Freiburger Öko-Institut bescheinigt schlechte Klimabilanz für Elektroautos

31. Januar 2012 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energieerzeugung, Klimawandel, Politik

Im Auftrag des Umweltbundesamtes hat das Freiburger Öko-Institut gerade eine Studie über Elektroautos veröffentlicht. Demnach sind Elektoautos für das Klima schädlicher als Autos, die mit effizienten Benzinmotoren fahren.

Um Elektoautos klimaneutral betanken zu können müsste die zusätzlich notwendige Strommenge mit Hilfe regenerativer Energiequellen erzeugt werden. Das ist nicht der Fall. Der Ausbau der Elektromobilität führt zu einer Abschöpfung des bisherigen Öko-Anteils am Strom, jedenfalls, wenn das Ziel der Bundesregierung – eine Million Elektroautos sollen auf deutschen Straßen bis 2020 rollen – umgesetzt wird.

Das Freiburger Öko-Institut kommt daher zu folgendem Schluss:

Die von der Bundesregierung bis 2020 geforderte eine Million Elektroautos auf den Straßen stoßen in der Summe (inklusive Herstellung und mittelbare Emissionen wie Transport) mehr klimaschädigendes Kohlendioxid (CO2) aus als die gleiche Zahl von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor, wenn kein entsprechender Ausbau der regenerativen Energiequellen erfolgt.

Unterdessen bleiben Elektoautos ein Nischenprodukt und sind von Ausbauzielen der Bundesregierung weit entfernt. In den ersten elf Monaten des Jahres 2011 wurden gerade mal 1.808 Elektroautos neu zugelassen. Der Großteil davon gewerblich. Nur 101 Elektroautos wurden in den elf Monaten von Privatkunden gekauft. Das liegt sogar unter den Verkäufen der Jahre 1996, 1997 oder 1998.

Ähnliche Beiträge (Automatisch generiert):

Print Friendly

90 Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar »

  1. “….wenn kein entsprechender Ausbau der regenerativen Energiequellen erfolgt.”

    Bingo! Und dieser Ausbau findet ja z.B. in Windmühlen statt. Ich konnte vor Tagen lesen, daß an Stelle von Getrieben jetzt Komponenten Verwendung finden, deren Herstellung Atommüll hinterläßt. Auch eine Art Kreislauf. Wunderschöne neue heile Welt.

  2. Mal ganz abgesehen davon, dass das Kriterium “Klimabilanz” eine mittlerweile fast nur noch deutsche Lachnummer ist, weil es nämlich keinen (!) Einfluss von CO2 auf das Klima gibt, können wir uns hinsichtlich des Elektroautos ruhig zurücklehnen. Im Rahmen der heute bekannten Naturgesetze wird es dafür in überschaubarer Zeit keine Akkus für Elektroautos geben, deren Leistungsfähigkeit der eines gefüllten Benzin- oder Dieseltanks auch nur nahekäme. Elektroautos taugen daher auch in Zukunft nur als Dritt- oder Viertwagen für Reiche, die damit bei Schicki-Micki-Ökopartys angeben wollen.

    Wie die gesamte Energiewendepolitik unserer Politiker ist auch die Förderung des Elektroautos eine gigantische Verschwendung von Intelligenz, Rohstoffen, Geld und Arbeitskraft.

    Meine Hoffnung ist: Der Spuk wird nicht mehr lange andauern. Thyssen-Krupp z.B. verkauft heute seine Edelstahlsparte an einen Wettbewerber in Finnland. Die Schmelzen zur Erzeugung der notwendigen Legierungen in Bochum und Krefeld werden zu Auslaufmodellen. Dieser Fertigungsprozess wird in Zukunft in Finnland angesiedelt sein. Grund: In Deutschland ist der Strom zu teuer geworden. Jeder weiß, warum.

    Wenn das so weitergeht, und es wird so weitergehen, werden ganz schnell die Menschen in Deutschland, deren Arbeitsplätze von der Politik aus dem Land gejagt werden, wach werden und sich lautstark gegen den Wahnsinn wehren. Ich denke, spätestens in der nächsten Legislaturperiode wird das geschehen. Vielleicht (hoffentlich) sogar noch vorher.

  3. #2

    Wenn das so weitergeht, und es wird so weitergehen, werden ganz schnell die Menschen in Deutschland, deren Arbeitsplätze von der Politik aus dem Land gejagt werden, wach werden und sich lautstark gegen den Wahnsinn wehren.

    Das mag zwar so sein, aber für vieles wird es dann schon zu spät sein. Die Edelstahlproduktion wird nie mehr nach Deutschlang zurückkommen, denn die Investition eines Umzugs rentiert sich nur, wenn am Zielort deutlich bessere Bedingungen vorliegen; und daß das deutsche Lohnniveau und die Energiepreise die internationale Konkurrenz unterbieten könnten, ist auf längere Sicht ausgeschlossen.

  4. Hier irren aber mit Verlaub sowohl das Institut als auch die Diskutanten.

    Bin selbst praktizierender Elektrofahrer (Pkw Think! aus Norwegen, jetzt Finnland) und industrieller (Elektro)Antriebstechniker. Ich benötige nur ein Viertel der Energie meines (meistens ruhenden) Diesel-Audi, obwohl ich in beiden Fällen ein sparsamer Fahrer bin. Selbst das schlechteste Kohlekraftwerk mit Faktor 1/3 einbezogen, liege ich also immer noch 25% unter dem Diesel-Verbrauch, wobei hier nur ab Zapfsäule gerechnet würde und ab Generatorklemme KoKraWe. Der Aufwand für Schmieröle, Öltransporte, Fahrten von und zur Wartung / Tanken etc. entfällt bei mir komplett, so daß ich je Monat 100-200EUR spare. Das Wägelchen ist gebraucht gekauft, mit Lithium gepimpt und reicht mir für 15000km / Jahr. Den “Luxus” den Audi zu behalten leiste ich mir tatsächlich, könnte aber weg und für das Dutzend Fahrten jenseits der 150km Reichweite des Think tut es dann einmal auch ein Mietwagen. Nun gut und wenn nun Solar- oder Windstrom verfahren wird, so ist das in der Bilanz also stetig besser, als die Einbahnstrasse Erdöl weiterzufahren und das (konventionelle) Auto mit einer deFacto Dampfmaschine mit angegliedertem Transmissionsmuseum unter der Haube zu betreiben. Weiß also nicht, wo die Studie hin will… Ach und Kampf gegen Terror und für Sicherheit in Energiefragen? Lieber deutsche kWh als arabischer Liter oder russischer Kubikmeter -- logisch! Das können aber wir Deutsche nur gemeinsam leisten. Die Autarkiefrage ist lösbar, die Technik dahin deutsch und fertig. Alles in allem in meinen Augen eine nationale Aufgabe und Frage der Weitsicht. Stattdessen deutsche Grüblereien und Neiddebatten… o tempora -- o mores….

  5. @Heinrich

    Lieber deutsche kWh als arabischer Liter oder russischer Kubikmeter -

    Ergo bist Du bereit Deinen Akku der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen, trotz der begrenzten Ladezyklen?

    MfG
    Heinz Eng

  6. @Heinrich Ernst

    Bin selbst praktizierender Elektrofahrer (Pkw Think! aus Norwegen, jetzt Finnland) und industrieller (Elektro)Antriebstechniker.

    Auch das noch. Und jetzt im Winter macht sich das E-Mobil bei Ihnen in Bayern mit Schnee und Kälte (-10°C) besonders gut? Heizung fällt da wohl flach?

    Ich benötige nur ein Viertel der Energie meines (meistens ruhenden) Diesel-Audi, …

    Klar und noch einen Audi in der Hinterhand?

    Der Aufwand für Schmieröle, Öltransporte, Fahrten von und zur Wartung / Tanken etc. entfällt bei mir komplett, so daß ich je Monat 100-200EUR spare.

    Und das bei den Anschaffungskosten und Unterhaltskosten von zwei Autos? Ih werd narrisch.

    Den “Luxus” den Audi zu behalten leiste ich mir tatsächlich, …

    Klar, wie alle Ökos.

    Die Autarkiefrage ist lösbar, die Technik dahin deutsch und fertig.

    Autarkie? Auch das noch. Dann stellen Sie Ihren Ökostrom bestimmt selbst für Ihr Elektroauto her? So mit Solar und eigenem Windrad? Und den Diesel für Ihren Audi beziehen Sie aus eigenem Biodiesel?

  7. @ Heinrich Ernst:

    Sie übersehen unter anderem, dass ein praxistaugliches E-Mobil für einen einfachen Arbeiter unerschwinglich ist. Vom fehlenden Ladeplatz bei der Mietwohnung mal ganz abgesehen. Der braucht aber ein Auto, um seinen Arbeitsplatz zu behalten.
    Also wird’s schon mal nichts mit ‘alle Deutschen zusammen halten’.
    Oder was meinen Sie, warum nur 100 E-Mobile im letzten Jahr an Privat verkauft wurden?

    Ausserdem ist Autarkie für eine der grössten Handelsnationen der Welt geradezu absurd.
    Können Sie übrigens in Nordkorea betrachten, wie weit man mit Autarkie kommt.

  8. Oh -- Think ist pleite, sehe ich gerade?
    Wo bekommen Sie denn nun Ersatzteile?

    Sie haben auch keine 150 km Reichweite, sondern nur 75, denn Sie müssen wieder zurück und können mangels Steckdose am Ziel und mangels Zeit nicht zwischenladen.
    Und wie weit kommen Sie jetzt, bei minus 10 Grad? gerade mal 25 km, schätze ich. Oder?
    Na, und, Entschuldigung, das Auto ist, ein Spielzeug! Wie bringen Sie darin eine Familie unter und Gepäck?
    Das Teil ist was als Zweitwagen, für Besserverdiener die sich ein Hobby leisten können.

  9. @ Heinrich Ernst:
    Wenn Sie 15.000 km/Jahr fahren, wie wollen Sie denn da im Monat 100-200 € sparen?
    So viel kostet doch der Diesel insgesamt nicht an Fahrtkosten!

  10. @Heinrich Ernst,

    Wirklich klasse, dass Sie mit Ihrem Zweitwagen Geld sparen.

    Geht mir genauso. Ich habe mir einen Dacia gekauft statt einem Porsche Cayenne.
    Ich spare dadurch glatt 1000 Euro im Monat, mindestens.

    Mfg

  11. @Heinz Reeg #10
    Haben sie mal darüber nachgedacht, dass sie mit so einem Verhalten die Porschemitarbeiter, die Porscheaktionäre und letztendlich Herrn Piech schädigen? Sie nehmen auch gar keine Vergünstigungen irgendwelcher Art in Anspruch. Das gehört sich einfach nicht.
    M.f.G.

  12. Danke für die Kritik Herr Straten.
    Das nächste mal kaufe ich mir keinen Rolls Royce und spare noch viel mehr.
    :-)

  13. Nicht immer nur ans Sparen denken, Herr Reeg. Sie müssen auch geschickt andere mitfinanzieren lassen. Wenn das für sie dann nicht positiv wird, dann haben sie aber vielleicht einen Beitrag zur Rettung der Welt geleistet. Vielleicht bekommen sie ja dann von einem, der sich einen Rolls Royce gekauft hat, einen Orden.

  14. @ Heinrich Ernst
    Das ist jetzt nicht wirklich Ihr ernst?

    Der Aufwand für Schmieröle, Öltransporte, Fahrten von und zur Wartung / Tanken etc. entfällt bei mir komplett, so daß ich je Monat 100-200EUR spare.

    Da hätte ich gern einmal die Rechnung von Ihnen Aufgemacht, zum einen wie Sie bei nur 15000KM im Jahr auf diese Betriebskosten kommen wollen und zum anderen Rechne vergessen Sie wie die meisten Ökomilchmädchenrechner die Kosten für die Erzeugung Ihres ach so Umweltfreundlichen Ökostroms.
    Die katastrophale Öko- /Umweltbilanz der NIE´s wurde hier und anderswo schon mehr als ausreichend beleuchtet.

  15. #14. Karl Rannseyer

    Ökomilchmädchenrechner die Kosten für die Erzeugung Ihres ach so Umweltfreundlichen Ökostroms.

    Moin Karl,

    bei den Ökos kommt der Strom doch aus der Steckdose :-) das muß reichen. Wie er da rein kommt wird erst mal komplett ausgeblendet.

    gruß
    karl.s

  16. Moin moin Karl S.,
    dafür wissen sie um so genauer was ihr “Zweitwagen” verbrauchen würde wenn sie ihn nutzten, da kann man nur mit dem Kopf schütteln. Ich hatte eigentlich erwartet T horst en S. plötzlich wieder hier zu lesen und das reaktionäre Öko-Institut durch ihn mit der Öl- und Atomlobby in Verbindung gebracht zu sehen.
    Eins muß man den Öko´s lassen, die leben in einer viel, viel bunteren Welt …

  17. #4. Heinrich Ernst

    Zitat aus SPON

    Der Kofferraum reicht für einen Einkauf, die Zuladung sollte aber nicht mehr als 280 Kilo ausmachen -inklusive Fahrgästen. Sonst macht der 17-PS-Motor schlapp.

    Herr Ernst,

    das ist nicht wirklich ihr Ernst, oder was. Dieser Gehhilfe spreche ich jede Alltagstauglichkeit ab. Als Spassauto für jemanden der nicht auf jeden Cent gucken muß, mag das noch gehen. Aber für jeden “Normalverdiener” ist das rausgeschmissenes Geld. Man brat mir nen Storch!

    karl.s

  18. #16. Karl Rannseyer

    Ich hatte eigentlich erwartet T horst en S. plötzlich wieder hier zu lesen und das reaktionäre Öko-Institut durch ihn mit der Öl- und Atomlobby in Verbindung gebracht zu sehen.

    male bloß nicht den Deivel an die Wand. Du weißt, kaum spricht man von ihm, ist er nicht weit ;-)

    karl.s

  19. @ Karl Rannseyer:

    zum anderen Rechne vergessen Sie wie die meisten Ökomilchmädchenrechner die Kosten für die Erzeugung Ihres ach so Umweltfreundlichen Ökostroms.

    Die Batterie nicht vergessen!
    Erst mal kostet die viele tausend €, die auf der Bank Zinsen bringen würden.
    Macht pro Jahr mindestens 250 € aus. Dazu kommen Wiederbeschaffungskosten von ca. 1000 €/Jahr.
    Macht Kosten von 125 €/Monat -- Schon allein die Batterie ist teurer als der Dieseltreibstoff!

  20. Tja Tritium, die Öko´s sind halt so richtige Rechenkünstler ja geradezu genial. Think ist übrigens über ahrzehnte vom norwegischen Staat am “Leben” erhalten worden als Prestige-Objekt -- das einzige im Land produzierte Automobil und dann auch noch Elektromobil. Genau das richtige für die Ökosozialisten um Stoltenberg. War am Ende nicht mehr tragbar und vertretbar vor dem Volk, also wurde es letztes Jahr sang und klanglos begraben.

  21. Elektroautos gehört die Zukunft – Millionen Golfer beweisen es täglich!

  22. Interessante Debatte um Kosten-Nutzen! Mein Beitrag dazu:

    Ein 17 (!!) Jahre alter Benz E… in Top-Zustand (natürlich kosten Verschleißteil-Reparaturen auch Geld) wurde vor vielen, vielen Jahren umgerüstet. Auf Autogas LPG. Seither sind die realen Betriebskosten halbiert. Es macht Spaß, für eine Tankfüllung von 65 L “nur” € 49,- zu zahlen. Bei Benzin in gleicher Menge immerhin ca. € 100,- ! Die Reichweite mindert sich im Winter zwar um 10%, erhöht aber die Reichweite bei zwei vollen Tanks auf 1.200 km. Das erscheint mir im Falle einer Flucht bei flächendeckendem Stromausfall sinnvoll. Mental darauf vorbereitet, wird nach 100 km in der Regel vollgetankt. Im letzten Sommer war es mir vergönnt, für 350 km nur 25 (!!) L LPG zu brauchen. Entspricht einem Verbrauch von 7,1 L/100 km = € 19,- für die Fahrt dieser Strecke.

    Möchte jemand mit mir tauschen? Ich kenne viele, mach’s aber nicht. Für Privat-Fahrer: Eine Umrüstung kostet einmalig ca. 2.500 €. Das gibt der Durchschnittsurlauber für 3 Wochen Urlaub an fernen Gestaden locker aus. Einmal Urlaub auf Balkonien, und schon stimmt die Kasse wieder.

  23. Hört sich an wie Torsten ;-)

    mit Lithium gepimpt und reicht mir für 15000km / Jahr

    ich lach mich schlapp ;-)

    Das Ding verbraucht 15 KWh je 100 km, Reichweite 160 km, 200 Kg Lithiumbatt. im Kofferraum, Blei wären es 600 Kg.

    15 KWh entspricht ca. 1,5 Liter fossiles Öl. Verluste fossiles KW, leitungsverluste und Ladungsverluste ca 65%.
    Ihr CO2 Fußabdruck sieht beschissen aus ;-) $,5 Liter fossiler Brennstoff. Da ist jeder kleine Diesel heute besser.

    Was kostet ein gepimpter Batteriesatz????

    Dieses Ökoinstitut hat sich gestern auch sofort bei Wiki verewigt siehe “Elektroauto”. Die Ideologie wird verfeinert.
    Warum haben sie “CO2 Bilanz” in “Ökobilanz” verändert?

  24. @ quer 1:
    Bei Ihnen spielen die Steuern die maßgebliche Rolle.Dass es einzig und allein die Steuern sind, die die relativen Kosten einer Energiequelle in Deutschland bestimmen, wird genre übersehen, am liebsten von den Ökologisten.

    An den steigenden Benzinpreisen beispielweise sind nicht die Scheichs und nicht Peak Oil verantwortlich, sondern der Staat.
    Dass Diesel billiger ist als Benzin, hat der Staat festgelegt. Dass Gas noch billiger ist, ebenfalls.
    Dass PV-Strom sich der ‘Grid-Parity’ nähert, liegt einzig und allein an staatlichen Steuerlenkungen.
    Die Treibstoffe selbst sind weiterhin geradezu absurd billig:

    Benzin kostet 57 ct/Liter
    Diesel 60 ct/Liter
    Propan 26 ct/Liter
    Erdgas kostet 7 ct/m3.

    Das sind die Preise, mit denen die NIE tatsächlich konkurrieren müssten, um marktfähig zu werden.

  25. “Propan 26 ct/Liter”

    Das ist aber grandios übertrieben. Propan/Buthan sind Abfallstoffe die bei der Aufbereitung von Öl entstehen und zu nichts anderem zu gebrauchen sind, als zu verbrennen. Wer es also in flüssiger Form verkauft, macht buchstäblich Abfall zu Geld. Allerdings sinnvoll und zum Schutze der Umwelt.

  26. @ Quer 1:
    Der Preis des Propan ist deshalb ja auch so viel niedriger als der von Benzin.
    Das ist aber an sich mit Diesel das selbe. Diesel ist ein Abfallstoff der Benzinherstellung. Dseshalb wird Diesel steuerbegünstigt, damit die Leute es kaufen.
    Für Propan gibt es nur kleider kein verteilernetz, sonst würde es auch als Autotreibstoff angepriesen. In Industriebetrieben nimmt man es aber gerne, zum Beispiel für Gabelstapler.

    Die ‘Abfallverwertung’ ist in der chemischen Industrie übrigens eher die Regel als die Ausnahme, da greifen Produktionen und Verfahren nahezu nahtlos ineinander um wirklich alles auszunutzen, von der Energie angefangen bis zu den Abfällen des einen Verfahrens, die als Rohstoff für das nächste dienen:
    PVC beispielsweise gibt es nur, weil Chlor als Abfall der Natronlauge-Produktion anfällt. Und notfalls presst man Abfälle zusammen mit etwas Parfum und Farbe in Förmchen und verkauft sie als Toilettensteine ;-)

  27. man Abfälle zusammen mit etwas Parfum und Farbe in Förmchen und verkauft sie als Toilettensteine

    Zum Glück hast du nicht gesagt, dass es zu Tütensuppe verarbeitet wird *schauder

  28. Hehe, weisst wie ‘Maggi’ gemacht wird?

    Man kocht Würzkräuter in Salzsäure und neutralisiert die Säure dann mit Ätznatron, wobei Kochsalz entsteht. Und dann füllt man es ab und verkauft’s.

  29. Der Propanverbrauch ist aber ziemlich hoch, zum Verteilen an Tankstellen eher ungeeignet, sonst hat man wirklich mal Interesse an dem Zeug und so Angenehme Dinge wie Heizpilze würden nur unnötig teuer werden.

  30. Ach tritium, deine Maggi-produktionsformel stimmt nicht ganz…das sind keine Würzkräuter, sondern lediglich Mais und Weizenproteine.

  31. @29 Irus
    Irrtum, das Zeuch wird an einigen Tankstellen verteilt……erkennt man an den eigenartig aussehenden Tankstutzen, gerne auch kombiniert mit Erdgastanken, die oft abseits von ARAL und Co. von Stadtwerken und kommunalen Versorgern betrieben werden.
    Wie Tritium schon richtig ausgeführte , ist dat Zeuch nur so billig weil da eine verminderte Mineralölsteuer drauf lastet…..aber an die wollen unsere Politiker immer wieder gerne ran, um das Steuersäckel aufzufüllen.
    Wenn dann auch noch genügend E-Fahrzeuge in DE rumgurken, kommt dann bestimmt auch noch eine Steuer (ähnlich der Mineralölsteuer) und plötzlich ist der Preisvorteil auch im Ars…
    MfG
    H.E.

  32. …Angenehme Dinge wie Heizpilze…

    KREISCH!
    Willst deine Enkel meucheln?
    Bist ja gefährlicher wie Bush!
    Ein Heizpilz ist so etwas wie der Atompilz des kleinen Manns, eine Doomsday-Maschine die den Planeten verwüstet, grillt, übeflutet und überhaupt die Versicherungsprämien steigert.
    Wie man es wagen kann, so etwas verharmlosend als ‘angenehm’ zu bezeichnen, ist unbegreiflich, nach der jahrelangen Aufklärung müsste das doch inzwischen jeder verinnerlicht haben!
    Geh jetzt sofort raus, pflanze drei Bäume und spenden € 100 an Greenpeace, sonst kommt Claudia Roth auf einen Exorzismus vorbei und das möchtest du doch wirklich nicht, oder?

    Agape, satanas!

  33. …das sind keine Würzkräuter, sondern lediglich Mais und Weizenproteine.

    Vor oder nach der Biogas-Fermentation? ;-)

  34. #32. Tritium

    hör bloss auf, mir tut schon der Bauch weh ;-)

    karl.s

  35. @ Irus

    Dafür, daß Propan/Buthan für Tankstellen ungeeignet ist, gibt es aber verdammt viele davon. Stand 1.2.12 sind es in D. 6457 Tankstellen für Autogas (LPG) und ca. 900 für Erdgas (CNG). Egal, wo man auch hinfährt, eine LPG-Tankstelle liegt immer am Wege. Noch dichter ist das Tankstellennetz in Italien, Niederlande und Polen. Wenn man ein günstig zur Straße gelegenes Grundstück mit etwas Platz dafür sein eigen nennt, dann kann man sich sogar seine Privattankstelle installieren, weil umwelttechnisch unbedenklich. Dann kostet LPG nicht 75 Cent, sondern (je nach Tankgröße) um die 50 Cent. Schön wär’s für mich.

  36. Ergänzend: Autogas (LPG) ist in der Regel ein Mix von Propan und Buthan. Je nach Jahreszeit in der Mischung 60:40 bzw. umgekehrt.

  37. Elektroautos gehört die Zukunft – Millionen Golfer beweisen es täglich!

    Gibt es die auch elektrisch?
    Ich kenne die mit Benziner, Start/Stop und Variomatik.
    Fährt sich allerdings wie elektrisch und ist auch extrem leise -- nur praxistauglicher.

  38. #37 dieter

    klar, guck hier

    gruß
    karl.s

  39. Stellen wir uns mal vor ein norwegisches und polnisches Ökoinstitut bewerten die Klimafreundlichkeit eines Staubsaugers. Die Norweger geben dem Produkt hervorragende Noten weil es mit ihrem Strom aus Wasserkraft kein CO2 im Kraftwerk generiert. Die Polen hingegen werden dieses Produkt wohl schlecht bewerten, denn ihr Strom kommt aus alten Kohlekraftwerken und emittiert sogar neben CO2 auch noch Feinstaub. Jeder würde sich an den Kopf greifen über diese Bewertungskriterien zum Test eines Staubsaugers. Scheinbar gilt diese Logik aber nicht bei der Bewertung von Elektroautos. Das Elektroauto ist per Definition schadstofffrei. Dazu braucht es keine Studie. Es kann auch nichts dafür wenn jemand seine Batterie mit Kohlestrom auflädt. Eine Klimabilanz eines Elektroautos zu erstellen ist demnach unsinning. Zudem ist das Ergebnis überall in Europa anders und auch eine Momentaufnahme. Aufgrund des noch sehr hohen Batteriepreises ist es für Privatpersonen auch nicht sinnvoll sich einen Stromer zu kaufen. In 10 Jahren mag es dann soweit sein und keiner kann sagen wie hoch der Anteil des emissionsfrei erzeugten Stromes in Deutschland dann ist. Beim Vergleich berücksichtigt diese Studie auch nicht wieviel CO2 frei wird bei der Herstellung des Kraftstoffes. Es wird nur die Emission beim verbrennen in einem KFZ bewertet. Diese Studie ist daher völlig wertlos und sollte sie das Umweltministerium bezahlt haben, ist es nur eine Vernichtung von Steuergeldern. Es ist schon erstaunlich mit welchem undurchdachten Schwachsinn sich einige Wissenschaftler beschäftigen wenn Fördergelder in Aussicht stehen.

  40. So, nachdem Spanien aus der NIE -- Förderung ausgestiegen ist, hat nun Italien der Solarbranche mit beinahe sofortiger Wirkung den Geldhahn abgedreht.

  41. # 40:

    Der ‘Vorreiter’ Deutschland erinnert mehr und mehr an Loriot auf der Rennbahn : “Ja, wo reiten sie denn? Wo laufen sie denn hin, mein Gott?…Wenn die sich nur nicht verlaufen….”

  42. @Tritium

    “Ja, wo reiten sie denn? Wo laufen sie denn hin, mein Gott?

    :-)
    Inzwischen siehts mehr nach Hase und Igel aus, wärend alle Igel nebender Piste stehen und zusehen wie der Hase sich zu Tode rennt …

  43. Der Sketch “Wo laufen Sie denn” ist von Wilhelm Bendow aus den 1920er Jahren. Loriot hat nur zum Originalton von Bendow einen Cartoon gemacht. Nur der Vollständigkeit halber. :)

  44. @ quer
    Die Verwendung von Neodym bei WKA bezieht sich auf die Erregung des Generators.
    Das hat mit dem Getriebe nichts zu tun. Der Generator muss durch ein Magnetfeld erregt
    werden um eine EMK in den Anker zu induzieren. Dieses Magnetfeld kann durch einen
    Elektromagneten oder einen Permanentmagneten erzeugt werden. Wird ein Elektromagnet
    verwendet so muss der Strom dafür über Schleifringe zum Rotor gebracht werden. Die
    Schleifringe werden dann über Kohlebürsten mit Strom versorgt. Das sind Verschleißteile
    die gut in Wartung gehalten werden müssen. Das ist bei Offshoreanlagen sehr teuer weil die
    WKA bei Wellengang nicht erreicht werden können. Weil das so ist nimmt man Magnete
    die unter Verwendung von Neodym hergestellt werden.

  45. #44
    Mit dem Getriebe hat das insofern zu tun, als man beim Direktantrieb das Getriebe (mit Wartungsproblemen…) einspart, dafür aber beim Generator nur eine geringe Drehzahl, nämlich die des Rotors, hat und deshalb sehr viel stärkere Permanentmagneten braucht als bei hochübersetzter Drehzahl.

  46. Zum oben abgebildeten Zipfelmützen- High- Tech- Elektroauto anbei noch ein Öko- Auto, dieses mal ein Koffer- LKW von Hansa- LLoyd
    -genau die gleiche, ultramoderne Supertechnik wie Windmühlen. Solche Transporter versorgten noch 1950 die Innenstadt von Bremen mit Paketen.
    http://www.borgward-club-bremen.de/00modellecke-4.htm
    Gruss

  47. “Das hat mit dem Getriebe nichts zu tun.”

    Richtig. Ich habe ja nichts anderes behauptet. Ich habe lediglich interessiert zur Kenntnis nehmen dürfen, daß diese eingespart werden und stattdessen technische Komponenten Verwendung finden, welche (bei Produktion) Atommüll hinterlassen. Das scheint den Ökofaschisten aber völlig wurscht zu sein.

  48. Mal etwas Off-Topic.

    Das ZDF ist anscheinend völlig durchgedreht. Geht es nach denen, könnte unsere Klimaretterzukunft so aussehen:

    http://www.youtube.com/watch?v=XEnWFYGkkQo#t=7m55s

  49. Spätestens hier werden die Absichten offensichtlich!

    http://www.youtube.com/watch?v=XEnWFYGkkQo#t=11m55s

  50. ich weiss nicht sogenau ob das nicht sogar ne versteckte Kritik sein soll

  51. @Krüger

    Gaja-Netzwerk, gläserner Kunde, Internetpranger………….1984 in Reinkultur und solch ein Schwachsinn auch noch mit meinen GEZ Gebühren bezahlt, ick hab schon wieder soooooo ein Hals.

    Sach mal, wo treibste denn immer solch ein Dreck auf, dat versaut einem ja dat ganze Wochenende.

    Onkel Heinz………Deutschland…..Idiotenteststrecke

  52. Nein.
    Das sind feuchte Träume.
    Von Psychopathen.

  53. @Baumann

    Hmm, für eine überzogene Darstellung sind wir eigentlich schon viel zu dicht dran an dieser Vision.
    Die meinen das ERNST und Du bekommst 2015 Deinen persönlichen Chip gespritzt, der alle Daten speichern wird……..bei Überziehung Deines CO2 Kontos wirste dann auf CO2 NULL-DIÄT gesetzt.

    Das jedenfalls würden der globalen Elite so passen, den Pöbel per Elektronik ständig unter Kontrolle und wer ausser der Reihe tanzt wird weggehängt.
    Währet den Anfängen, passiv wie auch aktiv.
    H.E.

  54. Hmm, für eine überzogene Darstellung sind wir eigentlich schon viel zu dicht dran an dieser Vision.
    Die meinen das ERNST und Du bekommst 2015 Deinen persönlichen Chip gespritzt, der alle Daten speichern wird……..bei Überziehung Deines CO2 Kontos wirste dann auf CO2 NULL-DIÄT gesetzt.

    Und nicht die GPS-Ortung im Chip vergessen. Dann stellt die Klimapolizei dich vor Ort, legt dir die Handschellen an und stellt dich in aller Öffentlichkeit an den Pranger. Dann bekommt man noch ein CO2-Verschmutzersymbol auf die Brust geheftet, oder ein entsprechendes Tattoo. … Und ab geht es ins Umerziehungslager, oder Klimasündergetto, oder Klimasünder-Arbeitslager.

  55. @MIcha

    Genau, dem Deutschen liegt das Denunziantentum besonders gut im Blut, Rasen betreten verboten!
    Warum nicht gleich einen Nürnberger Prozess für Klimaleugner, warum nicht gleich an Ort und Stelle sofort erschießen……….einigen Foristen der anderen Seite würde ick dat auf jeden Fall schon heute zutrauen, es geht ja um die gute Sache.
    Die Technik ist schon lange da, Dank Terrorismus akzeptiert die Bevölkerung schon jetzt ihre Totalüberwachung, Dank gleichgeschalteten Medien samt NGO´s werden wir dann auch harte Einschnitte in unseren persönlichen Leben akzeptieren, immerhin geht es ja um unsere liebe Erde die Gefahr läuft zu überhitzen.

    Alles, diese ganze grüne Scheixxe begann mit einen Stasimord an einen westdeutschen Studenten, am Ende ist die DDR nach 20 Jahren doch Sieger geworden, die alten Kader sitzen ja eh wieder an entscheidenden Stellen im Apparat.

    Der kleine Arbeiter galt damals schon nur als billiger Abschaum und bis heute hat sich daran nicht viel verändert.
    Es geht weder um den Menschen noch um die Natur, es geht nur um Macht.

    macht mal weiter so, dann werd ihr schon sehen wo das endet.
    H.E.

  56. @ Michael Krüger #48

    Die Zukunftsprojektion die hier dargestellt ist noch nicht einmal das schlimmste an diesem Beitrag. Das ist lediglich nicht mehr als der mahnende Zeigenfinger: Ändert euch, oder es wird euch schlimm ergehen. Ich würde das auch eher als feuchte Träume von Apokalyptikern sehen. Die Anmoderation ist allerdings eine Frechheit:

    Apropos Katastrophen, dass es den menschengemachten Klimawandel gibt, daran zweifeln mittlerweile nur noch Verschwörungstheoretiker und andere Wirrköpfe.

    Komisch, in Bezug auf Terrorismus nimmt Mario Sixtus eine recht gemäßigte Haltung ein, um dann beim Thema Klimawandel die Katastrophe an die Wand zu malen.

    Leider habe ich momentan nicht viel Zeit übrig, wollte eigentlich etwas über die Apokalypse schreiben und die Wiederkehr solcher Vorstellungen in neuzeitlichen Heilsverkündigungen. In einer Sendung des SWR wurde da folgendes gesagt:

    Der Apokalyptiker kann sich innerhalb seiner religiösen Tradition den Übergang von einer alten Welt in eine neue Welt eigentlich nicht anders vorstellen als so, dass diese alte Welt vergeht, und gleichzeitig spielt auch der Hoffnungsgedanke in der religiösen Tradition, wenn es um das Weltende geht, immer auch eine entscheidende Rolle und der Akzent kann sogar auf die neue Welt, das Paradies, was immer damit gemeint sein mag, gelegt werden.

    Ich denke in dieser ZDF-Sendung ist dieses Szenario auch zu erkennen. Erst die Katastrophe wird zu einer Läuterung führen, gleichzeitig wird das Heilsversprechen abgegeben, wenn wir uns geändert haben, wird alles wieder gut.

  57. bei galileo läuft auch gerade wieder so ein murks

  58. @Micha #48

    Leben die Schöpfer dieses ZDF-Machwerkes eigentlich im Zustand fortgeschrittener Verwirrung und Umnachtung oder entspringt das tatsächlich einem sehnlichsten Wunsch nach faschistischer Diktatur? Das stellt ja selbst das abstoßende 10:10-Machwerk „no pressure” noch in den Schatten!

    Denunziation, Totalüberwachung, öffentlicher Pranger, Klima-Gulag für die Millionen Unbelehrbaren, die es in Zukunft noch wagen sollten, ein Leben nach eigenem Gusto zu führen und sich den Anordnungen der Großen Klugen Klima-Onkels zu widersetzen…… das ist also die Endlösung des „Klimaproblems”?

    Es gibt bereits heute ein Land, das man dafür zum Vorbild nehmen kann. Das Land heißt Nordkorea. Dort haben die Menschen Einsicht in die Notwendigkeit und sind glücklich, ihrem weisen Führer gehorchen zu dürfen. Leider ist dieses Modell im heutigen Europa noch nicht voll funktionsfähig – das bedarf denn doch noch einer längeren Gehirnwäsche. Das ZDF arbeitet jedenfalls tatkräftig daran….. dass 1984 näher rückt.

  59. Die Klimakatastrophe ist mittlerweile auch schon in der „Lindenstraße” angekommen.

    Mit dieser lächerlichen (wohl eher: peinlichen) Klimapropaganda in der “Lindenstrasse” am 29.01.2012 soll wohl das deutsche Volk mit Hilfe der ARD motiviert werden, am 02.02.2012 eine “Klimaschutzaktion” auf den Weg zu bringen, wo doch ausgerechnet im Internet und bei Youtube das “Klimathema” schon längst und mehrfach als Schwindel entlarvt worden ist. Aber das haben die verantwortlichen bei der ARD und speziell bei der Lindenstraße wohl noch nicht mitbekommen…

  60. @Tim Hardenberg

    Hätte sie nur den Bikini angezogen. ;-)

  61. @Tim
    Ihhhh, da wird mir ganz struppig um den Kopp.
    Öffentlich rechtliche Vollverblödung……………..nur gut das ich die Blindenstrasse schon seit Jahren nich mehr gucke, soviel verträgt mein Magen einfach nicht.
    Flashmob………..Mob………..was fällt mir dazu noch ein?
    Nix gutes, also lass ich es……ab Minute 2:30 hab ich ausgemacht……….bevor sich meine Tastatur übergibt.

    Leute schickt das Arbeitsamt…tsssst
    Würg und wech
    H.E.

  62. #58. Tim Hardenberg

    Es gibt bereits heute ein Land, das man dafür zum Vorbild nehmen kann. Das Land heißt Nordkorea. Dort haben die Menschen Einsicht in die Notwendigkeit und sind glücklich, ihrem weisen Führer gehorchen zu dürfen. Leider ist dieses Modell im heutigen Europa noch nicht voll funktionsfähig – das bedarf denn doch noch einer längeren Gehirnwäsche. Das ZDF arbeitet jedenfalls tatkräftig daran….. dass 1984 näher rückt.

    Moin Tim,

    die Betonung liegt auf “noch nicht voll funktionsfähig”. Unsere Ökokanzlerin bettelt ja gerade die Kommunisten in China um Geld an. Was für eine verkehrte Welt! Und in einem Nebensatz fällt dann der Hinweis, dass Meinungsfreiheit vielleicht auch nicht schlecht wäre. In Wirklichkeit würde sie das Modell “China” sofort 1:1 nach “D” importieren. Das wäre ein feines Regieren, kein Widerspruch, keine Rechtfertigungen, Kritiker in den Gulag, oh Du schöne neue Ökowelt. Ich glaub, da träumt die des Nächtens von :-)

    gruß
    karl.s

  63. #54. Michael Krüger

    Dann bekommt man noch ein CO2-Verschmutzersymbol auf die Brust geheftet, oder ein entsprechendes Tattoo. … Und ab geht es ins Umerziehungslager, oder Klimasündergetto, oder Klimasünder-Arbeitslager.

    Na denn, dann kriegen wir uns ja alle mal zu sehen :-)

    karl.s

  64. @karlchen #62

    …..passend dazu ein Zitat des tschechischen Außenministers Karl Schwarzenberg:

    “Wenn ein Politiker nur Dinge macht, die seine Wiederwahl sichern, richtet er sein Land zugrunde – das konnten wir in den letzten Monaten anhand vieler Beispiele beobachten.”

    Quelle: hier

  65. ’64. Tim Hardenberg

    jo, und der Spruch passt auch 1:1 auf Öko-Merkel, nicht nur auf die, sondern auf das Gros unserer Politiker. Einziger Daseinszweck dieser Lakaien ist die Wiederwahl. Dafür verleugnet man sich dann auch schon mal selbst.

    karl.s

  66. Off-Topic

    Rahmstorf bastelt mal wieder seine Winterrealität zusammen.

  67. Ich habe gerade folgenden Kommentar im Blog von Rahmstorf abgegeben:

    @Prof. Rahmstorf

    Um weitere Missverständnisse zu vermeiden, wäre es doch sinnvoll, wenn Sie eine Prognose/Einschätzung dazu abgeben würden, ob wir in den nächsten Jahren/Jahrzehnten infolge des Klimawandels in Deutschland eher wärmere, oder kältere Winter erwarten dürften?

    Schwammige Aussagen -- insbesondere von Herrn Latif -- gibt es ja zu genüge.

    Ich hätte da gerne eine persönliche Einschätzung von Ihnen, an der man den Stand der Klimaforschung bemessen kann. Danke.

    Ich bin gespannt. ;-)

  68. Unsere Antwort auf die Debatte um die Elektroautos: Lena rettet die Ehre der Elektroautos!
    http://www.polarstern-energie.de/blog/details/zur-ehrenrettung-des-elektroautos/

  69. @ Polarstern:
    Sie gehen von etlichen Fehlannahmen aus.
    Gut, Siue haben eingesehen dass der Klimakatastropghengaul tot ist.
    Nun wollen Sie ‘Peak Oil’ aufzäumen.
    Klappt aber nicht. Fossile Brennstoffe für Automobile sind praktisch unbeschränkt vorhanden, in Form von Erdgas und von verflüssigter Kohle und gecracktem Schweröl.
    Auch der Missbrauch der E-Mobile als Leistungspuffer wird nicht funktionieren. Wer ein Auto hat, möchte nämlich jederzeit fahren und nicht nur, wenn grade mal Wind weht. zudem wird durch das ‘Lademanagement’ die Batterie verschlissen.
    Und ein ‘verändertes Mobilitätsverhalten’, was nichts anderes heisst als Autos nur noch für Besserverdiener, während die Plebs Rad fahren sollen, wird auch nicht auf Liebe stossen.

    Kommen Sie mit dem E-Auto mal in 100 Jahren noch mal vorbei, vielleicht wird’s dann was.

  70. Polarstern8,
    danke für den Link, ich habe mich erstmal bis zum ESF Europäischer Sozialfonds für Deutschland durchgeklickt. Mir ist jetzt ganz übel. Was finanzieren wir eigentlich für einen Schwachsinn? Vielleicht bin ich aber auch in meiner Wahrnehmung gestört und sehe das gutmenschliche Ziel der grünverblödeten Beamten nicht, wie sie unser Steuergeld flächendeckend nachhaltig in der Welt verstreuen.
    Kann mir mal jemand die Welt erklären? Hat denn die nachhaltige Grenzen des Wachstums Priesterschaft schon überall den Fuß in der Tür? Ich will keine ddr zurück, hatten wir alles schon mal.

    Ein Elektroauto hat aber keine Ehre, der Ingenieur, der es baut, sollte eine haben und dem Käufer erklären, dass man weder Energie sparen kann, noch das Klima retten kann. Je größer die Energieumwandlungsorgie je mehr Verluste werden wir haben.

    Und, die endlichen Ressourcen sind ein Märchen der politischen Ökologie, die Überbevölkerung übrigens auch.

    Vorhin habe ich eine Studie des BUND über die nachhaltige Umgestaltung der Wissenschaft gelesen- 1.000.000.000€ für die “Wissenschaft”. Da kam gefühlte 125.000mal Nachhaltigkeit vor- ein Teil meiner Übelkeit kam sicherlich aus diesem Druckstück.

  71. @Rassbach

    ein Teil meiner Übelkeit kam sicherlich aus diesem Druckstück.

    ……war das jetzt ein „Dreckfehler”?

  72. Vorhin habe ich eine Studie des BUND über die nachhaltige Umgestaltung der Wissenschaft gelesen- 1.000.000.000€ für die “Wissenschaft”

    erinnert mich arg an zonezeiten…

    hast nen link dazu? :)

  73. Druckstück hieß das in der ddr ;-)
    Hier in der Klimazwiebel sind jede Menge Links

    Die wollen sicherlich für ihre grünen Pseudowissenschaftsergüsse einen direkten Zugang zum peer review ala IPPC ;-)

  74. Polarstern oder Jakob, Flo und Simon,

    Und unsere Abhängigkeit von Öl und Gas ist, gelinde gesagt, problematisch und die Ressourcen sind begrenzt.

    Das ist klar Propaganda, noch niemals ist eine Ressource begrenzt oder verbraucht worden.
    Was hätten uns unsere Urgroßväter vor 100 Jahren aufheben sollen? Kohle, Dampf, Pferdemist, Torf, Eisen….?

    Was eine Ressource wird entscheidet der wissenschaftlich technische Fortschritt der Zukunft. ÖL und Gas für heute und die nahe Zukunft ist reichlich vorhanden. Ressourcen und Reserven reichen bei Öl 150 Jahre und Gas für 260 Jahre. In der Zeit wird doch eine neue Methode erfunden werden.

    Auch Überbevölkerung ist Quatsch.

  75. @Polarstern

    Aus Ihrem Link

    Mit meiner Polarsternenergie fördere ich bis dahin kräftig den Ausbau der erneuerbaren Energien. Dann hat Polarstern rechtzeitig den ersten eigenen Windpark. Und genau den Strom verfahre ich dann. Sicherlich mit einem völlig veränderten Mobilitätsverhalten. Nichts leichter als das.

    Ja genau. Tun Sie das. Solange Sie nicht mehr Autoren von Blogs -- per Mail -- anschreiben, um dort für Ihren “Öko-Strom” Werbung zu machen. U.a. die Autoren des klimakritischen Blogs “klimanews” -- ich bin dort auch Autor -- haben Sie per Mail gebeten für Sie “Polarstern” Werbung zu machen. Wenn Sie es denn nötig haben. Ihre Projekte in Entwicklungsländern sind auch sehr zweifelhaft, um es einmal vorsichtig auszudrücken. Ich denke hier geht es vornehmlich um ein einträgliches Geschäft mit dem “Öko-Strom”.

  76. achgut.com (Maxeiner & Miersch):

    Kohleautos

    …..Der Strom für die Elektroautos kommt bekanntlich aus der Steckdose, das ist wunderbar so. Weniger wunderbar ist, wie er in die Steckdose kommt.

    Damit Deutschland nicht im Dunkeln stand, musste die so genannte Notreserve in Anspruch genommen werden, also Uralt-Kohlekraftwerke und sogar ein österreichisches Ölkraftwerk. Daraus ensteht ein wahrhaft zukunftsfähiges Mobilitäts-Konzept: Ein guter alter Kessel wird mit Heizöl erhitzt und der entstehende Dampf treibt eine Turbine an. Die erzeugt Strom, und der wird dann von Österreich nach Deutschland geschickt. Dort endet er nach einer langen und verlustreichen Reise in einer Steckdose. Mit Hilfe dieser Steckdose wird dann eine Batterie geladen, die ein Elektroauto antreibt. Es ist keine Übertreibung dies als fossile Energie-Vernichtungskette zu beschreiben. Wenn der Autofahrer das Heizöl (ist im Grunde das gleiche wie Diesel), gleich in seinen Tank kippen würde, käme er mit dem Liter Kraftstoff um ein vielfaches weiter. Und er würde obendrein weniger CO2 emittieren.

    Bis zum Jahr 2020 sollen nach dem Willen der Bundesregierung über eine Million Elektroautos auf Deutschlands Strassen unterwegs sein……

  77. …der E-Pilot nochmal. Hmmm also LPG oder Diesel ist alles doch besser als mein Stromer. Ok. Ich werde unseren Motorenkunden demnächst von E-Antrieben in der Industrieproduktion ab- und zu voluminösen Sechszylindern hinraten. Macht halt a bisserl mehr Krach in der Werkhalle und muß man alle 300 Stunden abstellen zum Ölwechseln und Kopfdichtung nachziehen… muß ich noch ein paar Leute einstellen… dann erspart sich auch die Stromdiskussion, wenn wir nur noch Öl brauchen…(Anscheinend bin ich hier im MadMax Forum? Jenseits der Donnerkuppel des AKW?) Obige Zahlen kann ich also alle nicht nachvollziehen 1000EUR Batterie im Jahr? Auto unbezahlbar? 17PS? 65% Ladeverluste??? Fakten, Fakten, Fakten aus erster Hand: Anschaffungskosten für gebrauchten Think 1 mit neuer 23kWh (44x160Ah) Lithium-Batterie: 17.850EUR / Think 2 aktuell für 23.000EUR. Insolvent -- ja, wieder mal, aber man hat ein Auto ohne große Fehlerquellen und jeder 1A-Autoservice kann hier die Bremse erledigen und für die Antriebstechnik gibts auch den Fachbetrieb, aber da muß man erst in ein paar Jahren hin. Batteriegarantie (vom dt. Lithiumlieferanten: 3000Zyklen = bei 50km pro Fahrt: min. 150.000km! Fahrtkostenersparnis? 3,00EUR Strom pro 100km (Eigenerzeugung nicht gerechnet) gegenüber 6-7l x 1,55 = 10EUR Diesel. großer Motorkundendienst Audi ca. 600-1200EUR (bei Zahnriemwechsel, etc.), Steuer ca. 385,00Jahr gegenüber 33,00 beim Think -- ergo alles zusammen locker 100-200EUR weniger pro Monat, da praktisch außer Bremsencheck (und die werden dank generatorischer Bremsung weniger beansprucht) keine Wartung anfällt. Motor: Siemens 30kW / 130Nm? Ladung aus (Bosch) Solarzelle auf Werksdach=Leistungslänge 30m. Wandlerverlust SMA 3-5%, Ladegerät+Batterie vielleicht 10-15% (muß nochmal aktuell gemessen werden) -- selbst bei Bezug aus Garbsen oder sonst woher wäre der Stromer noch effizienter als der Verbrenner in seinem Teillastsumpf mit 20-25% eta. Meist aber kommt mein Strom aus Tagladung am Büro zwischen meinen Terminen und etwa 30-50% Nachtladung (lastet die guten Grundlastbüffel aus -- die Energiewirtschaft würde sich über 10Mio. Elektrofahrzeuge mit Nachtladung freuen und müßte nicht mal zubauen, konnte ich schon vor 10 Jahren in einer Studie aus deren Hause lesen). Bei -15° elektrisch fahren? Ja das geht auch noch zum Überfluß. Relevant ist nur die Akkutemperatur (i.O bis etwa -3°) und eine entsprechende Isolierschicht hält die geringe Verlust-Wärme die der Akku abgibt lange Zeit drin. Ansonsten fährt er sich aufgrund höheren Innenwiderstandes auch nach etwa 10km warm und wird auch wieder geschmeidig -- selbstregelnd. Startprobleme: null! So what-Männer? Löst euch vom Ölfaß. Darf denn nicht gut sein, was einfach ist? Arbeiten alle bei Aral? Lieber einen 3000 Teile Motor sein eigen nennen und die nächste LPG suchen? (gabs mal in der DDR, ist aber glaube ich Gas von gestern ) Peter Heller schrieb neulich mal “ich glaube das ist der falsche Blog für Sie” -- na ja, bin schon wirklich offen für viele Argumente und bin auch gerne bereit andere Ansichten zu übernehmen, wenn es mir einigermaßen objektiv richtig scheint oder halt irgendwie überzeugend nachrechenbar klingt. Die mir bisher nicht bekannte Thorium-Story hätte mich auch fast wieder ins Wanken gebracht, aber beim querlesen im blog habe ich oft den Eindruck ich wäre der einzige hier, der wirklich täglich und auch mit eigener Hände Arbeit mit Energietechnik und Taschenrechnern zu tun hat -- Herrn Heller ausgenommen… sorry -- insofern vielleicht wirklich der falsche blog… schade eigentlich…. Schreiben Sie doch mal wo Sie Ihre Erfahrungen hernehmen und überzeugen Sie mich mit besseren Argumenten.

  78. @77 Heinrich Ernst

    Und wo kommt der Strom her?
    Und wat machen Sie bei Minus 20 Grad Aussentemperatur mit ihrem tollen E-Auto……..Scheinen abtauen oder 3 Meter weiter fahren?
    Als Hobby-Zweitwagen ne feine Sache, wenn man sich den Kram leisten kann…….ansonsten, falscher Blog, die Jubelblogs sind gegenüber.
    Sie könnten glatt als Werbemaskottchen durchhgehen…………..und wenn Sie Energietechniker sind, dann geh ich als Atheist ab Morgen in die nächste Kirche für ihr Seelenheil beten.
    Über den elektrotechnischen Rest unterhalten wir uns, wenn Ihr Netzbetreiber ihren Strassenzug für 100% E-Autos aufgerüstet hat.
    Ach übrigens, manche Pendler fahren bis zu 200 Km am Tag, viele Vertreter bis zu 500 Km am Tag………..kann das ihre Schüssel auch?
    Oder is dat nur ne Schönwetterkarre für “Gutbetuchte” die den 6 Zylinder in der heimischen Garage haben, wenn se mal wirklich Auto fahren wollen?
    Werbung geht anders……..fragen se mal die BILD
    H.E.

  79. Lieber Herr Ernst:

    Ich glaube, Ihr Beitrag zeigt sehr deutlich, dass E-Autos aufgrund ihrer hervorrgenden Eigenschaften ein Selbstläufer sind, dem die Zukunft gehört.
    Wir sind uns daher wohl einig, dass E-Mobile keinerlei staatliche Förderung oder Bevorzugung nötig haben; der Markt wird von ganz allein für ihre Durchsetzung sorgen.
    Wenn Sie das auch so sehen, haben wir keinerlei Differenzen in unseren Ansichten: Jeder soll das Auto kaufen, das ihm persönlich am besten zusagt.
    Und meine Erfahrungen? Mit Energietechnik und Taschenrechnern? Hütte, Großverbraucher. KKW, Großerzeuger. Und Sie?

  80. Das meinen Sie nicht so ganz ernst Herr Ernst.

    Einen Vergleich zwischen einem 6 Zylinder Audi und dem Think zu konstruieren lässt mich vorab an ihrer Objektivität und Offenheit gegenüber anderen Argumenten stark zweifeln.
    Wie wäre es denn mit einem Fiat 500 oder einem VW FOX? Da wären wir mal wenigstens in der gleichen Fahrzeugklasse.
    Strom aus Garbsen, oder sonst woher ist effizienter als was?
    Effizienter im Vergleich auf die Energiedichte einer Batterie im Gegensatz zur Energiedichte im Diesel, oder Benzin, oder Gas?
    Wie wäre es denn wenn sie die enorm hohen Steuern von den „fossilen Energieträgern“ abziehen und mit ihrem selbstproduzierten PV Strom ins Verhältnis setzen.
    Ich hoffe ihr Solartaschenrechner hat noch Strom!

    Peter Patzig

  81. Lieber Herr Tritium,

    sie schreiben:

    Wir sind uns daher wohl einig, dass E-Mobile keinerlei staatliche Förderung oder Bevorzugung nötig haben; der Markt wird von ganz allein für ihre Durchsetzung sorgen.

    Das ist genau richtig. Die Technologie ist bekannt und entwickelt. Seit nahezu 100 Jahren oder mehr übrigens.
    Die Markteinführung kann von den Unternehmen selbständig durchgeführt werden. Der jeweilige Kunde bezahlt.
    Ich finde das Elektroauto gut. Ich möchte nur keine Subventionen an eine gutverdienende Industriebranche zahlen. Das wäre ja wieder mal Umverteilung von Niedrigverdienern zu Höherverdienenden. Das macht schon die Photovoltaik im Übermaß.

    Grüße
    Günter Heß

  82. @Heinrich Ernst

    Lieber Herr Ernst, das erste anerkannte Elektrofahrzeug wurde von Trouvé Tricycle im Jahr 1881 gebaut.

    “Alexis Clerc schreibt in seinem Buch “Physique et Chimie populaires”: … Es sind Versuche beobachtet worden bei denen ein Elektromotor als Antrieb für leichte Fahrzeuge und Boote verwendet wurde. In einem, sehr schweren (55 kg), englischen Dreirad hatte M[onsieur] Trouvé einen seiner Motoren unter der Achse des Fahrrades eingebaut. Die Bewegung wurde über eine Kette übertragen. Der Motor wurde von sechs Sekundärelementen oder Akkumulatoren des Plante Typs angetrieben und er war perfekt konstruiert. Das Gesamtgewicht des Fahrzeugs, Batterien, Motor und Fahrer, betrug 160 kg und die effektive Leistung 7 kgm pro Sekunde. Trotzdem hat sich hat das Dreirad aus eigener Kraft in Bewegung gesetzt, sobald der Stromkreis geschlossen wurde und befuhr wiederholt die Rue de Valois in beiden Richtungen mit der Geschwindigkeit eines guten Pferdefuhrwerks. Das Experiment dauerte eineinhalb Stunden und war überzeugend. … [2]“

    So überzeugend ,daß mehr als 100 Jahre Später immer noch der nur fünf Jahre später zum Patent angemeldete Kohlenwasserstoff-Betriebene Motorwagen von Carl Benz die Straßen der Welt dominiert.
    Ich würde den Erfolg der Kohlenwasserstoff-Autos gegenüber den Elektro-Autos durchaus auf die Energiedichte der Speicher zurückführen.
    Wie die meisten Menschen die sich einer Mission verschrieben haben unterliegen Sie dem Irrtum die Skeptiker würden Ihnen irgendetwas verbieten oder aufzwingen wollen. Wenn Sie es für richtig halten empfehlen Sie Ihren Kunden den 6-Zylinder, wundern Sie sich aber nicht über schwindende Auftragszahlen ;) , wenn Sie für sich die Elektromobilität als das Fortbewegungsmittel der Wahl sehen, bitte nur zu.
    Ich bitte aber im Gegenzug darum, das Sie mir nicht vorschreiben welches Auto ich zukünftig zu nutzen habe, oder als nützlich und wirtschaftlich erachte oder meinen Bedürfnissen entsprechend.
    Ich habe zwei Auto´s, einen Diesel 250E mit etwas mehr als 500.000 Km , einer neuen Kopfdichtung, einer neuen Batterie und 4 Ölwechsel, einen 200T Benziner mit ca. 300.000 km einmaliger Steuerkettenwechsel und etwa 4-5 Ölwechseln.
    Ich kann mit beiden Autos zwischen 700 und 1000km fahren ohne nachzutanken, bei Geschwindigkeiten zw. 80-130 Km/h, im Sommer wie im Winter. Ich habe Platz für mindestens 5 Personen plus Gepäck.
    Finden Sie mir nur ein Elektroauto mit vergleichbarer Reichweite, Platzangebot und Geschwindigkeit, Sommer- und Wintertauglichkeit, weniger Verschleiß, zu einem Preis der ohne Subventionierung in etwa dem meiner derzeitigen Fahrzeuge nahe kommt, dann können wir uns weiter darüber unterhalten.
    Ansonsten, machen Sie doch was Sie wollen, aber mich in Ruhe!

  83. Der Kater nach dem Elektrorausch

    Es ist sauber, leise und galt lange als das Mobil der Zukunft: Doch bei den Herstellern wächst die Skepsis, dass das Elektroauto sich jemals durchsetzen wird. Die ambitionierten Pläne der Regierung werden damit immer unrealistischer.

    Die E-Auto-Bewegung musste zuletzt mehrere Rückschläge verkraften. Nach einem Crashtest mit dem Elektropionier Chevrolet Volt fingen dessen Akkus Feuer. Die Markteinführung des Volt und des fast baugleichen Opel Ampera wurde daraufhin verschoben….

    Böse Industrie……..bringen ihren Kunden einfach nicht bei, wie man Autos für 42.000 Euro ganz logger finanzieren kann.
    Nö, da bleib ich doch lieber bei meinen Diesel-SUV, da weiß ich was ich habe.
    H.E.

  84. Sehr geehrte Herren,
    richtig, man kann den Think nicht mit einem A6 vergleichen, habe aber das Nutzerprofil verglichen. Vergleichen kann man aber vielleicht doch den Model S von Tesla, der in Kürze in den Markt startet? Ein mittlerer A6 oder Diesel SUV liegt ja in Preisregionen, die noch Luft für 30-40kWh mehr im Akku lassen. Subventioniert sollte das natürlich keinesfalls sein, da bin ich eins mit allen -- mir liegt die (hirn)verbrannte Abwrackprämie noch auf dem Gemüt. Bei den aktuellen Jubelmeldungen, die ja erfreulich sind, hört man von Rückzahlungsideen aber nix. Auch die sogenannte NeuePlattformElektromobilität ist ein Witz. Laut ADAC Interview und Briefwechsel des Büros des Vorsitzenden Prof. Kagermann mit mir, fährt er selbst noch kein E-Auto, “plant aber, sich eines zuzulegen”. Mein Angebot einer kostenlosen Überlassung eines Wagens unserer Firma (um die Zeit dahin zu überbrücken) wurde leider nicht angenommen. Ach je. Dann hätte er aber wenigstens ERFAHREN können, wofür er und die versammelte Auto-Prominenz die weiteren Milliarden von Frau Merkel (und uns) haben will. Seis drum -- apatriotisch könnte man werden- der Kunde soll es selbst entscheiden, leider ist er m.E. zu wenig über die Möglichkeiten informiert und fügt sich in sein Zapfsäulenschicksal. Und es fahren ja nicht alle 200 oder 500km am Tag – irgendwann sollte man ja auch mal zwischendrin was arbeiten. Der Ampera ist wirklich ein guter Ansatz, den Kunden weniger Oxide schnuppern zu lassen und die “Angst” vor dem lautlosen fahren zu nehmen, wenn auch 15 Jahre zu spät – da war Audi mit dem ersten A4 hybrid oder duo schon früher und der Think-ähnliche E1 von BMW brannte leider nebst Labor und Unterlagen ab, nachdem die Autobild groß und interessiert berichtet hatte. Passiert halt. Der brennende Volt wird heute gerne hergenommen diesen Wagen und Schwester Ampera zu diskreditieren, dabei aber oft verschwiegen, daß er drei Wochen(!) nach dem crashtest zu kokeln begann. Wer also drei Wochen nach Unfall noch in seinem Wagen sitzt, ist schon ganz arg tot und nur versehentlich der früheren Einäscherung entgangen und der Schrott-Entsorger, der die Betriebsstoffe nicht entfernt (oder fachgerecht entlädt) macht sich auch beim Spritauto haftbar. Die Flammenhölle, die sich bei vielen Massenkarambolagen (z.B. A19 in 2011) oft genug entfacht, erscheint mir stets wahrscheinlicher, als die “Explosion” eines Akkus. Mittlere 300-650kWh chemischer Energie des Verbrenners stehen den 23 (Think) bis z.Zt. max 85kWh (Tesla S mit 480km Reichweite) gegenüber. Lauter Bumm oder leiser zisch? Gut Diesel selbst explodiert ja nicht, brennt aber lange – oder ein durchgehender Diesel mit Ölbrand ist auch Respekt einflößend. Kaufen würde ich mir weder Tesla oder Ampera, noch Diesel-A6 oder SUV -- wohlgemerkt als Neuwagen, da jeder Kaufpreis eines Nutzgegenstandes jenseits der 15-20T EUR (was ja auch schon richtig Geld ist) liegt,nur noch emotional zu rechtfertigen ist, wozu ich wohl leider etwas zu nüchtern eingestellt bin.
    Technisch gäbe es noch einen interessanten Vorschlag zur induktiven Ladung von E-Fahrzeugen auf der Autobahn. Ein kleiner Akku bringt den Wagen zu den Hauptstrecken, in deren Fahrbahnen mittels Verlegefahrzeugen ein hochfrequenter Übertrager eingefräst ist, der die Wagen während der Fahrt nachlädt. Überholen boostet der kleinere Akku. Infrastrukturell ein Riesenaufwand oder auch wachstumsfördernd (deutsche Technik). Energetisch ein Alptraum (Luftspalt) oder auch besser als die Benzinförder -- -verteil und Endverbrennungskette. Phantasterei oder so real wie mobiles Internet? Der Strom kommt natürlich weiterhin aus der Dose – soll mir hier mal einerlei sein, ob aus Thorium oder aus NIE und sonstwas. Jedenfalls kann man das stationäre Induktivverfahren bei Siemens oder SEW schon kaufen – man gibt zumindest über 80% Wirkungsgrad an. (empfehle den Besuch der „ecartec“ München, jeweils im Oktober) und fahrerlose Industriefahrzeuge nutzen es auch. Vorteilhaft bliebe dabei das meiste Lithium wo es ist oder wird für andere Anwendungen verwurstelt und der Wagen wird auf jeden Fall leerer und leichter. Na meine Herren? Wie wärs.

  85. #83. Heinz Eng

    Nö, da bleib ich doch lieber bei meinen Diesel-SUV, da weiß ich was ich habe.

    moin Heinz,

    ich auch, mein erster Diesel und ich bin total zufrieden! Das E-Auto wird sich nicht durchsetzen, da bin ich mir ziemlich sicher. Das ist für die Unternehmen eine Kostenfalle. Wenn ich als Hersteller sehe, dass sich Autos mit diesem Antrieb nicht verkaufen lassen, werde ich mein Forschungs- und Entwicklungsbudget hierfür zurückfahren, zumal andere Antriebsformen sicherlich ein größeres Potential haben, irgendwann einmal den Durchbruch zu schaffen. Voraussetzung ist aber in jedem Fall, dass die Gebrauchseigenschaften und die Preise identisch mit den Autos sind, die heute das Maß der Dinge sind.

    gruß
    karl.s

  86. Voraussetzung ist aber in jedem Fall, dass die Gebrauchseigenschaften und die Preise identisch mit den Autos sind, die heute das Maß der Dinge sind

    Richtig.
    Die Leute kaufen doch die Autos nicht, weil eine böse Verschwörung der Hersteller im Verbund mit den bösen Ölmultis ihnen die aufschwatzt, sondern weil sie genau diese Autos wollen.
    Na, und bevor eine Batterie auch nur annähernd in Leistungs- und Preisbereiche kommt, die nötig werden, wird das Konzept des hochenergetischen Kohlenwasserstoff-Antriebs die Nase vorn haben; einfach, weil man riesige Ernergievorräte in einer simplen Blechdose mitführen kann. Dieses Konzept ist so bestechend, dass es nur schwer vorstellbar erscheint, es könne durch etwas anderes abgelöst werden.
    Diese Flüssigtreibstoffe werden nicht ausgehen. Gecracktes Schweröl, verflüssigte Kohle und Methanol aus Erdgas sind Alternativen zum klassischen Öl, die praktisch unbegrenzt zur Verfügung stehen. Die Prozesswärme zu ihrer Herstellung kann mit Hochtemperatur-Kernreaktoren leicht abgedeckt werden, was zu einer enormen Streckung der fossilen Vorräte führt, bis eines Tages die vollsynthetische Herstellung mit billiger, unbegrenzt verfügbarer Fusionsenergie an ihre Stelle tritt -- oder etwas ganz anderes, denn das ist schon die fernere Zukunft, über die wir nichts wissen und nichts aussagen können.

  87. @Karl.S.

    Voraussetzung ist aber in jedem Fall, dass die Gebrauchseigenschaften und die Preise identisch mit den Autos sind, die heute das Maß der Dinge sind.

    Nöö, wir haben den Bürger noch nicht genügend zur Enthaltsamkeit erzogen, naja dat werden uns die EU-Bekloptokraten mittels Stadtfahrverbot auch bald hinbiegen, unter Garantie.

    @Tritium

    oder etwas ganz anderes, denn das ist schon die fernere Zukunft, über die wir nichts wissen und nichts aussagen können.

    Hihi……”Zurück in die Zukunft”………da hat der Prof. sein Auto mit Müll gefüttert, wahrscheinlich konnte der schon jede Art von Materie direkt in Energie umwandeln, Bananaschalenspaltungsreaktor in Handtaschengröße, zum Beispiel.

    Man darf ja mal a bisserl spinnen, oder?
    H.E.

  88. Nicht mal ein Rolls Royce taugt als E-Version etwas:

    Dieses schnucklige Wägelchen ist zwar keine rollende Seifenkiste, wie die meisten Konkurrenzmodelle, aber trotz des ‘grössten Akkupakets, das jemals in einen PKW eingebaut wurde’, zum Preis von 30.000 € übrigens, bleiben Ressentiments:
    RR-Chef Müller-Ötvös meint: “Wir haben über 500 Kunden, Meinungsbildner und Journalisten hinter das Lenkrad gesetzt und deren Rückmeldungen sind uns sehr wertvoll. Ein Ergebnis waren die inakzeptablen Ladezeiten und auch die zu geringe Reichweite.”
    Nicht mal diese Kiste reicht also für irgend etwas sinnvolles. 160 Spitze sind zwar akzeptabel, aber eine Reichweite von maximal 200 km bei ‘vorsichtiger Fahrweise’ und dann 8 Stunden Ladepause, das ist nun mal ein Witz, aber kein Auto.

  89. @Tritium

    Nicht mal ein Rolls Royce taugt als E-Version etwas….

    ….hi hi, E-Rolls Royce, die Limousine für den Ökologismusminister! ….ok, der Artikel ist vom 13. 4. 2011, sonst wär ich beim heutigen Datum etwas vorsichtig mit solchen „innovativen Konzepten”.

    Wie wär’s eigentlich mit Holzvergaser (mit Hackschnitzel oder Holzpellets), ist auch sehr innovativ und nachhaltig (hatte Daimler auch schon mal)….. Wat kommt als nächstes?

    Natürlich die E-Harley!

    Ernst und bemerkenswert nüchtern wird er beim Blick in die Zukunft. „Natürlich ist uns klar, dass irgendwann das Ende von Verbrennungsmotoren kommen wird. Wir werden vorbereitet sein“, sagt Beck. Die Vision von Hybrid- oder reinen Elektro-Harleys findet er gar nicht so schrecklich – wohl wissend, dass die Millionen Fans des berühmten „Potato-Potato“-Sounds dereinst zetern und wehklagen werden.

    Als Vergleich zieht er die Einführung des wassergekühlten V2-Motors heran. Viele hätten darin den Anfang vom Ende von Harley-Davidson gesehen. „Wir haben es überlebt, der Motor wurde ein großer Erfolg“, gibt sich Beck gelassen. Harley müsse nur eben immer irgendwie anders, cooler bleiben. „We can change“, sagt er und setzt dabei wieder den geschulten Gesichtsausdruck eines Fernsehpredigers auf. Nach einem passenden Namen für eine Strom-Harley bräuchte übrigens nicht gesucht werden: Die Electra Glide ist seit Urzeiten im Programm.

    Jetzt müsse mer nur noch die Hells Angels a bissi umerziehen zu ökologisch korrektem Verhalten, gelle?

  90. die echte Alternative kann nur dies sein:

Schreibe einen Kommentar