Hambacher-Forst-Rede

17. Dezember 2018 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Klimawandel, Kohle, Ökologismus, Ökologistische Mythen

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Es ist still geworden um und im Hambacher Forst. Die Bechsteinfledermaus wird es freuen. Denn die braucht ihre Winterruhe. Zum Gedenken an die Räumung diese eindrückliche Rede einer Baumhausbewohnerin, die ihre Heimat verloren hat.

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107 Kommentare
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  1. „Wir behandeln die Falschen. Unser Problem sind die Normalen.“

    https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article12277303/Nicht-der-Irre-braucht-Hilfe-sondern-der-Normale.html

    Ja, die „Normalen“ -- :
    „Lütz hat den Nagel nicht nur auf den Kopf getroffen, er hat ihn mit einem Schlag in der Wand versenkt. Unser Problem sind in der Tat die Normalen, die Unauffälligen, die Ergebenen, die tagsüber arbeiten und nachts schlafen, die ihren Urlaub ein halbes Jahr im voraus buchen; diejenigen, die quer durch Brandenburg fahren, um in Polen ein paar Euro beim Tanken zu sparen; die vor einer CO2-intensiven Reise in die Karibik eine Ablass-Spende an Green Peace überweisen; die einen Buckelwal adoptieren und die Stand-by-Funktion ihres Fernsehgeräts deaktivieren, um das Klima vor dem Kollaps zu retten.“

  2. Ich meine es gibt in Deutschland ja genügend private Waldbesizer, die die dort auf Baumhäusern oder im Bauwagen leben lassen würden. Das wollen diese Leute ja nicht. Die wollen etwas besetzen und Ärger machen. Richtige ÖKOs und Aussteiger wollen hingegen ihre Ruhe haben.

  3. Und akzeptiert wird sie von den Leuten dort nur solange wie sie mitmacht. Und falsch ist auch, dass die Gesellschaft für ihre Probleme verantwortlich sein soll.

  4. Dieses Weib ist ja grauselig. Mimimi-Generation, nur klagen kann sie, heulen, kann nicht nachdenken über ihr eigenes Tun, völlige Unfähigkeit. Eigentlich könnte sie in ihrem Alter was Gescheites arbeiten gehen, aber sie hat es eben nur bis zum Baumhaus (das ihr bestimmt auch andere gebaut haben) gebracht. Gräßlich.

    Wenn diese Generation so gestrickt ist, dann sehe ich für dieses Land schwarz.

    Anmerken muß ich allerdings, daß ich den Wortschwall wegen der massiven Störgeräusche nur sehr schwer verstehe; die Untertitel helfen auch nicht wirklich. Ich hoffe, ich habe deswegen keine „Perlen“ überhört bzw. den „Sinn“ des Ganzen trotzdem richtig erfaßt.

  5. Wenn sie eine Selbsterfahrungsgruppe mit neuen Lebensformen sucht, kann sie doch eine Hippie-Kommune gründen, wenn sie will auch auf einem Baumhaus mitten im Wald. Das muss aber deswegen nicht unbedingt an einem Ort geschehen wo sie anderen Leuten schadet. Übrigens der Clip leidet unter Vertical Video Syndrome 🙂

  6. Welch ein bescheuertes glaubensbekenntnis.
    man kann ja ruhig mitleid haben, aber die versteht einfach nicht, dass wenn man mit scheisse schmeisst, dass auch irgendwann mit scheisse zurückgeschmissen wird.
    altes deutsches sprichwort: „so wie man in den wald schreit, so hallt es auch zurück“, in diesem fall ist es der hambacher forst.
    solche figuren nenne ich zivilversager.

  7. Was haben die Eltern dieser Frau falsch gemacht, daß so eine Person herausgekommen ist? Die ist doch total gestört, oder? Unfähig einen klar verständlichen Satz zu artikulieren. Bei wem will die einen Arbeitsplatz finden um den eigenen Lebensunterhalt zu verdienen? Nur Heulen, Wehklagen, Zähneknirschen, wie in der Bibel. Aber sind ja Ökoreligiöse….passt schon…

  8. @ anorak2, VVS ist ein oft zu beobachtender Fehlr von Smartphonern. In der Schule „schreiben wie man spricht“ gelernt und jetzt wird auch gefilmt wie man spricht. Den Fernseher stellen die vermutlich auch hochkant an die Wand.

  9. Ich glaube ja die junge Frau hat sich bequatschen lassen zur Baumbesetzung. Wie damals der Bader das mit der Meinhof gemacht hat. Er gibt viele labile Personen in unserer Gesellschaft, die eine Gemeinschaft suchen und dann leider die falsche finden.

  10. Und was dabei auch vergessen wird, es geht nicht nur um Arbeitsplätze bei der Gegenseite, sondern um unsere Energieversorgung für Dunkelflauten und um die Familien der Kohlearbeiter. Eigene Familien haben die Baumbesetzer nicht.

  11. Wer hier nicht sieht, der hat die Augen verschlossen. Wer hier nicht hört, der hat die Ohren bedeckt:

    Ich sehe eine junge Frau, der soeben Gewalt angetan wurde, die dennoch aufrecht dasteht. Und die ihre Gefühle, ihr Innerstes sprechen lässt. Sie sagt, was wahr ist: Es ist egal, woher wir kommen, wer wir sind, welchen Schulabschluss wir haben -- wir sind Menschen.

    Sie verhält sich wie ein Mensch.

    Alle anderen -- die Uniformierten mit den Handschuhen, die ihre Hände vor dem Schmutzigwerden schützen sollen, was aber natürlich nicht funktioniert, denn die Schuld geht durch jede Plastikschicht, und auch diejenigen, die hier mitleidlose Kommentare schreiben -- haben schon lange den Zugang zu sich selbst verloren.

    Wer sind wir, die wir nicht sehen wollen, wer die Gewalt ausübt und wer sie erleidet? Wer sind wir, die wir nicht sehen wollen, dass diejenigen es sind, die weinen und denen wehgetan worden ist, denen wehgetan worden ist und die genau deshalb weinen?

    Wer sind wir, dass wir uns weigern, Menschen zu sein?

    Weil es sicherer ist, auf der Seite der Täter zu stehen?

    Es ist nicht sicher. Ich stelle mich lieber auf die Seite der Verletzten und der Menschen, als auch nur noch eine Sekunde lang meine Augen, meine Ohren und mein Herz zu verschließen.

    Lieber möchte ich an deren Seite zu den „Verlierern“ gehören, als dass ich dazu beitrage, dass am Ende alle verlieren, auch und vor allem jene, die sich jetzt verschließen.

  12. @Franziska Weber

    Wie gesagt, die junge Frau hat die freie Wahl ihr Leben in einen privaten Forst, oder einer Ökogemeinde mit Bauwagen, oder auf Resthöfen in Deutschland zu bestreiten. Ich kenne einige davon, einige ganz in meiner Nähe. Man muss dazu nicht den Privatwald von RWE zwangsweise besetzten. Zudem ist es nicht böse Kohle abzubauen. Die Arbeiter stellen mit der Kohle unsere Stromversorgung vor allem bei Dunkelflaute sicher. Zudem hängen da etliche Familien und Strombezieher dran. Und Fakt ist, das Hambacher Forst wird 1:1 renaturiert! Fakt ist auch, dass die Baumbesetzer Tonnen an Plastikmüll durch ihre Baumhäuser und Hütten im Hambacher Forst hinterlassen haben. Musste RWE alles wegräumen. Zudem wird dort die Bechsteinfledermaus durch deren Gehämmer und Barrikandenbauen gestört. Umweltschutz sieht anders aus. Wenn die Frau meint, dass ihr Baum verletzt wurde und es ihr Glück ist auf einen Lebewesen/ Baum zu leben, dann bitte doch irgendwo in einem Privatwald, wo sie niemanden behindert und keine Rechtsbrüche begeht. Man kann nicht Rechtsbrüche begehen und sich dann hinstellen und sagen, die anderen sind die Bösen, schaut her, wie schlecht es mir jetzt geht. Ich denke da wurde von der Gemeinschaft/ ihren Freunden auch entsprechend negativer Einfluss ausgeübt.

  13. Die sichere, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung eines Industrielandes mit 80 Mio Bürgern wird komplett vergessen. Wer steckt wann den Strom hinter die Steckdose und zu welchem Preis? Die armselige, eigentlich bemitleidenswerte Gestalt im schwarzen „Ökokampfanzug“ macht sich darüber keine Gedanken. Von irgendeinem Leistungsträger/Steuerzahler wird sie mitgezogen. Vielleicht von einem der da anne Kohle rum malocht.Der arme Malocher rackert sich nicht nur für seinen eigene Familie ab. Auf seinem Lohnzettel finden sich auch noch die Abzüge für die, die seinen Arbeitsplatz und seine Wertschöpfung für den Industriestandort vernichten wollen. Man benötigt schon sehr viel „Bildung“ in einer Walddorfschule damit man das versteht.Wenn ich solche Aktivitäten Volksfeinden und Soialschädlingen zuschreibe, werde ich als „Nazi“ bezeichnet. Dabei habe ich nur als CDU Mitglied seit Jahrzehneten die Wahrheit gesagt. Ein Freund der scheinheiligen doppelzüngigen Grünen war ich nie.

  14. PS

    Weiter glaube ich auch, dass ein Baum es nicht gerade toll findet, wenn auf ihn ein Baumhaus gebaut wird. Vor allem nicht die Vögel, Fledermäuse und Käfer und Eichhörnchen, Spechte, etc.. die dort sonst leben.

  15. Michael Krüger schrieb am 18. Dezember 2018 13:43:

    Weiter glaube ich auch, dass ein Baum es nicht gerade toll findet, wenn auf ihn ein Baumhaus gebaut wird. Vor allem nicht die Vögel, Fledermäuse und Käfer und Eichhörnchen, Spechte, etc.. die dort sonst leben.

    Die fühlen sich alle sicherlich wohler, nachdem der Wald abgeholzt wurde … (Manche Argumente sind einfach nur komisch.)

  16. @Franziska weder r#11 Stellen Sie sich dazu zu der traurigen Gestalt. Solche „echten“ Menschen liebe ich. Selbst nichts drauf, aber anderen ein schlechtes Gewissen machen wollen. Da bin ich absolut mitleidslos. Wer im Forst in Bäumen leben will, kann das wie jeder Affe machen. Als Mensch muß er aber den Wald besitzen und nicht besetzen. Das ist ein feiner juristischer Unterschied. Wer die Welt retten will, soll es machen, aber nicht andere Bürger als Geiseln und Zahler von Polizeieinsätzen nehmen. Die grün/Öko beseelte Welt versammelt so 20 % hinter sich. Sie sollte sich nicht zum absoluten Maßstab aufschwingen und 80 % der Bürger ideologisch schaden wollen. Gehen Sie ins Kloster der Ökoreligion, am besten in Klausur und lassen Sie die normalen Bürger #1 in Ruhe.

  17. @ M K # 14 Die lieben Tierchen ziehen ganz locker in die Sophienhöhe und angrenzende renaturierte Gebiete um, wenn Bäume fallen. Die Unruhe jetzt stört viel mehr. Schießgebite mit klarem Tagesablauf sind Naturgebiete. Die Tiere sind ja nicht blöd, nur bestimmte „Naturfreunde und Retter der Erde“

  18. @Marvin

    Ein Forst ist nun mal ein Wirtschaftswald. Im Hambacher Forst sind die meisten Bäume deshalb auch nicht viel älter als 100 Jahre. Ca. 1/3 von Deutschland ist Wirtschaftswald und wird wie der Hambacher Forst neu aufgeforstet.

    Man kann z.B. einen Wald kaufen, oder pachten und einen Bauwagen drauf stellen und als Waldbewirtschaftender dort dann halblegal wohnen. Ich kenne zwei solcher Projekte bei mir um die Ecke. Eines am Unisee und eines am Torfkanal/ Bürgerparkt Bremen. Unweit im Blockland/ Dammsiel gibt es einen Restehof mit Bauwagen. Und am Unisee wird auch noch der alte Campingplatz halblegal bewohnt. Und die Gartengebiete drumherum. Hätte die junge Frau gefragt, hätte ich sie da auch unterbringen, oder vermitteln können.

  19. @FW #11

    Sie verhält sich wie ein Mensch.

    Das bestreitet hier niemand.

    Ich stelle mich lieber auf die Seite der Verletzten und der Menschen, als auch nur noch eine Sekunde lang meine Augen, meine Ohren und mein Herz zu verschließen.

    Ist das nicht etwas überhöht? Ihr ist nicht Gewalt angetan worden, sondern sie selbst ist Teil einer Gruppe von Aktivisten, die mit unlauteren Mitteln versucht, die Grundlagen unseres Lebens zu zerstören. Wahrscheinlich ist ihr das nicht bewusst, sie ist der Meinung sie tue Gutes. Tut sie aber nicht. Sie selbst oder ihre Kumpels benutzen außerdem offenbar HiTech, die es nicht gäbe wenn ihre Forderungen durchkämen.

    Lieber möchte ich an deren Seite zu den „Verlierern“ gehören

    Die Ökos, zu denen sie gehört, sind in unserer Gesellschaft derzeit leider die Gewinner.

  20. @anorak2

    „Ihr ist nicht Gewalt angetan worden, sondern sie selbst ist Teil einer Gruppe von Aktivisten, die mit unlauteren Mitteln versucht, die Grundlagen unseres Lebens zu zerstören.“

    Hä? Nochmal: Hä? Genau das ist es: Sie ist eindeutig diejenige, die hier Gewalt erfahren hat, und zwar unmittelbar und auch als Zeugin hinsichtlich ihrer Mitbaumbewohner und ausserdem versucht sie gerade, die Grundlagen unseres Lebens zu erhalten!

    Verkehrte Sicht der Dinge, dass ist das typische Erscheinungsbild von Verdrängung.

    Sie verdrängen hier Ihre eigene Rolle, Herr oder Frau Anorak2. Deshalb drehen Sie alles um, was Sie sehen: Gewalt ist nicht mehr Gewalt sondern die Opfer der Gewalt sind diejenigen, die Gewalt im „Kampfanzug“ ausüben. Ich sehe nur einen Kampfanzug, und das ist der des Polizisten. Der „Anzug“ der jungen Frau, das ist nicht viel mehr als eine dünne Joggingkluft, offensichtlich nicht geeignet, irgendwelche Schläge abzupuffern, sondern einfach nur dünn und weicher Stoff. Sie drehen einfach alles um, in Ihrer Verdrängung, und deshalb tun Sie mir leid.

    Die Grundlagen unseres Lebens, das ist nicht die Kohle und nicht das Geld, sondern die Natur ist es, von der wir alle leben!

    Und hier kommt die alte Indianerweisheit zum Tragen:

    Erst wenn der letzte Baum gerodet,
    der letzte Fluss vergiftet (oder versiegt),
    der letzte Fisch gefangen (oder verendet),
    wird der weiße Mann feststellen,
    dass man Geld nicht essen kann.

    Wollen wir wirklich so lange warten?

    Wollen wir nicht stattdessen so richtig mit Waldschutz und Bäumepflanzen und Energiewandel loslegen?

    Ich bin für’s Loslegen.

    Ist viel besser als Verdrängen.

    Mit freundlichen Grüßen

  21. @Franziska

    Die junge Frau ist keine Umweltschützerin, sondern von der Antifa. Die tragen im Hambacher Forst auch Kampfanzüge, Knüppel und Äxte und haben die Polizei zuvor damit und mit Exkrementen angegriffen.

  22. PS

    Und diese „Umweltaktivisten“ haben den Wald mit Plastik vermüllt, das RWE entfernt hat.
    .
    http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2018/09/HambacherForst2.gif

  23. @Franziska #20

    Hä? Nochmal: Hä?

    Wie jetzt 🙂

    Genau das ist es: Sie ist eindeutig diejenige, die hier Gewalt erfahren hat, und zwar unmittelbar und auch als Zeugin hinsichtlich ihrer Mitbaumbewohner und

    Sie ist nicht geschlagen worden, sondern man hat sie nur von dem Grundstück heruntergebeten das sie rechtswidrig besetzt hielt.

    ausserdem versucht sie gerade, die Grundlagen unseres Lebens zu erhalten!

    Wahrscheinlich glaubt sie das auch, aber faktisch tut sie das Gegenteil. Mein Lebensunterhalt, meine Freizeitgestaltung, meine Mobilität, meine Hygiene, meine Nahrungsquellen und mein gesamter Lebensstil hängen davon ab, dass rund um die Uhr, ohne Unterbrechung, verlässlich und billig Strom fließt. Bliebe der Strom weg, würde ich vermutlich sterben, spätestens im folgenden Winter. Und das Gleiche trifft vermutlich auf 99,999% unserer Bevölkerung zu, auf Sie sicher auch.

    Und diese Leute wollen das gefährden.

    Sie verdrängen hier Ihre eigene Rolle, Herr oder Frau Anorak2.

    Außer dass ich die Handlungen und Intentionen dieser Leute erstaunt (wirklich sehr erstaunt) zur Kenntnis nehme, habe ich keine Rolle in dem Geschehen. Ich kommentiere es nur. Unter Nutzung von Strom, der trotz der Bemühungen dieser Leute hier noch fließt.

    Ich sehe nur einen Kampfanzug, und das ist der des Polizisten.

    Ob es legitim ist, dass Polizisten Machtmittel einsetzen um Recht und Gesetz zur Geltung verhelfen, möchte ich jetzt nicht diskutieren.

    Die Widersprüchlichkeit der Frau im Video ist, dass sie ihr Leben um eine illegale und gesellschaftsbedrohende Aktion herum gestaltet hat, und sich nun beschwert dass sie das nicht weitermachen kann. Ich wäre sofort auf ihrer Seite, wenn sie ohne jemandem was zuleide zu tun, aus ihrer friedlichen Behausung gejagt worden wäre. Aber letztendlich bedroht sie mich, sie möchte erreichen dass meine Stromversorgung unsicher und teurer, und damit meine Lebensführung unmöglich wird. Und da hält sich mein Mitleid in Grenzen.

    Die Grundlagen unseres Lebens, das ist nicht die Kohle und nicht das Geld,

    Geld nicht, man kann Tauschhandel auch anders organisieren. Aber Kohle schon. Wenn nicht in den letzten 200 Jahren Kohle abgebaut worden wäre, würden wir diese Diskussion in Felle gekleidet um ein Lagerfeuer aus Kuhdung führen. Oder noch wahrscheinlicher gar nicht, weil wir keine Möglichkeit hätten uns kennenzulernen.

    sondern die Natur ist es, von der wir alle leben!

    Das eine schließt das andere nicht aus.

    Erst wenn der letzte Baum gerodet,
    der letzte Fluss vergiftet (oder versiegt),
    der letzte Fisch gefangen (oder verendet),
    wird der weiße Mann feststellen,
    dass man Geld nicht essen kann.

    Erst wenn die letzte Heizung stillgelegt
    der letzte Job ins Ausland geht
    das letzte Arbeitslosengeld gezahlt
    wird der Öko feststellen, dass man „Klimaschutz“ nicht essen kann.

    Wollen wir wirklich so lange warten?

    Ihr Spruch ist übrigens nicht indianischen Ursprungs, sondern stammt aus der Ökobwegung und ist wegen der Band „Cochise“ vor allem in Westdeutschland bekannt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Vermeintliche_Weissagung_der_Cree

    Wollen wir nicht stattdessen so richtig mit Waldschutz und Bäumepflanzen und Energiewandel loslegen?

    „Energiewende“ bitte nicht. Bäume sind ganz schön, habe nichts gegen Gärten.

  24. @Franziska
    Wenn „Ihr“ alle so umweltbesoffentroffen seid und das Fällen von Bäumen beklagt, dann seid doch wenigstens bei den Wäldern, die für Windräder fallen sollen mindestens genauso aktiv !
    So ist das im höchsten Maß unglaubwürdig und scheinheilig.
    „Ihr“ betont, dass in diesem Wald, dem Hambacher Forst, der Lebensraum einer Fledermaus Art bedroht wäre, ok, soll sein, aber die Umweltaktivisten, die sich da ach so engaiert zeigen, scheißen aber sowas von auf die Fledermäuse und tun aber auch wirklich alles, um die Tiere in ihrem Habitat nachhaltig zu stören und zu verscheuchen.
    Ich nenne das eine Lebenslüge mit schizophrenen Auswüchsen.

  25. @Krishna Gans

    “ (…) die Umweltaktivisten, die sich da ach so engaiert zeigen, scheißen aber sowas von auf die Fledermäuse und tun aber auch wirklich alles, um die Tiere in ihrem Habitat nachhaltig zu stören und zu verscheuchen.“

    Liebe Krishna, bitte lesen Sie mal auf der Webseite der Hambacher Wald-Aktivisten nach (www.hambacherforst.org), dort gibt es einen recht aktuellen Blogbeitrag darüber, dass und wie RWE Hunderte von Fledermaushöhlen hat verschließen lassen -- sogar mit Hilfe eines Umweltinstituts -- um die Rodungen vorzubereiten. Diese in etwa 900 (!) Höhlen haben die Aktivisten -- genau solche wie die weinende junge Frau da oben, wahrscheinlich war sie sogar dabei -- mit Hilfe eben desselben Umweltinstituts und unter großem Arbeitseinsatz wieder geöffnet. Damit die Fledermäuse wieder einziehen können.

    Ist das nicht schön?

    Frohe Weihnachten, auch und gerade für die Fledermäuse, aber auch für uns und unsere Stromversorgung, für die wir schon lange keinerlei -- keinerlei, und das ist amtlich -- Kohlestrom mehr brauchen….

    Nochmal und ohne weitere Message:

    Frohe Weihnachten!

  26. d unsere Stromversorgung, für die wir schon lange keinerlei — keinerlei, und das ist amtlich — Kohlestrom mehr brauchen….

    Klar, die werden nur aus purer Bosheit betrieben. Wenn ihr Ökos sonen Blödsinn glaubt, müsst ihr euch nicht wundern wenn man euer Treiben eher mit Verwunderung aufnimmt. Amtlich.

  27. @Baumfreundin #25

    Diese in etwa 900 (!) Höhlen haben die Aktivisten — genau solche wie die weinende junge Frau da oben, wahrscheinlich war sie sogar dabei — mit Hilfe eben desselben Umweltinstituts und unter großem Arbeitseinsatz wieder geöffnet. Damit die Fledermäuse wieder einziehen können.

    Ist das nicht schön?

    Nö, ausgesprochen dämlich, da die Aktivisten und „Umweltschützer“ es unterlassen haben, danach den Wald zu verlassen und die Fledermäuse in Ruhe zu lassen.
    Statt dessen haben diese Waldfrevler größtmöglichen Lärm veranstaltet, Baumhäuser gebaut und damit Bäume beschädigt und die Fledermäuse vertrieben. Nachdenken, Naturverständnis ? Fehlanzeige. Dazu auch noch den Wald zugemüllt und im Prinzip alles getan, um den Wald nachhaltig zu schädigen.
    Dazu gehört schon eine ziemliche große Portion Dummheit gepaart mit Borniertheit und Frechheit.

  28. Zum Glück für uns alle lügen Aktivisten per se nicht. Niemals.

  29. @Baumfreundin

    dort gibt es einen recht aktuellen Blogbeitrag darüber, dass und wie RWE Hunderte von Fledermaushöhlen hat verschließen lassen — sogar mit Hilfe eines Umweltinstituts — um die Rodungen vorzubereiten. Diese in etwa 900 (!) Höhlen haben die Aktivisten — genau solche wie die weinende junge Frau da oben, wahrscheinlich war sie sogar dabei — mit Hilfe eben desselben Umweltinstituts und unter großem Arbeitseinsatz wieder geöffnet. Damit die Fledermäuse wieder einziehen können.

    Völlig widersinnige Aktion, ja sollen die Bäume denn mit Fledermäusen, etc. gefällt werden?

    Zudem erinnere ich an die letzte Großdemo am und im Hambacher Forst. Dort wurde mit Benzin und Diesel betriebene Stromaggregate aufgestellt. Die Solarlobby war anwesend und hätte das doch wuppen können? Die Demo wurde zur Paarungszeit der Bechsteinfledermaus durchgeführt.

    aber auch für uns und unsere Stromversorgung, für die wir schon lange keinerlei — keinerlei, und das ist amtlich — Kohlestrom mehr brauchen….

    Ja nee, klar. Deshalb werden auch fast 25% Braunkohle für unsere Stromversorgung eingesetzt. Macht man aus purer Böswilligkeit, natürlich unter Beteiligung der Grünen, wenn die gerade mal in der Regierung sind.

  30. PS

    In NWR hängen die Leuten gar zu 40% vom Braunkohlestrom ab.

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/198948/umfrage/strommix-nach-energietraeger-in-nordrhein-westfalen/

  31. @Michael Krüger

    1. Nein, die Bäume sollen natürlich stehen gelassen werden. Das ist am besten für die Bäume, für die Fledermäuse und … ach, ja, auch für uns Menschen.

    2. Der Sofortausstieg aus Braunkohle und Atomstrom ist möglich: https://www.oekologische-plattform.de/2017/08/der-sofortausstieg-ist-moeglich/

    3. Nur weil wir derzeit -- angeblich, glauben würde ich das nicht -- derzeit noch im Inland Strom aus Braunkohle verbrauchen, heißt das doch nicht, dass wir das auch nötig haben. Wir haben es nicht nötig, denn die anderen Kraftwerke -- Steinkohle, Gas usw. -- ohne Sonne und ohne Wind, die würden auch reichen. Diese Kraftwerke müssten nur mit voller Leistung fahren. Das ist alles schon ausgerechnet worden und das ist auch schon Gegenstand einer Petition an den Deutschen Bundestag.

    Und der deutsche Bundestag hat es -- trotz mehrerer amtlicher Antworten -- bis heute nicht geschrieben, dass wir für die inländische Stromversorgung tatsächlich auf die Braunkohle angewiesen sind.

    Und deshalb ziehe ich jetzt den Umkehrschluss: Die da in Berlin wissen schon längst, dass wir die Braunkohle nicht mehr brauchen. Dort geht es jetzt „nur“ noch um Arbeitsplätze und den nötigen Strukturwandel.

    Und wissen Sie was? Für den Strukturwandel, da sollte einmal nicht der Steuerzahler/die Steuerzahlerin bezahlen, sondern doch bitte, endlich einmal die Energiekonzerne!

  32. @Franziska #31

    2. Der Sofortausstieg aus Braunkohle und Atomstrom ist möglich: https://www.oekologische-plattform.de/2017/08/der-sofortausstieg-ist-moeglich/

    Wenn man dem Link folgt, kommt man letztlich drauf dass das eine Journalistin und Romanautorin von einer Anti-Atom-Lobby behauptet. Also voll neutral und kompetent :). Besser sollte sie in der Rinderzucht arbeiten, denn ihre Argumentation läuft auf eine Milchmädchenrechnung hinaus. Denn sie addiert einfach die Nennleistungen von Solar- und Windgeneratoren zur verfügbaren Leistung hinzu, und kommt dadurch zu Phantasie-Zahlen. Denselben Denkfehler beging auch schon Özi vor 7 Jahren, wobei er zusätzlich die Kraftwerke mit USB-Sticks verwexelte. Kann ja mal vorkommen.

    https://www.youtube.com/watch?v=UzZXnNV4SoM

    Also um das für andere Leser klarzustellen: Solarzellen erzeugen deutschalndweit 0 MW, wenn die Sonne nicht scheint. Windräder erzeugen deutschlandweit 0 MW, wenn der Wind nicht weht. Und wenn beides gleichzeitig auftritt, tragen sie in der Summe 0,0 MW bei. Deswegen darf man die beiden überhaupt nicht einrechnen, und der linke Balken in dieser Grafik

    http://www.antiatombonn.de/images/Graphik_Strombilanz_2017.png

    ist deshalb viel zu groß gemalt. Und deswegen ist die Argumentation von vorne bis hinten Mumpitz.

    3. Nur weil wir derzeit — angeblich, glauben würde ich das nicht — derzeit noch im Inland Strom aus Braunkohle verbrauchen, heißt das doch nicht, dass wir das auch nötig haben.

    Die Regulierungsbehörte BNetzA verbietet die Schließung von Kohlekraftwerken, wenn sie zur Versorgungssicherheit benötigt werden. Man kann daraus deshalb sehr wohl den Umkehrschluss ziehen, dass die derzeit vorhandenen alle benötigt werden.

    denn die anderen Kraftwerke — Steinkohle, Gas usw. — ohne Sonne und ohne Wind, die würden auch reichen.

    Nein würden sie nicht. Deren Gesamtkapazität liegt weit unter 80 GW. Anika Limbachs Denkfehler funktioniert außerdem nur auf der Basis, dass sie wetterabhängig schwankende Stromerzeuger unzulässigerweise einrechnet.

    Das ist alles schon ausgerechnet worden und das ist auch schon Gegenstand einer Petition an den Deutschen Bundestag.

    Von Grünen und anderen Ökos, die alle in der Milchindustrie arbeiten. Das kann ich mir lebhaft vorstellen.

  33. @Franziska #31

    1. Nein, die Bäume sollen natürlich stehen gelassen werden. Das ist am besten für die Bäume, für die Fledermäuse und … ach, ja, auch für uns Menschen.

    Nun, die Fledermäuse werden dank der „Naturschutzmaßnahmen“ das Weite gesucht haben. Da haben die Aktivisten ganze Arbeit geleistet. Chapeau !
    Zu dem Stromquatsch hat mein Vorredner schon alles geschrieben, ergänzend vielleicht noch, das Strometz ist kein Speicher und Dunkelflauten kann man weder wegrechnen, noch kann man wissenschaftlich beweisen, dass es keine gibt, wie die Grünen Träumer an der Parteispitze immer wieder laut vor sich hin träumen in ihrem grünen Wolkenkuckucksheim.

  34. @Franziska

    Wie gesagt in NRW kommt der Strom zu über 40% aus Braunkohle. Zudem erzeugen die Kohlekraftwerke noch Fernwärme. Können Sie mir bitte sagen, wer und wie die ersetzt werden sollen? Vorn allen wenn die Sonne nicht scheint (wie jede Nacht) und der Wind in NRW nicht weht?

    Selbst die Grünen waren vor wenigen Jahren in NRW unter rot/grün noch der Meinung, dass wir den Hambacher Tagebau noch benötigen.

    Und haben Sie schon mal was von der sog. „Systemrelevanten Reserve“ gehört. Das sind Kohlekraftwerke, die nicht mehr wirtschaftlich sind, dessen Abschaltung die Bundesregierung aber verboten hat, damit unser Stromnetz nicht zusammenbricht, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht. Das müssen die Stromkunden übrigens auch bezahlen.

    https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/Versorgungssicherheit/Erzeugungskapazitaeten/Systemrelevante_KW/Systemrel_KW_node.html

  35. Und die Bäume werde 1:1 natürlich auf der Sophienhöhe direkt im Norden des Tagesbaus Hambach neu aufgeforstet. Übrigens schon seit Jahrzehnten. Der Hambacher Forst ist seit dem Mittelalter ein Wirtschaftswald. Schon vor Inbetriebnahme des Tagesbaus Hambachs war die Häfte davon gerodet worden, ohne Ausgleich.

  36. @Franziska

    Hier noch der Strommix im NRW.

    https://www.bilder-upload.eu/bild-5c95b5-1545239999.jpg.html

  37. @Micha
    Wäre effektiv überaus schädlich, in NRW die Kohlekraftwerke abzuschalten, könnten wir dann ja nicht mehr diese unreflektierten grünen Ergüsse genüsslich zerlegen.
    Tatsächlich würde das jetzt im Winter zu ..zig Erfrorenen führen.

  38. @Krishna

    NRW ist das bevölkerungsreichste Bundesland der BRD mit knapp 20 Mio. Einwohner und bezieht zu fast 70 % seinen Strom aus Kohle und nur zu 10% aus den Erneuerbaren Energien (Sonne, Wind, Wasser, Biomasse). Aber nee, ja klar, Kohle können wir sofort abschalten. Da die Bundesregierung nicht sagt, nee die Kohle brauchen wir noch, kann man mal eben davon ausgehen, dass die überflüssig ist.

  39. Lieber Michael, liebe Krishna !

    Frohe Weihnachten!

    Freiheit den Gänsen!

    Unsere Anika Limbach, die, wenn sie ein Milchmädchen ist, ein ziemlich kluges ist, hat doch schon längst die Wind- und Sonne-Kapazitäten herausgenommen aus ihrer Berechnung. Das ist es doch: Sogar ohne Wind und ohne Sonne und ohne Atom und ohne Braunkohle können wir Deutschen unseren Strombedarf decken.

    Nur das, was einfach ist und was jeder Mensch nachvollziehen kann, das sollten wir glauben.

    Außerdem bin ich ab jetzt auch ein Milchmädchen!

    Freiheit den Gänsen, den Milchmädchen, den Michaels und überhaupt uns allen!

  40. …Wind- und Sonne-Kapazitäten herausgenommen aus ihrer Berechnung. Das ist es doch: Sogar ohne Wind und ohne Sonne und ohne Atom und ohne Braunkohle können wir Deutschen unseren Strombedarf decken.

    Ja durch Freie Energie geht alles und darauf stoße ich mit einem Eggnog D12 Potenz an , heute feiere ich richtig.

    Free Willy und frohe Weihnachten,

    oder muss ich Winterfest sagen?

  41. Ich umarme dann mal einen Baum und entschuldige mich, dass ich den mangels Kohle verheizen muss. Einen Weihnachtsbaum wird es in diesem Jahr daher auch nicht geben. Und der Weihnachtsmann bleibt an den Windrädern hängen und die Rentiere müssen notgeschlachtet werden. Und der Zalandomann wird leider auch nicht kommen.

  42. @Franziska #39

    Unsere Anika Limbach, die, wenn sie ein Milchmädchen ist, ein ziemlich kluges ist, hat doch schon längst die Wind- und Sonne-Kapazitäten herausgenommen aus ihrer Berechnung.

    Hat sie das? In der Grafik stehen bilden sie den größten Teil des Balkens. Die Rechnung selbst hab ich nur überflogen, ein Fehler der mir dabei auffiel ist die Einrechnung von Pumpspeichern. Das geht auch nicht denn das sind nur zeitliche Puffer, die für kurze Zeit laufen können. Wenn man deren 10GW auch noch rausnimmt, kommen wir nahe an den Mindestwert 90 GW. Sie hat aber Recht, dass wir gesicherte Leistung 80GW + ca. 10% Reserve für Ausfälle und Wartung brauchen, also sowas wie 90 -- 95 GW. Dafür 1 Gummipunkt. Sie hat sich aber bei der vorhandenen Leistung in die Tasche gelogen.

    Nur das, was einfach ist und was jeder Mensch nachvollziehen kann, das sollten wir glauben.

    Aber nicht wenn’s gemogelt ist.

  43. PS

    Nur das, was einfach ist und was jeder Mensch nachvollziehen kann, das sollten wir glauben.

    Das ist vielleicht etwas naiv. Nicht alles was ich nicht verstehe ist deswegen falsch, ich kann es nur nicht überprüfen. Man sollte aber auf Zeichen achten, ob man behumpst wird. Z.B. wenn jemand nicht willens oder in der Lage ist, eine Behauptung zu begründen oder so einfach zu erklären dass es auch Laien verstehen. Nach obigem Motto müsstet ihr allerdings eure „Klimapäpste“ längst von ihren Thrönen gestoßen haben, denn die verkünden ex cathedra ohne zu begründen.

  44. @Franziska WICHTIG

    PS2: Ich hab bis eben nicht gerafft, dass ihr zur LINKEN gehört und versucht deren Programmatik umzudrehen, bis ich auf diese Page stieß:

    https://www.oekologische-plattform.de/2017/11/arbeitsplan-der-oekologischen-plattform-2018/

    Ihr seid schuld dass die LINKE Stimmen verliert. Ich habe euch seit der „Agenda 2010“ gewählt, weil ihr die einzigen wart die dagegen sind. Aber seit ihr auf Klimakatastrophismus macht hab ich mich bewusst entschieden, euch meine Stimme nicht mehr zu geben. Und ich bin nicht der einzige:

    https://www.youtube.com/watch?v=wznsbLWqJIA

    Bitte sag allein deinen Mitstreitern, dass ihr dabei seid euch in die Bedeutungslosigkeit zu klimatisieren.

  45. Ich sage immer links grün, das passt dann schon. Gerne sind das auch Frauen, die es in der Walddorfschule physik-, mathematik- und chemiefrei bis zum „allgemeinbildenden Abitur“ geschafft haben.Da liegt aber gerade das Problem. So jemanden kann man die simple mathematische Unsinnigkeit von 10.000 Windturbinen mal Null Wind und Quadratkilometer Solar bei Nacht als Beitrag zur Energiewende nicht beibringen. Das raffen die wirklich nicht. Anna Lena speichert im Netz, das gibt dann diese dickern Drähte. Aber mit solchen Sprüchen kommt man in den Bundestag.
    Jetzt kommt das Halali auf den Verbrennungsmotor dazu. Was entsteht aus der Oxydation eines Kohlenwasserstoffes? Chemie Grundlagen? Kennt keiner in den Parlamenten. Klar daß solche Ergebnisse entstehen. Nichts wissen, alles glauben. Die Jungfrauengeburt der Kilowattstunde, erneuerbar, nachhaltig, immer Jungfrau!!!! Zum Glück 70, überstehe den Unsinn noch
    KWh und KW klingt doch gleich kann in den Medien doch gleiich gesetzt werden, merkt ja fast keiner mehr!!!

  46. Wsssermelone, außen grün, innen rot.
    Und schwarze Kerne

  47. Die habe ich zum Fressen gerne. Genußvoll in die grüne Hülle tief einschneiden, das Rote mindestens vierteilen und die schwarzen Kerne erst zerbeißen und dann ausspucken. Außen Grün ist noch ehrlich, aber dann kommt’s.

  48. Industriefeindlichkeit ist nicht linke Politik.

    https://www.hdg.de/lemo/img_hd/bestand/objekte/geteiltesdeutschland/schwerindustrie_plakat_1992-10-580.jpg

    „Degrowth“ ist ein Frontalangriff auf alle Arbeitnehmer, Rentner und Arbeitslosen. Dasselbe gilt für die Kampagne gegen billigen Strom, oder überhaupt gegen Strom. Das ist nicht linke Politik, sondern reaktionäres technikfeindliches Spießertum. Der Vorstand sollte diese Gruppe aus der Partei ausschließen.

  49. @Krishna, @anorak2, @Michael Krüger, @Karl Reichart:

    Was würden Sie gegen den Klimawandel und für unser aller Wohl tun? Was werden Sie tun?

    Das interessiert mich sehr. Was alle tun würden und was alle tun werden, das ist wichtig.

    Bin voll gespannt auf Ihre Antworten….

    🙂

  50. Da der Klimawandel in der Hauptsache natürlichen Ursprungs ist besteht nicht die Notwendigkeit etwas zu tun, und was getan wurde und nichts bringt füllt bestimmte Leuten die Taschen und zieht es vorher denen, die wenig haben aus ihren.
    Selbst ein Herr Marotzke vom MPI kommt so langsam dahinter.

  51. @Franziska #48

    Was würden Sie gegen den Klimawandel und für unser aller Wohl tun?

    Nichts, denn ich bestreite dass das irgendjemandes Wohl befördert.

    Wir können das Weltklima nicht gezielt beeinflussen, der Versuch muss scheitern. Außerdem würde das nichts Gutes bewirken, selbst wenn es ginge, denn niemand kann sagen welches Klima „richtig“ wäre und welches „falsch“. Es gibt also gar kein definiertes Ziel, das zu erreichen sich lohnt, und Erfolgsmessung ist unmöglich.

    Ein solch absurdes Ziel ausgerechnet dadurch zu bewirken, dass man den Ast absägt auf dem wir alle sitzen, befördert außerdem nicht Wohlfahrt sondern Elend.

    Das interessiert mich sehr.

    Mich interessiert, ob du deinen Genossen schon verklickert hast, dass ihr mit, „Klimaschutz“ Wähler abschreckt.

    das ist wichtig

    Wichtig ist der Kampf gegen Sozialabbau. Bisschen aus den Augen verloren, was?

  52. Nichts würde ich gegen einen Klimawandel tun, der eher größere Ernteertäge und mehr Ackerland bringt, als im kalten Mittelalter, wo es überall Hungersnöte gab, trotz nur 1 Mrd. Menschen.

    Für den Umweltschutz und gegen Überbevölkerung würde ich aber wie in China in groben Teilen der Welt, wo dies ein Problem ist, eine 1-Kind Politik einführen. Denn wenige Kinder sind der beste Umwelt- und somit auch Klimaschutz. Pro Kopf stößt ein Erdenbürger etwa 5 Tonnen CO2 pro Jahr aus. Verbraucht also viel fossile Brennstoffe und erzeugt auch viel Müll.

    Aber auf solch einen Gedanken kommen die Klimaschützer nicht.

  53. Liebe Heulsuse ganz oben, liebe Franziska #49, ich werde wegen Klimawandel nichts machen. Jedenfalls nichts, was nicht Generationen vor mir auch schon gemacht haben. Nur die ganz große Volkerwanderung geht heute nicht mehr. Ich wohne auf 432 m also da drängt noch nichts. Unsere Zisternen im Garten habe ich bereits erweitert.Im Gegensatz zu Ökostrom, gibt es da bei Regenwasser einfache Speichermöglichkeiten.Ihr „Grünspinner“ habt einfach keine naturwissenschaftlichen Kenntnisse. Kein Begriff von Größenordnungen, kein einfacher Dreisatz mehr. Nur grüne Dummschwätzerei mit propagandistischen Worthülsen. Der Mensch verhält sich leider wie die Heuschrecken. Schon in der Bibel beschrieben.Bald 11 Mrd. Menschen.Mit Einwanderung in die Sozialsysteme, ein Flüchtling hier im Kreis hat 18 Kinder, lösen wir neben dem Klima auch dieses Problem auf deutschem Boden.

  54. @Franziska
    Hier mal eine Übersicht über unsere Weltrettungspläne:

    More people are finally beginning to realize that supplying the world with sufficient, stable energy solely from sun and wind power will be impossible.

    Germany took on that challenge, to show the world how to build a society based entirely on “green, renewable” energy. It has now hit a brick wall. Despite huge investments in wind, solar and biofuel energy production capacity, Germany has not reduced CO2 emissions over the last ten years. However, during the same period, its electricity prices have risen dramatically, significantly impacting factories, employment and poor families.

    Germany’s green transition has hit a brick wall
    Sollten sich alle „Weltenretter“ und „Klimaschutz durch erneuerbare Energien Trompeter“ mal nachdenkend zu Gemüte führen.

  55. @ Michael Krüger # 18

    Sie schreiben: „Im Hambacher Forst sind die meisten Bäume deshalb auch nicht viel älter als 100 Jahre. Ca. 1/3 von Deutschland ist Wirtschaftswald und wird wie der Hambacher Forst neu aufgeforstet.“

    Sagen Sie mal Herr Krüger, haben Sie eigentlich von dem was Sie schreiben irgendeine Ahnung? Glauben Ihnen Ihre Leser den Unfug den Sie hier verzapfen?

    Haarsträubend..!

  56. @Thorsten

    Ihnen auch ein frohes neues Jahr. Bei Ihnen gibt es anscheinend keine Freunde und nichts zu Lachen?

    Anfang Dezember hatten wir auch schon Schnee in Bremen. Und einige Seen waren gefroren.

  57. @Thorsten Sehpferd #55
    Belege für das Gegenteil vorlegen, ansonsten kann man den Kommentar in der Ablage „P“ verschwinden lassen.

  58. Herr Gans,

    normalerweise ist es üblich dass der Verfasser von Artikeln Belege und Quellen für seine Aussagen benennt. Aber hier in diesem Forum glaubt man offenbar jede Aussage unreflektiert, Hauptsache sie past in die gewünschte Ideologie.

    Herr Krüger, dass Sie sich nicht schämen hier noch von kaltem Winter in Bremen zu lamentieren angesichts der globalen und auch der deutschlandweiten Temperaturentwicklung v.a. der letzten Jahre! Sie alle hier müssten vor Scham im Boden versinken anbetracht dem offen sichtbaren Unfug der hier über viele viele Jahre verzapft wurde.

    NIemand mehr zweifelt inzwischen ernsthaft die globale und nationale Klimaentwicklung und deren Ursachen an. Nur einige wenige Ewiggestrige stellen diese Zusammenhänge bis heute noch mit immer abstruseren Erklärungen noch in Frage!

  59. So lang dabei, und immer noch nix gelernt 😀

    normalerweise ist es üblich dass der Verfasser von Artikeln Belege und Quellen für seine Aussagen benennt.

    Was steht denn zu belegendes im Artikel ???
    Also, Thorsten, Belege für die „Widerlegung“ 😀

  60. Och Herr Gans, können Sie nicht lesen? Ich habe doch zitiert was zu belegen wäre…!

  61. Davon, Thorsten, steht nur nichts im Artikel, also ???

  62. Herr Gans:

    Die Bäume im Hambacher Forst sind teilweise über 300 Jahre alt (selbst das RWE räumt ein dass dort viele Eichen über 200 Jahre als sind…). Bei Herrn Krüger sind sie nur 100 Jahre alt…. Die Aussage von Herrn Krüger ist falsch, irreführend und nichtssagend. Denn auch in einem 400 Jahre alten Buchenwald beträgt das Durchschnittsalter aller Bäume weniger als 50 Jahre, da junge Bäume ungleich zahlreicher sind. Ebenso ist seine Aussage zum Anteil von „Wirtschaftswald“ irreführend und nichtssagend! Der Begriff „Wirtschaftswald“ ist nirgendwo klar definiert, er wird mal so mal so verwendet. Dass der Hambacher Forst ohnehin „neu aufgeforstet“ würde (ebenso wie alle anderen Wirtschaftswälder auch…) ist ebenso Unfug! Die Mehrzahl der Wälder in Deutschland werden inzwischen als Dauerwald bewirtschaftet. Der Hambacher Forst ist Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende alt. Mindestens seit Anfang des 16. Jahrhunderts wurde er gar nicht mehr flächig gerodet. All dies macht ihn ökologisch so besonders wertvoll. Dies belegt auch seine immense biologische Diversität, die Vielzahl der dort nachgewiesenen Rote-Liste-Arten!

    Es ist erstaunlich dass Herr Krüger jetzt schon ökologisch hochwertige Wälder manipulativ und mit falschen Angaben schlecht reden muss nur um die Braunkohlenutzung weiter zu rechtfertigen….!

    Ich selber kenne den Hambacher Forst schon seit Ende der 70-er Jahre! Damals lagen inmitten der Waldflächen noch die natürlich gestalteten Klärbecken der Zuckerrübenfabrik in Elsdorf. Durch den künstlichen Eintrag der zuckerhaltigen organischen Reste aus der Zuckerherstellung dort entwickelten sich diese Klärteiche zum wichtigsten Limikolenrastgebiet in ganz NRW. All diese wichtigen Flächen sind bereits weggebaggert worden. In den Bürgewäldern selbst brüten nahezu alle heimischen Spechtarten, der Hirschkäfer kommt dort wegen der alten Eichen und dem hohen Totholzanteil noch recht zahlreich vor, von Fledermäusen, seltenen Amphibienarten u.v.m. mal ganz zu schweigen. Aber schön dass Herr Krüger dieses Kleinod ohne jemals selber da gewesen zu sein so als „Wirtschaftswald“ abstempelt nur um seine Ideologie zu rechtfertigen, das ist schon dreist und erschreckend! Verwundern tut mich das nicht, ich kenne diese seine manipulative, selektive und einseitige Argumentationsweise ja auch von der Klimadiskussion. Herr Krüger macht sich seine Argumente so passend wie er sie für seine Ideologie gerade braucht. Dabei werden Fakten verbogen bis es nicht mehr weiter geht! Dagegen ist Donald Trump ein Musterknabe!

  63. Herr Gans, ich habe einen Kommentar von Herrn Krüger zitiert welcher sich auf seinen Artikel bezogen hat. Nochmals für Sie zum Nachlesen, es war sein Kommentar # 18. Ich erspare mir seine andren zahllosen Falschaussagen zu widerlegen. Des habe mir nur ein kleines markantes Beispiel zwecks Anschauung herausgepickt.

    Sie werden nun erleben dass Herr Krüger sich windet und windet um seine Fehler nicht einräumen zu müssen. Denn nach seiner Auffassung kann und darf der Hambacher Wald ökologisch nur völlig wertlos sein, ein intensiv industriell bewirtschafteter Altersklassenwald fast ohne jeden ökologischen Wert…! An diesem Beispiel kann man deutlich sehen welche Mittel Herr Krüger seit Jahren nutzt um zu verdrehen und zu manipulieren, egal als wie absurd sich seine Ideologien inzwischen offenbart haben! Selbst wenn die globalen Temperaturen um drei Grad angestiegen sind, der Meeresspiegel ein Meter höher sein wird als heute und die Klimaflüchtlinge in den Turnhallen des Bremer Nordens einquartiert sind wird Herr Krüger -sollte er da noch leben- behaupten dies alle basiere nur auf Messfehlern!

  64. Würden dort Bäume für Windräder fallen krähte kein Hahn nach dem Forst 😀

  65. Herr Krüger,

    noch 2012 schwärmte einer der renommiertesten Ornitologen aus NRW -Prof. Dr. Heribert Schwarthoff- von seinen tollen Beobachtungen und der ökologischen Vielfalt der inmitten der Hambacher Wälder gelegenen Wasserflächen und der sie umgebenden Wälder. All dies wurde längst weggebaggert. Das RWE hat damals vollmundig deutlich kleinere und weit weniger wertvolle Ersatzflächen geschaffen. Wie ernst es das RWE damit gemeint hat sieht man nun daran dass das RWE diese Ersatzflächen nur 20 Jahre später ebenfalls beseitigt…! Hieran sehen Sie Herr Krüger wie glaubwürdig diejenigen Interessensgruppen sind für die sie hier das Wort ergreifen. Sie haben Glück Herr Krüger dass es unter den Wümme-Wiesen keine Braunkohle gibt. Sie würden anderes reden wenn man diese ökologisch schlecht reden würde nur um diese zerstören zu können. Sie würden dann zwangsumgesiedelt wie viele Menschen im rheinischen Braunkohlegebiet über deren Heimat sie hier abfällig sprechen!

    Dass Sie hier weit entfernt wohnend hier geringschätzig über die Heimat und Wälder anderer Menschen sprechen ist abstoßend! Übrigens: Der BUND bietet ökologische Führungen durch die Reste der Hambacher Wälder an. Vielleicht nutzen Sie einmal die Gelegenheit sich erstmalig selber ein Bild vor Ort zu machen. Vorher sind Ihre Artikel zu diesem Thema nur anmaßend!

    http://www.nw-ornithologen.de/images/textfiles/charadrius/charadrius48_2_77_78_schwarthoff_kleiner_gelbschenkel_escher_buerge_vdm_mai2012.pdf

  66. @Thorsten

    Die meisten Bäume im Hambacher Forst sind (in den verbliebenden 200 ha) nicht älter als 150-200 Jahre. Naturschützer gehen davon aus, dass es wenige Bäume gibt, die bis 350 Jahre sein könnten. Schauen Sie sich die Videos vom Hambacher Forst an, Sie sehen nur dünne Bäume.

    Bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts erstreckte sich der auch als Bürgewald bekannte Hambacher Forst über etwa 12.000 ha. Über die Hälfte des Hambacher Forstes wurde also schon während des Mittelalters bis ins 20 Jh abgeholzt.

    Deutschland ist zu 1/3 bewaldet. Zur Römerzeit waren es noch ca. 2/3. Fast überall wo heute Wald ist, stand früher auch schon Wald. Das ist so seit dem Ende der letzten Eiszeit vor ca. 12.000-10.000 Jahren. Somit sind fast alle Wälder in Deutschland 12.000 Jahre alt.

    Das sind aber keine Urwälder, sondern mit wenigen Ausnahmen alles Wirtschaftswälder, seit dem Mittelalter!

    Und die Bechsteinfledermaus kommt überall in den deutschen Mittelgebirgen vor. Selbst in Berlin gibt es die an mehreren Standorten.

    Im Steckbrief zur Beschsteinfledermaus findet sich, Kolonien der Bechsteinfledermaus (mit ca. 20 Individuen) benötigen zusammenhängende Waldkomplexe in einer Mindestgröße von 250-300 ha als Jagdhabitat. Nach den Rodungen sind allerdings nur noch 200 ha vom Hambacher Forst verblieben.

    Also erst mal kundig machen Herr Förster.

  67. Ich sage nur Aachener Münsterwald:
    Münsterwald

    Erinnerungslücken

    „Die Grünen haben zugestimmt, die Braunkohlenutzung bis ungefähr 2045 zu erlauben und den Hambacher Forst dafür zu opfern“, erinnerte kürzlich der NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) in der Welt. Er verwies auf die Leitentscheidung der rot-grünen Landesregierung vom Mai 2016, in der es heißt: „Braunkohle ist im rheinischen Revier weiterhin erforderlich, dabei bleiben die Abbaugrenzen der Tagebaue Inden und Hambach unverändert.“ Der Tagebau Garzweiler wurde dafür eingegrenzt.

    Und dann das: Wenige Kilometer vom Hambacher Forst entfernt, im Aachener Münsterwald, fielen laut WDR völlig unbeachtet tausende Bäume, um Platz zu machen für sieben Windkraftanlagen. Von Umweltschützern bisher keine Spur. „Dabei lebten auch hier bedrohte und geschützte Tiere: Schwarzstorch, Rotmilan, Gelbbauchkröte“, so der WDR.

    Die Heuchelei der Grünen

  68. Herr Gans, Windräder wären im Hambacher Forst aufgrund der aktuellen Gesetzeslage niemals genehmigungsfähig gewesen! Bitte behaupten Sie keine Dinge die niemals zur Diskussion standen und auch niemals zur Diskussion gestanden hätten! Im Flachland werden Windräder nahezu nur auf Grün- und Ackerland genehmigt, im Bergland darüber hinaus ganz überwiegend in reinen Fichten-Altersklassenwäldern. Obwohl ich für den Ausbau der Windenergie (als das kleinere Übel) eintrete hätte ich mich massiv gegen Windräder im Hambacher Forst verwehrt! Es gibt im Umland des Hambacher Forstes mehr als genug geeignetere Flächen. Deshalb hätte NIEMAND dort auch nur entsprechende Überlegungen angestellt.

  69. #68
    Thema verfehlt

  70. @Thorsten

    Der Wald in Deutschland nimmt seit dem 2 WK zu. In der gesamten deutschen Mittelgebirgsregion finden Sie die Bechsteinfledermaus. Bis hinein nach Berlin und nach Hamburg (Stadrrand). Ebenso die anderen Tiere auf der roten Liste. Der Lux ist wieder heimisch in den Mittelgebirgen und auch der Wolf.

    Und unter den Wiesen der Wümme, bzw. Hamme wurde bei Bremen Jahrhunderte Torf abgebaut. Heute sind da Natura 2000 Schutzgebiete und NSG.

    Auch Nördlich des Hambacher Tagesbaus auf der Sophienhöhe entstehen seit 40 Jahren solche Biotope und NSG.

  71. @Thorsten

    PS

    Waldschalg für Windkraftanlagen

    Auch wenn Wald dem Klimaschutz zu Opfer fällt, geschieht das unter Billigung der Umweltaktivisten und vieler Umweltverbände. Nach Angaben der Deutschen Wildtierstiftung hat sich die Anzahl der Windenergieanlagen im Wald innerhalb Deutschlands seit 2010 versiebenfacht. Alleine zwischen 2010 und 2015 wurden nach einer Statistik der Stiftung 859 Anlagen im Wald errichtet. Den bisher stärksten Zubau gab es dann 2016 mit 387 Neuanlagen. Dies bestätigt auch die Fachagentur Windenergie an Land. Nach einem Bericht der Märkischen Allgemeinen wurden für 2017 allein in Brandenburgs Wäldern 293 neue Anlagen geplant. „Es ist davon auszugehen, dass durchschnittlich 0,5 Hektar Wald pro Anlage dauerhaft in Anspruch genommen und damit ausgeglichen werden muss“, heißt es überschlägig von Seiten des Umweltministeriums. Ganz grob geschätzt dürften seit 2010 demnach über 750 Hektar Wald für Windkraftanlagen abgeholzt worden sein.

  72. Herr Gans,

    der Aachener Münsterwald besteht im Gegensatz zum Hambacher Wald aus ganz überwiegend struktur- und artenarmen reinen Nadelwäldern (Fichte). Ich kenne die Örtlichkeiten jedoch nicht genau. Die Fotos der betroffenen Waldflächen zeigen ausschließlich artenarme Fichten-Altersklassenwälder.

    Angaben des WDR traue ich in dieser Weise nicht. Der WDR kritisierte auch vor wenigen Jahren die Entfichtungsaktionen der Bachläufe im Nationalpark Eifel (Perlenbach- und Fuhrtsbachtal). Im Nachhinein erwies sich die Kritik des WDR als haarsträubend!

    Ihre Angabe „tausende Bäume“ zeigen wie manipulativ dieser Beitrag ist. Was bedeutet „tausende Bäume“? Wird EIN Hektar Waldfläche z.B. nach einem Sturm wieder aufgeforstet so werden nur auf diesem einem Hektar Waldfläche üblicherweise über 3000 (Fichte) oder über 6000 (Eiche) gepflanzt. Eine Baumzahl sagt somit nicht viel aus. Allein wichtig sind Flächengröße, Baumalter, Baumartenzusammensetzung, Stufigkeit des Waldes, Diversität und der ökologische Wert dieser Flächen. Die Angabe einer Baumzahl mag Sie beeindrucken, sie ist aber nichtssagend!

  73. Herr Krüger,

    hören Sie sich eigentlich selber reden?

    Sie beklagen hier bundesweit 750 ha. Flächenbeanspruchung ganz überwiegend artenarmer Fichtenwälder und ignorieren gleichzeitig dass von den ursprünglichen 5.500 Hektar artenreicher Hambacher Bürgeälder heute nur noch nicht mehr als ein Zehntel vorhanden sind. 90 % davon wurden in den seit 1978 vom RWE für nur einen einzigen Tagebau weggebaggert! Ihre Argumentationsweise grenzt an Schizophrenie!

    Ihr HInweis auf die Sophienhöhe als Kunstgebilde wollen Sie nicht ernsthaft anführen? Die Sophienhöhe ist nicht ansatzweise ein ökologischer Ersatz für die verlorenen Hambacher Waldflächen. Die Sophienhöhe wurde nahezu auschließlich mit schnellwachsenden Pionierbaumarten aufgeforstet und hat eine sehr hohe Wegedichte.

    Wir reden hier nicht über Natursünden er vergangenen Jahrhunderte, wir reden über Fehler die wir hier und heute machen.

    Wenn Sie hier ernsthaft behaupten wollen Torfabbau führe zu einer ökologischen Aufwertung dann lasse ich Sie gerne in dem Glauben. Auch wenn sich abgetorfte Flächen wieder in begrenztem Umfang ökologisch festigen können so führt der Torfabbau immer zu einer massiven ökologischen Abwertung. Das Hohe Venn im deutsch-belgischen Naturpark ist nicht abgetorft worden. Es ist in NRW das einzige Moor welches von der UNO zum Weltnaturerbe erklärt wurde.

  74. Zur Erinnerung, an den Münsterwald:

    Das Naturschutzgebiet liegt an der belgischen Grenze, hier ist der Oberlauf der Inde, das Prälatensief und Ober- und Mittellauf des Fobisbaches mit einigen Nebenbächen und Quellbereichen. Die Böden sind oft gekennzeichnet durch Staunässe mit sehr geringem Nährstoffgehalt, so konnte sich ein Moorseggen- Erlenbruch ausbilden. Der nördliche Teil des Fobisbach-Biotopes ist eine Talmulde mit teils feuchten, teils trockenen Altarmen des Baches, zum Teil mit Schotterbänken. In der Talrinne wachsen Erlen, Birken und eine reiche Krautvegetation bestehend aus Seggen und Torfmoose. Im südlichen Indetal ist ein Eichen-Birkenwald, der beim Prälatensief lockerer wird. Hier kommen Kiefern hinzu. Ein von Südwesten einmündender Nebenbach fließt durch ein Moor mit wenig Baumbestand. Weiter bachabwärts ist ein großflächiger Moorseggen-Erlenbruch mit Erlen-Birkenwald. Später befindet sich auf der westlichen Seite ein sechs bis sieben Meter hoher Steilhang, danach weitet sich die Talmulde wieder und es breitet sich ein Bruchwald aus mit feuchtem Eichen-Birkenwald.

    Nochmal die Quelle
    Ergo ist #72 nicht der Wahrheit entsprechend.

  75. Münsterwald nur Nadelwald ? Sieht eher nicht so aus.

  76. Alles Nadelwald im Münsterwald ? Wie immer, Thorsten, Fakenews von Dir 😀

  77. @Thorsten

    Ohne den Menschen hätten wir flächenmäßig 2/3 artenarmen Buchenwald in Deutschland. Und keine Natura 2000 und NSG. Ihr Wallnau auf Fehmarn gäbe es auch nicht. Das waren mal Fischteiche.

    Auf der Sophienhöhe isr die Artenvielfalt nachweislich hoch. Unter den fast 3.000 heimischen Tier- und Pflanzenarten finden sich auf der Sophienhöhe und damit unmittelbar am Tagebau Hambach derzeit 429 Arten, die auf der sogenannten Roten-Liste verzeichnet sind.

  78. Herr Gans,

    wer lesen kann ist im Vorteil! Ich habe nirgendwo gesagt dass es NUR Nadelwald im Münsterwald gibt!

  79. @Thorsten

    Nadelwald scheint Ihnen aber minderwertig und scheißegal zu sein?

  80. Herr Krüger,

    die von Ihnen benannten Rote-Liste-Arten auf der Sophienhöhe sind überwiegend Insektenarten.

    Ich gehe mit Ihnen jede Wette ein dass die Lebensräume artenreicher waren bevor es den tagebau gab, auch artenreicher was die Rote-Liste-Arten angeht!

    Es ist Blödsinn, dass es in Deutschland früher 2/3 der Fläche mit artenarmen Buchenwäldern bewachsen war. Hainsimsen-Buchenwälder oder Drahtschmielen-Buchenwälder sind RELATIV artenarm. Dies trifft aber keinesfalls für Waldmeister-Perlgras-Buchenwälder und andere Kalkbuchenwaldgesellschaften zu. Auch gibt es zahlreiche fließende Übergangsformen von Buchenwäldern mit anderen Waldgesellschaften. Ihre pauschale Behauptung ist daher auch hier wieder einmal Unfug!

    Natürlich war Wallnau zuvor Fischteiche. Aber bevor es in Wallnau Fischteiche gab wurden auf Fehmarn und überall entlang der Küste Deiche gebaut. Hierdurch wurden wertvolle Brackwasserflächen, Salzwiesen u.v.m. entwertet. Ohne Deiche bräuchte man Wallnau als Sekundärbiotop gar nicht. Deichbau war wichtig und sinnvoll aber Deichbau hat dennoch zahllose artenreiche Lebensräume zerstört.

    Viele Sekundärbiotope haben einen ökologischen Wert. Sie helfen mit einen Teil der durch menschliche Eingriffe erfolgten Beeinträchtigungen am Ökosystem aufzufangen. Aber nahezu alle Sekundärbiotope sind dennoch ökologisch schlechter als die ursprünglich vorhandenen Lebensräume!

    Aber Sie lenken wieder ab. Wollen Sie ernsthaft behaupten der Torfabbau sei eine ökologische Aufwertung von Mooren? So ist bisher Ihre Aussage…!

  81. @Thorsten

    Ödes Sumpfland ist also Ihre Vorstellung von Naturschutz? Und keine abwechslungsreich Wiesen, Marschen und Teiche und Flussläufe?

  82. Insekten haben bei unserem Waldschrat Thorsten auch wenig Kredit, uneingeschränkt der Wichtigkeit von Insekten für unser aller (Über-)Leben.

  83. Insekten und Fichten sind nicht germanisch. Aber Buchenwälder und ödes Sumpfland an den Küsten. In Brandenburg gab es dann noch ein paar trockene und lichte Geesthügel. All die schönen und abwechslungsreichen Landschaften hätten wir ohne den Menschen nicht.

  84. @ Michael Krüger

    Fichtenwald ist mir nicht „scheissegal“. Aber man muss abwägen! Die partielle Nutzung von Fichtenwald für Windräder ist ein geringerer Eingriff als die flächige Abholzung gigantischer Flächen von Wald, Siedlungsraum und Naturlandschaften nebst Grundwasserabsenkungen für das weitere Umland!

    Und dort wo Windräder im Fichtenwald stehen kann die Fläche Grünfläche dort ja weiter von zahlreichen Tieren genutzt werden. Interessant wäre mal eine Untersuchung inwieweit kleine Lichtungen für Windräder innerhalb großer Fichtenaltersklassenwälder sogar zu einer ökologischen Aufwertung führen. Hierdurch vergrößert sich nämlich die Länge der Waldinnenränder, es gibt mehr Waldstrukturen, partiell mehr Licht und zusätzliche Äsungsflächen. Dies ist nur eine Hypothese von mir, keine Behauptung.

    Insekten sind immens wichtig für uns. Da Insekten aber extrem artenreich sind macht es schon einen qualitativen Unterschied ob man von 50 Vogelarten oder 50 Insektenarten spricht die auf der Roten Liste stehen.

    Herr Krüger,

    Sie reden wirr!

    Mir ist egal wie „germanisch“ Fichten sind! Mich interessiert nur ihre ökologische Potenz für andere Tier- und Pflanzenarten. Und da stelle ich fest dass Fichten-Altersklassenwälder vergleichsweise sehr artenarme Lebensräume sind. Diese Feststellung ermöglicht dann weitere Abwägungen meinerseits. Da die Waldfläche in Deutschland stärker zunimmt als wie man Fichtenaltersklassenwälder partiell für Windräder nutzt veranlasst mich auch das schon dazu eine Abwägung zu treffen.

    Ihre abfälligen Aussagen zu „Buchenwäldern und ödem Sumpfland“ sind keines Kommentares wert!

    Wenn Sie einen riesigen Braunkohletagebau als schöne und abwechslungsreiche Landschaft bewerten ist Ihnen auch nicht mehr zu helfen Herr Krüger!

    Wie ich Herrn Gans schon sagte. Sie werden keine Fakten annehmen und versuchen Ihre Aussagen mit den noch so abstrusesten Erklärungen zu rechtfertigen! Wirklich arm…! Angesichts der anhaltenden Temperatur- und Klimaentwicklungen müsste die Zeit Ihrer vollmundigen Kritik an den Voraussagen der internationalen Klimaforschungen längst verklungen sein! Jedes weitere Wort hierzu von Ihnen ist nur noch peinlich!

  85. @Thorsten

    Vögel und Fledermäuse fressen Insekten.

    Und erzählen Sie mal, wie artenreich die germanischen Buchenwälder waren.

    Buchen lassen Eichen und anderen Laubbäumen keinen Platz und Licht zum wachsen.

  86. Herr Krüger,

    es gibt nicht DIE GERMANISCHEN BUCHENWÄLDER!

    Es gibt Drahtschmielen-Buchenwälder, Waldmeister-Perlgras-Buchenwälder, Orchideen-Buchenwälder, Kalkbuchenwälder, Eichen-Buchenwälder, Eschen-Ahorn-Buchenwälder, u.v.m.. Welche Buchenwälder genau meinen Sie?

    Buchenwälder sind deutlich artenreicher als Fichten-Altersklassenwälder. Naturnahe Buchenwälder sind ebenfalls alles Andere als artenarm.

    Wie artenreich Ihre „germanischen Buchenwälder“ vielfach waren können Sie in Mecklenburg-Vorpommern bewundern: https://de.wikipedia.org/wiki/Heilige_Hallen_(Mecklenburg)

  87. Herr Krüger,

    vielleicht lernen Sie ja heute noch etwas dazu:

    „Bis vor wenigen Jahren galt: Die meisten Buchenwälder sind nicht sehr artenreich, manche geradezu artenarm. Das änderte sich, als Experten einige Waldgebiete sehr intensiv untersuchten: Was die Wissenschaftler herausfanden, überraschte selbst Fachleute: Ob bewirtschaftet oder nicht – die Artenvielfalt vieler Buchenwälder ist außerordentlich groß: Untersucht wurden ausgewählte Tiergruppen, unter anderem Käfer, Großschmetterlinge, Bienen, Ameisen, Wespen und Spinnen.“

    https://www.bzfe.de/inhalt/artenvielfalt-im-wald-1682.html

  88. @Thorsten

    Buchen nehmen Eichen und Kiefern und anderen Baumarten das Licht zum Wachsen. Müssten Sie als Förster eigentlich wissen. Buchenwälder sind folglich artenarm. Da gibt es schlichtweg kein Licht für Artenvielfalt.

  89. Och Herr Krüger,

    anstatt Ihre Fehlbeurteilungen einzuräumen versuchen Sie schon wieder als fachlicher Laie Ihre ebensolche Laienanhängerschaft mit weiterem Unfug zu beeindrucken…!

    Ich habe Ihnen gesagt dass es ganz unterschiedliche Buchenwaldgesellschaften gibt mit erwiesenermaßen teilweise sehr hohem Artenreichtum. Aber das kommt bei Ihnen offenbar nicht an trotz Benennung von Studien die das belegen.

    Jetzt behaupten Sie dass Buchen den Eichen und Kiefern das Licht zum Wachsen wegnehmen. Das ist nun wieder so eine Nebelkerze von Ihnen. Sie müssten wissen dass Buchen und Kiefern z.B. gar nicht miteinander konkurrieren da sie völlig unterschiedliche Standortansprüche haben. Kiefern bevorzugen nährstoffarme sandige Böden, Buchen nährstoff- und wasserreichere lehmige und schluffige Standorte. Zudem müssten Sie wissen dass Kiefernwälder in der Regel artenärmer sind als Buchenwälder.

    Was die Konkurrenz zwischen Buche und Eiche anbetrifft so bevorzugen auch diese unterschiedlichen Standorte und konkurrieren nur in den Übergangsbereichen miteinander. In der Jugend verträgt die Eiche zudem sehr viel Schatten, so dass die Buche in den Übergangsbereichen die Eiche meist nicht völlig verdrängt. Dies wird Ihnen jeder Förster bestätigen. Sie malen hier somit Probleme an die Wand die es gar nicht gibt.

    Und noch etwas: Ihre Argumentation ist hier wie auch in der Klimadiskussion sehr eindimensional. Selektiv reduzieren Sie Ihre Argumente auf nur ein Detail und blenden andere Details völlig aus wenn diese nicht Ihre Wunschaussage stützen.

    Hier tun Sie so als sei Artenreichtum alleine vom Lichtangebot abhängig. Das ist jedoch ein weiterer Irrtum von Ihnen. Der Artenreichtum eines Lebensraumes ist von vielen Faktoren abhängig: Neben dem Licht z.B. von Nährstoffangebot, Temperaturen, Luftfeuchtigkeit, Bodenbeschaffenheit, Windverhältnissen, Kleinklima, Wasserverfügbarkeit und vielem mehr. Dies blenden Sie völlig aus und daher kommen Sie zu Ihren Falschaussagen!

    Oder wie erklären Sie es sich dass es in vielen Bereichen der Ozeane in der lichtarmen Tiefsee eine größere Artenvielfalt vorkommt als im lichtdurchfluteten Oberflächenwasser? Nach ihrer Argumentation kann das doch gar nicht sein…!

    https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/pralles-leben-im-dunkel-der-tiefsee/

  90. @Thorsten

    Es gibt keine artenreichen Buchenwälder bei uns.

    In den noch zur Römerzeit ausgedehnten Urwäldern Germaniens war die Rotbuche die vorherrschende Baumart.

    Eichen wachsen in der Jugend auf Buchenwaldstandorten oft langsamer als andere Baumarten. In Eichenpflanzungen üben deshalb natürlich verjüngte Laubbäume oft starke Konkurrenz auf die Eichen aus und überwachsen sie. Es ist davon auszugehen, dass das geringere Wachstum der Stieleichen bei mässiger bis starker Buchenkonkurrenz von Lichtmangel herrührt. Siehe Waldwissen.

    Buchenwälder sind dunkel und nehmen anderen Bäumen das Licht und überwachsen diese. Buchenwälder sind schon wegen des Lichtmangels artenarm.

    Förster fällen daher auch Buchen, damit Eichen etc. erst wachsen können. Sollten Sie als Förster eigentlich wissen?

  91. Herr Krüger,

    es ist müssig mit Ihnen zu diskutieren wenn Sie meine Argumente immer und immer wieder nur ignorieren.

    Nochmals: Es gibt bei uns artenarme und artenreiche Buchenwaldgesellschaften. Welche Buchenwaldgesellschaft sich entwickelt hängt von unzähligen Faktoren ab.

    Ja Herr Krüger, mal entnehmen Förster qualitativ schlechte Buchen um Eichen zu fördern, mal entnehmen sie qualitativ schlechte Eichen um Buchen zu fördern, mal entnehmen sie Kiefern um Robinien zu fördern….

    Sie behaupten es gäbe keine artenreiche Buchenwälder. Damit widersprechen Sie dem aktuellen Stand wissenschaftlicher Forschung:

    „Bis vor wenigen Jahren galt: Die meisten Buchenwälder sind nicht sehr artenreich, manche geradezu artenarm. Das änderte sich, als Experten einige Waldgebiete sehr intensiv untersuchten: Was die Wissenschaftler herausfanden, überraschte selbst Fachleute: Ob bewirtschaftet oder nicht – die Artenvielfalt vieler Buchenwälder ist außerordentlich groß: Untersucht wurden ausgewählte Tiergruppen, unter anderem Käfer, Großschmetterlinge, Bienen, Ameisen, Wespen und Spinnen.

    Man fand dabei über 1.500 Tierarten auf Waldflächen von weniger als 1 km2 – das ist weit mehr, als man erwartet hatte. Insgesamt rechnet man jetzt mit einer Artenzahl von über 5.000 bis 6.000 Tierarten in vergleichbaren, ganz „normalen“ Buchenwäldern – dreimal so viel wie bislang geschätzt. Dazu kommen zusätzlich noch mehrere Hundert Pilz- und zahlreiche Moos-, Farn- und Flechtenarten.

    Selbst die (an Blütenpflanzen) sehr artenarmen Buchenwälder können einer großen Zahl von Arten Lebensmöglichkeiten bieten, ganz besonders dann, wenn Totholz unterschiedlicher Zersetzungsstadien im Wald vorhanden ist.

    Besonders die hoch gelegenen Mittelgebirgswälder beherbergen viele „Eiszeitreliktarten“, die nur in kühlfeuchten Klimaten vorkommen. Bei den Untersuchungen tauchten außerdem vermeintlich ausgestorbene oder verschollene Tierarten wieder auf. Zahlreiche Arten wurden in der jeweiligen Region überhaupt zum ersten Mal gefunden.“

    https://www.bzfe.de/inhalt/artenvielfalt-im-wald-1682.html

    Noch einmal: Es gibt nicht DEN Buchenwald! Es gibt artenärmere und artenreichere Buchenwälder! Aber auch artenarme Buchenwälder zeigen eine höhere biologische Diversität als nahezu alle Nadelwaldgesellschaften in Deutschland. Artenarmut ist somit ein relativer Begriff.

    Wichtiger als das Lichtangebot sind ganz andere Faktoren, hier v.a. Erreichbarkeit von Wasser in der Vegetationszeit und der pH-Wert im Boden. Erst ein hoher pH-Wert ermöglicht die Aufnahme anorganischer Nährstoffe und erst ein hoher pH-Wert ermöglichst eine hohe Artenvielfalt. In einem Kiefernwald mit sandigem Boden und niedrigen pH-Wert werden Sie niemals die Artenvielfalt eines Waldmeister-Perlgras-Buchenwaldes erreichen.

    Für Sie Herr Krüger gibt es nur schwarz und weiss, genauso wie in der Klimadiskussion! Es ist müssig weiter mit Ihnen zu diskutieren.

    Dies sage ich Ihnen nicht als Förster sondern als Biologe der seit Jahrzehnen Wildtier- und Waldökosystemforschung betreibt. Aber auch hier sind Sie unbelehrbar!

    Ich empfehle Ihnen: Verzetteln Sie sich nicht und bleiben Sie bei dem Wenigen von dem Sie etwas verstehen! Das ist wenig genug!

    Ihre Prognosen der letzten ca. 20 Jahre haben sich bereits heute zu geschätzt 80 % als falsch erwiesen. Hieraus sollten Sie lernen und etwas vorsichtiger sein wenn Sie weiteren Unfug vertreten.

    Aber in einem gebe ich Ihnen Recht: Ein dichter Drahtschmielen-Buchenaltersklassenwald mittleren Alters auf nährstoffarmem Pseudogley ist artenärmer als ein naturnaher Ulmen-Ahorn-Eschen-Auenwald auf nährstoffreichen Aueböden.

    Aber jeder Wald ist eben anders und es gibt auch zahlreiche artenreiche Buchenwaldgeselschaften! Das ist heutiger Stand der Wissenschaft!

    Übrigens: Wegen dem Artenreichtum vieler Buchenwaldgesellschaften wurde vor ca. 15 Jahren extra ein Nationalpark in Deutschland ausgewiesen: Der Nationalpark Kellerwald-Edersee.

    http://weltnaturerbe-buchenwaelder.de/de/weltnaturerbe-buchenwaelder/alte-buchenwaelder-deutschlands/nationalpark-kellerwald-edersee.html

    Aber Sie Herr Krüger werden es sicher wieder besser wissen und Buchenwälder pauschal als artenarme wertlose Lebensräume diffamieren…! Es gibt Menschen die sind zu stolz und zu verbohrt um im Alter noch etwas dazuzulernen. Zu diesen gehören leider auch Sie!

    Es ist nicht meine Aufgabe Sie zu bekehren oder zu belehren. Menschen wie Sie sollte man einfach in Ruhe lassen.

    Ich lade Sie gerne ein mit mir im Mai in den Nationalpark Eifel zu fahren. Dort werden Sie beeindruckt sein von dem Artenreichtum der dortigen naturnahen Buchenwaldgesellschaften!

    Und noch etwas. Sie sind mir noch eine Erklärung dafür schuldig, warum die höchste Konzentration von Meerestierarten die 344 Wissenschaftler aus 34 Nationen auf dem mittelatlantischen Gebirgsrücken gefunden haben in absoluter Dunkelheit. Das submarine Plateau ist quasi eine Oase, umgeben von lebensfeindlichen Tiefseegräben.

    https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/pralles-leben-im-dunkel-der-tiefsee/

    Es gibt auch zahlreiche andere lichtarme artenreiche Lebensräume und es gibt auch zahlreiche lichtreiche Artenarme Lebensräume!

    Dies ist nach Ihrer Argumentation doch eine Unmöglichkeit, wo doch die Artenvielfalt eines Lebensraumes ausschließlich vom Lichtangebot abhängt.

  92. Herr Krüger,

    apropos Artenreichtum in der Tiefsee.

    Sie haben doch erzählt Sie seien mal auf einem Meeresforschungsschiff mitgefahren und hätten dort sogar Bodensedimente entnommen. Sie geben sich ja auch immer noch fälschlicherweise als Mitarbeiter des Alfred-Wegener-Institutes aus, wo Sie jedoch niemand dort kennt. Als Mitarbeiter des AWI müssten Sie Kenntnis vom Artenreichtum der lichtlosen Tiefsee haben. Offenbar ist das an Ihnen fruchtlos vorbeigegangen……

  93. @Thorsten

    Insgesamt rechnet man jetzt mit einer Artenzahl von über 5.000 bis 6.000 Tierarten

    In Deutschland gibt es aber ca. 50.000 Tierarten. Also nur ca. 1/10 davon in Ihren Buchenwäldern. Also sind Buchenwälder sehr artenarm.

    Und erinnern Sie sich nicht mehr, wir hatten die Buchenwalddebatte schon öfters. Damals waren Sie noch der Meinung, dass wir heute in Deutschland einen Buchenreinbestand hätten, ohne Eingriffe des Menschen. Zudem haben Sie von den dunklen Wäldern der Germanen gesprochen, die schon die Römer beschrieben haben.

    Ich war davon ausgegangen, dass die natürliche Vegetation Mischwälder wären. Das war auch so im frühen Holozän, direkt nach der letzten Eiszeit. Die letzten Jahrtausende ist die Rotbuche die dominante Baumart in Deutschland und Mitteleuropa. Also dunkle Rotbuchenwälder wie zur Zeit der Germanen.

    Und auch die dunkle und kalte Tiefsee ist sehr artenarm. Was meinen Sie, warum man dort nicht fischt? Vielleicht, weil es dort kaum Fische gibt, mangels an Licht und Nahrung und die Fische dort nur sehr langsam wachsen?

    Ich habe dort nur Kolonien von Röhrenwürmern und Muscheln gesehen an Warmwasserquellen in 3.000 m Tiefe. Keine Fische. Ansonsten nur grauen Schlamm.

  94. Michael Krüger,

    „Insgesamt rechnet man jetzt mit einer Artenzahl von über 5.000 bis 6.000 Tierarten

    In Deutschland gibt es aber ca. 50.000 Tierarten. Also nur ca. 1/10 davon in Ihren Buchenwäldern. Also sind Buchenwälder sehr artenarm.“

    Die Anzahl 50.000 bezog sich auf ALLE Lebensräume in Deutschland. Also auch Wattenmeer, Hochgebirge, Moore, Kiesgruben, Kalkmagerrasen, u.v.m..

    In Deutschland gibt es 100 und mehr unterschiedliche Lebensraumtypen. Da sind 10 % der Artenvielfalt nur in Buchenwäldern schon ganz enorm, finden Sie nicht auch?

    Wie gesagt, es gibt sehr unterschiedliche Buchenwälder, darunter auch recht dunkle. dass diese generell artenarm sind haben Sie behauptet, nicht ich!

    Wenn man über Artenvielfalt spricht dann ist es egal ob man über Wirbeltiere, Pflanzen, Wirbellose, Weichtiere o.a. spricht.

    Fakt ist: Auf dem lichtlosen atlantischen Rücken gibt es eine größere Artenvielfalt als in den hellen lichtdurchfluteten Bereichen an der Oberfläche. Dies widerspricht Ihrer Theorie konträr!

    Warum man in der Tiefsee in 2000 Meter Wassertiefe nicht fischt können Sie sich selber denken!

    Wenn Sie dort nur Röhrenwürmer und Muscheln gesehen haben dann haben Sie nicht richtig hingeschaut! Meeresbiologen haben dort eine immens hohe Artenvielfalt NACHGEWIESEN! Aber vermutlich halten Sie diese Zählungen alle auch nur für gefälscht!

    Wenn ich Sie durch meinen Garten führe werden Sie dort auch nur weniger als 10 Insektenarten feststellen. Ein Entomologe wird im selben Garten hunderte verschiedene Insektenarten nachweisen können!

  95. Artenvielfalt in der Tiefe ist nichts Besonderes, denn dort unten im Dunkeln werden mangels Licht andere Formen von Energie umgesetzt, insbesondere chemische, die speziellen Ansprüchen spezieller Lebewesen genügen, die wiederum Nahrungsgrundlage für viele andere Arten ist, die sich dort in einer ökologischen Nische zusammen gefunden haben. Was ist da jetzt nun speziell und widerspricht jetzt anderen hier getätigten Aussagen ?

  96. Ein Entomologe wird im selben Garten hunderte verschiedene Insektenarten nachweisen können!

    Dazu muss man kein Entomologe sein, um einiges mehr als 10 Insektenarten zu entdecken 😀

  97. Herr Gans,

    Herr Krüger hat wiederholt behauptet und tut dies bis jetzt dass die Artenvielfalt allein vom Lichtangebot bestimmt wird.

    „Buchenwälder sind folglich artenarm. Da gibt es schlichtweg kein Licht für Artenvielfalt.“

    Ich vertrete die von Herrn Krüger widersprochene Auffassung dass die Artenvielfalt durch zahllose Faktoren bestimmt wird und dass Licht nicht immer der entscheidende Faktor ist!

    Sie sind aber doch sicher mit mir darüber einig dass ein Entomologe in meinem Garten ein Vielfaches an Arten wird finden und bestimmen können als ein fachlich interessierter Laie, oder? Andernfalls bräuchten wir keine Entomologen!

    Es waren Entomologen aus Krefeld die einen rapiden Artenrückgang in Deutschland nachgewiesen haben. Herrn Krüger ist dies weder aufgefallen, noch haben Sie den Nachweis dafür erbracht!

  98. Krishna Gans,

    „Dazu muss man kein Entomologe sein, um einiges mehr als 10 Insektenarten zu entdecken“.

    Ich bezweifle dass der deutsche Normalbürger mehr als 10 Insektenarten bestimmen kann. Die meisten Menschen werden nicht einmal die Art von 5 Insekten sauber bestimmen können!

    Bestenfalls benennt man Insektenfamilien…… Hummel, Assel, Spinne, Schmetterling…….

    Fragen Sie mal Schüler in der gymnasialen Oberstufe welche Schmetterlingsarten sie kennen. 80 % werden nur weniger als drei Arten mit Namen benennen können, geschweige denn diese bestimmen können.

  99. @Thorsten

    In einen naturbelassen Deutschland hätten wir 2/3 Rotbuchenwälder. Also Ihre 5.000 Tierarten und dann vielleicht nochmal 5.000 im öden Sumpfland an den Küsten. Macht zusammen 10.000. In Deutschlands Kulturlandschaften haben wir aber 50.0000. Und die Tiefsee ist grau und wüst, da sieht es wie auf dem Mond aus. Kann gerne Fotos zeigen.

  100. Und 10 Insektenarten ist auch der Hammer. Da kenne ich schon mehr seit Biene Maya. Bienen, Hornissen, Ameisen, Spinnen, die eigentlich nicht dazu gehören, Grashüpfer, Mistkäfer, Marienkäfer, Fliegen, Schmetterlinge, Armeisenlöwe, Termiten, Regenwürmer, Tausendfüßler, Ohrenkneifer, Hummeln, etc.

  101. Herr Krüger, bitte lesen Sie richtig!

    5000 Arten hat man in EINEM „normalen“ Buchenwald gefunden! Es ist also ein Durchschnittswert für einen durchschnittlichen Buchenwald an einem bestimmten und räumlich begrenzten Ort. Da es viele unterschiedliche Buchenwaldgesellschaften gibt wird die Artenvielfalt in Buchenwäldern INSGESAMT noch deutlich höher sein!

    Sie bezweifeln den Artenreichtum der Tiefsee? Sie bezweifeln die wissenschaftlichen Studien der Meeresbiologen hierzu? Auch in einer sandigen Wüste findet man deutlich mehr Arten als man aufgrund des lebensfeindlichen Lebensraumes erwarten würde!

    Das Schlickwatt in der Nordsee ist auch grau, schlammig und über zig Kilometer wüst…! Und doch gibt es dort eine immens hohe Artenvielfalt! Kein Biologe wird die Artenvielfalt nach den Attributen „grau und wüst“ bemessen. Er wird Arten zählen und bestimmen! Aber ich weiss, nach wissenschaftlichen Standards erhobene Fakten sind nicht Ihre Sache! Sie bewerten Lebensräume nach Farbe und subjektivem Eindruck („grau und wüst“). Genau das ist Ihr Problem, Herr Krüger!

  102. Michael Krüger,

    „Und 10 Insektenarten ist auch der Hammer. Da kenne ich schon mehr seit Biene Maya. Bienen, Hornissen, Ameisen, Spinnen, die eigentlich nicht dazu gehören, Grashüpfer, Mistkäfer, Marienkäfer, Fliegen, Schmetterlinge, Armeisenlöwe, Termiten, Regenwürmer, Tausendfüßler, Ohrenkneifer, Hummeln, etc.“.

    Es ist schon peinlich Herr Krüger dass Sie Insektenarten nicht von Insektenfamilien unterscheiden können!

    Insektenfamilien sind z.B.: Schmetterlinge, Hummeln, Laufkäfer
    Insektenarten sind: Tagpfauenauge, Steinhummel, Goldlaufkäfer

    Wer nicht einmal Familie, Gattung und Art voneinander unterscheiden kann will hier wissenschaftliche Aussagen in Frage stellen…???

  103. @Thorsten

    Schon mal Bilder von der Titanic am Untergangsort gesehen? Da blüht das Leben. ☺

    Ich kann Ihnen auch gerne mehr als 10 Insektenarten aus Biene Maya nennen. Oder deren Familien.☺

  104. @Thorsten:

    Herr Krüger hat wiederholt behauptet und tut dies bis jetzt dass die Artenvielfalt allein vom Lichtangebot bestimmt wird.

    Da ging’s um Wald, nur um Wald, muttu lesen.

  105. @Thorsten #98

    Fragen Sie mal Schüler in der gymnasialen Oberstufe welche Schmetterlingsarten sie kennen. 80 % werden nur weniger als drei Arten mit Namen benennen können, geschweige denn diese bestimmen können.

    Bei unserem Bildungsniveau in der Schule in Sachen Naturwissenschaft kein Wunder, und frag mal ’nen paar von den Grünen „Naturschützern“, was die alles nicht kennen 😀
    In unserem Garten allein sind mir ja schon fast 10 Arten Schmetterlinge begegnet. Und da mein Großvater und seine Brüder und deren Vater Entomologen der ersten Stunde waren, Schwerpunkt Schmetterlinge, der eine oder andere Falter sogar den Familiennamen meiner Mutter tragen trägt musst Du mir eigentlich nichts weiter zum Thema erzählen.
    😀

  106. @Thorsten

    Weltweit gibt es ca. 25.000 Fischarten, davon nicht mal 1/10 in der Tiefsee.

    Und Auf dem Mond scheint die Sonne, ein Mondtag dauert fast einen Monat, die Artenvielfalt ist aber Null.

    Auf der Erde benötigen die meisten Lebewesen aber Licht. Durch Photosynthese werden Kohlenhydrate produziert, die Pflanzen wachsen und die Tiere haben dort Nahrung. Unter Buchen wächst nichts groß und von Buchen ernähren sich nur wenige Tiere. Waldtiere. Auf den Wümmewiesen sehe ich deshalb viel mehr Tiere als bei uns im Stadtwald.

  107. Über Stadtwald wird Thorsten wieder herziehen, vergessend, dass Städte oft auf Grund ihrer Artenvielfalt gegenüber dem Umland heraus stechen.
    😀

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