Grüne Gene machen blind

23. September 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Kernenergie, Ökologismus, Politik

Gene sind scheinbar irgendwie riskant. Das schöne Wort „genfrei“ hat jedenfalls Hochkonjunktur. Ganze Regionen Deutschlands werden zu „genfreien“ Zonen deklariert und die „genfreie“ Nahrung wird durch die Kampagnen diverser Ökogruppen lautstark beworben (ist Mineralwasser gemeint?). „Genfrei“ haben auch Bücher zu sein, vor allem, wenn sie sich mit Integrationsthemen befassen und von Thilo Sarrazin stammen. Genetische Unterschiede zwischen räumlich getrennten Populationen der Art Homo Sapiens werden zum Tabuthema deklariert. Ganz unabhängig von der Frage, ob diese denn faktisch existieren oder, falls ja, auch nur für irgendetwas relevant sind.

Da freut man sich als liberaler Staatsbürger dann doch über gezielte Tabubrüche aufrechter Zeitgenossen, die sich der Diktatur des zeitgeistkonformen Gutmenschentums nicht unterwerfen wollen. Die sich zu ihren genetischen Wurzeln offen bekennen und klar die Unterschiede zu anderen Genotypen herausarbeiten. So sagte Cem Özdemir in einem Zeitungsinterview vor einigen Monaten:

Der Atomausstieg ist für uns unverhandelbar. Das ist quasi genetisch bedingt, so wie die SPD niemals auf ihre Bergarbeiter-Lieder verzichten könnte. Die Grünen sind an den Akw-Bauzäunen dieser Republik gezeugt worden, manche von uns sogar sprichwörtlich. Wir können und wollen unsere Herkunft nicht verleugnen. Bei diesem Punkt sagen wir: bis hierher und nicht weiter.

Und Renate Künast legte im aktuellen Spiegel in einem Interview noch einmal nach:

Der Kampf gegen die Atomkraft steht in der Geburtsurkunde der Grünen, die wird nicht geändert.

Was in der Geburtsurkunde steht, muß wohl genetisch bedingt sein. Denn zu keinem Zeitpunkt seines Lebens ist das menschliche Individuum stärker von seinen Genen und weniger von Erfahrungen und Umwelteinflüssen geprägt, als zum Zeitpunkt seiner Geburt. Und an den AKW-Bauzäunen dieser Republik haben offenbar spezielle Umweltbedingungen die Rekombination mütterlichen und väterlichen Erbgutes in eine bestimmte Richtung gelenkt (Strahlenschäden?).

Anmerkungen zur Kernenergie

Kernenergie (oder auch „starke Kernkraft“) ist die Bindungsenergie zwischen den Nukleonen im Atomkern. Diese kann durch den Prozeß der Kernspaltung freigesetzt und in Wärme umgewandelt werden. Mit dieser Wärme ist es möglich, über ein Trägermedium (Dampferzeugung, Erhitzung von Gasen oder Flüssigkeiten) eine Turbine zur Stromerzeugung anzutreiben. Die Ausgangsmaterialien, die als Brennstoffe für die technische Realisierung eines geregelten Kernspaltungsprozesses in Frage kommen, sind aufgrund physikalischer Grenzen die Schwermetalle der Gruppe der Actiniden (im Periodensystem die Ordnungszahlen 90-103). Es handelt sich dabei um so bekannte Stoffe wie Thorium, Uran und Plutonium (bzw. bestimmte Isotope derselben).

Die Nutzung der Kernenergie in Anlagen, die die Steuerung einer Kettenreaktion der Kernspaltung ermöglichen, hat die folgenden beiden entscheidenden Vorteile:

  • die sehr hohe Energiedichte des Brennstoffes U-235 (und anderer denkbarer Kernbrennstoffe): Pro Kilogramm dieses Materials können etwa 8,2×1013 Joule gewonnen werden. Zum Vergleich: Bei Kohle sind es etwa 2,9×107 J/kg. Dementsprechend benötigt ein typisches Kernkraftwerk von 1000 MW Leistung etwa 3 kg Brennstoff am Tag, ein vergleichbares Kohlekraftwerk etwa 7 Millionen kg. Insgesamt ist Kernenergie die mit weitem Abstand effizienteste Methode, Wärme und Strom zu erzeugen. Von allen denkbaren Alternativen verspricht allein die noch nicht verfügbare Fusionstechnologie eine noch höhere Energieausbeute.  
  • die Möglichkeit der Gestaltung des Prozesses der Kernspaltung: In den klassischen Leichtwasserreaktoren (LWR) der sogenannten „2. Generation“, die in Deutschland installiert sind, spaltet man U-235 Kerne mit sogenannten thermischen, sich langsam bewegenden Neutronen (was immerhin 7.200 km/h bedeutet). Pro Spaltung wird dabei mindestens ein weiteres Neutron frei. Und dieses ist zur Aufrechterhaltung der Kettenreaktion erforderlich, aber leider viel zu schnell. Es ist also mittels eines Moderators abzubremsen (in Leichtwasserreaktoren eben Wasser, daher der Name), um weitere U-235 Kerne spalten zu können. Dieser Prozeß ist in einem hohen Maße variabel. Man kann mit geeigneten Moderatoren die Geschwindigkeit und Menge der Neutronen fast nach Belieben einstellen. Daher sind auch die zur Spaltung denkbaren Materialien vielfältig kombinierbar.

Es ist gerade dieser zweite Punkt, der in der Debatte über Kernenergie in Deutschland keine Rolle zu spielen scheint. Dabei sind die Nachteile unserer Reaktoren fast ausschließlich nicht prinzip- sondern bauartbedingt. Und lassen sich dementsprechend durch technische Innovationen beheben.

So sind Reaktoren möglich,

  • die (fast) keine Abfälle mehr produzieren und vor allem (fast) keine langlebigen Isotope. Weil solche, wenn sie in den Brennelementen entstehen, in die Kettenreaktion einbezogen werden können. Reaktoren dieser Typen, die statt thermischen eher schnelle Neutronen einsetzen, erbrüten quasi ihren eigenen Brennstoff während des Betriebes neu.
  • bei denen es keinerlei Risiko einer Freisetzung radioaktiven Materials im Fall einer unkontrollierten Kernschmelze mehr gibt. Weil man durch eine entsprechende Gestaltung der Reaktionsprozesse sicherstellen kann, daß die Temperatur im Reaktorkern zu keinem Zeitpunkt den durch die Bauart vorgegebenen kritischen Punkt überschreitet.

Es gibt bei solchen Reaktortypen also keinen Bedarf mehr für größere Endlagerkapazitäten und keinen Bedarf mehr für umfangreiche Transporte abgebrannter Brennelemente zu Zwischenlagern, Endlagern oder Wiederaufbereitungsanlagen. Der geringe Restmüll, den solche Anlagen erzeugen, ist außerdem für Kernwaffen oder auch „schmutzige Bomben“ ungeeignet. Die Gefahr der Proliferation kann somit gebannt werden. Es gibt Reaktorkonzepte, die bis zu 30 Jahre laufen können, ohne Brennstoff nachfüllen zu müssen. Durch die Erbrütung neuen Brennstoffes im Regelbetrieb und die Möglichkeit der Verwendung von Alternativen zum Uran (etwa Thorium) ist gleichzeitig die Frage einer Verknappung natürlicher Ressourcen an Actiniden nicht mehr relevant.

Und damit nicht genug: Reaktoren neuartiger Bauweisen sind in großem Umfang skalierbar und einer modularen Bauweise zugänglich. Sie können daher mit erheblich geringeren Investitionskosten und angepaßt an individuelle Bedarfe quasi in einer Art Massenproduktion hergestellt und installiert werden. Und neben der Stromerzeugung ist eine Vielzahl anderer Anwendungen möglich, die nicht zuletzt Umweltschützern gefallen sollten.

Die Gestaltung des Spaltungsprozesses durch Neutronen anderer Geschwindigkeiten und Einsatz anderer Brennstoffe ermöglicht deutlich höhere Prozeßtemperaturen (850 bis über 1.000°) gegenüber herkömmlichen LWR (ca. 300°). Bei diesem Wärmeausstoß ist der Einsatz als Prozeßwärme für die chemische Industrie möglich. Meerwasserentsalzung und die effiziente Herstellung von Wasserstoff in großem Maßstab sind dabei nur zwei denkbare Nutzungsarten.

Reaktoren, die diese Eigenschaften in sich vereinen, sind solche der „4. Generation“. Sie werden zur Zeit von einem Netzwerk aller großen Industrienationen entwickelt. Es handelt sich dabei nicht um Phantasien, denn viele der ausgewählten 6 Konzepte, vom „bleigekühlten schnellen Reaktor LFR“ bis zum „Höchsttemperaturreaktor VHTR“ basieren auf Erfahrungen mit Prototypen und Demonstratoren, die in den vergangenen Jahrzehnten bereits eingesetzt wurden. Beispielsweise in russischen Atom-U-Booten und in (!) amerikanischen Flugzeugen. Auch Deutschland hatte mit dem „Hochtemperaturreaktor“ und dem „Schnellen Brüter“ einiges an Kompetenz aufgebaut. Hatte, denn das „Generation IV International Forum“ wurde nun leider im Jahr 2001 gegründet. In dem Deutschland eine rotgrüne Regierung zu erdulden hatte. Demzufolge ziehen alle Industrienationen – und auch einige große Schwellenländer – hier an einem Strang, alle, außer Deutschland. Wir sind noch nicht einmal indirekt beteiligt, die entsprechenden Euratom-Aktivitäten finden auch ohne uns statt.

Man hat große Fortschritte gemacht, mit dem Markteintritt der ersten beiden Typen dieser neuen Reaktoren wird bis 2020 gerechnet. Bis 2030 soll die Entwicklung auch bei den anderen vier abgeschlossen sein. Das ist deutlich innerhalb der Reichweite des Energiekonzeptes unserer Bundesregierung. Trotzdem werden diese absehbaren Innovationen nicht berücksichtigt. Mit Ausnahme eines versteckten Absatzes, in dem man die Planung bekanntgibt, nun doch irgendwie am internationalen Forum mitwirken zu wollen. Aber nur im Bereich der Sicherheitsforschung, nicht bei der eigentlichen Entwicklung.

Da entsteht ein neuer, weltumspannender Markt für Spitzentechnologien – und Deutschland ist nicht dabei. Weil grüne Gene offenbar blind machen.

Mit Blindheit geschlagen

Man kann den Kernkraftgegnern also Reaktoren präsentieren, die alle bekannten und diskutierten Nachteile nicht mehr oder nur noch in geringem Umfang aufweisen. Endlagerproblematik, Transporte und Proliferation, Super-GAU und Rohstoffverfügbarkeit werden schon in wenigen Jahren technisch gelöst sein.

Und trotzdem: Die Grünen wird das nicht interessieren. Sie werden weiterhin gegen Kernkraftwerke zu Felde ziehen, einfach aus Prinzip. Man kann alle ihre Bedenken aufgreifen und Lösungen entwickeln, es wird nichts nutzen. Weil es eben gemäß ihrer Selbstbeschreibung “in den Genen liegt”, weil also der Blick auf Innovationen bei der Kerntechnik grundsätzlich und unabänderlich gestört ist.

Die Grünen diskutieren in diesem Land Kernenergie anhand des technischen Standes der 1970er Jahre. Man ist nicht bereit zu akzeptieren, wie sich die Welt fortentwickelt hat. Man ist nicht bereit, Kernenergie auf dem technischen Stand zu betrachten, den wir heute und in Zukunft haben könnten, wenn wir denn wollten.

Nach Özdemir und Künast definiert sich „grün sein“ über eine bestimmte unabänderliche Grundhaltung, in der die reflexhafte, faktenunabhängige Ablehnung der Kernenergie eine tragende Säule darstellt. Durch die Kernkraftwerke der 4. Generation, wenn also die gefühlten Gefahren der Kernenergie auch bei besten Willen rational nicht mehr belegbar sind, könnte diese Säule bei vielen Menschen zum Einsturz gebracht werden. Und damit das Ende der grünen Bewegung einläuten, wie wir sie heute kennen.

Erfolgreiche Gene, so lehrt uns die Evolutionstheorie, sind solche, die Anpassung ermöglichen. „Grüne Gene“ aber bedeuten ein grundlegendes Wahrnehmungsdefizit. Das der Anpassung eher hinderlich ist. Also werden sie irgendwann zwangsläufig aussterben.

Bauzäune verstellen eben allzu oft die Sicht auf das Dahinterliegende. Und sich dort aufzuhalten, scheint den Blickwinkel gefährlich einzuschränken.

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9 Kommentare
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  1. Wo bleibt Sarrazin?

  2. Die Anti-Atomkraftbewgung würde ich, nach Canetti, als Massenkristal bezeichnen. Es ist der einende Punkt und sollte er in Frage gestellt werden, wäre der Zusammenhalt der Gruppe gefährdet. Naturromantiker, Kapitalismusgegner uvm. können an dieses Kristal gebunden werden. Völlig unabhängig von ihrer sonstigen politischen Gesinnung. Vergleichbares findet man sonst nur bei Religionen.

    Die derzeitige Diskussion über den Klimawandel nimmt zwar einen breiteren Raum ein, steht dafür aber auf tönernen Füßen, dient eher als Mittel zum Zweck. Letztlich sind es Zukunftsängste die das Wesen der Grünen ausmachen. Die erlebte Vergangenheit dient als Projektor für eine ungewisse Zukunft. Die, da nicht vorhersehbar, als bedrohlich angesehen wird.

  3. Eine sehr treffende Beschreibung des Wesens der grünen Bewegung. Es gibt übrigens eine Parallele zur Art und Weise des Umgangs mit Kerntechnik: Die Gentechnik. Den Kampf gegen gentechnisch erzeugte Therapeutika oder Enzyme hat man zwar verloren, dafür verbeißt sich die grüne Szene umso verbissener in den Kampf gegen die grüne Gentechnik. Und ähnlich wie mit der Atomkraft, auch da scheinen irgendwie die Gene ausschlaggebend. Denn auch hierbei gibt es eine unbeschreibliche Realitätsverweigerung, weshalb man auch bei Berücksichtigung der letzten Bedenken es ihnen nie Recht machen wird. Ist halt vererbbare Religion.

  4. Der Text ist mittlerweile auch im Novo-Blog erschienen. Ich möchte aber auch auf den Artikel von Klaus Dieter Humpich zur Endlagerproblematk hinweisen:

    Die Moritat von der ungelösten Endlagerfrage

    Es ist schon erschreckend, wie die Grünen die technische Lösung eines ihrer Meinung nach erheblichen Problems verhindern, um weiterhin Emotionen schüren zu können.

  5. Als Ergänzung zu diesem exzellenten Artikel sei der Hinweis auf die (Kriegs-)Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Medien betreffs Kernenergie hier angefügt. Was sich ZDF, ARD und vor allem 3SAT hier erlauben ist mittlerweilen unbeschreiblich.

    Das schlimmste und dümmste ÖR-Hetzorgan diesbzgl. dürfte die sogenannte “Wissenschaftssendung” Nano auf 3SAT sein. Wenn Sie eine Woche lang Nano gesehen (was ich nicht unbedingt empfehle) sind sie reif für das Sanatorium. Es sei denn sie finden noch rechtzeitig den Fernseh-Aus-Schalter.

  6. Ganz herzlichen Dank für diesen hervorragenden Artikel, den auch Nichtfachleute verstehen! Ich möchte den Artikel ausdrucken und damit mal ein wenig “hausieren” gehen. Mal sehen, was passiert. Dass sich die Forschung allgemein innerhalb von Jahrzehnten nicht weiterentwickeln soll, wie es immer wieder anklingt, war mir schon immer unklar, unabhängig von diesem Text. Umso schöner und vor allem nachvollziehbar zu hören, dass dem tatsächlich nicht so ist.

    Übrigens, Frau/Herr Cendrillon, ich war auch mal ein Fan von Nano. Ich bin es seit einigen Jahren nicht mehr! Ich habe also glücklicherweise den Aus-Schalter noch rechtzeitig gefunden; kann ich nur jedem empfehlen!

    Chris Frey

  7. Warum bis 2020 warten. Auf der Web-Seite von Hyperion Power steht unter Purchases:

    Purchasing a Hyperion Power Module (HPM)
    Each HPM provides 70 MW thermal energy or 25 MW electric energy via steam turbine for seven to ten years. This amount of energy provides electricity for 20,000 average American-style homes or the industrial or infrastructure equivalent. Each module will cost $50 million. Initial deliveries, slated to begin in the second half of 2013, are being scheduled.

    Das sind Minikernreaktoren, die Uran 235 als Brennstoff nutzen, Das ist Massenweise als Abfallprodukt aus der Urananreicherung vorhanden.. Soweit ich weiss, hat die TES-Gruppe (eine osteuropäische Investmentgruppe im Ernergiebereich) schon 6 Module gekauft.

  8. Lieber Herr Heller #4,
    eine auf Fakten basierte Meinung zur Technik haben die Grünen ja nicht wirklich.
    Sie äußern Meinungen und präsentieren Fakten aufgrund eines politischen Kalküls. Sie schüren Angst, um die Menschen zu manipulieren.
    Auf welchem intellektuellen Niveau die Debatte in Deutschland dann geführt wird, konnte man letzten Sonntag im Presseclub bewundern.
    Da hat eine Journalistin die wohl den Grünen nahe steht sinngemäß folgendes geäußert. Es gibt ja gute Konservative, die für Nachhaltigkeit sind und die man bei den Grünen findet und böse Konservative die eher fürs Nationale und rückständig sind und die sind dann bei der CDU und überwiegend Männer.
    Das war jetzt ein Beispiel, ist aber das eigentliche Problem. Unsere Medien sind nicht in der Lage eine argumentative und informative Debatte zu moderieren, sondern bewegen sich genau auf diesem emotionalen und dümmlichen Argumentationsniveau.
    Das ist vielleicht nicht allgemeingültig aber ziemlich typisch für alle diese Debatten, um Klima, Energie, Integration, Gesundheit oder Bildung im Fernsehen und in den Zeitungen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  9. Es besteht ein tiefer Graben zwischen Kernkraftgegner und Befürworter. Dabei gehl leider vergessen, dass die Kernkraft am Anfang der Entwicklung steht und noch ungeahnte Möglichkeiten bietet. Für Deutschland schlage ich vor:
    1. Weiterlaufen lassen der bestehenden Kernkraftwerke wie eben beschlossen
    2. Verzicht auf die 3. Generation, der Zug ist abgefahren.
    3. Eine Volksabstimmung durchführen für Wiedereinstieg in die Kernenergieforschung und Vorbereitung in den Einstieg in die vierte Generation. Volksabstimmung sage ich deshalb, weil in Deutschland häufig das Problem besteht, dass eine dünne, zufällige Mehrheit im Parlament etwas beschliesst was die nächste Regierung wieder revidiert. Einen grundsätzlichen Verzicht auf eine bestimmte Technik wie Kern- oder Gentechnologie hat so weitreichende Bedeutung, dass sie nicht durch eine zufällige, dünne Merheit devinitiv beschlossen werden sollte. Die Menschheit könnte in Zukunft noch auf eine solche Technologie angewiesen sein.

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