Gottfried Schatz über Wissenschaft, Politik und Kultur

30. November 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Politik

Im November diesen Jahres wurde in der Sendung Sternstunde Philosophie ein Gespräch mit Gottfried Schatz im Schweizer Fernsehen und in 3sat ausgestrahlt. Lesern der NZZ war Schatz sicherlich ein Begriff, er schreibt dort regelmäßig im Feuilleton. Das hört sich für den durchschnittlichen Leser erst einmal nach Langeweile an: Philosophie und Feuilleton. Doch weit gefehlt. Gottfried Ganz ist ein hoch dekorierter Wissenschaftler und wahrscheinlich die Koryphäe auf dem Gebiet der Erforschung der Mitochondrien. Kleines Schmankerl am Rand, für diejenigen die sich mit Biochemie nicht so gut auskennen, die legendäre Zarentochter Anastasia konnte aufgrund der Analyse ihrer Mitochondrien-DNS als Schwindlerin entlarvt werden. Womit wir damit nun auch eine Brücke zum Boulevard geschlagen hätten.

Diese kleine Einleitung hier dient nur dazu um deutlich zu machen, dass wir es hier nicht mit irgendjemanden zu tun haben, sondern um einen weltweit geehrten Wissenschaftler. Ich habe mir dieses Gespräch auf 3sat angeschaut, einige besonders beachtenswerte Passagen ausgewählt und ein kleines Video zusammengestellt. Dieses Video umfasst sieben Themen, dazu jeweils ein Zitat aus dem Gespräch.

Video: hier geht es zu youtube

Teil 1: Über Arroganz und beschränkter Erkenntniskraft (00:23)
„Biochemie hat mich gelehrt, einerseits die Begrenztheit des menschlichen Verstandes, als Folge davon die Tatsache, dass alle Systeme die Menschen ausklügeln, letztlich unerwartete Nebenwirkungen haben die nicht vorhersagbar sind. Ich misstraue jeden Menschen und jeder Regierung die uns in ein System zwingen will. Dies gilt nebenbei auch für Philosophen. Die Philosophen welche die Welt in einem strengen System erklären wollen, ich denke vielleicht an Hegel, zum Teil an Fichte. Diese Philosophen sind für mich gefährlich, ich misstraue ihnen, weil alle Systeme letztlich unerwartete Folgen haben und schädlich sein können.“

Teil 2: Wahrheiten und Modelle in der Wissenschaft (03:20)
„Weil wir wissen, dass wir nie die endgültige Wahrheit erreichen können in der Naturwissenschaft, dass wir uns nur nähern können der Wahrheit. Und deswegen eigentlich nur Fundamentalisten oder engstirnige Menschen behaupten können, die Wahrheit gefunden zu haben. Ein guter Naturwissenschaftler würde nie wagen eine solche Behauptung aufzustellen.“

Teil 3: Fälschende Forscher (05:37)
„Wenn sie in der Wissenschaft tätig sind, heutzutage wo der Druck so groß ist sich durchzusetzen gegen eine schier unglaubliche Konkurrenz, da versagen unsere Charaktere sehr oft und Menschen, Wissenschaftler, versuchen ihre eigene Hypothese bitter bitter zu verteidigen, auch gegen überwältigende Gegenbeweise oder sie versuchen sogar Resultate zu fälschen.“

Teil4:Die Kultur und die Naturwissenschaften (06:45)
„Ich fühle unsere Kultur bedroht, denn dass was unsere westliche Kultur ausmacht, ist zum großen Teil, nicht allein, aber zum großen Teil, das Vertrauen in eine Rationalität. […] Die Diskussion über Erneuerbare Energien zum Beispiel, über Stammzellenforschung, über Pflanzenmanipulation, wäre auf einer viel rationaleren und vernünftigeren Basis als sie das heute ist. Es schmerzt mich als Naturwissenschaftler diese Fragen auf einem so tiefen und emotionalen Niveau behandelt zu sehen.“

Teil 5: Gentechnik und Angst (10:44)
„Und gerade diese Veränderung von Genen, vor der heute jeder so viel Angst hat, die passieren, die sind in der Natur seit Milliarden von Jahren, Gang und Gäbe gewesen. Gene werden laufend zwischen Organismen ausgetauscht, im größten Maßstab. Und Pflanzenzüchter der herkömmlichen Art, gegen die niemand etwas hat, tauschen bei jeder Kreuzung tausende von Genen, die sie gar nicht kontrollieren können, zwischen verschiedenen Spezies aus.“

Teil 6: Wissenschaft und Politik (13:28)
„Aber um diese Entscheidungen zu fällen muss man natürlich verstehen was die Grundlagenforschung gefunden hat, und wenn sie das nicht tun, dann wird die Entscheidung letztlich willkürlich und vielleicht von fundamentalistischen Randgruppen bestimmt werden, wie das heute geschieht. […] Aber Tatsache ist, dass in den meisten Parlamenten Europas heute vor allem […] Soziologen, Juristen, Bauernvertreter, Wirtschaftsvertreter sind, aber ganz selten Menschen, die etwas von Wissenschaft verstehen.“

Teil 7: Zukunft der Wissenschaft (16:24)
„Ich habe mir viele Feinde gemacht, mit der Bemerkung, dass die Naturwissenschaft die stärkste philosophische Kraft unserer Zeit die Naturwissenschaften sind. Während früher das die geisteswissenschaftliche Philosophie war. Aber die großen Antworten die für uns wichtig sind, wie das Universum entstanden ist, wie das Leben sich entwickelt hat, wohin wir treiben, die kamen fast ausnahmslos aus der astronomischen und biologischen und physikalischen Forschung.“

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62 Kommentare
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  1. Tolles Video, danke Quentin.

    Sehr authentische Persönlichkeit, der Gottfried Schatz. Überzeugende, glasklare Argumentation.
    Die „Sternstunde” des SF kann man überhaupt sehr empfehlen.

  2. Ich kann Tim Hardenberg da auf ganzer Linie zustimmen. Und ich möchte jedem empfehlen, sich das Video anzusehen. Ein sehr passende und treffende Zusammenfassung dieses großartigen Interviews. Vielen Dank.

  3. Quentin Quencher,
    vielen Dank für die Mühe. So ist es viel übersichtlicher.
    Teil 6 , er sagt die USA und Deutschland hatten sich von Wissenschaftlern beraten lassen, die Schweiz nicht. Auf wen würde dies zutreffen in diesen beiden Ländern? Muß wohl in der Vergangenheit liegen?

    In Deutschland sind die besten Köpfe gar nicht bekannt, nicht mal die Präsidenten der unzähligen Akademien und Gesellschaften. Ist das nicht krank? Ich weiß nur , dass der Chef der Leopoldina im Ethikrat saß, was er rät , weiß ich nicht ;-(
    Ist mein Eindruck richtig, dass sich die „Köpfe“ wegducken? Und das Feld pseudowissenschaftlichen Beratern überließen?

  4. Ja, meine Vorredner, ich sehe das auch so, das Interview ist große Klasse. Vielen Dank deshalb auch noch mal an Günter Heß, der uns auf diese Sendung aufmerksam gemacht hat.

    Vieles was Gottfried Schatz anspricht, wurde auch schon hier auf Science-Skeptical besprochen, oder angesprochen. Wenn ich nur daran denke, wie er beschreibt, wenn „Eliten“ meinen die besseren Regierungen bilden zu können, es immer zu Katastrophen geführt hat. Wissenschaftler schlechte Politiker sind, und umgekehrt. Er macht das an Platon fest, wir denken da natürlich auch an entsprechende Vorstellung in der Gegenwart, wo manchmal nicht klar ist, was ist hier Wissenschaft, was ist Politik.

    Es sind aber auch einige Gedanken im Interview geäußert, die sich wie ein Puzzleteil ins philosophische Bild der Gegenwart einfügt. Zum Beispiel, als er sagt, dass uns die Naturwissenschaften Antworten auf die „großen Fragen“ gegeben haben, somit die stärkste philosophische Kraft geworden sind. Und er beklagt, dass die Geisteswissenschaften hier nicht Schritt halten konnten. Und ganz am Ende, drückt er die Hoffnung aus, dass sich die beiden Gruppen wieder vereinen, aus einer Gegnerschaft, eine konstruktive Partnerschaft werden könnten. So jedenfalls habe ich es verstanden.

    Die Physik, die Chemie, die Biologie geben uns Antworten auf philosophische Fragen, ohne aber selbst Philosophie zu sein. Dieser Denkansatz in seiner Klarheit war mit bislang verborgen geblieben. Und so langsam wird mir auch klarer, warum die Menschen sich Esoterik und dergleichen hinwenden. Die Menschen wollen Erklärungen haben, da aber die Geisteswissenschaten völlig losgelöst von den Naturwissenschaften sind, bekommen sie diese Erklärungen nicht.

  5. @Quentin

    Die Menschen wollen Erklärungen haben…..

    …..und vor allem: Die Menschen wollen EINFACHE Erklärungen haben.

  6. @Quentin
    Vielen Dank Quentin für diese schöne Ausarbeitung. Dieses Interview war es wert. Auch die Vorstellung von Gottfried Schatz, den ich bis jetzt nicht im Fokus hatte.

    Ich habe mir das Video nun in Ruhe angeschaut (nach dem Kampf gegen Troll-Ungeziefer). Dieser Artikel verträgt eigentlich mehr Aufmerksamkeit. Gottfried Schatz zeigt ein naturwissenschaftliches Grundverständnis, wie man es sich nur wünschen kann. Den Mann muss ich mir merken und das NZZ Feuilleton im Auge behalten.

    Wissenschaft als wesentlicher Teil unserer Kultur -- eine einleuchtende „Diagnose“. Die geballten Grundweisheiten, die Gottfried Schatz aufzeigt, machen das Dilemma oder die Krise der gegenwärtigen europäischen Kultur sichtbar, die an den Grundfesten nagt: der Rückgang des Vertrauens in die Rationalität. Ja! Leider habe ich nicht den Eindruck, daß daran allein die mangelnde Vermittlung des Kulturguts(!) Wissenschaft in unseren Schulen Schuld ist. Das üble Wechselspiel zwischen ideologisierten Medien und Politik bei gegenseitiger Abhängigkeit — wie soll daraus anderes als Missachtung der Naturwissenschaften erwachsen ?

    Die irrationalen gesellschaftlichen Reaktionen und Vorstellungen in unserem Land zu Gentechnik, Atomkraft, Energie und Klima, aber selbst zu solchen sauberen Entwicklungen wie der Magnetschwebebahn — sind die nicht erschreckende Zeichen eines kulturellen Niedergang? Ich habe den Eindruck, die drohende Übermacht der Irrationalität hat den Niedergang der europäischen Kultur bereits eingeleitet. Ist das noch aufzuhalten? Jede Kultur hat ihre Blütezeit und erlebt irgendwann ihren Niedergang. Warum sollte Europa davon ausgenommen sein?

  7. Danke climateobservator. Ich habe eigentlich deinem Posting nichts hinzu zufügen. Nur eines vielleicht, ich denke schon, dass die Schulen mehr für das Interesse an Naturwissenschaften tun könnten. Ich will mal ein Beispiel nennen. Ich bin ja in der ExDDR zur Schule gegangen, die ganzen Nachteile die es da gab, will ich nicht erwähnen, in Normalfall lass ich kein gutes Haar an der ExDDR, doch die Naturwissenschaften hatten einen höheren Stellenwert als heute. Ich denke dieser Wikipedia-Beitrag drückt es gut aus:

    Außerdem kam der Mathematik eine zentrale Rolle zu. Des Weiteren stechen die besonders hohen Stundenzahlen für die Naturwissenschaften, allen voran Physik und Chemie, hervor.
    [..]
    Allgemein war das Niveau der Schulbildung an der POS vor allem im mathematisch-naturwissenschaftlichen und technischen Bereich höher als das an einer heutigen Realschule,

    Dies bestätigten mir auch diejenigen, die im 2. Bildungsweg das Abitur in Baden-Württemberg nachgeholt haben, weil sie in der ExDDR das Abitur nicht machen konnten, das hauptsächlich aus politischen Gründen. Und dabei muss man bedenken, dass BW im Vergleich zum Bund ja nicht die schlechtesten Schulen hat. Oder vielleicht muss man sagen: hatte, hier ist ja auch eine Schulreform im Gange, und was dabei unter der neuen Landesregierung rauskommt, lässt nichts Gutes hoffen.

    Wie gesagt, das soll nur ein Beispiel sein. Das Interview mit Gottfried Schatz geht viel tiefer. Und hat noch viele weitere Aspekte die man hier besprechen könnte. Dafür ist aber noch genügend Zeit.

  8. @Quentin

    Ich bin ja in der ExDDR zur Schule gegangen, die ganzen Nachteile die es da gab, will ich nicht erwähnen, in Normalfall lass ich kein gutes Haar an der ExDDR, doch die Naturwissenschaften hatten einen höheren Stellenwert als heute.

    ….. dieser Aussage kann ich mich (wenn auch ungern) voll und ganz anschließen.

  9. Nun ja, das mit dem Stellenwert der Naturwissenschaften ist aber auch eine Zeitfrage.
    Anno 1989 hatten sie auch im Westen noch einen höheren Stellenwert als heute, noch früher einen ERHEBLICH höheren.

    Ich bilde nebenher auch Laboranten aus. Die meisten haben Abitur, aber….naja, ‚Matheleistungskurs‘, doch mit dem Dreisatz hapert’s, mehr sag‘ ich nicht; und das in Bayern, dem besten PISA-Land.
    An der Uni bestätigt sich das mit den Erstsemestern, wie ich von den dortigen Kollegen höre; da muss erst mal nachgeholt werden, was früher schon in der Schule sattelfest vermittelt wurde.

  10. Ich kann diesen Ost-West Gegensatz nicht bestätigen. Ich glaube das ist eher eine Latrinenparole und Wunschdenken aufgrund der eigenen Lebensgeschichte.
    Ich wurde zu mindestens im Westen seit der Schule nach den Grundsätzen von Gottfried Schatz hervorragend ausgebildet. Und ich habe Menschen in Ost wie West kennengelernt die ebenfalls hervorragend ausgebildet sind. In den letzten 20 Jahren beobachte ich allerdings in Ost und West einen stetigen Niveauverlust, meines Erachtens verursacht durch Studienzeit- und Schulzeitverkürzung. Reproduktionswissen a la „Wer wird Millionär“ löst Transferfähigkeiten ab. Das ist der Zeitgeist, schließlich sind die modernen Studiengänge eher breit statt vertieft angelegt. Interdisziplinäre Fächer mit vielen verschiedenen Fächern statt vertiefte Ausbildung in Chemie oder Physik. Das ist kontraproduktiv für den Menschen.

  11. Ein kleiner Nachtrag zu meinem #10. Natürlich leide ich auch unter dem: Früher war alles besser Syndrom, also bitte diese Voreingenommenheit abziehen.

  12. # 11:
    Lieber Herr Heß,

    Ihrem Statement schiesse ich mich gerne an.
    Mir ist es durchas bewusst, welche Filter da wirken.
    Aber es gibt durchaus objektive Maßstäbe und die sagen eben auch, dass die Qualität nachliess.
    Die Lehrpläne sind imposant, doch was vermittelt wird, ist flach, und das, was wirkliche Bildungmeiner Meinung nach ausmacht, die Fähigkeit zur selbstständigen Analyse, wird viel zu wenig gefördert, ja sogar erstickt duch die Präsentation fertiger Schemata.
    Weniger, aber dafür tiefer und wirklich erarbeitet statt vorgesetzt, weil der Lehrplan zu eng ist und so vieles abgehakt werden muss, wäre mehr.

  13. Selber denken ist nicht mehr angesagt, es lebe Powerpoint.
    In den Grundschulen hapert es mit dem Allgemeinwissen, das nicht mehr vermittelt wird, Neugier wird nicht mehr gefördert, sondern als dumme Frage abgetan.

    Und aus meiner Sicht mal was zum Ost -- West Gefälle in der Historie.
    Es kam ja früher öfter mal vor, daß Reporter des SFB Fernsehens (so hieß das damals in W-Berlin) in Ostberlin oder in einer näher gelegenen Ost-Provinz Interviews durchführten.
    Mir fiel damals auf, daß die „Ossies“ ein breiteres Wissen, einen besseren Bildungsstand rüberbrachten als gleichaltrige Wessies, die ja des Öfteren auch interviewt wurden.

  14. Hierzu:

    Eine Rechenaufgabe im Wandel der Zeit

    Hauptschule 1950
    Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für DM 20,–.
    Die Erzeugerkosten betragen vier Fünftel des Erlöses.
    Wie hoch ist der Gewinn des Bauern?

    Realschule 1960
    Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für DM 20,–.
    Die Erzeugerkosten betragen DM 16,–.
    Berechne den Gewinn! (Rechenschieber sind nicht erlaubt.)

    Realschule 1970, politisch korrekte Neuformulierung
    Ein/e Bauer/in verkauft einen/e Sack/in Kartoffeln/innen einem/er Kunden/in für DM 20,–.
    Die Erzeuger/innen-Kosten betragen DM 16,–.
    Berechne den/die Gewinn/in des/der Bauer/in?
    (Taschenrechner/innen sind nicht erlaubt)

    Gymnasium 1980
    Ein Agrarökonom verkauft eine Menge subterraner Solanum tuberasum für eine Menge Geld (=G). G hat die Mächtigkeit 50.
    Die Menge der Herstellungskosten (=H) ist um 10 Elemente weniger mächtig als die Menge G.
    Zeichnen Sie ein Bild der Menge H als Teilmenge G und geben Sie die Lösungsmenge X für folgende Frage an: Wie mächtig ist die Gewinnmenge?

    Freie Waldorfschule 1990
    Male einen Sack Kartoffeln,
    klatsche in die Hände und tanze ein Lied dazu.

    Integrierte Gesamtschule 2000
    Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffel für EUR 50,00.
    Die Erzeugerkosten betragen EUR 40,00. Der Gewinn beträgt EUR 10,00.
    Unterstreiche das Wort “Kartoffeln” und diskutier mit deinen 15 Mitschülern aus den anderen Kulturkreisen darüber.
    Waffen sind dabei nicht erlaubt.

    Reformierte Reformuniversität 2020, Masterprüfung Mathematik
    Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für 50,– €.
    Die Erzeugerkosten betragen vier Fünftel des Erlöses.
    Wie hoch ist der Gewinn des Bauern?

  15. @Tritium
    😀

  16. @Tritium
    Wo ist denn political correctness nach 1970 geblieben? Tss tss tss.
    Wo ist denn CO2-klimabewusste Aufgabenstellung in 2020?
    „Ein_e Ba_ä_uer_In verkauft einen Jutesack CO2-neutral gezogener Bio-Erdknollen_innen …“

  17. @ climateobervator

    Da hast recht
    Die klimaneutrale Kartoffel muss unbedingt noch dazu! 😀

    Also:
    Ein Biomasseproduzent bekommt 100 € EEG-Prämie, wenn er statt eines Sacks Karoffeln einen Sack Mais für die Biogasanlage anbaut.
    Sehe dir den Film ‚Eine unbequeme Wahrheit‘ von Al Gore an, um das zu verstehen.

  18. @Tritium #14

    Ergänzung

    Kindertagesstätte BUMMI: „Kleine Klimaschützer” 2012:
    Die Herstellung eines Sackes Kartoffeln verbraucht 180 kg CO2 und 600 l virtuelles Wasser (davon 93% für die Kartoffeln und 7% für den Sack).

    Wieviele Wochen lang darf ich nicht bei McDonalds Pommes essen gehen, damit das Klima nachhaltig geschont wird (Ketchup-/Mayo-Anteile dürfen vernachlässigt werden)?

  19. #18 Korrektur

    …..muss natürlich heißen: erzeugt 180 kg CO2 und verbraucht…..

  20. @ Tim Hardenberg:

    Also damit wirst aber schon Professor am PIK!

  21. @Tritium

    …..ach nee, „Wissenschaftlicher Berater der Bundesregierung bei der Globalen Kulturrevolution” muss dabei schon rausspringen.

    Hab noch ne Testfrage:

    Wieviel kg CO2 werden zusätzlich verbraucht, wenn das Haderle den PC anknipst und einen Tag lang den Science Skeptical Blog mit sinnfreien Postings vollstopft?

  22. Klimaschutzuniversität Dep-Pen 2050, Masterprüfung CO2-Wart
    Ein Volksernährer verkauft einen Sack goldene Erdäpfel für 50,– Carbon Credits.
    Die Erzeuger Emissionen betrugen 40 HektoRöttgen.
    Wieviel CO2 wurde eingespart? Und welche Klimafolgen hat das 2150 verhindert.
    Bitte simulieren sie das mit einem Klimafolgensimulator der Generation Schelli Pik 7.

    Die Emission einer milliTonne CO2 entspricht 1 Röttgen. Ein Carbon Credit hat zur Zeit auf dem Spotmarkt in Dep-Pen/Großchina das frühere Potsdam den Kurs 1 HektoRöttgen.

  23. @Tim
    Man nicht so mit seinem Schicksal hadern….

  24. @Krishna

    Was ist eigentlich ein Hader? Bei wikipedia finde ich dazu folgendes:

    Hader, hergeleitet vom althochdeutschen Wort „hadara“ („Schafspelz“), ist die mittelhochdeutsche Bezeichnung für ein abgerissenes oder abgeschnittenes Stück Stoff oder Zeug, einen „Lumpen“ oder „Fetzen“. Als Hader wird auch ein abgetragenes, zerschlissenes Kleidungsstück bezeichnet, das aus Altersgründen in Stücke zerfällt.

    Noch Fragen?

  25. @Tim Hardenberg #21

    Wieviel CO2 das sein könnte weiß ich nicht, aber mein Schelli PIK 7 sagt auf jeden Fall für 2111 furchtbare anthropogene Klimafolgen voraus.

  26. @Günter Heß

    Schelli Pik 7.

    …..im Skat auch „Schell Lusche” genannt.

  27. @Günter

    aber mein Schelli PIK 7 sagt auf jeden Fall für 2111 furchtbare anthropogene Klimafolgen voraus.

    ………….. und vorher säuft Indien noch komplett ab, da ja bis 2035 alle Himalayagletscher abgeschmolzen werden müssen. Das gibbt ’ne Sauerei!

  28. @Tim Hardenberg

    Dann wäre es eine Karo 7.

  29. @Tim

    Das wäre dann eine Sauerei auf der der Hund drauf sitzt. Sowas wie die Rote Karte für eine schlimme Klimafolge.

  30. @Günter

    ok, oller Erbsenzähler…… Da wo ich aufgewachsen bin, spielte man Skat nich mit „Rommékarten”.

  31. @Tim

    Die PIK 7 ist äquivalent zu einer grünen Lusche

  32. jaaa, weiß ich 🙂

  33. …einer grünen Lusche

    Yep! 😀

  34. @Tim

    Dann brauchen wir die Schelln 7 gar nicht auszuspielen

  35. ….dann gibbed ja noch diese PIK 7:

    Sieben Kernaussagen zum Klimawandel

    7. Die Begrenzung der Erwärmung auf 2 °C und die Anpassung an den Restklimawandel erfordern nichtsdestotrotz eine globale „Kulturrevolution“, bei der Stadt- und Landleben neu definiert werden müssen.

  36. ähm….. Grüne Lusche: 160 Gigabyte

  37. …..komisch, Schell Lusche und PIK 7 passt irgendwie perfekt zusammen.

    „Manchmal könnte ich schreien“

    Der Telegrafenberg in Potsdam: Mitten im Wald residiert das Institut für Klimafolgenforschung mit rund 200 Mitarbeitern und einem Hochleistungsrechner. Ein wunderschönes Gebäude im mondänen Landvillenstil. Schon Albert Einstein hat hier geforscht. Hans Joachim Schellnhuber sitzt in seinem Büro, unter William Turners Bild »Licht und Farbe«, vor einem Glas Wasser. Ein schmaler, eleganter Mann, der so gar nicht nach Öko aussieht. Zum Thema Klimaschutz ist der 59 Jahre alte Wissenschaftler eher zufällig gekommen. Er sei nie ein Umweltschützer gewesen, sagt er, er glaube auch nicht daran, mit der Mülltrennung die Welt retten zu können. Komplizierte Strukturen, die haben ihn immer fasziniert, in der Mathematik und in der Physik. So kam er zur Chaosforschung und schließlich zum kompliziertesten Gebilde überhaupt: dem Klima. Dass er etwas übrig hat für komplizierte Strukturen, sieht man auch an seinem Schreibtisch. Zwei riesige Stapel Akten türmen sich einen halben Meter hoch. Noch ein Papier oben drauf, und alles stürzt ein.

    …..am besten „Hakle Feucht”.

  38. @Tim
    Das ist doch korrekt. Man braucht viele Gigabyte, um auszurechnen, wieviel Windenergie im Watt pro Jahr ist.

  39. @Günter

    Ja, wie Shakespeare sagte, als er in Berlin war:

    „WATT IHR VOLT”.

  40. ……und außerdem Özdemir….. dan öz ick dir!

  41. @Günter, Tim und Struppi … äh Tritium. Mann, ihr seid ja gut drauf …
    jetzt hab ich aber ’ne PIK 7 Aversion.

  42. @Climate-O

    …..dann gibbed jetz noch’n Gutenacht-Bussi (igitt!)

  43. …..der Struppi pennt schon …..

  44. ….und zum Schluss….. der SAUBERBUS! („Film ab” anklicken)

    „Bildung” im Jahr 2011…… Gute Nacht, Deutschland!

  45. Joo, ick sehe, der Pitbull hat Euch mal wieder angesteckt, *grins*

    Apropos „Bussi“………mach mal für ne Mark ein dummes Gesicht…………Danke es reicht, hab doch keine tausend Euro dabei.

    In diesen Sinne, auch die aufgeweckten Kindersch müssen mal in die Heia, Bettpfosten sägen.
    Tschöööö mit ganz viel Ö

    Wuff

  46. hey Pitting Bull, willste noch ne Zugabe vom „Bussi”?

    Bitte sehr! (Vorsicht, gibt Alpträume!)

  47. #46 Tim Hardenberg

    na man gut, dass ich mir dass nicht mehr in der Nacht angetan habe, ist ja gruselig 😉

    karl.s

  48. #42 Schellen-Ober: sagt mal, der Mann hat ja ein terminales Botox-Problem… oder ist das nun die Maske des Biedermanns…

  49. @karl #47

    na man gut, dass ich mir dass nicht mehr in der Nacht angetan habe, ist ja gruselig


    ……so wat kannste gern auch bei Tage haben.

  50. #49 Tim Hardenberg

    ……so wat kannste gern auch bei Tage haben.

    Oh Gott, Tim, Du kennst aber auch keine Gnade 😉

    karl

  51. So Leute, genug geblödelt. Das muss auch mal sein, lockert die Sache etwas auf.

    Um aber zurück zu Gottfried Schatz zu kommen, habt ihr den Artikel über die Chronoklasten gelesen?.

  52. @Quentin Quencher

    So Leute, genug geblödelt. … habt ihr den Artikel über die Chronoklasten gelesen?.

    Hallo Quentin, alte Spaßbremse ;-), ja schon vor ein paar Tagen. Ich finde den Schluß so „schön„,

    Nun ist endlich alles wieder im Lot: Krankheiten sind psychosomatisch, Medikamente Schwingungen und Universitäten postdisziplinäre Glaubenszentren. Der Mensch lebt wieder im Einklang mit sich und der Natur. Diese kennt jedoch kein stabiles Gleichgewicht und könnte den Chronoklasten das gleiche Schicksal bescheren wie einst den Wissenschaftern. Die Angst vor einem Wiederaufleben wissenschaftlicher Tyrannei wächst – und auch die Konstellation der Planeten verheisst nichts Gutes.

    -- entweder sind wir mittendrin oder schon auf dem Weg nach „draußen“ …

  53. Das PIK hat eine neue Studie vorgestellt, wonach die Entwicklung des Stammbaumes des Menschen in Zusammenhang mit Klimaveränderungen untersucht wird. Interessant ist was Schellnhuber, einer der Ko-Autoren der Studie, verlauten lässt:

    „Es ist ein großer Schritt nach vorn, dass endlich die Methoden der nichtlinearen Physik auch in der Forschung zur Entwicklung der Menschheit genutzt werden können“

    „Besser und besser gelingt es uns, komplexe dynamische Systeme zu verstehen“, so Schellnhuber. „Und dabei zeigt sich immer mehr, dass es sich hier nicht um ein Glasperlenspiel handelt, sondern ein außerordentlich relevantes Forschungsfeld – gerade mit Blick auf den Klimawandel.“

    Wenn ich diese Zeilen lese, als Nicht-Physiker, dann offenbaren sich doch erhebliche Unsicherheiten. Eigentlich drückt er nichts anderes aus, als dass komplexe dynamische Systeme noch nicht ganz verstanden sind. Das ist doch das was wir immer sagen. Wenn schon das gegenwärtige System nicht verstanden ist, auch wenn er behauptet es immer besser zu verstehen, wie sieht es dann erst aus, wenn es um Prognosen geht?

    @ Karl

    Als Spaßbremse wollte ich nicht wirken, bin aber etwas erstaunt, welche Auswirkungen der kleine Einwand von mir hatte. Sofort ist Ruhe, ruhiger als mir lieb ist. So eine Wirkung wünschte ich mir zu Hause. Wenn ich da etwas sage, dann interessiert das kein bisschen.

  54. @Quentin

    Interessant ist was Schellnhuber, einer der Ko-Autoren der Studie, verlauten lässt:

    „Es ist ein großer Schritt nach vorn, dass endlich die Methoden der nichtlinearen Physik auch in der Forschung zur Entwicklung der Menschheit genutzt werden können“

    „Besser und besser gelingt es uns, komplexe dynamische Systeme zu verstehen“
    , so Schellnhuber.

    Soll das ’n Witz sein? Die Chaostheorie ist nicht in den letzten fünf Jahren entstanden. Zudem wird behauptet, Schellnhuber käme von der Chaosforschung.

    Er sei nie ein Umweltschützer gewesen, sagt er, er glaube auch nicht daran, mit der Mülltrennung die Welt retten zu können. Komplizierte Strukturen, die haben ihn immer fasziniert, in der Mathematik und in der Physik. So kam er zur Chaosforschung und schließlich zum kompliziertesten Gebilde überhaupt: dem Klima.

    Nur verstanden hat er offenbar nix davon, sonst hätte er niemals hinter diesem unsäglichen CO2- und Klimakatastrophenquatsch stehen können. Er hätte dann viel eher zu der Erkenntnis kommen müssen, dass das System Erde eben gerade wegen seines ungeheuren Komplexitätsgrades über Selbstorganisationsmechanismen verfügt, die ein chaotisches System wie Wetter und Klima steuern und eben nicht deterministisch sind – mal ganz abhesehen von nichtlinearen Einflüssen noch komplexerer Strukturen wie Sonnensystem, Galaxis etc. auf das Klima, was von den PIKadoren ja immer vehement geleugnet oder zumindest bagatellisiert wurde.

    Wenn er dazu noch den Anspruch hätte, tatsächlich wie ein Wissenschaftler zu arbeiten, dann wäre ihm klar, dass jegliche wissenschaftliche Erkenntnis falsifizierbar ist und nicht im Rang unumstößlicher Wahrheiten steht oder gar durch „Konsens” entsteht. Aber weit gefehlt….. davon scheint der GröSchAZ jedenfalls bisher noch Millionen von Lichtjahren entfernt zu sein.

    Bis vor kurzem hörte man von ihm jedenfalls immer wieder nur das Beschwören der üblichen Horrorszenarien:

    „Manchmal könnte ich schreien”

    ZEIT: Was sind die neuesten Erkenntnisse beim Klimawandel?

    Schellnhuber: Drei Beispiele. Der CO2-Ausstoß nimmt weltweit viel stärker zu als in den drastischsten Prognosen befürchtet. Zweites Beispiel: Unser Institut hat gerade eine Forschungsarbeit über die Versauerung der Ozeane veröffentlicht. Indem ein Übermaß an CO2 aus der Atmosphäre in das Wasser gelangt, sind wir – vereinfacht gesagt – dabei, die Ozeane in Sprudelwasser zu verwandeln.

    ZEIT: Was ist schlimm daran?

    Schellnhuber: Wir haben berechnet, dass sich bei Nichtbegrenzung der Treibhausgasemissionen langfristig in den Meeren große »Todeszonen« in einer Tiefe zwischen 200 und 800 Meter bilden werden, wo fast kein Sauerstoff mehr vorhanden ist……

    Schellnhuber:
    Uns Klimawissenschaftlern ist natürlich schon lange bewusst, dass die Fluchttür beim Klimawandel nur noch eine Handbreit offen steht. Bald könnte sich diese Tür ganz schließen – etwa durch die eben angesprochene Freisetzung der Methangase aus terrestrischen und marinen Quellen. Und wenn wir tatsächlich in diesem Jahrhundert eine globale Erwärmung von fünf, sechs Grad zustande bringen, dann wird es auf diesem Planeten eine Hochzivilisation, wie wir sie heute kennen, nicht mehr geben…….

    Ozeane zu Sprudelwasser, Todeszonen, Fluchttüren……. na Hauptsache, massenweise Todes- und Katastrophenängste schüren, dann fließen die Forschungsgelder in Strömen…… man wird ständig von der Presse hofiert und kann regelmäßig zu luxuriösen Klimagipfeln jetten.

    …..klar, wenn man noch dazu in einer mondänen Landhausvilla residiert, in der „schon Einstein geforscht hat”, dann hat man weiß Gott wichtigeres zu tun, als sich mit nichtlinearen, gekoppelten komplexen Systemen abzugeben, die das schöne AGW-Gebäude zum Einsturz bringen könnten. Und wie schrecklich, wenn man gar einräumen müsste, dass solche verwirrten Klimaleugner wie Svensmark, Frijs-Christensen, Veizer, Shaviv….. (und natürlich nicht den schlimmsten aller Ketzer, den „Öl- und Tabaklobbyisten” Singer zu vergessen) am Ende doch recht hätten!!!

  55. @ Tim

    Dieses „Besser und besser gelingt es uns … zu verstehen“ drückt nichts anderes aus, als dass man es eben noch nicht verstanden hat. Aber die Schellis ergehen sich Prognosen, die dann von den Medien unwidersprochen als Tatsachen verbreitet werden.

  56. @Quentin

    ….als dass man es eben noch nicht verstanden hat.

    ….die wollen es sicher gar nicht verstehen, das könnte ja ihr Weltbild ins Wanken bringen.

    So einer wie Schelli, der sich für einen der klügsten Menschen des Universums hält, wird ja von den Medien dafür angehimmelt, da isses doch wurscht, was er von sich gibt – Hauptsache es klingt nach Weltuntergang. Die Leute, die das Zeuchs lesen, denken ja bei „Chaos” eh’ nur an ihre eigene Wohnung.

  57. Der gute Mann ist ja wohl bei einigen Kollegen auch nicht so angesehen
    OBE ist irgend so ein Orden: Order of the British Empire.

    .

  58. @Gerhard

    Hier ist noch ’ne andere Quelle dazu: Ray Bradley an Phil Jones über die Ordensverleihung an Schellnhuber:

    „Wie weit Standards gefallen sind“

  59. @Tim
    Danke, jetzt weiss ich endlich mal, wie so ein Teil (OBE) aussieht. Muss man aber auch das passende Jacket zu haben.

  60. Vielleicht hat Roger Pielke Sr. das Problem mit Schellnhuber richtig erkannt.

    One example is illustrated by the article

    Pielke, R.A. Sr., H.J. Schellnhuber, and D. Sahagian, 2003: Non-linearities in the Earth system. Global Change Newsletter, No. 55, 11-15.

    What is also interesting about this article is that Hans Schellnhuber was Chief Government Advisor on Climate and Related Issues during Germany’s EU Council Presidency and G8 Presidency and has other high level political positions (e.g. see).

    Unfortunately in his political role, he has ignored the significance of the statements we reported on in our co-authored article. Instead, in his poltical role, he has focused on the global average radiative forcing as represented by the global annual average surface temperature trend as the primary metric to encourage energy policy.

    He has done this not just in Germany and the EU, but also in the USA; e.g. see the news article Four Degrees of Devastation by Stephen Leahy on October 9 2009), where he was reported as saying

    “Schellnhuber ….. briefed U.S. officials from the Barack Obama administration….[and] told them that the U.S. must reduce its emissions from its current 20 tonnes of carbon per person average to zero tonnes per person by 2020 to have an even chance of stabilising the climate around two degrees C. “

    However, as Schellnhuber agreed with in our earlier 2003 article that he co-authored

    “…climate is not the long term average of weather statistics, but involves the non-linear interactions between the atmosphere, oceans, continental ice, and land surface processes, including vegetation, on all time scales.”

    In the context of Judy Curry’s post and the Solomon et al 2011 article, we (with Hans Schellnhuber as co-author) write in our 2003 article

    “…irregular variations of the North Atlantic Oscillation, the El Niño Southern Oscillation, and the Pacific Decadal Oscillation are well documented…. While the reasons for the temporal changes in these climate features are not fully understood, the close coupling between the ocean and the atmosphere has clearly been demonstrated by observations and modelling. Such temporal variations in the Earth System may partly explain the large changes observed in some regional hydrologic and ecological systems during the 20th century. For example, an abrupt change in the annual outflows from African equatorial lakes occurred in 1961, followed by a slow downward trend…”

    Thus

    “…since none of the general circulation models (GCMs) used to project climate change over the next hundred years include all of the important forcings and feedbacks, they should be considered as sensitivity studies rather than forecasts…”

    The recognition of the complexity of the climate system is becoming better recognized by the IPCC community, but it is way overdue. Hans Schellnhuber, who I respect as a colleague, should revisit his viewpoint that was expressed in our 2003 paper. His 2003 view is a robust characterization of climate science,while his more recent political pronouncements are not.

    The new Solomon et al paper and posts by Judy Curry should alert Hans that in the last few years he has been focusing his policy recommendations on a misconception of the real world behavior of the climate system.

    As a result of inaccurate communication of climate science by senior climate scientists who have had a different view in the past (such as Hans), policymakers are making decisions with seriously flawed climate science information.

  61. #56. Tim hardenberg

    ….die wollen es sicher gar nicht verstehen, das könnte ja ihr Weltbild ins Wanken bringen.

    So einer wie Schelli, der sich für einen der klügsten Menschen des Universums hält, wird ja von den Medien dafür angehimmelt, da isses doch wurscht, was er von sich gibt – Hauptsache es klingt nach Weltuntergang. Die Leute, die das Zeuchs lesen, denken ja bei „Chaos” eh’ nur an ihre eigene Wohnung.

    Moin Tim,

    Ja, ja das ist schon ein Kreuz mit diesen „Hochbegabten“ 😉 An Minderwertigkeitskomplexen leidet der nicht. Für mich ist der aber eher ein Agitator und Politiker denn ein Wissenschaftler. Und dass schlimme dabei ist, dass Merkel und Klimarötti dem Typen blind folgen. Der Mann ist brandgefährlich, getarnt unter der Maske eines Biedermannes.

    karl.s

  62. Und dass schlimme dabei ist, dass Merkel und Klimarötti dem Typen blind folgen.

    Dem möchte ich widersprechen.
    So sieht sich der Schell-Ober wohl selbst, doch in Wahrheit ist er ein gekaufter ‚Dr. Marlboro‘, der kaltlächelnd entsorgt wird, wenn seine Rolle nicht mehr nötig ist.
    Frau Merkel ist eine hochbegabte und völlig skrupellose Machtpolitikerin, in der Hinsicht kann ihr Schellnhuber keinesfalls das Wasser reichen.
    Klar wird er aufgebaut um seine Rolle überzeugend spielen zu können, man gibt ihm ein ‚Institut‘, macht ihn zum Professor und gibt ijm andere klingende Titel, behängt ihn mit Orden.
    Doch diese äusseren Insignien der Bedeutung sind das Theaterkostüm, das er für die Rolle braucht. Von den wirklichen Entscheidungshebeln dagegen wird er sorgfältig fern gehalten, eigene Macht hat er nicht und bekommt er auch nicht. Ganz im Gegenteil: Sollte es sich einmal als notwendig erweisen, kann er auch durchaus die Rolle des Sündenbocks spielen müssen. Im günstigsten Fall versinkt er in Bedeutungslosigkeit, in der er seine Pension verzehren kann, wenn das Theaterstück endet.
    Er ist der typische Lakai.