German Angst

4. August 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Ökologismus, Politik

In einer typischen klimapolitischen Diskussion wurde ich einmal gefragt, ob ich denn keine Angst hätte, beim Autofahren zu verunfallen. Meine Antwort „selbstverständlich nicht“ stieß auf ein gewisses Unverständnis. Ja: Ich besteige ein Fahrzeug nur, wenn ich absolut sicher bin, mein Ziel gesund und munter zu erreichen. Hätte ich Angst, auch nur ein wenig, würde ich nicht mit dem Auto fahren. Das ist offensichtlich für Klimaalarmisten nur schwer nachvollziehbar.

In dieser Episode offenbart sich nicht nur das Wesen der Klimadebatte. Auch andere  Auseinandersetzungen (Umwelt, Energie, Mobilität) lassen sich auf diesen Kern zurückführen. Natürlich spielen Themen wie „freier Markt“ contra „staatliche Regulierung“ oder auch die Rolle der Wissenschaft als Ratgeber der Politik eine wichtige Rolle. Aber nur vordergründig. Hinter diesen Aspekten steckt das Aufeinandertreffen zweier völlig unterschiedlicher Grundhaltungen. In der Frage des Umgangs mit Risiken.

Im Alltag gehen wir natürlich alle Risiken ein, je nach konkreter Situation und den individuellen Einstellungen und Erfahrungen mal mehr, mal weniger. Wir gehen Risiken ein, weil wir davon Vorteile haben. Und stürzen uns auch nicht blindlings in jede Unwägbarkeit. Wir akzeptieren Risiken vor allem dann, wenn wir uns gegen die Folgen eines Schadens so weit wie möglich absichern können. Dies kann durch ein technisches System oder beispielsweise auch eine Finanzdienstleistung, eine Versicherung erfolgen.

Sicherheitsgurt und Airbag sind gute Beispiele für dieses Konzept. Beide senken nicht das Risiko eines Autounfalles. Beide sind sogar nur dann sinnvoll, wenn tatsächlich ein Unfall geschieht. Bis dahin stellen sie eigentlich eine Fehlinvestition dar. Und ebensowenig schützt eine Krankenversicherung vor einer Krankheit, eine Feuerversicherung verhindert keinen Brand und eine Lebensversicherung nicht den Tod. Im Gegenteil: Je intensiver und umfangreicher wir uns versichern, desto akzeptabler wird es, Risiken einzugehen.

Viele Menschen reagieren auf Risiken trotzdem mit übergroßer Vorsicht und versuchen sie tunlichst zu vermeiden. Man muß den Wagen eben stehenlassen, will man absolut sicher sein, nicht mit ihm zu verunfallen.

Abstrakt betrachtet werden beide Strategien im Wettbewerb der Evolution begünstigt. Vermeidung von Risiken ist dann besonders vorteilhaft, wenn man abgesichert ist und auf bestimmte Dinge ohne Nachteile verzichten kann.  Mut zum Risiko wird oft durch die Gewinne belohnt, die eine entsprechende Handlung mit sich bringt.  

Dementsprechend sind Gesellschaften, in denen eine breite Masse Möglichkeiten sieht, ihre Lebensumstände zu verbessern, insgesamt risikobereiter, als weiter fortgeschrittene. Mit zunehmendem Reichtum gibt es auch mehr zu verlieren und so steigt die Vorsicht, steigt der Wunsch, Risiken zu vermeiden.  In der westlichen Welt, in der Grundbedürfnisse nicht mehr in Nahrung, sauberem Wasser oder Kleidung gemessen werden, sondern in Kommunikationstechnologien, Fahrzeugen, Häusern mit Sauna und Whirlpool oder auch Fernreisen, ist daher die Risikobereitschaft besonders gering.

Länder wie die USA, Kanada und Australien weisen als klassische Einwanderungsländer Strukturen auf, in denen der Pioniergeist und damit der Mut zum Neuen immer noch fest verankert sind. Länder wie Großbritannien und mit Abstrichen auch Frankreich werden geprägt von Migranten unterschiedlicher Kulturen und Ethnien, die sich als Angehörige ehemaliger weltumspannender Reiche ganz selbstverständlich als Briten oder Franzosen betrachten und ebenfalls eine andere Sicht auf Chancen und Risiken mitbringen.

In Deutschland allerdings ist beides nicht der Fall. Wir sind hier nicht nur besonders reich, sondern gehen auch besonders  vorsichtig mit unseren Möglichkeiten um. 

Wenn aus Vorsicht Angst wird

Ob man eher zur Vermeidung von Risiken neigt, oder angesichts eines möglichen Gewinns (der nicht unbedingt materieller Natur sein muß) Mut zum Risiko zeigt, scheint mir eine grundlegende individuelle Charaktereigenschaft zu sein. Die Wurzel des Ökologismus liegt in der Übertragung der Neigung zur Risikovermeidung auf größere Zusammenhänge.

So ist der Aufstieg der Grünen erst möglich geworden, deren politischer Einfluß hier weit größer ist, als überall sonst auf der Welt. Ökoparteien, wie die Grünen oder diverse Splittergruppen, vereinigen viele in sich widersprüchliche Positionen zu einem übergreifenden Parteiprogramm. Das vor allem die Vorsichtigen unter uns als wählbar erachten.

Man ist besorgt wegen des Klimawandels, lehnt aber gleichzeitig die Kernenergie als CO2-freie Stromversorgung ab. Man ist betroffen angesichts des Hungers in der Welt, schwärmt aber für die wenig ertragreiche „ökologische Landwirtschaft“ und streitet erbittert gegen den Einsatz gentechnisch optimierter Nutzpflanzen und –tiere (was nebenbei auch die Risiken eines potentiellen Klimawandels reduzieren helfen könnte). Man wirft den Klimaskeptikern einen Mangel an Wissenschaftlichkeit vor, propagiert selbst aber Homöopathie und nicht selten ist man auch von der Existenz krebserregender Handystrahlen überzeugt. Man plädiert für Energieeffizienz, ist aber skeptisch gegenüber der Nanotechnologie, mit der Effizienzpotentiale in besonderer Weise gehoben werden könnten. Man ist natürlich für ein Tempolimit (aus Angst vor Unfällen), raucht nicht, trinkt nicht, ernährt sich vegetarisch oder gar vegan (aus Angst vor Krankheiten).

Mal also beruft man sich auf die Wissenschaft, mal lehnt man sie ab. Die Welt wird unterteilt in „gute“ und „böse“ Technologien, in „verantwortungsbewußtes“ und „verantwortungsloses“ Verhalten, scheinbar ohne jede klare Linie.

Nur scheinbar, denn die Systematik, auf der dieses aus Sicht eines Ökologisten durchaus schlüssige Weltbild basiert, ist die einheitliche Risikobewertung. Bei jeder dieser Fragestellungen wird das Risikopotential als ein Berg enormer Höhe wahrgenommen, der den Blick auf einen möglichen Nutzen vollkommen verdeckt. Bei den Grünen und ihren Anhängern, vor allem in der Umweltbewegung und bei Gesundheitsfanatikern ist das Pendel von der Stellung „Vorsicht“ noch ein ganzes Stück weiter ausgeschlagen. In Richtung Angst.

Angst erzeugt totalitäres Denken

Ebenso wie die Mutigen nach jeder neuen Chance suchen, ihre Lebensumstände zu verbessern, sind die Ängstlichen auf der Suche nach immer neuen Risiken. Und wenn man glaubt, sich selbst ausreichend risikovermeidend zu verhalten, ist die nächste zu reduzierende Gefahr das Tun des Anderen. 

Der Anspruch der Ängstlichen, alle sollten sich gefälligst ihren Befürchtungen entsprechend verhalten, macht die Auseinandersetzungen so grimmig. Die, die Angst vor dem Autofahren haben, fordern typischerweise auch das allgemeine Tempolimit für alle. Die, die aus Angst vor einer Erkrankung nicht rauchen, wollen dies auch allen anderen verbieten. Und natürlich werden Klimaskeptiker heute schon für angenommene Katastrophen in der Zukunft verantwortlich gemacht.

Seit jeher begründen sich totalitäre Systeme auf geschürten Ängsten. Seien es konstruierte Bedrohungen von außen – oder auch von innen – Diktaturen können Stabilität erzielen, indem sie sich ihren Untertanen als Garant der Sicherheit präsentieren.

Und wenn nur genügend Menschen daran glauben, sowohl an die Bedrohung, als auch an das Versprechen der Sicherheit, dann kann ein solches Regime etabliert werden. Eines, das Andersdenkende zum „richtigen Verhalten“ zwingt.

Deutschland ist ein Biotop, in dem die Ängstlichen besonders gute Voraussetzungen finden, zu gedeihen. Nicht umsonst ist der Begriff von der „German Angst“ international gebräuchlich. Und in der Hatz auf Raucher bis hin zu den Forderungen nach einer restriktiven Klimapolitik sind totalitäre Tendenzen auf dem Weg zur Diktatur bereits erkennbar. 

Die Klimadebatte im Zeichen der Angst

Aus Sicht der Ängstlichen stellt der Klimawandel  eine Art Mutter aller Risiken dar. Er beinhaltet nicht mehr und nicht weniger als den möglichen Weltuntergang, wahlweise auch „nur“ den Untergang unserer Zivilisation. Der Klimawandel ist das perfekte Instrument zur Untermalung einer Kampagne, die eine bestimmte Politik als einzige Rettung vor einer Bedrohung implementieren will. Diese Kampagne zielt auf die Vorsichtigen unter uns ab. Wer schon auf individueller Ebene zur Risikovermeidung neigt, kann leicht überzeugt werden.

Und der Ansatz war erfolgreich. Auf der strategischen Ebene konnten angstbasierte Konzepte wie „Nachhaltigkeit“ und „Vorsorgeprinzip“ als grundlegend verankert werden. Und in der Praxis ist es gelungen, Maßnahmen wie den Emissionshandel, das EEG und sogar ein erstes Produktverbot (die Glühbirne) durchzusetzen.

Es ist meine Erfahrung aus vielen Diskussionen, on- und offline: Am Ende sind es nicht rationale Erwägungen, die Mitbürger dazu führen, eine solche Politik zu unterstützen. Sondern individuelle Charakterzüge. Es ist die persönliche Einstellung zu Risiken, die den Skeptiker oder den Alarmisten ausmacht. Ist man eher furchtsam und ängstlich, oder eher mutig und risikobereit?

Und die Differenzen sind fundamentaler Natur. Wenn denn die „2 Grad Grenze“ überschritten wird, summieren sich für den Alarmisten die Risiken zu einer ausgemachten Katastrophe. Ich erkenne darin nur das Potential, Heizkosten zu sparen, besseres Wetter am Urlaubsort vorzufinden und von höheren Erträgen in der Landwirtschaft zu profitieren.  Kohle, Öl und Erdgas sind für den Klimaalarmisten als „Klimakiller“ zu verteufeln, ich erkenne nur Energieträger hoher Energiedichte, die einfach zu gewinnen und zu transportieren sind und deswegen Wachstum und Wohlstand ermöglichen.

Hier geht ein Riß durch unsere Gesellschaft, der bislang nicht oder nur unzureichend wahrgenommen wird. Es ist der zwischen Angst und Mut. Die Politik hat sich entschieden. Für die Angst und gegen den Mut. Und grenzt die, die noch mutig genug sind, Risiken zu akzeptieren und einzugehen, immer weiter aus.

Die Klimadebatte ist ihrem Wesen nach eine Auseinandersetzung über Ängste, und nicht über Wissenschaft. Die deutsche Klimapolitik ist die Instrumentalisierung der German Angst.

Was ist zu tun?

Sich angesichts dessen in wissenschaftlichen Detailfragen zu verzetteln, ist meiner Meinung nach eher wenig nützlich. Denn durch Verweise auf offene Fragen hinsichtlich der Klimasensitivität, der solaren Aktivität, der kosmischen Strahlung, der Aerosole, des Rußes, der Wolkenbildung oder der Meeresströmungen erreicht man nur eine sehr eingeschränkte Zielgruppe.

Man kann sich natürlich auch zurücklehnen und einmal mehr darauf warten, von anderen gerettet zu werden. Von den Entwicklungs- und Schwellenländern, in denen noch immer der Mut zum Risiko überwiegt. Länder, die sich keinesfalls einer restriktiven Klimapolitik unterwerfen werden, um sich nicht um ihre Chancen zu bringen. Von den USA, Kanada und Australien, den Ländern mit dem oben beschriebenen Pioniergeist, in denen der Mut zum Risiko noch immer etwas wert ist. In denen eine restriktive Klimapolitik daher auf weit weniger Zuspruch trifft und weit schwieriger durchzusetzen ist, als bei uns. Diese Länder haben uns im Verbund bereits in Kopenhagen gerettet, sie werden dies in Cancun und auf allen weiteren internationalen Foren sehr wahrscheinlich erneut leisten.

Es gibt dann den Hoffnungsschimmer, kein Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll zu haben. Und, noch viel besser: Irgendwann in den kommenden Jahren wird die Wissenschaft einräumen müssen, daß das „2 Grad Ziel“ nicht mehr zu erreichen ist. Und dieser Moment wird das kommunikative Fiasko für die aktuelle Klimapolitik. Danach wird es kaum noch möglich sein, die breite Öffentlichkeit von der Sinnhaftigkeit restriktiver Maßnahmen zu überzeugen.

Bis dahin sollte man eine Alternative zur angstbasierten Politik entwickeln. Die Regierenden dürfen nicht in unvorbereitet in ihre selbstgestellte Falle tappen. Und allein aus Mangel an Alternativen an ihrem falschen und nutzlosen Weg festzuhalten, sollte man ihnen nicht ermöglichen.

Es ist darauf hinzuweisen, wie Politik mit Ängsten spielt und Furcht instrumentalisiert. Ihre strategische Grundlage ist zu entlarven, die Euphemismen sind zu dekonstruieren. Mit „Nachhaltigkeit“ ist eben „Verzicht“ gemeint, mit „Vorsorge“ eben genau nicht eine Versicherung gegen potentiellen Schaden, sondern „Vermeidung“ – von Risiken und Chancen. Denn auch eine wärmere Welt kann lebenswert sein.

Schließlich ist nach den Szenarien des IPCC eine Menge dafür zu tun, damit es in hundert Jahren tatsächlich zu einem signifikanten Temperaturanstieg kommen kann. Kohle, Öl und Gas werden nicht zum Spaß verbrannt. Sondern um damit Werte zu schaffen. Und die fossilen Energieträger sind deswegen so überaus beliebt, weil Wertschöpfung mit ihnen am effektivsten gelingt. Die warme Welt, vor der man uns warnt, ist eine reiche, eine sehr reiche Welt. Und zwar überall, auch und gerade in den Entwicklungsländern. Mit diesem Wohlstand wird es uns sehr viel leichter fallen, uns gegen mögliche negative Folgen zu versichern. Ist es eigentlich verantwortlich, auf diese Chance zu verzichten?

Die Klimaforschung beschreibt keine neuen Herausforderungen in einer warmen, aber reichen Welt. All die Probleme mit Extremwetterereignissen, mit Stürmen, Fluten und Dürren, gibt es bereits heute (und gab es in der Vergangenheit schon immer). Gerade die wärmere und reichere Welt kann mit einer höheren Sicherheit vor destruktiven Naturereignissen verknüpft werden. Anpassung statt Vermeidung wäre die Strategie, die den Mut zum Risiko mit einer besseren Gefahrenabwehr belohnt.

Mit Mut statt mit Angst schaffen wir eine Welt, in der unsere Befürchtungen nicht auch die unserer Nachkommen sind. Wir dürfen auf Wachstum nicht verzichten und Sicherheit nicht vermeiden, um die German Angst zu überwinden.

Ähnliche Beiträge (Automatisch generiert):

Print Friendly

17 Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar »

  1. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unangepasste Kleidung!

    So einfach ist das und doch wird bei jeder Änderung des Wetters ein Vorbote des schrecklichen Klimawandels gesehen.
    Dem Deutschen geht es zu gut, er leistet sich einen gewaltigen Bürokratenstaat mit Vorschriften für jede Lebenslage, mit Vollkaskomentalität wurschtelt man sich blind bis zur Rente, um dann am Gehstock noch mal die Sau raus zu lassen bevor man dann in die vorsorglich gesicherte Grube versenkt wird.

    Millionen von Menschen leben an aktiven Vulkanen und akzeptieren das Risiko, millionen von Menschen leben in potentiellen Erdbebengebieten und bauen Erdbebensicher, millionen Menschen leben in potentiellen Überschwemmungsgebieten und akzeptieren, das der Fluss mal zu besuch kommen kann und wir Deutschen?……..versuchen homöopatisch die Welt zu retten, denn nichts anderes sind die EEG.

    Beruflich wird vom deutschen Untertan eine Mobilität verlangt die uns zu enormen Energieverbräuchen (Pendler) zwingt, aber wenn man mal wegen Umweltschäden umziehen soll ist das unmöglich, wie schizophren ist das denn?

    In China wurden wegen dem 3-Schluchten-Staudamm 1,3 Millionen Menschen umgesiedelt ohne Aufschrei der Deutschen samt Lichterkette, wenn ein paar tausend Einwohner Tuvalus nach Australien müssen, ist das natürlich für jeden Umweltbesoffenen ein riesen Argument gegen jegliche fossile Verbrennung zwecks Stromerzeugung.

    Die Angst vor dem Versiegen des Erdöls lässt uns dann gleich mal deutscher Kohlegruben schließen, könnten ja auch irgendwann mal alle sein.

    Ich könnte noch mehr solcher tollen Beispiele aufführen, hab aber keine Lust mehr.
    Wer jemals versucht hat eine Wasser/Gas/Stromleitung durch ein Naturschutzgebiet zu ziehen um Einwohner damit zu versorgen, der lernt die deutsche Bürokratie mal so richtig kennen.

    Habe die Ehre
    Heinz Eng

  2. Lieber Herr Heller,

    was Sie hier schildern und, was Herr Eng treffend ergänzte ist letztendlich der Ausdruck einer tiefen Krise, einer Sinnkrise der Menschen.
    Moralisierenden Ideologen ist es im vergangenen Jahrhundert gelungen das Vertrauen der Menschen und der Menschheit als Ganzes zu sich selbst intensiv in Frage zu stellen und zu erschüttern. Wie schon zu Beginn des 20.Jahrhunderts, ist dies mit einer intensiven Wohlstandkritik verbunden und wird entscheidend mit getragen von einer Gruppe religiös, fundamentaler Naturromantiker, die Alles, was sich potentiell dazu eignet zu Opfern dieser Unbotmäßigkeiten macht um revolutionäres Personal für eine soziale Transformation zu rekrutieren. Liest man Schriften aus den Anfängen des Kampfes gegen Nikotin, Alkohol, Völlerei und Fleischkonsum, Elektrizität, Automobilität und sexueller Unmoral, lassen sich durchaus zahlreiche Anknüpfungspunkte zur Gegenwart finden. Interessanterweise wurde auch damals schon der Weg über ein gesetzliches Gebot und Verbot propagiert.

    Nun hat nach den verheerenden Kriegen des 20.Jahrhunderts der Wohlstand, gerade im furchtbar zerstörten Deutschland, sehr schnell zugenommen und eben diese Kräfte, die nie verstummt sind mit großer Wucht wieder auf den Plan gerufen worden. Unter Ausnutzung verschiedenster sozialistischer Unterdrückungstheorien und deren Anhängerschar, gelang es den Kampf gegen das vermeintlich Böse, in die breite Masse zu tragen und dort erfolgreich zu in den Köpfen zu verfestigen. Über die Anklage gegen das Handeln einzelner Individuen und Institutionen, gelang es das ganze System einer fundamentalen Kritik auszusetzen, für dessen Versagen jedem eine individuelle Schuld angerechnet wurde.

    Diese eingeredete Schuld, gepaart mit der, oben im Artikel geschilderten Angst, haben das Vertrauen des Menschen auf seine eigenen Leistungsfähigkeiten massiv in Schwanken gebracht. Der breite gemeinsame Nenner dieser „Bewegung“, ist für mich der Schlüssel für den großen Erfolg des Nachhaltigkeits- und Risikovermeidungsbooms.
    Es wird quasi versucht zuerst einen moralischen Überbau aufzubauen unter den sich dann die gesellschaftliche Entwicklung unterzuordenen hat. Die technischen Probleme und die materiellen Voraussetzungen dafür läßt man, wie heute oft üblich, erst einmal außen vor. Ebenso wird verschwiegen, wie mit Denen zu verfahren ist, die sich dieser neuen Moral nicht zuordnen lassen wollen. Ich denke, hier muß wieder etwas vom Kopf auf die Füße kommen, sonst sieht es tatsächlich duster aus für die Menschheit.

  3. @bibliothekar
    ich bin der Auffassung, dass die Menschheit sich derzeit prächtig entwickelt, massiv zunimmt und überhaupt kein Anlass dafür besteht, sich virtuell in Trübsahl zu kleiden. Krisen gab es immer schon und wird es weiter geben. Analoges gilt für Kriege, Ungerechtigkeiten und Vernachlässigungen. Von Dummheit und Ignoranz und politischen Egoismen ganz zu schweigen. Bedenken Sie, schon der alte Grieche BIAS (ja, genau der mit dem wissenschaftlichen Zweifel) soll schon in den Tempel des Orakels von Delphi den Satz gehämmert haben: „die meisten sind schlecht“. Und das soll vor 2500 Jahren gewesen sein. Und wo stehen wir heute? Etwa noch vor Tempeln?
    Wie sagte schon Volker Pispers in Bezug allerdings auf den Islamismus in einer seiner Shows in etwa: wir Europäer sind eine vielschichtige Kultur. Wir können gar nicht durch eine einzelne Monokultur wie den Islamismus besiegt werden. Denn wenn alle nach einer Pfeife tanzen, fallen sie um, wenn sich ihre Monokultur als nicht anpassungsfähig zeigt (was beim wissenschaftlichen und politischen Desaster in den entsprechenden Ländern ja auch offensichtlich ist). Bei der Kirche der Globalen Erwärmung ist es exakt das Gleiche. Eine riesige, allumfassende, aber inhaltlich absolut nicht anpassungsfähige Message, die mit der Realität nicht kongruent geht … und das wird den Gang der Dinosaurier gehen. Es dauert halt ein wenig.

    Always look at the bride side of life….

    Grüße, Upjohn

  4. Lieber upjohn,

    das ist sehr hoffnungsvoll, was Sie da schreiben. Ich für meinen Teil, als Kind der DDR 1.0, habe da doch ein mulmiges Gefühl, wenn man einer DDR 2.0 mit allseitig, entwickelten …?… Persönlichkeiten das Wort redet.

    Beste Grüße B.

  5. @bibliothekar
    meine Altvorderen kamen spätestens 1954 von drüben ;). Insofern kann ich Ihre Besorgnis durchaus nachvollziehen. Aber denken Sie mal langfristig zurück. Hätten Sie nicht auch jeden für verrückt erklärt, der Ihnen 1989 erzählt hätte wie würden 2010 elektronisch mit einem „Klassenfeind“ frei und ungehindert disputieren können? Also ich hätte das damals sofort getan…. ähem. Wir können alle die Zukunft nur erraten und meistens liegen wir falsch damit.

    Was mich persönlich nicht erschaudern, sondern eher wütend werden lässt, ist die hirnlose Subventioniererei von Photovoltaik/PV und Windkraft/WK hierzulande. Da versenken wir Mililarden für eine absolut ineffektive Energieproduktion, die gerade mal 1% bei PV und 8-9% bei WK bringt. Jeder Euro, der mit PV umgesetzt wird, zieht bei gewerblichen Anbietern 5-6 Euro Subvention (über den Stromkunden) und bei privaten Anbietern sogar 8-9 Euro zusätzlich nach sich. Bei WK sind es „nur“ zwei Euro. Das ist Kamikaze-Politik. Ich möchte, dass dieser Idiotismus aufhört. Und ich bin mir durchaus wohlbewusst, dass dadurch 100.000 Installateur-Jobs baden gehen. Das ist mir aber offen gestanden wurscht, denn diese Jobs sind allesamt ökonomisch nicht marktfähig. Man könnte die Leute auch dafür bezahlen, sinnlos Laub im Wald zu sammeln und zu kompostieren. Das wäre exakt genauso idiotisch.

    Was wir als Bürger in beiden Teilen der Republik allerdings im Hinterkopf behalten sollten, ist die zunehmende Tendenz einer Europäischen Bürokratur, die uns indirekt und ohne demokratische Überprüfung einen Klimaunfug nach dem anderen aufdrückt. Oder machen Sie sich mal den Spass, wikileaks zu surfen. Dort findet sich z.B.
    http://www.wikileaks.org/wiki/EU_will_Internet_und_Mobiltelefone_anzapfen. Bei so etwas dreht sich mir als liberalem Demokraten der Magen um. Wir Steuerzahler pumpen fast 15 Mio. Euro in ein Überwachungssystem, dass uns zu Pseudobürgern a la Aldous Huxley oder Goerge Orwell 1984 machen soll. Wenn INDECT jemals implementiert würden würde, kann man das Netz gleich zusperren und zurück auf direkte, Telefon- oder funkgestützte PC-to-PC-Netzwerke zurückgehen. Dann war’s das endgültig mit „freier Information“ oder gar „freier Meinungsäußerung“ im Netz.
    Je nach dem, wer dann am politischen Drücker ist (z.B. unsere heiß geliebte Zensursula), klappt uns dann das Netz vor der Nase zu. Und ich mache mir nicht eine Sekunde Hoffnung, dass auch nur ein SPD- oder ein Grüner Abgeordneter uns nicht zensieren wollte. Die wären sogar die allerersten, würde ich meinen.

    Ich kann nur jedem Bürger raten, seinem EU-Abgeordneten zu mailen, damit er der EU-Kommission in den Hintern tritt.

    Viele Grüße, Upjohn

  6. Umweltangst:

  7. Ist das echt?

    Erstens RTL, und zweitens scheint mir das sehr nah an einer Satire zu sein…

  8. @ Peter Heller #7

    Schwer zu sagen, aber ich hätte kein Problem damit, das für echt zu halten. Er ist ja nicht der einzige „Freak“ dieser Art. Hier mal ein etwas älterer Beitrag von David Harnsch über einen „Elektrosmog-Geschädigten“. Ist zwar Das Erste, aber „Brisant“…

  9. Hey , upjohn,
    willkommen im Club. Bin gespannt auf weitere Beiträgen von Dir. Gut zu wissen, dass es da draussen, noch aufgeklärte Geister gibt wie Heller, Eng, Moosgeist, Bibliothekar, Solarkritiker, etc.

  10. pardon, und Rudolf Kipp natürlich! Sorry, Rudolf Kipp!! und alle hier nicht erwähnte klimarealistische Autoren…

  11. „German Angst“ und „Google Streetview“: Ein schönes Beispiel, das mir nicht eingefallen ist…

  12. Schade, sehr schade. Sie versemmeln da ein interessantes und relevantes Thema (German Angst; Fortschrittsfeindlichkeit in allzu sicheren Gesellschaften), indem Sie mit populistischen sound bites, Halbwahrheiten und Strohmann-Argumenten um sich werfen, bis kein klarer Gedanke mehr erkennbar ist.

    Mal schnell aus der Hüfte gefeuert:

    -- „Ökologismus“ = ein überzogener Kampfbegriff gegen Menschen, denen ihre Umwelt am Herzen liegt. Das ist schon mal recht schwach.

    -- Widersprüche in den von Ihnen so genannten Ökoparteien werden herausgestellt, als ob es nicht auch bei der CDU oder sonst wo (Umwelt-)Bewahrer und Laissez-Faire-Fraktion um die Deutungshoheit ringen würden. Dissens = Inkompetenz? Glücklich, wer mit schlichten Wahrheiten froh wird.

    „Man wirft den Klimaskeptikern einen Mangel an Wissenschaftlichkeit vor, propagiert selbst aber Homöopathie und nicht selten ist man auch von der Existenz krebserregender Handystrahlen überzeugt.“

    Was sollen solche pauschalen Rundumschläge?

    Ich wähle gelegentlich grün. Mit den Irren, die an Homöopathie und krebserregende Strahlung aus Internet und Mobilfunkgeräten glauben, brauchen Sie mich und zahllose andere Wähler dieser Parteri dann trotzdem nicht in einen Topf zu werfen, falls Sie keine belastbaren Zahlen hinsichtlich der Korrelation von Interesse am Erhalt unserer Umwelt und derlei Hokuspokus zur Hand haben.

    Ich bin übrigens auch für Nanotechnologie und gentechnisch modifizierte Lebensmittel. Wie viele Widersprüche müssen Sie aushalten, wenn Sie bei Ihrer Lieblingspartei ein Kreuzchen machen? Keine? Sie Glücklicher.

    Und dann gefällt es Ihnen auch, „Umweltbewegung“ und „Gesundheitsfanatiker“ in einen Topf zu werfen, in dem sie dann in ihrer eigenen Ängstlichkeit brodeln. Das ist flott und populistisch, aber geht trotzdem an der Wahrnehmung und Lebenswirklichkeit

    Ich rauche zum Beispiel nicht, weil ich vor irgend etwas Angst hätte.

    Sondern weil ich das Einatmen von Verbrennungsprodukten ekelhaft, dumm und unangenehm finde. Und daran will ich nicht passiv beteiligt werden.

    Was ein Raucher unter seinesgleichen treibt, ist mir schnurz. Hier geht es nicht um Angst.

    Was _Ihre_ ganz offensichtliche Angst vor der schwieligen grünen Faust des Ökofaschisten angeht, der sich die ganze arme Republik der Mehrleister und Sorgenfrei-Leber unterjocht: Keine Sorge; die kommt so schnell nicht.

    Unredlich ist es dennoch, hier von einer „warmen, reichen Welt“ zu fabulieren. Schade, wenn offensichtlich intelligente Menschen sich mit solchen Klebebildchen eine riskante (da, ich hab’s gesagt! 🙂 Zukunft schön reden müssen: Denn wenn in einer tatsächlich deutlich wärmeren Welt der Meeeresspiegel so weit steigt, dass auf dem ganzen Planeten die vitalsten Siedlungsgebiete (Küstenregionen und Hafenstädte) absaufen, dann wird der volkswirtschaftliche Schaden Ihre schlichte Rechnung vom sorgenfreien Wohlstand bei zwei Grad mehr ziemlich in die Miesen ziehen.

    Aber ich weiß: Wer so redet, ist nur auf der Suche nach etwas, vor dem es sich zu ängstigen lohnt.

    Nur eines noch:

    Wer Nachhaltigkeit als „angstbasiertes Konzept“ verspottet, stellt damit vor allem eine schlichte, ultrazynische „Nach mir die Sintflut“-Mentalität zur Schau.

    Werfen Sie im Park Ihren Dreck hinter sich und lassen auch die Autoreifen gerne mal am Straßenrand liegen, weil Nachhaltigkeit nur etwas für Feiglinge ist?

    Zu kurz gesprungen. Schade.

  13. Au je, Herr Winter, da haben Sie aber so einiges mißverstanden (mißverstehen wollen?)…

    “Ökologismus” = ein überzogener Kampfbegriff gegen Menschen, denen ihre Umwelt am Herzen liegt. Das ist schon mal recht schwach.

    Ich habe eine etwas andere Definition von Ökologismus. Diese ist den meisten Lesern hier gut bekannt und nach meiner Auffassung auch allgemein gebräuchlich. Man könnte kurz sagen, daß der Ökologismus eine Weltanschauung ist, die der Natur (respektive allem, was lebt) eigene intrinsische Rechte zubilligt und im Menschen und seinem Handeln eine grundsätzliche Verletzung dieser Rechte erkennt. Ausgehend von der Charakterisierung dieser Konfliktsituation werden die Maximen des Ökologismus abgeleitet. Weiteres dazu finden Sie hier und hier.

    Nicht jeder Umweltschützer (mich eingeschlossen) ist gleich ein Ökologist. Ökologisten sind auch keine Naturschützer im eigentlichen Sinne. Sie schieben den Umweltschutz nur vor und instrumentalisieren diesen zu anderen Zwecken. Ich bspw. erkenne keinen Gegensatz zwischen Mensch und Natur, keinen grundlegenden Konflikt. Und ich erkenne auch nicht an, daß die Natur eigene Rechte haben soll, allein begründet durch ihre Existenz als Abstraktum (oder auch als „Schöpfung“ einer metaphysischen Wesenheit). Ergo komme ich in Fragen des Umwelt- und Naturschutzes zu anderen Schlußfolgerungen.

    Ich wähle gelegentlich grün. Mit den Irren, die an Homöopathie und krebserregende Strahlung aus Internet und Mobilfunkgeräten glauben, brauchen Sie mich und zahllose andere Wähler dieser Parteri dann trotzdem nicht in einen Topf zu werfen, falls Sie keine belastbaren Zahlen hinsichtlich der Korrelation von Interesse am Erhalt unserer Umwelt und derlei Hokuspokus zur Hand haben.

    Die Passage, die Sie meinen, bezieht sich auf de Grünen und alle möglichen anderen Gruppierungen. Die „Irren“ mit den Handystrahlen sitzen vorwiegend in der ÖDP. Renate Künast allerdings ist glühende Anhängerin der Homöopathie und hat sich in ihrer Zeit als Bundesministerin für den Einsatz von Homöopathie in der Landwirtschaft (Globuli auf dem Acker vergraben…) stark gemacht. Wenn Sie so etwas gerne wählen, bitte. Dies ist ein freies Land.

    Ich bin übrigens auch für Nanotechnologie und gentechnisch modifizierte Lebensmittel.

    Das ist schön. Aber das kann Ihnen nicht so wichtig sein, wenn Sie trotzdem die Grünen wählen. Vielleicht sollten Sie deren Programmatik einmal etwas intensiver studieren.

    Wie viele Widersprüche müssen Sie aushalten, wenn Sie bei Ihrer Lieblingspartei ein Kreuzchen machen?

    Eine Menge. Aber keiner davon ist grundlegender Natur. Meine Lieblingspartei agiert nicht angstbasiert.

    Was ein Raucher unter seinesgleichen treibt, ist mir schnurz. Hier geht es nicht um Angst.

    Das Konzept vom sogenannten „Nichtraucherschutz“ basiert auf der Vorstellung, Passivrauchen könne/werde/müsse Krebs erzeugen. Es basiert nicht auf der Vorstellung von „unangenehm“, sondern auf der Angst vor einer Erkrankung.

    Wer Nachhaltigkeit als “angstbasiertes Konzept” verspottet, stellt damit vor allem eine schlichte, ultrazynische “Nach mir die Sintflut”-Mentalität zur Schau.

    Im Gegensatz zu dem, was Sie glauben, hat das politische Nachhaltigkeitskonzept (also die Vorstellungen von „nachhaltiger Entwicklung“ nach dem Brundtland-Report) nichts mit Abfallvermeidung zu tun. Es hat auch überhaupt nichts mit Umweltschutz zu tun.

    Hier die Definition (finden Sie überall, der Brundtland-Report ist vollständig im Web verfügbar und wird auch häufig zitiert):

    “Sustainable development is development that meets the needs of the present without compromising the ability of future generations to meet their own needs. It contains within it two key concepts:

    1. The concept of ‚needs‘, in particular the essential needs of the world’s poor, to which overriding priority should be given; and
    2. The idea of limitations imposed by the state of technology and social organization on the environment’s ability to meet present and future needs.”

    Sie finden hierin den Grundgedanken des Ökologismus. Nämlich, daß die menschliche Gesellschaft durch ihr Handeln (und durch ihre bloße Existenz) die Natur in ihren Fähigkeiten gefährdet. Und sie finden darin den Grundgedanken des Vorsorgeprinzips („bloß nichts riskieren, um nicht die Möglichkeiten nachfolgender Generationen einzuschränken“). Brundtland hat die Vorstellung, wir wären überhaupt dazu in der Lage, die Fähigkeiten nachfolgender Generationen einzuschränken, ihre Bedürfnisse zu befriedigen, in den Mittelpunkt ihrer Betrachtungen gestellt. Wenn das nicht angstbsiertes Denken ist, was dann?

    Es ist außerdem zu beachten, daß die ursprüngliche Definition von Nachhaltigkeit, die Sie wahrscheinlich im Kopf haben, sich ausschließlich auf nachwachsende Rohstoffe bezieht. Und dies in einem ökonomischen Kontext formuliert („leben von den Zinsen“). Während die Brundtland-Kommission den Kontext vor allem auf soziale Strukturen, den technischen Fortschritt und die Nutzung nicht nachwachsender Rohstoffe erweitert hat. Es handelt sich hier um eine substantielle Verschiebung, die ich tatsächlich -- Asche auf mein Haupt -- als gefährlich erachte.

  14. Hallo
    Ich bin zu solch` eloquenten Texten nicht fähig.Dennoch würde es mich freuen,wenn in dieser Diskussion ein Unterscheid ,zwischen Angst vor dem eigenen Tod und/ oder dem hunderter oder tausender(wahlweise steigerbar) oder den irreversibelen Folgen einer Klimakatastophe oder den Risiken, durch Schäden einer unsachgemäßen Lagerung von Atommüll,auf unbestimmte Zeit,für eine nicht absehbare Zahl von Menschen,gemacht werden könnte.Das Schlüsselwort lautet: irreversibeler und unabsehbarer Schaden am Planeten.
    Will sagen, wie meine Generation, mit ihrem Leben umgeht,ist eine Sache aber die Verantwortung für kommende Generationen wiegt schwer.

  15. @ Jan Berben

    … Das Schlüsselwort lautet: irreversibeler und unabsehbarer Schaden am Planeten.
    Will sagen, wie meine Generation, mit ihrem Leben umgeht,ist eine Sache aber die Verantwortung für kommende Generationen wiegt schwer.

    Moin moin Jan, wenn Sie mehr zu dieser Thematik wissen wollen und auch eine andere Meinung zu Ihrer oben zitierten Einstellung erfahren wollen und das ganze auch in noch so einen eloquenten Text verpackt, dann lesen Sie doch bitte

    Nachhaltige Entwicklung? – Die Welt gehört den Lebenden…

    noch so ein guter Artikel von Peter Heller.
    Ich frage mich nur, wie kommen Menschen wie Sie Jan immer auf das hohe Pferd und meinen wir deutschen hätten die Moral und Weisheit mit Löffeln gefressen, alle anderen Nationen wären verantwortungslose den Planeten schädigende Idioten und nur auf Profit aus. Könnte es nicht so sein, daß die anderen eventuell eine etwas realistischere Sicht auf die Welt haben als das überkandidelte deutsche Gutmenschentum? Aus Deutschland kommt nur allzugern und oft Kritik am Hegemonialen Verhalten der USA, man zeigt nur zu gern mit dem Finger auf andere, dieser sollte eher an der eigenen Nase liegen und zur Erkenntnis führen, daß Deutschland nicht nur nicht der Nabel der Welt, nein nicht einmal mehr ein Hort der Weisheit ist und schon gar nicht die moralische Instanz Nr.1 !

  16. @ Karl,

    es ist ja irgendwie schön, wenn auch ältere Artikel gelesen werden. Doch nach rund 10 Monaten einen Kommentar wie den von Jan Berben lesen zu müssen, ist schon recht merkwürdig. Zumal eigentlich nichts gesagt wird, außer die übliche Propaganda.

    Dieses ist mir aber schon ein paar mal aufgefallen, offensichtlich macht sich da jemand die Mühe unter Diskussionen einen widersprechenden Schlusskommentar zu setzten. Was das bringen soll? Keine Ahnung.

  17. @ Quentin

    Keine Ahnung was das soll, vielleicht so’n -- Ich hab das letzte Wort -- Ding. Etwa um das Selbstwertgefuehl aufzuwerten, die Diskussion am Schluss doch noch dominiert und gewonnen zu haben. Wenn man mit Fakten und/oder Wissen schon nicht punkten kann, muss halt die emotionale Seite den gefuehlten Sieg erringen, oder so. 🙂

Schreibe einen Kommentar