann Proxies und Messdaten kombiniert und damit das „Divergenzproblem“ umgeht und hält das auch durchaus für wissenschaftlich.

  180. @Krishi
    Kannst Du Dich noch erinnern….damals gabs mal ne Studie über eine schweizer Messstation, über viele Jahre, den Messgeräten, den Drift und vieles mehr, sehr aufwendig gemacht dat Dingens und sehr gründlich recherchiert.
    Schade, das unser Forum wech is, dort hatten wir ja diese leckeren Sachen schön hinterlassen.
    Pah…..von wegens „das Internet vergisst nie“……dat war alles schneller wech als der Pitbull dreimal jaulen konnte, schade….hätte dat jetzt gerne zur Hand, für klein Marvin sein Besserwissertum.

    H.E.

  181. @Heinz
    Wenn du das ungefähre Datum weißt, findest du das sicher auf Arcive.org Wenn’s oekologismus.de war, hat da nicht jemand die Sachen archiviert ? (Bibliothekar ?)

  182. 179 Heinz Eng 5. September 2017 15:40
    Politik kann die Physik nicht verändern. Wie allerdings die Politik auf die Physik reagiert, ist eben Politik.

    Die Spur des Geldes beim Leugnen der Physik sollte man auch verfolgen.

    Wie Politik versucht die Wissenschaft zu bremsen zeigen die Fälle Giordano Bruno oder Galileo Galilei. Neuer ist die Entzifferung der Maya-Schrift. Der grundlegende Ansatz wurde in der Sowjetunion gemacht (Knorosow) -- und die Erkenntnisse wurden im Westen niedergemacht, weil diese aus der Sowjetunion kamen. Das hat die Forschung ca. 40 Jahre zurückgeworfen.

    (Zeit 48′ bis 1h)

  183. Wie eröffne ich Nebenkriegsschauplätze ? 😀

  184. @Heinz
    Das „Bibliothekar -- Archiv“ scheint leer zu sein 🙁

  185. @Heeinz PS:
    https://web.archive.org/web/20090815000000*/oekologismus.de

  186. 184 Krishna Gans 5. September 2017 19:16

    Wie eröffne ich Nebenkriegsschauplätze ?

    Mußt Du Heinz Eng 5. September 2017 14:45 (#177) fragen.

  187. @Ebel #187
    Fühlen Sie sich angesprochen ?

  188. @Krishi
    Danke für den Link…..a bisserl ist drin aber nicht was ich suche.
    Damals hatte Tomislaw ein extra Forum angelegt, wo wir nach und nach alles gesammelt haben was uns wichtig erschien, von Kernkraft über Energiewende, von den Alpengletschern bis zur Arktis, Mangini und andere Forscher, die den Konsensforschern auf den Sack gingen….und dat scheint alles wirklich wech zu sein, zumal sich ja damals die Angriffe der Öko-Terroristen zunehmend auf die Person des Blogbetreibers konzentriert haben.

    @Ebel
    Kluge Worte auf der einen Seite, absolutes Unverständnis auf der anderen Seite, bist Du schizophren?

    Die Spur des Geldes beim Leugnen der Physik sollte man auch verfolgen.

    Jup, Stichwort „Energiewende“……..da ist die Physik den beteiligten Grünlingen ja auch völlig wurscht, gelle.
    Auch Dein aufgeführtes Beispiel mit den ollen Mayas…..vom Westen niedergemacht, wie so vieles andere auch was hinter den eisernen Vorhang so hervorlugte.
    Medizien, Ernährungswissenschaften, Archäologie…..fast wöchentlich Skandale um gefälschte Studien…aber die Klimawissenschaft hat ne reine Weste, wers glaubt, wird seelig.
    Ich glaube inzwischen nur noch meinen eigenen Thermometer……und das sagt mir, seit Anno 2000…..nix los hier, keine erkennbare Erwärmung (wo es uns doch doppelt so dolle überhitzen sollte)….dazu die Energiemengen, die ich jährlich zum Heizen brauche (dienstlich)….und schon kann ick mir ein eigenes Bild machen.
    Während Du mit den Strahlen-Peanats hausieren gehst, hat der Planet wohl doch geeignete Regelkreise um Input-Signale wirkungsvoll auszugleichen, nur scheint diese Tatsache zu unangenehm, weil das den gewinnbringenden Klimawandelzirkus in die Parade fährt…..und so manchen Investor die Gewinne verhageln könnte.
    Was lange hält, bringt kein Geld…….also müssen Gründe her, gut funktionierende Altgeräte mittels Klima-Moral….aus den Verkehr zu ziehen…..ich hab noch ein Fön aus dem Jahre 1978….und das Scheißding will einfach nich kaputt gehen, währenddessen meine geliebte Ehefrau…..ihre Hochleistungs-Haargebläse jährlich einmal hinrichtet.

    Selbst da ist die vielgepriesene „Nachaltigkeit“……eine totale Verarschung um uns Konsumpöbel weiterhin bei der Stange zu halten.
    Wem nützt es……sollte eher die Frage aller Fragen sein….bevor man sich freiwillig zum nützlichen Idioten der Klimamafia macht.
    H.E.

  189. @Heinz
    Bibliothekar hattte das gespeichert, hatte wie du auch Zugang, fand ich gestern on meinen alten Mails, aber das ist weg, leer.
    Einfach mal anschreiben.

  190. PS
    Du kannst aber auch zum Teil „Forum“ und „Dokumente“ durchforsten bei drn o.g. Link.
    Da ist noch was drin !

  191. Bin gerade mal durch „mein Mail Archiv“ gewandert und hab da was gerade zur Diskussion Passendes gefunden:
    Researcher: Basic Greenhouse Equations „Totally Wrong“

    Ist zwar schon etwas älter und vermutlich aus „naheliegenden Gründen“ aus der Öffentlichkeit verschwunden

  192. @Krishi
    Dank für Deine Mühe….so janz nebenbei is mir wat aufgefallen….ick bin seit Sept/2007 aktiv als Skeptiker unterwegs, feier sozusagen mein 10 jähriges aktives Pitbulldasein, grins*

    Zu dem letzten Link…..was hab ick gelacht:

    Die NASA weigerte sich, die Ergebnisse zu veröffentlichen. Miskolczi glaubt, dass ihre Motivation einfach ist. „Geld“, sagt er DailyTech . Forschung, die der Auffassung einer drohenden Krise widerspricht, gefährdet die Finanzierung nicht nur für sein eigenes Atmosphärenüberwachungsprojekt, sondern auch für die Klimawandelforschung. Derzeit finanziert die Klimaschutzforschung 5 Milliarden Dollar pro Jahr.

    Jup…..und als dat olle Trumpeltier 2017 deren Mittel kürzen wollte, brach für diese Bande der vorverlegte Weltuntergang an, welch ein gejammer, welch ein geheule…..nur weil Trump lieber mehr Weltall und weniger Klima bei der NASA erforscht haben wollte.
    Und ja…..auch das hiesige PIK lebt ja wunderbar auf Steuerzahlerkosten, zur Hälfte vom Bund und zur anderen Hälfte vom dusseligen Heimatbundesland Brandenburg…..sozusagen bin ick als Steuerzahler 2 mal der Dumme.

    Die moderne Art eines Perputuum Mobile…..je mehr Panik ich mache, jehr mehr Knete kann ick einnehmen….und wenn sie nicht gestorben sind, forschen sie morgen noch am Klima rum, obwohl ja die Science schon lange abgeschlossen ist…..es also nix mehr zu forschen gibt.

    H.E.

  193. Zu dem letzten Link…..was hab ick gelacht:

    Das war mit ein Grund, abgesehen vom Rest, warum ich das sofort verlinkt habe 😀
    Habe da in meinen alten Mails, die auch ca. im Sommer 2007 begannen, bei mir gesammelt zu werden sicher moch so das eine oder andere Schätzchen vergraben.

  194. Krishna Gans schrieb am 6. September 2017 16:14

    Zu dem letzten Link…..was hab ick gelacht:

    Das war mit ein Grund, abgesehen vom Rest, warum ich das sofort verlinkt habe

    Naja, aber habt ihr auch mal geprüft, was denn andere zu der Arbeit sagen? Die Thesen vom Miskolczi stoßen ja auch bei ausgeprägten Skeptikern auf Ablehnung, siehe z.B Miskolczi discussion thread. Judith Curry hat das gelesen, fand das bizarr, und stellte dann fest, dass einfach eine eigene Definition des green house effects benutzt wurde. Sie kam dann zu dem Resumee: To define the greenhouse effect out of existence because it balances the TOA solar radiation is not very useful, to say the least.

    Es sind noch andere Artikel verlinkt, die die Arbeiten detaillierter auseinandernehmen, aber ich habe das nicht weiterverfolgt … Science of doom hat dem Thema einen ganzen 6-Teiler gewidmet und mit dem Autoren diskutiert -- falls das jemanden interessiert …

  195. @Marvin Müller

    Naja, aber habt ihr auch mal geprüft, was denn andere zu der Arbeit sagen? D

    Nee, nee, so weit war ich noch nicht -- Ich guck gerade mal die eine Seite an, dann die andere:

    To define the greenhouse effect out of existence

    Das macht der eigentlich nicht:
    CO2 cannot cause any more “global warming”

    Das ist dann noch was für
    Ebel zum Nachdenken:
    Climate Skeptics Reveal ‘Horror Stories’ of Scientific Suppression (NYC Climate Conference Report -- Part One of Reports)

  196. Hallo,

    wie kann man am besten das Wissen über das Klima verbessern? Genau: Indem man alte Wetterdaten digitalisiert. Gerade läuft so ein Projekt mit stündlichen Daten vom Ben Nevis von 1898 bis 1904, vielleicht habt ihr Lust mitzumachen? Einfach Wettertyp auswählen und Beobachtungen abtippen…

    http://www.weatherrescue.org/

    Vielen Dank! Über eine Weiterverbrietung freue ich mich.

  197. Krishna Gans schrieb am 6. September 2017 17:47

    @Marvin Müller

    To define the greenhouse effect out of existence because it balances the TOA solar radiation is not very useful, to say the least.

    Das macht der eigentlich nicht: CO2 cannot cause any more “global warming”

    Hmm, das ist ein Artikel von Miklos Zagoni und nicht von Miskolczi.
    Und die Diskussion, auf die ich verlinkt habe, wurde durch ein Papier von 2015 angestossen. Aber an den im 2007er Papier vorhandenen Probleme hat sich wohl nicht viel geändert…

  198. @Marvin Müller #198

    Hmm, das ist ein Artikel von Miklos Zagoni und nicht von Miskolczi.

    Stimmt, und mein ursprünglicher Link bezog sich ebenfalls auf Zagoni.

  199. @Heiz #186 /89
    Hast Post bekommen, dann kannst du stöbern 😀

  200. @Martin Landvoigt

    Habe es gerade erst gelesen in #4.

    Game of Thrones ist toxisch für kritisches Denken.
    Warum?

    Nun, ich bin nicht selber drauf gekommen, weil ich mangels TV-Konsum die Serie nur vom Hörensagen kenne. Aber ein anderer hat sie gesehen und dies geschrieben:
    http://www.question-of-attitude.com/lifestyle/warum-man-als-mann-die-tv-serie-game-of-thrones-boykottieren-sollte/
    Wenn die geäußerten Fakten stimmen -- was ich mangels eigener Kenntnis der Serie nicht einschätzen kann -- , sollte wirklich jeder Mann mit Selbstachtung diese Serie mit Ignoranz strafen.

    Fazit: Auch wenn man sich kritisches Denken in Bezug auf die Klimareligion angewöhnt hat, sollte man dies nicht auf anderen Gebiten vernachlässigen.

    Beste Grüße eines Häretikers.

  201. @Krishi
    Danke für die Post….hab aber leider nicht das Richtige gefunden, hast Du noch irgendwo in Deinem Datenfriedhof was von der Studie dieser einen schweizer Wetterstation rumlungern?

    Vorab schon mal Danke für Deine Bemühungen.
    Onkel Heinz…….alte Seilschaften aktivieren, grins*

  202. @Heinz
    Sag mal, was das vielleicht ein Artikel und kein Forumsbeitrag ?
    Um was ging es denn da in etwa ?

  203. #201 F.Strobel,

    Feminismus ist eine alte Geschichte. Erfunden wurde sie wahrscheinlich von den selben Leuten, welche auch der jungen Sowietunion den ersten 5 Jahrplan schrieben. Feminism ist Teil der kommunistischen Strategie zum Sieg über den Kapitalismus. Lenin und Trotzki probierten dies auch ab 1917 in der jungen Sowjetunion. Stalin beendete es 1934. Er wollte die sozialistische Familie wieder.

    Fazit: Auch wenn man sich kritisches Denken in Bezug auf die Klimareligion angewöhnt hat, sollte man dies nicht auf anderen Gebiten vernachlässigen.

    Ich habe noch kein Gebiet gefunden, welches nicht hoffnungslos verlogen wurde.

  204. @Krishi
    Wenn ick dat wüsste…..es war damals zur Zeiten, wo wir das auf und ab der Stationsnetze, deren Qualität, deren Anzahl un den anschließenden Manipulationen durch NOAA, GISS und den Meet Office diskutiert haben.
    Diese Meßstation muss wohl schon ziemlich alt gewesen sein…und die Studie hat untersucht, wie die Temp. Werte über die Jahre durch Standort und verschiedene Thermometer nach oben oder unten abgewichen sind.
    Ick weiß nich mal mehr wie dat Dingens ausging….ich hab nur den Fakt abgespeichert inner Omme, das es diese Studie mal gab….Sorry.

    H.E.

  205. @Hwinz
    Bin mal ein wenig am Wühlen, wg der Station undwas finde, etwas, was ich imer gesagt habe:

    Bisher nahm man an, dass das Sonnenlicht, das zur Erdoberfläche durchdringt, seit Beginn der Messungen in den 1960ern markant abgenommen hat. Wie Schweizer Forscher nun aber herausfanden, kam es Mitte der 80er Jahre zu einer Trendumkehr. Die Sonneneinstrahlung an der Erdoberfläche hat seit damals wieder zugenommen, was die Auswirkungen des Treibhauseffekts noch beschleunigen könnte.

    Es dringt wieder mehr Sonnenlicht zur Erde vor

  206. # 205 Met Office? July 2009, Anhaltspunkt? Was nicht paßt wird passend gemacht – ESA korrigiert Daten zum Meeresspiegel

  207. Ich wage mal eine Prognose. In der nächsten Woche wird in der KlimaLounge von Herrn R. aus Potsdam ein Artikel über Hurrikans erscheinen. Die Anhängerschaft wird das dankbar aufnehmen und dem Messias huldigen und die Politik zum Handeln auffordern.

  208. Ach so, Latif hat auch schon im ZDF zu Hurrikan Irma mal wieder mit den Augen gerollt und seine Weisheiten zum Besten gegeben.

  209. Hier mal was Seriöses

  210. @Günter Heß #210
    Aus seinen Worten geht hervor, dass er vom Zusammenhang Hurrikane / Klimawamdel überzeugt ist, da das ja auch die Modelle bestätigen würden. Nur der Beweis fehlt leider noch.
    Würde er sich mehr auf die Realität verlassen statt auf Modelle, würde er sich mehr mit La Niña und Hurrikanen beschäftigen und feststellen, wann es mehr und wann es weniger Hurrikane gibt -- und warum es die letzten Jahre so wenige waren.

  211. PS
    Aucj die Phasen der AMO spielen eine große Rolle, da bleibt wenig Platz für Klimawandel, der ja selbst auch von diesen Zyklen primär abhängig ist.

  212. Herr R. aus Potsdam ist aber sicher und wird uns vermutlich Montag, oder Dienstag den Beweis in der KlimaLounge präsentieren. Mit Harvey hat er sich schon warm gelaufen.

  213. Ach so, mit den arktischen Meereis war dieses Jahr mal wieder nichts, wie gut, dass jetzt die Hurrikane kommen.

    https://ads.nipr.ac.jp/vishop.ver1/vishop-extent.html

  214. @Micha
    Auch mit dem eisfreien Grönland gibt es große Probleme:

    Grönlandeis erstmals in diesem Jahrhundert gewachsen – Experten überrascht!

    Sowohl die Eisspezialisten des Dänischen Wetterdienstes als auch des amerikanischen Wetterdienstes scheinen überrascht und wollen noch mal nachrechnen, ob der kräftige Zugewinn bei der Massebilanz vom 1.9.2016 bis 31.8.2017 auch tatsächlich den jährlichen Eisverlust durch „Kalben“ übersteigt.

  215. #201 F. Strobel 8. September 2017 11:43
    @Martin Landvoigt

    Game of Thrones ist toxisch für kritisches Denken.
    Warum?

    Sicher kann man mal so eine These in den Raum werfen, aber warum sollte man? Denn auch als Skeptiker kann man sich an der innerweltlichen Konstruktion von Fantasy-Welten vergnügen. Das Schöne daran: Es hat eben keinen absurden Anspruch, mit der Realität zu korrespondieren. Und wenn dann dennoch Perlen de Charakterisierung doch was mit dem allzu Menschlichen zu tun haben, so ist das ein Genuss ohne Reue. Bierernsten Realisten geht dann eben der ganze Spaß verloren.

    Aber ein anderer hat sie gesehen und dies geschrieben:
    http://www.question-of-attitude.com/lifestyle/warum-man-als-mann-die-tv-serie-game-of-thrones-boykottieren-sollte/
    Wenn die geäußerten Fakten stimmen — was ich mangels eigener Kenntnis der Serie nicht einschätzen kann — , sollte wirklich jeder Mann mit Selbstachtung diese Serie mit Ignoranz strafen.

    Ich habe mir den Artikel angesehen, der sich selbst wohl nicht allzu ernst nimmt. Natürlich gibt es eine Reihe starker Frauen die gerne Intrigen spinnen. Ist das im wirklichen Leben wirklich so anders?

    Aber es gibt natürlich auch machtbesessene männliche Gestalten, die häufig eben auch ein jähes Ende finden (Stanis Baratheon, Tywin Lannister). Der Überheld Jon Schnee kommt allerdings in Demutspose daher, die die Macht nur als notwendiges Übel akzeptiert.

    Im Artikel kommen die Charaktere zu stark vereinfacht weg. Cersei ist zwar tatsächlich eine eher negative Intrigantin, doch ist sie weit weniger sadistisch als beschrieben und viele männliche Bösewichte, sondern eher rachsüchtig.

    Daenerys ist eher positiv. Sie wird von vielen verehrt und geliebt, lässt aber nur wenige an sich heran. Und das zumeist ohne Berechnung. Die Kritik ist eher heucherisch, denn das Bild zeigt weit mehr die sexuelle Attitüde des Autors.

    Olenna Tyrell -- hervorragend gespielt von Dianna Rigg -- ist eine eher positive Person die mit mitfühlenden Verstand und einigen Intrigen die Geschicke lenkt. Dass sie diesen wirklich sadistischen König Joffrey ermorden ließ, wird wohl eher positiven Respekt bei den Zuschauern einbringen.

    Brienne von Tarth -- was an ihr rechtfertigt das Wort Monster? Und das auch sie einen Verehrer findet, gönnt man ihr von Herzen.

    Dieses Alpha und Beta-Gerede meint der Verfasser wohl hoffentlich nicht ernst, sondern will wohl eher eine verdeckte Empfehlung. Wohl darum, weil in den klassischen Fantasy-Stücken meist eher archaische Rollenbilder kolportiert werden. Bei GoT eher differenzierter.

  216. Die Bevölkerung scheint vom krankhaften Grünkult der politischen Nomenklatura langsam genug zu haben, und durchschaut allmählich, wie sehr sie von den Grünbesoffenen Halbgebildeten seit Jahren übelst verarscht werden. Der Niedergang der debilitösen Grünpartei ist ja schon seit einiger Zeit im Gang.

  217. Wenn man sieht, wie die grünfanatischen Vollpiken auf dem völlig verwahrlosten Blog Primaklima ihren letzten verzweifelten Unsinn verzapfen, muss man mit diesen Typen ja beinahe Mitleid haben, so sehr sind diese Tiefflieger im eigenen Morast steckengeblieben. Das ist inzwischen gar nicht mehr zum Lachen, eher zum Weinen, wie zum Beispiel der dumme Laie Potratz unflätig vom Leder zieht, aus Wut, seinen sinnlosen Lebenskampf abermals kläglich verloren zu haben.

  218. bissiges in den Kommentaren :- „…Hang zum Öko-Populismus“ -- Irma

  219. Es geht schon los. Alle Klimagrößen versammelt und man überbietet sich selbst mit Weltuntergangszenarien.

    https://twitter.com/rahmstorf?lang=de

  220. Der Klingelbeutel füllt sich nicht von selbst, da kommt so ein Wirbelsturm gerade recht um darauf aufmerksam zu machen, dass auch die Priester nicht von Luft und Liebe leben können…

    Wobei es den Sturm eigentlich gar nicht gebraucht hätte. Wenn in China ein Sack Reis umfällt liegt das vermutlich auch am Klimawandel.

  221. Jup……und wer taucht auf, wenn das Land abtaucht……unser heiß geliebter Herr aus Potsdam, der schon heute die arme Erde verglühen sieht, Hans Joachim Scheelnhuber der Weise mit den unheimlich besorgten Dauergesichtsausdruck.

    http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/politik/deutschland/Klimaforscher-warnt-Sahara-in-Europa-m%C3%B6glich-article3649680.html?f=111

    „Das Jahr 2017 zeigt uns auf bitterste Weise, warum die Wissenschaft seit Jahrzehnten vor dem Klima-Chaos warnt: Die Elemente Feuer, Wasser und Luft wenden sich nun gegen uns, weil wir den Planeten aus dem Gleichgewicht bringen“, erklärte Schellnhuber in Potsdam.

    Seht ihr Leute, damit ist bewiesen das die Erde ein Lebewesen ist, das grad mächtig angepisst ist, weil wir bösen Menschlein (man spricht auch von Virus) der armen Gaia ganz dolle weh tun.

    Sahara in Deutschland…..öhm, warum bitte schön drohen uns andere Klimafroscher dann ständig mit Starkregenereignisse?
    Oder noch schlimmer, wenn in 2 Jahren der Golfstrom stirbt, kriegen wir hier sibirische Verhältnisse und werden allesamt jämmerlich erfrieren…….na wat denn nu, Du großer kluger Onkel mit dem spärlichen Haarschopf?
    Tja…..vllt stellt sich die böse Stiefmutter (Hoffnung aller erbarmungswürdigen Weltuntergangsverkünder) die selbe Frage wie icke…..vllt ist der Gaul schon zu lange Tod, als das noch jemand auf den fauligen Tier rumreiten will.

    Hmm, mir fällt noch viel mehr zu den armen Onkel ein…..leider ist das nicht jugendfrei+ politisch korrekt…also lass ick es lieber.

    Und täglich grüßt das Murmeltier mit der nächsten Katastrophe……der Mensch ist ein Gewohnheitstier….ob nun beim alltäglichen Messern oder Unwettern, is scheiß egal was einen killt…….wer Angst hat, sollte in der nächst erreichbaren Kirche seiner Blogflöte kräftig einen Blasen und schon ist alles nur noch halb so finster.
    Amen
    Onkel Heinz…….alle Jahre wieder und ick lebe immer noch

  222. Ein fanatischer Klimatrottel, der nicht durch eigene Bildung und Nachdenken darauf kommt, dass das Abschmelzen der Himalayagletscher bis zum Jahr 2035 (in Worten: Zweitausendundfünfunddreissig, ganz ohne „Zahlendreher“) vollkommen unmöglich ist (ausser durch das Zünden ziemlich vieler Wasserstoffbomben dort), ist entweder definitiv blöde oder fanatisch erblindet beim Kopieren irrsinniger Aussagen aus den Offenbarungsschriften seiner profilneurotisch übersüchtigen Klimakirche. Wenn so ein Klimatrottel diesen Blödsinn (Himalaya Gletscher weg bis 2035) dann auch noch im gebührenpflichtigen Staatsfernsehen mit aufgeblasener Nachdenkermiene diesen Schwachsinn von sich gibt, und damit vielen ahnungslosen und glaubenswilligen Zuschauern blanken Unsinn vorschwadroniert, hört der Spass endgültig auf. So ein Schwachkopf gehört wegen vollständiger Inkompetenz auf der Stelle gefeuert. Ich jedenfalls hätte so einen Mitarbeiter selbstverständlich auf der Stelle gefeuert.

    Und nun meint so ein Klimatrottel noch, dass Europa zur Sahara wird. Die sind echt irre …

  223. @Beobachter
    Man gebe zu bedenken,dieser hochdekorierte Herr mitt dem welterweichenden Blick….is Chaosforscher.
    Man kann zwar deuteln, das dieses Chaos eher in seinen Kopf herrscht….aber als Klimaberater der Kaiserin (ohne Kleider….der Gedanke allein ist schon grausam)….ist er ne große Nummer.
    Ich zitiere mal aus Wikipedia….und bitte, nur wer den sprichwörtlichen Saumagen besitzt, sollte ab hier weiter lesen

    Er ist Direktor des von ihm 1992 gegründeten Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), das unter seiner Leitung zu einem der weltweit angesehensten Institute im Bereich der Klimaforschung wurde.
    Zudem ist er seit 2009 Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) und langjähriges Mitglied des Weltklimarats (IPCC).
    Als einer der Ersten forderte Schellnhuber nachhaltige Lösungen des Klimaproblems und prägte die internationale politische Diskussion hierzu entscheidend.[2] Unter anderem brachte er das Konzept der Kippelemente in die Klimaforschung ein und forderte zeitnahe politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Maßnahmen zur Erreichung des Zwei-Grad-Ziels, vor allem durch die Umstellung von fossilen auf erneuerbare Energiequellen.

    Und juhu….Familienbetrieb:

    Schellnhuber ist mit der Geologin und Paläontologin Margret Boysen verheiratet, die das kulturelle Programm des PIK leitet und koordiniert.[9] Er hat einen im Jahr 2008 geborenen Sohn.[1][10]

    Schellnhuber bezeichnet sich selbst als Agnostiker.Neben seiner Tätigkeit am PIK war Schellnhuber von 2001 bis 2005 Professor an der Environmental School der University of East Anglia (Großbritannien) und als Forschungsdirektor am Aufbau des dortigen Tyndall Centre for Climate Change Research beteiligt. Im Anschluss fungierte er dort bis 2009 als „Distinguished Science Advisor“. Von 2005 bis 2009 hatte er eine Gastprofessor für Physik an der Universität Oxford, war Ehrenmitglied des dortigen Christ Church College sowie Senior James Martin Fellow.[1] Seit 2010 ist er externer Professor am US-amerikanischen Santa Fe Institute.[13][14]

    Schellnhuber promovierte im Bereich der Festkörperphysik zur Bandstruktur von Kristallelektronen im homogenen Magnetfeld. In seiner Dissertation konnte er die physikalische Begründung der Peierls-Onsager-Hypothese geben, die Physiker seit Jahrzehnten beschäftigt hatte.[8][16][17]

    Während seiner Zeit am Institut für Theoretische Physik der University of California in Santa Barbara beschäftigte er sich mit Quantenmechanik.[18] Durch den dortigen Kontakt zu Benoît Mandelbrot und Mitchell Feigenbaum verlagerte sich sein Interesse zur nichtlinearen Dynamik (Chaos-Theorie), und er befasste sich nach der Rückkehr nach Deutschland 1984 ausschließlich mit der Analyse komplexer Systeme. Im Rahmen seiner Gastprofessur am Institute of Nonlinear Sciences an der University of California, Santa Cruz beschäftigte er sich mit nichtlinearer Dynamik und arbeitete hierbei mit dem stellvertretenden Direktor Michael Nauenberg zusammen.

    Schellnhuber ist langjähriges Mitglied des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), und war unter anderem koordinierender Leitautor der Arbeitsgruppe II beim dritten Sachstandsbericht.
    Von 1994 bis 1998 beriet er Angela Merkel in ihrer damaligen Funktion als Umweltministerin.[8] Im Jahr 2004 gehörte er zu einer Gruppe von Klimawissenschaftlern, die zu einem Besuch im Weißen Haus geladen waren, um die Bush-Regierung über die aktuellen Ergebnisse der Klimaforschung zu informieren.

    Schellnhuber arbeitete auch mehrfach mit der Weltbank zusammen. Er war Mitglied des Beratergremiums für den Weltentwicklungsbericht 2010.[1][38] Seine Arbeitsgruppe am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung erstellte unter seiner Leitung, gemeinsam mit Climate Analytics, den im November 2012 veröffentlichten Bericht der Weltbank Turn Down the Heat: Why a 4°C Warmer World Must be Avoided.[39]

    Schellnhuber ist einer der Gründer und jetzt Aufsichtsratsvorsitzender der Europäischen Wissens- und Innovationsgemeinschaft Klima (engl. Climate Knowledge and Innovation Community, kurz Climate KIC). Diese 2010 gegründete Einrichtung des Europäischen Instituts für Innovation und Technologie, bei der Wirtschaft und Forschung eng zusammenarbeiten, fördert mit etwa einer halben Milliarde Euro Innovationen zum Klimaschutz (beispielsweise Unternehmen im Bereich Elektromobilität).[40]

    Zudem ist er Mitglied des Beratungsgremiums zu Klimawandelforschung des Grantham Institute for Climate Change am Imperial College London, Mitglied des European Academies Science Advisory Council, des Committee on Scientific Planning and Review des Internationalen Wissenschaftsrats, der Global Change Advisory Group für das 7. Forschungsrahmenprogramm der EU, des Global Agenda Council on Climate Change des Weltwirtschaftsforums[43], des Global Energy Assessment Council (GEA) des Internationalen Instituts für angewandte Systemanalyse (IIASA)[44], des Aufsichtsrats des Stockholm Environment Institute, des Climate Justice Dialogue[45], einer Initiative des World Resources Institute und der Mary Robinson Foundation, und Mitglied des Climate Change Advisory Board der Deutschen Bank[46].[1]

    Am 3. Dezember 2014 stellte Schellnhuber im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit des deutschen Bundestags das neue WBGU-Gutachten Klimaschutz als Weltbürgerbewegung vor.[47]

    Am 21. Oktober 2016 wurde Schellnhuber von der EU-Kommission zum Leiter einer neun-köpfigen hochrangigen Expertengruppe berufen, die Pfade zur Dekarbonisierung im Rahmen der Umsetzung des Abkommens von Paris erkunden soll. Nach drei Jahren soll die Gruppe einen Abschlussbericht vorlegen.[48]

    und das….sollte gerade unseren Freund Vennecke (den Superatheisten) zu denken geben….
    „““Am 17. Juni 2015, im Vorfeld der Präsentation seiner Enzyklika Laudato si’ ernannte Papst Franziskus Schellnhuber zum ordentlichen Mitglied der 80 Mitglieder auf Lebenszeit umfassenden Päpstlichen Akademie der Wissenschaften““““

    Ich frag mich, was macht der Typ in seiner Freizeit…..oder hat er einen 30 Stundentag?
    Die selbsternannte intellektuelle Massenvernichtungswaffe….hat in der Tat….mächtig viel Macht…..zu viel, für einen einzelnen Menschen, wenn ihr mich fragt.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Joachim_Schellnhuber

    H.E.

  224. Schellnhuber….und sein Problem (wie Beobachter schon angedeutet hat)….er konnte ganz genau berechnen, das 2035 der Himalaya Eisfrei ist…..inwiefern, wird dieser Mann von diversen Organisationen und Regierungszwergen überschätzt…oder spielt er im Sinne des „Club of Rome“…..nur den (nützlichen I…,den Rest verkeif ick mir jetzt) Untergangsverkünder.

    Selbst der neue Präser der Amis hat nicht so viel Macht, die Demokraten machen ihn mächtig machtlos…..aber die Pik 7 samt Direktor…..kann mal eben die Dekarbonisierung durchpeitschen, samt undemokratischen ernannten Zukunftsrat.

    Und ja, neuerdings brauch ick 2 Kneifzangen um meine Buchsen über den fetten Arsch zu ziehen.

    Sorry, hab grad keine Alu-Folie im Haus….ansonsten würde ick spätesten jetzt, einen Alu-Hut basteln.
    H.E.

  225. Heinz Eng schrieb am 11. September 2017 22:20

    Selbst der neue Präser der Amis hat nicht so viel Macht, die Demokraten machen ihn mächtig machtlos…..

    Die Republikaner haben die Mehrheit im House und im Senat -- es sind nicht die Demokraten, die ihn machtlos machen, es ist die „eigene“ Partei …

  226. Nicht zu vergessen, Schellnhuber und der Ökoprinz Charles.

    http://l7.alamy.com/zooms/d63b3303398a49008eb2452a3f712c40/british-heir-apparent-prince-charles-2-r-stands-next-to-a-globe-with-d4kjw2.jpg

    Auf dem Arm hat Opi seinen Sohn.

    Das Problem, Schellnhuber ist in den Machtkreis der Reichen und Eliten aufgestiegen. Ein Landei aus Niederbayern ist die Macht zu Kopf gestiegen und er sonnt sich im Umfeld der Reichen und Mächtigen. Das war meiner Meinung nach von jeher sein Ziel.

  227. Die neue Frau vom Schellnhuber hat übrigens dieses Buch verfasst:

    https://www.amazon.de/Alice-Klimawandel-die-Katze-Zeta/dp/3942955520

  228. Ein Fazit des Buches: Wissenschaft kann Spaß machen! Ein zweites Fazit: Nichts kann uns vor der Klimakatastrophe retten als die vollständige Dekarbonisierung der Weltwirtschaft, also der Verzicht auf die Nutzung fossiler Energieträger spätestens bis zur Mitte dieses Jahrhunderts.

  229. @Micha #229

    Ein Fazit des Buches: [Klima-] Wissenschaft kann Spaß machen!

    [Ergänzung des Kommentators]
    Klar, kann sie, denn sie ist ein Witz und man könnte „ernsthaft“ darüber lachen, wenn’s nicht so traurig wäre 😀

  230. Um das mal wieder in Erinnerung zu rufen

    Wider die Klimahysterie : Mehr Licht im Dunkel des Klimawandels

    Die Sorge ums Weltklima ist in eine Klimahysterie umgeschlagen. Dabei wechselten sich in der Erdgeschichte Kalt- und Warmzeiten ständig ab, ohne dass das „Klimagas“ CO2 dabei eine Rolle spielte. Es droht eine Klimadiktatur, prophezeit Christian Bartsch.

    Stammt, nebenbei bemerkt, aus 2007 !

  231. #228-230
    …von zwielichtigen Ratten betrieben -- wen im realen Leben meint wohl die Künstlerische Leiterin am PIK 😕

  232. Die Meriten von Schellnhuber sind beeindruckend. Man müsste ihn für einen klugen Kopf halten. Dagegen sind die konkreten Äußerungen von ihm absurd und wirken fast senil. Es sind nicht nur einmalige Entgleisungen, sondern fast alle Statements der Letzten Jahre, die kaum als unterschiediche Ansicht durchgehen könnten. Wie passt das zusammen?

  233. @Martin Landvoigt #233
    Genie und Wahnsinn liegen nah beieinander….. 😀

  234. #233 hoffentlich hat er seinen Dr. nicht im Jena erhalten 😉
    http://tinyurl.com/ybbeqmha

  235. Apropos „Fiktion“……..

    Nichts kann uns vor der Klimakatastrophe retten als die vollständige Dekarbonisierung der Weltwirtschaft, also der Verzicht auf die Nutzung fossiler Energieträger spätestens bis zur Mitte dieses Jahrhunderts.

    und nun zu den Fakten…
    https://www.verivox.de/themen/weltenergiebedarf/

    Der Begriff Weltenergiebedarf bezeichnet die Menge an Primärenergie, die weltweit im Jahr benötigt wird in Form von Treibstoff, elektrischer Energie und Heizenergie. Im Jahr 2010 lag der Wert bei 505 Exajoule (EJ), was 140.168 Milliarden Kilowattstunden (kWh) entspricht. …

    Experten prognostizieren bis zum Jahr 2060 eine Bedarfssteigerung an Primärenergie um etwa das Doppelte des aktuellen Wertes auf 321.000 Milliarden kWh.

    Wenn man nun bedenkt das 85% durch fossile Energierohstoffe gedeckt wird……ist es wirklich nur reines Wunschdenken bis 2050 die Weltwirtschaft zu decarbonisieren…..und wer angesichts dieser Tatsachen immer noch an diesen Strohhalm festhält…….sollte eine Therapie in einer einschlägigen Anstalt über sich ergehen lassen.
    Ersatzweise……wer die Angst vor den Klimawandel nicht unterdrücken kann…..einmal inner Kirche beten und anschließend die Blockflöte zum Klingen bringen.
    AMEN
    H.E.

  236. Windmühlen verquirlen denjenigen, die sie fördern und fordern wie man sieht auch reichlich das Gehirn, nachhaltig ! 😀

  237. Kennt jemand Gerrit Lomann vom AWI ?

  238. Na, da lag ich mit meiner Prognose gar nicht so schlecht. Fehlt nur noch der Artikel für die Fans in der KlimaLounge. Herr R. aus Potsdam, zu den Wirbelstürmen:

    http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/klimawandel-und-wetterkatastrophen-harvey-und-irma-sind-nicht-normal/20312220.html

    Harvey und Irma sind nicht normal“

    Der Potsdamer Klimaforscher Stefan Rahmstorf über den Einfluss des Klimawandels auf das ungewöhnliche Wetter in diesem Jahr.

    Viele Menschen fragen sich angesichts der aktuellen Wetterkatastrophen: Was hat der Klimawandel mit der aktuellen Hurrikan-Saison im Atlantik zu tun?

    Beide Tropenstürme, Harvey und Irma, sind nicht normal. Sondern jeder ist auf seine Art ein Rekord. Harvey hat in den Vereinigten Staaten noch nie dagewesene Regenmengen verursacht. Und auch noch nie hat ein Tropensturm irgendwo auf der Welt so lange eine Windgeschwindigkeit von 300 Stundenkilometern gehalten wie Irma. Beim Tropensturm Irma waren das 37 Stunden, der Rekord zuvor waren 24 Stunden im Tropensturm Hayan, der 2013 im Pazifik entstand und die Philippinen getroffen hat….

  239. Gerrit Lohmann kenne ich nicht. In dem Gebäude vom AWI wo er sitzt, war ich zuletzt 2004/2005. Habe dort u.a. mit Christian Haas gesprochen.

  240. Gerrit Lohmann ist auch Theoretiker und erst seit 2004 am AWI. Daher kann ich den auch nicht kennen. Ich war da auf Forschungsschiffen unterwegs.

  241. Dem Lohmann wird ja einiges vorgeworfen, nur weiss ich nicht, in wie weit den Quellen zu trauen ist.

  242. #239 Michael Krüger 14. September 2017 12:14

    Harvey und Irma sind nicht normal“

    Der Potsdamer Klimaforscher Stefan Rahmstorf über den Einfluss des Klimawandels auf das ungewöhnliche Wetter in diesem Jahr.

    Zwar können wir mit an Gewissheit grenzender Wahrschenlichkeit davon Ausgehen, dass derartige Meldungen fragwürdig sind, aber dennoch ist eine Argumentation sinnvoll, warum das so ist. Hier habe sch eine solche gefunden:

    http://kaltesonne.de/antikorrelation-von-haufigkeit-und-starke-von-hurrikanen/

    Umso dreister ist die Instrumentalisierung der Wirbelstürme Harvey und Irma durch klimaalarmistische Aktivisten. Wie Springfeder-Teufel schnellen sie aus ihren Schreibtischstühlen und erklären in jedes offene Mikrofon, dass dies ja wohl Beweis genug für die große Gefahr wäre, die der Klimawandel mit sich bringt.

    Ein ernstes betroffenes Gesicht ist aber leider kein Garant dafür, dass die Aussage auch seriös wäre. Wie üblich wird der klimahistorische Kontext ausgeblendet bzw. Betrachtungsintervalle nach Gutdünken so verzerrt, dass der gewünschte Trend herauskommt.

    Das ist noch ein Argument, aber die Einleitung dazu:

    Das größte Versäumnis der alarmistischen Klimakommentatoren ist ihre klimageschichtliche Kurzsicht. Gerne wird auf den “stärksten”, “gefährlichsten”, “feuchtesten” Hurrikan der Messgeschichte hingewiesen. Vergessen wird dabei, dass erst seit wenigen Jahrzehnten Satelliten zur flächendeckenden Sturmüberwachung verwendet werden. Davor war man auf Einzelbeobachtungen und historische Berichte angewiesen, wobei etliche Stürme “durch die Lappen gingen”. Michael Chenoweth hat sich durch eine Vielzahl von historischen Quellen gewühlt und im Journal of Climate im Dezember 2014 eine Rekonstruktion der nordatlantischen Hurrikangeschichte 1851-1898 veröffentlicht. Dabei wies er große Lücken im offiziellen Hurrikankatalog nach.

    Zu den Details dort weiter lesen!

  243. Oje, Merkel gestern im Zuschauerduell. Eine Schülerin fragt zum Klimaschutz, warum nicht alle Kohlekraftwerke abgeschaltet werden, sonst könnte man das Ziel -40% bis 2020 und die 2°C nicht mehr halten. Merkel erzält was von China und den USA, die mitziehen müssten und wir sind auf guten Weg und haben schon 10 GW an Kohle abgeschaltet, usw. Die Schülerrin sagt, wir müssen aber alles abschalten, wie nach Fukushima, damit die Klimaziele noch erreichbar sind, warum machen sie das nicht. Merkel dazu, vertrauen sie mir, wir werden die -40% bis 2020 noch schaffen. Und vor allem müssten wir noch weiter dämmen. LOL.

  244. Also, ich hätte gesagt, -40% bis 2020 schaffen wir nicht mehr, dass war zu ehrgeizig.

    Ohne die USA und mit Trump und ohne China können wir das 2°C-Ziel nicht erreichen.

    Um Kohlekraftwerke zu ersetzen, benötigen wir zunächst grundlastfähige Gaskraftwerke. Die lassen sich nicht von heute auf morgen bauen, da Gas teuer ist und derzeit nicht konkurrenzfähig.

    Schon jetzt kostet uns das EEG über 20 Mrd. € pro Jahr und immer weniger Bürger können die steigenden Stromkosten noch zahlen. Das muss dann durch weitere Steuern finanziert werden und die meisten Bürger wollen keine Steuererhöhungen.

    Statt dessen lügt die Merkel den Leuten etwas vor, um nur nicht in Ungnade zu fallen.

  245. # 244-245 Top-Politprofi, wir schaffen das! -- siehe Originalton AM im Youtube-Video „welcher mündige Bürger glaubt denn an das Einhalten von Wahlversprechen
    Mich wundert nur, dass AM bei der Sendung mit der Putzfrauen-Einlage nicht schlagfertig antwortete, dass sie selbst ja bereits über eine Erhöhung des Flaschenpfandes nachgedacht habe und erst noch interne Widerstände ausräumen muss.
    Und nach der Wahl ? (bitte ergänzen):
    -- Schuldenschnitt für Griechenland

  246. Fiktion und Realität… -- blauer Pulli usw.

  247. Putzig, alles Theater 😉

    https://youtu.be/-7l8WuNO_2o

    Auch wie in der ddr

  248. Mit den globalen Temperaturen wird es jetzt wohl abwärts gehen, nachdem alle Zeichen auf La Niña stehen. 😀

  249. Die Bevölkerung ist schon total drauf geeicht, jedes Wetterereignis mit dem „Klimawandel“ gleichzusetzen und die zugehörige Politik zu predigen. Der Zusammenhang muss im redaktionellen Teil gar nicht hergestellt werden, die Menschen haben den Kniescheibenreflex schon verinnerlicht. Beispiele in den Kommentarspalten von tagesschau.de

    Der gestrige Herbstturm:
    http://meta.tagesschau.de/id/127637/nach-sturm-xavier-in-berlin-ist-die-hoelle-los

    Oder der Hurricane „Harvey“ im August:
    https://meta.tagesschau.de/id/126516/sturm-harvey-houston-kaempft-gegen-das-hochwasser

    Ich find das wirklich deprimierend, die Leute lassen sich jeden Blödsinn einreden und denken nicht für 5 Pfennig nach, in was für einen Unsinn sie sich da hineinsteigern.

  250. Die Zäpfchenpresse sorgt ja dafür, dass Klima und Wetter generell durcheinander gebracht werden, natürlich mit der entsprechenden Intention im Hinterkopf.

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