Gedanken zum Klimakreationismus

9. März 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel

Gastbeitrag unseres Users „Tim Hardenberg“

Also die Diskussion wegen „Klimakreationisten“ hat schon einen „akademischen“ Charakter. Die Beschreibung von Herrn Heller ist richtig und treffend. Aber der deutsche Ottonormalverbraucher kann aber nicht mal mit dem Begriff „Kreationist“ etwas anfangen, hält das womöglich für einen Ausdruck aus populären Kochsendungen.

Obwohl ich Heinz Reeg dahingehend Recht gebe, dass Otto Normalo und Lieschen Müller ggf. nix mit dem Begriff „Kreationist” anfangen können, glaube ich doch, dass der Begriff – da „Kreationismus” mit Strenggläubigkeit und Dogmatismus konnotiert ist – ganz besonders auf die Kategorie „klimareligiöser Fanatiker” zutrifft, der seinen Aktionismus im Bewusstsein der Guten Sache ausübt und nicht in erster Linie deshalb, dass er wirtschaftlich oder karrieristisch davon profitiert.

Vergleichbar sind solche Leute eher mit den Streetfightern der Zeugen Jehovas, die unermüdlich und „selbstlos” bei Wind und Wetter mit dem Wachtturm in der Hand für die Errettung verirrter Seelen und der Rettung der ganzen Welt kämpfen – wobei die Motivation des Klimakreationisten jedoch wesentlich vielschichtiger sein kann und anstelle der Strenggläubigkeit eher der Fanatismus im Vordergrund steht, wie das folgende Beispiel zeigen soll.

Das Ganze ist leider etwas länger, aber es erschien mir wichtig, nicht nur Links zu den betreffenden Seiten zu setzen, sondern bestimmte Sätze hier explizit (und aus dem Zusammenhang heraus) zu zitieren, um grundlegende Denkmuster und Beweggründe eines Klimakreationisten zu verdeutlichen.

Udo Schuldt
, der auch gern über das bekannte Nachrichtenportal INDYMEDIA kommuniziert – zuletzt zum „Großangriff auf Klimaschutz und Erneuerbare” – betreibt die Webseite KLIMASCHUTZ-NETZ.


Die Klimawissenschaftsleugner und der fossil-industrielle Komplex


Unser Problem sind unsere Wirtschaft und unsere Lebensweise (in den reichen Ländern). Es gibt zum Beispiel zu viele Rinder und wir düngen zu viel und verbrauchen zu viel Energie. Als diese Form der Wirtschaft geschaffen wurde, war der Treibhauseffekt noch nicht bekannt, d.h. das Prinzip schon, aber CO2 wird z.B. erst seit den sechziger Jahren gemessen und nur wenige Wissenschaftler befassten sich zu der Zeit mit dem Thema.

Nun, Wind- und Solarenergiehersteller werden also profitieren. Kohle, Öl und Gas zu den Verlieren gehören. Das sind die Fronten. Es ist bekannt geworden, dass viele Leugner von Teilen der Ölindustrie finanziert wurden. Auch die Kohleindustrie hat ein Interesse an der Verschleierung. Wissenschaftsleugner sind vor allem Meister in der Manipulation. Wenn sie sonst keine Ahnung haben, aber das können sie wirklich gut. Die besten Annäherungen an die Wahrheit haben aber die Klimawissenschaften. Die Leugner wollen vor allem verhindern, dass diese Erkenntnisse zu Allgemeinwissen werden.

Bekannte Klimaskeptiker sind häufig überhaupt keine Klimawissenschaftler. Maxeiner und Miersch sind z.B. Journalisten, ebenso wie Kulke von der Zeitung „Die Welt“. Manche sind Lehrer oder sie kommen aus anderen Wissenschaften. So Prof. Lüdecke, Herausgeber eines klimaskeptischen Buches. Er ist Professor für Wirtschaftsingenieurwesen.

….klar, im Gegensatz zum IPCC, das ausschließlich aus „Klimawissenschaftlern” besteht. Mit ’nem Eisenbahningenieur an der Spitze.

Viele Wissenschaftler, welche angeblich die klimaskeptische Leibziger Erklärung unterschrieben haben, existieren überhaupt nicht. Z.B. Prof. George Stroke

…..potztausend!….da gibt’s doch tatsächlich Menschen, die werden von den bösen Leugnern einfach frei erfunden, wie Prof. George W. Stroke (1978 Gastprofessor an der TU München), der ja überhaupt nicht existiert !!!

Da ich mich sehr intensiv mit den Leugnern beschäftige, kenne ich inzwischen auch ihre Methoden, die sehr unterschiedlich sind. Es beginnt bei plumpen Fälschungen der Darstellungen, z.B. werden Phantasie-Kurven gezeigt, setzt sich fort mit falschen Auslegungen wissenschaftlicher Daten und geht hin bis zum Ausnutzen wissenschaftlicher Unsicherheiten. Tatsächlich ist die Situation aber sehr klar…

….jawoll, dank der berühmten Kurve des noch berühmteren Klimawissenschaftlers Michael Mann!

Es wird häufig behauptet, dass Klimawissenschaftler die Theorie der Erderwärmung aufgebracht hätten, um an Forschungsgelder zu kommen. Das Gegenteil ist der Fall. Die meisten Klimawissenschaftler sind der Meinung, dass die bisherige Forschung als Grundlage für politisches Handeln ausreicht… Wenn die Klimawissenschaftler also sagen würden, es sei alles unklar, dann würden sie viel mehr verdienen…

….aha, wozu braucht dann das PIK ein neues Protzgebäude, finanziert mit 17 Mill. aus Steuergeldern? Ach nee, ich Trottel…. das sind ja nur „Millionen”, also Portokasse…

Allerdings muss ich zugeben, dass ich auch für Geld arbeite, weil ich es zum Überleben brauche. Es wird auch Geld mit den Erneuerbaren verdient, von dem dann wieder Menschen leben. Und einige leben ganz gut. Es werden aber auch Hunderttausende von Arbeitsplätzen in diesen Bereichen geschaffen. Natürlich darf man nicht Wasser predigen und Wein saufen. Von solchen Verhaltensweisen halte ich auch nicht viel. Ich mag auch Kapitalismus nicht. Aber wir haben ihn noch und die meisten Wähler wählen Parteien die ihn erhalten wollen. Leider sind die Anti-Kapitalisten eine gesellschaftliche Minderheit, jedenfalls in Deutschland und den meisten Ländern der Erde.

Seitenbetreiber Udo Schuldt gehört natürlich zu den Leuten, die den Kapitalismus überwinden wollen und den Weg zum Kommunismus suchen. Unermüdlich achtet er auch drauf, dass im Wikipedia nichts Falsches steht.

Klimawissenschaftsleugner (Klimaskeptiker) sind mir persönlich ein Graus. Dazu führt eine ganz einfache Überlegung. Angenommen die Leugner haben recht und die Klimakatastrophe findet nicht statt, auch wenn alle zukünftig 10 Milliarden Menschen der Erde einen Lebensstil wie die oberen Zehntausend haben und deshalb in kurzer Zeit sämtliche Kohle, Öl und Gas verfeuern, dann würde es trotzdem nicht schaden, wenn wir Häuser bauen, die keine Energie verbrauchen und stattdessen sogar noch welche erzeugen, wenn wir uns auf Solarenergie stützen, statt auf Atom- und Kohlekraftwerke und der Gesundheit würde Fahrradfahren mehr nützen wie das Auto.

Es wäre vielleicht auch ganz schön, wenn wir uns weiterhin an den Wäldern und der Tierwelt erfreuen könnten und nicht alles abholzen, um z.B. den letzten Teersand auszuquetschen um Treibstoffe zu erzeugen. Mit anderen Worten, eine klimafreundliche Technologie würde keinen Schaden verursachen, auch wenn die Klimawissenschaftler sich gewaltig irren und die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

…..insbesondere, da ja im Moment gerade riesige Regenwaldflächen abgeholzt werden, um die Welt mit nachhaltigem grünen Bio-Sprit beglücken zu können, und wo -zigtausende Vögel und Fledermäuse von „klimafreundlichen” Windkraftanlagen geschreddert werden.

Auf der anderen Seite würde aber ein Fortschreiten auf dem fossilen Pfad eine Katastrophe bedeuten, wenn die Klimawissenschaftler doch recht haben. Wenn man also weiter auf Atom- und Kohlekraftwerke setzt und deren Zahl vervielfacht, Verkehrsaufkommen mit Autos und Flugzeugen ansteigen lässt, sich nicht um Verbrauchsreduzierung kümmert, dann führt das in die Katastrophe, wenn die Klimawissenschaft Recht haben sollte.

Also ist man mit einer Politik des Klimaschutzes immer auf der richtigen Seite, unabhängig davon wer recht hat. Häufig wird ja behauptet, dass die Markteinführungshilfen für die Wind- und Solar-Energie zu hoch sind und dass die Kosten die Bürger erdrücken würden. Aber das Gegenteil ist der Fall. Die fossilen Energieträger erschöpfen zunehmend. Schon heute werden weniger neue Ölquellen entdeckt, als Öl verbraucht wird. Gas, Öl, und Uran werden innerhalb von Jahrzehnten erschöpft sein und die Preise werden massivst ansteigen. Kohle reicht etwas länger. Aber je mehr man den Verbrauch ansteigen lässt, desto schneller werden die Fossilen verbraucht und desto höher steigen die Preise.

….schließlich erzählen uns das die großen klugen Onkels vom Club of Rome schon seit vielen vielen Jahren.

Hingegen sind die Malediven, die in einigen Jahren im Meer versinken werden, große Anhänger einer Solargesellschaft, weil sie eben versinken werden. Leider werden sie tatsächlich versinken, weil die Klimawissenschaftsleugner zu sehr auf der Bremse stehen

….na ja, dann wäre ja zumindest die Schuldfrage schon mal geklärt.

Wie tolerant darf man gegenüber Klimawissenschafts-Leugnern sein?

Überhaupt vermisse ich bei Iken die Tatsache, dass Klimawissenschafts-Leugner mit unfairen Methoden gegen Klimawissenschaftler vorgehen. Denn, da die Leugner wissenschaftlich nicht mithalten können, werfen sie den Wissenschaftlern Verschwörungen und Lügen vor. Sie spionieren ihr Privatleben aus und versuchen sie lächerlich zu machen. Ein Beispiel dafür ist das Hacken und Veröffentlichen privater Emails von Klimawissenschaftlern, um das Ganze dann „Climategate“ zu nennen und um die eigenen Verschwörungstheorien zu untermauern…

Zu guter Letzt, wie kann man tolerant gegenüber Menschen sein, die aufgrund vager Theorien die Fortexistenz der Zivilisation aufs Spiel setzen? Muss man nicht vielmehr für den Fortbestand der Menschheit kämpfen, also solche Ideen bekämpfen? Mit regenerativen Energien als Grundlage ist man auf der sicheren Seite. Wenn man Kohlekraftwerke baut und sich beim Umstellen auf regenerative Energien Zeit lässt, kann man nur als schlechtes Beispiel dienen, für Länder wie China und Indien, welche sich bei der Art und Weise ihrer Industriealisierung am westlichen Vorbild orientieren.

Deshalb beschränkt sich unsere Toleranz auf das moralisch gebotene Minimum, weil wir für unsere Kinder kämpfen müssen und weil alle Kinder dieser Erde unsere Kinder sind.

….der letzte Satz könnte auch von manch einem militanten Abtreibungsgegner aus den USA stammen.

Eins aber scheint für den Udo völlig klar zu sein: Die Leugner müssen weg!

….. weitere Kommentare spare ich mir.

Mit freundlicher Genehmigung des Herren Tim Hardenberg

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49 Kommentare
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  1. @Tim
    Ick weiß wo der Kommunist seine Infos her hat…….

    Prof. George Stroke, Max Planck Institute for Meteorology, Munich, Germany: Es gibt weder in München ein Max-Planck-Instiut für Meteorologie, noch findet sich unter den Mitarbeitern des einzigen Max-Planck-Instituts für Meteorologie (in Hamburg) ein George Stroke.

    Urs Neu, SciLogs, da wo auch Sauerrahm sein Müll ablädt.
    http://www.scilogs.de/wblogs/blog/klimalounge/medien-check/2008-07-23/fakten-und-irrtuemer

    Tja, als Wissenschaftler zu blöd „Google“ zu bedienen……..
    http://www.zoominfo.com/#!search/profile/person?personId=1218922049&targetid=profile
    http://www.ingentaconnect.com/content/routledg/ghat/2004/00000020/00000001/art00002

    Ahh, kein Klimaforscher und deswegen nicht berechtigt irgendetwas zu unterschreiben.
    Dazu müsste er Statistiker sein, denn Klima is ja ne Statistik des Wetters an einem Ort über 30 Jahre.
    Rot Front Genosse………oder wie Stalin immer gerne sagte, die Fresse gefällt mir nicht, knallt den mal ab.

    Brüder zur Sonne, zur Unfreiheit.
    Würg und wech

  2. achgut.com (Maxeiner & Miersch):

    Sauber sterben

    …..Tote sind ein ökologisches Problem. Darüber klärte uns Maike Schaefer, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen in der Bremer Bürgerschaft, auf. Sie stellte eine Anfrage an den Senat der Hansestadt, in der sie ihrer Sorge über die Umweltbelastung durch Tote Ausdruck gibt. „Wie bewertet der Senat,“ wollte Frau Schaefer unter Anderem wissen, „umweltfreundlichere Alternativen zur Einäscherung, wie zum Beispiel die Promession (Gefriertrocknung mit anschließender Kompostierung)?“

    Immer mehr Menschen, so Frau Schaefer, würden sich Gedanken um ihren postmortalen ökologischen Fußabdruck machen. „Schließlich,“ so die Abgeordnete, „wird man am Ende in der Umwelt begraben.“ Und dies sei eine erhebliche Belastung, denn „bei der Verwesung können Medikamentenrückstände und Schwermetalle ins Grundwasser gelangen.“ …..

  3. Dieses ‚Sauber sterben‘ geistert schon lange durch grüne Köpfe.
    Wie wenig die Ökos auch da im Hirn haben, zeigt sich leicht:
    1. Gefriertrocknung ist ein äusserst energieaufwendiger Prozess.
    2.Gefriertrocknung ist weder in der Lage, Medikamentenrückstände noch Schwermetalle zu eliminieren.
    3. Die Menge von Medikamentenrückständen, die sich im Körper befinden, ist verschwindend gegenüber denen, die vom Körper ausgeschieden werden und als Fäkalien in die Umwelt gelangen (Medikamentenspiegel im Körper bewegen sich meist im µg/kg-Bereich, typische Halbwertzeiten (Die Zeit, die der Organismus braucht, um die Hälfte eines Medikaments abzubauen und auszuscheiden) liegen im Bereich von einigen Stunden; Wer also eine Woche lang 2 x täglich ein Medikament einnimmt, hat 14 Dosen praktisch vollkommen ausgeschieden, in der Leiche ist dagegen höchstens eine.
    Schwermetalle spielen sowieso keine Rolle, wenn nicht eine akute Vergiftung vorliegt; eine weggeworfene Batterie enthält idR weitaus mehr. Ganz nebenbei finden sich in alten Friedhöfen teilweise erstaunlich hohe Konzentrationen giftiger Schwermetalle wie Arsen und Quecksilber, was mit der früheren Lebensweise der Menschen zusammenhängt. Arsenik gab’s praktisch in jedem Haushalt, als Mäusegift, Quecksilber war ein anerkanntes Medikament gegen Syphilis -- und in manchen Fällen wurde beides zu mörderischen Zwecken benutzt, der gerichtsfeste Nachweis gelang ja erst seit Marsh 1836 die ‚Spiegelprobe‘ entwickelte.

    Was aus solchen seltsamen Ansichten abgelesen werden kann, ist eigentlich nur der perverse (Selbst-) Hass der Protagonisten.
    Wenn Maike Schäfer diese Sorgen hat, wäre die logische Gegenfrage, ob sie etwa chemische Empfängnisverhütung betreibt, denn dadurch werden tatsächlich in der Summe merkliche Mengen hochwirksamer Hormone in die Umwelt abgegeben. Öologisch korrekt wären ausschiesslich Kondome aus Jute -- die früheren aus Schafsdarm benötigen ja Tiere als Lieferanten, die böses Methan pupsen und überhaupt wegen des Tierschutzes abgelehnt werden sollten und wegen Latex werden Tropenwäler gerodet und die Gefahr von Allergien ist nicht von der Hand zu weisen.

  4. Zum sauberen Sterben unserer verehrten Freunde möchte ich mich nicht öffentlich äußern. mfG

  5. #2. Tim Hardenberg

    Immer mehr Menschen, so Frau Schaefer, würden sich Gedanken um ihren postmortalen ökologischen Fußabdruck machen. „Schließlich,“ so die Abgeordnete, „wird man am Ende in der Umwelt begraben.“ Und dies sei eine erhebliche Belastung, denn „bei der Verwesung können Medikamentenrückstände und Schwermetalle ins Grundwasser gelangen.“ …..

    wie krank ist das denn? Echt, wie bescheuert muß man sein, um auf solche Ideen zu kommen. Da fällt mir nix mehr zu ein. Nicht mal die Toten haben Ruhe vor diesen kranken Ökogläubigen.

  6. Ach du heilige Sch… !

    Wenn diese Leute alla Udo in ihren Gummizellen sowas absondern, mag das gerade noch für das Pflegepersonal erträglich sein.
    Leider ist dem ja nicht so, dass diese Typen dort landen auuser sie würden Ihre auserkorenen Klimaleugner nicht nur verbal angehen und dann deswegen in die Klapse kommen.

    Diese Geisteshaltung ist m.Erfahrung nach mehr verbreitet als man glaubt, meint und hofft. Und leider keine Realsatire.

    Das Schlimme daren ist diese schon wahrhaft ängstigende krankhafte Verbreitung in vielen Köpfen, bei denen man eigentlich vom Bildungsstand her etwas anderes erwarten sollte. Wahrscheinlich ist es aber gerade die allgemeine Ver-Bildung über Schulen, Uni und Medien, die zur Verblödung und Verblendung führen. Je mehr und länger desto stärker und unerträglicher und untherapiebarer.

    Tritium sagt es wie ist:
    „Was aus solchen seltsamen Ansichten abgelesen werden kann, ist eigentlich nur der perverse (Selbst-) Hass der Protagonisten.“

    Auch wenn es unangemessen und überheblich und die klare Sprache wie deren ihre ist -- die Gedanken liegen nah:

    Gott erlöse uns von diesem Übel….

  7. @Rainer Manz

    Wenn diese Leute alla Udo in ihren Gummizellen sowas absondern, mag das gerade noch für das Pflegepersonal erträglich sein.

    ……wobei der Udo wohl noch einer der „Harmloseren” ist. Die Steigerung von Udos Weltbild findet man bei Dr. Jörg Zimmermann, nach eigenen Angaben „Qualitätsmanager” von Beruf.

    Neben seinem gefestigten Klassenstandpunkt verbreitet er auf seinem Blog „Globales Klima”, einem wahren Klima-Wachtturm, ein klares, eindeutiges Feindbild: Die Leugner, die „die Wissenschaft bekämpfen” – das sind für Zimmermann entweder hinterlistige Büttel der Kohle- und Ölindustrie oder schlichtweg verblendete, verwirrte Trottel und Verschwörungsgläubige – auf jeden Fall gefährliche, fundamentalistische und niederträchtige Elemente, die es unschädlich zu machen gilt.

    Die teuflischen Methoden der Leugner, die natürlich stets als „Gruppen” agieren, hat der Hl. Jörg dann auch ganz klar herausgestellt:


    Wie Leugner die Wissenschaft bekämpfen

    Man widerspricht nicht offen den Feststellungen, sondern man unterminiert die Wissenschaft. Man erweckt den Eindruck, es gäbe keinen Konsens in den relevanten Fragen. Man greift Wissenschaftler an, um ihre Glaubwürdigkeit zu mindern…..

    Auf dieser Basis sind verschiedene Allianzen möglich. Zum Beispiel mit religiösen Gruppen, die ebenfalls daran interessiert sind, die Autorität der Wissenschaft zu schwächen. Aber auch mit Spinnern, Verschwörungstheoretikern und mäßig begabten Wissenschaftlern, die als Außenseiter die Anerkennung holen können, zu der es mit seriöser Wissenschaft nicht reicht…..

    Die Wissenschaftsfeindlichkeit dieser Gruppen ist strategisch gewollt und grundsätzlich…..

    Wissenschaftler können nichts tun, um mit solchen fundamentalistischen Gegnern zu einer Versöhnung zu kommen…..

    Es ist geradezu ein Trick solcher Gruppen, neben ihren Vorwürfen auch zu behaupten, es würden keine Anstrengungen von Seiten der Wissenschaft getroffen, mit ihnen zu einer Verständigung zu kommen. Gehen Wissenschaftler darauf ein, riskieren sie nur, zum Ziel noch schlimmerer Tiefschläge zu werden. Einzelheiten und Beispiel folgen….

    Es gibt mehrere Motivationen für die Wissenschaftsfeindlichkeit und sie lassen sich verschiedenen Gruppierungen unter den Leugnern zuordnen. Zum einen gibt es Lobbygruppen, wie sie von der Kohle- und Ölindustrie gesteuert werden…..

    Zum anderen gibt es die Leugner selbst, die teilweise auch glauben oder unbedingt glauben wollen, daß ihre Leugnerthesen stimmen. Ihr Hintergrund ist eher politisch oder religiös. Oder es handelt sich um Leute, die sich in eine eigene These verrannt haben, die wider alle Vernunft verteidigt wird…..

    Die Immunisierung abseitiger Leugnerthesen gegen Argumente baut darauf auf, daß man die wissenschaftliche Konsensmeinung wegerklärt…..

    Letztlich soll auch einfach dumpfe Antiwissenschaflichkeit, eine Ablehnung von „Eierköpfen“ und „arroganten, faulen, überbezahlten Professoren“ bedient werden…..

    Unter Leugnern gilt, gemeinsam dagegen zu sein erhöht die Schlagkraft…..

    Daher legen Leugner so großen Wert auf einzelne Veröffentlichungen ihrer Seite, die sie irgendwie durch die Fachbegutachtung bekommen. Alternativ gibt es auch unseriöse Zeitschriften wie Energy&Environment, deren erklärte Agenda es ist, eine Plattform für Leugner zu bieten.

    Besonders infam wird es, wenn Laienforscher zuerst vorgeben, nach den Regeln zu spielen, sich Hilfe von etablierten Forschern holen und an deren Fairness appelieren, nur um dann vermeindliche Schwachstellen auszunutzen umd den gleichen Forschern in den Unterleib zu treten…..

  8. @Tim

    Hihi, ick würd das kleine Doktorchen aber net überbewerten, der ätzt nun schon seit Febr./2008 herum und kommt gerade mal auf 110.000 Zugriffe auf seine Webseite, wo sich auch der selbsternannte „EIKE-Watcher“ gelegentlich rumtreibt, es sind halt kleine Extremisten mit besonders starken Drang sich wichtig zu machen.

    Merke, nicht jeder der einen Dr. in seinen Titel trägt muss auch Intelligentes von sich geben, zumal wir ja spätestens seid Guttenberg wissen…………..aber lassen wir das mal lieber, sonst fühlt sich noch jemand angepisst und in seiner Ehre gekränkt.

    Ick finds immer schön, wie die Warmaholics sich ihre Feinde zurechtbiegen, erspart es denen doch das „Nachdenken“ und der Selbstreflektion…………wer uns als „Leugner“ betitelt, hat sich automatisch selbst ins Abseits gestellt, schön wenn man diese Typen gleich von Anfang an erkennen kann.
    Lasst sie keifen………im Gegenteil, argumentiert wie ein Psychater oder Kabarettist…..dat ärgert die viel mehr.
    Onkel Heinz…….ist garnet gehässig

  9. @Onkel Heinz

    es sind halt kleine Extremisten mit besonders starken Drang sich wichtig zu machen.

    ….auch Zwerge haben klein angefangen…. und aus kleinen Extremisten werden auch manchmal große:

    Ende des Dialogs

  10. Also ist man mit einer Politik des Klimaschutzes immer auf der richtigen Seite, unabhängig davon wer recht hat.

    Dieses Argument, das man als ultima ratio der Energiewendehälse immer öfter zu hören bekommt, ist doch nichts als eine Neuauflage der längst diskreditierten Pascalschen Wette. Während Pascal aber noch mit Beten und Glauben auskam, erweist sich der Wetteinsatz für die neue Niete allerdings als ziemlich teuer.

  11. So, Onkel Heinz legt jetzt mal ganz fett auf……

    “Wenn Ihr Eure Augen nicht gebraucht, um zu sehen, werdet Ihr sie brauchen, um zu weinen.”
    Sartre

    „Größte Kohlerenaissance der Geschichte“

    Der steigende Öl- und Gaspreis führt nach Meinung eines der führenden deutschen Klimaforschers derzeit zur größten „Kohlerenaissance der Industriegeschichte“. „Wir erleben einen globalen Anstieg der CO2-Emissionen“, sagte der Chefökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Ottmar Edenhofer. „Durch China nimmt die weltweite Kohlenstoffintensität stark zu.“ ……..

    ….“Wir haben einfach zu viele Kohlereserven weltweit, die relativ billig sind.“ Es gebe etwa 15.000 Milliarden Tonnen CO2 noch im Boden, in Form von Öl und Gas und vor allem Kohle. „Wir dürfen aber nur noch 750 bis 1000 Milliarden Tonnen davon in der Atmosphäre ablagern, wenn wir den Klimawandel begrenzen wollen.“ ….

    Hihi, unser oberster Klimaschützer gibt unumwunden zu, das wir noch genug fossiles Zeuch im Boden rumlungern haben, ergo ist die Angstmache vor der schon morgen endenden Zeitalter der Fossilen eine satte Lüge.
    Europa ist schon heute nur noch für knapp 14% des weltweiten Ausstoßes von CO2 verantwortlich aber unser PIK rubbelt sich einen bei den Gedanken, das wir ja unseren Ausstoß ganz toll reglementieren können………..um am eigenen Wirtschaftsast zu sägen, der auch dem PIK das Weiterleben ernöglicht.

    Es kristallisiert langsam sich heraus, das gerade Deutschland versucht ganz Europa in ein Korsett zu zwängen, das uns über kurz oder lang ersticken lässt. Bloss gut das Nationen wie Polen sich noch einen Restwert an gesunden Menschenverstandes bewahrt haben und dem erstmal einen Riegel vorschob.

    Dat erinnert mich an die DDR-Führung als in der Sowietunion die Perestroika Fahrt aufnahm………..da war nämlich der große Bruder plötzlich nicht mehr unser Vorbild, am Ende wurden aber die Kalkleisten um Erich trotzdem auf dem Müllhaufen der Geschichte entsorgt.
    Wann hört endlich die beschissene Überheblichkeit der Deutschen auf, man traut sich langsam nicht mehr Urlaub im Ausland zu machen, weil man ständig am Fremdschämen ist.
    Würg und wech………..wie üblich, wenn man deutschen Medienquark lesen muss.
    H.E.

  12. Wille zur Wende verflogen

    Wenn man manche Kommentare liest, kann man die Hoffnung für Deutschland verlieren. Die Angst und die Glübigkeit an die Grenzen des Wachstums sind unglaublich.

    Aber ein Kommentar ist ohne Kontrolle möglich, habe ich gerade probiert 😉

    An was glaubt Herr Angres?

  13. Haben alle Gläbigen Depri?
    Vor moralischer Überheblichkeit und Angst sei gewarnt

    Sarah sagt zwar

    So lässt sich die Welt nur schwer retten. Vielleicht ist das sogar der Denkfehler der Nation, sich größer machen zu wollen, als wir eigentlich sind. Aber das ist eine andere Geschichte und so reitet die Generation Bio eben weiterhin blauäugig in den Sonnenuntergang

    aber sie gibt nicht auf, mit Chuzpe und Bereitschaft geht noch was 😉

  14. Wir haben einfach zu viele Kohlereserven weltweit

    Weiss das der Club of Rome schon? 😀

  15. Tritium,

    er weiß es, wenn man die Ideologie mit 2037 gehen die Öle aus, wie soll ess dann danach bis 2010 wärmer werden, kontert, sagen sie, aber Kohle reicht doch noch lange.

  16. @Rassbach #13

    Sahra sagt:

    Wer weiß, wohin die Energiewende uns noch führen wird? Nur soviel scheint klar: Die Angst vor der Kernenergie alleine reicht auf Dauer als Motivation nicht aus, sie ist ein schlechter Ratgeber. Der Weg in neue Gefilde, er erfordert Chuzpe und die Bereitschaft neue Pfade zu beschreiten. Mit allen kalkulierbaren und unkalkulierbaren Risiken.

    ….und darum wird es höchste Zeit, dem deutschen Volk ganz klipp und klar die Frage zu stellen:

    „WOLLT IHR DIE TOTALE ENERGIEWENDE ?”

  17. „WOLLT IHR DIE TOTALE ENERGIEWENDE ?”

    nicht so hart ein bißchen Kombodscha light tut es auch 😉 Mit Schellnhuberschen Leitplanken , man sieht sich beim Hofgang 😉

    bitte bei Angres schreiben #12

  18. @Rassbach

    Hihi, Kambodscha TOTAL wäre konsequenter………die ham nämlich ihre Intellektuellen allesamt gekillt, hach würden Sauerrahm und Genossen blöd aus der Wäsche gucken, wenn se in den Lauf der Kalaschnikow blicken dürften.

    @Tim
    Ach ja, die ulimative Superwaffe ham wa ja schon in Entwicklung, Gasnetz als EE-Speicher, die Vergeltungswaffe gegen faschistoide Atomlobbyisten………….und wenn der totale Klimakrieg doch in Gefahr ist verloren zu gehen, ham wa ja noch als letztes Aufgebot den „EE-Volkssturm“ der per stromerzeugenden Hamsterlaufrad doch noch irgendwie das Endziel erstrampeln wird.

    Den Ökologismus in seinen Lauf, hält weder Ochs noch gesunder Menschenverstand auf.
    Von Dr. Gö. Propaganda lernen, heißt siegen lernen.
    Deutschland zeigt der Welt mal wieder, wo der Frosch die Locken hat……….und wer dagenen ist, kriegt es mit unseren Öko-Kriegern zu tun, wir werden der Welt schon zeigen was es heißt, die deutsche Über-Moral anzuzweifeln.
    Denke ich an Deutschland in der Nacht……weiß ich, das ich demnächst im Dunkeln sitzen werde.

    Onkel Heinz……..temporaler Dichteranfall

  19. @ Herr Hardenberg #16

    „WOLLT IHR DIE TOTALE ENERGIEWENDE ?”

    Vorsicht, Herr Hardenberg! Was haben die denn damals geantwortet, im Sportpalast?!?

    Uuuuih, da wird mir ja noch bänger…..

    Dennoch freundliche Grüße!
    Helix.

  20. Vom „Wutbürger” zum „Mutbürger” (….oder Blutwürger?)

    KLIMAHERBST, Münchens Gute Seite, ruft auf zum „Mutbürger für Energiewende!“ (Nov. 2011)

    Und das schreibt der Leser:

    Lieber Klimaherbst,

    …das ist doch ein sehr seh positiver Wandel! Vom “Wut- zum Mutbürger”…wir brauchen nur einmal 1nen Buchstaben auf den Kopf zu stellen und schon fließt eine postivere Energie – für uns Alle. 3lichen Dank für Ihr wunderbares Engagement

    Gisela Rosa Essert
    München

    ….so einfach isses, einen Buchstaben tauschen und schon fluppt alles! ….. Genial!

    Es gibt natürlich auch kritische Leserkommentare, die werden dann von den Klimaherbstlern folgendermaßen kleingeredet:

    „Meine Frage ging nicht pro oder kontra Wasserkraft oder Windräder. Es wäre sicher sinnvoll, nach technischen Lösungen zu suchen, die Schäden an Fischen bzw. Vögeln/Fledermäusen zu vermeiden. Haben Sie da Forschungsergebnisse?”

    Die Umwelt-Akademie antwortet:

    Sehr geehrte Frau Tzschentke,

    es hat ein bisschen gedauert, aber ich hatte Ihre Fragen nicht vergessen. Dipl. Ing. Wolfgang Braun, Projektleiter bei Green City Energy AG, hat dankenswerter Weise geholfen:

    1. Windkraftanlagen vs. Vögel/Fledermäuse: Unbestreitbar ist, dass es zu Kollisionen und damit zum Tod von Vögeln und Fledermäusen kommen kann und kommt. Jedoch wird im Rahmen eines Genehmigungsverfahrens stets ein Faunagutachten verlangt; wird in diesem etwa eine Vogel-Einflugschneise festgestellt, so ist die Anlage nicht genehmigungsfähig. Derzeit wird von rd. 1,5 toten Vögeln pro Jahr und Anlage ausgegangen, bei Fledermäusen ist die Zahl geringer. Im Zuge der Weiterentwicklung der Windanlagen wird sich das Thema deutlich abschwächen: Die Anlagen werden höher (Unterkante Flügelspitze 100m) und sie laufen langsamer; Fledermäuse/Kleinvögel können so hoch nicht segeln/fliegen und Raubvögel können die langsamen Rotoren besser sehen und ausweichen….

    …..und außerdem soll’n die blöden Viecher gefälligst ihre Glotzen aufsperren und besser uffpassn, wo sie hinfliegen!

  21. „WOLLT IHR DIE TOTALE ENERGIEWENDE ?”

    Nö, so weit sind wir noch nicht.
    Göring schwor die deutsche Volksgemeinschaft mal, wegen der Aufrüstung, auf das Schlagwort „Kanonen statt Butter!“ ein. Immerhin waren die Faschisten damals ehrlicher. Sie gaben zu, dass es etwas kosten wird, die Zukunft der Kinder zu sichern.
    Jaja! Die wollten doch keinen Krieg, die wollten nur dafür, dass es ihren Kindern und Enkeln auch noch gut geht, so richtig nachhaltig vorsorgen. Tabula rasa im Dienst der Nachkommen. Opfer müssen eben gebracht werden.
    Immerhin ist im klassischen Fundus auch ein probates Mittel gegen die Einspeiseschawnkungen von Windkraftanlagen. Bei Flaute empfahl ein Klumpfuß mal: „Nun Volk steh auf und Sturm brich los!“

    Heute, angesichts des Missbrauchs landwirtschaftlicher Flächen, würde sich „Biogas statt Brot“ anbieten. Oder „Frieren statt Erwärmung“ als Ansporn, weniger zu heizen, damit es kalt bleibt.

    Oder mal ganz klassisch? „Ein Platz an der Sonne“? Den wollte schon Kaiser Wilhelm. Gemeint waren Kolonien. Sind ja jetzt für Desertec wieder brandaktuell. Natürlich fallen die einem auch nicht so einfach in den Schoß. „Bitter not tut uns eine starke deutsche Flotte!“ verkündete der Kaiser daher im selben Atemzug. Wobei sich eine Flotte auch für die nachhaltige Nutzung der norwegischen Wasserkraft empfiehlt.

  22. @Tritium

    Heute, angesichts des Missbrauchs landwirtschaftlicher Flächen, würde sich “Biogas statt Brot” anbieten. Oder “Frieren statt Erwärmung” als Ansporn, weniger zu heizen, damit es kalt bleibt.

    ….wie wär’s mit: „Bei uns braucht keiner zu hungern, ohne zu frieren!”

  23. „Bei uns braucht keiner zu hungern, ohne zu frieren!”

    Genau! 🙂
    Dafür gibt es ja das Klimahilfswerk!

  24. @ Tim Hardenberg # 20:

    Die Wasserkraft als letzter, verzweifelter Ausweg ist populär:
    Huber will Wasserkraft in Bayern ausbauen
    Zu den Vogelshreddern werden sich also auch noch tausende von Fischhäckslern installiert, natürlich ‚ökologisch verträglich‘.
    Dass Kleinwasserkraftwerke keinesfalls ökologisch sein können, weil ihr unvermeidlicher Schaden in keinem Verhältnis zur geringen Menge Strom steht, die damit erzeugt werden kann, ist unter Fachleuten Konsens:
    Laichwege werden unpassierbar, Laichgründe verschlammen, so daß die Brut erstickt, wegen ein paar Kilowatt.werden hochsensible Ökosysteme massiv beschädigt, bis zum Aussterben der hochvariablen Subspezies in ihrem natürlichen Lebensraum. ‚Ausgeglichen‘ wird das dann mit Besatz aus dänischen Forellen-Zuchtteichen, ein genetischer Kahlschlag, ein stilles Artensterben, das aber Ökos noch nie interessiert hat.

    Interessant auch: Dazu sei man auf der Suche nach geeigneten Standorten für neue Pumpwerke. Derzeit habe Bayern bei Pumpspeicherkraftwerken eine Kapazität von 540 Megawatt. Das Leistungspotenzial neuer Pumpspeicherwerke liege bayernweit bei rund 2000 bis 3000 Megawatt. Diese neue Dimension sei aber nicht ganz einfach zu erreichen, so Huber.
    Bayern, das Gebirgsland, hat also insgesamt ein Pumpspeicherpotential von 2 -- 3 GW. Rechnet man die Arbeitsleistung der bestenden PSWs hoch (Die Leistungsangabe sagt ja eigentlich nur wenig), so zeigt sich:
    Die bestehenden PSW können 3.400 MWh speichern und maximal diese 540 MW abgeben. Sie können damit 6% des bayerischen Durchschnittsverbrauchs (76.000 GWh/Jahr) für 6 Stunden decken.
    Der ’schwierige Ausbau auf die maximal möglichen 3000 MW würde dann ermöglichen, 6 Stunden lang ca. 35% des Verbrauchs zu decken. Mehr als die Überbrückung einer kleinen Flaute ist da also nicht drin, es reicht nicht mal zum Ausgleich des Tagesgangs der PV, wenn die weiter ausgebaut wird.
    Tatsächlich wären Speicher in ganz anderen Dimensionen nötig, 80% des Verbrauchs über 14 Tage sind nicht zu viel verlangt. Da wären 2300.000 MWh
    Das wiederum bedeutet, dass das ideale PSW-Land Bayern nicht einmal 1% der benötigten Speicherleistung für den NIE-Ausbau realisieren könnte. Womit, als Konsquenz, eine völlig unübersteigbare technische Hürde die ‚Energiewende‘ in der geplanten Form von vorne herein unmöglich macht.

  25. @Tritium

    Das Leistungspotenzial neuer Pumpspeicherwerke liege bayernweit bei rund 2000 bis 3000 Megawatt. Diese neue Dimension sei aber nicht ganz einfach zu erreichen, so Huber.

    ….damit hat er recht, den die Menschen wehren sich gegen den gigantomanischen Unsinn – bereits vor drei Jahren wurde das Popp’sche Wunsiedel-Projekt abgeschmettert.

    Dem Pumpspeicherkraftwerk auf der Spur -- Heitere BN-Exkursion im Röslautal -- „Der Spuk ist vorbei“

    Der Kreisvorsitzende des Bundes Naturschutz, Fred Terporten-Löhner und Kreisgeschäftsführer Karl Paulus zeigten den rund 30 Exkursionsteilnehmern die Vielfalt und Schönheit des naturnahen Röslautals auf. An verschiedenen Lokalitäten in Furthammer, Schönbrunn und Hammerbühl führte Paulus die gewaltigen Verwerfungen vor Augen, welche der Bau des unteren Beckens des Pumpspeicherwerks im Röslautal verursacht hätte. Der Diplomingenieur für Landespflege geißelte das Projekt als „irrwitzige und brutale Planung“, wodurch auch das Lebensumfeld und die Lebensqualität der Anwohner in Furthammer, Tröstau, Schönbrunn und Breitenbrunn „äußerst negativ“ verändert worden wäre. Gott sei Dank sei der Spuk nun vorbei und man könne die herrliche Naturparklandschaft mit dem von Schwarzerlen umsäumten Bachlauf, blühenden Auenwiesen, Hecken und Gebüschen in ganz besonderem Maße genießen.

    ….da hat wohl das Programm zur Umerziehung noch nicht die gewünschte Wirkung erzielt.

  26. …..uups, das war der falsche thread…. hier nochmal


    The Voluntary Human Extinction Movement

    (Bewegung für das freiwillige Aussterben der Menschheit) hat jetzt endlich die richtigen Antworten auf die drängendsten Fragen, um den Planeten und das Weltklima nachhaltig zu retten!


    Warum sollen wir aussterben und nicht nur unsere Zahl auf ein erträgliches Maß reduzieren?

    ….Sich weiter zu vermehren, ist der größte Schaden, den der Mensch dem Ökosystem Erde zufügen kann. Nun wäre es theoretisch denkbar, an dieser Stelle Mütter und Väter als „Umweltsünder“ für die schlechten Zukunftsaussichten unserer Erde anzuklagen. Doch das unsägliche Geschrei so mancher „kinderfrei“ -Webseiten liegt VHEMT-Freiwilligen und Unterstützern fern. Wir wollen durch Liebe und Logik die Herzen der Menschen für unser Anliegen erreichen….

    ….Machen wir uns eines klar: ein einziges exotisches Brutpärchen genügt, um ein Ökosystem so massiv zu stören, dass einheimische Arten aussterben. Wir – der Mensch – haben uns praktisch zu einem solchen exotischen Eindringling in der Biosphäre entwickelt. Wir vertragen uns nicht mehr mit den undomestizierten (wilden) Lebensformen….

    …..Dennis Meadows’ Erben oder Pentti Linkolas Fußtruppen?

    @admin

    bitte den Beitrag hier wieder löschen.

    [Ich lasse ihn trotzdem mal stehen. Schließlich ist er bereits kommentiert worden. Rudolf Kipp]

  27. Der weitere EU-Klimafeldzug in Richtug Russland, China und Amerika wird aufgrund subversiver Kräfte aus dem Inland sabotiert.

    Luftfahrtbranche schließt Allianz gegen Öko-Abgabe

    Im Kampf gegen EU-Umweltabgaben haben sich sechs europäische Fluggesellschaften und der europäische Luftfahrtkonzern Airbus zusammengeschlossen. Die Unternehmen aus Frankreich, Spanien und Großbritannien forderten in einem gemeinsamen Brief ihre jeweiligen Regierungschefs auf, sich bei der EU-Kommission dafür einzusetzen, dass der Streit um den zu Jahresbeginn eingeführten Emissionshandel nicht zulasten der Unternehmen ausgetragen wird…..

    Obwohl die Russen (Gazprom) schon vor den Toren Berlins stehen, ist der heldenhafte Widerstand der EU-Kommissare nicht zu brechen, nötigenfalls müssen wir zum Endsieg des Weltklimas auch zur drastischten aller Massnahmen greifen, die Taktik der verbrannten EU-Erde, wir weichen keinen Meter mehr zurück, wir überlassen den Aggressor aus dem Osten und Westen keine Infrastruktur, damit er diese nicht mehr nutzen kann um den Weltkrieg gegen Gajia unendlich weiter zu führen .
    Wir danken der unendlichen Weisheit unserer Brüsseler Führer im heroischen Kampf gegen den klimaverschmutzenden Gegner an der Ost- und Westfront, möge ihre Zyankalikapseln immerda in Reichweite bleiben um die Schmach der Niederlage nicht persönlich miterleben zu müssen.
    Klimaschützer aller Länder, vereinigt euch…………ups, ick meinte das aber rein platonisch, nicht das ihr auch noch Kinder in die geschundene Welt setzt.
    Das Hauptquartier Ost………gez. Onkel Heinz

  28. Da wir uns hart aber fair sparen können, verweise ich aber gern auf eine Sendung, die im Dritten läuft (N3): Goldrausch auf dem Acker.

    Ist von der rot-grünen oder grün-roten Redaktion „Panorama-Reporter“; aber könnte doch aufschlussreich sein über die Biogas-Szene im Norden. (Da, wo auch die meisten Windbeutel wohnen 😉 )

  29. angeZETTELt:

    Deutschland im Öko-Würgegriff (29): „Ökofimmel“. Ökologismus-Kritik innerhalb des Ökologismus. Kontraproduktive Maßnahmen und ideologische Dominanz

    ….. Die Umweltschützer verstehen sich nicht (mehr) als eine Gruppe mit einem Anliegen, sondern unser aller Anliegen soll der Umweltschutz sein. So, wie im Sozialismus alle Menschen Marxisten sein sollten und heute im Iran nur noch innerhalb des Islamismus öffentlich argumentiert werden kann. Eine Ideologie, die allen Bürgern verordnet wird, verliert den Charakter der Ideologie; sie wird zu einen Stück des Systems von Selbstverständlichkeiten, das eine Kultur, das eine Gesellschaft kennzeichnet…..

  30. #28. Carl M.

    Wie Biogas mit Nahrungsmitteln konkurriert
    Was sagt ein Autor des Gesetzes?

    „Das ist eine hochkomplexe Geschichte. [… ] Ich bin seit 30 Jahren im Geschäft, ich bin einer der Autoren des EEG und ich mache von morgens bis abends nichts Anderes als „Energie“, aber ich habe auch nur begrenzten Durchblick.“

    Axel Berg saß von 1998 bis 2009 für die SPD im Bundestag. Er ist einer der Co-Autoren des EEG. Der Rechtsanwalt und Politologe setzt sich immer noch für die erneuerbaren Energien ein.

    Hallo Carl,

    das mit dem „begrenzten“ Durchblick glaube ich ihm gerne 🙂

    karl.s

  31. angeZETTELt:

    Zitat des Tages: Roman Herzog über Katholiken und Protestanten. Nebst Anmerkungen über Ökologismus, Guttenberg und Wulff

    Unsere heutige Staatsreligion, der Ökologismus, illustriert das vortrefflich. Gut ist „die Natur“, schlecht „der Mensch“. Aber indem er sich der Natur zuwendet, die ihr zugefügten Wunden heilt, ihre Gaben entgegennimmt, kurz „im Einklang mit der Natur“ lebt, kann er sein Schuldigsein ins Genußvolle wenden….

    Die heutige Bundesrepublik unterscheidet sich von derjenigen der Adenauerzeit eben auch darin, daß sie nicht mehr katholisch, sondern protestantisch geprägt ist. Oder genauer: Daß sie zunehmend von jener neuheidnischen Naturreligion dominiert wird, die ein entarteter Abkömmling der protestantischen Sicht auf die Welt und den Menschen ist….

  32. WhoW!
    Da sagt Roman Herzog ja deutliche Dinge! 🙂

  33. @ Tritium & Tim

    Der Herzog hat das so nicht gesagt, sondern das ist „nur“ der Kommentar von Zettel. Aber trotzdem das Interview in der Welt ist trotzdem erfrischend.

  34. STIRB LANGSAM 5.0 – bereits 2012?

    ….hi hi, offenbar ist der Meeresspiegel in den letzten Wochen um 60 Meter gestiegen – jedenfalls steht den „Qualitätsjournalisten” der WIR-KLIMARETTER-Sekte das Wasser schon Oberkante Unterlippe.
    “Wir lassen uns retten!”

    Der Verlag hat im April kein Geld mehr deshalb die Kollegen nach Hause geschickt. Deshalb gibt es im Moment nur das Notprogramm – drei, vier meist kleinere Texte pro Tag. Daneben aber koordinieren wir die Rettungskampagne. Aber die Redakteure würden gern zum alten Glanz zurück, wo am Tagesende das Wichtigste der letzten 24-Stunden geboten wurde, nebst Kommentaren, Debatten, Kolumnen – oft acht bis elf Texte am Tag…..

    Weil dann aber das Interesse an diesen Texten von Monat zu Monat stieg, wurde das Portal irgendwann zu einem echten Online-Magazin. Wir nahmen also Geld in die Hand, gründeten den Gutwetter Verlag und änderten den Namen ein wenig.

    Um jetzt zu sterben? Nö, wir lassen uns ja retten! Obwohl: Einer unserer Kolumnisten fragte: “Sagt mal, was macht ihr eigentlich, wenn die Rettungskampagne scheitert?” Gute Frage!

    Berechtigte Frage!! Bislang haben wir zwar sehr viel Zuspruch erhalten, aber den hatten wir auch davor. Was fehlt, ist Geld – damit das Team von der täglichen Arbeit auch irgendwann gut leben kann.

    Dem Vernehmen nach sind nach zwei Wochen rund 1.600 Euro zusammengekommen. Ich muss das so vorsichtig formulieren, weil den genauen Überblick über das Retter-Geld der neue Förderverein hat, in dem auch der Chefredakteur nur einfaches Mitglied ist.

    Klar ist aber: 1.600 Euro reichen noch lange nicht!

    ….. keine Panik Jungs, Klimakreationist Udo rennt bereits schreiend mit der Sammelbüchse rum:

    Rettet die Klimaretter!
    Geschrieben von Udo Schuldt

    Klimaretter.info ist die wahrscheinlich meistbesuchte deutschsprachige Webseite zum Thema Klimaschutz. Sie glänzt mit gut recherchierten Artikeln zum Thema. Es gibt Korrespondenten vor Ort und man kann sich auf die Inhalte verlassen. Täglich erscheinen bis zu einem Dutzend dieser Qualitätsartikel. Mit anderen Worten: Es gibt keine verläßlichere Quelle zum Thema Klimaschutz.

    Qualität hat aber ihren Preis und seit kurzem erhalten die hauptamtlichen Reporter der Webseite kein Geld mehr, weil die Ausgaben der Webseitenbetreiber die Einnahmen übertreffen.

    Qualitätsjournalismus zum Klimaschutz ist aber notwendig, dass zeigen gerade die vielen dummen Webseiten der Klimawissenschaftsleugner. Diesem Schund muss seriöse Information begegnen. Darum sind die Klimaretter unverzichtbar. Ihre Rettung ist eine Gemeinschaftsaufgabe der Klimaschützer, daher meine Bitte:

    Rettet die Klimaretter!

    Natürlich werde ich auch selbst einen finanziellen Beitrag entsprechend meiner Möglichkeiten leisten.

  35. RETTET DIE RETTER !!! (Wovor? Na vor’m Verhungern!)

    ….hi hi, Onkel Heinz hat recht, die betteln wirklich wie kleine Kinder an der Supermarktkasse.

    Rettet klimaretter.info

    Ihr Müsli kostet 2,79 € (falls Sie es im Bioladen kaufen).
    Ihr Strom kostet 23,40 Cent (falls Sie beim Ökostromanbieter sind).
    Ihre Bahncard kostet 240,- € (falls Sie umweltfreundlich mit der Bahncard 50 reisen).

    Aber was zahlen Sie eigentlich für Ihre Wissbegier?

    Journalismus kostet Geld, unabhängiger Qualitätsjournalismus sogar ein bisschen mehr. Deshalb ist der heutige Aufmacher von klimaretter.info schwarz: Das Nachrichtenportal zur Klima- und Energiewende braucht Geld -- Ihr Geld.

    Hinter unserem journalistischen Angebot steckt kein großer Verlag, sondern die Buchautoren Toralf Staud und Nick Reimer, die klimaretter.info vor fünf Jahren unter dem Namen wir-klimaretter.de gegründet haben. Zwar hat es das Redaktionsteam um sie geschafft, das Portal zum größten deutschsprachigen Klimamagazin zu machen -- vor allem dank der Unterstützung unserer Herausgeber. Mit ihrer Arbeit aber den Lebensunterhalt zu verdienen, das haben die Redakteure bislang nicht geschafft -- und klimaretter.info ist in Not geraten.

    Deshalb brauchen wir Sie! Wenn wir bis Mitte Mai keine neuen Unterstützer gewinnen, fehlt uns das Geld, um die Schwärze auf der Titelseite mit gut recherchiertem Journalismus zu vertreiben. Wenn 500 Menschen monatlich 10 Euro zahlen, hätten wir die Möglichkeit, die Nachrichten-Zentrale der Klima- und Energiewende im Internet weiter zu betreiben. Beauftragen Sie uns mit Ihrem Geld, unsere Arbeit weiter zu betreiben. Fördern Sie das Klimawissen -- damit wir heute die Probleme der Zukunft erkennen.

    …..die nennen ihre Verblödungspropaganda tatsächlich „Wissen”. Dem is eigentlich nix hinzu zu fügen.

  36. Die Evolution lehrt uns, daß diejenigen weiterkommen, welche den Zeitgeist am besten adaptiert haben. Hier ist also die Entwicklung erfolgreicher neuer Schweine gefragt -- zur Jagd durchs Dorf -- und ich denke, Euch wird das Lachen dann im Halse steckenbleiben. 🙂

  37. Da isser wieder, Klimaschutznetzschreiberling Udo Schuldt (Schuldt und Schwert des Klimaschutzes), in seinem unerschrockenen, gerechten Kampf gegen die Erderwärmung, die teuflischen Klimawissenschaftsleugner und Transformationsbremser im Allgemeinen und die „Altmaiers und Röslers” dieser Welt im Besonderen – mal wieder mit einem Hohelied auf das EEG….. Hosianna !!!

    Der Selbstbetrug findet nicht statt

    …..Insofern haben die Menschen, die sich die Solaranlagen auf Dach setzten und jene die Windräder errichteten, dazu beigetragen, dass Solar- und Windenergienutzung nun auf der ganzen Welt zu günstigen Preisen möglich ist…… Diese Entwicklung wurde maßgeblich durch das EEG beschleunigt. Es hat somit auch einen wesenlichen Beitrag zu einer globalen Energiewende geleistet. Mit anderen Worten:

    „Die Förderung der Erneuerbaren Energien in Deutschland wirkt dem oben beschriebenen Anstieg der CO2-Emissionen in den Schwellen- und Entwicklungs-Ländern entgegen.“

    Schade, dass es nun so unter Feuer ist, denn eine Beschleunigung des Wandels ist natürlich, wegen der Klimaproblematik weiterhin notwendig. Da aber sehr viele Staaten der Erde das EEG kopierten und ähnliche Gesetze schufen, braucht uns trotzdem nicht bange wegen der Zukunft der Erneuerbaren zu sein. Ob die Module nun aus Deutschland oder aus China kommen ist für den Kampf gegen den Klimawandel belanglos. Die Solarindustrie könnte aber etwa doppelt soviele Solaranlagen installieren, wenn dies gefördert würde. So groß sind die weltweiten Produktionskapazitäten und etwa die Hälfte davon ist ungenutzt. Dies wird dazu führen, dass viele Fertigungsstätten schließen müssen. In Deutschland gab es bereits Insolvenzen und Entlassungen von Arbeitskräften im Solarbereich. Auch darum ist es so traurig, dass die Röslers und Altmaiers nun bei den Alternativ-Energien auf die Bremse treten. Diesen Bremsern sollten wir mutig entgegen treten. Es gibt weiterhin eine Chance dem Klimawandel wirksam zu begegnen. Neue regenerative Technologien eröffnen diese Chance. Es gilt sie zu ergreifen!

    Die Dynamik der Entwicklung erneuerbarer Energien ist dabei nur ein Beispiel. Ein weiteres ist die Abkehr vom Auto in der jungen Generation, in Westeuropa. Eine vier-, fünf- oder sechs- Grad- Welt ist also nicht schicksalhaft. Noch können wir gegen die Erderwärmung gerichtet Entwicklungen beeinflussen und beschleunigen.

    Der Udo! …..demnächst vermutlich auch mit einem „CO2-Nein-Danke”-Pappschild in den Straßen von Kalkutta und Shanghai anzutreffen? Wohl kaum….. vom warmen Online-Redaktionsstübchen aus kämpft es sich eben leichter gegen die Bremser des Fortschritts.

  38. #37

    Ein weiteres ist die Abkehr vom Auto in der jungen Generation, in Westeuropa.

    Das ist mir bei mir hier, in der westeuropäischen Provinz, noch gar nicht aufgefallen. Gefühlt fahren trotz massiv gestiegenem Benzinpreis eher mehr Autos (auch mit Jungvolk befüllt) durch die Gegend als vor 10 Jahren.
    Gibt es dazu brauchbare Zahlen?
    (Oder meint der Autor eher das grün angestrichene westliche Mitteleuropa?)

  39. Ein weiteres ist die Abkehr vom Auto in der jungen Generation, in Westeuropa.

    Komisch, beim ach so grünen Stuttgart sieht dies aber ganz anders aus, wie die Stuttgarter Nachrichten berichten: Stuttgarter fahren wieder aufs Auto ab

    Seit dem Jahresende 2011 ist die Zahl um satte 11.000 Fahrzeuge gestiegen. Seit dem bisherigen Tiefpunkt 2009 sind es sogar 21.000. „Besonders in den vergangenen Monaten hat auch der Publikumsverkehr bei uns wahnsinnig angezogen“, sagt Frank Eggart, stellvertretender Leiter der Zulassungsstelle.
    […]
    Der Stuttgarter Trend spiegelt sich in schwächerer Form auch bundesweit wider. Von Januar 2011 bis Januar 2012 stieg die Zahl der zugelassenen Fahrzeuge laut Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg von 59 auf gut 60 Millionen. Zuwächse gab es besonders bei Geländewagen und Cabriolets.

    In einem weiterem Artikel berichten ebenfalls die Stuttgarter Nachrichten, dass es wohl einen Wertewandel gegeben habe, Autos seien nicht mehr Statussymbol Nr.1, sondern Smartphone und dergleichen.

    Die Prioritäten haben sich verschoben, sagt der Statistiker: „Wer einen großen Geldbeutel hat, der kauft auch heute noch ein Auto. Sind die finanziellen Mittel aber begrenzt, entscheidet man sich eher fürs Handy oder den PC.“ Umweltbewusstsein als Grund für die Abkehr vom Auto hält Schwarz in diesem Zusammenhang eher für zweitrangig.

    Was lernen wir daraus? Das Auto ist nach wie vor erstrebenswert, aber bei jungen Leuten nicht unbedingt an erster Stelle. Sobald man aber genug Kohle hat, dann kommt so eine Kiste her, dann aber auch gleich richtig. Wie auch immer, mit gesteigerten Umweltbewustsein hat diese Entwicklung bei den jungen Leuten nichts zu tun, sondern hat andere Gründe. Diese Meldung ist mal wieder ein typisches Beispiel, wie man Entwicklungen fehl interpretieren kann. Oder weniger freundlich ausgedrückt, dass man das sieht was man sehen will.

  40. @Quentin #39

    Komisch, beim ach so grünen Stuttgart sieht dies aber ganz anders aus…

    Stuttgart liegt ja auch auch außerhalb von Udos Tellerrand. Vermutlich ist für ihn eher so was das Maß aller Dinge:

    Klimaschutzsiedlung Kornweg

    „So ist unsere Klimaschutzsiedlung entstanden: autofrei, mit energiesparenden Passivhäusern, mit Solaranlage und klimafreundlicher Pelletheizung.”

  41. #39. Quenti Quencher

    Oder weniger freundlich ausgedrückt, dass man das sieht was man sehen will.

    insbesondere dann, wenn man durch eine grüne Brille schaut 😉

  42. #40. Tim Hardenberg

    Die Idee unseres Projektes ist ganz einfach: Wir möchten in der zweitgrößten Stadt eines der größten Industrieländer der Erde leben, ohne das Klima übermäßig zu belasten -- und ohne in irgendeine Form von Fundamentalismus zu verfallen, die aus unserer Wohnform unseren Lebensinhalt machen würde.

    Tim, der ist gut. Was ist grün-ökologische Denke denn, wenn nicht tiefster Fundamentalismus? Die wollen uns wohl veralbern.
    karl.s

  43. #39

    Ein weiteres ist die Abkehr vom Auto in der jungen Generation, in Westeuropa.

    Komisch, beim ach so grünen Stuttgart sieht dies aber ganz anders aus, wie die Stuttgarter Nachrichten berichten: Stuttgarter fahren wieder aufs Auto ab

    Kein Wunder, die Idee stattdessen mit der Eisenbahn zu fahren wurde den Stuttgartern ja letzthin als unökologisch (Stichwort: Juchtenkäfer) ausgetrieben … ;^)

  44. @karlchen

    ….nee, die meinen das ernst!

    Insbesondere kann man bei uns aber sehen, dass es ohne jeglichen Verzicht möglich ist, einen Lebensstil zu pflegen, mit dem man weniger als halb so viel Kohlendioxid ausstößt wie der bundesdeutsche Durchschnittsbürger.

    ….wahrscheinlich atmen die auch weniger als der bundesdeutsche Durchschnittspöbel….

  45. Jaja……….wer in der Großstadt lebt, kann natürlich große Töne spucken bezüglich KFZ……….S-Bahn, Busse und sonstige Schmankerle, die man auf dem flachen Lande nur selten zur Verfügung hat.

    Dummerweise ham die Macher der Website irgendwie vergessen die Kauf-Preise dieser tollen Häuser mit anzugeben, naja Geld wird ja eh überbewertet.

    Impressum

    klimaschutzsiedlung.de ist eine private Homepage der BewohnerInnen der Klimaschutzsiedlung Hamburg.

    Aha……..auch noch politisch korrekt gegendert……muss man sich ja als Öko-Spießer echt wohl fühlen, gelle.
    H.E.

  46. Wenn ich also den Inhalt dieser Seite zusammenfassen darf:

    Es handelt sich um eine Hasspredigt gegen jemanden, der sich mit viel Aufwand um die Erhaltung oder wenigstens nicht komplette Zerstörung unseres Planeten bemüht. Warum macht ihr das? Scheinbar habt ihr wenig Ahnung von Ökologie usw. und sucht einfach nur nach menschlichen Schwächen, die ihr komischerweise bei jedem noch so tollen Klimafreund finden könnt. Packt euch doch erstmal an die eigene Nase!

    Zu der Sache mit dem PIK. Eure Logik funktioniert hier nicht ganz: Obwohl schon aufgrund des aktuellen Standes der Wissenschaft dringender Handlungsbedarf besteht, ist es doch trotzdem nicht verkehrt, weiterzuforschen. Das gilt für alle Bereiche unseres Lebens (kleines Beispiel dazu: Das Internet, das wir gerade so fleißig nutzen, wird auch immer weiter entwickelt.).

    Zu der Sache mit den Regenwäldern gegen Biosprit: Viele Menschen wissen mittlerweile, dass das Zeug nichtmal allein auf das Klima bezogen sinnvoll ist (z.B. da NOx Verindungen aus Dünger die Atmosphäre stark belasten). Die Sache ist nur, dass viele das eben nicht wissen und das Zeug sich super vermarkten lässt.)

    Zu den Vöglen: Mittlerweise sind sich (zumindest in meiner Heimat; keine Ahnung, ob dazu schon große Studien veröffentlicht wurden) die Vogelkundler einig, dass die Vögel von Windmühlen recht unbeeindruckt sind. Eher von Menschen, Hunden und Autos. Die einzigen, die sich wirklich an Windmühlen stören, sind wohl die Menschen.

    MfG

    Jonas Schmidt

  47. Nun ja, Herr Schmidt:

    Warum macht ihr das?

    Weil wir Leuten wie Ihnen dabei helfen wollen, zu erkennen, daß Menschen wie dieser Herr Schuldt nichts Gutes im Sinn haben.

  48. @Jonas Schmidt #46

    Warum macht ihr das? Scheinbar habt ihr wenig Ahnung von Ökologie usw.

    Die Frage entbehrt nicht einer gewissen Komik…. wenn Sie hier nicht nur punktuell sondern flächendeckend mitlesen würden, dann wüssten Sie’s. Anscheinend haben Sie ja wenig Ahnung von „Ökologie”, da Sie ja offenbar nicht erkennen können, dass wir hier zwar „Klimaschutz” ablehnen, uns jedoch ganz klar zu Natur- und Artenschutz bekennen.

    Bei Ihnen hat die Agenda von Udo Schuldt jedenfalls verfangen: Sie sind offenbar hellauf begeistert von Leuten, die lautstark verkünden, die Welt zu retten wollen und dazu die Welt in Gut und Böse einteilen (wobei sie selbst natürlich zu den Guten, den „Kriegern des Lichts”, gehören). Dass solches Gedankengut den Weg in eine totalitäre Gesellschaft mitbereitet, können oder wollen Sie allerdings nicht sehen…. aber das ist Ihr Problem.

    Zu den Vöglen: Mittlerweise sind sich (zumindest in meiner Heimat; keine Ahnung, ob dazu schon große Studien veröffentlicht wurden) die Vogelkundler einig, dass die Vögel von Windmühlen recht unbeeindruckt sind.

    Hier zeigen Sie selbst ganz deutlich Ihre Inkompetenz – „keine Ahnung”, wie Sie selbst formulieren. Obwohl Ihnen „Google” sicher geläufig sein dürfte (dort findet man die Studien, die Ihnen unbekannt sind), kolportieren Sie lieber die Mär von den Vogelkundlern, die sich einig seien, dass die Vögel „recht unbeeindruckt von Windmühlen” sind …. wobei der Vogelschutz eben auch nur eine Facette der Umweltzerstörung durch Windparks und Biogas-Monokulturen betrifft.

    Bitte informieren Sie sich doch in Zukunft vorher in hinreichendem Maße, bevor Sie hier Ihre starke Meinung präsentieren. Neben informativen Artikeln finden Sie hier in diesem Blog auch noch genügend nützliche Links….. natürlich besteht u.U. die Gefahr, dass Ihr bisheriges Weltbild beeinträchtigt werden könnte.

  49. @ Jonas Schmidt ’46

    Mittlerweise sind sich (zumindest in meiner Heimat; keine Ahnung, ob dazu schon große Studien veröffentlicht wurden) die Vogelkundler einig, dass die Vögel von Windmühlen recht unbeeindruckt sind.

    Aus der „Vogelwarte -- Zeitschrift für Vogelkunde“ (Vogelwarte 49, 2011: 9 – 16)

    Die Errichtung anthropogener Vertikalstrukturen geht mit Risiken für Vögel einher und betrifft neben Lebensraumverlusten für Brut- und Rastvögel vor allem Zugvögel entlang ihrer Wanderrouten. Mittlerweile wird in Windenergieanlagen (WEAs) das größte Gefahrenpotenzial aller anthropogenen Vertikalstrukturen für Zugvögel
    in Europa
    vermutet (Newton 2010). Die Auswirkungen von WEAs auf Zugvögel bestehen neben der viel diskutierten Barrierewirkung (Clemens & Lammen 1995; Ketzenberg & Exo 1997) und dem Verlust geeigneter Rasthabitate durch Scheuchwirkung (Schreiber 1993) vor allem in möglichen direkten und tödlichen Kollisionen (Winkelman 1990).

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