Gute Fledermäuse, schlechte Fledermäuse…

10. November 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Ökologismus, Tierschutz, Windkraft

Big-eared-townsend-fledermausGute Fledermäuse:

Fledermäuse stoppen A20

Was ist wichtiger? Autoverkehr oder die Flugrouten kleiner Tiere? Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet zugunsten der Bechstein-Fledermaus.

HAMBURG taz | Die Küstenautobahn A 20 darf vorerst nicht weiter gebaut werden. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verhängte am Mittwoch einen Baustopp für einen Teilabschnitt bei Bad Segeberg im Zentrum Schleswig-Holsteins. Grund ist der Schutz des größten deutschen Fledermaus-Quartiers in den nahe gelegenen Segeberger Kalkberghöhlen mit mehr als 20.000 Tieren.

Schlechte Fledermäuse:

Studie sieht Fledermaus-Massensterben an Windrädern

Eine Stichprobe alarmiert Behörden: Eine Viertelmillion Fledermäuse könnten demnach pro Jahr in Deutschland durch Windräder zu Tode kommen. Vogelschützer fordern, gefährliche Rotoren zu bremsen – doch die untersuchten Anlagen bleiben geheim.

Bildquelle: Wikipedia (Public Domain)

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64 Kommentare
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  1. Bei Windrädern muss bedacht werden, dass die Fledermaus der natürliche Feind des seltenen Juchtenkäfers ist!
    Es ist also eine Schutzmaßnahme zum Erhalt dieses niedlichen Käfers, wenn wir möglichst viele Mini-Vampire durch den Windrad-Fleischwolf drehen -- sind eh eklig, mit ihrer Lederhaut und so -- IGITT!
    Das gibt aber natürlich noch lange keinem fetten Kapitalistenschwein das Recht, mit seinem Bonzomobil mit Höchstgeschwindigkeit auf Fledermausjagd zu gehen, denn diese Schädlinge wollen sowieso nur ihr vom Volk geraubtes Geld über die Grenze schaffen!
    Es sind also nicht gute und schlechte Fledermäuse, sondern gute und schlechte Menschen:
    -- Hier die Jucjhtenkäfer-Schützer, die ihr Kapital in Windräder investieren, um unsere krabbelige Insektenwelt zu schützen
    -- Dort die Ausbeuter, die über Fledermausleichen fahren, um das Volk auszusaugen.

    Ich hoffe, Rudolf, Du siehst das jetzt auch aus einem gesunden Klassenstandpunkt heraus und übst Selbstkritik!

  2. So eine Autobahn hat doch unbestreitbar einen Nutzen. Dem steht natürlich auch immer ein Schaden gegenüber, den sie anrichtet. Es ist nur sinnvoll, dass man darüber streitet. Wenn die Autobahn, dann realisiert werden kann und der Schaden ist möglichst gering, dann ist das eine WIn-Win-Situation für alle.
    Windräder haben keinen Nutzen. Es verdienen nur einige daran zu Lasten der Endkunden, für die es teuer wird und deren Stromversorgung auch noch unsicherer wird. Das ist von vornherein eine unmoralische Situation. Das muss muss dann mit hehren Zielen, wie Weltrettung, Unabhängigkeit vom Ausland und was weiss ich noch begründet werden. Irgendwelche Kollateralschäden spielen da keine Rolle mehr. Das wäre sonst ja so, als wenn ein Dieb nur ein kleines Fenster einschlägt, damit der Schaden für den Beklauten nicht so gross wird.

  3. In Baden Württemberg gibt es 447 Windkraftanlagen, da beschwert sich der Bund der Steuerzahler das dieses Land 2 Brücken für Fledermäuse gebaut hat. Wie sollen denn diese Flugtiere über die Straße kommen, wenn sie den Schredder-Anlagen verletzt mit zerschmetterten Flügeln entkommen sind. Es lebe der Schwachsinn.

  4. Lieber Tritium !
    Dein Dialektik-Ansatz mag ja im ersten Augenblick überzeugend wirken……ist aber falsch.
    Onkel Heinz erklärt Dir jetzt mal, wie das ökologisch korrekt zu heißen hat.

    Wozu dienen Windräder?
    Richtig……..dem Klimaschutz, damit die Fledermäuse, die wir heute schreddern, auch in hundert Jahren noch die Möglichkeit haben, als Fertigfutter dem Fuchs/Marder zu dienen.
    Denn wenn wir keinen Klimaschutz betreiben würden, könnte die Fledermaus ja am Klimawandel verrecken und was soll dann der arme Fuchs fressen?

    Autobahnen dienen vor allem der schnellen Fortbewegung und das ist im Sinne der Entschleunigung der Gesellschaft kontraproduktiv, denn unser ökologisches Glück wird ein Pferdefuhrwerk sein, mit dem wir unsere Bio-Früchte zum nächsten Bio-Markt bringen oder um unser Lampenöl (Handgepresst) von der nahegelegenen Manefaktur abzuholen.
    Deshalb ist jedes Mittel legetim, das den Bau einer neuen Autobahn verhindert…..denn die dort getöteten Fledermäuse können dann ja nicht mehr als Fuchs-Futter dienen, da die armen Füchse sich je der Gefahr aussetzen, ihrerseits überfahren zu werden.
    Ausserdem und sowieso……hat ja vor 80 Jahren das deutsche Elend genau mit diesen Autobahnen angefangen, weil sie als direkte Massnahme der Kriegsvorbereitung den schnellen Vormarsch der Wehrmacht erst ermöglichte.
    Nie wieder Krieg……wider der Neubewaffnung der Deutschen mittels Autobahn……..Ackerland in Ökohand

    Wir sollten das Wappen unserer Republik ändern, nicht dieses aggressive Tier mit den brutalen Schnabel und den tödlichen Krallen sollte uns zukünftig führen, nein………lasset uns die Fledermaus als Symbol unserer zukünftigen Lebensweise als Wappentier dienen, denn dieses noble Geschöpf opfert sich heute dafür, das wir morgen noch die Natur schützen können.
    Es sollte einen Fledermausorden am goldenen Bande für Menschen geben, die freiwillig aus dem Leben scheiden um das Klima zu schützen………es sollte der Fledermaus ein gigantisches Denkmal gesetzt werden, als mahnendes Zeichen für die Unverfrorenheit der Menschheit, weiter leben zu wollen.
    Möge uns die Fledermaus als Spiegel vorgehalten werden, damit wir endlich unser schändliches Treiben beenden um anschließend glückseelig im Einklang mit Mutter Natur, unsere bescheidene Erdhöhle als Hort einer neuen Menschheit zu begreifen, als Keimzelle der Devolution um endlich den armen Planeten vom Virus Mensch zu befreien.

    Es lebe die Fledermaus dreimal hoch, hoch, hoch.
    Onkel Heinz…………ökologischer Hohepriester in Ausbildung

  5. 4 Heinz Eng

    Danke für deine klärenden Gedanken. Mir viel dabe allerdings nicht so sehr die Vergangenheit oder die Zukunft ein, sondern die Gegenwart. Wir haben doch bereits Menschen, die hier vorreiter sind. Und auch zwichen diesen gibt es ein gewisse Pluralität. Ich denke an Mennoniten, Hutterer und Amish. Letztere sollten ja auch die schnellst wachsende Gemeinschaft sein. Aber dennoch werden diese als Vorbilder meist nicht wahrgenommen.

    Warum eigentlich nicht?

  6. @Martin
    Na höre mal, Du denkst doch nicht wirklich, das die grüne Schickeria sich vom Luxus trennen würde……denen reichen ein paar Pseudo-Klimaschutzmassnahmen (Ökostrom und Sparfunzeln) völlig aus um ihr grünes Gewissen zu beruhigen, ab und zu noch ein Castor schottern und schon fallen se wieder selbstzufrieden im Pelletbeheiztes Schlafzimmer in ihr Bio-Daunenbett.
    Wer 8 Stunden lag seinen fetten Arsch im Beamtenstuhl breitsitzen muss, brauch eben nach Feierabend den Öko-Trip zur moralischen Aufwertung der eigenen mickrigen Existenz…..die Klügeren von denen ham wahrscheinlich noch ein paar Intelligente Hobbys………den Doofen dagegen bleibt eben bloss die Demo…..wo sie mit gleichgesinnten Doofen Randale machen können.
    Dekadenz im Endstadium………….um dann anschließend mit Demenz jahrelang die Altenheime zu belagern…..bäh.
    So will ick nie enden……..dann lieber rechtzeitig den Löffel abgeben……und ein besonders fetten CO2-Fussabdruck hinterlassen.
    Onkel Heinz………..Provokation als zweites Hobby

  7. @ Rudolf Kipp

    Argumentiert Ihre Klientel nicht genauso? Bei toten Fledermäusen bei Windrädern bewerten Sie diese über, bei toten Fledermäusen durch Baumaßnahmen spielen Sie diese herunter. Das ist die Doppelmoral der Klimaskeptiker!

    Ihr Artikel weißt wieder einmal fehlenden Sachverstand auf, Herr Kipp:

    Beim Artenschutz kommt es weniger darauf an, ein einzelnes Individuum zu schützen sondern die Art! Werden bei Baumaßnahmen für den Arterhalt bedeutende Brutareale vernichtet, so ist das als höherrangig zu werden als spekulierte (!) Fledermaus-Todesfälle an Windkraftanlagen!

    Und wie viele Fledermäuse sterben eigentlich pro Autobahnkilometer? Wie viele Vögel fliegen eigentlich gegen die Scheiben von Hochhäusern (Banken/Versicherungen)?? Wie viele Vögel und Fledermäuse werden von Hauskatzen getötet?

    Von einzelnen Windkraftanlagen hochzurechnen ist zudem „hoch spekulativ“, so Studienleiter Michael Reich von der Leibniz-Universität Hannover. Aber Herr Kipp versteht sich ja auf hochspekulative Analysen. Es gibt halt zu wenig harte Fakten mit denen er seine Thesen stützen könnte. So verwundert es nicht, dass Herr Kipp noch im Jahr 2009 einen Rückgang des arktischen Meereises voraussagte, auf aufgrund einer hochspekulativen Kurzzeitentwicklung!

    Es ist richtig, für den Artenschutz problematische Standorte nicht mit Windkraftanlagen zu versehen. Deshalb sollten die Standorte besser geprüft werden. Aber kein großer Naturschutzverband stellt deshalb die Windkraft als solche in Frage, wie Herr Kipp das tut!

  8. Ach Seifert,

    der Text oben weist nur auf das in sich inkonsistente Weltbild des Ökologismus hin. Tatsächlich sind Fledermäuse (oder Juchtenkäfer) gar kein Kriterium hinsichtlich der Entscheidung für oder gegen eine Infrastruktur -- welcher Art auch immer diese sei. Es sollte allein deren Kosten/Nutzen-Relation relevant sein -- und Fledermäuse sind, ob tot oder lebendig, nun einmal kein Faktor in dieser Rechnung.

  9. Hier muß ich Torsten aber zustimmen, man baut keine Autobahn mitten durch eine Fledermaushöhle. Gerade die mausohrigen Fledermäuse muß man schützen !

    Torsten hast du schon einen Fledermauswarner an deinem Elektroauto angebaut?

  10. inkonsistente Weltbild des Ökologismus

    das fällt ja auch mittlerweile vielen Personen auf, das ist das Problem von denen. Spätestens seit sogar der eigentliche Haus und Hof Sender ZDF über soetwas Berichtet wird es wohl enger und enger.

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2011516/#/beitrag/video/2011516/Aergernis-Windrad

  11. @ W.Rasbach

    Nein ich habe keinen Bat Detektor an meinem Elektroauto! Ich fahre in der Dämmerung entsprechend vorsichtig, nicht nur wegen der Fledermäuse…! Aber an meiner Hauswand habe ich Wochenstuben für Fledermäuse geschaffen und ich setze mich für den Erhalt von Totholz im Wald und in der Feldflur ein! Das hilft mehr als gegen Windräder zu wettern! Ich hoffe dass sich alle diejenigen die hier gegen Windräder wettern weil diese Fledermäuse töten sich in ihrem privaten Umfeld ebenso aktiv für den Fledermausschutz einsetzen! Das wäre glaubwürdig!

  12. Werden bei Baumaßnahmen für den Arterhalt bedeutende Brutareale vernichtet, so ist das als höherrangig zu werden als spekulierte (!) Fledermaus-Todesfälle an Windkraftanlagen!

    Ja, wenn einem das richtig erklärt wird, dann sieht das wirklich ganz anders aus:
    Die Autobahn vernichtet also bedeutende Brutareale der Fledermäuse und das geht gar nicht!
    Dagegen darf man Windräder ohne weiteres in ein Vogelschutzgebiet stellen, weil ja nur Vögel, aber keine Eier in die Rotoren geraten können.

    Vielen Dank, Herr Seifert. Von einem Biologen kann man als Laie wirklich viel lernen.

  13. Fledermausschutz…………also seit ick die Christophorus-Plakette an meinem SUV angebracht habe……springen Reh und Hase sofort auf die andere Seite, wenn ick die Waldwege durchpflüge………die Plakette schütz wirkungsvoll bis 200 km/h vor Zusammenstöße aller Art……das ist aktiver Naturschutz, da kann sich hier jeder mal ne Scheibe von abschneiden…….wie rührend sich Onkel Heinz um seine Mitkreaturen sorgt.

    Ausserdem fütter ich regelmäßig die Vögel der Umgebung per revers-eating…….das automatisch dann passiert, wenn ick Leute wie Thorsten treffe.
    Amen
    H.E.

  14. Aber an meiner Hauswand habe ich Wochenstuben für Fledermäuse geschaffen und ich setze mich für den Erhalt von Totholz im Wald und in der Feldflur ein! Das hilft mehr als gegen Windräder zu wettern! Ich hoffe dass sich alle diejenigen die hier gegen Windräder wettern weil diese Fledermäuse töten sich in ihrem privaten Umfeld ebenso aktiv für den Fledermausschutz einsetzen! Das wäre glaubwürdig!

    Tja, Thorsten, es kann sich aber nicht jeder einen großzügigen Landsitz und mehrere Autos leisten, bei den hohen Energiepreisen heutzutage.
    Und Fledermauswochenstuben auf dem Balkon der Hochhauswohnung machen ja wenig Sinn, nicht wahr? Allerdings sparen solche Wohnungen wegen des sehr viel sparsameren Energieverbrauchs und der Möglich, öffentliche Verkehrmittel statt meherer eigener Autos zu nutzen, auch sehr viel Strom ein und reduzieren damit die Zahl der notwendigen Windräder ganz erheblich undd keine Windräder sind im Zweifelsfall eben doch am besten, oder etwa nicht?
    Elektroautos dagegen fördern Windräder -- stell‘ dir mal vor, da würden Millionen davon herumfahren und müssten mit Wind aufgeladen werden, wird’s da nicht doch recht eng für die Flattermänner?

  15. @ #11

    ich setze mich für den Erhalt von Totholz im Wald und in der Feldflur

    Bestehen Sie bei Ihrer Pellet-Heitung also darauf, dass dort kein Totholz eingesetzt wird? Wissen Sie eigentlich wieviel CO2 so ein vergammelnder Baumstamm völlig ohne energetischen Nutzen in die Atmosphäre entlässt. Der sich daraus ergebende ökologische Fußabdruck macht die dadurch erhaltene Fledermäuse ja zu richtigen kleinen Klimamonstern. So gesehen ist dann jeder neue Windpark noch mehr aktiver Klimaschutz.

  16. Heinz,

    ich habe Ultraschallwinkelreflektoren aus nachwachsenden Rohstoffen. Da kann ich weiter 250 km/h .Auch kann ich dann damit direkt durch eine Fledermaushöhle fahren. Die sind dann auch kompostierbar 😉

    Warum sind eigentlich die Windmühlen nicht kompostierbar?

  17. @Rassbach

    Warum sind eigentlich die Windmühlen nicht kompostierbar?

    Naja……Schrott kann man wieder einschmelzen und aus den hohlen Flügeln schöne Nisthöhlen für Fledermäuse bauen und auf dem verblieben Fundament kann sich der Bauer dann eine schöne golde Statur von sich machen lassen und drauf stellen………Geld genug hatta ja Dank EEG verdient.

    H.E.

  18. Wissen Sie eigentlich wieviel CO2 so ein vergammelnder Baumstamm völlig ohne energetischen Nutzen in die Atmosphäre entlässt.

    Der energetische Nutzen mag ja verloren gehen, aber mir gefällt es einfach, wenn ich beobachte wie die Fledermäuse beim Brüten genüsslich ihre Leibspeise, das Totholz, wiederkäuen. Man darf eben nicht alles nur nach dem Nutzen beurteilen, vor allem nicht als Naturfreund.

  19. Warum sind eigentlich die Windmühlen nicht kompostierbar?

    Sind sie doch!

  20. Der Vorwurf, dass WKA-Gegner nur vordergründig zu Fledermaus- und Vögelschützer werden, sollte einmal genauer betrachtet werden. Ich denke, es gibt hier zwei Gruppen, die hier ähnliche Argumente gebrauchen.

    1. Originäre Tierschützer. Es gibt durchaus Leute, deren Profil frei vom Verdacht ist, dass sie einfach aus Ideologischer Orientierung das Argument aufgreifen, die ihnen von Hause auf fern sind. Naturschützer, die sich offen gegen den WKA-Wahn stellen, gibt es nicht wenige. Diese einfach in die Lobbyisten-Ecke stellen zu wollen, ist als übles rhetorisches Foul zu werten.

    2. Originäre WKA-Gegner: Sicher greifen jene Argumente auf, die nicht auf der urprünglichen Prioritätsliste ganz oben stehen. Aber ist das dann unstatthaft? Zum einen darf man einen gesunden Naturschutz unter Kosten-Nutzen-Aspekten keineswegs als unseriös diffamieren. Es ist darum auch nicht unseriös, einen Autobahnbau zu befürworten, wenn dies eine begrenzte Gefährdungen für eine Fledermauskolonie darstellt …. wenn entsprechender Rückzugsraum für die Tiere besteht. Die Beurteilung der Gefahr durch eine Autobahn in hier nicht genannter Entfernung zu den Brutplätzen lässt sich anhand des Artikels gar nicht nachvollziehen.

    Tatsächlich wollen WKA Gegner auf die Bigotterie jener hinweisen, die gerade den Naturschutz wie eine Monstranz vor sich her tragen, zugleich aber diesen mit Füßen treten, wenn es um WKAs geht. Es darf also jener, der das Argument bringt, durchaus den Umweltschutz ganz unten auf seiner Prioritätenliste haben. Denn es geht ja um das Argument des Naturschutzes bei jenen, die eben Kosten und wirtschaftlichen Nutzen auf die Plätze verweisen wollen. Der Gegenvorwurf ist damit nicht stichhaltig.

  21. Thorsten,

    was macht eigenlich dein Elektroauto?
    Jetzt gibt auch was von BMW, der ist bestimmt ökologisch einwandfrei?

  22. @ Tritium

    „Dagegen darf man Windräder ohne weiteres in ein Vogelschutzgebiet stellen, weil ja nur Vögel, aber keine Eier in die Rotoren geraten können.“

    Bitte bleiben Sie sachlich! Ich habe geschrieben dass die Standorte sorgfältig auch unter Artenschutzgesichtspunkten zu prüfen sind! Nicht in jedem Vogelschutzgebiet schadet ein Windrad, außerhalb von Vogelschutzgebieten kann es hingegen schaden! Das kommt auf die konkrete Situation und auf das Flugverhalten der betroffenen Vogelart an. Das alles sind Fragen um konkrete Standorte aber keine Fragen zur Ablehnung der Windenergie als solche. Aber das wollen Sie nicht verstehen! Und insgesamt werden die Schäden durch Windräder von Ihnen deutlich überzeichnet, wie zahlreiche Studien zeigen!

  23. Bitte bleiben Sie sachlich!

    *Pruuust!*
    Ich darf keinen Schoppen schlürfen, wenn ich solche Beiträge anschaue, jetzt muss ich den ganzen Wein vom Bildschirm wischen 🙁

    Also hören Sie mal! Ich hab‘ doch nicht angefangen, hier Witze zu erzählen -- Das waren Sie!

    Aber es kann ja sein, dass ich Sie missverstehe und Sie wirklichum Sachlichkeit bemüht sind.
    Verlinken Sie mir doch mal einige Ihrer Protestnoten gegen den Mißbrauch von Juchtenkäferkacke (Mehr wurde von den Tierchen in Stuttgart ja nicht gefunden ) zu politischen Zwecken.
    Das könnte mich überzeugen.

  24. Ach herje, jetzt tobt der Thorsten auch noch hier rum.

    Beim Tod an Windrädern wird ein Teil der Fledermäuse an den Rotorblättern geschlagen, ein anderer Teil fällt einem Barotrauma zum Opfer: Bedingt durch Verwirbelungen und den Druckabfall hinter den Rotorblättern platzen die Lungen und inneren Organe der Fledermäuse. Hochrechnungen gehen davon aus, dass bis zu 200.000 Tiere jährlich an deutschen Windenergieanlagen verunglücken.

  25. @Team-Thorsten

    Und insgesamt werden die Schäden durch Windräder von Ihnen deutlich überzeichnet, wie zahlreiche Studien zeigen!

    Na dann her mit den Studien, lass uns mal nicht dumm sterben. Ach….wo wir gerade dabei sind, gibbet ja wohl auch Studien, wo Millionen von Vögelchen an den bösen Hochspannungsleitungen verrecken…….die wir ja in zunehmenden Masse wegen der Energiewende zusätzlich durchs Land ziehen müssen…….also den Windrädern auch noch als Vogelkiller zurechnen müssen……Verursacherprinzip, sozusagen.
    Ihr Ökos redet euch um Kopf und Kragen wenn ihr euch die Energiewende schön lügt…….nur seid ihr leider mit zu vielen Brettern vernagelt um das auch zu bemerken.

    Naja…..Gott sei Dank haben die Piepmätze gelernt sich in den Städten gemütlich zu machen, Futter in Hülle und Fülle…..Unterkunft in tollen Wohnhöhlen in Pappmache-Aussenfassaden…….u.s.w., so das sie auf den Industriewald nicht mehr angewiesen sind.
    Deine ganze Waldpädagogik ist doch nur ne Alibifunktion um die Kinder grüner Esotheriker oder naturfernen Großstadtkids ein Stückchen heile Welt vorzugaukeln, mehr nicht………………denn in Wirklichkeit ist doch der schnöde Wald für euch nur ein nachwachsender Rohstoff um damit dann eure Öko-Heizung zu betreiben.
    Damit das in Deutschland nicht ganz so bös auffällt, importiert man halt die Pellets aus allen Ecken der Welt……..na janz toll.

    Also…..zeig mir eine ernsthafte Studie die wirklich die Vogel- Opferzahl objektiv darstellen kann.

    H.E.

  26. …..ach du liebes bisschen, der arme Troll leidet mal wieder an akutem Sprechdurchfall.

  27. @Timmi

    Meinst Du den hier?
    http://i195.photobucket.com/albums/z274/abadiadelcampo/troll.jpg

    Ups…ich muss wech
    H.E,

  28. @Onkel Heinz

    …..genau, das isser!

  29. #24 Michael Krüger

    „Bei der Standortwahl für neue Anlagen müssen aus Sicht des NABU sehr sorgfältig die Belange des Fledermausschutzes abgewogen werden.“

    Das „sorgfältige Abwägen“ sieht in der Praxis so aus: Im Zuge der Aufstellung des Flächennutzungsplanes (FNP) untersucht ein „renommiertes“ Büro das Vorhandensein von Vögeln und Fledermäusen. Da hat man dann auch schon mal 600 qkm in einer Woche „Ortsbegehung“ untersucht. Das daraus resultierende Gutachten besteht dann auch zu zwei Drittel aus vorgefertigten Textbausteinen. Das Gutachten wird in der Regel kritiklos hingenommen und darauf verwiesen, dass ja beim konkreten Bauantrag genauere Untersuchungen stattfinden würden. Diese dann beziehen sich in aller Regel auf das Gutachten des FNP. Sollten eventuell eingehender untersucht werden, geschieht das im laufenden Betrieb der Victory-Strom-Erzeuger, nachdem schon Populationen von Vögel und Fledermäusen geschreddert und geplatzt sind.
    Mfg

  30. #25 Heinz Eng

    In meiner Heimat werden mittlerweile die Wälder wegen Windrädern zum Abschuß freigegeben. Große zusammenhängende Waldgebiete werden durch Windparks unterbrochen für die hektarweise der Wald gerodet wird. Hinzu kommt, dass für deren Bau auch die Wege massiv ausgebaut bzw. neue angelegt werden müssen, deren Flächenverbrauch ebenfalls erheblich ist. (Ein Landwirt bekommt hier noch nicht mal eine Genehmigung ein 100 Meter kurzes Wegstück eines steilen Feldweges zu befestigen, das immer wieder durch Regen zerstört wird).
    Diese Waldzerstörung ist Leuten wie Seifert wohl egal. Leute, für die es früher geradezu schon ein Sakrileg war, kein aus Altpapier hergestelltes Papier zu benutzen, Leute, die sich an Bäume ketteten. Diese Bigotterie wird mir immer unheimlicher.
    Mfg

  31. @Heinz Reeg
    Ich hab lange drüber nachgedacht………ein Mensch mit gesunden Menschenverstand müsste doch an dieser Bigotterie irgendwann zerbrechen und wäre anschließend ein Fall für den Seelenklempner.
    Das kann aber bei unseren Ökos nicht passieren, denn der Ökologismus ist eine reine Religion…….und wenn der Guru von Kanzel predigt, das die Zerstörung der Natur zur Jetztzeit einem höheren Ziel dient, nämlich den Klimawandel aufzuhalten……..um die Natur in 100 Jahren zu schützen, dann stimmen se eben auch noch den letzten Schwachsinn zu.

    Denken….ja sogar nachdenken ist nicht ihre Stärke, dafür können se perfekt aus ihrer Öko-Bibel zitieren……und Öko-Atheisten die Hölle auf Erden an den Hals wünschen……es lebt sich halt viel einfacher mit deratig primitiven Weltbildern.
    Schönes Beispiel ist dann immer wenn es um Piepmätze geht, das ja soundso viele jährlich an Fensterscheiben oder im Straßenverkehr verenden……da machen die paar hunderttausend geschredderten Viecher den Kohl nun auch net mehr fett.
    So billig und einfach kann man sich dann selbstzufrieden mit sich und seinem Ökowahn im Sessel zurücklehnen und anschließend die bösen Skeptiker mit religösen Fanatismus ins Gebet nehmen.
    Mit intelligenten Menschen kann man ja noch diskutieren aber Gläubigen ihren Glauben zu rauben…….ist verlorene Liebesmühe.

    Was mich an diesen Typen aber am meisten aufregt……..das die in ihren religiösen Wahn nicht begreifen, das es ihren Gurus nur um den schnöden Mammon geht, das sich ihre Gurus Dank der blinden Gefolgschaft ihrer verwirrten Anhänger dumm und dämlich verdienen.
    Dumme Menschen wollen eben nach Strich und Faden beschissen werden…….das liegt in der Natur der Sache…..gegen Dummmheit ist kein Kraut gewachsen und noch keine Medizin erfunden, ergo müsssen wir eben weiterhin damit leben, das die Blöden die Überhand haben.
    In diesen Sinne………….lasset alle Hoffnung gen Himmel fahren.

    Onkel Heinz………….wieder mal pseudophilosophisch unterwegs

  32. Tipps und Tricks für „Wind im Wald”.

    Der Bundesverband WindEnergie hat für diese gewinnträchtige Naturzerstörungsplanung schon seit längerem die passenden Seminare im Angebot:

    Wind im Wald — Regionalplanung, Projektierung und Akzeptanz

    Waldflächen gehören zu den wichtigen Ausbauflächen der Windenergie in Deutschland. Gerade in Mittel- und in Süddeutschland besteht großes Potenzial. Das Besondere: Diese Standorte haben jedoch ihre ganz eigenen Anforderungen und Rahmenbedingungen. Das Seminar vermittelt Ihnen, welche Kriterien für die Beurteilung eines Wald-Standortes wichtig sind. Sie werden in der Lage sein, geeignete Waldstandorte einzuschätzen und wissen, was bei der Grundstückssicherung zu beachten ist. Sie erfahren mehr über den forstrechtlichen Ausgleich und erhalten einen Einblick in die speziellen Probleme des Genehmigungsverfahrens und wie man mit ihnen umgehen kann. Melden Sie sich jetzt an – und nutzen Sie das Potenzial von Windenergie in Waldgebieten!

    Projektplanung Windenergie — Repowering, Wind im Wald und Akzeptanzstrategien

    Erfahren Sie auf unserer Fachtagung Projektplanung Windenergie — Repowering, Wind im Wald und Akzeptanzstrategien, welche Standorte die größten Ausbaupotenziale bergen und wie man mit einer geschickten Bauleitplanung und Grundstückssicherung seine Projekte vorantreiben kann. Lernen Sie von in der Praxis bewährten Methoden der Akzeptanzsteigerung in der Bevölkerung und bei Kommunen. Gewinnen Sie ebenso Einblick in die Wirtschaftlichkeit von Repowering und Wind im Wald. Nehmen Sie Teil an dem neuen Aufstieg der Onshore Windenergie!

  33. Diese Bigotterie wird mir immer unheimlicher.

    Das nennt sich ‚Sachzwänge‘.
    Die Umweltsauereien in der Ex-DDR (Bitterfeld galt mal als ’schmutzigste Stadt Europas‘!) wurden ja auch nicht aus Böswilligkeit geboren.
    Zweifellos hätte JEDER im Politbüro gerne eine schöne, saubere, ‚grüne‘ DDR gehabt, die haben doch wirklich daran geglaubt, dass sie alles für das Volk tun.
    Aber dann fehlte da Geld und da war was wichtiger und der Große Bruder wollte was und die Bevölkerung wollte Wohlstand und Importgüter und deshalb wurde auf Verschleiss gefahren, gepfuscht, verklappt.
    Und wie sie sich dabei auch noch selbst belogen haben, ist ja bekannt und wird heute auch so gemacht.

  34. #33 Tritium

    „Das nennt sich ‘Sachzwänge’.“

    Deswegen müssen diese Leute auch ständig die Realität ausblenden oder verharmlosen. Dass man da tatsächlich keine Argumente hat, zeigt Seiferts überaus kindische Aussage „die Anderen machen das ja auch, rabäääh (und mit den Füßen auf den Boden stampf)“.

    Ich denke, die Beschreibung nach Wikipedia trifft es sehr gut:

    „Bigotterie (französisch bigoterie) oder Scheinheiligkeit ist die Bezeichnung für ein übertrieben frömmelndes, dabei anderen Auffassungen gegenüber intolerantes, gehässiges[1] und scheinbar ganz der Religion oder einer religiösen Autorität (Person oder Instanz) gewidmetes Wesen oder Verhalten, wobei der tatsächliche Lebensstil nicht eigentlich religiös oder streng sittlich gehalten wird. (…)“
    Mfg

  35. Jawoll, Frau Lemke! ….. Der Scheiß-Wald muss endlich weg!

    Umweltminister beraten Windkraftprobleme der Südeifel

    „Wir wollen nicht hinnehmen, dass Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe scheitern”, sagte die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke. Gemeinsam mit den Ministern von drei weiteren Ländern will sie erreichen, dass es für Kommunen künftig mehr Transparenz und mehr Möglichkeiten gibt, in Schutzbereichen Windräder zu errichten.

    …..nee klar, die perverse Profitgier der klimarettenden Naturzerstörer kennt keine Grenzen.

  36. Macht mal halblang, es gibt wichtigere Dinge als Fledermäuse,

    z. B. den „Gewitterfurzer“ (grins)

    http://www.welt.de/regionales/hamburg/article121928536/Pupsender-Fisch-gefaehrdet-Millionen-Bauprojekt.html

  37. @ Tim Hardenberg

    „Jawoll, Frau Lemke! ….. Der Scheiß-Wald muss endlich weg!“

    Sie sollten zur Kenntnis nehmen dass die Waldfläche in Deutschland (trotz Windrädern) seit vielen Jahren zunimmt, dass Deutschland eines der waldreichsten Industrieländer der Welt ist und dass es kein Land in Europa gibt welches über so große Holzvorräte verfügt wie Deutschland!

    Dies nur damit Sie nicht die Relationen aus den Augen verlieren, die bei Ihnen etwas durcheinander gekommen sind…!

    Waldflächen, Lebensräume und Kultur gehen in Deutschland v.a. durch andere Energiegewinnungsarten verloren!

  38. Der deutsche Wald

    „Wenn wir [sc. Deutschen] durch den Wald gehen, […], erfüllt uns der Wald mit […] einer ungeheuren Freude an Gottes herrlicher Natur. Das unterscheidet uns von jenem Volke, das sich auserwählt dünkt und das, wenn es durch den Wald schreitet, nur den Festmeter berechnen kann.“
    – Hermann Göring

    Während der Zeit des Nationalsozialismus betrieben einige einflussreiche politische Akteure wie der Reichsforstmeister, Reichsjägermeister und Reichsnaturschutzbeauftragte Hermann Göring, der Reichsführer SS und zeitweilige Innenminister Heinrich Himmler und der NS-Ideologe Alfred Rosenberg eine umfassende Ideologisierung des Naturphänomens Wald. Johannes Zechner zufolge wurde der „deutsche Wald“ zur Chiffre für eine Vielzahl modernitätskritischer, nationalistischer, rassistischer und biologistischer Denkmuster. Dazu gehörten Ganzheitlichkeit des Waldes als Gegenbild zu Fortschritt und Großstadt, der Wald als Heimat, als germanisches Heiligtum und „rassischer Kraftquell“. Die Deutschen sah man in der Nachfolge der Germanen als ursprüngliches „Waldvolk“, während die Stigmatisierung der Juden als „Wüstenvolk“ deren Diskriminierung und Verfolgung rechtfertigen sollte.

    Danke Thorsten, das Du mich dazu animiert hast, mal etwas tiefer im Dreck zu wühlen.
    Wenn man das so liest, wo der Bullshit angefangen hat……und ick dat mit deiner Waldpädagogik vergleiche………kann ick nur sagen, Au Backe.
    Wie das mit Ideologien so is, man kann se ganz schnell ummodeln, wie es eben gerade gebraucht wird….

    Im Gegensatz zur ideologischen Überhöhung des Waldes stand die planerische und forstwirtschaftliche Realität. Mit der Übernahme des Vierjahresplans sowie der Agrar- und Forstpolitik 1936 durch Göring stagnierte der Naturschutz.[24] Unter anderem der Holzeinschlag und damit die Belastung der Wälder wurden deutlich erhöht.[25] Bereits ab 1935 hatte sich die Forstwirtschaft den Autarkiebestrebungen der Nationalsozialisten unterzuordnen. Ab Oktober 1935 wurde für den Staatswald ein Holzeinschlag angeordnet, der um 50 % über den jährlichen Holzzuwachs hinausging. Ab 1937 galt dies auch für Gemeinde- und Privatwald über 50 ha.[26] Man betrieb eine umfassende Naturzerstörung durch Melioration, Autobahnbau, die Intensivierung der Waldnutzung sowie den Bau von Industrie- und militärischen Anlagen.[27] Die Übernutzung der ökologischen Ressourcen durch den abrupten Übergang zur Autarkie, bei ineffizienter Nutzung mangels wirtschaftlichen Strukturwandel, wurde zu einem Motiv der Eroberung neuen Lebensraumes

    http://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Wald

    Autarkiebestrebungen der Nationalsozialisten………..hätte wohl den deutschen Wald am Ende vernichtet……….so wie die heutigen Grünen auch von einem autarken Deutschland träumen…………..und ihrerseits unseren Wald das Genick brechen werden.
    Langsam versteh ick die deutsche Seele und den Drang unbedingt deutsche Bäume kuscheln zu müssen……als germanisches Waldvolk steckt das halt immer noch in den Genen.

    Na wie fühlt man sich so, als ideologischer Waldschrat-Erbe der Nazis?
    Onkel Heinz…………….die Heiden sind mitten unter uns

  39. #37 Thorsten Seifert

    „Waldflächen, Lebensräume und Kultur gehen in Deutschland v.a. durch andere Energiegewinnungsarten verloren!“

    Unsinn! Durch welche denn? KKW können es nicht sein (lokal und sehr begrenzt). Gas auch nicht. Braunkohlereviere werden nach Nutzung wieder renaturiert und die Flächen sind dann oftmals „ökologisch hochwertiger“ als vorher. Wasserkraft ist marginal.

    Windräder im Wald, Solarparks und Energiepflanzen zerstören jedoch für IMMER und großflächig die natürlichen Flächen und verbrauchen auf Grund ihrer geringen Energiedichte ein Vielfaches von Flächen im Vergleich zur konv. Energieerzeugung.

    „Dies nur damit Sie nicht die Relationen aus den Augen verlieren, die bei Ihnen etwas durcheinander gekommen sind…!“

    #38 Heinz Eng

    Wer aus der Geschichte nichts lernt, ist dazu verdammt sie zu wiederholen.

    Mfg

  40. Dazu gehörten Ganzheitlichkeit des Waldes als Gegenbild zu Fortschritt und Großstadt, der Wald als Heimat, als germanisches Heiligtum und „rassischer Kraftquell“. Die Deutschen sah man in der Nachfolge der Germanen als ursprüngliches „Waldvolk“, während die Stigmatisierung der Juden als „Wüstenvolk“ deren Diskriminierung und Verfolgung rechtfertigen sollte.

    Die Wurzeln liegen teilweise noch früher: Wandervogelbewegung und Romantik. Der Einfachheit halber sei Wikipedia bemüht: http://de.wikipedia.org/wiki/Wandervogelbewegung

    Später fanden diese Bewegungen Assimilierung in „völkischen“ Organisationen, der HJ und und den mythologisierenden Wahn-Ideen eines Heinrich Himmler. Kurz gefasst, die Ökoideologie ist zunächst einmal Deutsch, deutsch-national, bürgerlich-konservativ, in den Grundzügen „völkisch“ und am Ende wurde sie auch Nationalsozialistisch.
    Man darf nicht vergessen, eine der Organisationen, die in den Grünen aufgingen, war die AUD (Akionsgemeinschaft Unabhängiger Deutscher), einem Sammelbecken Völkisch-Konservativer und auch Altnazis. Die westdeutschen K-Bewegungen nutzten in dialektischer Weitsicht den tiefsitzenden Antiamerikanismus, die romantisierende Technologiefeinlichkeit dieser „Gestrigen“, teilweise mit Unterstützung östlicher Geheimdienste um destruktive Kräfte in Form einer Partei in den politischen Institutionen Westdeutschlands zu etablieren. Operative Ziele waren die zunächsts die Verhinderung des NATO-Doppelbschlusses und die Unterminierung einer zivil-nuklearen Wohlstandsstrategie aller Bundesregierungen bis zu Helmut Kohl sowie die generelle Destabilisierung der Bundesrepublik Deutschland als Frontstaat des westlichen Bündnisses, somit die Störung der Westintegration.

    Nach der Wende gelang es der grünen Ideologie zunehmend die Basis aller etablierten Parteien zu infiltrieren und als etablierte, „demokratische“ Kraft in der Parteienlandschaft wahrgenommen zu werden. Hilfreich dabei war, dass die Bürgerbewegungen des Ostens, welche großen Anteil and der Wende hatten, einen gewissen grünen Anstrich hatten (welches mit dem ideologisierten, westdeutschen „Grün“ allerdings wenig zu tun hatte), „Grün“ zunehmend als demokratische Kraft hoffähig wurde und die Ideen als substantiell „gut“ Eingang selbst in Parteien, wie die CDU erhielten. Die ehemaligen, mielkeschen Führungskader westdeutscher Grünfinken dürften dabei ihrer Gewesenen einen letzten Dienst erwiesen haben.

    Grün wurde gesellschaftlicher „Konsens“, nicht zuletzt weil romantisierende Naturverbundenheit gepaart mit Ressentiments gegen die liberale, materialistisch-monetäre, anglo-amerikanische Weltsicht in beiden Teilen Deutschlands eine tiefsitzende, historisch gewachsene, gesellschaftliche Basis besitzen.

    Betrachtet man also die Historie, so kommt einem die vordergründige Schizophrenie einer einerseits völkischen -- andsererseits linkssozialistischen Ideologie gar nicht mehr so abwegig vor, vor allem, wenn man beachtet, dass „Grün“ vor allem ein deutsches Phänomen ist, welches global -ausserhalb dekadenter Celebritykreise -- kaum eine Rolle spielt.

    Ebenso wenig schizophren ist vom grünen Klassenstandpunkt aus die gegenwärtige Losung: „Wälder müssen fallen für den Sieg!“ -- denn nur um Letzteren geht es, das wusste schon vor 100 Jahren der Lenin.

    War in den 80gern der Wald Mittel zum Zweck, so ist es heute die Motorsäge. Die romantische Naturverbundenheit des traditionell vergeistigten und verbeamteten deutschen Bürgertums ist nur das Vehikel,erneut der Steigbügelhalter, für die twenty-first-century Variante, eines erneuten Versuches einer Etablierung des totalitären Kollektivismus, der nach rot und braun, jetzt im grünen Gewand daherkommt -- nur den Stechschritt als sybolische Verbundenheit mit Friedrich dem Großen, den hat man sich mittlerweile abgewöhnt

  41. #40 FK 90 Pilot

    Sehr guter Kommentar mit wenigen Sätzen hervorragend zusammengefaßt. Danke dafür.

    „..nur den Stechschritt als sybolische Verbundenheit mit Friedrich dem Großen, den hat man sich mittlerweile abgewöhnt“

    A bisserl zynisch aber nicht abwegig. Auch deren ehemaligen Uniformen feiern wieder fröhliche Urständ mit nicht minder uniformer Outdoorkleidung bestimmter Hersteller.
    Mfg

  42. @40.FK 9 Pilot #40
    Gute Zusammenfassung. Danke!

  43. Uniformen feiern wieder fröhliche Urständ mit nicht minder uniformer Outdoorkleidung bestimmter Hersteller.

    Stimmt. In Abgrenzung dazu trage ich „outdoor“ inzwischen das Label mit einem schweizerisch anmutenden Wappen mit weissem Templerkreuz -- beides dürfte dem besagten Klientel direkt subversiv anmuten 🙂

    Zwar in der Anschaffung teuer, aber wirklich regendicht und langlebig.

  44. Vielleicht ist die “ energische Wende“ in der Lage ein zweites „Waldsterben“ auszulösen, diesmal eventuell ein echtes Waldsterben, denn auch Feuerholz wird noch gebraucht werden in Zukunft.

  45. @Eng, Reeg, Pilot

    … nur den Stechschritt als sybolische Verbundenheit mit Friedrich dem Großen, den hat man sich mittlerweile abgewöhnt

    Uniformen tragen Sie aber wieder, die Wald-Ideologen, auch der Thorsten. Und auch Knarren, um den Wald vor dem bösen Wild (Wildverbiss) zu schützen. Mann braucht schließlich den Deutschen Wald für höhere Zwecke, um ihn „klimaneutral“ im Pelltofen zu verbrennen und der Erdenmutter Gaia zu huldigen.

  46. @ FK 9 Pilot #40

    Ebenso wenig schizophren ist vom grünen Klassenstandpunkt aus die gegenwärtige Losung: “Wälder müssen fallen für den Sieg!”

    So ist es. Aus grüner Sicht ist Waldschutz wohl mittlerweile „so was von 80er“, also ein überkommenes Konzept aus dem letzten Jahrtausend.

    Gesetz: Grüne Ministerin will weniger Wald
    Rheinland-Pfalz -- Das rheinland-pfälzische Umweltministerium vollzieht einen ökologischen Paradigmenwechsel: Das uralte Prinzip des Walderhalts gilt nicht mehr

    Werden Bäume gefällt, müssen nicht zwingend neue gepflanzt werden. Ministerin Ulrike Höfken (Grüne) hat bereits alle Forstämter in einem Rundschreiben aufgefordert, auf Ersatzaufforstungen in Wäldern zu verzichten.“ Das gilt auch für Windkraftanlagen in waldreichen Regionen. Nur noch im Einzelfall soll aufgeforstet werden. Für Höfken ist die neue Linie „politisch alternativlos“…

  47. So ist es. Aus grüner Sicht ist Waldschutz wohl mittlerweile “so was von 80er”, also ein überkommenes Konzept aus dem letzten Jahrtausend.

    In RP tatsächlich den Sachzwängen geschuldet. Wollen die allein das aufforsten, was im Soonwald durch Windräder weithin sichtbar vernichtet wurde, müssten die Mainz unter einer Urwaldlandschaft verschwinden lassen.

    Für so viel Wald, wie wir nach dem „Waldsterben“ in Deutschland hatten, ist einfach kein Platz mehr in Wendeenergistan!

  48. @Rudi
    Der Knackpunkt ist doch der hier……

    Naturschützer und Landwirte vertreten eine konträre Ansicht. „Wir begrüßen das ausdrücklich“, sagt Siegfried Schuch, Landesvorsitzender des Naturschutzbundes (Nabu). Seit Jahrzehnten nehme der Landschaftsverbrauch durch Städte, Straßen und Gewerbegebiete zu, und weil der Waldanteil bislang nie reduziert worden sei. „Das geht immer zulasten von Äckern, Wiesen und Weiden.“

    Die Bauernlobby wird sich die Hände reiben……mehr Platz für Maisfelder…..und Bio-Faulgasanlagen.

    Als Grüner würd ick nur noch mit dem Kopp an die Wand rennen, wenn ich mir das anhören müsste.
    Ok…….wie man an Thorsten gut erkennen kann, biegt man sich die Theorie immer nach Bedarf da hin, wo wieder eine grüne Lobby am lautesten schreit,……………..und Wetten das, Thorsten gleich wieder von minderwertigen Wäldern faseln wird…..
    Nach „Blut und Boden“ kommt jetzt „Blöd und Grün“………das nenn ick mal ne Evolution…….zurück auf die Bäume, ihr grünen Affen.
    H.E.

  49. Die Bauernlobby wird sich die Hände reiben

    Klar, statt früher EU Subventionen und Milchquoten wird denen das Land für die Miefquirle abgepachtet und die Genehmigung zur Herstellung und Vertromung von Biowaffen erhalten se‘ unbürokratisch. Am 55. Breitegrad verspiegeln se‘ Wiesen, auf denen früher Schwarzbunte standen, die höchstens zwischen Mai und August mal intensive Sonne sahen.
    Der nagelneue John Deer fühlt keinen Schlamm mehr, der wird mit Klimaautomatik und Harman-Kandon für „Bauer sucht Frau“ als Grenzland-Ferrari des Kulaken-Gigolo’s, einzig und allein zur Verstärkung der Paarungsbereitschaft der Doppel-X-Chromosomenträger benötigt

    Warum regt sich beim schollenverbundenen Land- oder Forstwirt kein Widerstand? Die werden über EEG einfach gekauft.

  50. @Th. Seifert,

    wenn eine große Anzahl von Individuen einer Population getötet wird, ist das nicht schädlich für die Arterhaltung? Das ist mir wirklich neu.

    Wieso konnten denn seinerzeit die Buren das Quagga ausrotten? Oder der amerikanische Bison vorm Aussterben stehen? Und die Wandertaube in Amerika, da hat man auch nur Individuen abgeschossen, massenhaft.

    Echt, dieser grüne Euphemismus kotzt mich maßlos an.

    Achja, und gestern, standen hier die Shredder stil.

  51. Achja, und gestern, standen hier die Shredder stil

    http://www.transparency.eex.com/de/

    Auch heute liefert Öko wieder fast gar nix.

  52. Während in Deutschland die durchschnittlichen EU- Agrarbeihilfen je Hektar Nutzfläche bei etwa 300 €/ha und Jahr liegen, liegen für Biogas- Mais die zusätzlichen Subventionen je ha bei 1.500- 1.800 €. Bei einem in Zukunft denkbaren Anteil von 20% von Biogas-Mais in der Fruchtfolge könnten die Subventionen für Energie-Mais die der EU- Agrarbeihilfen insgesamt erreichen

    Hier dokumentiert sich ein verhängnisvoller Einfluss der Deutschen Agrarlobby auf die Politischen Parteien im Bundestag.

    http://www.freiewelt.net/anmerkungen-zu-erneuerbare-energien-aus-agrarrohstoffen-10016538/

    Noch Fragen, Kienzle?

    Onkel Heinz………..Von wegen „Klimaschutz“……………..schnöde Geldgier regiert das Land

  53. High bat mortality from wind turbines:

    A new estimate of bat deaths caused by wind turbines concludes that more than 600,000 of the mammals likely died this way in 2012 in the contiguous United States. The estimate, published in an article in BioScience, used sophisticated statistical techniques to infer the probable number of bat deaths at wind energy facilities from the number of dead bats found at 21 locations, correcting for the installed power capacity of the facilities.
    […]
    The article by Mark Hayes of the University of Colorado notes that 600,000 is a conservative estimate; the actual figure could be 50 percent higher.

    Ich halte es für unwahrscheinlich, dass die amerikanischen Fledermäuse blöder sind als deutsche und deswegen öfters Opfer der Windmühlen werden.

  54. @ ConstanzeW

    „wenn eine große Anzahl von Individuen einer Population getötet wird, ist das nicht schädlich für die Arterhaltung? “

    Das hängt ganz vom Einzelfall ab…!

    Wie groß ist die Anzahl in Bezug auf die Gesamtpopulation?

    Welche Auswirkung hat die Entnahme dieser Individuen einer Art auf die Vermehrungsrate einer Tierart. So können viele Arten eine höhere Mortalitätsrate durch eine gesteigerte Vermehrungsrate vollständig kompensieren.

    Wie gesagt, es hängt ganz vom Einzelfall ab!

  55. @ FK9Pilot

    „In RP tatsächlich den Sachzwängen geschuldet. Wollen die allein das aufforsten, was im Soonwald durch Windräder weithin sichtbar vernichtet wurde, müssten die Mainz unter einer Urwaldlandschaft verschwinden lassen.“

    Unfug! Die Waldfläche in Deutschland nimmt trotz Windrädern seit Jahrzehnten jährlich zu!

  56. @ Quentin Quencher

    „The article by Mark Hayes of the University of Colorado notes that 600,000 is a conservative estimate; the actual figure could be 50 percent higher.“

    Wen wollen Sie mit diesen Zahlen beeindrucken? Erst einmal ist diese Zahl rein spekulativ und gar nicht belastbar, zweitens ist deren Aussage gleich NULL!!!

    600.000 tote Fledermäuse jährlich in den gesamten USA durch Windräder.

    In den USA, z.B. in Kalifornien gibt es EINZELNE Fledermauskolonien mit einer Individuengröße von 20 Mio Tieren…!

    http://de.wikipedia.org/wiki/Mexikanische_Bulldoggfledermaus

    600.000 getötete Feledermäuse in den USA sind nur 3 % der Fledermäuse einer einzigen Fledermauskolonie in Kalifornien!

    Ihre Aussage mag also dazu geeignet sein, Stimmung zu machen! Ihr Aussagewert ist jedoch = Null!

    Entscheidend ist vielmehr:

    Welche Arten sind wo betroffen?
    Hat das irgendwelche Auswirkungen auf die Gesamtpopulation?

    Vermutlich kaum…!

  57. @ ConstanzeW

    „Wieso konnten denn seinerzeit die Buren das Quagga ausrotten? Oder der amerikanische Bison vorm Aussterben stehen? Und die Wandertaube in Amerika, da hat man auch nur Individuen abgeschossen, massenhaft.“

    Man muss sich wie gesagt den Einzelfall ansehen. Quagga und Bisons sind Großsäugetiere. Diese können leicht ausgerottet werden. Ähnlich die Wandertaube in Amerika, die gezielt bejagt wurde. Das ist bei Fledermäusen nicht der Fall!

    Andere Tierarten z.B. Fledermäuse lassen sich damit nicht vergleichen….! Wenn das so einfach übertragbar wäre, dann wäre man Ihnen sehr dankbar dafür, denn es gibt unzählige Tier- und Pflanzenarten, deren Ausbreitung akute Probleme bereitet und bei denen man es nicht bedauern würde, wenn diese aus ganzen Regionen verschwinden…!

    Wie gesagt, es kommt auf den Einzelfall an. Verallgemeinerungen helfen uns hier nicht weiter!

    „Echt, dieser grüne Euphemismus kotzt mich maßlos an.“

    Echt, diese Unkenntnis und Ignoranz biologischer Zusammenhänge kotzt mich maßlos an. Auch kotzt mich an, dass man gleich in die grüne Ecke gestellt wird wenn man darauf hinweist! Das ist Dogmatismus pur!

  58. @T-T

    Stellen dich die pöhsen Skeptiker in die grüne Ecke, na so was……. wenn ick mal Zeit und Muße habe, werde ick Dich mal gaaaanz dolle bemitleiden………..bis dahin aber noch die Frage……..wie kommen die Skeptiker denn überhaupt auf die absurde Idee, das Du irgendwie Öko (also Grün) sein könntest?
    Könnte das an Deiner Waldpädagogik liegen?
    Könnte es an den jahrelange Erfahrung liegen, die wir mit Dir machen mussten?

    Ich denke eher, Du bist heut tierisch frustriert weil Dein Lieblings-Kuschelbaum mit Dir Schluss gemacht hat und sich jetzt von so´n doofen Städter befummeln lässt.

    Komm mein kleiner Waldschrat an meine Schulter zum Ausheulen……is ja keine Schande als Mann, seinen Weltschmerz hinauszubrüllen.
    Als Mensch versteh ick Dich voll und ganz…….die pöhse Welt ist ja soooo ungerecht.

    Onkel Heinz………mir is immer noch langweilig

  59. Keine Angst der Retter in Form einer Fledermaus oder auch Fledermausmann genannt naht.
    Teil 4 der Triologie Batman vs. wind turbines
    In diesem Teil kämpft Batman gegen Windmühlen, sorry High tech rein zufällig Windzu Strom Krafträder.
    Er siegt mittels Kabelbinder. Im fünften Teil lieber Thorsten sind dann die silizium Spiegel dran.
    Soweit darf ich verraten, besiegt Batman diese mit seinem DarkShadow Umhang.

    Emil
    und die Detektive

  60. Gerade als Tweed reingeschneit:

    Ein Million Dollar Strafe für 14 getötete Adler -- ist dies das Ende der Windmühlen in den USA? http://t.co/DZ2STRborU— Alex Baur (@alex_baur) 25. November 2013

  61. @ Quentin Quencher

    „All the deaths, which included golden eagles, hawks, blackbirds, wrens and sparrows, occurred from 2009 to 2013.“

    Also alles recht häufige Arten, 14 Greifvögel (nicht alles Adler) binnen 4 Jahren…

    Ich bin mal neugierig ob die US-Gerichte diese Haftungsregelung auch für die Folgen anderer Energiegewinnungsarten, die Landwirtschaft oder den Verkehr übertragen… Da geht es um jährlich Millionen getöteter Greifvögel…!

    Vermutlich hat der US-Richter Aktien in der US-Kohleindustrie…!

    Aber die USA spinnen sowieso bei Haftungsfragen. Da muss auch der Hersteller von Mikrowellengeräten mit hunderttausenden Dollars dafür haften wenn Nutzer ihre Haustiere in den Geräten trocknen wollten und davor nicht ganz ausdrücklich in der Betriebsanleitung gewarnt wurde…!

    Webnn diese Rechtsprechung für Sie vorbildlich ist dann hoffe ich dass Sie auch dafür plädieren, dass fossilatomare Energieerzeuger für alle getöteten Arten haften, ebenso wie für vernichtete Lebensräume…!

    Können Sie mir erklären, warum die derzeitigen Folgen der Bergschäden im südlichen Ruhrgebiet, die Wirtschaft, Handel und nicht zuletzt der Bahn AG Milliardenschäden verursachen großteils vom Staat übernommen werden? Werden hier nicht Kosten der Kohlewirtschaft (Kohlestrom) sozialisiert? Aus meiner Sicht ist das eine Subventionierung und Wettbewerbsverzerrung!

    Wenn Sie die US-Rechtsprechung in Ordnung finden, warum dann nicht auch die VOLLSTÄNDIGE Haftungsverpflichtung der Verursacher, sprich der RWE als Rechtsnachfolger???

  62. @ #61

    Die übliche Leseschwäche?

    The government for the first time has enforced environmental laws protecting birds against wind energy facilities, winning a $1 million settlement Friday from a power company that pleaded guilty to killing 14 eagles and 149 other birds at two Wyoming wind farms.

  63. @ Rudolf Kipp

    Sie sollten sich mal die Relationen betrachten über die wir hier reden…:

    Jährlich getötete Vögel nach Verursacher in den USA (Nature, Juni 2012)

    Verursacher
    Anzahl Todesfälle in Mio.

    Windkraftanlagen
    0,1 -- 0,44

    Gebäude
    0,1 -- 1.000

    Sendetürme
    5 -- 6,8

    Freileitungen
    0,1 -- 175

    Kraftfahrzeuge
    60 -- 80

    Pestizide in d. Landwirtschaft
    67 -- 90

    Katzen (Haus- und Wildkatzen)
    365 -- 1.000

    Wenn man also etwas gegen den Vogeltod tun will sollte man eher Hauskatzen verbieten als Windkraftanlagen!

  64. Fundstück bei EGE (Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V.):

    Was wird aus dem EEG? -- Dezember 2013

    Schwere Zeiten für die Windenergiewirtschaft. Mit der von Union und SPD für den Fall der Großen Koalition vereinbarten Reform des Erneuerbare Energiengesetzes (EEG) dürften sich die hohen Gewinne der Branche nicht mehr ohne weiteres fortschreiben lassen. Gerade im Binnenland könnten mehr projektierte Anlagenstandorte in die Unwirtschaftlichkeit geraten, als es den Investoren lieb ist. Das gilt umso mehr, wenn Anlagen zum Schutz von Fledermäusen zeitweilig abgeschaltet werden müssen. Solche Abschaltzeiten bedeuten zwar zumeist nur Gewinneinbußen im unteren einstelligen Prozentbereich, aber für wenig ertragreiche Standorte kann dies das Aus bedeuten.

    Die Stimmung trübt auch eine Entscheidung des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts Lüneburg vom 11.11.2013 (Az. 12 LC 257/12). Das Urteil unterstreicht den Charakter von Landschaftsschutzgebieten als strikte Ausschlussgebiete für Windenergieanlagen. Diese Gebiete müssen auch dann nicht für Windenergieanlagen geöffnet werden, wenn aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nur 0,21 Prozent eines Gemeindegebietes als Sondergebiet für Windenergie bereitgestellt worden sind. Im vorliegenden Fall, so die Richter, werde trotz des geringen Flächenanteils der Windenergie substanziell Raum verschafft und könne von einer „Verhinderungsplanung“ nicht die Rede sein. Klicken Sie bitte hier, wenn Sie das Urteil lesen möchten.

    Das Urteil relativiert die Bestrebungen von Politik und Windenergiewirtschaft, den Flächenanteil für die Windenergiewirtschaft bei mindestens zwei Prozent zu verankern und Landschaftsschutzgebieten den Charakter strikter Ausschlussgebiete abzusprechen. Das Urteil ist insofern eine Ermutigung für alle Personen im Naturschutz, welche sich ihr Urteilsvermögen nicht haben abhandeln lassen.

    Zur Lage fügt sich das Foto einer havarierten Windenergieanlage, die Anfang Dezember in der Nordeifel von Sturmtief Xaver niedergestreckt wurde. Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

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