Generation Klimaschutz: Klimaerziehung an Kindergärten

31. Oktober 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Klimawandel, Kurioses, Ökologismus, Ökologistische Mythen

KindergartenKennen wir das nicht aus unserer Geschichte, die frühkindliche Erziehung zu bestimmten Verhaltensmusten und staatstreuen Bürgern, welche die Ziele der Eliten umsetzen sollen? (HJ, FDJ, etc.). Ende der 1960er und in den 1970er Jahren wurde deshalb in Westdeutschland von den 68ern die Antiautoritäre Erziehung eingeführt. Man wollte selbstbestimmte Kinder haben. Das Konzept ging nicht auf. In den letzten Jahren/ zwei Jahrzehnten hat man das Konzept wieder zurückgedreht. Heute werden Kleinkinder in Kindergärten und Grundschulen zur Generation Klimaschutz erzogen.

Man hat leichtes Spiel, denn ob Kartoffel, oder Tomate, Kinder haben keine Ahnung mehr, wie dieses Beispiel aus England zeigt.

 

 

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110 Kommentare
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  1. Ich finde das Projekt Leuchtpol vom Grundansatz gar nicht so schlecht.

    das einzigste ist eben die große Portion Aberglaube über die globalen Zusammenhänge die durch Institutionelle Organisationen ausgenutzt wird.
    Ansonsten finde ich es grundsätzlich nicht verkehrt Kindern ein Bewußtsein über gewisse Zusammenhänge zu geben. Das kann auch soziale Kompetenz fördern und muß nicht auf das Energie-Thema beschränkt sein. Das der Mensch das einzigste Lebewesen ist, welches zur Empathie fähig ist ist Stand neuester wissenschaftlicher Erkenntnis.

    Die Ausbildung der Erzieher scheint auch recht vielseitig zu sein. Solche Berufsgruppen werden ja sonst selten dazu animiert über den Tellerrand zu blicken. Hier lernen sie z.B. Feuer mit einfachsten Mitteln zu machen (höchst Klima- und Feinstaubschädlich 😉 ) und bekommen anscheinend auch die Grundlagen der Elektrizität vermittelt. Ich kann das nur gut heißen.

    Nachhaltigkeit auf sozialer Ebene ist grundsätzlich ein sinnvolles Thema. Wir gehen hierzulande viel zu verschwenderisch mit wertvollen Dingen wie z.B. Nahrungsmitteln um. Auch in einer Wohlstandsverwöhnten Gesellschaft schadet es nicht ein pauschales Bewußtsein für Resourcen und damit auch die Wurzeln unseres Wohlstandes zu fördern. Heißt im Umkehrschluss deshalb nicht, dass die Menschen morgen dann nur noch mit dem Fahrrad fahren.

    Das Projekt Papierschöpfen finde ich ebenfalls sehr interessant. Einerseits lernen Kinder etwas über Naturwissenschaft und Technik: Woher kommt Papier? Wie geht man mit der Resource um und am Ende kommt ein kreatives Projekt heraus.

    …Diese pseudoreligiösen Inhalte die da so mitkommen, werden sich auch irgendwann ad absurdum als überflüssig und dumm entwickeln (ähnlich wie die Fehler antiautoritäter Erziehung). Nach zwanzig Jahren sind wir durch diesen vielleicht naiven Vorstoß am ende trotzdem Reifer geworden. Das Verständnis von Erziehung hat sich unter dem Strich nachhaltig verbessert. Ich sehe hier ebenfalls Heilungschancen mit gleichzeitiger kultureller Reifung.

    Andere Länder (südliche oder östliche Länder) können oder wollen sich nicht diesen Luxus solcher utopischer Ausschweifungen leisten. Man merkt auch, dass diese Länder/Kulturen in manchen Punkten auch gewisses Nachholbedürfnis haben.

    Auch ich habe die Zeiten von Waldsterben und Tschernobyl unbeschadet überstanden…

  2. Als ich Anfang der 70-ger Jahre mit meiner Gemahlin, einer Finnlandschwedischen Kinderpflegerin in eine Stadt in der Nähe von Frankfurt zog, war die Welt noch in Ordnung.
    Ihre Kinder lehrten ihr Deutsch schneller als ich folgen konnte.
    Frau Siebert, das ist falsch formuliert, oder ähnlich, hörte ich täglich, ich der kaum etwas anderes als „hessisch“ sprechen konnte. Durch meine Frau lernte ich es richtig deutsch zu sprechen. Und zu denken…
    Jetzt habe ich keine Ahnung wie es ist in den Kindergärten in Deutschland, heute, denn wir sind schon vor mehr als 41 Jahren aus Deutschland in das arme Finnland ausgewandert.
    Aber die Klimareligion hat auch hier seinen Einzug gehalten. Vor allen Dingen die Medien die – wen wundert es – hüpfen aus Begeisterung für jeden Monat der von NOAA als der wärmste seit je bezeichnet wird -- natürlich ohen zu kontrollieren ob es „kosher ist“ obwohl diejenigen die Anhänger der Klimaalarmisten sind, eigentlich die Amis hassen.
    Aber, wie sagt man im Nahem Osten: der Feind meines Feindes ist mein Freund…

  3. #1 persilschein

    Nur eine Frage zu Ihrem Satz: „Das der Mensch das einzigste Lebewesen ist, welches zur Empathie fähig ist ist Stand neuester wissenschaftlicher Erkenntnis. “

    Wenn man Empathie als die

    „Fähigkeit und Bereitschaft, Gedanken, Emotionen, Motive und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person zu erkennen und zu verstehen. Zur Empathie gehört auch die Reaktion auf die Gefühle Anderer wie zum Beispiel Mitleid, Trauer, Schmerz oder Hilfsimpuls.“ (Quelle Wikipedia)

    versteht, habe ich da meine Zweifel.

    Auf welche Quelle beziehen Sie sich mit Ihrer Behauptung?

  4. Persilschein:
    Davon lebte mein Grossvater. Schon lange vor der Katastrophe, vor der er als einziger in seinem Heimastdorf gewarnt hatte --
    Es ist lange her. Aber ich glaube das die meisten -- von den Persilscheinen -- die ja eigentlich gar nicht existierten – im Nachkriegsdeutschland – profitierten. Distribution der Waren war ja mehr oder weniger unmöglich… Und essen musste man….

  5. @persilschein

    Also mir erschließt sich nicht, was leuchtpol/ eon und Co. für einen Erziehungsauftrag in Kindergärten haben?

    Haben die da überhaupt etwas zu suchen?

    Oder ist es nicht Sache der Erzieherinnen den Kindern die altbekannten, humanistenschen Grund-Werte beizubringen?

    Vor allem sollen die Kinder eines im Kindergarten, spielen und soziale Kontakte knüpfen und Freundschaften knüpfen.

    Das Energiesparen und Klimaschutz Grundwerte sein sollen, die es zu erlernen gilt, erschließt sich mir nicht. In den Entwicklungsländern sieht man das nämlich ganz anders, den Energie bedeutet dort Wohlstand. Vor allem billige Energie aus Kohle, Gas und Öl, die den Grundbedarf jederzeit decken können.

    Und das der Verbrauch von Energie aus Kohle, Gas und Öl, zum Umkippen des Klimasystems führt ist nur in Computermodellen als Szenario zu erzeugen und kein physikalisches Grundgesetzt. Denn Warmzeiten waren im Laufe der Erdgeschichte immer optimale Zeiten. Genannt Klimaoptimum.

    Denn Kindergarten Angst und Bange mit einem Kippen des Klimas zu machen, wenn man keine Energie spart halte, ich daher für unmöglich.

    Wem dient es? leuchtpol/ eon und Co. Die verdienen bestimmt gut daran und haben folgsamen Nachwuchs.

  6. @ Michael Krüger

    Zunächst einmal werfen Sie Begriffe durcheinander, denn der Begriff „frühkindliche Bildung“ oder „frühkindliche Erziehung“ bezieht sich auf Kinder im Alter von unter drei Jahren! In diesem Alter ist es Unfug von „Bildung“ oder „Klimaerziehung“ zu sprechen denn Kleinkinder unter drei Jahren brauchen Bindung aber keine Bildung!

    Bei Kindern über drei Jahren ist es durchaus sinnvoll die Kinder zu umwelt- und klimafreundlichem Verhalten zu erziehen, ganz egal wie man das nennt! Erziehung zu Ressourcenschonung, Energiesparen, Mülltrennung u.a. ist unter vielen Gesichtspunkten notwendig!

    Diese pädagogischen Bemühungen mit der Hitlerjugend, der FDJ, mit antiautoritärer Erziehung oder mit Gleichschaltung zu vergleichen ist geschmacklos! Antiautoritären Erziehern war das Verhalten der Kinder egal, sie erzogen eben nicht!

    Zudem frage ich mich wie Sie dazu kommen sich in die Erziehung anderer Leute Kinder einzumischen und denen vorzuschreiben wie sie ihre Kinder erziehen. Ihre eigenen Kinder können Sie nach Ihren Vorstellungen erziehen aber bitte nicht die Kinder anderer Leute, zu deren Kosten, Erziehung und Arbeit Sie nichts beitragen!

  7. In § 2 des Gesetzes über Tageseinrichtungen für Kinder (GTK) steht:

    (1) Der Kindergarten ist eine sozialpädagogische Einrichtung und hat neben der Betreuungsaufgabe einen eigenständigen Erziehungs- und Bildungsauftrag als Elementarbereich des Bildungssystems.

    Aber ich gebe Ihnen Recht dass man diesen Bildungsauftrag möglichst nicht übergemäß über private Wirtschaftsunternehmen durchführen lassen sollte! Aber wenn man das ganz verbieten würde dann dürften Kindergärten auch keine Bäckerei oder die Fabrik um die Ecke mehr besuchen!

  8. @T.Seepferd

    In die Erziehung meiner Kinder hat sich aber auch keine Pseudo-Organisation einzumischen.

    Auch bei uns im Kindergarten sind solche Grünlinge schon aufgelaufen.

    Nur blöd, wenn sie von meinen Kindern schon zu hören bekommen dass Warmzeiten immer gut waren und sind, dass CO2 kein Klima-Killer sondern ein notwendiges Lebensgas für alle Pflanzen (und damit für das gesamte Leben der Erde) ist und dass Solar- und Windkraft in windstillen Nächten keinen Strom produzieren.

    Nach den Angaben meiner Kinder kommt dann da nix mehr außer einem dummen Gesichtsausdruck.

  9. @ Dirk Peeters

    Es steht Ihnen frei den Kindergarten zu wechseln! Jedes Halbjahr werden bei uns hier die Bildungsinhalte, Ausflugsziele und Besuche von Handwerkern/Firmen den Eltern mitgeteilt!

    Wenn Sie Ihrem Kind beibrigen dass es in Warmzeiten immer gut war und dass eine heutige schnelle Erwärmung keine riesigen Probleme für eine hochzivilisierte Welt bringt dann ist das Ihre Sache! Spätestens in der Sekundarstufe II wird Ir Kind mit der Realität konfrontiert werden und in der Lage sein selber zu reflektieren!

    CO2 ist ein lebenswichtiges Gas, das ist richtig aber das ist nicht das Problem! Dieses Gas bewirkt bei weiterem Anstieg eine erhebliche globale Erwärmung! Das sollten Sie Ihrem Kind auch sagen! Aber es steht Ihnen frei Ihr Kind zu verdummen! Es ist Ihr Kind!

  10. Mein liebes Seepferdchen,

    jetzt lassen Sie die Kirche aber mal im Dorf!

    Bei mir verdummt kein Kind, ganz im Gegenteil.
    Meine Kinder bekommen für alles FAKTEN geliefert und keine Glaskugelwissenschaft, nach dem Motto:
    „Nun glaubt dem lieben Onkel aber mal sein Computermodell“.

    Was war nochmal mit dem Waldsterben?! Saurer Regen?! Ozonloch (wird gerade wieder aufgewärmt)?!

    Solche Schreckgespenster werden immer nur durchs Dorf getrieben um die blöde Bevölkerung zu etwas zu drängen, was ein normal denkender Mensch ohne Drohkulisse niemals mitmachen würde.

    Und schon immer, wenn der Mensch die Welt vermeintlich verbessern wollte ging das gründlich in die Hose.

    Gerade beim CO2 verlange ich einen BEWEIS für die VERURSACHUNG einer ERWÄRMUNG, und im Anschluss daran einen BEWEIS, dass diese ERWÄRMUNG schädlich sein soll.

    Und da brauche ich mir keine Sorgen zu machen.

    Ich kann meinen Dinosaurier begeisterten Kindern immer ruhigen Gewissens berichten, dass die größten Land- und Meerlebewesen der Erde zu wesentlichen wärmeren Zeiten mit wesentlich höheren CO2 Konzentrationen gelebt haben.

    Ein schlüssiger Beweis dafür, dass das Leben sich in solchen Zeiten wesentlich wohler fühlt.

    Als Schwachsinnige bezeichne ich dagegen zu Recht die Leute, die eine NATURGEWALT wie den Klimawandel mit unfassbarer RESSOURCENVERSCHWENDUNG aufhalten oder gar regulieren/begrenzen wollen.

    Diese Infos reichen selbst bei kleinen Kindern aus um solche Bemühungen als das zu verstehen, was sie sind:

    UNSINN!

    Dann erkläre ich ihnen noch, dass solche Leute wie Sie möchten, dass wir unser Leben einschränken, dass arme Leute keinen Zugang zu lebensnotwendiger billiger Energie bekommen und Leute wie Sie die Kosten unseres Lebens in die Höhe treiben und dass selbst arme Menschen den Reichen Ihre Solar- und Windkraftanlagen bezahlen müssen.

    Gleichzeitig sage ich Ihnen noch, was die Leute von Ihnen wollen, die den ganzen CO2-Klimazauber für Unsinn halten: NICHTS!!!

    Mehr muss man gar nicht wissen.

  11. Mal sehen, vielleicht gehe ich in den nächsten Tagen in den nächsten leuchtpol-Kindergarten.

    Da nehme ich ein paar Plastik-Dinos mit und erzähle den Kindern, dass die Dinos bei ganz viel CO2 und mollig warmen Klima prächtig lebten und gediehen. Und das über 150 Mio. Jahre.

    Und dann erzähle ich von einen armen Kind in Afrika, dass keinen Strom hat, mit Feuerholz kochen muss, die 10 km zur Schule zu Fuß laufen muss. Und das nur weil es in Afrika nur Holz als Energiequelle gibt.

    Dann erzähle ich von den armen Kindern in Indien. Die haben keinen Strom und offene Feuerstellen und es gibt ganz, ganz viele schlimme Brände und verletzte Kinder.

    Und weiter von den armen Kindern in den Anden Südamerikas, und von den Kindern in Nepal/ Himalaja die ebenfalls keinen Strom haben und nur wenig Feuerholz und im Winter frieren müssen.

    Dann erzähle ich wie gut wir es hier in Deutschland haben mit unseren Kohlekraftwerken, Gaskraftwerken und Öl, die zuverlässig Strom und Wärme liefern und Benzin für unsere Autos.

    Und das es ganz, ganz böse Lobbyisten gibt, die viel, viel Geld mit Windrädern und Solarzellen verdienen und mit Maisfeldern, unsere Umwelt zerstören und diese Lobbyisten uns nicht zuverlässig mit Strom und Wärme versorgen können, da es keine Energie gibt, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint. Dazu nehme ich eine Solarzelle mit Birne mit, die abgedunkelt wird und ein kleines Windrad mit Birne, das angehalten wird und zeige Bilder von Maiswüsten, wo einst viele Tiere lebten.

    Dann erkläre ich: Diese bösen Menschen wollen nur Geld verdienen und gehen jetzt selbst in die Kindergärten, um die Kinder zu manipulieren und aus ihnen auch schlechte Menschen zu machen …

  12. @Michael Krüger

    Meinen Segen hätten Sie, denn leider stimmt davon jedes Wort.

    Aber Wahrheit ist nicht mehr erwünscht…

  13. Bei diesem „Leuchtpol-Projekt“ geht es nicht um Kinder sondern um die Indoktrination der „sogenannten Pädagogen“, die zugegebenermaßen großen Einfluss auf Kinder haben können:
    Auf deren Webseite (leuchtpol.de) ist zu lesen, dass die Zielgruppe die Pädagogen und ErzieherInnen sind, nicht die Kinder, die dienen nur als Vorwand für deren kranke Hirne.
    Über die Kinder würde ich mir keine Sorgen machen. Denn in diesem Alter verstehen sie den die Öko/Nachhaltig/Sonstiger Sermon in diesem Alter sowieso nicht. Hängen bleiben nur die praktischen Sachen wie Papierschöpfen etc.
    Menschen, die wie Seifert aka Kamps aka Laie mit Interesse, aka Breitside, aka Sonstwas im www unterwegs sind, können einem eigentlich nur leidtun. Aber die ziehen einen guten Blog wie diesen in den Keller.
    Herr Krüger, beenden Sie das und schließen Sie den Kommentarbereich von diesem Thread. Die stillen Mitleser werden es Ihnen danken.
    Mfg

  14. @ Dirk Peeters

    „Was war nochmal mit dem Waldsterben?! Saurer Regen?! “

    Wie, das wissen Sie nicht?

    In den 80-er Jahren gab es gravierende flächendeckende Waldschäden, hervorgerufen durch die Versauerung/Belastung des Regens und der Luft als unmittelbare Folge zu hoher SO2-Emissionen.

    Hierüber gab es seinerzeit keine jahrzehntelangen Forschungsergebnisse wie heute keim Klimawandel.

    Die dramatische Waldzustandslange führte zur neuen TA-Luft, die u.a. eine rasche Absenkung der SO2-Emissionen um über 90 % zur Folge hatte. Hierdurch konnte sich der Wald wieder erholen.

    Würde man heute die CO2-Emissionen gleichermaßen um 90 % reduzieren dann würden wir heute hier nicht mehr über den AGW diskutieren!

    Also was wollen Sie uns über das Waldsterben sagen, Herr Peeters?

  15. @Tobend Seepferd

    Die Rauchgasentschwefelung wurde also Ende des 19 Jhd. entwickelt um das Waldsterben Ende des 20 Jhd. zu verhindern?!

    Durch Marty McFly und Doc Brown oder wie?!

    Ursache, Wirkung, Folgen alles ein austauschbarer Argumentebrei bei Ihnen.
    Vielleicht lesen Sie als irgendwie im Forst Tätiger nochmal hier nach:

    http://www.waldsterben.uni-freiburg.de/projekt/teilstudie-2

    Kernsatz: „Wie es dem Wald ohne diese Maßnahmen [Luftreinhaltung] ergangen wäre, lässt sich nicht sicher sagen.“

  16. Ergänzung aus der Studie:

    „Heute ist umstritten, ob es so etwas wie ein Waldsterben überhaupt gegeben habe, oder ob die Warnungen berechtigt waren.“

    Und da ist er, mein Punkt:

    Auch hier wurde ein vermutlich niemals vorhandenes „Waldsterben“ nur als Sau durch’s Dorf getrieben um politische Umwälzungen zu erreichen.

    Die Grünen verdanken diesem dubiosen Thema ihren politischen Aufstieg.
    Dinge ausschlachten, Menschen für dumm verkaufen und ein „gutes Gefühl“ vermitteln, das können sie.

    Nur denken und rechnen nicht.

  17. @ Dirk Peeters

    Ich habe die Bilder vom verheerenden Zustand vieler Wälder in Deutschland noch im Kopf! Habe ich mir das nur eingebildet?

    Wer heute im Rückblick behauptet es wäre nichts erwiesen und man hätte nichts tun müssen in ein arroganter Pinsel! Vermutlich wird die Flüchtlingskrise heute aus Ihrer Sicht auch völlig überbewertet und es ist blanker kostspieliger Unsinn Maßnahmen zu ergreifen um diese zu bewältigen!

    Ja, die Technik der Rauchgasentschwefelung gab es schon lange! Nur hat man sie erst vor dem Hintergrund der Waldschäden wirksam umgesetzt! Diese Umsetzung damals finden Sie falsch? man was sind Sie überheblich und selbstgefällig!

  18. Yep,

    bin ich.

    Sowie die Verfasser der o.g. Studie auch. Waren aber nur 5 Doktoranden, ein Dr. und 3 Professoren.
    Waren vermutlich nie im Wald.

    Und wenn die Argumente fehlen, oder Studien renommierter Wissenschaftler in die vermeintlich „falsche“
    Richtung gehen, dann kommt bei Leuten wie Ihnen halt nur noch warme Luft.

    Wahrscheinlich der Hauptgrund für eine Erwärmung, wenn es sie denn gibt.

  19. @ Torsen.sehferd -- Sehpferd!

    Sie sehen nichts, sind blind auf beiden Augen, taub auf beiden Ohren.
    Das einzige was bei Ihnen funktioniert, ist Ihr Sprachrohr, und das ist
    nachweislich hohl.

    Sie haben weder das Gedächis eines Steins, der kann im Gegensatz
    zu Ihnen sehr viel speichern, und auch wieder offenbahren.
    Sie gleichen eher einer Seifenblase, die ist wunderschön anzuschauen,
    platzt aber weil sie den Gesetzen der Schwerkraft unterliegt.
    Genauso Ihre Argumente, die halten einfach der Logik nicht stand.
    Ach ja, was ich noch wissen wollte; Haben Sie schon mal über Ihre
    Entsorgung, die Letztendliche, nachgedacht. Verbrennen, verfaulen?;
    Beides belastet die Umwelt, definitiv.
    Sicher haben Sie auch dafür eine Umweltfreundliche Lösung gefunden.
    Lassen Sie mich sie wissen!

    Ansonsten ersparen Sie uns Ihre Kommentare. Die kosten Strom,
    erzeugen CO2, veringern den Sauerstoffgehalt, und bringen ausser
    Giftsprühenden Nebelkerzen gar nichts. Ihr Umwelt- Fußabdruck ist
    alles andere als positiv.

  20. #17

    Ich habe die Bilder vom verheerenden Zustand vieler Wälder in Deutschland noch im Kopf! Habe ich mir das nur eingebildet?

    Die apokalyptisch wirkenden Fernseh- und Zeitschriftenbilder waren von isolierten Baumschäden an wenigen Standorten. Es ist wahr, dass diese z.T. durch SO2 aus braunkohleverbrennenden Anlagen verursacht wurden, aber das Phänomen kannte man seit dem 19. Jahrhundert, es gab in den 1980er Jahren keine dramatische Ausweitung, und die Gefahr einer flächendeckenden Entwaldung bestand nicht. Außerdem waren zu dem Zeitpunkt Gegenmaßnahmen längst auf dem Weg:

    Wer heute im Rückblick behauptet es wäre nichts erwiesen und man hätte nichts tun müssen in ein arroganter Pinsel!

    Die Schlagzeilen lauteten „ökologisches Hiroshima“, „über allen Wipfeln ist Gift“ (Spiegel), und man sagte eine unabwendbare Entwaldung ganz Mitteleuropas vor dem Jahr 2000 voraus. Das war alles Unfug, ein riesiger Medienhype ohne Faktenbasis.

    Ja, die Technik der Rauchgasentschwefelung gab es schon lange! Nur hat man sie erst vor dem Hintergrund der Waldschäden wirksam umgesetzt!

    Das ist unwahr, Rauchgasentschwefelung bei Braunkohlekraftwerken machte man in der BRD seit Mitte der 70er Jahre basierend auf dem Immissionsschutzgesetz von 1974. Das war 10 Jahre vor der „Waldsterben“-Medienkampagne. Die Kampagne hat etwas gefordert, was ohnehin schon passierte und ohne sie auch geschehen wäre. Sie hat nichts Positives zur Entwicklung beigetragen.

    Diese Umsetzung damals finden Sie falsch? man was sind Sie überheblich und selbstgefällig!

    Rauchgasentschwefelung von Braunkohleabgasen ist goldrichtig, aber nicht weil sie ein angebliches „Waldsterben“ abwendete -- weil es das in der behaupteten Form nie gab -, sondern weil sie der Gesundheit von Mensch und Tier nützt -- welche gar kein Thema der Kampagne waren. Und die Kampagne hat dazu nichts beigetragen, denn es war lange vorher beschlossen worden. Dass die schon bestehenden Vorschriften ab 1990 auch in Osteuropa angewendet wurden, ist der Wende zu verdanken. Ein weiterer positiver Effekt ist die Umstellung vieler Wohnhäuser von Ofenheizung mit Braunkohle auf Öl- oder Gas-Zentralheizung. Also alles keine Effekte der Kampagne. Diese hat eigentlich nur Angst und Weltuntergangsstimmung geschürt und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf ein Thema gelenkt, dass diese gar nicht verdient hätte.

  21. @anorak2

    Interessant, dass jetzt wieder dezentrale Holzverbrennung propagiert wird.
    Eine Riesenschweinerei die die Umwelt und die Menschen belastet.

  22. Zum Waldsterben.

    Bei mir in Bremen war das auch nie ein Problem. Weder der Bürgerpark noch anliegende Stadtwald waren betroffen, trotz Müllverbrennungsanlage, die nur 1 km entfernt ist und den Rauch in deren Richtung bläst. Rauchgasreinigung gab es früher nicht wie heute.

    Zudem haben meine Eltern Mitte der 1980er ein Waldgrundstück bei Verden gekauft. Dort gab es auch nie ein Waldsterben.

    Jetzt nach 30 Jahren dürften dann ja auch nur noch verkümmerte und kranke Bäume stehen. Die Deutschen Wälder stehen aber in voller Pracht und die Waldfläche nimmt in den letzten Jahrzehnten sogar zu.

  23. @ Anorak2

    „Die apokalyptisch wirkenden Fernseh- und Zeitschriftenbilder waren von isolierten Baumschäden an wenigen Standorten.“

    So ein Unfug! Überall in den Höhenlagen der Mittelgebirge und an den Westhängen konnte man die großflächig „bewundern“, in den östlichen Mittelgebirgen starben die Wälder auf Kuppenlagen ab!

    @ Michael Krüger

    „Bei mir in Bremen war das auch nie ein Problem. “

    Auch bei Ihnen war es ein Problem. Ich kann nichts dafür dass Sie die beginnende Symptome nicht erkennen! Richtig ist dass es im Flachland noch die geringsten Schäden gab.

  24. @ MIchael Krüger

    „Jetzt nach 30 Jahren dürften dann ja auch nur noch verkümmerte und kranke Bäume stehen. Die Deutschen Wälder stehen aber in voller Pracht und die Waldfläche nimmt in den letzten Jahrzehnten sogar zu.“

    Das wäre der Fall wenn man in den 80-er Jahren nicht schnell gehandelt und die SO2-Emissionen um über 90 % gesenkt hätte! Deutsche Wälder stehen nicht in voller Pracht! Weite Waldbereiche sind auch heute krank, v.a. die Eichen und Buchen! Eine oberfächlich grüne Färbung und eine Zunahme der Waldfläche sagt nichts über den Waldzustand aus!

    http://www.wald.de/waldzustandsbericht-2014/

  25. #23

    So ein Unfug! Überall in den Höhenlagen der Mittelgebirge und an den Westhängen konnte man die großflächig „bewundern“,

    Wo denn z.B., und in welchem Zeitraum genau? Hätten sie Recht, müsste es heute in Westdeutschland großflächige Gebiete geben, in denen kein Baum älter als 30 Jahre ist. Wo sind denn die, könnte man ja mal hinfahren und überprüfen.

    Ich kenne das Fichtelgebirge im Zeitraum Ende der 70er/Anfang der 80er, und dort gab es keine für den Laien erkennbare Schäden.

    in den östlichen Mittelgebirgen starben die Wälder auf Kuppenlagen ab!

    Das Erzgebirge ist von Braunkohlekraftwerken umzingelt, die damals noch ungefiltert waren. Das ist der beschriebene lokale Effekt, den ich nicht bestreite, aber der eben nicht die Bezeichnung als flächendeckendes „Waldsterben“ verdiente. Da es besonders viele Anlagen auf kleinem Raum waren zeigte er sich dort eben verstärkt.

    Richtig ist dass es im Flachland noch die geringsten Schäden gab.

    Nach meiner Kenntnis werden nur Nadelbäume von SO2 geschädigt, Laubbäume gar nicht. Und in Norddeutschland herrschen Laubwälder vor ..

  26. PS #24

    http://www.wald.de/waldzustandsbericht-2014/

    Der „Waldzustandsbericht“ wird erst seit der medialen Hysterie Mitte der 1980er überhaupt erhoben. Wir haben also keine Vergleichsdaten aus früheren Jahrzehnten und können daher nicht beurteilen, ob der jetzige Zustand davon abweicht. Es könnte sein, dass das der Normalzustand ist.

  27. PS

    Nur ROBIN WOOD hat in Februar 1983 in Bremen demonstriert und geglaubt, der Bürgerpark in Bremen würde dem Waldsterben zum Opfer fallen und in der Spanplattenfabrik landen.

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/robinwood1983bfb6xqrhdol.jpg

    Die Bundesweite Aktion führe dazu, dass die Tagesschau das als erste Nachricht aufgegriffen hat.

    Die Leute, welche das hochgejubelt haben, kamen aus der Friedens-, Anti-AKW- und Frauenbewegung, u.a. an der Uni Bremen. Später haben die das Thema Treibhauseffekt aufgegriffen. „Klimawende. Schritte gegen den Treibhauseffekt, 1998, ROBIn WOOD“, ein Kollege aus meiner Ex-Arbeitsgruppe war dort aktiv.

  28. @Thorsten

    Waldzuwachs/ Nutzung pro Tag in Hektar in der BRD:

    1993-1996: 25 ha
    1997-2000: 28 ha
    2001-2004: 80 ha
    2005-2008: 59 ha
    2009-2010: 43 ha

    Quelle: BBSR (Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung)

    Die deutsche Waldfläche nimmt seit den 20. Jh zu. Unbeeindruckt vom Waldsterben in Deutschland in den 1980er-1990er Jahren.

  29. PPS

    Diese Leute von ROBIN WOOD und Co. sind es übrigens auch, die an die Kindergärten gehen und die Erzieherinnen beeinflussen, um zurück zum Thema zu kommen.

  30. @gesperrter Thorsten #23

    Überall in den Höhenlagen der Mittelgebirge und an den Westhängen konnte man die großflächig „bewundern“, in den östlichen Mittelgebirgen starben die Wälder auf Kuppenlagen ab!

    SO2 aus der DDR, und sonst nichts.

  31. PS
    Und aus der Tschechoslowakei

  32. @gesperrter Thorsten #24

    Das wäre der Fall wenn man in den 80-er Jahren nicht schnell gehandelt und die SO2-Emissionen um über 90 % gesenkt hätte!

    Die Gesetze stammen aus den 70igern, haben aber, wie normal, aber noch keinen Einfluss auf SO2, das wurde dann sukzessive technisch umgesetzt. (Großfeuerungsanlagenverordnung des Immissionsschutz Gesetzes)

  33. PPPS

    Die Aktivisten von ROBIN WOOD, BUND, NABU und Co. gehen übrigens auch in Bremer Grundschulen und Kindergärten.

    http://www.umweltbildung-bremen.de/index.php?area=1&np=2,11,0,0,0,0,0,0

  34. PPPPS

    http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:deZNtBrDgOkJ:sztest.siegener-zeitung.de/a/442939/34ich-hab-den-fruehling-gefunden34&hl=de&gl=de&strip=1&vwsrc=0

  35. [Herr Kamps, dass Thema ist hier Klimaerziehung in Kindergärten und Sie sind bei scsk seit über einem Jahr gesperrt, wegen ständigen Kommentierens jenseits des Themas, Verwendung diverser Pseudonyme und Abänderung Ihrer Namensschreibweise, um den Spamfilter zu umgehen. Also respektieren Sie endlich, dass Sie hier nicht mehr erwünscht sind, hier keinen Ihre Probleme mit den Klimaschützern und mit meiner Person interessieren und Sie sich lieber um Ihre Großfamilie kümmern sollten. Und wenn das hier kein Ende nimmt, dann informiere ich Ihren Arbeitgeber, dass Sie uns hier selbst von Ihren Arbeitsplatz aus belästigen, während Ihrer Arbeitszeit, damit das endlich ein Ende nimmt. MK]

  36. [Gelöscht. MK]

  37. [Gelöscht. MK]

  38. Gestern war Allerheiligen und da meldeten sich einige Scheinheilige oder selbst ernannte „Heilige“ medienwirksam zu Wort, dem „Lager Seferdt“ wird es gefallen haben. (Allerheiligen 2015) Also die (schein)Heiligen. Kässmann, Claudia Roth und Göhring Eckardt usw. meldeten sich bestürzt über den Gang der Welt, waren mal wieder sehr betroffen und sendeten rührende Selfies um die Welt. Was hat das mit Kindern über, oder unter 3 Jahren zu tun?
    Es ist genau die gleiche missionarische Tour der Gehirnwäsche. Ad Sefert und Genossen, die Liste rauf und runter, Sie wollen nur das Beste für die Kinder, Sie wollen die Eltern frei über die Erziehung entscheiden lassen. Ja wie lange denn? Eben genauso lange, wie Ihr gewünschtes Ergebnis hinten raus kommt. Damit das in +/- 15 Jahren bei Wahlen herauskommt, muß man den Kleinen schon mal rechtzeitig die atomaren und elektrischen Hammelbeine lang ziehen. Mit ihren Begründungen könnte man auch nachträglich die richtige Erziehung der deutschen Jugend zu Kampf und Zielgenauigkeit mit Kleinkalibergewehren in der Hitlerjugend und der DDR Jugend begründen. Tauschen Sie nur einmal Worthülsen aus. Der O-Text paßt noch. Nationalfaschischmus, Realsozialfaschischmus, Ökofaschischmus die Mechanismen zur Macht, sind immer die Gleichen. Der frühe Vogel pickt den Wurm, also am besten das Kleinkind!

  39. Die Indoktrination der Jugend zeigt doch längst erste Erfolge……

    Grüner Palmer bekommt „so viel Zuspruch wie noch nie“

    Doch obwohl Palmer somit auch bei der Flüchtlingspolitik keineswegs im Gegensatz zumindest zu einem Teil der grünen Basis stehen dürfte, haben junge Parteifreunde seinen Ausschluss aus der Partei ins Spiel gebracht. „Wer sich in dieser Art äußert, steht inhaltlich und rhetorisch an der Seite von CSU und Pegida“, sagte die Vorsitzende der Grünen Jugend, Theresa Kalmer, dem „Spiegel“. Und wenn Palmer „nicht freiwillig austritt“, so Kalmer weiter, „muss über ein Parteiordnungsverfahren nachgedacht werden“.

    Die Saat der Blödheit geht auf……und zur grünen Jugend muss man eh nich sagen, die pissen auch mal auf die Deutschlandfahne….oder überfallen AfD-Wahlstände. Aber wie olle Karlchen schon angedeutet hat……sollte man in die nähere Vergangenheit der Deutschen gucken um sich politisch gruseln zu können……deswegen wieder mal eine kleine Geschichtsstunde von Onkel Heinz……falls jemand zu viel Sympathien, den linksgestrickten Grünlingsnachwuchs, entgegenbringt.

    SOWJETZONE

    Auf der Mitte des Platzes hielt die Blauhemden-Abteilung. Das Astronautenlied brach ab. Aus der Gruppe lösten sich zwei junge Burschen und rammten eine Fernsehantenne ins Straßenpflaster. Alsdann befestigten sie ein sauber gemaltes Schild am Antennenmast: Diese Apparatur, so lasen die Passanten, habe ein unbelehrbarer und deshalb bestrafter Ellenburger Bürger dazu benutzt, sich das Fernsehprogramm des -- westdeutschen -- Klassenfeindes anzuschauen.

    Jubelte anderntags die „Junge Welt“, das Pflichtblatt aller FDJler: „Hetzantenne am Pranger“. Zugleich feierte die Jugendfront-Zeitung die Ellenburger Demontageaktion als ersten weithin sichtbaren Erfolg jener „Diskussion mit ideologischen Grenzgängern“, deren Ziel es ist, die Insassen der mit Stacheldraht umzäunten DDR nach der Grenzsperre vom 13. August nun auch der letzten optisch-akustischen Westkontakte zu berauben.

    HETZANTENNEN am Pranger……Klassenfeind…..und massenweise Denunzianten……die heute auch ganz plötzlich wieder aus ihren Löchern krauchen um missliebige Mitmenschen zu verpfeiffen um sie alsdann, gesellschaftlich an die Wand zu stellen. Selbst ein IG-Metall-Chef ist sich nicht zu schade…..in den Betrieben, unangepasste Mitarbeiter wegens ihrer politischen Einstellung…….fristlos entlassen zu lassen.
    Die Saat geht auf……..oder isses doch nur das deutsche Gen, Obrigkeitshörig bis zur Selbstverleugnung?

    Da einsatzbereite Partei-Apparatschiks nicht in ausreichender Zahl zur Verfügung standen, übertrug die SED die Aktion Ochsenkopf dem Funktionärskorps der FDJ. Seither schwärmen die linientreuen, durch rote Armbinden als „Hilfsorgane der Staatssicherheit“ ausgewiesenen Jugendgenossen in Stadt und Land aus und notieren die Besitzer aller westwärts weisenden Antennen. Alsdann werden die Eigentümer aufgefordert, die „Feindfahnen“ und „Opiumsäulen“ entweder abzubauen oder auf Ostempfang zu drehen.

    Das Vokabular variiert………..die Absicht dahinter bleibt immer die Selbe und die Jugend als ausführendes Organ der Partei…..ham wa ja nu auch wieder.
    Der grüne Lack is ab………inzwischen ist die rotzrote Grundierung nicht mehr zu übersehen…….armes Deutschland und wir Ossis….können in ein paar Jahren stolz behaupten, das wir am Ende doch gewonnen haben, ätsch.

    Onkel Heinz…….Wissen ist Macht, nix wissen macht auch nix……Hauptsache die Partei weiß, was Sache ist.

  40. Ach….wem noch nicht gruselig genug zu Mute ist……bitte schön, dat Onkelchen hat nochwas:

    Blauhemden als Kampfreserve für die SED

    Nach Faschismus, Krieg, Hunger und Not wollte man ein neues, besseres Deutschland aufbauen. Der Erziehung und Förderung der Jugend galt dabei das Hauptaugenmerk.
    --
    Ich denke, stärker setzt das 1949 ein, wo die Partei neuen Typus’ sich herausbildet und entwickelt wird, und wo nun die SED erwartet, dass die FDJ ihre Kampfreserve, wie es ja auch später im Statut heißt, wird.“

    „Wir geloben, dieses und unser aller Haus zu hüten und vor den Anschlägen der Kriegsbrandstifter und Zerstörer unserer Einheit zu schützen.“ Erich Honecker, seit Gründung der FDJ Erster Sekretär des Zentralrats, im Oktober 1949.

    Übrigens……“uns Mutti“ war ja auch mal „irgendwas mit FDJ“…….sie hat also die Methoden noch aus erster Hand gelernt…….ups.
    Duck und wech……..
    H.E.

  41. Heinz,
    das ist gruseliger, die gute Rita Süßmuth hat daran für uns gearbeitet.

    Der Europäische Rat für Toleranz und Versöhnung (engl.: European Council on Tolerance and Reconciliation; ECTR) ist eine nichtstaatliche Organisation, die am 7. Oktober 2008 in Paris gegründet wurde, um die Toleranz in Europa zu überwachen. Hört sich gut an, wenn du dir aber das Statut anschaust, wirds gruselig.
    Ein Verstoß gegen die Toleranz ist eine schwere Straftat gegenüber Minderheiten. Wer eine Minderheit ist, wird geregelt im Statut. Klimawandel/Energiewende ist auch geschützt, bei Verstoß gehts ins Umerziehungslager, danke Rita.

    https://www.youtube.com/watch?v=Xbdw-38tpd4

  42. Hallo zusammen,

    seit einiger Zeit bin ich etwas rarer auf diesem Blog, aber wenn es um die Indoktrination von Kindern geht, mit denen ich derzeit den Hauptteil meiner Freizeit ehrenamtlich verbringe (über die Hälfte davon mit Migrationshintergrund), ruft mich das sofort auf den Plan.
    Bevor ich hier aber breit auswalze, wie ich in meinem bescheidenen Wirken gegen diese Indoktrination vorgehe, möchte ich den Autor Herrn Krüger nur etwas fragen.

    Hier in meinem Umfeld scheint die Indoktrination noch nicht sehr weit zu sein. Haben Sie einen Eindruck, wie das allgemein in Deutschland ist? Muss man sich da irgendwie schon Sorgen machen?

    Chris Frey

  43. Hier bei uns auf dem Land in Hohenlohe, wo die Eltern noch mehrere Kinder haben, Kinder auf der Straße spielen, die Eltern zu Fuß zum Kindergarten gehen und jeder die Kindergärtnerin und den Bürgermeister kennt, ist die Welt noch fast in Ordnung. Aber jeder Bericht über einen Kindergarten-Projekt-Tag der neuen ENBW, jede Windfähnchenschwenkerei im Walddorfkindergarten, jede Bastelstunde in der Krabbelgruppe mit „LED`s“, wird in der Presse groß berichtet.Wenn Migrantenkinder auf unserem Esel in der Wiese, von mir gehalten reiten, wenn die Kinder bei mir aus Honigwaben frischen Honig schlecken, die Angst vor stechenden Insekten verlieren, dann steht nichts in der Presse.
    Man muß die Gesellschaft eben zu den „wahren“ Zielen der Ökofaschisten erziehen. Dann kommts in den Medien. Auch auf dem flachen Land in Hohenlohe.

  44. @ Chris Frey, #42:

    Hier in meinem Umfeld scheint die Indoktrination noch nicht sehr weit zu sein. Haben Sie einen Eindruck, wie das allgemein in Deutschland ist?

    Sie haben zwar explizit Herrn Krüger gefragt, aber ich wollte meinen Eindruck zu diesem Thema sowieso noch kurz niederschreiben.

    Ich glaube, dass das ganze bei weitem nicht so gut verfängt, wie von den Initiatoren erwünscht -- oder den Schwarzmalern befürchtet. Viele von uns werden es auch selbst erlebt haben; ich bin z.B. im Tschernobyl-Jahr eingeschult worden.

    Diese politischen Themen bleiben bei Kindern i.d.R. nur kurz hängen, bevor sie sich mit etwas anderem beschäftigen. Spätestens im jugendlichen Alter ist der Spuk dann sowieso vorbei.

    In meinem Abi-Jahrgang zumindest waren die Schüler nicht übermäßig interessiert an den Themen Kernkraft, Waldsterben, Umwelt- und Klimaschutz, obwohl sie seit dem Grundschulalter von den Lehrern damit bombardiert wurden; im Gegenteil, die meisten waren eher genervt von diesen Topics, weil sie natürlich auch gemerkt haben dass dahinter ein politischer Erziehungsgedanke steckt. Und Jugendliche lassen sich nicht gerne dressieren.

    Man darf selbstverständlich trotzdem hinterfragen, ob Politik in die Schulen gehört. Aus meiner Sicht ist die Antwort ein klares nein.

  45. Kleiner Nachtrag zu #44:

    Vor meiner Einschulung habe ich übrigens einen katholischen Kindergarten besucht. Was auch immer uns die Nonnen damals beigebracht haben, es hat nicht dazu geführt, mich nachhaltig vom katholischen Glauben zu überzeugen. Und soweit ich das heute noch nachvollziehen kann, gilt das selbe für die anderen Kinder aus meinem Jahrgang. 😉

  46. Ich glaube, dass das ganze bei weitem nicht so gut verfängt, wie von den Initiatoren erwünscht — oder den Schwarzmalern befürchtet.

    Der gewesene Osten bot doch eigentlich gute Laborbedingungen, ob der Funktionstüchtigkeit der Indoktrination -- mit den respektiven Jugend-Massenorganisationen, Unterrichtsfächern, Erleichterungen, bzw. Erschwernissen beim Uni-Zugang, etc.

    Bei einigen hat’s funktioniert, die sitzen z.B. im Kanzleramt.
    Bei den anderen nicht, die landen hier im Forum.

  47. Is alles schön und gut…..was hier einige zur Nicht-Indoktrination sagen, aber……..
    Bei den Menschen, wo sich diese Indoktrination wie Gift ins Hirn gefressen hat, wo alte FDJ-Geister wieder die Straße besudeln……ist nicht nur Hopfen und Malz verloren, nein……die Stellen eine Gefahr für die Gesellschaft dar.

    auto von rechter demoanmelderin abgefackelt
    http://de.indymedia.org/node/6404

    vergangene nacht ist ein kleinbus der gerüstbaufirma „bever“ in magdeburg in flammen aufgegangen weil wir dafür gesorgt haben.
    --
    mit dem anschlag auf die freifrau von beverfoerde soll eine geistige brandstifterin zur rechenschaft gezogen werden. der kaputte wagen zeigt deutlich dass die hetzer angreifbar sind und für ihr treiben die notwendige quittung bekommen. dass wir mit unserem engagement nicht alleine sind zeigen die verkokelten überreste des autos von beatrix von storch in berlin. die AFD-europaabgeordnete und stellvertretende bundesvorsitzende ist die politische partnerin von von beverfoerde und eine der treibenden figuren im hintergrund der „demo für alle“. mehr davon!

    Wer bisher noch nicht sein Mittag ausgekotzt hat……..bitte schön……dann spätestens jetzt:
    http://de.indymedia.org/oekologie

    Aber wie sagte unsere Familienministerin so schön…..wir haben keine Linksextremen Probleme……und die kleinen Kinder bringt auch heute noch, der Klapperstorch, jawoll ja.

    Onkel Heinz……….da werden sie geholfen

  48. Bei einigen hat’s funktioniert, die sitzen z.B. im Kanzleramt.
    Bei den anderen nicht, die landen hier im Forum.

    😉

    es hing auch von der Kindergärtnerin ab, meine Große hatte eine Weihnachtsfeier, meine Kleine hatte immer Pioniergeburtstag 😉

  49. Wenn ich an das Vokabular der grün/rotlackierten Kommunisten denke, fühl ick mich zurückerinnert…..als ick noch SED-Agitation betrieben habe…….und wenn ich bedenke, das die DDR-Staatsgreise in damaliger Zeit auch den bürgerlichen Mittelstand mittels Zwangsenteignung der Privatbetriebe in die Riege der Feinde des Sozialismus aufgenommen haben……erschrecken mich die derzeitigen Entwicklungen in unserer demokratischen Gesellschaft um so mehr.
    Früher ham sich die Salonkommunisten und deren grüne Brüder vor allem auf alles geworfen, was irgendwie nach Großkonzernen oder Banken aussah…….. neuerdings aber……seit dem der Mittelstand mittels Spaziergang maulend auf sich aufmerksam macht……schießen sich die alten Rotfrontgenossen auf das selbe damalige Feindbild der DDR-Einheitsidioten ein….gut an der Vokabel….“bürgerlich-reaktionär“…..zu erkennen.
    Und wenn ick heute schon mal in der rotzroten Scheiße rumwühle (bin heut etwas sadomaso-mäßig drauf)…..dann darf die TAZ natürlich nicht fehlen.

    Die reaktionäre Mittelschicht

    Die Grundhaltung des reaktionären Teils der Mittelschicht ist geprägt von Entsolidarisierung, Rassismus und Wohlstandschauvinismus, von Ungleichheits- und Wettbewerbsideologien. Die neoliberale Ideologie, die auf Wettbewerb, Marktfundamentalismus und Individualismus setzt, dürfte hier deutliche Spuren im Bewusstsein der Menschen hinterlassen haben. Es ist zugleich der Schwäche der gesellschaftlichen Linken geschuldet, dass Ansätze der Krisenverarbeitung nicht im Kontext von Solidarität und Kooperation verlaufen.

    Die Menschen also, die mit ihren Steueraufkommen ein Großteil der Wohltaten finanziert, den der Staat an sozial Schwache durchreicht…….hat also gefälligst die Fresse zu halten und am Besten noch bis zum 70. Lebensjahr zu ackern…..natürlich bei mindestens 60 -- 80 Arbeitsstunden die Woche (fragt mal die Selbsständigen in eurer Stadt, wat die so täglich rackern müssen)……um den kommunistischen Traum der absoluten Gleichheit (oder doch lieber gleich „Blödheit“) irgendwie voran zu bringen. Der einzige Unterschied zur DDR…..früher wurde der Mangel von oben verwaltet…..heute soll sich der Mensch aus Klimaschutzgründen…..ganz freiwillig den Mangel ins Haus holen.

    Ich sach mal so……diesen Typen ham wir Ossis im Jahre 1989 die rote Karte gezeigt und ihnen vor die Parteizentrale gekackt…….meint denn die Neuauflage der Altkommunisten…..die würden in Zukunft mit ihren Bullshit durchkommen?
    Heute brennen „nur“ die Autos der verhassten Reaktionäre…….doch wie man die geistigen Enkel von Mao und Stalin so kennt…..ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann der erste Reaktionär abgefackelt wird.

    Aus der Geschichte lernen…….oder zum dritten Mal den Kopp in den Sand stecken…..mal sehen, für was sich die Menschen in diesen Land diesmal entscheiden werden.
    Onkel Heinz…….ex-Agitator…bald nicht mehr im Ruhestand

  50. @ Onkel Heinz #49 Der dümmste Hund weiß wer ihm den Napf vor die lahme Pfote stellt. In unserer „Volks“wirtschaft wissen das nur noch die Befüller der Futtertröge. Die wachsende Zahl von genussvoll schmatzenden und noch die anderen beschimpfenden Volksgenossen, blendet den Umstand des Erwirtschaftens des Wohlstands zunehmend aus. Wie beim Strom, der aus der Steckdose kommt, oder wie von den Medien verbreitet aus der Windmühle und dem Solardach. Ausreichend für 12.000 Haushalte. An die kalte dunkle stille Winternacht denkt auch da keiner. Aber wie man Lügen managt, das hat ja Mutti einmal im Arbeiter- und Bauernparadies gelernt.

  51. #49

    Die Grundhaltung des reaktionären Teils der Mittelschicht ist geprägt von Entsolidarisierung, Rassismus und Wohlstandschauvinismus, von Ungleichheits- und Wettbewerbsideologien. Die neoliberale Ideologie, die auf Wettbewerb, Marktfundamentalismus und Individualismus setzt, dürfte hier deutliche Spuren im Bewusstsein der Menschen hinterlassen haben.

    Ich stimme der Beschreibung zu.

    Die Menschen also, die mit ihren Steueraufkommen ein Großteil der Wohltaten finanziert, den der Staat an sozial Schwache durchreicht…….hat also gefälligst die Fresse zu halten und am Besten noch bis zum 70. Lebensjahr zu ackern…..natürlich bei mindestens 60 — 80 Arbeitsstunden die Woche

    Nicht wirklich. Es wäre nur schön wenn die Mittelschicht-Kälber nicht ihre eigenen Schlächter wählen würde. Die neoliberale Politik schadet allen Arbeitnehmern und auch vielen Selbstständigen, auch denen die meinen sie wären nicht betroffen, oder das geschehe gar zu ihrem Nutzen. Diese Leute irren sich sehr. Übrigens war das Ziel mal die 35h-Woche, da hat jemand was nicht richtig verstanden : )

    grün/rotlackierten Kommunisten

    Ceterum censeo: Die Grünen sind die neoliberale Speerspitze, die Vorfront des Sozialabbaus und der Umverteilung von unten nach oben. Ihr müsst das echt mal kapieren.

  52. @Anorak
    Die Kälber sitzen wo annerscher…..

    Reaktionäre wollen ja Widerstand, das ist geradezu ihre Berufsbezeichnung. Sie definieren sich durch die Wand, gegen die sie rennen. Der Klimawandel ist deshalb auch ein Lieblingsthema der Reaktionäre -- nicht einfach oder nicht nur, weil sie von den Energie-Unternehmen oder der Ölindustrie direkt bezahlt werden. Der Widerspruch ist so laut, die Empörung ist so leicht abrufbar.

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/georg-diez-ueber-reaktionaere-frank-plasberg-genderwahn-a-1022149.html

    Weißt Du, wenn ick mich derart persönlich angegriffen fühle, nur weil ich die Energiewende scheiße finde….dann geht meine sozialistische Grundausbildung (Indoktrination) mit mir durch.
    Wohlstandschauvinismus……..gab da nich ein gewissen Tritt-Ihn……der uns diesen Schauvinismus austreiben wollte?
    Ich habe mir meinen bescheidenen Wohlstand hart erarbeitet……zahle solidarisch …mörderiisch hohe Abgaben und Steuern……und lasse mich auf keinen Fall als Reaktionär bezeichnen, nur weil ich diesen Wohlstand für meine Familie und Mich……möglichst bewahren will.
    Wenn Salonkommunisten (dazu zähle ich ein großen Teil der Grünen dazu)….meinen, ich solle mich bescheiden und nochmals vom knappen Restlohn zusätzliche Steuern berappen, dann rappelt es in meinen Gemüt…..und dat janz jewaltig.
    Wer Wasser predigt und dann ständig mit der Weinpulle am Hals erwischt wird……ist für mich, ein verlogenes Arschloch (damit meine ich Dich natürlich nicht).
    Sorry……….Sozialismus kann ich besser……habs ja immerhin aus erster Hand gelernt.
    H.E.

  53. anorak2 #51,

    Die Grünen sind die neoliberale Speerspitze, die Vorfront des Sozialabbaus und der Umverteilung von unten nach oben. Ihr müsst das echt mal kapieren.

    wessen Speerspitze ?
    wo finde ich Neoliberale ?

  54. Mir fällt z.B. kein Grund ein, warum der Konzern EON diesen Erziehungsmist für Kindergartenkinder finanziert.
    Selbstzerstörung oder was ist der Grund dahinter?
    Durch die Energiewende gehen sie dem Untergang entgegen, ist das ihr Ziel für uns?

  55. @Heinz

    Keine Generation erwirtschaftet ihren Wohlstand alleine.
    Unser Wohlstand wurde von mehreren Generationen erwirtschaftet.
    Möglich wurde das in der Bundesrepublik, weil es ein einzigartiges Ausbildungssystem gab und hart arbeitende Menschen die sich darauf verlassen konnten, dass sie ihre bescheidenen Ersparnisse und ihren bescheidenen Wohlstand nicht für politische Hasardeure opfern mussten.
    Diese Balance ist auf beiden Flügeln der Debatte, hemmungslose Umverteilung, böse Industrie und starre Vorschriften auf der einen Seite und keine Steuern und am besten keine Regeln für die Wirtschaft auf der anderen Seite aus dem Tritt geraten ist.

  56. @Günter
    Ich gebe Dir natürlich vollkommen recht……unsere Eltern ham sich den Rücken krumm gearbeitet……sodass es ihren Kindern einmal besser gehen wird…….und wenn ick Dir erzählen würde, was meine arme „total gleichberechtigte“ Ossi-Mutter für knallharte Knochenjobs geschoben hat, nur weils da ne Ost-Mark mehr pro Stunde gab, bis ihr Rücken sprichwörtlich im Arsch war….zieh ich noch heute den Hut vor der Leistung unserer Vorfahren.
    Diese enorme Leistung (Sie war auch Steineklopfer nach dem Krieg, bei 2 Stullen Arbeitslohn)…..wird heute von gewissen Leuten, als Klimaschädlich verurteilt…..meist von Leuten, die aufgrund des Wohlstandes der eigenen Eltern, erst in der Lage sind, die große Klimaklatsche zu verteilen…..ohne selber zum Bruttosozialprodukt beizutragen.

    Es gibt heute ein Problem in Deutschland…..wir ham keine Oposition mehr im Bundestag…..inzwischen hat Mutti bei den Grünen und der SPD mehr Zustimmung als in der eigenen Partei…..und das, sollte uns allen zu denken geben.
    Die Balance is im Arsch…….heute gilt Gleichschaltung und wie in guten alten DDR-Zeiten……is jeder Abweichler ein „Konterrevolutionär“, der gefälligst eingebuchtet gehört.

    Nun die entscheidene Frage an Dich, der Du immer noch die Fahne der Demokratie hoch hälst…….wie schaffen wir es mit friedlichen Mitteln, den linksgrünen Teufelskreis zu durchbrechen?

    Mit ganz besonders lieben Grüßen
    Heinz Eng

  57. @Heinz

    Auf die Straße gehen und demonstrieren, eine Partei gründen, kandidieren, aktiv wählen, die Meinung sagen und schreiben.

    Mehr gibt es nicht. Demokratie bedeutet ja nicht, dass wir nicht pleite gehen können.

  58. @Günter

    Auf die Straße gehen und demonstrieren, eine Partei gründen, kandidieren, aktiv wählen, die Meinung sagen und schreiben.

    Hmm……wer die falsche Meinung äussert…..kann ganz schnell…..nach frei definierten Massstäben der herrschenden Elite…..als Hassprediger in die ewigen Abgründe der Hölle verdammt werden. Wer, ohne von Partei und Staatsführung wohlgesonnen legitimiert, auf die Straße geht……kann wiederum als Hassprediger oder als Aber-Nazi…… in selbige Hölle verbannt werden.
    Wer sich gar traut……eine tragende Rolle der Gegenbewegung zu spielen…..muss inzwischen um sein Hab und Gut fürchten….schlimmsten Falles sogar um seine Existenz oder sein Leben…….weil die Partei und Staatsführung Menschen toleriert…..die zur Durchsetzung ihrer kruden Ideologie auch nicht vor physischer Gewalt zurückschreckt.

    Ich möchte leise andeuten, das Recht und Gesetz…..siehe Dublin 2…siehe Schengen……siehe No-Bailout…siehe Atomausstieg..irgendwie, nich mehr so richtig…..von allen verfochten wird.
    Hach, wie herrlich waren da noch die guten alten DDR-Zeiten……da gabs nur einen Gegner….und auf den konnte man sich leicht einstellen.
    Ich hoffe…..Dich stört mein leichter Anflug von Fatalismus…..nicht allzu doll.
    Heinz Eng

  59. @Rassbach…#54
    Janz einfach….die Marketingabteilung hatte da eine Idee…..um den beschisssen Ruf als Klimasau…….irgendwie, aufzubessern.
    Wer kein Arsch in der Hose hat……bückt sich halt bis zum Boden.

    Ups…..ich hab nix gesagt…..muss ja dienstlich auch den Klima-Saubermann spielen.
    Onkel Heinz…….so isses, wenn man mit sehendem Auge auf die Wand zu rast….und zu feige ist, endlich in die Eisen zu treten.

  60. @Heinz

    Da muss man durch. Wenn man friedlich gegen den Mainstream demonstriert wird man immer verunglimpft und in eine halb Kriminelle Ecke gestellt. Das war in den 80igern auch so, wenn Mann, Schüler aber auch Frau, oder Oma oder Kind gegen KKWs oder für den Frieden demonstrierte. Das kommt davon, wenn sich die Journalisten am Mainstream ausrichten.
    Ich finde es immer wieder lustig wenn sich Grûne, SPDler oder Linke benehmen wie weiland Strauß, Dregger und Ko.
    Man darf eben nie vergessen, dass friedliche Demonstranten nur ein Grundrecht wahrnehmen, auch wenn einem die Meinung nicht schmeckt. Das gilt eben auch für Pegida und ähnliches. Sind auch Steuerzahler.
    Interessant ist, dass auch Gauck das nicht verstanden hat, obwohl er doch genau weiß wie man in der DDR von der Mainstreampresse in die Ecke gestellt wurde. Denn er ist auch Präsident von Dunkeldeutschland, ob ihm das passt oder nicht. Bin schon auf seine Weihnachtspredigt gespannt. Unser Bundespastor. Ehrlich gesagt hört man solche Stimmen überall auf der Straße. Dunkeldeutschland ist überall.
    Es ist schon erstaunlich, dass von einer freien Presse die gleichen Methoden angewendet werden.
    Aber dann wieder auch nicht, sind eben Menschen.
    Ich glaube aus Prinzip nichts was von unserer Presse über Demonstrationen berichtet wird. Wie man an diesem Schriftsteller Príncci sieht berichten die ja nicht die Wahrheit, sondern entstellen schamlos die Aussagen und manipulieren mit Archivmaterial.
    Das einzige was hilft ist selber mal hingehen. Das mache ich seit Jahren so.

  61. @Heinz

    Das ist in der Bundesrepublik Deutschland anders gewesen, auch bei der Bundeswehr. Man hat die DDR nie als Gegner gesehen, sondern als Deutschland.

  62. @Heinz

    Mach dir nichts draus. Ich ziehe beruflich um. Und was haben die nun hier, Holzpellets und die Sonne für lauwarmes
    Duschwasser. Trotz bester Südlage hat sich PV nicht rentiert. Jetzt bin ich auch ein Umweltverschmutzer und Waldvernichter, weil ich Holz verbrenne. Was für ein Mist.

  63. @Günter
    Auch wenn wir Beide bisweilen…..in näherer Vergangenheit…..überproportional hoch den Dissenz ausgekostet haben…..find ick Dein Kommentar #60……absolut knuddelfähig.
    Onkel Heinz is halt immer noch (obwohl ein, gelegentlich total vernagelter, Vollidiot) lernfähig.
    Zum Beispiel hab ick mir nochmals Peters berechtigte Kritik durch die Omme gehen lassen (Blaumann-Macke).
    Die klassische Arbeiterklasse im marxistischen Sinne gibbet ja heute garnich mehr……denn inzwischen sind wir ja alle “ mobile, total flexible, leistungs- und opferbereite Arbeitnehmer“, die vor lauter Loyialität zu unserem Arbeitgeber…..auch für den bescheidensten Lohn dieser Welt….bereit sind, uns von der Bevölkerung bespucken zu lassen. Sollte gar dieses fiese Kapitalistenschwein in einem Anfall von Mitmenschlichkeit….seinen Arbeitssklaven eine finanzielle Wohltätigkeit, über das Mass der Steuerfreiheit hinweg, zu Gute kommen lassen……hab ick arbeitender Vollidiot, das als geldwerten Vorteil……janz artig zu versteuern.
    Wenn ick zu meinen Mitarbeitern sage….“das schaffen wir“……liegt meist eine Massnahme an, die arbeitszeitrechtlich….in janz grenzwertigen Regionen liegt…..bisweilen sind für uns Dienstleistern…..die Tage auch schon mal 27 Stunden lang.

    Will sagen….weil ick es als alter Mann nich mehr so mit den Ficken hab (Príncci)………….wäre es besser, wenn man mir meine Galle operativ entfernt hätte…..damit die mir heute nich ständig überlaufen könnte…..bei der brachialen Gutmenschenberichterstattung unserer linksgrün versottetenden Medien.

    Übrigens…..es wird Winter……und Dunkeldeutschland beginnt bald ab 16:00 Uhr……und Gaukler….sind nun mal dafür da, dem Volk etwas vorzugaukeln…….weswegen ja dieser Arbeitsplatz….im Sinne der Elite…perfekt besetzt wurde (übrigens, mit Hilfe der FDP).

    Als Atheist kommt mir das Kotzen….wenn evangelische Pfarrer und Pfarrerstöchter…..derzeit dem Volk zeigen dürfen, wo der Frosch die Locken hat.

    Und ja….pöbeln, ohne rechtlich pöbelbelangt werden zu können…ist eine Lektion, die man nur als Ossi lernen konnte.
    Onkel Heinz…….macht aus seiner Seele…keine Mördergrube.

    (Tante Edit musste grobe Schnitzer entfernen….H.E.)

  64. @ Heinz

    Ich bin ja dafür grundsätzlich BundespräsidentInnen mit PastorInnen zu besetzen, da kann man sich die Weihnachtspredigt
    sparen. Und wer könnte besser bei Gott und der Welt Abbitte für uns an quasi allem Schuldige leisten: Klimawandel, Hunger in der Welt, Kriege, etc

  65. Liebe Gemeinde,
    oder wie spricht man die Untertanen des Präsidenten an ? Was erwarten wir von Kindern, wenn sich Eltern auf einer Festivität mit folgenden Statements den übrigen Gästen vorstellen:
    1. Unsere Familie benutzt grundsätzlich Fahrräder für die Schul und -Arbeitswege.
    ( Warum nur stehen bei dieser Familie ein BMW, ein, VW und ein Wohnmobil auf dem Grundstück)
    2. Der Ausstieg aus der Kernenergie war überfällig. Wir haben die Konsequenzen gezogen und für 30.000 .- € eine PV-
    Anlage installiert. Wir sind komplett unabhängig und erzeugen umweltfreundlichen Strom. Die Stromversorger
    bekommen keinen Cent mehr von uns.
    ( Nun ja, die Anlage ist erst seit April 2015 in Betrieb und ich freue mich schon diebisch darauf, wenn er die ersten komplett sonnenlosen Tage hinter sich hat. Übrigens, der Akku in seinem Keller hat 20 Kw und er glaubt, er kann mit dem enormen Überschuss auch noch sein Haus heizen)
    3. Produkte aus der Region sind wichtig für die Umwelt. Wir kaufen grundsätzlich nur beim türkischen Gemüsehändler um die Ecke ein. (was er wahrscheinlich garnicht wissen will, ist das Edeka und Co. die gleichen Großmarktprodukte anbieten. Und multikulti ist er natürlich auch, weil der Händler………naja, lassen wir diesen Part)
    Der Weltversteher und großer Erklärer ließ sich dann noch über die große Chance für Deutschland, die eine Zuwanderung mit sich bringt. Der Fachkräftemangel hätte endlich ein Ende……… Da platzte mir dann doch der Kragen und ich stellte nur die Frage nach den vielen hochqualifizierten deutschen Fachkräften, die lediglich aufgrund ihres Alters keine Chance mehr auf eine adäquate Verwendung bekämen. Die Antwort war: Na, die sind dann wohl nicht flexibel genug ! Danke im Namen aller Arbeitslosen und HartzIVer für diese Abfälligkeit.

    Also der Erklär-Bär ist ein gut besoldeter Staatsbediensteter, seine Frau eine Verwaltungsfachkraft. Die Kinder gehen auf eine Art Privatschule. Beide sind politisch aktiv in einer etablierten Partei, die noch nie allein Regierungsverantwortung trug.
    Warum kommen solche Leute bloß an die Macht.und warum schafftz Herr Eng das nicht? Die Wahrheit ist eben schwer zu ertragen. Warum aber muss man die Kinder belügen?

    A.R

    Ich kann bei solchen Ansichten das Grausen bekommen. Ich hoffe, das mal Leute wie Herr Eng

  66. #52

    Die Kälber sitzen wo annerscher…..

    Die Sozialkassen sind Solidarsysteme. Jeder Arbeitnehmer kann jederzeit krank, arbeitslos oder Invalide werden und ist dann auf genau die Sozialleistungen angewiesen, auf deren Empfänger er gerade eben noch geschimpft hat. Die Arbeitslosenunterstützung ist seit „Agenda 2010“ so gestaltet, dass man nach endlicher Zeit sein Vermögen und seinen sozialen Status verliert. Und je mehr jemand angespart hat, umso tiefer kann er fallen. Der Fall ist tiefer und der Aufschlag härter als je zuvor. Gerade wer sich was aufgebaut hat muss umso mehr dagegen sein, statt zu jubeln. Wer darüber jubelt ist einfach doof, denn er jubelt über einen Angriff gegen sich selbst.

    Und der lohndrückende Effekt dieser Maßnahmen wirkt über Domino-Effekte auf den gesamten Arbeitsmarkt, nicht nur auf die untersten Schichten. Auch obere Gehälter sind 10 Jahre lang wegen der „Agenda 2010“ nicht erhöht worden, während Kapitalgewinne sprudelten.

    Salonkommunisten (dazu zähle ich ein großen Teil der Grünen dazu)

    Sie haben noch keinen Grünen gesprochen. Das sind weltfremde Nixchecker mit neoliberalem Gedankengut (oder -schlecht), die soziale Argumentationen gar nicht verstehen, und denen der Begriff Kommunismus der Beelzebub persönlich ist. Die interessieren sich nur für Mülltrennung.

  67. @anorak2

    Existenz sichern ist wichtig. Beitragsgestützte Arbeitslosenversicherung auch.
    Wenn es notwendig ist kann man die Zeiten für Ältere verlängern.
    Aber unbegrenzt den sozialen Status sichern mit Steuergeldern wie es die Arbeitslosenhilfe getan hat halte ich für falsch und unbezahlbar.

  68. #67

    Aber unbegrenzt den sozialen Status sichern mit Steuergeldern wie es die Arbeitslosenhilfe getan hat halte ich für falsch und unbezahlbar.

    Ich halte es für richtig, aber das ist eine andere Diskussion. Der Punkt war ein anderer: Jemand der mit seinem erreichten Wohlstand gegen die Absicherung wettert, die genau auf ihn und seinesgleichen zugeschnitten ist (oder richtiger: war), hat nicht ganz logisch nachgedacht. 🙂

    Die Bezahlbarkeit sollte kein Thema für eine Diskussion sein. Wir hatten das jahrzehntelang, und es wurde bezahlt. Also ist es bezahlbar.

    Die Kosten kann man übrigens leicht dadurch drücken, indem man die Anzahl der Arbeitslosen senkt. Mit der neoliberalen Karikatur von „Wirtschaftspolitik“ wird das natürlich nicht gelingen. Mit sündteuren Ökoprogrammen auch nicht, eh klar. Wieder ein Beispiel, wo beide Ideologien Hand in Hand gehen.

  69. #66. anorak2

    Das sind weltfremde Nixchecker mit neoliberalem Gedankengut (oder -schlecht), die soziale Argumentationen gar nicht verstehen, und denen der Begriff Kommunismus der Beelzebub persönlich ist. Die interessieren sich nur für Mülltrennung.

    kann man auch anders sehen.

    Hier mal ein Auszug aus Peter Helmes „Die Grünen, Rote Wölfe im grünen Schafspelz“

    Die ehemaligen KBW-Mitglieder – und auf diesen Aspekt muß besonders hingewiesen
    werden – traten der neuen Öko-Bewegung nicht etwa bei, weil sich
    die „Roten“ jetzt in „Grüne“ verwandelt hätten. Mitnichten! Die Triebfeder der
    kommunistischen, kadergeschulten KBW-Freunde war strategisch ausgelegt:
    Die noch junge Bewegung der Grünen galt zwar irgendwie als „links“, „basis --
    demokratisch“ und „ökoradikal“, war aber in ihrer inneren Struktur noch sehr
    chaotisch – und damit leicht lenk- und beeinflußbar. Und die K-Vertreter hatten
    ganz schnell begriffen, daß das ,grüne Projekt‘ ein erfolgversprechendes
    Vehikel dafür sein könnte, Politik zu gestalten und auch an die Pfründe der
    politischen Klasse zu kommen – eine einmalige historische Chance, die sich
    Fischer, Trittin, Cohn-Bendit & Genossen nicht entgehen ließen. Die neue
    Grünen-Bewegung war also ein ideales Betätigungsfeld für die (ehemaligen?)
    Kommunisten. So nimmt es nicht wunder, daß nach Feststellung des Bundesverfassungsschutzes
    aus dem Jahre 1985 zehn Prozent aller Landesvorstandsmitglieder
    und auch etwa zehn Prozent der damaligen 35 Landtagsmitglieder
    sowie mehr als 30 Prozent (!) der grünen Bundestagsabgeordneten
    aus den Reihen der K-Gruppen kamen (siehe auch Kapitel „Giftgrün: das
    grün-rote Führungspersonal“). Kretschmann konnte sich also bei seiner
    politischen Familie wohlfühlen.

    karl.s

  70. @anorak2

    „Die Bezahlbarkeit sollte kein Thema für eine Diskussion sein. Wir hatten das jahrzehntelang, und es wurde bezahlt“

    Das ist ein merkwürdiges Argument. Das Gesetz war von 1956. das EEG haben wir ja auch bisher bezahlt, also geht es auch weiterhin, egal ob die Umlage steigt.

  71. @Karl Seegert

    Ich denke da muss man die Wurzeln der Partei und ihre Wähler unterscheiden.

  72. #70

    Das ist ein merkwürdiges Argument. Das Gesetz war von 1956. das EEG haben wir ja auch bisher bezahlt, also geht es auch weiterhin, egal ob die Umlage steigt.

    OK dann formuliere ich anders: „Bezahlbarkeit“ ist als Begriff schwierig, denn solange überhaupt Geld da ist, lautet die Antwort immer „ja“. Die richtige Frage wäre: Wollen wir uns das leisten. Was kriegen wir dafür, uns lohnt sich das gesellschaftlich?

  73. #69

    1985 war vor 30 Jahren. Die heutigen Grünen sind völlig anders aufgestellt. Sowohl Wähler wie Mitglieder haben nichts mehr damit zu tun. Wer heute Kommunist ist, wählt bestimmt alles andere als die Grünen.

  74. Je älter ich werde, je älter meine Kinder werden (der Älteste ist 36, der jüngste 5 Jahre alt), um so weniger dramatisch sehe ich die Indoktrinationsversuche von verschiedenen Stellen. Klar ist das immer ärgerlich, nur wenn ich mir eben meine Kinder so anschaue, so bin ich mir nicht so sicher, ob Eltern und Lehrer wirklich die Macht haben, Menschen so grundsätzlich zu formen, aus ihnen etwas anderes machen, als das was sie von Natur aus sind. Das persönliche Umfeld, die Freunde, der Zeitgeist -- und die Opposition gegen den Zeitgeist, spielt ebenfalls eine sehr große Rolle. Auch ein Blick ins eigene Ich kann hilfreich sein: Wie viel vom Weltbild meiner Eltern oder Lehrer habe ich übernommen? Oder schauen wir uns die Zustände in Diktaturen an. Diejenigen Kinder deren Eltern überzeugte Genossen waren, sind ja meist keine Fanatiker geworden, sondern bestenfalls Mitläufer.

    Ich will es nicht verharmlosen, doch ich denke, wir müssen auch der Jugend eine Kraft zur Opposition zutrauen, Menschen lassen sich nicht so einfach formen, und schon gar nicht vorschreiben, was sie zu denken und zu fühlen haben.

    Mit einer Tochter (12 Jahre) hatte ich dieser Tage ein langes Gespräch über Flüchtlinge. Sie fragte mich aus, was ich davon halte. Ich hielt mich bedeckt Anfangs, wollte zuerst ihre Einstellung und die ihrer Klassenkameraden erfragen. Sie meinte, mit rund der Hälfte der Klasse hätte sie darüber gesprochen, und die meinen alle, dass die Politiker doch einen Knall haben, wenn die meinen, wir könnten die ganzen Flüchtlinge der Welt aufnehmen. Gut, das ist jetzt ihr subjektiver Eindruck vom Meinungsklima in der Schule. Wenn aber schon in baden-württembergischen Gymnasien diese Meinungen nicht nur eine kleine Minderheitenposition darstellen, dann sieht man doch, dass trotz aller Indoktrination sich eigenständige Haltungen und Weltbilder entwickeln.

    Also ich mache mir insgesamt um die Kinder weniger Sorgen, dass sie durch in der Schule gelehrten Ideologien möglicherweise ein Weltbild entwickeln, welches unbedingt der Ideologie entspricht. Klar kommt das auch vor, aber wir dürfen auch nicht den Automatismus zur Opposition in der Jugend vernachlässigen.

    Um die Qualität der Schulen mache ich mir da schon wesentlich mehr Sorgen. Wenn dort die Wertevermittung so in den Vordergrund gerät, dass die Wissensvermittlung verdrängt wird, so ist das eine bedenkliche Entwicklung.

  75. @anorak2 #72

    Das ist die richtige Frage. Genau die muss gestellt werden und zwar ohne moralischen Druck.
    Aber das wird es selten.

  76. @Quentin

    Interessante Beobachtung. Genau so müssen Schüler reagieren. Gegenpositionen zum vermeintlichen Mainstream in den Medien aufbauen. Nur so kann man unsere Demokratie schätzen lernen.
    Das gibt in der Tat Hoffnung.

  77. @Herr Quencher
    Willkommen im Club 🙂
    Wie oft meine Kinder das Gegenteil von dem gemacht haben, was mir für sie im Sinn schwebte, bin ich nicht in der Lage mich zu erinnern. Und heute muss ich zugeben vieles davon war gut für sie. Sie sind ihren Weg gegangen.
    Ich glaube an uns Eltern ist es die verschiedene Wege zu zeigen und vor allem das kein Weg eine Einbahnstraße ist.
    Falscher Weg genommen, los zurück und neu anfangen.

    Gruß
    Steinzeit

  78. @anorak

    Weißt Du….mit dem, gern in linken Kreisen verwendeten „Schwamm-Begriff“ ….Neoloiberalismus kann ick persönlich nich viel anfangen…..das ist aber nicht der Punkt, denn nach meinen Verständnis…sind die Grünen alles andere als Neoliberal.

    „Heute bedeutet der Neoliberalismus die Abkehr von der sozialen Marktwirtschaft und die Renaissance der Liberalismus-Theorien des 19. Jahrhunderts.“
    http://www.neo-liberalismus.de/neo-neoliberalismus.html

    Tja….wenn man über Grüne Pöbelt…..sollte man die Leutchens anhand ihres Parteiprogramms beurteilen, speziell zu dem Dummfug, was sie sich in Hinsicht „Energiewende“ aus den Fingerchen gesaugt haben.

    https://www.gruene.de/ueber-uns/10-punkte-plan-gegen-die-klimakrise.html

    Ein nationales Klimaschutzgesetz, das jährliche Reduktionsziele bis 2050 verbindlich festschreibt: 40 Prozent Emissionsminderung bis 2020, 60 Prozent bis 2030 und 95 Prozent bis 2050.

    Mehr Erneuerbare Energien durch eine Verdopplung der Ausbaukorridore für Sonnenstrom und nachhaltig erzeugte Biomasse und durch verbesserte Ausschreibungsbedingungen für Bürgerwindparks und Energiegenossenschaften.

    Mehr Transparenz für klimabewusste Anlegerinnen und Anleger, die raus wollen aus den fossilen Energien (Divestment), durch eine verpflichtende Unternehmensberichterstattung über ökologische und soziale Ziele und ein glaubwürdiges Siegel für nachhaltige Geldanlagen.

    Die Stützung des Emissionshandels durch Einführung eines CO2-Mindestpreises von zunächst 15 Euro pro Tonne CO2.

    Und so weiter und so fort.

    Interessant auch dat „Divestment“………

    Angelehnt an die Divestment-Bewegung gegen das südafrikanische Apartheid Regime stellt auch diese neue Divestment-Bewegung das Ziel auf, dem klimaschädlichen fossilen Energiesektor die finanziellen Stützen zu entziehen.

    oder gucken wir uns den Wärmesektor an…

    Wir setzen uns für ein Wärmegesetz ein, das auch im Gebäudebestand die Nutzung Erneuerbarer Energien vorgibt……

    Wir GRÜNE machen uns für einen klimaneutralen Gebäudebestand bis 2050 stark. Die energetische Modernisierung muss dabei bezahlbar und die Kosten gerecht verteilt sein – zwischen EigentümerInnen, MieterInnen und Staat.

    https://www.gruene.de/themen/atomausstieg-energiewende/energie.html

    Wat da der eine oder ander Grüne, der von der Macht korrumpiert wurde…..öffentlich so von sich lässt…..ist in der Beurteilung der Grünen irrelevant.
    Die Grünen sind ja auch vehemente Gegner von TTIP und der Privatisierung der Wasserversorgung……u.v.m.
    Ich bleibe weiterhin bei meiner Meinung……das diese Typen lediglich verkappte Kommunisten sind, die einen auf Öko machen…..damit sich ein paar gutbetuchte Umweltbesorgte, per Kreuz auf dem Wahlzettel…..ein gutes Gewissen machen können.
    H.E.

  79. #73. anorak2

    Grüne und Rote haben mehr Schnittmengen als Gegensätzlichkeiten. Natürlich wird ein lupenreiner Kommunist wohl eher die Linke oder eine der marxistischen Splitterparteien wählen. Aber darum geht es nicht. Es geht im Kern darum, dass die Grünen unter einem Deckmantel agieren, im wesentlichen aber das gleiche Ziel wie die Linken und sonstigen Marxisten verfolgen, nämlich die Errichtung einer totalitären Gesellschaft unter Auflösung des Nationalstaates, was urkommunistische Ziele sind. Sie gehen dabei halt nur subtiler vor, nämlich per Moral und Weltenrettung. Für mich sind die Grünen, so wie Heinz in #78. schreibt, verkappte Kommunisten. Aber gut, es bleibt jedem benommen, das anders zu sehen.

    In diesem Sinne
    karl.s

  80. @Heinz

    Ich finde es immer wieder erschreckend, dass der Staat als jemand Unabhängiger genannt wird, der Kosten trägt.
    Dabei holt er sich ja seine Kosten von Eigentümern und Mietern.

    Ich beobachte diesen Kernirrtum den Politiker gemeinsam haben, dass Kosten egal sind, wenn der Staat sie trägt.

  81. Achso……..die Energiewende, die ja so von den Grünen bejubelt wird……fährt zunehmend an die Wand.

    So teuer wird der Atomausstieg für die Deutschen

    Bis Ende 2016 wird ein deutscher Durchschnittshaushalt die Energiewende mit 540 Euro subventioniert haben – Tendenz steigend. Besonders schlimm daran: Das Projekt ist noch nicht einmal erfolgreich.

    Doch die Politik pickt sich lieber Daten heraus, die klimapolitisch weniger relevant sind, dafür aber den schönen Schein der Energiewende wahren. Im Ausland verfängt das schon lange nicht mehr. Beim Weltenergierat diese Woche in Äthiopien bekamen die deutschen Vertreter viele Fragen gestellt – besonders zu den steigenden Kosten der Energiewende.

    Die Verbotspartei…….die das Land in ein immer engeres Klimakorsett quetschen will…..die den Normalbürger umerziehen will …..ihn sogar zum Klimaschutz zwingen will…..bedient sich den selben Methoden, wie es andere Kommunisten vor ihnen auch schon taten.
    Dafür errichten sie jetzt potemkinsche Dörfer……(wird etwas bezeichnet, das fein herausgeputzt wird, um den tatsächlichen, verheerenden Zustand zu verbergen. Oberflächlich wirkt es ausgearbeitet und beeindruckend, es fehlt ihm aber an Substanz.)……..um den Laien zu beeindrucken…….doch hinter der Fassade……stinkt es gewaltig.

    Onkel Heinz…………..kann se echt nich leiden

  82. @Heinz Eng #78
    Da hast du aber eine entlarvende Quelle für die Definition von ‚Neoliberal‘ angegeben. Die bestätigt aber die Beobachtung, dass sich Kommunisten, Grüne und leider auch sehr viele Linke nicht mehr mit der Theorie der Ökonomie beschäftigen sonder einfach alles, was ihnen nicht passt, als neoliberal bezeichnen. Mal sehen wie weit sie mit der Vereinnahmung der Sprache für ihre Zwecke kommen. Wenn man nur noch in Leerformeln spricht, dann macht man sich überflüssig und das merken dann auch schon die ganz Kleinen.
    Im Lexikon der Zentrale für Politische Bildung steht immerhin noch:

    Die meisten Wirtschaftsordnungen der westlichen Industrienationen, so auch die soziale Marktwirtschaft in Deutschland, basieren heute auf den Prinzipien des Neoliberalismus.

  83. An die, die noch Hoffnung in die Jugend haben, ein Kommentar von einem Studenten.
    Ich sehe das sehr ähnlich, denn als ich mich zum Thema Energiewende etc. erkundigt habe, habe ich nach dem Haar in der Suppe gesucht und nicht nur nach Bestätigung der öffentlichen Meinung. Es scheint ein ganz natürlicher Drang zu sein, sich vom Mainstream abzugrenzen, seine Individualität zu Beweisen um nicht in der Masse unterzugehen (man siehe sich die ganzen Hipster an) und deshalb auch bei Inhaltlichen Themen, das wird wohl auch in Zukunft immer so bleiben. Die wenigen, die sich auch wirklich tiefer mit dem Thema auseinandergesetzt haben, waren beruhigenderweise ähnlicher Meinung.
    Jedoch habe ich als größtes Problem bei den meisten, zu denen ich Kontakt hatte, festgestellt, das es einfach an Interesse mangelt. Ich denke, die große Masse der Bevölkerung (sogar der Grünen-Wähler) macht sich einfach nicht sehr viele Gedanken zu diesem Thema und nimmt die öffentliche Meinung ohne zu hinterfragen an, ist lenkbar und will bloß ein möglichst reines Gewissen haben, während sie ein komfortables Leben führt und sich um unmittelbare Probleme kümmert. Das ist zwar einerseits gefährlich, wenn die Meinung passend zu einer Ideologie umgeformt wird, aber wenn die Ideologie dann an der Realität scheitert (z. B. regelmäßige Stromausfälle) wird das Interesse ganz plötzlich zunehmen und sich gegen die Ideologie wenden. (nur Leider ist der Schaden dann getan…). Es wird wohl nicht zu einer Generation von „Grünen“ kommen, aber von selbst wird die Jugend auch nicht einen Umschwung anstoßen, solange wir trotz Energiewende so viel Wohlstand haben wie jetzt.

    Die Ziele der Grünen habe ich hautnah im Ökodorf Poppau erlebt. Sie romantisieren die Lebensweise des Mittelalters und wollen wieder in kleinen Dorfgemeinden mit Kompost-Toiletten und eigenem Wald zur Holzversorgung nebenan wohnen und sich dabei überlegen fühlen. Das ist weder rein kommunistisch noch neoliberal, obwohl die Organisation einige Züge des Kommunismus mitbringt.

  84. Ich denke, die große Masse der Bevölkerung (sogar der Grünen-Wähler) macht sich einfach nicht sehr viele Gedanken zu diesem Thema und nimmt die öffentliche Meinung ohne zu hinterfragen an, ist lenkbar und will bloß ein möglichst reines Gewissen haben, während sie ein komfortables Leben führt und sich um unmittelbare Probleme kümmert.

    Sehe ich auch so. Ich sage immer, die breite Masse der Bevölkerung besteht als Lemmingen, welche die öffentliche Meinung annimmt und diese nicht hinterfragt. Viele sind auch nicht willens, oder in der Lage die öffentliche Meinung zu hinterfragen. Klärt man die auf, glauben die einem erst nicht, oder gucken einen an wie ein Auto. Das ist meine Erfahrung.

    Und das gute Gewissen ist ganz entscheidend. Den Kindergärtnerinnen wird von leuchtpol/ eon eingeredet, die würden mit der Klimaerziehung etwas Gutes tun. Wer gutgläubig ist fällt darauf natürlich rein und hat dabei noch ein gutes Gewissen. Er tut ja etwas Gutes damit. Man hat ja nur das Beste für die Kinder im Sinn.

    Und die Kinder plappern das fleißig nach, was ihnen eingeredet wird. Zumindest solange sie es nicht durchblicken. Das ist meine Erfahrung. Ich bin Onkel mit 5 Neffen, Nichten.

  85. PS

    Und Praktikum in einem Kinderhort im Problemstadtteil Bremen-Gröpelingen habe ich vor meinen Zivildienst auch mal gemacht.

    Den Kleinen kann man ganz leicht hübsche Geschichten erzählen und einen Bären aufbinden. Die glauben fast alles, wenn man überzeugend ist und schöne Geschichten erzählen kann.

  86. PPS

    Und ködern kann man die Kleinen auch ganz leicht. Wer kann da schon widerstehen.

    Und die Grünlinge an Kindergärten locken auch mit Spiel, Spaß und Spannung .

  87. Passt auch hierher:
    Mal googlen „greenpeace deuben“!
    Anarchisten besetzen ein Kohlekraftwerk, gefährden den Produktionsprozess und Menschen!
    Die Staaatsmacht und auch der Betreiber (!) schauen zu!
    Die Lügenpresse gibt diesen Verbrechern noch eine Plattform und hoffiert diese Leute auch noch!
    Unglaublich wo dieses Land gelandet ist
    meint JH

  88. @Gehrhard…..#82
    Sry….hab einfach dat erst Beste genommen, wat der Gockel ausgespuckt hat……ohne das da Wiki davor stand.
    Mit schwammigen Schwämmen konnte ick noch nie was anfangen……ich bevorzuge dann doch lieber die Pfeile….Halbrund natürlich, kann man besser die Ecken abfeilen….oder abschießen…..ach Menno……und schon wieder muss ick den Gockel auf Pirsch schicken……hört dat denn nie uff?

    Onkel Heinz……bitte nich janz ernst nehmen

  89. @Jürgen
    Also ich hab auf meinen Betriebsgelände mehrere Unterflurhydranten……und genügend C-Schläuche…..um jede äussere Verschmutzung meines Schornsteines…..sofort und effektiv……runter zu putzen.

    Das es nun ausgerechnet die Mibrag traf, dürfte zwei Gründe haben. Zum einen ist das Kraftwerk Deuben relativ alt und damit ineffizient. Zum anderen beteiligt sich die Mibrag derzeit an einem Bieterverfahren um die Lausitzer Braunkohle. Der Energiekonzern Vattenfall will mehrere Kraftwerke und Tagebaue verkaufen (die MZ berichtete). Auch Greenpeace beteiligte sich an dem Verfahren, um die Kohle-Aktivitäten möglichst schnell stillzulegen. Das Angebot wurde durch Vattenfall aber bereits abgewiesen. Nun könnten sich die Umweltschützer darauf konzentrieren, den anderen Bietern auf die Füße zu treten.

    Greenpeace-Protest bei der Mibrag in Deuben : Kraftwerk vor Notabschaltung | Weißenfels -- Mitteldeutsche Zeitung -- Lesen Sie mehr auf:
    http://www.mz-web.de/weissenfels/greenpeace-protest-bei-der-mibrag-in-deuben—kraftwerk-vor-notabschaltung,20641108,32322780.html#plx23664390

    Jaja…….Vattenfall zeigt den Stinkefinger und die Einpisser…..müssen sich schnell mal ne Ersatzbefriedigung verschaffen, kennen wir schon…lachen wir schon lange nich mehr drüber. Wie gesagt……wenn GP vor dem Zaun steht…und dann rein will…wird das Problem Biologisch beseitigt……5 -- 10 Rottweiler dürften reichen.
    Einfach nur ein mieser Propaganda-Konzern……sonst nix, diese Typen…..die selber die BK-Kraftwerke noch bis 2030 betreiben wollten.
    Onkel Heinz……..ich schäme mich für diesen Kraftwerksbetreiber.

  90. Heinz, Du zitierst die mz, die auch wie die lvz wenigstens noch Bedenken gegenüber der Aktion (KW stand kurz vor der Notabschaltung!) veröffentlicht haben. Andere grünversiffte, wie „Die Welt“ schreiben darüber, als wäre das eine normale Protestaktion. Auch die ö-r-Medien lassen Grünpissler und Werksleiter gleichberechtigt ihren Sermon absondern.
    Also ich fasse es nicht!
    Ideologie benebelt eben den Verstand (GP) und Betroffene (mibrag) sind schon soweit in die Defensive getrieben, dass sie eigentlich auch nichts anderes verdient haben als den Bach runter zu gehen. Naja , Tschechen und Polen stehen ja schon bereit, um Deutschlands Energiewirtschaft zu übernehmen
    Das einzige, was mich tröstet ist, das die Leser- bzw. Zuschauerkommentare noch relativ vernünftig sind.
    Dieser Trost währt aber auch nur so lange, wie solche Kommentare überhaupt noch veröffentlicht werden.
    JH

  91. #78

    Weißt Du….mit dem, gern in linken Kreisen verwendeten „Schwamm-Begriff“ ….Neoloiberalismus kann ick persönlich nich viel anfangen….

    Das macht nichts, es kommt nicht auf die Bezeichnung an sondern auf die Bedeutung. Ich meine mit Neoliberalismus die Ideologie, Arbeitnehmerrechte abzuschaffen, Sozialleistungen zu kürzen, Löhne zu drücken, öffentliche Dienstleistungen zu privatisieren, und ähnlichen geistigen Sondermüll. Solange wir alle wissen, was gemeint ist, ist die Bezeichnung egal. Wir können die Ideologie auch „Tzatziki“ oder „Fußpilz“ nennen, wenn dir „Neoliberalismus“ nicht passt.

    das ist aber nicht der Punkt, denn nach meinen Verständnis…sind die Grünen alles andere als Neoliberal.

    Sie stehen für die Inhalte, die ich oben beschrieben habe. Welche Vokabel du dafür bevorzugst, ist nicht wichtig.

    [Grüne Programmzitate zu Energie & Co]

    Das hilft uns nicht weiter. Du musst gucken welche Politik sie tatsächlich gemacht haben, als sie an der Macht waren. Da haben sie die größten Kürzungen am Sozialsystem seit Bestehen der BRD mitbeschlossen und auch ideologisch mitgetragen, sie haben Privatisierungen befürwortet und durchgeführt, sie haben Beschneidung von Arbeitnehmerrechten beschlossen uva.

    Die Grünen sind ja auch vehemente Gegner von TTIP und der Privatisierung der Wasserversorgung……

    Das ist der Trend jetzt, sie hängen ihr Fähnchen nach dem Wind. Es gibt aber etliche Beispiele, wo Grüne in den 2000er Jahren vorneweg für Privatisierung standen.

    …das diese Typen lediglich verkappte Kommunisten sind, die einen auf Öko machen…..

    Wenn man eine Behauptung nicht begründen kann, soll man sie besser stecken lassen.

  92. Anorak,

    wann immer Du über Liberalismus / Neoliberalismus schimpfst, ist offensichtlich, daß Du null Ahnung hast, wovon Du schreibst. Laß es einfach.

  93. @Anorak
    Hmm, wenn man sich erst auf die Definition eines Begriffes einigen muss, damit man weiß, was der Gegenüber nun eigentlich wirklich meint……..wie wäre es dann, wenn Du mir erklärst, wat Du unter einen „Kommunisten“ verstehst…..kleine Einführung gefällig?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kommunismus

    H.E.

  94. #92/93

    Es ist oft ein Symptom ideologischen Denkens wenn über Vokabeln gestritten wird statt über reale Politik. Seis drum.

    Neoliberal und liberal sind keine Synonyme. NL ist ein Schlagwort (oder Schimpfwort wenn ihr wollt) das eine bestimmte Wirtschaftspolitik bezeichnet, die man grob als unsozial umreißen kann. Es ist in der Bedeutung erst seit den 90ern bei uns gängig. Und wenn ihr wollt kann man auch sagen „in linken Kreisen“, logisch denn rechte Kreise finden die damit bezeichnete Politik ja gut, also werden sie kein abwertendes Wort dafür verwenden. Ich finde sie aber schlecht und möchte sie ausdrücklich abwerten, also verwende ich das passende Vokabular. Das ist mein gutes Recht.

    Ich sehe mich selbst zwar nicht als links sondern sozial und liberal (kein Widerspruch), aber im Vergleich zu euch bin ich vermutlich ein paar Parsec linker 🙂

  95. #93 ich habe den Begriff Kommunismus hier nicht eingeführt, sondern nur der Gleichsetzung mit den Grünen widersprochen.

    Können wir uns drauf einigen dass Kommunisten die Abschaffung des Kapitalismus anstreben? Die Grünen denken da jedenfalls nicht im Traum dran. Also sind sie keine.

  96. @Anorak
    Hmm………Transformation der Gesellschaft…..Klimagerechtigkeit……dat riecht für mich, verdammt nach kommunistischen Ideen.
    Vllt sollten wir uns davon trennen, zu glauben, das der Kommunismus nun unbedingt den Kapitalismus abschaffen will (siehe China)……und trennen wir uns von den Gedanken, das Kommunisten sich um das Seelenheil der einfachen Leute kümmern…..definieren wir dieses Kropzeuch eher damit….das sie zur Durchsetzung ihrer kruden Ideen….über Berge von Leichen gehen…..vllt nicht selber den Genickschuss setzen…..sondern per Vorschrift und Gesetz…..es billigend in Kauf nehmen, das Menschen sterben.

    Marxisten sind davon überzeugt, dass sich durch die gesellschaftlichen Umstände und durch permanente ideologische Missionierung ein Mensch neuen Typs entwickeln wird, kompatibel zum Sozialismus und Kommunismus.

    Mit ihrem Glauben an die Machbarkeit des ’neuen Menschen‘ haben die Marxisten ein Gesellschaftssystem für eine nicht existierende Sorte von Menschen aufgebaut. Auf den Umkehrschluss kamen sie nicht: Das Gesellschaftssystem so zu verändern, dass es mit den tatsächlich vorhandenen Menschen optimal funktioniert. Das genau ist die grösste Stärke des Kapitalismus. Ein fataler, marxistischer Irrtum mit Todesfolge.

    http://www.storyal.de/story2003/irrtum.htm

    Und genau das wollen auch die Grünen…..sich einen Menschen backen, den es nie geben wird…..weil der Mensch nun mals so ist, wie er ist…….weil nun mal Gier……die größte Antriebsfeder ist.

    Onkel Heinz…….hoffe, das Du endlich weißt, wat ick Dir andeuten wollte.

  97. @anorak2

    Damit man nicht aneinander vorbeiredet scheint es mir wichtig die Begriffe zu klären.
    Man kann deshalb schlecht ignorieren, dass die Bundeszentrale für politische Bildung die soziale Marktwirtschaft als Neoliberal bezeichnet. Sie hingegen was anderes darunter verstehen. Nur weil manche es als Schimpfwort benutzen
    Muss man das ja nicht mitmachen.

    Im übrigen zeugt es gerade von Ideologie Menschen aufgrund von Aussagen und Meinungen zu Einzelthemen in solche Schubladen zu stecken und mit Schlagwörtern zu beschimpfen. Man kann Texte von Engels zu Wirtschaftspolitik finden die man als Neoliberal im Sinne der
    Bpb bezeichnen würde.

  98. #97

    Man kann deshalb schlecht ignorieren, dass die Bundeszentrale für politische Bildung die soziale
    Marktwirtschaft als Neoliberal bezeichnet.

    Ich gestehe dass mich das sehr überrascht. Der Begriff wurde doch vor den 90ern nirgendwo in der Öffentlichkeit verwendet. Hat man 1990 gesagt „Wir führen jetzt in der DDR den Neoliberalismus ein“? Oder haben Helmut Schmidt oder Willy Brandt von der „neoliberalen Wirtschaft“ gesprochen? Ich denke doch nicht. Die Rede war immer von der Sozialen Marktwirtschaft. Ich sehe die beiden als Gegensätze. Es hieß doch immer, die Soziale Marktwirtschaft ist kein Kapitalismus und will keiner sein. Die Bundeszentrale hat keine Definitonsmacht über Begriffe, und sie verbreitet immer das was der jeweiligen Regierung gefällig ist. DIe jetzige Regierung ist neoliberal aufgestellt, da muss sie den Begriff halt weichspülen, reinweichen und vorwaschen. 🙂 Das ist m.E. die Erklärung.

  99. @anorak2

    Ich denke so ist das nicht. Der Liberalismus in Deutschland hat zusammen mit der katholischen Soziallehre unsere soziale Marktwirtschaft hervorgebracht. Das wurde auch als Neoliberalismus bezeichnet und die bpb tut das im historischen bundesdeutschen Kontext mit Recht.
    In angelsächsischen Ländern hat der Wirtschaftsliberalismus insbesondere die Chicagoer Schule eine ganz andere Prägung.
    Das wurde auch mit neoliberal bezeichnet glaube ich. Da unsere Medien heute eher anglophil sind was Begriffe betrifft, erklärt das die beiden unterschiedlichen Bedeutungen. Irgendwann haben das dann Politiker auch hier als diffusen Kampfbegriff benutzt. Das EEG ist aber kaum ein Element der Chicagoer Schule. Selbst unsere Sozialhilfe würden die ja ablehnen, nicht aber eine Aufstockung.

  100. #98./#99.

    hier mal ein Erklärungsversuch aus „Die Welt“

    „Neoliberalismus -- Viele verstehen das Wort falsch“

    karl.s

  101. @Karl Seegert

    Der Autor ihres Links beschreibt eine freie Marktwirtschaft mit Verantwortungsethik in Chefetagen.. Das springt meines Erachtens zu kurz und ignoriert, dass die deutsche soziale Marktwirtschaft darüber hinaus gegangen ist.

  102. @Heinz Quentin

    Erinnert ihr Euch noch, seht hier.

  103. @Günter

    ist dieses Plakat anknüpfend an unser Gespräch heute morgen in Stuttgart? Ja natürlich erinnere ich mich an solche Propagandabilder. Ich will aber bei dieser Gelegenheit auf einen Text aus meiner Feder hinweisen:

    Ansonst wurde aber ein Gesellschaftsmodell geschaffen, welches, neben den ideologischen Vorgaben, vor allem dadurch gekennzeichnet war, dass eine Heroisierung der Arbeiterschaft entstand. Der körperlich Arbeitende wurde nun in Statuen und Denkmälern erhöht und sollte den tragende Stand der Gesellschaft darstellen.

    1981, ich verbinde damit eigentlich ganz andere Erinnerungen. Da wurde mein zweiter Sohn geboren, ich habe einen Ausreiseantrag gestellt, und begann mich mit meinen Kumpels zu streiten. Da ging es um Literatur und Weltbilder.

    Doch noch mal zurück zu dem Plakat. Letztlich will dies aussagen, wenn ein jeder an seinem Platz sich mit voller Tatkraft einbringt, dann lösen wir die Probleme schon. Nicht die Analyse von Problemen steht im Vordergrund, weil das ja auch immer einen Diskurs bedeuten würde, sondern deren tatkräftige Bekämpfung. Also letztlich nichts anderes als Aktionismus, oder bös ausgedrückt: Beschäftigungstherapie. Der Praktiker mag in seinem Arbeitsumfeld tatsächlich Lösungen für Probleme finden, dabei verliert er aber den Blick dafür, warum es diese Probleme gibt. Ähnliches ist jetzt auch bei der Energiewende zu beobachten. Praktiker sollen die Probleme lösen, um damit vom Diskurs über die grundlegenden Ursachen der Probleme abzulenken. Wir schaffen das schon. Auf die Flüchtlingsproblematik trifft dies natürlich genauso zu.

    Ich glaube, man sieht an beiden Beispielen, wie wichtig offene Diskurse sind.

  104. @Günter, Quentin

    Hihi……“Meine Hand für mein Produkt“……fällt mir da spontan ein……und wer damals kein Bock zum Arbeiten hatte…..war offiziell ein „Asoziales Element“.

    Diese Propaganda hat wohl auch bei mir noch Spätfolgen…weil als Werktätiger….is man ja heut nur noch schnöder Arbeitnehmer…..und Aktivist der sozialistischen Arbeit kann man auch nicht mehr werden……..aber keine Angst Leute, inzwischen muss ick schon wieder ne 5-Jahresplanung machen, alles „Gute“ kommt irgendwann wieder…………..würg.

    Sorry……muss mal schnell uff´n Topp.
    Onkel Heinz……2 Welten in der Omme….die sich regelmäßg prügeln.

  105. @Quentin

    Nein, ich meinte eigentlich die Parallelität der leeren Durchhalteparolen.
    Das Schönreden der Kröten die die Menschen schlucken müssen.

  106. um Thema Liberalismus und Wirtschaftspolitik in Deutschland, hier ein interessanter Artikel in der FAZ.

  107. Na da ist ja dann mal die Richtigebewegung für einige gegründet oder wie?

    http://www.news.com.au/lifestyle/real-life/wtf/vhemt-movement-says-humans-need-to-die-out-to-save-planet/news-story/cab10a46dc9264a14e980fc374128e8a

  108. Ein zweifelsfreier Fall von Öko-Schizophrenie:
    Man mag es kaum glauben, eine Kindergärtnerin tritt auf einem Ergometer und tritt in die Pedalen und bringt, oh wie Wunder, eine Lampe zum Leuchten.Die zusätzlichen Kosten eines solchen Rades schätze ich moderat mit 300 € Anschaffungswert.
    Tret-Dauerleistung = 50 Watt x 20 Std. = 1 kWh. Bei Eigenverbrauch 28 Cent in 20 Std. erwirtschaftet (Wirkungsgradverluste durch mehrfache Energieumwandlung Ges. ETA vernachlässigt)
    300 € : 0,28 Cent/kWh = 1071 Std. muss die fleißige Dame treten um die Zusatzkosten einzufahren.
    Solange hält aber kein Ergometer, Neukauf min. 2000 €, Upps was nun.
    Bei Tsd. Std. muss sie aber, wenn sie eine Std. fleißig tritt ca. 1000 mal zum Duschen gehen und hierbei verbraucht sie
    CO2 behaftete Energie welche höher ist als die eingefahrene Energie. Schwachsinn, so werden die bedauernswerten Kinder zu Öko.-u. Ökonomie-Idioten erzogen.

  109. Im Expeditionsmobil der Baden-Württemberg-Stiftung lernen Schüler und Erwachsene viel über Grundlagen und Herausforderungen der Energiewende.(Zeitungsartikkel 12.7.18)
    Wer die Jugend für alle Zeiten nachhaltig für die große Transformation vorbereiten will, muss ihnen erst einmal exakte Wissenschaften, wie Rechnen, Physik und Chemie vorenthalten. Sie würden ja sonst zu schnell merken, dass ihnen Unfug erzählt wird. Statt Wissen, sollen sie ein Gefühl für die Natur bekommen. Sie sollen nichts wissen, sie sollen nur empfinden, dass Kernenergie des Teufels ist. Sie sollen empfinden, dass Wind und Sonne alle Energieprobleme lösen werden. Sie sollen erfahren, daß Energie gespeichert werden kann und dass Windrädchen vom Baukasten Strom liefern. Aha! Ahaaa!
    Im Jahr 2000 startete diese Stiftung mit dem heren Ziel „Zukunft BW“ mit 2,3 Mrd. Kapital. Inzwischen werden aber fragwürdige ideologische Programme der „grünen“ Gehirwäsche gefördert. Siehe Expeditionsmobil.Kinder sollen spielerisch erfahren „ES GEHT DOCH“, ich habe es gesehen. Größenordnungen und Umwandlungsverluste usw. werden den Kindern (und Erwachsenen) einfach verschwiegen. #108 so wie bei der Kindergärtnerin. Selbst einfachste Überschlagrechnungen werden zur Wahrheitskontrolle nicht mehr gemacht:Weil:
    1. Gefühlt ist alles richtig, es ist schön, gut und moralisch. Eben nach Gehirnwäsche tief empunden.
    2. Der einfache Dreisatz wird von vielen Schulabgängern nicht mehr beherrscht und Kopfrechnen mangels Übung auch nicht.

  110. Dass es Kinder und Menschen mit minderer Bildung gibt, ist nicht grundsätzlich zu verhindern … aber auch nicht das Kernproblem. Wichtig ist, dass auch die Eliten aus Bildung und Wissenschaft -- z.B. Prof. Dr. Harald Lesch -- unentwegt diese Unsinns kolportieren. Wir wären jetzt in der Lage, das Klima retten zu können.

    Dabei ist klar: Selbst wenn man nicht erkennt, dass die alarmistischen Grundlagen viel zu vage sind und sie tatsächlich für wahr hält, ist das Klima nicht durch derartige Symbolpolitk zu ‚retten‘ … und auch nicht durch nationale Null-Emissionen einschließlich Suizid: Es sind hunderte von Kohlekraftwerken in Bau -- zu recht, denn die Menschen wollen Leben. Aber es ist absurd, dagegen lächerliche Einsparungen zu setzen, die weniger als ein Tropfen auf den heißen Stein sind. Merke: Trotz hunderter Milliarden Aufwand für die Energiewende ist die CO2 Emission Deutschlands seit 2009 nicht gesunken.

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