Gewalt und Festnahmen im Hambacher Forst zu und nach Weihnachten!

29. Dezember 2018 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Klimawandel, Kohle, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik
"Umweltaktivist", der nur die Bechsteinfledermäuse schützen möchte

„Umweltaktivist“, der nur die Bechsteinfledermäuse schützen möchte

Zwei Männer und eine Frau sind am Freitag den 28.12.2018 in Merzenich am Hambacher Forst wegen Widerstands gegen Vollstreckungbeamte und gefährlicher Körperverletzung festgenommen worden. Die Polizei hatte im Wiesencamp eine Razzia durchgeführt und wurde ihren Angaben zufolge aus einer Baracke heraus mit Urin bespritzt. Die Personen hatten zudem gedroht sich selbst anzuzünden. Weil sie den Ort nicht freiwillig verlassen wollten, setzten die Beamten Pfefferspray ein.

Die Polizei hatte auf Beschluss des Amtsgerichts Aachen Baracken/ Camps und Fahrzeuge der „Umweltaktivisten“ durchsucht. Gesucht wurde nach Molotowcocktails und Bolzenschneidern sowie nach Mitteln, mit denen Brandsätze zusammengebaut werden können. Wurfmesser, ein Beil, ein mit Benzin gefüllten Kanister, sowie Murmeln und eine Zwille wurden dabei sicher gestellt.

Hintergrund des Einsatzes waren gewalttätige Auseinandersetzungen am Hambacher Forst an den Weichnachtsfeiertagen. So bewarfen vermummte „Umweltaktivisten“ laut Polizei an Heiligabend (24.12.2018) und in der Nacht zum Ersten Weihnachtsfeiertag (25.12.2018) ein Sicherheitscamp des Tagebau-Betreibers RWE im Hambacher Forst mit Brandsätzen und Steinen. Mindestens ein Mitarbeiter von RWE wurde dabei verletzt!

Rund 20 Angreifer hätten am Freitagabend vor Weihnachten mit Zwillen geschossen und Steine auf die Container geworfen, in denen Fahrzeuge abgestellt werden und sich Werkschutzmitarbeiter aufgehalten hätten, teilte die Polizei mit. Ein RWE-Mitarbeiter sei von einem Stein am Kopf getroffen worden und ins Krankenhaus gebracht worden. Auch herbeigerufenen Polizisten seien mit Steinen beworfen worden.

Nach Angaben der Polizei warfen mehrere Vermummte in der Nacht auf den 1. Weihnachtsfeiertag Brandsätze und Steine. Auch sei ein Löschfahrzeug der Werksfeuerwehr angegriffen worden. Anschließend flüchtete die Gruppe unerkannt in den Wald. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung, vorsätzlicher Brandstiftung und schweren Landfriedensbruchs.

Nur einen Tag später hat die Polizei nach eigenen Angaben einen Brandanschlag auf eine Pumpstation des Energiekonzerns verhindert. Wie die Polizei Aachen mitteilte, hatten Unbekannte auf einem linksautonomen Internetforum einen Brandanschlag auf eine Grundwasser-Pumpstation von RWE am Wald angedroht. RWE-Mitarbeiter entdeckten daraufhin am Morgen des 26. Dezember in einer solchen Station nahe Manheim-alt einen verdächtigen Gegenstand. Unbekannte waren augenscheinlich in die umzäunte Station eingedrungen, hatten einen Stromsicherungskasten aufgebrochen und dort eine selbst gebauten Brandsatz deponiert. Ein Spezialist der Polizei entschärfte den nicht gezündeten Brandsatz.

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8 Kommentare
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  1. Ach,ja, und Greenpiss läst ihren Kutter Rainbows Warriors in Bangla Desh abwracken. Erzählt der „nicht immer die Wahrheit sagende Spiegel,
    Ach ja… https://www.greenpeace.de/themen/ueber-uns/eigener-sache
    „Angesichts des Zustands des Schiffes nahmen wir an, dass es in Bangladesch außer Dienst gestellt wird und auch hier auf dem bestmöglichen Weg verschrottet werden müsste. Wie von Friendship vorgeschlagen.

    Zu dieser Vorgehensweise hätten wir unsere Partner in der NGO Shipbreaking Platform und im Basel Action Network konsultieren sollen, das haben wir nicht getan. Keine Ausrede. Das hätten wir tun sollen.“
    Ach, ja. Die Wahrheit der Lügen…

  2. Wir haben „Ökoterroristen“, „islamische Terroristen“ und „Nazi.Terroristen“. Die ersten beiden dürfen in den Medien nicht gebranntmarkt werden. Deshalb lesen wir in den Medien nichts über AntiFa und Nationalitäten von Terroristen und sonstigen Straftätern.Wer allerdings sich zu „Mainstreamthemen“ kritisch äußert ist schnell zum Nazi abgestempelt. Der Nazi sollte keine Platform bekommen, der kritische Bürger aber sehr wohl. Wieder zweierlei Maß, so wie beim Abwracken des alten „Ökosymbols“. Das Schulschiff „Deutschlend“, bin selbst darauf gefahren, wurde auch so unrühmlich zur Strecke gebracht. Greenpeace hat eben auch keinen höheren moralischen Anspruch.

  3. Oje, ein Teil der Autonomen in Hambacher Forst stört sich an Mitläufer wie Greenpeace und andere NGOs und angereiste Demonstranten, die keine echten Politaktivisten sind.

    Ich wette in 20 Jahren sitzt auch dieser Politaktivist im Wohlstand in irgendeinen Eigenheim.

  4. @# sibbe.fi

    Ach, ja. Die Wahrheit der Lügen…

    (finnische) Blondinen färben ihr Haar dunkel
    kleine Zusatzlektüre :-

  5. @#1 #4 begabter Schreiber Spiegel“-Skandal: Ein Artikel, der besonders weh tat -- Geschichte des 13-jährigen syrischen Jungen, mit dem laut Relotius der blutige Bürgerkrieg in Syrien begann

  6. @ M K #3 Ich wette nicht, ich befürchte der sitzt dann im Parlament und/oder wird Minister. Siehe der sehr wehrhafte Aktivist Josef Fischer. Fischer spuckte einem mir persönlich bekannten damaligen Bereitschaftspolizisten aus BW in Frankfurt ins Gesicht.Solche Leute können Minister werden und ohne Studium Professor.

  7. @Reichart

    Habe mich anscheinend geirrt. Der Herr ist eine Dame.

  8. Und was sie dort sagt ist auch nicht richtig. Natürlich wurden mehrfach Polizisten und RWE-Mitarbeiter verletzt (nicht nur jetzt zu Weihnachten) und der Wald wurde durch die Aktivisten mit Plastikmüll vermüllt. Plastikplanen, Plastikanister, Plastikstühle, etc.. Alles von RWE weggeräumt. Und der Klimawandel trifft nicht die Leute am Süden am meisten, sondern die im Norden. Denn in den niederen Breiten ist der Klimawandel am geringsten in den hohen Breiten am größten. War schon immer so in der Erdgeschichte. Die Sahara wird gar wieder grün, wie im Holozän-Optimum.

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