GreenTec-Skandal: Stellungnahme des IFK

9. Juni 2013 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Kernenergie

(übernommen von der Webseite „Dual Fluid Reactor„)

Stellungnahme des Instituts für Festkörper-Kernphysik gGmbH zur „Denominierung” des Dual Fluid Reaktors bei den Greentec-Awards 2013

Stellungnahme IFK zu den Greentec-Awards 2013

Unser Team entwickelte in jahrelanger Arbeit in Kooperation mit Wissenschaftlern aus der Kernphysik und dem Ingenieurswesen den Dual Fluid Reaktor. Es handelt sich hierbei um einen extrem umweltfreundlichen Lösungsvorschlag sowohl für die Energieprobleme im allgemeinen als auch für das sogenannte „nukleare Abfallproblem”. Auch die kostengünstige Produktion von Treibstoffen ist damit vollständig CO2-frei möglich.

Für ein großtechnisches Projekt eher ungewöhnlich, legten wir bereits in einer frühen Implementierungsphase und nachdem ausreichender Patentschutz bestand, nicht nur die technische, sondern insbesondere auch die ökonomische Machbarkeit dieses Konzepts ausführlich in mehreren Publikationen dar, unter anderem in einer Veröffentlichung, die von der internationalen Atomenergiebehörde IAEO begutachtet wurde.

Am 31. März 2013 reichten wir unseren Vorschlag gemäß den Teilnahmebedingungen bei den „Greentec-Awards”, Europas größtem Umwelt- und Wirtschaftswettbewerb, ein und gewannen das Online-Voting am 10. Mai mit deutlichem Abstand. Laut Wettbewerbsregeln sind wir damit automatisch einer von 3 Nominierten in unserer Kategorie („Galileo-Wissenspreis”), was uns am 22. Mai auch per Email in Form eines Glückwunschschreibens mit einer Einladung zur Preisverleihungs-Gala am 30. August 2013 in Berlin bestätigt wurde.

Die Jury, bestehend aus über 50 Mitgliedern, tagte am 4. Juni, um die Preisträger jeder Kategorie unter den Nominierten festzulegen.

Am 7. Juni wurde uns per Email mitgeteilt, dass unsere Einreichung vom weiteren Wettbewerb ausgeschlossen wurde und wir damit nicht mehr zu den Nominierten zählen. Diese Entscheidung sei

„nach eingehender wissenschaftlicher Diskussion und eingehender Betrachtung der wissenschaftlichen, sozialen und kommunikativen Aspekte Ihrer Einreichung im Licht der Zielsetzung des Awards erfolgt.”

Weitere Begründungen gab es nicht. Gleichzeitig wurden die Wettbewerbsregeln nachträglich geändert und die Fußnote

„Die Auswahl der Nominierten und Preisträger erfolgt letztendlich unabhängig durch die Jury der GreenTec Awards, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.”

hinzugefügt.

Es versteht sich von selbst, dass weder die willkürliche „Denominierung” noch die nachträgliche Änderung der Wettbewerbsregeln akzeptiert werden kann. Es wirft aber auch grundsätzliche Fragen der Zielsetzung der Greentec-Awards auf. Umweltaspekte stehen ganz offensichtlich nicht im Vordergrund.

Wir sehen uns deshalb gerade im Sinne der Erhaltung einer intakten Umwelt – was so viele Voter dazu veranlasst hat, für den DFR zu stimmen – zu weiteren Schritten gezwungen, die wir hier oder über die sozialen Internetmedien bekanntgeben werden. Insbesondere die aufgeklärte Internetgemeinde, die sich abseits der Mainstream-Medien gut zu informieren versteht, kann uns dabei eine große Hilfe sein.

An dieser Stelle bedanken wir uns nochmals herzlich für die große Unterstützung derjenigen, die sich besonnen und mutig für uns und unser Projekt eingesetzt haben. Dies ist jedoch nicht das Ende, sondern der Anfang einer nun hoffentlich beginnenden Debatte um die gezielte ideologische Diskriminierung von nachweislich zukunftsträchtiger Technologie.

Ihr DFR-Team

GreenTecVoting

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11 Kommentare
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  1. Das schlägt dem Fass die Krone ins Gesicht !….unglaublicher Vorgang.
    Verklagt die Hunde…..

  2. Nun ja…..in hohlen Dachziegeln Kleinstwindräder zu integrieren……….kann man ja wohl nich toppen, gelle.
    Wer hohl in der Birne is…..mag auch hohle Sachen……….oder Unfug oder dummen Müll, Hauptsache es steht nicht Kernkraft vorne drauf.

    Ansonsten…..drück ich der Festkörper-Kernphysik gGmbH alle Daumen die Onkel Heinz auftreiben kann, dat letzte Liedchen bezüglich dieser bodenlosen Frechheit ist noch lange nicht gesungen, dafür werden wir alle hier schon sorgen.

    Nich unterkriegen lassen…….unsere volle Unterstützung habt ihr jedenfalls.

    Onkel Heinz…….und schon ham wa die Betrüger wieder voll am Sack

  3. Es handelt sich hierbei um einen extrem umweltfreundlichen Lösungsvorschlag sowohl für die Energieprobleme im allgemeinen als auch für das sogenannte „nukleare Abfallproblem”.

    und mal nicht um die üblichen infantilen Spieleinheiten, für die solche Awards ausgerufen werden, sondern um eine echte Lösung eines dringenden Problems. Letztlich muß doch die gescheiterte Energiewende mit einer unüberschaubaren Vielzahl an Pseudolösungen auf lange Zeit am Leben gehalten werden. Man hat die Hoffnung das erneuerbare, grüne Genie zu finden noch nicht aufgegeben. Das Neue dümpelt im Brutkasten und das Alte will sich einfach nicht aufs Sterbebett zwingen lassen. Nur erzwungene Knappheit führt zum Ziel in das ideale, vorindustrielle Zeitalter aus den Wunschträumen des Club of Rom. Mehr Wohlstand für alle Erdenbürger ist eben eine Gefahr für den Wohlstand der gut Eingerichteten. So zumindest die Denkweise der Lösungsverhinderer und Grenzen des Denkens Fordernden.

    Beste Grüße B.

  4. @Bibliothekar

    Am besten die Vorschläge kommen aus Jugend forscht.
    Ich habe letztens gelesen, dass sich in den USA Uniwissenschaftler schon mal Schülerpraktikanten suchen, über die sie dann ihre
    Forschungen in High-Schools in Wissenschaftswettbewerben einreichen.
    Dadurch ist dann die Medienwirksamkeit verbessert, wenn der 15-jährige Schülerpraktikant die Ergebnisse der Uni-Arbeitsgruppe als seine Entdeckung vorstellt.

    Vielleicht ist das ja hier auch noch mal eine Idee.

    Grüße
    Günter Heß

  5. Leider wieder ein Beispiel, dass es nicht um eine geringere CO2 Emmission geht, sondern eigene Interessen vorgeschoben wurden und der Umweltschutz nur ein Vorwand war. Letztlich sind die Profite einer kleinen Minderheit gefährdet und um diese zu sichern, ist jedes Mittel recht. Dafür werden die Regeln geändert, das Recht gebrochen und die Wahrheit unterdrückt. Die Jury zeigt hier ihr wahres Gesicht.

  6. Auf der Seite Bewerber ist der DFR gelistet, zum jetzigen Zeitpunkt und ohne dem Ergebnis des Votings. Dies ist mir unverständlich da ja die Nominierung rückgängig gemacht worden ist. Scheint ein richtiges Chaos ausgebrochen zu sein.

  7. Nichts neues in dieser Republik, mal wird unterschlagen was die Bevölkerung bei einer repräsentativen Umfrage nach Fukushima zur Kernkraft zu sagen hat, wenn das Ergebnis den öffentlich-rechtlichen Propagandaanstalten nicht in den Kram passt, mal was die Bevölkerung zum Euro meint.
    Die Linken und Grünen haben ihr Sun Tze gelesen und wissen, dass es wichtig ist das Geld ihren eigenen Reihen zukommen zu lassen, um keinen Preis darf man den Gegner stärken. Lügen und Täuschen sind dabei auch wichtig und im Krieg erlaubt.

    http://zettelsraum.blogspot.de/2012/06/zettels-meckerecke-eine-frage.html

    http://www.politplatschquatsch.com/2013/06/hart-aber-zensiert.html

  8. ha!

    Einstweilige Verfügung: Green Award muss Denominierung des Dual Fluid Reaktors zurücknehmen!

    hier die einstweilige verfügung:

  9. Guten Morgen, Michael!

  10. @tritium

    :p

  11. Hehe! 😉

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